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Schweiz
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2026-06-26T14:17:52Z
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{{DISPLAYTITLE:Schwiz}}
{{Infobox Staat
|NAME-AMTSSPRACHE = '''Schwizerischi Eidgnosseschaft'''<br /><br />{{nowrap|'''Schweizerische Eidgenossenschaft'''}}<br />'''Confédération suisse'''<br />'''Confederazione Svizzera'''<br />'''Confederaziun svizra'''<br />'''Confoederatio Helvetica (CH)'''
|BILD-FLAGGE = Flag of Switzerland (Pantone).svg
|BILD-FLAGGE-BREITE = 100px
|BILD-WAPPEN = Coat of Arms of Switzerland (Pantone).svg
|BILD-WAPPEN-BREITE = 100px
|TEXT-FLAGGE = Fahne vo dr Schwiz
|TEXT-WAPPEN = Wappe vo dr Schwiz
|WAHLSPRUCH = “Unus pro omnibus, omnes pro uno”<ref>Dä Spruch stoot i der Kuppel vum [[Bundeshaus (Bern)|Bundeshuus]]. Uf rechtlicher Grundlag und nach allgimeiner Asicht existiert aber kei Wahlspruch. Lueg uf [http://www.bger.ch/fraternite.pdf Papier des Bundesgerichtes] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.bger.ch/fraternite.pdf |wayback=20060327204358}}: ''La devise traditionnelle «Un pour tous, tous pour un» ne repose sur aucun fondement constitutionnel ou légal.''</ref><br /><br />[[Latein|latinisch]] für:<br />«Einer für alle, alle für einen» (dt.)<br />« Un pour tous, tous pour un » (frz.)<br />“Uno per tutti, tutti per uno” (ital.)<br />“In per tuts, tuts per in” (rät.)
|AMTSSPRACHE = Dütsch (62 %),<ref name="Bund kurz erklärt">{{Internetquelle |url=https://www.bk.admin.ch/bk/de/home/dokumentation/der-bund-kurz-erklaert.html |titel=Der Bund kurz erklärt |werk=bk.admin.ch |hrsg=Bundeskanzlei (BK) |zugriff=2021-03-03 |kommentar=siehe PDF, dort Seite 9}}</ref><br />Französisch (23 %),<br />Italiänisch (8 %),<br />Rätoromanisch (0,5 %)
|HAUPTSTADT = Bundesstadt [[Bern|Bärn]]
|STAATSFORM = halbdirekti Konkordanzdemokratie, republikanische Bundesstaat
|STAATSOBERHAUPT = <small>''nöd definiert'' (de facto de Bundesrat in corpore (lueg [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]])</small>
|REGIERUNGSCHEF = <small>Regierigschef: ''keine'' (lueg [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]])</small>
|FLÄCHE = 41'291<ref>{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/ueberblick-schweiz.html |titel=Überblick Schweiz |werk=bfs.[[admin.ch]] |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] BFS |abruf=2021-02-28 |offline=1}}</ref>
|EINWOHNER = {{Gestiegen}} 8'815'385<ref name="Bevölkerung">{{Internetquelle |url=https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-97432.html |titel=Das Bevölkerungswachstum der Schweiz setzte sich 2022 fort |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] BFS |datum=2023-08-24 |abruf=2024-01-07}}</ref> <small>(31. Dezember 2022)</small>
|BEV-DICHTE = 214
|BIP/EINWOHNER = 69'838<ref>[http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2010/01/weodata/weorept.aspx?sy=2007&ey=2010&scsm=1&ssd=1&sort=country&ds=.&br=1&c=146&s=NGDPD%2CNGDPDPC%2CPPPGDP%2CPPPPC%2CLP&grp=0&a=&pr.x=84&pr.y=8 Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 2010 nach Ländern] in der World Economic Outlook Database, Juli 2011, [[Internationaler Währungsfonds]]</ref> [[US-Dollar|USD]] <small>(2010)</small>
|HDI = <small>(2.)</small> {{unverändert}} 0,955 <small>(2019)</small><ref>{{Literatur |Titel=Table: Human Development Index and its components |Hrsg=[[Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen]] |Sammelwerk=Human Development Report 2020|Verlag=United Nations Development Programme |Ort=New York |Seiten=343 |Online=http://hdr.undp.org/sites/default/files/hdr2020.pdf#page=357 |Format=PDF}}</ref>
|WÄHRUNG = 1 [[Schweizer Franken|Schwizer Franke]] (CHF/SFr.) =<br />100 Rappe (Rp.)
|GRÜNDUNG = 1. August 1291 nach Legende als «Ewiger Bund» ([[Rütli-Schwur|Rütlischwur]]),<br />12. September 1848 als moderner Bundesstaat i de hütige Form
|UNABHÄNGIGKEIT = 1499 faktischi Loslösig vum [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Rych]] im [[Frieden zu Basel|Friide vo Basel]],<br />1648 juristischi Trennig vum Heilige Römische Rych im [[Westfälischer Friede|Westfälische Friide]],<br />1798–1813 französischi Vasallestaat zur Ziit vor [[Helvetische Republik|Helvetik]] und [[Mediation (Geschichte)|Mediation]]
|NATIONALHYMNE = ''[[Schweizerpsalm|Schwizerpsalm]]'' [[Datei:Swiss Psalm (official instrumental).ogg|155x125px]]
|ZEITZONE = [[Koordinierte Weltzeit|UTC]]+1 [[Mitteleuropäische Zeit|MEZ]]<br />UTC+2 [[Sommerzeit|MESZ]] (März–Oktober)
|KFZ-KENNZEICHEN = CH
|INTERNET-TLD = .ch, .swiss
|TELEFON-VORWAHL = +41
|BILD-LAGE = Switzerland in Europe.svg
|BILD1 = Reliefkarte Schweiz.png
|BILDTEXT1 = D Reliefcharte vo de Schwiz
|BILD2 = Switzerland, administrative divisions - de - colored.svg
|BILDTEXT2 = Alli 26 Kantön vo de Schwiz
|BILD3 = Logo der Schweizerischen Eidgenossenschaft.svg
|BILDTEXT3 = Logo vo de Bundesbehörde vo de Schwizerische Eidgnosseschaft
}}
D '''Schwiz''' ({{deS|{{Audio|De-Schweiz.ogg|'''Schweiz'''}}}}, {{frS|{{Audio|Fr-us-Suisse.oga|'''Suisse'''}}}}, {{itS|'''Svizzera'''}}, {{rmS|{{Audio|Roh-Svizra.ogg|'''Svizra'''}}}}, [[Frankoprovenzalische Sprache|frankoprovenzalisch]] ''Chuiche'' oder ''Suisse'', {{laS|''Helvetia''}}), offiziell '''Schwizerischi Eidgnosseschaft''', isch es [[Staat|Land]] vo [[Mitteleuropa]]. De Name ''Schwiz'' chunnt vom Urkanton [[Kanton Schwyz|Schwyz]]. Drum wird i vilnen [[Alemannische Dialekte|alemannische Dialäkt]] de Name vom Land gliich usgsproche wie de Name vo säbem Kanton.
D Schwiz liit zwüschem [[Bodensee|Bodesee]] und em [[Genfersee|Gämfersee]], s Land goot vom [[Alpenrhein|Alperhy]] und em [[Inn|Inntal]] bis zum [[Jura (Gebirge)|Jura]] und vom [[Hochrhein|Hochrhy]] bis an Südrand vo den [[Alpen|Alpe]]. Si chunt im Norde a [[Deutschland|Dütschland]], im Oschte a [[Liechtenstein|Liechtestei]] und [[Österreich|Öschtriich]], im Süüde a [[Italien|Italie]] und im Weschte a [[Frankreich|Frankriich]].
== Dr offiziell Name vom Bundesstaat ==
De [[Name]] '''Schwizerischi Eidgnosseschaft''' – uff französisch '''Confédération suisse''', uff iteliänisch '''Confederazione Svizzera''' – isch der offizielli Titel vo der Schwiz as politischi Einheit sit dr [[Mediationsakte|Mediationsverfassig]] vo anne 1803.
Dä Begriff chunnt eso zum erste Mol in offizielle usländische Dokumänt us der Zit vom [[Dreissigjähriger Krieg|Drissigjöhrige Chrieg]] uf Dütsch vor. Im 18. Johrhundert isch er gängig worde, so het der Jean de Müller 1780 e Buech mit em Titel ''Der Geschichten schweizerischer Eidgenossenschaft'' usegee. Am 5. Juli 1803 het dr neu Schwizer Senat d Inschrift ''Schweizerische Eidgenossenschaft'' uf em [[Siegel|Sigel]] beschlosse. Dä Name isch au vom Schwizer Staatebund 1815 übernoh worde und vom Bundesstaat in der [[Schweizerische Bundesverfassung|Verfassig]] vo 1848 und bi der Verfassigsrevision vo 1878. Die abassti Verfassig vo 1999 seit ''s Volk und die schwiizerische Kantön bilde die Schwizerischi Eidgenosseschaft''.
''Schwizerischi Eidgnosseschaft'' isch der Name gsi vom
* [[Mediation (Geschichte)|Bundesstaat]], wo uf em Napoleon siiner [[Mediationsakte]] basiert het, wo der Schwizer Senat am 5. Merz 1803 ratifiziert het.
* [[Restauration (Schweiz)|Staatebund]], wo d [[Tagsatzung|Dagsatzig]] am 9. Septämber 1814 mit der Aanahm vom [[Bundesvertrag]] ins Läbe grüeft het und wo 1815 vom [[Wiener Kongress|Wiener Kongräss]] anerkennt worden isch.
''Schwizerischi Eidgnosseschaft'' isch au der Name vom modärne Schwizer Bundesstaat bis hüt. Si [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassig]] isch am Afang in kantonale Volksabstimmige und uf Landsgmeinde agnoh worde (usser z Frybùrg, wo der Gross Root abgstimmt het). Am 12. Septämber 1848 hed d Dagsatzig erkärt, ass das s «Grundgsetz vo dr Eidgnosseschaft» siig. S Joor 1848 isch drum ss Gründigsdatum vum jetzige Land Schwiz.
== D Landschaft ==
D Schwiz isch starch vu irnä villä Bärgä und ai vu dä zahlriichä Seä prägt. Es hätt füüf geografischi Rüüm, wo au vum Wätter här sehr underschidläch chöi si:
* der [[Jura (Gebirge)|Jura]] isch no es jungs Faltegebirg us [[Kalk|Chalch]]
* s [[Schweizer Mittelland|Mittuland]]
* d [[Voralpen|Voralpe]]
* d [[Alpen|Alpe]]
* d [[Alpensüdseite (Schweiz)|Alpesüdsyte]]
<gallery>
Karte Berggebietsregionen der Schweiz 2026.png|d Bärggebietsregione (2026)
MatterhornHerbst.jpg|s [[Matterhorn]] im Wallis (Oberwallis)
</gallery>
Uff drissg Prozänt vum Land het’s [[Wald]]. Am meischte git’s Noodlebäum. Die schützet d Bevölcherig i de Bärgtääler vor [[Lawine]]. Es git sogar es Gsetz wo seit, dassmä nid meh tarf houzä ausmä ämä angärä Ort umä ä Boum aapflanzet. Dür das Gsetz u wägdä Ökoflächine nimmt di Gsammtwaudflächi im Momänt zuä.
D Landschaft wird dür d Mönschä starch veränderet. Früächer si riisegi Wäuder grodet wordä zum [[Landwirtschaft]] betribä z chönnä. Hät mä das nid gmacht wär di ganzi Schwiz ei zämähängend Waud, abgseh vom Tessin.
Hüt wärdä vorauem Landwirtschaftsflächinä veränderet, verbout um gnau z si. Aus Richtwärt seitmä, dass jedi Sekundä ei Quadratmeter Land verbout wird.
Näb de Bärge u Wäuder het d Schwiz o viu [[See]]ä u [[Fluss|Flüss]]. Mi seit o, das d Schwiz ds «Wasserschloss» vo Europa sig. Das es so viu Wasser het, het d Schwiz de Bärge u [[Gletscher]] z verdanke.
Di gröschte Seeä si:
* dr [[Genfersee|Gämfersee]]
* dr [[Bodensee|Bodesee]]
* dr [[Neuenburgersee|Nöieburgersee]]
* dr [[Vierwaldstättersee|Ländersee]]
* dr [[Zürichsee|Zürisee]]
* dr [[Bielersee]]
Di gröschte [[Flüsse der Schweiz|Flüss vor Schwiz]] si:
* dr [[Rhein|Rhii]]
* d [[Aare]]
* d [[Rhone]]
* dr [[Tessin (Fluss)|Tessin]]
* dr [[Inn]]
* d [[Saane]]
* d [[Reuss|Rüüss]]
== Kantön ==
D Schwiz isch politisch us 26 [[Kanton (Schweiz)|Kantön]] zämegsetzt (me rächnet teils au mit 23, will die beide Basel, Appizäll und Unterwalde sogenannti «Halbkantön» sin – das het aber, usser im Ständerot und im Fall vom Ständemehr, ke witeri Bedütig meh). Die Kantön hän all e eigeni Regierig, es eiges Parlamänt und eigeni Gricht und sin lut dr Bundesverfassig grundsätzlich souverän, usser dört, wo d Kantön uf ihri Rächt usdrücklich verzichdet und das in d Bundesverfassig ufgnoh händ. Das heisst, dass jede Kanton eigentlich e eigene Staat isch und alles für sich sälber reglet. Nu ebbe dört, wo dr Bund (also die ganz Schwiz) öppis für alli greglet het, sin d Kantön bunde. Das isch hüt in relativ vilne wichtige Beriich de Fall. Trotzdäm hän d Schwizer Kantön no vil z säge.
Die Lischte vo de Kantön unden entspricht dr offizielle Reihefolg. Si goot uf d Gschicht mit den alten acht bzw. drizä Ort zrugg (lueg do drzue im Artikel [[Geschichte der Schweiz|Schwizer Gschicht]]). D Näme vo de dütschsprochige Hauptstedt sind im jewilige Ortsdialäkt, die vo de Haupstedt us de latynische Schwiz allgimäin schwyzerdütsch oder, wenn kä söttigs Wort me do isch, in der Originalsproch gschribe.
{| class="wikitable sortable zebra" style="text-align: right;"
|- class="hintergrundfarbe5"
! Abk.
! Name vum Kanton
! Bitritt zer Eid-<br />gnosseschaft
! Hauptschtadt
! [[Einwohner|Iiwooner]]<br /><span style="font-size:x-small;"><sup>'''1'''</sup></span>
! [[Fläche|Flechi]]<br /><span style="font-size:x-small;"><sup>'''2'''</sup></span>
! [[Bevölkerungsdichte|Bevelkerigs-<br />dichti]]<br /><span style="font-size:x-small;"><sup>'''3'''</sup></span>
! [[Gemeinde|Azahl<br />Gemeinde]]<span style="font-size:x-small;"><sup>'''5'''</sup></span>
! [[Amtssprache|Amts-<br />sproche]]
|-
| align=left | ZH
| align=left | {{CH-ZH}}
| 1351
| align=left | [[Zürich|Züri]]
| 1'520'968<br /><span style="font-size:x-small;">(1)</span>
| 1'729<br /><span style="font-size:x-small;">(7)</span>
| 880<br /><span style="font-size:x-small;">(3)</span>
| 171
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | BE
| align=left | {{CH-BE}}
| 1353
| align=left | [[Bern|Bäärn]]
| 1'034'977<br /><span style="font-size:x-small;">(2)</span>
| 5'959<br /><span style="font-size:x-small;">(2)</span>
| 174<br /><span style="font-size:x-small;">(15)</span>
| 398
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]], [[Französische Sprache|fra]]
|-
| align=left | LU
| align=left | {{CH-LU}}
| 1332
| align=left | [[Luzern|Lozäärn]]
| 409'557<br /><span style="font-size:x-small;">(7)</span>
| 1'493<br /><span style="font-size:x-small;">(9)</span>
| 274<br /><span style="font-size:x-small;">(9)</span>
| 97
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | UR
| align=left | {{CH-UR}}
| 1291
| align=left | [[Altdorf UR|Alteref]]
| 36'433<br /><span style="font-size:x-small;">(24)</span>
| 1'076<br /><span style="font-size:x-small;">(11)</span>
| 34<br /><span style="font-size:x-small;">(25)</span>
| 20
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | SZ
| align=left | {{CH-SZ}}
| 1291
| align=left | [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]]
| 159'165<br /><span style="font-size:x-small;">(17)</span>
| 908<br /><span style="font-size:x-small;">(13)</span>
| 175<br /><span style="font-size:x-small;">(16)</span>
| 30
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | OW
| align=left | {{CH-OW}}
| 1291
| align=left | [[Sarnen|Sarnä]]
| 37'841<br /><span style="font-size:x-small;">(25)</span>
| 491<br /><span style="font-size:x-small;">(19)</span>
| 77<br /><span style="font-size:x-small;">(22)</span>
| 7
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | NW
| align=left | {{CH-NW}}
| 1291
| align=left | [[Stans]]
| 43'223<br /><span style="font-size:x-small;">(22)</span>
| 276<br /><span style="font-size:x-small;">(22)</span>
| 157<br /><span style="font-size:x-small;">(18)</span>
| 11
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | GL
| align=left | {{CH-GL}}
| 1352
| align=left | [[Glarus (Ort)|Glaris]]
| 40'403<br /><span style="font-size:x-small;">(23)</span>
| 685<br /><span style="font-size:x-small;">(17)</span>
| 56<br /><span style="font-size:x-small;">(23)</span>
| 59<br /><span style="font-size:x-small;">3 (ab 2011)</span>
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | ZG <span style="font-size:x-small;"><sup>'''8'''</sup></span>
| align=left | {{CH-ZG}}
| 1352
| align=left | [[Zug (Stadt)|Zùùg]]
| 126'837<br /><span style="font-size:x-small;">(18)</span>
| 239<br /><span style="font-size:x-small;">(24)</span>
| 531<br /><span style="font-size:x-small;">(5)</span>
| 11
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | FR
| align=left | {{CH-FR}}
| 1481
| align=left | [[Freiburg im Üechtland|Frybùrg]]
| 318'714<br /><span style="font-size:x-small;">(11)</span>
| 1'671<br /><span style="font-size:x-small;">(8)</span>
| 191<br /><span style="font-size:x-small;">(17)</span>
| 182
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]], [[Französische Sprache|fra]]
|-
| align=left | SO
| align=left | {{CH-SO}}
| 1481
| align=left | [[Solothurn|Soledùùrn]]
| 273'194<br /><span style="font-size:x-small;">(12)</span>
| 790<br /><span style="font-size:x-small;">(16)</span>
| 346<br /><span style="font-size:x-small;">(7)</span>
| 126
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | BS
| align=left | {{CH-BS}}
| 1501<ref name="KantonBasel">As Däil vom [[Kanton Basel|Kantoon Baasel]]</ref>
| align=left | [[Basel|Baasel]]
| 194'766<br /><span style="font-size:x-small;">(15)</span>
| 37<br /><span style="font-size:x-small;">(26)</span>
| 5'264<br /><span style="font-size:x-small;">(1)</span>
| 3
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | BL
| align=left | {{CH-BL}}
| 1501<ref name="KantonBasel" />
| align=left | [[Liestal|Lieschtel]]
| 288'132<br /><span style="font-size:x-small;">(10)</span>
| 518<br /><span style="font-size:x-small;">(18)</span>
| 557<br /><span style="font-size:x-small;">(4)</span>
| 86
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | SH
| align=left | {{CH-SH}}
| 1501
| align=left | [[Schaffhausen|Schafuuse]]
| 81'991<br /><span style="font-size:x-small;">(19)</span>
| 298<br /><span style="font-size:x-small;">(20)</span>
| 275<br /><span style="font-size:x-small;">(8)</span>
| 33
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | AR
| align=left | {{CH-AR}}
| 1513<ref name="Kanton Appenzell" />
| align=left | [[Herisau|Herisou]]/[[Trogen AR|Troge]] <sup>'''4'''</sup>
| 55'234<br /><span style="font-size:x-small;">(21)</span>
| 243<br /><span style="font-size:x-small;">(23)</span>
| 227<br /><span style="font-size:x-small;">(12)</span>
| 20
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | AI <span style="font-size:x-small;"><sup>'''13'''</sup></span>
| align=left | {{CH-AI}}
| 1513<ref name="Kanton Appenzell">As Däil vom [[Kanton Appenzell|Kantoon Appezäll]]</ref>
| align=left | [[Appenzell (Dorf)|Appezöll]]
| 16'145<br /><span style="font-size:x-small;">(26)</span>
| 172<br /><span style="font-size:x-small;">(25)</span>
| 94<br /><span style="font-size:x-small;">(20)</span>
| 6
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | SG
| align=left | {{CH-SG}}
| 1803
| align=left | [[St. Gallen (Stadt)|Sanggale]]
| 507'697<br /><span style="font-size:x-small;">(5)</span>
| 2'031<br /><span style="font-size:x-small;">(6)</span>
| 250<br /><span style="font-size:x-small;">(11)</span>
| 89
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | GR
| align=left | {{CH-GR}}
| 1803
| align=left | [[Chur|Khûr]]
| 198'379<br /><span style="font-size:x-small;">(14)</span>
| 7'105<br /><span style="font-size:x-small;">(1)</span>
| 28<br /><span style="font-size:x-small;">(26)</span>
| 208
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]], [[Bündnerromanisch|rm]], [[Italienische Sprache|ita]]
|-
| align=left | AG
| align=left | {{CH-AG}}
| 1803
| align=left | [[Aarau]]
| 678'207<br /><span style="font-size:x-small;">(4)</span>
| 1'404<br /><span style="font-size:x-small;">(10)</span>
| 483<br /><span style="font-size:x-small;">(6)</span>
| 231
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | TG
| align=left | {{CH-TG}}
| 1803
| align=left | [[Frauenfeld|Frauefäld]]
| 276'472<br /><span style="font-size:x-small;">(13)</span>
| 992<br /><span style="font-size:x-small;">(12)</span>
| 279<br /><span style="font-size:x-small;">(10)</span>
| 80
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]]
|-
| align=left | TI
| align=left | {{CH-TI}}
| 1803
| align=left | [[Bellinzona]] (Bellänz)
| 353'343<br /><span style="font-size:x-small;">(8)</span>
| 2'812<br /><span style="font-size:x-small;">(5)</span>
| 126<br /><span style="font-size:x-small;">(19)</span>
| 201
| align=left | [[Italienische Sprache|ita]]
|-
| align=left | VD
| align=left | {{CH-VD}}
| 1803
| align=left | [[Lausanne]]
| 799'145<br /><span style="font-size:x-small;">(3)</span>
| 3'212<br /><span style="font-size:x-small;">(4)</span>
| 249<br /><span style="font-size:x-small;">(14)</span>
| 382
| align=left | [[Französische Sprache|fra]]
|-
| align=left | VS
| align=left | {{CH-VS}}
| 1815
| align=left | [[Sitten VS|Sittu]]
| 343'955<br /><span style="font-size:x-small;">(9)</span>
| 5'225<br /><span style="font-size:x-small;">(3)</span>
| 66<br /><span style="font-size:x-small;">(24)</span>
| 158
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]], [[Französische Sprache|fra]]
|-
| align=left | NE
| align=left | {{CH-NE}}
| 1815
| align=left | [[Neuenburg (Stadt)|Nöieburg]]
| 176'850<br /><span style="font-size:x-small;">(16)</span>
| 802<br /><span style="font-size:x-small;">(15)</span>
| 220<br /><span style="font-size:x-small;">(13)</span>
| 62
| align=left | [[Französische Sprache|fra]]
|-
| align=left | GE
| align=left | {{CH-GE}}
| 1815
| align=left | [[Genf|Gämf]]
| 499'480<br /><span style="font-size:x-small;">(6)</span>
| 282<br /><span style="font-size:x-small;">(21)</span>
| 1'769<br /><span style="font-size:x-small;">(2)</span>
| 45
| align=left | [[Französische Sprache|fra]]
|-
| align=left | JU
| align=left | {{CH-JU}}
| 1979
| align=left | [[Delsberg|Dälschberg]]
| 73'419<br /><span style="font-size:x-small;">(20)</span>
| 839<br /><span style="font-size:x-small;">(14)</span>
| 88<br /><span style="font-size:x-small;">(21)</span>
| 83
| align=left | [[Französische Sprache|fra]]
|- class="sortbottom hintergrundfarbe5"
| align=left | CH
| align=left | [[Datei:Coat of Arms of Switzerland.svg|20px|Wappe vor Schwiz]] Schwiz
| 1291
| align=left | [[Bern|Bäärn]], <small>Bundesschtadt</small>
| 8'544'527
| 41'285
| 207
| 2'773
| align=left | [[Deutsche Sprache|dü]], [[Französische Sprache|fra]],<br />[[Italienische Sprache|ita]], [[Bündnerromanisch|rm]]
|}
Bemerkige:
{| cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"
|- valign=top
| width=50% |
:In Klammere bi Ywooner, Flechi und Dichti stoht jewyls dr Rang.
:<span style="font-size:x-small;"><sup>'''1'''</sup></span> Stand: 1. Jänner 2019, [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung.assetdetail.13707271.html Bundesamt fyr Statistik]
:<span style="font-size:x-small;"><sup>'''2'''</sup></span> [[Quadratkilometer|km²]], Stand: 26. April 2021, [https://de.statista.com/statistik/daten/studie/942738/umfrage/flaeche-der-schweiz-nach-kantonen/ Statista]
:<span style="font-size:x-small;"><sup>'''3'''</sup></span> Yywohner pro [[Quadratkilometer|km²]], Stand: 1. Jänner 2019, [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung.assetdetail.13707271.html Bundesamt fyr Statistik]
| width=50% |
:<span style="font-size:x-small;"><sup>'''4'''</sup></span> Härisu isch Sitz vor Regierig und em Parlamänt, vo Juschtiz und Polizei isches [[Trogen AR|Troge]]
:<span style="font-size:x-small;"><sup>'''5'''</sup></span> Stand: 1. Jänner 2005
:<span style="font-size:x-small;"><sup>'''8'''</sup></span> bis do ane: [[Die Acht Alten Orte|Die acht alte Ort]]
:<span style="font-size:x-small;"><sup>'''13'''</sup></span> bis do ane: [[Die Dreizehn Alten Orte|Die Drizää alte Ort]]
|}
== Regione ==
[[Datei:Karte Grossregionen der Schweiz 2026.png|mini|d Grossregione vo dr Schwiz (2026)]]
D Schwiz isch vum Bundesamt für Statistik in siibe Regione iideilt worde:
* Oschtschwiiz: Kantön [[Kanton St. Gallen|Sanggale]], [[Kanton Thurgau|Thurgau]], [[Kanton Appenzell Innerrhoden|Appezöll Inneroode]], [[Kanton Appenzell Ausserrhoden|Appezäll Osserode]], [[Kanton Glarus|Glaris]], [[Kanton Schaffhausen|Schafuuse]], [[Graubünden|Graubünda]]
* Züri: Kanton [[Kanton Zürich|Züri]]
* Zentralschwiiz: Kantön [[Kanton Uri|Uri]], [[Kanton Schwyz|Schwyz]], [[Kanton Obwalden|Obwaldä]], [[Kanton Nidwalden|Nidwaudä]], [[Kanton Luzern|Lozärn]], [[Kanton Zug|Zoog]]
* [[Nordwestschweiz|Nordwestschwiiz]]: Kantön [[Kanton Basel-Stadt|Basel-Stadt]], [[Kanton Basel-Landschaft|Baselbiet]], [[Kanton Aargau|Aargou]]
* Espace Mittelland: Kantön [[Kanton Bern|Bärn]], [[Kanton Solothurn|Soledurn]], [[Kanton Freiburg|Frybùrg]], [[Kanton Neuenburg|Nöieburg]] und [[Kanton Jura|Jura]]
* Région Lémanique: Kantön [[Kanton Genf|Gänf]], [[Kanton Waadt|Waadt]] und [[Kanton Wallis|Wallis]].
* Ticino: Kanton [[Kanton Tessin|Tessin]]
I der Umgangssprach wird d Zentralschwiiz als [[Innerschweiz|Innerschwiiz]] bezeichnet. D Region zwüsche Bärn und Züri seit me ou [[Mittelland|Mittuland]] und dr französischsprächende Teil vor Schwiz isch under em Name [[Romandie]], Wälschland oder Weschtschwiiz bekannt.
== Stedt ==
[[Datei:Städtischen Bevölkerung Schweiz 2019 de.png|mini|di schtedtischi Bevölcherig (2011)]]
I dr Bundesverfassig stoot nüüt von ere Hauptstadt, aber d Schwiz hed gliich e sognennti «Bundesstadt» – wo de Bundesrot und s Bundesparlament tage – und das isch [[Bern|Bärn]]. Die gröschti Stadt im Land isch [[Zürich|Züri]], wo öppe 400'000 Iiwohner het. Züri isch dr wirtschaftlich Mittelpunkt vo dr Schwiz. Die zweitgröschti Stadt mit 195'000 Iiwohner isch [[Genf|Gämf]], wo dank de vile internationale Organisatione, wo dört ihre Sitz hai, internationaler vill bedüütet. [[Basel]] het im letzte halbe Johrhundert fast e Viertel vo siiner Bevölkerig verlore und isch mit öppe 172'000 Iiwohner die drittgröschti Stadt und s Zentrum vo dr zweitgrösste Agglomeration. [[Lausanne]] het öppe 130'500 Iiwohner.
== D Bevölkerig ==
D Schwiz isch eis vo de riichschte Länder uf de Wält mit eme [[Bruttoinlandsprodukt]] (BIP) 48'048 [[Schweizer Franken|Schwizer Franke]] (CHF) pro Chopf. Es het au eini vo de höggschte [[Lebenserwartung|Läbenserwartige]]: e Durchschnitt vo 80.85 Johr, 78.03 für d Manne und 83.83 für d Fraue. ([[Weltgesundheitsorganisation|WHO]], 2009)
<gallery>
Ausländeranteil der Schweiz 2019.png|Usländeranteil (2019)
Bevölkerungsdichte der Schweiz 2019.png|Bevölkerigsdichti (2019)
</gallery>
== Religion ==
[[Datei:Karte Religionen der Schweiz 2017.01.01.png|mini|d Religione im Land (2017)]]
D Religion het lang e grossi Rolle gspiilt in dr Schwiz und nid numme im Positive. Sit dr Zit vo de [[Kreuzzug|Chrüzzüg]] het s immer wider [[Judenverfolgung|Judeverfolgige]] gee, bis d Jude schliesslig, usser us zwei Ortschafte im Aargau, us dr ganze Schwiz verdriibe worde si. Sit dr [[Helvetik]] hai si sich dank em Druck vom revolutionäre [[Frankreich|Frankriich]] wider döfe niiderloo, aber volli Bürgerrächt hai si erst 1874 mit dr Revision vo dr [[Schweizerische Bundesverfassung|Bundesverfassig]] überchoo.
D Usenandersetzig mit em [[Islam]] het in dr Schwiz erst gege s Ändi vom 20. Johrhundert agfange, wo muslimischi Gastarbeiter und Flüchtling hai afo in d Schwiz cho. Zu dr Xenophobii, wo sich scho in dr Behandlig vo de italiänische Fremdarbeiter in de 1950er und 60er Johr zeigt het, isch bi de muslimische Migrante non es Unverständnis und Misdraue gegenüber ihrer Religion drzue cho.
Sit dr Reformation im 16. Johrhundert hai d Schwizer Christe sälber immer wider brobiert, d Komflikt under sich militärisch z lööse. D Reformation het sich in de Stedt vom Middelland duuregsetzt, währed die ehnder ländlige Gebiet im Süde drvo katholisch bliibe si. Bis in s 18. Johrhundert si die katholische Ort dank ihrer militärische Übermacht in dr [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenosseschaft]] politisch füehrend bliibe, denn het sich s Blatt gwändet, und im letschte Schwizer Bürgerchrieg, em [[Sonderbundskrieg|Sonderbundschrieg]], het dr [[Liberalismus]] de katholisch-konservative Kantön e neue [[Bundesstaat]] ufzwunge, wo die konfessionelle Gegesätz no di noh verchliineret het. D Religione hai im 20. Johrhundert nid wenigi vo ihren Aahänger verlore. So si no 1967 mit 52,7 % e Mehrheit vo de Schwizer reformiert gsi, währed d Katholike 45,4 % vo dr Bevölkerig usgmacht hai.<ref>''dtv-Lexikon'', Deutscher Taschenbuch Verlag 1970, Band 16, S. 258</ref>
Hützudag si öppe 43 % vo de Lüüt i de Schwiz römisch-katholisch, 38 % si evangelisch-reformiert, 11 % ohni Zueghörigkeit, 3,3 % Moslem und 0,2 % jüdisch.
== Sprooche ==
[[Datei:Karte Schweizer Sprachgebiete 2026.png|mini|d Verbreitig vo de Landessprooche i de Schwyz – Mehrheitsverhältniss nooch de Bundeskanzlei,<ref name="Bund kurz erklärt" /> mit em Gmeistand vo 2026
{{Farblegende|#f7c5b4|Dütsch (62 %)}}
{{Farblegende|#d9d4e9|Französisch (23 %)}}
{{Farblegende|#b6ddc7|Italiänisch (8 %)}}
{{Farblegende|#fffcc8|Rätoromanisch (0,5 %)}}
]]
D Schwyz het luut [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bùndesverfassig]] vier Landes- ùn Amtssprooche: [[Deutsche Sprache|Dütsch]] mit eme Aadeil vo öbe 62 Prozänt, [[Französisch]] mit 23 Prozänt, [[Italienisch|Italiänisch]] mit 8 Prozänt ùn [[Rätoromanisch]] mit 0,5 Prozänt.<ref name="Bund kurz erklärt" /> Viersproochig isch aber nùmme de Bùndestaat als Institution: Di meischte Kantön hen dergäge nùmme ei Amtssprooch. D Kantön [[Kanton Bern|Bärn]], [[Kanton Freiburg|Frybùrg]] ùn [[Kanton Wallis|Wallis]] sin offiziell zweisproochig (Französisch-Dütsch) ùn de [[Kanton Graubünden|Kanton Graubünda]] isch offiziell drüüsproochig (Dütsch-Rätoromanisch-Italiänisch). Au di meischte Gmeie hen nùmme ei offizielli Sprooch, au wänn Minderheite vo de andre Sproochgrùppe dört läbe (das isch eso gmäss em [[Territorialitätsprinzip]]). D Sproochgränze sin mee oder weeniger stabil; nùmme im Bündnerland verschiebt sich d Sproochgränz syt lengrem zuungùnschte vùm Rätoromanische.
D Sproochregioone sind bsunders wichtig für d Politik vo de [[Kulturelle Vielfalt|viile Forme vo dr Kultur]] (uf Hochdütsch: «kulturelle Vielfalt», uf französisch: «Diversité culturelle»).
E [[Minderheitensprache|Minderheitesprooch]], wo territorial nit bùnde isch, isch s [[Jenische|Jenisch]]. En anderi Minderheitesprooch isch früener im aargauische Sùrbtal gredt worde, nämli s [[Surbtalerjiddisch|Sùrbtalerjiddisch]], und s [[Chassidismus|chassidisch]] Oscht[[jiddisch]] wird hütt i dr Stadt Züri gredt. Dernäbe schwätze öbe 9 Prozänt vo de Bevölcherig e Sprooch, wo nit zue de groosse Landessprooche ghört. D Sprooche [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], [[Albanische Sprache|Albanisch]], [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], [[Spanische Sprache|Spanisch]], [[Englische Sprache|Änglisch]] ùn [[Türkische Sprache|Türkisch]] hen all wie mee Sprecher wie d Landessprooch Rätoromanisch.
Usserdäm bruuche öbe 10'000 Mänsche in de Schwyz e [[Gebärdensprache|Gebärdesprooch]], je nooch Region isch es d [[Deutschschweizer Gebärdensprache|Dütschschwyzer Zäichesprooch]], die [[Langue des signes française|französischi]] oder au die [[Italienische Gebärdensprache|italienischi Gebärdesprooch]]. Ofiziell anerkannt isch d Gebärdesprooch aber nùmme i de Kantön [[Kanton Zürich|Züri]] ùn [[Kanton Genf|Gämf]].
Mit Ussnaam vo de Romandie wird d Sproochsituation in de Schwyz als e [[Diglossie|Diglossy]] bezeichnet: Es wird je nooch Situation entweder d Standardsprooch (Hochdütsch, Standarditaliänisch oder e schriftlichi Form vùm Rätoromanische) oder d Mùndart gschwätzt. Am komplizierteschte isch d Situation bi de [[Rätoromanen|Rätoromane]], wo fümf regionali Mùndarte und Schriftsprooche vom Bünderromanische hen, dezue no s überregional [[Rumantsch Grischun]], wo aber nit überall akzeptiert wird, ùn usserdäm praktisch alli au Dütsch chönne.<ref>{{Literatur |Autor = [[Matthias Grünert (Romanist)|Matthias Grünert]], Mathias Picenoni, Regula Cathomas, Thomas Gadmer |Herausgeber = |Titel = Das Funktionieren der Dreisprachigkeit im Kanton Graubünden |Sammelwerk = Romanica Helvetica |Band = 127 |Verlag =|Ort = Tübingen |Jahr = 2008 |Monat = |ISBN = 978-3-7720-8303-7 |Kommentar =}}</ref><ref>{{Literatur |Autor = [[Ricarda Liver|Liver, Ricarda]]|Titel = Rätoromanisch. Eine Einführung in das Bündnerromanische |Verlag = |Ort = Tübingen |Jahr = 1999|ISBN = 3-8233-4973-2 |Online =}}</ref>
In de [[Deutschschweiz|Dütschschwyz]] werde im Alldaag vo de Schwyzer und Schwyzerinne praktisch nùmme [[Alemannisch|alemannischi Mùndarte]] gschwätzt, wo als [[Schweizerdeutsch|Schwyzerdütsch]] zämmegfasst werde ùn sich regional starch ùnterscheide. E Ussnaam isch d Gmei [[Samnaun]] im Bündnerland, wo en [[Bairische Sprache|bairische Dialäkt]] gschwätzt wird. I dr Wirtschaft und bi teil Behörde sind s Änglisch und s Hochdütsch wichtegi Umgangssprooche.
In de italienischsproochige Schwyz schwätzt me [[Lombardische Sprache|lombardischi Mùndarte]], wo aber weeniger starch verbreitet sin wie d Mùndarte in de Dütschschwyz: Luut Volchszäälig 2000 schwätzt nùmme öbe en Drittel vo de Lüüt e lombardische Dialäkt.
Im Gägesatz zue de andre Sproochregione sin di ursprüngliche [[Frankoprovenzalische Sprache|frankoprovenzalischi]] Mùndarte vo de Welschschwyz, s [[Patois]], fasch ganz verschwùnde, en Entwigglig, wo am Aafang vùm 19. Joorhùndert agfange het. In de ganze Romandie schwätze luut de Volchszäälig vo 2000 no zwüsche ei bis zwei Prozänt jede Daag Patois. Am meischte ''Patoisants'' finde sich im Kanton Wallis mit 6,3 Prozänt (8'800 Persone) im Joor 1990, em Kanton Frybùrg mit 3,9 Prozänt (4'755 Persone) ùn em Kanton Jura mit 4 Prozänt (1'599 Persone).<ref>G. Lüdi, G. & Quiroga-Blaser, C.: ''Le français dans la région de langue française.'' in: Lüdi, I. Werlen, R. Franceschini u. a. (ed.): ''Le paysage linguistique de la Suisse (Statistique de la Suisse. Recensement fédéral de la population 1990).'' Berne 1997, S. 21–54.</ref> In dänne Gegende, bsùnders im Wallis ùn em [[Greyerzbezirk|Greyerzerland]], spiilt de Patois no e gwüssi Roll, au wenn di meischte Sprecher über 50 Joor alt sin. En Sùnderfall isch [[Evolène]] im Wallis, wo de Patois no aa d Chinder wytergee wird.<ref>[[Raphaël Maître]], Marinette Matthey: ''Le patois d’Evolène, dernier dialecte francoprovençal parlé et transmis en Suisse.'' In: Jean-Michel Éloy (éd.): ''Des langues collatérales. Problèmes linguistiques, sociolinguistique et glottopolitiques de la proximité linguistique.'' Actes du colloque international réuni à Amiens, du 21 au 24 novembre 2001. Paris 2004, S. 375–390.</ref> Statt em Patois schwätzt mer hüt i de Weschtschwyz meischt es [[Français régional]], nämli s [[Schweizer Französisch|Schwyzer Französisch]]. Im Jura isch s alte Patois e Mundart vo der [[Franc-comtois|Grafschäftler Sprooch]].
Der Schwyzer [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesroot]] het am 7. Dezämber 2018, wie vom Öiroparoot empfohle, pschlosse, ass i der Schwyz s Frankoprovenzalisch ùn s [[Franc-Comtois]], die regionali Mundart im Jura, als Minderheitesprooche anerchänt sind.<ref>{{Webarchiv|url=https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/bundesrat-erkennt-frankoprovenzalisch-als-minderheitensprache-an-65462604 |wayback=20190905115214 |text=''Frankoprovenzalisch wird Minderheitensprache in der Schweiz.'' |archiv-bot=2019-10-19 01:41:28 InternetArchiveBot }} uf [[Nau (Nachrichtenportal)|nau.ch]], 7. Dezember 2018</ref><ref>{{Webarchiv|url=https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-73293.html |wayback=20190101132416 |text=''Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen: siebter Bericht der Schweiz'' |archiv-bot=2019-10-19 01:41:28 InternetArchiveBot }} uf admin.ch/gov</ref>
E gueti Übersicht über d Sproochen ùn Dialäkt in dr Schwyz findt mer im ''[[Geographisches Lexikon der Schweiz|Geograafische Läxikon]],'' gschriibe vu dr doozmoolige Korifääe vu däm Gibiet, em [[Albert Bachmann (Philologe)|Albert Baachme]], em [[Louis Gauchat]] und em [[Carlo Salvioni]].<ref>[[Albert Bachmann (Philologe)|Albert Bachmann]], [[Louis Gauchat]], [[Carlo Salvioni]]: ''Sprachen und Mundarten.'' In: ''[[Geographisches Lexikon der Schweiz]],'' Band V: ''Schweiz – Tavetsch.'' Attinger, Neuenburg 1908, S. 58–94 ([https://www.idiotikon.ch/Texte/Diverse/Geogr_Lexikon_Sprache_u_Mundarten.pdf Digitalisat]; zum Dütsch und Alemannisch: S. 58–76, zum Französisch und Frankoprovänzalisch: S. 76–86, zum Italiänisch un Lombardisch: S. 86–90, zum Rätoromanisch: S. 90–94).</ref>
== Politik ==
[[Datei:Bundeshaus Bern 2009, Flooffy.jpg|mini|s Bundeshuus z Bärn]]
[[Datei:Nationalratssaal Wintersession 2006.jpg|mini|De Nationalrootssaal (Wintersession 2006)]]
D Schwiz isch e Schtaat, wo als e [[Föderalismus|föderalistisch]] organisierti [[Direkte Demokratie|direkti Demokratii]] funkzioniert.
=== Parlamänt ===
D Schwiz het es Parlamänt, d [[Bundesversammlung (Schweiz)|Bundesversammlig]], mit zwöi Chammere. Dr [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrot]] wo tuet s Volk röpresentiere und dr [[Ständerat|Ständerot]] wo tuet d Kantön röpresentiere. D Nationalröt wärde vom Volk i de Kantön gwählt, drbi chamme i de grössere Kantön me Lütt wähle als i de chlinnere. Im Nationalrot sitze 200 Lüt, är wird alli vier Johr im Proporz gwählt, dass heisst dr Stimmateil wo d Parteie händ, sött so genau wie möglich i d Azahl Sitz fliesse. Im Ständerot git’s 46 Abgordneti, un i ihn sändet alli Kantön zwöi Ständeröt, numme die sogenannte Halbkantön sände eine. D Ständeröt wärde überall vom Volk gwählt, dass müesst aber nit e so si. Usser im Jura (Proporz) wärde d Ständeröt überall im Majorz gwählt, dass heisst die Kandidate wo im erste Wahlgang s’absolute Mehr hei oder im zweite Wahlgang am meischte Stimme gmacht hei, si gwählt.
Lueg au:
* [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|d Wahl vom Schwiizer Parlamänt am Bischpiil vo anne 2019]]
[[Datei:Gruppenbild Bundesrat 2026.jpg|mini|Dr Bundesrot in corpore (2026)]]
=== Bundesrot ===
D Exekutive vor Schwiz esch de [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrot]], er werd vor [[Bundesversammlung (Schweiz)|Vereinigte Bundesversammlig]] gwählt, das isch e Versammlig vo allne National- und Ständeröt. Im Bundesrot hets sibe Lüt, wo alli glichi Rächt hei. Jede vo de sebe Bondesröt het es Departemänt onder sech ond esch för en bestemmte Berych zueständig.
Es git ke Presidänt, aber en ''Primus inter pares'' (en Gliiche onder Gliiche), wo dr Titel [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] het und wo d Bundesrootssetzige leitet, Staatsgescht empfoht und zu [[Neujahr|Neujohr]] und am [[Schweizer Bundesfeiertag|erste Ougust]] Rede het.
=== Bundeskanzlei ===
De [[Viktor Rossi]] ([[Grünliberale Partei|GLP]]/[[Kanton Bern|BE]]) isch am 13. Dezember 2023 als Nochfolger vo [[Walter Thurnherr]] (Mitte/[[Kanton Aargau|AG]]) zum [[Bundeskanzler (Schweiz)|Bundeskanzler]] vo de Schwizerische Eidgenosseschaft und somit zum Vorsteher vo de Schwizerische Bundeskanzlei gwählt worde.
=== Politischi Parteie ===
{{Hauptartikel|Politische Parteien in der Schweiz|titel1=Politischi Parteie in dr Schwiz}}
D politische Parteie mit Vertretern im [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] (Bundesratsparteie) luute wie folgt:
{{Wahldiagramm
|LAND = CH
|PROZENT = nein
|DIFF2 = ja
|TITEL = [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Gsamterneuerigswahle]] vum [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] 2023
|TITEL2 = Wähleraateil i Prozänt
|JAHRALT = 2019
| PARTEI1 = SVP
| ERGEBNIS1 = 27.9
| ERGEBNISALT1 = 25.6
| PARTEI2 = SPS
| ERGEBNIS2 = 18.3
| ERGEBNISALT2 = 16.8
| PARTEI3 = FDP
| ERGEBNIS3 = 14.3
| ERGEBNISALT3 = 15.1
| PARTEI4 = DM
| ERGEBNIS4 = 14.1
| ERGEBNISALT4 = 13.9
| ANMERKUNG4 = Verglichswärt vo 2019: Summe vo [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] und [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]]
| PARTEI5 = GPS
| ERGEBNIS5 = 9.8
| ERGEBNISALT5 = 13.2
| PARTEI6 = GLP
| ERGEBNIS6 = 7.6
| ERGEBNISALT6 = 7.8
| PARTEI7 = EVP
| ERGEBNIS7 = 2.0
| ERGEBNISALT7 = 2.1
| PARTEI8 = EDU
| PARTEI9 = Sonst.
| ERGEBNISALT8 = 1.0
| ERGEBNISALT9 = 4.6
| ERGEBNIS8 = 1.2
| ERGEBNIS9 = 4.8
}}
{| class="wikitable zebra"
|- class="hintergrundfarbe5"
! !! [[Politische Parteien in der Schweiz|Politischi Partei]] !! Abk. !! Spektrum !! Usrichtig !! Wähleraateil<br />2023 (%)
|-
| bgcolor="#008b00" | || [[Schweizerische Volkspartei|Schwizerischi Volchspartei]] || SVP || rächts || nationalkonservativ || align="right" | {{Gestiegen}} 27,9
|-
| bgcolor="#ee0000" | || [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratischi Partei va der Schwiz]] || SP || links || sozialdemokratisch || align="right" | {{Gestiegen}} 18,3
|-
| bgcolor="#3a5fcd" | || [[FDP.Die Liberalen|FDP.Die Liberale]] || FDP || Mitte-rächts || liberal || align="right" | {{Gefallen}} 14,3
|-
| bgcolor="#ff7f00" | || [[Die Mitte]] (ehemals [[Christlichdemokratische Volkspartei|Christlichdemokratischi Volkspartei]]) || || Mitte || christdemokratisch || align="right" | {{Gestiegen}} 14,1
|-
| bgcolor="#43780e" | || [[Grüne Partei der Schweiz|Grüeni Partei vo de Schwiiz]] || GPS || links || ökologisch || align="right" | {{Gefallen}} {{0}}9,8
|}
SVP, FDP un SP stelle je zwei Bundesrotsmitgliider, Die Mitte (ehemals CVP) eis (lueg au [[Zauberformel]]).
<gallery>
Wahlen2019.svg|Stärkschte Parteie pro Gemeinde (2019)
Swiss party politics 2007 de.png|D Positione vo de fünf wählerstärchste Parteie im politische Spektrum vo de Schwiz (2007)
</gallery>
=== Ussepolitik ===
Ussepolitisch isch d Schwiz e [[Schweizerische Neutralität|neutrals]] Land. Si macht aber bi vile internationale Organisazioone mit, öppen i dr [[Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|OSZE]], em [[Europarat]], dr [[Europäische Freihandelszone|EFTA]], em [[UN-Menschenrechtsrat]], dr [[Europäische Weltraumorganisation|ESA]] und em [[CERN]], und si isch bim [[Schengener Abkommen|Vertraag vo Schenge]] drby.
Sid 2002 isch d Schwiiz Mitgliid vo der [[Vereinte Nationen|UNO]]. D Bundesversamlig het am 5. Oktober 2001 d [[Charta_der_Vereinten_Nationen|Charta vo de Veräinte Nazioone]] agnoo, und am 10. Septämber 2002 isch si noch ere Volksabstimmig für d Schwiiz gültig worde.<ref>[https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20012770/201506230000/0.120.pdf charta der Vereinten Nationen] uf admin.ch</ref>
Z [[Genf|Gämf]] sind vil internazionali Organisazioone dihäi, wo für d Ussepolitik vom Land no meh Müglechkeite ufftüend.
== Gschicht ==
{{Hauptartikel|Geschichte der Schweiz|titel1=Schwizer Gschicht}}
Erschti menschlichi Schpure uuf Schwizer Gebiet um ca. 50'000 vor Christus, z. B. bim hütig Ort [[Vättis]] (SG).<ref>F. Schaffer: ''Abriss der Schweizer Geschichte''</ref>
100 vor Christus: D [[Helvetier]], d [[Räter]], d [[Lepontier]] und witeri [[Kelten|keltischi]] Stämm läbä im Gebiet vor hütige Schwiz. De neuzitlich latinisch Name vor Schwiz, «Confoederatio Helvetica», und s Autozeiche ''CH'' chöme vom latiinische Name vo de keltische Helvetier.
Nach 58 vor Christus: Nach der Niderlag vo de Helvetier gäg de [[Julius Cäsar|Cäsar]] wird s Gebiet im Weschte vo dr Schwiz e römischi Provinz mit dr Hauptstadt [[Aventicum]] (Avenches, ligt zwüsche [[Murten|Murte]] u Yverdon), witeri Schtädt us derä Zit: [[Vindonissa]] (Windisch im Aargau), [[Augusta Raurica]] (Kaiseraugst im Aargau), Turicum ([[Zürich|Züri]])<ref>[[Regula Frei-Stolba]]: ''Die Schweiz in römischer Zeit: Der Vorgang der Provinzialisierung in rechtshistorischer Sicht.'' In: Historia 25, 1976, S. 313–355.</ref>
Anne 15 vor Chrischtus erobere d Röömer in ere grosse [[Augusteische Alpenfeldzüge|Militäroperazioon i de ganzen Alpe]] au s Land vo de [[Räter]] mit em Piet vom hütige Bündnerland und dr Oschtschwiiz.
Nach 400: Iwanderig vo [[Alemannen|Alemanne]] in die öschtlige Gebiet, wo me denn emol [[Alemannische Dialekte|Alemannisch]] schwätzt, u [[Burgunder]] im Weschte, wo die lokale Bevölkerige spotlatiinische Dialäkt übernäme.
Nach 500: S Gebiet vo ungefähr der hütige Dütschschwiiz het zum [[Schwaben|alemannische Herzogdum]] (537–746) ghört, won en Teil vom [[Frankenreich|Fränkische Riich]] gsi isch, d Weschtschwiiz zu [[Burgund]]. Schpöter ghört s ganze Gebiet zum [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Riich dütscher Nation]].
1291: Noch de Legende, wo dank em [[Friedrich Schiller|Schiller]] sim Tell-Drama i dr Weltliteratur iigangen isch, wird mit em [[Rütli-Schwur]] vo de Lüt vo Uri, Schwyz u Unterwalden än Bund geschlosse. Nid Legände isch, dass 1291 mit em [[Bundesbrief]] es Biischtands-Bündnis vo Uri, Schwyz und Unterwalde gschlosse worde isch.<ref>Handbuch der Schweizergeschichte, Band 1</ref>
Nach 1300: Dür Bitritt, Eroberige und Allianze wachst d [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenosseschaft]] immer witer und nimmt allmählich d Form von äme komplizierte politische Gebild a, äme [[Staatenbund|Staatebund]], wo sich us, sit 1513, 13 mehr oder weniger glichberechtigte «[[Stadt- und Landorte|Ort]]», verschiidne «[[Zugewandter Ort|Zuegwandte Ort]]» mit Zweitklass-Recht und schwer uusplünderete [[Untertanengebiet|Untertanegebiet]] zämesetzt.
Bekannt worde sii i dere Ziit vor allem d Chrieg gäge d [[Habsburger]], wo us em Gebiet vo dr hütige Schwiz vertribe worde sii, sowie d [[Burgunderkriege|Burgunderchrieg]].
1499: Will d’Eidgenosse [[Heiliges Römisches Reich|Riichsreforme]] ablehned, chunnt’s zum [[Schwabenkrieg|Schwobechrieg]] (die Dütsche säged «Schwiizerchrieg») gege de Kaiser. Nach empfindliche Niiderlage vo de Riichstruppe git’s än Friedesschluss, und d'Eidgenosseschaft isch faktisch ''(de facto)'' nümme Riichsgebiet.
1515: Nach de sehr offensiv und aggressiv gfüehrte [[Mailänderzüge|Mailänderzüg]] erlide d Eidgenosse bi Marignano en vernichtendi Niiderlag. Si bekenne sich i dr Folg vo däm Ereignis zur «Immerwährende [[Neutralität]]».
1525: [[Zürich|Züri]] füehrt unterem [[Zwingli]] d [[Reformation]] ii. Die reformatorische Idee falle au i anderne Gebiet uf fruchtbare Bode, vor allem i de Städt, wo ökonomisch scho entwickleter sind oder wo si dezue benützed, die geistliche [[Obrigkeit]]e los z’werde. Es chunnt 1531 zu mene entscheidende [[Zweiter Kappelerkrieg|Waffegang]] zwüsched de katholische und de reformierte Ort, wo e militärische Misserfolg für die Reformierte isch und zur Stabilisierig vom bedrängte katholische Iifluss füert.
1648: Im [[Westfälischer Friede|Weschtfälische Friede]] wird d Souveränität (Unabhängigkeit vom dütsche Riich) vo de Schwiz vo de [[Großmacht|Grossmächt]] au ''de jure'' anerkennt.
1653: Im [[Schweizer Bauernkrieg|Buurechrieg]] lehnt sich d Landbevölkerig gäge d Patrizierherrschaft vo mehrere Stadtort uuf und pocht uf alti Rächt. D [[Obrigkeit]] tüüscht Verhandligsbereitschaft vor, nutzt d Guetgläubigkeit vo de Buure uus, und Zürcher Truppe riibe denn ’s schlecht uusgrüschtete Buureheer uuf. D’Afüerer, der Ämmetaler [[Niklaus Leuenberger]] und dr Äntlibuecher [[Christian Schibi]], wärded mit em Tod bestraft. Die aristokratisch Herrschaft i de Stadtort feschtiget sich i de Folg immer meh und steigeret sich is [[Gottesgnadentum|Gottesgnadetum]] vo de ‹gnädige Herre›.
1712: Noch em [[Villmergerkrieg|Zweite Villmergerchrieg]], wo die katholische vo de reformierte Ort gschlage wärde, isch die katholischi Vorherrschaft in dr Eidgenosseschaft ume gsii.
1798: Noch [[Französische Revolution|französisch inspirierte]] chlinnere [[Revolution]]e z Basel, im Waadtland und Unterwallis, sowie chlinnere Reforme vo obe z Fryburg, Bärn, Soledurn, Schaffhuuse und Züri het sich Frankriich au militärisch iigmischt und Deil vo dr Schwiz bsetzt. Die revolutionäre französische Truppe träffed kei nennenswerte Widerstand aa, wenn mer emol vo Bärn (im Merz) und [[Kanton Nidwalden|Nidwaudä]] (im Septämber) abgseht. D Ziit isch riif für Veränderige. Es hät i dr zweite Hälfti vom 18. Johrhundert im ganze Gebiet vo de Schwiz verschiedeni Uufständ und Rebellione gäge d Obrigkeite geh gha, wo aber immer bluetig nidergschlage worde sind. Noch em französische Vorbild wird im April die [[Helvetische Republik|Helvetisch Republik]] als [[Einheitsstaat|Zentralstaat]] bildet. Sie füehrt wichtigi Neuerige, vor allem bi de Bürgerrächt und im Bildigswese ii, findet aber wäge ihrer zentralistische Struktur – nach em Abflaue vo dr erschte revolutionäre Stimmig bi dr bürgerliche Elite – im Volk nümme e Hufe Akzeptanz. Si hät immer meh Müeh, d Ornig uufrecht z’erhalte, und wo d Franzoose ihre Truppe abziehn, kollabiert si noch em [[Stecklikrieg|Stäcklichrieg]], wo d [[Föderalisten (Helvetik)|Föderaliste]] gwünne.
1803: [[Mediation (Geschichte)|Mediation]] vom [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]]. Dä Kaiser bruucht für sini Grossmachtpolitik en stabile [[Vasallenstaat|Vasallestaat]]. Er verordnet drum de Schwiz wieder ä [[Föderalismus|föderali]] Struktur. S’[[Fricktal]] wird vo [[Vorderösterreich|Vorderöstriich]] trennt und em [[Kanton Aargau]] zuegschlage.
1815: [[Restauration (Schweiz)|Restauration]]. Dr patrizisch Adel chunnt nach de Niederlag vom Napoleon und em [[Wiener Kongress]] wieder a d Macht zruck und versuecht, die alte Zueständ wieder herzstelle. [[Kanton Genf|Gänf]], s [[Kanton Wallis|Wallis]] und [[Kanton Neuenburg|Nöieburg]] wärded schwiizerischi Kantön, wobii Nöieburg bis zu de Revolution vom erschte März 1848 gliichzytig no Bsitz vom König vo [[Preussen|Preusse]] bliibt. S’ehemalig [[Fürstbistum Basel|Bistum Basel]] – dr aktuell [[Kanton Jura]] und dr Bärner Jura – chunnt zu [[Kanton Bern|Bärn]] und [[Kanton Basel|Basel]]. [[Kanton Graubünden|Graubünda]] verlürt sis ehemalig Untertanegebiet [[Veltlin]] mit dä Grafschafte [[Bormio|Worms]] und [[Chiavenna|Cleven]] endgültig.
1830: [[Regeneration (Schweiz)|Regeneration]]. Z’Paris isch [[Julirevolution|Revolution]], und au i der Schwiz reget sich wieder Freiheitsbesträbige. I Kantön vo ehemalige [[Untertanengebiet|Untertanegebiet]] wie Aargau oder Thurgau, aber au i de Landschaft vo Stadtkantön bildet sich Volksbewegige, wo allgemeini [[Grundrechte (Schweiz)|Grundrächt]] fordered. Es chunnt i mehrere Kantön zu Umwälzige. D’Basler Landschaft moblisiert 1833 gäge Truppe, wo vo de städtische Herre gschickt werded, schloot si, rüeft än eigne Kanton us und d [[Kantonsteilung|Kantonsdeilig]] wird vom Bund anerkennt.
1848: D Mehrheit vo de liberale Kantön gründet dr hütig [[Bundesstaat]], nachdem im [[Sonderbundskrieg|Sonderbundschrieg]] die katholisch-konservative Kantön zwunge worde sind, ihri eigeständigi [[Föderalismus|föderalistischi]] Politik ufzgee. Bärn wird dr Sitz vo dr [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesexekutive]] and -legislative, wo us em [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrot]] und em [[Ständerat|Ständerot]] bestoht.
Um d Mitti vom 19. Johrhundert isch d [[Industrialisierung|Induschtrialisierig]] voll i Gang choo. Au erschti Isebahne sii entschtande.
1857: Im sogenannte [[Neuenburger Handel|Neueburger Handel]] verzichtet [[Preussen|Preusse]] endgültig uf Nöieburg, wo siit 1815 gliichzitig Schwizer Kanton und e preussischs Fürschtetum gsi isch. Preusse und d Schwiz hei aber vorhär gfährlech ihri Armeeä moblisiert gha und s het ä diplomatischi Schlichtig vo England und Frankriich brucht. Die preussische Vögt sind scho vorher, 1848, dur en Sturm ufs Schloss Neueburg vom Volk us de Jurahöchene vertriibe worde.
1891: Mit de Iifüerig vo de Volksinitiative isch di ''direkti Demokratii'' au im Bundesstaat voll etabliert.
1914: D Schwiz mobilisiert nach em Usbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erschte Wältchrieg]] ihri Armee zur Gränzbsetzig, zwäcks Verteidigung vo Land und Neutralität.
1918: Di sozial Not wird i de Schwizer Arbeiterschaft nach entbehrigsriiche Chriegsjohr immer grösser. Sie mündet im November in än [[Generalstreik]]. Gforderet wärded soziali Verbesserige wie d Iifüerig von äre Altersversicherig und äs gerächters Wahlsystem zum Parlament. Dr Bundesrot hät Truppe gäg die Streikende uufmarschiere loh, und es hät au Toti geh. Im Johr druf (1919) wird s [[Proporzwahl]]system für e Nationalrot iigfüehrt. D Arbeiter überchöme zuedäm d 48-Schtunde-Wuche.
1929 bis und mit Zwöite Wältchrieg: D [[Weltwirtschaftskrise|Wältwirtschaftskrise]] trifft au d Schwiz hert.
1933: Im [[Frontenfrühling|Frontefrüehlig]] isch d Understützig, wo die rächtsextreme politische Parteie überchömme, am gröschte, si verliere aber denn innerhalb von e paar Mönet vil vo ihrer Popularität.
1939–1945: D Schwiz überstoht dr [[Zweiter Weltkrieg|Zweit Wältchrieg]] nach dr Armee-Mobilisierig besser als dr [[Erster Weltkrieg|Erscht]], dank dr «Geischtige Landesverteidigung», ere bessere Planig und Rationierig vo wichtige Güeter, soziale Massnahme zur Understützig vo de Soldate und ihre Familie. D Wahl vom Wälschschwiizer [[Henri Guisan]] zum General und siis Iiträtte gege Aapassigs-Tendänze a Hitler-Dütschland under de Dütschschwiizer Offizier und andere Füerigs-Persone, verhinderet Spannige zwüsche Dütsch- und Wälschschwiizer wie im Erschte Wältchrieg. Umfangrichi Wafffe-Liferige a Dütschland und [[Königreich Italien|Italie]] beschwichtige zuedäm dr Hitler und haltene, zäme mit dr bewaffnete Neutralität, vom ene Agriff uf d Schwiz ab.<ref>Jakob Tanner: ''Réduit National und Aussenwirtschaft''</ref>
1948: D [[Alters- und Hinterlassenenversicherung|Alters- und Hinterlasseneversicherig]] (AHV) tritt in Chraft.
1971: D Fraue chömme s eidgenössische Wahl- und Stimmrächt über.
1978: Noch emene driissgjöörige Kampf vo jurassische Separatischte gege dr Kanton Bärn – zum Teil au mit nöd legale Mittel – nimmt s Schwizer Volk inere Volksabschtimmig d Gründig vom [[Kanton Jura]] aa. Die drei nördliche Bezirk vom ehemaalige Bärner Jura – [[Bezirk Delsberg|Dälschberg]], d [[Bezirk Freiberge|Fraibärge]] und [[Bezirk Pruntrut|Pruntrut]] – bilde jetz de sächsezwanzigscht Kanton vo dr Schwiz. Dr [[Bezirk Laufen|Bezirk Laufe]] werd schpööter em Halbkanton [[Kanton Basel-Landschaft|Baselbiet]] zueteilt.
1992: Dr Bidritt vo dr Schwiz zum Europäische Wirtschaftsruum (EWR), wien en dr Bundesroot vorschloot, wird in ere Volksabstimmig abglehnt.
2002: D Schwiz duet de [[Vereinte Nationen|Vereinte Natione]] biträtte.
2010: Im Bundesrot sitzet zum erschte Mol in dr Gschicht vo de Schwiz meh Fraue wi Männer.
== Armee ==
{{Hauptartikel|Schweizer Armee|titel1=Schwizer Armee}}
== Lueg au ==
* {{Portal|Schwiiz}}
* [[Liste von Schweizer Persönlichkeiten|Lischte vo Schwiizer Persönlichkeite]]
== Literatur ==
* ''Präsenz Schweiz: Die Schweiz in ihrer Vielfalt''. Kümmerly & Frey, 2004, ISBN 3-259-05522-3.
* [[Elvira Glaser]], Johannes Kabatek, Barbara Sonnenhauser (Hrsg.): ''Sprachenräume der Schweiz.'' Band 1: ''Sprachen.'' Narr Francke Attempto, Tübingen 2024, ISBN 978-3-381-10401-7 ([[doi:10.24053/9783381104024]]).
* Manfred Hettling, Mario König, Martin Schaffner: ''Eine kleine Geschichte der Schweiz.'' Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-12079-4.
* {{HLS|9825|Schweiz|Autor=Georg Kreis|Datum=2015-06-19}}
* Thomas Maissen: ''Geschichte der Schweiz.'' hier + jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte, Baden 2010, ISBN 978-3-03919-174-1. – 6., korrigierte Auflage. ebd. 2016, ISBN 978-3-03919-174-1.
* [[Guy P. Marchal]]: ''Schweizer Gebrauchsgeschichte. Geschichtsbilder, Mythenbildung und nationale Identität.'' Basel 2006, ISBN 3-7965-2242-4.
* [[Felicity Rash]]: ''Die deutsche Sprache in der Schweiz. Mehrsprachigkeit, Diglossie und Veränderung.'' Lang, Bern 2002.
* Volker Reinhardt: ''Die Geschichte der Schweiz. Von den Anfängen bis heute.'' C. H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-53601-8. – 5., aktualisierte Auflage. ebd. 2014, ISBN 978-3-406-53601-4.
* Susann Sitzler: ''Total alles über die Schweiz.'' 2. Auflage. Folio Verlag Wien/Bozen 2018, ISBN 978-3-85256-780-8.
* Marc Stampfli, Christian Sonderegger (Hrsg.): ''Aktuelle Schweiz – Lexikon für Politik, Recht, Wirtschaft, Gesellschaft''. Sauerländer Aarau 2004, ISBN 3-0345-0115-3.
== Weblink ==
{{commonscat|Switzerland|Schwiz}}
* [https://www.admin.ch/ admin.ch – Offizielli Website vo dr Bundesbhörde vo dr Schwizerische Eidgnossenschaft]
* [https://www.eda.admin.ch/aboutswitzerland/de/home.html «Die Schweiz entdecken»] – Schwizer Portal vum EDA
* [https://www.ch.ch/ Portal ch.ch (Schweizerische Bundeskanzlei) – Schwizer Portal vo Bund, Kantön und Gmeinde]
* [https://www.myswitzerland.com/ Portal MySwitzerland.com (Schwiz Tourismus)]
* [https://www.swissinfo.ch/ Portal swissinfo.ch – Schwizer Nachrichten]
== Noowiis ==
<references />
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{{Normdaten}}
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[[Kategorie:Schwiiz|!]]
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Gallo
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox_Sprache|
Sprache=Gallo
|Länder=[[Bretagne]], {{FRA|2=Frankrych}}
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|Klassifikation=* [[Indogermanische Sprachfamilie|Indogermanisch]]
*: [[Romanische Sprachen|Romanisch]]
*:: [[Galloromanische Sprachen|Galloromanisch]]
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|Karte=[[Datei:Loudéac bilingual sign Gallo.jpg|center|thumb|200px|E zweisproochigi Ortstafel Französisch/Gallo z Loudéac, Bretagne]]
}}
'''Gallo''' (vo [[Bretonische Sprache|Bretonisch]] ''gall'' ‚Franzos‘) isch e [[Langues d'oïl|Langue d'oïl]] wo im Oschte vo dr [[Bretagne]], dr Oberbretagne (''haute-Bretagne'') z [[Frankreich|Frankrych]] gschwätzt wird. Es isch also nit wie s Bretonische e [[Keltische Sprachen|keltischi Sprooch]], sùndern e [[Romanische Sprachen|romanischs]] Idiom. S Gallo sött au nit mitem antike [[Gallische Sprache|Gallisch]] verwäggslet werde. S Gallo gilt, wie di meischte [[Sprachen in Frankreich|Regionalsprooche vo Frankrych]], als e [[Bedrohte Sprache|gföördeti Sprooch]].
== Verbreitig ==
[[Datei:Breton dialectes.svg|200px|left|d Dialäkt vùm Bretonische ùn de Sproochruum vùm Gallo (grau)]]
S traditionelli Verbreitigsbiet vùm Gallo isch in dr Oberbretagne, also em Oschtdeil, ùn zwar öschtlich vo de Sproochgränz zum [[Bretonische Sprache|Bretonische]] wo vo Plouha im Department Côtes-d'Armor im Norde bis zur Halbinsel Rhuys im Süde vùm Department Morbihan goot. D Sproochgränz het sich für meereri Joorhùndert zùm Gùnschte vùm Gallo nooch Weschte verschoobe.
Sproochlig gsänne loot sich s Gallo eigetli nit vo zwei vo syne Noochberdialäkt im Süde vo de [[Normandie|Normandi]] (''normand méridional'') ùn em [[Angevin]] abgränze. Alli drüü ghöre zur ''domaine armoricaine'', wo zur ''domaine d'ouest'' vo de [[Langue d'oil]] ghört. Einewäg bschränkt mer de Begriff ''Gallo'' uss geografisch-politische Gründ meischt ùff die Dialäkt, wo in der Bretagne gschwätzt werde, ùn zäält d Dialäkt vùm Süde vo de Normandi südlich vo de [[Ligne Joret]] zum [[Normännische Sprache|Normännische]].
Als Alldaagssprooch isch s Gallo chuum no verbreitet. So hen im Joor 1999 binere Ùmfroog vùm französische Statischtikamt [[INSEE]], 28.300 Lüt aagee, dass si Gallo schwätze<ref>[http://www.insee.fr/fr/insee_regions/bretagne/rfc/docs/Oc92art3.pdf INSEE.fr], Stand 2003</ref>, des sin 1.3% vo de Bevölcherig vo dr Bretagne gsi.
In ere Studie uss dr Mitti vo dr 1990er-Joor wird bschriibe, dass Chinder viilmool durch ihri Groosseltre no Passivkenntiss vùm Gallo mitbecho hätte, ihri Eltere aber nùmme Französisch mit ihne gschwätzt hen. E Ùmfroog ussem Joor 2008 vo 89 Schieler zwüsche 11 ùn 19 Joor alt het ergee, dass nùmme 2 vo de Schieler aagee hen, dass si in dr Familie Gallo näbe Französisch als Muettersprooch glehrt hen. Vo de Eltre hen immerhy no 17% aagee, dass si in ihrer Chindheit Gallo- oder zweisproochig Gallo-Französisch ùffgwaggse sin. Binere andre Froog allerdings hen 15.7% aagee, dass si vo ihrene Eltre Gallo glehrt hen, ùn fascht 35%, dass si vo ihrene Groosseltre Gallo hätte glehrt. Allerdings sin d Gallokenntniss wo doo glehrt worde sin, schynts oft nùmme begränzt gsi. Ei Schieler het dezuegschriibe dass es sich "nùmme ùm e paar Wörter" Gallo het ghandlet<ref>Nolan, John Shaun. (2008). School and Extended Family in the Transmission and Revitalisation of Gallo in Upper-Brittany. ''Journal of Multilingual and Multicultural Development, vol. 29. pp. 216-234.</ref>.
[[Datei:Signalétique gallo, métro de Rennes.jpg|thumb|Eisproochigs Schild ùff Gallo in de Metro vo Rennes]]
[[Datei:Bébert Huchait et les Vilaïnes Bétes Mont-Dol 2007 2.jpg|thumb|Ùfftritt vo de Grùppe ''Bébert Huchait et les Vilaïnes Bétes'' wo ùff Gallo singt]]
== Merchmool ==
D Ùnterscheidigsmerchmool vo dr ''domaine d'ouest'', wo s Gallo dezueghört, sin:
* D Entwigglig vùm latiinische /e/: Im Weschte /e/ ùn im Oschte /wa/. So erklärt sich ''faïre'' ùn ''wézyàou'' ùn Französisch ''foire'' ‚Märkt‘ ùn ''oiseau'' ‚Vogel‘.
* D latiinische Vokal /o/ ùn /u/ sin in dr ''domaine d'ouest'' en [{{IPAlink|u}}], im Oschte aber [{{IPAlink|ø}}]: ''chantou'' statt ''chanteur'' ‚Sänger‘.
* En Yyflùss vùm /r/ ùff en /a/ wo devor stoot ùn gschlossener wird: ''cherger'' statt ''charger''<ref>Lepelley, René. (1995). Paroles de Normands. Presses Universitaires de Caen, Caen. pp. 17.</ref>.
Usserdäm:
* [[Affrikater Konsonant|Affrikatisierige]] vo /{{IPAlink|k}}/ ùn /{{IPAlink|g}}/ zue [{{IPAlink|tʃ}}] ùn [{{IPAlink|dʒ}}] vor bstimmte Vokal: ''tchi'', ''tchoer'' ùn ''djérre'' statt ''qui'' ‚wer‘, ''coeur'' ‚Härz‘ ùn ''guerre'' ‚Chrieg‘.
* D [[Palatalisierung|Palatalisierig]] vùm /{{IPAlink|l}}/ noocheme [[Obstruent]] zue [{{IPAlink|j}}]: ''piey'', ''kié'' ùn ''fiour'' für ''pluie'' ‚Räge‘ , ''clé'' ‚Schlüssel‘ ùn ''fleur'' ‚Bluem‘.
* De Erhalt vùm ''h-aspiré''. In Wörter wie ''haie'' oder ''haot'' wird s [{{IPAlink|h}}] also ussgsproche<ref>Radatz, Hans-Ingo. (1997). Französisch, Bretonisch und...Gallo -- Ist die Bretagne dreisprachig?. In Kattenbuch, Dieter: ''Kulturkontakt und Sprachkonflikt in der Romania'', Wien: Braumüller, 163-189.</ref>.
'''Ùnterschid zwüsche em Gallo ùn andre Langues d'oil'''
{| class="wikitable"
! Gallo !! Normännisch !! Französisch !! Alemannisch
|-
| ch - chapèu || k - capé || chapeau || Huet
|-
| j - jardrein || g - gardin || jardin || Garte
|-
| s - muczae || ch- muchi || cacher || verstegge
|-
| dj - djésp || v- vêpre || guêpe || Weschpe
|-
! Gallo !! Normännisch !! Französisch !! Alemannisch
|-
| è,èw - chapéu || ya - chapea || chapeau || Huet
|-
| yë – pomier || é - poumàe || pommier || Öpfelbaum
|}
== Weblink ==
* [https://web.archive.org/web/20050209183023/http://www.uni-frankfurt.de/~hradatz/GALLO.htm Ist die Bretagne Dreisprachig?]
* [https://web.archive.org/web/20051220185233/http://www.bertaeyn-galeizz.com/ Syte vo dr Organisation ''bartaeyn galeizz'']
== Quelle ==
<references/>
{{Sprachen in Frankreich}}
[[Kategorie:Franzesischi Sproch]]
[[Kategorie:Einzelsproch]]
[[Kategorie:Romanischi Sproch]]
[[Kategorie:Langues d’oïl]]
[[Kategorie:Sproch (Frankriich)]]
[[Kategorie:Bretagne]]
018ubf6lo863varrku08z9c55ovv0gw
Schweizerische Volkspartei
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2026-06-26T20:11:35Z
Jcb
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Schwiizerischi Volkspartei (SVP)}}
{{Infobox Partei Schweiz
|logo = [[Datei:SVP.svg|150px]] [[Datei:SVP UDC Logo.svg|100px]]
|bild1 =
|gründungsdatum = 22. September 1971
|gründungsort =
|präsidium = [[Marcel Dettling]]<br />[[Datei:Marcel Dettling (2019).jpg|140px|dr Marcel Dettling (2019)]]
|vizepräsidium = [[Céline Amaudruz]],<br />[[Magdalena Martullo-Blocher]]
|generalsekretär = Enrique Schneider
|fraktionspräsident = [[Thomas Aeschi]]
|bundesräte = [[Guy Parmelin]], [[Albert Rösti]]
|mitglieder = 90.000<ref name="buku">{{Internetquelle |url=http://www.bk.admin.ch/dokumentation/02070/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCIdX54gWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- |titel=Der Bund kurz erklärt 2014 |hrsg=Schweizerische Bundeskanzlei |datum=2014-02-28 |abruf=2014-04-22 |format=PDF; 14,8 MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140809190734/http://www.bk.admin.ch/dokumentation/02070/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t%2Clnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCIdX54gWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- |archiv-datum=2014-08-09 |offline=ja }}</ref>
|mitglieder-stand = 2014
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|durchschnittsalter-stand =
|wähleranteil = 27,9 %<ref>{{Internetquelle |url=http://www.politik-stat.ch/nrw2015CH_de.html |hrsg=BFS |autor=BFS |titel=Nationalratswahlen Ergebnis |datum=2015-10-18 |abruf=2011-10-19}}</ref>
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|nationalrat = {{Infobox Partei/Mandate|62|200|#{{Wahldiagramm/Partei|SVP|dunkel|CH}}|}}
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|gliederung = 27 Kantonalparteie<ref>Im [[Kanton Wallis]] existiere zwei separati Kantonalparteie für s dütschsprochige Oberwallis und s französischsprochige Unterwallis (lueg Übersicht zu de Kantonalparteie uf der [http://www.svp.ch/index.html?&page_id=96&node=68&level=1&l=2 Website vo der SVP]).</ref>
|gruppierungen = [[Junge SVP|Jungi SVP]]<br />[[Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz|AUNS]]<br />[[Bund der Steuerzahler (Schweiz)|Bund vo de Stüürezahler]]
|website = [http://www.svp.ch/ www.svp.ch]
}}
Di '''Schwizerisch Volkspartei''' (SVP Schweiz), französisch ''Union démocratique du centre'', italienisch ''Unione democratica di centro'', rätoromanisch ''Partida populara Svizra'', isch ä nationalkonservativi und wirtschaftspolitischi politischi Partei i dä Schwiiz. Si isch im Nationalrot am stärchstä verträttä voch Sitz und bildet dodemit di gröscht Fraktion i dä Vereinigte Bundesversammlig.
== Gschicht ==
D SVP isch 1971 us dä Puurä-, Gwärb- und Bürgerpartei (BGB) und dä Demokratische Partei (DP) vo dä Kantön Glaris und Graubünda entstandä. Si isch urspünglich ä zentristischi Puuräpartei gsi, hät sich aber sit dä 1980er Johr under dä inoffizielle Füerig vom Zürcher Grossundernämer und Milliardär [[Christoph Blocher]] vonere rächtsbürgerlich-konservative zunere rächtspopulistische Volkspartei gwandlet. Si posizioniert sich hüt pointiert rächts im politischä Späktrum und betribt ä kompromisslosi und gradlinigi Rhetorik.
Lang isch d SVP wähleranteilmässig hinder dä SP, FDP und CVP uf Rang vier gläge. Ab 1991 hät si ihren wähleranteil stetig erhöt, isch bi dä Schwiizer Parlamentswale 2003 wählerstärchsti Partei wore und hät en zweite Bundesrotssitz für dä Christoph Blocher gforderet, wo gwält wore isch. En erneute Erfolg verzeichnet d SVP bi dä Wahle 2007.
D Vorgängerpartei BGB isch bis döt siit 1929 im [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrot]] verträtte gsi. D SVP hät di Verträttig überno und 2003 sogar en zweite Sitz gwunä. 2007 isch de Christoph Blocher as Bundesrat nüme widergwählt worde. Statt däm isch näb em [[Samuel Schmid]] di Bünder Regierigsrätin [[Eveline Widmer-Schlumpf]] zur Bundesrätin gwählt worde. In de SVP-interne Usserandersetzig, öb d Partei das sött akzeptiere, hät sich d SVP gspalte un um d Widmer-Schlumpf und de Schmid isch di neu [[Bürgerlich-Demokratische Partei|Bürgerlich-Demokratischi Partei]] gründet worde. Erscht nach em Rücktritt vum Schmid anne 2008 hät d SVP mit em [[Ueli Maurer]] wider e eigene Bundesrat übercho. Di Bürgerlich-Demokratisch Partei het si drgäge 1921 mit dr [[Christlichdemokratische Volkspartei|Chrischtlichdemokratische Volchspartei]] zur [[Die Mitte|Mitti-Partei]] zämegschlosse.
== Quälle ==
<references/>
== Witeri Artikel ==
* [[Schweizer Minarettstreit|Schwiizer Minarettstrit]]
== Weblink ==
* [http://www.svp.ch/ Website vo dr ''SVP'']
{{Navigationsleiste Parteien in der Schweizer Bundesversammlung}}
{{Navigationsleiste Schweizer Bundesratspartei}}
[[Kategorie:Schwiizer Partei]]
[[Kategorie:Schwizerischi Volkspartei| ]]
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Augsburg
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Stuhler
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Augschburg}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland schwäbisch
| Name = Augschburg
| Name_amtlich = Augsburg
| Wappen = DEU Augsburg COA 1811.svg
| Breitengrad = 48/22/18/N
| Längengrad = 10/53/54/E
| Lageplan = Bavaria A (town).svg
| Bundesland = Bayern
| Regierungsbezirk = [[Schwaben (Bayern)|Schwaba]]
| Landkreis = <!-- bitte leer lassen -->
| Höhe = 494
| Fläche = 146.93
| Metadaten Bundesland = Bayern
| PLZ = 86150–86199
| PLZ-alt = 8900
| Vorwahl = 0821
| Kfz = A
| Gemeindeschlüssel = 09761000
| NUTS = DE271
| LOCODE = DE AGB
| Gliederung = 41 Stadtbezirk<br />17 Blanongsraem
| Adresse = Rathausplatz 1<br />86150 Augsburg
| Website = [http://www.augsburg.de www.augsburg.de]
| Bürgermeister = [[Eva Weber (Politikerin)|Eva Weber]]
| Bürgermeistertitel = [[Oberbürgermeister|Oberbirgormaeschdore]]
| Partei = [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]
| DIAFAM = [[Alemannisch]]
| DIALECT = [[Schwäbisch]]
| DIAREG = Oschdschwäbisch
| DIALOC =
| DIAACT =}}
{{Dialekt|Schwäbisch|Schwäbisch|Schwäbisch}}
'''Augschburg''' (regional [augʃbʊrg], amtlich [Augsbʊrg]) isch d Haobdsdadd vom bayrischa Regirungsbezirk [[Schwaben (Bayern)|Schwaba]], mid Sitz vo dor Bezirksregirung, ond Graessdadd vom gleichnamicha Landgraes. Nåch Trier zwåedeldesda Sdadd en Deidschland, isch Augschburg heid mid ogfär 300.000 Aewonor de driddgreesd Sdadd em Bundesland [[Bayern]]. Dor Nãma gåd zrugg uff d remischa Provinzhaobdsdadd „Augusta [[Vindeliker|Vindelicorum]]“, grinded vom Kaisor Augustus anna 15 vår Christus. Augschburg leid vorkehrsginsdich an dor Audobã A 8 [[Stuttgart|Sduagord]] – [[München|Mincha]]. Vo dor Audobã här nåch Sida gåd d Bundessdrås B 17, virsburich ausbaud, middla durch d Sdadd durch.
Em Zwåeda Wäldgriag isch Augscburg zo fasd 80 % zersdeerd wårda, weil-s då zom Beisbil mit dir Firma MAN (Maschinafabrigg Augschburg - Nirnbärg) wirdschafliche Griagsziil gäa håd. Nåch-em Griag isch d Sdadd mit viil Sachvorsdand nåch alde Blẽ widor uffbaud wårda, so dass d Ennasdadd heid a wirglich schees Bild härmachd.
== Sdadddåel ==
Sdadddåel vo Augschburg send [[Oberhausen (Augsburg)|Obrhausa]], [[Pfersee]] usw.
== Gschichdlichs ==
Em Middlaldor isch d Freia Reichssdadd Augschburg nåch Köln ond [[Nürnberg|Nirnbärg]] de driddgreesd Sdadd ein Deidschland gwäa ond deshalb dor Ord vo viile Reichsdääg. A iborragenda Bedeidong durchs ganze Midllaldor durch hend d [[Fugger|Fuggor]] gheed, a oglaoblich reicha Patriziorfamilie. Uff d Fuggor gåd ao d "[[Fuggerei|Fuggorsdadd]]" zrugg, d wäldweid ersda Sozialbausiidlong.
Uff dor Reichsdaag vo 1555 gåd dor Feiordich „Friedensfest“ am 8. Auguschd zrugg, weil da em End vo dor Reformationszeid on Friida gschlossa wårda isch, där må bis zomm Dreisichjähricha Griag ghalda håd. Dor 8. August isch sdaadlichor Feiordaag fir Augsburg, womid d Sdadd de oenzich en ganz Deidschland isch, dia må on oegena sdaadlicha Feierdaag håd.
== Schwäbisch en Augschburg ==
Augschburg isch lang d greesda ond d wichdigsda Sdadd em schwäbischa Sbråchraom gwäa, bis se em 19. Jårhondord vo Sduagord iborhold wårda isch. Geografisch gsäa leid Augschburg abor ganz oginsdich am esdlicha Rand vom Sbråchraom, sonsd wär-s fir a gesamdschwäbischs Zendrum prädesdinird gwäa<ref>Eduard Huber, Schwäbisch für Schwaben, 2008 Tübingen, S. 29</ref>. Dor Fluss Lech isch scho emmor d Grenz zwischem schwäbischa ond-em bairischa Dialäggd gwäa. En dor Sdadd sälbor schwäzzd-mor osdschwäbisch. Bsondors ufffellich isch s "sch" ao vår "g" ond "k", deswäaga ao dor Nãma "Augschburg", odor a Word wia z. B. "Muschkl". S "r" wird en Augschburg ond em Omland gärn grolld ausgsbrocha. Seid aeniche Jårzend mached sich dribornaus ao bairische Dialäggdmerkmål bråed, weil dor bairische Dialäggd glei esdlich vo Augschburg ãfangd.
== Geografi ond Naddur ==
Augschburg leid am [[Lech]] [lɛç], där må ogfär 150 km sidwäsdlch ein [[Tirol]] ãfangd ond 40 km nerdlich en d [[Donau|Donao]] naegåd. Dor eldesda Dåel vo Augschburg ond ao dor sidlichsde Sdadddåel leid uff-m nerdlicha Dåel von-ra Hochterrass zwischem Lech ond dor Wärdach, dia må nerdlich vo dära Terrass zsẽmafliased.
Durch Augschburg, sbeziäll durchs Lechvirdl en dor Aldschdadd, fliaßt a weid vorzweigds kinsdlichs Bachsysdem. Ibor 500 Brugga ond Briggla send en demm Bereich baud wårda. Manche Leid moended, dees seined mae wia en ganz [[Venedig]], bewiisa isch dees abor edd.
Em Sida ärsdreddg sich s [[Lechfeld]], a nåcheiszeidlicha Schoddorebene. Dord fended-mor no seldene Urlandschafda. Dor Augschburgr Sdadddwald, on 21,5 km² grosor Aowald, zeld zo de ardareichsde Lebensraem in Middleiropa. Dor Augschburgr Naddurpark „Augsburg – Westliche Wälder“ isch a schees gresors Waldgebiid. D Sdadd isch dor greesde kommunale Waldbesitzor en Bayern, en Deidschland dor driddgreesde.
== Nåchborgmoindena ==
Zomm Vordichdongsraom Augschburg bezihongsweis zor Nåchborschafd vo Augschburg gheered d folgende [[Stadt|Sdedd]] ond Gmoindena:
* Rächds vom Lech, em Osda (also alde bairische Flägga): Rehling, Affing, Friedberg (Bayern), Kissing ond Merching (älle [[Landkreis Aichach-Friedberg|Landgraes Aichach-Fridbärg]]);
* Lenggs vom Lech, em Wäsda (also alde schwäbische Flägga): [[Gersthofen|Gärschdhofa]], [[Neusäß|Neisäss]], Diadorf, [[Bobingen|Bobinga]] ond [[Königsbrunn|Kenigsbrunn]] (älle [[Landkreis Augsburg|Landgraes Augschburg]]).
== Bilder ==
<gallery>
Datei:The Town Hall of Augsburg.jpg|s Rådhaus
Datei:Augsburg-Perlachkirche.jpg|dr Perlachturm mid St. Peter am Rådhausblatz
Datei:Lech Augsburg.jpg|dr [[Lech]] am Hochablasswehr
Datei:Augsburg-236-Maximilianstr 36-Fuggerscher Stadtpalast-gje.jpg|s Fuggerscher Sdaddpalast
</gallery>
== Staddlegende ==
=== Staddgeddin Cisa ===
[[Datei:Stoinernerma.jpg|mini|da „Stoinerne Ma“ in dr Staddmauer]]
D [[Cisa]] (Cysa, Ciza, Zisa) isch a aagebliche Geddin gwea, wo z Augschburg vereert wore si soll.
=== Da Stoinerne Ma ===
Dr "Stoinerne Ma" isch a mannsgroße Stoifigur an dr estli Staddmauer. Es isch a oiarmigr Beck mit en Loib Brod und an Schild uf oim schneckefermiga Podest. Ea hod im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] mit em falscha Brod us Sägemähl, wo ear vor dr Staddmauer gschmisse hod, d Stadd vor oiner Belagerung gschitzt. D Belagerer händ so dengt, dass d Stadd no im Überfluss lebe däd ond händ ufgebe. Bi dera Aktion isch dr Beck abr no aagschosse wora und hod oin Arm verlora.
== Leit ==
* [[Leopold Mozart]] (1719-1787), schwäbisch-deidscher Komponischd, dor Vadder vom [[Wolfgang Amadeus Mozart]]
* [[Albert Greiner (Musikpädagoge)|Albert Greiner]] (1867–1943), deidscher Musikpädagog
* [[Leo Feld]] (1869–1924), deidsch-eschdreichischer Dramadiker ond Libreddischd
* [[Eva Weber (Politikerin)|Eva Weber]] (* 1977), deidsche Bolitikere
== Gugg ao ==
* [[Cisa]] isch a ãgäblicha Göttin gwäa, dui må z Augschburg vorärd wårda sae soll.
== Liddoradur ==
* Martin Kluger: ''Augsburg. Der offizielle Stadtführer der Regio Augsburg.'' 4. Uflag. context, Augsburg 2006, ISBN 3-939645-02-8.
* Bernd Roeck: ''Geschichte Augsburgs.'' Beck, München 2005, ISBN 3-406-53197-0.
* Wolfgang Wüst, Georg Kreuzer, Nicola Schümann (Hrsg.): ''Der Augsburger Religionsfriede 1555: Ein Epochenereignis und seine regionale Verankerung.'' Ergebnisse einer Tagung des Historischen Verein für Schwaben und der Schwaben-Akademie Irsee vom 3. bis 5. März 2005 (= Zeitschrift des HV für Schwaben, Band 98) Augsburg 2005, ISBN 3-89639-507-6.
* Christian Jacob Wagenseil: ''Versuch einer Geschichte der Stadt Augsburg. Ein Lesebuch fuer alle Staende.'' 4 Bänd. Bäumer, Augsburg 1819–1822 ([https://web.archive.org/web/20090104092034/http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/dr/sstba/we_01656-1660/ Digitalisat]).
* Erich Keyser, Heinz Stoob (Hrsg.): ''Bayerisches Städtebuch. 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben.'' (=Deutsches Städtebuch, Band 5), Stuttgart, Berlin, Köln u. a. 1974, ISBN 3-17-210181-9.
* Georg Köglmeier: ''Literaturliste zur Vorlesung von Prof. Peter Schmid: Das östliche Schwaben.'' Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte. Universität Regensburg. Sommersemester 1999, ([https://web.archive.org/web/20090102183627/http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_III/Geschichte/s99vsm8.html Literaturliste]).
* Wolfgang Kucera, Reinhold Forster (Hrsg.) ''Augsburg zu Fuß. 16 Stadtteilrundgänge durch Geschichte und Gegenwart.'' Hamburg 1993, ISBN 3-87975-628-7.
* Günther Grünsteudel, Günter Hägele, Rudolf Frankenberger (Hrsg.): ''Augsburger Stadtlexikon.'' 2. Uflag. Perlach, Augsburg 1998, ISBN 3-922769-28-4.
* Heinrich Letzing: ''Augsburger Handwerksgeschichte. Kleines Archivalien- und Bücherverzeichnis.'' (= Materialien zur Geschichte des bayerischen Schwaben; 17). Augsburg 1992, ISBN 3-925274-56-1.
* Markus Pöhlmann: ''Es war gerade als würde alles bersten. Die Stadt Augsburg im Bombenkrieg 1939–1945.'' Augsburg 1994, ISBN 3-923914-27-X.
* Markus Pöhlmann (Hrsg.): ''Kellerwohnung und Persilschein. Kriegsende und Neubeginn in Augsburg nach 1945.'' Augsburg 1995, ISBN 3-00-000039-9.
* Peter Dempf: ''Sagenhaftes Augsburg.'' 3. Auflage. Wißner, Augsburg 2005, ISBN 3-89639-498-3.
* Wolfgang Zorn: ''Augsburg – Geschichte einer europäischen Stadt. Von den Anfängen bis zur Gegenwart.'' Wißner, Augsburg 2001, ISBN 3-89639-319-7.
* Roswitha Mitulla, Bernd Wißner, Norbert Liesz: ''Botanischer Garten Augsburg''. Wißner, Augsburg 2006, ISBN 3-89639-538-6.
== Weblink ==
{{Commonscat|Augsburg|Augschburg}}
* [http://www.augsburg.de Homepage vo dr Stadt Augschburg]
* [https://web.archive.org/web/20180308090145/https://www.stadtlexikon-augsburg.de/ Augschburger Stadtlexikon]
* [https://web.archive.org/web/20090607023830/http://www.deutschland-tourismus.de/DEU/reiseland_deutschland/master_tlstadt-id1003.htm Augschburg-Webseite vo dr Deitsche Zentrale fir Turismus e. V.]
* [https://web.archive.org/web/20070928041640/http://www.sisby.de/sisby/base/de/Suche/BayStandorte/Gemeindedaten.jsp?lang=de&kigoto=09761000 Gmoindedate vo Augschburg im Standort-Informations-System Bayern]
* [https://web.archive.org/web/20090105194313/http://www.fallingrain.com/world/GM/2/Augsburg.html Geografische ond klimatische Date zue Augschburg]
* {{HdBG GKZ|9761000}}
* [http://www.augsburgwiki.de/ Augschburg-Wiki]{{Toter Link|url=http://www.augsburgwiki.de/ |date=2020-03 }}
* [http://www.geodaten.bayern.de/BayernViewer/index.cgi?rw=4419590&hw=5359770&layer=TK&step=64 Karte vo Augschburg] – (BayernViewer)
* [http://www.regiofilm.tv/augsburg.htm Film zue dr Augschburger Gschicht]
* [https://web.archive.org/web/20180606030057/http://www.koka-augsburg.com/index.html?redir=http%3A%2F%2Fwww.koka-augsburg.com%2Faugsburg_geschichte.html Kurze Gschicht vo Augschburg en Date]
== Fuasnoda ==
<references />
{{Navigationsleiste Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern}}
[[Kategorie:Ort (Bayern)]]
[[Kategorie:Augschburg]]
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Albstadt
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Saalun
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Albschdatt}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland schwäbisch (Kreis)
| Name = Albstadt
| Name_amtlich = Albstadt
| Art = Stadt
| Wappen = DEU Albstadt COA.svg
| Breitengrad = 48/13/50/N
| Längengrad = 09/01/55/E
| Lageplan = Albstadt in BL.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Tübingen|Dibenga]]
| Kreis = Zollernalbkreis
| Kreisalem = Zollranalbgrois
| Höhe = 614-966
| Fläche = 134.41
| PLZ = 72458–72461
| PLZ-alt = 7470
| Vorwahl = 07431, 07432, 07435
| Kfz = BL
| Gemeindeschlüssel = 08417079
| Gliederung = 9 Stadtteile
| Adresse = Marktstraße 35<br />72458 Albstadt
| Website = [http://www.albstadt.de/ www.albstadt.de]
| Bürgermeister = Klaus Konzelmann
| Bürgermeistertitel = Oberbürgermeisterr
| Partei = Freie Wähler
}}
'''Albschdatt''' isch a [[Stadt|Schdatt]] em Sida fo [[Baden-Württemberg|Bada-Wirttabärg]] uffdr [[Schwäbische Alb|Schwäbescha Alb]], aogfär uffam halba Wäag zwischa [[Stuttgart|Schduagert]] ond am [[Bodensee|Bodasee]]. D Schdatt isch anna 1975 em Rama fodr Gebiatsreform nui bildet wora. Albschdatt isch dia graischt Schdatt em [[Zollernalbkreis|Zollranalbgrois]] ond bildet a [[Mittelzentrum|Mittelzentrom]] fird Omlandgmoida. Bei irer Grindeng isch se zuara [[Große Kreisstadt|Graoßa Groisschdatt]] wora, d säalamolege Schdatt Ebenga isch schao seitam 1. Aoguscht 1956 Graoße Groisschdatt gsai. Mit dr Nochbergmoid [[Bitz]] hot d Stadt Albschdatt a [[Verwaltungsgemeinschaft|Ferwaltengsgmoischaft]] feraibart.
== Geografi ==
=== Geografesche Lag ===
Albschdatt leit uffdr Sidwäschtalb, adr Nordwäschtgrenz konnt dr [[Albtrauf|Albdraof]] mit da Däler fodr obera [[Eyach (Neckar)|Eyach]] ond irna Zuafliss ond dr [[Schmiecha]]. D Eyach hot ira Quäll nerdlech fom Schdattdoil [[Pfeffingen (Albstadt)|Bfäffenga]], fluißt danoch noch Sida dur [[Margrethausen|Margrethausa]] ond [[Lautlingen|Lautlenga]], mo dr Fluss noch Wäschta got, durda Schdattdoil [[Laufen an der Eyach|Laofa]] fluißt ond schliaßlech s Schdattgebiat [[Balingen|Balenga]] zua ferlot, befor’er z [[Starzach|Schdazach]] edda [[Neckar|Näcker]] naimindet. D Schmiecha hot ira Quäll nordwäschtlech fom Schdattdoil Aoschtmettenga, fluißt danoch zaisch noch Oschta ge Aoschtmetenga, danoch noch Sida durd Schdattdoil [[Tailfingen|Doilfenga]], [[Truchtelfingen|Druchdelfenga]] ond [[Ebingen|Ebenga]], danoch noch Sidoschta ons ferlot s Schdattgebiat [[Sigmaringen|Semmerenga]] zua. E saim Onterlaof hoißt dr Fluss Schmeia, dr mindet bei [[Inzigkofen|Enzkofa]] ed [[Donau|Doana]]. Dodamit got dia [[Europäische Wasserscheide|Eiropäesch Wasserschaid]] mittla durs Schdattgebiat fo Albschdatt dure, irn nederschta Bonkt hot d Wasserschaid zwischa Ebenga ond Lautlenga uffra Haie fo 742 m NN beim säalamolega [[Römisches Reich|remescha]] [[Kastell Lautlingen|Kaschtäll Lautlenga]] adr alta Grenzlinie fom [[Alblimes]]. D Quällena fo boidana Fliss Eyach ond Schmiecha liget bloss a bar Kilometer ussanand.
Weil dr Wenter bald konnt ond lang got ond weil d [[Jura (Geologie)|Jurabeda]] uffdr Alb schdark wasserdurlässeg ond ener aofruchdbar send, isch Albschdatt fird Landwitschaft ener aointeressant. Wäaga däm buit d Landschaft heit fird Wanderer ond em Wenter fird Wenterschbortler fill Meglechkoita. 81 % fodr Schdattfläche fo Albschdatt send Natur- bzw. Landschaftsschutzgebiat. D Schdatt isch dr drittgraischte kommunale Waldoigatimer z Bada-Wirttebärg.
=== Klima ===
Z Albschdatt isch dia offiziëll duifscht Temperatur z Deitschland seitam Afang fodda Wätteraufzoichnenga gmässa wora, nämlech −36,1 °C erra [[Doline]] am [[Flugplatz Albstadt-Degerfeld|Fluagblatz Dägerfäld]].
=== Nochbergmoida ===
Säale Schdätt ond Gmoida grenzet a'n Albschdatt (em Urzoigersenn fo Norda aus): [[Hechingen|Hächenga]], [[Jungingen|Jongenga]], [[Burladingen|Burladenga]], [[Bitz]], [[Winterlingen|Waiterlenga]], [[Straßberg (Zollernalbkreis)|Schdroßbärg]] (älle Zollranalbgrois) [[Stetten am kalten Markt|Schdetta]] ([[Landkreis Sigmaringen|Landgrois Semmerenga]]), [[Meßstetten|Messschdetta]], [[Balingen|Balenga]] ond [[Bisingen|Bisenga]] (wider Zollranalbgrois).
=== Schdattglidereng ===
{| class="prettytable" style="text-align:center"
! Wappa || [[Datei:Wappen_Ebingen.svg|40px|Wappe]] || [[Datei:Wappen_Tailfingen.png|40px|Wappe]] || [[Datei:DEU Onstmettingen COA.svg|40px|Wappe]] || [[Datei:Wappen_Truchtelfingen.svg|40px|Wappe]] || [[Datei:Wappen_Pfeffingen.svg|40px|Wapp]] || [[Datei:WAPPEN_LAUTLINGEN.jpg|40px|Wappe]] || [[Datei:Wappen Laufen an der Eyach.svg|40px|Wappe]] || [[Datei:Wappen Margrethausen2.png|40px|Wappe]] || [[Datei:Wappen_Burgfelden.svg|40px|Wappe]]
|-
!Schdattdoil
| [[Ebingen|Ebenga]] || [[Tailfingen|Doalfenga]] || [[Aoschtmettenga]]|| [[Druchdelfenga]]|| [[Pfeffingen (Albstadt)|Bfäffenga]]|| [[Lautlingen|Lautlenga]] || [[Laufen an der Eyach|Laofa]] || [[Margrethausen|Margethausa]] || [[Burgfelden|Burgfälda]]
|-
! Aiwoner (2006)
| 19.618 || 12.234 || 5.384 || 3.229 || 2.168 || 1.998 || 1.753 || 1.084 || 345
|-
! Aiwoner (2007)
| 19.339 || 12.091 || 5.314 || 3.223 || 2.131 || 1.987 || 1.753 || 1.087 || 338
|-
! Aiwoner (2008)
| 19.265 || 12.072 || 5.260 || 3.189 || 2.147 || 1.988 || 1.777 || 1.069 || 346
|}
D Schdattdoil Burgfälda, Laofa, Lautlenga, Margrethausa, Bfäffenga ond Aoschtmettenga send heit Oatschafta em Senn fodr bada-wirttabärgescha Gmoidsorneng mitama [[Ortschaftsrat|Oatschaftsrot]], mo fodr Befelkereng bei jedera Kommunalwal nui gwält wut, mitama [[Ortsvorsteher|Oatsforschdäer]] als Forsitz. E jedera fodda Oatschafta geit s a Oatsamt, a „Rothaus for Oat“, mo dr Oatsforschdäer sai Birro hot. Dr Schdattdoil Doalfenga hot dafir a Birgerbirro mitama Loiter.
Zua'n a bar Schdattdoil ghairet no Wonblätz oder nuiere Wongebiat, mo oigane Nema händ, zmaischd aber bloss weneg Aiwoner ond fillmol koine feschtglaite Grenza:
* z Ebenga: Eeschdetter Hof, Eeschdetter Mile, Eselmile, Folawoid, Galthaus, Em Degerwand, Em Kienta, Em Mäalbom, Jauseteich, Oschtschdatt, Petersburg, Sadgruab, Setze, Schdopper, (Am) Schloßbärg, Waldhoim, Weiherwuer, Wäschtschdatt ond Weißaburg
* z Lautlenge: Dierbärg, Eisadal
* z Margethausa: Ochsabärg
* z Aoschtmettenga: Haobärg, Allabärghef, Dagersbronna, Haibärghef, Raichbärg, Ritzabil, Schdich, Zaisle ond Zollerschdeighof
* z Bfäffenga: Brächetschdeighof, Roschbach ond Zitterhof
* z Doalfenga: Nuiweiler, Schofbil, Schdiagel, Langawad, Lammerbärg, Nank ond Weiler Dal
* z Druchdelfenga: Uff Hofschdett, Bol un Rossadal
=== Raumblaneng ===
Albschdatt bildet a [[Mittelzentrum|Mittelzentrom]] edr [[Region Neckar-Alb|Regio Näckar-Alb]], mo näaba Albschdatt no d Gmoida [[Bitz]], [[Meßstetten|Messschdetta]], [[Nusplingen|Nuschplenga]], [[Obernheim|Oberna]], [[Straßberg (Zollernalbkreis)|Schdroßbärg]] ond [[Winterlingen|Waiterlenga]] em Zollranalbgrois ond [[Neufra|Nuifra]] em Landgrois Semmerenga zom Mittelbereich dafo ghairet.
== Wala ==
Ergäbnes fodda Landdagswala seit 2006:<ref>Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: {{Webarchiv|url=https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Landtag/ |wayback=20190707200830 |text=Landtagswahl |archiv-bot=2020-03-02 09:45:08 InternetArchiveBot }}</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jor'''|| '''CDU''' || '''SPD''' || '''FDP''' || '''Gräane'''|| '''Lenke'''<sup>1</sup> || '''AfD''' || '''Suschtege'''
|- align=center
|align=left| '''2016''' || 25,3 % || 10,4 % || 9,4 % || 31 % || 2,4 % || 18,7 % || 2,7 %
|- align=center
|align=left| '''2011''' || 43 % || 30,7 % || 4,5 % || 14,2 % || 2,7 % || || 4,9 %
|- align=center
|align=left| '''2006''' || 42,8 % || 35,5 % || 10,1 % || 3,8 % || 2 % || || 5,7 %
|}
<sup>1</sup> 2006: WASG, seit 2011: Die Linke
== Bilder ==
<gallery>
Datei:Ebingen-um1900.jpg| Ebenga om 1900
Datei:Ebingen.jpg| Ebenga fom Schlossfälsa
Ebingen.2-1.jpg|Ebenga fom Malesfälsa
Truchtelfingen.jpg|Druchdelfenga ond Doilfenga, ond a Wäackelhoid
Foto Ebinger Rathaus.jpg|S Rothaus fo Ebenga
</gallery>
<gallery mode="packed">
Groz-Beckert panorama.jpg|[[Groz-Beckert|dr Groz]] isch dia graischt Fabrek em Grois, macht Nodla ond hot a [[Grundschule|Grondschual]]
</gallery>
<gallery caption="Kircha">
Foto Peterskirche.jpg|d Peterskirch (uralt)
Ebingen Martinskirche.jpg|d evangelesch Kirch (1473/1670/1906)
Ebingen StJosef.jpg|d katholesch Kirch (1892/1912)
Landappbw 994315 1820 Pauluskirche Tailfingen.jpg|d Doilfenger Kirch (1907)
Ebingen Friedenskirche.jpg|d Fridaskirch (1931)
</gallery>
== Fuaßnota ==
<references/>
== Literatur ==
* Heinz Bader: ''Am Ursprung der Eyach. Alt-Pfeffingen''. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1993
* Hermann Bizer: ''Die Flurnamen von Tailfingen''. Tailfingen 1940
* Hermann Bizer: ''Tailfinger Heimatbuch''. Tailfingen 1953
* Joseph Halm: ''Chronik des Bleichers Johannes Jerg 1771–1825. Ein Heimatbuch der Stadt Ebingen''. Balingen 1952
* Gottlob Friedrich Hummel: ''Kriegschronik der Stadtgemeinde Ebingen''. Stuttgart 1919
* Gottlob Friedrich Hummel: ''Ebingen''. 1923
* Ernst Koch: ''Am Stadtbrunnen. Ebinger Geschichte in Geschichten''. Albstadt-Ebingen 1990
* Peter Thaddäus Lang, Wilhelm Conzelmann: ''Tailfingen, die Trikotstadt''. Albstadt 1990
* Peter Thaddäus Lang: ''Katholiken im Talgang''. Albstadt 1993.
* Peter Thaddäus Lang: ''Ebingen. Die Fünfzigerjahre''. Sutton-Verlag, Erfurt 2006.
* Peter Thaddäus Lang: ''Ebinger Legenden. Markante Persönlichkeiten aus dem 19. Jahrhundert''. SP-Verlag, Albstadt 2007.
* Peter Thaddäus Lang: ''Tailfingen. Die Wirtschaftswunderzeit''. Sutton-Verlag, Erfurt 2009.
* Wilhelm Maute: ''Vergessene Ereignisse aus fünf Jahrhunderten, zugetragen in der Stadt Ebingen''. Silberburg-Verlag, Tübingen 1999.
* Alfred Munz: '' Philipp Matthäus Hahn. Pfarrer und Mechanikus.'' Sigmaringen 1990
* Johannes Raster: ''Bilder aus der Heimatgeschichte Onstmettingens'', Onstmettingen o. J.
* Gustav Rieber: ''Laufen. Geschichten aus der Eyachtalgemeinde''. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1993
* Walter Stettner: '' Ebingen. Geschichte einer württembergischen Stadt''. Sigmaringen 1986
* Friedrich Wissmann: ''An der Eyachquelle. Ein Heimatbuch von Pfeffingen und Burgfelden''. 1959
* ''Württembergisches Städtebuch''; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
* Albstadt (mit Fotos von Manfred Grohe), Silberburg-Verlag, ISBN 3-87407-331-9
* ''m25 Jahre Albstadt'', Hrsg. Stadt Albstadt (2000)
* Roger Orlik: ''Im Flugzeug über Ebingen'' – Luftaufnahmen von 1927 SP-Verlag, ISBN 978-3-9811017-3-7
* Karl Bergmann: ''Die Trikotagenindustrie in Tailfingen/Württemberg''. Tailfingen 1947.
* Andreas Conzelmann: ''Werden und Wachsen der Tailfinger Gemeinschaft''. Tailfingen 1922. Erweiterte Auflage Tailfingen 1971
* Friedrich Konzelmann: ''Die Sippe Conzelmann''. Tailfingen 1940. Neu hrsg. v. Walter Conzelmann, Tailfingen 1987.
* Peter Thaddäus Lang / Wilhelm Conzelmann: ''Tailfingen die Trikotstadt''. Albstadt 1990.
* Samuel Maute: ''Tailfinger Heimatbüchlein''. Tailfingen 1930.
* Heinrich Weidle: ''Damals im Talgang. Ein Rückblick in Bildern''. Tailfingen 1985.
* Carl Metzger: ''Tagolf. Erzählung aus Tailfingens Vorzeit''. Selbstverlag des Verfassers, ohne Jahresangabe.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://web.archive.org/web/20100227092346/http://www.albstadt.de/ Internetpresänz vu dr Stadt Albstadt]
{{Navigationsleiste_Stadtteile_Albstadt}}
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Albstadt|dütsch|70325169}}
[[Kategorie:Ort (Zollrealbkroes)]]
[[Kategorie:Albstadt| ]]
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Rottenburg am Neckar
0
26752
1085776
1082321
2026-06-26T20:17:08Z
Jcb
356
1085776
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Raodaburg}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland schwäbisch
| Art = Stadt
| Wappen = Wappen Rottenburg am Neckar.svg
| Breitengrad = 48/28/38/N
| Längengrad = 08/56/04/E
| Lageplan = Karte Rottenburg am Neckar.png
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Tübingen|Dibenga]]
| Landkreis = Tübingen
| Landkreisalem = Dibenga
| Höhe = 349
| Fläche = 142.26
| PLZ = 72108
| PLZ-alt = 7407
| Vorwahl = 07472, 07478, 07457, 07073
| Kfz = TÜ
| Gemeindeschlüssel = 08416036
| Gliederung = Kernstadd ond 17 Stadtteil
| Straße = Marktplatz 18
| Website = [http://www.rottenburg.de/ www.rottenburg.de]
| Bürgermeister = Stephan Neher
| Bürgermeistertitel = Oberbürgermeister
| Partei = CDU
}}
{{Dialekt|Schwäbisch|Schwäbisch|Schwäbisch}}
'''Raodaburg''' (dt. ''Rottenburg am Neckar'', bis 10. Juni 1964 nao ''Rottenburg'') isch a Mittelschdadd em [[Landkreis Tübingen|Landkreis Dibenga]] en [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttaberg]]. Se leid rond 50 Kilometer siadweschdlich von dr Landeshauptstadt [[Stuttgart|Schduagert]] ond ogfähr zwelf Kilomeder siadweschdlich vo dr Kreisschdadd [[Tübingen|Dibenga]]. Noch Dibenga isch se de zwôedgreschde Stadt vom Landkreis Dibenga ond bildet a [[Mittelzentrum|Middelzentrom]] fir-s Omland.
D Schdadd isch Sitz vom katholischa [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Bischtom Raodeburg-Schduagert]] ond a alte Remer.
Seid-em 1. Mai 1972 isch Raodaburg [[Große Kreisstadt|Graose Kreisschdadd]]. Mit dr Gmeinde [[Hirrlingen|Hirlenge]], [[Neustetten|Neischdedda]] ond [[Starzach|Schdarzach]] hot d Schdadd Raodaburg a [[Verwaltungsgemeinschaft]] vereibart.
== Geografii ==
[[Datei:Sulzauer_Hof,_Rottenburg_am_Neckar.jpg|mini|Dr Necker z Raodeburg]]
D Schdadd Raodaburg leid am Ibergang vom [[Neckar|Negger]] aus-m enga Daal vom Obera Gai en am weida Daal zwischa-m Scheebuach em Norda ond em Rammert em Siada. Dr Negger kommd vo Horb ond Schdarzach aus-em Siadweschda en-s Schdaddgebiet beim Schdadddôel Bierenga, wo er zerschda durchgôht. Danôch fliaßd-er en nordeschdlicher Richtong vorbei am Schdadddôel Obernao, durch Bad Nidernao ond kommd dann en-d Kernschdadd. Durch dui fliaßd-er weider noch Nordoschda. Am lenga Ufer leid d Aldschdadd. Dr Schdadddôel rechts vom Negger isch d ehemalige Siedlong Ehgnã. Dr Negger fliaßd ãschliaßend nerdlich am Schdadddôel Kiebenga aus-m Schdaddgebiet naus en Richtong Dibenga. Durch-s Schdaddgebiet fliaßd-er uf ra Lenge vo 14,5 km.
=== Nochbergmeinda ===
Die Schdädd un Gmeinda grenzed an d Schdadd Raodaburg (em Uhrzaigersinn vo Norda aus): [[Ammerbuch|Ãmmerbuch]], [[Tübingen|Dibenga]], [[Dußlingen|Dusslenga]], [[Ofterdingen|Ofderdenga]], [[Bodelshausen|Bodlshausa]], [[Hirrlingen|Hirlenga]], [[Starzach|Schdarzach]] (älle Landkreis Dibenga), [[Eutingen im Gäu|Eidenge im Gai]] ([[Landkreis Freudenstadt|Landkreis Freidaschdadd]]), [[Nagold (Stadt)|Nagold]] ([[Landkreis Calw]]), [[Neustetten|Neischdedda]] (Landchreis Dibenga), [[Mötzingen|Metzenge]], [[Bondorf|Bõõdorf]] ond [[Gäufelden|Gaifelde]] (älle [[Landkreis Böblingen|Landkreis Beblenga]]).
=== Stadtgliederong ===
S Schdaddgebiet vo Raodaburg bstoht aus dr Kernschdadd ond de Schdadddôel, wo em Rãhma vo dr Gmeindereform vo de 1970er Jôhr eigliaderd wore sen.
{| class="wikitable sortable" style="text-align:right"
|-
! class="unsortable"| Wappa || Schdadddôel
! width="45px"| Eiwohner <small>(Juli 2018)</small> || Fläch<br /><small>(in ha)</small>
! width="55px" | Eigmeindong
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Rottenburg am Neckar.svg|30px]]
|style="text-align:left"| Raodaburg (Kernstadt)
| 17.764 || 4006 ||
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Bad Niedernau.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Bad Niedernau|Bad Nidernao]]
| 524 || 410 || {{SortKey|1971-12-01|1. Dez. 1971}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Baisingen.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Baisingen|Baesenga]]
| 1.266 || 720 || {{SortKey|1972-12-01|1. Dez. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Bieringen.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Bieringen (Rottenburg)|Bierenga]]
| 667 || 686 || {{SortKey|1972-12-01|1. Dez. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Dettingen.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Dettingen (Rottenburg)|Dettenga]]
| 1.732 || 962 || {{SortKey|1975-01-01|1. Jan. 1975}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Eckenweiler.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Eckenweiler|Eckeweiler]]
| 561 || 198 || {{SortKey|1971-12-01|1. Dez. 1971}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Ergenzingen.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Ergenzingen|Ergazenga]]
| 4.315 || 1004 || {{SortKey|1972-12-01|1. Dez. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Frommenhausen.png|30px]]
|style="text-align:left"| [[Frommenhausen|Frommehausa]]
| 482 || 362 || {{SortKey|1972-01-01|1. Jan. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Hemmendorf (Rottenburg).svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Hemmendorf (Rottenburg)|Hemmedorf]]
| 842 || 657 || {{SortKey|1972-01-01|1. Jan. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Hailfingen.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Hailfingen|Hoalfenga]]
| 1.677 || 751 || {{SortKey|1972-01-01|1. Jan. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Kiebingen.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Kiebingen|Kiebenga]]
| 2.088 || 518 || {{SortKey|1971-12-01|1. Dez. 1971}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Obernau (Rottenburg).svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Obernau (Rottenburg)|Obernao]]
| 508 || 378 || {{SortKey|1972-01-01|1. Jan. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Oberndorf (Rottenburg).svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Oberndorf (Rottenburg)|Oberndorf]]
| 1.492 || 614 || {{SortKey|1974-04-01|1. Apr. 1974}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Seebronn.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Seebronn|Saebronn]]
| 1.705 || 811 || {{SortKey|1972-01-01|1. Jan. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Schwalldorf.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Schwalldorf]]
| 772 || 581 || {{SortKey|1972-01-01|1. Jan. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Weiler (Rottenburg).svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Weiler (Rottenburg)|Weiler]]
| 1.065 || 384 || {{SortKey|1971-12-01|1. Dez. 1971}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:DEU Wendelsheim (Rottenburg am Neckar) COA.svg|30px]]
|style="text-align:left"| [[Wendelsheim (Rottenburg)|Wendleza]]
| 1.639 || 470 || {{SortKey|1972-02-01|1. Feb. 1972}}
|-
|style="text-align:center"| [[Datei:Wappen Wurmlingen (Rottenburg).SVG|30px]]
|style="text-align:left"| [[Wurmlingen (Rottenburg)|Wurmlenga]]
| 2.600 || 714 || {{SortKey|1971-12-01|1. Dez. 1971}}
|}
D eigmeindete ehemolige Gmeinda sen heit Ortschafta nôch dr bade-wirttebärgischa Gmeindeordnong mit mã [[Ortschaftsrat|Ortschaftsrôd]], wo vo dr Bevelkerong bei jedrã Kommunalwahl nei gwählt wird, mit mã [[Ortsvorsteher]] als Vorsitz.
En dr Kernschdadd werret zom Dôel Wohngebiete mit ôegene Nãma onderschieda, oftmôls neie Baugebiete, wo aber meischtens koi feschte Grenz hen. Doderzue gheret zom Beischpiel Kreizerfeld, Burgäcker/Aible ond Lindele.
Außerdem gheret zo dr Kernschdadd au no a baar Wohnplätz mit ôegene Nãma, wo aber bloß a baar Eiwohner hen, z. B. Dirrbachhef, Eratskirch, Hammerwasa, Heiberger Hof, Kalkweil, Oberwerthaus, Papier- oder Bronnmihle, Schadaweiler Hof ond Weggadaal. Au en a baar Schdadddôel geits abdrennde kloine Wohnplätz, z. B. z Baesenge (Bihlhof, Fichtehof ond Jungholzhof), z Bierenge (Hennadaal) ond z Weiler (Katzabacher Ziegelhütte).
=== Raumblanong ===
Raodaburg bildet a [[Mittelzentrum|Mittelzentrom]] en dr [[Region Neckar-Alb]]. Zum Mittelbereich Raodaburg gheret neba dr Stadt Raodeburg no d Gmeinda [[Hirrlingen|Hirlenga]], [[Neustetten|Neischdedda]] ond [[Starzach|Schdarzach]].
== Wahla ==
Ergäbnis vo de Landdagswahla seid 2006:<ref>Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: {{Webarchiv|url=https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Landtag/ |wayback=20190707200830 |text=Landtagswahl |archiv-bot=2020-03-02 12:21:05 InternetArchiveBot }}</ref>
{| class="wikitable" width=350 style="text-align:center"
|- class="hintergrundfarbe5"
|style="text-align:left"| '''Johr''' || '''Greane''' || '''CDU''' || '''SPD''' || '''FDP''' || '''Lenke'''<sup>1</sup> || '''AfD''' || '''Sonschtiche'''
|-
|style="text-align:left"| '''2026''' || 32,4 % || 31,3 % || 4,2 % || 3,8 % || 4,4 % || 18,5 % || 5,4 %
|-
|style="text-align:left"| '''2021''' || 32,6 % || 28,9 % || 8,8 % || 8,9 % || 4,0 % || 9,4 % || 7,4 %
|-
|style="text-align:left"| '''2016''' || 30,2 % || 32,6 % || 10 % || 5,6 % || 3,6 % || 13,7 % || 4,3 %
|-
|style="text-align:left"| '''2011''' || 24,2 % || 41,1 % || 20,2 % || 5,2 % || 3,1 % || || 6,2 %
|-
|style="text-align:left"| '''2006''' || 14,6 % || 52,7 % || 16,6 % || 7,7 % || 3,6 % || || 4,9 %
|}
<sup>1</sup> 2006: WASG, seid 2011: Die Linke
== Kuldur ==
D’ Raodaburger Fasnet isch oene vo de greschde Fasneta en dr Omgebong. Vom Schmotziga Daoschdig ã sieht mr faschd nao no narrete Leid. D’ Höheponkt send dr Hexadanz am Schmotziga ond dr Ommzug am Fasnetssonndich. Vor em Hexadanz ibergibt d’[[Mechthild von der Pfalz|Gräfin Mechthild]] em Hofnarr Halberdrein d Schlissel vo dr Schdadd, ab dem Moment regiered offiziell d’ Narra en dr Schdadd. De bekanndeschde Figura aus dr Raodaburger Fasnet send d’ Ahlanda, Pompele, Schdaddhexa ond Bogges.
== Leit ==
* [[Meinrad von Einsiedeln]] (797–861), Eremit
* [[Ottilie Wildermuth]] (1817–1877), deitsche Schriftstellere
* [[Josef Eberle]] (1901–1986), schwäbischer Dichter (Pseudonym ''Sebastian Blau'')
== Literatur ==
* Erich Keyser (Hrsg.): ''Württembergisches Städtebuch.'' Band IV. Teilband Baden-Württemberg. Band 2 aus ''Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte.'' Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Kohlhammer, Stuttgart 1962.
* Dieter Manz: ''Rottenburger Miniaturen. Band 4: Aus den Veranstaltungskalendern 1999–2003.'' Geiger-Verlag Horb 2004, ISBN 3-89570-922-0.
* Dieter Manz: ''Rottenburg, Stadt am Neckar''. Fotos von Norbert Krüger. Metz, Wannweil 1998
== Weblink ==
{{commonscat|Rottenburg am Neckar}}
* [https://web.archive.org/web/20100106111718/http://www.rottenburg.de/ Offiziälli Internetsyte vu dr Stadt Raodeburg]
* [https://web.archive.org/web/20080308074357/http://www.wtg-rottenburg.de/ Infosyte vu dr Wirtschafts- un Turismusgsellschaft]
== Fueßnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Tübingen}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Rottenburg_am_Neckar|dütsch|71800009}}
[[Kategorie:Ort (Landkreis Dibenga)]]
[[Kategorie:Rauteburg| ]]
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Bitz
0
34541
1085768
960098
2026-06-26T14:01:40Z
Saalun
120989
1085768
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Bitz}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland schwäbisch (Kreis)
| Name = Bitz
| Name_amtlich = Bitz
| Wappen = Wappen Bitz.svg
| Breitengrad = 48/14/38/N
| Längengrad = 09/05/27/E
| Lageplan = Bitz in BL.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Tübingen|Dibenga]]
| Kreis = Zollernalbkreis
| Kreisalem = Zollranalbgrois
| Höhe = 884
| Fläche = 8.82
| PLZ = 72475
| Vorwahl = 07431
| Kfz = BL
| Gemeindeschlüssel = 08417010
| NUTS = DE143
| Adresse = Hindenburgplatz 7 <br /> 72475 Bitz
| Website = [http://www.bitz.de/ www.bitz.de]
| Bürgermeister = Raphaela Gonser
}}
{{Dialekt|Schwäbisch|Schwäbisch|Schwäbisch}}
'''Bitz''' (dt. ''Bitz'') isch a Gmoid em [[Zollernalbkreis|Zollranalbgrois]] z [[Baden-Württemberg|Bada-Wirttabärg]]. D Gmoid hot {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Aiwoner (Schdand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
D Gmarkeng setzt sech zema aus 28,6 % Landwitschaftsfläche, 48,6 % Wald, 22,4 % Sidlengsfläche ond 0,3 % suschteger Fläche.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
== Gmoidsglidereng ==
Zua Bitz ghairet koine weitere Oatsdoil.
== Gschichd ==
Bitz isch zom aischda Mol gnennt wora anna 1337.
== Ferwalteng ==
Bitz hot mit dr Schdatt Albschdatt a Ferwaltengsgmoidschaft feraibart.
D Schultese isch d Raphaela Gonser.
=== Wala ===
Ergäbnes fodda Landdagswala seit 2006:<ref>Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: {{Webarchiv|url=https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Landtag/ |wayback=20190707200830 |text=Landtagswahl |archiv-bot=2020-03-02 10:03:39 InternetArchiveBot }}</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jor'''|| '''CDU''' || '''SPD''' || '''FDP''' || '''Gräane'''|| '''Lenke'''<sup>1</sup> || '''AfD''' || '''Suschtege'''
|- align=center
|align=left| '''2016''' || 25,3 % || 10,9 % || 9,4 % || 29,9 % || 1,8 % || 18,9 % || 3,8 %
|- align=center
|align=left| '''2011''' || 44,3 % || 26,4 % || 4,8 % || 15 % || 2 % || || 7,5 %
|- align=center
|align=left| '''2006''' || 47,4 % || 28,4 % || 11,2 % || 4,2 % || 1,8 % || || 7 %
|}
<sup>1</sup> 2006: WASG, seid 2011: Die Linke
== Dialëkt ==
Dr Dialëkt fo Bitz ghairt zom [[Schwäbisch|Schwäbesch]].
<gallery widths="200" heights="180" perrow="2">
Datei:Rathaus Bitz.jpg|Rothaus
Datei:Kirche Bitz.jpg|Evangelesche Kirch
Datei:Bitz.jpg|Bitz
</gallery>
== Fuaßnota ==
<references/>
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [http://www.bitz.de/ www.bitz.de]
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Zollrealbkroes)]]
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Bünzli
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2026-06-27T06:54:23Z
Freigut
8945
1085779
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
'''Bünzli''' isch zum äinten en [[Schweiz|Schwyzer]] Familiename, zum anderen im [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] s Woort für e chlykarierti Persoon, aso für en Füdlibürger, en Spiessbürger.
== Familiename ==
De Familiename Bünzli isch im [[Zürcher Oberland|Züri-Oberland]] scho syt Jarhunderte dihäime.<ref>''Familiennamenbuch der Schweiz,'' hg. von der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung unter Mitwirkung des Eidgenössischen Amtes für Zivilstandswesen und der Zivilstandsämter der Schweiz, Zürich 1940 (und spööter zwäimaal nöi und korigiert uufgläit), under ''Bünzli'' (au [http://www.hls-dhs-dss.ch/famn/index.php online]); [[Viktor Schobinger]], [[Alfred Egli]], Hans Kläui: ''Zürcher Familiennamen. Entstehung, Verbreitung und Bedeutung der Namen alteingesessener Zürcher Familien,'' Zürich 1994, S. 52.</ref>
Weli Bidüütig dëë Name uursprüngli ghaa hät, wäiss me nöd ganz sicher. En alte Persoonename ''Bunzo'' isch es waarschyndli nöd gsy, wil s en söttige schynts nie ggëë hät.<ref>Vgl. Ernst Förstemann: ''Altdeutsches namenbuch,'' <!--sic--> Erster Band: ''Personennamen. '' Zweite, völlig umgearbeitete auflage, <!--sic--> P. Hanstein's Verlag: Bonn 1900, Sp. 345.</ref> Me hät drum a mittelhoochtüütsch ''binez, binz'' ‚Binse, graasartigi Sumpfpflanze‘ tänkt, was vilicht au scho en Oortsbizäichnig hät chöne gsy sy, öppe ''Binz'' in de Gmäind [[Maur|Muur]] im Kanton Züri oder en Hoofname ''(bi de) Binse''.<ref>[[Viktor Schobinger]], [[Alfred Egli]], [[Hans Kläui]]: ''Zürcher Familiennamen. Entstehung, Verbreitung und Bedeutung der Namen alteingesessener Zürcher Familien,'' Zürich 1994, S. 52.</ref> En andere Voorschlaag gaat vo mittelhoochtüütsch ''punze'' ‚ggäichts Wyfässli‘ uus, emene Leenwoort us em Latynisch;<ref>Josef Brechenmacher: ''Eymologisches Wörterbuch der Deutschen <!--sic--> Familiennamen,'' 2 Bänd, Limburg/Lahn 1957–1963; für öises Woort Bd. I, S. 248; lueg au de Woortartikel ''Bunze'' im ''[[Brüder Grimm#In s Grimms ihre Deutsches Wörterbuch|Tüütsche Wöörterbuech von Grimm-Brüedere]]'' Bd. II Sp. 531 aa.</ref> tumm isch nu, das eso-n-es Woort i de mittelhoochtüütsche Wöörterbüecher nienets voorchunt.
== Spiessbürger ==
Di [[Appellativ|appellativisch]] Bidüütig ‚Füdlibürger, Spiessbürger‘, wo im modërne Schwyzertüütsch gang und gëëb isch, hät das Woort eerscht im Lauff vom 20. Jarhundert überchoo. De viert Band vom ''[[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerischen Idiotikon]],'' wo 1901 usechoo isch und wo das Woort müesst vorchoo, gchänt si ämel nanig.<ref>S Lemma ''Bünzli,'' wo s ''Idiotikon'' im Bd. IV Sp. 413 mit de Bidüütig ‚Pustel, Knötchen‘ bringt, hät mit öisem Bünzli nüüt z tue. Das ''bünzlein,'' wo deet praacht wiird, isch schynts en Truckfëëler für ''bützlein''.</ref>
Der Uusgangspunkt für de Wandel vom Familiename zum Appellativ törfft d Jumpfere Züs Bünzli us em [[Gottfried Keller|Göpf Chäller]] synere Nowäle ''Die drei gerechten Kammacher'' (1856) sy – wo i dère Gschicht rächt zwyfelhaft ewäggchunt: Si isch «ein Wesen, dessen Gedanken am Ende doch so kurz sind als seine Sinne» und lueget sich «als die alleinige Quelle alles Guten» aa. Ab den 1920er-Jaar chunt de Familienamen dänn plötzli au i vilne schwyzertüütsche Theaaterstückli und suschtige Tialäktgschichtli voor und schaffets i de 1930er-Jaar sogaar i zwee Kinofilm. Vo dän aa isch es nu na en chlyni Schritt gsy zum Appelatyv, wie mirs hütt gchäned. Das ''Bünzli'' as äifachs Woort (Nöd-Name) im Sinn vo ,Füdlibürger, Spiesser‘ pruucht wiird und das es en Abläitig ''bünzlig'' ‚spiessig‘ git, cha mer ab de 1970er-Jaar naawyse.<ref>[[Christoph Landolt]]: [https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/buenzli ''Bünzli.''] I: ''Wortgeschichten,'' useggëë von de Redakzioon vom Schwyzerischen Idiotikon am 4. Juli 2012 / 18. Juni 2026.</ref>
== Beleeg und Quäle ==
<references />
== Weblinks ==
* [[Christoph Landolt]] und [[Martin Hannes Graf|Martin Graf]]: [https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/buenzli ''Bünzli,''] i: ''Wortgeschichten'' vom 4. Juli 2012, nöi gschriben im Juni 2026 und useggää vo de Redaktion vom Schwyzerischen Idiotikon.
{{SORTIERUNG:Bunzli}}
[[Kategorie:Familiename]]
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Schimpfwort]]
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
'''Bünzli''' isch zum äinten en [[Schweiz|Schwyzer]] Familiename, zum anderen im [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] s Woort für e chlykarierti Persoon, aso für en Füdlibürger, en Spiessbürger.
== Familiename ==
De Familiename Bünzli isch im [[Zürcher Oberland|Züri-Oberland]] scho syt Jarhunderte dihäime.<ref>''Familiennamenbuch der Schweiz,'' hg. von der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung unter Mitwirkung des Eidgenössischen Amtes für Zivilstandswesen und der Zivilstandsämter der Schweiz, Zürich 1940 (und spööter zwäimaal nöi und korigiert uufgläit), under ''Bünzli'' (au [http://www.hls-dhs-dss.ch/famn/index.php online]); [[Viktor Schobinger]], [[Alfred Egli]], Hans Kläui: ''Zürcher Familiennamen. Entstehung, Verbreitung und Bedeutung der Namen alteingesessener Zürcher Familien,'' Zürich 1994, S. 52.</ref>
Weli Bidüütig dëë Name uursprüngli ghaa hät, wäiss me nöd ganz sicher. En alte Persoonename ''Bunzo'' isch es waarschyndli nöd gsy, wil s en söttige schynts nie ggëë hät.<ref>Vgl. Ernst Förstemann: ''Altdeutsches namenbuch,'' <!--sic--> Erster Band: ''Personennamen. '' Zweite, völlig umgearbeitete auflage, <!--sic--> P. Hanstein's Verlag: Bonn 1900, Sp. 345.</ref> Me hät drum a mittelhoochtüütsch ''binez, binz'' ‚Binse, graasartigi Sumpfpflanze‘ tänkt, was vilicht au scho en Oortsbizäichnig hät chöne gsy sy, öppe ''Binz'' in de Gmäind [[Maur|Muur]] im Kanton Züri oder en Hoofname ''(bi de) Binse''.<ref>[[Viktor Schobinger]], [[Alfred Egli]], [[Hans Kläui]]: ''Zürcher Familiennamen. Entstehung, Verbreitung und Bedeutung der Namen alteingesessener Zürcher Familien,'' Zürich 1994, S. 52.</ref> En andere Voorschlaag gaat vo mittelhoochtüütsch ''punze'' ‚ggäichts Wyfässli‘ uus, emene Leenwoort us em Latynisch;<ref>Josef Brechenmacher: ''Eymologisches Wörterbuch der Deutschen <!--sic--> Familiennamen,'' 2 Bänd, Limburg/Lahn 1957–1963; für öises Woort Bd. I, S. 248; lueg au de Woortartikel ''Bunze'' im ''[[Brüder Grimm#In s Grimms ihre Deutsches Wörterbuch|Tüütsche Wöörterbuech von Grimm-Brüedere]]'' Bd. II Sp. 531 aa.</ref> tumm isch nu, das eso-n-es Woort i de mittelhoochtüütsche Wöörterbüecher nienets voorchunt.
== Füdlibürger ==
Di [[Appellativ|appellativisch]] Bidüütig ‚Füdlibürger, Spiessbürger‘, wo im modërne Schwyzertüütsch gang und gëëb isch, hät das Woort eerscht im Lauff vom 20. Jarhundert überchoo. De viert Band vom ''[[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerischen Idiotikon]],'' wo 1901 usechoo isch und wo das Woort müesst vorchoo, gchänt si ämel nanig.<ref>S Lemma ''Bünzli,'' wo s ''Idiotikon'' im Bd. IV Sp. 413 mit de Bidüütig ‚Pustel, Knötchen‘ bringt, hät mit öisem Bünzli nüüt z tue. Das ''bünzlein,'' wo deet praacht wiird, isch schynts en Truckfëëler für ''bützlein''.</ref>
Der Uusgangspunkt für de Wandel vom Familiename zum Appellativ törfft d Jumpfere Züs Bünzli us em [[Gottfried Keller|Göpf Chäller]] synere Nowäle ''Die drei gerechten Kammacher'' (1856) sy – wo i dère Gschicht rächt zwyfelhaft ewäggchunt: Si isch «ein Wesen, dessen Gedanken am Ende doch so kurz sind als seine Sinne» und lueget sich «als die alleinige Quelle alles Guten» aa. Ab den 1920er-Jaar chunt de Familienamen dänn plötzli au i vilne schwyzertüütsche Theaaterstückli und suschtige Tialäktgschichtli voor und schaffets i de 1930er-Jaar sogaar i zwee Kinofilm. Vo dän aa isch es nu na en chlyni Schritt gsy zum Appelatyv, wie mirs hütt gchäned. Das ''Bünzli'' as äifachs Woort (Nöd-Name) im Sinn vo ,Füdlibürger, Spiesser‘ pruucht wiird und das es en Abläitig ''bünzlig'' ‚spiessig‘ git, cha mer ab de 1970er-Jaar naawyse.<ref>[[Christoph Landolt]], [[Martin H. Graf]]: [https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/buenzli ''Bünzli.''] I: ''Wortgeschichten,'' useggëë von de Redakzioon vom Schwyzerischen Idiotikon am 4. Juli 2012 / 18. Juni 2026.</ref>
== Beleeg und Quäle ==
<references />
== Weblinks ==
* [[Christoph Landolt]] und [[Martin Hannes Graf|Martin Graf]]: [https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/buenzli ''Bünzli,''] i: ''Wortgeschichten'' vom 4. Juli 2012, nöi gschriben im Juni 2026 und useggää vo de Redaktion vom Schwyzerischen Idiotikon.
{{SORTIERUNG:Bunzli}}
[[Kategorie:Familiename]]
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Schimpfwort]]
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Sydney
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Ort in Australien
|Name = Sydney 2029
|Wappen =
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|Bild = Sydney_Skyline.jpg
|Beschriftung =
|Bundesstaat = New South Wales
|Verwaltung =
|Gegründet = 1788
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|Telefonvorwahl =
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|LGA = 40 Local Government Areas
|Bürgermeister = Clover Moore
|Webpräsenz = www.cityofsydney.nsw.gov.au
|Karte =
|Kartenbreite = 280
}}
'''Sydney''' [{{IPA|ˈsɪdni}}] isch e Stadt in [[Australien|Australie]] und d Hauptstadt vom Bundesstaat [[New South Wales]]. Si isch am 26. Januar 1788 gründet worde und het 4,63 Millione Iiwooner (2011)<ref name=3218-10-11>{{cite web|url=http://www.abs.gov.au/ausstats/abs@.nsf/Products/3218.0~2010-11~Main+Features~Main+Features?OpenDocument#PARALINK1|title=3218.0 - Regional Population Growth, Australia, 2010-11|publisher=Australian Bureau of Statistics|date=2012-03-30|accessdate=2012-04-13|archiveurl=https://web.archive.org/web/20120417121207/http://www.abs.gov.au/ausstats/abs@.nsf/Products/3218.0~2010-11~Main+Features~Main+Features?OpenDocument#PARALINK1|archivedate=2012-04-17|offline=yes}}</ref> im stedtische Gebiet ''(Urban Centre)'' und isch eso die grössti Stadt uf em [[Australien (Kontinent)|australische Kontinänt]]. In dr [[Metropolregion]] ''(Sydney Statistical Division)'' läbe 4,12 Millione Lüt (2006).<ref name="Metropolregion">Australian Bureau of Statistics: Sydney (Statistical Division) (änglisch) In: 2006 Census QuickStats. 25. Oktober 2007. </ref>
D [[Agglomeration]] bestoot us dr Kärnstadt [[Sydney City]] mit 177'000 Iiwooner (2009)<ref>[http://cityofsydney.nsw.gov.au/AboutSydney/CityResearch/AtAGlance.asp Offizielli Website vo dr City of Sydney (änglisch)]</ref> und 37 witere Gmäinde und isch s Industrii-, Handels- und Finanzzentrum vo Australie und e wichdige Turismusort. Es het au e Hufe Uniwersidääte, Museum und Galerie doo. Sydney isch e [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] und en [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanische]] Erzbischofsitz.
Vili Lüt mäine, Sydney siig d Hauptstadt vo Australie. Das isch aber falsch. D Hauptstadt isch [[Canberra]].
== Litratuur ==
* ''Architektur & Wohnen Special,'' Nr.7, Sydney. Jahreszeitenverlag, Hamburg 1999, ISBN 3-7742-4320-4
* John Birmingham: ''Leviathan: The Unauthorised Biography of Sydney.'' Random House, New York City 1999, ISBN 0-09-184203-4
* Tim Flannery: ''The Birth of Sydney.'' Avalon Travel Publishing, Emeryville 2000, ISBN 0-8021-3699-0
* Robert Freestone (Hrg.), Bill Randolph (Hrg.), Caroline Butler-Bowden (Hrsg.): ''Talking about Sydney: Population, Community and Culture in Contemporary Sydney.'' University of New South Wales Press, Sydney 2006, ISBN 0-86840-938-3
* Francoise Fromonot, Christopher Thompson: ''Sydney: The History of a Landscape.'' Vilo International, Paris 2000, ISBN 2-84576-004-3
* Francesca Morrison, Keith Collie: ''Sydney. Ein Führer zeitgenössischer Architektur.'' Könemann, Köln 1999, ISBN 3-89508-633-9
* Charles Bernard Nordhoff, James Norman Hall, Lina Fankhauser, Alfred Fankhauser: ''Kolonie Sydney.'' Scheffler, Frankfurt am Main 1951, ASIN B0000BM1G1
* Charles Bernard Nordhoff, James Norman Hall, Lina Fankhauser, Alfred Fankhauser: ''Strafkolonie Sydney.'' Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1953, ASIN B0000BM1G2
* Peter Spearritt: ''Sydney’s Century: A History.'' University of New South Wales Press, Sydney 2000, ISBN 0-86840-513-2
* Peter Turbet: ''Aborigines of the Sydney District Before 1788.'' Kangaroo Press, Kenthurst 1990, ISBN 0-86417-222-2
== Fuessnoote ==
<references />
== Weblingg ==
{{Commonscat|Sydney|Sydney}}
* [http://www.cityofsydney.nsw.gov.au/ Offizielli Website vo dr Stadt Sydney] (änglisch)
* [http://www.sydney.diplo.de/Vertretung/sydney/de/Startseite.html S dütsche Generalkonsulat Sydney]
* [http://www.goethe.de/ins/au/lp/deindex.htm Goethe-Institut Australie z Melbourne und Sydney]
[[Kategorie:Ort (Australie)]]
[[Kategorie:Millionestadt]]
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Ort in Australien
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|Bundesstaat = New South Wales
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|Gegründet = 1788
|lat = 33/51/0/S
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|Einwohner = 4627345
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|LGA = 40 Local Government Areas
|Bürgermeister = Clover Moore
|Webpräsenz = www.cityofsydney.nsw.gov.au
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}}
'''Sydney''' [{{IPA|ˈsɪdni}}] isch e Stadt in [[Australien|Australie]] und d Hauptstadt vom Bundesstaat [[New South Wales]]. Si isch am 26. Januar 1788 gründet worde und het 4,63 Millione Iiwooner (2011)<ref name=3218-10-11>{{cite web|url=http://www.abs.gov.au/ausstats/abs@.nsf/Products/3218.0~2010-11~Main+Features~Main+Features?OpenDocument#PARALINK1|title=3218.0 - Regional Population Growth, Australia, 2010-11|publisher=Australian Bureau of Statistics|date=2012-03-30|accessdate=2012-04-13|archiveurl=https://web.archive.org/web/20120417121207/http://www.abs.gov.au/ausstats/abs@.nsf/Products/3218.0~2010-11~Main+Features~Main+Features?OpenDocument#PARALINK1|archivedate=2012-04-17|offline=yes}}</ref> im stedtische Gebiet ''(Urban Centre)'' und isch eso die grössti Stadt uf em [[Australien (Kontinent)|australische Kontinänt]]. In dr [[Metropolregion]] ''(Sydney Statistical Division)'' läbe 4,12 Millione Lüt (2006).<ref name="Metropolregion">Australian Bureau of Statistics: Sydney (Statistical Division) (änglisch) In: 2006 Census QuickStats. 25. Oktober 2007. </ref>
D [[Agglomeration]] bestoot us dr Kärnstadt [[Sydney City]] mit 177'000 Iiwooner (2009)<ref>[http://cityofsydney.nsw.gov.au/AboutSydney/CityResearch/AtAGlance.asp Offizielli Website vo dr City of Sydney (änglisch)]</ref> und 37 witere Gmäinde und isch s Industrii-, Handels- und Finanzzentrum vo Australie und e wichdige Turismusort. Es het au e Hufe Uniwersidääte, Museum und Galerie doo. Sydney isch e [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] und en [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanische]] Erzbischofsitz.
Vili Lüt mäine, Sydney siig d Hauptstadt vo Australie. Das isch aber falsch. D Hauptstadt isch [[Canberra]].
== Litratuur ==
* ''Architektur & Wohnen Special,'' Nr.7, Sydney. Jahreszeitenverlag, Hamburg 1999, ISBN 3-7742-4320-4
* John Birmingham: ''Leviathan: The Unauthorised Biography of Sydney.'' Random House, New York City 1999, ISBN 0-09-184203-4
* Tim Flannery: ''The Birth of Sydney.'' Avalon Travel Publishing, Emeryville 2000, ISBN 0-8021-3699-0
* Robert Freestone (Hrg.), Bill Randolph (Hrg.), Caroline Butler-Bowden (Hrsg.): ''Talking about Sydney: Population, Community and Culture in Contemporary Sydney.'' University of New South Wales Press, Sydney 2006, ISBN 0-86840-938-3
* Francoise Fromonot, Christopher Thompson: ''Sydney: The History of a Landscape.'' Vilo International, Paris 2000, ISBN 2-84576-004-3
* Francesca Morrison, Keith Collie: ''Sydney. Ein Führer zeitgenössischer Architektur.'' Könemann, Köln 1999, ISBN 3-89508-633-9
* Charles Bernard Nordhoff, James Norman Hall, Lina Fankhauser, Alfred Fankhauser: ''Kolonie Sydney.'' Scheffler, Frankfurt am Main 1951, ASIN B0000BM1G1
* Charles Bernard Nordhoff, James Norman Hall, Lina Fankhauser, Alfred Fankhauser: ''Strafkolonie Sydney.'' Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1953, ASIN B0000BM1G2
* Peter Spearritt: ''Sydney’s Century: A History.'' University of New South Wales Press, Sydney 2000, ISBN 0-86840-513-2
* Peter Turbet: ''Aborigines of the Sydney District Before 1788.'' Kangaroo Press, Kenthurst 1990, ISBN 0-86417-222-2
== Fuessnoote ==
<references />
== Weblingg ==
{{Commonscat|Sydney|Sydney}}
* [http://www.cityofsydney.nsw.gov.au/ Offizielli Website vo dr Stadt Sydney] (änglisch)
* [http://www.sydney.diplo.de/Vertretung/sydney/de/Startseite.html S dütsche Generalkonsulat Sydney]
* [http://www.goethe.de/ins/au/lp/deindex.htm Goethe-Institut Australie z Melbourne und Sydney]
[[Kategorie:Ort (Australie)]]
[[Kategorie:Millionestadt]]
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text/x-wiki
<includeonly>{{#switch: {{{1|}}}
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Liste der Schweizer Meister im Unihockey
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/* Herre */ Grün-Weiss Zürich ist kein anerkannter Schweizer Meister im Unihockey und wird vom Swiss Unihockey auch nicht als Meidter aufgeführt
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Liste vo de Schwiizermeister im Unihockey}}
D '''Liste vo de Schwiizermeister im Unihockey''' listet d Gwünner vo de [[Schweiz|Schwiizer]] [[Nationalliga A (Unihockey)|Nationalliga A]] (vo 2007 bis 2013 «Swiss Mobiliar League») uf und somit d Schwiizermeister im [[Unihockey]]. D Schwiizermeister bis 1988 sind uf em Chliifeld bestumme worde, nochär isch d Grossfeldliiga gründet worde. Rekordmeister bi de Herre isch de ''UHC Rot-Wiiss Chur'' (hüt [[Chur Unihockey]]) und bi de Dame d [[Red Ants Rychenberg Winterthur|Red Ants Rychebärg Winterthur]], wo bis 2000 d Fraueabteilig vom [[HC Rychenberg Winterthur|HC Rychebärg Winterthur]] gsii sind.
== D Schwiizer Unihockeymeister ==
=== Herre ===
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!Jaar
!Meister
!Vizemeister
|-
|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2016/17|2017]]
|[[SV Wiler-Ersigen]]
|[[UHC Alligator Malans]]
|-
|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2015/16|2016]] || [[GC Unihockey|Grasshopper Club Zürich]]|| [[Floorball Köniz]]
|-
|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2014/15|2015]] || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[UHC Alligator Malans]]
|-
|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2013/14|2014]] || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[Tigers Langnau|Unihockey Tigers Langnau]]
|-
|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2012/13|2013]] || [[UHC Alligator Malans]] || [[Floorball Köniz]]
|-
|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2011/12|2012]] || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[GC Unihockey|Grasshopper Club Zürich]]
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|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2010/11|2011]] || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[Alligator Malans|UHC Alligator Malans]]
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|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2009/10|2010]] || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[HC Rychenberg Winterthur]]
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|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2008/09|2009]] || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[Unihockey Tigers|Unihockey Tigers Langnau]]
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|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2006/07|2007]] || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[Unihockey Tigers|Unihockey Tigers Langnau]]
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|2005 || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[GC Unihockey|Grasshopper Club Zürich]]
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|2004 || [[SV Wiler-Ersigen]]|| [[Alligator Malans|UHC Alligator Malans]]
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|-
|2002 || [[Alligator Malans|UHC Alligator Malans]] || [[SV Wiler-Ersigen]]
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|2001 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] || [[Alligator Malans|UHC Alligator Malans]]
|-
|2000 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] || [[Alligator Malans|UHC Alligator Malans]]
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|-
|1998 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] || [[Alligator Malans|UHC Alligator Malans]]
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|1997 || [[Alligator Malans|UHC Alligator Malans]] || [[UHC Rot-Weiss Chur]]
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|1996 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] || [[Torpedo Chur]]
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|-
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|-
|1993 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] || [[HC Rychenberg Winterthur]]
|-
|1992 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] || [[HC Rychenberg Winterthur]]
|-
|1991 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] ||
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|1990 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] ||
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|1989 || [[UHC Rot-Weiss Chur]] || [[UHC Elch Zürich]]
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|1988 || [[Unihockey Tigers|UHT Zäziwil]] ||
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|1987 || [[UHT Zäziwil]] ||
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|1986 || [[UHC Giants-Kloten]] ||
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|1985 || [[UHT Zäziwil]] ||
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|1984 || [[UHC Urdorf]] ||
|}
=== Dame ===
{| class="wikitable sortable prettytable"
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!Meister
!Vizemeister
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|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2016/17 der Frauen|2017]]
|[[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
|[[Piranha Chur]]
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|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2015/16 der Frauen|2016]] || [[Piranha Chur]]
|[[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
|-
|[[Schweizer Unihockeymeisterschaft 2014/15 der Frauen|2015]] || [[Piranha Chur]] || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
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|2014 || [[Piranha Chur]] || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
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|2013 || [[Piranha Chur]] || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
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|2012 || [[Piranha Chur]] || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
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|2011 || [[Red Ants Rychenberg Winterthur]] || [[Piranha Chur]]
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|2010 || [[Piranha Chur]] || [[Red Ants Rychenberg Winterthur]]
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|2009 || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]] || [[Red Ants Rychenberg Winterthur]]
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|2008 || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]] || [[Piranha Chur]]
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|2007 || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]] || [[Red Ants Rychenberg Winterthur]]
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|2005 || [[Red Ants Rychenberg Winterthur]] || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
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|2004 || [[Red Ants Rychenberg Winterthur]] || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
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|2003 || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]] || [[Piranha Chur]]
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|2002 || [[Red Ants Rychenberg Winterthur]] || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
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|2001 || [[Red Ants Rychenberg Winterthur]] (vorher [[HC Rychenberg Winterthur]]) || [[UHC Dietlikon|UHC Dietlike]]
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|2000 || [[HC Rychenberg Winterthur]] || [[Jona-Uznach Flames]]
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|1999 || [[HC Rychenberg Winterthur]] || [[UHC Giants Kloten]]
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|1989 || [[HC Rychenberg Winterthur]]
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|1988 || [[HC Rychenberg Winterthur]]
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|1987 || [[HC Rychenberg Winterthur]]
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|}
== Weblink ==
* [https://www.swissunihockey.ch/ di offizielli Website vo ''Swiss Unihockey'']
[[Kategorie:Sport in dr Schwiiz]]
[[Kategorie:Lischte|Schweizer Meister]]
[[Kategorie:Hockeysport]]
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Halbgeviertstrich
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Halbgvierstrich}}
{{ Dialekt|Schwäbisch|Schwäbisch|Schwäbisch}}
Dr '''Halbgevierstrich''' (–) isch en dr Typografie a waagrechdr Schdrich, mo a Halbgeviert lang isch. R wurd als Gedankaschdrich, Bis-Stchdrich und Streckachdrich ond bei Geldbeträg vrwended. Andre waagrechde Strich, mid dene dr Halbgeviertstrich häufig vrwechseld wurd, send s Minuszoicha, dr Viertelgeviertschdrich, der Geviertschdrich ond dr Doppelgeviertstrich sowie das Bindestrich-Minus<ref name=HGV1>{{cite web|url=http://www.typolexikon.de/halbgeviertstrich/|title=HALBGEVIERTSTRICH|date=24. Juli 2017}}</ref> .
== Grondlag ==
S Geviert (englisch quad) isch a typografische Maßeinheid aus dr Zeit vom [[Buchdruck|Bleisatz]] mid bewegliche [[Letter|Lettra]], mo au em moderna Satz am Rechner noo vrwended wurd<ref name=HGV1 />.
<!--
Das Geviert entspricht einer quadratischen (daher der Name „Geviert“, eine veraltete Form für Quadrat) nicht druckenden Fläche, deren Breite (Dickte) gleich der Höhe des Schriftkegels (der Kegelstärke) ist. Demzufolge definiert das Geviert in der Senkrechten den Mindestzeilenabstand einer Schrift (Kompress-Satz); in der Waagrechten ist es – in verschiedenen Unterteilungen bis zu einem 24stel – die Maßgrundlage für den Abstand zwischen Wörtern und Satzzeichen, zugleich die Länge der Geviertstriche.
Halbgeviert ist die Hälfte dieser Breite, verwendet etwa beim Halbgeviertstrich. Der übliche Wortabstand (das Leerzeichen) etwa beträgt ein Viertelgeviert. Das Halbgeviert entspricht auch der Dickte von Tabellenziffern.
-->
== Aawendonga ==
=== Richdig ===
* Streckenstrich: Ulm – Durlesbach als Beischbiel;
* bis-Strich: Mo.–Do., 10:30–22:00 Uhr fir Mo. bis Do., 10:30 bis 22:00 Uhr (Beischbiel);
* Gedankenstrich: S kaaa jo reachd sei – abr ii brauch s ned (Beischbiel);
* Geldbeträge: 15,– € (Beischbiel);
* Wördrbiachr/Lexika: Deidsch–Schwäbisch (Beischbiel)
=== Falsch ===
* Als Bindschdrich: Baden–Württemberg (Beischbiel);
* Beim Rechna: 100–20 = 80 (moischdns) (Beischbiel).
== Guck au ==
* [[Wikipedia:Tutorial|Ardiklschreiba]]
== Lidradur ==
* {{cite book|title=Arbeitstechniken für Romanisten: Eine Anleitung für den Bereich Linguistik |author= Annette Gerstenberg |isbn=3-11-031179-8}}
* Norm DIN 5008 „Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung“
== Nedsadressa ==
* {{cite web|url=http://www.typolexikon.de|title=Das Lexikon der europäischen Typographie |author= Wolfgang Beinert}}
== Mo s her isch ==
<references />
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 =Halbgeviertstrich|3 = deidsch|4 = 168465645}}
[[Category:Schrift]]
[[Category:Rächtschriibig]]
1nzty6p3xo3hxhcp2z0ykggy8rrcnb8
Robert Hinderling
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text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
[[Datei:Robert Hinderling.png|mini|de Robert Hinderling]]
De '''Robert Hinderling''' (* [[20. Januar|20. Jäner]] [[1935]] z [[Winterthur|Wintertuur]], [[Kanton Zürich|Kanton Züri]]; † [[16. Juli]] [[2011]] z Bayreuth, [[Bayern|Bäire]]) isch en Profässer us de [[Schweiz|Schwyz]] gsy, wo vo 1978 bis 2002 a de tüütschen Uniwèrsitèèt Bayreuth de Leerstuel für [[Germanistik|gèrmanistischi]] [[Linguistik|Linguischtik]] und [[Dialektologie|Tialäktology]] ghaa hät. Èèr hät d Idee ghaa und die au durepraacht, das mer en ''[[Bayerischer Sprachatlas|Bäirische Spraachatlas]]'' sell mache. 1979 hät er für d Förderig vo de Tialäktforschig d [[Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft|Johann-Andreas-Schmeller-Gsellschaft]] ggründet, und 1980 hät er di eerscht ''Bäirisch-Ööschterrychisch Tialäktology-Tagig'' duregfüert.
== sys Läbe ==
Em Hinderling syn Vatter isch en [[Reformierte Kirchen|refermierte]] Pfarer gsy. Er isch mit zää Gschwüschterte z [[Aarburg|Aarbig]] im Kanton Aargau und z [[Zollikon|Zolike]] im Kanton Züri uufgwachse. Er hät a den Uniwèrsitèète [[Universität Basel|Basel]], [[Bonn]], [[Freie Universität Berlin|Berlyn]] und [[Kopenhagen]] gstudiert. 1967 hät er a der [[Universität Zürich|Uniwèrsitèèt Züri]] bim [[Stefan Sonderegger]] mit em Theema ''Studien zu den starken Verbalabstrakta des Germanischen'' de Tokter gmachet. Und 1977 hät er sich mit em Theema ''Die deutsch-[[Estnische Sprache|estnischen]] Lehnwortbeziehungen im Rahmen einer europäischen Lehnwortgeographie'' habilitiert.
Er hät au na a anderen Uniwèrsitèèten umeglueget: z Turku/Åbo z Finnland, z [[Regensburg|Rengschburg]] z Bäire und z [[Münster (Westfalen)|Mönster]] z Westfalen. Wo d Uniwèrsitèèt Bayreuth nöi ggründet woorden isch, isch er deet ane und hät deet vo 1978 bis zu syneren Emeritierig 2002 as Profässer für Germanistischi Linguischtik und Tialäktology gwürkt.
== sys Schaffe ==
Em Hinderling sys grooss Verdienscht isch gsy, das er – nach em Voorbild vom [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Spraachatlas vo de tüütsche Schwyz]] und vom [[Südwestdeutscher Sprachatlas|Südweschttüütsche Spraachatlas]] – en Spraachatlas für ganz [[Bayern|Bäire]] uufgläiset und bi de Bhöörde durepraacht hät. S Projäkt ''[[Bayerischer Sprachatlas]]'' hät sächs Täilprojäkt – äis für jede vo de sächs Regierigsbizirk vom Land – und teckt daademit de [[Bairisch|bäirisch]], de [[Schwäbisch|schwööbisch]] und de [[Ostfränkisch|fränkisch]] Spraachruum vom Freistaat vollschtändig ab.
Er hät au gsee, das d Tialäktology mee Förderig bruucht. Drum hät de Hinderling 1979 d [[Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft|Johann-Andreas-Schmeller-Gsellschaft]] gründet (de [[Johann Andreas Schmeller]] isch äine von früeschte Mundartforscher gsy). Die Gsellschaft git all Jaar en Band mit vil Uufsätz drin use und all paar Jaar de ''[[Johann-Andreas-Schmeller-Preis|Johann-Andreas-Schmeller-Prys]]'' für bsunders gueti dialäktoloogischi Aarbete. Nach em Voorbild vo den ''[[Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie|Aarbetstagige zur alemanische Tialäktology]]'' hät er 1980 di ''Bäirisch-Ööschterrychische Tialäktology-Tagige'' uufgläiset, wo sit doo all drüü Jaar emaal z Bäire und emaal z Ööschterrych stattfinded.
Intressiert hät sich de Hinderling au für [[Minderheitensprache|spraachlichi Minderhäite]]. Imene groosse Projäkt händ er und syni Lüüt d Spraachminderhäite z Mitteleuropa nööcher aaglueget.
Verschideni Schüeler vom Hinderling händ spööter wichtigi Pöschte ghaa: De Ludwig M. Eichinger isch Profässer z [[Mannheim|Manne]] und Tiräkter vom Inschtituut für Tüütschi Spraach woorde (bis 2018), de Rüdiger Harnisch isch Profässer z [[Passau|Possa]] woorde (bis 2021), und der Anthony Rowley isch Redakzioonsläiter vom [[Bayerisches Wörterbuch|Bäirische Wöörterbuech]] z Münche woorde (bis 2019). 1995 hät de Hinderling vo syne Schüeler und Fründ e Fäschtschrift überchoo.<ref>Rüdiger Harnisch u. a. (Ug.): ''„… im Gefüge der Sprachen“. Studien zu System und Soziologie der Dialekte''. Festschrift für Robert Hinderling zum 60. Geburtstag (= ''Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik.'' Beihefte 90). Stuttgart 1995.</ref>
== Publikazioone (en Uuswaal) ==
'''Monografye:'''
* ''Studien zu den starken Verbalabstrakta des Germanischen'' (= ''Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker.'' N. F. Band 24). De Gruyter, Berlin 1967. Naatruckt au deet 2012.
* ''Die deutsch-estnischen Lehnwortbeziehungen im Rahmen einer europäischen Lehnwortgeographie.'' Harassowitz, Wiesbaden 1981.
* mit em Christopher J. Wickham: ''Diendorf, Kr. Nabburg (Oberpfalz). Zinzenzell, Kr. Bogen'' (= ''Phonai.'' Band 34). Niemeyer, Tübingen 1987.
'''Usegäberschaft:'''
* mit em Viktor Weibel: ''Fimfchustim. Festschrift für Stefan Sonderegger zum 50. Geburtstag am 28. Juni 1977, dargebracht von seinen Schülern'' (= ''Bayreuther Beiträge zur Sprachwissenschaft.'' Band 1). Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth, Bayreuth 1978.
* i Zämenaarbet mit em Ludwig Hitzenberger: ''Rückläufiges estnisches Wörterbuch. Eesti keele pöördsõnaraamat (Sõnalõpuline leksikon). Reverse dictionary of the Estonian language'' (= ''Bayreuther Beiträge zur Sprachwissenschaft.'' Band 2). Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth, Bayreuth 1979.
* mit em Richard J. Brunner und em Eberhard Dünninger: ''Nach Volksworten jagend. Gedenkschrift zum 200. Geburtstag von Johann Andreas Schmeller'' (= ''Jahrbuch der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft 1984''). Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät der Universität, Bayreuth 1985.
* Ludwig von Rockinger: ''An der Wiege der bayerischen Mundart-Grammatik und des bayerischen Wörterbuchs.'' Neu herausgegeben, erweitert und mit einer Einleitung verstehen. Scientia, Aalen 1985.
* ''Europäische Sprachminderheiten im Vergleich. Deutsch und andere Sprachen.'' Vorträge gehalten auf der Tagung „Mehrsprachige Gemeinschaften im Vergleich“ Bayreuth 14.–16. Juli 1983. Steiner, Stuttgart 1986.
* mit em Ludwig M. Eichinger: ''Handbuch der mitteleuropäischen Sprachminderheiten.'' Narr, Tübingen 1996.
* ''[[Sprachatlas von Nordostbayern]].'' Band 1: ''Lautgeographie I. Vertretung der mittelhochdeutschen Kurzvokale'' (= ''Bayerischer Sprachatlas.'' Regionalteil 4). Heidelberg 2004.
== Literatuur ==
* [[Werner König (Linguist)|Werner König]]: ''Nachruf [auf] Robert Hinderling (20.01.1935 – 16.07.2011).'' I: ''Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik.'' Band 78/3, 2011, S. 334 f.
== Weblink ==
* [https://www.germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de/institutslisten/files/de/00000_de/42_de.html ''Prof. Dr. Robert Hinderling.''] I: ''germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de'' (aaglueget am 24. Februar 2025; s Verzäichnis isch nach 1999 nüme naagfüert woorde).
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Hinderling, Robert}}
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Dialäktoloog]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Dütschland]]
[[Kategorie:Zürcher]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
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Bellagio-Spitz (Comersee)
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[[Datei:Bellagio - Punta vista dal castello di Vezio - 20220820 145550.jpg|thumb|Punta di Spartivento]]
Dr '''Bellagio-Spitz''' ({{itS|Punta di Bellagio}}), au bekannt als '''Punta di Spartivento''', isch e [[Halbinsel|Halbisle]] am nördliche Änd vo dr Gmeind [[Bellagio]], im mittlere Teil vom [[Comersee]] ({{itS|Centro Lago}}). Sie isch dr Punkt, wo dr See sich i zwei südlichi Ärm teilt: [[Como]] und [[Lecco]]. Damit isch sie dr natürlich Gipfel vom [[Triangolo Lariano]] und ein vo de bekannteste Landschafte z Italie.
Wäge dr zentrale Lag im sogenannte ''Centro Lago'' gilt d Punta Spartivento als eine vo de wichtigste Uussichtspünkt vom ganze Comersee. I de Jahrhunderte isch sie zeme mit Bellagio zum Symbol vom See worde und wird oft als „Herz vom See“ beschribe.
== Geografie ==
D Punta di Spartivento liit genau am Punkt, wo dr Comersee sini typische „Y“-Form zeigt.
Von do us cha me gseh:
* dr Arm vo Como;
* dr Arm vo Lecco;
* dr nördlich Teil vom See;
* d [[Lombardischi Voralpe]];
* d [[Grigne]];
* dr [[Monte Legnone]].
Au vo [[Civenna]] us cha me d Spitze vo [[Mandello del Lario]] und [[Abbadia Lariana]] gseh.
Dr Name „Spartivento“ chunnt vo de Wind, wo sich do träffe, teile und wider verteile über dr See.
Bellagio isch sit langer Zit als dr zentral und wichtigste Ort vom Comersee bekannt. D Laag im See het d Entwicklig vom Tourismus im ganze Gebiet starch beiiflusst. Vo dr Mitti vom See gseh me Städt wie [[Varenna]], [[Lierna]], [[Menaggio]] und [[Tremezzo]]. D Position vo Bellagio het au e Art Hierarchie vo Villene gschaffe: e Villa mit Blick uf Bellagio gilt traditionell als bsunders wertvoll.
== Gschicht ==
Di strategisch Laag vo dr Punta di Spartivento het si scho früeh zu eme wichtige Orientierigspunkt für d Schifffahrt gmacht. Im 19. Jahrhundert isch Bellagio zu eme wichtige Ziil vo de europäische Grand Tour worde. Künstler, Schriftsteller und Adligi hän dr Ort wäge dr Kombination vo Berg, Wasser und Liecht bsuecht. Im 20. Jahrhundert isch d Punta Spartivento zum internationale Symbol vom Comersee worde.
== Tourismus ==
D Punta di Spartivento isch eini vo de wichtigste Attraktione am Comersee. Si isch z Fuess vom alte Dorf Bellagio über e Panoramaweg erreichbar.
Im lokale Verständnis wird sie oft beschriebe als dr Punkt, wo dr See „sich trennt, um zeme zsi“.
== Bibliografie ==
* Annalisa Borghese, ''Bellagio e il Triangolo Lariano''.
* Touring Club Italiano, ''Lago di Como''.
* Guido Scaramellini, ''Il Lago di Como''.
[[Kategorie:Lombardei]]
[[Kategorie:Geografii vo Italie]]
[[Kategorie:Halbinsle]]
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Felicity Rash
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Pakeha
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[[de:Wikipedia:Helferlein/HotCat|HC]]: [[Kategorie:Läbigi Person]] ergänze
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D '''Felicity Jane Rash''' (* [[1954]]) isch e [[Großbritannien und Nordirland|britischi]] [[Germanistik|Germanischtin]], wo e Profässuur a der Uniwèrsitèèt [[London]] ghaa hät. I der eerschte Helfti vo irem Forschen und Publizieren isch si bsunders am Tüütsch i de Schwyz inträssiert gsy.
== ires Läbe ==
D Rash hät 1987 a der Uni London promowiert; ire Toktervatter isch de W. J. Jones gsy. Vo 1988 bis 1999 isch si ''Lecturer,'' vo 1999 bis 2003 ''Senior Lecturer'' und vo 2003 bis 2007 ''Reader'' für tüütschi [[Sprachwissenschaft|Spraachwüsseschaft]] und modèrni Tüütschschwyzer Literatuur am Westfield College (spööter Queen Mary & Westfield College) von der Uni London gsy. 2007 isch si Profässoorin für Germanistischi Linguistik am Queen Mary College vo der Uni London woorde. Underzwüschen isch si emeritiert.
D Rash hät zeerscht hauptsächli zur tüütsche Spraach i de Schwyz gschribe (Meerspraachigkäit, [[Diglossie]] und Yflüss us de romaanische Naachberspraachen und us em Änglisch), spööter dänn hauptsächli zur Spraach vom [[Imperialismus]] und [[Antisemitismus]].
== iri Forschig zum Tüütsch i de Schwyz ==
Iri Dissertazioon ''French and Italian Lexical Influences in German-speaking Switzerland (1550–1650),'' wo öppe 400 Syte hät, isch en wichtige Bytraag zur Schwyzer Spraachgschicht: Si isch e Dokumäntazioon und en Analyse vo 1274 Leenwöörter, wo im Jarhundert vo 1550 bis 1650 us em [[Französische Sprache|Französisch]] und us em [[Italienische Sprache|Italiänisch]], aber au us em [[Rätoromanische Sprache|Bündnerromaanisch]] i di Schriftspraach vo de [[Deutschschweiz|Tüütschschwyzer]] choo sind. Für daas hät si extra- und intralinguistische Faktooren under d Lupe gnaa: Wurum isch woo wänn weles Woort übernaa woorde? Wie isch mer mit de Luutig, wie mit de Formen umggange?
S Buech ''The German Language in Switzerland. Multilingualism, Diglossia, and Variation'' hät de Zwäck ghaa, britische Studi und Leerpèrsoone d Spraachsituazioon i de Tüütschschwyz verständlich z mache. Mer hät drufabe gfunde, das au Tüütschspraachigi daademit öppis chönd aafange, und drum hät si s na uf Hoochtüütsch übersetzt. Uf öppe 300 Syte wèèrded Theeme wie «d Schwyz as meerspraachigi Gsellschaft», «d Tüütschschwyz as diglossischi Spraachgmäinschaft», «d Spraachpflääg», «d schwyzertüütsche Tialäkt», «s Schwyzerhoochtüütsch und di tüütschschwyzerisch Literatuur», «intèrni Spraachkontäkt», «internazionaali Spraachkontäkt», «frömdi Yflüss uf s Schwyzertüütsch und s Schwyzerhoochtüütsch», «nöieri Tändänze», «Spraach und soziaali Gmäinschaft», «subjektyvi Aasichte zur Spraach» und «zwüschemänschlichi Bezieigen und Komunikazioon» abghandlet – i dère Bräiti hät s esoo öppis vorane nanig ggèè.
I säber Zyt hat d Rash en guete Kontakt zur Redakzioon vom [[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerischen Idiotikon]] ghaa – bsunders zum [[Peter Dalcher]], wo sich s Läbe lang mit Anglizismen im Schwyzertüütsch usenandgsetzt hät.
== Publikazioone (Uuswaal) ==
'''Monografye'''
* ''French and Italian Lexical Influences in German-speaking Switzerland (1550–1650)'' (= ''Studia Linguistica Germanica.'' Band 25). de Gruyter, Berlin / New York 1989.
* ''The German Language in Switzerland. Multilingualism, Diglossia, and Variation'' (= ''German Linguistic and Cultural Studies.'' Band 3). Lang, Bern 1998.
** ''Die deutsche Sprache in der Schweiz. Mehrsprachigkeit, Diglossie und Veränderung.'' Lang, Bern 2002.
* ''The Language of Violence. Adolf Hitler’s Mein Kampf.'' Lang, New York 2006.
* ''German Images of the Self and the Other. Nationalist, Colonialist and Anti-semitic Discourse, 1871–1918.'' Palgrave Macmillan, Basingstoke, Hampshire 2012.
* ''The Discourse Strategies of Imperialist Writing. The German Colonial Idea and Africa, 1848–1945.'' Routledge, Taylor & Francis Group, London / New York 2017.
'''Usegäberschaft'''
* (mit em Falco Pfalzgraf:) ''Anglo-German Linguistic Relations'' (= ''Jahrbuch für Internationale Germanistik.'' Reihe A, Band 98). Lang, Bern / Berlin [u. a.] 2008.
* (mit de Geraldine Horan und em Daniel Wildmann:) ''English and German Nationalist and Anti-Semitic Discourse, 1871–1945.'' Lang, Oxford / Bern [u. a.] 2013.
* (mit em Christophe Declercq:) ''The Great War in Belgium and the Netherlands. Beyond Flanders Fields.'' Springer International Publishing, Cham 2018.
* (mit de Geraldine Horan:) ''The Discourse of British and German Colonialism. Convergence and Competition.'' Routledge, London / New York 2021.
'''Chlinneri Byträäg zum Tüütsch i de Schwyz'''
* ''Shoppen in der Schweiz.'' I: ''Sprachspiegel'' 49, 1993, S. 168–173.
* ''Gwaggli and Gwagglitante. The Use of Epithets for Men and Women in Swiss German Past and Present.'' I: J. L. Flood, P. Salmon, O.Sayce, C. J. Wells (Ugg.): ''Das unsichtbare Band der Sprache.'' Studies in German Language and Linguistic History in Memory of Leslie Seiffert. Stuttgart 1993, S. 597–626.
* ''Amerikanismen in der deutschen Sprache der Schweiz.'' I: ''Sprachspiegel'' 50, 1994, S. 2–11.
* ''Attitudes to the Use of English Vocabulary in Swiss German Advertising Language.'' I: ''The Web Journal of Modern Language Linguistics'' 1, 1996.
* ''Neujungdenglisch.'' I: ''Sprachspiegel'' 52, 1996, S. 47–50 und 84–88.
* ''Language-use as a Theme in German-language Swiss Literature.'' I: ''Language and Literature'' 9, 2000, S. 317–341.
* ''Outsiders’ Attitudes towards Swiss German and Swiss Standard German.'' I: Gabrielle Hogan-Brun (Ug.): ''National Varieties of German outside Germany.'' Bern 2000, S. 67–101.
* ''The [[Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache]] and Linguistic Purism in Twentieth-century German-speaking Switzerland.'' I: M. C. Davies, J. L. Flood and D. N. Yeandle (Ugg.): ''Proper Words in Proper Places.'' Studies in Lexicology and Lexicography in Honour of William Jervis Jones. Stuttgart 2001, S. 254–277.
* ''The German-Romance Language Borders in Switzerland.'' I: ''Journal of Multilingual and Multicultural Development'' 23, 2002, S. 112–136.
* ''The German Language in Switzerland.'' I: Joy Charnley, Malcolm Pender (Ugg.): ''Living with Languages. The contemporary Swiss model.'' Lang, Bern 2003, S. 107–127.
* ''Die Zukunft des SchweizerDeutschen aus angelsächsischer Sicht.'' I: [[Beat Dittli]], [[Annelies Häcki-Buhofer]], [[Walter Haas]] (Ugg.): ''Gömmer Migros? Veränderungen und Entwicklungen im heutigen SchweizerDeutschen.'' Festschrift für Peter Dalcher. Freiburg/Schweiz 2003, S. 123–130.
* ''Opening and Closing Rituals in Swiss German.'' I: W. J. Jones, W. A. Kelly, F. Shaw (Ugg.): ''Vir ingenio mirandus.'' Studies presented to John L. Flood. Göppingen 2003, S. 941–954.
* ''Linguistic Politeness and Greetings. Rituals in German-speaking Switzerland.'' I: ''Linguistik online'' 20.3/4, 2004 = ''Dialectology of Swiss German,'' useggèè vom [[Beat Siebenhaar]].
* ''Verschweizert sich die Werbesprache (wieder)?'' I: ''Sprachspiegel'' 61, 2005, S. 102–105.
* ''Linguistic Purism in German-speaking Switzerland and the Deutschschweizerischer Sprachverein 1904–1944.'' I: Nils Langer, Winifred Davies (Ugg.): ''Linguistic Purism in the Germanic Languages.'' Berlin / New York 2005, S. 110–123.
* ''Englisch: Die fünfte Landessprache der Schweiz?'' I: ''Sprachspiegel'' 64, 2008, S. 50–56.
* ''“English is cool”: The Influence of English on Swiss German.'' I: Falco Pfalzgraf (Ug.): ''Englischer Sprachkontakt in den Varietäten des Deutschen. English in Contact with Varieties of German.'' Lang, Wien / Frankfurt a. M. 2009, S. 171–183.
… und vilicht na wyters, wo nach 2009 usechoo isch.
== Hauptquäle ==
* [http://www.sllf.qmul.ac.uk/staff/rash ''Prof Felicity Rash.''] I: sllf.qmul.ac.uk (der Autor vom Wikipediaartikel hät en Papyruustruck vo 2008, d Website isch underzwüschet andersch).
* [https://www.germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de/institutslisten/files/gb/00300_gb/367_gb.html ''Felicity Jane Rash.''] I: germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de (abgfrööget am 25. Juni 2026; der Ytraag isch rächt alt und nöd naagfüert).
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Rash, Felicity}}
[[Kategorie:Germanischt]]
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer]]
[[Kategorie:Person (London)]]
[[Kategorie:Brit]]
[[Kategorie:Frau]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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wikitext
text/x-wiki
D '''Felicity Jane Rash''' (* [[1954]]) isch e [[Großbritannien und Nordirland|britischi]] [[Germanistik|Germanischtin]], wo e Profässuur a der Uniwèrsitèèt [[London]] ghaa hät. I der eerschte Helfti vo irem Forschen und Publizieren isch si bsunders am Tüütsch i de Schwyz inträssiert gsy.
== ires Läbe ==
D Rash hät 1987 a der Uni London promowiert; ire Toktervatter isch de W. J. Jones gsy. Vo 1988 bis 1999 isch si ''Lecturer,'' vo 1999 bis 2003 ''Senior Lecturer'' und vo 2003 bis 2007 ''Reader'' für tüütschi [[Sprachwissenschaft|Spraachwüsseschaft]] und modèrni Tüütschschwyzer Literatuur am Westfield College (spööter Queen Mary & Westfield College) von der Uni London gsy. 2007 isch si Profässoorin für Germanistischi Linguistik am Queen Mary College vo der Uni London woorde. Underzwüschen isch si emeritiert.
D Rash hät zeerscht hauptsächli zur [[Schweiz#Sprooche|tüütsche Spraach i de Schwyz]] gschribe (Meerspraachigkäit, [[Diglossie]] und Yflüss us de romaanische Naachberspraachen und us em Änglisch), spööter dänn hauptsächli zur Spraach vom [[Imperialismus]] und [[Antisemitismus]].
== iri Forschig zum Tüütsch i de Schwyz ==
Iri Dissertazioon ''French and Italian Lexical Influences in German-speaking Switzerland (1550–1650),'' wo öppe 400 Syte hät, isch en wichtige Bytraag zur Schwyzer Spraachgschicht: Si isch e Dokumäntazioon und en Analyse vo 1274 Leenwöörter, wo im Jarhundert vo 1550 bis 1650 us em [[Französische Sprache|Französisch]] und us em [[Italienische Sprache|Italiänisch]], aber au us em [[Rätoromanische Sprache|Bündnerromaanisch]] i di Schriftspraach vo de [[Deutschschweiz|Tüütschschwyzer]] choo sind. Für daas hät si extra- und intralinguistische Faktooren under d Lupe gnaa: Wurum isch woo wänn weles Woort übernaa woorde? Wie isch mer mit de Luutig, wie mit de Formen umggange?
S Buech ''The German Language in Switzerland. Multilingualism, Diglossia, and Variation'' hät de Zwäck ghaa, britische Studi und Leerpèrsoone d Spraachsituazioon i de Tüütschschwyz verständlich z mache. Mer hät drufabe gfunde, das au Tüütschspraachigi daademit öppis chönd aafange, und drum hät si s na uf Hoochtüütsch übersetzt. Uf öppe 300 Syte wèèrded Theeme wie «d Schwyz as meerspraachigi Gsellschaft», «d Tüütschschwyz as diglossischi Spraachgmäinschaft», «d Spraachpflääg», «d schwyzertüütsche Tialäkt», «s Schwyzerhoochtüütsch und di tüütschschwyzerisch Literatuur», «intèrni Spraachkontäkt», «internazionaali Spraachkontäkt», «frömdi Yflüss uf s Schwyzertüütsch und s Schwyzerhoochtüütsch», «nöieri Tändänze», «Spraach und soziaali Gmäinschaft», «subjektyvi Aasichte zur Spraach» und «zwüschemänschlichi Bezieigen und Komunikazioon» abghandlet – i dère Bräiti hät s esoo öppis vorane nanig ggèè.
I säber Zyt hat d Rash en guete Kontakt zur Redakzioon vom [[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerischen Idiotikon]] ghaa – bsunders zum [[Peter Dalcher]], wo sich s Läbe lang mit Anglizismen im Schwyzertüütsch usenandgsetzt hät.
== Publikazioone (Uuswaal) ==
'''Monografye'''
* ''French and Italian Lexical Influences in German-speaking Switzerland (1550–1650)'' (= ''Studia Linguistica Germanica.'' Band 25). de Gruyter, Berlin / New York 1989.
* ''The German Language in Switzerland. Multilingualism, Diglossia, and Variation'' (= ''German Linguistic and Cultural Studies.'' Band 3). Lang, Bern 1998.
** ''Die deutsche Sprache in der Schweiz. Mehrsprachigkeit, Diglossie und Veränderung.'' Lang, Bern 2002.
* ''The Language of Violence. Adolf Hitler’s Mein Kampf.'' Lang, New York 2006.
* ''German Images of the Self and the Other. Nationalist, Colonialist and Anti-semitic Discourse, 1871–1918.'' Palgrave Macmillan, Basingstoke, Hampshire 2012.
* ''The Discourse Strategies of Imperialist Writing. The German Colonial Idea and Africa, 1848–1945.'' Routledge, Taylor & Francis Group, London / New York 2017.
'''Usegäberschaft'''
* (mit em Falco Pfalzgraf:) ''Anglo-German Linguistic Relations'' (= ''Jahrbuch für Internationale Germanistik.'' Reihe A, Band 98). Lang, Bern / Berlin [u. a.] 2008.
* (mit de Geraldine Horan und em Daniel Wildmann:) ''English and German Nationalist and Anti-Semitic Discourse, 1871–1945.'' Lang, Oxford / Bern [u. a.] 2013.
* (mit em Christophe Declercq:) ''The Great War in Belgium and the Netherlands. Beyond Flanders Fields.'' Springer International Publishing, Cham 2018.
* (mit de Geraldine Horan:) ''The Discourse of British and German Colonialism. Convergence and Competition.'' Routledge, London / New York 2021.
'''Chlinneri Byträäg zum Tüütsch i de Schwyz'''
* ''Shoppen in der Schweiz.'' I: ''Sprachspiegel'' 49, 1993, S. 168–173.
* ''Gwaggli and Gwagglitante. The Use of Epithets for Men and Women in Swiss German Past and Present.'' I: J. L. Flood, P. Salmon, O.Sayce, C. J. Wells (Ugg.): ''Das unsichtbare Band der Sprache.'' Studies in German Language and Linguistic History in Memory of Leslie Seiffert. Stuttgart 1993, S. 597–626.
* ''Amerikanismen in der deutschen Sprache der Schweiz.'' I: ''Sprachspiegel'' 50, 1994, S. 2–11.
* ''Attitudes to the Use of English Vocabulary in Swiss German Advertising Language.'' I: ''The Web Journal of Modern Language Linguistics'' 1, 1996.
* ''Neujungdenglisch.'' I: ''Sprachspiegel'' 52, 1996, S. 47–50 und 84–88.
* ''Language-use as a Theme in German-language Swiss Literature.'' I: ''Language and Literature'' 9, 2000, S. 317–341.
* ''Outsiders’ Attitudes towards Swiss German and Swiss Standard German.'' I: Gabrielle Hogan-Brun (Ug.): ''National Varieties of German outside Germany.'' Bern 2000, S. 67–101.
* ''The [[Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache]] and Linguistic Purism in Twentieth-century German-speaking Switzerland.'' I: M. C. Davies, J. L. Flood and D. N. Yeandle (Ugg.): ''Proper Words in Proper Places.'' Studies in Lexicology and Lexicography in Honour of William Jervis Jones. Stuttgart 2001, S. 254–277.
* ''The German-Romance Language Borders in Switzerland.'' I: ''Journal of Multilingual and Multicultural Development'' 23, 2002, S. 112–136.
* ''The German Language in Switzerland.'' I: Joy Charnley, Malcolm Pender (Ugg.): ''Living with Languages. The contemporary Swiss model.'' Lang, Bern 2003, S. 107–127.
* ''Die Zukunft des SchweizerDeutschen aus angelsächsischer Sicht.'' I: [[Beat Dittli]], [[Annelies Häcki-Buhofer]], [[Walter Haas]] (Ugg.): ''Gömmer Migros? Veränderungen und Entwicklungen im heutigen SchweizerDeutschen.'' Festschrift für Peter Dalcher. Freiburg/Schweiz 2003, S. 123–130.
* ''Opening and Closing Rituals in Swiss German.'' I: W. J. Jones, W. A. Kelly, F. Shaw (Ugg.): ''Vir ingenio mirandus.'' Studies presented to John L. Flood. Göppingen 2003, S. 941–954.
* ''Linguistic Politeness and Greetings. Rituals in German-speaking Switzerland.'' I: ''Linguistik online'' 20.3/4, 2004 = ''Dialectology of Swiss German,'' useggèè vom [[Beat Siebenhaar]].
* ''Verschweizert sich die Werbesprache (wieder)?'' I: ''Sprachspiegel'' 61, 2005, S. 102–105.
* ''Linguistic Purism in German-speaking Switzerland and the Deutschschweizerischer Sprachverein 1904–1944.'' I: Nils Langer, Winifred Davies (Ugg.): ''Linguistic Purism in the Germanic Languages.'' Berlin / New York 2005, S. 110–123.
* ''Englisch: Die fünfte Landessprache der Schweiz?'' I: ''Sprachspiegel'' 64, 2008, S. 50–56.
* ''“English is cool”: The Influence of English on Swiss German.'' I: Falco Pfalzgraf (Ug.): ''Englischer Sprachkontakt in den Varietäten des Deutschen. English in Contact with Varieties of German.'' Lang, Wien / Frankfurt a. M. 2009, S. 171–183.
… und vilicht na wyters, wo nach 2009 usechoo isch.
== Hauptquäle ==
* [http://www.sllf.qmul.ac.uk/staff/rash ''Prof Felicity Rash.''] I: sllf.qmul.ac.uk (der Autor vom Wikipediaartikel hät en Papyruustruck vo 2008, d Website isch underzwüschet andersch).
* [https://www.germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de/institutslisten/files/gb/00300_gb/367_gb.html ''Felicity Jane Rash.''] I: germanistenverzeichnis.phil.uni-erlangen.de (abgfrööget am 25. Juni 2026; der Ytraag isch rächt alt und nöd naagfüert).
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Rash, Felicity}}
[[Kategorie:Germanischt]]
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer]]
[[Kategorie:Person (London)]]
[[Kategorie:Brit]]
[[Kategorie:Frau]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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