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Basel
0
1923
1086494
1067214
2026-07-09T07:00:52Z
Freigut
8945
/* dr Basler Dialäggt */
1086494
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{{Dieser Artikel|behandlet die schwizerischi Stadt Basel, anderi Bedütige vo Basel under [[Basel (Begriffsklärung)]].}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
|NAME_ORT = Basel
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Basel 2007.png
|BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Basel-Stadt matt.svg
|BILD = Basel - Münsterpfalz3.jpg
|BESCHREIBUNG = Basler Münster mit Pfalz und dr Mittlere Rhybrugg
|IMAGEMAP = Kanton Basel-Stadt
|REGION-ISO = CH-BS
|BFS = 2701
|PLZ = 4000–4059
|UN/LOCODE = CH BSL
|BREITENGRAD = 47.557421
|LÄNGENGRAD = 7.5925727
|HÖHE = 260
|FLÄCHE = 22.75
|EINWOHNER = <!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden-->
|STAND_EINWOHNER = <!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden-->
|AUSLÄNDER = <!-- ? -->
|STADTPRÄSIDENT = <!-- bleibt leer, da die Stadt Basel keine eigene Exekutive und damit keinen Stadtpräsidenten hat -->
|WEBSITE = www.basel.ch
}}
{{Dialekt|Baseldeutsch|Baseldytsch|Baseldytsch}}
'''Basel''' ({{Audio-IPA|Gsw-baseldytsch-Basel.ogg|[ˈb̥ɑːz̥l̩]}}; [[Französische Sprache|frz.]] ''Bâle'' {{IPA|[bɑːl]}}, [[Italienische Sprache|ital.]] ''Basilea'' {{IPA|[bazi'lɛːa]}}, [[Rätoromanische Sprache|rät.]] ''Basilea'' {{Audio-IPA|Roh-Basilea.ogg|[ˈbazi'lea]}}) isch e [[Stadt]] am [[Rhein|Rhy]] im [[Kanton Basel-Stadt]]. Es isch däm syni [[Hauptstadt]].
Basel isch die drittgreeschti Stadt vo dr [[Schweiz|Schwyz]]. Öbbe 190'000 Persone läbe im Kanton Basel-Stadt, 170'000 in dr Stadt sälber; und im ganze 830'000 im «[[Trinationaler Eurodistrict Basel|Trinationale Eurodischtriggt Basel]]», was Basel zum zweitgreeschte Balligsruum vo dr Schwyz macht.
== Geografy ==
=== wo Basel isch ===
Basel liggt im Nordweschte vo dr Schwyz, am Nordrand vom [[Jura (Gebirge)|Jura]] und uf beide Syte vom [[Rhein|Rhy]].
Es isch e Gränzstadt, s Stadtpiet chunt an [[Deutschland|Dytschland]] und an [[Frankreich|Frankrych]] aa. D Region Basel zämme mit em sydwestlige [[Südbaden|Sydbade]] und em Syd-[[Elsass]] haisst «[[Regio TriRhena]]».
[[Datei:Middle Bridge, Basel, Switzerland.JPG|links|mini|d Ussicht übere Rhy uff Basel]]
Dr Rhy macht im Berych vo dr Stadt – im Tal zwische de Vorhöchene vom [[Schwarzwald]] und em Schwyzer Jura – e Booge gege rächts, däm sait mä s «[[Rheinknie|Rhychneu]]». Do höört dr Flussabschnitt ''[[Hochrhein|Hochrhy]],'' wo vom [[Bodensee|Boodesee]] chunt, uuf und dr ''[[Oberrhein|Oberrhy]]'' foot aa, wo gege Noorde fliesst. Am öschtlige Rand vo dr Stadt mündet am sydlige Rhyufer d [[Birs]], wo doo d Gränze zum [[Kanton Basel-Landschaft]] bildet, in dr ''Hochrhy;'' vo Syyde kunnt au dr [[St. Alban-Teich|Dalbe-Dych]], e Kanal, wo vo dr Birs abglaitet isch, uff Basel und mündet unden am Gwärbkwartier wider in Rhy. Am flachere nerdlige Rhyufer, wo d Myndig vo dr [[Wiese (Fluss)|Wiise]] isch, het s usserhalb vom Stadtzäntrum groossi [[Industrie|Induschtrygebiet]]. Basel isch e wichtigs [[wirtschaft]]lichs Zäntrum fyr die chemischi und pharmazeutischi Industry.
Linggs vom Rhy isch [[Grossbasel]] mit em alte Stadtchäärn uff em Münschterhüügel, und rächts vom Rhy isch [[Kleinbasel|Glaibasel]]. Es het i dr Stadt vili [[Liste von Brückenbauten in Basel|Bruggen übere Rhy]]. Die [[Mittlere Brücke|Middleri Brugg]] goot uf s Bouwäärch vo anne 1225 zrugg, wo dr Bischof [[Heinrich von Thun|Heinrich vo Thun]] het lo mache.
Dr Rhy, wo d Geografy vo dr Stadt brägt, isch vo sinere Mündig id [[Nordsee]] uufe bis zur Basler Altstadt bi dr historische Middlere Rhybrugg und no bis Birsfälden ufe e mit Schiff [[Schiffbarkeit|fahrbaars]] internationals [[Gewässer|Gwässer]]. D Verchehrsrächt zum Meer het d Schwiz in dr [[Mannheimer Akte]] vo 1868 überchoo.
Dur s Stadtzäntrum lauft dr [[Birsig]], e chlyne Fluss, wo im französischen [[Elsass]] afoot und dur soledurnischi und baselländischi Gmeinde flüsst, bevor er vo [[Binningen|Binnige]] häär bim Zolli uff Basel chunt. Bi sym Wääg dur d Stadt isch er fasch uff dr ganze Streggi zueteckt und lauft dur es Tunnel; eerscht bi der Schiffländi chunt er am Rhyufer wyder use.
Im Süüde isch es Quardier vo der Stadt uf em Hüügel vom Bruederholz. Döört het’s bi de ''Chlooschterfiechte'' non es Stück Landwirtschaftsgebiet.
Basel isch Dail vo dr [[Deutschschweiz|Dytschschwyz]]. Es wird im ybertraite Sinn aber mänggisch au als dr dytschsproochig Dail vo dr [[Romandie]], dr franzeeschsprochige Westschwyz, agluegt; das liggt vor allem an de ähnlige Resultat bi nationale politische Abstimmige (d Westschwyz und Basel stimme i vilne Fäll ehnder e weeneli liberaaler als die andere Piet vo dr Dytschschwyz abb) und au am Motto vo dr Stadt, "Basel tiggt anders". Usserdäm het me bi de bessere Byrger z Basel fryener allewyl [[Französische Sprache|Franzeesch]] greedet, wenn me sich het welle fyrnähm ussdrugge.
=== d Quardier und d Baselstedter Gmäinde ===
D Stadt Basel isch in nünzää [[Stadtviertel|Quardier]] ydeilt, die meischte im Grossbasel uf dr weschtlige Site vom Rhy, dr Räscht im Glaibasel.
* D'Grossbasler Quardier: d Grossbasler Altstadt, d Vorstedt, s Ring-Quardier ''(Am Ring),'' d Breiti, d Dalbevorstadt ''(Sankt Alban),'' s Gundeli, s Bruederholz, s Bachlätte, dr Gotthälf, s Iiseli Quardier, s Santihans.
* D'Glaibasler Quardier: d Glaibasler Altstadt, s Gloore-Quardier ''(Clara),'' Wettschtei, Hirzbrunne, Roosedaal, Mattys, Gliibi, Glaihünige (wo anne 1893 ygmeindet worden isch).
[[Datei:Karte Basel Quartiere.png|mini|300px|Basler Quardier]]
{| border="0" cellpadding="0"
! style="background:#B0C4DE;" width="140"| Quardier
! style="background:#B0C4DE;" width="50"| ha
! style="background:#B0C4DE;" width="20"|
! style="background:#B0C4DE;" width="140"| Quardier
! style="background:#B0C4DE;" width="50"| ha
! width="25"|
|-
| [[Basel-Altstadt (Grossbasel)|Grossbasler Altstadt]]|| align="right" | 37,63 || || [[Basel-Altstadt (Kleinbasel)|Glaibasler Altstadt]] || align="right" | 24,21 || ||
|-
| [[Vorstädte|Vorschtedt]] || align="right" | 89,66 || || [[Basel-Clara|Gloore]] || align="right" | 23,66 || ||
|-
| [[Basel-Am Ring|Ring Quardier]] || align="right" | 90,98 || || [[Basel-Wettstein|Wettschtei]] || align="right" | 75,44 || ||
|-
| [[Basel-Breite|Breiti]] || align="right" | 68,39 || || [[Basel-Hirzbrunnen|Hirzbrunne]] || align="right" | 305,32 || ||
|-
| [[Basel-St. Alban|Dalbevorstadt]] || align="right" | 294,46 || || [[Basel-Rosental|Roosedaal]] || align="right" | 64,33 || ||
|-
| [[Basel-Gundeldingen|Gundeli]] || align="right" | 123,19 || || [[Basel-Matthäus|Mattys]]|| align="right" | 59,14 || ||
|-
| [[Basel-Bruderholz|Bruederholz]] || align="right" | 259,61 || || [[Basel-Klybeck|Gliibi]] || align="right" | 91,19 || ||
|-
| [[Basel-Bachletten|Bachlätte]] || align="right" | 151,39 || || [[Kleinhüningen|Glaihünige]] || align="right" | 136,11 || ||
|-
| [[Basel-Gotthelf|Gotthälf]] || align="right" | 46,62 || || '''Schtadt Basel''' || align="right" | '''2275,05''' || ||
|-
| [[Basel-Iselin|Iiseli]] || align="right" | 109,82 || || [[Riehen|Rieche]] || align="right" | 1086,10 || ||
|-
| [[Basel-St. Johann|Santihans]] || align="right" | 223,90 || || [[Bettingen BS|Bettige]] || align="right" | 222,69|| ||
|-
| || align="right" | || || '''Kanton Basel-Stadt''' || align="right" | '''3583,84''' || ||
|}
Es git au inoffizielli Quardier: Emn ä Deil vo Bachlätte und Gotthälf sait mä [[Neubad (Basel)|Neubad]], Kannefäld isch im Santihans, d Lehmatt in dr Breiti.
=== Ywohner ===
[[Datei:Population Basel.svg|mini|600px|d Ywohner vo dr Stadt Basel]]
Im Johr 1774 het Basel nume 15.040 Ywohner gha, und d Stadt isch au in de neggschte Johrzähnt nume langsam gwachse, bis wäge dr [[Industrielle Revolution|Induschtrialisierig]] in dr zweite Helfti vom nünzääte Johrhundert d Stadtbevölkerig schtargg het afo wachse. Anderi Schwyzer Stedt hei vil Nochberoort ygmeindet, aber Basel het sich nit chönne usbreite.
In dr zweite Helfti vom zwanzigschte Johrhundert si vil Schwyzerbürger vo Basel in s Baselbiet abgwanderet, wo si niidrigeri Schtüüre müesse zahle, und d Ywohnerzahl vo dr Stadt isch hützudag chlyner und d Bevölkerig ermer als als no in de 1960er Johr.
=== Verkehr ===
[[Datei:Basel - Straßenbahnnetzplan.png|mini]]
[[Datei:BaselBadBahnhof 6746a.jpg|mini|dr Badisch Bahnhof]]
Basel het sächs Baanhööf vo der Ysebaan: der [[Bahnhof Basel SBB]], früener ''Centralbahnhof,'' und der [[Basel Badischer Bahnhof|Baadisch Bahnhof]], der Bahnhof [[Bahnhof Basel St. Jakob|Sankt Jakob]], der Bahnhof [[Bahnhof Basel St. Johann|Sankt Johann]], der [[Bahnhof Basel SNCF|Französisch Bahnhof]] für d Elsässer Linie, der [[Bahnhof Basel Dreispitz|Bahnhof Dreispitz]] und dr Basler [[Rangierbahnhof Basel|Rangschierbahnhof]].
Die lokale öffentlige Verkehrsmittel wärde vo de [[BVB|Basler Verkehrsbetriib]] betriibe. D Drämmli sin sit am 6. Mai 1895 uff de Schiine und schrybe mit ihrer griene Farb in dr Basler Gschicht e wichtigs Kapitel. Allerdings hetts d BVB scho fast 14 Joor friener gää: Us em Projäkt vo 1874 isch am 11. Juli 1881 d BVB en annerkannte iidraite Verain worde und isch offiziell fir alli Lyt zuegänglig gsi. 1930 si die erste Buslinie ufdoo worde. Hützudags beferderet d BVB 126'700'000 Persoone im Joor.<ref>[http://www.bvb.ch/unternehmen-bvb/portrait d Websyte vo dr BVB]</ref>
D Stadt Basel dailt sich mit [[Mülhausen|Milhuuse]] (z Frankriich) und [[Freiburg im Breisgau|Fryburg im Brysgau]] (z Dytschland) dr «[[EuroAirport]]». Dr Flughafe het Vrbindige zu allne greessere Stedt vo Europa und het vorallem dur d Fluggsellschaft Easy Jet en Uffschwung erläbt.
Basel het bi Glaihünige e grosse [[Schweizerische Rheinhäfen|Rhyhaafe]]. döört isch s ''Dreiländeregg''. Uf em Rhy fahre au d Boot vo dr ''Basler Personenschifffahrt AG'', und im Stadtzäntrum chame mit de [[Basler Fähren|Fährene]] übere Fluss: das sin d Dalbe-Fähri – dr «Wild Maa» –, d Münschter-Fähri – dr «Leu» –, d Klingedaal-Fähri – dr «Vogel Gryff» – un d Santihanns-Fähri – dr «Ueli». Der ''Fähri-Verein'' luegt für die Verbindigen vo Grossbasel zum Glaibasel.<ref>{{Internetquelle |titel=d Websyte vom Fähri-Verein |url=https://www.faehri.ch/ |zugriff=2020-01-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200105074140/https://www.faehri.ch/ |archiv-datum=2020-01-05 }}</ref>
== Basler Fasnacht ==
→ Hauptartikel: [[Basler Fasnacht]]
Für viili Basler isch d’Basler Fasnacht dr wichtigschti Aaloss im Yoor, und au diè gröschti Fasnacht vo der Schwyz. D’Fasnacht voot am ene Mändigmorge am vièri mit em [[Morgestraich]] a und goot genau 72 Stundè. D’Basler saage dorum zur Fasnacht au di "drey scheenschte Dääg".
== Gschicht ==
=== d Zyt vo de Kelte ===
: ''Lueg au: [[Basel-Gasfabrik|die keltischi Siidlig Baasel-Gaasfabrik]]''
Us dr früeje [[Latène-Kultur| Latènezit]] het mä im Gebiet vo Basel nume ä baar Greeber gfunde. Mögligerwiis so früeh wie vom zweite Johrhundert vor dr Zitewändi aa het sich am lingge Rhyufer bi dr Alte Gasfabrik im Norde vo dr hütige Stadt ä Siidlig bildet, wo zwar nit befestigt gsi isch, aber sich dütlig vo dr Landschaft drumumme unterschiide het.<ref name="Basel-Stadt-Ed-1">[http://www.archaeobasel.ch/vermitteln/virtuelles_museum/eisenzeit/eisenzeit.php Basel-Stadt-ED-Archeologischi Bodeforschig: D Iisezit z Basel] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.archaeobasel.ch/vermitteln/virtuelles_museum/eisenzeit/eisenzeit.php |wayback=20120702185121}}</ref>
E chli spööter hän d [[Rauriker]] uf em [[Münsterhügel (Basel)|Münsterhüügel]] e befestigts [[Oppidum]] gründet.
=== d Römerzyt ===
Offiziell isch Basel aber im Johr 44 vor Chrischtus vo de [[Römisches Reich|Römer]] gründet worde, und drum het mä anne 1957 s Jubileeum «2000 Johr Basel» gfyrt, au wenn d Rauriker im Stadtgebiet scho [[Münsterhügel (Basel)#D Latèneziit|Siidlige uf em Münsterhügel]] gha hai, bevor d Römer cho si. Um die Zyt hai d Römer uf em Münsterhüügel e [[Kastell]] errichtet am Blatz vom alte [[Oppidum]] vo de Rauriker; in dr früeje Nöizit het män em General [[Lucius Munatius Plancus]], em Gründer vo [[Augusta Raurica]], im [[Basler Rathaus|Basler Roothuus]] a Statue ufgstellt drwäge.
[[Datei:Plancus-Statue.jpg|mini|d Statue vom Lucius Munatius Plancus im Basler Roothuus]]
D Bevölkerig isch überwiegend keltisch bliibe, aber in de neggste Johrhundert isch si romanisiert worde. Vor allem die Adlige hai schnäll römischi Brüüch aagnoh. Im Joor 374 wird dr [[Ortsname|Ortsnamme]] ''Basilia'' s erschte Mol urkundlig erwähnt. Der Name isch aber gwüss vill elter; ob er no vo de Kelte chunt, weiss me bis jetz nit.
Um 400 si die römische Druppe abzoge und d [[Alemannen|Alemanne]] hai sich nodisnoo in dr Gegend südlig vom Rhy niiderglo. Ganz früeni Ortsnämme vo alemannische Döörfer sind die mit der Ändig uf ''-ingen'' und hüt [[mundart]]lich ''-ige,'' so wie Bettige, Hünige, Bottmige.
Am Ändi vom sächste Johrhundert isch s alemannische Piet mit Basel an d [[Frankenreich|Franke]] gfalle.
=== d Bischofsstadt ===
Uff Basel isch im sibete Johrhundert ä [[Bischof|Bischofssitz]] hiikho, dr Bischof vo Augusta Raurica isch uf Basilia übere kho.
Um 900 isch d Oortschaft zum Königrych [[Burgund|Hochburgund]] kho. 917 isch si vo den [[Ungarn (Volk)|Ungaare]] kabut gmacht worde.
Im Joor 999 het der burgundisch König [[Rudolf III. (Burgund)|Ruedolf]] d Abtei [[Kloster Moutier-Grandval|Moutier-Grandval]] im Birstal obe mit allem wo drzue ghört het em Bischof Adalbero em Zwöite vo Basel gschänggt. Das isch dr Afang vom [[Fürstbistum Basel|Fürschtbischtum Basel]] gsi.<ref>''The New Encyclopaedia Britannica,'' Encyclopaedia Britannica, 1993, S. 659.</ref>
Anne 1010 het dr Neubau vom Münschter agfange und nüün Johr spööter isch d Bischofskiirche gweiht worde – drum het me anne 2019 s tuusigjöörige Jubileeum vom Münschter gfyyret.<ref>Henry Montague Hozier, William Henry Davenport Adams, ''The Franco-Prussian War: Its Causes, Incidents, and Consequences,'' W. Mackenzie, 1872, S. 42.</ref>
1033 isch Basel ans [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Riich]] kho, wo dr Kaiser Konrad der Zwöiti zum König vo [[Burgund]] gwehlt worden isch. An dr Rychsversammlig z Basel im Johr 1061 isch dr elfjöhrig Kaiser Heinrich der Vierti mit dr Chroone vo Rom krönt worde.
Um 1100 isch die erschti [[Basler Stadtmauer|Basler Stadtmuure]] baut worde und um 1225, under em Bischof [[Heinrich von Thun|Heinrich vo Thun]], die erschti [[Mittlere Brücke|Rhybrugg]], wo die [[Israelitische Gemeinde Basel|jüdischi Gmeind vo Basel]] mitfinanziert het.<ref>[http://www.juedische-musik.de/synagogenchor/synagoge.htm Zur Geschichte der Juden in Basel]</ref>
Us de Joor 1185 bis 1190 isch e [[Basler Rat|Stadtroot]] us Ridder und Bürger beläit, wo mit eme [[Schultheiss|Schulthäiss]], eme Bürgermeister (vo 1253 aa) und eme Stadtschryber d Gschick vo dr Stadt glänkt het. Dr Bischof as dr Stadtherr het am Aafang dr Root und e [[Vogt]] ernennt, aber d Bürgerschaft het brobiert, iim das strittig z mache.
Dr Heinrich vo Thun het vom [[Friedrich II. (HRR)|Kaiser Friedrich em Zwöite]] en Erlass bekhoo, wo si Macht über d Stadt gsterggt het. So hai d Bürger s Rächt wider verloore, sälber e Root iizsetze. D Rychsvogtei, wo in de Händ vom ene Groof gsi isch, isch vo denn aa vo Ridder bsetzt worde, wo dr Bischof liichter het chönne beiiflusse.<ref>Peter Ochs, Geschichte von Stadt und Landschaft Basel, Berlin und Leipzig 1786, 1. Band, S. 288–294.</ref>
=== dr Ufstiig vo dr Bürgerschaft ===
D Basler Fürschtbischöf si uf em Höhepunkt vo ihrer Macht gsi. Aber au denn hai si vilmol d Zuestimmig vo de Bürger brucht, wenn si öbbis hai welle undernää, wie wo s Kloster Bürgle bim Bau vo dr [[Brücke|Brugg]] mitghulfe het und drfür Zollfreiheit bekhoo het, het au d Stadt dr Verdraag mit em müesse underschrybe.<ref>[[Peter Ochs]]: ''Geschichte der Stadt und Landschaft Basel.'' Berlin und Leipzig 1786, 1. Band, S. 300.</ref> Dr [[Heinrich Steinlin]] isch im Joor 1253 as dr erst Basler Bürgermeister bezügt. Im 13. und 14. Joorhundert si d [[Basler Zünfte|Basler Zümft]] gründet worde, wo spöter d Macht in dr Stadt übernoo hai.
Im Joor 1263 het d Bürgerschaft mit der [[Basler Handfeste|Handfeschti]], ere Urkunde über d Stadträcht, vom Bischof [[Heinrich von Neuenburg|Heinrich vo Neueburg]] s Mitsproochrächt bekho.
S [[Kleinbasel|Glaibasel]] het sich noch em Bau vo dr [[Mittlere Brücke|Rhybrugg]] rasch entwigglet und um 1280 het s e Stadtmuure bekhoo. Im erä [[Stadtbrand von Basel 1417#Basler Stadtbränd im Middelalter|grosse Brunscht i dr Stadt]] anne 1294 si säggshundert Hüüser aabebrennt.
=== dr Schwarz Dood, d Juudeverfolgig und s Groosse Ärdbeebe ===
{{Hauptartikel|Basler_Judenpogrom|titel1=Dr Baasler Juudepogroom}}
{{Hauptartikel|Basler_Erdbeben|titel1=S Baasler Ärdbeebe}}
D [[Pest|Pescht]] isch 1348 immer nööcher uf Baasel khoo und no bevor si in dr Stadt usbroche isch, het mä dä [[Judentum|Jude]] schuld gä, und am 9. Jännerr 1349 si alli Jude, wo noch em Wienachtspogrom vom vorige Johr no in dr Stadt bliibe si, bim “[[Basler Judenpogrom|Basler Judepogrom]]“ zämmedriibe und läbig verbrennt worde.<ref>[http://altbasel.ch/dossier/juden_basel.html Die Basler Juden im Mittelalter]</ref><ref>[http://www.stabi.hs-bremerhaven.de/gbs2/welt-jahrtausend/quellepest.html ''Pest und Judenverfolgung'' vom Jakob Twinger von Königshofen] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.stabi.hs-bremerhaven.de/gbs2/welt-jahrtausend/quellepest.html |wayback=20080112024134}}</ref> Wo dr «[[Schwarzer Tod|Schwarz Dood]]» denn in dr Stadt het afo wüete, isch fascht d Helfti vo dr Bevölkerig gschtorbe draa.
Anne 1356 het es schwäärs [[Basler Erdbeben|Ärdbebe]] und s Füür, wo denn usbroche isch, e grosse Deil vo dr Stadt kabut gmacht. 1362 si die erschte Jude sit dr Pescht wider z Basel iizoge und drei Johr spööter het d Stadt s Stüürrächt über d Jude vom Kaiser Karl em Vierte bekho. 1392 het sich Basel scho wieder gnueg erholt gha, für zum s Glaibasel vom Bischof Friedrich vo Blankeheim für 29'000 Gulde z chaufe. Zu sällere Zit hai d Bürger ihrem Bischof au suscht alswiemeh eis Rächt noch em andere abkauft. 1397 het die zweiti jüdischi Gmeind Basel verloo, will allethalbe gege sä ghetzt worden isch. Dr Root het druf beschlosse, z Basel käini Jude meh uffznäh, was mit Uusnahme bis öbbe i der Zyt um 1800 äso bliiben isch.
=== s Basler Konzil und dr Bydritt zur Eidgenosseschaft ===
{{Hauptartikel|Konzil_von_Basel/Ferrara/Florenz|titel1=S Konzil vo Baasel}}
[[Datei:Nuremberg chronicles - BASILEA.png|mini|Basel im Joor 1493]]
Im 14. Joorhundert het dr Root mit em [[Salzhaus (Basel)|Salzhuus]] und em [[Basler Kaufhaus|Kaufhuus]] dr Handel sälber afo kontrolliere und Stüüre und Zöll uf d Yfuer vo Waare erhoobe.
1417 het’s wider es grosses [[Stadtbrand von Basel 1417|Füür]] i der Stadt gää, und e Driddel vo de Hüüser isch kabut gange. Basel het sich aber au jetz schnäll wider erhoolt und s [[Konzil von Basel|Konzil vo Basel]] i der Zyt vo 1431 bis 1449, wo es bedüütends öiropäischs Ereignis gsi isch, het e Huffe wichdigi (und anderi) Lüüt in d Stadt brocht und mit ene isch dr Handel stark gwaggse. Zu sällere Zit het mä afo [[Papier|Bapiir]] mache in dr Stadt, und ä Generation spööter het men au afo [[Buchdruck|Büecher trucke]]. Bekannti früechi Basler [[Buchdruck|Trucker]] si dr [[Johannes Petri]] (1441–1511), dr [[Johann Amerbach]] (1444–1513) und dr [[Johann Froben]] (1460–1527) gsi.
Dr Pabscht Eugen der Vierti het anne 1439 s Konzil vo Basel wägg uf [[Ferrara]] verleit. S Konzil het sich gspalte und die, wo z Basel bliibe si, häi am 5. Novämber 1439 dr Eugen abgsetzt und denn dr Gegepabscht Felix der Füüfti gwehlt. Im Lauf vom [[Alter Zürichkrieg|Alte Zürichrieg]] het dr franzöösisch Köönig Karl der Sibeti d Stadt Basel wellen eroobere und het se lo belaagere. Am 26. August 1444 isch bi [[Schlacht bei St. Jakob an der Birs|Sankt Jakob an dr Birs]] es [[Alte Eidgenossenschaft|eidgenössischs]] Kontingänt vo de französische [[Armagnaken (Söldner)|Armagnakesöltner]] gschlage und vernichdet worde, aber d Franzose hai druf doch d Belaagerig vo Basel abbroche und s Gebiet verloh. 1447 häi die dütsche Rychsfürste ufghöört, s Basler Konzil bolitisch z understütze und 1449 het es sich ufglööst. D Basler Wirtschaft isch denn wäge dämm zimli iibroche.
[[Datei:Swiss 400th Anniversary Medal. of Basel joining the Swiss Confederation as its 11th Canton in 1501.jpg|mini|d Erinnerigsmedallie vom [[Hans Frei (Medailleur)|Hans Frei]]:<br />400 Johr sit em Bidritt vo Basel zue dr Eidgnosseschaft.]]
Für zum iiri wirtschaftligi Laag z verbessere, het Basel dr Pabscht um e [[Universität Basel|Universidät]] bätte. 1459 het denn dr [[Pius II.|Pius der Zwöiti]] d Uni gschtiftet und im Johr druf isch si gründet worde. Au s Mässrächt isch wichdig gsi für die wirtschaftligi Erhoolig vo dr Stadt. 1471 het dr Kaiser Friedrich dr Dritti Basel s Rächt gee, e Früehlig- und e [[Basler Herbstmesse|Herbschtmässe]] z mache,<ref>[http://altbasel.ch/fragen/herbstmesse_basel.html Seit wann gibt es die Basler Herbstmesse?]</ref> und 1488 het d Stadt von em au d [[Reichsunmittelbarkeit|Rychsummiddelbaarkäit]] bekho, aber dr Bischof hät bis zur [[Reformation Basels|Reformation]] sini alte [[Privileg|Brivilegie]] chönne zruggchaufe.
Im [[Schwabenkrieg|Schwoobechrieg]] isch Basel de Eidgenosse nochgschtande. Dr Chrieg isch mit em [[Frieden zu Basel|Friide zu Basel]] 1499 z Änd gange. Eini vo de indiräkte Folge vom Chrieg isch gsi, ass [[Kanton Basel|Basel]] anne 1501 dr [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenosseschaft]] as «[[Stadtort]]» bydrätten isch. 1506 isch d Handfeschti vom letschte Bischof, wo z Baasel residiert het, vem [[Christoph von Utenheim|Christoph vo Uteheim]], no äinisch bestätigt worde. Aber scho 1516 het dr Root nümmen e Ridder zum Bürgermäister gweelt, wie s in dr Handfeschti gstanden isch, sondern e Bürgerlige, dr [[Jakob Meyer zum Hasen|Jakob Meyer zum Haas]], wo as letschte in däm Amt im Fürstbischof no Dröiji gschwoore het.
=== d Häxeverfolgige ===
Im 14. Johrhundert sis hüfig adligi Dame gsi, wo wäge Zauberei aaklagt worde si, und d Stroofe si im Allgemeine mild usgfalle. Aber im 15. Johrhundert het in Nordeuropa dr Häxewahn zuegno, und 1484 het dr Babscht Innozenz VIII. d Bulle ''Summis desiderantis affectibus'' uusegä, und d Häxebrozäss hai zuegnoh.<ref>Hans Gleixner, ''«Wenn Gott nicht existiert …»: Zur Beziehung zwischen Religion und Ethik,'' 2005, ISBN 3-506-72931-4, S. 169.</ref> D Häxebrozäss si au z Basel hüfiger worde und d Stroof für Häxe isch s Verbrenne gsi. Us dr zweite Helfti vom 16. Johrhundert isch us umbekannte Gründ käi einzige Häxebrozäss bekannt. In dr Middi vom 17. Johrhundert het mä d Foltere nume no sälte aagwändet und um s Johr 1700 het mä z Basel ganz ufghört, Häxe z verfolge.
D Brozäss gege d Häxe si gege Äinzelpersone vor wältlige Gricht gfüehrt worde und nid vo dr Inquisition. In dr Schdadt und im Bischdum Basel si vom 15. bis zum Ändi vom 17. Johrhundert, wo d Häxeverfolgig im ganze brotestantische Europa ufghöört het, öbbe hundert Häxeverbrennige bekannt, dr grösst Dail von ene nid in dr Stadt sälber.<ref>{{Internetquelle |titel=Harald Maihold: «Was aber bey der Nacht vnd haimblichen Orten geschicht/ sein schwaerlich zu probieren» – Die Hexenprozesse und das Strafrecht der frühen Neuzeit, Teil 2, in ''in medias res,'' 2/09 |url=https://ius.unibas.ch/uploads/publics/8736/20100929121439_4ca3118f5d0ee.pdf |zugriff=2014-12-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150327084446/https://ius.unibas.ch/uploads/publics/8736/20100929121439_4ca3118f5d0ee.pdf |archiv-datum=2015-03-27}}</ref>
=== die reformierti Stadt ===
{{Hauptartikel|Reformation Basels|titel1=D Iifüerig vo dr Reformazioon z Baasel}}
Dr Druck für Reforme in dr Kiirche isch vor allem vo unde choo. 1521 häi d Zümft en Änderig in dr Rootsverfassig duuregsetzt und e Vormachtstellig in dr Stadt bekhoo. Dr Root het vo dere Zit aa au d Ämter sälber bsetzt und sich eso politisch vom Fürstbischof emanzipiert. Dr Bischof het 1527 si Sitz z Basel ufgä, im Joor, wo dr [[Paracelsus]] Stadtarzt z Basel worde isch und Underricht an dr Uniwersidäät gee het.
1529 isch noch eme Ufstand vo de Zümft z Basel d [[Reformation Basels|Reformation]] vom [[Johannes Oekolampad]] iigfüehrt worde. Es het e [[Bildersturm]] uf d Kunstwärk im [[Basler Münster|Münster]] gee, aber dr [[Basler Münsterschatz|Münsterschatz]] het vor dr Zerschdörig khönne grettet wärde. D Rööt und dr Bürgermäister hai am 1. April 1529 d [[Reformationsordnung|Reformazioonsornig]] erloo und die Reformierte häi d Kiirche übernoo, d Klöster sin ufghoobe worde und no di no si d Mönch und d Nonne, wo Baasel nid verloo häi, gstorbe und d Stadt het d Klostergeböid für iiri Zwägg afo bruuche.
Dr [[Erasmus von Rotterdam|Erasmus vo Rotterdam]], wo z Basel publiziert und underrichtet und au vili Ideä vom [[Protestantismus|Proteschtantismus]] understützt het, het welle Katholik bliibe und isch uf [[Freiburg im Breisgau|Fryburg im Brysgau]] umzoge und au s Domkapitel isch gange. Au sust het s Bürger gee, wo iiri Konfessioon nid häi welle wäggsle und nid in ere reformierte Stadt häi welle lääbe, wie dr früener Bürgermaister, [[Jakob_Meyer_zum_Hasen|Jakob Meyer zum Haas]], wo au uf Freiburg gange isch.
[[Datei:Basel - Basler Münster - Westfassade.jpg|mini|s Basler Münschter]]
[[Datei:Merian Basel 1642.jpg|mini|im Merian si Basel, 1642]]
Basel isch e Zentrum vom Lehre bliibe. Im Johr vo dr Reformation het d Stadt au s Bildigswääse überno, wo bis denn d Aagläägehait vo dr Kiirche gsi isch, aber zerst het si nume die alt Latynschuel widdergfüehrt, wo vo 1541 bis 1578 vom [[Humanismus|Humanischt]] [[Thomas Platter der Ältere|Thomas Platter em Ältere]] (1499–1582) glaitet worde isch. 1589 isch ains vo de erschte Gymnasie in dr Schwiz, d [[Gymnasium am Münsterplatz|Schuel uf Burg]], am Münschterblatz gründet worde.
Dr Erasmus isch 1535 vo Fryburg zruggkho, aber scho im Johr druf gschtorbe.
Au anderi Humanischte hai in dr Stadt gschafft. So het dr [[Andreas Vesalius]] (1514-1564) sis Anatomiilehrbuech ''De Humanis Coroporis Fabrica'' 1543 veröffentligt und öffentligi Sekzioone vo Liiche duuregfüert. D Stadt het au iiri aigene bedütende Wisseschaftler fürebrocht, wie dr Mediziner [[Felix Platter]].
D Baasler hai sterker in d Richdig vom Rych gluegt as die andere aidgenössische Ständ. Au in dr Religioon häi si sich immer Müe gee, mit de Lutheraner im Gsprööch z bliibe. Im Erste Helvetische Bekenntnis 1536 het mä sich schliesslig uf e Leer gainigt, wo nooch zur Theologii vom Zwingli gsi isch S Zwaite Helvetische Bekenntnis vo 1566 het Baasel aber nid aagnoo<ref>Robert Benedetto, James O. Duke: ''The New Westminster Dictionary of Church History: The early, medieval, and Reformation eras,'' Westminster John Knox Press, 2008, S. 362f.</ref> und isch dorum under de reformierte Ort au politisch isoliert bliibe. Das het sich denn gräächt, wo vo 1575 aa dr Fürstbischof Jakob Christoph Blarer vo Wartesee d [[Gegenreformation|Rekatholisierig]] vom [[Birseck|Birsegg]] voraadriibe und vo Baasel Kompensazioone verlangt het. Im [[Badener Vertrag 1585|Badener Vertrag vo 1585]] het die katholisch dominierti Daagsatzig entschiide, ass Baasel die fürstbischöflige [[Pfand (Recht)|Pfandschafte]] für 200'000 [[Gulden|Gulde]] müess uslööse. Zum dä riisig Betraag ufzdriibe, het d Stadt s [[Ungeld|Umgäld]] uf Wii uufedoo, was denn dr [[Basler_Rappenkrieg|Rappechrieg]] mit de Landschäftler usglööst het.
=== d Peschtepidemy ===
In dr Middi vom 16. Johrhundert het Baasel öbbe 12'000 Ywohner gha, do drvo si in der Peschtepidemy vo 1563/64, em "Grosse Sterbendt", ä Driddel umcho. 1576 bis 1578 si non emol 800 Lüt an dr [[Pest|Pescht]] gschtorbe, im Usbruch, wo vo 1576 bis 1578 duurt het, hets meh as 1000 Doti gä, und vo 1609 bis 1611 si no einisch 3600 Lüt wäge dr Pescht umcho.
=== dr Schwizer Separatismus und s Ancien Régime ===
Im [[Dreissigjähriger Krieg|Drissigjöhrige Chrieg]] isch d Stadt sälber verschoont bliibe, aber Dail vom Baselbiet, wo zum Fürschtbistum Basel ghöört hai, si usblünderet worde. Im [[Westfälischer Friede|Weschtfälische Friide]] vo 1648 isch d Eidgenosseschaft, wo vom Basler Bürgermeischter [[Johann Rudolf Wettschtäi]] verträtte worden isch, unabhängig vom [[Heiliges Römisches Reich|Dütsche Rych]] worde. Vo denn aa het si sich us dr europäische Bolitik uuseghalte, au wenn si witerhii [[Reisläufer|Ryslöifer]] an die verschidnige Potentate gliferet het.
Aber dr Eidgenosseschaft as Ganzem het s Ändi vom Chrieg wirtschaftlig gschaadet, und au d Baselbieter Buure hai under dr Rezession glitte. Si hai bim 1653 [[Schweizer Bauernkrieg|Schwyzer Buurechrieg]] mitkämpft, und wo dä verloore gangen isch, si iiri Aafierer bestrooft worde: säggs von ene si uf em [[Kopfabheini|Kopfabhaini]] vor em [[Steinentor|Stainedoor]] kepft worde, und dr [[Uli Schad|Ueli Schad]] vo [[Oberdorf]], wo d Obrikait as dr Fierer aagluegt het, isch uf [[Galgen auf dem Gellert|em Gellert am Galge]] ghänggt worde.<ref>[http://www.altbasel.ch/brunnen/galgen_gellert.html Das Hochgericht auf dem Gellert] uf altbasel.ch, abgrüeft am 4. Februar 2012.</ref>
S politische Lääbe in dr Stadt isch immer mee dur [[Korruption|Korrupzioon]] verchoo. E [[Basler Ballotierordnung|Ballotierornig]] 1688 het kä Besserig brocht. 1690 het dr [[Grosser Rat (Basel)|Basler Groossi Root]] dr [[Kleiner Rat (Basel)|Chlai Root]] entmachdet und het si Machstellig gege die Revolutionäre vom [[1691er-Wesen|1691er-Wäse]] chönne verdeidige. Im Root si Politik isch sehr konservativ gsi und d Stadt het sich hundert Johr lang gege nötigi soziali Reforme gstellt bis zur [[Französische Revolution|Franzöösische Revoluzioon]], wo d Eidgenosseschaft in konservativi und reformfreudigi Kanton gschbalte het.
=== die Helvetischi Revolution ===
{{Hauptartikel|Basler Revolution von 1798|titel1=D Baasler Revoluzioon vo 1798}}
{{Hauptartikel|Helvetische Republik|titel1=Die Helvetischi Republik}}
D Stadt Basel isch am Ändi vom 18. Joorhundert ryff gsi für gsellschaftligi Verändrige. Si het 1790 d [[Leibeigenschaft|Lybeigeschaft]] im Baselbiet ufghobe und am 20. Jänner 1798 in ere unbluetige [[Basler Revolution von 1798|Revoluzioon]], wo vom radikale [[Patrioten (Helvetik)|Patriot]] [[Peter Ochs]] und em gmässigte [[Johann Lukas Legrand]] agfüehrt worden isch, d Herrschaft vo dr patrizische Oberschicht abgschafft und d Land- mit dr Stadtbevölkerig glychgstellt. Vili Basler, vor allem uf dr Landschaft, si revolutionär gsinnt gsi und hai afänglig dr Ymarsch vo de republikanische französische Druppe durchus begrüesst, wenn die sich au in churzer Zyt zimlig verhasst gmacht hai dur ihr Benäh.
Mit dr [[Mediationsakte|Mediazionsverfassig]] vom 19. Februar 1803 isch dr Schwyzer Äinhäitsstaat abgschafft worde. Au Basel het e naiji Verfassig bekhoo. Dr Kanton isch in drei Bezirgg ydailt worde: d Stadt, Lieschtel und Waldeburg. Er isch e representatyvi Demokratii gsi, het aber e Zumftregimänt ghaa. Dr [[Grosser Rat (Basel)|Grooss Root]] het 135 Mitgliider ghaa, 82 vom Land und 53 us dr Stadt, wo diräggt und indiräggt gweelt worde si. Dr Grooss Root het die 25 Mitgliider vom [[Kleiner Rat (Basel)|Glaine Root]] ernennt und zwäi Bürgermaister.<ref>Josef Rosen: ''Finanzgeschichte Basels im späten Mittelalter. Gesammelte Beiträge 1971–1987,'' Stuttgart 1989, S. 400.</ref>
Noch de [[Napoleonische Kriege|Napoleonische Chrieg]] isch s Fürschtbischtum Basel am [[Wiener Kongress|Wiener Kongräss]] vo anne 1815 ufdailt worde zwysche Basel und [[Kanton Bern|Bäärn]]: Bäärn het s [[Laufental|Laufedaal]] (hüt dailwys [[Kanton Basel-Landschaft|Baselbiet]] oder [[Kanton Solothurn|Soledurn]]) und dr Jura (hüt Tail vom [[Kanton Jura]]) bekhoo und Basel s [[Birseck|Birsegg]]. Mit dr [[Restauration (Schweiz)|Restaurazion]] isch au z Basel dr [[Liberalismus]] zruggdrängt worde. E Bispiil für dr nai [[Konservatismus]] isch dr langjeerig Bürgermeister [[Johann Heinrich Wieland]] gsi, wo während dr [[Helvetische Republik|Helvetik]] d Naierige understytzt het; wo aber die [[Regeneration (Schweiz)|liberali Regeneration]] sich in de 1830er Johr het afo usbraite, het er sich gege dr Gaist vo dr Basler Revolution keert.
=== d Däilig vom Kanton ===
{{Hauptartikel|Basler Kantonsteilung|titel1=D Kantonsdeilig}}
I de 1830er Johr nach dr Wahl vom Bürgerkönig [[Louis-Philippe]] z [[Frankreich|Frankrych]] het s liberale [[Basel-Landschaft|Baselbiet]], aagfüehrt vom [[Stephan Gutzwiller]], d [[Gleichberechtigung|Glychberächtigung]] mit dr konservatyve Stadt verlangt. Basel het aber nid welle druuf ygoo es und het am 3. Auguscht 1833 es Kontingänt [[Stänzler]] und Milizsoldate mit Kanone uff [[Liestal|Lieschtel]] gschiggt, wo denn an dr [[Hülftenschanz|Hülfteschanz]] bi [[Pratteln|Braddele]] vo Baselbieter Druppe gschlage worden isch.<ref>[http://www.altbasel.ch/dossier/huelftenschanz_intro.html Mythos Hülftenschanze - der 3. August 1833]</ref>
S isch druf zur [[Basler Kantonsteilung|Deilig]] vom Kanton Basel in zwei Halbkantön khoo, [[Kanton Basel-Stadt|Baselstadt]] und [[Kanton Basel-Landschaft|Baselland]], und nume die rächtsrhynische Ortschafte [[Bettingen BS|Bettige]], [[Riehen|Rieche]] und [[Basel-Kleinhüningen|Chlaihünige]] si bi dr Stadt bliibe.
=== die modärni Stadt ===
In de 40er und 50er Johr vom 19. Johrhundert het sich Basel afo zunäre modärne Stadt entwiggle. 1844 isch dr erscht [[Eisenbahn|Ysebaanzug]] in dr Schwyz z Basel vo [[Saint-Louis (Oberelsass)|Saint Louis]] här aakhoo. 1849 het mä s [[Museum an der Augustinergasse|Museum in dr Auguschtynergass]] baut, und vo 1859 aa si d [[Basler Stadtmauer|Stadtmuure]] abbroche worde und nume ä baar vo de grössere Stadtdoor, s [[Spalentor|Spaledoor]], s [[St. Johanns-Tor|Santihansdoor]] und s [[St. Alban-Tor|Dalbedoor]], het mä lo stoo.
Nochdäm s in 1855 än Uusbruuch vo [[Cholera]] und 1865 vo [[Typhus]] mit Hunderte vo Dote ge het, isch anne 1875 die öffentligi Wasservorsorgig ygfiert worde. 1875 isch au s Joor gsi, wo Basel die erschti modärni Verfassig ygfiert het. D [[Wettsteinbrücke|Wettschteibrugg]] isch die zweiteltischti Rhybrugg z Basel und si isch anne 1879 baut worde. Im Johr 1881 het Basel as die erscht Stadt in dr Schwyz än öffentligi Telifonzentrale ufdoo. 1899 het s erschte [[Elektrizität|Elektrizidetswärk]] an dr Voltastrooss [[Elektrischer Strom|Stroom]] afo broduziere.
1901 isch s Basler Roothus renoviert und vergrösseret worde. Im [[Landesstreik]] vo 1919 isch s Milidär ufbote worde und het fümf Demonschtrante verschosse. 1926 het im [[Bahnhof Basel SBB|SBB Bahnhof]] dr erscht Basler Radiosänder afo Sändige bringe, fümf Johr vor em Radio Beromünschter, und vierzäh Johr spööter isch er ufs [[Basel-Bruderholz|Bruederholz]] züglet.
Au im Soziaale isch Basel voruus gsi. D [[AHV]] (Alters- und Hinderbliibene-Versicherig) isch z Basel lang vor dr räschtlige Schwyz scho 1932 iigfüehrt worde, und wääred dr [[Weltwirtschaftskrise#D Wältwirtschaftskrise vo 1929|Wältwirtschaftskryse]] isch 1936 ä neui Stüür, dr [[Arbeitsrappen|Arbetsrappe]], vo de Wehler agnoh worde, wo öffentligi Baubrojekt zahlt het und so Arbet für die Arbetslose gschafft het.
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Wältchrieg]] isch Basel vo de [[USA|Amerikaner]] us Versehe bombardiert worde. Dr Schade isch aber chlii gsi. 1953 isch dr [[Flughafen Basel-Mülhausen|Flugblatz Basel-Mulhouse]] ygweiht worde as dr erscht bi-national Flugblatz vo dr Wält. Sit 1993 isch er sogar tri-national.
== d Mäss- und Kongrässstadt ==
[[Datei:Messe Symbol.jpg|mini|s alte Simbol vo dr Muschdermäss]]
Basel het scho früeh ä zentrali Stellig im Handel vo dr Region gha. D Rhybrugg us em 13. Johrhundert het dr Dransbort und s Reise erliichderet. Dr erscht grooss Kongräss isch s Konzil gsi, wo vo 1431 bis 1449 z Basel ghalte worde isch, und wo as indiräkti Folg d Gründig vo dr Universidet im Johr 1460 gha het.
Elf Johr spööter het Basel s Mässrächt bekhoo. D Früehligsmäss isch nur a baar Johr abghalte worde, aber d [[Basler Herbstmesse|Herbschtmäss]] git s sit denn jedes Johr mit wenige Uusnahme und isch die gröschti Joormäss vo dr Region worde, und sit 1917 git s mit dr [[Mustermesse Basel|Muschdermäss]] (abkürzt MuBa) au widr ä jöhrligi Früehligsmäss.<ref>Geographisches Institut, Universität Basel, ''[[Regio Basiliensis]],'' Verlag Helbing & Lichtenhahn 1959, S.96-99</ref>
[[Datei:Art Basel 2011.jpg|mini|d «Art Basel»]]
1499 si z Basel d Eidgenosse und im Kaiser Maximilian sini Abgordnete zämmekho und hai underem Druck vom mailändische Vermiddler Galeazzo Visconti ä [[Frieden zu Basel|Friidensverdraag]] underschriibe. Au im erschte [[Koalitionskriege|Koalitionschrieg]] vo de europäische Mächt gege die revolutionäri Französischi Republik het d Stadt ä Rolle gschbiilt, wo dr frankophil Basler Stadtschryber [[Peter Ochs]] zwüsche de [[Preussen|Preusse]] und de Franzose und denn au zwüsche de [[Spanien|Schbanier]] und de Franzose vermiddlet het. D [[Frieden zu Basel#1795: Zwüsche Preusse und dr Französische Republik|Friidensverdräag]] si im April und im Juli 1795 z Basel underschriibe worde.<ref>Staatsarchiv des Kantons Basel-Stadt, ''Festschrift des Staatsarchivs Basel-stadt, 1899–1949,'' 1949, S. 101.</ref>
Im Auguscht 1897 hai d [[Zionismus|Zionischde]] ihre erscht Kongräss z Basel abghalte und d Gründig vom enä jüdische Staat beschlosse. Au ä baar spööteri Zionischde-Kongräss si z Basel gsi.<ref>Adolf Boehm, ''Die zionistische Bewegung,'' Welt-Verlag 1920, S. 147.</ref>
Au d Arbeiterbewegig het z Basel Kongräss abghalte. Die Erschti Internazionali isch anne 1869 z Basel zsämmekho in dr Erwartig, ass d Revolution grad um än Egge sig;<ref>Leslie Derfler, ''Paul Lafargue and the Founding of French Marxism, 1842–1882,'' Harvard University Press 1991, S. 74ff.</ref> und 1912 het dr usserordentlig Kongräss vo dr Zweite Internazionale stattgfunde wäge de Chrieg, wo denn uf em Balkan usbroche gsi sin.
1984 isch s Kongrässzentrum Basel eröffnet worde.
Am 5. Mai 1992 isch d Basler Konvänzion (dr vollständig änglisch Titel isch ''Basel Convention on the Control of Transboundary Movements of Hazardous Wastes and Their Disposal''), wo dr Export vo gföhrlige Abfäll vo de ryche in die arme Länder verbietet, in Chraft drätte.
== d Uniwersidäät ==
{{Hauptartikel|Universität Basel|titel1=D Uniwersidäät Baasel}}
Basel het die eltscht [[Alte Universität Basel|Universidäät]] vo der hittige Schwyz. Si isch anno 1460 grindet worde. Dr [[Erasmus von Rotterdam|Erasmus]], dr [[Paracelsus]], dr [[Daniel Bernoulli]], dr [[Leonhard Euler]] und dr [[Friedrich Nietzsche]] hänn alli emol dert gschafft.
D Basler Uni het die vier klassische Fakultete: Medizin, Jura, Theologii und Philosofy und drei modärni: Naturwüsseschafte, Wirtschaftswüsseschafte und Psychologii. Si isch mit öbbe 11.000 Schdudierende chlii, het aber ä guete Ruef.<ref>[http://www.arwu.org/rank/2007/ARWU2007_TopEuro.htm Academic Ranking of World Universities 2007]</ref>
== Sport ==
=== Verein und Sportler ===
Basel gilt als erfolgrychi Sport-Stadt. Dr ''[[FC Basel|FCB]]'' isch i dr jüngere Zyt es Wyyli dr erfolgrychschti Fuessballklub vo dr Schwyz gsi. Anderi Tschuttklüb si dr ''FC Concordia Basel'' (2011: 2. Liga), dr ''FC Nordstern Basel'' (2011: 3.Liga) und d ''Old Boys'' (2011: 1.Liga). Dr Yshockeyklub ''EHC Basel'' het 2011 in dr National League B gspiilt, isch aber noch em Banggrott 2014 zuedoo worde, und d Frauen und au d Manne vom ''Basler Hockeyclub 1911'' spiile in dr Nationalliga A. Dr ''Judo Club Basel'' het öbbe 300 Mitgliider und isch eine vo de grösste in dr Schwiz. Si Damekampfmannschaft isch in dr Nationalliga A (sit 2008). D ''Fechtgesellschaft Basel'' isch dr gröscht und erfolgrychscht Schwyzer Fächtverein, wo Schwyzer und Europameister gstellt und au olympische Medallie heim brocht het. Im American Football spiile d ''Gladiators beider Basel'' sit 2010 in dr NLA. Dr ''RTV 1879 Basel'' isch sit 2008 wider in dr ''Swiss Handball League'' und cha im Hand- und au im Volleyball uf e baar Schwyzer Cupsiig und erfolgrychi Mäischterschafte zruggluege. Dr ''WSV Basel'' isch e Wassersportverein, wo 1890 gründet worden isch. Er bestoot us de Sparte Wasserball, Kanu und dr Schwümmschuelabdeilig.
Nit z vrgässe sin die zahlryche Sportler us dr Agglomerazion vo Basel. Zem Byschpiil dr [[Roger Federer]], wo johrelang dr beschti Tennisspiiler uf dr Wält gsi isch, dr Alex Frei, wo Topscorer in dr franzeesische Liga gsi isch, und d Pätty Schnyder, wo au e erfolgriichi Tennisspiilere gsi isch.
=== Sportereigniss ===
D Yshockey-Wältmeisterschaft isch 1939, 1953 und 1998 si z Basel abghalte worde, d Durn-Wältmeisterschafte 1950. Im Joor 2002 het s d World Judo Championships gee, im gliiche Joor d Beachvolleyball-Europameisterschaft und 2006 d Curling-Europameisterschaft.
2008 isch Basel eini vo de Stedt gsi, wo die europäischi Maischterschaft im [[Fussball|Schutte]] ussdrait worde isch. D Curling-Wältmeisterschaft vo de Herre isch 2012 abghalte worde.
Dr Swiss Open im Badminton findet do jedes Johr statt und s jöhrlige ''[[Swiss Indoors]]'' isch s greeschti Indoor-Tennis-Event in Europa. Öffentligi jöhrligi Sporteräigniss si s [[Basler Rheinschwimmen|Rhiischwümme]] und dr [[Basler_Stadtlauf|Stadtlauf]].
=== d Sportaalaage ===
S Zäntrum vom Basler Sport, für Brofessionelli und Amateur, isch s «Joggeli»: S ''[[Swiss Indoors]]'' wird in dr [[St. Jakobshalle|Joggelihalle]] abghalte, und dert isch au s greeschte Schutt-Stadion vo der Schwiz, s [[St. Jakob Park|Joggeli]] mit 41'539 Sitzblätz. D [[St. Jakobs-Arena|Joggeli-Arena]] isch e modärni Yshockey-Halle. In dr Sportaalaag het s e Stadion für Liichtathletik, Raasefälder, Dennisblätz und Fälder für Rugby, Beachvolleyball und Beachsoccer. Im Schänzli het s Aalaage für Pfärderenne, und im Gaartebaad het s uf 45'150 Kwadratmeter Becki für die ganz Chlyne bis zu de Sportlschwümmer.
Dr [[Landhof]] isch e Sportstadion im [[Basel-Wettstein|Wettschtei-Quardier]] und früener emol s Heimstadion vom FC Basel gsi. Uf dr [[Schützenmatte|Schützematte]] im [[Basel-Bachletten|Bachlätte]] het s Blätz für Liichtathletik, Schutte und Dennis. Au d Old Boys häi dört ir Stadion. S [[Stadion Rankhof]] im [[Basel-Hirzbrunnen|Hirzbrunnequardier]] isch s Heimstadion vom [[FC Nordstern Basel|FC Nordstärn]] und vom 2. FC Basel. Uf dr [[Pruntrutermatte]] isch dr [[Rugby Football Club Basel]] dehäi.
== dr Basler Dialäggt ==
{{Hauptartikel|Baseldeutsch|titel1=Baseldytsch}}
S alt [[Baseldeutsch|Baseldytsch]] hett innerhalb vo de [[Schweizerdeutsch|dytschschwyzer Dialäggt]] e Sonderschtellig – ainersyts us linguistische Grind: S isch als ainzige Weschtschwyzer Dialäggt [[niederalemannisch|niideralemannisch]], anderersyts gniessts e bsunders Prestige, wo vil mit dr Stadtkultur und au öppis mit dr [[Basler Fasnacht|Fasnacht]] z tue het.
Dr modärni, alldäägligi Basler [[Dialekt|Dialäggt]] aaber het allerdings als wie weniger z due mit em eltere, draditionelle [[Baseldeutsch|Baseldytsch]]. Dr Yfluss vo de [[hochalemannisch]]e Dialäggt und vom [[Hochdeutsch|Hoochdytsch]] wird greesser und so het sich s alte ''Baseldytsch'' zumene nöiere ''Baseldütsch'' entwigglet.
Ais vo de bekanntischte baseldytsche Lieder isch ''[[Z'Basel an mym Rhy]]''. Das isch es Gedicht vom [[Johann Peter Hebel]], däm bekante alemannische Dichter, wo z Baasel uf d Wält cho isch und wo vonnem sis [[Hebel-Denkmal (Basel)|Dänggmool]] ufem Santpeterskirchplatz stoot. D Melody zum Lied het dr Franz Wilhelm Abt (1819–1885) ufgsetzt.
Bekanti un nümme so bekanti Baasler Mundartautoore sind öppe:
* d [[Maria Aebersold]]
* dr [[Felix Burckhardt|Blaasius]]
* dr [[Robert B. Christ]]
* dr [[Wilhelm Christ-Iselin]] (Abraham Glettyse)
* d [[Elisabeth Hetzel]]
* dr [[Gustav Küry]]
* dr [[Fritz Liebrich]]
* dr [[Theodor Meyer-Merian]]
* dr [[Moritz Ruckhaeberle]]
* dr [[Hermann Schneider]]
* dr [[Ludwig Sieber]] (dr Baslerbeppi am Rhisprung oder Ludwig in der Iseburg)
== Persoone, wo z Basel uff d Wält kho sinn oder doo gschafft hänn ==
* [[Heidi Abel]] (1929–1986), Färnseh- und Radiomoderatoorin
* [[Wilhelm Altwegg]] (1883–1971), Altfiloloog, Germanischt, Presidänt vo der [[Basler Hebelstiftung|Basler Hebelstiftig]]
* [[Sibel Arslan]] (* 1980), Politikerin, Nazionalröötin
* [[Karl Barth]] (1886–1968), Theoloog
* [[Carl Albrecht Bernoulli]] (1868–1937), Religionsgschichtforscher und Schriftschdeller
* [[Daniel Bernoulli]] (1700–1782), Mathemaatiker und Physiker (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Jakob Bernoulli]] (1655–1705), Mathemaatiker
* [[Johann Bernoulli]] (1667–1748), Mathemaatiker
* [[Black Tiger]], Rapper
* [[Felix Burckhardt|Blasius]] (1906–1992), Baasler Stadtpoet
* [[Arnold Böcklin]] (1827–1901), Kinschtler
* [[Ernst Born]], Sänger, Konzäpter (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Jonas Breitenstein]] (1828–1877), Pfaarer und Volksdichter, gstorbe z Basel
* [[Jacob Burckhardt]], Histooriker
* [[Massimo Ceccaroni]], Fuessballlegände, Basler Stadtoriginaal
* [[Arthur Cohn]], Film-Prooduzänt
* [[Julian Dillier]] († 2001 z Baasel), Schriftsteller
* [[Erasmus von Rotterdam]] (1465–1469), Glehrte (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Leonhard Euler]], Mathematiker
* [[Heidy Forster]], Schauspiilere
* [[Hans Haug]] (1900–1967), Kombonischt
* [[Johann Peter Hebel]] (1760–1826), Alemannische Dichter, Schöpfer vo dr (inoffizielle) Basler Hymne ''Z'Basel an mym Rhy''
* [[Albert Hofmann]], Chemiker (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Cesar Keiser]], Kabarettischt
* [[Dani Levy]], Film- und Theater-Regisseur, Schauspiiler
* [[Fritz Liebrich]] (1879–1936), Lehrer und Mundartautor
* [[Luana]], Rapperin
* [[Christoph Merian]], Gründer vo dr Christoph Merian Stiftig
* [[Friedrich Nietzsche]] (1844–1900), Philosoph (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Paracelsus]] (Filipp vo Hohenheim, 1493–1541), Glehrte und Arzt (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Alfred Rasser]], Schauspiiler
* [[Liselotte Reber-Liebrich]] (* 1941), Bibliotekaarin, Germanischtin, Presidäntin vo der Basler Hebelstiftig
* [[Emanuel Stickelberger]] (1884–1962), Fabrikant und Schriftsteller
* [[Jean Tinguely]], Kinschtler
* [[Beat Trachsler]], Lehrer, Verleger, Dialäktdichter, Presidänt vo der Basler Hebelstiftig
* [[Ruedi Walter]], Schauspiiler
* [[Johann Rudolf Wettstein]] (1594–1666), Bürgermeischter vo Basel
* [[Theodor Zwinger der Ältere]], (1533–1588) Mediziiner
* [[-minu]], Schurnalischt und Färnsehkoch
== Lueg au ==
* [[Basler Stadtmauer|Basler Stadtmuur]]
* [[Basler Fasnacht]]
== Weblink ==
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== Quelle ==
<references />
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[[Kategorie:Stadt (Schwiiz)]]
[[Kategorie:Ort (Kanton Basel-Stadt)]]
[[Kategorie:Basel| ]]
[[Kategorie:Kantonshauptort (Schwiz)]]
[[Kategorie:Gmäind im Kanton Basel-Stadt]]
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2026-07-09T07:02:03Z
Freigut
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/* dr Basler Dialäggt */
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text/x-wiki
{{Dieser Artikel|behandlet die schwizerischi Stadt Basel, anderi Bedütige vo Basel under [[Basel (Begriffsklärung)]].}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
|NAME_ORT = Basel
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Basel 2007.png
|BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Basel-Stadt matt.svg
|BILD = Basel - Münsterpfalz3.jpg
|BESCHREIBUNG = Basler Münster mit Pfalz und dr Mittlere Rhybrugg
|IMAGEMAP = Kanton Basel-Stadt
|REGION-ISO = CH-BS
|BFS = 2701
|PLZ = 4000–4059
|UN/LOCODE = CH BSL
|BREITENGRAD = 47.557421
|LÄNGENGRAD = 7.5925727
|HÖHE = 260
|FLÄCHE = 22.75
|EINWOHNER = <!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden-->
|STAND_EINWOHNER = <!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden-->
|AUSLÄNDER = <!-- ? -->
|STADTPRÄSIDENT = <!-- bleibt leer, da die Stadt Basel keine eigene Exekutive und damit keinen Stadtpräsidenten hat -->
|WEBSITE = www.basel.ch
}}
{{Dialekt|Baseldeutsch|Baseldytsch|Baseldytsch}}
'''Basel''' ({{Audio-IPA|Gsw-baseldytsch-Basel.ogg|[ˈb̥ɑːz̥l̩]}}; [[Französische Sprache|frz.]] ''Bâle'' {{IPA|[bɑːl]}}, [[Italienische Sprache|ital.]] ''Basilea'' {{IPA|[bazi'lɛːa]}}, [[Rätoromanische Sprache|rät.]] ''Basilea'' {{Audio-IPA|Roh-Basilea.ogg|[ˈbazi'lea]}}) isch e [[Stadt]] am [[Rhein|Rhy]] im [[Kanton Basel-Stadt]]. Es isch däm syni [[Hauptstadt]].
Basel isch die drittgreeschti Stadt vo dr [[Schweiz|Schwyz]]. Öbbe 190'000 Persone läbe im Kanton Basel-Stadt, 170'000 in dr Stadt sälber; und im ganze 830'000 im «[[Trinationaler Eurodistrict Basel|Trinationale Eurodischtriggt Basel]]», was Basel zum zweitgreeschte Balligsruum vo dr Schwyz macht.
== Geografy ==
=== wo Basel isch ===
Basel liggt im Nordweschte vo dr Schwyz, am Nordrand vom [[Jura (Gebirge)|Jura]] und uf beide Syte vom [[Rhein|Rhy]].
Es isch e Gränzstadt, s Stadtpiet chunt an [[Deutschland|Dytschland]] und an [[Frankreich|Frankrych]] aa. D Region Basel zämme mit em sydwestlige [[Südbaden|Sydbade]] und em Syd-[[Elsass]] haisst «[[Regio TriRhena]]».
[[Datei:Middle Bridge, Basel, Switzerland.JPG|links|mini|d Ussicht übere Rhy uff Basel]]
Dr Rhy macht im Berych vo dr Stadt – im Tal zwische de Vorhöchene vom [[Schwarzwald]] und em Schwyzer Jura – e Booge gege rächts, däm sait mä s «[[Rheinknie|Rhychneu]]». Do höört dr Flussabschnitt ''[[Hochrhein|Hochrhy]],'' wo vom [[Bodensee|Boodesee]] chunt, uuf und dr ''[[Oberrhein|Oberrhy]]'' foot aa, wo gege Noorde fliesst. Am öschtlige Rand vo dr Stadt mündet am sydlige Rhyufer d [[Birs]], wo doo d Gränze zum [[Kanton Basel-Landschaft]] bildet, in dr ''Hochrhy;'' vo Syyde kunnt au dr [[St. Alban-Teich|Dalbe-Dych]], e Kanal, wo vo dr Birs abglaitet isch, uff Basel und mündet unden am Gwärbkwartier wider in Rhy. Am flachere nerdlige Rhyufer, wo d Myndig vo dr [[Wiese (Fluss)|Wiise]] isch, het s usserhalb vom Stadtzäntrum groossi [[Industrie|Induschtrygebiet]]. Basel isch e wichtigs [[wirtschaft]]lichs Zäntrum fyr die chemischi und pharmazeutischi Industry.
Linggs vom Rhy isch [[Grossbasel]] mit em alte Stadtchäärn uff em Münschterhüügel, und rächts vom Rhy isch [[Kleinbasel|Glaibasel]]. Es het i dr Stadt vili [[Liste von Brückenbauten in Basel|Bruggen übere Rhy]]. Die [[Mittlere Brücke|Middleri Brugg]] goot uf s Bouwäärch vo anne 1225 zrugg, wo dr Bischof [[Heinrich von Thun|Heinrich vo Thun]] het lo mache.
Dr Rhy, wo d Geografy vo dr Stadt brägt, isch vo sinere Mündig id [[Nordsee]] uufe bis zur Basler Altstadt bi dr historische Middlere Rhybrugg und no bis Birsfälden ufe e mit Schiff [[Schiffbarkeit|fahrbaars]] internationals [[Gewässer|Gwässer]]. D Verchehrsrächt zum Meer het d Schwiz in dr [[Mannheimer Akte]] vo 1868 überchoo.
Dur s Stadtzäntrum lauft dr [[Birsig]], e chlyne Fluss, wo im französischen [[Elsass]] afoot und dur soledurnischi und baselländischi Gmeinde flüsst, bevor er vo [[Binningen|Binnige]] häär bim Zolli uff Basel chunt. Bi sym Wääg dur d Stadt isch er fasch uff dr ganze Streggi zueteckt und lauft dur es Tunnel; eerscht bi der Schiffländi chunt er am Rhyufer wyder use.
Im Süüde isch es Quardier vo der Stadt uf em Hüügel vom Bruederholz. Döört het’s bi de ''Chlooschterfiechte'' non es Stück Landwirtschaftsgebiet.
Basel isch Dail vo dr [[Deutschschweiz|Dytschschwyz]]. Es wird im ybertraite Sinn aber mänggisch au als dr dytschsproochig Dail vo dr [[Romandie]], dr franzeeschsprochige Westschwyz, agluegt; das liggt vor allem an de ähnlige Resultat bi nationale politische Abstimmige (d Westschwyz und Basel stimme i vilne Fäll ehnder e weeneli liberaaler als die andere Piet vo dr Dytschschwyz abb) und au am Motto vo dr Stadt, "Basel tiggt anders". Usserdäm het me bi de bessere Byrger z Basel fryener allewyl [[Französische Sprache|Franzeesch]] greedet, wenn me sich het welle fyrnähm ussdrugge.
=== d Quardier und d Baselstedter Gmäinde ===
D Stadt Basel isch in nünzää [[Stadtviertel|Quardier]] ydeilt, die meischte im Grossbasel uf dr weschtlige Site vom Rhy, dr Räscht im Glaibasel.
* D'Grossbasler Quardier: d Grossbasler Altstadt, d Vorstedt, s Ring-Quardier ''(Am Ring),'' d Breiti, d Dalbevorstadt ''(Sankt Alban),'' s Gundeli, s Bruederholz, s Bachlätte, dr Gotthälf, s Iiseli Quardier, s Santihans.
* D'Glaibasler Quardier: d Glaibasler Altstadt, s Gloore-Quardier ''(Clara),'' Wettschtei, Hirzbrunne, Roosedaal, Mattys, Gliibi, Glaihünige (wo anne 1893 ygmeindet worden isch).
[[Datei:Karte Basel Quartiere.png|mini|300px|Basler Quardier]]
{| border="0" cellpadding="0"
! style="background:#B0C4DE;" width="140"| Quardier
! style="background:#B0C4DE;" width="50"| ha
! style="background:#B0C4DE;" width="20"|
! style="background:#B0C4DE;" width="140"| Quardier
! style="background:#B0C4DE;" width="50"| ha
! width="25"|
|-
| [[Basel-Altstadt (Grossbasel)|Grossbasler Altstadt]]|| align="right" | 37,63 || || [[Basel-Altstadt (Kleinbasel)|Glaibasler Altstadt]] || align="right" | 24,21 || ||
|-
| [[Vorstädte|Vorschtedt]] || align="right" | 89,66 || || [[Basel-Clara|Gloore]] || align="right" | 23,66 || ||
|-
| [[Basel-Am Ring|Ring Quardier]] || align="right" | 90,98 || || [[Basel-Wettstein|Wettschtei]] || align="right" | 75,44 || ||
|-
| [[Basel-Breite|Breiti]] || align="right" | 68,39 || || [[Basel-Hirzbrunnen|Hirzbrunne]] || align="right" | 305,32 || ||
|-
| [[Basel-St. Alban|Dalbevorstadt]] || align="right" | 294,46 || || [[Basel-Rosental|Roosedaal]] || align="right" | 64,33 || ||
|-
| [[Basel-Gundeldingen|Gundeli]] || align="right" | 123,19 || || [[Basel-Matthäus|Mattys]]|| align="right" | 59,14 || ||
|-
| [[Basel-Bruderholz|Bruederholz]] || align="right" | 259,61 || || [[Basel-Klybeck|Gliibi]] || align="right" | 91,19 || ||
|-
| [[Basel-Bachletten|Bachlätte]] || align="right" | 151,39 || || [[Kleinhüningen|Glaihünige]] || align="right" | 136,11 || ||
|-
| [[Basel-Gotthelf|Gotthälf]] || align="right" | 46,62 || || '''Schtadt Basel''' || align="right" | '''2275,05''' || ||
|-
| [[Basel-Iselin|Iiseli]] || align="right" | 109,82 || || [[Riehen|Rieche]] || align="right" | 1086,10 || ||
|-
| [[Basel-St. Johann|Santihans]] || align="right" | 223,90 || || [[Bettingen BS|Bettige]] || align="right" | 222,69|| ||
|-
| || align="right" | || || '''Kanton Basel-Stadt''' || align="right" | '''3583,84''' || ||
|}
Es git au inoffizielli Quardier: Emn ä Deil vo Bachlätte und Gotthälf sait mä [[Neubad (Basel)|Neubad]], Kannefäld isch im Santihans, d Lehmatt in dr Breiti.
=== Ywohner ===
[[Datei:Population Basel.svg|mini|600px|d Ywohner vo dr Stadt Basel]]
Im Johr 1774 het Basel nume 15.040 Ywohner gha, und d Stadt isch au in de neggschte Johrzähnt nume langsam gwachse, bis wäge dr [[Industrielle Revolution|Induschtrialisierig]] in dr zweite Helfti vom nünzääte Johrhundert d Stadtbevölkerig schtargg het afo wachse. Anderi Schwyzer Stedt hei vil Nochberoort ygmeindet, aber Basel het sich nit chönne usbreite.
In dr zweite Helfti vom zwanzigschte Johrhundert si vil Schwyzerbürger vo Basel in s Baselbiet abgwanderet, wo si niidrigeri Schtüüre müesse zahle, und d Ywohnerzahl vo dr Stadt isch hützudag chlyner und d Bevölkerig ermer als als no in de 1960er Johr.
=== Verkehr ===
[[Datei:Basel - Straßenbahnnetzplan.png|mini]]
[[Datei:BaselBadBahnhof 6746a.jpg|mini|dr Badisch Bahnhof]]
Basel het sächs Baanhööf vo der Ysebaan: der [[Bahnhof Basel SBB]], früener ''Centralbahnhof,'' und der [[Basel Badischer Bahnhof|Baadisch Bahnhof]], der Bahnhof [[Bahnhof Basel St. Jakob|Sankt Jakob]], der Bahnhof [[Bahnhof Basel St. Johann|Sankt Johann]], der [[Bahnhof Basel SNCF|Französisch Bahnhof]] für d Elsässer Linie, der [[Bahnhof Basel Dreispitz|Bahnhof Dreispitz]] und dr Basler [[Rangierbahnhof Basel|Rangschierbahnhof]].
Die lokale öffentlige Verkehrsmittel wärde vo de [[BVB|Basler Verkehrsbetriib]] betriibe. D Drämmli sin sit am 6. Mai 1895 uff de Schiine und schrybe mit ihrer griene Farb in dr Basler Gschicht e wichtigs Kapitel. Allerdings hetts d BVB scho fast 14 Joor friener gää: Us em Projäkt vo 1874 isch am 11. Juli 1881 d BVB en annerkannte iidraite Verain worde und isch offiziell fir alli Lyt zuegänglig gsi. 1930 si die erste Buslinie ufdoo worde. Hützudags beferderet d BVB 126'700'000 Persoone im Joor.<ref>[http://www.bvb.ch/unternehmen-bvb/portrait d Websyte vo dr BVB]</ref>
D Stadt Basel dailt sich mit [[Mülhausen|Milhuuse]] (z Frankriich) und [[Freiburg im Breisgau|Fryburg im Brysgau]] (z Dytschland) dr «[[EuroAirport]]». Dr Flughafe het Vrbindige zu allne greessere Stedt vo Europa und het vorallem dur d Fluggsellschaft Easy Jet en Uffschwung erläbt.
Basel het bi Glaihünige e grosse [[Schweizerische Rheinhäfen|Rhyhaafe]]. döört isch s ''Dreiländeregg''. Uf em Rhy fahre au d Boot vo dr ''Basler Personenschifffahrt AG'', und im Stadtzäntrum chame mit de [[Basler Fähren|Fährene]] übere Fluss: das sin d Dalbe-Fähri – dr «Wild Maa» –, d Münschter-Fähri – dr «Leu» –, d Klingedaal-Fähri – dr «Vogel Gryff» – un d Santihanns-Fähri – dr «Ueli». Der ''Fähri-Verein'' luegt für die Verbindigen vo Grossbasel zum Glaibasel.<ref>{{Internetquelle |titel=d Websyte vom Fähri-Verein |url=https://www.faehri.ch/ |zugriff=2020-01-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200105074140/https://www.faehri.ch/ |archiv-datum=2020-01-05 }}</ref>
== Basler Fasnacht ==
→ Hauptartikel: [[Basler Fasnacht]]
Für viili Basler isch d’Basler Fasnacht dr wichtigschti Aaloss im Yoor, und au diè gröschti Fasnacht vo der Schwyz. D’Fasnacht voot am ene Mändigmorge am vièri mit em [[Morgestraich]] a und goot genau 72 Stundè. D’Basler saage dorum zur Fasnacht au di "drey scheenschte Dääg".
== Gschicht ==
=== d Zyt vo de Kelte ===
: ''Lueg au: [[Basel-Gasfabrik|die keltischi Siidlig Baasel-Gaasfabrik]]''
Us dr früeje [[Latène-Kultur| Latènezit]] het mä im Gebiet vo Basel nume ä baar Greeber gfunde. Mögligerwiis so früeh wie vom zweite Johrhundert vor dr Zitewändi aa het sich am lingge Rhyufer bi dr Alte Gasfabrik im Norde vo dr hütige Stadt ä Siidlig bildet, wo zwar nit befestigt gsi isch, aber sich dütlig vo dr Landschaft drumumme unterschiide het.<ref name="Basel-Stadt-Ed-1">[http://www.archaeobasel.ch/vermitteln/virtuelles_museum/eisenzeit/eisenzeit.php Basel-Stadt-ED-Archeologischi Bodeforschig: D Iisezit z Basel] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.archaeobasel.ch/vermitteln/virtuelles_museum/eisenzeit/eisenzeit.php |wayback=20120702185121}}</ref>
E chli spööter hän d [[Rauriker]] uf em [[Münsterhügel (Basel)|Münsterhüügel]] e befestigts [[Oppidum]] gründet.
=== d Römerzyt ===
Offiziell isch Basel aber im Johr 44 vor Chrischtus vo de [[Römisches Reich|Römer]] gründet worde, und drum het mä anne 1957 s Jubileeum «2000 Johr Basel» gfyrt, au wenn d Rauriker im Stadtgebiet scho [[Münsterhügel (Basel)#D Latèneziit|Siidlige uf em Münsterhügel]] gha hai, bevor d Römer cho si. Um die Zyt hai d Römer uf em Münsterhüügel e [[Kastell]] errichtet am Blatz vom alte [[Oppidum]] vo de Rauriker; in dr früeje Nöizit het män em General [[Lucius Munatius Plancus]], em Gründer vo [[Augusta Raurica]], im [[Basler Rathaus|Basler Roothuus]] a Statue ufgstellt drwäge.
[[Datei:Plancus-Statue.jpg|mini|d Statue vom Lucius Munatius Plancus im Basler Roothuus]]
D Bevölkerig isch überwiegend keltisch bliibe, aber in de neggste Johrhundert isch si romanisiert worde. Vor allem die Adlige hai schnäll römischi Brüüch aagnoh. Im Joor 374 wird dr [[Ortsname|Ortsnamme]] ''Basilia'' s erschte Mol urkundlig erwähnt. Der Name isch aber gwüss vill elter; ob er no vo de Kelte chunt, weiss me bis jetz nit.
Um 400 si die römische Druppe abzoge und d [[Alemannen|Alemanne]] hai sich nodisnoo in dr Gegend südlig vom Rhy niiderglo. Ganz früeni Ortsnämme vo alemannische Döörfer sind die mit der Ändig uf ''-ingen'' und hüt [[mundart]]lich ''-ige,'' so wie Bettige, Hünige, Bottmige.
Am Ändi vom sächste Johrhundert isch s alemannische Piet mit Basel an d [[Frankenreich|Franke]] gfalle.
=== d Bischofsstadt ===
Uff Basel isch im sibete Johrhundert ä [[Bischof|Bischofssitz]] hiikho, dr Bischof vo Augusta Raurica isch uf Basilia übere kho.
Um 900 isch d Oortschaft zum Königrych [[Burgund|Hochburgund]] kho. 917 isch si vo den [[Ungarn (Volk)|Ungaare]] kabut gmacht worde.
Im Joor 999 het der burgundisch König [[Rudolf III. (Burgund)|Ruedolf]] d Abtei [[Kloster Moutier-Grandval|Moutier-Grandval]] im Birstal obe mit allem wo drzue ghört het em Bischof Adalbero em Zwöite vo Basel gschänggt. Das isch dr Afang vom [[Fürstbistum Basel|Fürschtbischtum Basel]] gsi.<ref>''The New Encyclopaedia Britannica,'' Encyclopaedia Britannica, 1993, S. 659.</ref>
Anne 1010 het dr Neubau vom Münschter agfange und nüün Johr spööter isch d Bischofskiirche gweiht worde – drum het me anne 2019 s tuusigjöörige Jubileeum vom Münschter gfyyret.<ref>Henry Montague Hozier, William Henry Davenport Adams, ''The Franco-Prussian War: Its Causes, Incidents, and Consequences,'' W. Mackenzie, 1872, S. 42.</ref>
1033 isch Basel ans [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Riich]] kho, wo dr Kaiser Konrad der Zwöiti zum König vo [[Burgund]] gwehlt worden isch. An dr Rychsversammlig z Basel im Johr 1061 isch dr elfjöhrig Kaiser Heinrich der Vierti mit dr Chroone vo Rom krönt worde.
Um 1100 isch die erschti [[Basler Stadtmauer|Basler Stadtmuure]] baut worde und um 1225, under em Bischof [[Heinrich von Thun|Heinrich vo Thun]], die erschti [[Mittlere Brücke|Rhybrugg]], wo die [[Israelitische Gemeinde Basel|jüdischi Gmeind vo Basel]] mitfinanziert het.<ref>[http://www.juedische-musik.de/synagogenchor/synagoge.htm Zur Geschichte der Juden in Basel]</ref>
Us de Joor 1185 bis 1190 isch e [[Basler Rat|Stadtroot]] us Ridder und Bürger beläit, wo mit eme [[Schultheiss|Schulthäiss]], eme Bürgermeister (vo 1253 aa) und eme Stadtschryber d Gschick vo dr Stadt glänkt het. Dr Bischof as dr Stadtherr het am Aafang dr Root und e [[Vogt]] ernennt, aber d Bürgerschaft het brobiert, iim das strittig z mache.
Dr Heinrich vo Thun het vom [[Friedrich II. (HRR)|Kaiser Friedrich em Zwöite]] en Erlass bekhoo, wo si Macht über d Stadt gsterggt het. So hai d Bürger s Rächt wider verloore, sälber e Root iizsetze. D Rychsvogtei, wo in de Händ vom ene Groof gsi isch, isch vo denn aa vo Ridder bsetzt worde, wo dr Bischof liichter het chönne beiiflusse.<ref>Peter Ochs, Geschichte von Stadt und Landschaft Basel, Berlin und Leipzig 1786, 1. Band, S. 288–294.</ref>
=== dr Ufstiig vo dr Bürgerschaft ===
D Basler Fürschtbischöf si uf em Höhepunkt vo ihrer Macht gsi. Aber au denn hai si vilmol d Zuestimmig vo de Bürger brucht, wenn si öbbis hai welle undernää, wie wo s Kloster Bürgle bim Bau vo dr [[Brücke|Brugg]] mitghulfe het und drfür Zollfreiheit bekhoo het, het au d Stadt dr Verdraag mit em müesse underschrybe.<ref>[[Peter Ochs]]: ''Geschichte der Stadt und Landschaft Basel.'' Berlin und Leipzig 1786, 1. Band, S. 300.</ref> Dr [[Heinrich Steinlin]] isch im Joor 1253 as dr erst Basler Bürgermeister bezügt. Im 13. und 14. Joorhundert si d [[Basler Zünfte|Basler Zümft]] gründet worde, wo spöter d Macht in dr Stadt übernoo hai.
Im Joor 1263 het d Bürgerschaft mit der [[Basler Handfeste|Handfeschti]], ere Urkunde über d Stadträcht, vom Bischof [[Heinrich von Neuenburg|Heinrich vo Neueburg]] s Mitsproochrächt bekho.
S [[Kleinbasel|Glaibasel]] het sich noch em Bau vo dr [[Mittlere Brücke|Rhybrugg]] rasch entwigglet und um 1280 het s e Stadtmuure bekhoo. Im erä [[Stadtbrand von Basel 1417#Basler Stadtbränd im Middelalter|grosse Brunscht i dr Stadt]] anne 1294 si säggshundert Hüüser aabebrennt.
=== dr Schwarz Dood, d Juudeverfolgig und s Groosse Ärdbeebe ===
{{Hauptartikel|Basler_Judenpogrom|titel1=Dr Baasler Juudepogroom}}
{{Hauptartikel|Basler_Erdbeben|titel1=S Baasler Ärdbeebe}}
D [[Pest|Pescht]] isch 1348 immer nööcher uf Baasel khoo und no bevor si in dr Stadt usbroche isch, het mä dä [[Judentum|Jude]] schuld gä, und am 9. Jännerr 1349 si alli Jude, wo noch em Wienachtspogrom vom vorige Johr no in dr Stadt bliibe si, bim “[[Basler Judenpogrom|Basler Judepogrom]]“ zämmedriibe und läbig verbrennt worde.<ref>[http://altbasel.ch/dossier/juden_basel.html Die Basler Juden im Mittelalter]</ref><ref>[http://www.stabi.hs-bremerhaven.de/gbs2/welt-jahrtausend/quellepest.html ''Pest und Judenverfolgung'' vom Jakob Twinger von Königshofen] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.stabi.hs-bremerhaven.de/gbs2/welt-jahrtausend/quellepest.html |wayback=20080112024134}}</ref> Wo dr «[[Schwarzer Tod|Schwarz Dood]]» denn in dr Stadt het afo wüete, isch fascht d Helfti vo dr Bevölkerig gschtorbe draa.
Anne 1356 het es schwäärs [[Basler Erdbeben|Ärdbebe]] und s Füür, wo denn usbroche isch, e grosse Deil vo dr Stadt kabut gmacht. 1362 si die erschte Jude sit dr Pescht wider z Basel iizoge und drei Johr spööter het d Stadt s Stüürrächt über d Jude vom Kaiser Karl em Vierte bekho. 1392 het sich Basel scho wieder gnueg erholt gha, für zum s Glaibasel vom Bischof Friedrich vo Blankeheim für 29'000 Gulde z chaufe. Zu sällere Zit hai d Bürger ihrem Bischof au suscht alswiemeh eis Rächt noch em andere abkauft. 1397 het die zweiti jüdischi Gmeind Basel verloo, will allethalbe gege sä ghetzt worden isch. Dr Root het druf beschlosse, z Basel käini Jude meh uffznäh, was mit Uusnahme bis öbbe i der Zyt um 1800 äso bliiben isch.
=== s Basler Konzil und dr Bydritt zur Eidgenosseschaft ===
{{Hauptartikel|Konzil_von_Basel/Ferrara/Florenz|titel1=S Konzil vo Baasel}}
[[Datei:Nuremberg chronicles - BASILEA.png|mini|Basel im Joor 1493]]
Im 14. Joorhundert het dr Root mit em [[Salzhaus (Basel)|Salzhuus]] und em [[Basler Kaufhaus|Kaufhuus]] dr Handel sälber afo kontrolliere und Stüüre und Zöll uf d Yfuer vo Waare erhoobe.
1417 het’s wider es grosses [[Stadtbrand von Basel 1417|Füür]] i der Stadt gää, und e Driddel vo de Hüüser isch kabut gange. Basel het sich aber au jetz schnäll wider erhoolt und s [[Konzil von Basel|Konzil vo Basel]] i der Zyt vo 1431 bis 1449, wo es bedüütends öiropäischs Ereignis gsi isch, het e Huffe wichdigi (und anderi) Lüüt in d Stadt brocht und mit ene isch dr Handel stark gwaggse. Zu sällere Zit het mä afo [[Papier|Bapiir]] mache in dr Stadt, und ä Generation spööter het men au afo [[Buchdruck|Büecher trucke]]. Bekannti früechi Basler [[Buchdruck|Trucker]] si dr [[Johannes Petri]] (1441–1511), dr [[Johann Amerbach]] (1444–1513) und dr [[Johann Froben]] (1460–1527) gsi.
Dr Pabscht Eugen der Vierti het anne 1439 s Konzil vo Basel wägg uf [[Ferrara]] verleit. S Konzil het sich gspalte und die, wo z Basel bliibe si, häi am 5. Novämber 1439 dr Eugen abgsetzt und denn dr Gegepabscht Felix der Füüfti gwehlt. Im Lauf vom [[Alter Zürichkrieg|Alte Zürichrieg]] het dr franzöösisch Köönig Karl der Sibeti d Stadt Basel wellen eroobere und het se lo belaagere. Am 26. August 1444 isch bi [[Schlacht bei St. Jakob an der Birs|Sankt Jakob an dr Birs]] es [[Alte Eidgenossenschaft|eidgenössischs]] Kontingänt vo de französische [[Armagnaken (Söldner)|Armagnakesöltner]] gschlage und vernichdet worde, aber d Franzose hai druf doch d Belaagerig vo Basel abbroche und s Gebiet verloh. 1447 häi die dütsche Rychsfürste ufghöört, s Basler Konzil bolitisch z understütze und 1449 het es sich ufglööst. D Basler Wirtschaft isch denn wäge dämm zimli iibroche.
[[Datei:Swiss 400th Anniversary Medal. of Basel joining the Swiss Confederation as its 11th Canton in 1501.jpg|mini|d Erinnerigsmedallie vom [[Hans Frei (Medailleur)|Hans Frei]]:<br />400 Johr sit em Bidritt vo Basel zue dr Eidgnosseschaft.]]
Für zum iiri wirtschaftligi Laag z verbessere, het Basel dr Pabscht um e [[Universität Basel|Universidät]] bätte. 1459 het denn dr [[Pius II.|Pius der Zwöiti]] d Uni gschtiftet und im Johr druf isch si gründet worde. Au s Mässrächt isch wichdig gsi für die wirtschaftligi Erhoolig vo dr Stadt. 1471 het dr Kaiser Friedrich dr Dritti Basel s Rächt gee, e Früehlig- und e [[Basler Herbstmesse|Herbschtmässe]] z mache,<ref>[http://altbasel.ch/fragen/herbstmesse_basel.html Seit wann gibt es die Basler Herbstmesse?]</ref> und 1488 het d Stadt von em au d [[Reichsunmittelbarkeit|Rychsummiddelbaarkäit]] bekho, aber dr Bischof hät bis zur [[Reformation Basels|Reformation]] sini alte [[Privileg|Brivilegie]] chönne zruggchaufe.
Im [[Schwabenkrieg|Schwoobechrieg]] isch Basel de Eidgenosse nochgschtande. Dr Chrieg isch mit em [[Frieden zu Basel|Friide zu Basel]] 1499 z Änd gange. Eini vo de indiräkte Folge vom Chrieg isch gsi, ass [[Kanton Basel|Basel]] anne 1501 dr [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenosseschaft]] as «[[Stadtort]]» bydrätten isch. 1506 isch d Handfeschti vom letschte Bischof, wo z Baasel residiert het, vem [[Christoph von Utenheim|Christoph vo Uteheim]], no äinisch bestätigt worde. Aber scho 1516 het dr Root nümmen e Ridder zum Bürgermäister gweelt, wie s in dr Handfeschti gstanden isch, sondern e Bürgerlige, dr [[Jakob Meyer zum Hasen|Jakob Meyer zum Haas]], wo as letschte in däm Amt im Fürstbischof no Dröiji gschwoore het.
=== d Häxeverfolgige ===
Im 14. Johrhundert sis hüfig adligi Dame gsi, wo wäge Zauberei aaklagt worde si, und d Stroofe si im Allgemeine mild usgfalle. Aber im 15. Johrhundert het in Nordeuropa dr Häxewahn zuegno, und 1484 het dr Babscht Innozenz VIII. d Bulle ''Summis desiderantis affectibus'' uusegä, und d Häxebrozäss hai zuegnoh.<ref>Hans Gleixner, ''«Wenn Gott nicht existiert …»: Zur Beziehung zwischen Religion und Ethik,'' 2005, ISBN 3-506-72931-4, S. 169.</ref> D Häxebrozäss si au z Basel hüfiger worde und d Stroof für Häxe isch s Verbrenne gsi. Us dr zweite Helfti vom 16. Johrhundert isch us umbekannte Gründ käi einzige Häxebrozäss bekannt. In dr Middi vom 17. Johrhundert het mä d Foltere nume no sälte aagwändet und um s Johr 1700 het mä z Basel ganz ufghört, Häxe z verfolge.
D Brozäss gege d Häxe si gege Äinzelpersone vor wältlige Gricht gfüehrt worde und nid vo dr Inquisition. In dr Schdadt und im Bischdum Basel si vom 15. bis zum Ändi vom 17. Johrhundert, wo d Häxeverfolgig im ganze brotestantische Europa ufghöört het, öbbe hundert Häxeverbrennige bekannt, dr grösst Dail von ene nid in dr Stadt sälber.<ref>{{Internetquelle |titel=Harald Maihold: «Was aber bey der Nacht vnd haimblichen Orten geschicht/ sein schwaerlich zu probieren» – Die Hexenprozesse und das Strafrecht der frühen Neuzeit, Teil 2, in ''in medias res,'' 2/09 |url=https://ius.unibas.ch/uploads/publics/8736/20100929121439_4ca3118f5d0ee.pdf |zugriff=2014-12-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150327084446/https://ius.unibas.ch/uploads/publics/8736/20100929121439_4ca3118f5d0ee.pdf |archiv-datum=2015-03-27}}</ref>
=== die reformierti Stadt ===
{{Hauptartikel|Reformation Basels|titel1=D Iifüerig vo dr Reformazioon z Baasel}}
Dr Druck für Reforme in dr Kiirche isch vor allem vo unde choo. 1521 häi d Zümft en Änderig in dr Rootsverfassig duuregsetzt und e Vormachtstellig in dr Stadt bekhoo. Dr Root het vo dere Zit aa au d Ämter sälber bsetzt und sich eso politisch vom Fürstbischof emanzipiert. Dr Bischof het 1527 si Sitz z Basel ufgä, im Joor, wo dr [[Paracelsus]] Stadtarzt z Basel worde isch und Underricht an dr Uniwersidäät gee het.
1529 isch noch eme Ufstand vo de Zümft z Basel d [[Reformation Basels|Reformation]] vom [[Johannes Oekolampad]] iigfüehrt worde. Es het e [[Bildersturm]] uf d Kunstwärk im [[Basler Münster|Münster]] gee, aber dr [[Basler Münsterschatz|Münsterschatz]] het vor dr Zerschdörig khönne grettet wärde. D Rööt und dr Bürgermäister hai am 1. April 1529 d [[Reformationsordnung|Reformazioonsornig]] erloo und die Reformierte häi d Kiirche übernoo, d Klöster sin ufghoobe worde und no di no si d Mönch und d Nonne, wo Baasel nid verloo häi, gstorbe und d Stadt het d Klostergeböid für iiri Zwägg afo bruuche.
Dr [[Erasmus von Rotterdam|Erasmus vo Rotterdam]], wo z Basel publiziert und underrichtet und au vili Ideä vom [[Protestantismus|Proteschtantismus]] understützt het, het welle Katholik bliibe und isch uf [[Freiburg im Breisgau|Fryburg im Brysgau]] umzoge und au s Domkapitel isch gange. Au sust het s Bürger gee, wo iiri Konfessioon nid häi welle wäggsle und nid in ere reformierte Stadt häi welle lääbe, wie dr früener Bürgermaister, [[Jakob_Meyer_zum_Hasen|Jakob Meyer zum Haas]], wo au uf Freiburg gange isch.
[[Datei:Basel - Basler Münster - Westfassade.jpg|mini|s Basler Münschter]]
[[Datei:Merian Basel 1642.jpg|mini|im Merian si Basel, 1642]]
Basel isch e Zentrum vom Lehre bliibe. Im Johr vo dr Reformation het d Stadt au s Bildigswääse überno, wo bis denn d Aagläägehait vo dr Kiirche gsi isch, aber zerst het si nume die alt Latynschuel widdergfüehrt, wo vo 1541 bis 1578 vom [[Humanismus|Humanischt]] [[Thomas Platter der Ältere|Thomas Platter em Ältere]] (1499–1582) glaitet worde isch. 1589 isch ains vo de erschte Gymnasie in dr Schwiz, d [[Gymnasium am Münsterplatz|Schuel uf Burg]], am Münschterblatz gründet worde.
Dr Erasmus isch 1535 vo Fryburg zruggkho, aber scho im Johr druf gschtorbe.
Au anderi Humanischte hai in dr Stadt gschafft. So het dr [[Andreas Vesalius]] (1514-1564) sis Anatomiilehrbuech ''De Humanis Coroporis Fabrica'' 1543 veröffentligt und öffentligi Sekzioone vo Liiche duuregfüert. D Stadt het au iiri aigene bedütende Wisseschaftler fürebrocht, wie dr Mediziner [[Felix Platter]].
D Baasler hai sterker in d Richdig vom Rych gluegt as die andere aidgenössische Ständ. Au in dr Religioon häi si sich immer Müe gee, mit de Lutheraner im Gsprööch z bliibe. Im Erste Helvetische Bekenntnis 1536 het mä sich schliesslig uf e Leer gainigt, wo nooch zur Theologii vom Zwingli gsi isch S Zwaite Helvetische Bekenntnis vo 1566 het Baasel aber nid aagnoo<ref>Robert Benedetto, James O. Duke: ''The New Westminster Dictionary of Church History: The early, medieval, and Reformation eras,'' Westminster John Knox Press, 2008, S. 362f.</ref> und isch dorum under de reformierte Ort au politisch isoliert bliibe. Das het sich denn gräächt, wo vo 1575 aa dr Fürstbischof Jakob Christoph Blarer vo Wartesee d [[Gegenreformation|Rekatholisierig]] vom [[Birseck|Birsegg]] voraadriibe und vo Baasel Kompensazioone verlangt het. Im [[Badener Vertrag 1585|Badener Vertrag vo 1585]] het die katholisch dominierti Daagsatzig entschiide, ass Baasel die fürstbischöflige [[Pfand (Recht)|Pfandschafte]] für 200'000 [[Gulden|Gulde]] müess uslööse. Zum dä riisig Betraag ufzdriibe, het d Stadt s [[Ungeld|Umgäld]] uf Wii uufedoo, was denn dr [[Basler_Rappenkrieg|Rappechrieg]] mit de Landschäftler usglööst het.
=== d Peschtepidemy ===
In dr Middi vom 16. Johrhundert het Baasel öbbe 12'000 Ywohner gha, do drvo si in der Peschtepidemy vo 1563/64, em "Grosse Sterbendt", ä Driddel umcho. 1576 bis 1578 si non emol 800 Lüt an dr [[Pest|Pescht]] gschtorbe, im Usbruch, wo vo 1576 bis 1578 duurt het, hets meh as 1000 Doti gä, und vo 1609 bis 1611 si no einisch 3600 Lüt wäge dr Pescht umcho.
=== dr Schwizer Separatismus und s Ancien Régime ===
Im [[Dreissigjähriger Krieg|Drissigjöhrige Chrieg]] isch d Stadt sälber verschoont bliibe, aber Dail vom Baselbiet, wo zum Fürschtbistum Basel ghöört hai, si usblünderet worde. Im [[Westfälischer Friede|Weschtfälische Friide]] vo 1648 isch d Eidgenosseschaft, wo vom Basler Bürgermeischter [[Johann Rudolf Wettschtäi]] verträtte worden isch, unabhängig vom [[Heiliges Römisches Reich|Dütsche Rych]] worde. Vo denn aa het si sich us dr europäische Bolitik uuseghalte, au wenn si witerhii [[Reisläufer|Ryslöifer]] an die verschidnige Potentate gliferet het.
Aber dr Eidgenosseschaft as Ganzem het s Ändi vom Chrieg wirtschaftlig gschaadet, und au d Baselbieter Buure hai under dr Rezession glitte. Si hai bim 1653 [[Schweizer Bauernkrieg|Schwyzer Buurechrieg]] mitkämpft, und wo dä verloore gangen isch, si iiri Aafierer bestrooft worde: säggs von ene si uf em [[Kopfabheini|Kopfabhaini]] vor em [[Steinentor|Stainedoor]] kepft worde, und dr [[Uli Schad|Ueli Schad]] vo [[Oberdorf]], wo d Obrikait as dr Fierer aagluegt het, isch uf [[Galgen auf dem Gellert|em Gellert am Galge]] ghänggt worde.<ref>[http://www.altbasel.ch/brunnen/galgen_gellert.html Das Hochgericht auf dem Gellert] uf altbasel.ch, abgrüeft am 4. Februar 2012.</ref>
S politische Lääbe in dr Stadt isch immer mee dur [[Korruption|Korrupzioon]] verchoo. E [[Basler Ballotierordnung|Ballotierornig]] 1688 het kä Besserig brocht. 1690 het dr [[Grosser Rat (Basel)|Basler Groossi Root]] dr [[Kleiner Rat (Basel)|Chlai Root]] entmachdet und het si Machstellig gege die Revolutionäre vom [[1691er-Wesen|1691er-Wäse]] chönne verdeidige. Im Root si Politik isch sehr konservativ gsi und d Stadt het sich hundert Johr lang gege nötigi soziali Reforme gstellt bis zur [[Französische Revolution|Franzöösische Revoluzioon]], wo d Eidgenosseschaft in konservativi und reformfreudigi Kanton gschbalte het.
=== die Helvetischi Revolution ===
{{Hauptartikel|Basler Revolution von 1798|titel1=D Baasler Revoluzioon vo 1798}}
{{Hauptartikel|Helvetische Republik|titel1=Die Helvetischi Republik}}
D Stadt Basel isch am Ändi vom 18. Joorhundert ryff gsi für gsellschaftligi Verändrige. Si het 1790 d [[Leibeigenschaft|Lybeigeschaft]] im Baselbiet ufghobe und am 20. Jänner 1798 in ere unbluetige [[Basler Revolution von 1798|Revoluzioon]], wo vom radikale [[Patrioten (Helvetik)|Patriot]] [[Peter Ochs]] und em gmässigte [[Johann Lukas Legrand]] agfüehrt worden isch, d Herrschaft vo dr patrizische Oberschicht abgschafft und d Land- mit dr Stadtbevölkerig glychgstellt. Vili Basler, vor allem uf dr Landschaft, si revolutionär gsinnt gsi und hai afänglig dr Ymarsch vo de republikanische französische Druppe durchus begrüesst, wenn die sich au in churzer Zyt zimlig verhasst gmacht hai dur ihr Benäh.
Mit dr [[Mediationsakte|Mediazionsverfassig]] vom 19. Februar 1803 isch dr Schwyzer Äinhäitsstaat abgschafft worde. Au Basel het e naiji Verfassig bekhoo. Dr Kanton isch in drei Bezirgg ydailt worde: d Stadt, Lieschtel und Waldeburg. Er isch e representatyvi Demokratii gsi, het aber e Zumftregimänt ghaa. Dr [[Grosser Rat (Basel)|Grooss Root]] het 135 Mitgliider ghaa, 82 vom Land und 53 us dr Stadt, wo diräggt und indiräggt gweelt worde si. Dr Grooss Root het die 25 Mitgliider vom [[Kleiner Rat (Basel)|Glaine Root]] ernennt und zwäi Bürgermaister.<ref>Josef Rosen: ''Finanzgeschichte Basels im späten Mittelalter. Gesammelte Beiträge 1971–1987,'' Stuttgart 1989, S. 400.</ref>
Noch de [[Napoleonische Kriege|Napoleonische Chrieg]] isch s Fürschtbischtum Basel am [[Wiener Kongress|Wiener Kongräss]] vo anne 1815 ufdailt worde zwysche Basel und [[Kanton Bern|Bäärn]]: Bäärn het s [[Laufental|Laufedaal]] (hüt dailwys [[Kanton Basel-Landschaft|Baselbiet]] oder [[Kanton Solothurn|Soledurn]]) und dr Jura (hüt Tail vom [[Kanton Jura]]) bekhoo und Basel s [[Birseck|Birsegg]]. Mit dr [[Restauration (Schweiz)|Restaurazion]] isch au z Basel dr [[Liberalismus]] zruggdrängt worde. E Bispiil für dr nai [[Konservatismus]] isch dr langjeerig Bürgermeister [[Johann Heinrich Wieland]] gsi, wo während dr [[Helvetische Republik|Helvetik]] d Naierige understytzt het; wo aber die [[Regeneration (Schweiz)|liberali Regeneration]] sich in de 1830er Johr het afo usbraite, het er sich gege dr Gaist vo dr Basler Revolution keert.
=== d Däilig vom Kanton ===
{{Hauptartikel|Basler Kantonsteilung|titel1=D Kantonsdeilig}}
I de 1830er Johr nach dr Wahl vom Bürgerkönig [[Louis-Philippe]] z [[Frankreich|Frankrych]] het s liberale [[Basel-Landschaft|Baselbiet]], aagfüehrt vom [[Stephan Gutzwiller]], d [[Gleichberechtigung|Glychberächtigung]] mit dr konservatyve Stadt verlangt. Basel het aber nid welle druuf ygoo es und het am 3. Auguscht 1833 es Kontingänt [[Stänzler]] und Milizsoldate mit Kanone uff [[Liestal|Lieschtel]] gschiggt, wo denn an dr [[Hülftenschanz|Hülfteschanz]] bi [[Pratteln|Braddele]] vo Baselbieter Druppe gschlage worden isch.<ref>[http://www.altbasel.ch/dossier/huelftenschanz_intro.html Mythos Hülftenschanze - der 3. August 1833]</ref>
S isch druf zur [[Basler Kantonsteilung|Deilig]] vom Kanton Basel in zwei Halbkantön khoo, [[Kanton Basel-Stadt|Baselstadt]] und [[Kanton Basel-Landschaft|Baselland]], und nume die rächtsrhynische Ortschafte [[Bettingen BS|Bettige]], [[Riehen|Rieche]] und [[Basel-Kleinhüningen|Chlaihünige]] si bi dr Stadt bliibe.
=== die modärni Stadt ===
In de 40er und 50er Johr vom 19. Johrhundert het sich Basel afo zunäre modärne Stadt entwiggle. 1844 isch dr erscht [[Eisenbahn|Ysebaanzug]] in dr Schwyz z Basel vo [[Saint-Louis (Oberelsass)|Saint Louis]] här aakhoo. 1849 het mä s [[Museum an der Augustinergasse|Museum in dr Auguschtynergass]] baut, und vo 1859 aa si d [[Basler Stadtmauer|Stadtmuure]] abbroche worde und nume ä baar vo de grössere Stadtdoor, s [[Spalentor|Spaledoor]], s [[St. Johanns-Tor|Santihansdoor]] und s [[St. Alban-Tor|Dalbedoor]], het mä lo stoo.
Nochdäm s in 1855 än Uusbruuch vo [[Cholera]] und 1865 vo [[Typhus]] mit Hunderte vo Dote ge het, isch anne 1875 die öffentligi Wasservorsorgig ygfiert worde. 1875 isch au s Joor gsi, wo Basel die erschti modärni Verfassig ygfiert het. D [[Wettsteinbrücke|Wettschteibrugg]] isch die zweiteltischti Rhybrugg z Basel und si isch anne 1879 baut worde. Im Johr 1881 het Basel as die erscht Stadt in dr Schwyz än öffentligi Telifonzentrale ufdoo. 1899 het s erschte [[Elektrizität|Elektrizidetswärk]] an dr Voltastrooss [[Elektrischer Strom|Stroom]] afo broduziere.
1901 isch s Basler Roothus renoviert und vergrösseret worde. Im [[Landesstreik]] vo 1919 isch s Milidär ufbote worde und het fümf Demonschtrante verschosse. 1926 het im [[Bahnhof Basel SBB|SBB Bahnhof]] dr erscht Basler Radiosänder afo Sändige bringe, fümf Johr vor em Radio Beromünschter, und vierzäh Johr spööter isch er ufs [[Basel-Bruderholz|Bruederholz]] züglet.
Au im Soziaale isch Basel voruus gsi. D [[AHV]] (Alters- und Hinderbliibene-Versicherig) isch z Basel lang vor dr räschtlige Schwyz scho 1932 iigfüehrt worde, und wääred dr [[Weltwirtschaftskrise#D Wältwirtschaftskrise vo 1929|Wältwirtschaftskryse]] isch 1936 ä neui Stüür, dr [[Arbeitsrappen|Arbetsrappe]], vo de Wehler agnoh worde, wo öffentligi Baubrojekt zahlt het und so Arbet für die Arbetslose gschafft het.
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Wältchrieg]] isch Basel vo de [[USA|Amerikaner]] us Versehe bombardiert worde. Dr Schade isch aber chlii gsi. 1953 isch dr [[Flughafen Basel-Mülhausen|Flugblatz Basel-Mulhouse]] ygweiht worde as dr erscht bi-national Flugblatz vo dr Wält. Sit 1993 isch er sogar tri-national.
== d Mäss- und Kongrässstadt ==
[[Datei:Messe Symbol.jpg|mini|s alte Simbol vo dr Muschdermäss]]
Basel het scho früeh ä zentrali Stellig im Handel vo dr Region gha. D Rhybrugg us em 13. Johrhundert het dr Dransbort und s Reise erliichderet. Dr erscht grooss Kongräss isch s Konzil gsi, wo vo 1431 bis 1449 z Basel ghalte worde isch, und wo as indiräkti Folg d Gründig vo dr Universidet im Johr 1460 gha het.
Elf Johr spööter het Basel s Mässrächt bekhoo. D Früehligsmäss isch nur a baar Johr abghalte worde, aber d [[Basler Herbstmesse|Herbschtmäss]] git s sit denn jedes Johr mit wenige Uusnahme und isch die gröschti Joormäss vo dr Region worde, und sit 1917 git s mit dr [[Mustermesse Basel|Muschdermäss]] (abkürzt MuBa) au widr ä jöhrligi Früehligsmäss.<ref>Geographisches Institut, Universität Basel, ''[[Regio Basiliensis]],'' Verlag Helbing & Lichtenhahn 1959, S.96-99</ref>
[[Datei:Art Basel 2011.jpg|mini|d «Art Basel»]]
1499 si z Basel d Eidgenosse und im Kaiser Maximilian sini Abgordnete zämmekho und hai underem Druck vom mailändische Vermiddler Galeazzo Visconti ä [[Frieden zu Basel|Friidensverdraag]] underschriibe. Au im erschte [[Koalitionskriege|Koalitionschrieg]] vo de europäische Mächt gege die revolutionäri Französischi Republik het d Stadt ä Rolle gschbiilt, wo dr frankophil Basler Stadtschryber [[Peter Ochs]] zwüsche de [[Preussen|Preusse]] und de Franzose und denn au zwüsche de [[Spanien|Schbanier]] und de Franzose vermiddlet het. D [[Frieden zu Basel#1795: Zwüsche Preusse und dr Französische Republik|Friidensverdräag]] si im April und im Juli 1795 z Basel underschriibe worde.<ref>Staatsarchiv des Kantons Basel-Stadt, ''Festschrift des Staatsarchivs Basel-stadt, 1899–1949,'' 1949, S. 101.</ref>
Im Auguscht 1897 hai d [[Zionismus|Zionischde]] ihre erscht Kongräss z Basel abghalte und d Gründig vom enä jüdische Staat beschlosse. Au ä baar spööteri Zionischde-Kongräss si z Basel gsi.<ref>Adolf Boehm, ''Die zionistische Bewegung,'' Welt-Verlag 1920, S. 147.</ref>
Au d Arbeiterbewegig het z Basel Kongräss abghalte. Die Erschti Internazionali isch anne 1869 z Basel zsämmekho in dr Erwartig, ass d Revolution grad um än Egge sig;<ref>Leslie Derfler, ''Paul Lafargue and the Founding of French Marxism, 1842–1882,'' Harvard University Press 1991, S. 74ff.</ref> und 1912 het dr usserordentlig Kongräss vo dr Zweite Internazionale stattgfunde wäge de Chrieg, wo denn uf em Balkan usbroche gsi sin.
1984 isch s Kongrässzentrum Basel eröffnet worde.
Am 5. Mai 1992 isch d Basler Konvänzion (dr vollständig änglisch Titel isch ''Basel Convention on the Control of Transboundary Movements of Hazardous Wastes and Their Disposal''), wo dr Export vo gföhrlige Abfäll vo de ryche in die arme Länder verbietet, in Chraft drätte.
== d Uniwersidäät ==
{{Hauptartikel|Universität Basel|titel1=D Uniwersidäät Baasel}}
Basel het die eltscht [[Alte Universität Basel|Universidäät]] vo der hittige Schwyz. Si isch anno 1460 grindet worde. Dr [[Erasmus von Rotterdam|Erasmus]], dr [[Paracelsus]], dr [[Daniel Bernoulli]], dr [[Leonhard Euler]] und dr [[Friedrich Nietzsche]] hänn alli emol dert gschafft.
D Basler Uni het die vier klassische Fakultete: Medizin, Jura, Theologii und Philosofy und drei modärni: Naturwüsseschafte, Wirtschaftswüsseschafte und Psychologii. Si isch mit öbbe 11.000 Schdudierende chlii, het aber ä guete Ruef.<ref>[http://www.arwu.org/rank/2007/ARWU2007_TopEuro.htm Academic Ranking of World Universities 2007]</ref>
== Sport ==
=== Verein und Sportler ===
Basel gilt als erfolgrychi Sport-Stadt. Dr ''[[FC Basel|FCB]]'' isch i dr jüngere Zyt es Wyyli dr erfolgrychschti Fuessballklub vo dr Schwyz gsi. Anderi Tschuttklüb si dr ''FC Concordia Basel'' (2011: 2. Liga), dr ''FC Nordstern Basel'' (2011: 3.Liga) und d ''Old Boys'' (2011: 1.Liga). Dr Yshockeyklub ''EHC Basel'' het 2011 in dr National League B gspiilt, isch aber noch em Banggrott 2014 zuedoo worde, und d Frauen und au d Manne vom ''Basler Hockeyclub 1911'' spiile in dr Nationalliga A. Dr ''Judo Club Basel'' het öbbe 300 Mitgliider und isch eine vo de grösste in dr Schwiz. Si Damekampfmannschaft isch in dr Nationalliga A (sit 2008). D ''Fechtgesellschaft Basel'' isch dr gröscht und erfolgrychscht Schwyzer Fächtverein, wo Schwyzer und Europameister gstellt und au olympische Medallie heim brocht het. Im American Football spiile d ''Gladiators beider Basel'' sit 2010 in dr NLA. Dr ''RTV 1879 Basel'' isch sit 2008 wider in dr ''Swiss Handball League'' und cha im Hand- und au im Volleyball uf e baar Schwyzer Cupsiig und erfolgrychi Mäischterschafte zruggluege. Dr ''WSV Basel'' isch e Wassersportverein, wo 1890 gründet worden isch. Er bestoot us de Sparte Wasserball, Kanu und dr Schwümmschuelabdeilig.
Nit z vrgässe sin die zahlryche Sportler us dr Agglomerazion vo Basel. Zem Byschpiil dr [[Roger Federer]], wo johrelang dr beschti Tennisspiiler uf dr Wält gsi isch, dr Alex Frei, wo Topscorer in dr franzeesische Liga gsi isch, und d Pätty Schnyder, wo au e erfolgriichi Tennisspiilere gsi isch.
=== Sportereigniss ===
D Yshockey-Wältmeisterschaft isch 1939, 1953 und 1998 si z Basel abghalte worde, d Durn-Wältmeisterschafte 1950. Im Joor 2002 het s d World Judo Championships gee, im gliiche Joor d Beachvolleyball-Europameisterschaft und 2006 d Curling-Europameisterschaft.
2008 isch Basel eini vo de Stedt gsi, wo die europäischi Maischterschaft im [[Fussball|Schutte]] ussdrait worde isch. D Curling-Wältmeisterschaft vo de Herre isch 2012 abghalte worde.
Dr Swiss Open im Badminton findet do jedes Johr statt und s jöhrlige ''[[Swiss Indoors]]'' isch s greeschti Indoor-Tennis-Event in Europa. Öffentligi jöhrligi Sporteräigniss si s [[Basler Rheinschwimmen|Rhiischwümme]] und dr [[Basler_Stadtlauf|Stadtlauf]].
=== d Sportaalaage ===
S Zäntrum vom Basler Sport, für Brofessionelli und Amateur, isch s «Joggeli»: S ''[[Swiss Indoors]]'' wird in dr [[St. Jakobshalle|Joggelihalle]] abghalte, und dert isch au s greeschte Schutt-Stadion vo der Schwiz, s [[St. Jakob Park|Joggeli]] mit 41'539 Sitzblätz. D [[St. Jakobs-Arena|Joggeli-Arena]] isch e modärni Yshockey-Halle. In dr Sportaalaag het s e Stadion für Liichtathletik, Raasefälder, Dennisblätz und Fälder für Rugby, Beachvolleyball und Beachsoccer. Im Schänzli het s Aalaage für Pfärderenne, und im Gaartebaad het s uf 45'150 Kwadratmeter Becki für die ganz Chlyne bis zu de Sportlschwümmer.
Dr [[Landhof]] isch e Sportstadion im [[Basel-Wettstein|Wettschtei-Quardier]] und früener emol s Heimstadion vom FC Basel gsi. Uf dr [[Schützenmatte|Schützematte]] im [[Basel-Bachletten|Bachlätte]] het s Blätz für Liichtathletik, Schutte und Dennis. Au d Old Boys häi dört ir Stadion. S [[Stadion Rankhof]] im [[Basel-Hirzbrunnen|Hirzbrunnequardier]] isch s Heimstadion vom [[FC Nordstern Basel|FC Nordstärn]] und vom 2. FC Basel. Uf dr [[Pruntrutermatte]] isch dr [[Rugby Football Club Basel]] dehäi.
== dr Basler Dialäggt ==
{{Hauptartikel|Baseldeutsch|titel1=Baseldytsch}}
S alt [[Baseldeutsch|Baseldytsch]] hett innerhalb vo de [[Schweizerdeutsch|dytschschwyzer Dialäggt]] e Sonderschtellig – ainersyts us linguistische Grind: S isch als ainzige Weschtschwyzer Dialäggt [[niederalemannisch|niideralemannisch]], anderersyts gniessts e bsunders Prestige, wo vil mit dr Stadtkultur und au öppis mit dr [[Basler Fasnacht|Fasnacht]] z tue het.
Dr modärni, alldäägligi Basler [[Dialekt|Dialäggt]] aaber het allerdings als wie weniger z due mit em eltere, draditionelle [[Baseldeutsch|Baseldytsch]]. Dr Yfluss vo de [[hochalemannisch]]e Dialäggt und vom [[Hochdeutsch|Hoochdytsch]] wird greesser und so het sich s alte ''Baseldytsch'' zumene nöiere ''Baseldütsch'' entwigglet.
Ais vo de bekanntischte baseldytsche Lieder isch ''[[Z'Basel an mym Rhy]]''. Das isch es Gedicht vom [[Johann Peter Hebel]], däm bekante alemannische Dichter, wo z Baasel uf d Wält cho isch und wo vonnem sis [[Hebel-Denkmal (Basel)|Dänggmool]] ufem Santpeterskirchplatz stoot. D Melody zum Lied het dr Franz Wilhelm Abt (1819–1885) ufgsetzt.
Bekanti un nümme so bekanti Baasler Mundartautoore sind öppe:
* d [[Maria Aebersold]]
* dr [[Felix Burckhardt]] oder Blasius
* dr [[Robert B. Christ]]
* dr [[Wilhelm Christ-Iselin]] oder Abraham Glettyse
* d [[Elisabeth Hetzel]]
* dr [[Gustav Küry]]
* dr [[Fritz Liebrich]]
* dr [[Theodor Meyer-Merian]]
* dr [[Moritz Ruckhaeberle]]
* dr [[Hermann Schneider]]
* dr [[Ludwig Sieber]] oder dr Baslerbeppi am Rhisprung oder Ludwig in der Iseburg
== Persoone, wo z Basel uff d Wält kho sinn oder doo gschafft hänn ==
* [[Heidi Abel]] (1929–1986), Färnseh- und Radiomoderatoorin
* [[Wilhelm Altwegg]] (1883–1971), Altfiloloog, Germanischt, Presidänt vo der [[Basler Hebelstiftung|Basler Hebelstiftig]]
* [[Sibel Arslan]] (* 1980), Politikerin, Nazionalröötin
* [[Karl Barth]] (1886–1968), Theoloog
* [[Carl Albrecht Bernoulli]] (1868–1937), Religionsgschichtforscher und Schriftschdeller
* [[Daniel Bernoulli]] (1700–1782), Mathemaatiker und Physiker (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Jakob Bernoulli]] (1655–1705), Mathemaatiker
* [[Johann Bernoulli]] (1667–1748), Mathemaatiker
* [[Black Tiger]], Rapper
* [[Felix Burckhardt|Blasius]] (1906–1992), Baasler Stadtpoet
* [[Arnold Böcklin]] (1827–1901), Kinschtler
* [[Ernst Born]], Sänger, Konzäpter (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Jonas Breitenstein]] (1828–1877), Pfaarer und Volksdichter, gstorbe z Basel
* [[Jacob Burckhardt]], Histooriker
* [[Massimo Ceccaroni]], Fuessballlegände, Basler Stadtoriginaal
* [[Arthur Cohn]], Film-Prooduzänt
* [[Julian Dillier]] († 2001 z Baasel), Schriftsteller
* [[Erasmus von Rotterdam]] (1465–1469), Glehrte (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Leonhard Euler]], Mathematiker
* [[Heidy Forster]], Schauspiilere
* [[Hans Haug]] (1900–1967), Kombonischt
* [[Johann Peter Hebel]] (1760–1826), Alemannische Dichter, Schöpfer vo dr (inoffizielle) Basler Hymne ''Z'Basel an mym Rhy''
* [[Albert Hofmann]], Chemiker (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Cesar Keiser]], Kabarettischt
* [[Dani Levy]], Film- und Theater-Regisseur, Schauspiiler
* [[Fritz Liebrich]] (1879–1936), Lehrer und Mundartautor
* [[Luana]], Rapperin
* [[Christoph Merian]], Gründer vo dr Christoph Merian Stiftig
* [[Friedrich Nietzsche]] (1844–1900), Philosoph (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Paracelsus]] (Filipp vo Hohenheim, 1493–1541), Glehrte und Arzt (nit z'Basel uff d'Wält kho)
* [[Alfred Rasser]], Schauspiiler
* [[Liselotte Reber-Liebrich]] (* 1941), Bibliotekaarin, Germanischtin, Presidäntin vo der Basler Hebelstiftig
* [[Emanuel Stickelberger]] (1884–1962), Fabrikant und Schriftsteller
* [[Jean Tinguely]], Kinschtler
* [[Beat Trachsler]], Lehrer, Verleger, Dialäktdichter, Presidänt vo der Basler Hebelstiftig
* [[Ruedi Walter]], Schauspiiler
* [[Johann Rudolf Wettstein]] (1594–1666), Bürgermeischter vo Basel
* [[Theodor Zwinger der Ältere]], (1533–1588) Mediziiner
* [[-minu]], Schurnalischt und Färnsehkoch
== Lueg au ==
* [[Basler Stadtmauer|Basler Stadtmuur]]
* [[Basler Fasnacht]]
== Weblink ==
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Rom
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'''Rom''' (iteliänisch: '''Roma''') isch d [[Hauptstadt]] vo [[Italien|Italie]] und gliichziitig de Sitz vom [[Vatikan]], wo en oegene souveräne Staat innerhalb vo de Stadt Rom isch. I de Antike isch es d [[Hauptstadt]] vom [[Römisches Reich|Römische Riich]] (em ''imperium romanum'') und vo 1861 bis 1946 vom [[Königreich Italien|Königriich Italie]] gsi.
== Gschicht ==
=== Gründungssaag ===
Lut de römische Legände esch der Vestalin [[Rhea Silvia]] of em Forum Romanum de Gott [[Mars]] erschene. Si esch den schwanger vo em worde. Si heds aber chönne verstecke ond hed noch nüün Mönet zwee Söhn gebore, wo si hed ines Gebüsch lo lege. Bevor si aber gange esch, hed si die zwe of d Näme [[Remus]] und [[Romulus]] touft. En Wölfin hed die beede gfonde ond grosszoge. A me Dag velli Johr spöter hed de Romulus en Muur bouet. Drofabe hed er zo sim Brüeder Remus gseit, wer es wogt öber die Muur z stoh dä döig er töte. Denn hender dere Muur boui er en nöii Stadt. De Remus hed nor glachet ond hed gseit "das gloub ech der ned" ond esch öber d Muur. De Romulus hed gseit, "du hesch es ned welle gloube also mues ech dech ombrenge". So hed de Romulus de Remus ombrocht. De Romulus hed nochhär die Stadt Rom gröndet.
=== Kenigsziit bis 509 v. Chr. ===
[[Datei:Servian Wall-Termini Station.jpg|miniatur|Servianischi Stadtmuur bim Bahnhof Termini, 4. Johrhundert v. Chr.]]
Als Gründungsdatum vo Rom gilt noch em römische Historiker ''[[Varronische Periode|Varro]]'' s Johr 753 vor Chrischtus. I de erschte Ziit isch Rom e gleini Siedlung gsi, wo ugfähr en quadratische Grundriß gha het und drum bi de Archäologe ''Roma quadrata'' hoeßt. Zwische drei Hügel (Kapitol, Palatin und Quirinal) liit s ''Forum Romanum'', urschprünglich e sumpfigi Ebeni, wo mer mit eme Entwässerungskanal trockegleit het.
Noch de Legende isch Rom am Afang vo sibe Kenig regiert worre: Dr [[Romulus]] het d Stadt gründet, sin Nochfolger [[Numa Pompilius]] het di römisch Religion ygfüert. Die folgende Kenig hond [[Tullus Hostilius]], [[Ancus Marcius]], [[Lucius Tarquinius Priscus]] und [[Servius Tullius]] ghoeße. Vom Servius Tullius het di sogenannt Servianische Stadtmuur iren Name, wo aber i Wirklichkeit erscht noch em Gallieriberfall im 4. Johrhundert v. Chr. baut worre isch. De letscht Kenig vo Rom, der [[Lucius Tarquinius Superbus]], isch aageblich en brutale Tyrann gsi und im Johr 509 vor Chrischtus vertribe worre. De römisch Historiker [[Livius]] schriibt, im Kenig sin Sohn [[Tarquinius|Sextus Tarquinius]] heb e adligi Römerin, wo Lucretia gheisse het, vergewaltigt, und selli heb sich wege dem s Läbe gnumme. Do druff hebbet d Römer de Kenig vertribe und e Republik gründet. Di Gschicht vo de Lucretia isch etlichi mol literarisch verarbeitet worre, under anderem vom [[William Shakespeare]] i sinere Ballade ''The rape of Lucrece''.
=== Republik 509 bis 27 v. Chr. ===
Di römisch [[Republik]] (''res publica'') isch ko Demokratie im moderne Sinn gsi, sondern e Ständesystem, wo di Adlige (''Patrizier'') und die riiche Bürger s Sage gha hond. Als Staatsoberhaupt hets zwei [[Consulat|Konsul]] gä, wo fer ei Johr gwählt worre sind, mitenand regiert hond und uf d Kooperation mit em Senat aagwise gsi sind. De Senat het mehreri hundert Mitglider gha, wo uf Lebensziit im Amt blibe und iberwigend [[Patrizier]] gsi sind.
Im Johr 387 vor Chrischtus isch Rom vo de [[Gallien|Gallier]] plünderet und zerschtört worre, aber d Burg uf em Kapitol hond si nit erobere kenne, und so sind si gege Lösegeld wider abzoge. De Legende noch hond d Gänse uf em Kapitol luut agfange schnattere, wo si de Feind vo wiitem ghert hond, und hond selleweg d Verteidiger rechtziitig ufgweckt. E anderi Gschicht verzellt, daß de gallisch Feldherr bim Abwige vom Lösegeld gmoglet hei, und wo d Römer des gmerkt und proteschtiert hond, heb er au no si Schwert uf d Woogschale gworfe und gseit: "Vae victis" (Wehe den Besiegten).
[[Datei:Appian Way.jpg|miniatur|Via Appia bi Rom]]
[[Datei:Tavares.Forum.Romanum.redux.jpg|thumb|50px|Forum Romanum mit Triumphboge vom Septimius Severus]]
Anne 312 vor Chrischtus hond d Römer agfange di erscht Fernschtroß baue, di 540 Kilometer lang ''Via Appia'' vo Rom gi Capua. Zum Rom mit Wasser versorge hond si Aquaedukte baut, wo s Wasser us de Berge bis zu de Wasserschlösser (castellum) i de Stadt gleitet hond.
Ab em 2. Johrhundert isch d Bevölkerung vo de Stadt Rom stark gwachse, under anderem well vil gleini Buure, wo gege d Großgrundbesitzer nimme konkurrenzfähig gsi sind, iren Hof ufgä hond und i d Stadt zoge sind. Zum di soziali Not lindere het de Volkstribun Tiberius Gracchus anne 133 v. Chr. e Agrarreform uf de Weg brocht, wo aber uf heftige Widerstand vo de Senatspartei gschtoße isch und zun ere bürgerkriegsartige Usenandersetzung mit 300 Tote gfiihrt het. Sin jüngere Brueder Gaius Gracchus het e Getreidegesetz durchgsetzt, so daß alli Iiwohner vo Rom vo staatliche Getreidesubventione profitiert hond. Des Gsetz het aber au dezue gfiihrt, daß no meh armi Liit i d Stadt zoge sind, und so isch mit de Ziit e Proletariat entschtande, wo mer mit Brot und Zirkusspiele (noch der Devise ''panem et circenses'') het mese ruhigschtelle, daß si nit rebelliert hond.
Noch de Ziit vo de Gracche isch Rom hundert Johr lang nimme zur Rue kumme. Im 1. Johrhundert vor Chrischtus hets mehreri Bürgerkrieg gä, bis ane 27 vor Chrischtus de jung [[Augustus|Octavianus Augustus]] d Macht im Staat ibernomme het. Do demit het er di alt republikansch Senatsherrschaft abglöst und s römisch Kaiserreich begründet.
=== Kaiserziit 27 v. Chr. bis 476 n. Chr. ===
[[Datei:Colosseo 2020.jpg|miniatur|Kolosseum, 80 n. Chr.]]
[[Datei:Rome, Italy, The Baths of Caracalla.jpg|miniatur|Ruine vo de Caracallatherme, 216 n. Chr.]]
[[Datei:Colonna di Traiano.jpg|miniatur|hochkant|Trajansüüle, um 110 n. Chr.]]
Zu de Ziit vom Kaiser Augustus het Rom noch moderne Schätzunge ugfähr 1 Million Iiwohner gha. D Stadt isch johrhundertelang gwachse, wis de Zuefall grad het welle, so daß e unübersichtlichs Dorenand us Paläscht, Tämpel, Holzhiiser und enge Stroße entschtande isch. Im Johr 64 noch Chrischtus sind bim e Großbrand zwei Drittel vo de Stadt abbrennt. Noch em Bericht vom [[Tacitus]] isch s Fiir ame Eck vom Circus Maximus uusbroche, wo s en Huufe Lagerhiiser mit brennbare Sache gha het, isch rings um de ganz Circus gange und derno durch di ville enge Gässli vo om Stadtviertel zum nächschte. Erscht noch sechs Tag isch d Brunscht usgange, und vo vierzehn Stadtviertel sind bloß vier stoh blibe.
De Kaiser [[Nero]] het bim Widerufbau nint im Zuefall iberlo. Er het d Stadt i regelmäßigi Planquadrat iitoelt, het fer broeti gradi Stroße und freii Plätz gsorget und e maximal erlaubti Bauhöhi feschtgsetzt. Vor de große Mietskaserne (''insulae'') het er iberdachti Laubegäng (''porticus'') baue lo, wo mer, wenns im Faal brennt het, het kenne druff stiege gi lösche. Us zwei Gründ sind d Liit aber trotzdem uuzfride gsi: erschtens, well er d [[Christ|Chrischte]] zum Sündebock fer de Brand gmacht und si furchtbar gstroft het, und zweitens, well er fer sich selber en größewahnsinnige Palascht mitte im Stadtzentrum baut het, s "Goldene Huus" (''domus aurea''). Aber im Johr 68 n. Chr. isch de Nero durch e Rebellion ums Läbe kumme, und sin Nochfolger, der Kaiser [[Vespasian]], het d ''domus aurea'' zum Toel wider abriiße lo. A sellere Stell, wo im Garte vo dem palascht en künschtliche See gsi isch, hend de Vespasian und sin Sohn, der Kaiser [[Titus]] s gröscht Amphitheater vom römische Reich baue lo: s ''Amphitheatrum Flavium'', besser bekannt als s [[Colosseum|Kolosseum]].
D Kaiser hond Rom im 2. und 3. Johrhundert noch Chrischtus zun ere prächtige Metropole usbaut. Well s Forum Romanum scho under em Caesar z glei worre isch, sind mit de Ziit mehreri Kaiserfore baut worre, under anderem s Forum vom [[Trajan]] (98–117) mit de Trajansüüle, wo im Kaiser sini Heldetate als Feldherr druff abbildet sind. De Kaiser [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] (117–138) het under anderem s Pantheon erneueret, wo später in e Kirche umgwidmet worre und selleweg bis hit erhalte blibe isch. D Kaiser [[Caracalla]] (211–217) und [[Diocletian]] (284–305) hond riesigi Therme (beheizti Hallebäder) baut, wo mer hit no d Iberreschte besichtige ka: d Caracallatherme sind e iidrucksvoll Ruinegelände i de Nächi vo de Kirche San Giovanni in Laterano, und vo de Diocletianstherme stoht no e kompletti Halle, wo de [[Michelangelo]] im 16. Johrhundert zu de Kirche Santa Maria degli Angeli umbaut het. Im Museo della Civilta Romana hets e groß Gipsmodell, wo d Stadt Rom im Johr 300 darstellt.
Bereits um 250 het de Bischof vo Rom d Nochfolge vom [[Simon Petrus|heilige Petrus]] und selleweg e Vormachtschtellung iber di andere Bischöf beaaschprucht. 313 isch s [[Christentum|Chrischtetum]] vom Kaiser [[Konstantin der Große|Konstantin I.]] offiziell als Religion anerkannt worre. Im Johr 366 stoht um em Grabschtoe vom römische Bischof Liberius zum erschte Mol de Titel [[Papst|Papscht]], und 391 isch s Chrischtetum offiziell zur Staatsreligion vom römische Reich worre.
Mit em Aafang vo de [[Völkerwanderung]] um 260 het de Druck uf di römische Grenze immer meh zuegnumme, so daß d Römer ab 270 e neii Stadtbefeschtigung hond mese baue, di Aurelianisch Stadtmuur. De Kaiser Konstantin (312–337) het de Regierungssitz noch [[Konstantinopel]] verlegt, well er vo dert us d Grenze vom [[Römisches Reich|Römische Reich]] besser het kenne verteidige. Wo s Reich anne 395 i Oscht- und Weschtrom ufftoelt worre isch, isch Konstantinopel d Hauptstadt vom [[Byzantinisches Reich|Oschtrömische Reich]] und Rom vom [[Weströmisches Reich|Weschtrömische Reich]] worre.
410 isch d Stadt zum erschte Mol sit em Gallieriberfall vo 387 vor Chrischtus wider vo nere feindliche Armee eroberet und plünderet worre, und zwar vo de [[Terwingen|Weschtgote]], wo aber noch zwei Tag wider abzoge sind. Umso schlimmer isch d Plünderung dur d [[Wandalen|Wandale]] anne 455 gsi, selli hond zwei Woche lang dermaaße i dr Stadt ghuuset, daß de Begriff [[Vandalismus]] bis hit als e Synonym fer sinnlosi Sachbeschädigung gilt. 476 isch de letscht weschtrömisch Kaiser [[Romulus Augustulus]] vom Germanefürscht [[Odoaker]] abgsetzt worre, des Datum markiert de Ibergang vo de römische [[Spätantike|Spotantiki]] zum früe [[Mittelalter]].
=== Mittelalter ===
Noch em Undergang vom Weschtrömische Reich sind verschideni Germaneschtaate z Italien entschtande, wo alli nit lang ghebbt hond. Zwische 536 und 552, wo d Oschtgote regiert hond, isch Rom no fiif mol vo Agrifer eroberet und plünderet worre. 537 hond d [[Goten|Gote]] di meischte Wasserleitunge hii gmacht, so daß di römische Therme iren Betrieb hond mese uffgä. D Bevölkerung vo Rom isch im 6. Joorhundert uf ugfähr 40.000 zruck gange.
756 isch mit de [[Pippinsche Schenkung]] de Papst als weltliche Fürscht etabliert worre, sither isch er Staatsoberhaupt vom [[Kirchenstaat|Kirchestaat]]. Im Johr 800 het sich de Nochfolger vom Pippin, der [[Karl der Große]], z Rom zum [[Kaiser]] kröne lo. 846 isch Rom vo de [[Sarazenen|Sarazeene]] plünderet worre, und e Johr später het e Erdbebe Schäde a de antike Baute aagrichtet, under anderem sind domols d Gewölbe vo de Caracallatherme zemmekait.
[[Datei:Chor Apsis San Giovanni Laterano Rom.jpg|miniatur|San Giovanni in Laterano, 4. Johrhundert (Umbau im 17. Johrhundert)]]
Im Mittelalter isch s alt Zentrum ums Forum Romanum und ums Kolosseum langsam hii gange und vo de Römer als Stoebruch benutzt worre. Vilmol het mer sogenannti Spolie (Beutestück als Baumaterial) i Neibaute widerverwendet, e aschaulichs Beispiel sind di antike Säule i de Kirche San Giorgio in Velabro.
Vom Mittelalter bis is 19. Johrhundert het en große Toel vo [[Italien|Italie]] zum Kirchestaat ghert. De Sitz vom Papst isch bis is 14. Johrhundert nit de [[Vatikan]] gsi, sondern de Lateranpalascht, und d Bischofskirche vom Papst isch bis an hittige Tag d Lateranbasilika ''San Giovanni in Laterano''. Di alt Peterskirche ''San Pietro in Vaticano'' us em 4. Johrhundert isch degege sit em Karl em Große d Krönungskirche fer d Kaiser gsi, well de Vatikan usserhalb vo de mittelalterliche Stadt gläge isch und d Päpst druf gachtet hond, daß kon Kaiser innerhalb vo de Stadt krönt werd; si hond Angscht gha, er keent sunscht en Aaspruch uff di weltlich Herrschaft iber Rom druus abliite.
Vo 1309 bis 1377 hond d Päpst z [[Avignon]] residiert, wo no hüt dr Papstpalascht us seller Zit isch. Wo de Papst [[Gregor XI.]] wider gi Rom zruck kumme isch, het er d Residenz vom Lateran i de Vatikan verleit, und do demit isch d Peterskirche de facto di päpstlich Hauptkirche worre. Bereits sit 1277 gits en Verbindungsgang zwisched em Vatikan und de Engelsburg, wo de Papst im Notfall enni flüchte ka, wie anne 1527 bim ''Sacco di Roma''.
=== Vo de Renaissance bis zum 18. Johrhundert ===
I de früe Neiziit sind i de Stadt Rom und im [[Vatikan]] großartigi Baute und Kunschtwerke entschtande. Vo 1508 bis 1520 hond de [[Raffael]] und sini Schüeler i de private päpstliche Gemächer di sogenannte ''Stanze di Raffaello'' gmolet, wo Szene us em Alte Teschtament und us de heidnische Antiki darstellet, under anderem di berühmt Schuel vo Athen. I de [[Sixtinische Kapelle]] het de [[Michelangelo]] ab 1508 d Schöpfungsgschichte und ab 1541 s Jüngschte Gericht gmolet.
Well di alt Peterskirche baufällig gsi isch, het mer ab de Mitti vom 15. Johrhundert en Neibau plant. 1506 het de Baumeischter [[Bramante]] im Ufftrag vom Papst [[Julius II.]] en kriizförmige Grundriß entworfe und mit em Bau aagfange, isch aber scho 1511 gschtorbe. Ab 1547 het de Michelangelo de Plan gänderet und d Kirche wiiterbaut, aber erscht 25 Johr noch sim Tod isch di groß Kuppel fertig gsi. 1607 het me beschlosse s Kircheschiff z verlängere, ab 1614 isch d Fassade entstande, und 1626 isch di nei Kirche schließlich fertig gsi und vom Papst [[Urban VIII.]] gweiht worre.
Im Johr 1527 isch Rom von ere Ibermacht vo diitsche und spanische Landsknecht eroberet und plünderet worre; me seit däm Iberfall ''Sacco di Roma''. D [[Päpstliche Schweizergarde|Schwiizergarde]] het unter hohe Verluscht defir gsorget, daß sich de Papst [[Clemens VII. (Papst)|Clemens VII.]] het kenne i d Engelsburg rette, wo er sich noch lange Verhandlunge gege Lösegeld het kenne freikaufe. Als Erinnerung a de Johrestag vom ''Sacco di Roma'' vereidiget d Schwiizergarde iri neie Rekrute bis hüt jedes Johr am 6. Mai.
I de Barockziit het de Künschtler und Baumeischter [[Bernini]] z Rom gschaffet, zu sine bekannteschte Werke gheret d Kollonade rund um de Petersplatz, de Baldachin i de Peterskirche, de Vierströmebrunne uff de Piazza Navona und de glei Elefant, wo mit eme Obelisk uff em Rucke vor de Kirche Santa Maria sopra Minerva stoht.
Im 18. Johrhundert het sich langsam e wisseschaftlichs Interesse a de römische Altertümer und a dr [[Archäologie|Archäologii]] entwicklet. 1734 sind di Vatikanische Musee fer d Öffentlichkeit zuegänglich worre, und 1763 isch de diitsch Gelehrte Johann Joachim Winckelmann zum päpstliche Oberuffseher iber d Altertümer i de Stadt Rom ernannt worre. Vo 1786 bis 1788 isch de [[Johann Wolfgang von Goethe]] z Rom gsi und het sini Iidrück vo de Stadt i de "Italienische Reise" beschribe. S Forum Romanum, wo langi Ziit en verfallene Ruineplatz und e Viehwoed (''campo vaccino'') gsi isch, het mer im 19. Jh. aagfange uusgrabe und konserviere.
<gallery>
Bernini_Baldachino.jpg|Bernini: Baldachin, San Pietro in Vaticano
Quattro_fiumi_b.JPG|Bernini: Vierströmebrunne uf der Piazza Navona
Creación de Adám.jpg|Michelangelo: Gott erschafft de Adam, i der Sixtinische Kapelle
Obelisco della Minerva (Roma).jpg|Bernini: der Elefant mit em Obelisk
</gallery>
=== S End vom Kirchestaat im 19. Johrhundert ===
Noch de [[Französische Revolution]] hond au d Römer 1798 e Republik gründet und de Papst als Landesherr abgsetzt. Aber scho 1799 isch Rom under [[Neapel|neapolitanischi]] Herrschaft kumme und d Republik wider abgschafft worre, und ab 1800 het wider de Papst regiert. 1808 het de [[Napoleon]] Rom eroberet und de Papst vo Neiem abgsetzt, aber bim [[Wiener Kongreß]] isch de Kirchestaat wider hergstellt worre.
I de [[1848er-Revolution]] isch z Rom zum zweite Mol e Republik gründet worre. De Papst het do druff d [[Frankreich|Franzose]] zu Hilf gruefe, wo Rom eroberet hond, und mit Hilf vo Frankreich het er sich nomol 20 Johr als Regent behaupte kenne. Jedoch het er im Krieg vo 1860 de gröscht Toel vom Kirchestaat a Italien verlore.
[[Datei:Vittorio Emmanuele II Monument.JPG|mini|Vittoriano, Piazza Venezia]]
=== Italienischi Hauptstadt ab 1870 ===
1870 isch wegem [[Deutsch-Französischer Krieg|Diitsch-Französische Krieg]] di französisch Schutzmacht us Rom abzoge. Do dedurch isch de Kirchestaat ohne Verteidigung gsi, und am 20. September isch di italienisch Armee noch eme kurze Kampf z Rom iimarschiert und de Papst het sich in Vatikan zruck zoge. Am 9. Oktober 1870 het de [[König von Italien|Kenig]] [[Viktor Emanuel II.]] Rom zu de Hauptstadt vom [[Königreich Italien|Königriich Italie]] erklärt und de Quirinalspalascht zu sinere Residenz gmacht.
Noch 1870 sind z Rom neii Stroße wi d Via Nazionale und d Via Cavour baut worre und neii Gründerziitvirtel entschtande; zu dere Ziit het d Stadt ugfähr 200.000 Iiwohner gha. 1911 isch a de Piazza Venezia s Vittoriano fertiggschtellt worre, e monschtröses Kenigsdenkmal und gliichziitig s Grabmol vom unbekannte Soldat. D Gräber vom Viktor Emanuel II. und vo sim Nochfolger [[Umberto I. (Italien)|Umberto I.]] sind im Pantheon.
[[Datei:St. Peter's Basilica (51188242904).jpg|miniatur|Via della Conciliazione]]
1922 hond d [[Faschismus|Faschiste]] mit em [[Marsch auf Rom|Marsch uff Rom]] d Macht ibernomme und de [[Benito Mussolini]] isch Minischterpräsident vo Italie worre. Under em Mussolini sind 1929 d Lateranverträge mit em Vatikan abgschlosse worre, wo de hittig Vatikanstaat (''Stato della Citta del Vaticano'') als Nochfolger vom Kirchestaat begründet hond.
Als Zoeche fer di sognenti Ussöhnung zwische de Faschiste und em Vatikan isch d Via della Conciliazione baut worre, e 50 Meter broeti Prachtstroß, wo direkt uff de Petersplatz zuelauft und wo mer e mittelalterlich Stadtviertel defir abgrisse het. I de 1930er Johre het de Mussolini e großi Paradestroß namens Via dei Fori Imperiali baue lo, wo di antike Kaiserfore zuedeckt het; i de neiere Ziit isch iberleit worre, ob mer selli Stroß wider abriiße soll, so daß mer d Kaiserfore uusgrabe und en archäologische Park druus mache keent. Wiiteri architektonischi Spure us de Mussoliniziit sind de Bahnhof [[Roma Termini]] (1930 iigweiht) und s Stadtvirtel EUR, wo d Weltuusstellung 1942 (''Esposizione Universale di Roma'') het solle stattfinde. Wegem [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] isch selli Weltuusstellung uusgfalle und s EUR-Viertel isch erscht noch 1950 fertig baut worre. Hit isch es de Sitz vo mehrere Minischterie und e beliebti Wohngegend mit vil Grüenaalage und ere guete Verkehrsaabindung a d Innestadt.
Noch de Befreiung vom Faschismus und em End vom [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] isch Italien sit 1946 wider e Republik mit de Hauptstadt Rom. Zum Vatikanstaat gheret nebed em Vatikan no e paar gleini Exklave wi d Lateranbasilika und di päpstlich Summerresidenz Castelgandolfo.
== Verkehr ==
Rom het zwei Flughäfe: de international ''Aeroporto Leonardo da Vinci'' z [[Fiumicino]] (28 km vom Stadtzentrum) und de gleinere ''Aeoroporto Pastine'' im Ortstoel Ciampino (15 km vom Stadtzentrum), wo vor allem Charter- und Billigfluglinie startet und landet. Vo Ciampino verkehrt en Liniebus zu de Endhaltestell vo de Metro-Linie A.
De Kopfbahnhof Roma Termini liit im Stadtzentrum und isch zugliich de Kreuzungspunkt vo de zwei Metro-Linie A und B. Im Stadtverkehr fahret vil Liniebusse und e paar Stroßebahnlinie. Rings um Rom giits en Autobahnring, wo under anderem d Autobahn A1 i Richtung [[Florenz]] devo abzweiget.
== Architektur ==
[[Datei:Apse of Santa Maria Maggiore.jpg|miniatur|Santa Maria Maggiore]]
=== Kirche ===
Rom isch s Zentrum vo de römisch-katholische [[Christentum|Chrischteheit]] und het mehreri hundert [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] im Stadtgebiet. Sibe devo geltet sit em Mittelalter als Hauptkirche, und dene Pilger, wo alli sibe am selbe Tag bsuechet, wird en Ablaß verschproche:
* San Pietro in Vaticano ([[Petersdom]]), baut im 4. Jh., Abriß und Neibau im 16. Jh.
* Santa Maria Maggiore, baut im 5. Jh., barocke Umbau im 18. Jh.
* San Lorenzo fuori le Mura, 4. Jh., Umbau im 13. Jh.
* Santa Croce in Gerusalemme, baut im 4. Jh., Neibau us em Johr 1144
* San Giovanni in Laterano (Lateranbasilika), baut im 4. Jh., Neibau im 10. Jh., Umbau 17. Jh.
* San Sebastiano ad Catacumbas, baut im 4. Jh., Umbau 1612
* [[San Paolo fuori le mura]], baut im 4. Jh., abbrennt 1823, Neibau im 19. Jh.
E gleini Uswahl vo wiitere interessante Kirche:
* Santa Maria in Cosmedin, 12. Jh., mit eme bsunders schöne Glocketurm. I de Vorhalle isch d Bocca della verità (Muul vo de Wooret), wo aageblich im e Lügner d Hand abbiißt, wenn er si innihebbt
* San Clemente, wo drei Heiligtümer iberenand liget: hittigi Kirche us em 12. Jh., drunder d Reschte von ere früechristliche Kirche us em 4. Jh. und ganz unne e heidnisch Mithräum
* San Giorgio in Velabro, 7. Jh., früemittelalterlichi Kirche, wo unterschidlichi antiki Säule als Spolie verbaut worre sind
* Santa Prassede, 5. Jh., mit Mosaike us em 9. Jh. im byzantinische Stil
* Santa Maria sopra Minerva, 12. Jh., oni vo de wenige gotische Kirche z Rom; vor der Kirche stoht de Bernini-Elefant mit em Obelisk
* Santa Maria in Trastevere, 12. Jh., mit Spolie (Säule) us de Caracallatherme und berühmte Mosaike i de Apsis
* San Stefano Rotondo, 11. Jh., oni vo de wenige Rundkirche
* Santa Maria degli Angeli, ehemaligs Frigidarium (Kaltwasserbad) vo de Diokletianstherme, im 16. Jh. vo Michelangelo zun ere Kirche umbaut
* Santa Maria della Vittoria, 17. Jh., mit Skulpture vo Bernini und Freske vo Domenichino
* Chiesa Nuova (S. Maria in Vallicella), 16. Jh., mit drei Altarbilder vom junge [[Peter Paul Rubens]]
* Santa Maria del Popolo, 13. Jh., mit Cappella Chigi vo [[Raffael]] und zwei Gemälde vo [[Caravaggio]]
=== Musee ===
[[Datei:Rom vatikan 2.jpg|miniatur|Halle i de Vatikanischi Musee]]
I de Vatikanische Musee hets oni vo de wertvollschte Kunschtsammlunge vo de Welt. Zu de Höhepunkte gheret:
* Stanze di Raffaello, Freske i de ehemalige päpstliche Privatwohnunge
* Sixtinischi Kapelle vo Michelangelo mit Schöpfungsgschichte und Jüngschtem Gericht
* Antikesammlung under anderem mit Laokoon-Gruppe, Augustus vo Prima Porta, [[Apollon|Apoll]] vo Belvedere
* Bibliotheca Apostolica Vaticana: ehemaligi Bibliothekssääle mit prächtige Wandmolereie
I de Peterskirche giits no s Museo del Tesoro di San Pietro (Schatzkammer) und e Krypta.
Im Umkreis vo de Piazza Navona liget s Museo Nazionale Romano, en Renaissancepalascht mit de Antikesammlung Ludovisi, s Museo Baracco, e privati Sammlung vo antike Skulpture, und s römisch Stadtmuseum Museo di Roma. Uff em Kapitol direkt am Forum Romanum liget di Kapitolinische Musee mit ere bedeutende Kunschtsammlung.
Im EUR-Viertel usserhalb vo de Innestadt isch s Museo della Civilta Romana. Dert hets under anderem e Stadtmodell im Maßstab 1:250, wo s antike Rom um 300. n. Chr. darstellt, und Gipsabgüsse vo de Reliefs a de Trajansäule.
[[Datei:Ruins-Rome.jpg|mini|s Forum Romanum, im Hindergrund Titusboge und Colosseum]]
=== Antiki Bauwärk ===
Zu de bekannteschte Bauwärk und Ruine us de römische Antike gheret:
* Forum Romanum, ehemaligs Stadtzentrum vom antike Rom
* [[Colosseum]], 80 n. Chr., Amphitheater fer 50.000 Zueschauer
* Ludus Magnus, ehemaligi Gladiatorekaserne nebed em Colosseum
* Triumphböge vo Titus (81 n. Chr.), Septimius Severus (203 n. Chr.), Konstantin (315 n. Chr.)
* Circus Maximus, antiki Rennbahn mit Platz fer 250.000 Zueschauer
* Säule vo de Kaiser Trajan und Marc Aurel mit umlaufende Bilderreliefs und Statue vom heilge Petrus und Paulus
* Caracallatherme, wiitläufigs Ruinegelände
* Diokletianstherme, hit Kirche S. Maria degli Angeli
* Pantheon, 2. Jh., de onzig vollständig erhaltene Kuppelbau us de Antiki
* Engelsburg, 2. Jh., ehemaligs Mausoleum fer de Kaiser Hadrian
* Tempel vom Portunus und vom Hercules Victor
* Cestius-Pyramide (erbaut 12 v. Chr. als Grabmal fer de Praetor Cestius)
* Porta San Paolo, Stadttor (um 270 n. Chr.)
* Via Appia Antica
* Servianischi Stadtmuur bim Bahnhof Termini
=== Brunne ===
[[Datei:PzzaFarneseFontana3.JPG|miniatur|Brunne uff de Piazza Farnese]]
Rom het zahlreichi kunschtvolli Brunne, zu de bekannteschte gheret:
* Fontana di Trevi, 18. Jh.
* Fontana dei Fiumi (Vierströmebrunne) uff de Piazza Navona, erbaut 1651 vo Bernini, wo di vier Flüsse [[Nil]], [[Donau]], [[Rio de la Plata]] und [[Ganges]] darstellt
* Mohrebrunne (17. Jh.) und Neptunbrunne (19. Jh.) uff de Piazza Navona
* Fontana della Barcaccia (17. Jh.) a de Spanische Treppe
* Fontana del Tritone und Fontana delle Api, beide 17. Jh.
* Fontana Paola, 17. Jh.
* Brunne uff de Piazza Farnese, 17. Jh., ehemaligi Granitbadewanne us de Caracallatherme
== Quelle ==
* Livius: ''Ab urbe condita.'' und ''Römische Geschichte'' (lat./dt.). Reclam 1986. ISBN 3-15-002031-X
* Tacitus: ''Annales'' (lat./dt.). Düsseldorf 2005. ISBN 3-7608-1645-2
== Sekundärliteratur ==
* Emil Nack, Wilhelm Wägner: ''Rom. Land und Volk der alten Römer.'' Wien 1956 (Nachdruck 1976)
* Herbert Rosendorfer: ''ADAC Reiseführer Rom.'' München 2005. ISBN 3-87003-620-6
== Weblink ==
* [http://www.comune.roma.it/ www.comune.roma.it - offizielli Websyte vo Rom]
* [http://www.roma-online.de e chline Reiseführer]
== Fuessnote ==
<references />
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[[Kategorie:Hauptstadt (Europa)]]
[[Kategorie:Römischi Gschicht]]
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Liste Alemannischer Wörterbücher
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SBVS
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Lischte vo alemannische Werterbiächer}}
Gleineri oder greßeri [[Dialekt|Dialäkt]]-[[Wörterbuch|Werterbiächer]] gits fer fascht jedi [[Alemannische Dialekte|alemannisch]] Gegend un fer viili Ortschafte. Verschiidini Werterbiächer hän numme e alemannische-[[Hochdeutsch|standardditsche]] Deil; bsunders in dr [[Schweiz|Schwiz]] hets sich aber iibirgeret, aü e gnapps standartditsch-alemannischs Verzeichnis z mache. So heißts im Bernditsche Werterbuech zum Biispiil: ''abreiben: abfiegge, abripse.'' Zum d gnau Bedittig un dr Brüch vu ''abfiegge'' usw. rüszbikumme, mueß mer dert noschlage. E standardditsch-alemannische Deil hilft allewäg bim e lebändige Brüch vum Werterbuech.
D alemannische Werterbiächer iberschniide sich zum große Deil – des heißt, in einem isch e großi Zahl vu Werter, wu aü im andere sin, aber halt in der speziälle Form, wu si in däm Ort oder in däre Gegned hän. Werter, wu großi Ähnligkeit mit eme standartspochlige Wort hän un licht zum verstoh sin, sin in viile alemannische Wertebiächer nit ufgnumme. Also z. B. ''liäb, tiäf, niä'' fähle in däne Werterbiächer, wel si üs standardditsch „lieb“, „tief“, „nie“ licht kenne abgleitet wäre un s glich beditte. Drgege isch ''Liächt'' ufgiährt, wels sich vum standardditsche „Licht“ untypisch unterscheidet. Dä Typ vu Werterbuech, wu numme bsunderi Werter vum e Dialäkt enthaltet un nit diä gmeinverständlige, het mer friähjer in dr [[Dialektologie|Dialäktologie]] «Idiotikon» gheiße, s bekanntescht isch s [[Schweizerisches Idiotikon|Schwizerisch Idiotikon]].
Viil gleini Werterbiächer bringe aü no zuesätzlig [[Grammatik|grammatischi]] Bemerkige oder heimatkundligi Informatione.
== Öschtriich ==
=== Voradelbärg ===
*''[[Vorarlbergisches Wörterbuch]] mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein'' Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, des Landes Vorarlberg und des Fürstentums Liechtenstein; bearb. von Leo Jutz. 2 Bde. Wien 1960. 1965.
* Hubert Allgäuer: ''Vorarlberger Mundartwörterbuch.'' 2 Bd., Wolfgang Neugebauer, Graz/Feldkirch 2008 (Schriften der Vorarlberger Landesbibliothek 17).
* Hubert Allgäuer: ''Mundartwörterbuch Großes Walsertal. Ausdrücke und Redensarten.'' Feldkirch 2021.
* Walter Baur: ''Lustenauer Fremdwörterbuch.'' 2003.
* Manfred Dönz: ''Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli.'' 2001.
* Tiburt Fritz: ''Kleinwalsertaler Mundartwörterbuch. Der Wortschatz einer Vorarlberger Walsergemeinde.'' Gesammelt und bearbeitet von Tiburt Fritz, Werner Drechsel und Karl Kessler. Mittelberg 1995.
* [[Eugen Gabriel]]: ''Die Dornbirner Mundart.'' Stadt Dornbirn, Stadtarchiv, Dornbirn 1997 (Dornbirner Schriften 24).
* Albert Oswald: ''Bsundrig sin mir – aber net so anderscht.'' Frastanz 2025
* ''Wörter die aus der Gisinger Mundart verschwunden sind.'' Frick 1950.
=== Bezirk Raete (Tirol) ===
* Hans Moser: ''Das Radio Tirol Wörterbuch der Tiroler Mundarten.'' Haymon Verlag 2013.
* [[Josef Schatz (Germanist)|Josef Schatz]]: ''Wörterbuch der Tiroler Mundarten.'' Innsbruck 1955-1956.
== Schwiiz ==
* ''[[Schweizerisches Idiotikon]]. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache.'' Gesammelt auf Veranstaltung der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolkes. Herausgegeben mit Unterstützung des Bundes und der Kantone. Begonnen von Friedrich Staub und Ludwig Tobler und fortgesetzt unter der Leitung von Albert Bachmann, Otto Gröger, Hans Wanner, Peter Dalcher, Peter Ott, Hans-Peter Schifferle, Hans Bickel und Christoph Landolt. Band 1 ff. Huber, Frauenfeld 1881 ff. bzw. Schwabe, Basel 2012 ff.
* Christine Eggenberg: ''Schwiizertüütsch - das Deutsch der Eidgenossen.'' Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How Taschenbuch. Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Bielefeld 2018. {{#isbn:978-3-8317-6543-3}}
* Martin Müller: ''Amedisli. Frau und Mann im Schweizerdeutschen. Eine Wörtersammlung.'' Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2002.
* [[Franz Joseph Stalder]]: ''Versuch eines schweizerischen Idiotikon, mit etymologischen Bemerkungen untermischt.'' 2 Bände. Basel und Aarau 1806/1812, [http://archive.org/stream/versucheinessch01stalgoog#page/n7/mode/2up Digitalisat von Band 1], [http://archive.org/stream/versucheinessch00unkngoog#page/n5/mode/2up Digitalisat von Band 2].
** ''Schweizerisches Idiotikon, mit etymologischen Bemerkungen untermischt. Samt einem Anhange der Taufnamen'' (= ''Reihe Sprachlandschaft.'' Band 14). Hrsg. von Niklaus Bigler. Aarau 1994, {{#isbn:3-7941-3651-9}} (1832 abgschlossnigi erwytereti Fassig vo dèm obedraa).
=== Innerschwiiz ===
* [[Felix Aschwanden]], [[Walter Clauss]]: ''Urner Mundart-Wörterbuch.'' Altdorf 1982. – Felix Aschwanden: ''Neues Urner Mundartwörterbuch.'' Altdorf 2013 (= [[Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemeinverständlicher Darstellung]], Band 8).
* Felix Aschwanden: ''Landschaft zwischen Wildi und Zäämi.'' Altdorf 1994 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 13).
* Hans Bossard, [[Peter Dalcher]]: ''Zuger Mundartbuch.'' Schweizer Spiegel Verlag, Zürich 1962 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 4).
* Alois Gwerder: ''„flätt – hüntsch – sauft.“ Mundart-Wörterbuch (Muotatal).'' Schwyz 2001. [URL: http://dialekt.muotathal.ch/]
* Claudio Hüppi: ''Soorser Wöörterbüechli.'' Hitzkirch 1999 ([https://www.soorser-wöörter.ch/pdf/Soorser-Woerterbueechli_web.pdf PDF]).
* [[Karl Imfeld (Pfarrer)|Karl Imfeld]]: ''Obwaldner Mundart-Wörterbuch.'' Brunner, Kriens 2000. – Uberschaffeti Niiwuisgaab: Karl Imfeld: ''Obwaldner Mundart Wörterbuch<!-- sic -->.'' bildfluss-Verlag, Altdorf 2020, {{#isbn:978-3-9524501-5-4}}.
* Walter R. Kälin: ''Einsiedler Wörterbuch.'' Kulturverein Chärnehus Einsiedeln, Einsiedeln 2007 (Schriften des Kulturvereins Chärnehus Einsiedeln 34).
* Ernst Niederberger: ''Nidwaldner Mundart-Wörterbuch.'' 2. Aufl. Ed. Odermatt, Dallenwil 2001.
* Josef Röösli-Balmer: ''Wimmer so redt.'' Separatdruck aus ''Blätter für Heimatkunde aus dem Entlebuch'' Jg. 66, Verl. Druckerei Schüpfheim, Schüpfheim 2001, 2. Auflage DSAG 2015.
=== Bärn/Friburg/Oberaargau/Soledurn ===
* Jakob Aellig, Christian Bärtschi: ''Adelbodetütsch.'' 2., erw. Aufl. Margret und Jakob Aellig, Adelboden 2002.
* Armin Bratschi, [[Rudolf Trüb]]: ''Simmentaler Wortschatz. Wörterbuch der Mundart des Simmentals (Berner Oberland).'' Thun 1991 (= Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemeinverständlicher Darstellung, Band 12).
* Samuel Brawand: ''Weischt was d seischd? Grindelwaldtytsch. Besondere Ausdrücke unserer Mundart.'' 2., erw. Aufl. Heimatvereinigung, Grindelwald 1988.
* Leo Buchs: ''Jaundeutsches Wörterbuch: Mundartwörterbuch der Gemeinde Jaun/FR.'' Fotos von Aldo Ellena. Deutschfreiburger Heimatkundeverein, Freiburg 2014 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen Bd. XVI), {{#isbn:978-3-9523711-3-8}}.
* [[Otto von Greyerz]], [[Ruth Bietenhard]]: ''Berndeutsches Wörterbuch für die heutige Mundart zwischen Burgdorf, Lyss und Thun.'' Bern 1976 (siterhär wyteri Uflage).
* Ruth und Albert von Grünigen, Heidi und Ruben Frutschi, Fritz Müllener: ''Saanetütsch. E Sammlig va Mundartsätzlene u -wörtlene u däru Bedütig us em Saaneland vo früejer bis hüt.'' 2. Auflage. Müller Medien, Gstaad 2020, {{#isbn:978-3-907041-73-4}}.
* Markus Husy: ''As nüüt eso. Es Wörterbuech für d Mundart vom soledurnische Gäu. Meh als 3000 Wörter und Wändige.'' Knapp-Verlag, Olten 2009, {{#isbn:9783905848229}}. En Noodraag un Ergänzige gits [https://markushusy.wordpress.com/gaeuer-woerterbuch/ doo].
* [[Maria Lauber]]: ''Frutigdeutsche Wörter und Redensarten.'' Frutigen 1984.
* Gustav Ritschard: ''Bödellitüütsch. Wörterbuch mit Bildern aus dem Volksleben. Volkssprache der Geminden Böningen, Interlaken, Matten Unterseen und Wilderswil.'' Unterseen 1983 (Buchreihe des Fördervereins für das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg 2).
* Helene Schild-Michel: ''Brienzerdeutsches Wörterbuch. Mundartwörterbuch des Brienzerbezirks.'' Helene Schild-Michel und Walter Boss, unter Mitarbeit von Marianne Boss. Hrsg. mit Unterstützung der Gemeinde Brienz. Brienz 2006.
* [[Christian Schmutz]], [[Walter Haas]]: ''Senslerdeutsches Wörterbuch. Mundartwörterbuch des Sensebezirks im Kanton Freiburg mit Einschluss der Stadt Freiburg und der Pfarrei Gurmels.'' Unter Mithilfe von Ingrid Hove Seewer und Barbara Bättig. Paulusverlag, Freiburg/Schweiz 2000 (Deutschfreiburger Beiträge zur Heimatkunde 65). Überarbeitete 4. Auflage: Le Cric, Marly 2022.
=== Wallis ===
* Werner Bellwald unter Mitarbeit von Hans Kalbermatten und Ignaz Bellwald: ''Dikki Suppa: Ein Dialektwörterbuch aus dem Lötschental (Wallis).'' ''Buchstabe A. 220 Wörter.'' Eigenverlag, Blatten 2020. – ''Buchstabe B1.'' ''242 Wörter, Orte und Geschichten.'' Eigenverlag, Blatten 2025.
* Alois Grichting: ''Wallissertitschi Weerter.'' Rotten-Verlag, Visp 1998. – Neuauflage in 2 Bänden, Mengis, Visp 2023.
* Werner Imseng: Saaser Titsch. 1000 Wörter Saaser Mundart/Schriftdeutsch. Rotten-Verlag, Brig 1976.
* Georg Julen: ''Wörterbuch der Zermatter Mundart.'' 2. Aufl. HotälliVerlag, Zermatt 1989.
* Volmar Schmid: Kleines Walliser Wörterbuch. Gebäude. Wir Walser, Brig 2003.
* Fides Zimmermann-Heinzmann: ''Die Mundart von Visperterminen wie sie im Jahr 2000 von der älteren Generation gesprochen wurde.'' Bearb. und hrsg. von P. E. Heinzmann. Als Spiralbuch: Visperterminen 2000 ([http://www.heida.ch/index.php?title=Home online]). Als gebundenes Buch: [Visperterminen] 2025.
=== Walser (Graubündä) ===
* [Arbeitsgruppe]: ''Oovnrtüütsch. Wörter und Geschichten aus dem Avers.'' Von Theodor ‹Tetli› Fümm-Heinz, Marie ‹Marieli› Loi-Veraguth, Anna ‹Annali› Klucker-Kunfermann, Anton ‹Tuni› Heinz-Dorta, Dorli Menn, Rudolf Veraguth-Künzler, Maria Grazia Knaus-Loi, Thomas Gadmer. Walservereinigung Graubünden, Davos 2024.
* [Arbeitsgruppe]: ''Prättigauer Mundartwörterbuch.'' Redaktion: Jakob Casal. Schiers 1991. – 3., überarbeitete und erweiterte Auflage unter dem Titel: ''Prättigauer Dialekt. Wörter'' bzw. ''Geschichten;'' hrsg. von der Kulturkommission des Regionalverbands Pro Prättigau; Redaktion Luzius Thöny, [[Marietta Kobald]], Lukretia Sonderegger. Küblis 2014.
* [[Valentin Bühler]]: ''Davos in seinem Walserdialekt. Ein Beitrag zur Kenntniß dieses Hochthals und zum schweizerischen Idiotikon.'' 3 Teil und es Suppl. [Sälbschtverlag], Heidelberg 1870–1886.
* Maria Ettlin-Janka: ''Inschi Sprààch ds Obarsàxar Titsch.'' Obersaxer Wörtersammlung Stans 1995.
* Hans Peter Gansner: ''Herrschäftler Mundart-Wörterbuch. Malans/Jenins, Maienfeld/Fläsch.'' 3. Auflage Kultur- und Museumsverein Herrschaft, 1999.
* [[Erika Hössli]]: ''Äs Ääli. Lexikon der sterbenden Wörter.'' Walservereinigung Graubünden, Chur 2007.
* Christian Lorez-Brunold, Tilly Lorez-Brunold: ''Rheinwalder Mundartwörterbuch. Der Wortschatz einer Bündner Walsermundart.'' Terra-Grischuna-Buchverlag, Chur 1987 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 11).
* Gemeinde Malix: ''Wortschatz, Flurnamenverzeichnis und Flurnamenkarte.'' Gemeinde Malix, Malix 2006.
* Martin Schmid, Gaudenz Issler: ''Davoserdeutsches Wörterbuch. Der Wortschatz einer Bündner Walsermundart.'' Chur 1972. <small>Mit eme churze grammatische Iberblick vum Rudolf Trüb: ''Merkmale der Davoser Mundart.''</small>
* [[Martin Tschumpert]]: ''Versuch eines bündnerischen Idiotikon, zugleich ein Beirag zur Darstellung der mittelhochdeutschen Sprache und der Culturgeschichte von Graubünden.'' (unvollständig). Senti, Chur 1880–1896.
* Ruedi Vieli: ''Valserdeutsch.'' Hrsg. von der Kulturstiftung Vals. Verlag Desertina, Chur 2009, {{#isbn:9783856373672}}.
=== Oschtschwiiz ===
* Röbi Brunner: ''Hoo, aseweg! Wörter, Ausdrücke, Redensarten im Obertoggenburg.'' Neu St. Johann 2007.
* Sepp Dietrich: ''Ä Arvel Wüssenswärts und Interessants vu Vilters.'' Mels 2019.
* Elisabeth und Burkhard Eggenberger-Peter: ''Buchserwörter.'' BoD, Norderstedt 2024.
* Hans Eggenberger, Ruedi Schäpper: ''Grabser Brögge. Ausdrücke in Mundart.'' Buchs 2003.
* Eugen Imholz: ''Räässe Chääs vom Chääser Holeschtää. Dialektwörter aus Bütschwil.'' [Ohne Ort 2025].
* Erni Keller: ''Saleschter Dialäkt. Ausdrücke und Redewendungen aus der Zeit von 1930–1950.'' [Ermatingen 2012]. 2. Aufl., hg. von Urs Keller. [ohne Ort] 2025 (leider unsorgfeltig gmachet und ooni Ybezuug von ere vil bessere Version vo 2023).
* Kulturkommission der Gemeinde Sevelen (Hrsg.): ''Idiotikon (Mundartwörterbuch): Seveler Mundart.'' Sevelen 1996.
* Sylvia Kniebs-Brühwiler: ''Vättnr-Tütsch. Vättnr-Tialäggt wie früandr ana 40gi-50gi.'' 2 Teile. Eigenverlag, Vättis 2023.
* [[Wendel Langenegger]]: ''Im Rintl dahoam: Rheintaler Wörterbuch (unter besonderer Berücksichtigung der Mundarten von Kriessern).'' Jona 2001.
* Wendel Langenegger: ''A Hampfla Rintlerspröch. Rheintaler Redensarten und Sprichwörter.'' Jona 1997.
* Eugen Loher, Herbert Markovits: ''Dialektwörter aus Montlingen, Eichenwies und Umgebung. Familien- und Personenübernamen aus Montlingen und Eichenwies.'' Hrsg. vom Verkehrsverein Montlingen-Eichenwies. 2. Auflage mit vielen Ergänzungen. Markovits, Montlingen 1993.
* Joe Manser: ''Innerrhoder Dialekt. Mundartwörter und Redewendungen aus Appenzell Innerrhoden.'' Druckerei Appenzeller Volksfreund, Appenzell 2001. 4., erweiterte Aufl. 2008 (Innerrhoder Schriften 9).
* Herbert Markovits: ''444 Mundartwörter aus Widnau.'' Hrsg. von der Raiffeisenbank Mittelrheintal. [Widnau 2017].
* Emmi Mühlemann-Messmer: ''Was duu nüd sääscht! Eine Sammlung von Wörtern, Ausdrücken und Redensarten aus der Sprache des Appenzeller Hinterlandes.'' Schläpfer, Herisau 1990.
* Susan Osterwalder-Brändle: ''Hoppsanggale.'' Oberuzwil 2017.
* Arnold Peter: ''Mundart im Stammertal. Eine Sammlung alter, oft bereits verschwundener Wörter und Redensarten.'' Teaterverlag Elgg, Belp 2008.
* Placidus Plattner: ''Bündnerisches Idiotikon.'' Manuskript. Prag 1857. [http://download.burgenverein-untervaz.ch/downloads/dorfgeschichte/1857-B%C3%BCndnerisches%20Idiotikon.pdf Abschrift (online)].
* Alfred Richli, Heinz Gallmann, Marianne Benz u. a.: ''Schaffhauser Mundartwörterbuch.'' Schaffhausen 2003 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 15).
* [[Stefan Sonderegger]], Thomas Gadmer: ''Appenzeller Sprachbuch. Der Appenzeller Dialekt in seiner Vielfalt.'' Auf Veranlassung der Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft und mit Unterstützung einer Sprachkommission erarbeitet von Stefan Sonderegger und Thomas Gadmer. Hrsg. von den Erziehungsdirektionen der Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden. Appenzell 1999.
* Gebhard Karl Stähli: ''Wörterbuch des Flumser Dialektes.'' Sarganserländische Buchdruckerei AG, Mels/Flums 1976.
* [[Titus Tobler]]: ''Appenzellischer Sprachschatz.'' von Orell, Füßli und Compagnie, Zürich 1837.
* [[Martin Tschumpert]]: ''Versuch eines bündnerischen Idiotikon, zugleich ein Beirag zur Darstellung der mittelhochdeutschen Sprache und der Culturgeschichte von Graubünden.'' Unvollständig. Senti, Chur 1880–1896.
* Verein Glarner Mundartwörterbuch (Hrsg.): ''Glarner Mundartwörterbuch. Mit einer Einleitung zum Glarner Dialekt, Redewendungen, Personennamen und Register.'' Illustrationen von Steve Nann. Baeschlin, Glarus 2024 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 17).
=== Basel ===
* Fridolin (i. e. [[Robert Balthasar Christ]]): ''e Baseldytsch-Sammlig.'' 5. Aufl., Basel 1983.
* Ernst Meister: ''Baaseldytsch – Deutsch.'' Friedrich Reinhardt AG, Basel 2009.
* Hans Peter Muster, Beatrice Bürkli Flaig: ''Baselbieter Wörterbuch.'' Christoph-Merian-Verlag, Basel 2001 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 14).
* [[Gustav Adolf Seiler (Philologe)|Gustav Adolf Seiler]]: ''Die Basler Mundart. Ein grammatisch-lexikalischer Betrag zum schweizerdeutschen Idiotikon, zugleich ein Wörterbuch für Schule und Haus.'' Detloff, Basel 1879; umveränderete Naadruck: Sändig Reprint, Wiesbaden 1970.
* [[Johann Jacob Spreng]]: ''Idioticon Rauracum oder Baseldeutsches Wörterbuch von 1768. Edition der Handschrift AA I 3 der Universitätsbibliothek Basel.'' Useggää vom Heinrich Löffler. Schwabe, Basel 2014.
* [[Rudolf Suter]]: ''Baseldeutsch-Wörterbuch.'' Basel 1984. 2. Auflage, Christoph Merian Verlag, Basel 1995 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 9).
* [[Markus Gasser (1966)|Markus Gasser]], [[Annelies Häcki Buhofer]], Lorenz Hofer: ''Neues Baseldeutsch Wörterbuch.'' Christoph Merian Verlag 2010, {{#isbn:978-3-85616-502-4}}.
=== Züri/Aargau ===
* [[Walter Bigler]]: ''Sägs einfach soo we deeer de Schnabu gwachse n esch. E Hampfele Wöörter ond Uusdröck vo geschter ond höt. Berner Aargauer Mundartwörterbuch aus der Region Südwest-Aargau.'' [Aigeverlag], Oftringen 2012.
* Domenico Blass: ''Züri-Slängikon. Neus Gschmeus!'' Illustriert von Andrea Caprez. Wörterseh, Lachen 2023. [Grundlaag isch d Publikazioon von 1989 im ''Bonus 24,'' wo dänn ständig wyter uuspoue woorden isch.]
* Heinz Gallmann: ''Zürichdeutsches Wörterbuch.'' NZZ Libro, Zürich 2009 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 3), {{#isbn:978-3-03823-555-2}}. <small>Basiert uf em Wöörterbuech vom Wäber und em Bächtold, lueg une.</small>
* [[Fritz Herdi]]: ''Limmatblüten: Vo Abblettere bis Zwibackfräsi – ein Gassenwörterbuch.'' 1. unzensurierte Ausg. Huber, Frauenfeld 2001.
* [[Jakob Hunziker]]: ''Aargauer Wörterbuch in der Lautform der Leerauer Mundart. Im Auftrage der Kantonalkonferenz verfasst von J. Hunziker.'' Sauerländer, Aarau 1877; Noodruck Sändig Reprint Verlag, Vaduz 1989. [https://www.hunziker2020.ch/ hunziker2020.ch.]
* Ernst Matter: ''Mundart. Schproochmümpfeli us eusere Gäget. Von der Mundart des Suhrentals.'' Schöftland 1998.
* [[Heinrich Meng (Lehrer)|Heinrich Meng]]: ''Mundartwörterbuch der Landschaft Baden im Aargau – nach Sachgruppen.'' Baden 1986 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 10).
* [[Viktor Schobinger]]: ''züritüütsche grundwortschatz. di nöötigschte wörter.'' 2 Bde. Züri 2010.
* Viktor Schobinger: ''züritüütschi wortfamilie.'' 3. Bd. Schobinger-Verlag, Züri 2011.
* Viktor Schobinger: ''wien men au cha säge. züriitüütsches sinoniim-wörterbuech.'' 2. Bd. Schobinger-Verlag, Züri 2013.
* Viktor Schobinger: ''Züritüütschi wùùrzle. Etimoloogisches wörterbuech. Zwäite versuech.'' Züri 2023. Zwäiti, verbessereti uuflaag. 3 Bänd. Züri 2025.
* [[Albert Weber]], [[Jacques M. Bächtold]]: ''Zürichdeutsches Wörterbuch.'' 3. Auflage, Rohr, Zürich 1983 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 3).
== Dytschland ==
=== Oberbade ===
* ''[[Badisches Wörterbuch]],'' begonnen von Ernst Ochs, weitergeführt von Karl Friedrich Müller, Gerhard W. Baur, Rudolf Post und Tobias Streck, Walter de Gruyter Verlag, Berlin/München/Boston (bzw. 1925–1999 [[Verlag Moritz Schauenburg|Moritz Schauenburg Verlag]], Lahr/Schwarzwald und 2000–2012 R. Oldenbourg Verlag, München).
* Alfred Allgeier: ''Bi is im Zweidelerlond.'' Biederbach 2010.
* Anna Bader: ''Wiä m’r z’Goldschier babbled.'' Rüsgäber: Ortsverwaltung Kehl-Goldscheuer, 1998.
* [[Hubert Baum]]: ''Alemannisches Taschenwörtebuch für Baden.'' Freiburg 1972. (Siterhär e baar Uflage).
* Renate Baumann: ''Bühlertäler Dialekt. Wörterbuch mit 1.500 Schlagwörtern.'' Bühlertal 1994
* Rosa Bayer: ''Wie mer om Saschbach schwätze duet. Kleines Mundartwörterbuch von Aase bis Zwuggel.'' Achern 1993. – 2. Uflag Sasbach 2004.
* [[Winfried Bertsch]]: ''Des geht uf ke Kuehhutt. Werder un Gschichtle in alemannischer Mundart von s Schmiddhaase Winfried.'' Lichtenau 2006.
* Hemann Braunstein: ''Der Dialekt des Dorfes Schutterwald (Ortenaukreis). Grammatik und Wortschatz.'' Schutterwald (Eigeverlag) 1978.
* [[Philipp Brucker]]: ''Hänner’s verstande? Lohrerditsch von aba bis Zwuckili.'' Lahr 1991
* David Depenau: ''Die Ortsnecknamen in Stadt und Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden. Von Gelfiessler, Käschdeigel und Schdaffelschnatzer.'' Verlag Regionalkultur, Heidelberg 2003.
* Otto Ertel, Rainer Wollenschneider: ''Raschdadderisch 2. Ein Wörterbuch mit einem Blick zurück.'' Rastatt 1988.
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[[Issime|Eischeme]]
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[[Alagna Valsesia|Im Land]]
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== Lueg au ==
* [[Alemannische Sprachatlanten]]
* [[Alemannische Großwörterbücher]]
* [[Alemannische Grammatiken]]
== Weblink ==
=== Schwyz ===
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[[Kategorie:Werterbuech]]
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Lischte]]
[[Kategorie:Mundartkultur]]
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2026-07-08T16:19:40Z
Freigut
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wikitext
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{{DISPLAYTITLE:Lischte vo alemannische Werterbiächer}}
Gleineri oder greßeri [[Dialekt|Dialäkt]]-[[Wörterbuch|Werterbiächer]] gits fer fascht jedi [[Alemannische Dialekte|alemannisch]] Gegend un fer viili Ortschafte. Verschiidini Werterbiächer hän numme e alemannische-[[Hochdeutsch|standardditsche]] Deil; bsunders in dr [[Schweiz|Schwiz]] hets sich aber iibirgeret, aü e gnapps standartditsch-alemannischs Verzeichnis z mache. So heißts im Bernditsche Werterbuech zum Biispiil: ''abreiben: abfiegge, abripse.'' Zum d gnau Bedittig un dr Brüch vu ''abfiegge'' usw. rüszbikumme, mueß mer dert noschlage. E standardditsch-alemannische Deil hilft allewäg bim e lebändige Brüch vum Werterbuech.
D alemannische Werterbiächer iberschniide sich zum große Deil – des heißt, in einem isch e großi Zahl vu Werter, wu aü im andere sin, aber halt in der speziälle Form, wu si in däm Ort oder in däre Gegned hän. Werter, wu großi Ähnligkeit mit eme standartspochlige Wort hän un licht zum verstoh sin, sin in viile alemannische Wertebiächer nit ufgnumme. Also z. B. ''liäb, tiäf, niä'' fähle in däne Werterbiächer, wel si üs standardditsch „lieb“, „tief“, „nie“ licht kenne abgleitet wäre un s glich beditte. Drgege isch ''Liächt'' ufgiährt, wels sich vum standardditsche „Licht“ untypisch unterscheidet. Dä Typ vu Werterbuech, wu numme bsunderi Werter vum e Dialäkt enthaltet un nit diä gmeinverständlige, het mer friähjer in dr [[Dialektologie|Dialäktologie]] «Idiotikon» gheiße, s bekanntescht isch s [[Schweizerisches Idiotikon|Schwizerisch Idiotikon]].
Viil gleini Werterbiächer bringe aü no zuesätzlig [[Grammatik|grammatischi]] Bemerkige oder heimatkundligi Informatione.
== Öschtriich ==
=== Voradelbärg ===
*''[[Vorarlbergisches Wörterbuch]] mit Einschluss des Fürstentums Liechtenstein'' Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, des Landes Vorarlberg und des Fürstentums Liechtenstein; bearb. von Leo Jutz. 2 Bde. Wien 1960. 1965.
* Hubert Allgäuer: ''Vorarlberger Mundartwörterbuch.'' 2 Bd., Wolfgang Neugebauer, Graz/Feldkirch 2008 (Schriften der Vorarlberger Landesbibliothek 17).
* Hubert Allgäuer: ''Mundartwörterbuch Großes Walsertal. Ausdrücke und Redensarten.'' Feldkirch 2021.
* Walter Baur: ''Lustenauer Fremdwörterbuch.'' 2003.
* Manfred Dönz: ''Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli.'' 2001.
* Tiburt Fritz: ''Kleinwalsertaler Mundartwörterbuch. Der Wortschatz einer Vorarlberger Walsergemeinde.'' Gesammelt und bearbeitet von Tiburt Fritz, Werner Drechsel und Karl Kessler. Mittelberg 1995.
* [[Eugen Gabriel]]: ''Die Dornbirner Mundart.'' Stadt Dornbirn, Stadtarchiv, Dornbirn 1997 (Dornbirner Schriften 24).
* Albert Oswald: ''Bsundrig sin mir – aber net so anderscht.'' Frastanz 2025
* ''Wörter die aus der Gisinger Mundart verschwunden sind.'' Frick 1950.
=== Bezirk Raete (Tirol) ===
* Hans Moser: ''Das Radio Tirol Wörterbuch der Tiroler Mundarten.'' Haymon Verlag 2013.
* [[Josef Schatz (Germanist)|Josef Schatz]]: ''Wörterbuch der Tiroler Mundarten.'' Innsbruck 1955-1956.
== Schwiiz ==
* ''[[Schweizerisches Idiotikon]]. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache.'' Gesammelt auf Veranstaltung der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolkes. Herausgegeben mit Unterstützung des Bundes und der Kantone. Begonnen von Friedrich Staub und Ludwig Tobler und fortgesetzt unter der Leitung von Albert Bachmann, Otto Gröger, Hans Wanner, Peter Dalcher, Peter Ott, Hans-Peter Schifferle, Hans Bickel und Christoph Landolt. Band 1 ff. Huber, Frauenfeld 1881 ff. bzw. Schwabe, Basel 2012 ff.
* Christine Eggenberg: ''Schwiizertüütsch - das Deutsch der Eidgenossen.'' Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How Taschenbuch. Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Bielefeld 2018. {{#isbn:978-3-8317-6543-3}}
* Martin Müller: ''Amedisli. Frau und Mann im Schweizerdeutschen. Eine Wörtersammlung.'' Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2002.
* [[Franz Joseph Stalder]]: ''Versuch eines schweizerischen Idiotikon, mit etymologischen Bemerkungen untermischt.'' 2 Bände. Basel und Aarau 1806/1812, [http://archive.org/stream/versucheinessch01stalgoog#page/n7/mode/2up Digitalisat von Band 1], [http://archive.org/stream/versucheinessch00unkngoog#page/n5/mode/2up Digitalisat von Band 2].
** ''Schweizerisches Idiotikon, mit etymologischen Bemerkungen untermischt. Samt einem Anhange der Taufnamen'' (= ''Reihe Sprachlandschaft.'' Band 14). Hrsg. von Niklaus Bigler. Aarau 1994, {{#isbn:3-7941-3651-9}} (1832 abgschlossnigi erwytereti Fassig vo dèm obedraa).
=== Innerschwiiz ===
* [[Felix Aschwanden]], [[Walter Clauss]]: ''Urner Mundart-Wörterbuch.'' Altdorf 1982. – Felix Aschwanden: ''Neues Urner Mundartwörterbuch.'' Altdorf 2013 (= [[Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemeinverständlicher Darstellung]], Band 8).
* Felix Aschwanden: ''Landschaft zwischen Wildi und Zäämi.'' Altdorf 1994 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 13).
* Hans Bossard, [[Peter Dalcher]]: ''Zuger Mundartbuch.'' Schweizer Spiegel Verlag, Zürich 1962 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 4).
* Alois Gwerder: ''„flätt – hüntsch – sauft.“ Mundart-Wörterbuch (Muotatal).'' Schwyz 2001. [URL: http://dialekt.muotathal.ch/]
* Claudio Hüppi: ''Soorser Wöörterbüechli.'' Hitzkirch 1999 ([https://www.soorser-wöörter.ch/pdf/Soorser-Woerterbueechli_web.pdf PDF]).
* [[Karl Imfeld (Pfarrer)|Karl Imfeld]]: ''Obwaldner Mundart-Wörterbuch.'' Brunner, Kriens 2000. – Uberschaffeti Niiwuisgaab: Karl Imfeld: ''Obwaldner Mundart Wörterbuch<!-- sic -->.'' bildfluss-Verlag, Altdorf 2020, {{#isbn:978-3-9524501-5-4}}.
* Walter R. Kälin: ''Einsiedler Wörterbuch.'' Kulturverein Chärnehus Einsiedeln, Einsiedeln 2007 (Schriften des Kulturvereins Chärnehus Einsiedeln 34).
* Ernst Niederberger: ''Nidwaldner Mundart-Wörterbuch.'' 2. Aufl. Ed. Odermatt, Dallenwil 2001.
* Josef Röösli-Balmer: ''Wimmer so redt.'' Separatdruck aus ''Blätter für Heimatkunde aus dem Entlebuch'' Jg. 66, Verl. Druckerei Schüpfheim, Schüpfheim 2001, 2. Auflage DSAG 2015.
=== Bärn/Friburg/Oberaargau/Soledurn ===
* Jakob Aellig, Christian Bärtschi: ''Adelbodetütsch.'' 2., erw. Aufl. Margret und Jakob Aellig, Adelboden 2002.
* Armin Bratschi, [[Rudolf Trüb]]: ''Simmentaler Wortschatz. Wörterbuch der Mundart des Simmentals (Berner Oberland).'' Thun 1991 (= Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen in allgemeinverständlicher Darstellung, Band 12).
* Samuel Brawand: ''Weischt was d seischd? Grindelwaldtytsch. Besondere Ausdrücke unserer Mundart.'' 2., erw. Aufl. Heimatvereinigung, Grindelwald 1988.
* Leo Buchs: ''Jaundeutsches Wörterbuch: Mundartwörterbuch der Gemeinde Jaun/FR.'' Fotos von Aldo Ellena. Deutschfreiburger Heimatkundeverein, Freiburg 2014 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen Bd. XVI), {{#isbn:978-3-9523711-3-8}}.
* [[Otto von Greyerz]], [[Ruth Bietenhard]]: ''Berndeutsches Wörterbuch für die heutige Mundart zwischen Burgdorf, Lyss und Thun.'' Bern 1976 (siterhär wyteri Uflage).
* Ruth und Albert von Grünigen, Heidi und Ruben Frutschi, Fritz Müllener: ''Saanetütsch. E Sammlig va Mundartsätzlene u -wörtlene u däru Bedütig us em Saaneland vo früejer bis hüt.'' 2. Auflage. Müller Medien, Gstaad 2020, {{#isbn:978-3-907041-73-4}}.
* Markus Husy: ''As nüüt eso. Es Wörterbuech für d Mundart vom soledurnische Gäu. Meh als 3000 Wörter und Wändige.'' Knapp-Verlag, Olten 2009, {{#isbn:9783905848229}}. En Noodraag un Ergänzige gits [https://markushusy.wordpress.com/gaeuer-woerterbuch/ doo].
* [[Maria Lauber]]: ''Frutigdeutsche Wörter und Redensarten.'' Frutigen 1984.
* Gustav Ritschard: ''Bödellitüütsch. Wörterbuch mit Bildern aus dem Volksleben. Volkssprache der Geminden Böningen, Interlaken, Matten Unterseen und Wilderswil.'' Unterseen 1983 (Buchreihe des Fördervereins für das Schweizerische Freilichtmuseum Ballenberg 2).
* Helene Schild-Michel: ''Brienzerdeutsches Wörterbuch. Mundartwörterbuch des Brienzerbezirks.'' Helene Schild-Michel und Walter Boss, unter Mitarbeit von Marianne Boss. Hrsg. mit Unterstützung der Gemeinde Brienz. Brienz 2006.
* [[Christian Schmutz]], [[Walter Haas]]: ''Senslerdeutsches Wörterbuch. Mundartwörterbuch des Sensebezirks im Kanton Freiburg mit Einschluss der Stadt Freiburg und der Pfarrei Gurmels.'' Unter Mithilfe von Ingrid Hove Seewer und Barbara Bättig. Paulusverlag, Freiburg/Schweiz 2000 (Deutschfreiburger Beiträge zur Heimatkunde 65). Überarbeitete 4. Auflage: Le Cric, Marly 2022.
=== Wallis ===
* Werner Bellwald unter Mitarbeit von Hans Kalbermatten und Ignaz Bellwald: ''Dikki Suppa: Ein Dialektwörterbuch aus dem Lötschental (Wallis).'' ''Buchstabe A. 220 Wörter.'' Eigenverlag, Blatten 2020. – ''Buchstabe B1.'' ''242 Wörter, Orte und Geschichten.'' Eigenverlag, Blatten 2025.
* Alois Grichting: ''Wallissertitschi Weerter.'' Rotten-Verlag, Visp 1998. – Neuauflage in 2 Bänden, Mengis, Visp 2023.
* Werner Imseng: ''Saaser Titsch. 1000 Wörter Saaser Mundart/Schriftdeutsch.'' Rotten-Verlag, Brig 1976.
* Georg Julen: ''Wörterbuch der Zermatter Mundart.'' 2. Aufl. HotälliVerlag, Zermatt 1989.
* Volmar Schmid: ''Kleines Walliser Wörterbuch. Gebäude.'' Wir Walser, Brig 2003.
* Fides Zimmermann-Heinzmann: ''Die Mundart von Visperterminen wie sie im Jahr 2000 von der älteren Generation gesprochen wurde.'' Bearb. und hrsg. von P. E. Heinzmann. Als Spiralbuch: Visperterminen 2000 ([http://www.heida.ch/index.php?title=Home online]). Als gebundenes Buch: [Visperterminen] 2025.
=== Walser (Graubündä) ===
* [Arbeitsgruppe]: ''Oovnrtüütsch. Wörter und Geschichten aus dem Avers.'' Von Theodor ‹Tetli› Fümm-Heinz, Marie ‹Marieli› Loi-Veraguth, Anna ‹Annali› Klucker-Kunfermann, Anton ‹Tuni› Heinz-Dorta, Dorli Menn, Rudolf Veraguth-Künzler, Maria Grazia Knaus-Loi, Thomas Gadmer. Walservereinigung Graubünden, Davos 2024.
* [Arbeitsgruppe]: ''Prättigauer Mundartwörterbuch.'' Redaktion: Jakob Casal. Schiers 1991. – 3., überarbeitete und erweiterte Auflage unter dem Titel: ''Prättigauer Dialekt. Wörter'' bzw. ''Geschichten;'' hrsg. von der Kulturkommission des Regionalverbands Pro Prättigau; Redaktion Luzius Thöny, [[Marietta Kobald]], Lukretia Sonderegger. Küblis 2014.
* [[Valentin Bühler]]: ''Davos in seinem Walserdialekt. Ein Beitrag zur Kenntniß dieses Hochthals und zum schweizerischen Idiotikon.'' 3 Teil und es Suppl. [Sälbschtverlag], Heidelberg 1870–1886.
* Maria Ettlin-Janka: ''Inschi Sprààch ds Obarsàxar Titsch.'' Obersaxer Wörtersammlung Stans 1995.
* Hans Peter Gansner: ''Herrschäftler Mundart-Wörterbuch. Malans/Jenins, Maienfeld/Fläsch.'' 3. Auflage Kultur- und Museumsverein Herrschaft, 1999.
* [[Erika Hössli]]: ''Äs Ääli. Lexikon der sterbenden Wörter.'' Walservereinigung Graubünden, Chur 2007.
* Christian Lorez-Brunold, Tilly Lorez-Brunold: ''Rheinwalder Mundartwörterbuch. Der Wortschatz einer Bündner Walsermundart.'' Terra-Grischuna-Buchverlag, Chur 1987 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 11).
* Gemeinde Malix: ''Wortschatz, Flurnamenverzeichnis und Flurnamenkarte.'' Gemeinde Malix, Malix 2006.
* Martin Schmid, Gaudenz Issler: ''Davoserdeutsches Wörterbuch. Der Wortschatz einer Bündner Walsermundart.'' Chur 1972. <small>Mit eme churze grammatische Iberblick vum Rudolf Trüb: ''Merkmale der Davoser Mundart.''</small>
* [[Martin Tschumpert]]: ''Versuch eines bündnerischen Idiotikon, zugleich ein Beirag zur Darstellung der mittelhochdeutschen Sprache und der Culturgeschichte von Graubünden.'' (unvollständig). Senti, Chur 1880–1896.
* Ruedi Vieli: ''Valserdeutsch.'' Hrsg. von der Kulturstiftung Vals. Verlag Desertina, Chur 2009, {{#isbn:9783856373672}}.
=== Oschtschwiiz ===
* Röbi Brunner: ''Hoo, aseweg! Wörter, Ausdrücke, Redensarten im Obertoggenburg.'' Neu St. Johann 2007.
* Sepp Dietrich: ''Ä Arvel Wüssenswärts und Interessants vu Vilters.'' Mels 2019.
* Elisabeth und Burkhard Eggenberger-Peter: ''Buchserwörter.'' BoD, Norderstedt 2024.
* Hans Eggenberger, Ruedi Schäpper: ''Grabser Brögge. Ausdrücke in Mundart.'' Buchs 2003.
* Eugen Imholz: ''Räässe Chääs vom Chääser Holeschtää. Dialektwörter aus Bütschwil.'' [Ohne Ort 2025].
* Erni Keller: ''Saleschter Dialäkt. Ausdrücke und Redewendungen aus der Zeit von 1930–1950.'' [Ermatingen 2012]. 2. Aufl., hg. von Urs Keller. [ohne Ort] 2025 (leider unsorgfeltig gmachet und ooni Ybezuug von ere vil bessere Version vo 2023).
* Kulturkommission der Gemeinde Sevelen (Hrsg.): ''Idiotikon (Mundartwörterbuch): Seveler Mundart.'' Sevelen 1996.
* Sylvia Kniebs-Brühwiler: ''Vättnr-Tütsch. Vättnr-Tialäggt wie früandr ana 40gi-50gi.'' 2 Teile. Eigenverlag, Vättis 2023.
* [[Wendel Langenegger]]: ''Im Rintl dahoam: Rheintaler Wörterbuch (unter besonderer Berücksichtigung der Mundarten von Kriessern).'' Jona 2001.
* Wendel Langenegger: ''A Hampfla Rintlerspröch. Rheintaler Redensarten und Sprichwörter.'' Jona 1997.
* Eugen Loher, Herbert Markovits: ''Dialektwörter aus Montlingen, Eichenwies und Umgebung. Familien- und Personenübernamen aus Montlingen und Eichenwies.'' Hrsg. vom Verkehrsverein Montlingen-Eichenwies. 2. Auflage mit vielen Ergänzungen. Markovits, Montlingen 1993.
* Joe Manser: ''Innerrhoder Dialekt. Mundartwörter und Redewendungen aus Appenzell Innerrhoden.'' Druckerei Appenzeller Volksfreund, Appenzell 2001. 4., erweiterte Aufl. 2008 (Innerrhoder Schriften 9).
* Herbert Markovits: ''444 Mundartwörter aus Widnau.'' Hrsg. von der Raiffeisenbank Mittelrheintal. [Widnau 2017].
* Emmi Mühlemann-Messmer: ''Was duu nüd sääscht! Eine Sammlung von Wörtern, Ausdrücken und Redensarten aus der Sprache des Appenzeller Hinterlandes.'' Schläpfer, Herisau 1990.
* Susan Osterwalder-Brändle: ''Hoppsanggale.'' Oberuzwil 2017.
* Arnold Peter: ''Mundart im Stammertal. Eine Sammlung alter, oft bereits verschwundener Wörter und Redensarten.'' Teaterverlag Elgg, Belp 2008.
* Placidus Plattner: ''Bündnerisches Idiotikon.'' Manuskript. Prag 1857. [http://download.burgenverein-untervaz.ch/downloads/dorfgeschichte/1857-B%C3%BCndnerisches%20Idiotikon.pdf Abschrift (online)].
* Alfred Richli, Heinz Gallmann, Marianne Benz u. a.: ''Schaffhauser Mundartwörterbuch.'' Schaffhausen 2003 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 15).
* [[Stefan Sonderegger]], Thomas Gadmer: ''Appenzeller Sprachbuch. Der Appenzeller Dialekt in seiner Vielfalt.'' Auf Veranlassung der Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft und mit Unterstützung einer Sprachkommission erarbeitet von Stefan Sonderegger und Thomas Gadmer. Hrsg. von den Erziehungsdirektionen der Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden. Appenzell 1999.
* Gebhard Karl Stähli: ''Wörterbuch des Flumser Dialektes.'' Sarganserländische Buchdruckerei AG, Mels/Flums 1976.
* [[Titus Tobler]]: ''Appenzellischer Sprachschatz.'' von Orell, Füßli und Compagnie, Zürich 1837.
* [[Martin Tschumpert]]: ''Versuch eines bündnerischen Idiotikon, zugleich ein Beirag zur Darstellung der mittelhochdeutschen Sprache und der Culturgeschichte von Graubünden.'' Unvollständig. Senti, Chur 1880–1896.
* Verein Glarner Mundartwörterbuch (Hrsg.): ''Glarner Mundartwörterbuch. Mit einer Einleitung zum Glarner Dialekt, Redewendungen, Personennamen und Register.'' Illustrationen von Steve Nann. Baeschlin, Glarus 2024 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 17).
=== Basel ===
* Fridolin (i. e. [[Robert Balthasar Christ]]): ''e Baseldytsch-Sammlig.'' 5. Aufl., Basel 1983.
* Ernst Meister: ''Baaseldytsch – Deutsch.'' Friedrich Reinhardt AG, Basel 2009.
* Hans Peter Muster, Beatrice Bürkli Flaig: ''Baselbieter Wörterbuch.'' Christoph-Merian-Verlag, Basel 2001 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 14).
* [[Gustav Adolf Seiler (Philologe)|Gustav Adolf Seiler]]: ''Die Basler Mundart. Ein grammatisch-lexikalischer Betrag zum schweizerdeutschen Idiotikon, zugleich ein Wörterbuch für Schule und Haus.'' Detloff, Basel 1879; umveränderete Naadruck: Sändig Reprint, Wiesbaden 1970.
* [[Johann Jacob Spreng]]: ''Idioticon Rauracum oder Baseldeutsches Wörterbuch von 1768. Edition der Handschrift AA I 3 der Universitätsbibliothek Basel.'' Useggää vom Heinrich Löffler. Schwabe, Basel 2014.
* [[Rudolf Suter]]: ''Baseldeutsch-Wörterbuch.'' Basel 1984. 2. Auflage, Christoph Merian Verlag, Basel 1995 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 9).
* [[Markus Gasser (1966)|Markus Gasser]], [[Annelies Häcki Buhofer]], Lorenz Hofer: ''Neues Baseldeutsch Wörterbuch.'' Christoph Merian Verlag 2010, {{#isbn:978-3-85616-502-4}}.
=== Züri/Aargau ===
* [[Walter Bigler]]: ''Sägs einfach soo we deeer de Schnabu gwachse n esch. E Hampfele Wöörter ond Uusdröck vo geschter ond höt. Berner Aargauer Mundartwörterbuch aus der Region Südwest-Aargau.'' [Aigeverlag], Oftringen 2012.
* Domenico Blass: ''Züri-Slängikon. Neus Gschmeus!'' Illustriert von Andrea Caprez. Wörterseh, Lachen 2023. [Grundlaag isch d Publikazioon von 1989 im ''Bonus 24,'' wo dänn ständig wyter uuspoue woorden isch.]
* Heinz Gallmann: ''Zürichdeutsches Wörterbuch.'' NZZ Libro, Zürich 2009 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 3), {{#isbn:978-3-03823-555-2}}. <small>Basiert uf em Wöörterbuech vom Wäber und em Bächtold, lueg une.</small>
* [[Fritz Herdi]]: ''Limmatblüten: Vo Abblettere bis Zwibackfräsi – ein Gassenwörterbuch.'' 1. unzensurierte Ausg. Huber, Frauenfeld 2001.
* [[Jakob Hunziker]]: ''Aargauer Wörterbuch in der Lautform der Leerauer Mundart. Im Auftrage der Kantonalkonferenz verfasst von J. Hunziker.'' Sauerländer, Aarau 1877; Noodruck Sändig Reprint Verlag, Vaduz 1989. [https://www.hunziker2020.ch/ hunziker2020.ch.]
* Ernst Matter: ''Mundart. Schproochmümpfeli us eusere Gäget. Von der Mundart des Suhrentals.'' Schöftland 1998.
* [[Heinrich Meng (Lehrer)|Heinrich Meng]]: ''Mundartwörterbuch der Landschaft Baden im Aargau – nach Sachgruppen.'' Baden 1986 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 10).
* [[Viktor Schobinger]]: ''züritüütsche grundwortschatz. di nöötigschte wörter.'' 2 Bde. Züri 2010.
* Viktor Schobinger: ''züritüütschi wortfamilie.'' 3. Bd. Schobinger-Verlag, Züri 2011.
* Viktor Schobinger: ''wien men au cha säge. züriitüütsches sinoniim-wörterbuech.'' 2. Bd. Schobinger-Verlag, Züri 2013.
* Viktor Schobinger: ''Züritüütschi wùùrzle. Etimoloogisches wörterbuech. Zwäite versuech.'' Züri 2023. Zwäiti, verbessereti uuflaag. 3 Bänd. Züri 2025.
* [[Albert Weber]], [[Jacques M. Bächtold]]: ''Zürichdeutsches Wörterbuch.'' 3. Auflage, Rohr, Zürich 1983 (Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 3).
== Dytschland ==
=== Oberbade ===
* ''[[Badisches Wörterbuch]],'' begonnen von Ernst Ochs, weitergeführt von Karl Friedrich Müller, Gerhard W. Baur, Rudolf Post und Tobias Streck, Walter de Gruyter Verlag, Berlin/München/Boston (bzw. 1925–1999 [[Verlag Moritz Schauenburg|Moritz Schauenburg Verlag]], Lahr/Schwarzwald und 2000–2012 R. Oldenbourg Verlag, München).
* Alfred Allgeier: ''Bi is im Zweidelerlond.'' Biederbach 2010.
* Anna Bader: ''Wiä m’r z’Goldschier babbled.'' Rüsgäber: Ortsverwaltung Kehl-Goldscheuer, 1998.
* [[Hubert Baum]]: ''Alemannisches Taschenwörtebuch für Baden.'' Freiburg 1972. (Siterhär e baar Uflage).
* Renate Baumann: ''Bühlertäler Dialekt. Wörterbuch mit 1.500 Schlagwörtern.'' Bühlertal 1994
* Rosa Bayer: ''Wie mer om Saschbach schwätze duet. Kleines Mundartwörterbuch von Aase bis Zwuggel.'' Achern 1993. – 2. Uflag Sasbach 2004.
* [[Winfried Bertsch]]: ''Des geht uf ke Kuehhutt. Werder un Gschichtle in alemannischer Mundart von s Schmiddhaase Winfried.'' Lichtenau 2006.
* Hemann Braunstein: ''Der Dialekt des Dorfes Schutterwald (Ortenaukreis). Grammatik und Wortschatz.'' Schutterwald (Eigeverlag) 1978.
* [[Philipp Brucker]]: ''Hänner’s verstande? Lohrerditsch von aba bis Zwuckili.'' Lahr 1991
* David Depenau: ''Die Ortsnecknamen in Stadt und Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden. Von Gelfiessler, Käschdeigel und Schdaffelschnatzer.'' Verlag Regionalkultur, Heidelberg 2003.
* Otto Ertel, Rainer Wollenschneider: ''Raschdadderisch 2. Ein Wörterbuch mit einem Blick zurück.'' Rastatt 1988.
* Oskar Fleig: ''Alemannisches Wörterbuch der Raumschaft Triberg mit Redensarten – wiè mr um Dribärg rum schwäzd, un wa mr so kurz un bindig säid; von Einheimischen zsgef. von Oskar Fleig.'' Bd. I Triberg 1980, Bd. II Triberg 1983.
* Karl Haas: ''Me schwätzt mitenand Villingerisch. Wörtersammlung in Villinger Mundart gesammelt von K. H.'' Villingen 2006.
* Paul Hetzel: ''Freistetter Wörter und Redensarten gesammelt von P. H.'' Hrsg. vom Historischen Verein für Mittelbaden. Rheinau 2007.
* Bruno Jäger: ''Der alemannische Dialekt von Kappel-Grafenhausen. Wörtersammlung für Einwohner und solche, welche es werden wollen.'' Kappel-Grafenhausen 2006.
* Hermann Kramer: ''Alemannisches Mundartwörterbuch.'' Hrsg. vom Heimatverein Gutmadingen. 2., korrigierte Auflage Göttert, Diepenau 2009.
* Wilhelm Kusterer: ''Halbseggeldeutsch on Dachtraufschwäbisch. Ein Dialektwörterbuch um Pforzheim.'' Engelsbrand 1987.
* Philipp Lenz: ''Beiträge zu einem Wörterbuch der badischen Mundarten mit besonderer Berücksichtigung Mittelbadens.'' In: Ortenau 1/2 (1910/11), S. 164-176.
* Günther Lorenz: ''Sinzemerisch – Niederalemannisches Wörterbuch auf der Grundlage des Sinzheimer Dialekts.'' Sinzheim 2005
* Fritz Meier: ''„I woddigt awer ni(e)t, ass i soddigt ebbis g’sait hoa!.“ Freiämter Wörterbuch.'' Freiamt 1995.
* Othmar Meisinger: ''Volkswörter und Volkslieder aus dem Wiesentale.'' J. Bielefelds Verlag, Freiburg i. Br. 1907.
* Anton Müller: ''Freiburger Mundart-ABC.'' 4. Aufl., Freiburg 1992.
* [[Adolf Pfrengle]]: ''ds Harte, usse am Rii – Hartheimer Wortschatz.'' Hartheim 2001.
* [[Rudolf Post]], [[Friedel Scheer-Nahor]]: ''Alemannisches Wörterbuch für Baden.'' G. Braun Buchverlag, Karlsruhe 2010, {{#isbn:978-3-7650-8534-5}}.
* Lucian Reich: ''Baarer Idiotikon.'' [Hs., um 1895]
* Karl Rittler: ''Bietigheimer Wörterbuch. Die Mundart an der fränkisch-alemannischen Sprachgrenze, mit Kinderreimen, Redensarten, allerlei Geschichten, Liedern, Necknamen und einem Mundartvergleich.'' Bietigheim 1991.
* Franz Ruf: ''Ottersdorfer Mundartwörterbuch.'' Rastatt-Ottersdorf 1994.
* [[Bruno Schäuble]]: ''Wäärerdütsch – Mundart in Wehr.'' Drey-Verlag, Gutach 2002.
* [[Angelika Ehret|Angelika Schmider]], Kurt Kussi, Thomas Kopp: ''Unsere Mundart.'' Bd. I „Mainsch de monsch mi?“ Verlag „Schwarzwälder Post“, Zell a. H. 1983, Bd. II „Hättsch mi au gärn?“ Verlag „Schwarzwälder Post“, Zell a. H. 1988 <small>(Wortschatz, Trextbrobe un Heimatkundligs üs Nordrach, Oberharmersbach un Zell am Harmersbach)</small>.
* [[Emil Schwendemann]]: ''Ortenauer Wortschatz. Ein Bezeichnungswörterbuch in der Mundart von Ettenheim-Münchweier. Lahr 1992. 2 Tle.
* Emil Schwendemann: ''Ortenauer Wortschatz. Ergänzungen zum Wörterbuch in der Mundart von Ettenheim-Münchweier. Masch, vervielf. Murg 1993.
* Emil Schwendemann: ''Ortenauer Wortschatz. Ein Wörterbuch in der Mundart von Ettenheim-Münchweier. Dritter Teil. Masch, vervielf. Murg 1993.
* ''So schwädsè mer in Sandèrgè. Band I.'' Hrsg. vom Dialektstammtisch und vom Verein für Heimatgeschichte St. Georgen, St. Georgen 2004. 155 S.
* ''So schwädsè mèr in Sandèrgè. Band II.'' Hrsg. vom Dialektstammtisch und vom Verein für Heimatgeschichte St. Georgen, St. Georgen. Todt Druck+Medien GmbH & CoKG 2009. 88 S.
* ''So schwädsè mèr in Sandèrgè. Band III.'' Hrsg. vom Dialektstammtisch und vom Verein für Heimatgeschichte St. Georgen, St. Georgen. printwold.com GmbH 2019. 67 S.
* Christa Strobel: ''D’ Brigädäler verleret ‘s schwätzä.'' Brigachtal 2010
* [[Jürgen Sutter]]: ''[[Opfinger Wörterbuch]].'' Schillinger Verlag, Freiburg i. Br. 2008.
* Wagner: ''Das Helmlinger Wörterbuch.'' Helmlingen 1995.
* A. Wasmer, A.: ''Wortbestand der Mundart von Oberweier (Amt Rastatt).'' In: Zeitschrift für deutsche Mundarten 10 (1915), S. 333-396; 11 (1916), S. 209-288, 305-350.
* Gotthard Wunsch: ''Wörterbuch vom Murgtal. Was i saarè will – Wiè mir schwätzè.'' Heimatverein „Unsere Heimat“ und „Murgtal-Museum“ Bermersbach (Hrsg.) 1996.
* Ernst Wursthorn: ''Wie D’Waldemer schwätze. Waldauer Mundart – früher und heute – eine Sammlung von Ernst Wursthorn.'' In: Weber, Klaus: Waldau. Dorf-, Höfe und Häuserchronik. Waldau 2006, S. 159–195
=== Bodesee ===
* Peter Auer, Karl Joos: ''Kleiner Seealemannischer Wortschatz gehoben auf Konstanzer Grund.'' Konstanz 1988, {{#isbn:3-922305-34-2}}.
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=== Schwobeland ===
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* Paul Beck: ''Anfänge eines oberschwäbischen Idiotikons.'' In: Korr.bll. d. Vereins f. Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwaben 2 (1877), S. 31–32, 70–72, 84–86.
* Helmut Binder: ''Ein schwäbisches Wörterbuch. Abdackla bis Zwetschgaxälz.'' 2003.
* Anton Birlinger: ''Wörterbüchlein zum Volkstümlichen aus Schwaben.'' Freiburg i. Br. 1862.
* Anton Birlinger: ''Schwäbisch-Augsburgisches Wörterbuch.'' Sändig, Wiesbaden 1968. Unveränderter Neudruck nach der Ausgabe von 1864.
* Wolfgang Brenneisen: ''heidanei!'' Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach 2011.
* Michael Richard Buck: ''Die Mundart von Ertingen.'' 1868. [Hs.]
* [[Franz Georg Brustgi]]: ''Kleines Schwäbisches Wörterbuch. Aus Volksmund und Dichtung in traditioneller und neuer Schreibweise.'' Reutlingen 1986.
* Ferdinand Dietlein: ''Von Aftrmikta bis Zibeba. Marktoberdorfer Dialektwörterbuch aus Lutterschach.'' Förderverein mundART Allgäu e. V. 2019.
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* Hermann Epplen (Hrsg.): ''Über 1900 mundartliche Ausdrücke aus Obergünzburg und seiner Umgebung.'' Marktgemeinde Obergünzburg/Allgäu, Obergünzburg 1974
* Karl Erbe: ''Der schwäbische Wortschatz. Eine mundartliche Untersuchung. Festschrift der 10. Hauptversammlung des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins […] gewidmet […].'' Stuttgart 1897.
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* ''Langenscheidt Schwäbisch ist (k)eine Kunst. So haben Sie Kunstwerke noch nie gesehen – vom Adamsepfl bis zu den Zaia.'' Pons, Stuttgart 2022. {{#isbn:978-3-12-514445-3}}
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* Brigitte Schwarz: ''Mueters Moul ond Vaters Riesl. Schwäbisches Wörterbuch aus Ettringen und seiner Umgebung.'' Neuburg-Edelstetten 1995.
* Christoph Sonntag: ''Langenscheidt. Schwäbisch für Anfänger - Der humorvolle Sprachführer für Schwäbisch-Fans.'' Pons, Stuttgart 2018. {{#isbn:978-3-468-73937-8}}
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=== Allgai ===
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* Anton Herz: ''Ostallgäuer Mundart.'' 2009
* Artur Jall: ''Allgäuer Wörterbüchle von A - Z.'' Altusried 2008.
* Johannes Rinderle: ''Das Allgäuer Wörterbuch. «Wie hääb es ju?»'' 2. erweiterte Auflage, Verlag für Heimatpflege Kempten im Heimatbund Allgäu, Kempten 2014
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== Elsàss ==
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* Serge Kornmann: ''Elsässisch-frànzeesches un frànzeesch-elsässisches Miniwerterbüech – Mini-dictionnaire alsacien-français & français-alsacien,'' erschiine 2004.
* [[Raymond Matzen]]: ''Dictionnaire trilingue des gros mots alsaciens: dialecte, français, allemand; cartes géolinguistiques et index (Elsässisches Schimpf- und Fluchwörterbuch).'' Le Verger, Illkirch-Graffenstaden (Bas-Rhin) 2000.
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* Raymond Matzen: ''Anthologie des expressions d’Alsace. Équivalents français, traductions et explications.'' Rivages, Paris 1989.
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** Zweita un vermehrta Uflàg: Mulhouse 2012. 120 700 Wärter un Üssdreck, {{#isbn:978-2-36702-003-7}}.
* Henri Rünneburger: ''Dictionnaire alsacien-francais.'' 3 Bände. Baar-Verlag, Hamburg 2021 {{#isbn:978-3-935536-19-6}} (Beiträge zur Lexikographie und Namenforschung 10).
* Hugues Walter: ''1000 échantillons du vocabulaire Alsacien.'' Mulhouse 1974.
* Raoul Weiss: ''Elsässisch - die Sprache der Alemannen.'' Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How Taschenbuch. Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Bielefeld, 2020 (Kauderwelsch 116)
== Südwalser ==
* Elisabetta Fazzini, Costanza Cigni: ''Vocabolario comparativo dei dialetti Walser in Italia.'' Bd. 1–6. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2004. 2012. 2015. 2017. 2020. 2022 (Alemannica 1. 5. 6. 7. 9. 10).
[[Bosco/Gurin|Gurin]]
* [[Emily Gerstner-Hirzel]]: ''Aus der Mundart von Gurin. Wörterbuch der Substantive von Bosco Gurin. Voci del dialetto di Bosco Gurin. Vocabulario dei sostantivi di Bosco Gurin.'' Gesellschaft Walserhaus Gurin, Bosco Gurin 2014.
[[Gressoney|Greschonei]]
* ''Greschòneytitsch. Vocabolario Italiano – Titsch.'' Centro Studi e Cultura Walser della Valle d’Aosta / Walser Kulturzentrum, Gressoney St-Jean (Aostatal) 1988.
* ''Greschoneytitsch. Wörterbuch Titsch – Deutsch – Italiano.'' Centro Studi e Cultura Walser della Valle d’Aosta / Walser Kulturzentrum, Gressoney St-Jean (Aostatal) 1988.
* Livio Gaeta, Caterina Saracco, Raffaele Cioffi: ''Greschòneytitsch. Nuovo dizionario titsch – italiano / tedesco.'' Edizioni dell’Orso, Alessandrio 2024 (Minoranze Alpine 2).
* [[Peter Zürrer]]: ''Wörterbuch der Mundart von Gressoney. Mit einer Einführung in die Sprachsituation und einem grammatischen Abriss.'' Frauenfeld, Huber 1982 ([[Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung]] 24).
[[Issime|Eischeme]]
* ''D’ Eischemtöitschu. Vocabolario Italiano – Töitschu.'' Centro Studi e Cultura Walser della Valle d’Aosta / Walser Kulturzentrum, Gressoney St-Jean (Aosta) 1988.
* ''D’ Eischemtöitschu. Vocabolario Töitschu – Italiano.'' Centro Studi e Cultura Walser della Valle d’Aosta / Walser Kulturzentrum, Gressoney St-Jean (Aosta) 1998.
[[Alagna Valsesia|Im Land]]
* Sergio Maria Gilardino: ''I Walser e la loro lingua. Dal grande nord alle alpi. Dizionario della lingua walser di Alagna Valsesia.'' Zeisciu, Alagna Valsesia, 2008.
* [[Giovanni Giordani]]: ''La colonia tedesca di Alagna-Valsesia e il suo dialetto.'' 2. Aufl. Varallo Sesia 1927 (spöter nohdruckt; 1. Uflag 1891).
[[Formazza|Pomatt]]
* ''Chlis Werterböch Pomattertitsch – Italienisch „di altu Wärchi in Tälli“.'' Walserverein Pomatt Bd. 1 1992, Bd. 2 1995.
* ''Pumatter Tietsch. Ds Kschrift un die Erst Werter. Il Tedesco di Formazza. La Scrittura e le Prime Parole.'' IFREP, Roma 1989.
* [[Pio Scilligo]]: ''Pumattertietsch Werterbeuch. Vocabolario Formazzino-Tedesco-Italiano e Italiano-Formazzino-Tedesco / Pumattertietsch-Waeltsch-Tietsch und Waeltsch-Pumattertietsch-Tietsch.'' IFREP, Roma 1993.
[[Rimella|Remmallju]]
* ''Ts Remmaljertittschu. Vocabolario Italiano – Tittschu.'' Centro Studi Walser – Rimella. Tipografia di Borgosesia, Borgosesia s.a.s, 1995.
* ''Ts Remmaljertittschu. Vocabolario Tittschu – Italiano.'' Centro Studi Walser – Rimella. Tipografia di Borgosesia, Borgosesia s.a.s, 2005.
== Lueg au ==
* [[Alemannische Sprachatlanten]]
* [[Alemannische Großwörterbücher]]
* [[Alemannische Grammatiken]]
== Weblink ==
=== Schwyz ===
* [http://www.heida.ch/index.php?title=Home Weerterbüöch va Tärbinu]
* [http://www.edimuster.ch/baernduetsch/woerterbuechli.htm Es bärndütsches Wörterbüechli]
* [https://web.archive.org/web/20020925211923/http://www.geocities.com/kurtjost/woerterbuch.htm Bärndütsches Wörterbuech]
* [http://www.berndeutsch.ch/web/ Bärndütsch-Lexikon]
* [https://web.archive.org/web/20081001065326/http://www.chaernehus.ch/schriften/EinsiedlerWoerterbuch.pdf Walter R. Kälin ''Einsiedler Wörterbuch'']
* [http://linth.net/regional/mundart/ Dialektwörter aus dem Linthgebiet]
* [http://gaby-paul.freepage.de/woerterbu.htm Züritüütsch]
* [https://web.archive.org/web/20080517064628/http://zuri.net/slang Züri Slängikon]
* [https://web.archive.org/web/20090227022133/http://www.dialektwoerter.ch/ Dialektwörter.ch] vum Beat Nussbaumer
* [http://www.aargauerzeitung.ch/unterhaltung/buch-buehne-kunst/mundartwoerter-schaetze-aus-dem-aargau-4073925 Mundartwörter – Schätze aus dem Aargau], [http://www.aargauerzeitung.ch/unterhaltung/buch-buehne-kunst/von-aabaendle-ueber-aaheulig-bis-hueuetze-3975571], [http://www.aargauerzeitung.ch/unterhaltung/buch-buehne-kunst/von-i-saenkel-stelle-ueber-pfnuesel-bis-pruegel-3981582], [http://www.aargauerzeitung.ch/unterhaltung/buch-buehne-kunst/von-raeaebebabbe-ueber-schmoetzli-bis-zwaengere-3981870]
* [https://web.archive.org/web/20160703174003/http://www.diepoldsau.ch/de/portrait/dialekt/woerterbuch/ Tippìlzouar ùnd Schmeattar Wörterbuach]
* [http://dialekt.muotathal.ch/ flätt hüntsch sauft, das Muotathaler Wörterbuch mit 11'833 Begriffen]
=== Dytschland ===
* [https://web.archive.org/web/20180909234447/http://heimatverein.vereine-wyhl.de/html/woerterbuch.html Die Wyhler Dialektausdrucksammlung] vum Hermann Müßle, [[Wyhl am Kaiserstuhl|Wyhl]]
* [http://www.dein-allgaeu.de/regionen/regionen_woerterbuch_a.html Allgaier Werterbuech]
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* [http://www.familie-wimmer.com/orte/o03/o03wb/ Herbert Mader "Westallgäuer Wörterbuch"]
* [http://inghuimische.drhuim.de/inhalt/woerterbuch Dialekt-Werterbuech vu Oberschtdorf]
* [http://hausen.pcom.de/kultur_bildung/olschowka/w%C3%B6bu_schrd_alem_start.htm Dialekt-Werterbuech] vu [[Hausen im Wiesental|Huuse im Wiisedaal]]
* [https://web.archive.org/web/20090307034847/http://www.wutach.org/alemannisch.htm Dialekt-Werterbuech] vu [[Ewattingen|Ewattinge]]
* [http://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Miszellen/Alemannisch.html ’s Bescht un Schenscht vum Hegau-Alemannisch] (Hegau)
* [http://www.liebenswertes-todtnauberg.de/eip/pages/alemannisch-woerterbuch.php Wörterbuch Alemannisch – Hochdeutsch] (Todtnauberg)
* [https://web.archive.org/web/20120124122936/http://home.arcor.de/xp7631ul/wallburg.htm Wörterbuch von Wallburg] ([[Ettenheim|Ättene-Wallburg]])
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* [https://www.schwaebisch-englisch.de/con/voc.html Vocabulary Swabian – English] uf dr Syte [http://www.schwaebisch-englisch.de/ Swabian into English]
* [https://web.archive.org/web/20100714055937/http://www.undinger.de/dictionairle/ Dicionairle]: Interaktives Schwäbisches Wörterbuch
* [http://www.bemol.de/schwaeb/html/home.html Sulgener Wortschätzle]
* [http://neigugger.de/ Schwäbisches Lexikon aus Reischdâ]
* [https://www.alemannische-seiten.de/alemannisch.php Alemannisches Wörterbuch (Südbaden)] vum Marcus Hafner
=== Elsass ===
* [http://www.olcalsace.org/fr/lexiques-francais-alsacien/lexiques-francais-alsacien.html Gleini elsässischi Werterbiächli zu verschidene Theme as PDF]
* [https://web.archive.org/web/20081101072234/http://pagesperso-orange.fr/culture.alsace/dictionnaire_alsacien.htm André Nisslé "Wärterbuach vum franzeescha zum elsassischa un vum elsassischa zum franzeescha"]
* [http://woerterbuchnetz.de/ElsWB/ Wörterbuchnetz - Elsässisch]
=== Öschtrych ===
* [https://www.lustenau.at/de/leben-in-lustenau/lustenau-portrait/mundart-lustenau/lustenauer-mundartdatei Luschtnouer Mundartdatei]
* [http://muntafu.unlimiweb.at/MU/Startsieta.html Wörterbuach met Muntafuner Dialäkt-Usdröck]
* [http://neu.stemmschnur.at/waelder-woerterbuch/ Wälder-Wörterbuch]
* [https://mundartlexikon.dornbirn.at/ Dornbirner Mundart-Lexikon]
[[Kategorie:Werterbuech]]
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Lischte]]
[[Kategorie:Mundartkultur]]
q8bw892i54awkc824q4qwy7jkzv0qbe
Steinach (Ortenaukreis)
0
9483
1086442
1047638
2026-07-08T13:05:08Z
Holder
491
1086442
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Schdaine}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland niederalemannisch (Kreis)
| Name = Schdaine
| Name_amtlich = Steinach
| Wappen = DEU Steinach COA.svg
| Breitengrad = 48/18/16
| Längengrad = 08/03/22
| Lageplan = Steinach in OG.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Freiburg|Friiburig]]
| Kreis = Ortenaukreis
| Kreisalem = Ortenaugrais
| Höhe = 205
| Fläche = 33.33
| PLZ = 77790
| Vorwahl = 07832
| Kfz = OG
| Gemeindeschlüssel = 08317129
| NUTS = DE181
| Straße = Kirchstraße 4
| Website = [https://www.steinach.de/ www.steinach.de]
| Bürgermeister = Nicolai Bischler (CDU)
}}
'''Schdaine''' (dt. ''Steinach'') isch e Gmai im [[Ortenaukreis|Ortenaugrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberg]].
== Geografii ==
Schdaine leit im [[Kinzig (Schwarzwald)|Kinzigdal]] im [[Mittlerer Schwarzwald|mittlere Schwarzwald]] zwische 200 un 600 Meter Hechi. Dr Bann bstoht us 37,8 % Landwirtschaftsflechi, 53,5 % Wald, 7,2 % Sidlungsflechi un 1,6 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
D Gmai grenzt im Norde on [[Biberach (Baden)|Biibere]] un d Schtadt [[Zell am Harmersbach|Zell]], im Oschte on d Schtadt [[Haslach im Kinzigtal|Haasle]], im Side on [[Hofstetten (Baden)|Hofschtette]] un im Weschte ons [[Schuttertal|Schudderdaal]].
=== Gliedrung ===
Zue dr Gmai ghert nebe Schdaine noch dr Ortsdail Welscheschdaine (dt. ''Welschensteinach'').
Zue Schdaine ghere s glichnamig Dorf, d Wiiler Bocksbach, Hinterbach, Lachen, Niederbach, Oberbach, Sarach, Schwenden un Stricker(höfe), dr Gmaidail Krafzig, dr Zinke Einet, d Heef Bolinsberg (Bellisberg), Dochbach (Mittel, Ober un Unter), Runzengraben un Wanglig un d Wohnblätze Artenberg, Eichlesmatt, Großmatt un Im Leh. Zue dr ehmolige Gmai Welscheschdaine ghere d Derfer Obertal un Untertal un d Heef Birlinsbach, Klettner, Langbrunnen un Mühlsbach.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg'' Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 334–336</ref>
{|
|[[Datei:Wappen Welschensteinach.png|80px|Wappe vun Welscheschdainä]]
|}
== Gschicht ==
Schdaine isch 1139 zum erschte Mol in re Urkund vum Papscht Innozenz II. gnännt worre, wu de Papscht em [[Kloster Gengenbach|Kloschter Gengebach]] de Bsitz vun Schdaine din bstätigt ghaa het.
== Bolitik ==
D Gmeind ghert de Verinbarte Verwaltungsgmainschaft mit de Schtadt Hasle on.
=== Burgermaischter ===
* 1907–1919 Xaver Schwendemann (Sägewerksbesitzer)
* 1919–1923 Joseph Kopf
* 1923–1933 Georg Schwendemann (Bäckermeister)
* 1933–1945 Xaver Neumaier (NSDAP)
* 1945–1946 Wilhelm Korhummel (kommissarisch)
* 1946–1948 Josef Herr
* 1948–1965 Ludwig Witt
* 1965–1985 Helmut Belli
* 1985–2001 Harald Firnkes
* 2001-2017 Frank Edelmann
* sitt 2017 Nicolai Bischler
=== Partnergmaine ===
* [[Lay-Saint-Christophe]], Département Meurthe-et-Moselle, Frankrich, sit 1976
* [[Steinach (Thüringen)|Steinach]], [[Thüringen]], Ditschland
* [[Truchtersheim]], Département Bas-Rhin, Frankrich
== Wirtschaft un Infrastruktur ==
=== Vokehr ===
Schdaine lejt on de [[Bundesstraße 33|B33]], wu s noch Sidoschte iwer de [[Schwarzwald]] mit [[Villingen-Schwenningen|Villinge-Schwenninge]], [[Donaueschingen|Donaueschinge]] un de Bodeseegegend verbindet. Sie bildet noch Nordweschte d Houptverbindungsschtross durchs [[Kinzigtal]] noch [[Offenburg|Offeburg]]. D L103 verbindet de Ortsdail [[Welschensteinach|Welscheschdainä]] mit Schdaine.
D Gmai lejt on de [[Schwarzwaldbahn|Schwarzwaldbohn]] un het e Bohnhof, wu d Regionalzig vun de Ditsche Bohn un au Zig vun de [[Ortenau-S-Bahn]] onhalte.
=== Bildung ===
Z Schdaine git s e Grund- un Houptschuel mit Werkrealschuel, im Ortsdail [[Welschensteinach|Welscheschdaine]] isch e anderi Grundschuel. D negscht Realschuel isch z Hasle, s negscht Gimnasium z [[Hausach|Huuse]].
== Kultur un Bauwerk ==
* Haimet- un Glaibrennermuseum im Gaschthuus Schwarzer Adler
* Pfarrkirch Hl. Kriz (1750/51)
* Schneekapell
<gallery>
Steinach außen von West b.jpg|Heiligkrizkirch
Steinach, Schneekapelle.jpg|Schneekapell
Gasthaus Schwarzer Adler (Steinach).jpg|Gaschthuus Schwarzer Adler
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vun Schdainä ghert zum [[Oberrheinalemannisch|Owerrhinalemannisch]].
== Literatur ==
* O. A. Müller: ''Steinach i.K. 1139–1939.'' Sonderdruck, hg. vom Historischen Verein für Mittelbaden, Offenburg 1939.
* Peter Fischer: ''Steinach 1139–1989. Ein historischer Überblick''. Mit Beiträgen von Erich Obert u. a.; Freiburg i. Br./Steinach 1989.
* Tobias Wöhrle: ''Ein schwarzes Dorf wird braun. Zur „Machtergreifung“ 1933 in Steinach im Kinzigtal.'' In: ''Die Ortenau. Veröffentlichungen des Historischen Vereins für Mittelbaden''; Band 81, 2001, S. 511–531.
* Tobias Wöhrle: ''Kriegsende und erste Nachkriegsjahre in einem Dorf im mittleren Kinzigtal. Zur Geschichte Steinachs 1944–1952.'' In: ''Die Ortenau. Veröffentlichungen des Historischen Vereins für Mittelbaden''; Band 83, 2003, S. 117–142.
* Günter Fischer: ''Steinach/Baden 1933 bis 1950 – Ein Dorf – der Nationalsozialismus – die Folgen.'' Steinach 2019.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://www.steinach.de/ www.steinach.de]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Ortenaukreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Ortenaukreis)]]
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Walser
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D '''Walser''' sind e Volksgruppe, wo im [[Mittelalter]] vom [[Wallis]] uus in verschideni Bärgtäler vo den [[Alpen|Alpe]] ggange sind.
== Wär si sind ==
Si sind us verschidene Gmeinde vom Oberwallis über d Bärge is [[Aostatal|Augstertal]] und i anderi Tääler vom [[Piemont]], is [[Kanton Tessin|Tessin]], is [[Kanton Graubünden|Bündnerland]] und bis is Sanggaller Rhintel und is [[Vorarlberg|Vorarlbärg]] choo.
Erem Tielekt sait me ''Walsertütsch;'' er ghört zu der Sproochgruppe vom [[Höchstalemannisch]], und er chunt vom [[Walliserdeutsch|Walliserdüütsch]]. En Undergruppe vum Walsertütsch isch s [[Südwalserdeutsch|Siidwalserisch]].
[[Datei:Walser Italien.JPG|mini|e Chaarte mid de Oort vo de Walser z Italie]]
== Wo si sind ==
Abem 13. Joorhundert hend tütschsproochige Biwoner vom Oberwallis afange i abglegne Bergregione noiji Sidlige gründe:
* im Wallis sälber no d Dörfer [[Simplon VS|Simplu]] und [[Zwischbergen|Gondo]]
* im [[Berner Oberland|Bärner Oberland]]: [[Lauterbrunnen|Luterbrunne]] mit ''Mürren'' und ''Planalp,'' und no e paar anderi chliini Sidlige im Bärnbiet; höt reded s deet Oberländer Bärntütsch, nüme Walsertütsch.
* wiiteri chlliini Dörfer, wo aber uufgee wore sind, im [[Kanton Waadt|Waadtland]] und i de [[Savoyen|Savoyer]] Bärge
* i de Alpetäler z [[Italien|Italie]]:
** im [[Aostatal|Augschtertal]]: [[Gressoney|Greschuney]] und [[Issime|Eischeme]] im [[Lystal]]
** im gliche Tal au no [[Gaby (Aostatal)|Goabi]], wo hüt nüm Tütsch gredt wird
** und dezue no a paar chliini Sidlige i andere Täler, wo hüt au nüm Tütsch gredt werd, wo mer aber a de Näme no d Walserherchumft cha gseh, wie Les Allemands bi Morzine un Les Allemands bi Samoëns.
** im [[Piemont]]:
*** i der Provinz [[Provinz Vercelli|Wertschaal]]: im [[Valsesia|Tseschrutol]] d Dörfer [[Alagna Valsesia|Im Land]], [[Riva Valdobbia|Riifu]], [[Rima San Giuseppe|Arimmu]], [[Rimasco|Rimask]] und [[Rimella|Remmalju]]. Z [[Carcoforo|Chalchoufu]] werd hüt nüm Tütsch gredt – weme da öberhaupt ie gmachet hed, wa onsicher isch.
*** i der Provinz [[Provinz Verbano-Cusio-Ossola|Verbania-Cusio-Ossola]]: [[Macugnaga|Makanaa]], [[Formazza|Pumatt]] und die baide Dörfer [[Saley]] und [[Agaro|Ager]], wo nüm bewohnt sin. Z [[Ornavasso|Urnafaasch]], z [[Ausone|Opsu]] un z [[Migiandone]] werd hüt nüm Tütsch gredt.
* im [[Kanton Tessin]]: [[Bosco/Gurin|Gurinn]].
[[Datei:Gandahus3.JPG|mini|s Gandahuus z Vals]]
* im [[Kanton Graubünden|Bündnerland]]:
** [[Rheinwald|Rhiiwald]]
** [[Obersaxen|Obersaxe]], [[Vals GR|Vals]], Signina (Gmaind [[Riein]])
** im [[Safiental|Safietal]]: [[Safiental GR|Safie]], [[Safiental GR|Tenna]], [[Versam]] und [[Safiental GR|Valendas]]
** [[Tschappina]], [[Mutten GR|Mutte]] und [[Avers GR|Avers]] (Avers gilt mit {{Höhe|1960|CH|link=true}} als höchschtglägni Walsergmaind, d Frakzion Juf lit sogär uf 2'126 m)
** im [[Schanfigg|Tschilfigg]]: [[Arosa]], [[Arosa|Lengwis]]; a den andere Ort im Tschlfigg redt me zwar au Walsertütsch, aber d Iwohner sind verwalsereti Romane
** s oberi Landwassertal mit [[Davos|Tavaa]] und de hööchglege Tail vom [[Prättigau]]: [[Valzeina]], [[Furna GR|Furna]], [[St. Antönien|Santentönie]], [[Klosters|Chloschtersch]]; a den andere Ort redt me zwar au Walsertütsch, aber d Iwohner sind meerheitlich verwalsereti Romane
** Valeina bi [[Cazis]]
* i de Oschtschwiiz, im [[Kanton St. Gallen|Kanto Sanggalle]]; höt reded s deet oschtschwiizerisch, nüme Walsertütsch:
** im [[Pfäfers|Calfaisetal]]
** im [[Mels|Wysstannetal]]
** im [[Tamina (Fluss)|Taminatal]]
** am ''Walserbärg'' ob [[Wartau]]
* im [[Liechtenstein|Liechtestai]], Vorarlberg, Tirol und z [[Deutschland|Dütschland]]:
** [[Triesenberg|Trisabärg]] und [[Planken|Planka]] im Liechtensteinische
** s [[Grosseswalsertal|Grooss]] und s [[Kleinwalsertal|Chlii]] Walsertal, s [[Laternsertal]], höher glägni Ortschafte im [[Walgau]] und im [[Bregenzerwald|Bräagazerwaald]] ([[Vorarlberg]]); im Laternsertal und im Walgau rededs höt [[Vorarlbergisch|Vorarlbergerisch]], nüme Walsertütsch
** [[Galtür]] im Paznauntal im [[Bundesland Tirol|Tirol]]; höt reded s deet [[Tirolisch]], nüme Walsertütsch
** [[Gerstruben|Gerschtrube]] im [[Allgäu]] (Bayern); höt reded s deet [[Allgäuerisch|Allgäuisch]], nüme Walsertütsch
== Us ihrere Gschicht ==
{{Dialekt|Alagnadeutsch|Walsertiitsch|Laindertitzschu}}
Vïr vil hunderk jori šind d '''Walser''' im [[Goms]]tol, im [[Kanton Wallis|Wallis]] gstande. Dua haind d Ljit im Wallis ''Walliser'' ghaisse.<br>
Fun d Berge haind si dan Boude gpflanzud und haind [[Kuh|Chüa]], [[Hausziege|Gais]] und [[Hausschaf|Schof]] ufgzouche.<br>
Wa si šind fast ormi und nid frij gsi.<br>
D Eidilmanna haind da Walliser d Frihait und niwws Land z pflanzu in da fremdi Berge versproche.
So haind d Walser ds Gomstol verlo und šind in Länder um dan [[Monte Rosa|Gourner]] gfore.
Uber d Pass šind ši im [[Piemont]] cheme und haind niwwu Hišer und niwwu Deirfer gbuwwe: [[Formazza|Pomat]] und [[Macugnaga|Makinjò]].<br>
Darnoh šind si van Makinjò uber ds Tïrlji [[Alagna Valsesia|Im Land]] g'gange.<br>
Auch hia haind d Walser niwwu Hišer und Deirfer gbuwwe. Zerst šind z Kantmud gstande.<br>
D Laindra šind darnoh vam [[Alagna Valsesia|Land]] bis in [[Rima San Giuseppe|Rimu]] g'gange.<br>
D andru Walliser šind im [[Liechtenstein|Liachtestai]] und im [[Österreich|Öisterich]] gfore.
D Walser šind aiford im jor im Wallis erwunde und haind šich in Fairu ongtroffe. Do haind ši ihru Dingi ghandlud.<br>
Hit ontraffind šich allji Walser jedri dri Jori im Walsertreffe.
== Öpis vo der Walserkultur ==
* Walser-Literatur: lueg une under ''Lüüt''
* [[Text:Walserlied|s Walserlied]]
* Walservereinigung Graubünde, ggründet ane 1960
* Internazionali Vereinigung für Walsertum IVfW, ggründet 1962
* Vorarlbärger Walservereinigung, ggründet 1967
* Südwalserverein, ggründet 2023
* [[Unité des communes valdôtaines Walser]]
* [[Internationales Walsertreffen|s internationale Walserträffe]]
* [[Internationale Walser Skimeisterschaft|die internazionali Walser-Schymeischterschaft]]
== Lüüt ==
* [[Pietro Axerio]]
* [[Angela Bacher]]
* [[Anna Maria Bacher]]
* [[Valentin Bühler]]
* [[Georg Fient]]
* [[Giovanni Giordani]]
* [[Erika Hössli]]
* [[Luzi Jenny]]
* [[Marietta Kobald]]
* [[Erwin Monterin]]
* [[Pio Scilligo]]
* [[Hans Valär]]
* [[Dino Vasina]]
* [[Heinrich Welf]]
* [[Paul Zinsli]]
* [[Louis Zumstein]]
== Literatur ==
Algemein:
* Louis Carlen: ''Walserforschung. Eine Bibliographie 1800-1970.'' Visp 1973.
* Hans Kreis: ''Die Walser. Ein Stück Besiedlungsgeschichte der Zentralalpen.'' Francke Verlag, Bern 1958.
* Peter Liver: ''Mittelalterliches Kolonistenrecht und freie Walser in Graubünden.'' Zürich 1942.
* [[Enrico Rizzi]]: ''Geschichte der Walser.'' Bündner Monatsblatt, Chur 1994. Italiänischs Original: ''Storia dei Walser.'' Fondazione Arch. Enrico Monti, Anzola d’Ossola 1993.
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' [[Verlag Huber]], Frauenfeld 1968 (mit es bar Nöiuuflaage).
Uf Graubünde konzäntriert:
* Enrico Rizzi: ''750 Jahre Walser in Graubünden.'' Fondazione Enrico Monti – Studi alpini und Walservereinigung Graubünden, o. O. 2024 (Übersetzig vo verschidene Artikel vom Verfasser us em Italiänisch).
Uf d Südwalser konzäntriert:
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont. Vom Leben und von der Sprache der deutschen Aussiedler hinterm Monte Rosa.'' Francke Verlag, Bern 1949.
* Silke Gräfin Basselet de la Rosée: ''Die Rechte der Walser in den ennetbirgischen Siedlungsgebieten in ihrer rechtshistorischen Relevanz.'' Innsbruck 2004.
* Johannes Führer: ''Die Südwalser im 20. Jahrhundert. Transformation, Assimilation und Affirmation der Walser im Aostatal, im Piemont, im Tessin und im Wallis.'' Monheim am Rhein 2002.
* Renzo Mortarotti: ''I Walser nella Val d’Ossola. Le colonie tedesco-vallesane di Macugnaga, Formazza, Agaro, Salecchio, Ornavasso e Migiandone.'' Domodossola 1979.
* Paul Zinsli: ''Südwalser Namengut. Die deutschen Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont.'' Bern 1984.
Literatur zu äinzelne Oort und Tääler findt mer i den Oorts- und Gebietsartikel und under de verschidene Artikel über Äinzelmundaarte; lueg für daas i de ''Kategorie:Walser'' und i de ''Kategorie:Walsertiitsch'' naae.
Wüsseschaftsgschichtlich wichtig:
* [[Josef von Bergmann]]: ''Untersuchungen über die freyen Walliser oder Walser in Graubünden und Vorarlberg. Mit einigen diese Gebiete betreffenden historischen Erläuterungen.'' Carl Gerold, Wien 1844 ({{Digitalisat|https://archive.org/details/bub_gb_B6dCAAAAIAAJ/page/n3}}).
* [[Albert Schott]]: ''Die deutschen Colonien in Piemont. Ihr Land, ihre Mundart und Herkunft. Ein Beitrag zur Geschichte der Alpen.'' Cotta’scher Verlag, Stuttgart/Tübingen 1842 ({{Digitalisat|GB=t8r-_Bmuy9EC}}).
== Weblink ==
* [http://www.walser-alps.eu/ Website vo der Internazionale Walservereinigung]
* [https://www.wir-walser.ch/home Website ''Wir-Walser.ch]
* [https://www.wir-walser.ch/mehr/walser-literatur Bibliografy über d Walser]
* [http://www.walser-alps.eu/museen/virtuelles-walsermuseum s virtuelle Walsermuseum]
[[Kategorie:Walser|!]]
[[Kategorie:Walliser Gschicht]]
[[Kategorie:Gschicht vom Kanton Graubünde]]
[[Kategorie:Kultur im Bündnerland]]
[[Kategorie:Gschicht vo Vorarlberg]]
[[Kategorie:Gschecht vo Liachtaschtaa]]
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Georgien
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Georgie}}
{{Infobox Staat
|NAME = <span style="font-size:1.4em">'''საქართველო'''</span><br />
<span style="font-size:1.4em">'''Sakartwelo'''</span><br />'''Georgie'''
|BILD-FLAGGE = Flag of Georgia.svg
|BILD-FLAGGE-RAHMEN = ja
|BILD-WAPPEN =Greater_coat_of_arms_of_Georgia.svg
|TEXT-FLAGGE = Fahne vo Georgie
|TEXT-WAPPEN = Wappe vo Georgie
|WAHLSPRUCH = {{lang|ka|ძალა ერთობაშია}}/''{{lang|ka-Latn|dsala ertobaschia}}'' (auf Dütsch „Chraft dur Eiheit“)
|AMTSSPRACHE = Georgisch ''(kartuli)''
|HAUPTSTADT = Tiflis (georgisch ''Tbilissi'')
|STAATSFORM = Republik
|STAATSOBERHAUPT = [[Salome Surabischwili]]
|REGIERUNGSCHEF = [[Irakli Kobachidse]]
|FLÄCHE = <small>(118.)</small> 69.700
|EINWOHNER = <small>(113.)</small> 4.646.003 (Stand: Juli 2007)
|BEV-DICHTE = <small>(101.)</small> 67,3
|BIP/EINWOHNER = 1.700 [[US-Dollar]] <small>(134.)</small>
|WÄHRUNG = 1 Lari (GEL) = 100 Tetri
|UNABHÄNGIGKEIT = 9. April 1991
|NATIONALHYMNE = ''Tawisupleba''
|NATIONALFEIERTAG = 26. Mai (Dag vo der Unabhängigkeit 26 Mai 1918)
|ZEITZONE = [[MEZ]] + 3
|KFZ-KENNZEICHEN = GE
|INTERNET-TLD = .ge
|TELEFON-VORWAHL = +995
|BILD1 = Géorgie (Europe).png
}}
[[Datei:Relief Map of Georgia.png|mini|320px|D Reliefchaartè vo Georgiè]]
[[Datei:Physical Map of Georgia (en).svg|mini|320px|Physischi Kartè mit Provinzgränze, Provinzhauptstedt und Verkehrswääg]]
[[Datei:Historical provinces of Georgia.png|mini|320px|Di historischè Provinzè vo Georgiè]]
[[Datei:Georgien Regionen.png|mini|320px|D Provinzè vo Georgiè (dunkel di autonome); theoretischè Zuèstand, faktisch sind Abchasiè und Südossetiè (s nördlich Schida Kartli) russisch bsetzt]]
'''Georgie''' ([[Georgische Sprache|georgisch]] საქართველო ''Sakartwelo'' ({{Audio-IPA|Sakartvelo.ogg|[sɑkʰɑrtʰvɛlɔ}}) isch ä [[Staat|Schdaat]] uf dr Südsite vom [[Kaukasus]] östlig vom [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]]. Er wird im Norde vo [[Russland]], im Süde vo dr [[Türkei]] und [[Armenien|Armenie]] und im Oschte vo [[Aserbaidschan]] begränzt. Mit em Große Kaukasus im Norde und em Chleine Kaukasus im Süde isch es e typischs [[Gebirge|Gebirgsland]]. Und zmitts durch Georgiè isch no s Surami-Gebirg, wo s Land ufteilt in a Weschtteil mit viil Räge, und a troggene, im Summer heisse Oschte.<ref name="NAG">Nana Bolashvili, Andreas Dittmann, Lorenz King, Vazha Neidze (eds.): ''National Atlas of Georgia – Nationalatlas von Georgien'', 138 Sitte, Steiner Verlag, 2018{{ISBN|978-3-515-12057-9}}</ref> E hüffig bruchti Bezeichnig für Georgiè isch „Balkon vo Europa“ und nimmt Bezug uf d Laag zwüsche Europa und Asie, aber soll zeige, dass es zue [[Europa]] ghört.<ref>Andreas Dittmann & Wolfgang Gieler (Hrsg.): ''Staatenlexikon Europa, Geographie, Geschichte, Kultur, Politik und Wirtschaft.'' Beitrag Georgien S. 173-185</ref>
== Geografii: Gebirg, Klima und Flüss ==
Mit em Große Kaukasus im Nordè und em Chleinè Kaukasus im Südè isch Georgiè e [[Gebirge|Gebirgsland]] mit Bärggipfel wo über 5000 m hoch sind. Und zmitts durch Georgiè verbindet s Surami-Gebirg de Großi Kaukasus mit em Chlainè Kaukasus. S Surami-Gebirg teilt Georgiè in a Weschtdeil mit viil Räge bsunders im Summer, und in e troggene Oschtdeil. D [[Landwirtschaft]] isch dört uf Bewässerig aagwyse.
Dr längschti [[Fluss]] im Kaukasus mit em gröschtè [[Einzugsgebiet (Hydrologie)|Yzugsgebièt]] isch di 1364 km langi ''Kura'' (georgisch: Mtkwari). Si kunnt us dr Türkei im Chlinè Kaukasus. Noch eme langè Wääg bikunnt d Kura viil Wasser vo zwei Flüss us em Großè Kaukasus, dr wyssi und dr schwarzi ''Aragwi''. D Kura flièsst drno durch d Hauptstadt Tiflis und durch Aserbaidschan bis ins [[Kaspisches Meer|Kaspischè Meer]].
Us Svaneti in Westgeorgiè chömmed zwei anderi wichtigi Flüss vom Großè Kaukasus: dr ''Enguri'' (213 km lang) mit dr [[Quelle]] by Ushguli ganz im Norde, und dr Fluss ''Rioni'' (327 km lang) us em südlichè Svaneti (Kvemo /Nider-Svaneti). Dr Enguri liferet durchs [[Wasserkraftwerk|Wasserkraftwärk]] am Enguri-[[Staudamm]] 40 % vom Strom für Georgiè. Dr [[Stausee]] liggt zum Deil in Abkhasiè und wird gemeinsam mit Georgiè verwaltet. D Staumuur isch 240 m hoch, 750 m lang, und 1988 baut worde. Dr Rioni bringt zämme mit andere Näbeflüss viel Wasser in d Region Imereti und in d Kolchis, dr Tièfebèni an dr Küschtè vom Schwarzè Meer. D Flussmündig isch by dr Hafestadt Poti (41.500 Ywohner, Stand 2021). In dr Kolchis gits durch de Rioni hüffig Übrschwemmigè.
== Verkehrswääg ==
Dié historisch wichtigschti Strooß durch Oschtgeorgiè isch di ''Georgischi Heerstrooß''. Si fièrt vo dr [[Hauptstadt]] Tiflis nach Norde, überquert dr Grooßi Kaukasus am [[Passhöhe|Chrüzpass]] (2379 m) und goht bis Wladikawkas (Russland) im Nordkaukasus, dr Hauptstadt vo dr russische Teilrepubligg Nordossetiè. Si wird vo Soldate und Händler sit viile tuusig Joor benutzt. Dä Verkehrswääg isch sit übr 200 Yoor au e Yfallstoor für Russland nach Georgiè worde.
Im Grooße Kaukasus findet me au no ganz entlägeni Regionè, wo bis vor wenige Joor no kei richtige Strooßeverbindig gha händ. Do händ eigeni Dialäggt und eigeni Brüüch guèt überläbt. Dr Ort Shatili in dr historische ''Region Khevsureti'' isch als Wehrdorf bekannt und liggt guèt gschützt vo Agriff uff emè Felse. Au dr Ort Omalo in dr historische ''Region Tusheti'' isch erscht in de letschtè Joor vo Touriste entdeggt wordè.
Alli [[Eisenbahn|Ysebahnstreggenè]] durch Georgiè fièred vo Wescht nach Oscht. Ei Liniè verbindet di wichtigè georgische Schtedt Poti und Batumi am Schwarze Meer mit Baku in Aserbaidjan am Kaspische Meer. Im Joor 2017 isch e neui Streggi eröffnet worde, will d Türkei us politische Gründ en alti Bahnverbindig durch Armeniè nümme zuèglo het. Si fièrt vo Tiflis übr Achalkalaki noch Kars in dr Türkei, und wytèr noch [[Ankara]] und [[Istanbul]]. Si isch Teil vo de neuè [[Seidenstraße|Siidestroos]] “Asie-Kaukasus-Europa”.
== Schprooch, Religion und Kultur ==
Di [[Georgische Sprache|georgischi Sprooch]] het eigeni Schriftzeiche, wo in keiner andere Sprooch bruucht wärde.<ref>{{Literatur|Autor=Heinz Fähnrich|Titel=Die Kartwelier: Grundsprache Kultur Lebensraum|Verlag=Reichert|Ort=Wiesbaden|Seiten=1-383|Jahr=2016|ISBN=9783954901920}}</ref> Si isch nid verwandt mit em [[Russische Sprache|Russischè]].
In Georgiè läbe Menschè mit vile [[Religion|Religione]] friedlich näbenand. Sit em 4. Joorhundert isch s Christetum Staatsreligion, hüt is es diè [[Orthodoxe Kirchen|georgisch-orthodoxi Kirche]] mit em nationale Patriarch Ilia II als Oberhaupt. D Feschtdääg sind noch em orthodoxe Kalèndr, [[Weihnachten|Wiehnacht]] wird am 7. Januar gfyret.
In Adjara läbe viili [[Muslim]]. Es git aber au [[Römisch-katholische Kirche|katholischi]] und [[Evangelische Kirche|evangelischi Christe]], und [[Judentum|Jude]]. All diè Kirche und [[Synagoge]] sind in dr Altstadt vo Tbilisi nooch näbenand zfinde. Aafangs vom 19. Joorhundert sind mehreri Dörfer vo dütschè Sydler gründet worde.<ref>{{cite web|url=https://www.georgia-insight.eu/georgien/ethnologie/deutsche-siedler-im-kaukasus||title= Georgien.net. – Dütschi Sydler im Kaukasus|access-date=2022-12-12}}</ref> Diè bekannteschti isch Bolnissi (Katharinenfeld). Kurzum, Georgiè isch multi-ethnisch.
Dr bekanntèschti georgischi Dichtr isch dr Shota Rustaveli (1172-1216), wo im „goldigè Zytalter vo Georgiè“ s’Nationalepos ''„Der Recke im Tigerfell“'' gschrybè het. Dr Namè Rustaveli chunt im ganzè Land yberall vor, by Strooße, Theater, Plätz odr Metrostationè. Georgiè isch Ehregascht an dr Frankfurter Buèchmäss 2018 gsy und es sind übr 60 georgischi Wärk uf dütsch übersetzt worde und zu däm Alass erschynè.
Kulturell isch Georgiè bekannt durch großi Gastfründschaft. S Ässe isch sehr vielsiddig, und dr Tisch muès immer voll sy, bis dr letschti Gast gange isch. Und [[Wein|Wy]] und vili Trinksprüch ghöre immer drzue. Georgiè gilt au als Ursprungsland vom Wy, archäologischi Fünd bewiise, dass diè älteschte Sortè übr 8000 Joor alt sind. Es git viili Räbsorte, ''Saperavi'' isch diè bekannteschti.
== Verwaltigsregionè und Gschicht ==
Verwaltigsmässig wird dr Staat Georgiè in 9 [[Provinz]]e ufteilt, drzue kömme no zwei autonomi Republigge und d Hauptstadt-Provinz Tiflis.<ref>{{cite web|url=https://www.georgien.net/regionen/|title= Georgien.net. - Informationè für alli Regionè vo Georgiè|access-date=2022-04-11}}</ref> Diè hüttige Provinzè händ alli e historischè Hintergrund und es git in alle Provinzè historischi Züüge für e mehr als zweituusig jöörigi Gschicht.<ref>{{cite web|url=https://www.georgia-insight.eu/georgien/geschichte|title= georgia-insight.eu; Georgien – Perle des Kaukasus; Geschichte|access-date=2022-12-08}}</ref> So isch Megreliè (Samegrelo) vom 12. bis 19. Johrhundert e sälbständigs Fürstetum gsi, aber 1857 von Russland annektiert worde. Im 16. Johrhundert het Georgiè sogar us drei Königrych (Imereti, Kacheti und Kartli) und 5 Fürstetümer bestandè. Zwüsche 1810 und 1864 isch Georgiè in mehrere Chrièg zum russische Kaiserrych cho.
Wil alli Provinzè lang è kulturell unterschidlichi Gschicht gha händ, existièrt è starks regionals Bewusstsii. Me redet sogar verschideni Sprochè in einige Provinzè: Megrelisch in Megreliè und Svanisch in Svanetiè. Im Süde vo Georgiè gits en armenischsprochigi Bevölggerig. In Adjara läbe viil [[Islam|Muslim]].
Will in de historischè Gebirgsregion Svaneti wenig Lüt wohne, het me Svaneti zué zwei wirtschaftlich besser usgstattetè Regione zuèteilt: Semo-Svaneti (Ober-Svaneti) zu Megreliè, Kwemo-Svaneti (Untr-Svaneti) zu Racha-Lechkhumi. S Kodori-Tal isch 2008 im russisch-georgische Chrièg vo de Russe eroberet wordè und ghört hüt zum russisch bsetztè Abkhasiè.
=== Oschtgeorgiè ===
S Härz vo Georgiè liggt im Oschte mit dr Hauptstadt Tiflis und de vier Regione ''Kvemo(Unter)-Kartli, Shida(Ober)-Kartli, Mzcheta-Tianeti und Kakheti''. Dr Name ''Kartli'' für s historische Zäntrum vo Georgiè gseet me au bi dr Bezeichnig für di georgischi Sprooch ('''kart'''uli) und für s Land (Sa'''kart'''welo).<ref>{{cite web|url=https://www.georgienseite.de/georgien-staedte-regionen/georgische-staedte-regionen|title= Georgienseite.de. - Informationè über alli Regionè vo Georgiè|access-date=2022-12-08}}</ref>
S Klima isch trocke im Oschte und d Landwirtschaft isch uf [[Bewässerung|Bewässerig]] aagwiise. S Wasser kunnt vo de [[Gletscher]] us em Große Kaukasus. D ''Region Kakheti'' isch bekannt für viil [[Sonne|Sunnè]] und für dr Aabau vo guètem Wii. Gegä [[Aserbaidschan]] zuè wird d Landschaft sogar richtig steppe- und [[Wüste|wièschtehaft]].
In dr ''Hauptstadt-Region Tiflis'' wohnt e Drittl vo dr georgische Bevölggerig, D Stadt zieht sich über 30 km em Fluss Mtkvari (Kura) entlang. Si isch s kulturellè Zäntrum vo Georgiè, mit allem was e Großstadt zeige cha: [[Theater]], [[Oper]]è, [[Ballett]], Konzärt, [[Sport]], Hochschuèle, mehreri Universitetè.
Dr georgischi Name isch Tbili-si (uf dütsch warms Wasser), heissi [[Quelle|Quellè]] sind dr Aalass für d Gründig vo Tiflis im 6. Joorhundert gsi. Vorhär isch Mzkheta nördlich vo Tiflis fascht 1000 Joor lang [[Hauptstadt]] vo zwei Königriich im Zäntrum vom hütige Georgiè gsi.
=== Nordweschtgeorgiè ===
Bekannt isch d ''Region Imereti'' vor allem wäge ihrer [[Hauptstadt]] Kutaissi mit 230.000 Iiwohner, aber au durch d [[Bergbau|Bärgbaustadt]] Chiatura. Über d Hälfti vo de Mangan-Vorkomme uf dr [[Erde|Ärde]] wärdè in Chiatura abbaut. Di viile [[Seilbahn|Seilbahne]] zwüsche de Wohnsydlige und de Bärgwärk stamme no us dr [[Sowjetunion|Sowjetzyt]].
In di wildi Gebirgsregion ''Svaneti'' het sich frièner kuum e Främde verirrt. Hüt wird Svaneti mit neuè Strooße und Bärgbahne für dr Summer- und Wintertourismus entwigglet. Semo-Svaneti isch hüt bis in di oberschte Sydlige Ushguli und Mestia mit ere Strooß neu erschlosse. Sogar e Flugplatz gits in Mestia! Au dr höchschti Bärg vo Georgiè, dr 5201 Metr höchi Schchara, liggt in Svaneti. Es git großi Gletscher und dr Tourismus spielt e wichtigi Rolle. Aber dr [[Klimawandel]] het au in Georgiè schlächti Folge, wie Gletschrabbrüch und Überschwämmige.<ref>Ina Keggenhoff, Tatjana Keller, Mariam Elizbarashvili, Ramin Gobejishvili, Lorenz King: ''Naturkatastrophen durch Klimawandel im Kaukasus? Hochwasser und Hanginstabilitäten in Georgien immer häufiger.'' In: Spiegel der Forschung, Justus-Liebig-Universität Gießen, Nr. 11/2, 2011, S. 16–23 ([http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2011/8434/pdf/SdF_2011_2_16_23.pdf Volltext uf dütsch PDF]).</ref>
In Anaklia, an dr Mündig vom Fluss Enguri ins [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] söll e großè, neuè Tièfseehaafe baut wärde, als wichtige Punnggt vo dr Neuè Siidestrooß.<ref>{{cite web|url=https://caucasuswatch.de/news/3609.html|title=caucasuswatch.de; Georgien – Bau-des-ersten-Tiefseehafens|access-date=2022-04-09}}</ref> Us politische Gründ isch das Projekt im Summer 2022 abbrochè worde. Noch dr russischè Aggression in dr Ukraine seht di georgischi Regièrig, dass en attraktive Tièfseehaafè e grooßi Gfohr für e russischi Eroberig bildet. Anaklia ligt dirèkt an dr russisch bsetztè ''Region Abkhasiè'' mit dr Hauptstadt Sokhumi.
=== Südweschtgeorgiè ===
Wirtschaftlich wichtig isch d ''Region Adjara'' an dr türkische Gränze mit dr Hafestadt Batumi (130.000 Iiwohner). D Stadt het sich in de letzte 20 Joor dank em Tourismus gwaltig entwigglet. Wäge de vile Spiilkasino wird Batumi au „Chlei-Las-Vegas“ bezeichnet. Turischte kömmed au us Arabiè, Russland und China noch Batumi, abr bsuechè au Kobuleti und anderi Badeort entlang dr Schwarzmeerküschte.
In dr ''Region Guria'' gits entlang dr Küste anderi bekannti Kurort, so Ureki/Magnetiti. Dr schwarzi Sandstrand mit Magnetit söll by verschydene Krankheite guèt hälfe. D Region Guria zieht sich bis in d Hochlaage vom Chline Kaukasus. Dört händ während dr [[Sowjetunion|Sowjetzyt]] Militärsydlige und Radarstazione d Gränze zum NATO-Land Türkei gschützt. Hüt entwiggle sich in denè Hochlaage rasch belièbti Erholigsgebièt wie Gomismta oder Bakhmaro.
D ''Region Samtskhe–Javakheti'' liggt au im Chline Kaukasus. Dr Wintersportort Bakuriani isch bsundrs by Familiè belièbt. Anderi Gebièt vo Samtskhe–Javakheti sind no wenig entwigglet. D Region bikunnt abr jetzt mehr Bedütig wäge dr neue Ysebahnverbindig vo Baku ([[Aserbaidschan]]) übr Tiflis in d [[Türkei]] zur Stadt [[Kars]], und wittèr noch [[Ankara]] odr [[Istanbul]]. Diè [[Eisenbahn|Ysebahn]] isch e Teil vo dr neuè [[Seidenstraße|Siidestrooß]] vo [[China]] noch [[Europa]]. D Streggi vo Tiflis noch Kars isch neu in Georgiè über s Djavakheti-Plateau baut und im Joor 2017 eröffnet worde, will d Türkei us politische Gründ en alti Bahnverbindig durch [[Armenien|Armeniè]] nümme zuèglo het. D Ysebahne für dr Personeverkehr (au Schloofwääge vo Baku nach Istanbul) sind in dr [[Schweiz|Schwiz]] vo dr [[Stadler Rail]] baut und im Joor 2019 glyfered worde.
== Gschicht vom Land bis zur Sowjetrepublik Georgiè ==
S Land Georgiè het e langi [[Geschichte|Historiè]].<ref name="fahn">Heinz Fähnrich: ''Geschichte Georgiens von den Anfängen bis zur Mongolenherrschaft'', 202 Seiten. Shaker, Aachen 1993, ISBN 3-86111-683-9.</ref> Scho im 6. Joorhundert v. Chr. gits e Königriich in Weschtgeorgiè (Kolchis), noch em 4. Joorhundert v. Chr. au in Oschtgeorgiè ''(Iberiè, spöter Kartli)''. Im Joor 337 het dr König Mirian III s Christetum als Staatsreligion iigfièrt. Vom 11. bis zum 13. Joorhundert isch in Georgiè s „goldigi Zitalter“ gsi mit dr größte Usdehnig vom Land. Diè meischti Zit isch Georgiè aber immer wider vo främde Ländr bsetzt worde, so vo de [[Perser]], [[Araber]], [[Osmanen|Osmane]], [[Mongolen|Mongole]].
Georgiè isch noch em [[Erster Weltkrieg|erschte Wältchrièg]] im Mai 1918 e unabhängigi, vom [[Völkerbund]] anerkannti demokratischi [[Republik]] worde, mit activèm und passivèm Wahlrecht für Frauè. Dr Unabhängigkeitstag (26. Mai) isch no hüt en arbetsfreie Nationalfiirtig. Scho drey Joor spöter isch aber Georgiè und dr ganzi Südkaukasus us Russland vo dr [[Rote Armee]] überfalle worde und zur [[Sowjetunion]] cho. Dr dütsch Politiker und Philosoph Karl Kautsky het Georgiè 1921 e sozialdemokratischi Buurerepublik bezeichnet. Bis 1936 isch Georgiè, zämme mit [[Aserbaidschan]] und [[Armenien|Armeniè]] e Teil vo dr transkaukasischè sozialistischè föderative Sowjetrepubligg (SFSR) worde. Im Joor 1936 het dr Stalin diè SFSR uffglöst und drey neui sowjetischi Republigge drus gmacht: Georgiè, Armeniè und Aserbaidschan. Aber au anderi Teil vom Südkaukasus händ vom Stalin e gwüssi Autonomie in däne Gebiet bekoo: Abchasiè, Bärgkarabach, Südossetiè, Adjariè. Das isch immer wider und bis hüt dr Grund für [[Separatismus]] und [[Bürgerkrieg|Bürgerchrièg]] im Südkaukasus.
Interessant isch, dass au in dr Sowjetzit nid russisch sondern georgisch di offizielli Sprooch bliibe isch. Noch grooße Protescht im Joor 1977 het das dr Georgier Shevardnadze 1978 gschafft. Jedes Joor wird no hüt dr 14. April als Daag vo dr georgische Muètersprooch gfiiret.
Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltchrieg]] isch Georgiè es landwirtschaftlig prägts Land blybè. Di [[Industrielle Revolution|Industrielli Revolution]] het au in Georgiè stattgfunde, wyl Bodeschätz gfunde worde sind. Versterggt isch d Industrialisièrig vom [[Stalin]] gförderet worde und hüffig sind uf Befeel vom Stalin Lüt vo abglägene Landstrich in di grosse Schtedt umgsydlet worde.
== Land und Bevölkerig sit dr Unabhängigkeit (1991) ==
Im Joor 1991 het sich Georgiè unabhängig vo der Sowjetunion erklärt. Das het katastrofaali wirtschaftlichi Folge für di ganzi Bevölggerig gha. Au händ mehreri [[Bürgerkrieg|Bürgerchrieg]] stattgfunde, so in de Joor 1991 bis 1993 mit rund 250.000 vertrybene Georgier wäge Konlikt in Abchasiè und Südossetiè. Drzue chömme öbbe 3000 Flüchtling us Tschetscheniè.
[[Datei:Georgia demography.png|thumb|links|Entwicklig vo dr georgische Bevölkerig 1992 bis 2003. Im Joor 2021 sind es nur no 3,7 Millione gsi.]]Sit der Unabhängigkeit im Joor 1991 händ übr ä Million Menschè s Land verloo. Ällei zwüsche 2000 und 2005 isch di georgischi Bevölkerig jöhrlig um öbbe 1% zruggange. D Ursach vo dr aahaltende Uswanderigswälle isch dr extremi wirtschaftlichi Absturz vom Land noch dr [[Unabhängigkeit (Politik)|Unabhängigkeit]] gsi. Während dr [[Sowjetunion|Sowjetzit]] isch d Läbensqualitet wäge dr guete Landwirtschaft, [[Industrie|Industrii]] und viile Tourischte us dr Sowjetunion in Georgiè viil höcher gsi als in de meischte andere Sowjetrepubligge, dr Absturz entsprächend schlimmer. Exportmöglichkeite in d Sowjetunion sind plötzlich nümme do gsi. D Wirtschaft het völig neui Wääg mièse suèche. Georgiè isch dorum e typischs ''Transformationsland''.<ref>Lorenz King & Giorgi Khubua (Hrsg.): ''Georgia in Transition: Experiences and Perspectives.'' – Schriften zur Internationalen Entwicklungs- und Umweltforschung. Peter Lang Verlag, 321 Seiten, 2009, ISBN 978-3-631-58977-9.</ref> Vor allem Iiwohner mit hochem Byldigsgrad händ zerscht Arbetsplätz in andere Staate vo der [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS]] – spöter au in [[Westeuropa]] und de [[USA]] – gfunde und Georgiè verloo. Diè gröscht georgisch Gmeinschaft usserhalb vom Land existiert in [[Moskau]], noch russische Aagobe rund 300.000 Menschè.
Dr mit über 95% demokratisch gwählti Presidänt ''Sviad Gamsachurdia'' isch wäge intolerantem Nationalismus no im erschtè Johr vo synerè Wahl gstürzt worde und Georgiè isch vo 1992 bis 1994 im Chaos mit vylè Bürgerchrièg versungge. Dr ygsetzti Presidänt ''Shevardnadze'' het s’Land übr 10 Yoor witschaftlich schlächt regiert bis er 2004 dur d’Rooserevolution vom ''Micheil Saakashvili'' gstürzt worde isch. Als neuè Presidänt het dr „Mischa“ s’Land uff e Kurs noch Europa brocht, mit viil Uslandinvestizionè und eme gwaltigè wirtschaftlichè Uffschwung. Im Auguscht 2008 het er sich abr vom Putin provozière loo und e Chrieg mit Russland in Südossetiè aagfangè, abr noch wenigè Dääg verloore.
Au im Joor 2008, noch däm kurze Chrièg mit de russisch bsetztè Regione Abchasiè und Südossetiè, het Georgiè nomol über 230.000 Vertrybeni us Abchasiè und 12.200 us Südossetiè ufgnoo. Abchasiè und Südossetiè händ sich im Chrieg 2008 vo Georgiè abgspalte und sich als unabhängigi Staate erklärt. Si wärde vo Russland anerkannt aber au kontrolliert. Abchasiè mit dr Hauptstadt Sochumi entspricht dr historische Region Abchasiè, „Südossetiè“ mit dr Hauptstadt Zchinwali entspricht öbbe dr georgische Region Shida-Kartli nördlich vo dr Stadt Gori. Vo Georgiè us cha me diè zwei Regionè nid bsuèche.
No hüt sind über 275.000 Vertrybeni in Georgiè als Flüchtling registriert und bekömme e chlini Unterstützig. Vili läbe in große Sydlige, wo 2008 für d Flüchtling baut worde sind. Di gröschti Sydlig Tserovani mit öbbe 3000 Hüser und 7000 Iiwohner isch 30 km nördlich vo dr Hauptstadt Tiflis. Sit em Chrièg vo 2008 sind rund 20% vo dr Landesflächi russisch bsetzt und es git zwei russischi Militärstützpünggt in Südossetiè und eine in Abchasiè an der Küschte vom Schwarze Meer, mit öbbe 15.000 militärisch guèt usgrüschtete Aagschtellte.<ref>{{cite web|url=https://www.freiheit.org/de/deutschland/ist-georgien-das-naechste-ziel-russlands|title=Friedrich Naumann Stiftung: Krieg in Europa – Ist Georgien das nächste Ziel Russlands|access-date=2022-05-16}}</ref>
Im Herbscht 2012 het d’Partei ''Georgischer Traum'' d’Saakashvli-Regierig gstürzt und het mit ere Europa-fründliche Politik viil erreicht: Visa-Freiheit mit de Schenge-Staate, und sogar dr Status ''EU-Kandidat''. Au wirtschaftlich isch d'Politik sehr erfolgrich gsy. Gleitet wird d’Partei vom Milliardär B''idsina Ivanishvili''. In de letschte zwei Yoor isch sini Politik russlandfründlicher worde. D’Parlamäntswahle im Oktober 2024 het zum dritte Mol sit 2012 dr Georgischi Traum gwunne, allerdings wirft me dr Regierig Wahlmanipulation vor. Das fièrt zur Zyt zu viile Protäscht, vor allem in dr Hauptstadt.
Zwar isch Georgiè au hüt no es landwirtschaftlich prägts Land, aber übr d Helfti vo de Iiwohner läbe in de stedtische Balligsgebièt. Georgiè het nur no 3,7 Millione Iiwohner (2016). Im Großruum Tiflis (mit Rustawi) wohnt mehr als e Drittl vo de Iiwohner, wichtigi anderi Stedt sind Kutaissi (190.000 Iiwohner), Batumi (125.000), Sugdidi (75.000), Gori (52.000) und d Hafestadt Poti (46.000) am [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]].
== Zämmefassig ==
Georgiè het ganz verschydeni Klimaregione, vo subtropisch-fiècht bis kontinental-trogge. S Land stigt vom Meeresspiègl am Schwarze Meer uffe bis in di 5000 Metr höche vergletscherte Gebirg vom Große Kaukasus. Es git vili ursprünglichi Landschafte, e Dutzend Nationalpärk und anderi Naturschutzgebièt. Georgiè het e Gschicht diè mehreri Tuusig Joor zrugg goot, und het hüt e Bevölkerig mit verschidene Religione und Sprooche. Au wirtschaftlich gits für Georgiè guèti Möglichkeite sich au in Zuèkunft guèt z entwigglè, vor allem mit Biolandwirtschaft. Kurzum, Georgiè isch e Land mit großem Potenzial, vor allem im Tourismus und dr Landwirtschaft.<ref>{{cite web|url=https://www.georgien.net/georgien/ georgien.net|title= Georgien: Das Land mit viel Tourismus-Potenzial.|access-date=2022-02-23}}</ref>
Georgie isch im Oktober 2018 Ehregascht a dr Frankfurter Buechmäss gsi. Dutzendi Biècher sin us däm Aalass vo georgisch uff dütsch übersetzt worde. In johrelanger Arbet isch am Institut für Geografii vo dr Staatliche Universitet Tiflis (TSU) zämme mit dütsche Partner e großformatige Nationalatlas entstande, wo alli georgischè Themè mit aktuellè Zahlè, Text, Bildr und über 150 neuè Kartè behandled wärde.<ref name="NAG"/>
== Galerii ==
<gallery>
Datei:Caucasus 1124 AC de alt.svg|mini|hochkant=1.2|Im Joor 1124 n. Chr. „im goldige Zytalter“ unter em König Davit IV (dr Erbauer) isch Georgiè viil größer gsi als hüt.
Datei:Batumi. Promenade & Hotel Courtyard.jpg|mini|Batumi im Juli 2018: Bligg vo dr Strandpromenade zum neuè Hotel- und Gschäftsviertel.
Datei:20241123 Batumi 1.jpg|mini|Hotel in dr Stadtmitti vo Batumi (Ufnahm 2024).
Datei:20241123 Batumi 6.jpg|mini|Batumi z'nacht, uffgno vom 50. Stock vom Aparthotel Orbi-A (Ufnahm 2024). In dr Bildmitti s'Stadion.
Datei:20241123 Batumi 5.jpg|mini|Bligg uff d'Küschte vom Schwarze Meer südlich vo Batumi.
Datei:Georgia Caucasus Kobuleti coast 02.jpg|Noch em Bürgerchrièg vo 1991-1993 het me 15 Joor nüt me für de Küschteschutz unternoo. S Meer het drum d Strandpromenade erodiert (Ufnahm 2004).
Datei:Georgia Caucasus Kobuleti coast 03.jpg|Dr Bürgerchrieg 1991–1993 het drzue gführt, dass au Sanatoriè im sowjetische Edelkurort Kobuleti plünderet worde sind. Hüt het sich Kobuleti wider zu me ne edle Tourismuszäntrum entwigglet.
Datei:A20241114 Pantheon Sviad G 8.jpg|mini|Im Pantheon vo Tiflis het dr erschti Presidänt vo Georgiè im Yoor 2007 si Grabstätte bykoo. Er isch noch wenige Mönet scho 1991 gstürzt und 1993 ermordet worde. Sy erschts Grab isch in Grosny gsy.
Datei:Tbilisi (16671628463).jpg|mini|D Stadt Tiflis zièt sich rund 30 Kilometer em Fluss Mtkvari entlang. In dr Bildmitti s modärnè Bürgerservicezäntrum mit de wisse Dächer, im Bildhintergrund e typischi Plattebausidlig us dr Sowjetzyt.
Datei:Tbilisi Georgia 07.jpg|mini|D Sameba-Kathedrale und dr Palascht vom Presidänt in Tiflis.
Datei:A20241116 151258.jpg|mini|E Bligg in d‘Dreifaltigkeits-Kathedrale (Sameba) in Tiflis. Sy isch neu und erscht im Yoor 2004 ygweit worde.
Datei:Tbilisi Georgia 02.jpg|mini|D Statue vom König Vakhtang Gorgasali vor dr Metekhi Kirchè am linke Ufèr vom Mtkvari in Tiflis (August 2005).
Datei:Fortress and Old Town of Tbilisi at dusk, Tbilisi, Georgia.jpg|mini|D Burg Narikala oberhalb dr Altstadt vo Tiflis. Au dr Färnsehturm (links) us em Joor 1972 isch ä Woorzeiche vo Tiflis wo me vo überall gseht.
Datei:Georgian Academy of Sciences, Tbilisi.JPG|mini|Di Georgischi Wüsseschaftsakademii in Tiflis am Rustaveli Boulevard, en Yikaufsstrooß.
Datei:Rustaveli theatre.jpg|mini|Us em 19. Joorhundert isch s Rustaveli Theatr am Rustaveli Boulevard in Tiflis.
Datei:Tbilisi Georgia 05.jpg|mini|Dr Rustaveli Boulevard isch diè bekannteschti Ykaufsstroos vo Tiflis.
Datei:20241208 Rustaveli monument, Tbilissi.jpg|mini|S'Dänkmool vom Shota Rustaveli am Rustaveli Platz (mit viile E-Trottis).
Datei:A20241116 174458.jpg|mini|D'Metrostation Rustaveli. D'Metro isch e wichtigs Verkehrsmittel, leider gits nur zwei Liniè, anderi sind plant.
Datei:Tbilisi Georgia 10.jpg|mini|In Tiflis isch immer im Oktobr s Stadtfescht ''Tbilisoba'', do gits viil z‘gseh.
Datei:Tbilisi Georgia 03.jpg|mini |Z’obig isch immer viil los uf em Freihäitsplatz rund um d Süülè mit em heilige Georg (September 2018).
Datei:Gare du téléphérique - panoramio.jpg|mini|D Seilbahn fièrt in Tiflis vom Europaplatz über dr Mtkvari-Fluss und d Altstadt zur Narikala-Burg.
Datei:Tbilisi Georgia 08.jpg|mini|Dächer vom historische Thermalbad Orbeliani in Tiflis mit Bligg über d Altstadt.
Datei:Tbilisi, Georgia — Tbilisi Reservoir.jpg|mini|Dr Tbilisi-See isch s Trinkwasserreservoir und è beliebts Erholigsgebièt vo Tiflis.
Datei:Georgia 2008 war 03.jpg|mini|Zerstörts Wohnhus noch russischem Aagriff uff Gori im russisch-georgische Chrièg vom August 2008. Au e Spital und e Kindrgarte isch aagriffe worde.
Datei:Georgia Caucasus civil war 2008 02.jpg|mini|Zerstörts Wohnhus noch eme russische Luftangriff uf Gori im russisch-georgische Chrièg vom August 2008.
Datei:Georgia 2008 war 01.jpg|mini|Georgischi Polizei (links) und russischi Einheitè bim Abtransport vom ene russische Panzèr (rächts). D Ufnahm isch vom Septämbr 2008.
Datei:Georgia 2008 war refugees.jpg|mini|Sydlige für Flüchtling sind scho wenigi Wuche noch em Chrièg baut worde (Ufnahm vom Oktober 2008, in dr Umgäbig vo Gori).
Datei:Tserovani School building 01.jpg|mini|S neue Schuèlhuus vo dr Flüchtlings-Sydlig Tserovani, 30 km nördlich vo Tiflis
Datei:House in the Tserovani refugee camp, October 2018.jpg|mini|10 Joor noch em Chrièg händ einigi Flüchtling in Tserovani yhri Hüüsr guèt ussbaut, vili anderi läbe abr immer no in schlächte, provisorische Unterkünft.
Datei:107 Mtskhéta La cathédrale de Svétitskhovéli.JPG|mini|Es nationals Heiligtum, d Svetitskhoveli-Kathedrale in Mtskheta, dr friènere Hauptstadt vo Georgiè.
Datei:126 Vallée de l'Aragvi Ensemble ecclésiastique fortifié d'Anaouri XVIe.JPG|mini|Di befestigti Ananuri-Kirche us em 16. Joorhundert im Aragvi-Tal isch au e Woorzeichè vo Georgiè.
Datei:133 Anaouri Eglise de l'Assomption Sainte Ninon.JPG|mini|E Bild vo dr heiligè Nino isch in jedr orthodoxè Kirche zfinde. D Nino het im 4. Joorhundert s Chrischtetum noch Georgiè brocht.
Datei:Kutaissi, fountain in the city centre, Imereti region, Georgia.jpg|mini|Dr Kolchis Brunne im Zäntrum vo Kutaisi isch e neus Woorzeiche us em Joor 2011.
Datei:Town of Chiatura. seen from upper cable car station.jpg|mini|E Fahrt mit de alte Bärgwärks-Seilbahne in Chiatura isch immer en Erläbnis für muètigi Bsuècher.
Datei:Schchara.JPG|mini|Ushguli liggt über 2100 m hoch am Fuèss vom Schchara, mit 5201 Meter de höchsti Bärg vo Georgiè.
Datei:Enguri river with bridge.jpg|mini|D Mündig vom Fluss Enguri ins Schwarze Meer by Anaklia. Im Hintergrund fangt s Gebièt vo dr abtrünnige Region Abkhasiè aa.
Datei:Sheep in the Bakuriani recreation area (October 2018).jpg|mini|Bakuriani isch e belièbts Erholigsgebièt, bsunders im Winter zum [[Skifahren|Skifahre]], abr au im Summer zum Wanderè (Oktober 2018).
Datei:Gomismta resort area, Guria region, Georgia.jpg|mini|Gomismta im Chline Kaukasus isch e beliebts Erholigsgebièt. Georgischi Familiè händ uf dr [[Alp (Bergweide)|Alp]] vili chlini Chalet bauè.
Datei:Bild0548 Schaf- Pferdezucht T.jpg|mini|d'Alpbewirtschaftig isch wichtig für d'Landwirtschaft und d'Landschaftspflääg
Datei:Sighnaghi IMG 9071 1920.jpg|mini|Sighnaghi, e touristisch bekannti Chleistadt in Kachetiè, 50 km südöstlich vo Telawi, dr Hauptstadt vo Kachetiè
Datei:Shatili medieval houses, Georgia.jpg|mini|Wehrdorf Shatili in dr historischè Region Khevsureti, Juni 2014
Datei:Omalo, Tusheti.jpg|mini|Omalo, Hauptort vo dr historischè Region Tusheti, Juli 2007
</gallery>
== Literatur ==
* Zaal Andronikashvili, Emzar Jgerenaia, Franziska Thun-Hohenstein: ''Landna(h)me Georgien. Studien zur kulturellen Semantik.'' Kadmos Kulturverlag, Berlin 2018.
* Philipp Ammon: ''Georgien zwischen Eigenstaatlichkeit und russischer Okkupation: Die Wurzeln des russisch-georgischen Konflikts vom 18. Jahrhundert bis zum Ende der ersten georgischen Republik (1921)''. Kitab, Klagenfurt 2015, ISBN 978-3-902878-45-8.
* Ulrich Bock: ''Georgien und Armenien. Zwei christliche Kulturlandschaften im Süden der Sowjetunion''. DuMont Kunst-Reiseführer, Köln 1988, ISBN 3-7701-1464-7.
* Nana Bolashvili, Andreas Dittmann, Lorenz King, Vazha Neidze (Hrsg.): ''National Atlas of Georgia – Nationalatlas von Georgien.'' Steiner Verlag, 2018, ISBN 978-3-515-12057-9.
* Heinz Fähnrich: ''Geschichte Georgiens'' (Handbuch der Orientalistik. Section 8. Central Asia). Brill, Leiden/Boston 2010.
* Heinz Fähnrich: ''Gestalten der Geschichte Georgiens. Vom 2. Jahrtausend v. Chr. bis zu den Mongolen''. Reichert Verlag, Wiesbaden 2021, ISBN 978-3-7520-0591-2.
* Károly Gink, Erzsébet Tompos: ''Georgien''. Werner Dausien, Hanau/M. 1975, ISBN 3-7684-1458-2.
* Rainer Kaufmann: ''Georgien: ein Reise-Lesebuch''. ERKA-Verlag, Bruchsal, 2009, 340 Seiten, 2009, ISBN 3-929184-14-1
* Lorenz King und Giorgi Khubua (Hrsg.): ''Georgia in Transition – Experiences and Perspectives''. Schriften zur Internationalen Entwicklungs- und Umweltforschung. Peter Lang Verlag, 2009, ISBN 978-3-631-58977-9.
* Roin Metreveli: ''Georgien. Ein Überblick''. Tbilisis Univ. Gamomcemloba, Tbilisi 1996.
* Luka Nakhutsrishvili (Hrsg.): ''Georgien, neu buchstabiert. Politik und Kultur eines Landes auf dem Weg nach Europa''. transcript, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8376-4533-0.
* Peter Nasmyth: ''Georgia. In the Mountains of Poetry''. 2. Auflage. Cruzon Press, Richmond 2001, ISBN 0-7007-0955-X.
* Ilma Reissner: ''Georgien''. Herder, Freiburg im Breisgau 1989, ISBN 3-451-21454-7.
* Ilma Reissner: ''Georgien: Goldenes Vlies und Weinrebenkreuz''. Verlagsbuchhandlung Der Christliche Osten, Würzburg 1998, ISBN 3-927894-29-X.
* Manfred Sapper, Volker Weichsel, Zaal Andronikashvili (Hg.): ''Traumland Georgien. Deutungen zu Kultur und Politik.'' Berlin 2018 [= Osteuropa, 7/2018].
* Bernd Schröder (Hrsg.): ''Georgien. Gesellschaft und Religion an der Schwelle Europas.'' Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2005, ISBN 978-3-86110-387-5.
== Weblink ==
{{Commonscat|Georgia|Georgie}}
{{Wikiatlas|Georgia}}
* [http://www.diplo.de/Georgien Länderinformatione vom dütsche Uuswärtigen Am zue Georgie]
== Fuessnote ==
<references />
{{NaviBlock
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|Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS)
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[[Kategorie:Georgie]]
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Saudi-Arabien
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{{DISPLAYTITLE:Saudi-Arabie}}
{{Infobox Staat
|NAME = <span style="font-size:1.4em">'''المملكة العربية السعودية'''</span><br />
<span style="font-size:1.4em">'''al-Mamlaka<br /> al-ʿarabiyya as-saʿūdiyya'''</span><br />
'''Königriich Saudi-Arabie'''
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''Lā ilāha illā [[Allah|llāh]] Muhammadun rasūlu llāh.''<br />
[[Deutsche Sprache|Deutsch]]: „S git käi [[Gott]] usser Gott, [[Mohammed (Prophet)|Mohammed]] isch sii Prophet.“ (lueg: [[Schahada]])
|AMTSSPRACHE = [[Arabische Sprache|Arabisch]]
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|STAATSFORM = [[Monarchie|Absoluti Monarchii]]
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|BILD1 = Saudi Arabia 2003 CIA map.jpg
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[[Datei:Saudi Arabia Topography.png|mini|rechts|310px|Topographii vo Saudi Arabiè (D’Höchi isch farbig dargstellt)]]
[[Datei:ISS-64 Jubba with Nefud Desert, Saudi Arabia.jpg |mini|rechts|300px|Oasè Jubbah in dr Nefud-Wièschti. Petroglyphè und s’Museum befinde sich in de Felsè links, di kreisrundè Bewässerigskulturè sind in dr Oase dütlich z’gseeh. Uffnahm vom 20. Oktobr 2020, Internationali Ruumstation ISS.]]
S Königriich '''Saudi-Arabie''' (arabisch المملكة العربية السعودية) isch än [[Monarchie|absoluti Monarchii]] in [[Vorderasiatische Archäologie|Vorderasie]]. Dr [[Absolutismus|absoluti Herrschr]] isch dr Kronprinz Mohammed bin Salman Al Saud, bekannt au untr dr Abkürzig MBS. Saudi-Arabie ligt uf dr [[Arabische Halbinsel|Arabische Halbinsle]] und gränzt im Norde an [[Jordanien|Jordanie]], dr [[Irak]] und [[Kuwait]], im Süde an [[Jemen]] und [[Oman]], im Oschte an die [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigte Arabische Emirat]], im Weschde an s [[Rotes Meer|Roote Meer]] und im Oschde an [[Persischer Golf|Persische Golf]].
Dr [[Islam]] spiilt in Saudi-Arabie ä ganz zentrali Rolle. D'Saudi sind [[sunnitischer Islam|Sunnitè]], und s öffentlige Religionsbild im Land isch bsundrs stränggläubig und islamisch-konservativ, ultra-orthodox (Salafite). Die beide heiligschte Örter vom Islam, d [[Kaaba]] in [[Mekka]] und s Grab vom islamische Prophet [[Mohammed]] in [[Medina]], liige in Saudi-Arabie. S'Wuchenendi isch am Donnschdig und Friitig, so isch dr Donnschdig deilwiis ä Ruhedag und dr Friitig ä komplette Ruhedag. Im Königriich gültet noch em Artikel 2 vo siiner Grundordnig die [[islamische Zeitrechnung|islamischi Ziiträchnig]].
== Natur- und Verwaltigsregionè ==
Im Weschtè vo dr Arabischè Halbinsle git’s e schmale Küschtèstreife ''(Tihamah)'' hinter däm e steili Gebirgsstuèfe liggt. Si bildet e Bärgketti, wo im Südè in dr Provinz AZIR bis zu 3000 Meter hoch isch. Hinter derè Gebirgsstuèfe liggt s’große Zentralplateau, wo sich über rund 1000 Kilometer gegè Oschte langsam zu dr Küschtè vom Arabische Golf absänggt. Im Zentralplateau sind großi [[Wüste|Wièschtenè]], im Nordè di übr 100.000 Quadratkilometer großi ''Nafud''. Aber au einigi kleineri Flüss und flachi Seè gits im Zentralplateau, und mache sogar Landwirtschaft möglich. Di gröschte Sandwièschtenè sind im Südoschte von Saudi-Arabie in dr Provinz ASH SHARQIYAH (=Ostregion).
Guèt usbauti [[Autobahn]]e verbinde di zentrale [[Provinz]]e RIAD, QASIM und HA'IL mit de wichtigste Verwaltigs- und Handelszäntre ''Riad'' (Landeshauptstadt), ''Buraida'' (Universitetsstadt), ''Ha'il'' (Provinzhauptstadt) und ''Jubbah'' ([[Landwirtschaft]] und Aabau vo Dattle). Qasim und Ha'il sind beides landwirtschaftlich wichtigi Provinze mit große fossilè Grundwasservorkommè. Quer drzuè verbindè Autobahne diè Zäntrè mit dè touristisch wichtige Provinzè am Roote Meer, MEKKA und MEDINA, mit de gliichnamigè [[Hauptstadt|Hauptstedt]]. ''Dschiddah'' liggt in dr Provinz Mekka, isch mit 3,8 Millionè Ywooner di zweitgröschti Stadt vo Saudi-Arabie und di wichtigsti Hafestadt am Roote Meer.
== D’Hauptstadt Riad ==
Riad isch d’Hauptstadt vom Staat Saudi-Arabie, und au vo dr Provinz Riad. D’Stadt het 7 Millione Ywooner, d’Provinz 9 Millione. D’Stadt isch s’wirtschaftlichè, administrativè und s'kulturellè Zentrum vom Land. Au mehreri Universitetè, [[Museum|Museè]] und historischi Baudenkmäler git’s. In Riad sind au di saudischi [[Regierung|Regièrig]] und s’[[Parlament|Parlamänt]], alli staatlichè Behördè und di meischtè usländischè Botschaftè. Riad isch au historisch scho immer e wichtige Durchreiseort in Arabiè gsi, und isch sit dr [[staatliche Unabhängigkeit|Unabhängigkeit]] vo Saudi-Arabie im Yoor 1932 Hauptstadt.
== Projekt ''Saudi Vision 2030'' ==
Dr Kronprinz MBS will bis zum Yoor 2030 übr zwanzig Giga-Projekt mit Koschte vo mehrerè hundert Milliarde Dollar verwirklichè. Di bekannteschtè sind:
NEOM, è linièförmigi futuristischi Stadt für 500 Milliarde Dollar<ref>https://www.bbc.com/news/world-middle-east-68945445 Neom: Saudi forces 'told to kill' to clear land for eco-city</ref>
DIRIYAH, è Freylièchtmuseum für 64 Milliarde Dollar by Riad. Dr MBS plant s’ Giga-Projekt Diriyah bis im Yoor 2027 fertig z’stellè. Es isch für dè Herrscher MBS eins vo de wichtigstè Projekt, denn do isch au di ehemaligi Hauptstadt vo dr erschtè saudischè [[Dynastie|Dynastii]], also dr Geburtsort vom Königriich. Und es isch au e [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerb]]. Uf erè Flächi vo 11 Quadratkilometr wärde vili Milliarde Dollar investiert. In nur 15 Autominutè chunt mè vom Zäntrum vo Riad noch Diriya. Es wird è Turischtèzäntrum mit luxuriöse [[Hotel]], Restorant und Unterhaltigszäntrè gää. Es sind au 4 [[Museum|Museè]], und e neui Universitet plant. Me hofft, dass im Yoor 2030 rund 30 Millionè Bsuèchr pro Yoor do anè chömmè, um diè neu bauti “historischi Stadt im Freilièchtmuseum Diriyah” zbewundere.<ref>https://www.arabnews.com/node/2167321/saudi-arabia The giga-projects that are redefining the image of Saudi Arabia</ref>
NCVC: Nazionals Zäntrum für Vegetationsentwigglig und gegè Wièschtebildig. S'Zäntrum isch im März 2019 vom Umwältministerium gründet worde. In dr Oasèregion Buraida (Provinz Al Qasim) sind uf erè Flächi vo 28 Quadratkilometr durchs NCVC jetzt scho 1 Million Bäum pflanzt worde. In de nächstè Yoor sölle mit dr Saudi-Green Initiativè sogar 1 Milliarde Bäum pflanzt wärde.<ref>https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/sa.html NCVC plans to rehabilitate 1000 floodplains and Meadows with 5 Royal Reserves</ref>
== Galerii ==
<gallery>
Datei:JUBBAH 16.jpg|mini|Autobahn durch d’Nafud-Wièschti, vo Ha’il richtig d'Oasestadt Jubbah
Datei:Hafen von dschidda, fahnenmast.JPG|mini|Bligg uf Dschiddah am Roote Meer vom Container-Haafè us
Datei:King Abdullah Financial District 184701.jpg|mini|Dr King Abdullah Finanz-Distrikt in Riad wird jedes Yoor no größer
Datei:Diriyah 8.jpg|mini|links|Ygang zum Freylièchtmuseum Diriyah by Riad
Datei:Diriyah3.jpg|mini|rechts|Strooß im Freylièchtmuseum Diriyah, Riad
Datei:Diriyah.jpg|mini|links|im Freylièchtmuseum Diriyah gits nur wenigi originali Usgrabigsstellè
Datei:Diriyah7.jpg|mini|rechts|Rekonstruktion vom ènè Zièhbrunnè in Dyriah
Datei:Diriyah5.jpg|mini|links|Blick auf das neu uffbauti “alte” Diriyah
Datei:Buraida desertification 01.jpg|mini|Ygang zum Nazionale Zäntrum gegè Wièschtebildig, südlich vo Buraida,
Datei:Buraida desertification 05.jpg|mini|Gwächshuus mit Pflanzè wo spööter in d’Wièschti gsetzt und bewässerèt wärde
Datei:Buraida desertification 09.jpg|mini|Wasserleitigè in dr Wièschti für Dröpflibewässerig vo neu gsetztè Pflanze
Datei:Buraidah.jpg|mini|Bligg uff Buraida mit em Wasserturm, Region Al-Qasim
Datei:Date City in Buraidah 8.JPG|mini|Dattlemäärt in Buraida
Datei:Buraida desertification 16.jpg|mini|Stadtpark vo Buraida, Region Al-Qasim
Datei:JUBBAH 01.jpg|mini|Wägwiiser zum UNESCO-Wältnaturerb Jubbah
Datei:JUBBAH 12.jpg|mini|Bligg übr d’Nafud-Wièschti bym UNESCO-Wältnaturerb Jubbah
Datei: JUBBAH 15.jpg|mini|Gästehuus im ènè Wièschtèzält
Datei:JUBBAH 05.jpg|mini|Empfangsraum im ènè Privaathuus
Datei:Buraida desertification 02.jpg|mini|Mitte in dr Wièschti git's au See, so in dr Region Qasim
</gallery>
== Literatur ==
* Hussein Hamza Bindagji: ''Atlas of Saudi Arabia''. Oxford University Press, Oxford 1378 A. H. / 1978 A.D., ISBN 0-19-919101-8.
* Helmuth Blume: ''Saudi Arabien''. Horst Erdmann Verlag. Tübingen Basel. 1976.
* Hans Karl Barth, Konrad Schliephake: ''Saudi Arabien'' in der Reihe „Perthes Länderprofile“, Klett-Perthes, Gotha und Stuttgart. 1998.
* Robert Baer: ''Sleeping With The Devil: How Washington Sold Our Soul for Saudi Crude'', Crown, 2003, ISBN 1-4000-5021-9.
* Gold, Dore: ''Hatred's Kingdom: How Saudi Arabia Supports the New Global Terrorism'', Regnery Publishing, Inc. 2004, ISBN 0-89526-061-1.
* Sandra Mackey: ''The Saudis: Inside the Desert Kingdom'', Houghton Mifflin, 1987, ISBN 0-395-41165-3.
* Pascal Ménoret: ''The Saudi Enigma: A History'', Zed Books, 2005, ISBN 1-84277-605-3.
* al-Rasheed, Madawi, ''A History of Saudi Arabia'', Cambridge University Press, 2002, ISBN 0-521-64335-X; Second edition: Cambridge University Press, Cambridge 2010 ISBN 978-0-521-76128-4 (hardback) und ISBN 978-0-521-74754-7. (paperback)
* Madawi Al-Rasheed: ''Contesting the Saudi State. Islamic Ideas from a New Generation'', Cambridge University Press, Cambridge 2007 ISBN 978-0-521-85836-6.
* Madawi Al-Rasheed: ''Kingdom without Borders. Saudi Arabia's Political, Redligious and Media Frontiers, Columbia University Press, New York 2009 ISBN 978-0-231-70068-9.''
* Matthew R. Simmons, ''Twilight in the Desert: The Coming Saudi Oil Shock and the World Economy'' 2005, ISBN 0-471-73876-X.
* Guido Steinberg: ''Saudi-Arabien. Politik Geschichte Religion'', München: C.H. Beck 2004, ISBN 3-406-51112-0.
* ''Who's who in the Saudi Arabia 2006.'' Asia Pacific Infoserv, Sydney 2006.
* Alexei Vassiliev: ''The History of Saudi Arabia''. New York University Press, New York 2000, ISBN 0-8147-8809-2.
* Joseph A. Kechichian: ''Legal and Political Reforms in Saudi Arabia''. Routledge Chapman & Hall, 2012. ISBN 978-0-415-63018-4
== Weblingg ==
{{Commonscat|Saudi Arabia|Saudi-Arabie}}
* {{GIGAGEO|RG03.15}}
* [http://www.saudinf.com/ Saudi Arabia Information Resource], Saudischs Kultur- und Informationsministerium
* [http://www.diplo.de/SaudiArabien Länder- und Räiseinformatione vom Uuswärtigen Amtes]
* [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Internationales/Land/Asien/SaudiArabien.html Länderprofil] vom Statistische Bundesamt
* [http://www.riad.diplo.de/de/Startseite.html Dütschi Botschaft z Riad]
== Äinzelnochwiis ==
<references/>
{{NaviBlock
|Navigationsleiste Golf-Kooperationsrat
|Navigationsleiste OPEC
|Navigationsleiste Arabische Liga
|Navigationsleiste Mitgliedstaaten OIC
|Navigationsleiste Staaten in Asien
}}
{{Coordinate |NS=23/43//N |EW=44/7//E |type=country |region=SA}}
{{Übersetzungshinweis|de|Saudi-Arabien|dütsch}}
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[[Kategorie:Saudi-Arabie]]
[[Kategorie:Staat in Asie]]
[[Kategorie:Staat im Noche Oschte]]
[[Kategorie:Monarchii]]
[[Kategorie:Mitgliid i der UNO]]
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wikitext
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{{Infobox Staat
|NAME = <span style="font-size:1.4em">'''المملكة العربية السعودية'''</span><br />
<span style="font-size:1.4em">'''al-Mamlaka<br /> al-ʿarabiyya as-saʿūdiyya'''</span><br />
'''Königriich Saudi-Arabie'''
|BILD-FLAGGE = Flag of Saudi Arabia.svg
|BILD-WAPPEN = Emblem of Saudi Arabia.svg
|BILD-WAPPEN-BREITE = 100px
|TEXT-FLAGGE = Fahne vo Saudi-Arabie
|TEXT-WAPPEN = Wappe vo Saudi-Arabie
|WAHLSPRUCH = لا إله إلا الله محمد رسول الله<br />
''Lā ilāha illā [[Allah|llāh]] Muhammadun rasūlu llāh.''<br />
[[Deutsche Sprache|Deutsch]]: „S git käi [[Gott]] usser Gott, [[Mohammed (Prophet)|Mohammed]] isch sii Prophet.“ (lueg: [[Schahada]])
|AMTSSPRACHE = [[Arabische Sprache|Arabisch]]
|HAUPTSTADT = [[Riad]]
|STAATSFORM = [[Monarchie|Absoluti Monarchii]]
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[[Datei:Saudi Arabia Topography.png|mini|rechts|310px|Topographii vo Saudi Arabiè (D’Höchi isch farbig dargstellt)]]
[[Datei:ISS-64 Jubba with Nefud Desert, Saudi Arabia.jpg |mini|rechts|300px|Oasè Jubbah in dr Nefud-Wièschti. Petroglyphè und s’Museum befinde sich in de Felsè links, di kreisrundè Bewässerigskulturè sind in dr Oase dütlich z’gseeh. Uffnahm vom 20. Oktobr 2020, Internationali Ruumstation ISS.]]
S Königriich '''Saudi-Arabie''' (arabisch المملكة العربية السعودية) isch än [[Monarchie|absoluti Monarchii]] in [[Vorderasiatische Archäologie|Vorderasie]]. Dr [[Absolutismus|absoluti Herrschr]] isch dr Kronprinz Mohammed bin Salman Al Saud, bekannt au untr dr Abkürzig MBS. Saudi-Arabie ligt uf dr [[Arabische Halbinsel|Arabische Halbinsle]] und gränzt im Norde an [[Jordanien|Jordanie]], dr [[Irak]] und [[Kuwait]], im Süde an [[Jemen]] und [[Oman]], im Oschte an die [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigte Arabische Emirat]], im Weschde an s [[Rotes Meer|Roote Meer]] und im Oschde an [[Persischer Golf|Persische Golf]].
Dr [[Islam]] spiilt in Saudi-Arabie ä ganz zentrali Rolle. D'Saudi sind [[sunnitischer Islam|Sunnitè]], und s öffentlige Religionsbild im Land isch bsundrs stränggläubig und islamisch-konservativ, ultra-orthodox (Salafite). Die beide heiligschte Örter vom Islam, d [[Kaaba]] in [[Mekka]] und s Grab vom islamische Prophet [[Mohammed]] in [[Medina]], liige in Saudi-Arabie. S'Wuchenendi isch am Donnschdig und Friitig, so isch dr Donnschdig deilwiis ä Ruhedag und dr Friitig ä komplette Ruhedag. Im Königriich gültet noch em Artikel 2 vo siiner Grundordnig die [[islamische Zeitrechnung|islamischi Ziiträchnig]].
== Natur- und Verwaltigsregionè ==
Im Weschtè vo dr Arabischè Halbinsle git’s e schmale Küschtèstreife ''(Tihamah)'' hinter däm e steili Gebirgsstuèfe liggt. Si bildet e Bärgketti, wo im Südè in dr Provinz AZIR bis zu 3000 Meter hoch isch. Hinter derè Gebirgsstuèfe liggt s’große Zentralplateau, wo sich über rund 1000 Kilometer gegè Oschte langsam zu dr Küschtè vom Arabische Golf absänggt. Im Zentralplateau sind großi [[Wüste|Wièschtenè]], im Nordè di übr 100.000 Quadratkilometer großi ''Nafud''. Aber au einigi kleineri Flüss und flachi Seè gits im Zentralplateau, und mache sogar Landwirtschaft möglich. Di gröschte Sandwièschtenè sind im Südoschte von Saudi-Arabie in dr Provinz ASH SHARQIYAH (=Ostregion).
Guèt usbauti [[Autobahn]]e verbinde di zentrale [[Provinz]]e RIAD, QASIM und HA'IL mit de wichtigste Verwaltigs- und Handelszäntre ''Riad'' (Landeshauptstadt), ''Buraida'' (Universitetsstadt), ''Ha'il'' (Provinzhauptstadt) und ''Jubbah'' ([[Landwirtschaft]] und Aabau vo Dattle). Qasim und Ha'il sind beides landwirtschaftlich wichtigi Provinze mit große fossilè Grundwasservorkommè. Quer drzuè verbindè Autobahne diè Zäntrè mit dè touristisch wichtige Provinzè am Roote Meer, MEKKA und MEDINA, mit de gliichnamigè [[Hauptstadt|Hauptstedt]]. ''Dschiddah'' liggt in dr Provinz Mekka, isch mit 3,8 Millionè Ywooner di zweitgröschti Stadt vo Saudi-Arabie und di wichtigsti Hafestadt am Roote Meer.
== D’Hauptstadt Riad ==
Riad isch d’Hauptstadt vom Staat Saudi-Arabie, und au vo dr Provinz Riad. D’Stadt het 7 Millione Ywooner, d’Provinz 9 Millione. D’Stadt isch s’wirtschaftlichè, administrativè und s'kulturellè Zentrum vom Land. Au mehreri Universitetè, [[Museum|Museè]] und historischi Baudenkmäler git’s. In Riad sind au di saudischi [[Regierung|Regièrig]] und s’[[Parlament|Parlamänt]], alli staatlichè Behördè und di meischtè usländischè Botschaftè. Riad isch au historisch scho immer e wichtige Durchreiseort in Arabiè gsi, und isch sit dr [[staatliche Unabhängigkeit|Unabhängigkeit]] vo Saudi-Arabie im Yoor 1932 Hauptstadt.
== Projekt ''Saudi Vision 2030'' ==
Dr Kronprinz MBS will bis zum Yoor 2030 übr zwanzig Giga-Projekt mit Koschte vo mehrerè hundert Milliarde Dollar verwirklichè. Di bekannteschtè sind:
NEOM, è linièförmigi futuristischi Stadt für 500 Milliarde Dollar<ref>https://www.bbc.com/news/world-middle-east-68945445 Neom: Saudi forces 'told to kill' to clear land for eco-city</ref>
DIRIYAH, è Freylièchtmuseum für 64 Milliarde Dollar by Riad. Dr MBS plant s’ Giga-Projekt Diriyah bis im Yoor 2027 fertig z’stellè. Es isch für dè Herrscher MBS eins vo de wichtigstè Projekt, denn do isch au di ehemaligi Hauptstadt vo dr erschtè saudischè [[Dynastie|Dynastii]], also dr Geburtsort vom Königriich. Und es isch au e [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerb]]. Uf erè Flächi vo 11 Quadratkilometr wärde vili Milliarde Dollar investiert. In nur 15 Autominutè chunt mè vom Zäntrum vo Riad noch Diriya. Es wird è Turischtèzäntrum mit luxuriöse [[Hotel]], Restorant und Unterhaltigszäntrè gää. Es sind au 4 [[Museum|Museè]], und e neui Universitet plant. Me hofft, dass im Yoor 2030 rund 30 Millionè Bsuèchr pro Yoor do anè chömmè, um diè neu bauti “historischi Stadt im Freilièchtmuseum Diriyah” zbewundere.<ref>https://www.arabnews.com/node/2167321/saudi-arabia The giga-projects that are redefining the image of Saudi Arabia</ref>
NCVC: Nazionals Zäntrum für Vegetationsentwigglig und gegè Wièschtebildig. S'Zäntrum isch im März 2019 vom Umwältministerium gründet worde. In dr Oasèregion Buraida (Provinz Al Qasim) sind uf erè Flächi vo 28 Quadratkilometr durchs NCVC jetzt scho 1 Million Bäum pflanzt worde. In de nächstè Yoor sölle mit dr Saudi-Green Initiativè sogar 1 Milliarde Bäum pflanzt wärde.<ref>https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/sa.html NCVC plans to rehabilitate 1000 floodplains and Meadows with 5 Royal Reserves</ref>
== Galerii ==
<gallery>
Datei:JUBBAH 16.jpg|mini|Autobahn durch d’Nafud-Wièschti, vo Ha’il richtig d'Oasestadt Jubbah
Datei:Hafen von dschidda, fahnenmast.JPG|mini|Bligg uf Dschiddah am Roote Meer vom Container-Haafè us
Datei:King Abdullah Financial District 184701.jpg|mini|Dr King Abdullah Finanz-Distrikt in Riad wird jedes Yoor no größer
Datei:Diriyah 8.jpg|mini|links|Ygang zum Freylièchtmuseum Diriyah by Riad
Datei:Diriyah3.jpg|mini|rechts|Strooß im Freylièchtmuseum Diriyah, Riad
Datei:Diriyah.jpg|mini|links|im Freylièchtmuseum Diriyah gits nur wenigi originali Usgrabigsstellè
Datei:Diriyah7.jpg|mini|rechts|Rekonstruktion vom ènè Zièhbrunnè in Dyriah
Datei:Diriyah5.jpg|mini|links|Blick auf das neu uffbauti “alte” Diriyah
Datei:Buraida desertification 01.jpg|mini|Ygang zum Nazionale Zäntrum gegè Wièschtebildig, südlich vo Buraida,
Datei:Buraida desertification 05.jpg|mini|Gwächshuus mit Pflanzè wo spööter in d’Wièschti gsetzt und bewässerèt wärde
Datei:Buraida desertification 09.jpg|mini|Wasserleitigè in dr Wièschti für Dröpflibewässerig vo neu gsetztè Pflanze
Datei:Buraidah.jpg|mini|Bligg uff Buraida mit em Wasserturm, Region Al-Qasim
Datei:Date City in Buraidah 8.JPG|mini|Dattlemäärt in Buraida
Datei:Buraida desertification 16.jpg|mini|Stadtpark vo Buraida, Region Al-Qasim
Datei:JUBBAH 01.jpg|mini|Wägwiiser zum UNESCO-Wältnaturerb Jubbah
Datei:JUBBAH 12.jpg|mini|Bligg übr d’Nafud-Wièschti bym UNESCO-Wältnaturerb Jubbah
Datei: JUBBAH 15.jpg|mini|Gästehuus im ènè Wièschtèzält
Datei:JUBBAH 05.jpg|mini|Empfangsraum im ènè Privaathuus
Datei:Buraida desertification 02.jpg|mini|Mitte in dr Wièschti git's au See, so in dr Region Qasim
</gallery>
== Literatur ==
* Hussein Hamza Bindagji: ''Atlas of Saudi Arabia''. Oxford University Press, Oxford 1378 A. H. / 1978 A.D., ISBN 0-19-919101-8.
* Helmuth Blume: ''Saudi Arabien''. Horst Erdmann Verlag. Tübingen Basel. 1976.
* Hans Karl Barth, Konrad Schliephake: ''Saudi Arabien'' in der Reihe „Perthes Länderprofile“, Klett-Perthes, Gotha und Stuttgart. 1998.
* Robert Baer: ''Sleeping With The Devil: How Washington Sold Our Soul for Saudi Crude'', Crown, 2003, ISBN 1-4000-5021-9.
* Gold, Dore: ''Hatred's Kingdom: How Saudi Arabia Supports the New Global Terrorism'', Regnery Publishing, Inc. 2004, ISBN 0-89526-061-1.
* Sandra Mackey: ''The Saudis: Inside the Desert Kingdom'', Houghton Mifflin, 1987, ISBN 0-395-41165-3.
* Pascal Ménoret: ''The Saudi Enigma: A History'', Zed Books, 2005, ISBN 1-84277-605-3.
* al-Rasheed, Madawi, ''A History of Saudi Arabia'', Cambridge University Press, 2002, ISBN 0-521-64335-X; Second edition: Cambridge University Press, Cambridge 2010 ISBN 978-0-521-76128-4 (hardback) und ISBN 978-0-521-74754-7. (paperback)
* Madawi Al-Rasheed: ''Contesting the Saudi State. Islamic Ideas from a New Generation'', Cambridge University Press, Cambridge 2007 ISBN 978-0-521-85836-6.
* Madawi Al-Rasheed: ''Kingdom without Borders. Saudi Arabia's Political, Redligious and Media Frontiers, Columbia University Press, New York 2009 ISBN 978-0-231-70068-9.''
* Matthew R. Simmons, ''Twilight in the Desert: The Coming Saudi Oil Shock and the World Economy'' 2005, ISBN 0-471-73876-X.
* Guido Steinberg: ''Saudi-Arabien. Politik Geschichte Religion'', München: C.H. Beck 2004, ISBN 3-406-51112-0.
* ''Who's who in the Saudi Arabia 2006.'' Asia Pacific Infoserv, Sydney 2006.
* Alexei Vassiliev: ''The History of Saudi Arabia''. New York University Press, New York 2000, ISBN 0-8147-8809-2.
* Joseph A. Kechichian: ''Legal and Political Reforms in Saudi Arabia''. Routledge Chapman & Hall, 2012. ISBN 978-0-415-63018-4
== Weblingg ==
{{Commonscat|Saudi Arabia|Saudi-Arabie}}
* {{GIGAGEO|RG03.15}}
* [http://www.saudinf.com/ Saudi Arabia Information Resource], Saudischs Kultur- und Informationsministerium
* [http://www.diplo.de/SaudiArabien Länder- und Räiseinformatione vom Uuswärtigen Amtes]
* [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Internationales/Land/Asien/SaudiArabien.html Länderprofil] vom Statistische Bundesamt
* [http://www.riad.diplo.de/de/Startseite.html Dütschi Botschaft z Riad]
== Äinzelnochwiis ==
<references/>
{{NaviBlock
|Navigationsleiste Golf-Kooperationsrat
|Navigationsleiste OPEC
|Navigationsleiste Arabische Liga
|Navigationsleiste Mitgliedstaaten OIC
|Navigationsleiste Staaten in Asien
}}
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{{Übersetzungshinweis|de|Saudi-Arabien|dütsch}}
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[[Kategorie:Saudi-Arabie]]
[[Kategorie:Staat in Asie]]
[[Kategorie:Staat im Noche Oschte]]
[[Kategorie:Monarchii]]
[[Kategorie:Mitgliid i der UNO]]
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[[Datei:Pumattertietsch Weerterbeuch.jpg|mini|300px|S Wèèrderbuech vù Pumatt]]
S '''Pumattertitsch''' isch dr [[Höchstalemannisch|hegschdalemanisch]] Dialäkt vù [[Formazza|Pumat]]. Es ghèèrd doodrmid zem [[Südwalserdeutsch|Siidwalsertiitsch]].
== Foorschigsgschiichd ==
Pumat isch e Ùfnaameord vùm [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Schwyzer Schbroochatlas]] gsii. D Ùfnaam isch vùm [[Rudolf Hotzenköcherle]] im Mèèrz 1955 gmachd woore.
Fir s [[Phonogrammarchiv der Universität Zürich|Phonogramm-Archiv vù dr Universität Züri]] hèd dr Wilhelm Doegen vùm Berliner Lutarchiv ane 1929 z Domodossola Toonùfnaame vù Pumat gmachd, wo dr [[Friedrich Gysling|Fritz Gysling]], dr Rudolf Hotzenköcherle ùn d [[Clara Stockmeyer]] voorberaided ghaa hän. Verefendligd woore sin s vùm Hotzenköcherle ùn em Gysling ane 1952.
Fir s [[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerisch Idiotikon]] hän dr [[Friedrich Staub]] ane 1864<ref>[[Niklaus Bigler]]: [https://www.idiotikon.ch/Texte/Jahresberichte/Id_Jahresbericht_1988.pdf ''Eine Kundfahrt zu den Südwalsern vor 125 Jahren. Briefe Friedrich Staubs an seine Frau.''] In: ''Schweizerdeutsches Wörterbuch. Bericht über das Jahr 1988.'' [Züri] 1989, S. 11–34.</ref> ùn drnoo dr [[Eduard Schwyzer]] ane 1907<ref>Eduard Schwyzer: ''Bei den Deutschen im Pomatt (Val Formazza). Reiseeindrücke eines Linguisten.'' In: ''Neue Zürcher Zeitung,'' Numere 209 bis 212 vùm Joor 1907.</ref> ùn nomol ane 1910 im Pumat Wèèrder gsammled.
Dr [[Aristide Baragiola]], en idalienische Universideedsdozänt, hed ane 1914 e Buech iber d Folklore vù Pumatt uusegee. Doodin sin noch eme Kumändaar Gschiichdli, Sprichli, Lieder, Näme ùn so wyder versamled.
1972 hed d Renate Hadorn-Sarantari iiri Abschlusaarbed iiber s Schigsaal vù dr Sproochinsle Pumatt abgschlose; bublizierd isch si nid. 1974 hän dr [[Piergiuseppe Scardigli]] un syni Lyd vùm G.R.I.L.A.V.I. (Gruppo di recerca sulle isole linguistiche alemanne del versante italiano) z Floränz nomool Ùfnaame im Pumatt gmachd.
D [[Angela Bacher]] hed ane 1975 iri Abschlusaarbed an dr Kadoolische Universideed Mailand iber s Pumattertitsch gschriibe. Si hed vor alem Ùndersuechige gmachd zue dr Soziologii, zue dr Ludlèèr, zue dr Morfologii ùn zue dr Flurnäme. 1995 isch die Aarbed in ere iiberarbaidede Version as Buech uusechù.
1989 ùn 1993 sin Wèrderbüecher uusechoo, wù dr Pumatt-schdämig idalieenisch Bsicholoog [[Pio Scilligo]] zämegschdeld hèd. S èrschd hèd au e chlaini Grammatik dinne.
D [[Silvia Dal Negro]] hed ane 1998 an dr Universideed Pavia promovierd iber dr Dialäkt vù Pumatt. Si hed vù 1995 bis 1997 Ùfnaame gmachd mid insgsamd 23 Pumatter, wù am Aafang vù iire Ùndersuechige zwische 12 ùn 85 Joor ald gsii sin. Si hed ùndersuechd, wie groos dr Yyflùs vùm Idalieenisch ùf s Pumattertitsch isch. 2004 isch die Aarbed in ere überarbaidede Form as Buech uusechù. Si hed au no anderi Ùfsez zue däm Dialäkt bublizierd.
D Fluurnäme vù Pumat hed dr [[Paul Zinsli]] ùf fimf Forschigsexkursione ùfgnùù, im Juni 1959 mid Schtudände, im Oktober 1972 zäme mid em [[Max Waibel]] ùn elai no ùf drèi Exkursione im Juli 1977, im Mai 1981 ùn im Mai 1982. Dr Zinsli hed die Samlig derno ane 1984 in syym Buech „Südwalser Namengut“ verefendligd.
== Schryybwyys ==
In däm Artikel sin di pumattertitsche Dialektbyyschbel in [[Dieth-Schreibung|Dieth-Schryybig]] gschriibe. Dooderbyy wird dr Buechschdaab <k> fir d Fortis [k] bruucht, <kk> fir d geminierd Fortis [kk] bzw. [k:], fir d Affrikata [kx] wird <kch> gschriibe.
== Bsùnderhaide us dr Lutig ==
[[Datei:Gysling_Walserdialekte.jpg|thumb|300px|''Walserdialekte in Oberitalien'' vùm Fritz Gysling ùn em Rudolf Hotzenköcherle]]
*'''Voli Vokal'''
:Im Pumattertitsch sin wie in andere Walserdialäkt di vole Vokal in ùùbetoonde Silbe nid abgschwèchd woore.
:''büwwu'' (dt. bauen), ''Taga'' (dt. Tage), ''Hasu'' (dt. Hase)
*'''Endrùndig'''
:Wie im Wallisertitsch sin ü, ö, üü, öö, üe ùn öü entrùnded:
:''Hiischer'' (dt. Häuser), ''Beedem'' (dt. Böden), ''Heww'' (dt. Heu), ''siess'' (dt. süß), ''Brekke'' (dt. Brücke)
*'''Palatalisierig'''
:Wie im Wallisertitsch sin mhd. û, uo, ou palatalisierd
:''Büch'' (dt. Bauch), ''schnüüfu'' (dt. schnaufen), ''Höüt'' (dt. Haupt, Kopf), ''süöche'' (dt. suchen)
*'''2., 3. Sg. vù mhd. stân, gân'''
:Wie im Wallisertitsch erschyyne di 2./3. Sg. vù mhd. stân, gân mid Diphthong
:''dü geischt'' (dt. du gehst), ''är geit'' (dt. er geht), ''dü schteischt'' (dt. du stehst), ''är schteit'' (dt. er steht).
*'''mhd. î, iu, û'''
:Mhd. î, iu ùn û sin wie in alene hegschdalemanische Dialäkt au im Uuslud ùn im Hiatus as Monophthong erhalde.
: ''drii'' (dt. drei), ''khiia'' (dt. fallen, werfen), ''schniia'' (dt. schneien), ''niwe'' (dt. neue), ''Sü'' (dt. Sau), ''büwwe'' (dt. bauen)
*'''altalem. iu'''
:Wie im Wallisertitsch erschyynd altalem. iu in e Dail Wèèrder as Diphthong.
:''teif'' (dt. tief), ''Fleige'' (dt. Fliege)
*'''mhd. ie, üe, uo'''
:Die Lut sin (wie-n-im bäärneroberländische Haslidytsch) monophthongiert woore – dr Monophthong isch e Lut, wo äntwääder ganz schdarch offe (ìì, ǜǜ) oder ganz schdarch gschlosse (ee, öö) uusgschbroche wird.
:''vììr, veer'' (dt. vier), ''Bǜǜch/Bööch'' (dt. Buch), ''Fǜǜss/Fööss'' (dt. Füsse)
*'''Vokaldeenig'''
:Im Geegesaz zue dr weschdlige Siidwalser Dialekt sin Vokal in ere ùfige Silb chùùrz bliibe. Au d Aisilberdeenig isch i wie z [[Saley]] ùn z [[Bosco/Gurin|Gurin]] nid yydräde.
:''Grabe'' (dt. Graben), ''Grab'' (dt. Grab), ''Greber'' (dt. Gräber), in dr weschdlige Siidwalser Dialäkt: ''Graabe'', ''Graab'', ''Greeber''
*'''german. s > sch'''
:Wie in andere Walserdialäkt isch s germanisch s in vyyle Wèèrder palatalisierd zue sch
:''schi'' (dt. sie), ''schi'' (dt. sich), ''insch'' (dt. uns), ''diischi'' (dt. diese), ''säkschi'' (dt. sechs), ''Fuksch'' (dt. Fuchs), ''Hiischär'' (dt. Häuser), ''Iisch'' (dt. Eis), ''Liisch'' (dt. Läuse), ''Miisch'' (dt. Mäuse)
*'''mhd. -nk'''
:Mhd. -nk erschyynd wie in andere walserische Dialäkt as -ch.
:''triiche'' (dt. trinken), ''Baach'' (Bank), ''deeche'' (dt. denken), ''Aache'' (dt. Butter)
*'''mhd. -rn'''
:Wie in andre hegschdalemanische Dialäkt erschyynd mhd. -rn as -re.
: ''gääre'' (dt. gern), ''Hòòrä'' (dt. Horn), ''mòòrä'' (dt. morgen)
*'''mhd. -rm'''
:Wie in andre Walser Dialäkt erschyynd mhd. -rm as -re.
:''Daarä'' (dt. Darm), ''waarä'' (dt. warm)
*'''mhd. -hs'''
:Wie im Wallisertitsch erschyynd mhd. -hs as -ks, nid wie in vyyle Schwyzer Dialäkt as –chs:
:''Fuksch'' (dt. Fuchs), ''säkschi'' (dt. sechs), ''Akslä'' (dt. Achsel)
*'''mhd. -nd'''
:Mhd. nd erschyynd as n/nn.
:''Hunn'' (dt. Hund), ''finne'' (dt. finden)
*'''Germ. ff > pf'''
:In e Dail Wèèrder erschyynd germ. ff as Affrikata pf.
:''riepfe'' (dt. rufen), ''töpfe'' (dt. taufen)
== Bsùnderhaide us dr Morphologyy==
=== Substantivdeklination ===
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|-
| || '''[[Kasus]]'''|| '''Schdaarchi Maskulina''' || || '''Schdaarchi Neutra''' || '''Schdaarchi Feminina''' || '''Schwachi Maskulina''' || '''Schwachi Neutra''' || '''Schwachi Feminina '''
|-
| '''Sg.'''|| '''Nom.'''||Tag || Ascht || Jaar || Hann || Haṣu || Öük || Zunga || Burdi
|-
| || '''Gen.'''||Tagsch || Aschtsch || Jaarsch || Hann || Haṣu || Öügsch || Zungu || Burdi
|-
| || '''Dat.'''||Tag || Ascht || Jaar || Hann || Haṣu || Öük || Zungu || Burdi
|-
| || '''Akk.'''|| Tag || Ascht || Jaar || Hann || Haṣu || Öük || Zunga || Burdi
|-
| '''Pl.'''|| '''Nom.''' || Taga || Escht || Jaar || Hènn || Haṣu || Öüge || Zunge || Burdine
|-
| || '''Gen.''' || Tagu || Eschtu || Jaaru || Hèndu || Haṣu || Öügu || Zungu || Burdinu
|-
| || '''Dat.''' || Tagu || Eschtu || Jaaru || Hèndu || Haṣu || Öügu || Zungu || Burdinu
|-
| || '''Akk.'''|| Taga || Escht || Jaar || Hènn || Haṣu || Öüge || Zunge || Burdine
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|}
Dr Genitiv chùnd no in e baar Verwändige voor, bsùnders bi Persoone ùn i adverbielle Fiegige.
:''ä Meter desch Töch'' (dt. ein Meter dieses Tuchs)
:''Samschtag ds Abendsch'' (dt. am Samstagabend)
:''Welsch Jarsch häid er gheirate?'' (dt. In welchem Jahr habt ihr geheiratet?)
:''ds Chaschpersch Elisabetta'' (dt. Elisabeth aus Capars Familie)
:''Misch Atte'' (dt. Meines Vaters)
:''tsch Attisch'' (dt. Vaters)
=== Adjektivdeklination===
Wie in vyyle hooch- ùn hegschdalemanische Dialäkt wääre Adjektiv au prädikativ deklinierd.
:''Der Mischt isch nasse.'' (dt. Der Mist ist nass.)
:''D Chüö sigi siechi.'' (dt. Die Kuh sei krank.)
:''Wenn s Wätter schlächts ischt.'' (dt. Wenn das Wetter schlecht ist.)
:''D Wälder sin grossi.'' (dt. Die Wälder sind groß.)
:''D Chie sinn feissti.'' (dt. Die Kühe sind fett.)
=== Pronomina===
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|-
| || '''ich''' || '''du''' || '''er''' || '''sie''' || '''es''' || '''wir''' || '''ihr''' || '''sie'''
|-
| Nom.|| ech || dü || är || schi || äs || wier || er || schi
|-
| Gen.|| miine || diine || schi || eru || schi || iinscher || ewwer || eru
|-
| Dat.|| mier || dier || emu || eru || emu || iinsch || eich || ene
|-
| Akk.|| mech || dech || neu || schi || äs || iinsch || eich || schi
|-
|}
Bi Pronomina wääre Genitivfoorme ebbe i dene Fäll bruuchd:
:''Jitz sin deru mer.'' (dt. Heutzutage gibt es mehr von diesen.)
:''Wir sin ru wenig in der Familiu gsi.'' (dt. Wir waren wenige in der Familie.)
=== Verbkonjugation ===
==== Konjugations-Chlase ====
Bi dr Verbkonjugation chaa mer vier Chlase ùnderschaide:
<br />1. '''Schdaarchi Verbe''' (Inf. ùf -ä, Part. Perf. ùf -ä)
:I: ''bliibä'' (plììbä), ''schriibä'' (gschreebä)
:II: ''süfä'' (ksüffä), ''liegä'' (klogä), ''schliesä'' (kschlossä)
:III: ''schtarbä'' (kschtorbä), ''fennä'' (gfunnä), ''schteechä'' (kschtüüchä)
:IV: ''schtäälä'' (kschtoolä), ''brächä'' (prochä), ''wärfä'' (gworfä)
:V: ''läsä'' (gläsä), ''ässä'' (kässä), ''bittä'' (pättä), ''sitzä'' (ksässä)
:VI: ''tragä'' (tragä), ''ladä'' (gladä)
:VII: ''schlaafä'' (kschlaafä), ''büüwä'' (püüwä)
2. '''Schwachi Verbe ùf ahd. –jan, -ên''' (Inf. ùf -ä, Part. Perf. ùf -t): ''zellä'' (zellt), ''lääbä'' (gläbt), ''ghere'' (ghert)
<br />3. '''Schwachi Verbe ùf ahd. –ôn''' (Inf. ùf –u, Part. Perf. ùf –(u)t): ''machu'' (gmachut), ''loosu'' (glost), ''maalu'' (gmaalut)
<br />4. '''Verbe ùf ital. –ire''' (Inf. ùf –ire, Part. Perf. ùf –irt): ''pentsisre'' (pentsirt), ''schtudire'' (schtudirt)
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|-
| '''Chlas'''|| ||'''I'''|| '''II''' || '''III'''
|-
| '''Infinitiv'''|| ||wärfä || zellä || machu
|-
| '''Partizip Perfekt''' || ||gworfä || zellt || gmachut
|-
|'''Ind. Präs. Sg.'''||'''1.'''|| ''ich wärfä''|| ''ich zellä'' || ''ich machu''
|-
| ||'''2.'''|| ''dü wirfsch(t)'' || ''dü zellsch(t)'' || ''dü machuscht''
|-
| ||'''3.'''|| ''är wirft'' || ''är zellt'' || ''är machut''
|-
|'''Ind. Präs. Pl.'''||'''1.'''|| ''wier wärfä'' || ''wier zellä'' || ''wier machu''
|-
| ||'''2.'''|| ''ir wärfät'' || ''ir zellät'' || ''ir machut''
|-
| ||'''3.'''|| ''schi wärfän'' || ''schi zellän'' || ''schi machun''
|-
|}
Vor alem di jingere Pumatter dien midlerwyyli di maischde Verbe mid em Hilfsverb ''tö'' konjugiere:
:Präs. Ind.: ''ich töni wärfä'', ''dü tösch wärfä'', ''är töter wärfä'', ''wier töwer wärfä'', ''ir töter wärfä'', ''schi töntsch wärfä''
Indräsand isch dooderbyy, as im jingere Dialäkt dr Ùmlud in dr Pluralform nimi vorchùnd ùn as wie in andre Siidwalser Dialäkt d Konjugationsfoorme verschmùlze sin mid doblede enklitische Pronome: (''ich tön i'' > ''ich töni'', ''wir tö wer'' > ''wir töwer'').
==== Passiv ====
Wie in andere Siidwalser Dialät wird s Passiv mid ''cho'' bilded.
:''Mu mös scheen riibä, suscht chunt s nit süvers''. (dt. Man muss fest reiben, sonst wird es nicht sauber.)
:''Der Ziger chunt gsalzne.'' (dt. er Zieger wird gesalzen.)
==== Partizip Präsens ====
Zem Dail gid s no Forme vùm Partizip Präsens.
:Inf. ''hange'' (dt. hängen), Part. Präs.: ''hangend''
==== «Gerundium» (Infinitiv II) ====
Im Pumattertitsch gid s bi dr Chùùrzverbe e bsùnderige Infinitiv, wù uf s midelhoochdydsch Gerundium zruggood. Me bruuchd en bi me Infinitiv mid ''z:''
:''Häni scho a Schuppe Sache z tin.'' (dt. Ich habe immer noch viel zu tun.), zem Inf. ''tö''
:''In hei z chon häni ds Mötti ksee.'' (dt. Als ich nach Hause kam, habe ich Mutter gesehen.), zem Inf. ''chu''
:Wyteri Byyspil:
:''z gään'' (dt. zu gehen), zem Inf. ''gaa''
:''z schlään'' (zu schlagen), zem Inf. ''schlaa''
:''z stään'' (zu stehen), zem Inf. ''staa''.
==== Modalverbe====
:''chunnä'' (dt. können)
:Präs. Ind.: ''ich cha'', ''dü chantsch'', ''är chan'', ''wier chuunu'', ''ir chunt'', ''schi chunnun''
:Part Perf.: ''chunnä''
:Konj. Präs.: ''ich chennä'', Konj. Prät.: ''ich chennti''
:''mugä'' (dt. können, vgl. vermögen)
:Präs. Ind.: ''ich mag'', ''dü magscht'', ''är mag'', ''wier mugu'', ''ir mugt'', ''schi mugun''
:Part Perf.: ''mugä''
:Konj. Präs.: ''ich megä'', Konj. Prät.: ''ich mechti ''
:''mössä'' (dt. müssen)
:Präs. Ind.: ''ich mös'', ''dü möscht'', ''är mös'', ''wier mössu'', ''ir mössut'', ''schi mössun''
:Part Perf.: ''miissä''
:Konj. Präs.: ''ich miissä'', Konj. Prät.: ''ich miissti''
:''turfä'' (dt. dürfen)
:Präs. Ind.: ''ich tarf'', ''dü tarfscht'', ''är tarf'', ''wier turfu'', ''ir turfud'', ''schi turfun''
:Part Perf.: ''turfä''
:Konj. Präs.: ''ich terfe'', Konj. Prät.: ''ich tirfti''
:''wissä'' (dt. wissen)
:Präs. Ind.: ''ich weis'', ''dü weischt'', ''är weis'', ''wier wissu'', ''ir wist'', ''schi wissun''
:Part Perf.: ''kwisst''
:Konj. Präs.: ''ich wisse'', Konj. Prät.: ''ich wissti''
==== Hilfsverbe ====
:''si'' (dt. sein)
:Präs. Ind.: ''ich bi'', ''dü bisch(t)'', ''är isch(t)'', ''wier si'', ''ir sit'', ''schi sin''
:Part Perf.: ''gsi''
:Konj. Präs.: ''ich sigi'', Konj. Prät.: ''ich wetti''
:''tö'' (dt. tun)
:Präs. Ind.: ''ich tö'', ''dü tösch(t)'', ''är töt'', ''wier tie'', ''ir tit'', ''schi tin''
:Part Perf.: ''taa''
:Konj. Präs.: ''ich tiji'', Konj. Prät.: ''ich teti''
:''hä'' (dt. haben)
:Präs. Ind.: ''ich '', ''dü '', ''är '', ''wier hei'', ''ir heit'', ''schi henn''
:Part Perf.: ''khäbä''
:Konj. Präs.: ''ich heigi'', Konj. Prät.: ''ich hätti''
==== Chùùrzverbe====
:''gaa'' (dt. gehen)
:Präs. Ind.: ''ich ga'', ''dü geischt'', ''är geit'', ''wier gänge'', ''ir gänget'', ''schi gängen''
:Part Perf.: ''kangä''
:Konj. Präs.: ''ich gengä'', Konj. Prät.: ''ich genti''
:''schtaa'' (dt. stehen)
:Präs. Ind.: ''ich schta'', ''dü schteischt'', ''är schteit'', ''wier schtennä'', ''ir schtennäd'', ''schi schtennän''
:Part Perf.: ''kschtannä''
:Konj. Präs.: ''ich schtäjä'', Konj. Prät.: ''ich schteiti''
:''laa'' (dt. lassen)
:Präs. Ind.: ''ich laa'', ''dü laascht'', ''är laat'', ''wier lää'', ''ir läät'', ''schi lään''
:Part Perf.: ''klaa''
:Konj. Präs.: ''ich lääjä'', Konj. Prät.: ''ich lääti''
:''faa'' (dt. fangen)
:Präs. Ind.: ''ich faa'', ''dü faascht'', ''är faat'', ''wier fää'', ''ir fäät'', ''schi fään''
:Part Perf.: ''kfangä''
:Konj. Präs.: ''ich fängä'', Konj. Prät.: ''ich fengti''
:''schlaa'' (dt. schlagen)
:Präs. Ind.: ''ich schlaa'', ''dü schlaascht'', ''är schlaat'', ''wier schlää'', ''ir schläät'', ''schi schlään''
:Part Perf.: ''kschlagä''
:Konj. Präs.: ''ich schläjä'', Konj. Prät.: ''ich schläti''
:''gä'' (dt. geben)
:Präs. Ind.: ''ich gib'', ''dü gischt'', ''är gid'', ''wier gä'', ''ir gäd'', ''schi gän''
:Part Perf.: ''kä''
:Konj. Präs.: ''ich gäbä'', Konj. Prät.: ''ich gääbi''
:''ge'' (dt. nehmen)
:Präs. Ind.: ''ich gee'', ''dü geescht'', ''är geed'', ''wier gee'', ''ir geed'', ''schi geend''
:Part Perf.: ''gnu''
:''zii'' (dt. ziehen)
:Präs. Ind.: ''ich zii'', ''dü ziischt'', ''är ziät'', ''wier zii'', ''ir ziid'', ''schi ziän''
:Part Perf.: ''zoge''
:Konj. Präs.: ''ich ziiä'', Konj. Prät.: ''ich ziiti''
== Woordbildig==
Bim Diminutiv gid s wie in vyyle Walliser ùn Walser Dialäkt verschiideni Suffix:
:''Lattelti'' (Lattä), ''Plattelti'' (Plattä)
:''Manndli'' (Maa), ''Tirli'' (Tir), ''Liechtli'' (Liecht)
:''Hüüsji'' (Hüüs), Bächji'' (Bach)
== Woordschaz==
;Wùchedääg
''Määntak'', ''Zischtak'', ''Mitwuche'', ''Donschtak'', ''Friitag'', ''Samschtag'', ''Sunnutak''
;Wèèrder, wù in in andere Bied sùnschd maischd uusgschdoorbe sin
*''jiit'' (dt. sagt) < ahd. jehan
*''göich'' (dt. dumm, blöde) < ahd. gouh
*''summi'' (dt. einige)
;Sùnschdigi bsùnderi Wèèrder
*''Hewstraffel'' (dt. Heuschrecke), ''Fliggholderna'' (dt. Schmetterling), ''Griifle'' (dt. Preiselbeere), ''Girmätsch'' (dt. Vogelbeere)
*''Holdchnabul'' (dt. Bräutigam), ''Holtmeitji'' (dt. Braut), ''Holderpar'' (dt. Brautpaar), ''holdu'' (dt. flirten)
*''Attu'' (dt. Vater), ''Ennu'' (dt. Großvater), ''Ana'' (dt. Großmutter), ''Mömä'' (dt. Tante), ''Ettru'' (dt. Onkel, Vaterbruder), ''Eechi'' (dt. Onkel, Mutterbruder)
*''Briifhemd'' (dt. Briefumschlag)
*''Groose'' (dt. Januar), ''Churze'' (dt. Februar)
;Wèèrder, wù sich e aldi Bedydig ghalde hed
* ''Liich'' (dt. Haut)
* ''milt'' (dt. weich)
* ''weich'' (dt. schwach)
* ''zellä'' (dt. sprechen)
== Yyflis us em Romanisch ==
Nadyyrli gid s im Pumattertitsch vyyl Främd- ùn Läänwèèrder us em Italienisch.
*''e'' (dt. und) < ital. e
*''Kuntratt'' (dt. Vertrag) < ital. contratto
*''Makina'' (dt. Auto) < ital. macchina
*''pensire'' (dt. denken) < ital. pensare
*''propri'' (dt. wirklich) < ital. propri
*''schkärz'' (dt. knapp) < ital. scarso
*''Schpös'' (dt. Bräutigam) < ital. sposo
*''Schpösa'' (dt. Braut) < ital. sposa
*''Television'' (dt. Fernsehen) < ital. televisione
*''Telefunu'' (dt. Fernsehen) < ital. telefono
== Schbroochbyyschbel ==
''Wiir stèè am Viiri ùn es halbs üüf ùnd dèr Hiirt geit er gä zäämetriibe. Ùnd die Chii, waa im Schtaafel sin, mälchèn i aafa. Sobaald dass gmùlches ischt, geen i d Wellmillèch drüüs ùnn an Tròpf in de gòò fer zù s Niechtrè z richte. Ùn dèè lèkken i z dikche. Sobaald es dikchs isch, geen i ds Geenli ùnd tüü aafa grob die dikchMillèch veriire `Üund dä töön i aafiiro fer z briijè ùnd dèmnaa geen i d Brächù ùnd töö s rein üüsriire mid dèr Brächù, bis waarms genöög ischt. Wèn s bröötsch ischt, giib i mù dr Wiirbal ùnd dùsso krèisen i d Laatzig, dr Jäärb ùnd d Bläche zwäk, ùnd de geen i dr Chääs mit der Blächù ùs em Chessi ùnd töön e in de Jäärb. Ùnd wen d Sirtem bitzverrùnneni isch, töön i ds Briit drüüf ùnd è liichte Schtei ùn em bitz tùmnaa nooch eine fer bessar d Sirte üüsztrikcha. Èm bitz schpääter tüün i dr Chääs troche lèkè ùnd töön è implaade. Mòòrèdli tüün e ne intlaade ùnd kee d Blèche dervaa ùnd laan en e zwische d Latzig, bis zùm Chäller gaa, ùnn im Chäller saalz e ne ùn höüwwe der Biike dervaa, ùn esòò all Tak. Ween dr Chääs ùs em Chessi ischt, schtoosen i ds Chessi ùùber z erwellä, ù sobaald dass wiisset, triiben i d Wellmillech drii fèr z schèide. Sobaal ès biifet, triiben i s Traach drii, ùn wen s aafat chotzù, ziin i ds Chessi ùpper ùnd dè lekan i dr Zigerschrööf ùd töö dr Ziiger in d Blächä. Ùnd dèè hèèchen e aan e Naagùl. Friijer hèintsch d Siiw z Aalp taa ùn hèind d Schòòtta binùtzùd. Iitz aber tiintsch fascht kèino mee z Alp ùnd d Schòtta lèènschensch ùber de Boodä üüs. Dr Ziiger chùnd tèilta ne luut em Määs vaa der Millech waan iitwäädere Püür häät. Dè Ziiger chùnt gsaalzne ùn im Winter isst me nä zù Häärpflù ùn zùm Bròat. Dr maager Chääs, dèr gää wer den Alpchnächte, ùnd der feissù verchöufe wèr.''
:(verzeld vùm Antonio Anderlini ane 1929, zidierd bi Gysling/Hotzenköcherle 1952, S. 44f.)
== Lueg au ==
* [[Anna Maria Bacher]]
== Links ==
* [http://www.srf.ch/sendungen/schnabelweid/pomatterdeutsch-ein-wunderschoener-dialekt-stirbt-aus Pomatterdeutsch – ein wunderschöner Dialekt stirbt aus] (SRF [[Schnabelweid]])
* [https://www.facebook.com/kanal9wallis/videos/261727172551162 Sändig iiber s Pumattertitsch]
== Literatur ==
* [[Angela Bacher]]: ''Contributo agli studi sul dialetto walser della Val Formazza.'' Kath. Univ. del Sacro Cuoro, Mailand 1975.
* Angela Bacher: ''Pomatt, una valle, una comunità, una lingua.'' Tipolitografia Cerutti, Intra 1983.
* Angela Bacher: ''Bärulussä. Il prato più bello dell’orso. Suoni, nomi e luoghi nella parlata walser di Formazza.'' Tararà Edizione, Verbania 1995.
* [[Aristide Baragiola]]: ''Folklore di Val Formazza.'' Ermanno Loescher, Roma 1914.
* [[Karl Bohnenberger]]: ''Die Mundart der Deutschen Walliser im Heimattal und in den Aussenorten.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1913 ([[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] 6; [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/directAccess?callnumber=nbdig-64891 online]).
* M. A. Cipolla: ''I termini relativi alla misurazione del tempo nel dialetto alemanno della Val Formazza.'' Pescara 1990.
* [[Silvia Dal Negro]]: ''Fenomeni di grammaticalizzazione e decadenza linguistica nel titsch di Formazza.'' In: ''Linguistica e Filologia. Quaderni del dipartimento di linguistica e letteratura comparate [Bergamo]'' 2, 1996, S. 123–134.
* Silvia Dal Negro: ''Lo sviluppo del presente perifrastico „tun + infinito“ in alcuni dialetti tedeschi meridionali ed in particolare nell’isola linguistica di Formazza.'' In: ''Linguistica e Filologia. Quaderni del dipartimento di linguistica e letterature comparate'' 3, 1996, S. 35–47.
* Silvia Dal Negro: ''Il sistema del genere grammaticale in un dialetto walser.'' In: ''Linguistica e Filologia'' 7, 1998, S. 161–187.
* Silvia Dal Negro: ''Mantenimento, variazione e morte della lingua nel Walser di Formazza.'' In: Silvia Dal Negro, Carla Willeit, Alessandra Carpene: ''Studi su fenomeni, situazioni e forme del bilinguismo.'' Milano 1999 (Educazione bilingue 20), S. 17–121 (basiert auf der gleichnamigen Dissertation Universität Pavia, 1998).
* Silvia Dal Negro: ''Altertümlichkeit, Sprachwandel und Sprachtod. Das Gleichnis vom „Verlorenen Sohn“ in zwei piemontesischen Walserdialekten.'' In: ''Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik'' 67, 2000, S. 28–52.
* Silvia Dal Negro: ''The Decay of a Language. The Case of a German Dialect in the Italian Alps.'' Peter Lang, Bern 2004.
* Silvia Dal Negro: ''Pomattertitsch (Northern Italy).'' In: ''Ethnorêma'' 12, 2016, S. 73–75 ([https://doi.org/10.23814/ethn.12.16.dne online]).
* Silvia Dal Negro: ''Le propaggini meridionali del confine germanico-romanzo: i dialetti walser dell’Ossola tra estinzione e marker identitario.'' In: ''Revue transatlantique d’études suisses'' 12/13, 2023/24, S. 85–100 ([https://llm.umontreal.ca/public/FAS/_commun/RT%C3%89S-12-13.pdf online]).
* [[Elisabetta Fazzini Giovannucci]]: ''Die alemannischen Dialekte im westlichen Norditalien. Ein Forschungsbericht.'' Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1978 (ZDL Beihefte 28).
* Elisabetta Fazzini, Costanza Cigni: ''Vocabolario comparativo dei dialetti Walser in Italia.'' Bd. 1–6. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2004-2022. (Alemannica 1, 5–7, 9, 10).
* Nicoletta Francovich Onesti: ''La terminologia della casa nel dialetto alemanno di Formazza (Piemonte).'' In: ''La casa rurale negli insediamenti walser. Atti della terza giornata internazionale di studi Walser, Alagna Valsesia 15 giugno 1985.'' Fondazione Archivio E. Monti 1986, S. 251–269.
* [[Fritz Gysling]] und Rudolf Hotzenköcherle: ''Walser Dialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprachplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich.'' Frauenfeld 1952.
* Renate Hadorn-Sarantari: ''La colonia tedesca della Val Formazza. La sorte di un’isola linguistica.'' Dissertation. Firenze 1972 (masch.).
* [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Umlautphänomene am Südrand der Germania''. In: ''Fragen und Forschungen im Bereich und Umkreis der germanischen Philologie, Festgabe für Theodor Frings zum 70. Geburtstag.'' Berlin 1956 (Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur), S. 221–250.
* Rudolf Hotzenköcherle: ''Die südwalserisch-ernetbirgischen Mundarten im Spiegel ihrer Verbalformen.'' In: Maria Bindschedel, Rudolf Hotzenköcherle und Werner Kohlschmidt (Hrsg.): ''Festschrift für Paul Zinsli.'' Francke Verlag, Bern 1971.
* Hans Kreis: ''Die Walser. Ein Stück Besiedlungsgeschichte der Zentralalpen.'' Francke Verlag, Bern 1958, S. 79–98.
* [[Pio Scilligo]]: ''Pumatter Tietsch. Ds Kschrift un die Erst Werter. Il Tedesco di Formazza. La Scrittura e le Prime Parole.'' IFREP, Roma 1989 (chlaini Grammatik ùn chlais Wèrderbuech, mid Byyspilsätz).
* Pio Scilligo: ''Pumattertietsch Werterbeuch. Vocabolario Formazzino-Tedesco-Italiano e Italiano-Formazzino-Tedesco / Pumattertietsch-Waeltsch-Tietsch und Waeltsch-Pumattertietsch-Tietsch.'' IFREP, Roma 1993.
* ''[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] (SDS)''. Begründet von Heinrich Baumgartner und Rudolf Hotzenköcherle. In Zusammenarbeit mit Konrad Lobeck, Robert Schläpfer, Rudolf Trüb und unter Mitwirkung von Paul Zinsli herausgegeben von Rudolf Hotzenköcherle. 8 Bände, Einführungsband, Abschlussband. [[A. Francke Verlag|Francke Verlag]], Bern bzw. Basel 1962–2003. – D Originaalùfnaame vùm Schbroochatlas cha mer syd 2018 online aaluege: [https://digital.sprachatlas.ch/scans/?ortlist=IT+8&fblist=#page/1/mode/thumb sprachatlas.ch – Pomat].
* Jolanda Zertanna: ''Filastrocche, proverbi e racconti nel titsch di Formazza.'' A cura di Silvia Dal Negro. Grossi, Domodossola 2015.
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1968.
* Paul Zinsli: ''Südwalser Namengut. Die deutschen Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont.'' Verlag Stämpfli & Cie AG, Bern 1984.
== Fuesnode ==
<references />
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[[Kategorie:Alemannischer Dialäkt]]
[[Kategorie:Walsertiitsch]]
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Gerhard Jung
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[[Datei:Gerhard jung.jpg|thumb|dr Gerhard Jung (1991)]]
[[Datei:Feldberger Dichterwegli Station 12.jpg|thumb|Gedicht vum Jung uf em Fäldbärger Dichterwägli]]
Dr '''Gerhard Anton Jung''' (* [[10. August|10. Augschte]] [[1926]] z [[Zell im Wiesental|Zäll im Wisedal]]; † [[25. April]] [[1998]] z [[Lörrach-Stetten|Lörrach-Stette]]) isch e dytsche Dialäkt[[dichter]] un -[[liedermacher]] gsi. Er isch bsundersch im [[Schwarzwald]] fir syyni Gedicht bekannt un isch hite no beliebt.
== Läbe ==
Dr Gerhard Jung isch im [[Wiesental|Wisedal]] ufgwagse. Syy Vater, Karl Jung, isch e Dierarzt vu [[Bischweier|Bischwir]] bi [[Rastatt|Raschti]] gsi, syy Mueter, Hermine, isch Huusfrau gsii. Dr Jung het drej Gschwischter gha. Är isch z [[Zell im Wiesental|Zäll]] uf d Volksschuel gange un z [[Schopfheim|Schopfe]] uf s Gymnasium.
Am 20. April 1944 isch dr Jung Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 9735867), dr Aadrag isch vum 3. Jänner 1944 gsii.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/599730084?objectPage=2490 A3340-MFOK: Number J0053]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Vu 1946 bis zue syyre Pensionierig 1981 het er bi dr Boscht gschafft. As Oberamtmann het d Uusbildig vum mittlere un ghobene Boschtdienscht zue syyne Ufgabe ghert. Unter dr vile Lehrbuebe het er het er vil Mänsche gfunde, wu ne nit nume as Lehrer un Uusbilder gsäh hän, nei, au as Frynd un Vorbild.
Dr Jung het frejberueflig as Heimetdichter gschafft. Derzue isch er in vile Verein Mitglid vum Vorstand gsi un au Motor un Rotgeber. No syyre Pensionierig het er sich ganz syyre große Lyydeschaft gwidmet, em Schryybe. Wel er stark vu dr [[Zweiter Weltkrieg|Chriegsjohr]] bregt gsi isch, hän d Theme Fride un Versehnig zue dr Schwärpinkt vu syyne Text zellt. Eis vu syne bekannteschte Wärch isch s Buech ''Bettmümpfeli'', wu bis zue sibte Uflag scho 35000 Exemplar dervu verchauft wore sin. Bim Dichte isch bim Jung alliwyl im Vordergrund, „de Mänsche ne Heimet schaffe“ z chenne.
Dr Jung het 60 chleineri un mittleri Dialäktstuck gschribe, wu im Markgräfler Museum z Mille ufbewahrt wäre, zum Deil sin si au im Privatbsitz vu sim Suhn Markus Manfred Jung. Vil Stuck het er fir d Hotzewälder ''Freilichtbühne Klausenhof e. V.'' z [[Herrischried]] schribe.
Dr Gerhard Jung het mit syyre Frau Klara geb. Wuchner (1928−2016)<ref>[https://www.badische-zeitung.de/zell-lag-ihr-sehr-am-herzen Zell lag ihr sehr am Herzen. Trauer um Klara Jung], Badische Zeitung, 10. Juni 2016</ref>, zwee Sihn, [[Karlheinz Jung|Karlheinz]] un [[Markus Manfred Jung]], un e Dochter, Sabine Maria Ging, gha. Ab 1950 het d Familie z Löörech gwohnt. Dr Markus Manfred Jung isch hit e erfolgryyche Dialäktschriftsteller.
E Hegschtpunkt in syym Schaffe isch aafangs vu dr 1970-er Johr gsi, wu dr Jung mit dr [[Johann-Peter-Hebel-Plakette]] dur d Gmei [[Hausen im Wiesental|Huuse im Wisedal]] un em [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Pryys]] vum Land [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] uuszeichnet woren isch.
Dr Heimetdichter, wu im [[Schwarzwald]] bis hite populär isch, isch anne 1998 z [[Lörrach]] im Kreis vu syyre Familie gstorbe.
Dr Jung isch Ehremitglid vu dr ''Drachtegruppe Zäll im Wisedal'' (1971) gsi un vum ''Bund Heimat und Volksleben'' (1987), derzue Ehreburger vu dr Stadt Zäll im Wisedal (1986) vu dr Huuse im Wisedal (1997).
== Wärch ==
=== Biecher ===
* ''D’Heimet uf em Wald. Alemannische Gedichte.'' Mit einem Nachwort von Emil Imm. Mit 4 Federzeichnungen von Kurt Winkler. [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1960. 69 S., kl. 8 ([[Silberdistel-Reihe]] 47)
* ''Schmecksch de Brägel? Heiteri Sächeli zum Vortrage.'' Mit Zeichnungen von Friedemann Hett. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1966. 142 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 104)
* ''Wurzle und Blatt. In Wiesentäler Mundart.'' Vereinigung Oltener Bücherfreunde, Olten 1968
* ''Bettmümpfeli. Sache zum Lese un Sache zum Lache.'' Mit Zeichnungen von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1971 (Silberdistel-Reihe 67/68)
* ''Wo ane gohsch?'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1973. 111 S. (Silberdistel-Reihe 69/70)
* ''Rutsch e bizzeli nöcher. Gedichte und Erzählungen, alemannisch Heimatlieder.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 181 S. Ill., (Silberdistel-Reihe 120) ISBN 978-3-7946-0136-3
* ''Uf de Schwelle. Alemannische und hochdeutsche Gedichte.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1980. 173 S.
* ''Proscht Gürgeli.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr/Schwarzwald 1983
* ''Loset, wie wär s? Gedichte und Geschichten in der Mundart des oberen Wiesentals.'' Einführung Werner Mennicke. Zeichnungen Hildegard Dismer. Sprachlicher Anhang Raymond Matzen. [[Morstadt Verlag|Morstadt]], Kehl / Strasbourg / Basel 1983. 264 S. Ill. (Neue alemannische Mundartdichtung. Serie Baden 1)
* ''Sonnenwende. Gedichte, Geschichten, Gedanken.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1985. 176 S.
* ''Im Wandel der Jahreszeiten.'' 1986
* ''E Flämmli glüeht. Gedichte, Geschichten, Liedern und kleinen Spielen zur Advents- und Weihnachtszeit.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1987
* zäme mit em Werner Dold: ''Im Schwarzwälder Herrgottswinkel - das obere Wiesental.'' Kehrer Verlag, Freiburg im Breisgau 1989. 144 S.
* ''Souvenierli us em Schwarzwald. Gedichte, Lieder, Sprüche und „Schnökli“ in Wiesentäler Mundart.'' Mit Zeichnungen von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1991. 295 S.
* ''Morgen kommt der Schwed.'' 1992
* ''Rutsch no ne bizzeli nöcher. Gedichte, Anekdoten und Lieder in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Adolf Glattacker, Kurt Winkler, Helene Manßhardt und Alban Spitz und mit Melodien von Josef Kunzelmann, Oskar Baumann, Herbert Dürk und Gerhard Jung. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1993. 224 S. Ill.
* ''Im Belchenwind.'' 1993
* ''Mit e me Bleistiftstümpli.'' 1995
* ''Seifiblodere.'' 1995
* ''Herrgott isch des schön.'' 1996
=== Tonträger ===
* Alles was schön isch (1976)
* Rutsch e bizzeli nöcher (1986)
* Schwarzwälder Buuremess (1986)
* S Lumpepuppeli (2000)
=== Theaterstuck ===
* Die Herrischrieder Hochzeit (1983)
* Der Schatz im Hotzenwald (1985)
* Die Weiber von Dogern (1986)
* Gueti alti Zit (1988)
* Bernau 1848 (1990)
* Morgen kommt der Schwed (1991)
* Was für e Zit (1992)
* Der Schmied von Dogern (1992)
* Gugelfuhr (1995)
* Ein Tag im April (1998)
* Vater, wir kommen in Dein Haus (1998)
== Uszeichnige ==
* [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Priis]]: 1974
* [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette|Johann-Peter-Hebel-Plakette]]: 1973
* Guldi Ehrezeiche fir bsunderi Verdienscht um dr [[Schwarzwaldverein]] (1974)
* Guldi Ehrezeiche vum ''Bund Heimat und Volksleben'' (1977)
* Pryys bim [[Wettbewerb für Mundart-Theaterstücke 1979|Wettbewärb für Mundart-Theaterstugg]] vum Alemannische Gsprächskreis (1979)
* [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg|Verdienschtmedallie vum Land Bade-Wirttebärg]] (1980)
* [[Oberrheinischer Kulturpreis|Oberryynische Kulturpryys]]: 1983
* Verdienschtmedallie vu dr Gmei Herrischried (1993)
* [[Grand Prix de Poesie]] vu dr Stadt [[Ensisheim|Anze]] (1996)
* Medallie vum [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] in Silber, zämme mit syyre Frau (1996)
* [[Bundesverdienstkreuz|Bundesverdienschtchryz]] (1997)
Am 12. Juli 1998 isch dr Blatz vu dr Herrischrieder Klausenhof in ''Gerhard Jung Platz'' umgnännt wore.
Zum fimfte Dodesdag vum Jung anne 2003 het d Stadt Zäll e [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|Wettbewärb fir jungi Mundartautore]] gstiftet.
Anne 2010 isch d Zäller Grund- un Hauptschuel in ''Gerhard-Jung-Schule'' umgnännt wore.
== Literatur ==
* [[Elmar Vogt]]: ''Zum Tode von Gerhard Jung.'' In: ''Das Markgräflerland'' 1998 Heft 2, S. 191–193 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1998-02/0193 Digitalisat])
* [[Elmar Vogt]]: ''Zum Tode von Gerhard A. Jung.'' In: ''Badische Heimat,'' Heft 2/1998, S. 271–273 ([https://regionalia.blb-karlsruhe.de/files/21969/BLB_Badische_Heimat_1998_2.pdf Digitalisat])
* ''Autoren aus dem Dreiländereck.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]] I/II 2000, S. 38–39
== Weblink ==
* {{Commonscat|Gerhard Jung}}
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/135013747/Jung+Gerhard+Anton dr Gerhard Jung] uf leo-bw.de
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=2 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muetterpsorch-Gsellschaft
* [https://www.schwarzwaldverein-zell.com/app/download/4723094/Wegbegleiter+_Alemannenweg_2022.pdf dr Gerhard Jung] uf em [[Wiesentäler Alemannenweg]]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Jung, Gerhard}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Träger vom Bundesverdinschtchrütz am Bändel]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Person (Löörech)]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Nochricht:Dialäkt-Neuigkeite/Liste
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NOCHRICHTE FÜR D'HAUPTSITE:
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*'''7. Juli 2026''':<br
/>[https://vorarlberg.orf.at/stories/3361579/ Nachruf: Mundartdichter Adolf Vallaster] (ORF)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/der-zeller-buergerverein-richtet-einen-abend-zu-ehren-des-mundartdichters-gerhard-jung-aus Der Zeller Bürgerverein richtet einen Abend zu Ehren des Mundartdichters Gerhard Jung aus] (Badische zeitung)<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/lokales/weil-am-rhein-rebland/mundart-in-schopfheim-drei-laender-ein-gemeinsamer-dialekt-79158972.html Drei Länder, ein gemeinsamer Dialekt] (Schwarzwälder Bote)
*'''2. Juli 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/briefkasten-warum-sagen-wir-sperrangelweit-offen?id=AUDI20260702_RS_0022 Briefkasten: Warum sagen wir «sperrangelweit offen»?] (SRF)
*'''1. Juli 2026''':<br
/>[https://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/dialekt-knaller-in-schwaben-schule-und-keller-max-raeumen-den-mundartpreis-2026-ab-114603766 „Guugel Guugel Jahu Jahu Jahu“: Schule und „Keller-Max“ räumen den Mundartpreis ab] (Augsburger Allgemeine)
*'''30. Juni 2026''':<br
/>[https://bo.de/treffen-in-oberkirch-amateurtheaterverband-setzt-sich-fur-mundart-ein/ Treffen in Oberkirch: Amateurtheaterverband setzt sich für Mundart ein ] (Baden Online)
*'''29. Juni 2026''':<br
/>[https://bo.de/fazit-der-mundart-messe-dialekt-verbindet-in-oberkirch-menschen/ Fazit der Mundart-Messe: Dialekt verbindet in Oberkirch Menschen] (Baden Online)
{{#ifeq:{{PAGENAME}}|Dialäkt-Neuigkeite |
*'''27. Juni 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-27-06-2026-alemannisch-fur-anfanger-lektion-28/ Schwarzwaldquiz, 27.06.2026: Alemannisch für Anfänger, Lektion 28] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''25. Juni 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/revolutioniert-ki-gerade-das-sprachenlernen?id=AUDI20260625_RS_0018 Revolutioniert KI gerade das Sprachenlernen?] (SRF)
*'''19. Juni 2026''':<br
/>[https://bo.de/mundart-autor-wendelinus-wurth-veroffentlicht-neues-wanderbuch/ Mundart-Autor Wendelinus Wurth veröffentlicht neues Wanderbuch] (Baden Online)<br
/>[https://www.br.de/nachrichten/bayern/warum-dialekt-zum-besseren-verstaendnis-von-politik-beitraegt,VMusQuW Warum Dialekt zum besseren Verständnis von Politik beiträgt] (Bayerischer Rundfunk)
*'''18. Juni 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-oder-hochdeutsch-w?id=AUDI20260618_RS_0018 Mundart oder Hochdeutsch? (W)] (SRF)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/der-schwarzwaldverein-zell-erinnert-an-den-schriftsteller-gerhard-jung-zu-dessen-100-geburtstag Der Schwarzwaldverein Zell erinnert an den Schriftsteller Gerhard Jung zu dessen 100. Geburtstag] (Badische zeitung)
*'''17. Juni 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.alemannenweg-zell-gerhard-jung-und-der-schwarzwaldverein-zell.56bbbc4a-8ba1-487c-820e-c5f24d61b7f4.html Gerhard Jung und der Schwarzwaldverein Zell] (Schwarzwälder Bote)
*'''16. Juni 2026''':<br
/>[https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/wenn-ki-bairisch-lernt-dialekte-als-datenschatz,VMcWwVf Wenn KI Bairisch lernt: Dialekte als Datenschatz] (Bayerischer Rundfunk)
*'''15. Juni 2026''':<br
/>[https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/die-ki-soll-lernen-bayerische-dialekte-zu-unterscheiden-114450488 „Bloß it hudla“ – die KI soll bayerische Dialekte jetzt schneller verstehen] (Augsburger Allgemeine)
*'''11. Juni 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-wer-ist-der-boeoelimaa?id=AUDI20260611_RS_0022 Mundart-Briefkasten: Wer ist der Böölimaa?] (SWR)
*'''9. Juni 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/fotos-elf-jahre-mit-der-ortenauer-mundart-band-rhinwaldsounds-in-bildern Fotos: Elf Jahre mit der Ortenauer Mundart-Band Rhinwaldsounds in Bildern] (Badische Zeitung)
*'''8. Juni 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/die-ortenauer-mundart-band-rhinwaldsounds-um-ex-dsds-star-dominik-buechele-loest-sich-auf Die Ortenauer Mundart-Band Rhinwaldsounds um Ex-DSDS-Star Dominik Büchele löst sich auf] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.nrwz.de/featured/mundart-aktivist-pius-jauch-ki-mit-schwaebischen-inhalten-fuettern-568188.html Mundart-Aktivist Pius Jauch: KI mit schwäbischen Inhalten „füttern“] (Neue Rottweiler Zeitung)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-08-06-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-27/ Schwarzwaldquiz, 08.06.2026, Alemannisch für Anfänger – Lektion 27] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''5. Juni 2026''':<br
/>[https://www.tagesanzeiger.ch/mundart-liebe-deutsche-bitte-sprecht-kein-schweizerdeutsch-436191342999 Bitte verhunzt unsere Mundart nicht, liebe Deutsche!] (Tagesanzeiger)<br
/>[https://bo.de/letzte-lahrer-murre-mundart-lebt-trotzdem-weiter/ Letzte „Lahrer Murre“: Mundart lebt trotzdem weiter] (Baden Online)
*'''4. Juni 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/gisch-was-hesch-ein-mundartroman-von-stef-stauffer?id=AUDI20260604_RS_0018 «Gisch was hesch», ein Mundartroman von Stef Stauffer] (SRF)
*'''3. Juni 2026''':<br
/>[https://www.blick.ch/people-tv/musik/mit-eigenen-mundart-songs-trauffers-background-saengerinnen-ruecken-ins-rampenlicht-id21999740.html Trauffers Background-Sängerinnen rücken ins Rampenlicht] (Blick)
*'''1. Juni 2026''':<br
/>[https://www.zofingertagblatt.ch/aargau/zofingen/mundartwelle-wie-das-handy-unseren-schreibstil-veraendert-ld.4176210 Die neue Mundartwelle: Wie das Handy unseren Schreibstil verändert] (Zofinger Tagblatt)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-01-06-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-26/ Schwarzwaldquiz, 01.06.2026. Alemannisch für Anfänger, Lektion 26] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''28. Mai 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/die-comedienne-jane-mumford-im-gespraech?id=AUDI20260528_RS_0030 Die Comedienne Jane Mumford im Gespräch] (SRF)
*'''27. Mai 2026''':<br
/>[https://www.kreisbote.de/lokales/kempten/ns-propaganda-in-mundart-eberhard-schobacher-weg-in-kempten-soll-neu-benannt-werden-94323905.html NS-Propaganda in Allgäuer Mundart: Kommission schlägt Umbenennung des Eberhard-Schobacher-Wegs in Kempten vor] (Kreisbote)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-27-05-2026-alemannisch-fur-anfanger-lektion-25/ Schwarzwaldquiz, 27.05.2026: Alemannisch für Anfänger, Lektion 25] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''21. Mai 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-so-vielfaeltige-verben?id=AUDI20260521_RS_0018 Mundart-Briefkasten: So vielfältige Verben!] (SRF)
*'''17. Mai 2026''':<br
/>[https://www.nau.ch/people/aus-der-schweiz/sangerin-linda-fah-uber-neues-album-mundart-fuhlt-sich-echter-an-67125909 Sängerin Linda Fäh über neues Album: «Mundart fühlt sich echter an»] (nau.ch)
*'''16. Mai 2026''':<br
/>[https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/elsaesser-lernen-ihre-mundart-wieder-per-sprachkurs-ld.4167319 «Im Gràs sinn schun Bliamla»: Wie Elsässer mühsam ihre Sprache (wieder-)lernen] (BZ Basel)<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/rotwelsch-co-aus-brot-wird-lehm-so-entstehen-sondersprachen Aus «Brot» wird «Lehm»: So entstehen Sondersprachen] (SRF)<br
/>[https://www.bernerzeitung.ch/guggisberg-zuercher-spielen-vreneli-geschichte-im-dialekt-310512960793 Die Vreneli-Geschichte auf Zürcher Dialekt? «Das befremdet mich»] (Berner Zeitung)
*'''14. Mai 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/beiz-kaff-e-ligu-lehm-alles-rotwelsch-alles-rotwelsch?id=AUDI20260514_RS_0105 «Beiz», «Kaff», «E Ligu Lehm» – Alles Rotwelsch? Alles Rotwelsch!] (SRF)
*'''12. Mai 2026''':<br
/>[https://www.kreisbote.de/lokales/fuessen/mundart-wettbewerb-im-allgaeu-kinder-feiern-dialekt-94303226.html Junge Talente begeistern beim Allgäuer Mundart-Wettbewerb] (Kreisbote)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz12-05-2025-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-24/ Schwarzwaldquiz,12.05.2025.: Alemannisch für Anfänger, Lektion 24] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''9. Mai 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/geheimsprache-rotwelsch-woher-der-tschugger-wirklich-kommt Woher der «Tschugger» wirklich kommt] (SRF)[https://www.badische-zeitung.de/johann-wolfgang-von-goethe-ueber-den-alemannischen-dichter-johann-peter-hebel Johann Wolfgang von Goethe über den alemannischen Dichter Johann Peter Hebel] (Badische Zeitung)
*'''7. Mai 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/gebehebeimsprabacheben-w?id=AUDI20260507_RS_0018 Gebehebeimsprabacheben (W)] (SRF)<br
/>[https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich-so-ist-das-mamma-mia-musical-auf-mundart-265856102796 Abba-Hits auf Schwiizerdütsch: Warum ganz Zürich ins Musical will] (Tagesanzeiger)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/stadt-zell-wuerdigt-ihren-ehrenbuerger-gerhard-jung Stadt Zell würdigt ihren Ehrenbürger Gerhard Jung] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/liedermacher-uli-fuehre-zeigt-dichterportraets-im-hebelhaus-von-hebel-bis-heute Liedermacher Uli Führe zeigt Dichterporträts im Hebelhaus – von Hebel bis heute] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mundart-in-schopfheim-drei-laender-ein-gemeinsamer-dialekt.2ff77127-0f33-4db9-8ce4-ffdc268a3d57.html Drei Länder, ein gemeinsamer Dialekt] (Schwarzwälder Bote)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-07-05-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-23/ Schwarzwaldquiz, 07.05.2026: Alemannisch für Anfänger, Lektion 23] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''6. Mai 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/das-hebelfest-in-hausen-am-muttertag-steht-ganz-im-zeichen-zweier-jubilaeen Das Hebelfest in Hausen am Muttertag steht ganz im Zeichen zweier Jubiläen] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/mundartdichter-harold-stern-aus-inzlingen-praesentiert-seinen-zweiten-gedichtband Mundartdichter Harold Stern aus Inzlingen präsentiert seinen zweiten Gedichtband] (Badische Zeitung)
*'''5. Mai 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/weiler-ob-diana-stoecker-lobt-die-bedeutung-der-verbindenden-sprache-im-dreyland Weiler OB Diana Stöcker lobt die Bedeutung der verbindenden Sprache im "Dreyland"] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/traeger-der-hausener-hebel-gedenkplakette-unsere-gesellschaft-koennte-sehr-viel-mehr-hebel-brauchen Träger der Hausener Hebel-Gedenkplakette: "Unsere Gesellschaft könnte sehr viel mehr Hebel brauchen"] (Badische Zeitung)
*'''3. Mai 2026''':<br
/>[https://www.redbull.com/ch-de/theredbulletin/lo-leduc-mundart-rap-playlist Lo & Leduc: Ready für Übermorn] (redbull.com)
*'''2. Mai 2026''':<br
/>[https://www.bernerzeitung.ch/berner-mundart-pfuderli-und-mouggere-verschwinden-134211346579 Pfuderli, Mouggere, Hundsverlochete! Wie Berner Boomer sprechen] (Berner Zeitung)
*'''30. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-langsamer-oder-langsaemer?id=AUDI20260430_RS_0035 Mundart-Briefkasten: Langsamer oder langsämer?] (SRF)
*'''29. April 2026''':<br
/>[https://www.20min.ch/story/bern-aus-liebe-berner-30-entwickelt-mundart-app-fuer-freundin-103553717 Aus Liebe: Berner (30) entwickelt Mundart-App für Freundin] (20min)
*'''28. April 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/hebelbund-loerrach-zeichnet-schweizer-schriftsteller-und-organisten-aus Hebelbund Lörrach zeichnet Schweizer Schriftsteller und Organisten aus] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/der-mundartdichter-johann-peter-hebel-ist-schon-lange-tot-lebt-aber-weiter Der Mundartdichter Johann Peter Hebel ist schon lange tot, lebt aber weiter] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/kammlach-grundschueler-aus-kammlach-entwickeln-ein-dialektspiel-114098761 Grundschüler aus Kammlach entwickeln ein Dialektspiel] (Mindelheimer Zeitung)
*'''24. April 2026''':<br
/>[https://www.allgaeuer-zeitung.de/kempten/dialekt-wettbewerb-verein-mundart-allgaeu-schulklassen-in-wertach-ausgezeichnet-125-schueler-praesentieren-projekte-114059059 Schüler feiern Dialekt bei Preisverleihung von Mundart-Wettbewerb] (Allgäuer Zeitung)<br
/>[https://www.zeit.de/news/2026-04/24/was-kretschmann-ueber-dialekt-schwaben-und-badener-denkt Was Kretschmann über Dialekt, Schwaben und Badener denkt] (Zeit)
*'''23. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/flurnamenforschung-auf-der-zielgeraden?id=AUDI20260423_RS_0035 Flurnamenforschung auf der Zielgeraden] (SRF)
*'''16. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/der-ankelappi-im-elaend-w?id=AUDI20260416_RS_0022 Der Ankelappi im Eländ! (W)] (SRF)<br
/>[https://starzone.ch/de/page/diese-mundart-acts-solltet-ihr-unbedingt-kennen Hueregueter Shit: Diese jungen Mundart-Acts solltest du kennen] (starzone.ch)<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.evangelische-kirche-in-maulburg-wenn-im-gottesdienst-die-bibel-auf-alemannisch-und-kurpfaelzisch-erklingt.223cfcf8-cb33-4136-8ed1-b4b756dfb3ba.html Wenn im Gottesdienst die Bibel auf Alemannisch und Kurpfälzisch erklingt] (Schwarzwälder Bote)
*'''13. April 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-14-04-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-22/ Schwarzwaldquiz, 14.04.2026: Alemannisch für Anfänger, Lektion 22] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''13. April 2026''':<br
/>[https://www.suedkurier.de/kreis-konstanz/mundart-folkband-goschehobel-gibt-konzert-im-singener-autohaus-bach-113886994 Muettersprochgsellschaft setzt auf Folkrock: Autohaus als Bühne für Konzert im alemannischen Dialekt] (Südkurier)
*'''9. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-wem-sagen-wir-schimmel-und-bless?id=AUDI20260409_RS_0022 Mundart-Briefkasten: Wem sagen wir «Schimmel und Bless»?] (SRF)
*'''8. April 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/basler-stiftung-laesst-johann-peter-hebel-wieder-sprechen-auf-alemannsich-und-hochdeutsch Basler Stiftung lässt Johann Peter Hebel wieder sprechen, auf Alemannisch und Hochdeutsch] (Badische Zeitung)
*'''7. April 2026''':<br
/>[https://www.vol.at/mundart-professor-feiert-premiere-im-wald/10095029 “Mundart-Professor” feiert Premiere im Wald] (VOL.at)
*'''6. April 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarwaldquiz-06-04-206-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-21/ Schwarzwaldquiz, 06.04.2026 Alemannisch für Anfänger, Lektion 21] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''4. April 2026''':<br
/>[https://www.tagblatt.ch/kultur/bern-hat-die-vorherrschaft-im-mundart-pop-verloren-wie-es-dazu-kam-ld.4143351 Bern hat die Vorherrschaft im Mundart-Pop verloren. Wie es dazu kam] (Tagblatt)
*'''2. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/schwyzer-familiennamen-k-ein-volk-von-bauern?id=AUDI20260402_RS_0022 Schwyzer Familiennamen: (K)ein Volk von Bauern] (SRF)
*'''30. Merz 2026''':<br
/>[https://appenzell24.ch/news/mundartvereine-sensibilisieren-fuer-dialekte-als-kulturgut/ Mundartvereine sensibilisieren für Dialekte als Kulturgut] (appenzell24.ch)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-30-03-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-20/ Schwarzwaldquiz, 30.03.2026. Alemannisch für Anfänger, Lektion 20] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''29. Merz 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mundart-steht-im-fokus-wie-mundart-geschichten-und-menschen-verbindet.e924d3a3-1a0f-4310-ac39-058f3b0d6fca.html Wie Mundart Geschichten und Menschen verbindet] (Schwarzwälder Bote)
*'''27. Merz 2026''':<br
/>[https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.radiosender-mundartradio-ein-urschwabe-kaempft-fuer-die-erhaltung-des-dialekts.8102be7d-691a-493b-a5ff-38d920773a3a.html Ein „Urschwabe“ kämpft für die Erhaltung des Dialekts] (Stuttgarter Nachrichten)<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/inoffizielle-familiennamen-wer-bitte-ist-zaechellippejoggissepp Wer bitte ist Zächellippejoggissepp?] (SRF)
*'''26. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/schwoobe-zuecchin-und-waelschi?id=AUDI20260326_RS_0018 «Schwoobe», «Zücchin» und «Wälschi»] (SRF)
*'''25. Merz 2026''':<br
/>[https://www.swr.de/swraktuell-radio/dialekt-heiss-geliebt-aber-selten-gesprochen-100.html Dialekt – heiß geliebt aber selten gesprochen] (SWR)<br
/>[https://www.nzz.ch/feuilleton/musik/melina-nora-wie-der-walliser-dialekt-ihre-folksongs-praegt-ld.1930603 Melina Nora: Der Walliser Dialekt bestimmt den Sound ihrer Folksongs] (NZZ)<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mundart-in-zell-zell-het-netti-luet.2d5ef644-ad12-4e59-b9f6-44ee0f99c25a.html „Zell het netti Lüt“] (Schwarzwälder Bote)<br
/>[https://www.krone.at/3847734 Ein Dialektwort von Gewicht: die „Wampa“] (Krone)
*'''23. Merz 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/wie-die-gerhard-jung-schule-in-zell-den-100-geburtstag-ihres-namenspatrons-feiert Wie die Gerhard-Jung-Schule in Zell den 100. Geburtstag ihres Namenspatrons feiert] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/wil/dialektgrenze-junge-menschen-verschieben-sie-ld.4141982 Ältere «tringget» und Jüngere «trinkchet»: Die Dialektgrenze verschiebt sich] (Tagblatt)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-23-03-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-19/ Schwarzwaldquiz, 23.03.2026. Alemannisch für Anfänger, Lektion 19] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''20. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-3/musik/swiss-music-awards-2026-hecht-war-viermal-nominiert-und-hat-komplett-dominiert Hecht war viermal nominiert – und hat komplett dominiert] (SRF)<br
/>[https://www.vol.at/mundart-rocker-geben-gas/10061192 Mundart-Rocker geben Gas] (VOL)
*'''19. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/vo-s-lunzifranze-und-em-ludiseppedurslisjoggi-w?id=AUDI20260319_RS_0023 «Vo s Lunzifranze und em Ludiseppedurslisjoggi» (W)] (SRF)<br
/>[https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/kultur/dialekt-wettbewerb-fuer-schulen-elf-allgaeuer-grundschulen-und-mittelschulen-machen-bei-so-schwaetz-i-mit-113764418 Elf Schulen reichen Dialekt-Projekte ein – so viele wie noch nie] (Allgäuer Zeitung)
*'''16. Merz 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz16-03-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-18/ Schwarzwaldquiz,16.03.2026, Alemannisch für Anfänger – Lektion 18] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''13. Merz 2026''':<br
/>[https://www.swr.de/leben/lebensgeschichten/albin-braig-ein-leben-fuer-die-schwaebische-mundart-100.html Albin Braig: Ein Leben für die schwäbische Mundart] (SWR)
*'''12. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-warum-putzt-uns-der-strom-eins?id=AUDI20260312_RS_0023 Mundart-Briefkasten: Warum «putzt» uns der Strom eins?] (SRF)
*'''11. Merz 2026''':<br
/>[https://www.derbund.ch/schweizer-dialekte-sprachwandel-bedroht-das-berndeutsch-982512669186 Vom «Pfifouter» zum «Schmätterling»: Wie der Berner Dialekt zunehmend unter Druck gerät] (Der Bund)
*'''10. Merz 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mund-art-in-schopfheim-eine-spannende-mischung-aus-dialekten-wird-zu-hoeren-sein.2dcb8340-56a5-4411-ad5e-e5a8caa1cf24.html Eine spannende Mischung aus Dialekten wird zu hören sein] (Schwarzwälder Bote)<br
/>[https://www.schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/in-baden-wuerttemberg-gibt-es-fast-so-viele-dialekte-wie-deutschland-bundeslaender-hat-4416853 In Baden-Württemberg gibt es fast so viele Dialekte wie Deutschland Bundesländer hat] (Schwäbische Zeitung)<br
/>[https://www.schlagerpuls.com/news/titelstory/ehemaliger-silbereisen-gast-linda-faeh-wagt-neuanfang-mit-mundart/ Ehemaliger Silbereisen-Gast Linda Fäh wagt Neuanfang – mit Mundart!] (schlagerpuls.com)
*'''9. Merz 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-09-03-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-17/ Schwarzwaldquiz, 09.03.2026, Alemannisch für Anfänger, Lektion 17] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''7. Merz 2026''':<br
/>[https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/sie-singt-jetzt-mundart-linda-faeh-erfindet-sich-neu-id21756832.html Linda Fäh erfindet sich neu] (Blick)
*'''6. Merz 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/fuenf-autoren-fuenf-dialekte-internationale-mund-art-literatur-werkstatt-2026-mit-drei-leseabenden?code=dcd177ba9b49505313128e2b8debbfaa105dd4ac&state=sdhfhdahioweewhiureuwhilehiu Fünf Autoren, fünf Dialekte: Internationale Mund-Art-Literatur-Werkstatt 2026 mit drei Leseabenden] (Badische Zeitung)
*'''5. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/maria-lauber-muetersprach-du-luubi-sprach-w?id=AUDI20260305_RS_0027 Maria Lauber: Muetersprach, du luubi Sprach (W)] (SRF)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/top-tipp-in-jerusalem-wird-alemannisch-gschwaetzt-die-alemannische-passion-2-0/ Top-Tipp: In Jerusalem wird alemannisch gschwätzt – Die Alemannische Passion 2.0] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''28. Februar 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-27-02-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-16/ Schwarzwaldquiz, 27.02.2026. Alemannisch für Anfänger, Lektion 16] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''26. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/zeedellesung-2026?id=AUDI20260226_RS_0027 Zeedellesung 2026] (SRF)
*'''25. Februar 2026''':<br
/>[https://www.nau.ch/news/hintergrund/ende-vom-bluemete-trogli-hier-ist-teil-2-zur-barndutsch-serie-67098133 Ende vom «bluemete Trögli»: Hier ist Teil 2 zur «Bärndütsch»-Serie] (nau.ch)
*'''24. Februar 2026''':<br
/>[https://www.telebaern.tv/talktaeglich/mundart-meister-pedro-lenz-meldet-sich-zurueck-163150384 Mundart-Meister Pedro Lenz meldet sich zurück] (Telebärn)<br
/>[https://www.20min.ch/story/wemmse-parodiert-schweizer-hochdeutsch-und-thematisiert-leistungsdruck-103512895 Wemmse erklärt Deutschen Mundart: «Sie werden es nie fühlen»] (20min)<br
/>[https://www.schwaebische.de/kultur/diesen-schwaebischen-ausruf-der-aelteren-dame-kennen-viele-gar-nicht-mehr-4384440 Diesen schwäbischen Ausruf der älteren Dame kennen viele gar nicht mehr] (Schwäbische Zeitung)
*'''22. Februar 2026''':<br
/>[https://seniorweb.ch/2026/02/22/schweizer-mundart-geht-mit-der-zeit/ Schweizer Mundart geht mit der Zeit] (seniorweb.ch)
*'''20. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/tag-der-muttersprache-wie-gebe-ich-meine-herkunftssprache-weiter Wie gebe ich meine Herkunftssprache weiter?] (SRF)
*'''19. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/schenk-mir-eine-geschichte-muttersprache-fuer-die-kleinsten?id=AUDI20260219_RS_0022 «Schenk mir eine Geschichte»: Muttersprache für die Kleinsten] (SRF)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/seit-40-jahren-spielt-sie-leidenschaftlich-theater-auf-alemannisch-christel-joos-aus-schallstadt Seit 40 Jahren spielt sie leidenschaftlich Theater auf Alemannisch - Christel Joos aus Schallstadt] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-19-02-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-15/ Schwarzwaldquiz, 19.02.2026: Alemannisch für Anfänger, Lektion 15] (schwarzwald-aktuell.eu)<br
/>[https://www.zeit.de/news/2026-02/19/verein-wie-politik-schule-und-kunst-dialekt-staerken-koennen Verein: Wie Politik, Schule und Kunst Dialekt stärken können] (Zeit)
*'''18. Februar 2026''':<br
/>[https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/auch-fuer-fussball-muffel-pedro-lenz-schrieb-liebeserklaerung-an-maradona-id21707015.html Pedro Lenz schrieb Liebeserklärung an Maradona] (Blick)<br
/>[https://www.nidwaldnerzeitung.ch/zentralschweiz/nidwalden/noeis-gschmoeis-app-vereint-schweizer-mundarten-ld.4100752 Nöis Gschmöis: App vereint Schweizer Mundarten] (Nidwaldner Zeitung)
*'''15. Februar 2026''':<br
/>[https://www.derbund.ch/pedro-lenz-maradona-fanbuch-in-oberaargauer-mundart-128414922660 Pedro Lenz verneigt sich vor Diego Maradona] (Der Bund)
*'''12. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/schwizerduetsch-fuer-expats-w?id=AUDI20260212_RS_0022 «Schwizerdütsch» für Expats (W)] (SRF)
*'''11. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/regionaljournal-bern-freiburg-wallis/schriftsteller-pedro-lenz-veroeffentlicht-neues-buch-mit-linggs?id=AUDI20260211_NR_0069 Schriftsteller Pedro Lenz veröffentlicht neues Buch «Mit linggs»] (SRF)<br
/> [https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/buendner-dialekte-warum-bi-uensch-in-graubuenden-fast-jedes-wort-anders-klingt Warum «bi ünsch» in Graubünden fast jedes Wort anders klingt] (Südostschweiz)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/landratsamt-loerrach-informiert-ueber-wettbewerb-dialekt-hat-zukunft Landratsamt Lörrach informiert über Wettbewerb "Dialekt hat Zukunft"] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.stadtanzeiger-ortenau.de/event/oberkirch/c-messen-und-maerkte/dialecta-26-mundart-verbindet_e553777 DIALECTA_26 - Mundart verbindet] (Stadtanzeiger Ortenau)
*'''9. Februar 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-09-02-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-14/ Schwarzwaldquiz, 09.02.2026: Alemannisch für Anfänger, Lektion 14] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''8. Februar 2026''':<br
/>[https://www.nau.ch/news/hintergrund/barnerbar-nimmt-dich-mit-auf-die-spuren-des-barndutsch-67090314 BärnerBär nimmt dich mit auf die Spuren des «Bärndütsch»] (nau.ch)<br
/>[https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/bad-waldsee/schwaebisch-wenn-der-schwabe-diesen-begriff-hoert-weiss-er-bescheid-video-mundart-3857912?openedByCarousel=true Wenn der Schwabe den Begriff „stong long“ hört, weiß er gleich Bescheid – oder etwa doch nicht?] (Schwäbische Zeitung)
*'''7. Februar 2026''':<br
/>[https://www.nussbaum.de/entdecken/news/vorfreude-auf-die-erste-mundartmesse-dialecta-26-3243760 Vorfreude auf die erste Mundartmesse Dialecta_26] (nussbaum.de)
*'''6. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/kultur/literatur/fiktive-maradona-autobiografie-e-droegeler-bin-i-gsi-diego-maradona-erzaehlt-auf-baernduetsch «E Drögeler bin i gsi»: Diego Maradona erzählt auf Bärndütsch] (SRF)<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-2-kultur/srf-kulturclub/donnerstag-5-februar-2026-kulturplatz-talk-mit-pedro-lenz-1 «Kulturplatz Talk» mit Pedro Lenz] (SRF)<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/das-raetoromanisch-italiens-ladinische-sprache-olympia-als-chance Ladinische Sprache: Olympia als Chance] (SRF)
*'''5. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-woher-kommt-toi-toi-toi?id=AUDI20260205_RS_0022 Mundart-Briefkasten: Woher kommt «toi, toi, toi»?] (SRF)
*'''2. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/schweizerdeutsche-dialekte-das-ist-doch-falsch-so-geht-srf-mit-kritik-an-dialekten-um «Das ist doch falsch!»: So geht SRF mit Kritik an Dialekten um] (SRF)
}}
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Cem Özdemir
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:Hart aber fair - 2020-02-10-4295.jpg|miniatur|hochkant|dr Cem Özdemir (2020)]]
Dr '''Cem Özdemir''' (* [[21. Dezember|21. Dezämber]] [[1965]] z [[Bad Urach|Aurich]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Bolitiker]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]) un syt em 13. Mai 2026 [[Ministerpräsident|Minischterbresidänt]] vu [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
Är isch vu Dezämber 2021 bis Mai 2025 [[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Bundesminischter fir Ernehrig un Landwirtschaft]] im [[Kabinett Scholz]] gsii. Vu Novämber 2024 bis Mai 2025 isch er zuesätzli [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesminischter fir Bildig un Forschig]] gsii. Är isch vu 2008 bis 2018 ein vu zwei Bundesvorsitzende vu dr Bartej gsii.
== Läbe un Beruef ==
Dr Özdemir isch dr Suhn vun ere [[Türkei|dirkische]] Gaschtarbeiterfamilie; är het 1983 di dytsch Staatsburgerschaft aagnuu. No dr Mittlere Ryyfi an dr Realschuel z Aurich het er bis 1987 z [[Reutlingen|Reidlenga]] ne Uusbildig zum Erzieher gmacht. Derno het er an dr Fachoberschuel z [[Nürtingen|Nirdenga]] d Fachhochschuelryyfi gmacht un e Sozialpädagogik-Studium an dr Evangelische Fachhochschuel fir Sozialwäse [[Reutlingen|Reitlenge]] (hite [[Evangelische Hochschule Ludwigsburg|Evangelischi Hochschuel Ludwigsburg]]) aagfange, wun er 1994 as Diplom-Sozialpädagog (FH) abgschlosse het. Syt 1987 het dr Özdemir as Erzieher un freje [[Journalist|Schurnalischt]] gschafft. Dr Özdemir isch [[Islam|Muslim]].<ref>[http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/11/15/neuer-gruenen-chef-cem-oezdemir/erstmals-wird-ein-moslem-parteichef.html Erstmals wird ein Moslem Parteichef], ''Bild'', 15. November 2008</ref> Anne 2003 het er d Schurnalischti Pia Castro ghyrote, wu vu [[Argentinien|Argentinie]] stammt. Är het mit ihre ne Dochter un e Suhn.<ref>[https://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,665370,00.html spiegel.de vom 5. Dezember 2009]</ref> Im Novämber 2023 het s Baar verchindet, ass si scho lenger drännt läbe.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/-/100279872 |titel="Kümmern uns gemeinsam um unsere Kinder": Cem Özdemir trennt sich von seiner Frau |datum=2023-11-13 |abruf=2023-11-13}}</ref> Syt 2024 isch dr Özdemir mit dr [[Kanada|kanadische]] Jurischti Flavia Zaka liiert,<ref>{{Internetquelle |autor=Uwe Bogen |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.landwirtschaftsminister-mit-neuer-liebe-kanadierin-hat-das-herz-von-cem-oezdemir-erobert.9b4fd0c8-8a83-46fd-b79d-48093b7eb293.html |titel=Landwirtschaftsminister mit neuer Liebe: Kanadierin hat das Herz von Cem Özdemir erobert |werk=stuttgarter-zeitung.de |datum=2024-08-20 |abruf=2024-08-20}}</ref> am 14 Februar 2026 hän di baide ghyrote.<ref>[https://www.bild.de/politik/inland/cem-oezdemir-hat-geheiratet-heimliche-hochzeit-mitten-in-der-nacht-69900f5df4d0b8d94ca1c0aa Heimliche Hochzeit mitten in der Nacht!], Bild, 14. Februar 2026</ref>
2003 isch dr Özdemir Transatlantic Fellow vum ''German Marshall Fund of the United States'' gsi.<ref name="gmf">[http://www.gmfus.org/template/page.cfm?page_id=1002 Past Fellows]{{Toter Link|date=2017-09 |bot=InternetArchiveBot |url=http://www.gmfus.org/template/page.cfm?page_id=1002}}</ref> In däre Zyt het er u. a. Brownbag-Läsige ghalte an der University of Madison im US-Bundesstaat [[Wisconsin]]<ref name="brownbaglectures">[http://uw-madison-ces.org/calendar/spring03/spring03eventslist.htm Center for European Studies Spring 2003 Events] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://uw-madison-ces.org/calendar/spring03/spring03eventslist.htm |wayback=20080820055232}}</ref> zue dr Roll vu dr Dirkej z Europa.
== Bolitik ==
=== Bardej ===
[[Datei:Cem-özdemir-ffm001.jpg|miniatur|hochkant|Dr Cem Özdemir bi dr Vorstellig vu syym Buech "Die Türkei" z Frankfurt/Main im Oktober 2008]]
Dr Özdemir isch syter anne 1981 Mitglid vu dr [[Bündnis 90/Die Grünen|Griene]]. Är het syyni politisch Heimet im Griene-Chreisverband [[Ludwigsburg]].<ref name="gayweb">[http://news.gay-web.de/njus/id582 Gayweb-Newsticker: ''Cem Özdemir: Schirmherr des CSD Stuttgart 2007''] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://news.gay-web.de/njus/id582 |wayback=20090809054313}}</ref> Vu 1989 bis 1994 isch er im Griene-Landesvorstand vu [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] gsi. Anne 1992 het er zue dr Mitgrinder ghert vu ''Immi-Grün – Bündnis der neuen InländerInnen''.
Am 2. Juni 2008 het dr Özdemir syy Kandidatur fir dr Bundesvorsitz vu syyre Bardej aagchindet.<ref>vgl. [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,557177,00.html Özdemir kündigt Kandidatur als Parteichef an] bei Spiegel-Online</ref> Gegekandidat vum Özdemir fir d Wahl, wu im Novämber aagsetzt gsi isch, isch dr Volker Ratzmann gsi, dr Griene-Fraktionsschef im Abgordnetehuus vu Berlin,<ref>vgl. [http://www.welt.de/wams_print/article2105327/Volker_Ratzmann_kandidiert_fuer_Gruenen-Vorsitz.html Volker Ratzmann kandidiert für Grünen-Vorsitz] bi welt.de, 15. Juni 2008</ref> wu aber us private Grind syy Kandidatur am 4. Septämber 2008 ufgee het.
Im Vorfäld vu dr Wahl zum Bundesvorsitzende het sich dr Özdemir uf em Landesbartejdag vu dr Griene Bade-Wirttebärg um e uussichtsryyche Lischteplatz fir d Bundesdagswahl 2009 beworbe. Är isch doderby in zwo Kampfkandidature syyne bartejintärne Gegekandidate unterläge.<ref>Ferda Ataman: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583618,00.html ''Özdemir gescheitert: Grüne demütigen designierten Vorsitzenden''], SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik, 12. Oktober 2008</ref> Dr Özdemir het aber einewäg an syyre Kandidatur fir dr Bartejvorsitz feschtghebt.<ref>
[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583788,00.html ''Trotz Demütigung: Özdemir kandidiert für Grünen-Vorsitz''], SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik, 13. Oktober 2008</ref>
Ab 15. Novämber 2008 isch dr Özdemir - näbe dr widergwählte Claudia Roth - eine vu zwei Bundesvorsitzende vu dr Bardej gsii. Är isch mit 79,2 Prozänt vu dr Delegiertestimme gwehlt wore.<ref>[http://www.welt.de/politik/article2730225/Oezdemir-und-Roth-neue-Doppelspitze-der-Gruenen.html '' Özdemir und Roth neue Doppelspitze der Grünen''] bi welt.de, 15. Novämber 2008</ref>.
Bi dr Bundesdagswahl 2009 isch dr Özdemir as Diräktkandidat aadrätte fir dr Bundesdagswahlkreis Stuegert I. Är het aber gege dr CDU-Kandidat Stefan Kaufmann verlore<ref>{{Internetquelle |titel=Ergebnisse der Bundestagswahl 2009 in Stuttgart |url=http://www5.stuttgart.de/wahlen/wahl_h/bundestagswahl09/btw09_WKreise_E.html |zugriff=2009-10-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091001091558/http://www5.stuttgart.de/wahlen/wahl_h/bundestagswahl09/btw09_WKreise_E.html |archiv-datum=2009-10-01}}</ref> un isch dodermit ohni Bundesdagsmandat blibe.
Anne 2010 isch dr Özdemir mit 88,5 Prozänt im Amt vum Bundesvorsitzende bstetigt wore, 2012 mit 83,29 Prozent.<ref>[http://www.tagesspiegel.de/politik/gruenen-parteitag-in-hannover-roth-und-oezdemir-bleiben-parteivorsitzende/7404626.html Roth und Özdemir bleiben Parteivorsitzende] Der Tagesspiegel, 17. November 2012. Abgerufen am 18. November 2012</ref>
Noch em ender schlächte Abschnyde bi dr [[Bundestagswahl 2013|Bundesdagswahl 2013]] isch dr gsamt Bundesvorstand vu dr Bardej zruckdrätte. Dr Özdemir het derno aagchindet, ass er wider fir s Amt vum Bardejvorsitzdene kandiere wett. Am 19. Oktober 2013 isch er mit 71,4 Prozänt vu dr Deligiertestimme widergwehlt wore, näbe dr [[Simone Peter]].<ref>{{Webarchiv|url=http://www.gruene.de/partei/parteigremien-neu-gewaehlt.html |wayback=20150216123337 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-27 01:37:07 InternetArchiveBot}} Parteigremien neu gewählt] uf gruene.de, Stand 20. Oktober 2013</ref>
Aafangs Jänner 2018 het dr Özdemir aagchindet, ass er nimi fir dr Vorsitz kandidiert. Zue sym Noofolger isch dr [[Robert Habeck]] gwehlt wore.
=== Bundesdagsabgordnete ===
Vu 1994 bis 2002 isch dr Özdemir Mitglid vum Dytsche Bundesdag gsi. Är isch dodermit dr erscht Bundesdagsabgordnete mit ere dirkische Härchumft gsi. Syt 1998 isch er innepolitische Sprächer vu dr Bundesdagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen gsi.
Des Amt het er am 26. Juli 2002 nidergleit, wu Vereffetlichunge iber e ginschtige Privatkredit vum PR-Berater Moritz Hunzinger<ref>[http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,206351,00.html ''Der Skandal um die PR-Honorare.''] In: ''Manager-Magazin'', 22. Juli 2002</ref> un d uuzuelässig Verwändig vu dienschtlig erworbene Bonus-Myyle Ufsäh gregt hän. Är het au syy Ruckzug us em Bundesdag bekannt gee.<ref>Matthias Geis: [http://images.zeit.de/text/2002/32/Oezdemir_fliegt ''Özdemir fliegt – Und die Grünen geben sich moralisch.''] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://images.zeit.de/text/2002/32/Oezdemir_fliegt |wayback=20080918205625}} In: ''Die Zeit'' Nr. 32 vum 1. August 2002 (Dr Rucktritt vum Özdemir in dr Relation zue dr Verfählige vum Scharping un vum Gysi)</ref> D Kandidatur fir d Bundesdagswahl 2002 het er nimmi chenne zruckzie, aber no syyre Widerwahl het er s Bundesdagsmandat nit aagnuu.
Dr Özdemir isch bis dert alliwyl iber d Landeslischt Bade-Wirttebärg in dr Dytsch Bundesdag yyzoge. Wun em dr bade-wirttebärgisch Landesverband vu dr Griene ne uussichtsryyche Lischteplatz versait gha het un är dodermit bi dr Bundesdagswahl 2009 nit iber e Lischteplatz abgsichert gsi isch, isch em dr Yyzug in dr 17. Dytsch Bundesdag nit glunge. Syy Bewärbig um e Diräktmandat im Wahlchreis Stuegert I isch ohni Erfolg blibe.
Am 1. Dezämber 2012 isch dr Özdemir uf dr zweet Blatz vu dr Landeslischt Bade-Wirttebärg fir d [[Bundestagswahl 2013|Bundesdagswahl 2013]] gwehlt wore. Är isch au zum zweite Mol im Bundesdagswahlchreis Stuegert I zue dr Wahl fir s Diräktmandat aadrätte; är isch derno iber d Landeslischt in dr Bundesdag yyzoge.
2017 isch dr Özdemir zäme mit dr [[Katrin Göring-Eckardt]] zum Spitzekandidateduo fir d [[Bundestagswahl 2017|Bundesdagswahl 2017]] gwehlt wore. Är isch wider im Wahlchreis Stuegert I aadrätte.<ref>{{Literatur|Titel=Zwei starke Kandidat*innen für eine Regierungsbeteiligung in Berlin|Online=http://gruene-stuttgart.de/presse/pressemitteilungen/volltext-pressemitteilungen/article/zwei_starke_kandidatinnen_fuer_eine_regierungsbeteiligung_in_berlin/|Abruf=2017-03-08}}</ref> As Abgordnete het er ab 2018 dr Vorsitz vum Uusschuss fir Verchehr un digitali Infrastruktur ibernuu.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw05-pa-konstituierung-verkehrsausschuss-540092 |titel=Deutscher Bundestag - Cem Özdemir leitet den Verkehrsausschuss |abruf=2021-11-27}}</ref>
Bi dr Bundesdagswahl 2021 het dr Özdemir zum erschte Mol s Diräktmandat erstmals das Direktmandat im Wahlchreis Stuegert I mit 40,0 % vu dr Erschtstimme gwunne.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.stuttgart.de/service/aktuelle-meldungen/september-2021/bundestagswahl-in-stuttgart.php |titel=Bundestagswahl in Stuttgart: Direktmandate gehen an die Grünen und die CDU |werk=stuttgart.de |datum=2021-09-26 |abruf=2021-09-29}}</ref> Des isch s bescht Erschtstimmenergebnis iberhaupt z Bade-Wirttebärg un au s bescht Erschtstimmenergebnis vu dr Griene z Dytschland gsii.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/news/2021-09/26/gruene-cem-oezdemir-holt-direktmandat-bei-bundestagswahl |titel=Direktkandidat Cem Özdemir ist Stimmenkönig im Südwesten |werk=Zeit Online |abruf=2022-03-14}}</ref>
=== Europaabgordnete ===
Vu 2004 bis 2009 isch er Mitglid vum Europäische Parlamänt gsi in dr Fraktion ''Die Grünen/EFA''. Är het em Uusschuss fir uuswärtigi Aaglägeheite aaghert un isch ussepolitische Sprächer vu syyre Fraktion gsi. Är isch au Vize-Presidänt vum nitständige ''Uusschuss zur behauptete Nutzig vu europäische Staate dur d CIA fir d Bferderig un s rächtswidrig Feschthalte vu Gfangene'' (CIA-Uusschuss) gsi<ref name="gayweb" /> derzue Mitglid vu dr hochrangige ''Kontaktgruppe Nordzypern'', vu dr interparlamentarische Delegation EU-Dirkei, vu dr ''Anti-Racism and Diversity Intergroup''<ref name="gayweb" /> sowie der [[Atlantikbrücke]]. Anne 2007 het er bi dr Grindig vu dr europäische Dänkfabrik ''European Council on Foreign Relations'' mitgmacht.<ref> [http://www.ecfr.eu/content/entry/12 Ibersicht iber d Mitglider uf dr ECFR-Homepage] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.ecfr.eu/content/entry/12 |wayback=20061116065904}}</ref>
As Europaabgordneter het er im Johr 2007 d Schirmherrschaft iber dr Christopher Street Day Stuegert ibernuu.<ref name="gayweb" /> Är isch e offiziälle Unterstitzer vum Bindnis ''Freiheit statt Angst fir Dateschutz un gege staatligi Iberwachig''.<ref>[http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/248/77/ Demonstration ''Freiheit statt Angst'' Unterstitzerlischt]</ref>
Zur [[Europawahl in Deutschland 2009|Europawahl 2009]] isch dr Özdemir nimi aadrätte.
=== Bundesminischter fir Landwirtschaft ===
No dr Bundesdagswahl 2021 het dr Bundesvorstand vu dr Griene dr Özdemir gege dr Mitbewärber [[Anton Hofreiter]] as Bundeslandwirtschaftsminischter vu dr Ampelkoalition us SPD, Griene un FDP vu dr 20. Legislaturperiod duregsetzt.<ref>faz.net / Helene Bubrowski: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cem-oezdemir-der-kuenftige-landwirtschaftsminister-im-portraet-17654475.html ''Für den Marktplatz geboren'']</ref><ref>{{Literatur |Autor=Sabine am Orde |Titel=Grüne und Ministerämter: Die Linken sind sauer |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2021-11-26 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Gruene-und-Ministeraemter/!5815457/ |Abruf=2021-11-29}}</ref>
S [[Kabinett Scholz]] isch mit em Özdemir as Landwirtschaftsminischter am 8. Dezämber 2021 ernännt wore. Dr Özdemir isch dr erscht Bundesminischter mit dirkischem Migrationshintergrund gsii.<ref>{{Literatur |Titel=Ampelregierung: Das sind die Ministerinnen und Minister im Kabinett von Olaf Scholz |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2021-12-06 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ampelregierung-das-sind-die-ministerinnen-und-minister-im-kabinett-von-olaf-scholz-a-48f8397c-f60c-4ff7-a8f2-ec69f543e404 |Abruf=2021-12-06}}</ref>
=== Bundesminischter fir Bildig un Forschig ===
Wu d Ampelkoalition ussenanderghejt isch, het dr Özdemir am 7. November 2024 zerscht kummisarisch s Amt vum Bundesminischter fir Bildig un Forschig ibernuu, am 25. Novämber 2024 isch er offiziäll vum Bundesbresidänt [[Frank-Walter Steinmeier]] ernännt wore.<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Termine/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2024/11/241125-Oezdemir.html?nn=222254 |titel=Ernennung von Cem Özdemir zum Bundesminister für Bildung und Forschung |werk=bundespraesident.de |abruf=2024-11-25}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ampelkoalition-uebergang-minister-100.html |titel=Das ist die neue Bundesregierung nach dem Austritt der FDP |werk=tagesschau.de |datum=2024-11-07 |sprache=de |abruf=2024-11-07}}</ref> Mit em Amtsaadritt vum [[Kabinett Merz]] am 7. Mai 2025 isch er us syn Minischterämter uusgschide.
=== Kandidatur as Minischterbresidänt vu Bade-Wirttebärg ===
Am 25. Oktober 2024 het dr Özdemir verchindet, ass er bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026|Landdagswahl z Bade-Wirttebärg 2026]] as Spitzekandidat vu dr Griene wett aadrätte un as Noofolger vum [[Winfried Kretschmann]] dr negscht Minischterbresidänt wett gee.<ref>{{Internetquelle |autor=tagesschau.de |url=https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/oezdemir-spitzenkandidat-gruenen-100.html |titel=Özdemir will Spitzenkandidat bei Landtagswahl in Baden-Württemberg werden |werk=tagesschau.de |datum=2024-10-25 |abruf=2024-10-25}}</ref> Bi dr [[Bundestagswahl 2025|Bundesdagswahl 2025]] het er wäge däm uf e Kandidatur verzichtet. Am 24. Mai 2025 isch er vum Landesbartejdag mit 97 Brozänt vu dr Stimme zum Spitzekandidat gwehlt wore.<ref>{{Internetquelle |autor=Christine Keck |url=https://www.spiegel.de/politik/gruenen-parteitag-in-baden-wuerttemberg-cem-oezdemir-setzt-auf-ein-gruenes-wunder-a-183ab678-c3d3-4424-b380-61b1a44a085b |titel=Özdemir setzt auf ein grünes Wunder |werk=Der Spiegel |datum=2025-05-24 |abruf=2025-05-24}}</ref> Bi dr Landdagswahl hän di Griene 30,3 Brozänt vu de Stimme gwunne un sin dodermit knappt vor dr CDU gläge. Dr Özdemir sälber het im [[Landtagswahlkreis Stuttgart II|Wahlkrais Stuagert II]] 47,9 % vu de Erschtstimme gholt un dodermit s bescht Ergebnis vu allne Bolitiker*ne z Bade-Wirttebärg.
Am 13. Mai 2026 isch er vum Landdag zum Minischterbresidänt vu Bade-Wirttebärg gwehlt wore.
== Dr anatolisch Schwob ==
Dr Cem Özdemir cha guet [[Schwäbisch]] schwätze. Är bezeichnet sich gärn as ''anatolische Schwob'' un setzt s Schwäbisch gärn as „fryndligi Provokation“ yy, wänn ihn eber fir e Uusländer haltet.<ref>[http://www.goethe.de/INS/gb/lp/prj/mtg/men/que/ana/deindex.htm Der anatolische Schwabe] uf dr Homepage vum Goethe-Inschtitut (Dezämber 2008)</ref>. Fir dr Belchen-Verlag het dr Özdemir anne 2001 e schwäbischi Version vu ''Romeo un Julia'' vum Albert Hefele uf Schwäbisch uf CD gsproche.<ref>[http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899020057/qid=1086766600/sr=1-8/ref=sr_1_8_8/028-3305691-1076564 Romeo und Julia auf Schwäbisch] uf amazon.de</ref>
== Vereffetlichunge ==
=== Monografie ===
* ''Ich bin Inländer''. dtv, München 1997, ISBN 3-423-24109-8. (ufzeichnet vum Hans Engels; aktualisierti Neiuusgab 1999)
* ''Currywurst und Döner. Integration in Deutschland''. Lübbe, Bergisch Gladbach 1999, ISBN 3-7857-0946-3. (in Zämmearbet mit em Bernd Knopf un em Jürgen Gottschlich)
* ''Deutsch oder nicht sein? Integration in der Bundesrepublik Deutschland''. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2000, ISBN 3-404-60482-2.
* ''Die Türkei – Politik, Religion, Kultur''. Beltz, Weinheim 2008, ISBN 3-407-75343-8.
=== as Rugeber ===
* ''Abenteuer Vorlesen. Ein Wegweiser für Initiativen''. Ed. Körber-Stiftung, Hamburg 2002, ISBN 3-89684-036-3.
* ''Mitten in Deutschland. Deutsch-türkische Erfolgsgeschichten''. Herder, Freiburg [u. a.] 2011, ISBN 978-3-451-30469-9. (mit em Wolfgang Schuster)
=== Bydreg in Sammelbänd ===
* ''Die Armee gehört in die Kaserne. Über das Verhältnis von Militär und Politik in der Türkei''. In: Lydia Haustein, Joachim Sartorius, Christoph Bertrams (Hrsg.): ''Modell Türkei?: Ein Land im Spannungsfeld zwischen Religion, Militär und Demokratie'', Wallstein Verlag 2006, ISBN 978-3-8353-0067-5, S. 73 ff.
* ''Griechenland und Türkei. Können Falken Tauben werden?'' In: Apostolos Katsikaris (Hrsg.): ''Türkei Europa'', Magnus-Verlag, Essen 2006, ISBN 978-3-88400-506-4, S. 58 ff.
== Literatur ==
* Özlem Topçu: [http://www.zeit.de/2009/44/Cem-Oezdemir ''"Unser Cem"'']. In: ''Die Zeit'', 23. Oktober 2009.
== Weblink ==
* {{Commonscat|Cem Özdemir}}
* [http://www.oezdemir.de/ Internetufftritt vum Cem Özdemir]
* {{Munzinger|00000021771|Cem Özdemir||Internationales Biographisches Archiv 47/2008 vom 18. November 2008 (ff) Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 04/2013}}
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Cem Özdemir}}
* {{MdEP|28235}}
* {{Abgeordnetenwatch|cem_oezdemir-1031-71351}}
== Fuessnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg}}
{{Navigationsleiste Amtierende Ministerpräsidenten in der Bundesrepublik Deutschland}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Cem_Özdemir|dütsch|65329300}}
{{DEFAULTSORT:Ozdemir, Cem}}
[[Kategorie:Ministerpräsident vo Bade-Württebärg]]
[[Kategorie:Dütsche Bundesminischter]]
[[Kategorie:Dütsche Parlamentarier]]
[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
iynta49fid3m07otzmiszcvxkrhqlps
Merian
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604399
2026-07-08T16:45:45Z
Freigut
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text/x-wiki
Die Persone hai dr Familiename '''Merian''':
* Gerhard Merian (1879–1940), e dütsche Verleger
* Svende Merian (* 1955), e dütschi Schriftstellere
* D Mitgliider vo dr Basler Patrizierfamilie, lueg bi [[Merian (Familie)|Meriaa]]
'''Merian''' stoht au für:
* e Schwiizer Verlag <!--, lueg bi [[Christoph Merian Verlag]]-->
* e Zitschrift <!-- , lueg bi [[Merian (Reisemagazin)]]-->
* e dütschs Forschigsschiff <!-- , lueg bi [[Maria S. Merian (Schiff)]] -->
* en östriichischi Färnsehserii <!-- , lueg bi [[Familie Merian]] -->
* d ''Meriankanzle'', e Blattform us Sandstei, vo wo us dr [[Matthäus Merian der Ältere|Matthäus Merian dr Elteri]] 1620 die Grossi Stadtaasicht vo Heidelbärg gmacht het
'''Lueg au:'''
* [[Merian Iselin Klinik]], e Spiddaal z Basel
* [[Peter Merian-Brücke]], e Brugg z Basel
* [[Christoph Merian Stiftung]], e Stiftig z Basel
{{Begriffsklärung}}
dbbzcwozbefw2wmp50l28g18meh1b4t
Nils Schmid
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text/x-wiki
{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[File:Dr. Nils Schmid (2021).jpg|thumb|Nils Schmid (2021)]]
Dr '''Nils Schmid''' (* [[11. Juli]] [[1973]] z [[Trier]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Bolitiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Är isch syt 2017 Mitglid vum [[Deutscher Bundestag|Dytsche Bundesdag]] un syt 2025 Barlemäntarische Staatssekretär bim [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminischter vu dr Verdaidigung]].
Vu 2009 bis 2016 isch er [[SPD Baden-Württemberg|Landesvorsitzende vu dr SPD]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] gsii. Fir d [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011|Landdagswahl am 27. Merz 2011]] isch er as SPD-Spitzekandidat aadrätte. Im [[Kabinett Kretschmann I]] isch er vu Mai 2011 bis Mai 2016 Landesminischter fir Finanzen un Wirtschaft un Stellverdrätter vum Minischterbresidänt [[Winfried Kretschmann]] gsii. 2017 isch er in Bundesdag gwehlt wore.
== Uusbildig un Beruef ==
Noch em Abitur 1993 am Eduard-Spranger-Gymnasium z [[Filderstadt]] un syym Zivildienscht in eme Altehaim het dr Schmid e Studium vu dr [[Rechtswissenschaft|Rächtswissehschaf]] an dr [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Eberhard-Karls-Universitet Dibenga]] absolviert, wun er anne 1999 mit em Erschten juristische Staatsexame abgschlosse het. S Rererendariat, wun er zytwyys bim Energiversorgigsunternämme ''Energiedienst'' gschafft het<ref>[http://www.badische-zeitung.de/rheinfelden/nils-schmid-will-offene-spd--37311153.html Nils Schmid will offene SPD: SPD-Landesvorsitzender im Redaktionsgespräch], Badische Zeitung, 3. Novämber 2010</ref>, het er 2001 mit em Zwaite juristische Staatsexame abgschlosse. Zyterhär isch er as [[Rechtsanwalt|Rächtsaawalt]] zuegloo. 2006 het er am Lehrstuehl vum [[Ferdinand Kirchhof]] promoviert.
== Bolitik ==
[[Datei:Nils-schmid-spd-bw-parteitag-stuttgart-2011.jpg|thumb|Dr Nils Schmid uf em SPD-Landesbarteidag 2011]]
Syt 1991 isch dr Schmid Mitglid vu dr SPD. Är het sich zerscht bi dr [[Jusos]] engaschiert un isch vu 1993 bis 1997 Juso-Chraisvorsitzende z [[Landkreis Esslingen|Esslenge]] gsii. Dernäbe isch er vu 1996 bis 1998 stellverdrättende Landesvorsitzende vu dr Jusos z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] gsii. Syt 1993 ghert er em SPD-Chraisvorstand Esslenge aa un isch syt 1999 Vorsitzende vum SPD-Ortsverain [[Nürtingen|Nirtenge]].
Syt 1997 ghert dr Schmid em [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] aa. Dert isch er syt Juni 2001 finanzbolitische Sprächer vu dr SPD-Landdagsfraktion. Wun er 2006 wider in dr Landdag gwehlt woren isch, isch er zum stellverdrättende Vorsitzende vu dr SPD-Landdagsfraktion ufgruckt.
Dr Nils Schmid isch iber s Zwaitmandat vum Wahlchrais Nirtenge in dr Landdag yyzoge. Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2001|Landdagswahl 2001]] het er do 32,0 % vu dr Stimme iberchuu, [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2006|2006]] sin s 23 % gsii. Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011|Landdagswahl 2011]] isch dr Nils Schmid as Wahlchraiskandidat z [[Landtagswahlkreis Reutlingen|Reitlenge]] aadrätte.
Wi d Landesvorsitzendi vu dr SPD Bade-Wirttebärg, d [[Ute Vogt]], vu ihrem Amt as Vorsitzendi vu dr SPD-Landdagsfraktion zruckdrätten isch, isch dr Nils Schmid am 10. Jänner 2008 in ere Kampfabstimmig um ihri Noofolg in däm Amt mit 20 zue 18 Stimme nume knapp em Claus Schmiedel unterläge.
Dr Nils Schmid isch näb em Claus Schmiedel un dr Hilde Mattheis ain vu drei Kandidate fir d Noofolg vu dr Ute Vogt as Vorsitzender vum SPD-Landesverband gsii. Doderzue het s am 21. Novämber 2009 e Mitgliderbefrogig in dr SPD Bade-Wirttebärg gee. Bin ere Wahlbedailigung vu 47,35 % het er in dr Zwootuuszellig unter Berucksichtigung vu dr Zwootstimme 56 % iberchuu gegeniber 37 % fir d Hilde Mattheis. Bi dr Erschtstimme sin s 46,2 % vu dr Stimme fir ihn gsii, 29,1 % fir d Hilde Mattheis un 22,8 % fir dr Claus Schmiedel.<ref>[http://www.spd-bw.de/index.php?mod=download&ansicht=4756&menu=1 Wahlergebnis nach Kreisverbänden]</ref> Dr Nils Schmid isch derno uf Landesbarteidag vu dr SPD z [[Karlsruhe|Charlsrue]] am 27. Novämber 2009 mit 265 vu 299 Stimme vu dr Delegierte (88,63%) zum Landesvorsitzende gwehlt wore.<ref>[http://www.spd-bw.de/index.php?mod=content&menu=12300&page_id=13812 Wahlergebnis auf www.spd-bw.de]</ref> Am 16. Oktober 2010 isch dr Nils Schmid uf em Landesbarteidag vu dr SPD z [[Ulm]] mit iber 92 % vu dr Stimme zum Spitzekandidat vu dr SPD fir d Landdagswahl 2011 un dodermit zum Rusforderer vum [[Stefan Mappus]] gwehlt wore.
No dr Wahlniderlag vu dr SPD bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het dr Schmid am 4. Juni 2016 aagchindet, ass er bi dr negschte Vorstandswahl nimi aadritt.<ref>zeit.de: [http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-06/nils-schmid-spd-vorsitzender-baden-wuerttemberg-ruecktritt SPD-Landesvorsitzender Nils Schmid gibt Amt auf]</ref> Am 22. Oktober isch d [[Leni Breymaier]] zue syre Noofolgeri gwehlt wore.
Zue dr [[Bundestagswahl 2017|Bundesdagswahl 2017]] isch dr Schmid as Kandidat vu dr SPD im Wahlchrais Nirdenga aadrätte. Uf ere Mitgliderversammlig am 6. Dezämber 2016 isch er vu 92,6 % vu dr Mitglider nominiert wore. In Bundesdag isch er iber d Landeslischt vu dr SPD gwehlt wore.<ref>Thomas Schorradt: [http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wahlkreis-nuertingen-schickt-quartett-in-den-bundestag-vier-nach-berlin-im-wahlkreis-262-rechnet-sich-eine-fahrgemeinschaft.091f2a31-c876-4375-a1a5-3ab649b27930.html ''Vier nach Berlin: Im Wahlkreis 262 rechnet sich eine Fahrgemeinschaft''.] In: ''Stuttgarter Nachrichten''. 24. Septämber 2017.</ref>
Bi dr [[Bundestagswahl 2021|Bundesdagswahl 2021]] un au bi dr [[Bundestagswahl 2025|Bundesdagswahl 2025]] isch er iber d Landeslischt wider in Bundesdag gwehlt wore.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2021/gewaehlte/bund-99/land-8.html |titel=Bundestagswahl 2021: Gewählte in Landeslisten der Parteien in Baden-Württemberg |hrsg=Der Bundeswahlleiter |werk=www.bundeswahlleiter.de |abruf=2021-11-09}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.bundeswahlleiterin.de/bundestagswahlen/2025/gewaehlte/bund-99/land-8.html |titel=Bundestagswahl 2025: Gewählte in Landeslisten der Parteien in Baden-Württemberg |hrsg=Der Bundeswahlleiter |werk=www.bundeswahlleiter.de |abruf=2026-02-11}}</ref>
Wu s [[Kabinett Merz]] bildet woren isch, isch er am 6. Mai 2025 zum Barlemäntarische Staatssekretär bim [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminischter vu dr Verdaidigung]], [[Boris Pistorius]] (SPD), ernännt wore.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.bmvg.de/de/ministerium/staatssekretaere/dr-nils-schmid |titel=Dr. Nils Schmid |hrsg=Bundesministerium der Verteidigung |abruf=2025-05-30}}</ref>
[[Datei:Nils Schmid (2).jpg|thumb|rechts|Dr Nils Schmid mit syre Frau Tülây]]
== Sunschtigi Ämter, Ehrigen un Uuszaichnige ==
Anne 2003 isch er Grindigsmitglid vum Stiftigsrot vu dr Werner-Weinmann-Stiftig gsii, wu vor allem Yyrichtige vu dr Alte-, derzue Chinder- un Jugendhilf im Ruum Nirtenge un Filder ferderet. 2003 het er dr Vorsitz vum Kuratorium vu dr [[Kunststiftung Baden-Württemberg|Chunschtstiftig Bade-Wirttebärg]] ibernuu. 2004 isch er in dr Verwaltigsrot vu dr [[Landesbank Baden-Württemberg|Landesbank Bade-Wirttebärg]] beruefe wore. 2006 hän e d Mitgliider vum [[Wilhelma|Wilhelma-Ferderverain]] in dr Vorstand gwehlt. 2007 isch er Mitgliid vum Kuratorium vu dr [[Akademie Schloss Solitude]] wore, 2008 Mitgliid vum Kuratorium vum Dytsch-Tirkische Forum Stuegert.
== Familie un Privats ==
Dr Nils Schmid het mit syyre tirkischstämmige Frau e Dochter, derzue het sy Frau Tülây no ne Suhn in d Eh mitbrocht. Dr Schmid isch evangelisch.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [https://www.nils-schmid.de/ Websyte vum Nils Schmid]
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Nils Schmid}}
* [https://www.bmvg.de/de/ministerium/staatssekretaere/dr-nils-schmid/ Vita] uf BMVg
* {{Abgeordnetenwatch|ID=nils-schmid}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Nils_Schmid|3 = dütsch |4 =}}
{{SORTIERUNG:Schmid, Nils}}
[[Kategorie:Minischter vu Bade-Wirttebärg]]
[[Kategorie:Dütsche Parlamentarier]]
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:SPD-Mitgliid]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Maa]]
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Reiner Haseloff
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2026-07-09T03:37:59Z
Holder
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:2025-02-23 Bundestagswahl – Wahlabend CDU by Sandro Halank–090.jpg|miniatur|Reiner Haseloff, 2025]]
[[Datei:Reiner Haseloff (Martin Rulsch) 09.jpg|miniatur|Reiner Haseloff]]
Dr '''Reiner Haseloff''' (* [[19. Februar]] [[1954]] z [[Bülzig]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Bolitiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Är isch vum 19. April 2011 bis zum 27. Jänner 2026 Minischterbresidänt vum Land [[Sachsen-Anhalt|Sachse-Anhalt]] gsii. Dervor isch er vu 2006 bis zue syyre Wahl zum Minischterbresidänt Minischter fir Wirtschaft un Arbet vu Sachse-Anhalt gsii. Vom 1. Novämber 2020 bis zum 31. Oktober 2021 isch er turnusmäßig dr [[Präsident des Bundesrates (Deutschland)|Bresidänt vum Bundesrot]] gsi.
== Läben un Beruef ==
Dr Haseloff het vu 1973 bis 1978 an der [[Technische Universität Dresden|Tächnische Universitet Dresden]] un dr [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität z Berlin]] [[Physik]] studiert. Derno het er in eme Umwältforschigsinschtitut gschafft. Anne 1991 het er an dr Humboldt-Universitet Berlin mit dr Arbet ''„Entwicklung von Messgeräten auf der Basis der linearen Laser-Absorptionsspektrometrie zur empfindlichen Molekülgas-Konzentrationsmessung unter dem Aspekt des Einsatzes in der Umweltkontrolle“'' zum Dr. rer. nat. promoviert.
Vu 1992 bis 2002 isch dr Haseloff Diräkter vum Arbetsamt [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] gsii.
Dr Reiner Haseloff isch ghyrote un het zwai Chinder. Är ischt remisch-katholisch un dodermit dr erscht katholisch Minischterbresidänt vu Sachse-Anhalt.
== Bartei ==
Dr Reiner Haseloff isch anne 1976 in d [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU vu dr DDR]] yydrätte. Är het syt 1990 em CDU-Landesvorstand vu Sachse-Anhalt aaghert un isch syt 1994 stellverdrättende Landesvorsitzende vu dr CDU. Syt Dezämber 2008 isch er derzue au Mitglid im [[CDU-Bundesvorstand]].
Wu dr Minischterbresidänt [[Wolfgang Böhmer]] aagchindet het, ass er uf e nomoligi Kandidatur bi dr Landdagswahl 2011 verzichtet, isch dr Reiner Haseloff am 20. Merz 2010 uf eme Barteidag z [[Peißen (Saalekreis)|Peißen]] aistimmig zum CDU-Spitzekandidate fir d Landdagswahl gwehlt wore.<ref>Mitteldeutsche Zeitung: ''[http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1269159417230 Reiner Haseloff - Minister führt CDU in die Wahl]'', 21. Merz 2010.</ref>
D CDU isch bi dr Wahl am 20. Merz 2011 uf e Stimmaadail vu 32,5 Brozänt chuu un isch dodermit vor dr Linke un dr SPD di sterkscht Chraft im Land. Am 23. Merz 2011 het di nei CDU-Fraktion dr Reiner Haseloff zue ihrem Fraktionsvorsitzende gwehlt.<ref>Mitteldeutsche Zeitung: ''[http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1300860258258&calledPageId=987490165154 Haseloff neuer CDU-Fraktionschef]'', 23. März 2011.</ref>.
== Effetligi Ämter ==
Vu 1990 bis 1992 isch dr Haseloff stellverdrättende Landrot vum Landchrais Wittenberg gsii.
Am 23. Mai 2002 isch er zum Staatssekretär im Minischterium fir Wirtschaft un Arbet vum Land Sachse-Anhalt ernännt un no dr Landdagswahl 2006 am 24. April 2006 as Minischter fir Wirtschaft un Arbet in di vum Wolfgang Böhmer gfiert Landesregierig vu Sachse-Anhalt beruefe wore.
Vu 2006 bis 2011 isch er Bresidänt vum Netzwärch vu dr Europäische Chemi-Regione (ECRN) gsii.
Am 19. April 2011 isch dr Haseloff zum neie Minischterbresidänt vu [[Sachsen-Anhalt|Sachse-Anhalt]] gwehlt wore. Bi dr Landdagswahl am 13. Merz 2016 isch d CDU wider sterkschti Bartei wore, wel d SPD aber stark verlore het, het di groß Koalition kai Meehait me ghaa. Wäge däm isch derno ne Koalition us CDU, SPD un dr Griene bildet wore. Dr Haseloff isch am 25. April as Minischterbresidänt widergwehlt wore.
Bi dr negschte Landdagswahl am 6. Juni 2021 isch d CDU uf 37,1 % vu dr Stimme chuu,<ref>{{Internetquelle |hrsg=Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt |url=https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/lt21/erg/kreis/lt.15.ergtab.php |titel=Wahl des Landtages von Sachsen-Anhalt am 06. Juni 2021 |sprache=de |abruf=2021-06-07}}</ref> 7,3 Prozäntpinkt mee wie bi dr Wahl 2016. Wel d CDU un d SPD zäme ne Meehait im Landdag vu aire Stimm ghaa hän un d Dreier-Koalition CDU/SPD/Grieni schwirig gsii isch, hän di Griene kai Verlengerig vu dr Koalition me welle un vyl us dr CDU au nit. S isch derno ne Koalition us CDU, SPD un FDP bildet wore. Am 16. Septämber 2021 isch dr Haseloff zum Minischterbresidänt gwehlt wore.<ref>{{Internetquelle |werk=n-tv.de |url=https://www.n-tv.de/politik/Haseloff-im-zweiten-Wahlgang-gewaehlt-article22807074.html |titel=Haseloff im zweiten Wahlgang gewählt |datum=2021-09-16 |abruf=2021-09-16}}</ref>
Am 7. August 2025 het dr Haseloff aagchindet, ass er bi dr Landdagswahl 2026 nimi aadrätte duet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/haseloff-macht-weg-frei-sachsen-anhalt-100.html |titel=Haseloff macht Weg für Nachfolger frei |datum=2025-08-07 |sprache=de |abruf=2025-08-07}}</ref> Zum 27. Jänner 2026 isch er vum Amt as Minischterbresidänt zruggdrätte, am Dag druf isch dr [[Sven Schulze (Politiker, 1979)|Sven Schulze]] zue sym Noofolger as Minischterbresidänt gwehlt wore.<ref>{{Internetquelle | url=https://www.zeit.de/news/2026-01/12/weg-fuer-vorzeitigen-wechsel-von-haseloff-auf-schulze-frei | titel=Regierung: Weg für vorzeitigen Wechsel von Haseloff auf Schulze frei | werk=zeit.de | datum=2026-01-12 |abruf=2026-01-12}}</ref>
== Weblink ==
{{commonscat|Reiner Haseloff}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Reiner_Haseloff|3 = dütsch |4 =}}
{{SORTIERUNG:Haseloff, Reiner}}
[[Kategorie:Minischterbresidänt vu Sachse-Anhalt]]
[[Kategorie:Dütsche Parlamentarier]]
[[Kategorie:CDU-Mitgliid]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:DDR-Bürger]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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Zug (Stadt)
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{{Infobox Ort in der Schweiz
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[[Datei:Zug - Zytturm 2010-06-18 17-59-26 ShiftN.jpg|mini|hochkant|dr Zytturm]]
[[Datei:Rathaus Zug (erbaut 1505 - 1509).jpg|mini|s Rathuus]]
'''Zug''' isch en [[Politische Gemeinde|Iiwohnergmeind]] und dr Hauptort vom [[Kanton Zug]] in dr [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geographii ==
=== D Lag ===
D Stadt Zug lit am [[Zugersee]] uf ere Höchi vo 425 m ü.M, iibettet zwüschen em nordöstlige Ufer vom Zugersee und em Fuess und de undere Westhäng vom [[Zugerberg|Zugerbärg]], in dr [[Zentralschweiz|Zentralschwiiz]], im [[Mittelland (Schweiz)|Schwiizer Mittelland]]. Si isch 23 km südlig vo [[Zürich|Züri]] (Luftlinie).
=== Flechenutzig ===
S Gebiet vo dr Gmeind isch 33,8 km² gross und umfasst en Abschnitt am Nordostufer vom Zugersee, am Übergang vom Schwiizer Middelland zur voralpine Hügellandschaft. E chli meh as 12 km² vom Gmeindigebiet entfalle uf e Zugersee. D Lengi vom Seeufer vo Zug isch öbbe 11 km und goht vo dr Bucht östlig vo [[Cham ZG|Cham]] bis an Lotebach in dr Nöchi vo [[Walchwil]]. Dr Landaadeil vo der Zuger Gemeindiflechi het 1997 zu 23,8 % us Siidligsflechi bestande, zu 35,5 % us Landwirtschaftsflechi, zu 38,1 % us Wald und Ghölz und zu 2,6 % us umbroduktiver Flechi.
=== Gwässer ===
Em Nordufer vom Zugersee nooch isch d Lorzenebeni (mä sait ere au Baarer Ebeni) wo öbbe 1 km breit isch uf ere durchschnittlige Höchi vo 420 m ü.M. lit. Das isch e Schwemmebeni, wo noch dr letzte [[Würmeiszeit|Iiszit]] dur [[Erosion (Geologie)|Erosionsmaterial]], wo d [[Lorze]] us ihrem obere Iizugsgebiet mitgfüehrt het, ufgschüttet worden isch. Drei Wasserläuf münde us dere Ebeni in dr See, nämlig vo Weste uf Oste dr ''Steihuuser Dorfbach'', wo d Westgränze vom Gmeindigebiet bildet, die ''Alti Lorze'' und die kanalisierti ''Lorze''. Dr underi Lorzelauf isch 1976 korrigiert und um meh as 1 km ostwärts verleit worde. Während die früehneri Lorzemündig dur e [[Schwemmkegel|Schwemmcheigel]] bi dr Chollermüli kennzeichnet isch, mündet dr begradigti Flusslauf bim Erholigsgebiet Brüggli in Zugersee.
== Politik ==
D Legislative isch de Gross Gmäindrat. Er hät 40 Lüüt, wo all vier Jaar im Proporz gwäält wärded.
D Exekutive isch de Stadtrat. Er hät föif Lüüt und wird au all vier Jaar im Proporz (nöd öppe im Majorz wie suscht wytumen i der Schwyz) gwäält. Nu de Stadtpresidänt wird im Majorz gwäält.
== Wirtschaft ==
Uf rund 30'000 Ywoner vo der Stadt chömed öppe 12'000 regischtrierti Firme und öppe 40'000 Arbetsplätz. Vili [[Multinationales Unternehmen|multinazionali Undernäme]] händ iri Verwaltigssitz i der Stadt. Daderzue ghööred d [[Glencore]], wo im Roostoffhandel tätig isch, d [[BASF]]-Tochter [[Wintershall AG|Wintershall]] und [[Unilever]]. Au im Finanzsektor isch vill los. Dezue ane gits vill [[Holding]]-Gsellschafte, [[Domizilgesellschaft|Domizilgsellschafte]] – me säit ene gärn [[Briefkastengesellschaft|Briefchaschtefirme]] – und [[Treuhand]]büro z Zug. D [[Siemens Building Technologies|Siemens-Gebäudetächnik]] isch mit guet 1900 Agstellte de gröscht Arbetgäber z Zug. De zwäitgröscht Arbetgäber isch de Kanton Zug; däm sini Verwaltig git rund 1'600 Mäntsche en Arbet. Wyteri grossi Arbetgäber sind d [[V-Zug]], d Zuger Stadtverwaltig, d [[Zuger Kantonalbank]], de [[Coop (Schweiz)|Coop]] Zäntralschwyz-Züri und d [[Argo-Hytos|Argo-Hytos-Gruppe]].
Zug hät zwar nidrigi Stüüre, aber [[Lebenshaltungskosten|s Läben isch tüür]].
== Lüüt ==
* [[Andreas Blum (Journalist)|Andreas Blum]] (1938–2024), Radiojournalist, Radiotiräktor, Schauspiler, Politiker und Spitzensportler
* [[Peter Dalcher]] (1926–2010), Sprachwüsseschafter und Läxikograf
* [[Beat Dittli]] (* 1955), Nameforscher
* [[Annelies Häcki Buhofer]] (* 1954), Sprachwüsseschafteri und Managerin
* [[Thomas Hürlimann]] (* 1950), Schriftsteller
* [[Walo Lüönd]] (1927–2012), Schauspiler
* [[Peter Ott]] (1942–2023), Sprachwüsseschafter, Läxikograf und Hischtoriker
* [[Gerhard Pfister (Politiker)|Gerhard Pfister]] (* 1962), Politiker
* [[Simonetta Sommaruga]] (* 1960), Bundesrääti
== Literatur ==
* {{HLS|797|Zug (Gemeinde)|Autor=Peter Hoppe}}
* Sibylle Omlin, Christian Raschle, Sonja Stauffer, Josef Wüest: ''Zug – Stadt und Kanton.'' Balmer, Zug 2002, ISBN 3-85548-048-6.
== Weblink ==
{{Commonscat|Zug}}
* [https://www.stadtzug.ch/ Offizielli Website vo de Stadt Zug]
* [https://www.zugerchriesi.ch/ IG ZUGER CHRIESI / Interessengemeinschaft zur Förderung der Zuger Kirsche]
* [http://historic-cities.huji.ac.il/switzerland/zug/maps/braun_hogenberg_I_32_3.html Abbildig vo de Stadt 1572 in ''Civitates orbis terrarum'']
* [http://www.burgenwelt.org/schweiz/zug/object.php ''Burg Zug''] uf burgenwelt.org
== Fuessnote ==
<references />
{{NaviBlock
|Navigationsleiste Kantonshauptorte der Schweiz
|Navigationsleiste Kanton Zug
}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Zug)]]
[[Kategorie:Stadt (Schwiiz)]]
[[Kategorie:Kantonshauptort (Schwiz)]]
[[Kategorie:Zoog| ]]
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Ringsheim
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Rinsä}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland niederalemannisch (Kreis)
| Name = Rinsä
| Name_amtlich = Ringsheim
| Wappen = Coa Germany Ringsheim.svg
| Breitengrad = 48/14/51
| Längengrad = 07/46/44
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| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Freiburg|Friiburig]]
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| PLZ = 77975
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| Kfz = OG
| Gemeindeschlüssel = 08317113
| NUTS = DE172
| Adresse = Kirchstraße 5 <br /> 77975 Ringsheim
| Website = [https://www.ringsheim.de www.ringsheim.de]
| Bürgermeister = Pascal Weber
}}
'''Rinsä''' (dt. ''Ringsheim'') isch e Gmai im [[Ortenaukreis|Ortenaügrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberig]]. Si het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Dr Bann bstoht us 39,3 % Landwirtschaftsflechi, 38 % Wald, 21,6 % Sidlungsflechi un 1,1 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Kappel-Grafenhausen|Kabbl-Groffähuusä]] im Norde, d Stadt [[Ettenheim|Äddene]] im Oschte, d Stadt [[Herbolzheim|Härwelze]] im Side un [[Rust (Baden)|Ruescht]] im Weschte. Im Weschte vun [[Schuttertal]] het s noch e Exklave mit Wald.
== Gmaindsgliiderung ==
Zue Rinsä ghere kaini wittere Ortsdail. Uf em Bann leit d Wieschtung ''Meistersheim''.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg'' Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 314–315</ref>
== Gschicht ==
Rinsä isch zum erschte Mol anne 1226 als ''Ringishein'' gnännt worre. Dr Ort het iwer 1000 Johr lang, bis zue dr [[Säkularisation]] 1803, zum [[Erzbistum Straßburg|Bischtum Stroßburi]] ghert.
== Iiwohnerentwicklung ==
{| class="wikitable"
!Johr
!Iiwohnerzahl
|-
|1666
|150
|-
|1692
|250
|-
|1805
|900
|-
|1861
|1.429
|-
|1900
|1.369
|-
|1910
|1.482
|-
|1950
|1.753
|-
|1956
|1.800
|-
|1961
|2.024
|-
|1970
|1.837
|-
|1980
|1.858
|-
|1990
|1.960
|-
|1995
|2.165
|-
|2000
|2.081
|-
|2005
|2.165
|-
|2010
|2.221
|-
|2015
|2.281
|-
|2020
|2.428
|-
|}
== Verwaltung ==
Rinsä het mit dr Stedt Äddene un Mohlburig un dr Gmaine Kabbl-Groffähuusä un Ruäscht e Verwaltungsgmainschaft verinbart.
=== Burgermaischter ===
* Rudolf Biehler (1890-1914)
* Wilhelm Schauber (1914-1919)
* Konstantin God (1919-1928)
* Emil Weber (1928-1934)
* Emil Schmidt (1934-1945)
* Max Henninger (1946-1948)
* Rudolf Biehler (1948-1969)
* Ludwig Greber (1969-1985)
* Heinrich Dixa (1985-2017)
* Pascal Weber (sit 2017)
=== Partnergmaine ===
* {{FRA|#}} [[Albigny-sur-Saône]], Region [[Auvergne-Rhône-Alpes]], Frankrich, sit 1993
== Kültür un Boiwerk ==
* Johanneskapell (17. Jh.)
* Pfarrkirch St. Johann-Baptist (spotbarock, 1784/85)
<gallery>
Ringsheim, Pfarrkirche St. Johann Baptist.jpg|Pfarrkirch St. Johann-Baptist
2014-11-21 2 Rathaus Ringsheim.jpg|Rothüüs
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vun Rinsä ghert zum [[Oberrheinalemannisch|Owerrhinalemannisch]].
== Literatur ==
* Albert Köbele: ''Ortssippenbuch Ringsheim, Kreis Lahr in Baden'', Grafenhausen 1956.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* https://www.ringsheim.de
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/ringsheim.php Gschicht & Bilder]
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=11669|Titel=Ringsheim+%5BTeilort%5D|Anzeigetitel=Ringsheim|Linktext=Ortslexikon des Landesarchivs Baden-Württemberg}}
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Ortenaukreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Ortenaukreis)]]
71eag3rmfgsexy2au4rlgy6ilfv1068
Moos (am Bodensee)
0
33057
1086463
1047927
2026-07-08T17:34:39Z
Holder
491
1086463
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Moos}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
| Name = Moos
| Wappen = Wappen Moos KN.png
| Breitengrad = 47/43/30/N
| Längengrad = 08/56/03/E
| Lageplan = Moos in KN.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Freiburg|Friiburg]]
| Landkreis = Konstanz
| Landkreisalem = Konschtanz
| Höhe = 393
| Fläche = 14.38
| PLZ = 78345
| Vorwahl = 07732
| Kfz = KN
| Gemeindeschlüssel = 08335055
| NUTS = DE138
| Straße = Bohlinger Str. 18
| Website = [https://www.moos.de www.moos.de]
| Bürgermeister = Patrick Krauss
}}
'''Moos''' (dt. ''Moos '') isch e Gmai im [[Landkreis Konstanz|Landkrais Konschtanz]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Moos lyt am [[Bodensee|Bodesee]] uf dr Halbinsle [[Höri (Bodensee)|Höri]]. Dr Bann vu Moos setzt sich zämme us 56,3 % landwirtschaftlicher Flechi, 30,7 % Wald, 11,9 % Sidligsflechi un 1 % suschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin d Stadt [[Radolfzell am Bodensee|Radolfzell]] im Norde, [[Gaienhofen]] un [[Öhningen]] im Side un d Stadt [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] im Weschte. Im Oschte gränzt Moos an Bodesee.
==Gmaindsgliiderig==
Zue Moos ghere d Ortsdail Moos, Bankholze, Iznang un Wiiler.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg.'' Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 718–802</ref><ref name="ES_Flurnamen">Ernst Schneider: ''Zaunstetten - Worbelberg - Tründelzen - Wolfsgericht - Die Flurnamen und ihre Bedeutung.'' In: Wolfgang Kramer: ''Moos - Geschichte und Geschichten von Bankholzen, Iznang, Moos und Weiler.'' S. 359, 379ff, 390ff. </ref>
== Gschicht ==
D Gmai Moos isch am 1. Oktober 1974 entstande dur dr Zämmeschluss vu dr Gmaine Moos, Bankholze, Iznang un Wiiler.
== Verwaltig ==
Moos het sich mit dr Gmaine Gaiehofe un Öhninge zum Gmaiverwaltigsverband ''Höri'' mit Sitz z Gaiehofe zämmegschlosse.
Dr Burgermaischter vu Moos isch dr Patrick Krauss. Sy Vorgänger isch dr Peter Kessler gsii.
=== Partnergmai ===
* [[Le Bourget-du-Lac]], Frankrych, syt 1995
== Kultur un Bauwerk ==
* Kirch St. Blasius, Bankholze (barock, 18. Jh., Durm us em 16. Jh.)
* Sibe-Schmerze-Marie-Kirch, Moos (neiromanisch)
* St. Leonhard-Kirch, Wiiler (spotgotisch, um 1500, Langhuus um 1814 renoviert, Durm um 1822 nei gmacht.
* Geburtshuus vum [[Franz Anton Mesmer]], Iznang
<gallery>
Bankholzen, Kirche St. Blasius.jpg|Kirch St. Blasius
Moos-am-bodensee-iznang-höristraße-10-geburtshaus-franz-anton-mesmer.JPG|Geburtshuus vum Franz Anton Mesmer
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Moos ghert zum [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]].
== Literatur ==
* Wolfgang Kramer (Herausgeber): ''Moos - Geschichte und Geschichten von Bankholzen, Iznang, Moos und Weiler''. Hegau-Bibliothek Band 97
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://www.moos.de www.moos.de]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Konstanz}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Landkreis Konstanz)]]
3tnqea4vr4kq9vkefvl1mcafmht2gwx
Deggenhausertal
0
33089
1086466
1049943
2026-07-08T17:35:29Z
Holder
491
1086466
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Deggehauserdal}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland niederalemannisch (Kreis)
| Name = Deggehauserdal
| Name_amtlich = Deggenhausertal
| Wappen = Deggenhausertal Wappen.svg
| Breitengrad = 47/47//N
| Längengrad = 09/24//E
| Lageplan = Deggenhausertal in FN.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Tübingen|Dibenge]]
| Kreis = Bodenseekreis
| Kreisalem = Bodeseekrais
| Höhe = 559
| Fläche = 62.18
| PLZ = 88693
| Vorwahl = 07555
| Kfz = FN
| Gemeindeschlüssel = 08435067
| NUTS = DE147
| Adresse = Badener Str. 14 <br /> 88693 Deggenhausertal
| Website = [https://www.deggenhausertal.de www.deggenhausertal.de]
| Bürgermeister = Fabian Meschenmoser
}}
'''Deggehauserdal''' (dt. ''Deggenhausertal'') isch e Gmond im [[Bodenseekreis|Bodeseekrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberg]]. D Gmond hot {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Deggehauserdal leit zwische [[Gehrenberg|Gearebearg]] ({{Höhe|754.3|DE-NN}}), [[Höchsten|Hökschte]] ({{Höhe|842.6|DE-NHN}}) un [[Heiligenberg (Oberlinzgauer Bergland)|Holgebearg]] (ca. {{Höhe|815|DE-NN}}). Dr Bann bstoht us 58,4 % Landwirtschaftsfleche, 34,7 % Wald, 6,1 % Sidlungsflechi un 0,8 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
== Gmondsgliiderung ==
Zue Deggehauserdal gheret d Ortsdoal Deggahausa (''Deggenhausen''), Ellafurt (''Ellenfurt''), Hõbärg (''Homberg''), Õndersiggena (''Untersiggingen''), Roggabeira (''Roggenbeuren''), Urna (''Urnau'') un Widdahofa (''Wittenhofen'').
== Gschicht ==
Deggehauserdal isch entstande am 1. Jänner 1972 dur de Zämmeschluss vo de Gmonde Deggehause, Homberg, Roggebeire, Untersigginge, Urnau un Wittehofe.
Deggehause isch zum erschte Mol gnennt wore anne 1137, Homberg 1191, Roggebeire 860, Untersigginge 772, Urnau 1094 un Wittenhofen 1134.
== Verwaltung ==
Deggehauserdal het sich mit dr Stadt Markdorf un dr Gmonde Bermadinge un Direnge zum Gmondsverwaltungsverband „Markdorf“ mit Sitz z Markdorf zämmegschlosse.
Burgermoschter vo Deggehauserdal:
* 1984 bis 2016: Knut Simon
* seit 2016: Fabian Meschenmoser.
Deggahausa (''Deggenhausen''), Ellafurt (''Ellenfurt''), Hõbärg (''Homberg''), Õndersiggena (''Untersiggingen''), Roggabeira (''Roggenbeuren''), Urna (''Urnau'') un Widdahofa (''Wittenhofen'').
== Kultur un Bauwerk ==
* Kirch St. Blasius, baut um 1736, erweitert 1880, Deggahausa
* Kapelle „Zu den sieben Schmerzen Mariens“, Deggahausa
* Kirch St. Martin, baut 1878–1880, neiromanisch, mit Madonnefigur (16. Jh.), Lellwanga
* Kirch St. Georg, spotgotisch, Limpach
* Wendelinskapell, Mennwanga
* Kirch St. Johannes, spotgotisch, erweitert 1968–1969, mit Madonnefigur (16. Jh.), Hõbärg
* Kapell St. Peter un Paul, Obersiggena
* Kirch St. Verena, spotgotisch (um 1514) mit romanischem Dorboge, Roggabeira
* Kirch Maria Königin, baut 1961–1962 mit Chorwandbehang „Te Deum“ von Inge Klawiter, Õndersiggena
* Dreikönigs-Kirch, baut um 1530, Urnau
* Leonhardskapell (11. Jh.), Wendlenga
* St.-Gallus-Kapell, Widdahofa
* ''Jagdhuus am Krauche'', oberhalb vo Obersiggena
* [[Burg Falkenhalden|Burg Falkehalde]], abgangeni Burg
* [[Schlossbühl Limpach]], mittelalterliche Burgstall
<gallery>
Limpach St Georg Hochaltar und Seitenaltare 2.jpg|Kirch St. Georg
Roggenbeuren St Verena Hochaltar.jpg|Kirch St. Verena
Deggenhausen 008.jpg|St.-Gallus-Kapell
Deggenhausertal - Höchsten v S, Rubacker.jpg|Hökschte mit Bearggaschthof
Deggenhausertal - Oberhomberg Ri S, Bodensee 02.jpg|Blick von Oberhomberg zum Bodesee
</gallery>
== Dialekt ==
De Dialäkt vo Deggehauserdal ghert zum [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]].
Uf em Höchschte, eme Bärg im Norde vum Deggehauserdal, verlauft e Mundartsproochgränze. Si wird dargstellt uf em [[Schwäbisch-alemannischer Mundartweg|Schwäbisch-alemannische Mundartwäg]].
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://www.deggenhausertal.de Website vo Deggehauserdal]
== Fueßnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bodenseekreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Bodeseekreis)]]
g325iwsgduva7rjv33ec4afrhl6nskr
Neukirch (bei Tettnang)
0
33098
1086468
1051357
2026-07-08T17:36:22Z
Holder
491
1086468
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Neikirch}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland niederalemannisch (Kreis)
| Name = Neikirch
| Name_amtlich = Neukirch
| Wappen = DEU Neukirch COA.svg
| Breitengrad = 47/39/30/N
| Längengrad = 09/42/15/E
| Lageplan = Neukirch in FN.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Tübingen|Dibenge]]
| Kreis = Bodenseekreis
| Kreisalem = Bodeseekrais
| Höhe = 570
| Fläche = 26.58
| PLZ = 88099
| Vorwahl = 07528
| Kfz = FN
| Gemeindeschlüssel = 08435042
| NUTS = DE147
| Straße = Schulstr. 3
| Website = [https://www.neukirch-gemeinde.de www.neukirch-gemeinde.de]
| Bürgermeister = Reinhold Schnell
}}
'''Neikirch''' (dt. ''Neukirch'') isch e Gmond im [[Bodenseekreis|Bodeseekrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberg]]. D Gmond hot {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Neikirch liit nerdlich vo de [[Argen|Arge]], rund acht Kilometer eschtlich vo [[Tettnang|Dettnãng]]. Dr Bann bstoht us 64,9 % Landwirtschaftsfleche, 25,4 % Wald, 7,8 % Sidlungsflechi un 1,9 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmonde sind d Stadt Dettnãng im Weschte un Sidweschte, d Gmond [[Achberg]] im Side, d Stadt [[Wangen im Allgäu]] im Oschte un d Gmond [[Bodnegg]] im Norde.
== Gmondsgliiderung ==
Zue Neikirch ghere d Derfer Gobbartschweiler (''Goppertsweiler''), Wilbatschweiler (''Wildpoltsweiler''), d Wiiler Bärnriad ''Bernried'', Blũmegg (''Blumegg''), Elmanao (''Elmenau''), Gũnzaweiler (''Gunzenweiler''), Hendaressa (''Hinteressach''), ''Litzelmannshof'', Matzaweiler (''Matzenweiler''), ''Oberlangensee'', Oberrussariad (''Oberrussenried''), Sũmmara (''Summerau''), Uatschweiler (''Uhetsweiler''), ''Unterlangensee'', Õnderurssariad (''Unterrussenried''), Vorderessa (''Vorderessach''), Widdabärg (''Wittenberg'') un d Hef Aberlingsbühl, Bechenhütten, Bernaumühle, Ebersberg, Flunau, Hinterburg, Landolz, Neuhaus, Reisenbronn, Sackweiher, Schnaidt, Vorderburg un Zannau.
== Gschicht ==
Neikirch isch zum erschte Mol gnennt wore anne 837.
== Verwaltung ==
Neikirch het mit de Stadt Dettnãng e Verwaltungsgmondschaft veriibart.
Dr Burgermaischter vu Neikirch ischt dr Reinhold Schnell.
== Kultur un Bauwerk ==
* Pfarrkirch St. Maria Rosenkranzkönigin, Neikirch (1979)
* Pfarrkirch St. Martin, Gobbartschweiler
* Kirch St. Ulrich, Elmanao
* Kirch St. Georg, Wilbatschweiler
* s Hexehiisli, gstaltetvom Kinschtler Melchior Setz
* Ruine Ebersberg
* Ruine Neusummerau
<gallery>
Neukirch (Bodenseekreis), das Rathaus.jpg|Rothuus
Neukirch (Bodenseekreis), die Kirche Maria Rosenkranzkönigin.jpg|St. Maria Rosenkranzkönigin
Neukirch - panoramio (1).jpg|St. Martin
D-BW-Neukirch-Elmenau - St Ulrich chapel o.JPG|St. Ulrich
D-BW-Neukirch-Wildpoltsweiler - St Georg-Kirche.JPG|St. Georg
Hexenhaus Hinteressach 01.jpg|Hexehiisli
Neukirch (Bodenseekreis), Hotel und Restaurant Köhle.jpg|Hot un Reschtaurant Köhle
D-BW-Neukirch - Ruine Ebersberg.JPG|Ruine Ebersberg
Neusummerau-8472.jpg|Ruine Neusummerau
</gallery>
== Dialekt ==
Dr Dialäkt vu Neikirch ghert zum [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]].
== Weblink ==
{{Commonscat}}
{{Wikisource|Beschreibung des Oberamts Tettnang/Kapitel B 6|Flunau in der Beschreibung des Oberamts Tettnang von 1838}}
{{Wikisource|Beschreibung des Oberamts Tettnang/Kapitel B 15|Neukirch in der Beschreibung des Oberamts Tettnang von 1838}}
* [https://www.neukirch-gemeinde.de www.neukirch-gemeinde.de]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bodenseekreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Bodeseekreis)]]
qoax44zi52x2pi85sn2lu5o4kt6kx20
Edith Sitzmann
0
35671
1086484
1081940
2026-07-09T03:38:38Z
Holder
491
1086484
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:Sitzmann 2016.jpg|mini|d Edith Sitzmann (2016)]]
D '''Edith Sitzmann''' (* [[4. Januar|4. Jänner]] [[1963]] z [[Regensburg]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Politiker|Bolitikeri]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]).
Vu 2002 bis 2021 isch si Aborneti sie Abgeordnete im [[Landtag von Baden-Württemberg|Lnddag vu Bade-Wirttebärg]] gsii, wu si dr [[Landtagswahlkreis Freiburg II|Wahlchrais Fryybeg II]] verdrätte het. Vu 2011 bis 2016 isch si Fraktionsvorsitzeri vu dr Griene-Landdagsfraktion un vu Mai 2016 bis Mai 2021 Finanzminischteri im [[Kabinett Kretschmann II]] gsii.
== Uusbildig un Beruef ==
D Edith Sitzmann het Gschicht un Chunschtgschicht an dr Universitete [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Fryybeg]], [[Universität Regensburg|Regensburg]] un [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] studiert. Im Johr 1989 het si dr Abschluss [[Magister Artium]] gmacht. Vu 1989 bis 1991 het si as Raiselaiteri gschafft un het u. a. Bildigsraise fir amerikanischi Schueler un Schuelerne organisert. Vu 1989 bis 1992 het d Sitzmann ehreamtlig im ''Feministische Archiv Fryybeg'' mitgschafft. Vu 1991 bis 1993 isch si Gschäftsfiereri vu Bindnis 90/Di Griene Fryybeg gsii. Vu 1993 bis 2001 isch si derno persenligi Referänti vum Landdagsabgordnete [[Dieter Salomon]] gsii. Ab 1994 het si au freiberueflig as Moderatori, Traineri un Beroteri vu Non-Profit-Organisatione gschafft.
Si isch ghyrote un läbt z Fryburg.
== Bolitischs Schaffe ==
Zyter anne 1992 isch d Edith Sitzmann Mitglid vu Bindnis 90/Di Griene. Vu 1993 bis 1994 isch si Mitglid im Chraisvorstand vu Bindnis 90/Di Griene gsii, vu 1995 bis 1999 im Länderrot. Vu 1995 bis 2000 isch si au Mitglid im Vergaberot vum Landesökofond gsii. Vu 1994 bis 1998 het si as Aastaltsbyyreti vu dr JVA Fryybeg gschafft. Syt 1996 isch si Ersatzbewärberi fir dr Landdag vu Bade-Wirttebärg im Wahlchrais Fryybeg II (Wescht) gsii un isch schließli am 30. Augschte 2002 in dr Stuegerter Landdag noogruckt fir dr uusgschidene Abgordnete Dieter Salomon, wu dää Oberburgermaischter vu dr Stadt Fryybeg woren isch.
D Edith Sitzmann isch zwische 2006 un 2009 stellverdrättendi Fraktionsvorsitzendi gsii. Thematisch isch si as Landdagsabgordneti fir Wirtschaft, Arbetsmärt un Wohnigsböu zueständig gsii. Si isch Mitglid in dr Enquete-Kommission „Demografischer Wandel – Herausforderungen an die Landespolitik“ vum Landdag gsii un Mitglid im Wirtschaftsuusschuss un stellverdrättend Mitglid im Finanz-, Sozial un Europauusschuss. Im Juni 2009 isch d Edith Sitzmann in dr Fryybeger Gmairot gwehlt wore.
Am 27. Merz 2011 het si bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011|Landdagswahle 2011]] z Bade-Wirttebärg mit 39,9 % s Diräktmandat im [[Landtagswahlkreis Freiburg II|Wahlchrais Fryybeg II]] gwunne. Vu 2011 bis 2016 isch si Fraktionsvorsitzeri vu dr Griene-Landdagsfraktion gsii. Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het d Edith Sitzmann s Ergebnis no chenne uusböue un het mit 40,5 % wider s Diräktmandat gwunne.
Im Mai 2016 isch d Edith Sitzmann bade-wirttebärgischi Finanzminischteri wore. Iré Landdagsmandat het si bhalte. Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het si nimi kandidiert un het si druf us dr Bolitik zruggzoge.<ref>{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kretschmanns-ministerriege-tritt-ab-warum-edith-sitzmann-und-franz-untersteller-sich-zurueckziehen.2c8d52b6-babf-4c82-8321-07e62160134d.html |titel=Kretschmanns Ministerriege tritt ab: Warum Edith Sitzmann und Franz Untersteller sich zurückziehen |abruf=2021-05-15 |sprache=de}}</ref>
Anne 2022 isch si in Ufsichtsrot vum [[SC Freiburg|SC Fryburg]] gwehlt wore.<ref>{{Internetquelle |autor=James Röderer |url=https://www.badische-zeitung.de/ex-finanzministerin-edith-sitzmann-in-sc-aufsichtsrat-gewaehlt?code=19e8fe721c55a189807b37a43ff7c913e1802b8e&state=ahsdiufi |titel=Ex-Finanzministerin Edith Sitzmann in SC-Aufsichtsrat gewählt |werk=Badische Zeitung |datum=2022-10-12 |sprache=de |abruf=2026-02-14}}</ref>
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* {{Munzinger|28875|Edith Sitzmann}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Übersetzungshinweis|de|Edith_Sitzmann|dütsch}}
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Sitzmann, Edith}}
[[Kategorie:Minischter vu Bade-Wirttebärg]]
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Person (Friburg im Brisgau)]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
llaju0e96tai9xijwnzmn41tmewi6ud
Großer Heuberg
0
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2026-07-08T17:36:45Z
Holder
491
1086469
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Haibärg}}
[[Datei:2007-04-10AlbhochflächeGroßerHeuberg.jpg|miniatur|Albhochfläch uf m Haibärg]]
Dr '''Haibärg''' (amtl. ''Großer Heuberg'' odr bloß ''Heuberg'') isch a denn bsiedelte Hochfläch uf dr [[Schwäbische Alb|Schwäbischa Alb]]. Är isch dr haischte ond sid-wäschtlichschte Doal vo dr Schwäbischa Alb. Dr haischt Bärg isch dr Lemberg mit {{Höhe|1015|DE-NHN|link=true}}.
Äs isch strittig, wohär dr Nama Haibärg konnt. Oa Theorie isch, dass sich dr Nama vo dr [[Grafschaft Hohenberg|Grafschaft Hohabärg]] ableitet, wo em Mittelalter Besitzunga uf em Haibärg ghet hòt. Di ander Theorie isch, dass dr Haibärg sein Nama em Hai verdankt, wo det doba vo bsonders guater Qualität sei soll ond s Landschaftsbild uf'm Haibärg prägt.
== Bsiedlong ==
Sälle [[Gemeinde|Gmoada]] gheeret zom graußa Haibärg:
[[Landkreis Tuttlingen | Landkroas Duttlenga]]: [[Bärenthal]] (Bäradal), [[Böttingen]] (Bettenga), [[Bubsheim]] (Bubsa), [[Egesheim]] (Egesa), [[Gosheim]] (Gausa), [[Irndorf]], [[Kolbingen]] (Kolbenga), [[Königsheim]] (Kingsa), [[Reichenbach am Heuberg]] (Reichabach), [[Renquishausen]], [[Wehingen]] (Wähenga), [[Mahlstetten]] (Mòhlstetta)
[[Landkreis Sigmaringen| Landkroas Semmerenga]]: [[Leibertingen]] (Leiberdenga), [[Schwenningen (Heuberg)|Schwenningen]] (Schwenenga), [[Stetten am kalten Markt]] (Schtetta)
[[Zollernalbkreis| Zollera-Albkroas]]: [[Meßstetten]] (Meschtetta, mit da Oartsdòal Hoaschdetta, Harta, Hossenga, Direnga, Oberdigasa, Ontrdigasa), [[Nusplingen]] (Nuschplenga), [[Obernheim]] (Oberna)
== Dialäkt ==
Dr Haibärg gheert zom [[Schwäbisch|schwäbischa]] Spròchraum. Är leit a dr Grenz zom [[Niederalemannisch|Niederallemanischa]]. Ge Wäschta na nämmet die allemanischa Merkmal zua. So sait ma zom Beispiel uf em eschtlicha Haibärg "du hòscht", "Sonna" ond "I be gsei", während ma em Wäschta "du häscht", "Sunna" ond "I bi gsi" sait.
== Gschiicht ==
Dr grauß Haibärg hot zo [[Baden (Land)|Baada]], [[Württemberg|Wirttabärg]] ond [[Hohenzollernsche Lande|Praißa]] gheert.
Bis afang vom 20. Johrhondert isch dr Haibärg òne vo da eermschta Regiona z [[Deutschland|Deitschland]] gsei. Vil Haibärger send ge [[Siebenbürgen|Siebabürga]], [[Amerika]] oder e'd [[Schweiz]] ausgwanderet. Mit em Bau vom Lochapass ond dr Haibärgbah hät sich dees genderet. Nòch em erschta Wältkriag häts uf em Haibärg a kleis Wiartschaftswonder gea, wo vil kleine ond mittelständische Onternehma grendet worra send. No huit häts det doba e dänna kleina Derfer erstaunlich vil Induschtriebetrieb.
Seid [[1908]] isch zwischa Schdedda ond Meßschdedda dr [[Truppenübungsplatz|Truppaiabongsplatz]] Heuberg.
{{DEFAULTSORT:Grosser Heuberg}}
[[Kategorie:Region (Bade-Württeberg)]]
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Buech:Bibliografie Dialektliteratur/Südbaden
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Holder
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/* Dialäktliteratur */
1086425
wikitext
text/x-wiki
'''Dialäktliteratur vu Sidbade'''
== Dialäktliteratur ==
=== Antologie (chronologisch) ===
* ''Allemannia. Gedichte in allemannischer Mundart nebst einer Correspondenz zwischen J[ohann] P[eter] Hebel und Rechnungsrath C. A. Gyser.'' Hrsg.: Ludwig Friedrich Dorn. Gutsch, Lörrach 1843
* ''Germaniens Völkerstimmen: Sammlung der deutschen Mundarten in Dichtungen, Sagen, Märchen, Volksliedern usw. Hrsg. von Johann Matthias Firmenich.
** Band 1. Schlesinger'sche Buch- und Musikhandlung, Berlin 1843-1846
** Band 2. Verlag von Friedberg & Mode, Berlin 1846 - 1854
** Band 3. Verlag von Friedberg & Mode, Berlin 1854-1866
* ''Die deutschen Mundarten im Liede. Sammlung deutscher Dialektgedichte.'' Nebst einem Anhang: ''Poetische Proben aus dem Alt-, Mittel- und Neudeutschen, sowie den germanischen Schwestersprachen.'' Hrsg. von Hermann Welcker. F. A. Brockhaus, Leipzig 1875. XVI, 358 S.
* [[Johann Baptist Trenkle]]: ''Die Alemannische Dichtung seit Johann Peter Hebel. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen mundartlichen Dichtung.'' J. Lang, Tauberbischofsheim 1881
* ''Die deutschen Mundarten. Auserlesenes aus den Werken der besten Dichter alter und neuer Zeit.'' Hrsg. von Carl Franz Regenhardt. Berlin 1895
* ''Schwarzwaldrauschen. Gedichte aus dem badischen Oberland.'' Gesammelt und herausgegeben von Otto Link. Schömperlen, Lahr i. B. 1902. XVI, 564 S.
* [Fridrich Pfaff]: ''Das Alemannische im Munde neuerer Dichter.'' In: ''Aus dem Badischen Oberland. Festschrift der 15. Hauptversammlung des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins dargebracht vom Zweigverein Freiburg i. Br.'' Freiburg i. Br. 1907. S. 169-99.
* [[August Friedrich Raif]] (Hrsg): ''Die badische Mundart-Dichtung. Dargestellt und ausgewählt von August Friedrich Raif.'' Reuss & Itta, Konstanz 1922
* ''Rite rite Rössli. Alemannische Kinderversli aus dem Markgräflerland und der Schweiz. Gesammelt von Gretel Krieg. Hegel & Schade, Leipzig 1923
* ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Hrsg. von [[Hubert Baum]]. [[Schillinger Verlag|Schillinger]], Freiburg i. Br. 1951. 151 S.
* ''s Alimannisch Liedergärtli. Eine Sammlung alemannischer Mundartlieder für zwei Singstimmen.'' Bearbeitet von Alfons Kind. Bund Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1961. 19. S.
* ''Holderbluescht. Ein alemannisches Mundart-Lesebuch mit Beiträgen aus der deutschsprachigen Schweiz und ihrer alemannischen Nachbarschaft: aus Baden, dem Elsaß, Vorarlberg, Liechtenstein und den Walsersiedlungen im Piemont.'' Hrsg. von [[Georg Thürer]]. Sauerländer/Langewiessche-Brandt, Aarau/Ebenhausen 1962. 340 S.
* Hubert Baum: ''[[Freude am alemannischen Gedicht|Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen]].'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968. 168 S.
* ''Oberdeutsche Mundartdichtung.'' Hrsg. von Friedrich E. Vogt. Mit 2 Karten. Klett, Stuttgart 1968. 72 S.
* ''Alemannische Geschichten. E Lesbuech in der Muettersproch für großi und chlini Lüt.'' Hrsg. von der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schriftleitung [[Richard Gäng]]. [[Verlag Moritz Schauenburg|Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzw. 1970. 204 S.
* ''Horch emol her. Eine badische Witzparade. Heiteres Brevier einer Landschaft, gesammelt und geschrieben von Lesern des Konradsblattes für alle, die das Land am Oberrhein und seine Menschen lieben.'' Hrsg. von Heinz Bischof. Badenia-Verlag, Karlsruhe 1974. 96 S. ISBN 3-7617-0059-8
* ''Der Witz der Alemannen.'' Hrsg. von [[Karl Kurrus]]. Desch, München 1975. 2. Aufl. [[Morstadt Verlag|Morstadt]], Kehl 1986. ISBN 3-88571-142-7
* ''Die Lieder aus Wyhl, Marckolsheim, Fessenheim, Kaiseraugst. Hrsg. Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen. o. O., o. J. [Jos Fritz, Freiburg 1975] 78 S.
* ''Wyhl isch dert un do! Lieder aus dem Kampf gegen Atomkraftwerke.'' Hrsg. vom Alemannischen Kulturkomitee. Mit Ill. Bundschuh Druckerei und Verlag GmbH, Freiburg i. Br. 1976. 2. Aufl. 1977
* ''Dialekt – Wiederentdeckung des Selbstverständlichen? Eine alemanisch-schwäbische Bestandsaufnahme.'' Hrsg. von Matthias Spranger. Dreisam-Verlag, Freiburg i. Br. 1977. 150 S. ISBN 978-3-921472-08-8
* ''[[S lebig Wort|S lebig Wort vu 31 Mundartdichter us em Badische]]. Alemannische Anthologie.'' Hrsg. von Karl Kurrus im Auftrag der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schauenburg, Lahr/Schwarzw. 1978. 213 S. ISBN 3-7946-157-2
* ''Literatur im alemannischen Raum. Regionalismus und Dialekt.'' Hrsg. von Jochen Kelter und Peter Salomon. Dreisam-Verlag, Freiburg i. Br. 1978. 200 S. ISBN 3-921472-12-1
* ''Alemannisch z’singe. Alemannische Lieder und Chöre aus unserer Zeit.'' Hrsg. von Herbert Reiff. Obermarkgröfler Sängerbund, Lörrach 1979. 53 S.
* ''In Mueters Stübeli. Ein Lieder-Bilderbuch.'' Hrsg. von Raimund Kagerer. Mit Ill, von Traute Enderle-Sturm. [[Verlag Waldemar Lutz]], Lörrach 1979. 48 S. ISBN 3-922107-10-9
* [[Manfred Bosch]] (Hrsg.): '' Mundartliteratur. Texte aus sechs Jahrhunderten. Diesterweg, Frankfurt/Berlin/München 1979. VII. 1342 S. (Texte und Materialien zum Literaturunterricht) ISBN 3-425-06238-7
* ''Nachrichten aus dem Alemannischen. Neue Mundartdichtung aus Baden, dem Elsass, der Schweiz und Vorarlberg. Hrsg. von [[Adrien Finck]] und [[Raymond Matzen]]. Olms, Hildesheim 1979. XIX 209 S. (Auslandsdeutsche Literatur der Gegenwart 12). ISBN 978-3-487-08203-5
* ''Versli us em Kinderland. Die bekanntesten Kinderreime in alemannischer Mundart.'' Hrsg. von Waldemar Lutz, illustriert von Traute Enderle-Sturm. Lutz, Lörrach 1982. 96 S. ISBN 978-3-922107-21-7
* [[Wilhelm Busch]]: Max und Moritz. Eine Bubengeschichte in sieben Streichen, in deutschen Dialekten, Mittelhochdeutsch und Jiddisch. Hrsg. und eingeleitet von Manfred Görlach. Mit Ill. Buske, Hamburg 1982. 178 S. ISBN 3-87118-522-1
* ''Usezupfts usem Alemannische.'' 1983 [Mit Bydreg vu dr Inge Tenz, em Werner Richter, em Frank Dietsche un em Karl Rösch]
* ''[[Kumm gang mer ewäg|Kumm gang mer ewäg. Alemannische Gedichte]].'' Herausgegeben von [[Tobias Engelsing]]. Faude, Konstanz 1984. Mit Illustrationen. 65 S. ISBN 978-3-922305-14-9 [Mit Bydreg vu dr Klara Eck-Schwarzmann, em Horst Hans Ehinger, em Elmar Seierschmidt, em Walter Sieglin un dr Hanna Walz]
* [[Markus Manfred Jung]] (Hrsg.): ''[[D Hailiecher|D Hailiecher. Alemannische Anthologie Junge Mundart]].'' Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Morstadt, Kehl/Strasbourg/Basel 1987. 144 S. ISBN 3-88571-167-2
* ''Mundartgedichte. Eine Sammlung für die Teilnehmer des Wettbewerbs „Wir tragen Mundartgedichte vor“. Hrsg. vom Verein zur Förderung des Landeskunde in den Schulen e. V. Selbstverlag, Freiburg i. Br. 1987. 52 S.
* Hubert Baum, Karl Kurrus, Heinrich Lehmann (Hrsg.): ''Alemannische Gedichte von Hebel bis heute. Heiteres und Besinnliches von 94 Autoren aus dem Badischen mit 95 Gedichten.'' Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989
* ''Mei Sprooch - dei Red. Mundartdichtung in Baden-Württemberg.'' Hrsg. v. Norbert Feinäugle und Thomas Eha, [[Konkordia GmbH|Konkordia Verlag]], Bühl 1989
* Bernd Jörg Diebner, Rudolf Lehr (Hrsg.): ''Deutsche Mundarten an der Wende? will dich festhalten ... „Nord-Süd-Anthologie“.'' Verlag Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg 1995. ISBN-13 978-3-929295-18-4. 452 S.
* ''[[Weleweg selleweg|weleweg selleweg. Eine Anthologie mit Texten von 33 zeitgenössischen Mundartautoren aus Baden]].'' Hrsg. für die Muettersproch-Gsellschaft. Redaktion: Markus Manfred Jung, [[Hanspeter Wieland]], [[Wendelinus Wurth]]. [[Drey-Verlag]], Gutach 1996. ISBN 3-9804636-2-1
* ''’S Johr duure. Das Beste aus „Alemannisch dunkt üs guet“, der Vereinszeitschrift der Muettersproch-Gsellschaft.'' Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft. Belchen-Verlag, Freiburg i.Br. 2000. ISBN 3-933483-59-X
* [[Klaus Poppen]] (Hrsg.): ''Gscheiti Sprüchli im e chleine Büechli. Lebensweisheiten in alemannischer Mundart.'' Badischer Verlag, Freiburg 2000
* ''I mag di mog di mig di.'' Hrsg. von Markus Manfred Jung. Drey-Verlag, Gutach 2009 ISBN 978-3-933765-39-0
* ''Woni sing un stand. Ein grenzüberschreitendes alemannisches Liederbuch.'' Von [[Uli Führe]] und [[Stefan Pflaum]]. Ill. Wolf Zuber. Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft Verein für alemannische Sprache e. V. und dem Landesverein Badische Heimat e. V. Braun, Karlsruhe 2012 (Schriftenreihe der Badischen Heimat 3)
=== Dichter*ne (alphabetisch) ===
* [[Josef Albicker]] (1896–1968), Huuse
** ''Mein goldener Ährenkranz. Gedichte''. Rombach, Freiburg i. Br. 1961
** ''Baaremer Bauernköpfe''. Kratzer, Donaueschingen 1953
** ''Leiter und Pflug. Gedichte''. Donau-Post-Verlag, Donaueschingen 1950
** ''Trilpetritsch und andere Geschichten''. Schauenburg, Lahr (Baden) 1934
* [[Anton Hermann Albrecht]] (1835-1906), Chlaichems/Lohr
** ''E Maje us em Oberland''. 1878
* [[Gertrud Albrecht]] (1909–1985), Friburg
** ''Anneli. Alemannische Gedichte und Geschichten in Markgräfler Mundart''. Schauenburg, Lahr (Schwarzwald) 1978. 110 S. ([[Silberdistel-Reihe]] 134) ISBN 3-7946-0156-4
* Bernhard Asal (* 1952)
* [[Rolf Asal]] (* 1953), Dodtnau
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher |D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
* Eva Astel (* 1930), Friburg
* [[Joseph Bader]] (1805-1883), Düenge, Karlsruhe
** Gedichte. In: Freiburger Unterhaltungs-Blatt 1829; Rghdt: S. 47
* [[Rosemarie Banholzer]] (1925–2023), Konstanz
** ''100 und noch meh. Gesammelte »Frichtle«-Beiträge (Konstanzer Anzeiger).'' Selbstverlag, Konstanz 1980. 109 S.
** ''Des und sell. Gschichtle und Gedichtle in see-alemannischer Mundart.'' Selbstverlag, Konstanz 1980. 63. S. ISBN 3-9800634-0-2
** ''Nämme, wie’s kunnt. Gschichtle und Gedichtle in see-see-alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Jürgen Barsch. Selbstverlag, Konstanz 1984. 95 S. ISBN 3-9800634-3-7
** ''Wenn’s weihnachtet. Gedichte und Erzählungen in alemannischer Mundart und Schriftdeutsch.'' Mit Ill. Südkurier, Konstanz 1985.
** ''Glacht und sinniert. Gedichtle und Geschichtle in see-see-alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen Jürgen Barsch. Selbstverlag, Konstanz 1988.
** ''Geschenkte Zit.'' Mit Seidenmalerei und Batikbildern von Beate Padberg. 1989.
** ''Mir Leit vu heit.'' Zeichnungen von Prof. Hans Sauerbruch. 1991.
** ''Wenn de Evangelischt Lukas alemannisch gschwätzt het.'' Das Lukasevangelium mit Bildern von Christine Schmidt-Heck. Weidling Verlag, Stockach-Wahlwies 1992. ISBN 978-3-922095-25-5.
** ''Vu nint kunnt nint.'' Gedichte und Kurzgeschichten; Umschlagbild von Jürgen Barsch. 1994.
** ''Guck emol''. Neie Sache zum Sinniere und Lache. Fotos von Ulla Ruck. Conceptdesign GmbH, Konstanz 1998.
** ''Geschichten von Wilhelm Busch in alemannischer Mundart''. Conceptdesign GmbH Konstanz 1999. Max und Moritz, Hans Huckebein, Plisch und Plum, übertragen in's Alemannische. ISBN 3-9806314-1-9
** ''Mitenand vewobe''. Conceptdesign GmbH, Konstanz 2000, Illustrationen von Beate Padberg. ISBN 3-9806314-4-3 (Im Aanhang sind e paar Seite mit Usdrück uf bodeseealemannisch und was es uf hochdeutsch hosst)
** ''Gedichte.'' In: Buchhandlungen Bücherwurm (Hrsg.): ''Alemannisch kocht und gschwätzt''. Verlag Bücherwurm Kenzingen/Herbolzheim 2006. ISBN-13: 978-3-00-018654-7.
** ''Wenn's weihnachtet''. Konstanz, 3. Auflage 2005. Gedichte und Kurzgeschichten in Mundart. ISBN 3-9806314-6-X
* [[Max Barth]] (1896–1970), Waldkilch
** ''Lob des Dialekts. Waldkircher Redensarten. Texte und Gedichte''. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1986
* Otto Barth
** Gedichte. In: Ekkhart 1960
* Flora Bauer-Stolz (* 1914), Welmlingen
** ''Lustigi, wohri Gschichtli us ünsem Dorf.'' Welmlingen o. J. 68 S.
* [[Hans Bauer (Heimatdichter)|Hans Bauer]] (1881–1945), Lohr
** ''Holderbeere. Heitere und besinnliche Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Förderverein Sulzer Heimatgut e.V., Sulz 1994
** Gedichte. In: ZtZsch; Bd: 1953, 1/26
* J. A. Bauer
** ''Belchenerinnerungen.'' 1886
* [[Sophia Bauer]] (* 1942), Dodtnau
** ''Alltagsgschichte.'' 1990
* [[Richard Bäuerle]] (1923–2019)
** ''D'r Witzbold. Mundartgedichte.'' Selbstverlag, Emmendingen 2001. 72 S.
** ''D'r Witzbold. Band 2. Witziges zämmetrait un greimt in alemannischer Mundart. Mundartgedichte.'' Selbstverlag, Emmendingen 2005.
* [[Heinrich Bauknecht]] (* 1937), St. Georgen
** ''S wird so gsi sii. Gschichde rund um Sanderge.'' 2007
* [[Karl Borromä Bauknecht]] (1856–1930), Hundsbach bi Forbach
** ''Hundsbacher Waldkinder.'' 1903
** ''Der Schindelmacher als Volksdichter.'' 1904
* [[Hubert Baum]] (1906–1976), Sulzburg
** ''Ab em Freysig. Alimannischs.'' 1944, 38 Bl.
** ''Chrieg, e Chranz vo Sonette für myni Haimet.'' 1945, 17 Bl.
** ''Biswilche. Alimannischs Chalenderbüechli für Groß un Chlai, für Stadt un Land.'' 1946, 82 Bl.
** ''Johr us - Johr ii. Allemannischs Chalenderbüechli für Stadt un Land für Groß un Chlai.'' Herder, Freiburg i. Br. 1948
** ''Dipfili- Däpfili. Gsätzli für chlaini lüt. Mit Bilderli vo der Ilse Baum, geschriibe vo Alfred Riedel. Crone, Freiburg i. Br. 1948, 8 Bl.
** ''Alimannisch's Wörterbüechli. Terzinen um seltenere Wörter von A bis Z, handgeschrieben und mit farbigen Initialen versetzt von Alfred Riedel.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1950
** ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1951
** ''Alemannische Weihnachtslegende für 4 Sprecher, Sopran, Flöte, 2 Geigen, Bratsche, Cello und Klavier mit der Musik des Verfassers.'' Selbstverlag 1952
** ''Die Saite bebt. Hochdeutsche Gedichte.'' Selbstverlag 1953
** ''Vier Liedli um e Chindli. Gsätzli un Note.'' Mit Bildli vo Ilse Baum. Selbstverlag, Freiburg i.Br. 1954, 2 Bl. Ill.
** ''Xaveerli mit em Wunderschlitte, e Märli-Spiil.'' Selbstverlag 1958, 12 Bl.
** ''Hermann Burte 80 Jahre.'' Burda, Offenburg 1959
** ''Franz Philipp 70 Jahre.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
** ''Huus am Bugg. Alimannischs Gedichtbuech.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1962
** ''Der Friider. Alemanischs Buureschauspiel in fünf Ufzüg.'' Verlag Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1964
** ''Alemanne-Wort. Sonettenkranz in Akrostichen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1966
** ''Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
** ''Sulzburger Geschichten.'' Mit Zeichnungen von Ilse Baum. Schillinger, Freiburg i. Br. 1970
** ''Ei Wort git s ander. Alemannischs hütigstags.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1971
** ''Alemannisches Taschenwoerterbuch für Baden.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
** ''Der Ton. Gedichte.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1974
* Hans Herbert Baumann (1924–2009; Pseudonym: [[Frank Straass]]), Ämmedinge/Hamburg
** ''Sturm.'' Versspiel 1966
** ''Trau schau wem.'' Versspiel 1966
* [[Eberhard Beck]] (1933–2000), Waldshuet
** ''im umeluege. Wäldergeschichten.'' Deyflsgiger Verlag, Oberbergen 1980. 85 S. ISBN 3-9800403-2-1. 2. Aufl. ''Wäldergeschichten. Im umeluege. 21 Erzählungen.'' Erweiterte Neuauflage. Stumpfhaus, Freiburg i. Br. 1982. 79 S.
* Julius Beckert
** Spiel nach alemannischen Gedichten von Hebel. 1904
* Edgar Beiermann
* [[August Benz]] (1901–1975), Lohr
* Ralf Bernauer
* [[Karl Berner (Dichter)|Karl Berner]] (1863–1941), Chander
** ''Potz Dunter. Gedichte und Geschichten in alemann. Mundart.'' Freiburg 1921
** ''Bunte Fenster. Gedichte und Erzählungen.'' Karlsruhe 1933
** ''Spielende Lichter. Erzählungen und Gedichte, heiter-besinnlich-hochdeutsch-alemannisch.'' Bechtel, Lörrach 1950. 78 S.
* [[Friederike Berthel]] (1883–1971), Mille
* [[Jörg Bertsch]] (* 1949), Steine/Basel
* [[Winfried Bertsch]] (* 1937), Lichtenau
** Geschichten, veröffentlicht im Heimatgruß des Heimatvereins „Medicus“ in Lichtenau
** ''Des geht uf ke Kuehhutt, alemannische Mundart von s Schmiddhaase Winfried''. Eigenverlag, 2006
* [[Franz Beyerle]] (1885–1977), Konschtanz/Wange
* [[Ferdinand Biecheler]] (1787–1860), Fryburg
** ''Freiburgs Genius an die im September 1838 in seinen Mauern versammelten Naturforscher und Ärzte. Eine Festidylle in allemannischer Mundart.'' Freiburg i. Br. 1838
* Wilhelm Bilharz
** ''Das Jubiläum.'' 1858
** ''[[Text:Wilhelm Bilharz/Der Basler Todtentanz|Der Basler Todtentanz]].'' 1872
** ''Lebensweisheit.'' 1872
** ''Die astronomische Uhr im Straßburger Münster.'' 1871/1872
* [[Hermann Billharz]], Deerlebnach/Guede
* Edmund Birkhofer
* [[Kurt Blum]] (1872–1938), Leipzig/Zäll/Steine/Konschtanz
** ''Wie s Annebäbi vo Hinterkatzebach zuer Großherzogi uf Karlisrueh gangen isch.'' 1914
** ''E Liechtgang uf em Wald in der Chriegszit. Ein Volksbild.'' Braun, Karlsruhe 1915
* [[Gertrud Böhler]] (1919–2005), Wäär
** ''heb di guet. Alemannische Gedichte und Geschichten in Wehrer Mundart.'' Selbstverlag, Wehr 1982. 90 S.
** ''Deheim im Wehredal.'' Selbstverlag, Wehr 1988
** ''Gradus un denäbe.'' Selbstverlag, Wehr 1999
* [[Charlotte Böhler-Müller]] (1924–2023), Buxa / Chränzech
** ''„Nimm dr Zit ...“ Mund- und Herzensart. Gedichte.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 79 S.
** ''Für jeden Augenblick. Glückwunsch-, Trost- und Dankgedichte.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 69 S.
* [[Stefan Böhm]] (* 1952), Friburg/Offeburg
* August Boos, Friburg
** ''’s Vreneli. Versspiel. 1956
* [[Manfred Bosch]] (* 1947), Diire/Radolfzell
** ''Uf den Dag warti.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1976. 70 S.
** ''Mir hond no gnueg am Aalte'' Selbstverlag, Rheinfelden 1978. 95 S. ISBN 3-9800191-0-1
** ''ihr sin mir e schäne Gsellschaft.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1980. 77. ISBN 3-9800191-1-X
** ''Wa sollet au d Leit denke.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1983. 69. ISBN 3-9800191-2-8
* Hermann Brenner
* Karl Britz, Bodersweier
* [[Fritz Broßmer]] (1891–1963), Ättene
** ''D’r Schnitzsack.'' Freiburg im Breisgau 1922
** ''Krut un Ruewe.'' Freiburg im Breisgau 1922
** ''Bibilikäs.'' Freiburg im Breisgau 1923
** ''D’r Schwartemage.'' Freiburg im Breisgau 1923
** ''Leberknöpfli.'' Freiburg im Breisgau 1924
** ''D’r Katzerolli.'' Freiburg im Breisgau 1925
** ''D’r Pfiffedeckel.'' Freiburg im Breisgau 1926
** ''Ziewelekueche.'' Freiburg im Breisgau 1928
** ''S’Schtädtli.'' Freiburg im Breisgau 1935
** ''D’r Seppli.'' Freiburg im Breisgau 1938
** ''D’r Schnauzli.'' Freiburg im Breisgau 1950
* [[Philipp Brucker]] (1924–2013), Lahr
** ''S’ Wundergigli – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1965. ISBN 3-7946-0187-4. 104 S.
** ''S’ Danzknöpfli – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1967. ISBN 3-7946-0010-X. 120. S.
** ''Striiwili – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Mit Illustrationen aus dem Gästebuch des Alt-Lahrer Gasthauses „Waldhorn“. Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1982. ISBN 3-7946-0219-6
** ''Der blühende Turm. Geschichten – Gedichte – Bilder.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1983
** ''Jo, Pfiffedeckel – Bürgermeister Pfiffedeckel erzählt Geschichten in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1985. ISBN 3-7946-0233-1. 128 S.
** ''Schlaudrikauz – Geschichten und Erinnerungen in Alemannischer Mundart.'' Mit Illustrationen. Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1986. ISBN 3-7946-0242-0. 136 S.
** ''Kaleidoskop – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1987
** ''Sparifandili – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1989
** ''Hänner's verstande?'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1991
** ''Ritscherli – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1992
** ''Ilwetritsch – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
** ''Ringkiisili – Geschichten in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
** ''Alleritt Gschichtli vun geschtert un hit.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2001
** ''Ihr liäwi Lit – Gschichtli un Beobachtunge in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2004
** ''Zit isch do – Das Leben fühlen. Gedichte.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2006
* [[Bärbel Brüderle]] (1943–2024), Villinge
* [[Hans Brunner (Dichter)|Hans Brunner]] (* 1931), Broomech/Wittlige
** ''Alemannisch ruuch un herzlich. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte, frech, luschtig sprützig un bsinnlich.''
** ''Chrut un Ruebe. Lustigi Vers un Gschichte in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Lörrach 1985. 78 S.
** ''Chuddelmuddel. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte zuem Vortrage in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Wittlingen 1995
** ''E Chratte Durenander. Humor, Blödsinn, Spass, Besinnlich. In Dütsch un Alemannisch.''
** ''En Hampfle Heimet un Lebe. Freudigs un au zuem nochdenke in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Lörrach 1986
** ''Grad z'leid Alemannisch. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte; frech, lustig, sprützig un bsinnlich.'' Eigenverlag, Wittlingen
** ''Medizin für s Gmüet. Gedicht, Gschichte, Sketch un Witz zuem Vortrage.'' Eigenverlag, Wittlingen
** ''Wie dr Schnabel gwachse isch. Gedicht, Gschichte, Sketch un Witz zuem Vortrage.'' Eigenverlag, Wittlingen
* Dieter Brüstle
* [[Josef Anton Bueb]] (1897–1974), Breisach
** ''Bißangeli – Alemannischer Humor vom Oberrhein.'' Breisach 1959
* Waltraud Bühler
* [[Erika Buhr]] (1932–2025), Dodtmis/Ibach
** ''Wa i am Weg no gfunde ha. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Buhr Druck, Bernau 1995
** ''Im Zitewind. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Buhr-Druck-Service, Bernau 2004
** ''Mosaiksteine. Elfchen und Haiku, Mundart und Schriftdeutsch.'' Buhr-Druck-Service, Bernau 2010
* [[Alois Burger]] (1908-1959), Wuete-Ebedinge
** ''S' Jahr ein - s' Jahr aus. Heiteres und Besinnliches zum Jahreslauf im Hochschwarzwald.'' Rosgarten, Konstanz 1962
** ''De Nazi oder de Fazi? Komödie um eine Bürgermeisterwahl.'' Donau-Post-Verlag, Donaueschingen 1953
* [[Günther Richard Burger]] (1924-2017), Gottmedinge
** ''Nuf un nab durch das Jahr'' (Mundart und Schriftdeutsch, Band 1 ''Frühling,'' Band 2 ''Sommer,'' Band 3 ''Herbst,'' Band 4 ''Winter,'' Band 5 ''5. Jahreszeit'') 1974–1979
** ''Kurzes (Sprüch in Mundart)'' 1981
** ''De Dag durre – Vom Frühlicht bis zum Mondenschein'' (Mundart und süddeutsch) 1981
** ''Süffigs vum See – Rundreis dur d Johreszitte'' (Mundart, Band 1 ''Süeße Säft un frischs Seewasser,'' Band 2 ''Rachebutzer un Sämsekräbsler,'' Band 3 ''Spoot-Läs un Bockbier'') 1984–87
** ''Wir wandern. Vom und fürs Wandern''. (Mundart und süddeutsch) 1999
** ''Land un Lüüt am See. E heiter-bsinnlich Rundreis''
** Einzelveröffentlichungen in ''Alemannisch dunkt üs guet,'' in ''s Johr durre'' und ''Harras''
* [[Marisa Burger]], Steine
* [[Hans-Peter Burget]] (* 1948), Mille/Ämmedinge
* [[Herbert Burkhardt]] (1935–2024), Emmendingen
** ''D alt Märktscheese vrzellt. Heiteres und Besinnliches in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978 (Silberdistel-Reihe 131)
** ''I will Dr ebbis sage ... Ein Breisgaubüchlein. Nachdenkliches und Heiteres aus dem nördlichen Breisgau und drum herum in Hochdeutsch und auf Alemannisch.'' Kehrer, Freiburg i. Br. 1985
* [[Elfriede Bürkle]], Schutterwald
** ''Bsinne, schmunzle und verzehle.'' Schutterwald 1998
** ''Mol bsinnlich, mol heiter - fir jedes ebbs.'' Schutterwald 2001
* [[Hermann Burte]] (1879–1960), Maulburg
** ''Madlee – Alemannische Gedichte.'' 1923
* [[Thomas Burth]] (1934–2000), Radolfzell/Schopfe
** ''D Blechhirte. Weihnachsthörspiel.'' SDR 1977.
** ''Gschwätzt wi gmolet. Gedichte und Geschichten in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Südkurier, Konstanz 1980, ISBN 3-87799-013-4.
** ''Gedanke uf Reise. Gedichte und Geschichten in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-045-2.
** ''Gschwätzt wi gmolet'' (Tonkassette). Radio Antenne 3
** ''Uf em Weg.'' Privatdruck, 1990
** ''Lapislazuli und Blässure. Alemannische Gedichte und Geschichten.'' Südverlag, Konstanz 1993, ISBN 3-87800-019-7.
** ''Immer der, wo fròget. Gedichte und Geschichten in bodensee-alemannischer Mundart.'' Drey-Verlag, Gutach 1999, ISBN 3-933765-02-1.
* [[Waltraud Burtsche]] (* 1939), Oberbärge/Fryburg
* [[Magnus Cordes-Schmid]] (* 1979), Sipplinge/Iisebach
** ''KuttläMuttlä.'' In: ''Alemannisch dunkt üs guet,'' 1/2010, S. 12
* [[Valo Christiansen]] (* 1993)
* [[Karl-Heinz Debacher]] (* 1955), Ruescht
** ''Duets-es? Alemannische Geschichten und Gedichten.'' Lavori-Verlag, Freiburg im Breisgau 2011
* [[Ulrike Derndinger]] (* 1977), Lohr
** ''Zwische de Zilde.'' CD, 2010
** ''Weckli, Deckli, Schleckli.'' 79 Syte mit Illustratione vum Jeannot Weißenberger. Drey-Verlag 2016
* Erna Döbele
* [[Friedrich Doldinger]] (1897–1973), Radolfzell/Friburg
** ''Der Vogel Gryff. Ein Spiel nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm.'' Julius Umbach, Lörrach 1927
* [[Ludwig Friedrich Dorn]] (1806–1868), Mille
** ''Allemannia. Gedichte in allemannischer Mundart von L. F. Dorn, Pfarrer Schneider, Dr. Hagenbach, Eichin; nebst einer Correspondenz zwischen Hebel und Rechnungsrath Gyßer.'' Lörrach, 1843
* [[Arthur Duffner|Arthur H. Duffner]] (1869–1934), Furtwange
** ''Schwarzwälder Leben. Gedichte in Schwarzwälder Mundart.'' Braun, Karlsruhe 1900.
* Hans Duffner
* [[Ulrike Ebert|Ulrike Ebert-Wirminghaus]] (* 1955), Löörech
** ''im handchehrum''. Drey-Verlag, Guetach 2006
* [[Alfred Eckerle]] (* 1953), Wolfe
* [[Dietmar Eisfeld]] (1929-2016), Wäär
** ''Im Wehratal bin ich geboren.'' Lieder von Dietmar Eisfeld. Illustriert von Hermfried Richter. Förderkreis Stadtmuseum, Wehr 2010. ISBN-13 978-3-00-0330457-6
* [[Karlfrieder Elsner]] (1925–2014), Efrige-Chilche
* Hugo von der Elz (i. e. [[Hugo Wingler]], 1869–1924), Elzach
** ''Die Brüder. Bauerndrama in 4 Aufzügen nach einer gleichnamigen Erzählung M. Barak‘s für die Bühne bearbeitet von Hugo von der Elz.'' Karlsruhe 1906.
** ''Ein Schwarzwaldstrauß. Gedichte.'' 1904. 2. Aufl. 1906.
** ''Ramse. Neue alemannische Gedichte.'' Druck- und Verlagsgesellschaft vormals Ddölter, Emmendingen, 1909.
** ''Zwischen zwei Stühlen. Schwank in einem Aufzug.'' Freiburg im, Breisgau, 1910.
** ''Das Lied des heiligen Michael.'' 1912
* Marlies Engler
* [[Bruno Epple]] (1931–2023), Bodesee
** ''Dinne und dusse''. Konstanz: Rosgarten, 1967
** ''Hirtenweihnacht. Ein Spiel''. Radolfzell: Uhl, 1971, Neiuflag Friedrichshafen: Gessler, 1996
** ''reit ritterle reit. Gedichte in der Mundart vom Bodensee''. Konstanz: Stadler, 1979
** ''Wosches. Vergnügliche Lektionen zur alemannischen Mundart''. Konstanz: Verlag des Südkurier, Band I. 1980, Band II.1981, Band III.1983, Neiuflag Konstanz: Südverlag, 1995
** ''Doo woni wohn''. Alemannische Gedichte. Friedrichshafen: Gessler, 1998
** ''Walahfrid Strabos Lob der Reichenau auf alemannisch''. Friedrichshafen: Gessler, 2000
** ''Alemannisch vom See''. Lyrik von Bruno Epple, gelesen vom Autor. Bernd Konrad: Saxophon. CD. Produktion des SWR Tübingen. Spieldauer 45:05, Freiburg: Freiburger Music Forum, 2004.
** ''Ein Konstanzer Totentanz. Leichenlamento im Dialekt''. Hilzingen: Greuter, 2007. Aufgeführt vom Stadttheater Konstanz 1982, dort als Freilichtspiel 2007.
* Johanna Eschenauer (* 1930), Friburg
* [[Eugen Falk-Breitenbach]] (1903–1979), Hausach
* Leonie Fehrenbach
* [[Salomon Fehrenbach]] (1812–1892), St. Märge, Säckige, Friburg
** ''Erstlinge der Dichtkunst.'' Förderer, Villingen im Schwarzwalde 1842.
* [[Werner O. Feißt]] (1929–2006), Friburg
** ''Im Seppli si Stern. Wienachtsgschichte us em Alemannische.'' Mit Illustrationen. Welleweg-Verlag, Baden-Baden 1980
* [[Ignaz Felner]] (1754–1825), Friburg/Merzhuuse
** ''Neue Allemannische Gedichte''. 1803
* [[Gerhard Fischer (Dialektdichter)|Gerhard Fischer]] (1936–2011), Bad Säckige
** ''Do dra muesch denke.'' Walter-Verlagsinstitut, Neckarwestheim 1983
* [[Werner Fischer (Historiker)|Werner Fischer]] (* 1931), Mille/Meßkirch
** ''Die Flurnamen der Stadt Müllheim in Baden. Ein Beitrag zur Sprachgeschichte und Volkskunde des Markgräflerlandes.'' E. Albert, Freiburg i.Br. 1964 (= Dissertation vom 30. Juli 1957, Phil. F., Freiburg i. Br.)
** ''Müllheim, ein Brunnen alemannischer Dichtung''. Stadt Müllheim 1985
* [[Mario Fitterer]] (1937–2009), Schluchsee
* [[Eberhard Peter Flamm]] (* 1957), Wyhl
** ''Vu ganzem Herze… Gedichte und Gedanken in Kaiserstühler Alemannisch''. Verlag Andrea E. Flamm, 1994; 2. Auflage 1995
** ''Mogge Mogge Nuß – un dü bisch duß''. Verlag Andrea E. Flamm, 1995
** ''S Markus-Evangelium uf alemannisch - in dr Kaiserstiahler Dialekt iwersetzt vum Eberhard Peter Flamm.'' 2014
* [[Hans Flügel (Dichter)|Hans Flügel]] (1926-2018), Singe
** ''Sunneschii und Regeböge''. Südkurier Verlag Konstanz, 1982
** ''Me isch au nu ein Mensch''. Südkurier Verlag Konstanz 1985
** ''We d' Singemer früehner gschwätzt hond''. Gruppe Hegau der Muettersproch-Gsellschaft und der Verein für Geschichte des Hegaus e. V. Singen (Hohentwiel) 1995
** ''Geflügeltes Alemannisch''. Eigenverlag, 2001
* [[Mathilde Flury-Lieb]] (1902-1995), Iistai
** ''Allbott han i gluuschteret.'' Christian Frenzel, Neuenburg 1987
* [[Hubert Konrad Frank]] (1939-2014), Känzinge
* Bernhard Frey (* 1939), Gundelfinge/Friburg/Waldkirch
** ''Streiflichter. Heiter, besinnlich, ernst.'' Eigenverlag, Waldkirch
** ''Streiflichter II.'' Eigenverlag, Waldkirch 1987
** ''Streiflichter III. Reiseerzählungen und Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 1988
** ''Streiflichter IV. Gedichte, auch in Mundart.'' Eigenverlag, Waldkirch 1990
** ''Streiflichter V. Gedichte, auch in Mundart, und Reiseerzählungen.'' Eigenverlag, Waldkirch 1991
** ''Streiflichter VI. Gedichte, auch in Mundart, sowie Satiren und Anekdoten.'' Eigenverlag, Waldkirch 1992
** ''Streiflichter VII: Gedichte auch in Mundart sowie Satiren, Anekdoten und Reiseerzählungen.'' Eigenverlag, Waldkirch 1992
** ''Streiflichter VIII. Gedichte, auch in Mundart, sowie Satiren und Anekdoten.'' Eigenverlag, Waldkirch 1996
** ''Streiflichter IX. Heiter, Besinnlich, Ernst. Gedichte auch in Mundart sowie Satiren, Anekdoten und Reiseerzählung.'' Eigenverlag, Waldkirch 2002
** ''Streiflichter X. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 2003
** ''Streiflichter XI. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 2004
** ''Streiflichter XII.'' Eigenverlag, Waldkirch 2004
** ''Streiflichter XIII. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Verse.'' Eigenverlag, Waldkirch 2005
* [[Walter Fröhlich]] (1927–2013), Singen
** ''(mit em Lothar Rohrer): Unsere Fasnacht. Mit Holzschnitt vum Lothar Rohrer. Verlag des Südkurier, Konstanz 1978. ISBN 3-87799-009-6.
** ''Urban Klingele (Pseudonym): ''Alemannisch für Anfänger''. Frese, Singe 1978. 35 S. Nochdruck 1988.
** '''Urban Klingeles saudumme Gosch.'' Singener Wochenblatt, Singe 1982.
** ''Wa mi druckt und wa mi freit. Meine Gedichtle.'' Stadler, Konstanz 1984.
** ''Jessesna – isch des ä Lebe. Ein neues Mundartbuch''. Stadler, Konstanz 1988.
** ''Wa i denk – wenn i denk. Be- und sinnliche Gedichtle.'' Stadler, Konstanz 1986.
** ''Mer sott it so vill denke''. Stadler, Konstanz 1990.
** ''S Bescht und s Schänscht vum Wafrö.'' Stadler, Konstanz 1992. Neiuflag 1995
** ''Filusofisch gsäeh vum Wafrö''. Stadler, Konstanz 1994
** ''„Mer sott’s it fir meglich halte!“ Neujahrsgedanken eines badischen Seehasen im Exil''. Neijohrsempfang vu de Stadt Fridrichshafe (Forum FN 38). Stadt Friedrichshafen, Fridrichshafe 1994.
** ''S wird all bleder mont de Wafrö.'' Stadler, Konstanz, 1996.
** ''Wie mer’s macht isch’s nint. Denkt de Wafrö.'' Stadler, Konstanz 1998. Neiuflag 2002.
** ''So isch worre. bim Wafrö'' Stadler, Konstanz, 2001.
** ''Versle – nix als Versle vum Wafrö''. Stadler, Konstanz 2002
* [[Walter Füsslin]] (1897–1978), Laufe
** ''Ährilesete un Etznete. En alemannischi Zuegob zue der "Chronik der Markgräflergemeinde Laufen-St. Ilgen" (wu au ohni "Chronik" glese werde cha).'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
* [[Bernhard Fütterer]] (* 1931), Elzach/Chrozige
** ''Unvergässe. Gedichte in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag 1992
** ''In Silva Vita''. Schauspiel. Eigenverlag, Bad Krozingen 1994
** ''Tarzisius''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Bibel – d Erschaffung vu de Welt in Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Blitzheilunge. Z Waldkirch im Sankt Nikolai. Geschichten in Elztäler Alemannisch. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Hersch, wie d Elz ruscht? Gedichte in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Vum Städtli''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Heilung''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Buebe vum Städtli. Geschichten in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
* [[Eustach Robert Gallion]] (* 1852), Etje/Fryburg
** ''Der Schnogehans. Ebbes zum Lache. Allerhand Gedichte in rheinschwäbischer Mundart.'' Druck- und Verl.-Ges., vorm. Dölter, Emmendingen 1903. 121 S.
* [[Richard Gäng]] (1899–1983), Immeneich
** ''Hotzenwald.'' 1931
** ''De Sunntigmorge.'' 1954
* [[August Ganther]] (1862–1938), Owerkirch
** ''Dannezapfe us em Schwarzwald.'' 1899
** ''Silwerdischtle us em Schwarzwald.'' 1903
** ''Wälderlüt.'' 1905
** ''Glockenblumen.'' 1906
** ''Summervögeli us em Schwarzwald.'' 1908
** ''Katzebusseli us em Schwarzwald.'' 1910
** ''Herrgottschüehli us em Schwarzwald.'' 1920
** ''Duwekröpfli us em Schwarzwald.'' 1921
** ''Waldbrünnili.'' 1923
* [[Johann Georg Gempp]] (1828-1903), Ötlige
** ''Aus freien Stunden. Mundartgedichte.'' 1900
* [[Maurus Gerner-Beuerle]] (1903-1982), Huuse
** ''Im Hebeldorf Huuse, mym Chinderland.'' Eigenverlag, 1960
** ''Bunter Herbst. Gedichte in Hochdeutsch und Alemannisch.'' Carl Schünemann Verlag, Bremen 1965.
** ''Herrgottsbrünnli. Alemannische und hochdeutsche Gedichte.'' Eigenverlag, Bremen 1980.
* [[Hansfrieder Geugelin]] (1945-2020), Aimeldinge
** ''Edelbrünneli.'' Eigenverlag 1985
** ''Lutteri Beeri.'' Eigenverlag 1988
** ''Brennts.'' Eigenverlag 1995
** ''Chrüter-Max. Mundartspiel.'' Eigenverlag
** ''Dr Rüttibur. Mundartspiel.'' Eigenverlag
** ''E Lied vum guetedle Wii.'' Lied für Männerchor. Weise von P. G. Watkinson. Eigenverlag
** ''Markgräfler Sänger.'' Lied für Männerchor. Weise von P. G. Watkinson. Eigenverlag
* [[Karl Glatt (Dialektdichter)|Karl Glatt]] (1866–1944), Fahrnau/Mille
* [[Johann Philipp Glock]] (1849–1925), Schriese/Zuzehause/Wolfewyyler
** ''Breisgauer Volksspiegel. Eine Sammlung volkstümlicher Sprichwörter, Redensarten, Schwänke, Lieder und Bräuche in oberalemannischer Mundart. Ein Beitrag zur badischen Volkskunde für jedermann.'' Schauenburg, Lahr 1909
* [[Bernhard Goldschmidt]] (* 1949), Ebringe
** ''Zwische de Zile un sunscht no neime.'' wero press, Pfaffenweiler 1999
* Peter Greis
* [[Hans Martin Grüninger]] (1862–1944), Stüelinge
** ''Us em Oberland.'' 1896. Zweite und vermehrte Auflage. Verlag Badenia, Karlsruhe 1925
* Hans Guckinofa, am Cholweg [Pseudonym]: ''[[Text:Hans_Guckinofa,_am_Cholweg|Na Büachli für d'Hauensteiner über Republik, Religion und andere Sacha.]]'' um 1848.
* [[Fritz Gugelmeier]] (1901–1978), Augge
** ''Bröckeli. Alemannische Gedichte.'' Gemeindeverwaltung Auggen, Auggen 1977.
* [[Ida Guldenschuh]] (1881–1955)
** ''Ida Guldenschuh. Eine alemannische Dichterin (1881–1955).'' Hrsg. von Thomas Huck. Red. Mitarbeit und Gestaltung Christine Huck. Uhldingen-Mühlhofen, 2005
* [[Doris Haas-Schlegel]] (* 1936), Sanderge
** ''Alte Brotriwwel. Geschichten und Wahrheiten vergangener Zeiten.'' Eigenverlag, St. Georgen 2003. 111 S. Ill.
* [[Ernst Haberstock]] (1900–1978), Mille
** ''Lustig ist die Jägerei.'' Schauenburg, Lahr 1966
* Christiane Hack, Freiburg
* [[Bernd Hagenunger]], Ämmedinge
** ''Die Wege des Lebens. Poesie-Gedanken in Mundart und Hochsprache.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 60 S.
** ''Rund um den Eichbergturm. Gedichte und Geschichten in Emmendinger Mundart.'' Freiburger Echo, Freiburg 2011. ISBN 978-3-86028-876-4. 111 S.,
** ''Besinnlich durchs Jahr.'' Eigenverlag, Emmendingen 2015
* [[Marie Hagmeier-Meier]] (1892–1974), Binze/Löörech
* [[Sandhya Hasswani]] (* 1987), Herrischried
** ''Chind un andri Ploge wo glücklich mache.'' Drey-Verlag, Gutach 2021. ISBN 978-3-948482-05-3
* [[Hans Hauser]] (1907–1991), Villinge
** ''Dief i de Nacht''. 1970
* [[Johann Peter Hebel]] (1760–1826), Wisedal
** ''Allemannische Gedichte. Für Freunde ländlicher Natur und Sitten.'' Karlsruhe 1803
* [[Christa Heimann-Buß]] (* 1946), Sitzechilch/Chander
** ''Herztröpfli.'' Resin-Verlag, Binzen 1992
** ''Fotzel-Schnitte.'' Resin-Verlag, Binzen 1995
** ''Seelefäde.'' Resin-Verlag, Binzen 2000
** ''Sternezit. Alemannische und Hochdeutsche Gedichte, Lieder und Geschichten von Advent bis Drei König.'' [[Verlag Waldemar Lutz]], Lörrach 2006
** ''Blauewind.'' CD
* [[Meta Heis-Demmer]] (1922–1999), Geroldsecker Land
** ''Us dr Heimet. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Zeichnungen von Oswald Fahrner. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1989. 111 S. ISBN: 3-7946-0260-9
* [[Alfred Heizmann]] (1949–2017), Rychenau/Bodesee
* [[Helmut Heizmann]] (1946–2024), Gängebach
** ''do kannsch mol sähne...'' Selbstverlag, Offenburg 1997
* [[Johannes Helmle]] (* 1984), Ditisee-Neistadt
* Marianne Heppner-Hirtler
** ''Üs em Fasnetshäfeli.'' Eigenverlag, Endingen 1989. 48 S.
* Lambert Hermle
* Michael Hess
* [[Kurt Heynicke]] (1891-1981), Merzhuuse
** ''Hauptsach’ mir sin glücklich. Lustspiel in alemannischer Mundart.'' 1970
** ''E Tröpfle Ewigkeit.'' 1971
* [[Ludwig Hillenbrand]] (* 1939), Fessebach/Loor
** ''Des un sell. Iwwer s Alemannische un unseri Zit.'' Lahr Verlag, Lahr 2013
** ''Ha, so ebbs! Gschichtli, Gedichtli, Glosse in alemannischer Mundart.'' Lahr Verlag, Lahr 2012
** ''E Kindheit im Dorf - Erinnerunge an Fessebach.'' Lahr Verlag, Lahr 2016
* [[Friedrich Hindenlang]] (1867–1937), Hornberg, Charlsrue
** ''Die Traumbuche. Eine fröhliche Dorfgeschichte in drei Akten.'' Keutel, Lahr i. Baden 1911. 48 S.
** ''Der Dorfgeiger. Eine fröhliche Dorfgeschichte in 5 Aufzügen.'' Keutel, Stuttgart 1914. 72 S.
* [[Lucie Hirth]] (1928–2016), Fryburg
* [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]] (1798–1874)
** ''Alemannische Lieder.'' J. D. Grueson & Comp., Breslau 1827
* [[Anna Hofheinz-Gysin]] (1881–1928), Hornberg/Oberprechtal
** ''Das Schönste an Weihnachten.'' 1912
** ''E Dörfli im Sege.'' 1926/27
** ''Der Kranke im Herbst.'' 1927
** ''Bekenntnis.'' 1928
** ''Zum heilige Owe.'' 1932
** ''Der Geisterbaum.'' 1921
** ''Vom Kernebauer vom vordere Schützebach.'' 1930
* [[Paula Hollenweger]] (1900–1980), Fäldbärg
** ''Markgräflerland, du Land am Rhii.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1965
** ''Feldberg. Aus der Geschichte des Dorfes.'' 1967
** ''Us em Örgeli.'' Mit Zeichnungen von Julius Kibiger. Aigeverlag, Feldberg (Müllheim) 1975
** ''Brot und Wein vom Oberrhein.'' Zeichnungen von Annerose Frenzel. Aigeverlag, Feldberg (Müllheim) 1977
* [[Carola Horstmann]] (* 1948), Zell i. W.
** ''Katzegrabschtai'', Drey-Verlag, Gutach 2007
** ''Däsche us Schnee'', Drey-Verlag, Gutach 2011
** ''S Spinnlikind Rosetta – Das Spinnlein Rosetta'', Edition Tintenfass, Neckarsteinach 2015
* [[Erich Arnold Huber]] (1905–1973), Owerkrich / Urloffe
* [[Heinz G. Huber]] (* 1952), Oberkirch
** ''Dittli gnue. Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Deifelsgiger, Offenburg 1980
* [[Friedrich Alois Hugenschmidt]] (1902–1937), Löörech-Stette
** ''Dodedanz. Eine Sammlung alemannischer Gedichte; Das Vermächtnis des früh verstorbenen Dichters. Mit einem Geleitwort von Hermann Burte.'' Paul Hugenschmidt, Lörrach 1939
** ''Der hailig Oobe. E Wiehnechtschbiil in alemannische Värs vom Dr. A. Hugenschmidt.'' o. J. [um 1932/33], Typoskript., auszugsweiser Druck in: Die Markgrafschaft 2, H. 12, 1950, S. 9-11
** ''Numme Blueme. Gedichte.'' In: [[Georg Thürer]] (Hg.), Holderbluescht. Ein alemann. Mundart-Lesebuch, 1962, S. 249
** ''Unsi Hand. Gedichte.'' In: Markgräfler Jb. 4, 1962, S 114.
* [[Walter Hürster]] (* 1947), Schmieme
** ''Die Weihnachtsgeschichte, alemannisch erzählt….'' Kaufmann-Verlag, Lahr, 2006
** zäme mit dr Klara Fritschi: ''Die Weihnachtsgeschichte, in Schweizer Mundart erzählt….'' Verlegt bei Klara Fritschi, Rheinfelden, Schweiz, 2007
** ''Die alemannische Schöpfungsgeschichte. In Mundart erzählt….'' Edition Isele, Eggingen, 2008
* [[Frank Huttelmeier]] (* 1943), Friburg
** ''Mir Alemanne. Gschichte us’m Ländle.'' Lavori Verlag, Freiburg 2010
** ''Ich wander us.'' Lavori Verlag, Freiburg, 2015
* [[Erna Jansen]] (1932–2019), Dodtmis
** ''E Chrömli us em Schwarzwald.'' Aigeverlag, Todtmoos-Rüti 1995
** ''Söömli für Söömli us em Schwarzwald.'' Aigeverlag, Todtmoos-Rüti 2004
* Marie Jenny, Markgräflerland
* [[Gerhard Jung]] (1926–1998), Zäll i. W., Löörech
** ''D'Heimet uf em Wald.'' 1960
** ''Schmecksch de Brägel.'' 1966
** ''Wurzle un Blatt.'' 1968
** ''Bettmümpfeli.'' 1971
** ''Wo ane gohsch?'' 1973
** ''Rutsch e bizzeli nöcher.'' 1977
** ''Uf de Schwelle.'' 1980
** ''Proscht Gürgeli.'' 1983
** ''Loset, wie wär's?.'' 1983
** ''Sonnenwende.'' 1985
** ''Im Wandel der Jahreszeiten.'' 1986
** ''E Flämmli glüeht.'' 1987
** ''Im Schwarzwälder Herrgottswinkel.'' 1989
** ''Souvenierli us em Schwarzwald.'' 1991
** ''Morgen kommt der Schwed.'' 1992
** ''Rutsch no ne bizzeli nöcher.'' 1993
** ''Im Belchenwind.'' 1993
** ''Mit e me Bleistiftstümpli.'' 1995
** ''Seifiblodere.'' 1995
** ''Herrgott isch des schön.'' 1996
* [[Karlheinz Jung]] (* 1952), Zäll i. W., Löörech
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher|D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
* [[Markus Manfred Jung]] (* 1954), Zäll i. W., Löörech
** ''rägesuur'', edition Isele, Eggingen 1986.
** ''halbwertsziit''. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989
** ''hexenoodle'', Waldkircher Verlag, Waldkirch 1993
** ''E himmlischi Unterhaltig'', Drey-Verlag, Gutach 1995
** ''zämme läse'', Drey-Verlag, Gutach 1999
** ''verruckt kommod'', Drey-Verlag-Gutach 2001
** ''am gääche rank'', Drey-Verlag, Gutach 2004
** ''verfranslet diini flügel'', Drey-Verlag, Gutach 2008
** ''gopaloni'', Drey-Verlag, Gutach 2012
** ''Schluchten von Licht.'' Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''Angekommen in Laufenburg.'' Drey-Verlag, Gutach 2020
** ''Wenn i e Rebschtock wär.'' Drey-Verlag, Gutach 2020
** ''Nebelgischt. Vom Aufbrechen und Ankommen.'' Bucher, Hohenems 2021
* [[Walter Jung (Autor)|Walter Jung]] (1923–2004), Löörech
** Kolumne ''Zwüsche Dülliger un Güggel'', Oberbadisches Volksblatt, 1956 bis 2004
* [[Horst Junker]] (1925–2019), Offeburg
** ''G'schriewe isch bliewe.'' Eigenverlag, Offenburg 1987.
* [[Johannes Kaiser (Autor)|Johannes Kaiser]] (* 1958), Wisedal
** ''Abschid.'' In: Der Schwarzwald, Heft 5/1976
** ''Gedichte.'' In: S lebig Wort. Alemannische Anthologie. Hrsg. von Karl Kurrus, Schauenburg, Lahr 1978
** ''Singe vo dir und Abraxas. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr 1980
** ''Chaschber si Chind. Mundartstück für junge Leute um sechzehn.'' Bund Heimat und Volksleben, Denzlingen 1981
** ''Wasserspiele. Hörspiel um das Kavernenkraftwerk im Hornberg/Hotzenwald.'' SWF Freiburg 1982
** ''Chindervers Kartäuserstrooß. Gedicht.'' In: Raus mit der Sprache! Gedichte Freiburger Studenten, Wolf Mersch/nachtcafé, Freiburg o. J. [1984]
** ''Autobahn A 98, Historische Balladen um den Berg am Röttler Schloß bei Lörrach.'' Zusammen mit Uli Führe (Musik), SWF Freiburg 1986
** ''Gedichte und Erzählung „De Geischterzug“.'' In: D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart. Hrsg. von Markus Manfred Jung, Morstadt, Kehl 1987
** ''Heimweh deheim. Alemannische Gedichte.'' Edition Klaus Isele, Eggingen 1989
** ''Überfahre. Gedicht.'' In: Alemannische Gedichte von Hebel bis heute. Hrsg. von Heinrich Lehmann, Waldkircher, Waldkirch 1989
** ''Gedichte.'' In: Mei Sprooch - dei Red, Mundartdichtung in Baden-Württemberg, hrsg. v. Norbert Feinäugle und Thomas Eha, Konkordia, Bühl 1989
** ''Gedichte.'' In: Mol badisch - mol schwäbisch. Hrsg. von Rudolf Lehr und Wilhelm König, Badenia, Karlsruhe 1990
** ''Im graue Morge - Folk & Blues uf alemannisch. 14 Lieder von Kaiser & Kaiser, zusammen mit Magnus Kaiser.'' Audiocassette, Selbstverlag 1990
** ''Dote Danz. Alemannischer Gedichtzyklus mit der Erzählung „Ein Nachmittag beim Künstler“.'' Selbstverlag 1993
** ''Johannes Kaiser liest alemannische Texte.'' Kassette, Selbstverlag, 1994.
** ''Gedichte.'' In: Deutsche Mundarten an der Wende? Nord-Süd-Anthologie. Hrsg. von Bernd Jörg Diebner und Rudolf Lehr, Rhein-Neckar, Heidelberg 1995
** ''Gedichte.'' In: weleweg selleweg. Mundart-Anthologie. Hrsg. von Markus Manfred Jung, Drey, Gutach 1996
** ''Tour durchs Ländli - Asterix uf alemannisch 1'' (= Asterix Mundart Bd. 34), Übersetzung von Asterix "Le Tour de Gaule" von René Goscinny und Albert Uderzo, zusammen mit Heinz Ehret und Klaus Poppen, Ehapa, Stuttgart 2000, 2. Aufl. 2000
** ''De Hüslibau - Asterix uf alemannisch 2'' (= Asterix Mundart Bd. 43), Übersetzung 43), Übersetzung von Asterix "Le domaine des Dieux" von René Goscinny und Albert Uderzo, zusammen mit Heinz Ehret und Klaus Poppen, Ehapa, Berlin 2001
** ''Der Geisterzug. Erzählungen und Gedichte.'' Drey Verlag, Gutach 2013
* [[Magnus Kaiser]] (* 1964), Wisedal
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher|D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
** ''Im graue Morge - Folk & Blues uf alemannisch. 14 Lieder von Kaiser & Kaiser, zusammen mit Magnus Kaiser.'' Audiocassette, Selbstverlag 1990
** ''Gedichte.'' In: Jung/Wieland/Wurth: I mag di. Alemannische Liebesgedichte, Drey Verlag Gutach 2009
* Rosa Karcher-Meier, Ortenau
* [[Konrad Kärn]] (1950–2013), Neistadt
* [[Emilie Kastel]] (1920–2009), Härwelze-Brogginge
** ''s Rosebaimli. Gedichte un Värs üsem Läwe.'' Wagdruck-Verlag, Herbolzheim 1997. 56 S. Ill.
* [[Elfriede Kastner]] (1924–2015), Muulburg
** ''Um mi umme. Gedichte in alemannisch und hochdeutsch''. Selbstverlag, Müllheim 1988.
* [[Nicole Keilbach-Schmittel]] (* 1972), Zäll i. W.
** ''de schöfliwulken en schupf.'' Drey Verlag 2012
* [[Willi Keller]] (* 1952), Oppenau
* [[Veronica Kerber]] (* 1979), Renchdal
** zäme mit em Andreas Ludwig Tewes: ''Alemannische Abendlieder. Neue Lieder aus dem Schwarzwald.'' Illustriert von Simone Vögele. Mit Noten und Audio-CD. Mit Übersetzungen von Dr. Ewald Hall, Sandhya Hasswani, Thomas Huber, Pius Jauch, Margarete Lang, Thomas Liebscher, Manuel Obert, Petra Rieger-Bühler, Sebastian Unbehauen, Charly Weibel, Dr. Wolfgang Wulz und Heidi Zöllner. 60 S. mit 50 farbigen Illustrationen. ISBN 978-3-95505-369-7
** ''Exodischer Iberrescht.'' In: ''Die Ortenau'' 102, S. 53–56 ([https://doi.org/10.57962/regionalia‐26386 Digitalisaat])
** zäme mit Unsere Sprachheimat e. V.: ''Versvergnügt. Mundartgedichte für Kinder.'' 83 S. mit 16 farbigen Illustrationen. ISBN 978-3-00-087331-7
** ''schlickliwiis. Mundartgedichte in oberrhein-alemannischer Mundart.'' 80 S. Eigenverlag.
** ''zartwild. Mundartgedichte in oberrhein-alemannischer Mundart.'' 80 S. Eigenverlag.
* Traudel Kern
* Rolf Ketterer (1920–1999), Fischingen
* Hugo Kirner
* [[Theo Klaus]] (* 1935), Bischoffinge
** ''Bischoffingen. Unser Dorf in alter Zeit.'' Bildband mit Gedichten. Geiger, Horb am Neckar 1996. 72 S. ISBN 3-89570-249-8
** ''He dü liebi Zit. Alemannische Gedichte.'' Weis, Freiburg 2002. 96 S., 2. erw. Aufl. 2006. 120 S.
** ''He was dü nit saisch.'' CD. Eigenverlag, Vogtsburg 2011
* Claudia Klein
* [[Georg Kleis]] (1920–2020), Missene
** ''Undrem Schnoogehimml. Heiteres und Besinnliches aus dem Ried in niederalemannischer Mundart.'' Verlag Technische Dokumentation, Lahr 1984. 143 S. Ill., 2., erw. Aufl. 1985
** ''Im Schnitzgradde. Erzählungen und Gedichte in Meissenheimer Mundart.'' Verlag Techn. Dokumentation, Lahr 1988. 143 S. ISBN 978-3-9801383-1-4 kart.
** ''Äschbele.'' Doppel-CD. Lahr 2012
* [[Otto Heinrich Klingele]] (1917–1995), Todtnau
** ''S’ Wuedîs-Heer. Die Sage von der wilden Jagd.'' 1985
* [[Martin Knobel]], Zäll
** ''Hinderm Huus.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, 1/2009, S. 57–58
* [[Heidi Knoblich]] (* 1954), Zell i. W.
** ''Un d Welt hät liislig gschnuuft.'' 1998
* [[Patrik Knothe]] (* 1987), Ehinge
** ''Die Iefältige.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, 1/2018, S. 72
* [[Michael Köhler]] (* 1959), Ettlinge
* [[Ignatius Kohlund]] (1790–1862), Säckige, Lörrach, Friburg
** ''Der humoristische Vorläufer zur einhundertjährigen Geburtstags-Feier J. P. Hebel auf den 10. Mai 1860 in allemanischer Mundart von Kd.'' Wangler, Freiburg i.Br. 1860. 12 S.
** ''Gedichte in reindeutscher und allemannischer Mundart. Mit einer Zugabe s. g. „Schnepfengedichte“.'' Druck und Verlag von H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1861. 96 S.
* [[Andreas Kohm]] (* 1966), Durmische
* [[Christa Kopf]] (* 1937), Ballrächte-Dottige/Chrozige-Bienge
** ''E bitzele Zit. Gedichte un G’schichte uff Alemannisch.'' Selbstverlag, Bad Krozingen 1995
* Günther Kopfmann (* 1944), Schönwald
* [[Otto Kopp]] (1868–1923), Zunzige/Britzige
* [[Paul Körber]] (1876–1943), Waldshuet/Bonndorf
** ''Für's Gmüet! Alemannische Gedichte.'' Reuß & Itta, Konstanz 1914
** ''Heimetbrünneli. Der alemannischen Gedichte zweites Buch.'' Heimat-Verlag, Waldshut 1923
* [[Ella Kostolich]] (1922–2010), Eimeldinge
* [[Heinrich Ernst Kromer]] (1866–1948), Riedern/Konstanz
** ''Schauen und Bauen. Gedichte.'' Pierson, Dresden 1893
** ''Die Mittendurcher'', Novellensammlung, Kaven, Hamburg 1898 (Neuauflage 2007 bei Edition Isele)
** ''Arnold Lohrs Zigeunerfahrt, Roman.'' Rütten & Loening, Frankfurt am Main 1913 (Neiuflaag Edition Isele 2006)
** ''Gustav Hänfling: Denkwürdigkeiten eines Porzellanmalers'', Insel Verlag Leipzig 1915 (Neiuflaage: Wöhrle, Konstanz 1921; Transmare, Berlin 1930; Staackmann, Leipzig 1937; Thorbecke 1947; Edition Isele 1987)
** ''Von Schelmen und braven Leuten. Ein Anekdotenbuch.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1934. 2. Uflaag 1937, Fäldposchtuusgaab 1944
** ''Der Ausreißer. Roman.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1936
** ''Alemannisches Geschichtenbuch.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1937
* [[Lina Kromer]] (1889–1977), Obereggenen
** ''Im Blaue zue. Alemannische Gedichte.'' Markgräfler Druckerei und Verlagsgesellschaft, Müllheim 1933, 2. vermehrti Uflag: Hünenburg, Straßburg 1941
** ''Im Rauschen der Wälder. Gedichte.'' Hünenburg, Straßburg 1942
** ''Gesicht am Strom. Alemannische Gedichte.'' Krohn, Badenweiler 1949
** ''An Bruder Namenlos. Alemannische Gedichte.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1958
** ''Ein Mensch und nur ein Mensch zu sein. Gedichte.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
** ''Ein Mensch zu sein. Ausgewählte Gedichte.'' Hrsg. von Elisabeth Etzel. Rombach, Freiburg i. Br. 1979
* [[Armin Kuner]] (* 1970), Elzach/Merzhuuse
* [[Karl Kurrus]] (1911–1993), Ändinge
** ''Heiliwog. Ein weihnachtliches Spiel in 3 Akten nach alten Sagen und lebendigem Brauchtum vom Oberrhein.'' Als Ms. gedr. [Freiburg i. Br.], 1952. Neufassung. Freiburg i. Br. 1970
** ''Üs em Kriagli. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Rombach, Freiburg 1969
** ''Ruaf in d Zit ni. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Rombach, Freiburg 1972
** ''Allewil. Zwischen Sellemols un Iber-Morn. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Schauenburg, Lahr 1975 (Silberdistel-Reihe 117)
** ''Unsri Alemannesproch: Mundart hilft auf dem Weg ins Leben.'' Freiburg 1978
** ''S Eige zeige. Gedichte, Sprüche, Geschichten in Kaiserstühler Alemannisch.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979 (Silberdistel-Reihe 138)
** ''Alemannischi Sprich in Kaiserstühler Mundart. Herzhaft - bsinnlig - kritisch – froh.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1981
** ''Vu Gott un dr Welt. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Morstadt, Kehl 1981 (Neue alemannische Mundartdichtung. Serie Baden 2)
** ''Menschligi Eigearte.'' Stückle, Ettenheim 1988
** ''Blib eso! Gedichte und Geschichten in Kaiserstühler Alemannisch.'' Lahr/Schwarzwald : Schauenburg, 1988
** ''Am Weg der Jahrzehnte. Gedichte. Alemannisch und hochdeutsch. Handgeschrieben.'' Freiburg im Breisgau : Rombach, 1991
* [[Arno Landerer]] (1950–2019), Rotwil
* [[Hermann Landerer]] (1896–1976), Rotwil
** ''Ä scheene Gruaß vum Kaiserschduahl. Haimet-Versli.'' Selbstverlag, Lörrach 1966
** ''Mach's Müül uff, Lüsbua. Heiteres aus meiner Bubenzeit.'' Kehrer, Freiburg i. Br. 1967
* [[Johann Georg Längin]] (1827–1897), Bugginge
* [[Marlies Lansche]] (* 1963), Dingelsdorf/Bodesee
* [[Roland Lederle]] (1928–2012), Dodtnau
** ''E baar Hampfle voll. Gedichtli un Gschichtli uf alemannisch un ditsch.'' resin-Verlag 1966
* [[Gunther Lehmann (Dichter)|Gunther Lehmann]] (1936−2024), Lahr
** ''1. Erlebte Gschichtli un Erinnerunge 2. Erlebte Geschichten und Erinnerungen.'' Epubli 2016. 236 S.
* [[Ernst Julius Leichtlen]] (1791–1830), Ämmedinge/Fryburg
** ''Die Himmilsbraut.'' Gedicht. In: ''Heidelberger Taschenbuch.'' Hrsg. von Alois Schreiber
** ''Die Schule.'' Gedicht. In: ''Heidelberger Taschenbuch.'' Hrsg. von Alois Schreiber
* Margrit Liebich
* Frieda Lion-Hiss
* [[Hajo Loch]] (1939–2010), Duemerge/Friburg
** ''No hüt wirsch mit mir im Höllefüür sii! Dr letschte Dag vom Johann Georg Faust. Grausspiel von Hajo R. Loch. Grafiken Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg, Br. 2003. 93 S. Ill.
** ''D´ Gliichnis un d´ Bergpredigt. Mit Bildern von Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg i. Br. 2006. 60. S.
** ''Durch ’s Johr dure. Mit Bildern von Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg i. Br. 2008 88. S
* [[Rolf Lorenz]] (* 1956)
* [[Mariele Loy]] (* 1951), Hofsgrund
** ''Eso isch es.'' Hofsgrund 2000
** ''Allewiil degege.'' Hofsgrund 2002
** ''Loos emol''
** ''Stilli Zit, heiligi Zit, o du liebi Zit''
* [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]] (1826–1891), Stockburg
** ''Klänge von der Sommerau. Volksgesänge in allemannischer Mundart.'' 1876.
* [[Michel Maier]] (1913–1978), Elsass/Friburg
** ''Sächeli. Alemannische Gedichte.'' Selbstverlag, Freiburg im Breisgau 1976
** ''Des und sell.'' Freiburg im Breisgau [o. J.]
* [[Jutta Makowsky]] (1928–2013), Friburg, München
** Prosa. In: ''Alemannische Geschichten. E Lesbuech in der Muettersproch für großi und chlini Lüt.'' Hrsg. von der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schriftleitung Richard Gäng. Schauenburg, Lahr/Schwarzw. 1970
* [[Oskar Mangold]] (* 1928), Bolschwiil/Staufe
** ''Heimetkläng. Gedichte der Heimat.'' Stückle, Ettenheim 1992
** ''Freu di doch. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Staufen 1995
* Gerlinde Marquardt
* [[Manfred Marquardt]] (1927–1982), Löörech
** ''Eso goht's is, Alemannische Verse.'' Mit Bildern von Herbert Späth und Worterläuterungen. 1979
** ''Noo de Zwölfe, Alemannische Verse.'' 1981
** ''Nachgelassene Gedichte in Alemannisch.'' 1984
* [[Hans Matt-Willmatt]] (1898–1978), Stüelinge
* [[Frieda Mayer]] (1867–1943), Düenge
** ''Nimm mi mit, wenn d’lache wit!'' Reuß + Itta, Konstanz 1912. 159 S.
* [[Klaus Meier (Dichter)|Klaus Meier]] (* 1939), Gurtwyl
** ''Wa meinsch Du? E Hämpfeli Lache un anderi Sache. Neui hochalemannischi Gedichtli un alti Narresprüch.'' Mit Zeichnungen von Gertrud Dieckhoff. Weidling, Stockach-Wahlwies 1981
** ''Nümm mi mit, wenn lache wit. Neue hochalemannische Gedichte, Sprüchle und Kurzgeschichten.'' Mit Zeichnungen von Gertrud Dieckhoff Weidling, Stockach-Wahlwies 1982
** ''Würzige Wälderluft. Alemannische Mundartgedichte und Erzählungen.'' Mit Zeichnungen von Sylvia Döbele. Südkurier-Buchverlag, Konstanz 1985
** ''Eine vergnügliche Lektion für Reingeschmeckte und echte Alemannen. Von A bis Z.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1992
** ''Sternegügsler. Ein vergnügliches Horoskop für Reingeschmeckte und echte Alemannen.'' Ill. Uschie Dorner. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1993
** ''Eine neue vergnügliche Lektion für Reingeschmeckte und echte Alemannen.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1994
* [[Luise Katharina Meier]] «s Breite-Lieseli» (1933–2019), Chander
** ''Ä Huusfrau, un sunscht nüt. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1989
** ''Ä chlei weng mehr as nüt. S Neust vo dr Huusfrau.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. 1991
** ''Ä ganze Huffe Sprüch. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1993
** ''Ä Plätzli zuem bliibe vom „Breiti-Lieseli“.'' Alemannischi Versli un Gschichte vo dr Liesel Meier. Ill. von Dagmar und Tilo Kühner. Umschlag-Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1997
** ''Ällei - aber nit einsam. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 2002
** ''Ä bizzeli Freud bruucht Jede. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte un alti Gschichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 2007
* [[Liesel Meier-Küchlin]] (1907–2002), Wolfewyyler
** ''D Heimet am Batzebärg. Alemannische Gedichte.'' 1977
** ''Dur s Läbe hi. Alemannische Gedichte.'' 1984
** ''E Biiri bi ich gsi un blibe.'' 1989
** ''Alles isch schen gsi. 4. Gedichtband in alemannischer Mundart vu dr Heimet.'' 1996
* Klaus Merz
* [[Otto Meyer (Dichter)|Otto Meyer]] (* 1935), Ändinge
** ''vu domols un hit.'' Eigenverlag, Endingen 1998
* [[Andreas Moritz]] (1768-1831), Aistett
** zee erhalteni Gedicht uf Kaiserstieler Alemannisch
* [[Arno Müller]] (* 1944), Ihringe
** ''Well uns des Derfli gfallt - Bildband mit Gedichten und Liedern von Arno Müller.'' Herausgegeben von der Kaiserstühler Trachtengruppe Ihringen. 1987
* [[Gustav Adolf Müller (Schriftsteller)|Gustav Adolf Müller]] (1866-1928), Albbruck
** ''Das Gundele (Roman).'' 1904.
** ''Dornenkronen der Liebe. Ein Schwarzwaldroman.'' 1907.
* [[Margot Müller]] (* 1948), Offenburg/Urloffe
** ''Rose – Du Schöne.'' Selbstverlag, Offenburg 2007
* Marie Müller
* [[Emil Mundhaas]] (1935-2017), Konschtanz
* [[Karl Muser]] (1833-1917), Mille
** ''Blumen am Wege. Gedichte in Schriftsprache und alemannischer Mundart.'' Selbstverlag, Müllheim 1888
* [[Brigitte Neidig]], Offeburg
* [[Ernst Niefenthaler]] (1894–1970), Bürchau
** ''Dr Weg berguf. Alemannische Gedichte.'' Nachwort von Emil Imm. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1955 67 S. (Silberdistel-Reihe 14)
** ''Prologe zu den Hebelabenden.'' Uehlin, Schopfheim 1965. 43 S.
** ''Hinterem Pflueg.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1967. 81 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 110)
* [[Bertin Nitz]] (1888–1932), Furtwange
** ''Schneeglöckli us em Schwarzwald. Luschdigi Gedichtli in Schwarzwälder Mundart.'' Gütenbach 1913.
* [[Harald Noth]] (* 1949), Oberrotweil/Kaiserstuhl
** ''Zur Verbreitung und Aussicht des alemannischen Dialekts in Breisach und den 13 umliegenden Ortschaften: nach einer Umfrage unter 187 Neuntklässlern aus Achkarren, Bickensohl, Bischoffingen, Breisach, Burkheim, Gündlingen, Ihringen, Merdingen, Niederrimsingen, Oberbergen, Oberrimsingen''. 90 S. Eigenverlag, Oberrotweil 1988
** ''Die Schelinger Mundart.'' In: 1000 Jahre Schelingen, hg. von Michaela Wagner, Schelingen.
** ''Alemannisches Dialekthandbuch vom Kaiserstuhl und seiner Umgebung''. Schillinger-Verlag, Freiburg 1993 ([http://www.noth.net/adh/adh.htm Online-Version uf noth.net])
** Mitautor in dr Kolumne ''Lueginsland'' vu dr Badische Zittig: 1997 bis 2016
** ''Die Eichstetter Mundart.'' In: Eichstetten - Die Geschichte des Dorfes. Band II. Hg. von Thomas Steffens, Eichstetten 2000, S. 303 – 326
** ''Breisgauer Alemannische Kurzgrammatik. Kurzgrammatik für den Schulgebrauch''. Verein zur Förderung der Landeskunde an Schulen e.V., Freiburg 1996 ([http://www.noth.net/m11_kurzgrammatik.htm Online-Version uf noth.net])
** ''Ebis fir jungi un alti Hase!''. In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2006
** ''Alemannisch in de Zittig''. In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2010
* [[Paul Nunnenmacher]] (1929–2011), Staufe
** ''Us de Schuel gschwätzt''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1981.
** ''Kumm, gang mr eweg''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1985
** ''Gälle si''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1988
** ''Über kurz oder lang''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1993.
* [[Richard Nutzinger]] (1896–1963), Guetich
** ''Der Hanspeter. Ein Hebelspiel.'' Friburg 1926, Neudruck im Selbstverlag 1957.
** ''D'Heimetsprooch. Mundartspiel.'' Privatdruck 1928.
** ''Der Lautsprecher. Spiel.'' Privatdruck 1929.
** ''Das Hanspeterli. Eine Geschichte aus Hauingen um Hebels Geburt.'' Heidelberg: Evangelischer Verlag Comtesse 1938.
** ''Was ein altes Pfarrhaus zu erzählen weiß. Geschichten aus dem Hauinger Pfarrhaus und seinen Nachbarn.'' Heidelberg: Evangelischer Verlag Comtesse 1939.
** ''Dr Nochruef. Mundartspiel.'' Privatdruck 1956.
** ''Um Wort und Sakrament. Festspiel zur 400-Jahrfeier der Reformation im Markgräflerland.'' Privatdruck 1956.
** ''Der Stabhalter. Erzählung aus Hebels letzten Lörracher Tagen.'' Hebelbund, Lörrach (o.J.) [1955]
** ''Paulus Gerhardt. Hochdeutsches Theaterspiel.'' Privatdruck 1957.
** ''In aller Stille. Mundartspiel.'' Privatdruck 1958.
** ''Die Flachsland. Geschichten aus einer langen Sippe.'' Privatdruck 1958.
** ''Von allerhand Kirchendienern. Heitere und besinnliche Erlebnisse.'' Karlruhe: Hans Thoma Verlag (o.J.) [1958.)
** ''Hebels Lebensfahrt in Berichten, Geschichten und Gedichten.'' Friburg: Rombach (o.J.) [1962].
* [[Bettina Obrecht]] (* 1964), Wyyl am Rhyy
* [[Adelheid Ockenfuß]], Almeschwiir/Lohr
** ''Dr Schutzängl''. In: [https://www.alemannisch.de/eip/media/2018heft2.pdf Alemannisch dunkt üs guet, 2/2018], S. 72–73
* [[Carolyn Oesterle]] (* 1974), Härwelze
* Friedrich Oesterle
* [[Werner Ohm]] (* 1937), Wyyl am Rhyy
** ''Dachwürzeli.'' Resin, Weil am Rhein 1986
** ''Schneeglöckli.'' Resin, Weil am Rhein 1991
** ''Heimet, Muedersproch un Wii.'' Resin, Weil am Rhein 1995
* [[José F. A. Oliver]] (* 1961), Huuse
** ''Duende.'' Gutach 1997, ISBN 3-9804636-3-X.
* [[Walter Olschowka]] (1931-2012), Zäll/Huuse
** ''Alemannisches Wörterbuch des Wiesentals und des südlichen Markgräflerlandes. Schriftdeutsch – alemannisch.'' Hausen i. W. [ca. 2004]. 100 Blatt
** ''De lang Weg. E Soldateschicksal us em zweite Weltchrieg.'' Hausen i. W. 2001. 27 Bl.
** ''Der Oski. E alemannischi Buebegschicht us em letschte Chrieg.'' Hausen i. W. 2001. 51 S.
** 12 alemannischi Theaterstuck, unter anderem „Der kluge Richter“, „Der schlaue Husar“, „Der große Schwimmer“ un „Der Brassenheimer Müller“, derzue alemannischi Chripfespiil, Gedicht, Ballade, Zytigskolumne, Fasnetsreede un Ibersetzige.
* [[Emma Paolini]] (1906–2004), Wyyl am Rhyy
** ''Lebenserinnerungen. Von mir und meiner Heimat.'' Mit Illustrationen von Karl-Frieder Elsner. Verlag Resin, Binzen 1998. 54 S. ISBN 3-923066-49-X
* [[Stefan Pflaum]] (* 1943), Lohr / Schallschedt
** ''Wo isch d Sproch? Alemannische Kabinettstückchen.'' Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2003. 111 S. ISBN 978-3-87407-974-7
** ''Im Weiher ke Fisch. Alemannische und hochdeutsche Haikus.'' Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2004. 79 S. Mit CD. ISBN 978-3-87407-978-5
** ''Ich hab' mein Herz kompliziert oder Zahnwürste und Bratbürste. 194 Sätze aus der Zwischengrammatik, gesammelt von Stefan Pflaum, und 68 Gedichte von Stefan Pflaum.'' Fillibach Verlag, Freiburg 2003. Mit CD. ISBN 3-931240-25-8
** ''Glitzerwelt un Schwangerschafte.'' Drey Verlag, Gutach 2006. 131 S. Mit CD. ISBN 978-3-933765-27-7
** ''Zwischenhimmel. Oberrheinisches Tage- und Nächtebuch.'' Drey Verlag, Gutach 2010. 306 S. ISBN 978-3-933765-69-7
** ''quer denkt. Alemannische Spätlesen.'' 2. Auflage. Lahr Verlag 2012. 94 S. ISBN 978-3-943180-04-6
** ''Vom Wuchern der Wörter im Wein. (Achtung, enthält Sulfite!).'' Lahr Verlag 2014. 119 S. ISBN 978-3-943180-12-1
** ''Mummelsee, de Mond und Kunstschneewittchen. Alemannische Betrachtungen.'' Lahr Verlag 2017. 109 S. ISBN 978-3-943180-29-9
* [[Wiltrud Pfunder]] (* 1937), Pfaffewyler
** ''Midem Herze g'luegt.'' Schillinger-Verlag, Freiburg 1993
** ''Bis ans End vum Regeboge.'' Eigenverlag, Pfaffenweiler 2003
** ''Wottsch an d Sunne muesch duur d Nacht.'' Gemeinde Pfaffenweiler 2008
* [[Helga Rüdiger|Johanna Plähn]] (* 1939), Lindau/Bodesee
** ''Kumm, mir gond um d'Insel. Gedichte, Versle, Sprüch in Lindauer Mundart.'' Hrsg. von Bruno Oetterli Hohlenbaum,Vorwort von Inge Tenz. Edition Signathur 2000. 56. S.
* [[Margarete Potratz]] (1920–2005), Sulz
* [[Eduard Presser]] (1842-1911)
** ''Ländliche Gedichte aus dem Höhgau.'' Schneiders Buchdruckerei, Engen 1894. 55 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Schneiders Buchdruckerei, Engen 1902. 68 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Danubiana, Engen 1911. 55 S.
** ''Ausgewählte Gedichte des Hegaudichters Eduard Presser Riedheim (Hegau).'' Hrsg. von seinen Freunden und Verehrern. Buchdruckwerkstaette Steinhauser, Singen, 1951. 48 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Im Auftrag der Gemeinde Riedheim hrsg. von Herbert Berner. Verein f. Geschichte d. Hegaus e. V. Buchdruckwerkstaette Steinhauser,, Singen (Htwl) 1974. XII, 184 S. : 9 Ill. (Hegau-Bibliothek 27) * ''Unbekannte Gedichte von Eduard Presser. Einleitung von Helmut Berner.'' In: ''Singener Jahrbuch. Mit Singener Chronik.'' Singen (Hohentwiel). Markorplan Agentur & Verl., Bonn, Singen, Hohentwiel. Bd. 1981 (1983), S. 104-106
** Uuswahl vu Gedicht in: ''Hegau-Poesie - Eine Sammlung von Gedichten und Liedern'', hrsg. von Marion Czajor, Engen, 1987 (2.Aufl.)
* [[Ida Preusch-Müller]] (1889–1974), Chander
** ''Alles, Haimet, ich dy Lied. Alemannische Gedichte.'' Rombach, Freiburg 1962 und 1964
** ''Der aint schwätz so, der ander so. Alemannische Gedichte.'' Hrsg. G. Siegwald-Eckerlin. 2000
* [[Karl Albert Räuber]] (1843–1917), Fahrnau / Karlsruhe
** ''Alemannische Gedichte den Manen Hebels gewidmet.'' Lahr (Schw.) 1898.
* [[Claudia Ramsteiner]] (* 1959), Konschtanz/Huuse
** Alemannischi Kolumne „Schönes Wochenende“. In: Offeburger Tagblatt
* [[Hedwig Rapp]] (1922–2009), Offenburg
* [[Carl Friedrich Raupp]] (1808–1872), Wollbach, Friburg
** ''En Usstich alte, reingehaltene Markgröfler. Gespräch auf dem Wege zu Hebel's Säcular-Fest zu Hausen am 10. Mai 1860.'' Wangler, Freiburg i. Br. 1860. 74 S.
** ''Weihnacht-Gabe. Den Verehrern Hebels.'' Poppen, Freiburg i. Br. 1860. 31 S.
** ''Vizli Buzli.'' Szene in alemannischer Mundart, um 1866.
* [[Otto Heinrich Raupp]] (1867–1945), Dossebach/Dänzlinge
** ''Veieli und Zinkli. Alemannische Gedichte.'' 1901. 2. Ufl. Emmendingen 1902.
** ''Grüeß Gott! Öbbis zum Nodenke.'' Dölter, Emmendingen 1910
** ''Heckerösli. Alemannische Gedichtli.'' Selbstverlag, gedruckt im Evangelischen Verlag, Heidelberg 1910
** ''Der Heimet zue. Alemannische Gedichte.'' Gutsch, Karlsruhe 1936
** ''Etznete - Alemannische Gedichte.'' Friedrich Gutsch Verlag, Karlsruhe 1938
* [[Johannes Reichert]] (1844–1919), Langenau
* [[Klaus-Dieter Reichert]] (* 1945), Radolfzell
** ''Wit it? Gedichte in alemannischer Mundart.'' Steinenbronn, 1981 (2. Uflag Edition Löwengasse, Radolfzell, 1984)
** ''wunderfitz un alefanz.'' Edition Löwengasse, Radolfzell 1993
** ''De Strublpeter vum Bodensee.'' In: ''Der Mundart-Struwwelpeter.'' Herausgegeben von Walter Sauer. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1996
* [[Heinz Reiff]] (1921–1997), Lörrach
** ''Zwischen Kernholz und Rinde. Gedichte und Geschichten.'' Daniela Reiff, Rümmingen 1987
* [[Otto Reinacher]] (1901-1979), Broomech
** ''Vom Dorfabend und Dorfsingen zum Musterdorf.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1939, S. 55–58
** ''Jeder Ort bekommt sein „Dorfbuch“.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1939, S. 58–59
** ''Zum Geleit.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 3
** ''Der toten Mutter (Gedicht).'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 50
** ''Die Kriegsereignisse im Markgräflerland.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 65–70
** ''Heimat- und Soldatenbriefe.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 108-113
** ''Weihnachtslied der Kriegsgefangenen 1945.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1954, S. 122
** ''Festrede zum 75. Geburtstag von Hermann Burte.'' In: Das Markgräflerland. 16. Jahrgang, 1954, H. 1 (Beilage)
** ''Lied und Chor.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1962, S. 64–65
** ''Treue um Treue.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1962, S. 80–82
* Peter Reinhard
* [[Reinhard Reitzel]] (1812-1889), Eistett, Witnau, Chilche, Schopfe
* [[Robert Reitzel]] (1849-1898), Witnau, Detroit
* [[Elise Resin]] (1881-1966), Düllige
** ''Alemannische Gedichte''
* [[Werner Richter (Dichter)|Werner Richter]] (1929-2018), Chränzech
** ''Hornfelsewind.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1975, Reihe Silberdistel
** ''Erdguu.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1980, Reihe Silberdistel
** ''De Gusti un de Ernst.'' Eigenverlag, Lahr
** ''Heiter bis bewölkt.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1981, 2. Aufl. 1986
** ''E Armvoll Freud.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1981, 2. Aufl. 1985
** ''Früsch vom Faß.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1984, 2. Aufl. 1987
** ''Vier Wuche am Stuck. oder: Morn fang i aa.'' Eigenverlag, 1987
** ''Jetz schloots 13.'' Eigenverlag, Grenzach 1989
** ''Heimeligi Churzwiil.'' Eigenverlag, Grenzach 1991
** ''Jetz hauts mi um.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1992
** ''Ohä Liisi, ohä lätz.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1995
** ''Jetzt hauts mi nomool um.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1996
** ''Chömmet mit.'' Verlag Hinkender Bote, 2001
** ''Wenn man an einer Grenze wohnt.'' Eigenverlag, Grenzach 2003
* [[Karl Rösch]] (1912-2001)
** ''Zwüsche gestern un morn''
* [[Hubert Roth]] (* 1941), Chleggau
** ''Waisch es no?'' Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1986
** ''So isch es gsii! Das Leben im Klettgau.'' Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2000. ISBN-3-89570-691-4
* [[Edwin Röttele]] (1928-2017), Wyhl
* Michael Rudloff, Gundelfinge
** ''De Schatz im Silbersee. De Ölprinz. Zwei kurzi G'schichte vum Karl May uf Alemannisch. Verfaßt von Michael Rudloff.'' Schweizer Karl-May-Freunde, Luzern / Gundelfingen 2003
* [[Ingrid Ruesch]] (* 2000), Bugginge/Fryburg
* Kathrin Ruesch (* 1994), Bugginge/Frankrych
* [[Beate Ruf]], Däninge/Fryburg
* [[Hans Ruf]] (* 1939), Wies-Demberg
** ''D‘ Heimet rüeft.'' Eigenverlag, Demberg 1992
** ''’S Chlei Wiesedal loßt grüeße.'' Eigenverlag, Demberg 1997
** ''Ne Hämpfeli Heimet.'' Eigenverlag, Demberg 2001
* [[Eduard Rung]] (1868–1943), Märkt/Eimeldinge
* Alfons Russ
* [[Gertrud Rychlik]] (1920–2010), Öflige
* [[Hedwig Salm]] (1889–1981), Neueweg
** ''Das Forellenquintett. Ein heiteres Stücklein aus der Hebelheimat.'' In: EJ 15. Jg., 1934, 93-95
** ''Geld sott me ha!'' (ungedruckt, o. J.), Archiv für alemannische Mundartspiele im Bund „Heimat und Volksleben“, Denzlingen
** ''Brunnen am Weg. Alemannische Gedichte und Sprüche.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1954 (Silberdistel-Reihe 7/8)
** ''Rosen im Heimatgarten. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1968 (Silberdistel-Reihe 55/56)
** ''Wege und Brücken. Neue gesammelte alemannische Gedichte und Merksprüche.'' Mit einem Nachwort von Willi Ferdinand Fischer. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977 (Silberdistel-Reihe 121)
** ''Erlebter Hochschwarzwald. Alemannische Gedichte.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979 (Silberdistel-Reihe 141)
* [[Karl Sättele]] (1891–1975), Rielasinge/Iberlinge
** ''Schnurren und seltsame Käuze vom Bodensee.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr/Schwarzwald 1968
** ''Bsinnlichi Versli. Seehase. Bodenseealemannisch.'' Oberkirch, 1973. 63 S.
* [[Paul Sättele]] (1884–1978), Diirä
** ''Markgräfler Drüübel. Alemannische Gedichte.'' Mit Holzschnitten von Erwin Krumm. Braun, Karlsruhe 1925. 144 S.
* [[Karl Georg Sauter|Charly Sauter]] (1922–2007), Meßkirch
** ''Uffm Wäeg. Gedichte in Mundart und Schriftdeutsch.'' Mit 14 Illustrationen von Lothar Rohrer Selbstverlag, Konstanz 1978. 88 S.
** ''Uffm Wäeg 2.'' Hrsg. von Heimrad undUlrike Sauter. Meßkirch 2006
* [[Fritz Schärer]] (1918–2008), Weil-Ötlingen
* Marianne Schätzle, Hilzingen
* [[Gottfried Schafbuch]] (1898–1984), Hiifinge
** ''Ägetli. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Als Manuskript gedruckt. Selbstverlag, Hüfingen o. J. [1945]
** ''Gedichte in alemannischer Mundart.'' Als Manuskript gedruckt. Selbstverlag, Hüfingen o. J. [1952]
** ''Mii Boor, mii Hoamet. Gedichte und Geschichten.'' Mit Ill. von Franz Wintermantel. Hrsg. von d. Stadt Hüfingen. Hüfingen 1972 (Schriftenreihe des Landkreises Donaueschingen 15)
** ''Daheim auf der Baar. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Hrsg. von der Stadt Hüfingen. Hüfingen 1997 (Kulturhistorische Reihe der Stadt Hüfingen 2)
* Karl Heinz Schaub
* [[Wolfgang Scheurer]] (1938–2012), Löörech
** ''O Welt, wie bisch!?'' Schauenburg, Lahr 1977 (Silberdistel-Reihe 129)
** ''Sunnestrahl.'' Schillinger, Freiburg im Breisgau 1982
** ''Dr März isch kei Mai.'' Schillinger, Freiburg im Breisgau 1979
* [[Conrad Schierenberg]] (* 1937), Menzeschwand
* [[Josef Schirpf|Josef „Sepp“ Schirpf]] (1900-1978), Konschtanz
** Gedichte in: Hubert Baum: ''Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
** Gedichte in: ''I mag di mog di mig di.'' Hrsg. von Markus Manfred Jung. Drey-Verlag, Gutach 2009 ISBN 978-3-933765-39-0
* [[Martin Schley]] (1950–2024), Freiburg
* [[Martha Schmidle]] (1925–2019), Gottenheim
** ''Driibelbeerli vum Tunibärg. Alemannische Gedichte.'' 1997
** ''Wii un Stei vum Besterai. Die Gottenheimer Flurnamen-Steine im Rebgewann Kirchberg, gewürzt mit Gedichten und Trinksprüchen in heimischer Mundart.'' Mit Fotos von Günter Schmidt. 2000
* [[Relinda Schmidt]] (* 1937), Wäär-Öflige
** ''S’chunnt vo Härze.'' Morstadt-Verlag, Kehl 1984. 71 S.
** ''Sunneschii und Schtürm.'' Eigenverlag, Wehr-Öflingen 1989. 70 S. Ill.
* Gerda Schneider (1926–2005), Friburg
* [[Hans Schneider (Journalist)|Hans Schneider]] (1913–2002), Wyyl/Fryburg
* [[Michael Schneider (Logopäde)|Michael Schneider]] (* 1966), Hotzewald
* [[Theresia Maria Schneider-Auer]] (* 1935), Gaalinge/Wange
** ''S Glück vom eifache Läbe.'' Weidling, Stockach-Wahlwies 1980. 62 S.
** ''Im Hegau uff de Höri und am Rhii. Mundartgedichte und Werkkunst.'' Singener Wochenblatt, Singen [o. J.] 132 S.
** ''G'schwätzt und g'sunge vum See zum Hegau.'' Mit Beiträgen von Jakob Brütsch, Hans Flügel, Theresia Schneider, Bruno Epple, Walter Fröhlich,. Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft. Singen 1982. 1 Kassette
* Angelika Schnell
* [[Otmar Schnurr]] (* 1946), Ottenhöfen
** ''Nepomuk der Bruddler.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1993
** ''Nepomuk der Bruddler 2.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1997
** ''Kleines Denkmal für einen kleinen Mann.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1999
** ''Geistvolles aus der Ortenau.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2002
** ''Geflüster im Kirchenschiff.'' 2. Aufl., Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2003
** ''Zu Bethlehem geboren. oder: S Gliche wie in jedem Johr. Ein Buch zur Advents- und Weihnachtszeit.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2007
** ''Ä fascht gonz normals Johr.'' Edition Martin Bruder, Kappelrodeck 2012
** ''Der doppelte Bruddler.'' Edition Martin Bruder, Kappelrodeck 2013
* [[Alois Schreiber]] (1798-1856), Buacha/Dodtnauberg
* [[Aloys Wilhelm Schreiber]] (1761-1841), Bihl
** ''Allemannische Lieder und Sagen.'' 1817
* Anna Schreiber-Baer
* [[Monika Schreiber-Loch]] (1941–1986), Löörech
** ''missverständnis. Mundartspiel.'' 1978
** ''Chleini Chinder, großi Lüt. Gedichte und Geschichten in Tumringer Mundart.'' Zeichnungen von Hermann Wider. Schauenburg Verlag, Lahr 1980
** ''Geburtstagsgschenkli / Weisch no? Mundartspiele.'' 1980
** ''Bi di Muetter - bisch mi Chind. Mit Bilder zue de Gedicht un Geschichte vom Hermann Wider.'' Eigenverlag, Lörrach
* Hermine Schroff-Battenhausen
* Ingeborg Schroff-Battenhausen
* [[Johann Georg Schultheiß]] (1809–1872), Sanderge
** ''Hebel's Leben. Eine Idylle. In des Schwarzwaldes alemannischer Mundart, nebst einem kleinen Anhang.'' Groos, Heidelberg 1831. 31 S.
* [[Franz Joseph Schunggart]] (1796–1872), Kircha/Boor
** ''Der heilige Christabend.'' Malsch u. Vogel, Karlsruhe
** ''Mundart in der Fürstenbergischen Baar (östlicher Schwarzwald).'' In: ''Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit'' (Karlsruhe) 7, 1838, Sp. 400–401
* [[Ingeborg Schütze]] (* 1942), Broomech
** ''Lebensmelodie.'' 1994
** ''Sommerblüten und Herbstlaub.'' 1995
** ''Holzschittli.'' 1996
** ''Silberdischtle un Märzeveieli.'' 1997
** ''Im Wandel der Zeiten''
** ''Von Herz zu Herz''
** ''Liislig lüttet e Glöckli''
* [[Gottfried Schweickhardt]] (* 1949), Säälbach
* Rolf Seitler
* [[Hermann Sernatinger]] (1870–1950), Radolfzell
** ''Jiszapfe zum Schlozze.'' 1938
* [[Alfred Siefert]] (1861–1918), Lohr
** ''Grüselhornklänge. Gedichte ernsten und heitern Inhalts in Lahrer Mundart. Mit vielen Abbildungen und einem Plane der Stadt Lahr vom Jahre 1643, sowie einem solchen von der Ruine Hohengeroldseck vom Jahre 1693.'' Selbstverlag, Lahr 1888. 141 S. Ill.
* [[Erna Sonner]] (* 1954), Eistett/Oberbärge
* [[Gustav Friedrich Nikolaus Sonntag]] (1788–1858), Chander/Mille
* [[Alban Spitz]] (1906–1996), Minsele
** ''Mi Heimet: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele 1933 (Nachdruck: 1990).
** ''D'r Wald: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele 1934 (Nachdruck: um 1990).
** ''S' riich Läebe vom Johannes Thoma.'' Sälbschtverlag, Rhyfälde 1974.
** ''S Chatzeschtriiche will vrschtande si: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele um 1990.
* [[Nannette Stengel]] (1858–1919), Guede
** ''Der Lichtgang. Sittenbilder. Gedichte in Gutacher Mundart.'' Haslach 1907
* [[Myrta Stieber]] (* 1926), Sanderge
** ''Von de alde Zit un de luschtige Lit.'' St. Georgen 1999
** ''Alde Gschichtle un Gedichtle zum Lache un Bsinne.'' St. Georgen 2009
* [[Frank Straass]] (1924–2009), Ämmedinge/Hamburg
** ''Sturm.'' Alemannisches Verspiel. 1966
** ''Trau schau wem.'' Alemannisches Verspiel. 1966
* [[Esther Strube]] (1932–2021), Gütenbach/Furtwangen
** ''D Wälderschbrooch.'' In. Mitteilungen des GHV 9/1981
** ''Dr Edwin.'' In: Mitteilungen des GHV 11/1983
** ''Was kost’ die Welt.'' Frauenoffensive, München 1983
** ''Täik it iisi / Us em Faadezainli.'' Drey-Verlag, Gutach 1997
** ''„In dere Wesch han ich kai Hemm“. Redensarten, Gedichte und Prosa in der Mundart des Oberen Bregtals.'' Hrsg. vom Geschichts- und Heimatverein Furtwangen, Furtwangen 2005
* Rolf Süss (1933–2018), Friburg
* [[Jürgen Sutter]] (* 1970), Opfige
** ''S isch Chrieg.'' In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2003, S. 13–17
** ''Opfinger Wörterbuch.'' Schillinger Verlag, Freiburg im Breisgau 2008
* [[Inge Tenz]], Bromech
** ''Purzelbäume un wildi Träum.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
* Erich Thoma (* 1939), Grenzach
* [[Johann Thoma]] (1857–1903), Fahrnau
** ''Heimatklänge.'' 1890
** ''Wilde Reben.'' 1893
** ''Dürre Blätter.'' 1895
** ''Feierstunden.'' 1898
* [[Johann Baptist Trenkle]] (1826–1891), Fryburg
** ''Die Sichelhenke. Alemannisches Versspiel''
* [[Hubert Treyer]] (1940–2003), Pfaffewyler
** ''Nitt fir unguet. Verse aus dem Schneckental''. Verein Dorfmuseum Pfaffenweiler 1992
** ''‘s isch nit alles ebe ...'' Verein Dorfmuseum, Pfaffenweiler 2004
* Johann Tscherter
* [[Kurt Ückert]] (* 1935), Schopfe
** Kolumne ''Us dr Heimet verzellt'' im Markgräfler Tagblatt
* Johann Georg Uehlin (1819–1893), Schopfe
** ''Aus dem Wiesenthale. Gedichte von Georg Uehlin. Herausgeber des „Statthalter von Schopfheim“.'' Schopfheim 1869
* Umschtanzia, Konstanz
* [[Rudolf Vallendor]] (1918–2014), Offenburg
** ''Bohnesupp. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1979
** ''Erbsebrei. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1980
** ''Brägeli. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1981
** ''De Ähni un sinni Enkel. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart mit hochdt. Anh.'' Reiff, Offenburg 1982
** ''Goldener Tag. Verse in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Reiff, Offenburg 1987
** ''Straulaime. Geschichten und Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Vallendor, Rudolf. - Offenburg : Reiff, 1991
** ''Hab' Muse. Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1992
** ''Summervögeli. Ebbis vom Summer in Niederalemannisch.'' Offenburg 1993
** ''Schnitz. Luschdigi Vortragsstiggli in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''De muesch nit, de därfsch! Luschdigi Gschichtli in niederalemannischer Mundart zum Schmunzeln und Vorlesen .'' Offenburg 1993
** ''Iiszäpfli. Gedichte und Geschichten zum Winter und zur Weihnacht in Hochdeutsch & niederalemannischer Mundart.'' 2. Aufl. Offenburg 1993
** ''Herbschdzitlosi. Gedichte und Geschichten zum Herbst in hochdeutsch & niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''Un de Frihling kunnt immer widder! Heiteres und Besinnliches in un zum Frühling in hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''Für ä ruhigs Stindli. Ä wing Poesie. Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1994
** ''Hogg ä wing zu mer! Geschichten und Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1994
** ''Nur so. Gedanken in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1995
** '''s Planke git's 175 Johr. Schauspiel anläßlich der 175 Jahr-Feier der Firma Karl Plank, Textilreinigung in Offenburg.'' Offenburg 1995
** ''Sähner's schneit. Geschichten und Gedichte zur Winterszeit.'' Reiff, Schwarzwaldverl., Offenburg 1996
** ''Oh Gott, oh Gott de alde Trott. Erzählungen, Geschichten, Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1996
** ''Warum? Geschichten, Erzählungen und Gedichte in Hochdeutsch un in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1996
** '''s Lache duet guet. Ä paar Schpässli in niederalemannischer Mundart. Mer därf sie riiwig vortrage.'' Offenburg 2006
** ''Herbstlaub: Gedichte in Hochdeutsch und in Niederalemannischer Mundart.'' Schwarzwaldverlag, Offenburg 2008
* [[Anita Vogel]] (* 1950), Kappelrodeck
* August Vogel
* [[Marga Vogel]] (1892–1968), Schopfe
** ''Alemannische Gedichte.'' Vorwort von Pfarrer Mennicke. Georg Uehlin, Schopfheim 1967
* Elisabeth Vollmer, Sinze
** ''Zwische geschder un hitt – Mundartgedichte'' 160 Seiten, Sinzheim 2000
** ''Die offene Dier – Mundartgedichte'' 160 Seiten – vierfarbig, Sinzheim 2009
* [[Hermann Vortisch]] (1874–1944), Lörrach
** ''Alemannische Gedichte. Lörracher Mundart.'' Sauerländer, Aarau 1902
** ''Alemannische Gedichte. Von Johann Peter Hebel, auf Grundlage der Heimatsmundart des Dichters für Schule und Haus.'' Hrsg. von Otto Heilig. Winter, Heidelberg 1902
** ''Aus Hebels Haimet. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Sauerländer, Aarau 1907
* [[Günter Wagner (Dichter)|Günter Wagner]] (1929-2017), Malsburg-Marzell
** ''Ruuchi Bolle.'' Eigenverlag, 1986
* [[Paul Wagner (Autor)|Paul Wagner]] (1907-1992), Fahrnau
** ''Chornblueme. Alemannische Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1975
** ''Zarti Saite. Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1981. 47 S.
** ''Weisch no, geschtern? Originale, heitere Vergangenheit, Mundart-Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1980. 71 S. Ill.
* Alfred Walchner (1817–?), Radolfzell
** ''Muse-Spenden in hochdeutscher und allemannischer Sprache.'' 2. Ufl., Heidelberg 1848: [https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10122657/bsb:BV021095961?page=1 Online]
* [[Elisabeth Walter]] (1897–1956), Kippenheimweiler
* Hanna Walz
* [[Martin Wangler]] (* 1969), Breitnau
* Eduard Weber (1923–1993), Freiburg
** ''Unser Friburg. Mundartgedichte.'' Förderverein Freiburger Lokalradio, Freiburg 1990
** ''E praktisch Möbel. Alemannische Gedichte zum Schmunzeln von einem Ur-Kappler.'' Wißner, Augsburg 1993. 69 S. ISBN 3-928898-43-4
* [[Gerhard Friedrich Weber-Benzing]] (1918–1999), Schwenninge
** ''‘s Joor dure. Besinnliche und heitere Gedichte in Altschwenninger Mundart. Eine Auswahl besinnlicher und heiterer Gedichte schwäbisch-alemannischer Prägung. Mit einer Einführung in die Sonderheiten der einheimischen Mundart und Randzeichnungen vom Verfassser.'' Hrsg. vom Schwenninger Heimatverein e. V., Schwenningen a. N., Swano-Verlag 1956. 105 S.
** ''Schwenninger Wortschatz.'' Swano Verlag, Villingen-Schwenningen 1977. 84 S. (Auszug aus „Schwenninger Heimatblättle“ H. 1-3)
* [[Hildegard Weber]] (* 1932), March-Hüschtett
* Irmtraud Weber
* Petra Weinbrecht (* 1960), Kehl-Bodersweier
* Gertrudis Weiß
* [[Anton Weißer]] (1867–1917), Untere Kirne/Furtwange
** ''Schwarzwälder Kuhglocken.'' 1911
** ''Poetische Streifzüge durch Haus und Haid.'' 1912
* [[Günther Wenk]] (1936–2021), Muulburg
** ''So cha me s au sage. Alemannische Verse.'' Resin, Binzen 1997
** ''E goldig Nüteli. Alemannische Verse.'' Eigenverlag, Maulburg 1999.
** ''Mit Wörter Bilder mole. Alemannische Verse.'' Mit Fotografien von Dorothea Wenk. Eigenverlag, Maulburg 2003
* Georg Werle
* [[Johanna Wetzel]] (1909–1988), Chränzech
** ''Vo mim Wese öbbis z’lese. Alemannische und hochdeutsche Gedichte und Erzählungen.'' Eigenverlag, Grenzach 1977
** ''Amel und Jetz. Alemannische und hochdeutsche Gedichte und Erzählungen.'' Eigenverlag, Grenzach 1982
* [[Hanspeter Wieland]] (* 1948), Radolfzell/Bodensee
** ''Sonigs und Sottigs.'' H. Wieland 1987.
** ''Fremds Vögele.'' In: Strandgut von Träumen. Weiler im Allgäu 1990.
** ''Bappele hinterefier.'' Alemannische Gedichte. Drey-Verlag, Gutach 1995.
** ''Schineggler.'' Alemannische Gedichte aus der Fabrik mit einem Nachsatz in Schafseckel-Deitsch. Drey-Verlag, Gutach 1999.
** ''Omma häckerlet de Gaate.'' Alemannische Gedichte. Drey-Verlag, Gutach 2001.
** ''Beese Dag. Alemannische Gedichte.'' In: Allmende 70/71. Eggingen 2001.
** ''Wenn onn d Sunnebrille nadutt.'' In: Rheticus 3/4, Feldkirch 2002.
** ''Ufem Bergle iberem See. Mundarttexte gesprochen vom Autor.'' Drey-Verlag 2004. Audio-CD.
** ''Sprechübungen.'' In: Harras 21, Dozwil 2006.
** ''7 Lieder.'' Mini-CD. Musik vum Reinhold Schneider, Immenstaad no act records, Immenstaad 2011.
** ''Demonschtrazion.'' In: Les Galets du Rhin. Rheinkiesel. Volume III, S. 203-210. Édition du Lys 2012. (Parabel).
* [[Karl Ernst Wiemann]] (1900–1968), Kendringe / Mille
** ''D Roßkur.'' Alemannnisches Versspiel, 1960
* [[Josef Wilhelm (Autor)|Josef Wilhelm]] (* 1942), Achre-Mösbach
** ''Krut un Ruewe durchenonder.'' 2002
** ''s isch alles menschlig, menschenkinder. Mundartgedichte.'' 2006
* [[Martin Winterhalter]] (* 1940), Ättene
** ''So isches halt – s’Läwe, Gedichte, Geschichten, Erinnerungen in Wiilemer Mundart und in hochdeutsch.'' Druck und Verlag Stückle, Ettenheim 2009
* [[Rudolf Wintermantel]] (1877–1935), Sanderge
** ''Von des Schwarzwalds Höhen''. Lorenz und Wätzel, Freiburg 1899
** ''Heimat. Gedichte in Schwarzwälder Mundart''. 2. Sammlung. Selbstverlag, St. Georgen 1905
* [[Else Wittum]] (1927–2022), Chlais Wiisedal
** ''Eifach un schlicht, no fallt's nit ins Gwicht. Heiteres und Besinnliches.'' Druckerei Jakobs, Holl-Buck 1995
** ''Vom Bruchtum unn das unn säll.'' Druckerei Jakobs, Holl-Buck 2000
* [[Fritz Wolfsberger]] (1902–1959), Mille
** ''Zwische Blaue un Rhy. Alemannische Gedichte.'' Hebelbund, Müllheim (Baden) 1956.
* [[Alexander Würtenberger]] (1854–1933), Dettighofe
** ''Die Salpeterer.'' Alemannisches Versspiel. 1885
* [[Heinrich Würtenberger]] (1852–1926), Dettighofe
** ''Bureg’schichte us em alemannische Land.'' Illustr. v. L. Rohrer. 1926
* [[Wendelinus Wurth]] (* 1953), Ortenau
** ''schepfer voll.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1991
** ''tropfe an tropfe.'' Waldkircher Verlag 1994
** un mensche un länder.'' 2001
** ''Erberzopfe forever.'' 2004
** (as Ibersetzer) Mark Twain: ''Abenteuer vom Huckelberry Finn''. Drey-Verlag, Gutach 1997
* Julia Würth (* 1909), Gerbel
* [[Gabriele Zahoransky]] (* 1943), Offeburg
** ''Alemannisch minus vier. Alemannische Texte.'' Eigenverlag, Offenburg [o. J.]
* [[Helene Zapf-Beydeck]] (1905–1977), Wyyl am Rhy
** ''Reb-Laub.'' Eigenverlag 1936
** ''Feldblueme.'' 1985
** ''Heimkehr.'' 1995
* Hans-Peter Zeller
* Corinna Zenger, Konschtanz
* [[Joachim Zenger]] (* 1951), Konschtanz
** ''Blosrehrle.'' Selbstverlag, Meßstetten 2000
** ''Frichtlejohr.'' Selbstverlag, Meßstetten 2000
** ''Die Truppensau.'' Selbstverlag, Meßstetten 2001
** ''Satt-tierisch.'' Selbstverlag, Meßstetten 2001
** ''Buureglächter.'' Selbstverlag, Meßstetten 2002
* [[Heidi Zöllner]] (* 1949), Murg/Zäll/Huuse
== Sänger*ne, Liedermacher*ne, Gruppe ==
* [[Georg Franz Albiez]] (* 1954), Ibach
** ''Heimatgefühle.'' (CD) 2019
* Breisgauer Stubenmusik
* [[Margret Brombacher]] (* 1945), Efrige-Chilche
** ''Alemannische Lieder'' (MC) 1987
** ''Grad use'' (MC) 1989
** ''Zeig mir Blueme'' (CD un MC) 1995
** ''Schmetterling'' (CD) 1996
** ''Wulketraumschiff'' (CD) 1998
* [[Roland Burkhart]] „Buki“ (* 1946), Iechtinge/Waldkilch
** ''De bleede Ofe.'' LP. Trikont/Unsere Stimme 1982.
* [[Buurequartett]], Lohr
* Die Bächlesörfer, Friburg
* [[Karl David und Martin Lutz|Karl David/Martin Lutz]], Brisgau
* [[Frank Dietsche]] (* 1938), Schlienge-Obereggene
** ''Alemannische Lieder Vol. 1.'' CD-ADX 12971-1, MC-ADX 12971-2. Andex Records 1997
** ''Alemannische Lieder Vol. 2.'' CD-ADX 12972-1, MC-ADX 12972-2. Andex Records 1997
* [[Helmut Dold]] „de Hämme“ (* 1958), Lohr
** ''De Hämme 1. Akt.'' Single-CD. 2002
** ''De Hämme 2. Akt.'' Single-CD. 2004
** ''Lache isch d’beschd Medizin!'' CD. 2005
** ''Witz un Hits!'' CD. 2009
** ''s’Jagdhörnli.'' Single-CD. 2010
** ''Das badische Witzbüchle. 154 viehmäßige Witz.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2012. ISBN 9783842511705. 96 S.
** ''De Hämme vun Kuhbach.'' CD. 2013
** ''Das badische Witzbüchle. Neue Witze und Geschichten.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2014. ISBN 9783842513228. 96 S.
** ''Hämmes Hämmer. Neue Witze und Geschichten.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2017. ISBN 9783842520301. 96 S.
** ''Das neue badische Witzbüchle.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2021. ISBN 9783842523401. 96 S.
* Roswitha Dold (* 1954), Stege-Eschbach
* [[Theresa Dold]] (* 1983), Stege-Eschbach
* [[Fisherman's Fall]], Wyhl
* [[Uli Führe]] (* 1957), Löörech
** ''I will nit. Alemannischi Liäder.'' LP mit em Bernd Siegele. 1980
** ''Chrutt unter der Huut. Alemannischi Liäder.'' LP. 1982
** ''D’Gränze chasch vergesse. Alemannischi Liäder.'' LP mit dr Susanne Peter. 1984
** ''Arie Nr. 9.'' MC. 1986
** ''Chlungi Halunki.'' CD. 1992
** ''Der schwangere Ratsherr.'' Schauenburg-Verlag, Lahr 1993
** ''D’Staumacher.'' Zäme mit em [[Martin Schley]]. 1997
** ''D’Fledermus.'' Zäme mit em Michael Summ. 1998
** ''Ikarus, 22 Texte nach M. M. Jung. Ein alemannischer Zyklus.'' 2006
** ''Himmel us Stei. Alemannische CD mit 18 Liedern.'' 2009
** ''Splitter Sprooch Spiegel. Alemannische Lyrik (M. M. Jung) und Musik.'' 2010
** ''Dank Hebel. Alemannische Lieder nach Hebeltexten.'' 2012
** ''drill di.'' Texte: W. Wurth, Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''fedreliicht.'' Texte: M. M. Jung, Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''Muul uf. 20 alemannische Lieder.'' Selbst-Verlag 2018
* [[Gälfiäßler]], Schuttertal
* [[Goschehobel (Band)|Goschehobel]], Kinzigtal
* [[Stefan Graf (Liedermacher)|Stefan Graf]], Singe
* [[Hartmut Hutch Hensle]], Härwelze
** ''Vun drusse noch drinne.'' 2008
* [[Gero Herr]] (1953–2011), Offeburg
* [[Roland Hofmaier]] (1946–1985), Steinen
** ''mänkmol mein i. Langspielplatte mit Mundartliedern zur Gitarre gesungen.'' Verlag Elroton, Steinen 1980
** ''Lied / Rigs vo gestern un morn. Liederbuch.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1981
** ''...einewäg. Langspielplatte mit Mundartliedern zur Gitarre.'' Verlag Elroton, Steinen 1982
* [[Rolf Klaiber]] (* 1952), Schwenninge
* [[Knaschtbrüeder]]
** ''Alles in de Finke.'' 2017
** ''Hart an de Gränze.'' 2010
** ''Chäfimusigg.'' 2002
** ''Doppelherz.'' 2000
* [[Roland Kroell]] (* 1954), Waldshuet-Düenge
** ''Salpetererlieder und Balladen,'' Trikont, München, 1977
** ''Scho sit duusig Joohr,'' Werkstatt-Edition, Laufenburg, 1983
* [[Luddi|LUDDI]], Birchedorf/Ühlinge
** ''FÜÜRIOO.'' 2002
** ''Halbi Händsche.'' 2005
** ''Terminal 3.'' 2007
** ''Hauptsach gsund.'' 2011
** ''Annemarie.'' 2014
** ''Wieberschmöcker (LIVE).'' 2016
** ''ReTour de France (LIVE).'' 2019
** ''Uf hoher See (LIVE).'' 2020
* D Markgräflerinne, Markgräflerland
* [[Wolfgang Miessmer]] (* 1936), Ändinge
* [[Mockemalör]], Hinterzarte/Berlin
* Pflaum & Sesterhenn, Lohr
* Walter Scheuble, Aasen
* [[Rudolf Schneider (Dirigent)|Rudolf Schneider]], Zäll
** ''Zeller Narrenmarsch.'' 1935
* [[Martin Schütt]] (* 1948), Lichtenau
** ''12 Alemanne-Liedle.'' MC, Eigenverlag 1987
** ''Liedle un Gedichtle.'' 1988
** ''Umwäld, Dood un Deifel.'' MC, Eigenverlag 1988
** ''Durch`s Lääwe.'' MC, Eigenverlag 1989
** ''Um de Rhin ärum.'' MC, LP, CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1991
** ''S`geht degeije" Geije Ussländerfeindlichkeit und Volksdümmelei.'' MC, Schnoog-Records. 1994
** ''Winnachte bie uns.'' MC, CD, Omega, Straßburg 1994-1999
** ''Schubert uff Alemannisch.'' Urprהgung CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1997
** ''Baden-Räpp.'' Maxi-CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1998
** ''Asterix un d`Emanz.'' Ehapa Verlag, Stuttgart 1998
* [[Florian Seiberlich]] (* 1965), Huuse im Wisedal
** ''Es gfallt mer nummen eini. Alemannische Lieder.'' CD 2019
* [[Heinz Siebold]] (* 1950), Änkestai/Lohr
* Spitz & Schwö, Iisebach
* [[Stubäcombo]], Ändinge
* [[Wunderfitz (Band)|Wunderfitz]], Wisedal
** ''Chumm mr göhn go träume.'' CD 2003
** ''Gruusig schön.'' CD 2005
* [[Norbert Zoller]] (* 1950), Raschti
== Literatur ==
* Bernhard Sowinski: ''Lexikon deutschsprachiger Mundartautoren.'' Olms, Hildesheim 1997
* Hubert Baum: ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schrieben (1803-1975).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 303-312 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1976-03-04/0121 Digitalisat])
* Hubert Baum: ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schreiben (Fortsetzung).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 8(39).1977, H. 1/2, S. 169–184 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1977-01-02/0171 Digitalisat])
* [[Gerhard Wolfram Baur]]: ''Alemannische Mundartliteratur seit 1945 in Baden und im Elsass''. Konkordia-Verlag, Bühl/Baden 1987 (Themen der Landeskunde 2).
* Hermann Burte: ''Markgräfler Dichterinnen.'' Markgräfler Jahrbuch 3.1954, S. 140–153 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgjb-1954/0139 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute.'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 2/1962, S. 12-14 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-02/0014 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (1. Fortsetzung).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 3/1962, S. 2 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-03/0004 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (2. Fortsetzung).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 4/1962, S. 6-7 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-04/0008 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (Schluß).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 5/1962, S. 3-4 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-05/0005 Digitalisat])
== Weblink ==
* http://www.alemannisch.de/dichter_index.htm
* http://www.noth.net/mundartautoren/dialektautoren.htm
[[Kategorie:Wikipedia:Buech:Bibliografie Dialektliteratur|Sudbaden]]
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/* Dialäktliteratur */
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wikitext
text/x-wiki
'''Dialäktliteratur vu Sidbade'''
== Dialäktliteratur ==
=== Antologie (chronologisch) ===
* ''Allemannia. Gedichte in allemannischer Mundart nebst einer Correspondenz zwischen J[ohann] P[eter] Hebel und Rechnungsrath C. A. Gyser.'' Hrsg.: Ludwig Friedrich Dorn. Gutsch, Lörrach 1843
* ''Germaniens Völkerstimmen: Sammlung der deutschen Mundarten in Dichtungen, Sagen, Märchen, Volksliedern usw. Hrsg. von Johann Matthias Firmenich.
** Band 1. Schlesinger'sche Buch- und Musikhandlung, Berlin 1843-1846
** Band 2. Verlag von Friedberg & Mode, Berlin 1846 - 1854
** Band 3. Verlag von Friedberg & Mode, Berlin 1854-1866
* ''Die deutschen Mundarten im Liede. Sammlung deutscher Dialektgedichte.'' Nebst einem Anhang: ''Poetische Proben aus dem Alt-, Mittel- und Neudeutschen, sowie den germanischen Schwestersprachen.'' Hrsg. von Hermann Welcker. F. A. Brockhaus, Leipzig 1875. XVI, 358 S.
* [[Johann Baptist Trenkle]]: ''Die Alemannische Dichtung seit Johann Peter Hebel. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen mundartlichen Dichtung.'' J. Lang, Tauberbischofsheim 1881
* ''Die deutschen Mundarten. Auserlesenes aus den Werken der besten Dichter alter und neuer Zeit.'' Hrsg. von Carl Franz Regenhardt. Berlin 1895
* ''Schwarzwaldrauschen. Gedichte aus dem badischen Oberland.'' Gesammelt und herausgegeben von Otto Link. Schömperlen, Lahr i. B. 1902. XVI, 564 S.
* [Fridrich Pfaff]: ''Das Alemannische im Munde neuerer Dichter.'' In: ''Aus dem Badischen Oberland. Festschrift der 15. Hauptversammlung des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins dargebracht vom Zweigverein Freiburg i. Br.'' Freiburg i. Br. 1907. S. 169-99.
* [[August Friedrich Raif]] (Hrsg): ''Die badische Mundart-Dichtung. Dargestellt und ausgewählt von August Friedrich Raif.'' Reuss & Itta, Konstanz 1922
* ''Rite rite Rössli. Alemannische Kinderversli aus dem Markgräflerland und der Schweiz. Gesammelt von Gretel Krieg. Hegel & Schade, Leipzig 1923
* ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Hrsg. von [[Hubert Baum]]. [[Schillinger Verlag|Schillinger]], Freiburg i. Br. 1951. 151 S.
* ''s Alimannisch Liedergärtli. Eine Sammlung alemannischer Mundartlieder für zwei Singstimmen.'' Bearbeitet von Alfons Kind. Bund Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1961. 19. S.
* ''Holderbluescht. Ein alemannisches Mundart-Lesebuch mit Beiträgen aus der deutschsprachigen Schweiz und ihrer alemannischen Nachbarschaft: aus Baden, dem Elsaß, Vorarlberg, Liechtenstein und den Walsersiedlungen im Piemont.'' Hrsg. von [[Georg Thürer]]. Sauerländer/Langewiessche-Brandt, Aarau/Ebenhausen 1962. 340 S.
* Hubert Baum: ''[[Freude am alemannischen Gedicht|Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen]].'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968. 168 S.
* ''Oberdeutsche Mundartdichtung.'' Hrsg. von Friedrich E. Vogt. Mit 2 Karten. Klett, Stuttgart 1968. 72 S.
* ''Alemannische Geschichten. E Lesbuech in der Muettersproch für großi und chlini Lüt.'' Hrsg. von der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schriftleitung [[Richard Gäng]]. [[Verlag Moritz Schauenburg|Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzw. 1970. 204 S.
* ''Horch emol her. Eine badische Witzparade. Heiteres Brevier einer Landschaft, gesammelt und geschrieben von Lesern des Konradsblattes für alle, die das Land am Oberrhein und seine Menschen lieben.'' Hrsg. von Heinz Bischof. Badenia-Verlag, Karlsruhe 1974. 96 S. ISBN 3-7617-0059-8
* ''Der Witz der Alemannen.'' Hrsg. von [[Karl Kurrus]]. Desch, München 1975. 2. Aufl. [[Morstadt Verlag|Morstadt]], Kehl 1986. ISBN 3-88571-142-7
* ''Die Lieder aus Wyhl, Marckolsheim, Fessenheim, Kaiseraugst. Hrsg. Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen. o. O., o. J. [Jos Fritz, Freiburg 1975] 78 S.
* ''Wyhl isch dert un do! Lieder aus dem Kampf gegen Atomkraftwerke.'' Hrsg. vom Alemannischen Kulturkomitee. Mit Ill. Bundschuh Druckerei und Verlag GmbH, Freiburg i. Br. 1976. 2. Aufl. 1977
* ''Dialekt – Wiederentdeckung des Selbstverständlichen? Eine alemanisch-schwäbische Bestandsaufnahme.'' Hrsg. von Matthias Spranger. Dreisam-Verlag, Freiburg i. Br. 1977. 150 S. ISBN 978-3-921472-08-8
* ''[[S lebig Wort|S lebig Wort vu 31 Mundartdichter us em Badische]]. Alemannische Anthologie.'' Hrsg. von Karl Kurrus im Auftrag der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schauenburg, Lahr/Schwarzw. 1978. 213 S. ISBN 3-7946-157-2
* ''Literatur im alemannischen Raum. Regionalismus und Dialekt.'' Hrsg. von Jochen Kelter und Peter Salomon. Dreisam-Verlag, Freiburg i. Br. 1978. 200 S. ISBN 3-921472-12-1
* ''Alemannisch z’singe. Alemannische Lieder und Chöre aus unserer Zeit.'' Hrsg. von Herbert Reiff. Obermarkgröfler Sängerbund, Lörrach 1979. 53 S.
* ''In Mueters Stübeli. Ein Lieder-Bilderbuch.'' Hrsg. von Raimund Kagerer. Mit Ill, von Traute Enderle-Sturm. [[Verlag Waldemar Lutz]], Lörrach 1979. 48 S. ISBN 3-922107-10-9
* [[Manfred Bosch]] (Hrsg.): '' Mundartliteratur. Texte aus sechs Jahrhunderten. Diesterweg, Frankfurt/Berlin/München 1979. VII. 1342 S. (Texte und Materialien zum Literaturunterricht) ISBN 3-425-06238-7
* ''Nachrichten aus dem Alemannischen. Neue Mundartdichtung aus Baden, dem Elsass, der Schweiz und Vorarlberg. Hrsg. von [[Adrien Finck]] und [[Raymond Matzen]]. Olms, Hildesheim 1979. XIX 209 S. (Auslandsdeutsche Literatur der Gegenwart 12). ISBN 978-3-487-08203-5
* ''Versli us em Kinderland. Die bekanntesten Kinderreime in alemannischer Mundart.'' Hrsg. von Waldemar Lutz, illustriert von Traute Enderle-Sturm. Lutz, Lörrach 1982. 96 S. ISBN 978-3-922107-21-7
* [[Wilhelm Busch]]: Max und Moritz. Eine Bubengeschichte in sieben Streichen, in deutschen Dialekten, Mittelhochdeutsch und Jiddisch. Hrsg. und eingeleitet von Manfred Görlach. Mit Ill. Buske, Hamburg 1982. 178 S. ISBN 3-87118-522-1
* ''Usezupfts usem Alemannische.'' 1983 [Mit Bydreg vu dr Inge Tenz, em Werner Richter, em Frank Dietsche un em Karl Rösch]
* ''[[Kumm gang mer ewäg|Kumm gang mer ewäg. Alemannische Gedichte]].'' Herausgegeben von [[Tobias Engelsing]]. Faude, Konstanz 1984. Mit Illustrationen. 65 S. ISBN 978-3-922305-14-9 [Mit Bydreg vu dr Klara Eck-Schwarzmann, em Horst Hans Ehinger, em Elmar Seierschmidt, em Walter Sieglin un dr Hanna Walz]
* [[Markus Manfred Jung]] (Hrsg.): ''[[D Hailiecher|D Hailiecher. Alemannische Anthologie Junge Mundart]].'' Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Morstadt, Kehl/Strasbourg/Basel 1987. 144 S. ISBN 3-88571-167-2
* ''Mundartgedichte. Eine Sammlung für die Teilnehmer des Wettbewerbs „Wir tragen Mundartgedichte vor“. Hrsg. vom Verein zur Förderung des Landeskunde in den Schulen e. V. Selbstverlag, Freiburg i. Br. 1987. 52 S.
* Hubert Baum, Karl Kurrus, Heinrich Lehmann (Hrsg.): ''Alemannische Gedichte von Hebel bis heute. Heiteres und Besinnliches von 94 Autoren aus dem Badischen mit 95 Gedichten.'' Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989
* ''Mei Sprooch - dei Red. Mundartdichtung in Baden-Württemberg.'' Hrsg. v. Norbert Feinäugle und Thomas Eha, [[Konkordia GmbH|Konkordia Verlag]], Bühl 1989
* Bernd Jörg Diebner, Rudolf Lehr (Hrsg.): ''Deutsche Mundarten an der Wende? will dich festhalten ... „Nord-Süd-Anthologie“.'' Verlag Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg 1995. ISBN-13 978-3-929295-18-4. 452 S.
* ''[[Weleweg selleweg|weleweg selleweg. Eine Anthologie mit Texten von 33 zeitgenössischen Mundartautoren aus Baden]].'' Hrsg. für die Muettersproch-Gsellschaft. Redaktion: Markus Manfred Jung, [[Hanspeter Wieland]], [[Wendelinus Wurth]]. [[Drey-Verlag]], Gutach 1996. ISBN 3-9804636-2-1
* ''’S Johr duure. Das Beste aus „Alemannisch dunkt üs guet“, der Vereinszeitschrift der Muettersproch-Gsellschaft.'' Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft. Belchen-Verlag, Freiburg i.Br. 2000. ISBN 3-933483-59-X
* [[Klaus Poppen]] (Hrsg.): ''Gscheiti Sprüchli im e chleine Büechli. Lebensweisheiten in alemannischer Mundart.'' Badischer Verlag, Freiburg 2000
* ''I mag di mog di mig di.'' Hrsg. von Markus Manfred Jung. Drey-Verlag, Gutach 2009 ISBN 978-3-933765-39-0
* ''Woni sing un stand. Ein grenzüberschreitendes alemannisches Liederbuch.'' Von [[Uli Führe]] und [[Stefan Pflaum]]. Ill. Wolf Zuber. Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft Verein für alemannische Sprache e. V. und dem Landesverein Badische Heimat e. V. Braun, Karlsruhe 2012 (Schriftenreihe der Badischen Heimat 3)
=== Dichter*ne (alphabetisch) ===
* [[Josef Albicker]] (1896–1968), Huuse
** ''Mein goldener Ährenkranz. Gedichte''. Rombach, Freiburg i. Br. 1961
** ''Baaremer Bauernköpfe''. Kratzer, Donaueschingen 1953
** ''Leiter und Pflug. Gedichte''. Donau-Post-Verlag, Donaueschingen 1950
** ''Trilpetritsch und andere Geschichten''. Schauenburg, Lahr (Baden) 1934
* [[Anton Hermann Albrecht]] (1835-1906), Chlaichems/Lohr
** ''E Maje us em Oberland''. 1878
* [[Gertrud Albrecht]] (1909–1985), Friburg
** ''Anneli. Alemannische Gedichte und Geschichten in Markgräfler Mundart''. Schauenburg, Lahr (Schwarzwald) 1978. 110 S. ([[Silberdistel-Reihe]] 134) ISBN 3-7946-0156-4
* Bernhard Asal (* 1952)
* [[Rolf Asal]] (* 1953), Dodtnau
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher |D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
* Eva Astel (* 1930), Friburg
* [[Joseph Bader]] (1805-1883), Düenge, Karlsruhe
** Gedichte. In: Freiburger Unterhaltungs-Blatt 1829; Rghdt: S. 47
* [[Rosemarie Banholzer]] (1925–2023), Konstanz
** ''100 und noch meh. Gesammelte »Frichtle«-Beiträge (Konstanzer Anzeiger).'' Selbstverlag, Konstanz 1980. 109 S.
** ''Des und sell. Gschichtle und Gedichtle in see-alemannischer Mundart.'' Selbstverlag, Konstanz 1980. 63. S. ISBN 3-9800634-0-2
** ''Nämme, wie’s kunnt. Gschichtle und Gedichtle in see-see-alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Jürgen Barsch. Selbstverlag, Konstanz 1984. 95 S. ISBN 3-9800634-3-7
** ''Wenn’s weihnachtet. Gedichte und Erzählungen in alemannischer Mundart und Schriftdeutsch.'' Mit Ill. Südkurier, Konstanz 1985.
** ''Glacht und sinniert. Gedichtle und Geschichtle in see-see-alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen Jürgen Barsch. Selbstverlag, Konstanz 1988.
** ''Geschenkte Zit.'' Mit Seidenmalerei und Batikbildern von Beate Padberg. 1989.
** ''Mir Leit vu heit.'' Zeichnungen von Prof. Hans Sauerbruch. 1991.
** ''Wenn de Evangelischt Lukas alemannisch gschwätzt het.'' Das Lukasevangelium mit Bildern von Christine Schmidt-Heck. Weidling Verlag, Stockach-Wahlwies 1992. ISBN 978-3-922095-25-5.
** ''Vu nint kunnt nint.'' Gedichte und Kurzgeschichten; Umschlagbild von Jürgen Barsch. 1994.
** ''Guck emol''. Neie Sache zum Sinniere und Lache. Fotos von Ulla Ruck. Conceptdesign GmbH, Konstanz 1998.
** ''Geschichten von Wilhelm Busch in alemannischer Mundart''. Conceptdesign GmbH Konstanz 1999. Max und Moritz, Hans Huckebein, Plisch und Plum, übertragen in's Alemannische. ISBN 3-9806314-1-9
** ''Mitenand vewobe''. Conceptdesign GmbH, Konstanz 2000, Illustrationen von Beate Padberg. ISBN 3-9806314-4-3 (Im Aanhang sind e paar Seite mit Usdrück uf bodeseealemannisch und was es uf hochdeutsch hosst)
** ''Gedichte.'' In: Buchhandlungen Bücherwurm (Hrsg.): ''Alemannisch kocht und gschwätzt''. Verlag Bücherwurm Kenzingen/Herbolzheim 2006. ISBN-13: 978-3-00-018654-7.
** ''Wenn's weihnachtet''. Konstanz, 3. Auflage 2005. Gedichte und Kurzgeschichten in Mundart. ISBN 3-9806314-6-X
* [[Max Barth]] (1896–1970), Waldkilch
** ''Lob des Dialekts. Waldkircher Redensarten. Texte und Gedichte''. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1986
* Otto Barth
** Gedichte. In: Ekkhart 1960
* Flora Bauer-Stolz (* 1914), Welmlingen
** ''Lustigi, wohri Gschichtli us ünsem Dorf.'' Welmlingen o. J. 68 S.
* [[Hans Bauer (Heimatdichter)|Hans Bauer]] (1881–1945), Lohr
** ''Holderbeere. Heitere und besinnliche Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Förderverein Sulzer Heimatgut e.V., Sulz 1994
** Gedichte. In: ZtZsch; Bd: 1953, 1/26
* J. A. Bauer
** ''Belchenerinnerungen.'' 1886
* [[Sophia Bauer]] (* 1942), Dodtnau
** ''Alltagsgschichte.'' 1990
* [[Richard Bäuerle]] (1923–2019)
** ''D'r Witzbold. Mundartgedichte.'' Selbstverlag, Emmendingen 2001. 72 S.
** ''D'r Witzbold. Band 2. Witziges zämmetrait un greimt in alemannischer Mundart. Mundartgedichte.'' Selbstverlag, Emmendingen 2005.
* [[Heinrich Bauknecht]] (* 1937), St. Georgen
** ''S wird so gsi sii. Gschichde rund um Sanderge.'' 2007
* [[Karl Borromä Bauknecht]] (1856–1930), Hundsbach bi Forbach
** ''Hundsbacher Waldkinder.'' 1903
** ''Der Schindelmacher als Volksdichter.'' 1904
* [[Hubert Baum]] (1906–1976), Sulzburg
** ''Ab em Freysig. Alimannischs.'' 1944, 38 Bl.
** ''Chrieg, e Chranz vo Sonette für myni Haimet.'' 1945, 17 Bl.
** ''Biswilche. Alimannischs Chalenderbüechli für Groß un Chlai, für Stadt un Land.'' 1946, 82 Bl.
** ''Johr us - Johr ii. Allemannischs Chalenderbüechli für Stadt un Land für Groß un Chlai.'' Herder, Freiburg i. Br. 1948
** ''Dipfili- Däpfili. Gsätzli für chlaini lüt. Mit Bilderli vo der Ilse Baum, geschriibe vo Alfred Riedel. Crone, Freiburg i. Br. 1948, 8 Bl.
** ''Alimannisch's Wörterbüechli. Terzinen um seltenere Wörter von A bis Z, handgeschrieben und mit farbigen Initialen versetzt von Alfred Riedel.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1950
** ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1951
** ''Alemannische Weihnachtslegende für 4 Sprecher, Sopran, Flöte, 2 Geigen, Bratsche, Cello und Klavier mit der Musik des Verfassers.'' Selbstverlag 1952
** ''Die Saite bebt. Hochdeutsche Gedichte.'' Selbstverlag 1953
** ''Vier Liedli um e Chindli. Gsätzli un Note.'' Mit Bildli vo Ilse Baum. Selbstverlag, Freiburg i.Br. 1954, 2 Bl. Ill.
** ''Xaveerli mit em Wunderschlitte, e Märli-Spiil.'' Selbstverlag 1958, 12 Bl.
** ''Hermann Burte 80 Jahre.'' Burda, Offenburg 1959
** ''Franz Philipp 70 Jahre.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
** ''Huus am Bugg. Alimannischs Gedichtbuech.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1962
** ''Der Friider. Alemanischs Buureschauspiel in fünf Ufzüg.'' Verlag Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1964
** ''Alemanne-Wort. Sonettenkranz in Akrostichen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1966
** ''Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
** ''Sulzburger Geschichten.'' Mit Zeichnungen von Ilse Baum. Schillinger, Freiburg i. Br. 1970
** ''Ei Wort git s ander. Alemannischs hütigstags.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1971
** ''Alemannisches Taschenwoerterbuch für Baden.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
** ''Der Ton. Gedichte.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1974
* Hans Herbert Baumann (1924–2009; Pseudonym: [[Frank Straass]]), Ämmedinge/Hamburg
** ''Sturm.'' Versspiel 1966
** ''Trau schau wem.'' Versspiel 1966
* [[Eberhard Beck]] (1933–2000), Waldshuet
** ''im umeluege. Wäldergeschichten.'' Deyflsgiger Verlag, Oberbergen 1980. 85 S. ISBN 3-9800403-2-1. 2. Aufl. ''Wäldergeschichten. Im umeluege. 21 Erzählungen.'' Erweiterte Neuauflage. Stumpfhaus, Freiburg i. Br. 1982. 79 S.
* Julius Beckert
** Spiel nach alemannischen Gedichten von Hebel. 1904
* Edgar Beiermann
* [[August Benz]] (1901–1975), Lohr
* Ralf Bernauer
* [[Karl Berner (Dichter)|Karl Berner]] (1863–1941), Chander
** ''Potz Dunter. Gedichte und Geschichten in alemann. Mundart.'' Freiburg 1921
** ''Bunte Fenster. Gedichte und Erzählungen.'' Karlsruhe 1933
** ''Spielende Lichter. Erzählungen und Gedichte, heiter-besinnlich-hochdeutsch-alemannisch.'' Bechtel, Lörrach 1950. 78 S.
* [[Friederike Berthel]] (1883–1971), Mille
* [[Jörg Bertsch]] (* 1949), Steine/Basel
* [[Winfried Bertsch]] (* 1937), Lichtenau
** Geschichten, veröffentlicht im Heimatgruß des Heimatvereins „Medicus“ in Lichtenau
** ''Des geht uf ke Kuehhutt, alemannische Mundart von s Schmiddhaase Winfried''. Eigenverlag, 2006
* [[Franz Beyerle]] (1885–1977), Konschtanz/Wange
* [[Ferdinand Biecheler]] (1787–1860), Fryburg
** ''Freiburgs Genius an die im September 1838 in seinen Mauern versammelten Naturforscher und Ärzte. Eine Festidylle in allemannischer Mundart.'' Freiburg i. Br. 1838
* Wilhelm Bilharz
** ''Das Jubiläum.'' 1858
** ''[[Text:Wilhelm Bilharz/Der Basler Todtentanz|Der Basler Todtentanz]].'' 1872
** ''Lebensweisheit.'' 1872
** ''Die astronomische Uhr im Straßburger Münster.'' 1871/1872
* [[Hermann Billharz]], Deerlebnach/Guede
* Edmund Birkhofer
* [[Kurt Blum]] (1872–1938), Leipzig/Zäll/Steine/Konschtanz
** ''Wie s Annebäbi vo Hinterkatzebach zuer Großherzogi uf Karlisrueh gangen isch.'' 1914
** ''E Liechtgang uf em Wald in der Chriegszit. Ein Volksbild.'' Braun, Karlsruhe 1915
* [[Gertrud Böhler]] (1919–2005), Wäär
** ''heb di guet. Alemannische Gedichte und Geschichten in Wehrer Mundart.'' Selbstverlag, Wehr 1982. 90 S.
** ''Deheim im Wehredal.'' Selbstverlag, Wehr 1988
** ''Gradus un denäbe.'' Selbstverlag, Wehr 1999
* [[Charlotte Böhler-Müller]] (1924–2023), Buxa / Chränzech
** ''„Nimm dr Zit ...“ Mund- und Herzensart. Gedichte.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 79 S.
** ''Für jeden Augenblick. Glückwunsch-, Trost- und Dankgedichte.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 69 S.
* [[Stefan Böhm]] (* 1952), Friburg/Offeburg
* August Boos, Friburg
** ''’s Vreneli. Versspiel. 1956
* [[Manfred Bosch]] (* 1947), Diire/Radolfzell
** ''Uf den Dag warti.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1976. 70 S.
** ''Mir hond no gnueg am Aalte'' Selbstverlag, Rheinfelden 1978. 95 S. ISBN 3-9800191-0-1
** ''ihr sin mir e schäne Gsellschaft.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1980. 77. ISBN 3-9800191-1-X
** ''Wa sollet au d Leit denke.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1983. 69. ISBN 3-9800191-2-8
* Hermann Brenner
* Karl Britz, Bodersweier
* [[Fritz Broßmer]] (1891–1963), Ättene
** ''D’r Schnitzsack.'' Freiburg im Breisgau 1922
** ''Krut un Ruewe.'' Freiburg im Breisgau 1922
** ''Bibilikäs.'' Freiburg im Breisgau 1923
** ''D’r Schwartemage.'' Freiburg im Breisgau 1923
** ''Leberknöpfli.'' Freiburg im Breisgau 1924
** ''D’r Katzerolli.'' Freiburg im Breisgau 1925
** ''D’r Pfiffedeckel.'' Freiburg im Breisgau 1926
** ''Ziewelekueche.'' Freiburg im Breisgau 1928
** ''S’Schtädtli.'' Freiburg im Breisgau 1935
** ''D’r Seppli.'' Freiburg im Breisgau 1938
** ''D’r Schnauzli.'' Freiburg im Breisgau 1950
* [[Philipp Brucker]] (1924–2013), Lahr
** ''S’ Wundergigli – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1965. ISBN 3-7946-0187-4. 104 S.
** ''S’ Danzknöpfli – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1967. ISBN 3-7946-0010-X. 120. S.
** ''Striiwili – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Mit Illustrationen aus dem Gästebuch des Alt-Lahrer Gasthauses „Waldhorn“. Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1982. ISBN 3-7946-0219-6
** ''Der blühende Turm. Geschichten – Gedichte – Bilder.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1983
** ''Jo, Pfiffedeckel – Bürgermeister Pfiffedeckel erzählt Geschichten in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1985. ISBN 3-7946-0233-1. 128 S.
** ''Schlaudrikauz – Geschichten und Erinnerungen in Alemannischer Mundart.'' Mit Illustrationen. Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1986. ISBN 3-7946-0242-0. 136 S.
** ''Kaleidoskop – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1987
** ''Sparifandili – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1989
** ''Hänner's verstande?'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1991
** ''Ritscherli – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1992
** ''Ilwetritsch – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
** ''Ringkiisili – Geschichten in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
** ''Alleritt Gschichtli vun geschtert un hit.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2001
** ''Ihr liäwi Lit – Gschichtli un Beobachtunge in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2004
** ''Zit isch do – Das Leben fühlen. Gedichte.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2006
* [[Bärbel Brüderle]] (1943–2024), Villinge
* [[Hans Brunner (Dichter)|Hans Brunner]] (* 1931), Broomech/Wittlige
** ''Alemannisch ruuch un herzlich. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte, frech, luschtig sprützig un bsinnlich.''
** ''Chrut un Ruebe. Lustigi Vers un Gschichte in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Lörrach 1985. 78 S.
** ''Chuddelmuddel. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte zuem Vortrage in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Wittlingen 1995
** ''E Chratte Durenander. Humor, Blödsinn, Spass, Besinnlich. In Dütsch un Alemannisch.''
** ''En Hampfle Heimet un Lebe. Freudigs un au zuem nochdenke in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Lörrach 1986
** ''Grad z'leid Alemannisch. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte; frech, lustig, sprützig un bsinnlich.'' Eigenverlag, Wittlingen
** ''Medizin für s Gmüet. Gedicht, Gschichte, Sketch un Witz zuem Vortrage.'' Eigenverlag, Wittlingen
** ''Wie dr Schnabel gwachse isch. Gedicht, Gschichte, Sketch un Witz zuem Vortrage.'' Eigenverlag, Wittlingen
* Dieter Brüstle
* [[Josef Anton Bueb]] (1897–1974), Breisach
** ''Bißangeli – Alemannischer Humor vom Oberrhein.'' Breisach 1959
* Waltraud Bühler
* [[Erika Buhr]] (1932–2025), Dodtmis/Ibach
** ''Wa i am Weg no gfunde ha. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Buhr Druck, Bernau 1995
** ''Im Zitewind. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Buhr-Druck-Service, Bernau 2004
** ''Mosaiksteine. Elfchen und Haiku, Mundart und Schriftdeutsch.'' Buhr-Druck-Service, Bernau 2010
* [[Alois Burger]] (1908-1959), Wuete-Ebedinge
** ''S' Jahr ein - s' Jahr aus. Heiteres und Besinnliches zum Jahreslauf im Hochschwarzwald.'' Rosgarten, Konstanz 1962
** ''De Nazi oder de Fazi? Komödie um eine Bürgermeisterwahl.'' Donau-Post-Verlag, Donaueschingen 1953
* [[Günther Richard Burger]] (1924-2017), Gottmedinge
** ''Nuf un nab durch das Jahr'' (Mundart und Schriftdeutsch, Band 1 ''Frühling,'' Band 2 ''Sommer,'' Band 3 ''Herbst,'' Band 4 ''Winter,'' Band 5 ''5. Jahreszeit'') 1974–1979
** ''Kurzes (Sprüch in Mundart)'' 1981
** ''De Dag durre – Vom Frühlicht bis zum Mondenschein'' (Mundart und süddeutsch) 1981
** ''Süffigs vum See – Rundreis dur d Johreszitte'' (Mundart, Band 1 ''Süeße Säft un frischs Seewasser,'' Band 2 ''Rachebutzer un Sämsekräbsler,'' Band 3 ''Spoot-Läs un Bockbier'') 1984–87
** ''Wir wandern. Vom und fürs Wandern''. (Mundart und süddeutsch) 1999
** ''Land un Lüüt am See. E heiter-bsinnlich Rundreis''
** Einzelveröffentlichungen in ''Alemannisch dunkt üs guet,'' in ''s Johr durre'' und ''Harras''
* [[Marisa Burger]], Steine
* [[Hans-Peter Burget]] (* 1948), Mille/Ämmedinge
* [[Herbert Burkhardt]] (1935–2024), Emmendingen
** ''D alt Märktscheese vrzellt. Heiteres und Besinnliches in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978 (Silberdistel-Reihe 131)
** ''I will Dr ebbis sage ... Ein Breisgaubüchlein. Nachdenkliches und Heiteres aus dem nördlichen Breisgau und drum herum in Hochdeutsch und auf Alemannisch.'' Kehrer, Freiburg i. Br. 1985
* [[Elfriede Bürkle]], Schutterwald
** ''Bsinne, schmunzle und verzehle.'' Schutterwald 1998
** ''Mol bsinnlich, mol heiter - fir jedes ebbs.'' Schutterwald 2001
* [[Hermann Burte]] (1879–1960), Maulburg
** ''Madlee – Alemannische Gedichte.'' 1923
* [[Thomas Burth]] (1934–2000), Radolfzell/Schopfe
** ''D Blechhirte. Weihnachsthörspiel.'' SDR 1977.
** ''Gschwätzt wi gmolet. Gedichte und Geschichten in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Südkurier, Konstanz 1980, ISBN 3-87799-013-4.
** ''Gedanke uf Reise. Gedichte und Geschichten in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-045-2.
** ''Gschwätzt wi gmolet'' (Tonkassette). Radio Antenne 3
** ''Uf em Weg.'' Privatdruck, 1990
** ''Lapislazuli und Blässure. Alemannische Gedichte und Geschichten.'' Südverlag, Konstanz 1993, ISBN 3-87800-019-7.
** ''Immer der, wo fròget. Gedichte und Geschichten in bodensee-alemannischer Mundart.'' Drey-Verlag, Gutach 1999, ISBN 3-933765-02-1.
* [[Waltraud Burtsche]] (* 1939), Oberbärge/Fryburg
* [[Magnus Cordes-Schmid]] (* 1979), Sipplinge/Iisebach
** ''KuttläMuttlä.'' In: ''Alemannisch dunkt üs guet,'' 1/2010, S. 12
* [[Valo Christiansen]] (* 1993)
* [[Karl-Heinz Debacher]] (* 1955), Ruescht
** ''Duets-es? Alemannische Geschichten und Gedichten.'' Lavori-Verlag, Freiburg im Breisgau 2011
* [[Ulrike Derndinger]] (* 1977), Lohr
** ''Zwische de Zilde.'' CD, 2010
** ''Weckli, Deckli, Schleckli.'' 79 Syte mit Illustratione vum Jeannot Weißenberger. Drey-Verlag 2016
* Erna Döbele
* [[Friedrich Doldinger]] (1897–1973), Radolfzell/Friburg
** ''Der Vogel Gryff. Ein Spiel nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm.'' Julius Umbach, Lörrach 1927
* [[Ludwig Friedrich Dorn]] (1806–1868), Mille
** ''Allemannia. Gedichte in allemannischer Mundart von L. F. Dorn, Pfarrer Schneider, Dr. Hagenbach, Eichin; nebst einer Correspondenz zwischen Hebel und Rechnungsrath Gyßer.'' Lörrach, 1843
* [[Arthur Duffner|Arthur H. Duffner]] (1869–1934), Furtwange
** ''Schwarzwälder Leben. Gedichte in Schwarzwälder Mundart.'' Braun, Karlsruhe 1900.
* Hans Duffner
* [[Ulrike Ebert|Ulrike Ebert-Wirminghaus]] (* 1955), Löörech
** ''im handchehrum''. Drey-Verlag, Guetach 2006
* [[Alfred Eckerle]] (* 1953), Wolfe
* [[Dietmar Eisfeld]] (1929-2016), Wäär
** ''Im Wehratal bin ich geboren.'' Lieder von Dietmar Eisfeld. Illustriert von Hermfried Richter. Förderkreis Stadtmuseum, Wehr 2010. ISBN-13 978-3-00-0330457-6
* [[Karlfrieder Elsner]] (1925–2014), Efrige-Chilche
* Hugo von der Elz (i. e. [[Hugo Wingler]], 1869–1924), Elzach
** ''Die Brüder. Bauerndrama in 4 Aufzügen nach einer gleichnamigen Erzählung M. Barak‘s für die Bühne bearbeitet von Hugo von der Elz.'' Karlsruhe 1906.
** ''Ein Schwarzwaldstrauß. Gedichte.'' 1904. 2. Aufl. 1906.
** ''Ramse. Neue alemannische Gedichte.'' Druck- und Verlagsgesellschaft vormals Ddölter, Emmendingen, 1909.
** ''Zwischen zwei Stühlen. Schwank in einem Aufzug.'' Freiburg im, Breisgau, 1910.
** ''Das Lied des heiligen Michael.'' 1912
* Marlies Engler
* [[Bruno Epple]] (1931–2023), Bodesee
** ''Dinne und dusse''. Konstanz: Rosgarten, 1967
** ''Hirtenweihnacht. Ein Spiel''. Radolfzell: Uhl, 1971, Neiuflag Friedrichshafen: Gessler, 1996
** ''reit ritterle reit. Gedichte in der Mundart vom Bodensee''. Konstanz: Stadler, 1979
** ''Wosches. Vergnügliche Lektionen zur alemannischen Mundart''. Konstanz: Verlag des Südkurier, Band I. 1980, Band II.1981, Band III.1983, Neiuflag Konstanz: Südverlag, 1995
** ''Doo woni wohn''. Alemannische Gedichte. Friedrichshafen: Gessler, 1998
** ''Walahfrid Strabos Lob der Reichenau auf alemannisch''. Friedrichshafen: Gessler, 2000
** ''Alemannisch vom See''. Lyrik von Bruno Epple, gelesen vom Autor. Bernd Konrad: Saxophon. CD. Produktion des SWR Tübingen. Spieldauer 45:05, Freiburg: Freiburger Music Forum, 2004.
** ''Ein Konstanzer Totentanz. Leichenlamento im Dialekt''. Hilzingen: Greuter, 2007. Aufgeführt vom Stadttheater Konstanz 1982, dort als Freilichtspiel 2007.
* Johanna Eschenauer (* 1930), Friburg
* [[Eugen Falk-Breitenbach]] (1903–1979), Hausach
* Leonie Fehrenbach
* [[Salomon Fehrenbach]] (1812–1892), St. Märge, Säckige, Friburg
** ''Erstlinge der Dichtkunst.'' Förderer, Villingen im Schwarzwalde 1842.
* [[Werner O. Feißt]] (1929–2006), Friburg
** ''Im Seppli si Stern. Wienachtsgschichte us em Alemannische.'' Mit Illustrationen. Welleweg-Verlag, Baden-Baden 1980
* [[Ignaz Felner]] (1754–1825), Friburg/Merzhuuse
** ''Neue Allemannische Gedichte''. 1803
* [[Gerhard Fischer (Dialektdichter)|Gerhard Fischer]] (1936–2011), Bad Säckige
** ''Do dra muesch denke.'' Walter-Verlagsinstitut, Neckarwestheim 1983
* [[Werner Fischer (Historiker)|Werner Fischer]] (* 1931), Mille/Meßkirch
** ''Die Flurnamen der Stadt Müllheim in Baden. Ein Beitrag zur Sprachgeschichte und Volkskunde des Markgräflerlandes.'' E. Albert, Freiburg i.Br. 1964 (= Dissertation vom 30. Juli 1957, Phil. F., Freiburg i. Br.)
** ''Müllheim, ein Brunnen alemannischer Dichtung''. Stadt Müllheim 1985
* [[Mario Fitterer]] (1937–2009), Schluchsee
* [[Eberhard Peter Flamm]] (* 1957), Wyhl
** ''Vu ganzem Herze… Gedichte und Gedanken in Kaiserstühler Alemannisch''. Verlag Andrea E. Flamm, 1994; 2. Auflage 1995
** ''Mogge Mogge Nuß – un dü bisch duß''. Verlag Andrea E. Flamm, 1995
** ''S Markus-Evangelium uf alemannisch - in dr Kaiserstiahler Dialekt iwersetzt vum Eberhard Peter Flamm.'' 2014
* [[Hans Flügel (Dichter)|Hans Flügel]] (1926-2018), Singe
** ''Sunneschii und Regeböge''. Südkurier Verlag Konstanz, 1982
** ''Me isch au nu ein Mensch''. Südkurier Verlag Konstanz 1985
** ''We d' Singemer früehner gschwätzt hond''. Gruppe Hegau der Muettersproch-Gsellschaft und der Verein für Geschichte des Hegaus e. V. Singen (Hohentwiel) 1995
** ''Geflügeltes Alemannisch''. Eigenverlag, 2001
* [[Mathilde Flury-Lieb]] (1902-1995), Iistai
** ''Allbott han i gluuschteret.'' Christian Frenzel, Neuenburg 1987
* [[Hubert Konrad Frank]] (1939-2014), Känzinge
* Bernhard Frey (* 1939), Gundelfinge/Friburg/Waldkirch
** ''Streiflichter. Heiter, besinnlich, ernst.'' Eigenverlag, Waldkirch
** ''Streiflichter II.'' Eigenverlag, Waldkirch 1987
** ''Streiflichter III. Reiseerzählungen und Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 1988
** ''Streiflichter IV. Gedichte, auch in Mundart.'' Eigenverlag, Waldkirch 1990
** ''Streiflichter V. Gedichte, auch in Mundart, und Reiseerzählungen.'' Eigenverlag, Waldkirch 1991
** ''Streiflichter VI. Gedichte, auch in Mundart, sowie Satiren und Anekdoten.'' Eigenverlag, Waldkirch 1992
** ''Streiflichter VII: Gedichte auch in Mundart sowie Satiren, Anekdoten und Reiseerzählungen.'' Eigenverlag, Waldkirch 1992
** ''Streiflichter VIII. Gedichte, auch in Mundart, sowie Satiren und Anekdoten.'' Eigenverlag, Waldkirch 1996
** ''Streiflichter IX. Heiter, Besinnlich, Ernst. Gedichte auch in Mundart sowie Satiren, Anekdoten und Reiseerzählung.'' Eigenverlag, Waldkirch 2002
** ''Streiflichter X. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 2003
** ''Streiflichter XI. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 2004
** ''Streiflichter XII.'' Eigenverlag, Waldkirch 2004
** ''Streiflichter XIII. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Verse.'' Eigenverlag, Waldkirch 2005
* [[Walter Fröhlich]] (1927–2013), Singen
** ''(mit em Lothar Rohrer): Unsere Fasnacht. Mit Holzschnitt vum Lothar Rohrer. Verlag des Südkurier, Konstanz 1978. ISBN 3-87799-009-6.
** ''Urban Klingele (Pseudonym): ''Alemannisch für Anfänger''. Frese, Singe 1978. 35 S. Nochdruck 1988.
** ''Urban Klingeles saudumme Gosch.'' Singener Wochenblatt, Singe 1982.
** ''Wa mi druckt und wa mi freit. Meine Gedichtle.'' Stadler, Konstanz 1984.
** ''Jessesna – isch des ä Lebe. Ein neues Mundartbuch''. Stadler, Konstanz 1988.
** ''Wa i denk – wenn i denk. Be- und sinnliche Gedichtle.'' Stadler, Konstanz 1986.
** ''Mer sott it so vill denke''. Stadler, Konstanz 1990.
** ''S Bescht und s Schänscht vum Wafrö.'' Stadler, Konstanz 1992. Neiuflag 1995
** ''Filusofisch gsäeh vum Wafrö''. Stadler, Konstanz 1994
** ''„Mer sott’s it fir meglich halte!“ Neujahrsgedanken eines badischen Seehasen im Exil''. Neijohrsempfang vu de Stadt Fridrichshafe (Forum FN 38). Stadt Friedrichshafen, Fridrichshafe 1994.
** ''S wird all bleder mont de Wafrö.'' Stadler, Konstanz, 1996.
** ''Wie mer’s macht isch’s nint. Denkt de Wafrö.'' Stadler, Konstanz 1998. Neiuflag 2002.
** ''So isch worre. bim Wafrö'' Stadler, Konstanz, 2001.
** ''Versle – nix als Versle vum Wafrö''. Stadler, Konstanz 2002
* [[Walter Füsslin]] (1897–1978), Laufe
** ''Ährilesete un Etznete. En alemannischi Zuegob zue der "Chronik der Markgräflergemeinde Laufen-St. Ilgen" (wu au ohni "Chronik" glese werde cha).'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
* [[Bernhard Fütterer]] (* 1931), Elzach/Chrozige
** ''Unvergässe. Gedichte in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag 1992
** ''In Silva Vita''. Schauspiel. Eigenverlag, Bad Krozingen 1994
** ''Tarzisius''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Bibel – d Erschaffung vu de Welt in Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Blitzheilunge. Z Waldkirch im Sankt Nikolai. Geschichten in Elztäler Alemannisch. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Hersch, wie d Elz ruscht? Gedichte in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Vum Städtli''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Heilung''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Buebe vum Städtli. Geschichten in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
* [[Eustach Robert Gallion]] (* 1852), Etje/Fryburg
** ''Der Schnogehans. Ebbes zum Lache. Allerhand Gedichte in rheinschwäbischer Mundart.'' Druck- und Verl.-Ges., vorm. Dölter, Emmendingen 1903. 121 S.
* [[Richard Gäng]] (1899–1983), Immeneich
** ''Hotzenwald.'' 1931
** ''De Sunntigmorge.'' 1954
* [[August Ganther]] (1862–1938), Owerkirch
** ''Dannezapfe us em Schwarzwald.'' 1899
** ''Silwerdischtle us em Schwarzwald.'' 1903
** ''Wälderlüt.'' 1905
** ''Glockenblumen.'' 1906
** ''Summervögeli us em Schwarzwald.'' 1908
** ''Katzebusseli us em Schwarzwald.'' 1910
** ''Herrgottschüehli us em Schwarzwald.'' 1920
** ''Duwekröpfli us em Schwarzwald.'' 1921
** ''Waldbrünnili.'' 1923
* [[Johann Georg Gempp]] (1828-1903), Ötlige
** ''Aus freien Stunden. Mundartgedichte.'' 1900
* [[Maurus Gerner-Beuerle]] (1903-1982), Huuse
** ''Im Hebeldorf Huuse, mym Chinderland.'' Eigenverlag, 1960
** ''Bunter Herbst. Gedichte in Hochdeutsch und Alemannisch.'' Carl Schünemann Verlag, Bremen 1965.
** ''Herrgottsbrünnli. Alemannische und hochdeutsche Gedichte.'' Eigenverlag, Bremen 1980.
* [[Hansfrieder Geugelin]] (1945-2020), Aimeldinge
** ''Edelbrünneli.'' Eigenverlag 1985
** ''Lutteri Beeri.'' Eigenverlag 1988
** ''Brennts.'' Eigenverlag 1995
** ''Chrüter-Max. Mundartspiel.'' Eigenverlag
** ''Dr Rüttibur. Mundartspiel.'' Eigenverlag
** ''E Lied vum guetedle Wii.'' Lied für Männerchor. Weise von P. G. Watkinson. Eigenverlag
** ''Markgräfler Sänger.'' Lied für Männerchor. Weise von P. G. Watkinson. Eigenverlag
* [[Karl Glatt (Dialektdichter)|Karl Glatt]] (1866–1944), Fahrnau/Mille
* [[Johann Philipp Glock]] (1849–1925), Schriese/Zuzehause/Wolfewyyler
** ''Breisgauer Volksspiegel. Eine Sammlung volkstümlicher Sprichwörter, Redensarten, Schwänke, Lieder und Bräuche in oberalemannischer Mundart. Ein Beitrag zur badischen Volkskunde für jedermann.'' Schauenburg, Lahr 1909
* [[Bernhard Goldschmidt]] (* 1949), Ebringe
** ''Zwische de Zile un sunscht no neime.'' wero press, Pfaffenweiler 1999
* Peter Greis
* [[Hans Martin Grüninger]] (1862–1944), Stüelinge
** ''Us em Oberland.'' 1896. Zweite und vermehrte Auflage. Verlag Badenia, Karlsruhe 1925
* Hans Guckinofa, am Cholweg [Pseudonym]: ''[[Text:Hans_Guckinofa,_am_Cholweg|Na Büachli für d'Hauensteiner über Republik, Religion und andere Sacha.]]'' um 1848.
* [[Fritz Gugelmeier]] (1901–1978), Augge
** ''Bröckeli. Alemannische Gedichte.'' Gemeindeverwaltung Auggen, Auggen 1977.
* [[Ida Guldenschuh]] (1881–1955)
** ''Ida Guldenschuh. Eine alemannische Dichterin (1881–1955).'' Hrsg. von Thomas Huck. Red. Mitarbeit und Gestaltung Christine Huck. Uhldingen-Mühlhofen, 2005
* [[Doris Haas-Schlegel]] (* 1936), Sanderge
** ''Alte Brotriwwel. Geschichten und Wahrheiten vergangener Zeiten.'' Eigenverlag, St. Georgen 2003. 111 S. Ill.
* [[Ernst Haberstock]] (1900–1978), Mille
** ''Lustig ist die Jägerei.'' Schauenburg, Lahr 1966
* Christiane Hack, Freiburg
* [[Bernd Hagenunger]], Ämmedinge
** ''Die Wege des Lebens. Poesie-Gedanken in Mundart und Hochsprache.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 60 S.
** ''Rund um den Eichbergturm. Gedichte und Geschichten in Emmendinger Mundart.'' Freiburger Echo, Freiburg 2011. ISBN 978-3-86028-876-4. 111 S.,
** ''Besinnlich durchs Jahr.'' Eigenverlag, Emmendingen 2015
* [[Marie Hagmeier-Meier]] (1892–1974), Binze/Löörech
* [[Sandhya Hasswani]] (* 1987), Herrischried
** ''Chind un andri Ploge wo glücklich mache.'' Drey-Verlag, Gutach 2021. ISBN 978-3-948482-05-3
* [[Hans Hauser]] (1907–1991), Villinge
** ''Dief i de Nacht''. 1970
* [[Johann Peter Hebel]] (1760–1826), Wisedal
** ''Allemannische Gedichte. Für Freunde ländlicher Natur und Sitten.'' Karlsruhe 1803
* [[Christa Heimann-Buß]] (* 1946), Sitzechilch/Chander
** ''Herztröpfli.'' Resin-Verlag, Binzen 1992
** ''Fotzel-Schnitte.'' Resin-Verlag, Binzen 1995
** ''Seelefäde.'' Resin-Verlag, Binzen 2000
** ''Sternezit. Alemannische und Hochdeutsche Gedichte, Lieder und Geschichten von Advent bis Drei König.'' [[Verlag Waldemar Lutz]], Lörrach 2006
** ''Blauewind.'' CD
* [[Meta Heis-Demmer]] (1922–1999), Geroldsecker Land
** ''Us dr Heimet. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Zeichnungen von Oswald Fahrner. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1989. 111 S. ISBN: 3-7946-0260-9
* [[Alfred Heizmann]] (1949–2017), Rychenau/Bodesee
* [[Helmut Heizmann]] (1946–2024), Gängebach
** ''do kannsch mol sähne...'' Selbstverlag, Offenburg 1997
* [[Johannes Helmle]] (* 1984), Ditisee-Neistadt
* Marianne Heppner-Hirtler
** ''Üs em Fasnetshäfeli.'' Eigenverlag, Endingen 1989. 48 S.
* Lambert Hermle
* Michael Hess
* [[Kurt Heynicke]] (1891-1981), Merzhuuse
** ''Hauptsach’ mir sin glücklich. Lustspiel in alemannischer Mundart.'' 1970
** ''E Tröpfle Ewigkeit.'' 1971
* [[Ludwig Hillenbrand]] (* 1939), Fessebach/Loor
** ''Des un sell. Iwwer s Alemannische un unseri Zit.'' Lahr Verlag, Lahr 2013
** ''Ha, so ebbs! Gschichtli, Gedichtli, Glosse in alemannischer Mundart.'' Lahr Verlag, Lahr 2012
** ''E Kindheit im Dorf - Erinnerunge an Fessebach.'' Lahr Verlag, Lahr 2016
* [[Friedrich Hindenlang]] (1867–1937), Hornberg, Charlsrue
** ''Die Traumbuche. Eine fröhliche Dorfgeschichte in drei Akten.'' Keutel, Lahr i. Baden 1911. 48 S.
** ''Der Dorfgeiger. Eine fröhliche Dorfgeschichte in 5 Aufzügen.'' Keutel, Stuttgart 1914. 72 S.
* [[Lucie Hirth]] (1928–2016), Fryburg
* [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]] (1798–1874)
** ''Alemannische Lieder.'' J. D. Grueson & Comp., Breslau 1827
* [[Anna Hofheinz-Gysin]] (1881–1928), Hornberg/Oberprechtal
** ''Das Schönste an Weihnachten.'' 1912
** ''E Dörfli im Sege.'' 1926/27
** ''Der Kranke im Herbst.'' 1927
** ''Bekenntnis.'' 1928
** ''Zum heilige Owe.'' 1932
** ''Der Geisterbaum.'' 1921
** ''Vom Kernebauer vom vordere Schützebach.'' 1930
* [[Paula Hollenweger]] (1900–1980), Fäldbärg
** ''Markgräflerland, du Land am Rhii.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1965
** ''Feldberg. Aus der Geschichte des Dorfes.'' 1967
** ''Us em Örgeli.'' Mit Zeichnungen von Julius Kibiger. Aigeverlag, Feldberg (Müllheim) 1975
** ''Brot und Wein vom Oberrhein.'' Zeichnungen von Annerose Frenzel. Aigeverlag, Feldberg (Müllheim) 1977
* [[Carola Horstmann]] (* 1948), Zell i. W.
** ''Katzegrabschtai'', Drey-Verlag, Gutach 2007
** ''Däsche us Schnee'', Drey-Verlag, Gutach 2011
** ''S Spinnlikind Rosetta – Das Spinnlein Rosetta'', Edition Tintenfass, Neckarsteinach 2015
* [[Erich Arnold Huber]] (1905–1973), Owerkrich / Urloffe
* [[Heinz G. Huber]] (* 1952), Oberkirch
** ''Dittli gnue. Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Deifelsgiger, Offenburg 1980
* [[Friedrich Alois Hugenschmidt]] (1902–1937), Löörech-Stette
** ''Dodedanz. Eine Sammlung alemannischer Gedichte; Das Vermächtnis des früh verstorbenen Dichters. Mit einem Geleitwort von Hermann Burte.'' Paul Hugenschmidt, Lörrach 1939
** ''Der hailig Oobe. E Wiehnechtschbiil in alemannische Värs vom Dr. A. Hugenschmidt.'' o. J. [um 1932/33], Typoskript., auszugsweiser Druck in: Die Markgrafschaft 2, H. 12, 1950, S. 9-11
** ''Numme Blueme. Gedichte.'' In: [[Georg Thürer]] (Hg.), Holderbluescht. Ein alemann. Mundart-Lesebuch, 1962, S. 249
** ''Unsi Hand. Gedichte.'' In: Markgräfler Jb. 4, 1962, S 114.
* [[Walter Hürster]] (* 1947), Schmieme
** ''Die Weihnachtsgeschichte, alemannisch erzählt….'' Kaufmann-Verlag, Lahr, 2006
** zäme mit dr Klara Fritschi: ''Die Weihnachtsgeschichte, in Schweizer Mundart erzählt….'' Verlegt bei Klara Fritschi, Rheinfelden, Schweiz, 2007
** ''Die alemannische Schöpfungsgeschichte. In Mundart erzählt….'' Edition Isele, Eggingen, 2008
* [[Frank Huttelmeier]] (* 1943), Friburg
** ''Mir Alemanne. Gschichte us’m Ländle.'' Lavori Verlag, Freiburg 2010
** ''Ich wander us.'' Lavori Verlag, Freiburg, 2015
* [[Erna Jansen]] (1932–2019), Dodtmis
** ''E Chrömli us em Schwarzwald.'' Aigeverlag, Todtmoos-Rüti 1995
** ''Söömli für Söömli us em Schwarzwald.'' Aigeverlag, Todtmoos-Rüti 2004
* Marie Jenny, Markgräflerland
* [[Gerhard Jung]] (1926–1998), Zäll i. W., Löörech
** ''D'Heimet uf em Wald.'' 1960
** ''Schmecksch de Brägel.'' 1966
** ''Wurzle un Blatt.'' 1968
** ''Bettmümpfeli.'' 1971
** ''Wo ane gohsch?'' 1973
** ''Rutsch e bizzeli nöcher.'' 1977
** ''Uf de Schwelle.'' 1980
** ''Proscht Gürgeli.'' 1983
** ''Loset, wie wär's?.'' 1983
** ''Sonnenwende.'' 1985
** ''Im Wandel der Jahreszeiten.'' 1986
** ''E Flämmli glüeht.'' 1987
** ''Im Schwarzwälder Herrgottswinkel.'' 1989
** ''Souvenierli us em Schwarzwald.'' 1991
** ''Morgen kommt der Schwed.'' 1992
** ''Rutsch no ne bizzeli nöcher.'' 1993
** ''Im Belchenwind.'' 1993
** ''Mit e me Bleistiftstümpli.'' 1995
** ''Seifiblodere.'' 1995
** ''Herrgott isch des schön.'' 1996
* [[Karlheinz Jung]] (* 1952), Zäll i. W., Löörech
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher|D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
* [[Markus Manfred Jung]] (* 1954), Zäll i. W., Löörech
** ''rägesuur'', edition Isele, Eggingen 1986.
** ''halbwertsziit''. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989
** ''hexenoodle'', Waldkircher Verlag, Waldkirch 1993
** ''E himmlischi Unterhaltig'', Drey-Verlag, Gutach 1995
** ''zämme läse'', Drey-Verlag, Gutach 1999
** ''verruckt kommod'', Drey-Verlag-Gutach 2001
** ''am gääche rank'', Drey-Verlag, Gutach 2004
** ''verfranslet diini flügel'', Drey-Verlag, Gutach 2008
** ''gopaloni'', Drey-Verlag, Gutach 2012
** ''Schluchten von Licht.'' Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''Angekommen in Laufenburg.'' Drey-Verlag, Gutach 2020
** ''Wenn i e Rebschtock wär.'' Drey-Verlag, Gutach 2020
** ''Nebelgischt. Vom Aufbrechen und Ankommen.'' Bucher, Hohenems 2021
* [[Walter Jung (Autor)|Walter Jung]] (1923–2004), Löörech
** Kolumne ''Zwüsche Dülliger un Güggel'', Oberbadisches Volksblatt, 1956 bis 2004
* [[Horst Junker]] (1925–2019), Offeburg
** ''G'schriewe isch bliewe.'' Eigenverlag, Offenburg 1987.
* [[Johannes Kaiser (Autor)|Johannes Kaiser]] (* 1958), Wisedal
** ''Abschid.'' In: Der Schwarzwald, Heft 5/1976
** ''Gedichte.'' In: S lebig Wort. Alemannische Anthologie. Hrsg. von Karl Kurrus, Schauenburg, Lahr 1978
** ''Singe vo dir und Abraxas. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr 1980
** ''Chaschber si Chind. Mundartstück für junge Leute um sechzehn.'' Bund Heimat und Volksleben, Denzlingen 1981
** ''Wasserspiele. Hörspiel um das Kavernenkraftwerk im Hornberg/Hotzenwald.'' SWF Freiburg 1982
** ''Chindervers Kartäuserstrooß. Gedicht.'' In: Raus mit der Sprache! Gedichte Freiburger Studenten, Wolf Mersch/nachtcafé, Freiburg o. J. [1984]
** ''Autobahn A 98, Historische Balladen um den Berg am Röttler Schloß bei Lörrach.'' Zusammen mit Uli Führe (Musik), SWF Freiburg 1986
** ''Gedichte und Erzählung „De Geischterzug“.'' In: D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart. Hrsg. von Markus Manfred Jung, Morstadt, Kehl 1987
** ''Heimweh deheim. Alemannische Gedichte.'' Edition Klaus Isele, Eggingen 1989
** ''Überfahre. Gedicht.'' In: Alemannische Gedichte von Hebel bis heute. Hrsg. von Heinrich Lehmann, Waldkircher, Waldkirch 1989
** ''Gedichte.'' In: Mei Sprooch - dei Red, Mundartdichtung in Baden-Württemberg, hrsg. v. Norbert Feinäugle und Thomas Eha, Konkordia, Bühl 1989
** ''Gedichte.'' In: Mol badisch - mol schwäbisch. Hrsg. von Rudolf Lehr und Wilhelm König, Badenia, Karlsruhe 1990
** ''Im graue Morge - Folk & Blues uf alemannisch. 14 Lieder von Kaiser & Kaiser, zusammen mit Magnus Kaiser.'' Audiocassette, Selbstverlag 1990
** ''Dote Danz. Alemannischer Gedichtzyklus mit der Erzählung „Ein Nachmittag beim Künstler“.'' Selbstverlag 1993
** ''Johannes Kaiser liest alemannische Texte.'' Kassette, Selbstverlag, 1994.
** ''Gedichte.'' In: Deutsche Mundarten an der Wende? Nord-Süd-Anthologie. Hrsg. von Bernd Jörg Diebner und Rudolf Lehr, Rhein-Neckar, Heidelberg 1995
** ''Gedichte.'' In: weleweg selleweg. Mundart-Anthologie. Hrsg. von Markus Manfred Jung, Drey, Gutach 1996
** ''Tour durchs Ländli - Asterix uf alemannisch 1'' (= Asterix Mundart Bd. 34), Übersetzung von Asterix "Le Tour de Gaule" von René Goscinny und Albert Uderzo, zusammen mit Heinz Ehret und Klaus Poppen, Ehapa, Stuttgart 2000, 2. Aufl. 2000
** ''De Hüslibau - Asterix uf alemannisch 2'' (= Asterix Mundart Bd. 43), Übersetzung 43), Übersetzung von Asterix "Le domaine des Dieux" von René Goscinny und Albert Uderzo, zusammen mit Heinz Ehret und Klaus Poppen, Ehapa, Berlin 2001
** ''Der Geisterzug. Erzählungen und Gedichte.'' Drey Verlag, Gutach 2013
* [[Magnus Kaiser]] (* 1964), Wisedal
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher|D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
** ''Im graue Morge - Folk & Blues uf alemannisch. 14 Lieder von Kaiser & Kaiser, zusammen mit Magnus Kaiser.'' Audiocassette, Selbstverlag 1990
** ''Gedichte.'' In: Jung/Wieland/Wurth: I mag di. Alemannische Liebesgedichte, Drey Verlag Gutach 2009
* Rosa Karcher-Meier, Ortenau
* [[Konrad Kärn]] (1950–2013), Neistadt
* [[Emilie Kastel]] (1920–2009), Härwelze-Brogginge
** ''s Rosebaimli. Gedichte un Värs üsem Läwe.'' Wagdruck-Verlag, Herbolzheim 1997. 56 S. Ill.
* [[Elfriede Kastner]] (1924–2015), Muulburg
** ''Um mi umme. Gedichte in alemannisch und hochdeutsch''. Selbstverlag, Müllheim 1988.
* [[Nicole Keilbach-Schmittel]] (* 1972), Zäll i. W.
** ''de schöfliwulken en schupf.'' Drey Verlag 2012
* [[Willi Keller]] (* 1952), Oppenau
* [[Veronica Kerber]] (* 1979), Renchdal
** zäme mit em Andreas Ludwig Tewes: ''Alemannische Abendlieder. Neue Lieder aus dem Schwarzwald.'' Illustriert von Simone Vögele. Mit Noten und Audio-CD. Mit Übersetzungen von Dr. Ewald Hall, Sandhya Hasswani, Thomas Huber, Pius Jauch, Margarete Lang, Thomas Liebscher, Manuel Obert, Petra Rieger-Bühler, Sebastian Unbehauen, Charly Weibel, Dr. Wolfgang Wulz und Heidi Zöllner. 60 S. mit 50 farbigen Illustrationen. ISBN 978-3-95505-369-7
** ''Exodischer Iberrescht.'' In: ''Die Ortenau'' 102, S. 53–56 ([https://doi.org/10.57962/regionalia‐26386 Digitalisaat])
** zäme mit Unsere Sprachheimat e. V.: ''Versvergnügt. Mundartgedichte für Kinder.'' 83 S. mit 16 farbigen Illustrationen. ISBN 978-3-00-087331-7
** ''schlickliwiis. Mundartgedichte in oberrhein-alemannischer Mundart.'' 80 S. Eigenverlag.
** ''zartwild. Mundartgedichte in oberrhein-alemannischer Mundart.'' 80 S. Eigenverlag.
* Traudel Kern
* Rolf Ketterer (1920–1999), Fischingen
* Hugo Kirner
* [[Theo Klaus]] (* 1935), Bischoffinge
** ''Bischoffingen. Unser Dorf in alter Zeit.'' Bildband mit Gedichten. Geiger, Horb am Neckar 1996. 72 S. ISBN 3-89570-249-8
** ''He dü liebi Zit. Alemannische Gedichte.'' Weis, Freiburg 2002. 96 S., 2. erw. Aufl. 2006. 120 S.
** ''He was dü nit saisch.'' CD. Eigenverlag, Vogtsburg 2011
* Claudia Klein
* [[Georg Kleis]] (1920–2020), Missene
** ''Undrem Schnoogehimml. Heiteres und Besinnliches aus dem Ried in niederalemannischer Mundart.'' Verlag Technische Dokumentation, Lahr 1984. 143 S. Ill., 2., erw. Aufl. 1985
** ''Im Schnitzgradde. Erzählungen und Gedichte in Meissenheimer Mundart.'' Verlag Techn. Dokumentation, Lahr 1988. 143 S. ISBN 978-3-9801383-1-4 kart.
** ''Äschbele.'' Doppel-CD. Lahr 2012
* [[Otto Heinrich Klingele]] (1917–1995), Todtnau
** ''S’ Wuedîs-Heer. Die Sage von der wilden Jagd.'' 1985
* [[Martin Knobel]], Zäll
** ''Hinderm Huus.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, 1/2009, S. 57–58
* [[Heidi Knoblich]] (* 1954), Zell i. W.
** ''Un d Welt hät liislig gschnuuft.'' 1998
* [[Patrik Knothe]] (* 1987), Ehinge
** ''Die Iefältige.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, 1/2018, S. 72
* [[Michael Köhler]] (* 1959), Ettlinge
* [[Ignatius Kohlund]] (1790–1862), Säckige, Lörrach, Friburg
** ''Der humoristische Vorläufer zur einhundertjährigen Geburtstags-Feier J. P. Hebel auf den 10. Mai 1860 in allemanischer Mundart von Kd.'' Wangler, Freiburg i.Br. 1860. 12 S.
** ''Gedichte in reindeutscher und allemannischer Mundart. Mit einer Zugabe s. g. „Schnepfengedichte“.'' Druck und Verlag von H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1861. 96 S.
* [[Andreas Kohm]] (* 1966), Durmische
* [[Christa Kopf]] (* 1937), Ballrächte-Dottige/Chrozige-Bienge
** ''E bitzele Zit. Gedichte un G’schichte uff Alemannisch.'' Selbstverlag, Bad Krozingen 1995
* Günther Kopfmann (* 1944), Schönwald
* [[Otto Kopp]] (1868–1923), Zunzige/Britzige
* [[Paul Körber]] (1876–1943), Waldshuet/Bonndorf
** ''Für's Gmüet! Alemannische Gedichte.'' Reuß & Itta, Konstanz 1914
** ''Heimetbrünneli. Der alemannischen Gedichte zweites Buch.'' Heimat-Verlag, Waldshut 1923
* [[Ella Kostolich]] (1922–2010), Eimeldinge
* [[Heinrich Ernst Kromer]] (1866–1948), Riedern/Konstanz
** ''Schauen und Bauen. Gedichte.'' Pierson, Dresden 1893
** ''Die Mittendurcher'', Novellensammlung, Kaven, Hamburg 1898 (Neuauflage 2007 bei Edition Isele)
** ''Arnold Lohrs Zigeunerfahrt, Roman.'' Rütten & Loening, Frankfurt am Main 1913 (Neiuflaag Edition Isele 2006)
** ''Gustav Hänfling: Denkwürdigkeiten eines Porzellanmalers'', Insel Verlag Leipzig 1915 (Neiuflaage: Wöhrle, Konstanz 1921; Transmare, Berlin 1930; Staackmann, Leipzig 1937; Thorbecke 1947; Edition Isele 1987)
** ''Von Schelmen und braven Leuten. Ein Anekdotenbuch.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1934. 2. Uflaag 1937, Fäldposchtuusgaab 1944
** ''Der Ausreißer. Roman.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1936
** ''Alemannisches Geschichtenbuch.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1937
* [[Lina Kromer]] (1889–1977), Obereggenen
** ''Im Blaue zue. Alemannische Gedichte.'' Markgräfler Druckerei und Verlagsgesellschaft, Müllheim 1933, 2. vermehrti Uflag: Hünenburg, Straßburg 1941
** ''Im Rauschen der Wälder. Gedichte.'' Hünenburg, Straßburg 1942
** ''Gesicht am Strom. Alemannische Gedichte.'' Krohn, Badenweiler 1949
** ''An Bruder Namenlos. Alemannische Gedichte.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1958
** ''Ein Mensch und nur ein Mensch zu sein. Gedichte.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
** ''Ein Mensch zu sein. Ausgewählte Gedichte.'' Hrsg. von Elisabeth Etzel. Rombach, Freiburg i. Br. 1979
* [[Armin Kuner]] (* 1970), Elzach/Merzhuuse
* [[Karl Kurrus]] (1911–1993), Ändinge
** ''Heiliwog. Ein weihnachtliches Spiel in 3 Akten nach alten Sagen und lebendigem Brauchtum vom Oberrhein.'' Als Ms. gedr. [Freiburg i. Br.], 1952. Neufassung. Freiburg i. Br. 1970
** ''Üs em Kriagli. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Rombach, Freiburg 1969
** ''Ruaf in d Zit ni. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Rombach, Freiburg 1972
** ''Allewil. Zwischen Sellemols un Iber-Morn. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Schauenburg, Lahr 1975 (Silberdistel-Reihe 117)
** ''Unsri Alemannesproch: Mundart hilft auf dem Weg ins Leben.'' Freiburg 1978
** ''S Eige zeige. Gedichte, Sprüche, Geschichten in Kaiserstühler Alemannisch.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979 (Silberdistel-Reihe 138)
** ''Alemannischi Sprich in Kaiserstühler Mundart. Herzhaft - bsinnlig - kritisch – froh.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1981
** ''Vu Gott un dr Welt. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Morstadt, Kehl 1981 (Neue alemannische Mundartdichtung. Serie Baden 2)
** ''Menschligi Eigearte.'' Stückle, Ettenheim 1988
** ''Blib eso! Gedichte und Geschichten in Kaiserstühler Alemannisch.'' Lahr/Schwarzwald : Schauenburg, 1988
** ''Am Weg der Jahrzehnte. Gedichte. Alemannisch und hochdeutsch. Handgeschrieben.'' Freiburg im Breisgau : Rombach, 1991
* [[Arno Landerer]] (1950–2019), Rotwil
* [[Hermann Landerer]] (1896–1976), Rotwil
** ''Ä scheene Gruaß vum Kaiserschduahl. Haimet-Versli.'' Selbstverlag, Lörrach 1966
** ''Mach's Müül uff, Lüsbua. Heiteres aus meiner Bubenzeit.'' Kehrer, Freiburg i. Br. 1967
* [[Johann Georg Längin]] (1827–1897), Bugginge
* [[Marlies Lansche]] (* 1963), Dingelsdorf/Bodesee
* [[Roland Lederle]] (1928–2012), Dodtnau
** ''E baar Hampfle voll. Gedichtli un Gschichtli uf alemannisch un ditsch.'' resin-Verlag 1966
* [[Gunther Lehmann (Dichter)|Gunther Lehmann]] (1936−2024), Lahr
** ''1. Erlebte Gschichtli un Erinnerunge 2. Erlebte Geschichten und Erinnerungen.'' Epubli 2016. 236 S.
* [[Ernst Julius Leichtlen]] (1791–1830), Ämmedinge/Fryburg
** ''Die Himmilsbraut.'' Gedicht. In: ''Heidelberger Taschenbuch.'' Hrsg. von Alois Schreiber
** ''Die Schule.'' Gedicht. In: ''Heidelberger Taschenbuch.'' Hrsg. von Alois Schreiber
* Margrit Liebich
* Frieda Lion-Hiss
* [[Hajo Loch]] (1939–2010), Duemerge/Friburg
** ''No hüt wirsch mit mir im Höllefüür sii! Dr letschte Dag vom Johann Georg Faust. Grausspiel von Hajo R. Loch. Grafiken Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg, Br. 2003. 93 S. Ill.
** ''D´ Gliichnis un d´ Bergpredigt. Mit Bildern von Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg i. Br. 2006. 60. S.
** ''Durch ’s Johr dure. Mit Bildern von Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg i. Br. 2008 88. S
* [[Rolf Lorenz]] (* 1956)
* [[Mariele Loy]] (* 1951), Hofsgrund
** ''Eso isch es.'' Hofsgrund 2000
** ''Allewiil degege.'' Hofsgrund 2002
** ''Loos emol''
** ''Stilli Zit, heiligi Zit, o du liebi Zit''
* [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]] (1826–1891), Stockburg
** ''Klänge von der Sommerau. Volksgesänge in allemannischer Mundart.'' 1876.
* [[Michel Maier]] (1913–1978), Elsass/Friburg
** ''Sächeli. Alemannische Gedichte.'' Selbstverlag, Freiburg im Breisgau 1976
** ''Des und sell.'' Freiburg im Breisgau [o. J.]
* [[Jutta Makowsky]] (1928–2013), Friburg, München
** Prosa. In: ''Alemannische Geschichten. E Lesbuech in der Muettersproch für großi und chlini Lüt.'' Hrsg. von der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schriftleitung Richard Gäng. Schauenburg, Lahr/Schwarzw. 1970
* [[Oskar Mangold]] (* 1928), Bolschwiil/Staufe
** ''Heimetkläng. Gedichte der Heimat.'' Stückle, Ettenheim 1992
** ''Freu di doch. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Staufen 1995
* Gerlinde Marquardt
* [[Manfred Marquardt]] (1927–1982), Löörech
** ''Eso goht's is, Alemannische Verse.'' Mit Bildern von Herbert Späth und Worterläuterungen. 1979
** ''Noo de Zwölfe, Alemannische Verse.'' 1981
** ''Nachgelassene Gedichte in Alemannisch.'' 1984
* [[Hans Matt-Willmatt]] (1898–1978), Stüelinge
* [[Frieda Mayer]] (1867–1943), Düenge
** ''Nimm mi mit, wenn d’lache wit!'' Reuß + Itta, Konstanz 1912. 159 S.
* [[Klaus Meier (Dichter)|Klaus Meier]] (* 1939), Gurtwyl
** ''Wa meinsch Du? E Hämpfeli Lache un anderi Sache. Neui hochalemannischi Gedichtli un alti Narresprüch.'' Mit Zeichnungen von Gertrud Dieckhoff. Weidling, Stockach-Wahlwies 1981
** ''Nümm mi mit, wenn lache wit. Neue hochalemannische Gedichte, Sprüchle und Kurzgeschichten.'' Mit Zeichnungen von Gertrud Dieckhoff Weidling, Stockach-Wahlwies 1982
** ''Würzige Wälderluft. Alemannische Mundartgedichte und Erzählungen.'' Mit Zeichnungen von Sylvia Döbele. Südkurier-Buchverlag, Konstanz 1985
** ''Eine vergnügliche Lektion für Reingeschmeckte und echte Alemannen. Von A bis Z.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1992
** ''Sternegügsler. Ein vergnügliches Horoskop für Reingeschmeckte und echte Alemannen.'' Ill. Uschie Dorner. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1993
** ''Eine neue vergnügliche Lektion für Reingeschmeckte und echte Alemannen.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1994
* [[Luise Katharina Meier]] «s Breite-Lieseli» (1933–2019), Chander
** ''Ä Huusfrau, un sunscht nüt. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1989
** ''Ä chlei weng mehr as nüt. S Neust vo dr Huusfrau.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. 1991
** ''Ä ganze Huffe Sprüch. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1993
** ''Ä Plätzli zuem bliibe vom „Breiti-Lieseli“.'' Alemannischi Versli un Gschichte vo dr Liesel Meier. Ill. von Dagmar und Tilo Kühner. Umschlag-Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1997
** ''Ällei - aber nit einsam. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 2002
** ''Ä bizzeli Freud bruucht Jede. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte un alti Gschichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 2007
* [[Liesel Meier-Küchlin]] (1907–2002), Wolfewyyler
** ''D Heimet am Batzebärg. Alemannische Gedichte.'' 1977
** ''Dur s Läbe hi. Alemannische Gedichte.'' 1984
** ''E Biiri bi ich gsi un blibe.'' 1989
** ''Alles isch schen gsi. 4. Gedichtband in alemannischer Mundart vu dr Heimet.'' 1996
* Klaus Merz
* [[Otto Meyer (Dichter)|Otto Meyer]] (* 1935), Ändinge
** ''vu domols un hit.'' Eigenverlag, Endingen 1998
* [[Andreas Moritz]] (1768-1831), Aistett
** zee erhalteni Gedicht uf Kaiserstieler Alemannisch
* [[Arno Müller]] (* 1944), Ihringe
** ''Well uns des Derfli gfallt - Bildband mit Gedichten und Liedern von Arno Müller.'' Herausgegeben von der Kaiserstühler Trachtengruppe Ihringen. 1987
* [[Gustav Adolf Müller (Schriftsteller)|Gustav Adolf Müller]] (1866-1928), Albbruck
** ''Das Gundele (Roman).'' 1904.
** ''Dornenkronen der Liebe. Ein Schwarzwaldroman.'' 1907.
* [[Margot Müller]] (* 1948), Offenburg/Urloffe
** ''Rose – Du Schöne.'' Selbstverlag, Offenburg 2007
* Marie Müller
* [[Emil Mundhaas]] (1935-2017), Konschtanz
* [[Karl Muser]] (1833-1917), Mille
** ''Blumen am Wege. Gedichte in Schriftsprache und alemannischer Mundart.'' Selbstverlag, Müllheim 1888
* [[Brigitte Neidig]], Offeburg
* [[Ernst Niefenthaler]] (1894–1970), Bürchau
** ''Dr Weg berguf. Alemannische Gedichte.'' Nachwort von Emil Imm. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1955 67 S. (Silberdistel-Reihe 14)
** ''Prologe zu den Hebelabenden.'' Uehlin, Schopfheim 1965. 43 S.
** ''Hinterem Pflueg.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1967. 81 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 110)
* [[Bertin Nitz]] (1888–1932), Furtwange
** ''Schneeglöckli us em Schwarzwald. Luschdigi Gedichtli in Schwarzwälder Mundart.'' Gütenbach 1913.
* [[Harald Noth]] (* 1949), Oberrotweil/Kaiserstuhl
** ''Zur Verbreitung und Aussicht des alemannischen Dialekts in Breisach und den 13 umliegenden Ortschaften: nach einer Umfrage unter 187 Neuntklässlern aus Achkarren, Bickensohl, Bischoffingen, Breisach, Burkheim, Gündlingen, Ihringen, Merdingen, Niederrimsingen, Oberbergen, Oberrimsingen''. 90 S. Eigenverlag, Oberrotweil 1988
** ''Die Schelinger Mundart.'' In: 1000 Jahre Schelingen, hg. von Michaela Wagner, Schelingen.
** ''Alemannisches Dialekthandbuch vom Kaiserstuhl und seiner Umgebung''. Schillinger-Verlag, Freiburg 1993 ([http://www.noth.net/adh/adh.htm Online-Version uf noth.net])
** Mitautor in dr Kolumne ''Lueginsland'' vu dr Badische Zittig: 1997 bis 2016
** ''Die Eichstetter Mundart.'' In: Eichstetten - Die Geschichte des Dorfes. Band II. Hg. von Thomas Steffens, Eichstetten 2000, S. 303 – 326
** ''Breisgauer Alemannische Kurzgrammatik. Kurzgrammatik für den Schulgebrauch''. Verein zur Förderung der Landeskunde an Schulen e.V., Freiburg 1996 ([http://www.noth.net/m11_kurzgrammatik.htm Online-Version uf noth.net])
** ''Ebis fir jungi un alti Hase!''. In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2006
** ''Alemannisch in de Zittig''. In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2010
* [[Paul Nunnenmacher]] (1929–2011), Staufe
** ''Us de Schuel gschwätzt''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1981.
** ''Kumm, gang mr eweg''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1985
** ''Gälle si''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1988
** ''Über kurz oder lang''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1993.
* [[Richard Nutzinger]] (1896–1963), Guetich
** ''Der Hanspeter. Ein Hebelspiel.'' Friburg 1926, Neudruck im Selbstverlag 1957.
** ''D'Heimetsprooch. Mundartspiel.'' Privatdruck 1928.
** ''Der Lautsprecher. Spiel.'' Privatdruck 1929.
** ''Das Hanspeterli. Eine Geschichte aus Hauingen um Hebels Geburt.'' Heidelberg: Evangelischer Verlag Comtesse 1938.
** ''Was ein altes Pfarrhaus zu erzählen weiß. Geschichten aus dem Hauinger Pfarrhaus und seinen Nachbarn.'' Heidelberg: Evangelischer Verlag Comtesse 1939.
** ''Dr Nochruef. Mundartspiel.'' Privatdruck 1956.
** ''Um Wort und Sakrament. Festspiel zur 400-Jahrfeier der Reformation im Markgräflerland.'' Privatdruck 1956.
** ''Der Stabhalter. Erzählung aus Hebels letzten Lörracher Tagen.'' Hebelbund, Lörrach (o.J.) [1955]
** ''Paulus Gerhardt. Hochdeutsches Theaterspiel.'' Privatdruck 1957.
** ''In aller Stille. Mundartspiel.'' Privatdruck 1958.
** ''Die Flachsland. Geschichten aus einer langen Sippe.'' Privatdruck 1958.
** ''Von allerhand Kirchendienern. Heitere und besinnliche Erlebnisse.'' Karlruhe: Hans Thoma Verlag (o.J.) [1958.)
** ''Hebels Lebensfahrt in Berichten, Geschichten und Gedichten.'' Friburg: Rombach (o.J.) [1962].
* [[Bettina Obrecht]] (* 1964), Wyyl am Rhyy
* [[Adelheid Ockenfuß]], Almeschwiir/Lohr
** ''Dr Schutzängl''. In: [https://www.alemannisch.de/eip/media/2018heft2.pdf Alemannisch dunkt üs guet, 2/2018], S. 72–73
* [[Carolyn Oesterle]] (* 1974), Härwelze
* Friedrich Oesterle
* [[Werner Ohm]] (* 1937), Wyyl am Rhyy
** ''Dachwürzeli.'' Resin, Weil am Rhein 1986
** ''Schneeglöckli.'' Resin, Weil am Rhein 1991
** ''Heimet, Muedersproch un Wii.'' Resin, Weil am Rhein 1995
* [[José F. A. Oliver]] (* 1961), Huuse
** ''Duende.'' Gutach 1997, ISBN 3-9804636-3-X.
* [[Walter Olschowka]] (1931-2012), Zäll/Huuse
** ''Alemannisches Wörterbuch des Wiesentals und des südlichen Markgräflerlandes. Schriftdeutsch – alemannisch.'' Hausen i. W. [ca. 2004]. 100 Blatt
** ''De lang Weg. E Soldateschicksal us em zweite Weltchrieg.'' Hausen i. W. 2001. 27 Bl.
** ''Der Oski. E alemannischi Buebegschicht us em letschte Chrieg.'' Hausen i. W. 2001. 51 S.
** 12 alemannischi Theaterstuck, unter anderem „Der kluge Richter“, „Der schlaue Husar“, „Der große Schwimmer“ un „Der Brassenheimer Müller“, derzue alemannischi Chripfespiil, Gedicht, Ballade, Zytigskolumne, Fasnetsreede un Ibersetzige.
* [[Emma Paolini]] (1906–2004), Wyyl am Rhyy
** ''Lebenserinnerungen. Von mir und meiner Heimat.'' Mit Illustrationen von Karl-Frieder Elsner. Verlag Resin, Binzen 1998. 54 S. ISBN 3-923066-49-X
* [[Stefan Pflaum]] (* 1943), Lohr / Schallschedt
** ''Wo isch d Sproch? Alemannische Kabinettstückchen.'' Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2003. 111 S. ISBN 978-3-87407-974-7
** ''Im Weiher ke Fisch. Alemannische und hochdeutsche Haikus.'' Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2004. 79 S. Mit CD. ISBN 978-3-87407-978-5
** ''Ich hab' mein Herz kompliziert oder Zahnwürste und Bratbürste. 194 Sätze aus der Zwischengrammatik, gesammelt von Stefan Pflaum, und 68 Gedichte von Stefan Pflaum.'' Fillibach Verlag, Freiburg 2003. Mit CD. ISBN 3-931240-25-8
** ''Glitzerwelt un Schwangerschafte.'' Drey Verlag, Gutach 2006. 131 S. Mit CD. ISBN 978-3-933765-27-7
** ''Zwischenhimmel. Oberrheinisches Tage- und Nächtebuch.'' Drey Verlag, Gutach 2010. 306 S. ISBN 978-3-933765-69-7
** ''quer denkt. Alemannische Spätlesen.'' 2. Auflage. Lahr Verlag 2012. 94 S. ISBN 978-3-943180-04-6
** ''Vom Wuchern der Wörter im Wein. (Achtung, enthält Sulfite!).'' Lahr Verlag 2014. 119 S. ISBN 978-3-943180-12-1
** ''Mummelsee, de Mond und Kunstschneewittchen. Alemannische Betrachtungen.'' Lahr Verlag 2017. 109 S. ISBN 978-3-943180-29-9
* [[Wiltrud Pfunder]] (* 1937), Pfaffewyler
** ''Midem Herze g'luegt.'' Schillinger-Verlag, Freiburg 1993
** ''Bis ans End vum Regeboge.'' Eigenverlag, Pfaffenweiler 2003
** ''Wottsch an d Sunne muesch duur d Nacht.'' Gemeinde Pfaffenweiler 2008
* [[Helga Rüdiger|Johanna Plähn]] (* 1939), Lindau/Bodesee
** ''Kumm, mir gond um d'Insel. Gedichte, Versle, Sprüch in Lindauer Mundart.'' Hrsg. von Bruno Oetterli Hohlenbaum,Vorwort von Inge Tenz. Edition Signathur 2000. 56. S.
* [[Margarete Potratz]] (1920–2005), Sulz
* [[Eduard Presser]] (1842-1911)
** ''Ländliche Gedichte aus dem Höhgau.'' Schneiders Buchdruckerei, Engen 1894. 55 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Schneiders Buchdruckerei, Engen 1902. 68 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Danubiana, Engen 1911. 55 S.
** ''Ausgewählte Gedichte des Hegaudichters Eduard Presser Riedheim (Hegau).'' Hrsg. von seinen Freunden und Verehrern. Buchdruckwerkstaette Steinhauser, Singen, 1951. 48 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Im Auftrag der Gemeinde Riedheim hrsg. von Herbert Berner. Verein f. Geschichte d. Hegaus e. V. Buchdruckwerkstaette Steinhauser,, Singen (Htwl) 1974. XII, 184 S. : 9 Ill. (Hegau-Bibliothek 27) * ''Unbekannte Gedichte von Eduard Presser. Einleitung von Helmut Berner.'' In: ''Singener Jahrbuch. Mit Singener Chronik.'' Singen (Hohentwiel). Markorplan Agentur & Verl., Bonn, Singen, Hohentwiel. Bd. 1981 (1983), S. 104-106
** Uuswahl vu Gedicht in: ''Hegau-Poesie - Eine Sammlung von Gedichten und Liedern'', hrsg. von Marion Czajor, Engen, 1987 (2.Aufl.)
* [[Ida Preusch-Müller]] (1889–1974), Chander
** ''Alles, Haimet, ich dy Lied. Alemannische Gedichte.'' Rombach, Freiburg 1962 und 1964
** ''Der aint schwätz so, der ander so. Alemannische Gedichte.'' Hrsg. G. Siegwald-Eckerlin. 2000
* [[Karl Albert Räuber]] (1843–1917), Fahrnau / Karlsruhe
** ''Alemannische Gedichte den Manen Hebels gewidmet.'' Lahr (Schw.) 1898.
* [[Claudia Ramsteiner]] (* 1959), Konschtanz/Huuse
** Alemannischi Kolumne „Schönes Wochenende“. In: Offeburger Tagblatt
* [[Hedwig Rapp]] (1922–2009), Offenburg
* [[Carl Friedrich Raupp]] (1808–1872), Wollbach, Friburg
** ''En Usstich alte, reingehaltene Markgröfler. Gespräch auf dem Wege zu Hebel's Säcular-Fest zu Hausen am 10. Mai 1860.'' Wangler, Freiburg i. Br. 1860. 74 S.
** ''Weihnacht-Gabe. Den Verehrern Hebels.'' Poppen, Freiburg i. Br. 1860. 31 S.
** ''Vizli Buzli.'' Szene in alemannischer Mundart, um 1866.
* [[Otto Heinrich Raupp]] (1867–1945), Dossebach/Dänzlinge
** ''Veieli und Zinkli. Alemannische Gedichte.'' 1901. 2. Ufl. Emmendingen 1902.
** ''Grüeß Gott! Öbbis zum Nodenke.'' Dölter, Emmendingen 1910
** ''Heckerösli. Alemannische Gedichtli.'' Selbstverlag, gedruckt im Evangelischen Verlag, Heidelberg 1910
** ''Der Heimet zue. Alemannische Gedichte.'' Gutsch, Karlsruhe 1936
** ''Etznete - Alemannische Gedichte.'' Friedrich Gutsch Verlag, Karlsruhe 1938
* [[Johannes Reichert]] (1844–1919), Langenau
* [[Klaus-Dieter Reichert]] (* 1945), Radolfzell
** ''Wit it? Gedichte in alemannischer Mundart.'' Steinenbronn, 1981 (2. Uflag Edition Löwengasse, Radolfzell, 1984)
** ''wunderfitz un alefanz.'' Edition Löwengasse, Radolfzell 1993
** ''De Strublpeter vum Bodensee.'' In: ''Der Mundart-Struwwelpeter.'' Herausgegeben von Walter Sauer. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1996
* [[Heinz Reiff]] (1921–1997), Lörrach
** ''Zwischen Kernholz und Rinde. Gedichte und Geschichten.'' Daniela Reiff, Rümmingen 1987
* [[Otto Reinacher]] (1901-1979), Broomech
** ''Vom Dorfabend und Dorfsingen zum Musterdorf.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1939, S. 55–58
** ''Jeder Ort bekommt sein „Dorfbuch“.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1939, S. 58–59
** ''Zum Geleit.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 3
** ''Der toten Mutter (Gedicht).'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 50
** ''Die Kriegsereignisse im Markgräflerland.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 65–70
** ''Heimat- und Soldatenbriefe.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 108-113
** ''Weihnachtslied der Kriegsgefangenen 1945.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1954, S. 122
** ''Festrede zum 75. Geburtstag von Hermann Burte.'' In: Das Markgräflerland. 16. Jahrgang, 1954, H. 1 (Beilage)
** ''Lied und Chor.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1962, S. 64–65
** ''Treue um Treue.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1962, S. 80–82
* Peter Reinhard
* [[Reinhard Reitzel]] (1812-1889), Eistett, Witnau, Chilche, Schopfe
* [[Robert Reitzel]] (1849-1898), Witnau, Detroit
* [[Elise Resin]] (1881-1966), Düllige
** ''Alemannische Gedichte''
* [[Werner Richter (Dichter)|Werner Richter]] (1929-2018), Chränzech
** ''Hornfelsewind.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1975, Reihe Silberdistel
** ''Erdguu.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1980, Reihe Silberdistel
** ''De Gusti un de Ernst.'' Eigenverlag, Lahr
** ''Heiter bis bewölkt.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1981, 2. Aufl. 1986
** ''E Armvoll Freud.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1981, 2. Aufl. 1985
** ''Früsch vom Faß.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1984, 2. Aufl. 1987
** ''Vier Wuche am Stuck. oder: Morn fang i aa.'' Eigenverlag, 1987
** ''Jetz schloots 13.'' Eigenverlag, Grenzach 1989
** ''Heimeligi Churzwiil.'' Eigenverlag, Grenzach 1991
** ''Jetz hauts mi um.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1992
** ''Ohä Liisi, ohä lätz.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1995
** ''Jetzt hauts mi nomool um.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1996
** ''Chömmet mit.'' Verlag Hinkender Bote, 2001
** ''Wenn man an einer Grenze wohnt.'' Eigenverlag, Grenzach 2003
* [[Karl Rösch]] (1912-2001)
** ''Zwüsche gestern un morn''
* [[Hubert Roth]] (* 1941), Chleggau
** ''Waisch es no?'' Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1986
** ''So isch es gsii! Das Leben im Klettgau.'' Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2000. ISBN-3-89570-691-4
* [[Edwin Röttele]] (1928-2017), Wyhl
* Michael Rudloff, Gundelfinge
** ''De Schatz im Silbersee. De Ölprinz. Zwei kurzi G'schichte vum Karl May uf Alemannisch. Verfaßt von Michael Rudloff.'' Schweizer Karl-May-Freunde, Luzern / Gundelfingen 2003
* [[Ingrid Ruesch]] (* 2000), Bugginge/Fryburg
* Kathrin Ruesch (* 1994), Bugginge/Frankrych
* [[Beate Ruf]], Däninge/Fryburg
* [[Hans Ruf]] (* 1939), Wies-Demberg
** ''D‘ Heimet rüeft.'' Eigenverlag, Demberg 1992
** ''’S Chlei Wiesedal loßt grüeße.'' Eigenverlag, Demberg 1997
** ''Ne Hämpfeli Heimet.'' Eigenverlag, Demberg 2001
* [[Eduard Rung]] (1868–1943), Märkt/Eimeldinge
* Alfons Russ
* [[Gertrud Rychlik]] (1920–2010), Öflige
* [[Hedwig Salm]] (1889–1981), Neueweg
** ''Das Forellenquintett. Ein heiteres Stücklein aus der Hebelheimat.'' In: EJ 15. Jg., 1934, 93-95
** ''Geld sott me ha!'' (ungedruckt, o. J.), Archiv für alemannische Mundartspiele im Bund „Heimat und Volksleben“, Denzlingen
** ''Brunnen am Weg. Alemannische Gedichte und Sprüche.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1954 (Silberdistel-Reihe 7/8)
** ''Rosen im Heimatgarten. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1968 (Silberdistel-Reihe 55/56)
** ''Wege und Brücken. Neue gesammelte alemannische Gedichte und Merksprüche.'' Mit einem Nachwort von Willi Ferdinand Fischer. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977 (Silberdistel-Reihe 121)
** ''Erlebter Hochschwarzwald. Alemannische Gedichte.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979 (Silberdistel-Reihe 141)
* [[Karl Sättele]] (1891–1975), Rielasinge/Iberlinge
** ''Schnurren und seltsame Käuze vom Bodensee.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr/Schwarzwald 1968
** ''Bsinnlichi Versli. Seehase. Bodenseealemannisch.'' Oberkirch, 1973. 63 S.
* [[Paul Sättele]] (1884–1978), Diirä
** ''Markgräfler Drüübel. Alemannische Gedichte.'' Mit Holzschnitten von Erwin Krumm. Braun, Karlsruhe 1925. 144 S.
* [[Karl Georg Sauter|Charly Sauter]] (1922–2007), Meßkirch
** ''Uffm Wäeg. Gedichte in Mundart und Schriftdeutsch.'' Mit 14 Illustrationen von Lothar Rohrer Selbstverlag, Konstanz 1978. 88 S.
** ''Uffm Wäeg 2.'' Hrsg. von Heimrad undUlrike Sauter. Meßkirch 2006
* [[Fritz Schärer]] (1918–2008), Weil-Ötlingen
* Marianne Schätzle, Hilzingen
* [[Gottfried Schafbuch]] (1898–1984), Hiifinge
** ''Ägetli. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Als Manuskript gedruckt. Selbstverlag, Hüfingen o. J. [1945]
** ''Gedichte in alemannischer Mundart.'' Als Manuskript gedruckt. Selbstverlag, Hüfingen o. J. [1952]
** ''Mii Boor, mii Hoamet. Gedichte und Geschichten.'' Mit Ill. von Franz Wintermantel. Hrsg. von d. Stadt Hüfingen. Hüfingen 1972 (Schriftenreihe des Landkreises Donaueschingen 15)
** ''Daheim auf der Baar. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Hrsg. von der Stadt Hüfingen. Hüfingen 1997 (Kulturhistorische Reihe der Stadt Hüfingen 2)
* Karl Heinz Schaub
* [[Wolfgang Scheurer]] (1938–2012), Löörech
** ''O Welt, wie bisch!?'' Schauenburg, Lahr 1977 (Silberdistel-Reihe 129)
** ''Sunnestrahl.'' Schillinger, Freiburg im Breisgau 1982
** ''Dr März isch kei Mai.'' Schillinger, Freiburg im Breisgau 1979
* [[Conrad Schierenberg]] (* 1937), Menzeschwand
* [[Josef Schirpf|Josef „Sepp“ Schirpf]] (1900-1978), Konschtanz
** Gedichte in: Hubert Baum: ''Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
** Gedichte in: ''I mag di mog di mig di.'' Hrsg. von Markus Manfred Jung. Drey-Verlag, Gutach 2009 ISBN 978-3-933765-39-0
* [[Martin Schley]] (1950–2024), Freiburg
* [[Martha Schmidle]] (1925–2019), Gottenheim
** ''Driibelbeerli vum Tunibärg. Alemannische Gedichte.'' 1997
** ''Wii un Stei vum Besterai. Die Gottenheimer Flurnamen-Steine im Rebgewann Kirchberg, gewürzt mit Gedichten und Trinksprüchen in heimischer Mundart.'' Mit Fotos von Günter Schmidt. 2000
* [[Relinda Schmidt]] (* 1937), Wäär-Öflige
** ''S’chunnt vo Härze.'' Morstadt-Verlag, Kehl 1984. 71 S.
** ''Sunneschii und Schtürm.'' Eigenverlag, Wehr-Öflingen 1989. 70 S. Ill.
* Gerda Schneider (1926–2005), Friburg
* [[Hans Schneider (Journalist)|Hans Schneider]] (1913–2002), Wyyl/Fryburg
* [[Michael Schneider (Logopäde)|Michael Schneider]] (* 1966), Hotzewald
* [[Theresia Maria Schneider-Auer]] (* 1935), Gaalinge/Wange
** ''S Glück vom eifache Läbe.'' Weidling, Stockach-Wahlwies 1980. 62 S.
** ''Im Hegau uff de Höri und am Rhii. Mundartgedichte und Werkkunst.'' Singener Wochenblatt, Singen [o. J.] 132 S.
** ''G'schwätzt und g'sunge vum See zum Hegau.'' Mit Beiträgen von Jakob Brütsch, Hans Flügel, Theresia Schneider, Bruno Epple, Walter Fröhlich,. Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft. Singen 1982. 1 Kassette
* Angelika Schnell
* [[Otmar Schnurr]] (* 1946), Ottenhöfen
** ''Nepomuk der Bruddler.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1993
** ''Nepomuk der Bruddler 2.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1997
** ''Kleines Denkmal für einen kleinen Mann.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1999
** ''Geistvolles aus der Ortenau.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2002
** ''Geflüster im Kirchenschiff.'' 2. Aufl., Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2003
** ''Zu Bethlehem geboren. oder: S Gliche wie in jedem Johr. Ein Buch zur Advents- und Weihnachtszeit.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2007
** ''Ä fascht gonz normals Johr.'' Edition Martin Bruder, Kappelrodeck 2012
** ''Der doppelte Bruddler.'' Edition Martin Bruder, Kappelrodeck 2013
* [[Alois Schreiber]] (1798-1856), Buacha/Dodtnauberg
* [[Aloys Wilhelm Schreiber]] (1761-1841), Bihl
** ''Allemannische Lieder und Sagen.'' 1817
* Anna Schreiber-Baer
* [[Monika Schreiber-Loch]] (1941–1986), Löörech
** ''missverständnis. Mundartspiel.'' 1978
** ''Chleini Chinder, großi Lüt. Gedichte und Geschichten in Tumringer Mundart.'' Zeichnungen von Hermann Wider. Schauenburg Verlag, Lahr 1980
** ''Geburtstagsgschenkli / Weisch no? Mundartspiele.'' 1980
** ''Bi di Muetter - bisch mi Chind. Mit Bilder zue de Gedicht un Geschichte vom Hermann Wider.'' Eigenverlag, Lörrach
* Hermine Schroff-Battenhausen
* Ingeborg Schroff-Battenhausen
* [[Johann Georg Schultheiß]] (1809–1872), Sanderge
** ''Hebel's Leben. Eine Idylle. In des Schwarzwaldes alemannischer Mundart, nebst einem kleinen Anhang.'' Groos, Heidelberg 1831. 31 S.
* [[Franz Joseph Schunggart]] (1796–1872), Kircha/Boor
** ''Der heilige Christabend.'' Malsch u. Vogel, Karlsruhe
** ''Mundart in der Fürstenbergischen Baar (östlicher Schwarzwald).'' In: ''Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit'' (Karlsruhe) 7, 1838, Sp. 400–401
* [[Ingeborg Schütze]] (* 1942), Broomech
** ''Lebensmelodie.'' 1994
** ''Sommerblüten und Herbstlaub.'' 1995
** ''Holzschittli.'' 1996
** ''Silberdischtle un Märzeveieli.'' 1997
** ''Im Wandel der Zeiten''
** ''Von Herz zu Herz''
** ''Liislig lüttet e Glöckli''
* [[Gottfried Schweickhardt]] (* 1949), Säälbach
* Rolf Seitler
* [[Hermann Sernatinger]] (1870–1950), Radolfzell
** ''Jiszapfe zum Schlozze.'' 1938
* [[Alfred Siefert]] (1861–1918), Lohr
** ''Grüselhornklänge. Gedichte ernsten und heitern Inhalts in Lahrer Mundart. Mit vielen Abbildungen und einem Plane der Stadt Lahr vom Jahre 1643, sowie einem solchen von der Ruine Hohengeroldseck vom Jahre 1693.'' Selbstverlag, Lahr 1888. 141 S. Ill.
* [[Erna Sonner]] (* 1954), Eistett/Oberbärge
* [[Gustav Friedrich Nikolaus Sonntag]] (1788–1858), Chander/Mille
* [[Alban Spitz]] (1906–1996), Minsele
** ''Mi Heimet: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele 1933 (Nachdruck: 1990).
** ''D'r Wald: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele 1934 (Nachdruck: um 1990).
** ''S' riich Läebe vom Johannes Thoma.'' Sälbschtverlag, Rhyfälde 1974.
** ''S Chatzeschtriiche will vrschtande si: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele um 1990.
* [[Nannette Stengel]] (1858–1919), Guede
** ''Der Lichtgang. Sittenbilder. Gedichte in Gutacher Mundart.'' Haslach 1907
* [[Myrta Stieber]] (* 1926), Sanderge
** ''Von de alde Zit un de luschtige Lit.'' St. Georgen 1999
** ''Alde Gschichtle un Gedichtle zum Lache un Bsinne.'' St. Georgen 2009
* [[Frank Straass]] (1924–2009), Ämmedinge/Hamburg
** ''Sturm.'' Alemannisches Verspiel. 1966
** ''Trau schau wem.'' Alemannisches Verspiel. 1966
* [[Esther Strube]] (1932–2021), Gütenbach/Furtwangen
** ''D Wälderschbrooch.'' In. Mitteilungen des GHV 9/1981
** ''Dr Edwin.'' In: Mitteilungen des GHV 11/1983
** ''Was kost’ die Welt.'' Frauenoffensive, München 1983
** ''Täik it iisi / Us em Faadezainli.'' Drey-Verlag, Gutach 1997
** ''„In dere Wesch han ich kai Hemm“. Redensarten, Gedichte und Prosa in der Mundart des Oberen Bregtals.'' Hrsg. vom Geschichts- und Heimatverein Furtwangen, Furtwangen 2005
* Rolf Süss (1933–2018), Friburg
* [[Jürgen Sutter]] (* 1970), Opfige
** ''S isch Chrieg.'' In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2003, S. 13–17
** ''Opfinger Wörterbuch.'' Schillinger Verlag, Freiburg im Breisgau 2008
* [[Inge Tenz]], Bromech
** ''Purzelbäume un wildi Träum.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
* Erich Thoma (* 1939), Grenzach
* [[Johann Thoma]] (1857–1903), Fahrnau
** ''Heimatklänge.'' 1890
** ''Wilde Reben.'' 1893
** ''Dürre Blätter.'' 1895
** ''Feierstunden.'' 1898
* [[Johann Baptist Trenkle]] (1826–1891), Fryburg
** ''Die Sichelhenke. Alemannisches Versspiel''
* [[Hubert Treyer]] (1940–2003), Pfaffewyler
** ''Nitt fir unguet. Verse aus dem Schneckental''. Verein Dorfmuseum Pfaffenweiler 1992
** ''‘s isch nit alles ebe ...'' Verein Dorfmuseum, Pfaffenweiler 2004
* Johann Tscherter
* [[Kurt Ückert]] (* 1935), Schopfe
** Kolumne ''Us dr Heimet verzellt'' im Markgräfler Tagblatt
* Johann Georg Uehlin (1819–1893), Schopfe
** ''Aus dem Wiesenthale. Gedichte von Georg Uehlin. Herausgeber des „Statthalter von Schopfheim“.'' Schopfheim 1869
* Umschtanzia, Konstanz
* [[Rudolf Vallendor]] (1918–2014), Offenburg
** ''Bohnesupp. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1979
** ''Erbsebrei. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1980
** ''Brägeli. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1981
** ''De Ähni un sinni Enkel. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart mit hochdt. Anh.'' Reiff, Offenburg 1982
** ''Goldener Tag. Verse in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Reiff, Offenburg 1987
** ''Straulaime. Geschichten und Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Vallendor, Rudolf. - Offenburg : Reiff, 1991
** ''Hab' Muse. Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1992
** ''Summervögeli. Ebbis vom Summer in Niederalemannisch.'' Offenburg 1993
** ''Schnitz. Luschdigi Vortragsstiggli in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''De muesch nit, de därfsch! Luschdigi Gschichtli in niederalemannischer Mundart zum Schmunzeln und Vorlesen .'' Offenburg 1993
** ''Iiszäpfli. Gedichte und Geschichten zum Winter und zur Weihnacht in Hochdeutsch & niederalemannischer Mundart.'' 2. Aufl. Offenburg 1993
** ''Herbschdzitlosi. Gedichte und Geschichten zum Herbst in hochdeutsch & niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''Un de Frihling kunnt immer widder! Heiteres und Besinnliches in un zum Frühling in hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''Für ä ruhigs Stindli. Ä wing Poesie. Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1994
** ''Hogg ä wing zu mer! Geschichten und Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1994
** ''Nur so. Gedanken in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1995
** '''s Planke git's 175 Johr. Schauspiel anläßlich der 175 Jahr-Feier der Firma Karl Plank, Textilreinigung in Offenburg.'' Offenburg 1995
** ''Sähner's schneit. Geschichten und Gedichte zur Winterszeit.'' Reiff, Schwarzwaldverl., Offenburg 1996
** ''Oh Gott, oh Gott de alde Trott. Erzählungen, Geschichten, Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1996
** ''Warum? Geschichten, Erzählungen und Gedichte in Hochdeutsch un in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1996
** '''s Lache duet guet. Ä paar Schpässli in niederalemannischer Mundart. Mer därf sie riiwig vortrage.'' Offenburg 2006
** ''Herbstlaub: Gedichte in Hochdeutsch und in Niederalemannischer Mundart.'' Schwarzwaldverlag, Offenburg 2008
* [[Anita Vogel]] (* 1950), Kappelrodeck
* August Vogel
* [[Marga Vogel]] (1892–1968), Schopfe
** ''Alemannische Gedichte.'' Vorwort von Pfarrer Mennicke. Georg Uehlin, Schopfheim 1967
* Elisabeth Vollmer, Sinze
** ''Zwische geschder un hitt – Mundartgedichte'' 160 Seiten, Sinzheim 2000
** ''Die offene Dier – Mundartgedichte'' 160 Seiten – vierfarbig, Sinzheim 2009
* [[Hermann Vortisch]] (1874–1944), Lörrach
** ''Alemannische Gedichte. Lörracher Mundart.'' Sauerländer, Aarau 1902
** ''Alemannische Gedichte. Von Johann Peter Hebel, auf Grundlage der Heimatsmundart des Dichters für Schule und Haus.'' Hrsg. von Otto Heilig. Winter, Heidelberg 1902
** ''Aus Hebels Haimet. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Sauerländer, Aarau 1907
* [[Günter Wagner (Dichter)|Günter Wagner]] (1929-2017), Malsburg-Marzell
** ''Ruuchi Bolle.'' Eigenverlag, 1986
* [[Paul Wagner (Autor)|Paul Wagner]] (1907-1992), Fahrnau
** ''Chornblueme. Alemannische Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1975
** ''Zarti Saite. Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1981. 47 S.
** ''Weisch no, geschtern? Originale, heitere Vergangenheit, Mundart-Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1980. 71 S. Ill.
* Alfred Walchner (1817–?), Radolfzell
** ''Muse-Spenden in hochdeutscher und allemannischer Sprache.'' 2. Ufl., Heidelberg 1848: [https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10122657/bsb:BV021095961?page=1 Online]
* [[Elisabeth Walter]] (1897–1956), Kippenheimweiler
* Hanna Walz
* [[Martin Wangler]] (* 1969), Breitnau
* Eduard Weber (1923–1993), Freiburg
** ''Unser Friburg. Mundartgedichte.'' Förderverein Freiburger Lokalradio, Freiburg 1990
** ''E praktisch Möbel. Alemannische Gedichte zum Schmunzeln von einem Ur-Kappler.'' Wißner, Augsburg 1993. 69 S. ISBN 3-928898-43-4
* [[Gerhard Friedrich Weber-Benzing]] (1918–1999), Schwenninge
** ''‘s Joor dure. Besinnliche und heitere Gedichte in Altschwenninger Mundart. Eine Auswahl besinnlicher und heiterer Gedichte schwäbisch-alemannischer Prägung. Mit einer Einführung in die Sonderheiten der einheimischen Mundart und Randzeichnungen vom Verfassser.'' Hrsg. vom Schwenninger Heimatverein e. V., Schwenningen a. N., Swano-Verlag 1956. 105 S.
** ''Schwenninger Wortschatz.'' Swano Verlag, Villingen-Schwenningen 1977. 84 S. (Auszug aus „Schwenninger Heimatblättle“ H. 1-3)
* [[Hildegard Weber]] (* 1932), March-Hüschtett
* Irmtraud Weber
* Petra Weinbrecht (* 1960), Kehl-Bodersweier
* Gertrudis Weiß
* [[Anton Weißer]] (1867–1917), Untere Kirne/Furtwange
** ''Schwarzwälder Kuhglocken.'' 1911
** ''Poetische Streifzüge durch Haus und Haid.'' 1912
* [[Günther Wenk]] (1936–2021), Muulburg
** ''So cha me s au sage. Alemannische Verse.'' Resin, Binzen 1997
** ''E goldig Nüteli. Alemannische Verse.'' Eigenverlag, Maulburg 1999.
** ''Mit Wörter Bilder mole. Alemannische Verse.'' Mit Fotografien von Dorothea Wenk. Eigenverlag, Maulburg 2003
* Georg Werle
* [[Johanna Wetzel]] (1909–1988), Chränzech
** ''Vo mim Wese öbbis z’lese. Alemannische und hochdeutsche Gedichte und Erzählungen.'' Eigenverlag, Grenzach 1977
** ''Amel und Jetz. Alemannische und hochdeutsche Gedichte und Erzählungen.'' Eigenverlag, Grenzach 1982
* [[Hanspeter Wieland]] (* 1948), Radolfzell/Bodensee
** ''Sonigs und Sottigs.'' H. Wieland 1987.
** ''Fremds Vögele.'' In: Strandgut von Träumen. Weiler im Allgäu 1990.
** ''Bappele hinterefier.'' Alemannische Gedichte. Drey-Verlag, Gutach 1995.
** ''Schineggler.'' Alemannische Gedichte aus der Fabrik mit einem Nachsatz in Schafseckel-Deitsch. Drey-Verlag, Gutach 1999.
** ''Omma häckerlet de Gaate.'' Alemannische Gedichte. Drey-Verlag, Gutach 2001.
** ''Beese Dag. Alemannische Gedichte.'' In: Allmende 70/71. Eggingen 2001.
** ''Wenn onn d Sunnebrille nadutt.'' In: Rheticus 3/4, Feldkirch 2002.
** ''Ufem Bergle iberem See. Mundarttexte gesprochen vom Autor.'' Drey-Verlag 2004. Audio-CD.
** ''Sprechübungen.'' In: Harras 21, Dozwil 2006.
** ''7 Lieder.'' Mini-CD. Musik vum Reinhold Schneider, Immenstaad no act records, Immenstaad 2011.
** ''Demonschtrazion.'' In: Les Galets du Rhin. Rheinkiesel. Volume III, S. 203-210. Édition du Lys 2012. (Parabel).
* [[Karl Ernst Wiemann]] (1900–1968), Kendringe / Mille
** ''D Roßkur.'' Alemannnisches Versspiel, 1960
* [[Josef Wilhelm (Autor)|Josef Wilhelm]] (* 1942), Achre-Mösbach
** ''Krut un Ruewe durchenonder.'' 2002
** ''s isch alles menschlig, menschenkinder. Mundartgedichte.'' 2006
* [[Martin Winterhalter]] (* 1940), Ättene
** ''So isches halt – s’Läwe, Gedichte, Geschichten, Erinnerungen in Wiilemer Mundart und in hochdeutsch.'' Druck und Verlag Stückle, Ettenheim 2009
* [[Rudolf Wintermantel]] (1877–1935), Sanderge
** ''Von des Schwarzwalds Höhen''. Lorenz und Wätzel, Freiburg 1899
** ''Heimat. Gedichte in Schwarzwälder Mundart''. 2. Sammlung. Selbstverlag, St. Georgen 1905
* [[Else Wittum]] (1927–2022), Chlais Wiisedal
** ''Eifach un schlicht, no fallt's nit ins Gwicht. Heiteres und Besinnliches.'' Druckerei Jakobs, Holl-Buck 1995
** ''Vom Bruchtum unn das unn säll.'' Druckerei Jakobs, Holl-Buck 2000
* [[Fritz Wolfsberger]] (1902–1959), Mille
** ''Zwische Blaue un Rhy. Alemannische Gedichte.'' Hebelbund, Müllheim (Baden) 1956.
* [[Alexander Würtenberger]] (1854–1933), Dettighofe
** ''Die Salpeterer.'' Alemannisches Versspiel. 1885
* [[Heinrich Würtenberger]] (1852–1926), Dettighofe
** ''Bureg’schichte us em alemannische Land.'' Illustr. v. L. Rohrer. 1926
* [[Wendelinus Wurth]] (* 1953), Ortenau
** ''schepfer voll.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1991
** ''tropfe an tropfe.'' Waldkircher Verlag 1994
** un mensche un länder.'' 2001
** ''Erberzopfe forever.'' 2004
** (as Ibersetzer) Mark Twain: ''Abenteuer vom Huckelberry Finn''. Drey-Verlag, Gutach 1997
* Julia Würth (* 1909), Gerbel
* [[Gabriele Zahoransky]] (* 1943), Offeburg
** ''Alemannisch minus vier. Alemannische Texte.'' Eigenverlag, Offenburg [o. J.]
* [[Helene Zapf-Beydeck]] (1905–1977), Wyyl am Rhy
** ''Reb-Laub.'' Eigenverlag 1936
** ''Feldblueme.'' 1985
** ''Heimkehr.'' 1995
* Hans-Peter Zeller
* Corinna Zenger, Konschtanz
* [[Joachim Zenger]] (* 1951), Konschtanz
** ''Blosrehrle.'' Selbstverlag, Meßstetten 2000
** ''Frichtlejohr.'' Selbstverlag, Meßstetten 2000
** ''Die Truppensau.'' Selbstverlag, Meßstetten 2001
** ''Satt-tierisch.'' Selbstverlag, Meßstetten 2001
** ''Buureglächter.'' Selbstverlag, Meßstetten 2002
* [[Heidi Zöllner]] (* 1949), Murg/Zäll/Huuse
== Sänger*ne, Liedermacher*ne, Gruppe ==
* [[Georg Franz Albiez]] (* 1954), Ibach
** ''Heimatgefühle.'' (CD) 2019
* Breisgauer Stubenmusik
* [[Margret Brombacher]] (* 1945), Efrige-Chilche
** ''Alemannische Lieder'' (MC) 1987
** ''Grad use'' (MC) 1989
** ''Zeig mir Blueme'' (CD un MC) 1995
** ''Schmetterling'' (CD) 1996
** ''Wulketraumschiff'' (CD) 1998
* [[Roland Burkhart]] „Buki“ (* 1946), Iechtinge/Waldkilch
** ''De bleede Ofe.'' LP. Trikont/Unsere Stimme 1982.
* [[Buurequartett]], Lohr
* Die Bächlesörfer, Friburg
* [[Karl David und Martin Lutz|Karl David/Martin Lutz]], Brisgau
* [[Frank Dietsche]] (* 1938), Schlienge-Obereggene
** ''Alemannische Lieder Vol. 1.'' CD-ADX 12971-1, MC-ADX 12971-2. Andex Records 1997
** ''Alemannische Lieder Vol. 2.'' CD-ADX 12972-1, MC-ADX 12972-2. Andex Records 1997
* [[Helmut Dold]] „de Hämme“ (* 1958), Lohr
** ''De Hämme 1. Akt.'' Single-CD. 2002
** ''De Hämme 2. Akt.'' Single-CD. 2004
** ''Lache isch d’beschd Medizin!'' CD. 2005
** ''Witz un Hits!'' CD. 2009
** ''s’Jagdhörnli.'' Single-CD. 2010
** ''Das badische Witzbüchle. 154 viehmäßige Witz.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2012. ISBN 9783842511705. 96 S.
** ''De Hämme vun Kuhbach.'' CD. 2013
** ''Das badische Witzbüchle. Neue Witze und Geschichten.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2014. ISBN 9783842513228. 96 S.
** ''Hämmes Hämmer. Neue Witze und Geschichten.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2017. ISBN 9783842520301. 96 S.
** ''Das neue badische Witzbüchle.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2021. ISBN 9783842523401. 96 S.
* Roswitha Dold (* 1954), Stege-Eschbach
* [[Theresa Dold]] (* 1983), Stege-Eschbach
* [[Fisherman's Fall]], Wyhl
* [[Uli Führe]] (* 1957), Löörech
** ''I will nit. Alemannischi Liäder.'' LP mit em Bernd Siegele. 1980
** ''Chrutt unter der Huut. Alemannischi Liäder.'' LP. 1982
** ''D’Gränze chasch vergesse. Alemannischi Liäder.'' LP mit dr Susanne Peter. 1984
** ''Arie Nr. 9.'' MC. 1986
** ''Chlungi Halunki.'' CD. 1992
** ''Der schwangere Ratsherr.'' Schauenburg-Verlag, Lahr 1993
** ''D’Staumacher.'' Zäme mit em [[Martin Schley]]. 1997
** ''D’Fledermus.'' Zäme mit em Michael Summ. 1998
** ''Ikarus, 22 Texte nach M. M. Jung. Ein alemannischer Zyklus.'' 2006
** ''Himmel us Stei. Alemannische CD mit 18 Liedern.'' 2009
** ''Splitter Sprooch Spiegel. Alemannische Lyrik (M. M. Jung) und Musik.'' 2010
** ''Dank Hebel. Alemannische Lieder nach Hebeltexten.'' 2012
** ''drill di.'' Texte: W. Wurth, Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''fedreliicht.'' Texte: M. M. Jung, Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''Muul uf. 20 alemannische Lieder.'' Selbst-Verlag 2018
* [[Gälfiäßler]], Schuttertal
* [[Goschehobel (Band)|Goschehobel]], Kinzigtal
* [[Stefan Graf (Liedermacher)|Stefan Graf]], Singe
* [[Hartmut Hutch Hensle]], Härwelze
** ''Vun drusse noch drinne.'' 2008
* [[Gero Herr]] (1953–2011), Offeburg
* [[Roland Hofmaier]] (1946–1985), Steinen
** ''mänkmol mein i. Langspielplatte mit Mundartliedern zur Gitarre gesungen.'' Verlag Elroton, Steinen 1980
** ''Lied / Rigs vo gestern un morn. Liederbuch.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1981
** ''...einewäg. Langspielplatte mit Mundartliedern zur Gitarre.'' Verlag Elroton, Steinen 1982
* [[Rolf Klaiber]] (* 1952), Schwenninge
* [[Knaschtbrüeder]]
** ''Alles in de Finke.'' 2017
** ''Hart an de Gränze.'' 2010
** ''Chäfimusigg.'' 2002
** ''Doppelherz.'' 2000
* [[Roland Kroell]] (* 1954), Waldshuet-Düenge
** ''Salpetererlieder und Balladen,'' Trikont, München, 1977
** ''Scho sit duusig Joohr,'' Werkstatt-Edition, Laufenburg, 1983
* [[Luddi|LUDDI]], Birchedorf/Ühlinge
** ''FÜÜRIOO.'' 2002
** ''Halbi Händsche.'' 2005
** ''Terminal 3.'' 2007
** ''Hauptsach gsund.'' 2011
** ''Annemarie.'' 2014
** ''Wieberschmöcker (LIVE).'' 2016
** ''ReTour de France (LIVE).'' 2019
** ''Uf hoher See (LIVE).'' 2020
* D Markgräflerinne, Markgräflerland
* [[Wolfgang Miessmer]] (* 1936), Ändinge
* [[Mockemalör]], Hinterzarte/Berlin
* Pflaum & Sesterhenn, Lohr
* Walter Scheuble, Aasen
* [[Rudolf Schneider (Dirigent)|Rudolf Schneider]], Zäll
** ''Zeller Narrenmarsch.'' 1935
* [[Martin Schütt]] (* 1948), Lichtenau
** ''12 Alemanne-Liedle.'' MC, Eigenverlag 1987
** ''Liedle un Gedichtle.'' 1988
** ''Umwäld, Dood un Deifel.'' MC, Eigenverlag 1988
** ''Durch`s Lääwe.'' MC, Eigenverlag 1989
** ''Um de Rhin ärum.'' MC, LP, CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1991
** ''S`geht degeije" Geije Ussländerfeindlichkeit und Volksdümmelei.'' MC, Schnoog-Records. 1994
** ''Winnachte bie uns.'' MC, CD, Omega, Straßburg 1994-1999
** ''Schubert uff Alemannisch.'' Urprהgung CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1997
** ''Baden-Räpp.'' Maxi-CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1998
** ''Asterix un d`Emanz.'' Ehapa Verlag, Stuttgart 1998
* [[Florian Seiberlich]] (* 1965), Huuse im Wisedal
** ''Es gfallt mer nummen eini. Alemannische Lieder.'' CD 2019
* [[Heinz Siebold]] (* 1950), Änkestai/Lohr
* Spitz & Schwö, Iisebach
* [[Stubäcombo]], Ändinge
* [[Wunderfitz (Band)|Wunderfitz]], Wisedal
** ''Chumm mr göhn go träume.'' CD 2003
** ''Gruusig schön.'' CD 2005
* [[Norbert Zoller]] (* 1950), Raschti
== Literatur ==
* Bernhard Sowinski: ''Lexikon deutschsprachiger Mundartautoren.'' Olms, Hildesheim 1997
* Hubert Baum: ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schrieben (1803-1975).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 303-312 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1976-03-04/0121 Digitalisat])
* Hubert Baum: ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schreiben (Fortsetzung).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 8(39).1977, H. 1/2, S. 169–184 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1977-01-02/0171 Digitalisat])
* [[Gerhard Wolfram Baur]]: ''Alemannische Mundartliteratur seit 1945 in Baden und im Elsass''. Konkordia-Verlag, Bühl/Baden 1987 (Themen der Landeskunde 2).
* Hermann Burte: ''Markgräfler Dichterinnen.'' Markgräfler Jahrbuch 3.1954, S. 140–153 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgjb-1954/0139 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute.'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 2/1962, S. 12-14 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-02/0014 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (1. Fortsetzung).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 3/1962, S. 2 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-03/0004 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (2. Fortsetzung).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 4/1962, S. 6-7 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-04/0008 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (Schluß).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 5/1962, S. 3-4 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-05/0005 Digitalisat])
== Weblink ==
* http://www.alemannisch.de/dichter_index.htm
* http://www.noth.net/mundartautoren/dialektautoren.htm
[[Kategorie:Wikipedia:Buech:Bibliografie Dialektliteratur|Sudbaden]]
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Merian Iselin Klinik
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{{löschen|1=Die Merian Iselin Klinik wusste bis vor Kurzem nichts von diesem Eintrag, die Informationen sind veraltet und werden nicht aktualisiert. Ausserdem wirkt der Artikel auf Grund der Erfassung in Dialekt unprofessionell und soll deshalb entfernt werden. [[Spezial:Byytreeg/~2026-38622-00|~2026-38622-00]] ([[Benutzer Diskussion:~2026-38622-00|Diskussion]]) 09:32, 8. Jul. 2026 (MESZ)}}
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| Name = Merian Iselin Klinik
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| Unternehmensform = [[Stiftung#Schweiz|Stifdig]]
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| Gründungsdatum = 1916
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| Leitung = * Niklaus Honauer (Bresidänt vom Stifdigsroot)
* Fernando Imhof (CEO)
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D '''Merian Iiselin Kliinik''', uf Hochdütsch ''Merian Iselin Klinik,'' isch e brivaati Kliinik an dr Föörestrooss 2 in dr Stadt [[Basel]]. D Kliinik isch uf Ortopädii, Chirurgii und Urologii spezialisiert. Si wird vo dr ''Merian Iseli Stifdig'' dräit.
== Gschicht ==
Im Joor 1898 het d Adele Merian-Iselin dr Basler ''[[GGG|Gsellschaft für s Guete und Gmäinnützige]]'' Land und 700'000 Franke vermacht, zum z Basel e [[Homöopathie|homöopathischi]] Kliinik mit mindestens fuffzää Better baue.<ref>Emil Schlegel: ''Reform der Heilkunde durch die Homöopathie Hahnemanns.'' 1903, S. 87.</ref> 1916 isch di gmäinnützig ''Merian Iseli Stifdig'' iigrichtet worde, und 1918 het me d Kliinik an dr Föörestrooss iigweit. Früecher het si e klassischi homöopatischi Richdig ghaa, het die denn aber ufgee und bedribt hüte konvenzionelli Medizin.<ref>Gudrun Bornhöft, Peter Matthiessen: ''Homeopathy in Healthcare: Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs.'' Springer, 2011, S.93.</ref>
== Kennzaale ==
2025 het d Kliinik über 8'000 Baziänte versorgt, drvo 6'090 in dr Ortopädii, 752 in dr Urologii un 826 in dr Chirurgii. Fascht 3'000 sin us em Kanton Basel-Stadt choo und fascht gliich vill us em Baselbiet. Stelle an dr Kliinik het s fascht 570.<ref>[https://merianiselin.ch/artikel/jahresbericht-2025 ''Jahresbericht 2025.''] Uf: merianiselin.ch.</ref> <!-- In dr Klinik het s doozmool öbbe 110 Better ghaa, wo zu 86 Brozänt beläit gli si. # Finde keine aktuelle Daten -->
== Fuessnoote ==
<references />
== Weblingg ==
* [http://www.merianiselin.ch/ Website vom Merian Iiseli]
[[Kategorie:Gsundheitswäse (Basel)]]
[[Kategorie:Spiddaal z Basel]]
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Der Freigut het d Syte [[Merian Iselin Spital]] nooch [[Merian Iselin Klinik]] verschobe un het deby e Wyterleitig überschribe: so ghäisst sie hüt
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D '''Merian Iiselin Kliinik''', uf Hochdütsch ''Merian Iselin Klinik,'' isch e brivaati Kliinik an dr Föörestrooss 2 in dr Stadt [[Basel]]. D Kliinik isch uf Ortopädii, Chirurgii und Urologii spezialisiert. Si wird vo dr ''Merian Iseli Stifdig'' dräit.
== Gschicht ==
Im Joor 1898 het d Adele Merian-Iselin dr Basler ''[[GGG|Gsellschaft für s Guete und Gmäinnützige]]'' Land und 700'000 Franke vermacht, zum z Basel e [[Homöopathie|homöopathischi]] Kliinik mit mindestens fuffzää Better baue.<ref>Emil Schlegel: ''Reform der Heilkunde durch die Homöopathie Hahnemanns.'' 1903, S. 87.</ref> 1916 isch di gmäinnützig ''Merian Iseli Stifdig'' iigrichtet worde, und 1918 het me d Kliinik an dr Föörestrooss iigweit. Früecher het si e klassischi homöopatischi Richdig ghaa, het die denn aber ufgee und bedribt hüte konvenzionelli Medizin.<ref>Gudrun Bornhöft, Peter Matthiessen: ''Homeopathy in Healthcare: Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs.'' Springer, 2011, S.93.</ref>
== Kennzaale ==
2025 het d Kliinik über 8'000 Baziänte versorgt, drvo 6'090 in dr Ortopädii, 752 in dr Urologii un 826 in dr Chirurgii. Fascht 3'000 sin us em Kanton Basel-Stadt choo und fascht gliich vill us em Baselbiet. Stelle an dr Kliinik het s fascht 570.<ref>[https://merianiselin.ch/artikel/jahresbericht-2025 ''Jahresbericht 2025.''] Uf: merianiselin.ch.</ref> <!-- In dr Klinik het s doozmool öbbe 110 Better ghaa, wo zu 86 Brozänt beläit gli si. # Finde keine aktuelle Daten -->
== Fuessnoote ==
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2025 het d Kliinik über 8'000 Baziänte versorgt, drvo 6'090 in dr Ortopädii, 752 in dr Urologii un 826 in dr Chirurgii. Fascht 3'000 sin us em Kanton Basel-Stadt choo und fascht gliich vill us em Baselbiet. Stelle an dr Kliinik het s fascht 570.<ref>[https://merianiselin.ch/artikel/jahresbericht-2025 ''Jahresbericht 2025.''] Uf: merianiselin.ch.</ref> <!-- In dr Klinik het s doozmool öbbe 110 Better ghaa, wo zu 86 Brozänt beläit gli si. # Finde keine aktuelle Daten -->
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== Weblingg ==
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Im Joor 1898 het d Adele Merian-Iselin dr Basler ''[[GGG|Gsellschaft für s Guete und Gmäinnützige]]'' Land und 700'000 Franke vermacht, zum z Basel e [[Homöopathie|homöopathischi]] Kliinik mit mindestens fuffzää Better baue.<ref>Emil Schlegel: ''Reform der Heilkunde durch die Homöopathie Hahnemanns.'' 1903, S. 87.</ref> 1916 isch di gmäinnützig ''Merian Iseli Stifdig'' iigrichtet worde, und 1918 het me d Kliinik an dr Föörestrooss iigweit. Früecher het si e klassischi homöopatischi Richdig ghaa, het die denn aber ufgee und bedribt hüte konvenzionelli Medizin.<ref>Gudrun Bornhöft, Peter Matthiessen: ''Homeopathy in Healthcare: Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs.'' Springer, 2011, S.93.</ref>
== Kennzaale ==
2025 het d Kliinik über 8'000 Baziänte versorgt, drvo 6'090 in dr Ortopädii, 752 in dr Urologii un 826 in dr Chirurgii. Fascht 3'000 sin us em Kanton Basel-Stadt choo und fascht gliich vill us em Baselbiet. Stelle an dr Kliinik het s fascht 570.<ref>[https://merianiselin.ch/artikel/jahresbericht-2025 ''Jahresbericht 2025.''] Uf: merianiselin.ch.</ref> <!-- In dr Klinik het s doozmool öbbe 110 Better ghaa, wo zu 86 Brozänt beläit gli si. # Finde keine aktuelle Daten -->
== Fuessnoote ==
<references />
== Weblingg ==
* [https://www.merianiselin.ch/ Website vom Merian Iiseli]
[[Kategorie:Gsundheitswäse (Basel)]]
[[Kategorie:Spiddaal z Basel]]
[[Kategorie:Stifdig]]
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2026-07-09T11:05:42Z
Freigut
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/* Gschicht */
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Merian Iiseli Kliinik}}
{{Infobox Unternehmen
| Name = Merian Iselin Klinik
| Logo =
| Unternehmensform = [[Stiftung#Schweiz|Stifdig]]
| ISIN =
| Gründungsdatum = 1916/1918
| Sitz = [[Basel]], [[Schweiz|Schwiz]]
| Leitung = * Niklaus Honauer (Bresidänt vom Stifdigsroot)
* Fernando Imhof (CEO)
| Mitarbeiterzahl =
| Umsatz =
| Bilanzsumme =
| Branche = [[Gesundheitssystem|Gsundhäitswääse]]
| Produkte =
| Homepage = [https://www.merianiselin.ch/ www.merianiselin.ch/]
}}
{{Dialekt|Baseldeutsch|Baseldytsch|Baseldütsch}}
D '''Merian Iiseli Kliinik''', uf Hoochdütsch ''Merian Iselin Klinik,'' isch e brivaati Kliinik an dr Föörestrooss 2 in dr Stadt [[Basel]]. D Kliinik isch uf [[Orthopädie|Ortopädii]], [[Chirurgie|Chirurgii]] und [[Urologie|Urologii]] spezialisiert. Si wird vo dr ''Merian Iiseli Stifdig'' dräit.
== Gschicht ==
Im Joor 1898 het d Adele Merian-Iselin dr Basler ''[[Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel|Gsellschaft für s Guete und Gmäinnützige]]'' Land und 700'000 Franke vermacht, zum z Basel e [[Homöopathie|homöopathischi]] Kliinik mit mindestens fuffzää Better baue.<ref>Emil Schlegel: ''Reform der Heilkunde durch die Homöopathie Hahnemanns.'' 1903, S. 87.</ref> 1916 isch di gmäinnützig ''Merian Iseli Stifdig'' iigrichtet worde, und 1918 het me d Kliinik an dr Föörestrooss iigweit. Früecher het si e klassischi homöopatischi Richdig ghaa, het die denn aber ufgee und bedribt hüte konvenzionelli Medizin.<ref>Gudrun Bornhöft, Peter Matthiessen: ''Homeopathy in Healthcare: Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs.'' Springer, 2011, S.93.</ref>
== Kennzaale ==
2025 het d Kliinik über 8'000 Baziänte versorgt, drvo 6'090 in dr Ortopädii, 752 in dr Urologii un 826 in dr Chirurgii. Fascht 3'000 sin us em Kanton Basel-Stadt choo und fascht gliich vill us em Baselbiet. Stelle an dr Kliinik het s fascht 570.<ref>[https://merianiselin.ch/artikel/jahresbericht-2025 ''Jahresbericht 2025.''] Uf: merianiselin.ch.</ref> <!-- In dr Klinik het s doozmool öbbe 110 Better ghaa, wo zu 86 Brozänt beläit gli si. # Finde keine aktuelle Daten -->
== Fuessnoote ==
<references />
== Weblingg ==
* [https://www.merianiselin.ch/ Website vom Merian Iiseli]
[[Kategorie:Gsundheitswäse (Basel)]]
[[Kategorie:Spiddaal z Basel]]
[[Kategorie:Stifdig]]
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Wetzikon ZH
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Wetzike ZH}}
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|ZH|Zürich|Züri|Wetzikon|Wetzikon}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Wetzikon ZH
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wetzikon 2007.png
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Wetzikon COA.svg
| BILD = Pfäffikersee.JPG
| BESCHREIBUNG = Wetzike und de Pfäffikersee vom [[Bachtel]] uus gsee
| REGION-ISO = CH-ZH
| BEZIRK = [[Bezirk Hinwil|Hiiwiil]]
| IMAGEMAP = Bezirk Hinwil
| BFS = 0121
| PLZ = 8620
| UN/LOCODE = CH WZK
| BREITENGRAD = 47.320834
| LÄNGENGRAD = 8.793331
| HÖHE = 535
| FLÄCHE = 16.73
| WEBSITE = www.wetzikon.ch
}}
'''Wetzike''' (amtlich ''Wetzikon'') isch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmäind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Bezirk]] [[Bezirk Hinwil|Hiwiil]] im [[Kanton Zürich|Kanton Züri]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografii ==
Wetzike liit im Züri-Oberland am [[Pfäffikersee]]. Zu de Gmäind ghööred d Ortschafte Robehuuse ''(Robenhausen),'' Chänte ''(Kempten),'' Oberwetzike ''(Oberwetzikon),'' Underwetzike ''(Unterwetzikon),'' Ettehuuse ''(Ettenhausen),'' Medike ''(Medikon),'' Walfertshuuse ''(Walfershausen)'' und Robank. S Gebiet vo de Gmäind umfasst 38,9 % landwirtschaftlichi Flèchi, 16,5 % Wald, 31,4 % Sidligsflèchi, 13,2 % unproduktivi Flèchi.<ref name="BfS 2021">Bundesamt für Statistik: [https://dashboard.bfs.admin.ch/regional-portraits/de/gemeinden-details.html Archiv - Regionale Porträts und Kennzahlen (2012 - 2021)], abgruefe März 2016</ref> Naachbergmäinde sind [[Bäretswil|Bääretschwiil]], [[Gossau ZH|Goossau]], [[Hinwil|Hiwiil]], [[Mönchaltorf|Mönchaltoorf]], [[Pfäffikon ZH|Pfäffike]] und [[Seegräben|Seegrebe]].
== Gschicht ==
Wetzike isch zum eerschte Mool im Joor 1044 als ''als Wenzinchofa'' gnamset worde.
=== Poscht ===
S eerscht Poschtbüro isch 1836 z Underwetzike iigrichtet woorde. Z Oberwetzike gits sit 1858 e Poscht, z Chänte sogaar scho sit 1856. D Poscht 2 z Oberwetzike hät d Poschtläitzaal 8622 und d Poscht 3 z Chänte 8623. S Poschtbüro vo Robehuuse isch 1895 uuftoo worde, aber me häts 2014 in en Agentur umgwandlet. Z Ettehuuse häts vo 1890 bis 1988 e Poscht ggèè. Die bäide Poschtbüro händ di gliich Poschtläitzaal wie d Hauptposcht z Underwetzike, nämli 8621.
=== Isebaan ===
D Glatthalbahn (schpöter di Veräinigte Schwizerbaane) hät 1857 d Schtrecki Walliselle-Uschter bis Wetzike verlengeret und z Underwetzike der eerscht Baanhof in Betriib gnoo. 1876 isch d Strecki Effrèètike-Pfäffike-Wetzike dezuechoo, mit em Baanhof Chänte, de Haltischtell Oberwetzike (bi de Chrüüzig Taalstrooss, nu bis 1921) und eme Stumpeglöis uf Hiwiil. D Üürike-Baume-Baan (hüt e Museumslinie) hät 1901 es chliises Baanhöfli im Ämetschloo pout.
Au es Tram häts ggèè: D [[Wetzikon-Meilen-Bahn|Wetzike-Mäile-Baan]] isch 1903 äini vo den eerschte elektrische Meterspur-Baane i de Schwiiz gsii.<ref name="Bahn">Geschichte Wetzikon: [https://museum-wetzikon.ch/wp-content/uploads/Bahnbrechend.pdf Bahnbrechend - 150 Jahre Eisenbahn in Wetzikon], abgrüeft im Merz 2016</ref>
== Bevölcherigsentwicklig ==
Quäle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/asset/de/340621 Online uf bfs.admin.ch], Date im [https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/340621/appendix?width=1080&height=1920 Aahang])</ref>,
Statistisches Amt des Kantons Zürich<ref name="stat-zh">
[https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&jahr=0&indikatoren=&bfs=121 Wetzikon ZH]
Statistisches Amt des Kantons Zürich</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jaar''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920''' || '''1930'''
|- align=center
|align=left|'''Iiwooner'''|| 3364 || 3916 || 4260 || 4841 || 5401 || 5690 || 6382 || 6787 || 6904
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Joor''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000''' || '''2010''' || '''2020'''
|- align=center
|align=left|'''Iiwooner''' || 6719 || 8017 || 10421 || 13469 || 15859 || 16696 || 18129 || 22081 || 25038
|}
De Ussländeraatäil liit bi 29.2 % (Stand 2024).<ref name="stat-zh" />
== Religion ==
20,4 % vo de Iiwoner sind evangelisch-reformiert, 22,7 % sind römisch-katholisch (Stand 2025).<ref name="stat-zh" />
== Politik ==
Z Wetzike isch inere Abschtimig vo 2012 nach mehrere Aalöif äntli s Gmäindsparlamänt iigfüert woorde. Sit 2014 gits drum en Stadtraat mit 7 und es Parlamänt mit 36 Sitz, Stadtpresidänt isch sit 2022 de Pascal Bassu vo de [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]].
Bi de Nazionaalraatswaale 2023 hät s das Ergebnis ggèè: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 32,00 % (+1,63), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 17,23 % (+3,42), [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 9,99 % (−4,86), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 9,94 % (−1,55), [[Grünliberale Partei|glp]] 9,38 % (−1,58), [[Die Mitte|Mitte]] 8,15 % (+1,79), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 4,54 % (−0,91), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 4,26 (−0,18).<ref>{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}</ref>
== Wirtschaft ==
D Arbetsloosigkäit vo de 15-64jèèrige isch im Joor 2024 bi 1,6 % gläge.<ref name="stat-zh" />
D Firma [[Franz Brozincevic Wetzikon|FBW]] hät z Wetzike vo 1918 bis 1985 [[Lastwagen|Laschtwäge]], [[Postauto|Poschtauto]], Linie- und Trollibüss produziert.
== Tialäkt ==
De [[Zürichdeutsch|züritüütsch]] Tialäkt vo Wetzike ghöört zu de Züri-Oberländer Mundaarte.
== Bilder ==
<gallery>
Wetzikon - Reformierte Kirche IMG 8231 ShiftN.jpg|Di reformiert Chile Wetzike
KircheWetzikon.JPG|Di katholisch Chile Wetzike
Aabach (Wetzikon) IMG 4902.jpg|E Fabrik an de Uschtermer Aa
Wetzikon - Oberwetzikon - Bahnhofstrasse 2010-07-01 12-51-36 ShiftN.jpg|Oberwetzike
Kempten (Wetzikon) IMG 3470 ShiftN.jpg|De Baanhoof Chänte
Herrliberger Wetzikon.jpg|Schloss Wetzike 1742. Radierig vom David Herrliberger
</gallery>
== Literatur ==
* {{HLS|93|Autor=Claire Hauser und Ueli Müller}}
* {{HLS|7819|Kempten|Autor=Martin Illi}}
* Felix Meier: ''Geschichte der Gemeinde Wetzikon.'' Wetzikon 1881. (Reproduktion: Nabu Press, 2012. ISBN 978-1-275-77643-2.)
* Beat Frei: ''Wetzikon. Eine Geschichte.'' Wetzikon 2001.
* Hermann Fietz: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Band II: ''Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen'' (= ''Kunstdenkmäler der Schweiz.'' Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. {{DNB|365803049}}.
== Weblinks ==
* {{Commonscat|Wetzikon|Wetzike}}
* Webuuftritt vo de Gmäind: [https://web.archive.org/web/20191102150449/https://www.wetzikon.ch/ www.wetzikon.ch]
* Digitals Ortsmuseum: [https://www.wetzipedia.ch/index.php/Wetzikon Wetzipedia]
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Bezirk Hinwil}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Züri)]]
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Franziskus (Papst)
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Franziskus}}
[[Datei:Pope Francis South Korea 2014.png|mini|Dr ''Franziskus'', dr 266. Papscht<br>z [[Südkorea]] im Augschte 2014]]
[[Datei:Coat of arms of Franciscus.svg|mini|S Wappe vom Franziskus]]
Dr '''Franziskus''' (* [[17. Dezember|17. Dezämber]] [[1936]] z [[Buenos Aires]], [[Argentinien|Argentinie]]; † [[21. April]] [[2025]] in dr [[Vatikanstadt]]; [[Lateinische Sprache|lat.]] '''Franciscus [[Papst|PP]].'''; burgerli '''Jorge Mario Bergoglio [[Jesuiten|SJ]]''') isch vum 13. Merz 2013 bis zue sym Dood dr 266. [[Papst|Papscht]] un Oberhaupt vu dr [[Römisch-katholische Kirche|remisch-katholische Chilche]] gsii. Är isch dr erscht Latynamerikaner un dr erscht Jesuit gsii, wu Papscht woren isch. Bis Merz 2013 isch er Erzbischof vu Buenos Aires gsii.
== Läbe ==
D Eltere vum Jorge Bergoglio, dr Mario Jose Bergoglio un d Regina Maria Sivori, sin [[Italien|italienischi]] Yywanderer gsii. Dr Vater het as Yysebahner gschafft. Dr Jorge Bergoglio het no dr Schuel an dr Universität vu Buenos Aires e Masterabschluss in [[Chemie|Chemi]] gmacht un isch am 11. Merz 1958 in dr [[Jesuiten|Jesuiteorde]] yydrätte. Är het derno [[Geisteswissenschaften|Gaischteswisseschaft]] z Santiago, [[Chile]] un no syre Ruckchehr uf Buenos Aires an dr Theologische Fakultet vum ''Colegio Máximo San José'' z San Miguel [[Philosophie|Philosphi]] (Abschluss: 1960) un [[Theologie|Theologi]] (Abschluss: 1970) studiert. Anne 1969 het er s [[Sakrament|Sakramänt]] vu dr Prieschterweih empfange un isch derno Novizemaischter un Theologidozänt an dr Hochschuel vu San Miguel gsii.
In dr Johre 1973 bis 1979 het er as Provinzial d Gschick vum Jesuitenorde z Argentinie glaitet. Vu 1980 bis 1986 isch er deno as Räktor vu dr Theologische Fakultät vu San Miguel vorgstande. Derno isch er fir e Forschigsufenthalt uf [[Frankfurt am Main]] an d Philosophisch-Theologisch Hochschuel Sankt Georgen gange. Sy Promotion het er nit abgeschlosse. Speter het er as Gaischtlige Diräkter z Córdoba gschafft.
Am 20. Mai 1992 isch dr Bergoglio vum Papscht [[Johannes Paul II.]] zum Weihbischof z Buenos Aires un Titularbischof vu Auca ernännt wore. D Bischofsweih het em dr Erzbischof vu Buenos Aires, dr Antonio Kardinal Quarracino, am 27. Juni 1992 gspändet. Mitkonsekratore sin dr Bischof vu Mercedes-Luján, dr Emilio Ogñénovich, un dr Apostolische Nuntius z Argentinie, dr Ubaldo Calabresi, gsii. Am 3. Juni 1997 isch er zum Koadjutorerzbischof ernännt wore un isch noch em Dod vum Kardinal Quarracino am 28. Februar 1998 Erzbischof vu Buenos Aires wore. Glychzytig isch er Bischof fir di Glaibige vum orientalische Ritus z Argentinie gsiides. Dr Papscht Johannes Paul II. het en anne 2001 mit dr Ernännig zum Kardinalprieschter mit dr Titelchilche ''San Roberto Bellarmino'' in s Kardinalskollegium ufgnuu. Är het unter anderem dr Kongregation fir dr Gottesdienscht un d Sakramäntenornig aaghert.
S Konklave 2013, wu 115 Kardinäl derby gsii sin, het am 12. März 2013 aagfange. Am 13. Merz 2013 isch no dr Jorge Mario Bergoglio asm zweete Dag vum Konklave 2013 im fimfte Wahlgang um 19:06 Uhr zum 266. Papscht un dodermit zum Noofolger vum d hailige Petrus gwehlt wore. Är het sich dr Papschtname ''Franziskus'' gee noch em Hl. [[Franz von Assisi|Franz vu Assisi]]. Dodermit isch er dr erscht mit eme neie Papschtname syt em [[Lando (Papst)|Lando]] 913/14. Syt em Syrer [[Gregor III. (Papst)|Gregor III.]] im 8. Johrhundert isch er dr erscht Nit-Europäer, un dr erscht Ordensmann syt em [[Gregor XVI.]] (Papscht vu 1831 bis 1846), wu in des Amt gwehlt woren isch.
Näbe dr argentinische het er au di italienisch Staatsburgerschaft gha. Är het Spanisch un Italienisch as Muetersproche schwätzt un au rächt guet Dytsch chenne.
Am 14. Februar 2025 isch dr Papscht in dr Spital kumme, wege-n-ere schwere [[Lungenentzündung|Lungenentzündig]]. Er isch am 23. März 2025 üssekumme, isch awer zimlig schwach bliwe. Am 20. April 2025, am [[Ostern|Oschtre]], hat sich dr Papscht uf em Petersplatz zeigt, fer d Litt bsegne. Am 21. April 2025 isch er bi sich dheim gstorwe.
== Pontifikat ==
De Papst Franziskus hät drei bsundrigi Akzänt gsetzt:<ref name="NZZ">Jan-Heiner Tück: [https://www.nzz.ch/feuilleton/nachruf-auf-papst-franziskus-ld.1703193 ''Papst Franziskus ist gestorben: Der Pontifex aus Buenos Aires war ein Missionar der Barmherzigkeit. Ein Nachruf.''] I: ''[[Neue Zürcher Zeitung|Zürizytig]]'' vom 21. Merz 2025.</ref>
* Er hät de glaubesmüede Zytgnosse s [[Evangelium (Glaube)|Evangelium]] wele nöcherbringe und e «Revoluzion vo der zärtliche Liebi» azettle. I sym eerschten aposchtolische Schrybe ''Evangelii gaudium'' (2013) hät er syni Vision von ere ernöierete Chile vorgläit. D Chile seg ekäi «feschti Burg», näi, si seg es Fäldlazarett, wo für di psychisch Verwundete und di religiöse Suecher mües da sy. Si sell nöd um sich sälber chräise, näi, si sell a d Perifery gaa. Si sell nöd satt sy und nöd probiere, alti Privilegie z sichere.
* Er hät e Theology vo der [[Barmherzigkeit|Barmherzigkäit]] verchündt. Gott isch eso so gross, das er au chly cha wärde, so mächtig, das er au d Gstalt vo der Oomacht chan anää. S Chrüz uf Golgatha, de Weg vom Christus i d Ernidrigung vo Armuet, Läid und Tod sind für de Franziskus Usdruck vo dere Barmherzigkäit gsy, wo für ali gilt.
* Er hät kollegiali und [[Synode|sinodali]] Elemänt i der Chile gstercht. Er hät gsee, das es en Überforderig isch, di kulturell polizäntrisch Wältchile welen eläige z läite. Zum de römisch Zäntralismus abfädere, hät er en Rat von Kardinäl us de ganze Wält ygrichtet, wo iri Erfarig seled ybringe. Er hät Sinoden über Ee und Familie (2014/15), über d Juged (2018) und über d Ortschile z Amazonie (2019) uftaa und hät zletscht de Wältchilen en meerstufig agläite sinodale Prozäss verordnet.
Wyt ume guet achoo isch syne Enziklika ''Laudato si’:'' Si hät s [[Umweltschutz|ökologisch]] Biwusstsy gscherft und d Folge vom Klymawandel klar umrisse. Und er hät de Dialog mit de nödchrischtliche Religione entschide wytergfüert, bsunders mit em [[Islam]].<ref name="NZZ" />
De Franziskus hät sich, gnau wie sin Vorvorgänger, de [[Johannes Paul II.]], offe gege d Mafia gstellt. Bimene Bsuech z [[Kalabrien|Kalabrie]] im März 2014 hät er gege di italienische Mafiosi es Zaiche gsetzt.<ref>[https://web.archive.org/web/20141110130922/http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/international/international-sda/Papst-setzt-ein-Zeichen-gegen-die-Mafia;art46446,350590 ''Papst setzt ein Zeichen gegen die Mafia''] Lozärner Zytig, Artikel vom 21. März 2014</ref> Im Juni 2014 hät de Franziskus erneut sini disbezüglichi Haltig mit markante Wort bechräftig.<ref>[http://www.nzz.ch/international/hat-der-papst-alle-mafiosi-exkommuniziert-1.18328462 ''Hat der Papst alle Mafiosi exkommuniziert?''] NZZ, Artikel vom 23. Juni 2014</ref>
Am 27. April 2014 hät de Franziskus uf em Petersplatz z Rom zwai vo sine Vorgänger, de [[Johannes XXIII.]] und de [[Johannes Paul II.]] [[Heiligsprechung|hailiggsproche]]. De Johannes XXIII. isch gwürdigt worde för sin Muet, s [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zwaiti Vatikanische Konzil]] durezsetze, und de Johannes Paul II. als „Papst vo de Familie“.<ref>[http://www.welt.de/politik/ausland/article127362932/Der-Vatikan-und-die-Kraft-der-vier-Paepste.html ''Der Vatikan und die Kraft der vier Päpste.''] Die Welt, Artikel vom 27. April 2014</ref>
Im März 2015 hät de Franziskus es usserordentlichs ''[[Heiliges Jahr|Hailigs Johr]] vo de Barmherzigkeit'' aakünded. Es söll vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 gfiired wärde.<ref>[http://w2.vatican.va/content/francesco/de/homilies/2015/documents/papa-francesco_20150313_omelia-liturgia-penitenziale.html ''Predigt vom Papst Franziskus i de Vatikanische Basilika vom Fritig, em 13. März 2015''] uf w2.vatican.va</ref>
Im Vorfäld vo siner Rais noch Mexiko hät sich de Franziskus am 12. Februar 2016 uf em Flughafe vo de [[kuba]]nische Hoptstadt [[Havanna]] mit em [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxe]] Patriarch, em [[Kyrill I.]] troffe. Es isch di erschti Begegnig vo de Oberhäupter vo däne beide Cherche sit de Gründig vom ''Moskauer Patriarchat'' 1589/90 bzw. sit em Zämmeträffe vom Papst [[Eugen IV.]] mit em Moskauer Metropolit ''Isidor vo Kiew'' uf em [[Konzil von Ferrara|Konzil vo Ferrara]] 1438/39 gsi.<ref>[http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-trifft-russisch-orthodoxen-patriarchen-in-kuba-a-1077222.html '' Historische Zusammenkunft: Papst trifft Patriarchen.''] Spiegel Online, 12. Februar 2016</ref><ref>[http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/13/pr%C3%A4zisierung_moskauer_patriarchat_existiert_seit_16_jahrhu/1208265 ''Präzisierung: Moskauer Patriarchat existiert seit 16. Jahrhundert.''] Radio Vatikan, 13. Februar 2016</ref>
Am 21. Juni 2018 hät de Franziskus z [[Genf|Gämf]] en Psuech bim [[Ökumenischer Rat der Kirchen|Ökumenische Root vo de Chilene]] gmacht, wo s Jubileum vo 70 Joor sit dr Gründig gfyret hät.
De Franziskus hät au Yspruch provoziert. Syni pauschal Kritik am globale [[Kapitalismus]] hät nöd überzügt. Mängi spontan Üsserig a Prässekonferänzen und Interview sind nöd duretänkt gsy. Er hät Erwartige gschüüret und hät si enttüüscht. Reformer händ z vill von em erwartet, Konservatyvi händ mängs von em abgläänt. S Verheltnis zum [[Judentum|Judetum]] isch trüebt worde wäge syne Simpatye für d [[Palästinenser|Paläschtinänser]] im [[Gaza-Krieg|Gaza-Chrieg]].<ref name="NZZ" />
== Schrifte (Uuswahl) ==
=== Büecher ===
* ''Meditaciones para religiosos.'' Diego de Torres, Buenos Aires 1982, ISBN 950-02-1000-2.
* ''Reflexiones espirituales sobre la vida apostólica.'' Diego de Torres, Buenos Aires 1987, ISBN 950-9210-07-2.
* ''Reflexiones en esperanza.'' Ediciones Universidad del Salvador, Buenos Aires 1992.
* As Usegäber: ''Diálogos entre [[Johannes Paul II.|Juan Pablo II]] y [[Fidel Castro]]. Dir. y coor. por J. M. B.'' Editorial de Ciencia y Cultura, Buenos Aires 1998, ISBN 987-507-074-2 (spanisch; Übersetzung des Titels: ''Dialoge zwischen Johannes Paul II. und Fidel Castro'').
* ''Educar. Exigencia y pasión. Desafíos para educadores cristianos.'' Editorial Claretiana, Buenos Aires 2003, ISBN 950-512-457-0.
* ''Ponerse la patria al hombro. Memoria y camino de esperanza.'' Editorial Claretiana, Buenos Aires 2004, ISBN 950-512-511-9.
* ''La nación por construir. Utopía, pensamiento y compromiso. VIII Jornada de Pastoral Social.'' Editorial Claretiana, Buenos Aires 2005, ISBN 950-512-546-1.
* ''Corrupción y Pecado. Algunas reflexiones en torno al tema de la corrupción.'' Editorial Claretiana, Buenos Aires 2006, ISBN 950-512-572-0.
* ''El verdadero poder es el servicio.'' Editorial Claretiana, Buenos Aires 2007, ISBN 978-950-512-628-6.
* Gespräche mit Sergio Rubin und Francesca Ambrogetti: ''El Jesuita.'' Javier Bergera Editor, Buenos Aires, Argentinien 2010, ISBN 978-950-15-2450-5.
** deutsch: ''Papst Franziskus. Mein Leben, mein Weg. Die Gespräche mit Jorge Mario Bergoglio.'' Herder, Freiburg im Breisgau 2013, ISBN 978-3-451-32708-7.
* mit em Abraham Skorka: ''Sobre el Cielo y la Tierra.'' Editorial Sudamericana, Buenos Aires 2010, ISBN 978-950-07-3293-2 ([http://www.lanacion.com.ar/1326530-aportes-del-dialogo-interreligioso Textauszug online]). Deutsche Ausgabe: ''Über Himmel und Erde. Jorge Bergoglio im Gespräch mit dem Rabbiner Abraham Skorka.'' Riemann, München 2013, ISBN 978-3-570-50161-0.
* ''Nosotros como ciudadanos, nosotros como pueblo. Hacia un bicentenario en justicia y solidaridad 2010–2016.'' Editorial Claretiana, Buenos Aires 2011, ISBN 978-950-512-744-3.
* ''Mente abierta, corazón creyente.'' Editorial Claretiana, Buenos Aires 2012, ISBN 978-950-512-778-8. Deutsche Ausgabe: ''Offener Geist und gläubiges Herz.'' Herder, Freiburg im Breisgau [u. a.] 2013, ISBN 978-3-451-32709-4.
* ''Leben – meine Geschichte in der Geschichte.'' HarperCollins, Hamburg 2024, ISBN 978-3-365-00763-1.
* ''Hoffe: Die Autobiografie.'' Kösel, München 2025, ISBN 978-3-466-37353-6 (Originaltitel: ''Spera. L’autobiografia.'' 2025). Übersetzeri i s Tüütsch: Elisabeth Liebl.
=== Enziklike ===
* ''Lumen fidei'' („Licht des Glaubens“, vom 29. Juni 2013).
* ''Laudato si’'' („Gelobt seist du“, 18. Juni 2015). Tüütschi Uusgaab: ''Laudato si. Die Umwelt-Enzyklika des Papstes.'' Herder, Freiburg i. Br. 2015, ISBN 3-451-35000-9.
* ''Fratelli tutti'' („Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft“, 3. Oktober 2020).
* ''Dilexit nos'' („Er hat uns geliebt“, 24. Oktober 2024).
== Literatur ==
* Jorge Bergoglio: ''Hoffe: Die Autobiografie.'' Übersetzt vo der Elisabeth Liebl. Kösel, München 2025, ISBN 978-3-466-37353-6.
* Massimo Borghesi: ''Papst Franziskus. Sein Denken, seine Theologie.'' Übersetzt vo der Elisabeth-Marie Richter, wbg academic, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-534-27163-4.
== Weblink ==
{{Commonscat|Franciscus|Franziskus}}
* {{catholic-hierarchy|bishop|bbergj}}
* {{Miranda|NName=Bergoglio|ConsJ=2001|ConsNr=|Artikel=BERGOGLIO, S.J., Jorge Mario|Zugriff=2013-03-13}}
== Fuessnoote ==
<references/>
{{Folgenleiste
|VORGÄNGER=[[Benedikt XVI.]]
|NACHFOLGER=[[Leo XIV.]]
|AMT=[[Datei:Coat of arms of Franciscus.svg|25px]] [[Papst|Papscht]]
|ZEIT=2013–2025
}}
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Franziskus 1}}
[[Kategorie:Pabst]]
[[Kategorie:Staatsoberhoupt (Vatikanstadt)]]
[[Kategorie:Kardinal]]
[[Kategorie:Bischof]]
[[Kategorie:Katholische Theolog]]
[[Kategorie:Vatikanbürger]]
[[Kategorie:Argentinier]]
[[Kategorie:Italiäner]]
[[Kategorie:Maa]]
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5. Juli
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/* Gstorbe */
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wikitext
text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Juli}}
Dr '''5. Juli''' isch dr 186. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 187. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 179 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:C Zetkin 1.jpg|100px|right|thumb|Clara Zetkin]]
[[Datei:Alfred Escher photo.jpg|100px|right|thumb|Alfred Escher]]
[[Datei:WalterGropius-1919.jpg|100px|right|thumb|Walter Gropius]]
* [[1417]]: Z [[Basel]] bricht e [[Stadtbrand von Basel 1417|groß Brunscht]] uus, wu ne Drittel vu dr Stadt abbränntisch.
* [[1811]]: As erschts [[Südamerika|sidamerikanisch]] Land erklert [[Venezuela]] syy Uuabhängigkait.
* [[1855]]: Z Paris wird d Operette ''[[Die beiden Blinden]]'' vum [[Jacques Offenbach]] urufgfiert.
* [[1856]]: Dr Alfred Escher grindet z [[Zürich|Züri]] d [[Credit Suisse Group|Schwyzerisch Kreditaastalt]] un macht d Stadt dodermit zum wichtigschte Bankestandort un Wirtschaftszäntrum vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
== Uf d Wält chuu ==
* [[1810]]: [[Phineas Taylor Barnum]], US-amerikanische Undernähmer, Zirkuspionier und Bolitiker
* [[1857]]: [[Clara Zetkin]] dytschi Bolitikeri
* [[1889]]: [[Jean Cocteau]], franzesische Schriftsteller, Reschissöör un Mooler
* [[1904]]: [[Ernst Mayr]], dytsch-US-amerikanische Biolog
* [[1905]]: [[Friedrich E. Vogt]], dytsch Schriftsteller
* [[1911]]: [[Georges Pompidou]], franzesische Bolitiker
* [[1937]]: [[Anke Fuchs]], dytschi Bolitikeri
* [[1954]]: [[Claudia Demarmels]], Schwyzer Schauspileri
* [[1956]]: [[Horacio Cartes]], paraguayische Unternämmer un Bolitiker
* [[1958]]: [[Gigon/Guyer|Mike Guyer]], amerikanisch-schwyzerische Architekt
* [[1958]]: [[Awigdor Lieberman]], israelische Bolitiker
* [[1968]]: [[Silvio Rüfenacht]], Schwyzer Schwinger
* [[1968]]: [[Alex Zülle]], Schwyzer Radrännfahrer
* [[1979]]: [[Amélie Mauresmo]], franzesischi Tennisspileri
* [[1982]]: [[Philippe Gilbert]], belgische Radrännfahrer
* [[1985]]: [[Judith Chemla]], franzesischi Schauspileri
* [[1988]]: [[Isaline Sager-Weider]], franzesischi Volleyballspileri
* [[1989]]: [[Whitney Wolfe Herd]], US-amerikanischi Unternämeri
== Gstorbe ==
* [[1933]]: [[Alexander Würtenberger]], dytsche Haimetdichter un Rosezichter
* [[1962]]: [[Gottlieb Fischer (Schriftsteller)|Gottlieb Fischer]], Schwyzer Schriftsteller
* [[1969]]: [[Walter Gropius]], dytsch-US-amerikanische Architekt un Designer
* [[1972]]: [[Fritz Pümpin]], Schwyzer Moler
* [[1980]]: [[Thaddäus Troll]], dytsche Schriftsteller un Dramatiker
* [[2005]]: [[Bernhard Sowinski]], düütsche Germanischt und Forscher zu dr Mundartliteratur
* [[2017]]: [[Pierre Henry (Komponist)|Pierre Henry]], franzesische Komponischt
* [[2026]]: [[Adolf Seger]], dytsche Ringer
* [[2026]]: [[Adolf Vallaster]], Vorarlbärger Mundartschriftsteller
== Weblink ==
{{commonscat|5 July|5. Juli}}
[[Kategorie:Tag|0705]]
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25. Oktober
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text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Oktober}}
Dr '''25. Oktober''' isch dr 298. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 299. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 67 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Pablo picasso 1.jpg|miniatur|100px|Pablo Picasso]]
[[Datei:KatyPerryWestminst111224 (81 of 95) (54206733094) (cropped).jpg|miniatur|100px|Katy Perry]]
* {{0}}[[732]]: Dr [[Frankenreich|fränkisch]] [[Hausmeier|Huusmaier]] [[Karl Martell]] stoppt in dr Schlacht vu Tours un Poitiers s Vordringe vu dr Mauren uf Europa.
* [[1415]]: Im [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjehrige Chrieg]] siigt dr [[Heinrich V. (England)|Heinrich V.]], dr Chenig vu [[Königreich England|Ängland]], dur dr Yysatz vu Langbogeschitze iber e fascht dopplet so groß Heer vu dr [[Frankreich|Franzosen]] in dr Schlacht vu Azincourt.
* [[1823]]: Z [[Wien]] wird d [[Oper]] [[Euryanthe]] vum [[Carl Maria von Weber]] urufgfiert.
* [[1990]]: [[Kasachstan]] verchindet syni Suveränitet vu dr [[Sowjetunion]].
* [[2009]]: D [[Kanton Tessin|Tessiner]] Gmaine Borgnone, Intragna un Palagnedra fusioniere zue [[Centovalli TI|Centovalli]]. D Gmaine Bruzella, Cabbio, Caneggio, Morbio Superiore, Muggio un Sagno fusioniere zue [[Breggia TI|Breggia]].
== Uf d Wält chuu ==
* [[1776]]: [[Johannes Merz (Autor)|Johannes Merz]], Schwyzer Mundartschriftsteller
* [[1866]]: [[Karl Glatt (Dialektdichter)|Karl Glatt]], dytsche Lehrer un Dialäktdichter
* [[1881]]: [[Pablo Picasso]], spanische Moler un Bildhauer
* [[1895]]: [[Levi Eschkol]], israelische Politiker
* [[1897]]: [[Walter Füsslin]], dytsche Psychiater un Dialäktdichter
* [[1911]]: [[Karl Kurrus]], dytsche Haimetdichter
* [[1927]]: [[André Jobin (Comicautor)|André Jobin]], Schwyzer Comicautor
* [[1930]]: [[Rudolf Engler]], Schwyzer Sproochwüsseschaftler
* [[1942]]: [[Elsbeth Sigmund]], Schwyzer Schauspileri
* [[1949]]: [[Idir]], algerische Musiker
* [[1963]]: [[Mike Müller]], Schwyzer Schauspiler
* [[1968]]: [[Claudia Sabine Meier]], Schwyzer Transgender-Aktivischti
* [[1970]]: [[Davide Pagliarani]], italienischer katholischer Prieschter
* [[1984]]: [[Katy Perry]], US-amerikanischi Popsängeri
== Gstorbe ==
* [[1400]]: [[Geoffrey Chaucer]], änglische Dichter
* [[1760]]: [[Georg II. (Großbritannien)|Georg II.]], britische Chenig
* [[1871]]: [[Johann Rudolf Merian]], Schwyzer Mathematiker un Bolitiker
* [[1919]]: [[Eugène Ruffy]], Schwyzer Bolitker un Bundesrot
* [[1941]]: [[Robert Delaunay]], franzesische Moler
* [[1992]]: [[Robert Gleichauf]], dytsche Bolitiker
* [[2013]]: [[Katharina von Arx]], Schwyzer Schriftstelleri un Journalischti
* [[2020]]: [[Fritz Gallati]], Schwyzer Velorännfahrer
* [[2020]]: [[Thomas Oppermann (Politiker)|Thomas Oppermann]], dytsche Bolitiker
== Weblink ==
{{commonscat|25 October|25. Oktober}}
[[Kategorie:Tag|1025]]
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Neckargerach
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Neckargerach
| Wappen = DEU Neckargerach COA.svg
| Breitengrad = 49/23/58/N
| Längengrad = 09/04/19/E
| Lageplan = Neckargerach in MOS.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Neckar-Odenwald-Kreis
| Kreisalem = Necker-Odewald-Chrais
| Höhe = 137
| Fläche = 15.32
| PLZ = 69437
| PLZ-alt = 6934
| Vorwahl = 06263
| Kfz = MOS
| Gemeindeschlüssel = 08225064
| NUTS = DE127
| Gliederung = 2 Ortsdail
| Adresse = Hauptstraße 25<br />69437 Neckargerach
| Website = [https://www.neckargerach.de/de/startseite www.neckargerach.de]
| Bürgermeister = Norman Link
| DIAFAM = [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]]
| DIALECT = [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]]
}}
'''Neckargerach''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränk.]] ''Geerisch'', elter ''Geerich'') isch e Gmai im [[Neckar-Odenwald-Kreis|Necker-Odewald-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zur europäische [[Metropolregion Rhein-Neckar]] (bis 20. Mai 2003 ''Region Unterer Neckar'' un bis 31. Dezämber 2005 ''[[Region Rhein-Neckar-Odenwald]]'') un isch e staatlig anerkännte Erholigsort.
== Geografi ==
Neckargerach lyt am [[Neckar|Necker]] an dr Burgestroß zwische [[Heidelberg]] un [[Heilbronn|Haalbrunn]], im [[Naturpark Neckartal-Odenwald|Naturpark Neckartal-Odewald]]. Dr Baan bstoht us 40,4 % Landwirtschaftsflechi, 44 % Wald, 11,8 % Sidligsflechi un 3,9 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Zwingenberg (Baden)|Zwingenberg]] un [[Waldbrunn (Odenwald)|Waldbrunn]] im Norde, [[Mosbach]] im Oschte, [[Binau]] un [[Obrigheim (Baden)|Obrigheim]] im Side, un [[Neunkirchen (Baden)|Neunkirchen]] im Weschte.
== Gmaigliderig ==
Zue Neckargerach ghere d Ortsdail Neckargerach un Guttenbach. Zue dr ehmolige Gmai Guttenbach ghert s glychnamig Dorf uf linke Neckersyte, zue Neckargerach s glychnamig Dorf, dr Wyyler Lauerskreuz un d Hyyser Läufertsmühle un Staustufe.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 304–306</ref>
== Gschicht ==
Neckargerach isch zum erschte Mol gnännt wore anne 976 as ''Geraha'', um 1700 isch dr Name ''Neckargerach'' ufchuu.
Guttenbach isch anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputazionshauptschluss]] an s [[Kurfürstentum Baden|Kurfirschtedum Bade]] chuu, Neckargerach anne 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogdum Bade]]. Guttenbach isch syt 1813 Dail vum [[Bezirksamt Mosbach]] gsii, Neckargerach het ab 1813 zum [[Bezirksamt Eberbach]] ghert. 1924 sin d Gmaine vum Bezirksamt Eberbach, un dodermit au Neckargerach, zum Bezirksamt Mobach chuu. Anne 1939 isch us em Bezirksamt Mosbach dr [[Landkreis Mosbach|Landchrais Mosbach]] wore.
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] het s z Neckargerach e Usselager vum [[KZ Neckarelz]], wu 900 KZ-Häftling Zwangsarbet bim Stolleböu z Obrigheim un in dr Daimler-Benz-Wärch hän mieße laischte. Ab 1944 isch Neckargerach Standort fir e vu dr SS sognännt „Chrankelager“ gsii, wu im Novämber 120 Chranki drus uf [[Vaihingen an der Enz]] verlait wore sin. S Lager sälber isch im Merz 1945 „evakuiert“ wore. Dr „Dodesmarsch“ bis [[Waldenburg (Württemberg)|Waldenburg]] un vu dert uus in Gieterwaggon ins [[KZ Dachau]] het rund 600 Häftling s Lääbe gchoschtet. Die, wu nimi hän chenne lauf, sin mit eme Gieterzug im April 1945 bis uf [[Osterburken]] transportiert wore, wu si zum greschte Dail no am Lääbe gsii sin, wu si befreit wore sin.<ref>Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 64, ISBN 3-89331-208-0</ref>
Am 31. Dezämber 1972 isch Guttenbach yygmaindet wore.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=477}}</ref> Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kraisreform]] isch dr Landkrais Mosbach zum 1. Jänner 1973 ufglest wore, Neckargerach isch derno zum neie Odenwaldkrais chuuu, ab 10. Septämber 1974: [[Neckar-Odenwald-Kreis]].
== Verwaltig ==
Neckargerach het sich mit dr Gmaine Binau, Waldbrunn un Zwingeberg zum Gmaiverwaltigsverband „Neckargerach-Waldbrunn“ mit Sitz z Neckargerach zämmegschlosse.
; Burgermaischter vu Neckargerach
* 1832–1839: David Plitt
* 1839–1844: Jakob Müller
* 1844–1848: Kieser
* 1848–1850: Anton Ulses
* 1850–1852: Kieser
* 1852–1864: Jakob Löffler
* 1864–1882: Peter Ulses
* 1882–1888: Johannes Link
* 1888–1915: Ludwig Hornung
* 1915–1919: Johann Georg Steck
* 1919–1924: Heinrich Gramlich
* 1924–1933: Carl Bödigheimer I
* 1933–1935: Rudolf Bödigheimer
* 1935–1937: Ludwig Menges
* 1937–1945: Christian Seemann
* 1945–1965: Karl Wettmann
* 1965–1974: Peter Kirchesch sen.
* 1974–2006: Peter Kirchesch jun.
* 2006–2010: Ralf Schnörr
* syt 2010: Norman Link
== Kultur un Böuwärch ==
* Runie vu dr [[Minneburg]]
* Katholischi Chilche St. Afra
* Evangelischi Chilche (1729 bis 1734)
* Rothus (1925)
* s Alt Rothus z Guttenbach
* Katholischi Chilche St. Urbanus (13. Jh., 1776 barockisiert), Guttenbach
* Haimetmuseum
<gallery>
Neckargerach-minneburgb2.jpg|mini|Blick iber Neckargerach
Neckargerach-rathaus.jpg|Rothuus
Neckargerach-kirche-pfarrhs.jpg|Bfaarhuus un kath. Chilche St. Afra
Waldsee N'gerach 02.jpg|Waldsee
Neckargerach-seebach.jpg|Seebach
Neckargerach-kathkirch2.jpg|Altarruum vu dr kath. Chilche
Neckargerach-evkirche.jpg|Evang. Chilche
Landappbw 735314 1824 Margarethenschlucht Neckargerach.jpg|Margarethenschlucht
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Neckargerach ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Weblink ==
{{Commonscat|Neckargerach}}
* [https://www.neckargerach.de/de/startseite Websyte vu Neckargerach]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6120/Neckargerach Neckargerach uf LEO-BW]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Necker-Odewald-Kreis)]]
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Osterburken
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Osterburken
| Wappen = DEU Osterburken COA.svg
| Breitengrad = 49/25/51/N
| Längengrad = 09/25/34/E
| Lageplan = Osterburken in MOS.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Neckar-Odenwald-Kreis
| Kreisalem = Necker-Odewald-Chrais
| Höhe = 247
| Fläche = 47.32
| PLZ = 74706
| PLZ-alt = 6960
| Vorwahl = 06291, 06292, 06295
| Kfz = MOS
| Gemeindeschlüssel = 08225075
| NUTS = DE127
| LOCODE = DE OST
| Gliederung = 4 Stadtdail
| Adresse = Marktplatz 3<br />74706 Osterburken
| Website = [https://www.osterburken.de/startseite www.osterburken.de]
| Bürgermeister = Jürgen Galm
| DIAFAM = [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]]
| DIALECT = [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]]
}}
'''Osterburken''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränk.]] ''Oschdabuage'', elter ''Boage'') isch e Stadt im [[Neckar-Odenwald-Kreis|Necker-Odewald-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zur europäische [[Metropolregion Rhein-Neckar]] (bis 20. Mai 2003 ''Region Unterer Neckar'' un bis 31. Dezämber 2005 ''[[Region Rhein-Neckar-Odenwald]]''). Wäg ire Laag am [[Obergermanisch-Rätischer Limes|Obergermanisch-Rätische Limes]] un dr Hyfe archäologische Find us dr [[Römisches Reich|remische Zyt]] fiert si syt 2022 dr offiziäll Zuesatz ''Römerstadt''.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/zusatzbezeichnungen-fuer-23-staedte-und-gemeinden-1 |titel=Zusatzbezeichnungen für 23 Städte und Gemeinden |werk=baden-wuerttemberg.de |datum=2022-01-01 |abruf=2024-09-24}}</ref>
== Geografi ==
Osterburken lyt an dr [[Kirnau]] im [[Bauland (Landschaft)|Bauland]] zwisch em [[Odenwald|Odewald]] un em [[Jagst|Jagstdal]]. Dr Baan bstoht us 48,8 % Landwirtschaftsflechi, 36,3 % Wald, 12,8 % Sidligsflechi un 2,2 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Buchen (Odenwald)|Buchen]] im Norde, [[Rosenberg (Baden)|Rosenberg]] im Oschte, [[Ravenstein]] un [[Adelsheim]] im Side un [[Seckach]] im Weschte.
== Gmaigliderig ==
Zue Osterburken ghere d Stadtdail Bofsheim ''(Boftsche)'', Hemsbach ''(Hemschboch)'', Osterburken un Schlierstadt ''(Schlierscht)''.
Zue de ehmolige Gmaine Bofsheim un Hemsbach ghere nume di glychnamige Derfer, zue Osterburken di glychnamig Stadt, d Sidlig „Neue Heimat“ un s Gheft Marienhöhe (friejer Haide), zue dr ehmolige Gmai Schlierstadt ghere s glychnamig Dorf un s Gheft [[Kloster Seligental|Seligental]] (Selgental). Uf em Baan vu Hemsbach lyt di nit lokalisiert Wieschtig Vustenhemsbach, uf em Baan vu Osterburken d Wieschtige Gieß un Hügelsdorf oder Huchelsdorf un uf em Baan vu Schlierstadt lyt d Wieschtig Heristatt.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 310–313.</ref>
== Gschicht ==
Osterburken isch zum erschte Mol gnännt wore anne 822 as ''Burchaim''. Anne 1236 hän Zischterziänserne s [[Kloster Seligental|Chloschter Seligental]] grindet. Noch em Dod vum letschte Grof us dr Linie Rieneck-Rothenfels 1333 het sy Näffe Ulrich II. vu Hanau Osterburken gerbt. Am 9. Jänner 1356 het dr Chaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] Osterbirken s Märträcht gee. Dr Ulrich IV. vu Hanau het anne 1376 Osterburken an Erzbischof Ludwig vu Mainz verchauft. Im Rahmen der [[Mainzer Stiftsfehde]] wurde Osterburken 1463 vergeblich belagert.
Wu Kurmainz anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputazionshauptschluss]] ufglest woren isch, isch Osterburken an s [[Fürstentum Leiningen|Firschtedum Leiningen]] chuu un 1806 schließli an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogdum Bade]]. Aafangs isch Osterburken Sitz vun eme [[Amt Osterburken|Amt]] gsii, wu aber 1828 uf [[Adelsheim]] verlait woren isch.
Anne 1936 isch dr [[Bezirksamt Adelsheim|Bezirk Adelsheim]] ufglest wore un em [[Bezirksamt Buchen]] zuegschlaa wore, wu 1938 dr [[Landkreis Buchen|Landkrais Buchen]] drus woren isch. Anne 1973 isch Osterburken schließli zum neie [[Neckar-Odenwald-Kreis|Neckar-Odenwald-Chrais]] chuu.
Anne 1866 isch Osterburken an d [[Odenwaldbahn (Baden)|Bahnlinie Mannheim-Würzburg]] un 1868 an d [[Frankenbahn|Bahnlinie Stuegert-Würzburg]] aagschlosse wore.
; Yygmaindige
* [[Datei:DEU Hemsbach COA.png|40px|Wappen]] 1. Jänner 1971: Hemsbach<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=474}}</ref>
* [[Datei:Wappen Bofsheim.png|40px|Wappen]] 1. Jänner 1974: Bofsheim<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982">{{BibISBN|3170032631|Seite=485}}</ref>
* [[Datei:DEU Schlierstadt COA.png|40px|Wappen]] 1. Jänner 1975: Schlierstadt<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
== Religion ==
D Stadtdail Osterburken, Hemsbach un Schlierstadt sin dur iri friejer Zuegherigkait zue Kurmainz dradizionäll [[römisch-katholische Kirche|remisch-kadolisch]], Bofsheim isch dradizionäll [[Evangelische Kirche|evangelisch]].
== Verwaltig ==
Osterburken het sich mit dr Stedt Ravestein un dr Gmai Rosenberg zum Gmaiverwaltigsverband „Osterburken“ mit Sitz z Osterburken zämmegschlosse.
Dr Burgermaischter isch dr Jürgen Galm (CDU, syt 2005).
== Kultur un Böuwärch ==
* s ehmolig remisch [[Kastell Osterburken|Kaschtäll Osterburken]], Dail vum [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Wältkulturerb]] [[Obergermanisch-Raetischer Limes]]
* [[Römermuseum Osterburken|Remermuseum Osterburken]]
* Kadolischi Chilche [[Kilianskirche (Osterburken)|St. Kilian]] (nei böue 1970 bis 1974 mit Reliefblaschtike vum [[Emil Wachter]], Gloggedurm vum Vorgängerböu)
* Stadtdurm (Sockel us em 15. Jh.)
* [[St.-Kilians-Kapelle (Osterburken)|Kilianskapäll]] (1748)
* Städtlebrunne (1601)
* Stadtmihli (us em Mittelalter)
* s ehmolig Zischterziänsernechloschter Seligental (1236–1568)
* Chilche [[St.-Mauritius-Kirche (Hemsbach)|St. Mauritius]]
<gallery>
Blick auf Osterburken. 02.jpg|Räscht vum Remerkaschtäll
Arbeiten von Emil Wachter an St. Kilian, Osterburken. 19.jpg|St. Kilian
Blick auf Osterburken. 01.jpg|Stadtdurm
Osterburken-kapelle.jpg|Kilianskapäll
200909161357MEZ Osterburken Kirnat-Brücke.jpg|Kirnau-Brugg
Die Kirche St. Mauritius in Hemsbach gehört zu den ältesten Bauwerken in Franken. 04.jpg|St. Mauritius
Das Römermuseum in Osterburken. 03.jpg|Remermuseum
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Osterburken ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Literatur ==
* Helmut Maisch und Herbert Walz: ''Osterburken … wie es einmal war''. Geiger, Horb am Neckar 1998. ISBN 3-89570-503-9
* Walter Koupil: ''Seligental, Schlierstadt-Bauland. Chronik eines Vergessenen Klosters''. 1990.
* Helmut Neumaier: ''Osterburken Stationen seiner Geschichte''. Milte, Heidelberg 1973.
* Britta Rabold, Egon Schallmayer, Andreas Thiel (Hrsg.): ''Der Limes. Die Deutsche Limes-Straße vom Rhein zur Donau''. Theiss, Stuttgart 2000. ISBN 3-8062-1461-1
* Egon Schallmayer: ''Der Limes. Geschichte einer Grenze.'' C.H.Beck, München 2006. ISBN 3-406-48018-7 (''Knappe, aktuelle Einführung.'')
* Elmar Weiss: ''Das Kloster Seligental bei Osterburken''. Veröffentlichung des Historischen Vereins Bauland. 1986.
* Elmar Weiss, Helmut Neumaier: ''Geschichte der Stadt Osterburken''. Stadt Osterburken, Osterburken 1986.
== Weblink ==
{{Commonscat|Osterburken}}
* [https://www.osterburken.de/startseite Websyte vu Osterburken]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6149/Osterburken Osterbirken] uf LEO-BW
* [https://www.roemermuseum-osterburken.de/ Römermuseum Osterburken]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Necker-Odewald-Kreis)]]
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Rosenberg (Baden)
0
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1086464
1064396
2026-07-08T17:35:03Z
Holder
491
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Rosenberg}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Rosenberg
| Wappen = DEU Rosenberg Baden COA.svg
| Breitengrad = 49/27/23/N
| Längengrad = 09/28/28/E
| Lageplan = Rosenberg in MOS.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Neckar-Odenwald-Kreis
| Kreisalem = Necker-Odewald-Chrais
| Höhe = 352
| Fläche = 40.97
| PLZ = 74749
| PLZ-alt = 6964
| Vorwahl = 06295
| Kfz = MOS
| Gemeindeschlüssel = 08225082
| NUTS = DE127
| Gliederung = 4 Ortsdail
| Adresse = Hauptstraße 26<br />74749 Rosenberg
| Website = [https://www.rosenberg-baden.de/startseite www.rosenberg-baden.de]
| Bürgermeister = Ralph Matousek
| DIAFAM = [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]]
| DIALECT = [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]]
}}
'''Rosenberg''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränk.]] ''Rouscheberch'') isch e Gmai im [[Neckar-Odenwald-Kreis|Necker-Odewald-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zur europäische [[Metropolregion Rhein-Neckar]] (bis 20. Mai 2003 ''Region Unterer Neckar'' un bis 31. Dezämber 2005 ''[[Region Rhein-Neckar-Odenwald]]'').
== Geografi ==
Rosenberg lyt an dr [[Kirnau]] im [[Muschelkalk|Muschelchalch-Higelland]] vum [[Bauland (Landschaft)|Bauland]]. Dr Baan bstoht us 57,6 % Landwirtschaftsflechi, 33,4 % Wald, 8,2 % Sidligsflechi un 0,8 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Walldürn]] un [[Hardheim]] im Norde, [[Ahorn (Baden)|Ahorn]] im Oschte, [[Ravenstein]] im Side un [[Osterburken]] un [[Buchen (Odenwald)|Buchen]] im Weschte.
== Gmaigliderig ==
Zue Rosenberg ghere d Ortsdail Bronnacker, Hirschlanden, Rosenberg un Sindolsheim. Zue Rosenberg ghere näb em glychnamige Dorf d Sidlig Dörrhof un d Hyyser Gaimühle un Talmühle. Uf em Baan vu Rosenberg lige d Wieschtig Mensingenheim un d Neumühle, wu anne 1970 abgrisse woren isch, uf em Baan vu Sindolsheim d Wieschtig Mettelheim.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 317–318.</ref>
<gallery widths="90" heights="90">
Wappen Bronnacker.png| Bronnacker
Wappen Hirschlanden.png| Hirschlanden
Wappen Rosenberg-alt.png | Rosenberg
Wappen Sindolsheim.png| Sindolsheim
</gallery>
== Gschicht ==
Rosenberg isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1251,Bronnacker anne 1335 as ''Brunnaker'', Hirschlanden anne 1103 as ''Hirsslanden'' (Kopialiberliferig 16. Jh.), Sindolsheim um 1100 as ''Sindolfish(ein)'' (Kopialiberliferig 13. Jh.). Ändi 13. Jorhundert sin d Derfer an s [[Bistum Würzburg|Bischtum Würzburg]] chuu. Dr Firschtbischof het Rosenberg as Lääche an Herre vu Rosenberg gee un 1632, wu die uusgstorbe sin, an d Herre vu Hatzfeld. 1682 isch Rosenberg em [[Deutscher Orden|Dytsche Orde]] (Ballei Franke) unterstellt wore. Anne 1732 sin d Firschte vu Löwenstein-Wertheim Grundherre im Ort wore, Grundherre vu Sindolsheim sin d Rüdt von Collenberg gsii.
Wu s Hochstift Würzburg anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputazionshauptschluss]] ufglest wore isch, sin d Ortschafte an s [[Fürstentum Leiningen|Firschtedum Leiningen]] chuu un 1806 schließli an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogdum Bade]]. Ab 1813 hän Bronnacker, Rosenberg und Sindolsheim zum Bezirksamt Osterburken ghert un ab 1828 zum Bezirksamt Adelsheim, Hirschlanden het ab 1813 zum Bezirksamt Boxberg ghert un isch 1840 zum Bezirksamt Adelsheim chuu. Anne 1936 isch dr [[Bezirksamt Adelsheim|Bezirk Adelsheim]] ufglest wore un em [[Bezirksamt Buchen]] zuegschlaa wore, wu 1938 dr [[Landkreis Buchen|Landkrais Buchen]] drus woren isch.
Am 1. Juli 1971 isch Bronnacker yygmaindet wore. Am 1. Jänner 1972 hän si d Gmaine Rosenberg, Hirschlanden un Sindolsheim zämmegschlosse.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=474}}</ref> Anne 1973 isch Rosenberg schließli zum neie [[Neckar-Odenwald-Kreis|Neckar-Odenwald-Chrais]] chuu.
== Religion ==
Drotz dr Oberherrschaft vum Bischtum Würzburg hän d Herre vu Rosenberg as Grundherre anne 1558 d [[Reformation]] yygfiert. Au unter dr kadolische Herre vu Hatzfeld isch s Dorf evangelisch blibe.
== Verwaltig ==
Rosenberg het sich mit dr Stedt Osterburken un Ravestein zum Gmaiverwaltigsverband „Osterburken“ mit Sitz z Osterburken zämmegschlosse.
Burgermaischter vu Rosenberg:
* 1972–1976: Emil Kistner
* 1976–1999: Arno Hagenbuch
* 1999–2019: Gerhard Baar
* syt 2019: Ralph Matousek
== Kultur un Böuwärch ==
* Evangelischi Chilche Rosenberg (Chordurm 12. Jh., neigotiosche Böu vu 1852)
* KadolischibChilche St. Karl Borromäus un St. Sebastian, Rosenberg (1756)
* Evangelischi Chilche Hirschlanden (1717)
* Evangelischi Chilche St. Laurentius, Sindolsheim (Aafang 17. Jh.)
* Kadolischi Kapäll zur Schmerzhaften Muttergottes, Bronnacker (1890)
<gallery>
Evangelische Kirche Rosenberg (Baden).jpg|Evangelischi Chilche Rosenberg
Rathaus Gemeinde Rosenberg.jpg|Rothuus Rosenberg
Dekanat Hirschlanden.JPG|Dekanat Hirschlanden
Hirschlanden ehem. Bahnhof.jpg|Alte Bahnhof Hirschlanden
</gallery>
<gallery>
Kirchlein Bronnacker.jpg|Kapäll Bronnacker
Hirschlanden Kriegerdenkmal 1870-71 u. WW1.jpg|Chriegerdänkmol
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Rosenberg ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Weblink ==
{{Commonscat|Rosenberg (Baden)}}
* [https://www.rosenberg-baden.de/startseite Websyte vu Rosenberg]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6157/Rosenberg Rosenberg] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Necker-Odewald-Kreis)]]
sf4amz3m01d19l1hnojqzo07fx4919j
Waldbrunn (Odenwald)
0
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Holder
491
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Waldbrunn}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Waldbrunn
| Wappen = DEU Waldbrunn NOK COA.svg
| Breitengrad = 49/27/55/N
| Längengrad = 09/04/53/E
| Lageplan = Waldbrunn in MOS.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Neckar-Odenwald-Kreis
| Kreisalem = Necker-Odewald-Chrais
| Höhe = 514
| Fläche = 44.33
| PLZ = 69429
| Vorwahl = 06274
| Kfz = MOS
| Gemeindeschlüssel = 08225118
| NUTS = DE127
| Gliederung = 6 Ortsdail
| Adresse = Alte Marktstraße 4<br />69429 Waldbrunn
| Website = [https://www.waldbrunn-odenwald.de/de/vorseite www.waldbrunn-odenwald.de]
| Bürgermeister = Markus Haas
| DIAFAM = [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]]
| DIALECT = [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]]
}}
'''Waldbrunn''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränk.]] ''Waldbrunn'', elter ''Wallbrunn'') isch e Gmai im [[Neckar-Odenwald-Kreis|Necker-Odewald-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zur europäische [[Metropolregion Rhein-Neckar]] (bis 20. Mai 2003 ''Region Unterer Neckar'' un bis 31. Dezämber 2005 ''[[Region Rhein-Neckar-Odenwald]]'').
== Geografi ==
Waldbrunn lyt im [[Odenwald|Odewald]] am Fueß vum [[Katzenbuckel|Katzebuckel]]. Dr Baan bstoht us 36,8 % Landwirtschaftsflechi, 55,1 % Wald, 7,8 % Sidligsflechi un 0,2 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Eberbach]] im Weschte un Norde, [[Mudau]] im Nordoschte, [[Limbach (Baden)|Limbach]] un [[Mosbach]] im Oschte un [[Neckargerach]] un [[Zwingenberg (Baden)|Zwingenberg]] im Side.
== Gmaigliderig ==
Zue Waldbrunn ghere d Ortsdail Mülben, Oberdielbach, Schollbrunn, Strümpfelbrunn, Waldkatzenbach un Weisbach. Zue Mülben ghert au no s Jagdschloss Max-Wilhelmshöhe (hite Forschthuus), zue Oberdielbach ghere dr Ort Meisental un s Gheft Post, zue Schollbrunn ghere d Hyyser Jagdhütte un Talmühle, zue Strümpfelbrunn ghert s Gheft Höllgrund (Oberhöllgrund), zue Waldkatzenbach ghert s Gheft Unterhöllgrund, zue Weisbach ghert s Huus Weisbacher Mühle. Uf em Baan vu Mülben lige d Wieschtige Ober- un Unterferdinandsdorf.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 307–309</ref>
== Gschicht ==
Mülben isch zum erschte Mol ann 1405 as ''Mülwer'' gnännt wore, Oberdielbach 1473 as ''Dielbach'', Schollbrunn 1364 as ''Schalbrun'', Strümpfelbrunn 1364 as ''Struempilbron'', Waldkatzenbach 1473 as ''Katzenbach'' un Weisbach 1326 as ''Wizzelsbach''.
D Ortschafte, wu si zue Waldbrunn zämmegschlosse hän, sin Ryti-Sidlige us em Hochmittelalter. Di maischte Derfer sin wohl vu dr Herre vu Zwingenberg grindet wore, Schollbrunn villicht au vum [[Kloster Mosbach|Chloschter Mosbach]], Weisbach chennt au ne elteri fränkischi Grindig syy.
Schollbrunn isch anne 1330 an d Pfalzgrofe chuu, di andere Derfer in mit dr Herrschaft Zwingenberg 1404 in Bsitz vu dr Herre vu Hirschhorn chuu, un wu die im 18. Jorhundert uusgstorbe sin, an an d Göler von Ravensburg un schließli au an d [[Kurpfalz]].
Wu d Kurpfalz anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputazionshauptschluss]] ufglest wore isch, sin d Derfer an s [[Kurfürstentum Leiningen|Kurfirschtedum Leiningen]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]]. Aafangs hän d Derfer zum badische Amt Eberbach ghert, ab 1924 zum [[Bezirksamt Mosbach]], 1939 Landkreis Mosbach.
Anne 1939 isch us em Bezirksamt Mosbach dr [[Landkreis Mosbach|Landchrais Mosbach]] wore. Am 1. Jänner 1973 hän si d Gmaine Oberdielbach, Schollbrunn, Strümpfelbrunn, Waldkatzenbach un Weisbach zämmegschlosse. Am 1. Jänner 1975 isch Mülben yygmaindet wore.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=478 und 485}}</ref> Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kraisreform]] isch dr Landkrais Mosbach zum 1. Jänner 1973 ufglest wore, Waldbrunn isch derno zum neie Odenwaldchrais chuuu, ab 10. Septämber 1974: [[Neckar-Odenwald-Kreis]].
<gallery perrow="6" caption="Woobe vu dr Ortsdail" widths="90">
DEU Mülben COA.svg|Mülben
DEU Oberdielbach COA.svg|Oberdielbach
DEU Schollbrunn (Waldbrunn) COA.svg|Schollbrunn
DEU Strümpfelbrunn COA.svg|Strümpfelbrunn
DEU Waldkatzenbach COA.svg|Wald­katzen­bach
DEU Weisbach COA.svg|Weisbach
</gallery>
== Religion ==
D Derfer vu Waldbrunn sin syt dr [[Reformation]] evangelisch bregt.
== Verwaltig ==
Waldbrunn het sich mit dr Gmaine Binau, Neckargerach un Zwingeberg zum Gmaiverwaltigsverband „Neckargerach-Waldbrunn“''' mit Sitz z Neckargerach zämmegschlosse.
; Burgermaischter:
* 1973–1997 Gerhard Hauck
* 1997–2013 Klaus Schölch
* syt 2013 Markus Haas
; Partnergmaine
* [[Kobersdorf]], [[Burgenland|Burgeland]], Eschtrych (syt 1989)
* [[Freyming-Merlebach]], [[Moselle]], Frankrych
== Kultur un Böuwärch ==
* [[Neckar-Odenwald-Limes|Negger-Odewald-Limes]], Wältkulturerb syt 2005
* Kadolischi Chilche Strümpfelbrunn
* Evangelischi Chilche Strümpfelbrunn (1914–1916)
* Evangelischi Chilche Oberdielbach (1902/03)
* Evangelischi Chilche Schollbrunn (Chordurm 1367, Langhuus umböue 1736/39)
* Kadolischi Kapäll St. Maria Schollbrunn (1982/84)
* Evangelischi Chilche Waldkatzenbach (1747/48)
* Evangelischi Chilche Weisbach (1955)
* [[Jagdschloss Max-Wilhelmshöhe]], Mülben
* Dorflinde vu Waldkatzenbach (Naturdänkmol, rund 350 Johr alt)
<gallery>
Waldbrunn-Oberdielbach-2015-EvKirche-002.JPG|Ev. Chilche Oberdielbach
Waldbrunn-Schollbrunn-2015-EvKIrche-001.JPG|Ev. Chilche Schollbrunn
Waldbrunn-Schollbrunn-2015-StMaria-001.JPG|Kapäll St. Maria Schollbrunn
Katholische Kirche Struempfelbrunn 06.JPG|Kad. Chilche Strümpfelbrunn
Evangelische Kirche Struempfelbrunn 01.JPG|Ev. Chilche Strümpfelbrunn
Waldbrunn-Waldkatzenbach-EvKirche-002.JPG|Ev. Chilche Waldkatzenbach
Evangelische Kirche Weisbach - Infoboard.jpg|Ev. Chilche Weisbach
Hindenburg Denkmal Struempfelbrunn.JPG|Hindenburg-Syyle
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Waldbrunn ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Literatur ==
* VHS-Arbeitskreis „Heimatgeschichte“ beim Bürgermeisteramt Waldbrunn (Hrsg.): ''Waldbrunn mit seinen Ortsteilen'', Geiger Verlag, Horb am Neckar 1996. ISBN 3-89570-220-X.
== Weblink ==
{{Commonscat|Waldbrunn (Odenwald)}}
* [https://www.waldbrunn-odenwald.de/de/vorseite Websyte vu Waldbrunn]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6244/Waldbrunn Waldbrunn] uf Leo-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6250/M%C3%BClben+-+Altgemeinde%7ETeilort Mülben] uf Leo-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6251/Oberdielbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Oberdielbach] uf Leo-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6252/Schollbrunn+-+Altgemeinde%7ETeilort Schollbrunn] uf Leo-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6253/Str%C3%BCmpfelbrunn+-+Altgemeinde%7ETeilort Strümpfelbrunn] uf Leo-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6257/Waldkatzenbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Waldkatzenbach ] uf Leo-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6258/Weisbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Weisbach] uf Leo-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Necker-Odewald-Kreis)]]
a0ysr8ixe75rmkb6hiklem3k1ubpxuo
Walldürn
0
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2026-07-08T17:34:09Z
Holder
491
1086461
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Walldürn
| Wappen = DEU Walldürn COA.svg
| Breitengrad = 49/34/59/N
| Längengrad = 09/22/05/E
| Lageplan = Walldürn in MOS.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Neckar-Odenwald-Kreis
| Kreisalem = Necker-Odewald-Chrais
| Höhe = 398
| Fläche = 105.88
| PLZ = 74731
| PLZ-alt = 6968, 6969
| Vorwahl = 06282, 06285, 06286
| Kfz = MOS
| Gemeindeschlüssel = 08225109
| NUTS = DE127
| Adresse = Burgstraße 3<br />74731 Walldürn
| Website = [https://www.wallduern.de www.wallduern.de]
| Bürgermeister = Meikel Dörr
| DIAFAM = [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]]
| DIALECT = [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]]
}}
'''Walldürn''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränk.]] ''Düre'' oder ''Dürn'') isch e Stadt im [[Neckar-Odenwald-Kreis|Necker-Odewald-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zur europäische [[Metropolregion Rhein-Neckar]] (bis 20. Mai 2003 ''Region Unterer Neckar'' un bis 31. Dezämber 2005 ''[[Region Rhein-Neckar-Odenwald]]'').
== Geografi ==
Walldürn lyt im [[Naturpark Neckartal-Odenwald|Naturpark Neckartal-Odewald]]. Dr Baan bstoht us 45,5 % Landwirtschaftsflechi, 43,2 % Wald, 10,8 % Sidligsflechi un 0,5 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Schneeberg (Unterfranken)|Schneeberg]], [[Miltenberg]] un [[Eichenbühl]] im Norde, [[Hardheim]] un [[Höpfingen]] im Oschte, [[Rosenberg (Baden)|Rosenberg]] im Side un [[Buchen (Odenwald)|Buchen]] im Weschte.
== Gmaigliderig ==
Zue Walldürn ghere d Stadtdail Altheim, Gerolzahn, Glashofen, Gottersdorf, Hornbach, Kaltenbrunn, Reinhardsachsen, Rippberg, Walldürn-Stadt un Wettersdorf. Zue Altheim ghere s glychnamig Dorf un d Hef Dörntal un Kudach un s Huus Untermühle, zue Gerolzahn s glychnamig Dorf un s Gheft Kummershof, zue Glashofen s glychnamig Dorf un d Sidlig Neusaß, zue Hornbach d Derfer Großhornbach un Kleinhornbach, zue Kaltenbrunn s glychnamig Dorf un s Huus Spritzenmühle, zue Rippberg s glychnamig Dorf, d Sidlig Waldfrieden un s Huus Linkenmühle, zue Walldürn-Stadt di glychnamig friejer Stadt un s Hyyser Im Rippberger Tal am Marsbach. Uf em Baan vu Altheim lige d Wieschitge Rützenhaus un Kalshof.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 270–275</ref>
== Gschicht ==
Walldürn isch zum erschte Mol anne 794 im [[Lorscher Codex]] as ''turninu'' gnännt wore.<ref>{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0251 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2843, 14. Oktober 794 – Reg. 2486 |werk=Heidelberger historische Bestände - digital |autor=Karl Josef Minst [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |zugriff=2015-03-31}}</ref> D Missionierig un d Bsidlig vu dr Gegnig isch vum [[Kloster Amorbach|Chloschter Amorbach]] uusgange.
Anne 1168 het dr Chaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] d Chloschtervogtei Amorbach em Edelherr Ruprecht II. vu Frohburg iberdrait, wu si ab 1171 ''de Durne'' (= vu Dürn) gnännt het <ref>Wolfgang Hartmann: ''Das Burgenrätsel Miltenberg-Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig''. Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 9783981659221, S. 11–41, 48–68, 149–184.</ref> D Herre vu Dürn sin lengeri Zyt aini vu dr yyflussryychschte Familie in dr Gegnig gsii. Anne 1291 Dürn isch zum erschte Mol as Stadt gnännt wore, 1294 isch d Stadt Dürn in Bsitz vum Erzbischof vu Mainz chuu. Noch em Bluetwunder vu Walldürn anne 1330 isch d Stadt zum e Wallfahrtsort wore, 1423 isch si zum erschte erstmals ''Walldürn'' genannt wore. 1486 het d Stadt s Määrträcht iiberchuu.
Wu [[Kurmainz]] anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputazionshauptschluss]] ufglest wore isch, isch d Stadt an s [[Kurfürstentum Leiningen|Kurfirschtedum Leiningen]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]].
Walldürn isch bis 1803 Sitz vu dr kurmainzische Amtsvogtei vum [[Oberamt Amorbach]] gsii. Vu 1803 bis 1863 isch d Stadt Sitz vum [[Bezirksamt Walldürn]] gsii, no dr Uflesig vu däm Bezirksamt het d Stadt zum [[Bezirksamt Mosbach]] ghert un ab 1872 zum [[Bezirksamt Buchen]]. Anne 1939 isch us em Bezirksamt Buchen dr [[Landkreis Buchen|Landchrais Buchen]] wore. Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kraisreform]] isch dr Landchrais Buchen zum 1. Jänner 1973 ufglest wore, Walldürn isch derno zum neie Odenwaldchrais chuuu, ab 10. Septämber 1974: [[Neckar-Odenwald-Kreis]].
Yygmaindige<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=474 und 485}}</ref>
* 1. Juli 1971: Reinhardsachsen
* 31. Dezember 1971: Altheim
* 1. Dezember 1972: Rippberg, Gottersdorf un Wettersdorf
* 1. Jänner 1975: Gerolzahn, Glashofen, Hornbach un Kaltenbrunn
== Religion ==
Walldürn isch draditionäll kadolisch bregt gsii.
== Verwaltig ==
Walldürn het sich mit dr Gmaine Hardheim un Höpfingen zum Gmaiverwaltigsverband „Hardheim-Walldürn“ mit Sitz z Walldürn zäämmegschlosse.
Burgermaischter:
* Markus Günther: 2007 bis 2023
* Meikel Dörr: syt 2023
=== Städtepartnerschaften ===
Mit [[Montereau-Fault-Yonne]] in Frankreich besteht seit 1970 eine Städtepartnerschaft. Die Gemeinde [[Küllstedt]] im thüringischen Eichsfeld ist ebenfalls Walldürner Partnergemeinde. Im März 2005 wurde mit der ungarischen Stadt [[Szentgotthárd]] eine dritte Städtepartnerschaft geschlossen.
== Kultur un Böuwärch ==
* s alt Rothuus (1448)
* Limeslehrpfad, Remerbad un [[Kleinkastell Haselburg|Chlaikaschtäll Haselburg]]
* Räschjt vu dr Stadtmuure vu 1335
* s Alt Schloss (1492)
* Wallfahrtsbasilika St. Georg
* Stadt- un Wallfahrtsmuseum
* Odewälder Freilandmuseum
* Lichtermuseum
* Kultur- un Chunschtmuseum
* Elfebaimuseum
* Museum Zeit(T)räume.
<gallery>
Walldürn Aerial fg236.jpg|Luftbild
Walldürn, Wallfahrtsbasilika St Georg (101).jpg|St. Georg
Hauptstraße 27, 29, 24, 22 Walldürn 20170623 001.jpg|Rothuus
Stadt- und Wallfahrtsmuseum Walldürn 2012.jpg|Stadt- un Wallfahrtsmuseum
Landappbw 730165 1818 Schloss Walldürn.jpg|Schloss Walldürn
Römerbad Walldürn Grundmauern.jpg|Remerbad
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Walldürn ghert zum [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]].
== Literatur ==
* Abteilung Landesbeschreibung des Generallandesarchivs Karlsruhe (Bearb.), Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Neckar-Odenwald-Kreis (Hrsg.): ''Der Neckar-Odenwald-Kreis''. Sigmaringen 1992, ISBN 3-7995-6047-5.
* Wolfgang Hartmann: ''Das Burgenrätsel Miltenberg-Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig''. Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 978-3-9816592-2-1.
== Weblink ==
{{Commonscat|Walldürn}}
* [https://www.wallduern.de Websyte vu Walldürn]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6178/Walld%C3%BCrn Walldürn] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Necker-Odewald-Kreis)]]
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1086461
2026-07-09T03:36:03Z
Holder
491
1086475
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Walldürn
| Wappen = DEU Walldürn COA.svg
| Breitengrad = 49/34/59/N
| Längengrad = 09/22/05/E
| Lageplan = Walldürn in MOS.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Neckar-Odenwald-Kreis
| Kreisalem = Necker-Odewald-Chrais
| Höhe = 398
| Fläche = 105.88
| PLZ = 74731
| PLZ-alt = 6968, 6969
| Vorwahl = 06282, 06285, 06286
| Kfz = MOS
| Gemeindeschlüssel = 08225109
| NUTS = DE127
| Adresse = Burgstraße 3<br />74731 Walldürn
| Website = [https://www.wallduern.de www.wallduern.de]
| Bürgermeister = Meikel Dörr
| DIAFAM = [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]]
| DIALECT = [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]]
}}
'''Walldürn''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränk.]] ''Düre'' oder ''Dürn'') isch e Stadt im [[Neckar-Odenwald-Kreis|Necker-Odewald-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zur europäische [[Metropolregion Rhein-Neckar]] (bis 20. Mai 2003 ''Region Unterer Neckar'' un bis 31. Dezämber 2005 ''[[Region Rhein-Neckar-Odenwald]]'').
== Geografi ==
Walldürn lyt im [[Naturpark Neckartal-Odenwald|Naturpark Neckartal-Odewald]]. Dr Baan bstoht us 45,5 % Landwirtschaftsflechi, 43,2 % Wald, 10,8 % Sidligsflechi un 0,5 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Schneeberg (Unterfranken)|Schneeberg]], [[Miltenberg]] un [[Eichenbühl]] im Norde, [[Hardheim]] un [[Höpfingen]] im Oschte, [[Rosenberg (Baden)|Rosenberg]] im Side un [[Buchen (Odenwald)|Buchen]] im Weschte.
== Gmaigliderig ==
Zue Walldürn ghere d Stadtdail Altheim, Gerolzahn, Glashofen, Gottersdorf, Hornbach, Kaltenbrunn, Reinhardsachsen, Rippberg, Walldürn-Stadt un Wettersdorf. Zue Altheim ghere s glychnamig Dorf un d Hef Dörntal un Kudach un s Huus Untermühle, zue Gerolzahn s glychnamig Dorf un s Gheft Kummershof, zue Glashofen s glychnamig Dorf un d Sidlig Neusaß, zue Hornbach d Derfer Großhornbach un Kleinhornbach, zue Kaltenbrunn s glychnamig Dorf un s Huus Spritzenmühle, zue Rippberg s glychnamig Dorf, d Sidlig Waldfrieden un s Huus Linkenmühle, zue Walldürn-Stadt di glychnamig friejer Stadt un s Hyyser Im Rippberger Tal am Marsbach. Uf em Baan vu Altheim lige d Wieschitge Rützenhaus un Kalshof.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 270–275</ref>
== Gschicht ==
Walldürn isch zum erschte Mol anne 794 im [[Lorscher Codex]] as ''turninu'' gnännt wore.<ref>{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0251 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2843, 14. Oktober 794 – Reg. 2486 |werk=Heidelberger historische Bestände - digital |autor=Karl Josef Minst [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |zugriff=2015-03-31}}</ref> D Missionierig un d Bsidlig vu dr Gegnig isch vum [[Kloster Amorbach|Chloschter Amorbach]] uusgange.
Anne 1168 het dr Chaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] d Chloschtervogtei Amorbach em Edelherr Ruprecht II. vu Frohburg iberdrait, wu si ab 1171 ''de Durne'' (= vu Dürn) gnännt het <ref>Wolfgang Hartmann: ''Das Burgenrätsel Miltenberg-Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig''. Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 9783981659221, S. 11–41, 48–68, 149–184.</ref> D Herre vu Dürn sin lengeri Zyt aini vu dr yyflussryychschte Familie in dr Gegnig gsii. Anne 1291 Dürn isch zum erschte Mol as Stadt gnännt wore, 1294 isch d Stadt Dürn in Bsitz vum Erzbischof vu Mainz chuu. Noch em Bluetwunder vu Walldürn anne 1330 isch d Stadt zum e Wallfahrtsort wore, 1423 isch si zum erschte erstmals ''Walldürn'' genannt wore. 1486 het d Stadt s Määrträcht iiberchuu.
Wu [[Kurmainz]] anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputazionshauptschluss]] ufglest wore isch, isch d Stadt an s [[Kurfürstentum Leiningen|Kurfirschtedum Leiningen]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]].
Walldürn isch bis 1803 Sitz vu dr kurmainzische Amtsvogtei vum [[Oberamt Amorbach]] gsii. Vu 1803 bis 1863 isch d Stadt Sitz vum [[Bezirksamt Walldürn]] gsii, no dr Uflesig vu däm Bezirksamt het d Stadt zum [[Bezirksamt Mosbach]] ghert un ab 1872 zum [[Bezirksamt Buchen]]. Anne 1939 isch us em Bezirksamt Buchen dr [[Landkreis Buchen|Landchrais Buchen]] wore. Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kraisreform]] isch dr Landchrais Buchen zum 1. Jänner 1973 ufglest wore, Walldürn isch derno zum neie Odenwaldchrais chuuu, ab 10. Septämber 1974: [[Neckar-Odenwald-Kreis]].
Yygmaindige<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=474 und 485}}</ref>
* 1. Juli 1971: Reinhardsachsen
* 31. Dezember 1971: Altheim
* 1. Dezember 1972: Rippberg, Gottersdorf un Wettersdorf
* 1. Jänner 1975: Gerolzahn, Glashofen, Hornbach un Kaltenbrunn
== Religion ==
Walldürn isch draditionäll kadolisch bregt gsii.
== Verwaltig ==
Walldürn het sich mit dr Gmaine Hardheim un Höpfingen zum Gmaiverwaltigsverband „Hardheim-Walldürn“ mit Sitz z Walldürn zäämmegschlosse.
Burgermaischter:
* Markus Günther: 2007 bis 2023
* Meikel Dörr: syt 2023
=== Partnergmaine ===
* [[Montereau-Fault-Yonne]], Frankrych (syt 1970)
* [[Küllstedt]], Thüringe
* [[Szentgotthárd]], Ungarn (syt 2005)
== Kultur un Böuwärch ==
* s alt Rothuus (1448)
* Limeslehrpfad, Remerbad un [[Kleinkastell Haselburg|Chlaikaschtäll Haselburg]]
* Räschjt vu dr Stadtmuure vu 1335
* s Alt Schloss (1492)
* Wallfahrtsbasilika St. Georg
* Stadt- un Wallfahrtsmuseum
* Odewälder Freilandmuseum
* Lichtermuseum
* Kultur- un Chunschtmuseum
* Elfebaimuseum
* Museum Zeit(T)räume.
<gallery>
Walldürn Aerial fg236.jpg|Luftbild
Walldürn, Wallfahrtsbasilika St Georg (101).jpg|St. Georg
Hauptstraße 27, 29, 24, 22 Walldürn 20170623 001.jpg|Rothuus
Stadt- und Wallfahrtsmuseum Walldürn 2012.jpg|Stadt- un Wallfahrtsmuseum
Landappbw 730165 1818 Schloss Walldürn.jpg|Schloss Walldürn
Römerbad Walldürn Grundmauern.jpg|Remerbad
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Walldürn ghert zum [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]].
== Literatur ==
* Abteilung Landesbeschreibung des Generallandesarchivs Karlsruhe (Bearb.), Landesarchivdirektion Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Neckar-Odenwald-Kreis (Hrsg.): ''Der Neckar-Odenwald-Kreis''. Sigmaringen 1992, ISBN 3-7995-6047-5.
* Wolfgang Hartmann: ''Das Burgenrätsel Miltenberg-Freudenberg und die Treuen Weiber von Weinsberg. Auf Spuren der Herren von Dürn vom Kloster Amorbach zum ersten Stauferkönig''. Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt an der Aisch 2021, ISBN 978-3-9816592-2-1.
== Weblink ==
{{Commonscat|Walldürn}}
* [https://www.wallduern.de Websyte vu Walldürn]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6178/Walld%C3%BCrn Walldürn] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Necker-Odewald-Kreis)]]
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Antoniuskirche (Basel)
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:D Baasler Antoniuskiirche}}
[[Datei:Antoniuskirche Basel.jpg|miniatur|hochkant|Dr Gloggedurm vo dr Antoniuskiirche]]
{{Dialekt|Baseldeutsch|Baseldytsch|Baseldütsch}}
D '''Antoniuskiirche''' isch e [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischi]] [[Kirchengebäude|Kiirche]] in dr [[Schweiz|Schwizer]] Stadt [[Basel|Baasel]]. Si befindet sich im [[Basel-St. Johann|Santihanns]]-[[Stadtteil|Gwardier]] und isch em [[Antonius von Padua|Häilige Antonius vo Padua]] gweiht.
D Kiirche isch vo 1925 bis 1927 as ersti räini Betonkiirche in dr Schwiz vom Archideggt [[Karl Moser]] und dr Baufirma ''G. Doppler und Sohn'' in schaligsrohem [[Sichtbeton]] baut worde. Am 13. Septämber 1931, wo si vier Joor fertig gsi isch, het die fiirligi [[Kirchweihe|Kiirchweih]] dur e [[Bischof]] [[Joseph Ambühl]] stattgfunde. In de erste Joor het mä dr Bau au as ''Seelesilo'' verspottet.
==D Archidektuur==
S Üssere vo dr Antoniuskiirche het e gschlossnigi Gsamtform, wo us drei Hauptdäil zämmegsetzt isch: s [[Portal (Architektur)|Portal]], dr Lengsbau und dr [[Glockenturm|Gloggedurm]].<ref name="baz">Reto Thüring: ''Ein Lehrstück in drei Akten - In Basel lässt sich Karl Mosers Entwicklung vorbildlich nachvollziehen''. In: [[Basler Zeitung]] vom 14. Juli 2011.</ref> Dr Grundriss vo dr Kiirche isch rächteggig und misst 60 uf 22 Meter. D Hööhi isch 22 Meter. Dr Körper vo dr Kiirche isch zwüsche meerstöckige Woonhüüser iiklemmt, stoot aber wäge sim höüchere [[Dachfirst|First]], dt Iigangspartii und em [[Turm (Bauwerk)|Durm]] uuse. D Hööchi vom Durm isch 62 Meter, drvo misst d [[Glockenstube|Gloggestuube]] elläi mit iire fümf [[Glocke|Glogge]] 12 Meter. Zooberst oobe befindet sich e hoochs Betonchrüz.
[[Datei:Basel_Antoniuskirche_innen.jpg|miniatur|links|Innenaasicht]]
Im Innere isch alles [[Funktionalismus (Design)|funkzional]] duuregstaltet. Acht schlanki Beton[[pfeiler|pfiiler]] drääge s [[Tonnengewölbe|Donnegwölb]] und die [[Kassettendecke |kassettierte]] [[Flachdecke]]ne vo de schmaale [[Kirchenschiff|Siteschiff]]. D [[Beichtstuhl|Biichtstüel]] stöön in säggs [[Würfel (Geometrie)|Würfel]] e chli us em Gsamtkubus uuse. Nääbe iine si Fänster, wo vo drei sänggrächte und drei woogrächte [[Fenster#Sprossenfenster|Betonsprosse]] underdäilt si und wo jeedes 4.80 m bräit und 13.80 m hooch isch. Iiri Farbigkäit und d Liechtspiil wo dur sä entstöön, brääge s Innere vo dr Kiirche wääsentlig und gän em zämme mit em Root-Bruun vom [[Klinker]]boode us [[Lausen BL|Lausener]] [[Ton (Werkstoff)|Doon]] e bsundrige, iiladende Charakter.<ref name="baz" />
Dr [[Chor (Architektur)|Chor]] isch woorschinlig dr Däil, wo archidektonisch am unusgwogste isch, het wenig Ruum und zvil Mööbel. D Site vo dr [[Cantoria|Sängerempore]] und dr [[Orgel|Orgle]] überzügt mee.
Alli Däil vo dr Konstrukzion, dusse wie dinne, het mä schaligsroh und ooni Butz gloo.
== D Usstattig ==
[[Datei:Basel_Antoniuskirche_Tabernakel.jpg|miniatur|hochkant|[[Tabernakel (Christentum)|Tabernakel]] im Chor]]
D Usstattig isch hauptsächlig s Wärk vom Archidekt Moser, wo d Entwürf für en [[Altar]], s [[Kreuz (Symbol)|Chrüz]] und d [[Kanzel|Kanzle]] gmacht het.
Dr [[Kreuzweg|Chrüzwääg]] het dr [[Bildhauerei|Bildhauer]] [[Max Uehlinger]] (* 1894 z [[Zürich|Züüri]]; † 1981 z [[Minusio]]) in Stäi ghaue und s [[Relief (Kunst)|Chranzrölief]] us [[Messing]] stammt vom Franz Herger.
Für die elf Fänster het mä e Wettbewäärb usgschriibe. D Hauptkriterie si gsi: e Gsamtflechi vo 70 m² us [[Antikglas]] und in dr undere Helfti Daarstellige us em Lääbe vom Antonius und vom Jesus. Es het e chli Brobleem gee mit de Fänster bis si denn 1930 baraat gsi si.
Die groossi Orgle isch 1931 vo dr Firma ''Orgelbau Willisau AG'', wo hüte nüme exisitiert, baut worde.
<gallery>
Datei:Basel_Antoniuskirche_Kanzel.jpg|D Kanzle
Datei:Basel_Antoniuskirche_Relief.jpg|S Sitewandrölief: ''[[Simon von Cyrene|Dr Simon vo Kyrene]], die fümfti Stazion vom [[Kreuzweg|Chrüzwääg]]''
</gallery>
== Renowazione ==
Scho bald het mä Schääde entdeggt, wil s nid gnueg Beton über de [[Armierungseisen|Armierigsiise]] ghaa het, s [[Eisen|Iise]] het afo roste und dr Beton abblatzt isch. D [[Luftverschmutzung|Luftverdräggig]], wo immer gröösser worde isch, het alles no schlimmer gmacht. Scho 1950 het mä dr Gloggedurm mit [[Spritzbeton]] müesse absichere und 1962 het mä s Kiircheschiff an vile Stelle usbesseret. 1973 het mä dr Durm nüesse [[Sanierung (Bauwesen)|saniere]] und im Joor 1981 het mä dr Räst vo dr Kiirche afo [[Renovierung|renowiere]].
== Litratuur ==
* Dorothea Christ, Dorothee Huber; Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt (Hrsg.): ''Die Antoniuskirche in Basel''. Ein Hauptwerk von Karl Moser, Birkhäuser, Basel / Boston / Berlin 1991, ISBN 3-7643-2600-X.
== Fuessnoote ==
<references />
== Weblingg ==
{{Commonscat|Antoniuskirche, Basel|Antoniuskiirche}}
* [http://archiv-kirche-heute.ch/index.php?AusgabenNummer=10&Jahrgang=36&Id=7587 ''Kirche heute: Eine Pioniertat des Kirchenbaus – 80 Jahre St. Anton Basel'']{{Toter Link|date=2017-09 |bot=InternetArchiveBot |url=http://archiv-kirche-heute.ch/index.php?AusgabenNummer=10&Jahrgang=36&Id=7587}}
{{Übersetzungshinweis|de|Antoniuskirche_(Basel)|dütsch}}
[[Kategorie:Chille z Basel|Antoniuskirche]]
[[Kategorie:Kulturguet vo nationaler Bedütig im Kanton Basel-Stadt]]
[[Kategorie:Brutalismus]]
[[Kategorie:Bauwärk vo dr Modärne]]
{{Navigationsleiste Basler Sakralbauten}}
{{Coordinate |NS=47/33/50/N |EW=7/34/23/E |type=landmark |region=CH-BS}}
h6i59awuaejpfkhshg7ds2kj8dvs2rg
Helmstadt-Bargen
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Wappen = Wappen Helmstadt-Bargen.svg
| Name = Helmstadt-Barge
| Breitengrad = 49/19/8/N
| Längengrad = 8/59/55/E
| Lageplan = Helmstadt-Bargen in HD.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = Karlsruhe
| Kreis = Rhein-Neckar-Kreis
| Kreisalem = Rhii-Neckar-Chreis
| Höhe = 220
| Fläche = 27.95
| PLZ = 74921
| Vorwahl = 07263
| Kfz = HD
| Gemeindeschlüssel = 08226106
| Straße = Rabanstraße 14
| Website = [https://www.helmstadt-bargen.de www.helmstadt-bargen.de]
| Bürgermeister = Wolfgang Jürriens
| Partei = parteilos
}}
'''Helmstadt-Bargen''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränkisch]] ''Helmschd-Baage'') isch e Gmai im [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhy-Necker-Chrais]] im hitige [[Baden-Württemberg|Bade-Württebärg]]. Si ghert zue dr [[Metropolregion Rhein-Neckar|Metropolregion Rhy-Necker]] un zue Tourismusregion ''Brunneregion''.
== Geographie ==
Helmstadt-Bargen lyt am Ibergang vum [[Kraichgau]] zum Chlaine [[Odenwald|Odewald]]. Dr Baan bstoht us 63,3 % Landwirtschaftsflechi, 23 % Wald, 12,2 % Sidligsflechi un 1,6 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Aglasterhausen]], [[Obrigheim]], [[Hüffenhardt]], [[Bad Rappenau]], [[Neckarbischofsheim]], [[Waibstadt]], [[Epfenbach]] un [[Reichartshausen]].
== Gmaigliderig ==
D Gmai Helmstadt-Bargen bstoht us de ehmolige Gmaine Bargen, Flinsbach un Helmstadt. Zue Bargen ghert au s Huus ''Unter hohen Graben'' (Bargener Mühle), zue Flinsbach d Miili ''Hobstmühle'' un zue Helmstadt dr Wyler ''Ingelheimerhof'' un s Gheft ''Weilerhof''. Uf em Baan lyt d Wieschtig ''Branfelde'', wu anne 773 in ere Urkund gnännt wird, wu me aber nit gnau waißt, wu si gsii isch.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 418–420</ref>
== Gschicht ==
Helmstadt isch zum erschte Mol anne 782 im [[Lorscher Codex]] as ''Helmuntstat'' gnännt wore.,<ref>{{Internetquelle |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0178 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2569, 12. März um 800 – Reg. 1716 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=172 |zugriff=2018-01-06}}</ref><ref>{{Internetquelle | url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/gloeckner1936bd3/0065 |titel=Codex Laureshamensis (Band 3): Kopialbuch, Teil 2, Urkunde 2569 - Reg. 1716 |werk=Heidelberger historische Bestände - digital |autor=Glöckner, Karl [Hrsg.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=53 |zugriff=2018-01-18 |sprache=la }}</ref> Helmstadt het zue dr Immunität vum [[Stift Wimpfen]] ghert un isch um 1200 iber die zum staufische Rychsland as Dail vu dr Stüber Zent chuu. Mit dr Reichartshausener Zent isch d Landesherrschaft anne 1380 an d [[Kurpfalz|Kurbfalz]] gange. D Burg und Otrherrschaft hän si verschideni Näscht vum Rychsminischterialegschlächt vu Helmstatt dailt, bis 1684 an Herre vu Berlichingen uf Rossach gfallen isch.
Bargen isch zum erschte Mol 792/93 im Lorscher Codex as ''Bargen'' gnännt wore.<ref>{{Internetquelle | url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0145 | titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2447 31. Dezember 792 - Reg. 2411 | werk=Heidelberger historische Bestände - digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=139 | zugriff=2015-04-17}}</ref> Bargen isch wie Helmstadt Dail vu dr Wimpfener Immunität gsii un isch au anne 1380 an d [[Kurpfalz|Kurbfalz]] chuu. D Ortsherrschaft hän im 13. Jorhundert d Herre vu Helmstatt ghaa, scho vor 1411 deno d Herre vu Ehrenberg un wu die u7usgstrobe sin ab 1647 d Grofe Kratz von Scharfenstein. Ab 1719 isch s bis zum Ibergang an Bade unter dr Ortsherrschaft vum Bischtum Worms gstande.
Flinsbach isch zum erschte Mol anne 1365 gnännt wore as ''Flispach''. D Landesherrschaft isch wie bi dr andere Ortschafte au mit dr Reichartshausener Zent 1380 an d Kurbfalz gange. D Ortsherrschaft isch 1370/80 e Lääche vu dr Grofe vu Hohenberg fir die vu Berlichingen un die vu Helmstatt gsii, speter ganz bi dr Herre vu Helmstatt as Allod. Um 1770 isch d Ortsherrschaft an die von Brüsselle un Überbrück von Rodenstein verchauft wore, um 1800 wider an d Herre von Berlichingen.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] woren isch, sin Helmstadt, Bargen un Flinsbach an s [[Kurfürstentum Baden|Kurfirschtedum Bade]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]]. Im Badische hän Helmstadt un Flinsbach ab 1807 zum [[Oberamt Waibstadt]] ghert, ab 1810 bzw. 1811 zum [[Amt Neckarbischofsheim]] un ab 1857 zum [[Bezirksamt Sinsheim]]. Bargen het bis 1813 zum [[Amt Neckarschwarzach]], deno zum Am Neckarbischofsheim un ab 1857 deno au zum Bezirksamt Sinsheim. Anne 1939 isch us em Bezirksamt Sinsheim dr [[Landkreis Sinsheim|Landchrais Sinsheim]] wore.
Am 1. Jänner 1970 isch Flinsbach zue Helmstadt yygmaindet wore. Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Sinsheim ufglest wore un Helmstadt un Bargen sin zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu. Zum 1. Jänner 1975 isch deno au au Bargen yygmaindet un d Gmai in Helmstadt-Bargen umgnännt wore.
=== Yywohnerentwicklig ===
Yywohner, vor 1975 zämezellt us dr drei Ortschafte.
{| class="wikitable"
|- style="background:#e3e3e3"
! align="left" | Jahr || 1871 || 1890 || 1910 || 1939 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015
|- align="right"
| Yywohner<ref>[http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg]</ref> || 2372 || 2190 || 2108 || 1968 || 3192 || 2811 || 3186 || 3387 || 3680 || 3762 || 3899 || 3941 || 3706 || 3762
|-
|}
== Verwaltig ==
Helmstadt-Bargen het sich mit dr Stedt Waibstadt un Neckarbischofsheim un dr Gmaine Epfenbach, Neidenstein un Reichartshausen zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Waibstadt zämmegschlosse.
Burgermaischter vu Helmstadt-Bargen.
* 1985–2001 Siegfried Kircher (CDU)
* 2001–2009 Theo Sauer (CDU)
* syt 2009 Wolfgang Jürriens (barteilos)
== Kultur un Böuwärch ==
; Helmstadt
* s Hofguet (1757)
* Evangelischi Chilche
* Katholischi Chilche St. Laurentius
* s Rothuus, Helmstadt (friejer Boschthalterei)
* s Alt Rothuus
* Raban-Apothek (Barockböu vu 1779)
* Verschideni Fachwärchhyser
<gallery>
Helmstadt-rathaus2008.jpg|s Rothuus
Helmstadt-altesrathaus2008.jpg|s Alt Rothuus
Helmstadt-kirche2008.jpg|Evangelischi Chilche
Helmstadt-kathkirche-web.jpg|Katholischi Chilche St. Laurentius
Helmstadt-brunnen-web.jpg|Zierbrunne im Renaissance-Stil
Helmstadt-gefallenendenkmal.jpg|Gfallenedänkmol
</gallery>
; Bargen
* Evangelischi Chilche (1800)
* Katholischi Chilche St. Peter un Paul (1904)
* Gaschthuus Stern
* Dorfmuseum im alte Rothuus
<gallery>
Bargen-ev-kirche-1800.JPG|Evangelischi Chilche
Bargen-kath-kirche-1904.JPG|St. Peter un Paul
Helmstadt-Bargen - Bargen - St. Peter und Paul - Innenansicht zum Altar (1).jpg|St. Peter un Paul
Bargen-rathaus1841.JPG|Rothuus vu 1841
Bargen-gasthaus-stern.JPG|Gaschthuus Stern
Bargen-dorfbrunnen-1960.JPG|Dorfbrunne
Helmstadt-Bargen - Bargen - Bücherturm von Westen mit Abendlicht.jpg|Bargener Biecherdurm
Bargen-markstein-1780.JPG|Marchstai vu 1780
</gallery>
; Flinsbach
* Evangelischi Chilche
* s Alt Rothuus
<gallery>
Flinsbach-ortsmitte.jpg|Evangelischi Chilche
Flinsbach-altesrathaus.jpg|s Alt Rothuus
Flinsbach-fachwerk.jpg|Fachwärchhuus
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Helmstadt-Bargen ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Literatur ==
* Wilhelm Senges: ''Geschichte des Kraichgaudorfes Helmstadt''. Helmstadt 1937
* Ursula Koch: ''Die fränkischen Gräberfelder von Bargen und Berghausen in Nordbaden''. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0762-3
* Helmstadt: ''Helmstadt 782–1990''. Heimatbuch zur 1200-Jahr-Feier 1990
* Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): ''Der Rhein-Neckar-Kreis''. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3
* Gemeinde Helmstadt-Bargen: ''In Barge wuhne die Arge''. Heimatbuch 1993
* Alfred Götz: ''Schober und Schlüssel. Zur Siedlungsgeschichte von Bargen''. In: ''Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung'', Folge 13, 1993, S. 147–157.
== Weblink ==
{{Commonscat|Helmstadt-Bargen}}
* [https://www.helmstadt-bargen.de Websyte vu Helmstadt-Bargen]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6672/Helmstadt-Bargen Helmstadt-Bargen] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6673/Bargen+-+Altgemeinde%7ETeilort Bargen] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6674/Flinsbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Flinsbach] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6675/Helmstadt+-+Altgemeinde%7ETeilort Helmstadt] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Rhy-Necker-Krais)]]
88qw2qziun070q2mues5r1urzqqmyj2
Angelbachtal
0
51972
1086437
1066273
2026-07-08T13:04:02Z
Holder
491
1086437
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Angelbachtal
| Wappen = DEU Angelbachtal COA.svg
| Breitengrad = 49/13/54/N
| Längengrad = 08/46/30/E
| Lageplan = Angelbachtal in HD.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Rhein-Neckar-Kreis
| Kreisalem = Rhy-Necker-Chrais
| Höhe = 159
| Fläche = 17.92
| PLZ = 74916–74918
| Vorwahl = 07265
| Kfz = HD
| Gemeindeschlüssel = 08226102
| Gliederung = 2 [[Ortsteil]]e
| Adresse = Schloßstraße 1<br />74918 Angelbachtal
| Website = [https://www.angelbachtal.de/ www.angelbachtal.de]
| Bürgermeister = Frank Werner
| Partei = CDU
}}
'''Angelbachtal''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränkisch]] ''Angelbachdal'') isch e Gmai im [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhy-Necker-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Angelbachtal lyt am Waldangelbach sidli vu [[Heidelberg]] im Kraichgauer Higelland. Dr Baan bstoht us 60,2 % Landwirtschaftsflechi, 22,7 % Wald, 15,7 % Sidligsflechi un 1,5 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref> Dr ''Schlosspark Eichtersheim'' stoht wäg sym alte Baumbstand unter Landschaftsschutz. Glych au dr ''Weschtli Kraichgau'', e 930 Hektar groß Biet, wu iber dr Baan vu Angelbachtal, Mühlhausen, Rauenberg un Dielheim goht. Dr ''Hermannswald'' sich as flächehaft Naturdänkmol yygstuft.<ref>[http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/ Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg]</ref>
Nochbergmaine vu Angelbachtal sin d [[Sinsheim]]er Stadtdail Eschelbach, Dühren un Waldangelloch, un d Gmaine [[Östringen]] ([[Landkreis Karlsruhe|Landkrais Charlsrue]]) un [[Mühlhausen (Kraichgau)|Mühlhausen]].
== Gmaigliderig ==
Zue Angelbachtal ghere d Derfer Eichtersheim un Michelfeld. Uf em Baan vu Michelfeld lyt di abgange Kapell Weibronn oder Wihenbronnen.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 413–415</ref>
== Gschicht ==
Eichtersheim isch zum erschte Mol anne 838 as ''Uhtritesheim'' im Lorscher Codex gnännt wore.<ref>{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0193 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2621, 24. Februar 838 – Reg. 3295 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=187 |zugriff=2016-02-14}}</ref>
Um 1200 het s Dorf dr Ritter vu Steinach ghert. Im 14. Jorhundert isch Eichtersheim e [[Kurpfalz|kurbfälzisch]] Lääche gsii. Ab 1541 hän d Freiherre vu Venningen d Grundherrschaft uusgiebt.
Ab 1779 ghet s Dorf zum [[Ritterkanton Kraichgau]] ghert, anne 1806 isch s an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]] chuu. Vu 1807 bis 1810 het Eichtersheim zum [[Oberamt Waibstadt]] ghert, druf zum [[Bezirksamt Neckarbischofsheim]], ab 1813 zum [[Amt Wiesloch]] un ab 1850 zum [[Bezirksamt Sinsheim]].
Michelfeld isch zum erschte Mol anne 831 as ''Michilunfelt'' au im Lorscher Codex gnännt wore.<ref>{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0175 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2554, Jahr 857 – Reg. 3432 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=169 |zugriff=2016-02-14}}</ref>.
Eb mit em ''allodium in Michilinvelt'', wu 1188 in eme Verdrag zwische em Chaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] un em Chenig Alfons VIII. vu Kaschtilie as Dail vu dr Morgegab zue dr Hochzyt vum [[Konrad II. (Schwaben)|Konrad]], em Suhn vum Friedrich, mit dr Berengaria, em Alfons syre Dochter, gnännt wird, des Michelfeld gmaint gsii<ref>Peter Wanner: ''Der staufisch-kastilische Ehepakt des Jahres 1188. Erkenntnisse aus Anlass einiger "kleiner" Stadtteils- und Gemeindejubiläen 2013''. In: Christhard Schrenk/Peter Wanner (Hrsg.): ''heilbronnica 6. Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte''. Heilbronn 2016, S. 453–460, hier: S. 458–459. [https://stadtarchiv.heilbronn.de/fileadmin/daten/stadtarchiv/online-publikationen/heilbronnica6/online-publikationen-31-qf22-13-wanner-ehepakt-1188.pdf PDF] 366 kB.</ref> isch oder s [[Michelfeld]] bi Schwäbisch Hall, isch nit sicher. Uf alli Fäll isch s Dorf anne 1508 in Bsitz vum Orendel vu Gemmingen chuu. Wu Herre vu Gemmingen-Michelfeld anne 1613 im Mannesstamm uusgstorbe sin, isch d Herrschaft an d Herre vu Gemmingen-Hornberg gange.
S Dorf het zum Ritterkanton Kraichgau ghert, anne 1806 isch s an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]] chuu. Michelfeld het wie Eichtersheim au Amt Wiesloch ghert un ab 1850 zum [[Bezirksamt Sinsheim]].
D Gmai Angelbachtal isch entstanden am 1. April 1972 dur d Fusion vu Eichtersheim un Michelfeld.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=479}}</ref> Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kraisreform]] isch dr Landkrais Sinsheim zum 1. Jänner 1973 ufglest wore, Angelbachtal sin derno zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="wikitable"
|-
! align="left"| Johr || 1871 || 1890 || 1910 || 1939 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020
|- align="right"
| Yywohner || 2154 || 2101 || 2207 || 1796 || 2991 || 2737 || 3296 || 3724 || 3992 || 4427 || 4792 || 4917 || 4960 || 4929 || 5119
|}
== Religion ==
Angelbachtal isch draditionäll evangelisch bregt, noch em Zweete Wältchrieg isch dr Aadail vu dr Katholike nodisno aagstige.
== Verwaltig ==
Angelbachtal het e Verwaltigsgmainschaft veryybart mit dr Stadt Sinsheim un dr Gmai Zuzenhausen
Burgermaischter:
* 1979–2008: Fritz Brandt (CDU)
* asyt 2008: Frank Werner (CDU)
== Kultur un Böuwärch ==
* [[Schloss Eichtersheim]] (16. Jh., 1978 bis 1980 saniert un umböue, hite Rothuus) mit Schlosspark
* Katholischi Schlosschilche Eichtersheim (1782)
* Evangelischi Chilche Eichtersheim (1792, barock, Durm 1886, di eltscht Glocke vu 1506)
* historische Marstall, Eichtersheim
* dr alt Guetshof, Eichtersheim (1768)
* s alt Rothuus, Eichtersheim (1773)
* [[Schloss Michelfeld]] (1753)
* s alt Jegerhuus, Michelfeld (1752)
* Evangelischi Chilche Michelfeld (1767, barock)
* Katholischi Hailig-Chryz-Chilche (1968) zwische Eichtersheim un Michelfeld
<gallery>
Eichtersheim-hauptstr.jpg|Ev. Chilche Eichtersheim
Eichtersheim-schloss2009b.jpg|Schloss Eichtersheim
Eichtersheim-schlosskirche.jpg|Schlosschilche Eichtersheim
Michelfeld-schloss2009.jpg|Schloss Michelfeld
Michelfeld-kirche2009.jpg|Ev. Chilche Michelfeld
Angelbachtal-kathkirche.jpg|Hailig-Chryz-Chilche
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Angelbachtal ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Literatur ==
* ''Angelbachtal – Zwei Dörfer, eine Gemeinde.'' Angelbachtal 1994
* Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): ''Der Rhein-Neckar-Kreis''. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3
* Joachim Hahn, Jürgen Krüger: ''Synagogen in Baden-Württemberg.'' Band 2, Stuttgart 2007, S. 10–13.
== Weblink ==
{{Commonscat|Angelbachtal}}
* [https://www.angelbachtal.de/ Websyt vu Angelbachtal]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6649/Angelbachtal Angelbachtal] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Rhy-Necker-Krais)]]
lu6npfpbb3azvgnkp3s8fq0h5iptj1s
Bammental
0
51973
1086439
1065127
2026-07-08T13:04:27Z
Holder
491
1086439
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Bammental
| Wappen = COA Bammental.svg
| Breitengrad = 49/21/03/N
| Längengrad = 08/46/33/E
| Lageplan = Bammental in HD.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Rhein-Neckar-Kreis
| Kreisalem = Rhy-Necker-Chrais
| Höhe = 125
| Fläche = 12.16
| PLZ = 69245
| Vorwahl = 06223
| Kfz = HD
| Gemeindeschlüssel = 08226006
| LOCODE = DE BTH
| Adresse = Hauptstraße 71<br />69245 Bammental
| Website = [https://www.bammental.de/startseite www.bammental.de]
| Bürgermeister = Holger Karl
}}
'''Bammental''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränkisch]] ''Bammedal'') isch e Gmai im [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhy-Necker-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zue dr [[Metropolregion Rhein-Neckar|Metropolregion Rhy-Necker]].
== Geografi ==
Bammental lyt im [[Naturpark Neckartal-Odenwald|Naturpark Neckerdal-Odewald]], rund nyyn Kilometer sideschtli vu [[Heidelberg]]. Dr Baan bstoht us 34 % Landwirtschaftsflechi, 44,2 % Wald, 20 % Sidligsflechi un 1,8 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine vu Bammental sin [[Heidelberg]] im Nordweschte, [[Neckargemünd]] im Norde, [[Wiesenbach (Baden)|Wiesenbach]] im Oschte, [[Mauer (Baden)|Mauer]] im Sidoschte, [[Leimen (Baden)|Leimen]] im Sidweschte un [[Gaiberg]] im Weschte.
== Gmaigliderig ==
Zue Bammental ghere d Derfer Bammental un Reilsheim, d Ortschaft Kraftwerk der Tapetenfabrik un dr Wohnblatz Jungviehweide Hollmut.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 384–385</ref>
== Gschicht ==
Bammental isch zum erschte Mol gnännt wore as ''Benemaden'' in ere Urkund us em 12. Jorhundert, wu uf dr 29. Juni 1016 datiert isch<ref>Urkunde Nr. 332 der Alten Sammlung der Heidelberger Universitätsbibliothek</ref>, Reilsheim im [[Lorscher Codex]] anne 769 as ''Risolfesheim''<ref>{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0183 |titel=Lorscher Codex (Band 4) , Urkunde 2588, 10. Juli 769 – Reg. 2520 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=177 |abruf=2016-03-05}}</ref>. Wahrschyns hän di baide Derfer scho ab em 13.Jorhundert e gmainsami Verwaltigsainhait bildet.
Bammental un Reilsheim hn urspringli zum hochmittelalterlige [[Elsenzgau]] ghert un sin mit em untere Elsenzdal in dr Bsitz vu dr [[Staufer]] chuu, verweaktet wore isch där Bsitz deno vun eme staufische Landvogt z [[Bad Wimpfen|Wimpfen]]. Vu 1330 bis 1803 sin d Derfer as Dail vu dr Meckesheimer Zent im Bsitz vu dr [[Kurpfalz]] gsii. Wu d Kurpfalz anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] woren isch, sin d Derfer an s [[Kurfürstentum Baden|Kurfirschtedum Bade]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]].
Ab 1803 het Bammental zum [[Amt Neckargemünd]] ghert, ab 1857 zum [[Bezirksamt Eberbach]] un ab 1864 zum [[Bezirksamt Heidelberg|Bezirksamt Haidelberch]], wu speter dr [[Landkreis Heidelberg|Landchrais Haidelberch]] drus woren isch. Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Haidelberch ufglest wore un d Altlußheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="wikitable"
|-
! Johr || 1439 || 1577 || 1777 || 1834 || 1905 || 1939 || 1961 || 1965 || 1970 || 1982 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020
|- align="right"
| Yywohner
|| 255 || 285 || 501 || 903 || 1741 || 2041 || 3671 || 4207 || 4616 || 5560 || 6167 || 6397 || 6545 || 6517 || 6468 || 6426 || 6599
|}
== Verwaltig ==
Bammental het sich mit dr Stadt Neckargemünd un dr Gmaine Gaiberg un Wiesenbach zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Neckargemünd zämmegschlosse.
Burgermaischter vu Bammental:
; Schultusse
* {{0|0000–}}1325 – Konrad (Conrad)
* {{0|0000–}}1439 – Hanns Bersich
* {{0|0000–}}1495 – Hans Kühnle
* {{0|0000–}}1506 – Hans Gaul (Kaull)
* {{0|0000–}}1516 – Hans Seifert (Syfert)
* 1532–1554 – Fritz Obert
* 1554–1569 – Friedrich Zimmermann
* 1582–1595 – Friedrich Klingmann
* {{0|0000–}}1654 – Hans Leonhard Fromm (Frum)
* 1664–1669 – Hans Valentin Reinhard (Velten Rennert)
* 1669–1671 – Hans Wilhelm Gompenhaus (Kumpenhanß)
* {{0|0000–}}1674 – Hans Leonhard Fromm
* 1680–1702 – Hans Stephan Hossmann
* 1707–1726 – Georg Ganshorn (Gansshorn)
* 1729–1730 – Mathias Buschlaeger
* 1730–1731 – Hans Stephan Heid (Heyd)
* 1731–1735 – Bernhard Ganshorn
* 1735–1748 – Georg Michael Haeusser (Heisser, Heuser)
* 1748–1754 – Matthaeus Schneckenberger
* 1755–1776 – Johann Friedrich Roesch
* 1776–1790 – Caspar Harth
* 1790–1798 – Johann Heinrich Schneckenberger
* 1799–1824 – Mathias Sigmund (syt 1810 Vogt)
; Vegt
* 1824–1826 – Georg Jakob Fromm
* 1826–1828 – Georg Heid
* 1828–1832 – Adam Hoffmann (syt 1831 Burgermaischter)
; Burgermaischter
* 1832–1835 – Philipp Ganshorn
* 1835–1837 – Christian Hoffmann
* 1837–1848 – Leonhard Fromm
* 1848–1850 – Jakob Sigmund
* 1850–1874 – Leonhard Fromm
* 1874–1893 – Johann Friedrich Ziegler
* 1893–1903 – Johann Schenzel
* 1903–1914 – Phillipp Christian Rösch
* 1914–1919 – Friedrich Winnewisser
* 1919–1928 – Jakob Ziegler
* 1928–1933 – Emil Müller
* 1933–1944 – Heinrich Lämmler
* 1944–1945 – Heinrich Hoffmann
* 1945–1954 – Wilhelm Hessenauer
* 1954–1975 – Erich Renz
* 1976–1994 – Herbert Echner
* 1994–2010 – Gerhard Vogel
* syt 2010 – Holger Karl
;Partnergmaine
* [[Vertus]] (syt 2018 Ortsdail vu [[Blancs-Coteaux]]), [[Frankreich|Frankrych]]: syt 1966
* [[Demitz-Thumitz]], [[Sachsen|Sagse]]: syt 1989
== Kultur un Böuwärch ==
* Zwee Wachdirm („Dörndl“, 1773/74)
* Alte Durm (alte Chilchdurm us em 13. Jh., d Chilche isch anne 1896 abgrisse wore)
* Evangelischi Chilche (1902–1904)
* Katholischi Chilche St. Dionysius (1912, Aaböu 1975–1977)
* Neiaposchtolischi Chilche z Reilsheim (1975)
* s Alt Rothuus
* Haimetmuseum (syt 1986, im ehmolige Bahnhof)
<gallery>
BammentalZentrum2018-10-12-12-40-35.jpg|Luftaasicht vum Zäntrum vu Bammental
Bammental.jpg|Blick iber Bammental
Bammental - Rathaus 02.jpg|s Rothuus
Bammental-altesrathaus-web.jpg|s Alt Rothuus
Bammental-reilsheim-fw1593.jpg|Fachwärchuus z Reilsheim vu 1593
Bammental - Kurpfalzinternat-001.JPG|Kurpfalz-Internat
Bammental - Heimatmuseum - 2016-07-16 16-24-47.jpg|Haimetmuseum
Bammental - Kerweumzug 2014-007.JPG|Kerweumzug 2014
Bammental-kath-st-dionys-we.jpg|St. Dionysius
Bammental-evkirche-web.jpg|Evangelischi Chilche
Bammental-alterturm-web.jpg|Alte Durm
Bammental-wachturm-web.jpg|Wachdurm (Dörndl) im Oberdorf
Reilsheim Eiche.jpg|Naturdänkmol Alti Aiche z Reilsheim
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr draditionäll Dialäkt vu Bammental ghert noch em [[Deutscher Sprachatlas|Dytsche Sprochatlas]] zue de [[rheinfränkisch|rhyfränkische]] Dialäkt.<ref>lueg Deutscher Sprachatlas, Charte 62 'Pfund'</ref> Im Lauf vum 20. Jorhundert het si d Gränze zwische de sidligere [[südfränkisch|sidfränkische]] un de kurzpfälzische Dialäkt no Norde verschobe, noch em [[Sprachatalas von Nord-Baden-Württemberg|Sprochatlas vu Nord-Bade-Wirttebärg]] isch d Gränze zwisch em uuverschobene p im Aalaut (z. B. in Pfalz / Palz) un d Gränze zwisch em uuverschobene -pp- im Inlaut (z. B. in Apfel / Appel) un de verschobene Forme scho nerdli vu Haidelberch gläge.<ref>lueg [https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/71487 Sprachatlas von Nord Baden-Württemberg. Band II: Langvokalismus und Diphthonge. Konsonantismus und Vokalquantitäten].</ref><ref>lueg au [https://escience-center.uni-tuebingen.de/escience/sprachatlas/1-30_kon_apfel.html#10/49.1557/8.8255 Sprachatlas Baden-Württemberg, [1.30] Germ. p in Apfel].</ref>
== Literatur ==
* Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): '' Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung''.
** Bd. 1: ''Allgemeiner Teil''. Karlsruhe 1966.
** Bd. 2: ''Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg''. Karlsruhe 1968.
* Günther Wüst: ''Bammental – Geschichte einer Elsenztalgemeinde''. Bürgermeisteramt Bammental 1983.
== Weblink ==
{{Commonscat|Bammental}}
* [https://www.bammental.de/startseite Websyte vu Bammental]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6267/Bammental Bammental] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Rhy-Necker-Krais)]]
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Dielheim
0
51975
1086438
1065207
2026-07-08T13:04:12Z
Holder
491
1086438
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Dielheim
| Wappen = DEU Dielheim COA.svg
| Breitengrad = 49/16/57/N
| Längengrad = 08/44/05/E
| Lageplan = Dielheim in HD.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Rhein-Neckar-Kreis
| Kreisalem = Rhy-Necker-Chrais
| Höhe = 138
| Fläche = 22.67
| PLZ = 69234
| Vorwahl = 06222
| Kfz = HD
| Gemeindeschlüssel = 08226010
| Straße = Hauptstraße 37
| Website = [https://www.dielheim.de/startseite www.dielheim.de]
| Bürgermeister = Thomas Glasbrenner
}}
'''Dielheim''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränkisch]] ''Diele'') isch e Gmai im [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhy-Necker-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zue dr [[Metropolregion Rhein-Neckar|Metropolregion Rhy-Necker]].
== Geografi ==
Dielheim lyt am [[Leimbach (Rhein)|Leimbach]] am weschtlige Rand vum [[Kraichgau]] an dr Gränz zue dr [[Oberrheinische Tiefebene|oberrhynische Diefebeni]]. Dr Baan bstoht us 54,8 % Landwirtschaftsflechi, 24,9 % Wald, 18,6 % Sidligsflechi un 1,7 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine vu Dielheim sin [[Wiesloch]], [[Meckesheim]], [[Zuzenhausen]], [[Sinsheim]], [[Mühlhausen (Kraichgau)|Mühlhausen]] un [[Rauenberg]].
== Gmaigliderig ==
Zue Dielheim ghere d Derfer Dielheim, Horrenberg un Balzfeld un d Wyler Oberhof un Unterhof. Uf em Baan lyt au d Wieschtig Hildebrandeshusen, wu me aber nit sicher cha lokalisiere.<ref>Quellen für den Abschnitt Gemeindegliederung: ''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 434–436.</ref>
<gallery>
Wappen Dielheim bis 1985.svg|Dielheim
COA Horrenberg.svg|Horrenberg
COA Unterhof.svg|Unterhof
DEU Oberhof Murg COA.svg|Oberhof
</gallery>
== Gschicht ==
Dielheim isch zum erschte Mol im [[Lorscher Codex]] anne 767 as ''diuuelenheim'' gnännt wore.<ref>{{Internetquelle | url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1968bd2/0298 | titel=Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 801, 2. April 767 – Reg. 121 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=296 | abruf=2018-01-05}}</ref> Anne 1272 het s [[Hochstift Speyer]] d Helfti vum Ort ghcauft. Derzue hän Adelsfamilie wie Herre vu Sickingen, vu Rosenberg, vu Menzingen, vu Neipperg un vu Gemmingen Bsitz un Rächt ghaa, bis Speyer anne 1512 s Ort ganz gchauft het.
Um 1220 isch di abgange [[Burg Horrenberg]] böue wore, s Dorf isch um die Burg entstande un isch zum erschte Mol anne 1272 gnännt wore, wu dr Bischof Heinrich vu Speyer d Burg fir s Hochstift Speyer gchauft het. Vu 1462 bis 1498 isch s Dorf zytwys im Bsitz vu dr [[Kurpfalz]] gstande, druf isch s wider an Speyer chuu.
Balzfeld isch zum erschte Mol anne 1306 gnännt wore as ''Balgesuelt'', s het scho im Mittelalter zue Horrenberg ghert. Oberhof un Unterhof sin alli zai zumn erschte Mol anne 1341 gnännt wore, as ''superiore curia'' un ''inferiori curia''. D Wyler hän vor em Ibergang an Bade zum Hochstift Speyer ghert. Anne 1932 sin Ober- un Unterhof zue Horrenberg yygmaindet wore.
Wu s Hochstift Speyer anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] woren isch, sin Dielheim, Horrenberg, Oberhof un Unterhof an s [[Kurfürstentum Baden|Kurfirschtedum Bade]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]]. Ab 1810 het Dielheim zum [[Bezirksamt Wiesloch]] ghert, ab 1938 [[Landkreis Heidelberg|Landchrais Haidelberch]].
Zum 1. März 1972 sin Horrenberg mit de Ortsdail Balzfeld, Oberhof un Unterhof yygmaindet wore.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=475}}</ref> Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Haidelberch ufglest wore un d Dielheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="wikitable"
|- style="background:#e3e3e3"
! Johr || 1530 || 1818 || 1852 || 1905 || 1961 || 2007 || 2008 || 2010 || 2017 || 2018 || 2022
|- align="right"
| align="left" | Dielheim || 330 || 792 || 1227 || 1799 || 3494 || 5799 || 5797 || 5776 || 5892 || 5888 || 5938
|- align="right"
| align="left" | Horrenberg || 86 || 334 || 419 || 528 || 848 || 1788 || 1778 || 1762 || 1771 || 1836 || 1836
|- align="right"
| align="left" | Balzfeld || 71 || 211 || 382 || 431 || 598 || 1014 || 1012 || 1023 || 999 || 1027 || 1114
|- align="right"
| align="left" | Unterhof || 6 || 54 || 79 || 98 || 155 || 313 || 311 || 315 || 300 || 291 || 298
|- align="right"
| align="left" | Oberhof || 19 || 77 || 60 || 69 || 64 || 39 || 38 || 40 || 33 || 30 || 34
|- align="right"
| align="left" | Gsamt || 512 ||1468 ||2167 ||2925 ||5159 ||8953 ||8936 ||8916 ||8995 ||9072 ||9220
|}
== Religion ==
Dur d Zuegherigkait zum Hochstift Speyer sin d Derfer draditionäll katholisch bregt. Anne 2018 sin 53,0 Brozänt vu dr Yywohner katholisch gsii (2007: 76 Brozänt) und 15,9 Brozänt evangelisch (2007: 16 Brozänt).
== Verwaltig ==
Dielheim het e Verwaltigsgmainschaft veryybart mit dr Stadt Wiesloch un dr Gmai Dielheim
Burgermaischter vu Dielheim:
* 1948–1978: Erhard Greulich
* 1978–2002: Bruno Gärtner
* 2002–2017: Hans-Dieter Weis
* syt 2017: Thomas Glasbrenner
=== Partnergmaine ===
* [[Saint-Nicolas-de-Port]], [[Lothringen|Lothringe]], [[Frankreich|Frankrych]]: syt 1985
* [[Lengyeltóti]], [[Komitat Somogy]], [[Ungarn]]: syt 1995
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
* Katholischi Chilche St. Cyriak, Dielheim (1784, Durm gotisch vu 1496)
* Katholischi Hailigchryzchilche Balzfeld (Durm 16.-18. Jh., Schiff 1907)
* Kapäll Oberhof (1787)
* [[Burg Dielheim]] (Ändi 14. Jh., abgange, hite nume no Flurname)
* [[Burg Horrenberg]] (zum erschte Mol gnännt 1184 as ''castellum Horemberg'', hite nume no Räscht)
<gallery>
Dielheim-rathaus-2012-79.JPG|Rothuus
Dielheim-cyriak-2012-91.JPG|St. Cyriak
Dielheim-cyriak-2012-83.JPG|Innenaasicht
Balzfeld-kirchblick-2015-002.JPG|Hailigchryzchilche
Balzfeld-kathkirche-2015-8.JPG|Innenaasicht
Dielheim Leimbachtalschule 20101010.jpg|Leimbachschuel
Balzfeld-kapelle-2015-001.JPG|Kapäll Balzfeld
Balzfeld-frdhfkapelle-2015-1.JPG|Fridhoskapäll Balzfeld
Dielheim-Oberhof Kapelle.jpg|Kapäll Oberhof
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Dielheim ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Literatur ==
* Ruth Greulich, Martin Bambach: ''1200 Jahre Dielheim''. Dielheim 1966.
* Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): '' Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung''.
** Bd 1: ''Allgemeiner Teil''. Karlsruhe 1966.
** Bd 2: ''Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg''. Karlsruhe 1968.
* Harald Gomille: ''Die Geschichte der Gemeinde Dielheim: mit Horrenberg, Balzfeld, Unterhof und Oberhof''. Herausgegeben von der Gemeinde Dielheim (Eigenverlag). <!--je 48 DM-->
** Band 1: 1994.
** Band 2: 1998.
* Klaus Ronellenfitsch: ''Dielheimer Familienbuch 1648–1900, mit Horrenberg, Balzfeld, Unterhof und Oberhof''. Dielheim 2000 (= Badische Ortssippenbücher 85).
* Gemeinde: Dielheim im Jubiläumsjahr 2017.
== Weblink ==
{{Commonscat|Dielheim}}
* [https://www.dielheim.de/startseite Websyte vu Dielheim]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6274/Dielheim Dielheim] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6276/Dielheim+-+Altgemeinde%7ETeilort Dielheim Altgemeinde] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6277/Horrenberg+-+Altgemeinde%7ETeilort Horrenberg] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6275/Balzfeld+-+Wohnplatz Balzfeld] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6278/Oberhof+-+Wohnplatz Oberhof] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6279/Unterhof+-+Wohnplatz Unterhof] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Rhy-Necker-Krais)]]
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Hockenheim
0
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1086435
1066260
2026-07-08T13:03:37Z
Holder
491
1086435
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Hockenheim
| Wappen = COA_Hockenheim.svg
| Breitengrad = 49/19/05/N
| Längengrad = 08/32/50/E
| Lageplan = Hockenheim in HD.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Rhein-Neckar-Kreis
| Kreisalem = Rhy-Necker-Chrais
| Höhe = 102
| Fläche = 34.84
| PLZ = 68766
| PLZ-alt = 6832
| Vorwahl = 06205
| Kfz = HD
| Gemeindeschlüssel = 08226032
| LOCODE = DE HOC
| Gliederung =
| Straße = Rathausstraße 1
| Website = [https://www.hockenheim.de www.hockenheim.de]
| Bürgermeister = Marcus Zeitler
| Bürgermeistertitel = Oberbürgermeister
| Partei = CDU
}}
'''Hockenheim''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränkisch]] ''Hoggene'') isch e Stadt im [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhy-Necker-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zue dr [[Metropolregion Rhein-Neckar|Metropolregion Rhy-Necker]]. Me chännt d Stadt international dur d Motorsport-Rännstrecki [[Hockenheimring Baden-Württemberg|Hockenheimring]].
== Geografi ==
Hockenheim lyt am Kraichbach in dr [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrhynische Diefebeni]]. Dr Baan goot vu dr Rhyyaue im Weschte bis uf d Niderrteraase im Oschte un bstoht us 46 % Landwirtschaftsflechi, 22 % Wald, 28,8 % Sidligsflechi un 3,2 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref> Dr ''Hockenheimer Rhyyboge'' goht iber d Bään vu Ketsch, Hockenheim un Altlußheim un umfasst 30 Dailbiet mit insgsamt 656 Hektar, wu unter [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutz]] stehn.
Nochbergmaine vu Hockenheim sin [[Ketsch (Gemeinde)|Ketsch]], [[Schwetzingen]], [[Oftersheim]], [[Leimen (Baden)|Leimen]] (nume d [[Exklave]] weschtli vu Sandhausen), [[Reilingen]], [[Neulußheim]] un [[Altlußheim]]. Im Weschte bildet dr [[Rhein|Rhyy]] d Gränze zue dr Stadt [[Speyer]] un dr Ortsgmai [[Otterstadt]] z [[Rheinland-Pfalz|Rhyyland-Bfalz]].
== Gmaigliderig ==
Zue Hockenheim ghere di glychnamig Stadt, d Ortschafte Bahnstation Talhaus un Wasserwerk, s Gheft Insultheimerhof un d Wohnblätz „Herrenteich, Ziegelei“ un „Ketschau, Ziegelei“. Uf em Baan lyt d Wieschtig ''Westeheim''.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 369–370.</ref>
== Gschicht ==
Hockenheim isch zum erschte Mol anne 769 im [[Lorscher Codex]] as ''Ochinheim'' gnännt wore.<ref>{{Internetquelle |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0162 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2508, August 769 - Reg. 419 |werk=Heidelberger historische Bestände - digital |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=156 |zugriff=2015-04-08}}</ref> S Ort het zäme mit Reilingen zum Herrschaftsbezirk vu dr [[Burg Wersau]] ghert. Im 11. Jorhundert sin d Burg un d Ort an [[Bistum Speyer|Bischof vu Speyer]] chuu, wu fir d Verwaltig e Minischterialegschlächt yygsetzt het. D Schenken vu Wersau hän s Lääche an d [[Pfalzgraf bei Rhein|Bfalzgrofe bi Rhyy]] vercahuft, was 1286 dur dr Speyerer Bischof Friedrich vu Bolanden bstetigt woren isch. D Bfalzgrofe hän d Herrschaft an verschideni Adelsfamilie verbfändet. Bi dr bfälzische Landesdailig 1410 isch Hockenheim an [[Pfalz-Mosbach-Neumarkt|Bfalz-Mosbach]] chuu un speter an [[Pfalz-Zweibrücken|Bfalz-Veldenz]]. Anne 1460 het dr Speyerer Bischof s Bfand nomol yyglset, het s aber zwai Johr speter Hockenheim an d [[Kurpfalz|Kurbflaz]] mieße abdrätte. Dert het s Ort zue dr [[Kirchheimer Zent]] ghert.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] woren isch, isch Hockenheim an s [[Kurfürstentum Baden|Kurfirschtedum Bade]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]]. Im Badische het Hockenheim zum [[Amt Schwetzingen]] ghert. Anne 1924 isch s Bezirksamt Schwetzingen em Bezirksamt Mannheim aagschlosse wore, wu 1939 dr [[Landkreis Mannheim|Landchrais Mannheim]] drus woren isch.
Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Mannheim ufglest wore un Hockenheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="toptextcells" border="0" cellspacing="0"
|
{| class="wikitable zebra"
|-
! Johr !! Yywohnerzahle
|-
| 1786<ref name="Hockenheimer Heimatbuch">''Das Hockenheimer Heimatbuch: Aus zwölf Jahrhunderten Geschichte Hockenheims''</ref> ||style="text-align:right;"| 1.088
|-
| 1809<ref name="Hockenheimer Heimatbuch" /> ||style="text-align:right;"| 1.389
|-
| 1825<ref name="Hockenheimer Heimatbuch" /> ||style="text-align:right;"| 1.724
|-
| 1839<ref name="Hockenheimer Heimatbuch" /> ||style="text-align:right;"| 2.560
|-
| 1849<ref name="Hockenheimer Heimatbuch" /> ||style="text-align:right;"| 3.102
|-
| 1858<ref name="Hockenheimer Heimatbuch" /> ||style="text-align:right;"| 3.217
|-
| 1. Dezämber 1871<ref name="Amtliche Fortschreibung">Amtliche Fortschreibung</ref> ||style="text-align:right;"| 3.753
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| 1875<ref name="Hockenheimer Heimatbuch" /> ||style="text-align:right;"| 4.176
|-
| 1. Dezämber 1880<ref name="Volkszählungsergebnis">Volkszählungsergebnis</ref> ||style="text-align:right;"| 4.400
|-
| 1. Dezämber 1890<ref name="Volkszählungsergebnis" /> ||style="text-align:right;"| 4.966
|-
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|-
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|-
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|
{| class="wikitable zebra"
|-
! Johr !! Yywohnerzahle
|-
| Dezämber 1945<ref name="Volkszählungsergebnis" /> ||style="text-align:right;"| 9.899
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| 13. Septämber 1950<ref name="Volkszählungsergebnis" /> ||style="text-align:right;"| 12.183
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| 6. Juni 1961<ref name="Volkszählungsergebnis" /> ||style="text-align:right;"| 13.213
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| 31. Dezämber 1968<ref name="Amtliche Fortschreibung" /> ||style="text-align:right;"| 15.017
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| 27. Mai 1970<ref name="Volkszählungsergebnis" /> ||style="text-align:right;"| 15.542
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|}
== Verwaltig ==
Mit Altlußheim, Neulußheim un Reilingen het Hockenheim e Verwaltigsgmainschaft veryybart. Syt em 1. Jänner 2001 isch Hockenheim ee Großi Chraisstadt.
Dr Oberburgermaischter isch dr Marcus Zeitler.
Schultusse, Vegt, Burgermaischter un Oberburgermaischter vu Hockenheim:
{|
| valign="top" |
; Schultusse
* 1444: Hans Rußheimer
* 1467: Jost Legelin
* 1480 und 1494: Hans Henlein
* 1561: Bastian Enders
* 1593: Nicklaß Würth
* 1610: Georg Conrad Wolbert
* 1613: Hans Georg Sparr
* 1682: Johann Georg Remiß
* 1700: Johannes Gesell
* 1706: Johannes Mentzel
* 1711–1742: Johann Georg Engelhorn
* 1742–1745: Christoph Kutscher
* 1745–1753: Johann Hermann Schröder
* 1755: Johann Peter Schrank
* bis 1762: Philip Emsberger
* 1762–1774: Arnold Weber
* 1774–1797: Heinrich Seyler
* 1797–1815: Isaac Hoffmann (ab 1810 Vogt)
| valign="top" |
; Burgermaischter/Oberburgermaischter
* 1815–1832: Johann Sigismund Piazolo (ab 1832 Burgermaischter)
* 1832–1837: Martin Seßler
* 1837–1844: Kammer
* 1844–1849: Kosel
* 1849–1854: Georg Philipp Schrank
* 1854–1857: Philipp David Schwab
* 1857–1865: Jakob Neuberger
* 1866–1869: Bernhard Eisinger
* 1869–1883: Georg Kammer
* 1883–1904: Ludwig Zahn
* 1904–1919: Martin Schütz
* 1919–1922: Max Lang
* 1923–1927: Wilhelm Rinklef
* 1928–1933: Philipp Klein
* 1933–1945: Arthur Neuschäfer
* 1945: Ludwig Grein (kommissarisch)
* 1945: Friedrich Speckert (kommissarisch)
* 1945–1958: Franz Hund (bis 1948 kommissarisch)
* 1958–1978: Kurt Buchter
* 1978–2004: Gustav Schrank (ab 2001 Oberburgermaischter)
* 2004–2019: Dieter Gummer (SPD)
* syt 2019: Marcus Zeitler (CDU)
|}
Partnergmaine:
* {{FRA|#}} [[Commercy]], Frankrych, syt 1970
* {{DEU|#}} [[Hohenstein-Ernstthal]] in [[Sachsen]], syt 1990
* {{USA|#}} [[Mooresville (North Carolina)|Mooresville]], North Carolina, USA, syt 2002
== Kultur un Böuwärch ==
* Evangelischi Stadtchilche (1905-1907)
* Alti Evangelischi Chilche, hite Lutherhuus (1757)
* Katholischi Chilche St. Georg (1911, Jugendstil)
* Alti Katholischi Chilche St. Christophorus (Chordurm vu 1490, Klassizistische Saalböu 1817–1819, hite Gmaindshuus)
* Evangelisch-methodistischi Christus-Chilche (1958/1959)
* Neuapostolischi Chilche (2002)
* Wasserdurm (1910, Jugendstil)
* Gaschthuus zum ''Güldene Engel'' (Fachwärchuus vu 1690)
* Alte Jidische Fridhof
<gallery>
Hockenheim Evangelische Kirche1 20130528.jpg|Evangelischi Chilche
Hockenheim katholische Kirche 20110602.jpg|St. Georg
Hockenheim alte katholische Kirche 20100614.jpg|St. Christophorus
20110513Lutherhaus Hockenheim1.jpg|Lutherhuus
Hockenheim Rathaus 20130528.jpg|Rothuus
20160912Engel Hockenheim1.jpg|Güldene Engel
20110111Hockenheim Jued Friedhof4.jpg|Alte Jidische Fridhof
Hockenheimring, Hockenheim (P1100587).jpg|Hockenheimring
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Hockenheim ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Literatur ==
* Ernst Brauch: ''Das Hockenheimer Heimatbuch: Aus zwölf Jahrhunderten Geschichte Hockenheims.'' Selbstverlag des Verfassers, Hockenheim 1933.
* Ernst Brauch: ''Hockenheim – Stadt im Auf- und Umbruch.'' Selbstverlag des Verfassers, Hockenheim 1965.
* Kurt Buchter: ''Hockenheim in Raum und Zeit – Tiefere Einsichten eines Kommunalpolitikers.'' K.F. Schimper-Verlag, Schwetzingen 1995, ISBN 3-87742-096-6
* Kurt Buchter: ''Der Raum Hockenheim an der Jahrtausendwende – Geschichte und Geschichten – Menschen und Mundart''. LABAN Kunst-Buch-Editionen, 2000, ISBN 3-934644-02-3
* Franz A. Bankuti: ''Hockenheim – Eine Stadt zeigt Profil.'' K.F. Schimper-Verlag, Schwetzingen 1991, ISBN 3-87742-061-3
* Otmar A. Geiger: ''Hoggemer Geschichte(n) – Ein Beitrag zur Heimatgeschichte.'' Selbstverlag des Verfassers, Hockenheim 1987.
* Otmar A. Geiger: ''Liebes altes Hockenheim – Eine Bilderreise in vergangene Zeiten – Von 1890 bis 1945.'' Diesbach Medien, Weinheim 2003, ISBN 3-936468-16-8
* Wilhelm Kayser: ''Hoggene – die Hauptstadt vun de Welt.'' Druckerei Kruse, Philippsburg.
* Stadtverwaltung Hockenheim (Hrsg.): ''Hockenheim – Stadt zwischen gestern und morgen – Dokumentation der Stadt Hockenheim anläßlich ihres 1200jährigen Bestehens.'' Schwetzinger Verlagsdruckerei und Druckerei Paul Weinmann, Schwetzingen/Hockenheim 1969.
* Arbeitskreis Jüdische Geschichte (Hrsg.): ''Jüdisches Leben in Hockenheim – Ein Teil unserer Stadtgeschichte.'' Druckerei Vetter, Hockenheim 1998.
* Verkehrsverein Hockenheim (Hrsg.): ''Hockenheim in alten Ansichten.'' Europäische Bibliothek, Zaltbommel (Niederlande) 1982, ISBN 90-288-2045-0.
* Verkehrsverein Hockenheim (Hrsg.): ''Hockenheim.'' Weinmann GmbH, Hockenheim 1983.
* Gustav Schrank: ''Meines Lebens Kreise – Erinnerungen.'' Eigenverlag des Verfassers, Hockenheim 2011, ISBN 978-3-00-036627-7 .
* Hans Huth: ''Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen.'' München 1967.
* Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): ''Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.''
** Bd. 1: ''Allgemeiner Teil.'' Karlsruhe 1966.
** Bd. 3: ''Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim.'' Karlsruhe 1970.
* Alfred Rupp: ''Hockenheim : in unvergessenen Bildern.'' Sutton, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86680-488-3
== Weblink ==
{{Commonscat|Hockenheim}}
* [https://www.hockenheim.de Websytde vu Hockenheim]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6359/Hockenheim Hockenheim] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6362/Hockenheim+-+Altgemeinde%7ETeilort Hockenheim Altgemeinde] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Rhy-Necker-Krais)]]
b2ra0f8t3wubelyx4y4q7f7517yzr0x
Mauer (Baden)
0
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491
1086441
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Mauer}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Mauer
| Wappen = Wappen Mauer Baden.svg
| Breitengrad = 49/20/20/N
| Längengrad = 08/47/55/E
| Lageplan = Mauer in HD.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Rhein-Neckar-Kreis
| Kreisalem = Rhy-Necker-Chrais
| Höhe = 131
| Fläche = 6.30
| PLZ = 69256
| Vorwahl = 06226
| Kfz = HD
| Gemeindeschlüssel = 08226048
| LOCODE = DE MUX
| Adresse = Heidelberger Straße 34<br />69256 Mauer
| Website = [https://www.gemeinde-mauer.de/ www.gemeinde-mauer.de]
| Bürgermeister = Heiko Braun
}}
'''Mauer''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränkisch]] ''Mauer'') isch e Gmai im [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhy-Necker-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zue dr [[Metropolregion Rhein-Neckar|Metropolregion Rhy-Necker]]. International chännt me si as Fundort vum Unterchifer vu Mauer, em Typusexemplar vum ''Homo heidelbergensis''.
== Geografi ==
Mauer lyt im Dal vu dr Elsenz im nerdlige [[Kraichgau]] am Ibergang zum [[Odenwald|Odewald]]. Dr Baan bstoht us 55,2 % Landwirtschaftsflechi, 18,6 % Wald, 22,9 % Sidligsflechi un 3,3 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine vu Mauer (Baden) sin [[Wiesenbach (Baden)|Wiesenbach]], [[Meckesheim]], [[Wiesloch]], [[Leimen (Baden)|Leimen]] un [[Bammental]].
== Gmaigliderig ==
Zue Mauer ghere kaini wytere Ortsdail.
== Gschicht ==
Mauer isch zum erschte Mol anne 1048 as ''Muron'' gnännt wore.
S Ort het zum staufische Rychsland um [[Bad Wimpfen|Wimpfen]] ghert un isch mit dr [[Meckesheimer Zent]] um 1330 an d [[Kurpfalz|Kurbfalz]] chuu. D Ortsherrschaft hän im 13. un 14. Jorhundert d Herre vu Mauer ghaa, derno hän verschideni Adelsgschlächter d Ortsherrschaft ghaa, unter anderem d vu Rosenberg, vu Nippenburg (ab 1442), vu Fechenbach, Vick vu Reval, vu Bettendorf (1652 bis 1763) un vu Zyllnhardt. S letscht Adelsgschlächt, wu s Lääche anne 1830 iberchuu hän, sin d Freiherre Göler von Ravensburg gsii, wu bis anne 2002 im Ort gwohnt sin.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] woren isch, isch Mauer an s [[Kurfürstentum Baden|Kurfirschtedum Bade]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]]. Im Badische het Mauer zum Amt Neckargemünd ghert. Anne 1807 het me ne grundherrlig Amt Mauer gmacht, wu diräkt em [[Oberamt Heidelberg]] unterstellt gsi isch. 1813 isch Mauer wider zum Amt Neckargemünd chuu un mit däm 1857 zum Amt Eberbach. Ab 1864 het s zum [[Bezirksamt Heidelberg]] ghert, wu 1939 [[Landkreis Heidelberg|Landchrais Heidelberg]] drus woren isch.
In dr Sandgrueb „Grafenrain“ het dr Arbaiter Daniel Hartmann am 21. Oktober 1907 dr seli guet erhalte Unterchifer vu Mauer gfunde, wu speter vum Otto Schoetensack wisseschaftli bschribe un dr neie [[Art (Biologie)|Art]] ''[[Homo heidelbergensis]]'' zuegornet woren isch.
Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Malsch isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
== Verwaltig ==
Mauer het sich mit dr Gmaine Eschelbronn, Lobbach, Meckesheim un Spechbach zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Meckesheim zämmegschlosse.
Burgermaischter vu Mauer:
* 1945–1946: Friedrich Heid
* 1946–1948: Johann Müller
* 1948–1954: Friedrich Zimmermann
* 1954–1962: Johann Müller
* 1962–1976: Gerhard Weiser
* 1976–2001: Erich Mick
* 2001–2012: Jörg Albrecht
* 2012–2024: John Ehret
* syt 2024: Heiko Braun
Partnergmaine:
* [[Tautavel]], [[Frankreich|Frankrych]]
* [[Moià]], [[Spanien|Spanie]]
== Kultur un Böuwärch ==
* Rothuus (1900 as Schuelhuus) mit em Urgschichtlige Museum
* Katholischi Chilche St. Bartholomäus (1876 böue, 1950 renoviert)
* Evangelischi Chilche (1896 böue, neigotisch, 1957 renoviert)
* [[Jagdschloss Sorgenfrei]] (1788)
* s Heid’sche Huus (Fachwärchuus mit Biecherei un Uustellig zum ''Homo heidelbergensis'')
<gallery>
Mauer-rathaus-2008.jpg|Rothuus
Mauer-schloessl.jpg|Jagdschloss Sorgenfrei
Mauer-kathkirche.jpg|Kath. Chilche
Mauer-evkirche.jpg|Evang. Chilche
Mauer-heydthaus.jpg|Heid’sches Huus
Mauer-sandgrube.jpg|Sandgrueb Grafenrain
Heidelberger Mensch Replik Rosensteinmuseum.jpg|Replik vum Unterchifer vu Mauer
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Mauer ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Literatur ==
* Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): '' Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung''.
** Bd. 1: ''Allgemeiner Teil''. Karlsruhe 1966.
** Bd. 2: ''Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg''. Karlsruhe 1968.
* Albert Haaf: ''Meine Heimat. Mauer an der Elsenz''. Gemeindeverwaltung Mauer, 2. Auflage, Sinsheim 1975.
* Gemeinde Mauer (Hg.): ''Mauer. Informatives und Wissenswertes aus Ihrer Gemeinde''. Meckesheim 2014.
== Weblink ==
{{Commonscat|Mauer (Baden)}}
* [https://www.gemeinde-mauer.de/ Websyte vu Mauer]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6401/Mauer Mauer] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6402/Mauer+-+Altgemeinde%7ETeilort Mauer Altgemeinde] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Rhy-Necker-Krais)]]
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Rauenberg
0
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Holder
491
1086440
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Rauenberg
| Wappen = DEU Rauenberg COA.svg
| Breitengrad = 49/16/04/N
| Längengrad = 08/42/13/E
| Lageplan = Rauenberg in HD.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Rhein-Neckar-Kreis
| Kreisalem = Rhy-Necker-Chrais
| Höhe = 132
| Fläche = 11.12
| PLZ = 69227–69231
| Vorwahl = 06222, 07253
| Kfz = HD
| Gemeindeschlüssel = 08226065
| Gliederung = 3 Stadtdail/Stadtbezirk
| Adresse = Wieslocher Straße 21<br />69231 Rauenberg
| Website = [https://www.rauenberg.de/de/startseite www.rauenberg.de]
| Bürgermeister = Peter Seithel
| Partei =
}}
'''Rauenberg''' ([[Südfränkische Dialekte|sidfränkisch]] ''Rauebäjg'') isch e Stadt im [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhy-Necker-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zue dr [[Metropolregion Rhein-Neckar|Metropolregion Rhy-Necker]]
== Geografi ==
Rauenberg lyt am Uusgang vum Waldangelbachdal in d [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrhyyebeni]], rund 16 Kilometer sidli vu [[Heidelberg]]. Nochbergmaine vu Rauenberg sin [[Wiesloch]], [[Dielheim]], [[Mühlhausen (Kraichgau)|Mühlhausen]], [[Malsch (bei Wiesloch)|Malsch]] un [[St. Leon-Rot]].
Dr Baan bstoht us 59,3 % Landwirtschaftsflechi, 9,3 % Wald, 28 % Sidligsflechi un 3,5 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
== Gmaigliderig ==
Zue Rauenberg ghere d Stadtdail Malschenberg, Rauenberg un Rotenberg.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 390–391</ref>
== Gschicht ==
Rauenberg isch zum erschte Mol am Ändi vum 13. Jorhundert as ''Ruhenberg'' gnännt wore, dr Name chunnt vun ere Biurg, wu im Gwann Burggraben eschtlich vum Angelbach glägen isch. Weschtli vum Bach wird anne 1346 dr Ort ''Wederswiler'' gnännt, wu im Spotmittelalter mit Rauenberg verainigt woren isch, wäge däm isch d Herrschaft e Kondominat gsii. D Herrschaft hän zum aine d Herre vu Weinsberg ghaa, wu iri Rächt 1303 an dr Chenig Albrecht verchauft hän, wu dermit e Pfrind im Speyrer Dom uusgstattet het. Dr ander Dail vu Alt-Rauenberg isch as Mainzer Lääche im Bsitz vu dr Herre vu Hirschhorn gsii. Wedersweiler isch im Bsitz vu verschidene Adelsfamilie gsii un isch 1537 zum Dail bzw. 1677 ganz an dr [[Hochstift Speyer|Speyrer Bischof]] gange.
Wu s Hochstift Speyer anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] woren isch, isch Rauenberg an s [[Kurfürstentum Baden|Kurfirschtedum Bade]] chuu, ab 1806 an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]]. Vorhär isch Rauenberg Dail vum Amt Rauenberg gsii, im Badische het s ab 1810 zum [[Amt Wiesloch]] ghert un ab 1938 vum [[Bezirksamt Heidelberg]], wu anne 1939 dr [[Landkreis Heidelberg|Landchrais Heidelberg]] drus woren isch.
Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Heidelberg ufglest wore un Rauenberg isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
Am 1. Jänner 1975 het Rauenberg s Stadträcht kriegt.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=487}}</ref>
=== Yygmaindige ===
* 1. Jänner 1972: Rotenberg
* 1. April 1972 Malschenberg<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=475}}</ref>
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="wikitable"
|- style="background:#e3e3e3"
! align="left" | Johr || 1871 || 1890 || 1910 || 1939 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020
|- align="right"
| Yywohner
| 2031 || 2214 || 2656 || 3263 || 4330 || 4910 || 5659 || 6018 || 6440 || 6914 || 7265 || 7528 || 7959 || 8593 || 8752
|}
== Verwaltig ==
Rauenberg het sich mit dr Gmaine Malsch un Mühlhausen zuen eme Gmaiverwaltigsverband mit Sitz z Rauenberg zämmegschlosse.
Burgermaischter vum Rauenberg:
* 1946–1954: Franz Jardoth
* 1954–1971: Alois Rößler
* 1972–1979: Hans Menges
* 1979–2003: Werner Kummer
* 2003–2015: Frank Broghammer
* syt 2015: Peter Seithel
== Kultur un Böuwärch ==
* Schloss Rauenberg (dodin s Winzermuseum, ufgmacht 1986))
* Chilche St. Peter un Paul, Rauenberg (1910)
* Bfarrchilchje St. Nikolaus, Rotenberg (1806)
* Chilche St. Wolfgang, Malschenberg (1979-1982)
* s alt Rothus
<gallery>
Schloss Rotenberg.jpg|Schloss Rauenberg
Angelbach bei Rauenberg-Rotenberg.jpg|Waldangelbach
Rauenberg Katholische Kirche 20070327.jpg|St. Peter un Paul
Ortsmittelpunkt Rauenberg-Rotenberg.jpg|s alt Rothuus Rotenberg
St. Nikolaus (Rotenberg) 2.jpg|St. Nikolaus
Rauenberg Winzermuseum 20070327.jpg|Winzermuseum
Fachwerkhaus des IOCOB MENGES 1713 in Rauenberg-Rotenberg Detail.jpg|Fachwärchhuus
Rauenberg Rathaus 20100818.jpg|s nei Rothuus Rauenberg
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Rauenberg ghert zum [[Südfränkische Dialekte|Sidfränkisch]].
== Literatur ==
* Konrad Dussel: ''Rauenberg. Aus mehr als 700 Jahren Geschichte''. Verlag Regionalkultur 2003, ISBN 3-89735-233-8.
* Klaus Rössler: ''Familienbuch ([[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbuch]]) Rauenberg mit Rotenberg (Rhein-Neckar-Kreis), erstellt aufgrund der örtlichen Quellen und Kirchenbücher 1721 bis 1930 und 1662 bis 1930''. Ubstadt-Weiher: Verlag Regionalkultur 2004, ISBN 3-89735-280-X (= Badische Ortssippenbücher 105)
* Ira Betz, Ulrike Maushake, Wolfgang Selbach: ''Kraichgau – Menschen, Traditionen, Landschaften''. Verlag AgentK 2007, ISBN 3-935474-05-9
== Weblink ==
{{Commonscat|Rauenberg}}
* [https://www.rauenberg.de/de/startseite Websyte vu Rauenberg]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6472/Rauenberg Rauenberg] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6474/Rauenberg+-+Altgemeinde%7ETeilort Rauenberg Altgemeinde] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6473/Malschenberg+-+Altgemeinde%7ETeilort Malschenberg] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6475/Rotenberg+-+Altgemeinde%7ETeilort Rotenberg] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Rhy-Necker-Krais)]]
bi3wuceju7oz0wfnprorwno7vd6kutw
Schriesheim
0
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Holder
491
1086434
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name = Schriesheim
| Wappen = COA Schriesheim.svg
| Breitengrad = 49/28/25/N
| Längengrad = 08/39/33/E
| Lageplan = Schriesheim in HD.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Charlsrue]]
| Kreis = Rhein-Neckar-Kreis
| Kreisalem = Rhy-Necker-Chrais
| Höhe = 121
| Fläche = 31.62
| PLZ = 69198
| PLZ-alt = 6905
| Vorwahl = 06203 und 06220 (Altenbach/Ursenbach)
| Kfz = HD
| Gemeindeschlüssel = 08226082
| LOCODE = DE SCM
| Gliederung = 3 [[Stadtteil]]e
| Straße = Friedrichstraße 28-30
| Website = [https://www.schriesheim.de/willkommen www.schriesheim.de]
| Bürgermeister = Hansjörg Höfer
}}
'''Schriesheim''' ([[Pfälzische Dialekte|pfälzisch]] ''Schriese'') isch e Stadt im [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhy-Necker-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Iiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Si ghert zue dr [[Metropolregion Rhein-Neckar|Metropolregion Rhy-Necker]].
== Geografi ==
Schriesheim lyt an dr [[Badische Bergstraße|Badische Bärgstroß]] am weschtlige Uusgang vum Schriesheimer Dal us em [[Odenwald|Odewald]] am Kanzelbach. Dr Baan bstoht us 27,5 % Landwirtschaftsflechi, 58,6 % Wald, 13,3 % Sidligsflechi un 0,7 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref> Uf em Ölberg iber dr Stadt lyt d Strahlenburg. Am Ölberg het me zwische 1880 un 1967 Porphyr abböue.
Nochbergmaine vu Schriesheim sin [[Ladenburg]], [[Hirschberg an der Bergstraße|Hirschberg]], [[Weinheim]], [[Heiligkreuzsteinach]], [[Wilhelmsfeld]], [[Heidelberg]] un [[Dossenheim]].
== Gmaigliderig ==
Zue Schriesheim ghere d Stadtdail Altenbach (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Kohlhof un em Wohnblatz Röschbacherhof), Schriesheim (mit dr glychnamige Stadt un em Ort „Stammberg, Altersheim“ un Ursenbach (mit em glychnamige Dorf un em Ort Ursenbacherhof).<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe'' Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 400–403</ref>
== Gschicht ==
Schriesheim isch zum erschte Mol anne 764 in ere Urkund vum [[Kloster Ellwangen|Chloschter Ellwang]] as ''Scriezesheim'' un 766 in ere Urkund vum [[Kloster Lorsch|Chloschter Lorsch]] as ''Scrizzesheim'' gnännt wore,<ref>{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1968bd2/0134 |titel=Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 417, 12. April 766 – Reg. 42 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=132 |abruf=2016-03-05}}</ref> Altenbach anne 1401 as ''Altembach'' un Ursenbach anne 1361 as ''Orsenbach''.
Im 13. Johrhundert<ref>Dirk Hecht: Schriesheim zur Zeit der Staufer. Schriesheimer Jahrbuch 2010, 2010, S. 19–44</ref> het s Adelsgschlächt vu dr Strahlenberger d Ortsherrschaft iber Schriesheim ghaa, wu um 1235 d [[Strahlenburg]] böue hän. D Strahlenberger sin d Vegt vum Chloschter Ellwang gsii. Noch em Nidergang vu dr [[Strahlenberger]] isch Schriesheim un d Strahlenburg am 8. Septämber 1347 an [[Pfalzgraf bei Rhein|Bfalzgrof]] verchauft wore.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] woren isch, isch Schriesheim an s [[Kurfürstentum Baden|Kurfirschtedum Bade]] chuu, d Ortsherrschaft isch aber em [[Königreich Württemberg|Chenig vu Wirttebärg]] zuegsproche wore, wel dää as Ersatz fir s [[Württemberg-Mömpelgard (Grafschaft)|Firschtedum Mömpelgard]] di säkularisiert Firschtpropschtei Ellwang, wu as Noofolger vum Chloschter allno s Läche iber Schriesheim un d Strahlenburg ghaa het. Im Rame vum [[Tausch- und Epurationsvertrag|Dusch- un Epurationsverdrag]] vu 1806 isch em Änd au d Läächeherrschaft an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]] chuu. Im Badische het Schriesheim ab 1813 zum [[Amt Ladenburg]] ghert un ab 1863 sin si zum [[Bezirksamt Mannheim]] chuu, wu anne 1939 dr [[Landkreis Mannheim|Landchrais Mannheim]] drus woren isch.
Am 9. Merz 1964 het Schriesheim wider dr Titel ''Stadt'' iberchuu. Zum 1. Jänner 1972 isch Altenbach yygmaindet wore, zum 1. Jänner 1973 Ursenbach.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=477}}</ref>
== Yywohnerentwicklig ==
Yywohner vu Schriesheim, bis 1970 ohni Altenbach un Ursenbach:
{| cellpadding="0" cellspacing="0"
| valign="top" |
{| class="wikitable"
! style="background:#EFEFEF;"| Johr
! style="background:#EFEFEF;"| Yywohner
|-
| 1480 || align="right" | ca. {{0|0.}}900–1.000
|-
| 1565 || align="right" | ca. 1.000–1.100
|-
| 1610 || align="right" | ca. 1.100–1.250
|-
| 1630 || align="right" | ca. {{0|0.}}500–{{0|0.}}600
|-
| 1644 || align="right" | 0
|-
| 1650 || align="right" | ca. 150
|-
| 1698 || align="right" | 832
|-
| 1727 || align="right" | 1.172
|-
| 1783 || align="right" | 1.764
|-
| 1809 || align="right" | 2.051
|-
|}
| valign="top" |
{| class="wikitable"
! style="background:#EFEFEF;"| Johr
! style="background:#EFEFEF;"| Yywohner
|-
| 1830 || align="right" | 2.831
|-
| 1852 || align="right" | 2.796
|-
| 1858 || align="right" | 2.707
|-
| 1871 || align="right" | 2.690
|-
| 1890 || align="right" | 2.654
|-
| 1900 || align="right" | 2.990
|-
| 1919 || align="right" | 3.383
|-
| 1925 || align="right" | 3.815
|-
| 1932 || align="right" | 4.128
|-
| 1939 || align="right" | 4.289
|-
|}
| valign="top" |
{| class="wikitable"
! style="background:#EFEFEF;"| Johr / Datum
! style="background:#EFEFEF;"| Yywohner
|-
| 1945 || align="right" | 5.220
|-
| 1946 <small>(29. Okt.)</small> || align="right" | 5.782
|-
| 1955 <small>(13. Sep.)</small> || align="right" | 6.196
|-
| 1961 <small>(6. Juni)</small> || align="right" | 7.414
|-
| 1963 || align="right" | 7.811
|-
| 1970 <small>(27. Mai)</small> || align="right" | 8.610
|-
| 1974 <small>(1. Feb.)</small> || align="right" | 11.605
|-
| 1987 <small>(25. Mai)</small> || align="right" | 12.913
|-
| 1991 <small>(31. Dez.)</small> || align="right" | 13.508
|-
| 1993 <small>(31. Dez.)</small> || align="right" | 13.591
|-
|}
| valign="top" |
{| class="wikitable"
! style="background:#EFEFEF;"| Johr / Datum
! style="background:#EFEFEF;"| Yywohner
|-
| 1995 <small>(31. Dez.)</small> || align="right" | 13.415
|-
| 2000 <small>(31. Dez.)</small> || align="right" | 14.021
|-
| 2005 <small>(31. Dez.)</small> || align="right" | 14.491
|-
| 2010 <small>(31. Dez.)</small> || align="right" | 14.908
|-
| 2015 <small>(31. Dez.)</small> || align="right" | 14.901
|-
| 2020 <small>(31. Dez.)</small> || align="right" | 14.921
|-
|}
|}
== Verwaltig ==
Schriesheim ghert zum [[Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim|Nochberschaftsverband Heidelberg-Mannheim]].
; Burgermaischter vu Schriesheim
* Abraham Hartmann: bis 1895
* Nikolaus Urban: 1895 bis 1914
* Karl Hartmann: 1914 bis 1920
* Georg Rufer: 1920 bis 1933
* Fritz Urban: 1933 bis 1945
* Georg Rufer: 1945 bis 1952
* Martin Ringelspacher: 1952 bis 1954 (kummissarisch)
* Wilhelm Heeger: 1954 bis 1974
* Peter Riehl: 1974 bis 2006
* Hansjörg Höfer: 2006 bis 2022
* Christoph Oeldorf: syt 2022
; Partnergmai
* [[Uzès]], Frankrych, syt 1984
== Kultur un Böuwärch ==
* Ruine [[Strahlenburg]] (13. Jh.)
* [[Grube Anna-Elisabeth|Grueb Anna-Elisabeth]], alt Silber- un Vitriolbörgwärch, syt 1985 unter Dänkmolschutz
* s alt Rothuus
* Katholischi Chilche (1711)
* Evangelischi Stadtchilche (1748 bis 1751)
* Alti Synagog
* Strahlenberger Hof
* Elmihli am Kanzelbach
* Museum Théo Kerg
Schriesheim lyt an dr [[Bertha Benz Memorial Route]].
<gallery>
Schriesheim Strahlenberger Hof.jpg|Strahlenberger Hof
Schriesheim Strahlenburg2.JPG|Strahlenburg
Strahlenburg.jpg|Ruine Strahlenburg
Schriesheim Altes Rathaus 20100920.jpg|s alt Rothuus
Schriesheim Katholische Kirche2.JPG|Katholischi Chilche
Schriesheim Evangelische Kirche 20100920.jpg|Evangelischi Stadtchilche
Schriesheim Synagoge.jpg|ehmolig jidisch Gmaindshuus (links) un ehmoligi Synagog (rächts)
Juedischer Friedhof Schriesheim 13 (fcm).jpg|Alte jidische Fridhof
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Schriesheim ghert zum [[Pfälzische Dialekte|Pfälzisch]].
== Literatur ==
* Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): '' Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung''
** Bd. 1: ''Allgemeiner Teil''. Karlsruhe 1966
** Bd. 3: ''Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim''. Karlsruhe 1970
* Hermann Brunn: ''1200 Jahre Schriesheim''. Südwestdeutsche Verlagsanstalt, Mannheim, 1964.
* Hermann Brunn: ''Die Bevölkerungsentwicklung Schriesheims''. 1951
* Hermann Brunn: ''Schriesheimer Mühlen''. Schriesheim 1947
* Evangelische Gemeinde Schriesheim: ''400 Jahre Evangelische Gemeinde Schriesheim. 1556–1956''. Schriesheim 1956
* Konstantin Groß: ''Fit für die Zukunft. 100 Jahre KSV Schriesheim.'' Mit einem Vorwort von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Mannheim 2003. ISBN 3-9806908-8-1
* Konstantin Groß: ''Vom Silvaner zum Schriesecco. Zum 75. Jubiläum der Winzergenossenschaft Schriesheim''. Grall, Mannheim 2006. ISBN 3-9810851-0-8
* Dirk Hecht: ''Die römische Villa aus dem Gewann „Schanz“. Wie der römische Keller in das Rathaus kam.'' Schriesheimer Jahrbuch 2009, 2009, S. 9–27
* Dirk Hecht: ''Die Geschichte der Stadt Schriesheim. Von der Eiszeit bis heute''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2014, ISBN 978-3-89735-808-9
* Wilhelm Heeger: ''Geistergeschichten und Sagen aus Schriesheim und Umgebung''. Schriesheim 1977
* Eugen Herwig: ''Schriesheim. Ansichten und Pläne aus einer 400jährigen Vergangenheit 1528–1898''. Schriesheim 1987
* Eugen Herwig, Karl Schuhmann: ''Schriesemerisch fer Schriesemer. Eine Mundart-Sammlung mit bebilderten und heimatkundlichen Beiträgen''. Schriesheim 1994
* Hans Hecklau: ''Die Gliederung der Kulturlandschaft im Gebiet von Schriesheim – Bergstraße. Ein Beitrag zur Methodik der Kulturlandschaftsforschung''. Berlin 1964
* Hans Huth: ''Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen''. München 1967
* Karl Kollnig: ''Die Zent Schriesheim. Ein Beitrag zur Geschichte der Zentverfassung in Kurpfalz''. Heidelberg 1933
* Peter Löffelad: ''Die Flurnamen der Stadt Schriesheim mit Altenbach und Ursenbach.'' Ellwangen 2004
* Joachim Maier: ''Die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung und ’Euthanasie’ aus Schriesheim''. verlag-regionalkultur, 2019. Ein Gedenkbuch, 720 S.
* Schriesheimer Jahrbücher: Zur Geschichte der Juden in Schriesheim: Ausgaben von 2002/2003/2004/2005/2006/2007/2008/2009/2012/2013/2015/2018 hrsg.vom Stadtarchiv Schriesheim
* Karl Schuhmann: ''[http://www.owk-schriesheim.de/Sammelsurium/Familienbuch-Schriesheim_1650-1900.html-Dateien/ Familienbuch Schriesheim 1650–1900]''. Odenwaldklub 2004 (= Badische Ortssippenbücher 107)
* Monika Stärker-Weineck: ''Gefallene Schriesheimer 1939–1945'', in Jahrbuch 2005
* Monika Stärker-Weineck: ''"Für Führer, Volk und Vaterland"'', in Jahrbuch 2006
* Monika Stärker-Weineck: ''Die Gedenktafeln für die Gefallenen des I. Weltkrieges,'' in Jahrbuch 2008
* Monika Stärker-Weineck: ''Wenn sie unter Bewachung durch die Straßen marschierten, hörte man das Klappern ihrer Holzschuhe''. Über französische Zwangsarbeiter in Schriesheim, in ''Jahrbuch 2010''.
* Monika Stärker-Weineck, ''Der Schriesheimer Ehrenfriedhof'', in Jahrbuch 2011
* Monika Stärker-Weineck: "Der Dank des Vaterlandes ist euch gewiss" und ''Ökumene zum Anfassen'', 1250 Jahre Schriesheimer Geschichte, in Jahrbuch 2014
* Monika Stärker-Weineck, ''Eine "Brücke des Nicht-Vergessens" nach Argentinien, auch für Margot Fuld aus Schriesheim'', in Jahrbuch 2019
== Weblink ==
{{Commonscat|Schriesheim}}
* [https://www.schriesheim.de/willkommen Websyte vu Schriesheim]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6509/Schriesheim Schriesheim] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6510/Altenbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Altenbach] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6513/Schriesheim+-+Altgemeinde%7ETeilort Schriesheim Altgemeinde] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6515/Ursenbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Ursenbach] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Rhy-Necker-Krais)]]
8v25ug3ue4ujbleqkml5kf8exb6clk7
Assamstadt
0
53022
1086480
1085851
2026-07-09T03:37:44Z
Holder
491
1086480
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Name_amtlich = Assamstadt
| Wappen = Wappen Assamstadt.svg
| Breitengrad = 49/25/37/N
| Längengrad = 09/41/13/E
| Lageplan = Assamstadt im Main-Tauber-Kreis.png
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Stuttgart|Stuegert]]
| Kreis = Main-Tauber-Kreis
| Kreisalem = Main-Tauber-Chrais
| Höhe = 340
| Fläche = 17.20
| PLZ = 97959
| Vorwahl = 06294
| Kfz = TBB
| Gemeindeschlüssel = 08128006
| LOCODE = DE ASA
| Straße = Bobstadter Straße 1
| Website = [https://www.assamstadt.de/ www.assamstadt.de]
| Bürgermeister = Joachim Döffinger
}}
'''Assamstadt''' ([[Ostfränkische Dialekte|oschtfränkisch]] ''Assemstadt'') isch e Gmai im [[Main-Tauber-Kreis|Main-Tauber-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Assamstadt lyt im Taubergrund, ere Buckellandschaft zwische [[Tauber]] un [[Jagst]], am Ibergang zwische de zum Dail mit Leß deckte [[Kocher-Jagst-Ebenen|Kocher-Jagst-Ebene]] zum muschelchalchbregte [[Bauland (Landschaft)|Bauland]] vu Umpfer un Jagst. Uf em Baan lige d Quälle vum [[Erlenbach (Jagst, Bieringen)|Erlenbach]]. Dr Baan bstoht us 63,7 % Landwirtschaftsflechi, 24,1 % Wald, 11,7 % Sidligsflechi un 0,5 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref> Zum Baan ghert s [[Assamstadt (Landschaftsschutzgebiet)|Landschaftsschutzbiet Assamstadt]].
Nochbergmaine sin d Stadt [[Boxberg (Baden)|Boxberg]] im Norde, d Stadt [[Bad Mergentheim]] im Oschte, [[Dörzbach]] im Siden un d Stadt [[Krautheim (Jagst)|Krautheim]] im Weschte..
== Gmaigliederig ==
Zue Assamstadt ghere näb dr glychnamige Gmai no dr Wohnblatz Wustsiedlung. Uf em Baan lige d Wieschtige Dachtel, Hartbach, Hof am See un Neidingen (Neidel).
== Gschicht ==
Assamstadt isch zum erschte Mol anne 1228 as ''Afftmundestat'' gnännt wore. D Ortsherrschaft hän d Herre vu Krautheim ghaa, Mitti 14. Johrhundert isch d Herrschaft an [[Kurmainz]] chuu.
Wu Kurmainz anne 1803 im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]] woren isch, isch s Dorf an d Firschte von Salm-Reifferscheidt chuu, anne 1806 schließli an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]].
Im Badische het Assamstadt aafangs zum Amt Krautheim ghert, ab 1813 zum Oberamt Boxberg, ab 1857 zum Вezirksamt Krautheim, ab 1864 zum Вezirksamt Boxberg, ab 1872 zum Вezirksamt Tauberbischofsheim, 1898 wider zum Вezirksamt Boxberg, 1924 wider zum Вezirksamt Tauberbischofsheim, wu 1939 dr [[Landkreis Tauberbischofsheim|Landkrais Tauberbischofsheim]]] drus woren isch.
Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Assamstadt isch zum neie ''Tauberkreis'' chuu, wu zum 1. Jänner in ''Main-Tauber-Kreis'' umgnännt woren isch.
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="wikitable" style="text-align:center"
|-
! Johr
! Yywohner
|-
| 1961 || 1486
|-
| 1970 || 1541
|-
| 1991 || 1815
|-
| 1995 || 2076
|-
| 2005 || 2092
|-
| 2010 || 2056
|-
| 2015 || 2246
|-
| 2020 || 2240
|}
Quällge: Gemeindeverzeichnis<ref>{{BibISBN|3-17-003263-1}}</ref> un Aagobe vum Statistische Landesamt
== Verwaltig ==
Assamstadt het mit dr Stadt Bad Mergentheim un dr Gmai Igersheim e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.
Burgermaischter vu Assamstadt:
<div style="column-width: 30em">
* 1632–1670: Lorenz Heller
* 1670–1673: Johann Andreas Heller
* 1673–1677: Michael Hügel
* 1677–1688: Adam Leuser
* 1688–1699: Adam Hügel
* 1699–1700: Johann Michael Gratz
* 1700–1724: Johannes Geisler
* 1724–1780: Cornelius Schieß
* 1780–1806: Johannes Bleimann
* 1806–1835: Johann Lorenz Nied, Vogt Johann Hügel
* 1835–1844: Johann Joseph Frank
* 1844–1854: Dominikus Stumpf
* 1854–1860: Konstantin Fischer
* 1860–1870: Karl Ludwig Fohmann
* 1870–1886: Gregor Frank
* 1886–1887: Gregor Leuser
* 1887–1893: Ludwig Leuser
* 1894–1914: Josef Nied
* 1914–1919: Pius Strauch
* 1919–1928: Josef Theobald Leuser
* 1928–1934: Karl Frank
* 1934–1943: Friedrich Hart
* 1943–1944: Josef Theobald Leuser
* 1945–1945: Alois Rüdenauer
* 1945–1946: Josef Hügel
* 1946–1948: Karl Frank
* 1948–1966: Alfons Stumpf
* 1966–1988: Arnold Scherer
* 1986–2010: Hermann Hügel
* syt 2010: Joachim Döffinger
</div>
== Kultur un Böuwärch ==
* Alti Kilianschilche (barock, 1711/12, untere Dail vum Durm, syt 1994 Gmaizäntrum)
* Neii Kilianschilche (1971/72)
* Fridhofskapäll (neigotisch, 1873)
* Chryzwäg (syt 1949)
* Dorfmuseum
<gallery>
Assamstadt-rathaus2015.JPG|s alt Rothuus
Alte Kilianskirche Assamstadt 01 - Glascontainer, Altkleiderkontainer, Im Hintergrund ein Baukran.jpg|Alti Kilianschilche
Assamstadt-stkilian-2015-010.JPG|Neii Kilianschilche
Assamstadt-friedhofskapelle-2015-003.JPG|Fridhofskapäll
Der Kreuzweg zum Steffeskirchle (Assamstadt) Bild 01.jpg|Chryzwäg
01. Station Kreuzweg zum Steffeskirchle (Assamstadt) Bild 01.jpg|Chryzwäg, Station 1
2017-02-27 Assamstadt Faschingsumzug.jpg|Fasnets-Umzug
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Assamstadt ghert zum [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]].
== Literatur ==
* Burkhart Oertel: ''Ortssippenbuch Assamstadt, Kreis Tauberbischofsheim, Baden, 1669–1945.'' Neubiberg: Selbstverlag des Verfassers 1986 (= Badische Ortssippenbücher 54)
* Hermann Hügel: ''Chronik der Gemeinde Assamstadt'', Assamstadt: Eigenverlag Gemeindeverwaltung Assamstadt 1992
== Weblink ==
{{Commonscat|Assamstadt}}
* [https://www.assamstadt.de/ www.assamstadt.de]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3636/Assamstadt Assamstadt] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3637/Assamstadt+-+Altgemeinde%7ETeilort Assamstadt, Altgemeinde] uf LEO-BW
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3638/Wustsiedlung+-+Wohnplatz Wustsiedlung] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Main-Tauber-Chrais)]]
lmo1zlu3vv0ibswop4atdcobjfe3smg
Boxberg (Baden)
0
53024
1086470
1085836
2026-07-08T17:37:08Z
Holder
491
1086470
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Boxberg}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Art = Stadt
| Name = Boxberg
| Wappen = Wappen Boxberg (Baden).svg
| Breitengrad = 49/28/53/N
| Längengrad = 09/38/30/E
| Lageplan = Boxberg im Main-Tauber-Kreis.png
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Stuttgart|Stuegert]]
| Kreis = Main-Tauber-Kreis
| Kreisalem = Main-Tauber-Chrais
| Höhe = 269
| Fläche = 101.81
| PLZ = 97944
| Vorwahl = 07930
| Kfz = TBB
| Gemeindeschlüssel = 08128014
| LOCODE = DE BXB
| Adresse = Kurpfalzstraße 29<br /> 97944 Boxberg
| Website = [https://www.boxberg.de/startseite www.boxberg.de]
| Bürgermeister = Heidrun Beck
}}
'''Boxberg''' ([[Ostfränkische Dialekte|oschtfränkisch]] ''Boxberich'') isch e Stadt im [[Main-Tauber-Kreis|Main-Tauber-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Boxberg lyt im [[Bauland (Landschaft)|Bauland]] im Dal vu dr [[Umpfer]] un em Schüpfer Grund. Dr Baan bstoht us 60,3 % Landwirtschaftsflechi, 28,9 % Wald, 9,9 % Sidligsflechi un 0,9 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Lauda-Königshofen]] im Norde [[Bad Mergentheim]] im Oschte, [[Assamstadt]], [[Ravenstein]] un [[Krautheim]] im Side und [[Ahorn (Baden)|Ahorn]] im Weschte.
Z Boxberg het s drei Naturschutbiet:<ref>Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): ''Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart''. Thorbecke, Ostfildern 2007.</ref>
* [[Äußeres Ried]]: 22,5 ha; Wölchingen
* [[Kailstadt-Mühlhelde]]: 37 ha; Schweigern un Bobstadt
* [[Trockenhang im Lötal]]: 3,3 ha; Schweigern
Uf em Baan vu Boxberg lyt au s FFH-Biet [[Westlicher Taubergrund]].
== Gmaigliederig ==
Zue Boxberg ghere d Stadtdail Angeltürn, Bobstadt (mit em glychnamige Dorf un em Wohnblatz Talmühle), Boxberg, Epplingen, Kupprichshausen (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Ahorn), Lengenrieden, Oberschüpf, Schwabhausen, Schweigern (mit em glychnamige Dorf un em Wohnblatz Ziegeleiapparatebau), Uiffingen (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Gräffingen un dr Wohnblätz Hagenmühle un Mittelmühle), Unterschüpf, Windischbuch (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Seehof) un Wölchingen.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.'' Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 294–302</ref>
== Gschicht ==
Im 11. Johrhundert wird zum erschte Mol d Burg Boxberg gnännt. Dr Euboko, en Gefolgsmann vum Chenig [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|Konrad I.]], het d [[Burg Boxberg]] iber em Ort böue loo. D Edelherre vu [[Boxberg (Adelsgeschlecht)|Boxberg]] sin um 1144 uf d Burg chuu. Um 1250 het Boxberg d Stadt- un d Märträcht iberchuu.
Anne 1287 sin d Stadt, d Burg un d Herrschaft Boxberg an d [[Johanniterorden|Johanniter]] vu Wölchingen gange, wu dert e [[Kommende]] ghaa hän. Dr Orde het d Laitig vu dr Kommende uf Boxberg verlait. Anne 1381 hän d Johanniter ire Boxberger Bsitz an d Ritter vu [[Rosenberg (Herrschaft)|Rosenberg]] verchauft.
1470 hän d [[Kurpfalz|Kurbfalz]], [[Kurmainz]] un s [[Hochstift Würzburg]] d Burg Boxberg gschlisse, d Rosenberger hän Boxberg speter as bfälzisch Läche kriegt. Wu dr [[Schwäbischer Bund|Schwebisch Bund]] d Burg anne 1523 gschklisse hetm, isch Boxberg wider an d Kurbfalz chuu un vu 1548 bis 1561 nomol an d Rosenberger, wu s derno ändgiltig an Bfalz verchauft hän. Bis 1802 het Boxberg derrno zue dr Kurbflaz ghert, vu 1691 bis 1732 isch s an s Hochstift Würzburg verbfändet gsii un vu 1732 bis 1740 an dr [[Deutscher Orden|Dytsch Orde]] z [[Bad Mergentheim|Mergentheim]].
Anne 1803 isch d Kurbfalz im Rame vum [[Reichsdeputationshauptschluss|Rychsdeputazionshauptschluss]] säkularisiert wore un Boxberg isch an s [[Fürstentum Leiningen|Firschtedum Leiningen]] chuu un 1806 schließli an s [[Großherzogtum Baden|Großherzogdum Bade]]. Im Badische isch Boxberg Sitz vum [[Bezirksamt Boxberg|glychnamige Bezirksamt]] gsii un isch anne 1924 zum [[Bezirksamt Tauberbischofsheim]] chuu, wu 1939 dr [[Landkreis Tauberbischofsheim|Landchrais Tauberbischofsheim]]] drus woren isch.
Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Boxberg isch zum neie ''Tauberkreis'' chuu, wu zum 1. Jänner in ''Main-Tauber-Kreis'' umgnännt woren isch.
=== Yygmaindige ===
* 1. Juli 1971: Kupprichhausen un Unterschüpf<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982">{{BibISBN|3170032631|Seite=453}}</ref>
* 1. Dezämber 1972: Schweigern un Wölchingen<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
* 1. Jänner 1973: Angeltürn, Bobstadt, Epplingen, Lengenrieden, Schwabhausen, Uiffingen un Windischbuch<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=481}}</ref>
* 1. Augschte 1974: Oberschüpf.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=469}}</ref>
<gallery mode="packed" caption="Woobe vu dr Ortsdail">
Wappen Angeltuern.png|Angeltürn
Wappen Bobstadt.png|Bobstadt
Wappen Epplingen.png|Epplingen
Wappen Kupprichhausen.svg|Kupprichhausen
Wappen Lengenrieden.png|Lengenrieden
Wappen Oberschuepf.png|Oberschüpf
Wappen Schwabhausen.png|Schwabhausen
Wappen Schweigern.png|Schweigern
Wappen Uiffingen.png|Uiffingen
Wappen Unterschuepf.png|Unterschüpf
Wappen Windischbuch.png|Windischbuch
Wappen Woelchingen.png|Wölchingen
</gallery>
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="wikitable" style="text-align:center"
|-
! Johr !! 1961 !! 1970 !! 1991 !! 1995 !! 2005 !! 2010 !! 2015 !! 2020
|-
| '''Yywohner''' || 1021 || 1146 || 6827 || 7303 || 7249 || 7027 || 6630 || 6718
|}
Quälle: Gemeindeverzeichnis<ref>{{BibISBN|3170032631}}</ref> un Aagobe vum Statistische Landesamt
== Verwaltig ==
Boxberg het mit dr Gmai Ahorn e Verwaltigsgmainschaft veryyrbart.
; Burgermaischter vu Boxberg
* 1933–1946: Robert Welz
* 1973–1989: Franz Zipperle
* 1989–2005: Horst Hollenbach
* 2005–2021: Christian Kremer
* syt 2021: Heidrun Beck
== Kultur un Böuwärch ==
* Burg Boxberg (Ruine)
* Stadtbfaarchilche St. Aquilinus (barock, 1709–1712)
* Kurbfälzischs Amtshuus (hite Rothuus)
* s Alt Rothuus (1610, hite Haimetmuseum)
* Evangelischi Chilche Wölchlingen („Frankendom“, böue ab 1220 vu dr Johanniterorde, Durm 1878/79)
* Ficksches Schloss, Angeltürn (hite Chilche St. Josef un Bfarrei)
* Wehrchilche Schüpfbach (12. Jh., friegotischi Wandmolereie um 1290)
* Schloss Unterschüpf (ehmoligi Wasserburg, hite Sprochhailschuel)
* Schloss Oberschüpf
<gallery mode="packed">
Landappbw 1022630 1820 Boxberg.jpg|St. Aquilinus
Boxberg-Wölchingen-Frankendom-2012-pic968.JPG|Frankendom
Boxberg-2012-pic882.JPG|Rothuus Boxberg
Oberschüpf 2017 - 2.jpg|Schloss Oberschüpf
199404Unterschuepf1.jpg|Schloss Unterschüpf
Angeltürn, ehem. Rathaus und Schule.jpg|s alt Rothuus un Schuel, Angeltürn
Altes Rathaus Unterschüpf 03.jpg|s alt Rothuus Unterschüpf
Boxberg-Wölchingen-2012-pic970.JPG|s alt Rothuus Wölchlingen
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Boxberg ghert zum [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]].
== Literatur ==
* Karl Diefenbacher: ''Ortssippenbuch Schweigern, Landkreis Tauberbischofsheim in Baden''. Albert Köbele, Grafenhausen 1968 (= Badische Ortssippenbücher 40)
== Weblink ==
{{Commonscat|Boxberg (Baden)}}
* [https://www.boxberg.de/startseite www.boxberg.de]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3664/Boxberg ] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3666/Angelt%C3%BCrn+-+Altgemeinde%7ETeilort Angeltürn] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3667/Bobstadt+-+Altgemeinde%7ETeilort Bobstadt] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3669/Boxberg+-+Altgemeinde%7ETeilort Boxberg (Altgemeinde)] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3670/Epplingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Epplingen] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3680/Kupprichhausen+-+Altgemeinde%7ETeilort Kupprichhausen] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3682/Lengenrieden+-+Altgemeinde%7ETeilort Lengenrieden] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3684/Obersch%C3%BCpf+-+Altgemeinde%7ETeilort Oberschüpf] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3686/Schwabhausen+-+Altgemeinde%7ETeilort Schwabhausen] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3687/Schweigern+-+Altgemeinde%7ETeilort Schweigern] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3692/Uiffingen+-+Altgemeinde%7ETeilort] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3693/Untersch%C3%BCpf+-+Altgemeinde%7ETeilort Unterschüpf] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3695/Windischbuch+-+Altgemeinde%7ETeilort Windischbuch] uf LEO-BW
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3696/W%C3%B6lchingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Wölchingen] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis}}
[[Kategorie:Ort (Main-Tauber-Chrais)]]
4ziurhrr1qutzairglzvdurj0m2bbo6
Creglingen
0
53025
1086479
1074986
2026-07-09T03:37:27Z
Holder
491
1086479
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Art = Stadt
| Wappen = DEU Creglingen COA.svg
| Breitengrad = 49/28//N
| Längengrad = 10/2//E
| Lageplan = Creglingen im Main-Tauber-Kreis.png
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Stuttgart|Stuegert]]
| Kreis = Main-Tauber-Kreis
| Kreisalem = Main-Tauber-Chrais
| Höhe = 278
| Fläche = 117.22
| PLZ = 97993,<br>97990 <small>(Standorf)</small>
| Vorwahl = 07932, 07933, 07939, 09335
| Kfz = TBB
| Gemeindeschlüssel = 08128020
| LOCODE = DE CGL
| Adresse = Torstraße 2<br>97993 Creglingen
| Website = [https://www.creglingen.de/de/startseite www.creglingen.de]
| Bürgermeister = Uwe Hehn
}}
'''Creglingen''' ([[Ostfränkische Dialekte|oschtfränkisch]] ''Creichel'') isch e Stadt im [[Main-Tauber-Kreis|Main-Tauber-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Creglingen lyt z [[Tauberfranken|Tauberfranke]] an dr [[Tauber]] an dr Yymindig vum Herrgottsbach. Dr Baan bstoht us 66 % Landwirtschaftsflechi, 23 % Wald, 9 % Sidligsflechi un 1,9 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Bieberehren]], [[Aub]] un [[Hemmersheim]] im Norde, [[Simmershofen]], [[Adelshofen (Mittelfranken)|Adelshofen]], [[Steinsfeld]] un [[Rothenburg ob der Tauber]] im Oschte, [[Schrozberg]] im Side un [[Weikersheim]] un [[Niederstetten]] im Weschte.
Z Creglingen het s die Schutzbiet:<ref>Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): ''Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart''. Thorbecke, Ostfildern 2007.</ref>
* s europäische Vogelschutzbiet ''Wiesenweihe Taubergrund'' (syt 2007)
* s Landschaftsschutzbiet ''Creglingen'' mit 2.027,9 ha (Creglingen, Niederstetten un Weikersheim, syt 1997)
* s Landschaftsschutzbiet ''Weikersheim'' mit 2.718,0 ha (Bad Mergentheim, Creglingen, Niederstetten un Weikersheim, syt 1993)
* s Naturschutzbiet ''Holzberg'' mit 25 ha
* S Naturschutbiet ''Oberrimbacher Erdfälle'' mit 71,2 ha (Creglingen, Niederstetten, Schrozberg)
* s FFH-Biet ''Taubergrund bei Creglingen''
== Gmaigliederig ==
Zue Creglingen ghere d Stadtdail Archshofen (mit em glychnamige Dorf un em Gheft Holdermühle), Blumweiler (mit dr Wyler Blumweiler, Reutsachsen, Schwarzenbronn, Seldeneck, Weiler un Wolfsbuch), Craintal, Creglingen (mit dr glychnamige Stadt un dr Wohnblätz Herrgottskirche un Kohlesmühle), Finsterlohr (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Burgstall un Schonach), Frauental (mit em glychnamige Dorf, d Wyler Lohrhof un Weidenhof un d Hef Fuchshof un Seewiesenhof), Freudenbach (mit em glychnamige Dorf un dr Wyler Erdbach un Schön), Münster, Niederrimbach (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Standorf), Oberrimbach (mit em glychnamige Dorf, em Wyler Lichtel un em Gheft Landturm), Reinsbronn (mit em glychnamige Dorf, dr Wyler Niedersteinach un Schirmbach, em Gheft Brauneck un em Wohnblatz Altmühle), Schmerbach un Waldmannshofen (mit em glychnamige Dorf un em Wyler Sechselbach).<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden''. Band IV: ''Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.'' Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 305–315.</ref>
== Gschicht ==
Creglingen isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1045 in ere Urkund vum Bischof vu [[Bamberg]]; Archshofen 807; d Burg Blumweiler anne 1341; Finsterlohr 1224, Freudenbach 807, Münster 1232, Niederrimbach 1045, Oberrimbach 1324, Reinsbronn 1267, Schmerbach 1182 un Waldmannshofen 807. S Chloschter Frauental isch anne 1232 as Zisterziensernechloschter grindet wore.
Im 13. Johrhundert isch Creglingen an s Herre vu Hohenlohe gange, wu unter anderem uf dr [[Burg Brauneck]] gwohnt hän. Anne 1349 het s s Stadträcht iberchuu. Wu d Linie Hohenlohe-Brauneck 1390 uusgstorbe isch, het Creglingen druf verschidene Herre ghert, dr Herre vu Weinsberg, dr Grofe vu Schwarzburg un em Markgrofe vu Brandenburg-Ansbach. Anne 1791 isch Creglingen [[Preußen|preußisch]] wore, 1806 [[Bayern|bayerisch]] un isch 1810 schließli an s [[Königreich Württemberg|Chenigrych Wirttebärg]] chuu. Dert isch Creglingen zum [[Oberamt Mergentheim]] chuu, wu speter dr [[Landkreis Mergentheim|Landchrais Mergentheim]] drus woren isch.
Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Mergentheim ufglest wore un Creglingen isch zum neie ''Tauberkreis'' chuu, wu zum 1. Jänner in ''Main-Tauber-Kreis'' umgnännt woren isch.
Zum 1. Jänner 1972 sin d Derfer Archshofen, Blumweiler, Craintal, Finsterlohr, Frauental, Freudenbach, Münster, Niederrimbach, Oberrimbach, Reinsbronn, Schmerbach un Waldmannshofen zue Creglingen yygmaindet wore.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=453}}</ref>
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="wikitable" style="text-align:center"
|-
! Jahr
! Yywohner
|-
| 1961 || {{0|<sup>[00]</sup>}}1801<ref>Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis)</ref>
|-
| 1970 || {{0|<sup>[00]</sup>}}1815<ref>Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis)</ref>
|-
| 1991 || 4906
|-
| 1995 || 5041
|-
| 2005 || 4857
|-
| 2010 || 4722
|-
| 2011 || {{0|<sup>[00]</sup>}}4759<ref name="Zensus2011">Fortgeschriebene Daten der Stadt Creglingen anhand der [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011]] (Zensus)</ref>
|-
| 2015 || 4731
|-
| 2020 || 4631
|}
Quälle: Gemeindeverzeichnis<ref>{{BibISBN|3170032631}}</ref> un Aagobe vum Statistische Landesamt
== Verwaltig ==
Creglingen ghert zue kaim Verwaltigsverband.
; Burgermaischter vu Creglingen
* 1964–1988: Helmut Bauer
* 1988–1998: Werner Fifka
* 1998–2010: Hartmut Holzwarth
* syt 2010: Uwe Hehn
== Kultur un Böurwärch ==
* [[Burg Brauneck]]
* Herrgotts-Chilche mit Marienaltar vum Tilman Riemenschneideretwa (1505–1508)
* Evangelischi Stadtchilche (spotromanisch, Chorruum vu 1180, barockisiert)
* s eltscht ländli Buurehuus vu 1352
* Alti Apethek am Märtblatz
* ehmolig Zischterziensernechloschter Frauental
* Lichteler Landdurm bim Ortsdail Lichtel
* St. Johanneskirche aus dem 12. Jahrhundert in Niederrimbach
* Ulrichskapäll z Niederrimbach-Standorf
* Zwische Finsterlohr un em Tauberdal lyt s keltisch Oppidum Finsterlohr
* Kulturlandschaftspfad Creglingen
Creglingen lyt an dr [[Romantische Straße|Romantische Stroß]].
<gallery mode="packed">
Burg Brauneck 20080511.jpg|Burg Brauneck
Creglingen Riemenschneider-Altar 2006 ReiKi.JPG|Marienaltar
CreglingenApotheke.jpg|Alti Apethek
Creglingen-Rathaus.JPG|Rothuus
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Creglingen ghert zum [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]].
== Literatur ==
* Beschreibung des Oberamts Mergentheim, Magstadt: Bissinger, 1968 (Nachdr. [d. Ausg.] Stuttgart, Kohlhammer, 1880) [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1895815 online]
* Horst F. Rupp und Hartwig Behr: ''Vom Leben und Sterben. Juden in Creglingen''. 2. Auflage. Königshausen und Neumann, Würzburg 2001, ISBN 3-8260-2226-2.
* Ottmar Schönhuth: ''Creglingen und seine Umgebungen. Chronik und Beschreibung''. Mergentheim 1846 ([https://web.archive.org/web/20160306040914/https://books.google.de/books?id=tk4AAAAAcAAJ&printsec=frontcover digital]).
== Weblink ==
{{Commonscat|Creglingen}}
{{Wikisource|Topographia Franconiae: Kreglingen|Creglingen in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian)}}
{{Wikisource|Beschreibung des Oberamts Mergentheim/Kapitel B 9|Creglingen in der Beschreibung des Oberamts Mergentheim von 1880}}
* [https://webhttps://www.creglingen.de/de/startseite Websyte vu Creglingen]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3700/Creglingen Creglingen] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3703/Archshofen+-+Altgemeinde%7ETeilort Archshofen] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3705/Blumweiler+-+Altgemeinde%7ETeilort Blumweiler] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3709/Creglingen+-+Altgemeinde%7ETeilort Creglingen, Altgemeinde] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3708/Craintal+-+Altgemeinde%7ETeilort Craintal] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3711/Finsterlohr+-+Altgemeinde%7ETeilort Finsterlohr] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3712/Frauental+-+Altgemeinde%7ETeilort Frauental] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3713/Freudenbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Freudenbach] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3720/M%C3%BCnster+-+Altgemeinde%7ETeilort Münster] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3721/Niederrimbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Niederrimbach] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3723/Oberrimbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Oberrimbach] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3724/Reinsbronn+-+Altgemeinde%7ETeilort Reinsbronn] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3727/Schmerbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Schmerbach] uf leo-bw.de
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3735/Waldmannshofen+-+Altgemeinde%7ETeilort Waldmannshofen] uf leo-bw.de
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis}}
[[Kategorie:Ort (Main-Tauber-Chrais)]]
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text/x-wiki
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== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Willy Spühler]] wird wider [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[5. Januar]]: Dr [[Alexander Dubček]] wird Erschter Sekretär vu dr Kommunistische Bartei vu dr [[Tschechoslowakei]].
* [[19. Januar|19.]] bis [[21. Januar|21. Jänner]]: 3. [[Solothurner Filmtage|Soledurner Filmdäg]]
* [[30. Januar|30. Jänner]]: [[Vietnamkrieg|Vietnamchrieg]]: Di National Front fir d Befreiig vu Sidvietnam (FNL) fangt mit rund 84.000 Kämpfer d Tet-Offensive gege d Stedt Saigon un Huế. Die Offensive fiert zuen ere schwätre militerische Niderlag fir d FNL, aber au zuen eme langsamer Stimmigsumschwung in dr USA. Dr Bresidänt [[Lyndon B. Johnson]] verliert an Popularität un d Protescht gege dr Chrieg wäre scherfer.
* [[31. Januar|31. Jänner]]: [[Nauru]], wu vu [[Australien|Auschtralie]] im Ufdrag vu dr [[UNO]] as Dreihandbiet verwaltet woren isch, wird unabhängig.
* [[12. März|12. Merz]]: [[Mauritius]] wird unabhängig vu [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]], blybt aber Dail vum ''[[Commonwealth of Nations]]''. Am [[24. April]] wird Land Mitglid bi dr [[Vereinte Nationen|Verainte Natione]].
* [[14. März|14.]] bis [[24. März|24. Merz]]: 38. [[Genfer Auto-Salon|Gämfer Auto-Salon]]
* [[16. März|16. Merz]]: Bim [[Massaker von My Lai|Massaker vu My Lai]] im [[Vietnamkrieg|Vietnamchrieg]] bringe US-amerikanischi Soldate 503 vietamesischi Zivilischte um.
* [[2. April]]: Dr Film ''[[2001: Odyssee im Weltraum]]'' vum Stanley Kubrick het am ''Uptown Theater'' z [[Washington, D.C.]] Wältpremiere.
* [[4. April]]: Bi me Attentat wird dr [[Martin Luther King]] z Memphis (Tennessee) verschosse.
* [[11. April]]: Attentat uf dr Studäntefierer [[Rudi Dutschke]].
* [[28. April]]: [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1968|Landdagswahl z Bade-Wirttebärg]]
* [[3. Mai]]: Z [[Paris]] fangt d Bsetzig vu dr [[Sorbonne]] aa. Am [[6. Mai]] chunnt s zuen ere Stroßeschlacht (Mai-Uurueje).
* [[9. Mai|9.]] bis [[12. Mai]]: 22. [[Tour de Romandie]]
* [[30. Mai]]: Dr [[Deutscher Bundestag|Bundesdag]] verabschidet mit ere Zwaidrittelmeehait d «Notstandsgsetz».
* [[3. Juni]]: Dr Chinschtler [[Andy Warhol]], wu dur sy [[Pop Art]] bekannt woren isch, wird z [[New York City|New York]] vu dr Frauenrächtleri Valerie Solanas nidergschosse.
* [[12. Juni|12.]] bis [[18. Juni]]: 2. [[Montreux Jazz Festival]]
* [[14. Juni|14.]] bis [[16. Juni]]: 14. [[Eidgenössisches Jodlerfest|Eidgnössisch Jodlerfäscht]] z [[Winterthur|Wintertuur]]
* [[21. Juni]] bis [[2. Juli]]: 18. [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationali Filmfeschtspiil Berlin]]
* [[24. Juni|24.]] bis [[22. Juni]]: 32. [[Tour de Suisse]]
* [[29. Juni]]: Z [[Zürich|Züri]] chunnt s zue dr [[Globuskrawall]].
* [[23. Juli]] bis [[21. August|21. Augschte]]: 23. [[Bregenzer Festspiele|Breagazer Feschtspiil]]
* [[21. August|21. Augschte]]: Dur dr Yymarsch vu Druppe vum [[Warschauer Pakt]] wird s [[Prager Frühling|Prager Friejohr]] in dr [[Tschechoslowakei]] gwaltsam nidergschlaa. Dr Alexander Dubček wird entmachtet.
* [[25. August|25. Augschte]] bis [[7. September|7. Septämber]]: 29. [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationali Filmfeschtspiil vu Venedig]]
* [[6. September|6. Septämber]]: [[Swasiland]] wird unabhängig vu [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]].
* [[24. September|24. Septämber]]: [[Swasiland]] wird Mitgliid bi de [[Vereinte Nationen|Verainte Natione]].
* [[3. Oktober]]: Der Erstflug vo der [[Tupolew Tu-154]] findet statt.
* [[10. Oktober|10.]] bis [[20. Oktober]]: 26. [[OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung|OLMA, Schweizer Messe für Land- und Milchwirtschaft]]
* [[12. Oktober]]: [[Äquatorialguinea]] wird noch ere Volksabstimmig unabhängig vu [[Spanien|Spanie]].
* [[12. Oktober]] bis [[27. Oktober]]: [[Olympische Sommerspiele 1968|XIX. Olympischi Summerspiil]] z [[Mexiko-Stadt]].
* [[20. Oktober]]: [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 1968|Kommunalwahle z Bade-Wirttebärg]]
* [[7. November|7. Novämber]]: D Beate Klarsfeld butzt em Bundeschanzler [[Kurt Georg Kiesinger]] aini un pfyfft e as «Nazi» aa. No am nämlige Dag wird si zue 12 Monet Gfängnis verurdailt.
== uf d Wält chuu ==
[[Datei:Michele Minelli - Buch Wien 2025.JPG|mini|100px|Michèle Minelli]]
* [[5. Januar|5. Jänner]]: [[DJ BoBo]], Schwyzer DJ un Popmusiker
* [[19. Januar|19. Jänner]]: [[Steffi Lemke]], dytschi Bolitikeri
* [[27. Januar|27. Jänner]]: [[Mike Patton]], US-amerikanische Singer-Songwriter
* [[14. März|14. Merz]]: [[Sylvie Rohrer]], Schwyzer Schauspileri
* [[13. April]]: [[Margrethe Vestager]], dänischi und öiropäischi Politikerin
* [[22. April]]: [[Peter Weber]], Schwyzer Schriftsteller
* [[19. Mai]]: [[Silvia Dal Negro]], italiänischi Sproochwisseschafteri
* [[22. Mai]]: [[Ursus & Nadeschkin|Nadja Sieger]], Schwyzer Komikeri un Kabarettischti
* [[29. Mai]]: [[Rachel Braunschweig]], Schwyzer Schauspileri
* [[5. Juni]]: [[Richard Golz]], dytsche Fueßballer
* [[7. Juni]]: [[Gölä]], Schwyzer Rockmusiker
* [[22. Juni]]: [[Melinda Nadj Abonji]], ungarisch-schwyzerischi Schriftstelleri
* [[5. Juli]]: [[Silvio Rüfenacht]], Schwyzer Schwinger
* [[5. Juli]]: [[Alex Zülle]], Schwyzer Radrännfahrer
* [[5. August|5. Augschte]]: [[Marine Le Pen]], franzesischi Bolitikeri
* [[14. August|14. Augschte]]: [[Sabine Dahinden]], Schwyzer Färnsehmoderatori
* [[15. August|15. Augschte]]: [[Massimo Ceccaroni]], Schwyzer Fuessballspiler
* [[18. August|18. Augschte]]: [[Markus Heiniger (Liedermacher)|Markus Heiniger]], Schwyzer Liedermacher
* [[20. August|20. Augschte]]: [[Michèle Minelli]], Schwyzer Schriftstelleri un Draibuechautori
* [[27. August|27. Augschte]]: [[Taylor Wane]], britischi Pornodarstelleri
* [[31. August|31. Augschte]]: [[Nathalie Barthoulot]], Schwyzer Ekonomi un Bolitikeri
* [[5. September|5. Septämber]]: [[Dmitri Wadimowitsch Sablin]], russische Bolitiker
* [[16. Oktober]]: [[Silvia Arber]], Schwyzer Neurobiologi
* [[21. Oktober]]: [[Kerstin Andreae]], dytschi Bolitikeri
* [[25. Oktober]]: [[Claudia Sabine Meier]], Schwyzer Transgender-Aktivischti
* [[17. November|17. Novämber]]: [[André Simonazzi]], Schwyzer Staatsaagstellte
* [[18. November|18. Novämber]]: [[Martin Braun]], dytsche Fueßballer
* [[22. November|22. Novämber]]: [[Bettina Jarasch]], dytschi Bolitikeri
* [[19. November|19. Novämber]]: [[Katarina Barley]], dytschi Bolitikeri
Datum nit bekannt:
* [[Pierre-Philippe Blaser]], Schwyzer Pfarrer un Chilchefunktionär
* [[Katja Gentinetta]], Schwyzer Philosophi un Moderatori
* [[Sabine Jainski]], dytschi Filmmacheri un Ibersetzeri
* [[Christian Rasch]], dytsche Unternämmer
* [[Bertha Shortiss]], Urner Künschtleri
* [[Ornela Vorpsi]], albanischi Chinschtleri un Schriftstelleri
== gstorbe ==
[[Datei:Martin Luther King press conference 01269u edit.jpg|mini|100px|Martin Luther King]]
* [[6. Januar|6. Jänner]]: [[Karl Kobelt]], Schwyzer Bolitker un Bundesrot
* [[29. Februar]]: [[Werner Lüdi (Botaniker)|Werner Lüdi]], Schwyzer Botaniker
* [[27. März|27. Merz]]: [[Juri Alexejewitsch Gagarin]], sowjetische Kosmonaut un erschte Mänsch im Wältruum
* [[30. März|30. Merz]]: [[Josef Albicker]], dytsche Haimetdichter
* [[4. April]]: [[Martin Luther King]], US-amerikanische Baptischtepfaarer un Burgerrächtler
* [[26. April]]: [[Otto Feger]], dytsche Jurischt, Archivar un Hischtoriker
* [[6. Mai]]: [[Will Grohmann]], dytsche Chunschthischtoriker
* [[23. Juni]]: [[Hermine Maier-Heuser]], dytschi Schriftstelleri
* [[29. August|29. Augschte]]: [[Ida Frohnmeyer]], Schwyzer Schriftstellerin
* [[6. September|6. Septämber]]: [[Giuseppe Lepori]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[2. Oktober]]: [[Marcel Duchamp]], franzesische Moler un Objäktchinschtler
* [[5. Oktober]]: [[Marga Vogel]], dytschi Haimetdichteri
* [[16. November|16. Novämber]]: [[Augustin Bea]], dytsche Jesuit un Kuriekardinal
* [[26. November|26. Novämber]]: [[Karl Ernst Wiemann]], dytsche Lehrer un Haimetautor
* [[5. Dezember|5. Dezämber]]: [[Kurt Rittweger]], dytsche Journalischt un Haimetforscher
* [[18. Dezember|18. Dezämber]]: [[Maria Beyerle]], dytschi Lehreri un Bolitikeri
* [[20. Dezember|20. Dezämber]]: [[Max Brod]], jidische Schriftsteller
* [[31. Dezember|31. Dezämber]]: [[Fritz Träris]], dytsche Buur un Dialäktdichter
== Rund um di alemannische Dialäkt ==
* [[16. März|16. Merz]]: Mitgliderversammlig vu dr [[Muettersproch-Gsellschaft|Muettersproch - Gesellschaft für alemannische Sprache]], Fryburg
* [[26. April]]: Grindig vum [[René Schickele-Gesellschaft|Cercle René Schickele]]
* [[7. September|7.]] bis [[8. September|8. Septämber]]: 3. [[Internationales Walsertreffen]] z [[Gressoney|Greschonei]]
== Weblink ==
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Christoph Merian Verlag
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text/x-wiki
{{Infobox Unternehmen
| Name = Christoph Merian Verlag
| Logo =
| Unternehmensform = [[Stiftung|Stifdig]]
| Gründungsdatum = 1973
| Sitz = [[Basel|Baasel]], [[Schweiz|Schwiiz]]
| Leitung =
| Mitarbeiterzahl = 6 <small></small>
| Umsatz =
| Branche = Verlaag
| Produkte = Büecher
| Homepage = [http://www.merianverlag.ch/]
}}
{{Dialekt|Baseldeutsch|Baseldytsch|Baseldütsch}}
Dr '''Christoph Merian Verlag''' (CMV) isch e [[Schweiz|Schwizer]] [[Verlag]] mit vier feschte Mitarbäitende (2025). Si Sitz isch an dr [[St. Alban-Vorstadt|Dalbe-Vorstadt]] 12 z [[Basel|Baasel]].<ref>[http://www.merianverlag.ch/de/kontakt.html Kontakt] uf merianverlag.ch</ref> Dr Verlag isch en Undernääme vo dr [[Christoph Merian Stiftung|Christoph Merian Stifdig]].
Dr Verlag isch gründet worde, wo d Christoph Merian Stifdig s ''[[Basler Stadtbuch|Baasler Stadtbuech]]'' im Joor 1973 übernoo het. S Baasler Stadtbuech (bis 1959 ''Baasler Joorbuech'') isch 1875 as e tüpischs gschichtsorientierts, nazionalstaatligs und lokalpatriotischs [[Periodikum]] entstande, wo vom [[Historismus]] vom 19. Joorhundert brägt gsi isch. Am Aafang vo de 1970er Joor het dr domoolig Herusgääber s Stadtbuech finanziell nüm chönne drääge und es isch drvor gstande iigstellt z wärde. In dere Zit het d CMS, wo bis denn vor allem im soziale Beriich däätig gsi isch, iir Wirkigsfäld wägen em gsellschaftlige Umbruch um kulturell-urbani Aktividääte erwiteret, zum «das städtische Bewusstsein der Einwohner Basels zu vertiefen». S Stadtbuech het ere as e wärtvolls Middel gschune für säl Ziil und si het sich entschlosse, es mit eme nöije und aktualidäätsbezogene Konzept z ediere.
Zum für d Produkzion und dr Verdriib nit uf e bishärig Verlag aagwiise z si und zum äigeni Buechbrojekt chönne realisiere, het d Stifdig 1976 dr ''Christoph Merian Verlag'' gründet, wo no in däm Joor die [[Baseldeutsch|Baaseldütsch]] Grammatik vom [[Rudolf Suter]] uusegee het. S Verlagsbrogramm isch bis vor e baar Joor von ere Begläitkommission gstüürt worde; hüte entschäidet dr Verlag sälbständig drüber. Dr Verlag isch e Gschäftsberiich vo dr Stifdig und operiert noch betriibswirtschaftlige und branscheüüblige Grundsetz. Er git aber im Sinn vo dr Stifdig au Publikazioone uuse, wo kä Gwünn bringe, under dene s erwäänte Baasler Stadtbuech. D ''Jooreschroniken'' vom Baasler Stadtbuech vo 1882 bis 2010 si im Internet gratis zuegänglig und wärde sit 2011 unabhängig vom Stadtbuech as äigene [[Website]] fortgfüert.
Dr Verlag isch bekannt für Publikazioone, wo sorgfältig härgstellt si, was dr Teggst, d Gstaltig und d Druckkwalidäät betrifft. In de letschte Joor het er sich mee und mee uf en internazionali Lääserschaft usgrichdet. Am Aafang häi Büecher über regionalspezifischi Themene («Basiliensia») und die sozialethische Publikazione vo dr Stifdig dominiert, sit 1996 häi sich d Schwerpünkt em Publikumsinträssi aabasst. D Räije «Kinderbüecher» und «Schwizerischi Populärgschicht» si iigstellt worde. Die aktuelle Programmschparte – näbe Publikazione über d Region Baasel/Oberrhii – si «Kunscht, Fotografii und Archidektur» und «Kultuur und Gsellschaft». In dr Programmschparte «Baasel und Gschichd» entstöön d «Beiträge zur Basler Geschichte» und d aktualisieerti Stadtgschichd vo Basel, «Stadt.Geschichte.Basel», wo in zäh Bänd erschiint. In dene Segmänt wärde jedes Joor öppe 20 Ditel broduziert, zum Däil in Kooperazion mit bekannte Instituzione. Vo 2005 bis 2017 sind usserdäm über 170 Hörbüecher in Zämmenaarbet mit em [[Schweizer Radio DRS|Schwizer Radio SRF]] entschtande. Dr Christoph Merian Verlag isch under anderem an dr [[Frankfurter Buchmesse|Frankfurter Buechmäss]], [[Leipziger Buchmesse|Leipziger Buechmäss]] und an dr [[BuchBasel|Buechbaasel]] verdräte.
== Litratuur ==
* Christoph Merian Stiftung (Hrsg.): ''Basler Stadtbuch 1973''. Basel 1974, S. 7–10
* Christoph Merian Stiftung (Hrsg.): ''Basler Stadtbuch 2003''. Basel 2004, S. 86–87.
== Weblingg ==
* [http://www.merianverlag.ch/ D Website vom Christoph Merian Verlag]
* [https://web.archive.org/web/20150502075609/http://www.baslerchronik.ch/ Basler Chronik] mit alle Chronik-Iidrääg vom ''Baasler Stadtbuech'' sit 1882
== Fuessnoote ==
<references />
{{Übersetzungshinweis|de|Christoph_Merian_Verlag|dütsch|134776257}}
[[Kategorie:Verlag]]
[[Kategorie:Medieunternähme (Schwiiz)]]
[[Kategorie:Undernääme z Basel]]
[[Kategorie:Kultur z Basel]]
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Persischer Golf
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Oberrheinalemannisch|Oberrhiinalemannisch|Oberrhiinalemannisch}}
{{DISPLAYTITLE:de Persisch Golf}}
[[Datei:Persian Gulf DE.PNG|mini|De Persische Golf]]
[[Datei:PersianGulf vue satellite du golfe persique.jpg|mini|Satelliteufnoome vom Persische Golf]]
De '''Persisch Golf''' (selte au fraijer au ''Griins Meer''<ref>Gustav Droysens Allgemeiner historischer Handatlas in 96 Karten mit erläuterndem Text von 1886, [[:Datei:Arabische Eroberung 2.jpg|Seite 77, ''Reich der Kalifen bis 945'']]</ref> als Pendant zum [[Rotes Meer|Rote Meer]], wo d weschtlich gaijeiwerlaijende Flank vo de [[Arabische Halbinsel]] bgränzt) isch e etwa 1.000 km langs un 200 bis 300 km breits [[Binnenmeer|Binnemeer]] zwischem [[Hochland von Iran|Iranische Plateau]] un de [[Arabische Halbinsel]] mit arre Fläch vo ca. 235.000 km².<ref name="Iranica">Geschichte des Persischen Golfs in der [http://www.iranica.com/articles/persian-gulf-i-in-antiquity Encyclopedia Iranica], 23. </ref>
== Geo- un Topographii ==
De Persische Golf isch e relativ flachs Gwässer mit arrer greeschde Tiif vo ca. 100 m. Sin Volume bträgt ca. 6000 km³. Iwer d [[Straße von Hormus|Strooß vo Hormus]] isch er mit m [[Golf von Oman|Golf vo Oman]] un em [[Arabisches Meer|Arabische Meer]] bzw. em [[Indischer Ozean|Indische Ozean]] verbunde. In de Persische Golf mindet de Zsammefluss vom [[Euphrat]] un em [[Tigris]], de [[Schatt al-Arab]]. Durch de geringe Siißwasserzufluss un d hohe Verdunschtungsrate isch de Salzgehalt mit ca. 4 % überdurchschnittlich hoch.
Wäärend em letschde [[Glazial|glaziale]] Maximum, wo weltwit de Meeresspiigel um ca. 120 m niidriger gsinn isch, isch de Grund vum Persische Golf e flaches Dool gsinn, durch des d Fliss Euphrat, Tigris un [[Karun]] emme gmeinsame Abfluss zu de Strooß vo Hormus gfunde hän. Mit em Insetze vo de [[Flandrische Transgression]] vor ca. 11.000 Jahren isch de Spiigel uf etwa heutigi Verhältniss aagschtiige.<ref name="Iranica">Geschichte des Persischen Golfs in der [http://www.iranica.com/articles/persian-gulf-i-in-antiquity Encyclopedia Iranica], 23. </ref>
== Bolitik un Wirtschaft ==
[[Datei:Persian_Gulf_States.png|thumb|D Schtoote, wo an de Persische Golf gränze]]
D Schtoote, wo an de Persische Golf gränze, sin (vo Norde nooch Siide entlang vo de Kischt):
* <span style="display:none;">Iran</span>[[Datei:Flag_of_Iran.svg|20x20px|Iran]] de [[Iran]]
* <span style="display:none;">Irak</span>[[Datei:Flag_of_Iraq.svg|20x20px|Irak]] de [[Irak]]
* <span style="display:none;">Kuwait</span>[[Datei:Flag_of_Kuwait.svg|20x20px|Kuwait]] [[Kuwait]]
* <span style="display:none;">Saudi-Arabien</span>[[Datei:Flag_of_Saudi_Arabia.svg|20x20px|Saudi-Arabien]] [[Saudi-Arabien|Saudi-Arabie]]
* <span style="display:none;">Bahrain</span>[[Datei:Flag_of_Bahrain.svg|border|class=noviewer|18x18px|Bahrain]] [[Bahrain]]
* <span style="display:none;">Katar</span>[[Datei:Flag_of_Qatar.svg|border|18x18px|Katar]] [[Katar]]
* <span style="display:none;">Vereinigte Arabische Emirate</span>[[Datei:Flag_of_the_United_Arab_Emirates.svg|border|18x18px|Vereinigte Arabische Emirate]] d [[Vereinigte Arabische Emirate]]
* <span style="display:none;">Oman</span>[[Datei:Flag_of_Oman.svg|border|18x18px|Oman]] de [[Oman]]
Vo denni acht Stoote sin siwe Mitgliider vo de [[Arabische Liga]], s achte – un säll mit dr längschte Kischteandail – isch de Iran. Mit de Usnoom vum Iran un em Irak bilde d andere sechs Stoote de [[Golfkooperationsrat]]. Iran, Irak, Kuwait un Saudi-Arabie sin sit 1960 Grindungsmitgliider vo de [[Organisation erdölexportierender Länder]] (OPEC). Katar (1961) un d VAE (1967) sin etwas später äwefalls de Organisation bigeträtte.
=== Erdeel un Erdgas ===
D Region um de Persische Golf isch wäggem [[Erdöl|Erdeel]]- un [[Flüssigerdgas|Erdgasriichtum]] vo großer [[Geopolitik|geopolitischer]] Beditung. Nooch Aagobe vo de Bundesaastalt fir Geowissenschafte un Rohstoffe (BGR) sin 2007 Saudi-Arabie (35,9 Milliarde Tonne), de Iran (18,8 Milliarde Tonne), de Irak (15,6 Milliarden Tonnen), Kuwait (13,8 Milliarde Tonne) und d VAE (13,3 Milliarde Tonne) d fünf Länder mit de weltwit greeschde Eelreserve gsinn. D ferderfähige Reserve hän se uf weltwit 163,5 Milliarde Tonne gschätzt. Dovo sin 22,0 % uf Saudi-Arabien, 11,5 % uf de Iran un 9,6 % uf de Irak gfalle.<ref name="BGR">{{Literatur|Herausgeber = Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe|Titel = Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen 2007|TitelErg = Kurzstudie|Jahr = 2008|Online = {{Internetquelle |url=http://www.bgr.bund.de/cln_101/nn_322848/DE/Themen/Energie/Downloads/Energiestudie__Kurzf__2007%2CtemplateId%3Draw%2Cproperty%3DpublicationFile.pdf/Energiestudie_Kurzf_2007.pdf |titel=online |zugriff=2017-09-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090306211007/http://www.bgr.bund.de/cln_101/nn_322848/DE/Themen/Energie/Downloads/Energiestudie__Kurzf__2007%2CtemplateId%3Draw%2Cproperty%3DpublicationFile.pdf/Energiestudie_Kurzf_2007.pdf |archiv-datum=2009-03-06}}|Zugriff = 2009-05-13|archiv-url = https://web.archive.org/web/20090306211007/http://www.bgr.bund.de/cln_101/nn_322848/DE/Themen/Energie/Downloads/Energiestudie__Kurzf__2007%2CtemplateId%3Draw%2Cproperty%3DpublicationFile.pdf/Energiestudie_Kurzf_2007.pdf|archiv-datum = 2009-03-06|offline = ja|archiv-bot = 2018-07-27 04:46:19 InternetArchiveBot}}</ref> De Iran (15,2 Prozent) un Katar (14,0 Prozent) bsitze ussadäm, nooch [[Russland]] (26,1 Prozent), d greeschde weltwite Reserve an Erdgas.
Wägge sinnare wirtschaftliche un geopolitische Beditung isch de Persische Golf Schauplatz vo de drei so gnonnte [[Golfkrieg|Golfkraije]] gsinn. Donäwe isch s un kommt s immer widder zu Grenzstritigkite vo de Anrinerstoote.
== Schiff- un Giiterverkeer ==
[[Datei:Strait_of_Hormuz.jpg|thumb|Schiffsverkeer entlang vo de [[Tunb-Inseln|Tunb-Insle]]]]
=== Frachtverkeer ===
Nooch Informatione vo de ''United States Energy Information Administration (EIA)'' passiire täglich durchschnittlich 14 Tanker mit arre Gsamtfracht vo etwa 17 Millione Barrel [[Erdöl|Roheel]] d [[Straße von Hormus|Strooß vo Hormus]]. Des sin umgrechnet ca. 35 % vum Erdeel, wo weltwit uf See transportiert wird, un etwa 20 % vum weltwite Erdeelhandel.<ref>[http://www.eia.gov/todayinenergy/detail.cfm?id=4430 The Strait of Hormuz is the world’s most important oil transit chokepoint], U.</ref>
=== Navigation ===
E Besonderhit laijt bi de Navigation um d iranische Tunb-Insle un durch d Strooß vo Hormus vor. Därte wärre Schiff als Verkehrstrennungsgebiet in infaarend un usfaarend ufgtailt, um d Gefoor vo Kollisione entlong vo de Strooß vo Hormus zu reduziire. D betroffene Linie isch ca. 10 km brait un bstäät us zwai 3 km braite Boone, wo jewails eine inwärts un d ander uswärts isch. D baide Boone wärre durch e dritti, äwefalls ca. 3 km braiti Medianboon vonenander trennt.
=== Unfäll ===
Ains vo de bisher schwärschde Schiffsunglück im Persische Golf hät sich am 8. Abril 1961 eraignet, wänn s britische Kombischiff ''Dara'' vor [[Dubai]] nooch arre Explosion a Bord in Flamme ufgange, usgbrannt un untergange isch. 238 Passaschiire un Bsatzungsmitgliider sin dobii gschtorwe.
== Gschicht un Kultur ==
D Kischteregion vum Persische Golf gilt als e Wiig vo de Zivilisation. Do sin d greeschde Zivilisatione vo [[Sumer]], [[Elam]], [[Akkad]] un [[Babylon]], sowie d [[Perserreich|Weltraich vo de Perser]] entstande.
== Lideradur ==
* [[Hans Krech (Autor)|Hans Krech]]: ''Von der Dhau zur Stealth-Fregatte: Zur Geschichte und aktuellen Situation der Seestreitkräfte am Persischen Golf.'' Berlin 2003, ISBN 3-89574-495-6.
* Heinrich Lieser, Lukas Rölli-Alkemper: ''Wirtschaftsraum Arabischer Golf: Neue Möglichkeiten für deutsche Unternehmen in den Golfstaaten.'' 1995, ISBN 3-925925-74-0.
* Michaela Wimmer, Stefan Braun, Hannes Enzmann: ''Brennpunkt Golf: Hintergründe, Geschichte, Analysen.'' München 1991, ISBN 3-453-05201-3.
* Schliephake, Konrad (1993) ''Wasser – Krisenelement am Arabischen Golf.'' Die Geowissenschaften; 11, 2; 42–49; {{DOI|10.2312/geowissenschaften.1993.11.42}}.
== Wäblink ==
{{Commonscat|Persian Gulf}}
* {{GIGAGEO|RG00.13}}
== Fuessnote ==
<references />
{{Übersetzungshinweis|de|Persischer_Golf|dütsch|141969214}}
{{Coordinate |NS=26/54/17/N |EW=51/32/51/E |type=waterbody |region=XI}}
[[Kategorie:Bucht]]
[[Kategorie:Indische Ozean]]
[[Kategorie:Geografii vo Asie]]
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Institution
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1064837
2026-07-09T04:07:46Z
Freigut
8945
1086488
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Instituzioon}}
'''Instituzioon''' ({{laS|''institutio''}} ‘Iirichdig’) isch e Begriff, wo in de [[Wirtschaftswissenschaft|Wirtschafts-]] und [[Sozialwissenschaften|Sozialwüsseschafte]] verschiide definiert wird. Aber immer verstoot mä drunder e Süsteem vo Reegle, wo s soziale Verhalte und [[Soziales Handeln|Handle]] vo Indiwidue, [[Soziale Gruppe|Grubbe]] und [[Gemeinschaft|Gmäinschafte]] formt, stabilisiert und länkt, sodass alli wo zämme [[Interaktion|interagiere]] s Resultat vo dere Zämmenarbet chönne vorusgsee. Im witere Sinn wärde under Instituzioone au festi gsellschaftligi Iirichdige wie [[Behörde|Bhörde]], [[Gericht|Gricht]], [[Universität|Uniwersidääte]] und [[Schule|Schuele]] verstande.
S Verdraue, wo d Bürger in iiri Instituzioone häi, isch e Gradmässer für d Stabilidäät vom ene politische Süsteem.
== Dr Underschiid zur Organisazioon ==
Organisazioone si Grubbe vo Persone, wo e gmäinsams Ziil verfolge. S Merkmol von ere Organisazioon isch d Mitgliidschaft, wo formell festgläit isch. Jedes Mitgliid muess sich de spezifische Reegle vo dr Organisazioon underwärfe oder d Organisazioon verloo. Instituzioone si hingege Reegle, wo für ganzi Gsellschafte oder deren iiri Däilsüsteem gälte. Si gäbe de äinzelne Organisazioone, wo jedi iiri brivate Inträsse verfolgt, die gsellschaftlige Spiilreegle vor, wo si sich müesse dra halte.
== Litratuur ==
* Peter L. Berger, Thomas Luckmann: ''Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie'', 21. Uflaag: Juni 2007, Fischer Taschenbuch Verlag.
* Mary Douglas: ''How Institutions Think.'' London, 1987 (dt.: ''Wie Institutionen denken''. Frankfurt am Main, 1991)
* Hartmut Esser: ''Soziologie. Spezielle Grundlagen''. Band 5: ''Institutionen''. Campus, Frankfurt am Main/Nöi York 2000.
* Arnold Gehlen: ''Der Mensch''. Wiesbaden: UTB 1995.
* Arnold Gehlen: ''Über die Geburt der Freiheit aus der Entfremdung''. Gsamtusgoob Bd. 4, Frankfurt am Main 1983.
* Erving Goffman: ''Asyle''. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972. (Über totali Instituzioone)
* Friedrich Jonas: ''Die Institutionenlehre Arnold Gehlens''. Mohr (Siebeck), Tübinge 1966
* Birgit Jooss: ''[http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2014/2808 Kunstinstitutionen. Zur Entstehung und Etablierung des modernen Kunstbetriebs]{{Toter Link|url=http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2014/2808 |date=2020-02 }}''. In: Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland. Vom Biedermeier zum Impressionismus. Hgg. von Hubertus Kohle, München/Berlin/London/New York 2008, S. 188–211.
* Douglass C. North: ''Institutions, Institutional Change, and Economic Performance. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1990 Cambridge, ISBN 0-521-39416-3 (ins Deutsche übersetzt von Monika Streissler als: Institutionen, Institutioneller Wandel und Wirtschaftsleistung (= Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften. Bd. 76). Mohr, Tübinge 1992, ISBN 3-16-146024-3).
* Stefan Nowotny / Gerald Raunig: ''Instituierende Praxen. Bruchlinien der Institutionskritik.'' Wien: Turia + Kant 2008, ISBN 978-3-85132-513-3
* Bernhard Schäfers (Hg.): ''Grundbegriffe der Soziologie''. 8. Uflaag, Opladen 2003.
* Robert Seyfert: ''Das Leben der Institutionen: Zu einer Allgemeinen Theorie der Institutionalisierung''. Weilerswist: Velbrück 2011, ISBN 978-3-942-39321-8
* Stefan Voigt: ''Institutionenökonomik''. 2. Uflaag, Fink, Münche 2009, ISBN 978-3-8252-2339-7.
== Fuessnootee ==
<references />
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Soziologii]]
[[Kategorie:Philosophi]]
[[Kategorie:Institution| ]]
[[Kategorie:Politik]]
[[Kategorie:Organisation| ]]
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{{DISPLAYTITLE:Instituzioon}}
'''Instituzioon''' ({{laS|''institutio''}} ‘Iirichdig’) isch e Begriff, wo in de [[Wirtschaftswissenschaft|Wirtschafts-]] und [[Sozialwissenschaften|Sozialwüsseschafte]] verschiide definiert wird. Aber immer verstoot mä drunder e Süsteem vo Reegle, wo s soziale Verhalte und [[Soziales Handeln|Handle]] vo Indiwidue, [[Soziale Gruppe|Grubbe]] und [[Gemeinschaft|Gmäinschafte]] formt, stabilisiert und länkt, sodass alli wo zämme [[Interaktion|interagiere]] s Resultat vo dere Zämmenarbet chönne vorusgsee. Im witere Sinn wärde under Instituzioone au festi gsellschaftligi Iirichdige wie [[Behörde|Bhörde]], [[Gericht|Gricht]], [[Universität|Uniwersidääte]] und [[Schule|Schuele]] verstande.
S Verdraue, wo d Bürger in iiri Instituzioone häi, isch e Gradmässer für d Stabilidäät vom ene politische Süsteem.
== Dr Underschiid zur Organisazioon ==
Organisazioone si Grubbe vo Persone, wo e gmäinsams Ziil verfolge. S Merkmol von ere Organisazioon isch d Mitgliidschaft, wo formell festgläit isch. Jedes Mitgliid muess sich de spezifische Reegle vo dr Organisazioon underwärfe oder d Organisazioon verloo. Instituzioone si hingege Reegle, wo für ganzi Gsellschafte oder deren iiri Däilsüsteem gälte. Si gäbe de äinzelne Organisazioone, wo jedi iiri brivate Inträsse verfolgt, die gsellschaftlige Spiilreegle vor, wo si sich müesse dra halte.
== Litratuur ==
* Peter L. Berger, Thomas Luckmann: ''Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie'', 21. Uflaag. Juni 2007, Fischer Taschenbuch Verlag.
* Mary Douglas: ''How Institutions Think.'' London 1987 (dt.: ''Wie Institutionen denken''. Frankfurt am Main, 1991).
* Hartmut Esser: ''Soziologie. Spezielle Grundlagen''. Band 5: ''Institutionen''. Campus, Frankfurt am Main / New York 2000.
* Arnold Gehlen: ''Der Mensch''. UTB, Wiesbaden 1995.
* Arnold Gehlen: ''Über die Geburt der Freiheit aus der Entfremdung''. Gsamtusgoob Bd. 4, Frankfurt am Main 1983.
* Erving Goffman: ''Asyle''. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972. (Über totali Instituzioone).
* Friedrich Jonas: ''Die Institutionenlehre Arnold Gehlens''. Mohr (Siebeck), Tübingen 1966.
* Birgit Jooss: ''[http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2014/2808 Kunstinstitutionen. Zur Entstehung und Etablierung des modernen Kunstbetriebs]{{Toter Link|url=http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2014/2808 |date=2020-02 }}''. In: Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland. Vom Biedermeier zum Impressionismus. Hg. von Hubertus Kohle. München / Berlin / London / New York 2008, S. 188–211.
* Douglass C. North: ''Institutions, Institutional Change, and Economic Performance.'' Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1990, ISBN 0-521-39416-3 (uf Dütsch übersetzt vo dr Monika Streissler als: ''Institutionen, Institutioneller Wandel und Wirtschaftsleistung'' (= Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften. Bd. 76). Mohr, Tübingen 1992, ISBN 3-16-146024-3).
* Stefan Nowotny, Gerald Raunig: ''Instituierende Praxen. Bruchlinien der Institutionskritik.'' Turia + Kant, Wien 2008, ISBN 978-3-85132-513-3.
* Bernhard Schäfers (Hg.): ''Grundbegriffe der Soziologie''. 8. Uflaag, Opladen 2003.
* Robert Seyfert: ''Das Leben der Institutionen: Zu einer Allgemeinen Theorie der Institutionalisierung''. Velbrück, Weilerswist 2011, ISBN 978-3-942-39321-8.
* Stefan Voigt: ''Institutionenökonomik''. 2. Uflaag. Fink, Münche 2009, ISBN 978-3-8252-2339-7.
== Fuessnootee ==
<references />
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Soziologii]]
[[Kategorie:Philosophi]]
[[Kategorie:Institution| ]]
[[Kategorie:Politik]]
[[Kategorie:Organisation| ]]
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Hans-Ulrich Rülke
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:Pressefoto2016Rülke.jpg|mini|Hans-Ulrich Rülke, 2016]]
Dr '''Hans-Ulrich Rülke''' (* [[3. Oktober]] [[1961]] z [[Tuttlingen|Duttlinge]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Bolitiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Syt 2006 isch er Mitglid vum [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] un dert syt 2009 Vorsitzer vu dr FDP/DVP-Fraktion. Derzue isch er syt 2025 au Landesvorsitzer vu dr [[FDP Baden-Württemberg|FDP Bade-Wirttebärg]].
== Uusbildig un Beruef ==
Noch em Abitur z [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] het dr Rülke sy Wehrdienscht z Roth bi Nürnberg un z Neuhausen ob Eck glaischtet. Derno het er an dr [[Universität Konstanz|Universitet Konschtanz]] Germanischtik, Bolitik, Gschicht un Soziology studiert. Anne 1991 isch er mit ere Arbet zue ''Gottesbild und Poetik bei Klopstock'' zum Dr. phil. promoviert wore. Ab 1993 het er as Lehrer am Hilda-Gymnasium z [[Pforzheim|Pforze]] gschafft, vu 2001 bis 2006 isch er Fachberoter fir s Oberschuelamt Charlsrue gsii.
== Bartei ==
Dr Rülke isch anne 1985 in d FDP yydrätte. Im Johr 2000 isch er Vorsitzer vum FDP-Chraisverband Pforze/Enzchrais gsii, 2001 Mitglid vum Landesvorstand vu dr [[FDP Baden-Württemberg|FDP/DVP]] un ab 2013 stellverdrättende Landesvorsitzer vu dr Bartei. Uf em 113. Landesbarteidag vu dr FDP am 13. Juni 2015 isch dr Rülke aistimmig bi zwoo Enthaltige zum Spitzekandidat vu dr Freie Demokrate fir d Landdagswahl im Merz 2016 gwehlt wore. Dodruf isch dr Rülke uf Vorschlag vum Bundesvorsitzer [[Christian Lindner]] in s nyynchepfig FDP-Bundespresidium, s eberscht un wichtigscht Fierigsorgan vu dr FDP uf Bundesebeni, ufgnuu wore.
Am 5. Jänner 2025 isch dr Rülke as Noofolger vum [[Michael Theurer]] zum Landesvorsitzer vu dr FDP Bade-Wirttebärg gwehlt wore.<ref>{{Internetquelle | url=https://www.zeit.de/news/2025-01/05/ruelke-zum-neuen-fdp-landeschef-gewaehlt | titel=FDP-Parteitag: Rülke führt die Liberalen im Land | werk=[[zeit.de]] | datum=2025-01-05 |abruf=2025-01-07}}</ref>
== Landes- un Kommunalbolitik ==
Dr Rülke isch anne 1999 in dr [[Gemeinderat (Deutschland)|Gmairot]] vu Pforze gwehlt woren un isch vu 2001 bis April 2011 dert Vorsitzer vu der FDP-Fraktion gsii. Syt Mai 2014 isch er Fraktionsvorsitzer vu dr FDP/Freie-Wehler-Gmairotsfraktion.
Anne 2006 isch dr Rülke as Verdrätter vum [[Landtagswahlkreis Enz|Wahlchrais 44 (Enz)]] in dr Landdag vu Bade-Wirttebärg gwehlt wore. Am 16. Juni 2009 isch er zum erschte Mol vu dr FDP/DVP-Landdagsfraktion zum Vorsitzer gwehlt wore. Noch em Wideryzug in Landdag no dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2006|Wahl am 27. März 2011]] isch er wider zum Fraktionsvorsitzer gwehlt wore. Är isch au finanz- un wirtschaftsbolitische Sprächer vu dr Fraktion.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landtagswahl 2016]] isch dr Rülke zuesätzli no im [[Landtagswahlkreis Pforzheim|Wahlchrais Pforze]] aadrätte. Är het in beede Wahlchrais e Zwaitmandat gwunne un ab do dr Wahlchrais Pforze im Landdag verdrätte. Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] isch er wider iber e Zwaitmandat im Wahlchrais Pforze in Landdag gwehlt wore. er erneut über ein Zweitmandat im Wahlkreis Pforzheim in den Landtag einziehen. Au bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026|Landdagswahl 2026]] dritt er wieder as Spitzekllanbdidat vu dr syre Barte aa.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.landtag-bw.de/home/aktuelles/dpa-nachrichten/2024/Juli/KW29/Samstag/c1c81c47-6166-429c-a708-d1ddf5ee.html |titel=Südwest-Liberale küren Rülke als Spitzenkandidaten |werk=landtag-bw.de |datum=2024-07-20 |abruf=2024-11-05}}</ref>
== Privats ==
Dr Rülke isch evangelisch, ghyrote, het drei Chinder un läbt z [[Pforzheim|Pforze]].
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://hans-ulrich-ruelke.de/ Websyte vum Hans-Ulrich Rülke]
* {{Landtag Baden-Württemberg 16. WP|fdpdvp/rülke.html}}
* [https://fdp-landtag-bw.de/person/dr-hans-ulrich-ruelke/ Profilsyte bi dr FDP/DVP-Fraktion]
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Hans-Ulrich_Rülke|3 = dütsch|4 = 151860446}}
{{SORTIERUNG:Rulke, Hansulrich}}
[[Kategorie:FDP-Mitgliid (Dytschland)]]
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Maa]]
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Thomas Strobl
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:2025-02-23 Bundestagswahl – Wahlabend CDU by Sandro Halank–060.jpg|mini|dr Thomas Strobl (2025)]]
Dr '''Thomas Strobl''' (* [[17. März|17. Merz]] [[1960]] z [[Heilbronn|Haalbrunn]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Bolitiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Syt em 12. Mai 2016 isch er bade-wirttebärgische Inneminischter un stellverdrättende Minischterbresidänt, zerscht im [[Kabinett Kretschmann II]], syt em 12. Mai 2021 im [[Kabinett Kretschmann III]].
Är isch vu 2011 bis 2023 Landesvorsitzer vu dr [[CDU Baden-Württemberg|CDU Bade-Wirttebärg]] gsii. Vu Dezämber 2012 bis Jänner 2022 isch er ain vu fimf stellverdrättende Vorsitzer vu dr Bundes-CDU gsii un vu Jänner 2014 bis Juni 2016 stellverdrättende Vorsitzer vu dr CDU/CSU-Bundesdagsfraktion.
== Uusbildig un Beruef ==
Dr Strobl isch z Haalbrunn uf d Wartbergschuel<ref>Wartbergschule Heilbronn (Hrsg.): ''50 Jahre Wartbergschule Heilbronn 1959–2009'', Heilbronn 2009, S. 100.</ref> gange un het derno am Haalbrunner Robert-Mayer-Gymnasium anne 1979 [[Abitur]] gmacht. Derno het er an dr [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universitet Haidelberg]] [[Rechtswissenschaft|Rächtswisseschaft]] studiert un 1985 mit em erschte juristische Staatsexame abgschlosse. Noch em Referändariat het er 1988 au s zwait Staatsexamen abglait un het derno as wisseschaftlige Mitarbaiter an dr Universitet Haidelberg un speter as barlemäntarische Beroter bim [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gschafft. Syter anne 1996 isch er sälbschtändige [[Rechtsanwalt|Rächtsaawalt]] z Haalbrunn.
== Barteilaufbahn ==
As 16-jehrige Schueler het dr Strobl aagfange, si zum erschte Mol bolitisch z engaschiere, wun er zäme mit andere dr ''Arbeitskreis demokratischer Schüler'' as Gegegewicht zue dr an syre Schuel seli aktive [[Jusos|Jungsozialischte]] grindet het. 1976 isch er in di [[Junge Union|Jung Union]] yydrätten un 1977 au in d CDU.
Vu 1995 bis 2005 isch dr Strobl Vorsitzer vum CDU-Chraisverband Haalbrunn gsii un vu 2001 bis 2011 stellverdrättende Vorsitzer vum CDU-Bezirksverband Nordwirttebärg.
Am 29. April 2005 isch er zum Generalsekretär vu dr [[CDUBaden-Württemberg|CDU Bade-Wirttebärg]] gwehlt wore. Vu 2008 bis 2010 isch dr Thomas Strobl Vorsitzer vum Bundesfachuusschuss Wirtschafts-, Huushalts- un Finanzbolitik vu dr CDU vu Dytschland gsii.
Am 21. April 2011 het dr Strobl verchindet, ass er uf em Landesbarteidag vu dr CDU Bade-Wirttebärg am 23. Juli 2011 fir d Noofolg vum [[Stefan Mappus]] im Amt vum Landesvorsitzer wett kandidiere.<ref>[http://www.faz.net/artikel/C32303/cdu-vorsitz-in-baden-wuerttemberg-thomas-strobl-soll-mappus-nachfolgen-30334880.html ''CDU-Vorsitz in Baden-Württemberg: Thomas Strobl soll Mappus nachfolgen.''] In: ''FAZ.'' 21. April 2011</ref> Dr Mappus het no dr verlorene [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011|Landtagswahl]] sy Amt z Verfiegig gstellt.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.cdu-bw.de/aktuelles/presse/presse-detail/datum/2011/03/28/artikel/stefan-mappus-gibt-landesvorsitz-der-cdu-baden-wuerttemberg-ab.html |wayback=20160322040507 |text=''Stefan Mappus gibt Landesvorsitz der CDU Baden-Württemberg ab.'' |archiv-bot=2018-08-21 21:20:31 InternetArchiveBot}} CDU-Pressemitdailig, 28. Merz 2011</ref> Bi dr Wahl het dr Strobl 63,6 Brozänt vu dr Stimmen iberchuu un isch dodermit zum Landesvorsitzer gwehlt wore, sy Gegekandidat [[Winfried Mack]] het 36,4 63,6 Brozänt vu dr Stimmen iberchuu.<ref>[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,776117,00.html ''Mappus-Nachfolge: Südwest-CDU kürt Strobl zu neuem Chef.''] In: ''Spiegel.'' 23. Juli 2011</ref> Dr Strobl het si 2014 as Spitzekandidat vu dr CDU Bade-Wirttebärg fir d Landdagswahl 2016 beworbe, isch in dr Mitgliderbefrogig aber em [[Guido Wolf]] mit 44,1 % gege 55,9 % vu dr Stimmen unterläge. Bim CDU-Landesparteitag am 13. Novämber 2021 isch er ohni Gegekandidat mit 66,5 % wider zum Landesvorsitzer gwehlt wore. Am 18. Novämber 2023 isch dr [[Manuel Hagel]] zue sym Noofolger as Landesvorsitzer gwehlt wore.<ref>{{Internetquelle |autor=Henning Otte |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/machtwechsel-cdu-bw-100.html |titel=Manuel Hagel soll die CDU führen - 35-Jähriger neuer Landesvorsitzender |werk=S. W. R. Aktuell |datum=2023-11-19 |abruf=2023-11-19}}</ref>
Vu 2012 bis 2022 isch er ain vu dr fimf stellverdrättende CDU-Vorsitzer uf Bendesebeni gsii.<ref>spiegel.de vum 8. Dezämber 2018: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-wen-die-delegierten-noch-in-spitzenaemter-gewaehlt-hat-a-1242671.html ''Wen die CDU in Spitzenämter gewählt hat'']</ref>
== Abgordnete ==
Vu 1989 bis 2016 het dr Strobl em [[Gemeinderat (Deutschland)|Gmairot]] vu syre Haimetstadt Haalbrunn aaghert un isch vu 1997 bis 2003 Vorsitzer vu dr CDU-Fraktion gsii. Vu 1994 bis 2012 het er dr Verbandsversammlig vum [[Regionalverband Heilbronn-Franken|Regionalverband Hailbronn-Franken]] aaghert un isch dert bis 2012 au Vorsitzer vu dr CDU-Fraktion gsii.
Vum [[Bundestagswahl 1998|Spotjohr 1998]] bis Juni 2016 isch dr Strobl Mitglid vum [[Deutscher Bundestag|Dytsche Bundesdag]] gsii. Do isch er vu 2002 bis 2005 Stellverdrättende Vorsitzer vum Bundesdagsuusschuss fir Wahlbriefig, Immunitet un Gschäftsornig gsii, vu Novämber 2005 bis 2013 as Vositzer vun em. In dr 17. Wahlperiod (2009–2013) isch er derzue Mitglid vum Elteschterot un Vorsitzer vu dr bade-wirttebärgische CDU-Landesgruppe gsii. Vu 2010 bis 2013 het er si mit em [[Jens Böhrnsen]], em Verdrätter vum [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrot]], im Vorsitz vum Vermittligsuusschuss abgwächslet. Dr Strobl isch alliwyl iber as diräkt gwehlte Abgordnete vum Wahlchrais Haalbrunn in dr Bundesdag yyzoge. Bi dr [[Bundestagswahl 2013|Bundesdagswahl 2013]] het er do 51,4 % (2009: 44,2 %, 2005: 50,3 %) vu dr Erschtstimmen iberchuu. Wun er zum Landesminischter ernännt woren isch, het er am 3. Juni 2016 sy Bundesdagsmandat niderglait, fir ihn noogruggt isch d [[Iris Ripsam]]. Bis 2016 isch dr Strobl Mitglid vu dr Europa-Union Barlemäntariergruppe Dytsche Bundesdag gsii.
Am 12. Mai 2016 isch er im [[Kabinett Kretschmann II]] zum Minischter fir Inners, Digitalisierig un Migration, stellverdrättende Minischterbresidänt un Landesbeufdraite fir Verdribeni un Spotuussidler z Bade-Wirttebärg ernännt wore. Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het er im [[Landtagswahlkreis Heilbronn|Landdagswahlchrais Haalbrunn]] erfolglos fir e Mandat kandidiert. Syt em 12. Mai 2021 isch er im [[Kabinett Kretschmann III]] stellverdrättende Minischterbresidänt un Minischter fir Inners, Digitalisierig un Kommune.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://www.thomas-strobl.de/ Websyte vum Thomas Strobl]
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Thomas Strobl}}
* {{Abgeordnetenwatch|thomas_strobl-575-37993}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 =de|2 = Thomas_Strobl|3 = dütsch|4 = 154342793}}
{{SORTIERUNG:Strobl, Thomas}}
[[Kategorie:Minischter vu Bade-Wirttebärg]]
[[Kategorie:Dütsche Parlamentarier]]
[[Kategorie:CDU-Mitgliid]]
[[Kategorie:Träger vom Bundesverdinschtchrütz am Bändel]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Maa]]
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Manfred Marquardt
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Dr '''Manfred Ernst Marquardt''' (* [[25. Dezember|25. Dezämber]] [[1927]] z [[Lörrach|Löörech]]; [[14. Januar|14. Jänner]] [[1982]] ebedert) isch e [[Deutschland|dytsche]] Lehrer un Dichter gsii.
== Lääbe ==
Dr Marquardt isch anne 1927 z Löörech uf d Wält chuu, as Suhn vun ere Handwärcherfamilie, sy Vater isch e Dabeziermaischter gsii. Vu 1934 bis 1939 isch er in syre Haimetstadt uf d Hebelschuel gange un derno bis 1948 uf s Hans-Thoma-Gimnasium. Sy Schuelzyt isch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] zytwys unterbroche gsii dur e Arbetsdienscht z [[Böhmen|Behme]] un Chriegsdienscht in dr Wehrmacht. In dr letschte Chriegswuche isch er mit eme Kamrad vu dr Front abghaue in di amerikanisch bsetzte Biet. Bi [[Heidelberg|Haidelberch]] het er uf eme Buurehof gschafft un het si derno in d Haimet duregschlaa. Noch em Abitur het er an dr [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universitet Fryburg]] ai Semeschter [[Philosophie|Filosofy]], [[Pädagogik|Pedagogik]] un [[Psychologie|Psichology]] studiert un vu 1949 bis 1951 derno an dr Pedagogische Akademy z Löörech. Är het en Abschluss fir s Lehramt an Volksschuele gmacht un derno z [[Malsburg-Marzell|Marzell]], im obere Kandertal, gschafft. Dert het er au d Sihn vum Wirt uf em [[Blauen (Badenweiler)|Hochblaue]] (1167 m) unterrichtet, wun er als het mieße ufelaufe, im Winter mit Schyy. Ab 1956 het er z [[Schliengen|Nidereggene]] im Markgräflerland unterrichtet un vu 1964 bis zue sym Dod 1982 z [[Lörrach-Stetten|Löörech-Stette]] an dr Neumattschuel.
Anne 1946 het er bi me Danzkurs d Gisela Schlageter chänneglehrt, wun er 1951 ghyrote het. Si hän zäme zwoo Dechtere ghaa (Ulrike Marquardt * 1952, Andrea Marquardt * 1955).
Anne 1979 het er im Sälbschtverlag sy erschte Gedichtband „Eso goht's is“ uusegee, zwai Johr speter e zweete Band mit [[Alemannisch|alemannische]] Gedicht. Dr [[Markus Manfred Jung]] schrybt iber em Marquardt syni [[Gedicht]], s sei vor allem „die schonungslose Zeit- und Gesellschaftskritik, wie sie im 1981 erschienenen zweiten Gedichtband ‚Noo de Zwölfe‘ noch verstärkt zum Ausdruck kommt, die die Leserschaft der Region aufrüttelt. Er bereitete den Boden für die nachfolgenden Generation ‚Junge Mundart‘, die dank seiner Streitbarkeit auf ein Publikum stieß, das neue Töne und Gedanken in Mundarttexten annehmen konnte.“<ref>DreylandDichterweg</ref> Mit sym Essay „Hotzenwald, Stauhöhe 934“, wu zum erschte Mol am 3. Mai 1980 in der Basler Zytig erschinen isch, het er gege ne blante Stausee im Hotzewald aagschribe.
Im Johr 1982 isch dr Marquart am e Hirnturmor gstorbe. Sy Frau het 1984 postum no ne Band mit „Nachgelassene Gedichte in Alemannisch“ uusegee.
Dr Marquardt giltet hite dur syni wortgwaltig Sproch un d Radikalitet vu syne Täxt as ain vu dr wichtigschte alemannische Dichter vu Sidbade im 20. Johrhundert. In eme Ufsatz fir s Forum Allmende schrybt dr Markus Manfred Jung, dr Marquardt sei mit syne Gedicht wie ne Gwitter in di alemannisch Dichterwält yybroche, „in eine Welt, in der […] doch eigentlich immer wunderschönes Wetter geherrscht hatte, mit einem ewigblauen [[Johann Peter Hebel|Hebel]]-Himmel über der Heimat, die in herrlicher Versblüte stand. […] Gedichte, die nicht mehr unterwegs waren, die nicht mehr vorsichtig ein eigenes Gelände erkundeten und absteckten; nein, Gedichte, die fertig dastanden wie Pfähle um eine Heimat, die schon lange nicht mehr die war, die man so gerne hatte und besingen konnte. Er setzte Pfähle ins Fleisch einer Heimatseligkeit, die rückwärtsgewandt beschaute und für gegenwärtige, rasante Veränderungen blind blieb.“<ref>Forum Allmende</ref>
== Wäärch==
* ''Marzeller Krippenspiel.'' 1954
* ''Der Glasmann und die zehn Gebote der Wissenschaft.'' Roman. ca. 1972 (nit vereffetligt)
* ''Gedanken zur Ordnungskrise in der Erziehung.'' Essay. 1975
* ''Eso goht’s is! Alemannische Verse.'' Mit Bildern von Herbert Späth und Worterläuterungen. 1979
* ''Hotzenwald, Stauhöhe 934. Essay.'' 1980
* ''Noo de Zwölfe, Alemannische Verse.'' 1981
* ''Nachgelassene Gedichte in Alemannisch.'' 1984
* ''[https://www.mitwelt.org/manfred-marquardt-nachtgibaet.html Nachtgibät vome Oberburgimeister]'' Ä Gedicht vum Manfred Marquardt
== Literatur==
* Manfred Bosch: ''Anestelle, was de weisch – Eine Erinnerung an den Lörracher Dichter Manfred Marquardt.'' In: Das Markgräflerland, Band 1/2003
* Walter Bronner: ''Ein Specht unter Lerchen und Nachtigallen.'' Oberbadisches Volksblatt, 9. Jänner 1980
* Gerhard Jung: ''Neue alemannische Dichtung am Hochrhein. Versuch einer Bestandsaufnahme.'' In: Badische Heimat, Heft 2, Juni 1983
* Markus Manfred Jung: ''Manfred Marquardt.'' In: D'Deyflsgiger, Badische Kulturzeitschrift Nr. 7, 1982
* Markus Manfred Jung: ''Manfred Marquardt (1927–1982).'' In: Badische Heimat, Dezember 4/2002
* Markus Manfred Jung: ''[http://www.forum-allmende.de/downloads/Manfred_Marquardt.pdf Manfred Marquardt].'' In: Forum Allmend
* Jörg-Toni Passlick: ''Zum Tode von Manfred Marquardt. Dr. Glasmaa.'' Badische Zeitung, 16. Jänner 1982
== Weblink ==
* Markus Manfred Jung: [http://www.dreylanddichterweg.eu/de/dichter/manfred-marquardt.html Manfred Marquardt] uf DreylandDichterweg
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012711838/Marquardt+Manfred+Ernst Manfred Marquardt] uf LEO-BW
== Fueßnote ==
<references />
{{DEFAULTSORT:Marquardt, Manfred}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Person (Löörech)]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Adolf Vallaster
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Dr '''Adolf Vallaster''' (* [[25. August|25. Augschte]] [[1940]] z [[Mäder]]; † [[5. Juli]] [[2026]]) isch e [[Schriftsteller|Mundartschriftsteller]] vom Vorarlbärg gsi.
== s Läbe und s Schaffe ==
Dr Vallaster isch ''«i dr Mäder»'', em Dorf i der Ebeni noch am [[Rhein|Rhy]], wisawi vom sangaalische [[Oberriet SG|Kriessere]], uf d Wält cho. Sin Vatter isch us em [[Montafon|Muntafuu]] is Rhidaal abecho und vo Pruef Schofför gsi, und d Mueter isch us ere alte Familie vo Mäder gsi. Acht Joor isch dr Adolf Vallaster i d Volksschuel. D Mueter het em d Fröid a de Gschichte und am Lääse und au am [[Theater]] mitggä. Er verzelt im Gschprööch über sis Läbe, wo dr ORF mit dr Sprächeri Sandra Kreisler (dr Dochter vom [[Georg Kreisler]]) ane 1989 zämegstelt het, wien er s «Abentüür Lääse lerne» in Erinnerig het und wie das gsi isch, won är dr Schritt vom Lääse zum Schriibe gmacht het. Bim Spiilchreis vo [[Götzis]], dr Nochbergmeind, het dr Adolf Vallaster Theater gspilt, und är het spöter au sälber Theaterstück gmacht.
Er het noch dr Schuelzyt dr Pruef vom Schlosser gleert und churzi Zyt als [[Mechaniker]] gschaffet, bevor är ane 1961, won er 21 Joor alt gsi isch, als Gmeindsekretär uf dr Kanzlei vo Mäder agfange het. Do het är s Schribe, won er vorher scho gärn gha het, als Pruef gleert. Under em Iidruck vo dr Verwaltigsarbet het er denn au emol es Gedicht vo der [[Papier|Papiirfluet]] gmacht. Im Dorf isch dr Vallaster als Leiter vo dr Büecherei und als Lektor i dr Chile tätig gsi. Es baar Gedicht vo iim het dr Dirigänt verdoont und dr Chilechor het se gsunge.
Dr Adolf Vallaster het sid de 1960er Joor Gedicht und Gschichten i dr [[Vorarlbergisch|Vorarlbärger Mundart]] gschribe, und zwar i der [[Sprache|Sprooch]] vo Mäder. So richtig agfange het’s mit em Erfolg als Schriftsteller, won är öppe ane 1972 bim ene Wepeweerb vo de öschtrychische Mundartfründe en Prys übercho het. 1974 isch denn sin erscht Gedichtband usecho. Der het dr Titel ''Mir und da Rhi'', und das zeigt a, wie sech dr Autor gärn mit em Läbe i dr grosse Flusslandschaft, won er deheim isch, beschäftiget. I dr churze Gschicht ''Am Rhi'' verzelt dr Autoor, wie si i dr Jugendzyt am Ufer vom Fluss im Wäldli sind go spiile, was jetz wäg dr intensyve Landwirtschaft nümme möglich sig: «Am Rhi. Wen i d Ooga ganz fescht zue mach, sehi d Stuuda vor mer. Wen i Pfinger ganz tüüf i d Oora steck, hör ih hüüffewys Vögel singe. Wen i is Troama kum, seh i dr Rhi wien er gsi ischt und mi sel als Kind dur d Stuude schlüüffa, Hütte boua, Beere suecha, Stecke schnyda, Indianerlis toa und i de Gümpa noch Fisch griffe. Aber i mues ufwaha und uf d Site stoo, süsch wör i vom Truckfass agsprützt, wo die kilometerlang Wiis pschüttet, ass me no sicher vier mol mäje kha. Aber – me wird wol no troama türfa.»
Imer wider het dr Vallaster Glägeheit, bi Aaläss vo Kulturverein ufzträte, und gärn isch är au, wien är verzelt het, i d Schuele gange zum de Chind vorzlääse und mit ne z rede. Vo de vile Lääsige do es baar Bischpiil: I dr Reihe ''[[MundartMai]]'', wo dr Vallaster mit em [[Ulrich Gabriel]] ggründet het,<ref>Ulrich Gabriel: [http://www.unartproduktion.at/img/cms/Mundartmai/info/Referat-4Jahre-Mundartmai.pdf ''4 Jahre MundartMai''] uf unartproduktion.at</ref> isch är am 15. Meie 2012 z Altstätte mit em [[Jack Griss]], em [[Ueli Bietenhader]] und dr [[Elisabeth Marx]] ufträtte. Wo ane 2018 dr ''MundartMai'' z Mäder gsi ich, isch em Vallaster sin Name mit em [[Wolfgang Berchtold]], dr [[Berta Thurnherr]] und em [[Erwin Messner]] uf em Programm gstande. Am 13. Merze 2018 isch dr Autoor zäme mit dr [[Astrid Marte]] und dr [[Birgit Rietzler]] Sache i dr Vorarlbärger Mundart uf ere ''Literarische Begägnig'' vom [[Hebelbund Lörrach|Hebelbund]] z [[Lörrach|Löörech]] go lääse.<ref>[https://portal.toubiz.de/loerrach/event/detail/917528/2018-03-18?tt=bqkb7rgseushvcfh6s227nqv11 ''Stimmen aus dem Vorarlberg: Adolf Vallaster, Astrid Marte und Birgit Rietzler. Im Rahmen der Literarischen Begegnungen des Hebelbunds Lörrach im Dreiländermuseum''] uf portal.toubiz.de</ref> Wo d Spezialnummere «Das Vorarlbergische Extra» vo dr öschtrychische Tieläktzytschrift «Morgenschtean» under dr Leitig vom Adolf Vallaschter d Mundartliteratur us em ''Ländle'' vorgstelt het, het är als Redakter däm Heft s Motto mitgää:<ref>[http://www.oe-journal.at/Aktuelles/!2006/0206/W4/morgenschtean_12vbg.pdf ''Das Vorarlbergische Extra''], Numere 120 vo «Morgenschtean», 2006, uf oe-journal.at</ref>
:''A Brugg us Wörter zu Versa zämmabout uf Pfiiler voa Bilder gschtellt.''
Dr Vallaster isch bim Katolische Bildigswärk Vorarlbärg derby gsi, und au bim Verein vo de Vorarlbärger Autoore, wo «[[Literatur Vorarlberg]]» heisst. Und är het bim ''[[Internationales Dialektinstitut|Internazionale Dieläktinschtitut]]'' mitgmacht, wo ane 2008 und au 2017 wider es Träffe z Mäder gha het.<ref>[http://www.idi-dialekt.at/index.php/about/geschichte Website vom Internazionale Tieläktinschtitut]</ref><ref>[http://annemarieregensburger.at/mundart-vom-schwarzwald-bis-ins-salzkammergut/ ''Mundart vom Schwarzwald bis ins Salzkammergut''] uf annemarieregensburger.at</ref> Als Leiter vo Mundartseminar zum jüngere Lüüt bim Schrybe z hälfe isch är i dr Regioon guet bekannt. I de 1970er Joor het är agfange mit de ''Batschunser Mundarttag'' im Bildigshuus vo [[Zwischenwasser|Batschuns]].<ref>[http://bildungshaus-batschuns.at/ Website vom Bildigshuus Batschuns]</ref> Zäme mit em [[Roman Banzer]], em [[Otmar Gassner]], em [[Felix Marxer]] und em [[Rainer Stöckli]] het är ane 1996 dr Samelband “[[Am Rhii]]” useggää, wo Mundarttegscht vo eltere und junge Vorarlbärger, [[Schweiz|Schwiizer]] und [[Liechtenstein|Liechteschtäiner]] Autoore drin sind.
Ane 2006 het dr Vorarlbärger Almanach es baar [[Weihnachten|Wienechtstegscht]] vom Schriftsteller abtrukt: ''verdunkla, Da Öpfel, Da Heilig Oobad'' und ''s Krippele''.<ref>{{Webarchiv|url=https://www.vorarlberg.at/pdf/41vallaster_weihnachtsges.pdf |wayback=20150921170811 |text=''Wiehnachtsgeschichten'' vom Adolf Vallaster |archiv-bot=2019-05-31 20:00:18 InternetArchiveBot}} in: ''Aufbruch in eine neue Zeit. Vorarlberger Almanach zum Jubiläumsjahr 2005.'' Bregenz 2006</ref> Am 3. Merze 2017 het s [[ORF|Radio Vorarlbärg]] e Literaturoobig, es ''Mundartfescht'', zu Eere vom Mundartdichter procht, organisiert vo dr Birgit Riezler und dr Astrid Marte; Vorarlbärger Autoore hend zum em Vallaschter für sis ''Toa'' z danke us irne Sache im Tieläkt gläse, und derzue het’s Musik ggä.<ref>[http://www.laendleslam.at/archive/888 ''30 Sekunden Mundart''] uf laendleslam.at</ref> Sid ane 2006 isch dr Adolf Vallaster Eerebürger vo Mäder gsi.
== Uufnahme ==
E ganzi Zylete vo Stück, wo dr Adolf Vallaster i dr Mundart list, cha me uf dr Website vom öschtrychische ''Literaturradio'' lose, wo dr Verein ''Literatur Vorarlberg'' ygrichtet het:<ref>[http://literaturradio.at/autoren/adolf-vallaster/ Tegscht glääse vom Adolf Vallaster] uf literaturradio.at</ref>
* ''Kopfnüss''
* ''Mine Wealt – mine Enkel''
* ''Kascht dänka''
* ''I d Pension goo''
* ''Diagnose''
* ''Wichtig''
* ''Schinderèi''
* ''Sorga''
* ''Iitoa''
* ''Selbstfindung''
* ''Ruckgroat''
* ''Weatterfüülig''
* ''Am Rhi''
* ''Totaböm''
* ''Beattelschtudenta''
== Wärch ==
* ''Mir und da Rhi. Gedichte in Vorarlberger Mundart.'' Wels 1974
* ''Ma künt o schtill si. Gedichte in Mäderer Mundart.'' Bregenz 1987, ISBN 3-900438-22-6.
* ''Biblisches – dütsch g’set. Gedanken zu Bibelstellen in Mäderer Mundart.'' Feldkirch 1993, ISBN 3-85176-012-3.
* als Ruusgäber mit em Walter Buder zäme: ''Alt. Jung. Sein. Texte in Vorarlberger Mundarten.'' Feldkirch 2001, ISBN 3-902221-00-3.
* mit ere Yfüerig vom [[Rainer Stöckli]]: ''Kopfnüss. Mundartgedichte.'' Hohenems 2004, ISBN 3-902249-62-5.
== Weblink ==
* Heiner Janisch (Redakter), Sandra Kreisler (Sprächeri): [http://www.oesterreich-am-wort.at/treffer/atom/017434BD-1AF-01A91-00000DBC-01733A62/ ''Menschenbilder – die Sendung vom geglückten Leben – Der Gemeindesekretär und Schriftsteller Adolf Vallaster''], Öschtrychische Mediateek, 1989, uf oesterreich-am-wort.at
* [http://www.literatur-vorarlberg.at/index.php/mitglieder-sp-10017/106-vallaster-adolf Adolf Vallaster] uf literatur-vorarlberg.at
* Franz Rüdisser: [http://www.idi-dialekt.at/images/Dokumente/IDI-Nachrichten/IDI_103_Juni17.pdf ''Drom han i all to, was zum Toa gsi ischt''] In: IDI-Information 103, 2017, S. 13–14.
== Fuessnoote ==
<references />
{{SORTIERUNG:Vallaster, Adolf}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Sprooch (Vorarlberg)]]
[[Kategorie:Öschtriicher]]
[[Kategorie:Maa]]
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Alexi Decurtins
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Der '''Alexi Decurtins''', wo am [[20. November|20. Novämber]] [[1923]] z [[Trun GR|Truns]] uf d Wält cho und am [[7. Januar|7. Jänner]] [[2024]] z [[Chur]] gstorben<ref>[https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/sprachexperte-alexi-decurtins-der-doyen-des-buendnerromanischen-ist-tot ''Der Doyen des Bündnerromanischen ist tot.''] I: ''Südostschweiz'' vom 8. Jänner 2024.</ref> isch, isch e Schwiizer Romanischt und Wörterbuechredakter gsi.
Sy Vatter isch us der [[Surselva]] gsi und sy Muetter us em [[Surmeir]]. Er isch z [[Disentis/Mustér|Disentis]] ufs Gimnasium gange un het de z Züri, z Perugia un z Paris die [[Romanistik|Romanischi Filology]] studiert. 1958 het er s Dokterexame gmacht. Drufabe het der Decurtins z’eerscht a der Bündner Kanti z [[Chur]] Schuel ggää. Dernäbe het er mit synere Forschigsarbet zu der [[Rätoromanische Sprache|bündnerromanische Sprooch]] agfange, und scho gly isch er zum romanische Wörterbuech [[Dicziunari Rumantsch Grischun]] cho, won er 1955 bim [[Andrea Schorta]] als Redakter gschaffet het und 1975 sälber Scheffredakter worden isch.
1957 bis 1988 het er a der [[Universität Freiburg (Schweiz)|Uni Fryburg]] Rätoromanisch glehrt.
1962 und 1975 isch i zwöi Bänd s [[Sursilvan|Surselvisch]]-Dütsche Wörterbuech usecho, wo der Decurtins mit em [[Ramun Vieli]] synere Hilf gmacht het. Wo der Alexi Decurtins 1988 bim Dicziunari pensioniert worden isch, het er de s ''Nöie Surselvisch-Dütsche Wörterbuech'' zämegstellt. D [[Lia Rumantscha]], wo am Afang no für das Projäkt gsi isch, het sech de schynts nümme dra beteiliget, wil si sech uf die nöji bündnerromanischi Standardsprooch [[Rumantsch Grischun]] het welle fokussiere. Em Decurtins sys Wörterbuech isch aber einewäg usecho und het sech guet verchauft.
Iim sys nöchschte Wäärch isch s ''[[Lexicon Romontsch Cumparativ]]'', won er zäme mit der [[Societad Retorumantscha]] gmacht het. Do drinn tuet er d Wörter vo de verschidene romanischen Idioon verglyche.
Der Alexi Decurtins het mängen Artikel über d Bündner Sprooch und Literatur gschribe. 1991 het men em der Bündner Kulturprys gää. Er isch au Ehremitgliid vo der Sproochvereinigung Romania und Ehredokter vo der [[Universität Bern|Uni Bäärn]] gsi.
== Literatur ==
* {{HLS|44809|Autor=[[Clà Riatsch]]}}
* Guido Condrau: ''Prof. Dr. phil Alexi Decurtins, 90.'' [[proidioms.ch]], 2013, S. 1–4.
* [https://www.suedostschweiz.ch/kultur/buendner-sprachkoryphaee-wird-90-jahre-alt Bündner Sprachkoryphäe wird 90 Jahre alt], 19. Novämber 2013, uf suedostschweiz.ch
* [[Hans Stricker]] (u. a.): ''Bibliografia dallas ovras da prof. dr. Alexi Decurtins.'' In: [[Annalas da la Societad Retorumantscha]], 96, 1983, S. 209–218.
== Weblink ==
* [https://www.vocabularisursilvan.ch/ d Websyte vom Decurtins sym ''Niev Vocabulari Romontsch Sursilvan'']
== Fuessnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{Navigationsleiste Redaktoren und Redaktorinnen des Dicziunari Rumantsch Grischun}}
{{SORTIERUNG:Decurtins, Alexi}}
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Romanischt]]
[[Kategorie:Lexikograf]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Bündner]]
[[Kategorie:Maa]]
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2026
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/* gstorbe */
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text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| {{Jahresbox}}
| colspan="2" style="text-align:center;"|
|-
|}
{{Linkbox Andere Kalender}}
|}
== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Guy Parmelin]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: [[Zypern|Zypere]] ibernimmt d Rotsbresidäntschaft vu dr [[Europäische Union|EU]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: D [[Schweiz|Schwyz]] ibernimmt d Bresidäntschaft vu dr [[Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|OSZE]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: [[Bulgarien|Bulgarie]] wird Mitglid vu dr [[Eurozone]] un firert dodermit dr [[Euro]] yy.
* [[1. Januar|1. Jänner]]: D Schwyzer Gmai [[Moutier|Münschter]] wägslet vum [[Kanton Bern|Kanton Bärn]] zum [[Kanton Jura]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: In ere Brandkataschtrof in ere Bar z [[Crans-Montana]], Wallis, stärbe 40 Lyt un 119 wäre verletzt.
* [[3. Januar|3. Jänner]]: D [[USA]] fiere ne militerische Aagriff uf [[Venezuela]] dure un näme dr Bresidänt vum Land, [[Nicolás Maduro]], gfange un schaffe ne us em Land.
* [[19. Januar|19.]] bis [[23. Januar|23. Jänner]]: 56. [[Weltwirtschaftsforum|Wältwirtschaftsforum]] uf [[Davos|Tafaas]], Schwyz
* [[21. Januar|21.]] bis [[28. Januar|28. Jänner]]: 61. [[Solothurner Filmtage|Soledurner Filmdäg]]
* [[6. Februar|6.]] bis [[22. Februar]]: XXV. [[Olympische Winterspiele|Olympischi Winterspiil]] z Mailand un z Cortina d’Ampezzo, Italie.
* [[12. Februar|12.]] bis [[22. Februar]]: 76. [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationali Filmfeschtspiil Berlin]]
* [[24. Februar]]: Di Dytsch Bischofskumferänz wehlt dr Heiner Wilmer, dr Bischof vu Hildesheim, zum Vorsitzer.
* [[28. Februar]]: D [[USA]] un [[Israel]] gryfe zäme dr [[Iran]] aa, doderby chunnt unter anderem dr eberscht Religionsfierer Ali Chamenei um s Lääbe im Gegezug gryft dr Iran Israel un US-Militärbase in sibe andere Staate in dr Region aa.
* [[8. März|8. Merz]]: Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026|Landdagswahl z Bade-Wirttebärg]] cheme di [[Bündnis 90/Die Grünen|Griene]] drotz lychte Verluscht mit 30,2 % (-2,2) zum dritte Mol in Folg uf s bescht Ergebnis, d [[Christliche Demokratische Union|CDU]] gwinnt derzue un chunnt mit 29,7 % (+5,6) uf dr zweet Blatz. D [[Alternative für Deutschland|AfD]] gwinnt mit 18,8 % (+9,1) dytli derzue, s bescht Ergebnis in eme weschtdytsche Flecheland. D [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] verliert dytli un het mit 5,5 % (−5,5) s schlächtscht Ergebnis bi re Landdagswahl z Dytschland syt em Zweete Wältchrieg. D [[Die Linke|Linksbartei]] (4,4 %, +0,8) un d [[Freie Demokratische Partei|FDP]] (4,4 %, −6,1) sin dergege an dr Fimf-Brozänt-Hurd hange blibe.
* [[8. März|8. Merz]]: Bi dr [[Volksabstimmung (Schweiz)|Volksabstimmig]] in dr Schwyz wird d Volksinitiativ «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» mit 54,42 % Nai-Stimme un em Mee vu de Ständ (8:14) abglähnt. Dr [[Gegenentwurf (Schweiz)|Gegenentwurf]] («Bundesbeschluss vom 17. September 2025 über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung») mit 73,42 % Jo-Stimme un em Mee vu de Ständ (22:0) aagnuu, d Stichfrog het kai Roll gspiilt, wel dr Gegenentwurf aagnuu woren isch. Bi me [[Doppeltes Ja mit Stichfrage|Dopplete Jo]] hätt s Volch mit 1'835'347 zue 1'093'697 Stimme dr Gegenentwurf aagnuu. Tessin un Jura wäre di ainzige Kanton gsii, wu fir d Initiativ gstimmt hätte. D Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» un «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)» sin boodi mit 61,92 % bzw. 70,73 % Nai-Stimme un em Mee vu de Ständ (boodi 0:22) abglähnt wore. S «Bundesgesetz über die Individualbesteuerung» isch bim Fakulative Referändum mit 54,23 % Jo-Stimme aagnuu wore.
* [[8. März|8. Merz]]: Kommunalwahle z [[Bayern]]
* [[12. April]]: [[Freiburg-Marathon|Friburg-Marathon]]
* [[12. April]]: [[Zürich-Marathon|Züri Marathon]]
* [[28. April]] bis [[3. Mai]]: 79. [[Tour de Romandie]]
* [[8. Mai|8.]] bis [[31. Mai]]: 109. [[Giro d’Italia]]
* [[12. Mai|12.]] bis [[16. Mai]]: 70. [[Eurovision Song Contest]] z Wien, Eschtrych
* [[14. Juni]]: Bi dr [[Volksabstimmung (Schweiz)|Volksabstimmig]] in dr Schwyz wird d Volksinitiativ «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» mit 54,79 % Nai-Stimme un em Mee vu de Ständ (10:13) abglähnt. D «Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz)» isch bim Fakulative Referändum mit 52,46 % Jo-Stimme aagnuu wore.
* [[17. Juni|17.]] bis [[21. Juni]]: 89. [[Tour de Suisse]]
* [[17. Juni|18.]] bis [[28. Juni]]: Im Rame vun ere extreme Hitzewälle chunnt in verrschidene eurpopäische Staate zue Hitzerekord, z Dytschland wäre drei Dääg in Folg di hegschte Tämperature syt em Aafang vu dr Wätterufzaichnige gmässe: am 26.6. z Saarbrücken-Burbach 41,3 °C, am 27.6. z Sandersdorf-Brehna 41,6°C un am 28.6. z Coschen 41,7 °C. Au z Frankrych het s an zwee Dääg in Folg Hitzerekord gee.
* [[18. Juni|18.]] bis [[21. Juni]]: [[Art Basel]]
* [[1. Juli]]: [[Irland]] ibernimmt d Rotsbresidäntschaft vu dr [[Europäische Union|EU]].
* [[3. Juli|3.]] bis [[18. Juli]]: 60. [[Montreux Jazz Festival]]
* [[4. Juli|4.]] bis [[26. Juli]]: 113. [[Tour de France]]
* [[15. Juli]] bis [[2. August|2. Augschte]]: 42. [[Zelt-Musik-Festival]], Friburg
* [[22. Juli]] bis [[23. August|23. Augschte]]: [[Bregenzer Festspiele|Breagazer Feschtspiil]]
* [[8. August|8. Augschte]]: [[Street Parade]] z Züri
== gstorbe ==
* [[18. Februar]]: [[Margot Queitsch]], dytschi Bolitikeri
* [[22. Februar]]: [[Willy Loretan]], Schwyzer Bolitiker
* [[28. März|28. Merz]]: [[Arno Müller]], dytsche Dialäktautor
* [[9. April]]: [[Afrika Bambaata]], US-amerikanische HipHop-Pionier un Grinder vu dr Zulu-Nation
* [[30. April]]: [[Georg Baselitz]], dytsche Moler
* [[7. Mai]]: [[Ursula Bäumlin]], Schwyzer Bolitikeri
* [[10. Juni]]: [[Jean Ziegler]], Schwyzer Soziolog un Bolitiker
* [[17. Juni]]: [[Hildegard Fässler]], Schwyzer Bolitikeri
* [[20. Juni]]: [[Geneviève Aubry]], Schwyzer Bolitikeri
* [[5. Juli]]: [[Adolf Seger]], dytsche Ringer
* [[5. Juli]]: [[Adolf Vallaster]], Vorarlbärger Mundartschriftsteller
== Weblink ==
{{Commonscat}}
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Elena Seeger
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korr. no Hiiwys vu dr Elena Seeger
1086496
wikitext
text/x-wiki
D '''Elena Seeger''' (* [[1988]] z [[Burladingen|Hausa]] im Killerdaal) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Liedermacher]]i un Chinschtleri.
== Lääbe ==
D Seeger isch im Killerdaal ufgwagse, im Burladenger Ortsdail Hausa. Ase junge het si Unterriicht in Klavier, Posuune un Gsang iiberchuu. No dr Schuel het si an dr [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]] Chunscht mit Nääbefach Änglisch uf Gimnasialleeramt studiert un het mit eme Staatsexame abgschlosse. Syt 2018 schafft si as freii Liedermacheri un Chinschtleri. Si schrybt aigeni Lieder un [[Deutsche Sprache|Hoochdytsch]] un uf [[Schwäbisch|Schwebisch]] un dritt ellai uf oder mit verschiidene Lyt au im Duo.
2018 isch si bim Troubadour Song Contest mit eme Feerderbryys uuszaichnet woore.<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=PNbmHq-XS18 d Elena Seeger: Gemischter Salat] bim Troubadour 2018 uf youtube.com</ref><ref>[https://www.youtube.com/watch?v=RFR2XEBvfYA Elena Seeger: Läuselied] bim Troubadour 2018 uf youtube.com</ref> 2018 un 2019 het si au eerschti Blätz bi verschiidene SongSlam-Wettbewäärb gmacht: z Karlsruhe, z Fryburg, z Frankfurt un z Regensburg
Anne 2020 isch si bim [[Sebastian-Blau-Preis für Schwäbische_Mundart| Sebastian-Blau-Bryys]] uf dr zweet Blatz chuu.
Im Joor 2024 isch si mit em Lied „Nachtkrapp“ bim [[Landespreis für Dialekt in Baden-Württemberg]] mit eme zweete Bryys in dr Kategory Lied / Musik uuszaichnet woore.<ref>[https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-verleiht-erstmals-dialektpreis Landesregierung verleiht erstmals Dialektpreis], Pressemitteilung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 21. Oktober 2024</ref>
Anne 2025 isch si bim baade-wiirtebäärgische Chlaichunschtbryys mit eme Feerderbryys uuszaichnet woore.<ref>[https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/kleinkunstpreis-baden-wuerttemberg-2025-verliehen-1 Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2025 verliehen], Pressemitteilung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 9. Oktober 2025</ref> Am 10. Mai 2025 isch si bim Venner Folk-Frühling uf dr zweet Blatz bim Dieter-Wasilke-Folk-Feerderbryys chuu.<ref>[https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/finalteilnehmende-stehen-fest-2 Finalteilnehmende stehen fest], folker.world, 10. Februar 2025</ref><ref>[https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/and-the-dwffp-2025-goes-to/ And the DWFFP 2025 goes to …], folker.world, 23. Mai 2025</ref> Im nämlige Joor isch si au aini vu dr Dailnämer*ne vu dr [[Internationale Schopfheimer Mund-Art Literatur-Werkstatt]] gsii.<ref>[https://www.badische-zeitung.de/die-mundart-literatur-werkstatt-in-schopfheim-bringt-die-vielfalt-der-dialekte-auf-die-buehne Die Mundart Literatur Werkstatt in Schopfheim bringt die Vielfalt der Dialekte auf die Bühne], Badische Zeitung, 31. Meerz 2025</ref>
D Seeger läbt z [[Stuttgart|Stuagert]].
== Wäärch ==
* ''3,5.'' Album 2019.
* ''Laubbläserlyrik.'' Album 2025
== Weblink ==
* [https://elenaseeger.weebly.com/ Websyte vu dr Elena Seeger]
* [https://www.mund-art.de/musiker Musiker] bim Verain schwäbische mund.art e. V.
== Fueßnote ==
<references />
{{DEFAULTSORT:Seeger, Elena}}
[[Kategorie:Liedermacher]]
[[Kategorie:Vokalist]]
[[Kategorie:Alemannische Musiker]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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D '''Elena Seeger''' (* [[1988]] z [[Burladingen|Hausa]] im Killerdaal) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Liedermacher]]i un Chinschtleri.
== Lääbe ==
D Seeger isch im Killerdaal ufgwagse, im Burladenger Ortsdail Hausa. Ase junge het si Unterriicht in Klavier, Posuune un Gsang iiberchuu. No dr Schuel het si an dr [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]] Chunscht mit Nääbefach Änglisch uf Gimnasialleeramt studiert un het mit eme Staatsexame abgschlosse. Syt 2018 schafft si as freii Liedermacheri un Chinschtleri. Si schrybt aigeni Lieder un [[Deutsche Sprache|Hoochdytsch]] un uf [[Schwäbisch|Schwebisch]] un dritt ellai uf oder mit verschiidene Lyt au im Duo.
2018 isch si bim Troubadour Song Contest mit eme Feerderbryys uuszaichnet woore.<ref>[https://www.youtube.com/watch?v=PNbmHq-XS18 d Elena Seeger: Gemischter Salat] bim Troubadour 2018 uf youtube.com</ref><ref>[https://www.youtube.com/watch?v=RFR2XEBvfYA Elena Seeger: Läuselied] bim Troubadour 2018 uf youtube.com</ref> 2018 un 2019 het si au eerschti Blätz bi verschiidene SongSlam-Wettbewäärb gmacht: z Karlsruhe, z Fryburg, z Frankfurt un z Regensburg
Anne 2020 isch si bim [[Sebastian-Blau-Preis für Schwäbische_Mundart| Sebastian-Blau-Bryys]] uf dr zweet Blatz chuu.
Im Joor 2024 isch si mit em Lied „Nachtkrapp“ bim [[Landespreis für Dialekt in Baden-Württemberg]] mit eme zweete Bryys in dr Kategory Lied / Musik uuszaichnet woore.<ref>[https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-verleiht-erstmals-dialektpreis Landesregierung verleiht erstmals Dialektpreis], Pressemitteilung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 21. Oktober 2024</ref>
Anne 2025 isch si bim baade-wiirtebäärgische Chlaichunschtbryys mit eme Feerderbryys uuszaichnet woore.<ref>[https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/kleinkunstpreis-baden-wuerttemberg-2025-verliehen-1 Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2025 verliehen], Pressemitteilung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 9. Oktober 2025</ref> Am 10. Mai 2025 isch si bim Venner Folk-Frühling uf dr zweet Blatz bim Dieter-Wasilke-Folk-Feerderbryys chuu.<ref>[https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/finalteilnehmende-stehen-fest-2 Finalteilnehmende stehen fest], folker.world, 10. Februar 2025</ref><ref>[https://folker.world/gehoert-entdeckt-gelesen/and-the-dwffp-2025-goes-to/ And the DWFFP 2025 goes to …], folker.world, 23. Mai 2025</ref> Im nämlige Joor isch si au aini vu dr Dailnämer*ne vu dr [[Internationale Schopfheimer Mund-Art Literatur-Werkstatt]] gsii.<ref>[https://www.badische-zeitung.de/die-mundart-literatur-werkstatt-in-schopfheim-bringt-die-vielfalt-der-dialekte-auf-die-buehne Die Mundart Literatur Werkstatt in Schopfheim bringt die Vielfalt der Dialekte auf die Bühne], Badische Zeitung, 31. Meerz 2025</ref>
D Seeger läbt z [[Stuttgart|Stuagert]].
== Wäärch ==
* ''3,5.'' Album 2019.
* ''Laubbläserlyrik.'' Album 2025.
== Weblink ==
* [https://elenaseeger.weebly.com/ Websyte vu dr Elena Seeger]
* [https://www.mund-art.de/musiker Musiker] bim Verain schwäbische mund.art e. V.
== Fueßnote ==
<references />
{{DEFAULTSORT:Seeger, Elena}}
[[Kategorie:Liedermacher]]
[[Kategorie:Vokalist]]
[[Kategorie:Alemannische Musiker]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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Diskussion:Merian Iselin Klinik
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wikitext
text/x-wiki
== Lösche? ==
D Merian Iselin Klinik (?) schrybt: «Die Merian Iselin Klinik wusste bis vor Kurzem nichts von diesem Eintrag, die Informationen sind veraltet und werden nicht aktualisiert. Ausserdem wirkt der Artikel auf Grund der Erfassung in Dialekt unprofessionell und soll deshalb entfernt werden. [[Spezial:Byytreeg/~2026-38622-00|~2026-38622-00]] ([[Benutzer Diskussion:~2026-38622-00|Diskussion]]) 09:32, 8. Jul. 2026 (MESZ)»
Aso das Tialäkt en Grund für Unprofessionalitèèt sell sy, wys i zrugg – das isch Chabis (schrybt das öpper us em groosse Kantoon?). Aber das der Artikel veraltet isch, isch natüürli würkli nöd schöön (gilt aber läider für vil, vil Artikel i öisere chlyne Wikipedia). S fangt scho bim Lemma aa: «Spital / Spiddaal», si säit sich aber «Klinik». Spricht öppis degäge, der Artikel z aktualisieren und z verschiebe? En Gruez vom --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 11:23, 8. Jul. 2026 (MESZ)
:Gärn aktualisiere un verschiebe. No cha me där Leschaadraag au uusenee. --[[Benutzer:Holder|Holder]] ([[Benutzer Diskussion:Holder|Diskussion]]) 14:53, 8. Jul. 2026 (MESZ)
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== Lösche? ==
D Merian Iselin Klinik (?) schrybt: «Die Merian Iselin Klinik wusste bis vor Kurzem nichts von diesem Eintrag, die Informationen sind veraltet und werden nicht aktualisiert. Ausserdem wirkt der Artikel auf Grund der Erfassung in Dialekt unprofessionell und soll deshalb entfernt werden. [[Spezial:Byytreeg/~2026-38622-00|~2026-38622-00]] ([[Benutzer Diskussion:~2026-38622-00|Diskussion]]) 09:32, 8. Jul. 2026 (MESZ)»
Aso das Tialäkt en Grund für Unprofessionalitèèt sell sy, wys i zrugg – das isch Chabis (schrybt das öpper us em groosse Kantoon?). Aber das der Artikel veraltet isch, isch natüürli würkli nöd schöön (gilt aber läider für vil, vil Artikel i öisere chlyne Wikipedia). S fangt scho bim Lemma aa: «Spital / Spiddaal», si säit sich aber «Klinik». Spricht öppis degäge, der Artikel z aktualisieren und z verschiebe? En Gruez vom --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 11:23, 8. Jul. 2026 (MESZ)
:Gärn aktualisiere un verschiebe. No cha me där Leschaadraag au uusenee. --[[Benutzer:Holder|Holder]] ([[Benutzer Diskussion:Holder|Diskussion]]) 14:53, 8. Jul. 2026 (MESZ)
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#WEITERLEITUNG [[Diskussion:Merian Iselin Klinik]]
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