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Helvetier
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D '''Helvetier''' ({{LaS|''Helvētiī''|m.Pl.}}; {{ELSalt2|Ἑλουήτιοι, ''Helouētioi''}}) sind es [[Kelten|keltisches]] Volch gsi. Das Volch isch us mehrere Schtämm zämegsetzt gsi. Vo de Helvetier händ di [[Helvetische Republik]] und di hütigi [[Schweiz|Schwiiz]] de offiziell Name öberchoo: ''[[Confoederatio Helvetica]]'' und uf tütsch Helvetischi [[Eidgenossenschaft|Eidgnosseschaft]].
== Name und Sprooch ==
D Helvetier sind e keltische Stamm gsii und hend noch Zügnis vo Orts- und Personenäme en [[Gallische Sprache|Gallischi Sprooch]] gredt. Iri Sprooch hend si entweder mit [[Griechisches Alphabet|Griechische]] oder mit [[Lateinisches Alphabet|Latinische Buechstabe]] gschribe. De Cäsar het brichtet, as d Helvetier Verzaichnis gha hend, wo d Aazal vo de Mensche agee hend, wo am Uuszug bitailigt gsii sind. Die Liste seied mit griechische Zaiche gschribe gsii.<ref>Cäsar: ''Gallische Chrieg'' 1,29</ref> Die maiste helvetische Inschrifte sind i de [[Latein|latinische Sprooch]] gschribe und nu wenigi Text sind uf Gallisch, so s [[Berner Zinktafel|Berner Zinktefeli]] oder e Schwert womer z Port bi [[Biel/Bienne|Biel]] gfunde het und de Manename ΚΟΡΙСΙΟС (Korisios) zaigt. Die baide Inschrift sind i de [[Griechisches Alphabet|griechische Schrift]] gschrebe. Im Verlauf vo de Zitt isch s Gallische vom Galloromanische, em Vorgänger vom Französische, verdrängt wore.
De Name vo de ''Helvētiī'' wird maistens düüted als a Zämsetzig us em gallische ''elu-,'' wo haisst „riich“ oder „zaalriich“ (us {{PIES|''pelh<sub>1</sub>u-''||vill}}). De zwaiti Teil vom Name wird mängmol mit emene gallische *''etu-'' in Verbindig proocht, wo söll haisse „Wise, Weide, Grasland“, so das de ganzi Name e Bedüütig hetti vo „die mit de vilne Weide“.<ref>Xavier Delamarre: ''Dictionnaire de la langue gauloise'' (Éditions Errance, 2003), pp. 162, 168.</ref>
== Piet und Tailstämm ==
[[Datei:Historische Karte CH Rome 1.png|miniatur|''s Piet vode Helvetier i de Römerzit'']]
Noch de antike Zügnis hend d Helvetier ursprüngli westlich vo de keltische [[Boier]] zwüschet em [[Main]], [[Rhein|Rhii]] und em [[Schwarzwald]] gwont.<ref>Tacitus: ''Germania'' 28,2</ref> Spötestens im 2. Joorhundert v. Chr. hend si aber s [[Schweizer Mittelland|Schwyzer Mittelland]] i Bsitz gnoo, vellicht e Folg vom Zug vo de Kimbre und Teutone. S alti Sidligsgibiet nördlich vom Rhii het no lang „Helvetierwüesti“ (’Ελουητίων ἔρημος, ''Eluētiōn erēmos'') ghaisse.<ref>Ptolemäus: ''Geographika'' 2,11,6</ref>
D Helvetier sind im Norde vom [[Bodensee|Bodesee]] und [[Rhein|Rhii]] bigrenzt wore, wo anderi keltischi Stemm und zum Tail au [[Germanen|Germane]] glebt hend, um [[Basel]] und [[Augst]] hend d [[Rauriker|Rauraker]] gwont, de [[Jura (Gebirge)|Jura]] het si vo de [[Sequaner]] trennt und am [[Genfersee|Gempfersee]] sind d [[Allobroger]] binochburt gsii, [[Genf|Gempf]] und [[Nyon]] hend zu dem Stamm ghört. Bi [[Vevey]] sind s a d [[Nantuaten|Nantuate]] grenzt und i de [[Alpen|Alpe]] a verschidnig keltischi, [[Lepontier|lepontischi]] und [[Raetia|rätischi]] Stemm.
Nochem [[Strabon]] hend d Helvetier us drai Tailstemm bistande, debi nennt er ''[[Tiguriner]]'' und ''[[Toygener]]'', wo um 110 v. Chr. zäme mit de Kimbre und Teutone uf [[Gallien|Gallie]] zoge sind. De Cäsar nennt degege vier helvetischi Goi, namentlich de ''Tigurinus pagus'' und de ''[[Verbigener|Verbigenus]] pagus''. Nochere Inschrift usem 1. Joorhundert isch de Gau vo de Tiguriner um Aventicum ume glege.<ref>Ernst Howald, Ernst Meyer: ''Die Römische Schweiz''; Zürich, 1940. Inschrift HM 195 us Aventicum: GENIO PAG TIGOR ... ({{CIL|13|5076|R=}})</ref>
== Gschicht ==
=== Ältischti Zügnis ===
De griechisch Historiker Poseidonios (133-51 v. Chr.) het as erste d Helvetier gnennt und gschribe, ass si vill Gold bsitzed und fridfertig saiet. S ältischte archäologische Zügnis aber stammt usem Endi vom 4. Jh. v. Chr. Es isch e Keramikschale, wo z Mantua i de [[Poebene|Poebini]] gfunde woren isch. Si trait i [[Etruskisches Alphabet|Etruskische Buechstabe]] d Inschrift ELUVEITIE, wa »em Helvetier (sini Schale)« bidütet,<ref>R.C. De Marinis: ''Gli Etruschi a Nord del Po'', Mantova 1986</ref> en Hiiwiis as d Helvetier dozmol Kontakt mit de [[Etrusker]] gha hend.
=== Kimbre und Teutone ===
Im 2. Joorhundert v. Chr. sind vo de jütische Halbinsle d [[Kimbern|Kimbre]], d [[Teutonen|Teutone]] und d [[Ambronen|Ambrone]] loszoge und mit mächtige Heerschare a di mittleri [[Donau]] vorgstoosse. Nochdem d Kimbre und d Teutone ane 113 v. Chr. vo de Römer i de Kärntische Alpe bi Noreia bisigt wore sind, sind si westwärts zoge und is Piet vo de Helvetier choo, wo si vier Joor lang glebt hebet. Zwee helvetischi Tailstämm, d [[Tiguriner]] und d [[Toygener]], hend sich ene aagschlosse. D Tiguriner sind is Piet vo de gallische [[Nitiobroger|Nitiobriger]] am Fluss Garonne cho und hend dai 107 v. Chr. underem [[Divico]] d Römer bisigt und underem Joch döregschickt.<ref>Livius: ''Periochae'' 65. Er isch de anzig wo en Hiiwiis uf de Schlachtort agitt, nämli s Piet vode Nitiobriger</ref> Obwoll de Ort vo de Schlacht nöd gnau bikannt isch, redt me vo de [[Schlacht bei Agen|''Schlacht bi Agen'']]. D Toygener hend miteme andere Heerzug s südlichi [[Gallien|Gallie]] verwüestet und sind 102 v. Chr. vom Römer C. Marius bi Aquae Sextiae (Aix-en-Provence) zäme mit de Teutone und Ambrone vernichtet wore. E Joor spöter sind d Kimbre bi Vercellae (Vercelli) i de Poebini bisigt wore, d Tiguriner, wo sich hend wöle aaschlüsse, sind aber bim Brennerpass zrugg blibe und nochene haigchert.
=== Dr Gallisch Chrieg ===
[[Datei:Divico und Caesar.jpg|miniatur|''de Divico und de Cäsar bim verhandle inere romantische Darstelig'']]
Noch öppe zwoo Generatione, während däm d Helvetier fridlich gläbt händ, het si wider die alt Wanderluscht packt. De Ufbruch isch ene liecht gfalle: S isch immer schwiiriger worde, s Land z verteidige, denn vo Norde här hend [[Germanen|Germane]] underem [[Ariovist]] in Süüde drängt. D Helvetier händ drum bischlosse uf Gallie is Biet vo de [[Santonen|Santone]] (hüt: Saintonge) uszwandere und det e nöii Haimat z finde. De [[Orgetorix]] het si derzue überrede chöne.
Drum händ sie all ihri Sidlige abbrännt, da sind e Dotzed Stedt (''oppida''), 400 Dörfli (''vici'') und unzäligi Buurehööf gsii.<ref>Cäsar: ''Gallische Chrieg'' 1,5</ref> Noch de Archäologe sind füüf [[Oppidum|Oppida]] us de 1. Hälfti vom 1. Jh. v. Chr. bikannt: [[Bern-Engehalbinsel|Bern-Engihalbinsle]], de [[Jensberg|Jäisberg]] und [[Mont Vully]] im Seeland, de [[Üetliberg (Oppidum)|Üetliberg]] bi Züri und s Doppeloppidum [[Altenburg-Rheinau|Alteburg-Rhiinau]] im Badische bzw. Züripiet gsii. Si händ sich am 25. März 58 v. Chr. gegenüber vo de [[Allobroger|allobrogische]] Stadt Genava (hüt: [[Genf]]) versammlet um det über d Rhonebrugg z gaa. Das Gebiet dört isch aber unter dr Kontrolle vo de Römer gsi, und däne het die helvetischi Wanderig gar nit passt. Drum het si dr [[Gaius Julius Cäsar|Caesar]] aghalte und trotz de Verhandlige vo de Helvetierfürste [[Nammeius]] und [[Verucloetius]] nöd über d Rhone laa. Dur Vermittlig vom [[Dumnorix]], emene Fürst vo de [[Häduer]], hend d Sequaner a de Helvetier d Erlaubnis gge, dur ires Land z goo, under de Bedingig si möchid nünt kaputt. Nochdem drai Goi vo de Helvetier afangs Juni d [[Saône]] öberquert hend, isch de T. Attius Labienus, en Legat vom Cäsar, am vierte Gau, de Tiguriner in Rugge gfale und het si abegmacht. De Divico het denn versuecht mitem Cäsar z verhandle, doch da het d Findschaft nu vergrösseret. D Helvetier sind witterzoge und is Piet vo de Häduer choo. Wos am [[22. Juni]] anne [[58 v. Chr.]] i de Nöchi vo [[Bibracte]] gsii sind, isches zunere grosse Schlacht choo, wo tuusigi Helvetier umchoo sind.
Dr Cäsar verzelt, mä haig Lischte gfunde von erä Volkszellig. Noch dene siige 263.000 Helvetier, 36.000 [[Tulinger]], 14.000 [[Latobriger]], 23.000 [[Rauriker]] und 32.000 [[Boier]] uszoge, und under dene siige 92.000 bewaffneti Manne gsi. Noch däm si zruggange si, hai si uf emä Befähl vom Cäsar ä neui Volkszelig gmacht. Noch dere si nume 110.000 Mensche noch Helvetie zruggcho.<ref>Cäsar: ''Gallische Chrieg'' 1,29</ref> Allerdings werdet die Zaal vo villne Historiker azwiiflet.
D Helvetier hend müese umcheere und iri Sidlige noi ufbaue. Vo de alte Oppida sind nume Bern-Engihalbinsle (Brenodor) und Alteburg wider ufbaut wore, dezue aber meriri noji wie Lausanne (Lousonna) oder Windisch (Vindonissa). Die noije Oppida sind all vill chlinner gsii, as die alte.
Wo sich de gallischi Först [[Vercingetorix]] ane 52 v. Chr. gege de Cäsar und d Römer erhobe het, hend d Helvetier e Heer vo 8000 Maa losgschickt um de Ufständische Gallier z helfe.<ref>Cäsar: ''Gallische Chrieg'' 7,75</ref>
D Römer hend a de Helvetier e Bündnis (''foedus'') uferlait, aber ires Piet nöd bsetzt.<ref>Cicero: ''pro Balbo'' 14,32</ref> Demit si nöme i Gallie ifale chönet, het de Cäsar ane 44 v. Chr. zwoo Kolonie errichte loo: am Jurasüdfuess d Colonia Iulia Equestris (hüt: [[Nyon]]) und am Nordfuess im Piet vo de [[Rauriker|Rauraker]] d Kolonii Augusta Raurica (hüt: [[Augst]]).
=== Im Römische Riich ===
Erst ane 15 v. Chr. im Alpechrieg underem Chaiser [[Augustus]] (27 v. bis 14 n. Chr.) sind d Helvetier endgütlig is [[Römisches Reich|Römischi Riich]] iglideret. De Feldherr [[Tiberius]] isch miteme Herr vo Gallie an Bodesee zoge, wos zunere Schlacht mit de binochburte [[Vindeliker]] cho isch. D Helvetier sind ane 12 v. Chr. a de römische Provinz ''Gallia Belgica'' zuegornnet wore.
D Römer hend d Landwertschaft gförderet und s sind vili Guetshöf (villa rustica) baut wore, wo d Soldate und d Städt mit Lebesmittel versorgt hend. D Stroose, wo vor alem drum baut wore sind, demit d Legionäre flexibel sind, hend au de Handel understützt, wa grösseri Stüürinaame för d Römer bidütet het. D Verwaltig isch dur Römer oder de früe romanisierti helvetischi Adel erfolgt, wo im Gegesatz zu de andere Helvetier au s Römische Börgerrecht vo de ''tribus Fabia'' öbercho het.
Nochem Tod vom Chaiser [[Nero]] (54–68) isch de Galba (68-69) Chaiser wore, aber d Soldate a de Rhiigrenze hend am 2. Januar 69 de Vitellius zum Gegechaiser uusgrueffe. De het sin Feldherr Aulus Caecina biuftrait mit de Legionäre us [[Vindonissa]] uf Italie z züche. D Helvetier sind em Galba troi blibe und hend de Caecina bischuldigt und e chliises Heer ufgstellt, well dem sini Soldate afange plündere hend. Drufabe hend di römische Legionäre s Hailbaad [[Aquae Helveticae]] (hüt: [[Baden (AG)|Bade]]) plünderet und abebrennt und d Helvetier afange verfolge und am Mons Vocetius (hüt: [[Bözberg AG]]) helvetischi Schare gschlage. Denn isch de Caecina gege [[Avenches|Aventicum]] zoge, mit de Absicht d Stadt uuszraube. Doch d Stadt het sich ergee und Gsandti zum Vitellius gschickt. De het den em Caecina verbotte, Aventicum z plündere.<ref>Tacitus: ''Historiae'' 1,68</ref> D Unrue hend gendet mit de Erhebig vom [[Vespasian]] (69–79), wo am 21. Dezember 69 vo allne as Chaiser anerchennt woren isch. De het Aventicum zunere Kolonii erhobe und zunere Stadt uusbaue loo. D Soldate het er öber di Rhii gschickt und die hend erfolgriich s [[Decumates agri|Dekumatland]] underworfe und drufabe isch de [[Limes]] baut wore. Dur da isch Helvetie vonere Grenzprovinz zu Hinderland wore. D Folg isch e Frideszitt vo fast 200 Joor gsii.
Um 85 het de Chaiser [[Domitian]] (81–96) d Helvetier zu de noigschaffte Provinz ''[[Germania superior]]'' gschlage. Ane 212 het de Chaiser [[Caracalla]] (211–217) allne fraie Bewohner im Riich, also au de Helvetier, s Römische Börgerrecht vergee.
Im Joor 259 isch de römisch Fride, d «Pax Romana», jäh underbroche wore. D [[Alemannen|Alemane]] hend de [[Limes]] gstürmt, sind öber de Rhii und hend [[Augusta Raurica]] im Piet vo de [[Rauriker|Rauraker]] und [[Avenches|Aventicum]] em Erdbode gliich gmacht. Ane 260 isch de Chaiser [[Valerian]] (253–260) vo de [[Sassaniden|Sassanide]] gfange gnoo wore. Die henden tötet, usgstopft und as Trophäe usgstellt. S Römische Riich isch usenanderghait. De Postumus (260–269) het s [[Imperium Galliarum|Gallische Riich]] (''Imperium Galliarum'') ggründet, wo d Helvetier au dezue ghört hend. S [[Decumates agri|Dekumatland]] isch aber för d Römer verlore gsii und d Haimet vode Alemane wore. Erst ane 274 het de [[Aurelian]] (270–275) s Römische Riich wider gainiget. De Diocletian (284–305) het s Riich und d Provinze noi organisiert und d Helvetier zäme mit de Rauraker und Sequaner zude Provinz ''Maxima Sequanorum'' zämetue. Er het d Rhiigrenze bifestigt umd d Helvetier vo de Alemane z schütze. Trotzdem isches bis um 350 immer wider zu alemannische Öberfäll choo. Erst de [[Julian Apostata|Chaiser Julian]] het s gschafft, d Alemanne z besiige und de Chaiser [[Valentinian I.]] (364–375) het d Rhiigrenze nomol stärcher bifestigt. Aber im Joor 401 sind di römische Truppe us Helvetie abzoge wore und ab denn sind Alemanne nodisno öber de Rhii und hend Dörfli gründet, wäred d [[Burgunder]], wo sit 443 as römischi Föderate um [[Lyon]] und [[Genf|Gempf]] glebt hend, gege d [[Aare]] vorgstosse sind.
== Kultur ==
D Helvetier hend scho immer vil Gold bsesse, wo si selber gwune hend - meriri Alpeflüss sind goldhaltig - und drus hend si au fiini Goldarbete gmacht. Kunstwerch wäred de Römerzitt chamer aber aidüttig a de Provinzialrömische Kultur zueornne, eener schlichti Proodukt. D Helvetier hend vor alem Landwertschaft bitribe, wobi d Veehzucht wichtig gsii isch, bsundrigs i de alpine Piet. A Industriie sind Töpferaie und Schmittene bikannt, wo iri Produkt zum Tail exportiert hend. Die wichtigste Importgüeter sind de [[Wein|Wii]] us Italie und Olivenöl gsii.
== Religioo ==
[[Datei:Picswiss VD-48-04.jpg|miniatur|de »Cigognier-Tempel« z Avenches isch vermuetli en Tempel vom Caturix gsii]]
''Lueg au de Artikel [[Helvetische Religion|Helvetischi Religioo]]''
D Helvetier hend wie all Kelte meriri Götter verert und hend die vermuetli mit Menscheopfer bisämftigt. Wäred de Römerzitt isch d Religioo under starchem Iifluss vom römische Kult cho, bsundrigs de Chaiserkult isch wichtig gsii. Di alte keltische Götter, so de Chriegs- und Stammesgott [[Caturix]] oder d Bäregöttin [[Artio]] sind witter vereert wore.
Nochdem s [[Christentum|Christetum]] ane 312 ofiziell römischi Staatsreligioo woren isch, isch d Usbraitig vom noije Glaube staatlich gförderet wore. So stammt denn s ältist christliche archäologische Zügnis bi de Helvetier us de Mitti vom 4. Joorhundert. Es sind meriri Bistümer iigrichtet wore, so z Aventicum, z Eburodunum (hüt: Yverdon) und z [[Vindonissa]]. Allerdings hend ufem Land no abglegni haidnischi Hailigtümer witterglebt. Bi de Landnaam dur d Alemane und Burgunder isch d Christianisierig no nöd abgschlosse gsii.
== Bikannti Helvetier ==
* de '''[[Helico]]''' isch en legendäre helvetische Handwercher gsii, wo z Rom glebt und ade Helvetier [[Feige|Fiige]], [[Traube|Truube]], [[Wein|Wii]] und [[Öl]] brocht haig. Die Leckeraie haige denn die keltische Züüg öber d Alpe usglööst.
* de '''[[Divico]]''' isch de Füerer vode Tiguriner um 107 v. Chr. gsii
* de '''[[Orgetorix]]''' († 58 v. Chr) isch en helvetische Fürst gsii
* de '''[[Verucloetius]]''' und de '''[[Nammeius]]''' sind zwee Adligi Helvetier gsii, wo im April 58 v. Chr. mitem Cäsar verhandlet hend
* de '''Vatico''' het um 50 v. Chr. Münze usegee, wo i de Geged vo Aventicum gfunde wore sind. Er dörst en helvetische Först gsii sii.<ref>SPM IV: ''Eisenzeit''; Basel 1999. {{#isbn:3-908006-53-8}}</ref>
* vom '''Ninno''' sind meriri Münze gfunde wore, au er dörst en Först gsii sii
== Quelle ==
<references />
== Lueg au ==
* [[Antike Ortsnamen der Schweiz|Antiki Ortsname i de Schwiiz]]
== Büecher ==
* {{HLS|8017|Autor=Gilbert Kaenel}}.
* Andres Furger-Gunti: ''Die Helvetier: Kulturgeschichte eines Keltenvolkes''. Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1984. {{#isbn:3-85823-071-5}}.
* Alexander Held: ''Die Helvetier''. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1984.
* Felix Müller, Geneviève Lüscher: ''Die Kelten in der Schweiz''. Stuttgart 2004. {{#isbn:3-8062-1759-9}}.
* Felix Stähelin: ''Die Schweiz in Römischer Zeit''; 3. Uflaag. Basel 1948.
* Gerold Walser: ''Bellum Helveticum: Studien zum Beginn der Caesarischen Eroberung von Gallien''. (Historia. Einzelschriften 118). Stuttgart 1998. {{#isbn:3-515-07248-9}}.
* ''Helvetier/Helvètes''; archäologie der schweiz 14, 1991,1. ISSN 0255-9005
* SPM IV: ''Eisenzeit''; Basel 1999. {{#isbn:3-908006-53-8}}
* SPM V: ''Römische Zeit''; Basel 2002. {{#isbn:3-908006-54-6}}
== Weblink ==
* [http://www.interfaze.ch/Kelten-Schweiz.html D Kelte in dr Schwiiz]
[[Kategorie:Helvetier|!]]
[[Kategorie:Vorgschicht (Schwiiz)]]
[[Kategorie:Kelte]]
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Lingala
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text/x-wiki
[[Datei:LanguageMap-Lingala-Larger_Location.png|thumb|225px|Im hellgrüene Gebiet reded vili Lüüt Lingála (hellgrün) und im tunkelgrüene Gebiet isch s für mänge d Mueterspraach]]
'''Lingála''' (oder Ngala) isch en afrikanischi Vercheers- und Handelsspraach. Me redt si vor alem i de bede Kongo.
== Härkumft ==
Sprachlich ghört Lingála zu de [[Bantusprachen|Bantuspraache]], wo z Ost- und z Zentralafrika - aber au im süüdliche [[Afrika]] gredt wärded. Lingála isch em [[Kongo (Fluss)]] entlang i de Provinz Equateur im damalige Belgisch-Kongo entstande. Zerscht häd Lingála Lobangi gheisse und isch d Spraach vo de [[Bangala]] gsi, eme Stamm wo det im Gebiet, i de Region Ngala, uf halbem Wääg zwüsched [[Lépoldville]] (hüt [[Kinshasa]]) und [[Stanleyville]] (hüt [[Kisangani]]) woned. Det isch eini vo de erschte Handelsstation vom Kongo-Freistaat, de Hafe ''Nouvelle Anvers'' (hüt Makanza) pouet worde. Us Lobangi, gmischt mit andere Bantusprachen, isch im XIX. Jahrhundert e überregionali Vercheers- und Handelsspraach entstande. Die drü Pöschte händ zu de erschte ghört, won im undere [[Kongobecken]] ab 1899 katholischi Missionsstatione worde sind.
Us em französische und us [[Swahili (Sprache)|Kiswahili]] händ d Missionar Lehnwörter uufgna, wäns nötig gsi isch. Es git au e paar Wort, won us em tüütsche Spraachruum chömed, vermuetli übers Flämische (Holländisch) vo de belgische Kolonialhäre (lueg i de Tabäle). Lingála ghört zu de [[Lusengo]]-Spraache und isch mit [[Bangala]] und [[Bobangi]] äng verwandt. Öppe en Drittel vom Wortschatz isch mit ''Bobangi'' similar, das gheisst gliich, was ja nöd verwunderet, wil Lingála us ''Bobangi'' entstande isch.
{| class=prettytable
! Lingála || Änglisch || Holländisch || Tüütsch || Alemannisch
|-
|mbúku || book || boek || Buch || Buech
|-
|mbeto || bed || bed || Bett || Bett
|-
|míliki || milk || melk || Milch || Milch
|-
|kobeta || beat || || Schlag || Schlag
|-
|koluka || look || || schauen || luege
|-
|kopo || cup || kop || Tasse || Dasse
|-
|kobanga || bang || || ||
|-
|colspan=5|
ko- bi de Värbe isch d Infinitiv-Vorsilbe vo de Värbe.
m- bi mbúku und mbeto d Singularvorsilbe won im Plural
dur ba- ersetzt wird, also zum Bischpiil 1 mbúku; 3 babúku
|}
[[Datei:Lingala-pn.jpg|thumb|S Gebät "Euse Vater" uf Lingála uf de Wand vom Karmeliteschloschter uf em Ölbärg z Jerusalem.]]
== Spraachbiischpiil ==
Eyebani ndenge nini ngenge ya sida epesamaka. Eyebani ndenge nini moto akoki komikebisa. Eyebani ndenge ya boluki ngenge ya sida na nzoto ya moto. Eyebani ndenge ya kokitisa mpasi ya moto oyo abeli sida, ndenge ya kosalisa ya mpe kobakisa bomoyi bwa ye. (Eyebani ndenge = mer weiss; ngenge ya sida = Aids-Virus (HIV); us ere Gsundheitsbroschüre)
Tata wa biso, ... (Pater Noster; lueg uf em Bild; tata = Papa, Vater)
== Verbreitig ==
I de [[Kongo (Kinshasa)|Demokratische Republik Kongo]] isch Lingála trotz de grosse Verbreitig a de Schuele nöd Unterrichtsspraach. Uf privater Basis wärden aber sehr erfolgrichi Alphabetisierigs-Kürs vo lokale Bevölkerungskomitees mit de Unterstützig vo de [[UNESCO]] im Landesinnere duregefüert. Es git Wörterbüecher is Spanische, Französische oder Änglische. Sit 1970 isch d [[Bibel|Bible]] vollständig uf Lingála übersetzt. Vom Neue Testamänt und de Psalme gits unterschidlichi Usgaben. De Dr. [[Adolphe Dzokanga]] vom ''Institut National des langues et Civilisations Orientales de Paris'' häd Wörterbüecher, Grammatike und Spraachwüsseschaftlichi Büecher über Lingála verfasst.
Lingála redt me i groose Teil vo de Demokratische Republik Kongo und de [[Kongo (Brazzaville)|Republik Kongo]], aber au i de [[Zentralafrikanische Republik|Zäntralafrikanische Republik]] und im Norde vo [[Angola]]. Über 10 Millione Lüüt reded Lingála. I de Medien, de Armee, offiziele Asprache und de Musig isch es starch verbreitet, was dazue gfüert häd, dass noch de [[Entkolonialisierung|Entkolonialisierig]] d Bedüütig vo Lingála starch zuegnaa häd. I de DR Kongo gits näbed de[[Amtssprache|Amtsspraach]] französisch au vier Nationalspraache: [[Kikongo]], [[Swahili (Sprache)|Swahili]], [[Tshiluba]] und Lingála. I de Hauptstadt Kinshasa reded hüt mee Lüüt Lingála wie Kikongo, de Spraach, wo me äigetli i däre Region rede täti.
{| class=prettytable
!Land || Erstspraach || alphabetisiert || Zweitspraach || alphabetisiert || (Quälle)
|-
|Kongo-Brazzaville || 300 000 || 10% bis 30% || ? || 25% bis 75% || SIL, 1993
|-
|Kongo-Kinshasa || 309 100 || ? || 8 400 000 || ? || WA, 1999
|-
|Zentralafrik. Rep. || ? || ? || ? || ? ||
|-
|Norde vo Angola || ? || ? || ? || ? ||
|-
|colspan=6|
zäme me als 10 000 000 (SIL) oder me als 36 562 000 (2005)<ref>[http://www.britannica.com/EBchecked/topic/342347/Lingala-language Encylopedia Britannica]</ref>; demographisch bedingt gits immer me. I letschter Ziit au im Norde vo Angola und im Gebiet, wo mer Kikongo redet, als Überregionale Vercheerssprach immer mee verbreitet.
|}
== Dialäkt ==
Es git verschidnigi Dialäkt. Bokamba und Bokamba underscheided eso:
* Standard-Lingála, au klassischs oder literarischs Lingála, oder Lingála vo Makanza. Das isch di gschribnigi Spraach, wie si vo de [[Katholische Kirche|katholische Chile]] i de letschte hundert Jahr standardisiert worden isch. Si häd sibe [[Vokal]] [a], [e], [ɛ], [i], [o], [ɔ], [u], und zeichnet sich dur e vokalischi Harmonii uus. Ali grammatische Suffix müend pruucht wärde.
* gredts Lingála, oder Volks-Lingála. Au da häts ali Vokal, aber d [[Grammatik]] isch eifacher. Me bruucht ali Nominativprefix, aber weniger grammatischi Aapassige zwüsched de Nominalprefix und de Suffix. Au bruucht mer nume 10 Klasse bi de Subjäkt-Värb-Aapassig und d Substantif-Adjektiv-Aapassig isch uf zwäi Klasse reduziert worde.
* Lingála vo Kinshasa
* Lingála vo Brazzaville
* mangala ou [[bangala]] — das isch mit de andere Dialäkt nöd verglichbar und vilicht ghöreds nöd dezu.
* Argot wo vor alem vo de Junge z Kinshasa gredt wird. Da häds mänge französische Usdruck drin.
* Frangala - es Gmisch us französisch und Lingála, eigetli e Kreolspraach
== Schriibwiis ==
Zwar gits sit 1976 verbindlichi Regle vo de Orthographische Gsellschaft vo Zaïre, aber die mäischte schriibed wies wänd. Im Kongo-Brazzaville leent mer sich gärn a di französisch Orthographii aa und schriibt zum Biispil <ou> wäm mer [{{IPAlink|u}}] seit. Im Kongo-Kinshasa schriibt mer ender <nowiki><u></nowiki> für [u]. Di ofnige Vokal [{{IPAlink|ɛ}}],[{{IPAlink|ɔ}}] wärded hüffig <e>, <o> gschribe, mängisch au <é>, <ó>. Das füert zu Verwächslige, wil d Akzänt äigetli für d Betonig vorgsee sind (zum Bischpil ''malámu'' = guet).
=== Akzänt ===
Mer brucht drü Akzänt: De Akut [´] zeigt en höche Ton, s Zirkumflex [^] en stiigende und de Antiflex [ˇ] en sinkende Ton a. Di bäide letschte wärded aber oft nöd gschribe. Vili Lüüt schriibed de Akut a Stell vo de offnige Vokal. Das chan aber hüfig zu Verwächslige füere.
*# moto (Mänsch) oder motó (Chopf), oder mɔ́tɔ (Füür)
*#: oni Akzänt oder ofnige Vokäl schribt mer: moto, moto und moto
*#: nume mit Akut: moto, motó et móto
*# nabétaka yé (Ich schlan en di ganzi Ziit.) oder nabétáká yé (Ich han en vor langer Ziit gschlage.)
*#: oni Akzänt: nabetaka ye und nabetaka ye
*# ngambo (Schwirigkeite) oder ngámbo (s anderi Ufer)
*#: oni Akzänt: ngambo und ngambo
*# kokoma (schriibe) oder kokóma (aacho)
*#: oni Akzänt: kokoma und kokoma
=== Alphabet ===
Lingála hät 39 Buechstabe, [[Digraph]] und [[Trigraph]]:
A - B - C - D - E - Ɛ - F - G - Gb - H - I - K - Kp - L - M - Mb - Mf -Mp - Mv -N - Nd - Ng - Ngb -Nk - Ns - Nt - Ny - Nz - O - Ɔ - P - R - S - T - Ts -U - V - W - Y - Z. <Mf> und <Mv> sind zimli rar; <H> und <R> gits nume i Främdwörter.
== Klassifikation ==
[[Niger-Kongo-Sprachen|Niger-Kongo]], [[Atlantische Sprachen|Atlantik-Kongo]], [[Volta-Congo]], Benué-Kongo-Sprachen|Benué-Kongo, [[Bantusprachen|Bantoid]], [[Südliche Bantusprachen|Südlichi Bantuspraache]], Narrow Bantu, Nordwest, C, Bangi-Ntomba (C 40), [[Lusengo]].
Lingala, Sprachcod LIN, isch eini vo de acht Lusengo-Spraache.
* Klassifikation nach em Guthrie: C.36d, Gruppe C.30
* Klassifikation vom SIL: C.40
* Klassifikation nach Bastin/Coupé/Mann: c.36
== Quälle ==
<references />
== Literatur ==
=== Leerbüecher ===
* Bokamba, Eyamba George et Bokamba, Molingo Virginie (2004) ''Tósolola na lingála''. NALRC Press, Madison, Wisconsin. {{#isbn:0-9679587-5-X}}
* Etsio, Edouard: Parlons lingala Tobola lingala - Edition bilingue. L'harmattan; broché; méthode de langue; 18,81 €
* Goma Mpasi, Rogerio (1992): Lingala für Kongo und Republik Kongo Wort für Wort. Reise Know-How Verlag, Bielefeld € 7,90
* Goma Mpasi, Rogerio (2005): Aussprache-Trainer Lingala für Kongo-Reisende und Zaire-Reisende 1 Audio-CD. Reise Know-How Verlag Rump € 7,90
* Dzokanga, Adolphe: Le parler quotidien de lingala.
* Dzokanga, Adolphe: Grammaire pratique de lingala.
=== Wörterbüecher ===
* Ashem-Tem, Kawata (2004) ''Bagó ya lingála mambí ma lokóta: Dictionnaire lingala''. Karthala. {{#isbn:2-84586-494-9}}
* Ashem-Tem, Kawata (2004) ''Lingála/Falansé - Français/Lingala Dictionnaire''. Karthala. {{#isbn:2-84586-568-6}} 37,05 €
* Dzokanga, Adolphe: Dictionnaire sémantique illustré français-lingala - Coffret volumes 1 et 2. Bisomoko; coffret; dictionnaire et encyclopédie (2 volumes); 79,66 €
* Edema, Atibakwa Baboya (1994) ''Dictionnaire bangála - français - lingála''. Agence de Coopération Culturelle et Technique SÉPIA. {{#isbn:2-907888-57-9}}
* Guthrie, Malcolm: Lingala Grammar and Dictionary: English-Lingala, Lingala-English. Baptist Missionary Society; € 13,95
* Guthrie, Malcolm (1939) ''Grammaire et dictionnaire de lingala / La langue actuellement la plus parlée sur les deux rives de la partie centrale du fleuve Congo / Avec un manuel de conversation français-lingala'', La Librairie évangélique au Congo, Kinshasa.
* Ngandu, Budibunene: Glossary Of Business Terms: English-lingala, Lingala-english. Aglob Pub (30 09 2004) $ 14.95, {{#isbn:1-59427-034-1}}
* Van Everbroeck, René (1985): Maloba Ma Lokota, Lingala-français / français-lingala. Editions L'Epiphanie, Limete, Kinshasa.
=== Bibliographii ===
E kompletti Bibliographii isch im Internet bi da Adrässe https://web.archive.org/web/20090113190010/http://info-langues-congo.1sd.org/Bibliographie_lingala z finde.
* Alende, Régine K.T. (2000) ''L’expression de la joie et de la peur en anglais et en lingala: essai d’analyse cognitive''. ([http://www.nlc-bnc.ca/obj/s4/f2/dsk3/ftp04/MQ60694.pdf PDF])
* Meeuwis, Michael (1998) ''Lingala''. (Languages of the world vol. 261). München: LINCOM Europa. {{#isbn:3-89586-595-8}}
* Mbulamoko, Nzenge (1973) ''Verbe et personne - Les substitus et marques de la personne verbale en latin, espagnol, français, allemand, lingála, et ngbandi''. Tübingen: Tübinger Beiträge zur Linguistik. {{#isbn:3-87808-036-0}}
* Les Cahiers du RIFAL n° 23, novembre 2003 [http://www.rifal.org/3_information.html]
== Egstäärni Siite ==
{{Wikipedia auf|ln|Lingala}}
* [http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=LIN Ethnologue] (änglisch)
* [https://web.archive.org/web/20090613062757/http://lingalaenligne.ifrance.com/page15.htm Sprachbüecher vom Adolphe Dzokanga] (französisch)
* [https://web.archive.org/web/20050304101500/http://perso.wanadoo.fr/pascal.grouselle/ Grammatik] (französisch)
* [https://web.archive.org/web/20050303172420/http://www.congopage.com/ Forum] (französisch)
* [https://web.archive.org/web/20080525140509/http://ln.wikipedia.org/ Wikipedia uf Lingála]
[[Kategorie:Einzelsproch]]
[[Kategorie:Demokrateschi Republik Kongo]]
[[Kategorie:Republik Kongo]]
[[Kategorie:Angola]]
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Schweizerdeutsch
0
6221
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2026-05-30T09:06:46Z
Freigut
8945
/* Literatur uff Schwiizerdütsch */
1084821
wikitext
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{{DISPLAYTITLE:Schwyzerdütsch}}
[[Datei:Sprachen CH 2000.png|350px|mini|'''Sproche i de Schwiz; orangsch: Schwyzerdütsch''']]
'''Schwyzerdütsch''' isch en Sammelbezeichnig für di säbe [[Alemannische Dialekte|alemannische]] [[Dialekt]], wo i de [[Schweiz|Schwyz]] gredt wärdet. In sim Buech «Was ist eigentlich Schweizerdeutsch?» definiärt dr Sprachwüsseschafter [[Arthur Baur]] scho im erschte Satz, dass Schwyzerdütsch d Umgangssproch sig, wo im alemannische Teil vo dr Schwyzerische Eidgenosseschaft allgemein gültig sig. Es sig die diräkti Fortsetzig vom Idiom, wo die [[Alemannen|alemannische]] Ywanderer mit sich broocht heige, wo sii sich in dr Schwyz niidergloo heige.
== Dr Begriff ''Schwyzerdütsch'' in dr Sprochwisseschaft ==
Der Underschid zwüschem schwyzerdütschen und den anderen alemannische Dialäkt isch nid en Underschid im Sprachsystem ([[Syntax]]), sondern im Sprachgebruuch ([[Pragmatik]]). Di schwyzerdütsche Dialäkt underscheide sech also nid daderdür vo den anderen alemannische Dialäkt, das es bestimmti Merkmal oder [[Isoglosse]] gub, wo se vo den andere Dialäkt trennti, sondern daderdür, das ds Schwyzerdütsche fasch ohni Yschränkig als einzigi Umgangssprach bbruucht wird, während im Räschte vom alemannische Sprachgebiet näbem Dialäkt o ds [[Hochdeutsch|Standarddütsche]] bzw. ds [[Französische Sprache|Französische]] gsproche wärde. E Folg dervo isch, das ds Schwyzerdütsche scharff und ohni d Müglechkeit vo Zwüscheforme vom Standarddütsche trennt isch. I de wenige Situatione, wo i d Standardsproch gwächslet wird, passiert dä Wächsel bi vollem Bewusstsy und wird oft o thematisiert.
Das sech ds Schwyzerdütsche nid dür Merkmal im Sprachsystem uszeichnet, isch ir [[Sprachwissenschaft|Sprachwüsseschaft]] unbestritte. So het zum Byspiil dr [[Albert Bachmann (Philologe)|Albert Bachmann]] im ''Geographischen Lexikon der Schweiz'' vor iber 100 Johr gschriibe (äng am dütsche Original agleenti Übersetzig):
:«Es wurd überhaupt schwer falle, irgend e Gränze vonere luutlichi Erschynig z'nenne, wo au nurr uff ei lengeri Streggi mit unsre Landesgränze zämmefalle wurd. Dr Verkeer übere Bodesee und Rhy isch trotz all de politische Gränzpfööl immer und überall läbhaft gnueg gsi, um sprochlichi Wandlige übere und ane z'trage. Wenn mr also charakteristischi Merkmool vom Schwyzerdütsche uffzelle wän, so kas sich nur um Erschiinige handle, wo entwäder s Gebiet vo dr Nochberschaft im Norde oder Oschte mitumfasst oder aber wo sich denn uff en grössere oder chlinere Teil vo dr dütsche Schwyz beschränke.»
Dr [[Rudolf Hotzenköcherle]], dr Rusgäber vum [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Sprochatlas vu dr ditsche Schwiz]], stellt 1984 d Frog, eb noch stränge Massstäb dr Begriff Schwyzerdütsch grächtfertigt sei. Do drzue wär noch sinere Arbet notwendig, dass e gniegendi Azaal vo lutlige, morphologische oder lexikalische Kriterie vorhande wäre, wo im ganze Gebiet vo dr Schwiiz, wo Dütsch gsproche wird, Gültigkeit hette. Des isch nit dr Fall, s git aü fir ihne nit ''e enger-südalemannische, e eigentlich schwiizerdütschi'' Sprochlandschaft. Dr stellt d Frog, wurum sich des im Bewusstsii vu viile Schwizer ''trotz allem mit hartnäckiger Beharrlichkeit bhaupte'' duet. Er fiährt verschiidini Antworte uf:
* S schwizer Schriftditsch het e klari Sonderstellig gegeniber em Ditschland-Schriftditsch. Zu däne hüffe Helvetisme in dr Schwizer Schriftsproch kunnts nit numme wägem Dialäkt, s kunnt aü, wel do meh franzesischi Främdwerter ufghobe wäre wiä z [[Deutschland|Ditschland]] – dr Ditschschwizer verdlehnt liäber ebis üs em [[Französische Sprache|Franzesische]] wiä üs dr [[Standardsprache|Standardsproch]] im Norde. Do drzue kunnt, ass d Schwiz e eige politisch System mit e Hüffe eigene Begriff fir d Institutione usw. het – diä wäre aü in dr Dialäkt ibernumme. D Sonderstellig vum Schwizer Schriftditsch verfiährt drzue, z glaübe, ass aü dr Dialäkt häne am Rhiin e Sonderstellig gegeniber em Dialäkt äne am Rhiin het.
* S git e psychologisch Bedirfnis vum machtpolitisch Schwächere, so schribt dr Hotzenköcherle, sich im Sog un im Druck vum Stärkere gegeniber z behaüpte un abzschirme.
* In dr ditsche Schwyz wird in allene Bevelkerigsschichte un in allene Alltagssituatione dr Dialäkt bewusst un fascht ohni Iischränkig verwändet. Diä Erschiinig ändet im Norde an dr schwizerische Staatsgränz.
Schwizerditsch isch fir dr Hotzenköcherle drum ''e Gefühlsrealität, an däre es em eigentlige linguistische Substrat nid ganz mangle duet''. Schwizerditsch diäg dr Haptteil vum «Südalemannische» üs mache, un dä diäg fir dr Schwizer «erlebnismässig und herkömmlicherweise mit dem Begriff seines Landes selbst» zämme hänke.
Mängisch wird d Meinig güsseret, di höcheri Mobilität und d [[Massenmedien|Massemedie]] füeri derzue, das d Underschide zwüsche de verschidnige schwyzerdütsche Dialäkte nahdisnah verschwindi, so das en Art es ''Einheitsschwyzerdütsch'' am Entstah syg. Es git aber kei Ahaltspünkt für son en Entwicklig. O we sech innerhalb vo de groossen [[Agglomeration|Agglomerationen]] e Nivellierig vo de chlyrüümige Dialäktunderschide lat la beobachte, blybe d Underschide zwüsche de groosse Dialäktrüüm bestah.
In sinem Lehrbuech ''Schwyzertüütsch'' stitzt sich dr Arthur Baur ufs [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]]. Des 200-Sitte-Buech het e gnapp 10-sittige Ahang ibers [[Berndeutsch|Bärndütsch]]. Dr Baur wiist druf hii, ass s Züüridütsch in däm Buech ''als pars pro toto s gesamte in dr Schwiiz gsprochene Alemannisch vertritt,'' er verwiist aber aü uf diä andere [[Alemannische Grammatik#Literatür|schwizerditsche Grammatike]]. Des Buech isch scho vor em [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Wältkriäg]] erschiine (1939) un isch hit – stark erwitteret – i de Usgob vo 2008 alliwiil no im Handel.
Ass uusgwäscheni Aglomerationsmundarte d Oberhand gwinne, stosst nit iberal in dr Schwiz uf Begeischterig. Do drzue zwoo Stimme üs em [[Berner Oberland|Bärner Oberland]] un enni vu Basel:
* «Es isch e betriblechi Erschynig, das d Oberländer ir Frömdi sehr schnäll d Mundart anäme, während e Mittellandbwoner wo im Bödeli läbt o nach jahrzähntelangem Ufenthalt im Oberland syni Muetersprach nid ufgit. Bsunders schad isch es, das o d Lehrchräft us andere Landesteilen üsi Mundart nid anäme.» (Hans Ulrich Grossniklaus; zitiert nach Ruth Bietenhard-Lehmann, lueg bir Literatur, apasst a ds Alemannische)<!--Schön wär's, we das öpper chönnt i ds Haslidütsche überträge!-->
* «Schlimm steit’s aber umen überlifert Dialäkt im hüt verstedterete [[Meiringen|Meiringe]]. Der Satz ''Mier gää mmooren den embitz ga llöiffen'', tönt bi vile junge Lüt öppe so: ''Mier gää moorn de ebitz ga löiffä'' -, falls überhoupt no haslidütschi Lute z ghöre sy. Alles Haslidütsche het Müej, em Druck vo den Unterländer Mundarte z widerstah!» (Hans Dauwalder, zitiert nach Ruth Bietenhard, apasst a ds Alemannische)<!--U hie o: Schöner wär's uf Haslidütsch, nid uf Bärndütsch!-->
* Dr [[Rudolf Suter]] het in sinem Biächli «Unser Baseldeutsch» e äxtra Kapitili «Sprochwandel und Bedrohig vom Baaseldytsche». Do bschribt dr, wiä s Baseldytsch unter em Iifluss vu dr andere Dialäkt si bsundere Charakter verliärt, aber aü, wiä dr «dytsch Fäärnseeschargon, wo vil vo unsere eidgenessische Sprächerinne, Sprächer und Moderator eso gärn kopiere», d Sproch vu dr Kinder un vu dr Jugendliche veränderet; do drbi diäge Ergäbnis rüskumme, wu nit numme nit Baseldytsch seige, si hebe aü nyt mit Bärn- oder Züriditsch z due.
== Variante ==
[[Sprachwissenschaft|Linguischte]] händ hunderti vun Dütschschwiizer Mundarten oder [[Varietät (Linguistik)|Varietäten]] unterschide. Di starki topografischi Chammerig vode Schwiiz un di gringi Mobilität vo de Lüüt bis zum Aafang vum [[20. Jahrhundert|20. Jarhundert]] händ dezue gfüert, des sich d Dialäkt teilwiis starch tüend unterscheide, mängmal sogar so stark, des au d Schwiizer underänand Voschtändigungsproblem händ. So isch ds [[Walliserdeutsch|Walliserdütsch]] als s süüdlichschti Extrem düütlich verschide vo de Mittelland-Dialäkt.
Vo de grosse Underteilige vom Alemannische findt me i de Schwiiz ali ussert em [[Schwäbisch]]e:
* [[Niederalemannisch|Nideralemannisch]] z Basel
* [[Bodenseealemannisch|Mittelalemannisch]] i gwüsse Gränzregione gäge Tüütschland, [[Liechtenstein|Liechtestäi]] und Ööschterrych (vom Hochalemannisch chuum je klar z tränne),
* [[Hochalemannisch|Höchalemannisch]] im ganze Mittelland, i verschideni Undergruppe gstafflet,
* [[Höchstalemannisch|Höchschtalemannisch]] schliesslich i den [[Alpen|Alpe]] südlech vo Bärn und [[Luzern|Lozärn]]).
Diä Unterteilige wäre nit vu allene Sprochwisseschafler glich vorgnumme – lueg do drzue [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)|dr speziell Artikel]].
* [[Niederalemannisch|Nideralemannisch]]
** [[Baseldeutsch|Baseldytsch]] (Stadt Basel)
* [[Bodenseealemannisch|Mittelalemannisch/Hochalemannisch]]
** [[Liechtensteinerisch|Liachtastäänerisch]]
** Mittelalemannischi Iischleeg häts au i Teil vu de [[Ostschweizerisch|Ostschwizer Dialekt]]
* [[Hochalemannisch]]
** [[Aargauerdeutsch|Argouertüütsch]]
** [[Baselbieterdeutsch|Baselbieterdütsch]]
** [[Berndeutsch|Bärndütsch]]
** [[Luzerndeutsch|Lozärntüütsch]]
** [[Ostschweizerisch|Ostschwizer Dialekt]] (Schaffuuse, Thurgau, Sanggalle, Appezell, Churer Rhiital)
** [[Solothurnerdeutsch|Solethurnisch]]
** [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]]
* [[Höchstalemannisch|Höchschtalemannisch]]
** [[Berner Oberländisch|Bärner Oberländisch]]
** [[Glarnerdeutsch|Glarnertüütsch]]
** [[Jaundeutsch|Jùutütsch]]
** [[Senslerisch|Seislertütsch]]
** [[Urschweizerische Dialekt|Urschwyzerisch]]: Urnertiitsch, Schwyzertüütsch, Obwaldnertiitsch ond Nidwaldnerteitsch
** [[Walliserdeutsch|Wallisertiitsch]]
** [[Walser|Walsertüütsch]] – Piemont ([[Südwalserdeutsch|Südwalsertiitsch]]), Tessin ([[Gurinerdeutsch|Gurijnärtitsch]]), Bündnerland, Liechtestäi (Trisebärg), Vorarlberg
== Lueg au under ==
* [[Alemannische Dialekte]]
* [[Alemannische Grammatiken]]
* [[Alemannische Literatur]]
* [[Dieth-Schreibung]]
* [[Liste Alemannischer Wörterbücher]]
* s [[Schweizerisches Idiotikon|Schwiizerischen Idiotikon]]
* [[Schweizerdeutsch in Wisconsin|Schwizerdütsch z Wisconsin]]
* dr [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Sproochatlas vo dr düütsche Schwiiz]]
* dr [[Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache|Schwiizerisch Verein für die düütschi Sprooch]]
== Literatur uff Schwiizerdütsch ==
Ab em 19. Joorhundert hän e bemärkenswärti Azahl vo Autore uff Schwiizerdütsch gschriibe. Die frieschte Wärch sin uff Luzärndütsch ([[Jost Bernhard Häfliger]] und [[Josef Felix Ineichen]]) un uf Züridütsch ([[Johann Martin Usteri]], [[Jakob Stutz]]) gschriibe worde, starchi bärndütschi Yflüss zeige d Wärk vom [[Jeremias Gotthelf]], wo öppe zur gliiche Zyt publiziert worde sin. Do e Uswahl vo wichtige Schwiizerdütsch-Autore und ihrne Hauptwärch:
* [[Anna Maria Bacher]] (* 1947), ''Z Kschpel fam Tzit; Litteri un Schattä; Z Tzit fam Schnee'' ([[Südwalserdeutsch|Südwalsertiitsch]] vo [[Formazza|Pomatt]])
* [[Albert Bächtold]] (1891–1981), ''De goldig Schmid; Wält uhni Liecht; De Studänt Räbme; Pjotr Ivanowitsch'' ([[Ostschweizerisch|Schaffhuuser]] Dialäkt vom [[Klettgau|Chläggi]])
* [[Emil Balmer]] (1890–1966), ''D’Glogge vo Wallere; Sunn- und Schattesyte; Vo chlyne Lüüt; Der Glückshoger; Theater im Dorf; Der Riedhof; Die zwöüti Frou; Der neu Wäg; Ds heilig Füürli; Ds Verspräche'' ([[Berndeutsch|Bäärntütsch]])
* [[Jonas Breitenstein]] (1828–1877), ''Dr Her Ehrli; ’s Vreneli us der Bluemmatt'' ([[Baselbieterdeutsch|Baselbieterdütsch]])
* Theodor Bucher oder [[Zyböri]] (1868–1935), ''Hundert wildi Schoss'' ([[Luzerndeutsch|Luzärntüütsch]])
* [[Ernst Burren]] (* 1944), ''Dr Schtammgascht; Näschtwermi'' ([[Solothurnisch|Soledurnerisch]])
* [[August Corrodi]] (1826–1885), ''De Herr Professer; De Herr Vikari; De Herr Dokter,'' en Übersetzung vom Plautus synere ''Mostellaria'' ([[Zürichdeutsch|Züritüütsch]] us der Stadt)
* [[Barbara Egli]] (1918–2005), ''Wildi Chriesi'' (Züritüütsch vom [[Zürcher Oberland|Züri-Oberland]])
* [[Fritz Enderlin]] (1883–1971), ''De Sonderbunds-Chrieg,'' Übersetzig vo «La Grande Guerre du Sondrebond» vom C. F. Ramuz ([[Ostschweizerisch|Oberthurgauisch]])
* [[Georg Fient]] (1845–1915), ''Lustig Gschichtenä'' (Bündner-[[Walser]]tüütsch us em [[Prättigau]])
* [[Martin Frank]] (* 1950), ''Ter Fögi ische Souhung; La Mort de Chevrolet'' (Bäärntütsch mit Zürcher Yflüss)
* [[Simon Gfeller]] (1868–1943), ''Ämmegrund; Drätti, Müetti u der Chlyn; Seminarzyt'' (Bäärntütsch us em [[Emmental|Ämmitau]])
* [[Jeremias Gotthelf]] (1797–1854), nume Teil vo sim Gsamtwärch sin uff Bärndütsch
* [[Jost Bernhard Häfliger]] (1759–1837), ''Lieder im helvetischen Volkston, nach der Luzernerischen Mundart''
* [[Sophie Haemmerli-Marti]] (1868–1942), ''Mis Chindli; Grossvatter-Liedli; Im Bluescht; Läbessprüch; Mis Aargäu'' ([[Aargauerdeutsch|Aargouertüütsch]])
* [[Paul Haller]] (1882–1920), ''Maria und Robert'' (Aargauertüütsch)
* [[Frida Hilty-Gröbly]] (1893–1957), ''Am aalte Maartplatz z Sant Galle; De hölzig Matroos'' ([[Ostschweizerisch|Stadtsanggalisch]])
* [[Josef Hug]] (1903–1985), ''S Gmaiguet; Dunggli Wolgga ob Salaz'' ([[Graubünden|Bündnertütsch]] us em Rhyntel)
* [[Thomas Hürlimann]] (* 1950), ''Dr Franzos im Ybrig'' ([[Kanton Zug|Zugertüütsch]])
* [[Josef Felix Ineichen]] (1745–1818), ''Lieder vom alten Sepp'' (Luzerntüütsch)
* [[Josef Jörger]] (1860–1933), ''Urchigi Lüt'' (Bündner-Walsertüütsch vo [[Vals GR|Falsch]])
* [[Guy Krneta]] (* 1964), ''Furnier; Zmittst im Gjätt uss; Ursle'' (Bärndütsch)
* [[Gottlieb Jakob Kuhn]] (1775–1849, ''Volkslieder und Gedichte; Sammlung von Schweiz-Kühreihen und alten Volksliedern'' (Bärntütsch)
* [[Michael Kuoni]] (1838–1891), ''Alpinisches Idyll; Bilder aus dem Volksleben des Vorder-Prättigau’s'' (Bündnertütsch us [[Maienfeld|Maiefäld]] und Bündner-Walsertütsch us em Prättigau)
* [[Maria Lauber]] (1891–1973), ''Chüngold; Bletter im Luft; Der jung Schuelmiischter'' (Bärner Oberland)
* [[Pedro Lenz]] (* 1965), ''Plötzlech hets di am Füdle'' (Bärndütsch us em [[Oberaargau|Oberaargou]])
* [[Meinrad Lienert]] (1865–1933), ''Flüeblüemli; 's Mireli; Der Waldvogel'' (Dialäkt vom [[Kanton Schwyz]], Einsidle)
* [[Emilie Locher-Werling]] (1870–1963), ''Wie's ä cha gah!; S Sunneschynli und s Dummerli'' (Züritüütsch)
* [[Carl Albert Loosli]] (1877–1959), ''Mys Dörfli; Mys Ämmitaw; Wi’s öppe geit!'' (Bärntütsch us em [[Emmental|Ämmitau]])
* [[Kurt Marti]] (1921–2017), ''Vierzg Gedicht ir Bärner Umgangssprache; Rosa Loui'' (Bärntütsch us der Stadt)
* [[Mani Matter]] (1936–1972), Trubadur und Liedermacher: Lieder uf bäärndütsch (Bäärntütsch us der Stadt)
* [[Traugott Meyer]] (1895–1959), '''s Tunnälldorf; Der Gänneral Sutter'' (Baselbieterdütsch)
* [[Gall Morel]] (1803–1872), ''Dr Franzos im Ybrig'' (Dialäkt vom Kanton Schwyz, Yberg)
* [[Josef Reinhart]] (1875–1957), ''[[Liedli ab em Land]]'' (1897), ''Gschichtli ab em Land; Im grüene Chlee; der Galmisbueb'' (Soledurnerdüütsch)
* [[Josef Roos]] (1851–1909), ''No Fyrabigs'' (Luzärntüütsch)
* [[Viktor Schobinger]] (* 1934), ''Der Ääschme trifft simpatisch Lüüt'' und anderi ''Züri-Krimi'' (Züüritüütsch, vom Zürisee)
* [[Eduard Schönenberger]] (1843–1898), ''Goldene Zeit. Kinderlieder und Idyllen'' (Züritüütsch)
* [[Caspar Streiff]] (1853–1917), ''Der Heiri Jenni im Sunnebärg'' ([[Kanton Glarus|Glarnertüütsch]])
* [[Jakob Stutz]] (1801–1877), ''Gemälde aus dem Volksleben; Ernste und heitere Bilder aus dem Leben unseres Volkes'' (Züritüütsch us em Züri Oberland)
* [[Rudolf von Tavel]] (1866–1934), ''Jä gäll, so geit’s!; Der Houpme Lombach; Götti und Gotteli; Meischter und Ritter; Der Donnergueg'' (Bärntütsch us der Stadt Bärn)
* [[Alfred Tobler]] (1845–1923), ''Näbes oß mine Buebejohre'' ([[Ostschweizerisch|Appezällerisch]])
* [[Johann Martin Usteri]] (1763–1827), ''Dichtungen in Versen und Prosa'' (Züritüütsch)
* [[Hans Valär]] (1871–1947), ''Dr Türligiiger'' (Bündner-Walsertüütsch vo [[Davos|Tafaas]])
* [[Bernhard Wyss]] (1833–1889), ''Schwizerdütsch. Bilder aus dem Stilleben unseres Volkes'' (Soledurnerisch)
Au d Bible isch uf Schwiizerdütsch übersetzt worde, zem Bischpill:
* ''Ds Nöie Teschtamänt bärndütsch'' (Hans und Ruth Bietenhard, 1983)
* ''Ds Alte Teschtamänt bärndütsch'' (Hans und Ruth Bietenhard, 1990)
* ''D Psalme bärndütsch'' (Hans, Ruth und Benedikt Bietenhard, 1994)
* ''S Nöi Teschtamänt Züritüütsch'' (Emil Weber, 1997)
* ''D Psalme Züritüütsch'' (Josua Boesch, 1990)
* ''Der guet Bricht us der Bible uf Baselbieterdütsch'' (1981, 2025)
* ''S Markus Evangelium Luzärntüütsch'' (Walter Haas, 1988)
* ''Markusevangeeli Obwaldnerdytsch'' (Karl Imfeld, 1979)
== Literatur übers Schwiizerdütsch ==
:'''Allgemeines'''
* [[Albert Bachmann (Philologe)|Albert Bachmann]], [[Louis Gauchat]], [[Carlo Salvioni]], R. P.: ''Sprachen und Mundarten.'' In: ''[[Geographisches Lexikon der Schweiz]],'' Band V: ''Schweiz – Tavetsch.'' Attinger, Neuenburg 1908, S. 58–94 ([https://www.idiotikon.ch/Texte/Diverse/Geogr_Lexikon_Sprache_u_Mundarten.pdf Online]; zum Tüütsch und Alemannisch: S. 58–76, zum Französisch und Frankoprovänzalisch: S. 76–86, zum Italiänisch und Lombardisch: S. 86–90, zum Rätoromanisch: S. 90–94).
* [[Arthur Baur]]: ''Was ist eigentlich Schweizerdeutsch?'' Gemsberg-Verlag, Winterthur 1983, ISBN 3-85701-071-1.
* [[Hans Bickel]], [[Robert Schläpfer]] (Hrsg.): ''Die viersprachige Schweiz.'' [[Verlag Sauerländer]], Aarau 2000, ISBN 3-7941-3696-9.
* [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz'', hg. vun [[Niklaus Bigler]] un Robert Schläpfer unter Mitwirkung vun Rudolf Börlin. Sauerländer, Aarau 1984, ISBN 3-7941-2623-8.
* Andreas Lötscher: ''Schweizerdeutsch. Geschichte, Dialekte, Gebrauch.'' Huber, Frauenfeld 1983, ISBN 3-7193-0861-8.
* Georges Lüdi: ''Die Sprachenlandschaft der Schweiz – Eidgenössische Volkszählung 1990.'' Bundesamt für Statistik, Bern 1997, ISBN 3-303-16041-4.
* Georges Lüdi: ''Sprachenlandschaft in der Schweiz – Eidgenössische Volkszählung 2000.'' Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2005, ISBN 3-303-16075-9.
* [[Rudolf Schwarzenbach]]: ''Die Stellung der Mundart in der deutschsprachigen Schweiz. Studien zum Sprachgebrauch der Gegenwart'' (= ''Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung.'' Band XVII). Huber, Frauenfeld 1969 ([https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979625303976/CH-002157-5:5918268 Digitalisat]).
:'''Ainzlfroga'''
* Csaba Földes: ''Deutsch als Sprache mit mehrfacher Regionalität: Die diatopische Variationsbreite''. In: Muttersprache (Wiesbaden) 112 (2002) 3, S. 225–239, {{ISSN|0027-514X}}. [http://www.vein.hu/german/regionalitaet.pdf als pdf-Datei, 260 kB].
* Astrid Krähenmann: ''Quantity and prosodic asymmetries in Alemannic: Synchronic and diachronic perspectives.'' Mouton de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-017680-7.
* Urs Willi: ''Die segmentale Dauer als phonetischer Parameter von'' fortis ''und'' lenis ''bei Plosiven im Zürichdeutschen: Eine akustische und perzeptorische Untersuchung.'' Steiner, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06913-5.
:'''Werderbiecher, Sproachatläs'''
* [http://www.idiotikon.ch ''Schweizerisches Idiotikon''] ''(Schweizerdeutsches Wörterbuch)'' in 17 Bände (bispilswis in Universitätsbibliotheke).
* ''[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]]'', hg. vun Rudolf Hotzenköcherle, fortgfyhrt un abgschlosse vun Robert Schläpfer, Rudolf Trüb un Paul Zinsli, 9 Bändi bi Franke, Bern bziehungswis Basel 1962-2003 (bispilswis in Universitätsbibliotheke).
* Isabelle Imhoff: ''Kauderwelsch, Schwiizertüütsch, das Deutsch der Eidgenossen''. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2005, ISBN 3-89416-261-9.
* [[Elvira Glaser]] (Ug.): ''Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz (SADS).'' Band 1: ''Einleitung und Kommentare.'' Band 2: ''Karten.'' Francke, Tübingen 2021, ISBN 978-3-7720-8744-8.
* Adrian Leemann, Carina Steiner, Melanie Studerus, Linus Oberholzer, Péter Jeszenszky, Fabian Tomaschek, Simon Kistler: ''Dialäktatlas. 1950 bis heute.'' vdf Hochschulverlag, Zollikon 2024, ISBN 978-3-7281-4183-5; digital: [https://www.dialäktatlas.ch/downloads Downloads].
* Anja Nützi: ''Wörterbuch Schweizerdeutsch – Deutsch: Anleitung zur Überwindung von Kommunikationspannen''. Haffmanns, Zürich 1998, ISBN 3-251-00417-4.
* [[Franz Joseph Stalder]]: ''Schweizerisches Idiotikon, mit etymologischen Bemerkungen untermischt. Samt einem Anhange der verkürzten Taufnamen.'' [abgschlosse 1832]. Useggëë vom [[Niklaus Bigler]]. Aarau u. a. 1994 (Reihe Sprachlandschaft 14).
* ''Wörterbuch Schweizerdeutsch – Deutsch''. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-86150-558-4.
:'''Sproach lärna'''
* Arthur Baur: ''Schwyzertüütsch. Praktische Sprachlehre des Schweizerdeutschen.'' Gemsberg-Verlag, Winterthur 1985; 13. Uflag. B + M Buch und Medienvertriebs AG Schaffhausen 2008, ISBN 3-85701-002-9.
* Ann Beilstein-Schaufelberger: ''Schweizerdeutsch: ein Lehrmittel für Fremdsprachige.'' Lehrmittel bestehend aus Lehrbuch, 2 Hör-CD und dem Lösungsschlüssel zu den Übungen. Greifensee 2005, ISBN 3-033-00413-X [https://web.archive.org/web/20060520032630/http://www.schweizer-deutsch.ch/ Info bi Schweizer-Deutsch.ch].
* [[Ruth Bietenhard]]: ''Oberländer Mundarten.'' Krebser, Thun 1991, ISBN 3-85777-129-1.
* Renate Egli-Wildi: ''[http://www.spraach.ch/index.php?id=27 Züritüütsch verstaa, Züritüütsch rede.]'' Mundartlehrgang des Vereins Schweizerdeutsch, Gruppe Zürich. 108 Seiten, 2 CD. Küsnacht 2007, ISBN 978-3-033-01382-7.
* [[Rudolf Suter]]: ''Unser Baseldeutsch.'' Buchverlag Basler Zeitung, Basel 1988.
== Ekschterni Syte ==
{{Commonscat|Swiss German language|Schwizerdütsch}}
* [https://www.idiotikon.ch/schweizerdeutsch-info Schwyzertütsch – 18 Frogen und Antworte]
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024595/2012-04-19/#HDeutschschweiz Artikel zue dä Dütschschwyzer Dialekt im Historische Lexikon vun dä Schwyz]
* [https://www.idiotikon.ch/literatur/dialektwb E Zämmestellig vu Dialäktwörterbüecher]
* [https://web.archive.org/web/20090227022133/http://www.dialektwoerter.ch/ Wörterliischte, gmischti Schwyzer Dialekt]
* [https://www.idiotikon.ch/hoerproben Tonbispiili vu Schwyzer Dialekt]
* [https://web.archive.org/web/20180324150458/http://dialects.from.ch/ Das Chochichästli-Orakel: Identifiziert Schwyzer Dialekt ahand vu zeh Wörter mit hocher Treffsicherheit]
* [http://www.uni-leipzig.de/~siebenh/pdf/Siebenhaar_Voegeli_iPr.pdf Beat Siebenhaar; Walter Vögeli. Mundart und Hochdeutsch im Vergleich.] (bschrybt de Dialekt im Kontrascht zuer Hochsproch)
* [https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/viewFile/1423/2416 Linguistik Online: Dialektologie des Schweizerdeutschen]
* [https://www.drs1.ch/www/de/drs1/themen/mundart.html Mundart-Plattform] uf Schwizer Radio [[DRS 1]]
* [https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten ''Wortgeschichten,''] useggää vo de Redaktion vom Schwyzerische Idiotikon.
== Quelle ==
<references />
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Alemannischer Dialäkt]]
[[Kategorie:Schwyzerdütsch| ]]
[[Kategorie:Sprooch (Schwiiz)]]
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/* Literatur uff Schwiizerdütsch */ gnöier
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wikitext
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[[Datei:Sprachen CH 2000.png|350px|mini|'''Sproche i de Schwiz; orangsch: Schwyzerdütsch''']]
'''Schwyzerdütsch''' isch en Sammelbezeichnig für di säbe [[Alemannische Dialekte|alemannische]] [[Dialekt]], wo i de [[Schweiz|Schwyz]] gredt wärdet. In sim Buech «Was ist eigentlich Schweizerdeutsch?» definiärt dr Sprachwüsseschafter [[Arthur Baur]] scho im erschte Satz, dass Schwyzerdütsch d Umgangssproch sig, wo im alemannische Teil vo dr Schwyzerische Eidgenosseschaft allgemein gültig sig. Es sig die diräkti Fortsetzig vom Idiom, wo die [[Alemannen|alemannische]] Ywanderer mit sich broocht heige, wo sii sich in dr Schwyz niidergloo heige.
== Dr Begriff ''Schwyzerdütsch'' in dr Sprochwisseschaft ==
Der Underschid zwüschem schwyzerdütschen und den anderen alemannische Dialäkt isch nid en Underschid im Sprachsystem ([[Syntax]]), sondern im Sprachgebruuch ([[Pragmatik]]). Di schwyzerdütsche Dialäkt underscheide sech also nid daderdür vo den anderen alemannische Dialäkt, das es bestimmti Merkmal oder [[Isoglosse]] gub, wo se vo den andere Dialäkt trennti, sondern daderdür, das ds Schwyzerdütsche fasch ohni Yschränkig als einzigi Umgangssprach bbruucht wird, während im Räschte vom alemannische Sprachgebiet näbem Dialäkt o ds [[Hochdeutsch|Standarddütsche]] bzw. ds [[Französische Sprache|Französische]] gsproche wärde. E Folg dervo isch, das ds Schwyzerdütsche scharff und ohni d Müglechkeit vo Zwüscheforme vom Standarddütsche trennt isch. I de wenige Situatione, wo i d Standardsproch gwächslet wird, passiert dä Wächsel bi vollem Bewusstsy und wird oft o thematisiert.
Das sech ds Schwyzerdütsche nid dür Merkmal im Sprachsystem uszeichnet, isch ir [[Sprachwissenschaft|Sprachwüsseschaft]] unbestritte. So het zum Byspiil dr [[Albert Bachmann (Philologe)|Albert Bachmann]] im ''Geographischen Lexikon der Schweiz'' vor iber 100 Johr gschriibe (äng am dütsche Original agleenti Übersetzig):
:«Es wurd überhaupt schwer falle, irgend e Gränze vonere luutlichi Erschynig z'nenne, wo au nurr uff ei lengeri Streggi mit unsre Landesgränze zämmefalle wurd. Dr Verkeer übere Bodesee und Rhy isch trotz all de politische Gränzpfööl immer und überall läbhaft gnueg gsi, um sprochlichi Wandlige übere und ane z'trage. Wenn mr also charakteristischi Merkmool vom Schwyzerdütsche uffzelle wän, so kas sich nur um Erschiinige handle, wo entwäder s Gebiet vo dr Nochberschaft im Norde oder Oschte mitumfasst oder aber wo sich denn uff en grössere oder chlinere Teil vo dr dütsche Schwyz beschränke.»
Dr [[Rudolf Hotzenköcherle]], dr Rusgäber vum [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Sprochatlas vu dr ditsche Schwiz]], stellt 1984 d Frog, eb noch stränge Massstäb dr Begriff Schwyzerdütsch grächtfertigt sei. Do drzue wär noch sinere Arbet notwendig, dass e gniegendi Azaal vo lutlige, morphologische oder lexikalische Kriterie vorhande wäre, wo im ganze Gebiet vo dr Schwiiz, wo Dütsch gsproche wird, Gültigkeit hette. Des isch nit dr Fall, s git aü fir ihne nit ''e enger-südalemannische, e eigentlich schwiizerdütschi'' Sprochlandschaft. Dr stellt d Frog, wurum sich des im Bewusstsii vu viile Schwizer ''trotz allem mit hartnäckiger Beharrlichkeit bhaupte'' duet. Er fiährt verschiidini Antworte uf:
* S schwizer Schriftditsch het e klari Sonderstellig gegeniber em Ditschland-Schriftditsch. Zu däne hüffe Helvetisme in dr Schwizer Schriftsproch kunnts nit numme wägem Dialäkt, s kunnt aü, wel do meh franzesischi Främdwerter ufghobe wäre wiä z [[Deutschland|Ditschland]] – dr Ditschschwizer verdlehnt liäber ebis üs em [[Französische Sprache|Franzesische]] wiä üs dr [[Standardsprache|Standardsproch]] im Norde. Do drzue kunnt, ass d Schwiz e eige politisch System mit e Hüffe eigene Begriff fir d Institutione usw. het – diä wäre aü in dr Dialäkt ibernumme. D Sonderstellig vum Schwizer Schriftditsch verfiährt drzue, z glaübe, ass aü dr Dialäkt häne am Rhiin e Sonderstellig gegeniber em Dialäkt äne am Rhiin het.
* S git e psychologisch Bedirfnis vum machtpolitisch Schwächere, so schribt dr Hotzenköcherle, sich im Sog un im Druck vum Stärkere gegeniber z behaüpte un abzschirme.
* In dr ditsche Schwyz wird in allene Bevelkerigsschichte un in allene Alltagssituatione dr Dialäkt bewusst un fascht ohni Iischränkig verwändet. Diä Erschiinig ändet im Norde an dr schwizerische Staatsgränz.
Schwizerditsch isch fir dr Hotzenköcherle drum ''e Gefühlsrealität, an däre es em eigentlige linguistische Substrat nid ganz mangle duet''. Schwizerditsch diäg dr Haptteil vum «Südalemannische» üs mache, un dä diäg fir dr Schwizer «erlebnismässig und herkömmlicherweise mit dem Begriff seines Landes selbst» zämme hänke.
Mängisch wird d Meinig güsseret, di höcheri Mobilität und d [[Massenmedien|Massemedie]] füeri derzue, das d Underschide zwüsche de verschidnige schwyzerdütsche Dialäkte nahdisnah verschwindi, so das en Art es ''Einheitsschwyzerdütsch'' am Entstah syg. Es git aber kei Ahaltspünkt für son en Entwicklig. O we sech innerhalb vo de groossen [[Agglomeration|Agglomerationen]] e Nivellierig vo de chlyrüümige Dialäktunderschide lat la beobachte, blybe d Underschide zwüsche de groosse Dialäktrüüm bestah.
In sinem Lehrbuech ''Schwyzertüütsch'' stitzt sich dr Arthur Baur ufs [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]]. Des 200-Sitte-Buech het e gnapp 10-sittige Ahang ibers [[Berndeutsch|Bärndütsch]]. Dr Baur wiist druf hii, ass s Züüridütsch in däm Buech ''als pars pro toto s gesamte in dr Schwiiz gsprochene Alemannisch vertritt,'' er verwiist aber aü uf diä andere [[Alemannische Grammatik#Literatür|schwizerditsche Grammatike]]. Des Buech isch scho vor em [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Wältkriäg]] erschiine (1939) un isch hit – stark erwitteret – i de Usgob vo 2008 alliwiil no im Handel.
Ass uusgwäscheni Aglomerationsmundarte d Oberhand gwinne, stosst nit iberal in dr Schwiz uf Begeischterig. Do drzue zwoo Stimme üs em [[Berner Oberland|Bärner Oberland]] un enni vu Basel:
* «Es isch e betriblechi Erschynig, das d Oberländer ir Frömdi sehr schnäll d Mundart anäme, während e Mittellandbwoner wo im Bödeli läbt o nach jahrzähntelangem Ufenthalt im Oberland syni Muetersprach nid ufgit. Bsunders schad isch es, das o d Lehrchräft us andere Landesteilen üsi Mundart nid anäme.» (Hans Ulrich Grossniklaus; zitiert nach Ruth Bietenhard-Lehmann, lueg bir Literatur, apasst a ds Alemannische)<!--Schön wär's, we das öpper chönnt i ds Haslidütsche überträge!-->
* «Schlimm steit’s aber umen überlifert Dialäkt im hüt verstedterete [[Meiringen|Meiringe]]. Der Satz ''Mier gää mmooren den embitz ga llöiffen'', tönt bi vile junge Lüt öppe so: ''Mier gää moorn de ebitz ga löiffä'' -, falls überhoupt no haslidütschi Lute z ghöre sy. Alles Haslidütsche het Müej, em Druck vo den Unterländer Mundarte z widerstah!» (Hans Dauwalder, zitiert nach Ruth Bietenhard, apasst a ds Alemannische)<!--U hie o: Schöner wär's uf Haslidütsch, nid uf Bärndütsch!-->
* Dr [[Rudolf Suter]] het in sinem Biächli «Unser Baseldeutsch» e äxtra Kapitili «Sprochwandel und Bedrohig vom Baaseldytsche». Do bschribt dr, wiä s Baseldytsch unter em Iifluss vu dr andere Dialäkt si bsundere Charakter verliärt, aber aü, wiä dr «dytsch Fäärnseeschargon, wo vil vo unsere eidgenessische Sprächerinne, Sprächer und Moderator eso gärn kopiere», d Sproch vu dr Kinder un vu dr Jugendliche veränderet; do drbi diäge Ergäbnis rüskumme, wu nit numme nit Baseldytsch seige, si hebe aü nyt mit Bärn- oder Züriditsch z due.
== Variante ==
[[Sprachwissenschaft|Linguischte]] händ hunderti vun Dütschschwiizer Mundarten oder [[Varietät (Linguistik)|Varietäten]] unterschide. Di starki topografischi Chammerig vode Schwiiz un di gringi Mobilität vo de Lüüt bis zum Aafang vum [[20. Jahrhundert|20. Jarhundert]] händ dezue gfüert, des sich d Dialäkt teilwiis starch tüend unterscheide, mängmal sogar so stark, des au d Schwiizer underänand Voschtändigungsproblem händ. So isch ds [[Walliserdeutsch|Walliserdütsch]] als s süüdlichschti Extrem düütlich verschide vo de Mittelland-Dialäkt.
Vo de grosse Underteilige vom Alemannische findt me i de Schwiiz ali ussert em [[Schwäbisch]]e:
* [[Niederalemannisch|Nideralemannisch]] z Basel
* [[Bodenseealemannisch|Mittelalemannisch]] i gwüsse Gränzregione gäge Tüütschland, [[Liechtenstein|Liechtestäi]] und Ööschterrych (vom Hochalemannisch chuum je klar z tränne),
* [[Hochalemannisch|Höchalemannisch]] im ganze Mittelland, i verschideni Undergruppe gstafflet,
* [[Höchstalemannisch|Höchschtalemannisch]] schliesslich i den [[Alpen|Alpe]] südlech vo Bärn und [[Luzern|Lozärn]]).
Diä Unterteilige wäre nit vu allene Sprochwisseschafler glich vorgnumme – lueg do drzue [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)|dr speziell Artikel]].
* [[Niederalemannisch|Nideralemannisch]]
** [[Baseldeutsch|Baseldytsch]] (Stadt Basel)
* [[Bodenseealemannisch|Mittelalemannisch/Hochalemannisch]]
** [[Liechtensteinerisch|Liachtastäänerisch]]
** Mittelalemannischi Iischleeg häts au i Teil vu de [[Ostschweizerisch|Ostschwizer Dialekt]]
* [[Hochalemannisch]]
** [[Aargauerdeutsch|Argouertüütsch]]
** [[Baselbieterdeutsch|Baselbieterdütsch]]
** [[Berndeutsch|Bärndütsch]]
** [[Luzerndeutsch|Lozärntüütsch]]
** [[Ostschweizerisch|Ostschwizer Dialekt]] (Schaffuuse, Thurgau, Sanggalle, Appezell, Churer Rhiital)
** [[Solothurnerdeutsch|Solethurnisch]]
** [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]]
* [[Höchstalemannisch|Höchschtalemannisch]]
** [[Berner Oberländisch|Bärner Oberländisch]]
** [[Glarnerdeutsch|Glarnertüütsch]]
** [[Jaundeutsch|Jùutütsch]]
** [[Senslerisch|Seislertütsch]]
** [[Urschweizerische Dialekt|Urschwyzerisch]]: Urnertiitsch, Schwyzertüütsch, Obwaldnertiitsch ond Nidwaldnerteitsch
** [[Walliserdeutsch|Wallisertiitsch]]
** [[Walser|Walsertüütsch]] – Piemont ([[Südwalserdeutsch|Südwalsertiitsch]]), Tessin ([[Gurinerdeutsch|Gurijnärtitsch]]), Bündnerland, Liechtestäi (Trisebärg), Vorarlberg
== Lueg au under ==
* [[Alemannische Dialekte]]
* [[Alemannische Grammatiken]]
* [[Alemannische Literatur]]
* [[Dieth-Schreibung]]
* [[Liste Alemannischer Wörterbücher]]
* s [[Schweizerisches Idiotikon|Schwiizerischen Idiotikon]]
* [[Schweizerdeutsch in Wisconsin|Schwizerdütsch z Wisconsin]]
* dr [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Sproochatlas vo dr düütsche Schwiiz]]
* dr [[Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache|Schwiizerisch Verein für die düütschi Sprooch]]
== Literatur uff Schwiizerdütsch ==
Ab em 19. Joorhundert hän e bemärkenswärti Azahl vo Autore uff Schwiizerdütsch gschriibe. Die frieschte Wärch sin uff Luzärndütsch ([[Jost Bernhard Häfliger]] und [[Josef Felix Ineichen]]), uf Glarnerdütsch ([[Cosmus Freuler]]), uf Appezällerdütsch ([[Johannes Merz]]) un uf Züridütsch ([[Johann Martin Usteri]], [[Jakob Stutz]]) gschriibe worde, starchi bärndütschi Yflüss zeige d Wärk vom [[Jeremias Gotthelf]], wo öppe zur gliiche Zyt publiziert worde sin. Do e Uswahl vo wichtige Schwiizerdütsch-Autore und ihrne Hauptwärch:
* [[Anna Maria Bacher]] (* 1947), ''Z Kschpel fam Tzit; Litteri un Schattä; Z Tzit fam Schnee'' ([[Südwalserdeutsch|Südwalsertiitsch]] vo [[Formazza|Pomatt]])
* [[Albert Bächtold]] (1891–1981), ''De goldig Schmid; Wält uhni Liecht; De Studänt Räbme; Pjotr Ivanowitsch'' ([[Ostschweizerisch|Schaffhuuser]] Dialäkt vom [[Klettgau|Chläggi]])
* [[Emil Balmer]] (1890–1966), ''D’Glogge vo Wallere; Sunn- und Schattesyte; Vo chlyne Lüüt; Der Glückshoger; Theater im Dorf; Der Riedhof; Die zwöüti Frou; Der neu Wäg; Ds heilig Füürli; Ds Verspräche'' ([[Berndeutsch|Bäärntütsch]])
* [[Jonas Breitenstein]] (1828–1877), ''Dr Her Ehrli; ’s Vreneli us der Bluemmatt'' ([[Baselbieterdeutsch|Baselbieterdütsch]])
* Theodor Bucher oder [[Zyböri]] (1868–1935), ''Hundert wildi Schoss'' ([[Luzerndeutsch|Luzärntüütsch]])
* [[Ernst Burren]] (* 1944), ''Dr Schtammgascht; Näschtwermi'' ([[Solothurnisch|Soledurnerisch]])
* [[August Corrodi]] (1826–1885), ''De Herr Professer; De Herr Vikari; De Herr Dokter,'' en Übersetzung vom Plautus synere ''Mostellaria'' ([[Zürichdeutsch|Züritüütsch]] us der Stadt)
* [[Barbara Egli]] (1918–2005), ''Wildi Chriesi'' (Züritüütsch vom [[Zürcher Oberland|Züri-Oberland]])
* [[Fritz Enderlin]] (1883–1971), ''De Sonderbunds-Chrieg,'' Übersetzig vo «La Grande Guerre du Sondrebond» vom C. F. Ramuz ([[Ostschweizerisch|Oberthurgauisch]])
* [[Georg Fient]] (1845–1915), ''Lustig Gschichtenä'' (Bündner-[[Walser]]tüütsch us em [[Prättigau]])
* [[Martin Frank]] (* 1950), ''Ter Fögi ische Souhung; La Mort de Chevrolet'' (Bäärntütsch mit Zürcher Yflüss)
* [[Simon Gfeller]] (1868–1943), ''Ämmegrund; Drätti, Müetti u der Chlyn; Seminarzyt'' (Bäärntütsch us em [[Emmental|Ämmitau]])
* [[Jeremias Gotthelf]] (1797–1854), nume Teil vo sim Gsamtwärch sin uff Bärndütsch
* [[Jost Bernhard Häfliger]] (1759–1837), ''Lieder im helvetischen Volkston, nach der Luzernerischen Mundart''
* [[Sophie Haemmerli-Marti]] (1868–1942), ''Mis Chindli; Grossvatter-Liedli; Im Bluescht; Läbessprüch; Mis Aargäu'' ([[Aargauerdeutsch|Aargouertüütsch]])
* [[Paul Haller]] (1882–1920), ''Maria und Robert'' (Aargauertüütsch)
* [[Frida Hilty-Gröbly]] (1893–1957), ''Am aalte Maartplatz z Sant Galle; De hölzig Matroos'' ([[Ostschweizerisch|Stadtsanggalisch]])
* [[Josef Hug]] (1903–1985), ''S Gmaiguet; Dunggli Wolgga ob Salaz'' ([[Graubünden|Bündnertütsch]] us em Rhyntel)
* [[Thomas Hürlimann]] (* 1950), ''Dr Franzos im Ybrig'' ([[Kanton Zug|Zugertüütsch]])
* [[Josef Felix Ineichen]] (1745–1818), ''Lieder vom alten Sepp'' (Luzerntüütsch)
* [[Josef Jörger]] (1860–1933), ''Urchigi Lüt'' (Bündner-Walsertüütsch vo [[Vals GR|Falsch]])
* [[Guy Krneta]] (* 1964), ''Furnier; Zmittst im Gjätt uss; Ursle'' (Bärndütsch)
* [[Gottlieb Jakob Kuhn]] (1775–1849, ''Volkslieder und Gedichte; Sammlung von Schweiz-Kühreihen und alten Volksliedern'' (Bärntütsch)
* [[Michael Kuoni]] (1838–1891), ''Alpinisches Idyll; Bilder aus dem Volksleben des Vorder-Prättigau’s'' (Bündnertütsch us [[Maienfeld|Maiefäld]] und Bündner-Walsertütsch us em Prättigau)
* [[Maria Lauber]] (1891–1973), ''Chüngold; Bletter im Luft; Der jung Schuelmiischter'' (Bärner Oberland)
* [[Pedro Lenz]] (* 1965), ''Plötzlech hets di am Füdle'' (Bärndütsch us em [[Oberaargau|Oberaargou]])
* [[Meinrad Lienert]] (1865–1933), ''Flüeblüemli; 's Mireli; Der Waldvogel'' (Dialäkt vom [[Kanton Schwyz]], Einsidle)
* [[Emilie Locher-Werling]] (1870–1963), ''Wie's ä cha gah!; S Sunneschynli und s Dummerli'' (Züritüütsch)
* [[Carl Albert Loosli]] (1877–1959), ''Mys Dörfli; Mys Ämmitaw; Wi’s öppe geit!'' (Bärntütsch us em [[Emmental|Ämmitau]])
* [[Kurt Marti]] (1921–2017), ''Vierzg Gedicht ir Bärner Umgangssprache; Rosa Loui'' (Bärntütsch us der Stadt)
* [[Mani Matter]] (1936–1972), Trubadur und Liedermacher: Lieder uf bäärndütsch (Bäärntütsch us der Stadt)
* [[Traugott Meyer]] (1895–1959), '''s Tunnälldorf; Der Gänneral Sutter'' (Baselbieterdütsch)
* [[Gall Morel]] (1803–1872), ''Dr Franzos im Ybrig'' (Dialäkt vom Kanton Schwyz, Yberg)
* [[Josef Reinhart]] (1875–1957), ''[[Liedli ab em Land]]'' (1897), ''Gschichtli ab em Land; Im grüene Chlee; der Galmisbueb'' (Soledurnerdüütsch)
* [[Josef Roos]] (1851–1909), ''No Fyrabigs'' (Luzärntüütsch)
* [[Viktor Schobinger]] (* 1934), ''Der Ääschme trifft simpatisch Lüüt'' und anderi ''Züri-Krimi'' (Züüritüütsch, vom Zürisee)
* [[Eduard Schönenberger]] (1843–1898), ''Goldene Zeit. Kinderlieder und Idyllen'' (Züritüütsch)
* [[Caspar Streiff]] (1853–1917), ''Der Heiri Jenni im Sunnebärg'' ([[Kanton Glarus|Glarnertüütsch]])
* [[Jakob Stutz]] (1801–1877), ''Gemälde aus dem Volksleben; Ernste und heitere Bilder aus dem Leben unseres Volkes'' (Züritüütsch us em Züri Oberland)
* [[Rudolf von Tavel]] (1866–1934), ''Jä gäll, so geit’s!; Der Houpme Lombach; Götti und Gotteli; Meischter und Ritter; Der Donnergueg'' (Bärntütsch us der Stadt Bärn)
* [[Alfred Tobler]] (1845–1923), ''Näbes oß mine Buebejohre'' ([[Ostschweizerisch|Appezällerisch]])
* [[Johann Martin Usteri]] (1763–1827), ''Dichtungen in Versen und Prosa'' (Züritüütsch)
* [[Hans Valär]] (1871–1947), ''Dr Türligiiger'' (Bündner-Walsertüütsch vo [[Davos|Tafaas]])
* [[Bernhard Wyss]] (1833–1889), ''Schwizerdütsch. Bilder aus dem Stilleben unseres Volkes'' (Soledurnerisch)
Au d Bible isch uf Schwiizerdütsch übersetzt worde, zem Bischpill:
* ''Ds Nöie Teschtamänt bärndütsch'' (Hans und Ruth Bietenhard, 1983)
* ''Ds Alte Teschtamänt bärndütsch'' (Hans und Ruth Bietenhard, 1990)
* ''D Psalme bärndütsch'' (Hans, Ruth und Benedikt Bietenhard, 1994)
* ''S Nöi Teschtamänt Züritüütsch'' (Emil Weber, 1997)
* ''D Psalme Züritüütsch'' (Josua Boesch, 1990)
* ''Der guet Bricht us der Bible uf Baselbieterdütsch'' (1981, 2025)
* ''S Markus Evangelium Luzärntüütsch'' (Walter Haas, 1988)
* ''Markusevangeeli Obwaldnerdytsch'' (Karl Imfeld, 1979)
== Literatur übers Schwiizerdütsch ==
:'''Allgemeines'''
* [[Albert Bachmann (Philologe)|Albert Bachmann]], [[Louis Gauchat]], [[Carlo Salvioni]], R. P.: ''Sprachen und Mundarten.'' In: ''[[Geographisches Lexikon der Schweiz]],'' Band V: ''Schweiz – Tavetsch.'' Attinger, Neuenburg 1908, S. 58–94 ([https://www.idiotikon.ch/Texte/Diverse/Geogr_Lexikon_Sprache_u_Mundarten.pdf Online]; zum Tüütsch und Alemannisch: S. 58–76, zum Französisch und Frankoprovänzalisch: S. 76–86, zum Italiänisch und Lombardisch: S. 86–90, zum Rätoromanisch: S. 90–94).
* [[Arthur Baur]]: ''Was ist eigentlich Schweizerdeutsch?'' Gemsberg-Verlag, Winterthur 1983, ISBN 3-85701-071-1.
* [[Hans Bickel]], [[Robert Schläpfer]] (Hrsg.): ''Die viersprachige Schweiz.'' [[Verlag Sauerländer]], Aarau 2000, ISBN 3-7941-3696-9.
* [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz'', hg. vun [[Niklaus Bigler]] un Robert Schläpfer unter Mitwirkung vun Rudolf Börlin. Sauerländer, Aarau 1984, ISBN 3-7941-2623-8.
* Andreas Lötscher: ''Schweizerdeutsch. Geschichte, Dialekte, Gebrauch.'' Huber, Frauenfeld 1983, ISBN 3-7193-0861-8.
* Georges Lüdi: ''Die Sprachenlandschaft der Schweiz – Eidgenössische Volkszählung 1990.'' Bundesamt für Statistik, Bern 1997, ISBN 3-303-16041-4.
* Georges Lüdi: ''Sprachenlandschaft in der Schweiz – Eidgenössische Volkszählung 2000.'' Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2005, ISBN 3-303-16075-9.
* [[Rudolf Schwarzenbach]]: ''Die Stellung der Mundart in der deutschsprachigen Schweiz. Studien zum Sprachgebrauch der Gegenwart'' (= ''Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung.'' Band XVII). Huber, Frauenfeld 1969 ([https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979625303976/CH-002157-5:5918268 Digitalisat]).
:'''Ainzlfroga'''
* Csaba Földes: ''Deutsch als Sprache mit mehrfacher Regionalität: Die diatopische Variationsbreite''. In: Muttersprache (Wiesbaden) 112 (2002) 3, S. 225–239, {{ISSN|0027-514X}}. [http://www.vein.hu/german/regionalitaet.pdf als pdf-Datei, 260 kB].
* Astrid Krähenmann: ''Quantity and prosodic asymmetries in Alemannic: Synchronic and diachronic perspectives.'' Mouton de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-017680-7.
* Urs Willi: ''Die segmentale Dauer als phonetischer Parameter von'' fortis ''und'' lenis ''bei Plosiven im Zürichdeutschen: Eine akustische und perzeptorische Untersuchung.'' Steiner, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06913-5.
:'''Werderbiecher, Sproachatläs'''
* [http://www.idiotikon.ch ''Schweizerisches Idiotikon''] ''(Schweizerdeutsches Wörterbuch)'' in 17 Bände (bispilswis in Universitätsbibliotheke).
* ''[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]]'', hg. vun Rudolf Hotzenköcherle, fortgfyhrt un abgschlosse vun Robert Schläpfer, Rudolf Trüb un Paul Zinsli, 9 Bändi bi Franke, Bern bziehungswis Basel 1962-2003 (bispilswis in Universitätsbibliotheke).
* Isabelle Imhoff: ''Kauderwelsch, Schwiizertüütsch, das Deutsch der Eidgenossen''. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2005, ISBN 3-89416-261-9.
* [[Elvira Glaser]] (Ug.): ''Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz (SADS).'' Band 1: ''Einleitung und Kommentare.'' Band 2: ''Karten.'' Francke, Tübingen 2021, ISBN 978-3-7720-8744-8.
* Adrian Leemann, Carina Steiner, Melanie Studerus, Linus Oberholzer, Péter Jeszenszky, Fabian Tomaschek, Simon Kistler: ''Dialäktatlas. 1950 bis heute.'' vdf Hochschulverlag, Zollikon 2024, ISBN 978-3-7281-4183-5; digital: [https://www.dialäktatlas.ch/downloads Downloads].
* Anja Nützi: ''Wörterbuch Schweizerdeutsch – Deutsch: Anleitung zur Überwindung von Kommunikationspannen''. Haffmanns, Zürich 1998, ISBN 3-251-00417-4.
* [[Franz Joseph Stalder]]: ''Schweizerisches Idiotikon, mit etymologischen Bemerkungen untermischt. Samt einem Anhange der verkürzten Taufnamen.'' [abgschlosse 1832]. Useggëë vom [[Niklaus Bigler]]. Aarau u. a. 1994 (Reihe Sprachlandschaft 14).
* ''Wörterbuch Schweizerdeutsch – Deutsch''. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-86150-558-4.
:'''Sproach lärna'''
* Arthur Baur: ''Schwyzertüütsch. Praktische Sprachlehre des Schweizerdeutschen.'' Gemsberg-Verlag, Winterthur 1985; 13. Uflag. B + M Buch und Medienvertriebs AG Schaffhausen 2008, ISBN 3-85701-002-9.
* Ann Beilstein-Schaufelberger: ''Schweizerdeutsch: ein Lehrmittel für Fremdsprachige.'' Lehrmittel bestehend aus Lehrbuch, 2 Hör-CD und dem Lösungsschlüssel zu den Übungen. Greifensee 2005, ISBN 3-033-00413-X [https://web.archive.org/web/20060520032630/http://www.schweizer-deutsch.ch/ Info bi Schweizer-Deutsch.ch].
* [[Ruth Bietenhard]]: ''Oberländer Mundarten.'' Krebser, Thun 1991, ISBN 3-85777-129-1.
* Renate Egli-Wildi: ''[http://www.spraach.ch/index.php?id=27 Züritüütsch verstaa, Züritüütsch rede.]'' Mundartlehrgang des Vereins Schweizerdeutsch, Gruppe Zürich. 108 Seiten, 2 CD. Küsnacht 2007, ISBN 978-3-033-01382-7.
* [[Rudolf Suter]]: ''Unser Baseldeutsch.'' Buchverlag Basler Zeitung, Basel 1988.
== Ekschterni Syte ==
{{Commonscat|Swiss German language|Schwizerdütsch}}
* [https://www.idiotikon.ch/schweizerdeutsch-info Schwyzertütsch – 18 Frogen und Antworte]
* [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/024595/2012-04-19/#HDeutschschweiz Artikel zue dä Dütschschwyzer Dialekt im Historische Lexikon vun dä Schwyz]
* [https://www.idiotikon.ch/literatur/dialektwb E Zämmestellig vu Dialäktwörterbüecher]
* [https://web.archive.org/web/20090227022133/http://www.dialektwoerter.ch/ Wörterliischte, gmischti Schwyzer Dialekt]
* [https://www.idiotikon.ch/hoerproben Tonbispiili vu Schwyzer Dialekt]
* [https://web.archive.org/web/20180324150458/http://dialects.from.ch/ Das Chochichästli-Orakel: Identifiziert Schwyzer Dialekt ahand vu zeh Wörter mit hocher Treffsicherheit]
* [http://www.uni-leipzig.de/~siebenh/pdf/Siebenhaar_Voegeli_iPr.pdf Beat Siebenhaar; Walter Vögeli. Mundart und Hochdeutsch im Vergleich.] (bschrybt de Dialekt im Kontrascht zuer Hochsproch)
* [https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/viewFile/1423/2416 Linguistik Online: Dialektologie des Schweizerdeutschen]
* [https://www.drs1.ch/www/de/drs1/themen/mundart.html Mundart-Plattform] uf Schwizer Radio [[DRS 1]]
* [https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten ''Wortgeschichten,''] useggää vo de Redaktion vom Schwyzerische Idiotikon.
== Quelle ==
<references />
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Alemannischer Dialäkt]]
[[Kategorie:Schwyzerdütsch| ]]
[[Kategorie:Sprooch (Schwiiz)]]
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Muettersproch-Gsellschaft
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2026-05-29T16:42:41Z
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wikitext
text/x-wiki
D '''Muettersproch-Gsellschaft''' (offiziell no de Satzung ''Muettersproch-Gsellschaft für d alemannisch Sproch e.V.'', kurz ''MSG'') isch en [[Verein]] mit em Sitz in [[Freiburg im Breisgau|Friburg im Brisgau]], wo sich zum Ziil gsetzt hät, d [[Alemannisch|alemannische Mundart]] z pfläge und z erhalte.<ref>[http://www.alemannisch.de/eip/pages/wer-mir-sin.php Motivation: Fümf gueti Gründ fürs Alemannischi]</ref> S Schwizer Pendant isch s [[Mundartforum]].
== Organisation ==
Vo 2006 bis 2021 hot d Muettersproch-Gsellschaft mit dr [[Friedel Scheer-Nahor]] e hauptamtlichi Gschäftsfiererin ghet.
=== Mitglider ===
Über 2.700 Mitglider us em ganze [[Alemannische Dialekte|alemannische Sprochraum]], also us em [[Elsass]], de [[Schweiz|Schwiiz]], [[Vorarlberg]], bsunders aber us [[Regierungsbezirk Freiburg|Südbade]] sin bi de „MSG“ Mitgliid, usserdäm Verstreiti us Europa un Ibersee. Die Gsellschaft giht's scho sitt 1965. Nebbe de „normale“ Mitgliider sin die meiste Autore und Liedermacher, wo uf Alemannisch schriibed, do au debii.
Um 2000 sin s über 3.500 Mitglider gsii, sitther nimmt d Zahl ab, aafangs 2017 sin s no 2.700 gsii.<ref>Bericht vom Vorstand, Mitgliderversammlig 7. April 2017</ref><ref>Uschi Isele: ''Wie sieht d Zuekunft vu de Muettersproch-Gsellschaft us?'' In: [https://www.alemannisch.de/eip/media/2016heft1.pdf?fl=21951127 Alemannisch dunkt üs guet, Heft 2/2016], S. 34.</ref>
D Mitglider-Entwicklung:<ref>Muettersproch-Gsellschaft: ''Wer mir sin. Was mir welle. Warum mir s welle. Wie mir s mache.'' Gutenbergdruckerei Benedikt Oberkirch, Freiburg 2009, S. 10</ref><ref>Friedel Scheer-Nahor: ''50 Johr Muettersproch-Gsellschaft.'' In: {{Webarchiv|url=https://www.alemannisch.de/eip/media/2014heft2.pdf?fl=16522431 |wayback=20180111164907 |text=„Alemannisch dunkt üs guet“, Heft 2/2014 |archiv-bot=2019-12-25 14:20:50 InternetArchiveBot }}, S. 11–20.</ref><ref>Franz-Josef Winterhalter: ''Die Zukunft der Muettersproch-Gsellschaft – Wo goht’s nah mit iis?'' In: „Alemannisch dunkt üs guet“, 1/2017, S. 36–38.</ref><ref>Friedel Scheer-Nahor: ''50 Johr Mitgliederzeitschrift „Alemannisch dunkt üs guet“.'' In: „Alemannisch dunkt üs guet“, 2/2017, S. 2–17.</ref><ref>Franz-Josef Winterhalter: ''Was in de Muettersproch-Gsellschaft s Johr iber so lauft.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, 1/2020, S. 29.</ref><ref>Klaus Gülker: ''Wir sind auf Kurs.''In: „Alemannisch dunkt üs guet“, 1/2024, S. 27.</ref>
* im Johr 1972: 420 Mitglider
* im Johr 1975: 350 Mitglider
* im Jahr 1976: ibber 750 Mitglider
* im Johr 1977: 1.000 Mitglider
* im Johr 1978: 1.500 Mitglider
* im Johr 1979: 2.000 Mitglider
* im Johr 1993: ibber 3.000 Mitglider
* im Johr 2000: 3.700 Mitglider
* im Johr 2017: 2.700 Mitglider
* im Johr 2018: 2.443 Mitglider
* im Johr 2019: 2.375 Mitglider
* im Johr 2020: 2.315 Mitglider
* im Johr 2022: 2.241 Mitglider
* im Johr 2023: 2.245 Mitglider
=== Regionalgruppe ===
D Muettersproch-Gsellschaft hot seit em November 2010 ihre Gschäftsstelle in Freiburg im Breisgau. Im Johr 1976 isch d erscht offiziell Regionalgrupp z Löörech ''(Dreiländereck)'' gründet worre, z Friburg hot s scho sit 1965 Treffe gebe. S gitt (Stand 2023) in Südbade 12 Regionalgruppe, wo selber für unsere Muettersproch ebbis düend, z. B. Dichterlesunge, Vorträg, Stroßeständ oder Feschtle. Jeder, wo bi de MSG Mitglid isch und im Bereich vunere Regionalgruppe wohnt, ghört dert automatisch au dezue. De Regionalgruppe haltet de Kontakt zue de alemannische Mundartgruppe im Elsass, in de Schweiz, Liechtestein und Vorarlberg durch Ausflüg und Einladunge vu Mundartdichter, Mundartsänger.<ref>Stefan Pflaum: ''Muettersproch-Gsellschaft im Kontakt mit dem Elsass und der Schweiz.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft 2/2014, S. 24–25.</ref>
Regionalgruppe vu dr Muettersproch-Gsellschaft mit Gruppelaiter/laiterne:
{| width=100%
| valign=top width=50% align=left |
; Friburg
(1965–2017)
* [[Klaus Poppen]] (1972–2010)
* Jürgen Hack (2011–2017)
; Dreiländereck
(sit 1976)
* Marno le Moult (1976–1982)
* [[Roland Hofmaier]] (1982–1985)
* Peter Zuberer (1986–1991)
* Waldemar Herbold (1991–1997)
* Yvette Riesenberg (1997–2003)
* Verena Schroeder (2003–2013)
* Ursula Meinhard (2013–2016)
* Hanspeter Kilchling (ab 2016)
; Seealemanne
(sit 1978)
* [[Emil Mundhaas]] (1978–1995)
* Heidi Wieland (ab 1995)
; Radolfzell
(1978–1988)
* [[Thomas Burth]] (1978–1988)
; Hegau
(sit 1978)
* Peter Schwarz (1978–1981)
* [[Walter Möll]] (ab 1981)
; Hochschwarzwald
(sit 1978)
* Sepp Brauner (1978–1980)
* Werner Schnettelker (ab 1980)
; Appenweier
(1978–2008)
* Günter Maier (1978–1994)
* Oskar Ernst (1994–2008)
; Düenge
(1979–2012)
* Theo Brogle (1979–2012)
; Geroldsecker Land
(1978–2018)
* Fritz Leonhard (1979–1984)
* Fritz Vieser (1984–1986)
* [[Meta Heis-Demmer]] (1986–1994)
* Werner Erb (1994–1997)
* Günter Alf (1997–2005)
* Ingrid Lüderitz (2005–2018)
; Zwische Belche un Rhii
(sit 1979)
* Josef Rück (1979–1990)
* Hubert Jäger (1990–1995)
* Josef Burger (1995–2003)
* Renate Harmel (2003–2008)
* Brigitte Schweizer (ab 2008)
; Hochrhii
(1980–2017)
* [[Relinda Schmidt]] (1980–1981)
* Klaus Schruft (1981–1985)
* Friedolin Gottstein (1985–1990)
* Karlheinz Schoch (1990–2000)
* Bernhard Lüthy (2000–2008)
* [[Erna Jansen]] (2008–2009)
* [[Georg Franz Albiez]] (2009–2013)
* Erika Hirtler (2013–2017)
| valign=top width=50% align=left |
; Wiisetal
(sit 1980)
* Roswitha Blümle (1980–1994)
* Ernst Kellmayer (1994–1996)
* Walter Olschowka (1996–2002)
* Fritz Brutschin (2002–2011)
* [[Heidi Zöllner]] (ab 2011)
; Offeburg
(sit 1981)
* Jochen Guttenberg (1981–1999)
* Rudi Junker (1999–2002)
* [[Helmut Heizmann]] (2002–2012)
* [[Margot Müller]] (ab 2012)
; Uf em Wald
(1981–2017)
* Hanspeter Gerspach und
* Helmut Weisser (1981–2000)
* Marlis Kupferschmid (1988–2000)
* Günther Kopfmann (2001–2017)
; Rebland
(1982–2020)
* Rüdiger Hoffmann (1982–1993)
* Kurt Lammert (1993–2020)
; Kaiserstuehl/Tuniberg
(sit 1983)
* Siegfried Thoma (1983–2005)
* Josef Baumann (ab 2005)
; Rund um dr Kahleberg
(sit 1984)
* Christel Mösch (1984–2021)
* Ottilie Nägele (ab 2021)
; Elztal
(sit 1986)
* Elisabeth Müller (1986–2004)
* Hans-Jürgen Wehrle (ab 2004)
; Nonnehorn
(1992–2011)
* Oswald Joos (1992–2011)
; A Brig un Breg
(sit 1995)
* [[Bärbel Brüderle]] (1995–2024)
* Stefanie Brüderle (ab 2024)
; Dreisamtal
(1998–2012)
* [[Stefan Pflaum]] (1998–2012)
; Kinzig-, Wolf- un Gutachtal
(sit 1999)
* Ursula Aberle (ab 1999)
; Schimberg, Batzeberg Hexedal
(2005–2012)
* [[Wiltrud Pfunder]] un [[Bernhard Goldschmidt]] (2005–2012)
|}
=== Mitgliiderversammlung ===
D Mitgliiderversammlig isch jeds Johr an em andere Ort. Im offizielle Teil gitts de Rechenschaftbricht und d Entlaschtig, wenn notwendig Neuwahle vum Vorstand, de Usblick und Anträg. Im unterhaltsame Teil gitts en kulturelles Programm.<ref>Quell: Iiladig zue de Mitgliederversammlung 2014 vu de Muettersproch-Gsellschaft. Am Samschdig, 5. April 2014, nommidags um Zwei in de Mensa vu de HTWG.</ref>
=== Amtszeite vu de Präsi ===
* [[Karl Asal jun.|Karl Asal]], Friburg: 1965–1967. Gründung vum Verein mit 116 Gündungsmitgliider.<ref>Friedel Scheer-Nahor: ''50 Johr Muettersproch-Gsellschaft.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft 2/2014, S. 11–20.</ref>
* [[Walter Füsslin]], Friburg: 1967–1971. Organisation vu Veranstaltunge und Dichterlesunge.<ref>Friedel Scheer-Nahor: ''50 Johr Muettersproch-Gsellschaft.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft 2/2014, S. 11–20.</ref>
* [[Klaus Poppen]], Friburg: 1972–2002. Er het d Gsellschaft stark mitbrägt und durch Öffentlichkeitarbet d Mitgliiderzahl vu 350 uffs 10-fache vergrößert. Är het d Inträsse vum Alemannische uf em stille Verhandlungswäg verdrätte, politischi Konfrontation het er vermiide.<ref>Friedel
Scheer-Nahor: ''Alt Präsi isch 80 wore.'' In: Muettersproch Gsellschaft: Alemannisch dunkt üs guet 1/2011, S. 69.</ref>
* [[Walter Möll]], Singe: 2002–2007
* [[Franz-Josef Winterhalter]], [[Oberried (Breisgau)|Oberried (Briisgau)]]: 2007–2020
* ''Gschäftsfierende Vorstand:'' Uschi Isele, Jürgen Hack, Günther Becker: sit 2020. Wel me kon Nochfolger fir de Winterhalter gfunde hot, isch e gschäftfierende Vorstand us drei Liit iigrichtet wore.
=== Vorstand ===
Em Vorstand vo de Muettersproch-Gsellschaft ghered seit 2025 die Liit aa:
* Gschäftsfierende Vorstand:
** Uschi Isele
** Jürgen Hack
** [[Heidi Zöllner]]
* Erweiterte Vorstand:
** Britta Martin (Schatzi)
** Klaus Gülker (Schriftfierer)
** Walter Möll (Beisitzer)
** Ingrid Mächler (Beisitzerin)
** Stefan Kindle (Beisitzer)
** Markus Zimmermann (Beisitzer)
== Aktivitäte ==
[[Datei:Bäpperli.jpg|thumb|250px|'''S bekannt Bäpperli''']]
* E große Ränner isch s Bäpperli ''Bi uns cha me au alemannisch schwätze'' gsii (ab 1975).
* 1982 sin 37 000 Unterschrifte fir „Meh Mundart bi Funk un Fernseh“ gsammlet wore.
* S wäre Seminar verastaltet, wus um Dichtung, Ufdrätte in dr Effentligkeit un anderi Sache goht. Do diän sich intressiärti Mitgliider ihre Kenne verbessere.
* D Muettersproch-Gsellschaft vergit in ere uuregelmäßige Folg d [[Alemannen-Antenne in Gold|Alemanne-Antenne]] an Lit vum Radio un vum Fernseh, wu sich fir s Alemannisch iisetze.
=== Dichte und Musik mache ===
In de Muettersproch-Gsellschaft sind ibber 100 Dichter beienand. Musiker, wo uff Alemannisch singet, sind gnauso in de Muettersproch-Gsellschaft uffghobe. D Muettersproch-Gsellschaft und de [[Landesverein Badische Heimat]] hond en Alemannisches Wörterbuech und en Alemannisches Liäderbuech rusgäbbe.<ref>Rudolf Post und Friedel Scheer-Nahor: ''Alemannisches Wörterbuch für Baden.'' G. Braun Buchverlag, Karlsruhe, 2. Auflage 2010. {{#isbn:978-3-7650-8534-5}}.</ref><ref>Uli Führe und Stefan Pflaum: ''Woni sing un stand. Ein grenzüberschreitendes Liederbuch.'' G. Braun Buchverlag, Karlsruhe, Auflage 2012. {{#isbn:978-3-7650-8620-5}}.</ref>
=== Biecher ===
D MSG het verschiidini Anthologiä rüsgää (Text-Sammlunge, wu verschiidini Autore drin sin).
* ''Alemannische Geschichten. E Lesbuech in der Muettersproch für großi und chlini Lüt.'' Hrsg. von der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schriftleitung [[Richard Gäng]]. [[Verlag Moritz Schauenburg|Schauenburg]], Lahr/Schwarzw. 1970. 204 S.
* ''[[S lebig Wort|S lebig Wort vu 31 Mundartdichter us em Badische]]. Alemannische Anthologie.'' Hrsg. von [[Karl Kurrus]] im Auftrag der Muettersproch. Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schauenburg, Lahr/Schwarzw. 1978. 213 S. {{#isbn:3-7946-0157-2}}
* ''[[D Hailiecher]]. Alemannische Anthologie Junge Mundart.'' Hrsg. [[Markus Manfred Jung]]/Muettersproch-Gsellschaft, [[Morstadt Verlag]], Kehl / Strasbourg / Basel 1987. {{#isbn:3-88571-167-2}}
* ''Weleweg selleweg. Eine Anthologie mit Texten von 33 zeitgenössischen Mundartautoren aus Baden.'' Hrsg. für die Muettersproch-Gsellschaft. Red. Markus Manfred Jung. [[Drey-Verlag]], Gutach 1996. {{#isbn:3-9804636-2-1}}
* ''’S Johr duure. Das Beste aus „Alemannisch dunkt üs guet“, der Vereinszeitschrift der Muettersproch-Gsellschaft.'' Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft. Belchen-Verlag, Freiburg i. Br. 2000. {{#isbn:3-933483-59-X}}
* ''Lies mr emol vor - 10 alemannische Kindergschichte.'' Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft 2025
Dezue het d MSG au e Werterbuch un verschideni Liederbiecher rusgäbbe.<ref>Franz-Josef Winterhalter: ''Die Zukunft der Muettersproch-Gsellschaft — Wo goht’s nah mit iis?'' In Alemannisch dunkt üs guet, 1/2017, S. 36–38.</ref>
* [[Rudolf Post]], [[Friedel Scheer-Nahor]]: ''Alemannisches Wörterbuch für Baden''. G. Braun Buchverlag, Karlsruhe 2010, {{#isbn:978-3-7650-8534-5}}.
* ''Woni sing un stand. Ein grenzüberschreitendes alemannisches Liederbuch.'' Von [[Uli Führe]] und [[Stefan Pflaum]]. Ill. Wolf Zuber. Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft Verein für alemannische Sprache e. V. und dem Landesverein Badische Heimat e. V. G. Braun Buchverlag, Karlsruhe 2012 (Schriftenreihe der Badischen Heimat 3)
* Muettersproch-Gsellschaft (Hrsg.): ''Kumm sing mit! Alemannisches Liederbüechli.'' 2016.
* Muettersproch-Gsellschaft (Hrsg.): ''Sing emol! – 46 alemannische Kinderlieder.'' Zusammengestellt von Uli Führe. 2022. + CD zum Buech 2023 ([https://www.alemannisch.de/eip/pages/alemannischi-kinderlieder.php Online])<ref>[https://www.badische-zeitung.de/von-muetters-stuebele-bis-zum-wetterhuesli Muettersproch-Gsellschaft aus dem Wiesental bringt CD zum Kinderliederbuch heraus] (Badische Zeitung, 11. Novämber 2023</ref>
=== Wettbewerb ===
D MSG het im Lauf vu dr Johr verschiidini Wettbewerb organisiert un unterstitzt zum s Schaffe im Dialäkt z ferdere:
* Mundartwettbewerb „[[aktion junge mundart]]“ vum ''Alemannische Gesprächskreis'' im Regierigsbresidium Fryburg. Bryysverleihig: 15. Mai 1976, unterstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* Theaterwettbewerb zäme mit em ''Alemannische Gesprächskreis'' im Regierigsbresidium Fryburg: 1977
* [[Wettbewerb für Mundart-Theaterstücke 1979|Theaterwettbewerb]] zäme mit em ''Alemannische Gesprächskreis'' im Regierigsbresidium Fryburg: 1979
* [[Wettbewerb für Mundart-Theaterstücke 1980|Theaterwettbewerb]] zäme mit em ''Alemannische Gesprächskreis'' im Regierigsbresidium Fryburg: 1980
* [[Mundartwettbewerb für Schüler 1982|Mundartwettbewerb für Schüler]] vu dr Muettersproch-Gsellschaft: 1982
* Mundartwettbewerb „[[Jungi Mundart 84]]“ zäme mit em ''Alemannische Gesprächskreis'' im Regierigsbresidium Fryburg: 1985
* „[[Mundart-Nachwuchswettbewerb von 9−99 Jahren]]“: 1993
* Mundartwettbewerb „[[Jungi Mundart (1997)|Jungi Mundart]]“: 1997
* „Asterix-Übersetzerwettbewerb“ vum [[Südkurier]] Konschtanz un em Egmont Ehapa Verlag Stuegertm, unterrstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft: 2000
* [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|1. Gerhard-Jung-Wettbewerb zur Förderung alemannischer Mundartdichtung]]: 2003, unterstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* Mundartwettbewerb „[[Mir sueche die Beschde]]“ zäme mit dr [[Badische Zeitung|Badische Zytig]] un em [[Südwestrundfunk|Sidweschtrundfunk]]: 2004
* [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|2. Gerhard-Jung-Wettbewerb zur Förderung alemannischer Mundartdichtung]]: 2006, unterstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* 1. Mundartwettbewerb „Jungi Mundart - Schlaui Köpf“ zäme mit dr Gmai Oberried un em SWR4 im Rame vu dr [[Alemannische Woche|Alemannische Wuche]]: 2006
* 2. Mundartwettbewerb „Jungi Mundart - Schlaui Köpf“ zäme mit dr Gmai Oberried un em SWR4 im Rame vu dr [[Alemannische Woche|Alemannische Wuche]]: 2007
* 1. Alemannerock-Wettbewerb: 2008
* 1. Mundartwettbewerb in den Schulen „Naseweis und wunderfitzig“: 2008
* 3. Mundartwettbewerb „Jungi Mundart - Schlaui Köpf“ zäme mit dr Gmai Oberried un em SWR4 im Rame vu dr [[Alemannische Woche|Alemannische Wuche]]: 2008
* [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|3. Gerhard-Jung-Wettbewerb zur Förderung alemannischer Mundartdichtung]]: 2009, unterstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* 4. Mundartwettbewerb „Jungi Mundart - Schlaui Köpf“ zäme mit dr Gmai Oberried un em SWR4 im Rame vu dr [[Alemannische Woche|Alemannische Wuche]]: 2009
* Mundartwettbewerb „[[s menschelet]]“ zäme mit dr [[Badische Zeitung|Badische Zytig]] un em [[Südwestrundfunk|Sidweschtrundfunk]]: 2010
* 2. Mundartwettbewerb in den Schulen „Naseweis und wunderfitzig“: 2011
* [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|4. Gerhard-Jung-Wettbewerb zur Förderung alemannischer Mundartdichtung]]: 2012, unterstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* 3. Mundartwettbewerb in den Schulen „Naseweis und wunderfitzig“: 2013
* [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|5. Gerhard-Jung-Wettbewerb zur Förderung alemannischer Mundartdichtung]]: 2015, unterstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* 4. Mundartwettbewerb in den Schulen „Naseweis und wunderfitzig“: 2016
* [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|6. Gerhard-Jung-Wettbewerb zur Förderung alemannischer Mundartdichtung]]: 2018, unterstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* 5. Mundartwettbewerb in den Schulen „Naseweis und wunderfitzig“: 2019
* Mundartwettbewerb „[[Alemannisch läbt!]]“ zäme mit dr [[Badische Zeitung|Badische Zytig]] un em[[Südwestrundfunk|Sidweschtrundfunk]]: 2020
* [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|7. Gerhard-Jung-Wettbewerb zur Förderung alemannischer Mundartdichtung]]: 2022, unterstitzt vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* [[Poetry Slam auf Alemannisch|1. Poetry Slam uf Alemannisch]] zäme mit em Naturpark Südschwarzwald e. V.: 2022
* 6. Mundartwettbewerb in den Schulen „Naseweis und wunderfitzig“: 2023
* 2. Poetry Slam uf Alemannisch zäme mit em Naturpark Südschwarzwald e. V., em SWR un dr Hochschwarzwald Tourismus GmbH: 2023
* 3. Poetry Slam uf Alemannisch zäme mit em Naturpark Südschwarzwald e. V. un em SWR: 2024
* 4. Poetry Slam uf Alemannisch zäme mit em Naturpark Südschwarzwald e. V. un em SWR: 2025
=== Vereinsheftli ===
Dr Vorstand git seit 1967 d Zitschrift [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]] mit rund 3.000 Exemplare rüs, wu alli halb Johr an d Mitgliider verschickt wird. Fir selle isch dees e guete Informationsquell ibber Land und Leut und mer kaa dett sine Gedankeblitz ugezwunge in de alemannische Sproch verzelle. Seit 1967 gitts scho ibber hundert Usgabe vum Blättle. De meischte Platz nehmet sonnige Beiträg ei: „Us de Gruppe“ und „Des un sell.“ Usserdem werret det neui Mitgliider, Usflüegle, Büecher un CD vorgstellt. Mitgliider werret gwürdigt mit Gratulatione und Nachruef.<ref>Muettersproch-Gsellschaft: ''Wer mir sin. Was mir welle. Warum mir s welle. Wie mir s mache.'' Gutenbergdruckerei Benedikt Oberkirch, Freiburg 2009, S. 21</ref><ref>Friedel Scheer-Nahor: ''50 Johr Mitgliederzeitschrift „Alemannisch dunkt üs guet“.'' In: „Alemannisch dunkt üs guet“, 2/2017, S. 2–17.</ref> De Inhalt vu de Jahrgäng ab 2004/1–2 vu de Zitschrift „Alemannisch dunkt üs guet“ isch digital abgspeichert und mer kaa en so nochlese.<ref>[https://www.alemannisch.de/eip/pages/archiv.php Unser Heftli: Archiv.]</ref>
=== Internetsite und neue Medie ===
Seit 1998 hots uff de Internetsitte Informatione ibber d nächschte Regionalgrupp, alte Vereinsheft vu ''Alemannisch dunkt üs guet'' und Veranstaltunge rund ums Alemannisch. Im Archiv sind alemannische Gdichte vu ibber hundert Autore abgspeichert. Uff de Seite Dichte und musiziere gitts Lebensläuf, Publikatione, Uszeichnunge und Koschtprobe vu Autore und Musikgruppe.<ref>[http://www.alemannisch.de/de/mitglieder/ Offizielle Wäb-Syte vu de Muettersproch-Gsellschaft mit em Verzeichnis vu de Dichter und Musiker]</ref> Alemannischsprochige könnet ihre Biecher, CDs und sunschtiges uf der Webseite aakündige.
Seit 2011 gitts au a [[Facebook]]-Seite.<ref>[https://www.facebook.com/alemannisch Offizielle Facebookseite vu de Muettersproch-Gsellschaft]</ref> Uf [[YouTube]] gitts Video vu alemannische Dichterinne und Dichter.<ref>[https://www.youtube.com/channel/UCPbw1dyWffVJd551M-iB-KA YouTube-Dichter-Archiv vo dr Muettersproch-Gsellschaft]</ref><ref>Franz-Josef Winterhalter: ''Die Zukunft der Muettersproch-Gsellschaft – Wo goht’s nah mit iis?'' In Alemannisch dunkt üs guet, 1/2017, S. 36—38.</ref> Seit 2021 isch d Muettersproch-Gsellschaft au uf [[Instagram]] verdrätte un seit 2025 git s au e Podcast uf Spotify.<ref>[https://open.spotify.com/show/39fwxdGCF6SOrurxjHQU4U Trau di halt - Der Alemannisch Podcast] uf Spotify</ref>. En Kanal uf [[Twitter]] het me au ghet, aber wider iigstellt, stattdem isch me seit aafangs 2025 uf Threads aktiv<ref>[https://www.threads.com/@muettersprochgsellschaft/ Muettersproch-Gsellschaft uf Threads]</ref>.
=== Aafrage vu Interessierte ===
Ibber es Internet kummet Aafrage vu Kultur, Wisseschaft, Medie, Studente, Schieler und Veranstalter zum Alemannische und zu alemannische Usdrück. Selle Aafrage werret durch d Gschäftsführig in Friburg im Ustausch mit de Aafrager gklärt.<ref>Franz-Josef Winterhalter: ''Die Zukunft der Muettersproch-Gsellschaft – Wo goht’s nah mit iis?'' In Alemannisch dunkt üs guet, 1/2017, S. 36–38.</ref>
=== Alemannisch Bibliothek ===
D Bibliothek hot ugfähr 900 Biecher uff Alemannisch. Vu denne sind die meischte us em [[Baden (Land)|Badische]]. D andere alemannischsprochige Landstrich in de Schweiz, im Elsass und in Vorarlberg sind ebbefalls mit Biecher vertrete. D Mehrzahl vu denne Biecher sind vu alemannische Autore zur Besprechung igliifert worre.<ref>Muettersproch-Gsellschaft: ''Wer mir sin. Was mir welle. Warum mir s welle. Wie mir s mache.'' Gutenbergdruckerei Benedikt Oberkirch, Freiburg 2009, S. 21</ref>
=== „Mundart in der Schule“ ===
D Schüeler sollet in de Schuel mitkriege, dass nebbe em Hochdeutsche au no in Mundarte gschwätzt werre kaa. Es Land Bade-Wirttemberg hot sich uf sinne kulturelle Vielfalt bsunne („Mir kennet alles…“) und erlaubt de Schuele d regionale Mundart Fränkisch, Schwäbisch und Alemannisch im Unterricht zu demonschtriere. Es gitt so um die 50 Autore, Kabarettischte und Musiker, wo im Rame vom Projekt „[[Mundart in der Schule]]“ in d Schuelklasse und Schuel-Arbetsgruppe zu enere Doppelstund in Mundart uf Eiladung kummet. D Spezialgbiet vu de Künschtler werret in dem Projektflyer „Mundart in der Schule“ vorgstellt. Selle Usflüg in d Mundarte könnet vermittele, dass es nebbe em Hochdeutsche no unterschiedliche Sprochmelodie und Umgangssproche gitt.<ref>[http://www.mundart-in-der-schule.de Internetseite des Arbeitskreises Mundart in der Schule]</ref> Dees alles wird organisiert ibber de Muettersproch-Gsellschaft e. V. – mitwirke tuet de Verein „schwäbische mund.art“ e. V. in Herrenberg.<ref>[http://www.mund-art.de Internetseite schwäbische mund.art e. V.]</ref>
=== Johann-Peter-Hebel-Medaille ===
D stärkschte Regionalgruppe [[Hegau]] vu de Muettersproch-Gsellschaft mit ihrene 600 Mitgliider<ref>[http://www.alemannisch.de/de/regionalgruppen/show.php?id=8 Internetùfdrid vù dr MSG-Gruppe Hegau]</ref> hot vo 1991 bis 2013 jeds Johr bim Weihnachtshock d ''[[Johann-Peter-Hebel-Medaille]]'' an selle Persone verlihe, wo sich bsunders fir d alemannische Sproch eigsetzt hond.
== Wies weiter goht ==
D Arbeit vu de Regionalgruppe wird durch Arbeitsgruppe no weiter vora triibe, wo d Theme Dichterinne und Dichter, Mundarttheater und neue Medie bsunders betrachtet werre. Witer werret Veranstaltunge fir wechselnde Ufftritt im alemannische Sprochgebiet gfunde und usgearbeitet.<ref>Franz-Josef Winterhalter: ''Die Zukunft der Muettersproch-Gsellschaft – Wo goht’s nah mit iis?'' In Alemannisch dunkt üs guet, 1/2017, S. 36–38.</ref><ref>Uschi Isele: ''D Muettersproch mueß reagiere.'' In Alemannisch dunkt üs guet, 1/2017, S. 38–39.</ref>
== Broblem ==
Im Zämmehang mit dr [[Dialektwelle|Dialäktwälle]] in dr 70er Johr un dr Anti-AKW-Bewegung um Wyhl ischs zu nere Frontebildung kumme, wu dr MSG-Vorstand dr Dialäkt as Mittel vu dr Politik abglähnt het – d Bewegung het s Gegedeil verträtte.<ref>Meh drzue [http://www.noth.net/g12kriagsbeil.htm do].</ref>
D MSG het vor allem elteri Mitgliider. Im Vorstand un in viile Mitgliider isch aber glar, ass e Sproch vu dr Jugend mueß witerdrait wäre. Wäge däm sind verschiidini Asträngunge unternumme wore – vu Jugendwettbewerb bis zum Iisatz vu [[Rockmusik|Rockmüssik]], wu zeigt, wiä des wirkt. D MSG wird vu Junge un Halbjunge gärn as Forum gnutzt, wus meglig macht, ass si ihrini alemannische Sache kenne präsäntiäre.
== Literatür ==
Zu dr Gschicht vum Verein:
* ''Gschichts Heftli.'' In: ''Alemannisch dunkt üs guet.'' I/II 2002.
* ''50 Johr Heftli.'' In: ''Alemannisch dunk üs guet.'' 2/2017 ([https://www.alemannisch.de/eip/eip_media.php?f=2017_Heft_2.pdf&m=964&i=0&fl=25388378 Online]).
== Alemannische Ämter/Sprochgsellschafte in andere Länder ==
* [[Verein Schweizerdeutsch]]
* [[Office pour la Langue et les Cultures d’Alsace et de Moselle]]
* [[Elsass-Freunde Basel]]
* [[Basler Interessengemeinschaft Dialekt|Basler Inträssegmeinschaft Tieläkt]]
== Ekschterne Syte ==
{{Commonscat}}
* [https://www.alemannisch.de/ di offizielli Wäb-Syte vo de Muettersproch-Gsellschaft]
* [https://www.facebook.com/Alemannisch/ d Muettersproch-Gsellschaft] uf Facebook
* [https://www.threads.net/@muettersprochgsellschaft d Muettersproch-Gsellschaft] uf Threads
* [https://open.spotify.com/show/39fwxdGCF6SOrurxjHQU4U Trau di halt - Der Alemannisch Podcast] uf Spotify
== Fueßnote ==
<references/>
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Alemannische Spraachverein]]
[[Kategorie:Kulturelli Organisation z Dütschland]]
[[Kategorie:Verein z Dytschland]]
[[Kategorie:Mundartkultur]]
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Sonne
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wikitext
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{{DISPLAYTITLE:Sunne}}{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Markgräflerisch (Ebringe)}}
D' '''Sunne''' ([[Latein|lat.]] ''Sol'' ) isch dr [[Stern]] im Zentrum vu üsrem Planetesystem, wo noch ihre as [[Sonnensystem|Sunnesystem]] bezeichnet wird. Umgangssprochlich wird dr Individualnamme vu üserem ''Zentralgstirn'' au synonym zue [[Stern]] verwendet. S'Zeiche vu dr Sunne isch: [[Datei:Sun symbol (fixed width).svg|18px|☉]]
D'Sunne isch fer s'Läbe uf dr [[Erde (Planet)|Erde]] vu fundamentaler Bedütig. Vili wichtigi Prozess uf dr Erdoberflächi, wie s'[[Klima]] un s'[[Leben|Läbe]] selber, werre dur d'Strahligsenergi vu dr Sunne atribe. So stamme satti 99,998 % vum gsamte Energibitrag zum Erdklima vu dr Sunne – dr winzig Rescht chummt vu [[Geothermik|geothermale]] Wärmequelle. Au d' [[Gezeiten|Gezitte]] gen zue eme Drittel uf d'[[Schwerkraft|Schwerchraft]] vu dr Sunne zruck.
== Allgmeins ==
D' '''Sunne''' beherrscht dur ihri Masse s'Planetesystem - si het 99,9 % vu sinere Masse. (De [[Drehimpuls|Drillimpuls]] lit allerdings hauptsächlich in dr Gasplanete, vor allem em [[Jupiter (Planet)|Jupiter]]). Dr Sunnedurmesser betrait 1,3925 Millione km (109-facher Erddurmesser), was chnapp unterem gschätzte Middelwert vu allene Sterne in dr Milchstross lige düerft. Si isch e Stern vu dr so gnennte Hauptreihe, ihri Spektralklass isch G2, un si het d'Lüchtchraftklass V. Säll heisst, dass d'Sunne e durschnittliche, gäle „Zwergstern“ isch, wo sich in dr Middi vu sinere guet 10 Milliarde Johre lange Hauptphase vu sinere Entwicklig befindet. Ihr Alder wird uf circa 4,6 Milliarde Johr gschätzt.
D'Sunne befindet sich im Orion-Spiralarm vu üsere [[Galaxie]], dr [[Milchstraße|Milchstross]] (Galaxis), guet 25.000 [[Lichtjahr|Liechtjohr]] vum Zentrum entfernt un bruucht bi ere middlere Umlaufgschwindigkait vu 220 km/s guet 250 Millione Johr fier e Umlauf. Sälli Zit wird au as ''kosmischs Johr'' bezeichnet.
D'[[Leuchtkraft|Lüchtchraft]] vu dr Sunne entspricht in ere Strahligsleischtig vu ca. '''3,8·10<sup>26</sup> Watt.''' Die Strahlig wird zum Grossdeil im sichtbare Liecht abgä mit eme Maximum in dr Spektralfarbe Gäl un Grüen. D'Farb vu dr Sunne, wo mir as gäl wohrnemme, erchlärt sich us ihrer Oberflächetemperatur vu ca. 5.700 °C. D'Sunne isch physikalisch e fascht perfekte "schwarze Strahler" - si strahlt numme ufgrund vu ihrer Temperatur - in perfektem Wiss.
D'[[Sonnenmasse|Sunnemasse]] betrait etwa s'Dopplet vu dr gschätzte Durschnittsmasse vu allene Stern vu unserer [[Milchstraße|Milchstroß]]. Zellt mer bloss die Stern mit [[Kernfusion|Chernfusion]] (schliesst also die „[[Brauner Zwerg|Brune Zwerg]]“ us), lit d'Masse im Durschnitt. Ihri Masse setzt sich zue 73,5 % us [[Wasserstoff]] un zue 25 % us [[Helium]] zsämme. Hisichtlich vu de Azahl vu dr [[Atom]] betrage die Adeil 92,7 % un 7,9 %. Die reschtliche 1½ Prozent vu dr Sunnemasse setze sich us zahlriiche schwerere Elemente zämme, vor allem [[Sauerstoff|Sürstoff]] un [[Kohlenstoff|Chohlestoff]]. <br />Im [[Sonne#Chern|Sunnechern]] entstoht us dr dicht drängte [[Atomkern|Atomchern]] vum Wasserstoff dur Chernfusion Helium, so dass dr Wasserstoff-Adeil zuegunschte vum Helium in Zuechumft witter sinke wird. Sälle Prozess isch dr ''Motor'' vu dr Sunne, us dem si sälli Energi beziegt, wo si an dr [[Photosphäre]] (lüchtendi, sichtbari Oberflächi) dur Strahlig abgit. Wil d'Sunne kei feschte Chörper wie die erdähnliche Planete un Mönd isch, sundern e heisse Gasballe (gnauer: dr Aggregatzuestand isch [[Plasma]], wil s'Gas ionisiert isch), wär si ohni dr Energinoochschueb vu inne ''instabil''. Si dät sich abchüehle un uf e Bruchdeil vu ihrer jetzige Grössi zämmeziege.
D'Sunne rotiert in rund 4 Woche um die eige Ax. Sälli [[Rotation]] durt am [[Äquator]] 25,4 (Erde-)Däg, in middlere Breite 27-28 Däg und in dr Gegend vu dr Pole 36 Däg. Dr Underschid in dr Dur vume ''Sunnendag'' leitet sich us ere [[differentielle Rotation|differentielli Rotation]] her un isch sit längerem dur Gas- un [[Hydrodynamik]] erchlärbar.
== Ufbau ==
D'Sunne bestoht us verschidene Zone mit schaleförmigem Ufbau, wobi d' Ibergäng allerdings nit streng vunänander abgrenzt sin.
=== Chern ===
Sämtlichi abgstrahlti Energi stammt us ere als „Chern“ bezeichnete Zone im Innere vu dr Sunne. Sälle Chern erstreckt sich vum Zentrum bis zue guet eme Virtel vum Radius vu dr sichtbare Sunneoberflächi. Obwohl dr Chern bloss 1,6 % vum Sunnevolume usmacht, sin dert guet 50 % vu dr Sunnenmasse konzentriert. Bi ere Temperatur vu guet 15,6 Millione [[Kelvin|K]] lit d'Materie in Form vume [[Plasma (Physik)|Plasma]] vor. Dur d'Proton-Proton-Reaktion verschmelze Wasserstoffcherne zue Heliumcherne, wobi Gammastrahlig un Elektronneutrinos erzügt werre. Die erzügte Heliumcherne hän ufgrund vu dr Bindigsenergi e gringfüegig gringeri Masse wie d'Summe vu dr ursprüngliche Wasserstoffcherne (Massedefekt). Dr Masseunderschid wird gmäss vu dr berüehmte [[Albert Einstein|Einstein]]'sche Formel ''E'' = ''m'' ''c''² in Energi umgwandelet (pro Proton-Proton-Fusion ≈ 27 [[Elektronenvolt|MeV]]). Im Chern vu dr Sunne werre pro Sekunde 700 Millione Tonne Wasserstoff zue 695 Millione Tonne Helium fusioniert, wobi e Gsamtleischtig vu ca. 4 · 10<sup>26</sup> W = 400 Quadrillione Watt frigsetzt wird.
Eigetlich isch dr Sunnenchern z'„chalt“ fer e Chernfusion. Die kinetisch Energi vu dr Deilli reicht rechnerisch nit us, um bime Zämmestoss die starche Abstossigchräft vu dr positiv gladene Protone (Wasserstoffcherne) z'iberwinde. Dass denno Fusione stattfinde, isch uf dr [[Quantenmechanik|quantemechanisch]] Tunneleffekt zruckzfüehre. Gmäss vu dr Quantemechanik verhaldet sich e Proton wie e usbraititi Welle ohni gnau definierte Ort, si Energi schwankt um e Middelwert. Es bestoht debi e sehr gringi Wohrschinlichkeit, dass sich zwei Protone so wit nächere, dass e Verschmelzig stattfinde cha. S'Energiniveau vu de abstossende Chräft wird bi dr Verschmelzig glichsam „durchtunnelt“. Somit isch d'Wohrschinlichkeit vu ere Fusion vu zwei Wasserstoffcherne im Innere vu dr Sunne sehr gring. Wil aber e immensi Azahl vu Cherne vorhande isch, chänne dennoch gwaltigi Energimenge frigsetzt werre. Die „bremst“ Chernfusion het fer s'Sunnesystem un s'Läbe uf dr Erde der entschidend Vordeil, dass d'Sunne sparsam mit ihrene Energivorrät umgoht und iber e lange Zittrum konstanti Energimenge abstrahlt.
=== Strahligszone ===
Um de Chern rum lit die so gnennt „Strahligszone“, die etwa 70 % vum Sunneradius usmacht. Im [[Vakuum]] vum Weltall bwege sich [[Photon|Gammaphotone]] mit [[Lichtgeschwindigkeit|Leechtgschwindigkait]] dur de Rum. Im Innere vu der Sunne herrscht ä derart hochi Dichti, dass d'Photone immer wiider mit de Dailli vum Plasma zsämmestoße, debi [[Absorption (Physik)|absorbeert]] un wiider abgstrahlt werre. Si bewege sich uf ere völlig zuefällige Bahn un [[Diffusion|diffundeere]] debi in Richtig Sunneoberflächi. Statistisch benötigt ä Photon etwa 170.000 Johr, um d'Strahligszone z'basseere. Des bedütet, dass s'Leecht, wo mir hüt vu de Sunne erhalde, braits vor entsprechend langer Zitt erzügt worre isch. Bi jedem Zsämmestoß in de Strahligszone nimmt d'Strahligsenergi vum Photon ab und si [[Wellenlänge|Wellelängi]] nimmt zue. D'Gammastrahlig wird in [[Röntgenstrahlung|Röntgenstrahlig]] umgwandlet.
Anderst als d'Photone glange d'Neutrinos nochzue ughinderet dur d'Schichte vu de Sunne, wil si chum mit Materie in Wexelwirkig trätte. D'Neutrinos erraiche, wil si sich mit fast Leechtgschwindigkait bewege, braits noch acht Minute d'Erde, wobi si de Planet fast ughinderet durquere. In jedere Sekund durquere etwa 70 Mrd. Neutrinos ain Quadratzentimeter vu de Erdoberflächi.
=== Konvektionszone ===
An d'Strahligszone schließt sich d'„Konvektionszone“ a. Am Grenzberaich zue de Strahligszone betrait d'Temperatur noch ca. 2 Mio. Kelvin. D'Energi wird in sällere Zone nimmi dur Strahlig abgä, sundern dur ä Strömig ([[Konvektion]]) vum Plasma witter nooch usse transporteert. Debi stigt haißi Materi in gwaltige Ström nooch usse, küehlt dert ab un sinkt wiider ins Sunneninnere nab. Wil s'frisch ufgstige Plasma haißer un dodemit heller isch als s'abstiigend, sind d'[[Konvektionszelle]] mit eme [[Teleskop]] als [[Granulation (Astronomie)|Granulation]] vu de Sunneoberflächi erchennbar.
=== Sunneoberflächi un Umgäbig ===
[[Datei:HI6563 fulldisk.jpg|thumb|161px|left|D'Chromosphäri vu de Sunne im Leecht vu de [[Wasserstoff|H]]-α-Linie]]
Oberhalb vu de Konvektionszone lit d'[[Photosphäre|Photosphäri]], die mir als Quelle vu de [[Sonnenstrahlung|Sunnestrahlig]] wohrnemme: ä „[[Kugelschale]] us Licht“ als die fer üs sichtbar Sunneoberflächi. Si isch aber bloß ä 300-400 km dicki Schicht, dere ihr Temperatur an de Oberflächi rund '''6.000 Kelvin''' (5.700 °C) betrait. D'Photosphäri giltet allgmain als die aigentlich Sunneoberflächi, obwohl unser [[Zentralgestirn|Zentralgstirn]] - wie au die maiste andere Stern - kaini scharf usseri Grenze besitzt.
D'Photosphäri git die gsamt vum Sunneinnere erzügt un ufstigend Energi als Strahlig ab – großdails im sichtbare Leecht, was au ihr Namme adütet (griech. ''φoς = Leecht''). Erst do het d'Energi vu de Strahligsquanten sowit abgnu, dass si uschädlich un fer s'menschlich Aug sichtbar sin. Wäge ugheurer [[Wirbel]] un variable [[Magnetfeld]]er (Quelle vu de [[Sonnenfleck|Sunneflecke]]) derf mer sich d'Oberflächi allerdings nit als glatt vorstelle. Dur digitali [[Bildverarbeitung|Bildverarbaitig]] vu de Messige vu [[Solar and Heliospheric Observatory|SOHO]], [[TRACE]] oder [[Chandra (Teleskop)|CHANDRA]] cha mer si so darstelle, dass si wie herts, aber durend bweglichs Material ussiht. Fer d'[[Turbulenz]]e isch au die elektrisch [[Leitfähigkeit|Laitfähigkait]] vu de haiße Sunnematerie entschidend.
Iber de Photosphäri erstreckt sich d'[[Chromosphäre|Chromosphäri]]. Si wird vu sällere zwar iberstrahlt, isch aber bi [[Sonnenfinsternis|Sunnefinsternisse]] fer ainige Sekunde als rötlichi Lüchterschinig z'sähne. D'Temperatur nimmt do uf iber 10.000 K zue, während d'[[Gasdichte|Gasdichti]] um de Faktor 10<sup>-4</sup> uf 10<sup>-15</sup> g/cm³ abnimmt.
Iber de Chromosphäri lit d'[[Korona]], wo d'Dichti drin nomol um de Faktor 10<sup>-4</sup> uf 10<sup>-19</sup> g/cm³ abnimmt. Die inner Korona erstreckt sich – je nochem aktuelle [[Fleckenzyklus|Fleckezyklus]] – um 1-2 [[Sonnenradius|Sunnenradie]] noch usse un stellt ä ersti Ibergangszone zum interplanetare Rum dar. Dur Sunnestrahlig, [[Stoßwelle]] un anderi Wexelwirkige vu mechanischer oder magnetischer Art wird die usserst verdünnt Koronen-Materie allerdings uf Temperature bis zue zwai Millione Kelvin ufghaizt. Die gnaue Ursache vu dene Haizmechanisme sin frili noch uklar. Ä möglichi Energiquelle wäre akustischi Welle un Microflares - chlaini Usbrüch uf de Sunneoberflächi
Ä bsunders hoche [[Temperaturgradient]] herrscht an de Undergrenze vu de Korona, wo ihri Dichti noch obe schneller abnimmt, als d'Energie abtransporteert werre cha. Innerhalb vu ainigi 100 Höchekilometer stigt die kinetisch Gastemperatur um ai Million Grad und „macht sich Luft“, indem die zuesätzlich Haizenergi als [[Sonnenwind|Sunnewind]] entwiicht. D'Korona cha bloß ufgrund vu ihrer extrem gringe Dichti so haiß werre.
Der bi jedere totale [[Sonnenfinsternis|Sunnefinsternis]] sichtbar '''Strahlechranz''' (lat. ''Corona'' = [[Krone]]) het scho vor Johrdausende d'Mensche erstaunt. Er cha bis mehreri Millionen Kilometer raiche un zaigt ä strahleförmigi Struktur, wo sich mit em Zyklus vu de [[Sonnenfleck|Sunnflecke]] starch änderet. Im Sunneflecke-Maximum verlaufe d'Strahle noch allene Site, im Minimum bloß in de Nächi vum [[Äquator|Sunneäquator]].
D Korona erstreckt sich bis zue de Heliopause, wo si uf s'interstellar Medium trifft.
== Magnetfeld ==
[[Datei:Sonnenfleck.jpg|200px|thumb|Gruppe vu Sunneflecke]]
D'Sunne besitzt usserordentlich starchi [[Magnetfeld]]er, wo dur d'Strömig vu de [[Elektrizität|elektrisch]] laitende Gas hervorgruefe werre. D'Laitfähigkait vum Plasma im Sunneinnere entspricht dem vu [[Kupfer]] bi Zimmertemperatur. In de Sunne zirkuleere elektrischi Ström in ere Größeornig vu 10<sup>12</sup> [[Ampere]]. S'Inner vu de Sunne wirkt somit wie ä gigantische [[Dynamo]], wo d'Bewegigsenergi vume elektrische Laiter in elektrischi Energi un ä Magnetfeld umwandlet. Mer got derzitt devu us, dass der Dynamoeffekt bloß in ere dünne Schicht am Bode vu de Konvektionszone wirksam isch.
Sichtbari Uswirkige vu de Magnetfelder sin d'[[Sonnenfleck|Sunneflecke]] un d'[[Protuberanz]]e. Sunneflecke sin relativ küehli Beraich vu de Sunneatmosphäri. Ihr Temperatur lit zwische 3.700 un 4.500 K. Dur [[Spektroskopie|spektroskopischi]] Undersuechige het festgstellt werre chänne, dass im Beraich vu de Sunneflecke starchi Magnetfelder vorherrsche. D'[[Spektrallinie]] vu Elemente, wo normalerwiis bi ainere Wellelängi lige, erschine bi Awesehait vume Magnetfeld dridailt vor ([[Zeeman-Effekt]]), wobi de Abstand vu de Linie proportional zue de Stärchi vum Feld isch. D'Magnetfeldstärchi im Umfeld vu de Sunneflecke cha bis zue 0,3 [[Tesla (Einheit)|Tesla]] (3.000 [[Gauß (Einheit)|Gauß]]) betrage un isch somit dausendmol stärcher wie s'irdisch Magnetfeld an de Erdoberflächi. In de Sunne bewirke die Magnetfelder ä Hemmig vu de Konvektionsströmige, so dass wäniger Energi noch usse transporteert wird. Die dunkelste un chüehlste Zone uf de Sunne sin somit d'Orte mit de stärchste Magnetfelder.
Sunneflecke trätte in Gruppe uf, wobi maistens zwai uffälligi Flecke domineere, die ä entgegegsetzti magnetischi Usrichtig ufwiise (ä Fleck isch soz'sage ä „magnetische Nordpol“, de ander ä „Südpol“). Sonigi bipolare Flecke sin maist in Ost-West-Richtig, parallel zum Sunneäquator, usgrichtet.
Zwische de Flecke bilde sich Magnetfeldlinie in Form vu Schlife us. Längs vu dene Linie wird ioniseerts Gas festgehebt, wo in Form vu Protuberanze oder Filamente sichtbar wird (Protuberanze sin Erschinige am Rand, Filamente uf de „Sunneschiibe“).
D'Gsamtzahl vu de Sunneflecke underlit ime Zyklus vu rund elf Johr. Während eme Fleckeminimum sin chum Sunneflecke sichtbar. Mit de Zitt bilde sich zuenämmend Flecke ime Beraich vu 30° nördlicher un südlicher Breiti us. Sälli aktive Fleckegürtel bewege sich zuenämmend in Richtig Äquator. Nooch etwa 5,5 Johr isch s'Maximum erraicht un d'Zahl vu de Flecke nimmt langsam wiider ab. Nooch ainem Zyklus het sich s'global Magnetfeld vu de Sunne umpolt. De vocher magnetisch Nordpol isch jetz de magnetisch Südpol.
Die gnaue Ursache fer de elfjährig Zyklus sin noch nit vollständig erforscht. Derzitt got mer vu folgendem Modell us:
:Am Afang vume Zyklus, im Minimum, isch s'globale Magnetfeld vu de Sunne bipolar usgrichtet. D'Magnetfeldlinie verlaufen gradlinig iber de Äquator vu Pol zu Pol. Dur die differentiell Rotation werre die elektrisch gladene Gasschichte gegenänander verschobe, wobi d'Magnetfelder zuenämmend gstaucht un verdrillt werre. D'Magnetfeldlinie rage zuenämmend us de sichtbare Oberflächi rus un verursache d'Bildig vu Flecke un Protuberanze. Nooch dem Fleckemaximum richtet sich s'Magnetfeld wiider nei us.
== Pulsation ==
Die gsamt Sunne [[Schwingung|pulseert]] in underschidliche [[Frequenz]]e. Si schwingt gliichsam wie ä riisigi Glocke. Allerdings chänne mir die [[Schallwelle]] uf de Erde nit „höre“, wil s'Vakuum vum Weltrum sälli nit witterlaitet. Mit spezielle Methode cha mer die Schwingige aber sichtbar mache.
Schwingige us em Sunneninnere bewege d'Photosphäri uf und ab. Ufgrund vum [[Dopplereffekt]] werre d'Absorptionslinie vum Sunnespektrums, je nooch Bewegigsrichtig vu de Gase, verschobe. Die hauptsächlich vorherrschend Schwingig het ä Periodedur vu etwa fimf Minute (293 ± 3 Sekunde).
Innerhalb vu de Konvektionszone herrsche heftigi [[Turbulenz]]e, wobi ufstiigendi Konvektionszelle bi de Strömig dur die umligende Gase Schallwelle erzüge. Nooch usse laufendi Schallwelle erraiche d'Grenzschicht zue de Photosphäri. Wil dert d'Dichti starch abnimmt, chänne d'Welle sich dert nicht usbraite, sundern werre reflekteert un laufen wiider ins Sunneinnere. Mit zuenämmender Diefi nämme d'Dichti vu de Materie un d'[[Schallgeschwindigkeit|Schallgschwindigkait]] zue, so dass d'Wellefront krümmt un wiider nooch usse glaitet wird. Dur wiiderholti Reflexion un Iberlagerig chänne Schallwelle verstärcht werre, es bilde sich [[Resonanz]]e us. D'Konvektionszone wirkt somit wie ä riisige [[Resonanzkörper]], wo die drüber ligend Photosphäri in Schwingig versetzt.
D'Uswertig vu de Schwingige erlaubt ä Ussag iber de inner Ufbau vu de Sunne. So het d'Usdähnig vu de Konvektionszone bstimmt werre chänne. Analog zue de Erforschig vu [[Seismik|seismische]] Welle uf de Erde, spricht mer bim solare Wisseschaftszwiig vu de [[Helioseismologie]].
== Wexelwirkig vu de Sunne mit ihrer Umgäbig ==
D'Sunne be-iflusst au de interplanetare Rum mit ihrem Magnetfeld un vor allem mit de Dailliemission, dem [[Sonnenwind|Sunnewind]]. Säller Daillistrom cha d'Sunne mit mehrere 100 km/s verlo un verdrängt s'[[Interstellare Materie|Interstellar Medium]] bis zu ere Entfernig vu meh wie 10 Milliarde Kilometer. Bi [[Sonneneruption]]e chänne sowohl Gschwindigkait als au Dichti vum Sunnewind starch zuenämme un uf de Erde näbe [[Polarlicht|Polarleechter]] au Störige in elektronische Systeme un im Funkverchehr verursache.
== Date zue de Sunne ==
{| {{prettytable}}
|- bgcolor=#efefef
!
! Sunne
! Verhältnis Sunne/Erde
|-
| Sternklass (lueg au [[Spektralklasse|Spektralklass]] und [[Leuchtkraftklasse|Lüchtchraftklass]])
| style="text-align:center" | G2V
| style="text-align:center" | -
|-
| Zitt bis zum End vum [[Wasserstoffbrennen|Wasserstoffbrenne]] im Zentrum
| style="text-align:center" | etwa 4,5–5 Milliarde Johr
| style="text-align:center" | -
|-
| mittlerer [[Durchmesser|Durchmässer]]
| style="text-align:center" | 1.392.500 km
| style="text-align:center" | 109,16
|-
| Radius vum [[Ereignishorizont|Eraignishorizont]]
| style="text-align:center" | 2,95325 km
| style="text-align:center" | 332.946
|-
| Middlerer [[scheinbare Größe|schinbarä Durchmesser]]
| style="text-align:center" | 31' 59,3"
| style="text-align:center" | -
|-
| Solari Gravitationskonstante (''G''·''M'')
| style="text-align:center" | 1,32712440018·10<sup>20</sup> m<sup>3</sup> s<sup>-2</sup>
| style="text-align:center" | 332.946
|-
| [[Masse (Physik)|Masse]]
| style="text-align:center" | 1,9884·10<sup>30</sup> kg
| style="text-align:center" | 332.946
|-
| Masseverluscht pro Sekundä dur d'Strahlig
| style="text-align:center" | 4,28·10<sup>9</sup> kg
| style="text-align:center" | -
|-
| Masseverluscht pro Sekundä dur de Sunnewind
| style="text-align:center" | ca. 1·10<sup>9</sup> kg
| style="text-align:center" | -
|-
| Masseverlust bis hüt dur d'Strahlig
| style="text-align:center" | ca. 520·10<sup>24</sup> kg = 87 Erdmasse
| style="text-align:center" | -
|-
| Energiiusstoß
| style="text-align:center" | 3,86·10<sup>26</sup> Watt
| style="text-align:center" | -
|-
| Fluchtgschwindigkait
| style="text-align:center" | 617,319 km/s
| style="text-align:center" | 62,927
|-
| [[Dichte|Dichti]]
| style="text-align:center" | 1,408 g/cm³
| style="text-align:center" | 0,2553
|-
| Dichti (Zentrum)
| style="text-align:center" | 150 g/cm³
| style="text-align:center" | 11,1 <!-- Erde: 13,5 g/cm^3 -->
|-
| [[Druck (Physik)|Druck]] (Zentrum)
| style="text-align:center" | > 2·10<sup>16</sup> [[Pascal (Einheit)|Pa]]
| style="text-align:center" | -
|-
| Oberflächebeschlünigung
| style="text-align:center" | 273,96 m/s²
| style="text-align:center" | 27,9
|-
| Middleri [[scheinbare Helligkeit|schinbari Helligkait]]
| style="text-align:center" |-26<sup>m</sup>,8
| style="text-align:center" | -
|-
| [[absolute Helligkeit|absoluti Helligkait]]
| style="text-align:center" | 4,87<sup>M</sup>
| style="text-align:center" | -
|-
| [[Temperatur]] (Zentrum)
| style="text-align:center" | 14,8·10<sup>6</sup> [[Celsius|°C]]
| style="text-align:center" | 2.114 <!-- Erde: 7.000 K -->
|-
| Temperatur ([[Photosphäre|Photosphäri]])
| style="text-align:center" | ca. 6.100 °C
| style="text-align:center" | -
|-
| Temperatur ([[Korona (Sonne)|Korona]])
| style="text-align:center" | ca. 1–2 Millionen K
| style="text-align:center" | -
|-
| [[Schwarzer Körper|Effektivtemperatur]]
| style="text-align:center" | 5.777 K
| style="text-align:center" | -
|-
| Strahligsmaximum
| style="text-align:center" | ca. 500 nm (grüens Leecht)
| style="text-align:center" | -
|-
| [[Leuchtkraft|Lüüchtchraft]]
| style="text-align:center" | 3,846·10<sup>26</sup> [[Watt (Einheit)|W]]
| style="text-align:center" | -
|-
| [[Intensität (Physik)|Spezifischi Usstrahlig]] (Oberflächi)
| style="text-align:center" | 6,318·10<sup>7</sup> W/m<sup>2</sup>
| style="text-align:center" | -
|-
| [[Rotation]]sdur am [[Äquator]]
| style="text-align:center" | 25 d 9 h 7 m
| style="text-align:center" | 25,38
|-
| [[Rotationsgeschwindigkeit|Rotationsgschwindigkait]] am [[Äquator]]
| style="text-align:center" | 1856,847 m/s
| style="text-align:center" | 4,01
|-
| [[Rotation]]sdur bi 75° Braiti
| style="text-align:center" | 31 d 19 h 12 m
| style="text-align:center" | -
|-
| Naigig vu de Axä gege d'Ekliptik
| style="text-align:center" | 7° 15'
| style="text-align:center" | -
|-
| [[Entfernung|Entfernig]] zum Zentrum vu de [[Galaxis]]
| style="text-align:center" | 25.000 bis 28.000 Leechtjohr
| style="text-align:center" | -
|-
| Umlaufzitt ums Zentrum vu de Galaxis
| style="text-align:center" | ca. 210.000.000 Johr
| style="text-align:center" | -
|-
| [[Umlaufgeschwindigkeit (Physik)|Umlaufgschwindigkait]] um s'Zentrum vu de Galaxis
| style="text-align:center" | ca. 225 km/s
| style="text-align:center" | -
|}
== Erforschig vu de Sunne ==
=== Früehi Beobachtige ===
Als de wichtigst Himmelskörper fer irdischs [[Leben|Läbe]] het d'Sunne braits vor de [[Geschichtsschreibung|Gschichtsschriibig]] ufmerksami Beobachtig vu de [[Mensch]]e gha. [[Kultstätte]] wie [[Stonehenge]] sin errichtet worre, um d'Position un de Lauf vu de Sunne z'bestimme, bsunders d'Zittpunkt vu de [[Solstitium|Sunnewende]].
S'wird vermuetet, dass ainigi noch älderi Stätte ebefalls fer d'Sunnebeobachtig bnutzt worre sin, gsicheret isch säll aber nit. De Lauf vu de Sunne sowie bsunders Sunnenfinsterniss sin vu de underschidliche Kulture sehr ufmerksam beobachtet un dokumenteert worre. Ufzaichnige us em alde [[China]] belege d'Beobachtige bsunders heftiger Sunnefleckedätigkait. Sunnenflecke chänne mit bloßem Aug wohrgnu werre, wenn d'Sunne dief am Horizont stot un s'Sunneleecht dur die dicht Erdatmosphäre „gfilteret” wird.
=== Beobachtige mit Teleskope ===
Au in Europa het mer zue de domalige Zitt Sunneflecke wohrgnu, wobi mer si allerdings fer „atmosphärischi Usdünstige“ ghalde het. Erst d'Entwicklig vum [[Teleskop]] het zu ere systematische Erforschig vum Phänomen gfüehrt. Anno 1610 hän dr [[Galileo Galilei]] un dr [[Thomas Harriot]] d'Flecke erstmols middels vume Teleskop beobachtet. [[Johann Fabricius (Astronom)|Johann Fabricius]] het si 1611 als Erster in ere wisseschaftliche Abhandlig beschriibe. Die beobachtet Wanderig vu de Flecke uf de Sunneschiibe het er zuetreffend uf d'Aigerotation vu de Sunne zruckgfeehrt. 1619 het [[Johannes Kepler]] ä Sunnenwind postuleert, wil de Schwaif vu [[Komet]]e immer vu de Sunne weggrichtet isch.
1775 het Christian Horrobow beraits vermuetet, dass d'Sunneflecke ere gwisse Periodizität underlige. 1802 het [[William Hyde Wollaston]] erstmols dunkli Linie ([[Absorptionslinie]]) im [[Sonnenspektrum|Sunnespektrum]] noochgwiise. [[Joseph von Fraunhofer]] het die Linie ab 1814 systematisch undersuecht, si werre doher au als „[[Fraunhoferlinien|Fraunhoferlinie]]“ bezaichnet. 1843 het [[Samuel Heinrich Schwabe]] si Entdeckig vum Zyklus vu de Sunnefleckeaktivität publizeert. 1849 isch d'[[Relativzahl|Sunnenfleckerelativzahl]] igfüehrt worre, wo d'Azahl un Größi vu de Sunneflecke wiidergit. Sither werre d'Flecke regelmäßig beobachtet un zellt. 1889 het [[George Ellery Hale]] de [[Spektroheliograph]] entwicklet. [[Henry Augustus Rowland]] het 1897 ä Atlas vum Sunnenspektrum vollendet, wo sämtlichi Spektrallinie enthaldet. 1908 het George Ellery Hale d'Ufspaltig vu Spektrallinie im Beraich vu de Sunneflecke dur magnetischi Chräft entdeckt ([[Zeeman-Effekt]]). 1930 het [[Bernard Ferdinand Lyot]] d'Sunnekorona usserhalb vu ere totale Finsternis beobachtet.
Langi Zitt uchlar isch allerdings gsi, woher d'Sunne ihri Energi beziegt. So het mer d'Vorstellig gha, dass d'Sunne ä glüehende, brennende Körper sei. Allerdings hätt de Brennstoff bloß fer ainigi tausend Johre glängt. William Thomson, der später [[Lord Kelvin]], isch devu usgange, dass d'Sunne dur die aige Schwerchraftwirkig schrumpfe dät un d'Bewegigsenergi vu de Sunnedailli in Wärmi umgwandelet werre dät. So chännt d'Sunne fer etwa hundert Millione Johr Energi abgä. Mit de Entdeckig vu de irdische [[Radioaktivität]] het mer allerdings festgstellt, dass manchi Gstai vu de Erdchruste mehreri Milliarde Johr ald si müen. Erst d'Entschlüsselig vu de atomare Vorgäng het ä Lösig brocht. [[Ernest Rutherford]] het ä Zsämmehang zwische Radioaktivität un Chernumwandlig beschriibe. [[Arthur Stanley Eddington]] het gfolgeret, dass im Innere vu de Stern Element verschmelze un in anderi umgwandlet werre, wobi Energi frigsetzt wird. Wil bi spektroskopische Undersuechige hauptsächlich Wasserstoff festgstellt worre isch, isch mer devu usgange, dass säll Element ä entschidendi Rolle spiile dät. 1938 het [[Hans Bethe]] schließli d'Prozess ([[Proton-Proton-Reaktion]]) bschrribe, wo im Innere vu de Sunne ablaufe.
1942 isch festgstellt worre, dass d'Sunne [[Radiowelle]] usstrahlt. 1949 het [[Herbert Friedman]] die solar [[Röntgenstrahlung|Röntgenstrahlig]] noochgwiise.
Im Laufe vu de Zitt sin spezielli [[Sonnenteleskop|Sunneobservatorie]] errichtet worre, wo usschließlich de Beobachtig vu de Sunne diene.
1960 isch d'Schwingig vu de Photosphäri noochgwiise worre. Des isch de Afang vu [[Helioseismologie|Helioseismologi]] gsi, wo d'[[Eigenschwingung|Aigeschwingige]] vu de Sunne undersuecht un dodrus de inner Ufbau sowie Prozess ablaitet.
Fer d'Messig vu de [[Neutrino|Sunnenneutrinos]] sin riisigi underirdischi [[Neutrinodetektor|Detektore]] errichtet worre. Die Diskrepanz zwischenem theoretische un datsächlich gmessene Neutrinofluss het sit de 1970er zum so gnennte ''solare Neutrinoproblem'' gfüehrt: Es hän bloß etwa 1/3 vu de erwartete Neutrinos detekteert werre chänne. Des het zwai Möglichkaite zueglo. Entweder isch s'Sunnemodell falsch gsi un de erwartet solar Neutrinofluss isch iberschätzt worre, oder d'Neutrinos chänne sich uf em Wäg zue de Erde in ä anderi „Art“ umwandle ([[Neutrinooszillation]]). Erste Hiwiis fer die Neutrinooszillation sin anno 1998 am [[Super-Kamiokande]] gfunde un inzwische allgmain bestätigt worre.
=== Erforschig dur Satellite un Rumsonde ===
Ä Raihe vu [[Satellit (Raumfahrt)|Satellite]] isch fer d'Beobachtig vu de Sunne in ä Erdumlaufbahn gschickt worre. Middels de Satellite chänne bsunders Wellelängeberaich undersuecht werre ([[Ultraviolett]], Röntgenstrahlig), wo sust vu de [[Erdatmosphäre|Erdatmosphäri]] absorbeert werre. So het z. B. die 1973 gstartet [[Raumstation|Rumstation]] [[Skylab]] under anderem ä Röntgenteleskop an Bord gha.
Mit Hilf vu [[Raumsonde|Rumsonde]] het mer mer under anderem versuecht, de Sunne nächer z'chu, um d'Umgäbig vu de Sunne studeere z'chänne. Säll isch gsi un blibt ufgrund vu sehr hoche Temperaturen un intensiver Strahlig ä technisch sehr schwirigs Underfange. So hänn sich die 1974 un 1976 gstartete dütsch-amerikanische [[Helios (Sonde)|Helios]]-Sonde de Sunne bloß bis uf 43,5 Millione Kilometer nächere chänne.
Die 1990 gstartet Rumsonde [[Ulysses (Sonde)|Ulysses]] het anderi Zil verfolgt. Si het d'Pole vu de Sunne studeere solle, die sowohl vu de Erde, als au vu Satellite un Rumsonde, wo sich in de Planeteebeni bewege, nit sichtbar sin. Säll isch bloß mit ere Änderig vu de Bahnebeni vu de Rumsonde um 90° erraichbar. Dodezue isch Ulysses zuenächst zum Riiseplanet [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] gfloge, wo dur ä [[Swing-by]]-Manöver d'Bahnebeni vu de Sonde gänderet worre isch. Dodurch het Ulysses d#PlaneteebenI verlo chänne un net sither beraits zwaimol die baide Pole vu de Sunne iberfloge. Mit konventionelle Raketeatribe, ohni de Vorbiflueg am Jupiter, wär ä sonige Mission nit möglich gsi.
1995 isch die größtedails vu Europa baut Sonde [[Solar and Heliospheric Observatory|SOHO]] in Richtig Sunne gstartet worre. SOHO befindet sich jetz im [[Lagrange-Punkte|Lagrange-Punkt]] L1 un beobachtet d'Sunne mit zwölf verschidene Instrumente. Si liferet däglichi Ufnahme vu de Sunne un trait wesentlich zu de Vorhersag vu Sunneeruptione un -stürme bi. 1998 isch de Satellit [[TRACE]] zue de Understützig vu SOHO gfolgt.
2001 het mer d'[[Genesis (Sonde)|Genesis]]-Rumsonde gestartet, die kurz druf ä Position im Lagrangepunkt L1 bezoge het und dert 2,5 Johr lang Proben vum [[Sonnenwind|Sunnewind]] gsammelt het, die aschließend zu de Erde hätte brocht werre solle. Dodur het die gnau [[Isotop|Istotopezämmesetzig]] vum Sunnewind ermiddlet werre solle. Im September 2004 isch d'Chapsel mit de Probe in d'Erdatmosphäri iträtte, isch aber ufgrund vume nit entfaltete Fallschirm hert uf de Erde ufgschlage. Ainigi vu de Probe hän de Ufprall denno iberstande un werre derzitt vu Wisseschaftler studeert.
Fer 2013 plant die europäisch Rumfahrtagentur [[ESA]] ä Rumsonde wo [[Solar Orbiter]] haiße soll, die sich de Sunne bis uf 45 Sunneradie (etwa 30 Millione Kilometer) nächere soll un debi Strukture vu 100 km Größi uflöse chänne soll.
== Sichtbari Erschinige un Beobachtung vu de Sunne ==
Mit [[Teleskop]]e cha mer Aktivitäte vu de Sunne in Form vu [[Protuberanz]]e un [[Sonnenfleck]]e sichtbar mache. Ebefalls z'beobachte sin der heftigi Usbrüch, so gnennti [[Flare]]s, die braits mit chlaine Instrumente als helleri un dodemit heißiri Gebiit erchennbar sin.
'''Vorsicht, ä direkti Beobachtig vu de Sunne mit oder ohni Fernrohr isch extrem gfährlich fer d'Auge! Es droht irreversibli Erblindig!'''
[[Datei:Sun projection with spotting-scope large.jpg|thumb|240px|Sunnebeobachtig mit eme [[Spektiv]] nooch de Projektionsmethode]]
D'[[Sonnenbeobachtung|Sunnebeobachtig]] gschiht am ainfachste, indem s'Okularbild vume Teleskop oder Fernglas uf ä wissi Flächi (z. B. ä Lainwand oder ä Stuck Bappi) projizeert wird.
D'[[optische Abbildung|Abbildig]] vu de Sunne cha gfahrlos agluegt werre. Säll Verfahre nennt mer [[Okularprojektion]].
Ebefalls möglich isch ä Beobachtig mit Hilf vu spezielle [[Sonnenfilter]], säll sin Folie oder beschichteti Gläser, wo vor s'[[Auge|Aug]] ghebt oder vor em [[Objektiv (Optik)|Objektiv]] abrocht werre. Ä detailleerti Beobachtig isch ausserdem mit eme [[Herschelprisma]] oder [[Pentaprisma]] möglich.
Bi allene beschriibene Beobachtigsverfahre wird s'gsamt Spektrum vum Sunneleecht dämpft, d'Sunne wird im „Wissleecht“ beobachtet. Debi werre Sunneflecke, Flares un d'Granulation sichtbar.
Um Protuberanze z'beobachte, bedarf's bsundere Baudaile oder Teleskope. Bi eme [[Protuberanzenansatz|Protuberanzeasatz]] wird d'Sunne mit eme Schibli abdeckt – s'wird soz'sage ä chünstlichi totali Sunnefinsternis erzügt. Die am Sunnerand ufstigende Protuberanze werre dur ä sog. ''H-alpha-Filter'' beobachtet. Säll isch ä bsunders schmalbandige [[Interferenzfilter]], eo nur s'diefrote Leecht vum ioniseerte Wasserstoff durlosst.
Ä Beobachtig vu de gsamte Sunneoberflächi in sällem Spektralberaich ermögliche sog. [[H-alpha-Teleskop]]e. Dodemit chänne Protuberanze, Filament, Flecke un Flares beobachtet werre. Sälli Teleskope sin in de letzte Johre sehr prisgünstig worre un werre vu [[Amateurastronom]]e zunämmend igsetzt.
D'Korona cha bloß bi ere totale Sunnefinsternis oder mit Hilf vume spezielle Gerätes, dem [[Koronograph]], beobachtet werre.
Mit friem Aug cha d'Sunne bloß bi dunstigem Himmel churz nooch Sunneufgang oder churz vor Sunneundergang betrachtet werre. D'[[Erdatmosphäre|Erdatmosphäri]] schluckt de größt Dail vum Leecht, insbsunder au d'UV-Strahlig. Allerdings verringeret d'Atmosphäri in Horizontnächi au starch d'Abbildigsqualität un bewirkt ä vertikali Stauchig vum Sunnebildes als Folg vu de [[Refraktion|Leechtbrechig]].
Dass die undergoend Sunne in Horizontnächi größer ussiht, isch degege nit, wie oft vermuetet, ä Folg vu de Refraktion an de Luftschichte, sundern ä optischi Tüschig, wo vu de Wohrnämmigspsychologi underem Begriff [[Mondtäuschung|Mondtüschig]] undersuecht un erchlärt wird.
== Entwicklig vu de Sunne ==
D'Sunne isch vor 4,6 Milliarde Johr dur de [[Gravitation|gravitativ]] Kollaps vu ere [[Interstellare Materie|interstellare Gaswolke]] entstande. Säller Kollaps, wo au d'Planete drin nete entstande sin, un die aschließend Relaxationsphase isch nooch etwa 50 Millione Johr abgschlosse gsi. Die aschließend Entwickligsgschichte vu de Sunne füehrt iber ihr jetzige Zuestand zue dem vume [[Roter Riese|Rote Riis]] un schließli iber ä instabili Endphase im Alder vu etwa 12,5 Milliarde Jahr zu eme [[Weißer Zwerg|Wisse Zwerg]], der vume [[Planetarischer Nebel|Planetarische Näbel]] umgä isch.
Der Ablauf losst sich hüt ahand vu de Gsetze vu de [[Physik]] un de Chänntnis vu [[Kernphysik|chernphysikalische]] Prozesse us Laborexperimente, recht gnau im [[Computer]] modelleere. D'Chenndate vu de ainzelne Phase sin in de Tabelle agä {{lit|Sackmann, 1993}}. De Index Null markeert die hütige Chenndate vu de Sunne, d. h. im Alder vu 4,6 Milliarde Johr.
{| {{prettytable}}
|- bgcolor="#efefef"
! Phase
!Dur in<br /> Millione J.
! Lüchtchraft / L<sub>0</sub>
! Radius / R<sub>0</sub>
|-
|align=center |Hauptraihestern
|align=center |11.000
|align=center |0,7–2,2
|align=center |0,9–1,6
|-
|align=center |Ibergangsphase
|align=center |700
|align=center |2,3
|align=center |1,6–2,3
|-
|align=center |Roter Riis
|align=center |600
|align=center |2,3–2.300
|align=center |2,3–166
|-
|align=center |Beginn vum He-Brenne
|align=center |110
|align=center |44
|align=center |ca. 10
|-
|align=center |He-Schalebrenne
|align=center |20
|align=center |44–2.000
|align=center |10–130
|-
|align=center |Instabili Phase
|align=center |0,4
|align=center |500–5.000
|align=center |50–200
|-
|align=center | Ibergang zue Wissem Zwerg <br /> mit Planetarischem Näbel
|align=center |0,1
|align=center |3.500
|align=center |100–0,08
|-
|}
=== Protostern ===
Vor ca. 4,6 Mrd. Johr het sich ä risig Gas- un Staubwolke under de aigene Schwerchraft zämme. Usglöst worre isch der Kollaps wohrschins dur ä [[Supernova|Supernova-Explosion]], wo au die Wolke mit schwere Element agriicheret het. D'Isotope-Verdailig im Sunnesystem losst druf schließe, dass mindistens zwai Supernovae vu underschidlichem Typ an de Entstoig bedailigt gsi si dürfte.
Im Zentrum vu de Wolke isch d'Materie immer dichter zämme presst worre, wobi Druck un Temperatur immer witter agstiige sin. Zue sällere Zitt sin scho großi Energimenge in Form vu Strahlig abgä worre. Säll Stadium nennt mer ä [[Protostern]].
=== Hauptraihestern ===
D'Temperatur un de Druck im Zentrum sin no so witt agstiige, bis d'Chernfusionsprozess igsetzt hän. Dodurch isch ä Strahligsdruck wirksam worre, wo de Schwerchraft entgegegwirkt het. Die witter Kontraktion isch ufghalde worre, de Stern het sich stabiliseert. D'Sunne het s'Stadium vume sognennte [[Hauptreihe|>Hauptraihestern]] erraicht. In dere Phase verwiilt si 11 Milliarde Johr. In dere Zitt stigt d'[[Leuchtkraft|Lüchtchraft]] um s'Drifach vu 0,7 L<sub>0</sub> uf 2,2 L<sub>0</sub> un de Radius uf fast s'Doppelt vu 0,9 R<sub>0</sub> auf 1,6 R<sub>0</sub> a. Des haißt, dass in de Früehzitt vu de Sunne si erheblich wäniger Energi usgstrahlt het wie hüt un widerlegt frieheri Anahme, noch dene d'Erde, wenn d'Sunne bloß 5% wäniger Energu abgäbe dät - oder d'Erde bloß wänigi Millione Kilometer witter äweg vu de Sunne wär, komplett veriise müesst. In de Früehzitt vum Sunnesystem isch d'Sunne erheblich schwächer gsi un d'Erde isch trotzdem die wänigst Zitt ä Schneeball gsi.
Im Alder vu 5,5 Milliarde Johr, d. h. in 0,9 Milliarde Johren ab hüt, iberschrittet die middler Temperatur uf de Erdoberflächi den fer höcheri Läbewese kritische Wert vu 30 °C {{lit|Bounama, 2004}}. Ä witteri Milliarde Johre später werre 100 °C erreicht. Möglicherwiis setzt aber au ä Entwicklig hi zu eme ussem Ruder laufende Triibhuseffekt wie uf de [[Venus (Planet)|Venus]] scho in 500 Millione Johr i und d'Temperature uf de Erde stiige innerhalb wäniger Millione Johr dur d'Verdunstig vu de Ozeane auf etwa 200 °C.
Spätistens in Alder vu 9,4 Milliarde Jahren versiigt de Wasserstoff im Sunnezentrum, un d'Fusionszone verlageret sich in ä schaleförmige Beraich ums Zentrum, wo sich im Lauf vu de Zitt witter nooch usse bewegt. Säller Vorgang feehrt aber vorerst nit zu ere Veränderig vu de usserlich sichtbare Sunneparameter.
Im Zittrum vu 11 bis 11,7 Milliarde Johren beginnt ä Kontraktionsphase vu de ausbrennte Chernzone us Helium. Debi waxt de Sunneradius uf 2,3 R<sub>0</sub> an. D'Sunne wird rötliche - also d'Oberflächi chälter - un beginnt sich vu de Hauptraihe im so gnennte [[Hertzsprung-Russell-Diagramm]] z'entferne. Bis zue dem Zittpunkt betrait de Masseverlust dur Sunnewind wäniger wie ain Promille.
=== Roter Riis ===
[[Datei:red_evening_sun_during_sun_set.jpg|thumb|right|180px|Sunne am Dagende <small> ''Photo: Nils Fretwurst''</small>]]
Im Zittrum vu 11,7 bis 12,3 Milliarde Johr setzt ä dramatisch bschlünigte Astiig vu Lüchtkraft un Radius i. Dur d'Zuenahm vu de Oberflächi strahlt d'Sunne noch rötlicher. In de Endphase vu dere Entwicklung erraicht d'Sunne ä Lüchtchraft vu 2.300 L<sub>0</sub> un ä Radius vu 166 R<sub>0</sub>. Säll entspricht etwa im Radius vu de Umlaufbahn vu de [[Venus (Planet)|Venus]]. Venus un [[Merkur (Planet)|Merkur]] werre vernichtet. Vu de Erde us gsähne nimmt d'Sunne no ä große Dail vum Himmel i, un d'Erdchruste wird zue eme ainzige Lava-Ozean ufgschmolze. Dur die gring Gravitation an de Sunneoberflächi verleert d'Sunne in sällere Phase 28 % vu ihrer Masse dur Sunnewind.
De größt Dail vu de Masse vu dem Rote Riis isch im Chern konzentreert. S'Gas in de Wasserstoffschale isch so extrem dünn, dass es au als '''rots Vakkum''' bezaichnet wird.
Gege End vu sällere Phase strömt ä Adail vu bis zue 1,3·10<sup>-7</sup> M<sub>0</sub> pro Johr als interstellars Gas in de Weltrum, wobi M<sub>0</sub> d'Masse vu de hütige Sunne bezaichnet. Dur die gringer Sunnemasse sinkt au d'Aziegigschraft uf die verblibene Planete, so dass dere Bahnradie um jewils 38 % zuenämme. Wil d'Chernzone vu de Sunne kai Energi mehr produzeert, git si de Gravitation witter nooch un kontraheert, bis schließli d'[[Dichte|Dichti]] ugfähr uf s'10.000fach vum hütige Wert agstiige isch.
=== Helium-Blitz un -Brennphase ===
Dur d'Kontraktion vu de Zentralregion stiigt dert d'Temperatur schließlich uf 10<sup>8</sup> K. Bi sällem Wert setzt d'Fusion vu Helium zue Kohlestoff i. Ufgrund vu de extreme Dichti vu de Größeornig 10<sup>6</sup> g/cm<sup>3</sup> im Zentrum un de dodemit verbundene [[Neutrino]]-Kühlig, zündet d'Fusionsreaktion znächst innerhalb vu ere haißere kugelschaleförmige Zone um s'Zentrum. Gwöhnlich däte die dodebi friwerrende Energie zu ere Expansion vum Chern füehre, welli d'Temperatur stabiliseert. D'Chernzone bfindet sich aber ime bsundere [[Quantenmechanik|quantenmechanische]] [[Entartung (Quantenmechanik)|Entartigszuestand]], was zue de Folg het, dass d'Energi znächst in d'Uflösig vu de Entartig investeert wird. Doher isch zuenächst kai stabile Zuestand möglich, so dass d'Heliumfusion in Form vu ere gigantische Explosion isetzt, die als [[Helium-Blitz]] (''helium flash'') bezaichnet wird. Debi stigt fer mehreri Sekunde d'Sunnelaistig uf 10<sup>10</sup> L<sub>0</sub>. Des entspricht etwa 10 % vu de Lüchtchraft vu de gsamte Milchstroß. Erst nochem Umsatz vu 3 % vum Heliumreservoir setzt ä Expansion i un stoppt die Leistigsuswittig. Die Explosion findet bloß im Zentralberaich statt un isch usserlich zuenächst nit bemerkbar. Si drängt aber d'Wasserstofffusionszone witter nooch usse, dere ihr Temperatur doher abnimmt un dodemit au de Energiumsatz. Paradoxerwiis sinkt dodemit als usserlichi Folg vum Helium-Blitz innerhalb vu de nächste 10.000 Johr d'Lüchtchraft ab un zwar um fast ä Faktor 100. Es folgt ä Phase vu 1 Million Johr, in dene d'Sunneparameter oszilleere bis sich ä stabile Zuestand vu de Heliumfusion im Zentrum istellt, wo aschließend 110 Millione Johr ahaldet. Gliichzittig brennt au die schaleförmig Wasserstofffusionszone witter usse witter. In sällere Zitt blibt d'Lüchtchraft nochezue konstant bi 44 L<sub>0</sub> und de Radius bi 10 R<sub>0</sub>.
=== Heliumschale-Brenne ===
Deno isch au s'Helium im Sunnezentrum verbrucht un s'beginnt ä Phase vum Heliumschale-Brenne, wo 20 Millione Johr durt. Dodmit existeere no zwai inänander gschachtelti schaleförmigi Fusionszone. Im Zentrum sammlet sich Kohlestoff un kontraheert gravitativ. Dodemit isch ä erneite enorme Astiig vu de Lüchtchraft uf 2.000 L<sub>0</sub> un ä Zuenahm vum Radius uf 130 R<sub>0</sub> verbunde. Gege End verleert d'Sunne dodebi ä Masseadail vu 0,1 M<sub>0</sub>.
In de letzte 500.000 Johr vu derer Phase erwartet mer im Zsämmehang mit de Wexelwirkig zwischenem kontraheerende Chern un de Heliumfusionszone witteri instabili Situatione, bi dene churzzittigi Laistigsexkursione dur Heliumfusion mit etwa 10<sup>6</sup> L<sub>0</sub> iträtte chänne. Ä wohrschinlichs Szenarium wäre bispilswiis veer sonigi Helium-Blitz im Abstand vu etwa 100.000 Johr. Als Folge vu jedem vu dene Helium-Blitz und de dodemit verbundene Expansion vu de Wasserstoffschale cha d'Fusion dert in de folgende 200 Johr voribergoend völlig zum Stillstand chu. Die usserliche Folge vume Helium-Blitz wäre doher wiiderum zuenächst ä Abnahm vu de Lüchtkraft. Noch 400 Johren erraicht d'Energi vum Helium-Blitz d'Oberflächi. Lüchtkraft un Radius stiige a un [[Relaxation|relaxeere]] in de folgende 10.000 Johr wiider. Debi werre Variatione vu de Lüchtchraft zwische 500 L<sub>0</sub> un 5.000 L<sub>0</sub> erwartet sowie Radiusvariatione zwische 50 R<sub>0</sub> un 200 R<sub>0</sub>. In de Phase vu de maximale Usdähnig raicht d'Sunneoberflächi bis an die hütig Erdbahn ani. Nur dur d'Zuenahm vum Erdbahndurmesser entchummt d'Erde de völlige Vernichtig. Glichzittig stößt d'Sunne in sällene Phase insgsamt ä Masse vu wittere 0,05 M<sub>0</sub> ab.
=== Wisser Zwerg un Planetarischer Näbel ===
Dur die erwähnte Masseverluste verleert d'Sunne die gsamt usser Hülle ischließlich de Wasserstoff- un Heliumfusionszone. Etwa 100.000 Johr nochem letzte Helium-Blitz wird doher de haiß inner Chern friglegt, der im Wesentliche us hochverdichtetem Kohlenstoff un Sürstoff bstot. Si Radius betrait bloß noch 0,08 R<sub>0</sub>, defir aber si Oberflächetemperatur 120.000 K. Si Lüchtchraft betrait afänglich 3.500 L<sub>0</sub>. Ufgrund vu de hoche Temperatur enthaldet sälli Strahlig ä enorme Adail vu [[Ultraviolettstrahlung|ultravioletter Strahlig]], welli die abgstoße Gaswolke vu de Sunne dann zum Lüchte aregt. Wil d'Gschwindigkait vum Sunnewind ständig zuenimmt, werre die früeher usgstoßene Gase dur die spätere igholt un oft zu ere chugelförmige Gasschale komprimeert. Fer ä usse stoenden Beobachter erschine die lüchtende Gas in dem Fall als Ring, wo als [[Planetarischer Nebel]] bezaichnet wird. Dur s'Verflüchtige vum Gas erlischt sälli Erschinig nooch ainige 10.000 Johr wiider, un im Zentrum blibt de strahlend Rest vu de Sunne, wo mer als Wisse Zwerg bezaichnet.
Er het bloß etwa d'Größi vu de Erde, aber ä Masse vu 0,55 M<sub>0</sub>. Si Dichti betrait doher etwa ä Tonne pro Kubikzentimeter. Er besitzt kai inneri Energiquelle, so dass si Abstrahlig zu eme Wärmiverlust füehrt. Noch ere vergliichswiis rasche Abküehlung im Afangsstadium dur die extrem Lüchtchraft sinkt die Oberflächetemperatur uf Werte, bi dene ä Strahlig ufgrund vu de dütlich nidrigere Lüchtkraft iber mehreri dutzend Milliarde Jahre möglich isch, bevor d'Sunne als [[Schwarzer Zwerg]] im optische [[Spektrum|Spektralberaich]] gänzlich erlischt.
== Kulturgschichte ==
[[Datei:Trundholm.jpg|thumb|220px|De [[Sonnenwagen von Trundholm|Sunnewage vu Trundholm]]]]
D'Sunne isch s'zentral Gestirn am Himmel, vu ihre hängt fast alles Läbe uf de Erde ab.
Die iberragend Bedütig isch de Mensche sit Alters her bewusst. Vili früehere Kulture hän si als Gotthait verehrt. Die regelmäßig täglich un jährlich Wiiderchehr vu de Sunne isch dails ängstlich erwartet worre un middels [[Sonnenkult|kultischer]] oder [[Magie|magischer]] [[Ritual]] bschwore worre. Bsunders s'Ufträtte vu ere [[Sonnenfinsternis|Sunnefinsternis]] het großi Bestürzig un Furcht hervorgruefe. Im alde [[China]] het mer glaubte, ä [[Drache]] dät d'Sunne verschlinge. Dur d'Verastaltig vu großem Lärm het mer versuecht, des Udeer dezue z'bewege, d'Sunne wiider fri z'gä. Andrersits het sich d'Menschhait s'Wisse iber die fer fast alles Läbe fundamentale Periode [[Tag|Dag]] un [[Jahr|Johr]] scho sit frühester Zitt nutzbar. D'Sunne isch die natürlich [[Uhr]] vu de Mensche un d'Abfolg vu de [[Jahreszeit|Johrzitte]] het zue de Entwicklig vum [[Kalender]] gfeehrt, wo vor allem nooch Erfindig vum [[Ackerbau]] fer alli Kulture iberläbenswichtig gsi isch.
Fer d'[[Sumer|Sumerer]] het d'Sunne de [[Sonnengott|Sunnegott]] [[Utu]] verkörperet. Bi de [[Babylonier]] het säller im Gott [[Schamasch]] entsproche, wo jeder Dag de Himmel beträtte het un dem sinene Strahle nix verborge blibe isch. Im alde [[Ägypten|Ägypte]] isch [[Ra]] (au Re oder Atum) als Sunnengott verehrt worre. De „Ketzer“-[[Pharao]] [[Echnaton]] het später nur noch [[Aton]], die personifizeert Sunnenschiibe, als [[Monotheismus|ainzige Gott]] zueglo un alli andere ägyptische Götter abgschafft.
Im [[antike]] [[Griechenland|Gricheland]] het mer de Sunnengott [[Helios]] verehrt, wo mit sinem Sunnenwage däglich iber s'Firmament gfahre isch. Allerdings sin us em antike Grichenland au die erste Iberlegige iberliferet, in dene d'Sunne als physikalischs Objekt betrachtet wird. Die wohl äldist vu dene Hypothese stammt debi vu [[Xenophanes]], wo d'Sunne als ä firige Usdünstig oder Wolke agsähe het. So naiv sälli Beschriibig us hütiger Sicht zwar wirkt, stellt si dennoch ä gwaltige kulturhistorische Schritt dar, denn d'Wohrnämmig vu de Sunne als ä natürlichs Objekt widerspricht fundamental de vocherige – un au der oft noch in spotere Johrhunderte verträttene – Uffassig vu de Sunne als Dail vu ere göttliche Entität. Es isch doher au wänig verwunderlich, dass us ebe dene Gedanke au die erst kritisch Usänandersetzig mit em vermenschlichte Götterbild vum antike Gricheland hervorgange isch (''„Wenn d'Ross Götter hätte, däte si wie Ross ussähne“'') un dorus folgend ersti Gedanke zum [[Monotheismus]]. Interessant isch debi sicherlich au de Vergliich mit dem beraits obe erwähnte ägyptische Monotheismus vum Echnaton, wo jo grade d'Vergötterig vu de Sunne als Usgangspunkt gnu het. Mer cha also sage, dass mit Xenophanes d'Sunne zum erste Mol in der europäische Gschichte als Gegestand vu de Physik uftaucht isch, sozusage salopp d'Burtsstund vu de [[Astrophysik]]. D'These vum Xenophanes sin später au vu andere grichische Philosophe ufgnu worre, z. B. het de Vorsokratiker [[Anaxagoras]] d'Sunne als glüehende Stai, mindistens so groß wie d'Halbinsel [[Peloponnes]] bschrribe. Sälli Uffassige setzte sich allerdings im Folgende nit bi allene Denker dur un viili spotere Schuele sin wiider uf echer mythischi Erklärige zruckgfalle. De Volksglaube in Gricheland het wohrschinlich kainerlei Chenntnis von all dene Iberlegige gnu.
Im grichische Gott Helios het witist de ubesigbar [[Rom|römisch]] Gott [[Sol invictus]] entsproche, dem si Kult in de Kaiserzitt witt verbraitet gsi isch. Us de Antike ibernu isch d'Sunne als Symbol vu de Vitalität in de [[Pseudowissenschadt|Pseudowisseschaft]] [[Astrologie|Astrologi]].
In de [[Nordische Mythologie|nordische Mythologi]] hän d'Götter d'Sunne us eme Funke gformt wo vode Füürwelt [[Muspell]]heim umegflogen isch un si in ä Wage glegt. D'Götti [[Sunna (Göttin)|Sol]] fahrt mit em Wage iber de Himmel, zoge vu de Rösser Alsvidr un Arwakr. S'Gspann wird beständig vum Wolf Sköll verfolgt. Am Dag vum Weltundergang ([[Ragnarök]]) wird de Wolf d'Sunne verschlinge.
Im präkolumbianische [[Mexiko]] isch de Sunnengott [[Tonatiuh]] vu de [[Azteken|Azteke]] verehrt worre. Bi de [[Maya]] un de [[Inka]] sin [[Itzamná]] bzw. [[Inti]] d'Hauptgotthaite gsi.
D'Beobachtig vu de Sunne (und vu andere Stern) un d'Bestimmig vu ihrer Bahnpunkt ([[Äquinoktium|Tagunnachtgliichi]], Summer- un Winter[[sonnenwende|sunnewende]]) isch ä Vorussetzig fer d'Erstellig vu [[Kalender]] gsi. Dodurch hän wichtigi johreszittlichi Eraigniss vocherbestimmt werre chänne, wie s'Itreffe vum [[Nil]]hochwassers im alde Ägypte, de günstigst Zittpunkt vu de Saat oder s'Itreffe vu de fer d'Seefahrt gfährliche Herbststürm. Vorchristlichi Kultstätte, wie [[Stonehenge]], sin offesichtlich zue derartige Beobachtigszwecke errichtet worre. D'Alage vu Stonehenge isch so usgrichtet, dass am Morge vum [[Mittsommer|Middsummerdag]], wenn d'Sunne ihri höchst nördlich Position erraicht, d'Sunne direkt iber ainem Positionsstai („Fersestai“) ufgot un d'Sunnenstrahle in grader Linie ins Inner vum Bauwerk idringe.
Die [[Bronzezeit|bronzezittlich]] [[Himmelsscheibe von Nebra|Himmelsschibe vu Nebra]] schint ebefalls ä Instrument fer d'Himmelsbeobachtig gsi z'si. Ihri goldene Ränder werre u. a. als „Sunnenbarke“, ä religiöses Symbol vu de Bronzezitt, interpreteert. In die gliich Zitt fallt au de [[Sonnenwagen von Trundholm|Sunnewage vu Trundholm]], bi dem d'Schibe als Sunnensymbol mit ere Dag- un Nachtsite dütet wird.
S'antik Weltbild isch allgmain devu usgnge, dass d'Erde de Middelpunkt vum Universums bildet. Sunne, Mond un d'Planete hän sich uf exakte Kraisbahne um d'Erde bwegt. Sälli Vorstellig, zsämmegfasst vu [[Ptolemäus|Ptolemaios]], het sich fast 2.000 Johre lang ghalde. Insbsundere d'Chilche het des Weltbild vertaidigt, zuemol au in de [[Bibel|Bible]] darglegt wird, dass sich d'Sunne bewegt. Allerdings het des Modell Schwäche zaigt. So het d'Bewegig vu de Planete bloß dur komplizeerte Hilfskonstruktione ([[Epizykel|Epizykle]]) erklärt werre chänne. Beraits [[Aristarchos von Samos|Aristarchos vu Samos]] het im 2. Johrhundert v. Chr. postleert, dass d'Sunne s'Zentrum vu de Welt darstelle dät.
Die Glehrte [[Nikolaus von Kues]] un [[Regiomontanus]] hän der Gedanke meh wie 1.500 Johr später wiider ufgriffe. [[Nikolaus Kopernikus]] het in sinem Werch ''[[De Revolutionibus Orbium Coelestium]]'' versuecht, ä mathematischi Grundlag dodefir z'schaffe, was ihm letztendlich nit glunge isch. Si Werch het allerdings witteri Forschige agregt un het s'Fundament fer s'„Kopernikanisch Weltbild“ gleggt. Im Kopernikus si Werch isch vu de Chilche zuenächst nit als Chetzerei betrachtet worre, wil es ä rain mathematischs Modell dargstellt het. In spotere Johre, als Glehrti dra gange sin, im Kopernikus sini Vorstellige in ä reals Weltbild umzsetze, het sich d'Chilche aber entschide gege sonigi „umstürzlerische“ Gedanke gwendet. Gelehrti, wie [[Galileo Galilei]], wo ebefalls zu de Erchenntnis vu ere zentrale Sunne glangt sin, sin vu de [[Inquisition]] verfolgt worre. Dur witteri Beobachtige, exakti Bestimmige vu de Planetebahne, d'Ifüehrig vum Teleskop un d'Entdeckig vu de Gsetz vu de [[Himmelsmechanik]], het sich s'[[Heliozentrisches Weltbild|heliozentrisch Weltbild]] allmählich durchgesetzt.
Die wittere Fortschritt in de Astronomie hän schließlich ergä, dass au d'Sunne kain herusragendi Stellig im Universum inimmt, sundern ai Stern under Abermilliarde Sterne isch.
== Lueg au ==
* [[Astronomie|Astronomi]]
* [[Kosmologie|Kosmologi]]
* [[Sonnenforschung|Sunneforschig]]
== Literatur ==
* Kenneth R. Lang: ''Die Sonne – Stern unserer Erde'', Springer- Verlag Berlin, Heidelberg, New York, 1996, {{#isbn:3-540-59437-X}}
* Rudolf Kippenhahn: ''Der Stern von dem wir leben'', DVA, 1990, {{#isbn:3-421-02755-2}}
* Helmut Scheffler, [[Hans Elsässer]]: ''Physik der Sterne und der Sonne'', BI Manne, 1990, {{#isbn:3-411-14172-7}}
* I.-J. Sackmann et al: ''Our Sun. III. Present and Future'', Astrophysical Journal, 418, S. 457–468, Nov. 1993 [http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-bib_query?bibcode=1993ApJ...418..457S Online-Version]
* C. Bounama, W. v. Bloh, S. Franck: ''Das Ende des Raumschiffs Erde'', Spektrum der Wissenschaft, Oktober 2004, S. 52–59
* Wolfgang Mattig, ''Die Sonne'', Beck’sche Reihe Bd. 2001, {{#isbn:3-406-39001-3}}
* Wolfgang Mattig, Artikel in [https://web.archive.org/web/20190103013350/http://sonneonline.org/ SONNE 103]
== Weblink ==
{{Commonscat|sun|Sonne}}
* [https://web.archive.org/web/20060109063334/http://www.extrasolar-planets.com/astronomie/sonne.php extrasolar-planets.com - Sunne] (dt.)
* [https://web.archive.org/web/20051214054613/http://www.raumfahrer.net/astronomie/sonnensystem/sonne.shtml Raumfahrer.net: D'Sunne]
* [https://web.archive.org/web/20051127105208/http://photojournal.jpl.nasa.gov/target/Sun Bilder von der Sonne]
* [https://web.archive.org/web/20051122190848/http://www.baschelden-network.de/ass/Sol/ „Cinema del Sol“: animeerti Protuberanze un Sunnenflecke]
* [https://web.archive.org/web/20181230045913/http://sonnenbeobachtung.de/ Informatione zur Sunnebeobachtig mit Bildergaleri]
=== Videos ===
* Us de Fernsähsendig [[Alpha Centauri (TV)|Alpha Centauri]]:
** [https://web.archive.org/web/20120204035055/http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha%2Fcentauri%2Fv%2F&f=990704.rm Woher het d'Sunne ihr Energi?]
** [https://web.archive.org/web/20110805082336/http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha%2Fcentauri%2Fv%2F&g2=1&f=040929.rm Isch d'Sunne ebbis Bsunders?]
** [https://web.archive.org/web/20110805082343/http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha%2Fcentauri%2Fv%2F&g2=1&f=031112.rm Styrt d'Sunne unser Wetter?]
** [https://web.archive.org/web/20110805082414/http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha%2Fcentauri%2Fv%2F&g2=1&f=030709.rm Krümmt d'Sunne de Rum?]
** [https://web.archive.org/web/20110805082408/http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha%2Fcentauri%2Fv%2F&f=990718.rm Was sin Sunneflecke un Sunnestürm?]
{{Navigationsleiste_Sonnensystem}}
[[Kategorie:Sunnesystem]]
[[Kategorie:Stern]]
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Ymir
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text/x-wiki
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dr mythologische Gstalt. Fier dr Saturnmond lueg [[Ymir (Mond)]].}}
[[Datei:Ymir_gets_killed_by_Froelich.jpg|right|thumb|250px|De Ymir wird vun de Söhn vum [[Borr]] umbrôcht. Bild vum Lorenz Frølich.]]
De '''Ymir''', identisch mit em Aurgelmir, isch in de [[Nordische Mythologie|nordische Mythologi]] s äldist Läbewese.
Er isch ä zwaigschlechtlicher Urzittriis gsi. Er isch entstande us de Vermischig vum Gletscheriis vu [[Niflheim]]r un us em Fir vu [[Muspell|Muspelsheimr]]. Er het sich vu de Milch vu de Urchueh [[Audhumla]] ernährt. Wie er vu de Milch vu de Urchueh trunke gha het, isch er igschlofe un debi isch us sinem Schwaiß us sinere de Achselhöhli e Riis und e Riisin gwachse und sini baide Füess hen mitenand de [[Thrudgelmir]] zügt, e sexchöpfige Riis.
Die erste Götter [[Wotan|Odin]], [[Vili]] un [[Ve]] hän ihn umbrocht un us sine Körperdaile d Welt baut: Us sinem Flaisch isch d Erde worre, us em Bluet s Meer, us de Zähn Stai un Felse, us sinem Hoor d Baim, us sine Augenbraue [[Midgard]] un us sinem Schädel de Himmel. S Flaisch isch aber mädig worre un wo d Götter da bemerkt hen, hen si d Made gnoo un d [[Zwerg (Mythologie)|Zwerge]] drus gmacht. Die vir Eckpunkt vum Himmel werre sit dem vu de Zwerge [[Nordri]], [[Sudri]], [[Austri]] un [[Vestri]] gstützt.
Zwüschet em Ymir und em indische Totegott [[Yama]] und em iranische Urkönig Yima bistönt Äänlichkait, wo uf e gmainsame [[Indogermanische Religion|indoeuropäische Uursprung]] hidüütet.
==Büecher==
* Rudolf Simek: ''Lexikon der germanischen Mythologie''. Stuttgart (3. Uflaag) 2006. {{#isbn:978-3520-36802-7}}
[[Kategorie:Nordischi Mythologi]]
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Karl Bohnenberger
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Dr '''Karl Bohnenberger''' (* [[26. August|26. Aügschte]] [[1863]] z Riedbach, † [[29. Oktober]] [[1951]] z [[Tübingen|Dibinge]]) isch e schwebische Dialäktforscher gsii, wu sich arg ums [[Alemannische Dialekte|Alemannisch]] verdiänt gmacht het.
== Läbe ==
Dr isch 1863 als Suhn vum Heinrich Bohnenberger († 1919) un dr Sophie geb. Berg (1837–1927) z Dibinge) uf d Wält kumme un het si Kindheit im Pfarrhüüs vu [[Weissach|Flacht]] (Kreis Leonberg, Schwobeland) verläbt. Speter het er [[Theologie|Theologii]] un Germanischtik gstüdiärt. Wiä si Vatter isch er Pfar wore, het aber ab 1888 e Stell as Bibliothekar an dr [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Uni Dibinge]] agnumme. Promoviert het er iber ''„Die Ortsnamen des schwäbischen Albgebiets nach ihrer Bedeutung für die Besiedlungsgeschichte“''. Ab 1891 het er e Lehrstuehl fir Germanischtik an dr Dibinger Uni gha. Noch sinre Habilitation 1892 isch er vu 1899 bis 1930 Professor fir Ditschi Sproch un Literatur gsi un 1920/21 aü Direktor vu dr Universitätsbibliothek.
== Forschung ==
Ab 1892 het er verschiidini Abhandlunge iber sprochgeografischi, linguischtischi un gschichtligi Problem vum Alemannische un sinene einzelne Spiilarte gschriibe. Si Wärk gipfelt in ''„Die alemannische Mundart“'', e Gsamtdarstellung vum Alemannische, ebis was es bishär un speter nur sälte gää het. Dä Forscher het allerdings nimmi erläbt, wiä si Haüptwärk 1953 erschiine isch, er isch sch anne 1951 gstorbe.
=== ''„Die alemannische Mundart“'' ===
Dr Bohnebärger het s Alemannisch ohni wänn un aber as Stammesdialäkt betrachtet. Er hebt aü d Eiheit vum Alemannische viiri, des kunnt in sinere Bezeichnung ''„Die alemannische Mundart“'' zum Üsdruck ([[Singular]]!), wänn er aü, wiä fascht ke zweite, unändlig viil Dialäktschattiärunge ermittlet un ufzeichnet het.
In sinem Haüptwärk het er sich gritisch mit dr „Frogebogemethodi“ un ihrene Verfächter üsenandergesetzt - do dermit meint er unter anderem dr [[Friedrich Maurer]], wu sich in sinere Darstellung stark uf dr [[Deutscher Sprachatlas|Ditsch Sprochatlas]] gstitzt het, wu entstande isch, indäm Frogeboge verschickt wore un dur Laie üsgfillt wore sin. Er schribt zu däre Methodi:
:„Insbesondere wird schriftsprachliches oder nachbarliches Sprachgut oft eingemengt und das besonders wertvolle altherkömmliche, aber heute schon auf die älteren Ortseingeborenen beschränkte unerwähnt gelassen oder verneint.“
Im Bohnebärger si Methodi isch gsii, mit dr Mänsche un ihrere Sproch z verwagse, indäm er s Land „hörend und sehend viele Jahrzehnte bis in seine hintersten Falten“ durchwanderet het. Des battet bsunders guet, so isch si Meinung gsii, wämmer esälber e Iiheimische isch. So sait er zum Maurer sinem Wärk ibers Gsamtalemannisch: „Dieser dankenswerte Überblick bedarf der Ergänzung durch das, was der Altheimische von seiner Kenntnis und Auffassung aus zu diesen Fragen beizutragen vermag.“ Dr Maurer isch, wiä dr Bohnebärger schribt, „ins alamannische Gebiet übergesiedelt“.
''Die alemannische Mundart'' vum Bohnenberger isch aber stellewiis schwär zum Läse, well dr Autor uf eme hoche wisseschaftlige Niveau schribt, viil Fachüsdrick brücht un wennig Wortbiispiil bringt bzw. d Biispiil noch Duzede vu Sitte nit widerholt, wänn er wider ufs Broblem zruck kunnt. Änewäg isch ''„Die alemannische Mundart“'' Johrzehnti lang un all no e Standardwärk vu erschtem Rang.
D Ergäbnis vum Bohnenberger sin uf ere Kart zämmegfasst, wu alli wichtige [[Isoglosse]] im Alemannische iizeichnet sin. Drissig Johr noch em Erschiine vu däre Kart schribt dr Hugo Steger, dr Rüsgäber vum [[Südwestdeutscher Sprachatlas|Südweschditsche Sprochatlas]], si heb „einen hohen Stand an Genauigkeit und Detailliertheit“.
=== Sunschtigi Forschung ===
Aü d [[Walser]] sin e Forschunggebiet vum Bohnenberger gsi. Är het d [[Wallis]]er- und d Walserdialäkt sälber erforscht, drunder aü d [[Südwalserdeutsch|Walserdialäkt z Italie]].
== Wäärch ==
* ''Die alemannische Mundart. Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung.'' Tübingen 1953.
* [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979055203976/CH-002157-5:5911755 ''Die Mundart der deutschen Walliser im Heimattal und in den Außenorten.''] Frauenfeld 1913 ([[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] 6).
== Quälle ==
Quälle fir d Personedate: Internationales Biographisches Archiv 43/1963 vom 14. Oktober 1963
==Weblink ==
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016318/images/index.html?id=00016318&fip=qrssdaswyztsxdsydyztseayaweaya&no=&seite=442 Karl Bohnenberger], Neue deutsche Biographie, Bd. 2, S. 422. Berlin, 1955
* [https://web.archive.org/web/20131215041140/http://www.albverein-messstetten.de/Bohnenberger/hauptteil_bohnenberger.htm Karl Bohnenberger] uf dr Sitte vum Schwäbische Albverein e. V. Meßstette
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Bohnenberger, Karl}}
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Dialäktoloog]]
[[Kategorie:Bibliothekar]]
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Walsertiitsch]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Wirtteberger]]
[[Kategorie:Maa]]
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text/x-wiki
Dr '''Karl Bohnenberger''' (* [[26. August|26. Aügschte]] [[1863]] z Riedbach [gherd hitt zu [[Schrozberg|Schroazbärch]]], † [[29. Oktober]] [[1951]] z [[Tübingen|Dibinge]]) isch e schwebische Dialäktforscher gsii, wu sich arg ums [[Alemannische Dialekte|Alemannisch]] verdiänt gmacht het.
== Läbe ==
Dr isch 1863 als Suhn vum Heinrich Bohnenberger († 1919) un dr Sophie geb. Berg (1837–1927) z Dibinge) uf d Wält kumme un het si Kindheit im Pfarrhüüs vu [[Weissach|Flacht]] (Kreis Leonberg, Schwobeland) verläbt. Speter het er [[Theologie|Theologii]] un Germanischtik gstüdiärt. Wiä si Vatter isch er Pfar wore, het aber ab 1888 e Stell as Bibliothekar an dr [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Uni Dibinge]] agnumme. Promoviert het er iber ''„Die Ortsnamen des schwäbischen Albgebiets nach ihrer Bedeutung für die Besiedlungsgeschichte“''. Ab 1891 het er e Lehrstuehl fir Germanischtik an dr Dibinger Uni gha. Noch sinre Habilitation 1892 isch er vu 1899 bis 1930 Professor fir Ditschi Sproch un Literatur gsi un 1920/21 aü Direktor vu dr Universitätsbibliothek.
== Forschung ==
Ab 1892 het er verschiidini Abhandlunge iber sprochgeografischi, linguischtischi un gschichtligi Problem vum Alemannische un sinene einzelne Spiilarte gschriibe. Si Wärk gipfelt in ''„Die alemannische Mundart“'', e Gsamtdarstellung vum Alemannische, ebis was es bishär un speter nur sälte gää het. Dä Forscher het allerdings nimmi erläbt, wiä si Haüptwärk 1953 erschiine isch, er isch sch anne 1951 gstorbe.
=== ''„Die alemannische Mundart“'' ===
Dr Bohnebärger het s Alemannisch ohni wänn un aber as Stammesdialäkt betrachtet. Er hebt aü d Eiheit vum Alemannische viiri, des kunnt in sinere Bezeichnung ''„Die alemannische Mundart“'' zum Üsdruck ([[Singular]]!), wänn er aü, wiä fascht ke zweite, unändlig viil Dialäktschattiärunge ermittlet un ufzeichnet het.
In sinem Haüptwärk het er sich gritisch mit dr „Frogebogemethodi“ un ihrene Verfächter üsenandergesetzt - do dermit meint er unter anderem dr [[Friedrich Maurer]], wu sich in sinere Darstellung stark uf dr [[Deutscher Sprachatlas|Ditsch Sprochatlas]] gstitzt het, wu entstande isch, indäm Frogeboge verschickt wore un dur Laie üsgfillt wore sin. Er schribt zu däre Methodi:
:„Insbesondere wird schriftsprachliches oder nachbarliches Sprachgut oft eingemengt und das besonders wertvolle altherkömmliche, aber heute schon auf die älteren Ortseingeborenen beschränkte unerwähnt gelassen oder verneint.“
Im Bohnebärger si Methodi isch gsii, mit dr Mänsche un ihrere Sproch z verwagse, indäm er s Land „hörend und sehend viele Jahrzehnte bis in seine hintersten Falten“ durchwanderet het. Des battet bsunders guet, so isch si Meinung gsii, wämmer esälber e Iiheimische isch. So sait er zum Maurer sinem Wärk ibers Gsamtalemannisch: „Dieser dankenswerte Überblick bedarf der Ergänzung durch das, was der Altheimische von seiner Kenntnis und Auffassung aus zu diesen Fragen beizutragen vermag.“ Dr Maurer isch, wiä dr Bohnebärger schribt, „ins alamannische Gebiet übergesiedelt“.
''Die alemannische Mundart'' vum Bohnenberger isch aber stellewiis schwär zum Läse, well dr Autor uf eme hoche wisseschaftlige Niveau schribt, viil Fachüsdrick brücht un wennig Wortbiispiil bringt bzw. d Biispiil noch Duzede vu Sitte nit widerholt, wänn er wider ufs Broblem zruck kunnt. Änewäg isch ''„Die alemannische Mundart“'' Johrzehnti lang un all no e Standardwärk vu erschtem Rang.
D Ergäbnis vum Bohnenberger sin uf ere Kart zämmegfasst, wu alli wichtige [[Isoglosse]] im Alemannische iizeichnet sin. Drissig Johr noch em Erschiine vu däre Kart schribt dr Hugo Steger, dr Rüsgäber vum [[Südwestdeutscher Sprachatlas|Südweschditsche Sprochatlas]], si heb „einen hohen Stand an Genauigkeit und Detailliertheit“.
=== Sunschtigi Forschung ===
Aü d [[Walser]] sin e Forschunggebiet vum Bohnenberger gsi. Är het d [[Wallis]]er- und d Walserdialäkt sälber erforscht, drunder aü d [[Südwalserdeutsch|Walserdialäkt z Italie]].
== Wäärch ==
* ''Die alemannische Mundart. Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung.'' Tübingen 1953.
* [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979055203976/CH-002157-5:5911755 ''Die Mundart der deutschen Walliser im Heimattal und in den Außenorten.''] Frauenfeld 1913 ([[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] 6).
== Quälle ==
Quälle fir d Personedate: Internationales Biographisches Archiv 43/1963 vom 14. Oktober 1963
==Weblink ==
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016318/images/index.html?id=00016318&fip=qrssdaswyztsxdsydyztseayaweaya&no=&seite=442 Karl Bohnenberger], Neue deutsche Biographie, Bd. 2, S. 422. Berlin, 1955
* [https://web.archive.org/web/20131215041140/http://www.albverein-messstetten.de/Bohnenberger/hauptteil_bohnenberger.htm Karl Bohnenberger] uf dr Sitte vum Schwäbische Albverein e. V. Meßstette
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Bohnenberger, Karl}}
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Dialäktoloog]]
[[Kategorie:Bibliothekar]]
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Walsertiitsch]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Wirtteberger]]
[[Kategorie:Maa]]
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Mittlaltär}}
{{Dialekt|Walliserdeutsch|Wallisertiitsch|Wallisertitsch}}
Där Bigriff '''Mittlaltär''' bizeichnut än [[Epoche|Epocha]] innär [[Geschichte Europas|europäischu Gschicht]] zwischu där [[Antike|Antiku]] und där [[Neuzeit|Neuziit]], wa d'chrischtlich, antiki, d'cheltisch, d'germanisch und d'slawisch Äntwicklig zämufiährt.
D'Grundzig vam Mittlaltär sind, di na [[Ständeordnung|Ständ]] gordnuti [[Gesellschaft|Gsellschaft]], d'chrischtlichi Geischteshalti innär Literatur, Kunscht und Wissuschaft, [[Latein|Latin]] als gmeinsami Kultur und Bildigssprach. Dänäps isch d'Idee vannär Iheit va dä chrischtlichu [[Kirche (Organisation)|Chirche]] und äs rächt iheitlichs Wältbild chänzeichnund fär dischi [[Epoche|Epocha]]. D'vorherrschundi Gsellschafts- und Wirtschaftsform isch där [[Feudalismus]].
== d'Gschicht vam Bigriff „Mittlaltär“ ==
Z'chrischtlich Mittlaltär het schich sälbär nid als Mittlaltär gseh. Äs het schich als än im Glöibu alle annäru Ziitaltär ubälägunu „aetas christiana“ (chrischtlichs Ziitaltär) värstannu. ''(Z'chrischtlich Ziitaltär het mit där Giburt vam Chrischtus agfangu und het ersch am [[Jüngstes Gericht|junschtu Tag]] sellu üfheru.)''
Währund d'vorgangnu [[Weltalter|Wältaltär]] va där [[Heilsgeschichte|Heilsgschicht]] na där Lehr va dä dri, viär oder sägsch Wältaltär ((„aetates mundi“), nu witär unärteilt wordu sind, hets fär d'intern Periodisiärig va där „aetas christiana“ keis Epochuschema gigä. Es het nummu Asätz, wiä d'Lehr va dä Sibu Periode va där Chircha (abgleitut va där Johnesapokalüpsa), odär die vam [[Joachim von Fiore]] bigründuti Iteilig inä Ziit vam '''Sohn''' (Va där Giburt chrischti bis 1260) und än druffolgundi Ziit vam '''Geischt''' gigä.
D'vorstellig, dass öi währund där „aetas christiana“ gschichtlichei Entwicklige im Sinn va Fortschritt odär Värfall stattfinu chenti, isch dum chrischtlichu Mittlaltär nid främd gsi. Schi isch abär ussär Sicht va där römischu Chircha prekär gsi, wilsch einärsits än Witärentwicklig odär Ubärbiätig va där chrischtlichu Lehr sit där Ziit vam Evangelismus und dä Chirchuvätr nid hent wellu züägä odär züälah. Annärärsits hentsch öi d'eigund Äntwicklig nid vam Gsichtspunk vam Zärfall wellu alüägu. Sowit schich entsprächundi Gschichtsvorstellige mit Chirchukritischu Konzäpti und Birächnige vannär Ändziit verbunnu hent, sindsch bikämpft wordu.
== Zitlichi Iornig ==
D'Bizeichnig Mittlaltär biziäht schich in erschtär Linia uf d'Gschicht vam chrischtlichu [[Abendland|Abundland]] vor där Reformation. Där Bigriff wird chüm im Zämmuhang mit üssäröiropäischu Kulture verwändut. Im Grobu Ordnut mu z'Mittlaltär inni Ziit vam 500 odär 600 Jahrhunnärt bis ungfähr 1500 i. Gnauär sind nu folgundi Merkmal :
Z'Mittlaltär erstreckt schi va ungfähr vam Ändi va där [[Völkerwanderung|Völkärwandrig]] (375-568) odär vam unnärgang vam [[Weströmisches Reich|weschtrömischu Chaisärrich]] 476 bis zum Ziitaltär vannär [[Renaissance]] (mitti 15. jahrhunnärt).
D'Datiärige sind nid immär iheitlich, äs chunt vil druf a, welli aschpäkti vannär Äntwicklig bivorzugt wärdund, und wellum Land das mu üsgeit. Stellt mu zum Bispiel du Ifluss vam [[Islam]] innu vordärgrund, chamu d'[[Hidschra]] vam [[Mohammed (Prophet)|Mohammed]] (622) odär du Biginn vannär arabischu Expansion ab 632 als Afang vam Mittlaltär alüägu. Glich wiä fär du Afang chamu öi mehreri Date vär schis Ändi anäh. Zum Bischpil d'Ärfinnig vam [[Buchdruck|Büächdruck]] (umd 1450), d'Ärobrig va Konschtantinopl (1453), d'Äntdeckig va Amerika 1492 odär du Bigin vannär [[Reformation]] (1517). Lüägt mu uf einzulni Ländr, so cha mu uf värschiduni Egdate cho. So ändut d'[[Antike]] am Rhin odär in Britanniu wägs där Entwicklig va da, ehnär als in Syriu. Uffär anru Sita isch zum Bischpil am Afang vam 15. Jahrhunnärt in [[Italien|Italiu]] afu z'Ziitaltär vannär [[Renaissance]] agibrochu, währund mu zär gllichu ziit in [[England]] nu vam Mittlaltär gredut het.
== Unnärglidrig vam Mittlaltär ==
Sit dum 19. jahrhunnärt ischs im ditschu Sprachrüm normal, das z'Mittlaltär grob in dri Fase gigilidrut isch :
* Früämittlaltär (Mitti 6. Jahrhunnärt bis Afangsch 11. Jahrhunnärt)
* Hochmittlaltär (Afangsch 11. Jahrhunnärt bis umgfähr 1250)
* Spätmittaltär (umgfähr 1250 bis 1500)
=== Früämittlaltär ===
<!--
''Höiptartikl: [[Frühmittelalter|Früämittlaltär]]''
-->
Z'Ändi vannär [[Völkerwanderung|Völkerwandrig]], wels d'Forschär als Värbindig zwischu där [[Antike|Antiku]] und dum Mittlaltär gsehnt, und där [[Spätantike|Spätantiku]] züärächnund, bizeichnut dä Bigin vam Früämittlaltär.
[[Datei:Couronnement_d'un_prince_-_Sacramentaire_de_Charles_le_Chauve_Lat1141_f2v.jpg|thumb|250px|än füiä fränkische chinig mim papscht]]
Im Früämittlaltär hent vili ischnidundi Entwickligi statt gfunnu. So isch Europa bis umgfähr 600 witgehund [[Christianisierung|chrischtianisiärt]] wordu, Höiptsächlich durch d'Tätigcheit va irischu Missionaru. Umgfähr um 500 het unnärm Chinnig [[Chlodwig]], wa mit schinum Volch gschlossu zum Chrischtutum ubärgiträttu isch, där Üfstieg vam [[Fränkisches Reich|Fränkischu Rich]]. Dischi hent de bald uf dä Ubärräschtu vam [[Weströmisches Reich|weschtrömischu Rich]] und dä Richi va anneru [[Germanen|germanischu Velker]] schini Vorherrschaft in Wescht- und Mittleuropa bigründut. Dä Höhepunkt va där Entwicklig isch d'Chrönig vam [[Karl der Grosse|Karl dum Grossu]] zum römischu Chaisär, durch du [[Papst|Papscht]] z'Wiänächtu 800 gsi. Na schinum Tod 814 isch z'fränkisch Rich langsam zärfallu. Us schinär weschtlichu Hälfti isch z'spetär Frankrich änstannu, währund schich us där Oschthälfti spetär z'[[Heiliges Römisches Reich|heillig römisch Rich ditschär Nation]] gibildut het. Näbu bi het där Papscht duch d'sognannti [[Pippinische Schenkung|pippinischi Scheichig]] 754 näbu schinär geschtlichu, öi d'wältlich Macht bärcho. Das hent innär Züäkunft nu villi Spannige zwischu dä Chiniga und dum Papscht gfiärt.
Äbufalls in dischär Ziit sind d'Ifäll va dä [[Wikinger|Wikingär]] und dä [[Magyaren|Magyare]] zwischu 800 und 1100, und 900 und 950 gsi. Zämmu mit där Ärobrig va Nordafrika und ämu grossteil va dä [[Iberische Halbinsel|iberischu Halbinsla]] va umgfähr 650 bis 720 durch d'Moslems, het zär Üsleschig va dä letschtu [[Spätantike|spätantiku]] Struktur gfiährt. Züädem het schich än Entwickli in Gang setzt, wa di Büru in Frankrich irusch Friheit biröipt het und d'staatlichi Autorität zärsplittrut het, wil d'Värteidigung va du einzelnu Gibiäti dä da läbundu Grundherru üfärleit wordu isch. Diz het letschtändllich zum Entstah vam [[Feudalismus|feudalistischu]] Wirtschaftssischtem gfiährt. D'britischu Insel und Nordafrika hent am meischtu unnär dä Agriffu va dä Wikingär glitut. därbi hent d'Agrifär in Britaniu äs paar Chinigrichär ärrichtut, us wellu spetär [[England]] ändstannu isch.
Wirtschaftlich het z'Früämittlaltär höiptsächlich än Ziit va där Naturalwirtschaft dargstellt. Wobi vor allum z'Sischtem vannär [[Grundherrschaft]] vorgherrscht het.
Wichtigi Kutlurträgär sind z'[[Byzantinisches Reich|büzantinisch Rich]] ,d'[[Kloster|Chloschtär]], insbsundri di vam [[Benediktiner]]ordu, sowiä d'Glehrtu vam Arabisch - muslimischu Kulturchreis. Vorallum durch d'letschturu cha än wichtige Teil vannär antiku Literatur und Wissuschaftu bwahrheitut wärdu.
=== Hochmittlaltär ===
<!--
''Höiptartikl: [[Hochmittelalter|Hochmittlaltär]]''
-->
Z'Hochmittlaltär isch d'Blüätuziit vam [[Ritter|Rittärtüäm]] und vam [[Heiliges Römisches Reich|heilligu römischu Riich dische Natione]], vam [[Lehnswesen|Lehnwäsu]] und vam [[Minne]]gsang. Mu cha dischi Äru öi als Ziitaltär vannär Widärersterchig va Europa bizeichnu. D'europäischu Staate hent sit umgfähr 900 immär meh Macht äntwicklut. D'Bivölkrig het agfangu z'waxu, d'Handwärchär und där Handl sind gfördrut wordu, und öi d'Bildig isch öi nimme äs Priwilig vam [[Klerus|Chlerus]].
In dischi Epocha kherunt wahrschinli als bikantuschts Äreignis d'[[Kreuzzug|Chrizzig]], in welle schich där massivu Iflus vannär sit 1054 gspaltnu Chircha zeigt (lüäg öi [[Morgenländisches Schisma]]). Währund de Chrizzig sind immär widär Heeri us Weschtu - und Mittleuropa innu nau Oschtu gizogu, um d'Stätte vam neuu Teschtamänt va dä Moslems z'"bifriu". Äs isch abär dä europäer nid glungu, schich da dürhaft feschtzsetzu. Speter sind friäneru religiösi Zili
va de Chrizzig vil zgunschtu va där machtgiär und dum profit innu Hinnärgrund giträtu.
Im Löif va dä Chrizzig het schich öi än [[Fernhandel|Färnhandl]] mit dä [[Levente]] äntwicklut. Fa dem isch insbsundra d'italienischu [[Stadtstaat]]u profitiärt hent. Mit dum Handl, wa öi d'[[Geldwirtschaft|Gäldwirtschaft]] an Biditig het la gwinnu, und zum Änstah va ra früäu Form vam [[Kapitalismus]] gfiärt het, finnund öi neui odär widärentdeckti Idee uf Europa. So isch zum Bischpil där [[Aristoteles]] zär wichtigschtu, nid-chrischtlichu Autorität innär va där [[Scholastik]] gwordu. Vor allum in Mittleuropa isch äs [[Zunft]]wäsu ändstannu, wells d'sozialu und wirtschaftlichu Vorgäng inne Städt starch giprägt het.
Äs isch öi d'Epocha va där Usänandärsetzig zwischu där wältlichu und där geischtlichu Macht im [[Investiturstreit|Inveschtiturschtrit]], welle d'Isetzig va mehreru [[Gegenpapst|Gägupäpscht]] zär Folg het kha. D'wichtigschtu [[Orden|Ordu]] vam Hochmittlaltär sind näbs de [[Zisterzienser]] d'[[Bettelorden|Bättlordu]] va där [[Franziskaner]] und [[Dominikanär]] gsi. Äs sind öi vili Mänschu durch d'neuu Idee ussum Orient biiflusst wordu, und hent neui chrischtlichi Sekte gigründut, wiä zum Bischpil d'[[Bogomilen|Bogomilu]] und d'[[Katharer|Katharär]]. Schi sind abär vannär katholischu Chircha als ketzerisch agseh wordu, und darum het mu schi üsglescht.
In Nord- und Oschteuropa hent schich im Zug va där fortschritundu Chrischtianisiärig neui Chinigrich wiä [[England]], [[Norwegen|Norwägu]], [[Dänemark]], [[Polen|Polu]], [[Ungarn|Ungaru]], und [[Böhmen|Böhmu]] gibildut. Äbu so sind nu witär im Oschtu unnärm Ifluss va dä [[Wikinger|Wikingär]] und orthodoxu Missionaru ussum [[Byzantinisches Reich|büzantinischu Rich]] witäri Staatu wiä z'[[Kiewer Reich|kiewer Rich]] ändschtanu. Währund Büzan durch du [[vierter Kreuzzug|viärtu Chrizzug]] im Jahr 1204 än entscheidundi Schwächi schinär Macht ärfahru het, isch va dä Kiewer Rus im Zug vam [[Mongolensturm|Mongolusturm]] 1223 zärtsert wordu. Witäri oschteuropäischi Staate (vor allum Polu und Ungaru) sind nummu knapp dum Unnärgang äntgangu. Dnäbu hent ab 1000 di na där islamischiu Ärobrig värblibundu chrischtlichu Staate va där iberischu Halbinsl mit där sognanntu [[Reconquista]] agfangu. Also mit där Zrugärobrig vam speteru Staatsgibiät va [[Spanien|Spaniu]] und [[Portugal]] va de [[Mauren|Mauru]].
=== Spetmittlaltär ===
<!--
''Hauptartikel: [[Spätmittelalter]]''
-->
[[Datei:Rein3.jpg|thumb|Originaldopplsita ussum [[Reiner Musterbuch|rinär Muschtärbüäch]], Afangsch 13. Jh., sit 16. Jh. inär [[Österreichische Nationalbibliothek|öschtrichischu Nationalbibliothek]]]]
Z ''Spätmittlaltär'' isch di Zit vam üfstigundu [[Bürgertum]] innä Städt und där Gäldwirtschaft. Währund z'[[Byzantinisches Reich|büzantinisch Rich]] na där Ärobrig va [[Konstantinopel|Konschtantinopl]] 1204 währund dum [[vierter Kreuzzug|viärtu Chrizzug]] langsam abär sichär schinum Unärgang äntgägu gangu isch, hent, d'chrischtlichu Staatu uf där [[iberische Halbinsel|iberischu Halbinsl]] na dum Sig bi Las Navas de Tolosa im jahr 1212 immer meh an Bodu gwunnu.
Trotzdem het Europa um 1300 än teifgrifundi Chriäse erläbt. Im Jahr 1291 isch [[Akkon]] gfallu, d'letsch Feschtig va dä Chrizfahrär im Nau Oschtu. D'autorität vam Papscht isch im Zug va Intrige und dum [[Abendländisches Schisma|abundländischu Schisma]] gschwindut. D'schlimscht Kataschtrofa innär Chriäse vam 14. jahrhunnört isch abär die [[Pest|Pescht]] gsi, dä ''schwarz Tod''. Schi isch ab 1347 va Südrussland cho, und het ganz Europa bifallu. Das het fascht där Hälfti va där Bivölkrig z'Läbu kchoschtut. D'Entvölkrig het zu Üfständ und ämu Wandl va dä Sozialstrukture gfiährt, welli z'[[Rittertum]] zugunschtu vam [[Bürgertum|Bürgärtum]] gschwächt het und än Reformbiwegig iner katholischu Chircha üsglest het.
Umgfähr zär glichu Ziit wiä d'Entvölkrig het z'Frankrich öi dä [[Hundertjähriger Krieg|hunnärtjehrige Chriäg]] uf Grund va Erbstritigkeite zwischu [[England]] und [[Frankreich|Frankrich]] agfangu. Va 1340 bis umgfähr 1420 hent d'Engländr d'Oärhand bhaltut, bis d'[[Jeanne d’Arc]], hitu als ''Jungfröi va Orleans'' bikannt, dä Franzosu widär Kampfmüät igflöst het und inne bi Orleans zum Sieg värholfu het. 1453 het Frankrich dä Chriäg sigrich chenu biändu, trotzdem, dass d'Jeanne d'Arc scho 1431 zum Tod värurteilt wordu isch. Im glichu Jahr isch [[Konstantinopel|Konschtantinopl]] an d'[[Osmanisches Reich|Osmanu]] kchit, und z'Ditschland hentsch du Büächdruck erfunnu.
D'Kunscht und d'Wissuschafte bifinund schi im Spetmittlaltär im Üfbruch. D'Gründig va de erschtu Universitätu, vor allum in [[Italien|Italiu]], het dä Wissuschaftu und där [[Philosophie]] zumu neue Üfschwung verholfu. Schi hent d'Lehre va [[Antike|antiku]] Glehrtu vorbireitut, und du Bodu fär d'[[Renaissance]] gäbnut. Öi d'Kunschtlär hent neui meglichkeite erchänt. D'bislang uf chirchlichi Motivi bschränkti Maleri isch jetzt öi uf aneri Bireicha üsgwitut wordu. Öi d'Dridimensionalität isch va dä Malär entdeckt wordu. Usserdem het schich d'Architektur aägs där Renaissancebiwägig widär an d'altu römischu und griechischu Vorbildär aglähnt.
Öi d'Wirtschaft het trotz dum Massuschtärbu und där [[Pest|Pescht]] än Blüäti ärläbt. Hie sind widär vor allum d'ialienischu Stadtstatu z'nännu, aber öi di annär Nord- und Oschtsee entstehundu Städtbund va där [[Hanse]]. D'Hanse het durch du schwungvollu Handl än witeri Bsidlig va Nord und vorallum va Oschteuropa durch höiptsächlich Dischi Kolonischtu biwirkt. Durch d'Handlskontäkt sind därbi in Russland än Reia va neuiu Fürschtutümär entstannu, welli na und na z'[[Mongolen|mongolisch]] Joch abgschitlut hent. Ussum mächtigschtu va innu, dum [[Fürstentum Moskau|Fürschtutum Moskau]], wird spetär z'russisch [[Zarenreich|Zarurich]] entwicklut.
=== z'Ändi vam Mittlaltr ===
Als wichtig fär du Ubärgang vam Mittlaltär zär [[Neuzeit|Neuziit]] lüägt mu allgmein di Ziit vannär [[Renaissance]], d'Erfinnig vam [[Buchdruck|Büächdruck]] 1450, d'Entdeckig va där ''neuiu Wält'' durch du [[Christoph Kolumbus|Kulumbus]] 1492, d'Reformation, a. Dischi Ereignissa sind alli annär Schwelli vam 15. zum 16. Jahrhunnärt a z'sidlu. Im glichu Ziitrüm chenti mu öi z'Ändi vam Mittlaltär in [[Deutschland|Ditschland]] mit där Richsreform, dum Ändi vam klassischu [[Feudalismus]] lokalisiäru.
Öi d'Erobrig va [[Konstantinopel|Konschtantinopl]] durch d'[[Osmanisches Reich|Osmanu]] 1453 wird als Ereignis gnännt, wa z'Ändi vam Mittlaltr markiert. Das isch nid nummu än zitlich passundi Vereifachig, äs het öi än Birächtigung, d mit dum Unnärgang vam [[Byzantinisches Reich|büzantinischu Rich]] z'letsch lebändiga Staatsgibild va där [[Antike|Antiku]] unär gangu isch. Witär isch där dadurch üsgleste Schtrom va büzantinischu Flüchtlingu und Glehrtu uf [[Italien|Italiu]] höiptvärantwortlich fer du Biginn va där [[Renaissance]] gsi. Drubär sind d'Handlsrute uf [[Asien|Asiu]] durch d'Üsbreitig vam [[Osmanisches Reich|osmanischu Rich]] blockiärt wordu, do dass [[Westeuropa|weschteuropäischi]] [[Seefahrer|Seefahrär]] neui Handlswägu ärchundut heint. Därbi isch unär anurum [[Amerika (Doppelkontinent)|Amerika]] entdeckt wordu. Zminduscht isch's zersch mal gsi, dass d'Exischtäns va Amerika innerhalb va wenigu Jahr in ganz Europa bikannt gwordu isch.
Uf müsikalischär Äbni isch z'Ändi vam Mittlaltär am beschu mit där Umstelig va Quint-Oktavkläng zä terzhaltigu Harmonie z'bschtimmu. D'englischu [[Komponist|Komponischtu]] sind hiä sehr früä gsi, vorallum ''Dunstable'' isch hiä z'nännu. Ab umgfähr 1430 het schich dische Wandl in [[Italien|Italiu]] dingfescht gmacht, wobi terzhaltigi Kläng nid sofort du rinu Intärwall als Rüäpol va där Komposition abglest hent, und vor allum am Schluss vannär Komposition z'ganz [[15. Jahrhundert|15. Jahrhunnärt]] där Klang ohni [[Terz]] bivorzugt wordu isch.
== Trivia ==
Innär [[Geschichte Japans|japanischu Gschicht]] wird d'Ziit va 1200 bis umgfähr 1600 als ''Mittlaltär'' bizeichnut. Dischi Epocha het schich durch än starchi dominanz vam [[Buddhismus]] und dum [[Feudalismus]] üsgizeichnut.
D'chlei Körpärgrössi va dä Mänschu im Mittlaltär isch än wiit verbreituti, hitu abär witgehund widerleiti Anahm. Unnärsüchige a Skelletu innu letschzu Jahrzähnti het ärgä, dass d'durchschnittlich Körpergrössi vam mittlaltärlichu Mänsch värglichbar isch, mit där durchschnittlichu Gressi va de Mänschu am Afang vam [[20. Jahrhundert|20. Jahrhunnärt]]. Europa het im Hochmittlaltär än üsgiprägti Wärmeperioda ärläbt, im Südu va [[England]] het mu sogar [[Wein|Wii]] agibüwt. Erscht im [[14. Jahrhundert|14. Jahrhunnärt]] het schich z'Klima zär sognanntu "[[Kleine Eiszeit|chleinu Ischziit]]" värschlächtrut. D'damit värbunnuni Nahrigsumstellig und teilwisi Manglernährig het schich innu druffolgundu Jahrhunnärti ufd durschnittlich Körpergressi üsgwirkt.
== Literatur ==
Wichtigi Quelle sind im grossu Umfang gsammlut innär "[[Monumenta Germaniae Historica]]". Lüäg öi d'ditsch-latinisch Üsgab vannär "Freiherr-vom-Stein Gedächtnisausgabe (FSGA)". Wichtigi Quelle sind näbu de Gschichtsschribige öi Konschtitutione und aneri aktuquelle sowiä d'[[Regesten]].
Än sehr güäti Bibligrafi finnut schich uf [https://web.archive.org/web/20061220224104/http://www.histsem.uni-bonn.de/proseminar/lsma15.htm hiä (ärstellt vam Historischu Seminar vannär Uni. Bonn)] und [https://web.archive.org/web/20070102202923/http://www.uni-tuebingen.de/mittelalter/tutorium/literatur/literatur.htm hiä (Uni. Tübingu; umfangrichi Lischta mit Quellu- und Literaturagabe)]. Suschtär isch öi innu Agabe vam ''[[Lexikon des Mittelalters]]'' odär inne Biographie va dä unena üfgiärtu Wärchi zlüägu.
=== Naschlagwärchi und Handbiächer ===
* [[The New Cambridge Medieval History]], Cambridge 1995ff. ''güäti und aktuelli Gsamtdarstellig; jede Band biätut än umfassundi Bibliographie.''
* [[Lexikon des Mittelalters]], 9 Bde., Ügab vam dtv-Verlag, Münchu 2002 (in Hardcover Münchu-Züri 1980–1998). ''äs Grundlegunds Wärch''
=== Sekundärliteratur ===
* [[Hartmut Boockmann]]: ''Einführung in die Geschichte des Mittelalters''. Mehreri Neuüflage, Münchu 2001.
* [[Arno Borst]]: ''Lebensformen im Mittelalter''. Frankfurt am Main/Berlin 1988, {{#isbn:3-548-34004-0}}.
* Arno Borst: ''Barbaren, Ketzer und Artisten: Welten des Mittelalters''. Münchu 1988, {{#isbn:3-492-03152-8}}.
* ''[[Fischer Weltgeschichte]], Mittelalter und frühe Neuzeit''. 4 Bänd, {{#isbn:3-596-50732-4}}.
* [[Horst Fuhrmann]]: ''Einladung ins Mittelalter''. Verlag C. H. Beck, Münchu 1987, {{#isbn:3-406-32052-X}}.
* Horst Fuhrmann: ''Überall ist Mittelalter: von der Gegenwart einer vergangenen Zeit''. Verlag C. H. Beck, Münchu 1996, {{#isbn:3-406-40518-5}}
* [[Friedrich Heer]]: ''Mittelalter. Von 1100 bis 1350''. Kindlers Kulturgschichte, Parkland-Verlag, Köln 2004, {{#isbn:3-89340-060-5}}
* [[Ferdinand Seibt]]: ''Glanz und Elend des Mittelalters. Eine endliche Geschichte''. Siedler, Berlin 1987, {{#isbn:3-88680-279-5}}.
* Ernst Schubert: ''Alltag im Mittelalter – Natürliches Lebensumfeld und menschliches Miteinander''. Wissuschaftlichi Büächgsellschaft, Darmstadt 2002, {{#isbn:9783534250820}}
* Elisabeth Vavra (Hrsg.): ''Bild und Abbild vom Menschen im Mittelalter (= Schriftenreihe der Akademie Friesach, Band 6)''. Wieser Verlag, Klagenfurt 1999. {{#isbn:3-85129-269-3}}
== Weblink ==
* [https://web.archive.org/web/20061108115528/http://www.erlangerhistorikerseite.de/ma_resso.html Virtuelli Bibliothek – Gschichte / Mittlaltärlichi Gschicht]
* [https://web.archive.org/web/20070106222602/http://www.mittelalter.uni-tuebingen.de/?q=node Historischus Seminar vannär Universität Tübingu, Abteilig fär Mittelaltärlichi Gschicht]
* [https://web.archive.org/web/20051024204551/http://netzwerk.wisis.de/text/42.htm Mittelalter – SUSAS Netzwärch fär Wissunswitärgab – Üsfiährlichi Texta und zahlrich Ärklerige zär Wirtschaft, Gsellschaft und Äreignisgschicht]
* [https://web.archive.org/web/20080202123946/http://www.genealogie-mittelalter.de/ Genealogie Mittlaltär] Mittelaltärlichi [[Genealogie]] im [[Deutsches Reich|Ditschu Rich]] bis zum Ändi va dä [[Staufer]]
* [[Der Spiegel]]: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,381627,00.html Wiä d'Ärdu zär Schiba isch gwordu] – z'bild vam Rückständigu Mittlaltär als modärne Mythos
* [http://www.wissenschaft.ag/Mittelalter.php3 Mittlaltär-Presseschau und -Newsletter]{{Toter Link|url=http://www.wissenschaft.ag/Mittelalter.php3 |date=2020-02 }} vannär Bremer Arbeitsgruppa Wissuschaft
[[Kategorie:Europäischi Gschicht]]
[[Kategorie:Middelalter| ]]
[[Kategorie:Ziitalter]]
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Richard Gäng
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[[Datei:Richard Gäng 1.jpg|thumb|dr Richard Gäng, 1964]]
Dr '''Richard Gäng''' (* [[21. April]] [[1899]] z [[St. Blasien|Immeneich bi St. Bläsi]]; † [[10. August|10. Aügschte]] [[1983]] z [[Freiburg im Breisgau|Friiburg]]) isch Lehrer un [[Alemannische Sprache|alemannische]] Dichter un Sprochschitzer gsii.
== Üs em Läbe vum Gäng ==
Dr Gäng Richard isch am 21. April 1899 z Immeneich im Albtal ([[Hotzenwald|Hotzewald]]) uf d Wält kumme; dr het 7 elteri Gschwischtrig gha; si Vatter Roman isch Büür, Fuehrhalter un Burgemeischter gsii. Si Mueter Marie geb. Müller isch d Dochter vum e Schniidermeischter gsii – dr het si scho mit drei [[Jahr|Johr]] verlore. Uf s Gänge großem Hof sin Gnächt un Mägd bschäftigt gsii; si hän 16 Ross un drzue no ander Viih gha. Dr Gäng Richard het speter in sinem „Mysterium Heimat“ gschriibe, dr diäg im [[Schwarzwald]] un sinene alemannische Ahne üs em Gebirg si inneri Brägig verdanke. „''Meine Heimat führte mich stets und führt mich heute noch.“'' Dr Gäng meint, wu Elterehüüs un Heimet ke Kern im e Mänsch glegt hän, diäg ke Macht vu dr Wält aü numme s ringscht Blettli kenne wagse lo.
Dr Gäng Richard isch z Immeneich in d Volksschuel gange (1905-1910), z [[Waldshut-Tiengen|Waldshuet]] uf d Realschuel (1910-1912) un z [[Freiburg im Breisgau|Friiburg i. B.]] uf d Rotteck-Oberrealschuel (1912-1916). Drno isch er z [[Ettlingen|Ettlinge]] ufs Lehrerseminar gange (1916-1917 un 1919), unterbroche vum [[Erster Weltkrieg|Erschte Wältkriäg]], wun er 1917/18 Soldat gsii un schwär verwundet wore isch. Dr isch drno Lehrer an verschiidene [[Baden (Grossherzogtum)|badische]] Volksschuele gsii, so z Buchen im Odewald un z Manne. Z [[Mannheim]]-Freudenheim isch er mit Inflation un Eländ konfrontiärt gsii, d Vättere vu dr meischte vu sinene Schiäler sin arbetslos gsii. Dr het e starki Firsorg fir sozial benochdeiligti Kinder zeigt; e Schiäler vun em, dr Heinrich Bücheler, verzellt, ass er z [[Herbolzheim|Herwelze]] glii am Afang d Schiäler gfrogt het, wär e eige Nachthämm het. Dodra het er dr sozial Status kenne abläse; d arme Schiäler hän im Daghämm gschlofe. Diä het er versucht, bsunders z ferdere. Sini Schiäler heb er mit Lob un Tadel gfiährt, s Meerrehrli (dr Bambusstäcke) seig ungnutzt rumgläge.
1935 het er d Herta Leveringhaus ghirate; do isch e Familiä mit drei Kinder düs wore (zwee Sihn un ei Dochter).
Dr Richard Gäng isch wiä vil Lehrer im Dritte Riich Mitgliid vu dr [[NSDAP]] wore, är zum 1. Mai 1933 Mitglid vu dr Bardei wore (Mitglidsnummere 3125800).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/598405270?objectPage=2250 A3340-MFOK: Number F0027]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> Vu 1942 bis 1944 isch er Kreiskültürhaüptstelleleiter vu dr NSDAP z Friiburg gsi. Wäge däm isch dr Gäng 1945 vum Lehrerdienscht suspändiert wore, speter as „minderbelastet“ in dr Wartestand un schliäßlig 1949 us gsundheitlige Grind in dr vorlaifig Ruestand versetzt wore.
Z Friiburg, z [[Heidelberg|Heidelbärg]] un z [[Berlin]] het er witter gstüdiärt un isch 1954 Gymnasiallehrer wore am Progymnasium St. Landolin vu dr Schuelbrieder z Ätteneminschter, 1966 isch er pensioniärt wore.
1964 isch dr Gäng Ehrebirger vu Immeneich wore.
1966 isch dr Gäng aü bi dr Grindung vu dr [[Muettersproch-Gsellschaft]] drbii gsii un fir Prässikontakt zueständig wore.
Am 10. Aügschte 1983 isch dr Richard Gäng z Friburg gstorbe. An sim Elterehüs z Immeneich isch 1984 e Gedänkdafele aabrocht wore.
== Under em Nationalsozialismus ==
Dr Gäng het 1933 rasch gmerkt, vo wo dr Wind weiht, und isch dr Bardei biidrätte. 1937 het er en Aleitig zur Genealogii veröffentlicht und isch während em Chrieg ab 1942 Kreiskulturhauptstelleleiter gsi. Sii Schiäler Heinrich Bücheler het aber in siine Erinnerige an d Schuelzitt gschribe, dr Gäng heb schiints nit bsunders mit dr Nazi harmoniärt. Dr heb johrelang versuecht, in e Friiburger Schuel versetzt z wäre, wu si Fraü här gsi isch un wu si hebe welle boje. 1937 isch er derno an e Friiburger Schuel kumme. Aber 1938 isch er zittwiis uf [[Herbolzheim|Härwelze]] versetzt wore, wun er drno vu Friiburg üs e Bahnfahrt vu 30 km gha het, des sin zwoo Stund Fahrt gsii alli Dag. Des seig wiä e Strofversetzig gsii. Im gliiche Johr isch er aber wider uf e Schuel z Friiburg kumme, wun er bis 1945 unterrichtet het. Dr Bücheler meint, dr Gäng seig frei vu [[Rassismus|rassischtische]] Vorurdeil gsii un verzellt dr Fall vum Lolo (Lorenz Spindler), e Glassekamrad un [[Sinti und Roma|Sinti]]-Bue. 1937 sin z Härwelze am „Heldegedenkdag“ Blueme vum Griägerdänkmol gstohle wore – dr Verdächtig isch dr Lolo gsii. D Strof fir dr Lolo het solle vu dr Schuel üsgfiährt wäre. Dr Gäng het sich as Glasselehrer fir zueständig erklärt un dr Fall an sich zoge. Dr Lolo isch in dr Karzer, in e Arräschtraüm, kumme. Aber do isch er ohni blaaji Fläcke un ohni gschwullini Finger wider rüskumme, drfir – s erscht mol sitter langem – mit Schueh un Socke. Dr Bücheler schliäßt: ''„Für den Lehrer Richard Gäng zeigte Lolo, der das entsetzliche Schicksal seiner Sippe überlebte, fortan große Anhänglichkeit und besuchte ihn in der Freiburger Jensenstraße bis in Gängs letzte Lebenstage.“''
Noch em Kriäg isch dr Gäng vum Lehrerdienst suschpendiert wore. Im Rame vu dr Entnazifizierung isch er as „minderbelastet“ in Wartestand un 1949 üs gsundheitlige Grind in vorlaifige Ruestand versetzt wore.
== Dr Gäng as „bewusste Alemann“ ==
Dr Gäng Richard isch mit Liideschaft fir d alemannisch [[Sprache|Sproch]] idrätte – dr het gmeint, ass si mit dr moderne Gsellschaftsentwicklig an Diäfi un Breiti verliäre diäg.
In sinere Bsprächig vum alemannische Gedichtband [[Madlee]] vum [[Hermann Burte]] het dr Gäng (1959) gsait, wiäs no sinere Meinig zum Ruckgang vum Alemannische kunnt, wu fir ihne scho vor em [[Erster Weltkrieg|1. Wältkriäg]] agfange het. D Mänsche seige massehaft zu Riichtum un Macht kumme un diäge jetz no Gältig un Asähne sträbe, dr Kampf mit em Elleboge heb agfange. ''"Damit lösten sich die seelischen Grundlagen, weichte der bewährte, alte Mutterboden auf: Gläubigkeit, Wahrheit, Bescheidenheit, Einfachheit, Heimatliebe, Ideale."'' Dr Ibergang zu dr Schriftsproch seig numme e gleine Deil vu däre Uflesig vu dr alte Gsellschaft.
In sinere Dichtig bsingt dr Gäng diä alt Wält, wu noch sinere Meinig besser isch. Si Freind [[Reinhold Schneider]] schribt, diä Wält seig nonit untergange, wänn dr Gäng si in sinere Dichtig rettet, verteidigt. Des seig aü e Gränziberschrittig: er diäg sich do dermit dr Verlotterig vum Mänsch in dr moderne Zit stelle.
== Dr Gäng as Dichter ==
Dr Gäng Richard het wiä anderi alemannischi Dichter s Schriibe uf Alemannisch in dr Främdi agfange – nämlig 1927 z Buchen im Bauland (ganz im Norde vum badische Underland). 1931 het er si erschte Gedichtband ''„Im Hotzenwald“'' rüsgä. 1954 isch nommol e Band gfolgt – ''„De Sunntigmorge“'' – mit eme Nochwort vum Reinhold Schneider.
Si erschti Zindig het dr Richard aber scho bikumme, wun er küüm 10 Johr alt gsii isch. Do het dr Lehrer in dr Dorfschuel, wus agfange het mit schneie, im [[Johann Peter Hebel]] si ''„Winter“'' vordrait, wus din heißt: ''„Isch echt do obe Bauwele feil? Si schütten eim e redli Teil in d Gärten abe und ufs Hus; es schneit doch au, es isch en Grus. Un s hangt no mängge Wage voll am Himmel obe, merkch i wohl ...“'' Siter däm Gedicht het dr Richard erfahre, so schribt er, ''„dass unser Alemannisch eine umfassende, großartige Sprache ist“''.
In sinem Gedicht ''„Mi Muettersproch“'' zeigt er sii Iidruck vu däre Sproch:
:''Mi Muettersproch isch ruch und schwer,''
:''Es rumplet, grumplet i de Wort.''
:''Me meint, en wilde Hengst schieß her''
:''Vom Berg is Tal, dur d’ Baim durs Ort,''
:''Daß d’ Stei und Funkche sprützet.''
Dr Dichter versuecht, dä Hängscht z zaime:
:''Lueg, wien er d’ Ohre litzet,''
:''Wer baimt und zaimt de füürig Rapp?''
:''Eso Gidicht wär gschärfte Trapp.''
In dr negschte Strof verglicht er d Muettersproch mit eme ''„Wulchemeer“'' un eme ''„Gwitter znacht“''. Aber schliäßlig kunnt si nem doch aü wiän e Mueter vor:
:''Mi Muettersproch isch starch und warm.''
:''Si chunnt me wie e Muetter vor''
:''i üsre Tracht mit brune Arm''
:''i wisse Güpf und Chruselhoor.''
:''Lueg wie si d’ Chind verschmützlet,''
:''au wänn si sützlet, trützlet,''
:''dass kcheis im Herz in gützlet!''
:''so isch mi Sproch wie d’ Menscheart,''
:''so ruch und starch, so weich und zart.''
Viil vum Gäng sinene Gedichter sin voll vu Läbensweisheit; viilmol sait er esach im e Gliichnis üs dr Natür, wiä im Gedicht ''"Zwo Bueche"'', wus heißt:
:''Zwo Bueche stön am Schibefelserai,''
:''die eind stoht frei, die ander zwüschet Stei.''
:''Di eind isch groß und breit und, meint mr, starch;''
:''di ander isch vergwadlet bis ufs March.''
:''Di frei hät guete Bode, Sunn und Luft;''
:''di ander serblet in re Totegruft.''
Wiäs bi dr Mänsche eso isch:
:''Um d' größer hät mr schöni Bänkchli gmacht;''
:''me stunt und nümmt di chliner it in acht.''
Aber, typisch Gäng:
:''Do chunnt e Gwitter. 's sturmet, blitzget, chracht.''
:''De Himmel brennt, und fürig hell isch d' Nacht.''
:''Am Morge lit di groß vom Blitz verschlänzt;''
:''di chli i Sunn und Farbetröpfli glänzt.-''
Anne 1947 het er dr ''Erzählerpreis der Schola'' un 1952 fir sini Novelle „Rosina“ dr ''Scheffelpreis'' kriegt.
== Wärk ==
*''Hotzenwald'', 1931
*''Deine Familie: Anleitung zur Sippen- und Ahnenkunde mit grundsätzlichen Betrachtungen'', [[Konkordia GmbH|Konkordia]], Bühl-Baden 1937
*''Die Heimfahrt des Andreas Kumlin'' (Stroßburg 1942) – e Novälle. Dr Friiburger Dichter Reinhold Schneider het diä Novälle in d Nechi vum Gotthelf gruckt: „Es darf gewagt werden, an den größten Nachbarn im alemannischen Raum, an [[Jeremias Gotthelf]], zu erinnern.“ In däre Novälle gohts um d letscht Fahrt vum e Fuehrmann, wu in Liäbi, Trejji un Pflichterfillung si Ross-Gspann rettet un do drbi sich sälber opferet.
*''Rosina'', 1952
* ''De Sunntigmorge. Neue hochalemannische Gedichte.'' Nachw. von Reinhold Schneider. [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1954 159 S. ([[Silberdistel-Reihe]] 5/6)
*''Der unheimliche Mitspieler'' – Sammelband mit Verzellige, 1960
*''Alemannische Gedichte'', 1960, E Ibersetzig vm Hebel sinene Alemannische Gedichter – si isch zum 200. Hebelgeburtsdag im Reclam-Verlag erschiine, Alemannisch uf dr linke, Hochditsch uf dr rächte Sitte. Diä mit viil Gspiir un Gschick glunge Ibersetzig isch natiirlig aü nit unagfochte bliibe, aber si het sällene Nit-Alemanne, wu wänn, dr Zuegang zum Hebel un zum Alemannische licht gmacht – un des het dr Gäng welle. Zu dr Folge vu däre Ibersetzig ghert aü e Ibersetzig vum Hebel ins [[Japanische Sprache|Japanisch]] dur dr japanisch Profässer Yokowa (Hiroshima 1963). Ass diä Ibersetzig glunge isch in ihre Zwäck erfillt, het im Gäng aü dr [[Georg Thürer]] bstätigt.
*''Im Licht des Weihnachtstages'', 1962
*''Mysterium der Heimat'', 1967
*''Alemannische Geschichten: E Lesbuech in dr Muettersproch für grossi und chlini Lüt'', 1970 – in däm Buech sin 67 verschiidini Dichter gsammlet; dr Gäng het do aü versuecht, d [[Orthographie|Schriibwiis]] eweng z vereinheitlige, isch aber uf Wiiderstand gstoße un agriffe wore. Des Buech isch vu dr Muettersproch-Gsellschaft rüsgä wore.
* ''Alemannische Wörter.'' In: Badische Heimat. Rüsgä im Utrag vum Landesverein Badische Heimat e. V. 59. Johrgang 1979 (E Bsprächig vu ca. 800 Werter un Gsätzli).
* ''Der Mundartdichter Hermann Burte.'' In: Badische Heimat – Eckkart – Jahrbuch für das Badner Land 1959. Rüsgä im Uftrag vum Landesverein Badische Heimat vum Dr. H. Schwarzweber, Freiburg i.B.
== Literatür ==
* Emil Baader: ''Richard Gäng, ein neuer badischer Mundartdichter.'' In: ''Albbote'' vom 31.12.1930
* Emil Baader: ''Viel tausend Blumen blühen ...'' In: ''Schwarzwälder Bote (Beilage Melodie der Heimat)'' vom 17.04.1964
* Heinrich Bücheler: ''Richard Gäng in Herbolzheim. Seine Schüler erinnern sich ans Schuljahr 1937/1938.'' In: ''„S Eige zeige“. Jahrbuch des Landkreises Emmendingen für Kultur und Geschichte.'' 18/2004
* Karl Hirtler: ''Das Prosawerk von Richard Gäng.'' In: ''Ekkhart'' 1969, 103f.
* Karl Kurrus: ''Richard Gäng.'' In: ''Der Lichtgang 1979.'' 21
* Brigitte Matt-Willmatt: ''Die Heimat war ihm Ausgang und Ziel.'' In: ''Albbote (Waldshuter Erzähler)'' vom 14./15.04.1984
* Brigitte Matt-Müller: ''Richard Gäng''. In: ''Baden-Württembergische Biographien I,'' herausgegeben im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg von Bernd Ottnad, Stuttgart: Kohlhammer 1994: S. 101f.
* Emil Müller-Ettikon: ''Der Dichter Richard Gäng. Zum 80. Geburtstag am 21. April 1979.'' In: ''Badische Heimat.'' Rüsgä im Uftrag vum Landesverein Badische Heimat e. V. 59. Johrgang 1979
* Thomas Mutter, ''Hüter alemannischer Kultur und Sprache - Der Albtäler Dichter Richard Gäng wäre 90 Jahre alt geworden'', in: ''Heimat am Hochrhein,'' Band XV, 1990, S. 120 ff.
* Otto Schempp: ''Richard Gäng zum 80. Geburtstag.'' In: ''Südkurier'' vom 21.04.1979
* Hermann Wiedtemann: ''Heimat und Sprachgeist – Zum 60. Geburtstag von Richard Gäng.'' In: ''Badische Heimat.'' Rüsgä im Uftrag vum Landesverein Badische Heimat e. V. 1959, 5-7
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
* {{Commonscat|Richard Gäng}}
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=1 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/116333251/G%C3%A4ng+Richard Gäng, Richard] uf LEO-BW
* Franz Hilger: [http://www.badische-zeitung.de/st-blasien/mi-muettersproch-isch-ruch-un-schwer--4093189.html Mi Muettersproch isch ruch un schwer], zum 25. Dodesdag am 10. Aüguscht 2008 (Badischi Zittig, 06.08.2008)
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Ostschweizerisch
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wikitext
text/x-wiki
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{{Dialekt|Ostschweizerisch|Ostschwizertütsch|Ùndertòggeborg}}
[[Datei:SchaffhausenLappi.jpg|thumb|200px|right|Wenn ann nöd cha luege, chunt er öppenemol de Spruch z losen öber: «Wa stoot am Schwoobetor z Schaffuuse?»]]
Under '''Oschtschwizer-Dialekt''' verstoot me d [[Dialekt]] vo de Kantöö [[Kanton Schaffhausen|Schaffuuse]], [[Kanton Thurgau|Tuurgi]], [[Kanton St. Gallen|Sanggalle]] und [[Appenzellerland|Appezäll]] sowie im [[Zürcher Weinland|Zürcher Wyland]], em nordöstlich Tail vom [[Kanton Zürich|Kantoo Zöri]], und em Churer Rintl. I de Forschig schribt me oft vo «Nordostschweizer Dialekte», aber d Lüt uf de Strooss redet nume vo «Ostschwizer Dialekt» und scherzhaft au «Ostschwätzer», inere Aspilig druf, as i dene Dialekt d Vokääl irgedwie ali vertuuscht und anders vertailt sind, as ide andere Dialekt. Die Dialektgruppe ghört zum [[Hochalemannisch|Hochalemanische]].
D Dialektgrenze wo d Ostschwizer Dialekt gege de Weste abgrenzet isch aini vode dütlichste im Schwizerdütsche und verlauft vom [[St. Galler Rheintal|Rintl]] öber d [[Churfirsten|Chuurfirschte]] entlang de Kantosgrenze Sanggalle-Zöri bis [[Elgg]]. Ab döt fächeret sich die recht scharfi Dialekt-Grenze uuf richtig [[Rafzerfeld]].
Usserhalb vo Europa het mer früener no in schwyzer Siidlige z Wisconsin en Oschtschwizer Dialäkt gredt. Lueg dezue [[Schweizerdeutsch in Wisconsin|Schwizerdütsch z Wisconsin]].
==Phonetik==
* 1) Gschlossni Vokaal: /'''i ü u e ö o'''/ ([[Internationales_Phonetisches_Alphabet|IPA]]: /{{IPAlink|i| y| u| e| ø| o}}/).
* 2) Offni Vokaal: /'''ì ǜ ù è ö̀ ò'''/ (IPA: /{{IPAlink|ɪ |ʏ |ʊ |ɛ |œ |ɔ}}/) Si weret i de Ostschwiz tendenziell offner uusgsproche as Standartdütsch. D Vokaal /'''a'''/ und /'''ä'''/ sind sehr hell und offe (IPA: /{{IPAlink|a |æ}}/).
* 3) [[Schwa]]: /'''ə'''/ lit nöcher bi /è/ und /ö̀/ (IPA: [{{IPAlink|ə}}]), im Bündnerdialekt und im undere Rintl naigts zumene überchurze /a/ (IPA: [{{IPAlink|ɐ}}]) und rechtfertigt e Schriibig /'''a'''/. D Schriibwiis /ä/ isch för Ostschwizerdialekt falsch.
* 4) Konsonante: /'''ch''', '''kch''', '''gg'''/ (IPA: /{{IPAlink|x |kx |k}}/) sind velar aber nöd allzu ruuch. Affrikati sind /'''pf z tš kch'''/ (IPA: /{{IPAlink|pf |ts |tʃ |kx}}/). D Fortis /'''p t gg'''/ sind nöd behucht und d Lenis /'''b d g'''/ stimmlos (IPA: /{{IPAlink|p |t |k |b|e=̥ | d| g=̥ | g|i=̊}}/). Frikativi sind /'''f s š x h'''/ (IPA: /{{IPAlink|f |s |ʃ |x |h}}/). /'''l'''/ isch hell und /'''r'''/ werd entweder mit de Zungespitze (IPA: [{{IPAlink|r}}]) artikuliert oder am (hindere) Gaume (IPA: [{{IPAlink|ʁ}} {{IPA-Zeichen|ɺ}}]). Nasal sind /'''m n ng'''/ (IPA: /{{IPAlink|m |n |ŋ}}/). D Halbvokaal /'''w j'''/ weret ohni Riibig gsproche (IPA: /{{IPAlink|ʋ |j}}/).
* 5) [[Assimilation]] isch verbraitet. So passt sich z. B. de Artikel ''d'' a: d Frau /pfrau/; d Chue /kchuə/; d Manə /ɓ̥ˀmanə/; d Nuss /ɗ̥ˀnuss/. I de letschte baide Fäll löst sich de Verschluss dur d Nase!
* 6) De Akzent isch i de Regle uf de erste Silbe. Im Gegesatz zum Hochtütsche werd die betonti Silbe nöd stärcher, bzw. lüter gsproche, sondern imene höchere Ton. Die wichtigste Ortsnäme lutet (Akzent fett): ''Šaf'''uu'''sǝ, T'''uu'''rgòu, Sangg'''a'''lǝ, T'''ò'''ggǝborg, Appez'''ö̀'''ll, R'''i'''ntl, Kh'''uu'''r.
<small>I dem Texscht weret d Wörter, wo ''šrèèg'' gschribe sind, nochere liecht verändrete [[Dieth-Schreibung|Dieth-Schriibig]] agee. Sus folgt de Texscht anere fraie Widergoob, wo sich a de hochdütsche Orthografii orientiert.</small>
==Charakterisierig==
Die Dialekt hebet sich vode andere [[Schweizerdeutsch|Schwizer Dialekt]] bsundrigs dur de [[Vokal|Vokalismus]] ab, nämli die sognennti «[[Ostschweizerische Vokalspaltung|Ostschwizerischi Vokaalspaltig]]». Wiiteri Merkmol sind under anderem (Ostschwiz : Restschwiz): ''Akchǝr/Aggǝr : Achǝr'' (hd. Acker); ''züchǝ/züǝ : ziǝ'' (hd. ziehen);<ref>''zie'' gits i der Oschtschwiz aber scho au, nämli i Tail vom Kanton Schafuuse und vom Toggeborg; lueg im BSG.-Band vom Georg Wanner, i dem vom Wilhelm Wiget, im Sprochatlas vo de tütsche Schwiz und im Schwizerische Idiotikon.</ref> ''er gsiet : er gseet'' (hd. er sieht); ''Bomm : Baum/Boum'' (hd. Baum); ''Mesmǝr : Sigrišt'' (hd. Kirchdiener); ''Fladǝ/Tünnǝ(lǝ) : Wähǝ/Chuǝchǝ'' (en Art Fruchtchueche), zum nume e paar Bispil vorweg znee.
D Sanggaller-Dialekt und d Tuurgauer-Dialekt weret vo de andere Schwizer als grell empfunde und sind drum wenig beliebt, vor alem wen an afoot so richtig umepfuttere, haltets vill Schwizer nüme uus. Degege werd de Dialekt vom Bündner Rintl und de schaffhuuser Dialekt vo de maiste as agneem empfunde. De Appezöller-Dialekt widerum isch wege sinere Urchigkait und sim Singsang oft s Ziil vo Späss und Spott.
==Iitailig==
Im nördliche hügelige Gebiet gits kai scharfi Dialektgrenze, im südliche Voralpe- und Alpegebiet sind degege Dialektgrenze tailwiis recht dütli (Bispilwörter uf Hochtütsch: «das Kind», «der Acker», «Ziege, Geiss», «zwanzig», «Wespe», «Käsekuchen», «etwas», «nichts»).
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="3" style="border: gray solid 1px; border-collapse: collapse;"
|-
|width=120px|'''Althoochtütš'''<br>(tiutisc)||width=90px|daz '''ch'''ind<br>der a'''cch'''ar, a'''ch'''ar||width=90px|g'''ei'''z<br>zw'''ei'''nzug||width=90px|w'''a'''fsa<br>ch'''â'''si, flado||width=90px|ëtewas (ëtteswas)<br>niowiht||width=250px|
|-
|'''Šaffuusǝr Tütš'''||''s Chind<br>dǝ Akchǝr''||''Gèiss, Gaass<br>zwanzg''||''Wèšpǝlǝ<br>Chèèstünnǝ''||''öppis (öpmis)<br>nüüt, nünt''||
|-
|'''Wiilendǝr Tüütš'''||''s Chind<br>dǝ Akchǝr''||''Gaiss, Gaass<br>zwanzg''||''Wèšpǝlǝ<br>Chèèstünnǝ''||''öppis<br>nüüt''||
|-
|'''wèštlichs<br>Turgòuǝr Tütš'''||''s Chind, Chìnd<br>dǝ Akchǝr''||''Gaass, Gaiss<br>zwanzg''||''Wèšpǝli<br>Chäästünnǝ, -tǜlǝ''||''öpis<br>nüüt, nünt''||
|-
|'''ö̀štlichs<br>Tuurgòuǝr Tütš'''||''s Chend<br>dǝ Aggǝr''||''Gaass<br>zwanzg''||''Wäšpǝli<br>Chèèstünnlǝ, -tüllǝ''||''öppis (naamis)<br>nünt''||
|-
|'''Förštǝlendǝr<br>(Sanggallǝr) Tütš'''||''s Chend<br>dǝ Aggǝr''||''Gaiss (Gaass)<br>zwanzg''||''Wäšpì<br>Chääsfladǝ''||''öppis (nabis)<br>nünt''||I de Stedt Sanggalle, Roorschach und Wiil weret d Vokaal weniger grell uusgsproche as ufem Land.
|-
|'''ùndǝr Tògge-<br>borgǝr Tütš'''||''s Chìnd<br>dǝ Aggǝr''||''Gèiss (Gääss)<br>zwänzg''||''Wäšpi<br>Chääsfladǝ''||''näbis, öpis<br>nüt, nünt''||
|-
|'''obǝr Tòggǝ-<br>bùrgǝr Tütš'''||''s Chìnd<br>dǝ Akchǝr''||''Gäiss<br>zwänzg''||''Wäšpi<br>Chääsfladǝ''||''öpis, nämis<br>nüt''||
|-
|'''Appǝzö̀llǝ<sup>r</sup><br>Tütš'''||''s Chend, Chènd<br>dǝ Akchǝ<sup>r</sup>''||''Gääss<br>zwènzg''||''Wäšpi, Wäšpli<br>Chääsfladǝ''||''näbis<br>nünt, nüts''||De Dialekt fallt uf dur sin extrem starche musikalische Akzent.
|-
|'''ùndǝr Rintaalǝr<br>Tütš'''||''s Khìand, Kchìand<br>dǝ Akchǝr''||''Gòass<br>zwoanzg''||''Wèšpǝl<br>Khèèstǜnnǝlǝ''||''epǝs<br>nünt''||De Dialekt werd zum [[Niederalemannisch|Nideralemanische]] grechnet.
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|'''obǝr Rintaalǝr<br>Tüütš'''||''s Chind<br>dr Aggǝr''||''Gaiss<br>zwänzg''||''Wäšpi<br>Chääsflaadǝ, -chuǝchǝ''||''ötšis (naisis)<br>nüüt''||De Dialekt het e starchs [[Rätoromanisch|rätoromanisches]] Substrat.
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|'''Khuurǝr Tüütš'''||''ds Khind<br>dr Aggǝr''||''Gaiss<br>zwenzg''||''Wèšpi<br>Khèèswèèa''||''epǝs (ǝswas)<br>nüüt''||De Dialekt het e starchs rätoromanisches Substrat und wiist nideralemannischi Merkmol uf.
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|'''Seeztaalǝr Tüütš'''||''ds Chìnd<br>dr Aggǝr''||''Gäiss<br>zwenzg''||''Wäšpi<br>Chee<sup>i</sup>swääjǝ''||''nämis<br>nüüt''||De Dialekt het e starchs rätoromanisches Substrat und nint e Mittelstellig zu de Innerschwizer Dialekt ii.
|-
|}
==Vokaal==
[[Datei:Ostschwizerdialekt.png|thumb|300px]]
===Ostschwizerischi Vokaalspaltig (Churzvokaal)===
S wichtigste Merkmol vo de Ostschwizer Dialekt isch die [[Ostschweizerische Vokalspaltung|Ostschwizerischi Vokalspaltig]] (bischribe vom [[William G. Moulton]]). Deno hend sich die mittlere Churzvokääl ''e ö o'' ufgspalte in e gschlossni und e offni Variante. Innerhalb vode Ostschwiz gits drü Gebiet. West: Schaffuuse und westlich Tail vom Tuurgau. Mitti: östlich Tail vom Tuurgau, westlich Tail vom Försteland, Toggeborg, Appezöll und s oberi Sangaller Rintl. Oste: Stadt Sanggale und östlichs Försteland mitem ondere Rintl und em Bündner Rintl. D Ursach vo dere Spaltig isch s unsymmetrische Vokaalsystem vom [[Mittelhochdeutsch|Mittelhochtütsche]] (mhd.), wo drüü /e/ gchennt het (/e/ /ë/ /ä/) aber nu ais /o/ bzw. /ö/. Währed die westliche Schwizerdialekt die Assymetrie usgliche hend, indem si mhd. /ë/ i de Regle zu überoffnigem /ä/ gmacht hend, hend d ostschwizer Dialekt mhd. /o/ und /ö/ in e offnigi und e gschlossni Variante uftailt.
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" style="border: gray solid 1px; border-collapse: collapse;"
|colspan="5"|<center>'''Churzvokalsystem veraifacht'''
|-
|<center>mhd.</center>||<center>Züri</center>||colspan="3"|<center>Ostschwiz</center>
|-
|width=40px| ||width=40px| ||width=40px|Weste||width=40px|Mitti||width=40px|Oste
|-
| i ü u || i ü u || i ü u || i ü u || i ü u
|-
| e ö o || e ö o || e ö o || e ö o || e ö o
|-
| ë || || è ö̀ ò || è ö̀ ò || è ö̀ ò
|-
| ä a || ä a || a || ä a || a
|-
|}
===Langvokaal und Diphthong===
D Langvokaal hend sich ohni Veränderige erhalte usser s lang /a/, wo i allne ostschwizer Dialekt zumene lange offne /òò/ woren isch (''Òòbig;'' hd. Abend). Die Dielekt, wo kas churzes /ä/ kened, hend s lang /æ/ zumene lange offne /èè/ gmacht (''Chääs, Chèès;'' hd. Käse). De Diphthong /ei/ isch i de nördliche Dialekt zumene lange /aa/ wore (''Gaass''), i de südliche zumene lange /ä/ (''Gääss''), im undere Rintl aber zu /òa/ (''Gòass''). Hüt ghört me aber fast öberall nu no ''Gaiss'' oder ''Gèiss''. I wenige Wörter isch s alt /ou/ zumene maist churze /o/ wore, wenn nochene en /m/, /b/, /p/ oder /f/ gfolged isch: ''Bòmm, Tròmm, tròmǝ, Ròòm, globǝ, hopt-, choffǝ, o'' (hd. Baum, Traum, träumen, Rahm, glauben, haupt-, kaufen, auch). Da isch aber nöd i allne Dialekt duregfüert wore.
==Konsonante==
D Ostschwizer Dialekt ghöret zum Hochalemannische und hend drum ahd. /k/ zu /ch/ verschobe: ''Chind,'' ussert im Underrintl und im Churer Rintl, wo me ''Khind'' und ''Khuur'' sait. Uffälig isch aber as geminierts /kk/ i paarne ostschwizer Dialekt nöd verschobe woren isch: ''tringgǝ, druggǝ, Aggǝr''.
Wäret früener s Err /r/ mit de [[Zungenspitzen-r|Zungespitze]] artikuliert woren isch, hend noch de Französische Revolution d Lüt i de Städt afange da Err wie d Franzoose als [[Zäpfchen-r|Zäpfli-r]] oder als [[Dorsal (Phonetik)|dorsaals]] r uuszpreche, aso hine im Raache, wa as noobel empfunde woren isch. Hüt isch s «Lorrgge» (sprich uugföhr wie ''loochggǝ'') wiit verbraitet. Im Appizellische und im Undere Rintl werd s Err degege sozäge verschluckt, es haisst den ''Bèèg'' statt ''Bèrg''. Es isch witume bikannt, as vill Ostschwizer lorgget und Müeh hend e «richtigs Err» uszspreche.
Bsundrigs im Appizellische tönd vill Lüt «näsle» ''(näslǝ, nìslǝ),'' da haisst Vokaal voreme /m/, /n/ oder /ng/ weret nasaliert, au wenn seb verschwunde isch: ''Mõõ''. Da werd aber im allgemaine as püürisch aaglueget.
==Wortschatz==
Sicher gits vill typischi ostschwizer Uusdrügg und s cha drumm do nu e chlini Uuswaal gee were. I de Tabele dobe hemmer scho ''Fladǝ'' (ahd. flado «Opferchueche») und ''Tünnǝ(lǝ)'' atroffe.
Wenns Chatze haglet sait me ''zibölǝlǝ'' (frz. gibouler). Sind d Stroose gfroore, so asme usrutscht, sind si ''hääl'' (ahd. hâli) und wenn s schneefrai sind ''òòbbǝr'' (ahd. âbar). Und e Zungebrecher isch d Froog ''šträäzt s z Zöri au?'' Bi dere eebige Frööglete ninnts nöd wunder, wenn d Zörcher mainet z Sanggale regnis ''allpòt''. Da isch aber gär nöd woor, wenn s ''hùdlǝt'' (starch schnaije), denn ''strääzt s'' (starch regne) nämli o bi üs nöd.
Typisch sind Verdopplige oder gär verdrüüfachige vo de Verbe ''choo, goo'' und ''loo''. So haist s: ''los lo sii loo und chùm chogǝ luǝgǝ choo wa mueš gogǝ pòštǝ goo!''. Statt ''döt'' sait mer au ''dai'' und wo en gstresste Zörcher «då deet» sait, formuliert en Ostschwizer wenns hoochchunt e kunstvolls ''dadǝdaidöt''. ''Bigòšt!'' Wie dadedo woor isch! I de Ostschwiz goots ebe no ''rüǝbig'' zue, und wenn d Goofe (d Chind) ''chäärǝt'' (striitet) und s debii lut ''chiidt'' (tönt; ahd. quëdan «rede»), stört da onöd.
Uuffällig isch d Bezaichnig vo hochdütsch «etwas». Die maiste Schwizer säget «öppe», und so ghört mer s au i de Ostschwiz. Im Schaffuusische hend d Lüt früener aber au ''öpmǝ'' gsait und im obere Rintl ''ötšis''. All die Forme chömet usem ahd. «ëtewas» oder «ëtteswas». E schaffuuser und tuurgauer Wort dodeför isch ''naamis'' gsi, da ghört mer hüt aber kum no. Dagege sait me no hüt im Toggeborg und im Appezelische ''näbis''. Da isch e Zämezüchig vo ahd. «ne weiz ih was». Gliichig bildet sind ''näbǝr'' (hd. jemand) und ''näbǝ'' (hd. irgend wo; irgend wie).
==Gschichtlichs==
Die ältiste Sprochzügnis stamet usem 8. Johrhundert vom [[Fürstabtei St. Gallen|Chloster Sanggalle]]. Debi tönt s [[Altalemannisch]] vom [[Mönch]] [[Notker der Deutsche|Notker de Tütsch]] (11. Jh.) scho vertraut und zaigt Merkmool, wo weder mitem Hochdütsche no mit de westliche Schwizer Dialekt öberistimet, wol aber mit de Ostschwizer Dialekt. Da werd dütli z. B. bi de Verbkonjugation:
{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" style="border: gray solid 1px; border-collapse: collapse;"
|-
|''Dialekt''||width=80px|''1. Sg.''||width=80px|''2. Sg.''||width=80px|''3. Sg.''||width=80px|''1. Pl.''||width=80px|''2. Pl.''||width=80px|''3. Pl.''
|-
|'''Hoochtütsch'''||ich tue||du tust||er tut||bgcolor="#FFFFCC"|wir tun||bgcolor="#99CCFF"|ihr tut|| bgcolor="#FFFFCC"|sie tun
|-
|'''Berntütsch'''||ig tuǝ||du tuǝš||är tuǝt||bgcolor="#FFFFCC"|mir tüǝ||bgcolor="#99CCFF"|dir tüǝt|| bgcolor="#FFFFCC"|si tüǝ
|-
|'''Wallisertütsch'''||ich tuän||dü tuäšt||är tuät||bgcolor="#FFFFCC"|wiär tiä||bgcolor="#99CCFF"|iär tiät||bgcolor="#CCFF99"|si tiänt
|-
|'''Althoochtütsch'''||ih tuon||du tuos||ër tuot||bgcolor="#FFFFCC"|wir tuon||bgcolor="#99CCFF"|ir tuot||bgcolor="#CCFF99"|sie tuont
|-
|'''Notker'''||ih tuon||du tuost||er tuot||bgcolor="#FFFFCC"|wir tûên||bgcolor="#CCFF99"|ir tuont||bgcolor="#CCFF99"|sie tuont
|-
|'''Sangallertütsch'''||i tuǝ||du tuǝš(t)||er tuǝt||bgcolor="#CCFF99"|mìr tüǝnd||bgcolor="#CCFF99"|ìr tüǝnd||bgcolor="#CCFF99"|si tüǝnd
|-
|'''Appezäll (inneräs Land)'''||i tuǝ||du tuǝš(t)||er tuǝt||bgcolor="#CCFF99"|mee tönd||bgcolor="#CCFF99"|ee tönd||bgcolor="#CCFF99"|si tönd
|-
|}
Allerdings het de Notker nu gaistlichi und natürwüsseschaftlichi Text usem Latinische öbersetzt, so as me kuum näbis vo de würkliche Volkssprooch erfaart. Lediglich drai Versli und e paar Sprichwörter, wie: ''Sôs régenôt só názzênt tî bôumá.'' (Wenn s šträäzt, wèèrǝd d Bömm nass.) oder ''So diz rehpochchili fliet so plecchet imo ter ars.'' (Wenn s Reebö̀ggli flücht, so blìtzget emm sin Aarsch!). Echli älter isch de Sanggaller Huussege (10. Jh.): ''Uuola uuiht, taz tu uueist taz tu uuiht heizist! Taz tu neuueist noch nechanst cheden chnospinci!'' (Woll, Wicht! Ass du nume waisch, ass du Wicht haissisch! Demit du nöd waisch und nöd chasch chiide «chnospinci».) (Bi de Lut isch er aber schuurig gnau gsi, drum redt mer vom [[Notkers Anlautgesetz|Notker sim Aalutgsetz]].)
Im Hochmittelalter het sich denn e Kanzlaisprooch usbildet, en art überregionali Beamtesprooch. Debi fallt uf, as i de Ostschwiz för mhd. /ei/ i de Regle /ai/ gschribe woren isch. Obwol die Sprooch nöd as Dialekt agluegt werde cha, so gits es Dokument, wo dütlich a die gsprochni Sprooch ane chömet, wie zum Bispil d Offnig vo [[Oberbüren|Oberbüre]] usem Joor 1481:
''73) … und die von Oberbüren træt und trab hinab, alls wyt dz vich godt. 80) … und wenn ein güßi kombt, so mag man ain tail by dem brüggli by Sigristen acker in dz tobel lassen gon, daß ander durch dz dorf … 81) Item deren von Oberbüren guot stost biß an den stain … wenn ihro zelg dz Haßlen in esch lit und den so haben sye ir vich gon zuo lassen …''
Öppe föfzg Joor spöter het de sanggaller Pfarrer [[Hermann Miles]] e Brand im [[Kanton Thurgau|Tuurgi]] beschribe:
''An allerhalgen tag ermanet an dorfpfaff sin volk, si soltend den künftigen tag mit kerzen und faklen erschinen, damit die in dem kerker, darin die toten ban* versamlet sin, anzündind … Zuo morgens fast früe macht sich an alts müeterli uss sonderbarer andacht … und trug an büscheli ris mit ir, zünt das an. Und wil eben an starker wind gieng, enbran das holz zuor stund, das nit alan der kerker, sondern och die kilch und der pfarhof in almacht brunend, also dass der arm pfaff mit siner kelara und zwa kindera mit müeh und arbit gar kum entronend naket und bloss … Die alt mueter so das für anzündet het und si also nakit laufen sach, die globt, es werend selen uss dem fegfür entlediget …'' (*de Chärchel mit de Tootebai)
Ufällig und typisch för de Tuurgauer Dialekt sind aber no hüt /aa/ för /ei/ (ban, halgen, alan, zwa) und /o/ för /ou/ i bestimte Wörter (och, globt). Aine vo de erste, wo en ostschwizer Dialekt erforscht het, isch de Apizeller [[Titus Tobler]] (19. Jh.) gsi.
== Wüsseschaftlichi und populärwüsseschaftlichi Abhandlige ==
; Übersicht:
* [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz.'' Sauerländer, Aarau, Frankfurt am Main, Salzburg 1984 (Reihe Sprachlandschaften der Schweiz 1). {{#isbn:3-7941-2623-8}}. – Bsunders: ''Der Nordosten.'' S. 91–124.
; Dialäktgrammatike:
* Jakob Berger: [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979055503976/CH-002157-5:5911081 ''Die Laute der Mundarten des St. Galler Rheintals und der angrenzenden vorarlbergischen Gebiete.''] Huber & Co., Frauenfeld 1912 ([[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] 3).
* [[Fritz Enderlin]]: [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979055303976/CH-002157-5:5911606 ''Die Mundart von Kesswil.''] Huber & Co., Frauenfeld [1911] (Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik 5).
* Hans Goldener: ''Die Verbalflexion einer ostschweizerischen Dialektgruppe mit besonderer Berücksichtigung der Analogiebildungen.'' Huber & Co., Frauenfeld [1908]. [Konjugazion vo Aaltstette, Äichberg, Eggerstande, Gääs, Oberriet, Rüti, Sännwald und Mäininge.]
* Ernst Hausknecht: ''Die Vokale der Stammsilben in den Mundarten der Stadt St. Gallen und des Fürstenlandes.'' Huber & Co., Frauenfeld 1908; de nöd publiziert Tail über d Vokal i de unbetonte Stammsilbe und d Konsonante liit i Manuskriptform im Archiv vom [[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerische Idiotikon]] ([https://www.idiotikon.ch/Texte/Quellen/Hausknecht_Fuerstenland.pdf Digitalisaat]).
* [[Paul Meinherz]]: [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979054503976/CH-002157-5:5913235 ''Die Mundart der Bündner Herrschaft''] (= ''[[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]].'' Band 13). Huber, Frauenfeld 1920.
* Heinrich Stickelberger: ''Lautlehre der lebenden Mundart der Stadt Schaffhausen.'' 1. Tail Aarau 1881, 2. Tail i de PBB 14 (1889) 381–454.
* [[Jakob Vetsch (Schriftsteller)|Jakob Vetsch]]: [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/directAccess?callnumber=nbdig-64846 ''Die Laute der Appenzeller Mundarten.''] Huber & Co., Frauenfeld 1910 (Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik 1).
* Georg Wanner: [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979059503976/CH-002157-5:5914759 ''Die Mundart des Kantons Schaffhausen.''] Huber & Co., Frauenfeld 1941 (Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik 20).
* [[Wilhelm Wiget]]: [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979054903976/CH-002157-5:5912478 ''Die Laute der Toggenburger Mundarten.''] Huber & Co., Frauenfeld 1916 (Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik 9).
; Wörterbüecher:
* Röbi Brunner: ''Hoo, aseweg! Wörter, Ausdrücke, Redensarten im Obertoggenburg.'' Neu St. Johann 2007. {{#isbn:978-3-033-01197-7}}.
* Elisabeth und Burkhard Eggenberger-Peter: ''Buchserwörter.'' Books on Demand, Norderstedt 2024. {{#isbn:978-3-7583-6524-9}}.
* Hans Eggenberger et al.: ''Grabser Brögge. Ausdrücke in Mundart.'' Druck+Verlag AG, Schaan [o. J.]. {{#isbn:3-905501-69-4}}.
* [[Wendel Langenegger]]: ''Im Rintl dahoam. Rheintaler Wörterbuch (unter besonderer Berücksichtigung der Mundart von Kriessern).'' Jona 2001 und spööter wider.
* Joe Manser: ''Innerrhoder Dialekt.'' Appenzell 2001, 4., erw. Uflag 2008 (Innerrhoder Schriften). {{#isbn:3-9520024-9-6}}.
* Emmi Mühlemann-Messmer: ''Was duu nüd sääscht.'' Schläpfer, Herisau 1990, 2. Uflag 1999. {{#isbn:3-85882-069-5}} ''(Hinterlender Dialekt).''
* Susan Osterwalder-Brändle: ''Hopp Sanggale!'' Wörter, Redensarten, Geschichten. St. Galler Mundartwörterbuch. Cavelti AG, Gossau, 2017. {{#isbn:978-3-033-06191-0}}.
* Alfred Richli et al.: ''Schaffhauser Mundartwörterbuch.'' Meier Buchverlag, Schaffhausen 2003. {{#isbn:3-85801-162-2}}.
* [[Stefan Sonderegger]] und Thomas Gadmer: ''Appenzeller Sprachbuch. Der Appenzeller Dialekt in seiner Vielfalt.'' Hrsg. v. d. Erziehungsdirektionen der Kantone A. Rh. und I. Rh., Appenzell und Herisau 1999. {{#isbn:3-85882-310-4}}.
; Verschides und Gmischts:
* Hermann Bauer: ''aadlech bis zibölele.'' 30 Merkwürdigkeiten aus dem Sanggaller Wörterbuch. Leobuchhandlung, St. Gallen [1972] (Reihe z’ Sanggale, [Band 1]).
* Hermann Bauer: ''’s isch all daa.'' Drei Dutzend bemerkenswerter Sanggaller Redensarten. Leobuchhandlung, St. Gallen [1973] (Reihe z’ Sanggale, Band 2).
* Hermann Bauer: ''Joo gad-o-noo.'' Sanggaller Sprach- und Lokalkolorit in vier Dutzend Redensarten mit Stadtzeichnungen von Godi Leiser. Leobuchhandlung, St. Gallen [1977] (Reihe z’ Sanggale, Band 5).
* Oscar Eckhardt: ''Tschent. Churer Dialekt.'' 2., überarb. und erw. Aufl. Verlag Desertina, Chur 2007.
* Oscar Eckhardt: ''Alemannisch im Churer Rheintal. Von der lokalen Variante zum Regionaldialekt.'' Franz Steiner, Stuttgart 2016 (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, Beiheft 162), {{#isbn:978-3-515-11264-2}}.
* Oscar Eckhardt: [https://www.idiotikon.ch/Texte/Jahresberichte/Id_Jahresbericht_2017.pdf ''Alemannisch im Churer Rheintal. Von der lokalen Variante zum Regionaldialekt.''] In: ''Schweizerisches Idiotikon / Schweizerdeutsches Wörterbuch. Jahresbericht 2017,'' S. 21–32.
* Gesellschaft Schweiz-Liechtenstein (Hrsg.): ''Die Sprachlandschaft Rheintal.'' Zollikofer, St. Gallen 1981 (Schriftenreihe Nr. 4). Darin: [[Hans Stricker]]: ''Zur Sprachgeschichte des Rheintals, vor allem Werdenbergs und Liechtensteins'' (S. 7–58) und: [[Eugen Gabriel]]: ''Die liechtensteinische Mundart im Rahmen ihrer Nachbarmundarten'' (S. 59–95).
* Ernst Hausknecht: ''St. Galler Mundart.'' In: ''Die Stadt St. Gallen und ihre Umgebung. Natur und Geschichte, Leben und Einrichtungen in Vergangenheit und Gegenwart.'' Hrsg. von Gottlieb Felder. Fehr’sche Buchhandlung, St. Gallen 1916, S. 245–262.
* [[Martin Hannes Graf]]: [https://zenodo.org/records/5095064 ''Thurgauer Mundart in Geschichte und Gegenwart.''] Hrsg. v. d. Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Bern 2012; 2. Uuflaag 2014 (Sprachen und Kulturen 5).
* Astrid Krähenmann: ''Quantity and Prososdic Asymmetries in Alemannic. Synchronic and Diachronic Perspektives.'' Berlin 2003 (uf s Tuurgauerisch bezoge).
* [Johannes Meyer:] ''Das gedehnte'' a = ai ''in nordostalemannischen Mundarten.'' In: ''Schweizerische Schulzeitung'' 2 (1872), Nr. 44–47, S. 350 ff.<!--wäiss di letscht Sytezaal nanig-->
* [[William G. Moulton]]: ''Lautwandel durch innere Kausalität: die ostschweizerische Vokalspaltung.'' In: ''Zeitschrift für Mundartforschung'' 27 (1960) 227–251.
* Alfred Saxer: ''Das Vordringen der umlautenden Plurale bei den Kurzverben (gehen, haben, kommen, lassen, müssen, schlagen, stehen, tun) in der Nordostschweiz.'' Diss. Univ. Zürich 1952.
* Erich Seidelmann: ''Mhd.'' o, ö ''und das leere Fach. Zur sogenannten «Vokalspaltung» im Alemannischen.'' In: ''Raumstrukturen im Alemannischen. Beiträge der 15. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie. Schloss Hofen, Lochau (Vorarlberg) von 19.–21.9.2005.'' Hrsg. von Hubert [[Klausmann]]. Neugebauer, Graz/Feldkirch 2006 (Schriften der Vorarlberger Landesbibliothek 15), S. 53–59 (de Seidelmann lueget d Vokalspaltig au im Südtütsche aa).
* [[Rudolf Trüb]]: ''Ein Lautwandel der Gegenwart. Die Entwicklung von'' ā, ǟ ''usw. zu'' ei ''in Wörtern wie'' Seil, Fleisch ''in der Nordostschweiz'' [= Festschrift für Rudolf Hotzenköcherle]. In: ''Sprachleben der Schweiz. Sprachwissenschaft, Namenforschung, Volkskunde.'' Hrsg. von [[Paul Zinsli]] und [[Oskar Bandle]], [[Peter Dalcher]], [[Kurt Meyer]], Rudolf Trüb, [[Hans Wanner]]. [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1963, S. 87–100.
== Weblink ==
{{commonscat|Ostschwiizerisch pronunciation|Oschtschwizerischi Audiobyspil}}
* [https://www.idiotikon.ch/hoerproben Do cha men i verschideni Oschtschwizertieläkt inelose]
== Fuessnoote ==
<references />
{{Navigationsleiste Schweizerdeutsche Dialekte}}
{{Läsiger Artikel}}
[[Kategorie:Alemannischer Dialäkt]]
[[Kategorie:Schwyzerdütsch]]
[[Kategorie:Ostschwiz]]
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Tuggen
0
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957058
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Tugge}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Tuggen
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Tuggen 2007.png
| BILDPFAD_WAPPEN = Tuggen-blazon.svg
| BILD = Tuggen1.jpg
| BESCHREIBUNG = Tùgge
| REGION-ISO = CH-SZ
| BEZIRK = March
| IMAGEMAP = Bezirk March
| BFS = 1347
| PLZ = 8856
| UN/LOCODE = CH TUG
| BREITENGRAD = 47.203332
| LÄNGENGRAD = 8.945828
| HÖHE = 409
| FLÄCHE = 15.30
| WEBSITE = www.tuggen.ch
}}
'''Tugge ''' (amtlich ''Tuggen'') isch e chliis Dorf un e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Bezirk]] [[Bezirk March|March]] vum [[Kanton Schwyz]] i de [[Schweiz|Schwyz]].
== Geografi ==
Tugge liit i dr [[Linth]]ebeni am Südabhang vom Buechberg und stoost an [[Zürichsee|Zürisee]]. S het ä eigeni Autobaanuusfahrt am Zuebringer vu d'r Autobaan A3. In und um Tuggä häts vili Puurebetrieb. Es het au no Reschterand und anderi Chliibetriib. Zue de Gmeind ghööred ds Dorf Tùgge u d Wiiler Boleberg, Giredorf u Holeneich. Vu de Gmeindflechi sind 62,7 % landwirtschaftlichi Flechi, 22,1 % Wald, 11,6 % Sidligsflechi u 3,6 % suschtigi Flechi.<ref name=" BfS 2012" />
==Gschicht==
[[Datei:Tuggen.jpg|thumb|left|''Tugge vom Buechberg us gsie'']]
De Ortsname (ahd. Tuccunie, lat. Ducones) laitet me vom [[Lateinische Sprache|latinische]] Wort ''ducere'' ab, was "züche" haisst. Drum nint mer a, as dozmol d Schiff, wo vom Zürisee cho sind, umglade worde sind und denn d Güeter uf Flooss an [[Walensee|Walesee]] zoge worde sind. De Grund isch, as früener de Zürisee vill grösser gsii isch und bis uf Tugge au schiffbar gsii isch. De Seetail het im Mittelalter [[Tuggenersee]] ghaisse.
Z Tugge hend um 610 de [[St. Gallus]] und de [[Columban von Luxeuil|St. Columban]] missioniert. D Missionare hend afange e Chloster baue, well aber de Gallus die haidnische Tempel azunde het und d Opfergoobe in See ine grüert het, hend si müese flüche<ref>Walahafrid Strabo: ''Vita Galli''</ref>. S Woppe vo de Gmaind Tugge zaigt de Hailigi Gallus ufeme Böötli.
Aber d Tuggener sind trotzdem glii Christe worde und die ältisti Erwäänig vode Chile z Tugge cha um 650/60 datiert werde. Im 7. Joorhundert sind i dere Chile au drai Mane bigrabe worde. S mittleri Graab lit gnau uf de Achs vode Chile und isch, wie die andere baide Gräber gostet und au gnau uf de Altoor uusgrichtet<ref>Rainer Christlein: ''Die Alamannen''; Stuggart (1978). {{#isbn:3-8062-0890-5}}</ref>.
Im Mittelalter hend d Groofe vo [[Rapperswil SG|Rapperschwil]] en Turm baut, wo denn zum Schloss Grynau usbaut worden isch, wo im 13. Joorhundert dör Hüroot a d [[Grafen von Toggenburg|Groofe vo Toggeborg]] choo isch.
== Iiwoner ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jaar''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920'''
|- align=center
|align=left|'''Iiwoner'''|| 1161 || 1134 || 1102 || 1076 || 1130 || 1060 || 1155 || 1297
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jaar''' || '''1930''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000'''
|- align=center
|align=left|'''Iiwoner'''|| 1327 || 1358 || 1409 || 1551 || 1851 || 1854 || 2182 || 2646
|}
De Uusländeraateil isch 2010 bi 14,4 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
78,2 % vu de Iiwoner sind im Jaar 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 9,6 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref>
== Spraach u Tieläkt ==
Bi de Volchszellig 2000 hend vu de 2646 Iiwoner 90,1 % [[Deutsche Sprache|Tüütsch]] als Hauptspraach aaggää u 9,9 % anderi Spraache.<ref name=" BfS 2012" />
De Tieläkt vu Tùgge ghöört zum [[Höchstalemannisch|Höuchschtalemannisch]].
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [http://www.tuggen.ch Offiziälli Homepage vu de Gmeind]
* {{HLS|722|Autor=Ralf Jacober}}
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Bezirk March}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Schwyz)]]
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Muspell
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[[Datei:The giant with the flaming sword by Dollman.jpg|thumb|De Riis mitem Flammeschwert vom J.C. Dollman stellt de Surtr dar.]]
'''Muspell''' isch i de [[Edda]] de Name vomene [[Riese|Riis]], wo woll mitem Füürriis Surtr („de Schwarzi“) identisch isch. De Name stoot imene Zämehang mit de Entstehig vo de Welt und em [[Ragnarök|Weltuntergang]].
==Nordgermane==
===Kosmogoni===
I nordische Mythologi sind em Aafang zwo Welte entstande, im Norde isch d Iiswelt Niflheimr (»Nebelwelt«) und im Süüde d Füürwelt Muspellzheimr (»d Welt vom Muspell«) entstande und dezwüschet isch en Abgrund gsii, de Ginnunga Gap (»Zauberchraft-Schlucht«). I de Abgrund sind vom Norde her [[Gletscher|Iisgletscher]] abegflosse. Füürfunke wo aber vom Süüde her anegfloge sind, hend da Iis zum lebe broocht und so isch s erst Lebewese, de Iisriis [[Ymir]] (»Zwick«) entstande und dezue no d Uurchue [[Audhumla]] (»Hornloosi«). Nochdem di erste Götter, de [[Wotan|Odin]], de Vili und de Véi de Ymir erschlage hend und us sim Liib d Welt gschaft hend, sind immer no Funke vo Muspellzheimr zwüschet Himmel und Erde umegfloge und us dene hend d Götter d Sterne gmacht.
===Apokalypse===
De Muspell spillt erst wider bim Weltuntergang e Rolle. S werd gsait, ass d Söö vom Muspell oder au s Volch vom Muspell ([[Altnordische Sprache|aisl]]. Muspellz synir; Muspellz lyðir) vom Süüde her chömet um gege d Götter z chämpfe und de Riis Muspell isch de Bsitzer vom Schiff Naglfari, wo di findliche Mächt an Ort vom Endzitchampf bringt. S werd aber au aifach vos Muspells Macht (aisl. Muspellz megin) gredt, en Uusdruck, wo di zerstörische Endzitchräft bizaichnet.
===Surtr===
Als Herrscher vo Muspellzheimr werd de Füürriis Surtr gnennt. Er vertaidigt da Land miteme Flammeschwert wo heller isch as d Sunn und im End vode Welt brecht er in Kampf gege d Götter uuf und verbrennt di ganzi Welt mit [[Feuer|Füür]], drum werd de Weltebrand au ''surtalogi'' gnennt. S werd aber au gsait, ass im Endkampf de Surtr und de Gott [[Freyr]] sich gegesittig tödet. Nochem Surtr isch di isländischi Vulkaninsle Surtsey binennt, wo 1963 usem Meer taucht isch.
==Südgermane==
De Name chunnt au ufem Kontinent vor, und zwor im Zämehang mitem Weltuntergang dur Füür. I de altsächsische Bibeldichtig Heliand werd wie i de Edda vo de Macht vom ''Mutspell'' gredt:
:''mudspelles megin ober man ferit'' »d Macht vom Mudspell chunnt öber d Mensche«. (Hel. 2591)
:''mutspelli cumit an thiustrea naht, al so thiof ferid'' »Mutspelli chunnt i de düstre Nacht wienen Dieb chunnt« (Hel. 4358f).
Im altbayrische Gidicht ''[[Muspilli]]'' werd de Uusdruck ebefalls mitem Weltebrand bruucht.
Die südgermanische Vorstellige sind aber guet i de [[Bibel|Bible]] bigründet: »Aber de Tag vom Herr werd choo wienen Dieb i de Nacht ... und d Erde und all Werch druffe werdet verbrene ... em Tag vom Herr, i demm d Himel vom Füür vergönd und d Eliment vor Hitz schmelze werdet.« (2.Petr. 3,10-12). Us dem Grund vermuetet e paar Forscher, as de Uusdruck "muspilli" vo christliche Glehrte bildet worden isch und ass d Skandinavier d Vorstellig vom Weltebrand vo de christliche Westgermane öbernoo hebit. Anderersits isch de Uusdruck völlig dunkel und s git kai akzeptabli Etymologii, wa eener för en alte und somit haidnische Uusdruck sprecht. S taar woll agnoo werde, as d Vorstellig vomene Weltebrand bi de Germane wie au bi vill andere Völker unabhängig vom [[Christentum|Christetum]] bistande het.
==Büecher==
* Rudolf Simek: ''Lexikon der germanischen Mythologie''. Stuttgart (3. Uflaag) 2006. {{#isbn:978-3520-36802-7}}
[[Kategorie:Germanischi Religion]]
[[Kategorie:Nordischi Mythologi]]
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Forseti
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text/x-wiki
De '''Forseti''' ([[Altnordische Sprache|aisl]]. „Vorsitzer“) isch i de nordische Mythologii de Richter vo de Götter und zällt zu de [[Asen|Ase]]. Er isch de Soo vom [[Balder|Baldr]] und vo de [[Nanna (Göttin)|Nanna]] und sin Palast haisst Glitnir. Obwoll de Gott nu ide [[Edda]] erwähnt werd, so schint er doch e gwüssi Vereerig gfunde ha, wie de Ort ''Forsetlund'' (»Forseti-Hain«), wo am Oslofjord lit, bizügt.
==Fosite==
I de früemittelalterliche Schrifte werd d Insle [[Helgoland]] i de Nordsee ''Fositesland'' gnennt, well uf ere e Hailigtum vom Gott '''Fosite''' glegen isch, mit ere hailige Quele, wo mer nu under absolutem Schwige het töre devo trinke. Zudem isch s Vee wo do gwaidet het em Fosite gwiicht gsii und s het drum nöd tööre tödet were. De Misiionar Liudger het da Hailigtum im Joor 785 kaputt gmacht.
Dur falschi Lesige vo de alte Schrifte isch den im Mittelalter vo Helgoland en "templum Fostae vel Phosetae" uuftaucht, wo denn mit
"templum Vestae" latiniseiert worden isch und somit fälschlicherwiis mit de römische Herdgöttin [[Vesta]] vergliche worden isch. Drus hend denn Romantiker und Noihaide et Göttin '''Fosta''' ersune, wo aber tatsächlich sich nie i alte Schrifte findet.
Öb de Gott Fosite aber au mitdem nordische Forseti gliichgsetzt werde cha isch frooglich, well di baide Näme nöd würkli öberiistimet.
== Büecher ==
* Jacob Grimm: ''Deutsche Mythologie'' Coburg: K.W. Schütz-Verlag 2001, {{#isbn:3-87725-133-1}}
* Rudolf Simek: Lexikon der germanischen Mythologie. Stuttgart (3. Uuflaag) 2006. {{#isbn:978-3520-36802-7}}.
[[Kategorie:Germanischi Gotthait]]
[[Kategorie:Nordischi Mythologi]]
[[Kategorie:Männlichi Gotthait]]
[[Kategorie:Richtergotthait]]
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Thomas Platter der Ältere
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Thomas Platter dr Elteri}}
[[Datei:ThomasPlatter.jpg|right|250px]]
{{Dialekt|Baseldeutsch|Baseldytsch|Baseldütsch}}
'''Thomas Platter''' der Elteri (* [[10. Februar]] [[1499]] z [[Grächen|Gräche]] im [[Kanton Wallis|Wallis]], † [[26. Januar]] [[1582]] z [[Basel]]) isch ä [[Humanismus|humanistische]] Glehrte und autobiographische Schwiizer Schriftschdeller gsi.
Dr Platter isch dr Sohn vo arme Eltere gsi. Er het as Hirtebueb gschafft und hätt sötte [[Priester|Brieschder]] wärde. Er isch as [[fahrender Schüler|fahrende Schüeler]] dur Dütschland gwanderet, bevor er 1526 Huuslehrer z [[Zürich|Züri]] worden isch. Er het dört autodidaktisch [[Lateinische Sprache|Latiinisch]], [[Griechische Sprache|Griechisch]] und [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] schdudiert und au s [[Seiler]]handwärk glehrt. Denn het er as Seilerchnächt z Basel gschafft, won er d Bekanntschaft vom [[Humanismus|Humanischt]] [[Beatus Rhenanus]] gmacht het und schliesslig Gymnasiallehrer worden isch.
1529 isch er am [[Erster Kappelerkrieg|Erschde Kappelerchrieg]] uf dr Site vo de Protestante derbii gsi. Im gliiche Johr isch er [[Schulprovisor|Schuelprovisor]] z Basel worde, Korrektor in dr Druckerei [[Hervagius]], [[Professor|Brofässer]] für Hebräisch an der [[Universität Basel|Universität]] und schliesslig für Griechisch am [[Gymnasium am Münsterplatz|Pädagogium]]. Ab 1535 isch er as Buechhändler, [[Buchdrucker|Buechdrucker]]eibsitzer und Verleger dätig gsi, vo 1541 bis 1578 het er d Basler Latiinschuel gleitet. Näbebii het er ab 1549 ä [[Schloss Gundeldingen|Landguet]] vor dr Schdadt bedriibe und het in de letschde Läbesjohr än Ehresold vo de Schdadtväter übercho. Er isch im Chrüzgang vom [[Basler Münster|Basler Münschder]] begrabe worde.
Er isch wäge siiner Autobiografii, wo groosse kulturhischdorische Wärt het, wit über d Schdadt us bekannt worde.
Dr Thomas Platter isch der Vater vom bekannten Arzt [[Felix Platter]] gsi. Mit sinere zwäite Frau het er en andere Bueb gha, wo au [[Thomas Platter der Jüngere|Thomas]] ghäisse und en Autobiografii gschriibe het.
== Wärk==
* ''Lebensbeschreibung'', uusegee vom Alfred Hartmann, 3. Uflaag, Basel 2006, {{#isbn:978-3-7965-1372-5}}
== Litratur ==
* {{ADB|26|265|267|Platter, Thomas|Jakob Baechtold|ADB:Platter, Thomas (Humanist)}}
* {{HLS|10787|Thomas Platter|Autor=Edgar Bonjour}}
* Emmanuel Le Roy Ladurie: ''Eine Welt im Umbruch. Der Aufstieg der Familie Platter im Zeitalter der Renaissance und Reformation.'' Stuttgart 1998, {{#isbn:3-608-91779-9}}.
* Werner Meyer (Hrsg.): ''Plattneriana. Beiträge zum 500. Geburtstag des Thomas Plattner (1499?–1582).'' Basel 2002, {{#isbn:3-7965-1895-8}}.
* {{NDB|20|517|518|Platter, Thomas (der Ältere)|Stephan Pastenaci|118594923}}
* {{BBKL|p/platter_t|band=7|autor=Erich Wenneker|spalten=730–732}}
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Platter, Thomas der Altere}}
[[Kategorie:Humanist]]
[[Kategorie:Lehrer]]
[[Kategorie:Buechdrucker]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Basel]]
[[Kategorie:Räkter vo dr Uniwersidäät Baasel]]
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Autor (16. Joorhundert)]]
[[Kategorie:Autobiograf]]
[[Kategorie:Basler]]
[[Kategorie:Autor (Renaissance)]]
[[Kategorie:Person (Renaissance)]]
[[Kategorie:Person us dr Reformationszit]]
[[Kategorie:Maa]]
mmkee2pyfszdnm0cpj5pmjzx8v5ujil
Ungarische Sprache
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2026-05-29T19:55:25Z
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Ungarischi Sproch}}
{{Infobox_Sprache|
Sprache=Ungarisch ''(magyar nyelv)''
|Länder=[[Ungarn]], [[Slowakei]], [[Slowenien|Slowenie]], [[Vojvodina]] ([[Serbien|Serbie]]), au verbreitet z [[Argentinien|Argentinie]], [[Australien|Australie]], [[Brasilien|Brasilie]], [[Deutschland|Dütschland]], [[Finnland]], [[Niederlande|Holland]], [[Italien|Idalie]], [[Schweiz|Schwiz]], [[Schweden|Schwede]], [[Tschechien|Tschechie]], [[USA]]
|Sprecher=13,5 bis 15 Millione Müttersprochler <br />
ca. 1 Million Zweitsprochler
|Klassifikation=* [[Uralische Sprachen|Uralisch]]
*: [[Finno-ugrische Sprachen|Finno-ugrisch]]
*:: [[Ugrische Sprachen|Ugrisch]]
|KSprache=Ungarisch
|Unterteilige=
|Amtssprache= {{HUN}}<br />{{SLO}} <small>(regional)</small><br />{{SLK}} <small>(regional)</small><br />{{SRB}} ([[Vojvodina]])
|Minderheitssprache= {{HRK}}<br />{{ROM}}<br />{{AUT}} ([[Burgenland|Burgeland]])<br />{{UKR}}
|ISO1=hu
|ISO2=hun
|ISO3=hun
|SIL=HUN
}}
'''Ungarisch''' (ung. ''magyar nyelv; magyar;'' IPA: {{IPA|[ˈmɒɟɒr ɲɛlv]}}) isch eini vo de [[Finno-ugrische Sprachen|finno-ugrische Sproche]] und di einzigi Sproch z Mitteleuropa, wo kei [[Indogermanische Sprachfamilie|indogermanischi Sproch]] isch. Si wird wältwit vo ca. 13,5-15 Millione Lüt gschwätzt.
Lut re Liste vo de Sproche, wo am schwerste zum Leere si, isch Ungarisch uff em 4. Blatz. [[Deutsche Sprache|Dütsch]] isch uff Blatz 8, [[Mandarin]] uff Blatz 1.<ref>{{Internetquelle |titel=www.ungarische-sprache.de |url=http://www.ungarische-sprache.de/ungarisch/schwierigsten.html |zugriff=2008-07-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070813195612/http://www.ungarische-sprache.de/ungarisch/schwierigsten.html |archiv-datum=2007-08-13 }}</ref>
De [[Friedrich Dürrenmatt]] soll gsait ha, dass es z [[Europa]] zwei furchbar schweri Sproche gäb, nämlig [[Portugiesische Sprache|Portugysisch]] und Ungarisch. Portugysisch sei jo scho unglaublig schwer, Ungarisch aber so schwer, dass es nit emol meh d'Portugyse verstönn.<ref>{{Internetquelle |titel=www.ungarische-sprache.de |url=http://www.ungarische-sprache.de/ungarisch/friedrich.html |zugriff=2008-07-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081207010511/http://www.ungarische-sprache.de/ungarisch/friedrich.html |archiv-datum=2008-12-07 }}</ref>
== Gschicht ==
=== S „urungarisch Zitalter“ (Ősmagyar kor) ===
Noch de Meinig vo de Finnougriste hät sich s Ungarisch vor ca. 3000 Johr, zwüschem 11. und em 10. Johrhundert, wo sine nöchste Verwandte abgspalte; mit säller Drännig fange d'Gschicht vo de Sproch und s „urungarisch Zitalter“ a. Es git keini schriftlige Überlieferige uss sällem Zitalter, allerdings werre Lehnwörter wie ''szó'' (Wort) uss de [[Turksprachen|Turksproche]] oder ''daru'' (Kran, Kranich) uss de [[Permische Sprachen|permische Sproche]] säller Zit züegschribe. Au d'Infinitivändig ''-ni'' chunnt wohrschints uss de permische Sproche.
D'Turksproche hän d'Sproch au spöter, bsunders zwüschem 5. und em 9. Johrhundert, beyflusst. Vyli Wörter uss em Vokablar vo de Landwirtschaft, vo de Regierig und vo de familiäre Beziehige chömme vo dört. Drotz sälle lexikalische Yflüss hät d'Sproch ihri Grammatik und ihri Syntax zum gröschte Deil bybhalte.
=== S „altungarisch Zitalter“ (Ómagyar kor) ===
[[Datei:Halotti beszéd.jpg|thumb|D'Halotti beszéd]]
Mit de Achumft vom ungarische Volk im Karpatebecke hät 895 s altungarisch Zitalter agfange. S Volk isch mit de [[Slowakei|Slowake]] in Beriehig cho, was bis hütt vo [[Slawische Sprachen|slawische]] Lehnwörter wie ''tégla'' (Ziegel), ''mák'' (Mohn) und ''karácsony'' (Wiehnachte) bezügt wird. Aber au s Ungarisch sälber hät anderi Sproche beyflusst: ''csizma'' (Stiefel) isch ins [[Kroatische Sprache|Kroatisch]] entlehnt worre (''čizma''), ''ásó'' (Spate) ins [[Serbische Sprache|Serbisch]] (''ašov'').
Di erschte schriftlige Überlieferige, vor allem Persone- und Ortsnämme, chömme uss em 10. Johrhundert; wie aber d'Existänz vo de Wörter ''írás'' (Schrift) und ''betű'' (Büechstabe) bewyst, isch scho friehner uff Ungarisch gschribe worre. Au in de [[altungarische Schrift]] git's keini ältere Dokumänt.
Ab em Johr 1000, d. h. ab de Gründig vom [[Königreich Ungarn|Chönigrych Ungarn]], hät di [[Latein|latynischi Sproch]] an Yfluss gwunne. Uss säller sin vor allem Wörter entlehnt worre, wo mit em [[Christentum|Christetum]] oder de Bildig z düe hän.
De ältscht ungarischsprochig Tekscht, wo bis hütt erhalte bliibe isch, stellt d'[[Halotti beszéd]] (Lychered) dar, wo in de 1190er-Johr entstande isch (lüeg Bild). Literatur uff Ungarisch hät's aber wohrschints scho friehner gee. S ältst Bispyl vo ungarischsprochiger Dichtig isch d'Mária-siralom (Marieklag, um 1300 entstande). Ab em 14. Johrhundert sin witeri Dokumänt in ungarischer Sproch überliefert. Di erschti Übersetzig vo de [[Bibel|Bible]], d'Hussitebible, chunnt uss de 1430er-Johr.
Zu de Veränderige, wo s Ómagyar kor mit sich brocht hät, ghöre s Verschwinde vo de [[Diphthong]] uff me Großdeil vom Gebiet, d'Umformig vo [[Postposition|Bostpositione]] zu Suffix (1055: ''utu reá'', spöter: ''útra'', Sublativ). Zudem hät sich d'Vokalharmony stärker usbrägt und gwüssi Ändvokal sin verschwunde. Sällemols hät's au no verschiideni Zytforme gee und [[Hilfsverb]]e sin meh verwändet worre.
=== S mittelungarisch Zitalter (Középmagyar kor) ===
[[Datei:Komjati sztpal.jpg|thumb|S Büech ''Az zenth Paal leueley magyar nyeluen'']]
S mittelungarisch Zitalter hät mit de Schlacht bi [[Mohács]] (1526) agfange und bis zu de [[Aufklärung|Uffchlärig]] z Ungarn (1772) durt. 1533 isch z [[Krakau]] s erscht ungarischsprochig Büech veröffentligt worre, wo de Titel ''Az zenth Paal leueley magyar nyeluen'' (hüttigs Ungarisch: ''A Szent Pál levelei magyar nyelven'', Übersetzig: ''Di ungarischsprochige Brief vom heilige Pál'') drage hät. S Ungarisch vom 17. Johrhundert isch im hüttige scho zimli ähnlig gsi, es hät aber no kei Literatursproch gee und jede Büechautor hät in sinem eigene Dialäkt gschribe. De Underschiid zwüsche de beide Vergangeheitsforme, de ''egyszerű múlt idő'' (eifachi Vergangeheit) und de ''elbeszélő múlt idő'', wo bi Verzällige brucht worre isch, hät sich immer meh abgschwächt und ab em 19. Johrhundert isch numme no di eifachi Vergangeheit brucht worre. D'Csángó-Dialäkt z Rumänie, wo Entwicklige vom Ungarische ab em 19. Johrhundert nümmi mitgmacht hän, känne aber bis hütt no verschiideni Vergangeheitsforme.
=== S neuungarisch Zitalter (Újmagyar kor) ===
Mit de Uffchlärig hät sich de Gedanke verbreitet, dass de Wortschatz vo de ungarische Sproch z chlei und si drum nit für wüsseschaftligi Zwäck oder für d'Literatur dauglig sei. Sällewäg hän gwüssi Autore, vor allem de Ferenc Kazinczy, de Wortschatz agfange uszbaue und z erneuere. Mänki Wörter sin verchürzt worre wie z. B. ''győzedelem'' zu ''győzelem''; vyli dialektali Usdrück sin über s ganz Sprochgebiet verbreitet und veralteti Usdrück wie ''dísz'' (Schmuck) widderbeläbt worre, während anderi weniger verwändeti Usdrück usgstorbe sin. Bsunders vyli neui Wörter sin durch s Ableite vom bisherige Vokabular entstande. Sälli Entwicklig wird als ''nyelvújítás'' (Sprocherneuerig) bezeichnet. 1844 hät Ungarisch Latyn als Amtssproch vo Ungarn abglöst.
Im 19. und 20. Johrhundert hät sich d'Sproch witer vereiheitligt, d. h. d'Dialäktmerkmol (wo aber au vorher nie bsunders usbrägt gsi sin) sin immer meh verblasst und verblasse au hütt immer meh. Zudem nimmt wie au in vyle andere Sproche de Yfluss vom [[Englische Sprache|Änglische]] züe, woby Anglizisme (wie au di ältere dütsche, französische, idaliänische und andere Lehnwörter) oft an di ungarischi Rächtschrybig abasst werre (''software'' isch zum Bispyl zu ''szoftver'' worre und ''football'' zu ''futball'').
== Verbreitig ==
[[Datei:Verbreitig Ungarisch1.svg|thumb|Verbreitig vo de Ungarische Sproch]]
Ungarisch isch d'Amtssproch vo ganz Ungarn, zudem in de folgende Länder zumindest deilwis:
* [[Slowakei]]
* [[Slowenien|Slowenie]]
* [[Vojvodina]] ([[Serbien|Serbie]])
Ungarisch isch au Amtssproch vo de EU.
In de folgende Länder isch Ungarisch als Minderheitssproch aerkännt:
* [[Kroatien|Kroatie]]
* [[Burgenland|Burgeland]] ([[Österreich|Östrych]])
* [[Rumänien|Rumänie]]
* Transkarpatie ([[Ukraine]])
{| width=300px
!colspan=3|Verbreitig vo de ungarische Sproch<br />noch Länder
|}
{| class="prettytable sortable" width=300px
!Land !! Sprächer !! Stand
|-
|[[Ungarn]] || align=right|9'546'374 || align=right|2001
|-
|[[Rumänien|Rumänie]] || align=right|1'447'544 || align=right|2002
|-
|[[Slowakei]] || align=right|<span style="color:white;">0'</span>520'528 || align=right|2001
|-
|[[Serbien|Serbie]] || align=right|<span style="color:white;">0'</span>293'299 || align=right|2002
|-
|[[Ukraine]] || align=right|<span style="color:white;">0'</span>149'400 || align=right|2001
|-
|[[USA]] || align=right|<span style="color:white;">0'</span>117'973 || align=right|2000
|-
|[[Kanada]] || align=right|<span style="color:white;">0'0</span>75'555 || align=right|2001
|-
|[[Israel]]<sup>1</sup> || align=right|<span style="color:white;">0'0</span>70'000 ||
|-
|[[Österreich|Östrych]]<sup>1</sup> || align=right|<span style="color:white;">0'0</span>70'000 ||
|-
|[[Kroatien|Kroatie]] || align=right|<span style="color:white;">0'0</span>16'595 || align=right|2001
|-
|[[Slowenien|Slowenie]] || align=right|<span style="color:white;">0'00</span>6'243 || align=right|2002
|}
<sup>1</sup>Schätzig
Ungfähr e witeri Million Sprächer verdeilt sich uff [[Argentinien|Argentinie]], [[Australien|Australie]], [[Belgien|Belgie]], [[Brasilien|Brasilie]], [[Tschechien|Tschechie]], [[Finnland]], [[Frankreich|Frankrych]], [[Deutschland|Dütschland]], d'[[Niederlande|Niiderlande]], [[Italien|Idalie]], d'[[Schweiz|Schwiz]], s [[Vereinigtes Königreich|Vereinigt Königrych]], [[Venezuela]] und anderi.
== Dialäkt ==
[[Datei:Ungarische Dialekte 10.png|thumb|400px|D'Verdeilig vo de ungarische Dialäkt]]
:''Hauptartikel: [[Ungarische Dialekte|Ungarischi Dialäkt]]
Di ungarische Dialäkt zeige im Allgmeine weniger starki Abwychige vonenand wie z. B. di dütsche. Di dialektale Underschiid sin dodeby hauptsächlich uff phonetischer Ebeni. D'Csángó-Dialäkt, wo vor allem no im rumänische Bezirk Bacău verbreitet sin, bilde e Usnahm. Durch d'Isolation vom ungarische Mütterland hän d'Csángós ihr eigeständige Dialäkt bybhalte, wo sich durch [[Rumänien|rumänische]] Yfluss stark verändert hät und sich ab em 19. Johrhundert nümmi in di glychi Richtig entwickelt hät wie di übrige Dialäkt.
D'Azahl vo de Dialäkt wird normalerwis zwüsche acht und zäh agee. Zwei Dialäkt vo de „8er-Theory“ chönne in je zwei neui Gruppe underdeilt werre, wo mer ändwäder als Under- oder als eigeständigi Dialäkt alüege cha (vgl. Charte und detaillier de Hauptartikel):
1. Westdialäkt (''nyugati''),<br />
2. Mitteldransdanubisch (''közép-dunántúli''),<br />
3. Süddialäkt (''déli''), devo
:3a. Süddransdanubisch (''dél-dunántúli'') und
:3b. Südligi Diefebeni (''dél-alföldi''),
4. Theißdialäkt (''tiszai''),<br />
5. Nordwest- oder Palóczedialäkt (''északnyugati'' bzw. ''palóc''),<br />
6. Nordostdialäkt (''északkeleti''),<br />
7. Mittelsiibebürgischi Dialäkt (''mezőségi''),<br />
8. Ostdialäkt (''keleti''), devo
:8a. Siibebürgischi oder Székler-Dialäkt (''székely'') und
:8b. Tschango-Dialäkt (''csángó'').
== Yordnig ==
Ungarisch isch e [[Finno-ugrische Sprachen|finno-ugrischi]], also e [[Uralische Sprachen|uralischi]] Sproch. Dört ghört's zämme mit em [[Mansische Sprache|Mansische]] und em [[Chantische Sprache|Chantische]] (wo di [[Obugrische Sprachen|obugrische Sproche]] bilde) zum [[Ugrische Sprachen|ugrische]] Sprochzwyg. Uff em Wäg in Richtig Europa und au noch de Achumft im Karpatebecke hän sich Lehnwörter uss vyle andere Sproche, bsunders uss em Türkische, ybürgert. Sit s [[Magyaren|ungarisch Volk]] um 900 uff Europa cho isch, hän vor allem s [[Deutsche Sprache|Dütsch]] und di [[Slawische Sprachen|slawische Sproche]] Ungarisch beyflusst. Es git hütt ca. 30 türkischi und 350 dütschi Lehnwörter<ref>Max-Hueber-Verlag, Einstieg ungarisch für Kurzentschlossene</ref> (lüeg au im Abschnitt [[#Yflüss vo andere Sproche uff s Ungarisch]]).
== Schrybig ==
=== Alphabet ===
S Alphabet isch im 13. Johrhundert eso entstande.<ref name="sprachendienst.de">[http://www.sprachendienst.de/de/ungarisch/index.shtml www.sprachendienst.de] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.sprachendienst.de/de/ungarisch/index.shtml |wayback=20081014231456}}</ref> E Bsunderheit vom ungarische Alphabet isch, dass d'Diagrafe <cs, (dy,) gy, ly, ny, sz, ty, zs> und de Trigraf <dzs> als eigeni Büechstabe aglüegt werre, genauso d'Sunderzeiche (á, é, í, ó, ő, ü, ű). Zudem underscheidet mer s ''chleine'' und s ''große Alphabet'', je nochdem, ob d'Büechstabe ''q, w, x, y'', wo numme in hisdorische Schribwyse und Främdwörter vorchömme, mitzällt werre solle. S ungarische Alphabet hät also 40 (chlei) oder 44 (groß) Büechstabe (zur Ussproch lüeg unde):
{| class="wikitable"
|-
| [[A]]
| [[Á]]
| [[B]]
| [[C]]
| [[Cs]]
| [[D]]
| [[Dz]]
| [[Dzs]]
| [[E]]
| [[É]]
| [[F]]
|-
| [[G]]
| [[Gy]]
| [[H]]
| [[I]]
| [[Í]]
| [[J]]
| [[K]]
| [[L]]
| [[Ly]]
| [[M]]
| [[N]]
|-
| [[Ny]]
| [[O]]
| [[Ó]]
| [[Ö]]
| [[Ő]]
| [[P]]
| ([[Q]])
| [[R]]
| [[S]]
| [[Sz]]
| [[T]]
|-
| [[Ty]]
| [[U]]
| [[Ú]]
| [[Ü]]
| [[Ű]]
| [[V]]
| ([[W]])
| ([[X]])
| ([[Y]])
| [[Z]]
| [[Zs]]
|}
==== Amerchige ====
* In Dialäktschrybige wird oft au de Büechstabe <ë> für de Lut {{IPA|[e]}} verwändet; 40-50 Prozänt vo de Ungarische Dialäkt hän sälle Lut. In de Standardsproch isch aber e {{IPA|[ɛ]}} mit Tendänz zum {{IPA|[æ]}} als Ussproch vorgseh.
* S <gy> hät sy Ursprung wahrschints bi idaliänische Schryber, wo versüecht hän, de ungarisch Lut {{IPA|[ɟ]}} nochzmache.
* S <ly> isch e draditionälli Schrybig vom friehnere Lut {{IPA|[ʎ]}} (hütt {{IPA|[j]}}).
* De Diagraf <zs> hät sy Ursprung in de Substantivbildig. Sälli erfolgt durch s Suffix -ság bzw. ség. In Adjektiv uff {{IPA|[z]}} wird aber nit {{IPA|[zʃ]}}, sondern {{IPA|[ʒ]}} gsait (z. B. iga'''z''' > iga'''zs'''ág).<ref>[[:en:Hungarian_alphabet]]</ref>
* in mänke Eigenämme findet mer au Eigeschafte vo de historische Schribwis:
{| width=300px
| width=10% |
| width=45% | > ''ch'' statt ''cs''<br /> > ''cz'' statt ''c''<br /> > ''th'' statt ''t''<br /> > ''aa'' statt ''á''<br /> > ''eé'' statt ''é''
|> ''eö'' statt ''ö''<br /> > ''ew'' statt ''ő''<br /> > ''oó'' statt ''ó''<br /> > ''(l)y'' statt ''(l)i''<br /> > ''(n)y'' statt ''(ny)i''
|}
=== Rächtschrybig ===
Zur Zit vo de ungarische Landnahm (Änd 9. Johrhundert) isch e Runeschrift verwändet worre, wo öbbe ab 1050 durch s latynisch Alphabet ersetzt worre isch. Anstell vo de hüttige Büechstabe <ö, ü, s> sin sällemols meistens no Digraphe verwändet worre. Um 1400 hät mer agfange, si mithilf vo Büechstabe mit Akzänt darzstelle; säll goht uff d'Hussitebible zruck, wo an de Universitäte z Krakau und Prag verfasst worre isch.
Di erschte Rächtschribregle chömme vo de ''Magyar Tudománya Akadémia'' (MTA, Ungarischi Akademy für Wüsseschafte, 1834). Sither hät's ölf Rächtschribreforme ge, di letschti devo hät im Johr 1984 de Digraph <cz> durch e <nowiki><c></nowiki> ersetzt.
D Schrybig orientiert sich an de Ussproch in de Gmeinsproch (wo uff em Nordostdialäkt uffbaut, aber au Bsunderheite uss andere Dialäkt uffgnoh hät). Im Witere
* werre erwiterti Forme beachtet. Des heißt, dass zum Bispyl ''dohányo'''z'''nak'', aber ''te'''sz''''' gschribe wird, obwohl beidi Mol {{IPA|[s]}} gsait wird. Säll chunnt doher, dass d'Form ''dohányzik'' mit {{IPA|[z]}} usgsproche wird, ''teszek'' aber wyterhii mit {{IPA|[s]}}.
* wird bi [[Digraph]]e im Fall vo de Konsonanteverdopplig de erscht Konsonant doppelt und de zweit eifach gschribe: <sz, ly, gy usw.> werre zu <ssz, lly, ggy usw.>.
* veralteti Schribwyse bybhalte werre. Abgseh vo Orts- und Personenäme betrift säll de Digraph <ly>, wo in de Standardsproch wie s <j> gsait wird, friehner aber e {{IPA|[ʎ]}} gsi isch. Je noch [[Ungarische Dialekte|Dialäkt]] wird er hütt au {{IPA|[l]}} oder wyterhii {{IPA|[ʎ]}} gsait.
* bhalte Eigenäme uss Främdsproche ihri Schribwis vo dört.
== Yflüss vom Ungarische uff anderi Sproche ==
Größeri Zahle vo ungarische Lehnwörter drifft mer im [[Kroatische Sprache|Kroatische]], [[Deutsche Sprache|Dütsche]] (Dialäkt vo de [[Donauschwaben|Donauschwobe]]), in de Sproche vo de [[Zigeuner|Zigüner]], im [[Rumänische Sprache|Rumänische]], [[Karpato-russinische Sprache|Karpatorussische]], [[Slowakische Sprache|Slowakische]] und in einzelne [[Serbische Sprache|Serbische]] Dialäkt a.<ref>[[:hu:Magyar nyelv#A magyar nyelv hatása más nyelvekre]]</ref>
== Yflüss vo andere Sproche uff s Ungarisch ==
Im Chönigrych Ungarn hän d'Ungare nie de ganz Blatz brucht; eso isch's cho, dass sich zahlrychi Ywanderer z Ungarn niiderglo hän. Säll sin vor allem Dütschi, Rumäne und Slawe gsi. In de Städt isch oft Dütsch gschwätzt und gschribe worre; au durch d'[[Habsburger]] isch de Adeil vo de ungarische Bevölcherig immer witer zruckgange. Drum isch vor allem Dütsch e Bedrohig für s Ungarisch gsi, sodass Germanisme in vyle Redewändige und Usdrück z finde sin (lüeg unde für Bispyle). Im 19. Johrhundert hän sich vyli Ywanderer dezüe entschiide, zum Ungarisch z wechsle, was relativ schnäll bassiert isch.
Au di lange Bsetzige durch d'Türke hän sich uff d'Sproch usgwirkt. Mer vermüetet, dass d'Agglutination, eins vo de wichtigste Merchmol vom Ungarische, uss em [[Türkische Sprache|Türkische]] chunnt. Zudem git's bis hütt vyli türkischi Lehnwörter.
Noch em Zweite Wältchrieg hän 99 Prozänt vo de Bevölcherig Ungarisch gschwätzt; vo de 13 Millione Müetersprochler hät zudem e Viertel usserhalb vom ungarische Staat gläbt. No bis in d'60er-Johr hän vyli Lüt ihri usländische Näme „ungarisiert“.
In letschter Zit beyflusst au s Änglisch di ungarischi Sproch meh und meh. Främdwörter werre in de Schrybig normalerwis abasst (z. B. User > Júzer); einewäg hät mer in de 90er-Johr e Gsetz wölle yfiehre, wo de öffentlig Gebruch vo Främdwörter uss em Änglische hätt solle verbiete, es isch aber nit duregsetzt worre. Einewäg wird nit befürchtet, dass Ungarisch als Sproch, wo relativ ''offe für främdi Yflüss isch''<ref>übersetzt zitiert noch em [http://www.blaufisch.com/cms/wp-content/uploads/file/magyar_nyelv.pdf Ádám Nádasdy]{{Toter Link|url=http://www.blaufisch.com/cms/wp-content/uploads/file/magyar_nyelv.pdf |date=2019-12 }}</ref>, vor em Ussterbe oder Zämmegheie stoht.<ref>[http://www.blaufisch.com/cms/wp-content/uploads/file/magyar_nyelv.pdf magyar_nyelv.pdf]{{Toter Link|url=http://www.blaufisch.com/cms/wp-content/uploads/file/magyar_nyelv.pdf |date=2019-12 }}</ref>
=== Wortschatz ===
Circa 21 Prozänt vo de ungarische Wörter sin finno-ugrisch, witeri Lehnwörter chömme vor allem uss em Persische, de Turksproche, em Slawische, Latyn, Dütsche, Französische, Idaliänische und Änglische. Im Folgende Bispyl für Lehnwörter.
* Dütsch: herceg, mozsár, páncél, zsinór, kastély, sógor, cél (Herzog, Mörser, Panzer, Schnur, Schloss, Schwoger, zyle/Zyl)
* Änglisch: futball, busz, dzsentri, menedzser, klub, hobbi, keksz, notesz (Füeßball, Adel, Manager, Club, Hobby, Keks, Notizbüech)
* Türkisch: balta, kalauz, komondor (Axt, Leiter)
* Idaliänisch: lándzsa, piac, egres, füge, mazsola, narancs, banda, szalámi (Lanze, Märkt, Stachelbeere, Fyge, Orange, Bande, Salami)
==== Bispyl für Germanisme in ungarische Usdrück ====
Vyli ungarischi Usdrück chömme vo wörtlige Übersetzige uss em Dütsche (Germanisme), z. B.:
;kitalál (usefinde)
Zämmesetzig uss em Verbalpräfix ''ki-'' (use) und em Verb ''talál'' (finde)
;kimond (usspräche)
Verbalpräfix ''ki-'' (use) und em Verb ''mond'' (sage, schwätze, uff Dütsch "sprechen")
;felvágott (Uffschnitt, Wurscht)
Verbalpräfix ''fel-'' (uffe) und Verb ''vág''. S Verb stoht do in de 3. Person Singular, Präteritum, unbstimmti Konjugation ''(vágott)'', wo au zur Adjektivierig brucht wird. E wörtligi Übersetzig wär also "s Uffgschnittene".
;fából (uss Holz)
Nome ''fa'' (Holz, Baum) und Ändig ''-ból'' (Elativ: uss öbbis use)
;beképzelt (ybildet)
Verbalpräfix ''be-'' (yne), Nome ''kép'' (Bild), Ändig ''-zel'' (Verbalsuffix), Ändig ''-t'' (Vergangeheit; do als adjektivierts Partizip II brucht)
;felnémet (Hochdütsch)
Präfix ''fel-'' (uffe, uff Dütsch "hoch"), ''német'' (Dütsche/-i, dütsch, Dütsch)
;önálló (selbständig)
setzt sich uss ''ön'' (sälber) und em Partizip Präsens vo ''áll'' (''álló'') zämme; genau übersetzt: „selbststehend“ uff Hochdütsch
;Viszontlátásra! (Uff Widderseh!)
uss em Verbalpräfix ''viszont'' (widder), em Verb ''lát'' (seh), Nominalsuffix ''-ás'', Kasussuffix ''-ra'' (Sublativ = uff öbbis uffe)
== Ussproch ==
Ungarisch ghört (wie under anderem [[Finnische Sprache|Finnisch]], [[Altgriechische Sprache|Altgriechisch]] und [[Latein|Latynisch]]) zu de „weiche“ Sproche: 41 Prozänt vo de Lut sin Vokal und vo de Konsonante sin 23% stimmlos.<ref>{{Webarchiv|url=http://wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Ungarisch.pdf |wayback=20090902051228 |text=György Papp: Ungarisch.pdf |archiv-bot=2019-06-11 18:30:51 InternetArchiveBot}}, S. 6</ref> Es dräffe sältener, d. h. vor allem in Zämmesetzige, Ableitige und Främdwörter, meh wie zwei Konsonante uffenand. Am Wortafang sin selbscht zwei Konsonante unieblig und werre zum Deil au in Främdwörter vermiide (vgl. ''iskola'' (Schüel) uss em latynische ''schola'', aber ''sztatisztika'').
D'Konsonante- und d'Vokallängi sin vonenand unabhängig.
=== Phonology ===
{| class="prettytable" align=left style="margin:1ex 1ex 1ex 1ex;"
!style="background-color:#a9a9a9" colspan=3|Vokal
|-
! !! vorne !! hinde
|-
|züe || {{IPAlink|i| y}} || {{IPAlink|u}}
|-
|halb-züe || {{IPAlink|e}}<sup>2</sup>, {{IPAlink|ø}} || {{IPAlink|o}}
|-
|halb-uff || {{IPAlink|ɛ}}<sup>1</sup> ||
|-
|uff ||{{IPAlink|a}}<sup>2</sup> || {{IPAlink|ɒ}}<sup>1</sup>
|-
|colspan=3|<sup>1</sup>immer churz<br /><sup>2</sup>immer lang
|}
{| class="prettytable" style="margin:1ex 1ex 1ex 1ex;"
!style="background-color:#a9a9a9" colspan=7|Konsonante
|-
! !! [[Bilabialer Konsonant|bilabial]] !! [[Labiodentaler Konsonant|labiodental]] !! [[Alveolarer Konsonant|alveolar]] !! [[Palataler Konsonant|palatal]] !! [[Velarer Konsonant|velar]] !! [[Glottaler Konsonant|glottal]]
|-
|[[Nasaler Konsonant|Nasal]] || {{IPAlink|m}} || || {{IPAlink|n}} || || ||
|-
|[[Plosiv]] || {{IPAlink|p| b}} || || {{IPAlink|t| d}} || {{IPAlink|c| ɟ}} || {{IPAlink|k| g}} || {{IPAlink|ʔ}}
|-
|[[Frikativ]] || || {{IPAlink|f| v}} || {{IPAlink|s| z}} || {{IPAlink|ʃ| ʒ}} ||
|-
|[[Approximanter Konsonant|Approximante]] || || || || {{IPAlink|j}} || ||
|-
|[[Vibrant]]e|| || {{IPAlink|r}} || || ||
|-
|[[Lateraler Konsonant|Laterali Approximante]]|| || || {{IPAlink|l}} || || ||
|}
=== Konsonante ===
D Konsonante ''b, d, f, g, h, j, k, l, m, n, p'' und ''t'' werre glych usgsproche wie im Dütsche.
{| class="prettytable" width=80%
| colspan="3" | <center><big>'''Einzelni Konsonante'''</big></center>
|-
!width=15%|Büechstabe
!width=15%|IPA
!width=70%|Erklärig
|-
!c
|[{{IPAlink|ts}}]
|wie s ''z'' uff Alemannisch
|-
!r
|[{{IPAlink|r}}]
|Zungespitze-R, grollts "r"
|-
!s
|[{{IPAlink|ʃ}}]
|wie s ''sch'' uff Alemannisch
|-
!v
|[{{IPAlink|v}}]
|wie ''w'' und ''v'' (deilwis) uff Alemannisch
|-
!z
|[{{IPAlink|z}}]
|stimmhafts ''s''
|}
{| class="prettytable" width=80%
| colspan="3" | <center><big>'''Digraphe'''</big></center>
|-
!width=15%|Büechstabe
!width=15%|IPA
!width=70%|Erklärig
|-
!cs
|[{{IPAlink|tʃ}}]
|wie in dü'''tsch'''
|-
!gy
|[{{IPAlink|ɟ}}]
|[[Stimmhafter palataler Plosiv|Stimmhafte palatale Plosiv]]
|-
!ly
|[{{IPAlink|j}}]
|wie s ''j'' (friehner und dialektal deilwis hütt no {{IPA|[λ]}})
|-
!ny
|[{{IPAlink|ɲ}}]
|[[Stimmhafter palataler Nasal|Stimmhafte palatale Nasal]] wie ''gn'' uff Idaliänisch
|-
!sz
|[{{IPAlink|s}}]
|stimmloses ''s'', ''ß''
|-
!ty
|[{{IPAlink|c}}]
|[[Stimmloser palataler Plosiv|Stimmlose palatale Plosiv]]
|-
!zs
|[{{IPAlink|ʒ}}]
|stimmhafts ''sch'', wie ''j'' im Französische
|}
=== Vokal ===
In de Schrybig werre alli churze Vokal durch Büechstabe ohni Akzänt dargstellt. Zur Verlängerig wird de Akzänt [[Akut]] verwendet. Doppelkonsonante werde nit zur Verchürzig vom Vokal devor verwendet, sondern numme wenn de Konsonant dehnt wird (tt → {{IPA|[tː]}}).
In de sältene Fäll, wo mehreri Vokal uffenanddräffe, verschmälze sälli nit zu [[Diphthong]], sondern werre einzeln usgsproche. S Wort ''szüleim'' wird also {{IPA|[ˈsylɛʔim]}} gsait und nit {{IPA|[ˈsylɛ̯im]}}.
E witeri Bsunderheit sin d'Vokal am Wortänd: in de Grundform sin d'Vokal ''a'' und ''e'' am Änd vo me Wort immer lang; ''á'' und ''é'' chömme numme in Främdwörter (z. B. ''kávé, tévé'') und gwüsse flektierte Forme (''látná, könyvvé, a szomszédé, az övé'') vor. D'Vokal ''o'' und ''ö'' sin am Wortänd immer lang, woby si dört braktisch numme im Suffix ''-o/ő'' (Partizip I) vorchömme (''látogató; nyelvtörő''). In Främdwörter werre si oft verlängert, au wenn si in de Herchumftssproch churz sin (''kaszinó, autó''); dodeby git's aber au Usnahme wie ''piano''. D'Büechstabe ''u'' und ''ü'' chönne in Grundforme am Wortänd lang oder churz sy, sin aber im Uslut wesentlig hüfiger im Suffix ''-ú/-ű'' azdräffe. Grundforme uff ''-i'' git's uff Ungarisch keini, allerdings cha s ''i'' als Suffix vorcho (''nyelvi, könyvei'').
{| class="prettytable" width=80%
!width=15%|Büechstabe
!width=15%|IPA
!width=70%|Erklärig
|-
!a
| [{{IPAlink|ɒ}}] || wird witer hinde im Mul gsait; hät Ähnligkeit mit em alemannische churze ''o''
|-
!á
| [{{IPAlink|a|ː}}] || langs ''a'' wie uff Hochdütsch
|-
!e
| [{{IPAlink|ɛ}}] || offes ''e'' wie s ''è'' in de Dieth-Schrybig<sup>1</sup>
|-
!é
| [{{IPAlink|e|ː}}] || gschlosses, langs ''e'' wie uff Alemannisch
|-
!i
| [{{IPAlink|i}}] || gschlosses, churzes ''i'' wie im französische ''il''
|-
!í
| [{{IPAlink|i|ː}}] || wie s lange ''i'' uff Alemannisch
|-
!o
| [{{IPAlink|o}}] || gschlosses ''o'' wie in ''ohni'', aber churz
|-
!ó
| [{{IPAlink|o|ː}}] || langs, gschlosses ''o'' wie im Hochdütsche
|-
!ö
| [{{IPAlink|ø}}] || churzes, gschlosses ''ö''
|-
!ő
| [{{IPAlink|ø|ː}}] || wie s lange ''ö'' uff Hochdütsch
|-
!u
| [{{IPAlink|u}}] || churzes, gschlosses ''u''
|-
!ú
| [{{IPAlink|u|ː}}] || wie s lange ''u'' uff Alemannisch
|-
!ü
| [{{IPAlink|y}}] || churzes, gschlosses ''ü''
|-
!ű
| [{{IPAlink|y|ː}}] || wie s lange ''ü'' uff Alemannisch
|}
<sup>1</sup> 40 bis 50 Prozänt vo de Ungarische Dialäkt känne e churze Lut [{{IPAlink|e}}], wo s [{{IPAlink|ɛ}}] je noch Dialäkt vollständig oder deilwis ersetzt (lüeg dodezüe im Artikel [[Ungarische Dialekte|Ungarischi Dialäkt]]). In de Standardsproch isch s ''e'' aber immer e [{{IPAlink|ɛ}}] mit Tendänz zum [{{IPAlink|æ}}] (ä, hälls ''a'').
== Betonig ==
Die ungarischi Sproch hät e ganz eigeni Satzmelody. So litt immer e starke Akzent uff de erschte Silbe vom Satz. De Rest wird immer weniger („abfallend“) betont. Sälli Satzmelody findet mer au in de Musik vo de Zigüner widder, genauso in andere finno-ugrische Sproche wie em [[Finnische Sprache|Finnische]].
De ungarisch '''Frogesatz''' erlaubt allerdings zwei verschiideni Melodye. Des hängt devo ab, ob mer e Antwort mit "igen" (ja) bzw. "nem" (nei) oder e vollständigeri Antwort erwartet. Im letschtere Fall hät's am Satzafang e Interrogativpronome wie "wo", "wänn", "wiso" etc:
:'''Hova''' mész? (= Wohy gohsch?)
Dodegege isch, wenn numme e "ja" oder "nei" erwartet wird, immer di '''zweitletschti Silbe vom Satz''' betont:<ref>Uss: Assimil, Ungarisch ohne Mühe, S. 53, Amerkig (3)</ref>
:Mész Buda'''pest'''re? (= Gohsch uff Budapest?)<br />
Innerhalb vo Wörter wird usnahmslos di erschti Silbe betont. Des wird (au bi Fremdwörter) sträng durezoge, selbscht wenn de erscht Vokal näbe-, anderi aber volltonig sin, blibt die Betonigs erhalte.
== Grammatik ==
''Hauptartikel: [[Ungarische Grammatik|Ungarischi Grammatik]]''
Als finno-ugrischi isch di ungarischi Grammatik stark vo de [[Agglutination]], des heißt vom Ahänke vo Suffix (Ändige), brägt. Eso bstoht e ungarische Satz oft uss (relativ) wenige, defür eher lange Wörter, wo im Dütsche und vyle andere indoeuropäische Sproche mit chürzere, defür aber zahlemäßig meh Wörter übersetzt werre dät.
Zwar kännt Ungarisch wie alli andere finno-ugrische Sproche kei grammatikalischs Gschlächt (männlig/wyblig), d'Suffix chönne aber einewäg bi de glyche Bedütig verschiide sy: si hänge vo de [[Vokalharmonie|Vokalharmony]] ab. Mer underscheidet hälli (e, é, [i, í], ö, ő, ü, ű) und dunkli (a, á, o, ó, u, ú) Vokäl; je noch dem, ob s Wort hälli (palatali) oder dunkli (alveolari) Vokäl enthaltet, wird e hälls oder dunkels Suffix verwändet. Wörter mit hälle ''und'' dunkle Vokäl sin sälte; in sälle Usnahmefäll zällt meistens de letscht Vokal.
Ungarisch kännt keini [[Präposition]]e. An ihrer Stell stoht ändwäder eine vo de 23 ungarische Fäll oder (sältener) e Bostposition.
D'Verbe underscheide numme drei Zite ([[Präsens]], [[Präteritum]] und [[Futur]]) stoh. Usserdem git's e [[Konjunktiv]] Präsens und Präteritum, e [[Imperativ]] und e [[Gerundium]]. Di meiste werre durch d'Flexion bildet; Hilfsverbe sin relativ sälte, werre aber für s Futur und de Konjunktiv Präteritum brucht.
Dransitivi Verbe underscheide aber immer zwüsche re bstimmte und unbstimmte Konjunktion. D'Konjugation hängt devo ab, ob s Objäkt, wo sich s dransitiv Verb druff bezieht, nöcher bstimmt isch; säll hät Uswirkige uff d'Ändige. Indransitivi Verbe werre unbstimmt konjugiert.
== Sprochfalle („falschi Fründ“) ==
{| class="prettytable" width=70%
!width=25%|Ungarischs Wort || width=25%|[[Falsche Freunde|falsche Fründ]] || width=25%|wirkligi Bedütig || width=25%|Entsprächig vom<br />falsche Fründ
|-
|de || spanisch/französisch '''de''' (vo) || aber || -
|-
|ma || idaliänisch '''ma''' (aber) || hütt || de
|-
|ír || spanisch '''ir''' (goh) || schrybe || megy
|-
|zene || dütsch '''Szene''' usw. || Musik || jelenet
|-
|van || spanisch '''van''' (si gönn) || er/si/'s isch [neume] || mennek
|-
|vita || idaliänisch '''vita''' (läbe) || Diskussion, Strit || élet
|-
|kanal || dütsch '''Kanal''' || Löffel || csatorna
|-
|test || '''Test''' (div. Sproche) || Körper || vizsga, vizsgálat, próba, kísérlet
|}
== Ungarisch lerne ==
=== Kürs ===
* Assimil: ''Ungarisch ohne Mühe'', {{#isbn:2-7005-0180-2}}
* Max-Hueber-Verlag: ''Ungarisch für Kurzentschlossene'', {{#isbn:978-3-19-005402-2}}
* PONS: Powerkurs Ungarisch für Anfänger, {{#isbn:978-3-12-561312-6}} [https://web.archive.org/web/20090729044331/http://www.pons.de/ungarisch/sprachkurse/buch_u_audio/sprachkurs/]
=== Wörterbiecher ===
* Langenscheidt: ''Universal-Wörterbuch Ungarisch'', {{#isbn:3-468-18383-6}}
* PONS: ''Wörterbuch für Schule und Studium'', {{#isbn:978-3-12-517500-6}} und {{#isbn:978-3-12-517499-3}} (zweideilig)
== Lüeg au ==
* [[Ungarische Grammatik|Ungarischi Grammatik]]
* [[Ungarische Dialekte|Ungarischi Dialäkt]]
== Weblink ==
=== Wikimedia-Projäkt ===
{{commonscat|Hungarian language|Ungarischi Sproch}}
{{Wikipedia auf|hu|Ungarisch}}
{{Wiktionary auf|hu|Ungarisch}}
{{Wikibooks auf|hu|Ungarisch}}
{{Wikinews auf|hu|Ungarisch}}
{{Wikiquote auf|hu|Ungarisch}}
{{Wikisource auf|hu|Ungarisch}}
=== Internet-Übersetzigsdienscht ===
* [https://web.archive.org/web/20081201034539/http://www.webforditas.hu/index.php E Volltekscht-Übersetzer]
* [https://web.archive.org/web/20080712091051/http://nemetmagyar.dicfor.com/hun Wörterbüech mit usprägtem Wortschatz Dütsch <=> Ungarisch]
* [http://dict.sztaki.hu/dict_search.php?L=GER%3AHUN%3AGerHunDict&O=GER&flash=&E=1&sid=365e16a79d117628f334927992048426&in_form=1&W=&M=1&P=0&C=1&T=1 Wörterbüech mit Grundwortschatz Dütsch <=> Ungarisch]{{Toter Link|url=http://dict.sztaki.hu/dict_search.php?L=GER%3AHUN%3AGerHunDict&O=GER&flash=&E=1&sid=365e16a79d117628f334927992048426&in_form=1&W=&M=1&P=0&C=1&T=1 |date=2019-12 }}
=== Witeri ===
* [https://web.archive.org/web/20090225050623/http://uebersetzung.at/twister/hu.htm Ungarischi Zungebrächer]
* [https://web.archive.org/web/20090902051228/http://wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Ungarisch.pdf Ytrag zum Ungarische in de Enzyklopädy vom Europäische Oste]
* [https://web.archive.org/web/20060210154349/http://users.tpg.com.au/etr/oldhu/halotti.html A halotti beszéd (d Leichered)], s erscht schriftlig Zügnis vo de Ungarische Sproch
== Quälle und Amerchige ==
<references/>
{{Finno-ugrische Sprachen}}
[[Kategorie:Einzelsproch]]
[[Kategorie:Finno-ugrischi Sproch]]
emwofykg1ks67e6fllemzffyjl6oqj1
Poeninus
0
19845
1084760
988282
2026-05-29T20:21:18Z
Jcb
356
1084760
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Sanbernardo002.jpg|mini|250px|s Bild vom Hailige Bernhard isch ufem Blatz vom antike Tempel errichtet wore]]
De '''Poeninus''' ({{LaS|Poenīnus|m.}}) isch e [[Kelten|keltische]] Gott gsii, wo i de Antiki ufem [[Grosser St. Bernhard|Groosse Sankt Bernhard]] vereert woren isch. Er isch mit em römische Gott [[Iuppiter]] glichgsetzt wore.
== Gschicht ==
De römisch Schriftsteller Livius (59 v.-17 n. Chr.) schribt, as d [[Veragrer]] und d [[Seduner]] de Gott ''Poeninus'' ufem höchste Punkt bim Pass ''Poeninum iugum'' (Gross St. Bernhard) vereert hebet.<ref>Titus Livius: ''Ab Urbe Condita'' 21,38,9</ref>
Archäologe hend denn au wenig südlich vo de Passhöchi e römische Tempel (7,4 x 11,3 Meter) und Rest vomene Rasthuus (''mansio'') gfunde und erforscht. Debi sind öppe 50 Bronzetäfeli gfunde wore, wo d Lüt em ''Poeninus'' oder au ''Iuppiter Optimus Maximus Poeninus'' gwidmet hend. Au e chliini Bronzestatue vom Gott isch gfunde wore. D Gliichsetzig vo Berggötter mit em Jupiter isch i de Antiki üblich gsii. Meriri Fundstuck, wie Schmuck und keltische Münze, zaiget, ass scho vor de Römer ufem Pass obe e Hailigtum gsii isch. D Fund sind im Hospizmuseum vom Grosse Sankt Bernhard ufem Biet vo dr Gmeind [[Bourg-Saint-Pierre|Sankt Petersburg]] uusgstellt.
De Tempel isch ane 394 zerstört wore und de christlich Chaiser [[Theodosius I.|Theodosius]] (379–395) het d Plünderer riich biloont.<ref>Aurelius Augustinus: ''De Civitate Dei'' 5,26</ref> Druf abe het de Kult uufghört. Trotzdem het de Gross Sankt Bernhard im Mittelalter no ''Mons Iovis'' (»Jupiterberg«; [[Französische Sprache|frz]]. ''Mont-Joux'') ghaisse.
Noch de Saag het de [[Bernhard von Aosta|Hailig Bernhard]] († 1081) e Hospiz ufem Pass iirichte loo und im Mittelalter isch er statt em Poeninus bim Pass vereert wore. Abem 13. Joorhundert taucht denn de Name ''Mont-Saint-Bernard'' uuf. Hüt stoot a de Stell vom römische Hailigtum e Statue vom Hailige Bernhard.
== Name ==
De Name isch nöd würkli düütet, s werd aagnoo as de Name Poeninus, wie au Apennin, »Berg, Bergzug« bidütet. D Walliser Alpe ([[Latein|lat]]. ''Alpes Poeninae'' ) und s Wallis (lat. ''[[Vallis Poeninae]]'' ) hend i de Antiki de gliich Name trait. Er isch hüt no erhalte im Name vom [[Valpelline]] südöstlich vom Pass und nördlich vo [[Aosta]].
== Quelle ==
<references />
== Büecher ==
* Ernst Howald, Ernst Meyer: ''Die römische Schweiz''; Zürich 1940. (Inschrifte Nr. 72-89).
* Gerold Walser: ''Studien zur Alpengeschichte in antiker Zeit''; 1994. {{#isbn:3-515-06498-2}}.
[[Kategorie:Keltischi Gotthait]]
[[Kategorie:Männlichi Gotthait]]
[[Kategorie:Berggotthait]]
[[Kategorie:Iuppiter]]
[[Kategorie:Walliser Gschicht]]
o5amh7d1kvd66zmh00ov9rrzf4m9ohg
Keltische Religion
0
20171
1084718
1010068
2026-05-29T16:08:17Z
Jcb
356
1084718
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Keltischi Religioo}}
[[Datei:Nantosuelta-Sucellus.jpg|thumb|200px|''s Götterpaar Nantosvelta und Sucellus'']]
Under '''Keltische Religioo''' werdet di religiööse Aasichte, de Kult und d Göttervereerig vo de antike [[Kelten|Kelte]] oder Gallier und de früemittelalterliche [[Iren|Ire]] und [[Wales|Waliser]] (au Kymrer) bischribe. Au wenn Tail vo de keltische Religioo i noizittliche Brüüch fortlebe möged, ghöret die nöd zu dem Thema. S Gliiche gelt au för noikeltischi Glaubesusrichtige, wo sitem 19. Joorhundert ufchoo sind.
== Kelte ==
D Kelte sind noch Uuswiis vo de antike Zügnis e zimli religiöses Volch gsii. Si hend i de [[Römisches Reich|Römerzitt]] wie fast kai anders Volch i de [[Antike|Antiki]] massewiis Statue, Altöör und Stai för eri Gotthaite gspendet. Bim Opfere vo Sache, Tier und Mensche sind si zimli grosszügig gsii und d Druide, d Priester vo de Kelte, hend en groosse Iifluss uf s Lebe ghaa.
Zu de Kelte ghöret d Biwoner vo de Insle [[Irland]] und [[Britannien|Britannie]]. Ufem Festland hend Kelte in [[Gallien|Gallie]], i de [[Poebene|Poebini]], i de [[Alpen|Alpe]], und entlang a de [[Donau]] bis abe zu de [[Karpaten|Karpate]] gsidlet. D Nordgrenze het s tütschi Mittelgebirge bildet, spöter sind si vo de [[Germanen|Germane]] südwärts drängt wore. I de hütige Türkai hend no d [[Galater]] glebt. D Kelte sind bis zu de Zittwendi d Träger vo de [[Latène-Kultur]] gsii.
D Kelte hend en aigni indoeuropäischi Sprooch gredt, s [[Keltische Sprache|Keltische]] (kelt.). D Sprooch vo de Festlandkelte isch s [[Gallische Sprache|Gallische]] (gall.) gsii. S [[Brythonisch|Britannische]] (brit.) uf de Insle isch de Vorläufer vom [[Walisische Sprache|Kymrische]] (kymr.), wo hüt no z [[Wales]] gredt werd. Uf Irland isch s Altirische (air.) de Vorläufer vom Neuirische (nir.) gsii.
== Öberliferig ==
D Religioo vo de Kelte werd in erster Lini vo antike Autore vermittlet, dezue chömet hunderti vo Widmige a d Götter, wo maist i Stai inegmaisslet wore sind. Weniger hüüfiger sind antiki epigraphischi Zügnis mit anderem religiösem Inhalt, wie Fluechtafle oder e Stiftig vomene Hailige Hain. Di irischi Öberliferig findet sich i mittelalterliche Saage, allne voraa die vom sagehafte Volch vo de ''Tuatha Dé Dannan'' (»Volch vo de Danu«), wo aidütig e Fortlebe vo de alte Götter im Sageguet vo Irland bizügt. In Wales isch de ''Mabinogion'' s wichtigste Zügnis vo de alte Gotthaite.
== Priester und Seher ==
Am prominentische sind d [[Druide]] (air. drui; lat. druidae < kelt. *dru-vids »Aichechundig«), wo bi de Kelte en aigne Stand bildet hend und grosse Iifluss uf de keltischi Alltag gha hend. Si sind zueständig gsii för d Göttervereerig und d Opfer. D Druide sind üsserst glehrt gsii und e Druidelehr het bis zu zwanzg Joor duuret. Obwoll d Kelte d Schrift gchennt hend, isches bi de Druide verbotte gsii, näbis vo de Lehr uufzschriibe, d Schrift sai nur för s Weltlichi do. Si hend sich nöd nume mit de Götter bischäftigt und de Glaube usglait, sondern au mit em Kalender und mit de Sternechund bifasst und hend öber d Grössi vo de Welt und s Wese vo de Ding philosophiert. Zudem hend si au s Recht uusglait. D Druide hend sich all Joor amene hailige Platz bi de Karnute troffe. Well si aber för d Etablierig vo de römische Macht bi de Gallier gförli gsii sind, hend d Römer verbotte, zumene Druid i d Lehr z goo, und d Druide sind vo de römische Machthaber underdruckt wore und ane 54 n. Chr. het de Chaiser Claudius s Druideamt definitiv verbotte.
En anderi agseeni Gruppe sind d Seher (gall. vates; air. fáith »Inspirierte, Bsessne«) gsii. Öber di keltischi Prophetii isch nöd vill bikannt. Nebetem Uusdüüte vom Vogelfluug, sind dodeför au Opfertier beobachtet wore, oder de Seher het amene Mensch e Dolch in Buch gstoose und glueget i weli Richtig er umghait, wiener zucke tuet und wie s Bluet flüüsst. De Name vo de germanische Seheri [[Veleda]] isch Gallisch und bidütet »Seheri« (air. filid »Seher, Woorseger«).
E dritts Priesteramt isch de Gutuater »Vater vo de Stimm« (air. guth »Stimm«, athir »Vater«) gsii, wo vermuetli för s [[Gebet|Bete]] verantwortli gsii. Degege sind d [[Barde]] (gall. bardos; air. bard; kymr. bardd) me för de Förstepriis und Heldelieder zueständig gsii und hend wenig mit de Religio z tue ghaa.
== Kultplätz ==
[[Datei:Martbergtempel.jpg|thumb|200px|''Rekonstruktion vomene galloromanische Viereggtempel'']]
D Kelte hend gwüssi Ort wie Berge, Hain, Quelle oder Flussmündige vereert und dai Opfer darbrocht. Die hailige Hain (gall. nemeton) hend au as Versammligsplätz tienet, so de Drynemeton (»Hailige Aichehain«) bi de [[Galater]]. Au anzilni Bömm sind vereert wore. De Name vo Bellinzona (< Bilitio) chönnt uf en hailige Bomm hiiwiise (air. bile »hailige Bomm«).
Bsunders hailig isch d [[Eiche|Aiche]] gsii. Aichehain sind a de Druide am liebste gsii und kai Opferhandlig isch oni Aichelaub mögli gsii. Zum Woorsege hends Aichle ggesse. Do ales wo uf ere Aiche wachst vom Himmel chömi, hend au [[Mistel|Misple]] (''Viscum album''), wo ufere Aiche wachset, as s Hailigste ggolte. Um die z gwüne sind Druide imene wiise Gwand uf d Aiche gstige und hend d Misple mit eme goldige Messer abgschnitte. E Trunk mit Misple verlaiji Fruchtbarkait und wörki as e Hailmittel gege Gift.
Im Spoot-Latène hend d Kelte afange uf höche Hügel Viereggschanze baue, wo zentrali Kultplätz gsii sind. Die Schanze sind im Grundriss quadrootisch und mit eme Wall umgee. Im Innere hets ka Baute oder nu chliini Hilfbaute ggee, wo d Opferutensilie ufbewaart wore sind. I dene Viereggschanze hets regelmässig Festmool för d Götter und s ganzi Volch ggee, wo vo de politische Elite gspendet wore sind, wa die natürli au uusgnutzt hend, um e möglichst grossi Ahängerschaft z finde. I de Römerzitt sind die Viereggschanze ersetzt wore dör de gallorömisch Viereggtempel. Im Gegesatz zu de klassisch römische und griechische Tempel, sind die nöd länglich gsii, sondern quadrootisch und hend e Süüleumgang ghaa.
== Götterbilder ==
Di ältiste Götterbilder stammet usem Spoot-Latène. Si sind grob gschnitzti Figure us Bommstemm gsii. Well Holz aber nöd lang bliibt, sind nu wenigi vo dene gfunde wore und zum Tail zimli aagmoderet. E drüümeter höchi Aichestatue isch bim Hafe vo [[Genf|Gempf]] gstande und a dem Götterbild sind meriri Mensche gopferet wore. Mit de Zitt sind d Holzbilder verfineret wore und hend sich a de römische Bilder aapasst. Aber d Gallier hend au agfange d Götter ganz uf di römisch Art darzstele, mengisch verrootet nume no de typisch keltischi Halsring, de [[Torques]], as en gallische Gott gmaint isch.
== Opfer ==
A de Römer am maiste uufgfale sind d Menscheopfer, wo bi de Kelte seer hüüfig vorchoo sind und au recht grausam amuetet. Meriri Arte vo keltische Sach-, Tier- und Menscheopfer sind literarisch und archäologisch bizügt.
<p>'''Hänge'''<br />
S Hänge vom Opfer amene Bomm bis de Körper ganz verfallt isch s Opfer an [[Esus]] gsii, wo mitem römische Gott [[Mercurius|Merkur]] vergliche woren isch. Au em nordische Gott [[Wotan|Odin]], wo ebefalls mitem Merkur glichgsetzt woren isch, sind Mensche dur Hänge amene Bomm gopferet wore. Da luftigi Opfer isch z erchläre as e Sinnbild vom Atem und vo de Inspiration. No im hütige Irland werdet a gwüssne Bömm Chlaider und Stoffstraife uufghängt.
<p>'''Verbrene'''<br />
Em Donnergott [[Taranis]] sind Mensche und Tier gopferet wore, indem si die in en Koloss us Strau verpackt und ase verbrennt hend. Da füürigi Opfer isch e Symbol vom füürige Blitz.
<p>'''Ertränke'''<br />
De Stammgott [[Teutates]] isch bisempftigt wore, indem mer Mensche chopforaa inen gfüllte Chübel gsteckt het, bis si verstickt sind. De Opferakt isch au ufem Chessel vo Gundestrup abbildet. Do de Teutates au de Gott vo de Schlachte isch, cha s Ertränke symbolisch mit em Lebessaft, em Bluet, ii Verbindig broocht werde.
<br />
A de Kelte sind Quele, Flussmündige und Flussuusläuf hailig gsii und si hend a dene Ort oft massewiiss Schmuck, Münze und Waffe versenkt. I Brune het mer au Reste vo Tier- und Menschechnöche gfunde, wo gopferet wore sind.
<p>'''Vergrabe'''<br />
Archäologisch isch bizügt, as Mensche i Bhälter igschlosse wore sind, wo mer denn vergrabe het. Da erdig Opfer isch a die chthonische Mächt ggange, as es Symbol vo de Gibärmuetter vo de Muetter Erde, wo ales Lebe us sich ggee het, aber au vom Grab, well die chthonische Chräft ales wa si gend au wider nend.
<p>'''Chriegopfer'''<br />
D Gallier hend de Chrieg as e hailige Akt empfunde und hend bevor si is Feld zoge sind, bim Siig d Büüti und die Chriegsgfangne a de Götter versproche. Si hend denn d Schätz und d Waffe vo de besigte Find ufeme Feld uufghüüft und jede het die chöne aaluege. Wer sich aber dra het wöle vergriife, isch uf s grausamsti gfolteret wore. D Tier vo de Find sind gopferet wore und a de Chriegsgfangne sind d Chöpf abgschlage wore und d Körper sind denn samt de Rüstige uufbige wore, wo si lige blibe sind, bis si vo de Archäologe wider ussgrabe wore sind. Die Zurschaustellig vo de Büüti und vo de gopfrete Gegner isch natürli au e Prestigeobjekt gsii, wo di militärischi Macht vomene Stamm demonstriert het.
Mit em Chöpfe vo de Chriegsgfangene isch au de Schädelkult verbunde. Di abghackte Chöpf sind nämli a Huuspföste gnaglet oder an Hals vo de Ross ghenkt wore. D Chöpf vo Noble hend si aber ibalsamiert und inere Chiste ufbiwaart, demit si si erne Gäst zaige hend chöne.
== Widergiburt ==
D Kelte hend a d [[Wiedergeburt|Widergiburt]] globt. D Druide hend glehrt, as nochem Tood d Seel nochere gwüsse Aazaal vo Joore inen noie Körper goot. Drum hend d Gallier a de Tote Briefli mit is Graab ggee, wo die denn hend chöne lese.
== Eschatologii ==
Öber s Weltbild isch fast nünt bikannt. D Druide hend glehrt, as d Welt ewig sai, aber Wasser und Füür werdid emole d Oberhand haa. Trotzdem hend d Kelte em [[Alexander der Grosse|Alexander em Grosse]] erchlärt, as si vor nüntem Angst hebid, usser as ene de Himel öber de Chopf ghaie chönnt<ref>Arrianos: ''Alexanders Anabasis'' 1,4,7</ref>.
== Gotthaite ==
[[Datei:Rosmerta-Autun.jpg|thumb|200px|''d Rosmerta'']]
D Kelte hend meriri Gotthaite vereert. E Bsunderhait isch, as meriri Götterpaar vorchömet und as gwüssi Gotthaite vervillfacht were chönet. So erschiinet nebet de ''Sulis'' au d ''[[Suleviae]]'' und nebetem ''Lug'' erschiinet d ''Lugoves''. I de irische Öberliferig hets drai ''Brigit'' oder drai ''Macha'' ggee. Di antike Autore, wo öber di keltische Götter brichtet hend, hend maistens de römisch Name ([[Interpretatio Romana]]) aggee, e Sitte wo d Kelte öbernoo hend. I de maiste Inschrifte folgt uf de römische Name de Gallisch.
Vereert hend d Gallier eri Götter indem si sich bim [[Gebet|Bete]] geg Oste grichtet hend und natürli hend Opfer nöd gfeelt. Nebet Sache und Tier sind au Mensche gopferet wore.
=== Händlergott ===
Noch em [[Julius Cäsar]] hend d Gallier de Mercurius am maiste vereert: »Er het die maiste Bilder und si haltet en för de Erfinder vo allne Künscht. Er sig de Füerer uf de Stroosse und Weege und heb di höchsti Macht öber Geld und Handel.« Von em sind öppe 40 Näme bikannt. D Forschig ninnt a, as sin aigetlichi Name ''*Lugus'' gsii isch, d Ire hend en ''Lug'' und d Waliser ''Lleu Llaw Gyffes'' »Lug Gschickthand gnennt. De Name isch aber i de Antiki nume im Plural as ''Lugoves'' öberliferet, vermuetli e Verfillfachig vom Lug oder e respektvolli Aareed. De Name isch aber i vill Ortsnäme erhalte, allne voraa i dem vom französische Lyon (lat. Lugudunum). Öberlifreti Näme sind: ''[[Esus]]'' »Herr«, ''[[Cissonius]]'' »Wagegott«, [[Teutates#Mercurius Toutenus|''Toutenus'']] »König«, ''[[Arvernorix]]'' »Arvernerkönig«, ''[[Vassocaletis]]'' »Vasallebischützer«, ''Visucius'' »[[Kolkrabe|Rapp]]« oder ''Moccus'' „[[Hausschwein|Eber]]“.
Sini Beglaiteri isch d ''[[Rosmerta]]'' »Fürsorgeri« gsii. Si isch miteme Füllhorn dargstellt wore und symbolisiert ase de Woolstand.
Bi de Ire isch de ''Lug'' en gschickte Maa, wo nöd nu ali möglichi Arte vo Handwerch, sondern ono s Musiziere und d Magii verstoot, Aigeschafte, woner mitem römische Merkur und mitem nordische [[Wotan|Odin]] tailt. Noch em isch s Fest Lugnasad binennt, wo i de Nacht uf de 1. Augste gfiiret woren isch.
=== Stamm- und Chrieggott ===
De Cäsar schribt, as de gallischi Mars Chrieg füeri. En verbraitete Name vonem isch ''[[Teutates]]'' »Stammgott«; im ganze sind öppe 80 Näme bikannt. Oft isch en Name ufen bestimmte Stamm konzentriert und au de Name vo sinere Beglaiteri wechselt: d [[Helvetier]] hend en ''[[Caturix]]'' »Champfkönig« gnennt, d [[Lingonen|Lingone]] hend de ''[[Cicollos]]'' »Muskelprotz« zäme mit de ''[[Litavis]]'' vereert und d [[Treverer]] hend da Paar ''Lenus'' »Haingott« und ''Amnaca'' gnennt, oder au ''[[Loucetius]]'' »Lüüchter« und ''[[Nemetona]]'' »die vom Hain«. Anderi Neme sind ''Albiorix'' »Weltkönig«, ''Camulos'' oder ''Segomo'' »de wo Siig git«.
Uf de Brittische Insle isch er as ''Nodons'' vereert wore, e Name wo im irisch Gott ''Nuadu Argatlám'' »Nuadu Silberhand« und im kymrische ''Lludd Llawereint'' »Ludd Silberhand« witerlebt.
=== Donnergott ===
»De Iuppiter«, schribt de Cäsar, »heb d Herrschafft öber die Himmlische.« Von em sind rund 25 Näme bikannt, die maiste noch groosse Berge wie ''[[Poeninus]]'' im [[Wallis]] oder ''Ladicus'' i de [[Pyrenäen|Pyrenäe]]. De keltisch Name isch ''[[Taranis]]'' »Donnerer«. Anderi Näme sind ''[[Bussurigios]]'' »Königlichi Lippe«, ''[[Teutates#Iuppiter Teutanus|Teutanus]]'' »König« und ''Uxellimus'' »Höchste«. Sis Symbol isch e höchi Aiche<ref>Maximos vo Tyros</ref> und s Rad. Mit so aim isch er au ufem Chessi vo Gundestrup abbildet.
De gallischi Name vo sinere Beglaiteri isch nöd bikannt und erschiint mengisch i de [[Interpretatio Romana]] as ''[[Iuno]] Regina'' »Königi Juno«.
=== Hailgott ===
»De Apollo vertriibi Chrankete«, sait de Cäsar. Von em sind öppe 20 Näme bikannt: ''[[Belenus]]'' »Quellgott«, ''[[Grannus]]'' »Warme« und ''[[Bormo]]'' »Haisse« sind sini hüfigste Näme gsii. Er isch bundrigs a Hail- und Thermalquele vereert wore, zäme mit de ''[[Sirona]]'' oder ''[[Damona]]'' »Chue«. As ''[[Maponos]]'' »Soo, Bueb« isch er s Chind vo de Grosse Muetter, wie au de kymrischi ''Mabon fab Modron''. Wiiteri Näme sind ''Amarcolitanus'' »Wiitblick«, ''[[Teutates#Apollo Toutiorix|Toutiorix]]'' »Hailkönig« und ''Vindonnus'' »Wiisse«.
=== Gotthaite vo de Handwerker ===
De Gott vo de Schmiid isch de ''[[Gobanos]]'' gsii, wo bi de Ire ''Goibniu'' und bi de Kymrer ''Gofannon'' ghaisse het. Em isch e Göttin gegenöber gstande, wo mit de römische [[Minerva]] glichgsetzt woren isch. De Cäsar schribt öber si: »D Minerva begründi und bewaari s Handwerch und d Künst.« Si isch vo de Südgallier ''[[Belisama]]'' gnennt wore, vo de Britannier ''Sul'' und i de chriegerische Variante ''[[Brigantia]]''. Aini vo de drai ''Brigit'' bi de Ire isch d Schützeri vo de Schmiid gsii.
=== Muettergotthaite ===
[[Datei:Deesses de Vertault (musée de Bibracte).jpg|thumb|200px|''gallischi Muettergotthaite'']]
De Name vo de Grosse Muetter, *''Matrona'', isch no im Name vom französische Fluss Marne enthalte und i de kymrische Sagegstalt vo de ''Modron''. S werd vermuetet, as d Rossgöttin ''[[Epona]]'' e Form vo de Grosse Muetter gsii sai, well di kymrischi ''Rhiannon'' (< kelt. ''*Rigantona'' »Grossi Königi«) em Pryderi as e wiissi Stuete erschinen isch. Si chunnt den vonem e Bueb öber, wo aber no i de Nacht vo de Giburt verschwindet. Änlichs werd au vom ''Mabon fab Modron'' »Soo vo de Gross Muetter« verzellt.
Typisch för d Gallier isch d Vereerig vonere Draiergruppe vo Göttine, de ''Müettere'' (lat. Matres) oder ''[[Matronen|Matrone]]'' (lat. Matronae). Si sind i de Regle lokaali Gotthaite. De Kult isch bsunders starch au bi de germanische [[Ubier]] verbraitet gsii.
=== Chthonischi Gotthaite ===
Mit Verwunderig schribt de Cäsar, as sich d Gallier as Nookome vom [[Dis Pater]], aso em römische Gott vo de Underwelt, bitrachtet; drum tüend si d Ziit noch de Nächt und nöd noch de Teeg bistime. D Aigeschaft vo chthonische Gotthaite (vo [[Altgriechische Sprache|agr]]. ''chthōn'' »Erde«) isch die, as si d Spender vo alem Lebe sind, Pflanze, Tier und Mensche, aber au, as si ales Lebe wider zrugg nend. Drum sind si au Gotthaite vo de Underwelt. De gallisch Name vom Dis Pater isch nöd öberliferet, sini Beglaiteri isch d ''[[Herecura]]'', wo i ainere Inschrift mit de römische [[Terra Mater]], de [[Erdmutter|Erdmuetter]] vergliche werd.
Ahand vo de Symbolik und de Beglaittier Hund und Raab chönet au de ''[[Sucellus]]'' und d ''[[Nantosvelta]]'' zu de chthonische Gotthaite grechnet werde.
=== Gotthaite vo de Wildnis ===
D Gotthaite vo de Wildnis werdet i Inschrifte maist mit de römische Näme [[Silvanus]] und [[Diana]] aagrueffe. Gallischi Biinäme sind selte und schwer z düüte. D Diana werd mit de lokale Näme vom [[Schwarzwald]] as ''[[Abnoba]]'' und vo de [[Ardennen|Ardenne]] as ''[[Arduinna]]'' vereert. E Statue mit unbekanntem Fundort zaigt e Göttin, wo ufere Wildsau riitet. Au d Bäregöttin ''[[Artio]]'' ghört do ane. Verbraitet isch bi de Gallier au de Hirschgott ''[[Cernunnos]]'', wo ahand vo de Symbolik au en Spender vo Fruchtbarkait und Woolstand isch. Er isch ufem Chessel vo Gundestrup mit Hirschhörner abbildet.
== Quelle ==
<references/>
== Primärquelle ==
* C. Julius Cäsar: ''Gallische Chrieg'' 6,13-18.
* Diodoros vo Sizilie: ''Historischi Bibliothek'' 5,31.
* M. Annaeus Lucanus: ''Pharsalia'' 1, 444-446; (inkl. de ''Adnotationes Lucani'' und de ''Commenta Bernensia'').
* Plinius: ''Naturgschicht''16,249-251.
* Poseidonios vo Apameia: ''Historie''.
== Büecher ==
* Jan de Vries: ''Keltische Religion''; Bern 2006. {{#isbn:3-905581-20-5}}
* Bernhard Maier: ''Lexikon der keltischen Religion und Kultur''; Kröner 1994. {{#isbn:3-520-46601-5}}.*
* Bernhard Maier: ''Die Religion der Kelten. Götter, Mythen, Weltbild''; Beck, München 2001, {{#isbn:3-406-48234-1}}
* Wolfgang Meid: ''Die Kelten''; Reclam 17053, Stuttgart 2007. {{#isbn:978-3-15-017053-3}}.
* Wolfgang Meid: ''Keltische Religion im Zeugnis der Sprache''
== Lueg au ==
* [[Helvetische Religion|Helvetischi Religion]]
[[Kategorie:Keltischi Religion|!]]
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[[Datei:Casa walser.jpg|mini|rechts|250px|Walser Hus - Wïtte mu häd aswenn g'lebed im Land]]
S '''Laindertitzschu''' isch dr [[Höchstalemannisch|hegschdalemanisch]] Dialäkt vùm [[Alagna Valsesia|Land]]. Es ghèèrd doodrmid zem [[Südwalserdeutsch|Siidwalsertiitsch]].
== Foorschigsgschiichd ==
Im Land isch e Ùfnaameord vùm [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Schwyzer Schbroochatlas]] gsii (IT 3). D Ùfnaam isch vùm [[Friedrich Gysling|Fritz Gysling]] ùn em [[Rudolf Hotzenköcherle]] im Oktober 1951 gmachd woore.
Dr Lannjer [[Giovanni Giordani]] hed ane 1891 e uusfierligi [[Ortsgrammatik]] iber dr Dialekt vùm Land gschriibe: ''La Colonia tedesca di Alagna-Valsesia e il suo dialetto''.
Im friene 20. Joorhùnderd hed dr [[Karl Bohnenberger]] Ùfnaame gmachd ùn si in syn [[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik|BSG]]-Band yyber s Walliser- ùn Walserdytsch integrierd, wù 1913 uusechùù isch.
In dr sälbe Zytt hed dr cand. phil. Georgi vù Berlin wele ne Dissertation iber Alagna schryybe, aber är isch vor em Abschlus gschdoorbe (waarschyns im Èèrschde Wäldchrieg gfale).<ref>Sy nid abgschlose Wäärch isch 1919 in s Handschrifdearchiv vù dr Schwyzerische Gselschaft fir [[Volkskunde|Volkskund]] chùù; lueg ''Schweizer Volkskunde'' 9 (1919) 44.</ref> D Uuswäärdig vù sym Wäärch fir s [[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerisch Idiotikon]] hed 1400 Zeedel gee – ùn doodermit isch s e Stùg wyd in des Wèèrderbuech yygange.<ref>''Bericht an das h. eidgen. Departement des Innern und an die h. Regierungen der subventionierenden Kantone über den Gang der Arbeiten am Schweizerdeutschen Idiotikon während des Jahres 1919.'' [Zürich 1920], S. 5 ([https://www.idiotikon.ch/Texte/Jahresberichte/Id_Jahresbericht_1919.pdf Digitalisat]).</ref>
Schdarch im Fokus ghaa hed Alagna dr Bärner Archivar ùn Schrifdschdeller [[Emil Balmer]]. Sys Buech „Die Walser im Piemont“, wo 1949 uusechùù isch, isch nid zletschd s Resuldaad gsii vo ganz perseenlege Bezieige zue dr Lainder, ùn er schließt sys Wäärch au mid eme lainderdytsche Wèèrderverzaichnis.
D Fluurnäme vùm Land hed dr [[Paul Zinsli]] ùf verschiidene Forschigsexkursione ùfgnùù, im Augschte 1957 zäme mid Schtudände, im Juni 1958 mid em [[Paul Scheuermeier]], im Augschte 1961 mid em [[Max Waibel]] ùn em E. Schorno ùn im Juni 1983 mid em [[Heinrich Welf]]. Dr Paul Zinsli hed die Samlig derno ane 1984 in syym Buech „Südwalser Namengut“ verefendligd. 2007 isch dr Alagna-Band vùm „Atlante Toponomastico del Piemonte Montano“ uusechùù – e Biechli, wù d Fluernämen erchläärd ùn si (andersch wie bim Zinsli sym Buech) uf Chaarde lokalisierd. 2009 isch dr ganz eenlig Band ''Ourdnome van Im Land'' usechù.<!-- mir schleierhaft, warum zwei Jahre später eine andere Version herausgegeben wurde, und zwar ausserhalb der genannten Reihe; wie gross die Unterschiede sind, weiss ich noch nicht-->
Ane 2008 hed dr Sergio Maria Gilardino, wù an dr Universideed Montreal z [[Kanada]] lèèrd, e nèi Wèèrderbuech vùm Laindertitzschu uusebroochd. Midgschafd hed, zäme mid e bar andere, dr [[Emilio Stainer]].
== Schryybwyys==
In däm Artikel sin di laindertitzsche Dialektbyyschbel in [[Dieth-Schreibung|Dieth-Schryybig]] gschriibe. Dooderbyy wird dr Buechschdaab <k> fir d Fortis [k] bruucht, <kk> fir d geminierd Fortis [kk] bzw. [k:], fir d Affrikata [kx] wird <kch> gschriibe.
== Bsùnderhaide us dr Lutig==
*'''Voli Vokal'''
:Im Laindertitzschu sin wie in andere Walserdialäkt di vole Vokal in ùùbetoonde Silbe nid abgschwèchd woore.
:''Schnoobul'' (dt. Schnaabel), ''Hoomra'' (dt. Hämmer), ''Achär'' (dt. Acker)
*'''Entrùndig'''
:Wie im Wallisertitsch sin ü, ö, üü, öö, üe ùn öü entrùnded:
: ''Tiir'' (dt. Tür), ''Leflji'' (dt. Löffel), ''Hiischär'' (dt. Häuser), ''Chiä'' (dt. Kühe), ''Hai'' (dt. Heu)
*'''mhd. î, iu, û'''
:Mhd. î, iu ùn û sin wie in alene hegschdalemanische Dialäkt au im Uuslud ùn im Hiatus as Monophthong erhalde.
: ''drii'' (dt. drei), ''schnüwe'' (dt. schneien), ''khie'' (dt. fallen), ''nüwe'' (dt. neue), ''buwwa'' (dt. bauen)
*'''altalem. iu'''
:Wie im Wallisertitsch erschyynd altalem. iu in e Dail Wèèrder as Diphthong.
:''taif'' (dt. tief), ''Flaigu'' (dt. Fliege)
*'''mhd. â'''
:Mhd. â erschyynd as oo.
:''Schoof'' (dt. Schaf)
*'''mhd. æ, ê, ô'''
:Mhd. æ ùn ê erschyyne as ee bzw. eei, mhd. ô as oou.
:''schweer'' (dt. schwer), ''Cheeisch'' (dt. Käse), ''Meintog'' (dt. Montag), ''Schneei'' (dt. Schnee), ''Broout'' (dt. Brot)
:D Lutig schweer, Cheeisch, Meeintog zaigd, as s Laindertitzschu zue dr weschdlige Siidwalser Dialäkt ghèèrd.
*'''Vokaldeenig'''
:Wie in dr andere weschdlige Siidwalserdialäkt sin Vokal in Aisilber ùn ùfige Silbe deend.
:''Groob''/''Greeber'' (dt. Grab/Gräber), ''Groobe'' (dt. Graben)
*'''2./3. Sg. vù mhd. stân, gân'''
:Wie im Wallisertitsch erschyyne di 2./3. Sg. vù mhd. stân, gân mid Diphthong
: ''du gaischt'' (dt. du gehst), ''er gaid'' (dt. er geht), ''du schtaischt'' (dt. du stehst), ''er schtaid'' (dt. er steht)
*'''german. s > sch'''
:Wie in andere Walserdialäkt isch s germanisch s in vyyle Wèèrder palatalisierd zue sch.
:''indsch'' (dt. uns), ''sakschi'' (dt. sechs), ''schiiban'' (dt. sieben), ''Akschla'' (dt. Achsel), ''Cheisch'' (dt. Käse), ''Hiischär'' (dt. Häuser), ''Iisch'' (dt. Eis), ''Iische'' (dt. Eisen), ''Liisch'' (dt. Läuse), ''liischmu'' (dt. stricken), ''Masch'' (dt. Messe), ''Miisch'' (dt. Mäuse), ''Nooscha'' (dt. Nase), ''Schagascha'' (dt. Sense), ''schelle'' (dt. sollen), ''Schiida'' (dt. Seide).
:Im Geegesaz zue andre Walserdialäkt, wù germ. s nùmme palatalisierd isch, wän s im Ahd. im Kontakt zue me i gschdanden isch (vgl. ''indsch'' < ahd. unsih, ünsih), isch germ. im Laindertitzschu au in andre Schdelige palatalisierd (vgl. ''Nooscha'' < ahd. nasa).
*'''mhd. -hs'''
:Wie im Wallisertitsch erschyynd mhd. -hs as -ks, nid wie in vyyle Schwyzer Dialäkt as –chs:
:''sakschi'' (dt. sechs), ''Akschla'' (dt. Achseln)
*'''mhd. -nk'''
:Mhd. -nk erschyynd wie in andere siidwalserische Dialäkt as -ngch.
:''tringchä'' (dt. trinken), ''Bangch'' (Bank)
*'''mhd. -rn'''
:Wie in andre hegschdalemanische Dialäkt erschyynd mhd. -rn as -re.
: ''geere'' (dt. gern), ''Houre/Oure'' (dt. Horn), ''moure'' (dt. morgen)
*'''mhd. -rm'''
:Wie in andre Walser Dialäkt erschyynd mhd. -rm as -ru
:''Dooru'' (dt. Darm), ''Ooru'' (dt. Arm), ''Wuuru'' (dt. Wurm)
*'''mhd. ch'''
:S ch wird Im Land maischd eender palatal realiserd, d. h. eender wie in dt. ''ich'', au im Aalud ùn nooch velare Vokal: ''Chua'', ''arauchu'' (dt. räuchern)
*'''germ. h im Aalud'''
: Ùnder em Yyflùs vùm Idalieenisch schwinded germ. h im Aalud dailwyys
: ''Aupt'' (dt. Haupt, Kopf), ''Oure'' nääbe ''Houre'' (dt. Horn)
*'''Vorsilbe a- vor r'''
:Wie im Dialäkt vù [[Rima San Giuseppe|Rimmu]] wird im Laindertitzschu vor r zem Dail e Vorsilb a- gschbroche.
: ''arauchu'' (dt. räuchern), ''Arechnung'' (dt. Rechnung), ''Ariffu'' (dt. Rauhreif)
*'''Vorsilbe be-/ge-'''
:E Bsunderhaid vùm Laindertitzschu isch, as Vorsilbe wie im Dialäkt vù [[Rima San Giuseppe|Rimmu]] oder [[Macugnaga|Makanaa]] be- oder ge- vor Dental nid ganz gschwunde sin, sùndere no as Verschluslud bliibe sin. Noch em Material vùm Schwyzer Schbroochatlas said mer Im Land also wiirgli ''gtrooge'' (dt. getragen), ''gzouche'' (gezogen). Die gnau phonetisch Realisierig vù dääne Konsonantecluster wird allerdings us em SDS-Material nid chlaar.
== Substantiv ==
=== Deklination ===
{| {{prettytable}}
|-
| ||'''m.''' (schdaarch)|| ||'''m.''' (schwach) || || '''f.''' (schdaarch) || ||| '''f.''' (schwach) || ||'''s.''' ||
|-
| ||'''Sg.'''||'''Pl.'''|| '''Sg.''' || '''Pl.''' || '''Sg.'''||'''Pl.'''|| '''Sg.''' || '''Pl.''' || '''Sg.'''||'''Pl.'''
|-
| '''Nom.'''|| der Vater || d Vatra|| der Gortu || d Gorte || d Chua || d Chüa || d Watta || d Watte || ds Bai|| d Bai
|-
| '''Gen.''' || dsch Vatersch || der Vatru || dsch Gorte || der Gortu || der Chua || der Chüannu || der Wattu || der Wattu || dsch Baisch || der Bainu
|-
| '''Dat.''' || dam Vater || da Vatre || dam Gorte || dan Gortu || dar Chua || da Chüanne || dar Wattu || da Wattu || dam Bai || dan Baine
|-
| '''Akk.''' || da Vater || d Vatra || dan Gorte || d Gorte || d Chua || d Chüa || d Wattu || d Watte || ds Bai|| d Bai
|-
|}
=== Genitiv ===
Dr Genitiv wird im Laindertitzschu no in vyyl Fäl bruuchd.
*''der Soo miisch Vettersch'' (dt. der Sohn meines Vetters)
*''miisch Vatersch Huus'' (dt. meines Vaters Haus)
*''ds Huus miisch Vatersch'' (dt. das Haus meines Vaters)
*''sich versicherre der Woorhait'' (dt. sich der Wahrheit versichern)
*''sich bdianu dsch Messersch'' (dt. sich des Messers bedienen)
=== Pluralbildig ===
;Maskulina
*'''-a''': ''Acher, Achra'' (dt. Acker), ''Diäb, Diäba'' (dt. Dieb), ''Leffil, Leffla'' (dt. Löffel), ''Moo, Manna'' (dt. Mann), ''Muurer, Muurera'' (dt. Maurer), ''Noogal, Noogla'' (dt. Nagel), ''Ooru, Orma'' (dt. Arm), ''Schtai, Schtaina'' (dt. Stein), ''Vater, Vatra'' (dt. Vater)
*'''Ùmlud''': ''Hùnd, Hìnd'' (dt. Hund), ''Fuas, Fiäs'' (dt. Fuß), ''Soo, See'' (dt. Sohn), ''Schtokch, Schteckch'' (dt. Stock)
*'''-änä''': ''Attu, Attänä'' (dt. Vater), ''Ènnu, Ènnänä'' (dt. Grossvater), ''Eechi, Eechänä'' (dt. Onkel)
*'''Sg. -u, Pl. -a''': ''Gortu, Gorte'' (dt. Garten), ''Hoosu, Hoose'' (dt. Hase), ''Hoonu, Hoone'' (dt. Hahn)
;Feminina
*'''Sg. a, Pl. -e''': ''Akschla, Akschle'', ''Watta, Watte'' (dt. Schester), ''Zunga, Zunge'' (dt. Zunge)
*'''Ùmlud''': ''Chua, Chia'' (dt. Kuh), ''Hand, Händ'' (dt. Hand), ''Hud, Hit'' (dt. Haut), ''Muus, Miisch'' (dt. Maus),
*'''Pl. = Sg.''': ''Uur, Uur'' (dt. Uhr), ''Schual, Schual'' (dt. Schule), ''Sind, Sind'' (dt. Sünde)
*'''Sg. -i, Pl. -ine''': ''Miili, Miiline'' (dt. Mühle), ''Forwi, Forwine'' (dt. Farbe), ''Dechi, Dechine'' (dt. Decke)
;Neutra
*'''-i''': ''Chind, Chindi'' (dt. Kind), ''Imbis, Imbisi'' (dt. Mahlzeit)
*'''Sg. -i, Pl. -ini''': ''Watti, Wattini'' (dt. )
*'''Pl. = Sg.''': ''Bai, Bai'' (dt. Bein)
*'''-er''': ''Chalb, Chalber'' (dt. Kalb), ''Liäd, Liäder'' (dt. Lied), ''Wiib, Wiiber'' (dt. Frau)
*'''Pl. = Sg.''': ''Bai, Bai'' (dt. Bein)
*'''-er + Ùmlud''': ''Buach, Biacher'' (dt. Buch)
== Pronomina ==
{| {{prettytable}}
|-
| || '''ich''' || '''du''' || '''er''' || '''sie''' || '''es''' || '''wir''' || '''ihr''' || '''sie'''
|-
| '''Nom. '''|| ich, i || du, d || er || schi || is, es, s || wiär, wer || iär, er || schi, sch
|-
| '''Gen. '''|| miine || diine || schine || iira || schine || iinsche || ewwe || iiru
|-
| '''Dat. '''|| miär, mer || diär, der || iim, mu || iira, ra || iim, mu || insch, nisch || eww, ne || iini, ni
|-
| '''Akk. '''|| mich, mi || dich, di || iin, ne || schiju, scha || is, s || insch, nisch || eww, ne || schi, sch
|-
|}
Bi Pronomina wääre no Genitivfoorme bruuchd.
:''Ich wil ru auch.'' (dt. Ich will ihrer auch. = Ich will auch von ihnen.)
== Adjektiv ==
; Deklination schdaarchi Adjetiv
{| {{prettytable}}
|-
| ||'''m.'''|| ||'''w.''' || ||'''s.''' ||
|-
| ||'''Sg.'''||'''Pl.'''|| '''Sg.'''||'''Pl.'''|| '''Sg.'''||'''Pl.'''
|-
| '''Nom.'''|| an guate Vater || guat Vatra || a jungi Watta || jung Watte || as guats Chind || guati Chindi
|-
| '''Gen.''' || asch guate Vatersch || guater Vatru || ainer jungu Wattu || junger Wattu || as guate Chindsch || guater Chindu
|-
| '''Dat.''' || ainem guate Vater || guati Vatre || ainer jungu Wattu || jungi Wattu || ainem guate Chind || guati Chinde
|-
| '''Akk.''' || an guate Vater || guat Vatra || a jung Watta || jung Watte || as guats Chind || guati Chind
|-
|}
; Deklination schwachi Adjetiv
{| {{prettytable}}
|-
| ||'''m.'''|| ||'''w.''' || ||'''s.''' ||
|-
| ||'''Sg.'''||'''Pl.'''|| '''Sg.'''||'''Pl.'''|| '''Sg.'''||'''Pl.'''
|-
| '''Nom.'''|| der guat Vater || d guate Vatra || d jung Watta || d jungu Watte || ds guat Chind || d guatu Chindi
|-
| '''Gen.''' || dsch guate Vatersch || der guatu Vatru || der jungu Wattu || der jungu Wattu || dsch guate Chindsch || der guatu Chindi
|-
| '''Dat.''' || dam guate Vater || dan guati Vatre || dar jungu Wattu || da jungi Wattu || dam guate Chind || dan guati Chinde
|-
| '''Akk.''' || dan guate Vater || d guatu Vatra || d jung Wattu || d jungu Watte || ds guat Chind || d guatu Chindi
|-
|}
Wie in vyyle hegschdalemanische Dialäkt wääre Adjektiv au prädikativ deklinierd.
:''D Aju isch jungi und hìbschi.'' (dt. Die Mutter ist jung und hübsch.)
;Schdaigerig
:''jung'', ''jungur'', ''jungscht''
:''läng'', ''längur'', ''längscht''
Suppletiv: ''vil'', ''mei'', ''maischt'' - ''grouss'', ''meir'', ''maischt'' - ''likke'', ''minder'', ''mindschtu'' - ''guat'', ''besser'', ''besschtu''
== Verbkonjugation ==
=== Langverbe ===
Konjugation vù dr '''schdaarche Verbe'''
{| {{prettytable}}
|-
| '''dt.'''|| ||'''beißen'''|| '''stinken''' || '''sterben''' || '''essen''' || '''laden'''
|-
| '''Infinitiv'''|| ||bisse || schtingche || schterbe || asse || loode
|-
| '''Partizip Perfekt''' || || gbìsse || gschtùngche || gschtourbe || kasse || gloode
|-
|'''Ind. Präs. Sg.'''||'''1.'''|| ich bissi || ich schtingchi || ich schtìrbi || ich issi || ich loodi
|-
| ||'''2.'''|| du bissescht || du schtingchescht || du schtìrbscht || du issescht || du loodescht
|-
| ||'''3.'''|| er bisst || er schtiicht || er schtìrbt || er isst || er leed
|-
|'''Ind. Präs. Pl.'''|| '''1.''' || wiär bissi || wiär schtingchi || wiär schterbi || wiär assi || wiär loodi
|-
| ||'''2.'''|| iär bissed || iär schtingched || iär schterbed || iär assed || iär looded
|-
| ||'''3.'''|| schi bissind || schi schtingchind || schi schterbind || schi assind || schi loodind
|-
|}
Konjugation vù dr '''schwache Verbe'''
{| {{prettytable}}
|-
| '''dt.'''|| ||'''stecken'''|| '''machen''' || '''suchen'''
|-
| '''Infinitiv'''|| || schtekche || machu || suachi
|-
| '''Partizip Perfekt''' || || gschtekcht || kmachut || gsuacht
|-
|'''Ind. Präs. Sg.'''||'''1.'''|| ich schtekchi || ich machi || ich suachi
|-
| ||'''2.'''|| du schtekchscht || du machuscht || du suachescht
|-
| ||'''3.'''|| er schtekcht || er machud || er suacht
|-
|'''Ind. Präs. Pl.'''|| '''1.''' || wiär schtekchi || wiär machi || wiär suachi
|-
| ||'''2.'''|| iär schtekched || iär mached || iär suached
|-
| ||'''3.'''|| schi schtekchind || schi machind || schi suachind
|-
|}
=== Hilfsverbe===
*''schii'' (dt. sein)
:Präs. Ind.: ''ich bin'', ''du bischt'', ''er ischt'', ''wiär schiin'', ''iär schiid'', ''schi schind''
:Part Perf.: ''gschi''
:Konj. Präs.: ''ich schigi'', Konj. Prät.: ''ich wäiri''
*''hoo'' (dt. haben)
:Präs. Ind.: ''ich hon'', ''du häscht'', ''er häd'', ''wiär hain'', ''iär haid'', ''schi haind''
:Part Perf.: ''ghobe''
:Konj. Präs.: ''ich haigi'', Konj. Prät.: ''ich hatti''
*''tua'' (dt. )
:Präs. Ind.: ''ich tuan'', ''du tuascht'', ''er tuad'', ''wiär tiän'', ''iär tiäd'', ''schi tiänd''
:Part Perf.: ''gtoo''
:Konj. Präs.: ''ich tiäji'', Konj. Prät.: ''ich täti''
=== Modalverbe===
*''chenne'' (dt. können)
:Präs. Ind.: ''ich chan'', ''du chascht'', ''er chad'', ''wiär chonni'', ''iär chonnd'', ''schi chonnind''
:Part Perf.: ''chenne''
:Konj. Präs.: ''ich chenni'', Konj. Prät.: ''ich cheindi''
*''meege'' (dt. mögen, vgl. ''gmeege'', dt. können)
:Präs. Ind.: ''ich maan'', ''du maascht'', ''er maad'', ''wiär mùùn'', ''iär mùùd'', ''schi mùnd''
:Part Perf.: ''meege''
:Konj. Präs.: ''ich meegi'', Konj. Prät.: ''ich mechti''
*''mìässe'' (dt. müssen)
:Präs. Ind.: ''ich muas'', ''du muascht/muasuscht'', ''er muas/muasud'', ''wiär muassi'', ''iär muassed'', ''schi muassind''
:Part Perf.: ''mìässe''
:Konj. Präs.: ''ich mìässi'', Konj. Prät.: ''ich meissti''
*''welle'' (dt. wollen)
:Präs. Ind.: ''ich wil'', ''du wilt'', ''er wil'', ''wiär welli'', ''iär weld'', ''schi wellind''
:Part Perf.: ''welle''
:Konj. Präs.: ''ich welli'', Konj. Prät.: ''ich wellti''
*''schelle'' (dt. sollen)
:Präs. Ind.: ''ich schall'', ''du schallscht'', ''er schall'', ''wiär scholli'', ''iär scholld'', ''schi schollind''
:Part Perf.: ''schelle''
:Konj. Präs.: ''ich schelli'', Konj. Prät.: ''ich schellti''
*''tìrfe/tìrre'' (dt. dürfen)
:Präs. Ind.: ''ich taarf/taar'', ''du taafscht/tarscht'', ''er tarf/tar'', ''wiär turfi/turri'', ''iär turfd/turred'', ''schi turfind/turrind''
:Part Perf.: ''tirfe/tirre''
:Konj. Präs.: ''ich tirfi/tirri'', Konj. Prät.: ''ich teirfti''
=== Chùùrzverbe===
*''cheme'' (dt. kommen)
:Präs. Ind.: ''ich chimi'', ''du chinscht'', ''er chind'', ''wiär chemi'', ''iär chemed'', ''schi chemind''
:Part Perf.: ''cheme''
:Konj. Präs.: ''ich chemi'', Konj. Prät.: ''ich cheimi''
*''foo'' (dt. fangen)
:Präs. Ind.: ''ich fon'', ''du foscht'', ''er fod'', ''wiär fein/fanggi'', ''iär feid/fangged'', ''schi feind/fanggind''
:Part Perf.: ''gfange''
:Konj. Präs.: ''ich feiji''
*''gee'' (dt. geben)
:Präs. Ind.: ''ich gìbì'', ''du gìscht'', ''er gìd'', ''wiär gaan'', ''iär gaad'', ''schi gaand''
:Part Perf.: ''kee''
:Konj. Präs.: ''ich gibi/geibi''
*''gei'' (dt. nehmen)
:Präs. Ind.: ''ich gein'', ''du geischt'', ''er geid'', ''wiär gein'', ''iär geid/geied'', ''schi geind''
:Part Perf.: ''keicht''
:Konj. Präs.: ''ich geiji''
*''goo'' (dt. gehen)
:Präs. Ind.: ''ich gon'', ''du gaischt'', ''er gaid'', ''wiär gangi'', ''iär ganged'', ''schi gond''
:Part Perf.: ''kange''
:Konj. Präs.: ''ich gangi'', Konj. Prät.: ''ich gäingi''
*''gsei'' (dt. sehen)
:Präs. Ind.: ''ich gsian'', ''du gsiascht'', ''er gsiad'', ''wiär gsein'', ''iär gseid'', ''schi gseind''
:Part Perf.: ''gsei''
*''loo'' (dt. lassen)
:Präs. Ind.: ''ich loon'', ''du looscht'', ''er lood'', ''wiär lein'', ''iär leid'', ''schi leind''
:Part Perf.: ''gloo''
:Konj. Präs.: ''ich leiji''
*''schtoo'' (dt. stehen)
:Präs. Ind.: ''ich schtoon'', ''du schtaischt'', ''er schtaid'', ''wiär schtandi'', ''iär schtanded'', ''schi schtond''
:Part Perf.: ''gschtande''
:Konj. Präs.: ''ich schtandi'', Konj. Prät.: ''ich schtäindi''
*''ziä'' (dt. ziehen)
:Präs. Ind.: ''ich ziän'', ''du ziänscht'', ''er ziäd'', ''wiär ziän'', ''iär ziäd'', ''schi ziänd''
:Part Perf.: ''gzouche''
:Konj. Präs.: ''ich ziäji'', Konj. Prät.: ''ich zouchi''
=== «Gerundium» (Infinitiv II) ===
Andersch wi im Wallisertitsch gid s im Laindertitzschu bi dr Chùùrzverbe nooch dr Infinitivpartikel ''z'' no ne bsùnderigi Form fir dr Infinitiv, wù uf s midelhoochdydsch Gerundium zruggood.
:''z feen'' (dt. zu fangen) vs. Inf. ''foo'' (dt. fangen); ''z hänn (z heen?)'' (dt. zu haben) vs. Inf. ''hoo'' (dt. haben); ''z gschein'' (dt. zu sehen) vs. Inf. ''gschei'' (dt. sehen); ''z leen'' (dt. zu lassen) vs. Inf. ''loo'' (dt. lassen); ''z schleen'' (dt. zu schlagen) vs. Inf. ''schloo'' (dt. schlagen); ''z schyn'' (dt. zu sein) vs. Inf. ''schy'' (dt. sein); ''z tiän'' (dt. zu tun) vs. Inf. ''tua'' (dt. tun)
=== Zwifolts Partizip ===
Ds partizip perfekt ist in laindertitzschu zwifolts: aktivs und passivs.<br>
Bispïlj:<br>
:''Ich hon ds Werch '''gmachud''''' (aktiv), ober: ''Ds Werch ist gsi '''gmachuts''''' (passiv).<br>
:''Du häst an Äpfil '''ggasse''''' (aktiv), ober: ''Der Äpfil ist vam chind '''ggassne''''' (passiv)
== Woordbildig==
Bim Diminutiv gid s wie in vyyle Walliser ùn Walser Dialäkt verschiideni Suffix:
*'''-i''': ''Chatzi'', ''Soogi''
*'''-li''': ''Fingerli'', ''Vogelti''
*'''-si''': ''Hundsi'', ''Reidsi'',
*'''-ji''': ''Hookji'', ''Trougji''
*'''-elti''': ''Vergelti''
== Woordschaz ==
;Wùchedääg
''Meintog'', ''Ziischtog'', ''Mittwuchu'', ''Froontog'', ''Friitog'', ''Samschtog'', ''Sunnatog''
;Wèèrder, wù in in andere Bied sùnschd maischd uusgschdoorbe sin
*''Bruach'' (dt. Hose) vgl. gallisch ''bracha''*
*''schummi'' (dt. einige) vgl. englisch ''some''
*''untcheede'' (dt. antworten)
*''huuru'' (dt. jauchzen)
;Wèèrder, wù sich e aldi Bedydig ghalde hed
*''Houschi'' (dt. Strümpfe)
*''jutze'' (dt. rufen)
;Sùnschdigi bsùnderi Wèèrder
*''Gìrgentsch'' (dt. Vogelbeere)
*''Straffel'' (dt. Heuschrecke)
*''[[Tagfalter|Pfiffuntrilla]]'' (dt. Schmetterling)
*''Zanggal'' (dt. Heupferd)
*''likke'' (dt. klein)
*''fiiru'' (dt. kochen)
*''der grouss Moonud'' (dt. Januar)
*''der lik Moonud'' (dt. Februar)
*''Holdmoo'' (dt. Geliebter)
*''Holdwiib'' (dt. Geliebte)
*''Ettru'' (dt. Onkel)
*''Watta'' (dt. Schwester)
== Yyflis us em Romanisch ==
*''Artuffule'' (dt. Kattoffeln) < piemont. tartùfoli ober auch titzsch "Erdäpfel"
*''Gbouch'' (dt. Wäsche) < ital. bucato, piemont. bugà
*''Griifle'' (dt. Preiselbeere), piemont. grivle
*''proprio'' (dt. wirklich) < ital. proprio
*''Pummi'' (dt. Apfel) < piemont. pom
*''Rubinettji'' (dt. Wasserhahn) < piemont. rubinèt
*''ds Zid'' (dt. Wetter) < ital. il tempo ober ''di zit'' (dt. Zeit). Wailscha, wia piemonteisisch und allji andri romanischi sproche, häd nua as wourd fïr ''Wetter'' und ''Zeit''.
Aber au di ganz Luttig isch dyttlig romaanisch gfèrbt. Dr [[Fritz Gysling]] hèd gschrìbe: „Welche Kennzeichen sind es, die in uns den Eindruck erwecken, wir hätten es in Al[agna] mit einer deutlich romanischen Mundart zu tun? Am ohrenfälligsten ist eine starke Palatalisierung […] Dem Italienischen ungewohnte Laute fallen ab oder werden durch artikulatorisch am nächsten stehende ersetzt […] Verschleifungen sind häufig […].“ Zur Syntax hèd r gsait: „Im spontanen Gespräch wird die Umstellung von Verb und Objekt immer häufiger: ''ops’la ts ái'' (Gras mähen)“ usw.<ref>Fritz Gysling: ''Zu einigen Fremdwörtern in der Mundart von Alagna.'' In: ''Wir Walser'' 7/1, 1969, S. 16–24, doo S. 25.</ref>
== Schbroochbyyschbel ==
''Wiär häin gholdùd in Dizschù, gfochte in Dizschù ùnd gfriidùd in Dizschù. Wiär schin owèggangge vièrùnzweenzg Joor vam Laan, ds gaanze gschi mi wäälschèm Volĉh ùnd ds gaanze gschwässt dizschu. Myne Mo ischt geere Laanjer, fascht geere! Ond i scheegi nä vièrùndzweenzg Joor häi wèr gleebe ùssèr Laand; mynè Mo isch gschi siibe Joor nel Conggo Bèlga, der isch Fäälmässer. Jùngge Moo ischt èr gschi schiibe Joor nel Conggo Bèlga. Nusch dèrno häiwèr gwèrĉhùd ès aandärs Wèrĉhi, a Borgesesia, nù schi wèr beidi oolti, der hat äischùschääĉhzg ùnd ich ho schäächzg. Ù nosch wèr èn Bitz Gùùèd, ùnd è Bitz Aalpù – ùnd aall schind sch olt Vollĉh! Wir schind hiè ĉheme sto in d oltù Tooge. Ùn nosch dèr Schù tuèt dè, wos èr wil. We dèr wil go sto in d Stadt, gääid èr ùnd schùs tuèd èr hiè sto. Wièr wellji hiè stèrbe, wièr wellji schi värgrobni hiè mid innschi Oolti.''
:(vezeld vù dr Clelia Viotti-Gabbio ane 1958, zidierd bim Zinsli 1968, S. 416f.)
== Lueg au ==
* [[:Kategorie:Artikel_uf_Walsertiitsch|Artikel ùf Laindertitzschu]]
== Literatur ==
* ''Atlante Toponomastico,'' Band 32: ''Alagna Valsesia.'' Hrsg. von Atlante Toponomastico del Piemonte Montano unter der Leitung von Arturo Genre und Lorenzo Massobrio. Turin 2007.
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont. Vom Leben und von der Sprache der deutschen Ansiedler hinterm Monte Rosa.'' [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1949, bes. S. 27–104.
* [[Karl Bohnenberger]]: ''Die Mundart der Deutschen Walliser im Heimattal und in den Aussenorten.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1913 ([[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] 6).
* ''Di Laindra schwetzind sette = Così parlano i Walser di Alagna.'' [Testi e filmati DVD: Centro Culturale Walser Gmai]. Associazione Culturale Zeisciu Centro Studi, [Alagna Valsesia] 2010.
* [[Elisabetta Fazzini]], Costanza Cigni: ''Vocabolario comparativo dei dialetti Walser in Italia.'' Bd. 1–6. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2004–2022 (Alemannica 1, 5, 6, 7, 9, 10).
* [[Sergio Maria Gilardino]]: ''I Walser e la loro lingua. Dal grande nord alle alpi. Profilo linguistico, Dizionario della lingua walser di Alagna Valsesia.'' In collaborazione con Peiter Ferraris, Hans Peiter Viotti, con l’ausilio di Kakkali Antonietti, Angela Gagliardini, Emilio Stainer, Marco Stainer. Zeisciu, Alagna Valsesia / Magenta 2008.
* [[Giovanni Giordani]]: ''La colonia tedesca di Alagna – Valsersia e il suo dialetto.'' 1. Auflage 1891, 2. Auflage 1927 (Noodrùgg 1982).
* [[Fritz Gysling]]: ''Zu einigen Fremdwörtern in der Mundart von Alagna.'' In: ''Wir Walser'' 7/1, 1969, S. 16–24 (dr Dittel isch ganz ùnneedig bschaide).
* [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Umlautphänomene am Südrand der Germania.'' In: Fragen und Forschungen im Bereich und Umkreis der germanischen Philologie, Festgabe für Theodor Frings zum 70. Geburtstag. Berlin 1956 (Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur), S. 221–250.
* Rudolf Hotzenköcherle: ''Die südwalserisch-ernetbirgischen Mundarten im Spiegel ihrer Verbalformen.'' In Maria Bindschedel, Rudolf Hotzenköcherle, & Werner Kohlschmidt (Hrsg.), Festschrift für Paul Zinsli, 79–98. [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1971.
* [[Renato Perinetto]]: ''Consonanze morfologiche nella parlate die Issime (Valle del Lys) e Alagna (Valle Sesia).'' In: ''Augusta'' 1980, S. 7–12.
* Regione Piemonte (Hrsg.): ''Ourdnome van Im Land. I nomi di luogo di Alagna Valsesia.'' Raccolti da Pietro Ferraris. Il leone verde, Turin 2009.
* ''[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]].'' Begründet von Heinrich Baumgartner und Rudolf Hotzenköcherle. In Zusammenarbeit mit Konrad Lobeck, Robert Schläpfer, Rudolf Trüb und unter Mitwirkung von Paul Zinsli herausgegeben von Rudolf Hotzenköcherle. 8 Bände, Einführungsband, Abschlussband. [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern bzw. Basel 1962–2003. – D Originaalùfnaame vùm Schbroochatlas cha mer syd 2018 online aaluege: [https://digital.sprachatlas.ch/scans/?ortlist=IT+3&fblist=#page/1/mode/thumb sprachatlas.ch – Alagna].
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1968 (mid Neiùflaage).
== Ainzelnoochwyys ==
<references />
{{Navigationsleiste Walser}}
[[Kategorie:Alemannischer Dialäkt]]
[[Kategorie:Walsertiitsch]]
{{Läsiger Artikel}}
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Selvarajan Yesudian
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Selvarajan Yesudian (1916–1998) .jpg|mini|s Grab vom Yesudian im Fredhof z [[Witikon|Witike]]]]
De '''Selvarajan Yesudian''' (au Selwaradschan und Selva Raja Yesudian; * [[25. Februar]] [[1916]] z Sholinghur, Tamil Nadu, Indie, † [[26. Oktober]] [[1998]] z [[Zürich|Zöri]]) isch e südindische Yogalehrer gsii. Er het as ann vo de erste z Europa [[Yoga]] underrichtet und zäme mit de [[Elisabeth Haich]] meriri Yogaschuele i de Schwiz ggründet.
==Lebe==
===Tamil Nadu===
De Selvarajan Yesudian isch am 25. Februar 1916 i de Stadt Sholingur nördlich vo Madras im indische Bundesland [[Tamil Nadu]] uf d Welt choo. Sini Eltere sind Ärzt z Madras gsii. Er isch immer e schwächliche Bueb gsii und het ai Chinderchranket um die ander öbercho. Nochere Lungenentzündig mit vierzeni isch er ase schwach gsii, as er nüme mit andere Chind het chöne spile. Er het denn i de Bibliothek vo sim Vatter Büecher öber de [[Yoga]] gfunde und mit groossem Intressi glese. Er het denn afange haimlich [[Hatha Yoga]] praktiziere, aber sini Gsundhait het drunter no me glitte. Mit föfzeni het er ufeme Spaziergang imene Mangohain e Yogaklass atroffe. Er het de Leerer aagsproche und isch as Schüeler uufgnoo wore. Under de Aalaitig vom Yogalehrer het er schnell en athletische Körper entwicklet und isch gsund wore.
===Ungarn===
Churz nochem Tod vo sim Vatter ane 1936 het de Selvarajan Yesudian [[Indien|Indie]] verloo und isch uf [[Ungarn]] um z [[Budapest]] Medizin z studiere. Er het denn a de Universität Vorträg öber indischi Medizin und Yoga ghalte. Drufabe het er d Bildhaueri [[Elisabeth Haich]] gcheneglernt, wo sich besser i indische Schrifte uusgchennt het als er selber. I erem Künstleratelier het er denn 1939 e Yogaschuel uuftue und 1941 s Buech “''Sport és jóga'' useggee.
===Schwiz===
Nochdem ane 1948 s [[Kommunismus|kommunistische]] Regime d Yogaschuel z [[Budapest]] gschlosse het, hend de Selvarajan Yesudian und d Elisabet Haich im November 1948 Ungarn verloo und sind uf [[Zürich|Zöri]] choo, mit em Ziil uf [[Kalifornien|Kalifornie]] z goo. Baid sind denn aber i de Schwiz blibe und hend i merere Schwizer Städt Yogaschuelene gründet. Ab 1990 het sich de Selvarajan Yesudian afange zruggzüche und het sini Yoga-Schuel z [[St. Gallen (Stadt)|Sanggale]] sim langjöörige Schüeler Rolf Heim öberloo. Am 26. Oktober 1998 isch er z Zöri gstorbe.
==Werch==
De Selvarajan Yesudian hett sich starch mitem [[Yoga]] usenandergsetzt. Er het zäme mit de Elisabeth Haich erfolgriich meriri Yogaschuele gründet, so z [[Budapest]] (vo 1939-1948) und i de Schwiiz ab 1948 z [[Aarau]], z [[Basel]], z [[Bern]], z [[Genf|Gempf]], z [[Luzern]], z [[Ponte Tresa TI|Ponte Tresa]], z [[St. Gallen (Stadt)|Sanggale]] und z [[Zürich|Zöri]]. Im ligurische [[Diano Marina]] isch zudem no e Yoga-Summerschuel ggründet wore. Er het nöd nume Yoga underrichtet sondern au Vortträäg ghalte und Birootige abotte. Er isch de Autor vo merere Büecher öber de Yoga und d Philosophii wo dehinder steckt. Sini Büecher werdet bis hüt immer wider noi usegee. Em Selvarajan Yesudian sini spirituelli Vorbilder sind de [[Ramana Maharshi]] (1879-1950) und de [[Vivekananda]] (1863-1902) gsii.
==Em Yesudian sin Yoga==
De Yesudian het sini Stunde guet strukturiert. Nochere chorze [[Meditation]] in ere Sitzhaltig isch e chliine Vortrag öber d Philosophii ghalte wore. Drufabe sind Schnuufüebige (Pranayama) cho und denn sind verschidnigi Yogastelige ([[Asana]]) döregfüert wore. Nochere chorze Erholig isch e zwaiti Meditation choo und am Schluss no e [[Tiefenentspannung|Tüüfeentspannig]]. D Üebige sind i de Regle mit gschlossne Auge möglichst entspannt döregfüert wore um d Konzentratio zerhöche und s Biwusstsii z schärfe und de Prana (Schnuuf, Lebesenergii) z verbessere. [[Autosuggestion]] und Bichräftigungsformle sind bruucht wore um d Schüeler im Fortschritt z stärche und um positivs Denke z schuele. Noch de Stund sind a de Schüeler no Üebige för dihai mitgee wore.
==Büecher vom Selvarajan Yesudian==
<small>Die maiste Büecher het de Selvarajan Yesudian zäme mit de [[Elisabeth Haich]] as Mitautorin usegee.</small>
* Selvarajan Yesudian: ''Sport és jóga''; Budapest (uf Ungarisch)
* Selvarajan Yesudian: ''Sport + Yoga''; Thielle 1949
* Selvarajan Yesudian: ''Yoga in den zwei Welten''; Thielle 1951
* Selvarajan Yesudian: ''Yoga im heutigen Lebenskampf''; Thielle 1954
* Selvarajan Yesudian: ''Der Tag mit Yoga; Stuttgart''; 1959
* Selvarajan Yesudian: ''Selbsterziehung durch Yoga''; Thielle 1961
* Selvarajan Yesudian: ''Yoga und Schicksal''; Stuttgart 1962
* Selvarajan Yesudian: ''Raja-Yoga''; Thielle 1966
* Selvarajan Yesudian: ''Hatha-Yoga''; München, Engelberg 1971
* Selvarajan Yesudian: ''Steh auf und sei frei'': Gedanken und Gespräche über Yoga; Ergolding 1989
==Seundärliteratur==
* Mathias Tietke: ''Der Stammbaum des Yoga''; Stuggart 2007. {{#isbn:978-3-89620-199-7}}.
* Wilfried Huchzermeyer: ''Das Yoga-Wörterbuch''; Karlsrue 2007. {{#isbn:3-931172-25-1}}.
* Susy Heim: ''Yoga-Unterricht und Praxis: Yoga nach Yesudian-Haich''. Rorschacherberg 2009. {{#isbn:3-9520918-5-5}}.
== Weblink ==
* [http://www.yesudianyoga.ch/yesudian_yoga.htm chorze Lebeslauf vom Selvarajan Yesudian]
* [https://web.archive.org/web/20101229183325/http://www.spirituelle-reisen.de/yesudian-haich Lebeslauf und Foti vom Yesudian, gratis-pdf, Yoga no Yesudian-Haich]
{{DEFAULTSORT:Yesudian, Selvarajan}}
[[Kategorie:Yoga]]
[[Kategorie:Inder]]
[[Kategorie:Maa]]
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Vivekananda
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text/x-wiki
[[Datei:Swami Vivekananda Jaipur.jpg|miniatur|de Vivekananda [[Datei:Vivekananda Sig.jpg|rahmenlos|230px|right]]]]
De Swami '''Vivekananda''' ([[Sanskrit|skt]]. ''Vivekānanda''; * [[12. Januar|12. Jänner]] [[1863]] z [[Kalkutta]]; † [[4. Juli]] [[1902]] z Haora) isch en Reformer vom [[Hinduismus]] und Bigründer vo de Ramakrishna-Biwegig. Er het massgeblich dezue biitrait as de Hinduismus im Weste as ernsthafti [[Religion|Religioo]] aglueget werd und het för e Zämehalt vo allne Relegioone plädiert.
== s Lebe ==
De Swami Vivekananda isch as Narendranath Datta am 12. Jänner 1863 z Kalkutta uf d Welt cho. Er het e englischi Schuelbildig gnosse und isch e hochbildete Akademiker gsii, wo mit de westliche Denkwiis vertraut gsii isch. Mit achtzeni het er de indischi Hailigi [[Ramakrishna]] (1836–1886) uufgsuecht und isch denn underem Name Vivekananda sin engste Schüeler wore. Wo de Ramakrishna im Sterbe glegen isch, het er de Vivekananda as sin Noofolger bistimmt.
De Vivekananda het sich denn in [[Himalaya]] zruggzoge zum [[Meditation|Meditiere]]. Im Summer 1890 isch er för e Pilgerrais dör ganz [[Indien|Indie]] uufbroche und isch ends 1892 am Kap Kanyakumari ([[Kap Komorin]]) z [[Tamil Nadu]] aachoo. Er isch denn uf [[Chicago]] gschickt wore, um as Vertreter vom [[Hinduismus]] am Weltparlament vo de Religione (World Parliament of Religions) tailznee. Sini Reede sind mit Bigaisterig uufgnoo wore und er het müese entgege de Plän jede Taag e Reed halte, well d Noofroog ase gross gsii isch. Denn er het im Gegesatz zu vill anderne Redner nöd sini Religioo as di anzig woori und allerbesti deklariert, sondern för Aihait und Toleranz fo allne Religione plädiert.
Dör die Rede isch er zunderainisch e Weltgröössi wore und isch drufabe i de [[USA|Staate]] umegraist und het uuzäligi Vorträg ghalte und z [[New York]] d Vedanta Society ggründet. 1985 isch er uf [[Paris]] und denn uf [[Grossbritannien|England]], woner d Margaret Noble troffe het, wo denn underem Name Sister Nivedita aini vo sinene engste Aahänger woren isch. Im Summer 1896 isch er i d [[Schweiz|Schwiz]] graist, um sich i de [[Alpen|Alpe]] z erhole. Dai het er e Brief vom tütsche Indolog Prof. [[Paul Deussen]] öberchoo, wonen uf [[Deutschland|Tütschland]] iiglade het. De Vivekananda het [[Heidelberg]], [[Köln]], [[Berlin]] und [[Kiel]] bsuecht, woner de Paul Deussen troffe het. 1897 isch er denn uf Indie zrugg und as Hailige gfiiret wore.
Ane 1899 isch er nomol uf [[USA|Amerika]] graist und ane 1900 het er amene Kongress för Religiosgschicht z Paris tailgnoo. Er isch drufabe uf Indie zrugg, woner em 4. Juli 1901 z Haora gstorben isch.
== d Philosophii ==
De Vivekanadna het de hinduistischi [[Vedanta]] as Chroone vo de Religione prise, well er sich mit allne Religioone veriibare lös und au mit de Evolutionstheorie vom [[Charles Darwin]] veriibaar sai. S Göttliche ([[Sanskrit|skt]]. ''brahman'') werd nöd persönlich vorgstellt und onöd mit bsundrige Ritual vereert. D [[Seele|Seel]] stiigt i drai Stuufen uuf. I de underste Stuufe füelt si sich vo Gott trennt, i de mittlere füelt si sich mit Gott verbunde, emfindet sich aber as verschide vom Göttliche und ide höchste Stufe erlangt d Seel volchomes Aissii mit Gott.
De Vivekananda het au de klassischi [[Yoga]], wien er i de [[Bhagavadgita]] und vom [[Patañjali]] glehrt werd i sini Philosophii uufgnoo. De [[Yoga#Bhakti Yoga|Bhakti Yoga]] bidütet Opfer und Liebi zum Göttliche. De Karma Yoga isch Nöchsteliebi und selbstloses Handle, well Gott i jedem Wese wont. De [[Yoga#Raja Yoga|Raja
Yoga]] entsprecht em achtglidrige Yoga vom Patañjali und de [[Yoga#Jñana Yoga|Jñana Yoga]] isch de Weg vo de rechte Erchenntnis, as d Welt nume e Spiil vo Gott isch, e Mischig zwüschet Würklichem und Nödwürklichem.
=== Uuszüüg vo sinere Reed am Weltkongress voi de Religione ===
:''„I bi stolz zunere Religioo zghöre, wo a de Welt Toleranz und universelli Aanaam vermittlet het. Mer globet nöd nu ane groosszügigi Toleranz, sondern haltet au ali Religioone as woor!”''
:''„De [[Christentum|Christ]] söll nöd Hindu oder [[Buddhismus|Buddhist]] were, no söl e Hindu oder Buddhist Christ were, aber jede mue de Gaist vom andere uufnee und doch sini Inidividualität ufrechthalte und gmääss em aigne Gsetz lebe.”''
:''„Hailigkait, Rainhait und Mildtätigkait ghöret nöd uusschliessli z ainere Chile i de Welt und jedes System het Mane und Fraue mit erhabnem Charakter förebroocht. Mit Blick uf da tueni vo ganzem Herze all die bimitlaide, wo uusschliessli vom Öberlebe vo de aigne Religioo troimed und vo de Zerstöörig vo de anderne.”''
== Werch ==
* ''Bhakti-Yoga – Der Pfad der Liebe'', Phänomen Verlag, {{#isbn:3-933321-59-X}}
* ''Jnana-Yoga – Der Pfad der Erkenntnis'', Phänomen Verlag, {{#isbn:3-933321-71-9}}
* ''Raja-Yoga – Der Pfad der Konzentration'', Phänomen Verlag, {{#isbn:3-933321-56-5}}
* ''Karma-Yoga – Der Pfad der Arbeit'', Phänomen Verlag, {{#isbn:3-933321-55-7}}
* ''Mein Meister Ramakrishna'', Phänomen Verlag, {{#isbn:3-933321-90-5}}
* ''Vedanta – Der Ozean der Weisheit'', O.W. Barth Verlag, {{#isbn:978-3-502-62603-9}}
== Literatur ==
* Jyotishman Dam: ''Grosse Meister Indiens'', Schirner Taschenbuch {{#isbn:3-89767-476-9}} und {{#isbn:978-3-89767-476-9}}
* Swami Nikhilananda: ''Vivekananda. Eine Biografie'' {{#isbn:3-7964-0182-1}}
* Wilfried Huchzermeyer: ''Das Yoga-Wörterbuch''; Karlsrue 2007. {{#isbn:978-3-931172-25-1}}.
* Jan Gonda: Die Religionen Indiens; Stuggart 1960 (3 Bänd).
== Weblink ==
* [http://www.youtube.com/watch?v=lxUzKoIt5aM d Reede vom Vivekananda vor dem Weltparlament vo de Religione (uf Englisch)]
* [https://web.archive.org/web/20190325110441/http://ramakrishnavivekananda.info/ The Complete Works of Swami Vivekananda]
* [https://web.archive.org/web/20080913071034/http://www.sriramakrishna.org/move.htm The Ramakrishna Mission Institute of Culture, Calcutta]
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Hinduismus]]
[[Kategorie:Yoga]]
[[Kategorie:Inder]]
[[Kategorie:Maa]]
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Asana
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[[Datei:Bhagaritasana.intro.jpg|mini|100px|''Vrikshasana oder de Bomm'']]
[[Datei:Halasana.jpg|mini|100px|''Halasana oder de Pflueg'']]
[[Datei:Ado-muka-shvanasana.jpg|mini|100px|''Adomukha Shvanasana oder de Hund wo mitem Chopf geg abe luegt'']]
[[Datei:Shavasana.jpg|mini|100px|''Shavasana oder d Liich'']]
'''Asana''' ([[Sanskrit|skt]]. आसन ''āsana-'' n. ‚Sitz‘) isch d Bizaichnig vonere Yogastellig und d Asanas bildet s dritti Gliid vom [[Yoga]] nochem [[Patañjali]]. Si sind e wichtige Bistandtail vom [[Hatha Yoga]].
== Asana im klassische Yoga ==
Noch de Öberliferig gits es 8'400'000 Asanas, för jedi Art vo Lebiwese aini. De Gott [[Shiva]] chennt si ali, aber nu 84 sind vorzüglich und grad 32 gaignet för de Mentsch.<ref>Gheraṇḍasaṃhitā 2,1-2</ref> S best Asana isch s ''Siddhasana'' („Sitz vom Volchommne“), wo regelmäässig uusgfüert zur Erlösig füeri und denn chunnt s ''[[Padmasana]]'' („Lotussitz“), wo vo Chranket und Breste bifraiji.<ref>Gorakṣaśataka 12</ref> D Asanas hend all e Name und werdet hüüfig noch Tier (Fisch, Schkorpioo, Pfau, Hoigümper), mythische Wese ([[Garuda]], Virabbhadra) oder wichtige Yogi ([[Goraksha]], Matsyendra) binennt. Mengisch isch d Bizaichnig au nu e technische Bigriff, wie ''Padahastasana'' („Fuesshandstellig“). S Ziil vo de Asanas isch, as de Yogi Disziplin, Biwusstsi und Konzentration stärcht und au e gsunde Körper öberchunnt, demit er umso chräftiger de spirituelli Weeg goo cha. Si sind weniger e spirituells Ziil, wo erraicht were mue, sondern me e Hilfsmittel und e Vorberaitig för de aaspruchsvolleri [[Yoga#Raja Yoga|Raja Yoga]].
== Arte vo Asanas ==
D Zaal vo 84 bzw. 32 Asanas i de klassische Literatur het natürli nume e symbolischi Bidüttig. D Aazal vo de Asanas iischliessli vo de uuzälige Variante cha gär nöd festglait werde. De [[BKS Iyengar]] bischribt i sim Buech 200 Asanas. Si chönet je noch Art vo de Endstelig und Würkig gruppiert werde.
Sitzhaltige wie de ''Lotussitz,'' hend maist s Ziil, as de Yogi möglichst lang biquem i de [[Meditation]] sitze cha, Balanceüebige wie de ''Bomm'' förderet d Konzentratio und s Glichgwicht, Umcherstellige wie de [[Kopfstand|''Chopfstand'']] sölet em Yogi zaige, as d Welt au usere andere Sicht aglueget werde cha. Vili Asanas hend e starchi Uuswürkig uf d [[Wirbelsäule|Wirbelsüüli]] und Biweglichkait. Anderi Asanas dienet nume as Vorbiraitig för schwereri Stelige. Demit e Schüeler sin Körper nöd aisitig träniert, gits es au festgschribnig Asanaraije, wie d [[Rishikesh]]<nowiki>raije</nowiki>, wie si de Swami [[Sivananda]] glehrt het oder de [[Sonnengruss|Sunegruez]].
D Asanas weret möglichst entspannt uusgüebt und langsam glernt; e Forciere cha sich gegetailig uuswürke und gär zu Schäde füere. Gwüssi Schuele bruuchet aber as Hilfsmittel au Bänder, Saili und Holzchlötz, die maiste chömet aber ooni Hilfsmittel uus. Wichtig isch de [[Atem|Oote]], me schnuuft sich sozsäge i d Stellig ine. En Asana isch denn korrekt uusgfüert, wenn s entspannt längeri Ziit ghalte werde cha. S Ziil im Yoga sind nöd akrobatischi Kunststückli oder en gschmaidige jugedliche Körper, sondern d Förderig vo Kozentration verbunde mit de Biruigig vom Gaist. E längers Verwiile inere Stelig – je noch Asana e paar Minute oder Stunde – cha zu tüüfere Erfaarige füere und dodemit s Biwusstsii schuele.
== Ainzelni Asanas ==
* ''Shavasana'' („Liichehaltig“) isch e Ruelaag ufem Rugge zum Entspane.
* ''Makarasana'' („Delfiin“) isch e Ruelaag ufem Buuch zum Entspane.
* ''Padmasana'' („Lotussitz“) isch e gaigneti Sitzhaltig zum länger Meditiere.
* ''Siddhasana'' („Sitz vom Vollendete“) werd empfole för Pranayama (Schnuufüebige).
* ''Tadasana'' („Bergstellig“) isch en aifache uufrechte Stand.
* ''Vrikshasana'' („Bommstelig“) isch e Stand uf amm Bai und förderet s Gliichgwicht.
* ''Pashcimottanasana'' („Föörschiibüügi“) isch e schweeri Üebig, wo d Deenig vo de hindere Baimuskle und em Rugge förderet.
* ''Bhujangasana'' („Schlange“ oder „Kobra“) stärcht d Ruggemuskulatur.
* ''Trikonasana'' („Drüüegg“) isch e sitlichi Büügi usem Stand.
* ''Ardha Matsyendrasana'' („Halbe Matsyendrasitz“) isch e Verdrülig vo de ganze Wirbelsüüli im Sitze.
* ''Sarvangasana'' („Schulterestand“ oder „Cherze“) isch e Umcheerstelig.
* ''Shirshasana'' („Chopfstand“) isch e Umcherstelig und förderet Dörbluetig vom Chopf.
== Quelle ==
<references/>
== Büecher ==
* BKS Iyengar: ''Licht auf Yoga''. {{#isbn:978-3-426-29143-6}}
* Erling Petersen: ''Yoga'': Münche 2007. {{#isbn:3-453-17963-9}}
* [[Vishnu-devananda]]: ''Das grosse illustrierte Yoga-Buch''. {{#isbn:3-89901-183-8}}
* [[Selvarajan Yesudian]]: ''Sport + Yoga''; Thielle 1949
[[Kategorie:Yoga]]
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Hatha Yoga
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[[Datei:Uttanasana_variation.jpg|thumb|150px|''Padahastasana'']]
'''Hatha Yoga''' ([[Sanskrit|skt]]. हठ योग, ''haṭha yoga'' m. „Chraftyoga“ vo ''haṭha'' „Chraft, Aastrengig“) isch e Form vom [[Yoga]], wo u. a. mit Hilf vo [[Asana]]s, Pranayama (Ooteüebige), [[Meditation]], Bandhas (Verschlüss) e Harmonisierig vo Körper und Gaist astrebt. Wäred ursprünglich de Hatha Yoga as e spirituelle Weg bitrachtet woren isch, werd er im Weste immer mee säkulariseirt und dient denn a de Staigerig vom körperliche Woolbifinde.
== Gschicht ==
As Vater vom Hatha Yoga gelt de [[Goraksha]] (Gorakhnath), wo je noch Quelle im 7. oder 10. Joorhundert glebt het. Er zält zäme mit sim Lehrer Matsyendra zu de Bigründer vom Orde vo de Nathyogi, wo e Mischig zwüschet [[Hinduismus]], [[Tantra|Tantrismus]] und [[Buddhismus]] darstellt. De Goraksha het as erste i sim Buech ''Gorakshashataka'' Technike vom Hatha Yoga bischribe. E Noofolger von em, de Svatmarama (14.Jh.) het zerstmol de Bigriff Hatha Yoga bruucht. Von em stammt s Buech ''Hathapradipika'' (au: ''Hathayogapradipika''), won e wichtigi Quele för de Hatha Yoga isch. Da gelt au för d ''Gherandasamhita'' (16.Jh.) und för d ''Shivasamhita'' (17.Jh.), baides Werch, wo direkt vode Hathapradipika abhängig sind. I dene Schrifte werd de Hatha Yoga uusdrücklich as e Vorbiraitig för de [[Yoga#Raja Yoga|Raja Yoga]] bischribe, wo vill schwerer uuszfüere sai, well er höchsti Konzentratio und Disziplin verlangt.
De klassischi Hatha Yoga schafft mit spezielle Rainigungsmethode, wie Nasespüelige und Klistier, um de Körper üsserlich und innerlich z rainige. [[Asana]] förderet d Disziplin und stärchet d Gsundhait, wa em spirituelle Fortschritt förderlich isch. Mit Pranayama (Ooteüebige) werd de subtili Körper grainigt, e Vorstellig, wo usem Tantra chunnt. Deno bistoot de subtili Energiikörper us [[Chakra]] (Energiizentre) und Nadi (Energiikanäl), wo grainigt were müend. Witteri Technike sind no verschidnigi Mudra und Bandha. S Ziil isch s Wecke vo de [[Kundalini]], womer sich as e Schlange vorstellt, wo im End vo de [[Wirbelsäule|Wirbelsüüli]] schlooft.
== Hatha Yoga im Weste ==
De Hatha Yoga isch im Weste nu zögerlich uufgnoo wore, im Gegesatz zum [[Yoga]] wiener i de [[Bhagavadgita]] und vom [[Patañjali]] bischribe werd, und wo mee philosophisch isch. Debi möget d Bilder vo de skurrile Yogi us [[Indien|Indie]] und d Verwechslig mit [[Fakir]]e biitrait haa. Nochdem d Werbig aber d „Frau im [[Lotussitz]]“ as sujet entdeckt het, het de Hatha Yoga immer mee, bsunders bi Fraue, Aahänger gfunde. E Grund werum im Weste de Hatha Yoga e klassischi Frauedomäne isch, im krasse Gegesatz zum Ursprungsland Indie, wo fast kai wiiblichi Yogini bikannt sind, wa sich hüt aber au änderet.
Im moderne Underricht im Weste werdet di spirituelle und ethische Aspekt (''yama'', ''niyama'') hüüfig uusgchlammeret, zruggstellt oder uminterpretiert und d [[Meditation]] het hüüfig numeno s Ziil vode Entspannig und vom churzfristige Stressabbau. S körperliche Woolbifinde, erhoffti Jugedlichkait und e schlanki sexy Figur werdet in Vordergrund gstellt, au da im krasse Widerspruch zu de uursprüngliche Philosophii.
Anderersits isch vo Ärzt mitlerwiile de therapoitisch Charakter vom Hatha Yoga erchennt wore und werd zum Tail erfolgriich i de Therapii iigsetzt, sowol uf de physische wie uf de psychische Ebini. So gits hüt spezielli Yogaforme wie Chinderyoga, Yoga för Schwangeri, Yoga för Mänädscher oder Yoga för Drogesüchtigi.
En Vortail vom Hatha Yoga isch, as er vo allne Altersgruppe praktiziert werde cha. Uusdrücklich werd immer wider bitoont, as bim Yoga kann Wettbewerb bistoot, well mer sus em aigne Körper nu schadi. Jede macht söfl, wiener cha und staigeret sich nodisno. Allerdings isch e Lehrer wichtig, well sus de Hatha Yoga kontraproduktiiv würke cha, bsundrigs bi Lüüt, wo e schlechts Körpergfüel hend oder falschi Vorstelige vo de [[Asana]]s.
== Büecher ==
=== Klassischi Schrifte uf Tüütsch ===
* Fausta Nowotny: ''Das Gorakṣaśataka''; Köln 1976
* Swami Svâtmârâma: ''Hatha-yoga Pradipikâ''; usem Sanskrit vom Hermann Walter 1893. {{#isbn:978-3-933321-61-9}}
* Peter Thomi: ''Gheraṇḍasaṃhitā''; Wichtrach 1993. {{#isbn:3-7187-0013-1}}
=== Moderni Büecher ===
* BKS Iyengar: ''Licht auf Yoga''. {{#isbn:978-3-426-29143-6}}
* Erling Petersen: ''Yoga'': Münche 2007. {{#isbn:3-453-17963-9}}
* [[Vishnu-devananda]]: ''Das grosse illustrierte Yoga-Buch''. {{#isbn:3-89901-183-8}}
* [[Selvarajan Yesudian]]: ''Sport + Yoga''; Thielle 1949
== Weblinks ==
* [https://web.archive.org/web/20170301085521/http://yogavidya.com/Yoga/HathaYogaPradipika.pdf Hatha Yoga Pradipika als pdf]
[[Kategorie:Yoga]]
[[Kategorie:Sportart]]
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Artikel, wo vo miir sind –<br />
(es Stëërnli bidüütet, das i der Artikel au i de hoochtüütsche Wikipedia gschribe han; zwäi Stëërnli, das ich en zwaar deet scho aatroffe, aber starch uus- und umpoue han):
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* [[Emil Abegg]]
* [[Marco Angster]]
* [[Felix Aschwanden]] *
* [[Associazione Augusta]]
* [[Mathieu Avanzi]] *
* [[Angela Bacher]]
* [[Jacques M. Bächtold]] *
* [[Felix Balsiger]]
* [[Emil Balmer]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Oskar Bandle]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Aristide Baragiola]] *
* [[Marco Bauen]] [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
* [[Heinrich Baumgartner]] *
* [[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Hans Bickel]]
* [[Niklaus Bigler]]
* [[Hermann Blattner]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Renward Brandstetter]] **
* [[Heinrich Bruppacher (Philologe)]] [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Valentin Bühler]] *
* [[Bünzli]] *
* [[Andreas Burri]]
* [[Chindlistein]] **
* [[Helen Christen]] **
* [[Walter Clauss]] *
* [[Peter Dalcher]] *
* [[Silvia Dal Negro]]
* [[Deutsches Reich]] – <small>d BKL in en Artikel umgwandlet</small>
* [[Deutsches Wörterbuch]]
* [[Johann Jakob Dickenmann]]
* [[Dicziunari Rumantsch Grischun]] *
* [[Maria Concetta Di Paolo]]
* [[Beat Dittli]]
* [[Alfred Egli]]
* [[Fritz Enderlin]]
* [[Enge]] [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Alfred Farner (Germanist)]]
* [[Elisabetta Fazzini]] *
* [[This Fetzer]]
* [[Ludwig Fischer (Germanist)]] *
* [[Jürg Fleischer]] *
* [[Gertrud Frei]]
* [[Matthias Friedli]]
* [[Germanistik]] – <small>nu en Nootartikel …</small>
* [[Emily Gerstner-Hirzel]] **
* [[Giritzenmoos]] **
* [[Elvira Glaser]] *
* [[Peter Glatthard]] *
* [[Glossaire des patois de la Suisse romande]] *
* [[Martin Hannes Graf]]
* [[Florence Guggenheim-Grünberg]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Aldo Gugolz]] *
* [[Walter Haas]] *
* [[Thomas Arnold Hammer]]
* [[Heimweh]]
* [[Walter Henzen]] *
* [[Robert Hinderling]] *
* [[Werner Hodler]] *
* [[Eduard Hoffmann-Krayer]] – <small>mee oder weniger vo de hoochtüütsche WP übernaa</small>
* [[Howdy]] – <small>nöi gschribe</small> **
* [[Johann Ulrich Hubschmied]] *
* [[Jakob Hunziker]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Luzi Jenny]] * <small>mit Dank a d C.Sch.</small>
* [[Jiddische Sprache]] – <small>ganz nöi gschribe</small> **
* [[Ruth Jörg]] *
* [[Josef Jörger]] **
* [[Kaisertum Österreich]] – <small>nu en Nootartikel</small>
* [[Kantonsschule]]
* [[Rudolf Ernst Keller]] *
* [[Heinrich Kessler]]
* [[Hubert Klausmann]] *
* [[Marietta Kobald]]
* [[Werner König (Linguist)]]
* [[Landolt]] **
* [[Elias Landolt (Forstwissenschaftler)]] *
* [[Elias Landolt (Geobotaniker)]] *
* [[Emil Landolt]]
* [[Karl Landolt]]
* [[Salomon Landolt]] **
* [[Landtag]]
* [[Konrad Lobeck]]
* [[Josua Maler]] **
* [[Jakob Joseph Matthys]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Metrò alpino Bosco Gurin – Formazza]]
* [[Kurt Meyer]] *
* [[Johannes Meyer-Rusca]] *
* [[William G. Moulton]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Ernst Erhard Müller]] *
* [[Wulf Müller]]
* [[Michele Musso]]
* [[Notar]] **
* [[Peter Ott]] *
* [[Renato Perinetto]]
* [[Rechtsanwalt]]
* [[Rheinisches Wörterbuch]] * [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
* [[Roland Ris]]
* [[Josef Roos]] *
* [[Guntram Saladin]] **
* [[Salesianer Don Boscos]]
* [[Hans Maria Sartori]] *
* [[Piergiuseppe Scardigli]] **
* [[Hans-Peter Schifferle]]
* [[Johann Andreas Schmeller]] – <small>mee oder weniger vo de hoochtüütsche WP übernaa</small>
* [[Christian Schmutz]] *
* [[Rudolf Schoch (Philologe)]]
* [[Eduard Schönenberger]] *
* [[Albert Schott]] **
* [[Julius Maximilian Schottky]] *
* [[Renate Schrambke]]
* [[Rudolf Schwarzenbach]]
* [[Schweizer Monat]]
* [[Eduard Schwyzer]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Pio Scilligo]] * [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
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* [[Gustav Adolf Seiler (Philologe)]] *
* [[Emilio Stainer]]
* [[Franz Joseph Stalder]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Astrid Starck]] *
* [[Friedrich Staub]] *
* [[Clara Stockmeyer]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Caspar Streiff]] *
* [[Carl Stucki]] *
* [[Surbtal]] – <small>spraachlich vomene Surbtaaler aapasset</small>
* [[Surbtalerjiddisch]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Ida Suter]] *
* [[Manfred Szadrowsky]] *
* [[Ernst Tappolet]] *
* [[Ludwig Tobler]] *
* [[Martin Tschumpert]] *
* [[Dino Vasina]]
* [[Jakob Vetsch (Schriftsteller)]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana]] *
* [[Volkskunde]]
* [[Max Waibel]]
* [[Hans Wanner]] *
* [[Albert Weber]] *
* [[Uriel Weinreich]]
* [[Heinrich Welf]]
* [[Peter Wiesinger]]
* [[Jost Winteler]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Elise Wipf]] *
* [[Anna Zollinger-Escher]]
* [[Peter Zürrer]] **
</div>
Mitgmischlet han i au öppe daa (au wänns täilwys alewyl na chlyni Artikel sind):
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* [[Alemannische Grammatiken]] – <small>starch uuspoue</small>
* [[Alemannische Literatur]] – <small>Itaalie, Schwyz</small>
* [[Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie]]
* [[Barchinas]] – <small>fascht ganz nöi</small> **
* [[Baseldeutsch]] – <small>Literatuur</small> **
* [[Basler Kantonalbank]]
* [[Bayern]]
* [[Bockenkrieg]] **
* [[Breslau]] – <small>am Aafang isch da nöd vil gstande</small>
* [[Bürgergemeinde]] – <small>uuspouen und aktualisiert</small> **
* [[Flavio Cotti]]
* [[Dänemark]] – <small>s Mäischt im Kapitel Gschicht und s ganz Kapitel Staatsoornig</small>
* [[Eugen Dieth]] **
* [[Elisabeth II.]]
* [[Ludwig Forrer]]
* [[Fotze]] – <small>us eme räine Prowo-Artikel isch daademit en enziklopëëdische woorde …</small>
* [[Gent]] – <small>en Äin-Satz-Artikel zumenen Artikeli uuspoue</small>
* [[Johann Wolfgang von Goethe]]
* [[Otto Gröger]] **
* [[Hessen]]
* [[Kanton Tessin]]
* [[Kanton Zürich]]
* [[Lawine#Vo woo s Woort chunt und wie s im Tialäkt luutet]] – <small>eso zimli ales nöi</small> **
* [[Monaco]]
* [[Ludwig von Moos]]
* [[Luzerndeutsch]]
* [[Muralto]]
* [[Nordwestschweizerdeutsch]] – <small>ales Spraachwüsseschaftlich</small>
* [[Norwegen]]
* [[Schimon Peres]]
* [[Pfalz (Region)]]
* [[Ronco sopra Ascona]]
* [[Rügín]] – <small>fascht ales nöi</small>
* [[Sachsen]]
* [[Robert Schläpfer]] **
* [[Schweizerisches Idiotikon]] **
* [[Sechseläuten]] **
* [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] **
* [[Johann Andreas von Sprecher]] *
* [[Südwalserdeutsch]] – <small>Ergänzige, Koräktuure</small>
** d Speziaalartikel zu süüdwalserischen Äinzeltialäkt, bsunders [[Alagnadeutsch]], [[Gurinerdeutsch]], [[Pomatterdeutsch]] und [[Rimelladeutsch]] – <small>hauptsächli zur Forschigsgschicht und zur Fachliteratuur, männgisch au zur Flexioon</small>
* [[Thessaloniki]]
* [[Thüringen]]
* [[Turin]] – <small>s Mäischt</small>
* [[Emil Welti]]
* [[Wilhelm Wiget]] *
* [[Zug (Stadt)]]
* [[Zürcher Kantonalbank]]
* [[Zürichdeutsch]] – <small>u. a. tipische Woortschatz und Literatuur</small> **
</div>
Vo miir isch au öppe
* [[Aargauerdeutsch#Literatur]]
* [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)#Wiesinger 1983]]
* [[Johannes Calvin#Syni Theology]]
* [[Chassidismus#Dr Chassidismus hüt]] <small>(und en Täil obedraa)</small>
* [[Credit Suisse Group#Gschicht]]
* [[Gurinerdeutsch#Oordsnäme in dr Nèèchi ùf Gurijnärtitsch]]
* [[Israel#Kultur]] <small>(vo de deWiki inschpiriert)</small>
* [[Kanton St. Gallen#Staatsrächt]]
* [[Kanton Thurgau#«Moschtindie»]] *
* [[Korporation#Korporazioone as Nutzigsgnosseschafte i de Schwyz]] *
* [[Land (Deutschland)#Inschtituzione und Zueständigkäite]] – <small>eerscht en Aafang; wëër na tüchtig uuszboue</small>
* [[Liechtenstein#Gschicht]] und [[Liechtenstein#Staat]]
* [[Monte Verità#Was spööter passiert isch]]
* [[Piemont#Gschicht]] <small>(und en Täil obedraa)</small>
* [[Reformierte Kirchen#Wäse]]
* [[Schloss Tarasp#Gschicht]]
* [[Sechseläuten#Ablauff]]
* [[Siebenbürgen#Volchsgruppe]]
* [[Stefan Sonderegger#Forschig]]
* [[Vorarlbergisch#Literatur]] *
* [[Walliserdeutsch#Nomen]] und [[Walliserdeutsch#Adjektiv]] *
* [[Weimarer Republik#Rychsverfassig]] und [[Weimarer Republik#Länder]]
* [[Huldrych Zwingli#Em Zwingli syni Theology und sys Gsellschaftsverständnis]]<br />
und na anders.
Vil vo dënen Artikel han i au für di hoochtüütsch Wikipedia gschribe oder aber di hoochtüütschen Artikel uf de Baasis vo mynen alemanische starch uuspoue. Wil di hoochtüütsch und di alemanisch Wikipedia aber nöd äifach idäntisch sind und – i mynen Auge – en andere Fokus händ und wil i au i de gredte Spraach freier cha formuliere, sind d Artikel nöd äifach idäntisch, sunder händ chlyneri und gröösseri Underschiid.
Schrybe tuen i gwöndli en altmöödigs Züritüütsch – äine vo mynen Artikel isch aber uf Prättigauertüütsch (käi Angscht, s hät en e Mueterspraachleri under d Luupe gnaa). Ich passen uuf, das i ganz i de gredte Spraach tänke, und machen ekäi quaasi Interlineaarwërsioone (Äis-zu-äis-Übersetzige [us em Hoochtüütsch]) – söttig git s i der alemanische Wikipeedia läider mee as gnueg. D Schrybwys, won i i dënen Artikel bruuche, wo vollständig vo miir sind, isch (us praktische, nöd ideoloogische Gründ) di klassisch Wërsioon vo de [[Dieth-Schreibung|Dieth-Schrybig]] (es git zwoo Uusnaame). I anderen Artikel, wos scho ggëë hät, won i aber mit nöien Abschnitt uuspoue ha (und i zwee Artikel, won iich aagläit ha), bruuch i veräifachti Wërsioone vom Dieth. Äin Artikel vo mer hät öpper früntlicherwys i s Sùùrbtaalerisch überträit. Und i söttigen Artikel, wo scho in eren andere Schrybwys voorgspuuret gsy sind, pass i mi natüürli de voorggëëne Linien aa, bsunders dänn, wän i nu drininen umeflicke.
Wurum mach i äigetli bi der alemanische Wikipedia mit? S gönd ja äinewääg all uf di hoochtüütsch Wikipedia go naaluege. Jaa, das stimmt. Aber:
* D alswiki isch di bescht vo alne Tialäktwikipedie. Es isch aso nöd ganz für d Chatz, wän i au daa mys Pfämet byträäge.
* Ich han i der alswiki gleert, uf Tialäkt schrybe, und gmërkt, das mer das Fröid macht.
* I chan i der alswiki ganz anderscht schrybe weder uf de dewiki – lockerer, luschtvoler, përsöönlicher, andersch gwichtet. Tialäkt isch gredti Spraach, wo au cha gschribe wëërde – Hoochtüütsch isch gschribeni Spraach, wo au cha gredt wëërde; die beede Warietëëte händ aso en ganz en andere Charakter. Und i der alswiki chan i mi ganz uf daas konzäntriere, was für d Alemannia wichtig isch – was mer es Aaliggen isch.
* I chan i der alswiki über Lüüt schrybe, wo für d Alemannia wichtig, aber für di ypildet dewiki «z wenig relewant» sind. Au wän i mues säge: I de dewiki chönt mer au über mee Lüüt schrybe, me mues nu äifach ganz starch bitoone, wurum die ebe relewant sind… han i au scho gmachet. :-)
* Und nöd zletscht: Ich «missbruuchen» männgisch d alswiki, zum umeprööble, was ich über öpper oder öppis chönt schrybe. Nachane gits dän e styffi und förmlichi «Räinfassig» für d dewiki… Was natüürli nöd ghäisst, das mer d Tialäktfassig dän nüme gfiel!
E paar Gidanke zur alemanische Wikipedia: Ich finde, di alemanisch Wikipedia hät ''dän'' en Sinn, wänn si sich uf d Alemannia fokussiert. Daa cha si besser si weder di hoochtüütsch Wikipedia. I Artikel, wo nöd alemannia-spezifisch sind, sett me wän mügli es Kapitel drytue, wo alemannia-relewant isch. Äifach öppis us de hoochtüütsche Wikipedia übersetze, ooni das öppis Alemannia-Bsundrigs drininechunt, bringt degäge wenig. Esoo wird di alemanisch Wikipedia nu zumene schwachen Abklatsch vo de hoochtüütsche. Wëër aber sel öppis wurum i der alemanische Wikipedia naaläse, wänn deet gar nöd mee staat weder i de hoochtüütsche? Di alemanisch Wikipedia bruucht i gwüsse Gibiet en Meewärt im Verglych zu de hoochtüütsche, suscht bruucht si niemert. Si hät nu dänn e würklichi ''Raison d’être,'' wänn si öppis chan aabüüte, was di hoochtüütsch nöd hät. Bi vilnen Artikel isch das de Fall – mir gänd daa Uuskumpft, wies di hoochtüütsch nöd macht. Bi ganz vilnen isch das aber nöd de Fall. En indiräkti ''Raison d’être'' isch dezue ane, das di alemanisch Wikipedia s grööscht Alemanisch-Korpus isch, wos git. Zum dëm Aaspruch aber würkli grächt wëërde, müessted al Artikel in ere läbige, vom Schrifttüütsch unabhängige, würkli mündlich tänkte Spraach gschribe sy. Au das isch i vilnen Artikel de Fall, i vilne, wo ganz hoochtüütsch tänkt sind, aber au nööd. Ales i alem wuur i säge: D alsWiki isch uf eme guete Wääg, grad au jetz (Dezämber 2018), wo-n-i dëë Naachtraag schrybe, aber si hät na en wyte Wääg vor sich.
(Für miich zur Erinnerig:
* [[:Kategorie:Wikipedia:Hauptsite Tag]] für «Was isch hütt vor soundsovilne Jaar passiert».
* [[:Vorlage:Houptsyte/Hesch_gwüsst]]
* [https://als.wikipedia.org/wiki/Spezial:Masseleschig Masselöschig]
* [[Wikipedia:Hilfe fir Ammanne]]
* [[Wikipedia:Handbuch|Wikipedia:Handbuech]]
* [[Spezial:Spezialsyte]]
* [https://als.wikipedia.org/w/index.php?title=MediaWiki:Anonnotice zoberscht uf de Hauptsyten es Sätzli inetue, wo ali gseend. Me mues dänn aber au na d Sitenotice aapasse.]
* [https://als.wikipedia.org/w/index.php?title=MediaWiki:Sitenotice&action=edit s Baner, wo nu di Aagmäldete gseend, ändere.]
* Mit <code><nowiki><references responsive /></nowiki></code> cha me Fuessnoote laa meespaltig aazäige.)
<!--Du findest alle Seiten, in denen die Übersetzungsvorlage eingebunden ist, mit dieser Spezialseite:
https://als.wikipedia.org/wiki/Spezial:Was_verwyyst_do_druff%3F/Vorlage:%C3%9Cbersetzungshinweis
Von Andi d gibt es übrigens auch ein paar Artikel, wo er umfangreiche Texte ganz übersetzt hat, z. B.
https://als.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schweiz
https://als.wikipedia.org/wiki/Helvetische_Republik
https://als.wikipedia.org/wiki/Mediation_(Geschichte)
https://als.wikipedia.org/wiki/Restauration_(Schweiz)
https://als.wikipedia.org/wiki/Regeneration_(Schweiz)-->
[[de:Benutzer:Freigut]]
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Freigut
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Benutzer:Freiguet}}
{{Dialekt (Benutzer)|Zürichdeutsch|Züritüütsch}}
{{Babel|admin|gsw|de|yi-3|en-2|nn-2|da-2|nl-1|nb-1|sv-1|af-1|fr-1|it-1|:Vorlage/aus der Schweiz|:Vorlage/aus dem Kanton Zürich|:Vorlage/aus Zürich|:Badener/Vorlage unabhängiges Baden}}
Hoi zäme!
Ich schryben i de [[:de:Benutzer:Freigut|hoochtüütsche Wikipedia]] und i der alemanische Wikipeda mit. I der alemanische han i es Projäkt, möglichscht vilne Tialäktoloogen und Tialäktoloogine, wo sich mit em Alemanisch usenandgsetzt händ oder usenandsetzed, en Artikel z widme und daadeby uf ires Läben und ires Schaffe nööcher yzgaa. Pruefflich bin i nämli i de Spraachgschicht und de Tialäktology underwägs.
Artikel, wo vo miir sind –<br />
(es Stëërnli bidüütet, das i der Artikel au i de hoochtüütsche Wikipedia gschribe han; zwäi Stëërnli, das ich en zwaar deet scho aatroffe, aber starch uus- und umpoue han):
<div class="references-small" style="-moz-column-count:2; column-count:2">
* [[Emil Abegg]]
* [[Marco Angster]]
* [[Felix Aschwanden]] *
* [[Associazione Augusta]]
* [[Mathieu Avanzi]] *
* [[Angela Bacher]]
* [[Jacques M. Bächtold]] *
* [[Felix Balsiger]]
* [[Emil Balmer]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Oskar Bandle]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Aristide Baragiola]] *
* [[Marco Bauen]] [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
* [[Heinrich Baumgartner]] *
* [[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Hans Bickel]]
* [[Niklaus Bigler]]
* [[Hermann Blattner]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Renward Brandstetter]] **
* [[Heinrich Bruppacher (Philologe)]] [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Valentin Bühler]] *
* [[Bünzli]] *
* [[Andreas Burri]]
* [[Chindlistein]] **
* [[Helen Christen]] **
* [[Walter Clauss]] *
* [[Peter Dalcher]] *
* [[Silvia Dal Negro]]
* [[Deutsches Reich]] – <small>d BKL in en Artikel umgwandlet</small>
* [[Deutsches Wörterbuch]]
* [[Johann Jakob Dickenmann]]
* [[Dicziunari Rumantsch Grischun]] *
* [[Maria Concetta Di Paolo]]
* [[Beat Dittli]]
* [[Alfred Egli]]
* [[Fritz Enderlin]]
* [[Enge]] [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Alfred Farner (Germanist)]]
* [[Elisabetta Fazzini]] *
* [[This Fetzer]]
* [[Ludwig Fischer (Germanist)]] *
* [[Jürg Fleischer]] *
* [[Gertrud Frei]]
* [[Matthias Friedli]]
* [[Germanistik]] – <small>nu en Nootartikel …</small>
* [[Emily Gerstner-Hirzel]] **
* [[Giritzenmoos]] **
* [[Elvira Glaser]] *
* [[Peter Glatthard]] *
* [[Glossaire des patois de la Suisse romande]] *
* [[Martin Hannes Graf]]
* [[Florence Guggenheim-Grünberg]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Aldo Gugolz]] *
* [[Walter Haas]] *
* [[Thomas Arnold Hammer]]
* [[Heimweh]]
* [[Walter Henzen]] *
* [[Robert Hinderling]] *
* [[Werner Hodler]] *
* [[Eduard Hoffmann-Krayer]] – <small>mee oder weniger vo de hoochtüütsche WP übernaa</small>
* [[Howdy]] – <small>nöi gschribe</small> **
* [[Johann Ulrich Hubschmied]] *
* [[Jakob Hunziker]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Josef Felix Ineichen]] *
* [[Luzi Jenny]] * <small>mit Dank a d C.Sch.</small>
* [[Jiddische Sprache]] – <small>ganz nöi gschribe</small> **
* [[Ruth Jörg]] *
* [[Josef Jörger]] **
* [[Kaisertum Österreich]] – <small>nu en Nootartikel</small>
* [[Kantonsschule]]
* [[Rudolf Ernst Keller]] *
* [[Heinrich Kessler]]
* [[Hubert Klausmann]] *
* [[Marietta Kobald]]
* [[Werner König (Linguist)]]
* [[Landolt]] **
* [[Elias Landolt (Forstwissenschaftler)]] *
* [[Elias Landolt (Geobotaniker)]] *
* [[Emil Landolt]]
* [[Karl Landolt]]
* [[Salomon Landolt]] **
* [[Landtag]]
* [[Konrad Lobeck]]
* [[Josua Maler]] **
* [[Jakob Joseph Matthys]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Metrò alpino Bosco Gurin – Formazza]]
* [[Kurt Meyer]] *
* [[Johannes Meyer-Rusca]] *
* [[William G. Moulton]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Ernst Erhard Müller]] *
* [[Wulf Müller]]
* [[Michele Musso]]
* [[Notar]] **
* [[Peter Ott]] *
* [[Renato Perinetto]]
* [[Rechtsanwalt]]
* [[Rheinisches Wörterbuch]] * [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
* [[Roland Ris]]
* [[Josef Roos]] *
* [[Guntram Saladin]] **
* [[Salesianer Don Boscos]]
* [[Hans Maria Sartori]] *
* [[Piergiuseppe Scardigli]] **
* [[Hans-Peter Schifferle]]
* [[Johann Andreas Schmeller]] – <small>mee oder weniger vo de hoochtüütsche WP übernaa</small>
* [[Christian Schmutz]] *
* [[Rudolf Schoch (Philologe)]]
* [[Eduard Schönenberger]] *
* [[Albert Schott]] **
* [[Julius Maximilian Schottky]] *
* [[Renate Schrambke]]
* [[Rudolf Schwarzenbach]]
* [[Schweizer Monat]]
* [[Eduard Schwyzer]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Pio Scilligo]] * [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
* [[Guido Seiler]] **
* [[Gustav Adolf Seiler (Philologe)]] *
* [[Emilio Stainer]]
* [[Franz Joseph Stalder]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Astrid Starck]] *
* [[Friedrich Staub]] *
* [[Clara Stockmeyer]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Caspar Streiff]] *
* [[Carl Stucki]] *
* [[Surbtal]] – <small>spraachlich vomene Surbtaaler aapasset</small>
* [[Surbtalerjiddisch]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Ida Suter]] *
* [[Manfred Szadrowsky]] *
* [[Ernst Tappolet]] *
* [[Ludwig Tobler]] *
* [[Martin Tschumpert]] *
* [[Dino Vasina]]
* [[Jakob Vetsch (Schriftsteller)]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana]] *
* [[Volkskunde]]
* [[Max Waibel]]
* [[Hans Wanner]] *
* [[Albert Weber]] *
* [[Uriel Weinreich]]
* [[Heinrich Welf]]
* [[Peter Wiesinger]]
* [[Jost Winteler]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Elise Wipf]] *
* [[Anna Zollinger-Escher]]
* [[Peter Zürrer]] **
</div>
Mitgmischlet han i au öppe daa (au wänns täilwys alewyl na chlyni Artikel sind):
<div class="references-small" style="-moz-column-count:2; column-count:2">
* [[Alemannische Grammatiken]] – <small>starch uuspoue</small>
* [[Alemannische Literatur]] – <small>Itaalie, Schwyz</small>
* [[Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie]]
* [[Barchinas]] – <small>fascht ganz nöi</small> **
* [[Baseldeutsch]] – <small>Literatuur</small> **
* [[Basler Kantonalbank]]
* [[Bayern]]
* [[Bockenkrieg]] **
* [[Breslau]] – <small>am Aafang isch da nöd vil gstande</small>
* [[Bürgergemeinde]] – <small>uuspouen und aktualisiert</small> **
* [[Flavio Cotti]]
* [[Dänemark]] – <small>s Mäischt im Kapitel Gschicht und s ganz Kapitel Staatsoornig</small>
* [[Eugen Dieth]] **
* [[Elisabeth II.]]
* [[Ludwig Forrer]]
* [[Fotze]] – <small>us eme räine Prowo-Artikel isch daademit en enziklopëëdische woorde …</small>
* [[Gent]] – <small>en Äin-Satz-Artikel zumenen Artikeli uuspoue</small>
* [[Johann Wolfgang von Goethe]]
* [[Otto Gröger]] **
* [[Hessen]]
* [[Kanton Tessin]]
* [[Kanton Zürich]]
* [[Lawine#Vo woo s Woort chunt und wie s im Tialäkt luutet]] – <small>eso zimli ales nöi</small> **
* [[Monaco]]
* [[Ludwig von Moos]]
* [[Luzerndeutsch]]
* [[Muralto]]
* [[Nordwestschweizerdeutsch]] – <small>ales Spraachwüsseschaftlich</small>
* [[Norwegen]]
* [[Schimon Peres]]
* [[Pfalz (Region)]]
* [[Ronco sopra Ascona]]
* [[Rügín]] – <small>fascht ales nöi</small>
* [[Sachsen]]
* [[Robert Schläpfer]] **
* [[Schweizerisches Idiotikon]] **
* [[Sechseläuten]] **
* [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] **
* [[Johann Andreas von Sprecher]] *
* [[Südwalserdeutsch]] – <small>Ergänzige, Koräktuure</small>
** d Speziaalartikel zu süüdwalserischen Äinzeltialäkt, bsunders [[Alagnadeutsch]], [[Gurinerdeutsch]], [[Pomatterdeutsch]] und [[Rimelladeutsch]] – <small>hauptsächli zur Forschigsgschicht und zur Fachliteratuur, männgisch au zur Flexioon</small>
* [[Thessaloniki]]
* [[Thüringen]]
* [[Turin]] – <small>s Mäischt</small>
* [[Emil Welti]]
* [[Wilhelm Wiget]] *
* [[Zug (Stadt)]]
* [[Zürcher Kantonalbank]]
* [[Zürichdeutsch]] – <small>u. a. tipische Woortschatz und Literatuur</small> **
</div>
Vo miir isch au öppe
* [[Aargauerdeutsch#Literatur]]
* [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)#Wiesinger 1983]]
* [[Johannes Calvin#Syni Theology]]
* [[Chassidismus#Dr Chassidismus hüt]] <small>(und en Täil obedraa)</small>
* [[Credit Suisse Group#Gschicht]]
* [[Gurinerdeutsch#Oordsnäme in dr Nèèchi ùf Gurijnärtitsch]]
* [[Israel#Kultur]] <small>(vo de deWiki inschpiriert)</small>
* [[Kanton St. Gallen#Staatsrächt]]
* [[Kanton Thurgau#«Moschtindie»]] *
* [[Korporation#Korporazioone as Nutzigsgnosseschafte i de Schwyz]] *
* [[Land (Deutschland)#Inschtituzione und Zueständigkäite]] – <small>eerscht en Aafang; wëër na tüchtig uuszboue</small>
* [[Liechtenstein#Gschicht]] und [[Liechtenstein#Staat]]
* [[Monte Verità#Was spööter passiert isch]]
* [[Piemont#Gschicht]] <small>(und en Täil obedraa)</small>
* [[Reformierte Kirchen#Wäse]]
* [[Schloss Tarasp#Gschicht]]
* [[Sechseläuten#Ablauff]]
* [[Siebenbürgen#Volchsgruppe]]
* [[Stefan Sonderegger#Forschig]]
* [[Vorarlbergisch#Literatur]] *
* [[Walliserdeutsch#Nomen]] und [[Walliserdeutsch#Adjektiv]] *
* [[Weimarer Republik#Rychsverfassig]] und [[Weimarer Republik#Länder]]
* [[Huldrych Zwingli#Em Zwingli syni Theology und sys Gsellschaftsverständnis]]<br />
und na anders.
Vil vo dënen Artikel han i au für di hoochtüütsch Wikipedia gschribe oder aber di hoochtüütschen Artikel uf de Baasis vo mynen alemanische starch uuspoue. Wil di hoochtüütsch und di alemanisch Wikipedia aber nöd äifach idäntisch sind und – i mynen Auge – en andere Fokus händ und wil i au i de gredte Spraach freier cha formuliere, sind d Artikel nöd äifach idäntisch, sunder händ chlyneri und gröösseri Underschiid.
Schrybe tuen i gwöndli en altmöödigs Züritüütsch – äine vo mynen Artikel isch aber uf Prättigauertüütsch (käi Angscht, s hät en e Mueterspraachleri under d Luupe gnaa). Ich passen uuf, das i ganz i de gredte Spraach tänke, und machen ekäi quaasi Interlineaarwërsioone (Äis-zu-äis-Übersetzige [us em Hoochtüütsch]) – söttig git s i der alemanische Wikipeedia läider mee as gnueg. D Schrybwys, won i i dënen Artikel bruuche, wo vollständig vo miir sind, isch (us praktische, nöd ideoloogische Gründ) di klassisch Wërsioon vo de [[Dieth-Schreibung|Dieth-Schrybig]] (es git zwoo Uusnaame). I anderen Artikel, wos scho ggëë hät, won i aber mit nöien Abschnitt uuspoue ha (und i zwee Artikel, won iich aagläit ha), bruuch i veräifachti Wërsioone vom Dieth. Äin Artikel vo mer hät öpper früntlicherwys i s Sùùrbtaalerisch überträit. Und i söttigen Artikel, wo scho in eren andere Schrybwys voorgspuuret gsy sind, pass i mi natüürli de voorggëëne Linien aa, bsunders dänn, wän i nu drininen umeflicke.
Wurum mach i äigetli bi der alemanische Wikipedia mit? S gönd ja äinewääg all uf di hoochtüütsch Wikipedia go naaluege. Jaa, das stimmt. Aber:
* D alswiki isch di bescht vo alne Tialäktwikipedie. Es isch aso nöd ganz für d Chatz, wän i au daa mys Pfämet byträäge.
* Ich han i der alswiki gleert, uf Tialäkt schrybe, und gmërkt, das mer das Fröid macht.
* I chan i der alswiki ganz anderscht schrybe weder uf de dewiki – lockerer, luschtvoler, përsöönlicher, andersch gwichtet. Tialäkt isch gredti Spraach, wo au cha gschribe wëërde – Hoochtüütsch isch gschribeni Spraach, wo au cha gredt wëërde; die beede Warietëëte händ aso en ganz en andere Charakter. Und i der alswiki chan i mi ganz uf daas konzäntriere, was für d Alemannia wichtig isch – was mer es Aaliggen isch.
* I chan i der alswiki über Lüüt schrybe, wo für d Alemannia wichtig, aber für di ypildet dewiki «z wenig relewant» sind. Au wän i mues säge: I de dewiki chönt mer au über mee Lüüt schrybe, me mues nu äifach ganz starch bitoone, wurum die ebe relewant sind… han i au scho gmachet. :-)
* Und nöd zletscht: Ich «missbruuchen» männgisch d alswiki, zum umeprööble, was ich über öpper oder öppis chönt schrybe. Nachane gits dän e styffi und förmlichi «Räinfassig» für d dewiki… Was natüürli nöd ghäisst, das mer d Tialäktfassig dän nüme gfiel!
E paar Gidanke zur alemanische Wikipedia: Ich finde, di alemanisch Wikipedia hät ''dän'' en Sinn, wänn si sich uf d Alemannia fokussiert. Daa cha si besser si weder di hoochtüütsch Wikipedia. I Artikel, wo nöd alemannia-spezifisch sind, sett me wän mügli es Kapitel drytue, wo alemannia-relewant isch. Äifach öppis us de hoochtüütsche Wikipedia übersetze, ooni das öppis Alemannia-Bsundrigs drininechunt, bringt degäge wenig. Esoo wird di alemanisch Wikipedia nu zumene schwachen Abklatsch vo de hoochtüütsche. Wëër aber sel öppis wurum i der alemanische Wikipedia naaläse, wänn deet gar nöd mee staat weder i de hoochtüütsche? Di alemanisch Wikipedia bruucht i gwüsse Gibiet en Meewärt im Verglych zu de hoochtüütsche, suscht bruucht si niemert. Si hät nu dänn e würklichi ''Raison d’être,'' wänn si öppis chan aabüüte, was di hoochtüütsch nöd hät. Bi vilnen Artikel isch das de Fall – mir gänd daa Uuskumpft, wies di hoochtüütsch nöd macht. Bi ganz vilnen isch das aber nöd de Fall. En indiräkti ''Raison d’être'' isch dezue ane, das di alemanisch Wikipedia s grööscht Alemanisch-Korpus isch, wos git. Zum dëm Aaspruch aber würkli grächt wëërde, müessted al Artikel in ere läbige, vom Schrifttüütsch unabhängige, würkli mündlich tänkte Spraach gschribe sy. Au das isch i vilnen Artikel de Fall, i vilne, wo ganz hoochtüütsch tänkt sind, aber au nööd. Ales i alem wuur i säge: D alsWiki isch uf eme guete Wääg, grad au jetz (Dezämber 2018), wo-n-i dëë Naachtraag schrybe, aber si hät na en wyte Wääg vor sich.
(Für miich zur Erinnerig:
* [[:Kategorie:Wikipedia:Hauptsite Tag]] für «Was isch hütt vor soundsovilne Jaar passiert».
* [[:Vorlage:Houptsyte/Hesch_gwüsst]]
* [https://als.wikipedia.org/wiki/Spezial:Masseleschig Masselöschig]
* [[Wikipedia:Hilfe fir Ammanne]]
* [[Wikipedia:Handbuch|Wikipedia:Handbuech]]
* [[Spezial:Spezialsyte]]
* [https://als.wikipedia.org/w/index.php?title=MediaWiki:Anonnotice zoberscht uf de Hauptsyten es Sätzli inetue, wo ali gseend. Me mues dänn aber au na d Sitenotice aapasse.]
* [https://als.wikipedia.org/w/index.php?title=MediaWiki:Sitenotice&action=edit s Baner, wo nu di Aagmäldete gseend, ändere.]
* Mit <code><nowiki><references responsive /></nowiki></code> cha me Fuessnoote laa meespaltig aazäige.)
<!--Du findest alle Seiten, in denen die Übersetzungsvorlage eingebunden ist, mit dieser Spezialseite:
https://als.wikipedia.org/wiki/Spezial:Was_verwyyst_do_druff%3F/Vorlage:%C3%9Cbersetzungshinweis
Von Andi d gibt es übrigens auch ein paar Artikel, wo er umfangreiche Texte ganz übersetzt hat, z. B.
https://als.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schweiz
https://als.wikipedia.org/wiki/Helvetische_Republik
https://als.wikipedia.org/wiki/Mediation_(Geschichte)
https://als.wikipedia.org/wiki/Restauration_(Schweiz)
https://als.wikipedia.org/wiki/Regeneration_(Schweiz)-->
[[de:Benutzer:Freigut]]
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{{Dialekt (Benutzer)|Zürichdeutsch|Züritüütsch}}
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Hoi zäme!
Ich schryben i de [[:de:Benutzer:Freigut|hoochtüütsche Wikipedia]] und i der alemanische Wikipeda mit. I der alemanische han i es Projäkt, möglichscht vilne Tialäktoloogen und Tialäktoloogine, wo sich mit em Alemanisch usenandgsetzt händ oder usenandsetzed, en Artikel z widme und daadeby uf ires Läben und ires Schaffe nööcher yzgaa. Pruefflich bin i nämli i de Spraachgschicht und de Tialäktology underwägs.
Artikel, wo vo miir sind –<br />
(es Stëërnli bidüütet, das i der Artikel au i de hoochtüütsche Wikipedia gschribe han; zwäi Stëërnli, das ich en zwaar deet scho aatroffe, aber starch uus- und umpoue han):
<div class="references-small" style="-moz-column-count:2; column-count:2">
* [[Emil Abegg]]
* [[Marco Angster]]
* [[Felix Aschwanden]] *
* [[Associazione Augusta]]
* [[Mathieu Avanzi]] *
* [[Angela Bacher]]
* [[Jacques M. Bächtold]] *
* [[Felix Balsiger]]
* [[Emil Balmer]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Oskar Bandle]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Aristide Baragiola]] *
* [[Marco Bauen]] [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
* [[Heinrich Baumgartner]] *
* [[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Hans Bickel]]
* [[Niklaus Bigler]]
* [[Hermann Blattner]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Renward Brandstetter]] **
* [[Heinrich Bruppacher (Philologe)]] [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Valentin Bühler]] *
* [[Bünzli]] *
* [[Andreas Burri]]
* [[Chindlistein]] **
* [[Helen Christen]] **
* [[Walter Clauss]] *
* [[Peter Dalcher]] *
* [[Silvia Dal Negro]]
* [[Deutsches Reich]] – <small>d BKL in en Artikel umgwandlet</small>
* [[Deutsches Wörterbuch]]
* [[Johann Jakob Dickenmann]]
* [[Dicziunari Rumantsch Grischun]] *
* [[Maria Concetta Di Paolo]]
* [[Beat Dittli]]
* [[Alfred Egli]]
* [[Fritz Enderlin]]
* [[Enge]] [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Alfred Farner (Germanist)]]
* [[Elisabetta Fazzini]] *
* [[This Fetzer]]
* [[Ludwig Fischer (Germanist)]] *
* [[Jürg Fleischer]] *
* [[Martin Frank]]
* [[Gertrud Frei]]
* [[Matthias Friedli]]
* [[Germanistik]] – <small>nu en Nootartikel …</small>
* [[Emily Gerstner-Hirzel]] **
* [[Giritzenmoos]] **
* [[Elvira Glaser]] *
* [[Peter Glatthard]] *
* [[Glossaire des patois de la Suisse romande]] *
* [[Martin Hannes Graf]]
* [[Florence Guggenheim-Grünberg]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Aldo Gugolz]] *
* [[Walter Haas]] *
* [[Thomas Arnold Hammer]]
* [[Heimweh]]
* [[Walter Henzen]] *
* [[Robert Hinderling]] *
* [[Werner Hodler]] *
* [[Eduard Hoffmann-Krayer]] – <small>mee oder weniger vo de hoochtüütsche WP übernaa</small>
* [[Howdy]] – <small>nöi gschribe</small> **
* [[Johann Ulrich Hubschmied]] *
* [[Jakob Hunziker]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Josef Felix Ineichen]] *
* [[Luzi Jenny]] * <small>mit Dank a d C.Sch.</small>
* [[Jiddische Sprache]] – <small>ganz nöi gschribe</small> **
* [[Ruth Jörg]] *
* [[Josef Jörger]] **
* [[Kaisertum Österreich]] – <small>nu en Nootartikel</small>
* [[Kantonsschule]]
* [[Rudolf Ernst Keller]] *
* [[Heinrich Kessler]]
* [[Hubert Klausmann]] *
* [[Marietta Kobald]]
* [[Werner König (Linguist)]]
* [[Landolt]] **
* [[Elias Landolt (Forstwissenschaftler)]] *
* [[Elias Landolt (Geobotaniker)]] *
* [[Emil Landolt]]
* [[Karl Landolt]]
* [[Salomon Landolt]] **
* [[Landtag]]
* [[Konrad Lobeck]]
* [[Josua Maler]] **
* [[Jakob Joseph Matthys]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Metrò alpino Bosco Gurin – Formazza]]
* [[Kurt Meyer]] *
* [[Johannes Meyer-Rusca]] *
* [[William G. Moulton]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Ernst Erhard Müller]] *
* [[Wulf Müller]]
* [[Michele Musso]]
* [[Notar]] **
* [[Peter Ott]] *
* [[Renato Perinetto]]
* [[Rechtsanwalt]]
* [[Rheinisches Wörterbuch]] * [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
* [[Roland Ris]]
* [[Josef Roos]] *
* [[Guntram Saladin]] **
* [[Salesianer Don Boscos]]
* [[Hans Maria Sartori]] *
* [[Piergiuseppe Scardigli]] **
* [[Hans-Peter Schifferle]]
* [[Johann Andreas Schmeller]] – <small>mee oder weniger vo de hoochtüütsche WP übernaa</small>
* [[Christian Schmutz]] *
* [[Rudolf Schoch (Philologe)]]
* [[Eduard Schönenberger]] *
* [[Albert Schott]] **
* [[Julius Maximilian Schottky]] *
* [[Renate Schrambke]]
* [[Rudolf Schwarzenbach]]
* [[Schweizer Monat]]
* [[Eduard Schwyzer]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Pio Scilligo]] * [[Datei:Qsicon lesenswert.svg|14px]]
* [[Guido Seiler]] **
* [[Gustav Adolf Seiler (Philologe)]] *
* [[Emilio Stainer]]
* [[Franz Joseph Stalder]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Astrid Starck]] *
* [[Friedrich Staub]] *
* [[Clara Stockmeyer]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Caspar Streiff]] *
* [[Carl Stucki]] *
* [[Surbtal]] – <small>spraachlich vomene Surbtaaler aapasset</small>
* [[Surbtalerjiddisch]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Ida Suter]] *
* [[Manfred Szadrowsky]] *
* [[Ernst Tappolet]] *
* [[Ludwig Tobler]] *
* [[Martin Tschumpert]] *
* [[Dino Vasina]]
* [[Jakob Vetsch (Schriftsteller)]] ** [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana]] *
* [[Volkskunde]]
* [[Max Waibel]]
* [[Hans Wanner]] *
* [[Albert Weber]] *
* [[Uriel Weinreich]]
* [[Heinrich Welf]]
* [[Peter Wiesinger]]
* [[Jost Winteler]] * [[Bild:Qsicon_Exzellent.svg|14px]]
* [[Elise Wipf]] *
* [[Anna Zollinger-Escher]]
* [[Peter Zürrer]] **
</div>
Mitgmischlet han i au öppe daa (au wänns täilwys alewyl na chlyni Artikel sind):
<div class="references-small" style="-moz-column-count:2; column-count:2">
* [[Alemannische Grammatiken]] – <small>starch uuspoue</small>
* [[Alemannische Literatur]] – <small>Itaalie, Schwyz</small>
* [[Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie]]
* [[Barchinas]] – <small>fascht ganz nöi</small> **
* [[Baseldeutsch]] – <small>Literatuur</small> **
* [[Basler Kantonalbank]]
* [[Bayern]]
* [[Bockenkrieg]] **
* [[Breslau]] – <small>am Aafang isch da nöd vil gstande</small>
* [[Bürgergemeinde]] – <small>uuspouen und aktualisiert</small> **
* [[Flavio Cotti]]
* [[Dänemark]] – <small>s Mäischt im Kapitel Gschicht und s ganz Kapitel Staatsoornig</small>
* [[Eugen Dieth]] **
* [[Elisabeth II.]]
* [[Ludwig Forrer]]
* [[Fotze]] – <small>us eme räine Prowo-Artikel isch daademit en enziklopëëdische woorde …</small>
* [[Gent]] – <small>en Äin-Satz-Artikel zumenen Artikeli uuspoue</small>
* [[Johann Wolfgang von Goethe]]
* [[Otto Gröger]] **
* [[Hessen]]
* [[Kanton Tessin]]
* [[Kanton Zürich]]
* [[Lawine#Vo woo s Woort chunt und wie s im Tialäkt luutet]] – <small>eso zimli ales nöi</small> **
* [[Monaco]]
* [[Ludwig von Moos]]
* [[Luzerndeutsch]]
* [[Muralto]]
* [[Nordwestschweizerdeutsch]] – <small>ales Spraachwüsseschaftlich</small>
* [[Norwegen]]
* [[Schimon Peres]]
* [[Pfalz (Region)]]
* [[Ronco sopra Ascona]]
* [[Rügín]] – <small>fascht ales nöi</small>
* [[Sachsen]]
* [[Robert Schläpfer]] **
* [[Schweizerisches Idiotikon]] **
* [[Sechseläuten]] **
* [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] **
* [[Johann Andreas von Sprecher]] *
* [[Südwalserdeutsch]] – <small>Ergänzige, Koräktuure</small>
** d Speziaalartikel zu süüdwalserischen Äinzeltialäkt, bsunders [[Alagnadeutsch]], [[Gurinerdeutsch]], [[Pomatterdeutsch]] und [[Rimelladeutsch]] – <small>hauptsächli zur Forschigsgschicht und zur Fachliteratuur, männgisch au zur Flexioon</small>
* [[Thessaloniki]]
* [[Thüringen]]
* [[Turin]] – <small>s Mäischt</small>
* [[Emil Welti]]
* [[Wilhelm Wiget]] *
* [[Zug (Stadt)]]
* [[Zürcher Kantonalbank]]
* [[Zürichdeutsch]] – <small>u. a. tipische Woortschatz und Literatuur</small> **
</div>
Vo miir isch au öppe
* [[Aargauerdeutsch#Literatur]]
* [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)#Wiesinger 1983]]
* [[Johannes Calvin#Syni Theology]]
* [[Chassidismus#Dr Chassidismus hüt]] <small>(und en Täil obedraa)</small>
* [[Credit Suisse Group#Gschicht]]
* [[Gurinerdeutsch#Oordsnäme in dr Nèèchi ùf Gurijnärtitsch]]
* [[Israel#Kultur]] <small>(vo de deWiki inschpiriert)</small>
* [[Kanton St. Gallen#Staatsrächt]]
* [[Kanton Thurgau#«Moschtindie»]] *
* [[Korporation#Korporazioone as Nutzigsgnosseschafte i de Schwyz]] *
* [[Land (Deutschland)#Inschtituzione und Zueständigkäite]] – <small>eerscht en Aafang; wëër na tüchtig uuszboue</small>
* [[Liechtenstein#Gschicht]] und [[Liechtenstein#Staat]]
* [[Monte Verità#Was spööter passiert isch]]
* [[Piemont#Gschicht]] <small>(und en Täil obedraa)</small>
* [[Reformierte Kirchen#Wäse]]
* [[Schloss Tarasp#Gschicht]]
* [[Sechseläuten#Ablauff]]
* [[Siebenbürgen#Volchsgruppe]]
* [[Stefan Sonderegger#Forschig]]
* [[Vorarlbergisch#Literatur]] *
* [[Walliserdeutsch#Nomen]] und [[Walliserdeutsch#Adjektiv]] *
* [[Weimarer Republik#Rychsverfassig]] und [[Weimarer Republik#Länder]]
* [[Huldrych Zwingli#Em Zwingli syni Theology und sys Gsellschaftsverständnis]]<br />
und na anders.
Vil vo dënen Artikel han i au für di hoochtüütsch Wikipedia gschribe oder aber di hoochtüütschen Artikel uf de Baasis vo mynen alemanische starch uuspoue. Wil di hoochtüütsch und di alemanisch Wikipedia aber nöd äifach idäntisch sind und – i mynen Auge – en andere Fokus händ und wil i au i de gredte Spraach freier cha formuliere, sind d Artikel nöd äifach idäntisch, sunder händ chlyneri und gröösseri Underschiid.
Schrybe tuen i gwöndli en altmöödigs Züritüütsch – äine vo mynen Artikel isch aber uf Prättigauertüütsch (käi Angscht, s hät en e Mueterspraachleri under d Luupe gnaa). Ich passen uuf, das i ganz i de gredte Spraach tänke, und machen ekäi quaasi Interlineaarwërsioone (Äis-zu-äis-Übersetzige [us em Hoochtüütsch]) – söttig git s i der alemanische Wikipeedia läider mee as gnueg. D Schrybwys, won i i dënen Artikel bruuche, wo vollständig vo miir sind, isch (us praktische, nöd ideoloogische Gründ) di klassisch Wërsioon vo de [[Dieth-Schreibung|Dieth-Schrybig]] (es git zwoo Uusnaame). I anderen Artikel, wos scho ggëë hät, won i aber mit nöien Abschnitt uuspoue ha (und i zwee Artikel, won iich aagläit ha), bruuch i veräifachti Wërsioone vom Dieth. Äin Artikel vo mer hät öpper früntlicherwys i s Sùùrbtaalerisch überträit. Und i söttigen Artikel, wo scho in eren andere Schrybwys voorgspuuret gsy sind, pass i mi natüürli de voorggëëne Linien aa, bsunders dänn, wän i nu drininen umeflicke.
Wurum mach i äigetli bi der alemanische Wikipedia mit? S gönd ja äinewääg all uf di hoochtüütsch Wikipedia go naaluege. Jaa, das stimmt. Aber:
* D alswiki isch di bescht vo alne Tialäktwikipedie. Es isch aso nöd ganz für d Chatz, wän i au daa mys Pfämet byträäge.
* Ich han i der alswiki gleert, uf Tialäkt schrybe, und gmërkt, das mer das Fröid macht.
* I chan i der alswiki ganz anderscht schrybe weder uf de dewiki – lockerer, luschtvoler, përsöönlicher, andersch gwichtet. Tialäkt isch gredti Spraach, wo au cha gschribe wëërde – Hoochtüütsch isch gschribeni Spraach, wo au cha gredt wëërde; die beede Warietëëte händ aso en ganz en andere Charakter. Und i der alswiki chan i mi ganz uf daas konzäntriere, was für d Alemannia wichtig isch – was mer es Aaliggen isch.
* I chan i der alswiki über Lüüt schrybe, wo für d Alemannia wichtig, aber für di ypildet dewiki «z wenig relewant» sind. Au wän i mues säge: I de dewiki chönt mer au über mee Lüüt schrybe, me mues nu äifach ganz starch bitoone, wurum die ebe relewant sind… han i au scho gmachet. :-)
* Und nöd zletscht: Ich «missbruuchen» männgisch d alswiki, zum umeprööble, was ich über öpper oder öppis chönt schrybe. Nachane gits dän e styffi und förmlichi «Räinfassig» für d dewiki… Was natüürli nöd ghäisst, das mer d Tialäktfassig dän nüme gfiel!
E paar Gidanke zur alemanische Wikipedia: Ich finde, di alemanisch Wikipedia hät ''dän'' en Sinn, wänn si sich uf d Alemannia fokussiert. Daa cha si besser si weder di hoochtüütsch Wikipedia. I Artikel, wo nöd alemannia-spezifisch sind, sett me wän mügli es Kapitel drytue, wo alemannia-relewant isch. Äifach öppis us de hoochtüütsche Wikipedia übersetze, ooni das öppis Alemannia-Bsundrigs drininechunt, bringt degäge wenig. Esoo wird di alemanisch Wikipedia nu zumene schwachen Abklatsch vo de hoochtüütsche. Wëër aber sel öppis wurum i der alemanische Wikipedia naaläse, wänn deet gar nöd mee staat weder i de hoochtüütsche? Di alemanisch Wikipedia bruucht i gwüsse Gibiet en Meewärt im Verglych zu de hoochtüütsche, suscht bruucht si niemert. Si hät nu dänn e würklichi ''Raison d’être,'' wänn si öppis chan aabüüte, was di hoochtüütsch nöd hät. Bi vilnen Artikel isch das de Fall – mir gänd daa Uuskumpft, wies di hoochtüütsch nöd macht. Bi ganz vilnen isch das aber nöd de Fall. En indiräkti ''Raison d’être'' isch dezue ane, das di alemanisch Wikipedia s grööscht Alemanisch-Korpus isch, wos git. Zum dëm Aaspruch aber würkli grächt wëërde, müessted al Artikel in ere läbige, vom Schrifttüütsch unabhängige, würkli mündlich tänkte Spraach gschribe sy. Au das isch i vilnen Artikel de Fall, i vilne, wo ganz hoochtüütsch tänkt sind, aber au nööd. Ales i alem wuur i säge: D alsWiki isch uf eme guete Wääg, grad au jetz (Dezämber 2018), wo-n-i dëë Naachtraag schrybe, aber si hät na en wyte Wääg vor sich.
(Für miich zur Erinnerig:
* [[:Kategorie:Wikipedia:Hauptsite Tag]] für «Was isch hütt vor soundsovilne Jaar passiert».
* [[:Vorlage:Houptsyte/Hesch_gwüsst]]
* [https://als.wikipedia.org/wiki/Spezial:Masseleschig Masselöschig]
* [[Wikipedia:Hilfe fir Ammanne]]
* [[Wikipedia:Handbuch|Wikipedia:Handbuech]]
* [[Spezial:Spezialsyte]]
* [https://als.wikipedia.org/w/index.php?title=MediaWiki:Anonnotice zoberscht uf de Hauptsyten es Sätzli inetue, wo ali gseend. Me mues dänn aber au na d Sitenotice aapasse.]
* [https://als.wikipedia.org/w/index.php?title=MediaWiki:Sitenotice&action=edit s Baner, wo nu di Aagmäldete gseend, ändere.]
* Mit <code><nowiki><references responsive /></nowiki></code> cha me Fuessnoote laa meespaltig aazäige.)
<!--Du findest alle Seiten, in denen die Übersetzungsvorlage eingebunden ist, mit dieser Spezialseite:
https://als.wikipedia.org/wiki/Spezial:Was_verwyyst_do_druff%3F/Vorlage:%C3%9Cbersetzungshinweis
Von Andi d gibt es übrigens auch ein paar Artikel, wo er umfangreiche Texte ganz übersetzt hat, z. B.
https://als.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Schweiz
https://als.wikipedia.org/wiki/Helvetische_Republik
https://als.wikipedia.org/wiki/Mediation_(Geschichte)
https://als.wikipedia.org/wiki/Restauration_(Schweiz)
https://als.wikipedia.org/wiki/Regeneration_(Schweiz)-->
[[de:Benutzer:Freigut]]
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Helvetische Gesellschaft
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Die '''Helvetisch Gsellschaft''' isch en überkonfessionelli [[schweiz|Schwiiz]]erische Vereinigung vo Persone, wo [[Zeitalter der Aufklärung|aufklärerischi]] Ideal gha hai, im 18. Johrhundert gsi.
E Kreis um dr [[Isaak Iselin]], dr [[Hans Caspar Hirzel]], dr [[Joseph Anton Felix von Balthasar|Joseph Anton Felix vo Balthasar]] und dr [[Daniel von Fellenberg|Daniel vo Felleberg]] het se 1761 z [[Schinznach-Bad]] gründet. Wiiteri Mitgliider si dr [[Johann Georg Zimmermann (Arzt)|Johann Georg Zimmerma]], dr [[Salomon Gessner]], dr [[Johann Rudolf Tschiffeli]], dr [[Vinzenz Bernhard Tscharner]] und dr [[Niklaus Emanuel Tscharner]]. Au Usländer hai d Gsellschaft understützt wie dr Brinz [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen vo Württebärg]], dr [[Johann Georg Schlosser]] und dr [[Gottlieb Konrad Pfeffel]].
Jedes Johr het d Gsellschaft e Dräffe organisiert, wo vo 1780 aa z [[Olten|Olte]] und in de Johr 1795 bis 1797 z [[Aarau]] stattgfunde het. D «Verhandlige» si vom ene Sekretär publiziert worde. Von 1797 bis 1807 isch si nit dätig gsi und isch ändgültig 1858 verschwunde.
An d Ideal vo dr Helvetische Gsellschaft het die [[Neue Helvetische Gesellschaft|Neui Helvetischi Gsellschaft]] aaknüpft, wo 1914 churz vor em Usbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] gründet worden isch, für zum d Einigkeit zwüsche de alemannische und [[Französische Sprache|wälsche]] Schwiizer z sterke, wo denn stark gfährdet gsi isch, wil vili Dütschschwiizer ehnder Dütschland understützt hai, währed d Romands mit Frankriich sympatisiert hai.
== Wiiteri Mitgliider ==
* Dr Politiker Johann Heinrich Fischer wo dr Afüehrer vom Freiämtersturm gsi isch, eme Ufstand, wo 1830 zum Sturz vo dr Aargauer Regierig gfüehrt het.
* Dr Abraham Emanuel Fröhlich, e reformierte Theolog und Schriftsteller
* Dr Alois Fuchs, e römisch-katholische Priester us [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]]
* Dr Historiker Salomon Hirzel
* Dr [[Josef Felix Ineichen]], e römisch-katholische Priester und Pionier vo dr schwizerdütsche Mundartliteratur
* Dr reformiert Pfarrer Jeremias Lorza, e Schuelreformer us em Kanton Graubünde
* Dr [[Johann Heinrich Pestalozzi]]
* Dr Arzt Albrecht Rengger, won e bedütende Politiker in dr Helvetische Republik gsi isch
* Dr [[Zürich|Zürcher]] Johann Heinrich Schinz, won e Gschicht vo Züri gschriibe het
* Dr Politiker, Diplomat und Theolog Philipp Albert Stapfer, wo Bildigsminister in dr [[Helvetische Republik]] gsi isch
* Dr Schaffhuuser Johann Georg Stokar, wo scho 1777 für e helvetische Eiheitsstaat und Bürgerrächt plediert het
* Dr [[Peter Ochs]], wo d Verfassig vo dr Helvetische Republik gschriibe het
== Literatur ==
* Karl Morell: ''Die Helvetische Gesellschaft, aus den Quellen dargestellt.'' Winterthur 1863.
* Ulrich Im Hof/François de Capitani: ''Die Helvetische Gesellschaft, Spätaufklärung und Vorrevolution in der Schweiz.'' 2 Bände, Frauenfeld/Stuttgart 1983.
* Sigrid-Ursula Follmann: ''Gesellschaftsbild, Bildung und Geschlechterordnung bei Isaak Iselin in der Spätaufklärung'', LIT Verlag, Münster 2002, ISBN 3-8258-6432-4, S. 89
* Peter Genner: ''Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern.'' In: ''Argovia,'' 124/2012, S. 126–179 ({{Digitalisat|1=http://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arg-001:2012:124::137}}).
== Weblingg ==
* {{HLS|16429|Helvetische Gesellschaft|Autor= Emil Erne}}
*[http://www.dialoguesuisse.ch Homepage der Neuen Helvetischen Gesellschaft]
{{Übersetzungshinweis|de|Helvetische_Gesellschaft|dütsch|68804152}}
[[Kategorie:Kulturelli Organisation in dr Schwiz]]
[[Kategorie:Schwiizer Gschicht]]
[[Kategorie:Ufklärig]]
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Die '''Helvetisch Gsellschaft''' isch en überkonfessionelli [[schweiz|Schwiiz]]erische Vereinigung vo Persone, wo [[Zeitalter der Aufklärung|aufklärerischi]] Ideal gha hai, im 18. Johrhundert gsi.
E Kreis um dr [[Isaak Iselin]], dr [[Hans Caspar Hirzel]], dr [[Joseph Anton Felix von Balthasar|Joseph Anton Felix vo Balthasar]] und dr [[Daniel von Fellenberg|Daniel vo Felleberg]] het se 1761 z [[Schinznach-Bad]] gründet. Wiiteri Mitgliider si dr [[Johann Georg Zimmermann (Arzt)|Johann Georg Zimmerma]], dr [[Salomon Gessner]], dr [[Johann Rudolf Tschiffeli]], dr [[Vinzenz Bernhard Tscharner]] und dr [[Niklaus Emanuel Tscharner]]. Au Usländer hai d Gsellschaft understützt wie dr Brinz [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen vo Württebärg]], dr [[Johann Georg Schlosser]] und dr [[Gottlieb Konrad Pfeffel]].
Jedes Johr het d Gsellschaft e Dräffe organisiert, wo vo 1780 aa z [[Olten|Olte]] und in de Johr 1795 bis 1797 z [[Aarau]] stattgfunde het. D «Verhandlige» si vom ene Sekretär publiziert worde. Von 1797 bis 1807 isch si nit dätig gsi und isch ändgültig 1858 verschwunde.
An d Ideal vo dr Helvetische Gsellschaft het die [[Neue Helvetische Gesellschaft|Neui Helvetischi Gsellschaft]] aaknüpft, wo 1914 churz vor em Usbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] gründet worden isch, für zum d Einigkeit zwüsche de alemannische und [[Französische Sprache|wälsche]] Schwiizer z sterke, wo denn stark gfährdet gsi isch, wil vili Dütschschwiizer ehnder Dütschland understützt hai, währed d Romands mit Frankriich sympatisiert hai.
== Wiiteri Mitgliider ==
* Dr Politiker Johann Heinrich Fischer wo dr Afüehrer vom Freiämtersturm gsi isch, eme Ufstand, wo 1830 zum Sturz vo dr Aargauer Regierig gfüehrt het.
* Dr Abraham Emanuel Fröhlich, e reformierte Theolog und Schriftsteller
* Dr Alois Fuchs, e römisch-katholische Priester us [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]]
* Dr Historiker Salomon Hirzel
* Dr [[Josef Felix Ineichen]], e römisch-katholische Priester und Pionier vo dr schwizerdütsche Mundartliteratur
* Dr reformiert Pfarrer Jeremias Lorza, e Schuelreformer us em Kanton Graubünde
* Dr [[Johann Heinrich Pestalozzi]]
* Dr Arzt Albrecht Rengger, won e bedütende Politiker in dr Helvetische Republik gsi isch
* Dr [[Zürich|Zürcher]] Johann Heinrich Schinz, won e Gschicht vo Züri gschriibe het
* Dr Politiker, Diplomat und Theolog Philipp Albert Stapfer, wo Bildigsminister in dr [[Helvetische Republik]] gsi isch
* Dr Schaffhuuser Johann Georg Stokar, wo scho 1777 für e helvetische Eiheitsstaat und Bürgerrächt plediert het
* Dr [[Peter Ochs]], wo d Verfassig vo dr Helvetische Republik gschriibe het
== Literatur ==
* Karl Morell: ''Die Helvetische Gesellschaft, aus den Quellen dargestellt.'' Winterthur 1863.
* {{HLS|16429|Helvetische Gesellschaft|Autor= Emil Erne}}
* Ulrich Im Hof, François de Capitani: ''Die Helvetische Gesellschaft, Spätaufklärung und Vorrevolution in der Schweiz.'' 2 Bände, Frauenfeld/Stuttgart 1983.
* Sigrid-Ursula Follmann: ''Gesellschaftsbild, Bildung und Geschlechterordnung bei Isaak Iselin in der Spätaufklärung.'' LIT Verlag, Münster 2002, ISBN 3-8258-6432-4, S. 89.
* Peter Genner: ''Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern.'' In: ''Argovia,'' 124/2012, S. 126–179 ({{Digitalisat|1=http://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arg-001:2012:124::137}}).
== Weblingg ==
* [https://www.dialoguesuisse.ch Homepage der Neuen Helvetischen Gesellschaft]
[[Kategorie:Kulturelli Organisation in dr Schwiz]]
[[Kategorie:Schwiizer Gschicht]]
[[Kategorie:Ufklärig]]
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/* Literatur */
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Die '''Helvetisch Gsellschaft''' isch en überkonfessionelli [[schweiz|Schwiiz]]erische Vereinigung vo Persone, wo [[Zeitalter der Aufklärung|aufklärerischi]] Ideal gha hai, im 18. Johrhundert gsi.
E Kreis um dr [[Isaak Iselin]], dr [[Hans Caspar Hirzel]], dr [[Joseph Anton Felix von Balthasar|Joseph Anton Felix vo Balthasar]] und dr [[Daniel von Fellenberg|Daniel vo Felleberg]] het se 1761 z [[Schinznach-Bad]] gründet. Wiiteri Mitgliider si dr [[Johann Georg Zimmermann (Arzt)|Johann Georg Zimmerma]], dr [[Salomon Gessner]], dr [[Johann Rudolf Tschiffeli]], dr [[Vinzenz Bernhard Tscharner]] und dr [[Niklaus Emanuel Tscharner]]. Au Usländer hai d Gsellschaft understützt wie dr Brinz [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen vo Württebärg]], dr [[Johann Georg Schlosser]] und dr [[Gottlieb Konrad Pfeffel]].
Jedes Johr het d Gsellschaft e Dräffe organisiert, wo vo 1780 aa z [[Olten|Olte]] und in de Johr 1795 bis 1797 z [[Aarau]] stattgfunde het. D «Verhandlige» si vom ene Sekretär publiziert worde. Von 1797 bis 1807 isch si nit dätig gsi und isch ändgültig 1858 verschwunde.
An d Ideal vo dr Helvetische Gsellschaft het die [[Neue Helvetische Gesellschaft|Neui Helvetischi Gsellschaft]] aaknüpft, wo 1914 churz vor em Usbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] gründet worden isch, für zum d Einigkeit zwüsche de alemannische und [[Französische Sprache|wälsche]] Schwiizer z sterke, wo denn stark gfährdet gsi isch, wil vili Dütschschwiizer ehnder Dütschland understützt hai, währed d Romands mit Frankriich sympatisiert hai.
== Wiiteri Mitgliider ==
* Dr Politiker Johann Heinrich Fischer wo dr Afüehrer vom Freiämtersturm gsi isch, eme Ufstand, wo 1830 zum Sturz vo dr Aargauer Regierig gfüehrt het.
* Dr Abraham Emanuel Fröhlich, e reformierte Theolog und Schriftsteller
* Dr Alois Fuchs, e römisch-katholische Priester us [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]]
* Dr Historiker Salomon Hirzel
* Dr [[Josef Felix Ineichen]], e römisch-katholische Priester und Pionier vo dr schwizerdütsche Mundartliteratur
* Dr reformiert Pfarrer Jeremias Lorza, e Schuelreformer us em Kanton Graubünde
* Dr [[Johann Heinrich Pestalozzi]]
* Dr Arzt Albrecht Rengger, won e bedütende Politiker in dr Helvetische Republik gsi isch
* Dr [[Zürich|Zürcher]] Johann Heinrich Schinz, won e Gschicht vo Züri gschriibe het
* Dr Politiker, Diplomat und Theolog Philipp Albert Stapfer, wo Bildigsminister in dr [[Helvetische Republik]] gsi isch
* Dr Schaffhuuser Johann Georg Stokar, wo scho 1777 für e helvetische Eiheitsstaat und Bürgerrächt plediert het
* Dr [[Peter Ochs]], wo d Verfassig vo dr Helvetische Republik gschriibe het
== Literatur ==
* {{HLS|16429|Helvetische Gesellschaft|Autor= Emil Erne}}
* Sigrid-Ursula Follmann: ''Gesellschaftsbild, Bildung und Geschlechterordnung bei Isaak Iselin in der Spätaufklärung.'' LIT Verlag, Münster 2002, ISBN 3-8258-6432-4, S. 89.
* Peter Genner: ''Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern.'' In: ''Argovia,'' 124/2012, S. 126–179 ({{Digitalisat|1=http://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arg-001:2012:124::137}}).
* Ulrich Im Hof, François de Capitani: ''Die Helvetische Gesellschaft, Spätaufklärung und Vorrevolution in der Schweiz.'' 2 Bände, Frauenfeld/Stuttgart 1983.
* Karl Morell: ''Die Helvetische Gesellschaft, aus den Quellen dargestellt.'' Winterthur 1863.
== Weblingg ==
* [https://www.dialoguesuisse.ch Homepage der Neuen Helvetischen Gesellschaft]
[[Kategorie:Kulturelli Organisation in dr Schwiz]]
[[Kategorie:Schwiizer Gschicht]]
[[Kategorie:Ufklärig]]
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Die '''Helvetisch Gsellschaft''' isch en überkonfessionelli [[schweiz|Schwiiz]]erische Vereinigung vo Persone, wo [[Zeitalter der Aufklärungaufklärerischi]] Ideal gha hai, im 18. Johrhundert gsi.
E Kreis um dr [[Isaak Iselin]], dr [[Hans Caspar Hirzel]], dr [[Joseph Anton Felix von Balthasar|Joseph Anton Felix vo Balthasar]] und dr [[Daniel von Fellenberg|Daniel vo Felleberg]] het se 1761 z [[Schinznach-Bad]] gründet. Wiiteri Mitgliider si dr [[Johann Georg Zimmermann (Arzt)|Johann Georg Zimmerma]], dr [[Salomon Gessner]], dr [[Johann Rudolf Tschiffeli]], dr [[Vinzenz Bernhard Tscharner]] und dr [[Niklaus Emanuel Tscharner]]. Au Usländer hai d Gsellschaft understützt wie dr Brinz [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen vo Württebärg]], dr [[Johann Georg Schlosser]] und dr [[Gottlieb Konrad Pfeffel]].
Jedes Johr het d Gsellschaft e Dräffe organisiert, wo vo 1780 aa z [[Olten|Olte]] und in de Johr 1795 bis 1797 z [[Aarau]] stattgfunde het. D «Verhandlige» si vom ene Sekretär publiziert worde. Von 1797 bis 1807 isch si nit dätig gsi und isch ändgültig 1858 verschwunde.
An d Ideal vo dr Helvetische Gsellschaft het die [[Neue Helvetische Gesellschaft|Neui Helvetischi Gsellschaft]] aaknüpft, wo 1914 churz vor em Usbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] gründet worden isch, für zum d Einigkeit zwüsche de alemannische und [[Französische Sprache|wälsche]] Schwiizer z sterke, wo denn stark gfährdet gsi isch, wil vili Dütschschwiizer ehnder Dütschland understützt hai, währed d Romands mit Frankriich sympatisiert hai.
== Wiiteri Mitgliider ==
* Dr Politiker Johann Heinrich Fischer wo dr Afüehrer vom Freiämtersturm gsi isch, eme Ufstand, wo 1830 zum Sturz vo dr Aargauer Regierig gfüehrt het.
* Dr Abraham Emanuel Fröhlich, e reformierte Theolog und Schriftsteller
* Dr Alois Fuchs, e römisch-katholische Priester us [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]]
* Dr Historiker Salomon Hirzel
* Dr [[Josef Felix Ineichen]], e römisch-katholische Priester und Pionier vo dr schwizerdütsche Mundartliteratur
* Dr reformiert Pfarrer Jeremias Lorza, e Schuelreformer us em Kanton Graubünde
* Dr [[Johann Heinrich Pestalozzi]]
* Dr Arzt Albrecht Rengger, won e bedütende Politiker in dr Helvetische Republik gsi isch
* Dr [[Zürich|Zürcher]] Johann Heinrich Schinz, won e Gschicht vo Züri gschriibe het
* Dr Politiker, Diplomat und Theolog Philipp Albert Stapfer, wo Bildigsminister in dr [[Helvetische Republik]] gsi isch
* Dr Schaffhuuser Johann Georg Stokar, wo scho 1777 für e helvetische Eiheitsstaat und Bürgerrächt plediert het
* Dr [[Peter Ochs]], wo d Verfassig vo dr Helvetische Republik gschriibe het
== Literatur ==
* {{HLS|16429|Helvetische Gesellschaft|Autor= Emil Erne}}
* Sigrid-Ursula Follmann: ''Gesellschaftsbild, Bildung und Geschlechterordnung bei Isaak Iselin in der Spätaufklärung.'' LIT Verlag, Münster 2002, ISBN 3-8258-6432-4, S. 89.
* Peter Genner: ''Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern.'' In: ''Argovia,'' 124/2012, S. 126–179 ({{Digitalisat|1=http://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arg-001:2012:124::137}}).
* Ulrich Im Hof, François de Capitani: ''Die Helvetische Gesellschaft, Spätaufklärung und Vorrevolution in der Schweiz.'' 2 Bände, Frauenfeld/Stuttgart 1983.
* Karl Morell: ''Die Helvetische Gesellschaft, aus den Quellen dargestellt.'' Winterthur 1863.
== Weblingg ==
* [https://www.dialoguesuisse.ch Homepage der Neuen Helvetischen Gesellschaft]
{{Übersetzungshinweis|de|Helvetische_Gesellschaft|dütsch|68804152}}
[[Kategorie:Kulturelli Organisation in dr Schwiz]]
[[Kategorie:Schwiizer Gschicht]]
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Die '''Helvetisch Gsellschaft''' isch en überkonfessionelli [[schweiz|schwiiz]]erische Vereinigung vo Persone, wo [[Zeitalter der Aufklärungaufklärerischi]] Ideal gha hai, im 18. Johrhundert gsi.
E Kreis um dr [[Isaak Iselin]], dr [[Hans Caspar Hirzel]], dr [[Joseph Anton Felix von Balthasar|Joseph Anton Felix vo Balthasar]] und dr [[Daniel von Fellenberg|Daniel vo Felleberg]] het se 1761 z [[Schinznach-Bad]] gründet. Wiiteri Mitgliider si dr [[Johann Georg Zimmermann (Arzt)|Johann Georg Zimmerma]], dr [[Salomon Gessner]], dr [[Johann Rudolf Tschiffeli]], dr [[Vinzenz Bernhard Tscharner]] und dr [[Niklaus Emanuel Tscharner]]. Au Usländer hai d Gsellschaft understützt wie dr Brinz [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen vo Württebärg]], dr [[Johann Georg Schlosser]] und dr [[Gottlieb Konrad Pfeffel]].
Jedes Johr het d Gsellschaft e Dräffe organisiert, wo vo 1780 aa z [[Olten|Olte]] und in de Johr 1795 bis 1797 z [[Aarau]] stattgfunde het. D «Verhandlige» si vom ene Sekretär publiziert worde. Von 1797 bis 1807 isch si nit dätig gsi und isch ändgültig 1858 verschwunde.
An d Ideal vo dr Helvetische Gsellschaft het die [[Neue Helvetische Gesellschaft|Neui Helvetischi Gsellschaft]] aaknüpft, wo 1914 churz vor em Usbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] gründet worden isch, für zum d Einigkeit zwüsche de alemannische und [[Französische Sprache|wälsche]] Schwiizer z sterke, wo denn stark gfährdet gsi isch, wil vili Dütschschwiizer ehnder Dütschland understützt hai, währed d Romands mit Frankriich sympatisiert hai.
== Wiiteri Mitgliider ==
* Dr Politiker Johann Heinrich Fischer wo dr Afüehrer vom Freiämtersturm gsi isch, eme Ufstand, wo 1830 zum Sturz vo dr Aargauer Regierig gfüehrt het.
* Dr Abraham Emanuel Fröhlich, e reformierte Theolog und Schriftsteller
* Dr Alois Fuchs, e römisch-katholische Priester us [[Schwyz (Gemeinde)|Schwyz]]
* Dr Historiker Salomon Hirzel
* Dr [[Josef Felix Ineichen]], e römisch-katholische Priester und Pionier vo dr schwizerdütsche Mundartliteratur
* Dr reformiert Pfarrer Jeremias Lorza, e Schuelreformer us em Kanton Graubünde
* Dr [[Johann Heinrich Pestalozzi]]
* Dr Arzt Albrecht Rengger, won e bedütende Politiker in dr Helvetische Republik gsi isch
* Dr [[Zürich|Zürcher]] Johann Heinrich Schinz, won e Gschicht vo Züri gschriibe het
* Dr Politiker, Diplomat und Theolog Philipp Albert Stapfer, wo Bildigsminister in dr [[Helvetische Republik]] gsi isch
* Dr Schaffhuuser Johann Georg Stokar, wo scho 1777 für e helvetische Eiheitsstaat und Bürgerrächt plediert het
* Dr [[Peter Ochs]], wo d Verfassig vo dr Helvetische Republik gschriibe het
== Literatur ==
* {{HLS|16429|Helvetische Gesellschaft|Autor= Emil Erne}}
* Sigrid-Ursula Follmann: ''Gesellschaftsbild, Bildung und Geschlechterordnung bei Isaak Iselin in der Spätaufklärung.'' LIT Verlag, Münster 2002, ISBN 3-8258-6432-4, S. 89.
* Peter Genner: ''Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern.'' In: ''Argovia,'' 124/2012, S. 126–179 ({{Digitalisat|1=http://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arg-001:2012:124::137}}).
* Ulrich Im Hof, François de Capitani: ''Die Helvetische Gesellschaft, Spätaufklärung und Vorrevolution in der Schweiz.'' 2 Bände, Frauenfeld/Stuttgart 1983.
* Karl Morell: ''Die Helvetische Gesellschaft, aus den Quellen dargestellt.'' Winterthur 1863.
== Weblingg ==
* [https://www.dialoguesuisse.ch Homepage der Neuen Helvetischen Gesellschaft]
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[[Kategorie:Kulturelli Organisation in dr Schwiz]]
[[Kategorie:Schwiizer Gschicht]]
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Die '''Helvetisch Gsellschaft''' isch en überkonfessionelli [[schweiz|schwiiz]]erische Vereinigung vo Persone, wo [[Zeitalter der Aufklärungaufklärerischi]] Ideal gha hai, im 18. Johrhundert gsi.
E Kreis um dr [[Isaak Iselin]], dr [[Hans Caspar Hirzel]], dr [[Joseph Anton Felix von Balthasar|Joseph Anton Felix vo Balthasar]] und dr [[Daniel von Fellenberg|Daniel vo Felleberg]] het se 1761 z [[Schinznach-Bad]] gründet. Wiiteri Mitgliider si dr [[Johann Georg Zimmermann (Arzt)|Johann Georg Zimmerma]], dr [[Salomon Gessner]], dr [[Johann Rudolf Tschiffeli]], dr [[Vinzenz Bernhard Tscharner]] und dr [[Niklaus Emanuel Tscharner]]. Au Usländer hai d Gsellschaft understützt wie dr Brinz [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen vo Württebärg]], dr [[Johann Georg Schlosser]] und dr [[Gottlieb Konrad Pfeffel]].
Jedes Johr het d Gsellschaft e Dräffe organisiert, wo vo 1780 aa z [[Olten|Olte]] und in de Johr 1795 bis 1797 z [[Aarau]] stattgfunde het. D «Verhandlige» si vom ene Sekretär publiziert worde. Von 1797 bis 1807 isch si nit dätig gsi und isch ändgültig 1858 verschwunde.
An d Ideal vo dr Helvetische Gsellschaft het die [[Neue Helvetische Gesellschaft|Neui Helvetischi Gsellschaft]] aaknüpft, wo 1914 churz vor em Usbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] gründet worden isch, für zum d Einigkeit zwüsche de alemannische und [[Französische Sprache|wälsche]] Schwiizer z sterke, wo denn stark gfährdet gsi isch, wil vili Dütschschwiizer ehnder Dütschland understützt hai, währed d Romands mit Frankriich sympatisiert hai.
== Wiiteri Mitgliider ==
* Dr Politiker Johann Heinrich Fischer wo dr Afüehrer vom Freiämtersturm gsi isch, eme Ufstand, wo 1830 zum Sturz vo dr Aargauer Regierig gfüehrt het.
* Dr Abraham Emanuel Fröhlich, e reformierte Theolog und Schriftsteller
* Dr Alois Fuchs, e römisch-katholische Priester us Schwyz
* Dr Historiker Salomon Hirzel
* Dr [[Josef Felix Ineichen]], e römisch-katholische Priester und Pionier vo dr schwizerdütsche Mundartliteratur
* Dr reformiert Pfarrer Jeremias Lorza, e Schuelreformer us em Kanton Graubünde
* Dr [[Johann Heinrich Pestalozzi]]
* Dr Arzt Albrecht Rengger, won e bedütende Politiker in dr Helvetische Republik gsi isch
* Dr Zürcher Johann Heinrich Schinz, won e Gschicht vo Züri gschriibe het
* Dr Politiker, Diplomat und Theolog Philipp Albert Stapfer, wo Bildigsminister in dr [[Helvetische Republik]] gsi isch
* Dr Schaffhuuser Johann Georg Stokar, wo scho 1777 für e helvetische Eiheitsstaat und Bürgerrächt plediert het
* Dr [[Peter Ochs]], wo d Verfassig vo dr Helvetische Republik gschriibe het
== Literatur ==
* {{HLS|16429|Helvetische Gesellschaft|Autor= Emil Erne}}
* Sigrid-Ursula Follmann: ''Gesellschaftsbild, Bildung und Geschlechterordnung bei Isaak Iselin in der Spätaufklärung.'' LIT Verlag, Münster 2002, ISBN 3-8258-6432-4, S. 89.
* Peter Genner: ''Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern.'' In: ''Argovia,'' 124/2012, S. 126–179 ({{Digitalisat|1=http://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arg-001:2012:124::137}}).
* Ulrich Im Hof, François de Capitani: ''Die Helvetische Gesellschaft, Spätaufklärung und Vorrevolution in der Schweiz.'' 2 Bände, Frauenfeld/Stuttgart 1983.
* Karl Morell: ''Die Helvetische Gesellschaft, aus den Quellen dargestellt.'' Winterthur 1863.
== Weblingg ==
* [https://www.dialoguesuisse.ch Homepage der Neuen Helvetischen Gesellschaft]
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Die '''Helvetisch Gsellschaft''' isch en überkonfessionelli [[schweiz|schwiiz]]erische Vereinigung vo Persone, wo [[Zeitalter der Aufklärungaufklärerischi]] Ideal gha hai, im 18. Johrhundert gsi.
E Kreis um dr [[Isaak Iselin]], dr [[Hans Caspar Hirzel]], dr [[Joseph Anton Felix von Balthasar|Joseph Anton Felix vo Balthasar]] und dr [[Daniel von Fellenberg|Daniel vo Felleberg]] het se 1761 z [[Schinznach-Bad]] gründet. Wiiteri Mitgliider si dr [[Johann Georg Zimmermann (Arzt)|Johann Georg Zimmerma]], dr [[Salomon Gessner]], dr [[Johann Rudolf Tschiffeli]], dr [[Vinzenz Bernhard Tscharner]] und dr [[Niklaus Emanuel Tscharner]]. Au Usländer hai d Gsellschaft understützt wie dr Brinz [[Ludwig Eugen (Württemberg)|Ludwig Eugen vo Württebärg]], dr [[Johann Georg Schlosser]] und dr [[Gottlieb Konrad Pfeffel]].
Jedes Johr het d Gsellschaft e Dräffe organisiert, wo vo 1780 aa z [[Olten|Olte]] und in de Johr 1795 bis 1797 z [[Aarau]] stattgfunde het. D «Verhandlige» si vom ene Sekretär publiziert worde. Von 1797 bis 1807 isch si nit dätig gsi und isch ändgültig 1858 verschwunde.
An d Ideal vo dr Helvetische Gsellschaft het die [[Neue Helvetische Gesellschaft|Neui Helvetischi Gsellschaft]] aaknüpft, wo 1914 churz vor em Usbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] gründet worden isch, für zum d Einigkeit zwüsche de alemannische und [[Französische Sprache|wälsche]] Schwiizer z sterke, wo denn stark gfährdet gsi isch, wil vili Dütschschwiizer ehnder Dütschland understützt hai, währed d Romands mit Frankriich sympatisiert hai.
== Wiiteri Mitgliider ==
* Dr Politiker Johann Heinrich Fischer wo dr Afüehrer vom Freiämtersturm gsi isch, eme Ufstand, wo 1830 zum Sturz vo dr Aargauer Regierig gfüehrt het.
* Dr Abraham Emanuel Fröhlich, e reformierte Theolog und Schriftsteller
* Dr Alois Fuchs, e römisch-katholische Priester us Schwyz
* Dr Historiker Salomon Hirzel
* Dr [[Josef Felix Ineichen]], e römisch-katholische Priester und Pionier vo dr schwizerdütsche Mundartliteratur
* Dr reformiert Pfarrer Jeremias Lorza, e Schuelreformer us em Kanton Graubünde
* Dr [[Johann Heinrich Pestalozzi]]
* Dr Arzt Albrecht Rengger, won e bedütende Politiker in dr Helvetische Republik gsi isch
* Dr Zürcher Johann Heinrich Schinz, won e Gschicht vo Züri gschriibe het
* Dr [[Franz Joseph Stalder]], e römisch-katholische Priester und Pionier vo dr schwizerdütsche Dialäktologii
* Dr Politiker, Diplomat und Theolog Philipp Albert Stapfer, wo Bildigsminister in dr [[Helvetische Republik]] gsi isch
* Dr Schaffhuuser Johann Georg Stokar, wo scho 1777 für e helvetische Eiheitsstaat und Bürgerrächt plediert het
* Dr [[Peter Ochs]], wo d Verfassig vo dr Helvetische Republik gschriibe het
== Literatur ==
* {{HLS|16429|Helvetische Gesellschaft|Autor= Emil Erne}}
* Sigrid-Ursula Follmann: ''Gesellschaftsbild, Bildung und Geschlechterordnung bei Isaak Iselin in der Spätaufklärung.'' LIT Verlag, Münster 2002, ISBN 3-8258-6432-4, S. 89.
* Peter Genner: ''Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern.'' In: ''Argovia,'' 124/2012, S. 126–179 ({{Digitalisat|1=http://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arg-001:2012:124::137}}).
* Ulrich Im Hof, François de Capitani: ''Die Helvetische Gesellschaft, Spätaufklärung und Vorrevolution in der Schweiz.'' 2 Bände, Frauenfeld/Stuttgart 1983.
* Karl Morell: ''Die Helvetische Gesellschaft, aus den Quellen dargestellt.'' Winterthur 1863.
== Weblingg ==
* [https://www.dialoguesuisse.ch Homepage der Neuen Helvetischen Gesellschaft]
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[[Kategorie:Kulturelli Organisation in dr Schwiz]]
[[Kategorie:Schwiizer Gschicht]]
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[[Datei:Ostara.jpg|thumb|''d Ostara inere romantische Darstellig'']]
Under '''Pseudogottheit''', '''Pseudogott''' oder '''Pseudogöttin''' werd i de Religiosforschig e Gotthait verstande, wo i de wüsseschaftliche und populäre Literatur uuftaucht, aber vo de Forschig nöd as echt historisch anerchennt werd. Anderi Bizaichnige sind ''faltschi Gotthait'', ''unhistorischi Gotthait'', ''unechti Gotthait'', ''erfundeni Gotthait'' und äänlich. Pseudogotthaite sind bsunders typisch för Religione, wo nu schlecht öberliferet sind, so i de slawische oder südgermanische Religioo, im Gegesatz zu de nordgermanische oder antike Religioo, wo e riichi Öberliferig erhalten isch. Nöd dezue ghöret rain literarischi Gstalte, wo de fiktivi Charakter aidüttig isch, wie d Götter i de Opere vom [[Richard Wagner]] oder i de Büecher vom [[J. R. R. Tolkien]].
Denebet cha de Bigriff Pseudogotthait usserhalb vo de Religiosforschig au abschätzig bruucht were, för Gotthaite, wo anere andere Religioo as a de aigne aghöört.
==s Uufcho vo Pseudogottaite==
De Grund wiso au i de wüsseschaftliche Litertatur Pseudogotthaite uuftauchet isch verschide. E Grund cha sii, as e Forscher d Sprooch zwenig guet chennt, e faltschi Lesig vonere öberlifrete Schrift öbernoo werd aber au faltschi Öberlegige und Rekonstruktione. Denebet cha au de Wunsch bistoo, us verschidnige Gründ enere fremde Kultur Gotthaite z underschiebe oder groossi Lugge i de Öberliferig uufzfülle. I de moderne Zitt chunnt no d Wunsch vo neopagane Chraise dezue, eri religiöse Vorstellige as alt und historisch z verbürge.
===Sarazenischi Pseudogotthaite===
Im Mittelalter sind a de [[Muslim]] regelmässig Gotthaite zuegschribe wore, entweder us Uuchenntnis vom [[Islam]], aber au mit Absicht, um d Muslim as Haide abzstempfle. [[Sarazenen|Sarazenischi]] Pseudogotthaite vo de mittelalterliche Quele z Tütschland, z Frankriich oder z England sind: [[Apollon|Apolle]], [[Iuppiter|Jupiter]], [[Mercurius]], Terfîant (»de Find«) oder Vigant (»Find«), Tôt, (»Tod«), Medelbolt, Machazên und Machmet. Die Abgötter, wo de [[Sarazenen|Sarazene]] zuegschribe sind, sind aidüttig e Mischig us antike Gotthaite, tütsche Näme und au de Name vom Prophet [[Mohammed]] ghört zu de underschobne Götter. Obwoll de Islam kai Bilder chennt, werd i de Heldesaage beschribe, wie christlichi Helde Götteridol vo de Sarazene vernichtet hend.
===Antiki Pseudogotthaite===
I de ''Genealogia deorum'' (»Genealogii vo de Götter«) vom [[Giovanni Boccaccio]] (1313-1375) taucht as Stammvatter vo de antike Götter de Demogorgon uuf. De Name isch aber e Faltschlesig vom Wort ''demiurgos'' ([[Altgriechische Sprache|agriech]]. »Handwercher, Schöpfer«). Obwoll de Feeler scho glli uufzaigt woren isch, isch de Demigorgon no lang i de Literatur zitiert wore.
===Germanischi Pseudogotthaite===
Zu de germanische Pseudogotthaite zällt d [[Cisa]], wo z [[Augsburg|Augschburg]] vereert wore si söll. De mittelalterlichi Tegscht, wo de Kult vo dere Pseudogöttin gnau bischribt, isch vo de moderne Forschig as Phantasterai entlarft wore. Au anderi früemittelalterlichi Tegscht, drunder Hailigelegende, nennet Götter, wo vo de moderne Forschig as unecht bitrachtet wered.
Meriri Pseudogotthaite stamet us de Forschig vom [[Jacob Grimm]], wo as erste di "tütschi Religioo" seriöös erforscht gha het. Obwoll spööteri Forscher hend chöne bilegge, as Göttine wie Hruoda, [[Ostara]] oder Ricen nöd historisch bilait were chönet, tauchet a paar, drunder d Ostara, immer wider as historischi bizügti Gotthaite i de nödwüsseschaftliche Literatur uuf.
Anderi Gotthaite hend ere Uursprung usere faltsche Lesig vo antike und mittelalterliche Quele, so d Hertha vo de Germania vom römische Historiker Tacitus öber d Göttin [[Nerthus]] oder de Lollus, wo ageblich imene verlorene Tegscht vom [[Julius Cäsar]] vorchoo söll<ref>Rudolf Simek: ''Lexikon der germanischen Mythologie''. Stuttgart (3. Uflaag) 2006. {{#isbn:978-3520-36802-7}}</ref>.
Zu de germanische Pseudogoothaite zälet under anderem: [[Alemanus Hercules]], [[Baldruus]], Biel, [[Cisa]], Fosta, Hama, Hertha, Hulda, Jecha, Krodo, Lollus, [[Ostara]], Ricen, Satar, Siwa, Stuffo, Teut, Thisa etc.
===Baltischi Pseudogotthaite===
I Büecher, wo di vorchristlichi Religio vo de Prusse, Lette und Litauer bihandlet, tauchet bsunders vill Pseudogotthaite uuf, vili devo sind aber volkstümlichi Umformige vo christliche Hailige, wie Mara för d [[St. Maria]] oder Tenis för de St. Antonius. So het de Jan Lasicki (16.Jh.) 78 Götter und Gaister gnennt, aber nume acht vo dene sind echt! Mit de nationale Romantik hend die »Pseudogötter nicht nur die vulgäre Vorstellungswelt, sondern sogar hervorragende wissenschaftliche Arbeiten bis zum heutigen Tage beeinflusst«<ref>Jonas, Balys & Harald Biezais: ''Baltische Mythologie''; i: ''Die Mythologie der alten Kulturvölker: Das alte Europa''. Stuggart (1973). {{#isbn:3-12-909820-8}}</ref>.
===Slawischi Pseudogotthaite===
Au för di slawischi Religioo gits nume wenig alti zueverlässigi Quelle. Die grosse Lugge im slawische Götterhimmel hend bsunders polnischi Chroniste usem 16. und 17. Jh. versuecht noch antikem Vorbild uuszfüle<ref>Norbert Reiter: ''Mythologie der alten Slaven''; i: ''Die Mythologie der alten Kulturvölker: Das alte Europa''. Stuggart (1973). {{#isbn:3-12-909820-8}}</ref>
===Illyrischi Pseudogotthaite===
Lang isch i de wüsseschaftliche Literatur en illyrischi Göttin Oethe bihandlet wore, bis nochegwise woren isch, as die Ring, wo die Göttin nene sölet, usem 11. Jh. stamet und e verstümmlete christlichi Sege zaiget<ref>Maximilian Lambertz: ''Die Mythologie der Albaner'' i: ''Die Mythologie der alten Kulturvölker: Das alte Europa''. Stuggart (1973). {{#isbn:3-12-909820-8}}</ref>.
===Ungarischi Pseudogotthaite===
E Schöpfig vo de Romantik isch de Ármány, wo de dunkli Weltaspekt verkörpere tuet<ref>Michael de Ferdinandy: ''Die Mythologie der Ungarn''; i: ''Die Mythologie der alten Kulturvölker: Das alte Europa''. Stuggart (1973). {{#isbn:3-12-909820-8}}</ref>.
==Ainzelbileeg==
<references/>
==Büecher==
* Otto Holzapfel: ''Lexikon der abendländischen Mythologie''; Freiburg i.Br.: Herder (1993). {{#isbn:3-451-22487-9}}
* Harald Biezais: ''Baltische Religion''; Stuttgart: Kohlhammer (1975). {{#isbn:3-17-001157-X}}
* Hans Wilhelm Haussig (Hsg.): ''Die Mythologie der alten Kulturvölker: Das alte Europa''. Stuggart (1973). {{#isbn:3-12-909820-8}}
[[Kategorie:Gotthait]]
[[Kategorie:Pseudogotthait| ]]
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Rätische Sprache
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{{DISPLAYTITLE:Rätischi Sprooch}}
S '''Rätische''' isch en antiki Sprooch gsii, wo im 1.Jh.n. Chr. uusgstorben isch. S isch i öppe 100 Inschrifte öberliferet, wo inere aigne Schrift gschribe wore sind, wo zu de Gruppe vo de [[Norditalische Schriften|norditalische Alphebet]] ghört. De Bigriff ''"Rätischi Sprooch"'' isch e moderne Uusdruck vo de Wösseschaft, s isch aber nöd ganz sicher öb die Sprooch au wörkli vo de historische [[Räter]] gredt woren isch.
== Inschrifte ==
[[Datei:Venetic and Raetic alphabets.png|thumb|upright 1.3|Alphebet vo Magrè und vo Bozen-Sanzeno]]
Di rätische Inschrifte sind im [[Tirol]], im [[Südtirol]] und im [[Trentino]] gfunde wore, aber au um [[Verona]] ume. Us de Schwiz stammt ai Inschrift, nämli us Ardez im Underengadin. D Inschrifte sind entweder im Alphebet vo Sanzeno oder im Alphebet vo Magrè gschribe. Degege zaiget d Inschrifte vom Val Camonica offesichtlich en anderi Sprooch.
Di rund 100 Inschrifte bifindet sich uf chliine Objekt, wo as Votivgoobe gopferet wore sind. Si bistönd nu us wenige Wörter, vili devo sind Näme. E vollständigi Sammlig vo de rätische Inschrifte het ane 1992 de Stefan Schumacher usegee.
== Verwandtschaft ==
Römischi Schriftsteller hend öberliferet, as d [[Räter]] vo [[Etrusker]] abstammid, wo sich i d [[Alpen|Alpe]] zruggzoge hebid<ref>Titus Livius: ''Römischi Gschicht'' 5,33,1 – Plinius de Älteri: ''Naturgschicht'' 3,24 – u. a.</ref>. Au di maiste moderne Wüsseschaftler vertretet d Mainig, ass s Rätische mitem [[Etruskische Sprache|Etruskische]] verwandt isch. De Noowiis, as s Rätische nöch zum Etruskische stoot, het de Etruskolog Helmut Rix nochegwise<ref>Helmut Rix: ''Rätisch und Etruskisch''; Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft, Vorträge und Kleinere Schriften 68. Innsbruck 1998. {{#isbn:978-3-85124-670-4}}</ref>. Somit ghört s Rätische, zäme mitem Etruskische und em [[Lemnische Sprache|Lemnische]], zu de [[Tyrsenische Sprachen|Tyrsenische Sproochfamili]].
Denebet werd aber au d These vertrette, as s Rätische en isolierti Sprooch sai, wo kai witteri bikannti Verwandti heb.
Öberholt und wösseschaftlich widerlait isch d These, as s Rätische e [[Semitische Sprachen|semitischi Sprooch]] sai. Die These isch vom Linus Brunner imene Buech vertrete wore<ref>Linus Brunner: Linus Brunner: ''Die rätische Sprache – enträtselt''; Sanggalle 1987. {{#isbn:3-908048-09-5}}.</ref>. I dem Buech versuecht er all rätischi Inschrifte ufgrund vom Hebräische und Akkadische z düüte, wobii er sogär au hethitischi Leenwörter gfunde haa will.
== Verhältnis zum Rätoromanische ==
S [[Rätoromanische Sprache|Rätoromanische]] isch e romanischi Sprooch, wo sich usem [[Latein|Latiin]] entwicklet het, debi aber natürli au anderi Eliment enthaltet. Hüüfig versuechet Wüsseschaftler [[Etymologie|etimologisch]] us rätoromanische Wörter oder [[Flurname|Flurnäme]] e rätisches Substrat z erschlüsse. S Problem debii isch aber, ass usem [[Graubünden|Bündnerland]] kai rätischi Inschrifte bikannt sind. Dodemit isches guet mögli, as di antiki Bivölkerig im Bündnerland, sofern si nöd en [[Keltische Sprache|keltische Tielekt]] gredt het, en anderi Sproch as s Rätische gredt ghaa het.
== Wortschatz ==
De grööst Tail vom bikannte Wortschatz mached di rund 70 Näme uus. Mit em Etruskische verwandti Wörter sind: ''akvil / aχvil'' "Geschenk" (etr. -(a)χvil, nu i Komposita), ''sφura'' "Gmaind" (etr. spura), ''eluku'' "dediziert" (etr. ilucu) oder ''-χ'' "und" (etr. -c).
== Strukutur vom Rätische ==
Wie im Etruskische cha nebet em Name no de Vatersname stoo, wobii bi Mane s Patronymsuffix ''-nu'' (etr. -na) und bi Fraue ''-na'' (etr. -nei) draghenkt werd; z. B. ''knuse susi-nu'' oder ''φrima pitam-na''. Wie s Etruskische naigt s Rätische zur Agglutination; so cha usem Genitiv uf ''-s'' (etr. -s) de [[Pertinentiv]] bildet were, indem d Lokativendig ''-i'' (etr. -i) aghänkt werd, aso ''-si'' (etr. -si). S aktivi Präteritum bim Verb endet uf ''-χe/-ke'' (etr. -ce), und s Partizip Perfekt uf ''-ku'' (etr. -cu/-χu).
== Luutsystem ==
S Rätische kennt drai Plosiv: '''p''', '''t''', '''k''' und ai Affrikate: '''z'''. Im Aaluut sind '''φ''', '''θ''', '''χ''' vermuetli Frikativ, im Wortinnere aber chönet φ, θ, χ und p, t, k wechsle (z. B. ''zinake'' / ''zinaχe'' "er het gwait"). Wie s Etruskische gits zwee Sibiliante: '''s''' und '''ś''', d Uusprooch vo beedne isch aber nöd bikannt. Witteri Konsonante sind no: '''m''', '''n''', '''l''', '''r''', '''h''' und '''v'''. Wie im Etruskische gits vier Vokal: '''a''', '''e''', '''i''', '''u'''. Im Gegesatz zum Etruskische, wo Vokäl noch de erst Silbe abgschwächt oder synkopiert wore sind, sind im Rätische alli Vokäl voll erhalte.
== Ainzelnoowiis ==
<references />
== Büecher ==
*Stefan Schumacher: ''Die rätischen Inschriften''; Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft Bd 79; Innsbruck 2004. {{#isbn:3-85124-155-X}}
* Stefan Schumacher: ''Sprachliche Gemeinsamkeiten zwischen Rätisch und Etruskisch''; i: ''Der Schlern.'' Bd. 72, Heft 2, S. 90–114 (Bozen 1998)
* Helmut Rix: ''Rätisch und Etruskisch''; Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft, Bd. 68: Vorträge und kleinere Schriften; Innsbruck 1998. {{#isbn:3-85124-670-5}}
==Link==
* [http://members.tripod.com/adolfozavaroni/retiche.htm Rätischi Inschrifte mit Zaichnige (italienisch)]
{{DEFAULTSORT:Ratische Sprache}}
[[Kategorie:Nit klassifizierti Sproch]]
[[Kategorie:Einzelsproch]]
[[Kategorie:Toti Sproch]]
[[Kategorie:Räter]]
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Zeittafel Alemannen
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2026-05-29T20:05:35Z
Jcb
356
1084747
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Zittafle Alemanne}}
==Römerzitt==
===3.Joorhundert===
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|style="vertical-align:top"|213 ||De [[Römisches Reich|römischi]] Chaiser [[M. Aurelius Antoninus|Caracalla]] (211–217) goot miteme Heer öber de rätischi [[Limes]] und bisigt [[Germanen|Germane]]. Im Oktober loot er sich mitem Siigertitel ''Germanicus maximus'' loo fiire. De römisch Historiker Cassius Dio (ca. 163-230) söll die Germane Alemanne gnennt haa, doch isch sis Werch nume schlecht öberliferet. E Tail vo de moderne Wüsseschaftler ninnt aa, as de [[Alemannen (Name)|Name vo de Alemanne]] erst spöter is Werch vom Cassius Dio groote isch.||rowspan="15" style="vertical-align:top" width="260px"|[[Datei:Augsburger Weihestein r.jpg|250px]]<br>''De Siigeraltoor vo Augschburg isch s erscht Züügnis, wo d Juthunge erwäänt.''
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|style="vertical-align:top"|233||Germane falet i di römische Provinze [[Germania superior|Obergermanie]] und [[Rätien|Rätie]] ii. De Chaiser [[Severus Alexander]] (222–235) isch zwunge de Perserfeldzuug abzbreche. Öb die Germane Alemanne gsii sind, isch i de Forschig umstritte.
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|style="vertical-align:top"|235||De Severus Alexander werd z ''Mogontiacum'' (Mainz) vo sinene Soldate ermordet. Sii Noofolger de [[Maximinus Thrax]] (235–238) zücht is Land vo de Germane und bisigt sii. Drufabe ninnt er de Siigertitel ''Germanicus maximus'' aa.
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|style="vertical-align:top"|256||D Aagriff vo Germane, wo öber de Limes iifaled, hüüffet sich. Mit dem Eraignis cha au de halbhistorischi Bricht öber de alemannisch König [[Chrocus]] verbunde were.
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|style="vertical-align:top"|259||De Chaiser [[Valerian]] (253–260) werd vo de Perser gfangegnoo. Si Soo, de [[Gallienus]] (253–268) mue sich nöd nu gege Germane weere, wo öber de Rhii is Riich iifalled, sondern au gege meriri Ursupatore.
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|style="vertical-align:top"|260||[[Juthungen|Juthunge]] gönd öber d Donau und züchet bis uf Norditalie. De Gallienus loot s Legionslager vo ''[[Vindonissa]]'' (Windisch) noi lo befestige. Z [[Gallien|Gallie]] rüeft sich de Postumus (260–269) zum Chaiser uus und Gallie löst sich de facto vom Römische Riich. Debii gönd d ''[[Decumates agri]]'' endgültig verloore.
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|style="vertical-align:top"|268||De Chaiser [[Aurelius Claudius]] (268–270) bisigt Germane am [[Gardasee]].
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|style="vertical-align:top"|269||De Gallischi Gegechaiser Marius (269) haltet sini ersti Reed und versprecht, as ganz ''Alamannia'' und ganz ''Germania'' vor de Römer zittere werdi. Da Zügnis stammt us de ''Historia Augustorum'', wo au unhistorischi Episode uufgnoo het, so ass nöd sicher isch, öb dem Zügnis traut were cha.
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|style="vertical-align:top"|270||De Chaiser [[Aurelian]] (270–275) bisigt bi ''Fanum Fortunae'' (Fano) a de [[Adriatisches Meer|Adria]] Juthunge.
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|style="vertical-align:top"|280||De Gegechaiser Proculus (280/81) bisigt d Alemanne. Au da Zügnis isch nöd sicher, well s nume i de ''Historia Augusta'' erwäänt werd.
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|style="vertical-align:top"|289||I sinere Loobreed uf de Chaiser [[Maximian]] (286–305) erwäänt de Mamertinus, as Alemanne und [[Burgunder]] i Gallie iigfalle sind, aber anere Süüch erlege sind. Da isch s erst sicheri Zügnis, wo d Alemanne nennt.
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|style="vertical-align:top"|290||D Chaiser [[Diokletian]] (284–305) und Maximian griffed imene Zangeaagriff d Germane aa.
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|style="vertical-align:top"|294||''Vitudurum'' ([[Winterthur]]) werd ummuuret.
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|style="vertical-align:top"|297||E Loobschrift uf de ''caesar'' [[Constantius I.]] (Chaiser: 305–306) erwäänt d Verwüestig vo ''Alamannia''. Da isch s erst sicheri Zügnis vo dem Landname.
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|style="vertical-align:top"|298||I de Schlacht geg de Constantius I. chömed bi ''Lingonae'' (Langres) 60 Tuusig Alemanne um. Spööter bisiigt er d Alemanne i de Schlacht bi ''[[Vindonissa]]'' e zwaits mool.
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===4.Joorhundert===
{|wikitable
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|style="vertical-align:top"|306 ||Nochem Tod vom Constantius I. werd z ''Eburacum'' (York) i Britannie de [[Konstantin I.]] (306–337) zum Chaiser erhobe. Debii het au de alemannisch König [[Chrocus]] mitgmischlet.||rowspan="23" style="vertical-align:top" width="260px"|[[Datei:Crispus Follis 324 251212.jpg|250px]]<br>''E Münze vom Crispus mit de Uufschrift ALAMANNIA DEVICTA "Alemannie bisiigt".''<br><br>[[Datei:Constantine II sirmium RIC vII 50.1.jpg|250px]]<br>''E Münze vom Chaiser Konstantin I. mit de Uufschrift ALAMANNIA DEVICTA.''<br><br>[[Datei:Runder Berg.JPG|250px]]<br>''De Rund Berg bi Bad Urach isch e [[Alemannische Höhensiedlung|alemannischi Höchesidlig]] gsii.''
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|style="vertical-align:top"|320||De ''caesar'' Fl. Iulius Crispus bisigt d Alemanne und Franke und werd mitem Siigername ''[[Alamannicus]]'' geert.
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|style="vertical-align:top"|331||De ''caesar'' [[Konstantin II.]] (Chaiser: 337–340) chunt nocheme Siig öber d Alemanne de Siigerbiname ''Alamannicus'' öber.
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|style="vertical-align:top"|351||Alemanne und Franke faled is Römische Riich ii.
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|style="vertical-align:top"|354||De Chaiser [[Constantius II.]] (337–361) schlüüst mit de alemannische Könige [[Gundomad]]us und [[Vadomar]]ius e Fridesvertraag und trait ab dem de Siigername ''Germanicus Alamanicus Maximus''.
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|style="vertical-align:top"|355||De Constantius II. bisigt am [[Bodensee|Bodesee]] d [[Lentienser]]. Er ernennt de [[Julian (Kaiser)|Julian]] (Chaiser: 360–363) zum ''caesar'', mit de Uufgoob d Alemanne und Franke us Gallie z vertriibe.
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|style="vertical-align:top"|356||De Julian schloot chlinneri Schaare vo Alemanne zrugg und werd spööter bi ''Senonae'' (Sens) vergeblich vo Alemanne bilageret.
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|style="vertical-align:top"|357||De Julian vernichtet Alemanne, wo um ''Lugdunum'' (Lyon) ume plünderet. Au am Rhii tötet er meriri Alemanne und baut d Festig ''Tres Tabernae'' noi uuf. De Heermaister Barbatio degege mue bi ''Rauracum'' (Augst) e Niderlaag iistecke. Drufabe chunnts zu de [[Schlacht von Argentoratum|Schlacht vo ''Argentorate'']] (Strossburg). De Julian bisigt d Alemanne und de alemannisch König [[Chnodomar]]ius grootet i Gfangeschaft. Öber 6'000 Alemanne chömed um, vo de Römer aber grad nume 267 Soldaate. De Julianus zücht drufabe öber de Rhii und plünderet im Piet vo de Alemanne, wo denn e zeemönaatige Fridesvertrag mitem Julianus schlüssed. De Barbatio bisigt Juthunge, wo z Rätie iigfalle sind.
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|style="vertical-align:top"|358||De Julianus goot öber de Rhii und zwingt di alemannische Könige [[Hortar]]ius und [[Suomar]]ius, ass si römischi Chriegsgfangni uusliferet.
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|style="vertical-align:top"|359||De Julian goot bi ''Mogontiacum'' (Mainz) öber de Rhii und schlüüsst im Landesinnere mit de Alemannekönig [[Makrian|Macrianus]] und [[Hariobaud]]es e Friedesvertrag. Denn zücht er dör s Piet vo de Könige [[Vestralp]]us, [[Ur (Alamanne)|Urius]] und [[Ursicin]]us. De [[Vadomar]]ius verhandlet mitem Julian um e Fridesvertrag.
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|style="vertical-align:top"|360||Nochdem Alemanne usem [[Breisgau|Briisgi]] i Rätie iigfalle sind, werd de Vadomarius vo de Römer gfangegnoo und uf Spanie verbannt. De Julian werd Chaiser und werd mitem Siigertitel ''Alamannicus'' geert.
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|style="vertical-align:top"|364||De Chaiser [[Valentinian I.]] (364–375) verwaigeret anere alemannische Gsandtschaft z Rom Tributzalige.
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|style="vertical-align:top"|365||Mit Hilf vo de Alemanne [[Agilo]] und [[Gomoari]]us erhebt sich z [[Konstantinopel]] de Procopius (365–366) zum Gegechaiser.
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|style="vertical-align:top"|366||Alemanne falled im Jänner z Gallie ii. Erst im April vermag de Iovinus bi ''Catalauni'' (Châlons-sur-Marne) d Alemanne z bisiige.<br>De Agilo und de Gomoarius lieferet de Gegechaiser Procopius uus.
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|style="vertical-align:top"|368||De [[Rando]], e Chliiförst vo de [[Bukinobanten|Bukinobante]] öberfallt ''Mogontiacum'' (Mainz). De Chaiser Valentinian I. zücht öber de Rhii geg de alemannisch König [[Vithicab]]ius und bisigt inere Schlacht d Alemanne, wo sich ufere Höchi verschanzt hend. D Römer stiftet d Ermordig vom Vithicabius a. D Chaiser Valentinian I., Valens (364–378) und Gratian (375–383) nemed de Siigertitel ''Germanicus maximus Alamannicus maximus Francicus maximus'' aa.
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|style="vertical-align:top"|369||D Römer fanget a em Rhii noo Festige z baue. Wo si versuechet bim ''Mons Piri'' e Festig z errichte, wered si vo Alemanne öberfalle und tötet.
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|style="vertical-align:top"|370||De Heermaister [[Theodosius I.|Theodosius]] (Chaiser: 379–395) fallt is Piet vo de Lentienser ii. [[Burgunder]] züchet miteme Heer dör s Piet vo de Alemanne bis an Rhii vor. De Valentinian I. versucht vergeblich mit Hilf vo de Burgunder de alemannisch König [[Makrian|Macrianus]] z fange.
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|style="vertical-align:top"|371||De [[Fraomar]]ius, wo astell vom gflochne Macrianus as König öber d Bukinobante iigsetzt woren isch, werd vo de Alemanne nöd anerchennt und werd denn vo de Römer as ''tribunus'' vonere alemannische Truppeainhait z Britannie iigsetzt.
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|style="vertical-align:top"|374||De Valentian I. schlüsst mitem Macrianus e Bündnis.
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|style="vertical-align:top"|378||De Frank [[Mallobaudes]], wo im Tienst vo de Römer stoot, bisigt i de Schlacht vo ''Argentovaria'' (Horburg) d Lentienser underem König [[Priarius]], wo im Champf umchunnt, zäme mit 35 Tuusig Alemanne. De Chaiser Gratian verfolgt d Alemanne bis öber de Rhii und zwingt sii zomene Vertrag.
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|style="vertical-align:top"|380||De Macrianus fallt is Piet vo de Franke (''Francia'') ii. Uf de Haicheer fallt er inen Hinderhalt vom Mallobaudes und chunnt um.
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|style="vertical-align:top"|383||Juthunge fallet i Rätie ii und wered vom Bauto mit Hilf vo [[Hunnen|hunnische]] Hilfstruppe zruggworffe.
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|style="vertical-align:top"|392||De Eugenius (392–394) loot sich z Trier zum Chaiser loo uusrüeffe und schlüsst mit de Franke und Alemanne e Bündnis.
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===5.Joorhundert===
{|wikitable
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|style="vertical-align:top"|406 ||[[Vandalen|Vandale]], [[Alanen|Alane]] und Suebe züchet vo de mittlere Donau stromuufwärts. Si wered vo de Alemanne geg Norde abdrängt und züchet denn s Maintal dörab an Rhii, wobi d Burgunder mitgrisse wered. I de Silvesternacht öberqueret sie bi ''Mogontiacum'' (Mainz) de Rhii und fallet i Gallie ii.||rowspan="9" style="vertical-align:top" width="260px"|[[Datei:Ary_Scheffer_-_Bataille_de_Tolbiac_496.jpg|250px]]<br>''E Gmööld usem 19.Jh. vom Ary Scheffer mit de Darstellig vo de Schlacht vo Zülpich''
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|style="vertical-align:top"|411||De Jovinus (411–413) werd mit Understützig vo Burgunder, Franke und Alemanne zum Chaiser uusgrueffe.
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|style="vertical-align:top"|430||Juthunge falled i Rätie ii und wered vom Heermaister [[Aëtius]] zruggschlage.
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|style="vertical-align:top"|443||D Burgunder wo um ''Mogontiacum'' (Mainz) und ''Borbetomagus'' (Worms) ume ghuuset hend, wered i de ''Sapaudia'' aagsidlet. Dör da werd för d Alemanne de Weg öber de Rhii frai.
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|style="vertical-align:top"|451||I de [[Schlacht auf den Katalusnischen Feldern|Schlacht uf de Katalaunische Felder]], wo de Hunneförst [[Attila]] († 453) bisigt werd, chämpfet au Alemanne mit.
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|style="vertical-align:top"|455||D Ermordig vom Aegidius und vom Chaiser Valentinian III. (425–455) füert zonere Krise im Römische Riich. D Alemanne chöned sich ooni grossi Hindernis uusbraite.
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|style="vertical-align:top"|457||De Feldherr Burco bisigt Alemanne, wo z Norditalie iigfalle sind.
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|style="vertical-align:top"|469||Alemanne falled i Italie ii. Si wered vom Merowingerkönig [[Childerich I.]] (457–482) bisigt, wo imene Bündnis mitem [[Odoaker]] stoot. A de mittlere Donau wered d [[Donausueben|Donausuebe]], wo mit de Alemanne verbündet sind, vom ostgotische König Thiudimir aagriffe und bisigt.
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|style="vertical-align:top"|470||De Alemannekönig [[Gibuld]] gitt uf Ifluss dör de St. Severin Chriegsgfangni frai. Um di gliich Zitt ume cha au de Bischof Lupus vo Troyes vom Alemannekönig Gebavultus Chriegsgfangni uuslöse. Möglicherwiis sind beed König identisch mitenand.
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|style="vertical-align:top"|496||I de [[Schlacht von Zülpich|Schlacht vo ''Tolbiacum'']] (Zülpich?) bisigt de Merowingerkönig [[Chlodwig I.]] (482–511) d Alemanne und ninnt drufabe de katholisch Globe aa.
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==Merowingerzitt==
===6.Joorhundert===
{|wikitable
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|style="vertical-align:top"|506 ||De Ostgotekönig [[Theoderich der Grosse|Theoderich de Gross]] (493-526) herrscht au öber Churrätie und ninnt de südlich Tail vo de Alemanne under sin Schutz. Di nördliche Alemanne degege wered vom Chlodwig I. underworfe.||rowspan="10" style="vertical-align:top" width="260px"|[[Datei:GNM - Alemannische Fibeln.jpg|250px]]<br>''alemannischi Fible vom 6.Jh. us Herbrechtinge''
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|style="vertical-align:top"|527||De Justinian I. (527-565) ninnt bi de Ernennig zom Chaiser underem andere de Siigertitel ''Alamannicus'' aa, um de Machtaspruch öber de verlornig Tail vom Weströmische Riich z signalisiere.
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|style="vertical-align:top"|535||Im Chrieg geg s oströmische Heer understützt de Theudebert I. d Ostgote. Debii sind au alemannischi Truppe.
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|style="vertical-align:top"|537||De Ostgotekönig Witigis (536-540) öberloot em [[Austrasien|austrasische]] König Theudebert I. (533–547) Churrätie und de restlich Tail vo de Alemanne, wo no nöd zum Fränkische Riich ghört hend.
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|style="vertical-align:top"|539||De alemannisch Herzog [[Butilin]] werd vom Theudebert I. z Italie as Heerfüerer iigsetzt.
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|style="vertical-align:top"|553||Di alemannische Herzög Butilin und [[Leuthari]] züchet miteme Heer uf Italie um d Ostgote im Champf gege Byzanz z helfe.
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|style="vertical-align:top"|554||I de Schlacht bi ''Casilinus'' bi Capua wered d Ostgote und d Alemanne underem Butilin abegmetzlet.
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|style="vertical-align:top"|585||De austrasischi König [[Childebert II.]] (575-596) schickt e Heer uf Italie um d Byzantiner im Champf gege d [[Langobarden|Langobarde]] z helfe. D Aafüerer vo de fränkische und alemannische Truppetail verstriitet sich und cheeret um.
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|style="vertical-align:top"|587||De König Childebert II. setzte de alemannisch Herzog [[Leutfred I.|Leudefred]]us ab und setzt de [[Uncilin|Uncelenus]] as Noofolger ii.
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|style="vertical-align:top"|595||S [[Elsass|Elsiss]] und de Thurgau chömed zum fränkische Tailriich Burgund.
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|}
===7.Joorhundert===
{|wikitable
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|style="vertical-align:top"|606 ||De Uncelenus loot de burgundisch Huusmaier [[Protadius]] loo ermorde. Dör da werd de burgundisch Feldzug gege Austrie abbroche.||rowspan="10" style="vertical-align:top" width="260px"|[[Datei:Alamannischi Girtelbschleg.jpg|250px]]<br>''alemannischi Gürtelbschläg vo Weigarte''
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|style="vertical-align:top"|607||De Uncelenus werd uf Aalass vo de burgundische Königin [[Brunichild]] abgsetzt und bistrooft, indem em ai Fuess abhackt werd. Zodem wered sini Güeter iizoge.
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|style="vertical-align:top"|610||D irische Missionääre [[Columban von Luxeuil|St. Kolumban]] und [[St. Gallus]] wanderet öber [[Tuggen|Tugge]] und [[Arbon|Aarbe]] uf [[Bregenz|Bregez]], wo si aafönd s [[Christentum|Chrestetum]] z verchünde.
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|style="vertical-align:top"|611||D Alemanne faled is burgundische Tailriich ii und bisiiged bi ''Wangas'' (Wange a de Aare?) burgundischi Truppe.
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|style="vertical-align:top"|612||De alemannisch Herzog [[Gunzo]] bifillt em St. Kolumban, as er s Land verloo mües. Er zücht mit sinere Gmainschaft uf Italie. De St. Gallus bliibt zrugg und baut im Arboner Forst en Aisidlerzelle.
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|style="vertical-align:top"|613||De Gunzo verlobt sini Töchter [[Fridiburga]] mitem austrasische König Sigbert II. (613). Uf em Weeg uf Metz werd d Fridiburga chrank und werd vom St. Gallus ghailt. Drufabe werd si Nonne.
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|style="vertical-align:top"|615||De alemannisch Herzog [[Gunzo]] ladet nochem Tod vom Bischof Gaudentius vo Chostez zonere Synode z Chostez ii, wo de Johannes as noie Bischof gwäält werd.
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|style="vertical-align:top"|631||Im Chrieg gege de Slaweförst Samo werd de Merowingerkönig [[Dagobert I.]] (629–639) vom alemannische Herzog [[Chrodobert|Crodebert]]us understützt.
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|style="vertical-align:top"|643||De alemannisch Herzog [[Leuthari II.]] loot der Erzücher vom austrasische König [[Sigibert III.]] (639–656 ) loo ermorde.
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|style="vertical-align:top"|675||De elsassisch Herzog [[Eticho|Chaticus]] fallt mit alemannische Hilfstruppe in Sornegau ii. Debii werd de Abt Germanus vom Chloster Moutier-Grandval tötet.
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==Karolingischi Huusmaierschaft==
===8.Joorhundert===
{|wikitable
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|style="vertical-align:top"|706 ||De alemannisch Herzog [[Gotfrid]] schenkt a de Mönchszelle Sanggalle Güeter am [[Neckar|Negger]].||rowspan="14" style="vertical-align:top" width="260px"|
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|style="vertical-align:top"|709||De Gotfrid sterbt.
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|style="vertical-align:top"|712||De [[Karolinger]] [[Pippin der Mittlere|Pippin de Mittleri]] füert e Chrieg gege de alemannisch Herzog [[Willehari]]us i de [[Ortenau]]. D Franke verwüestet Alemannie bis an Bodesee. I de Ortenau bisigt de Pippin de Willeharius.
|-
|style="vertical-align:top"|719||De [[St. Otmar]] gründet s [[Fürstabtei St. Gallen|Chloster Sanggalle]] am Grab vom [[St. Gallus]].
|-
|style="vertical-align:top"|722||De Huusmaier [[Karl Martell]] underwerft d Herzogtümer [[Herzogtum Alamannia|Alemannie]] und Bayre.
|-
|style="vertical-align:top"|723||D Alemanne üebet de Uufstand gege de Karl Martell.
|-
|style="vertical-align:top"|724||De [[St. Pirmin]] gründet s Chloster Riichenau.
|-
|style="vertical-align:top"|725||De alemannisch Herzog [[Lantfrid]] erloot d [[Lex Alamannorum|Lex Alamannorum Landfridana]]. De Karl Martell zücht miteme Heer dör Alemannie und fallt is Herzogtum Bayre ii.
|-
|style="vertical-align:top"|727||De alemannisch Herzog [[Theudebald]] vertribt de St. Pirmon vo de Riichenau. Er zücht is Elsiss und gründet dai meriri Chlöster.
|-
|style="vertical-align:top"|730||De Karl Martell zücht gege de Herzog Lantfrid, wo druf abe sterbt.
|-
|style="vertical-align:top"|732||De Theudebald vertribt de Eto, de zwait Apt vo de Riichenau. Doch de Karl Martell verjagt de Theudebald und setzt de Eto wider ii.
|-
|style="vertical-align:top"|741||Alemannie fallt nochem Tod vom Karl Martell an Karlmann.
|-
|style="vertical-align:top"|742||De Karlmann und de Pippin züchet gege de uufständisch Herzog Theudebald.
|-
|style="vertical-align:top"|743||De Karlmann und de Pippin bisiiget am Lech de bayrisch Herzog [[Odilo]], wo vom Theudebald understützt werd. Noch de Schlacht flüchet beed Herzöög.
|-
|style="vertical-align:top"|744||De Pippin vertriibt de Theudebald und bringt s Herzogtum Alemanni under sini Gwalt.
|-
|style="vertical-align:top"|746||Im [[Blutgericht zu Cannstatt|Bluetgricht z Cannstatt]] loot de Karlmann de Theudebald und e groosse Tail vom alemannische Adel loo hiirichte. S Herzogtum Alemannie werd uufglöst.
|-
|style="vertical-align:top"|749||De [[Lantfrid|Lantfrid II.]] verbündet sich mitem Grifo geg de Pippin, werd aber gfangegnoo.
|-
|style="vertical-align:top"|751||De Lantfrid II. sterbt.
|-
|style="vertical-align:top"|759||D Franke sperred de St. Otmar uf de Rhiiinsle Werd ii.
|-
|}
==Büecher==
* Dieter Geuenich: ''Geschichte der Alemannen''; Stuggart 2005. {{#isbn:3-17-018227-7}}
* Wolfgang Kuhoff: ''Quellen zur Geschichte der Alamannan VI''; Sigmaringen 1984. {{#isbn:3-7995-6309-1}}.
[[Kategorie:Alemannischi Gschicht|!]]
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St. Georgen im Schwarzwald
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Sanderge}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland niederalemannisch (Kreis)
| Name = Sanderge
| Name_amtlich = St. Georgen im Schwarzwald
| Wappen = DEU St. Georgen im Schwarzwald COA.svg
| Breitengrad = 48/07/44/N
| Längengrad = 08/13/52/E
| Lageplan = St. Georgen im Schwarzwald in VS.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Freiburg|Friiburg]]
| Kreis = Schwarzwald-Baar-Kreis
| Kreisalem = Schwarzwald-Boor-Kroas
| Höhe = 862
| PLZ = 78112
| Vorwahl = 07724, 07725
| Kfz = VS
| Gemeindeschlüssel = 08326052
| NUTS = DE136
| Straße = Hauptstraße 9
| Website = [https://www.st-georgen.de www.st-georgen.de]
| Bürgermeister = Michael Rieger
}}
{{Dialekt|Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch|Bodeseealemannisch}}
'''Sanderge''' (dt. ''St. Georgen im Schwarzwald'') isch e Stadt im [[Schwarzwald-Baar-Kreis]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberg]]. D Stadt hot {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Eiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Sanderge liit [[Brigach|Brigge]] im sidliche [[Schwarzwald]]. Dr Bann bstoht us 41 % Landwirtschaftsflechi, 47,9 % Wald, 10,5 % Sidligsflechi un 0,6 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmonde sin [[Furtwangen im Schwarzwald|Furtwangen]], [[Triberg im Schwarzwald|Triberg]], [[Schramberg]], [[Königsfeld im Schwarzwald|Kinnigsfeld]], [[Mönchweiler|Munkwiiler]], [[Villingen-Schwenningen|Villinge-Schwenninge]], [[Unterkirnach|Untere Kirne]] un [[Vöhrenbach|Vehrebach]].
== Gmondsgliderig ==
Zue Sanderge ghere d Ortsdoal de Brigge (dt. ''Brigach''), d Schilte (dt. ''Langenschitach''), Obere Kirne (dt. ''Oberkirnach''), Peterzell (dt. ''Peterzell'') un Stockburg (dt. ''Stockburg'').<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg'' Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 577–581</ref>
== Gschicht ==
S [[Kloster St. Georgen im Schwarzwald|Kloschter Sanderge]] isch grindet worre anne 1084.
Iigmondunge:
* de Brigge: 01.01.1972
* d Schilte: 01.07.1973
* Obere Kirne: 01.02.1974
* Peterzell: 01.04.1974
* Stockburg: 01.04.1974
== Verwaltung ==
Sanderge ghert zue konem Verwaltungsverband.
Dr Burgermoaschter isch dr Michael Rieger.
== Kultur un Bauwerk ==
* Lorenzkilche (1867, neigotisch), evangelisch
* Pfarrkilche St. Georg (1961, remisch-katholisch)
* Bahnhof
* Gieterhalle
* [[Deutsches Phonomuseum|Diitsche Phonomuseum]]
* [[Heimatmuseum „Schwarzes Tor“ St. Georgen|Hoametmuseum „Schwarzes Dor“]]
* [[Kunstraum Grässlin|Kunschtuum Grässlin]]
* [[Kobisenmühle|Kobisemihle]] bi dr Obere Kirne
* Uhrefabrik Staiger
== Dialekt ==
Dr Dialekt vo Sanderge ghert zum [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]].
== Lit ==
* [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]] (1826-1891), Lehrer un Dialektdichter, ufgwwagse z Stockburg
* [[Rudolf Wintermantel]] (1877-1935), Dichter
* [[Myrta Stieber]] (* 1926), Dichteri
* [[Karl Leo]] (* 1960), Physiker, ufgwachse z Sanderge
* [[Thomas Strittmatter]] (1961–1995), Dichter
== Literatur ==
* ''900 Jahre Stadt St. Georgen im Schwarzwald 1084–1984.'' Festschrift, hg. v.d. Stadt St. Georgen, St. Georgen 1984.
* Heinrich Büttner: ''St. Georgen und die Zähringer.'' In: ''Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins.'' 92 (1940), S. 1–23.
* Michael Buhlmann: ''Wie der heilige Georg nach St. Georgen kam.'' St. Georgen 2001. (= Vertex Alemanniae, H. 1)
* Michael Buhlmann: ''St. Georgen und Südwestdeutschland bis zum Mittelalter.'' St. Georgen 2002. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil I = Vertex Alemanniae, H. 2)
* Michael Buhlmann: ''Gründung und Anfänge des Klosters St. Georgen im Schwarzwald.'' St. Georgen 2002. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil II = Vertex Alemanniae, H. 3)
* Michael Buhlmann: ''Die Urkunde Papst Alexanders III. für das Kloster St. Georgen.'' St. Georgen 2003. (= Vertex Alemanniae, H. 5)
* Michael Buhlmann: ''Die Päpste in ihren Beziehungen zum mittelalterlichen Kloster St. Georgen.'' St. Georgen 2004. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil IV = Vertex Alemanniae, H. 8)
* Michael Buhlmann: ''Der Tennenbacher Güterstreit.'' St. Georgen 2004. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil VII = Vertex Alemanniae, H. 12)
* B. Heinemann: ''Geschichte der Stadt St. Georgen im Schwarzwald.'' Freiburg i. Br. 1939.
* Karl Theodor Kalchschmidt: ''Geschichte des Klosters, der Stadt und des Kirchspiels St. Georgen auf dem badischen Schwarzwald.'' 1895, Ndr Villingen-Schwenningen 1988; online im [http://www.archive.org/details/geschichtederkl00unkngoog Internet Archive].
* E. C. Martini: ''Geschichte des Klosters und der Pfarrei St. Georgen auf dem Schwarzwald.'' St. Georgen 1859.
* Eduard Christian Schmidt: ''Das Benediktinerkloster St. Georgen auf dem Schwarzwald 1084–1633, eine Tochtergründung Hirsaus.'' Stuttgart 1959. (auf Grund der Quellen und der Grabungen Sommer 1958 dargestellt)
* Hans-Josef Wollasch: ''Die Anfänge des Klosters St. Georgen im Schwarzwald. Zur Ausbildung der geschichtlichen Eigenart eines Klosters innerhalb der Hirsauer Reform'' Freiburg i. Br. 1964. (= Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte, Bd. 14)
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* https://www.st-georgen.de
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Schwarzwald-Baar-Kreis)]]
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| Bundesland = Baden-Württemberg
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| Kreisalem = Schwarzwald-Boor-Kroas
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| Bürgermeister = Michael Rieger
}}
{{Dialekt|Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch|Bodeseealemannisch}}
'''Sanderge''' (dt. ''St. Georgen im Schwarzwald'') isch e Stadt im [[Schwarzwald-Baar-Kreis]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberg]]. D Stadt hot {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Eiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Sanderge liit [[Brigach|Brigge]] im sidliche [[Schwarzwald]]. Dr Bann bstoht us 41 % Landwirtschaftsflechi, 47,9 % Wald, 10,5 % Sidligsflechi un 0,6 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmonde sin [[Furtwangen im Schwarzwald|Furtwangen]], [[Triberg im Schwarzwald|Triberg]], [[Schramberg]], [[Königsfeld im Schwarzwald|Kinnigsfeld]], [[Mönchweiler|Munkwiiler]], [[Villingen-Schwenningen|Villinge-Schwenninge]], [[Unterkirnach|Untere Kirne]] un [[Vöhrenbach|Vehrebach]].
== Gmondsgliderig ==
Zue Sanderge ghere d Ortsdoal de Brigge (dt. ''Brigach''), d Schilte (dt. ''Langenschitach''), Obere Kirne (dt. ''Oberkirnach''), Peterzell (dt. ''Peterzell'') un Stockburg (dt. ''Stockburg'').<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg'' Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 577–581</ref>
== Gschicht ==
S [[Kloster St. Georgen im Schwarzwald|Kloschter Sanderge]] isch grindet worre anne 1084.
Iigmondunge:
* de Brigge: 01.01.1972
* d Schilte: 01.07.1973
* Obere Kirne: 01.02.1974
* Peterzell: 01.04.1974
* Stockburg: 01.04.1974
== Verwaltung ==
Sanderge ghert zue konem Verwaltungsverband.
Dr Burgermoaschter isch dr Michael Rieger.
== Kultur un Bauwerk ==
* Lorenzkilche (1867, neigotisch), evangelisch
* Pfarrkilche St. Georg (1961, remisch-katholisch)
* Bahnhof
* Gieterhalle
* [[Deutsches Phonomuseum|Diitsche Phonomuseum]]
* [[Heimatmuseum „Schwarzes Tor“ St. Georgen|Hoametmuseum „Schwarzes Dor“]]
* [[Kunstraum Grässlin|Kunschtuum Grässlin]]
* [[Kobisenmühle|Kobisemihle]] bi dr Obere Kirne
* Uhrefabrik Staiger
== Dialekt ==
Dr Dialekt vo Sanderge ghert zum [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]].
== Lit ==
* [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]] (1826-1891), Lehrer un Dialektdichter, ufgwagse z Stockburg
* [[Rudolf Wintermantel]] (1877-1935), Dichter
* [[Myrta Stieber]] (* 1926), Dichteri
* [[Karl Leo]] (* 1960), Physiker, ufgwachse z Sanderge
* [[Thomas Strittmatter]] (1961–1995), Dichter
== Literatur ==
* ''900 Jahre Stadt St. Georgen im Schwarzwald 1084–1984.'' Festschrift, hg. v.d. Stadt St. Georgen, St. Georgen 1984.
* Heinrich Büttner: ''St. Georgen und die Zähringer.'' In: ''Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins.'' 92 (1940), S. 1–23.
* Michael Buhlmann: ''Wie der heilige Georg nach St. Georgen kam.'' St. Georgen 2001. (= Vertex Alemanniae, H. 1)
* Michael Buhlmann: ''St. Georgen und Südwestdeutschland bis zum Mittelalter.'' St. Georgen 2002. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil I = Vertex Alemanniae, H. 2)
* Michael Buhlmann: ''Gründung und Anfänge des Klosters St. Georgen im Schwarzwald.'' St. Georgen 2002. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil II = Vertex Alemanniae, H. 3)
* Michael Buhlmann: ''Die Urkunde Papst Alexanders III. für das Kloster St. Georgen.'' St. Georgen 2003. (= Vertex Alemanniae, H. 5)
* Michael Buhlmann: ''Die Päpste in ihren Beziehungen zum mittelalterlichen Kloster St. Georgen.'' St. Georgen 2004. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil IV = Vertex Alemanniae, H. 8)
* Michael Buhlmann: ''Der Tennenbacher Güterstreit.'' St. Georgen 2004. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil VII = Vertex Alemanniae, H. 12)
* B. Heinemann: ''Geschichte der Stadt St. Georgen im Schwarzwald.'' Freiburg i. Br. 1939.
* Karl Theodor Kalchschmidt: ''Geschichte des Klosters, der Stadt und des Kirchspiels St. Georgen auf dem badischen Schwarzwald.'' 1895, Ndr Villingen-Schwenningen 1988; online im [http://www.archive.org/details/geschichtederkl00unkngoog Internet Archive].
* E. C. Martini: ''Geschichte des Klosters und der Pfarrei St. Georgen auf dem Schwarzwald.'' St. Georgen 1859.
* Eduard Christian Schmidt: ''Das Benediktinerkloster St. Georgen auf dem Schwarzwald 1084–1633, eine Tochtergründung Hirsaus.'' Stuttgart 1959. (auf Grund der Quellen und der Grabungen Sommer 1958 dargestellt)
* Hans-Josef Wollasch: ''Die Anfänge des Klosters St. Georgen im Schwarzwald. Zur Ausbildung der geschichtlichen Eigenart eines Klosters innerhalb der Hirsauer Reform'' Freiburg i. Br. 1964. (= Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte, Bd. 14)
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* https://www.st-georgen.de
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis}}
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[[Kategorie:Ort (Schwarzwald-Baar-Kreis)]]
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| Bürgermeister = Michael Rieger
}}
{{Dialekt|Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch|Bodeseealemannisch}}
'''Sanderge''' (dt. ''St. Georgen im Schwarzwald'') isch e Stadt im [[Schwarzwald-Baar-Kreis]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberg]]. D Stadt hot {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Eiwohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Sanderge liit an de [[Brigach|Brigge]] im sidliche [[Schwarzwald]]. Dr Bann bstoht us 41 % Landwirtschaftsflechi, 47,9 % Wald, 10,5 % Sidligsflechi un 0,6 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmonde sin [[Furtwangen im Schwarzwald|Furtwangen]], [[Triberg im Schwarzwald|Triberg]], [[Schramberg]], [[Königsfeld im Schwarzwald|Kinnigsfeld]], [[Mönchweiler|Munkwiiler]], [[Villingen-Schwenningen|Villinge-Schwenninge]], [[Unterkirnach|Untere Kirne]] un [[Vöhrenbach|Vehrebach]].
== Gmondsgliderig ==
Zue Sanderge ghere d Ortsdoal de Brigge (dt. ''Brigach''), d Schilte (dt. ''Langenschitach''), Obere Kirne (dt. ''Oberkirnach''), Peterzell (dt. ''Peterzell'') un Stockburg (dt. ''Stockburg'').<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg'' Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 577–581</ref>
== Gschicht ==
S [[Kloster St. Georgen im Schwarzwald|Kloschter Sanderge]] isch grindet worre anne 1084.
Iigmondunge:
* de Brigge: 01.01.1972
* d Schilte: 01.07.1973
* Obere Kirne: 01.02.1974
* Peterzell: 01.04.1974
* Stockburg: 01.04.1974
== Verwaltung ==
Sanderge ghert zue konem Verwaltungsverband.
Dr Burgermoaschter isch dr Michael Rieger.
== Kultur un Bauwerk ==
* Lorenzkilche (1867, neigotisch), evangelisch
* Pfarrkilche St. Georg (1961, remisch-katholisch)
* Bahnhof
* Gieterhalle
* [[Deutsches Phonomuseum|Diitsche Phonomuseum]]
* [[Heimatmuseum „Schwarzes Tor“ St. Georgen|Hoametmuseum „Schwarzes Dor“]]
* [[Kunstraum Grässlin|Kunschtuum Grässlin]]
* [[Kobisenmühle|Kobisemihle]] bi dr Obere Kirne
* Uhrefabrik Staiger
== Dialekt ==
Dr Dialekt vo Sanderge ghert zum [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]].
== Lit ==
* [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]] (1826-1891), Lehrer un Dialektdichter, ufgwagse z Stockburg
* [[Rudolf Wintermantel]] (1877-1935), Dichter
* [[Myrta Stieber]] (* 1926), Dichteri
* [[Karl Leo]] (* 1960), Physiker, ufgwachse z Sanderge
* [[Thomas Strittmatter]] (1961–1995), Dichter
== Literatur ==
* ''900 Jahre Stadt St. Georgen im Schwarzwald 1084–1984.'' Festschrift, hg. v.d. Stadt St. Georgen, St. Georgen 1984.
* Heinrich Büttner: ''St. Georgen und die Zähringer.'' In: ''Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins.'' 92 (1940), S. 1–23.
* Michael Buhlmann: ''Wie der heilige Georg nach St. Georgen kam.'' St. Georgen 2001. (= Vertex Alemanniae, H. 1)
* Michael Buhlmann: ''St. Georgen und Südwestdeutschland bis zum Mittelalter.'' St. Georgen 2002. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil I = Vertex Alemanniae, H. 2)
* Michael Buhlmann: ''Gründung und Anfänge des Klosters St. Georgen im Schwarzwald.'' St. Georgen 2002. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil II = Vertex Alemanniae, H. 3)
* Michael Buhlmann: ''Die Urkunde Papst Alexanders III. für das Kloster St. Georgen.'' St. Georgen 2003. (= Vertex Alemanniae, H. 5)
* Michael Buhlmann: ''Die Päpste in ihren Beziehungen zum mittelalterlichen Kloster St. Georgen.'' St. Georgen 2004. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil IV = Vertex Alemanniae, H. 8)
* Michael Buhlmann: ''Der Tennenbacher Güterstreit.'' St. Georgen 2004. (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil VII = Vertex Alemanniae, H. 12)
* B. Heinemann: ''Geschichte der Stadt St. Georgen im Schwarzwald.'' Freiburg i. Br. 1939.
* Karl Theodor Kalchschmidt: ''Geschichte des Klosters, der Stadt und des Kirchspiels St. Georgen auf dem badischen Schwarzwald.'' 1895, Ndr Villingen-Schwenningen 1988; online im [http://www.archive.org/details/geschichtederkl00unkngoog Internet Archive].
* E. C. Martini: ''Geschichte des Klosters und der Pfarrei St. Georgen auf dem Schwarzwald.'' St. Georgen 1859.
* Eduard Christian Schmidt: ''Das Benediktinerkloster St. Georgen auf dem Schwarzwald 1084–1633, eine Tochtergründung Hirsaus.'' Stuttgart 1959. (auf Grund der Quellen und der Grabungen Sommer 1958 dargestellt)
* Hans-Josef Wollasch: ''Die Anfänge des Klosters St. Georgen im Schwarzwald. Zur Ausbildung der geschichtlichen Eigenart eines Klosters innerhalb der Hirsauer Reform'' Freiburg i. Br. 1964. (= Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte, Bd. 14)
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* https://www.st-georgen.de
== Fueßnote ==
<references/>
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{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Schwarzwald-Baar-Kreis)]]
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Kirchentellinsfurt
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wikitext
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{{DISPLAYTITLE:Kircha}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland schwäbisch
| Wappen = Wappen Kirchentellinsfurt.svg
| Breitengrad = 48.5312
| Längengrad = 9.1484
| Lageplan = Karte Kirchentellinsfurt.png
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Tübingen|Dibenga]]
| Landkreis = Tübingen
| Landkreisalem = Dibenga
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| Website = [http://www.kirchentellinsfurt.de/ www.kirchentellinsfurt.de]
| Bürgermeister = Bernd Haug
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{{Dialekt|Schwäbisch|Schwäbisch|Schwäbisch}}
'''Kircha''' (dt. ''Kirchentellinsfurt'') isch a Gmaende em [[Landkreis Tübingen|Landkreis Dibenga]] en [[Baden-Württemberg|Bada-Wirddabärg]]. D Gmaende hådd {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Aewohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
D Gmarkong sezzd sich zsẽma aus 52,6 % Landwirtschaftsfleche, 18,5 % Wald, 22,3 % Sidlongsfleche ond 6,6 % sonschticher Fleche.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref> Weid ibor d Grenza vo Kircha naus isch dor "Baggersee Kirchentellinsfurt" bekannd. An scheene Wochaenda kommed bis zo daused Leid zomm Bada dånā, viile aus Richdong Sduagord, weil dor Baggersee diräggd an dor B 27 [[Stuttgart|Sduagord]] - [[Tübingen|Diibeng]] leid. Durch sae Domene Oesidl hådd Kircha ao on Ãdåel am Naturpark [[Schönbuch|Scheebuach]].
== Gmaendegliderong ==
Zo Kircha ghaerd dor Flägga Kircha ond d härzoglicha Domene Oesidl.
== Gschiichd ==
Kircha isch endsdanda aus-em Flägga Kircha ond-em Weilor Dälesfurt. Dor Nãma "Dälesfurt" sezzd sich zsẽma aus-em Diminutiv "Däle" (dådormidd ischs Ächazdal gmoend, a Näabadal zomm viil graesora Näggordal bei Kircha). Kircha isch zom aerschte Mål gnennt wårda anna 1007 als ''Kirihheim''<ref>Lutz Reichardt, Ortsnamenbuch des Kreises Tübingen, 1984, {{#isbn:3-17-008406-2}}</ref>. Kircha hådd schao emmor zo Wirrdabärg ghaerd. Dådurch isch-s en dor Refomazio evangelisch wārda.
== Verwaldong ==
Kircha ghaerd zo koem Vorwaldongsvorband.
Dr Schuldes isch dor Bernd Haug.
=== Wahla ===
Ergäbnis vo de Landdagswahla seid 2006:<ref>Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: {{Webarchiv|url=https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Landtag/ |wayback=20190707200830 |text=Landtagswahl |archiv-bot=2020-03-02 11:23:22 InternetArchiveBot }}</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Johr''' || '''CDU''' || '''SPD''' || '''FDP''' || '''Greane''' || '''Lenke'''<sup>1</sup> || '''AfD''' || '''Sonschtiche'''
|- align=center
|align=left| '''2016''' || 22,7 % || 15,4 % || 7,9 % || 37 % || 2,8 % || 10,7 % || 3,6 %
|- align=center
|align=left| '''2011''' || 33,7 % || 24,3 % || 5,1 % || 30,3 % || 2,3 % || || 4,5 %
|- align=center
|align=left| '''2006''' || 37,1 % || 23,8 % || 10,6 % || 20,2 % || 3,7 % || || 4,5 %
|}
<sup>1</sup> 2006: WASG, seid 2011: Die Linke
== Vorkeer ==
En Kircha fangd d B 297 nåch [[Nürtingen|Niirdeng]] ã. Kircha hådd a åegena Ãschlusssdell zor audobãmäsich ausbauda B 27 Diibeng - Sduagord. Dui B 27 sdeigd bei Kircha emm-a graosa Boga aus-em Näggordal nuff uff d Haeche bei Walddorfhäslach ond weidor zor [[Fildern|Fildor]]. Kircha hådd on āegena Bāhof an dor Eisabāsdregge Dibeng - Sduagord.
== Dialekt ==
Dor Dialekt vo Kircha ghert zom [[Schwäbisch|Zendralschwäbischa]].
== Fueßnote ==
<references/>
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* https://web.archive.org/web/20100815045611/http://www.kirchentellinsfurt.de/
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Tübingen}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Landkreis Dibenga)]]
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Conrad Ferdinand Meyer
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[[Datei:Conrad Ferdinand Meyer.gif|thumb|upright|dr Conrad Ferdinand Meyer]]
Dr '''Conrad Ferdinand Meyer''' (* [[11. Oktober]] [[1825]] z [[Zürich|Züri]]; † [[28. November|28. Novämber]] [[1898]] z [[Kilchberg ZH|Chilchberg]] bi Züri) isch er [[Schweiz|Schwyzer]] Dichter vum Realismus gsii, wu vor allem historischi [[Novelle (Literatur)|Novelle]], [[Roman]] un [[Lyrik|lyrischi Gedicht]] gschaffe het. Är ghert mit em [[Gottfried Keller]] un em [[Jeremias Gotthelf]] zue dr wichtigschte dytschsprochige Schwyzer [[Dichter]] im 19. Johrhundert.
== Läbe ==
[[Datei:CF Meyer Haus.jpg|thumb|S Meyers Wohnhuus z Chilchberg]]
Dr Conrad Ferdinand Meyer isch as Suhn vum Regierigsrot [[Ferdinand Meyer (Jurist)|Ferdinand Meyer]] (1799–1840) in ere Zürcher Patrizierfamilie uf d Wält chuu. Mit 15 Johr het er syy Vater verlore. Är het e zimli schwirig Verhältnis zue syre psychisch blaschtete Mueter Elisabeth/Betsy Meyer, geb. Ulrich (* 10. Juni 1802 z Züri), ghaa, wu sich am 27. Septämber 1856 z Préfargier umbrocht het.
E baar Johr in syre Juged het er z [[Lausanne]] gläbt, wun ere eso guet [[Französische Sprache|Franzesisch]] glehrt het, ass er franzesischi Literatur ibersetzt un sich iberlait ghaa het, e franzesische Schriftsteller z gee oder e akademischi Laufbahn as Romanischt yyzschlaa. No voreb er zwanzg gsii isch, isch er s erscht Mol wäg ere schwäre Depression in e Närvehailaastalt chuu.
Noch em Dod vu syre Mueter isch er dur e Erbschaft in gsichereti Verhältnis chuu. Är het mit syre Schweschter Betsy (1831–1912), wun em arg noo gstanden isch, e Italierais unternuu, wu ne große yydruck uf en gmacht het. Anne 1864 isch anonym syy erschte Gedichtband uusechuu. 1869 isch er mit syre Schweschter uf [[Küsnacht ZH|Chüsnacht]] am [[Zürichsee|Zürisee]] iberegsidlet. Dr [[Deutsch-Französischer Krieg|Chrieg zwische Dytschland un Frankrych 1870/71]] het dr Meyer, wui in boode Kulture glänt het, in e diuefe Zwischpalt gworfe. Noch em dytsche Siig het er sich fir di dytsch Literatur entschide.
Literarische Erfolg het er zerscht anne 1872 ghaa, wun er mit 46 dr Gedichtzyklus ''Huttens letzte Tage'' vereffetligt het. In Zyt dernoo sin fascht all Johr historischi Novelle un Roman erschine. D Ufnahm vu ''Der Heilige'' dur dr renommiert Rusgeber Julius Rodenberg as Vorabdruck in di ''Deutsche Rundschau'' het em Meyer syy Ruef as rusragende Verzeller gfeschtigt. Anne 1880 het er d Ehredokterwird vu dr Universität Züri iberchuu.
[[Datei:MeyerFamilyGrave-CemeteryKilchberg RomanDeckert07042023.jpg|mini|Em Meyer sy Graab]]
Anne 1875 het er d Luise Ziegler ghyrote, d Dochter vum Zürcher Stadtbresidänt. Des het syy gsellschaftlg Aasää zimli gsterkt. Im Johr 1879 isch d Dochter Camilla uf d Wält chuu, wu anne 1936 wie ihri Grossmueter Sälbschtmord begange het. Em Meyer syy Frau het sich nit mit syre Schweschter verstande, wun em dr Huushalt gfiert un as Sekretäri fir e gschafft het. Anne 1887 het dr Meyer wider schwäri Depressione iberchuu. Syy letscht Wärch ''Angela Borgia'' het er nume mit Miei chenne fertigstelle. 1892 isch er wider in e psychiatrischi Hailaastalt yygwise wore. Är isch allmee in e Dimmerzuestand grote un isch 1893 entlosse wore, ohni ass sich e Besserig yygstellt ghaa het. Syyni letschte Johr het vu syyre Frau liebevoll bflägt, in syym Huus z Chilchberg verbrocht, wun er 28. Novämber 1898 im Alter vu 73 Johr gstorben isch. Z Chilchberg isch er au begrabe. Dr Louis Wethli het fir e ne Grabdänkmol in Form vun eme Obelisk gschaffe.
== Stil ==
Em Conrad Ferdinand Meyer syy Wärch sin dur e hintergrindeige Humor gchännzaichnet. As Näbefigure chemme in ere Art Rammehandlig mänkmol prominänti Persone vor, wie zem Byschpel dr Schwedechenig [[Gustav II. Adolf (Schweden)|Gustav Adolf]] (in „Gustav Adolfs Page“), dr [[Ludwig XIV.]] (in „Die Leiden eines Knaben“) oder dr [[Dante Alighieri]] (in „Die Hochzeit des Mönchs“). Doderby setzt dr Dichter voruus, ass dr Läser iber d Bedytig vu däne „Näbepersone“ Bschaid waißt. Mänkmol git s do aber au Iberraschige. Rammehandlig un Binnehandlig sin uf alli Fäll chunschtvoll mitenand verschränkt.
== Conrad-Ferdinand-Meyer-Bryys ==
Syt 1938 vergit d Stadt Züri im Gedänke an dr Conrad Ferdinand Meyer dr [[Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis|Conrad-Ferdinand-Meyer-Bryys]].
== Wärch ==
=== Prosa ===
* ''Das Amulett'', Novelle, 1873
* ''Jürg Jenatsch'', Roman, 1876
* ''Der Schuß von der Kanzel'', Novelle, 1878
* ''Der Heilige'', Novelle, 1880
* ''Plautus im Nonnenkloster'', Novelle, 1882
* ''Gustav Adolfs Page'', Novelle, 1882
* ''Das Leiden eines Knaben'', Novelle, 1883
* ''Die Hochzeit des Mönchs'', Novelle, 1884
* ''Die Richterin'', Novelle, 1885
* ''Die Versuchung des Pescara'', Novelle, 1887
* ''Angela Borgia'', Novelle, 1891
=== Värsepe ===
* ''Huttens letzte Tage'', 1872
* ''Engelberg (Versepos)|Engelberg'', 1872
=== Lyrik ===
* ''Zwanzig Balladen von einem Schweizer'', 1864
* ''Romanzen und Bilder'', 1869
* ''Gedichte'', 1882
** ''Der römische Brunnen''
** ''Die Füße im Feuer''
** ''Zwei Segel''
** ''Der Ritt in den Tod''
=== Wärchuusgobe (in Uuswahl) ===
* Conrad Ferdinand Meyer: ''Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe.'' Hrsg. von Hans Zeller und Alfred Zäch. 15 Bände. Benteli, Bern 1958–1996.
* Conrad Ferdinand Meyer: ''Sämtliche Werke in zwei Bänden. Vollständiger Text nach den Ausgaben letzter Hand.'' Mit einem Nachwort von Erwin Laaths. Winkler, München 1968.
* Conrad Ferdinand Meyer: ''Das Gesamtwerk – vollständig auf 5 MP3-CDs gelesen von Klauspeter Bungert''. Bungert, Trier 2008, {{#isbn:978-3-00-024887-0}}.
* ''C. F. Meyers Briefwechsel.'' Historisch-kritische Ausgabe. Benteli, Bern 1998ff.:
** Bd. 1: Conrad Ferdinand Meyer – Gottfried Keller. Briefe 1871 bis 1889. Benteli, Bern 1998.
** Bd. 2: Conrad Ferdinand Meyer – François und Eliza Wille. Briefe 1869 bis 1895. Benteli, Bern 1999.
** Bd. 3: Conrad Ferdinand Meyer – Friedrich und Georg von Wyss. Briefe 1855 bis 1897. Benteli, Bern 2003.
== Meyer as literarischi Figur ==
* Klauspeter Bunger]: ''Auf dem Canal Grand]'' (Theaterstück), 1989/90
== Verfilmige ==
* 1942: Der Schuß von der Kanzel
* 1960: Gustav Adolfs Page
* 1977: Violanta – <small>no dr Novelle "Die Richterin"</small>
* 1987: Jenatsch
== Literatur ==
* Klauspeter Bungert: ''Die Felswand als Spiegel einer Entwicklung. Der Dichter C. F. Meyer als Gegenstand einer psychologischen Literaturstudie.'' Berlin 1994, {{#isbn:978-3-00-004447-2}}
* Klauspeter Bungert: ''Zur Zeit nicht en vogue – trotzdem aktuell. Ein Beitrag zum 100. Todestag des Schweizer Dichters Conrad Ferdinand Meyer (28. November 1998).'' Trier 1998.
* Nanny von Escher: ''Erinnerungen an Conrad Ferdinand Meyer.'' In: Zürcher Taschenbuch, Band 23. 1900. S. 1–16 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A1900%3A23#10 Digitalisat]).
* Tamara S. Evans: ''Formen der Ironie in Conrad Ferdinand Meyers Novellen.'' Francke, Bern u. a. 1980, {{#isbn:3-7720-1476-3}}
* Erich Everth: ''Conrad Ferdinand Meyer. Dichtung und Persönlichkeit.'' Sibyllen-Verlag, Dresden 1924.
* Robert Faesi: ''Conrad Ferdinand Meyer.'' Haessel, Leipzig 1925; überarbeitete Fassung: Huber, Frauenfeld 1948.
* Karl Fehr: ''Conrad Ferdinand Meyer.'' 2. Aufl. Metzler, Stuttgart 1980. (= ''Sammlung Metzler;'' M 102; Abt. D, Literaturgeschichte) {{#isbn:3-476-12102-X}}.
* Karl Fehr: ''Conrad Ferdinand Meyer. Auf- und Niedergang seiner dichterischen Produktivität im Spannungsfeld von Erbanlagen und Umwelt.'' Francke, Bern u. a. 1983, {{#isbn:3-7720-1551-4}}
* Ulrich Henry Gerlach: ''Conrad-Ferdinand-Meyer-Bibliographie.'' Niemeyer, Tübingen 1994. {{#isbn:3-484-10699-9}}.
* {{ADB|52|340|370|Meyer, Conrad Ferdinand|Albert Geßler|ADB:Meyer, Conrad Ferdinand}}
* Thomas Grossenbacher: ''Studien zum Verhältnis von Literatur und Moral an ausgewählten Werken des schweizerischen bürgerlichen Realismus'' (= ''Sprache und Dichtung; N.F.;'' 35). Haupt, Bern u. a. 1984 {{#isbn:3-258-03350-1}}
* Clarissa Höschel: ''C. F. Meyers Erstlingserzählung CLARA im Kontext des novellistischen Gesamtwerks.'' Peter Lang, Frankfurt/Main 2010, {{#isbn:978-3-631-59202-1}}.
* Walter Huber: ''Stufen dichterischer Selbstdarstellung in C. F. Meyers „Amulett“ und „Jenatsch“.'' Bern 1979.
* David A. Jackson: ''Conrad Ferdinand Meyer. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.'' Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1991, {{#isbn:3-499-50238-0}} (= ''Rowohlts Monographien;'' 238)
* Andrea Jäger: ''Conrad Ferdinand Meyer zur Einführung.'' Junius, Hamburg 1998, {{#isbn:3-88506-979-2}} (= ''Zur Einführung;'' 179).
* Andrea Jäger: ''Die historischen Erzählungen von Conrad Ferdinand Meyer. Zur poetischen Auflösung des historischen Sinns im 19. Jahrhundert.'' Francke, Tübingen u. a. 1998, {{#isbn:3-7720-2737-7}}.
* Hermann Keller: ''Conrad Ferdinand Meyer und die Musik. Zum Gedächtnis der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages.'' In: ''Neue Musikzeitung,'' 47. Jahrgang 1926, Heft 1, S. 1ff. ([https://archive.org/details/NeueMusikZeitung47Jg1926/mode/2up?view=theater online])
* Friedrich Kittler: ''Der Traum und die Rede. Eine Analyse der Kommunikationssituation Conrad Ferdinand Meyers.'' Francke, Bern 1977.
* Christof Laumont: ''Jeder Gedanke als sichtbare Gestalt. Formen und Funktionen der Allegorie in der Erzähldichtung Conrad Ferdinand Meyers.'' Wallstein, Göttingen 1997, {{#isbn:3-89244-248-7}}.
* John Osborne: ''Vom Nutzen der Geschichte. Studien zum Werk Conrad Ferdinand Meyers.'' Igel-Verl. Wiss. Paderborn 1994, {{#isbn:3-927104-90-6}} (= ''Reihe Literatur- und Medienwissenschaft;'' 32; ''Kasseler Studien zur deutschsprachigen Literaturgeschichte;'' 5).
* Monika Ritzer (Hrsg.): ''Conrad Ferdinand Meyer. Die Wirklichkeit der Zeit und die Wahrheit der Kunst.'' Tübingen u. a.: Francke 2001. {{#isbn:3-7720-2768-7}}
* Peter Sprengel: ''Von Luther zu Bismarck. Kulturkampf und nationale Identität bei Theodor Fontane, Conrad Ferdinand Meyer und Gerhart Hauptmann.'' Aisthesis, Bielefeld 1999, {{#isbn:3-89528-236-7}}.
* Otto Schultheß [Hrsg.]: ''Briefe von Conrad Ferdinand Meyer, Betsy Meyer und J. Hardmeyer-Jenny.'' Bern 1927.
* Philipp Theisohn: ''Conrad Ferdinand Meyer. Schatten eines Jahrhunderts. Biografie.'' Wallstein, Göttingen 2025, {{#isbn:978-3-8353-5856-0}}.
* Hans Wysling (Hrsg.): ''Conrad Ferdinand Meyer 1825–1898. Gedenkband zum 100. Todesjahr.'' Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1998, {{#isbn:3-85823-724-8}}.
* {{HLS|12110|Conrad Ferdinand Meyer|Autor=Hans Zeller}}
* Rosmarie Zeller: ''Conrad Ferdinand Meyer im Kontext: Beiträge des Kilchberger Kolloquiums.'' Winter, Heidelberg 2000, {{#isbn:978-3-82531-019-6}}.
* {{NDB|17|299|303|Meyer, Conrad Ferdinand|Hans Zeller|118581775}}
== Weblink ==
{{Commonscat|Conrad Ferdinand Meyer}}
{{Wikisource|Conrad Ferdinand Meyer}}
* [http://www.zb.uzh.ch/Medien/spezialsammlungen/handschriften/nachlaesse/meyerconradferdinand.pdf Noolossverzaichnis vum Conrad Ferdinand Meyer] vu dr Zentralbibliothek Züri (PDF-Datei; 149 kB)
* {{PGIA|m#a1259}}
* [http://www.conrad-ferdinand-meyer.de/ Conrad-Ferdinand-Meyer-Gesellschaft] - mit Onlineuusgob vum Gsamtwärch
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Meyer,+Conrad+Ferdinand}}
* {{PGDA|cfmeyer}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Conrad_Ferdinand_Meyer|dütsch}}
{{SORTIERUNG:Meyer, Conrad Ferdinand}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Literatur (19. Joorhundert)]]
[[Kategorie:Realismus]]
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Zürcher]]
[[Kategorie:Maa]]
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Yves Tanguy
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Dr '''Yves Tanguy''' (* [[5. Januar]] [[1900]] z [[Paris|Bariis]], as ''Raymond Georges Yves Tanguy''; † [[15. Januar]] [[1955]] z [[Woodbury (Connecticut)|Woodbury]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) isch e franzöösische [[Malerei|Mooler]] vom [[Surrealismus]] gsi.
Im Yves Tanguy sini Landschafte si mänggisch luftig liicht, Wulkeformazioone äänlig, mänggisch erinnere si an dr Grund vo Meer oder an d Oberflechene vo fremde Blaneete. Nie si si äindütig: Es si surreali Landschafte im woore Sinn vom Wort. Sini verschlüsslete Bildwälte si au hüte rätselhaft.
== Lääbe und Wärk ==
{{Infobox Gemälde
|bilddatei=
|bildlink = http://en.wikipedia.org/wiki/File:Indefinite_Divisibility.jpg
|titel = Däilbaarkäit ooni Änd
|künstler = Yves Tanguy
|jahr = 1942
|technik = Surrealismus
|höhe =
|breite =
|museum = Albright Knox Art Gallery
|ort = New York
|museen =
}}
Dr Tanguy isch 1900 z Bariis uf d Wält choo. Er isch en anarchische und gliichzitig schwigsaame Mensch gsi. Während siner Zit am Gymnasium het er dr [[Pierre Matisse]] droffe, wo s Fründ und spööter si Sammler worde isch. 1923 het er en Usstellig vom [[Giorgio de Chirico]] in dr Galerii [[Paul Guillaume]] gsee und het beschlosse, Mooler z wärde. Dr Tanguy isch Autodidakt gsi, er het 1923/24 aagfange afo zäichne und aquarelliere. Er isch denn vom [[Dadaismus]] beiiflusst und no wit vo dr [[Pittura metafisica]] äwägg gsi. In de früeje Wärk vom Tanguy gspüürt mä d Iiflüss vom [[Expressionismus]], vom [[Kubismus]] und vo dr [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|neue Sachlichkeit]]. No 1925 het er sich em [[Surrealismus]] zuegwändet. In dam Joor het er d Jeannette Ducrocq ghürootet. Dr Tanguy het Kontakt zum [[André Breton]], [[Louis Aragon]], [[André Masson]], [[René Magritte]], [[Salvador Dalí]] und [[Max Ernst]] ghaa, isch aber in deeren iirem Schatte bliibe. D Bildsprooch, won er in dr Middi vo de 1920er Joor entwickelet het, het er witgeend biibehalte. Er het au erotischi Zäichnige gmacht, wi um 1928 acht Illustrazioone zu ''Les Couilles Enragées'' für e Verlreger René Bonnel, Bariis. Bin ere Razzia vo dr Bolizei si die bim Drucker Gaston Coquette beschlagnaamt worde, und dr Verleeger het si Brojekt ufgee. In dr Middi vo de 50er Joor si si zum erste Mol veröffentligt worde und zwar im Wärk ''Maria Comburg, Journal intime d'une provinciale'', wo dr Verleeger as Philéas Fogg, London-Melbourne-Calcutta, aagee isch. Daatsächlig het sich drhinder dr Bariiser Verleeger Eric Losfeld versteckt. Im Joor 1938 isch dr Tanguy maassgääblig an dr [[Exposition Internationale du Surréalisme]] in dr Galerii Beaux-Arts z Bariis bedäiligt gsi.
Dr Tanguy isch im Novämber 1939, noch em Usbruch vom Zwäite Wältchrieg, in d USA emigriert. Sini Bilder si zum Däil Kommentar gsi zu Ufrüstig und Chrieg. 1940 het er die amerikanischi surrealistischi Künstlere [[Kay Sage]] ghürootet. 1942 het er an ere Usstellig in dr [[Peggy Guggenheim]] iirer Galerii [[Art of This Century]] z [[Manhattan]] mitgmacht.
Dr Tanguy isch 1955 z [[Woodbury (Connecticut)|Woodbury]], [[Connecticut]], am ene Hirnschlag gstorbe, nochdäm er scho Joore lang nit guet zwääg gsi isch. E baar vo sine Wärk si [[postum]] uf dr [[documenta II]] (1959) z [[Kassel]] zäigt worde.
== Wärk ==
* 1927: ''Schattenland'', Detroit Institute of Art, [[Detroit]]
* 1927: ''Er machte, was er wollte'', Sammlig Richard S. Zeisler, New York
* 1928: ''Der dunkle Garten'', Kunstsammlig Nordrhii-Westfale, [[Düsseldorf]]
* 1937: ''Die Sonne in ihrem Schmuckkästchen'', [[Solomon R. Guggenheim Museum]], [[New York City|New York]]
== Litratuur ==
* Thomas Krens (Vorwort): ''Rendezvous. Masterpieces from the Centre Georges Pompidou and the Guggenheim Museums''. Guggenheim Museum Publications, New York 1998, {{#isbn:0-892-07213-X}}
== Weblingg ==
* [http://www.igor-schestkow.de/de/oldsite/de/texte/index.html Igor Schestkow – Essays über e Yves Tanguy]{{Toter Link|date=2017-09 |bot=InternetArchiveBot |url=http://www.igor-schestkow.de/de/oldsite/de/texte/index.html}}
* [http://www.surrealists.co.uk/gallery/Yves_Tanguy Gmäld vom Yves Tanguy]
* {{documenta Archiv|000003585}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Yves_Tanguy|dütsch}}
{{SORTIERUNG:Tanguy, Ives}}
[[Kategorie:Franzoos]]
[[Kategorie:Moler, Zeichner, Illustrator]]
[[Kategorie:Surrealismus]]
[[Kategorie:Emigrant]]
[[Kategorie:Maa]]
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Raffael
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[[Datei:Sanzio 00.jpg|thumb|Dr Raffael]]
Dr '''Raffael''', au '''Raffael da Urbino''', '''Raffaello Santi''' [{{IPA|rafːaˈɛlːo ˈsanti}}], '''Raffaello Sanzio''' [{{IPA|ˈsantsi̯o}}] oder '''Raphael''' (* [[6. April]] oder [[28. März|28. Merz]] [[1483]] z [[Urbino]]; † [[6. April]] [[1520]] z [[Rom]]) isch en italiänische [[Malerei|Mooler]] und [[Baumeister|Archidekt]] vo dr [[Renaissance|Hoochrönässans]] gsi.
Dr Raffael isch vor allem as Mooler für sini harmonische und usgwoogene Komposizioone und sini lieblige Madonnebilder berüemt worde. Zu Läbziten het er s Brivileg gnosse, ass er nume under sim Vornaame bekannt isch, und au hüte kenne die wenigste Lüt si Familienaame. Bis wit in s 19. Joorhundert het er als dr grösst Mooler gulte.<ref>"Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein gilt er als größter Maler aller Zeiten. »Raffael war nicht nur der größte unter den Malern: er war die Schönheit selbst, er war gut, er war alles!« Jean-Auguste-Dominique Ingres über Raffael." Lueg Antonio Forcellino: ''Raffael. Biographie'' (2008).</ref> Näbe sinere Laufbaan as Mooler z [[Florenz|Floränz]] und am [[Papst|bäbstlige]] Hoof z [[Rom]] isch er au dr Bauläiter vom [[Petersdom]] und Ufseer über die römische [[Antike]] gsi.
== Wärkverzäichnis ==
=== Gmäld ===
* 1500–1501: ''Altarbild des hl. Nikolaus von Tolentino'', in Fragment in de Museä vo Neapel und Brescia erhalte
* 1502: ''Krönung Mariä'', Rom, Vatikanische Pinakothek
* 1503: ''Kreuzigung'', London, National Gallery
* 1504: ''[[Vermählung Mariä (Raffael)|Die Vermählung der Maria]]'', Mailand, [[Pinacoteca di Brera]]
* 1504: ''Die heilige Familie mit dem Lamm'', Brivatbsitz, früener Lee of Fareham-Sammlig
* ca. 1505: ''Selbstbildnis'', Floränz, Uffizie
* ca. 1506: ''Madonna del Cardellino'' (Madonna mit Distelfink), Floränz, Galerii in de Uffizie
* 1507: ''Grablegung des Altarbildes Baglioni'', Rom, [[Galleria Borghese]]
* 1506–1507 ''[[Die heilige Familie Canigiani]]'', Münche, [[Alte Pinakothek]]
* 1507–1508 ''Madonna del Baldacchino'', Floränz, [[Palazzo Pitti]]
* 1508–1511 ''[[Stanzen des Raffael|Stanza della Segnatura]]'': ''Disputa, Parnass, [[Die Schule von Athen]], Übergabe der [[Dekretale]]n'', Vatikan
* 1511: ''Bildnis Papst Julius II.'', London, National Gallery; Kopie: Floränz, Galleria Pitti
* 1512: ''Madonna di Foligno'', Rom, Vatikanischi Pinakothek
* 1511–1514: Stanza di Eliodoro: ''Die Vertreibung Heliodors aus dem Tempel, Die Messe von Bolsena, Die Befreiung Petri, Die Begegnung von Attila und Papst Leo d. Großen''
* 1512/13: ''[[Sixtinische Madonna]]'', Dresde, Gmäldegalerii Alti Mäister
* ca. 1512: ''Triumph der Galatea'', [[Fresko]] in dr Villa vom Agostino Chigi (spööter [[Villa Farnesina]]), Rom
* 1513: ''Madonna della Sedia''/''Madonna della Seggiola'', Floränz, [[Palazzo Pitti]]
* 1514: ''Der Borgobrand'', Fresko, Vatikanstadt, Stanza dell'Incendio del Borgo
* ca. 1514/1515: ''Bildnis des Baldassare Castiglione'', Bariis, Musée du Louvre
* ca. 1515–1519: ''Teppichkartons'' für die Sixtinischi Kapelle, London, Victoria and Albert Museum
* ca. 1517/1518: ''Die Hl. Familie Franz I., Bariis, Musée du Louvre
* ca. 1517–1519: ''Bildnis Papst Leo X. mit den Kardinälen Giulio de' Medici und Ludovico de' Rossi'', Floränz, Uffizie
* ca. 1518–1520: [[Margherita Luti|''La bella Fornarina'']], Rom, Galleria Nazionale
* ca. 1518–1520: ''Selbstbildnis mit einem Freund'', Paris, Musée du Louvre
* 1518/19: ''Amor und Psyche'', Fresken in der Villa Farnesina, Rom, zämme mit em [[Giovanni Francesco Penni]], [[Giulio Romano]] und em [[Giovanni da Udine]]
* 1520: ''Transfiguration'' (Verklärung Christi), Rom, Vatikanischi Pinakothek
=== Baute ===
* 1514: noch em Dood vom Bramante isch dr Raffael Baumäister vo St. Peter worde, was under iim baut worden isch, isch spööter witgehend zerstöört worde
* öbbe 1515: ''San Eligio degli Orefici'', Entwurf
* öbbe 1513/14 ''Palazzo Pandolfini'' z Floränz, Entwurf vom Raffael, usgfüert vom Giovanfrancesco und vom Bastiano [[da Sangallo]]
* öbbe 1515 aagfange: Capella Chigi in [[Santa Maria del Popolo]] z Rom, Blaanig vom Raffael, vom [[Giovanni Lorenzo Bernini]] gertig gmacht
* 1518–1520: Villa Madama in Rom, Entwurf und Aafang vo dr Usfüerig, nit fertig gmacht
* 1520 fertig: Palazzo Branconio dell’Aquila, zerstöört, d Fassade isch in ere Zäichnig überliiferet
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Datei:Raffael 024.jpg|Madonna Connestabile, [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Eremitaasch]], [[Sankt Petersburg]]/[[Russland]]
Datei:Raffael 058.jpg|Die Schule von Athen, Stanza della Segnatura, [[Vatikanstadt|Vatikan]]
Datei:Raffael 051.jpg|Die Sixtinische Madonna, Gmäldegalerii Alti Mäister, [[Dresden|Dresde]]/[[Deutschland|Dütschland]]
Datei:Madona del gran duque, por Rafael.jpg|Die kleine Madonna, [[Palazzo Pitti]], [[Florenz|Floränz]]/[[Italien|Italie]]
Datei:Raffael 040.jpg|Portrait vom Babst Leo X., [[Uffizien|Uffizie]], Floränz
Datei:Raphael - Saint George and the Dragon - Google Art Project.jpg|Hl. Georg im Kampf mit em Drache, [[National Gallery of Art]], [[Washington, D.C.]]/[[USA]]
Datei:Tempi Madonna by Raffaello Sanzio - Alte Pinakothek - Munich - Germany 2017.jpg|Madonna Tempi, [[Alte Pinakothek|Alti Pinakothek]], [[München|Münche]]
Datei:TheHolyFamilyWithTheLamb.jpg|Die Heiligi Familie mit em Lamm, Brivatbsitz, früener Lee of Fareham-Sammlig
Datei:Raphael-Young man-1.jpg|Francesco Maria della Rovere, Sit 1940 verscholle
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== Litratuur ==
* Johann David Passavant: ''Rafael von Urbino und sein Vater Giovanni Santi''. 2 Bände, Leipzig, 1839, Band 3 Leipzig, 1858
* Joseph Archer Crowe und Giovanni B. Cavalcaselle: ''Raphael, sein Leben und seine Werke''. 2 Bänd, Leipzig 1883
* Luitpold Dussler: [http://www.raffael-projekt.de/veroeffentlichungen.htm ''Raffael. Kritisches Verzeichnis der Gemälde, Wandbilder und Bildteppiche].'' F. Bruckmann KG, München 1966 (änglisch)
* Christoph Luitpold Frommel, Stefano Ray, Manfredo Tafuri: ''Raffael, das architektonische Werk.'' DVA Stuttgart 1987, {{#isbn:3-421-02880-X}}
* Jürg Meyer zur Capellen: ''Raffael in Florenz.'' Deutschland, Dezember 1996. Gebundene Ausgabe, Hirmer-Verlag, Deutschland, Dezember 1996, {{#isbn:3-7774-6980-7}} (bi Azimuth Editions London uf Änglisch)
* Jürgen M. Lehmann: ''[http://www.raffael-projekt.de/veroeffentlichungen.htm Raffael - Die Heilige Familie mit dem Lamm von 1504, Das Original und seine Varianten]'' (Studio-Ausstellung Museum Fridericianum Kassel, 1995/1996), {{#isbn:3-9804608-1-9}}
* Ernst Ullmann: ''Raffael.'' Seemann, Leipzig 1997, {{#isbn:3-363-00470-2}}
* Konrad Oberhuber: ''Raffael. Das malerische Werk.'' Prestel München 1999, {{#isbn:3-7913-2237-0}}
* Jürg Meyer zur Capellen: ''Raphael - A Critical Catalogue of his Paintings''. Volume 1: ''The Beginnings in Umbria and Florence, ca. 1500–1508''; Volume 2: ''The Roman Religious Paintings ca. 1508–1520''; Volume 3: '' The Roman Portraits, ca. 1508-1520,'' Arcos Verlag, Landshut, 2001–2008, {{#isbn:3-935339-00-3}}, {{#isbn:3-935339-21-6}} und {{#isbn:978-3-935339-30-5}}
* Pierluigi De Vecchi: ''Raffael.'' Hirmer Verlag, München 2002, {{#isbn:978-3-7774-9500-2}}
* John Shearman: ''Raphael in Early Modern Sources 1483–1602''. 2 Bände, New Haven und London, Yale University Press 2003, {{#isbn:978-0-300-09918-8}} 2003 (englisch)
* James H. Beck: ''Raffael.'' DuMont Köln 2003, {{#isbn:3-8321-7336-6}}
* Giorgio Vasari: ''Das Leben des Raffael.'' Edition Giorgio Vasari Band 3. Hrsg. von Alessandro Nova. Kommentiert von Hana Gründler, Wagenbach, Berlin 2004, {{#isbn:3-8031-5022-1}}
* Christof Thoenes: ''Raffael. 1483–1520''. Taschen-Verlag Köln 2005, {{#isbn:3-8228-2201-9}}
* Gregor Bernhart-Königstein: ''Raffaels Weltverklärung - Das berühmteste Gemälde der Welt''. Michael Imhof Verlag Petersberg 2007, {{#isbn:978-3-86568-085-3}}
* Antonio Forcellino, (aus dem Italienischen von Antje Peter): ''Raffael. Biographie.'' Siedler Verlag 2008, {{#isbn:978-3-88680-881-6}}
* Jürg Meyer zur Capellen: ''Raffael''. Daschebuech, Beck Verlag, München 2010, {{#isbn:978-3-406-60091-3}}
* Andreas Henning: ''Die Sixtinische Madonna von Raffae''l. Dresden 2010, {{#isbn:978-3-422-07010-3}}
* Mark Evans und Clare Browne mit Arnold Nesselrath (Hrsg.): ''Raphael. Cartoons and Tapestries for the Sistine Chapel''. London 2010 {{#isbn:978-1-85177-634-4}} (änglisch)
* {{BBKL|r/raffael|autor=Helmut Feld|band=7|spalte=1240-1248}}
== Film ==
* Ann Turner: ''Raffaello'', 177 Min., Arthaus Musik GmbH 2008 (1983), {{#isbn:978-3-939873-22-8}}
== Fuessnoote ==
<references />
== Weblingg ==
{{commonscat|Raffaello Sanzio|Raffael}}
* {{Kunstaspekte|ID=raffael}}
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Raffael}}
* [http://www.elrelojdesol.com/zoomable-paintings/raphael/index.htm Raphael's Zoomable Painting]
* [http://www.elrelojdesol.com/raphael/gallery/index.htm Raphael's Paintings]
* [http://www.onlinekunst.de/april/06_04_Raffael.htm Der Computergarten am 6. April: Raffael]
* [http://www.wga.hu/html/r/raphael/index.html Raphael auf WGA]
* [http://www.raffael-projekt.de/index.htm?http://www.raffael-projekt.de/raffael-neu-entdeckt.htm Raffael Projekt]
* [http://www.raffael-projekt.de/veroeffentlichungen.htm Raphael - A Critical Catalogue of his Pictures, Wall-Paintings and Tapestries]
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Moler, Zeichner, Illustrator]]
[[Kategorie:Künstler (Renaissance)]]
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Wicca
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Book of Shadows.JPG|thumb|200px|s ''"Schattebuech"'' mit de Grundsätz vo de Wicca, wo bi de Intiation öbergee werd]]
S '''Wicca''' [{{IPA|ˈwɪkə}}] »Hexerai« isch e [[Neopaganismus|noihaidnischi]] Relegioo, wo vor alem i de westliche Kultur, aso [[Europa]], [[Nordamerika]] und [[Australien|Australie]] verbraitet isch. S isch, bsunders z Europa, di gröösti noihaidnischi Relegioo<ref>Stephen J. Hunt: ''Alternative Religions''; Bristol UK 2003. {{#isbn:0-7546-3410-8}}</ref>. Ufgrund vo de [[Feminismus|feministische]] Uusprägig vo dere Relegioo, sind d Meerhait vo de Mitglider Fraue. Mitglider nenet sich unabhängig vom Gschlecht ''Hex'' oder ''Wicca''.
==Name==
De Name Wicca chunnt usem [[Altenglische Sprache|Altenglische]], wo ''wicca'' [{{IPA|ˈwitʧa}}] »Zauberer, Magier« und ''wicce'' [{{IPA|ˈwitʧe}}] »Hex, Magierin« bidüütet, und de Vorgänger vo [[Englische Sprache|Englisch]] ''witch'' »Hex« isch<ref>T.F. Hoad: ''The Concise Oxford Dictionary of English Etymology''; Oxford 1986. {{#isbn:0-19-861182-X}}</ref>. Im nidertütsche Aberglobe sind no ''Wickeweiber'' bikannt<ref>Jacob Grimm: ''Deutsche Mythologie''; Bd. 3: Aberglaube zu Bielefeld</ref> und s Verb ''wicken'' bidüütet "zaubere".
==Spirituelli Konzept==
[[Datei:Wiccan Altar.JPG|thumb|200px|en Altoor mit de Drüüfaltige Göttin und em Ghörnte Gott]]
S Wicca chan as e mystische Kult bitrachtet were. D Aahänger wered i de Regle [[Initation|initiiert]]. Selbstfindig und Selbstentwicklig sowie d Uusbildig vo psychische und magische Chreft bildet e wichtige Tail vom Wicca<ref>Stephen J. Hunt: ''Alternative Religions''; Bristol UK 2003. {{#isbn:0-7546-3410-8}}</ref>. Witteri Wert sind d Gliichberechtigung vo de Gschlechter und Naturliebi. Wicca isch en [[Eklektizismus|eklektischi]] Relegioo, wo waalloos Eliment us verschidnigste Religione, Mysterie und Ghaimbünd zemechlüblet. So findet mer Eliment und Ritual vo de [[Freimaurerei|Frimurer]] und vo [[Rosenkreuzer|Rosechrützler]], us de altägyptische und antike Mythologie, und au Züüg us de keltische und germanische Relegione. Dezue chömed no moderni erfundni Mythe, wie die vom "fridliche [[Matriarchat]]", wo vorem "aggressive zerstörerische [[Patriarchat]]" bistande haa söll. Wösseschaftlichi Erchenntnis wered ebefalls eklektisch dezeuzoge, wenn si is Weltbild passed, anderefalls wered si as Uswüchs vomene erstarrte Patriarchat as Nödgültig abtue. Us dem gaistige Hindergrund wered s [[Christentum|Christetum]] und di anderne [[Monotheismus|monotheistische]] Religioone als natuur- und sexualfindlichi patriarchalischi Religione verurtailt.
===Gotthaite===
D Wicca gönd i de Regle dodevo uus, as i de [[Steinzeit|Staizitt]] e fridlichs Matriarchat bistande heb und ass dozmol di "Grossi Göttin" oder di "Draifachi Göttin" vereert wore sai. Zo dere Göttin gsellt sich de "Ghörnti Gott" as Partner. D Göttin und de Gott bildet e kosmischi Polarität. Si sin di höchsti [[Bewusstsein|Biwusstsiistueffe]], won e Mentsch woornee cha. Anderi Wese, wie [[Elfe]], Naturgaister oder d Tootegaister existiered widerum uf anderne Biwustsiisstueffe. Di göttlichi Chraft isch i allne Wese immanent; d Mentsche und d Gotthaite sind vonenand abhängig und kommunizieret mitenand.
S Globesbikenntnis vo de Wicca luutet bizüglich de Gotthaite:
:''»Ali Göttine sind ai Göttin ali Götter sind ann Gott.«''
Da füert dodezue, as jedes Mitgliid vo de Wicca d Göttin und de Gott under eme biliebige Name und in ere biliebige Form vereere chönd. Debii wered denn au Göttine und Götter us allne mögliche Mythologie und Religione uusgwäält. Bi de Göttine sind starchi Göttine und Muettergöttine recht biliebt, bi de männliche öberwöged Fruchtbarkaitsgötter, wo mengisch phallisch dargstellt wered.
[[Datei:Triple-Goddess-Waxing-Full-Waning-Symbol-multicolored.svg|thumb|upright|left|s Symbol vo de Draifache Göttin]]
Di "Draifachi Göttin" söll noch em Gschichtsverständnis vo de Wicca i de [[Steinzeit|Staiziit]] as ''Groossi Muettergöttin'' vereert wore sii, wo för d Fruchtbarkait zueständig isch. Si sai spööter mit em [[Mond|Moo]] glichgsetzt wore, wo au im Symbol vo de Draifache Göttin - e draifachi Moosichle - zom Uusdruck chunnt. D Wicca seged drumm nöd ''de Moo'' sondern ''d Mondin''. De Noimoo stoot för d Giburt, de wachseti Moo symbolisiert d Göttin as raini Jumpfere, de Vollmoo as erwachsni lustvolli Liebhaberi und Muetter und de schwiinedi Moo as alti waisi Frau. Im Leermoo veraint sich s wiibliche, lunare [[Unterbewusstsein|Underbiwusstsii]] mitem männliche, solare Biwusstsii.
De "Ghörnti Gott" söll i de Staiziit de Partner vo de Gross Göttin gsii sii, wo im Wald öber s Wild gwacht heb. Spööter sai er den mit de [[Sonne|Sunn]] gliichtgsetzt wore. Dargstellt werd er hüüffig wie de griechischi Herdegott [[Pan]] mit Bocksfüess und Hörner. Au de keltischi Hirschgott [[Cernunnos]], wo mit eme Hirschgwai dargstellt werd, isch ais vo de biliebte Vorbild vom Ghörnte Gott. Er gelt bi de Wicca als Herr vo de Züügigschraft und vom Tood. As Gott vom Jooreslauf sterbt er i de Äärn, chunnt denn as Bueb noi uf d Welt, werd zomene Jüngling, wo sich am erste Mai as phallische Gott mit de Göttin sexuell veraint. De Zyklys manifestiert sich im Festkalender vo de Wiccca.
=== Festkalender===
[[Datei:Paganavebury.jpg|thumb|200px|e Fest vo de Wicca im englische Avebury]]
D Wicca hend e dopplete Festkalender, de lunari mit drizee Festtaag för di Draifachi Göttin und de solari mit acht Fest för de Ghörnit Gott.
Di drizee lunare Fest oder ''Esbat'' wered maist bi Vollmoo zelebriert und anderne Mookonstellatione, wo noch de Mainig vo de Wicca as bsunders gaignet sind för magischi Chrächt z mobilisiere. I de Esbat werd di Draifachi Göttin vereert, maist innerhalb vomene Coven.
Di acht solaare Fest oder ''Sabbat'' sind gröösseri Zämekünft, wo au mengisch meriri Coven zäme fiiret. Si richtet sich noch de baide Sunewendine und di baide Tagundnachgliichene. Di anderne vier Festtääg faled i d Mitti vo dene Pünkt. De Kalender isch e moderni Erfindig, birüeft sich aber uf ageblichi keltischi und germanischi Traditione. Zodem faled die Fest au mit christliche Fest zäme, wa vo de Wicca as Biwiis agluegt werd, as di alte haidnische Fest s Christetum öberstande hebid.
* [[Samhain]] /´savin/ oder [[Halloween]] am 1. November bzw. [[Allerheiligen|Allerhailige]] und [[Allerseelen|Allerseele]] isch s Noijoorfst vom Hexejoor und au s Totefest. De Ghörnti Gott as Herr vom Tood macht sich uf de Weeg is Land vo de Juget. A dem Fest isch d Grenze zwösched de zwoo Welte bsunders offe und d Wicca nemed a dem Fest Kontakt mit de Verstorbne uuf und holet vo dene Rootschlääg ii.
* [[Jul]] fallt uf d Wintersunewendi bzw. [[Weihnachten|Wienachte]] und [[St. Stephanstag|Steffistaag]] und symbolisiert de Siig vom Ghörnte Gott öber d Dunkelhait und d Aachumft vom "noie Chind".
* [[Imbolg|Imbolc]] fallt uf de 1. Februar bzw. [[St. Brigit]] und [[Mariä Lichtmess|Mariä Liechtmess]]. S Längerweere vo de Taag symbolisiert s Wachstum vom Ghörnte Gott Chind. A dem Fest werd aber bsunders au di Drafaltigi Göttin as Jumpfre Brigit vereert, wo vermuetli uf di keltischi Göttin [[Brigantia]] zruggoot.
* [[Ostara]], binennt noch de Göttin [[Ostara]], fallt uf d Früeligstagundnachgliichi bzw. [[Ostern|Oostere]]. De Ghörnti Gott, zom höbsche Jüngling wore, tanzt as grüene Maa mit de Draifache Göttin.
* [[Beltane]] fallt uf de 1. Mai bzw. [[Walpurgisnacht]], wo im Mittelalter as [[Hexensabbat|Hexesabbat]] ggulte het. De phallischi Ghörnti Gott und di Draifachi Göttin verainiget sich sexuell. Da werd mit sexuelle Praktike im Coven zelebriert, wobi di verschidnige Coven underschidlichi Ritual hend.
* [[Litha]] oder Mittsummer fallt uf d Summersunewendi bzw. Johanni. De Ghörnti Gott stoot im Höhepunkt vo sim Lebe und werd as Summerkönig gchröönt, wo sini ganzi Energii in Tientst vo de Göttin stellt.
* [[Lughnasad]] oder Lammas fallt uf de 1. Augste und isch e Erntefest. De Ghörnti Gott opferet sich för d Eerde, wa dör s Abschniide vom Chorn symolisiert werd.
* [[Mabon]] isch s Erntedankfest zo de Herbstdagundnachtgliichi bzw. Micheeli am 29. September. De Ghörnti Gott schriitet dör s Toor zo de Anderwelt und lait sich zom Schlooff in Schooss vo de Draifache Göttin.
==Lebeschrais==
D Wicca globet a d [[Wiedergeburt|Widergiburt]], wa i de Moophase und im Jooreslauf zom Uusdruck chunnt. Zo de wichtige Lebesfest ghööret s ''Handfasting'', wo sich e Frau und e Maa s Joowort för ai Joor und ai Taag geend, oder au länger wenn si wönd. S Handfasting chan au miteme aifache Ritual gschide were. D Gibuurt vomene Chind werd miteme Namesfest gfiiret. E Chind werd nöd in Coven uufgnoo. S dritt Lebesfest isch s Losloo vom Chind, wo jetz erwachsen isch und jetz us aignem Wile entschaide cha, öbs emene Coven biitrette möcht oder nöd. En Gstorbnige werd im erste Tail inere Truurzeremonie verabschidet und maist werd sis persönliche Buech vom Schatte verbrennt. Denoo wandlet s Fest in e Froidefest, wo dra erinnere söll, as ales wo gstorben isch widergiboore werd. D [[Seele|Seel]] vom Gstorbnige goot is Summerland, wo si bis zo de noije Gibuurt bliibt.
==Magischi Ritual==
D [[Magie|Zauberai]] spiilt e wichtige Rugel. Debii werd uf Schadzauber verzichtet und d Wicca leenet au de [[Satanismus]] ab. Allerdings gits noch de Mainig vo de Wicca weder schwarzi no wiissi Magii, do da em Gsetz vo de Dualität wedersprecht; s Gueti und s Böösi müend sich d Woog halte, demit s Gliichgwicht uf de Erde erhalte bliibt. E scharfi Grenze zwöschet de beede Pööl gits nöd. Biliebt sind Hailzauber, Liebes- und Sexualzauber aber au Wetterzauber. Zo de Mittel ghööred under anderem [[Trance]], [[Ekstase]] und [[Schamanismus|schamanistischi]] Ritual. E Hex versuecht im Lauf vom Lebe psychischi und magische Chreft z schuele und uuszbilde.
D Ritual findet maist innerhalb vo gschlossene Zirkel oder Coven statt und wered hüüffig füdliblutt döregfüert, demit di spirituelle und magische Chreft besser empfange were chönd. Voreme Ritual tüend sich d Hexe rituell wäsche. Den werd de Ritualplatz miteme Ritualbese gförbt. Inere chorze [[Meditation]] wered d [[Chakra|Chakre]] göffnet. Denn werd mit de Götter s Ritual bisproche. Da fangt mitem Züche vomene magische Chrais aa, wo miteme Schwert oder Stab zoge werd. De Chrais werd mit Bischwörige gfestiget. Deno wered di Draifach Göttin und de Ghörnti Gott vereert. Druf aber werd miteme kultische Tanz en magische Chegel uufbaut, wo sich di gwünschte Chreft konzentrieret und entsprechend magisch gnutzt wered. De magischi Akt cha [[Schamane|schamanischi]] Praktike, [[Trance]] oder [[Exstase]] aawende. Isch de Zauber döregfüert, gits e chliini Fiir mit Chueche und Wii um sich z erde. Nocheme Dankgibet werd de magischi Chrais ufghobe und die bundne Chreft entloo.
Jedi Hex het e Set vo persönliche Utensilie, wo si bi de Initiation öberchunnt. Die Gräät tööred noch de Öbergoob numeno vom Bsitzer oder vo de Bsitzeri aglengt were. Dezue ghöret e magischi Waffe, en Staab, en Athame, wa e Dolch isch, wo zum Lenke vo de Energie tienet und e Messer, wo zom Schniide bruucht werd. Witeri Ritualgräät sind Chelch, Roicherschale, Glogge, Ritualbese.
==Organisatio==
[[Datei:Wiccan priestess preaching, USA.PNG|thumb|200px|e Priesteri bi de Predig]]
D Aahänger vom Wicca sind i chliine Zirkel (Coven) zämegschlosse, wo us drizee Persone bistönd, wobii gern drufgluegt werd, as im Idealafall sechs dodevoo Mane sind. Emene Coven stoot d Hoopriesteri vor, wo mit de Draifaltige Göttin i Verbindig stoot und e Hoopriester as Repräsentant vom Ghörnte Gott. D Hoopriesteri und de Hoopriester sind gliichberechtigt, doch het d Hoopriesteri s Recht vom letschte Wort. Im dritte Rang vo de Hierarchi stoot d "Maiden" (»Jumpfre«). Mitglider vomene Coven wered nochere Lernzitt initiert. Die ersti Intiation, oder "Grad vo de Göttin", bidüütet d Gibuurt in Chrais vo de Göttin. En initierti Person cha Priester oder Priesteri were. Bi de erst Initiation chunnt d Hex, wo e Frau oder e Maa sii cha, sis persönliche Buech vom Schatte öber. Dodrii stoot i de Regle Gschicht vom Coven, Öberlifrige vo de Wicca, Zaubersprüch und Bischwörige, magischi Zaiche, Symbol oder [[Futhark|Ruune]]. Da Buech tient a de Hex au zum Uufzaichne vo aigne Erfaarige. Noch de zwoot Intitiationsstuefe, au "Grad vom Gott", chan e Hex as Hoopriesteri und Hoopriester e noie Coven gründe. De dritti "Grad vo de Göttin und vom Gott" werd nume vo wenige erraicht und bidüütet d Pforte zo de [[Individuation]]. I di dritti Initiation werd hüffig e Päärli igwait.
===Richtige===
* S '''Erbhexetum''' gelt as di höchsti Form. Noch de Öberliferig vom Wicca het sich s Hexetum im Ghaime öber Joorhunderti erhalte und isch i bistimmte Familene vo de Muetter uf Töchter öbertrait wore, seltener aber au uf Mane.
* S '''Garnderischi Wicca''' füert sich direkt uf d Traditioo vom Gerald Gardner zrugg.
* S '''Alexandrischi Wicca''' laitet sich vom Alexander Sanders ab und het e strengeri hierarchischi Ornnig.
* S '''Seax Wicca''' vereert d Göttin und de Gott mit germanische Näme. S chennt d Selbstintiation und Aghöörigi vo dem Zwiig ghööred nöd emene Coven aa. Die Richtig isch vom Raymond Buckland z Amerika is Lebe grueffe wore.
* S '''Dianische Wicca''' isch e streng hierarchischi organisierti Gruppe, wo vor alem z Amerika verbraitet isch und nume Fraue zueloot. Debii werd de Ghörnti Gott starch in Hindergrund drängt.
==Gschicht==
De Bigründer vom Wicca isch de Engländer Gerald Gardner (1884-1964), wo i de 1940er Joore en aignigs [[Esoterik|esoterisches]] System entwicklet het. De Gardner isch e Mitgliid vom ''Ordo Templi Orientis'' gsii, emene Orde vo de [[Rosenkreuzer|Roosechrützler]]. 1954 het er sis Buech ''Witchcraft Today'' (»Zauberchunst hütt«) useggee, e Buech mit religiöse Brüüch usem [[Antike|Altertum]], esoterische Gidanke, magische und [[Okkultismus|okkulte]] Handlige, [[Folklore]], Ritual vo de [[Freimaurer|Frimurer]]. Uuffälig isch di starchi Gwichtig vo [[Sexualität|sexuelle]] Eliment.
E wichtigs Werch, wo de Gardner bruucht het, isch s Buech ''Aradia. Gospel of the Witches'' (»Aradia. Hexe-Evangelium«) usem Joor 1899 vom Charles Leland. I dem Buech werd de italienischi Hexekult bischribe, wie de Hobbyethnolog Leland vorgitt, z Italie atroffe zhaa, wobii e Tail vo de Uussage vo de Forschig bistätigt were cha. Da Buech isch hütt no bsunders wichtig för d Aahänger vo de [[Stregheria]] (zo [[Italienische Sprache|ital]]. ''stregha'' "Hex"), emene italo-amerikanische Zwiig vo de Wicca.
E wichtige Iifluss bi de Uusbildig vom Wicca hend au di wösseschaftliche Studie vo de Ägyptologin Margaret Murray (1863-1963) ghaa, wo - sachlich nöd ganz korrekt - gschribe het, as di mittelalterliche Hexe enere alte vorchristliche Religio aaghange saied. D Hexeforschig vo de Margarte Murray werd vo de moderne Forschig starch kritisiert. Bsunders i de Richtig vo de "Dianic Wicca" (»[[Diana|Dianischi]] Wicca«) sind di umstrittnige Forschige vo de Margaret Murray starch iigflosse.
Entschaidend för d Usbraitig vom Wicca z England isch under anderem gsii, as z [[Grossbritannien|Britannie]] 1951 mitem ''Fraudulent Mediums Act'' ane 1951 magischi Handlige vo Ainzelpersone legalisiert wore sind, solang si niemertem schadit.
==Gschichtlichs Verständnis vom Wicca==
S Wicca interpretiert d Weltgschicht nöd gmäss de wösseschaftliche Forschig. Deno heb sich i de [[Steinzeit|Altstaiziit]] e matriarchal prägte Fruchtbarkaitskult entwicklet, wo d Wicca as d Urrelegioo vo Europa alueget. Die Urrelegio sai in e fridlichs Matriarchat bettet gsii, wo e gsunds Verhältnis zo de Natur und Sexualität ghaa heb. Die Urrelegioo sai no guet i de keltische Relegioo und au i de germanische Relegioo griiffbar, bsunders aber i [[Mysterien|Mysteriekult]], wie de vom anatolische [[Kybele]]kult oder de altgriechische Eleusinische Mysterie. S patriarchalische Christetum heb die Relegioo underdruckt und d Frau mit erem magische Wösse verdammt. D [[Hexenverfolgung|Hexeverbrenig]] zwösched 1450 und 1750 heb sich gege Vertretterine vom Erbhexetum grichtet, wo s alti Wösse no i de Famili tradiert hebid. Dör da sai s Gliichgwicht zwösched de wiibliche und männliche Chräft endgültig zerstört wore und heb zo de Uusbüütig vo de Frau und Natuur gfüert.
Do s Bild vomene alte fridliche Matriarchat i de Vorstelig vom Wicca zentral isch, chas us de Sicht vo de Relegiossforschig zo de Mythe vomene eemolige "[[Goldenes Zeitalter|Goldige Zittalter]]" zuegornnet were, wo i villne Kulture, so bi de antike Grieche oder im [[Hinduismus]], verbraitet isch<ref>Jürgen Wolf: ''Neopaganismus und Stammesreligionen''; Münster 1997. {{#isbn:3-8258-3573-1}}. S. 115f.</ref>.
==Ainzeloowiis==
<references/>
==Büecher==
*Otto Bischofberger, Peter Hölzle, Stefanie von Schnurbein: ''Das neue Heidentum''. Paulusverlag Freiburg Schweiz 1996. {{#isbn:3-7228-0383-7}}.
*Kathrin Fischer: ''Das Wiccatum in Deutschland''; i: René Gründer et al.: ''Der andere Glaube''. Würzburg 2009. {{#isbn:978-3-89913-688-3}}.
[[Kategorie:Religion]]
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text/x-wiki
[[Datei:Leo.svg|thumb|175px|Sümbool vom [[Löwe (Sternbild)|Stärnbild Löi]]]]
Dr Begriff '''Sümbool''' (us em Griechische: ''öbbis zämmedue'') oder au '''Sinnbild''' wird im Allgemäinen für [[Bedeutung (Sprachphilosophie)|Bedütigsdrääger]] ([[Zeichen|Zäiche]], [[Wort|Wörter]], Geegeständ, Vorgäng etc.) verwändet, won e [[Vorstellung|Vorstellig]] bezäichne (vo öbbis, wo nit muess geegewärtig si). ''Weeli'' Vorstellig denn mit dm ''Wort'' „Sümbool“ konkret [[Assoziation (Psychologie)|assoziiert]] (verbunde) wärde soll, wird in de verschidnige Aawändigsgebiet im Äinzelne speziell definiert.
In alle Lääbensberiich brucht mä Sümbool. In dr Bolitik (Faane, Farbe wie grüen für en [[Islamismus]], oder Zäiche wie s Hoggechrüz), in dr Religioon (s Chrüz vo de Christe, dr Halbmond bi de Muslim oder dr Davidstärn bi de Juude), in dr [[Wissenschaft|Wüsseschaft]] (mathematischi Formle, Strukturformle in dr Chemii, technischi Zäichnige usw.), im Vercheer, im Sport, in dr Kunst, dr Litratuur usw. Em Süsteem vo de Sümbool im ene gwüsse Beriich säit mä Sümboolik usser bi Sümbool wo vor Allem für die braktischi Verständigung im Alldaag brucht wärde, wie Buechstaabe, Vercheerszäiche usw.
== Litratuur ==
* Udo Becker: ''Lexikon der Symbole.'' Freiburg 1992, {{#isbn:3-89836-219-1}}.
* Frauke Berndt, Heinz Drügh (Hrsg.): ''Symbol. Grundlagentexte aus Ästhetik, Poetik und Kulturwissenschaft.'' Suhrkamp, Frankfurt am Main 2009, {{#isbn:978-3-518-29495-6}}.
* [[Johanna J. Danis]]: ''Das Symbolgewand im Zeitenrutsch. Vorträge.'' München 2003, {{#isbn:3-925350-78-0}}.
* [[Umberto Eco]]: ''Einführung in die Semiotik.'' {{#isbn:3-7705-0633-2}}.
* Sven Frotscher: ''5000 Zeichen und Symbole der Welt.'' Bern 2006, {{#isbn:3-258-06802-X}}.
* Clare Gibson: ''Zeichen und Symbole. Ursprung, Geschichte, Bedeutung.'' 2005, {{#isbn:3-8331-1496-7}}.
* [[Dirk Hülst]]: ''Symbol und soziologische Symboltheorie.'' Opladen 1999, {{#isbn:3-8100-2045-1}}.
* [[Carl Gustav Jung]] u. a.: ''Der Mensch und seine Symbole.'' {{#isbn:3-530-56501-6}}.
* Marion Loh/ [[Peter Godzik]]: ''Zum eigenen Leben finden in Bildern, Texten und Symbolen''. EB-Verlag, Hamburg-Schenefeld 2006, {{#isbn:3-936912-48-3}}.
* [[Manfred Lurker]] (Hrsg.): ''Wörterbuch der Symbolik.'' 5. Auflage. Stuttgart 1991, {{#isbn:3-520-46404-7}}.
* Winfried Nöth: ''Handbuch der Semiotik.'' {{#isbn:3-476-01226-3}}.
* Ingrid Riedel: ''FORMEN. Kreis, Kreuz, Dreieck, Quadrat, Spirale.'' Buchreihe Symbole, Kreuz Verlag, Stuttgart 1986.
* Christoph Wilhelmi: ''Handbuch der Symbole in der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts.'' Safari bei Ullstein, Berlin 1985.
* Fred Poepping: Ursymbole der Menschheit. Freiburg i. Br., 1972
* Marion Zerbst / Werner Kafka: ''Seemanns Lexikon der Symbole. Zeichen, Schriften, Marken, Signale''. E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2006, {{#isbn:978-3-86502-075-8}}
== Weblingg ==
{{commonscat|Symbols|Symbole}}
* [http://www.symbolforschung.org/ SYMBOLON - Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung e. V.]
* [http://scholarpedia.org/article/Symbol_Grounding_Problem Symbol Grounding Problem auf Scholarpedia]
* [http://www.kunstdirekt.net/Symbole/exkursheinzmohr.htm Gerd Heinz-Mohr: Über Symbolik]
* [https://web.archive.org/web/20120101012401/http://www.kath.de/kurs/symbole/ Christligs Sümboollexikon]
* [http://www.amuseum.de/medizin/CibaZeitung/dec34.htm Sümbool in dr Medizin (vor allem historisch)]
* Johann Hisch, ''[https://web.archive.org/web/20120119172446/http://www.nas.boku.ac.at/fileadmin/_/H93/H933/Materialien_Lehre/Pflanzen_als_Symbole_in_Religionen.pdf „Die FRAGARIA VESCA als Theologie der Schöpfung“ oder „Pflanzen als Symbole in Religionen“],'' als [[PDF]]
[[Kategorie:Gsellschaft]]
[[Kategorie:Kunscht]]
[[Kategorie:Literaturwüsseschaft]]
[[Kategorie:Literatur]]
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Vincent van Gogh
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[[Datei:Vincent van Gogh - Self-Portrait - Google Art Project.jpg|mini|''Sälbstbordret'' (1889)]]
[[Datei:Vincent van Gogh signature.png|miniatur|Signatur]]
Dr '''Vincent Willem van Gogh''' [{{IPA|ɡɔx}}, niiderländisch {{IPA|ɣɔx}}] (* [[30. März|30. Merz]] [[1853]] z [[Zundert|Groot-Zundert]]; † [[29. Juli]] [[1890]] z [[Auvers-sur-Oise]]) isch e [[Niederlande|niiderländische]] Mooler und Zäichner gsi; er gältet as äine vo de Gründer vo dr [[Moderne|modärne Moolerei]]. Nochdäm, was mä hüte wäiss, het er 864<ref name="Thomson 84">Belinda Thomson: ''Van Gogh – Gemälde – Die Meisterwerke'', S. 84.</ref> Gmäld und mee as 1000 Zäichnige hinderloo, wo alli in de letschte zää Joor vo sim Lääbe entstande si. Si Hauptwärk wird stilistisch em [[Post-Impressionismus]] zuegordnet. Es het e starken Iifluss uf d Künstler, wo noch em cho si, ghaa, vor allem uf d ''[[Fauvismus|Fauves]]'' und d [[Expressionismus|Expressioniste]]. Zu Läbzite het er nume weenigi Bilder chönne verchaufe, aber sit de 1980er-Joor wärde sini Wärk bi Aukzioone zu Rekordbriis verstäigeret.
Dr Vincent van Gogh het en umfangriiche Briefwächsel gfüert, won s e Hufe Hiwiis uf si moolerischs Wärk din het und sälber vo hoochem literarischem Rang isch.
== E baar vo sine Wärk ==
<gallery>
Datei: Vincent Van Gogh - Sorrow.JPG|''Chummer'' (Lithografii, 1882)
Datei:Still Life with an Earthen Bowl and Potatoes by Vincent van Gogh.jpg|''Stilllääbe mit Doondopf und Härdöpfel'' (1884)
Datei:Van-willem-vincent-gogh-die-kartoffelesser-03850.jpg|''Lüt wo Härdöpfel ässe'' (1885)
Datei:Van Gogh - Das Pfarrhaus in Nuenen.jpeg|''S Pfarrhuus z Nuenen'' (1885)
Datei:Vincent van Gogh - Cafe Table with Absinth.jpg|''Kaffidisch mit Absinth'', Bariis (1887)
Datei: Vincent Willem van Gogh 046.jpg|''Gmüesgärde uf em Montmartre'' (1887)
Datei:Vincent Willem van Gogh 137.jpg|''S Schloofzimmer vom Künstler im Gääle Huus'' (1888)
Datei:Vincent van Gogh - Portret van de postbode Joseph Roulin.jpg|''Bordret vom Joseph Roulin'' (1888)
Datei:Vincent Van Gogh 0018.jpg|''Blick uf Arles'', (1889)
Datei: Vincent Willem van Gogh 076.jpg|''S Nachtcafé'' (1888)
Datei:Vincent Van Gogh 0016.jpg|''Züpresse'' (1889)
Datei:VanGogh-starry night.jpg|''Stärnenacht'' (1889)
Datei:Vincent Willem van Gogh 106.jpg|''Sälbstbordret mit verbundenem Oor und Pfife'' (1889)
Datei:Vincent Willem van Gogh 037.jpg|''Dr Rundgang vo de Gfangene'' (noch em [[Gustave Doré]]) (1889)
Datei:Whitehousenight.jpg|''S wisse Huus z Nacht'' (Juni 1890)
File:Vincent Willem van Gogh 131.jpg|''D Hüüser vo Auvers'' (1890)
File:Vincent van Gogh - Mademoiselle Gachet au piano.jpg|''D Dochder vom Dr. Gauchet'' (1890)
</gallery>
== Liddratuur ==
* ''Vincent van Gogh – Sämtliche Briefe'', Hrst. Fritz Erpel, Neuübersetzig vo dr Eva Schumann, Henschel-Verlag, Berlin 1965/1968
* Jacob-Baart de la Faille: ''The Works of Vincent van Gogh. His paintings and drawings''. Meulenhoff, Amsterdam, 1970
* John Rewald: ''Von van Gogh bis Gauguin – die Geschichte des Nachimpressionismus''. DuMont, Köln 1987, {{#isbn:3-7701-2147-3}}
* Ingo F. Walther, Rainer Metzger: ''Vincent van Gogh – Sämtliche Gemälde''. Benedikt Taschen Verlag, Köln 1989. {{#isbn:3-8228-0396-0}}
# ''Etten, April 1881 – Paris, Februar 1888''
# ''Arles, Februar 1888 – Auvers-sur-Oise, Juli 1890''
* Matthias Arnold: ''Vincent van Gogh – Biographie''. Kindler, Münche 1993
* Matthias Arnold: ''Vincent van Gogh – Werk und Wirkung''. Kindler, Münche 1995, {{#isbn:3-463-40206-8}}
* Matthias Arnold: ''Van Gogh und seine Vorbilder''. Prestel, Münche 1997, {{#isbn:3-7913-1794-6}}
* Matthias Arnold: ''Vincent van Gogh – Gefälschtes Leben, gefälschte Werke''. Anderland Verlag, Münche 2003, {{#isbn:3-935515-03-0}}
* Hans Kaufmann, Rita Wildegans: ''Van Goghs Ohr: Paul Gauguin und der Pakt des Schweigens''. Osburg Verlag, Berlin 2008. {{#isbn:978-3-940731-14-2}}
* Stefan Koldehoff: ''Van Gogh – Mythos und Wirklichkeit''. DuMont, Köln 2003. {{#isbn:3-8321-7267-X}}.
* Stefan Koldehoff: ''Vincent van Gogh''. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2003. {{#isbn:3-499-50620-3}}.
* Uwe M. Schneede: ''Vincent van Gogh, Leben und Werk'' (C. H. Beck Wissen in der Beck’schen Reihe Band 2310), C. H. Beck, Münche 2003. {{#isbn:-406-48010-1}}.
* Sjraar van Heugten: ''Van Gogh – die Zeichnungen''. Belser, Stuttgart 2005, {{#isbn:3-7630-2452-2}}.
* Neil Grant: ''Van Gogh''. Verlag EDITION XXL, Fränkisch-Crumbach 2005, {{#isbn:3-89736-330-5}}.
* Paul Nizon: ''Van Gogh in seinen Briefen.'' Insel, Frankfurt am Main 1977, {{#isbn:3-458-31877-1}}
* Belinda Thomson: ''Van Gogh – Gemälde – Die Meisterwerke''. Hatje Cantz, Ostfildern 2007, {{#isbn:978-3-7757-1951-3}} Falls nicht durch Einzelnachweise anders belegt, entstammen die Informationen in diesem Artikel den Büchern von Matthias Arnold: ''Vincent van Gogh – Biographie'', ''Vincent van Gogh – Werk und Wirkung'' und ''Vincent van Gogh und seine Vorbilder'' sowie von Sjaar van Heugten: ''Van Gogh – die Zeichnungen'' und von Belinda Thomson: ''Van Gogh – Gemälde – die Meisterwerke''.
== Film ==
* ''Van Gogh'', Frankreich 1947/48, Reschii: Alain Resnais, mit em Claude Dauphin
* ''Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft,'' USA 1956, Reschii: Vincente Minnelli, mit em Kirk Douglas und em Anthony Quinn. Noch em Romaan vom [[Irving Stone]]. Dr Anthony Quinn het en Oscar für dr best Nääbedaarsteller überchoo.
* ''Van Gogh'' (TV), BRD 1969, Reschii: Thomas Fantl, mit em Herbert Fleischmann
* ''Vincent'', Australie 1987, Reschii: Paul Cox, mit em John Hurt
* ''Vincent van Gogh'' (TV), Finnland 1988, Reschii: Veli-Matti Saikkonen, mit em Timo Torikka
* ''Vincent et moi'' (Dokumentarfilm), Kanada/Frankriich 1990, Reschii: Michael Rubbo, under anderem mit em Tchéky Karyo und dr Jeanne Calment
* ''Vincent und Theo,'' USA 1990, Reschii: Robert Altman mit em Tim Roth und em Paul Rhys.
* ''Van Gogh'', Frankreich 1991, Reschii: Maurice Pialat, mit em Jacques Dutronc. Dr Jacques Dutronc het 1992 e César as beste Hauptdaarsteller überchoo.
* ''The Eyes of Van Gogh'', USA 2005, Reschii: Alexander Barnett, mit em Alexander Barnett und em Lee Godart
* ''Vincent und der Doktor'' (Doctor Who), GB 2010, Reschii: Jonny Campbell, mit em Tony Curran
== Muusig ==
* Don McLean: ''Vincent'', Song (1971)
* Grigori Frid: ''Briefe des van Gogh'', Mono-Opere in zwäi Däil für Bariton – Klarinette, Schlagzüüg, Klavier, Striicher op. 69 (1975) – Chliini Fassig für Bariton - Klarinette, Klavier und Violoncello
* Rainer Kunad: "Vincent", Oper (1975/76, Uruffüerig 1979)
* Bertold Hummel: ''Acht Fragmente aus Briefen von Vincent van Gogh'' für Bariton und Striichkwardett op. 84 (1985) [http://www.bertoldhummel.de/werkbeschreibungen/opus_84.html]
* Einojuhani Rautavaara: ''Vincent'', Opere in drei Akt (1986–1987)
* Einojuhani Rautavaara: ''Vincentiana'', 6. Symphonie (1992) – Satzfolg: I Tähtiyö (Starry night) II Varikset (The crows) III Saint-Rémy IV Apotheosis
* Tupac Shakur: ''Starry Night'' (Gedicht in ''The Rose That Grew From Concrete'', spööter verdoont)
* Gloria Coates: ''Symphony No. 9'' (The Quinces Quandary) HOMAGE TO VAN GOGH, 1992/93
* Abel Ehrlich: ''Portrait of Vincent van Gogh at the Age of 27'' für Solovioline und Striichkwardett (2003)
* Henri Dutilleux: ''Correspondances '' pour soprano et orchestra (2002–2004) – Satzfolg: I. Danse cosmique (P. Mukherjee) II. A Slava et Galina … (A. Solschenizyn) III. Gong (R. M. Rilke) IV. Gong II (R. M. Rilke) V. De Vincent à Théo … (V. van Gogh)
* Julio Iglesias ''Vincent (Stary Night)''
* E schbanisch Bänd nennt sich: La Oreja de Van Gogh, was so vil bedütet wie: S Oor vom Van Gogh.
== Webling ==
{{commonscat|Vincent van Gogh}}
* {{BAM|Vincent|Van|Gogh}}
* {{documenta Archiv|000000648| Vincent van Gogh}}
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Gogh,+Vincent+Willem+van}}
* [http://www.vangoghmuseum.nl/ Van Gogh Museum, Amsterdam]
* [http://www.vggallery.com/international/german/index.html D Galerii Vincent van Gogh: Alli Wärk und Brief. Usfüerligi Hindergrundinformazioone (Dütsch und Änglisch)]
* [http://www.philipphauer.de/galerie/vincent-van-gogh-werke/ 83 Wärk, Bilder und Gmäld vom Vincent van Gogh in seer gueter Kwalideet]
* [http://www.gogh.ch/selbstbildnisse.html 30 Sälbstbordret vom Vincent van Gogh in sear hoocher Uflöösig]
* [http://www.vangoghletters.org Die Briefe van Goghs]
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Gogh, Vincent Van}}
[[Kategorie:Moler, Zeichner, Illustrator]]
[[Kategorie:Landschaftsmoolerei]]
[[Kategorie:Bordretmoolerei]]
[[Kategorie:Holländer]]
[[Kategorie:Maa]]
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Buech:Bibliografie Dialektliteratur/Südbaden
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Holder
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text/x-wiki
'''Dialäktliteratur vu Sidbade'''
== Dialäktliteratur ==
=== Antologie (chronologisch) ===
* ''Allemannia. Gedichte in allemannischer Mundart nebst einer Correspondenz zwischen J[ohann] P[eter] Hebel und Rechnungsrath C. A. Gyser.'' Hrsg.: Ludwig Friedrich Dorn. Gutsch, Lörrach 1843
* ''Germaniens Völkerstimmen: Sammlung der deutschen Mundarten in Dichtungen, Sagen, Märchen, Volksliedern usw. Hrsg. von Johann Matthias Firmenich.
** Band 1. Schlesinger'sche Buch- und Musikhandlung, Berlin 1843-1846
** Band 2. Verlag von Friedberg & Mode, Berlin 1846 - 1854
** Band 3. Verlag von Friedberg & Mode, Berlin 1854-1866
* ''Die deutschen Mundarten im Liede. Sammlung deutscher Dialektgedichte.'' Nebst einem Anhang: ''Poetische Proben aus dem Alt-, Mittel- und Neudeutschen, sowie den germanischen Schwestersprachen.'' Hrsg. von Hermann Welcker. F. A. Brockhaus, Leipzig 1875. XVI, 358 S.
* [[Johann Baptist Trenkle]]: ''Die Alemannische Dichtung seit Johann Peter Hebel. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen mundartlichen Dichtung.'' J. Lang, Tauberbischofsheim 1881
* [Fridrich Pfaff]: ''Das Alemannische im Munde neuerer Dichter.'' In: ''Aus dem Badischen Oberland. Festschrift der 15. Hauptversammlung des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins dargebracht vom Zweigverein Freiburg i. Br.'' Freiburg i. Br. 1907. S. 169-99.
* August Friedrich Raif (Hrsg): ''Die badische Mundart-Dichtung. Dargestellt und ausgewählt von August Friedrich Raif.'' Reuss & Itta, Konstanz 1922
* ''Rite rite Rössli. Alemannische Kinderversli aus dem Markgräflerland und der Schweiz. Gesammelt von Gretel Krieg. Hegel & Schade, Leipzig 1923
* ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Hrsg. von [[Hubert Baum]]. [[Schillinger Verlag|Schillinger]], Freiburg i. Br. 1951. 151 S.
* ''s Alimannisch Liedergärtli. Eine Sammlung alemannischer Mundartlieder für zwei Singstimmen.'' Bearbeitet von Alfons Kind. Bund Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1961. 19. S.
* ''Holderbluescht. Ein alemannisches Mundart-Lesebuch mit Beiträgen aus der deutschsprachigen Schweiz und ihrer alemannischen Nachbarschaft: aus Baden, dem Elsaß, Vorarlberg, Liechtenstein und den Walsersiedlungen im Piemont.'' Hrsg. von [[Georg Thürer]]. Sauerländer/Langewiessche-Brandt, Aarau/Ebenhausen 1962. 340 S.
* Hubert Baum: ''[[Freude am alemannischen Gedicht|Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen]].'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968. 168 S.
* ''Oberdeutsche Mundartdichtung.'' Hrsg. von Friedrich E. Vogt. Mit 2 Karten. Klett, Stuttgart 1968. 72 S.
* ''Alemannische Geschichten. E Lesbuech in der Muettersproch für großi und chlini Lüt.'' Hrsg. von der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schriftleitung [[Richard Gäng]]. [[Verlag Moritz Schauenburg|Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzw. 1970. 204 S.
* ''Horch emol her. Eine badische Witzparade. Heiteres Brevier einer Landschaft, gesammelt und geschrieben von Lesern des Konradsblattes für alle, die das Land am Oberrhein und seine Menschen lieben.'' Hrsg. von Heinz Bischof. Badenia-Verlag, Karlsruhe 1974. 96 S. ISBN 3-7617-0059-8
* ''Der Witz der Alemannen.'' Hrsg. von [[Karl Kurrus]]. Desch, München 1975. 2. Aufl. [[Morstadt Verlag|Morstadt]], Kehl 1986. ISBN 3-88571-142-7
* ''Die Lieder aus Wyhl, Marckolsheim, Fessenheim, Kaiseraugst. Hrsg. Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen. o. O., o. J. [Jos Fritz, Freiburg 1975] 78 S.
* ''Wyhl isch dert un do! Lieder aus dem Kampf gegen Atomkraftwerke.'' Hrsg. vom Alemannischen Kulturkomitee. Mit Ill. Bundschuh Druckerei und Verlag GmbH, Freiburg i. Br. 1976. 2. Aufl. 1977
* ''Dialekt – Wiederentdeckung des Selbstverständlichen? Eine alemanisch-schwäbische Bestandsaufnahme.'' Hrsg. von Matthias Spranger. Dreisam-Verlag, Freiburg i. Br. 1977. 150 S. ISBN 978-3-921472-08-8
* ''[[S lebig Wort|S lebig Wort vu 31 Mundartdichter us em Badische]]. Alemannische Anthologie.'' Hrsg. von Karl Kurrus im Auftrag der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schauenburg, Lahr/Schwarzw. 1978. 213 S. ISBN 3-7946-157-2
* ''Literatur im alemannischen Raum. Regionalismus und Dialekt.'' Hrsg. von Jochen Kelter und Peter Salomon. Dreisam-Verlag, Freiburg i. Br. 1978. 200 S. ISBN 3-921472-12-1
* ''Alemannisch z’singe. Alemannische Lieder und Chöre aus unserer Zeit.'' Hrsg. von Herbert Reiff. Obermarkgröfler Sängerbund, Lörrach 1979. 53 S.
* ''In Mueters Stübeli. Ein Lieder-Bilderbuch.'' Hrsg. von Raimund Kagerer. Mit Ill, von Traute Enderle-Sturm. [[Verlag Waldemar Lutz]], Lörrach 1979. 48 S. ISBN 3-922107-10-9
* [[Manfred Bosch]] (Hrsg.): '' Mundartliteratur. Texte aus sechs Jahrhunderten. Diesterweg, Frankfurt/Berlin/München 1979. VII. 1342 S. (Texte und Materialien zum Literaturunterricht) ISBN 3-425-06238-7
* ''Nachrichten aus dem Alemannischen. Neue Mundartdichtung aus Baden, dem Elsass, der Schweiz und Vorarlberg. Hrsg. von [[Adrien Finck]] und [[Raymond Matzen]]. Olms, Hildesheim 1979. XIX 209 S. (Auslandsdeutsche Literatur der Gegenwart 12). ISBN 978-3-487-08203-5
* ''Versli us em Kinderland. Die bekanntesten Kinderreime in alemannischer Mundart.'' Hrsg. von Waldemar Lutz, illustriert von Traute Enderle-Sturm. Lutz, Lörrach 1982. 96 S. ISBN 978-3-922107-21-7
* [[Wilhelm Busch]]: Max und Moritz. Eine Bubengeschichte in sieben Streichen, in deutschen Dialekten, Mittelhochdeutsch und Jiddisch. Hrsg. und eingeleitet von Manfred Görlach. Mit Ill. Buske, Hamburg 1982. 178 S. ISBN 3-87118-522-1
* ''Usezupfts usem Alemannische.'' 1983 [Mit Bydreg vu dr Inge Tenz, em Werner Richter, em Frank Dietsche un em Karl Rösch]
* ''[[Kumm gang mer ewäg|Kumm gang mer ewäg. Alemannische Gedichte]].'' Herausgegeben von [[Tobias Engelsing]]. Faude, Konstanz 1984. Mit Illustrationen. 65 S. ISBN 978-3-922305-14-9 [Mit Bydreg vu dr Klara Eck-Schwarzmann, em Horst Hans Ehinger, em Elmar Seierschmidt, em Walter Sieglin un dr Hanna Walz]
* [[Markus Manfred Jung]] (Hrsg.): ''[[D Hailiecher|D Hailiecher. Alemannische Anthologie Junge Mundart]].'' Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Morstadt, Kehl/Strasbourg/Basel 1987. 144 S. ISBN 3-88571-167-2
* ''Mundartgedichte. Eine Sammlung für die Teilnehmer des Wettbewerbs „Wir tragen Mundartgedichte vor“. Hrsg. vom Verein zur Förderung des Landeskunde in den Schulen e. V. Selbstverlag, Freiburg i. Br. 1987. 52 S.
* Hubert Baum, Karl Kurrus, Heinrich Lehmann (Hrsg.): ''Alemannische Gedichte von Hebel bis heute. Heiteres und Besinnliches von 94 Autoren aus dem Badischen mit 95 Gedichten.'' Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989
* ''Mei Sprooch - dei Red. Mundartdichtung in Baden-Württemberg.'' Hrsg. v. Norbert Feinäugle und Thomas Eha, [[Konkordia GmbH|Konkordia Verlag]], Bühl 1989
* ''[[Weleweg selleweg|weleweg selleweg. Eine Anthologie mit Texten von 33 zeitgenössischen Mundartautoren aus Baden]].'' Hrsg. für die Muettersproch-Gsellschaft. Redaktion: Markus Manfred Jung, [[Hanspeter Wieland]], [[Wendelinus Wurth]]. [[Drey-Verlag]], Gutach 1996. ISBN 3-9804636-2-1
* ''’S Johr duure. Das Beste aus „Alemannisch dunkt üs guet“, der Vereinszeitschrift der Muettersproch-Gsellschaft.'' Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft. Belchen-Verlag, Freiburg i.Br. 2000. ISBN 3-933483-59-X
* [[Klaus Poppen]] (Hrsg.): ''Gscheiti Sprüchli im e chleine Büechli. Lebensweisheiten in alemannischer Mundart.'' Badischer Verlag, Freiburg 2000
* ''I mag di mog di mig di.'' Hrsg. von Markus Manfred Jung. Drey-Verlag, Gutach 2009 ISBN 978-3-933765-39-0
* ''Woni sing un stand. Ein grenzüberschreitendes alemannisches Liederbuch.'' Von [[Uli Führe]] und [[Stefan Pflaum]]. Ill. Wolf Zuber. Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft Verein für alemannische Sprache e. V. und dem Landesverein Badische Heimat e. V. Braun, Karlsruhe 2012 (Schriftenreihe der Badischen Heimat 3)
=== Dichter*ne (alphabetisch) ===
* [[Josef Albicker]] (1896–1968), Huuse
** ''Mein goldener Ährenkranz. Gedichte''. Rombach, Freiburg i. Br. 1961
** ''Baaremer Bauernköpfe''. Kratzer, Donaueschingen 1953
** ''Leiter und Pflug. Gedichte''. Donau-Post-Verlag, Donaueschingen 1950
** ''Trilpetritsch und andere Geschichten''. Schauenburg, Lahr (Baden) 1934
* [[Anton Hermann Albrecht]] (1835-1906), Chlaichems/Lohr
** ''E Maje us em Oberland''. 1878
* [[Gertrud Albrecht]] (1909–1985), Friburg
** ''Anneli. Alemannische Gedichte und Geschichten in Markgräfler Mundart''. Schauenburg, Lahr (Schwarzwald) 1978. 110 S. ([[Silberdistel-Reihe]] 134) ISBN 3-7946-0156-4
* Bernhard Asal (* 1952)
* [[Rolf Asal]] (* 1953), Dodtnau
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher |D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
* Eva Astel (* 1930), Friburg
* [[Joseph Bader]] (1805-1883), Düenge, Karlsruhe
** Gedichte. In: Freiburger Unterhaltungs-Blatt 1829; Rghdt: S. 47
* [[Rosemarie Banholzer]] (1925–2023), Konstanz
** ''100 und noch meh. Gesammelte »Frichtle«-Beiträge (Konstanzer Anzeiger).'' Selbstverlag, Konstanz 1980. 109 S.
** ''Des und sell. Gschichtle und Gedichtle in see-alemannischer Mundart.'' Selbstverlag, Konstanz 1980. 63. S. ISBN 3-9800634-0-2
** ''Nämme, wie’s kunnt. Gschichtle und Gedichtle in see-see-alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Jürgen Barsch. Selbstverlag, Konstanz 1984. 95 S. ISBN 3-9800634-3-7
** ''Wenn’s weihnachtet. Gedichte und Erzählungen in alemannischer Mundart und Schriftdeutsch.'' Mit Ill. Südkurier, Konstanz 1985.
** ''Glacht und sinniert. Gedichtle und Geschichtle in see-see-alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen Jürgen Barsch. Selbstverlag, Konstanz 1988.
** ''Geschenkte Zit.'' Mit Seidenmalerei und Batikbildern von Beate Padberg. 1989.
** ''Mir Leit vu heit.'' Zeichnungen von Prof. Hans Sauerbruch. 1991.
** ''Wenn de Evangelischt Lukas alemannisch gschwätzt het.'' Das Lukasevangelium mit Bildern von Christine Schmidt-Heck. Weidling Verlag, Stockach-Wahlwies 1992. ISBN 978-3-922095-25-5.
** ''Vu nint kunnt nint.'' Gedichte und Kurzgeschichten; Umschlagbild von Jürgen Barsch. 1994.
** ''Guck emol''. Neie Sache zum Sinniere und Lache. Fotos von Ulla Ruck. Conceptdesign GmbH, Konstanz 1998.
** ''Geschichten von Wilhelm Busch in alemannischer Mundart''. Conceptdesign GmbH Konstanz 1999. Max und Moritz, Hans Huckebein, Plisch und Plum, übertragen in's Alemannische. ISBN 3-9806314-1-9
** ''Mitenand vewobe''. Conceptdesign GmbH, Konstanz 2000, Illustrationen von Beate Padberg. ISBN 3-9806314-4-3 (Im Aanhang sind e paar Seite mit Usdrück uf bodeseealemannisch und was es uf hochdeutsch hosst)
** ''Gedichte.'' In: Buchhandlungen Bücherwurm (Hrsg.): ''Alemannisch kocht und gschwätzt''. Verlag Bücherwurm Kenzingen/Herbolzheim 2006. ISBN-13: 978-3-00-018654-7.
** ''Wenn's weihnachtet''. Konstanz, 3. Auflage 2005. Gedichte und Kurzgeschichten in Mundart. ISBN 3-9806314-6-X
* [[Max Barth]] (1896–1970), Waldkilch
** ''Lob des Dialekts. Waldkircher Redensarten. Texte und Gedichte''. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1986
* Otto Barth
** Gedichte. In: Ekkhart 1960
* Flora Bauer-Stolz (* 1914), Welmlingen
** ''Lustigi, wohri Gschichtli us ünsem Dorf.'' Welmlingen o. J. 68 S.
* [[Hans Bauer (Heimatdichter)|Hans Bauer]] (1881–1945), Lohr
** ''Holderbeere. Heitere und besinnliche Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Förderverein Sulzer Heimatgut e.V., Sulz 1994
** Gedichte. In: ZtZsch; Bd: 1953, 1/26
* J. A. Bauer
** ''Belchenerinnerungen.'' 1886
* [[Sophia Bauer]] (* 1942), Dodtnau
** ''Alltagsgschichte.'' 1990
* [[Richard Bäuerle]] (1923–2019)
** ''D'r Witzbold. Mundartgedichte.'' Selbstverlag, Emmendingen 2001. 72 S.
** ''D'r Witzbold. Band 2. Witziges zämmetrait un greimt in alemannischer Mundart. Mundartgedichte.'' Selbstverlag, Emmendingen 2005.
* [[Heinrich Bauknecht]] (* 1937), St. Georgen
** ''S wird so gsi sii. Gschichde rund um Sanderge.'' 2007
* [[Karl Borromä Bauknecht]] (1856–1930), Hundsbach bi Forbach
** ''Hundsbacher Waldkinder.'' 1903
** ''Der Schindelmacher als Volksdichter.'' 1904
* [[Hubert Baum]] (1906–1976), Sulzburg
** ''Ab em Freysig. Alimannischs.'' 1944, 38 Bl.
** ''Chrieg, e Chranz vo Sonette für myni Haimet.'' 1945, 17 Bl.
** ''Biswilche. Alimannischs Chalenderbüechli für Groß un Chlai, für Stadt un Land.'' 1946, 82 Bl.
** ''Johr us - Johr ii. Allemannischs Chalenderbüechli für Stadt un Land für Groß un Chlai.'' Herder, Freiburg i. Br. 1948
** ''Dipfili- Däpfili. Gsätzli für chlaini lüt. Mit Bilderli vo der Ilse Baum, geschriibe vo Alfred Riedel. Crone, Freiburg i. Br. 1948, 8 Bl.
** ''Alimannisch's Wörterbüechli. Terzinen um seltenere Wörter von A bis Z, handgeschrieben und mit farbigen Initialen versetzt von Alfred Riedel.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1950
** ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1951
** ''Alemannische Weihnachtslegende für 4 Sprecher, Sopran, Flöte, 2 Geigen, Bratsche, Cello und Klavier mit der Musik des Verfassers.'' Selbstverlag 1952
** ''Die Saite bebt. Hochdeutsche Gedichte.'' Selbstverlag 1953
** ''Vier Liedli um e Chindli. Gsätzli un Note.'' Mit Bildli vo Ilse Baum. Selbstverlag, Freiburg i.Br. 1954, 2 Bl. Ill.
** ''Xaveerli mit em Wunderschlitte, e Märli-Spiil.'' Selbstverlag 1958, 12 Bl.
** ''Hermann Burte 80 Jahre.'' Burda, Offenburg 1959
** ''Franz Philipp 70 Jahre.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
** ''Huus am Bugg. Alimannischs Gedichtbuech.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1962
** ''Der Friider. Alemanischs Buureschauspiel in fünf Ufzüg.'' Verlag Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1964
** ''Alemanne-Wort. Sonettenkranz in Akrostichen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1966
** ''Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
** ''Sulzburger Geschichten.'' Mit Zeichnungen von Ilse Baum. Schillinger, Freiburg i. Br. 1970
** ''Ei Wort git s ander. Alemannischs hütigstags.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1971
** ''Alemannisches Taschenwoerterbuch für Baden.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
** ''Der Ton. Gedichte.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1974
* Hans Herbert Baumann (1924–2009; Pseudonym: [[Frank Straass]]), Ämmedinge/Hamburg
** ''Sturm.'' Versspiel 1966
** ''Trau schau wem.'' Versspiel 1966
* [[Eberhard Beck]] (1933–2000), Waldshuet
** ''im umeluege. Wäldergeschichten.'' Deyflsgiger Verlag, Oberbergen 1980. 85 S. ISBN 3-9800403-2-1. 2. Aufl. ''Wäldergeschichten. Im umeluege. 21 Erzählungen.'' Erweiterte Neuauflage. Stumpfhaus, Freiburg i. Br. 1982. 79 S.
* Julius Beckert
** Spiel nach alemannischen Gedichten von Hebel. 1904
* Edgar Beiermann
* [[August Benz]] (1901–1975), Lohr
* Ralf Bernauer
* [[Karl Berner (Dichter)|Karl Berner]] (1863–1941), Chander
** ''Potz Dunter. Gedichte und Geschichten in alemann. Mundart.'' Freiburg 1921
** ''Bunte Fenster. Gedichte und Erzählungen.'' Karlsruhe 1933
** ''Spielende Lichter. Erzählungen und Gedichte, heiter-besinnlich-hochdeutsch-alemannisch.'' Bechtel, Lörrach 1950. 78 S.
* [[Friederike Berthel]] (1883–1971), Mille
* [[Jörg Bertsch]] (* 1949), Steine/Basel
* [[Winfried Bertsch]] (* 1937), Lichtenau
** Geschichten, veröffentlicht im Heimatgruß des Heimatvereins „Medicus“ in Lichtenau
** ''Des geht uf ke Kuehhutt, alemannische Mundart von s Schmiddhaase Winfried''. Eigenverlag, 2006
* [[Franz Beyerle]] (1885–1977), Konschtanz/Wange
* [[Ferdinand Biecheler]] (1787–1860), Fryburg
** ''Freiburgs Genius an die im September 1838 in seinen Mauern versammelten Naturforscher und Ärzte. Eine Festidylle in allemannischer Mundart.'' Freiburg i. Br. 1838
* Wilhelm Bilharz
** ''Das Jubiläum.'' 1858
** ''[[Text:Wilhelm Bilharz/Der Basler Todtentanz|Der Basler Todtentanz]].'' 1872
** ''Lebensweisheit.'' 1872
** ''Die astronomische Uhr im Straßburger Münster.'' 1871/1872
* [[Hermann Billharz]], Deerlebnach/Guede
* Edmund Birkhofer
* [[Kurt Blum]] (1872–1938), Leipzig/Zäll/Steine/Konschtanz
** ''Wie s Annebäbi vo Hinterkatzebach zuer Großherzogi uf Karlisrueh gangen isch.'' 1914
** ''E Liechtgang uf em Wald in der Chriegszit. Ein Volksbild.'' Braun, Karlsruhe 1915
* [[Gertrud Böhler]] (1919–2005), Wäär
** ''heb di guet. Alemannische Gedichte und Geschichten in Wehrer Mundart.'' Selbstverlag, Wehr 1982. 90 S.
** ''Deheim im Wehredal.'' Selbstverlag, Wehr 1988
** ''Gradus un denäbe.'' Selbstverlag, Wehr 1999
* [[Charlotte Böhler-Müller]] (1924–2023), Buxa / Chränzech
** ''„Nimm dr Zit ...“ Mund- und Herzensart. Gedichte.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 79 S.
** ''Für jeden Augenblick. Glückwunsch-, Trost- und Dankgedichte.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 69 S.
* [[Stefan Böhm]] (* 1952), Friburg/Offeburg
* August Boos, Friburg
** ''’s Vreneli. Versspiel. 1956
* [[Manfred Bosch]] (* 1947), Diire/Radolfzell
** ''Uf den Dag warti.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1976. 70 S.
** ''Mir hond no gnueg am Aalte'' Selbstverlag, Rheinfelden 1978. 95 S. ISBN 3-9800191-0-1
** ''ihr sin mir e schäne Gsellschaft.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1980. 77. ISBN 3-9800191-1-X
** ''Wa sollet au d Leit denke.'' Selbstverlag, Rheinfelden 1983. 69. ISBN 3-9800191-2-8
* Hermann Brenner
* Karl Britz, Bodersweier
* [[Fritz Broßmer]] (1891–1963), Ättene
** ''D’r Schnitzsack.'' Freiburg im Breisgau 1922
** ''Krut un Ruewe.'' Freiburg im Breisgau 1922
** ''Bibilikäs.'' Freiburg im Breisgau 1923
** ''D’r Schwartemage.'' Freiburg im Breisgau 1923
** ''Leberknöpfli.'' Freiburg im Breisgau 1924
** ''D’r Katzerolli.'' Freiburg im Breisgau 1925
** ''D’r Pfiffedeckel.'' Freiburg im Breisgau 1926
** ''Ziewelekueche.'' Freiburg im Breisgau 1928
** ''S’Schtädtli.'' Freiburg im Breisgau 1935
** ''D’r Seppli.'' Freiburg im Breisgau 1938
** ''D’r Schnauzli.'' Freiburg im Breisgau 1950
* [[Philipp Brucker]] (1924–2013), Lahr
** ''S’ Wundergigli – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1965. ISBN 3-7946-0187-4. 104 S.
** ''S’ Danzknöpfli – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1967. ISBN 3-7946-0010-X. 120. S.
** ''Striiwili – Geschichten und Gedichte in Alemannischer Mundart.'' Mit Illustrationen aus dem Gästebuch des Alt-Lahrer Gasthauses „Waldhorn“. Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1982. ISBN 3-7946-0219-6
** ''Der blühende Turm. Geschichten – Gedichte – Bilder.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1983
** ''Jo, Pfiffedeckel – Bürgermeister Pfiffedeckel erzählt Geschichten in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1985. ISBN 3-7946-0233-1. 128 S.
** ''Schlaudrikauz – Geschichten und Erinnerungen in Alemannischer Mundart.'' Mit Illustrationen. Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1986. ISBN 3-7946-0242-0. 136 S.
** ''Kaleidoskop – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1987
** ''Sparifandili – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1989
** ''Hänner's verstande?'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1991
** ''Ritscherli – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1992
** ''Ilwetritsch – Eine Auslese aus den Kolumnen der Lahrer Zeitung.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
** ''Ringkiisili – Geschichten in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
** ''Alleritt Gschichtli vun geschtert un hit.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2001
** ''Ihr liäwi Lit – Gschichtli un Beobachtunge in alemannischer Mundart.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2004
** ''Zit isch do – Das Leben fühlen. Gedichte.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 2006
* [[Bärbel Brüderle]] (1943–2024), Villinge
* [[Hans Brunner (Dichter)|Hans Brunner]] (* 1931), Broomech/Wittlige
** ''Alemannisch ruuch un herzlich. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte, frech, luschtig sprützig un bsinnlich.''
** ''Chrut un Ruebe. Lustigi Vers un Gschichte in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Lörrach 1985. 78 S.
** ''Chuddelmuddel. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte zuem Vortrage in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Wittlingen 1995
** ''E Chratte Durenander. Humor, Blödsinn, Spass, Besinnlich. In Dütsch un Alemannisch.''
** ''En Hampfle Heimet un Lebe. Freudigs un au zuem nochdenke in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Lörrach 1986
** ''Grad z'leid Alemannisch. Gedicht, Witz, Sprüch un Gschichte; frech, lustig, sprützig un bsinnlich.'' Eigenverlag, Wittlingen
** ''Medizin für s Gmüet. Gedicht, Gschichte, Sketch un Witz zuem Vortrage.'' Eigenverlag, Wittlingen
** ''Wie dr Schnabel gwachse isch. Gedicht, Gschichte, Sketch un Witz zuem Vortrage.'' Eigenverlag, Wittlingen
* Dieter Brüstle
* [[Josef Anton Bueb]] (1897–1974), Breisach
** ''Bißangeli – Alemannischer Humor vom Oberrhein.'' Breisach 1959
* Waltraud Bühler
* [[Erika Buhr]] (1932–2025), Dodtmis/Ibach
** ''Wa i am Weg no gfunde ha. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Buhr Druck, Bernau 1995
** ''Im Zitewind. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Buhr-Druck-Service, Bernau 2004
** ''Mosaiksteine. Elfchen und Haiku, Mundart und Schriftdeutsch.'' Buhr-Druck-Service, Bernau 2010
* [[Alois Burger]] (1908-1959), Wuete-Ebedinge
** ''S' Jahr ein - s' Jahr aus. Heiteres und Besinnliches zum Jahreslauf im Hochschwarzwald.'' Rosgarten, Konstanz 1962
** ''De Nazi oder de Fazi? Komödie um eine Bürgermeisterwahl.'' Donau-Post-Verlag, Donaueschingen 1953
* [[Günther Richard Burger]] (1924-2017), Gottmedinge
** ''Nuf un nab durch das Jahr'' (Mundart und Schriftdeutsch, Band 1 ''Frühling,'' Band 2 ''Sommer,'' Band 3 ''Herbst,'' Band 4 ''Winter,'' Band 5 ''5. Jahreszeit'') 1974–1979
** ''Kurzes (Sprüch in Mundart)'' 1981
** ''De Dag durre – Vom Frühlicht bis zum Mondenschein'' (Mundart und süddeutsch) 1981
** ''Süffigs vum See – Rundreis dur d Johreszitte'' (Mundart, Band 1 ''Süeße Säft un frischs Seewasser,'' Band 2 ''Rachebutzer un Sämsekräbsler,'' Band 3 ''Spoot-Läs un Bockbier'') 1984–87
** ''Wir wandern. Vom und fürs Wandern''. (Mundart und süddeutsch) 1999
** ''Land un Lüüt am See. E heiter-bsinnlich Rundreis''
** Einzelveröffentlichungen in ''Alemannisch dunkt üs guet,'' in ''s Johr durre'' und ''Harras''
* [[Marisa Burger]], Steine
* [[Hans-Peter Burget]] (* 1948), Mille/Ämmedinge
* [[Herbert Burkhardt]] (1935–2024), Emmendingen
** ''D alt Märktscheese vrzellt. Heiteres und Besinnliches in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978 (Silberdistel-Reihe 131)
** ''I will Dr ebbis sage ... Ein Breisgaubüchlein. Nachdenkliches und Heiteres aus dem nördlichen Breisgau und drum herum in Hochdeutsch und auf Alemannisch.'' Kehrer, Freiburg i. Br. 1985
* [[Elfriede Bürkle]], Schutterwald
** ''Bsinne, schmunzle und verzehle.'' Schutterwald 1998
** ''Mol bsinnlich, mol heiter - fir jedes ebbs.'' Schutterwald 2001
* [[Hermann Burte]] (1879–1960), Maulburg
** ''Madlee – Alemannische Gedichte.'' 1923
* [[Thomas Burth]] (1934–2000), Radolfzell/Schopfe
** ''D Blechhirte. Weihnachsthörspiel.'' SDR 1977.
** ''Gschwätzt wi gmolet. Gedichte und Geschichten in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Südkurier, Konstanz 1980, ISBN 3-87799-013-4.
** ''Gedanke uf Reise. Gedichte und Geschichten in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Hans Sauerbruch. Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-045-2.
** ''Gschwätzt wi gmolet'' (Tonkassette). Radio Antenne 3
** ''Uf em Weg.'' Privatdruck, 1990
** ''Lapislazuli und Blässure. Alemannische Gedichte und Geschichten.'' Südverlag, Konstanz 1993, ISBN 3-87800-019-7.
** ''Immer der, wo fròget. Gedichte und Geschichten in bodensee-alemannischer Mundart.'' Drey-Verlag, Gutach 1999, ISBN 3-933765-02-1.
* [[Waltraud Burtsche]] (* 1939), Oberbärge/Fryburg
* [[Magnus Cordes-Schmid]] (* 1979), Sipplinge/Iisebach
** ''KuttläMuttlä.'' In: ''Alemannisch dunkt üs guet,'' 1/2010, S. 12
* [[Valo Christiansen]] (* 1993)
* [[Karl-Heinz Debacher]] (* 1955), Ruescht
** ''Duets-es? Alemannische Geschichten und Gedichten.'' Lavori-Verlag, Freiburg im Breisgau 2011
* [[Ulrike Derndinger]] (* 1977), Lohr
** ''Zwische de Zilde.'' CD, 2010
** ''Weckli, Deckli, Schleckli.'' 79 Syte mit Illustratione vum Jeannot Weißenberger. Drey-Verlag 2016
* Erna Döbele
* [[Friedrich Doldinger]] (1897–1973), Radolfzell/Friburg
** ''Der Vogel Gryff. Ein Spiel nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm.'' Julius Umbach, Lörrach 1927
* [[Ludwig Friedrich Dorn]] (1806–1868), Mille
** ''Allemannia. Gedichte in allemannischer Mundart von L. F. Dorn, Pfarrer Schneider, Dr. Hagenbach, Eichin; nebst einer Correspondenz zwischen Hebel und Rechnungsrath Gyßer.'' Lörrach, 1843
* [[Arthur Duffner|Arthur H. Duffner]] (1869–1934), Furtwange
** ''Schwarzwälder Leben. Gedichte in Schwarzwälder Mundart.'' Braun, Karlsruhe 1900.
* Hans Duffner
* [[Ulrike Ebert|Ulrike Ebert-Wirminghaus]] (* 1955), Löörech
** ''im handchehrum''. Drey-Verlag, Guetach 2006
* [[Alfred Eckerle]] (* 1953), Wolfe
* [[Dietmar Eisfeld]] (1929-2016), Wäär
** ''Im Wehratal bin ich geboren.'' Lieder von Dietmar Eisfeld. Illustriert von Hermfried Richter. Förderkreis Stadtmuseum, Wehr 2010. ISBN-13 978-3-00-0330457-6
* [[Karlfrieder Elsner]] (1925–2014), Efrige-Chilche
* Hugo von der Elz (i. e. [[Hugo Wingler]], 1869–1924), Elzach
** ''Die Brüder. Bauerndrama in 4 Aufzügen nach einer gleichnamigen Erzählung M. Barak‘s für die Bühne bearbeitet von Hugo von der Elz.'' Karlsruhe 1906.
** ''Ein Schwarzwaldstrauß. Gedichte.'' 1904. 2. Aufl. 1906.
** ''Ramse. Neue alemannische Gedichte.'' Druck- und Verlagsgesellschaft vormals Ddölter, Emmendingen, 1909.
** ''Zwischen zwei Stühlen. Schwank in einem Aufzug.'' Freiburg im, Breisgau, 1910.
** ''Das Lied des heiligen Michael.'' 1912
* Marlies Engler
* [[Bruno Epple]] (1931–2023), Bodesee
** ''Dinne und dusse''. Konstanz: Rosgarten, 1967
** ''Hirtenweihnacht. Ein Spiel''. Radolfzell: Uhl, 1971, Neiuflag Friedrichshafen: Gessler, 1996
** ''reit ritterle reit. Gedichte in der Mundart vom Bodensee''. Konstanz: Stadler, 1979
** ''Wosches. Vergnügliche Lektionen zur alemannischen Mundart''. Konstanz: Verlag des Südkurier, Band I. 1980, Band II.1981, Band III.1983, Neiuflag Konstanz: Südverlag, 1995
** ''Doo woni wohn''. Alemannische Gedichte. Friedrichshafen: Gessler, 1998
** ''Walahfrid Strabos Lob der Reichenau auf alemannisch''. Friedrichshafen: Gessler, 2000
** ''Alemannisch vom See''. Lyrik von Bruno Epple, gelesen vom Autor. Bernd Konrad: Saxophon. CD. Produktion des SWR Tübingen. Spieldauer 45:05, Freiburg: Freiburger Music Forum, 2004.
** ''Ein Konstanzer Totentanz. Leichenlamento im Dialekt''. Hilzingen: Greuter, 2007. Aufgeführt vom Stadttheater Konstanz 1982, dort als Freilichtspiel 2007.
* Johanna Eschenauer (* 1930), Friburg
* [[Eugen Falk-Breitenbach]] (1903–1979), Hausach
* Leonie Fehrenbach
* [[Salomon Fehrenbach]] (1812–1892), St. Märge, Säckige, Friburg
** ''Erstlinge der Dichtkunst.'' Förderer, Villingen im Schwarzwalde 1842.
* [[Werner O. Feißt]] (1929–2006), Friburg
** ''Im Seppli si Stern. Wienachtsgschichte us em Alemannische.'' Mit Illustrationen. Welleweg-Verlag, Baden-Baden 1980
* [[Ignaz Felner]] (1754–1825), Friburg/Merzhuuse
** ''Neue Allemannische Gedichte''. 1803
* [[Gerhard Fischer (Dialektdichter)|Gerhard Fischer]] (1936–2011), Bad Säckige
** ''Do dra muesch denke.'' Walter-Verlagsinstitut, Neckarwestheim 1983
* [[Werner Fischer (Historiker)|Werner Fischer]] (* 1931), Mille/Meßkirch
** ''Die Flurnamen der Stadt Müllheim in Baden. Ein Beitrag zur Sprachgeschichte und Volkskunde des Markgräflerlandes.'' E. Albert, Freiburg i.Br. 1964 (= Dissertation vom 30. Juli 1957, Phil. F., Freiburg i. Br.)
** ''Müllheim, ein Brunnen alemannischer Dichtung''. Stadt Müllheim 1985
* [[Mario Fitterer]] (1937–2009), Schluchsee
* [[Eberhard Peter Flamm]] (* 1957), Wyhl
** ''Vu ganzem Herze… Gedichte und Gedanken in Kaiserstühler Alemannisch''. Verlag Andrea E. Flamm, 1994; 2. Auflage 1995
** ''Mogge Mogge Nuß – un dü bisch duß''. Verlag Andrea E. Flamm, 1995
** ''S Markus-Evangelium uf alemannisch - in dr Kaiserstiahler Dialekt iwersetzt vum Eberhard Peter Flamm.'' 2014
* [[Hans Flügel (Dichter)|Hans Flügel]] (1926-2018), Singe
** ''Sunneschii und Regeböge''. Südkurier Verlag Konstanz, 1982
** ''Me isch au nu ein Mensch''. Südkurier Verlag Konstanz 1985
** ''We d' Singemer früehner gschwätzt hond''. Gruppe Hegau der Muettersproch-Gsellschaft und der Verein für Geschichte des Hegaus e. V. Singen (Hohentwiel) 1995
** ''Geflügeltes Alemannisch''. Eigenverlag, 2001
* [[Mathilde Flury-Lieb]] (1902-1995), Iistai
** ''Allbott han i gluuschteret.'' Christian Frenzel, Neuenburg 1987
* [[Hubert Konrad Frank]] (1939-2014), Känzinge
* Bernhard Frey (* 1939), Gundelfinge/Friburg/Waldkirch
** ''Streiflichter. Heiter, besinnlich, ernst.'' Eigenverlag, Waldkirch
** ''Streiflichter II.'' Eigenverlag, Waldkirch 1987
** ''Streiflichter III. Reiseerzählungen und Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 1988
** ''Streiflichter IV. Gedichte, auch in Mundart.'' Eigenverlag, Waldkirch 1990
** ''Streiflichter V. Gedichte, auch in Mundart, und Reiseerzählungen.'' Eigenverlag, Waldkirch 1991
** ''Streiflichter VI. Gedichte, auch in Mundart, sowie Satiren und Anekdoten.'' Eigenverlag, Waldkirch 1992
** ''Streiflichter VII: Gedichte auch in Mundart sowie Satiren, Anekdoten und Reiseerzählungen.'' Eigenverlag, Waldkirch 1992
** ''Streiflichter VIII. Gedichte, auch in Mundart, sowie Satiren und Anekdoten.'' Eigenverlag, Waldkirch 1996
** ''Streiflichter IX. Heiter, Besinnlich, Ernst. Gedichte auch in Mundart sowie Satiren, Anekdoten und Reiseerzählung.'' Eigenverlag, Waldkirch 2002
** ''Streiflichter X. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 2003
** ''Streiflichter XI. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Gedichte.'' Eigenverlag, Waldkirch 2004
** ''Streiflichter XII.'' Eigenverlag, Waldkirch 2004
** ''Streiflichter XIII. Kritische jedoch zuversichtliche Texte sowie Verse.'' Eigenverlag, Waldkirch 2005
* [[Walter Fröhlich]] (1927–2013), Singen
** ''(mit em Lothar Rohrer): Unsere Fasnacht. Mit Holzschnitt vum Lothar Rohrer. Verlag des Südkurier, Konstanz 1978. ISBN 3-87799-009-6.
** ''Urban Klingele (Pseudonym): ''Alemannisch für Anfänger''. Frese, Singe 1978. 35 S. Nochdruck 1988.
** '''Urban Klingeles saudumme Gosch.'' Singener Wochenblatt, Singe 1982.
** ''Wa mi druckt und wa mi freit. Meine Gedichtle.'' Stadler, Konstanz 1984.
** ''Jessesna – isch des ä Lebe. Ein neues Mundartbuch''. Stadler, Konstanz 1988.
** ''Wa i denk – wenn i denk. Be- und sinnliche Gedichtle.'' Stadler, Konstanz 1986.
** ''Mer sott it so vill denke''. Stadler, Konstanz 1990.
** ''S Bescht und s Schänscht vum Wafrö.'' Stadler, Konstanz 1992. Neiuflag 1995
** ''Filusofisch gsäeh vum Wafrö''. Stadler, Konstanz 1994
** ''„Mer sott’s it fir meglich halte!“ Neujahrsgedanken eines badischen Seehasen im Exil''. Neijohrsempfang vu de Stadt Fridrichshafe (Forum FN 38). Stadt Friedrichshafen, Fridrichshafe 1994.
** ''S wird all bleder mont de Wafrö.'' Stadler, Konstanz, 1996.
** ''Wie mer’s macht isch’s nint. Denkt de Wafrö.'' Stadler, Konstanz 1998. Neiuflag 2002.
** ''So isch worre. bim Wafrö'' Stadler, Konstanz, 2001.
** ''Versle – nix als Versle vum Wafrö''. Stadler, Konstanz 2002
* [[Walter Füsslin]] (1897–1978), Laufe
** ''Ährilesete un Etznete. En alemannischi Zuegob zue der "Chronik der Markgräflergemeinde Laufen-St. Ilgen" (wu au ohni "Chronik" glese werde cha).'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
* [[Bernhard Fütterer]] (* 1931), Elzach/Chrozige
** ''Unvergässe. Gedichte in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag 1992
** ''In Silva Vita''. Schauspiel. Eigenverlag, Bad Krozingen 1994
** ''Tarzisius''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Bibel – d Erschaffung vu de Welt in Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Blitzheilunge. Z Waldkirch im Sankt Nikolai. Geschichten in Elztäler Alemannisch. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Hersch, wie d Elz ruscht? Gedichte in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Vum Städtli''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Heilung''. Eigenverlag, Bad Krozingen
** ''Buebe vum Städtli. Geschichten in Elztäler Alemannisch''. Eigenverlag, Bad Krozingen
* [[Eustach Robert Gallion]] (* 1852), Etje/Fryburg
** ''Der Schnogehans. Ebbes zum Lache. Allerhand Gedichte in rheinschwäbischer Mundart.'' Druck- und Verl.-Ges., vorm. Dölter, Emmendingen 1903. 121 S.
* [[Richard Gäng]] (1899–1983), Immeneich
** ''Hotzenwald.'' 1931
** ''De Sunntigmorge.'' 1954
* [[August Ganther]] (1862–1938), Owerkirch
** ''Dannezapfe us em Schwarzwald.'' 1899
** ''Silwerdischtle us em Schwarzwald.'' 1903
** ''Wälderlüt.'' 1905
** ''Glockenblumen.'' 1906
** ''Summervögeli us em Schwarzwald.'' 1908
** ''Katzebusseli us em Schwarzwald.'' 1910
** ''Herrgottschüehli us em Schwarzwald.'' 1920
** ''Duwekröpfli us em Schwarzwald.'' 1921
** ''Waldbrünnili.'' 1923
* [[Johann Georg Gempp]] (1828-1903), Ötlige
** ''Aus freien Stunden. Mundartgedichte.'' 1900
* [[Maurus Gerner-Beuerle]] (1903-1982), Huuse
** ''Im Hebeldorf Huuse, mym Chinderland.'' Eigenverlag, 1960
** ''Bunter Herbst. Gedichte in Hochdeutsch und Alemannisch.'' Carl Schünemann Verlag, Bremen 1965.
** ''Herrgottsbrünnli. Alemannische und hochdeutsche Gedichte.'' Eigenverlag, Bremen 1980.
* [[Hansfrieder Geugelin]] (1945-2020), Aimeldinge
** ''Edelbrünneli.'' Eigenverlag 1985
** ''Lutteri Beeri.'' Eigenverlag 1988
** ''Brennts.'' Eigenverlag 1995
** ''Chrüter-Max. Mundartspiel.'' Eigenverlag
** ''Dr Rüttibur. Mundartspiel.'' Eigenverlag
** ''E Lied vum guetedle Wii.'' Lied für Männerchor. Weise von P. G. Watkinson. Eigenverlag
** ''Markgräfler Sänger.'' Lied für Männerchor. Weise von P. G. Watkinson. Eigenverlag
* [[Karl Glatt (Dialektdichter)|Karl Glatt]] (1866–1944), Fahrnau/Mille
* [[Johann Philipp Glock]] (1849–1925), Schriese/Zuzehause/Wolfewyyler
** ''Breisgauer Volksspiegel. Eine Sammlung volkstümlicher Sprichwörter, Redensarten, Schwänke, Lieder und Bräuche in oberalemannischer Mundart. Ein Beitrag zur badischen Volkskunde für jedermann.'' Schauenburg, Lahr 1909
* [[Bernhard Goldschmidt]] (* 1949), Ebringe
** ''Zwische de Zile un sunscht no neime.'' wero press, Pfaffenweiler 1999
* Peter Greis
* [[Hans Martin Grüninger]] (1862–1944), Stüelinge
** ''Us em Oberland.'' 1896. Zweite und vermehrte Auflage. Verlag Badenia, Karlsruhe 1925
* Hans Guckinofa, am Cholweg [Pseudonym]: ''[[Text:Hans_Guckinofa,_am_Cholweg|Na Büachli für d'Hauensteiner über Republik, Religion und andere Sacha.]]'' um 1848.
* [[Fritz Gugelmeier]] (1901–1978), Augge
** ''Bröckeli. Alemannische Gedichte.'' Gemeindeverwaltung Auggen, Auggen 1977.
* [[Ida Guldenschuh]] (1881–1955)
** ''Ida Guldenschuh. Eine alemannische Dichterin (1881–1955).'' Hrsg. von Thomas Huck. Red. Mitarbeit und Gestaltung Christine Huck. Uhldingen-Mühlhofen, 2005
* [[Doris Haas-Schlegel]] (* 1936), Sanderge
** ''Alte Brotriwwel. Geschichten und Wahrheiten vergangener Zeiten.'' Eigenverlag, St. Georgen 2003. 111 S. Ill.
* [[Ernst Haberstock]] (1900–1978), Mille
** ''Lustig ist die Jägerei.'' Schauenburg, Lahr 1966
* Christiane Hack, Freiburg
* [[Bernd Hagenunger]], Ämmedinge
** ''Die Wege des Lebens. Poesie-Gedanken in Mundart und Hochsprache.'' Schneider, Grenzach-Wyhlen 1982. 60 S.
** ''Rund um den Eichbergturm. Gedichte und Geschichten in Emmendinger Mundart.'' Freiburger Echo, Freiburg 2011. ISBN 978-3-86028-876-4. 111 S.,
** ''Besinnlich durchs Jahr.'' Eigenverlag, Emmendingen 2015
* [[Marie Hagmeier-Meier]] (1892–1974), Binze/Löörech
* [[Sandhya Hasswani]] (* 1987), Herrischried
** ''Chind un andri Ploge wo glücklich mache.'' Drey-Verlag, Gutach 2021. ISBN 978-3-948482-05-3
* [[Hans Hauser]] (1907–1991), Villinge
** ''Dief i de Nacht''. 1970
* [[Johann Peter Hebel]] (1760–1826), Wisedal
** ''Allemannische Gedichte. Für Freunde ländlicher Natur und Sitten.'' Karlsruhe 1803
* [[Christa Heimann-Buß]] (* 1946), Sitzechilch/Chander
** ''Herztröpfli.'' Resin-Verlag, Binzen 1992
** ''Fotzel-Schnitte.'' Resin-Verlag, Binzen 1995
** ''Seelefäde.'' Resin-Verlag, Binzen 2000
** ''Sternezit. Alemannische und Hochdeutsche Gedichte, Lieder und Geschichten von Advent bis Drei König.'' [[Verlag Waldemar Lutz]], Lörrach 2006
** ''Blauewind.'' CD
* [[Meta Heis-Demmer]] (1922–1999), Geroldsecker Land
** ''Us dr Heimet. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Zeichnungen von Oswald Fahrner. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1989. 111 S. ISBN: 3-7946-0260-9
* [[Alfred Heizmann]] (1949–2017), Rychenau/Bodesee
* [[Helmut Heizmann]] (1946–2024), Gängebach
** ''do kannsch mol sähne...'' Selbstverlag, Offenburg 1997
* [[Johannes Helmle]] (* 1984), Ditisee-Neistadt
* Marianne Heppner-Hirtler
** ''Üs em Fasnetshäfeli.'' Eigenverlag, Endingen 1989. 48 S.
* Lambert Hermle
* Michael Hess
* [[Kurt Heynicke]] (1891-1981), Merzhuuse
** ''Hauptsach’ mir sin glücklich. Lustspiel in alemannischer Mundart.'' 1970
** ''E Tröpfle Ewigkeit.'' 1971
* [[Ludwig Hillenbrand]] (* 1939), Fessebach/Loor
** ''Des un sell. Iwwer s Alemannische un unseri Zit.'' Lahr Verlag, Lahr 2013
** ''Ha, so ebbs! Gschichtli, Gedichtli, Glosse in alemannischer Mundart.'' Lahr Verlag, Lahr 2012
** ''E Kindheit im Dorf - Erinnerunge an Fessebach.'' Lahr Verlag, Lahr 2016
* [[Friedrich Hindenlang]] (1867–1937), Hornberg, Charlsrue
** ''Die Traumbuche. Eine fröhliche Dorfgeschichte in drei Akten.'' Keutel, Lahr i. Baden 1911. 48 S.
** ''Der Dorfgeiger. Eine fröhliche Dorfgeschichte in 5 Aufzügen.'' Keutel, Stuttgart 1914. 72 S.
* [[Lucie Hirth]] (1928–2016), Fryburg
* [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]] (1798–1874)
** ''Alemannische Lieder.'' J. D. Grueson & Comp., Breslau 1827
* [[Anna Hofheinz-Gysin]] (1881–1928), Hornberg/Oberprechtal
** ''Das Schönste an Weihnachten.'' 1912
** ''E Dörfli im Sege.'' 1926/27
** ''Der Kranke im Herbst.'' 1927
** ''Bekenntnis.'' 1928
** ''Zum heilige Owe.'' 1932
** ''Der Geisterbaum.'' 1921
** ''Vom Kernebauer vom vordere Schützebach.'' 1930
* [[Paula Hollenweger]] (1900–1980), Fäldbärg
** ''Markgräflerland, du Land am Rhii.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1965
** ''Feldberg. Aus der Geschichte des Dorfes.'' 1967
** ''Us em Örgeli.'' Mit Zeichnungen von Julius Kibiger. Aigeverlag, Feldberg (Müllheim) 1975
** ''Brot und Wein vom Oberrhein.'' Zeichnungen von Annerose Frenzel. Aigeverlag, Feldberg (Müllheim) 1977
* [[Carola Horstmann]] (* 1948), Zell i. W.
** ''Katzegrabschtai'', Drey-Verlag, Gutach 2007
** ''Däsche us Schnee'', Drey-Verlag, Gutach 2011
** ''S Spinnlikind Rosetta – Das Spinnlein Rosetta'', Edition Tintenfass, Neckarsteinach 2015
* [[Erich Arnold Huber]] (1905–1973), Owerkrich / Urloffe
* [[Heinz G. Huber]] (* 1952), Oberkirch
** ''Dittli gnue. Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Deifelsgiger, Offenburg 1980
* [[Friedrich Alois Hugenschmidt]] (1902–1937), Löörech-Stette
** ''Dodedanz. Eine Sammlung alemannischer Gedichte; Das Vermächtnis des früh verstorbenen Dichters. Mit einem Geleitwort von Hermann Burte.'' Paul Hugenschmidt, Lörrach 1939
** ''Der hailig Oobe. E Wiehnechtschbiil in alemannische Värs vom Dr. A. Hugenschmidt.'' o. J. [um 1932/33], Typoskript., auszugsweiser Druck in: Die Markgrafschaft 2, H. 12, 1950, S. 9-11
** ''Numme Blueme. Gedichte.'' In: [[Georg Thürer]] (Hg.), Holderbluescht. Ein alemann. Mundart-Lesebuch, 1962, S. 249
** ''Unsi Hand. Gedichte.'' In: Markgräfler Jb. 4, 1962, S 114.
* [[Walter Hürster]] (* 1947), Schmieme
** ''Die Weihnachtsgeschichte, alemannisch erzählt….'' Kaufmann-Verlag, Lahr, 2006
** zäme mit dr Klara Fritschi: ''Die Weihnachtsgeschichte, in Schweizer Mundart erzählt….'' Verlegt bei Klara Fritschi, Rheinfelden, Schweiz, 2007
** ''Die alemannische Schöpfungsgeschichte. In Mundart erzählt….'' Edition Isele, Eggingen, 2008
* [[Frank Huttelmeier]] (* 1943), Friburg
** ''Mir Alemanne. Gschichte us’m Ländle.'' Lavori Verlag, Freiburg 2010
** ''Ich wander us.'' Lavori Verlag, Freiburg, 2015
* [[Erna Jansen]] (1932–2019), Dodtmis
** ''E Chrömli us em Schwarzwald.'' Aigeverlag, Todtmoos-Rüti 1995
** ''Söömli für Söömli us em Schwarzwald.'' Aigeverlag, Todtmoos-Rüti 2004
* Marie Jenny, Markgräflerland
* [[Gerhard Jung]] (1926–1998), Zäll i. W., Löörech
** ''D'Heimet uf em Wald.'' 1960
** ''Schmecksch de Brägel.'' 1966
** ''Wurzle un Blatt.'' 1968
** ''Bettmümpfeli.'' 1971
** ''Wo ane gohsch?'' 1973
** ''Rutsch e bizzeli nöcher.'' 1977
** ''Uf de Schwelle.'' 1980
** ''Proscht Gürgeli.'' 1983
** ''Loset, wie wär's?.'' 1983
** ''Sonnenwende.'' 1985
** ''Im Wandel der Jahreszeiten.'' 1986
** ''E Flämmli glüeht.'' 1987
** ''Im Schwarzwälder Herrgottswinkel.'' 1989
** ''Souvenierli us em Schwarzwald.'' 1991
** ''Morgen kommt der Schwed.'' 1992
** ''Rutsch no ne bizzeli nöcher.'' 1993
** ''Im Belchenwind.'' 1993
** ''Mit e me Bleistiftstümpli.'' 1995
** ''Seifiblodere.'' 1995
** ''Herrgott isch des schön.'' 1996
* [[Karlheinz Jung]] (* 1952), Zäll i. W., Löörech
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher|D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
* [[Markus Manfred Jung]] (* 1954), Zäll i. W., Löörech
** ''rägesuur'', edition Isele, Eggingen 1986.
** ''halbwertsziit''. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989
** ''hexenoodle'', Waldkircher Verlag, Waldkirch 1993
** ''E himmlischi Unterhaltig'', Drey-Verlag, Gutach 1995
** ''zämme läse'', Drey-Verlag, Gutach 1999
** ''verruckt kommod'', Drey-Verlag-Gutach 2001
** ''am gääche rank'', Drey-Verlag, Gutach 2004
** ''verfranslet diini flügel'', Drey-Verlag, Gutach 2008
** ''gopaloni'', Drey-Verlag, Gutach 2012
** ''Schluchten von Licht.'' Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''Angekommen in Laufenburg.'' Drey-Verlag, Gutach 2020
** ''Wenn i e Rebschtock wär.'' Drey-Verlag, Gutach 2020
** ''Nebelgischt. Vom Aufbrechen und Ankommen.'' Bucher, Hohenems 2021
* [[Walter Jung (Autor)|Walter Jung]] (1923–2004), Löörech
** Kolumne ''Zwüsche Dülliger un Güggel'', Oberbadisches Volksblatt, 1956 bis 2004
* [[Horst Junker]] (1925–2019), Offeburg
** ''G'schriewe isch bliewe.'' Eigenverlag, Offenburg 1987.
* [[Johannes Kaiser (Autor)|Johannes Kaiser]] (* 1958), Wisedal
** ''Abschid.'' In: Der Schwarzwald, Heft 5/1976
** ''Gedichte.'' In: S lebig Wort. Alemannische Anthologie. Hrsg. von Karl Kurrus, Schauenburg, Lahr 1978
** ''Singe vo dir und Abraxas. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr 1980
** ''Chaschber si Chind. Mundartstück für junge Leute um sechzehn.'' Bund Heimat und Volksleben, Denzlingen 1981
** ''Wasserspiele. Hörspiel um das Kavernenkraftwerk im Hornberg/Hotzenwald.'' SWF Freiburg 1982
** ''Chindervers Kartäuserstrooß. Gedicht.'' In: Raus mit der Sprache! Gedichte Freiburger Studenten, Wolf Mersch/nachtcafé, Freiburg o. J. [1984]
** ''Autobahn A 98, Historische Balladen um den Berg am Röttler Schloß bei Lörrach.'' Zusammen mit Uli Führe (Musik), SWF Freiburg 1986
** ''Gedichte und Erzählung „De Geischterzug“.'' In: D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart. Hrsg. von Markus Manfred Jung, Morstadt, Kehl 1987
** ''Heimweh deheim. Alemannische Gedichte.'' Edition Klaus Isele, Eggingen 1989
** ''Überfahre. Gedicht.'' In: Alemannische Gedichte von Hebel bis heute. Hrsg. von Heinrich Lehmann, Waldkircher, Waldkirch 1989
** ''Gedichte.'' In: Mei Sprooch - dei Red, Mundartdichtung in Baden-Württemberg, hrsg. v. Norbert Feinäugle und Thomas Eha, Konkordia, Bühl 1989
** ''Gedichte.'' In: Mol badisch - mol schwäbisch. Hrsg. von Rudolf Lehr und Wilhelm König, Badenia, Karlsruhe 1990
** ''Im graue Morge - Folk & Blues uf alemannisch. 14 Lieder von Kaiser & Kaiser, zusammen mit Magnus Kaiser.'' Audiocassette, Selbstverlag 1990
** ''Dote Danz. Alemannischer Gedichtzyklus mit der Erzählung „Ein Nachmittag beim Künstler“.'' Selbstverlag 1993
** ''Johannes Kaiser liest alemannische Texte.'' Kassette, Selbstverlag, 1994.
** ''Gedichte.'' In: Deutsche Mundarten an der Wende? Nord-Süd-Anthologie. Hrsg. von Bernd Jörg Diebner und Rudolf Lehr, Rhein-Neckar, Heidelberg 1995
** ''Gedichte.'' In: weleweg selleweg. Mundart-Anthologie. Hrsg. von Markus Manfred Jung, Drey, Gutach 1996
** ''Tour durchs Ländli - Asterix uf alemannisch 1'' (= Asterix Mundart Bd. 34), Übersetzung von Asterix "Le Tour de Gaule" von René Goscinny und Albert Uderzo, zusammen mit Heinz Ehret und Klaus Poppen, Ehapa, Stuttgart 2000, 2. Aufl. 2000
** ''De Hüslibau - Asterix uf alemannisch 2'' (= Asterix Mundart Bd. 43), Übersetzung 43), Übersetzung von Asterix "Le domaine des Dieux" von René Goscinny und Albert Uderzo, zusammen mit Heinz Ehret und Klaus Poppen, Ehapa, Berlin 2001
** ''Der Geisterzug. Erzählungen und Gedichte.'' Drey Verlag, Gutach 2013
* [[Magnus Kaiser]] (* 1964), Wisedal
** ''Gedichte.'' In: [[D Hailiecher|D Hailiecher, Alemannische Anthologie Junge Mundart]]. Hrsg. Markus Manfred Jung/Muettersproch-Gsellschaft, Morstadt Verlag, Kehl 1987
** ''Im graue Morge - Folk & Blues uf alemannisch. 14 Lieder von Kaiser & Kaiser, zusammen mit Magnus Kaiser.'' Audiocassette, Selbstverlag 1990
** ''Gedichte.'' In: Jung/Wieland/Wurth: I mag di. Alemannische Liebesgedichte, Drey Verlag Gutach 2009
* Rosa Karcher-Meier, Ortenau
* [[Konrad Kärn]] (1950–2013), Neistadt
* [[Emilie Kastel]] (1920–2009), Härwelze-Brogginge
** ''s Rosebaimli. Gedichte un Värs üsem Läwe.'' Wagdruck-Verlag, Herbolzheim 1997. 56 S. Ill.
* [[Elfriede Kastner]] (1924–2015), Muulburg
** ''Um mi umme. Gedichte in alemannisch und hochdeutsch''. Selbstverlag, Müllheim 1988.
* [[Nicole Keilbach-Schmittel]] (* 1972), Zäll i. W.
** ''de schöfliwulken en schupf.'' Drey Verlag 2012
* [[Willi Keller]] (* 1952), Oppenau
* Traudel Kern
* Rolf Ketterer (1920–1999), Fischingen
* Hugo Kirner
* [[Theo Klaus]] (* 1935), Bischoffinge
** ''Bischoffingen. Unser Dorf in alter Zeit.'' Bildband mit Gedichten. Geiger, Horb am Neckar 1996. 72 S. ISBN 3-89570-249-8
** ''He dü liebi Zit. Alemannische Gedichte.'' Weis, Freiburg 2002. 96 S., 2. erw. Aufl. 2006. 120 S.
** ''He was dü nit saisch.'' CD. Eigenverlag, Vogtsburg 2011
* Claudia Klein
* [[Georg Kleis]] (1920–2020), Missene
** ''Undrem Schnoogehimml. Heiteres und Besinnliches aus dem Ried in niederalemannischer Mundart.'' Verlag Technische Dokumentation, Lahr 1984. 143 S. Ill., 2., erw. Aufl. 1985
** ''Im Schnitzgradde. Erzählungen und Gedichte in Meissenheimer Mundart.'' Verlag Techn. Dokumentation, Lahr 1988. 143 S. ISBN 978-3-9801383-1-4 kart.
** ''Äschbele.'' Doppel-CD. Lahr 2012
* [[Otto Heinrich Klingele]] (1917–1995), Todtnau
** ''S’ Wuedîs-Heer. Die Sage von der wilden Jagd.'' 1985
* [[Martin Knobel]], Zäll
** ''Hinderm Huus.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, 1/2009, S. 57–58
* [[Heidi Knoblich]] (* 1954), Zell i. W.
** ''Un d Welt hät liislig gschnuuft.'' 1998
* [[Patrik Knothe]] (* 1987), Ehinge
** ''Die Iefältige.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, 1/2018, S. 72
* [[Michael Köhler]] (* 1959), Ettlinge
* [[Ignatius Kohlund]] (1790–1862), Säckige, Lörrach, Friburg
** ''Der humoristische Vorläufer zur einhundertjährigen Geburtstags-Feier J. P. Hebel auf den 10. Mai 1860 in allemanischer Mundart von Kd.'' Wangler, Freiburg i.Br. 1860. 12 S.
** ''Gedichte in reindeutscher und allemannischer Mundart. Mit einer Zugabe s. g. „Schnepfengedichte“.'' Druck und Verlag von H. M. Poppen & Sohn, Freiburg im Breisgau 1861. 96 S.
* [[Andreas Kohm]] (* 1966), Durmische
* [[Christa Kopf]] (* 1937), Ballrächte-Dottige/Chrozige-Bienge
** ''E bitzele Zit. Gedichte un G’schichte uff Alemannisch.'' Selbstverlag, Bad Krozingen 1995
* Günther Kopfmann (* 1944), Schönwald
* [[Paul Körber]] (1876–1943), Waldshuet/Bonndorf
** ''Für's Gmüet! Alemannische Gedichte.'' Reuß & Itta, Konstanz 1914
** ''Heimetbrünneli. Der alemannischen Gedichte zweites Buch.'' Heimat-Verlag, Waldshut 1923
* [[Ella Kostolich]] (1922–2010), Eimeldinge
* [[Heinrich Ernst Kromer]] (1866–1948), Riedern/Konstanz
** ''Schauen und Bauen. Gedichte.'' Pierson, Dresden 1893
** ''Die Mittendurcher'', Novellensammlung, Kaven, Hamburg 1898 (Neuauflage 2007 bei Edition Isele)
** ''Arnold Lohrs Zigeunerfahrt, Roman.'' Rütten & Loening, Frankfurt am Main 1913 (Neiuflaag Edition Isele 2006)
** ''Gustav Hänfling: Denkwürdigkeiten eines Porzellanmalers'', Insel Verlag Leipzig 1915 (Neiuflaage: Wöhrle, Konstanz 1921; Transmare, Berlin 1930; Staackmann, Leipzig 1937; Thorbecke 1947; Edition Isele 1987)
** ''Von Schelmen und braven Leuten. Ein Anekdotenbuch.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1934. 2. Uflaag 1937, Fäldposchtuusgaab 1944
** ''Der Ausreißer. Roman.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1936
** ''Alemannisches Geschichtenbuch.'' Staackmann Verlag, Leipzig 1937
* [[Lina Kromer]] (1889–1977), Obereggenen
** ''Im Blaue zue. Alemannische Gedichte.'' Markgräfler Druckerei und Verlagsgesellschaft, Müllheim 1933, 2. vermehrti Uflag: Hünenburg, Straßburg 1941
** ''Im Rauschen der Wälder. Gedichte.'' Hünenburg, Straßburg 1942
** ''Gesicht am Strom. Alemannische Gedichte.'' Krohn, Badenweiler 1949
** ''An Bruder Namenlos. Alemannische Gedichte.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1958
** ''Ein Mensch und nur ein Mensch zu sein. Gedichte.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
** ''Ein Mensch zu sein. Ausgewählte Gedichte.'' Hrsg. von Elisabeth Etzel. Rombach, Freiburg i. Br. 1979
* [[Armin Kuner]] (* 1970), Elzach/Merzhuuse
* [[Karl Kurrus]] (1911–1993), Ändinge
** ''Heiliwog. Ein weihnachtliches Spiel in 3 Akten nach alten Sagen und lebendigem Brauchtum vom Oberrhein.'' Als Ms. gedr. [Freiburg i. Br.], 1952. Neufassung. Freiburg i. Br. 1970
** ''Üs em Kriagli. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Rombach, Freiburg 1969
** ''Ruaf in d Zit ni. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Rombach, Freiburg 1972
** ''Allewil. Zwischen Sellemols un Iber-Morn. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Schauenburg, Lahr 1975 (Silberdistel-Reihe 117)
** ''Unsri Alemannesproch: Mundart hilft auf dem Weg ins Leben.'' Freiburg 1978
** ''S Eige zeige. Gedichte, Sprüche, Geschichten in Kaiserstühler Alemannisch.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979 (Silberdistel-Reihe 138)
** ''Alemannischi Sprich in Kaiserstühler Mundart. Herzhaft - bsinnlig - kritisch – froh.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1981
** ''Vu Gott un dr Welt. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Morstadt, Kehl 1981 (Neue alemannische Mundartdichtung. Serie Baden 2)
** ''Menschligi Eigearte.'' Stückle, Ettenheim 1988
** ''Blib eso! Gedichte und Geschichten in Kaiserstühler Alemannisch.'' Lahr/Schwarzwald : Schauenburg, 1988
** ''Am Weg der Jahrzehnte. Gedichte. Alemannisch und hochdeutsch. Handgeschrieben.'' Freiburg im Breisgau : Rombach, 1991
* [[Arno Landerer]] (1950–2019), Rotwil
* [[Hermann Landerer]] (1896–1976), Rotwil
** ''Ä scheene Gruaß vum Kaiserschduahl. Haimet-Versli.'' Selbstverlag, Lörrach 1966
** ''Mach's Müül uff, Lüsbua. Heiteres aus meiner Bubenzeit.'' Kehrer, Freiburg i. Br. 1967
* [[Johann Georg Längin]] (1827–1897), Bugginge
* [[Marlies Lansche]] (* 1963), Dingelsdorf/Bodesee
* [[Roland Lederle]] (1928–2012), Dodtnau
** ''E baar Hampfle voll. Gedichtli un Gschichtli uf alemannisch un ditsch.'' resin-Verlag 1966
* [[Gunther Lehmann (Dichter)|Gunther Lehmann]] (1936−2024), Lahr
** ''1. Erlebte Gschichtli un Erinnerunge 2. Erlebte Geschichten und Erinnerungen.'' Epubli 2016. 236 S.
* [[Ernst Julius Leichtlen]] (1791–1830), Ämmedinge/Fryburg
** ''Die Himmilsbraut.'' Gedicht. In: ''Heidelberger Taschenbuch.'' Hrsg. von Alois Schreiber
** ''Die Schule.'' Gedicht. In: ''Heidelberger Taschenbuch.'' Hrsg. von Alois Schreiber
* Margrit Liebich
* Frieda Lion-Hiss
* [[Hajo Loch]] (1939–2010), Duemerge/Friburg
** ''No hüt wirsch mit mir im Höllefüür sii! Dr letschte Dag vom Johann Georg Faust. Grausspiel von Hajo R. Loch. Grafiken Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg, Br. 2003. 93 S. Ill.
** ''D´ Gliichnis un d´ Bergpredigt. Mit Bildern von Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg i. Br. 2006. 60. S.
** ''Durch ’s Johr dure. Mit Bildern von Rainer Gdanietz.'' Gutenbergdruckerei Oberkirch, Freiburg i. Br. 2008 88. S
* [[Rolf Lorenz]] (* 1956)
* [[Mariele Loy]] (* 1951), Hofsgrund
** ''Eso isch es.'' Hofsgrund 2000
** ''Allewiil degege.'' Hofsgrund 2002
** ''Loos emol''
** ''Stilli Zit, heiligi Zit, o du liebi Zit''
* [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]] (1826–1891), Stockburg
** ''Klänge von der Sommerau. Volksgesänge in allemannischer Mundart.'' 1876.
* [[Michel Maier]] (1913–1978), Elsass/Friburg
** ''Sächeli. Alemannische Gedichte.'' Selbstverlag, Freiburg im Breisgau 1976
** ''Des und sell.'' Freiburg im Breisgau [o. J.]
* [[Jutta Makowsky]] (1928–2013), Friburg, München
** Prosa. In: ''Alemannische Geschichten. E Lesbuech in der Muettersproch für großi und chlini Lüt.'' Hrsg. von der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schriftleitung Richard Gäng. Schauenburg, Lahr/Schwarzw. 1970
* [[Oskar Mangold]] (* 1928), Bolschwiil/Staufe
** ''Heimetkläng. Gedichte der Heimat.'' Stückle, Ettenheim 1992
** ''Freu di doch. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Eigenverlag, Staufen 1995
* Gerlinde Marquardt
* [[Manfred Marquardt]] (1927–1982), Löörech
** ''Eso goht's is, Alemannische Verse.'' Mit Bildern von Herbert Späth und Worterläuterungen. 1979
** ''Noo de Zwölfe, Alemannische Verse.'' 1981
** ''Nachgelassene Gedichte in Alemannisch.'' 1984
* [[Hans Matt-Willmatt]] (1898–1978), Stüelinge
* [[Frieda Mayer]] (1867–1943), Düenge
** ''Nimm mi mit, wenn d’lache wit!'' Reuß + Itta, Konstanz 1912. 159 S.
* [[Klaus Meier (Dichter)|Klaus Meier]] (* 1939), Gurtwyl
** ''Wa meinsch Du? E Hämpfeli Lache un anderi Sache. Neui hochalemannischi Gedichtli un alti Narresprüch.'' Mit Zeichnungen von Gertrud Dieckhoff. Weidling, Stockach-Wahlwies 1981
** ''Nümm mi mit, wenn lache wit. Neue hochalemannische Gedichte, Sprüchle und Kurzgeschichten.'' Mit Zeichnungen von Gertrud Dieckhoff Weidling, Stockach-Wahlwies 1982
** ''Würzige Wälderluft. Alemannische Mundartgedichte und Erzählungen.'' Mit Zeichnungen von Sylvia Döbele. Südkurier-Buchverlag, Konstanz 1985
** ''Eine vergnügliche Lektion für Reingeschmeckte und echte Alemannen. Von A bis Z.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1992
** ''Sternegügsler. Ein vergnügliches Horoskop für Reingeschmeckte und echte Alemannen.'' Ill. Uschie Dorner. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1993
** ''Eine neue vergnügliche Lektion für Reingeschmeckte und echte Alemannen.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1994
* [[Luise Katharina Meier]] «s Breite-Lieseli» (1933–2019), Chander
** ''Ä Huusfrau, un sunscht nüt. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1989
** ''Ä chlei weng mehr as nüt. S Neust vo dr Huusfrau.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. 1991
** ''Ä ganze Huffe Sprüch. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1993
** ''Ä Plätzli zuem bliibe vom „Breiti-Lieseli“.'' Alemannischi Versli un Gschichte vo dr Liesel Meier. Ill. von Dagmar und Tilo Kühner. Umschlag-Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 1997
** ''Ällei - aber nit einsam. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 2002
** ''Ä bizzeli Freud bruucht Jede. Vom „Breiti-Lieseli“.'' Mundartgedichte un alti Gschichte von Liesel Meier. Illustrationen von Günter Bronner. Selbstverlag, Kandern-Feuerbach 2007
* [[Liesel Meier-Küchlin]] (1907–2002), Wolfewyyler
** ''D Heimet am Batzebärg. Alemannische Gedichte.'' 1977
** ''Dur s Läbe hi. Alemannische Gedichte.'' 1984
** ''E Biiri bi ich gsi un blibe.'' 1989
** ''Alles isch schen gsi. 4. Gedichtband in alemannischer Mundart vu dr Heimet.'' 1996
* Klaus Merz
* [[Otto Meyer (Dichter)|Otto Meyer]] (* 1935), Ändinge
** ''vu domols un hit.'' Eigenverlag, Endingen 1998
* [[Andreas Moritz]] (1768-1831), Aistett
** zee erhalteni Gedicht uf Kaiserstieler Alemannisch
* [[Arno Müller]] (* 1944), Ihringe
** ''Well uns des Derfli gfallt - Bildband mit Gedichten und Liedern von Arno Müller.'' Herausgegeben von der Kaiserstühler Trachtengruppe Ihringen. 1987
* [[Gustav Adolf Müller (Schriftsteller)|Gustav Adolf Müller]] (1866-1928), Albbruck
** ''Das Gundele (Roman).'' 1904.
** ''Dornenkronen der Liebe. Ein Schwarzwaldroman.'' 1907.
* [[Margot Müller]] (* 1948), Offenburg/Urloffe
** ''Rose – Du Schöne.'' Selbstverlag, Offenburg 2007
* Marie Müller
* [[Emil Mundhaas]] (1935-2017), Konschtanz
* [[Karl Muser]] (1833-1917), Mille
** ''Blumen am Wege. Gedichte in Schriftsprache und alemannischer Mundart.'' Selbstverlag, Müllheim 1888
* [[Brigitte Neidig]], Offeburg
* [[Ernst Niefenthaler]] (1894–1970), Bürchau
** ''Dr Weg berguf. Alemannische Gedichte.'' Nachwort von Emil Imm. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1955 67 S. (Silberdistel-Reihe 14)
** ''Prologe zu den Hebelabenden.'' Uehlin, Schopfheim 1965. 43 S.
** ''Hinterem Pflueg.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1967. 81 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 110)
* [[Bertin Nitz]] (1888–1932), Furtwange
** ''Schneeglöckli us em Schwarzwald. Luschdigi Gedichtli in Schwarzwälder Mundart.'' Gütenbach 1913.
* [[Harald Noth]] (* 1949), Oberrotweil/Kaiserstuhl
** ''Zur Verbreitung und Aussicht des alemannischen Dialekts in Breisach und den 13 umliegenden Ortschaften: nach einer Umfrage unter 187 Neuntklässlern aus Achkarren, Bickensohl, Bischoffingen, Breisach, Burkheim, Gündlingen, Ihringen, Merdingen, Niederrimsingen, Oberbergen, Oberrimsingen''. 90 S. Eigenverlag, Oberrotweil 1988
** ''Die Schelinger Mundart.'' In: 1000 Jahre Schelingen, hg. von Michaela Wagner, Schelingen.
** ''Alemannisches Dialekthandbuch vom Kaiserstuhl und seiner Umgebung''. Schillinger-Verlag, Freiburg 1993 ([http://www.noth.net/adh/adh.htm Online-Version uf noth.net])
** Mitautor in dr Kolumne ''Lueginsland'' vu dr Badische Zittig: 1997 bis 2016
** ''Die Eichstetter Mundart.'' In: Eichstetten - Die Geschichte des Dorfes. Band II. Hg. von Thomas Steffens, Eichstetten 2000, S. 303 – 326
** ''Breisgauer Alemannische Kurzgrammatik. Kurzgrammatik für den Schulgebrauch''. Verein zur Förderung der Landeskunde an Schulen e.V., Freiburg 1996 ([http://www.noth.net/m11_kurzgrammatik.htm Online-Version uf noth.net])
** ''Ebis fir jungi un alti Hase!''. In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2006
** ''Alemannisch in de Zittig''. In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2010
* [[Paul Nunnenmacher]] (1929–2011), Staufe
** ''Us de Schuel gschwätzt''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1981.
** ''Kumm, gang mr eweg''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1985
** ''Gälle si''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1988
** ''Über kurz oder lang''. Kehrer-Verlag, Freiburg 1993.
* [[Richard Nutzinger]] (1896–1963), Guetich
** ''Der Hanspeter. Ein Hebelspiel.'' Friburg 1926, Neudruck im Selbstverlag 1957.
** ''D'Heimetsprooch. Mundartspiel.'' Privatdruck 1928.
** ''Der Lautsprecher. Spiel.'' Privatdruck 1929.
** ''Das Hanspeterli. Eine Geschichte aus Hauingen um Hebels Geburt.'' Heidelberg: Evangelischer Verlag Comtesse 1938.
** ''Was ein altes Pfarrhaus zu erzählen weiß. Geschichten aus dem Hauinger Pfarrhaus und seinen Nachbarn.'' Heidelberg: Evangelischer Verlag Comtesse 1939.
** ''Dr Nochruef. Mundartspiel.'' Privatdruck 1956.
** ''Um Wort und Sakrament. Festspiel zur 400-Jahrfeier der Reformation im Markgräflerland.'' Privatdruck 1956.
** ''Der Stabhalter. Erzählung aus Hebels letzten Lörracher Tagen.'' Hebelbund, Lörrach (o.J.) [1955]
** ''Paulus Gerhardt. Hochdeutsches Theaterspiel.'' Privatdruck 1957.
** ''In aller Stille. Mundartspiel.'' Privatdruck 1958.
** ''Die Flachsland. Geschichten aus einer langen Sippe.'' Privatdruck 1958.
** ''Von allerhand Kirchendienern. Heitere und besinnliche Erlebnisse.'' Karlruhe: Hans Thoma Verlag (o.J.) [1958.)
** ''Hebels Lebensfahrt in Berichten, Geschichten und Gedichten.'' Friburg: Rombach (o.J.) [1962].
* [[Bettina Obrecht]] (* 1964), Wyyl am Rhyy
* [[Adelheid Ockenfuß]], Almeschwiir/Lohr
** ''Dr Schutzängl''. In: [https://www.alemannisch.de/eip/media/2018heft2.pdf Alemannisch dunkt üs guet, 2/2018], S. 72–73
* [[Carolyn Oesterle]] (* 1974), Härwelze
* Friedrich Oesterle
* [[Werner Ohm]] (* 1937), Wyyl am Rhyy
** ''Dachwürzeli.'' Resin, Weil am Rhein 1986
** ''Schneeglöckli.'' Resin, Weil am Rhein 1991
** ''Heimet, Muedersproch un Wii.'' Resin, Weil am Rhein 1995
* [[José F. A. Oliver]] (* 1961), Huuse
** ''Duende.'' Gutach 1997, ISBN 3-9804636-3-X.
* [[Walter Olschowka]] (1931-2012), Zäll/Huuse
** ''Alemannisches Wörterbuch des Wiesentals und des südlichen Markgräflerlandes. Schriftdeutsch – alemannisch.'' Hausen i. W. [ca. 2004]. 100 Blatt
** ''De lang Weg. E Soldateschicksal us em zweite Weltchrieg.'' Hausen i. W. 2001. 27 Bl.
** ''Der Oski. E alemannischi Buebegschicht us em letschte Chrieg.'' Hausen i. W. 2001. 51 S.
** 12 alemannischi Theaterstuck, unter anderem „Der kluge Richter“, „Der schlaue Husar“, „Der große Schwimmer“ un „Der Brassenheimer Müller“, derzue alemannischi Chripfespiil, Gedicht, Ballade, Zytigskolumne, Fasnetsreede un Ibersetzige.
* [[Emma Paolini]] (1906–2004), Wyyl am Rhyy
** ''Lebenserinnerungen. Von mir und meiner Heimat.'' Mit Illustrationen von Karl-Frieder Elsner. Verlag Resin, Binzen 1998. 54 S. ISBN 3-923066-49-X
* [[Stefan Pflaum]] (* 1943), Lohr / Schallschedt
** ''Wo isch d Sproch? Alemannische Kabinettstückchen.'' Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2003. 111 S. ISBN 978-3-87407-974-7
** ''Im Weiher ke Fisch. Alemannische und hochdeutsche Haikus.'' Verlag Ernst Kaufmann, Lahr 2004. 79 S. Mit CD. ISBN 978-3-87407-978-5
** ''Ich hab' mein Herz kompliziert oder Zahnwürste und Bratbürste. 194 Sätze aus der Zwischengrammatik, gesammelt von Stefan Pflaum, und 68 Gedichte von Stefan Pflaum.'' Fillibach Verlag, Freiburg 2003. Mit CD. ISBN 3-931240-25-8
** ''Glitzerwelt un Schwangerschafte.'' Drey Verlag, Gutach 2006. 131 S. Mit CD. ISBN 978-3-933765-27-7
** ''Zwischenhimmel. Oberrheinisches Tage- und Nächtebuch.'' Drey Verlag, Gutach 2010. 306 S. ISBN 978-3-933765-69-7
** ''quer denkt. Alemannische Spätlesen.'' 2. Auflage. Lahr Verlag 2012. 94 S. ISBN 978-3-943180-04-6
** ''Vom Wuchern der Wörter im Wein. (Achtung, enthält Sulfite!).'' Lahr Verlag 2014. 119 S. ISBN 978-3-943180-12-1
** ''Mummelsee, de Mond und Kunstschneewittchen. Alemannische Betrachtungen.'' Lahr Verlag 2017. 109 S. ISBN 978-3-943180-29-9
* [[Wiltrud Pfunder]] (* 1937), Pfaffewyler
** ''Midem Herze g'luegt.'' Schillinger-Verlag, Freiburg 1993
** ''Bis ans End vum Regeboge.'' Eigenverlag, Pfaffenweiler 2003
** ''Wottsch an d Sunne muesch duur d Nacht.'' Gemeinde Pfaffenweiler 2008
* [[Helga Rüdiger|Johanna Plähn]] (* 1939), Lindau/Bodesee
** ''Kumm, mir gond um d'Insel. Gedichte, Versle, Sprüch in Lindauer Mundart.'' Hrsg. von Bruno Oetterli Hohlenbaum,Vorwort von Inge Tenz. Edition Signathur 2000. 56. S.
* [[Margarete Potratz]] (1920–2005), Sulz
* [[Eduard Presser]] (1842-1911)
** ''Ländliche Gedichte aus dem Höhgau.'' Schneiders Buchdruckerei, Engen 1894. 55 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Schneiders Buchdruckerei, Engen 1902. 68 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Danubiana, Engen 1911. 55 S.
** ''Ausgewählte Gedichte des Hegaudichters Eduard Presser Riedheim (Hegau).'' Hrsg. von seinen Freunden und Verehrern. Buchdruckwerkstaette Steinhauser, Singen, 1951. 48 S.
** ''Ländliche Gedichte aus dem Hegau.'' Im Auftrag der Gemeinde Riedheim hrsg. von Herbert Berner. Verein f. Geschichte d. Hegaus e. V. Buchdruckwerkstaette Steinhauser,, Singen (Htwl) 1974. XII, 184 S. : 9 Ill. (Hegau-Bibliothek 27) * ''Unbekannte Gedichte von Eduard Presser. Einleitung von Helmut Berner.'' In: ''Singener Jahrbuch. Mit Singener Chronik.'' Singen (Hohentwiel). Markorplan Agentur & Verl., Bonn, Singen, Hohentwiel. Bd. 1981 (1983), S. 104-106
** Uuswahl vu Gedicht in: ''Hegau-Poesie - Eine Sammlung von Gedichten und Liedern'', hrsg. von Marion Czajor, Engen, 1987 (2.Aufl.)
* [[Ida Preusch-Müller]] (1889–1974), Chander
** ''Alles, Haimet, ich dy Lied. Alemannische Gedichte.'' Rombach, Freiburg 1962 und 1964
** ''Der aint schwätz so, der ander so. Alemannische Gedichte.'' Hrsg. G. Siegwald-Eckerlin. 2000
* [[Claudia Ramsteiner]] (* 1959), Konschtanz/Huuse
** Alemannischi Kolumne „Schönes Wochenende“. In: Offeburger Tagblatt
* [[Hedwig Rapp]] (1922–2009), Offenburg
* [[Carl Friedrich Raupp]] (1808–1872), Wollbach, Friburg
** ''En Usstich alte, reingehaltene Markgröfler. Gespräch auf dem Wege zu Hebel's Säcular-Fest zu Hausen am 10. Mai 1860.'' Wangler, Freiburg i. Br. 1860. 74 S.
** ''Weihnacht-Gabe. Den Verehrern Hebels.'' Poppen, Freiburg i. Br. 1860. 31 S.
** ''Vizli Buzli.'' Szene in alemannischer Mundart, um 1866.
* [[Otto Heinrich Raupp]] (1867–1945), Dossebach/Dänzlinge
** ''Veieli und Zinkli. Alemannische Gedichte.'' 1901. 2. Ufl. Emmendingen 1902.
** ''Grüeß Gott! Öbbis zum Nodenke.'' Dölter, Emmendingen 1910
** ''Heckerösli. Alemannische Gedichtli.'' Selbstverlag, gedruckt im Evangelischen Verlag, Heidelberg 1910
** ''Der Heimet zue. Alemannische Gedichte.'' Gutsch, Karlsruhe 1936
** ''Etznete - Alemannische Gedichte.'' Friedrich Gutsch Verlag, Karlsruhe 1938
* [[Klaus-Dieter Reichert]] (* 1945), Radolfzell
** ''Wit it? Gedichte in alemannischer Mundart.'' Steinenbronn, 1981 (2. Uflag Edition Löwengasse, Radolfzell, 1984)
** ''wunderfitz un alefanz.'' Edition Löwengasse, Radolfzell 1993
** ''De Strublpeter vum Bodensee.'' In: ''Der Mundart-Struwwelpeter.'' Herausgegeben von Walter Sauer. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 1996
* [[Heinz Reiff]] (1921–1997), Lörrach
** ''Zwischen Kernholz und Rinde. Gedichte und Geschichten.'' Daniela Reiff, Rümmingen 1987
* [[Otto Reinacher]] (1901-1979), Broomech
** ''Vom Dorfabend und Dorfsingen zum Musterdorf.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1939, S. 55–58
** ''Jeder Ort bekommt sein „Dorfbuch“.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1939, S. 58–59
** ''Zum Geleit.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 3
** ''Der toten Mutter (Gedicht).'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 50
** ''Die Kriegsereignisse im Markgräflerland.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 65–70
** ''Heimat- und Soldatenbriefe.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1940/41, S. 108-113
** ''Weihnachtslied der Kriegsgefangenen 1945.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1954, S. 122
** ''Festrede zum 75. Geburtstag von Hermann Burte.'' In: Das Markgräflerland. 16. Jahrgang, 1954, H. 1 (Beilage)
** ''Lied und Chor.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1962, S. 64–65
** ''Treue um Treue.'' In: Markgräfler Jahrbuch 1962, S. 80–82
* Peter Reinhard
* [[Reinhard Reitzel]] (1812-1889), Eistett, Witnau, Chilche, Schopfe
* [[Robert Reitzel]] (1849-1898), Witnau, Detroit
* [[Werner Richter (Dichter)|Werner Richter]] (1929-2018), Chränzech
** ''Hornfelsewind.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1975, Reihe Silberdistel
** ''Erdguu.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1980, Reihe Silberdistel
** ''De Gusti un de Ernst.'' Eigenverlag, Lahr
** ''Heiter bis bewölkt.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1981, 2. Aufl. 1986
** ''E Armvoll Freud.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1981, 2. Aufl. 1985
** ''Früsch vom Faß.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1984, 2. Aufl. 1987
** ''Vier Wuche am Stuck. oder: Morn fang i aa.'' Eigenverlag, 1987
** ''Jetz schloots 13.'' Eigenverlag, Grenzach 1989
** ''Heimeligi Churzwiil.'' Eigenverlag, Grenzach 1991
** ''Jetz hauts mi um.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1992
** ''Ohä Liisi, ohä lätz.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1995
** ''Jetzt hauts mi nomool um.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1996
** ''Chömmet mit.'' Verlag Hinkender Bote, 2001
** ''Wenn man an einer Grenze wohnt.'' Eigenverlag, Grenzach 2003
* [[Karl Rösch]] (1912-2001)
** ''Zwüsche gestern un morn''
* [[Hubert Roth]] (* 1941), Chleggau
** ''Waisch es no?'' Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1986
** ''So isch es gsii! Das Leben im Klettgau.'' Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2000. ISBN-3-89570-691-4
* [[Edwin Röttele]] (1928-2017), Wyhl
* Michael Rudloff, Gundelfinge
** ''De Schatz im Silbersee. De Ölprinz. Zwei kurzi G'schichte vum Karl May uf Alemannisch. Verfaßt von Michael Rudloff.'' Schweizer Karl-May-Freunde, Luzern / Gundelfingen 2003
* [[Ingrid Ruesch]] (* 2000), Bugginge/Fryburg
* Kathrin Ruesch (* 1994), Bugginge/Frankrych
* [[Beate Ruf]], Däninge/Fryburg
* [[Hans Ruf]] (* 1939), Wies-Demberg
** ''D‘ Heimet rüeft.'' Eigenverlag, Demberg 1992
** ''’S Chlei Wiesedal loßt grüeße.'' Eigenverlag, Demberg 1997
** ''Ne Hämpfeli Heimet.'' Eigenverlag, Demberg 2001
* [[Eduard Rung]] (1868–1943), Märkt/Eimeldinge
* Alfons Russ
* [[Gertrud Rychlik]] (1920–2010), Öflige
* [[Hedwig Salm]] (1889–1981), Neueweg
** ''Das Forellenquintett. Ein heiteres Stücklein aus der Hebelheimat.'' In: EJ 15. Jg., 1934, 93-95
** ''Geld sott me ha!'' (ungedruckt, o. J.), Archiv für alemannische Mundartspiele im Bund „Heimat und Volksleben“, Denzlingen
** ''Brunnen am Weg. Alemannische Gedichte und Sprüche.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1954 (Silberdistel-Reihe 7/8)
** ''Rosen im Heimatgarten. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1968 (Silberdistel-Reihe 55/56)
** ''Wege und Brücken. Neue gesammelte alemannische Gedichte und Merksprüche.'' Mit einem Nachwort von Willi Ferdinand Fischer. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977 (Silberdistel-Reihe 121)
** ''Erlebter Hochschwarzwald. Alemannische Gedichte.'' Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979 (Silberdistel-Reihe 141)
* [[Karl Sättele]] (1891–1975), Rielasinge/Iberlinge
** ''Schnurren und seltsame Käuze vom Bodensee.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr/Schwarzwald 1968
** ''Bsinnlichi Versli. Seehase. Bodenseealemannisch.'' Oberkirch, 1973. 63 S.
* [[Paul Sättele]] (1884–1978), Diirä
** ''Markgräfler Drüübel. Alemannische Gedichte.'' Mit Holzschnitten von Erwin Krumm. Braun, Karlsruhe 1925. 144 S.
* [[Karl Georg Sauter|Charly Sauter]] (1922–2007), Meßkirch
** ''Uffm Wäeg. Gedichte in Mundart und Schriftdeutsch.'' Mit 14 Illustrationen von Lothar Rohrer Selbstverlag, Konstanz 1978. 88 S.
** ''Uffm Wäeg 2.'' Hrsg. von Heimrad undUlrike Sauter. Meßkirch 2006
* [[Fritz Schärer]] (1918–2008), Weil-Ötlingen
* Marianne Schätzle, Hilzingen
* [[Gottfried Schafbuch]] (1898–1984), Hiifinge
** ''Ägetli. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Als Manuskript gedruckt. Selbstverlag, Hüfingen o. J. [1945]
** ''Gedichte in alemannischer Mundart.'' Als Manuskript gedruckt. Selbstverlag, Hüfingen o. J. [1952]
** ''Mii Boor, mii Hoamet. Gedichte und Geschichten.'' Mit Ill. von Franz Wintermantel. Hrsg. von d. Stadt Hüfingen. Hüfingen 1972 (Schriftenreihe des Landkreises Donaueschingen 15)
** ''Daheim auf der Baar. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Hrsg. von der Stadt Hüfingen. Hüfingen 1997 (Kulturhistorische Reihe der Stadt Hüfingen 2)
* Karl Heinz Schaub
* [[Wolfgang Scheurer]] (1938–2012), Löörech
** ''O Welt, wie bisch!?'' Schauenburg, Lahr 1977 (Silberdistel-Reihe 129)
** ''Sunnestrahl.'' Schillinger, Freiburg im Breisgau 1982
** ''Dr März isch kei Mai.'' Schillinger, Freiburg im Breisgau 1979
* [[Conrad Schierenberg]] (* 1937), Menzeschwand
* [[Josef Schirpf|Josef „Sepp“ Schirpf]] (1900-1978), Konschtanz
** Gedichte in: Hubert Baum: ''Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
** Gedichte in: ''I mag di mog di mig di.'' Hrsg. von Markus Manfred Jung. Drey-Verlag, Gutach 2009 ISBN 978-3-933765-39-0
* [[Martin Schley]] (1950–2024), Freiburg
* [[Martha Schmidle]] (1925–2019), Gottenheim
** ''Driibelbeerli vum Tunibärg. Alemannische Gedichte.'' 1997
** ''Wii un Stei vum Besterai. Die Gottenheimer Flurnamen-Steine im Rebgewann Kirchberg, gewürzt mit Gedichten und Trinksprüchen in heimischer Mundart.'' Mit Fotos von Günter Schmidt. 2000
* [[Relinda Schmidt]] (* 1937), Wäär-Öflige
** ''S’chunnt vo Härze.'' Morstadt-Verlag, Kehl 1984. 71 S.
** ''Sunneschii und Schtürm.'' Eigenverlag, Wehr-Öflingen 1989. 70 S. Ill.
* Gerda Schneider (1926–2005), Friburg
* [[Hans Schneider (Journalist)|Hans Schneider]] (1913–2002), Wyyl/Fryburg
* [[Michael Schneider (Logopäde)|Michael Schneider]] (* 1966), Hotzewald
* [[Theresia Maria Schneider-Auer]] (* 1935), Gaalinge/Wange
** ''S Glück vom eifache Läbe.'' Weidling, Stockach-Wahlwies 1980. 62 S.
** ''Im Hegau uff de Höri und am Rhii. Mundartgedichte und Werkkunst.'' Singener Wochenblatt, Singen [o. J.] 132 S.
** ''G'schwätzt und g'sunge vum See zum Hegau.'' Mit Beiträgen von Jakob Brütsch, Hans Flügel, Theresia Schneider, Bruno Epple, Walter Fröhlich,. Hrsg. von der Muettersproch-Gsellschaft. Singen 1982. 1 Kassette
* Angelika Schnell
* [[Otmar Schnurr]] (* 1946), Ottenhöfen
** ''Nepomuk der Bruddler.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1993
** ''Nepomuk der Bruddler 2.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1997
** ''Kleines Denkmal für einen kleinen Mann.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 1999
** ''Geistvolles aus der Ortenau.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2002
** ''Geflüster im Kirchenschiff.'' 2. Aufl., Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2003
** ''Zu Bethlehem geboren. oder: S Gliche wie in jedem Johr. Ein Buch zur Advents- und Weihnachtszeit.'' Achertäler Druckerei, Kappelrodeck 2007
** ''Ä fascht gonz normals Johr.'' Edition Martin Bruder, Kappelrodeck 2012
** ''Der doppelte Bruddler.'' Edition Martin Bruder, Kappelrodeck 2013
* [[Aloys Wilhelm Schreiber]] (1761-1841), Bihl
** ''Allemannische Lieder und Sagen.'' 1817
* Anna Schreiber-Baer
* [[Monika Schreiber-Loch]] (1941–1986), Löörech
** ''missverständnis. Mundartspiel.'' 1978
** ''Chleini Chinder, großi Lüt. Gedichte und Geschichten in Tumringer Mundart.'' Zeichnungen von Hermann Wider. Schauenburg Verlag, Lahr 1980
** ''Geburtstagsgschenkli / Weisch no? Mundartspiele.'' 1980
** ''Bi di Muetter - bisch mi Chind. Mit Bilder zue de Gedicht un Geschichte vom Hermann Wider.'' Eigenverlag, Lörrach
* Hermine Schroff-Battenhausen
* Ingeborg Schroff-Battenhausen
* [[Johann Georg Schultheiß]] (1809–1872), Sanderge
** ''Hebel's Leben. Eine Idylle. In des Schwarzwaldes alemannischer Mundart, nebst einem kleinen Anhang.'' Groos, Heidelberg 1831. 31 S.
* [[Ingeborg Schütze]] (* 1942), Broomech
** ''Lebensmelodie.'' 1994
** ''Sommerblüten und Herbstlaub.'' 1995
** ''Holzschittli.'' 1996
** ''Silberdischtle un Märzeveieli.'' 1997
** ''Im Wandel der Zeiten''
** ''Von Herz zu Herz''
** ''Liislig lüttet e Glöckli''
* [[Gottfried Schweickhardt]] (* 1949), Säälbach
* Rolf Seitler
* [[Hermann Sernatinger]] (1870–1950), Radolfzell
** ''Jiszapfe zum Schlozze.'' 1938
* [[Alfred Siefert]] (1861–1918), Lohr
** ''Grüselhornklänge. Gedichte ernsten und heitern Inhalts in Lahrer Mundart. Mit vielen Abbildungen und einem Plane der Stadt Lahr vom Jahre 1643, sowie einem solchen von der Ruine Hohengeroldseck vom Jahre 1693.'' Selbstverlag, Lahr 1888. 141 S. Ill.
* [[Erna Sonner]] (* 1954), Eistett/Oberbärge
* [[Gustav Friedrich Nikolaus Sonntag]] (1788–1858), Chander/Mille
* [[Alban Spitz]] (1906–1996), Minsele
** ''Mi Heimet: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele 1933 (Nachdruck: 1990).
** ''D'r Wald: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele 1934 (Nachdruck: um 1990).
** ''S' riich Läebe vom Johannes Thoma.'' Sälbschtverlag, Rhyfälde 1974.
** ''S Chatzeschtriiche will vrschtande si: Holzschnitte und Verse in alemannischer Mundart.'' Sälbschtverlag, Minsele um 1990.
* [[Nannette Stengel]] (1858–1919), Guede
** ''Der Lichtgang. Sittenbilder. Gedichte in Gutacher Mundart.'' Haslach 1907
* [[Myrta Stieber]] (* 1926), Sanderge
** ''Von de alde Zit un de luschtige Lit.'' St. Georgen 1999
** ''Alde Gschichtle un Gedichtle zum Lache un Bsinne.'' St. Georgen 2009
* [[Frank Straass]] (1924–2009), Ämmedinge/Hamburg
** ''Sturm.'' Alemannisches Verspiel. 1966
** ''Trau schau wem.'' Alemannisches Verspiel. 1966
* [[Esther Strube]] (1932–2021), Gütenbach/Furtwangen
** ''D Wälderschbrooch.'' In. Mitteilungen des GHV 9/1981
** ''Dr Edwin.'' In: Mitteilungen des GHV 11/1983
** ''Was kost’ die Welt.'' Frauenoffensive, München 1983
** ''Täik it iisi / Us em Faadezainli.'' Drey-Verlag, Gutach 1997
** ''„In dere Wesch han ich kai Hemm“. Redensarten, Gedichte und Prosa in der Mundart des Oberen Bregtals.'' Hrsg. vom Geschichts- und Heimatverein Furtwangen, Furtwangen 2005
* Rolf Süss (1933–2018), Friburg
* [[Jürgen Sutter]] (* 1970), Opfige
** ''S isch Chrieg.'' In: Alemannisch dunkt üs guet III/IV 2003, S. 13–17
** ''Opfinger Wörterbuch.'' Schillinger Verlag, Freiburg im Breisgau 2008
* [[Inge Tenz]], Bromech
** ''Purzelbäume un wildi Träum.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1996
* Erich Thoma (* 1939), Grenzach
* [[Johann Baptist Trenkle]] (1826–1891), Fryburg
** ''Die Sichelhenke. Alemannisches Versspiel''
* [[Hubert Treyer]] (1940–2003), Pfaffewyler
** ''Nitt fir unguet. Verse aus dem Schneckental''. Verein Dorfmuseum Pfaffenweiler 1992
** ''‘s isch nit alles ebe ...'' Verein Dorfmuseum, Pfaffenweiler 2004
* Johann Tscherter
* [[Kurt Ückert]] (* 1935), Schopfe
** Kolumne ''Us dr Heimet verzellt'' im Markgräfler Tagblatt
* Johann Georg Uehlin (1819–1893), Schopfe
** ''Aus dem Wiesenthale. Gedichte von Georg Uehlin. Herausgeber des „Statthalter von Schopfheim“.'' Schopfheim 1869
* Umschtanzia, Konstanz
* [[Rudolf Vallendor]] (1918–2014), Offenburg
** ''Bohnesupp. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1979
** ''Erbsebrei. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1980
** ''Brägeli. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart.'' Reiff, Offenburg 1981
** ''De Ähni un sinni Enkel. Gschichtli un Gedichtli in niederalemann. Mundart mit hochdt. Anh.'' Reiff, Offenburg 1982
** ''Goldener Tag. Verse in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Reiff, Offenburg 1987
** ''Straulaime. Geschichten und Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Vallendor, Rudolf. - Offenburg : Reiff, 1991
** ''Hab' Muse. Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1992
** ''Summervögeli. Ebbis vom Summer in Niederalemannisch.'' Offenburg 1993
** ''Schnitz. Luschdigi Vortragsstiggli in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''De muesch nit, de därfsch! Luschdigi Gschichtli in niederalemannischer Mundart zum Schmunzeln und Vorlesen .'' Offenburg 1993
** ''Iiszäpfli. Gedichte und Geschichten zum Winter und zur Weihnacht in Hochdeutsch & niederalemannischer Mundart.'' 2. Aufl. Offenburg 1993
** ''Herbschdzitlosi. Gedichte und Geschichten zum Herbst in hochdeutsch & niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''Un de Frihling kunnt immer widder! Heiteres und Besinnliches in un zum Frühling in hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1993
** ''Für ä ruhigs Stindli. Ä wing Poesie. Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1994
** ''Hogg ä wing zu mer! Geschichten und Gedichte in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1994
** ''Nur so. Gedanken in Hochdeutsch und in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1995
** '''s Planke git's 175 Johr. Schauspiel anläßlich der 175 Jahr-Feier der Firma Karl Plank, Textilreinigung in Offenburg.'' Offenburg 1995
** ''Sähner's schneit. Geschichten und Gedichte zur Winterszeit.'' Reiff, Schwarzwaldverl., Offenburg 1996
** ''Oh Gott, oh Gott de alde Trott. Erzählungen, Geschichten, Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1996
** ''Warum? Geschichten, Erzählungen und Gedichte in Hochdeutsch un in niederalemannischer Mundart.'' Offenburg 1996
** '''s Lache duet guet. Ä paar Schpässli in niederalemannischer Mundart. Mer därf sie riiwig vortrage.'' Offenburg 2006
** ''Herbstlaub: Gedichte in Hochdeutsch und in Niederalemannischer Mundart.'' Schwarzwaldverlag, Offenburg 2008
* [[Anita Vogel]] (* 1950), Kappelrodeck
* August Vogel
* [[Marga Vogel]] (1892–1968), Schopfe
** ''Alemannische Gedichte.'' Vorwort von Pfarrer Mennicke. Georg Uehlin, Schopfheim 1967
* Elisabeth Vollmer, Sinze
** ''Zwische geschder un hitt – Mundartgedichte'' 160 Seiten, Sinzheim 2000
** ''Die offene Dier – Mundartgedichte'' 160 Seiten – vierfarbig, Sinzheim 2009
* [[Hermann Vortisch]] (1874–1944), Lörrach
** ''Alemannische Gedichte. Lörracher Mundart.'' Sauerländer, Aarau 1902
** ''Alemannische Gedichte. Von Johann Peter Hebel, auf Grundlage der Heimatsmundart des Dichters für Schule und Haus.'' Hrsg. von Otto Heilig. Winter, Heidelberg 1902
** ''Aus Hebels Haimet. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Sauerländer, Aarau 1907
* [[Günter Wagner (Dichter)|Günter Wagner]] (1929-2017), Malsburg-Marzell
** ''Ruuchi Bolle.'' Eigenverlag, 1986
* [[Paul Wagner (Autor)|Paul Wagner]] (1907-1992), Fahrnau
** ''Chornblueme. Alemannische Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1975
** ''Zarti Saite. Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1981. 47 S.
** ''Weisch no, geschtern? Originale, heitere Vergangenheit, Mundart-Gedichte.'' Eigeverlag, Schopfheim-Fahrnau 1980. 71 S. Ill.
* Alfred Walchner (1817–?), Radolfzell
** ''Muse-Spenden in hochdeutscher und allemannischer Sprache.'' 2. Ufl., Heidelberg 1848: [https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10122657/bsb:BV021095961?page=1 Online]
* [[Elisabeth Walter]] (1897–1956), Kippenheimweiler
* Hanna Walz
* [[Martin Wangler]] (* 1969), Breitnau
* Eduard Weber (1923–1993), Freiburg
** ''Unser Friburg. Mundartgedichte.'' Förderverein Freiburger Lokalradio, Freiburg 1990
** ''E praktisch Möbel. Alemannische Gedichte zum Schmunzeln von einem Ur-Kappler.'' Wißner, Augsburg 1993. 69 S. ISBN 3-928898-43-4
* [[Gerhard Friedrich Weber-Benzing]] (1918–1999), Schwenninge
** ''‘s Joor dure. Besinnliche und heitere Gedichte in Altschwenninger Mundart. Eine Auswahl besinnlicher und heiterer Gedichte schwäbisch-alemannischer Prägung. Mit einer Einführung in die Sonderheiten der einheimischen Mundart und Randzeichnungen vom Verfassser.'' Hrsg. vom Schwenninger Heimatverein e. V., Schwenningen a. N., Swano-Verlag 1956. 105 S.
** ''Schwenninger Wortschatz.'' Swano Verlag, Villingen-Schwenningen 1977. 84 S. (Auszug aus „Schwenninger Heimatblättle“ H. 1-3)
* [[Hildegard Weber]] (* 1932), March-Hüschtett
* Irmtraud Weber
* Petra Weinbrecht (* 1960), Kehl-Bodersweier
* Gertrudis Weiß
* [[Anton Weißer]] (1867–1917), Untere Kirne/Furtwange
** ''Schwarzwälder Kuhglocken.'' 1911
** ''Poetische Streifzüge durch Haus und Haid.'' 1912
* [[Günther Wenk]] (1936–2021), Muulburg
** ''So cha me s au sage. Alemannische Verse.'' Resin, Binzen 1997
** ''E goldig Nüteli. Alemannische Verse.'' Eigenverlag, Maulburg 1999.
** ''Mit Wörter Bilder mole. Alemannische Verse.'' Mit Fotografien von Dorothea Wenk. Eigenverlag, Maulburg 2003
* Georg Werle
* [[Johanna Wetzel]] (1909–1988), Chränzech
** ''Vo mim Wese öbbis z’lese. Alemannische und hochdeutsche Gedichte und Erzählungen.'' Eigenverlag, Grenzach 1977
** ''Amel und Jetz. Alemannische und hochdeutsche Gedichte und Erzählungen.'' Eigenverlag, Grenzach 1982
* [[Hanspeter Wieland]] (* 1948), Radolfzell/Bodensee
** ''Sonigs und Sottigs.'' H. Wieland 1987.
** ''Fremds Vögele.'' In: Strandgut von Träumen. Weiler im Allgäu 1990.
** ''Bappele hinterefier.'' Alemannische Gedichte. Drey-Verlag, Gutach 1995.
** ''Schineggler.'' Alemannische Gedichte aus der Fabrik mit einem Nachsatz in Schafseckel-Deitsch. Drey-Verlag, Gutach 1999.
** ''Omma häckerlet de Gaate.'' Alemannische Gedichte. Drey-Verlag, Gutach 2001.
** ''Beese Dag. Alemannische Gedichte.'' In: Allmende 70/71. Eggingen 2001.
** ''Wenn onn d Sunnebrille nadutt.'' In: Rheticus 3/4, Feldkirch 2002.
** ''Ufem Bergle iberem See. Mundarttexte gesprochen vom Autor.'' Drey-Verlag 2004. Audio-CD.
** ''Sprechübungen.'' In: Harras 21, Dozwil 2006.
** ''7 Lieder.'' Mini-CD. Musik vum Reinhold Schneider, Immenstaad no act records, Immenstaad 2011.
** ''Demonschtrazion.'' In: Les Galets du Rhin. Rheinkiesel. Volume III, S. 203-210. Édition du Lys 2012. (Parabel).
* [[Karl Ernst Wiemann]] (1900–1968), Kendringe / Mille
** ''D Roßkur.'' Alemannnisches Versspiel, 1960
* [[Josef Wilhelm (Autor)|Josef Wilhelm]] (* 1942), Achre-Mösbach
** ''Krut un Ruewe durchenonder.'' 2002
** ''s isch alles menschlig, menschenkinder. Mundartgedichte.'' 2006
* [[Martin Winterhalter]] (* 1940), Ättene
** ''So isches halt – s’Läwe, Gedichte, Geschichten, Erinnerungen in Wiilemer Mundart und in hochdeutsch.'' Druck und Verlag Stückle, Ettenheim 2009
* [[Rudolf Wintermantel]] (1877–1935), Sanderge
** ''Von des Schwarzwalds Höhen''. Lorenz und Wätzel, Freiburg 1899
** ''Heimat. Gedichte in Schwarzwälder Mundart''. 2. Sammlung. Selbstverlag, St. Georgen 1905
* [[Else Wittum]] (1927–2022), Chlais Wiisedal
** ''Eifach un schlicht, no fallt's nit ins Gwicht. Heiteres und Besinnliches.'' Druckerei Jakobs, Holl-Buck 1995
** ''Vom Bruchtum unn das unn säll.'' Druckerei Jakobs, Holl-Buck 2000
* [[Fritz Wolfsberger]] (1902–1959), Mille
** ''Zwische Blaue un Rhy. Alemannische Gedichte.'' Hebelbund, Müllheim (Baden) 1956.
* [[Alexander Würtenberger]] (1854–1933), Dettighofe
** ''Die Salpeterer.'' Alemannisches Versspiel. 1885
* [[Heinrich Würtenberger]] (1852–1926), Dettighofe
** ''Bureg’schichte us em alemannische Land.'' Illustr. v. L. Rohrer. 1926
* [[Wendelinus Wurth]] (* 1953), Ortenau
** ''schepfer voll.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr 1991
** ''tropfe an tropfe.'' Waldkircher Verlag 1994
** un mensche un länder.'' 2001
** ''Erberzopfe forever.'' 2004
** (as Ibersetzer) Mark Twain: ''Abenteuer vom Huckelberry Finn''. Drey-Verlag, Gutach 1997
* Julia Würth (* 1909), Gerbel
* [[Gabriele Zahoransky]] (* 1943), Offeburg
** ''Alemannisch minus vier. Alemannische Texte.'' Eigenverlag, Offenburg [o. J.]
* [[Helene Zapf-Beydeck]] (1905–1977), Wyyl am Rhy
** ''Reb-Laub.'' Eigenverlag 1936
** ''Feldblueme.'' 1985
** ''Heimkehr.'' 1995
* Hans-Peter Zeller
* Corinna Zenger, Konschtanz
* [[Joachim Zenger]] (* 1951), Konschtanz
** ''Blosrehrle.'' Selbstverlag, Meßstetten 2000
** ''Frichtlejohr.'' Selbstverlag, Meßstetten 2000
** ''Die Truppensau.'' Selbstverlag, Meßstetten 2001
** ''Satt-tierisch.'' Selbstverlag, Meßstetten 2001
** ''Buureglächter.'' Selbstverlag, Meßstetten 2002
* [[Heidi Zöllner]] (* 1949), Murg/Zäll/Huuse
== Sänger*ne, Liedermacher*ne, Gruppe ==
* [[Georg Franz Albiez]] (* 1954), Ibach
** ''Heimatgefühle.'' (CD) 2019
* Breisgauer Stubenmusik
* [[Margret Brombacher]] (* 1945), Efrige-Chilche
** ''Alemannische Lieder'' (MC) 1987
** ''Grad use'' (MC) 1989
** ''Zeig mir Blueme'' (CD un MC) 1995
** ''Schmetterling'' (CD) 1996
** ''Wulketraumschiff'' (CD) 1998
* [[Roland Burkhart]] „Buki“ (* 1946), Iechtinge/Waldkilch
** ''De bleede Ofe.'' LP. Trikont/Unsere Stimme 1982.
* [[Buurequartett]], Lohr
* Die Bächlesörfer, Friburg
* [[Karl David und Martin Lutz|Karl David/Martin Lutz]], Brisgau
* [[Frank Dietsche]] (* 1938), Schlienge-Obereggene
** ''Alemannische Lieder Vol. 1.'' CD-ADX 12971-1, MC-ADX 12971-2. Andex Records 1997
** ''Alemannische Lieder Vol. 2.'' CD-ADX 12972-1, MC-ADX 12972-2. Andex Records 1997
* [[Helmut Dold]] „de Hämme“ (* 1958), Lohr
** ''De Hämme 1. Akt.'' Single-CD. 2002
** ''De Hämme 2. Akt.'' Single-CD. 2004
** ''Lache isch d’beschd Medizin!'' CD. 2005
** ''Witz un Hits!'' CD. 2009
** ''s’Jagdhörnli.'' Single-CD. 2010
** ''Das badische Witzbüchle. 154 viehmäßige Witz.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2012. ISBN 9783842511705. 96 S.
** ''De Hämme vun Kuhbach.'' CD. 2013
** ''Das badische Witzbüchle. Neue Witze und Geschichten.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2014. ISBN 9783842513228. 96 S.
** ''Hämmes Hämmer. Neue Witze und Geschichten.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2017. ISBN 9783842520301. 96 S.
** ''Das neue badische Witzbüchle.'' Silberburg Verlag, Tübingen 2021. ISBN 9783842523401. 96 S.
* Roswitha Dold (* 1954), Stege-Eschbach
* [[Theresa Dold]] (* 1983), Stege-Eschbach
* [[Fisherman's Fall]], Wyhl
* [[Uli Führe]] (* 1957), Löörech
** ''I will nit. Alemannischi Liäder.'' LP mit em Bernd Siegele. 1980
** ''Chrutt unter der Huut. Alemannischi Liäder.'' LP. 1982
** ''D’Gränze chasch vergesse. Alemannischi Liäder.'' LP mit dr Susanne Peter. 1984
** ''Arie Nr. 9.'' MC. 1986
** ''Chlungi Halunki.'' CD. 1992
** ''Der schwangere Ratsherr.'' Schauenburg-Verlag, Lahr 1993
** ''D’Staumacher.'' Zäme mit em [[Martin Schley]]. 1997
** ''D’Fledermus.'' Zäme mit em Michael Summ. 1998
** ''Ikarus, 22 Texte nach M. M. Jung. Ein alemannischer Zyklus.'' 2006
** ''Himmel us Stei. Alemannische CD mit 18 Liedern.'' 2009
** ''Splitter Sprooch Spiegel. Alemannische Lyrik (M. M. Jung) und Musik.'' 2010
** ''Dank Hebel. Alemannische Lieder nach Hebeltexten.'' 2012
** ''drill di.'' Texte: W. Wurth, Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''fedreliicht.'' Texte: M. M. Jung, Drey-Verlag, Gutach 2015
** ''Muul uf. 20 alemannische Lieder.'' Selbst-Verlag 2018
* [[Gälfiäßler]], Schuttertal
* [[Goschehobel (Band)|Goschehobel]], Kinzigtal
* [[Stefan Graf (Liedermacher)|Stefan Graf]], Singe
* [[Hartmut Hutch Hensle]], Härwelze
** ''Vun drusse noch drinne.'' 2008
* [[Gero Herr]] (1953–2011), Offeburg
* [[Roland Hofmaier]] (1946–1985), Steinen
** ''mänkmol mein i. Langspielplatte mit Mundartliedern zur Gitarre gesungen.'' Verlag Elroton, Steinen 1980
** ''Lied / Rigs vo gestern un morn. Liederbuch.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1981
** ''...einewäg. Langspielplatte mit Mundartliedern zur Gitarre.'' Verlag Elroton, Steinen 1982
* [[Rolf Klaiber]] (* 1952), Schwenninge
* [[Knaschtbrüeder]]
** ''Alles in de Finke.'' 2017
** ''Hart an de Gränze.'' 2010
** ''Chäfimusigg.'' 2002
** ''Doppelherz.'' 2000
* [[Roland Kroell]] (* 1954), Waldshuet-Düenge
** ''Salpetererlieder und Balladen,'' Trikont, München, 1977
** ''Scho sit duusig Joohr,'' Werkstatt-Edition, Laufenburg, 1983
* [[Luddi|LUDDI]], Birchedorf/Ühlinge
** ''FÜÜRIOO.'' 2002
** ''Halbi Händsche.'' 2005
** ''Terminal 3.'' 2007
** ''Hauptsach gsund.'' 2011
** ''Annemarie.'' 2014
** ''Wieberschmöcker (LIVE).'' 2016
** ''ReTour de France (LIVE).'' 2019
** ''Uf hoher See (LIVE).'' 2020
* D Markgräflerinne, Markgräflerland
* [[Wolfgang Miessmer]] (* 1936), Ändinge
* [[Mockemalör]], Hinterzarte/Berlin
* Pflaum & Sesterhenn, Lohr
* Walter Scheuble, Aasen
* [[Rudolf Schneider (Dirigent)|Rudolf Schneider]], Zäll
** ''Zeller Narrenmarsch.'' 1935
* [[Martin Schütt]] (* 1948), Lichtenau
** ''12 Alemanne-Liedle.'' MC, Eigenverlag 1987
** ''Liedle un Gedichtle.'' 1988
** ''Umwäld, Dood un Deifel.'' MC, Eigenverlag 1988
** ''Durch`s Lääwe.'' MC, Eigenverlag 1989
** ''Um de Rhin ärum.'' MC, LP, CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1991
** ''S`geht degeije" Geije Ussländerfeindlichkeit und Volksdümmelei.'' MC, Schnoog-Records. 1994
** ''Winnachte bie uns.'' MC, CD, Omega, Straßburg 1994-1999
** ''Schubert uff Alemannisch.'' Urprהgung CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1997
** ''Baden-Räpp.'' Maxi-CD, Rinschler-Verlag, Bühl 1998
** ''Asterix un d`Emanz.'' Ehapa Verlag, Stuttgart 1998
* [[Florian Seiberlich]] (* 1965), Huuse im Wisedal
** ''Es gfallt mer nummen eini. Alemannische Lieder.'' CD 2019
* [[Heinz Siebold]] (* 1950), Änkestai/Lohr
* Spitz & Schwö, Iisebach
* [[Stubäcombo]], Ändinge
* [[Wunderfitz (Band)|Wunderfitz]], Wisedal
** ''Chumm mr göhn go träume.'' CD 2003
** ''Gruusig schön.'' CD 2005
* [[Norbert Zoller]] (* 1950), Raschti
== Literatur ==
* Bernhard Sowinski: ''Lexikon deutschsprachiger Mundartautoren.'' Olms, Hildesheim 1997
* Hubert Baum: ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schrieben (1803-1975).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 303-312 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1976-03-04/0121 Digitalisat])
* Hubert Baum: ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schreiben (Fortsetzung).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 8(39).1977, H. 1/2, S. 169–18 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1977-01-02/0171 Digitalisat])
* [[Gerhard Wolfram Baur]]: ''Alemannische Mundartliteratur seit 1945 in Baden und im Elsass''. Konkordia-Verlag, Bühl/Baden 1987 (Themen der Landeskunde 2).
* Hermann Burte: ''Markgräfler Dichterinnen.'' Markgräfler Jahrbuch 3.1954, S. 140–153 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgjb-1954/0139 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute.'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 2/1962, S. 12-14 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-02/0014 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (1. Fortsetzung).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 3/1962, S. 2 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-03/0004 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (2. Fortsetzung).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 4/1962, S. 6-7 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-04/0008 Digitalisat])
* Desire Lutz: ''Die alemannische Mundartdichtung von ihren Anfängen bis heute (Schluß).'' In: ''Die Markgrafschaft,'' Heft 5/1962, S. 3-4 ([http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1962-05/0005 Digitalisat])
== Weblink ==
* http://www.alemannisch.de/dichter_index.htm
* http://www.noth.net/mundartautoren/dialektautoren.htm
[[Kategorie:Wikipedia:Buech:Bibliografie Dialektliteratur|Sudbaden]]
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wikitext
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{{DISPLAYTITLE:Ramse SH}}
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|SH|Schaffhausen|Schaffuuse|Ramsen|Ramsen}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Ramsen
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Ramsen 2010.png
| BILDPFAD_WAPPEN = Ramsen-blazon.svg
| BILD = Ramsen 1924.jpg
| BESCHREIBUNG = Poschtcharte vo 1924
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| BEZIRK = [[Bezirk Stein (Schaffhausen)|Staa]]
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| WEBSITE = www.ramsen.ch
}}
'''Ramse''' (amtlich ''Ramsen'') isch e [[Politische Gemeinde|Iiwohnergmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Bezirk]] [[Bezirk Stein (Schaffhausen)|Staa]] im [[Kanton Schaffhausen|Kanton Schafuuse]], [[Schweiz|Schwiz]].
== Geografi ==
Ramse isch e Buuredorf in de öschtliche Exklave vom Kanton Schafuuse. D Gmeindsflächi umfasst 62,2 % landwirtschaftlichi Flächi, 28,9 % Wald, 7,3 % Sidligsflächi und 1,6 % sustigi Flächi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref>
== Gschicht ==
Ramse isch zum erschte Mol gnennt worde im Johr 846 als ''Rammesheim''.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Johr''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920'''
|- align=center
|align=left|'''Iiwohner'''|| 1022 || 1087 || 1113 || 1155 || 1206 || 1209 || 1286 || 1301
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Johr''' || '''1930''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000'''
|- align=center
|align=left|'''Iiwohner'''|| 1261 || 1177 || 1103 || 1181 || 1217 || 1048 || 1134 || 1283
|}
De Uusländeraateil isch 2010 bi 19,2 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
38,6 % vo de Iiwooner sind [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]], 45,5 % sind [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] (Stand 2000).<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi de Nationalrootswaale 2011 het s da Ergebnis gee:<ref name=" BfS 2012" /> [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 11,8 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 5,7 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 22,5 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 55,0 %, Sustigi 5,0 %.
Gmeindspresidentin isch d Eveline König Moser (Stand 2012).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit isch im Johr 2011 bi 1,9 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sproch und Dialekt ==
Bi de Volkszellig 2000 hend vo de 1283 Iiwohner 95,6 % [[Deutsche Sprache|Dütsch]] als Hauptsproch aagee, 0,4 % [[Französische Sprache|Französisch]] und 0,3 % [[Italienische Sprache|Italienisch]].<ref name=" BfS 2012" />
De [[hochalemannisch]] [[Dialekt]] vo Ramse ghört zue de [[Ostschweizerisch|Nordoschtschwizer Dialekt]].
== Persönlichkeite ==
* [[Elise Höfler]] (1912–1991), schwizerisch-dütschi Grächti under de Völker
* [[Joseph Gnädinger]] (1919–2000), Moler<ref>[http://www.sikart.ch/kuenstlerinnen.aspx?id=4002170 Gnädinger, Josef] SIKART Lexikon zu de Kunst i de Schwiz, sikart.ch, abgruefe am 13. Mai 2014</ref>
* [[Leonhard Neidhart]] (* 1934), Politikwüsseschaftler
* [[Mathias Gnädinger]] (1941–2015), Schauspiler
* [[Angelo Gnädinger]] (* 1951), Generaldiräkter vom [[IKRK|Rote Chrüüz]]
* [[Joseph Jung]] (* 1955), Historiker
== Literatur ==
* Gemeinde Ramsen (Hrsg.): ''Ramsen. Heimatbuch. Herausgegeben zur 1150-Jahr-Feier der Gemeinde Ramsen'', Ramsen 1996.
* Gregor Schweri: ''Die Herrschaft Ramsen im 16. und 17. Jahrhundert (1539-1659)'', Freiburg 1974.
* Christian Birchmeier et al.: ''Buch, Ramsen, Hemishofen'', in: Schaffhauser Magazin, 27, 2004, No. 2, S. 5-37.
== Weblink ==
{{Commonscat|Ramsen}}
* [http://www.ramsen.ch www.ramsen.ch]
* {{HLS|1287|Ramsen|Autor=Matthias Wipf}}
== Fuessnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Kanton Schaffhausen}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Schafuuse)]]
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Hanspeter Wieland
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2026-05-29T15:56:17Z
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356
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch|Bodeseealemannisch}}
[[Datei:Alemannic-language-author-Hanspeter Wieland-in-hagnau-am-bodensee.JPG|thumb|de Hanspeter Wieland]]
De '''Hanspeter Wieland''' (* [[23. August]] [[1948]] in [[Radolfzell am Bodensee|Radolfzell]] am [[Bodensee|Boddesee]]) isch en Schriftsteller, wo Biecher und Gdicht uff [[Bodenseealemannisch|Seealemannisch]] schriibt ibber d Regione, d Mensche und ihre Sproch. Er isch Mitherausgeber vu Gdichtsammlunge und [[Anthologie]]. Vereffentlichunge vu ihm gits au standardsprachlich.
== Lebbe ==
Die Statione uff sinnem Lebenweg sinn gsi [[Betenbrunn|Bettebrunne]] ([[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Hailigebärg]]), [[Pfullendorf|Pfulledorf]], [[Ettenheimmünster|Etteneminschter]] und [[Ettenheim|Ettene]], [[Konstanz|Konschdanz]], [[Berlin]]. Denoch isch sin Schwerpunkt fascht 40 Johr lang [[Immenstaad am Bodensee|Immeschtaad]] am Boddesee. Noch em kurze Wohne in [[Salem (Baden)|Salem]]-Neufrach hot er im März 2013 sinnen Wohnsitz uf [[Überlingen|Ibberlinge]] verlegt. [[Richard Gäng]] isch sin Lehrer gsi i de Kloschterschuel St. Landolin z Etteneminschter und hot sinne sprochliche Gwandtheit gsähe. De Hanspeter Wieland hot sinne praktische Site in de Usbildung zum Maschineschlosser vewirkliche könne. Er hot denoch in ville Bruef i de Induschtri gschafft. Er isch ghirotet und hot drei Söhn.<ref>[http://www.suedkurier.de/nachrichten/kultur/Schreiben-fuer-die-Gerechtigkeit-Der-Schriftsteller-Hanspeter-Wieland;art10399,8889975 Sylvia Floetemeyer: ''Schreiben für die Gerechtigkeit: Der Schriftsteller Hanpeter Wieland.'' Im: Südkurier vum 7. September 2016.]</ref> Hanspeter Wieland gheert sit iber 40 Johr de Gwerkschaftsbewegung a, sit 1995 bim [[Verband deutscher Schriftsteller]]. E Zitlang isch er Autoresprecher gsi bi de [[Muettersproch-Gsellschaft]]. I de internationale Boddeseeregion zellt mer ihn zu de [[Meersburger Autoren-Runde]].
== Philosophie ==
De Hanspeter Wieland predigt es guets, gerechts Zammelebe und d Achtung vor de [[Natur|Naddur]], [[Tiere|Dierle]] un [[Pflanzen|Pflanze]].<ref>[http://www.friedrichshafen.de/unsere-stadt/nachrichten/detail/datum/2008/11/03/plaedoyer-fuer-ein-friedliches-miteinander-hanspeter-wieland-las-aus-posie-aus-meinem-gartenr/ Lesung vu H. Wieland in Friedrichshaffe ibber es friedliche Mitenand] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.friedrichshafen.de/unsere-stadt/nachrichten/detail/datum/2008/11/03/plaedoyer-fuer-ein-friedliches-miteinander-hanspeter-wieland-las-aus-posie-aus-meinem-gartenr/ |wayback=20140815022218}}</ref> Sin Weg hot er gfunde usem Denke gege de Strom, im einfache Lebbe ohne Verstellung und ohne Zwäng im Lebbe wie im Schribe. Sinne Gdicht sind e Komposition us alemannische Werrter mit alemannischem Hintersinn und Wortklang. Er isch en Sprochkünstler.<ref>[http://www.alemannisch.de/buchbesprechung/besprech2011_2.htm#3 Friedel Scheer-Nahor über Hanspeter Wieland] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.alemannisch.de/buchbesprechung/besprech2011_2.htm |wayback=20121123001404}}</ref>
De [[Manfred Bosch]] hot sell gnennt: {{Zitat|... erfreulichste Blutauffrischung für die alemannische Mundart seit langem ...|Manfred Bosch: Besprechung vu Hanspeter Wieland: ''Schineggler'' sowie ''Bappele hinterefier''}}<ref>Manfred Bosch: ''Unbotmäßigkeit und Anarchie.'' In: Südkurier vom 29. Juli 1999.</ref>
Und de [[Markus Manfred Jung]] atteschtiert: {{Zitat|So hät in unsem Dialekt no kein gschribe.|Markus Manfred Jung: Besprechung vu Hanspeter Wieland: ''Bappele hinterefier''}}<ref>Wunderfitz vom Wald (=Markus Manfred Jung): Bappele hinterefier. In: Badische Zeitung vom 20. April 1996</ref>
Sin Motto isch:
{{Zitat|schwätze mummer mit de Leit – schwätze|Hanspeter Wieland: Gdicht ''Freundlichkeit - Freundlichkeiten''}}<ref> Hanspeter Wieland: ''Sonigs und Sottigs''. H. Wieland 1987.</ref>
Und si (dreifachs) Lebensideal isch: Gleichberechtigung vu Manne un Froue. Reschpekt firs Schaffe mit de Hand. Ohne Eigetum lebbe.
== Lesunge ==
Bei Autorelesunge allei oder mit Kollege will er zum Verständnis vum Bodeseealemannische beitrage.<ref>Landratsamt Bodenseekreis: ''Lesung: So schwätzet d Seehase. Mundartpoetisches rund um den Bodensee.'' Im Spiegelsaal des Neuen Schlosses in Meersburg am 25. Oktober 2013.</ref><ref>[http://www.leserattenfaenger.de/php-schul/autor.php?id=61 Lesunge mit Hanspeter Wieland]</ref><ref>Lorna Komm: ''Dörfliches und Regionales.'' In: Südkurier vom 12. April 2017, S. 25.</ref> Er isch Mitglied vu de ''Meersburger Autorenrunde'' vu Autore rund um de Boddesee. Selle treffet sich jedds Johr vor em Advent uf de Burg Meersburg und leset us Werke vu Schriftsteller vor, wo Spure hinterlo honnt i de Region.<ref>Uwe Petersen: „1984“ als bedrückende Apokalypse. In: Südkurier vum 18. November 2014.</ref> Drunter sind au vergessene Schriftsteller oder selle Schriftsteller, uf die mer bsunders aufmerksam mache will. Er isch onner vu de alemannische Autore, wo in de Schuelklasse in em Dialog s Alemannische als e weitere Sproch nebbe dem Schriftdeutsche de Kindere näher bringe tuet („[[Mundart in der Schule]]“).<ref>[http://www.mundart-in-der-schule.de/crbst_48.html Projekt Mundart in der Schule]</ref>
== Projekt ==
=== Projekt: D Neufracher Bücherschmied ===
De Hanspeter Wieland dichtet, gstaltet und macht vu Hand bundene Texschthefter. Er siehts as Gegeschtuck zu de Velagsmöglichkeite. 400 Einzelschticker sinn bis etz zammekumme. Zammegfasst sind es sechs Bänd „In meinem Reich“, zwei Bänd „Dichten und Dichten im Dialekt“ sowie Hefter mit Abhandlunge und Aphorisme, Erzählprosa aus Immenstaad und dem Salemer Tal, Dialektgedichter und „Tierle-Broschüre“.
=== Projekt: Zeitschrift Mauerläufer ===
De Hanspeter Wieland isch en Mitherausgeber vu de literarische Zeitschrift „Mauerlaeufer“, wo er au selber drin schribt.<ref>[http://www.mauerlaeufer.org Internetseite vu de Zeitschrift Mauerlaeufer]</ref>. Seit 2014 kunnt se jährlich raus unter em Motto radikal, regional, randständig. Radikal hosst anders wie d veröffentlichte Meinung. Regional will monne de [[Allgäu]] bis zum [[Hegau]], [[Oberschwaben|Oberschwabe]], s deutsche [[Bodensee|Boddesee]]ufer, d Schweizer Kantone [[Kanton Schaffhausen|Schafuuse]], [[Kanton Thurgau|Thurgau]], [[Kanton St. Gallen|Sanggalle]] und es östreichische [[Vorarlbearg]]. Randständig isch es Verständnis fir unbeachtete Theme und fir Mensche, wo am Rand lebbet.
Wieland hot sinne Gdanke zu fünf Johre Mauerlaeufer und zu em Mauerlaeufer wie er sein sott in sinne Beiträg im Heft ''Mein Mauerläufer'' zsammegfasst. Radikal und nach sinnem innere Kompass denke, dees isch für ihn: dichterische Freiheit, gege de Strom schwimme, „d unsichtbare Seite vum Mond“ ergründe, vorausdenke, Minderheite verstande, im Ganze und für es Ganze z denke, au gege d Mauer vu de „Aaständige“.<ref>Hanspeter Wieland: ''Mein Mauerläufer.'' Neufracher Bücherschmiede, Überlingen 2020, I/20/587 Ü.</ref>
Bis etzet sind usekumme:<ref>[http://www.mauerlaeufer.org/ Jahreshefte vum Mauerlaeufer mit em Inhaltsverzeichnis]</ref>
* 1. Literarisches Jahresheft. Mauerlaeufer 2014: ''Die Sprache die keiner spricht''
* 2. Literarisches Jahresheft. Mauerlaeufer 2015: ''Ordnung''. {{#isbn:978-3-00-049878-7}}
* 3. Literarisches Jahresheft. Mauerlaeufer 2016: ''traf seeabwärts in Romannshorn ein Blechboot ein''. {{#isbn:978-3-00-053185-9}}
* 4. Literarisches Jahresheft. Mauerlaeufer 2017: ''Inseln Klöster Zirkel Zellen''. {{#isbn:978-3-00-057016-2}}
* 5. Literarisches Jahresheft. Mauerlaeufer 2018: ''WortMachtWort''. {{#isbn:978-3-9819985-0-4}}
* 6. Literarisches Jahresheft. Mauerlaeufer 2019: ''Mörike stellt die Kamera auf''. {{#isbn:978-3-9819985-1-1}}
* 7. Literarisches Jahresheft. Mauerlaeufer 2020: ''Der fremde Blick''. {{#isbn:978-3-9819985-2-8}}
* 8. Literarisches Jahresheft. Mauerlaeufer 2022: ''Strom/Strömungen''. {{#isbn:978-3-9819985-3-5}}
== Auszeichnunge ==
<ref>[http://www.autoren-bw.de/inc/su_aut.php?id=1119 Hanspeter Wieland bi de Autorinne und Autore in Baden-Württemberg]</ref>
* 1989: 1. Preis VHS-Bodenseekreis fir d Mundartlyrik
* 1991: Arbeitstipendium vum Förderkreis dt. Schriftsteller
* 1992: Kulturförderpreis vu de Stadt [[Friedrichshafen]]
* 1993: 3. Preis bim [[Mundart-Nachwuchswettbewerb von 9−99 Jahren]]
== Werk ==
Sin Werk isch ufglischtet bi de Muettersprochgsellschaft und de Deutsche Nationalbibliothek.<ref>[http://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=3 Werk ufglischtet bi de Muettersprochgsellschaft]</ref>
=== Alemannisch ===
==== Alemannische Gedichtbänd ====
* ''Sonigs und Sottigs.'' H. Wieland 1987.
* ''Bappele hinterefier.'' Alemannische Gedichte. [[Drey-Verlag]], Gutach 1995. {{#isbn:3-9804636-1-3}}.
* ''Schineggler.'' Alemannische Gedichte aus der Fabrik mit einem Nachsatz in Schafseckel-Deitsch. Drey-Verlag, Gutach, 1999. {{#isbn:3-933765-01-3}}.
* ''Omma häckerlet de Gaate.'' Alemannische Gedichte. Drey-Verlag, Gutach, 2001. {{#isbn:3-933765-08-0}}.
==== Beiträg in Zeitschrifte und Biecher ====
(chronologisch gordnet)
* ''Fremds Vögele.'' In: Strandgut von Träumen. Weiler im Allgäu, 1990.
* ''Die Mundarten Vorarlbergs,17 zeitgenössischen Mundartautoren aus dem Vorarlberg.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft 3/4, 1995.
* ''Beese Dag. Alemannische Gedichte.'' In: Allmende 70/71. Eggingen, 2001.
* ''Wenn onn d Sunnebrille nadutt.'' In: Rheticus 3/4, Feldkirch, 2002.
* ''Blüemlegedichte. Blumenpoesie alemannischer Dichterinnen.'' In: Alemannisch dunkt üs guet 1/2005.
* ''Leute am See.'' In: Bodenseegedichte aus 12 Jahrhunderten. Eggingen, 2005.
* ''Sprechübungen.'' In: Harras 21, Dozwil, 2006.
* ''Kinderzit, Erinnerungen alemannischer Autoren an Kriegs-und Zwischenkriegszeit.'' In: Alemannisch dunkt üs guet 1/2009.
* ''Demonschtrazion.'' In: Les Galets du Rhin. Rheinkiesel. Volume III, S. 203-210. Édition du Lys 2012. {{#isbn:2-903693-75-7}}. (Parabel).
==== Mitherausgeber ====
* Hg. (mit [[Markus Manfred Jung]] und W. Wurth): ''[[Weleweg selleweg|weleweg selleweg. Anthologie mit Texten von 33 zeitgenössischen Mundartautoren aus Baden]]''. Drey-Verlag, Gutach, 1996. {{#isbn:3980463621}}.
* Hg. (mit [[Markus Manfred Jung]] und W. Wurth): ''I mag di mog di mig di. Alemannische Liebesgedichte-Anthologie.'' Gutach, 2009.
==== Alemannische Texscht uf ere CD ====
* ''Ufem Bergle iberem See. Mundarttexte gesprochen vom Autor.'' Drey-Verlag 2004. Audio-CD. {{#isbn:978-3-933765-16-1}}.
* ''7 Lieder.'' Mini-CD. Musik vum Reinhold Schneider, Immenstaad no act records, Immenstaad, 2011.
=== Schriftdeutsch ===
==== Prosa ====
* ''Der arme Poet. Zehn Versuche mit zwei Anhängseln zu einem Thema von Spitzweg.'' De Scriptum, Uhldingen 1998. {{#isbn:3-931071-15-4}}
* Kurztexte und Aphorismen. Z. B. ''Von den Dingen'', ''Der alte Brettacher Apfelbaum'', ''Ein Schnak, der nichts will'', ''Vom Wünschen'', ''Vom Sprechen''. Eigenverlag Neufracher Bücherschmiede, 2012, 2013, 2016.
==== Beiträg in Zeitschrifte und Biecher ====
(chronologisch gordnet)
* ''Im unteren Luftraum u. a.'' In: Verknüpfungen. Birkhäuser, Basel 1992.
* ''Gryllotalpa oder Der Gärtner als TÖLPL.'' In: Landmarken, Seezeichen. Texte der Meersburger Autorenrunde. Hrsg. von Josef Hoben und Walter Neumann. Edition de scriptum bei demand, Waldburg 2001, S. 271–277. (It in d Schöpfung neipfusche).
* ''Annäherungen an eine Seeheimat.'' In: Immenstaad, Geschichte einer Seegemeinde. Konstanz, 1994.
* ''Auf dem Enneberg. Eine Reise durch das Markdorfer Gewann selben Namens.'' In: Kultur, Dornbirn,1990 und Allmende 50/51. Eggingen, 1996.
* ''Heimatland Heimat, 25 Jahre Bodenseekreis.'' In: Allmende 60/61, Eggingen, 1999 und in: Im Sog des Bodensees, Eggingen 2009.
* ''Kurgäscht, Epfel und Dornjeh.'' In: Unser aller Weg führt übern Bodensee. Eggingen, 2000 und in: Geschichten vom Bodensee, Berlin 2012.
* ''Wohin Neue Mundart?'' In: schwädds 23. Bad Schussenried, 2002.
* ''Handarbeit und Dialekt.'' In: schwädds 26, Reutlingen, 2007.
* ''Die Ästhetik des Kürzens. Zu den kurzen Vokalen im Seealemannischen.'' In: Leben am See, 28. Bodenseekreis, 2011.<ref>[http://www.alemannisch.de/eip/media/aesthetikdeskuerzens.pdf?fl=15012546 ''Die Ästhetik des Kürzens. Zu den kurzen Vokalen im Seealemannischen.'' In: ''Leben am See.'' 28, Bodenseekreis 2011.]</ref>
* ''Mein Kommunismus.'' In: Hippe Habasch, Renate Igel-Schweizer: ''Aber es gab noch einen anderen Fisch,'' Turm Verlag, Meersburg 2011.
* ''Besuch in der Haslachmühle.'' In: Mauerlaeufer. Literarisches Jahresheft 1/2014, S. 10-13.
* ''Große Herausforderung.'' In: ''Mauerlaeufer. ''Literarisches Jahresheft 1/2014, S. 128–135. (Parabel).
* ''Walter Dorst: Ordnung schaffen.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft 2015, {{#isbn:978-3-00-049878-7}}, S. 34–37.
* ''Was zu befürchten war, ist passiert.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft 2015, {{#isbn:978-3-00-049878-7}}, S. 116–121. (Parabel).
* ''Schere im Kopf.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Jahresheft für Literatur und Kunst 2016, {{#isbn:978-3-00-053185-9}}, S. 98–101. (Uverdautes).
* ''Reuteman, Fritz: Poet.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft 2017, {{#isbn:978-3-00-057016-2}}, S. 38–43.
* ''Unter Künstlern.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft 2017, {{#isbn:978-3-00-057016-2}}, S. 86–93.
* ''Vom Winter.'' In: ''Literatur Bodensee 2018.'' Stadler Kalender, Konstanz 2017.
* ''Als zum ersten Mal Manfred Bosch sich an mich wandte... .'' In: Siegmund Kopitzki und Inga Pohlmann (Hrsg.): ''Manfred Bosch – Literarischer Sekretär der Region. Eine Freundschaftsgabe.'' Südverlag Konstanz GmbH, 2017, {{#isbn:978-3-87800-107-2}}. S. 163–165.
* ''Wutbürger.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft 2018, {{#isbn:978-3-9819985-0-4}}, S. 87.
* ''Überlinger Schneeglöckle.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft 2018, {{#isbn:978-3-9819985-0-4}}, S. 88–89.
* ''Refugees & Dissidenten.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft 2018, {{#isbn:978-3-9819985-0-4}}, S. 111.
* ''Das Einheimische.'' In: ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft 2020/21, {{#isbn:978-3-9819985-0-4}}, S. 85-91.
==== Mitherausgeber ====
* Hippe Habasch, Jochen Kelter, Christa Ludwig, Katrin Seglitz, Hanspeter Wieland, Eva Hocke (Hrsg.): ''Mauerlaeufer.'' Literarisches Jahresheft. 1/2014 bis ...
* Hippe Habasch, Renate Igel-Schweizer: ''Aber es gab noch einen anderen Fisch,'' Turm Verlag, Meersburg 2011.
=== Kurzbeiträg Neufracher Bücherschmiede ===
* ''Zum Radikal-Tag.'' In: Sonntagsreden. Neufracher Bücherschmiede. Immenstaad 2009. (Anders denke - Aastoß nämme).
* ''Sorry Ihr Hunde.'' In: Neufracher Bücherschmiede 658/V/21/Ü. (So isch es: Die Großkopfete obbe und selle arme Siech unte, konn Zusammehalt).
* ''Vom herrschenden Recht.'' In: Neufracher Bücherschmiede VIII/18/545/Ü. (Handle us sozialer und ökologischer Uffassung, Vertusche vu Fehlentwicklunge).
* ''Vom Herrgöttle.'' In: Neufracher Bücherschmiede IX/18/547/Ü. (Tierle rette).
== Literatur ==
* Inga Pohlmann: ''Radolfzeller Mundartliteratur – Hanspeter Wieland.'' In: Stadt Radolfzell am Bodensee, Abt. Stadtgeschichte (Hrsg.): Von Alefanz bis Zeno. Brauchtum in Radolfzell. Schriftenreihe zur Geschichte der Stadt Radolfzell am Bodensee, Band 2. Verlag Stadler, Konstanz 2016. {{#isbn:978-3-7977-0726-0}}. S. 123–126.
== Quelle ==
<references />
== Weblinks ==
{{Commonscat}}
* [http://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=3 Lebenslauf, Werk und Texschtprober bi de Muettersprochgsellschaft]
* [http://www.autoren-bw.de/autor/1119/hanspeter-wieland/ Autoreprofil vom Hanspeter Wieland]
* [https://mundart-in-der-schule.de/kuenstler/ Künstlerinnen & Künstler] uf dr Websyte vum Projäkt „Mundart in der Schule“
* [https://www.suedkurier.de/ueberregional/kultur/Schreiben-fuer-die-Gerechtigkeit-Der-Schriftsteller-Hanspeter-Wieland;art10399,8889975 Schreiben für die Gerechtigkeit: Der Schriftsteller Hanspeter Wieland], Südkurier, 7. September 2016
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Wieland, Hanspeter}}
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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6. April
0
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1074573
2026-05-29T20:10:04Z
Holder
491
/* Uf d Wält chuu */
1084750
wikitext
text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|April}}
Dr '''6. April''' isch dr 96. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 97. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 269 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Hans Waldmann auf Blutgeruest.jpg|100px|thumb|right|Hiirichtig vum Hans Weidmann]]
[[Datei:JUM-BW 0050b.jpg|100px|thumb|right|Rainer Stickelberger]]
[[Datei:Tiana Angelina Moser.jpg|100px|thumb|right|Tiana Angelina Moser]]
[[Datei:Igor Stravinsky LOC 32392u.jpg|100px|thumb|right|Igor Strawinski]]
* {{0}}[[850]]: Dr Papscht Leo IV. chrent dr [[Ludwig II. (Italien)|Ludwig II.]] zum [[Liste der römischen Kaiser (800–924)|remische Mit-(Chaiser)]].
* [[1392]]: Dr Bischof Friedrich vu [[Straßburg|Stroßburi]] verchauft di [[Kleinbasel|minderi Stadt]] fir 29'800 Gulde an [[Basel|Großbasel]].
* [[1415]]: S [[Konzil von Konstanz|Konzil vu Konschtanz]] verabschidet s Dekret ''Haec sancta'', wu d Oberhohait vum Konzil iber dr [[Papst|Papscht]] poschtuliert het.
* [[1489]]: Dr [[Zürich|Zürcher]] Burgermaischter [[Hans Waldmann]] wird noch eme Schnällverfahre hiigrichtet.
* [[1678]]: Franzesische Druppe spränge im Holländische Chrieg bim Abmarsch d [[Burg Neuenstein (Badenweiler)|Burg Neuestei]] z [[Badenweiler|Badewyler]].
* [[1793]]: In dr Zyt vu dr [[Französische Revolution|Franzesische Revolution]] richtet dr Nationalkonvent dr [[Wohlfahrtsausschuss|Wohlfahrtsuusschuss]] yy, dr Vorsitz chunnt dr [[Georges Danton]] iber.
* [[1853]]: Dr Jean Chacornac entdeckt dr [[Asteroid|Aschteroid]] [[(25) Phocaea]].
* [[1855]]: Dr Jean Chacornac entdeckt dr [[Asteroid|Aschteroid]] [[(34) Circe]].
* [[1941]]: Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] iberschryte [[Deutsches Reich (1933–1945)|dytschi]] Druppe d Gränze zue Jugoslawie.
== Uf d Wält chuu ==
* [[1483]]: [[Raffael]], italienische Moler un Architekt
* [[1754]]: [[Frédéric-César de la Harpe]], Schwyzer Bolitiker
* [[1826]]: [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]], dytsche Lehrer un Dialäktdichter
* [[1877]]: [[Karl Tellenbach]], Bärner Stadtorginal
* [[1904]]: [[Kurt Georg Kiesinger]], dytsche Bolitiker
* [[1906]]: [[Alban Spitz]], dytsche Moler un Autor
* [[1910]]: [[Otto-Erich Schilling]], dytsche Komponischt
* [[1918]]: [[Hans Hürlimann]], Schwyzer Bolitiker
* [[1918]]: [[Albert Greiner (Theologe)|Albert Greiner]], elsässische Theolog
* [[1923]]: [[Walter Jung (Autor)|Walter Jung]], dytsche Haimetautor
* [[1925]]: [[Luzi Jenny]], Schwyzer Lehrer, Buur un Mundartautor
* [[1928]]: [[James Watson]], US-amerikanische Biochemiker
* [[1935]]: [[Rolf Urs Ringger]], Schwyzer Komponischt
* [[1951]]: [[Rainer Stickelberger]], dytsche Bolitiker
* [[1958]]: [[Mix et Remix]], Schwyzer Cartoonischt
* [[1963]]: [[Rafael Correa]], ecuadorianische Bolitiker
* [[1965]]: [[Theresia Bauer]], dytschi Bolitkeri
* [[1976]]: [[Anke Rehlinger]], dytschi Bolitkeri
* [[1979]]: [[Tiana Angelina Moser]], Schwyzer Umwältwüsseschaftleri und Bolitikeri
== Gstorbe ==
* {{0}}[[912]]: [[Notker Balbulus]], Mench un Glehrte in dr Karolingerzyt
* [[1489]]: [[Hans Waldmann]], Zürcher Burgermaischter
* [[1520]]: [[Raffael]], italienisch Moler un Architekt
* [[1528]]: [[Albrecht Dürer]], dytsche Moler un Grafiker
* [[1551]]: [[Vadian]], Schwyzer Humanischt
* [[1907]]: [[Bernhard Hammer]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[1944]]: [[Isolde Kurz]], dytschi Schriftstelleri
* [[1958]]: [[Reinhold Schneider]], dytsche Schriftsteller
* [[1966]]: [[Emil Brunner]], Schwyzer Theolog
* [[1971]]: [[Igor Fjodorowitsch Strawinski]], russisch-franzesisch-amerikanische Komponischt
* [[1972]]: [[Heinrich Lübke]], dytsche Bolitiker un Bundesbresidänt
* [[2014]]: [[Mickey Rooney]], US-amerikanische Schauspiler
* [[2018]]: [[Jacques Higelin]], franzesischer Sänger
* [[2020]]: [[Jean-Marie Zoellé]], elsässische Kommunalbolitiker
* [[2021]]: [[Hans Küng]], Schwyzer Theolog
== Weblink ==
{{Commonscat|6 April|6. April}}
[[Kategorie:Tag|0406]]
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21. Mai
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text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Mai}}
Dr '''21. Mai''' isch dr 141. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 142. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 224 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Niklaus Riggenbach.jpg|100px|thumb|right|Niklaus Riggenbach]]
[[Datei:Friedrich Kluge.jpg|100px|thumb|right|Friedrich Kluge]]
* [[1944]]: D [[Partei der Arbeit|Bartei vu dr Arbet]] wird grindet.
* [[1979]]: Dr [[Elton John]] git as erschte weschtlige Popstar e Konzärt in dr [[Sowjetunion]] z [[Sankt Petersburg|Leningrad]].
* [[2006]]: D Bevelkerig vu [[Montenegro]] entschaidet sich in ere Volksabstimmig fir d Unabhängigkait vu [[Serbien und Montenegro|Serbie un Montenegro]], wu sich derno am 5. Juni in [[Serbien|Serbie]] umnännt.
== Uf d Wält chuu ==
* [[1471]]: [[Albrecht Dürer]], dytsche Moler
* [[1688]]: [[Alexander Pope]], änglische Schriftsteller
* [[1817]]: [[Niklaus Riggenbach]], elsässische Ingenieur un Erfinder vu dr Zahnradbahn
* [[1872]]: [[Karl Jauslin]], Schwyzer Moler
* [[1897]]: [[Markus Feldmann]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[1904]]: [[Fats Waller]], amerikanische Dschääsmuusiker
* [[1913]]: [[Michel Maier]], dytsche Dialäktautor
* [[1938]]: [[Urs Widmer]], Schwyzer Schriftsteller
* [[1980]]: [[Kweku Adoboli]], ghanaische Bankier
* [[1985]]: [[Mark Cavendish]], britische Radrännfahrer
* [[1987]]: [[Pina Kühr]], dytschi Schauspileri
== Gstorbe ==
* [[1818]]: [[Josef Felix Ineichen]], Schwyzer Gaischtlige un Mundartautor
* [[1906]]: [[Friedrich Schneeberger]], Schwyzer Gsanglehrer un Komponischt
* [[1907]]: [[Ludwig Fischer (Botaniker)|Ludwig Fischer]], Schwyzer Botaniker
* [[1926]]: [[Friedrich Kluge]], dytsche Sprochwissenschaftler
* [[1967]]: [[Clara Stockmeyer]], Schwyzer Sprochwisseschaftleri
* [[1999]]: [[Gerhard Friedrich Weber-Benzing]], dytsche Haimetforscher
* [[2002]]: [[Niki de Saint Phalle]], französisch-schwizerischi Moolere und Bildhauere
* [[2019]]: [[Arnold Hottinger]], Schwyzer Schurnalischt un Publizischt
== Sunschtigs ==
* [[Welttag für kulturelle Entwicklung|Wältdag für e kulturelli Schatz]]
== Weblink ==
{{commonscat|21 May|21. Mai}}
[[Kategorie:Tag|0521]]
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1. Juni
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text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Juni}}
Dr '''1. Juni''' isch dr 152. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 153. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 213 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Gotthardbahn05.jpg|100px|right|thumb|Nordportal vum Gotthardtunäll bi Göschene]]
[[Datei:Ludwig Tobler (1827–1895).jpg|100px|right|thumb|Ludwig Tobler]]
[[Datei:Marilyn Monroe 1953 crop.jpg|100px|right|thumb|Marilyn Monroe]]
* [[1283]]: Im Vertrag vu [[Rheinfelden AG|Rhyfälde]] mueß dr minderjehrig [[Habsburger]] Rudolf II. zue Gunschte vu sym eltere Brueder [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] uf [[Österreich|Eschtrych]] un d [[Steiermark]] verzichte.
* [[1831]]: Dr James Clark Ross entdeckt dr [[Nordpol#Magnetischer Nordpol|magnetisch Nordpol]] uf ere Forschigsfahrt in dr Nechi vum Kap Adelaide bi dr Boothia-Halbinsle z [[Kanada]].
* [[1882]]: D [[Gotthardbahn]] verchehrt jetz fahrblanmäßig dur s nei [[Gotthard-Scheiteltunnel|Gotthardtunäll]].
* [[1906]]: S erscht schwyzerisch [[Postauto|Poschtauto]] nimmt syy Bedriib uf.
== Uf d Wält chuu ==
* [[1745]]: [[Josef Felix Ineichen]], Schwyzer Gaischtlige un Mundartautor
* [[1827]]: [[Ludwig Tobler]], Schwyzer Sprochwisseschaftler un Volkskundler
* [[1853]]: [[James Luther Slayden]], US-amerikanische Bolitiker
* [[1924]]: [[Günther Richard Burger]], dytsche Lehrer, Haimetdichter un Naturschitzer
* [[1926]]: [[Marilyn Monroe]], US-amerikanischi Schauspiileri
* [[1971]]: [[Ghil’ad Zuckermann]], israelische Sprochwisseschaftler
* [[1975]]: [[Frauke Petry]], dytschi Bolitikeri
* [[1976]]: [[Daniel Lede Abal]], dytsche Bolitiker
== Gstorbe ==
* [[1837]]: [[Jost Bernhard Häfliger]], Schwyzer Pfarrer und Mundartschriftsteller
* [[1899]]: [[Klaus Groth]], plattdüütsche Mundartschriftsteller
* [[1901]]: [[Hans Sandreuter]], Schwizer Künstler vom Symbolismus und vom Fin de siècle
* [[1946]]: [[Ion Antonescu]], rumänische General un Diktator
== Weblink ==
{{commonscat|1 June|1. Juni}}
[[Kategorie:Tag|0601]]
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26. September
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2026-05-30T09:52:08Z
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:26. Septämber}}
{{Kalender Jahrestage|September}}
Dr '''26. Septämber''' isch dr 269. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 270. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 96 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Kennedy Nixon Debate (1960).jpg|100px|rechts|thumb|Färnsehduell Kennedy/Nixon]]
[[Datei:Michel Buck.gif|100px|thumb|right|Michel Buck]]
[[Datei:Bessie Smith (1936) by Carl Van Vechten.jpg|100px|thumb|right|Bessie Smith]]
* [[1815]]: Uf Aaregig vum Zar Alexander I. schließe d Monarche vu [[Russland]], [[Österreich|Eschtrych]] un [[Preußen|Preuße]] di [[Heilige Allianz|Hailig Allianz]].
* [[1905]]: Dr [[Albert Einstein]] vereffetligt syy speziälli Relativitetstheori in dr ''Annalen der Physik''.
* [[1907]]: D [[Bahnstrecke Kappel Gutachbrücke–Bonndorf (Schwarzwald)|Bahnstrecki Kappel Guetachbrugg–Bõõdorf]] wird ufgmacht.
* [[1960]]: Zum erschte Mol dräffe im Bresidäntschaftswahlkampf in dr [[Vereinigte Staaten|USA]] mit em [[John F. Kennedy]] un em [[Richard Nixon]] zwee Kandidate bin eme Färnsehduell ufenander <small>(Bild)</small>.
* [[2004]]: In dr [[Schweiz|Schwyz]] wird as letschtem Land z [[Europa]] e ''Mueterschaftsversicherig'' per Volksabstimmig yygfiert.
== Uf d Wält chuu ==
* [[1832]]: [[Michel Buck]], schwebische Dialäktdichter
* [[1882]]: [[Eduard von der Heydt]], dytsche Bankier un Chunschtmäzen
* [[1888]]: [[Thomas Stearns Eliot|T. S. Eliot]], US-amerikanisch Lyriker, Dramatiker un Essayist
* [[1889]]: [[Martin Heidegger]], dytsche Filosof
* [[1897]]: [[Paul VI.]], Papscht
* [[1901]]: [[August Benz]], dytsche Haimetdichter
* [[1929]]: [[Rösle Reck]], dytschi Schrifstelleri
* [[1950]]: [[Martin Frank]], Schwyzer Schriftsteller
* [[1953]]: [[Ulrike Barthruff]], dytschi Schauspileri un Heerspilsprächeri
* [[1985]]: [[Sarah-Jane]], Schwyzer Schlagersängeri
== Gstorbe ==
* [[1564]]: [[Theodor Bibliander]], Schwiizer Theoloog und Profässer
* [[1914]]: [[August Macke]], dytsche Moler
* [[1940]]: [[Walter Benjamin]], dytsche Philosoph un Literaturkritiker
* [[1937]]: [[Bessie Smith]], amerikanischi Bluessängere
* [[2000]]: [[Georg Thürer]], Schwyzer Dichter un Hochschuellehrer
* [[2019]]: [[Jacques Chirac]], franzesische Bolitiker
== Weblink ==
{{commonscat|26 September|26. Septämber}}
[[Kategorie:Tag|0926]]
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17. Oktober
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text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Oktober}}
Dr '''17. Oktober''' isch dr 290. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 291. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 75 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:ETH-BIB-Hanna Sahlfeld-Com L20-0941-0052.tif|100px|right|thumb|Hanna Sahlfeld-Singer]]
[[Datei:Frederic Chopin photo.jpeg|100px|right|thumb|Frédéric Chopin]]
* [[1604]]: Dr Aschtronom [[Johannes Kepler]] siit im Stärnbild ''Schlangetreger'' d Supernova 1604 („s Keplers Stärn“).
* [[1797]]: Dr [[Frieden von Campo Formio|Fride vu Campo Formio]] zwische [[Frankreich|Frankrych]] un em [[Heiliges Römisches Reich|Hailige Remische Rych]], wu vum [[Napoleon Bonaparte]] diktiert wird, macht em [[Koalitionskriege|Erschte Koalitionschrieg]] en Änd un reglet di bolitische Verhältnis z Oberitalie nei.
* [[1990]]: Di erscht Version vu dr [[Internet Movie Database]] (IMDb) wird vereffetligt.
== Uf d Wält chuu ==
* [[1741]]: [[Heinrich Zimmermann (Entdeckungsreisender)|Heinrich Zimmermann]], dytsche Entdeckigsraisende
* [[1813]]: [[Georg Büchner]], dytsche Dichter un Dramatiker
* [[1814]]: [[Johann Wirz]], Schwyzer Lehrer
* [[1829]]: [[Christopher C. Upson]], US-amerikanische Bolitiker
* [[1851]]: [[Josef Roos]], Schwyzer Mundartautor
* [[1877]]: [[Emil Klöti]], Schwyzer Bolitiker
* [[1912]]: [[Johannes Paul I.]], Papscht vu dr remisch-katholische Chilche
* [[1913]]: [[Edi Bär]], Schwyzer Musiker
* [[1913]]: [[Verena Rentsch]], Schwyzer Jurischtin un Dichterin
* [[1937]]: [[Winfried Bertsch]], dytsche Haimetforscher un Mundartdichter
* [[1940]]: [[Hedi Wyss]], Schwyzer Schrifstelleri un Journalischti
* [[1943]]: [[Hanna Sahlfeld-Singer]], Schwyzer Bolitikeri
* [[1951]]: [[Christoph Marthaler]], Schwyzer Reschiseer
* [[1953]]: [[Roger de Weck]], Schwyzer Journalischt un Färnsehmoderator
* [[1958]]: [[Gianmaria Testa]], italienische Liedermacher
* [[1972]]: [[Eminem]], US-amerikanische Rapper
* [[1988]]: [[Lisa Maria Bärenbold]], Schwyzer Schauspileri
== Gstorbe ==
* [[1849]]: [[Frédéric Chopin]], polnische Komponischt
* [[1934]]: [[Santiago Ramón y Cajal]], spanische Mediziner
* [[1982]]: [[Werner Wollenberger]], Schwyzer Schriftsteller
== Weblink ==
{{commonscat|17 October|17. Oktober}}
[[Kategorie:Tag|1017]]
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wikitext
text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 float-right" align="right" style="margin-left:8px; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; font-size: 90%; width:360px"
! colspan="2" style="font-size: 160%; text-align:center; background:#C9C9C9"| 1826
|- style="vertical-align:top;"
| colspan="2" | [[Datei:View from the Window at Le Gras, Joseph Nicéphore Niépce.jpg|center|340px|Dr Joseph Nicéphore Nièpce macht die ersti Foti]] Dr Joseph Nicéphore Nièpce macht die ersti Foti.
|-
| [[Datei:Streichholz.jpg|center|165px|Streichholz beim Abbrennen]] Dr Apotheker John Walker erfindet s [[Streichholz|Zündhölzli]].
| [[Datei:Inquisición española.svg|center|175px|Wappen der Spanischen Inquisition: Neben dem Kreuz als Symbol für den geistlichen Charakter der Inquisition halten Olivenzweig und Schwert die Waage, wodurch das Gleichgewicht zwischen Gnade und Strafe angedeutet werden soll]] Z Valencia wird s letschte Doodesurdäil vo dr [[Spanische Inquisition|Spanische Inkwisizioon]] vollzooge.
|-
{{Linkbox Andere Kalender}}
|}
== Ereigniss ==
=== Politik ===
==== Portugal / Brasilie====
* [[26. April]]: Dr Peter IV. wird Kaiser.
* [[29. April]]: Portugal bechunnt si zwäiti Verfassig.
* [[2. Mai]]: Dr Peter IV. dankt ab, bhaltet aber dr brasilianisch Droon. D Isabella Maria isch Regäntin für die minderjöörigi Maria II.
==== Russland / Osmanischs Riich ====
* [[6. Oktober]]: Dr Verdraag vo Akkerman drätet in Chraft und schwecht s Osmanische Riich. [[Serbien|Serbie]] wird e Fürstedum.
* Dr [[Russland|russisch]] Zar Nikolaus I. eroberet e groosse Däil vo [[Armenien|Armenie]].
==== Spanie====
* [[31. Juli]]: Z [[Valencia]] wird s letschte Doodesurdäil vo dr [[Inquisition|Inkwisizioon]] vollzooge.
==== Middelamerika ====
* [[El Salvador]]. E Bürgerchrieg bricht us
==== Asie ====
* [[24. Februar]]: S Riich Arakan wird in [[Britisch-Indien|Britisch-Indie]] integriert.
=== Wirtschaft ===
* [[15. Januar]]: Z Bariis erschiint die ersti Usgoob vom ''[[Le Figaro|Figaro]]''.
* Z [[Herend]] ([[Ungarn]]) wird e [[Porzellanmanufaktur]] gründet.
=== Wüsseschaft und Technik ===
==== Astronomii ====
* [[27. Februar]]: Dr Wilhelm vo Biela entdeckt dr Komet Biela.
* [[10. März]]: Dr [[John Herschel]] findet e [[Galaxie|Galaxii]] im Stärnbild [[Jungfrau (Sternbild)|Jungfrau]].
* [[29. April]]: Dr James Dunlop gseet im Stärnbild [[Zentaur (Sternbild)|Zentaur]] d Galaxii ''[[NGC 4945]]'' und churz druf:
** [[20. Mai]] d Balkespirale ''[[NGC 1808]]'' im Stärnbild [[Taube (Sternbild)|Duube]],
** [[28. Mai]] d Riisegalaxii ''[[NGC 1566]]'' im [[Schwertfisch (Sternbild)|Schwärtfisch]],
** [[30. Juni]] d Galaxii ''[[NGC 6744]]'' im Stärnbild [[Pfau (Sternbild)|Pfau]] und denn no vili anderi.
==== Kartografii ====
* D ''[[HMS Beagle (1820)|HMS Beagle]]'' faart zur Küste vo [[Südamerika]].
==== Leer und Forschig ====
* [[11. Februar]]: Die sekulääri ''[[University College London|University of London]]'' entstoot.
* [[14. Dezember|14. Dezämber]]: Dr Carl Ritter brucht d Begriff ''Orografii'' (Beschriibig vo dr Hööchi) und ''Hypsometrii'' (Mässig vo dr Hööchi).
* Dr [[Ludwig I. (Bayern)|König Ludwig I.]] verlegt d [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] vo [[Landshut|Landshuet]] uf [[München|Münche]].
==== Technischi Erfindige ====
* [[27. November]]: Dr [[Apotheker]] John Walker erfindet s [[Streichholz|Zündhölzli]]
* Dr Joseph Nicéphore Nièpce macht s erste [[Fotografie|Foti]]
* Dr Otto Unverdorben stellt as erste [[Anilin]] us [[Indigo]] häär.
=== Kultur ===
==== Muusigtheater ====
* [[19. März]]: Z Genua wird dr Grundstäi für s ''Teatro Carlo Felice'' gläit.
* [[12. April]]: Uruffüerig vo dr Opere [[Oberon (Oper)|''Oberon'']] vom Carl Maria von Weber
* [[30. Mai]]: Uruffüerig vo dr Opere ''Bianca e Fernando'' vom Vincenzo Bellini am Teatro San Carlo z [[Neapel]]
* [[25. Juli]]: Uruffüerig vo dr komische Opere ''Rolands Knappen'' vom Heinrich Dorn z [[Berlin]]
==== Litratuur ====
* Dr [[Joseph von Eichendorff|Joseph Freiherr vo Eichedorff]] git sini [[Novelle (Literatur)|Novälle]] ''Aus dem Leben eines Taugenichts'' uuse.
* Dr [[Wilhelm Hauff]] veröffentligt dr [[Roman]] ''Lichtenstein''.
* Dr [[Friedrich Fröbel]] veröffentligt si literarischs Hauptwärk ''Die Menschenerziehung''.
* In [[Leipzig]] erschiine zum erste Mol d ''Blätter für literarische Unterhaltung''.
==== Sustigs ====
* [[7. April]]: Z Münche läit dr Köönig [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] dr Grundstäi für die [[Alte Pinakothek|Alti Pinakothek]].
* Gründig vo dr Royal Scottish Academy
* Gründig vo dr Zitschrift ''[[Le Figaro]]''
=== Religion ===
* [[17. Februar]]: Dr Babst [[Leo XII.]] anerkennt die missionierende Regularkleriker vo de Oblate.
=== Katastroofe ===
* [[Cholera]]-Epidemii z [[Indien|Indie]]
== Uf d Wält choo ==
* [[26. Januar]]: [[Louis Favre]], Schwizer Ääscheniöör, verantwortlig für e Bau vom Gottharddunnel († [[1879]])
* [[27. Februar]]: [[August Corrodi]], Schwizer Dichter und Moler († 1885)
* [[30. März|30. Merz]]: [[Friedrich Staub]], Schwyzer Dialäktforscher
* {{0}}[[6. April]]: [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]], dytsche Lehrer un Dialäktdichter († [[1891]])
* {{0}}[[8. Juli]]: [[Friedrich Chrysander]], dütsche Muusigwüsseschaftler († [[1901]])
* [[6. August|6. Augschte]]: [[Marie Kurz]], dytschi Pazifischti un Sozialischti
* {{0}}[[9. September]]: [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]], badische Groossherzog († [[1905]])
* [[26. Oktober]]: [[Johann Baptist Trenkle]], badische Archivar un Haimetforscher
== Gstorbe ==
* {{0}}[[5. Juni]]: [[Carl Maria von Weber]], dütsche Komponist (* [[1786]])
* {{0}}[[4. Juli]]: [[Thomas Jefferson]], amerikanische Politiker, 3. Bresidänt vo de USA (* [[1743]])
* [[22. September|22. Septämber]]: [[Johann Peter Hebel]], dütsche Dichter, evangelische Theolog und Pedagog (* [[1760]])
* [[9. November|9. Nofämber]]: [[Jakob Heinrich Meister]], schwyzerische und französische Theoloog und Autor
== Weblingg ==
{{Commonscat}}
* [http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/kalender/year/1826/ Digitalisierte Zeitungen des Jahres 1826] im Zeitungsinformationssystem (ZEFYS) der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]
[[Kategorie:19. Joorhundert]]
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Maiglöckchen
0
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Jcb
356
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Maièrysle}}
{{Taxobox
| Taxon_Name = Maièryslè
| Taxon_WissName = Convallaria majalis
| Taxon_Rang = Art
| Taxon_Autor = [[Carl von Linné|L.]]
| Taxon2_WissName = Convallaria
| Taxon2_Rang = Gattung
| Taxon3_WissName = Asparagaceae
| Taxon3_Rang = Familie
| Taxon4_Name = Lilienartigi
| Taxon4_WissName = Liliales
| Taxon4_Rang = Ordnung
| Taxon5_Name = Monokotyledone
| Taxon5_Rang = ohne
| Bild = Convallaria majalis inflorescence - Keila.jpg
| Bildbeschreibung = Maiglöckchen (''Convallaria majalis'')
|Taxon5_LinkName=Monokotyledonen|Taxon4_LinkName=Lilienartige|Taxon3_Name=Spargelgwächs|Taxon3_LinkName=Spargelgewächse}}
S '''Maièrysle''' (''Convallaria majalis'' L.; [[Alemannische Pflanzennamen (nach Systematik)#Maiglöckchen|alemannischi Näme]]) isch è [[Art (Biologie)|Pflanzèart]] us dè artèarmè Gattig ''[[Convallaria]]'' i dè Familiè vo dè [[Spargelgewächse|Spargelgwächs]] (Asparagaceae).
== Beschrybig ==
[[Datei:Convallaria majalis ziarnek1.jpg|miniatur|Blätter]]
[[Datei:Illustration Convallaria majalis0.jpg|miniatur|Iluschtration]]
[[Datei:Convallaria majalis zoom.jpg|miniatur|Blüètè am chlynè Styl mit Hochblatt]]
[[Datei:Maigl.JPG|miniatur|Fruchtschtand]]
=== Uussää ===
S Maièrysle isch è uusduèrndi, [[krautige Pflanze|chruttäänlichi Pflanzè]], wo bis zu nèrè Höchi vo 10 bis 30 cm wachst. S hèt eis bis zu 50 cm düèf wurzelndes [[Rhizom (Botanik)|Rhizom]] als Spycher- un Überduèrigsorgan un wörd doher zu dè Rhizom[[geophyt]]è zellt. S relativ dünne, krièchendè un uusläuferartigi Rhizom vozwygt sich [[monopodial]]. Diè oberirdischè Sprossè bildet sich doher jewyls hinter dè Rhizomschpitzè. Mit Hülf vo irer aafangs kegeligè Form brechet diè jungè Sprossè im Früèjohr durch dè Erdbodè. Dè suscht ubeblätterte, ufrächt wachsende un kantige [[Stängel]] hèt a sinerè Basis meischt zwei Laubblätter, wo nen scheidig yhüllet.
=== Blätter ===
S Maièrysle hèt zwei bis drei [[Laubblätter]], wo diräkt èm Rhizom entschpringet. Si gliederet sich i nè stylähnlichi Blattscheidi, wo nèn Schyschtängel formet, un diè Blattspreiti.<ref>[[Werner Rothmaler]]: ''Krautige Nutz- und Zierpflanzen.'' Spektrum akademischer Verlag 2008, {{#isbn:978-3-8274-0918-8}}, S. 400.</ref> D Längi vo dè Scheidè betrait uugfähr 4 bis 30 Zentimeter.<ref name="FNA" /> Diè ganzrandigi Blattschpreitè isch unbehoort. Iri Längi variyrt zwischè 12 un 20 Zentimeter, d Breiti umfasst zwischè 2,5 un 5 Zentimeter. Si isch breit-lanzettlich gformet un lauft in è kurz zuègschpitzti Blattschpitze uus. Blattober- un Blattuntersitè zeiget è dunkelgrüèni Färbig, d Blattobersitè isch dütlich glänzend. Zum Blattgrund hy voschmäleret sich s Blatt i dè Schyschtängel, woby d stylähnlichi Scheidè vom nydrigè Blatt sell vom höherè scheidèförmig umschlièßt. Zuèsätzlich umhüllet meereri sich umfassendi hütigi [[Blatt (Pflanze)|Nyderblätter]] scheidig d Basis vo dè Schynstängel.
=== Blüètèschtand, Blüètè un Blüètèökology ===
Zwischè April un Juni entwigglet sich in èm mee odder weniger eisitswèndigè [[Traube|truubigè]] [[Blütenstand|Blüètèschtand]] füüf bis zee niggendi, breitgloggigi Blüètè. Jeddi Blüètè stõt übber èm hüütigè, 4 bis 20 mm langè, lanzettförmigè [[Tragblatt|Traagblatt]], welles öppè halb so lang wiè s 5 bis 11 mm langi Blüètèstylèli isch un selles a dè Basis umhüllt.
Kennzeichnend für d Blüètè vo dè Maièryslè isch dè charakteristische, intensyv süèßlichi Duft, übber dè potenzjelli Beschtüüber aaglockt wörred. Bschtimmend für d Duftnotè giltet s [[aromat]]ischi [[Aldehyd]] [[Bourgeonal]]. Diè reinwyßi Blüètènhüllè vom Maièryslè isch einheitlich gschtaltet un wiè bi dè Familliè vo dè Müüsdorngwächs wit vobreitet, erfolget kei Unterdeilig in [[Kelchblatt|Kelch]] un [[Kronblatt|Kroonè]]. Diè seggs 5 bis 9 mm langè Perigonblättēr sin bis uff iri seggs kurzè, 1 bis 3 Millimeter langè, zruggbognè Zipfel fascht vollschtändig gloggènförmig mitènand vowachsè. Diè Perigonblättēr sin mit mikroskopisch chlynè Drüsè bsetzt. S Perigon isch meischt rein wyß, seltè hèn Exemblaar innè, wo d Staubblättēr ygfüègt sin, seggs purpurvioletti Fleckè (var. ''picta'' Wilczek)<ref>[[Gustav Hegi]]: ''Illustrierte Flora von Mitteleuropa''. 2. Auflage, Band II, Seite 345. München 1939</ref>. Diè Blüètè vom Maièryslè isch [[Hermaphroditismus|zwittrig]], d. h. si enthaaltet Staub- un Fruchtblättēr i èrè Blüètè.<ref name="Angelika Lüttich">Angelika Lüttich: ''Hagebutte & Co'' S. 188 f.</ref> Es sin zwei Kreis mit je drei unterènand freiè, fertilè [[Staubblatt|Staubblättēr]] vorhandè. Diè kurzè, meischt schwach röötlich gfärbtè Staubfädè sin mit dè Basis vo dè Blüètèhüllblättēr vowachsè un übbertrèget selli nit. Diè gäälè, länglich bis lanzettlichè Staubbütel bsitzet zwei Thekè. Si öffnet sich uff beidè Sitè vo obè noch unnè mit èrè Längsschpaaltè, um d [[Pollen|Pollè]] z entlõ. Drei Fruchtblättēr sin zu nèm rundlichè, oberschtändigè, dreikammrigè [[Fruchtknoten|Fruchtknootè]] vowachsè. Jeddi Fruchtknootèkammēr beinhaaltet vir bis acht [[Samenanlage|Sammelaalagè]]. Dè kurzè, dickè, graad steèndè [[Griffel (Botanik)|Griffel]] schlièßt è chlyni, schwach dreilappigi bis kopfigi [[Narbe (Botanik)|Narbè]] ab. Dè Griffel überraagt diè Blüètèhüllè nit.<ref name="FNA" />
=== Frucht un Samè ===
Diè [[Beere|Beerè]] mit èm Durchmèssēr vō seggs bis zwölf Millimeter sin kugèlig, dreifächrig un färbet sich bi Ryfi lüchtend root. Si enthaaltet [[Fruchtpülpe|Pulpè]] un ein bis füüf Samè. Diè gäälè bis hell-bruunè Samè sin öppè drei bis vir Millimeter lang un fascht kugelig bis kantig gformèt.<ref name="FNA" /> Si benötiget Kälti zum Keimè un geltet als kurzläbig.<ref name="roth2">[[Werner Rothmaler]]: ''Exkursionsflora von Deutschland.'' Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin, 20. Auflage. 2011, {{#isbn:978-3-8274-1606-3}}, S. 191.</ref>
=== Chromosomèzaal ===
Diè Chromosomègrundzaal betrait x = 19. Bi dè Wildpflanzè lyt è diploidè Chromosomèsatz von 2n = 38 vor.<ref name="FNA" />
== Ökology ==
Botanisch gsää handlet s sich bim Maièryslè um Gloggèbluèmè mit èrè Streuyrichtig.
A Maièryslè büètet kein Neggtar aa, verfüègt abber am Grund vom Fruchtknootè übber aabohrbars, saftryches Gewebe.<ref name="Duell">[[Ruprecht Düll]], Herfried Kutzelnigg: ''Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands'' S. 140 ff.</ref> Diè [[Bestäubung|Beschtüèbig]] vo dè Blüètè erfolget übber Insektè, wobi [[Bienen|Biènè]] als Hauptbeschtüüber in Erschiinig tretè. S Maièryslè vofüègt übber zwei Strategyè, Fremdbeschtüübig z förderè. Zum einè bildet d Blüètè vom Maièryslè – uff verschidne Indivyduè voteilt- unterschidlich langi Griffel uus, wa bodanisch als [[Heterostylie]] benamst wörd un bezogè uff diè einzelnè Pflanzè è Beschtüübig vo dè Blüètè unter enand vohinderè soll.<ref name="Duell" /> Zum anderè ryfet innerhalb vo dè glychè Blüètè dè Staubbütel vor dè Narbè. Selli Strategy – i dè Bodanik [[Proterandrie]] benamst – soll è Beschtüübig vo dè Einzelblüètè mit sich selbscht vomydè. Dennoch führt bim Maièrysleg au [[Selbstbestäubung|Selbschtbeschtüübig]] zum Fruchtaasatz.<ref name="Duell" />
Wiè vili Pflanzè bedyènt sich au s Maièrysle meerèrè [[Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen|Uusbreitigsmechanismè]] ([[Polychorie]]). Diè Frücht, rooti [[Beere|Beeri]], entwicklet sich im Summer un wörred vo Tyrli, wo sellèn gäälè un birnèförmigè Samè widder uusscheidet, vobreitet. Insbsunders d [[Amsel|Amslè]] un d [[Rotdrossel|Rotdrosslè]] iri ([[Ornithochorie|Vogeluusbreitig]]) drait zu dè [[Endochorie|endochorè]] Uusbreitig bi. Als belièbti Gartè- un Fridhofspflanzè (bewussti Saatguètuusbreitig durch dè Mensch: [[Ethelochorie]]) glingt s èm Maièrysle, sich vo dèrè kultivyrtè Standört i diè näheri Umgebig uus z breitè. Nō hüüfigèr nutzt s Maièrysle übber sin Rhizom d Möglichkeit vo dè [[Vegetative Vermehrung|vegedativè]] [[Selbstausbreitung|Sèlbschtuusbreitig]].
== Giftigkeit ==
S Maièrysle wörd insgsamt als stark giftig ygschtuèft. Alli Pflanzèdeil sin giftig, bsunders abber d [[Blüte|Blüètè]] un [[Frucht|Frücht]].
Es wörred 38 [[Glykoside]] i dè Pflanzè gfundè, welli sich vo 9 Aglykonè ableitè lönn. Hauptwirkschtoff: [[Convallotoxin]], [[Convallotoxol]], [[Convallosid]] un [[Desglucocheirotoxin]].
Vergiftigserschynigè:
Bi üßerlichèm Kondagt mit dè Pflanzè trètèt Hut- un Augèreizigè uff.
Bi Uffnaam durch s Muul chunnt s zu Übelkeit, Schiisser, Härzrhythmuschtörigè, Schwindel un Bruschtbeklemmig. Znächgscht hohè Blutdrugg, raschè Puls; spöter vermindertè Bluètdruck, seer langsami un düèfi Atmig, schlièßlich Herzschtillstand.
Noch èm Genuss vo 1-5 Beeri sin högschstens kurzzitigi Sinusarrhythmiè beobachtet worrè, meischt keini Symptoom. Bi größerè Mengènè muèss wi bi nèrè Überdigidalisyrig bhandlet wörrè.
Durch d Beeri, Blüètè un Blättr sin bsunders Kindõ gfördet. Bi mee als èrè Handvoll Beerè sött dè Arzt ygryfè.
Schweri Vergiftigè vo Dyrli könnet bi dè Waldmascht ufftrètè. Au [[Geflügel|Gflügel]] isch gfördet.
== Vobreitig ==
S Maièryslè isch in fascht ganz Europa un im gmäßigtè Asiè heimisch un wit vobreitet. Z [[Nordamerika]] giltet s als [[Neophyt|ybürgeret]]. Im südeuropäischè Ruum sin sini Beschtänd gwöhnlich uff Gebirgslagè begränzt.<ref name="Angelika Lüttich" /><ref name="Stinglwagner">Stinglwagner, Haseder, Erlbeck: ''Das Kosmos Wald-und Forstlexikon'' S. 558.</ref>
Zuchtformè vom Maièrysle, wiè z. B. d blass-rosa blühèndi Sortè 'Rosea', sin abber wèltwit vobreitet.
S gsellig wachsende Maièrysle giltet als Klassè-[[Charakterart|Charaktērart]] vo dè Buchè- un summergrüènè Eichèwälder z Europa. In trockenè bis lycht füèchtè, lichtè [[Laubwald|Laubwäldēr]], besunders in Buchè- un Eichèwälder mit mittlerem Artèrychdum un lichtè [[Kiefern|Kyferèwälder]] bildet s oft dichti Bschtänd uus. Im Gebirge isch s Maièrysle bis in Höhèlagè vo 1900 m uff [[Bergmatten|Bärgmattè]], [[Geröll|Gröllhald]]è un in lichtè [[Gebüsch|Schtuudè]] deheim.<br />
S Maièrysle giltet als Kennart vo dè Maièrysle-Haselbüsch (''Convallario-Coryletum''), è Assoziation, welli dem Voband vo wärmiliebendi Stuudè (''Berberidion'' ) zuègordnet isch. Diè bisher nu us èm [[Schweizer Jura|Schwizer Jura]] bekannt worreni Stuudè wörd vo dè [[Hasel (Botanik)|Hasel]] dominyrt un entwickelet sich als Pionyrgsellschaft uff Kalkbödè vo potenziell natürlichè Ahorn-Lindè-Wälder. S haaltet sich gwönlich in hochkollyni bis montaani Lagè uff un tritt dört als Waldmantel in Erschinig. Nebbè dè Kennartè Hasel un Maièrysle bildet [[Gemeiner Efeu|Gmeinè Efeu]] (''Hedera helix''), [[Alpen-Kreuzdorn|Alpè-Krüzdorn]] (''Rhamnus alpina'') un bsunders diè (sub-)mediterranè Artè wiè [[Gemeine Pimpernuss|Gmeini Pimpernuss]] (''Staphylea pinnata''), [[Strauch-Kronwicke|Struuch-Kronwiggè]] (''Coronilla emerus'') un [[Gemeine Schmerwurz|Gmeini Schmèrwurz]] (''Tamus communis'') diè diagnostischè Sippè.<ref>Heinrich E. Weber: ''Gebüsche, Hecken, Krautsäume.'' Ulmer Verlag 2003, {{#isbn:3-8001-4163-9}}, S. 111.</ref>
S Maièrysle präferyrt summerwarmi Klimalagè un halbschattigi Standört. S gedeit sowoll uff kalkrych als au uff suurè Bödè.
In seer schattigè Waldlaagè bildet diè Pflanzè oftmals nu Blättẽr, jedoch keini Blüètè uus. Diè Uusbreitig erfolgt dỡ übberwigend vegedativ übber diè Wurzeluusläufer.<ref>{{Internetquelle |titel=''Das Maiglöckchen im Naturlexikon'' |url=http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/002/00128-Maigloeckchen/MZ00128-Maigloeckchen.html |zugriff=2013-06-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130705112027/http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/002/00128-Maigloeckchen/MZ00128-Maigloeckchen.html |archiv-datum=2013-07-05 }}</ref> S Maièrysle isch è Mullbodèkeimỡ un isch dodèby uff [[Mykorrhiza|Wurzelpilz]] aagwisè.<ref name="Stinglwagner" />
== Syschtematik ==
Mit ''Convallaria majalis'' als [[Typus (Nomenklatur)|Typusart]] isch diè Gattig ''Convallaria'' 1753 durch dè [[Carl von Linné]] in ''[[Species Plantarum]]'', 1, S. 314–316 [[Erstbeschreibung|erschtvoöffentlicht]] worrè.<ref name="tropicos" /> S [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] ''majalis'' bezièt sich uff dè Monat Mai.
* Maièrysle (''Convallaria majalis'' L.): Mit zwei Variètätè:
** ''Convallaria majalis'' L. var. ''majalis''
** ''Convallaria majalis'' var. ''transcaucasica'' (Utkin ex Grossh.) Knorring (Syn.: ''Convallaria transcaucasica'' Utkin ex Grossh.)<ref name="GRIN" />
== Vowendig ==
=== Im Zyrpflanzèbau ===
S Maièrysle eignet sich als Zyrpflanzè im Gartè besunders für Ghölzgruppè un schattigè Rabattè. Es bevorzuugt halbschattigi Standört. È Komposchtufflaag im Härbscht wörd empfohlè.<ref name="Rothmaler 5">Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): ''Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen''. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, {{#isbn:978-3-8274-0918-8}}, S. 737.</ref>
S Maièrysle wörd au als [[Schnittblume|Schnittblumè]] un Topfpflanzè aabaut. Bi dè vegedativè Vomeerig durch Teilung vo dè Rhizom isch z beachtè, dass im erschtè Johr, wenn s „Aug“ uusdrybt, nu Blättẽr bildet worrè; erscht im zweitè Johr entwicklet sich denn d Blüètè. Èn gübtè Blick erkennt vegedativi un blüèhfähigi Rhizomdeil, si müèn entschprechend sortyrt wörrè, damit nu blüèfähigi Rhizomdeil in d „Dryberei“ kömmet. Maièrysle findet mo au in vylè Parks un Gärtè.
D Stadt [[Drossen]] (hüt ''Ośno Lubuskie'', PL) isch bis 1945 weg dè dörtigè Maièryslezucht als d „Maibluèmèstadt“ bekannt. È hütigès Aabaugebiet isch d [[Samtgemeinde Elbmarsch|Samtgmeind Elbmarsch]] i dè Nöchi vo Hamburg. S Blüètènöl vum Maièrysle wörd hüüfig Parfüms zuègsetzt.
=== I dè Medizin ===
Als Heildroogè dienet diè trocknetè oberirdischè Deil vo derè Pflanzè; meischt au vo nahestehendè Artè wiè
[[Convallaria keiskei MIQ.]]
Würkschtoff sin herzwirksami [[Steroid]]-[[glykoside]] (ugfähr 40 [[Cardenolide]]), vo allem [[Convallotoxin]], [[Convallotoxol]], [[Convallosid]], [[Lokundjosid]], [[Desglucocheirotoxin]]; [[Steroid]]-[[saponine]], [[Flavonoide]].
Aawendigè:
D Aawendig vo dè Droogè selbscht isch wegè dè Giftigkeit nit vertretbar, uusschlièßlich sell uff èn beschtimmtè Würkwärt (vo [[Convallotoxin]]) ygschtellti Pulver bzw. entsprechendi Extrakt odder Reingykoside setzt mo gegè lychti Herzmuskelschwächi, bei Altersbeschwördè un zu dè Uusschwemmig vo härzbedingtè Wasseraasammlig y.
Di Präparat enthaaltet hüüfig Extrakt vo witerè herzwirksami Drogè wiè Adonischrut, Meerzwiblè, odder Oleandẽrblätter, glegentlich au Wyßdorn mit komplett andrè Wirkzämmèsetzig.
== S Maièrysle als Motiv ==
=== In dè bildendè Kunscht ===
[[Datei:Mikolaj Kopernik.jpg|miniatur|Kopernikus mit `m Maièrysle i dè Hand]]
[[Datei:Upper Rhenish Master - The little Garden of Paradise - Google Art Project.jpg|miniatur|S Paradysgärtlè mit Maièrysle am unterè Bildrand]]
Früènẽr war s für bedütendi Ärzt üblich, sich mit bschtimmte medizinischè Simbool porträtyrè z lỡ. Als Simbool für d Heilkund hèt oft s Maièrysle fungyrt. So ht sich byschpilsswys dè [[Nikolaus Kopernikus]] mit èm Maièrysle i dè Hand abbildè lÕ. È söttigs vo [[Tobias Stimmer]] (1534–1584) gemõltes Bild hängt im [[Straßburger Münster|Stroosburger Münschter]] nebbè dè bekanntè astronomischè Uhr.
Drübber usè zellt s Maièrysle i dè christlichè [[Ikonographie|Ikonografy]] nebbè dè Liliè, dè Rose un anderè Pflanzè zu dè sognanntè Marièbluèmè; mit sinè klynè wyßè, nickendè Blüètè isch es Simbool für diè keuschi Lièbi, d Demut un d Bescheidèheit vo de [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]. Entsprechend isch s Maièrysle uff dè Gmäälde meischt unufffällig un chly am unterè Bildrand dargschtellt; è typisches Byschpill dodèfür isch s bekannti Gemäälde [[Paradiesgärtlein|Paradysgärtle]] von èm unbekanntè Meischter us èm 15. Johrhundert.
=== I dè Literadur ===
S woolriechendè un früèblüènde Maièrysle hèt sit allè Zitè d Fantasy vo zaalrychè Dichtēr beflüglèt. Byschpillhaft siget dõ [[Joseph von Eichendorff|Eichèdorff]] un [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben|Fallerslèbè]] erwäänt. Dè [[Schwedische Sprache|schwedischi]] Dichtēr [[Gustaf Fröding]] hèt è Gedicht gschribbè ''Kung Liljekonvalje'' ("Könnig Maièrysle"), welles vo allem durch Vodonnig vom [[David Wikander]] bekannt worrè isch.
== Büecher ==
* Frederick H. Utech: ''Convallaria.'' In: ''Flora of North America.'' Volume 26, 2002, S. 205. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&taxon_id=107908 (online)]
* Liang Songyun (梁松筠), Minoru N. Tamura: ''Flora of China.'' Volume 24, 2000, S. 234. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&taxon_id=107908 Die monotypische Gattung ''Convallaria''.] (Abschnitt Beschreibung)
* Angelika Lüttig: ''Hagebutte & Co.'' Fauna-Verlag, {{#isbn:3-935980-90-6}}.
* Peter Schmersahl: ''Das Maiglöckchen – Symbol des Arztes, der Maria und der Liebe.'' In: ''Deutsche Apotheker Zeitung.'' 140, 2056, 2000.
* Werner Rothmaler (Begr.): ''Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen, Grundband.'' Spektrum-Verlag, Heidelberg 2002, {{#isbn:3-8274-1359-1}}.
* Gerhard K. F. Stinglwagner, Ilse Haseder, Reinhold Erlbeck: ''Das Kosmos Wald-und Forstlexikon.'' Kosmos-Verlag, Stuttgart 2005, {{#isbn:3-440-10375-7}}.
* Ruprecht Düll, Herfried Kutzelnigg: ''Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands'', Quelle & Meyer Verlag, Wiebelsheim 2006, {{#isbn:3-494-01397-7}}, S. 141 f.
* Bernhard Auerswald, Emil Adolf Roßmäßler: ''Botanische Unterhaltungen zum Verständniß der heimathlichen Flora.'' Verlag Hermann Mendelssohn, Leipzig 1858. (2. Auflage. 1863, {{DNB|994005423}}) [http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/auerswald/index.html (online)]
* Roth/Daunderer/Kormann: Giftpflanzen Pflanzengifte. 6. Auflage (2012), {{#isbn:978-3-86820-009-6}}
* Ingrid und Peter Schönfelder: Das neue Buch der Heilpflanzen Franckh-Kosmos Verlag (2011), {{#isbn:978-3-440-12932-6}}
== Weblinggs ==
{{commonscat|Convallaria majalis|Maièrysle}}
* {{FloraWeb|1630}}
* [https://web.archive.org/web/20130316021704/http://www.awl.ch/heilpflanzen/convallaria_maialis/index.htm Die Art als Heilpflanze.]
* [http://www.giftpflanzen.com/convallaria_majalis.html Zur Giftigkeit des Maiglöckchens.]
* [http://blumensprache.blogspot.de/2008/05/maiglckchen.html Das Maiglöckchen in der Blumensprache mit einer Auswahl an Gedichten] im Blumensprache-Blog
== Einzelnochwys ==
<references>
<ref name="FNA">Frederick H. Utech: ''Convallaria.'' In: ''Flora of North America.'' Volume 26, 2002, S. 205. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&taxon_id=107908 (online)]</ref>
<ref name="GRIN">[{{GRIN|GenusNr=2900|WissName=Convallaria|Linktext=nein}} ''Convallaria.'' bei GRIN.]</ref>
<ref name="tropicos">[{{Tropicos|ID=40013629|WissName=Convallaria|Linktext=nein}} ''Convallaria.'' bei ''Tropicos''.]</ref>
</references>
{{Übersetzungshinweis|de|Maiglöckchen|dütsch}}
{{SORTIERUNG:Maiglockchen}}
[[Kategorie:Heilpflanze]]
[[Kategorie:Bedecktsamer]]
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17. Februar
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2026-05-29T20:11:21Z
Holder
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/* Gstorbe */
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wikitext
text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Februar}}
Dr '''17. Februar''' isch dr 48. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]], dodermit blybe no 317 (in [[Schaltjahr|Schaltjohr]] 318) Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Heidi Biebl 1960.jpg|100px|right|thumb|Heidi Biebl]]
[[Datei:2022-09-13-Sarah Bosetti Deutscher Fernsehpreis 2022-0537.jpg|100px|right|thumb|Sarah Bosetti]]
[[Datei:Johann Heinrich Pestalozzi (Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, Madrid).jpg|100px|right|thumb|Johann Heinrich Pestalozzi]]
* [[1801]]: S Rebresäntantehuus wehlt im 36. Wahlgang dr [[Thomas Jefferson]] zum dritte Bresidänt vu dr [[USA]].
* [[1867]]: Im Ramme vum [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|Eschtrychisch-Ungarische Uusglych]] berueft dr Franz Joseph dr Grof Gyula Andrássy zum ungarische Minischterbresidänt.
* [[1868]]: Dr Ernst Wilhelm Leberecht Tempel entdeckt dr [[Asteroid|Aschteoid]] [[(97) Klotho]]. Am glych Dag entdeckt dr Jérôme Eugène Coggia dr Aschteroid [[(96) Aegle]].
* [[2008]]: S Barlemänt vu dr serbische Region [[Kosovo]] erklert s Land as ''Republik Kosovo'' aisytig fir unabhängig, was vu [[Serbien|Serbie]] nit anerkännt wird.
* [[2012]]: Dr [[Christian Wulff]] dritt zruck vu sym Amt as Bundesbresidänt vu dr [[Deutschland|Bundesrepublik Dytschland]].
== Uf d Wält chuu ==
* [[1653]]: [[Arcangelo Corelli]], italienische Komponischt
* [[1852]]: [[Leonhard Friedrich]], Schwyzer Architekt
* [[1876]]: [[Hans Bernoulli]], Schwyzer Architekt
* [[1897]]: [[Emil Johannes Preusch]], dytsche Lehrer un Haimetdichter
* [[1930]]: [[Ruth Rendell]], britischi Autori un Bolitikeri
* [[1941]]: [[Heidi Biebl]], dytschi Skirännfahreri
* [[1950]]: [[Rolf Rosendahl]], dytsche Lehrer, Chinschtler un Musiker
* [[1953]]: [[Alain Claude Sulzer]], Schwyzer Schriftsteller
* [[1955]]: [[Mo Yan]], chinesische Schriftsteller
* [[1967]]: [[Sylvia Felder]], dytschi Bolitikeri
* [[1982]]: [[Natascha Beller]], Schwyzer Draibuechautori un Regisseuri
* [[1984]]: [[Sarah Bosetti]], dytschi Autori un Satirikeri
== Gstorbe ==
* [[1238]]: [[Heinrich von Thun|Heinrich vo Thun]], Fürstbischof vo Baasel
* [[1673]]: [[Molière]], franzesische Dramatiker
* [[1827]]: [[Johann Heinrich Pestalozzi]], Schwyzer Pädagog
* [[1856]]: [[Heinrich Heine]], dytsche Schriftsteller
* [[1891]]: [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]], dytsche Lehrer un Dialäktdichter
* [[1909]]: [[Émile Peltier]], franzesische katholische Prieschter
* [[1995]]: [[Hermann Mühleisen]], dytsche Musikpedagog un Dirigänt
* [[2000]]: [[Selina Chönz]], Schwyzer Schriftstellerin
== Weblink ==
{{commonscat|17 February|17. Februar}}
[[Kategorie:Tag|0217]]
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29. März
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wikitext
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{{DISPLAYTITLE:29. Merz}}
{{Kalender Jahrestage|März}}
Dr '''29. Merz''' isch dr 88. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 89. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 277 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Henri Druey 1850.jpg|100px|right|thumb|Daniel-Henri Druey]]
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F032661-0023, Bonn, Landesvertretung Baden-Württemberg.jpg|100px|right|thumb|Margarete Hannsmann]]
* [[1166]]: Dr [[Staufer]]chaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] haltet z ''Laffa an da Soizoch'' (Laufen an der Salzach) e Hofdag ab.
* [[1693]]: Z [[Brasilien|Brasilie]] wird d Stadt [[Curitiba]] grindet.
* [[1807]]: Dr dytsche Aschtronom [[Heinrich Wilhelm Olbers]] entdeckt e vierte [[Asteroid]], wu speter ''[[(4) Vesta|Vesta]]'' gnännt wird un aafangs no as [[Planet]] aagsää wore isch.
* [[1958]]: Am Schauspilhuus z [[Zürich|Züri]] wäre d Theaterstuck ''Biedermann und die Brandstifter'' un ''Die große Wut des Philipp Hotz'' vum [[Max Frisch]] urufgfiert.
* [[2010]]: Bi [[Anschläge am 29. März 2010 in Moskau|Sprängstoffaschleg uf zwee Zig z Moskau]] cheme 40 Mänsche um s Läbe
== Uf d Wält chuu ==
* [[1901]]: [[Fritz Pümpin]], Schwyzer Moler
* [[1920]]: [[Gottfried Weilenmann]], Schwyzer Radrännfahrer
* [[1939]]: [[Terence Hill]], italienische Schauspiler
* [[1940]]: [[Regula Frei-Stolba]], Schwiizer Historikerin
* [[1953]]: [[Fritz Hauser]], Schwyzer Schlagzyger un Komponischt
* [[1964]]: [[Lajo Slimák]], slowakische Autor un Chinschtler
== Gstorbe ==
* [[1588]]: [[Christian Wurstisen]], Basler Mathematiker, Theolog un Historiker
* [[1847]]: [[Micurà de Rü]], ladinische Sprochwisseschaftler
* [[1855]]: [[Daniel-Henri Druey]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[1909]]: [[Josef Roos]], Schwyzer Mundartautor
* [[1921]]: [[John Burroughs]], US-amerikanische Naturforscher un Schriftsteller
* [[1929]]: [[Meta von Salis]], Schwyzer Frauerächtleri
* [[1952]]: [[Katherine Sophie Dreier]], US-amerikanischi Moleri
* [[1965]]: [[Ewald Mataré]], dytsche Moler un Bildhauer
* [[1974]]: [[Basile Luyet]], Schwyzer Prieschter und Forscher
* [[1977]]: [[Eugen Wüster]], eschtrychische Interlinguischt
* [[1989]]: [[Jo Mihaly]], düütschi Tänzerin und Dichterin
* [[2007]]: [[Margarete Hannsmann]], dytschi Schriftstelleri
* [[2020]]: [[Krzysztof Penderecki]], polnische Kumpenischt
== Weblink ==
{{commonscat|29 March|29. Merz}}
[[Kategorie:Tag|0329]]
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Mechanismus von Antikythera
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Mechanismus vo Antokythera}}
Dr '''Mechanismus vo Antikythera''' isch e kalendarisch-astronomische Rächemechanismus us dr [[Antike]], wo analog gschafft het. Es het din e Hufe Zaanreeder wie in ere [[Räderuhr|Reederuur]]. Dr Mechanismus isch unvollständig erhalte und funkzioniert dorum nüme.
[[Datei:NAMA Machine d'Anticythère 1.jpg|miniatur|D Vordersite vom Fragmänt A mit em vierspäichige Hauptaadriibsrad]]
[[Datei:Fragments of the Antikythera Mechanism.jpg|miniatur|hochkant=1.7|D Fragmänt B, A, und C (vo linggs us), wie si im [[Archäologisches Nationalmuseum (Athen)|Archäologische Nazionalmuseum z Athen]] usgstellt si.]]
[[Datei:NAMA Machine d'Anticythère 4.jpg|miniatur|D Hindersite vom Fragmänt A]]
Dr Mechanismus isch 1900 vo Schwummdaucher zämme mit andere Fund im ene Schiffswrack vor dr griechische Insle [[Antikythera]], zwüschen em [[Peloponnes]] und [[Kreta]], entdeggt worde. Am Bord vom Schiff si Münze us [[Pergamon]] gsi, wo mä uf d Joor zwüsche 86 und 67 v. d. Z. datiert het, und Münze us [[Ephesos]] us de Joor zwüsche 70 und 60 v. d. Z. Dorum nimmt mä aa, ass s Schiff zwüsche 70 und 60 v. d. Z. gsunke isch.<ref name ="marchant85">Jo Marchant: ''Die Entschlüsselung des Himmels'', Rowohlt 2011, {{#isbn:978-3-498-04517-3}}, S. 85-88.</ref>
82 Fragmänt vom Mechanismus si erhalte und befinden sich im [[Archäologisches Nationalmuseum (Athen)|Nazionale Archeologiimuseum]] z [[Athen]]. Die drei grösste Fragmänt si in dr Abdäilig für Bronssegegeständ öffentlig usgstellt.<ref>{{Internetquelle | url=http://www.antikythera-mechanism.gr/museum | titel=The Antikythera Mechanism at the National Archaeological Museum | zugriff=2012-10-26 | sprache=en | archiv-url=https://web.archive.org/web/20170221035812/http://www.antikythera-mechanism.gr/museum | archiv-datum=2017-02-21}}</ref>
Dr Fund vom Mechanismus vo Antikythera isch as en Überraschig cho, wil mä bis denn eson e technisch aaspruchsvolls Gräät us dr Antike nonig kennt het.<ref name ="Russo156">Lucio Russo: ''Die vergessene Revolution oder die Wiedergeburt antiken Wissens'', Springer 2005, {{#isbn:3-540-20938-7}}, S. 156.</ref>
Mä isch nonig fertig mit dr Rekonstrukzioon, aber dönggt scho ass dr Mechanismus e Modäll gsi isch für d Beweegige vo dr Sunne und em Mond mit Hilf vo Aazäige uf runde Skalene, wie si vo dr Ärde us beobachdet wärde. Die mäiste Aazäige si as [[Kalender|Kaländer]] skaliert und mä het si mit ere Iistellhilf sünchron chönne verändere. Es het drei groossi und drei chliini Aazäige gee. Die vier wichdigste von ene si gsi:
* e '''[[Solarkalender|Sunnekaländer]]''' mit Skalene für Möönet ([[Ägyptischer Kalender|Ägyptischi Monetsnääme]]) und [[Tierkreiszeichen|Babylonischi Dierkräiszäiche]] (e zuesätzlige Aazäiger isch woorschinlig e Mondaazäiger gsi und das cha druf hiiwiise, ass die Aazäig ursprünglig no fümf Blaneete-Zäiger gha het und nid nume e Kaländer sondern au no e [[Planetarium]] gsi isch),
* e '''[[Lunisolarkalender|bundene Mondkaländer]]''' mit ere Monetsskala ([[Korinth]]ischi Monetsnääme),
* e '''[[Finsterniszyklus|Finsterniskaländer]]''' mit Monetsskala zum vergangeni und zuekümftigi [[Sonnenfinsternis|Sunne]]- und [[Mondfinsternis|Mondfinsterniss]] chönne aazäige und
* e chliine '''Olympiade-Kaländer''' mit Jooresskala im vierjööhrige Zitruum, wo män em [[Olympiade]] gsäit het (mit de Nääme vo de Ort, wo die [[Panhellenische Spiele|Panhellenische Spiil]] stattgfunde häi).
Uf zwäi witere chliine Skalene si gröösseri Zitabschnitt im Mond- beziehigswiis im Finsterniskaländer aazäigt worde.
== Litratuur ==
* Ioannis N. Svoronos: ''Das Athener Nationalmuseum.'' Band 1. Beck & Barth, Athen 1908, S. 1-86 ("Die Funde von Antikythera") [http://www.archive.org/stream/dasathenernation01sboruoft#page/n5/mode/2up Online]
* Gladys Davidson Weinberg, Virginia R. Grace u. a.: ''The Antikythera shipwreck reconsidered.'' (= ''Transactions of the American Philosophical Society'' NS 55, 3) American Philosophical Society, Philadelphia 1965
* Peter Cornelis Bol: ''Die Skulpturen des Schiffsfundes von Antikythera.'' Gebr. Mann, Berlin 1972. {{#isbn:3-7861-2191-5}}
* Derek de Solla Price ''Gears from the Greeks. The Antikythera mechanism – a calendar computer from ca. 80 B.C.'' (= ''Transactions of the American Philosophical Society'' NS 64, 7) American Philosophical Society, Philadelphia 1974. {{#isbn:0-87169-647-9}}.
* {{Literatur | Autor = Heather Couper, Nigel Henbest | Titel = Die Geschichte der Astronomie | Verlag = Frederking & Thaler | Ort = München | Jahr = 2008 | ISBN = 978-3-89405-707-7}}
* {{Literatur | Autor = Jo Marchant | Titel = Decoding the Heavens – Solving the mystery of the world's first computer | Ort = London | Jahr = 2008 | Verlag = William Heinemann | ISBN = 978-0-434-01835-2}}
* {{Literatur | Autor = Jo Marchant | Titel = Die Entschlüsselung des Himmels: Der erste Computer – ein 2000 Jahre altes Rätsel wird gelöst | Ort = Reinbek | Jahr = 2011 | Verlag = Rowohlt | ISBN =978-3-498-04517-3}}
* {{Literatur | Titel = The Antikythera Shipwreck: The ship, the treasures, the mechanism. National Archaeological Museum, April 2012 – April 2013. | Autor = [[Nikolaos Kaltsas]], Elena Vlachogianni, Polyxeni Bouyia (Hrsg.) |Verlag = Hellenic Ministry of Culture and Tourism; National Archaeological Museum | Ort = Athens | Jahr = 2012 | ISBN = 978-960-386-031-0}}
==Fuessnoote==
<references />
== Weblinks ==
{{Commonscat|Antikythera Mechanism|Mechanismus vo Antokythera}}
Antikythera Mechanismus Forschungsprojekt des Hellenischen Kulturministeriums:
* {{Internetquelle | url=http://www.antikythera-mechanism.gr/ | titel=The Antikythera Mechanism Research Projects | hrsg=Homepage | zugriff=2012-10-27 | archiv-url=https://www.webcitation.org/6Ay917M8F?url=http://www.antikythera-mechanism.gr/ | archiv-datum=2012-09-26}}
* {{Internetquelle | url=http://www.hpl.hp.com/research/ptm/antikythera_mechanism/full_resolution_ptm.htm | titel=High resolution images of the mechanism's fragments | hrsg=[[Hewlett Packard]] | zugriff=2012-10-27 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20120615154801/http://www.hpl.hp.com/research/ptm/antikythera_mechanism/full_resolution_ptm.htm | archiv-datum=2012-06-15}}
{{Übersetzungshinweis|de|Mechanismus_von_Antikythera|dütsch}}
[[Kategorie:Kalender]]
[[Kategorie:Informatik]]
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Konde Bila
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text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Konde Bila''' (* [[25. Dezember|25. Dezämber]] [[1937]]<ref name="CongOnline"/> z Katala im damalige Belgisch-Kongo; † [[1995]]) isch en [[Malerei|Maler]], [[Keramiker]] und [[Xylograph]] us [[Demokratische Republik Kongo|Kongo-Kinshasa]] gsi. Sini Usbildig häd er ab 1960 a de Akademie für schöni Künscht z [[Kinshasa]] und z [[Rom]] gmacht.<ref name="CongOnline"/><ref name="Revue noire"/> Won er 1964 in Kongo zrug cho isch, hät er a de Akademie für schöni Künscht e Professur für Holzschnitt übercho. Es Jaaar spääter dänn ano verantwortlich worde für d Kunschtkürs a de Radio-Universität vom staatliche Radio ''La Voix du Zaïre''.<ref name="Revue noire"/>
== Bilder ==
* [https://web.archive.org/web/20140807183513/http://chieftomikimi.net/gallery8.htm Fraue, won e Pause mached (1994)]
* [http://ekladata.com/X41o8cIO_u1CzpybizsXPYUyvxM.jpg Es anders Bild vom Konde Bila]
== Referänze ==
<references>
<ref name="Revue noire">
[http://www.revuenoire.com/index.php?option=com_content&view=article&id=53%3Arevue-noire-nd21&catid=7%3Amagazine&Itemid=4&lang=en «Vestiges», ''Revue noire'', Bleu outremer, Band 21, 1996, Siite 32-36]
</ref>
<ref name="CongOnline">{{Webarchiv|url=http://www.congonline.com/Peinture/kondebil.htm |wayback=20150923210201 |text=Konde Bila |archiv-bot=2019-05-27 05:13:41 InternetArchiveBot}}, ''CongOnline.com'' oder {{Webarchiv|url=http://www.congoforum.be/fr/congodetail.asp?subitem=37&id=32816 |wayback=20140529052136 |text=Konde Bila |archiv-bot=2019-08-24 18:41:55 InternetArchiveBot }}, ''CongoForum.be''</ref>
</references>
== Literatur ==
* Bamba Ndombasi Kufimba, ''Initiation à l’art plastique zaïrois d’aujourd'hui : 3e Congrès extraordinaire de l’AICA à Kinshasa du 10 au 23 septembre 1973'', Kinshasa, Département de la culture et des arts — Éditions Lokele, 1973
* Bamba Ndombasi Kufimba, Ntemo Musangi, ''Anthologie des sculpteurs et peintres zaïrois contemporains'', Paris: Nathan, 1987. {{#isbn:2091683507}} / {{#isbn:2092960679}}
* Joseph-Aurélien Cornet, Remi de Cnodder, Ivan Dierickx, Wim Toebosch, ''60 ans de peinture au Zaïre'', Bruxelles: Les Éditeurs d’Art Associés, 1989 ({{#isbn:2871030510}} ([http://www.sil.si.edu/SILPublications/ModernAfricanArt/maadetail.cfm?subCategory=Congo%20%28Democratic%20Republic%29 likwé])
== Weblink ==
* [https://web.archive.org/web/20160305082229/http://aavad.com/artistbibliog.cfm?id=4621 Konde Bila] uf aavad.com
{{SORTIERUNG:Bila, Konde}}
[[Kategorie:Moler, Zeichner, Illustrator]]
[[Kategorie:Kongoles (Demokratischi Republik Kongo)]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer i der Demokratische Republik Kongo]]
[[Kategorie:Maa]]
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{{DISPLAYTITLE:Äbike}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
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| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Ebikon 2013.png
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Ebikon COA.svg
| REGION-ISO = CH-LU
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| WEBSITE = www.ebikon.ch
|}}
'''Äbike''' isch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Wahlkreis Luzern-Land|Wahlkreis Lozärn-Land]] vom [[Kanton]] [[Kanton Luzern|Lozärn]] i de [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Äbike liid im [[Rontal|Rontau]] am Rotsee, dr Ortsteil Rothuse a dr [[Reuss (Fluss)|Rüüss]]. Äbike hed d Form vomene lange Schluch. Vo dr Gmeindsflechi send 38,4 % Landwirtschaftlechi Flechi, 23,9 % Waud, 30,3 % Sidligsflechi ond 7,3 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: {{Webarchiv|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |wayback=20200924085446 |text=Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden |archiv-bot=2022-06-16 22:32:12 InternetArchiveBot }}, Mai 2012</ref> Nachbere vo Äbike send [[Emmen LU|Ämme]], [[Buchrain LU|Bueri]], [[Dierikon|Dierike]], [[Adligenswil|Adlige]] ond d Stadt [[Luzern|Lozärn]] sälber.
== Gschicht ==
Äbike isch zom erschte Mal gnennt worde em Jahr 893 als ''in marcha Abinchova''.
== Bevölkerigsentwicklig ==
Äbike hed met 12'543 (2013) eigentlech gnueg Iwohner zom e Stadt sii, es werd aber emmerno als Dorf bezeichned.
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ({{Webarchiv|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |wayback=20200213190429 |text=Online uf bfs.admin.ch |archiv-bot=2022-06-16 22:32:12 InternetArchiveBot }}, Date im {{Webarchiv|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |wayback=20200213190442 |text=Aahang |archiv-bot=2022-06-16 22:32:12 InternetArchiveBot }})</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920'''
|- align=center
|align=left|'''Iwohner'''|| 854 || 932 || 878 || 906 || 1210 || 1287 || 1430 || 1692
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1930''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000'''
|- align=center
|align=left|'''Iwohner'''|| 2240 || 2655 || 3007 || 4956 || 7770 || 8679 || 11068 || 11322
|}
Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 20,8 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
67,9 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 13,9 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,6% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 19,8% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 15,8% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 5,7% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 7,4% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 14,1% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 28,9% , Süschtigi 6,6%.
Dr Gmeindspräsident vo Äbike esch dr Daniel Gasser (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit isch em Jahr 2011 bi 2,7 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo dr 11322 Iiwohner 86,5 % [[Deutsche Sprache|Dütsch]] aus Houptsprach aagää, 0,6 % [[Französische Sprache|Französisch]], 2,9 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 10 % anderi Sprache.<ref name=" BfS 2012" />
Z Äbike redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]].
== Belder ==
<gallery>
2013-09-04 Ebikon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 083.JPG|Pfarrchille Unserer Lieben Frau
2013-09-04 Ebikon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 065.JPG|Beinhuus vo de Pfarrchille
2013-09-04 Ebikon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 075.JPG|Innenasicht vo de Chille
2013-09-04 Ebikon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 078.JPG|Deckefresko i de Pfarrchille
2013-09-04 Ebikon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 069.JPG|Luzernerstrass
2013-09-04 Ebikon (Foto Dietrich Michael Weidmann) 059.JPG|Poscht
Rathausen 2.jpg|[[Rathausen|Rathuuse]]
</gallery>
== Literatur ==
* Barbara Hennig, André Meyer: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Band II: Das Amt Luzern. Die Landgemeinden.'' Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2009 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 116). ISBN 978-3-906131-90-0. S. 77–122.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [http://www.ebikon.ch/ di offizielli Website vo de Gmeind Äbike]
* [https://web.archive.org/web/20140508095639/http://www2.lustat.ch/gp_1054_gb2013.pdf s Gmeindsprofil uf de Website vom Kanton Lozärn] (PDF; 197 kB)
* {{HLS|617|Ebikon (Gemeinde)|Autor=Waltraud Hörsch}}
== Fuessnoote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Luzern-Land}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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/* uf d Wält chuu */ + 1
1084824
wikitext
text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| {{Jahresbox}}
| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Schwarzwaldmädel 1950 Logo 001.svg|250px|Logo vum Film «Schwarzwaldmädel»]]<br />Dr Film «Schwarzwaldmädel» laitet z Weschtdytschland e Ära vum Haimetfilm yy.
|-
|}
{{Linkbox Andere Kalender}}
|}
== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Max Petitpierre]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[4. Januar|4. Jänner]]: [[Israel]] erklert [[Jerusalem]] zue dr [[Hauptstadt]] un verstoßt dodermit gege Bschliss vu dr [[Vereinte Nationen|UNO]].#
* [[16. März|16.]] bis [[26. März|26. Merz]]: 20. [[Genfer Auto-Salon|Gämfer Auto-Salon]]
* [[18. März|18. Merz]]: Z [[Kairo]] wird e Uffierigsverbot fir Film mit dr [[Elizabeth Taylor]] uusgsproche, wel si an ere Galaveraastaltig fir di finanziäll Unterstitzig vu [[Israel]] dailgnuu het.
* [[14. Mai]]: An dr Staatsoper z [[Stuttgart|Stuegert]] wird d Oper ''Don Juan und Faust'' vum [[Hermann Reutter]] urufgfiert.
* [[16. Mai]]: Z [[München|Minche]] wird di musikalisch Kumedi [[Feuerwerk (Musikalische Komödie)|Feuerwerk]] vum [[Paul Burkhard]] urufgfiert.
* [[18. Mai|18.]] bis [[21. Mai]]: 4. [[Tour de Romandie]]
* [[13. Juni]]: Dr Schwyzer Velorännfahrer [[Hugo Koblet]] gwinnt as erschte Nit-Italiener dr [[Giro d’Italia]].
* [[15. Juni]]: Dr [[Deutscher Bundestag|Bundesdag]] bschließt mit 220:152 Stimme dr Bydritt vu dr Bundesrepublik zum [[Europarat|Europarot]].
* [[24. Juni]] bis [[16. Juli]]: [[Fußball-Weltmeisterschaft 1950|4. Fueßball-Wältmaischterschaft]] z [[Brasilien|Brasilie]]: Uruguay wird dur e 2:1-Siig im Finale gege dr Gaschtgeber Wältmaischter.
* [[24. Juni|24.]] bis [[1. Juli]]: 14. [[Tour de Suisse]]
* [[25. Juni]]: Mit em Yyfall vu [[Nordkorea|nordkoreanische]] Druppe z [[Südkorea|Sidkorea]] fangt dr [[Koreakrieg|Koreachrieg]] aa.
* [[25. Juni]]: Dr [[VfB Stuttgart|VfB Stuegert]] wird dytsche Fueßballmaischter.
* [[5. Juli]]: D [[Knesset]] verabschidet as erscht israelisch Gsetz s Ruckchehrgsetz, wu allene [[Judentum|Juden]] in dr Wält s Rächt git, uf Israel yyzwandere.
* [[22. Juli|22.]]/[[23. Juli]]: [[Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest|Aidgnessisch Schwing- un Älplerfescht]] z [[Grenchen|Gränche]]
* [[25. Juli]] bis [[13. August|13. Augschte]]: 5. [[Bregenzer Festspiele|Breagazer Feschtspiil]]
* [[20. August|20. Augschte]] bis [[10. September|10. Septämber]]: 11. [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationali Filmfeschtspiil vu Venedig]]
* [[7. September|7. Septämber]]: D Operetteverfilmig ''[[Schwarzwaldmädel (Film)|Schwarzwaldmädel]]'' mit dr Sonja Ziemann un em Rudolf Prack in dr Hauptrolle het z [[Stuttgart|Stuegert]] Premiere.
* [[29. September|29. Septämber]]: D [[DDR]] wird Mitglid im [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|Rot fir gegesytigi Wirtschaftshilf]].
* [[7. Oktober]]: Di [[China|chinesisch]] Volksbefreiigsarmee marschiert z [[Tibet]] yy.
* [[12. Oktober|12.]] bis [[22. Oktober]]: 8. [[OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung|OLMA, Schweizer Messe für Land- und Milchwirtschaft]]
== uf d Wält chuu ==
[[Datei:Pierre Kretz par Claude Truong-Ngoc novembre 2013.jpg|mini|100px|Pierre Kretz]]
* [[4. Januar|4. Jänner]]: [[Daniel Brélaz]], Schwyzer Politiker
* [[26. Januar|26. Jänner]]: [[Jörg Haider]], eschtrychische Bolitiker un Landeshauptmann vu Kärnte
* [[28. Januar|28. Jänner]]: [[Angelika Schwabe-Kratochwil]], dytschi Botanikeri
* [[2. Februar]]: [[Georg Salvamoser]], dytsche Unternämer
* [[17. Februar]]: [[Rolf Rosendahl]], dytsche Lehrer, Chinschtler un Musiker
* [[23. Februar]]: [[Hans-Peter Bärtschi]], Schwyzer Autor un Fotograf
* [[28. Februar]]: [[Carlos Castillo Mattasoglio]], peruanische katholische Bischof
* [[15. April]]: [[Paul Lüönd]], Schwyzer Schwyzerörgeler un Bolitiker
* [[24. April]]: [[Lisi Mangold]], Schwyzer Schauspileri
* [[29. April]]: [[Karlheinz Hartmann]], schwebische Volksschauspiiler
* [[7. Mai]]: [[Bernd Tauber]], dytsche Schauspiiler
* [[27. Mai]]: [[Rita Grießhaber]], dytschi Bolitikeri
* [[28. Juni]]: [[Jean-François Rime]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[8. August|8. Augschte]]: [[Martine Aubry]], franzesischi Bolitikeri
* [[11. August|11. Augschte]]: [[Steve Wozniak]], US-amerikanische Computeringenieur un Unternämmer
* [[8. September|8. Septämber]]: [[Léa Pool]], schwyzerisch-kanadischi Filmmacheri
* [[19. September|19. Septämber]]: [[Victor Leed]], franzesische Rocksänger
* [[26. September|26. Septämber]]: [[Martin Frank]], Schwyzer Schriftsteller
* [[2. Oktober]]: [[Martin Schley]], badische Kabarettischt
* [[31. Oktober]]: [[Zaha Hadid]], en irakisch-britischi Archidektin, Archidektuurbrofässore und Disäinere
* [[2. November|2. Novämber]]: [[Arno Landerer]], dytsche Räbbuur un Dialäktdichter
* [[1. Dezember|1. Dezämber]]: [[Ueli Maurer]], Schwyzer Bolitker un Bundesrot
* [[8. Dezember|8. Dezämber]]: [[Rita Haller-Haid]], dytschi Bolitikeri
* [[28. Dezember|28. Dezämber]]: [[Helen Heberer]], dytschi Bolitikeri
Datum nit bekannt:
* [[Pierre Kretz]], elsässische Schriftsteller
* [[Verena Lang]], Schwyzer Schriftstelleri
* [[Heinz Siebold]], dytsche Journalischt un Autor
* [[Anita Vogel]], dytschi Autori
* [[Norbert Zoller]], dytsche Lehrer un Liedermacher
== gstorbe ==
* [[3. März|3. Merz]]: [[Jakob Schaub]], Schwyzer Verleger
* [[7. März|7. Merz]]: [[Angelo Abisso]], italienische Bolitiker
* [[8. April]]: [[Albert Ehrenstein]], jüdische Dichter
* [[9. April]]: [[Jules Jeanjaquet]], Schwyzer Romanischt
* [[14. April]]: [[Ramana Maharshi]], indische Mystiker un Asket
* [[6. Juli]]: [[Jakob Thommen]], Schwyzer Mediziner
* [[14. August|14. Augschte]]: [[Willrath Dreesen]], dütsche Mundartdichter
* [[5. Dezember|5. Dezämber]]: [[Sri Aurobindo]], indische Philosoph
* [[10. Dezember|10. Dezämber]]: [[Kim Kyu-sik]], koreanische Bolitiker
== Weblink ==
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{{Artikel Jahr}}
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| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Steiffmargarete.jpg|250px|d Margarete Steiff]]<br />Am 9. Mai 1909 stirbt d [[Margarete Steiff]].
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== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Adolf Deucher]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[22. Januar|22. Jänner]]: Unter em Vorsitz vum [[Wassily Kandinsky]] grinde verschideni Moler di ''Neue Künstlervereinigung München''.
* [[11. April]]: Grundstailegig vu [[Tel Aviv]], dr erschte modärne jidische Stadt uf em Biet vum spetere Staat [[Israel]]
* [[27. April]]: D Jungtirke stirzen im [[Osmanisches Reich|Osmanische Rych]] dr Sultan [[Abdülhamid II.]], wu im Amt vu sym Brueder [[Mehmed V.]] abglest wird.
* [[13. Mai]]: Z [[Mailand]] wird dr erscht [[Giro d’Italia]] gstartet, hite no dr [[Tour de France]] s zwaitwichtigscht Radränne vu dr Wält.
* [[20. September|20. Septämber]]: S nei [[Theater Basel|Basler Stadttheater]] wird yygweit.
== uf d Wält chuu ==
* [[31. Januar|31. Jänner]]: [[Josef Burg]], israelische Rabbiner un Bolitiker
* [[15. Februar]]: [[HAP Grieshaber]], dytsche Moler un Grafiker
* [[21. Februar]]: [[Hans Erni]], Schwyzer Chinschtler
* [[7. März|7. Merz]]: [[Maodez Glanndour]], bretonische Pfaarer und Mundartaktivischt
* [[20. März|20. Merz]]: [[Elsa Lüthi-Ruth]], Schwyzer Chrankeschweschter
* [[26. März|26. Merz]]: [[Fritz Hockenjos]], dytsche Forschtdiräkter un Naturschitzer
* [[1. Mai]]: [[Johanna Wetzel]], dytsche Dialäktautori
* [[30. Mai]]: [[Benny Goodman]], amerikanische Dschääsmusiker
* [[11. Juli]]: [[Fritz Leonhardt]], dytsche Architekt un Hochschuellehrer
* [[4. September|4. Septämber]]: [[Eugen Keidel]], dytsche Bolitiker
* [[17. September|17. Septämber]]: [[Max Wehrli]], Schwyzer Literaturwisseschaftler un Germanischt
* [[21. September|21. Septämber]]: [[Kwame Nkrumah]], ghanaische Bolitiker
* [[3. Dezember|3. Dezämber]]: [[Wilhelm Horkel]], dytsche Pfarrer un Schriftsteller
* [[24. Dezember|24. Dezämber]]: [[Robert Mächler]], Schwyzer Schriftsteller
* [[24. Dezember|24. Dezämber]]: [[Robert Jolidon]], Schwyzer Pfaarer und Dialäktoloog
== gstorbe ==
* [[19. Januar|19. Jänner]]: [[Louise Odin|Louise Odin-Pilliod]], Schwiizer Leererin und Wörterbuechredaktoorin
* [[17. Februar]]: [[Émile Peltier]], franzesische katholische Prieschter
* [[29. März|29. Merz]]: [[Josef Roos]], Schwyzer Mundartautor
* [[9. Mai]]: [[Margarete Steiff]], dytschi Unternämmeri un Spiilwarefabrikanti
* [[9. Juni]]: [[Louis Ruffieux]], Schwyzer Naturforscher und Archivar
* [[18. Juni]]: [[Emil Kauffmann]], dytsche Musikpedagog, Komponischt un Dirigänt
* [[30. August]]: [[Yosef Chaim]] (bekannt as Ben Isch Chai), e sefardische Rabbiner und Kabbalist
== Weblink ==
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{{Artikel Jahr}}
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| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Bundesarchiv Bild 105-DOA0436, Deutsch-Ostafrika, Kilimandscharo, Kibo.jpg|250px|dr Kilimandscharo z Oschtafrika]]<br />[[Deutsch-Ostafrika|Dytsch-Oschtafrika]] wird dytschi Kolony.
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== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Emil Welti]] wird zum sechste Mol [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Uf dr Grundlag vum [[Tansania#Kolonialzyt|Helgoland-Sansibar-Verdrag]] wird [[Deutsch-Ostafrika|Dytsch-Oschtafrika]] e dytsch „Schutzgebiet“.
* [[1. April]]: Dr Moler [[Paul Gauguin]] fahrt mit eme Schiff vu Marseille uus in Richtig [[Tahiti]].
* [[8. April]]: S erscht [[Statistisches Jahrbuch der Schweiz|Statistisch Johrbuech vu dr Schwyz]] wird publiziert.
* [[14. Juni]]: Z [[Münchenstein|Münchestäi]] chunnt s zue dr bis hite greschte Yysebahnkataschtrof in dr Gschicht vu dr Schwyz: bim Yysturz vun ere Bruck iber d [[Birs]] chemme 78 Lyt um s Lääbe, 131 wäre verletzt.
* [[1. August|1. Augschte]]: In dr [[Schweiz|Schwyz]] finde zem erschte Mol [[Schweizer Bundesfeiertag|Bundesfyyre]] zum Gedänke an dr [[Rütlischwur]] un dr [[Bundesbrief|Bundesbrief vu 1291]] statt.
* [[2. Oktober]]: Im schwyzerische [[Baden AG|Bade]] wird d Kollektivgsellschaft ''[[Brown, Boveri & Cie.]]'' grindet, wu si uf [[Elektrotechnik]] spezialisiert.
* [[6. Oktober]]: Noch em Dod vum Chenig [[Karl I. (Württemberg)|Karls]] wird sy Näffe [[Wilhelm II. (Württemberg)|Wilhelm II.]] neie Regänt im [[Württemberg|Chenigrych Wirttebärg]].
* [[Seegfrörni]]: Dr [[Zürichsee|Zürisee]] isch komplett zuegfrore.
== uf d Wält chuu ==
* [[3. Januar|3. Jänner]]: [[Albert Bächtold]], Schwyzer Schriftsteller
* [[28. Februar]]: [[Hermann Umgelter]], dytsche Zaichner un Moler
* [[27. März|27. Merz]]: [[Berta Ottenstein]], dytschi Dermatologi
* [[2. April]]: [[Max Ernst]], dytsche Moler un Bildhauer
* [[23. April]]: [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew]], e russische Pianist und Komponist
* [[27. April]]: [[Minnie Weber]], Schwyzer Unternämmeri
* [[30. April]]: [[Caresse Crosby]], US-amerikanischi Erfinderi vum BH
* [[2. Mai]]: [[Lene Voigt]], düütschi Mundartdichterin
* [[15. Mai]]: [[Jella Lepman]], dytschi Schriftstelleri
* [[28. Mai]]: [[Karl Sättele]], dytsche Haimetautor
* [[1. August|1. Augschte]]: [[Karl Kobelt]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[25. August|25. Augschte]]: [[Maria Lauber]], Schwyzer Schriftstelleri
* [[19. September|19. Septämber]]: [[Fritz Broßmer]], dytsche Grafiker un Dialäktdichter
* [[20. September|20. Septämber]]: [[Kurt Heynicke]], dytsche Schriftsteller
* [[11. Oktober]]: [[Kim Seong-su]], sidkoreanische Bolitiker
* [[27. Oktober]]: [[Paul Grüninger]], Schwyzer Bolizeihauptmann
* [[6. November|6. Novämber]]: [[Otto Mangold]], dytsche Zoolog
* [[10. November|10. Novämber]]: [[Ida Suter]], Schwyzer Germanischti
* [[22. November|22. Novämber]]: [[Albrecht Wolfinger]], dytsche Bfarrer un Autor
* [[1. Dezember|1. Dezämber]]: [[Sophie Tschorn]], dytsche Journalischti un Autori vu Sachliteratur
* [[21. Dezember|21. Dezämber]]: [[Philipp Etter]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[26. Dezember|26. Dezämber]]: [[Henry Miller]], US-amerikanische Schriftsteller
== gstorbe ==
* [[31. Januar|31. Jänner]]: [[Ernest Meissonier]], franzesische Moler
* [[10. Februar]]: [[Johann Baptist Trenkle]], badische Archivar un Haimetforscher
* [[17. Februar]]: [[Andreas Maier (Dialektdichter)|Andreas Maier]], dytsche Lehrer un Dialäktdichter
* [[7. April]]: [[Phineas Taylor Barnum]], US-amerikanische Undernähmer, Zirkuspionier und Bolitiker
* [[10. Mai]]: [[Carl Wilhelm von Nägeli]], Schwyzer Botaniker
* [[2. August|2. Augschte]]: [[Ferdinand Schlöth]], Schwyzer Bildhauer
* [[27. August|28. Augschte]]: [[Michael Kuoni]], Schwyzer Beamte und Mundartautor
== Weblink ==
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text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| {{Jahresbox}}
| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Crystal Palace - Queen Victoria opens the Great Exhibition.jpg|250px|Chenigi Victoria ereffnet d «Great Exhibition»]]<br />D Chenigi [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Victoria]] ereffnet d «Great Exhibition» z [[London]].
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== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Josef Munzinger]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[1. Februar]]: S Handelshuus ''Gebrüder Volkart'' wird mit Sitz z [[Winterthur]] un z Bombay grindet. S entwicklet sich zue aim vu dr greschte [[Baumwolle|Böuwullehändler]] vu dr Wält.
* [[22. März|22. Merz]]: S [[Württemberg|Chenigrych Wirttebärg]] drännt si vu dr private Thurn-un-Taxis-Boscht un richtet e Staastbedrib fir dr Boschtdienscht yy.
* [[1. Mai]]: S [[Großherzogtum Baden|Großherzogtum Bade]] git syni erschte [[Briefmarke]]n uuse.
* [[1. Mai]] bis [[11. Oktober]]: Im [[London]]er Hyde Park findet uf Initiative vu dr britische ''Royal Society of Arts'' di erscht Wältuusstellig statt. Fir die ''Great Exhibition'' wird dr [[Crystal Palace (Gebäude)|Crystal Palace]] böue.
* [[19. Mai]]: Dr [[John Russel Hind]] entdeckt dr [[Asteroid|Aschteroid]] [[(14) Irene]].
* [[29. Juli]]: Dr Aschtronom [[Annibale de Gasparis]] entdeckt dr Aschteroid [[(15) Eunomia]].
* [[4. August|4. Augschte]]: Dr Afrikaforscher [[David Livingstone]] chunnt zum Oberlauf vum [[Sambesi]].
* [[20. August|20. Augschte]]: Uruffierig vu dr romantische Oper ''Aurelia, Herzogin von Bulgarien'' vum [[Conradin Kreutzer]] z Kassel.
* [[24. Oktober]]: Dr William Lassell entdeckt dr [[Umbriel (Mond)|Umbriel]], e Mond vum [[Uranus (Planet)|Uranus]].
* [[26. Oktober]]: [[Schweizer Parlamentswahlen 1851|Nationalrots- un Ständerotswahle]] in dr Schwyz
* [[2. Dezember|2. Dezämber]]: [[Putsch|Butsch]] dur dr Bresidänt [[Napoleon III.|Charles-Louis-Napoleon Bonaparte]] z [[Frankreich|Frankrych]]. Är losst si mit mit diktatorische Vollmachten uusstatte.
* [[24. Dezember|24. Dezämber]]: Bin ere Brunscht in dr [[Library of Congress]] wäre 35.000 Biecher vernichtet.
== Uf d Wält chuu ==
* [[3. Februar]]: [[Lina Hähnle]], dytschi Naturschitzeri
* [[26. März|26. Merz]]: [[Marguerite Duvillard-Chavannes]], Schwyzer Frauerächtleri
* [[26. März|26. Merz]]: [[Johannes Meyer-Rusca]], Schwyzer Sideninduschtrielle und Kantons- und Gmäindsbolitiker
* [[17. Oktober]]: [[Josef Roos]], Schwyzer Mundartautor
== Gstorbe ==
* [[31. Januar|31. Jänner]]: [[David Spangler Kaufman]], US-amerikanische Bolitker
* [[10. Juli]]: [[Louis Jacques Mandé Daguerre]], franzesische Moler un Erfinder vu dr Daguerreotypi
* [[14. September|14. Septämber]]: [[James Fenimore Cooper]], en amerikanische Schriftsteller vo dr Romantik
== Weblink ==
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{{Artikel Jahr}}
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| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Battle of Maipu.jpg|250px|Schlacht vu Maipú]]<br />D Schlacht vu Maipú isch di letscht im [[chile]]nische Unabhängigkaitskampf.
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== Was isch bassiert? ==
* [[12. Februar]]: [[Chile]] verchindet d Unabhängigkait vu [[Spanien|Spanie]].
* [[5. April]]: Mit dr Niderlag vu dr [[Spanien|Spanier]] in dr Schlacht vu Maipú chunnt dr Unabhängigkaitschrieg vu [[Chile]] zum Änd.
* [[22. August|22. Augschte]]: [[Großherzogtum Baden|Bade]] chunnt e [[Badische Verfassung|liberali Verfassig]] iber, wu ne [[Badische Ständeversammlung|Ständeversammlig]] vorsiit un s Großherzogtum zuen ere konschtitutionälle Monarchy macht.
* [[29. September|29. Septämber]] bis [[21. November|21. Novämber]]: Uf em Aachener Kongräss berote d Monarche vu dr [[Großmacht|Großmächt]] [[Russisches Kaiserreich|Russland]], [[Österreich|Eschtrych]], [[Preußen|Preuße]], [[Frankreich|Frankrych]] un [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]], wie di revolutionär-demokratisch Entwicklig z Europa cha bekämpft wäre.
* [[20. November|29. Novämber]]: Z Stuegert wird d [[Universität Hohenheim|Landwirtschaftliche Unterrichts-, Versuchs- und Musteranstalt]] grindet.
== uf d Wält chuu ==
* [[14. Januar|14. Jänner]]: [[Wilhelm Ganzhorn]], dytsche Dichter
* [[14. Januar|14. Jänner]]: [[Theodor Meyer-Merian]], Schwyzer Dokter und Schriftsteller
* [[25. Januar|25. Jänner]]: [[Ferdinand Schlöth]], Schwyzer Bildhauer
* [[5. Mai]]: [[Karl Marx]], dytsche Philosoph, Ekonom un Gsellschafttheoretiker
* [[25. Mai]]: [[Jacob Burckhardt]], Schwyzer Kulturhischtoriker
* [[24. Dezember|24. Dezämber]]: [[James Prescott Joule]], britische Physiker
== gstorbe ==
* [[5. Februar]]: [[Alois von Reding]], Schwyzer Militär un Bolitiker
* [[21. Mai]]: [[Josef Felix Ineichen]], Schwyzer Gaischtlige un Mundartautor
* [[6. November|6. Novämber]]: [[Urs Viktor Oberlin]], Schwyzer Bolitiker
* [[26. November|26. Novämber]]: [[Salomon Landolt]], Schwyzer Bolitiker un Moler
== Weblink ==
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{{Artikel Jahr}}
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| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Castagno dei cento cavalli - Jean-Pierre Houël.jpg|250px|''Cheschtene vu dr hundert Ross'', Jean-Pierre Houël, ca. 1777]]<br />Dr ''[[Edelkastanie|Cheschtene]] vu dr hundert Ross'' an dr Oschthaale vum [[Ätna]] z [[Sizilien]] wird unter [[Naturschutz]] gstellt.
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== Was isch bassiert? ==
* [[5. Januar|5. Jänner]]: Im [[Her Majesty's Theatre|King's Theatre]] am Londoner Haymarket wird s [[Oratorium]] [[Hercules (Händel)|Hercules]] vum [[Georg Friedrich Händel]] urufgfiert.
* [[27. März|27. Merz]]: Im [[Her Majesty's Theatre|King's Theatre]] wird s [[Oratorium]] [[Belshazzar]] vum [[Georg Friedrich Händel]] urufgfiert.
* [[21. August|21. Augschte]]: Dr ''[[Edelkastanie|Cheschtene]] vu dr hundert Ross'' an dr Oschthaale vum [[Ätna]] z [[Sizilien]] wird unter Schutz gstellt, ain vu dr erschte Naturschutzakt wältwyt.
* [[21. September]]: [[Jakobiten|Jakobitischi]] Rebällen unter em Charles Edward Stuart schleen in dr Schlacht bi Prestonpans [[Königreich Großbritannien|britischi]] Regierigsdruppe un gwinne dodermit zytwys d Herrschaft iber ganz [[Schottland]].
== uf d Wält chuu ==
* [[15. Januar|15. Jänner]]: [[Matthäus Conrad]], Schwyzer Pfaarer
* [[18. Februar]]: [[Alessandro Volta]], en italiänische Füsiker
* [[1. Juni]]: [[Josef Felix Ineichen]], Schwyzer Gaischtlige un Mundartautor
* [[3. September|3. Septämber]]: [[Karl Viktor von Bonstetten]], Schwyzer Schriftsteller
== gstorbe ==
* [[19. Oktober]]: [[Jonathan Swift]], irische Schriftsteller un Satiriker
== Weblink ==
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König von Italien
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{{DISPLAYTITLE:König vo Italie}}
{{Dieser Artikel|behandlet de moderni Titel ''König vo Italie'' vo 1861 bis 1946; für d Verwändig vom glichnamige Titel lueg under [[Könige und Kaiser von Italien (774–1014)|Könige und Kaiser vo Italie vo 774 bis 1014]]}}
{| class="toccolours float-right toptextcells" style=" text-align:center; margin-left:0.5em; margin-bottom::0.5em; width:320px;" cellspacing="5"
|-
| colspan="2" style="border-top: solid 1px #ccd2d9" |
|-
| colspan="2" style="font-size:1.4em;" | '''König vo Italie'''<br />(''Re d'Italia'')
|-
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|-
| colspan="2" | [[Datei:Great coat of arms of the king of italy (1890-1946).svg|Wappe vom König vo Italie|170px]]
|-
| colspan="2" | '''Wappe''' vom König
|-
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|-
| colspan="2" | [[Datei:Umberto II, 1944.jpg|150px]]
|-
| colspan="2" | '''De letscht amtierendi König<br />[[Umberto II. (Italien)|Umberto II.]]<br /><small>vom 9. Mai 1946 bis zum 12. Juni 1946</small>
|-
| colspan="2" style="border-top: solid 1px #ccd2d9" |
|-
| style="text-align:left;" | '''[[Amtssitz]]'''
| style="text-align:left;" | [[Quirinalspalast]] z Rom
|-
| style="text-align:left;" | '''Amtsziit'''
| style="text-align:left;" | uf Läbensziit
|-
| style="text-align:left;" | '''Schaffig vom Amt'''
| style="text-align:left;" | 17. März 1861
|-
| style="text-align:left;" | '''Abschaffig vom Amt'''
| style="text-align:left;" | 12. Juni 1946
|-
| style="text-align:left;" | '''Letzti Krönig'''
| style="text-align:left;" | 9. Mai 1946
|-
| style="text-align:left;" | '''Aredi'''
| style="text-align:left;" | ''Sua Maestà''
|-
| style="text-align:left;" | '''Letschte [[Kronprinz]]'''
| style="text-align:left;" | [[Viktor Emanuel von Savoyen|Viktor Emanuel vo Savoye]]
|-
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|-
| style="text-align:left;" | '''Website'''
| style="text-align:left;" | N/A
|}
De '''König vo Italie''' ([[Italienische Sprache|Italiänisch]] ''Re d'Italia'') isch s [[Staatsoberhaupt]] vom [[Königreich Italien|Königriich Italie]] vo 1861 bis 1946 ksi. Es hät im Ganze vier König gä. Alli sind us em [[Haus Savoyen|Huus Savoye]] cho.
== Gschicht vom Titel ==
De Titel König vo Italie hät s scho vor de Gründig vom Königriich Italie gä.
D Gschicht vom Titel hät mit de Absetzig vom [[Weströmisches Reich|weströmische Kaiser]] [[Romulus Augustulus]] aagfange. 476 isch de [[Skiren|skirischi]] Heerfüerer [[Odoaker]] vom oströmische Kaiser [[Zenon (Kaiser)|Zenon]] als Verwalter vo Italie ''(Dux Italiae)'' aerkännt worde. Später hät er sich als König ''(Rex Italiae)'' bezeichnet, obwohl er sich au witerhin als <span style="white-space:nowrap">(ost-)</span>römische Offizier verstande hät. 493 isch de Odoaker vom [[Ostgoten|ostgotische]] König [[Theoderich der Grosse|Theoderich em Grosse]] besigt worde, und dä hät sis Herrschergschlächt, d Amaler, zu Könige über Italie gmacht. D ostgotischi Dynastii hät 552 mit de Eroberig vo Italie durch s [[Byzantinisches Reich|Byzantinische Riich]] gändet.
Doch scho 568 händ d [[Langobarden|Langobarde]] under em [[Alboin]] d italiänischi Halbinsle eroberet und händ wider es germanischs Riich südlich vo de [[Alpen|Alpe]] gründet. Ihres Herrschaftsgebiet hät witi Teil vo Italie umfasst, mit Usnahm vom [[Exarchat von Ravenna|Exarchat vo Ravenna]] und de Herzogtümer Rom, Venedig, Neapel und Kalabrie, wo au byzantinisch bliibe si.
774 sind d Langobarde vo de [[Franken (Volk)|Franke]] under em [[Karl der Große|Karl em Grosse]] besigt worde und de langobardisch König [[Desiderius (Langobarde)|Desiderius]] isch abgsetzt worde. De Karl de Groß hät mit de [[Eiserne Krone|Isigi Krone]] de Titel ''Rex Langobardorum'' („König vo de Langobarde“) agno, wo mit „König vo Italie“ glichbedütend ksi isch. In de Jahrhundert druf isch das Königriich (lueg [[Reichsitalien|Riichsitalie]] en Bestandteil vom [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Riich]] ksi. De letzti Monarch, wo sich im Heilige Römische Riich krönt hät, isch de [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] ksi. Obwohl danach Niemerd me krönt worde isch, hät de Titel bis 1648 witer existiert.
1805 isch de [[Napoléon Bonaparte]], bis denn Präsidänt vo de [[Cisalpinische Republik]], im Mailänder Dom mit de Isigi Krone zum Oberhaupt vom [[Französisches Kaiserreich|französische]] Satellitestaat mit em Name [[Königreich Italien (1805–1814)|Königriich Italie]] gkrönt worde. De Staat hät aber nur bis 1814 existiert, wo [[Österreich|Östriich]] iin abgschafft hät.
Nach de Restauration am [[Wiener Kongress|Wiener Kongräss]] 1815 und vor allem nach de [[1848er-Revolution in Italien|italiänische Revolutione vo 1848/49]] isch s zu em Einigungsprozäss uf de italiänische Halbinsle cho. Im [[Risorgimento]] hät sich s [[Königreich Sardinien-Piemont|Königriich Sardinie-Piemont]] under em [[Viktor Emanuel II.]] ad Spitz gsetzt. Am 17 März 1861 hät er sich z [[Turin]] zum König vo Italie proklamiere la. Nach de Inahm vo Rom 1871 isch er de ersti Monarch sit em Untergang vom [[Weströmisches Reich|Weströmische Riich]] im Joor 568 ksi, wo über ganz Italie kherscht hät. Nach ihm hät es no drü witeri König gä.
1946 isch d Monarchii als Staatsform per Referändum abgschaffet und dur e [[Republik]] ersetzt worde.
== Politischi Stellig ==
De König vo Italie isch als Staatsoberhaupt a allne drü Staatsgwalte massgäblich beteiligt ksi.
Die legislativi Gwalt isch em königliche Parlament zugstande, wo sich wie au hüt us zwei glichberächtigte Organ zämmegsetzt hät, nämlich de Kammer und em Senat. Während d Kammer vom Volk gwählt worde isch, sind d Senatore vom König bestimmt worde. De König isch au a de Gsetzesinitiative beteiligt ksi. Während de Faschistezit isch d Kammer i faschistischi Ständekammer (''Camera dei Fasci e delle Corporazioni'') umbenännt wörde und e dritti gsetzgebendi Kammer, de [[Großer Faschistischer Rat|Grossi Faschistischi Rat]] (''Gran Consiglio del Fascismo''), igrichtet worde.
D Exekutive isch us Minister bestande, wo nume als Berater vom König fungiere söttet. Es isch aber e richtigi Regierig enstande. Obwohl de Ministerpräsident vom König ernännt worde isch, isch er aber nöd ihm sondern em Parlamänt gägeüber verantwortlich ksi.
I de Judikative sind alli Richter vom König ernännt worde. Dä hät au s Begnadigungsrächt usgüebt.
De König vo Italie isch de Oberbefehlshaber vo de [[Königlich Italienische Armee|Königlich Italiänische Armee]], [[Regia Marina|Marine]] und de [[Regia Aeronautica|Luftwaffe]] ksi. Das isch vo 1861 bis 1938 und vo 1943 bis 1946 ksi. Dezwüsche isch es ab 1938 de [[Benito Mussolini]] Oberbefehlshaber ksi.
== Symbol ==
[[Datei:Iron Crown.JPG|mini|hochkant|D [[Eiserne Krone|Isigi Krone]] vo de Langobarde, d offizielli Krone]]
S Wappe vom König (im Ganze hät es drü gä) isch glichzitig s Wappe vom Staat und vom Huus Savoye ksi.
Es hät kei offizielli Flagge gä. Meischtens isch aber di krönti Version vo de italiänische Staatsflagge verwändet worde, wo s Wappe vom Huus Savoye druf abbildet ksi isch.
Als offizielli Krone isch d Isigi Krone verwändet worde.
Jede König hät sis eigene Monogramm ka.
== Titel ==
Vo 1860 bis 1946 het de König vo Italie die Titel gfüert:
Sini königlichi Majestät ---, vo Gottes Gnade und em Wille vo de Nation, König vo Italie, [[Königreich Sardinien|König vo Sardinie]], [[Zypern|Zypere]], [[Jerusalem]], [[Armenien|Armenie]], [[Herzogtum Savoyen|Herzog vo Savoye]], Graf vo Maurienne, Marquis (vom [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Riich]]) in Italie, Prinz vo [[Piemont]], [[Carignano]], [[Oneglia]], [[Poirino]], [[Trino]], Prinz und Vikar vom Heilige Römische Riich, Prinz vo [[Carmagnola]], [[Montmélian]] mit Arbin und Francin, Prinz bailliff vom [[Herzogtum Aosta|Herzogtum vo Aosta]] , Prinz vo [[Chieri]], [[Dronero]], [[Crescentino]], [[Riva di Chieri]] und Banna, [[Busca]], [[Bene]], [[Brà]], [[Herzogtum Genua|Herzog vo Genua]], Herzog vo [[Monferrat]], [[Chablais]], [[Genevois]], Herzog vo [[Piacenza]], [[Marquis]] vo [[Saluzzo]] (Saluces), [[Ivrea]], [[Susa]], Maro, [[Oristano]], [[Cesana]], [[Savona]], [[Tarantasia]], [[Borgomanero]] und [[Cureggio]], [[Caselle]], [[Rivoli]], [[Pianezza]], [[Govone]], [[Salussola]], [[Racconigi]] mit [[Tegerone]], Migliabruna und Motturone, [[Cavallermaggiore]], [[Marene]], [[Modane]] und [[Lanslebourg]], [[Livorno Ferraris]], [[Santhià Agliè]], [[Centallo]] und [[Demonte]], [[Desana]], [[Ghemme]], [[Vigone]], Graf vo [[Barge]], [[Villafranca]], [[Ginevra]], [[Nizza]], [[Tenda]], [[Romont]], [[Asti]], [[Alessandria]], [[del Goceano]], [[Novara]], [[Tortona]], [[Bobbio]], [[Soissons]], [[Sant'Antioco]], [[Pollenzo]], [[Roccabruna]], [[Tricerro]], [[Bairo]], [[Ozegna]], vo de Apertole, Baron vo [[Waadt]] und de [[Faucigny]], Herr vo [[Vercelli]], [[Pinerolo]], de [[Lomellina]], vo [[Valle Sesia]], vo [[Ceva]], Overlord vo [[Monaco]], [[Roccabruna]] und vo [[Menton]], edler Patrizier vo [[Venedig]] und [[Ferrara]].
== Liste vo de König vo Italie ==
{| width=90% class="wikitable"
! width=8% | Porträt
! width=8% | Wappe
! width=15% | Name
! width=8% | Läbensspanni
! width=8% | Aafang vo de Amtsziit
! width=8% | Ändi vo de Amtsziit
|-
| [[Datei:Tranquillo Cremona - Vittorio Emanuele II.jpg|100px|centre]]
| [[Datei:Coat of arms of the Kingdom of Italy (1870).svg|100px|centre]]
| align="center"| [[Viktor Emanuel II.]]
| align="center"| 14. März 1820 <br />-<br />9. Januar 1878
| align="center"| 17. März 1861
| align="center"| 9. Januar 1878
|-
| [[Datei:Umberto I Re d'Italia.jpg|100px|centre]]
| [[Datei:Great coat of arms of the king of italy (1890-1946).svg|100px|centre]]
| align="center"| [[Umberto I. (Italien)|Umberto I.]]
| align="center"| 14. März 1844<br />-<br />29. Juli 1900
| align="center"| 9. Januar 1878
| align="center"| 29. Juli 1900
|-
| [[Datei:Vittorio Emanuele III 1936.jpg|100px|centre]]
| [[Datei:Greater coat of arms of the Kingdom of Italy (1929-1944).svg|100px|centre]]
| align="center"| [[Viktor Emanuel III.]]
| align="center"| 11. November 1869 <br />-<br />28. Dezämber 1947
| align="center"| 29. Juli 1900
| align="center"| 9. Mai 1946
|-
| [[Datei:Umberto II, 1944.jpg|100px|centre]]
| [[Datei:Great coat of arms of the king of italy (1890-1946).svg|100px|centre]]
| align="center"| [[Umberto II. (Italien)|Umberto II.]]
| align="center"| 15. Septämber 1904<br />-<br />18. März 1983
| align="center"| 9. Mai 1946
| align="center"| 12. Juni 1946
|}
== Literatur ==
* Bury, History, vol. 1 p. 406
* Noble, D & Stöver, P (2010) Elections in Europe: A data handbook, p1047 {{#isbn:978-3-8329-5609-7}}
* Bryce, James The Holy Roman Empire (1913), pg. xxxv * Comyn, Robert. History of the Western Empire, from its Restoration by Charlemagne to the Accession of Charles V, Vol. I. 1851, p. 191.
* Lodovico Antonio Muratori, Giuseppe Oggeri Vincenti, Annali d'Italia, 1788, pp. 78-81.
* Kleinhenz, Christopher, Medieval Italy: an encyclopedia, Volume 1, Routledge, 2004, pg. 494
* Jones, Michael, The New Cambridge Medieval History, Vol. VI: c. 1300-c. 1415, Cambridge University Press, 2000, pg. 533
{{DEFAULTSORT:Konig von Italien}}
[[Kategorie:König (Italie)| ]]
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Parsen
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Jcb
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Parse}}
[[Datei:Parsi-navjote-sitting.jpg|mini|E Parsi Zeremonii]]
D '''Parse''' (persisch Pars „Perser“) si en ethnisch-religiösi Grubbe, wo ursprünglig us [[Persien|Persie]], em hütige Iran, stammt. Si folgt dr Leer vom [[Zoroastrismus]] und schliesst sich gege anderi Religione sträng ab. Die mäiste Parse git s in [[Indien|Indie]] und in [[Pakistan]]. Si underschäide sich sproochlig, kulturell und gsellschaftlig vo dr Irani-Grubbe, wo dört aasäässig isch und ebefalls vo Persie stammt und zoroastrisch isch. Die iranische Aahänger vom [[Gott]] [[Ahura Mazda]] bezäichne sich as Zoroastrier.
Im ene Ardikel vo 2003 in dr ''Wiener Zeitung'' git s uf dr ganze Wält öbbe 200'000 Parse.<ref>Eleonore Chowdhury-Haberl: {{Internetquelle |url=http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&lexikon=Indien&letter=I&cob=4317 |titel=''Zarathustras Erben. Die Parsen von Bombay bleiben ihrer altpersischen Religion treu'' |zugriff=2015-10-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060207073217/http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&lexikon=Indien&letter=I&cob=4317 |archiv-datum=2006-02-07}}; in [[Wiener Zeitung]], Usgoob vom 7. Novämber 2003.</ref>
Noch ere Volkszelig häi im Joor 2001 z Indie, vor allem z [[Mumbai]], öbbe 70'000 Parse gläbt. Si si e wältoffnigi, gebildeti und woolhabendi Gmäinschaft wo für iiri karitativi Däätikäit gschetzt wird. Wil die indische Parse wenig Chinder häi, und mä nume as Pars cha uf d Wält choo und nid cha [[Konversion (Religion)|konwertiere]], sinkt iiri Zaal immer mee.
== Literatur ==
* ''Das Zend-Avesta''. Ulrich Hannemann (Hrsg.), Weißensee-Verlag, Berlin 2011, {{#isbn:3-899-98199-5}}.
* Pestanji P. Balsara: ''Highlights of Parsi history''. Selbstverlag, Bombay 1969.
* Ervad S. Bharucha: ''A brief sketch of the Zoroastrian religion and customs''. Tarapolevala Books, Bombay 1928.
* Sohrab J. Bulsara (Hrsg.): ''The laws of the ancient Persians as found in the „Matikan E Hazar Datastan“ or „The Digest of a Thousand Points of Law“''. K. R. Cama Oriental Institute, Mumbai 1999.
* Rustom C. Chothia: ''Zoroastrian religion most frequently asked questions''. 2002.
* Dastur K. Dabu: ''A handbook on information on Zoroastrianism''. Edition Chamarbangvala, Bombay 1966.
* Dastur K. Dabu: ''Zarathustra an his teachings. A manual for young students''. Edition Chamarbangvala, Bombay 1966.
* Maneckji N. Dhalla: ''History of Zoroastrianism''. 3. Aufl. K. R. Cama Oriental Institute, Bombay 1994.
* Maneckji N. Dhalla: ''Zoroastrian Civilization. From the earliest times to the downfall of the last empire 651 A.D.'' AMS Press, New York 1977 (Nachdruck der Ausgabe New York 1922)
* Karl F. Geldner (Autor), Jivanji C. Tavadia (Übers.): ''The Zoroastrian religion in the Avesta'' („Die zoroastrische Religion“). K. R. Cama Oriental Institute, Bombay 1999.
* Marazban J. Giara: ''Global directory of Zoroastrian fire temples''. 2. Auflage. Selbstverlag, Mumbai 2002.
* Aspandyar S. Gotla: ''Guide to Zarthostrian historical places in Iran''.
* Mani Kamerkar, Soonu Dhunjisha: ''From the Iranian plateau to the shores of Gujarat. The story of Parsi settlements and adsorption in India''. 2002.
* Dorsabhai F. Karaka: ''History of the Parsis including their manners, customs, religion and present position''.
* Ramiyar P. Karanjia: ''Zoroastrian religion and ancient Iranian art''.
* Eckehard Kulke: ''The Parsees in India. A minority as agent of social change''; Studien zur Entwicklung und Politik, 3; Weltforum-Verlag, München 1974, {{#isbn:3-8039-0070-0}} (zugl. Dissertation, Universität Freiburg/B. 1969).
* Rustam P. Masani: ''Zoroastrianism. The religion of the good life''. Indigo Books, New Delhi 2003, {{#isbn:81-2920049-X}} (Nachdruck der Ausgabe London 1938).
* Jivanji Jamshedji Modi: ''A few events in the early history of the Parsis and their dates''. K. R. Cama Orientasl Institute, Bombay 2004 (Nachdruck der Ausgabe Bombay 1905).
* Jivanji J. Modi: ''The religious ceremonies and customs of the Parsees''.
* Jivanji J. Modi: ''The religious system of the Parsis''. Education Society’s Press, Bombay 1903.
* Piloo Nanavatty: ''The Gatha of Zarathushtra''. 1999.
* Adil F. Rangoonwalla: ''Five Niyaeshes''. 2004.
* Adil F. Rangoonwalla: ''Zoroastrian etiquette''. 2003.
* Roshan Rivetna: ''The legacy of Zarathushtra''.
* Michael Stausberg (Hrsg.): ''Zoroastrian rituals in contest''; Studies in history of religions, 102; Brill, Leiden 2004, {{#isbn:90-041-3131-0}}.
* Irach J. Taraporewala: ''The religion of Zarathushtra''. Chronicle Press, Bombay 1965.
* Irach J. Taraporewala: ''Zoroastrian daily prayers''.
* Günter C. Vieten, Fotos: George Shelley: ''Parsen - Die Arier Gottes''. In: ''[[GEO (Zeitschrift)|Geo-Magazin.]]'' Hamburg 1978,9, S.86-108. (Informativer (insbesondere u. a. der Totenkult der Zoroastrier) Erlebnisbericht) {{ISSN|0342-8311}}
==Fuessnoote==
<references />
{{Übersetzungshinweis|de|Parsen|dütsch}}
[[Kategorie:Ethni]]
[[Kategorie:Indie]]
[[Kategorie:Iran]]
[[Kategorie:Pakistan]]
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Franken (Region)
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Freigut
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:D Regioon Franke}}
[[Datei:Frankenrechen.svg|mini|hochkant|Dr Fränkisch Räche – s Wabbe vo Franke]]
[[Datei:Map of Franconia.PNG|mini|Landkräise, wo fast ganz (blau) und däilwiis (grüen) zur Regioon Franke zele]]
'''Franke''' (au '''Frankeland''') isch e Regioon z [[Deutschland|Dütschland]]. Si zäichnet sich us dur [[kultur]]elli und [[Sprache|sproochligi]] Äigehäite und isch öbbe idäntisch mit em Gebiet, wo die [[ostfränkische Dialektgruppe|ostfränkischi Dialäktgrubbe]] (in dr Umgangssprooch ''Fränkisch'') vorherrscht. Zu Franke ghööre im Wääsentlige d Bezirk Ooberfranke, Underfranke und Middelfranke in [[Bayern|Bayre]], dr nordöstlig Beriich vo dr Region Heilbronn-Franken in [[Baden-Württemberg|Baade-Württebärg]] und s Gebiet Süd[[Thüringen|thüringe]], wo au ostfränkisch gschwätzt wird, und chliineri Däil vo [[Hessen|Hesse]]. En offizielli Gränze het Franke aber nit.
Dr Begriff ''Franke'' bezäichnet au d Volksgrubbe, wo im Wääsentlige in deere Regioon läbt. Die muess mä vom [[Germanen|germanische]] Volksstamm vo de ''[[Franken (Volk)|Franke]]'' underschäide und het historisch däm sis östligste Siidligsgebiet bildet. D Ursprüng vo Franke lige in dr Aasiidlig vo de Franke sit em 6. Joorhundert Maingebiet, wo vorher woorschinlig vor allem [[Elbgermanen|Elbgermane]] gläbt häi. Spöötistens sit em 9. Joorhundert isch s Gebiet as ''Francia Orientalis'' (Ostfranke) bekannt, und het im [[Hochmittelalter|Hoochmiddelalter]] im Wääsentlige dr Ostdäil vom [[Herzogtum Franken|fränkische Stammherzogdums]] usgmacht und ab 1500 dr Fränkisch Riichskräis.<ref name="reichskreis2">Rudolf Endres: ''Der Fränkische Reichskreis.'' In: ''Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 29,'' uusegee vom ''Haus der Bayerischen Geschichte'', Rägensburg 2003, S. 6, lueg [http://www.hdbg.de/basis/pdfs/downloads/reichskreis1.pdf Onläin-Wersioon] (pdf)</ref> Wo dr [[Napoleon]] die süddütsche Staate noch em Ändi vom [[Heiliges Römisches Reich|Häilige Römische Riich]] nöi gliideret het, isch dr grösst Däil vo Franke zu Bayre choo.<ref>Manfred Treml: ''Das Königreich Bayern (1806–1918).'' In: [http://www.hdbg.de/polges/pages/politische_geschichte.pdf ''Politische Geschichte Bayerns''], uusegee vom ''Haus der Bayerischen Geschichte'' as Heft 9 vo de ''Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur'', 1989, S. 22–25, doo: S. 22</ref>
== Litratuur ==
* Günther Beckstein (Text), Erich Weiß (Fotos): ''Franken, Mein Franken - Impressionen aus meiner Heimat.'' Bambärg 2009, ISBN 978-3-936897-61-6.
* Claus Bernet: ''Himmlisches Franken.'' Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8482-3041-9.
* Werner K. Blessing, Dieter Weiß (Hrsg.): ''Franken. Vorstellung und Wirklichkeit in der Geschichte.'' (= ''Franconia.'' Beihefte zum Jahrbuch für fränkische Landesforschung, Bd. 1), Neustadt (Aisch) 2003.
* Franz X. Bogner: ''Franken aus der Luft.'' Stürtz-Verlag Würzburg 2008, ISBN 978-3-8003-1913-8.
* Franz X. Bogner: ''Oberfranken aus der Luft.'' Ellwanger-Verlag, 128 Seiten. Bayreuth, 2011, ISBN 978-3-925361-95-1.
* Jürgen Petersohn: ''Franken im Mittelalter. Identität und Profil im Spiegel von Bewußtsein und Vorstellung.'' (Vorträge und Forschungen, Sonderband 51), Ostfildern 2008
* Michael Peters: ''Geschichte Frankens. Vom Ausgang der Antike bis zum Ende des Alten Reiches.'' Katz Verlag, 2007, ISBN 978-3-938047-31-6
* Conrad Scherzer: ''Franken, Land, Volk, Geschichte und Wirtschaft.'' Verlag Nürnberger Presse Drexel, Merkel & Co., Nürmbärg 1955, {{OCLC|451342119}}.
* Martin Bötzinger: ''Leben und Leiden während des Dreißigjährigen Krieges in Thüringen und Franken.'' Langensalza ²1997, ISBN 3-929000-39-3.
* Ralf Nestmeyer: ''Franken. Ein Reisehandbuch.'' Michael-Müller-Verlag, Erlange 2013, ISBN 978-3-89953-775-8.
* Reinhold Andert: ''Der fränkische Reiter.'' Dingsda-Verlag Querfurt, Leipzig 2006, ISBN 3-928498-92-4.
* Berndt Fischer: ''Naturerlebnis Franken. Streifzüge durch eine Seelenlandschaft.'' Buch & Kunstverlag Oberpfalz, Ambärg 2001, ISBN 3-924350-91-4.
* Ada Stützel: ''100 berühmte Franken.'' Sutton Verlag, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-118-9.
* Wolfgang Wüst (Hrsg.): ''Frankens Städte und Territorien als Kulturdrehscheibe. Kommunikation in der Mitte Deutschlands.'' Interdisziplinäre Tagung vom 29. bis 30. September 2006 in Weißenburg i. Bayern (Mittelfränkische Studien 19) Ansbach 2008, ISBN 978-3-87707-713-9.
* Anna Schiener: ''Kleine Geschichte Frankens.'' Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2131-6.
== Fuessnoote ==
<references />
== Weblinks ==
{{Commonscat|Franconia|Franke}}
* [https://web.archive.org/web/20060208095955/http://www.franken-im-mittelalter.de/ Edel und Frei. Franken im Mittelalter] (Website zur Landesusstellig 2004 z Forchheim)
* [https://web.archive.org/web/20140904094529/http://www.datenmatrix.de/cgi-local/hdbg-karten/karten.cgi?action=detail&templ=01_01_karten_detail&id=60 Karte: Franken um 1500] (Historische Karten des Hauses der Bayerischen Geschichte)
* [http://mek.oszk.hu/03400/03448/03448.pdf Reichsmatrikel von 1532 mit Nennung der Stände im Fränkischen Reichskreis] (PDF-Datei; 1,60 MB)
* [http://www.foracheim.de/cms.php?cmspid=73/ Franken im Mittelalter] Projekt zur Übersicht der fränkischen Geschichte im Mittelalter. Zahlreiche fachspezifische Artikel.
* [https://web.archive.org/web/20160303211258/http://www.franken-galerie.de/ Archiv von Fotos und Luftbildern aus Franken]
* [http://www.frankenbund.de/ Frankenbund e. V. Vereinigung für fränkische Landeskunde und Kulturpflege.]
* [http://www.naturerlebnis-franken.de/ Sehenswerte Orte in Franken]
{{Übersetzungshinweis|de|Franken_(Region)|dütsch}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Region (Bayern)]]
[[Kategorie:Region (Bade-Württeberg)]]
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Ballwil
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{{DISPLAYTITLE:Baubu}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Ballwil
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| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Ballwil COA.svg
| BILD = Ballwil-Preghejo 336.jpg
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| WEBSITE = www.ballwil.ch
}}
'''Baubu''' (amtlech ''Ballwil'') esch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Hochdorf|Hofdere]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Baubu liid [[Lindenberg (Schweiz)|Lindeberg]] am Iigang vom Lozärner [[Seetal|Seetau]]. Zue de Gmeind ghöred ou na d Wiiler ''Gibelflüh'' (499 m. ü. M.), ''Gerligen'' (476 m. ü. M.), ''Wald'' (475 m. ü. M.) ond ''Wissenwegen''. Vo dr Gmeindsflechi send 76,7 % Landwirtschaftlechi Flechi, 11,7 % Waud, 11,3 % Sidligsflechi ond 0,2 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Baubu send [[Hohenrain|Hoonri]], [[Sins|Seis]] im Kanton Aargau, [[Inwil LU|Eibu]], [[Eschenbach LU|Öschebach]] ond [[Hochdorf LU|Hofdere]].
== Gschicht ==
Baubu esch zom erschte Mau gnamsed worde im Jahr 893 aus ''Paldiwilare''.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920'''
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 6,5 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
82 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 7,7 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,1% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 25,6% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 16,2% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 4,6% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 3,3% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 5,0% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 38,9% , Süschtigi 5,2%.
Dr Gmeindspräsident vo Baubu esch dr Benno Büeler (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 0,8 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 2112 Iiwohner 95,6 % [[Deutsche Sprache|Dütsch]] aus Houptsprach aaggää, 0,3 % [[Französische Sprache|Französisch]], 0,8 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 3,3 % anderi Sproche.<ref name=" BfS 2012" />
Z Baubu redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Im Dorf isch dr [[Josef Felix Ineichen]], en Pionier vo der schwyzertütsche Mundarttichtig, uf d Wält choo.
== Weblink ==
{{Commonscat|Ballwil|Baubu}}
* [http://www.ballwil.ch www.ballwil.ch]
* {{HLS|594|Autor=Stefan Jäggi}}
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Hochdorf}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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{{DISPLAYTITLE:Baubu}}
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| BILD = Ballwil-Preghejo 336.jpg
| BESCHREIBUNG = Dorfchile
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| WEBSITE = www.ballwil.ch
}}
'''Baubu''' (amtlech ''Ballwil'') esch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Hochdorf|Hofdere]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Baubu liid [[Lindenberg (Schweiz)|Lindeberg]] am Iigang vom Lozärner [[Seetal|Seetau]]. Zue de Gmeind ghöred ou na d Wiiler ''Gibelflüh'' (499 m. ü. M.), ''Gerligen'' (476 m. ü. M.), ''Wald'' (475 m. ü. M.) ond ''Wissenwegen''. Vo dr Gmeindsflechi send 76,7 % Landwirtschaftlechi Flechi, 11,7 % Waud, 11,3 % Sidligsflechi ond 0,2 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Baubu send [[Hohenrain|Hoonri]], [[Sins|Seis]] im Kanton Aargau, [[Inwil LU|Eibu]], [[Eschenbach LU|Öschebach]] ond [[Hochdorf LU|Hofdere]].
== Gschicht ==
Baubu esch zom erschte Mau gnamsed worde im Jahr 893 aus ''Paldiwilare''.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 6,5 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
82 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 7,7 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,1% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 25,6% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 16,2% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 4,6% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 3,3% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 5,0% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 38,9% , Süschtigi 5,2%.
Dr Gmeindspräsident vo Baubu esch dr Benno Büeler (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 0,8 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 2112 Iiwohner 95,6 % [[Deutsche Sprache|Dütsch]] aus Houptsprach aaggää, 0,3 % [[Französische Sprache|Französisch]], 0,8 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 3,3 % anderi Sproche.<ref name=" BfS 2012" />
Z Baubu redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Im Dorf isch dr [[Josef Felix Ineichen]], en Pionier vo dr schwyzertütsche Mundarttichtig, uf d Wält choo.
== Weblink ==
{{Commonscat|Ballwil|Baubu}}
* [http://www.ballwil.ch www.ballwil.ch]
* {{HLS|594|Autor=Stefan Jäggi}}
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Hochdorf}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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| WEBSITE = www.ballwil.ch
}}
'''Baubu''' (amtlech ''Ballwil'') esch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Hochdorf|Hofdere]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Baubu liid [[Lindenberg (Schweiz)|Lindeberg]] am Iigang vom Lozärner [[Seetal|Seetau]]. Zue de Gmeind ghöred ou na d Wiiler ''Gibelflüh'' (499 m. ü. M.), ''Gerligen'' (476 m. ü. M.), ''Wald'' (475 m. ü. M.) ond ''Wissenwegen''. Vo dr Gmeindsflechi send 76,7 % Landwirtschaftlechi Flechi, 11,7 % Waud, 11,3 % Sidligsflechi ond 0,2 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Baubu send [[Hohenrain|Hoonri]], [[Sins|Seis]] im Kanton Aargau, [[Inwil LU|Eibu]], [[Eschenbach LU|Öschebach]] ond [[Hochdorf LU|Hofdere]].
== Gschicht ==
Baubu esch zom erschte Mau gnamsed worde im Jahr 893 aus ''Paldiwilare''.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 6,5 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
82 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 7,7 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,1% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 25,6% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 16,2% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 4,6% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 3,3% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 5,0% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 38,9% , Süschtigi 5,2%.
Dr Gmeindspräsident vo Baubu esch dr Benno Büeler (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
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Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 2112 Iiwohner 95,6 % [[Deutsche Sprache|Tütsch]] aus Houptsproch aaggää, 0,3 % [[Französische Sprache|Französisch]], 0,8 % [[Italienische Sprache|Italiänisch]] ond 3,3 % anderi Sproche.<ref name=" BfS 2012" />
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== Weblink ==
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* [http://www.ballwil.ch www.ballwil.ch]
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== Fuessnote ==
<references />
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[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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Beromünster
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}}
'''Möischter''' (amtlech ''Beromünster'') esch en [[Politische Gemeinde|Iiwonergmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlchreis]] [[Wahlkreis Sursee|Soorsi]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Möischter liid im obere [[Wynental|Wynetau]]. Zue de Gmeind ghöred ou no Schwarzenbach (662 m.ü.M.) ond Gunzwil. Vo dr Gmeindsflechi send 71,1 % Landwirtschaftlechi Flechi, 21,5 % Waud, 7,2 % Sidligsflechi ond 0,2 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Möischter send [[Eich LU|Eich]], [[Ermensee|Ärmisee]], [[Geuensee|Göiesee]], [[Hitzkirch|Hetzchöuch]], [[Hildisrieden|Höudisriede]], [[Rickenbach LU|Reckebach]], [[Römerswil|Römerswiu]], [[Schenkon|Schänke]] ond [[Sempach|Sämpech]] im Kanton Lozärn ond [[Beinwil am See|Böiu]] ond [[Menziken|Mänzike]] im [[Kanton Aargau]].
== Gschicht ==
Möischter goht zrügg uf s [[Chorherrenstift St. Michael Beromünster|Kollegiatstift]], wo 1036 vo de [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafe vo Länzbrg]] gründet worde esch.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920'''
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|- align=center
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|- align=center
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|- align=center
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|align=left | '''Jahr''' || '''1930''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000'''
|- align=center
|align=left| '''Beromünster''' || 1190 || 1317 || 1434 || 1443 || 1552 || 1836 || 2094 || 2358
|- align=center
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|- align=center
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|- align=center
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|}
Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 11,4 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
82,1 % vo de Iiwooner vo Möischter send im Johr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii (Neudorf 80,4 %), 9,7 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]] (Neudorf 7,4 %).<ref name=" BfS 2012" />
Möischter isch de Setz vo de Schwiizer [[Salesianer Don Boscos|Salesianer vom Don Bosco]].
== Politik ==
Bi de Nationaurootswahle 2015 hed s das Ergebnis ggää: [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,2 %, [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 29,8 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 26,4 %, [[Grünliberale Partei|GLP]] 3,6 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 3,6 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 5,6 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 24,5 %, Süschtigi 5,3 %.
Dr Gmeindspräsident vo Möischter esch dr Charly Freitag (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
Z Möischter send im Johr 2011 1,3 % arbetslos gsii.
== Sprooch ond Dialäkt ==
Bi dr Vouchszellig 2000 hend vo de 5861 Iiwohner 92,7 % [[Deutsche Sprache|Tüütsch]] aus Houptsprooch aaggää, 0,3 % [[Französische Sprache|Französisch]], 0,7 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 6,3 % anderi Sprooche.
Z Möischter redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Vo doo chont de [[Renward Brandstetter]], en früene Sproochwösseschafter, wo sich met em Schwiizertüütsch, de Lozärner Kanzleisprooch, em Lozärner Theatergschecht ond de auschtronesische Sprooche abggää hed.
== Lüüt ==
* [[Josef Felix Ineichen]] (1745–1818), Chorherr und Pionier vo der schwyzertüütsche Mundarttichtig; hed z Möischter syn Läbesoobed verbroocht
* [[Franz Joseph Stalder]] (1757–1833), Chorherr und Pionier vo der Schwyzertüütsch-Forschig; hed z Möischter syn Läbesoobed verbroocht
== Bouwärch ==
* Chorherrestift St. Michael met Stiftschile, Stiftsbibliothek, Propstei, Kustorei
* Katholischi Chile St. Agatha met Beihuus
* Katholischi Chile St. Stephan
* Wallfahrtskapell Gormund
* Mooskapell
* Schützekapell Mariahilf
* Schloss Möischter (Heimetmuseum)
* Blosebärgturn
== Biuder ==
<gallery>
KGS 3637 Stiftskirche Beromünster 1.jpg|Stifstchile
20110114 Neudorf 001.jpg|Chile St. Agatha
B-Beromuenster-Kath-Kirche-St-Stephan.jpg|Chile St. Stephan
Blosenbergturm.jpg|Blosebärgturn
Kustorei Stift Beromünster 2008.jpg |Kustorei
Propstei Stift Beromünster 2008.jpg|Probstei
</gallery>
== Literatur ==
* Adolf Reinle: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Band IV: Das Amt Sursee.'' (= ''Kunstdenkmäler der Schweiz.'' Band 35). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1956, ISBN 978-3-906131-23-8.
* Anton Dormann, Josef Wallimann: ''Die Geschichte der Pfarrei St. Stephan Beromünster.'' 1959
* Helene Büchler-Mattmann: ''Das Stift Beromünster im Spätmittelalter.'' 1976
* Peter Eggenberger: ''Das Stift Beromünster.'' 1986
* Gregor Egloff: ''Herr in Münster: Die Herrschaft des Kollegiatsstiftes St. Michael in Beromünster in der Luzerner Landvogtei Michelsamt am Ende des Mittelalters und in der frühen Neuzeit (1420-1700).'' Basel 2003 ISBN 3-7965-1918-0
* André Meyer: ''Schweizerische Kunstführer'' GSK, Band 660/670: ''Stift und Stiftskirche St. Michael in Beromünster.'' Bern 2000, ISBN 3-85782-669-X
* Fritz Glauser, J.J. Siegrist: ''Die Luzerner Pfarreien und Landvogteien.'' Luzern 1977
* Philipp Anton von Segesser: ''Rechtsgeschichte von Stadt und Republik Luzern.'' 4 Bde., Luzern 1850-58
* Anton Suter: ''Beromünster einst und jetzt.'' Beromünster 1986
== Weblink ==
{{Commonscat|Beromünster|Möischter}}
* [https://web.archive.org/web/20190724051422/https://www.beromuenster.ch/ www.beromuenster.ch]
* {{HLS|633|Beromünster (Gemeinde)|Autor=Anton Gössi}}
* {{HLS|653|Schwarzenbach (Gemeinde)|Autor=Waltraud Hörsch}}
* {{HLS|12007|Beromünster (Stift)|Autor=Anton Gössi}}
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Sursee}}
{{Normdaten}}
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[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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Gisikon
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'''Gisike''' (amtlech ''Gisikon'') esch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Luzern-Land|Lozärn-Land]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Gisike liid im [[Reuss (Fluss)|Rüüsstau]] am Fuess vom [[Rooterberg]]. Vo dr Gmeindsflechi send 50 % Landwirtschaftlechi Flechi, 20 % Waud, 24,5 % Sidligsflechi ond 5,5 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Gisike send [[Honau LU|Honau]], [[Inwil LU|Eibu]] ond [[Root LU|Root]].
== Gschicht ==
Gisike esch zom erschte Mau gnamsed worde im Jahr 1270.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 17,5 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
69,1 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 17,2 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,2% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 16,5% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 19,0% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 4,2% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 1,8% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 7,6% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 43,9% , Süschtigi 5,9%.
Dr Gmeindspräsident vo Gisike esch dr Alois Muri (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 2,5 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 847 Iiwohner 92,3 % [[Deutsche Sprache|Dütsch]] aus Houptsprach aagää, 1,2 % [[Französische Sprache|Französisch]], 0,2 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 6,3 % anderi Sprache.<ref name=" BfS 2012" />
Z Gisike redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Im Dorf isch dr [[Josef Roos]] (1851–1909) gstorbe, eine vu de ganz groosse schwyzertütsche Mundartautore.
== Weblink ==
{{Commonscat|Gisikon|Gisike}}
* [http://www.gisikon.ch www.gisikon.ch]
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== Fuessnote ==
<references />
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'''Gisike''' (amtlech ''Gisikon'') esch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Luzern-Land|Lozärn-Land]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Gisike liid im [[Reuss (Fluss)|Rüüsstau]] am Fuess vom [[Rooterberg]]. Vo dr Gmeindsflechi send 50 % Landwirtschaftlechi Flechi, 20 % Waud, 24,5 % Sidligsflechi ond 5,5 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Gisike send [[Honau LU|Honau]], [[Inwil LU|Eibu]] ond [[Root LU|Root]].
== Gschicht ==
Gisike esch zom erschte Mau gnamsed worde im Jahr 1270.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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== Religion ==
69,1 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 17,2 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,2% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 16,5% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 19,0% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 4,2% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 1,8% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 7,6% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 43,9% , Süschtigi 5,9%.
Dr Gmeindspräsident vo Gisike esch dr Alois Muri (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 2,5 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 847 Iiwohner 92,3 % [[Deutsche Sprache|Tütsch]] aus Houptsproch aaggää, 1,2 % [[Französische Sprache|Französisch]], 0,2 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 6,3 % anderi Sproche.<ref name=" BfS 2012" />
Z Gisike redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Im Dorf isch dr [[Josef Roos]] (1851–1909) gstorbe, eine vu de ganz groosse schwyzertütsche Mundartautore.
== Weblink ==
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* [http://www.gisikon.ch www.gisikon.ch]
* {{HLS|618|Gisikon|Autor=Waltraud Hörsch}}
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<references />
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'''Gisike''' (amtlech ''Gisikon'') esch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Luzern-Land|Lozärn-Land]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Gisike liid im [[Reuss (Fluss)|Rüüsstau]] am Fuess vom [[Rooterberg]]. Vo dr Gmeindsflechi send 50 % Landwirtschaftlechi Flechi, 20 % Waud, 24,5 % Sidligsflechi ond 5,5 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Gisike send [[Honau LU|Honau]], [[Inwil LU|Eibu]] ond [[Root LU|Root]].
== Gschicht ==
Gisike esch zom erschte Mau gnamsed worde im Jahr 1270.
== Bevölkerig ==
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 17,5 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
69,1 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 17,2 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,2% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 16,5% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 19,0% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 4,2% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 1,8% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 7,6% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 43,9% , Süschtigi 5,9%.
Dr Gmeindspräsident vo Gisike esch dr Alois Muri (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 2,5 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 847 Iiwohner 92,3 % [[Deutsche Sprache|Tütsch]] aus Houptsproch aaggää, 1,2 % [[Französische Sprache|Französisch]], 0,2 % [[Italienische Sprache|Italiänisch]] ond 6,3 % anderi Sproche.<ref name=" BfS 2012" />
Z Gisike redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Im Dorf isch dr [[Josef Roos]] (1851–1909) gstorbe, eine vu de ganz groosse schwyzertütsche Mundartautore.
== Weblink ==
{{Commonscat|Gisikon|Gisike}}
* [http://www.gisikon.ch www.gisikon.ch]
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== Fuessnote ==
<references />
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[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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| WEBSITE = www.honau.ch
}}
'''Honau''' esch bes zom 31. Dezember 2024 e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Luzern-Land|Lozärn-Land]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]] gsi. Noch enere Fusion ischs Dorf en Ortsteil vo [[Root LU|Root]].
== Geografi ==
Honau liid zwösche [[Reuss (Fluss)|Rüüss]] ond [[Rooterberg]]. Dr höchscht Punkt vo dr ehemalige Gmeind esch uf {{Höhe|652|CH}}. Vo dr Gmeindsflechi send 68,8 % Landwirtschaftlechi Flechi, 19,2 % Waud, 9,6 % Sidligsflechi ond 2,4 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Honau send [[Gisikon|Gisike]] im Kanton Lozärn, [[Risch ZG|Riisch]] im [[Kanton Zug]] ond [[Dietwil|Dietel]] im [[Kanton Aargau]].
== Gschicht ==
Im Jahr 1344 werd zom erschte Mau en ''Ulrico de Honowa'' aus Züüpf in ere Urkund ufgfüert.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 8,7 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
60,3 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 20,6 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 0,5% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 20,3% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 10,4% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 5,3% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 5,4% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 12,3% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 40,5% , Süschtigi 5,3%.
Dr Gmeindspräsident vo Honau esch dr Amadé Koller (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 0,4 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo dr 320 Iiwohner 94,1 % [[Deutsche Sprache|Dütsch]] aus Houptsprach aagää, 0,3 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 5,6 % anderi Sprache.<ref name=" BfS 2012" />
Z Honau redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Im Dorf isch dr [[Josef Roos]] (1851–1909) uf d Wält chu, aine vu dr ganz groosse schwyzerdytsche Mundartautore.
== Weblink ==
{{Commonscat|Honau LU|Honau}}
* [http://www.honau.ch www.honau.ch]
* {{HLS|620|Honau|Autor=Waltraud Hörsch}}
== Fuessnote ==
<references />
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}}
'''Honau''' esch bes zom 31. Dezember 2024 e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Luzern-Land|Lozärn-Land]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]] gsi. Noch enere Fusion ischs Dorf en Ortsteil vo [[Root LU|Root]].
== Geografi ==
Honau liid zwösche [[Reuss (Fluss)|Rüüss]] ond [[Rooterberg]]. Dr höchscht Punkt vo dr ehemalige Gmeind esch uf {{Höhe|652|CH}}. Vo dr Gmeindsflechi send 68,8 % Landwirtschaftlechi Flechi, 19,2 % Waud, 9,6 % Sidligsflechi ond 2,4 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Honau send [[Gisikon|Gisike]] im Kanton Lozärn, [[Risch ZG|Riisch]] im [[Kanton Zug]] ond [[Dietwil|Dietel]] im [[Kanton Aargau]].
== Gschicht ==
Im Jahr 1344 werd zom erschte Mau en ''Ulrico de Honowa'' aus Züüpf in ere Urkund ufgfüert.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 8,7 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
60,3 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 20,6 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 0,5% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 20,3% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 10,4% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 5,3% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 5,4% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 12,3% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 40,5% , Süschtigi 5,3%.
Dr Gmeindspräsident vo Honau esch dr Amadé Koller (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 0,4 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo dr 320 Iiwohner 94,1 % [[Deutsche Sprache|Dütsch]] aus Houptsprach aagää, 0,3 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 5,6 % anderi Sprache.<ref name=" BfS 2012" />
Z Honau redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Im Dorf isch dr [[Josef Roos]] (1851–1909) uf d Wält cho, eine vu de ganz groosse schwyzertütsche Mundartautore.
== Weblink ==
{{Commonscat|Honau LU|Honau}}
* [http://www.honau.ch www.honau.ch]
* {{HLS|620|Honau|Autor=Waltraud Hörsch}}
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Luzern-Land}}
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[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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| WEBSITE = www.honau.ch
}}
'''Honau''' esch bes zom 31. Dezember 2024 e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Luzern-Land|Lozärn-Land]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]] gsi. Noch enere Fusion ischs Dorf en Ortsteil vo [[Root LU|Root]].
== Geografi ==
Honau liid zwösche [[Reuss (Fluss)|Rüüss]] ond [[Rooterberg]]. Dr höchscht Punkt vo dr ehemalige Gmeind esch uf {{Höhe|652|CH}}. Vo dr Gmeindsflechi send 68,8 % Landwirtschaftlechi Flechi, 19,2 % Waud, 9,6 % Sidligsflechi ond 2,4 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Honau send [[Gisikon|Gisike]] im Kanton Lozärn, [[Risch ZG|Riisch]] im [[Kanton Zug]] ond [[Dietwil|Dietel]] im [[Kanton Aargau]].
== Gschicht ==
Im Jahr 1344 werd zom erschte Mau en ''Ulrico de Honowa'' aus Züüpf in ere Urkund ufgfüert.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 8,7 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
60,3 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 20,6 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi dr Nationauraatswahle 2015 hät s das Ergebnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 0,5% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 20,3% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 10,4% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 5,3% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 5,4% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 12,3% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 40,5% , Süschtigi 5,3%.
Dr Gmeindspräsident vo Honau esch dr Amadé Koller (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 0,4 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 320 Iiwohner 94,1 % [[Deutsche Sprache|Tütsch]] aus Houptsproch aagää, 0,3 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 5,6 % anderi Sproche.<ref name=" BfS 2012" />
Z Honau redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Im Dorf isch dr [[Josef Roos]] (1851–1909) uf d Wält cho, eine vu de ganz groosse schwyzertütsche Mundartautore.
== Weblink ==
{{Commonscat|Honau LU|Honau}}
* [http://www.honau.ch www.honau.ch]
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== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Luzern-Land}}
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[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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| AUSLÄNDER = 8,7 % <small>(31. Dezember 2014)</small><ref>Bundesamt für Statistik: [https://www.pxweb.bfs.admin.ch/Selection.aspx?px_language=de&px_db=px-x-0102020000_201&px_tableid=px-x-0102020000_201\px-x-0102020000_201.px&px_type=PX Gemeindestatistik 1981-2014 nach demographischen Komponenten, institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit, Geschlecht und Jahr]</ref>
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'''Honau''' esch bes zom 31. Dezember 2024 e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Luzern-Land|Lozärn-Land]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]] gsi. Noch enere Fusion ischs Dorf en Ortsteil vo [[Root LU|Root]].
== Geografi ==
Honau liid zwösche [[Reuss (Fluss)|Rüüss]] ond [[Rooterberg]]. Dr höchscht Punkt vo dr ehemalige Gmeind esch uf {{Höhe|652|CH}}. Vo dr Gmeindsflechi send 68,8 % Landwirtschaftlechi Flechi, 19,2 % Waud, 9,6 % Sidligsflechi ond 2,4 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Honau send [[Gisikon|Gisike]] im Kanton Lozärn, [[Risch ZG|Riisch]] im [[Kanton Zug]] ond [[Dietwil|Dietel]] im [[Kanton Aargau]].
== Gschicht ==
Im Jahr 1344 werd zom erschte Mau en ''Ulrico de Honowa'' aus Züüpf in ere Urkund ufgfüert.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
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Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 8,7 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
60,3 % vo dr Iiwooner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 20,6 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
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Dr Gmeindspräsident vo Honau esch dr Amadé Koller (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch im Jahr 2011 bi 0,4 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach ond Dialäkt ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 320 Iiwohner 94,1 % [[Deutsche Sprache|Tütsch]] aus Houptsproch aagää, 0,3 % [[Italienische Sprache|Italiänisch]] ond 5,6 % anderi Sproche.<ref name=" BfS 2012" />
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== Weblink ==
{{Commonscat|Honau LU|Honau}}
* [http://www.honau.ch www.honau.ch]
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== Fuessnote ==
<references />
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[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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Königreich Neapel
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wikitext
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{{DISPLAYTITLE:Königriich Neapel}}
[[Datei:Italia Regno di Napoli locator.svg|mini|S Königriich Neapel]]
S '''Königriich Neapel''' isch en Schtaat in [[Süditalien|Süditalie]] gsi, wo 1302 dur Teilig vom [[Königreich Sizilien|Königriich Sizilie]] entschtande und 1816 im [[Königreich beider Sizilien|Königriich vo bäide Sizilie]] ufgange isch.
S alte Königriich Sizilie, wo us Gebiät in Süditalie und uf dr Insle Sizilie beschtande het, isch ufteilt worde in es Königriich Sizilie uf dr Insle, au Trinakria oder Regnum Siciliae ultra Pharum gnännt, mit de Hauptschtadt Palermo, und es Königriich Sizilie uf em Feschtland, au Regnum Siciliae citra Pharum gnännt, mit de Hauptschtadt Neapel. D Monarche vo de zwöi entstandene Königriich hend sich wiiterhin bäidi ''König vo Sizilie'' gnännt. De Begriff „Königriich Neapel“ isch en modärni Umschrybig für s feschtländischi Königriich.
== Gschicht ==
=== Neapel im Königriich Sizilie ===
1140 hend [[Normannen|Normanne]] d [[Neapel|Schtadt]] und s [[Herzogtum Neapel]] eroberet und hends i s 1130 vom [[Roger II. (Sizilien)|Roger II.]] errichteti [[Königreich Sizilien|Königriich Sizilie]] ygliederet. Dur d Hürat vo dr Erbtochter vom Roger II., de [[Konstanze von Sizilien|Konstanze]], mit em Staufer [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich VI.]] (1186) isch d Insle Sizilie und Süditalie mit Neapel als Königriich Sizilie uf d [[Staufer]] überegange.
Nach em Tod vom König [[Konrad IV. (HRR)|Konrad IV.]], em Sohn vom Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]], het de Papscht de [[Karl I. (Neapel)|Karl I. vo Anjou]], en Sohn vom französische König [[Ludwig VIII. (Frankreich)|Ludwig VIII.]], mit em Königriich Sizilie belähnt, wo damals us Gebiät uf dem Feschtland und dr Insle beschtande het. Am 6. Jänner 1266 isch er in [[Rom]] zum König Karl I. vo Sizilie gchrönt worde.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.newadvent.org/cathen/04019a.htm|titel=Pope Clement IV|autor=J. Loughlin|hrsg=Robert Appleton Company|werk=The Catholic Encyclopedia|datum=1908|zugriff=2016-05-22|kommentar=englisch|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160417022550/http://www.newadvent.org/cathen/04019a.htm|archiv-datum=2016-04-17}}</ref> I de [[Schlacht bei Benevent|Schlacht bi Benevent]] het de Karl am 26. Februar 1266 de Manfred vo Sizilie gschlage. De Manfred isch i de Schlacht tötet worde. Mit em Tod vom Manfred isch d Herrschaft vo de Staufer z Italie zämebroche. De Karl het s gsamte damaligi Königriich Sizilie fascht ohni Widerschtand erobere chönne. E Versuech vom Konradin, s Königriich für d Stoufer zruggzgwünne isch am 23. Auguscht 1268 i de [[Schlacht bei Tagliacozzo|Schlacht bi Tagliacozzo]] gändet. De Konradin isch nach d Schlacht gfangegnoo und am 29. Oktober 1268 z Neapel higrichtet worde.
== Literatur ==
* Pietro Collerra: ''Storia del reame di Napoli dal 1734 al 1825''. Capolago 1834 (Erstauflage). In englische Sprache übersetzt durch John A. Davis: ''The history of the kingdom of Naples. From the accession of Charles of Bourbon to the death of Ferdinand I''. 2 Bände, Tauris, London 2009, {{#isbn:978-1-84511-881-5}}.
* John A. Davis: ''Naples and Napoleon. Southern Italy and the European revolutions (1780-1860)''. Oxford University Press, Oxford 2006, {{#isbn:0-19-820755-7}}.
* Girolamo Imbruglia: ''Naples in the Eighteenth Century. The Birth and Death of a Nation State''. Cambridge University Press, Cambridge 2007, {{#isbn:978-0-521-63166-2}}.
* Jörg Reimann: ''Neapel und Sizilien 1450 bis 1650. Politik, Wirtschaft, Bevölkerung und Kultur''. Kovac, Hamburg 2005, {{#isbn:3-8300-1886-X}}.
== Einzelnachwys ==
<references />
{{SORTIERUNG:Konigreich Neapel}}
[[Kategorie:Italiänischi Gschicht]]
[[Kategorie:Historischs Territorium (Italie)]]
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Phlya
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'''Phlya''' ({{ELSalt2|Φλύα}}) isch en [[antike]] Ort i de [[Attika]] gsii, guet zwölf Kilometer nordöstlich vo [[Athen]]. D Ruine vom Ort liged bi de hüttige Stadt [[Chalandri]].
Phlya isch e wichtige Kultort gsii, und do isch nebet anderne Hailigtümer da vo de "Groosse Göttin" gstande, wo nochem Pausanias d Erdgöttin [[Gaia (Mythologie)|Gaia]] sai.<ref>[[Pausanias Periegetes|Pausanias]]: ''Raise z Griecheland'' 1.31.4</ref> S athenische Priestergschlecht vo de [[Lykomiden|Lykomide]] hett do ghaimi Initiationsriite döregfüert. Wo da Hailigtum vo de [[Perser]] zerstört woren isch, hett de [[Themistokles]] Geld gspendet, demit de Tempel wider uufbaut werd.<ref>[[Plutarch]]: ''Themistokles'' 1.4</ref>
De [[Eponym]] vo Phlya isch de Phlyos gsii, e Soo vo de Gaia. Er isch de Vatter vom Kelainos und de Grossvatter vom [[Kaukon]] gsii, wo d Mysterie vo de Groosse Göttinne uf [[Messenien|Messenie]] broocht ha söll.<ref>Pausanias 4.1.5</ref>
Phlya isch d Haimet vom Dichter [[Euripides]]
== Noowiis ==
<references />
== Literatur ==
* {{DNP|9|908||Phlya|Hans Lohmann}}
* Fritz Graf: ''Lesser Mysteries - not less mysterious''; i: Michael B. Cosmopoulos (Hsg.): ''Greek Mysteries: The Archaeology of Ancient Greek Secret Cults''; Routledge 2003. {{#isbn:0-415-24673-6}}. S. 246.
[[Kategorie:Antike Ort (Griecheland)]]
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Methapos
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De '''Methapos''' ({{ELSalt2|Μέθαπος}}) isch e Mysteriestifter us [[Athen]] im antike Griecheland gsii. Möglicherwiis hett er zom Priestergschlecht vo de [[Lykomiden|Lykomide]] ghört.<ref>Fritz Graf: ''Lesser Mysteries - not less mysterious''; i: Michael B. Cosmopoulos (Hsg.): ''Greek Mysteries: The Archaeology of Ancient Greek Secret Cults''; Routledge 2003. {{#isbn:0-415-24673-6}}. S. 242</ref> Wenn er glebt hett, sofern er historisch isch, isch nöd bikannt, möglicherwis im 4. Joorhundert v. Chr. oder spööter.<ref>Albert Schachter: ''Evolutions of a mystery cult: the Theban Kabiroi''; i: Michael B. Cosmopoulos (Hsg.): ''Greek Mysteries: The Archaeology of Ancient Greek Secret Cults''; Routledge 2003. {{#isbn:0-415-24673-6}}. S. 134.</ref> Z [[Theben (Böotien)|Thebe]] hett d Mysterie vo de [[Kabeiren|Kabire]] iigfüert.
Z [[Phlya]] isch e Statue vonem gstande miteme [[Epigramm]], wo zaigt, as er d Mysterie im [[Karnasion|Karnasische Hain]] bim [[Messenien|messenische]] [[Andania]] hett:
:»Grainigt hani d Hüser vom [[Hermes]] und d Weeg vo de [[Demeter]] und de erstgiborene [[Perseophone|Kore]], wo d [[Messene (Mythologie)|Messene]] Festspiili för die Groosse Göttine gstiftet hett, wie sis vom [[Kaukon]], Enkel vom Phylos, glernt hett. Wunderbar, wie de [[Lykos (Sohn des Pandion)|Lykos]], s [[Pandion]]e Soo, di attische hailige Werch uf s eerbaari Andania broocht hett.«<ref>Pausanias 4.1.8</ref>
== Quelle ==
* [[Pausanias Periegetes|Pausanias]]: ''Raise z Griecheland'' 4.1.7-9
== Noowiis ==
<references />
== Literatur ==
* {{RE|XV,2|1379||Methapos|Otto Kern|RE:Methapos|Kommentar}}
[[Kategorie:Griech (Antiki)]]
[[Kategorie:Maa]]
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Gottfried Schafbuch
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Dr '''Gottfried Schafbuch''' (* [[3. Januar|3. Jänner]] [[1898]] z [[Hüfingen|Hiifinge]]; † [[23. Oktober]] [[1984]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Dialäktdichter un Haimetforscher gsii.
== Lääbe ==
Dr Schafbuch isch dr jingscht vu sechs Sihn vum Josef Schafbuch gsii. Sy Mueter isch d Ida Kramer gsii, di zwoot Frau vum Vater. Derzue het dr Gottfrid no vier Schweschtere ghaa. Wel er no dr Volksschuel us finanziälle Grind nit uf s Gimnasium het chenne, het er im April 1913 mit 15 Johr as Schrybghilf uf em Hiifinger Roothuus aagfange. Anne 1915 isch er as Stellverdrätter vum Rootsschryber verbflichtet wore, isch aber ai Johr speter, im Novämber 1916, zum Dienscht im [[Erster Weltkrieg|Chrieg]] yyzoge wore. Noch em Chrieg het er s Kolonialware-Gschäft vu dr Eltere ibernuu.
Am 1. Mai 1937 isch dr Schafbuch Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 4032041).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/602486406?objectPage=1500#object-thumb--1500 A3340-MFOK: Number T0013]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> Aafangs 1938 isch er fir dr chrank Rootsschryber yygsprunge, aber scho im Juni het er as Rächnigsfierer bim Wehrbezirkskommando z [[Donaueschingen|Eschinge]] aagfange. Noch em [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] het er wider bim Hiifinger Roothuus as Rootsschryyber gschafft, bis er 1962 in Ruestand gangen isch.
Dr Schafbuch isch zwaimol ghyrote gsii. Mit syre erschte Frau, dr Paula Johanna geb. Nabholz het er fimf Chinder ghaa, drei Sihn un zwoo Dechtere. Noch em frieje Dod vu dr Paula het er d Gretel Belz vu Fryburg ghyrote.
Mer chännt dr Schafbuch hite no as Dialäktdichter un as Haimetforscher. Är het im Dialäkt vu dr Boor gschribe. Dr Lorenz Honold schrybt in sym Nooruef iber d Mundartdichtig vum Schafbuch:
{{Zitat|In seiner Mundartdichtung aber ist er unmittelbar gegenwärtig und unauswechselbar. Der bürgerlich-bäuerliche Mensch, Natur und Jahreszeiten auf der Baar - sie werden von dem Mundartdichter Schafbuch nicht nach-, sondern mitempfunden. Sie sind erlebt: Menschen und Dinge haben ihr Leben aus der schmucklosen, dafür farbenreichen und bildkräftigen Sprache des heimatlichen Idioms. Und Humor und Mutterwitz sind stets rechtzeitig zur Stelle, um diese Volkspoesie nicht ins Rührselige abgleiten zu lassen.|Honold 1984}}
As Haimetforscher het er si vor allem mit dr Gschicht un em Bruuchtum vu dr Stadt Hiifinge un dr [[Baar (Landschaft)|Boor]] bscheftigt. Anne 1918 isch dr Schafbuch Mitglid vum ''Verein für Geschichte und Naturkunde der Baar'' wore. Vum 14. Oktober 1964 bis zum 12. Jänner 1978 isch er Miglid vum Vorstand gsii. Wun er 1978 uf e Widerwahl verzichtet het, isch er vu dr Mitgliderversammlig aistimmig zum Ehremitglid gwehlt wore. Im nämlige Johr isch er au vu dr Stadt Hiifinge zum Ehreburger ernännt wore. Am 20. Dezämber 1973 isch dr Gottfried Schafbuch mit em Bundesverdienschtchryz uuszaichnet wore.
Zum 100. Geburtsdag vum Dichter het d Stadt Hiifinge ne Uuswahl vu bekannte un au uuvereffetligte Gedicht us em Nooloss uusegee. Zämegstellt het die Sammlig dr Booremer Dialäktforscher Ewald M. Hall.
== Wäärch ==
;Biecher
* ''Ägetli. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Als Manuskript gedruckt. Selbstverlag, Hüfingen o. J. [1945]
* ''Gedichte in alemannischer Mundart.'' Als Manuskript gedruckt. Selbstverlag, Hüfingen o. J. [1952]
* ''Mii Boor, mii Hoamet. Gedichte und Geschichten.'' Mit Ill. von Franz Wintermantel. Hrsg. von d. Stadt Hüfingen. Hüfingen 1972 (Schriftenreihe des Landkreises Donaueschingen 15)
* ''Daheim auf der Baar. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Hrsg. von der Stadt Hüfingen. Hüfingen 1997 (Kulturhistorische Reihe der Stadt Hüfingen 2)
; LP
* ''Alemannische Geschichten für großi und chlini Lüt. 10 Sprachbilder in der „Muttersprach“ aus südbadischen Sprachlandschaften. Gesprochen von den Autoren Sepp Schirpf, Gottfried Schafbuch, Richard Gäng, Gerhard Jung, Hedwig Salm, Walter Füßlin, Rolf Süß, Karl Kurrus, Philipp Brucker und Eugen Falk-Breitenbach.'' Christophorus-Verlag, Freiburg i. Br. 1975
== Literatur ==
* Lorenz Honold: ''Nachruf für Gottfried Schafbuch.'' Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar. Bd. 35, 1984, S. 10–12. ([http://swbdok.bsz-bw.de/jspview/downloads/frei/b2c532fd-e4ee-44b2-9d7f-fbd4709b485f/0/1984_35.html Digitalisat]{{Toter Link|url=http://swbdok.bsz-bw.de/jspview/downloads/frei/b2c532fd-e4ee-44b2-9d7f-fbd4709b485f/0/1984_35.html |date=2019-05}})
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
* [https://www.huefingen.de/de/Stadt-Buerger/Unser-Huefingen/Kunst/Huefinger-Kuenstler-Kunstschaffende/Gottfried-Schafbuch Gottfried Schafbuch] uf dr Webstye vu dr Stadt Hiifinge
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/124176976/Schafbuch+Gottfried Gottfried Schafbuch] uf LEO-BW
{{SORTIERUNG:Schafbuch, Gottfried}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Hans Matt-Willmatt
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Dr '''Hans Matt-Willmatt''' (* [[15. August|15. Augschte]] [[1898]] z [[Hauingen|Hauge]] as ''Friedrich Wilhelm Matt;'' † [[8. Dezember|8. Dezämber]] [[1978]] z [[Stühlingen|Stüelinge]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Schriftsteller un Haimetforscher gsii. Är het uf Hochdytsch un im [[alemannisch]]e Dialäkt vum [[Hotzenwald|Hotzewald]] gschribe.
== Lääbe ==
Dr Friedrich Wilhelm Matt isch e Suhn gsii vum Ludwig Matt (1849-1899), eme Maschinehaizer vu [[Hartschwand]], un syre Frau Pauline geb. Huber (1867-1923), dr Dochter vum e Wääber un Eelmiller vu [[Görwihl|Gerbel]]. Är het no ne Schweschter ghaa, d Karolina, wu in d USA uusgwanderet isch. Dr Vater isch gstorbe, wu dr Friedrich sibe Monet alt gsii isch. D Mueter het derno wider anne 1901 ghyrote, dr Kornelius Stich.
Vu 1904 bis 1912 isch dr Matt z Hauge uf d Volksschuel gange. Sy Lehrer un sy Bfaarer hän bi ihm d Liebi zue dr Natur un s Inträssi an Imme gweckt. As Hirtebue uf dr Chuewaid schrybt er syni erschte Gedicht. No dr Schuel het er im Obstlaade vum Stiefvater mitghulfe.
Wu dr [[Erster Weltkrieg|Erscht Wältchrieg]] uusbrochen isch, het er si mit 16 Johr freiwillig as Soldat gmäldet. Är isch aafangs Infanterischt z Frankrych an dr Somme gsii, speter z Russland bi Grodno. Um des Zyt het er e Hufe Gedicht un Gschichte schrybe, wu zum Dail au in Soldatezytige publiziert wore sin. Mit eme Armdurschuss un ere Rippfällentzindig chunnt er in s Lazarett. Am 1. Februar 1918 wird er us dr Armee entloo. Är het si dur Norddytschland gschlaa, isch dur d Lüneburger Haid gwanderet uf dr Spure vum Hermann Löns. E baar Johr lang het er noch em Chrieg z [[Lübeck]] gwohnt, het unter em Pseudonym „Lilly Engelhardt“ Schääreschnitt verchauft, het bim Lübecker „Hansa-Theater“ uf dr plattdytsche Bihni as „junge Liebhaber“ gschauspiileret (doderfir het er äxtra [[Niederdeutsche Sprache|Plattdytsch]] glehrt) un isch as Kabarettischt in norddytsche Hafebaize ufdrätte. Um die Zyt het er si au entschlosse, as Chinschtler z lääbe. Wun er mit Chinschtlerkamraade mol zoobe zämeghockt isch, hän si driber dischpetiert, ass mer as Chinschtler au ne Chinschtlername bruuch. Us em Friedrich Wilhelm isch derno schnäll e „Hans“ wore. Zum Nooname heb er gsait: „Ich will Matt heißen!“ un dodrus sei derno „Matt-Willmatt“ wore. Churz vor sym Dod het er sy Name schließlig au amtlig ändere loo.
Noch em Dod vu syre Mueter anne 1923 goot dr Matt-Willmat retuur in Hotzewald. Är isch viermol ghyrote gsii. Anne 1919 het er z Herrburg/Schönberg d Ida Reihner ghyrote. Us dr Eh, wu anne 1926 gschide woren isch, isch ai Suhn firigange: Willy (* 1920). No dr Schaidig het er im nämlige Johr derno z Höllstein/Steinen d Elfriede Löffler ghyrote. Mit ihre het er drei Chinder ghaa: Hans (* 1926), Horst (* 1927) un Rolf (* 1928). Mit syre zwoote Frau het er e chlaine Laade gfiert, wu aber nit rächt glofen isch. Au die Eh isch wider gschide wore (1928). No däre zwoote Schaidig het ere baar Johr lang an verschidene Ort gläbt, unter anderem z [[Karlsruhe|Charlsrue]] un z [[Konstanz|Konschtanz]].
Vu 1933 bis 1935 isch er Härbärgsvater vu dr neie Jugedhärbärg z Herrischried gsii. Ai Johr speter het er z Segeten zum dritte Mol ghyrote, d Amanda Baumgartner. Mit ihre het er zwoo Dechtere ghaa: Margret (* 1936) un Ingeborg (* 1941). Um die Zyt het er fir Zytige gschribe un au fir dr Rundfunk gschafft. Är het Theaterstuck verfasst un i Haimetoobe Gedicht vordrait un Vordreeg ghalte. Im Johr 1937 isch er zäme mit ere Gruppe vu Hotzewälder in Banat graist un het dert im Rame vu dr „Zwaihundertjohrfyyr“ vu dr Zwangsumsidlig vu dr Hotzewälder Salpeterer im 18. Johrhundert au s Banater Dorf [[Saderlach]] bsuecht, wu vum Hotzewald uus grindet woren isch.
Am 1. Mai 1937 isch dr Matt-Willmatt Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 4713563), dr Aadrag isch vum 1. Juli 1937 gsii, d Ufnahm in d Bartei isch vordatiert wore.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/600953743?objectPage=911 A3340-MFOK: Number O0044]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Am Aafang vum [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]], anne 1939, isch dr Matt-Willmatt wider Soldat wore, zerscht bi re „Radfahrer-Schwadron“, derno bi re Veterinär-Kompany. Bi me Rytuufall bricht er si 1941 s Chryzbai un s Staißbai, wäge däm wird er us em Heeresdienscht entloo. Är schafft e Zytlang in dr Aluminiumfabrik Rhyyfälden un wird derno 1944 Hilfslaborant am Inschtitut fir Immekund z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]. Anne 1944 isch au sy dritti Eh gschide wore. Är iberläbt dr Bumbenaagriff uf Fryburg am 27. Novämber 1944, un flichtet derno in s Albdal. Dert schlaat er si duure as Imker, wun er z Fryburg un an dr Haidelbärger Imkerschuel glehrt ghaa het. Wohne duet er z Immeneich. Noch em Chrieg het er vu dr franzesische Militeerregierig e Duurlossschyy (laissez-passer) iberchuu as Immenexpert un het mit em Faarraad vu Immeneich derfe uf Fryburg faare go sy Hunig verchaufe.
Är het z Immeneich im Huus vum Waldshueter Oberstudiediräkter Arthur Feige gwohnt. Dert het er sällem sy Dochter Brigitte chänneglehrt, e studierti Dolmetscheri, wun er schließli 1948 ghyrote het. Mit ihre het er zwee Sihn ghaa: Hubert (* 1953) un Clemens (1954-1984). 1950 isch er Immesachverständige fir Bannholz, Brunnandern, Remetschwiel, Immeneich un Ay wore. In däre Zyt het er wider vyl gschribe, iber Haimetgschicht un regionali Volkskund, Chronike un Theaterstuck un e Huffe Artikel fir Zytige un Zytschrifte, het Vordreeg ghalte un Bydreeg fir dr Radio verfasst. Bi vyl vu däne Wäärch het au sy Frau Brigitte mitgschafft. Im Johr 1966 isch d Familie uf Stüelinge zoge. Ab 1968 hän dr Hans un d Brigitte zäme d Stüelinger Jugedhärbärg glaitet. Di letschte Johr vum Matt-Willmatt sin iberschattet gsii vu Chrankete un Ufenthalt in Chrankehyyser. Im Dezämber 1978 isch dr Hans Matt-Willmatt im Alter vu 80 Johr gstorbe.
Eso wie s dr Matt-Willmatt in junge Johr in d Wält uuse dribe het, het s en speter „d Liebi zue däm iberzwäärche Mänscheschlag“ wider in d Haimet im Hotzewald retuur zoge. Är het als versuecht, as freie Schriftsteller z lääbe. Sy ganz Lääbe isch aber all Ritt durzoge gsii isch vu herte un stainige Zyte, mit Hechine un Diefine. Är isch Mitglid vu dr „Hauesteiner Draachtegruppe“ gsii un Grindigsmitglid vum Hotzewälder Ortsverain vu dr „Badische Haimet“. As Haimetforscher isch er zue dr aifache Lyt gange, zue dr Buure, un het bi däne Anekdote, Sprichwerter, Sage, Märli un Legände gsammlet, het di alte Buurehyyser un Gaschthyyser feschtghalte un het in dr Derfer d Hotzewälder Orginal ufgsuecht un bschribe.
Dr Matt-Willmatt het verschideni Uuszaichnige iberchuu, unter anderem di guldi Imkernoodle (1964), d Ehrenoodle vum Dytsche Jagdverband un d Ehrenoodle vum [[Schwarzwaldverein|Schwarzwaldverain]].
== Uusgläseni Wäärch ==
* ''Die Chronik des Kreises Waldshut.'' Vocke Verlag Waldshut 1956.
* ''Waldshut am Hochrhein.'' Hrsg. Bürgermeisteramt Waldshut. Zimmermann, Waldshut 1962
* ''Chronik des Kreises Säckingen.'' 1962 (Mitarbet)
* ''Schöne Heimat am Hochrhein. Bilder von den Menschen und ihrer Arbeit im Landkreis Waldshut.'' Südkurier, Konstanz 1967
* ''Hotzenwälder Originale - der Moosteufel von Hänne, ein Original vom Hotzenwald.'' In: ''Die Markgrafschaft. Beiträge aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Markgräflerlandes; Monatszeitschrift des Hebelbundes.'' [[Hebelbund Müllheim|Hebelbund]], Müllheim 1967, 10, S. 12-15
* ''Chronik der Gemeinde Altenburg 871-1971.'' 1969
* ''Berau im südlichen Schwarzwald.'' Bürgermeisteramt, Berau 1969
* ''Aus der Geschichte von Weilheim.'' In: 100 Jahre Musikverein Weilheim e. V. Jubiläumsfeier mit Bezirksmusikfest des Arbeitsbezirks 1 Schlüchttal im Blasmusikverband Hochrhein e. V.; am 31. Mai und 2. bis 4. Juni 1973. Musikverein (Weilheim, Waldshut). Weilheim.
* ''Witz und Schnitz vom Hotzenwald. Ernste und heitere Gedichte und Geschichten.'' Mit Zeichnungen von Clemens Matt-Willmatt. [[Verlag Moritz Schauenburg|Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1975 (Silberdistel-Reihe 118)
* ''Weilheim im Landkreis Waldshut.'' Weilheim/Baden 1977
* ''Sagen vom Hochrhein und Hotzenwald.'' Zusammengestellt und bearbeitet von Hans u. Brigitte Matt-Willmatt. Mit 13 Zeichnungen von Heidelore Goldammer. Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1986
* Hans Matt-Willmatt (1898 - 1978): Witz und Schnitz vom Hochrhein und vom Hotzenwald; Sagen, Originale, Anekdoten. Mit einer biografischen Einleitung. Hrsg. von Brigitte Matt-Willmatt. Schillinger, Freiburg im Breisgau 2008
== Literatur ==
* Hubert Matt-Willmatt, Brigitte Matt-Willmatt, Beate Kierey: ''Hans Matt-Willmatt (1898-1978): Witz und Schnitz vom Hochrhein und vom Hotzenwald. Sagen, Originale, Anekdoten'', Schillinger Verlag 2008, ISBN 978-3891553459.
* Gerhard Moehring, Michael Fautz, Werner Heuer: ''Hauingen. Ein Dorfbuch zur 900-Jahrfeier.'' 2002, S.122.
* Adolf Schmid: ''Hans Matt-Willmatt. '' In: Baden-Württembergische Biographien 4, 220-222
* Leopold Döbele, H. Matt-Willmatt, dem wackeren Kämpfer am Oberrhein. In: Badische Heimat 3/4, 1964, 234-236
* Richard Gäng: Hans Matt-Willmatt zum 70. Geburtstag. In: Ekkhart 1969, 110-113
* Hubert Matt-Willmatt: Versuch einer biographischen Annäherung zum 100. Geburtstag, 1998
* Andreas Bader: Poet des Hotzenwaldes. Zum 100. Geburtstag von H. Matt-Willmatt. In: Badische Heimat 1, 1999, 210-214.
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
* [https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/108351017/Matt-Willmatt+Hans Matt-Willmatt, Hans] uf leo-bw.de
* Werner Huff: [https://www.suedkurier.de/archiv/region/hochrhein/kreis-waldshut/art1360049,3679183 Zu den Wurzeln seiner Heimat], Südkurier, 14. März 2009
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:MattWillmatt, Hans}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Rhein-Rhone-Kanal
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{{DISPLAYTITLE:Rhy-Roone-Kanaal}}
[[Datei:Canal du Rhone au Rhin a Zillisheim DSC 0194.JPG|mini|dr Kanaal mit ere Brugg zum ufezie]]
Dr '''Rhy-Roone-Kanaal''' isch e [[Kanal (Wasserbau)|Kanaal]] z [[Frankreich|Frankrych]] für d [[Schiff]], wo zwüschem [[Rhein|Rhy]] und de [[Saône|Soone]] dur s [[Elsass]] und d [[Franche-Comté|Freigrafschaft]] (uf [[Französische Sprache|franzöösisch]]: ''Franche-Comté'') fahre. Dr Kanaal isch i dr Zyt vo 1784 bis 1833 hauptsächlech under dr Leitig vom Ingeniör [[Joseph Liard]] (1747–1832)<ref>[http://patrimoine.bourgognefranchecomte.fr/connaitre-le-patrimoine/les-ressources-documentaires/acces-aux-dossiers-dinventaire/etude/231be938-a1b8-44ff-ab0f-9b8a43591651.html Beschrybig vom Grab vom Joseph Liard z Besançon] uf patrimoine.bourgognefranchecomte.fr</ref> bout worde. Vo Weschte bis uf [[Mülhausen|Milhuuse]] isch er ane 1830 fertig gsi, und vom Rhy bis zu dr [[Rhone|Roone]] isch dr Wääg uf em Wasser sid 1832 offe.
== Dr Name ==
Dr offiziell Name vom Kanaal heisst uf Französisch, andersch als im [[Deutsche Sprache|Dütsche]], ''Canal du Rhône au Rhin''. Dä künschtlech Wasserwäg isch dozmol stückwys vo Südweschte här, vom middlere Frankrych und em [[Einzugsgebiet (Hydrologie)|Yzugsgebiet]] vo dr Roone is [[Oberrheinische Tiefebene|Rhytaal]] übere, bout worde, und d Vermässer hend denn au d Lengi vo Weschte gäge Oschte abgsteckt.
[[Datei:Grande écluse - tour de contrôle (Niffer) (3).jpg|mini|dr modärn Kontrolldurm vo dr zwöite Schlüsse bi [[Niffer]] und [[Kembs|Chems]]]]
== Geografy ==
Dr Kanaal isch hüt 237 Kilometer lang und goot us em Taal vo der Soone über dä nidrig und breit Saddel zwüschem [[Jura (Gebirge)|Jura]] und de [[Vogesen|Vogese]], wo der Name ''Burgundische Pfort'' het und won e kontinäntali [[Wasserscheide|Wasserscheidi]] druff lyt, bis is Piet vom [[Oberrhein|Oberrhy]] bi Milhuuse und [[Kembs|Chems]] übere. Är lyt uf der Südweschtsyte i vier französische Verwaltigsgebiet: de Departemänt [[Département Côte-d’Or|Côte-d’Or]], [[Département Jura|Jura]], [[Département Doubs|Doubs]] und [[Territoire de Belfort]], und im Nordoschte im Departemänt [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]].
Ufem ganze Wääg vom Rhy bis a d Soone het der Kanaal zämegrächnet e Höheunderschiid vo 280 Meter; 170 Meter sind s uf der Weschtsyte vo dr Soone bis uf d Wasserscheidi und zu dr Scheitelhaltig, wo uf 354 Meter lyt und föifehalb Kilometer läng isch. Uf dere Syte sind zwöi [[Tunnel|Dunäll]] und 75 [[Schiffsschleuse|Schlüüse]]. 110 Meter isch d Stygig uf der Syte vom Rhy, und do bruucht’s 40 Schlüüse. Die sind für zwo Sache nötig: die einte glyche für d Schiff s Gfäll zwüsche de Staustuefen us, und die andere sind Sperrbouwärch (uf französisch: ''écluse de garde''), wo me drmit bi höchem Wasser i de Flüss d Kanaalabschnitt und d Dunäll undedra tuet pschlüsse.
Zum en Vercheerswäg vom [[Mittelmeer|Middelmeer]] dur s Taal vo der [[Rotten|Roone]] zu de [[Industrie|Induschtrylandschafte]] am [[Niederrhein|Niderrhy]] und a der [[Nordsee]] ufztue und au zum neui [[Wasserkraftwerk|Wasserchraftwärch]] yzrichte, sind die grosse Flüss sälber au als Schiffkanääl usbout worde. Das het me a der Roone, der Soone (französisch: ''Saône'') und em Rhy so gmacht. Em Rhy noo fahre d Fracht- und d Passagierschiff vo [[Saint-Louis (Oberelsass)|Saint-Louis]] bi [[Basel]] bis uf [[Breisach am Rhein|Briisach]] im [[Rheinseitenkanal|Sytekanaal vom Rhy]] (französisch: ''Grand Canal d Alsace'').
Hüt het der Rhy-Roone-Kanaal für d Wirtschaft no uf em Abschnidd vom Rhysytekanaal uf [[Mülhausen|Milhuuse]] en grösseri Bedütig als Vercheerswääg. Grossi Laschtschiff fahre vo de beide Schleuse bi Chems und [[Niffer]] bis zum Hafe vo Milhuuse. Uf de übrige Strekene isch stellewys nume no wenig Fuervercheer möglech und dure ganz Kanaal cha me überhaupt högschtens mit Schiff vo dr Kategory ''Freycenet-Péniche'' fahre. Das isch di chlinschti Gruppe vo de Binneschiff, wo grad no i d Schlüüse und dur die änge Stelle vom Kanaal passe.
Middlerwyl mache jetz vor allem Sport- und Freizytboot d Reis ufem Wasser dur die schöni Kultuurlandschaft im Südoschte vo Frankrych. Em Kanaal no goot für d [[Fahrrad|Welo]] en internazionali Route mid der Numere 6 vom Wägnetz [[EuroVelo]].<ref>[http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-6 Kanaalwäg uf der Veloroute euro-Velo 6]</ref>
== Dr alt Kanaal im Elsass ==
[[Datei:Waterlock on Rhine Rhone canal - panoramio.jpg|mini|e Schlüüse im Elsass]]
Im [[Elsass]] het der Kanaal zerscht wyt im Norde am Rhy bi [[Straßburg|Stroßburg]] ufghört. Vo Milhuuse und [[Illzach|Illze]] us isch er ganz grad dure [[Forêt de la Hardt|Hardtwald]] zu der Feschtig [[Neu-Breisach|Neu-Brysach]] gange und vo dört wyter uf [[Colmar|Colmer]] und denn uf Stroßburg. Bim Hafe vo Illze isch am Afang no der Sytekanaal vo Milhuuse gäge Südweschte bis uf [[Saint-Louis (Oberelsass)|Saint Louis]] abzweigt, der alt ''Hüninge-Kanaal''. Wo der Sytekanaal vom Rhy im 20. Joorhundert für d Schiff es besseri Strooss brocht het, isch der Kanaal vo Illze uf Neu-Brysech abe und au der Zweigkanaal vo Chems uf Hünige abgschnitte worde. Drfür het me dr Kanaldeil vo Chems-Niffer zum Milhuuser Hafe bi Illze für grossi Rhyschiff usbout.
Ane 2013 het dr französische Staat mit dr Region Elsass und der staatliche Kanaalverwaltig ''Voies Navigables de France VNF'' s Projäkt publiziert, dr alt Kanaal sell bi [[Artzenheim|Aarze]] wider so zwäggmacht wärde, ass me mit de Schiff wider durecha.<ref>[https://alsace.lpo.fr/index.php/canal-du-rhone-au-rhin-remise-en-etat-du-troncon-delaisse ''Canal du Rhône au Rhin: Remise en état du tronçon délaissé''] uf alsace.lpo.fr</ref>
== Vom Rhy bis uf Illze ==
Wil me uf Dütsch däm Wasserwäg also ebe, umgcheert als bim französische Name, ''Rhy-Roone-Kanaal'' seit, isch do jetz dä alt Vercheerswääg vo der Oschtsyte här beschribe, also vom Rhy aa. Eigentlech isch s nume der Wasserwäg bis a d Soone übere, ohni der Abschnitt no wyter uf dr Soone, wo öppe drühundert Kilometer wyter unde i d Roone mündet.
Vom Sytekanaal vom Rhy zwygt zwüsche de elsässische Gmeinde Chems und Niffer der Rhy-Roone-Kanaal ab. Är foot dört mit ere doplete Schlüüse a. Bi der alte Schlüüse stoot en modärne [[Turm (Bauwerk)|Kontrolldurm]] mit emene Stüürhuus vom Schwiizer Architekt [[Le Corbusier]]. Für die grösseri Rhyschiff isch drnäbe ane 1995 e zwöiti Schlüüse mit eme schöne nöie Kontrollhuus bout worde. Vo Chems us goot der Kanaal zerscht nach Nordweschte, under der [[Brücke|Brugg]] vo der Strooss vo [[Habsheim|Habse]] uf [[Kleinlandau|Landai]] dure, bim Schloss Homburg verby und denn gäge Weschte dure gross Hardtwald und am Fabrigggländ vo de Peugeot-Citrôen verby. Im Wald chöme d Brugg vo der Strooss vo [[Rixheim|Rixe]] uf [[Ottmarsheim (Oberelsass)|Otmersche]], die vo der [[Autoroute A 35|Autobahn A35 / E 25]] und z Rixe d Brugg vo dr [[Eisenbahn|Ysebaan]], wo vo Milhuuse zu dr Verzweigig vo de Linie z [[Bantzenheim|Banzene]] goot, übere Kanaal.
== Dr Kanaal bi Milhuuse ==
[[Datei:Port de Mulhouse sur le canal du Rhône au Rhin DSC 0154.JPG|mini|z Milhuuse]]
Bim Gwärbgebiet vo Illze, also dört wo früener der Kanaal durs s Elsass z’duruf vo Stroßburg acho isch, lyt der Hafe vo Milhuuse, wo d Adrässe ''Rotterdamstrooss'' het. Dört het’s zwo Brugge übere Kanaal. Der Hafe ''Milhuuse-Rhy'' isch der drittgröscht Binnehafe vo Frankrych, und do derzue ghöre drü Hafeplätz, emol s Hafeareaal ''Ile Napoleon'' z Milhuuse sälber mit 9 Stade zum d Schiff amache, den der Hafe vo Otmersche mit 15 Alegestelle und dä vo [[Huningue|Hünige]] mit sächs Plätz. Zu de Häfe ghöre zwei [[Container|Konteinertörminal]] und alli drü Häfe sind mit em [[Eisenbahn|Ysebaannetz]] und mit de [[Autobahn|Autobaane]] verbunde.<ref>[http://www.lalsace.fr/haut-rhin/2013/08/15/le-port-industriel-de-mulhouse-ottmarsheim-3e-equipement-fluvial-de-france Le port industriel de Mulhouse Ottmarsheim, 3e équipement fluvial de France] uf lalsace.fr</ref><ref>[http://www.upper-rhine-ports.eu/de/die-partnerhafen/die-haefen-von-mulhouse-rhin.html Die Häfen von Mulhouse-Rhin] uf upper-rhine-ports.eu</ref>
Bim Hafe z Illze macht der Wasserwääg en Rank gäge linggs, also uf Südweschte, und goot schnuergrad föif Kilometer wyt zum Stadtchärn vo Milhuuse und dört zwüschem Stadtzäntrum und em Baanhof dure. A dere Stell, wo di alti Baselstrooss vo Milhuusa an Kanaal chunt, sind wider zwoo Schlüüse. Im ganze chame uf em Stadtpiet mit 11 Brugge übere Kanaal goo. Die vier lange Uferstroosse uf beide Syte vom Kanaal z Milhüüsa sind der Almastade, der Algierstade, der Islystade und der Oranstade. Die Näme verwyse uf historischi Hindergründ. Si chöme us em 19. Johrhundert und erinnere a die militärischi Ussepolitik vo Frankrych vo dozmol. Bi der Eroberig vo [[Algerien|Algeerie]] hend d Franzose d Stadt [[Algier]] ane 1830 ignoo und d Stadt [[Oran]] im 1831i. Bi der Ortschaft [[Oued Isly|Isly]] im Weschtalgerische hends 1844 en Schlacht gäge [[Marokko]] gunne. Und ''Alma'' isch der neu französisch Name, wo die algerischi Stadt ''Boudouaou'' übercho het, wo die allierte Truppe im [[Krimkrieg|Chrieg vo der Krim]] ane 1854 am Fluss [[Alma (Fluss)|Alma]] uf der [[Krim]]halbinsle über d [[Russland|Russe]] de Siig drvotreit hend.
Bim Baanhof vo Milhuuse heisst der Uferwääg wäge der nöiere Gschicht es Stück wyt neuerdings ''General Leclerc-Strooss'', und grad vor em Baanhof het d Stadt der Kanaal uf eme Abschnitt zuetekt und druff der ''General de Gaulle-Platz'' gmacht. S Stadtpiet vo Milhuuse goot vo dört a no bis oben a d Schlüüse südlech vom Giessereiquartier a der Seilerstrooss (''rue des cordiers''). Bi der ehemolige Giesserei vom [[André Koechlin & Cie.|André Koechlin]] isch näbem Kanaal i der erschte Helfti vom 19. Johrhundert es eigets Hafebeki für d Fabrigg gsi.
== Vo Milhuuse dure Sundgau uf d Wasserscheidi bi Minschtraal ==
[[Datei:Kanalbrücke Wolfersdorf.jpg|mini|d Kanalbrugg z Wolferschdorf]]
Vo Milhuuse a obsi lyt der Kanal zerscht grad näbem Fluss [[Ill (Elsass)|Ell]], und in däm sym Taal het er wägem Höhenunderschiid es baar Schlüüse übercho. Bi [[Zillisheim|Zìlsa]] laufe der Kanaal und der Fluss es Stück wyt im glyche Kanalbett. Vo [[Illfurth|Illfert]] a goot der Kanaal vom Ell wägg und im [[Sundgau]] wyter dr [[Largue (Ill)|Larg]] noo, wo en [[Nebenfluss|Näbefluss]] vom Ell isch. Denn chunt er uf [[Hagenbach (Oberelsass)|Hagebach]] und [[Dammerkirch|Dammerkilch]] ufe, won er bim Stade vo [[Wolfersdorf|Wolferschdorf]] uf ere [[Brücke|Kanaalbrugg]] mit föif Böge über de Fluss Larg goot; die sälteni Brugg isch ane 1835 bout worde.
Oben a [[Retzweiler|Ratzwiller]] bruucht der Kanaal en ganzi Kaskade vo Schlüüse, so steil isch s Gländ dört uf [[Montreux-Vieux|Alt-Minschtraal]] ufe. Es isch e ganzi Schlüüseschtäge mit 12 Becki bis uf [[Valdieu-Lutran|Grüene-Lüütre]].<ref>[http://www.sudalsace-largue.fr/ged/patrimoine/echelle-ecluse.pdf ''d Schlüüseschtäge bi Grüene''] uf sudalsace-largue.fr</ref> Dört isch ufem Saddel vo Grüene die kontinentali Wasserscheidi zwüsche de Yzugsgebiet vom Rhy und vo der Roone. D Ysebaan vo Milhuuse uf [[Belfort]] überkweert bi Grüene dr Kanaal näbe dr oberschte Schlüüse vo dr Oschtsyte. D Scheitelhaltig, der högscht Abschnitt vom Kanal, lyt uf der Höchi vo 345 Meter über em Meer. I dä oberschti Kanaaldeil bi Alt-Minschtraal und [[Montreux-Jeune|Jung-Minschtraal]] chunt s Wasser vo de chlyne Bech vo der Umgäbig zäme zum die Strecki und d Schlüüse uf beide Syte immer wider gnueg chönne z fülle. Wo me dr Kanal bout het, isch s Netz vo de [[Gewässer|Gwässer]] bi Minschtraal mit de Bech ''Suarcine, le Reppe'' und ''Saint Nicolas'' starch veränderet worde. Die erschte beide Bech sind ganz zum Kanaal umgleitet worde. Grad näbem Kanal und zwüsche de Dörfer Alt- und Jung-Minschtraal sind grossi Weier, wo s Wasser samle und au für trocheni Zyte gnueg gross sind zum dr Wasserstand im Kanal z reguliere. Es git do näben enand s alte Kanalbett und dr nöi Kanal. D Usglychsbecki, d Ried und d Auewälder vo Minschtraal sind gueti Biotoop für d Wasservögel und anderi Dier worde; si zelle zu de wärtvolle füechte Gebiet vom Oberelsass.<ref>N. Forestier: [https://inpn.mnhn.fr/docs/ZNIEFF/znieffpdf/420030268.pdf ''Vallons de la Suarcine et de la Saint Nicolas, réservoir et île du canal du Rhône au Rhin à Montreux-Jeune et Montreux-Vieux (Identifiant national: 420030268).''] 2014, uf mnhn.fr</ref><ref>M. Schortanner: ''Le réservoir du canal et l’île sur le canal.'' In: AERU, 1985.</ref><ref>''Inventaire des Zones Humides Remarquables du Haut-Rhin.'' 1995.</ref>
Im Verglych do derzue säge d Biolooge, dr Kanal sälber sig als Läbensrumm nid bsunders intressant und er heig sogar e schädlechi Würkig uf d Natur, wil er en grossi Bariere kwer dur s Land bildet.<ref>N. Forestier: [https://inpn.mnhn.fr/docs/ZNIEFF/znieffpdf/420030268.pdf ''Vallons de la Suarcine et de la Saint Nicolas, réservoir et île du canal du Rhône au Rhin à Montreux-Jeune et Montreux-Vieux (Identifiant national: 420030268).''] 2014, S. 4.</ref> Und dr Wasserwääg hilft sogar de unerwünschte ygwanderete Fisch wie öpe dr [[Schwarzmund-Grundel|Schwarzmuulgrundle]], wo us em [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] cho isch, sech vom Rhy uus wyter uszbreite. D Kanalabschnidd im Elsass sind deils scho ganz versüücht vo dene Dier.<ref>S. Manne: ''Les gobies d'origine Ponto-Caspienne en France: détermination, biologie-écologie, répartition, expansion, impact écologique et éléments de gestion. Synthèse des connaissances 10 ans après les premières observations dans les rivières du nord-est de la France.'' 2017.</ref>
== Vo Minschtraal bis uf Bisanz ==
Der Kanaal goot vo dr Ebeni vo Minschtraal über d Gränze vom Departmänt ''Haut-Rhin'' is Departemänt [[Territoire de Belfort]] und zerscht is Gebiet vo dr Nochbergmeind [[Montreux-Château|Burg-Münschterol]]. Denn chunt er dur vili Schlüüse über s Land abe und bi [[Bourogne]] under dr Autobaan und dr Baanlinie vo [[Belfort]] in [[Kanton Jura]] dure.
Zwüsche Bourogne und [[Morvillars]] chunt dr Kanaal vo rächts i d [[Allaine]], dr Jurafluss, wo us em [[Elsgau]] im Kanton Jura abeflüsst. A dr glyche Stell mündet au dr Sytebach ''Bourbeuse'' id Allaine und spyst dr Kanaal. Bi Morvillars isch a dr Allaine sid em 18. Joorhundert s Ysewärch vo dr VMS, eme füerende Produzänt vo Fischerhöögge, und im Gwärbgebiet zwüsche dr Allaine und em Rhy-Rhone-Kanaal sind verschideni Fabrigge mit Stade für Frachtschiff am Kanaalufer.
Es Stück wyt lyt dr Kanaal jetz uf dr Gränze vom Gebiet vo Belfort zum [[Département Doubs|Departemänt Doubs]]. Denn verloot er dr Fluss wider, wo jetzt, im Departemänt Doubs, dr Name änderet und ''Allan'' heisst, und lauft zum Induschtrygebiet vo [[Étupes]].
Südlech vom Dorf [[Allenjoie]] isch d Abzweigig vom Rhy-Rhone-Kanaal in alt ''Mömpelgard-Hochsoone-Kanaal'', wo Frankrych ane 1882 het afo boue und denn aber gar nie ganz fertig gmacht het; bi [[Ronchamp]] hepme d Arbete aproche. Der Sytekanaal het wenigschtens d Stadt Belfort mit em Hauptkanaal verbunde und isch denn ane 2013 aber vo dr VNF stillgleit worde. Er dient nume no derzue, em grosse Kanaal Wasser zuezleite.<ref>[http://www.persee.fr/doc/geo_0003-4010_1931_num_40_228_11115 dr Kanaal vo Mömpelgard a d Soone]</ref>
Bi der Stadt [[Sochaux]], eme Vorort vo [[Montbéliard|Mömpelgard]], mündet d ''Savoureuse'' in Fluss ''Allan''. I de 1980er Joore het dr Staat wäge dr Erwyterig vo de [[Peugeot]]-Fabrigge dä Fluss umgleitet und a dere Stell mit em Kanaal zämegleit, wo denn au grad erwyteret worden isch und en nöji Kanaalbrugg übere Fluss ''Allan'' übercho het.<ref>Alain Frerejean: ''Les Peugeot. Deux siècles d’aventure.'' 2010. {{#isbn:9782080688040}}</ref><ref>Nicolas Hatzfeld: ''Les gens d’usine. 50 an d’histoire à Peugeot-Sochaux.'' S. 506.</ref>
Underhalb vo dr Fabrigg und zwüsche dr grosse Brugg vo dr Autobaan A 36 und dr Ysebaanbrugg vo dr Baanstrecki, wo vo Mömpelgard uf [[Dole]] goot, zwygt dr Kanaal wider vom Fluss ab und chunt zum grosse Mömpelgarder Stade a dr ''Rue du port'', wo Platz für drissg Schiff het.<ref>[http://www.montbeliard.fr/a-la-decouverte-de-la-ville/tourisme/port-de-plaisance.html dr Stade vo Mömpelgard]</ref> Wyters goot er bi [[Voujeaucourt]] mit Hilf vo zwene Schlüüse und eme Stauweer, wo derby au no e Müli isch, kweer dure Fluss [[Doubs (Fluss)|Doubs]], wo us em schwiizerische [[Kanton Jura]] oben abe chunt. Dr Uferwääg het e Brugg übere Doubs. Derno goot dr Kanaal lang em Doubs sym lingge Ufer noo. Zimli wyt isch dört näbedra no der alt Linpfad oder Reckwäg (''chemin de halage'') i guetem Zuestand. Wo me früener druf d Schiff zoge het, isch jetz en schöne Welowäg.
Vo [[L’Isle-sur-le-Doubs]] a isch der Kanaal uf eme lange Abschnitt deilwys wider mid em Flussbett vom Doubs zämegleit und nume uf churze Strekene jewyls im ene eigete Kanalbett zum d Schlaufe vom Fluss abzschnyde und zum s Gfäll mit Schlüüse uszglyche. A däne Stelle isch denn im Fluss jewyls es Stauweer, wo macht ass im Kanaal s Wasser gnueg töif isch. Das goot aber nid immer. Es chunt ab und zu vor, ass dr Doubs weniger Wasser us em Jura abebringt als für d Schiff nötig wäär.
Im glyche Taal lyt d Ysebaanlinie vo Mömpelgard über [[Baume-les-Dames]] uf [[Besançon|Bisanz]] (französisch ''Besançon''), und d Baan isch deils grad näb em Kanaal bout und goot es baar Mol übere Doubs und au übere Kanaal drüber.
== s Dunäll vo Bisanz ==
Bi Besançon het der Kanaal zwöi Fahrwääg: dr elter goot dr grosse Kurve vom Doubs um d Halbinsle noo und dr zwöit goot dur nes [[Tunnel|Kanaldunäll]] under der Zitadälle dure.<ref>[https://structurae.info/ouvrages/tunnel-fluvial-sous-la-citadelle s Dunäll vo dr Zitadelle vo Bisanz] uf structurae.info</ref> Scho i de erschte Plään vom Kanaal het me en underirdischi Passasche dure Felse vorgschlage, das het aber s Militäär wäge dr Sicherheit vo dr Feschtig denn nid zuegloo und so isch zerscht die eifacheri Lösig em Flussufer noo usgfüert worde. S Dunäll isch erscht öppe füfzg Joor spööter entstande. Es isch 394 Meter lang und het näben em Wasserwääg au e breite Wääg für Fuessgänger und für d Welo. Mit däm grade Kanaalabschnitt dure Chalchfelse het me dr gross Boge vom Fluss um d Altstadt ume abgschnitte und dr Kanaal um öppe drü Kilometer verchürzt. Im Juli 1887 het d Boufirma vom Jacques Troglia vo [[Lausanne]] agfange mit de Sprängarbete im Bärg. Im Merze ane 1881 isch dr Durchschtiich gsi, und wil d Ussesyte vom Felse schlächt sind, het me d Portaal müesse mit Muurwärch verchleide. Am 30. April 1882 isch s Dunäll ygweit worde.
Wägem Gfell vo dr Flussstrecki um d Stadt ume isch s Wasser uf dr Weschtsyte so wyt unde, ass dört am Ändi vom Dunäll im Kwartier Tarragnoz grad no e dopleti Schlüsse mit eme Stauweer im Fluss het müesse gmacht wärde; näbem Doubs isch d ''écluse no 51 de Tarragnoz'', won als Boudänkmol klassifiziert isch. Si het e Fallhöchi vo 1,9 Meter und isch scho vo 1827 bis 1832 vom Boumeischter Etienne Boussard vo Froidefontaine bout worden, also i dr Bouzyt vom Kanaal um d Halbinsle umme. Wäge de grössere Schiff und em Dunäll isch d Schlüüse vo 1878 bis 1882 verlengeret worde, und drnäbe isch grad vor em Dunäll drzue d Schlüüse 51 bout worde. Die het d Fallhöchi vo 2,1 Meter. Wil dr Platz knapp isch, lyt d Schlüüse zum gröschte Deil scho underem Bärg im Dunäll, was bi so Aalage suscht ganz sälte dr Fall isch. D Schlüüse 51 het ane 1964 dr elektrisch Atriib übercho und wird sid 1992 automatisch gstüüret.<ref>[https://transvosges.com/2015/03/11/le-tunnel-fluvial-de-la-citadelle-de-besancon/ ''Le tunnel fluvial de la Citadelle de Besançon''] uf transvosges.com</ref><ref>Jacquelet Vania, Poupard Laurent: [http://patrimoine.bourgognefranchecomte.fr/connaitre-le-patrimoine/les-ressources-documentaires/acces-aux-dossiers-dinventaire/etude/330f58ac-72bc-4546-a5e6-74dcd6d17664.html ''Ecluse de Tarragnoz''] uf bourgognefranchecomte.fr</ref>
Me cha mid de Schiff no immer em Doubs noo im grosse Boge um d Stadt ume fahre. Uf dr Nordsyte chunt men am linggen Ufer wider in en Kanaalabschnidd, wo nomol e Schlüüse und dr Stade für privati Boot het. Näbedra isch s Bürohuus vo dr Kanaalverwaltig, dr VNF.
[[Datei:Percée de Thoraise sur le canal du Rhone au Rhin DSC 0536.JPG|mini|s Portaal vom Dunäll vo Thoraise]]
== vo Bisanz ad Soone ==
[[Datei:Dole_Canale_Rhone_Rhin.jpg|mini|dr Kanal z Dole]]
[[Datei:Canal du Rhône au Rhin - Tavaux (Sovay)(39).JPG|mini|dr Kanaal bi dr Chemyfabrigg vo dr Solvay z Tavaux]]
[[Datei:Canal du Rhône au Rhin - Saint-Symphorien-sur-Saône.JPG|mini|s Ändi vom Kanaal bi Sankt Sümforian a dr Soone, mit em wysse Ussichtsdurm vom Kunschtwärch<br > ''Dr Jekyll & Mr Hyde'']]
Bi [[Montferrand-le-Château]] und [[Thoraise]] muess der Kanaal im ene zwöite Kanaaldunäll, wo 185 Meter läng isch, under emene Bärgvorsprung dure, wo druff s Dorf Thoraise lyt. Das Dunäll isch 1810 bout worde, und dr schmal Fuesswäg isch au für d Welofahrer offe. Über em Oschtportal isch e Statue vo dr Maria vo Lourdes ufgstellt. Ane 2008 het me s renoviert, und denn isch bi de beide Portal als künschtlerische Schmuck je en Wasserfall und im Dunäll innen e Liechtinstallazion ygrichtet worde. Das isch es Wärch vom dänische Künschtler Jeppe Hein und vom Architekt Olivier Vadrot vo dr Kunschthochschuel vo Besançon, es heisst ''Canal de Monsieur'' und erinneret as erschte Kanalprojekt i dere Region im 18. Joorhundert.<ref>[https://www.jeppehein.net/pages/project_id.php?path=publics&id=161 Monsieur Canal] uf jeppehein.net</ref>
Bi [[Fraisans]] chunt der Kanaal is [[Département Jura|Departemänt Jura]], vo [[Rochefort-sur-Nenon]] us goot er über s Land diräkt zu dr Stadt [[Dole]], won er en Hafe am ''Quai [[Louis Pasteur|Pasteur]]'' und e Sytekanaal bim alte Spital het. D Bouwärch am Stadtkanaal vo Dole ghöre zu de eltischte vom ganze Wasserwääg und chöme deils no us der Afangszyt vom Projäkt im 18. Joorhundert. Dr alt Kanaal ''Charles quint'' verbindet dr Stade oben a dr Stadt mit em Doubs. Vom Staden us chunt me mit ere Schlüüse im Südweschte wider in Doubs abe.
Unden a dr Stadt Dole verloot dr Kanaal der kurverych Louf vom Doubs grad wider und goot am Flugplatz vo Dole, em Induschtryareaal mit de Chemyfabrigge vo dr Solvay bi [[Tavaux]] und am Fabriggstade verby gäge Weschte wyter. D Solvay het do sid 1928 es Wärch, wo mit [[Salz]] us de nooche Saline vo [[Arc-et-Senans]] und [[Salins-les-Bains]] chemischi Produkt macht.<ref>[http://www.ville-tavaux.fr/histoire-patrimoine/de-tavel-a-tavaux.html ''La cité''] under ''histoire patrimoine'' uf ville-tavaux.fr</ref> Am Kanaal ligge grossi Depotflechine für d Schtoff, wo d Fabrigg bruucht.
Dr Rhy-Rhone-Kanaal chunt zletscht is [[Département Côte-d’Or|Departemänt Côte-d’Or]] übere und isch noch eme churze Wääg a dr [[Saône|Soone]]. Bim Dörfli [[Saint-Symphorien-sur-Saône|Sankt Sümforian]] isch er mit drü Schlüüse, wo zu Fluss abe schtyge, fertig. Näbe dr Schlüüse 73 stoot e [[Mühle|Wassermüli]], wo bis vor churzem mit Wasser vom Kanaal aatribe worden isch. Vor em Dorf lauft en Bach mit ere Rööre under em Kanaal dure. Am Dorfrand het’s am Kanaal en chlyne Stade für privati Schiff und mit ere Wärchstatt, und grad näbedra isch d Schlüüse 74.<ref>[https://canalplan.eu/place/8029 ''Saint Symphorien Port de plaisance'']</ref> Am Ufer vo dr Soone isch no d Schlüüse mit dr Numere 75, wo drby sid 2008 es grosses, sächs Meter hööchs Kunschtwärch mit ere Uussichtskabyne stoot, wo dr Künschtler Didier Fiuza Faustino gmacht het. Das uffellige Bouwärch zeigt dr Ygang vo dr Soone us in Kanaal aa.<ref>[http://archive.wikiwix.com/cache/?url=http%3A%2F%2Fwww.batiactu.com%2Fedito%2Frives-creatives---art-et-architecture-au-fil-de-l--p2-20574.php ''Dr Jekyll & Mr Hyde''] uf wikiwix.com</ref>. Sankt Sümforian lyt 175 Meter höch überem Meer.
== Literatur ==
* David Edwards-May: ''Binnengewässer Frankreichs'', 5. Auflage, Hamburg 1997.
* Isabelle Dumielle: ''Sur les canaux d'Alsace.'' 2015. {{#isbn:9-782737-358760}}
* ''Guide no 09 – Canal du Rhône au Rhin. Rhein-Rhone-Kanal, Embranchement de Belfort, Canal de Huningue.'' 2006. {{#isbn:978-2-913120-44-0}}
* Pierre Clerget: ''Etude économique dur trafic possible du canal du Rhône au rhin.'' In: Les Etudes rhodaniennes, 1926, S. 186–193.
* Philippe Bertrand: ''Précis de l’affaire concernant le canal proposé sous la citadelle de Besançon, pour la jonction du Rhône au rhin.'' Besançon 1803.
== Weblink ==
{{Commonscat|Canal du Rhône au Rhin|Rhy-Rone-Kanaal}}
* [http://projetbabel.org/fluvial/rica_rhone-rhin-canal.htm Informazione zum Kanaal] uf projetbabel.org
* [http://promofluvia.fr/wp-content/uploads/2016/05/avis_a_la_batellerie_N1-A-pr%C3%A9sentation-dispo-communes.pdf Vercheersvorschrifte für d Fahrt uf em Kanaal]
* [https://binnenvaartinbeeld.com/de/canal_du_rhone_au_rhin/canal_du_rhone_au_rhin_saint_symphorien_sur_sa%C3%B4ne_niffer e Samlig Bilder vom Kanaal] uf binnenvaartinbeeld.com
== Fuessnoote ==
<references />
{{Läsiger Artikel}}
[[Kategorie:Rhy]]
[[Kategorie:Kanaal]]
[[Kategorie:Geografii vom Elsass]]
[[Kategorie:Departemänt Doubs]]
[[Kategorie:Milhüüsa]]
[[Kategorie:Geografii vo Frankriich]]
[[Kategorie:Verchehrsbauwärk z Frankriich]]
[[Kategorie:Bourgogne-Franche-Comté]]
[[Kategorie:Bauwärk im Owerelsass]]
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Arthur Duffner
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Dr '''Arthur Hans Duffner''' (* [[20. Oktober]] [[1869]] z [[Furtwangen|Furtwange]]; † [[1934]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Unternämer un Haimetdichter gsii.
== Lääbe ==
Dr Arthur Duffner isch e Suhn vum Karl Gustav Duffner gsii, eme Furtwanger Unternähmer, wu mit Straugflächt ghandlet het, vor allem mit Strauhiet. Är het no ne Brueder ghaa, Josef (1868-1935), wu speter Landdags- und Rychsdagsabgordnete woren isch. D Firma Jos. Duffner Söhne isch vum Großvater vum Arthur, em Joseph Benedikt, wu au Dokter gsi isch, grindet wore. Dr Vater het d Firma noch em Dod vum Großvater 1865 wytergfiert, zerscht zäme mit sym Brueder Oskar, ab 1872 derno elai.
Dr Karl Gustav Duffner isch anne 1895 gstorbe, D Firma het derno dr Arthur ibernuu. Eb sy Brueder au aafangs mitgmacht het, waißt me nit, anne 1899 isch dr Arthur uf alli Fäll dr elainig Bsitzer. No 1900 verschwindet d Firma us dr Archivalie, wahrschyns isch si um die Zyt ufglest wore.
Iber d Gschicht vu dr badische Strauflächter het dr Duffner im Johr 1899 en Artikel in dr Furtwanger Stadtchronik publiziert. Anne 1900 het er unter em Titel „Schwarzwälder Leben“ e Band mit alemannische Gedicht uusegee. Vor allem sy Gedicht zum Hirschmendig chännt mer z Furtwange au hit no.
Am 1. Mai 1933 isch d Duffner Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 3.090.371).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/586888345?objectPage=1965 A3340-MFKL-F0067]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Dr Arthur Duffner isch im Johr 1934 gstorbe.
== Wärch ==
* ''Die Strohindustrie im badischen Schwarzwald. Ein Ueberblick über deren Entwickelung bis auf die neueste Zeit.'' Dölter, Emmendingen 1899. 24 S.
* ''Schwarzwälder Leben. Gedichte in Schwarzwälder Mundart.'' Braun, Karlsruhe 1900, 64 S.
== Literatur ==
* Gerd Bender: ''Die Strohflechterei im Raum Furtwangen.'' In Stadtchronik Furtwangen I, 294ff
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=193 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* „Arthur H. Duffner“ im Stadtwiki Furtwangen, z. Zt. offline
{{SORTIERUNG:Duffner, Arthur}}
[[Kategorie:Dütsche Unternäämer]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Fritz Wolfsberger
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Dr '''Friedrich Wilhelm Wolfsberger''' (* [[10. März|10. Merz]] [[1902]] z [[Müllheim (Baden)|Mille]]; † [[12. Februar]] [[1959]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] isch e [[Deutschland|dytsche]] Haimetdichter gsii.
== Läbe ==
Dr Fritz Wolfsberger isch Buechdrucker gsii un het as Druckereilaiter gschafft.
Am 1. Dezämber 1939 isch dr Wolfsberger Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 7332320), dr Aadrag isch vum 17. Juli 1939 gsii.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/604199079?objectPage=706#object-thumb--706 A3340-MFOK: Number Z0045]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Är het Artikel zue regionale Theme in Zytschrifte gschribe un Gedicht uf Alemannisch verfasst. En Uuswahl vu syne Gedicht isch anne 1956 unter em Titel „Zwische Blaue un Rhy“ uusechuu, e Neiuflag vum Gedichtband isch 1984 druckt wore. Verschideni vu syne Gedicht sin au vertont wore. Är isch Grindigsmitglid vum [[Hebelbund Müllheim|Millemer Hebelbund]] gsii un vu 1950 bis zue sym Dood au „Hebelvogt“ vun em.
Noch em Wolfsberger isch z Mille ne Stroß gnännt wore.
== Schrifte ==
* ''Zwische Blaue un Rhy. Alemannische Gedichte.'' Hebelbund, Müllheim (Baden) 1956. 86 S.
* ''Herbst.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1964, 11, S. 3 ff.
* ''Unsre Reggehager.'' In: Das Markgräflerland. [[Geschichtsverein Markgräflerland]], Schopfheim Bd. 23 (1961), 1, S. 165 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1961-01/0167 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* ''Die Ernte.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1959, 9, S. 5ff.
* ''Des Markgräflers Heimweh.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1959, 9, S. 10ff.
* ''Muedersproch - Was bleibt.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1958, 2, S. 3–4
* ''Zu Hebels Geburtstag (1760-1826).'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1958, 5, S. 2
* ''Des Markgräflers Heimweh.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1958, 10, S. 6 ff.
* ''Die Reformation in Müllheim: durch Befehl von Markgraf Karl II. von Baden wird das Markgräflerland evangelisch.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1956, 2, S. 9–11
* ''Das Kirchlein im Tale - aus der Geschichte der Margarethenkirche in Müllheim.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1953, 6, S. 8–9
* ''Müllheim - unser Turnhälleli.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1952, 4, S. 13–15
* ''Jeremias Gmelin - eine markante Gestalt des Markgräflerlandes: 1678 ging das Röttel'sche Oberamt in Flammen auf, französische Soldateska.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1950, 10, S. 3–4
* ''Aus der Chronik des Weinortes Schliengen: der Dreißigjährige Krieg.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1950, 9, S. 2–3
* ''140 Jahre Stadt Müllheim.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1950, 5, S. 15–16
== Literatur ==
* Fritz Fischer: ''Fritz Wolfsberger.'' In: Das Markgräflerland. Geschichtsverein, Schopfheim Jg. 1985, H. 1, S. 168–169 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1985-01/0170 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* Leopold Börsig: Fritz Wolfsberger. In: Die Markgrafschaft, Heft 2/1959, S. 2 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1959-02/0004 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* Hebelbund Müllheim: Nachruf auf Fritz Wolfsberger. In: Die Markgrafschaft, Heft 2/1959, S. 2 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1959-02/0004 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* [[Richard Nutzinger]]: Meinem Freund Fritz Wolfsberger zum Gedenken. In: Die Markgrafschaft, Heft 4/1959, S. 9 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1959-04/0011 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* Leopold Börsig: ''Sein Platz blieb leer. Gedanken zum ersten Todestag Fritz Wolfsbergers.'' In: Die Markgrafschaft, Heft 2/1960, S. 3-4 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1960-02/0005 Digitalisat bi dr UB Friburg]
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
{{Wikisource|Die Markgrafschaft/Autoren#Fritz Wolfsberger|Fritz Wolfsberger im Autoreverzeichnis vo de Zytschrift ''Die Markgrafschaft''}}
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012373630/Wolfsberger+Fritz Fritz Wolfsberger] uf LEO-BW
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=120 Textprobe] uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft
{{DEFAULTSORT:Wolfsberger, Fritz}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Dr '''Friedrich Wilhelm Wolfsberger''' (* [[10. März|10. Merz]] [[1902]] z [[Müllheim (Baden)|Mille]]; † [[12. Februar]] [[1959]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] isch e [[Deutschland|dytsche]] Haimetdichter gsii.
== Läbe ==
Dr Fritz Wolfsberger isch Buechdrucker gsii un het as Druckereilaiter gschafft.
Am 1. Dezämber 1939 isch dr Wolfsberger Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 7332320), dr Aadrag isch vum 17. Juli 1939 gsii.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/604199079?objectPage=706#object-thumb--706 A3340-MFOK: Number Z0045]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Är het Artikel zue regionale Theme in Zytschrifte gschribe un Gedicht uf Alemannisch verfasst. En Uuswahl vu syne Gedicht isch anne 1956 unter em Titel „Zwische Blaue un Rhy“ uusechuu, e Neiuflag vum Gedichtband isch 1984 druckt wore. Verschideni vu syne Gedicht sin au vertont wore. Är isch Grindigsmitglid vum [[Hebelbund Müllheim|Millemer Hebelbund]] gsii un vu 1950 bis zue sym Dood au „Hebelvogt“ vun em.
Noch em Wolfsberger isch z Mille ne Stroß gnännt wore.
== Schrifte ==
* ''Zwische Blaue un Rhy. Alemannische Gedichte.'' Hebelbund, Müllheim (Baden) 1956. 86 S.
* ''Herbst.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1964, 11, S. 3 ff.
* ''Unsre Reggehager.'' In: Das Markgräflerland. [[Geschichtsverein Markgräflerland]], Schopfheim Bd. 23 (1961), 1, S. 165 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1961-01/0167 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* ''Die Ernte.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1959, 9, S. 5ff.
* ''Des Markgräflers Heimweh.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1959, 9, S. 10ff.
* ''Muedersproch - Was bleibt.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1958, 2, S. 3–4
* ''Zu Hebels Geburtstag (1760-1826).'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1958, 5, S. 2
* ''Des Markgräflers Heimweh.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1958, 10, S. 6 ff.
* ''Die Reformation in Müllheim: durch Befehl von Markgraf Karl II. von Baden wird das Markgräflerland evangelisch.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1956, 2, S. 9–11
* ''Das Kirchlein im Tale - aus der Geschichte der Margarethenkirche in Müllheim.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1953, 6, S. 8–9
* ''Müllheim - unser Turnhälleli.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1952, 4, S. 13–15
* ''Jeremias Gmelin - eine markante Gestalt des Markgräflerlandes: 1678 ging das Röttel'sche Oberamt in Flammen auf, französische Soldateska.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1950, 10, S. 3–4
* ''Aus der Chronik des Weinortes Schliengen: der Dreißigjährige Krieg.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1950, 9, S. 2–3
* ''140 Jahre Stadt Müllheim.'' In: Die Markgrafschaft. Hebelbund, Müllheim 1950, 5, S. 15–16
== Literatur ==
* Fritz Fischer: ''Fritz Wolfsberger.'' In: Das Markgräflerland. Geschichtsverein, Schopfheim Jg. 1985, H. 1, S. 168–169 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1985-01/0170 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* Leopold Börsig: Fritz Wolfsberger. In: Die Markgrafschaft, Heft 2/1959, S. 2 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1959-02/0004 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* Hebelbund Müllheim: Nachruf auf Fritz Wolfsberger. In: Die Markgrafschaft, Heft 2/1959, S. 2 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1959-02/0004 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* [[Richard Nutzinger]]: Meinem Freund Fritz Wolfsberger zum Gedenken. In: Die Markgrafschaft, Heft 4/1959, S. 9 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1959-04/0011 Digitalisat bi dr UB Friburg]
* Leopold Börsig: ''Sein Platz blieb leer. Gedanken zum ersten Todestag Fritz Wolfsbergers.'' In: Die Markgrafschaft, Heft 2/1960, S. 3-4 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1960-02/0005 Digitalisat bi dr UB Friburg]
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
{{Wikisource|Die Markgrafschaft/Autoren#Fritz Wolfsberger|Fritz Wolfsberger im Autoreverzeichnis vo de Zytschrift ''Die Markgrafschaft''}}
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012373630/Wolfsberger+Fritz Fritz Wolfsberger] uf LEO-BW
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=120 Textprobe] uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft
{{DEFAULTSORT:Wolfsberger, Fritz}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Diskussion:Karl Bohnenberger
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== Extärni Link gänderet ==
Sali Mitautore,
Ich haa 1 extärni Link uf [[Karl Bohnenberger]] gänderet. Nämen ich bittschen e Momänt un luege no [https://als.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=774747 mym Edit]. Wänn Ihr Froge hän, oder wänn dr Bot d Link oder di ganz Syte soll ignoriere, gehen bitte uf [[:m:InternetArchiveBot/FAQ|die FaQ-Syte]] fir mee Infiormatione. Ich haa die Änderige gmacht:
*s Archiv https://web.archive.org/web/20131215041140/http://www.albverein-messstetten.de/Bohnenberger/hauptteil_bohnenberger.htm in http://www.albverein-messstetten.de/Bohnenberger/hauptteil_bohnenberger.htm yygfiegt
Wänn Ihr fertig sin mit em dureluege vu myne Änderige, chennen er no dr Aawysige in dr Vorlag unte no Fähler flicke.
Cheers.—[[:en:User:InternetArchiveBot|'''<span style="color:darkgrey;font-family:monospace">InternetArchiveBot</span>''']] <span style="color:green;font-family:Rockwell">([[:en:User talk:InternetArchiveBot|Fehler melden]])</span> 08:14, 9. Sep. 2017 (MESZ)
== Stimmt das? ==
Im Artikel ghäissts: «Diä zwo Methodene, d diräkt Erhebung, wu dr Bohnebärger un anderi vavorisiärt hän, un d Frogebogemethodi, sin drno in dr moderne alemannische Sprochatlante fruchtbar vereinigt wore.» Stimmt das würkli? Aso für der [[SDS]] garantiert nööd. Für weli aber scho? --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 17:49, 29. Mai 2026 (MESZ)
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== Extärni Link gänderet ==
Sali Mitautore,
Ich haa 1 extärni Link uf [[Karl Bohnenberger]] gänderet. Nämen ich bittschen e Momänt un luege no [https://als.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=774747 mym Edit]. Wänn Ihr Froge hän, oder wänn dr Bot d Link oder di ganz Syte soll ignoriere, gehen bitte uf [[:m:InternetArchiveBot/FAQ|die FaQ-Syte]] fir mee Infiormatione. Ich haa die Änderige gmacht:
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Wänn Ihr fertig sin mit em dureluege vu myne Änderige, chennen er no dr Aawysige in dr Vorlag unte no Fähler flicke.
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== Stimmt das? ==
Im Artikel ghäissts: «Diä zwo Methodene, d diräkt Erhebung, wu dr Bohnebärger un anderi vavorisiärt hän, un d Frogebogemethodi, sin drno in dr moderne alemannische Sprochatlante fruchtbar vereinigt wore.» Stimmt das würkli? Aso für der [[SDS]] garantiert nööd. Für weli aber scho? --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 17:49, 29. Mai 2026 (MESZ)
:Bim Sidweschtdytsche Sprochatlas, em Sprochatlas vu Nord-BW, bim VALTS un bim Sprochatlas vu Bayerisch Schwobe stimmt des au nit. Kai Ahnig, was dodermit gmaint isch. --[[Benutzer:Holder|Holder]] ([[Benutzer Diskussion:Holder|Diskussion]]) 21:54, 29. Mai 2026 (MESZ)
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Sali Mitautore,
Ich haa 1 extärni Link uf [[Karl Bohnenberger]] gänderet. Nämen ich bittschen e Momänt un luege no [https://als.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=774747 mym Edit]. Wänn Ihr Froge hän, oder wänn dr Bot d Link oder di ganz Syte soll ignoriere, gehen bitte uf [[:m:InternetArchiveBot/FAQ|die FaQ-Syte]] fir mee Infiormatione. Ich haa die Änderige gmacht:
*s Archiv https://web.archive.org/web/20131215041140/http://www.albverein-messstetten.de/Bohnenberger/hauptteil_bohnenberger.htm in http://www.albverein-messstetten.de/Bohnenberger/hauptteil_bohnenberger.htm yygfiegt
Wänn Ihr fertig sin mit em dureluege vu myne Änderige, chennen er no dr Aawysige in dr Vorlag unte no Fähler flicke.
Cheers.—[[:en:User:InternetArchiveBot|'''<span style="color:darkgrey;font-family:monospace">InternetArchiveBot</span>''']] <span style="color:green;font-family:Rockwell">([[:en:User talk:InternetArchiveBot|Fehler melden]])</span> 08:14, 9. Sep. 2017 (MESZ)
== Stimmt das? ==
Im Artikel ghäissts: «Diä zwo Methodene, d diräkt Erhebung, wu dr Bohnebärger un anderi vavorisiärt hän, un d Frogebogemethodi, sin drno in dr moderne alemannische Sprochatlante fruchtbar vereinigt wore.» Stimmt das würkli? Aso für der [[SDS]] garantiert nööd. Für weli aber scho? --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 17:49, 29. Mai 2026 (MESZ)
:Bim Sidweschtdytsche Sprochatlas, em Sprochatlas vu Nord-BW, bim VALTS un bim Sprochatlas vu Bayerisch Schwobe stimmt des au nit. Kai Ahnig, was dodermit gmaint isch. --[[Benutzer:Holder|Holder]] ([[Benutzer Diskussion:Holder|Diskussion]]) 21:54, 29. Mai 2026 (MESZ)
::Dänn rüer i s use – merci! --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 08:04, 30. Mai 2026 (MESZ)
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Karl Rösch
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Dr '''Karl Rösch''' (* [[6. August|6. Augschte]] [[1912]] z [[Wintersweiler|Winterschwyler]]; † [[25. Februar]] [[2001]] z [[Lörrach|Löörech]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Buur, [[Kunst|Chinschtler]] un [[Dichter]] gsii.
== Lääbe ==
Dr Rösch isch z Winterschwyler as Suhn vun eme Sattlermaischter uf d Wält chuu.
Mit elf Johr het er bi archäologische Uusgrabige dr Mooler Hermann Daur vu Ötlige chänneglehrt. Däm het er bim Moole iber d Achsle gluegt, Scho frie isch sy chinschtlerisch Talänt uusechuu, Mit 13 Johr het er e Blaan vum Baan vu syre Haimetgmai zaichnet un scho mit 16 Johr het er sy erscht Bild verchauft. No dr Schuel het er aber uf Dränge vu syne Eltere erscht emol z Löörech e Lehr gmacht as Sattler, ass er speter dr Bedrib vum Vater het chenne ibernee.
Am 1. April 1932 isch dr Rösch Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 1.030.079).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/602043189?objectPage=2694 A3340-MFOK: Number S0041]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Im [[Zweiter Weltkrieg|Chrieg]] isch dr Karl Rösch as Soldat z Russland gsii un in Gfangeschaft chuu. Sy Mooltalänt het em ghulfe z iberläbe, mit Zaichnige, wun er mit Chole gmacht het. Anne 1949 isch er retuur chuu vu Sibirie.
Im Februar 1950 het er sy Verlobti, d Liesel Koger, ghyrote, d Dochter vum Ötliger Burgermaischter, wun er scho vor em Chrieg chänneglehrt ghaa het. Si sin zäme in s Huus vu dr Schwiigereltere z [[Weil am Rhein|Ötlige]] zoge un hän dr Buurehoof ibernuu.
Mer chännt en im [[Markgräflerland|Markgreflerland]] as Landschaftsmooler. Är het vyl in samfte Paschtellteen gmoolt, Hauptmotiv vy syre Chunscht isch aber nit nume sy Haimet gsii, nai, är het au syni Chriegserfahrige ufgschafft in Bilder un het d Gfohr fir d Wält dur Atomwaffe un Umwältverwieschtig thematisiert. Vor allem in dr 1970er Johr sin eso expressionistischeri Wärch mit apokalyptische Ziig entstande.
Är het au gschriibe, unter anderem Gedicht uf [[Alemannisch]]. Gedicht un Gschichte vun em sin in dr Anthology ''Usezupfts usem Alemannische'' (1983) un speter in sym Biechli ''Zwüsche gestern un morn'' uusechuu.
Dernäbe isch dr Rösch vyl Johr im Gmairot vu Ölingen gsii un au Mitglid im Gsangverain, wun er Zweete Vorsitzer gsii isch.
Anne 1988 isch sy Frau gstorbe. Är sälber het d Tuberkulose iberwunde un het 25 lang mit Chählchopfchräbs gläbt, het am Änd nume no chenne flischtere. Bis ins hoch Alter het er no gmoolt un gschribe un uf em Buurehof mitghulfe. Syni letschte Bilder sin e baar Wuche vor sym Dood entstande. Am 25. Februar 2001 isch er im Alter vu 88 Johr gstorbe,
Im Johr 2009 isch im Roothuus z Winterschwyler unter em Titel „Karl Rösch Retrospektive“ ne Uusstellig mit Wärch vum Rösch ziagt wore. Zue sym 100. Geburtsdag 2012 het s Ötlinger Museum „Dorfstube“ ne Uustellig mit Wäärch vun em zaigt.
== Literatur ==
* ''Autoren aus dem Dreiländereck.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]] I/II 2000, S. 44–45
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
* [https://www.leo-bw.de/en_GB/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012792048/R%C3%B6sch+Karl Rösch, Karl] uf LEO-BW
* [http://www.badische-zeitung.de/einfuehlsame-kaempfernatur Einfühlsame Kämpfernatur], Badischi Zytig, 11. Septämber 2012
* [http://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/er-wollte-dass-sich-jeder-ein-bild-von-ihm-leisten-konnte--62689971.html Er wollte, dass sich jeder ein Bild von ihm leisten konnte], Badischi Zytig, 6. Augschte 2012
* [http://www.badische-zeitung.de/efringen-kirchen/ein-gemarkungsplan-war-sein-erstes-kunstwerk--13049183.html Ein Gemarkungsplan war sein erstes "Kunstwerk], Badischi Zytig, 25. Merz 2009
{{SORTIERUNG:Rosch, Karl}}
[[Kategorie:Moler, Zeichner, Illustrator]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Puur]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Person (Wiil am Rhii)]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Ghil’ad Zuckermann
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[[Datei:Zuckermann.jpg|mini|300px|Dr Ghil’ad Zuckermann (2011)]]
Dr '''Ghil’ad Zuckermann''' ({{heS|גלעד צוקרמן}}, * [[1. Juni]] [[1971]] z [[Tel Aviv]], [[Israel]]) (D.Phil., [[Universidäät Oxford]]; Ph.D., [[Universidäät Cambridge]])<ref>{{Webarchiv|url=https://www.vividsydney.com/speaker/prof-ghilad-zuckermann |wayback=20180618125759 |text=Vivid Sydney (Light, Music and Ideas) |archiv-bot=2019-05-27 03:24:18 InternetArchiveBot}}, Speaker: Prof. Ghil'ad Zuckermann.</ref> isch an [[Linguistik|Sprochwüsseschaftler]] und an Audor, wo z [[Australien|Auschdralie]], [[Vereinigtes Königreich|Groossbritannie]], [[Italien|Idalie]] und [[Israel]] dätig isch.
Dr Zuckermann isch an Brofässer fir Linguischdig (Schprochwisseschafde) an dr Universidäät Adelaide, Auschdralie.<ref>[http://www.themonthly.com.au/issue/2014/september/1409493600/anna-goldsworthy/voices-land Voices of the land], In Port Augusta, an Israeli linguist is helping the Barngarla people reclaim their language / Anna Goldsworthy, The Monthly, September 2014.</ref><ref>[https://www.pedestrian.tv/news/meet-the-aussie-lumbersexual-on-a-mission-to-make-your-beard-lustrous Meet Ghil'ad Zuckermann, master of 11 languages], Pedestrian TV.</ref><ref>{{Webarchiv|url=http://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2014/05/28/il-papa-netanyahu-e-la-lingua-di-gesu01.html |wayback=20180809090753 |text=Il Papa, Netanyahu e la lingua di Gesù |archiv-bot=2019-09-11 14:51:53 InternetArchiveBot }}, La Repubblica, Reuters, 28. Mai 2014.</ref><ref>[https://www.jewishnews.net.au/ghilads-indigenous-language-game-changer/79545 Ghil’ad’s Indigenous language game changer], Shane Desiatnik, AJN, 12. Juli 2018.</ref><ref>[https://www.aljazeera.com/indepth/features/starting-scratch-aboriginal-group-reclaims-lost-language-180626082306196.html Starting from scratch: Aboriginal group reclaims lost language], With the help of a linguistics professor, Barngarla, which has not been spoken for 60 years, is being pieced together, Al Jazeera, John Power, 29. Juni 2018.</ref>
== Forschig ==
Dr Zuckermann forschd zur Widerbeläbig vom [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] im 19. und friene 20. Johrhundert as Alldagssproch dur d [[Zionismus|Zioniste]]. Er hod au zaigd, dass s modärn Hebräisch ebe net nu a [[Semitische Sprachen|semitischi Sproch]] isch wie s Althebräisch: Di europäische Jude hond [[Indogermanische Sprachen|indogermanischi Sproche]] – bsunders [[Jiddisch]] – gredet, und des hod sich im widerbeläbte Hebräisch stargg nidergschlage. Er sait em hittige Hebräisch drum «Israelisch», und des basieri zum ainte uf em biblisch-mischna’ische Hebräisch und zum andere uf em Jiddisch und sig drum a «semitischeuropäischi» Sproch.
E Spezialgebiet von em isch d Erforschig vom Barngarla, ere Sproch vu den [[Aborigines|auschtralische Urywoner]].
== Almae matres ==
Dr Zuckermann hod do schdudierd:
* United World College of the Adriatic z [[Triest]], [[Italien|Italie]]<ref>[https://www.uwcad.it/2018/5-storie-di-straordinario-successo/Gemona 5 STORIE DI STRAORDINARIO SUCCESSO], News, 8.10.2018, Gemona del Friuli.</ref>
* Universidäät [[Tel Aviv]], [[Israel]]
* Universidäät [[Oxford]] (St Hugh’s College), [[Vereinigtes Königreich|Groossbritannie]]
* Universidäät [[Cambridge]] (Churchill College), Groossbritannie<ref>[https://www.edx.org/bio/ghilad-zuckermann edX], Professor Ghil'ad Zuckermann.</ref><ref>[https://adelaidefestivalofideas.com.au/speakers/professor-ghilad-zuckermann/ Adelaide Festival of Ideas], Professor Ghil'ad Zuckermann.</ref>
== A Auswahl vo seine Werk ==
=== Büecher ===
* ''Revivalistics: From the Genesis of Israeli to Language Reclamation in Australia and Beyond'', 2020, Oxford University Press ({{#isbn:9780199812790}} / {{#isbn:9780199812776}})
* ''Language Contact and Lexical Enrichment in Israeli Hebrew'', 2003, Palgrave Macmillan ({{#isbn:9781403917232}} / {{#isbn:9781403938695}})
* ''Israelit Safa Yafa'', 2008, Am Oved ({{#isbn:978-965-13-1963-1}})
* [http://www.zuckermann.org/guide.html ''Engaging – A Guide to Interacting Respectfully and Reciprocally with Aboriginal and Torres Strait Islander People, and their Arts Practices and Intellectual Property''], 2015
* [http://www.dictionary.barngarla.org/ ''Dictionary of the Barngarla Aboriginal Language of Eyre Peninsula, South Australia''], 2018
* ''Jewish Language Contact'' (=''International Journal of the Sociology of Language'' 226), 2014
* ''Burning Issues in Afro-Asiatic Linguistics'', 2012
=== Ardikel ===
Drneba hoddr en Haufa Ardikl gschriba:
* Zuckermann, Ghil'ad (2005). "Phono-Semantische Abgleichung", ''Semantik im Lexikon'', Stefan Langer und Daniel Schnorbusch (eds), Gunter Narr, Tübingen, Seiten 223–267.
* Zuckermann, Ghil'ad; Quer, Giovanni; Shakuto, Shiori (2014). Native Tongue Title: Proposed Compensation for the Loss of Aboriginal Languages], ''Australian Aboriginal Studies'' 2014/1: 55-71.
* Zuckermann, Ghil'ad; Walsh, Michael (2014). “Our Ancestors Are Happy!”: Revivalistics in the Service of Indigenous Wellbeing, ''Foundation for Endangered Languages'' XVIII: 113-119.
* Zuckermann, Ghil'ad; Walsh, Michael (2011). [http://www.zuckermann.org/pdf/Revival_Linguistics.pdf Stop, Revive, Survive: Lessons from the Hebrew Revival Applicable to the Reclamation, Maintenance and Empowerment of Aboriginal Languages and Cultures], ''Australian Journal of Linguistics'' 31: 111–127.
* Zuckermann, Ghil'ad (2009). [http://www.zuckermann.org/pdf/Hybridity_versus_Revivability.pdf Hybridity versus Revivability: Multiple Causation, Forms and Patterns], ''Journal of Language Contact'' 2: 40–67.
* Zuckermann, Ghil'ad (2006). [http://www.zuckermann.org/pdf/new-vision.pdf A New Vision for "Israeli Hebrew": Theoretical and Practical Implications of Analysing Israel's Main Language as a Semi-Engineered Semito-European Hybrid Language], ''Journal of Modern Jewish Studies'' 5: 57–71.
* Zuckermann, Ghil'ad (2004). [http://www.zuckermann.org/pdf/cultural_hybridity.pdf Cultural Hybridity: Multisourced Neologization in "Reinvented" Languages and in Languages with "Phono-Logographic" Script], ''Languages in Contrast'' 4: 281–318.
* Zuckermann, Ghil'ad (2003). [http://www.zuckermann.org/english.pdf Language Contact and Globalisation: The Camouflaged Influence of English on the World’s Languages – with special attention to Israeli (sic) and Mandarin], ''Cambridge Review of International Affairs'' 16: 287–307.
* Zuckermann, Ghil'ad (2008). [http://www.zuckermann.org/pdf/Realistic_Prescriptivism_Academy.pdf 'Realistic Prescriptivism': The Academy of the Hebrew Language, its Campaign of 'Good Grammar' and Lexpionage, and the Native Israeli Speakers], ''Israel Studies in Language and Society'' 1: 135–154.
* Zuckermann, Ghil'ad (2006). [http://www.zuckermann.org/pdf/complement_clause.pdf "Complement Clause Types in Israeli"], ''Complementation: A Cross-Linguistic Typology'', Oxford University Press, pp. 72–92.
* Zuckermann, Ghil'ad (2006). [http://www.zuckermann.org/pdf/engineering.pdf " 'Etymythological Othering' and the Power of 'Lexical Engineering' in Judaism, Islam and Christianity. A Socio-Philo(sopho)logical Perspective"], ''Explorations in the Sociology of Language and Religion'', John Benjamins, pp. 237–258.
* Yadin, Azzan; Zuckermann, Ghil'ad (2010). [http://www.zuckermann.org/pdf/Secularization-f.pdf "Blorít: Pagans' Mohawk or Sabras' Forelock?: Ideological Secularization of Hebrew Terms in Socialist Zionist Israeli"], ''The Sociology of Language and Religion: Change, Conflict and Accommodation'', Palgrave Macmillan, pp. 84–125.
* Sapir, Yair; Zuckermann, Ghil'ad (2008). [http://www.zuckermann.org/pdf/icelandicPSM.pdf "Icelandic: Phonosemantic Matching"], ''Globally Speaking: Motives for Adopting English Vocabulary in Other Languages'', Multilingual Matters, pp. 19–43.
== Filmografii ==
* [https://web.archive.org/web/20190325013656/https://vimeo.com/channels/357807/44019045 Fry’s Planet Word], [[Stephen Fry]]
* [https://www.youtube.com/watch?v=DZPjdNaLCho SBS: Living Black: S18 Ep9 – Linguicide]
* [https://www.youtube.com/watch?v=izVGZRqciTY Babbel: Why Revive A Dead Language? – Interview with Prof. Ghil'ad Zuckermann]
* [https://www.edx.org/course/language-revival-securing-future-adelaidex-lang101x ''Language Revival: Securing the Future of Endangered Languages''], edX MOOC
== Weblingg ==
* [http://researchers.adelaide.edu.au/profile/ghilad.zuckermann Ghil'ad Zuckermann, D.Phil. (Oxon.)]
* [http://www.adelaide.edu.au/directory/ghilad.zuckermann University Staff Directory: Professor Ghil'ad Zuckermann]
* [https://adelaide.academia.edu/zuckermann Ghil'ad Zuckermann, Academia]
* [http://www.jewish-languages.org/ghilad.zuckermann.html Jewish Language Research Website: Ghil'ad Zuckermann]
* [http://www.zuckermann.org/ Professor Ghil'ad Zuckermann's website]
* [https://www.pedestrian.tv/news/meet-the-aussie-lumbersexual-on-a-mission-to-make-your-beard-lustrous/ Australian of the Day: Ghil'ad Zuckermann]
* [http://www.themonthly.com.au/issue/2014/september/1409493600/anna-goldsworthy/voices-land Voices of the land], Anna Goldsworthy, The Monthly, September 2014.
* [https://www.bbc.co.uk/programmes/p03fslbj BBC World Service: Reawakening Language]
* [http://www.zuckermann.org/poetry.html Selutis Alpinis (Se tu vens cà sù ta' cretis), Ghil'ad Zuckermann]
== Fuessnote ==
<div class="references-small" style="-moz-column-count:3; column-count:3;">
<references />
</div>
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Zuckermann, Ghilad}}
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Groossbritannie]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer in de USA]]
[[Kategorie:Jud]]
[[Kategorie:Israeli]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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Karlfrieder Elsner
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Dr '''Karlfrieder Elsner''' (* [[30. März|30. Meerz]] [[1925]] z [[Efringen-Kirchen|Efrige-Chilche]]; † [[6. Januar|6. Jänner]] [[2014]] z [[Weil am Rhein|Wyyl]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Zaandokter un [[alemannisch]]e Dialäktautor gsii.
== Lääbe ==
Dr Elsner isch z Efrige-Chilche ufgwachse. Am 20. April 1943 isch dr Elsner Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 9.387.018).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/598090583?objectPage=2597 A3340-MFOK: Number E0003]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
No dr Schuel het er an dr [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universiteet Fryburg]] Zaanmedizin studiert. Syter anne 1954 het er z [[Weil am Rhein|Wyyl]] gläbt un do 30 Joor lang e Zaandokterpraxis gfiert. Anne 1989 isch er mit 64 Joor in Ränte gange. Är isch langi Joor Mitglid vum Briefigsuuschuss vu dr IHK gsii, zytwys au as Vorsitzer. Zäme mit em Dieter Buchheimer het er z Wyyl e Stammdisch fir Zaandekter grindet go dr Uusdusch ferdere.
Fir d Weiler Zeitung het er 35 Joor lang bis 2010 unter em Pseudonym „Öbber vo Neume“ all Wuche d [[Alemannische Kolumnen|Mundartkolumne]] „Guckehuus“ gschriibe ([[Markgräflerisch|Markgreflerisch]]). Är isch Mitgliid bi dr [[Muettersproch-Gsellschaft]] gsii.
Syter anne 1961 isch dr Elsner Mitgliid vu dr Naarezumft ''Wiler Zipfel'' gsii. Är het iber 50 Joor lang Täxt gschriibe fir d Zumft, unter anderem fir d ''Rotssuppe'' am Faasnetsmeendig im „Lachefass“.
In syre Freizyt het dr Elsner au Aquaräll gmoolt, vor allem mit Motiv us em [[Markgräflerland|Markgreflerland]]. Dernäbe het er Musik gmacht, het Klavier un Akkordeon gspiilt.
Är isch ghyrote gsii un het mit syre Frau zwai Chinder ghaa, e Suun un e Dochter. Am 6. Jänner 2014 het er syni Auge fir immer zuegmacht.
In eme Noochruef schrybt dr Hans Brunner 2014:
{{Zitat|Karlfrieder Elsner isch vor allem e echte „Markgräfler“ mit eme wichtige Aliige gsi. Nämlich defür z sorge, ass alti alemannischi Wörter nit verkümmere, wie au e unverfälschte Dialekt nit verlore goht. Was dr alemannische Dialekt betreffe tuet, hätt me ihn chönne as Muettersproch-Lexikon bezeichne. Über jedi Afrog het er sich gfreut und allewil e Antwort druf gwüßt. (Doch het er aber das Wort „war“ ghört, oder 's het öbber in Dialekt „Ziebele“ mit ie, statt Zibele gschribe, do het er scho chönne eweng chiibig werde!)|Brunner 2014}}
== Literatur ==
* ''Autoren aus dem Dreiländereck.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]] I/II 2000, S. 32
* Hans Brunner: ''Abschied vom Dr. Karlfrieder Elsner.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]] I/2014, S. 70 ([https://www.alemannisch.de/eip/media/2014heft1.pdf Online])
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
* [https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-k-arlfrieder-elsner-war-ein-mann-voller-kreativitaet.e73be476-cdf7-4fdc-8a6a-c1b7283c9688.html Karlfrieder Elsner war ein Mann voller Kreativität], Weiler Zeitung, 7. Jänner 2014
{{SORTIERUNG:Elsner, Karlfrieder}}
[[Kategorie:Mediziner]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Person (Wiil am Rhii)]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Johann Philipp Glock
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Dr '''Johann Philipp Glock''' (* [[10. Dezember|10. Dezämber]] [[1849]] z [[Schriesheim]]; † [[14. Dezember|14. Dezämber]] [[1925]] z [[Bad Nauheim]]) isch e badische Pfaarer un Haimetforscher gsii.
== Lääbe ==
Dr Johann Philipp Glock isch as Suhn vum Lehrer Philipp Jakob Glock un däm sy Frau Charlotte im Schriesheimer Schuelhuus uf d Wält chuu. Em Glock sy Vater het bi dr [[Badische Revolution]] 1848/49 mitgmacht un isch vor Gricht chuu, isch baer freigsproche wore. Dr Glock isch uf s Gimnasium z [[Heidelberg|Haidelberch]] ganmge un het noch em Abitur an dr [[Universität Erlangen|Uniwersideet Erlangen]] aafange evangelischi Theology studiere. Sy eerschti Stell as [[Vikar]] het er an dr Hailiggaischtchilche z Haidelberch kriegt. As Sanideeter un speetere Militeergaischtlig isch er bim [[Deutsch-Franzesischer Krieg|Dytsch-Franzeesische Chrieg]] 1870/71 derby gsii. Dernio het er Vikarstelle z [[Lahr (Schwarzwald)|Lohr]], z [[Emmendingen|Ämmedinge]] un z [[Baden-Baden|Baade-Baade]] ghaa. Drotz ass er z Baade-Baade hätt chenne Pfaarer gee, het er liber d Bfaarstell z [[Zuzenhausen]] aagnuu. Deert isch dno vu 1877 bis 1896 Pfaarer vu dr evangelische Pfaargmai gsii. Dr Glock het welle ne Dorfpfaarer syy, wel er d Neechi zum aifache Volk gsuecht het.
Anne 1880 het er in dr Hailiggaischtchilche z Haidelberch d Marie Heß ghyrote. S Baar hetz eh Chinder kriegt, fimf Deechtere un fimf Sihn. Näbe sytre Arbet as Pfaarer het er in sym große Pfaargarte gartneret un het Imme ghalte. In Imkerzytige un Broschüre het er zue vyl Froge vu dr Immezucht gschribe. Dr Glock isch langi Johr Bezirkspflääger vu dr ''Historische Kommission fir s Großherzogtum Bade'' gsii. As Abschidsgschänk an Zuzenhausen het er e umfangrychi Ortschronik unter em Titel „Burg, Stadt und Dorf. Zuzenhausen im Elsenzgau – eine Ortsgeschichte“ publiziert.
Anne 1897 het dr Oberchilcherot dr Glock mit syre Zuestimmig uf [[Schallstadt|Wolfewyler]] versetzt, wu s e Pfaarhuus mit 14 Chammere fir sy großi Familie gee het. D „Lieder und Sprüche aus dem Elsenztale“, wun er anne 1898 vereffetligt het, het er no z Zuzenhausen zämegstellt ghaa.
Au z Wolfewyler het er si mit em Bruuchdum bscheftigt un in sym „Breisgauer Volksspiegel“ e großi Sammlig vu Sprichwerter, Redensarte, Schwänk, Lieder un Bryych im [[Alemannisch|alemannische Dialäkt]] us dr untere Vogteie vu dr Herrschaft Badewyler, vor allem us em Dorf Wolfewyler sälber, zämedrait. Där Volksspiegel isch di umfangrychscht Dokumäntation vum Alemannisch us em sidlige Brysgau us däre Zyt.
Wäge dr schwäre Chranket vu syre Frau het er si anne 1916 in Ruestand versetze loo un s Baar isch uf Bad Nauheim zoge. Dr Dod vu drei Sihn, wu im [[Erster Weltkrieg|Erschte Wältchrieg]] gfalle, un dr Dod vun eme Suhn, wu uf Amerika uusgwanderet isch, hän em syni letschte Lääbesjohr verduschteret. Z [[Laudenbach (Bergstraße)|Laudenbach]] het er anne 1925 syni letscht Ruestätt gfunde.
D Gmai [[Schallstadt]] hat no ihm d Johann-Philipp-Glock-Grund- un Hauptschuel mit Wärchrealschuel gnännt.
== Wäärch ==
* ''Burg, Stadt und Dorf. Zuzenhausen im Elsenzgau – eine Ortsgeschichte.'' Selbstverlag, Wolfenweiler 1896. VIII, 240 S. Ill., Kt.
* ''Die Symbolik der Bienen und ihre Produkte in Sage, Dichtung, Kultus, Kunst und Bräuchen der Völker.'' Weißsche Universitätsbuchhandlung, Heidelberg 1891 (2. Uflag 1897)
* ''Lieder und Sprüche aus dem Elsenztal''. In: Alemannia. 25. Jahrgang (1898), S. 193–255 [[:commons:File:De Alemannia XXV 203.jpg|Commons]]
* ''Die preussischen Werber im „Leimstollen“ zu Leutersberg''. Alemannia. 36. Jahrgang (1908), S. 81–90 [[:commons:File:De Alemannia XXXVI 089.jpg|Commons]]
* ''Breisgauer Volksspiegel. Eine Sammlung volkstümlicher Sprichwörter, Redensarten, Schwänke, Lieder und Bräuche in oberalemannischer Mundart. Ein Beitrag zur badischen Volkskunde für jedermann.'' [[Verlag Moritz Schauenburg|Moritz Schauenburg]], Lahr 1909
* ''Badischer Liederhort. Eine Sammlung der bekanntesten und schönsten Volkslieder der badischen Heimat ... '' Bd. I, 1910
* ''Es war einmal. Ein Kameruner Immortellenkranz deutscher Koloniallieder. Den Toten zum Gedächtnis, den Lebenden zur Erinnerung, den kommenden Geschlechtern zum Vorbild. Aus deutscher Brust gesungen. Gewidmet von einem alten Kolonialfreund '' 1922.
== Literatur ==
* Stüssi, Anna: ''Glock, Johann Philipp.'' Deutsches Literatur-Lexikon. Band 6 (Gaa – Gysin). De Gruyter, Berlin, Boston 1978. {{#isbn:978-3-907820-06-3}}. ([https://www-degruyter-com.wikipedialibrary.idm.oclc.org/database/DLLO/entry/dllo.dll.006.932/html Online])
* bsch: „Bauernpfarrer“ Johann Philipp Glock, in: Rhein-Neckar-Zeitung vom 9. Februar 1984.
== Weblink ==
{{Wikisource}}
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/116664495/person Glock, Johann Philipp] uf LEO-BW
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de |2 = Johann_Philipp_Glock|3 = dütsch |4 = 197743777 }}
{{SORTIERUNG:Glock, Johann Philipp}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Geistliger]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Torsten Haß
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'''Torsten Haß''' (* [[21. November|21. Novämber]] z [[Neumünster]], [[Schleswig-Holstei]]) isch e dütsche Schriftsteller und [[Biblioteek|Bibliothekar]]<ref name="dnb">{{cite web |title=Datensatz en de Gemeinsamen Normdatei (GND) |url=http://d-nb.info/gnd/1145989268 |website=Katalog der Deutschen Nationalbibliothek |publisher=Deutsche Nationalbibliothek |access-date=13. September 2021}}</ref>. Sis Buech ''Bibliotheken für Dummies'' (Oktoober 2019; zämme mit em Detlev Schneider-Suderland) isch e gheime Bestseller gsi i de Biblioteeke: 60000 Exemplare i 15 Monete<ref name="BuB">{{cite journal |title=Bibliotheken für Dummies als pdf-E-Book |journal=BuB |date=2020 |volume=72 |issue=11 |page=611 |url=https://b-u-b.de/wp-content/uploads/2020-11.pdf |access-date=15. April 2021}}</ref>.
==Wärk==
===Vrzelends Wärk===
(Pseudonym: Kim Godal)
* ''Das Kartenhaus : ein Betrugs-Roman'' (2002<ref name="chrono">Kim Godal: ''Morddeich''. Spatz 2021, {{#isbn:979-8746727725}}, S. 133–134 (Wärkchronologie).</ref>)
* ''Der König des Schreckens : ein Vatikan-Krimi'' (2013<ref name="chrono" />)
* ''Männchensache : Rechtsfälle zur Vorbereitung im Geschlechterkampf – Roman'' (2009<ref name="chrono" />)
* ''Morddeich : und andere Kurzprosa'' (2021)
* ''Die Schwarze Zeit : ein Mittelalter-Roman'' (2006<ref name="chrono" />)
* ''Die Schwarze Zeit II : Aphrodites Puppen – Roman'' (2007<ref name="chrono" />)
* ''Die Schwarze Zeit III : Metathronos – Roman'' (2008<ref name="chrono" />)
* ''Die Schwarze Zeit IV : Agonie – Roman'' (2009<ref name="chrono" />)
* ''Die Schwarze Zeit V : Staub – Roman'' (2010<ref name="chrono" />)
* ''Die Schwarze Zeit VI : Terra re-mota – Roman'' (2011<ref name="chrono" />)
* ''Totenmelodie : ein Kurpfalz-Krimi'' (2017<ref name="chrono" />)
* ''Totenquintett : ein Kurpfalz-Krimi'' (2018<ref name="chrono" />)
* ''Totentraum : ein Kurpfalz-Krimi'' (2019<ref name="chrono" />)
===Drame===
* ''En Nuit : Dramolett'' (2021)
* ''Omega oder Das Hochzeitsmahl : Drama'' (2020<ref name="chrono" />)
* ''Die Staatsschuld – In a State of Bonds : Drama'' (2003<ref name="chrono" />)
===Lürik===
* ''Das Christkind taumelt betrunken im Wald, der Weihnachtsmann torkelt nicht minder : Winter und Weihnachtsgedichte'' (2020)
* ''Es wiehert der Gaul, es graset das Pferd. Es machte auch nichts, wär’s mal umgekehrt : Liebesgedichte und andere'' (2020)
===Sachliteratur===
* ''Bibliotheken für Dummies'' (2019); zämme mit em Detlev Schneider-Suderland
* ''Arbeitgebermarke Bibliothek mit k(l)einem Budget : eine Einführung mit Übungen'' (2021)
* ''Vahīṅ dekhiye : Festschrift für Hellmut Vogeler'' (1996); [[Rausgäbr]]
* ''Das Ende der Gemütlichkeit : Entwurf eines Fundraising-Konzepts für kleinere und mittlere Wissenschaftliche Bibliotheken'' (2021)
* ''Dieses Buch ist für die Tonne : Einführung in den klassischen Zynismus (Kynismus)'' (2020); zämme mit em Maximilian Spannbrucker
* ''Wohnriester und Erbbau : ein aktuelles Fallbeispiel'' (2021)
===Sustigs===
* ''Der Verlust der Magie : [[Essei|Essays]], Polemiken, Satiren'' (2021)
* ''Die Rezensionen, Bd.A,1'' (2021)
* ''Die Rezensionen, Bd.A,2'' (2021)
* ''Die Rezensionen, Bd.A,3'' (2021)
* ''Die Rezensionen, Bd.B,1'' (2021)
* ''Die Rezensionen, Bd.B,2'' (2021)
==Fueßnote==
<references />
==Weblink==
* [https://kvk.bibliothek.kit.edu/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-redesign&lang=en&title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&head=%2F%2Fkvk.bibliothek.kit.edu%2Fasset%2Fhtml%2Fhead.html&header=%2F%2Fkvk.bibliothek.kit.edu%2Fasset%2Fhtml%2Fheader.html&spacer=%2F%2Fkvk.bibliothek.kit.edu%2Fasset%2Fhtml%2Fspacer.html&footer=%2F%2Fkvk.bibliothek.kit.edu%2Fasset%2Fhtml%2Ffooter.html&css=none&input-charset=utf-8&ALL=&TI=&AU=ha%C3%9F%2C+torsten&CI=&ST=&PY=&SB=&SS=&PU=&kataloge=K10PLUS&kataloge=BVB&kataloge=NRW&kataloge=HEBIS&kataloge=HEBIS_RETRO&kataloge=KOBV_SOLR&kataloge=DDB&kataloge=STABI_BERLIN&OESTERREICH=&kataloge=BIBOPAC&kataloge=LBOE&kataloge=OENB&SCHWEIZ=&kataloge=SWISSCOVERY&kataloge=HELVETICAT&kataloge=ALEXANDRIA&kataloge=CHZK_VAUD&kataloge=CHZK_SBT&kataloge=VKCH_RERO&kataloge=WORLDCAT&ref=direct&client-js=yes Torsten Haß en dem KVK Online-Katalog (Dytschland, Eschtrych, Schwiz & WorldCat)]
* [https://kvk.bibliothek.kit.edu/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-redesign&lang=en&title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&head=%2F%2Fkvk.bibliothek.kit.edu%2Fasset%2Fhtml%2Fhead.html&header=%2F%2Fkvk.bibliothek.kit.edu%2Fasset%2Fhtml%2Fheader.html&spacer=%2F%2Fkvk.bibliothek.kit.edu%2Fasset%2Fhtml%2Fspacer.html&footer=%2F%2Fkvk.bibliothek.kit.edu%2Fasset%2Fhtml%2Ffooter.html&css=none&input-charset=utf-8&ALL=&TI=&AU=godal%2C+kim&CI=&ST=&PY=&SB=&SS=&PU=&kataloge=K10PLUS&kataloge=BVB&kataloge=NRW&kataloge=HEBIS&kataloge=HEBIS_RETRO&kataloge=KOBV_SOLR&kataloge=DDB&kataloge=STABI_BERLIN&kataloge=BIBOPAC&kataloge=LBOE&kataloge=OENB&kataloge=SWISSCOVERY&kataloge=HELVETICAT&kataloge=ALEXANDRIA&kataloge=CHZK_VAUD&kataloge=CHZK_SBT&kataloge=VKCH_RERO&kataloge=WORLDCAT&ref=direct&client-js=yes Kim Godal en dem KVK Online-Katalog (Dytschland, Eschtrych, Schwiz & WorldCat)]
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Haß, Torsten}}
[[Kategorie:Bibliothekar]]
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[[Kategorie:Journalist (Dütschland)]]
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Silberdistel-Reihe
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D '''Silberdistel-Reihe''' isch e Publikationsraie gsii, wu zwische 1952 un 1982 im [[Verlag Moritz Schauenburg]] uusechuu isch.
Die Raie isch uusegee wore vum [[Karl Friedrich Müller]], em Bearbaiter vum [[Badisches Wörterbuch|Badische Werterbuech]]. In däre Raie het er Literatur us dr Region am Oberrhy uusegee. S het Bänd mit Gedicht un Bänd mit Prosa, zum Dail uf Hochdytsch, zum Dail uf [[Alemannisch]]. Insgsamt sin rund 85 Biecher in däre Serie uusechuu, d Nummerierig isch nit konsischtänt dureghalte, mänki Biecher drage Doppelnummere, un s git e großi Lucke in dr Nummere vu 75 bis 99.
D Uuswahl isch ender e konservativi, s sin dradizionälli Schriftsteller un Schriftstellerne, kaini modärne, di maischte cha mer unter em Stichwort „Haimetliteratur“ zämefasse.<ref>lueg Helmut Maurer: ''Karl Friedrich Müller.'' In: ''Baden-Württembergische Biographien 1'' (1994), 245-247</ref>
== Bänd, wu uusechuu sin ==
* [[Toni Rothmund]]: ''Cornelia. Eine Novelle um Goethe.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1952. 55 S. (Silberdistel-Reihe 1)
* [[Eduard Heyck]]: ''Das Ende der Flittermonde des Heiho.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1953. 58 S. (Silberdistel-Reihe 2)
* [[Hermann Burte]]: ''Psalter um Krist. Geistliche Strophen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1953. 62 S. (Silberdistel-Reihe 3)
* [[Emanuel Stickelberger]]: ''Liebet eure Feinde. Ich aber sage euch! Gedichte = Inimicos vestros diligite.'' Nachw. von Hermann Burte. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald [1954] 61 S. (Silberdistel-Reihe 4)
* [[Richard Gäng]]: ''De Sunntigmorge. Neue hochalemannische Gedichte.'' Nachw. von Reinhold Schneider. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1954. 159 S. (Silberdistel-Reihe 5/6)
* [[Hedwig Salm]]: ''Brunnen am Weg. Alemannische Gedichte und Sprüche.'' Nachw. von Richard Gäng. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1954 159 S. (Silberdistel-Reihe 7/8)
* [[Toni Rothmund]]: ''Die Droste. Eine Novelle um Annette von Droste-Hülshoff. Gedichte.'' Nachw. von Adolf von Grolmann. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1954. 63 S. (Silberdistel-Reihe 9)
* [[Eugen Falk-Breitenbach]]: ''Goldiges Land. Schwarzwälder Gedichte.'' Nachw. von Eugen Fehrle. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald [1955] 63 S. (Silberdistel-Reihe 10)
* [[Karl Willy Straub]]: ''Das Heiratskarussell. Lucrezia Corsini. 2 Novellen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1955. 99 S. (Silberdistel-Reihe 11/12)
* [[Max Rieple]]: ''Bodensee-Sonette.'' Nachw. von Wilhelm Zentner. Federzeichn.: Karl List. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald [1955] 67 S. (Silberdistel-Reihe 13)
* [[Ernst Niefenthaler]]: ''Dr Weg berguf. Alemannische Gedichte.'' Nachw. von Emil Imm. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1955. 67 S. (Silberdistel-Reihe 14)
* [[Friedrich Roth (Schriftsteller)|Friedrich Roth]]: ''Im Glühen des Lichts. Erzählungen, Verse, Betrachtungen.'' Nachw. von Hermann Wiedtemann. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald [1955] 94 S. (Silberdistel-Reihe 15)
* [[Paul Sättele]]: ''Bodensee-Novellen.'' Nachw. von Ludwig Finckh. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1956. 159 S. (Silberdistel-Reihe 16/17)
* [[August Ganther]]: ''Wälderlüt. Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' Nachw. von Emil Schlageter. 2. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1956. 87 S. (Silberdistel-Reihe 18)
* [[Hildegard Stern]]: ''Das Hugenottenkreuz. 5 Erzählungen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1956. 152 S. (Silberdistel-Reihe 19/20)
* [[Karl Greifenstein]]: ''Die Kerze. Eine Novelle und 2 Kurzgeschichten.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1956. 66 S. 8 (Silberdistel-Reihe 21)
* [[Hermine Maierheuser]]: ''Das kleine Perlwunder. Roman für junge Herzen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1957. 230 S. (Silberdistel-Reihe 22/24)
* [[Gustel Ehrmann-Bretzing]]: ''Zwischen Schwarzwald und Vogesen. Geschichten aus alemannischem Land.'' Nachw. von Kurt Engelbrecht. Mit Scherenschn. von Gertrud Heckmann. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1957. 134 S. (Silberdistel-Reihe 25/26)
* [[Friedrich Alfred Schmid Noerr]]: ''Das Freiburger Drachenzahnweh.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1957. 222 S. mit Abb. (Silberdistel-Reihe 27-29)
* 30 fählt schyns
* [[Eugen Falk-Breitenbach]]: ''Aus der Stille. Schwarzwälder Gedichte.'' Nachw. von Oskar Kilian. Mit Ill. d. Verf. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1958. 72 S. 4 Taf. (Silberdistel-Reihe 31)
* [[Hildegard Stern]]: ''Die schwarze Sonne. 5 Liebesgeschichten.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1958. 132 S. (Silberdistel-Reihe 32/33)
* [[Wilhelm Zentner]]: ''Spätlese am Oberrhein. Erinnerungen, Betrachtungen und Erzählungen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1958. 86 S. (Silberdistel-Reihe 34)
* [[Johann Peter Hebel]]: ''Alemannische Gedichte. Mit einem Bild Hebels.'' Hrsg. von Karl Friedrich Müller. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1958. 176 S. 1 Titelbild (Silberdistel-Reihe 35/36)
* [[Walter Franke]]: ''Siegel der Seele. Gedichte.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1959. 63 S. (Silberdistel-Reihe 37)
* [[Eugen Heiler]]: ''Brautfahrt zum Bodensee. Eine Novelle.'' Bilder von Helmut Philipp. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1959. 107 S. (Silberdistel-Reihe 38/39)
* [[Friedrich Alfred Schmid Noerr]]: ''Der Durlacher Zwiewelewick. Teufelsmühle.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1959. 132 S. mit Abb. (Silberdistel-Reihe 40/41)
* [[Gustel Ehrmann-Bretzing]]: ''Im Frührot. Erinnerungen.'' Federzeichn. von Rudolf Heim. Scherenschnitte von Gertrud Heckmann. Nachw. von Kurt Engelbrecht. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1959. 85 S. (Silberdistel-Reihe 42/43)
* [[Hedwig Salm]]: ''Aus des Herzens Fülle. Ein Spruchbuch.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1959. 65 S. (Silberdistel-Reihe 44)
* [[Hildegard Stern]]: ''Die Galionsfigur. 5 Erzählungen.'' 2. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1960. 122 S. (Silberdistel-Reihe 45/46)
* [[Gerhard Jung]]: ''D'Heimet uf em Wald. Alemannische Gedichte.'' Nachw. von Emil Imm. Mit 4 Federzeichn. von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1960. 69 S. (Silberdistel-Reihe 47)
* [[Herbert Sartori]]: ''Der Liebe Lied.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1961. 47 S. (Silberdistel-Reihe 48)
* [[Rolf Kiefer]]: ''Allerlei Menschliches in heiter-besinnlichen Versen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1961. 60 S. (Silberdistel-Reihe 49)
* [[Karl Sättele]]: ''Seehasen-Schnurren. 13 lustige Erzählungen vom Bodensee.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1961. 80 S. (Silberdistel-Reihe 50)
* [[Desiré Lutz]]: ''Spass un Ernscht. Alemannische Gedichte.'' Nachw. von Emil Baader. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1962 67 S. (Silberdistel-Reihe 51)
* [[Eugen Falk-Breitenbach]]: ''Auf der Ofenbank. Alemann. Gedichte.'' Mit einem Nachw. von Oskar Kilian. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1963 (Silberdistel-Reihe 52)
* [[Gustel Ehrmann-Bretzing]]: ''Elsass, mein Jugendland. Erzählungen.'' Mit Scherenschnitten von Gertrud Heckmann. Geleitw. von Lucien Sittler. Worterkl. von Karl Friedrich Müller. Nachw. von Paul Stintzi 3. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1981. 188 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 53/54) {{#isbn:978-3-7946-0192-9}}
* [[Hedwig Salm]]: ''Rosen im Heimatgarten - Gedichte in alemannischer Mundart.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1968. (Silberdistel-Reihe Nr. 55/56)
* [[Karl Sättele]]: ''Schnurren und seltsame Käuze vom Bodensee.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1968. 139 S. (Silberdistel-Reihe Nr. 57/58)
* [[Hermann Landerer]]: ''Das Geheimfach. Lustige Geschichten aus alemannischem Land.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1969. (Silberdistel-Reihe Nr. 59/60)
* [[Fritz Hockenjos]]: ''Wanderungen in Alemannien.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1969. (Silberdistel-Reihe 61/63)
* [[Walter Füsslin]]: ''Licht, Zwielicht und Schatten.'' Mit 19 Federzeichnungen von Fritz Fischer. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1969. 107 S. Ill. (Silberdistel-Reihe Nr. 64)
* [[Friedrich Roth (Schriftsteller)|Friedrich Roth]]: ''Ritt im Herbst. Erzählungen, Betrachungen und Gedichte.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1970. 157 S. (Silberdistel-Reihe 65/66)
* [[Gerhard Jung]]: ''Bettmümpfeli. Sache zum Lese un Sache zum Lache.'' Zeichn. von Kurt Winkler 4. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1973. 146 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 67/68)
* [[Gerhard Jung]]: ''Wo ane gohsch?'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1973. 111 S. (Silberdistel-Reihe 69/70)
* [[Johann Peter Hebel]]: ''Erzählungen aus dem Schatzkästlein. Mit Wort- und Sacherklärungen, mit den Namen der Träger von Hebel-Preis, Hebel-Plakette und Hebel-Dank.'' Hrsg. von Karl Friedrich Müller 1. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1975. 211 S. (Silberdistel-Reihe 71/72) {{#isbn:978-3-7946-0111-0}}
* [[August Ganther]]: ''Dannezapfe us em Schwarzwald. Luschdigi Gedichtli in niederalemannischer Mundart.'' 13. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 159 S. (Silberdistel-Reihe 73) {{#isbn:978-3-7946-0137-0}}
* [[August Ganther]]: ''Silwerdischtle us em Schwarzwald. Luschdigi Gedichtli in niederalemannischer Mundart.'' 10. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 167 S. graph. Darst. (Silberdistel-Reihe 74) {{#isbn:978-3-7946-0138-7}}
* 75 bis 99 fähle schyns
* [[Alfred Biehler]]: ''Bernauer Bilder. Erlebtes und Erschautes aus dem Hochschwarzwald.'' Nachw. von Hanns Straub-Neidnig. Bilder von Helmut Philipp. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1959. 160 S. mit Abb. (Silberdistel-Reihe 100/102)
* [[Thekla Wickert]]: ''Gereimtes aus dem Schnitztal/Murgtal.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1960. 102 S. (Silberdistel-Reihe 103)
* [[Gerhard Jung]]: ''Schmecksch de Brägel? Heiteri Sächeli zum Vortrage.'' Zeichn.: Friedemann Hett 2., erw. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1974. 142 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 104)
* 105 fählt schyns
* [[Ernst Haberstock]]: ''Lustig ist die Jägerei. Heitere Jagdgeschichten aus dem Schwarzwald.'' Mit Ill. von Artur Vogt u. Fritz Fischer 3., geänd. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1971. 130 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 106)
* [[Rolf Kiefer]]: ''Gabelbissen. Heitere Verse aus dieser Welt.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1967. 67 S. (Silberdistel-Reihe 107)
* [[Philipp Brucker]]: ''’s Danzknöpfli. Geschichten und Gedichte in alemannischer Mundart.'' Mit 15 Illustrationen von Inge Freund. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1967. (Silberdistel-Reihe 108)
* [[Oskar Kohler]]: ''Schwarzwälder Kirsch. Heitere und besinnliche Geschichten.'' Mit 15 Federzeichnungen v. Carl Durban. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1967. 154 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 109)
* [[Ernst Niefenthaler]]: ''Hinterem Pflueg.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1967. 81 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 110)
* [[Margaret Richartz]]: ''Pflückt Gedanken wie Blumen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1967. 80 S. (Silberdistel-Reihe 111)
* [[Eugen Falk-Breitenbach]]: ''Menschen, Täler und Wälder.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1968. 154 S. (Silberdistel-Reihe 112)
* [[Rolf Kiefer]]: ''Überwiegend heiter!'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1974. 63 S. (Silberdistel-Reihe 113)
* [[Gertrud Albrecht]]: ''Der Klang im Stein. Gedichte um das Freiburger Münster.'' 1. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1974. 67 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 114)
* [[Philipp Brucker]]: ''Wo gehen wir hin? Aus den Handakten eines Oberbürgermeisters.'' Mit Ill. von Inge Freund. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1974 125 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 115)
* [[Werner Richter (Dichter)|Werner Richter]]: ''Hornfelsewind. Lustigi G'schichtli, ä Handvoll Gedichtli, heiteri Sache zuem Schmunzle u. Lache.'' Mit Ill. von W. Zips u. T. Kölbl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1975. 98 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 116) {{#isbn:978-3-7946-0114-1}}
* [[Karl Kurrus]]: ''Allewil. zwische sellemols un iber-morn. Alemannische Gedichte in Kaiserstühler Mundart.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1975. 110 S. (Silberdistel-Reihe 117) {{#isbn:978-3-7946-0117-2}}
* [[Hans Matt-Willmatt]]: ''Witz und Schnitz vom Hotzenwald. Ernste und heitere Gedichte und Geschichten.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1975. (Silberdistel-Reihe 118)
* [[Emil Gött]]: ''Kleine Schnipfel aus dem „Buchklötzchen“.'' Bearb. von Wolfgang Bühler. [Im Auftr. d. Emil-Gött-Ges. e.V., Freiburg i.Br.]. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1975. 78 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 119) {{#isbn:978-3-7946-0121-9}}
* [[Gerhard Jung]]: ''Rutsch e bizzeli nöcher. Gedichte und Erzählungen, alemann. Heimatlieder.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 181 S. Ill., Noten (Silberdistel-Reihe 120) {{#isbn:978-3-7946-0136-3}}
* [[Hedwig Salm]]: ''Wege und Brücken. Neue gesammelte alemannische Gedichte und Merksprüche.'' Mit e. Nachw. von Willi Ferdinand Fischer. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 149 S. (Silberdistel-Reihe 121) {{#isbn:3-7946-0141-8}}
* [[Albrecht Wolfinger]]: ''Die Bewährungsprobe und andere Erzählungen.'' 1. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1976. 79 S. (Silberdistel-Reihe 122) {{#isbn:978-3-7946-0127-1}}
* [[Willi Fehse]]: ''Der Sonnenjüngling. Ein kleiner Roman.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 102 S. (Silberdistel-Reihe 123) {{#isbn:978-3-7946-0133-2}}
* [[Kurt Klein]]: ''Einer findet den Weg. Erzählungen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 219 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 124) {{#isbn:978-3-7946-0134-9}}
* [[Kurt Scheid]]: ''Der verhängte Himmel. Roman.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 179 S. (Silberdistel-Reihe 125) {{#isbn:3-7946-0143-2}}
* [[Fritz Hockenjos]]: ''Wandern ein Leben lang.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 190 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 126/128) {{#isbn:978-3-7946-0146-2}}
* [[Wolfgang Scheurer]]: ''O Welt, wie bisch!?'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 132 S. (Silberdistel-Reihe 129) {{#isbn:978-3-7946-0150-9}}
* [[Fritz Otto Freitag]]: ''Wild am Weg. Beobachtungen in d. Natur, auf Spaziergängen u. Wanderungen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978. 199 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 130) {{#isbn:978-3-7946-0151-6}}
* [[Herbert Burkhardt]]: ''D alt Märktscheese vrzellt. Heiteres und Besinnliches in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichn. d. Verf. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978. 92 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 131) {{#isbn:978-3-7946-0153-0}}
* [[Eugen Falk-Breitenbach]]: ''Gott, Natur und Menschenherz. Alemannische Gedichte.'' Mit Ill. d. Verf. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978. 159 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 132) {{#isbn:978-3-7946-0152-3}}
* [[Wilhelm Horkel]]: ''Auf den Strassen der Welt. 20 Erzählungen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978. 261 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 133) {{#isbn:978-3-7946-0154-7}}
* [[Gertrud Albrecht]]: ''Anneli. Alemannische Gedichte und Geschichten in Markgräfler Mundart.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978. 110 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 134) {{#isbn:978-3-7946-0156-1}}
* [[Erich Roth]]: ''Der wallende Vorhang. Erzählungen.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978. 204 S. (Silberdistel-Reihe 135) {{#isbn:978-3-7946-0155-4}}
* [[Werner Richter (Dichter)|Werner Richter]]: ''Erdguu. Gedichte und Erzählungen.'' Mit einem Vorwort von Gerhard Jung. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald [1978?] 140 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 136) {{#isbn:978-3-7946-0158-5}}
* [[Wilhelm Horkel]]: ''Das Ulmer Münster. Ein Gedicht-Zyklus.'' 3. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1978. 52 S. (Silberdistel-Reihe 137) {{#isbn:978-3-7946-0161-5}}
* [[Karl Kurrus]]: ''S Eige zeige. Gedichte, Sprüche, Geschichten in Kaiserstühler Alemannisch.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979. 134 S. (Silberdistel-Reihe 138) {{#isbn:3-7946-0168-8}}
* [[August Ganther]]: ''Summervögili us em Schwarzwald. Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' 7. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979 183 S. (Silberdistel-Reihe 139) {{#isbn:978-3-7946-0171-4}}
* [[August Ganther]]: ''Herrgottsschüehli us em Schwarzwald. Gedichte in niederalemannischer Mundart.'' 3. Aufl. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979. (Silberdistel-Reihe 140)
* [[Hedwig Salm]]: ''Erlebter Hochschwarzwald. alemann. Gedichte.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1979. 100 S. (Silberdistel-Reihe 141) {{#isbn:978-3-7946-0172-1}}
* [[Gertrud Albrecht]]: ''Das weisse Segel. Gedichte, Erzählungen, Kurzgeschichten.'' Mit Zeichn. von Erika Durban. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1980. 117 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 142) {{#isbn:978-3-7946-0178-3}}
== Fueßnote ==
<references/>
[[Kategorie:Literarischs Wärk uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Literarischs Wärk uf Dütsch]]
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Musiklabel
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{{DISPLAYTITLE:Muusigleibel}}
E '''Muusigleibel''', '''Blatteleibel''' oder churz '''Leibel''' [{{IPA|'lɛibəl}}] isch e [[Marke (Recht)|Markenaame]] zum [[Musikalisches Werk|musikaalischi Wärk]] z verdriibe. Bi gröössere Doondräägerundernääme<ref>Doondräägerundernääme (in dr Umgangssprooch Schallblattefirma, Blattefirma) isch e Verlaag in dr der Underhaltigs- oder Muusigindustrii, wo akustischi Wärk wie Muusig, Höörbüecher und Höörspiil uf Doondrääger broduziert und verdribt.</ref>, wo s Verdriibsrepertuar underschidligi akustischi Inhalt umfasst ([[Musikindustrie|Muusigindustrii]]), handlet es sich hüfig um en Abdäilig innerhalb vom Undernääme.
== Allgemäins ==
[[Datei:Wabash Blues.jpg|mini|E Blatteleibel]]
D Bezäichnig „Leibel“ chunnt ursprünglig vo de Etigette (änglisch: „label“), wo in dr Middi vo de [[Schallplatte|Schallblatte]] ufkläbt gsi si und wo druf s Logo vom Muusigleibel und mäistens dr Ditel vom Muusigstück, d Interpreete und d Komponiste drufgstande si.
Jeedes Leibel cha sich bi dr Gsellschaft zur Verwärtig vo Läistigsschutzrächt (GVL) lo iidrääge und bechunnt en indiwiduelle Leibelkood zu iiri Blatte z kennzäichne. Muusigleibel wärde mäistens as e Rächtsform gfüert, wo vom Doondräägerundernääme äigeständig isch, und bilde dur meerhäitligi Bedäiligung mit em Doondräägerundernääme e Konzärn. Au Verlaag usserhalb vom Muusigmäärt reede – zum Bispil bi Höörbüecher – vo Leibel.<ref>Bispil für Höörbuechleibel si [http://www.new-business.de/medien/detail.php?rubric=MEDIEN&nr=27589 NDR Audio] (new-business.de), {{Webarchiv|url=http://www.musikmarkt.de/Aktuell/News/Neues-Hoerbuch-Label-Westfire-Entertainment |wayback=20140327221331 |text=Westfire Entertainment }} (musikmarkt.de), [http://www.buchjournal.de/319110/ Osterwoldaudio] (buchjournal.de) etc.</ref>
Zum alli die vile Doondrääger vom ene Muusigleibel, wo jeedes Joor erschiine, z sordieren und em Handel, de Chöifer, Sammler und Diskograafe e bessere Überblick z verschaffe, wärde Kataloog gfüert, wo numeerisch sortiert si. Mit dr Kataloog-Nummere cha mä d Doondrääger vom ene Muusigleibel liichter identifiziere.
== Liddratuur ==
* Bernd Meyer-Rähnitz: ''Label-Logos für die Lupe : Marken, Stempel, Aufdrucke, Werbeaufkleber.'' Albis International, Dresden/ Ústí 2011, Falschi {{#isbn:978-80-86971-81-0}}.
* Arnold Shaw: ''Dictionary of American Pop/Rock. Rock, Pop, Rhythm & Blues, Folk, Country, Blues, Gospel, Jazz, Films, Musical Theater, Recording & Music Business.'' Schirmer u. a., Nöi York NY 1982, {{#isbn:0-02-872350-3}}.
* Frank Wonneberg: ''Labelkunde Vinyl : Schallplattenfirmen, Etikettenstammbäume, Matrizenschlüssel, Qualitätsparameter.'' Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2008, {{#isbn:978-3-89602-371-1}}.
== Weblingg ==
{{Commonscat|Record labels|Plattenlabel}}
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Musik]]
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Janina Klassen
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D '''Janina Klassen''' (* [[1953]] z [[Bad Salzuflen]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Musikwissenschaft|Musikwisseschaftleri]] un emeritierti Brofässeri an dr [[Hochschule für Musik Freiburg|Hochschuel fir Musik Fryburg]].
== Lääbe ==
D Klassen het z [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], z [[Wien]], z [[Paris]], z [[Siena]] un z [[Kiel]] Musikwisseschaft, Germanischtik, Philosophi un Italienisch studiert. Si het aafangs im ''Christians Verlag'' z [[Hamburg]] un as Dozänti fir Musiktheori gschafft.<ref name="Pulsschlag" /> No verschidene Verdrättige un Lehrufdreg un Arbeite as freii [[Autor]]i, [[Dramaturg]]i un Rusgeber het si an dr [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Uniwersitet Kiel]] promowiert un si an dr [[Technische Universität Berlin|Tächnische Uniwersitet Berlin]] habilitiert. Vu 1999 bis 2022 isch si Brofässeri fir Musikwisseschaft un dert Mitglid vum Senat an dr [[Hochschule für Musik Freiburg|Hochschuel fir Musik Fryburg]] gsii.<ref>Biographische Notiz in: ''Geschlecht & Gewalt. Künstlerisch-wissenschaftliche Perspektiven'', hrsg. von Andrea Heinz. Wien: Praesens Verlag 2023, S. 421. ISBN 978-3-7069-1198-6</ref> Si het Bydreg zue aktuäller Musik un Musikkunzäpt, musikgschichtlige Theme, Musik-Sprochtheori un Genderfroge publiziert.<ref name="mhf" /> Anne 2009 het si ne wichtigi Biografy iber d [[Clara Schumann]] vereffetligt.<ref>{{Literatur |Autor=Janina Klassen |Titel=Clara Schumann: Musik und Öffentlichkeit |Verlag=Böhlau |Ort=Köln/Weimar/Wien |Datum=2009 |ISBN=978-3-412-19405-5}}</ref><ref name="BR-Klassik" />
== Uuszaichnige ==
* Fakultätsbryys dr Christian-Albrechts-Universität zu Kiel fir die Dissertation
* Robert-Schumann-Bryys vu dr Stadt [[Zwickau]] 2019 (zäme mit dr Ragna Schirmer)<ref name="Pulsschlag" /><ref name="BR-Klassik" />
== Weblink ==
* [https://kxp.k10plus.de/DB=1.86/SET=10/TTL=1/CMD?MATCFILTER=N&MATCSET=N&ACT0=&IKT0=&TRM0=&ACT3=*&IKT3=8183&ACT=SRCHA&IKT=1004&SRT=YOP&TRM=klassen%2C+janina&REC=*&TRM3= Verzeichnis der Schriften von Janina Klassen] in der Bibliographie des Musikschrifttums am [[Staatliches Institut für Musikforschung|Staatlichen Institut für Musikforschung]] Berlin.
== Fueßnote ==
<references>
<ref name="mhf">{{Internetquelle |autor=Hochschule für Musik Freiburg |url=https://www.mh-freiburg.de/lehrende/person/details/klassen/ |titel=Hochschule für Musik Freiburg, Lehrende |werk=www.mh-freiburg.de |datum=2015 |abruf=2018-11-25 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181126005642/https://www.mh-freiburg.de/lehrende/person/details/klassen/ |archiv-datum=2018-11-26 |offline=ja}}</ref>
<ref name="BR-Klassik">
{{Internetquelle |autor=BR-Klassik |url=https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/robert-schumann-preis-2019-ragna-schirmer-janina-klassen-100.html |titel=Ragna Schirmer und Janina Klassen ausgezeichnet |werk=www.br-klassik,de |datum=2018-11-23 |abruf=2018-11-25 |sprache=de}}
</ref>
<ref name="Pulsschlag">
{{Literatur |Hrsg=Stadt Zwickau |Titel=Ragna Schirmer und Janina Klassen erhalten den Robert-Schumann-Preis 2019 |Sammelwerk=Pulsschlag. Das Amtsblatt der Stadt Zwickau |Ort=Zwickau |Datum=2018-12-05 |Seiten=1 |Online=https://www.zwickau.de/media/downloads/image/01_buerger/amtsblatt/2018/2018_24.pdf |Format=PDF |KBytes=1290}}
</ref>
</references>
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de |2 = Janina_Klassen|3 = dütsch |4 = 221026567 }}
{{SORTIERUNG:Klassen, Janina}}
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Friburg i.B.]]
[[Kategorie:Muusigwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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S lebig Wort
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'''S lebig Wort''' isch e [[Anthologie|Anthology]] mit [[Alemannische Literatur|alemannischer Dialäktliteratur]], wu anne 1978 vu dr [[Muettersproch-Gsellschaft]] im [[Verlag Moritz Schauenburg]] uusgee woren isch. Zämegstellt het die Anthology dr [[Karl Kurrus]].
== s Buech ==
S Buech versammlet 31 Autorne un Autore, wu in däre Zyt, wu dr Kurrus die Sache zamedrait het, gläbt un in eme [[Badisches Oberland|sidbadische]] [[Alemannisch]] gschribe hän. Zwai vu däne Autor*ne sin bis zum Druck vum Buech gstorbe, d [[Lina Kromer]] un dr [[Michel Maier]].
Noch eme Vorwort vum [[Klaus Poppen]], em domolige Bresidänt vu dr Muettersproch-Gsellschaft, un ere Yyfierig vum Karl Kurrus chunnt as erschts d Lina Kromer, wu am 1. Septämber 1977 gstorben isch. Derno cheme alfabetisch ufzellt noch em Nochname vu dr Autorn*e di uusgwehlte Gedicht un Prosatäxt. Ganz am Änd vum Buech het s no biografischi Aagabe zu dr ainzelne Autor*ne un e Lischt mit Worterklerige.
Verdrätte sin in dr Antholgy 24 Manne un sibe Fraue. Uusgwehlt het dr Kurrus sonigi, wu scho Biecher uf Alemannisch publiziert ghaa hän, un derzue au ne baar jungi Noowugsautor*ne, wu grad erscht bim [[Liste von alemannischen Mundartwettbewerben|Dialäktwettbewärb]] [[aktion junge mundart]] uuszaichnet wore sin. Dr eltscht Autor isch dr [[Paul Sättele]] mit 94 Johr gsii, dr jingscht dr [[Johannes Kaiser (Autor)|Johannes Kaiser]], wu dodmol 20 Johr alt gsii isch.
''S lebig Wort'' isch di zwoot Anthology mit Dialäktliteratur gsii, wu d Muettersproch-Gsellschaft useegee het, no dr „Alemannische Geschichten“, zämegstellt vum [[Richard Gäng]]. Derwylscht dr Gäng dodmol Gschichte in Prosa zämedrait ghaa het, het dr Kurrus in S lebig Wort dr Schwärpunkt vor allem uf Gedicht glait, s het aber au ne baar Prosatäxt din.
== dr Inhalt ==
* Vorwort: S. 11
* S lebig Wort – was bringt’s?: S. 13
* [[Lina Kromer]]
** … wenn’s Zit: S. 17
** Zit und Ewigkeit: S. 18
** Dr Trumbau: S. 20
** Gebet: S. 21
* [[Gertrud Albrecht]]
** Der Taufname: S. 23
** Die Hebelmutter Ursula: S. 24
** … als seie mir nit schuld: S. 25
** Die wißi Frau: S. 26
** Veriiste Wasserfall: S. 27
** Mii silberig Trumpetli: S. 28
* [[Manfred Bosch]]
** I denk manchmool: S. 29
** Wa dees bloß isch: S. 30
** eweng im fotoalbum spaziereluege: S. 31
* [[Philipp Brucker]]
** Magnolie: S. 35
** Herbst: S. 36
** Dr Imitsch: S. 37
* [[Thomas Burth]]
** Me mueßes no vewarte kenne: S. 41
** Wirsch no gedulde müeße: S. ^42
** Bruno molt en Gärtner: S. 43
** Liberal bis uf d Knoche: S. 45
* [[Bruno Epple]]
** Memenot: S. 47
** Hohentwiel: S. 48
** Kläppere: S. 49
** Kleine Prosa: S. 51
** Hirtenweihnacht (Masp.): S. 52
* [[Eugen Falk-Breitenbach]]
** Gesegnetes Ährenfeld: S. 53
** Der Hochzeitsbitter aus dem Schwarzwald: S. 54
** Ein gutes Gewissen: S. 55
** Der letzte große Narrenspiel: S. 56
** Der Sucher: S. 58
* [[Walter Füsslin]]
** Müetterli: S. 59
** ABD in d der Muettersproch: S. 60
** An meine Silberbraut: S. 61
** Gewitterstimmung: S. 63
** Gedanken zu einer Chronik: S. 64
* [[Richard Gäng]]
** E Schifahrt um d Sabine: S. 65
* [[Maurus Gerner-Beuerle]]
** Fiirobe: S. 71
** Hebelfest: S. 72
** E n alti Uhr: S. 73
** E Cholbe Mais: S. 74
** E Vogelnest: S. 75
** Gebet: S. 76
* [[Ernst Haberstock]]
** Dr Colonel: S. 77
** E Markgräfler Spiegelaffäre: S. 82
* [[Hans Hauser]]
** ‘s Büebli: S. 83
** Mi Hiisli: S. 84
** Motter: S. 85
** Zwoe Wanderer: S. 86
** Morge: S. 87
** Stammhalter: S. 88
* [[Claus-Peter Hilger]]
** Heimet: S. 89
* [[Paula Hollenweger]]
** Das Märchen von den Haselbuben: S. 95
** Im früeihe Summer: S. 97
** Land am Oberrhein: S. 98
** Buurefasnächt: S. 99
* [[Gerhard Jung]]
** Emol: S. 101
** Wurzle un Blatt: S. 102
** im große un ganze: S. 104
** Wie de Egidi di Grüene versegglet hät: S. 105
* [[Markus Manfred Jung|Manfred Jung]]
** E Hand: S. 107
** Jedismol: S. 109
** Am Fenster: S. 110
** Bsuech in de Wüesti: S. 111
* [[Johannes Kaiser (Autor)|Johannes Kaiser]]
** Mol e Bild: S. 113
** Musik: S. 114
** de morge brennt: S. 115
** Abschied: S. 116
** Überfahre: S. 118
* [[Karl Kurrus]]
** Recht un Macht: S. 119
** Alles, wu mer hän: S. 120
** E Liädli: S. 121
** Sprüch: S. 121
** In dr Märzesunne: S. 122
* [[Michel Maier]]
** An de Ample: S. 125
** E Sunne-Untergang am Bodesee: S. 126
** E Waldbrünneli: S. 127
** ‘s Glück: S. 128
** De Nörgler: S. 129
** Tätschmer: S. 129
* [[Hans Matt-Willmatt]]
** ‘s Glückch: S. 131
** D’Großmuetter: S. 132
** Züseli – Büseli: S. 133
** Im Obedrot: S. 134
** Heimweh: S. 135
** Mi Läbe: S. 136
* [[Liesel Meier-Küchlin]]
** Vu em Dag uf dr ander: S. 137
** Markgräfler Land: S. 138
** Allewil gschmeckt em s Schöppli guet: S. 139
** Ärn: S. 141
** Zwische Herbscht un Winter: S. 142
* [[Emil Müller-Ettikon]]
** Der hungernde Künstler: S. 143
** Uf de Chuuscht: S. 147
* [[Werner Richter (Dichter)|Werner Richter]]
** De Stärkeri gwinnt: S. 149
** S alt Dörfli: S. 150
** Dämmerig: S. 152
** Rueschbach: S. 153
** I wott öbbis …: S. 154
* [[Lina Ritter]]
** Üs’m Sundgau, vorne- un hingedure: S. 155
** Elsässeschi Haiku: S. 159
* [[Hedwig Salm]]
** D Silberdistle: S. 116
** Rose im Heimetgarte: S. 162
** Numme ne Tier: S. 163
** Sache gits: S. 164
** An eine Vormutter: S. 165
** Vor dem Freiburger Münsterturm: S. 166
* [[Paul Sättele]]
** Silvesternacht: S. 167
** Istein: S. 169
** Der Markgräfler Buur: S. 170
** Huus-Sprüch: S. 171
** Bym Mahje: S. 172
* [[Gottfried Schafbuch]]
** Obedfride: S. 173
** Mii Boor – mii Hoamet: S. 174
** Lindebluescht: S. 175
** Heibet: S. 176
** ‘s herbschtelet: S. 177
** D’Häxe rännet: S. 178
* [[Wolfgang Scheurer]]
** Di Muettersproch: S. 179
** Ifall znacht: S. 180
** Stadtmorge: S. 181
** Wasserkreislauf: S. 182
** Au anderi: S. 183
** Wer het en nit gchennt?: S. 184
* [[Monika Schreiber-Loch]]
** Mi Vadder: S. 185
** Der Mueder Tod: S. 186
** Chinder-Gedanke: S. 187
** Schuel-Aafang: S. 188
** Stritt: S. 189
** Scheidungs-Waise: S. 190
* [[Alban Spitz]]
** Dr Photigrapj: S. 191
** Dr Wind: S. 195
** So hets ä Sinn: S. 196
* [[Gerhard Friedrich Weber-Benzing|Frider Weber-Benzing]]
** Hinderem Pflueg: S. 197
** Summernaa’t: S. 199
** Der eewig Brunne: S. 201
** A der Wenähte: S. 202
* Biographisches: S. 203
* Worterklärungen: S. 209
== Uusgaab ==
* ''S lebig Wort vu 31 Mundartdichter us em Badische. Alemannische Anthologie.'' Hrsg. von Karl Kurrus im Auftrag der Muettersproch, Gesellschaft für Alemannische Sprache. Schauenburg, Lahr/Schwarzw. 1978. 213 S. {{#isbn:3-7946-0157-2}}
[[Kategorie:Literarischs Wärk uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Buech]]
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Albrecht Wolfinger
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Dr '''Georg Albrecht Wolfinger''' (* [[22. November|22. Novämber]] [[1891]] z [[Schriesheim]]; † [[1985]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] evangeelische Bfaarer, Leerer un Autoor gsii.
== Lääbe ==
Dr Wolfinger het no dr Schuel z [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Haidelberch]] un z Marburg Theology studiert. S Exaame het er anne 1920 gmacht, vorhäär isch er vu 1914 bis 1918 Soldaat im [[Erster Weltkrieg|Eerschte Wältchrieg]] gsii. As Vikaar isch er 1920 z [[Karlsruhe|Rintheim]], 1921 z [[Eberbach]] un 1922 z [[Philippsburg]] gsii. Anne 1922 isch er Bfaarer z [[Karlsruhe|Teutschneureut]] woore. Ab 1927 isch er Landesjuugedbfaarer gsii un ab 1928 Gschäftsfierer vum baadische Landesverain fir inneri Missioon. Anne 1933 isch er schließli uf [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] gange un isch an dr deertige Hindenburg-Maidli-Realschuel Brofässer woore.
As Autor het er vor allem chrischtligi Verzellige gschribe, derzue e baar Volsktheaterstuck. Dernäbe het er verschiedeni Anthologie mit Gschichte un Gedicht uusegee.
== Wäärch ==
=== As Autor ===
* ''Der reiche Kornbauer. Ein ernstes Spiel in drei Bildern.'' Ungelenk, Dresden 1933. 31 S. (Neue Volks- und Laienspiele 32)
* ''Jedes Ende ist Anfang, Sechs Adventserzählungen.'' Verlag Junge Gemeinde, Stuttgart 1956. 63 S.
* ''Johannes Bugenhagen. Mitstreiter, Freund und Beichtvater Martin Luthers.'' Verlag Junge Gemeinde, Stuttgart 1958. 23 S. (Gotteszeugen 50)
* ''Spiel um Melanchthon.'' 1960. [Maschinenschriftlich] 24 Bl.
* ''Die verlorene Stimme.'' Christliche Verlagsanstalt, Konstanz 1968. 24 S. (Die Einkehr 6)
* ''Wer Gottes Fahrt gewagt ... :Aus dem Leben von Dora Schlatter.'' Christliche Verlagsanstalt, Konstanz 1971. 23 S. (Die Einkehr 17)
* ''Die Bewährungsprobe und andere Erzählungen.'' 1. Aufl. [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1976. 79 S. ([[Silberdistel-Reihe]] 122) {{#isbn:978-3-7946-0127-1}}
* ''Die verwässerte Hochzeitsfeier. Heitere und besinnliche Geschichten.'' Hans-Thoma-Verlag, Karlsruhe 1978. 80 S.
* ''Unterwegs. Geschichten von gestern und heute.'' Mit Bildern von Bruno Kröll. [[Morstadt Verlag]], Kehl/Strasbourg/Basel 1982. 172 S. {{#isbn:978-3-88571-051-6}}
=== As Rusgeber ===
* ''Das Geheimnis und andere Geschichten aus der Kinderzeit.'' Ausgewählt von Albrecht Wolfinger. Bahn, Konstanz 1969. 135 S.
* ''Erste Liebe. Erzählungen und Gedichte.'' Ausgewählt von Albrecht Wolfinger. Bahn, Konstanz 1969. 128 S.
* ''Eine kleine Flamme. Acht Erzählungen.'' Ausgewählt von Albrecht Wolfinger. Verlag Eugen Salzer, Heilbronn 1972. 115 S. {{#isbn:978-3-7936-0910-0}}
* ''Heiter erzählt. Eine Prosa-Auswahl.'' Herausgegeben von Albrecht Wolfinger. Verlag Eugen Salzer, Heilbronn 1972. 199 S. {{#isbn:978-3-7936-0183-8}}
* ''Stationen im Jahreskreis. Erzählungen zu den Festen des Kirchenjahres.'' Herausgegeben von Albrecht Wolfinger. Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg 1973. 158 S. {{#isbn:978-3-7600-0093-0}}
* ''Das geheimnisvolle Liebespaar. Drei Kriminalerzählungen.'' Ausgewählt von Albrecht Wolfinger. Verlag Eugen Salzer, Heilbronn 1973. 94 S. {{#isbn:978-3-7936-0917-9}}
* ''Die übermütige Trompete : Heiteres aus aller Welt.'' Ausgewählt von Albrecht Wolfinger. Verlag Eugen Salzer, Heilbronn 1974. 198 S. {{#isbn:978-3-7936-0193-7}}
* ''Das Weihnachtsfenster. Vorlesebuch. Weihnachtserzählungen.'' Ausgewählt von Albrecht Wolfinger. Verlag Eugen Salzer, Heilbronn 1978. 166 S. {{#isbn:978-3-7936-0208-8}}. 2. Uflag 1980
* ''Dies ist der Tag, den der Herr macht. Zum Geburtstag.'' Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg 1979. 16 S. {{#isbn:978-3-7600-0263-7}}
* ''Das Bad am Montagmorgen.'' Heiteres ausgewählt von Albrecht Wolfinger. Verlag Eugen Salzer, Heilbronn 1980. 191 S. {{#isbn:978-3-7936-0218-7}}
* ''Stationen im Jahreskreis. Erzählungen und Gedichte im Reigen des Jahres.'' Herausgegeben von Albrecht Wolfinger. Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg 1984. 176 S. {{#isbn:978-3-7600-0389-4}}
== Weblink ==
* Michael Niederle: [http://www.ak-bd.de/index.php/orte-in-baden-durlach/oa-karlsruhe/neureut-teutschneureut/evangelische-pfarrer Die evangelischen Pfarrer in Neureut / Teutschneureut], Arbeitskreis für Familienforschung Baden-Durlach
{{SORTIERUNG:Wolfinger, Albrecht}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Literatur (20. Joorhundert)]]
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Lutherische Geistlige]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Soziolekt
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En '''Sozioläkt''' isch e Schproochform, wo fonere bschtimmte Grupp fo Lüüt bbruucht wird, wo zunere bschtimmte soziaale Grupp ghöört. Im Unterschiid fom [[Dialekt|Dialäkt]] isch en Sozioläkt nöd immer regionaal bigrenzt.
I ferschidnige Schprooche unterschäidet sich d Schprooch fo de Manne und fo de Fraue, so zum Biischpel in arabische Schtätt, wie z [[Tunis]]. Im Alemannische isch zum Biischpel s [[Mattenenglisch|Mattenänglische]] en Sozioläkt wo z [[Bern|Bärn]] gschwätzt wird. En modärne Sozioläkt, wo sich im [[Deutsche Sprache|dütschschproochige]] und im [[Alemannische Sprache|alemannischschproochige]] Ruum uusbildet, isch d Dschänderschprooch, wo for allem fo politisch progressiife und guet uusbildete Lüüt, hüüffig ''Akademiker*inne'', gschribe wird und fo Büetzer oder kultuurkonserwatiife Persoone abgleenet wird. Di gredeti Form fo däm Sozioläkt wird nume fo ganz wenige Lüüt bbruucht.
[[Kategorie:Sprochwüsseschaft]]
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Josip Zovko
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text/x-wiki
[[Datei:William_Shakespeare_TIMON_ATENJANIN_(slikar),_Pic1_2013.jpg|mini|de Josip Zovko 2013]]
De '''Josip Zovko''' (* [[4. Juni]] [[1970]] in [[Split]], [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|Jugoslawie]], hüt [[Kroatien|Kroatie]]; † [[3. April]] [[2019]] z [[Grudsko Vrilo]], [[Bosnien und Herzegowina|Bosnie und Herzegowina]]) isch en kroatischer Theater-, Färnseh- und Filmschauspiler gsii.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.slobodnadalmacija.hr/kultura/clanak/id/8798/zovko-rezira-zovka |titel=Zovko režira Zovka u splitskom Teatrinu |abruf=2019-10-01 |sprache=hr}}</ref>
== Läbe und Wirke ==
De Josip Zovko isch z [[Split]] uf d Wält cho und isch z Berinovac ufgwachse, emene Dorf i dr Gmeind [[Lokvičići]], wo zue dr Imotska Krajina ghört. Er het d’[[Tin Ujević|Tin-Ujević]]-Grundschuel i Krivodol bsuecht und isch denno uf s’Gymnasium i [[Imotski]] gange, wo er s’[[Abitur]] gmacht het. Nacher het er e Studium in [[Elektrotechnik]] abgschlosse. Noch eme Castig am Kroatische Staatstheater z Split (HNK Split) isch er zum Studium vo de darstellende Künscht zueglaa worde. Er het s’Studium bim Izet Hajdarhodžić a dr Akademie für Darstellende Künscht vo dr Universität Zagreb abgschlosse.
Er isch 1993 em Ensemble vom Kroatische Staatstheater i Split bitrete und het als Schauspiler für Film und Fernsehe gwirkt. Noch sine Engagement bi Film und Fernseh het er sich wider dr Theaterarbet am HNK Split zuegwändet.<ref>{{Internetquelle|autor=|url=https://imotskenovine.hr/glumac-iz-sjene-imotskih-fenomena/|titel=Glumac iz sjene imotskih fenomena|werk=Imotske novine - neovisni imotski portal|datum=2009-09-15|abruf=2019-10-01|sprache=hr}}</ref> Regie het er bi dr Uffüerig vom Theaterstück „Priredba“ (alemannisch: „Vorstellig“) vo [[Ilija Zovko]] gfüert.<ref>{{Internetquelle|autor=DOT-STUDIO.hr|url=http://kazaliste.hr/index.php?p=article&id=453|titel=Split 2008.|abruf=2019-10-01|sprache=hr}}</ref>
Dezue het er epaar Veraastaltige vom kroatische Rundfunk (HRT) moderiert und het im Johr 2014 s Spliter Festival ufgmacht in dr Roll vom Burgermeister vo 1893, em „Gajo Bulat“.<ref>{{Internetquelle|url=https://dalmatinskiportal.hr/zivot/josip-zovko-kao-gajo-bulat-uzivajte-u-glazbenoj--baletnoj-i-dramskoj-umjetnosti-/284|titel=Josip Zovko kao Gajo Bulat: 'Uživajte u glazbenoj, baletnoj i dramskoj umjetnosti'|abruf=2019-10-01|sprache=en}}</ref>
Am 3. April 2019 isch dr Zovko bi äm Verkehrsunfall uf dr M6 im Ort ''Grutsko Vrilo'' bi [[Grude (Bosnien und Herzegowina)|Grude]] ums Läbä cho.<ref>{{Internetquelle|url=https://magazin.hrt.hr/502345/in-memoriam-josip-zovko-da-mi-je-biti-morski-pas|titel=In memoriam Josip Zovko: 'Da mi je biti morski pas'|abruf=2019-10-01}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=https://www.srbijadanas.com/tags/josip-zovko|titel=Josip Zovko {{!}} Najnovije vesti - Srbija danas|abruf=2019-10-01}}</ref>
=== Theaterrolle ===
Scho i dr Zit vo sim Studium het dr Zovko bi Theateruffüerige wie ''Helena'' vom[[Euripides]] mitgwirkt. 1993 isch er em Ensemble vom Kroatische Staatstheater in Split bitrete. Er het verschideni Rolle in Werch vom [[William Shakespeare]] gspilt, vor allem in sine spötere Tragödie wie ''Hamlet'' (1994); er het dr französisch König in ''König Lear'' (1997), de „Prinz Escalus“ in ''Romeo und Julia'' (2012), dr Maler in ''Timon von Athen'' (2013) und de „Tubal“ in ''Der Kaufmann von Venedig'' (2016) gspilt.
2005 het er dr „Hank“ in ''Die Nacht des Leguan'' vom [[Tennessee Williams]] gspilt und 2006 dr „Hamlet“ in ''Rosencrantz and Guildenstern Are Dead'' vom [[Tom Stoppard]]. Im Johr 2011 het er d Roll vom „Howard Wagner“ in ''Death of a Salesman'' vom [[Arthur Miller]] übernoh.
Zovko isch am HNK Split für über 50 Rolle bsetzt worde.
=== Film und Fernsehe ===
Im Film „Da mi je biti morski pas“ ''(Lass mich ein Hai sein)'' vo 1999, wo bim 46. Filmfestival vo Pula mehfach uszeichnet worde isch, het dr Zovko d Hauptroll vom junge „Mate“ gspilt.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.imdb.com/title/tt0210631/fullcredits|titel=Da mi je biti morski pas (1999) - IMDb|abruf=2019-10-01}}</ref><ref>{{Webarchiv|text=''46. Pulski filmski festival''|url=http://pulafilmfestival.hr/60/hr/index.php?p=detail&article=1119|wayback=20140329184452}} (kroatisch)</ref> D Serie „Naši i vaši“, wo vo 2000 bis 2002 bi Hrvatska Radiotelevizija (HRT) glofe isch, het ihn au über d Landesgränze bekannt gmacht.<ref>{{Internetquelle|url=https://tvprofil.com/show/1318043/nasi-i-vasi|titel=Naši i vaši|abruf=2019-10-01|sprache=hr}}</ref>
== Filmografie (Uuswahl) ==
=== Fernsehserie ===
* 2001–2002: ''Naši i vaši'' als „Jozo“
* 2008: ''Bitange i princeze'' als „Peraica“
=== Film ===
* 1997: ''Mali libar Marka Uvodića Splićanina''
* 1999: ''Da mi je biti morski pas'' als „Mate“<ref>{{Internetquelle|url=http://hrfilm.hr/baza_film.php?id=25|titel=Baza HR kinematografije|abruf=2019-10-01}}</ref>
* 2001: ''Ante se vraća kući'' als „Kole“
* 2001: ''Holding'' als „Teins Bruder“
* 2001: ''Posljednja volja'' (Der letzte Wille) als „Kellner auf einem Schiff“
* 2003: ''Tamo gdje je dom'' (Musikvideo) von Miroslav Škoro (Wo die Heimat ist) Hauptdarsteller als „Ritter“<ref>{{Internetquelle|url=https://www.youtube.com/watch?v=dUTIVTN1-lE|titel=Miroslav Skoro - Tamo gdje je dom 2003|abruf=2019-10-01}}</ref>
* 2004: ''Oprosti za kung fu'' als „Ćaćo“
* 2006: ''Najveća pogreška Alberta Einsteina'' als „Unwissender“
* 2006: ''Trešeta'' als „prekrasni Um“ (wunderschöner Verstand)
* 2009: ''Vjerujem u anđele'' als „Roko“
* 2011: ''Bella Biondina'' als „Partizan“
== Uffüerige am Kroatische Staatstheater z Split (Uuswahl) ==
* 1990: [[Euripides]]: ''Helena''
* 1992: Claudio Magris: ''Stadelmann'' als Kellner
* 1993: Miroslav Krleža: ''Saloma'' als Autant, Dichter, Koch
* 1994: [[William Shakespeare]]: ''Hamlet'' als zweiter Schauspieler
* 1994: Joseph Kesselring: ''Arsen und Spitzenhäubchen'' als „Klein“, Polizist
* 1994: Hugo von Hofmannsthal: ''Jedermann'' als Nachbar, armer Mann
* 1995: John Webster: ''Die Herzogin von Amalfi'' als „Grisolan“, Gerichtsdiener, Diener, Mörder
* 1996: Carlo Goldoni: ''Der Abschied vom Karneval'' als Regisseur
* 1997: [[William Shakespeare]]: ''König Lear'' als Französischer König
* 1997: Ray Cooney: ''Außer Kontrolle'' als Ronnie
* 1999: [[William Shakespeare]]: Königsdramen Richard/Heinrich, Schiffskapitän
* 2000: Arsen Dedić: ''Kuća pored Mora'', Balet, als Inspekteur
* 2000: Luigi Pirandello: ''Sechs Personen suchen einen Autor'' als Sohn
* 2000: Edmond Rostand: ''Cyrano de Bergerac'' als Christian de Neuvillette
* 2001: Tennessee Williams: ''Die tätowierte Rose'' als Doktor
* 2002: Bernard-Marie Koltès: ''Roberto Zucco'' als Zweiter Wachmann, Inspektor, Polizist
* 2003: Sergi Belbel: ''Nach dem Regen'' als Informatischer Programmierer
* 2003: [[Molière]]: ''Don Juan'' als Gusman, Elvras Bräutigam
* 2004: Ferenc Molnár: ''Liliom'' als Polizist und zweiter himmlischer Offizier
* 2005: Tennessee Williams: ''Die Nacht des Leguan'' als Hank
* 2006: Tom Stoppard: ''Rosenkranz und Güldenstern'' als Hamlet
* 2008: Marin Držić: ''Skup'' als Drijemalo
* 2011: Arthur Miller: ''Tod eines Handlungsreisenden'' als Howard Wagner
* 2011: [[Euripides]]: ''Hekabe'' als Talbies, Bote der Hölle
* 2012: [[William Shakespeare]]: ''Romeo und Julia'' als Escalo
* 2013: Milan Begović: ''Amerikanska jahta u splitkskoj luci'' als Lee Prentice
* 2013: [[William Shakespeare]]: ''Timon von Athen'' als Maler
* 2013: [[Bertolt Brecht]]: ''[[Mutter Courage und ihre Kinder]]'' als Vrbovnik, der zweite Sergeant
* 2014: [[Molière]]: ''Die Schule der Frauen'' als Notar
* 2014: Ante Tomić: ''Čudo u poskokovoj dragi'' als Don Stipe
* 2016: [[William Shakespeare]]: ''Der Kaufmann von Venedig'' als Tubal
* 2017: Eugène Ionesco: ''Die Nashörner'' als Zweiter Bürger, Feuerwehrmann, Erster Mann, Chor
== Uuszeichnige ==
* Veljko Maričić-Pris bim internationalen Festival für d Rolle vom „Mali“ in dr Uffüeirig vo ''Bijelo Dubravko Mihanović'' unter dr Regie vom Ivan Leo Leme, 1998
* Kroatischer Schauspilerpris für d Roll vom „Mate“ im Fernsehfilm ''Da mi je biti morski pas'' (''To be a shark''), Regie Ognjen Sviličić, 2000.
== Weblink ==
* {{IMDB|nm0958094}}
== Fuessnote ==
<references />
[[Kategorie:Theaterschouspiiler]]
[[Kategorie:Kroat]]
[[Kategorie:Jugoslaw]]
[[Kategorie:Maa]]
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Emil Johannes Preusch
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Dr '''Emil Johannes Preusch''' (* [[17. Februar]] [[1897]] z [[Kandern|Chander-Dannechilch]]; † [[30. Mai]] [[1953]] z [[Obrigheim (Baden)|Owweringe]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Lehrer]] un Haimetdichter gsii. Me het em zmaischt ''Hans Preusch'' gsait.
== sy Lääbe ==
Dr Preusch isch z Dannechilch uf d Wält chuu, wu sy Vater Lehrer gsii isch. Dää isch bald ruf uf [[Welmlingen|Welmlige]] versetz wore un dert isch dr Hans Preusch derno ufgwagse. Sy Mueter isch frie gstorbe, wun er drei Johr alt gsii isch. Sy Großmueter un sy Dante hän z Chander gwohnt, wu äär uf d Burgerschuel gangen un au kumfermiert woren isch. Z [[Lörrach|Löörech]] isch er uf d Realschuel, s hitig Hans-Thoma-Gimnasium, un het dert anne 1913 s Aijehrig gmacht.
No dr Schuel isch er z [[Karlsruhe|Charlsrue]] uf s Lehrerseminar gange. Wu anne 1914 dr [[Erster Weltkrieg|Erscht Wältchrieg]] uusbrochen isch, het er si freiwillig as Soldat gmälde. Är isch i Infanterireregimänt 112 gsii un do an dr Weschtfont yygsetzt wore. Anne 1917 isch er in dr [[Champagne]] verwundet wore, um des Zyt het er dr Rang vun eme Leutnant un Kompagniefierer ghaa. Wun er noch em Lazarett wider an dr Front gsii isch, isch er in änglischi Chriegsgfangeschaft grote, 1919 isch er doodrus entloo wore.
Noch em Chrieg het er sy Lehreruusbildig wytergmacht un mit eme Exame abgschlosse. Är et zerscht z [[Schiltach|Vorderlehgricht]] un z [[Weil am Rhein|Wiil am Rhii]] unterrichtet un het schließli ne Stell as Lehrer z Chander iberchuu.
Vu 1920 bis 1926 isch dr Hans Preusch Mitglid vu dr [[Deutschnationale Volkspartei|Dytschnazionale Volksbartei]] gsii, är het au mol fir d DNVP fir dr [[Landtag der Republik Baden|Badisch Landdag]] kandidiert. Fir d Zytig „Der Markgräfler“, wu vu 1924 bis 1932 vum Hermann Burte uusegee woren isch un wu vum Burte un andere gege d Weimarer Republik din agitiert woren isch, het dr Preusch zwische 1924 un 1927 verschideni Bydreg gschribe, näbe bolitische nationalistische Ufsetz un historischi Ruggblick ab un zue au Gedicht.
Anne 1920 het er d [[Ida Preusch-Müller|Ida Müller]] ghyrote, wu um des Zyt in dr Buechhandlig vu ire Eltere gschafft het. Im Johr 1921 chuunt z Chander dr Suhn Wolfgang uf d Wält. Vu 1925 bis 1929 isch er Lehrer an dr Dorfschuel z [[Schopfheim|Gerschbach]] gsii, wu anne 1927 dr zweet Suhn Rudolf uf d Wält chuu isch. Ass syni Sihn uf e wyterfierendi Schuel hän chenne goo, het si dr Preusch 1929 uf Wiil am Rhii versetze loo, wun er an dr Leopoldschuel unterrichtet het. Z Wiil het er mit syre Familie in dr Hebelstroß gwohnt. Anne 1934 isch dr Hans Preusch as Räkter an d Uhland-Volksschuel uf [[Mannheim|Mannem]] versetzt wore. Dr junger Suhn Rudolf stirbt 1935 an Diphthery.
Am 1. Juli 1930 isch dr Preusch Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 270422), uf dr 1. Merz 1931 isch er us dr Bartei uusdrätte un zum 15. Oktober 1931 wider yydrätte.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/601722848?objectPage=14696 A3340-MFOK: Number R0024]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> 1931 isch er in dr Bartei as Schueligslaiter yygsetzt wore. Wel er z Wiil Mitglid vum Chilchegmaroot un 1934/35 Abgornete vu dr „Kirchlisch-positiven Vereinigung“ in dr Evangelische Landessynode gsii isch, het er speter in dr Bartei as „politisch nicht zuverlässig und kirchlich gebunden“ gulte un wäge däm kaini Ämter me in dr Bartei ghaa. Är isch au Mitglid vu dr SA gsii, in dr Zyt z Wiil isch er 1933/34 Fierer vun eme SA-Reservesturm gsii, z Mannem isch er Adjudant vum SA-Sturmbann II/172 gsi. Im Johr 1936 isch er us dr SA uusgschide.
Ab 1936 het er all Johr bi Iebige bi dr Wehrmacht mitgmacht, wu dr [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] aagfange het, isch er Hauptmann vu dr Reserve gsii. Im Chrieg isch er aafangs zytwys as Soldat yygsetzt gsii, ab em Summer 1942 isch er derno im bsetzte Frankrych yygsetzt wore, verantwortlig fir dr Straifedienscht vum Armeeoberkommando, ab 1943 as Major. Am Änd vum Chrieg isch er in amerikanischi Chriegsgfangeschaft chuu. Anne 1941 fallt dr Suhn Wolfgang an sym 20.Geburtsdag z Russland.
D Frau Ida Preusch-Müller verlosst Mannem wäg dr Bumbardierige vu dr Stadt un chunnt uf Mille, wu iri Eltere im Alter anne zoge sin. Wu dr Hans Preusch im Juli 1945 us dr Gfangeschaft entloo wird, isch, het er aafangs kai Stell as Lehrer iberchuu, wel er wäg syre Zuegherigkait zue dr NSDAP as belaschtet gulte het, sy Vermege isch sequestiert gsii. Är het derno bi Buure z Niederweiler as Hälfer gschafft, sy Frau Ida as Nääjeri bi Familie z Mille.
Wäg ere Namesverwächslig mit eme gsuechte SS-Fierer isch dr Hans Preusch 1948 vu dr Franzose verhaftet wore un as Chriegsverbrächer in dr Feschtig z Metz interniert wore, no zeh Monet isch uusechuu, ass me ihn verwägslet ghaa het, un är isch schwär chrank mit eme Bloderelyde haimchuu. Anne 1950 isch er wider in Schueldienscht ufgnuu wore, aber z Owweringe (Obrigheim am Neckar) un nit, wie vun em gwinscht, in eme Dorf im Markgreflerland. Z Owweringe isch er Grundschuellehrer wore, het si aber scho ai Johr speter us gsundhaitlige Grind mieße vorzytig pänsioniere loo un isch anne 1953 in eme Chrankehuus z [[Heidelberg|Haidelberch]] gstorbe. Sy Äsche het me uf em Millemer Fridhof vergrabe. Sy Frau Ida isch anne 1957 retuurchuu uf Mille un isch dert anne 1974 gstorbe.
== sy Wärch ==
Im Nooloss vu syre Frau het s iber 80 Gedicht vum Hans Preusch uf Hochdytsch un rund drei Dutzed Gedicht uf [[Alemannisch]], wun er 1951 no syre Pänsionierig gornet het. Publiziert sin wenig Gedicht vun em, do un dert in Zytige un Zytschrifte. Är het au Prosa gschribe, näbe verschidene Ufsetz uf Hochdytsch au Gschichte uf Hochdytsch un uf Alemannisch. In dr Sunntigsbylag vu dr Badische Zytig sin zwische 1951 und 1953 verschideni hochdytschi Gschichte vun em vereffetligt wore, unter anderem „Der verlogene Frieder“, „Meine zwei Schätze“, „Der erste Sündenfall“, un in dr Zytschrift ''Das Markgräflerland'' Gschichte uf Alemannisch, unter anderem „Wie der Herr Vikari an d’Hochzit gange isch“, „Der Rootsschriiber“, „Das Machtwort“ un Ufsetz uf Hochdytsch, z. B. „Erinnerungen an den Schmelzofen“, „Das alte Kandern“, „Folgen eine Revolution“. Noch em Rüdiger Hoffmann diei us alle Gedicht un Gschichte em Preusch Haimweh noch em Markgreflerland, syre Landschaft, syne Mänsche un syre Sproch uusechuu, wun er z Owweringe drinter glitte heeb.
E Byschepl fir e Gedicht vum Preusch us em zweete ''Markgräfler Jahrbuch,'' wu dr Karl Seith zmitts im Chrieg anne 1941 uusegee het, isch ''My Markgrefler Land.'' In däm Gedicht cha me guet sää, wie dr Haimetdichter dodmol di nazionalsozialistisch Bluet-un-Bode-Ideology un d Rasselehr in sy Gedicht ufnimmt.
<poem>
'''My Markgrefler Land'''
''Wie-n-e Mueder ihr Chind gern het und sorglich in Arm nimmt,''
''Lait sich der Rhy um my Haimet, 's Markgrefler Land.''
''Zwüsche Wasser und Wald liege die bluemige Matte,''
''Und uf de Acher stoht Weize, goldig un mannshoch.''
''Selig das Land, wenn der Drübel chocht in der Sunne,''
''Himmel un Erde sich finde-n-im chöstliche Wy.''
''Suuferi Dörfer git 's do im Bluest untern haitere Himmel,''
''Chlaini Städtli. versteckt zwüsche de Bärge-n-am Wald.''
''Mänsche vo nordischer Gstalt stöhn unter südliche Stärne,''
''Schwätze-n-e dütscher Dütsch as numme näume-n-im Riich;''
''Ihr verstöhnd's friili nit, doch mir klingt's liebli wie Muusik''
''Chreftig un fin in aim, e chöstlichi Sprooch.''
''Gang vo Basel zuem Belche und witer vom Blaue zuem Chlotz,''
''Heblet's di überall a un waiht e burtische Wind.''
''O du mi Land, so schön wie kais meh uf Aerde,''
''Lächlisch südwärts in d'Schwyz, no Weste ins haiter Burgund,''
''Bisch du doch all dütsch gsi, zue alle Zyte du sälber:''
''Eckstai im Riich und Festig vom dütscheste Wäse!''
''Loß di drum grüeße! Mueder, es grüeßt di Dy Chind!''
</poem>
Im ''Markgräfler Jahrbuch Nr. 4,'' wu dr Karl Seith anne 1962 uusegee het, sin mit ''Ellai mit Gott'' un ''Fahr zue'' nomol zwai Gedicht vum Hans Preusch publiziert wore.
<poem>
'''Ellai mit Gott'''
''Der Nebel lyt im Tal.''
''Do wohne viil.''
''Sie lieben in der Qual''
''Un ohni Ziil.''
''Im Tal do chämpfsch un strebsch''
''Un würsch zuem Sport.''
''Doch uf der Höchi lebsch''
''Ellai mit Gott.''
</poem>
<poem>
'''Fahr zue'''
''Jetz fahr i schnell talab dur d Nacht''
''de wyße Stroße noo,''
''un s Rad dur Duele gumpt un schlacht.''
''as wott s zuem Deuker goh.''
''Un allbott spritze Stei eweg,''
''das lauft myseel nit schlecht!''
''Jetz fahr i zmitts dur alle Dreck,''
''un so, so isch mer s recht.''
''So fahr i au durs Lebe hi
''un wiich im Dreck nit uus,
''un frogt mit ain: „Was bisch do gsii“''
''O Muetter, sag em du s.''
''Vo dir ha In ich my wild Geblüet,''
''un fahr dur Dreck un Stei.''
''vo dir my Herz, my wüehlig Gmüet,''
''drum bi n i all ellei.''
''Doch du, o Mueller, bisch jo tot''
''scho mänggi, mänggi Johr,''
''un mir isch s Bluet noh ruuch un rot,''
''drurn lauf i wäger Gfohr''
''Un fahr dur Duele grob un schnell''
''talab. Was lit mer dra!''
''So groot i wohl ins gfährlich Gfäll,''
''un niemes hebt mi aa.''
''Henussedenn! Was kheit s mi groß!''
''My Rad, das gumpt un schlacht;''
''ich aber zwing die schlechti Stroß''
''unfahr e!lei in d Nacht.''
''Du Muetter, hüetsch mi eineweg''
''un weisch wohl, was i tue;''
''dy Bluet, das ruuscht mer alli Tag:''
''My Bueb, my Bueb, fahr zue!''
</poem>
Anne 1968 het dr [[Hubert Baum]] s Gedicht ''Muetterlob'' vum Preusch in sy Anthology [[Freude am alemannischen Gedicht]] ufgnuu un doderzue ne Interpretation gschribe.
<poem>
'''Muetterlob'''
''I möcht emol e n Esse ha,''
''wies d Mueller ammel gmacht het,''
''wenn si so nebeher mit mir''
''gschwätzt, gvätterlet un glacht het.''
''My liebi Frau, so sei nit bös,''
''de chochsch as wie sust keini;''
''doch wies my Mueller chönne het.''
''so cha s halt numme n eini.''
''Un wie mer s Esse sellemols''
''un sider nie meh gschmeckt het,''
''so ha n i au nit gschlofe meh.''
''wie wo mi d Muetter deckt het.''
</poem>
Dr Hubert Baum schrybt doderzue:
{{Zitat|Hat nicht jeder von uns schon einmal ähnlich empfunden, gedacht oder gesprochen? Doch nie so schön, so voll, so treffend! Das hat einen Schwung: dieses „gmacht het" und „glacht het" und ist gut bis in die letzten Fugen; gut schon, weil der Dichter uns vom Äußerlichen des Essenzubereitens in der Küche heraus hinlenkt und geleitet zum Geborgensein des Mütterlichen Sorgens, das ihn aufnimmt und warm zudeckt. Wie locker und vergnügt wirkt am Anfang das „gmacht het", wie innig klingt abschließend das einhüllende „deckt het", das uns leiser und ernster auch auf das letzte Zugedecktwerden von der Mutter Erde im Grab hinweist. […] Ein schönes Beispiel aus dem hervorragenden Werk des leider viel zu früh verstorbenen Dichters, dessen straff gebildete Gedichte, die voller Ernst und Tiefe sind, nur da und dort in Zeitungen und Zeitschriften einmal erschienen sind. Von den vielen Gedichten auf und über die Mutter gehört dieses zu den besten. Hier steht der Ausdruck des Gefühls im richtigen Maß zur straffen Form.|H. Baum, Freude am alemannischen Gedicht, S. 61}}
Iber di hochdytsche Gedicht vum Preusch schrybt der Rüdiger Hoffmann: „Die Themen dieser Gedichte reichen vom Liebesgedicht über das Lob der Schöpfung, über menschliche Stärken und Schwächen bis zum Gottespreis, wobei der Todesgedanke immer wieder anklingt.“ (Hoffmann S. 150). E Byschpel isch s Gedicht ''Schöne Welt'' vu 1950.
<poem>
'''Schöne Welt (1950)'''
''Ein Vogel schwirrt. Ein Apfel lockt vom Baum.''
''Der Mittag brütet. Wie ein Flaum''
''ein Wölkchen durch den blauen Äther schwebt.''
''Es lacht ein Kind. Ein kleines Zweiglein bebt.''
''Herr Gott im Himmel, schön ist Deine Welt,''
''von Sonnenlicht erwärmt, beglückt, erhellt!''
''Unendlich tief und dunkel ist die Nacht.''
''Die Stille tönt und rinnt. Ein Käuzchen lacht.''
''Ein Schritt klingt hohl. Und einsam, weltenfern''
''in dunklem Sammet glänzt ein heller Stern.''
''Herr Gott im Himmel, Deine Welt ist schön''
''im Sphärendunkel und im Nachtgetön!''
</poem>
Näbe syne Gedicht het s im Nooloss vum Hans Preusch au ne Sammlig mit Främd- un Läänwerter im Alemannisch un e große Sammlig mit Chindervärs, Spiilryym, Retsel, Abzellryym, Spottvärs, un Ryym zue Orschafte un dr Johreszyte. Är het au unter em Titel „Vom Wesen alemannischer Rechtschreibung“ e Ufsatz gschribe zue dr Frog, wie me s Alemannisch soll schrybe.
== Literatur ==
* Rüdiger Hoffmann: ''Emil Johannes Preusch. Ein vergessener Markgräfler Dichter.'' Das Markgräflerland. Jg. 1999, Bd. 1, S. 144–163 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1999-01/0146?sid=622eda28e280184f7e8601c4ae8065fb Online])
==Fuessnoote==
<references />
== Weblink ==
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012383547/Preusch+Emil+Johannes Emil Johannes Preusch] uf LEO-BW
{{SORTIERUNG:Preusch, Emil Johannes}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Maa]]
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Bahnhof Higashi-Nemuro
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2026-05-29T20:55:19Z
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Dr '''Bahnhof Higashi-Nemuro''' isch e [[Bahnhof]] uf dr Nemuro Main Line vu JR Hokkaido z Nemuro uf de [[japan]]ische Insle Hokkaido gsii. Dr Bahnhof isch am 1. Septämber 1961 ufgmacht un am 14. Merz 2025 zuegmacht wore.<ref name=japantimes>{{Cite web |date=Mar 14, 2025 |title=People bid farewell to Japan's easternmost train station |url=https://www.japantimes.co.jp/news/2025/03/14/japan/japan-easternmost-train-station-final-day/ |access-date=March 16, 2025 |website=The Japan Times|language=en}}</ref> It was the easternmost railway station in Japan. Dr Bahnhof het e Perron us Holz ghaa un ai Glais. Wel er dr eschtligscht Bahnhof vu Japan gsii isch, het me ne Dänkmol ufgstellt.<ref>{{Cite book |title=北海道630駅 |isbn=4093954011|year=1993|last1=Shunzō|first1=Miyawaki}}</ref><ref name="japantimes" />
Dr Bahnhof isch zuegmacht wore, wel s z wenig Passagier gee het, wu do uus- un yygstiige sin.<ref>{{Cite web |date=2024-12-13 |title=「日本最東端の駅」廃駅へ JR北海道東根室駅、来春のダイヤ改定で:朝日新聞 |url=https://www.asahi.com/articles/ASSDD2SSKSDDULFA00RM.html |access-date=2025-02-24 |website=朝日新聞 |language=ja}}</ref><ref name=japantimes />
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Higashi-Nemuro Station-Platform 20110823.jpg|Perron, 2011
Higashi-nemuro 20130909 095534.jpg|Dänkmol, 2013
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== Fueßnote==
<references />
[[Kategorie:Japan]]
[[Kategorie:Bahnhof|Higashi Nemuro]]
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Diskussion:Südwestdeutscher Sprachatlas
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Neje Abschnitt /* Sprachatlas von Nord Baden-Württemberg */
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== Sprachatlas von Nord Baden-Württemberg ==
De Täggscht isch nümen aktuell, da ghäissts: «Dä Deil [Nord-Bade-Württebèèrg] soll emol im blante Sprachatlas von Nord-Baden-Württemberg berucksichtigt wäre.» Dèè Atlas gits underzwüschet. --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 17:52, 29. Mai 2026 (MESZ)
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Andreas Maier (Dialektdichter)
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Die Syte isch nöi erstellt worde: {{DISPLAYTITLE:Andreas Maier (Dialäktdichter)}} Dr '''Andreas Maier''' (* [[6. April]] [[1826]] z [[St. Georgen im Schwarzwald|Stockburg]]; † [[17. Februar]] [[1891]] Z [[Karlsruhe|Charlsrue]] isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Lehrer]] un Dialäktdichter gsii. == Läbe == Dr Maier isch anne 1826 z Stockburg bi [[St. Georgen im Schwarzwald|Sanderge]] as Suhn vum Lochhofbuur Jakob Maier uf d Wält chuu. Är isch uf em Hof ufgwagse un z Stockburg uf d Dorf…
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Dr '''Andreas Maier''' (* [[6. April]] [[1826]] z [[St. Georgen im Schwarzwald|Stockburg]]; † [[17. Februar]] [[1891]] Z [[Karlsruhe|Charlsrue]] isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Lehrer]] un Dialäktdichter gsii.
== Läbe ==
Dr Maier isch anne 1826 z Stockburg bi [[St. Georgen im Schwarzwald|Sanderge]] as Suhn vum Lochhofbuur Jakob Maier uf d Wält chuu. Är isch uf em Hof ufgwagse un z Stockburg uf d Dorfschuel gange, im Summer het er als mieße d Chie hiete. Do het er vyl gläse un zaichnet. En evangelische Bfaarer vu [[Mönchweiler|Munkwiiler]] hat sy Talänt entdeckt un ihn Sproche un Mathematik glehrt. No dr Kumfermazion het dr Maier fir ai Johr (1841) uf di Hecher Burgerschuel z [[Villingen-Schwenningen|Villinge]] chenne un derno an s Polytechnikum z Charlsrue. Är het welle Ingenieur gee, aber wel em s Gäld uusgangen isch fir e Ingenieurstudium, het er e Lehrstell fir Mathematik am Institut Kayser z [[Heidelberg|Haidelberch]] aagnuu un derzue Vorläsige an dr [[Ruprecht-Karls-Universität_Heidelberg|Uniwersitet]] bsuecht. Är isch nocherdani in braktische Geometerdienscht drätte. Im Spotjohr 1847 het er d Briefig fir [[Mathematik]], [[Physik]], [[Chemie|Chemy]] un Naturgschicht gmacht un druf e Stell as Hauptlehrer an dr Gwärbschuel z [[Triberg im Schwarzwald|Triberg]] iberchuu. Anne 1848 isch er Lehrer z [[Ettenheim|Ättene]] un z [[Bruchsal|Brusel]] gsii un vu 1849 bis 159 an dr Hechere Burgerschuel z [[Sinsheim|Sinse]]. Vu 1859 bis 1863 het er as Laiter an dr Gwärbschuel z Villinge unterrichtet un isch derno Brofässer an dr Hechere Burgerschuel z Charlsrue wore, wun er bis zue sym Dod unterrichtet het. Näbe syre Arbet as Lehrer het er Gedicht uf [[Alemannisch]] gschriibe, ne Uuswahl het er anne 1876 unter em Titel „Klänge von der Sommerau“ uusegee.
== Schrifte ==
* ''Klänge von der Sommerau. Volksgesänge in allemannischer Mundart.'' 1876.
== Literatur ==
* Franz Brümmer: ''Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.'' Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913. S. 351 ([https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/bruemmer_lexikon04_1913?p=351 Digitalisat])
== Weblink ==
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012285197/Maier%20Andreas Maier, Andreas] uf LEO-BW
{{SORTIERUNG:Maier, Andreas}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
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{{DISPLAYTITLE:Andreas Maier (Dialäktdichter)}}
Dr '''Andreas Maier''' (* [[6. April]] [[1826]] z [[St. Georgen im Schwarzwald|Stockburg]]; † [[17. Februar]] [[1891]] z [[Karlsruhe|Charlsrue]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Lehrer]] un Dialäktdichter gsii.
== Läbe ==
Dr Maier isch anne 1826 z Stockburg bi [[St. Georgen im Schwarzwald|Sanderge]] as Suhn vum Lochhofbuur Jakob Maier uf d Wält chuu. Är isch uf em Hof ufgwagse un z Stockburg uf d Dorfschuel gange, im Summer het er als mieße d Chie hiete. Do het er vyl gläse un zaichnet. En evangelische Bfaarer vu [[Mönchweiler|Munkwiiler]] hat sy Talänt entdeckt un ihn Sproche un Mathematik glehrt. No dr Kumfermazion het dr Maier fir ai Johr (1841) uf di Hecher Burgerschuel z [[Villingen-Schwenningen|Villinge]] chenne un derno an s Polytechnikum z Charlsrue. Är het welle Ingenieur gee, aber wel em s Gäld uusgangen isch fir e Ingenieurstudium, het er e Lehrstell fir Mathematik am Institut Kayser z [[Heidelberg|Haidelberch]] aagnuu un derzue Vorläsige an dr [[Ruprecht-Karls-Universität_Heidelberg|Uniwersitet]] bsuecht. Är isch nocherdani in braktische Geometerdienscht drätte. Im Spotjohr 1847 het er d Briefig fir [[Mathematik]], [[Physik]], [[Chemie|Chemy]] un Naturgschicht gmacht un druf e Stell as Hauptlehrer an dr Gwärbschuel z [[Triberg im Schwarzwald|Triberg]] iberchuu. Anne 1848 isch er Lehrer z [[Ettenheim|Ättene]] un z [[Bruchsal|Brusel]] gsii un vu 1849 bis 159 an dr Hechere Burgerschuel z [[Sinsheim|Sinse]]. Vu 1859 bis 1863 het er as Laiter an dr Gwärbschuel z Villinge unterrichtet un isch derno Brofässer an dr Hechere Burgerschuel z Charlsrue wore, wun er bis zue sym Dod unterrichtet het. Näbe syre Arbet as Lehrer het er Gedicht uf [[Alemannisch]] gschriibe, ne Uuswahl het er anne 1876 unter em Titel „Klänge von der Sommerau“ uusegee.
== Schrifte ==
* ''Klänge von der Sommerau. Volksgesänge in allemannischer Mundart.'' 1876.
== Literatur ==
* Franz Brümmer: ''Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.'' Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913. S. 351 ([https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/bruemmer_lexikon04_1913?p=351 Digitalisat])
== Weblink ==
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012285197/Maier%20Andreas Maier, Andreas] uf LEO-BW
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[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
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[[Kategorie:Maa]]
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Josef Roos
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Die Syte isch nöi erstellt worde: {{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}} [[Datei:Josef Roos um 1885, Portrait 2.jpg|mini|de Josef Roos öppe 1885]] [[Datei:Josef Roos um 1905, Portrait 2.jpg|mini|de Josef Roos öppe 1905]] De '''Josef Roos''' (* [[17. Oktober|17. Oktoober]] [[1851]] z [[Honau LU|Honau]]; † [[29. März|29. Meerze]] [[1909]] z [[Gisikon|Gisike]]) isch en Schwyzer Leerer und Isebaan-Aagstellte gsy, dezue anen aber au äine von gröösch…
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[[Datei:Josef Roos um 1885, Portrait 2.jpg|mini|de Josef Roos öppe 1885]]
[[Datei:Josef Roos um 1905, Portrait 2.jpg|mini|de Josef Roos öppe 1905]]
De '''Josef Roos''' (* [[17. Oktober|17. Oktoober]] [[1851]] z [[Honau LU|Honau]]; † [[29. März|29. Meerze]] [[1909]] z [[Gisikon|Gisike]]) isch en Schwyzer Leerer und Isebaan-Aagstellte gsy, dezue anen aber au äine von grööschte Mundaartautoore vom [[Kanton Luzern|Kanton Luzèèrn]] und vo de [[Schweiz|Schwyz]] überhaupt.
== sys Läbe ==
Em Roos syn Vatter isch Metzger gsy, d Mueter Hülffs-Chöchi, de Stüüffvatter Taglööner. Aber glych hät de jung Roos chöne s Leererseminar z [[Hitzkirch|Hitzchilch]] bsueche. 1871 hät er s Leererbadänt überchaa. Nu churz hät drufabe z [[Meierskappel|Meierschappel]] gwürkt, nachane dän a der Taubstumenaastalt z [[Hohenrain|Hoonri]]; deet isch er am Schluss au na Tiräkter gsy. 1874 isch er uf [[Luzern|Luzèèrn]] und hät deet zeerscht bi de [[Gotthardbahn|Gottertbaan]] und nachane bi der [[Entlebuch (Region)|Äntlibuech]]baan gschaffet. 1877 isch aber e Kryse chaa, si händ en etlaa, und er hät wider aagfangen mit em Leerer sy, z [[Vitznau]] und dänn z Luzèèrn. 1879 isch er wider zrugg zur Isebaan, und zwaar as Sekritèèr vomene Baaninscheniöör und ab 1880 as Sekritèèr vo der [[Schweizerische Centralbahn|Schwyzerische Zäntraalbaan]]. Sy Mueter hät a dèm ständige Hin und Hèèr gaar ekäi Fröid ghaa und hät gsäit, er sei en Glünggi.
Ab 1886 hät es [[Rückenmark|Ruggemarch]]lyde em Roos s Läbe schwèèr gmachet, und er isch an Rollstuel punde gsy, pflägt vo syre Mueter. Vermuetli hät er jetz vom [[Otto Sutermeister|Otto Suutermäischter]] ghöört, dèm Maa, wo d Räie ''Schwizer-Dütsch'' useggèè hät. Die isch für s Uufblüe vo der schwyzertüütsche Beletrischtik totaal wichtig gsy, vorane häts nu daa und deet emaal öppis ggèè. Prompt hät de Roos afa uf [[Luzerndeutsch|Luzèèrntüütsch]] schrybe. Vo 1890 bis 1902 hät er de ''Luzerner Hauskalender'' – me hät dèm de ''Meyer-Brattig'' gsäit – redigiert und vermuetli au fascht ales grad sälber gschribe. Spööter hät er si mit ere junge blinde Frau, der Margaretha Weiss, aagfründt und mit dère rüerseelige Gschichtli verfasst. Syni doozmaalige Gältnööt sind dur e Spänderakzioon vom Verlegger vom ''Luzerner Tagblatt'' echli gmilderet woorde.
== sys Schaffe ==
Zeerscht sind di mäischte Gidicht und Proosastuck i Kaländer und Zytschriften usechaa, hauptsächli im ''Meyer-Brattig'' und im liberaale ''Luzerner Tagblatt;'' underem Psöidonym «Synnsyte-Kathry» hät er au «Brief» für d Zytschrift ''Schweizerische Haushaltungsblatt'' gschribe. Aber 1891 hät er syni Schaffige zum eerschte Maal imene Buech versammlet: 1891 isch di eerscht Uuflaag vo ''No Fyrobigs. Puretütschi Gschichtli, Gedichtli, Rym und Ränk'' usechaa. Und die hät ygschlage – im Schnüüz isch si uusverchafft gsy. Bis 1908 sind acht wytere, alewyl tickeri Uuflaagen usechaa; 1935 und 1936 namaal en fotimechaanische Naatruck. De Roos isch edèrewääg zu äim von ganz groosse Mundaartautoore vo der Schwyz awangsiert. Käis Wunder, hät em a sym Läbesänd di [[Schweizerische Schillerstiftung|Schwyzerisch Schillerstiftig]] na en schööne Batzen überwise.
De Roos hät humoristischi Verzeligen über gwöndlichi Lüüt gschribe, wo s zum Täil au um Aktuells ggangen isch, und hät poengtierti Sprüch und Ränk verfasst. Under em Yfluss vom [[Otto von Greyerz|Otto vo Greyerz]] und vom [[Renward Brandstetter|Rämmert Brandstetter]] hät er sys Luzèèrntüütsch alewyl mee verbesseret: vo Uuflaag zu Uuflaag isch es archaaischer woorde. Sys Wèèrch isch rych a püürlichem und handwèèrchlichem Woortschatz, und scho zytgnössischi Rezänsänte händ gsäit, sie gchänid nümen ali Wöörter – und da isch aso es Loob gsy!
De Friburger Gèrmanischt [[Walter Haas]] hät de Roos asewäg gwürdiget:<ref>Walter Haas: ''Lozärnerspròòch. Eine Geschichte der luzerndeutschen Mundartliteratur mit einem Verfasserlexikon und einem Lesebuch.'' Räber, Luzern/Stuttgart 1968, S. 33.</ref>
{{Zitat
|Text=Zweifellos aber verdankte ''No Fyrobigs'' seinen Erfolg nicht bloss der günstigen Zeit, sondern ebensosehr seinen literarischen Qualitäten. Die Geschichten Roos’ sind von einer Frische und einem trockenen Witz, der die wahre Volksdichtung auszeichnet. […] Sich selbst übertrifft Roos aber in den ''Sprüchen'' – sein Talent, Lebensweisheiten in allerkürzeste, träfe Form zu verdichten, ist unerreicht. Wenn man weiss, dass Roos fast sein gesamtes Werk als kranker Mann, an den Lehnstuhl gefesselt und oft durch Tage und Nächte von Schmerzen gepeinigt, sich abrang – dann kann man nur mit Ehrfurcht von diesem Werk als einem Zeugnis wirklichen Heldentums sprechen. […] Allgegenwärtig sind Humor, Witz und fröhliche Unbekümmerheit. Kein Wunder, dass ein Werk von solch ausgeprägter Eigenständigkeit die luzerndeutsche Literatur über ein Jahrzehnt prägte; ja, diese Literatur schien nur noch aus Josef Roos zu bestehen.
|Sprache=de-CH}}
Für de Walter Haas hät mit em Roos d «Klassik» vo der luzèèrntüütsche Literatuur aagfange. Bi sym Tood 1909 hät er en groosse Naachfolger gfunde: de [[Theodor Bucher|Theodor Buecher]], wo under em Namen ''Zyböri'' gschribe hät.
== Wèèrch (en Uuswaal) ==
* ''Stimmungen. Poetische Versuche.'' Luzern 1885.
* ''No Fyrobigs. Puretütschi<!--sic--> Gschichtli, Gedichtli, Rym und Ränk'' [i früeneren Uuflagen ''Buredütschi G’schichtli'' gschribe]. Luzern 1891, 1892 (zwoo Uuflaage), 1894, 1897, 1901, Bern 1906, 1908; fotimechaanische Naatruck vo der achten Uuflaag: Luzern 1935, 1936.
** ''Deheim im Habsburgeramt. Puuretüütschi<!--sic--> Gschichtli, Gedichtli, Rym und Ränk.'' Auswahl und Nachwort von Walter Haas. Mit Illustrationen von Paul Nussbaumer (= ''Luzerner Poeten.'' Band 7). Hitzkirch 1985.
* (zusammen mit Margaretha Weiss:) ''Fränzeli'' und ''Geheilter Aberglaube,'' i: ''Bergkristalle,'' Serie II, Band 1, Biel 1903; ''Das Fronfastenkind,'' 1904.
== Literatuur ==
* [[Walter Haas]]: ''Lozärnerspròòch. Eine Geschichte der luzerndeutschen Mundartliteratur mit einem Verfasserlexikon und einem Lesebuch.'' Räber, Luzern/Stuttgart 1968, besonders S. 33 und 97 f.
* Walter Haas: ''Nachwort.'' I: ''Deheim im Habsburgeramt. Puuretüütschi<!--sic--> Gschichtli, Gedichtli, Rym und Ränk.'' Auswahl und Nachwort von Walter Haas. Mit Illustrationen von Paul Nussbaumer (= ''Luzerner Poeten.'' Band 7). Comenius, Hitzkirch 1985, ISBN 3-905286-16-5, S. 77–85.
* {{HLS|12222|Josef Roos|Autor=Walter Haas}}
* Kuno Müller: ''Vorwort.'' I: ''No Fyrobigs. Puretütschi<!--sic--> Gschichtli, Gedichtli, Rym und Ränk.'' Nachdruck der achten Auflage. Haag, Luzern 1935.
* Anna Stüssi: ''Roos, Josef.'' I: ''Deutsches Literatur-Lexikon. Biographisch-bibliographisches Handbuch.'' 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Band 13: ''Rill – Salzmann.'' Ug. vom Heinz Rupp und em Carl Ludwig Lang. Francke, Bern 1991, ISBN 3-317-01648-5, Sp. 262 f.
== Weblink ==
* {{Helveticat-GND|gnd=104611056X}}
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Roos, Josef}}
[[Kategorie:Lehrer]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Verfasser vo Heimatliteratur]]
[[Kategorie:Lozärner]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
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Josef Felix Ineichen
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Die Syte isch nöi erstellt worde: {{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}} [[Datei:Josef Felix Ineichen.jpg|mini|de Josef Felix Ineichen as Stiftsheer vo Möischter]] De '''Josef (Joseph) Felix Ineichen''', Tichtername ''der alt Sepp'' (* [[1. Juni]]<ref>So luut Hörsch/Bannwart, S. 211, anderschwoo staat 3. Meerze.</ref> [[1745]] z [[Ballwil|Baubu]]; † [[21. Mai|21. Mäie]] [[1818]] z [[Beromünster|Möischter]]), isch en Schwyzer röömisch-katolische Gä…
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{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
[[Datei:Josef Felix Ineichen.jpg|mini|de Josef Felix Ineichen as Stiftsheer vo Möischter]]
De '''Josef (Joseph) Felix Ineichen''', Tichtername ''der alt Sepp'' (* [[1. Juni]]<ref>So luut Hörsch/Bannwart, S. 211, anderschwoo staat 3. Meerze.</ref> [[1745]] z [[Ballwil|Baubu]]; † [[21. Mai|21. Mäie]] [[1818]] z [[Beromünster|Möischter]]), isch en Schwyzer röömisch-katolische Gäischtliche gsy. Mit syne Gidicht, wo-n-er im [[Luzerndeutsch|Tialäkt vom Göi]] gschribe hät, isch er en Pionier vo der schwyzertüütsche Mundaartliteratuur gsy.
== sys Läbe ==
Der Ineichen isch en Suu vomene Gaschtwiirt, Chilchmäier und Wachtmäischter gsy. Er hät s Jesuite-Gimnaasium z [[Luzern|Luzèèrn]] bsuecht und hät si drufabe laa zum Prieschter uusbilde; d Weiisakramänt hät er 1769 überchaa. Syni Stazioone sind dänn [[Ruswil|Ruusmu]] (1769), [[Udligenswil|Uedlige]] (1770–1776), [[Neuenkirch|Nöiechöuch]] (1776–1793), [[Ebikon|s Chlooschter Roothuuse]] (1793–1802), wider Baubu (1802–1804) und [[Hochdorf LU|Baldegg]] gsy. 1808 isch er dänn Choorheer z [[Beromünster|(Bero-)Möischter]] woorde. Vo 1810 bis a sys Läbesänd isch er au Mitgliid vo der [[Helvetische Gesellschaft|Helveetische Gsellschaft]] gsy.
Der Ineichen seg en liebeswürdigen und humoorvolle Mäntsch gsy, und me hät en gèèrn as Gsellschafter ghaa. Er hät Anekdoote, gschichtlichi Notizen und Mundartwöörter gsamlet. Und über syn groosse [[Struma|Chropf]] hät er grad sälber gwitzlet.
== sys Schaffe ==
Der Ineichen isch der eerscht namhaft Mundarttichter gsy, wo uf Schwyzertüütsch gschribe hät – näbet em «flachere»<ref name="trümpy308">Hans Trümpy i ''Schweizerdeutsche Sprache und Literatur,'' S. 308.</ref> [[Jost Bernhard Häfliger]], wo-n-er «a Originalitèèt übertroffe» heb<ref name="hls">Walter Haas im ''Hischtoorische Läxikon vo der Schwyz''.</ref>. Er hät hauptsächli i de [[Luzerndeutsch|luzèèrntüütsche]] Mundart vom Göi gschribe, aber wänns vom Theema hèèr passet hät, hät er au de Nidwaldner Tialäkt naagmachet. Syni Lieder segid «meetrisch rächt aaspruchsvoll».<ref name="hls" /> Er hät si us der Sicht vomene Puur gschribe, und di früenere sind eener [[Helvetische Republik|Helveetik]]-früntli,<ref name="hls" /> di spöötere zum Täil hischtoorisch-patriootisch, zum Täil humorischisch.<ref name="trümpy308" /> Sys lengscht Gidicht, s ''Paradies,'' isch e freii und verluzèèrnereti Naatichtig vom [[Sebastian Sailer]] sym ''Sündenfall''.<ref name="trümpy308" /> S ''Lied uf d’ [[Schlacht bei Sempach|Sempacherschlacht]]'' hät em d Choorheerepfruend z (Bero-)Möischter ypraacht, wo-n-er scho lang druff gspienzlet gha hät.<ref>Heinrich Ineichen i ''Lieder vom alten Sepp,'' S. XI f.</ref>
Der Ineichen hät syni Lieder vertoont oder hät ene scho bikanti Melodyen underläit, und er hät si a gseligen Aalääss voorgsunge. La trucke hät er si sälber nie, aber si sind scho gly abgschriben und wyterverbräitet woorde. Eerscht 1859, wo der Ineichen scho mee weder vierzg Jaar tood gsy isch, hät de [[Heinrich Ineichen]] e nöd ganz vollständigi Samlig under em Titel ''Lieder vom alten Sepp'' useggèè. 1961 sind zwäi vo dène Liedere vom [[Alfred Leonz Gassmann]] i sy Samlig ''Was unsere Väter sangen'' uufgnaa woorde.
De Volkskundler [[Hans Trümpy]] hät über der Ineichen gsäit:<ref name="trümpy308" />
{{Zitat
|Text=Ineichen war ein starkes Talent, vertraut mit der volkstümlichen Poesie seiner Heimt, fähig, Übernommenes in eigener Weise umzugestalten, und erfüllt von einer ursprünglichen Freude am Spiel mit der Sprache. Er schrieb ohne literarische Ansprüche, nur für einen verhältnismässig engen Kreis, dem er sich anzuvertrauen wagte. Seine Poesie ist mehr als ein geschicktes Verseschmieden; sie lässt sich nur aus seinem Wesen heraus völlig verstehen. Schon darum verdiente Ineichen eine würdige Monographie.
|Sprache=de-CH}}
== Wèèrch ==
* ''Lieder vom alten Sepp, Joseph Ineichen, gewesenem Chorherren v. Münster, gebürtig v. Ballwyl.'' Gesammelt und herausgegeben von Freunden volksthümlicher Dichtung [äigetli: vom Heinrich Ineichen]. Schiffmann, Lucern<!--sic--> 1859 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10112004.html online]).
== Literatuur ==
* [[Walter Haas]]: ''Lozärnerspròòch. Eine Geschichte der luzerndeutschen Mundartliteratur mit einem Verfasserlexikon und einem Lesebuch.'' Räber, Luzern/Stuttgart 1968, S. 22 f. und 80–82.
* {{HLS|11976|Josef Felix Ineichen|Autor=Walter Haas}}
* Waltraud Hörsch, Josef Bannwart: ''Luzerner Pfarr- und Weltklerus 1700–1800. Ein biographisches Lexikon'' (= ''Luzerner Historische Veröffentlichungen.'' Band 33). Rex, Luzern 1998, ISBN 3-7252-0658-9, S. 211.
* [<nowiki></nowiki>[[Heinrich Ineichen]]:] ''Lieder vom alten Sepp, Joseph Ineichen, gewesenem Chorherren v. Münster, gebürtig v. Ballwyl.'' Schiffmann, Lucern<!--sic--> 1859, S. V–XVI ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10112004.html Digitalisat]).
* Ignaz Kronenberg: ''Der Dichter der «Armen Greth».'' I: ''Die Schweiz'' 5/22, 1918, S. 253–258 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=dis-001:1918:22#308 Digitalisat]).
* Anna Stüssi: ''Ineichen, Joseph.'' I: ''Deutsches Literatur-Lexikon. Biographisch-bibliographisches Handbuch.'' 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Band 8: ''Hohberg – Kober.''Ug. vom Heinz Rupp und em Carl Ludwig Lang. Francke, Bern/München 1981, ISBN 3-7720-1537-9, Sp. 376 f.
* [[Hans Trümpy]]: ''Schweizerdeutsche Sprache und Literatur im 17. und 18. Jahrhundert'' (= ''Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde.'' Band 36). Basel 1955, S. 296–308.
== Weblink ==
* [https://nb-helveticat.primo.exlibrisgroup.com/discovery/search?query=any,contains,%22Josef%20Felix%20Ineichen%22%20OR%20%22Ineichen%20Josef%20Felix%22&tab=LibraryCatalog&search_scope=MyInstitution&vid=41SNL_51_INST:helveticat&offset=0 Publikationen von und über Josef Felix Ineichen] im Katalog Helveticat der [[Schweizerische Nationalbibliothek|Schweizerischen Nationalbibliothek]]
* [https://www.ballwil.ch/de/ueberballwilre/ueberballwil/geschichte/welcome.php?action=showinfo&info_id=668 ''Berühmte Ballwiler.''] Website vo der Gmäind Baubu (abgerufen am 30. Mäie 2026).
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten|TYP=p|GND=1018086005|LCCN=|VIAF=220491176}}
{{SORTIERUNG:Ineichen, Josef Felix}}
[[Kategorie:Römisch-katholische Geistlige]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Verfasser vo Heimatliteratur]]
[[Kategorie:Lozärner]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
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[[Datei:Josef Felix Ineichen.jpg|mini|de Josef Felix Ineichen as Stiftsheer vo Möischter]]
De '''Josef (Joseph) Felix Ineichen''', Tichtername ''der alt Sepp'' (* [[1. Juni]]<ref>So luut Hörsch/Bannwart, S. 211, anderschwoo staat 3. Meerze.</ref> [[1745]] z [[Ballwil|Baubu]]; † [[21. Mai|21. Mäie]] [[1818]] z [[Beromünster|Möischter]]), isch en Schwyzer röömisch-katolische Gäischtliche gsy. Mit syne Gidicht, wo-n-er im [[Luzerndeutsch|Tialäkt vom Luzèèrner Göi]] gschribe hät, isch er en Pionier vo der schwyzertüütsche Mundaartliteratuur gsy.
== sys Läbe ==
Der Ineichen isch en Suu vomene Gaschtwiirt, Chilchmäier und Wachtmäischter gsy. Er hät s Jesuite-Gimnaasium z [[Luzern|Luzèèrn]] bsuecht und hät si drufabe laa zum Prieschter uusbilde; d Weiisakramänt hät er 1769 überchaa. Syni Stazioone sind dänn [[Ruswil|Ruusmu]] (1769), [[Udligenswil|Uedlige]] (1770–1776), [[Neuenkirch|Nöiechöuch]] (1776–1793), [[Ebikon|s Chlooschter Roothuuse]] (1793–1802), wider Baubu (1802–1804) und [[Hochdorf LU|Baldegg]] gsy. 1808 isch er dänn Choorheer z [[Beromünster|(Bero-)Möischter]] woorde. Vo 1810 bis a sys Läbesänd isch er au Mitgliid vo der [[Helvetische Gesellschaft|Helveetische Gsellschaft]] gsy.
Der Ineichen seg en liebeswürdigen und humoorvolle Mäntsch gsy, und me hät en gèèrn as Gsellschafter ghaa. Er hät Anekdoote, gschichtlichi Notizen und Mundartwöörter gsamlet. Und über syn groosse [[Struma|Chropf]] hät er grad sälber gwitzlet.
== sys Schaffe ==
Der Ineichen isch der eerscht namhaft Mundarttichter gsy, wo uf Schwyzertüütsch gschribe hät – näbet em «flachere»<ref name="trümpy308">Hans Trümpy i ''Schweizerdeutsche Sprache und Literatur,'' S. 308.</ref> [[Jost Bernhard Häfliger]], wo-n-er «a Originalitèèt übertroffe» heb<ref name="hls">Walter Haas im ''Hischtoorische Läxikon vo der Schwyz''.</ref>. Er hät hauptsächli i de [[Luzerndeutsch|luzèèrntüütsche]] Mundart vom Göi gschribe, aber wänns vom Theema hèèr passet hät, hät er au de Nidwaldner Tialäkt naagmachet. Syni Lieder segid «meetrisch rächt aaspruchsvoll».<ref name="hls" /> Er hät si us der Sicht vomene Puur gschribe, und di früenere sind eener [[Helvetische Republik|Helveetik]]-früntli,<ref name="hls" /> di spöötere zum Täil hischtoorisch-patriootisch, zum Täil humorischisch.<ref name="trümpy308" /> Sys lengscht Gidicht, s ''Paradies,'' isch e freii und verluzèèrnereti Naatichtig vom [[Sebastian Sailer]] sym ''Sündenfall''.<ref name="trümpy308" /> S ''Lied uf d’ [[Schlacht bei Sempach|Sempacherschlacht]]'' hät em d Choorheerepfruend z (Bero-)Möischter ypraacht, wo-n-er scho lang druff gspienzlet gha hät.<ref>Heinrich Ineichen i ''Lieder vom alten Sepp,'' S. XI f.</ref>
Der Ineichen hät syni Lieder vertoont oder hät ene scho bikanti Melodyen underläit, und er hät si a gseligen Aalääss voorgsunge. La trucke hät er si sälber nie, aber si sind scho gly abgschriben und wyterverbräitet woorde. Eerscht 1859, wo der Ineichen scho mee weder vierzg Jaar tood gsy isch, hät de [[Heinrich Ineichen]] e nöd ganz vollständigi Samlig under em Titel ''Lieder vom alten Sepp'' useggèè. 1961 sind zwäi vo dène Liedere vom [[Alfred Leonz Gassmann]] i sy Samlig ''Was unsere Väter sangen'' uufgnaa woorde.
De Volkskundler [[Hans Trümpy]] hät über der Ineichen gsäit:<ref name="trümpy308" />
{{Zitat
|Text=Ineichen war ein starkes Talent, vertraut mit der volkstümlichen Poesie seiner Heimt, fähig, Übernommenes in eigener Weise umzugestalten, und erfüllt von einer ursprünglichen Freude am Spiel mit der Sprache. Er schrieb ohne literarische Ansprüche, nur für einen verhältnismässig engen Kreis, dem er sich anzuvertrauen wagte. Seine Poesie ist mehr als ein geschicktes Verseschmieden; sie lässt sich nur aus seinem Wesen heraus völlig verstehen. Schon darum verdiente Ineichen eine würdige Monographie.
|Sprache=de-CH}}
== Wèèrch ==
* ''Lieder vom alten Sepp, Joseph Ineichen, gewesenem Chorherren v. Münster, gebürtig v. Ballwyl.'' Gesammelt und herausgegeben von Freunden volksthümlicher Dichtung [äigetli: vom Heinrich Ineichen]. Schiffmann, Lucern<!--sic--> 1859 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10112004.html online]).
== Literatuur ==
* [[Walter Haas]]: ''Lozärnerspròòch. Eine Geschichte der luzerndeutschen Mundartliteratur mit einem Verfasserlexikon und einem Lesebuch.'' Räber, Luzern/Stuttgart 1968, S. 22 f. und 80–82.
* {{HLS|11976|Josef Felix Ineichen|Autor=Walter Haas}}
* Waltraud Hörsch, Josef Bannwart: ''Luzerner Pfarr- und Weltklerus 1700–1800. Ein biographisches Lexikon'' (= ''Luzerner Historische Veröffentlichungen.'' Band 33). Rex, Luzern 1998, ISBN 3-7252-0658-9, S. 211.
* [<nowiki></nowiki>[[Heinrich Ineichen]]:] ''Lieder vom alten Sepp, Joseph Ineichen, gewesenem Chorherren v. Münster, gebürtig v. Ballwyl.'' Schiffmann, Lucern<!--sic--> 1859, S. V–XVI ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10112004.html Digitalisat]).
* Ignaz Kronenberg: ''Der Dichter der «Armen Greth».'' I: ''Die Schweiz'' 5/22, 1918, S. 253–258 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=dis-001:1918:22#308 Digitalisat]).
* Anna Stüssi: ''Ineichen, Joseph.'' I: ''Deutsches Literatur-Lexikon. Biographisch-bibliographisches Handbuch.'' 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Band 8: ''Hohberg – Kober.''Ug. vom Heinz Rupp und em Carl Ludwig Lang. Francke, Bern/München 1981, ISBN 3-7720-1537-9, Sp. 376 f.
* [[Hans Trümpy]]: ''Schweizerdeutsche Sprache und Literatur im 17. und 18. Jahrhundert'' (= ''Schriften der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde.'' Band 36). Basel 1955, S. 296–308.
== Weblink ==
* [https://nb-helveticat.primo.exlibrisgroup.com/discovery/search?query=any,contains,%22Josef%20Felix%20Ineichen%22%20OR%20%22Ineichen%20Josef%20Felix%22&tab=LibraryCatalog&search_scope=MyInstitution&vid=41SNL_51_INST:helveticat&offset=0 Publikationen von und über Josef Felix Ineichen] im Katalog Helveticat der [[Schweizerische Nationalbibliothek|Schweizerischen Nationalbibliothek]]
* [https://www.ballwil.ch/de/ueberballwilre/ueberballwil/geschichte/welcome.php?action=showinfo&info_id=668 ''Berühmte Ballwiler.''] Website vo der Gmäind Baubu (abgerufen am 30. Mäie 2026).
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten|TYP=p|GND=1018086005|LCCN=|VIAF=220491176}}
{{SORTIERUNG:Ineichen, Josef Felix}}
[[Kategorie:Römisch-katholische Geistlige]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Verfasser vo Heimatliteratur]]
[[Kategorie:Lozärner]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
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Martin Frank
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Die Syte isch nöi erstellt worde: {{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}} De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en verfilmet. == Läbe == De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Progra…
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{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en verfilmet.
== Läbe ==
De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch.
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt und vo dèm immer mee plaaget und dän au i d Droogen ygfüert wird. Wil s i dèm Buech Fotene vomene Musiker gha hät, ooni das dèè zuegstume hett, hät er vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit ere verbottene Foto müese mit de Syte vorane zämechlöibe. S Buech isch en Bestseller woorde und 1998 under dem Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999). Uf Bèèrntüütsch isch au ''La mort de Chevrolet,'' wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat. – De Frank hät die bäide Büecher in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
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De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en verfilmet.
== Läbe ==
De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch.
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt und vo dèm immer mee plaaget und dän au i d Droogen ygfüert wird. Wil s i dèm Buech Fotene vomene Musiker gha hät, ooni das dèè zuegstume hett, hät er vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit ere verbottene Foto müese mit de Syte vorane zämechlöibe. S Buech isch en Bestseller woorde und 1998 under dem Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999). Uf Bèèrntüütsch isch au ''La mort de Chevrolet,'' wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat. – De Frank hät die bäide Büecher in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
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De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== Läbe ==
De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch.
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt und vo dèm immer mee plaaget und dän au i d Droogen ygfüert wird. Wil s i dèm Buech Fotene vomene Musiker gha hät, ooni das dèè zuegstume hett, hät er vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit ere verbottene Foto müese mit de Syte vorane zämechlöibe. S Buech isch en Bestseller woorde und 1998 under dem Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999). Uf Bèèrntüütsch isch au ''La mort de Chevrolet,'' wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat. – De Frank hät die bäide Büecher in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
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