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Schopfheim
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1083518
2026-05-31T14:59:55Z
Holder
491
/* Lüt */
1084888
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Schopfe}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
| Name = Schopfe
| Name_amtlich = Schopfheim
| Art = Stadt
| Wappen = Wappen Schopfheim.png
| Breitengrad = 47/38/58/N
| Längengrad = 07/49/29/E
| Lageplan = Schopfheim in LÖ.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Freiburg|Friburg]]
| Landkreis = Lörrach
| Landkreisalem = Löörech
| Höhe= 373
| Fläche = 68.01
| PLZ = 79641–79650
| PLZ-alt = 7860
| Vorwahl = 07622
| Kfz = LÖ
| Gemeindeschlüssel = 08336081
| Gliederung = 9 Stadtteile
| Adresse = Hauptstraße 29–31<br />79650 Schopfheim
| Website = [http://www.schopfheim.de/ www.schopfheim.de]
| Bürgermeister = Christof Nitz
| Partei = CDU
| TOPO =
| AERIAL =
| DIAFAM = [[Alemannisch]]
| DIALECT = [[Hochalemannisch]]
| DIAREG = Wiisedälerisch
| DIALOC =
| DIAACT =
}}
'''Schopfe''' {{Unicode|[ʃɔpfə]}} (amtlich: ''Schopfheim'') isch ä Stadt im [[Landkreis Lörrach]] in [[Baden-Württemberg|Bade-Württeberg]].
== Geografi ==
Schopfe lit im [[Wiesental|Wiisetal]], am Fluss [[Wiese (Fluss)|Wiise]]. Bi Langenau mündet di Chly Wiise in d Wiise.
De Gmeindbann got im Süde bis uf de [[Hohe Flum|Hochi Flum]] (535 m [[Normalhöhennull|NHN]]). De högscht Gipfel isch de Rohrekopf nördlig vo Gerschbach uf 1173 m. D Wiisetalstrooss het en Umfahrig um s Stadtzentrum. Wiise lit a der Ysebahnlinie uf [[Zell im Wiesental|Zell im Wiisetal]].
== Gschicht ==
Die erschdi urkundliche Erwähnig vo Schopfe isch 807 gsi, sällemol het d [[Ortschaft]] no ''Scofheim'' gheisse. S Stadtrecht het si öbbe ane 1250 kriegt.
== Ortsteil ==
Schopfe het folgendi [[Ortsteil]]:
* [[Enkenstein|Änkestei]]
* [[Kürnberg (Schopfheim)|Chürmberg]]
* [[Eichen (Schopfheim)|Eie]]
* [[Fahrnau]]
* [[Gersbach (Schopfheim)|Gerschbach]]
* Gündehuuse
* [[Langenau (Schopfheim)|Langenau]]
* [[Raitbach]]
* [[Wiechs|Wiichs]]
== Was me aluege sott ==
* de [[Eichener See|Eiemer See]], ä Karschtsee, wo nur alli paar Johr mol für ä par Wuche dusse isch
* d Altstadt mit de Sankt Michaels Chirch
<gallery>
Schopfheim.jpg|miniatur|d Altstadt vo Schopfe
Schopfheim - Alte Stadtkirche1.jpg|di alti Stadtchirch
THG Schopfheim.jpg|s Theodor-Heuss-Gymnasium Schopfe
DB.Schopfheim... - panoramio.jpg|de Bahnhof vo Schopfe
IHK-Bildungszentrum Schopfheim.jpg|s IHK-Bildigszentrum
</gallery>
== Kultur ==
* d Kulturfabrik
* s Stadtmuseum
* s Otto Erich Döbele Museum
* s Linotype-Museum, dört wärde aldi Druckmaschine zeigt
* s [[Café Irrlicht|Irrlicht]], es selbschdverwalteds linkes Jugendzentrum
I der Gägend vo Schopfe het der alemannisch Dichter [[Johann Peter Hebel]] zytewys gläbt. Eis vo sine Gedicht heisst: «[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Der Statthalter von Schopfheim|Der Statthalter von Schopfheim]]».
Näbe Lokalredaktione vo de beide gröschte Dageszytige vo de Region, de ''Badischi Zytig'' un em ''Markgräfler Dagblatt,'' het in Schopfe au e ''Nichtkommerzieller Lokalfunk'' (NKL) sin Sitz.
S freie [[Freies Radio Wiesental|Radio Wiesental]], ehemols ''Kanal Ratte'', sändet täglich vo 15 bis 3 Uhr uf sinere Frequenz 104,5 MHz vo de [[Höhe Möhr|Hoche Möhr]] sin Programm mit ere Sändeleischtig vo 500 W in s [[Wiesental|Wiisetal]] un s [[Dreiländereck]] uf Hochdütsch. In de übrige Zit wird s Programm vom Freie [[Radio Dreyeckland]] us [[Freiburg im Breisgau|Friburg]] übertrait - ebefalls Hochdütsch. De Sänder wird vo me Förderverein trage, wele sini Mittel us em Fonds für [[Freies Radio|Freii Radios]] vo de [[Landesmedienanstalt|Landesmedieastalt]] (LfK) kriegt. S Programm wird gstaltet vo sine Mitglider. Jede, wo am Sänder interessiert isch, cha im Förderverein Mitglid wärde un ihn finanziell, tächnisch odr redaktionell unterstütze. Entstande isch de Sänder ursprünglich us de Szene rund um s Schopfemer [[Café Irrlicht]], eme autonome Jugendzentrum. Sit 2005 isch de Sänder abr in sini eigene Räum in de Hauptstross zoge un versuecht sich sit längerem sowohl inhaltlich als au vo sinere Ziilgruppe vo seine Ursprüng abzhebe un selbschtbewusst als universelle Bürgerfunk ufzträte.
== Bildig ==
Schopfe hätt insgesamt fünf Grundschuele: eini in de Stadt selber, vier anderi in de Ortsteil Fahrnau, Gersbach, Langenau un Wiechs. Userdem hätts in Schopfe e Hauptschuel, e Förderschuel, e freii Waldorfschuel un en Gymnasium, s ''Theodor-Heuss-Gymnasium''.
== Politik ==
Ergebnis vo dr Landdagswahle sit 2006:<ref>Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: {{Webarchiv|url=https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Landtag/ |wayback=20190707200830 |text=Landtagswahl |archiv-bot=2020-03-02 12:29:32 InternetArchiveBot }}</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Johr''' || '''CDU''' || '''SPD''' || '''FDP''' || '''Grüeni''' || '''Linki'''<sup>1</sup> || '''AfD''' || '''Suschtigi'''
|- align=center
|align=left| '''2016''' || 21,7 % || 15,3 % || 6 % || 35,7 % || 2,9 % || 13,7 % || 4,7 %
|- align=center
|align=left| '''2011''' || 28,4 % || 26,9 % || 3,4 % || 33,1 % || 2,8 % || || 5,4 %
|- align=center
|align=left| '''2006''' || 33,9 % || 34,3 % || 8,3 % || 14,9 % || 4,1 % || || 4,5 %
|}
<sup>1</sup> 2006: WASG, sit 2011: Die Linke
== Lüt ==
* [[Karl Glatt (Dialektdichter)|Karl Glatt]] (1866–1944), Lehrer un Haimetdichter
* [[Max Josef Metzger]] (1887–1944), Prieschter
* [[Karl Friedrich Ringwald]] (1888–1975), Haimetforscher un Durmwart vu de Hoche Möhr („Möhrevater“)
* [[Marga Vogel]] (1892–1968), Haimetdichteri
* [[Kurt Ückert]] (* 1935), Haimetautor
* [[Volker Habermaier]] (* 1962), Lehrer und Presidänt vom Hebelbund vo Löörech
* [[Dietmar Dath]] (* 1970), Schriftsteller
* [[Björn Kern]] (* 1978), Schriftsteller
== Weblink ==
{{commonscat|Schopfheim|Schopfe}}
* [http://www.schopfheim.de/ d Website vo Schopfe]
* [https://web.archive.org/web/20060106165233/http://www.schopfheim-web.de/ schopfheim-web.de]
* [https://web.archive.org/web/20050819134649/http://www.dreilandboard.de/ Regio Community Portal Dreiländereck]
* [http://www.thg.pcom.de/ Theodor-Heuss-Gymnasium Schopfheim]
== Fueßnote ==
<references />
{{NaviBlock
|Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Schopfheim
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Lörrach
}}
[[Kategorie:Ort (Landkreis Lörrach)]]
[[Kategorie:Schopfe| ]]
[[Kategorie:Dinkelberg]]
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Bielersee
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1075061
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Jcb
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wikitext
text/x-wiki
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0,5em; background:#EBE085;"
!colspan="2" align="center" | '''Bielersee'''
|-bgcolor="#FFFFFF"
|colspan="2" style="text-align:center; font-size:smaller" |
[[Datei:Bielersee.jpg|thumb|300px|center|Kirche vo Ligerz am Bielersee]]
|-
!colspan="2" align=center bgcolor="#EBE085" | '''Daten'''
|-bgcolor="#FFFFFF"
| Name: || '''Bielersee'''<br />Lac de Bienne
|-bgcolor="#FFFFFF"
|Lage: || Espace Mittuland,<br />oder Seeland
|-bgcolor="#FFFFFF"
|Flächi || 39,3 km²
|-bgcolor="#FFFFFF"
|maximali Tiefi: || 74 m
|-bgcolor="#FFFFFF"
|Zueflüss: || [[Zihlkanal]],<br /> [[Aare-Hagneck-Kanal]],<br /> [[Twannbach]],<br />La Suze, [[Schüss]]
|-bgcolor="#FFFFFF"
|Abflüss: || [[Nidau-Büren-Kanal]],<br /> [[Zihl]]
|-bgcolor="#FFFFFF"
|Höchi über [[Normalnull|NN]]: || 429 m
|-bgcolor="#FFFFFF"
|Grösseri Stedt am Ufer: || [[Biel/Bienne|Biu]]
|-bgcolor="#FFFFFF"
|Bsungerheite: || [[St. Petersinsel|St. Petersinsle]]
|-bgcolor="#FFFFFF"
|-
!colspan="2" align=center bgcolor="#EBE085" | '''Charte'''
|-bgcolor="#FFFFFF"
|colspan="2" style="text-align:center; font-size:smaller" | [[Datei:Karte_Bielersee.png|center|300px|thumb|Bielersee]]
|}
Dr '''Bielersee''' (fr. ''Lac de Bienne'') isch zäme mit dem [[Murtensee|Murtesee]] u dem [[Neuenburgersee|Nöiäburgersee]] eine vo de drü ''grosse<!--sic!--> Jurasee'' ir Schwyz. Dr [[Binnensee|See]] isch 15 km lang u max. 4,1 km breit. Syni Flächi betreit 39,3 km², die maximali Tiefi isch 74 m. Dr Inhaut isch rund 1,12 km³. By Normauwasserstand isch dr Seespiegu uf 429 [[Normalnull|m ü. M.]].
Dr Bielersee het es Ynzugsgebiet vo 8'305 km². Dr mittleri Abfluss isch by 244 m³/s. Die theoretischi Ufenthautszyt vom Wasser im See betreit nume 58 Tag. Die wichtigscht Zueflüss sy d [[Aare]], die 1878 byr erschte [[Juragewässerkorrektion]] i de See umgleitet worde sy, dr us em Nöiänburgersee kommendo [[Zihlkanal]], dr Twannbach und d [[Schüss]].
== Uferortä ==
Dr bedütendschti Uferort vom Bielersee isch d Stadt [[Biel/Bienne]]. Da sech dr Bielersee uf dr Sprachgränze zu dütsch u französisch befindet, hei verschiedeni Ortschafte rund ume See ou zwöisprachigi Näme. Nied aui sy no im Gebruuch. Zu denä ghörä:
* Bipschal-Bévesier
* Erlach-Cerlier
* Gaicht-Jugy
* Ins-Anet
* Landern-[[Le Landeron]]
* Ligerz-Gléresse
* Lüscherz-Locras
* Mörigen-Morenges
* Neuenstadt-La Neuveville
* Nos-Nods
* Prägelz-Prèles
* Schafis-Chavanne
* Schernelz-Cernaux
* Tüscherz-Daucher
* [[Twann]]-Douanne
* Vinelz-Fénil
* Vingelz-Vigneulles
* Wingreis-Vingra
* Sankt Petersinsel-Ile Saint-Pierre
Ir Mitti vom Biälär See ligt d'[[St. Petersinslä]] wo früächär ä ächti Inslä isch gsi u jetzä dürnä Verbindig mit [[Erlach BE|Erlach]] zurä Haubinsu isch wordä. Di ursprünglächi Insu ghört aber zur Gmeind [[Twann-Tüscherz]] u isch im Bsitz vor [[Burgergmeind]] [[Bern|Bärn]]. Uf dr Insu het sech unger angerem dr [[Jean-Jacques Rousseau]] es paar Woche uufghaute.
{{Navigationsleiste Schweizer Seen}}
[[Kategorie:See (Schwiiz)]]
[[Kategorie:Geografii vom Kanton Bärn]]
[[Kategorie:Geografii vom Kanton Neueburg]]
[[Kategorie:Aare]]
2rbuevl73o3e52fyqj9k6efzeapp537
Helvetische Religion
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Helvetischi Religioo}}
{{Dialekt|Ostschweizerisch|Ostschwizertütsch|Ùndertòggeborg}}
[[Datei:HMB_-_Muri_statuette_group_-_Artio.jpg|mini|d Bäregöttin Artio, Statuette us Muri bi Bern]]
Under '''Helvetische Religioo''' werdet di religiöse Aasichte und Brüüch bischribe, wo bi de haidnische [[Helvetier]] verbraitet gsii sind. Do vo Helvetier sicher erst abem erste vorchristliche Joorhundert ([[Latène-Kultur|Spoot-Latène D2]]) gredt werde cha, ghöret älteri Fund nöd dezue.
==Quelle==
Di religiööse Aasichte vo de Helvetier sind grundsätzli die gliiche gsii, wie bi de andere gallische Stämem au, si hend au öppe die gliiche Gotthaite vereert, zum Tail aber underemen andere Name und d Kultbrüüch hend sich chuum underschide. D Zügnis öber di helvetischi Religioo sind spärlich. Direkti literarischi Zügnis us de [[Antike|Antiki]] betreffet nu di [[Keltische Religion|keltischi Religioo]] im allgimaine, so as d [[Archäologie|Archäologii]] die maiste Zügnis för di helvetischi Religioo im Speziifische bringt. Dezue ghööret [[Römer|röömerzittlichi]] Inschrifte uf Objekt, wo a gwüssne Gotthaite gwidmet wore sind. Doch seget die i de Regle nünt öber de Kult und nu wenig öber s Wese vo de agruefne Gotthaite uus. Uusgrabni Hailigtümer, Temple und Deponierige vo Opfergoobe chönet nöd immer aidüütig erchlärt werde.
==Hailigtümer==
I de spoote [[Latène-Kultur|Latènezitt]] hend d Kelte afange uf Hügle Viereggschanze baue, wo si regelmäässig groossi Festesse för d Götter ghaa hend. Usem Piet vo de Helvetier sind bis hütt nu zwoo bikannt, nämmli aini süüdlich vom Oppidum [[Bern-Engehalbinsel|''Brenodor'']] und die ander im Schüppel im soleduurnische [[Ramsen SH|Ramse]].
Noch de römische Bsetzig sind die Viereggschanze dur de galloromanischi Viereggtempel ersetzt wore, miteme quadrootische Grundriss, im Gegesatz zu de römische Temple, wo e rechteggige Grundriss ghaa hend. Die grööst Aalaag mit mindestens sechs Viereggtemple isch bi ''Petinesca'' (hüt: [[Studen BE|Stude BE]]) usgrabe wore und s werd vermuetet, as do s helvetische Stammhailigtum glegen isch. E wichtigs Hailigtum mit merere Temple isch bi [[Allmendingen|Allmedinge]] im Berner Oberland am Uusfluss vom [[Thunersee]] glege, wo d Kander i d Aare gflosse isch. Au i gröössere Ortschafte sind Viereggtempel baut wore, so z [[Avenches|''Aventicum'']], z ''Brenodor'' oder z [[Lausanne|''Lousanna'']].
D Helvetier hend mit Vorliebi a gwüssne Plätz gopferet, wie Flussmündige und Uusflüss us Seeje (LaTène/Port BE), Sümpf (Wauwiler Moos) und Insle, Quelle und Brüne, Päss und Berggipfel, Stai und Felse (Pierre de Marriage am Noieburgersee). Mengisch hends i de Römerzitt a denen Ort au e Viereggtempel baut, so uf de Insle [[Ufnau]] im [[Zürichsee|Zörisee]] oder ufem [[Chasseron]] im Jura.
==Opfer==
Di antike Autore hend sich em liebste öber di schreckliche Menscheopfer bi de Kelte uusgloo und di andere Opferbrüüch debii fast vergesse z nenne. D Archäologii het bistätigt, as au d Helvetier Mensche gopferet hend, wie Menschechnöche i Brüne und Gruebe zaiget. Vill hüüfiger sind aber Ross gopferet wore, denebet Hünd und Rinderschädel. A Sachopfer sind Münze (Pierre de Marriage) und Schmuck biliebt gsii, a gwüssne Ort au Waffe (Port BE) oder Isebarre (Börse z Züri). Die sind entweder ufeme Feld deponiert wore oder imene Sumpf oder Gwässer versenkt wore.
Verbraitet bi de Helvetier sind au Votivbieli gsii. Da sind chliini Nooaamige vo Bieli, entweder us Ise oder Bronze. Mengisch isch e gallische oder römische Göttername drufgstande. Asigi Votivbieli sind im ganze Piet gfunde wore, so ufem Chasseron, z Allmedinge, z Soledurn, z Vindonissa, z Bade oder z Züri.
==Götterbilder==
Im spoote Latène isch z [[Yverdon-les-Bains|Yverdon]] e 70 cm höchi aichigi Statue ufgstellt wore. Äänlichi Statue us Aicheholz sind au am Gempfersse gfunde wore: im Piet vo de [[Nantuaten|Nantuate]] isch bim Iifluss vom Rotte in See e 125 cm höchi Statue gstande, wo Münze gopferet wore sind und bim Hafe vo de [[Allobroger|allobrogische]] Sidlig ''Genava'' (hüt: [[Genf|Gempf]]) sind amene drai Meeter höche Aichebild sogär meriri Mensche gopferet wore. Im Lauf vo de Romanisierig hend d Helvetier afange au Götterbilder noch römischem Vorbild darzstele, debii hends zum Tail die Götter i de iihaimische Art dargstellt, wie s Bild vo de Bääregöttin Artio, hüüfig hend si aber nu römischi Vorbilder kopiert. Mit de Zitt sind vo röömische Legionäre au Fremdkult is Land choo, so isch z ''Aventicum'' de Kult vo de [[Magna Mater]] („Groossi Muetter“) bizügt und bi ''[[Aquae Helveticae]]'' (hüt: [[Baden AG|Bade AG]]) d [[Isis]] un d de [[Mithras]]. S [[Christentum|Christetum]] het ab de Mitti vom 4. Joorhundert aafange sichtbari Spuure hinderloo.
==Gotthaite==
[[Datei:HMB - Muri statuette group - Ensemble.jpg|mini|helvetischi Götterstatuette us Muri bi Bern. Hine: [[Iuno]], [[Iuppiter]], [[Minerva]], vore: [[Artio]], [[Naria]] und e Lar.]]
D Näme vo de helvetische Götter sind erst us de Römerzitt bikannt. D Helvetier hend noch römischem Vorbild a erne Gotthaite römischi Näme gee (''[[Interpretatio Romana]]'') und mengisch denn de [[Gallische Sprache|gallischi]] Name aneghenkt.
* De '''[[Caturix]]''' isch de Hoptgott vode Helvetier gsii. Si hend en mitem römische Gott [[Mars]] vergliche. Sin Name bedütet „Champfkönig“.
* De '''[[Cissonius]]''' isch mitem römische [[Mercurius]] vergliche worde. Sin Name bedütet alefals „Wagegott“.
* De '''[[Apollon|Apollo]]''' isch au bi de Helvetier de Gott vode [[Heilbad|Hailbäder]] gsii und isch drum bsunders im Quellhailigtum vo ''Eburodunum'' (hüt: [[Yverdon-les-Bains]]) vereert worde. Sin helvetische Name aber isch nöd bekannt.
* D '''[[Epona]]''' isch Göttin vode Ross. Si isch vo allne Kelte verert worde.
* De '''[[Gobanos]]''' werd ufem [[Berner Zinktafel|Berner Zinktäfeli]] gnennt, aim vo de wichtigschte Zügnis vo de [[Gallische Sprache#Schriftlichi Spure|gallische Sprooch]] i de Schwiz. Er isch de Gott vo de Schmiid.
* D '''[[Aventia]]''' isch d Göttin vode helvetische Hoptstadt [[Avenches|Aventicum/Avenches]].
* D '''[[Artio]]''' isch d Göttin vo de Bäre. Im Hailigtum vo Muri bi Bern isch e Bronzestatue vonere Göttin gfunde worde, wo voreme Bär sitzt. Ufem Sockel stoht gschribe: ''DEAE ARTIONI LICINIA SABINILLA'' („A de Göttin Artio, (vo de) Licinia Sabinilla (gwidmet).“).
* D '''[[Alpes (Mythologie)|Alpes]]''' sind d Götter vo de [[Alpen|Alpe]] gsii und sind im Hailigtum vo Allmedinge verehrt worde.
* De '''[[Rhenus]]''' isch de Gott vom Fluss [[Rhein|Rii]]. Er isch z ''Tasgaetium'' (hüt: [[Eschenz|Eschez]]) verert worde, aber au z [[Straßburg|Stroosburg]] und an andere Orte am Rii. Er isch mitem römische [[Neptunus]] glichgschtellt worde.
* D '''[[Suleviae|Suleiviae]]''' sind e Gruppe vo Schutzgöttine gsii, wo au vo anderne keltische Stämm verert worde sind.
* Denebet sind aber ono witteri helvetischi Gotthaite bekannt, wie d Anechtlomara „Groossi Schützeri“, d [[Naria]] und de Vindedo.
==Büecher==
* Bernhard Maier: ''Lexikon der keltischen Religion und Kultur''; Kröner 1994. ISBN 3-520-46601-5.
* Stefanie Martin-Kilcher: ''Das römische Heiligtum von Thun-Allmendingen''; Archäol. Führer der Schweiz Bd. 28. ISBN 3-908006-60-0.
* Felix Stähelin: ''Die Schweiz in Römischer Zeit''; 3. Uflaag. Basel 1948.
* ''Helvetier / Helvètes''; i: Archäologie der Schweiz 14, 1991, 1. ISSN 0255-9005.
==Lueg au==
* [[Keltische Religion|Keltischi Religioo]]
[[Kategorie:Helvetier]]
[[Kategorie:Helvetischi Religion| ]]
[[Kategorie:Keltischi Religion]]
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Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette
0
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2026-05-31T14:29:36Z
Holder
491
/* Bryysdreeger */
1084881
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Johann-Peter-Hebel-Plakette}}
D '''Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette der Stadt Hausen i. W. ''' wird syder 1960 vù dr Gmei [[Hausen im Wiesental|Huuse im Wiisedaal]] verliie. Si het der Name vom alemannische Dichter [[Johann Peter Hebel]].
Die Uuszaichnig good an Fraue ùn Mane us dr Region am Oberryy, wù sich „bsùnderi Verdienschd ùm d Landschafd erwoorbe hän“. D Plakette wird an [[Künstler|Chinschdler]] ùn [[Schriftsteller|Schrifdschdeler]] verliie, aber au an Lyd, wù im dr Dänggmoolbflääg oder in dr Haimdedfoorschig aktiv sin. Dää Bryys wird al Joor am «Hebeloobe», am Samschdig vor em 10. Mai, vergee.
== Bryysdreeger ==
Des sin d Bryysdreeger, wù syder 1960 d Hebelplakette iiberchùù hän, mid dr Begrindig fir d Uuszaichnig.
*1960: [[Ernst Niefenthaler]], Bürchau, Heimetdichter
*1961: Karl Seith, Schopfe, Schriftsteller
*1962: Ernst Grether, Muulburg, Gwerbeschueldirektor i. R.
*1963: Adolf Glattacker, Tüllige, Kunschtmoler
*1964: Dr. Otto Kleiber, Basel, Schriftsteller
*1965: [[Hedwig Salm]], Friburg, Schriftstelleri
*1966: [[Karl Friedrich Ringwald|Karl Ringwald]], Fahrnau, Heimatforscher
*1967: [[Paula Hollenweger]], Feldberg / Mille, Schriftstelleri
*1968: Dr. Eduard Sieber, Basel, Präsident vo dr Basler Hebelstiftig
*1969: [[Anton Dichtel]], Friburg, Regierigspräsident i. R.
*1970: [[Hubert Baum]], Sulzburg, Dichter
*1971: [[Maurus Gerner-Beuerle]], Huuse/Bremen, Pastor un Schriftsteller
*1972: Fritz Schülin, Binze, Hischtoriker, Schriftsteller
*1973: [[Gerhard Jung]], Lörrach, Heimetdichter
*1974: Gustav Oberholzer, Huuse i. W., Heimetforscher
*1975: Julius Kibiger, Augge, Kunschtmoler
*1976: [[Otto Reinacher]], Broomech, Heimetpfleger
*1977: [[Karl Kurrus]], Endige, Heimetschriftsteller un Mundartdichter
*1978: [[Alban Spitz]], Meißle, Moler, Holzschnitzer un Mundartdichter
*1979: Ehlyt Albrecht-Vischer, Basel, Betreier vum Geburtshuus vom J. P. Hebel
*1980: Dr. Fritz Fischer, Mille, Schriftsteller, Redakteur
*1981: Werner Mennicke, Rhyyfelde, Pfarrer
*1982: Hermann Hakenjos, Chandere, Keramik-lngenieur
*1983: Hans Krattiger-Enzler, Rieche/Basel, Journalischt
*1984: Anne Franck-Neumann, Milhüüse / Elsass, Schriftstelleri un Dichteri
*1985: Ernst Hug, Huuse i. W., Burgermeischter a. D.
*1986: Marcel Wunderlin, Liestal CH, Redakteur / Radio
*1987: [[Werner Richter (Dichter)|Werner Richter]], Grenzach, Heimetdichter
*1988: Johannes Wenk-Madoery, Riehe/Basel, Kaufmann (Sammler, Archivar)
*1989: Jean Dentinger, Mundelse bi Stroßburi, Schriftsteller, Poet, Zeichner, Journalischt, Komponischt un Sänger
*1990: Ludwig Vögely, Karlsrueh, Gresge, Heimetforscher, Volkskundler, Heimetschriftsteller
*1991: Dr. Beat Trachsler, Basel, Mitglid vo dr Basler Hebelstiftig, Expert für Froge vom Denkmolschutz, Bewahrer vo baseldytschen Schrifttum
*1992: Dr. Erhard Richter, Chränzech, Heimetforscher, Vorsitzender vo dr Arbetsgmeinschaft Markgräflerland
*1993: [[Paul Nunnenmacher]], Staufe im Briisgau, Mundart-Gedicht und -Hörspil, Heimetkundligi Biiträg
*1994: Prof. Dr. Gustav Oberholzer, Münche, Volkskundler, Museumsiirichter, Trachteforscher, Verfasser vo ländlicher Kulturgschicht, Erhalter vo Volkskunst
*1995: [[Rudolf Suter|Dr. Rudolf Suter-Christ]], Basel, Mitglid vo dr Basler Hebelstiftig, Dialektolog un Autor vu dr Baseldytsch-Grammatik un em Baseldytsch-Wörterbuech, Rusgeber vu bewahrenswerter baseldytsche Lyrik
*1996: Günter Braun, Lörrach, Natur- un Landschaftsschützer
*1997: Emma Guntz, Stroßburi/Elsass, Förderi un Erhalteri vo dr zweisprochige Literatur im Elsiss, Iisatz über d Grenze in Zitig, Funk un Fernseh
*1998: Karl Fritz, Schopfe-Fahrnau, Erhalter un Dokumentator vom heimetlige Volkstum, vo dr Hebeltradition z Huuse un dr Flettner-Niefentaler Tradition z Bürchau
*1999: [[Thomas Burth]], Rhyyfelde-Meisele, Mundartdichter.
*2000: Gerhard Leser, Lörrach, ehem. Präsident vom Hebelbund, Pfarrer z Wyyl-Haltinge
*2001: [[Luise Katharina Meier]], "S' Breite Lieseli", Chandere-Fürbach, Dialektdichteri
*2002: Dr. Hans Viardot, Tegernau, vilfältig u engagiert Wirke um s kulturell Erb un Iisatz für d Mensche im Kleine Wisetal. Landarzt
*2003: [[Ernst Burren]], Oberdorf/CH, Autor vo Gedicht, Gschichte, Hörspil un Bühnestücke im Solothurner Dialekt
*2004: Walter Arzet, Huuse i. W., Heimetforscher, Autor vo Werk über d Gschicht vo Huuse (u. a. Iisewerk, Wasserläuf/Wuhr, Schanzebau am Maieberg)
*2005: Liesa Trefzer-Blum, Zell i. W., Gresge un Riehe/CH, Moleri, Keramikeri un Lyrikeri
*2006: Paula Röttele, Wyyl am Rhyy, Trachteforscheri, Vorsitzendi vo der Markgräfler Trachtegruppe
*2007: [[Liselotte Reber-Liebrich]], Riehe/CH, Alt-Präsidenti vu dr Basler Hebelstiftig, Förderi vom Dialekt, Biiträg zue Hebel
*2008: Werner Störk, Schopfe, Leiter "AG Minifossi", Heimetforscher
*2009: Martin Keller, Arlise, Familieforscher
*2010: Karl-Heinz Vogt, Aldbùùrgermaischder
*2011: Liliane Bertolini
*2012: Ursula Hülse
*2013: [[Markus Manfred Jung]], Dialäktdichter
*2014: Klaus Schubring, Huuse, Historiker
*2015: Jürgen „Joe“ Kammerer, Steine-Chilchhuuse, Initiator un Mitgrinder vum Buurehuusmuseum «Schniderhof»
*2016: [[Uli Führe]], Liedermacher
*2017: Beatrice Mall-Grob, eemooligi Bresidändi vù dr Basler Hebelstiftig
*2018: Hansjörg Noe, Historiker
*2019: [[Edgar Zeidler]]
*2020: Thomas Schmidt
*2021: Dominik Wunderlin
*2022: Franz Littmann
*2023: [[Heidi Zöllner]]
*2024: Martin Bühler
*2025: [[Knaschtbrüeder|Christian un Jeannot Weißenberger („Knaschtbrüeder“)]]
== Lueg au ==
* [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Priis]]
* [[Johann-Peter-Hebel-Medaille]]
* [[Alemannischer Literaturpreis|Alemannische Literaturpriis]]
* [[Friedrich-E.-Vogt-Medaille|Friedrich-E.-Vogt-Medallie]]
== Weblink ==
* [http://hausen.pcom.de/kultur_bildung/kultur_hebelfest/hebel_plakette.htm über d Hebelplakette vom Ort Huuse im Wiisedal] (uf hausen.pcom.de)
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Uuszeichnig]]
[[Kategorie:Johann Peter Hebel]]
[[Kategorie:Kultur z Bade-Württeberg]]
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Bözen
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Jcb
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Böze}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Böze
| GEMEINDEART = Gmeind
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Bözen 2014.png
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Boezen.svg
| REGION-ISO = CH-AG
| BEZIRK = [[Bezirk Laufenburg|Laufeburg]] (vor de Fusion [[Bezirk Brugg|Brugg]])
| GEMEINDE = Böztal
| IMAGEMAP = Bezirk Brugg
| BFS = 4094
| PLZ = 5076
| BREITENGRAD = 47.497223
| LÄNGENGRAD = 8.084725
| HÖHE = 407
| FLÄCHE = 3.96
| EINWOHNER = 662
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007
| WEBSITE = www.boezen.ch
}}
'''Böze''' (amtlich ''Bözen'') isch es Dorf und früehner en Iiwohnergmeind im Bezirk Brugg im [[Schweiz|Schwiiz]]er [[Kanton Aargau]] gsi. S Dorf isch öpper nün Kilometer weschtlich vo Brugg im obere [[Fricktal]], wo s sträng gno aber ned derzu ghört. Am 1. Jänner 2022 hend d bishärige Gmeinde Bööze, [[Effingen|Efige]], [[Elfingen|Elfige]] (vom Bezirk [[Bezirk Brugg|Brugg]]) und [[Hornussen AG|Hornusse]] (vom Bezirk [[Bezirk Laufenburg|Laufeburg]]) zu de Gmeind [[Böztal|Bööztal]] fusioniert, wo zum Bezirk Laufeburg ghört.
== Geographii ==
Böze isch uf de Weschtsiite vom [[Bözbergpass|Bözbärg]] a de [[Sissle]] zwüsche de Hügel vom [[Tafeljura]]. Im Norde isch de Schemel ({{Höhe|615|CH|link=true}}), im Nordoschte de Hessebärg ({{Höhe|507|CH}}) un im Südweschte de Mülibärg (473 m). Es Sitetal führt uf [[Elfingen|Elfige]]. Am Südhang vom Schemel u vom Hessebärg hets mehreri [[Wein|Räbbärg]].
De Gmeindsbann het e Flächi vo 396 Hektare, dodervo si 92 Hektare Wald u 43 Hektare überbaut. Di höchschti Stell isch de Gipfel vom Schemel, di tüfschti isch uf 397 Meter.
Nachbargmeinde sin [[Elfingen|Elfige]] im Norde, [[Effingen|Effige]] im Oschte, [[Zeihen|Zeihe]] im Süde u [[Hornussen AG|Hornusse]] im Weschte.
<gallery widths="220" perrow="2">
Datei:Boezen01.jpg|<center>Blick uf Böze
Datei:Bözen Kirche 02.jpg|<center>Chile
</gallery>
== Gschicht ==
S erschti Mol taucht s ''Boze'' in ere Urkund us em Johr 1284 uf. De Näme duet me vom [[Kelten|keltische]] Wort ''botia'' ableite, wo [[Stall|Schtall]] odr [[Haus|Huus]] bedütet. Verschideni Fund zeiget, dass d Gegend scho i de [[Jungsteinzeit|Jungsteiziit]] bsidelt gsi isch. Zu de Zit vo de [[Römisches Reich|Römer]] hets uf em hütige Gmeindsbann en Gutshof gha. Zwüsche 1923 u 1928 het me de Grundriss [[Archäologie|archäologisch]] erforscht.<ref>Martin Hartmann, Hans Weber: ''Die Römer im Aargau'' (S. 165). Verlag Sauerländer, Aarau 1985. ISBN 3-7941-2539-8.</ref>
Im [[Mittelalter]] isch s Dorf en Teil vom [[Dinghof]] Elfige gsi u het zum [[Kloster Murbach|Chloschter Murbach]] im [[Elsass]] ghört. De Dinghof het verschidnigi Rächt i de nöchere Umgebig gha un isch im 1291i a d [[Habsburger]] verkauft worde. D [[Agnes von Ungarn]] het dann im 1322i de Bsitz em Chloschter [[Königsfelden|Königsfälde]] gschenkt.
Im Johr 1460 hei d [[Bern|Bärner]] d Herrschaft [[Amt Schenkenberg|Schänkebärg]], wo au Böze derzu ghört het, übercho. So hei si sich de Pass über de Bözbärg chönne sichere, wo a de Gränze zu [[Vorderösterreich|Vorderöschtriich]] gläge-n-isch. Böze isch Hauptort vom Grichtsbezirk vom Amt Schänkebärg worde. D [[Reformation]] isch, wi überall z Bärn, im 1528i iigführt worde.
Im März 1798 sin d [[Frankreich|Franzose]] in d Schwiiz iimarschiirt u-n-hei di [[Helvetische Republik|Helvetisch Republik]] usgruefe. Böze ghört sither zum Kanton Aargau.
== Bsundrigs ==
I de 1667i iigweihte [[Kirche|Chile]], wo a de Schtell vo de ehemalige Mariekapelle bauet worde-n-isch, isch sit em Juni 2009 de [[Rüedi-Kelch]] usgschtellt, wo i de Ziit um 1640 vom damalige Pfarrer i de Chilegmeind bruucht worde-n-isch.
== Persönlichkeite ==
* [[Marie Heim-Vögtlin]] (1845–1916), ersti Ärztin vo de Schwiiz
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [http://www.boezen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Bözen]
* {{HLS|1687|Böze|Autor=Felix Müller}}
== Einzelnochwis ==
<references />
{{Navigationsleiste Bezirk Brugg Aargau}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Bözen|dütsch}}
{{SORTIERUNG:Bozen}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Aargau)]]
[[Kategorie:Bezirk Brugg]]
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Nochricht:Dialäkt-Neuigkeite/Liste
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2026-06-01T04:27:19Z
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NS-Propaganda in Allgäuer Mundart: Kommission schlägt Umbenennung des Eberhard-Schobacher-Wegs in Kempten vor
1084909
wikitext
text/x-wiki
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NOCHRICHTE FÜR D'HAUPTSITE:
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*'''27. Mai 2026''':<br
/>[https://www.kreisbote.de/lokales/kempten/ns-propaganda-in-mundart-eberhard-schobacher-weg-in-kempten-soll-neu-benannt-werden-94323905.html NS-Propaganda in Allgäuer Mundart: Kommission schlägt Umbenennung des Eberhard-Schobacher-Wegs in Kempten vor] (Kreisbote)
*'''17. Mai 2026''':<br
/>[https://www.nau.ch/people/aus-der-schweiz/sangerin-linda-fah-uber-neues-album-mundart-fuhlt-sich-echter-an-67125909 Sängerin Linda Fäh über neues Album: «Mundart fühlt sich echter an»] (nau.ch)
*'''16. Mai 2026''':<br
/>[https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/elsaesser-lernen-ihre-mundart-wieder-per-sprachkurs-ld.4167319 «Im Gràs sinn schun Bliamla»: Wie Elsässer mühsam ihre Sprache (wieder-)lernen] (BZ Basel)<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/rotwelsch-co-aus-brot-wird-lehm-so-entstehen-sondersprachen Aus «Brot» wird «Lehm»: So entstehen Sondersprachen] (SRF)<br
/>[https://www.bernerzeitung.ch/guggisberg-zuercher-spielen-vreneli-geschichte-im-dialekt-310512960793 Die Vreneli-Geschichte auf Zürcher Dialekt? «Das befremdet mich»] (Berner Zeitung)
*'''14. Mai 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/beiz-kaff-e-ligu-lehm-alles-rotwelsch-alles-rotwelsch?id=AUDI20260514_RS_0105 «Beiz», «Kaff», «E Ligu Lehm» – Alles Rotwelsch? Alles Rotwelsch!] (SRF)
*'''12. Mai 2026''':<br
/>[https://www.kreisbote.de/lokales/fuessen/mundart-wettbewerb-im-allgaeu-kinder-feiern-dialekt-94303226.html Junge Talente begeistern beim Allgäuer Mundart-Wettbewerb] (Kreisbote)
{{#ifeq:{{PAGENAME}}|Dialäkt-Neuigkeite |
*'''9. Mai 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/geheimsprache-rotwelsch-woher-der-tschugger-wirklich-kommt Woher der «Tschugger» wirklich kommt] (SRF)[https://www.badische-zeitung.de/johann-wolfgang-von-goethe-ueber-den-alemannischen-dichter-johann-peter-hebel Johann Wolfgang von Goethe über den alemannischen Dichter Johann Peter Hebel] (Badische Zeitung)
*'''7. Mai 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/gebehebeimsprabacheben-w?id=AUDI20260507_RS_0018 Gebehebeimsprabacheben (W)] (SRF)<br
/>[https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich-so-ist-das-mamma-mia-musical-auf-mundart-265856102796 Abba-Hits auf Schwiizerdütsch: Warum ganz Zürich ins Musical will] (Tagesanzeiger)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/stadt-zell-wuerdigt-ihren-ehrenbuerger-gerhard-jung Stadt Zell würdigt ihren Ehrenbürger Gerhard Jung] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/liedermacher-uli-fuehre-zeigt-dichterportraets-im-hebelhaus-von-hebel-bis-heute Liedermacher Uli Führe zeigt Dichterporträts im Hebelhaus – von Hebel bis heute] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mundart-in-schopfheim-drei-laender-ein-gemeinsamer-dialekt.2ff77127-0f33-4db9-8ce4-ffdc268a3d57.html Drei Länder, ein gemeinsamer Dialekt] (Schwarzwälder Bote)
*'''6. Mai 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/das-hebelfest-in-hausen-am-muttertag-steht-ganz-im-zeichen-zweier-jubilaeen Das Hebelfest in Hausen am Muttertag steht ganz im Zeichen zweier Jubiläen] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/mundartdichter-harold-stern-aus-inzlingen-praesentiert-seinen-zweiten-gedichtband Mundartdichter Harold Stern aus Inzlingen präsentiert seinen zweiten Gedichtband] (Badische Zeitung)
*'''5. Mai 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/weiler-ob-diana-stoecker-lobt-die-bedeutung-der-verbindenden-sprache-im-dreyland Weiler OB Diana Stöcker lobt die Bedeutung der verbindenden Sprache im "Dreyland"] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/traeger-der-hausener-hebel-gedenkplakette-unsere-gesellschaft-koennte-sehr-viel-mehr-hebel-brauchen Träger der Hausener Hebel-Gedenkplakette: "Unsere Gesellschaft könnte sehr viel mehr Hebel brauchen"] (Badische Zeitung)
*'''3. Mai 2026''':<br
/>[https://www.redbull.com/ch-de/theredbulletin/lo-leduc-mundart-rap-playlist Lo & Leduc: Ready für Übermorn] (redbull.com)
*'''2. Mai 2026''':<br
/>[https://www.bernerzeitung.ch/berner-mundart-pfuderli-und-mouggere-verschwinden-134211346579 Pfuderli, Mouggere, Hundsverlochete! Wie Berner Boomer sprechen] (Berner Zeitung)
*'''30. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-langsamer-oder-langsaemer?id=AUDI20260430_RS_0035 Mundart-Briefkasten: Langsamer oder langsämer?] (SRF)
*'''29. April 2026''':<br
/>[https://www.20min.ch/story/bern-aus-liebe-berner-30-entwickelt-mundart-app-fuer-freundin-103553717 Aus Liebe: Berner (30) entwickelt Mundart-App für Freundin] (20min)
*'''28. April 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/hebelbund-loerrach-zeichnet-schweizer-schriftsteller-und-organisten-aus Hebelbund Lörrach zeichnet Schweizer Schriftsteller und Organisten aus] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/der-mundartdichter-johann-peter-hebel-ist-schon-lange-tot-lebt-aber-weiter Der Mundartdichter Johann Peter Hebel ist schon lange tot, lebt aber weiter] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/kammlach-grundschueler-aus-kammlach-entwickeln-ein-dialektspiel-114098761 Grundschüler aus Kammlach entwickeln ein Dialektspiel] (Mindelheimer Zeitung)
*'''24. April 2026''':<br
/>[https://www.allgaeuer-zeitung.de/kempten/dialekt-wettbewerb-verein-mundart-allgaeu-schulklassen-in-wertach-ausgezeichnet-125-schueler-praesentieren-projekte-114059059 Schüler feiern Dialekt bei Preisverleihung von Mundart-Wettbewerb] (Allgäuer Zeitung)<br
/>[https://www.zeit.de/news/2026-04/24/was-kretschmann-ueber-dialekt-schwaben-und-badener-denkt Was Kretschmann über Dialekt, Schwaben und Badener denkt] (Zeit)
*'''23. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/flurnamenforschung-auf-der-zielgeraden?id=AUDI20260423_RS_0035 Flurnamenforschung auf der Zielgeraden] (SRF)
*'''16. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/der-ankelappi-im-elaend-w?id=AUDI20260416_RS_0022 Der Ankelappi im Eländ! (W)] (SRF)<br
/>[https://starzone.ch/de/page/diese-mundart-acts-solltet-ihr-unbedingt-kennen Hueregueter Shit: Diese jungen Mundart-Acts solltest du kennen] (starzone.ch)<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.evangelische-kirche-in-maulburg-wenn-im-gottesdienst-die-bibel-auf-alemannisch-und-kurpfaelzisch-erklingt.223cfcf8-cb33-4136-8ed1-b4b756dfb3ba.html Wenn im Gottesdienst die Bibel auf Alemannisch und Kurpfälzisch erklingt] (Schwarzwälder Bote)
*'''13. April 2026''':<br
/>[https://www.suedkurier.de/kreis-konstanz/mundart-folkband-goschehobel-gibt-konzert-im-singener-autohaus-bach-113886994 Muettersprochgsellschaft setzt auf Folkrock: Autohaus als Bühne für Konzert im alemannischen Dialekt] (Südkurier)
*'''9. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-wem-sagen-wir-schimmel-und-bless?id=AUDI20260409_RS_0022 Mundart-Briefkasten: Wem sagen wir «Schimmel und Bless»?] (SRF)
*'''8. April 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/basler-stiftung-laesst-johann-peter-hebel-wieder-sprechen-auf-alemannsich-und-hochdeutsch Basler Stiftung lässt Johann Peter Hebel wieder sprechen, auf Alemannisch und Hochdeutsch] (Badische Zeitung)
*'''7. April 2026''':<br
/>[https://www.vol.at/mundart-professor-feiert-premiere-im-wald/10095029 “Mundart-Professor” feiert Premiere im Wald] (VOL.at)
*'''4. April 2026''':<br
/>[https://www.tagblatt.ch/kultur/bern-hat-die-vorherrschaft-im-mundart-pop-verloren-wie-es-dazu-kam-ld.4143351 Bern hat die Vorherrschaft im Mundart-Pop verloren. Wie es dazu kam] (Tagblatt)
*'''2. April 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/schwyzer-familiennamen-k-ein-volk-von-bauern?id=AUDI20260402_RS_0022 Schwyzer Familiennamen: (K)ein Volk von Bauern] (SRF)
*'''30. Merz 2026''':<br
/>[https://appenzell24.ch/news/mundartvereine-sensibilisieren-fuer-dialekte-als-kulturgut/ Mundartvereine sensibilisieren für Dialekte als Kulturgut] (appenzell24.ch)
*'''29. Merz 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mundart-steht-im-fokus-wie-mundart-geschichten-und-menschen-verbindet.e924d3a3-1a0f-4310-ac39-058f3b0d6fca.html Wie Mundart Geschichten und Menschen verbindet] (Schwarzwälder Bote)
*'''27. Merz 2026''':<br
/>[https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.radiosender-mundartradio-ein-urschwabe-kaempft-fuer-die-erhaltung-des-dialekts.8102be7d-691a-493b-a5ff-38d920773a3a.html Ein „Urschwabe“ kämpft für die Erhaltung des Dialekts] (Stuttgarter Nachrichten)<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/inoffizielle-familiennamen-wer-bitte-ist-zaechellippejoggissepp Wer bitte ist Zächellippejoggissepp?] (SRF)
*'''26. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/schwoobe-zuecchin-und-waelschi?id=AUDI20260326_RS_0018 «Schwoobe», «Zücchin» und «Wälschi»] (SRF)
*'''25. Merz 2026''':<br
/>[https://www.swr.de/swraktuell-radio/dialekt-heiss-geliebt-aber-selten-gesprochen-100.html Dialekt – heiß geliebt aber selten gesprochen] (SWR)<br
/>[https://www.nzz.ch/feuilleton/musik/melina-nora-wie-der-walliser-dialekt-ihre-folksongs-praegt-ld.1930603 Melina Nora: Der Walliser Dialekt bestimmt den Sound ihrer Folksongs] (NZZ)<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mundart-in-zell-zell-het-netti-luet.2d5ef644-ad12-4e59-b9f6-44ee0f99c25a.html „Zell het netti Lüt“] (Schwarzwälder Bote)<br
/>[https://www.krone.at/3847734 Ein Dialektwort von Gewicht: die „Wampa“] (Krone)
*'''23. Merz 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/wie-die-gerhard-jung-schule-in-zell-den-100-geburtstag-ihres-namenspatrons-feiert Wie die Gerhard-Jung-Schule in Zell den 100. Geburtstag ihres Namenspatrons feiert] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/wil/dialektgrenze-junge-menschen-verschieben-sie-ld.4141982 Ältere «tringget» und Jüngere «trinkchet»: Die Dialektgrenze verschiebt sich] (Tagblatt)
*'''20. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-3/musik/swiss-music-awards-2026-hecht-war-viermal-nominiert-und-hat-komplett-dominiert Hecht war viermal nominiert – und hat komplett dominiert] (SRF)<br
/>[https://www.vol.at/mundart-rocker-geben-gas/10061192 Mundart-Rocker geben Gas] (VOL)
*'''19. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/vo-s-lunzifranze-und-em-ludiseppedurslisjoggi-w?id=AUDI20260319_RS_0023 «Vo s Lunzifranze und em Ludiseppedurslisjoggi» (W)] (SRF)<br
/>[https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/kultur/dialekt-wettbewerb-fuer-schulen-elf-allgaeuer-grundschulen-und-mittelschulen-machen-bei-so-schwaetz-i-mit-113764418 Elf Schulen reichen Dialekt-Projekte ein – so viele wie noch nie] (Allgäuer Zeitung)
*'''13. Merz 2026''':<br
/>[https://www.swr.de/leben/lebensgeschichten/albin-braig-ein-leben-fuer-die-schwaebische-mundart-100.html Albin Braig: Ein Leben für die schwäbische Mundart] (SWR)
*'''12. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-warum-putzt-uns-der-strom-eins?id=AUDI20260312_RS_0023 Mundart-Briefkasten: Warum «putzt» uns der Strom eins?] (SRF)
*'''11. Merz 2026''':<br
/>[https://www.derbund.ch/schweizer-dialekte-sprachwandel-bedroht-das-berndeutsch-982512669186 Vom «Pfifouter» zum «Schmätterling»: Wie der Berner Dialekt zunehmend unter Druck gerät] (Der Bund)
*'''10. Merz 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mund-art-in-schopfheim-eine-spannende-mischung-aus-dialekten-wird-zu-hoeren-sein.2dcb8340-56a5-4411-ad5e-e5a8caa1cf24.html Eine spannende Mischung aus Dialekten wird zu hören sein] (Schwarzwälder Bote)<br
/>[https://www.schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/in-baden-wuerttemberg-gibt-es-fast-so-viele-dialekte-wie-deutschland-bundeslaender-hat-4416853 In Baden-Württemberg gibt es fast so viele Dialekte wie Deutschland Bundesländer hat] (Schwäbische Zeitung)<br
/>[https://www.schlagerpuls.com/news/titelstory/ehemaliger-silbereisen-gast-linda-faeh-wagt-neuanfang-mit-mundart/ Ehemaliger Silbereisen-Gast Linda Fäh wagt Neuanfang – mit Mundart!] (schlagerpuls.com)
*'''9. Merz 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-09-03-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-17/ Schwarzwaldquiz, 09.03.2026, Alemannisch für Anfänger, Lektion 17] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''7. Merz 2026''':<br
/>[https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/sie-singt-jetzt-mundart-linda-faeh-erfindet-sich-neu-id21756832.html Linda Fäh erfindet sich neu] (Blick)
*'''6. Merz 2026''':<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/fuenf-autoren-fuenf-dialekte-internationale-mund-art-literatur-werkstatt-2026-mit-drei-leseabenden?code=dcd177ba9b49505313128e2b8debbfaa105dd4ac&state=sdhfhdahioweewhiureuwhilehiu Fünf Autoren, fünf Dialekte: Internationale Mund-Art-Literatur-Werkstatt 2026 mit drei Leseabenden] (Badische Zeitung)
*'''5. Merz 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/maria-lauber-muetersprach-du-luubi-sprach-w?id=AUDI20260305_RS_0027 Maria Lauber: Muetersprach, du luubi Sprach (W)] (SRF)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/top-tipp-in-jerusalem-wird-alemannisch-gschwaetzt-die-alemannische-passion-2-0/ Top-Tipp: In Jerusalem wird alemannisch gschwätzt – Die Alemannische Passion 2.0] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''28. Februar 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-27-02-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-16/ Schwarzwaldquiz, 27.02.2026. Alemannisch für Anfänger, Lektion 16] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''26. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/zeedellesung-2026?id=AUDI20260226_RS_0027 Zeedellesung 2026] (SRF)
*'''25. Februar 2026''':<br
/>[https://www.nau.ch/news/hintergrund/ende-vom-bluemete-trogli-hier-ist-teil-2-zur-barndutsch-serie-67098133 Ende vom «bluemete Trögli»: Hier ist Teil 2 zur «Bärndütsch»-Serie] (nau.ch)
*'''24. Februar 2026''':<br
/>[https://www.telebaern.tv/talktaeglich/mundart-meister-pedro-lenz-meldet-sich-zurueck-163150384 Mundart-Meister Pedro Lenz meldet sich zurück] (Telebärn)<br
/>[https://www.20min.ch/story/wemmse-parodiert-schweizer-hochdeutsch-und-thematisiert-leistungsdruck-103512895 Wemmse erklärt Deutschen Mundart: «Sie werden es nie fühlen»] (20min)<br
/>[https://www.schwaebische.de/kultur/diesen-schwaebischen-ausruf-der-aelteren-dame-kennen-viele-gar-nicht-mehr-4384440 Diesen schwäbischen Ausruf der älteren Dame kennen viele gar nicht mehr] (Schwäbische Zeitung)
*'''22. Februar 2026''':<br
/>[https://seniorweb.ch/2026/02/22/schweizer-mundart-geht-mit-der-zeit/ Schweizer Mundart geht mit der Zeit] (seniorweb.ch)
*'''20. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/tag-der-muttersprache-wie-gebe-ich-meine-herkunftssprache-weiter Wie gebe ich meine Herkunftssprache weiter?] (SRF)
*'''19. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/schenk-mir-eine-geschichte-muttersprache-fuer-die-kleinsten?id=AUDI20260219_RS_0022 «Schenk mir eine Geschichte»: Muttersprache für die Kleinsten] (SRF)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/seit-40-jahren-spielt-sie-leidenschaftlich-theater-auf-alemannisch-christel-joos-aus-schallstadt Seit 40 Jahren spielt sie leidenschaftlich Theater auf Alemannisch - Christel Joos aus Schallstadt] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-19-02-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-15/ Schwarzwaldquiz, 19.02.2026: Alemannisch für Anfänger, Lektion 15] (schwarzwald-aktuell.eu)<br
/>[https://www.zeit.de/news/2026-02/19/verein-wie-politik-schule-und-kunst-dialekt-staerken-koennen Verein: Wie Politik, Schule und Kunst Dialekt stärken können] (Zeit)
*'''18. Februar 2026''':<br
/>[https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/auch-fuer-fussball-muffel-pedro-lenz-schrieb-liebeserklaerung-an-maradona-id21707015.html Pedro Lenz schrieb Liebeserklärung an Maradona] (Blick)<br
/>[https://www.nidwaldnerzeitung.ch/zentralschweiz/nidwalden/noeis-gschmoeis-app-vereint-schweizer-mundarten-ld.4100752 Nöis Gschmöis: App vereint Schweizer Mundarten] (Nidwaldner Zeitung)
*'''15. Februar 2026''':<br
/>[https://www.derbund.ch/pedro-lenz-maradona-fanbuch-in-oberaargauer-mundart-128414922660 Pedro Lenz verneigt sich vor Diego Maradona] (Der Bund)
*'''12. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/schwizerduetsch-fuer-expats-w?id=AUDI20260212_RS_0022 «Schwizerdütsch» für Expats (W)] (SRF)
*'''11. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/regionaljournal-bern-freiburg-wallis/schriftsteller-pedro-lenz-veroeffentlicht-neues-buch-mit-linggs?id=AUDI20260211_NR_0069 Schriftsteller Pedro Lenz veröffentlicht neues Buch «Mit linggs»] (SRF)<br
/> [https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/buendner-dialekte-warum-bi-uensch-in-graubuenden-fast-jedes-wort-anders-klingt Warum «bi ünsch» in Graubünden fast jedes Wort anders klingt] (Südostschweiz)<br
/>[https://www.badische-zeitung.de/landratsamt-loerrach-informiert-ueber-wettbewerb-dialekt-hat-zukunft Landratsamt Lörrach informiert über Wettbewerb "Dialekt hat Zukunft"] (Badische Zeitung)<br
/>[https://www.stadtanzeiger-ortenau.de/event/oberkirch/c-messen-und-maerkte/dialecta-26-mundart-verbindet_e553777 DIALECTA_26 - Mundart verbindet] (Stadtanzeiger Ortenau)
*'''9. Februar 2026''':<br
/>[https://www.schwarzwald-aktuell.eu/news/schwarzwaldquiz-09-02-2026-alemannisch-fuer-anfaenger-lektion-14/ Schwarzwaldquiz, 09.02.2026: Alemannisch für Anfänger, Lektion 14] (schwarzwald-aktuell.eu)
*'''8. Februar 2026''':<br
/>[https://www.nau.ch/news/hintergrund/barnerbar-nimmt-dich-mit-auf-die-spuren-des-barndutsch-67090314 BärnerBär nimmt dich mit auf die Spuren des «Bärndütsch»] (nau.ch)<br
/>[https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/bad-waldsee/schwaebisch-wenn-der-schwabe-diesen-begriff-hoert-weiss-er-bescheid-video-mundart-3857912?openedByCarousel=true Wenn der Schwabe den Begriff „stong long“ hört, weiß er gleich Bescheid – oder etwa doch nicht?] (Schwäbische Zeitung)
*'''7. Februar 2026''':<br
/>[https://www.nussbaum.de/entdecken/news/vorfreude-auf-die-erste-mundartmesse-dialecta-26-3243760 Vorfreude auf die erste Mundartmesse Dialecta_26] (nussbaum.de)
*'''6. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/kultur/literatur/fiktive-maradona-autobiografie-e-droegeler-bin-i-gsi-diego-maradona-erzaehlt-auf-baernduetsch «E Drögeler bin i gsi»: Diego Maradona erzählt auf Bärndütsch] (SRF)<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-2-kultur/srf-kulturclub/donnerstag-5-februar-2026-kulturplatz-talk-mit-pedro-lenz-1 «Kulturplatz Talk» mit Pedro Lenz] (SRF)<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/das-raetoromanisch-italiens-ladinische-sprache-olympia-als-chance Ladinische Sprache: Olympia als Chance] (SRF)
*'''5. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/mundart-briefkasten-woher-kommt-toi-toi-toi?id=AUDI20260205_RS_0022 Mundart-Briefkasten: Woher kommt «toi, toi, toi»?] (SRF)
*'''2. Februar 2026''':<br
/>[https://www.srf.ch/radio-srf-1/mundart/schweizerdeutsche-dialekte-das-ist-doch-falsch-so-geht-srf-mit-kritik-an-dialekten-um «Das ist doch falsch!»: So geht SRF mit Kritik an Dialekten um] (SRF)
}}
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Nochricht:Dialäkt-Neuigkeite/Termine
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* MundART lebt – „Alemanne singe un verzelle“, 16. Oktober 2026, Rheinfelden-Minseln
* [https://www.heimattage2026.de/programm/mundartmesse-dialecta?acceptCookies=Necessary,Analytics,External&cachebust=696d295790ef0 Mundartmesse DIALECTA], Owerkirch, 26.-28. Juni 2026 ([https://www.dachverband-dialekte.de/wp-content/uploads/2026/05/Programmheft_gelb_2_Seiten.pdf Programm])
* [https://www.populahr.de/veranstaltungen/detail/termin/id/589162-lahrer-murre-preistraeger-lesen-an-der-hammerschmiede-reichenbach/?vt=1 Läsig Bryysdreger*ne vu dr Lohrer Murre], 30. Mai, Lohr-Richebach
* [https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mundart-in-schopfheim-drei-laender-ein-gemeinsamer-dialekt.2ff77127-0f33-4db9-8ce4-ffdc268a3d57.html Alemannischer Abend] S-Forum, Sparkasse Wiesental, Schopfe, 21. Mai 2026
* [[E Friehjohr fer unseri Sproch]] – im gànze Elsass, 01.03.–30.06.2025; Verànstàltùnge: [http://www.friehjohr.com/manifestations#year=2026&month=3&day=9&view=month Manifestations]
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text/x-wiki
* MundART lebt – „Alemanne singe un verzelle“, 16. Oktober 2026, Rheinfelden-Minseln
* [https://www.heimattage2026.de/programm/mundartmesse-dialecta?acceptCookies=Necessary,Analytics,External&cachebust=696d295790ef0 Mundartmesse DIALECTA], Owerkirch, 26.-28. Juni 2026 ([https://www.dachverband-dialekte.de/wp-content/uploads/2026/05/Programmheft_gelb_2_Seiten.pdf Programm], [https://www.dachverband-dialekte.de/wp-content/uploads/2026/05/Kinderprogramm_2_Seiten.pdf Chinderprogramm])
* [https://www.populahr.de/veranstaltungen/detail/termin/id/589162-lahrer-murre-preistraeger-lesen-an-der-hammerschmiede-reichenbach/?vt=1 Läsig Bryysdreger*ne vu dr Lohrer Murre], 30. Mai, Lohr-Richebach
* [https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.mundart-in-schopfheim-drei-laender-ein-gemeinsamer-dialekt.2ff77127-0f33-4db9-8ce4-ffdc268a3d57.html Alemannischer Abend] S-Forum, Sparkasse Wiesental, Schopfe, 21. Mai 2026
* [[E Friehjohr fer unseri Sproch]] – im gànze Elsass, 01.03.–30.06.2025; Verànstàltùnge: [http://www.friehjohr.com/manifestations#year=2026&month=3&day=9&view=month Manifestations]
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Quartär (Geologie)
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/* Literatur */
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Quartär (Geologi)}}
{| width="300px" class="toccolours float-right infobox"
! align="center" colspan=2 |< <small>[[Neogen]] |</small> Quartär </small><br /><small>vor 2,588 Millione Johr bis hite</small>
|-
| align="center" colspan=2| [[Datei:Tectonic plates de.png|290px]]
|-
| <center><small>Atmosphärische [[Sauerstoff|O<sub>2</sub>]]-Aadail<br />(Durschnitt iber Periodeduur)</small></center>
| <center><small>ca. 20,9 Vol %<ref>[[:Datei:Sauerstoffgehalt-1000mj.svg]]</ref><br />(hitig Nivoo)</small></center>
|-
| <center><small>Atmosphärische [[Kohlendioxid|CO<sub>2</sub>]]-Aadail <br />(Durschnitt iber Periodeduur)</small></center>
| <center><small>260 [[Parts per million|ppm]]<ref>[[:Datei:Phanerozoic_Carbon_Dioxide.png]]</ref><br />(ca. 70% vum hitige Nivoo)</small></center>
|-
| <center><small>Bodetämperatur (Durschnitt iber Periodeduur)</small></center>
| <center><small>ca. 11 °C<ref>[[:Datei:All_palaeotemps.png]]</ref><br />(3 °C unter hitigem Nivoo)</small></center>
|-
| align="center" colspan=2| {{Linkbox Quartär (Geologie)}}
|}
S '''Quartär''' isch dr jingscht Zytabschnitt vu dr [[Erdgeschichte|Ärdgschicht]] mitsamt dr „Jetzzyt“.
In dr [[Historische Geologie|Historische Geologi]] rebresentiert s Quartär e [[Chronostratigraphie|chronostratigrafisch]] Syschtem bzw. e [[Geochronologie|geochronologischi]] Period. S fangt vor rund 2,6 Millione Johr vor hite aa un umfasst s gsamt letscht [[Eiszeitalter|Yyszytalter]] un au dr Zytruum vu dr Mänschwärdig vum hitige Mänsch.
Derwylscht d [[Antarktika]] scho lenger [[Gletscher|vergleschteret]] gsii isch, isch s am Aafang vum [[Gelasium]] au zue Vergletscherige in dr Nordhemisphäre chuu. Dr Aafang vu däre Veryysigsperiod, wu mit eme Wächsel vu [[Kaltzeit|Chaltzyte]] un [[Warmzeit|Warmzyte]] bis hite goht, wird vu dr Geologe as gaigneti Abgränzig vum Quartär vum vorige Zytabschnitt vum [[Neogen]] aagsääne. Dervor isch langi Zyt d Gränz zwische „[[Tertiär]]“ un Quartär vor 1,806 Millione Johr zoge wore. Wäg dr no geologische Maßstäb relativ churze Zytduur vum Quartär un syre unterschidlige Entwicklig im marine un im kontinäntale Beraich isch e schlissigi Abgränzig zum Zytruum dervor nit oder nume schlächt megli gsii, d Gränz zum Tertiär isch arg umstritte gsii. Des het anne 2004 sogar derzue gfiert, ass d Uusdruck Tertiär un Quartär us dr [[Geologische Zeitskala|Geologische Zytskala]] gstriche wore sin.
Anne 2005 sin d Bemiejige vu dr verschidene Verainigunge fir Quartärgeologi erfolgryych gsii, ass zmindescht em Uusdruck „Quartär“ wider e Stellewärt in dr Stratigrafi yygruumt woren isch, s het aber no ne baar Johr bruucht, bis s Quartär au in di Geologisch Zytskala wider ufgnuu woren isch. S Quartär chunnt jetz im [[Känozoikum]] (Ärdneizyt) no dr Periode [[Paläogen]] un [[Neogen]]. S Quartär in däm Sinn isch dur di chronostratigrafisch Stapfle vum [[Gelasium]] as syy unterscht Ainhait definiert<ref>[http://www.quaternary.stratigraphy.org.uk/about/quatproposal.pdf International Commission on Stratigraphy Subcommission on Quaternary Stratigraphy]</ref> un fangt 2,588 Millione Johr vor dr Gegewart aa. Dodermit het mer e besseri Abgränzig zue dr friejere Zytryym ghaa un di gsamt Zytspanne vu dr yyszytlige Klimaschwankige vu dr Ärd het unter Uusdruck Quartär chenne zämmegfasst wäre.
Glyychzytig isch s [[Pleistozän|Plaischtozän]], di elter Epoche vum Quartär, au um s Gelasium verlengeret wore, un doderdur s [[Pliozän]], di jingscht Epoche vum Neogen, um dr nämlig Zytabschnitt verchirzt. Uf s Plaischtozän chunnt im Quartär s [[Holozän]], klimatisch gsääne ne Warmzyt im Yyszytalter, wu di vergangene 11.700 Johr bis hite umfasst.
== Unterdailig ==
S Quartär wird unterdailt in zwoo Serie mit insgsamt fimf Stapfle:
* [[System (Geologie)|Syschtem]]: Quartär ({{EZA:Beginn|Quartär}}–{{EZA:Ende|Quartär}} [[Mya (Einheit)|mya]])
** [[Serie (Geologie)|Serie]]: [[Holozän]] ({{EZA:Beginn|Holozän}}–{{EZA:Ende|Holozän}} mya)
*** [[Stufe (Geologie)|Stapfle]]: [[Holozän]] ({{EZA:Beginn|Holozän}}–{{EZA:Ende|Holozän}} mya)
** Serie: [[Pleistozän|Plaischtozän]] ({{EZA:Beginn|Pleistozän}}–{{EZA:Ende|Pleistozän}} mya)
*** Stapfle: [[Jungpleistozän|Jungplaischtozän]] (Tarantium) ({{EZA:Beginn|Jungpleistozän}}–{{EZA:Ende|Jungpleistozän}} mya)
*** Stapfle: [[Mittelpleistozän|Mittelplaischtozän]] (Ionium) ({{EZA:Beginn|Mittelpleistozän}}–{{EZA:Ende|Mittelpleistozän}} mya)
*** Stapfle: [[Altpleistozän|Altplaischtozän]] (Calabrium) ({{EZA:Beginn|Altpleistozän}}–{{EZA:Ende|Altpleistozän}} mya)
*** Stapfle: [[Gelasium]] ({{EZA:Beginn|Gelasium}}–{{EZA:Ende|Gelasium}} mya)
== Name ==
Dr Uusdruck ''Quartär'' isch scho anne 1760 vum Giovanni Arduino in dr Literatur bruucht wore, wun er vier Gruppe vu Schichte unterschide het, wu ufenander chemme: Primär, Sekundär, Tertiär un Quartär<ref>[http://www.strangescience.net/arduino.htm Klassifikation no Arduino] (ängl.)</ref>. Anne 1829 het dr Jules Desnoyers dr Uusdruck wider ufgriffe fir Sedimänt im Pariser Becki, wu dytli jinger gsii sin wie di tertiäre Ablagerige. Di quartäre Schichte sin in bstimmte Beckilage seli mächtig aber uf dr andere Syte sin si geologisch no zimli jung. Dur des isch s zuen ere seli uuglyychgsichtige Unterdailig vu dr Ärdneizyt ([[Känozoikum]]) chuu, in s Tertiär, wu 63,7 Millione Joh rduurt hget, un s Quartär, wu nume 1,6 Millione Johr duurt. Des Uuglyychgwicht jet bi dr Neifeschtsetzig vu dr [[Geologische Zeitskala|Geologische Zytskala]] (GTS 2004) derzue gfiert, ass d Uusdruck Tertiär un Quartär ersetzt wore sin dur d Uusdruck [[Paläogen]] un [[Neogen]] mit neie [[Stratigraphie (Geologie)|stratigrafische]] Gränze un Bedytige. Die Gränze sin aber in dr ''International Stratigraphic Chart''<ref>[http://www.stratigraphy.org/upload/ISChart2008.pdf International Stratigraphic Chart vu 2008] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.stratigraphy.org/upload/ISChart2008.pdf |wayback=20090612082758}}</ref> vu dr International Commission on Stratigraphy (ICS) anne 2008 revidiert wore, ohne ass e äändgiltige Bschluss gfasst woren isch. Di ändgiltig Ratifizierig isch am 30. Juni 2009 chuu.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.stratigraphy.org/view.php?id=23 |titel=Archivierte Kopie |zugriff=2010-08-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100412045908/http://www.stratigraphy.org/view.php?id=23 |archiv-datum=2010-04-12}}</ref>
== Literatur ==
* Leopold Benda (Hrsg.): ''Das Quartär Deutschlands.'' Borntraeger, Berlin 1995
* Edmund Blair Bolles: ''Eiszeit. Wie ein Professor, ein Politiker und ein Dichter das ewige Eis entdeckten'', Berlin 2000, {{#isbn:3-87024-522-0}}
* John A. Catt: ''Angewandte Quartärgeologie''. Enke, Stuttgart 1992
* Jürgen Ehlers: ''Allgemeine und historische Quartärgeologie''. Enke, Stuttgart 1994
* Josef Klostermann: ''Das Klima im Eiszeitalter'', Stuttgart 1999, {{#isbn:3-510-65189-8}}
* Wighart V. Königswald: ''Das Quartär: Klima und Tierwelt im Eiszeitalter Mitteleuropas''. In: ''Biologie in unserer Zeit'' 34 (3/2004), S. 151–158, ISSN 0045-205X
* Hansjürgen Müller-Beck: ''Die Eiszeiten. Naturgeschichte und Menschheitsgeschichte'', München 2005, {{#isbn:3-406-50863-4}} – Knappe Einführung aus der Beck'schen Reihe
* Brad Pillans & Tim Naish: ''Defining the Quaternary.'' Quaternary Science Reviews, 23: 2271–2282, Oxford 2004 {{ISSN|0277-3791}}.
* Frank Preusser: ''Annäherung in Quartär-Kontroverse.'' In: ''Geowissenschaftliche Mitteilungen'' (GMIT), Bonn 2007, ISSN 1616-3931
* Albert Schreiner: ''Einführung in die Quartärgeologie.'' Schweizerbart, Stuttgart 1997 (2. Aufl.), {{#isbn:3-510-65152-9}}
* Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): ''[http://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002]''. Potsdam 2002 {{#isbn:3-00-010197-7}} (PDF; 6,57 MB)
* Kommission für die paläontologische und stratigraphische Erforschung Österreichs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): [https://www.nhm-wien.ac.at/jart/prj3/nhm/data/uploads/mitarbeiter_dokumente/lukeneder/2004/Stratigraphische%20Tabelle.pdf ''Die Stratigraphische Tabelle von Österreich (sedimentäre Schichtfolgen).''] Wien 2004 (PDF; 376 KB).
== Weblink ==
{{Commonscat|Quaternary}}
* [http://www.deuqua.de/ Websyte vu dr ''Deuqua'', Deutsche Quartärvereinigung e. V.]
* [http://www.quaternary-science.net/ Zeitschrift ''E&G - Quaternary Science Journal'', friejer ''Eiszeitalter und Gegenwart'']
* [http://earthobservatory.nasa.gov/Study/Paleoclimatology/ Allgmaini Informatione zum Paläoklima, ''NASA Earth Observatory Paleoclimatology'']
* [http://www.ncdc.noaa.gov/paleo/paleo.html Paläoklima-Programm vu dr NOAA, ''NOAA Paleoclimatology Program'']
* [http://www.quaternary.stratigraphy.org.uk/correlation/chart.html Globali Korrelationstabälle fir s Quartär, ''Subcommission on Quaternary Stratigraphy'']
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 =de|2 = Quartär_(Geologie)|3 = dütsch|4 =102123984}}
[[Kategorie:Ärdzitalter]]
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Grossaffoltern
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1084902
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Grossaffoutere}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Grossaffoltern
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Grossaffoltern 2019.png
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Grossaffoltern BE COA.svg
| BILD = Grossaffoltern 6869.JPG
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| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Seeland|Seeland]]
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}}
'''Grossaffoutere''' (amtlech ''Grossaffoltern'') isch e [[Politische Gemeinde|Ywohnergmeind]] im Verwautigschreis [[Verwaltungskreis Seeland|Seeland]] im [[Kanton Bern|Kanton Bärn]], [[Schweiz|Schwyz]].
== Geografi ==
Grossaffoutere ligt am Weschtrand vom Rapperswiler Plateau im [[Seeland (Schweiz)|Bärner Seeland]]. Vor Gmeindsflächi si 61,6 % landwirtschaftlech gnutzte Bode, 26 % Waud, 11,8 % Sidligsflächi u 0,7 % süschtigi Flächi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> De tiefst Punkt vor Gmeind ligt im Quartier Leen u isch 461 m, di högst Erhebig isch d Stärneriedhöchi mit {{Höhe|582|CH|link=true}} D Nachburgmeinde si [[Seedorf BE|Seederf]], [[Lyss|Liiss]], [[Diessbach bei Büren|Diessbe]], [[Wengi|Wängi]], [[Rapperswil BE|Rapperswiu]] u [[Schüpfen|Schüpfe]].
== Gschicht ==
Grossaffoutere isch im Jahr 1216 aus ''Affoltron'' zum erschte Maau gnennt worde.
1940 si polnischi Soudatä im Dorf interniärt wordä.<ref name=":0">https://www.bernerzeitung.ch/grossaffoltern-grossartig-302318271725</ref>
Bis zum 31. Dezämber 2009 het d Gmeind zum Bezirk [[Bezirk Aarberg|Aarberg]] ghört, jetzä isch si Teil vom Verbwaltigschreis [[Verwaltungskreis Seeland|Seeland]].
== Ywohner ==
Quäuue: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920''' || '''1930'''
|- align=center
|align=left|'''Ywohner'''|| 1722 || 1705 || 1594 || 1720 || 1670 || 1818 || 1847 || 1884 || 1922
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000''' || '''2005''' || '''2010'''
|- align=center
|align=left|'''Ywohner'''|| 1957 || 2007 || 2063 || 2229 || 2235 || 2419 || 2800 || 2848 || 2793
|}
Dr Uusländeraateeu isch 2010 bi 4,6 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
80,8 % vo de Ywohner si [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]], 8,9 % si [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] (Stang 2000).<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bei der Gemeinderatswahl 2022 wurde Adrian Bühler (FDP) in stiller Wahl mit 717 Stimmen erneut zum Gemeindepräsidenten gewählt.
'''Lokal'''
In Grossaffouterä gits ä Ortssektion vor [[Schweizerische Volkspartei|SVP]], vor [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] (Grossaffoltern-[[Rapperswil-Jona|Rapperswil]]), vor [[Mietingen|Miiti]] (ehem. [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] Sektion) u vor [[FDP.Die Liberalen|FDP]].<ref>https://www.grossaffoltern.ch/de/politik/parteien/</ref> Bi dä Gmeindsratwahlä 2022 isch dr Adrian Bühler (FDP) i stiller Wau mit 717 Stimmä ernöut zum Gmeindspräsidänt gwäut wordä. Gmeindrätsitz hei d'SVP, d'SP u d'FDP jewiils zwöi Gmeindrätsitz becho u d'Mitti einä.<ref>hei d'SVP, d'SP u d'FDP jewiils zwöi Gmeindrätsitz becho u d'Mitti einä.</ref>
=== National ===
Ds Ergäbnis in Grossaffouterä bidä Schwiizer Nationalratswahlä 2019 u 2023 isch gsi:
{| class="wikitable"
!Partei
!2019
!2023
!+/−
|-
|[[Schweizerische Volkspartei|SVP]]
|32,20
|34,68
| +2,48
|-
|[[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]]
|13,70
|15,90
| +2,20
|-
|[[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]]/[[Die Mitte|Mitte]]
|15,57
|12,99
|−2,57
|-
|[[Grünliberale Partei|glp]]
|9,28
|9,98
| +0,70
|-
|[[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]]
|11,72
|9,60
|−2,12
|-
|[[FDP.Die Liberalen|FDP]]
|7,90
|7,49
|−0,41
|-
|[[Evangelische Volkspartei|EVP]]
|3,86
|4,33
|−0,47
|-
|[[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]]
|0,62
|1,73
| +1,11
|-
|[[Schweizer Demokraten|SD]]
|0,63
|0,58
|−0,04
|-
|[[Partei der Arbeit|PdA]]/Sol.
|0,44
|–
|–
|-
|Andere
|4,09
|2,72
|−1,38
|}
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit isch im Jahr 2011 bi 0,8 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sprach u Dialäkt ==
Bir Vouchszeuuig 2000 hei vo de 2800 Ywohner 96,4 % [[Deutsche Sprache|Dütsch]] aus Houptsprach aaggää, 0,8 % [[Französische Sprache|Französisch]] u 0,4 % [[Italienische Sprache|Italienisch]].<ref name=" BfS 2012" />
Dr [[Berndeutsch|bärndütsch]] Dialäkt vo Grossaffoutere ghört zum [[Hochalemannisch]]ä.
== Persönlächkeitä ==
* [[Gustav Hans Graber]] (1893–1982), in Vorimholz geborener Psychologe und Psychoanalytiker
* [[Ruedi Baumann]] (* 1947), Nationalrat (Grüne, ehemalig SVP) u d'
* [[Stephanie Baumann]] (* 1951), Nationalrätin (SP) si ds erschtä Nationalrats-Ehepaar vor Schweiz gsi
* [[Simon Baumann]] (* 1979), Fiumämachär u Sohn vom Ruedi und vor Stephanie Baumann. Het mitem Dokumentarfium "Zum Beispiel Suberg" dr Dorfteil Subärg bekannt gmacht.<ref name=":0" />
* [[Kilian Baumann]] (* 1980), Nationalrat (Grüne), Biobuur u Suhn vom Ruedi u vor Stephanie Baumann.<ref>https://web.archive.org/web/20180801222421/https://www.derbund.ch/bern/kanton/Biobauer-Kilian-Baumann-tritt-in-grosse-Fussstapfen/story/28775910</ref>
== Literatur ==
* {{HLS|174|Grossaffoutere|Autor=Anne-Marie Dubler}}
* Jürg Eberle: ''Geschichtliches zur Gemeinde Grossaffoltern''. 1996.
* Ernst Marti: ''Aus der Geschichte der Kirche Grossaffoltern 1513–1988''. 1988.
== Weblink ==
{{Commonscat|Grossaffoltern}}
* [http://www.grossaffoltern.ch www.grossaffoltern.ch]
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Seeland}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Bärn)]]
7oo042ikqntj77oxislsnc423rcz1fa
20. Februar
0
45481
1084885
1074517
2026-05-31T14:53:16Z
Holder
491
/* Gstorbe */
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wikitext
text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Februar}}
Dr '''20. Februar''' isch dr 51. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]], dodermit blybe no 314 (in [[Schaltjahr|Schaltjohr]] 315) Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Battle of Hard.jpg|100px|right|thumb|Schlacht bi Hard]]
[[Datei:Ibrahim ferrer.jpg|100px|right|thumb|Ibrahim Ferrer]]
[[Datei:Maria Goeppert-Mayer.jpg|100px|right|thumb|Maria Goeppert-Mayer]]
* [[1499]]: In dr [[Schlacht bei Hard|Schlacht bi Hard]], dr erschte große Schlacht vum [[Schwabenkrieg|Schwobechrieg]], siige d [[Alte Eidgenossenschaft|Aidgnosse]] iber d die Ritter vum [[Schwäbischer Bund|Schwebische Bund]].
* [[1529]]: Dr Rot vu dr em [[Protestantismus|Luthertum]] ufgschlossene [[Freie Reichsstadt|Freie Rychsstadt]] [[Straßburg|Stroßburi]] schafft di Hailig Mäss ab.
* [[1802]]: Dr [[Kanton Fricktal]] wird uusgruefe.
* [[1834]]: Z [[Wien]] wird s [[Märchen|Zaubermärli]] ''Der Verschwender'' vum Ferdinand Raimund mit Musik vum [[Conradin Kreutzer]] urufgfiert.
* [[1938]]: D [[Schweiz|Schwyzer]] bschließe in ere Volksabstimmig [[Rätoromanische Sprache|Rätoromanisch]] as vierti Nationalsproch aazerkänne.
* [[1994]]: In dr Schwyz wird d Volksinitiative ''Alpen-Initiative'' zum Schutz vu dr [[Alpen|Alpe]] aagnuu. Syterhär isch d Verlagerigsbolitik fir Gieter vum Schwärverchehr uf d [[Eisenbahn|Yysebahn]] Dail vu dr [[Bundesverfassung (Schweiz)|Schwyzer Bundesverfassig]].
== Uf d Wält chuu ==
* [[1755]]: [[Hans von Reinhard]], Schwyzer Bolitiker
* [[1819]]: [[Alfred Escher]], Schwyzer Politiker und Undernämer
* [[1842]]: [[Josef Viktor Widmann]], Schwyzer Dichter und Journalischt
* [[1844]]: [[Ernesto Monaci]], iteliänische Romanischt
* [[1873]]: [[Henri Loux]], elsässische Moler
* [[1901]]: [[Gerda Schlayer-von Puttkamer]], dytschi Bolitikeri
* [[1927]]: [[Ibrahim Ferrer]], kubanische Musiker
* [[1929]]: [[Uriella]], Schwyzer Grinderi vu Fiat Lux
* [[1951]]: [[Gordon Brown]], britische Bolitiker
* [[1961]]: [[Emanuela von Frankenberg]], Schwyzer Schauspileri
* [[1961]]: [[Catherine Troendlé]], elsässischi Bolitikeri
* [[1964]]: [[Martina Koederitz]], dytschi Manageri
* [[1965]]: [[Thomas Kemmerich]], dytsche Bolitiker
* [[1988]]: [[Rihanna]], karibischi Popsängeri
== Gstorbe ==
* [[1970]]: [[Karl Bender (Oberbürgermeister)|Karl Bender]], dytsche Bolitiker
* [[1972]]: [[Maria Goeppert-Mayer]], dytsch-amerikanischi Physikeri
* [[1975]]: [[Karl Friedrich Ringwald]], dytsche Haimetforscher
* [[2010]]: [[Miriam Spoerri]], rumänisch-schwyzerischi Schauspileri
* [[2012]]: [[Annemarie Griesinger]], dytschi Bolitikeri
* [[2015]]: [[Luzi Jenny]], Schwyzer Lehrer, Buur un Mundartautor
* [[2019]]: [[Claude Goretta]], Schwyzer Filmregisseur un Färnseproduzänt
== Weblink ==
{{commonscat|20 February|20. Februar}}
[[Kategorie:Tag|0220]]
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27. Februar
0
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1084883
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2026-05-31T14:52:50Z
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491
/* Uf d Wält chuu */
1084883
wikitext
text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Februar}}
Dr '''27. Februar''' isch dr 58. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]], dodermit blybe no 307 (in [[Schaltjahr|Schaltjohr]] 308) Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Karte Westsahara.png|100px|right|thumb|Weschtsahara]]
[[Datei:De Corrodi August.jpg|100px|right|thumb|August Corrodi]]
[[Datei:Taylor, Elizabeth posed.jpg|100px|right|thumb|Elizabeth Taylor]]
* [[1740]]: Im [[Lincoln’s Inn Fields Theatre|Theater in Lincoln’s Inn Fields]] wird s [[Oratorium]] [[L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato]] vum [[Georg Friedrich Händel]] urufgfiert.
* [[1844]]: Dr spanisch Dail vu dr Karibikinsle [[Hispaniola]], Santo Domingo, wird unter em Name [[Dominikanische Republik|Dominikanischi Republik]] unabhängig vu [[Haiti]].
* [[1848]]: Dr Funke vu dr franzesische Februarrevolution gumpt iber uf d [[Großherzogtum Baden]] un lest di [[Badische Revolution|Badisch Revolution]] uus: Uf dr Mannemer Volksversammlig wird e Petition mit vier Forderige an d Regierig bschlosse.
* [[1867]]: Dr [[Ungarn|ungarisch]] Rychsdag, wu no dr [[Ungarische Revolution 1848/1849|Ungarische Revolution]] ufglest woren isch, wird im Ramme vum [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|Eschtrychisch-Ungarische Uusglych]] widerhärgstellt.
* [[1885]]: Dr Chaiser Wilhelm II. unterschrybt e Schutzbrief, wu di [[Deutsch-Ostafrika|dytsche Bsetzige z Oschtafrika]] legalisiert.
* [[1933]]: Noch ere Brandstiftig [[Reichstagsbrand|brännt dr Rychsdag]] z [[Berlin]] ab. As Reaktion druf isch ''Reichstagsbrandverordnung'' erloo wore, en entschaidende Schritt in dr Errichtig vu dr [[Deutsches Reich (1933–1945)|nationalsozialistische Diktatur]].
* [[1976]]: D ''Frente POLISARIO'' rieft im Weschtsaharakonflikt di [[Demokratische Arabische Republik Sahara|Demokratisch Arabisch Republik Sahara]] uf em Biet vu dr ehmolige spanische Koloni [[Westsahara|Weschtsahara]] uus.
== Uf d Wält chuu ==
* [[1826]]: [[August Corrodi]], Schwyzer Moler un Dichter
* [[1855]]: [[Jean Bonnard]], Schwyzer Romanischt
* [[1888]]: [[Karl Friedrich Ringwald]], dytsche Haimetforscher
* [[1894]]: [[Traugott Vogel]], Schwyzer Schriftsteller
* [[1928]]: [[Georgette Tsinguirides]], dytsch-griechischi Ballettdänzeri un Choreologi
* [[1932]]: [[Elizabeth Taylor]], US-amerikanisch-britischi Schauspileri
* [[1935]]: [[Beata Heuer-Christen]], schwyzerisch-dytschi Sängeri
* [[1966]]: [[Miriam Butt]], dytschi Sprochwisseschaftleri
* [[1967]]: [[Felix Eitner]], dytsche Schauspiler
== Gstorbe ==
* [[1667]]: [[Remigius Faesch (Jurist)|Remigius Faesch]], Basler Jurischt un Chunschtsammler
* [[1898]]: [[Eduard Schönenberger]], Schwyzer Lehrer, Redakter, Politiker un Autor
* [[1977]]: [[Desiré Lutz]], elsässische Lehrer un Dialäktdichter
* [[2010]]: [[Josef Rennhard]], Schwyzer Journalischt un Bolitiker
* [[2013]]: [[Stéphane Hessel]], franzesische Résistance-Kämpfer, Lyriker un bolitische Aktivischt
* [[2015]]: [[Leonard Nimoy]], en amerikanische Schauspiiler, Reschissör, Filmbroduzänt, Autor, Musiker und Fotograf
* [[2019]]: [[Monica Gubser]], Schwyzer Schauspiileri
== Weblink ==
{{commonscat|27 February|27. Februar}}
[[Kategorie:Tag|0227]]
7j6k9jl12m8apj09y9phzayraxcorjq
DR-Baureihe 86
0
46005
1084908
859068
2026-05-31T21:23:28Z
Jcb
356
1084908
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Schienenfahrzeug
| Baureihe= DR-Baureiè 86
| Farbe1=A70050
| Farbe2=E8E8E8
| Abbildung=86 333 RA.JPG
| Name=Dampflokomotive 86 333
| Nummerierung= 86 001–86 591<br />86 606–86 627<br />86 698–86 816<br />86 835–86 875<br />86 966<br />Bentheimer Ysèbaan 41 (als 86 817 vorgsää)<br />Eutin-Lübecker Eisenbahn 15<sup>III</sup> (1942 an DR 86 1000)
| Hersteller= [[Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe|MBG Karlsruè]]<br />[[Alstom Transport Deutschland|Linke-Hofmann-Wärk]]<br />[[Schichau-Werke|F. Schichau]]<br />[[Friedrich Krupp AG|Friedr. Krupp AG]]<br />[[Maschinenfabrik Esslingen|Maschinnèfabrik Esslingè]]<br />[[Borsig (Unternehmen)|Aug. Borsig]]<br />[[Henschel & Sohn]]<br />[[Berliner Maschinenbau|Berliner Maschinnèbau]]<br />[[Orenstein & Koppel]]<br />[[Lokomotivfabrik Floridsdorf|Wyner Lokomotyvfabrik Floridsdorf]] (WLF/LOFAG)<br /> [[Metallpatronen AG|DWM]] Posen
| Baujahre= 1928–1943
| Ausmusterung= ab 1945
| Anzahl= 775
| Achsformel= 1'D1'
| Bauart= 1'D1' h2t
| Gattung= Gt 46.15
| Spurweite= 1.435 mm
| Treibraddurchmesser=
| VorneLaufraddurchmesser= 850 mm
| HintenLaufraddurchmesser= 850 mm
| AussenLaufraddurchmesser=
| InnenLaufraddurchmesser=
| Laufraddurchmesser=
| Anfahrzugkraft=
| Beschleunigung=
| Leistungskennziffer=
| Höchstgeschwindigkeit= 70–80 km/h
| LängeÜberKupplung=
| LängeÜberPuffer= 13.820 mm
| Länge=
| Höhe= 4.165 mm
| Breite=
| Drehzapfenabstand=
| AchsabstandDerFahrgestelle=
| FesterRadstand=
| Gesamtradstand=
| RadstandMitTender=
| Leermasse= 70,0 t
| Dienstmasse= 88,5 Mp<br />867,9 kN
| DienstmasseMitTender=
| Reibungsmasse= 60,6 Mp<br />594,3 kN
| Radsatzfahrmasse= 15,6 Mp<br />~153,0 kN
| Antrieb=
| Geschwindigkeitsmesser=
| Steuerung=
| Übersetzungsstufen=
| Kupplungstyp=
| Bremsen= Einkammer-Druckluftbrèms Bauart Knorr mit Zuèsatzbrèms
| Zusatzbremse=
| Feststellbremse= Extersche Wurfhebèlbrèms
| Zugheizung=
| Lokbremse=
| Zugbremse=
| Zugsicherung=
| Halbmesser= 140 m
| Besonderheiten=
| Anmerkung=
| Zylinderanzahl= 2
| Zylinderdurchmesser= 570 mm
| NDZylinderdurchmesser=
| HDZylinderdurchmesser=
| Kolbenhub= 660 mm
| Kuppelraddurchmesser= 1.400 mm
| Kessel=
| Kessellänge= 4.500 mm
| Kesseldruck= 14 kp/cm²<br />137,3 [[Newton (Einheit)|kN]]/cm²
| AnzahlHeizrohre= 110
| AnzahlRauchrohre= 26
| Heizrohrlänge= 4.500 mm
| Rostfläche= 2,39 m²
| Strahlungsheizfläche= 10 m²
| Rohrheizfläche= 107,3 m²
| Überhitzerfläche= 47,00 m²
| Verdampfungsheizfläche= 117,937 m²
| IndizierteLeistung= 758 [[indizierte Leistung|kWi]] / 1031 [[PSi]]
| Steuerungsart= ußèligendi Heusinger-Stüèrig
| Zylinderdruck=
| Tenderbauart=
| DienstmasseTender=
| Wasser= 9,0 m²
| Brennstoff= 4,0 t
}}
{{DISPLAYTITLE:DR-Baureiè 86}}
Diè '''Baureiè 86''' isch è [[Einheitsdampflokomotive|Einheits]]-Güèterzug[[Tenderlokomotive|tendèrlokomotyv]] vo dè [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Dütschè Rychsbaan]]. Si isch für dè Ysatz uff dè Nebbèstreggè vorgsää un isch vo fascht allè für d Rychsbaan tätigè Unternää gliferet worrè. Ab 1942 sin si in èrè voeifachtè Form als [[Übergangskriegslokomotive|Übbergangschriègslokomotyvè]] (ÜK) baut worrè. Dodeby isch s Wègkeiè vo dè zweitè Füürerschtandssitèfenschtèr, sowiè diè als Schybèräder uusgfüürtè Laufrädèr am augèfälligschtè.
== Gschichtè ==
Fascht alli dütschè Lokomotyvfabrikè sin am Bau vo dè Maschinnè beteiligt gsi. Im Zitraum vo 1928 bis 1943 sin 775 Exemblaar baut worrè, Einsatzgebièt sin vor allem Mittelgebirgsstreggè, dõrum hèn diè zeen Exemblaar è [[Riggenbach-Gegendruckbremse|Riggèbach-Gegèdruggbrèms]]. i
[[Datei:TKt 3-16 Chabowka 15.05.06 (3).JPG|thumb|left|PKP TKt 3-16]]
Nõch èm [[Zweiter Weltkrieg|Zweitè Wältchrièg]] sin vill Lokomotyvè zu anderè Baanvowaltigè glangt. Nõch èm Chriègsènd sin 385 Maschinnè uff èm Netz vo dè [[Deutsche Bundesbahn]] voblibbè, devò sin acht wegè Chriègsschädè bis 1952 uusgmuschterèt worrè. Diè bi dè [[Nederlandse Spoorwegen|N.S.]] vorgfundenè 86 520 sin a d DB abgää worrè. Diè [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)| Dütschè Rychsbaan]] hèt nõch Abgaab vo 71 Loks a diè [[Sowetskije schelesnyje dorogi|SŽD]] vo 172 Exemblaar nõ 164 i dè Betrièbsbeschtand uffnää könnè. D ÖBB hèt 27 Maschinnè vorgfundè, devò hèt si zwei wegè schwèrè Schäddè ausgmuschterèt un d 86 477 a d [[Sowetskije schelesnyje dorogi|SŽD]] abgää hèt müèsè. 1950 hèt si uss Ungarn vo dè [[Magyar Államvasutak|MÁV]] drei vo dè [[Československé státní dráhy|ČSD]] erhaalteni Maschinnè chriègt. D [[Československé státní dráhy|ČSD]] hèt gsamt 69 Lokomotyvè vorgfundè, devò hèn sibbè Exemblaar uffgrund vo irer Beheimatig z Sachsè als sowjetischi Beuti goltè un sin a d SŽD abgää worrè. Witeri Loks hèt si mit dè DR un DB uusduuscht. Schlussèndlich hèt si allerdings nu 26 Loks widder in Betrièb gnõ, wo i d Baureiè 455.2 umzeichnèt worrè sin. Bi dè [[Polskie Koleje Państwowe|PKP]] sin vo 46 uffgfundenè 45 Loks als TKt3-1 bis TKt3-45 widder in Bedryb gnõ worrè. Zwei Maschinnè sin dirèkt zu dè SŽD glangt, yschlièßlich vo allnè beschlagnaamtè Lokomotyvè hèt si somit 84 Maschinnè erhaaltè. Verschollè sin nu d 86 009 un 86 016.
=== Ysatz bi dè DB ===
D [[Deutsche Bundesbahn|Bundesbaan]] hèt diè meischtè 86er z [[Nürnberg|Nürnbärch]] für diè [[Franken (Region)|fränkischè]] Nebbèschtreggè un dè dortige Rangyrbaanhof stationyrt. Au s Baanbetrièbswärch Hof isch è bekannts 86er Territorium gsi. Mit dè BR 86 sin au regèlmäßig kurzi Eilzüg gfaarè worrè. D DB hèt iri letschti Lok 1974 uusgmuschterèt.
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-15765-0023, Dampflok 86 270 (BR 86).jpg|thumb|left|86 270 im [[Bahnbetriebswerk Dresden-Friedrichstadt|Bw Dresdè-Fridrichschtadt]] (1952)]]
=== Ysatz bi dè DR ===
Bi dè DR sin d 86er hauptsächlich im Bw Aue (mit ca. 50 Maschinnè) für diè umligendè Èrzgebirgsschtreggè stationyrt worrè. Einigi uff dè Inslè Usedom im Bw Heringsdorf stationyrti Exemblaar vo dè DR hèn wegèm fascht ständig wehendè Sitèwind [[Windleitblech|Windleitblèch]]. D Loks hèt mò im Gebirge au für d Beförderig vo Eil- un Schnellzüg wiè m D764 vowendèt, wo zwischè Zwickau un Schwarzèberg mit èrè 86er gfaarè worrè sin. Als letschti Zugleischtig von èrè 86er isch am 25. September 1976 dè P 16650 uff dè Stichschtreggi Schlettau-Crottèdorf gfaarè worrè, sechs Johr spôter hèn d 86 001, 86 056 un 86 501 abwechselnd widder bis Mai 1988 dè Zugdiènscht auf sellerè Streggi übbernõ. Sit irer Indiènschtschtellig 1928 isch d 86 001/86 1001-6 fascht täglich unter Dampf gschtandè, i dè letschtè Betrièbsjohr abber oft nu als Heizlok bruucht worrè. Zämmè mit dè 86 501 isch diè Lok zum 100-jôhrigè Jubiläum vo dè Streggi Schlettau-Crottèdorf im Johr 1989 nomòls è Wochè im Blaandiènscht ygsetzt worrè. D 86 001 hèt mit èm Diènschtalter vo 60 Johr diè längscht Ysatzduèr vo allnè im Blaandiènscht ygsetztè Einheitstenderloks erreicht. Sit 1999 isch d 86 001 kaalt abgschtellt.
[[Datei:BR 86 501.jpg|thumb|left|BR 86 501 im Baanhof Sitzèdorf]]
=== Ysatz bi anderè Baanvowaltigè ===
Vo allnè Lokomotyvè vo dè Baureiè 86 hèn diè öschterrychischè Maschinnè diè spektakulärschtè Ysätz gleischtet, unter anderem mit schwèrè Erzleerzüüg als Vorschpann für è [[DR-Baureihe 52|BR 52]]. Alli Loks vo dè ÖBB hèn au è Saugluftbrèms erhaaltè, wo selli bim Wagèpark no vobreitet gsi isch. Stationyrt sin d Maschinnè hauptsächlich bi dè Heizhüüser Hyflau, Selzthal, Linz, Bischofshofè un St. Veit (Glan) gsi. Vo 1966 bis 1972 sin alli Maschinnè uusgmuschterèt worrè, nu diè vo dè Öschterrychischè Gsellschaft für Ysebaagschicht kaufti 86.476 isch dè Voschrottig entgangè. D Lok isch bis jetzt allerdings nit uusgschtellt worrè.
S wichtigschte Ysatzgebièt vo dè 455.2 bi dè ČSD isch d Wärchbaan vom Hüttèwärch Oschtrava gsi, uff wellerè bis zu elf Maschinnè glychzitig ygsetzt worrè sin. Selli Lokomotyvè hèn è zweiti Straalbumpè a dè Stell vom Vorwärmer erhaaltè. Am Èndi vo dè 1950er Johr sin si durch d Baureiè [[DR-Baureihe 52| 555.0]] un [[DR-Baureihe 50|555.1]] ersetzt worrè. Schu 1963 sin alli Exemblaar vo dè 455.2 us èm Betrièbsbeschtand uusgschiddè.
Diè polnischi TKt3 hèt statt èm Obberflächèvorwärmer è zweiti Straalbumpè chriègt, asè wiè d Maschinnè vo de ČSD. Ygsetzt worrè sin d Loks fascht uusschlièßlich uff dè Nebbèbaan un spôter au Rangyrbaanhööf. Im Johr 1964 hèt d PKP vir Lokomotyvè a d Bärgbauinduschtry vokauft. Aaschlièßend hèt d Uusmuschterung aagfangè, 1973 sin nu no zwei Loks im aktivè Beschtand gsi. Am 2. Januar 1975 isch mit TKt3-15 diè letscht Lok vo sellerè Baureiè us èm Beschtand vo dè PKP uusgschiddè. Mit dè TKt3-16 (ehemòls 86 240), eini vo dè vir vokauftè Exèmblaar, isch ei Maschinnè vo sellèrè Gattung z Polè erhaatè blibbè.
D Loks, wo zu dè SŽD glangt sin, hèt mò vomuètlich i dè seltenschte Fäll umgschpurt un ygsetzt. Bewisè isch nu bi dè 86 798 èn Ysatz als Wärchlok i dè Nôchi vo [[Jekaterinburg]].
== Erhaalteni Lokomotyvè ==
Z Dütschland erhaaltè blibbè sin nebbè dè obbè gnanntè '''86 001''' ([[Sächsisches Eisenbahnmuseum|SEM Chemnitz]]), dè älteschtè Maschinnè vo sellèrè Baureiè, d Lokomotyvè '''86 049''' ([[Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde|VSE Schwarzèbärg]]), '''86 283''' ([[Deutsches Dampflokomotiv-Museum|DDM Neuèmarkt-Wirsbärg]]), '''86 346''' ([[Ulmer Eisenbahnfreunde|UEF Ettlingè]]), '''86 457''' ([[DB Museum]]) un '''86 607''' ([[Verkehrsmuseum Dresden|VMD]] Leigaab nõch Adorf, ÜK). Betrièbsfähig isch derzit nu d '''86 333''', wo bis 2013 uff dè "[[Wutachtalbahn|Sauschwänzlebaan]]" im Ysatz gsi isch, in Uffarbeitig befindèt sich d '''86 348''' vo dè [[Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen|GES]], wo gmeinsam mit dè [[DR-Baureihe 64|64 094]] bis 1999 uff èm Parkplatz von èm Ykaufszèntrum z Ludwigsburg uffgschtellt gsi isch, un '''86 744''' (ÜK) vo dè [[Mindener Kreisbahnen|MEM]]. 86 457 vom DB Museum isch 2005 bim Brand vom Lokschuppè vom BW Nürnbärch 1 (Museumsdepot vom Nürnbärger Vokeersmuseum) schwèr beschädigèt worrè un denõch is [[Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn|Ysebaamuseum Heilbronn]] brocht worrè, wo si derzit no uff iri Uffarbeitig wartet.
Vo dè [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|DR]] sin d '''86 056''' un '''86 501''' a d [[ÖGEG]] z Öschterrych vokauft worrè, wo au diè ehemòligi ÖBB-Lok '''86 476''' bsitzt, z Polè isch d '''86 240''' als Tkt3-16 erhaaltè blibbè.
Insgsamt sin dõmit 13 Loks erhaaltè blibbè, nüü devò befinded sich z Dütschland.
<gallery>
File:BR86 Triebwerk.JPG|S Drybwärch vo dè dütschè Dampflok 86 333
File:BR86 AnfahrtImWeiler.JPG|D Dampflok 86 333 bi dè Aafaart bärgwärts im Wyler uff dè Sauschwänzlebaan
File:BR86 BhfZollhaus.JPG|D Dampflok 86 333 bim Bedrybshalt im Bhf. Zollhuus uff dè Sauschwänzlebaan
File:BR86 BUeGrimmelshofen.JPG|Uff dè Bärgfaart bassyrt d 86 333 graad dè BÜ a dè B314 bi Grimmelzofè
</gallery>
== Literadur ==
* Andreas Knipping: ''Die Baureihe 86 Das Arbeitstier für Nebenstrecken''. EK-Verlag, Fryburg 1987 (Neuauflage 2008), {{#isbn:3-88255-186-0}}
* Horst J. Obermayer, Manfred Weisbrod: ''Die Baureihe 86. Eisenbahn-Journal Sonderausgabe II/94''. Hermann Merker Volag, Fürstenfeldbruck 1994, ISSN 0720-051X
== Weblinggs ==
{{commonscat|DRG Class 86|DRG-Baureihe 86}}
* [https://web.archive.org/web/20170813185434/http://www.museumslok.de/ www.museumslok.de] – Alli erhaaltènè Maschinnè
{{Navigationsleiste Deutsche Dampfloks}}
{{SORTIERUNG:DR-Baureihe 86}}
[[Kategorie:Dampfloki]]
[[Kategorie:Schineverkehr z Dütschland]]
{{Übersetzungshinweis|de|DR-Baureihe_86|dütsch}}
j76ylu0v9dctb0l3ddwypei8sz7zabz
Freudenberg (Baden)
0
53026
1084901
1075034
2026-05-31T20:47:27Z
Jcb
356
1084901
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Freudenberg}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland (Kreis)
| Art = Stadt
| Name = Freudenberg
| Wappen = DEU Freudenberg COA.svg
| Breitengrad = 49/45//N
| Längengrad = 9/20//E
| Lageplan = Freudenberg im Main-Tauber-Kreis.png
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Stuttgart|Stuegert]]
| Kreis = Main-Tauber-Kreis
| Kreisalem = Main-Tauber-Chrais
| Höhe = 133
| Fläche = 34.78
| PLZ = 97896
| Vorwahl = 09375, 09377
| Kfz = TBB
| Gemeindeschlüssel = 08128039
| LOCODE = DE FRH
| Straße = Hauptstraße 152
| Website = [https://www.freudenberg-main.de/de/startseite www.freudenberg-main.de]
| Bürgermeister = Roger Henning
}}
'''Freudenberg''' ([[Ostfränkische Dialekte|oschtfränkisch]] ''Fradeberch'') isch e Stadt im [[Main-Tauber-Kreis|Main-Tauber-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. D Stadt het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}). Syter anne 1968 isch Freudenberg e staatlig anerkännte Erholigsort.
== Geografi ==
Freudenberg lyt am [[Main]]. Dr Baan bstoht us 30 % Landwirtschaftsflechi, 57,7 % Wald, 9,4 % Sidligsflechi un 2,9 % sunschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Dorfprozelten]] im Norde, [[Wertheim]] un [[Külsheim]] im Oschte, [[Neunkirchen (Unterfranken)|Neunkirchen]], [[Eichenbühl]] un [[Bürgstadt]] im Side un [[Collenberg]] im Weschte.
Z Freudenberg het s zwai Landschafts- un zwai Naturschutzbiet:<ref>Reinhard Wolf, Ulrike Kreh (Hrsg.): ''Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart''. Thorbecke, Ostfildern 2007.</ref>
* Landschaftsschutzbiet ''Wertheim'': 3932,0 ha; Freudenberg, Külsheim, Werbach un Wertheim; sy<t 1979.
* Landschaftsschutzbiet ''Freudenberg'': 1704,5 ha; Freudenberg un Wertheim; seit 1984.
* Naturschutzbiet ''Erlenwald Röte-Strüt'': 7,6 ha; Freudenberg
* Naturschutzbiet ''Vogelschutzgebiet beim Tremhof'': 46,5 ha; Freudenberg
Derzue git s s FFH-Biet ''Sandstein Spessart'', wu zum Dail uf em Baan vu Freudenberg lyt.
== Gmaigliederig ==
Zue Freudenberg ghere d Stadtdail Boxtal (mit em glychnamige Dorf, em Gheft Tremhof un em Wohnblatz Sägmühlen), Ebenheid, Freudenberg, Rauenberg (mit em glychnamige Dorf un em Gheft un Wohnplatz Dürrhof mit Forst- un Waldhaus) un Wessental (mit em glychnamige Dorf un dr Wohnblätz Antoniusmühle un Blankenmühle).<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.'' Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 315–318</ref>
== Gschicht ==
Anne 1159 wird zum erschte Mol dr Ort Lüllenseit gnännt. Zwische 1160 un 1200 wird dur s [[Hochstift Würzburg]] d Burg ''Frouwedenberch'' böue, dr Name vun ere wird derno uf d Sidlig iberdrait. Zum erschte Mol as Burg un Stadt (''castrum et civitas'') wird Freudenberg anne 1287 gnännt.
Am 9. Septämber 1295 iberdrait dr Würzburger Firschtbischof de Grofe vu Wertheim s Läche iber Burg un Stadt. S Ort chunnt anne 1333 dur dr Chaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig dr Bayer]] s Stadträcht un 1362 vum Chaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] s Zollrächt iber, 1376 au d Hochgrichtsbarkait. Anne 1423 wird d Stadt Sitz vum Würzburger Amt Freudenberg. Wu 1556 dr letscht Grof vu Wertheim gstorben isch, isch s Läche an s Hochstift Würzburg returgange, wu s derno an d Grofe vu Stolberg gee hän un 1581 an d Herrschaft Löwenstein-Wertheim. Wu die uusgstorbe sin, sin d Stadt un d Burg 1612 wider an s Hochstift Würzburg returchuu.
Im Rame vu dr [[Mediatisierung|Mediatisierig]] isch Freudenberg 1803 an d Grofschaft Löwenstein-Wertheim-Freudenberg un 1806 mit dr [[Rheinbundakte|Rhybundakte]] schließlig an [[Großherzogtum Baden|Großherzogdum Bade]]. Ab 1813 isch d Stadt zum [[Amt Wertheim]] chuu un 1938 zum [[Landkreis Tauberbischofsheim|Landchrais Tauberbischofsheim]].
Im Rame vu dr [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|bade-wirttebärgische Chraisreform]] isch 1973 dr Landchrais Tauberbischofsheim ufglest wore un Freudenberg isch zum neie ''Tauberkreis'' chuu, wu zum 1. Jänner in ''Main-Tauber-Kreis'' umgnännt woren isch.
=== Yygmaindige ===
* 1. Jänner 1972: Boxtal, Ebenheid un Wessental<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982">{{BibISBN|3170032631|Seite=480}}</ref>
* 31. Dezämber 1972: Rauenberg<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
<gallery>
Wappen Boxtal.png|Boxtal
Wappen Ebenheid.png|Ebenheid
Wappen Rauenberg TBB.png|Rauenberg
Wappen Wessental.png|Wessental
</gallery>
=== Yywohnerentwicklig ===
{| class="wikitable" style="text-align:center"
|-
! Johr
! Yywohner
|-
| 1961 || 3560
|-
| 1970 || 4011
|-
| 1991 || 3943
|-
| 1995 || 4124
|-
| 2005 || 4030
|-
| 2010 || 3904
|-
| 2015 || 3800
|-
| 2020 || 3738
|}
Quälle: Gemeindeverzeichnis<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> un Aagobe vum Statistische Landesamt
== Verwaltig ==
Freudenberg ghert zue kaim Verwaltigsverband.
; Burgermaischter vu Freudenberg:
* 1946–1976: Valentin Kern
* 1976–1992: Wolfgang Heinzelmann
* 1992–2014: Heinz Hofmann
* syt 2014: Roger Henning
==Kultur un Böuwärch ==
* [[Burg Freudenberg (Freudenberg)|Burg Freudenberg]] (12. Jh.)
* s Alt Rothuus (1499)
* Fridhofskapäll St. Laurentius (1149)
* Remisch-kadolischi Alti Chilche St. Laurentius (1691/92)
* Neii Chilche St. Laurentius (1957)
* Chilche St. Nikolaus, Boxtal
* Chilche St. Wendelin, Rauenberg
* Chilche Sieben Schmerzen Mariens, Wessental
* Chilche St. Leonhard, Ebenheid
<gallery mode="packed">
Freudenburg Baden 1.jpg|Burg Freudenberg
Freudenberg am Main, das historische Rathaus.jpg|s Alt Rothuus
Friedhofskapelle St. Laurentius (Freudenberg) 1.jpg|Fridhofskapäll St. Laurentius
Alte Kirche Freudenberg am Main 04.jpg|Alti Chilche St. Laurentius
St. Laurentius Freudenberg 20190412 002.jpg|Neii Chilche St. Laurentius
Boxtal St.-Nikolaus-Kirche 02.jpg|St. Nikolaus
Rauenberger bei Freudenberg am Main, Kirche St. Wendelin 02.jpg|St. Wendelin
2025-03-27 Sieben Schmerzen Mariens (Wessental) 03.jpg|Sieben Schmerzen Mariens
Kirche St. Leonhard (Ebenheid).jpg|St. Leonhard
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Freudenberg ghert zum [[Ostfränkische Dialekte|Oschtfränkisch]].
== Weblink ==
{{Commonscat|Freudenberg (Baden)}}
* [https://www.freudenberg-main.de/de/startseite/ Websyte vu Freudenberg]
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3740/Freudenberg Freudenberg] uf leo-bw
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3743/Boxtal+-+Altgemeinde%7ETeilort Boxtal] uf leo-bw
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3745/Ebenheid+-+Altgemeinde%7ETeilort Ebenheid] uf leo-bw
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3746/Freudenberg+-+Altgemeinde%7ETeilort Freudenberg, Altgemeinde] uf leo-bw
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3747/Rauenberg+-+Altgemeinde%7ETeilort Rauenberg] uf leo-bw
** [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/3750/Wessental+-+Altgemeinde%7ETeilort Wessental] uf leo-bw
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Main-Tauber-Chrais)]]
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1975
0
54149
1084886
1079191
2026-05-31T14:53:34Z
Holder
491
/* gstorbe */
1084886
wikitext
text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| {{Jahresbox}}
| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:WYHL 1975 KKW-NEIN.jpg|250px|Bäpperli gege s AKW Wyhl, 1975]]<br />Mit dr Böublatzbsetzig chunnt dr Widerstand gege s blant AKW Wyhl zum Hegschtpunkt.
|-
|}
{{Linkbox Andere Kalender}}
|}
== Was isch bassiert? ==
Anne 1975 chunnt dr Widerstand gege s blant [[Kernkraftwerk Wyhl|Atomchraftwärch Wyhl]] zum Hegschtpunkt. Am 27. Jänner haltet Verwaltungsgricht Friburg e Sitzung z Brisach ab go di erscht Dailgnähmigung z briefe. Am Prozäss sin drei Richter un 45 gladene Sachverständigi derby, Chläger sin d Gmaine [[Endingen am Kaiserstuhl|Ändinge]], [[Forchheim (Kaiserstuhl)|Forche]], [[Lahr/Schwarzwald|Lohr]], [[Sasbach am Kaiserstuhl|Saschbe]], [[Schwanau|Schwanaü]], [[Weisweil|Wisswiil]] un e baar Privatlyt. Am 17. Februar fange d Böuarbeten aa, am 18. Februar stelle si Mannen un Fraue mit ihre Chinder vor d Böumaschine un bringe die eso zum Stillstand. Mit Hundstapfle un Wasserwärfer ruumt d Bolizei dr Blatz am 20. Februar zum erschte Mol. Noch ere Demonschtration am 23. Februar mit 28.000 Dailnämmer bsetze d Atomchraftgeger dr Blatz zum zwaite Mol, des Mol duurt d Bsetzig nyyn Monet. S Frindschaftshüs wird böue un d Volkshochschuel Wyhler Wald grindet. S Verwaltigsgricht Friburg verfiegt schließlig am 21. Merz, ass d Böuarbete mien vorlaifig yygstellt wäre, was am 14. Oktober 1975 vum Verwaltigsgrichtshof Bade-Wirttebärg z [[Mannheim|Manne]] noch eme Yyspruch vu dr Landesregierig unter em Ministerbresidänt [[Hans Filbinger]] aber wider ufghobe wird. D Landesregierig verzichtet uf d Ruumig vum Blatz un erklert si berait zue Verhandlige. Im Novämber verleen d Burgerinitiative dr Böublatz.
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Pierre Graber]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[28. Januar|28. Jänner]] bis [[2. Februar]]: 10. [[Solothurner Filmtage|Soledurner Filmdäg]]
* [[30. Januar|30. Jänner]] bis [[7. Februar]]: 5. [[Weltwirtschaftsforum|Europäischs Managemänt-Simposium]] z [[Davos|Tafaas]], Schwyz
* [[13. März|13.]] bis [[23. März|23. Merz]]: 45. [[Genfer Auto-Salon|Gämfer Auto-Salon]]
* [[17. April]]: Di Rote Khmer unter em Pol-Pot marschiere z [[Phnom Penh]] yy. Mit ihre Machtibernahm z [[Kambodscha]] fangt e Genozid aa, wu bis zum Sturz vum Pol-Pot-Regime am 7. Jänner 1979 no Schetzige bis zue 2 Millione Mänsche um s Läbe cheme.
* [[20. April]]: [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 1975|Kommunalwahle z Bade-Wirttebärg]]
* [[30. April]]: Mit dr Eroberig vu [[Ho-Chi-Minh-Stadt|Sài Gòn]] dur di Nordvietnamesisch Volksarmee chunnt dr [[Vietnamkrieg|Vietnamchrieg]] zum Änd.
* [[6. Mai|6.]] bis [[11. Mai]]: 29. [[Tour de Romandie]]
* [[12. Juni|12.]] bis [[20. Juni]]: 39. [[Tour de Suisse]]
* [[13. Juni|13.]] bis [[15. Juni]]: 16. [[Eidgenössisches Jodlerfest|Eidgnössisch Jodlerfäscht]] z [[Aarau]]
* [[18. Juni|18.]] bis [[23. Juni]]: [[Art Basel]]
* [[25. Juni]]: [[Mosambik]] wird unabhängig vu [[Portugal]].
* [[27. Juni]] bis [[8. Juli]]: 25. [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationali Filmfeschtspiil Berlin]]
* [[3. Juli|3.]] bis [[20. Juli]]: 9. [[Montreux Jazz Festival]]
* [[5. Juli]]: [[Kap Verde]] verchindet d Unabhängigkait vu Portugal.
* [[6. Juli]]: D [[Komoren|Komore]] wäre unabhängig vu [[Frankreich|Frankrych]].
* [[12. Juli]]: [[São Tomé und Príncipe|São Tomé un Príncipe]] wäre unabhängig vu [[Portugal]].
* [[12. Juli]]: Im sidbadische [[Rust (Baden)|Ruescht]] wird dr [[Europa-Park]], hite dr grescht Freizytpark z Dytschland, ufgmacht.
* [[17. Juli]] bis [[18. August|18. Augschte]]: 30. [[Bregenzer Festspiele|Breagazer Feschtspiil]]
* [[26. August|26. Augschte]] bis [[11. September|11. Septämber]]: 34. [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationali Filmfeschtspiil vu Venedig]]
* [[16. September|16. Septämber]]: S UN-Treihandgebiet [[Papua-Neuguinea|Papua-Neiginea]], wu vu [[Australien|Auschtralie]] verwaltet wird, wird unabhängig.
* [[30. September|30. Septämber]]: Dr Charles Kowal un d Elizabeth Roemer entdecke dr [[Themisto (Mond)|Themisto]], e Mond vum [[Jupiter (Planet)|Jupiter]].
* [[9. Oktober|9.]] bis [[19. Oktober]]: 33. [[OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung|OLMA, Schweizer Messe für Land- und Milchwirtschaft]]
* [[10. Oktober]]: [[Papua-Neuguinea|Papua-Neiginea]] wird Mitglid bi dr [[Vereinte Nationen|Verainte Natione]].
* [[26. Oktober]]: [[Schweizer Parlamentswahlen 1975|Nationalrots- un Ständerotswahle]] in dr Schwyz
* [[6. November|6. Novämber]]: ''Griene Marsch'': 350.000 Mänsche folgen em Ufruef vum [[Marokko|marokkanische]] Chenig Hassan II. un bsetze d Koloni [[Westsahara|Weschtsahara]], wu vu [[Spanien|Spanie]] ufgee woren isch.
* [[10. November|10. Novämber]]: Mit ihre [[Resolution 3379 der UN-Generalversammlung|Resolution 3379]] bschließt d [[UN-Generalversammlung|UN-Generalversammlig]], dass [[Zionismus]] e Form vu Rassismus un Rassediskriminierig sei. Am 16. Dezämber 1991 wird die Resolution wider zruckgnuu.
* [[11. November|11. Novämber]]: [[Angola]] wird unabhängig vu [[Portugal]].
* [[15. November|15.]] bis [[17. November|17. Novämber]]: [[G7|G6-Gipfel]] z Rambouillet, Frankrych
* [[22. November|22. Novämber]]: Zwee Däg noch em Dod vum [[Francisco Franco|Franco]] wird dr [[Juan Carlos I. (Spanien)|Juan Carlos]] zum Chenig vu [[Spanien|Spanie]] proklamiert, was in dr Folg zum Ibergang vum [[Franquismus]] zur Demokraty fiert.
* [[25. November|25. Novämber]]: [[Suriname]] wird unabhängig vu dr [[Niederlande|Niderlande]].
* [[29. November|29. Novämber]]: Im Brief an dr Paul Allen brucht dr [[Bill Gates]] zum erschte Mol dr Name «[[Microsoft]]».
* [[7. Dezember|7. Dezämber]]: Nyyn Däg no dr Unabhängigkaiterklerig vu [[Osttimor|Oschttimor]] bsetze Druppe vu [[Indonesien|Indinesie]] s Biet.
== uf d Wält chuu ==
* [[11. Januar|11. Jänner]]: [[Matteo Renzi]], italienische Bolitiker
* [[11. Januar|11. Jänner]]: [[Timbuktu (Musiker)|Timbuktu]], schwedische Rapper un Reggaemusiker
* [[12. Januar|12. Jänner]]: [[Alexander Bonde]], dytsche Bolitiker
* [[19. Februar]]: [[Andrea Lindlohr]], dytschi Bolitikeri
* [[1. März|1. Merz]]: [[Akrobatik (Rapper)|Akrobatik]], US-amerikanische Rapper
* [[25. März|25. Merz]]: [[Sabine Timoteo]], Schwyzer Schauspileri
* [[28. April]]: [[Federica Diémoz]], italienischi Sprochwisseschaftleri
* [[29. April]]: [[Gustav (Musiker)|Gustav]], Schwyzer Musiker
* [[7. Mai]]: [[Michael Kretschmer]], dytsche Bolitiker
* [[10. Mai]]: [[Martin Hannes Graf]], Schwyzer Germanischt
* [[13. Mai]]: [[Andreas Jung]], dytsche Bolitiker
* [[24. Mai]]: [[Fabienne Hadorn]], Schwyzer Schauspileri, Sängeri un Dänzeri
* [[1. Juni]]: [[Frauke Petry]], dytschi Bolitikeri
* [[4. Juni]]: [[Angelina Jolie]], US-amerikanischi Schauspiileri
* [[7. Juni]]: [[Cornelia Boesch]], Schwyzer Färnsehschurnalischti
* [[19. Juni]]: [[Kafi Freitag]], Schwyzer Bloggeri
* [[23. Juni]]: [[Mona Vetsch]], Schwyzer Moderatori
* [[30. Juni]]: [[Kirsten Lehnig]], dytschi Bolitikeri
* [[6. Juli]]: [[50 Cent]], US-amerikanische Rapper
* [[7. Juli]]: [[Nina Hoss]], dytschi Schauspileri
* [[23. Juli]]: [[Didier Lemaire]], franzesische Bolitiker
* [[26. Juli]]: [[Liz Truss]], britischi Bolitikeri
* [[18. August|18. Augschte]]: [[Stephanie Gossger]], dytschi Schauspileri
* [[27. September|27. Septämber]]: [[Isabelle Körner]], dytschi Färnsehjournalischti
* [[17. November|17. Novämber]]: [[Raphael Golta]], Schwyzer Bolitker
* [[17. November|17. Novämber]]: [[Martin O.]], Schwyzer Musiker
* [[14. Dezember|14. Dezämber]]: [[Stefanie Grob]], Schwyzer Spoken Word-Literatin
* [[30. Dezember|30. Dezämber]]: [[Scott Chipperfield]], australisch-schwyzerische Fueßballspiler
; Datum nit bekannt
* [[Ginny Andersen]], neiseeländischi Bolitikeri
* [[Fanny Bräuning]], Schwyzer Dokumäntarfilmeri
== gstorbe ==
* [[12. Januar|12. Jänner]]: [[Albert Adolf Zehntner]], Schwyzer Moler
* [[31. Januar|31. Jänner]]: [[Traugott Vogel]], Schwyzer Schriftsteller
* [[3. Februar]]: [[Umm Kulthum]], ägyptischi Sängeri un Musikeri
* [[20. Februar]]: [[Karl Friedrich Ringwald]], dytsche Haimetforscher
* [[21. Februar]]: [[Jean Georges Baer]], Schwyzer Naturforscher
* [[5. April]]: [[Chiang Kai-Shek]], chinesische Bolitker
* [[9. April]]: [[Karl Pümpin]], Schwyzer Buur un Moler
* [[14. April]]: [[Karl Sättele]], dytsche Haimetautor
* [[22. Mai]]: [[Eugene Black (Politiker)|Eugene Black]], US-amerikanische Bolitiker
* [[24. Mai]]: [[Sophie Tschorn]], dytsche Journalischti un Autori vu Sachliteratur
* [[16. Juni]]: [[Felix Hoffmann (Künstler)|Felix Hoffmann]], Schwyzer Chinschtler
* [[28. Juni]]: [[Karl Gerok]], dytsche Komponischt un Musikpedagog
* [[2. August|2. Augschte]] [[Ruth Blum]], Schwiizer Lehreri
* [[20. November|20. Novämber]]: [[Francisco Franco]], spanische General un Diktator
* [[7. Dezember|7. Dezämber]]: [[Thornton Wilder]], amerikanische Schriftsteller
;Datum nit bekannt
* [[August Benz]], dytsche Haimetdichter
== Rund um di alemannische Dialäkt ==
* [[1. Mai|1.]] bis [[3. Mai]]: [[Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie|5. Arbeitstagung alemannischer Dialektologen]]: «Beiträge zur Semantik». [[Bezau]], Vorarlberg
* [[11. Juni]]: ''Mundartdichter lesen aus ihren Werken'', Biberach an der Riß
* [[6. September|6.]]/[[7. September|7. Septämber]]: „Alemannisches Wochenende“ z Fryburg
* [[30. September|30. Septämber]]: ''Mundartdichter lesen aus ihren Werken'', Böblingen
* [[24. Oktober]]: ''Mundartdichter lesen aus ihren Werken'', Heilbronn am Neckar
* [[26. November|26. Novämber]]: ''Mundartdichter lesen aus ihren Werken'', Ludwigsburg
* Z Fryburg wird dr „Alemannische Gesprächskreis“ grindet.
* [[André Weckmann]]: ''Schang d’sunn schint schun lang.'' Association Jean-Baptiste Weckerlin, Strasbourg
== Weblink ==
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1888
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wikitext
text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| {{Jahresbox}}
| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Motorwagen Serienversion.jpg|250px|D Serieversion vum Motorwage vu 1888]]<br />D Bertha Benz unternimmt di erscht Iberlandfahrt mit eme [[Automobil]], em ''Benz Patent-Motorwagen Nummer 3''.
|-
|}
{{Linkbox Andere Kalender}}
|}
== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Wilhelm Hertenstein]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]]. No sym Dod am [[27. November|27. Novämber]] wird dr [[Bernhard Hammer]] sy Noofolger.
* [[7. Februar]]: D Schmalspurbahn [[Rhätische Bahn|Landquart-Davos AG]] wird grindet.
* [[9. März|9. Merz]]: «Drei-Chaiser-Johr»: Dr [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Chaiser Wilhelm I.]] stirbt im Alter vu fascht 91 Johr z Berlin. Noofolger wird sy eltschte Suhn, dr [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]], wu aber no 99 Däg stirbt. Ihm folgt sy Suhn [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] as Chaiser vum [[Deutsches Kaiserreich|Dytsche Rych]].
* [[18. März|18. Merz]]: Z [[Aarau]] wird dr [[Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen|Schweizerische Gemeinnützige Frauenverein]] grindet.
* [[16. April]]: S [[Deutsches Reich|Dytsch Rych]] annektiert d Pazifikinsle [[Nauru]].
* [[29. Juni]]: Mit eme vum [[Thomas Alva Edison]] entwicklete Wachswalze-Phonograph wäre Dail vum Oratorium ''[[Israel in Egypt]]'' vum Händel ufgnuu, di erscht bis hite erhalte Musikufnahm.
* [[5. August|5. Augschte]]: D Bertha Benz fahrt mit ihre baide Chinder im Wage vu ihrem Mann [[Carl Benz]] vu [[Mannheim|Mannem]] uf [[Pforzheim|Pforze]]. S isch di erscht Iberlandfahrt vun eme [[Automobil]].
* [[13. August|13. Augschte]]: Z [[Plochingen|Blochenga]] wird dr [[Schwäbischer Albverein|Schwebisch Albverain]] grindet.
* [[4. September|4. Septämber]]: Dr Sidoschte vu dr Insle [[Neuguinea|Neiginea]] (hite zue [[Papua-Neuguinea]]) wird as Koloni ''Britisch-Neiginea'' vu [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]] annektiert.
* [[9. September|9. Septämber]]: [[Chile]] annektiert d [[Osterinsel|Oschterinsle]].
* [[21. Oktober]]: D [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratisch Partei vu dr Schwyz]] wird grindet.
== uf d Wält chuu ==
* [[27. Februar]]: [[Karl Friedrich Ringwald]], dytsche Haimetforscher
* [[10. April]]: [[Elisabeth Thommen]], Schwyzer Journalischtin und Schriftstellerin
* [[14. April]]: [[Joseph Lefftz]], elsässische Volkskundler un Literaturwisseschaftler
* [[18. April]]: [[Karl Färber]], dytsche Publizischt
* [[18. Mai]]: [[Lina Ritter]], elsässischi Dichteri
* [[19. Mai]]: [[Bertin Nitz]]: dytsche Chaufmann un Haimetdichter
* [[2. Juli]]: [[Simon Vatré]], Schwyzer Verfasser vomene Patois-Wörterbuech
* [[10. Juli]]: [[Giorgio de Chirico]], italienische Moler
* [[10. Juli]]: [[Anna Haag (Politikerin)|Anna Haag]], dytschi Bolitikeri un Frauerächtleri
* [[11. August|11. Augschte]]: [[Rudolf Hägni]], Schwyzer Mundartdichter
* [[27. August|27. Augschte]]: [[Ernst Ochs]], dytsche Germanischt un Dialäktforscher
* [[2. September|2. Septämber]]: [[Leo Wohleb]], dytsche Bolitiker un Staatsbresidänt vu Bade
* [[4. September|4. Septämber]]: [[Oskar Schlemmer]], dytsche Moler un Bildhauer
* [[25. September|25. Septämber]]: [[Paul Scheuermeier]], Schwyzer Lehrer und Sproochwüsseschaftler
* [[26. September|26. Septämber]]: [[Thomas Stearns Eliot|T. S. Eliot]], US-amerikanisch Lyriker, Dramatiker un Essayist
* [[11. Oktober]]: [[Werner Lüdi (Botaniker)|Werner Lüdi]], Schwyzer Botaniker
* [[14. Oktober]]: [[Oskar Hagen (Kunsthistoriker)|Oskar Hagen]], dytsche Chunschthischtoriker
* [[8. November|8. Novämber]]: [[Paul Meinherz]], Schwyzer Dialäktolog, Lehrer un Regierigssekretär
* [[17. November|17. Novämber]]: [[Curt Goetz]], dytsch-schwyzerische Regisseur
* [[23. November|23. Novämber]]: [[Harpo Marx]], US-amerikanische Schauspiiler
''s Datum gchänt me nit:'' [[Clara Wettach]], Schwyzer Mundartautorin
== gstorbe ==
* [[25. Februar]]: [[Arnold Baader]], Schwyzer Mediziner
* [[12. April]]: [[Johann Jakob Burckhardt (1809–1888)|Johann Jakob Burckhardt]], Basler Bolitiker
* [[15. August|15. Augschte]]: [[Gottlieb Duttweiler]], Schwyzer Unternämmer un Grinder vu dr Migros
* [[15. September|15. Septämber]]: [[Michel Buck]], schwebische Dialäktdichter
* [[27. November|27. Novämber]]: [[Wilhelm Friedrich Hertenstein]], Schwyzer Bolitker un Bundesrot
== Weblink ==
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Beromünster
0
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B.A.Enz
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Möischter}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Beromünster
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Beromünster 2015.png
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Beromünster COA.svg
| BILD = Picswiss LU-18-01.jpg
| BESCHREIBUNG = Möischter
| REGION-ISO = CH-LU
| BEZIRK = Sursee
| IMAGEMAP = Wahlkreis Sursee
| BFS = 1081
| PLZ = 6215
| BREITENGRAD = 47.199992
| LÄNGENGRAD = 8.200008
| HÖHE = 642
| FLÄCHE = 42.36
| AUSLÄNDER = 11,4 % <small>(31. Dezember 2013)</small><ref>Bundesamt für Statistik: [http://www2.lustat.ch/download/lustat_new/gd/1081/w012_010t_gd1081_zz_d_0000_002_008.html Gemeindestatistik 1981-2014 nach demographischen Komponenten, institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit, Geschlecht und Jahr] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www2.lustat.ch/download/lustat_new/gd/1081/w012_010t_gd1081_zz_d_0000_002_008.html |wayback=20140910195351}}</ref>
| WEBSITE = www.beromuenster.ch
}}
'''Möischter''' (amtlech ''Beromünster'') esch en [[Politische Gemeinde|Iiwonergmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlchreis]] [[Wahlkreis Sursee|Soorsi]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Möischter liid im obere [[Wynental|Wynetau]]. Zue de Gmeind ghöred ou no Schwarzenbach (662 m.ü.M.) ond Gunzwil. Vo dr Gmeindsflechi send 71,1 % Landwirtschaftlechi Flechi, 21,5 % Waud, 7,2 % Sidligsflechi ond 0,2 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nachbergmeinde vo Möischter send [[Eich LU|Eich]], [[Ermensee|Ärmisee]], [[Geuensee|Göiesee]], [[Hitzkirch|Hetzchöuch]], [[Hildisrieden|Höudisriede]], [[Rickenbach LU|Reckebach]], [[Römerswil|Römerswiu]], [[Schenkon|Schänke]] ond [[Sempach|Sämpech]] im Kanton Lozärn ond [[Beinwil am See|Böiu]] ond [[Menziken|Mänzike]] im [[Kanton Aargau]].
== Gschicht ==
Möischter goht zrügg uf s [[Chorherrenstift St. Michael Beromünster|Kollegiatstift]], wo 1036 vo de [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafe vo Länzbrg]] gründet worde esch.
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920'''
|- align=center
|align=left| '''Beromünster''' || 1148 || 1!98 || 1152 || 1134 || 1101 || 973 || 1160 || 1131
|- align=center
|align=left| '''Gunzwil''' || 1806 || 1807 || 1773 || 1609 || 1429 || 1439 || 1443 || 1500
|- align=center
|align=left| '''Neudorf''' || 850 || 888 || 871 || 782 || 727 || 652 || 721 || 760
|- align=center
|align=left| '''Schwarzenbach''' || 189 || 192 || 196 || 178 || 169 || 183 || 175 || 179
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1930''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000'''
|- align=center
|align=left| '''Beromünster''' || 1190 || 1317 || 1434 || 1443 || 1552 || 1836 || 2094 || 2358
|- align=center
|align=left| '''Gunzwil''' || 1485 || 1659 || 1583 || 1584 || 1584 || 1614 || 1758 || 1857
|- align=center
|align=left| '''Neudorf''' || 699 || 743 || 791 || 756 || 837 || 856 || 980 || 1058
|- align=center
|align=left| '''Schwarzenbach''' || 174 || 178 || 171 || 182 || 188 || 204 || 208 || 233
|}
Dr Uusländeraateil esch 2014 bi 11,4 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
82,1 % vo de Iiwooner vo Möischter send im Johr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii (Neudorf 80,4 %), 9,7 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]] (Neudorf 7,4 %).<ref name=" BfS 2012" />
Möischter isch de Setz vo de Schwiizer [[Salesianer Don Boscos|Salesianer vom Don Bosco]].
== Politik ==
Bi de Nationaurootswahle 2015 hed s das Ergebnis ggää: [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,2 %, [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 29,8 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 26,4 %, [[Grünliberale Partei|GLP]] 3,6 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 3,6 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 5,6 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 24,5 %, Süschtigi 5,3 %.
Dr Gmeindspräsident vo Möischter esch dr Charly Freitag (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
Z Möischter send im Johr 2011 1,3 % arbetslos gsii.
== Sprooch ond Dialäkt ==
Bi dr Vouchszellig 2000 hend vo de 5861 Iiwohner 92,7 % [[Deutsche Sprache|Tüütsch]] aus Houptsprooch aaggää, 0,3 % [[Französische Sprache|Französisch]], 0,7 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] ond 6,3 % anderi Sprooche.
Z Möischter redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]]. Vo doo chont de [[Renward Brandstetter]], en früene Sproochwösseschafter, wo sich met em Schwiizertüütsch, de Lozärner Kanzleisprooch, em Lozärner Theatergschecht ond de auschtronesische Sprooche abggää hed.
== Lüüt ==
* [[Josef Felix Ineichen]] (1745–1818), Chorherr und Pionier vo der schwyzertüütsche Mundarttichtig; hed z Möischter syn Läbesoobed verbroocht
* [[Franz Joseph Stalder]] (1757–1833), Chorherr und Pionier vo der Schwyzertüütsch-Forschig; hed z Möischter syn Läbesoobed verbroocht
* [[Renward Brandstetter]] (1860–1942), Spraachwüsseschafter; isch z Möischter uf d Wäld choo und hed die erschte Läbesjoor da verbroocht
== Bouwärch ==
* Chorherrestift St. Michael met Stiftschile, Stiftsbibliothek, Propstei, Kustorei
* Katholischi Chile St. Agatha met Beihuus
* Katholischi Chile St. Stephan
* Wallfahrtskapell Gormund
* Mooskapell
* Schützekapell Mariahilf
* Schloss Möischter (Heimetmuseum)
* Blosebärgturn
== Biuder ==
<gallery>
KGS 3637 Stiftskirche Beromünster 1.jpg|Stifstchile
20110114 Neudorf 001.jpg|Chile St. Agatha
B-Beromuenster-Kath-Kirche-St-Stephan.jpg|Chile St. Stephan
Blosenbergturm.jpg|Blosebärgturn
Kustorei Stift Beromünster 2008.jpg |Kustorei
Propstei Stift Beromünster 2008.jpg|Probstei
</gallery>
== Literatur ==
* Adolf Reinle: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Band IV: Das Amt Sursee.'' (= ''Kunstdenkmäler der Schweiz.'' Band 35). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1956, ISBN 978-3-906131-23-8.
* Anton Dormann, Josef Wallimann: ''Die Geschichte der Pfarrei St. Stephan Beromünster.'' 1959
* Helene Büchler-Mattmann: ''Das Stift Beromünster im Spätmittelalter.'' 1976
* Peter Eggenberger: ''Das Stift Beromünster.'' 1986
* Gregor Egloff: ''Herr in Münster: Die Herrschaft des Kollegiatsstiftes St. Michael in Beromünster in der Luzerner Landvogtei Michelsamt am Ende des Mittelalters und in der frühen Neuzeit (1420-1700).'' Basel 2003 ISBN 3-7965-1918-0
* André Meyer: ''Schweizerische Kunstführer'' GSK, Band 660/670: ''Stift und Stiftskirche St. Michael in Beromünster.'' Bern 2000, ISBN 3-85782-669-X
* Fritz Glauser, J.J. Siegrist: ''Die Luzerner Pfarreien und Landvogteien.'' Luzern 1977
* Philipp Anton von Segesser: ''Rechtsgeschichte von Stadt und Republik Luzern.'' 4 Bde., Luzern 1850-58
* Anton Suter: ''Beromünster einst und jetzt.'' Beromünster 1986
== Weblink ==
{{Commonscat|Beromünster|Möischter}}
* [https://web.archive.org/web/20190724051422/https://www.beromuenster.ch/ www.beromuenster.ch]
* {{HLS|633|Beromünster (Gemeinde)|Autor=Anton Gössi}}
* {{HLS|653|Schwarzenbach (Gemeinde)|Autor=Waltraud Hörsch}}
* {{HLS|12007|Beromünster (Stift)|Autor=Anton Gössi}}
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Sursee}}
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Beromunster}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
d3o0mt3kf4id9gj1bal7fk4v7zzmroy
Schweizer Filmpreis
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2026-05-31T20:38:20Z
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Schwyzer Filmbryys}}
[[Datei:Quartz 2012 Gruppenfoto.jpg|miniatur|Gwinner vum ''Quartz 2012'']]
Dr '''Schwyzer Filmbryys''' ([[Deutsche Sprache|dytsch]] ''Schweizer Filmpreis'', [[Französische Sprache|franzesisch]] ''Prix du cinéma suisse'', [[Italienische Sprache|italienisch]] ''Premio del cinema svizzero'', [[Rätoromanische Sprache|rätoromanisch]] ''Premi dal film svizzer'') isch zum erschte Mol anne [[1998]] zue dr [[Solothurner Filmtage|Soledurner Filmdäg]] verlihe wore. Syterhär isch er all Johr im Jänner bi dr Filmdäg vergee wore. Insgsamt sin in dr Vergangehait 600'000 Schwyzer Franke Bryysgälder, in sechs Kategorie, z Verfiegig gstande. Aafangs Merz 2009 het s zum erschte Mol e Färnsehgala im [[Schweizer Fernsehen|Schwyzer Färnseh]] unter Uusrichtig vum [[Bundesamt für Kultur|Bundesamt fir Kultur]] (BAK) un dr nei grindete [[Schweizer Filmakademie|Schwyzer Filmakademy]] stattgfunde. As Bryys-Trophäe git s dr „Quartz“, e Skulptur us em [[Quarz|Mineral]], wu 2008 dr bis dert verlihene „Viewfinder“ abglest het. D Uuszaichnig wird syterhär zue jedere Uflag vu Designer umgstaltet.
Dr Schwyzer Filmbryys soll di Filmschaffenden us dr Schwyz fir ihri rusragende [[Film]] uuszaichne. D Jury bstoht us verschidene Personen us dr Beraich Kultur, Film un Medie. D Jury wird all Johr nei bsetzt. D Nominierige wäre dur e nyynchepfigi Kommission feschtglait, wu vum Aidgnessische Departement vum Innere gwehlt wird. Zuegloo sin Schwyzer Film, wu in däm Johr uf verschidene wichtige Filmfeschtival (Inland un Uusland) zaigt wore sin.
D Verleihig vum Filmbryys isch bis anne 2008 dur s Bundesamt fir Kultur uusgrichtet wore, zäme mit dr Partner [[Swiss Films]], [[SRG SSR|SRG SSR idée suisse]] un dr drei Schwyzer Filmfeschtival z [[Solothurn|Soledurn]], z [[Locarno]] un z [[Nyon]]. Im Merz 2009 isch dr Schwyzer Filmbryys zum erschte Mol bi re Färnsehgala im [[Kultur- und Kongresszentrum Luzern|Kultur- un Kongrässzäntrum Lozärn]] in zeh Kategorie vergee wore. Doderfir isch Ändi Juli 2008 d Schwyzer Filmakademy unter Laitig vum Filmmacher [[Fredi M. Murer]] grindet wore, wu zue Organisation vum Nominierigsverfahre het solle luege. S BAK het welle, ass d Filmakadaemy d Organisation ganz ibernimmt, die het aber abglähnt, vor allem us finanziälle Grind. Wäge däm het s Bundesamt fir Kultur schließli ab 2013 d Organisation wider sälber ibernuu.
== Bryyssträäger ==
{| class="wikitable mw-collapsible"
|+Beschte Spiilfilm
!Jaar
!Gwünner
!Nominierti
|-
|2025
|Reinas – Die Königinnen
|
* Der Spatz im Kamin
* Hundschuldig (Le procès du chien)
* Les paradis de Diane
* Sauvages
|-
|2024
|Blackbird blackbird blackberry
|
* Bisons
* L'Amour du Monde
* Der Königsweg
* Laissez-moi
|-
|2023
|Drii Winter
|
* El Agua
* Foudre
* Die Linie
* Unruh
|-
|2022
|Olga
|
* Azor
* La Mif
* Soul of a Beast
* Wet Sand
|-
|2021
|Schwesterlein
|
* Atlas
* Mare
* Platzspitzbaby
* Wanda, mein Wunder
|-
|2020
|Le milieu de l'horizon (Das Flirren am Horizont)
|
* Baghdad in my Shadow
* Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes
* Les particules
* Moskau Einfach!
|-
|2019
|Ceux qui travaillent (Der Preis der Arbeit)
|
* Der Läufer
* Der Unschuldige
* Fortuna
* Wolkenbruch
|-
|2018
|Blue My Mind
|
* Dene wos guet geit
* Il Colore nascosto delle cose
* Mario
* Tiere
|-
|2017
|Ma vie de Courgette (Mein Leben als Zucchini)
|
* Aloys
* Die göttliche Ordnung
* Marija
* Ein Jude als Exempel (Un juif pour l'exemple)
|-
|2016
|Köpek
|
* Amateur Teens
* Heimatland
* Nichts passiert
* La vanité
|-
|2015
|Der Kreis
|
* Bouboule
* Chrieg
* Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern
* Pause
|-
|2014
|Der Goalie bin ig
|
* Left Foot Right Foot
* Les grandes ondes (à l'ouest)
* Mary Queen of Scots
* Traumland
|-
|2013
|L'enfant d'en haut
|
* Il comandante e la cicogna
* Opération Libertad
* Rosie
* Verliebte Feinde
|-
|2012
|Sommerspiele
|
* Abrir puertas y ventanas
* Der Verdingbub
* Eine wen iig, dr Dällebach Kari
* Hell
|-
|2011
|La petite chambre
|
* Was will ich mehr (Cosa voglio di più)
* Ein Sommersandtraum
* Sennentuntschi
* Stationspiraten
|-
|2010
|Coeur Animal
|
* Cargo
* Complices
* Giulias Verschwinden
* Tannöd
|-
|2009
|Home
|
* Du bruit dans la tête
* Happy New Year
* Tandoori Love
* Un autre homme
|-
|2008
|Der Freund
|
* Fuori dalle corde
* Max & Co.
* Die Unsanfte
* Schwarze Schafe
|-
|2007
|Vitus
|
* Comme des voleurs
* Das Fräulein
* Grounding – Die letzten Tage der Swissair
* Mon frère se marie
|-
|2006
|[[Mein Name ist Eugen (Film)|Mein Name ist Eugen]]
|
* Fragile
* Ryna
* Snow White
* Die Vogelpredigt oder Das Schreien der Mönche
|-
|2005
|Kein Feuer im Winter
|
* Im Nordwind
* Notre musique
* Sternenberg
* Verflixt verliebt
|-
|2004
|Mein Name ist Bach
|
* Achtung, fertig, Charlie!
* Au sud des nuages
* Des épaules solides
* Little Girl Blue
|-
|2003
|On dirait le sud
|
* La brûlure du vent / Burning in the Wind
* Ernstfall in Havanna
* Die Freundin der Friseuse / Les petite couleurs
* Oltre il confine / Beyond the Border
|-
|2002
|[[Utopia Blues]]
|
* Escape to Paradise
* Éloge de l'amour
* Happiness Is a Warm Gun
* Stille Liebe
|-
|2001
|Azzurro
|
* Gripsholm
* Komiker
* Brot und Tulpen
* WerAngstWolf
|-
|2000
|Emporte-moi – Nimm mich mit
|
* Attention aux chiens
* Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz
* Jonas und Lila (Jonas et Lila, à demain)
* Pas de café, pas de télé, pas de sexe
|-
|1999
|De Fögi isch en Souhund / F. est un salaud
|
* Fondovalle
* La Guerre dans le Haut Pays
* Lissabonner Requiem
* Vollmond
|-
| rowspan="2" |1998
|Das Schweigen der Männer
| rowspan="2" |
* Clandestins
* Honig und Asche
* Propellerblume
|-
|Waalo Fendo – Là où la terre gèle
|}
== Weblink ==
{{commonscat}}
*[http://www.schweizerfilmpreis.ch Offiziälli Websyte vum Schwyzer Filmbryys]
*[https://web.archive.org/web/20100110051011/http://www.swissfilms.ch/prize.asp Schwyzer Filmbryys bi Swiss Films]
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Schweizer_Filmpreis|3 = dütsch |4 = 160013985}}
[[Kategorie:Uuszeichnig]]
[[Kategorie:Veraastaltig in dr Schwiz]]
[[Kategorie:Filmpriis]]
[[Kategorie:Film i de Schwiz]]
ek84guwyeen2u7huch8ttvdq5swvkna
Regelinda
0
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1009381
2026-05-31T21:21:25Z
Jcb
356
1084907
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Regelind}}
[[Datei:Regelinda - St. Peter und Paul (Ufenau) - Innenansicht 2011-07-25 17-46-48 ShiftN.jpg|mini|es Bild vo dr Regelind i dr Chile uf dr Insle [[Ufenau]]]]
D '''Regelind''' (* öppe [[885]]; † [[958]]), au ''Regelinda,'' ''Reginlinde'' oder ''Reginlind'', isch d Dochter vom Graf vom [[Zürichgau|Zürigau]], Herzogin vo [[Herzogtum Schwaben|Schwoobe]] und [[Abt|Äptissin]] vom Chlooschter [[Fraumünster|Fraumöischter]] z [[Zürich|Züri]] gsi.
Wän si uf d Wält cho isch, weiss me nit gnau. Ire Vatter isch dr Zürigaugraf Eberhard dr erschti gsi, d Muetter het Gisela gheisse und vo 869 bis 926 gläbt. Ire Brueder Eberhard dr zwöiti isch wie scho dr Vater Graf vom Zürigau woorde.
D Regelind het zwöimol ghürootet; s erschte Mol öppe ane 904 dr Herzog [[Burchard II. (Schwaben)|Burchard dr zwöiti vo Schwoobe]], wo au no Graf vo [[Rätien|Räzie]] gsi isch. Wo dä ane 926 als Begleiter vom burgundische [[Rudolf II. (Burgund)|König Rudolf em zwöite]] z Italie bi Novara bimene Kampf ums Läbe isch, het gly drufabe dr nöi Herzog [[Hermann I. (Schwaben)|Hermann]] d Wittfrou vo sim Vorgänger ghürootet.
Mit em Burchard het si s Frauechlooschter Sankt Margreete z [[Waldkirch (Breisgau)|Waldkirch]] bi [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] gründet, wo iri Dochter Gisela d Äptissin worden isch.
Iiri anderi Dochter us dr erschte Ee, d [[Berta von Alamannien|Berta]] (907–966), isch d Frau vom König [[Rudolf II. (Burgund)|Rudolf em Zwöite]] vo Burgund gsi, und d Dochter Ida us dr zwöite Ee die vom Liudolf, em Soon vom Kaiser [[Otto I. (HRR)|Otto]]. En Änkelin, die [[Adelheid von Burgund|Heiligi Adelheid vo Burgund]], Dochter vo dr Berta und em König Rudolf, isch zerscht Königin vo Italie gsi und het denn dr Kaiser [[Otto I. (HRR)|Otto dr Grooss]] ghürootet und gilt als eini vo de bedüütendschte Fraue vom zääte Joorhundert.
Won ere au dr zwöit Maa ane 949 gstorben isch, isch d Regelind uf [[Zürich|Züri]] is [[Fraumünster|Fraumöischter]] ggange, wo si Äptissin worden isch. Derzue ane het si au s Ampt vo dr Äptissin vom Stift [[Damenstift Säckingen|Säckinge]] gha.
Me lueget d Regelind als Stifterin vom Chlooschter [[Kloster Einsiedeln|Äisidle]] aa. Eine vo irne Söön, dr Heilig Adalrich, het uf dr Insle [[Ufenau]] im [[Zürichsee|Zürisee]] als Äisidel gläbt und isch Mönch vom Chlooschter Äisidle gsi. Wie mä uf em farbige Relief obe gseht, het d Regelinda uf dr Insle d Kapälle vom heilige Martin und no e grösseri Chile lo boue, wo d Muetterchile vo vilne Dörfer am obere Zürisee worden isch. D Äptissin isch am Ändi vo irem Läbe, wo si schynts wäge de Lepra chrank worden isch, au sälber uf die abglägnigi Insle go woone, und si isch ane 958 dört im Alter vo 73 Joor gstorbe. Begrabe het me se im Chlooschter [[Kloster Reichenau|Rychenau]] am [[Bodensee|Bodesee]].
Anne 2019 hät d Züürcher Zouft ''[[Gesellschaft zu Fraumünster|Gselschaft vom Fraumöischter]]'' bim [[Sechseläuten|Sächsilüüte]] a die bedüütendi Züürcheri, wo vor meh weder tuusig Jaar gläbt hät, gmaanet. zum Aadänken a d Regelind hät si iires Nöijaarsblatt ufs 2020 iire gwidmet; und si wott uf de Insle [[Ufenau]] en Dafele amache, wo ad Herzogin und Äptissi maanet.
== Literatur ==
* {{HLS|12896|Reginlinde|Autor=Judith Steinmann}}
* {{NDB|21|267|268|Reginlind|Thomas Zotz|136195172}}
* Alfons Zettler: ''Geschichte des Herzogtums Schwaben''. Stuttgart 2003, {{#isbn:3-17-015945-3}}, S. 103 ff.
* Jeannette Röthlisberger: ''Regelinda.'' In: Neujahrsblatt der Gesellschaft zu Fraumünster auf das Jahr 2020 (Vierzehntes Stück), Edition Gutenberg 2020, ISSN 1663-5264.
* Hansmartin Decker-Hauf: ''Reginlinde, Herzogin von Schwaben.'' In: Schwäbische Lebensbilder, 6, 1957, S. 1-4.
== Weblink ==
* [http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/unruochinger/regilinde_herzogin_von_schwaben_959/regilinde_im_suelichgau_herzogin_von_schwaben_nach_959.html Material zu der Reginlind] uf dr Websyte manfred-hiebl.de
[[Kategorie:Person (Mittelalter)]]
[[Kategorie:Benediktiner]]
[[Kategorie:Abt]]
[[Kategorie:Zürcher]]
[[Kategorie:Frau]]
l9zo17q9z02qo0xzb225rxkrsbduuwg
Landtagswahl in Vorarlberg 1989
0
92670
1084892
1061901
2026-05-31T20:32:08Z
Jcb
356
1084892
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Landdaagswaal z Vorarlberg 1989}}
{{Wahldiagramm
| LAND = AT
| TITEL = Landdaagswaal 1989
| TITEL2 = Waalbedailigung: 90,97 %
| WAHLDAVORLINK = Landtagswahl in Vorarlberg 1984
| WAHLDAVORTEXT = 1984
| WAHLDANACHLINK = Landtagswahl in Vorarlberg 1994
| WAHLDANACHTEXT = 1994
| PROZENT = nein
| JAHRALT = 1984
| JAHRNEU = 1989
| SPERRKLAUSEL = 5
| PARTEI1 = ÖVP
| ERGEBNISNEU1 = 51.04
| ERGEBNISALT1 = 51.64
| PARTEI2 = SPÖ
| ERGEBNISNEU2 = 21.29
| ERGEBNISALT2 = 23.98
| PARTEI3 = [[Die Grünen Vorarlberg|GAV]]
| ERGEBNISNEU3 = 5.18
| ERGEBNISALT3 = 13
| FARBE3 = {{Wahldiagramm/Partei|GRÜNE|dunkel|AT}}
| FARBEHELL3 = {{Wahldiagramm/Partei|GRÜNE|hell|AT}}
| ANMERKUNG3 = Grüne Alternative Vorarlberg<br />1984: zusammen mit DGV
| PARTEI4 = FPÖ
| ERGEBNISNEU4 = 16.12
| ERGEBNISALT4 = 10.49
| PARTEI5 = [[Vereinte Grüne Österreichs|DGV]]
| ERGEBNISNEU5 = 4.91
| ERGEBNISALT5 = 0
| FARBE5 = {{Wahldiagramm/Partei|VGÖ|dunkel|AT}}
| FARBEHELL5 = {{Wahldiagramm/Partei|VGÖ|hell|AT}}
| ANMERKUNG5 = Die Grünen Vorarlbergs
| PARTEI6 = Sonst.
| ERGEBNISNEU6 = 1.46
| ERGEBNISALT6 = 0.88
}}
{{Sitzverteilung
| float = right
| Land = AT
|SPÖ|GRÜNE|ÖVP|FPÖ|
| ÖVP = 20
| SPÖ = 8
| FPÖ = 6
| GRÜNE = 2
| GRÜNE LINK = [[Die Grünen Vorarlberg|GAV]]
}}
D '''Landdaagswaal z Vorarlberg am 8. Oktoober 1989''' isch di 10. Waal vum [[Vorarlberger Landtag|Vorarlberger Landdaag]] syter 1945 gsii.
D [[ÖVP Vorarlberg]] isch steerkschti Bartei bliibe un het s absolut Mee im Landdaag gwunne. Dytli derzue gwunne het d [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] (+ 5,63 %). D [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] het 2,7 Brozäntpinkt verloore.
Derwyylscht di [[Alternative Liste Österreichs|Alternative Liste]] un di [[Vereinte Grüne Österreichs|Vereinte Grünen Österreichs]] (AL/VGÖ) anne 1984 no zäme as ai Lischt aadrätte sin, sin di Griene 1989 drännt as ''Grüne Alternative Vorarlberg'' (GAV) un ''Die Grünen Vorarlbergs'' (DGV) aadrätte. Di ''Grüne Alternative Vorarlberg'' isch mit 5,2 % un zwai Mandaat in Landdaag yyzooge, d DGV isch mit 4,91 % an dr Fimf-Brozänt-Huuird hange bliibe.
No dr Waal het d ÖVP mit irem Spitzekandidaat, em Landeshauptmann [[Martin Purtscher]], in ere Kolizioon mit dr FPÖ d [[Landesregierung Purtscher II|Landesregierig Purtscher II]] bildet.
== Gsamtergeebnis ==
{| class="wikitable"
|+ style="padding-bottom:0.5em;" | Amtlig Ändergeebnis vu dr Landdaagswaal 1989<ref>Wahlstatistik. Die Wahlen in den Bundesländern seit 1945, S. 108 f.</ref>
|- class="hintergrundfarbe5"
!
! colspan="3" align="center"| Ergebnis 1989
! colspan="3" align="center"| Ergebnis 1984
! colspan="3" align="center"| Unterschiid
|----
|Wahlberäächtigti
|colspan="3" align="center"|207.555
|colspan="3" align="center"|191.774
|colspan="3" align="center"|+ 15.781
|- class="hintergrundfarbe5"
|----
|Wahlbedailigung
|colspan="3" align="center"|90,97 %
|colspan="3" align="center"|93,21 %
|colspan="3" align="center"|- 2,24 %
|- class="hintergrundfarbe5"
|
|align="center" |Stimme
|align="center" | %
|align="center" |Mandaat
|align="center" |Stimme
|align="center" | %
|align="center" |Mandaat
|align="center" |Stimme
|align="center" |%
|align="center" |Mandaat
|----
|Stimme, wu abgee woore sin
|align="right" |188.806
|align="right" |
|align="right" |
|align="right" |178.745
|align="right" |
|align="right" |
|align="right" |+ 10.061
|align="right" |
|align="center" |
|----
|Uugiltig
|align="right" |10.694
|align="right" |5,66 %
|
|align="right" |6.242
|align="right" |3,49 %
|
|align="right" |+ 4.452
|align="right" |+ 2,17 %
|align="center" |
|----
|Giltig
|align="right" |178.112
|align="right" |94,34 %
|align="right" |
|align="right" |172.503
|align="right" |96,51 %
|
|align="right" |+ 5.609
|align="right" |- 2,17 %
|align="center" |
|- class="hintergrundfarbe5"
|'''Bartei'''
|colspan="9"|
|----
|[[Österreichische Volkspartei|Eeschtryychischi Volksbartei]] (ÖVP)
|align="right" |90.903
|align="right" |51,04 %
|align="right" |20
|align="right" |89.086
|align="right" |51,64 %
|align="right" |20
|align="right" |+ 1.817
|align="right" |- 0,60 %
|align="right" |± 0
|----
|[[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialistischi Bartei vu Eeschtryych]] (SPÖ)
|align="right" |37.919
|align="right" |21,29 %
|align="right" |8
|align="right" |41.366
|align="right" |23,98 %
|align="right" |9
|align="right" |- 3.447
|align="right" |- 2,69 %
|align="right" |- 1
|----
|[[Freiheitliche Partei Österreichs|Freihaitligi Bartei vu Eeschtryych]] (FPÖ)
|align="right" |28.707
|align="right" |16,12 %
|align="right" |6
|align="right" |18.097
|align="right" |10,49 %
|align="right" |3
|align="right" |+ 10.610
|align="right" |+ 5,63 %
|align="right" |+ 3
|----
|[[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Grieni Alternatiiv Vorarlberg]] (GAV)
|align="right" |9.234
|align="right" |5,18 %
|align="right" |2
|align="center" colspan="3"|nit kandidiert
|align="right" |+ 9.234
|align="right" |+ 5,18 %
|align="right" |+ 2
|----
|[[Vereinte Grüne Österreichs|Di Griene vu Vorarlberg]] (DGV)
|align="right" |8.737
|align="right" |4,91 %
|align="right" |0
|align="center" colspan="3"|nit kandidiert
|align="right" |+ 8.737
|align="right" |+ 4,91 %
|align="right" |± 0
|----
|Lischt „Georg Fritz“ (FRITZ)
|align="right" |1.346
|align="right" |0,76 %
|align="right" |0
|align="center" colspan="3"|nit kandidiert
|align="right" |+ 1.346
|align="right" |+ 0,76 %
|align="right" |± 0
|----
|[[Kommunistische Partei Österreichs|Kummenistischi Bartei vu Eeschtryych]] (KPÖ)
|align="right" |1.266
|align="right" |0,71 %
|align="right" |0
|align="right" |1.524
|align="right" |0,88 %
|align="right" |0
|align="right" |- 258
|align="right" |- 0,17 %
|align="right" |± 0
|----
|[[Alternative Liste Österreichs|Alternatiivi Lischt]]/[[Vereinte Grüne Österreichs|Verainti Grieni vu Eeschtryych]] (AL/VGÖ)
|align="center" colspan="3"|nit kandidiert
|align="right" |22.430
|align="right" |13,00 %
|align="right" |4
|align="right" |- 22.430
|align="right" |- 13,00 %
|align="right" |- 4
|----
|- class="hintergrundfarbe5"
| '''Gsamt'''
|align="right" |178.112
|align="right" |100,00 %
|align="right" |36
|align="right" |172.503
|align="right" |100,00 %
|align="right" |36
|align="right" |+ 5.609
|align="right" |
|colspan="2" align="right"|
|}
== Literatuur ==
* Josef Rauchenberger (Hrsg.): ''Stichwort Bundesländer – Bundesrat. Wahlen und Vertretungskörper der Länder von 1945 bis 2000.'' PR-Verlag, Wien 2000, ISBN 3-9011-1105-0.
* Verbindungsstelle der Bundesländer beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: ''Wahlstatistik. Die Wahlen in den Bundesländern seit 1945. Nationalrat und Landtage.'' 8. Auflage. s. n., Wien 1994.
== Fueßnote ==
<references />
== Weblink ==
* [https://apps.vorarlberg.at/wahlen/wahl/LT/LT_1989-10-28/Land%20Vorarlberg Landtagswahlergebnis 1989], Land Vorarlberg
{{Navigationsleiste Landtagswahlen in Vorarlberg}}
[[Kategorie:Wahle z Vorarlberg]]
3ou72wwh443mbk6ble459s11b8561ua
Rot-Schwarz-Baum
0
92760
1084894
1065139
2026-05-31T20:37:21Z
Jcb
356
1084894
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Rot-Schwarz-Boum}}
{| class="wikitable float-right" style="text-align:right;"
! colspan="3" style="background:#C0C0FF" |Rot-Schwarz-Boum
|-
|
| colspan="2" style="text-align:center;" |Komplexität<br /><br />bi <math>n</math> Element
|-
! style="text-align:left;" |Platz
| colspan="2" |<math>\mathcal{O}(n)</math>
|-
! style="text-align:left;vertical-align:top;" |Operation
|im Mittu,<br /><br />amortisiert
| style="vertical-align:top;" |im
schlimmschte
Fau
|-
! style="text-align:left;" |Sueche
|<math>\mathcal{O}(\log n)</math>
|<math>\mathcal{O}(\log n)</math>
|-
! style="text-align:left;" |Querschritt
|<math>\mathcal{O}(1)</math>
|<math>\mathcal{O}(\log n)</math>
|-
! style="text-align:left;" |Min, Max
|<math>\mathcal{O}(\log n)</math>
|<math>\mathcal{O}(\log n)</math>
|-
! style="text-align:left;" |Iifüege
|<math>\mathcal{O}(1)</math>{{FN|†}}
|<math>\mathcal{O}(\log n)</math>
|-
! style="text-align:left;" |Lösche
|<math>\mathcal{O}(1)</math>{{FN|†}}
|<math>\mathcal{O}(\log n)</math>
|-
| colspan="3" style="text-align:left;" |{{FNZ|†|ohni [[#Navigationsoperationen|Navigation]] (nume [[#Durchschnittliche und amortisierte Laufzeit|Rebalancierig]])}}
|-
| colspan="3" style="text-align:left;" |<small>Platz- u Ziit-Komplexitäte</small>
|}
E '''Rot-Schwarz-Boum''', ou '''RS-Boum''' oder '''RB-Boum''', ({{EnS|'''red–black tree'''}} oder '''''RB tree''''') isch i dr [[Informatik]] e Datestruktur vom Typ binäre Suchboum, wo en „sehr schnäue“ Zuegriff uf d Schlüssu garantiert wo dinne gspiicheret sii. Rot-Schwarz-Böim sii zersch 1972 vo Rudolf Bayer bschribe wurde, wo ihre de ''symmetric binary B-trees'' het gseit. Dr Name hüt geit uf Leonidas J. Guibas u Robert Sedgewick zrugg, wo 1978 d rot-schwarzi Farbkonvention hei iigführt. D schnäueri Zuegriffsziite uf d einzelne im Rot-Schwarz-Boum gspiicherte Element (normalerwiise es Paar (Schlüssu, Wert)) cha mr dur zwo Forderungen erreiche, wo d Balance vomne Baums so feschtlegge, dass d Höchi vomne <math>n</math>-elementige Boum nie größer aus <math>2 \log_2(n\!+\!2)\!-\!2</math> cha sii. Wäge dem chöi mr die wichtigscht Operatione imne Suchboum – ''Suechen'', ''Iifüege'' u ''Lösche'' – uf jede Fau inere Ziit vo <math>\mathcal O(\log n)</math> (lueg ämou Landau-Symbou) usführe.
En Knote imne Rot-Schwarz-Boum het nid nume d Eigeschafte vomne binäre Suechboum, jeder Knote het drzue no es wiiteres Attribut (mir säge dem "Farb") wo zwe Wert cha aanäh: »rot« (<code>RED</code>) u »schwarz« (<code>BLACK</code>). E söttigi Färbig muess immer die beidne Forderige erfüue:
{|
| style="width:22em;" |
* Forderig '''!RR''' (»Nid Rot-Rot«):
*
|En Chindknote vomne rote Knote isch schwarz.
|-
| style="vertical-align:-9px;" |
* Forderig '''S#=''' (»Schwarz-Zahl Gliich«):
*
| style="vertical-align:9px;" |Jedr Pfad vomne Knoten zu emne Nachfahre mit emne Usgangsgrad ≤1, auso zumne Blatt oder Haubblatt (mr tue dem itz ''Pfadändi'' {{Nowrap|säge,<ref>bei [[#Pfaff a|Ben Pfaff]] ''non-branching node''</ref>}}) het immer d gliichviu schwarzi Knote wie en angerer.
|}
[[Datei:Red-black_tree_example_nN.svg|mini|322x322px|Rot-Schwarz-Boum<br /><br />mit Boumhöchi 4 u Schwarzhöchi 2]]
{{Anker|HalbblattBlatt}}E direkti Fougerig vo dene Forderige isch das: Es Haubblatt (zum Biispiu dr Knote <math>\mathsf{1}</math> im Biispiuboum obe) isch schwarz u sis einzigs Chind (dr Knote <math>\mathsf{6}</math>) muess rot sii, wiu beidi es Pfadändi sii, u dr Pfad zum Pfadende {{Nowrap|<math>\mathsf{1}</math><sub>links</sub>}} het genau dr Knote <math>\mathsf{6}</math> nid dinne.
Us dene Forderige zäme tuet de ou no fouge, dass en schwarzer Knote wo nid d Wurzu isch, immer es Gschwöscherti het.
== Schwarzhöchi, Boumhöchi ==
{{Anker|Schwarzhöhe|Schwarztiefe}}Dr Nummere <math>s</math> vo schwarze Knote (wo bi allne Pfad ou gliich isch) tue mr »Schwarzhöchi« ({{enS|black height}})<ref>Bei [[Rot-Schwarz-Baum#Pfaff a|Ben Pfaff]] ist die Schwarzhöhe eines Knotens die einheitliche Anzahl schwarzer Knoten auf allen Pfaden zu den Pfadenden im von ihm gewurzelten Teilbaum.</ref><ref>[[Rot-Schwarz-Baum#Mehlhorn2|Mehlhorn 2008 S. 155]] färbt die [[Kante (Graphentheorie)|''Kanten'']] rot/schwarz und zählt als Schwarztiefe ({{enS|black depth}}) eines Knotens die Zahl der schwarzen Kanten von ihm zur Wurzel.</ref> säge. Das säge mr für ganzi Böim, aber ou für Wurzuknote. Zum Bispiu tuet us dem fouge, dass e Knote vo Schwarzhöchi 0 es rots Blatt isch (de isch siini Boumhöchi 1) wie ou d Knotn <math>\mathsf{6, 22, 27}</math> ii üsem Bispiuboum – oder en [[Rot-Schwarz-Boum|unechter (und leerer)]] Knote wo Boumhöchi 0 het. I dem Artikel da si schwarz Knote immer ächt (u trage Schlüssu) u hei Schwarzhöchi u Boumhöchi {{Nowrap|≥ 1.}}
D rote Knote <math>\mathsf{8, 17},</math> aber ou d schwarze Knote <math>\mathsf{1, 11, 15, 25},</math> hei Schwarzhöchi 1. D schwarze Knote <math>\mathsf{1, 25}</math> hei Baumhöchi 2, d Knote <math>\mathsf{11, 15}</math> Baumhöchi 1, u <math>\mathsf{1}</math> isch dr einzigscht Knote mit emne Usgangsgrad 1, es angeres Haubblatt gits nid.
Dur d zwo Forderige wird die wichtigscht Eigeschaft von Rot-Schwarz-Böim garantiert:
We <math>s</math> d Schwarzhöchi vomne Boum isch, de gits wäge dr {{Nowrap|1=Forderig '''S#='''}} uf emne Pfad vor Wurzu zum Ändi genau <math>s</math> schwarze Knote, aber wäge dr {{Nowrap|Forderig '''!RR'''}} maximau ei Knote meh aus schwarze, auso aues zäme maximau <math>2s\!+\!1</math> Knote.
Auso wüsse mr für d Zahl <math>n</math> vo allne Knote im Boum {{Nowrap|<math>2^s\!\!-\!\!1 \le n \le 2^{2s+1}\!\!-\!\!1</math>,}} so isch üser Boum mmer tiptop balanciert. – uf jede Fau so guet dass für ds Vrhäutnis zwüsche Baumhöchi <math>h ,</math> (wo mr <math>s \le h \le 2s\!+\!1</math> wüsse), u dem [[Logarithmus]] vor Anzahl <math>n</math> vo Knote immer bschränkt isch. Die Bschränkig, wo mir [[:de:Rot-Schwarz-Baum#H%C3%B6henbeweis|da]] formau bewiise, isch aber immer ou ds Optimum wo mir informationstheoretisch chöi erreiche, s git auso ke Binärboum mitere chliinere maximale Pfadlängi aus <math>h\!\!-\!\!1 \in \mathcal{O}(\log n).</math>
Bi dene drü Operatione ''Sueche'', ''Iifüege'' u ''Lösche'' isch dr Ufwand konstant für aui Knote uf dr gliiche Ebeni. Auso isch d Laufziit höchstens proportional zur Anzahl Knote imne Pfad, wo ja ou wider maximau d Höchi isch, wo limitiert isch dur d Logaritmus vor Knotezahl.
== NIL-Knote ==
[[Datei:Red-black_tree_example_with_NIL.svg|mini|322x322px|D gliichi Rot-Schwarz-Boum mit es paar NIL-Knote<br /><br />(Boum- u Schwarzhöchi si 4 u 2 – so wie grad ou)]]
Zur Erklärig vo {{Nowrap|<span style="background:#000000"><span style="color:#FFFFFF"> '''NIL''' </span></span>-Knote}} tue mr e Sichtwiise aanäh wo aui Knote wo Schlüssel hei ''intern''i Knote sii, aber mr tue em Boum zuesätzlech no »NIL-Knoten« aahänge, wo wie ''externe'' Blätter funktioniere. Die tue mr überau da häre wo Knote fähle.
Mr wüsse de:
* NIL-Knote si immer schwarz.
* Aui Ching vomne rote Knote si schwarz.
* S si immer gliich viui schwarze Knote imne Pfad vomne Knote zu emne NIL-Knote.
S isch gliich aber besser we mr das aus [[:de:Nullzeiger|Nullpointer]] implementiere, schüsch hei mr binere naive Implementierig när vilech es Problem.
== Datestruktur ==
Mi hei da en Biispiucode, wo i dr [[C (Programmiersprache)|Programmiersproch C]] isch gschribe:
{{Anker|logGleich}}<syntaxhighlight lang="c" line="" start="10">
struct RBnode // Knotefäud
{
struct RBnode* child[2]; // Pointer uf sini ≤2 Chindknote
// oder NIL: kes Chind
byte color; // RED oder BLACK
... // Benutzer-Date (z. B. Schlüssu, Wert)
} ;
#define LEFT 0
#define RIGHT 1
#define left child[LEFT] // -> linker Chindknote
#define right child[RIGHT] // -> rechter Chindknote
#define RED 0
#define BLACK 1
</syntaxhighlight>{{Anker|Nullknoten}}We mr NIL anere Stäu im Boum finge, wo mr en Pointer ufene Knote würd erwarte, de bedütet das, dass e Knote ''fäut'' (dr Knoten isch ''unächt''). Das bedütet: dr Teilboum mit NIL-Knote aus Wurzu isch ''leer'' u het Schwarz- u Baumhöchi 0.
Sin Pointerwert {{Nowrap|1=<code>X == NIL</code>}} isch nid äso wichtig wie dr Ort, wo dr Wert steit wiu dr Wort d Beziehige zu angeren Element aagit:
: En NIL-Knote cha es Chind vonerem angere Knote sii, ou we dr Knote nid würkli en Knote repräsentiert. Auso cha er ou es Gschwöschterti oder e Götti ha, aber nie säuber Ching.<br /><br />Siini Boumhöchi u Schwarzhöchi tue mr beidi 0 setze u er het ou ke Farb. Er het en Elternknote, aber nie en Pointer druf.
Mou aagno e Datestruktur tuet Operatione vomne Rot-Schwarz-Boum nutze (egau ob Zuegriff oder Vrwautig), de müesse die d Forderige vo obe erhaute.Das bedütet, sie müesse dr ganze Boum nachere Operation no einisch prüefe u (we öppis nid ganz tiptop isch) repariere. So tue mr üsi Datestruktur zu emneAbstrakte Datetyp (ADT) mache. Bi Suechböim hei mr im Änglische ou d Charakterisierig ''self-balancing tree''.
== {{Anker|Traversieren|Aufsuchen erstes oder letztes Element}} Navigationsoperatione ==
D Navigationsoperatione si d verschiednige Suechoperatione, auso ds ''Traversiere'', ''Sueche'' und so wiiter, löh d Boum eifach äso la sii, tue auso nüt vürändere (eifach nume läse) u funktioniere uf aune binäre Suechboum. Mir chöi auso d Algorithme vo dene Suechböim nutze u ihri Komplexität übernäh. Zur Erinnerig: d Höchi vomne Rot-Schwart-Boum isch immer logarithmisch zur Anzahl Knote. Dasch ganz gäbig.
{{Anker|Suchen}}Ds ''Sueche'' vomne Element (oder e Lücke) mit emne Schlüssu isch d wischtigscht Navigationsoperation. D Balancierig vomne Rot-Schwarz-Boum wott genau die Operation tiptop optimiere. Sie tuet en [[Wahlfreier Zugriff|''direkte'' Zuegriff]] ungerstütze (im Gägesatz zu emne [[Sequentieller Zugriff|''sequentielle'' Zuegriff]] vor [[Binärbaum#Traversierung|Traversierig]]). Sueche bruuche mr geng vorere Modifikationsoperation (IIifüege oder Lösche), so chöi mr d richtigi Stäu drzue finge.
Sueche chöi mr aber nume we mr e totali Quasiordnig uf dr Schlüssumängi hei, wo mr am beschte mitere Vergliichsfunktion realisiere. We mr Duplikate wei erlaube, de bruuche mr e Suechfunktion wo es birebitzeli abgwandlet isch.
== Fuessnote ==
<references />
[[Kategorie:Informatik]]
[[Kategorie:MediaWiki:Gadget/annotationPair]]
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Alemannische Tierverse
0
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1069087
2026-05-31T20:31:00Z
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Alemannische Tierfeers}}
'''Tierfeers''' hend d Lütt scho immer gern ghaa, bsundrigs d Chind. „Chum Chueli chum!“ hett mer emole z [[Tunesien|Tuneesie]] en Araber nochegrueffe, astell vom übliche „Chuchichästli“. Anderi schwitzertütschi Sprüch, Feers und Liedli, wo Tier vorchömet, chasch uf dere Sitte finde.
== Vo Entli, Gänsli und Füchs ==
S Lied ''Ali mini Entli'' isch sicher da, wo am maiste gsunge werd, aber s isch nöd echt Schwizertütsch, da gseet mer am Riim, wo nöd suber isch, ganz abgsie dodefoo, ases „Hööchi“, nöd „Höö“ haisse sött. S Lied ''Fuchs du hast die Gans gestohlen'', werd maist uf Hochtütsch gsunge. Ases nöd aifach isch griimti Liedli in Tielekt z öbersetzt, zaiget die Feersli do:
:„Fuchs du hesch üüs s Gänsli gstole, gib da wider her, gib da wider her,
:sus chunt de Jäger dii cho hole, und schüüst mitem Gwee-e-er, sus chunt de Jäger dii cho hole, schüüst di mitem Gweer.“
== Schnäggli-Schaaggi ==
Me chan aber o de Tegscht aifach dören andere ersetze. So hemmer i de Schuel bim französische Lied ''Frère Jaques'' – obwoll da jo aifach öbersetzt were chönnt –, de Schaaggi dör e Schnäggli ersetzt:
:„Chrüücht e Schnäggli, chrüücht e Schnäggli, s Bäärgli uuf, s Bäärgli uuf,
:hene wider abe, hene wider abe, ufem Buuch, ufem Buuch.“
== Gaisse und Chitzeli ==
Lostig und deerb isch mer im [[Toggenburg|Toggeborg]] sicher, aber im [[Appenzellerland|Appezellische]] nomee. Aber am liebste macht mer sowiso Witz öber d Nochbuure:
:„Min Vatter isch en Appizeller (Jodel), er fresst de Chääs mit samtem Teller (Jodel),
:mini Muetter isch es Schwyzeri (Jodel), het d Stobe fole Chitzeli (Jodel).“
D Wiis im vierviertel, ooni de [[Jodel]], isch die: |: g | a g e c | g h d d :| De Jodel - sechsachtel - isch en Oktaaf hööcher: |: d-d-d-h-d_ :|
E höbsches Apizellerlied, wo wiit ume gsunge werd, isch da:
:„Dèi äne im Bäärgli, dèi stòòt e wissi Gääs,
:ii haa si wöle mèlche, do haut si mer ääs.
:holeduuli, bisch e fuuli, hole duli, duli, duli, duuli,
:holeduuli, bisch e fuuli, hole duli, duli, duli: duu!“
Di fröölichi Wiis im sechsfiertel got ase: g | d h h c a, a | e d (cc) g_ || g | d h (hh) c a, a | e d c h_<br>und den witter: (gg) d h (hh) c h | (aa) (ee) (dd) (cc) d h || (gg) d h (hh) c h | (aa) (ee) (dd) (cc) h_ ||
== Wenn de Güggel sis Ai verlait ==
De Güggel abschüüse tuet aber s alt [[Bern|Bärn]]erlied „Wott e Froueli z Märit gaa“, wo foll brutaal misegüün isch, vo wege: „Mir Manne müese zämestah, zämestah, u dä Wiiber der Gring verschlah!“. Aber do goots um Hüenner und Güggle. I dem Lied joomeret de Maa nämmli, nochdem sini Frau en gfrööget het:
:„U hei die Hüener alli gleit, alli gleit? – De Güggel het sis Ei verleit!“
Vo dem Lied, wo scho fast eepischi Züüg anee cha, gits vill Versione.<ref>Liedersammlig [https://liedersammlung.ch/result/lyric/10002459]</ref>
== Müüs und Chatze ==
E lostigs Lied im [[Hexameter]], wo ufenaart truurig si sööt, aber je nu, goot ase:
:„ája popája, wa ráschlet im Stróó?
:s Chätzli will steerbe, und s Müüsli isch froo.“
D Wiis im draifiertel isch rasch, scho fascht staccato: g g h d d, d e e e d_ || c c c h h, h a a a g_
== Elifantetanz ==
E Tanzlied för Chinder goot ase. S erscht Chind tanzet alai, ase, as öbs ufeme iibildete Fädeli ufem Bode sailtänzle wuur. Dodezue singts:
:„ǝn Èlifant, dè tanzt ǝsoo, ììmǝnǝ Špììnǝfaadǝ nòò;
:dé tanzǝt aasǝ hǜpš ùnd nèt, aasǝr nò gèèrn ǝ Gšpäänli hèt.“
D Wiis isch langsam: d h c d, g fis e d, a h c d c h d g.
Bi schweere Silbe, blibt s Chind echli stoo. Es chan uf de Zeche tänzle, oder d Füess plump wienen Elifant absetze. Het s erscht Chind s Feersli gsunge, goot s en anders Chind goge hole und die tanzet henderenand of dem Spinefade und singet:
:„zwee Èlifannte tanzǝt soo …“ (S Enn isch do lang, demit d Silbe schwer werd.)
Denn werd s nöchst Chind gholt. Umso mee Chind tanzet, umso wilder werd de Tanz, asmer scho singe cha:
:„…diǝ tanzǝt aasǝ uferšent, assi no gèèrn e Gspäänli hend.“
== Früelig ==
Wemmer de [[Kuckuck|Gugger]] ghöört, fröögt mer luut, wiefill Schätzli asmer heb, oder wiefill Chinder asmer haa werd. Besser me fröögt nöd, wiefill Joor me no lebi, denn ase fill rüefft kann Gugger, usser me isch scho eerbe alt.
:„d Zitt isch doo, d Zitt isch do, rüefts usem Wald: ,Ggugguu!’ “ (2x)
D Wiis isch die: d d h, c c a, g a h c: e d_.
== Lueg no ==
* [[Alemannische Tiernamen (nach Systematik)|Alemannischi Tiernäme]]
== Lingg geg use ==
<references />
[[Kategorie:Lyrik]]
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Bozen
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text/x-wiki
[[Datei:Eppan_-_Buchwald_-_Bozen_v_W,_Schlern_01.jpg|mini|300x300px|Bozen vo Westen]]
'''Bozen''' ({{ItS|Bolzano}}, [[Ladinische Sprache|ladinisch]] ''Bulsan'' odr ''Balsan'') isch d'Landeshouptstadt vo [[Südtirol|Südtirou]], änerä autonomä [[Italienische Provinzen|Provinz]] i [[Italien]], u deswägä Sitz vor Landesregierig sowi vom Landtag. Mit 107.407 (2019) Iwohner isch Bozen di gröschti Stadt vo Südtirol und nach [[Innsbruck]] u [[Trient]] die drittgrößte Stadtgmeind ir Europaregion [[Tirol]]–[[Südtirol|Südtirou]]–[[Trentino]].
== Etymologi ==
D'[[Etymologie]] vom Ortsnamä isch nid klärt. Di euteschti beleiti Form vom Namä isch Bauzanum. Di am hüfigschti verträteni Thesä nimmt a, dass sech dr Siedligsnamä usem Gentilnamä ''Baudius'' (oder ''Bautius'') het entwickelt, nämläch über agnoni Usgansform ''Baudianum'' (bzw. ''Bautianum'') mit dr Bedütig „Siedlig vom Baudius“. Die erschtä Beleg vom modernä Ortsnamä stammä usem [[:de:Frühmittelalter|Früämittuauter]]. Bim [[:de:Paulus_Diaconus|Paulus Diaconus]] findät sech d'Notiz übernä um 690 [[:de:Bajuwaren|bairischen]] Grafen wo ''Bauzanum'' beherrscht het. Im Jahr 769 wird in ''Bauzono'' d'Urkunde usgteut, mitwelerä dr bairisch Härzog [[:de:Tassilo_III.|Tassilo III.]] d'Gründig vo [[:de:Stift_Innichen|Stift Innichen]] besorgt het.
== Gschicht ==
[[Ur- und Frühgeschichte|Ur- u früägschichtlechi]] Fundsteuä wiisä ufäni früäi Besiedlig vom Bozner Taukessu hi. Ufem St. Georgener Kreuzbichl isch ä prähistorischi Wallburg gstangä, i Moritzing ä Kultstätti und o d'Anhöchi vom Schloss Sigmundskron isch denn schon bebout gsi.
Ir [[Antike|Antikä]] hets im Ruum Bozen, di nid gnau lokalisierti [[Römisches Reich|römischi]] Strassästation ''Pons Drusi'' gä.
=== Stadtentwicklig ===
Di späteri Stadt Bozen isch ca. 1170–1180 – im Kontegscht vor europäischä Stadtgründigswäue vom 12. Jahrhunderts – aus planmässigi Marktsiedlig mit ärä zentralä, von Loubä gsöumti Gassä u ämnä Marktplatz (Kornplatz) errichtet wordä.
Um 1195 isch scho ä [[Pfarrer]] namens Rudolf beleit, wo für sis Schaffä d' Mariächiuchä het gnützt, e spätantiki, um 1180 erwiiteriti Chiuchä, wo denn no userhaub vo dä Stadtmuurä si gsi.<ref name="Pfarrherr" /> Dr mittualuterläch Markt het errsch im spätä 13. Jahrhundert stadtähnlächi Vorrächt erhautä und ersch für 1437 si förmlächi Stadträcht mit 104 Artiku für Bozen bezügt. D'''Stadtgemarkung'' isch im Louf vor Ziit mehrmaus erwiiteret wordä, zersch um di bischhöflächi Neustadt, denn um di Wnger'schi Vorstadt und zum Schluss nach viunä andernä Erwiiterigä, 1911 um d'Landgmeind ''Zwölfmalgreien'' u 1925/26 um d'ehemauigi Marktgmeind Griäs.
D'Industrialisiärig vom Südtirol isch vo Bozen usgangä, wo 1848 d'[[Baumwolle|Bouele]]<nowiki/>spinnerei Herrmann-Kofler (eigentläch in St. Anton, bi St. Peter) gründät wordä isch.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.provinz.bz.it/landesarchiv/themen/archive-wirtschaft.asp|titel=4. Archive der Wirtschaft|hrsg=Südtiroler Landesarchiv|abruf=2011-02-24}}</ref>
I Zwölfmalgreien si bereits vor dr Igmeindig vo 1911 wiiteri für Bozen wichtigi Bouwärk wiä dr Bahnhof Bozen-Gries (1859), ds E-Werk Kardaun (1901/1902) (am Igang vom Eggätau) u d'Kohlerer Bahn (1908) entstandä. <ref>{{Internetquelle|url=http://www.tecneum.eu/index.php?option=com_content&task=view&id=301&Itemid=39|titel=Technikmeile|hrsg=Kuratorium für Technische Kulturgüter|abruf=2011-02-24}}</ref>
=== 1922-1945 ===
D'Ziit vom [[Italienischer Faschismus|italienischä Faschismus]] het d'Stadt nachhaltig veränderet: Wägem vom Mussolini-Regime planvou ufä Wäg brachtä [[Italianisierung|Italianisirigsprogramm]] isch d'Stadtbevölkerig dank emnä massiv gförderätä italienischsprachigä Zuzug erhäblech agstige. 1922 isch dr dütschsprachig Bürgermeischter Julius Perathoner im Zuug vom Marsch um Bozen vo dä Faschistä gwautsam aus Bürgermeischter abgsetzt wordä u dürä faschischtischä Bürgermeischter ersetzt wordä. Neui Stadtviertu si entstandä, bsungers im Ruum Gries-Quirein, äbäso isch d'Industrialisierig dür d'Errichtung vomnä grossagleitä Industriebezirk Bozen ab 1935/36 im Südä vor Stadt (Oberau-Grutzen) voratribä wordä. D'Ziit vor dütschä Besetzig 1943/45 isch vom Kriegsgeschehä, dr Deportation vor jüdischä Bevölkerig und vor wiitflächigä Zerstörigä im Autstadtbereich dürä Luftkrieg prägt gsi. In Bozen isch vo 1944 bi 1945 ds [[Nationalsozialismus|NS]]-Durchgangslager Bozen mit insgesamt a di 10.000 Häftlingä i Betrib gsi.
== Demografi ==
Im Balligssruum läbä um di 250'000 Mönschä.
=== Ausländer ===
Am Ändi vom 2011 si in Bozen 14'511 usländischi Staatsbürger zeut wordä. Ds entspricht ämnä Ateil vo 13,8 % vor Gesamtbevölkerung. Damit isch Bozen d Wohnsitzgmeind vomnä Drittu vo aunä [[Südtirol]] läbendä Usländer. Di gröschtä Gruppä vo dä mäudärächtlech in Bozä registriärtä Usländer si 2011 us [[Albanien|Albaniä]] (2575), [[Marokko]] (1695), [[Pakistan|Pakischtan]] (969), [[Rumänien|Rumäniä]] (889), [[Moldawien|Moldawiä]] (650), [[Deutschland|Dütschland]] (641), [[Ukraine|Ukrainä]] (639) u [[Peru]] (617) cho. 2004 isch dr erscht Usländerbiirat gründet wordä, wo dr Gmeindrat bi Usländrfragä ungerstützen zur Siitä staht.
=== Sprachä ===
{| class="wikitable zebra" align="right" style="text-align:center;"
! rowspan="1" |
! colspan="4" |Sprachgruppänä
|-
!Jahr
!Dütsch
!Italiänisch
!Ladinisch
|-
|1900
|88,09 %
|11,45 %
| -
|-
|1910
|90,82 %
|{{0}}5,49 %
| -
|-
|1921
|73 %
|27 %
| -
|-
|1939<ref name="Petri" />
|38 %
|62 %
| -
|-
|1971
|22,40 %
|77,22 %
|0,38 %
|-
|1981<ref name="astat1981" />
|25,77 %
|73,63 %
|0,60 %
|-
|1991
|26,62 %
|72,59 %
|0,79 %
|-
|2001<ref name="astat2001" />
|26,29 %
|73,00 %
|0,71 %
|-
|2011
|25,52 %
|73,80 %
|0,68 %
|-
|2024<ref name="astat2024" />
|24,74 %
|74,71 %
|0,55 %
|}
Luut dr Sprachgruppäzählig 2024 hei denn 74.71% vo dä Bewohner dr [[Italienische Sprache|italiänischä]], 24.74 dr [[Deutsche Sprache|dütschä]] u 0.55 dr [[Ladinische Sprache|ladinischä]] Sprachgruppä aghört. Für d'Berächnig vo denä Zahlä si Sprachgruppäzuäghörigkeitserklärigä vo Personä mit italiänischer Staatsbürgerschaft bruucht wordä. Bozä giut dadurch aus Begägnigsort zwüschem dütschä u italienischsprachigä Ruum. Viu Lüt chöi meh aus numä iri eigeti Muäterspraach.
== Politik ==
Bozen isch aus Sitz vom [[Südtirol|Südtiroler]] Landtag und Landesregierig ds politischä Zäntrum Südtirols. Bi dä Wahlä vom [[Italien|italienischä]] Parlament ghört d'Stadt zum Kammerwaukreis Bozen bzw. zum Senatswaukreis Bozen.
=== Gmeindrat ===
Bi dä Gmeinderatswahlä 2025 si d'[[Südtiroler Voukspartei]] u d'[[Fratelli d’Italia]] mit jewiils siebä Gmeindrätä di stärkschti Fraktionä. I 45-chöpfigä Gmeindrat si Zä verschiednigi Parteiä und Gruppierigä gwäut wordä.<ref>{{Internetquelle|titel=Gemeindewahlen 2025}}</ref>
=== Bürgermeischter ===
Siitem Ändi vom [[Zweiter Weltkrieg|Zwöitä Wäutchriäg]] steuä d Verträter vo dr nöiä italiänischsprachigä Bevölkerigsmehrheit dr Bürgermeischter während dr Vizebürgermeischter ä Verträter vor dütschä Sprachgruppä isch. Sit 2025 isch dr Claudio Corrati Bürgermeischter vo Bozen.
== Weblink ==
{{commonscat|Bolzano|Bozen}}
* [https://opencity.gemeinde.bozen.it/ Website vor Stadt Bozen]
* [http://stadtarchiv-archiviostorico.gemeinde.bozen.it/ BOhisto: Bozen-Bolzano’s History Online]
* [http://www.geschichte-tirol.com/orte/suedtirol/bezirksgem-bozen/873-bozen.html Geschichte-Tirol: Bozen]
== Fuessnote ==
<references responsive />
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Seiten mit ungeprüften Übersetzungen]]
[[Kategorie:Trentino-Südtirol]]
[[Kategorie:Stadt z Italie]]
[[Kategorie:Artikel uf Bärndütsch]]
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Linz
0
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1079877
2026-05-31T20:35:26Z
Jcb
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1084893
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Ort in Österreich
|Art=Statutarstadt|Name=Linz|Wappen=AUT Linz COA.svg|lat_deg=48/18/11/N|lon_deg=14/17/26/E|Karte=|Höhe=266|PLZ=4010, 402x, 403x, 404x|Vorwahl=0732<ref>bis 12. Mai 2014 auch 070, [https://www.rtr.at/de/tk/FAQN138 Hilfe – Nummerierung: Warum wurden die Vorwahlen (0)70 für Linz und (0)222 für Wien abgeschafft und welche Übergangsbestimmungen gab es?] rtr.at; abgerufen 21. Februar 2008 und 26. April 2016. – Mit Verweis auf KEM-V 2009, die Kommunikationsparameter-, Entgelt- und Mehrwertdiensteverordnung 2009, BGBl II Nr. 212/2009 idgF</ref><ref>Ing. Emmerich Gaigg: [http://cms.waehlamt.at/v2261/artikel.cfm/207/Nummernsalat.html Nummernsalat] waehlamt.at, Verein Nachrichtentechnik einst und jetzt, 1995, ergänzt 2012/13, abgerufen 9. September 2019. – Kurze 3-stellige Vorwahl "0732" seit 1. Oktober 1977, davor und parallel noch 2 weitere Jahre: "07222".</ref>|Gemeindekennzahl=40101|NUTS=|LOCODE=AT LNZ|Adresse=Hauptstraße 1–5<br />4041 Linz|Website=[http://www.linz.at/ www.linz.at]|Bürgermeister=[[Klaus Luger]]|Bürgermeistertitel=|Partei=SPÖ|Gemeinderatanzahl=61|Wahljahr=2015|Gemeinderat={{Sitzverteilung
| Legende = ja
| Land = AT
| Breite = 0.9
|SPÖ|FPÖ|ÖVP|GRÜNE|NEOS|KPÖ
| SPÖ = 20
| FPÖ = 16
| ÖVP = 12
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| KPÖ = 1
}}|Bild1=Blick über Linz von der Franz-Josefs-Warte.jpg|Bildbeschreibung1=Linz, von der Franz-Josefs-Warte, Blickrichtung Osten. Mittig die Donau, im Hintergrund das bergige Mühlviertel mit dem markanten Pfennigberg}}
'''Linz''' isch d' Landeshouptstadt vom [[Österreich|öschtrichischä]] Bundesland [[Oberösterreich|Oberöschtrich]]. Mit sinä 214'064 Iwohner (Stand 2025) isch Linz o di gröschti Stadt in [[Oberösterreich|Obröschtrich]] u nach [[Wien|Wiän]] u [[Graz]] die drittgröschti vo ganz Öschtrich.<ref>https://www.linz.at/zahlen/040_bevoelkerung/</ref> D'Stadt Linz isch ds Zäntrum vom obröschtrichischä Zentrauruum u het ä Flächi vo 95.99 km².
== Bevöukerig ==
Sit 2001 isch d'Bevölkerig um 16.7% gstigä u sit 2011 um 12.7%.<ref>https://www.linz.at/zahlen/040_bevoelkerung/</ref> Dr Usländerateil vor Stadt isch 2025 30.2% gsi. Vo dä 64'714 Usländer si di meischtä us [[Rumänien|Rumäniä]] (6'417), [[Bosnien und Herzegowina|Bosniä u Herzegowina]] (5'757) u [[Kroatien|Kroatiä]] (4'430) cho.<ref>https://www.linz.at/zahlen/040_Bevoelkerung/070_Auslaender/</ref> Linz isch ds Zäntrum vor europäischä Metropouregion Linz mit über 780'000 Iwohner. <ref>https://ooe.orf.at/stories/3070725/</ref>
== Gschicht ==
Im hütigä Stadtgebiät vo Linz sidle Mönsche vermuetläch sit 400 v. Chr. Erschmau wird Linz vo dä Römer aus ''Lentia'' erwähnt, vermuetläch chunnt dä Namä vom keltischä ''Lentos,'' was so öppis wiä biägsam oder gchrümmt bedütet. Speter het Linz zersch zum bairischä Härzogtum ghört u nächer über d [[Habsburger]] zu [[Österreich|Öschtriich]]. 1938 isch Linz mit Öschtriich vo Dütschland annektiärt wordä. In Linz im Hotel Weizinger het dr Hitler ds Aschlussgsetz ungerzeichnät.<ref>Josef Goldberger, Cornelia Sulzbacher: ''Der „Anschluss“.'' In: ''ooegeschichte.at.'' Virtuelles Museum Oberösterreich</ref>
[[Datei:Austria Linz Centre Hauptplatz.JPG|links|mini|dr Houptplatz vo Linz]]
== Einzunachwiis ==
<references />
[[Kategorie:Landeshauptstadt z Öschtriich]]
[[Kategorie:Stadt (Öschtrych)]]
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Gummiball
0
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2026-05-31T20:40:03Z
Jcb
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Colorful_Super_ball_Large.png|mini|Gumpibäu i verschiedenä Grössänä, Farbä u Formä]]
'''Gumpibäu''' ([[Hochdeutsch|hochdütsch]] Flummis oder Gummibälle) si Chinderspiuzüg wo us [[Kunststoff|Kunstoffmassä]] gmacht wärdä.<ref>https://corpora.uni-leipzig.de/de/res?corpusId=deu_newscrawl-public_2018&word=Flummi</ref>
== Physikalischi Eigeschaftä ==
Dür d'Eigeschaftä vom Materiau hei Gumpibäu ä chlini Elaszität aber ä höchi Sprungkraft, ähnlech wi [[Basketball|Baskettbaubäu]]. Das heisst, si verliärä bim Uf- und Abprau nur ä chlinä Teil vo ihrärä kinetischä [[Energie|Energi]] a inneri Verformigs- oder Riibigsvorgäng und behautä dadurch ihri Gschwindigkeit fasch vouständig. Das Verhautä chunnt am physikalischä Konzäpt vom [[Elastischä Stosses]] rächt nöch.<ref>https://pubs.aip.org/aapt/ajp/article-abstract/83/3/238/1057893/Impact-behavior-of-a-superball?redirectedFrom=fulltext</ref><ref>https://pubs.aip.org/aapt/ajp/article-abstract/72/7/875/1056092/The-kinematics-of-a-superball-bouncing-between-two?redirectedFrom=fulltext</ref>
== Gebruuch ==
Vo Ching wärdä Gumpibäu meischtens zum Rüehrä gägä feschti Widerständ benutzt, dadurch entstöh Konstellationä us Sprungchraft aus Fougi vor Elastizität u dr Änderig vom Dräihimpuls bi jedem Kontakt. Drzue wärdä grösseri Gupibäu o bim Jongliärä brucht. Scho dr Kolumbus het Lüt im hütigä Haiti beobachtet wo mit Bäu us Gummi gspiut hei.<ref>https://telanganatoday.com/rubber-an-ancient-invention-of-mankind</ref>
[[Datei:Flummi_Bewegung.gif|mini|Gumpibau mit Glitzerverziärig]]
== Einzunachwiis ==
<references />
[[Kategorie:Spiilzüüg]]
[[Kategorie:Artikel uf Bärndütsch]]
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Die Mitte
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Partei Schweiz
|logo=[[Datei:DieMitte-logo.svg|180px|Logo]]
|bild1=
|gründungsdatum=1. Januar 2021
|ideologie=[[Christdemokratie]]<br /> [[Konservatismus]]<br /> [[Wirtschaftsliberalismus]]<br /> Zentrismus
|generalsekretär=[[Blaise Fasel]]
|fraktionspräsidentin=[[Yvonne Bürgin]]
|bundesräte=[[Martin Pfister]]
|mitglieder=
|mitglieder-stand=
|frauenanteil=im [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]]: 28,6 %<br /> im [[Ständerat]]: 36,4 %
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|durchschnittsalter-stand=
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|wähleranteil-stand=NR-Wahlen 2023
|nationalrat={{Infobox Partei/Mandate|29|200|#{{Wahldiagramm/Partei|DM|dunkel|CH}}}}
|ständerat={{Infobox Partei/Mandate|15|46|#{{Wahldiagramm/Partei|DM|dunkel|CH}}}}
|kant-parlamente={{Infobox Partei/Mandate|448|2594|#{{Wahldiagramm/Partei|DM|dunkel|CH}}}}
|kant-parlamente-stand=November 2021
|kant-regierungen={{Infobox Partei/Mandate|36|154|#{{Wahldiagramm/Partei|DM|dunkel|CH}}}}
|kant-regierungen-stand=November 2021
|gliederung=
|gruppierungen=[[Die Junge Mitte]]<br /> [[Christlichsoziale Vereinigung Schweiz|Christlichsoziale Vereinigung]]<br /> Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft<br /> Forum politique suisse<br /> Forum de l’entreprise
|internationale verbindungen=
|europapartei=[[Europäische Volkspartei]] (assoziiert)
|fraktion=[[Die Mitte-Fraktion der Bundesversammlung]]
|anschrift=Seilerstrasse 8a<br />Postfach<br />3001 Bern
|website=[https://die-mitte.ch die-mitte.ch]
}}
'''D'Mitti''' ([[Hochdeutsch|hochdütsch]] ''Die Mitte,'' [[Französische Sprache|franzöösisch]] ''Le Centre'', [[Italienische Sprache|italienisch]] ''il Centro'', [[Rätoromanische Sprache|rätoromanisch]] il Center) isch ä zentralistischi politischi Partei i dr [[Schweiz|Schwiiz]], wo am 1. Januär dür ä Zämäschluss vor [[Christlichdemokratische Volkspartei|Christlächdemokratischä Voukspartei]] u vor [[Bürgerlich-Demokratische Partei|Bürgerläch-Demokratischä Partei]] entstangä.<ref>https://www.srf.ch/news/schweiz/delegierte-sagen-ja-die-cvp-heisst-endgueltig-die-mitte-und-fusioniert-mit-der-bdp</ref> Si isch dürä Martin Pfister im [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] u mit 15 vo 46 Sitzä im [[Ständerat]] u mit 29 vo 200 Sitzä im [[Nationalrat (Schweiz)|Nationaurat]] verträtä.
== Gschicht ==
=== CVP ===
Us dä ab 1840 gründätä katholisch-konservativä Vereinä isch d'CVP 1912 aus nationali Partei enstandä, denn no aus Schwiizer Konservativi Volksparte. D'CVP u ihri Vorgänger si im 19. u im früächä 20. Jahundert di politischi Bewegig vo dä konservativä Verliärär vom Sonderbundschriäg vo 1848 gsi u si augemein d'Opposition vom Freisinn, bzw. vor FDP, gsi wo dr Bundestaat am Afang domiärt het. I irnä katholischä Stammlandä, aso ir Zentrauschwiiz, in Fribourg u im Wallis hei si di kantonali u kommunali Politik wiitgehend ällei chönnä beschtimmä. An ihrnä Namenswächsu (ab 1957 Konservativ-Christlichsoziale Voukspartei u 1970 zur Christlechdemokratischä Voukspartei) laht säch di langsami aber stetigi Vreschiäbig vom rächtä Rand is Zäntrum vom politischä Spektrum abläsä, während rächts vo ihrä mit dr SVP u links vo ihrä mit dr SP u dä Grüenä nöi politischi Chräft si enstangä.<ref>https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/es-ist-entschieden-die-cvp-beerdigt-das-c-jetzt-peilt-die-mitte-zwei-bundesratssitze-an-140029768</ref> Sit dä 1980 het d'Partei ä langsamä Rückgang erläbt, was säch dürä Rückgang vo fasch 50% vom Wählerateil u dr Verluscht vo eim vo ehemalig zwöi Bundesrät, i dr Zouberformlä, uszeichnet het.<ref>https://www.lenouvelliste.ch/articles/suisse/assemblee-du-pdc-le-centre-peut-atteindre-20-et-se-renforcer-a-l-executif-en-2027-973713</ref>
=== BDP ===
D'[[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] isch aus 2008 aus Abspautig vor [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] entstangä. Dürä [[Rechtspopulismus|rächtspopulistisch]] Kurs vom [[Christoph Blocher|Christoph Bloche]]<nowiki/>r vor früächer eher mitti-rächts ligendä Partei, si villi Spannigä entstangä. Nachdäm nächer no statt dr Christoph Blocher widr-, d [[Kanton Graubünden|Büdnärin]] Eveline Widmer Schlump zur Bundesrätin gwäut wordä isch u diä Wau o agno het, het d'Schwiizer SVP si u ihri Büdner Sektion us dr Partei usgschlossä. Diä Sektion het deswägä mit andernä gmässigtä SVP Politiker di [[Bürgerlich-Demokratische Partei|Bürgläch-Demokratischi Partei]] gründät.<ref>https://www.nzz.ch/die_bdp_schweiz_wird_am_1_november_gegruendet_-1.819830</ref> Zersch het Partei zwar bi Wahlä chönnä Erfoug fiirä, doch rächt schnäu het si a politischem Gwicht u o a Wählerateil verlore u isch 2019 bi 2.5% Wählerateil u 3 Mitglieder im Nationaurat gsi.
=== Zämäarbeit u Zämäschluss ===
Sit dä 2010er hei d'BDP u d'CVP scho ufgrund ihrer ähnlech zentristischä Positionä zämägschaffet. Scho vo 2012 bis 2014 hets Fusionsverhandligä gä, nachem Vorbiud vom Verhäutnis vodä dütschä Parteiä CSU u CDU, diä si denn wägä Bhaagä vo beidä Siitä nid vouändet wordä. <ref>https://www.srf.ch/news/schweiz/wahlen-2019/cvp-evp-und-bdp-verhandeln-ein-neues-starkes-mittebuendnis</ref> 2019 bidä Wahlä hei aber beidi Verluscht gha, d'CVP het dafür di fählendi Verankerig i reformiärtä Kantön (wo d'BDP zum Teil stercher isch gsi) u ds fählendä Interässä, arä aus katholisch u konservativ wahrgnonä Partei, zum Grund gmacht. Das het denn ernöitä Fusionsverhandligä gfüehrt wo disesmau erfolgriich si gsi. 2020 hei di Delegiärtä vo beidnä Parteiä zurä Fusion u zur Namensänderig zu Die Mitte zuägstimmt.<ref>https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/umbenennung-hohe-zustimmung-fuer-namensaenderung-stgaller-cvp-heisst-neu-die-mitte-ld.2178992</ref><ref>https://www.suedostschweiz.ch/politik/2020-11-15/fusion-zu-die-mitte-fehlt-nur-noch-das-ja-der-cvp</ref>
Am 1. Januar 2021 het di nöi Partei mit dr Feschtlegig vo ihrärä Schwärtpunkthemä gstartet, dass sigä Kompromissä, zfingä, Problem z'lösä statt sä z'bewirtschaftä u mit ihrerä Politik d Schwiiz zämäzhautä. Si het dr Trend vor CVP Richtig Mitti u het säch aus Partei zwüschem lingä u em rächtä Spektrum igordnet. Im Nationalrat schaffet si mit dr EVP zämä i eirerä Fraktion zämä<ref>https://www.parlament.ch/de/organe/fraktionen/</ref>.
== Kantonalsektionen ==
{| class="wikitable sortable toptextcells hintergrundfarbe-basis"
|- class="hintergrundfarbe6"
!Kantonalsektion<ref>{{Internetquelle|url=https://die-mitte.ch/die-mitte/kantonalparteien/|titel=Kantonalparteien|hrsg=Die Mitte Schweiz|abruf=2021-05-11}}</ref>
!Präsidium
!Resuta bidä Nationalratswahlen 2023
!Mandate im Nationaurat
!Mandate im Ständerat
!Mitgliedär idä Kantonauregiärigä
|-
|{{CH-AG|#}} Die Mitte Aargau
|[[Marianne Binder-Keller]]
| data-sort-value="13,0" |12,0 %
|Andreas Meier
Maya Bally
|[[Marianne Binder-Keller]]
|[[Markus Dieth]]
|-
|{{CH-AR|#}} Die Mitte Appenzell Ausserrhoden
|Claudia Frischknecht
|15,9 %
|–
|–
|–
|-
|{{CH-AI|#}} Die Mitte Appenzell Innerrhoden
|Stefan Ledergerber
|86,7 %
|Thomas Rechsteiner
|Daniel Fässler
|Monika Rüegg Bless<br /><br /> [[Stefan Müller (Landeshauptmann)|Stefan Müller]]<br /><br /> [[Ruedi Ulmann]]
|-
|{{CH-BL|#}} Die Mitte Basel-Landschaft
|Silvio Armando Fareri
| data-sort-value="9,7" |10,6 %
|Elisabeth Schneider-Schneiter
|–
|Anton Lauber
|-
|{{CH-BS|#}} Die Mitte Basel-Stadt
|Balz Herter
| data-sort-value="5,0" |5,8 %
|–
|–
|Lukas Engelberger
|-
|{{CH-BE|#}} Die Mitte Kanton Bern /<br /><br /> Le Centre Canton de Berne
|Jan Gnägi
| data-sort-value="9,9" |8,1 %
|Lorenz Hess<br /><br />Reto Nause
|–
|Astrid Bärtschi
|-
|{{CH-FR|#}} Le Centre Fribourg / Die Mitte Freiburg
(Die Mitte Sense / Le Centre Sense)
|Damiano Lepori
| data-sort-value="18,5" |19,9 %
|Marie-France Roth Pasquier<br /><br />Christine Bulliard-Marbach
|Isabelle Chassot
|Olivier Curty<br /><br /> Jean-Pierre Siggen
|-
|{{CH-GE|#}} Le Centre Genève
|Jacques Blondin
| data-sort-value="8,7" |8,2 %
|Vincent Maitre
|–
|[[Serge Dal Busco]]
|-
|{{CH-GL|#}} Die Mitte Glarnerland
|Ruedi Tschudi
|31,32 %
|
|–
|Kaspar Becker
|-
|{{CH-GR|#}} [[Die Mitte Graubünden]] /<br /><br /> Allianza dal Center Grischun /<br /><br /> Alleanza del Centro Grigioni
|Kevin Brunold<br /><br /> Aita Zanetti
| data-sort-value="25,4" |23,9 %
|[[Martin Candinas]]
|Stefan Engler
|Marcus Caduff<br /><br /> Mario Cavigelli<br /><br /> [[Jon Domenic Parolini]]
|-
|{{CH-JU|#}} Le Centre Jura
|Pascal Eschmann
|26,5 %
|_
|Charles Juillard
|[[Martial Courtet]]
|-
|{{CH-LU|#}} Die Mitte Kanton Luzern
|Karin Stadelmann
|27,9 %
|Priska Wismer-Felder<br /><br /> Pius Kaufmann<br /><br /> Leo Müller
|Andrea Gmür
|Guido Graf<br /><br /> Reto Wyss
|-
|{{CH-NE|#}} Le Centre Neuchâtel
|Vincent Pahud<br /><br /> Nathalie Schallenberger
|2,6 %
|–
|–
|–
|-
|{{CH-NW|#}} Die Mitte Nidwalden
|Mario Röthlisberger
|45,3 %
|Regina Durrer
|–
|Othmar Filliger<br /><br /> Karin Kayser-Frutschi<br /><br /> Therese Rotzer-Mathyer
|-
|{{CH-OW|#}} Die Mitte Obwalden
|Bruno von Rotz
|_
|–
|Erich Ettlin
|Christoph Amstad<br /><br /> Cornelia Kaufmann-Hurschler
|-
|{{CH-SH|#}} Die Mitte Kanton Schaffhausen
|Nathalie Zumstein
|2,6 %
|–
|–
|–
|-
|{{CH-SZ|#}} Die Mitte Schwyz
|Bruno Beeler
|17,6 %
|Dominik Blunschy
|_
|[[Sandro Patierno]]<br /><br /> Michael Stähli
|-
|{{CH-SO|#}} [[Die Mitte Kanton Solothurn]]
|Patrick Friker<ref>{{Internetquelle|url=https://so.die-mitte.ch/menschen/patrick-friker/|titel=Patrick Friker – Die Mitte Kanton Solothurn|abruf=2023-01-14}}</ref>
| data-sort-value="16,2" |17,9 %
|Stefan Müller-Altermatt
|Pirmin Bischof
|Sandra Kolly-Altermatt
|-
|{{CH-SG|#}} Die Mitte Kanton St. Gallen
|Patrick Dürr
| data-sort-value="19,4" |18,8 %
|Nicolò Paganini<br /><br /> Markus Ritter
|Benedikt Würth
|Bruno Damann<br /><br /> Susanne Hartmann
|-
|{{CH-TI|#}} Il Centro Ticino
|Fiorenzo Dadò
|17,7 %
|Giorgio Fonio
|Fabio Regazzi
|Raffaele De Rosa
|-
|{{CH-TG|#}} Die Mitte Thurgau
|Paul Rutishauser
| data-sort-value="15,0" |15,3 %
|Christian Lohr
|Brigitte Häberli-Koller
|Dominik Diezi
|-
|{{CH-UR|#}} Die Mitte Uri
|Flavio Gisler
|62,4 %
|Simon Stadler
|[[Heidi Z’graggen]]
|Urban Camenzind<br /><br /> Daniel Furrer<br /><br /> Beat Jörg
|-
|{{CH-VD|#}} Le Centre Vaud
|Valérie Dittli
|4,5 %
|Isabelle Chappuis
|–
|Valérie Dittli
|-
|{{CH-VS|#}} Le Centre Valais romand
|Joachim Rausis
|18,2 %
|Sidney Kamerzin<br /><br /> Benjamin Roduit
|Marianne Maret
|[[Christophe Darbellay]]
|-
|{{CH-VS|#}} [[Die Mitte Oberwallis]]
|Franziska Biner
|12,2 %
|[[Philipp Matthias Bregy]]
|Beat Rieder
|–
|-
|{{CH-VS|#}} [[Neo – Die sozialliberale Mitte|Neo – Die sozialliberale Mitte Oberwallis]]
|Konstantin Bumann
|5,0 %
|–
|–
|[[Roberto Schmidt]]
|-
|{{CH-ZG|#}} Die Mitte Kanton Zug
|Peter Rust<ref>{{Internetquelle|url=https://zg.die-mitte.ch/menschen/|titel=Menschen {{!}} Die Mitte Kanton Zug|abruf=2025-02-23}}</ref>
|24,9 %
|[[Gerhard Pfister (Politiker)|Gerhard Pfister]]
|Peter Hegglin
|Laura Dittli<br /><br /> [[Martin Pfister]]<br /><br /> Silvia Thalmann-Gut
|-
|{{CH-ZH|#}} [[CVP Kanton Zürich|Die Mitte Kanton Zürich]]
|Nicole Barandun<br /><br /> Thomas Hürlimann
| data-sort-value="6,0" |8,1 %
|Philipp Kutter
Nicole Barandun
Yvonne Bürgin
|–
|Silvia Steiner
|}
== Wauergäbnis ==
{| class="wikitable" style="text-align: center; margin: 0.4em 0 0.5em;"
! rowspan="2" |Jahr
! rowspan="2" style="width:4em;" |{{CHE|Nationalrat (Schweiz)|<br /> National-<br /> rat}}
! colspan="26" style="min-width:52em;" |[[Kantonsparlament|Kantonsparlamente]]
|-
! style="width:3em" |{{CH-ZH|Kantonsrat (Zürich)|<br /> ZH}}
! style="width:3em" |{{CH-BE|Grosser Rat (Bern)|<br /> BE}}
! style="width:3em" |{{CH-LU|Kantonsrat (Luzern)|<br /> LU}}
! style="width:3em" |{{CH-UR|Landrat (Uri)|<br /> UR}}
! style="width:3em" |{{CH-SZ|Kantonsrat (Schwyz)|<br /> SZ}}
! style="width:3em" |{{CH-OW|Kantonsrat (Obwalden)|<br /> OW}}
! style="width:3em" |{{CH-NW|Landrat (Nidwalden)|<br /> NW}}
! style="width:3em" |{{CH-GL|Landrat (Glarus)|<br /> GL}}
! style="width:3em" |{{CH-ZG|Kantonsrat (Zug)|<br /> ZG}}
! style="width:3em" |{{CH-FR|Grosser Rat (Freiburg)|<br /> FR}}
! style="width:3em" |{{CH-SO|Kantonsrat (Solothurn)|<br /> SO}}
! style="width:3em" |{{CH-BS|Grosser Rat (Basel-Stadt)|<br /> BS}}
! style="width:3em" |{{CH-BL|Landrat (Basel-Landschaft)|<br /> BL}}
! style="width:3em" |{{CH-SH|Kantonsrat (Schaffhausen)|<br /> SH}}
! style="width:3em" |{{CH-AR|Kantonsrat (Appenzell Ausserrhoden)|<br /> AR}}
! style="width:3em" |{{CH-AI|Grosser Rat (Appenzell Innerrhoden)|<br /> AI}}
! style="width:3em" |{{CH-SG|Kantonsrat (St. Gallen)|<br /> SG}}
! style="width:3em" |{{CH-GR|Grosser Rat (Graubünden)|<br /> GR}}
! style="width:3em" |{{CH-AG|Grosser Rat (Aargau)|<br /> AG}}
! style="width:3em" |{{CH-TG|Grosser Rat (Thurgau)|<br /> TG}}
! style="width:3em" |{{CH-TI|Grosser Rat (Tessin)|<br /> TI}}
! style="width:3em" |{{CH-VD|Grosser Rat (Waadt)|<br /> VD}}
! style="width:3em" |{{CH-VS|Grosser Rat (Wallis)|<br /> VS}}
! style="width:3em" |{{CH-NE|Grosser Rat (Neuenburg)|<br /> NE}}
! style="width:3em" |{{CH-GE|Grosser Rat (Genf)|<br /> GE}}
! style="width:3em" |{{CH-JU|Parlament (Jura)|<br /> JU}}
|-
!2021
|
|
|
|
|
|
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|
|
|
|22,1
|17,6
|
|
|
|
|
|
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|
|
|
|38,2
|4,0
|
|
|-
!2022
|
|
|7,4
|
|
|
|28,1
|25,9
|17,6
|24,0
|
|
|
|
|
|
|
|
|28,0
|
|
|
|''2,0''
|
|
|
|
|-
!2023
|14,1
|6,0
|
|27,5
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|10,9
|
|4,0
|*
|
|
|
|
|17,5
|
|
|
|7,9
|
|-
!2024
|
|
|
|
|31,3
|23,0
|
|
|
|
|
|
|6,7
|
|3,7
|
|
|21,9
|
|12,9
|15,2
|
|
|
|
|
|
|-
!2025
|
|
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|
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|
|
|…
|
|
|
|
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|
|
|
|
|
|
|…
|…
|
|…
|-
| colspan="28" style="text-align: left;" |'''Legändä:''' * – Landsgmeindä odr Majorzwahlä/Gmeindversamligä i mehrerä/aunä; … – zuk. Wahlä im loufendä Jahr; ''kursiv'' – Izug is Parlamänt verpasst; Wauergäbnis i Prozänt;
|}
== Weblinks ==
* [https://die-mitte.ch/ Website Die Mitte]
* [https://www.sachdokumentation.ch/bestand/dossier/605 Christlich-demokratische Volkspartei der Schweiz (CVP) bis 2020; Die Mitte ab 2021.] In: Sachdokumentation des [[Schweizerisches Sozialarchiv|Schweizerischen Sozialarchivs]].
== Einzunachwii ==
<references />
[[Kategorie:Schwiizer Partei]]
tbeot9j92u6jxuz7afli8jjqcnmaoqd
Flensburg
0
93972
1084891
1076060
2026-05-31T20:31:30Z
Jcb
356
1084891
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Gemeinde in Deutschland|Art=Stadt|Wappen=DEU Flensburg COA.svg|Breitengrad=54.78276|Längengrad=9.43628|Karte=|Lageplan=Schleswig-Holstein FL.svg|Lageplanbeschreibung=Lage der Stadt Flensburg in Schleswig-Holstein|Bundesland=Schleswig-Holstein|Kreis=|Höhe=12|PLZ=24937–24944|Vorwahl=0461|Gemeindeschlüssel=01001000|NUTS=DEF01|LOCODE=DE FLF|Gliederung=13 Stadtteile,<br />38 statistische Bezirke|Adresse=Rathausplatz 1<br />24937 Flensburg|Website=[https://www.flensburg.de/ www.flensburg.de]|Bürgermeister=[[Fabian Geyer]]|Bürgermeistertitel=Oberbürgermeister|Partei=parteilos}}
[[Datei:Luftbild_Flensburg_Schleswig-Holstein_Zentrum_Stadthafen_Foto_2012_Wolfgang_Pehlemann_Steinberg-Ostsee_IMG_6187.jpg|mini|Luftbild vom Zäntrum u Hafä vo Flensburg]]
'''Flänsburg''' (uf [[Hochdeutsch|hochdütsch]] '''Flensburg''', [[Dänische Sprache|dänisch]] u [[Niederdeutsche Sprache|plattdütsch]] ''Flensborg,'' nordfriäsisch ''Flansborj'' oder ''Flensborag,'' südjütisch ''Flensborre'') isch ä mittugrossi kreisfreii Stadt im Nordä vo [[Schleswig-Holstein]] ar Gränzä zu [[Dänemark]]. Flänsburg isch mit 96.326 Iwohner (Stand 2024) hinger Kiel u Lübeck di drittgröschti Stadt vo Schleswig-Houstei, di grösschti im Landesteil Schleswig u di nördlächschti kreisfreii Stadt vo [[Deutschland|Dütschland]].
== Sprachä ==
[[Datei:Flensburg-Flensborg.jpg|mini|Sit 2008 si d'Flänsburger Ortsschiuder o mitem dänischä Ortsnamä Flensborg agschribe]]
Z Flensburg wird Dänisch nach Änglisch aus zwöiti bzw. dritti Frömdsprach ungerrichtet.
== Religionä ==
2022 si 35.1 % vodä Bewohner evangelisch gsi, 5,4 % katholisch gsi u 59.4 % hei entweder kenerä Religionsgmeinschaft aghört oder si Aghörigi vo andernä Religionä gsi.
== Oberbürgermeischter ==
Sitem 15. Januar 2023 isch dr parteilos Fabian Geyer Oberbürgermeischter vo Flensburg.<ref>{{Internetquelle|url=https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Flensburgs-neuer-Oberbuergermeister-vereidigt,flensburg6000.html|titel=Flensburgs neuer Oberbürgermeister vereidigt|abruf=2023-01-15}}</ref>
== Weblinks ==
* WikiProjekt Flensburg
* [https://www.flensburg.de/ Website der Stadt Flensburg]
* [http://www.flensburg-tourismus.de/ Flensburg Touristenformation]
* {{DNB-Portal|4017506-6}}
* {{Internetquelle|url=http://www.marschundfoerde.de/index.html|titel=Marsch & Förde|abruf=2015-05-10}}
== Einzunachwiis ==
<references />
[[Kategorie:Ort (Schleswig-Holstei)]]
[[Kategorie:Ort mit Seehafe]]
gkrlcdia3vjxvwz1b3j0axjve7q3c4t
Benutzer:PK2/sandbox
2
94073
1084912
1078208
2026-06-01T08:37:50Z
PK2
8701
add sandbox pages for new Wikipedia editions
1084912
wikitext
text/x-wiki
{| class="wikitable" style="font-size:85%"
|+ Pages I have in my sandbox
|-
|
|}
;<div class="center" style="width:auto; margin-left:auto; margin-right:auto; font-size:85%">My sandbox pages in different languages by language code</div>
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ A
|-
| [[:ab:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Abkhaz language|Abkhaz]]<br />(code: <code>ab</code>)
| [[:ace:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Acehnese language|Acehnese]]<br />(code: <code>ace</code>)
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| [[:an:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Aragonese language|Aragonese]]<br />(code: <code>an</code>)
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|-
| [[:ann:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Obolo language|Obolo]]<br />(code: <code>ann</code>)
| [[:anp:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Angika|Angika]]<br />(code: <code>anp</code>)
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|-
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| [[:azb:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Azerbaijani language#South Azerbaijani|South Azerbaijani]]<br />(code: <code>azb</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ B
|-
| [[:ba:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Bashkir language|Bashkir]]<br />(code: <code>ba</code>)
| [[:ban:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Balinese language|Balinese]]<br />(code: <code>ban</code>)
| [[:bar:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Bavarian language|Bavarian]]<br />(code: <code>bar</code>)
| [[:bat-smg:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Samogitian language|Samogitian]]<br />(code: <code>bat-smg</code>)
| [[:bbc:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Toba Batak language|Toba Batak]]<br />(code: <code>bbc</code>)
| [[:bcl:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Central Bikol|Central Bikol]]<br />(code: <code>bcl</code>)
| [[:bdr:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Sama–Bajaw languages|West Coast Bajau]]<br />(code: <code>bdr</code>)
| [[:be:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Belarusian language|Belarusian]]<br />(code: <code>be</code>)
| [[:be-tarask:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Belarusian language|Belarusian]] ([[:en:Taraškievica|Taraškievica]])<br />(code: <code>be-tarask</code>)
| [[:bew:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Betawi language|Betawi]]<br />(code: <code>bew</code>)
|-
| [[:bg:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Bulgarian language|Bulgarian]]<br />(code: <code>bg</code>)
| [[:bh:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Bihari languages|Bihari]] ([[:en:Bhojpuri language|Bhojpuri]])<br />(code: <code>bh</code>)
| [[:bi:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Bislama|Bislama]]<br />(code: <code>bi</code>)
| [[:bjn:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Banjarese language|Banjarese]]<br />(code: <code>bjn</code>)
| [[:blk:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Pa'O language|Pa'O]]<br />(code: <code>blk</code>)
| [[:bm:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Bambara language|Bambara]]<br />(code: <code>bm</code>)
| [[:bn:User:PK2/খেলাঘর|/sandbox]] in [[:en:Bengali language|Bengali]]<br />(code: <code>bn</code>)
| [[:bo:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Central Tibetan|Central Tibetan]] ([[:en:Lhasa Tibetan|Lhasa Tibetan]])<br />(code: <code>bo</code>)
| [[:bpy:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Bishnupriya Manipuri|Bishnupriya Manipuri]]<br />(code: <code>bpy</code>)
| [[:br:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Breton language|Breton]]<br />(code: <code>br</code>)
|-
| [[:bs:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Bosnian language|Bosnian]]<br />(code: <code>bs</code>)
| [[:btm:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Mandailing Batak language|Mandailing Batak]]<br />(code: <code>btm</code>)
| [[:bug:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Buginese language|Buginese]]<br />(code: <code>bug</code>)
| [[:bxr:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Buryat language|Buryat]] (Russia Buriat)<br />(code: <code>bxr</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ C
|-
| [[:ca:User:PK2/proves|/sandbox]] in [[:en:Catalan language|Catalan]]<br />(code: <code>ca</code>)
| [[:cbk-zam:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Chavacano|Chavacano]] (Zamboanga)<br />(code: <code>cbk-zam</code>)
| [[:cdo:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Eastern Min|Eastern Min]]<br />(code: <code>cdo</code>)
| [[:ce:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Chechen language|Chechen]]<br />(code: <code>ce</code>)
| [[:ceb:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Cebuano language|Cebuano]]<br />(code: <code>ceb</code>)
| [[:ch:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Chamorro language|Chamorro]]<br />(code: <code>ch</code>)
| [[:chr:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Cherokee language|Cherokee]]<br />(code: <code>chr</code>)
| [[:chy:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Cheyenne language|Cheyenne]]<br />(code: <code>chy</code>)
|-
| [[:ckb:User:PK2/خۆڵەپەتانێ|/sandbox]] in [[:en:Kurdish language|Kurdish]] ([[:en:Sorani|Sorani]])<br />(code: <code>ckb</code>)
| [[:co:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Corsican language|Corsican]]<br />(code: <code>co</code>)
| [[:crh:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Crimean Tatar language|Crimean Tatar]]<br />(code: <code>crh</code>)
| [[:cs:User:PK2/Pískoviště|/sandbox]] in [[:en:Czech language|Czech]]<br />(code: <code>cs</code>)
| [[:csb:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kashubian language|Kashubian]]<br />(code: <code>csb</code>)
| [[:cu:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Old Church Slavonic|Old Church Slavonic]]<br />(code: <code>cu</code>)
| [[:cv:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Chuvash language|Chuvash]]<br />(code: <code>cv</code>)
| [[:cy:User:PK2/Pwll Tywod|/sandbox]] in [[:en:Welsh language|Welsh]]<br />(code: <code>cy</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ D
|-
| [[:da:User:PK2/sandkasse|/sandbox]] in [[:en:Danish language|Danish]]<br />(code: <code>da</code>)
| [[:dag:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Dagbani language|Dagbani]]<br />(code: <code>dag</code>)
| [[:de:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:German language|German]]<br />(code: <code>de</code>)
| [[:dga:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Dagaare language|Dagaare]]<br />(code: <code>dga</code>)
| [[:din:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Dinka language|Dinka]]<br />(code: <code>din</code>)
| [[:diq:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Zaza language|Zaza]]<br />(code: <code>diq</code>)
| [[:dsb:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Lower Sorbian language|Lower Sorbian]]<br />(code: <code>dsb</code>)
| [[:dtp:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Dusun language|Dusun]]<br />(code: <code>dtp</code>)
| [[:dty:User:PK2/प्रयोगस्थल|/sandbox]] in [[:en:Doteli|Doteli]]<br />(code: <code>dty</code>)
| [[:dv:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Maldivian language|Maldivian]]<br />(code: <code>dv</code>)
| [[:dz:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Dzongkha|Dzongkha]]<br />(code: <code>dz</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ E
|-
| [[:ee:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Ewe language|Ewe]]<br />(code: <code>ee</code>)
| [[:el:User:PK2/πρόχειρο|/sandbox]] in [[:en:Greek language|Greek]]<br />(code: <code>el</code>)
| [[:eml:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Emilian–Romagnol|Emilian–Romagnol]]<br />(code: <code>eml</code>)
| [[:en:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:English language|English]]<br />(code: <code>en</code>)
| [[:eo:User:PK2/provejo|/sandbox]] in [[:en:Esperanto|Esperanto]]<br />(code: <code>eo</code>)
| [[:es:User:PK2/Taller|/sandbox]] in [[:en:Spanish language|Spanish]]<br />(code: <code>es</code>)
| [[:et:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Estonian language|Estonian]]<br />(code: <code>et</code>)
| [[:eu:User:PK2/Proba orria|/sandbox]] in [[:en:Basque language|Basque]]<br />(code: <code>eu</code>)
| [[:ext:User:PK2/obraol|/sandbox]] in [[:en:Extremaduran language|Extremaduran]]<br />(code: <code>ext</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ F
|-
| [[:fa:User:PK2/صفحه تمرین|/sandbox]] in [[:en:Persian language|Persian]]<br />(code: <code>fa</code>)
| [[:fat:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Akan language|Akan]] ([[:en:Fante dialect|Fante]])<br />(code: <code>fat</code>)
| [[:ff:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Fula language|Fula]]<br />(code: <code>ff</code>)
| [[:fi:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Finnish language|Finnish]]<br />(code: <code>fi</code>)
| [[:fiu-vro:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Võro language|Võro]]<br />(code: <code>fiu-vro</code>)
| [[:fj:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Fijian language|Fijian]]<br />(code: <code>fj</code>)
| [[:fo:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Faroese language|Faroese]]<br />(code: <code>fo</code>)
| [[:fon:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Fon language|Fon]]<br />(code: <code>fon</code>)
| [[:fr:User:PK2/Brouillon|/sandbox]] in [[:en:French language|French]]<br />(code: <code>fr</code>)
| [[:frp:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Franco-Provençal|Franco-Provençal]]<br />(code: <code>frp</code>)
| [[:frr:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:North Frisian language|North Frisian]]<br />(code: <code>frr</code>)
| [[:fur:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Friulian language|Friulian]]<br />(code: <code>fur</code>)
| [[:fy:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:West Frisian language|West Frisian]]<br />(code: <code>fy</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ G
|-
| [[:ga:User:PK2/Clár Dubh|/sandbox]] in [[:en:Irish language|Irish]]<br />(code: <code>ga</code>)
| [[:gag:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Gagauz language|Gagauz]]<br />(code: <code>gag</code>)
| [[:gan:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Gan Chinese|Gan Chinese]]<br />(code: <code>gan</code>)
| [[:gcr:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:French Guianese Creole|French Guianese Creole]]<br />(code: <code>gcr</code>)
| [[:gd:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Scottish Gaelic|Scottish Gaelic]]<br />(code: <code>gd</code>)
| [[:gl:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Galician language|Galician]]<br />(code: <code>gl</code>)
| [[:glk:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Gilaki language|Gilaki]]<br />(code: <code>glk</code>)
| [[:gn:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Guarani language|Guarani]]<br />(code: <code>gn</code>)
| [[:gom:User:PK2/proiogpan|/sandbox]] in [[:en:Konkani language|Konkani]] (Goan Konkani)<br />(code: <code>gom</code>)
|-
| [[:gor:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Gorontalo language|Gorontalo]]<br />(code: <code>gor</code>)
| [[:got:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Gothic language|Gothic]]<br />(code: <code>got</code>)
| [[:gpe:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Ghanaian Pidgin English|Ghanaian Pidgin English]]<br />(code: <code>gpe</code>)
| [[:gu:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Gujarati language|Gujarati]]<br />(code: <code>gu</code>)
| [[:guc:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Wayuu language|Wayuu]]<br />(code: <code>guc</code>)
| [[:gur:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Farefare language|Farefare]]<br />(code: <code>gur</code>)
| [[:guw:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Gun language|Gun]]<br />(code: <code>guw</code>)
| [[:gv:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Manx language|Manx]]<br />(code: <code>gv</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ H
|-
| [[:ha:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Hausa language|Hausa]]<br />(code: <code>ha</code>)
| [[:hak:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Hakka Chinese|Hakka Chinese]]<br />(code: <code>hak</code>)
| [[:haw:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Hawaiian language|Hawaiian]]<br />(code: <code>haw</code>)
| [[:he:User:PK2/טיוטה|/sandbox]] in [[:en:Hebrew language|Hebrew]]<br />(code: <code>he</code>)
| [[:hi:User:PK2/प्रयोगपृष्ठ|/sandbox]] in [[:en:Hindi|Hindi]]<br />(code: <code>hi</code>)
| [[:hif:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Fiji Hindi|Fiji Hindi]]<br />(code: <code>hif</code>)
| [[:hr:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Croatian language|Croatian]]<br />(code: <code>hr</code>)
| [[:hsb:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Upper Sorbian language|Upper Sorbian]]<br />(code: <code>hsb</code>)
| [[:ht:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Haitian Creole|Haitian Creole]]<br />(code: <code>ht</code>)
| [[:hu:User:PK2/próbalap|/sandbox]] in [[:en:Hungarian language|Hungarian]]<br />(code: <code>hu</code>)
| [[:hy:User:PK2/Ավազարկղ|/sandbox]] in [[:en:Armenian language|Armenian]] ([[:en:Eastern Armenian|Eastern Armenian]])<br />(code: <code>hy</code>)
| [[:hyw:User:PK2/Սեւագրութիւն|/sandbox]] in [[:en:Western Armenian|Western Armenian]]<br />(code: <code>hyw</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ I
|-
| [[:ia:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Interlingua|Interlingua]]<br />(code: <code>ia</code>)
| [[:iba:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Iban language|Iban]]<br />(code: <code>iba</code>)
| [[:id:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Indonesian language|Indonesian]]<br />(code: <code>id</code>)
| [[:ie:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Interlingue|Interlingue]]<br />(code: <code>ie</code>)
| [[:ig:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Igbo language|Igbo]]<br />(code: <code>ig</code>)
| [[:igl:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Igala language|Igala]]<br />(code: <code>igl</code>)
| [[:ik:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Iñupiaq language|Iñupiaq]]<br />(code: <code>ik</code>)
| [[:ilo:User:PK2/pagipadasan|/sandbox]] in [[:en:Ilocano language|Ilocano]]<br />(code: <code>ilo</code>)
| [[:inh:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Ingush language|Ingush]]<br />(code: <code>inh</code>)
| [[:io:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Ido|Ido]]<br />(code: <code>io</code>)
| [[:is:User:PK2/sandkassi|/sandbox]] in [[:en:Icelandic language|Icelandic]]<br />(code: <code>is</code>)
| [[:it:User:PK2/Sandbox|/sandbox]] in [[:en:Italian language|Italian]]<br />(code: <code>it</code>)
| [[:iu:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Inuktitut|Inuktitut]]<br />(code: <code>iu</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ J
|-
| [[:ja:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Japanese language|Japanese]]<br />(code: <code>ja</code>)
| [[:jam:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Jamaican Patois|Jamaican Patois]]<br />(code: <code>jam</code>)
| [[:jbo:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Lojban|Lojban]]<br />(code: <code>jbo</code>)
| [[:jv:User:PK2/bak wedhi|/sandbox]] in [[:en:Javanese language|Javanese]]<br />(code: <code>jv</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ K
|-
| [[:ka:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Georgian language|Georgian]]<br />(code: <code>ka</code>)
| [[:kaa:User:PK2/qaralama|/sandbox]] in [[:en:Karakalpak language|Karakalpak]]<br />(code: <code>kaa</code>)
| [[:kab:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kabyle language|Kabyle]]<br />(code: <code>kab</code>)
| [[:kai:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Karai-karai|Karai-karai]]<br />(code: <code>kai</code>)
| [[:kaj:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Jju language|Jju]]<br />(code: <code>kaj</code>)
| [[:kbd:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kabardian language|Kabardian]]<br />(code: <code>kbd</code>)
| [[:kbp:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kabiye language|Kabiye]]<br />(code: <code>kbp</code>)
| [[:kcg:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Tyap|Tyap]]<br />(code: <code>kcg</code>)
| [[:kg:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kongo language|Kongo]]<br />(code: <code>kg</code>)
| [[:kge:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Komering language|Komering]]<br />(code: <code>kge</code>)
| [[:ki:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kikuyu language|Kikuyu]]<br />(code: <code>ki</code>)
| [[:kk:User:PK2/зертхана|/sandbox]] in [[:en:Kazakh language|Kazakh]]<br />(code: <code>kk</code>)
| [[:km:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Khmer language|Khmer]]<br />(code: <code>km</code>)
|-
| [[:kn:User:PK2/ಪ್ರಯೋಗಪುಟ|/sandbox]] in [[:en:Kannada|Kannada]]<br />(code: <code>kn</code>)
| [[:knc:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Central Kanuri|Central Kanuri]]<br />(code: <code>knc</code>)
| [[:ko:User:PK2/연습장|/sandbox]] in [[:en:Korean language|Korean]]<br />(code: <code>ko</code>)
| [[:koi:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Komi-Permyak language|Komi-Permyak]]<br />(code: <code>koi</code>)
| [[:krc:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Karachay-Balkar|Karachay-Balkar]]<br />(code: <code>krc</code>)
| [[:ks:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kashmiri language|Kashmiri]]<br />(code: <code>ks</code>)
| [[:ksh:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Ripuarian language|Ripuarian]]<br />(code: <code>ksh</code>)
| [[:ku:User:PK2/ceribandin|/sandbox]] in [[:en:Kurdish language|Kurdish]] ([[:en:Kurmanji|Kurmanji]])<br />(code: <code>ku</code>)
| [[:kus:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kusaal language|Kusaal]]<br />(code: <code>kus</code>)
| [[:kv:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Komi language|Komi]]<br />(code: <code>kv</code>)
| [[:kw:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Cornish language|Cornish]]<br />(code: <code>kw</code>)
| [[:ky:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Kyrgyz language|Kyrgyz]]<br />(code: <code>ky</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ L
|-
| [[:la:User:PK2/Harenarium|/sandbox]] in [[:en:Latin|Latin]]<br />(code: <code>la</code>)
| [[:lad:User:PK2/Kutí de prova|/sandbox]] in [[:en:Judaeo-Spanish|Judaeo-Spanish]]<br />(code: <code>lad</code>)
| [[:lb:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Luxembourgish|Luxembourgish]]<br />(code: <code>lb</code>)
| [[:lbe:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Lak language|Lak]]<br />(code: <code>lbe</code>)
| [[:lez:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Lezgian language|Lezgian]]<br />(code: <code>lez</code>)
| [[:lfn:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Lingua Franca Nova|Lingua Franca Nova]]<br />(code: <code>lfn</code>)
| [[:lg:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Luganda|Luganda]]<br />(code: <code>lg</code>)
| [[:li:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Limburgish|Limburgish]]<br />(code: <code>li</code>)
|-
| [[:lij:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Ligurian language|Ligurian]]<br />(code: <code>lij</code>)
| [[:lld:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Ladin language|Ladin]]<br />(code: <code>lld</code>)
| [[:lmo:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Lombard language|Lombard]]<br />(code: <code>lmo</code>)
| [[:ln:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Lingala|Lingala]]<br />(code: <code>ln</code>)
| [[:lo:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Lao language|Lao]]<br />(code: <code>lo</code>)
| [[:lt:User:PK2/juodraštis|/sandbox]] in [[:en:Lithuanian language|Lithuanian]]<br />(code: <code>lt</code>)
| [[:ltg:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Latgalian language|Latgalian]]<br />(code: <code>ltg</code>)
| [[:lv:User:PK2/Smilšu kaste|/sandbox]] in [[:en:Latvian language|Latvian]]<br />(code: <code>lv</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ M
|-
| [[:mad:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Madurese language|Madurese]]<br />(code: <code>mad</code>)
| [[:mai:User:PK2/प्रयोगपृष्ठ|/sandbox]] in [[:en:Maithili language|Maithili]]<br />(code: <code>mai</code>)
| [[:map-bms:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Javanese language|Javanese]] ([[:en:Banyumasan dialect|Banyumasan]])<br />(code: <code>map-bms</code>)
| [[:mdf:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Moksha language|Moksha]]<br />(code: <code>mdf</code>)
| [[:mg:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Malagasy language|Malagasy]]<br />(code: <code>mg</code>)
| [[:mhr:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Meadow Mari language|Meadow Mari]]<br />(code: <code>mhr</code>)
| [[:mi:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Māori language|Māori]]<br />(code: <code>mi</code>)
| [[:min:User:PK2/bak kasiak|/sandbox]] in [[:en:Minangkabau language|Minangkabau]]<br />(code: <code>min</code>)
| [[:mk:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Macedonian language|Macedonian]]<br />(code: <code>mk</code>)
| [[:ml:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Malayalam|Malayalam]]<br />(code: <code>ml</code>)
| [[:mn:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Mongolian language|Mongolian]]<br />(code: <code>mn</code>)
|-
| [[:mni:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Meitei language|Meitei]]<br />(code: <code>mni</code>)
| [[:mnw:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Mon language|Mon]]<br />(code: <code>mnw</code>)
| [[:m:mos:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Mooré|Mooré]]<br />(code: <code>mos</code>)
| [[:mr:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Marathi language|Marathi]]<br />(code: <code>mr</code>)
| [[:mrj:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Hill Mari language|Hill Mari]]<br />(code: <code>mrj</code>)
| [[:ms:User:PK2/Kotak pasir|/sandbox]] in [[:en:Malay language|Malay]]<br />(code: <code>ms</code>)
| [[:mt:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Maltese language|Maltese]]<br />(code: <code>mt</code>)
| [[:mwl:User:PK2/Testes|/sandbox]] in [[:en:Mirandese language|Mirandese]]<br />(code: <code>mwl</code>)
| [[:my:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Burmese language|Burmese]]<br />(code: <code>my</code>)
| [[:myv:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Erzya language|Erzya]]<br />(code: <code>myv</code>)
| [[:mzn:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Mazanderani language|Mazanderani]]<br />(code: <code>mzn</code>)
|}
{| class="wikitable" style="text-align: center; font-size:85%"
|+ N
|-
| [[:nah:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Nahuatl|Nahuatl]]<br />(code: <code>nah</code>)
| [[:nap:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Neapolitan language|Neapolitan]]<br />(code: <code>nap</code>)
| [[:nds:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Low German|Low German]]<br />(code: <code>nds</code>)
| [[:nds-nl:User:PK2/sandbox|/sandbox]] in [[:en:Dutch Low Saxon|Dutch Low Saxon]]<br />(code: <code>nds-nl</code>)
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Leonesische Sprache
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2026-05-31T20:50:24Z
Jcb
356
1084903
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Leonesischi Sprooch}}
{{Infobox_Sprache
|Sprache=Spanisch ''(Llïonés)''
|IPA={{IPA|[ʎʝo̝ˈnes]}}
|Länder={{ESP}}, {{POR}}
|Sprecher= 55.000
|Klassifikation=* [[Indogermanische Sprachen|Indogermanisch]]<br />
*: [[Italische Sprachen|Italisch]]
*:: [[Romanische Sprachen|Romanisch]]
*::: [[Westromanische Sprachen|Westromanisch]]
*:::: [[Iberoromanische Sprachen|Iberoromanisch]]
*::::: [[Leonesische Schproochgruppe]]
|KSprache=Lionesisch
|Amtssprache=
|ISO1=roa
|ISO2=roa
|ISO3=roa
|SIL=roa
|glotto = leon1245
|linguasphere = 51-AAA-cc
|[[Datei:dominio asturleonés.png|miniatur|Charte vo dr asturleonesische Dialekt]]
|farb = #cdF
|name = Leonesisch
|eigenname = ''Llïonés''
|ipa = {{IPA|[ʎʝo̝ˈnes]}}
|länder = [[Spanien|Spanie]], [[Portugal]]
|sprächer = 55.000 (2026)<ref>[https://elfueyu.net/ Asociación de la Llingua Llïonesa El Fueyu (2026)]</ref>
|datum = 2026
|rang = -
|schrift = [[Lateinisches Alphabet|latynischs Alphabet]]
|Typologie = SVO
|minderheit = [[Spanien|Spanie]]
|gsetz = Autonomieschtatut. Europäisch Charta vo de Regional- oder Minderheitessprooche.
|akademie = -
|beispiel = ''Tolos homes nacen llibres ye iguales en dinidá y dreichos, y pula razón y la sua conciencia tienen que portase fraternálmente unos cun outros.''
|Karte= [[Datei:Iber-Romance languages.png|miniatur|align="left"|alt=Schproochcharte vo dr Iberische Halbinsel: dr grüeni Bereich zeigt d'leonesischi Schprooch.|Schproochcharte vo dr Iberische Halbinsel: s Leonesische (grün) als eigenständigi romanischi Schprooch.]]}}
Die '''leonesischi Schprooch''', '''lionesischi Sprooch''') (''Llïonés'' oder ''Llingua Llïonesa'' uff Leonesisch) isch e [[Romanische Sprachen|romanischi Schprooch]], wo zum Iberoromanische ghört. Si wird hüt in de Provinze Lion (Llión), Zamora und Salamanca in [[Spanien|Spanie]] und im Distrikt Bragança in [[Portugal]] gredt. Aber, ussert däm Distrikt vo Bragança, git es Bewis, dass me Llïonés au in andere Gebiet vo Portugal gredt het, wo zum alten [[Königrych vo Lion]] ghört hänn.<ref>{{fr}} Cintra, Luís Filipe Lindley. 'Toponymie léonaise au Portugal. La région de Riba-Coa.' Actas y Memorias del V Congreso Internacional de Ciencias Onomásticas, vol. 2, Univiersité di Salamanca, 1959, pp. 245-257."</ref>
Zäme mit em Asturianische und em Mirandesische bildet si die Leonesischi Schproochgruppe. S’Leonesisch isch als Schprooch under em Linguasphere-Code 51-AAA-cc anerchännt.<ref>[https://books.google.it/books?id=RULUzAEACAAJ 1999/2000 Linguasphere register (Llïonés)]</ref>
== Gschicht ==
S’Leonesisch stammt direkt vom [[Latein|Vulgärlatein]] ab. Es isch kei Entwicklig vom klassische Schryblateyn, sondern d’Schprooch vom Volk nach dr Ussdeynig vom [[Römisches Reich|Römische Rych]].
=== Die erschte Dokumänt ===
Während em [[Mittelalter]] isch s’Leonesisch d’Hauptschprooch und d’Amtsschprooch vom [[Königrych vo Lion]] gsi.<ref>{{fr}} Barrau-Dihigo, L. (1903): Notes et documents sur l’histoire du royaume de Leon, 1. Chartes royales léonaises 912—1037. Revue Hispanique, 10 pp. 349–454.</ref>
Es isch am Hof vo Lion bruucht worde und me findet es sörig oft in de Verwaltigs- und [[Dokument|Rächtsdokumänt]] us särre Zyt, bevor dr schproochlichi Druck (Verdrängig) dur s'Kaschtilianische cho isch.<ref>Granda Gutiérrez, G. (1960): Los diptongos descendentes en el dominio románico leonés. Galmés de Fuentes, Á. y. D. C. M. P. Trabajos sobre el dominio románico leonés, II. pp. 19-173. Gredos.</ref><ref>Morala Rodríguez, J. R. (2010): La lengua en el Reino de León. XIº Reino de León. pp. 55-59. Instituto de Estudios Leoneses.</ref>
Was d'Schriftlichkeit aabelangt, isch dr erscht Bewis, wo me dänkt het, er sig dr ältischt in ere romanische Schprooch uff dr Iberische Halbinsel, d' „''Nodicia de Kesos''“, es Dokumänt us em Joer 959. Sälle Täkscht stammt us em Chlooster vo de Heilige Justus und Pastor in Rozuela (wo hüt nümme exischtiert und in dr Gmeind Ardón gläge isch).
S’Leonesisch isch d'[[Amtssprache|Amtsschprooch]] vo de leonesische Dokumäntazioone gsi bis zum 14. Johrhundert,<ref>Koch, S. (2013). Trazas del leonés en documentos tardomedievales de San Pedro de Eslonza. Actas del IX Congreso Internacional de Historia de la Lengua Española. Iberoamericana / Vervuert. ISBN 978-84-8489-899-3.</ref> wo si dur s'Kaschtilianische in de Kanzleie ersetzt worde isch und als reini Gschprooch vom Volk wytergläbt het.<ref>Morala Rodríguez, J. R. (2010): La lengua en el Reino de León. XIº Reino de León. pp. 55-59. Instituto de Estudios Leoneses.</ref>
S’Leonesisch het sich im [[Mittelalter]] mit ere feschte Norm gfeschtigt, basierend uff ere grafische Eiinig (Konsens) zwüsche de Schryber und Notar, sowohl im Sischtem vo de Näme als au im Sischtem vo de Verbe.<ref>María Cristina Egido Fernández. El sistema verbal en el romance medieval leonés. Universität vo Lion, 1996. ISBN 84-7719-551-X.</ref> Vili Wärk und Schryber hänn mit ere schtarke leonesische Beeiflussig gschribe, wie dr Antonio Torquemada.<ref>Lina Rodríguez Cacho. El ámbito leonés en los Coloquios de Torquemada. Tierras de León, Vol. 28, n. 73, 1988, pp. 71-82. ISSN 0495-5773.</ref>
Die leonesischi Schprooch zellt hüt (2026) 55.000 Muttersproochler.<ref>[https://web.archive.org/web/20250718230738/http://elfueyu.net/ Asociación de la lenga leonesa El Fueyu. 2026]</ref> Si isch in ere echte Gefahr uuszsterbe, ohni offizielli Anerchännig dur d'Gsetz und gäge d'Assimilierig dur d'Nochberschprooche.
=== Literarischi und akademischi Tradizion in dr Provinz Salamanca ===
Obwohl dr offizielli Gebruuch mit dr Zyt abgnoh het, isch s’Leonesisch in dr Kultur blybe. Es git Schpure, wo stark uff s’Leonesisch in dr Literatur vom 15. und 16. Johrhundert hiwyse, vor allem in de Theaterschtugg vo de Hirte.<ref>López-Morales, H. (1967). Elementos leoneses en la lengua del teatro pastoril de los siglos XV y XVI. Actas del II Congreso Internacional de Hispanistas.</ref>
S’Leonesisch isch nit nur e Schprooch vo dr Bevölkerig, sondern au e Schprooch vo dr literarische Schöpfig in dr Provinz Salamanca gsi. In de Johrhunderte XV und XVI erschynt s’Lionesisch im [[Theater]] vom Juan del Enzina,<ref>Encina, Juan del. Teatro completo. Pérez Priego. Madrid: Cátedra, 1991. ISBN 8437610206.</ref> bsunders in sym ''Obra del Entremés'' und syne ''Églogas'' (wo d'Vitalität vo dr Schprooch in däm Bereich zeige), als eigenständigi Schprooch, wo sich vom Kaschtilianische unterscheidet.<ref>Humberto López Morales. Actas del II Congreso Internacional de Hispanistas. 1967</ref>
Schpäter, im 18. Johrhundert, het dr Diego de Torres Villarroel, wo mit dr Universität Salamanca verbunde gsi isch, die schproochlichi Tradizion vo dr Region wytergfiert dur dr Gebruuch vo lionesische Elemänt in sym Wärk ''Visión y visitas de Torres con don Francisco de Quevedo por la Corte''.<ref>Diego de Torres Villarroel. Visión y visitas de Torres con don Francisco de Quevedo por la Corte. Editorial Gredos, 1972.</ref>
Die literarischi und theatralischi Präsenz vo de Autore us Salamanca bewyst, dass s’Leonesisch e funktionelli Gebruuchsschprooch und e Schprooch vom kulturelle Schaffe in dr [[Salamanca|Stadt Salamanca]] und ihri Region gsi isch, bis zum Aafang vo dr schproochliche Verdrängig dur s'Kaschtilianische in dr Moderne.
=== Entwicklig im 20. Johrhundert ===
Am Aafang vom 20. Johrhundert isch d’Veröffentlichung vo de „''Cuentos en dialecto leonés''“ vom Caitano Galán Bardón (1907) e wichtige Meileschtei für d'Anerchännig vo dr Schprooch gsi.<ref>Galán Bardón, Caitano (1907). Cuentos en dialecto leonés. Imprenta de la viuda e hijos de López.</ref> Während em ganze 20. Johrhundert hänn vili Forscher d’leonesischi Schprooch analysiert, vo dr Morphologie bis zur Syntax.<ref>Millán Urdiales Campos. Sobre la pérdida o conservación de la preposición "de " en leonés. Boletín de la Real Academia Española, 1994, pp. 193-204. ISSN 0210-4822.</ref>
S’Leonesische Schproochgebiet het starchi Verändere erläbt.<ref>Cano González, Ana María (1974): Algunos aspectos lingüísticos del habla de Somiedo. Revisión de los límites de los resultados del sufijo latino -oriu/-oria en una zona del dominio románico leonés. Atti XIV Congresso Internazionale di Linguistica e Filologia Romanza II. pp. 235-252.</ref> Zwo Variante hänn ihri eigene Standards entwicklet: s’Asturianische (1981),<ref>Martínez Álvarez, Josefina (1996): Las Hablas Asturianas. Manual de dialectología hispánica. Ariel. p. 119. ISBN 9788434482173 </ref> und s’Mirandesische für d'Tierra de Miranda in [[Portugal]] (1999).<ref>Azevedo Maia, Clarinda de (1996). Mirandés. Manual de dialectología hispánica. Ariel. pp. 162-163. ISBN 9788434482173</ref> S’Leonesisch isch di historischi Schprooch, wo s’hütige Asturianisch und Mirandesisch druss entstane sind. Hüt umfasst die leonesischi Gruppe drei Schprooche: s’Leonesisch sälber, s’Mirandesisch und s’Asturianisch.
== Universität ==
Hüt het s’Leonesisch e hoche Grad an Anerchännig an de europäische Universitäte. Es wichtigs Bispiel isch d'Anerchännig dur dr Raúl Sánchez Prieto, Vize-Rektor vo dr Universität Salamanca, wo s’Leonesisch als autochthoni Schprooch vo dr Region Salamanca in dr Coimbra-Gruppe agluegt het.<ref>Sánchez Prieto, Raúl (2025): Leonese, Portuguese, Occitan and Low German: Autochthonous invisible languages in Coimbra Group university regions. Peter Lang. pp. 17-35. ISBN 9782875747792</ref>
Ebezo isch di verglychendi [[Linguistik]] zwüschem [[Italienisch]] und em Leonesisch s'Thema vo Monographie gsi, wo in [[Deutschland|Dytschland]] veröffentlicht worde sind, was zeigt, dass s’Leonesisch es otonoms Sischtem isch, wo bis zum Doktorgrad erforscht wird.<ref>Pardo Fernández, Abel (2011): Italiano-leonese: lingue, marketing, nuove tecnologie e didattiche, Peter Lang, 2011. ISBN 9783631595558.</ref>
=== Tecnolodjeye und Modernisierig ===
Dr Gebruuch vom Leonesische im Zytalter vo dr Informatik wird dur de Isatz vo neye Informations- und Kommunikationstechnologie dütlich. D'Forschig vom Abel Pardo Fernández über s’Leonesisch und d'TIC (2008) undersuecht d'Wichtigkeit für d'Zuekunft, zum d'Schprooch z'bewahre und z'verbreite.<ref>Pardo Fernández, Abel (2008): El Llïonés y las Tics. Mikroglottika Yearbook. Peter Lang. pp. 109-122. ISBN 9783631580271</ref>
== Philologie ==
Die wüssenschaftlichi Forschig über s’Leonesisch het es ermöglicht, syyni Struktur und syyni [[Geschichte]] z'definiere.
* **Historischi Analyse:** D'Studie über s’Altleonesisch (''Altleonesische'') zeige syyn Bytrag in de Dokumänt us em [[13. Jahrhundert|13. Johrhundert]].<ref>Gessner, Emil. "Das Altleonesische: Ein Beitrag zur Kenntnis des Altspanischen". 1867.</ref>
* Es isch als eigeständigs Sischtem under de iberische Schprooche anerchännt.<ref>Borrego Nieto, J., "El leonés", in Alvar, M. (Ed.), ''Manual de dialectología hispánica'', Ariel, 1996, pp. 139-158. ISBN 9788434482173</ref>
* **Morphologie und Wortschatz:** D'Details vo dr Grammatik sind guet undersuecht worde.<ref>Hanssen, Friedrich Ludwig Christian, ''Estudios sobre la conjugación Leonesa'', 1896.</ref> Dr hütig Wortschatz isch ebefalls guet dokumentiert.<ref>Le Men Loyer, J., ''Léxico del leonés actual'', Centro de Estudios e Investigación San Isidoro, 2002.</ref>
* **Soziolinguischtik:** D'Situation vom Leonesische wird mit andere chlyne Schprooche vergliche, wie em Nordfriesische, zum d'Bildig von ere Standardvariante in teilte Gmeinschafte z'schprieche.
D'Beeiflussig dur s’Leonesisch in Salamanca<ref>Robles Carcedo, L. (2009). Vocabulario leonés: texto inédito de Unamuno. Letras de Deusto, 39(122), 205-216. ISSN 0210-3516.</ref> und in dr Region Extremadura isch au dokumentiert, was zeigt, dass sich s’Leonesisch ussdeynt het und e Schproochgrundlag bildet het, wo sich dütlich vom Kaschtilianische unterscheidet.<ref name="AlvarExtremadura">Manuel Alvar (Ed.), ''Manual de dialectología hispánica. El Español de España'', Ariel, Barçulone, 1996, pp. 172-174. ISBN 9788434482173</ref>
Die italienischi Schuel vo dr romanische Philologie het dr leonesische Schprooch scho immer Platz ygrümt und si als otonome Zweig in dr Panorama vo de weschtliche Schprooche anerchännt. Philologe wie dr Gerhard Rohlfs und dr Carlo Tagliavini hänn die phonetische Bsunderheiten vom Leonesische als alti und wärtvolli Bewahrig undersuecht, zum d'Entwicklig vom Latein z'verschtoh.<ref>Rohlfs, Gerhard, ''Estudios sobre el léxico románico'', Gredos, 1979.</ref><ref>Tagliavini, Carlo, ''Le origini delle lingue neolatine'', Patron, Bologne, 1982. ISBN 8855504657</ref>
In däre Perspektive het dr [[Philologie|Philolog]] Francesco Avolio d'Idee vo de „Schweschterschprooche“ formuliert. S’Leonesisch het die glychi Identität wie d'Nazionalschprooche, will syy Unterschid uff politische und historische Gründ basiert und nit uff syynere Linguischtik.<ref>Avolio, Francesco, [https://www.carocci.it/prodotto/lingue-e-dialetti-ditalia?srsltid=AfmBOor6hVxqvpK7iCVlfcj0VgecfZDtu_4FzerqDKH2QGuwnwEXHizg ''Lingue e dialetti d'Italia''], Carocci, 2009, p. 15. ISBN 9788843052035</ref>
== Status ==
Die leonesischi Schprooch isch uff regionaler Ebeni in [[Spanien]] im Autonomieschtatut vo Kastilie und Lion anerchännt worde, wo feschtglait isch, dass es en bsundere Schutz git: ''"S'Leonesisch wird dr Gegeschtand von ere bsundere Schutz dur d'Inschtituzione syy, wäge syym bsundere Wärt im schproochliche Erb vo dr Gmeinschaft. Syy Schutz, Gebruuch und Förderig wärde dr Gegeschtand von ere Regelig syy."''<ref>Artikell 5 (reformiert dur s'Gsetz 14/2007, vom 30. Novämber 2007): ''El leonés será objeto de protección específica por parte de las instituciones por su particular valor dentro del patrimonio lingüístico de la Comunidad. Su protección, uso y promoción serán objeto de regulación.''</ref>
Die Anerchännig isch im Rahme vom schproochliche Erb vo dr Autonome Gmeinschaft vo Kastilie und Lion, mit emne bsundere Fokus uff s’Leonesisch. S'Kaschtilianische (lengua castellana) isch als gmeinsami Schprooch gschützt, aber s’Leonesisch het en „bsundere“ Schutz und d'Zuesag von ere Regelig für syy Gebruuch und syy Förderig.
=== UNESCO ===
Nach de Regle vo dr UNESCO isch s’Leonesisch als otonomi Schprooch under de romanische Schprooche anerchännt, wird aber als „ärnschthaft gefährdet“ ygschtueft. Nach em ''Atlas of the World’s Languages in Danger''<ref>Wurm, Stephen A., ''Atlas of the World’s Languages in Danger of Disappearing'', UNESCO Publishing, Paris, 2001, p. 55. ISBN 9231032550.</ref> bedütet das, dass d'Schprooch nur no vo de eltere Lüt gschproche wird.
D'Uffnahm vom Lionesische in dr UNESCO-Atlas (Syte 55, "Leonese") git emne Schutz und en Anerchännig abseits vom Kaschtilianische.
Die Anerchännig verpflichtet d'Regierige, Massnahme z'ergryfe, zum das Erb vo dr Mänschheit z'bewahre.<ref name="UNESCOAtlas">Wurm, Stephen A., ''Atlas of the World’s Languages in Danger of Disappearing'', UNESCO Publishing, Paris, 2001, p. 36. ISBN 9231032550</ref>
=== S’Leonesisch und dr Europarat ===
Die leonesischi Schprooch wird dur d' „Europäischi Charta vo de Regional- oder Minderheitessprooche“ gschützt. In syym siebte Bewertigsbericht, wo 2024 veröffentlicht worde isch (MIN-LANG (2024)17), het dr Experteuusschuss vom Europarat d'Antwort vo Spanie bezüglich em Llïonés in dr Gmeinschaft vo Kastilie und Lion undersuecht.<ref>[https://rm.coe.int/spain-7th-evaluation-report-en/1680b1f237 Europarat. Seventh report of the Committee of Experts in respect of Spain. 2024. MIN-LANG (2024)17]</ref>
Dr Europarat merkt aa, dass es Verbesserige (↗) in de Studie und dr Forschig über s’Leonesisch an de Universitäte gäh het (Artikel 7.1.h), und au bi dr Bekämpfig vo Diskriminierige beim Gebruuch vo dr Schprooch (Artikel 7.2). Trotzdem zeigt dr Uusschuss en Rückschritt (↘) bi dr Berücksichtigung vo de Bedürfnis vo de Schprächer und bim Fähle von ere offizielle Berotigsschtrelli (Artikel 7.4).
Bezüglich dr Offizialität sait dr Bericht, dass Spanie syyni Verpflichtige zur Förderig vom Gebruuch vom Leonesische in Wort und Schrift im öffentlichen Läbe (Artikel 7.1.c, d) und au im Unterricht (Artikel 7.1.f) nonit erfüllt (=).<ref>[https://rm.coe.int/spain-7th-evaluation-report-en/1680b1f237 Europarat. Seventh report of the Committee of Experts in respect of Spain. 2024. MIN-LANG (2024)17]</ref>
== Bsunderheiten vo dr Schrift und dr Phonetig ==
D'lionesischi Schprooch bruucht es Sischtem vo dr Rächtschrybig (oder grafischi Norm) dur Konvention, wo uff eme grafische Konsens syt em Mittelalter basiert. Me findet Yflüss (etymologischi Schrybwys oder archaischi Lösige us de Dokumänt vom Königreich vo Lion), zum d'Otonomie vo dr Schprooch z'betone. Zämmegfasst isch d'leonesischi Rächtschrybig en entschtohenere „grafischer Konsens“, wo nit von ere einzelne Akademi vorgschribe wird, sondern dur d'Praxis vo de Schryber entschtanden isch.
Einigi vo de am witischte verbreitete grafische Merkmol, wo si vo de Nochberschprooche unterscheide, sind:
* **Gebruuch vo dr Diärese (¨):** Bruucht zum dr Hiatus z'markiere und zum z'verhindere, dass en schwache Vokal in de [[Diphthong]] verschluckt wird (Assimilierung). Das git em Name vo dr Schprooch syyni Identität: ''Llïonés, llïonesa''.
* **Doppel-nn:** Me bruucht nn als Repräsentation vom palatale n-Lut, unterschidlich zum ñ (Asturianisch, Kaschtilianisch) oder zum nh (Mirandesisch, Portugiesisch). Bispiel: ''mannana''.
* **Sischtem vom /k/ (c, q):** Erhalt vom [[Lateinisches Alphabet|latynische Schrybsischtem]] (Grafie), wo me c und q bruucht.
* **Infinitiv uff -e:** Erhalt vom Änd-e bi de Verbe (latynischi [[Infinitiv|Infinitive]]), es alts Merkmol, wo im Asturianische verlore gange isch. Bispiel: ''pechare, chovere''.
* **Entwicklig vo -ct- zu -ich-:** Die latynischi Gruppe -ct- isch zu -ich- worde, e einzigartigi Lösig im Verglych zu -it- (Galicisch, [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]]) oder -ch- (Bable, Kaschtilianisch). Bispiel: ''feichu''.
* **Vokalismus uff -u:** Sischtematische Verschluss vom Ändvokal im Wort uff -u. Bispiel: ''annu, fumu''.
* **Palatalisierig zu ch:** D'Gruppe pl-, cl-, fl- wärde zu ch- (wie im Portugiesische), im Unterschid zu ll- (Bable, [[Spanische Sprache|Spanische]]). Bispiel: ''chanu, chave''.
* **Diphthong "ei/ou":** Erhalt vo de Diphthong, wo im Bable und Kaschtilianische reduziert (vereinfacht) worde sind. Bispiel: ''cantóu, veiga''.
=== Artikle ===
S'omrin (männliche) oder neute [[Substantiv]] bruucht d'Form "-u", und dr feminin Plural ändet immer uff "-as".
{| class="wikitable" style="text-align:center;"
|- style="background-color:#ABCDEF;"
| Gschlecht und Zahl || Latein || Leonesisch || Alemannisch
|-
| Männlich Singular || ''illum''|| ''el''|| rowspan="3" | dr / de / s' / l'
|-
| Wyblich Singular || ''illam''|| ''la''
|-
| Neutrum Singular || ''illud''|| ''lu''
|-
| Männlich Plural || ''illos''|| ''los''|| rowspan="2" | d' / die
|-
| Wyblich Plural || ''illas''|| ''las''
|}
=== Pronomen ===
{| class="wikitable" style="text-align:center;"
|- style="background-color:#ABCDEF;"
| Person || Latein || Leonesisch || Alemannisch
|-
| 1. (Singular) || ''ego''|| ''you''|| ich / i
|-
| 2. (Singular) || tu || tu || du
|-
| 3. (Männlich Singular) || ille || él || er
|-
| 3. (Wyblich Singular) || illa || eilla || si / sie
|-
| 3. (Neutrum Singular) || illud || eillu || es
|-
| 1. (Männlich Plural) || nos || nusoutros || mir / mer
|-
| 1. (Wyblich Plural) || nos || nusoutras || mir / mer
|-
| 2. (Männlich Plural) || vos || vusoutros || ihr / er
|-
| 2. (Wyblich Plural) || vos || vusoutras || ihr / er
|-
| 3. (Männlich Plural) || illi || eillos || si / sie
|-
| 3. (Wyblich Plural) || illae || eillas || si / sie
|}
=== Wortschatz ===
López Santos het d'Diphthongierig im Leonesische und im Wallonische als paralielli Entwicklig under andere in dr Romania analysiert.<ref>López Santos, L. (1960). La diptongación en leonés. Archivum, 10, 271-318. ISSN 0570-7218.</ref>
{| class="wikitable" style="text-align:center;"
|- style="background-color:#ABCDEF;"
| Latein || Leonesisch || Kaschtilianisch || Portugiesisch || Italienisch || Änglisch || Dütsch || Alemannisch
|-
| ''annus'' || ''annu'' || ''año'' || ''ano'' || ''anno'' || ''year'' || Jahr || Johr / Joer
|-
| ''aqua'' || ''augua'' || ''agua'' || ''água'' || ''acqua'' || ''water'' || Wasser || Wasser
|-
| ''clamare'' || ''chamare'' || ''llamar'' || ''chamar'' || ''chiamare'' || ''call'' || rufen || ruefe / rüefe
|-
| ''clavis'' || ''chave'' || ''llave'' || ''chave'' || ''chiave'' || ''key'' || Schlüssel || Schlüssu / Schlüssel
|-
| ''claudere'' || ''pechare'' || ''cerrar'' || ''fechar'' || ''chiudere'' || ''close'' || schließen || schliesse / schliesse
|-
| ''factum'' || ''feichu'' || ''hecho'' || ''feito'' || ''fatto'' || ''done'' || gemacht || gmacht
|-
| ''ligna'' || ''lleinna'' || ''leña'' || ''lenha'' || ''legna'' || ''firewood'' || Holz || Houz / Holz
|-
| ''lingua'' || ''llingua'' || ''lengua'' || ''língua'' || ''lingua'' || ''language'' || Sprache || Schprooch / Sproch
|-
| ''luna'' || ''lluna'' || ''luna'' || ''lua'' || ''luna'' || ''moon'' || Mond || Mo / Mond
|-
| ''noctem'' || ''nueiche'' || ''noche'' || ''noite'' || ''notte'' || ''night'' || Nacht || Nacht
|-
| ''oculus'' || ''gueyu'' || ''ojo'' || ''olho'' || ''occhio'' || ''eye'' || Auge || Aug / Oug
|-
| ''panatarius'' || ''panadeiru'' || ''panadero'' || ''padeira'' || ''panettiere'' || ''baker'' || Bäcker || Beck / Bäcker
|-
| ''planum'' || ''chanu'' || ''llano'' || ''chão'' || ''piano'' || ''plain'' || flach || flach
|}
== Referänze ==
<references responsive="" />
{{DEFAULTSORT:Liyones, Lingaedje}}
[[Kategorie:Romanischi Sproch]]
[[Kategorie:Sprooch (Spanie)]]
[[Kategorie:Portugal]]
[[Kategorie:Leonesischi Sprooch]]
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Koncert mladosti-Festival
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2026-05-31T18:50:00Z
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wikitext
text/x-wiki
{{coord|48.2961|17.2672|type:landmark|format=dms|display=title}}
[[File:Amfiteater Pezinok.jpg|thumb|De Veranstaltigsort vo de Koncert mladosti-Festival (2023)]]
S '''Koncert mladosti'''-Festival (buechstäblich «Konzert vo de Jugend») isch en tschechoslowakische [[Musikfestival]] gsi, s het 1976 und 1977 im [[Amphitheater Pezinok|Amphitheater]] in [[Pezinok]], [[Slowakei]] stattgfunde und isch nur zweimal verastaltet worde. Hauptorganisatore sind de [[Pavol Boriš]] und de [[Ladislav Snopko]] gsi. Es isch s erste Open-Air-Festival i de [[Tschechoslowakische Sozialistische Republik|Tschechoslowakischi Sozialistischi Republik]] gsi.<ref name="pezincan">{{cite web | last = Boriš | first = Pavol | title = Koncert mladosti | newspaper = Pezinčan | url = http://pezincan.pezinok.sk/index.php | archive-url = https://web.archive.org/web/20220812050344/http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2016-05&article=14160 | issn = 1338-1857 | publisher = Mestský úrad | location = Pezinok | date = Mai 2016 | access-date = 3. Oktoober 2023 | archive-date = 2022-08-12 }}</ref> De Musikkritiker Lubomír Dorůžka het s s «tschechoslowakische [[Woodstock-Festival|Woodstock]]» (uf [[Slowakische Sprache|Slowakisch]] ''československý Woodstock'') gnennt.<ref name="sme-manicky">{{cite news | last = Vanya | first = Boris | title = Keď máničky obsadili Pezinok, pohromu odvrátili The Beatles | newspaper = SME | url = https://plus.sme.sk/c/22190059/ked-manicky-obsadili-pezinok-pohromu-odvratili-the-beatles.html | issn = 1335-4418 | publisher = Petit Press | location = Bratislava | date = 15. August 2019 | access-date = 14. Novämber 2021}}</ref>
== Gschicht ==
D Idee, es Festival namens Koncert mladosti z verastalte, isch im März 1976 im [[Atlas klub]] entstande. Nach eme Konzärt hän de Ladislav «Agnes» Snopko und de Paľo Boriš bime Glas [[Wein|Wii]] i de Chuchi vom Club über d Idee en grösseri Verastaltig uf em Pezinok-Amphitheater z verastalte diskutiert. Nach positive Rückmeldig vo de andere, händ sich de Boriš und de Snopko ad Vorbereitig vom Festival gmacht.<ref>{{Cite book|last=Bittner|first=Petter|title=Pezinok – bigbeatown|edition=2|publisher=Občianske združenie P.R.D.|location=Pezinok|year=2024|isbn=978-80-570-6127-4|page=28|last2=Boriš|first2=Pavol|last3=Štrba|first3=Ján}}</ref> ''Koncerty mladosti'' isch e bispilos kulturells Ereignis gsi, wo die beschte tschechisch-slowakische Verträtter vo de [[Volksmusik|Volksmusig]], em [[Rock]] und em [[Jazz]] ufträtte sind – unter anderem d Volksmusig-Sänger und -Sängerinne sowie d Künstler [[Vladimír Merta]], Petr Lutka, [[Vlastimil Třešňák|Vlasta Třešňák]], Vladimír Veit, Pepa Nos, [[Miloš Janoušek]], Dagmar Andrtová und [[Zuzana Homolová]], d Folk-Rock-Band [[Marsyas (Band)|Marsyas]], d Rockband [[Collegium musicum]], s Debütkonzert vo de Band vom [[Jaroslav Filip]], [[Etc...]], d Pop-Rock-Band [[Modus (Band)|Modus]], d Jazzmusiker Gabriel Jonáš und Pavol Kozma, d Jazz-Rock-Bands Bohemia und Energit, sowie s Duo Andršt/Viklický, wo us de Band hervorgange isch.<ref name="dennikn" /><ref name="muzikus-2002">{{cite news | last = Lindaur | first = Vojtěch | title = Koncert mladosti folku, jazzu a rocku 1976 a 1977 – Pezinok | newspaper = Muzikus | url = https://www.muzikus.cz/publicistika/Koncert-mladosti-folku-jazzu-a-rocku-1976-a-1977-Pezinok~25~cervenec~2002/ | issn = | location = Prague | date = 25. Juli 2002 | access-date = 18. November 2021}}</ref> Die staatliche Medie hend s Festival als Festival vom Widerstand gäge s rote Normalisierigsregime bezeichnet<ref name="pezincan" /> de Iitritt het 25 Kčs kostet<ref name="dennikn">{{Cite news | last = Balogh | first = Alexander | title = Pezinok 1976 bol slovenský Woodstock (foto) | newspaper = Denník N | url = https://dennikn.sk/489507/pezinok-1976-bol-slovensky-woodstock-foto/ | issn = 1339-844X | publisher = N Press | location = Bratislava | date = 17. Juni 2016 | access-date = 3. Oktoober 2023 }}</ref> und i beidne Jahr sölls (lut Pavol Boriš) vo 4.500 Mensche bsuecht worde si.<ref>{{Cite web | title = Týždeň pred rokmi : 36 : Gramo duel : 2010 | url = https://www.youtube.com/watch?v=LHuvy73ZbQA&t=480s | format = online video | time = 08:00 – 11:00 | website = TV Peziniok | date = 9. Septämber 2020 | access-date = 3. Oktoober 2023 | location = Pezinok }}</ref>
Im Johr 1977 sind Ladislav Snopko und Slávek Jíša d Moderatore vom Festival gsi. Wo de Sänger Jaroslav Hutka s Lied «Havlíčku Havle» gsunge het, sind d Bsuecher antibolschewistisch igstellt gsi und hend dra denkt, «gege alles» z demonstriere. d’ Moderatore händ d’ Situation beruehigt, indem sie de Film ''Yellow Submarine'' vo de britische Musikgruppe [[The Beatles]] zeigt händ, wo mit de Tön vo de [[Marseillaise|französische Nationalhymne]] und em Lied «All You Need Is Love» begange händ.<ref name="muzikus-2002" />
Im Johr 1978, es isch es dritts Jahr vom Festival plant gsi, aber es isch schliesslich abgseit worde.<ref name="muzikus-2002" />
D Atmosphäre vo de Ereignis isch vom Fotograf [[Ján Štrba]] iigfange und isch Teil verschiedene Gedenkuusstellige und -büecher gsi.<ref name="sme-manicky" /> Autor vo de Plakat beid Jahre isch de [[Oliver Solga]] gsi.<ref>{{Cite news | last = Kušnierik | first = Juraj | title = Woodstock v Pezinku | newspaper = .týždeň | url = https://www.tyzden.sk/casopis/645/woodstock-v-pezinku/ | issn = 1336-653X | publisher = W PRESS | location = Bratislava | date = 18. August 2007 | access-date = 3. Oktoober 2023 }}</ref>
== Gedänkverastaltigä ==
Am 20. Septämber 1997 het nach 20 Johr s Pezinok-Kulturzentrum e Gedänkveraastaltig organisiert, wo de Emil Viklický, Fedor Frešo, Vlasta Třešňák, Jiří Dědeček, Dáša Voňková, Pepa Nos, Radim Hladík, Boris Urbánek, Roman Pokorný, Andrej Šeban, Marcel Buntaj, Oskar Rózsa, Luboš Andršt, Zdeněk Tichota und Ramblin Rex us de [[Vereinigte Staaten|USA]] mit de lokale Vorgruppene Slide Return und Alarm ufträtte sind.<ref>{{Cite web |last= |first= |date=1997-09-17 |title=Pezinok v sobotu po 20 rokoch zažije comeback festivalu Koncert mladosti |url=https://www.sme.sk/nezaradene/c/pezinok-v-sobotu-po-20-rokoch-zazije-comeback-festivalu-koncert-mladosti |access-date=2026-01-19 |publisher=SME.sk |language=sk}}</ref> Im Johr 2007 isch s Gedenkonzert i de Schaubmar-Mühl vo de Bürgervereinigung P.R.D. verastaltet worde, wo s neue Buech ''Koncert mladosti '76 – '77 – Československý Woodstock'' tauft worde isch.<ref>{{Cite news | title = Spomienka na Koncerty mladosti | newspaper = Pezinčan | url = http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2007-07&article=6302 | archive-url = https://web.archive.org/web/20220610113614/http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2007-07&article=6302 | issn = 1338-1857 | publisher = Mestský úrad | location = Pezinok | date = Juli 2007 | access-date = 3. Oktoober 2023 | archive-date = 2022-06-10}}</ref> Im Johr 2016, s sächsstündige Konzert mladosti 40-Event het stattgfunde.<ref name="pezincan" /> Zum 50. Jubiläum vo de erschte Usgab vom Festival isch am 27. Juni 2026 es Konzärt im Amphitheater plant, wo es Rahmeprogramm mit Verastaltige i de Stadt am 20. und 21. Mai sowie am 4. Juni vorusgaht.<ref>{{Cite web | title = Do Pezinka sa vracia československý Woodstock. Koncert mladosti prinesie výstavy, diskusie aj veľké finále v pezinskom amfiteátri | url = https://www.pezinok.sk/novinka/10312/do-pezinka-sa-vracia-ceskoslovensky-woodstock-koncert-mladosti-prinesie-vystavy-diskusie-aj-velke-finale-v-pezinskom-amfiteatri | publisher = Pezinok | date = 2026-04-24 | access-date = 2026-04-25 | language = sk }}</ref>
== Lueg au ==
* [[Atlas klub]]
== Weblink ==
* [https://obrazocky.blogspot.com/2016/06/koncerty-mladosti-1976-1977.html Plakat zum Festival, Fotografi vom Ján Štrba und Text vom Juraj Kušnierik] uf de Website Roman Brna
* [https://www.youtube.com/watch?v=I8qaKeY5RbY ''Koncert mladosti 1977 – Pezinok''] – de einzig erhalteni 16-mm-Stummfilm wo mit authentischem Grüsch unterleit worde isch
* [https://www.youtube.com/watch?v=V2hL_WMjz9A ''Koncerty mladosti po 40 rokoch''] – RTVS-Dokumentarfilm (2016)
== Einzelnachwiis ==
<references/>
[[Kategorie:Musikfestival]]
[[Kategorie:Tschechoslowakei]]
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[[File:Amfiteater Pezinok.jpg|thumb|De Veranstaltigsort vo de Koncert mladosti-Festival (2023)]]
S '''Koncert mladosti'''-Festival (buechstäblich «Konzert vo de Jugend») isch en tschechoslowakische [[Musikfestival]] gsi, s het 1976 und 1977 im [[Amphitheater Pezinok|Amphitheater]] in [[Pezinok]], [[Slowakei]] stattgfunde und isch nur zweimal verastaltet worde. Hauptorganisatore sind de [[Pavol Boriš]] und de [[Ladislav Snopko]] gsi. Es isch s erste Open-Air-Festival i de [[Tschechoslowakische Sozialistische Republik|Tschechoslowakischi Sozialistischi Republik]] gsi.<ref name="pezincan">{{cite web | last = Boriš | first = Pavol | title = Koncert mladosti | newspaper = Pezinčan | url = http://pezincan.pezinok.sk/index.php | archive-url = https://web.archive.org/web/20220812050344/http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2016-05&article=14160 | issn = 1338-1857 | publisher = Mestský úrad | location = Pezinok | date = Mai 2016 | access-date = 3. Oktoober 2023 | archive-date = 2022-08-12 }}</ref> De Musikkritiker Lubomír Dorůžka het s s «tschechoslowakische [[Woodstock-Festival|Woodstock]]» (uf [[Slowakische Sprache|Slowakisch]] ''československý Woodstock'') gnennt.<ref name="sme-manicky">{{cite news | last = Vanya | first = Boris | title = Keď máničky obsadili Pezinok, pohromu odvrátili The Beatles | newspaper = SME | url = https://plus.sme.sk/c/22190059/ked-manicky-obsadili-pezinok-pohromu-odvratili-the-beatles.html | issn = 1335-4418 | publisher = Petit Press | location = Bratislava | date = 15. August 2019 | access-date = 14. Novämber 2021}}</ref>
== Gschicht ==
D Idee, es Festival namens Koncert mladosti z verastalte, isch im März 1976 im [[Atlas klub]] entstande. Nach eme Konzärt hän de Ladislav «Agnes» Snopko und de Paľo Boriš bime Glas [[Wein|Wii]] i de Chuchi vom Club über d Idee en grösseri Verastaltig uf em Pezinok-Amphitheater z verastalte diskutiert. Nach positive Rückmeldig vo de andere, händ sich de Boriš und de Snopko ad Vorbereitig vom Festival gmacht.<ref>{{Cite book|last=Bittner|first=Petter|title=Pezinok – bigbeatown|edition=2|publisher=Občianske združenie P.R.D.|location=Pezinok|year=2024|isbn=978-80-570-6127-4|page=28|last2=Boriš|first2=Pavol|last3=Štrba|first3=Ján}}</ref> ''Koncerty mladosti'' isch e bispilos kulturells Ereignis gsi, wo die beschte tschechisch-slowakische Verträtter vo de [[Volksmusik|Volksmusig]], em [[Rock]] und em [[Jazz]] ufträtte sind – unter anderem d Volksmusig-Sänger und -Sängerinne sowie d Künstler [[Vladimír Merta]], Petr Lutka, [[Vlastimil Třešňák|Vlasta Třešňák]], Vladimír Veit, Pepa Nos, [[Miloš Janoušek]], Dagmar Andrtová und [[Zuzana Homolová]], d Folk-Rock-Band [[Marsyas (Band)|Marsyas]], d Rockband [[Collegium musicum]], s Debütkonzert vo de Band vom [[Jaroslav Filip]], [[Etc...]], d Pop-Rock-Band [[Modus (Band)|Modus]], d Jazzmusiker Gabriel Jonáš und Pavol Kozma, d Jazz-Rock-Bands Bohemia und Energit, sowie s Duo Andršt/Viklický, wo us de Band hervorgange isch.<ref name="dennikn" /><ref name="muzikus-2002">{{cite news | last = Lindaur | first = Vojtěch | title = Koncert mladosti folku, jazzu a rocku 1976 a 1977 – Pezinok | newspaper = Muzikus | url = https://www.muzikus.cz/publicistika/Koncert-mladosti-folku-jazzu-a-rocku-1976-a-1977-Pezinok~25~cervenec~2002/ | issn = | location = Prague | date = 25. Juli 2002 | access-date = 18. November 2021}}</ref> Die staatliche Medie hend s Festival als Festival vom Widerstand gäge s rote Normalisierigsregime bezeichnet<ref name="pezincan" /> de Iitritt het 25 Kčs kostet<ref name="dennikn">{{Cite news | last = Balogh | first = Alexander | title = Pezinok 1976 bol slovenský Woodstock (foto) | newspaper = Denník N | url = https://dennikn.sk/489507/pezinok-1976-bol-slovensky-woodstock-foto/ | issn = 1339-844X | publisher = N Press | location = Bratislava | date = 17. Juni 2016 | access-date = 3. Oktoober 2023 }}</ref> und i beidne Jahr sölls (lut Pavol Boriš) vo 4.500 Mensche bsuecht worde si.<ref>{{Cite web | title = Týždeň pred rokmi : 36 : Gramo duel : 2010 | url = https://www.youtube.com/watch?v=LHuvy73ZbQA&t=480s | format = online video | time = 08:00 – 11:00 | website = TV Peziniok | date = 9. Septämber 2020 | access-date = 3. Oktoober 2023 | location = Pezinok }}</ref>
Im Johr 1977 sind Ladislav Snopko und Slávek Jíša d Moderatore vom Festival gsi. Wo de Sänger Jaroslav Hutka s Lied «Havlíčku Havle» gsunge het, sind d Bsuecher antibolschewistisch igstellt gsi und hend dra denkt, «gege alles» z demonstriere. d’ Moderatore händ d’ Situation beruehigt, indem sie de Film ''Yellow Submarine'' vo de britische Musikgruppe [[The Beatles]] zeigt händ, wo mit de Tön vo de [[Marseillaise|französische Nationalhymne]] und em Lied «All You Need Is Love» begange händ.<ref name="muzikus-2002" />
Im Johr 1978, es isch es dritts Jahr vom Festival plant gsi, aber es isch schliesslich abgseit worde.<ref name="muzikus-2002" />
D Atmosphäre vo de Ereignis isch vom Fotograf [[Ján Štrba]] iigfange und isch Teil verschiedene Gedenkuusstellige und -büecher gsi.<ref name="sme-manicky" /> Autor vo de Plakat beid Jahre isch de [[Oliver Solga]] gsi.<ref>{{Cite news | last = Kušnierik | first = Juraj | title = Woodstock v Pezinku | newspaper = .týždeň | url = https://www.tyzden.sk/casopis/645/woodstock-v-pezinku/ | issn = 1336-653X | publisher = W PRESS | location = Bratislava | date = 18. August 2007 | access-date = 3. Oktoober 2023 }}</ref>
== Gedänkverastaltigä ==
Am 20. Septämber 1997 het nach 20 Johr s Pezinok-Kulturzentrum e Gedänkveraastaltig organisiert, wo de Emil Viklický, Fedor Frešo, Vlasta Třešňák, Jiří Dědeček, Dáša Voňková, Pepa Nos, Radim Hladík, Boris Urbánek, Roman Pokorný, Andrej Šeban, Marcel Buntaj, Oskar Rózsa, Luboš Andršt, Zdeněk Tichota und Ramblin Rex us de [[Vereinigte Staaten|USA]] mit de lokale Vorgruppene Slide Return und Alarm ufträtte sind.<ref>{{Cite web |last= |first= |date=1997-09-17 |title=Pezinok v sobotu po 20 rokoch zažije comeback festivalu Koncert mladosti |url=https://www.sme.sk/nezaradene/c/pezinok-v-sobotu-po-20-rokoch-zazije-comeback-festivalu-koncert-mladosti |access-date=2026-01-19 |publisher=SME.sk |language=sk}}</ref> Im Johr 2007 isch s Gedenkonzert i de Schaubmar-Mühl vo de Bürgervereinigung P.R.D. verastaltet worde, wo s neue Buech ''Koncert mladosti '76 – '77 – Československý Woodstock'' tauft worde isch.<ref>{{Cite news | title = Spomienka na Koncerty mladosti | newspaper = Pezinčan | url = http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2007-07&article=6302 | archive-url = https://web.archive.org/web/20220610113614/http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2007-07&article=6302 | issn = 1338-1857 | publisher = Mestský úrad | location = Pezinok | date = Juli 2007 | access-date = 3. Oktoober 2023 | archive-date = 2022-06-10}}</ref> Im Johr 2016, s sächsstündige Konzert mladosti 40-Event het stattgfunde.<ref name="pezincan" /> Zum 50. Jubiläum vo de erschte Usgab vom Festival isch am 27. Juni 2026 es Konzärt im Amphitheater plant, wo es Rahmeprogramm mit Verastaltige i de Stadt am 20. und 21. Mai sowie am 4. Juni vorusgaht.<ref>{{Cite web | title = Do Pezinka sa vracia československý Woodstock. Koncert mladosti prinesie výstavy, diskusie aj veľké finále v pezinskom amfiteátri | url = https://www.pezinok.sk/novinka/10312/do-pezinka-sa-vracia-ceskoslovensky-woodstock-koncert-mladosti-prinesie-vystavy-diskusie-aj-velke-finale-v-pezinskom-amfiteatri | publisher = Pezinok | date = 2026-04-24 | access-date = 2026-04-25 | language = sk }}</ref>
== Lueg au ==
* [[Atlas klub]]
== Weblink ==
* [https://obrazocky.blogspot.com/2016/06/koncerty-mladosti-1976-1977.html Plakat zum Festival, Fotografi vom Ján Štrba und Text vom Juraj Kušnierik] uf de Website Roman Brna
* [https://www.youtube.com/watch?v=I8qaKeY5RbY ''Koncert mladosti 1977 – Pezinok''] – de einzig erhalteni 16-mm-Stummfilm wo mit authentischem Grüsch unterleit isch
* [https://www.youtube.com/watch?v=V2hL_WMjz9A ''Koncerty mladosti po 40 rokoch''] – RTVS-Dokumentarfilm (2016)
== Einzelnachwiis ==
<references/>
[[Kategorie:Musikfestival]]
[[Kategorie:Tschechoslowakei]]
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Martin Frank
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{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch.
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, aber vo dèm immer mee plaaget wird. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker gha hät, ooni das dèè zuegstume hett, hät er vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit ere verbottene Foto müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> S Buech isch en Bestseller woorde und 1998 under dem Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999). Uf Bèèrntüütsch isch au ''La mort de Chevrolet,'' wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat.
De Frank hät die bäide bèèrntüütsche Büecher – aber hauptsächli s zwäit – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]''
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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/* Weblink */
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch.
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, aber vo dèm immer mee plaaget wird. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker gha hät, ooni das dèè zuegstume hett, hät er vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit ere verbottene Foto müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> S Buech isch en Bestseller woorde und 1998 under dem Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999). Uf Bèèrntüütsch isch au ''La mort de Chevrolet,'' wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat.
De Frank hät die bäide bèèrntüütsche Büecher – aber hauptsächli s zwäit – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]''
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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/* syni bèèrntüütsche Schaffige */ mee
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{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch.
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, aber vo dèm immer mee plaaget wird. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker hät, ooni das dèè zuegstume gha hett, hät de Frank vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit de verbottene Foti müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> Mer hät au gmäint, de Frank schrybi da öppis Realistischs. Drum hät de Verlaag müese die Mittäilig usegèè:
{{Zitat|Erste Reaktionen aus dem Publikum haben gezeigt, dass der vorliegende Roman von Martin Frank vielfach als Schlüsselroman der Zürcher Szene missverstanden wird. Um Streigkeiten und fruchtlosen Diskussionen vorzubeugen, möchten wir deshalb festhalten: Beschrieben wird hier ein Milieu, nicht aber konkret fassbare Personen. Martin Franks Roman ist eine Collage aus Erlebtem und Gehörtem, aus Milieu-Mythen, Utopien und Alpträumen, die trotz der ‹realistischen› Schreibe nicht der Wirklichkeit entsprechen. Selbst den ‹Fögi›, dem Martin Frank im Titel seines Buches ein nostalgisches Denkmal setzt, hat der Autor nie persönilch gekannt.}}
S Buech isch en Bestseller woorde und 1998 under dem Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999).
Uf Bèèrntüütsch isch au ''La mort de Chevrolet,'' wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat.
De Frank hät die bäide bèèrntüütsche Büecher – aber hauptsächli s zwäit – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]''
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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/* syni bèèrntüütsche Schaffige */ na mee
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{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch.
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, für dèè gaat uf em Strich go Gält verdiene und sich dänn sogar zu sym «Hund» macht, aber von em nu immer mee plaaget wird, wil dèè mit em äigetli nüüt chan aafange. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker hät, ooni das dèè zuegstume gha hett, hät de Frank vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit de verbottene Foti müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> Mer hät au gmäint, de Frank schrybi da öppis Realistischs. Drum hät de Verlaag müese die Mittäilig usegèè:
{{Zitat|Erste Reaktionen aus dem Publikum haben gezeigt, dass der vorliegende Roman von Martin Frank vielfach als Schlüsselroman der Zürcher Szene missverstanden wird. Um Streigkeiten und fruchtlosen Diskussionen vorzubeugen, möchten wir deshalb festhalten: Beschrieben wird hier ein Milieu, nicht aber konkret fassbare Personen. Martin Franks Roman ist eine Collage aus Erlebtem und Gehörtem, aus Milieu-Mythen, Utopien und Alpträumen, die trotz der ‹realistischen› Schreibe nicht der Wirklichkeit entsprechen. Selbst den ‹Fögi›, dem Martin Frank im Titel seines Buches ein nostalgisches Denkmal setzt, hat der Autor nie persönlich gekannt.}}
Über s Buech hät 1980 d ''[[Neue Zürcher Zeitung|Züri-Zytig]]'' under em Titel «Eine Mundartorgie» prichtet:<ref>Walter Vogt: ''Eine Mundartorgie. Martin Frank: «Ter Fögi ische Souhung».'' I: ''Neue Zürcher Zeitung'' vom 6. Februaar 1980.</ref>
{{Zitat|Vieles ist sehr genau beobachtet – wie diese Junge, für die Strich und und Callboywesen einigermassen normale Verdienstmöglichkeiten darstellen, unter sich aber ganz anders sind: schwierig, verletztlich, kompliziert – «frühgereift und zart und traurig». […] Unbestreitbare Grösse hat die Passage, wo Beni zu Fögis Hund wird, in einem erst symbolischen, dann immer wörtlicheren Sinn. Und die Geschichte einer Wandlung, eines schmerzlichen Erwachsenwerdens, durch Identifikation, innerhalb dieser ganzen merkwürdigen Geschichte von Heldenverehrung, Liebe und Tod.}}
S Buech isch en Bestseller woorde, und 1998 isch es under em Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999).
Uf Bèèrntüütsch sind au öppe ''La mort de Chevrolet'' vo 1984, wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat, und s Höörspiil ''Ä schöne bueb seit adjö'' von 1982, wo en Teenager mues Abschid nèè vo sym eerschte Fründ, wo bi-n-ere Demonschtrazioon im Umfäld vo de Zürcher Jugedurue 1980/81 umchoo isch.<ref>Lueg zum Zwäite Ursula Kägi: ''«Ä schöne bueb seit adjö». Hörspiel von Martin Frank.'' I: ''[[Tages-Anzeiger|Tagi]]'' vom 20. Augschte 1982.</ref>
De Frank hät die bäide bèèrntüütsche Büecher – aber hauptsächli s zwäit – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]''
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch. E wichtigi Role für sys Schrybe hät em [[Kurt Marti]] syn Gidichtband ''rosa loui'' vo 1967 gspilt: «Diese Mundart ohne Retrolook hat viel ausgelöst bei mir und mich auf meinem Weg bestärkt.»<ref name="Sury">Alexander Sury: ''Nein, er sagt noch lange nicht «adjö».'' I: ''[[Der Bund|Der kleine Bund]]'' vom 8. Juni 2019.</ref>
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, für dèè gaat uf em Strich go Gält verdiene und sich dänn sogar zu sym «Hund» macht, aber von em nu immer mee plaaget wird, wil dèè mit em äigetli nüüt chan aafange. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker hät, ooni das dèè zuegstume gha hett, hät de Frank vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit de verbottene Foti müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> Mer hät au gmäint, de Frank schrybi da öppis Realistischs. Drum hät de Verlaag müese die Mittäilig usegèè:
{{Zitat|Erste Reaktionen aus dem Publikum haben gezeigt, dass der vorliegende Roman von Martin Frank vielfach als Schlüsselroman der Zürcher Szene missverstanden wird. Um Streigkeiten und fruchtlosen Diskussionen vorzubeugen, möchten wir deshalb festhalten: Beschrieben wird hier ein Milieu, nicht aber konkret fassbare Personen. Martin Franks Roman ist eine Collage aus Erlebtem und Gehörtem, aus Milieu-Mythen, Utopien und Alpträumen, die trotz der ‹realistischen› Schreibe nicht der Wirklichkeit entsprechen. Selbst den ‹Fögi›, dem Martin Frank im Titel seines Buches ein nostalgisches Denkmal setzt, hat der Autor nie persönlich gekannt.}}
Über s Buech hät 1980 d ''[[Neue Zürcher Zeitung|Züri-Zytig]]'' under em Titel «Eine Mundartorgie» prichtet:<ref>Walter Vogt: ''Eine Mundartorgie. Martin Frank: «Ter Fögi ische Souhung».'' I: ''Neue Zürcher Zeitung'' vom 6. Februaar 1980.</ref>
{{Zitat|Vieles ist sehr genau beobachtet – wie diese Junge, für die Strich und und Callboywesen einigermassen normale Verdienstmöglichkeiten darstellen, unter sich aber ganz anders sind: schwierig, verletztlich, kompliziert – «frühgereift und zart und traurig». […] Unbestreitbare Grösse hat die Passage, wo Beni zu Fögis Hund wird, in einem erst symbolischen, dann immer wörtlicheren Sinn. Und die Geschichte einer Wandlung, eines schmerzlichen Erwachsenwerdens, durch Identifikation, innerhalb dieser ganzen merkwürdigen Geschichte von Heldenverehrung, Liebe und Tod.}}
S Buech isch en Bestseller woorde, und 1998 isch es under em Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999).
1982 isch s bèèrntüütsch Höörspiil ''ä schöne bueb seit adjö'' uusgstraalet woorde, wo en Teenager mues Abschid nèè vo sym eerschte Fründ, wo bi-n-ere Demonschtrazioon im Umfäld vo de Zürcher Jugedurue 1980/81 umchoo isch.<ref>Lueg zum Zwäite Ursula Kägi: ''«Ä schöne bueb seit adjö». Hörspiel von Martin Frank.'' I: ''[[Tages-Anzeiger|Tagi]]'' vom 20. Augschte 1982.</ref> Im glyche Jaar isch ''LoBo'' usechoo, wo s um en junge Stricher gaat, wo mit sym chranke Hund autostöpplet und syn Uustritt us de Gsellschaft erchlèèrt.<ref name="Sury" />
''La mort de Chevrolet'' vo 1984, wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat, isch na radikaaler as de ''Fögi''. De Frank hät dezue gsäit:<ref>''«möchteifach taser ferrekt». Martin Frank: «La mort de chevrolet». Annäherungen an einen grossen Liebesroman.'' Mit Martin Frank disuktieren Beat Stöckli und Fredi Lerch. I: ''Die WochenZeitung'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Ich hab versucht, das gleiche zu machen, ich hab’s einfach besser machen wollen. Ich hab zu schreiben begonnen mit einer bestimmten Romanidee, dem Fögi, und hab das gemacht, so gut ich konnte. Dann hab ich das noch einmal versucht, im «Spannteppichjungen», und jetzt hab ich’s ein drittes Mal versucht. Und diesmal hab ich’s einigermassen so hingekriegt, wie ich es machen wollte.}}
2019 sind vier Langgidicht imene Verzellband usechoo: ''i bin nöm bi öich.'' Es sind d Täggscht vo ''ä schöne buep seit adjö'' und ''LoBo,'' wo-n-er wider uufnimmt. Für das Buech händ s en a d [[Solothurner Literaturtage|Soletuurner Literatuurtaag]] yglade.
De Frank hät syni bèèrntüütsche Büecher – hauptsächli die ab em ''Chevrolet'' – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]'' De Fredi Lerch hät sich zur Schrybwys im «Chevrolet» syni Gidanke gmachet und mäint under anderem:<ref>Fredi Lerch: ''Ein «unlesbares» Jahrzehntebuch.'' I: ''[[Die WochenZeitung]]'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Frank hat sich erlaubt, an einem Institut für Linguistik in Südindien grundsätzlich über gesprochene Sprachen, über ihre Umsetzung in Text und über die Möglichkeiten ihrer grafischen Notierung nachzudenken. Auf Grund dieses Studiums hat sich Frank in seinem neuen Buch nun eine weiteres [!] erlaubt: Die Sprache, die er schreiben wollte, nicht nach überkommenener Konvention, sondern mit linguistisch geschulter Logik darzustellen. […] Literarisch relevant an dieser Notationsweise ist, dass möglicherweise genau diese gesteigerte Informationsdichte für die extreme Plastizität, Klarheit und Farbigkeit der Szenen und Bilder mitverantwortlich ist, die Frank entwirft. Um die Spannung zwischen den monotonen Allmachtsphantasien Tschimis, den planlosen Tagesverläufen und ihrer immer wieder neuen veränderten und überrraschenden formalen Gestaltung aufrechtzuhalten, hat Frank eine eigene, einzigartige Schriftsprache entworfen und durchgeführt. Dies macht seinen Roman zu einer unübersehbarern literarischen Innovation. Eigentlich können es sich nur heillose Ignoranten leisten, dieses Buch als «unlesbar» zu bezeichnen.}}
Zur hüttige Mundaartliteratuur mäint de Frank:<ref name="Sury" />
{{Zitat|Viele Mundartautoren, die um 2000 mit der Spoken-Word-Bewegung bekannt wurden, seien dagegen immer noch in einer Mundart-Verschriftung gefangen, die zu nahe am Hochdeutschen sei. «Ich finde das ein wenig mutlos», sagt Frank. Die Mutlosigkeit im Umgang mit der Sprache sei auch verknüpft «mit der Mutlosigkeit in der Wahl der Themen». Frank hingegen will das enorme Potenzial der Mundart aufzeigen.}}
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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Freigut
8945
/* sys Läbe */
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch as Soo vomene Schurnalischt<ref name="Sury" /> zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch. E wichtigi Role für sys Schrybe hät em [[Kurt Marti]] syn Gidichtband ''rosa loui'' vo 1967 gspilt: «Diese Mundart ohne Retrolook hat viel ausgelöst bei mir und mich auf meinem Weg bestärkt.»<ref name="Sury">Alexander Sury: ''Nein, er sagt noch lange nicht «adjö».'' I: ''[[Der Bund|Der kleine Bund]]'' vom 8. Juni 2019.</ref>
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, für dèè gaat uf em Strich go Gält verdiene und sich dänn sogar zu sym «Hund» macht, aber von em nu immer mee plaaget wird, wil dèè mit em äigetli nüüt chan aafange. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker hät, ooni das dèè zuegstume gha hett, hät de Frank vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit de verbottene Foti müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> Mer hät au gmäint, de Frank schrybi da öppis Realistischs. Drum hät de Verlaag müese die Mittäilig usegèè:
{{Zitat|Erste Reaktionen aus dem Publikum haben gezeigt, dass der vorliegende Roman von Martin Frank vielfach als Schlüsselroman der Zürcher Szene missverstanden wird. Um Streigkeiten und fruchtlosen Diskussionen vorzubeugen, möchten wir deshalb festhalten: Beschrieben wird hier ein Milieu, nicht aber konkret fassbare Personen. Martin Franks Roman ist eine Collage aus Erlebtem und Gehörtem, aus Milieu-Mythen, Utopien und Alpträumen, die trotz der ‹realistischen› Schreibe nicht der Wirklichkeit entsprechen. Selbst den ‹Fögi›, dem Martin Frank im Titel seines Buches ein nostalgisches Denkmal setzt, hat der Autor nie persönlich gekannt.}}
Über s Buech hät 1980 d ''[[Neue Zürcher Zeitung|Züri-Zytig]]'' under em Titel «Eine Mundartorgie» prichtet:<ref>Walter Vogt: ''Eine Mundartorgie. Martin Frank: «Ter Fögi ische Souhung».'' I: ''Neue Zürcher Zeitung'' vom 6. Februaar 1980.</ref>
{{Zitat|Vieles ist sehr genau beobachtet – wie diese Junge, für die Strich und und Callboywesen einigermassen normale Verdienstmöglichkeiten darstellen, unter sich aber ganz anders sind: schwierig, verletztlich, kompliziert – «frühgereift und zart und traurig». […] Unbestreitbare Grösse hat die Passage, wo Beni zu Fögis Hund wird, in einem erst symbolischen, dann immer wörtlicheren Sinn. Und die Geschichte einer Wandlung, eines schmerzlichen Erwachsenwerdens, durch Identifikation, innerhalb dieser ganzen merkwürdigen Geschichte von Heldenverehrung, Liebe und Tod.}}
S Buech isch en Bestseller woorde, und 1998 isch es under em Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999).
1982 isch s bèèrntüütsch Höörspiil ''ä schöne bueb seit adjö'' uusgstraalet woorde, wo en Teenager mues Abschid nèè vo sym eerschte Fründ, wo bi-n-ere Demonschtrazioon im Umfäld vo de Zürcher Jugedurue 1980/81 umchoo isch.<ref>Lueg zum Zwäite Ursula Kägi: ''«Ä schöne bueb seit adjö». Hörspiel von Martin Frank.'' I: ''[[Tages-Anzeiger|Tagi]]'' vom 20. Augschte 1982.</ref> Im glyche Jaar isch ''LoBo'' usechoo, wo s um en junge Stricher gaat, wo mit sym chranke Hund autostöpplet und syn Uustritt us de Gsellschaft erchlèèrt.<ref name="Sury" />
''La mort de Chevrolet'' vo 1984, wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat, isch na radikaaler as de ''Fögi''. De Frank hät dezue gsäit:<ref>''«möchteifach taser ferrekt». Martin Frank: «La mort de chevrolet». Annäherungen an einen grossen Liebesroman.'' Mit Martin Frank disuktieren Beat Stöckli und Fredi Lerch. I: ''Die WochenZeitung'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Ich hab versucht, das gleiche zu machen, ich hab’s einfach besser machen wollen. Ich hab zu schreiben begonnen mit einer bestimmten Romanidee, dem Fögi, und hab das gemacht, so gut ich konnte. Dann hab ich das noch einmal versucht, im «Spannteppichjungen», und jetzt hab ich’s ein drittes Mal versucht. Und diesmal hab ich’s einigermassen so hingekriegt, wie ich es machen wollte.}}
2019 sind vier Langgidicht imene Verzellband usechoo: ''i bin nöm bi öich.'' Es sind d Täggscht vo ''ä schöne buep seit adjö'' und ''LoBo,'' wo-n-er wider uufnimmt. Für das Buech händ s en a d [[Solothurner Literaturtage|Soletuurner Literatuurtaag]] yglade.
De Frank hät syni bèèrntüütsche Büecher – hauptsächli die ab em ''Chevrolet'' – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]'' De Fredi Lerch hät sich zur Schrybwys im «Chevrolet» syni Gidanke gmachet und mäint under anderem:<ref>Fredi Lerch: ''Ein «unlesbares» Jahrzehntebuch.'' I: ''[[Die WochenZeitung]]'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Frank hat sich erlaubt, an einem Institut für Linguistik in Südindien grundsätzlich über gesprochene Sprachen, über ihre Umsetzung in Text und über die Möglichkeiten ihrer grafischen Notierung nachzudenken. Auf Grund dieses Studiums hat sich Frank in seinem neuen Buch nun eine weiteres [!] erlaubt: Die Sprache, die er schreiben wollte, nicht nach überkommenener Konvention, sondern mit linguistisch geschulter Logik darzustellen. […] Literarisch relevant an dieser Notationsweise ist, dass möglicherweise genau diese gesteigerte Informationsdichte für die extreme Plastizität, Klarheit und Farbigkeit der Szenen und Bilder mitverantwortlich ist, die Frank entwirft. Um die Spannung zwischen den monotonen Allmachtsphantasien Tschimis, den planlosen Tagesverläufen und ihrer immer wieder neuen veränderten und überrraschenden formalen Gestaltung aufrechtzuhalten, hat Frank eine eigene, einzigartige Schriftsprache entworfen und durchgeführt. Dies macht seinen Roman zu einer unübersehbarern literarischen Innovation. Eigentlich können es sich nur heillose Ignoranten leisten, dieses Buch als «unlesbar» zu bezeichnen.}}
Zur hüttige Mundaartliteratuur mäint de Frank:<ref name="Sury" />
{{Zitat|Viele Mundartautoren, die um 2000 mit der Spoken-Word-Bewegung bekannt wurden, seien dagegen immer noch in einer Mundart-Verschriftung gefangen, die zu nahe am Hochdeutschen sei. «Ich finde das ein wenig mutlos», sagt Frank. Die Mutlosigkeit im Umgang mit der Sprache sei auch verknüpft «mit der Mutlosigkeit in der Wahl der Themen». Frank hingegen will das enorme Potenzial der Mundart aufzeigen.}}
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''Ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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1084919
1084918
2026-06-01T11:30:16Z
Freigut
8945
/* Wèèrch */
1084919
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch as Soo vomene Schurnalischt<ref name="Sury" /> zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch. E wichtigi Role für sys Schrybe hät em [[Kurt Marti]] syn Gidichtband ''rosa loui'' vo 1967 gspilt: «Diese Mundart ohne Retrolook hat viel ausgelöst bei mir und mich auf meinem Weg bestärkt.»<ref name="Sury">Alexander Sury: ''Nein, er sagt noch lange nicht «adjö».'' I: ''[[Der Bund|Der kleine Bund]]'' vom 8. Juni 2019.</ref>
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, für dèè gaat uf em Strich go Gält verdiene und sich dänn sogar zu sym «Hund» macht, aber von em nu immer mee plaaget wird, wil dèè mit em äigetli nüüt chan aafange. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker hät, ooni das dèè zuegstume gha hett, hät de Frank vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit de verbottene Foti müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> Mer hät au gmäint, de Frank schrybi da öppis Realistischs. Drum hät de Verlaag müese die Mittäilig usegèè:
{{Zitat|Erste Reaktionen aus dem Publikum haben gezeigt, dass der vorliegende Roman von Martin Frank vielfach als Schlüsselroman der Zürcher Szene missverstanden wird. Um Streigkeiten und fruchtlosen Diskussionen vorzubeugen, möchten wir deshalb festhalten: Beschrieben wird hier ein Milieu, nicht aber konkret fassbare Personen. Martin Franks Roman ist eine Collage aus Erlebtem und Gehörtem, aus Milieu-Mythen, Utopien und Alpträumen, die trotz der ‹realistischen› Schreibe nicht der Wirklichkeit entsprechen. Selbst den ‹Fögi›, dem Martin Frank im Titel seines Buches ein nostalgisches Denkmal setzt, hat der Autor nie persönlich gekannt.}}
Über s Buech hät 1980 d ''[[Neue Zürcher Zeitung|Züri-Zytig]]'' under em Titel «Eine Mundartorgie» prichtet:<ref>Walter Vogt: ''Eine Mundartorgie. Martin Frank: «Ter Fögi ische Souhung».'' I: ''Neue Zürcher Zeitung'' vom 6. Februaar 1980.</ref>
{{Zitat|Vieles ist sehr genau beobachtet – wie diese Junge, für die Strich und und Callboywesen einigermassen normale Verdienstmöglichkeiten darstellen, unter sich aber ganz anders sind: schwierig, verletztlich, kompliziert – «frühgereift und zart und traurig». […] Unbestreitbare Grösse hat die Passage, wo Beni zu Fögis Hund wird, in einem erst symbolischen, dann immer wörtlicheren Sinn. Und die Geschichte einer Wandlung, eines schmerzlichen Erwachsenwerdens, durch Identifikation, innerhalb dieser ganzen merkwürdigen Geschichte von Heldenverehrung, Liebe und Tod.}}
S Buech isch en Bestseller woorde, und 1998 isch es under em Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999).
1982 isch s bèèrntüütsch Höörspiil ''ä schöne bueb seit adjö'' uusgstraalet woorde, wo en Teenager mues Abschid nèè vo sym eerschte Fründ, wo bi-n-ere Demonschtrazioon im Umfäld vo de Zürcher Jugedurue 1980/81 umchoo isch.<ref>Lueg zum Zwäite Ursula Kägi: ''«Ä schöne bueb seit adjö». Hörspiel von Martin Frank.'' I: ''[[Tages-Anzeiger|Tagi]]'' vom 20. Augschte 1982.</ref> Im glyche Jaar isch ''LoBo'' usechoo, wo s um en junge Stricher gaat, wo mit sym chranke Hund autostöpplet und syn Uustritt us de Gsellschaft erchlèèrt.<ref name="Sury" />
''La mort de Chevrolet'' vo 1984, wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat, isch na radikaaler as de ''Fögi''. De Frank hät dezue gsäit:<ref>''«möchteifach taser ferrekt». Martin Frank: «La mort de chevrolet». Annäherungen an einen grossen Liebesroman.'' Mit Martin Frank disuktieren Beat Stöckli und Fredi Lerch. I: ''Die WochenZeitung'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Ich hab versucht, das gleiche zu machen, ich hab’s einfach besser machen wollen. Ich hab zu schreiben begonnen mit einer bestimmten Romanidee, dem Fögi, und hab das gemacht, so gut ich konnte. Dann hab ich das noch einmal versucht, im «Spannteppichjungen», und jetzt hab ich’s ein drittes Mal versucht. Und diesmal hab ich’s einigermassen so hingekriegt, wie ich es machen wollte.}}
2019 sind vier Langgidicht imene Verzellband usechoo: ''i bin nöm bi öich.'' Es sind d Täggscht vo ''ä schöne buep seit adjö'' und ''LoBo,'' wo-n-er wider uufnimmt. Für das Buech händ s en a d [[Solothurner Literaturtage|Soletuurner Literatuurtaag]] yglade.
De Frank hät syni bèèrntüütsche Büecher – hauptsächli die ab em ''Chevrolet'' – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]'' De Fredi Lerch hät sich zur Schrybwys im «Chevrolet» syni Gidanke gmachet und mäint under anderem:<ref>Fredi Lerch: ''Ein «unlesbares» Jahrzehntebuch.'' I: ''[[Die WochenZeitung]]'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Frank hat sich erlaubt, an einem Institut für Linguistik in Südindien grundsätzlich über gesprochene Sprachen, über ihre Umsetzung in Text und über die Möglichkeiten ihrer grafischen Notierung nachzudenken. Auf Grund dieses Studiums hat sich Frank in seinem neuen Buch nun eine weiteres [!] erlaubt: Die Sprache, die er schreiben wollte, nicht nach überkommenener Konvention, sondern mit linguistisch geschulter Logik darzustellen. […] Literarisch relevant an dieser Notationsweise ist, dass möglicherweise genau diese gesteigerte Informationsdichte für die extreme Plastizität, Klarheit und Farbigkeit der Szenen und Bilder mitverantwortlich ist, die Frank entwirft. Um die Spannung zwischen den monotonen Allmachtsphantasien Tschimis, den planlosen Tagesverläufen und ihrer immer wieder neuen veränderten und überrraschenden formalen Gestaltung aufrechtzuhalten, hat Frank eine eigene, einzigartige Schriftsprache entworfen und durchgeführt. Dies macht seinen Roman zu einer unübersehbarern literarischen Innovation. Eigentlich können es sich nur heillose Ignoranten leisten, dieses Buch als «unlesbar» zu bezeichnen.}}
Zur hüttige Mundaartliteratuur mäint de Frank:<ref name="Sury" />
{{Zitat|Viele Mundartautoren, die um 2000 mit der Spoken-Word-Bewegung bekannt wurden, seien dagegen immer noch in einer Mundart-Verschriftung gefangen, die zu nahe am Hochdeutschen sei. «Ich finde das ein wenig mutlos», sagt Frank. Die Mutlosigkeit im Umgang mit der Sprache sei auch verknüpft «mit der Mutlosigkeit in der Wahl der Themen». Frank hingegen will das enorme Potenzial der Mundart aufzeigen.}}
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
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[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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2026-06-01T11:32:22Z
Freigut
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/* syni bèèrntüütsche Schaffige */
1084920
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch as Soo vomene Schurnalischt<ref name="Sury" /> zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch. E wichtigi Role für sys Schrybe hät em [[Kurt Marti]] syn Gidichtband ''rosa loui'' vo 1967 gspilt: «Diese Mundart ohne Retrolook hat viel ausgelöst bei mir und mich auf meinem Weg bestärkt.»<ref name="Sury">Alexander Sury: ''Nein, er sagt noch lange nicht «adjö».'' I: ''[[Der Bund|Der kleine Bund]]'' vom 8. Juni 2019.</ref>
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, für dèè gaat uf em Strich go Gält verdiene und sich dänn sogar zu sym «Hund» macht, aber von em nu immer mee plaaget wird, wil dèè mit em äigetli nüüt chan aafange. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker hät, ooni das dèè zuegstume gha hett, hät de Frank vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit de verbottene Foti müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> Mer hät au gmäint, de Frank schrybi da öppis Realistischs. Drum hät de Verlaag müese die Mittäilig usegèè:
{{Zitat|Erste Reaktionen aus dem Publikum haben gezeigt, dass der vorliegende Roman von Martin Frank vielfach als Schlüsselroman der Zürcher Szene missverstanden wird. Um Streigkeiten und fruchtlosen Diskussionen vorzubeugen, möchten wir deshalb festhalten: Beschrieben wird hier ein Milieu, nicht aber konkret fassbare Personen. Martin Franks Roman ist eine Collage aus Erlebtem und Gehörtem, aus Milieu-Mythen, Utopien und Alpträumen, die trotz der ‹realistischen› Schreibe nicht der Wirklichkeit entsprechen. Selbst den ‹Fögi›, dem Martin Frank im Titel seines Buches ein nostalgisches Denkmal setzt, hat der Autor nie persönlich gekannt.}}
Über s Buech hät 1980 d ''[[Neue Zürcher Zeitung|Züri-Zytig]]'' under em Titel «Eine Mundartorgie» prichtet:<ref>Walter Vogt: ''Eine Mundartorgie. Martin Frank: «Ter Fögi ische Souhung».'' I: ''Neue Zürcher Zeitung'' vom 6. Februaar 1980.</ref>
{{Zitat|Vieles ist sehr genau beobachtet – wie diese Junge, für die Strich und und Callboywesen einigermassen normale Verdienstmöglichkeiten darstellen, unter sich aber ganz anders sind: schwierig, verletztlich, kompliziert – «frühgereift und zart und traurig». […] Unbestreitbare Grösse hat die Passage, wo Beni zu Fögis Hund wird, in einem erst symbolischen, dann immer wörtlicheren Sinn. Und die Geschichte einer Wandlung, eines schmerzlichen Erwachsenwerdens, durch Identifikation, innerhalb dieser ganzen merkwürdigen Geschichte von Heldenverehrung, Liebe und Tod.}}
S Buech isch en Bestseller woorde, und 1998 isch es under em Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999).
1982 isch s bèèrntüütsch Höörspiil ''ä schöne bueb seit adjö'' uusgstraalet woorde, wo en Teenager mues Abschid nèè vo sym eerschte Fründ, wo bi-n-ere Demonschtrazioon im Umfäld vo de Zürcher Jugedurue 1980/81 umchoo isch.<ref>Lueg zum Zwäite Ursula Kägi: ''«Ä schöne bueb seit adjö». Hörspiel von Martin Frank.'' I: ''[[Tages-Anzeiger|Tagi]]'' vom 20. Augschte 1982.</ref> Im Jaar druf isch ''LoBo'' usechoo, wo s um en junge Stricher gaat, wo mit sym chranke Hund autostöpplet und syn Uustritt us de Gsellschaft erchlèèrt.<ref name="Sury" />
''La mort de Chevrolet'' vo 1984, wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat, isch na radikaaler as de ''Fögi''. De Frank hät dezue gsäit:<ref>''«möchteifach taser ferrekt». Martin Frank: «La mort de chevrolet». Annäherungen an einen grossen Liebesroman.'' Mit Martin Frank disuktieren Beat Stöckli und Fredi Lerch. I: ''Die WochenZeitung'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Ich hab versucht, das gleiche zu machen, ich hab’s einfach besser machen wollen. Ich hab zu schreiben begonnen mit einer bestimmten Romanidee, dem Fögi, und hab das gemacht, so gut ich konnte. Dann hab ich das noch einmal versucht, im «Spannteppichjungen», und jetzt hab ich’s ein drittes Mal versucht. Und diesmal hab ich’s einigermassen so hingekriegt, wie ich es machen wollte.}}
2019 sind vier Langgidicht imene Verzellband usechoo: ''i bin nöm bi öich.'' Es sind d Täggscht vo ''ä schöne buep seit adjö'' und ''LoBo,'' wo-n-er wider uufnimmt. Für das Buech händ s en a d [[Solothurner Literaturtage|Soletuurner Literatuurtaag]] yglade.
De Frank hät syni bèèrntüütsche Büecher – hauptsächli die ab em ''Chevrolet'' – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]'' De Fredi Lerch hät sich zur Schrybwys im «Chevrolet» syni Gidanke gmachet und mäint under anderem:<ref>Fredi Lerch: ''Ein «unlesbares» Jahrzehntebuch.'' I: ''[[Die WochenZeitung]]'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Frank hat sich erlaubt, an einem Institut für Linguistik in Südindien grundsätzlich über gesprochene Sprachen, über ihre Umsetzung in Text und über die Möglichkeiten ihrer grafischen Notierung nachzudenken. Auf Grund dieses Studiums hat sich Frank in seinem neuen Buch nun eine weiteres [!] erlaubt: Die Sprache, die er schreiben wollte, nicht nach überkommenener Konvention, sondern mit linguistisch geschulter Logik darzustellen. […] Literarisch relevant an dieser Notationsweise ist, dass möglicherweise genau diese gesteigerte Informationsdichte für die extreme Plastizität, Klarheit und Farbigkeit der Szenen und Bilder mitverantwortlich ist, die Frank entwirft. Um die Spannung zwischen den monotonen Allmachtsphantasien Tschimis, den planlosen Tagesverläufen und ihrer immer wieder neuen veränderten und überrraschenden formalen Gestaltung aufrechtzuhalten, hat Frank eine eigene, einzigartige Schriftsprache entworfen und durchgeführt. Dies macht seinen Roman zu einer unübersehbarern literarischen Innovation. Eigentlich können es sich nur heillose Ignoranten leisten, dieses Buch als «unlesbar» zu bezeichnen.}}
Zur hüttige Mundaartliteratuur mäint de Frank:<ref name="Sury" />
{{Zitat|Viele Mundartautoren, die um 2000 mit der Spoken-Word-Bewegung bekannt wurden, seien dagegen immer noch in einer Mundart-Verschriftung gefangen, die zu nahe am Hochdeutschen sei. «Ich finde das ein wenig mutlos», sagt Frank. Die Mutlosigkeit im Umgang mit der Sprache sei auch verknüpft «mit der Mutlosigkeit in der Wahl der Themen». Frank hingegen will das enorme Potenzial der Mundart aufzeigen.}}
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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1084921
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2026-06-01T11:48:39Z
Freigut
8945
1084921
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Sys Wèèrch bricht inhaltlich und grafemaatisch mit de Konwänzioone. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979, wo s um s Zürcher Schwuulen- und Strichermiliö gaat, isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet. Im ''La mort de Chevrolet'' vo 1984 hät er e foneemischi Schrybwys entwickelt, wo zäiget, dass au gschribeni Spraach ganz müntlich cha sy.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch as Soo vomene Schurnalischt<ref name="Sury" /> zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch. E wichtigi Role für sys Schrybe hät em [[Kurt Marti]] syn Gidichtband ''rosa loui'' vo 1967 gspilt: «Diese Mundart ohne Retrolook hat viel ausgelöst bei mir und mich auf meinem Weg bestärkt.»<ref name="Sury">Alexander Sury: ''Nein, er sagt noch lange nicht «adjö».'' I: ''[[Der Bund|Der kleine Bund]]'' vom 8. Juni 2019.</ref>
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, für dèè gaat uf em Strich go Gält verdiene und sich dänn sogar zu sym «Hund» macht, aber von em nu immer mee plaaget wird, wil dèè mit em äigetli nüüt chan aafange. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker hät, ooni das dèè zuegstume gha hett, hät de Frank vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit de verbottene Foti müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> Mer hät au gmäint, de Frank schrybi da öppis Realistischs. Drum hät de Verlaag müese die Mittäilig usegèè:
{{Zitat|Erste Reaktionen aus dem Publikum haben gezeigt, dass der vorliegende Roman von Martin Frank vielfach als Schlüsselroman der Zürcher Szene missverstanden wird. Um Streigkeiten und fruchtlosen Diskussionen vorzubeugen, möchten wir deshalb festhalten: Beschrieben wird hier ein Milieu, nicht aber konkret fassbare Personen. Martin Franks Roman ist eine Collage aus Erlebtem und Gehörtem, aus Milieu-Mythen, Utopien und Alpträumen, die trotz der ‹realistischen› Schreibe nicht der Wirklichkeit entsprechen. Selbst den ‹Fögi›, dem Martin Frank im Titel seines Buches ein nostalgisches Denkmal setzt, hat der Autor nie persönlich gekannt.}}
Über s Buech hät 1980 d ''[[Neue Zürcher Zeitung|Züri-Zytig]]'' under em Titel «Eine Mundartorgie» prichtet:<ref>Walter Vogt: ''Eine Mundartorgie. Martin Frank: «Ter Fögi ische Souhung».'' I: ''Neue Zürcher Zeitung'' vom 6. Februaar 1980.</ref>
{{Zitat|Vieles ist sehr genau beobachtet – wie diese Junge, für die Strich und und Callboywesen einigermassen normale Verdienstmöglichkeiten darstellen, unter sich aber ganz anders sind: schwierig, verletztlich, kompliziert – «frühgereift und zart und traurig». […] Unbestreitbare Grösse hat die Passage, wo Beni zu Fögis Hund wird, in einem erst symbolischen, dann immer wörtlicheren Sinn. Und die Geschichte einer Wandlung, eines schmerzlichen Erwachsenwerdens, durch Identifikation, innerhalb dieser ganzen merkwürdigen Geschichte von Heldenverehrung, Liebe und Tod.}}
S Buech isch en Bestseller woorde, und 1998 isch es under em Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999).
1982 isch s bèèrntüütsch Höörspiil ''ä schöne bueb seit adjö'' uusgstraalet woorde, wo en Teenager mues Abschid nèè vo sym eerschte Fründ, wo bi-n-ere Demonschtrazioon im Umfäld vo de Zürcher Jugedurue 1980/81 umchoo isch.<ref>Lueg zum Zwäite Ursula Kägi: ''«Ä schöne bueb seit adjö». Hörspiel von Martin Frank.'' I: ''[[Tages-Anzeiger|Tagi]]'' vom 20. Augschte 1982.</ref> Im Jaar druf isch ''LoBo'' usechoo, wo s um en junge Stricher gaat, wo mit sym chranke Hund autostöpplet und syn Uustritt us de Gsellschaft erchlèèrt.<ref name="Sury" />
''La mort de Chevrolet'' vo 1984, wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat, isch na radikaaler as de ''Fögi''. De Frank hät dezue gsäit:<ref>''«möchteifach taser ferrekt». Martin Frank: «La mort de chevrolet». Annäherungen an einen grossen Liebesroman.'' Mit Martin Frank disuktieren Beat Stöckli und Fredi Lerch. I: ''Die WochenZeitung'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Ich hab versucht, das gleiche zu machen, ich hab’s einfach besser machen wollen. Ich hab zu schreiben begonnen mit einer bestimmten Romanidee, dem Fögi, und hab das gemacht, so gut ich konnte. Dann hab ich das noch einmal versucht, im «Spannteppichjungen», und jetzt hab ich’s ein drittes Mal versucht. Und diesmal hab ich’s einigermassen so hingekriegt, wie ich es machen wollte.}}
2019 sind vier Langgidicht imene Verzellband usechoo: ''i bin nöm bi öich.'' Es sind d Täggscht vo ''ä schöne buep seit adjö'' und ''LoBo,'' wo-n-er wider uufnimmt. Für das Buech händ s en a d [[Solothurner Literaturtage|Soletuurner Literatuurtaag]] yglade.
De Frank hät syni bèèrntüütsche Büecher – hauptsächli die ab em ''Chevrolet'' – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]'' De Fredi Lerch hät sich zur Schrybwys im «Chevrolet» syni Gidanke gmachet und mäint under anderem:<ref>Fredi Lerch: ''Ein «unlesbares» Jahrzehntebuch.'' I: ''[[Die WochenZeitung]]'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Frank hat sich erlaubt, an einem Institut für Linguistik in Südindien grundsätzlich über gesprochene Sprachen, über ihre Umsetzung in Text und über die Möglichkeiten ihrer grafischen Notierung nachzudenken. Auf Grund dieses Studiums hat sich Frank in seinem neuen Buch nun eine weiteres [!] erlaubt: Die Sprache, die er schreiben wollte, nicht nach überkommenener Konvention, sondern mit linguistisch geschulter Logik darzustellen. […] Literarisch relevant an dieser Notationsweise ist, dass möglicherweise genau diese gesteigerte Informationsdichte für die extreme Plastizität, Klarheit und Farbigkeit der Szenen und Bilder mitverantwortlich ist, die Frank entwirft. Um die Spannung zwischen den monotonen Allmachtsphantasien Tschimis, den planlosen Tagesverläufen und ihrer immer wieder neuen veränderten und überrraschenden formalen Gestaltung aufrechtzuhalten, hat Frank eine eigene, einzigartige Schriftsprache entworfen und durchgeführt. Dies macht seinen Roman zu einer unübersehbarern literarischen Innovation. Eigentlich können es sich nur heillose Ignoranten leisten, dieses Buch als «unlesbar» zu bezeichnen.}}
Zur hüttige Mundaartliteratuur mäint de Frank:<ref name="Sury" />
{{Zitat|Viele Mundartautoren, die um 2000 mit der Spoken-Word-Bewegung bekannt wurden, seien dagegen immer noch in einer Mundart-Verschriftung gefangen, die zu nahe am Hochdeutschen sei. «Ich finde das ein wenig mutlos», sagt Frank. Die Mutlosigkeit im Umgang mit der Sprache sei auch verknüpft «mit der Mutlosigkeit in der Wahl der Themen». Frank hingegen will das enorme Potenzial der Mundart aufzeigen.}}
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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2026-06-01T11:49:23Z
Freigut
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Martin Frank''' (* [[26. September|26. Septämber]] [[1950]] z [[Bern|Bäärn]]) isch en Schwyzer [[Schriftsteller]]. Sys Wèèrch bricht inhaltlich und grafemaatisch mit de Konwänzioone. Syn [[Berndeutsch|bèèrntüütsche]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979, wo s um s Zürcher Schwuulen- und Strichermiliö gaat, isch en Bestseller woorde, und de [[Marcel Gisler]] hät en 1998 verfilmet. Im ''La mort de Chevrolet'' vo 1984 hät er e foneemischi Schrybwys entwickelt, wo zäiget, das au gschribeni Spraach ganz müntlich cha sy.
== sys Läbe ==
De Martin Frank isch as Soo vomene Schurnalischt<ref name="Sury" /> zeerscht z Bèèrn und ab 1956 z [[Zürich|Züri]] uufgwachse. Vo 1969 und 1981 hät er hauptsächli as Prueffsmusiker, Programierer und Übersetzer gschaffet. Ab 1970 isch er alewyl wider z [[Indien|Indie]] gsy, wo-n-er [[Hindi]], [[Urdu]] und [[Tamil]] gleert hät. Sit 1982 läbt und schaffet er z Züri. Er isch ghüraaten und hät zwäi Chind.
2001 hät er für ''Blinde Brüder'' de Buechbrys vo de Stadt Bèèrn überchoo.
== syni bèèrntüütsche Schaffige ==
De Frank hät e Räie vo Romään und Verzelige publiziert, wo [[Homosexualität|schwuuli]] Manen im Zäntrum stönd. En Täil vo syne Publikazioone sind uf [[Schweizerdeutsch|Schwyzertüütsch]] gschribe, äini uf [[Englische Sprache|Änglisch]], di anderen uf Hoochtüütsch. E wichtigi Role für sys Schrybe hät em [[Kurt Marti]] syn Gidichtband ''rosa loui'' vo 1967 gspilt: «Diese Mundart ohne Retrolook hat viel ausgelöst bei mir und mich auf meinem Weg bestärkt.»<ref name="Sury">Alexander Sury: ''Nein, er sagt noch lange nicht «adjö».'' I: ''[[Der Bund|Der kleine Bund]]'' vom 8. Juni 2019.</ref>
Sys eerscht Wèèrch isch de [[Berndeutsch|bèèrntüütsch]] Romaan ''ter fögi isch e souhung'' vo 1979 gsy. Es isch d Gschicht vomene Teenager, wo sich in en Musiker verliebt, für dèè gaat uf em Strich go Gält verdiene und sich dänn sogar zu sym «Hund» macht, aber von em nu immer mee plaaget wird, wil dèè mit em äigetli nüüt chan aafange. Wil s i dèm Buech e Foti vomene Musiker hät, ooni das dèè zuegstume gha hett, hät de Frank vor em Uuslifere vom Buech all Syte mit de verbottene Foti müese mit de Syte vorane zämechlöibe.<ref>Das wäiss der Autor vo dèm Wikipediaartikel vomenen öffetlichen Uuftritt, wo de Martin Frank vor vilne Jaaren emaal z Züri ghaa hät. Die Syten isch dän aber vo Chöiffer und Biblioteeksbsitzer wider uutrännt woorde, wil mer gaar nöd druuschoo isch, wurum die jetz zämeglöibt isch …</ref> Mer hät au gmäint, de Frank schrybi da öppis Realistischs. Drum hät de Verlaag müese die Mittäilig usegèè:
{{Zitat|Erste Reaktionen aus dem Publikum haben gezeigt, dass der vorliegende Roman von Martin Frank vielfach als Schlüsselroman der Zürcher Szene missverstanden wird. Um Streigkeiten und fruchtlosen Diskussionen vorzubeugen, möchten wir deshalb festhalten: Beschrieben wird hier ein Milieu, nicht aber konkret fassbare Personen. Martin Franks Roman ist eine Collage aus Erlebtem und Gehörtem, aus Milieu-Mythen, Utopien und Alpträumen, die trotz der ‹realistischen› Schreibe nicht der Wirklichkeit entsprechen. Selbst den ‹Fögi›, dem Martin Frank im Titel seines Buches ein nostalgisches Denkmal setzt, hat der Autor nie persönlich gekannt.}}
Über s Buech hät 1980 d ''[[Neue Zürcher Zeitung|Züri-Zytig]]'' under em Titel «Eine Mundartorgie» prichtet:<ref>Walter Vogt: ''Eine Mundartorgie. Martin Frank: «Ter Fögi ische Souhung».'' I: ''Neue Zürcher Zeitung'' vom 6. Februaar 1980.</ref>
{{Zitat|Vieles ist sehr genau beobachtet – wie diese Junge, für die Strich und und Callboywesen einigermassen normale Verdienstmöglichkeiten darstellen, unter sich aber ganz anders sind: schwierig, verletztlich, kompliziert – «frühgereift und zart und traurig». […] Unbestreitbare Grösse hat die Passage, wo Beni zu Fögis Hund wird, in einem erst symbolischen, dann immer wörtlicheren Sinn. Und die Geschichte einer Wandlung, eines schmerzlichen Erwachsenwerdens, durch Identifikation, innerhalb dieser ganzen merkwürdigen Geschichte von Heldenverehrung, Liebe und Tod.}}
S Buech isch en Bestseller woorde, und 1998 isch es under em Titel ''[[F. est un salaud]]'' vom [[Marcel Gisler]] verfilmet woorde ([[Schweizer Filmpreis|Schwyzer Filmbrys]] 1999).
1982 isch s bèèrntüütsch Höörspiil ''ä schöne bueb seit adjö'' uusgstraalet woorde, wo en Teenager mues Abschid nèè vo sym eerschte Fründ, wo bi-n-ere Demonschtrazioon im Umfäld vo de Zürcher Jugedurue 1980/81 umchoo isch.<ref>Lueg zum Zwäite Ursula Kägi: ''«Ä schöne bueb seit adjö». Hörspiel von Martin Frank.'' I: ''[[Tages-Anzeiger|Tagi]]'' vom 20. Augschte 1982.</ref> Im Jaar druf isch ''LoBo'' usechoo, wo s um en junge Stricher gaat, wo mit sym chranke Hund autostöpplet und syn Uustritt us de Gsellschaft erchlèèrt.<ref name="Sury" />
''La mort de Chevrolet'' vo 1984, wo s um e sado-masochistischi Liebesgschicht ebefalls im Schwuulemiliö gaat, isch na radikaaler as de ''Fögi''. De Frank hät dezue gsäit:<ref>''«möchteifach taser ferrekt». Martin Frank: «La mort de chevrolet». Annäherungen an einen grossen Liebesroman.'' Mit Martin Frank disuktieren Beat Stöckli und Fredi Lerch. I: ''Die WochenZeitung'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Ich hab versucht, das gleiche zu machen, ich hab’s einfach besser machen wollen. Ich hab zu schreiben begonnen mit einer bestimmten Romanidee, dem Fögi, und hab das gemacht, so gut ich konnte. Dann hab ich das noch einmal versucht, im «Spannteppichjungen», und jetzt hab ich’s ein drittes Mal versucht. Und diesmal hab ich’s einigermassen so hingekriegt, wie ich es machen wollte.}}
2019 sind vier Langgidicht imene Verzellband usechoo: ''i bin nöm bi öich.'' Es sind d Täggscht vo ''ä schöne buep seit adjö'' und ''LoBo,'' wo-n-er wider uufnimmt. Für das Buech händ s en a d [[Solothurner Literaturtage|Soletuurner Literatuurtaag]] yglade.
De Frank hät syni bèèrntüütsche Büecher – hauptsächli die ab em ''Chevrolet'' – in ere Schrybwys gschribe, wo ganz nööch a der Uusspraach isch. Im syni Schrybig nimt zum Byspil (andersch as d Dieth-Schrybig) ekäi Rucksicht uf Woortgränze. Im «Fögi» gseet das öppen esoo uus: ''I bi richtig unglüklech xi, dasi nid lenger ha chönne dört pliben u fürnen ougeblik hani mi säuber ausne chline müschtiker oder heilige gfüeut, weno fürnen arg ferchanten u ferchleidete.'' Und im «Chevrolet»: ''i hoken ufter schtange forter kasse slouft äiäm seiling luegen uf tur schhaubi achti xene bueb ufter angere site for pan länt are sülen ei fuess ufem gumiramp for pan ter anger azüle gschtempt luegp mi a luegene gnau a schöpe fierzäni füfzäni […]'' De Fredi Lerch hät sich zur Schrybwys im «Chevrolet» syni Gidanke gmachet und mäint under anderem:<ref>Fredi Lerch: ''Ein «unlesbares» Jahrzehntebuch.'' I: ''[[Die WochenZeitung]]'' vom 15. Meerze 1985.</ref>
{{Zitat|Frank hat sich erlaubt, an einem Institut für Linguistik in Südindien grundsätzlich über gesprochene Sprachen, über ihre Umsetzung in Text und über die Möglichkeiten ihrer grafischen Notierung nachzudenken. Auf Grund dieses Studiums hat sich Frank in seinem neuen Buch nun eine weiteres [!] erlaubt: Die Sprache, die er schreiben wollte, nicht nach überkommenener Konvention, sondern mit linguistisch geschulter Logik darzustellen. […] Literarisch relevant an dieser Notationsweise ist, dass möglicherweise genau diese gesteigerte Informationsdichte für die extreme Plastizität, Klarheit und Farbigkeit der Szenen und Bilder mitverantwortlich ist, die Frank entwirft. Um die Spannung zwischen den monotonen Allmachtsphantasien Tschimis, den planlosen Tagesverläufen und ihrer immer wieder neuen veränderten und überrraschenden formalen Gestaltung aufrechtzuhalten, hat Frank eine eigene, einzigartige Schriftsprache entworfen und durchgeführt. Dies macht seinen Roman zu einer unübersehbarern literarischen Innovation. Eigentlich können es sich nur heillose Ignoranten leisten, dieses Buch als «unlesbar» zu bezeichnen.}}
Zur hüttige Mundaartliteratuur mäint de Frank:<ref name="Sury" />
{{Zitat|Viele Mundartautoren, die um 2000 mit der Spoken-Word-Bewegung bekannt wurden, seien dagegen immer noch in einer Mundart-Verschriftung gefangen, die zu nahe am Hochdeutschen sei. «Ich finde das ein wenig mutlos», sagt Frank. Die Mutlosigkeit im Umgang mit der Sprache sei auch verknüpft «mit der Mutlosigkeit in der Wahl der Themen». Frank hingegen will das enorme Potenzial der Mundart aufzeigen.}}
== Wèèrch ==
'''Prosa'''
* ''ter fögi isch e souhung.'' Roman. Eco, Zürich 1979
** überarbäiteti Nöiuusgaab: Tini, Zürich 1998, ISBN 3-9521562-0-5
* ''Spannteppichjunge.'' Roman. Eco, Zürich 1981
* ''LoBo.'' Erzählung. Nachbar der Welt, Zürich 1982
* ''La mort de Chevrolet.'' Roman. Ammann, Zürich 1984
* ''Sechs Liebesgeschichten.'' Tini, Zürich 1999
* ''Ein kleines Totenbuch.'' Edition Dino Simonett, Zürich 2000
* ''Blinde Brüder.'' Zwei Erzählungen. Mit einem Essay von Wolfgang Proß. Tini, Zürich 2000
* ''rose x rikki deutsch. unter haltung für ent fremdeten nach wuchs.'' Roman. Books on Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-0344-0130-2
* ''Ocean of Love. A Carnatic Novel.'' Roman. Aventine Press, Chula Vista 2003
** tüütschi Uusgaab: ''Aruns Geschichte.'' Männerschwarm Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86300-106-3
* ''i bi nöm bi öich.'' Gedichte. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2019, ISBN 978-3-03853-093-0
* ''Venedig, 1911.'' Rimbaud Verlag, Aachen 2021, ISBN 978-3-89086-638-3
'''Essay'''
* ''Wie entsteht ein Epos?'' In: ''Zukunft der Literatur – Literatur der Zukunft. Gegenwartsliteratur und Literaturwissenschaft.'' Fink, München 2003, ISBN 3-7705-3907-9
'''Theaaterstuck'''
* ''Verliebt in n arsch.'' UA (i französischer Übersetzig) Lausanne, 2004
'''Höörspiil'''
* ''ä schöne buep seit adjö.'' Radio DRS, 1983
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|132585626}}
* {{ADS|19159}}
* [https://www.martinfrank.ch/ d Website vom Martin Frank]
* [https://www.viceversaliteratur.ch/author/19025 ''Martin Frank.''] Biografy und Bibliografy uf literaturschweiz.ch
== Fuessnoote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Frank, Martin}}
[[Kategorie:Autor]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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Karl Friedrich Ringwald
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Die Syte isch nöi erstellt worde: Dr '''Karl Friedrich Ringwald''' (* [[27. Februar]] [[1888]] z [[Hausen im Wiesental|Huuse]]; † [[20. Februar]] [[1975]] z [[Schopfheim|Schopfe]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Haimetbfläger un Durmwart vu dr Hoche Möhr („Möhrevater“) gsii. == Läbe == Dr Ringwald isch anne 1888 as Suhn vum Salomon Ringwald (1858-1937) un däm syre Frau Anna Maria Ringwald geb. Fritz (1861-1933) gsii. Är isch ghyrote gsxii mit dr Emilie Kiefer (+ 1932) Am 1. M…
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Dr '''Karl Friedrich Ringwald''' (* [[27. Februar]] [[1888]] z [[Hausen im Wiesental|Huuse]]; † [[20. Februar]] [[1975]] z [[Schopfheim|Schopfe]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Haimetbfläger un Durmwart vu dr Hoche Möhr („Möhrevater“) gsii.
== Läbe ==
Dr Ringwald isch anne 1888 as Suhn vum Salomon Ringwald (1858-1937) un däm syre Frau Anna Maria Ringwald geb. Fritz (1861-1933) gsii. Är isch ghyrote gsxii mit dr Emilie Kiefer (+ 1932)
Am 1. Mai 1937 isch dr Ringwald Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 5.059.486).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/601870727?objectPage=485 A3340-MFOK: Number S0028]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> Um die Zyt het er as Buchhalter gschafft.
Är isch 65 Johr lang Mitglid im [[Schwarzwaldverein|Schwarzwaldverain]] gsii un het si vu 1939 bis 1971 in dr Schopfemer Ortsgruppe engaschiert, as Schriftfierer, Rächner un 21 Johr lang as Durmwart vum Uusichtsdurm uf dr Hoche Möhr, wäge däm het mer ihm au „Möhrevater“ gsait. Ab 1950 isch er Ehremitglid vum Schwarzwaldverain gsii.
Anne 1966 het dr Ringwald d [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette]] iiberchuu.
== Schrifte ==
* ''Loskauf der Tüllinger Pfarrfrau Anna Maria Friesenegger geb. Langenbach aus markgräfl. badischer Leibeigenschaft 1686.'' In: Das Markgräflerland. Jg. 1.1929/30, H. 4, S. 124
== Weblink ==
* Clemens Fabrizio: [https://www.badische-zeitung.de/hohe-moehr-turm-die-granitsteine-aus-italien-waren-billiger Hohe-Möhr-Turm: Die Granitsteine aus Italien waren billiger], Badische Zeitung, 7. Oktober 2003
== Fueßnote ==
<references />
{{SORTIERUNG:Ringwald, Karl Friedrich}}
[[Kategorie:Autor vo Sachliteratur]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
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Dr '''Karl Friedrich Ringwald''' (* [[27. Februar]] [[1888]] z [[Hausen im Wiesental|Huuse]]; † [[20. Februar]] [[1975]] z [[Schopfheim|Schopfe]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Haimetbfläger un Durmwart vu dr Hoche Möhr („Möhrevater“) gsii.
== Läbe ==
Dr Ringwald isch anne 1888 as Suhn vum Salomon Ringwald (1858-1937) un däm syre Frau Anna Maria Ringwald geb. Fritz (1861-1933) gsii. Är isch ghyrote gsii mit dr Emilie Kiefer († 1932)
Am 1. Mai 1937 isch dr Ringwald Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 5.059.486).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/601870727?objectPage=485 A3340-MFOK: Number S0028]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> Um die Zyt het er as Buchhalter gschafft.
Är isch 65 Johr lang Mitglid im [[Schwarzwaldverein|Schwarzwaldverain]] gsii un het si vu 1939 bis 1971 in dr Schopfemer Ortsgruppe engaschiert, as Schriftfierer, Rächner un 21 Johr lang as Durmwart vum Uusichtsdurm uf dr Hoche Möhr, wäge däm het mer ihm au „Möhrevater“ gsait. Ab 1950 isch er Ehremitglid vum Schwarzwaldverain gsii.
Anne 1966 het dr Ringwald d [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette]] iiberchuu.
== Schrifte ==
* ''Loskauf der Tüllinger Pfarrfrau Anna Maria Friesenegger geb. Langenbach aus markgräfl. badischer Leibeigenschaft 1686.'' In: Das Markgräflerland. Jg. 1.1929/30, H. 4, S. 124
== Weblink ==
* Clemens Fabrizio: [https://www.badische-zeitung.de/hohe-moehr-turm-die-granitsteine-aus-italien-waren-billiger Hohe-Möhr-Turm: Die Granitsteine aus Italien waren billiger], Badische Zeitung, 7. Oktober 2003
== Fueßnote ==
<references />
{{SORTIERUNG:Ringwald, Karl Friedrich}}
[[Kategorie:Autor vo Sachliteratur]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
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Dr '''Karl Friedrich Ringwald''' (* [[27. Februar]] [[1888]] z [[Hausen im Wiesental|Huuse]]; † [[20. Februar]] [[1975]] z [[Schopfheim|Schopfe]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Haimetbfläger un Durmwart vu dr [[Hohe Möhr|Hoche Möhr]] („Möhrevater“) gsii.
== Läbe ==
Dr Ringwald isch anne 1888 as Suhn vum Salomon Ringwald (1858-1937) un däm syre Frau Anna Maria Ringwald geb. Fritz (1861-1933) gsii. Är isch ghyrote gsii mit dr Emilie Kiefer († 1932)
Am 1. Mai 1937 isch dr Ringwald Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 5.059.486).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/601870727?objectPage=485 A3340-MFOK: Number S0028]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> Um die Zyt het er as Buchhalter gschafft.
Är isch 65 Johr lang Mitglid im [[Schwarzwaldverein|Schwarzwaldverain]] gsii un het si vu 1939 bis 1971 in dr Schopfemer Ortsgruppe engaschiert, as Schriftfierer, Rächner un 21 Johr lang as Durmwart vum Uusichtsdurm uf dr Hoche Möhr, wäge däm het mer ihm au „Möhrevater“ gsait. Ab 1950 isch er Ehremitglid vum Schwarzwaldverain gsii.
Anne 1966 het dr Ringwald d [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette]] iiberchuu.
== Schrifte ==
* ''Loskauf der Tüllinger Pfarrfrau Anna Maria Friesenegger geb. Langenbach aus markgräfl. badischer Leibeigenschaft 1686.'' In: Das Markgräflerland. Jg. 1.1929/30, H. 4, S. 124
== Weblink ==
* Clemens Fabrizio: [https://www.badische-zeitung.de/hohe-moehr-turm-die-granitsteine-aus-italien-waren-billiger Hohe-Möhr-Turm: Die Granitsteine aus Italien waren billiger], Badische Zeitung, 7. Oktober 2003
== Fueßnote ==
<references />
{{SORTIERUNG:Ringwald, Karl Friedrich}}
[[Kategorie:Autor vo Sachliteratur]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
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Dr '''Karl Friedrich Ringwald''' (* [[27. Februar]] [[1888]] z [[Hausen im Wiesental|Huuse]]; † [[20. Februar]] [[1975]] z [[Schopfheim|Schopfe]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] Haimetbfläger un Durmwart vu dr [[Hohe Möhr|Hoche Möhr]] („Möhrevater“) gsii.
== Läbe ==
Dr Ringwald isch anne 1888 as Suhn vum Salomon Ringwald (1858–1937) un däm syre Frau Anna Maria Ringwald geb. Fritz (1861–1933) gsii. Är isch ghyrote gsii mit dr Emilie Kiefer († 1932)
Am 1. Mai 1937 isch dr Ringwald Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 5.059.486).<ref>[https://catalog.archives.gov/id/601870727?objectPage=485 A3340-MFOK: Number S0028]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> Um die Zyt het er as Buchhalter gschafft.
Är isch 65 Johr lang Mitglid im [[Schwarzwaldverein|Schwarzwaldverain]] gsii un het si vu 1939 bis 1971 in dr Schopfemer Ortsgruppe engaschiert, as Schriftfierer, Rächner un 21 Johr lang as Durmwart vum Uusichtsdurm uf dr Hoche Möhr, wäge däm het mer ihm au „Möhrevater“ gsait. Ab 1950 isch er Ehremitglid vum Schwarzwaldverain gsii.
Anne 1966 het dr Ringwald d [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette]] iiberchuu.
== Schrifte ==
* ''Loskauf der Tüllinger Pfarrfrau Anna Maria Friesenegger geb. Langenbach aus markgräfl. badischer Leibeigenschaft, 1686.'' In: Das Markgräflerland. Jg. 1.1929/30, H. 4, S. 124 ([http://diglit.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1930-04/0030?sid=39b6ab294c913c8f93adb3b78722ace7 Digitalisat])
== Weblink ==
* Clemens Fabrizio: [https://www.badische-zeitung.de/hohe-moehr-turm-die-granitsteine-aus-italien-waren-billiger Hohe-Möhr-Turm: Die Granitsteine aus Italien waren billiger], Badische Zeitung, 7. Oktober 2003
== Fueßnote ==
<references />
{{SORTIERUNG:Ringwald, Karl Friedrich}}
[[Kategorie:Autor vo Sachliteratur]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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