Wikipedia
alswiki
https://als.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Houptsyte
MediaWiki 1.47.0-wmf.16
first-letter
Medium
Spezial
Diskussion
Benutzer
Benutzer Diskussion
Wikipedia
Wikipedia Diskussion
Datei
Datei Diskussion
MediaWiki
MediaWiki Diskussion
Vorlage
Vorlage Diskussion
Hilfe
Hilfe Diskussion
Kategorie
Kategorie Diskussion
Portal
Portal Diskussion
Buech
Buech Diskussion
Wort
Wort Diskussion
Text
Text Diskussion
Spruch
Spruch Diskussion
Nochricht
Nochricht Diskussion
TimedText
TimedText talk
Modul
Modul Diskussion
Veranstaltung
Veranstaltung Diskussion
Fisherman's Fall
0
4391
1087879
951511
2026-08-21T08:42:18Z
~2026-45891-25
122515
/* Diskographi */
1087879
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Band
|Bild=
|Name = Fisherman's Fall
|Gründung = 1992
|Auflösung=
|Neugründung =
|Genre = [[Mundart]] [[Rockmusik|Rock]]
|Website = http://fishermansfall.de/
|Gründer =
|Gründer1a = Ralf Busch
|Gründer1b = [[Gesang|Gsang]], [[Akkordeon]], [[Drehleier]]
|Gründer2a = Ralf Ziser
|Gründer2b = [[Gitarre|Giddarre]], [[Mandoline|Mandolin]]
|Besetzung =
|Besetzung1a = Ralf Busch
|Besetzung1b = [[Gesang|Gsang]], [[Akkordeon]], [[Drehleier]]
|Besetzung2a = Ralf Ziser
|Besetzung2b = [[Gitarre|Giddarre]], [[Mandoline|Mandolin]]
|Besetzung3a = Marcel Birkle
|Besetzung3b = [[Schlagzeug|Schlagzüg]]
|Besetzung4a = Harald Ringswald
|Besetzung4b = [[Bass]]
|Besetzung5a = Stefan Franke
|Besetzung5b = [[Gitarre|Giddarre]]
|Besetzung6a = Martina Vetter (geb. Busch)
|Besetzung6b = [[Querflöte]], [[Gesang|Gsang]]
|Ehemalige =
|Ehemalige1a =
|Ehemalige1b =
|Ehemalige2a =
|Ehemalige2b =
|ExtrasTitel =
|Extras =
|Extras1a =
|Extras1b =
|Extras2a =
|Extras2b =
}}
'''Fisherman's Fall''' sin e Musikgruppe us em [[Kaiserstuhl (Oberbaden)|Kaiserstuehl]] wo alemannischi Liedli schriibe un vertone duet.
Ihri Musik isch e Mischig us lockere un luschtige Hymne wi ''Liebe vergeht, Hektar besteht'' un flotti Rockmusik.
== Gschicht ==
Ihre erste Uftritt hen d Fisherman's Fall im Johr 1992 gha.
Im Johr 2003 het d Gruppe de 1. Platz bim [[Gerhard Jung]]-Wettbewerb für jungi Mundart vo dr Stadt [[Zell (Wiesental)|Zell im Wiisedal]] belegt un 2006 hän si dr 1. Platz gmacht bim Wettbewerb "Badenwürttemberg musiziert" wu ibar 70 Gruppä üs´m ganzä Ländli mitgmacht hän.
S Lied "SC Freiburg immer wieder vor" isch in dr Fuessball-Bundesliga-Saison 2008/2009 dr Hit vum [[SC Freiburg|SC Friiburg]] wore. Des Lied het d Band zämme mit dr Spiler vum SC Friiburg iigspilt.
== Bsetzig ==
De Ralf Busch ([[Gesang|Gsang]], [[Akkordeon]] un [[Drehleier]]) un de Ralf Ziser [[Gitarre|Giddarre]] un [[Mandoline|Mandolin]] hen 1988 usere "Bierlaune" - wi si sälber sage - selli Musikgruppe gründet. Beidi hen zue sellere Zyt eigentlich no gar kei Instrument spiile chönne.
Am 30. April 1992 hän si ihr erschtes Konzert gä. Scho e Johr spöter sin si scho uff verschiidene regionale Freiluft-Konzärt gsi un hen viil Spass un Erfolg gha.
Am Aafang hen si no änglischi Lieder grschriibe un au uf [[CD]] usebrocht, aber noch de zweite Schiibe hen si sich denn uf s Alemannisch bsunne. Sither sin fascht alli neue Lieder uf [[Kaiserstühler Dialekt|kaiserstiählerischs Alemannisch]]. Au bi ihre Uftritt wird numme Alemannisch gschwätzt, was bim Publikum guet aakunnt.
Miitlerwiil isch d Gruppe zue sechst, d Martina Vetter spiilt Querflöte und singt.
{|{{Prettytable}}
|Ralf Busch:
|[[Gesang|Gsang]], [[Akkordeon]], [[Drehleier]]
|-
|Ralf Ziser:
|[[Gitarre|Giddarre]], [[Mandoline|Mandolin]]
|-
|Marcel Birkle:
|[[Schlagzeug|Schlagzüg]]
|-
|Harald Ringswald:
|[[Bass]]
|-
|Stefan Franke:
|[[Gitarre|Giddarre]]
|-
|Martina Vetter:
|[[Querflöte]], [[Gesang|Gsang]]
|}
== Diskographi ==
* 1995 - and we danced on the tables...
* 1996 - talent pool
* 1998 - lebenslänglich frey
* 1999 - Liebe vergeht - Hektar besteht
* 2002 - Schorli
* 2003 - Drey Schorli
* 2005 - Alemannisches Liädrbuäch (1)
* 2006 - Heim
* 2006 - Auslese
* 2008 - Single: SC Freiburg vor
* 2011 - lebenslänglich Schorli
* 2026 - Allis gä
== Weblink ==
* http://fishermansfall.de/ - d Heimsyte vo de Fischerman's Fall
* [http://www.noth.net/mundartautoren/ralf_busch.htm Ralf Busch] uf de Website vom Harald Noth
* [http://www.badische-zeitung.de/fisherman-s-fall-liefern-die-hymne-zum-aufstieg-des-sc-freiburg Interview in dr Badische Zittig mit em Ralf Busch]
[[Kategorie:Rockband]]
[[Kategorie:Dütschi Band]]
[[Kategorie:Alemannische Musiker]]
7vx0n9vrj2ymwxtpxbaj77qa4ho9mm3
1087880
1087879
2026-08-21T08:46:13Z
~2026-45891-25
122515
1087880
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Band
|Bild=
|Name = Fisherman's Fall
|Gründung = 1992
|Auflösung=
|Neugründung =
|Genre = [[Mundart]] [[Rockmusik|Rock]]
|Website = http://fishermansfall.de/
|Gründer =
|Gründer1a = Ralf Busch
|Gründer1b = [[Gesang|Gsang]], [[Akkordeon]], [[Drehleier]]
|Gründer2a = Ralf Ziser
|Gründer2b = [[Gitarre|Giddarre]], [[Mandoline|Mandolin]]
|Besetzung =
|Besetzung1a = Ralf Busch
|Besetzung1b = [[Gesang|Gsang]], [[Akkordeon]], [[Drehleier]]
|Besetzung2a = Ralf Ziser
|Besetzung2b = [[Gitarre|Giddarre]], [[Mandoline|Mandolin]]
|Besetzung3a = Marcel Birkle
|Besetzung3b = [[Schlagzeug|Schlagzüg]]
|Besetzung4a = Harald Ringswald
|Besetzung4b = [[Bass]]
|Besetzung5a = Stefan Franke
|Besetzung5b = [[Gitarre|Giddarre]]
|Besetzung6a = Martina Vetter (geb. Busch)
|Besetzung6b = [[Querflöte]], [[Gesang|Gsang]]
|Ehemalige =
|Ehemalige1a =
|Ehemalige1b =
|Ehemalige2a =
|Ehemalige2b =
|ExtrasTitel =
|Extras =
|Extras1a =
|Extras1b =
|Extras2a =
|Extras2b =
}}
'''Fisherman's Fall''' sin e Musikgruppe us em [[Kaiserstuhl (Oberbaden)|Kaiserstuehl]] wo alemannischi Liedli schriibe un vertone duet.
Ihri Musik isch e Mischig us lockere un luschtige Hymne wi ''Liebe vergeht, Hektar besteht'' un flotti Rockmusik.
== Gschicht ==
Ihre erste Uftritt hen d Fisherman's Fall im Johr 1992 gha.
Im Johr 2003 het d Gruppe de 1. Platz bim [[Gerhard Jung]]-Wettbewerb für jungi Mundart vo dr Stadt [[Zell (Wiesental)|Zell im Wiisedal]] belegt un 2006 hän si dr 1. Platz gmacht bim Wettbewerb "Badenwürttemberg musiziert" wu ibar 70 Gruppä üs´m ganzä Ländli mitgmacht hän.
S Lied "SC Freiburg immer wieder vor" isch in dr Fuessball-Bundesliga-Saison 2008/2009 dr Hit vum [[SC Freiburg|SC Friiburg]] wore. Des Lied het d Band zämme mit dr Spiler vum SC Friiburg iigspilt.
== Bsetzig ==
De Ralf Busch ([[Gesang|Gsang]], [[Akkordeon]] un [[Drehleier]]) un de Ralf Ziser [[Gitarre|Giddarre]] un [[Mandoline|Mandolin]] hen 1988 usere "Bierlaune" - wi si sälber sage - selli Musikgruppe gründet. Beidi hen zue sellere Zyt eigentlich no gar kei Instrument spiile chönne.
Am 30. April 1992 hän si ihr erschtes Konzert gä. Scho e Johr spöter sin si scho uff verschiidene regionale Freiluft-Konzärt gsi un hen viil Spass un Erfolg gha.
Am Aafang hen si no änglischi Lieder grschriibe un au uf [[CD]] usebrocht, aber noch de zweite Schiibe hen si sich denn uf s Alemannisch bsunne. Sither sin fascht alli neue Lieder uf [[Kaiserstühler Dialekt|kaiserstiählerischs Alemannisch]]. Au bi ihre Uftritt wird numme Alemannisch gschwätzt, was bim Publikum guet aakunnt.
Miitlerwiil isch d Gruppe zue sechst, d Martina Vetter spiilt Querflöte und singt.
{|{{Prettytable}}
|Ralf Busch:
|[[Gesang|Gsang]], [[Akkordeon]], [[Drehleier]]
|-
|Ralf Ziser:
|[[Gitarre|Giddarre]], [[Mandoline|Mandolin]]
|-
|Marcel Birkle:
|[[Schlagzeug|Schlagzüg]]
|-
|Harald Ringswald:
|[[Bass]]
|-
|Stefan Franke:
|[[Gitarre|Giddarre]]
|-
|Martina Vetter:
|[[Querflöte]], [[Gesang|Gsang]]
|}
== Diskographi ==
* 1995 - and we danced on the tables...
* 1996 - talent pool (Sampler)
* 1998 - lebenslänglich frey
* 1999 - Liebe vergeht - Hektar besteht
* 2002 - Schorli
* 2003 - Drey Schorli
* 2005 - Alemannisches Liädrbuäch (1)
* 2006 - Heim
* 2006 - Auslese (Sampler)
* 2008 - Single: SC Freiburg vor
* 2011 - lebenslänglich Schorli (Sampler)
* 2026 - Allis gä
== Weblink ==
* http://fishermansfall.de/ - d Heimsyte vo de Fischerman's Fall
* [http://www.noth.net/mundartautoren/ralf_busch.htm Ralf Busch] uf de Website vom Harald Noth
* [http://www.badische-zeitung.de/fisherman-s-fall-liefern-die-hymne-zum-aufstieg-des-sc-freiburg Interview in dr Badische Zittig mit em Ralf Busch]
[[Kategorie:Rockband]]
[[Kategorie:Dütschi Band]]
[[Kategorie:Alemannische Musiker]]
fdwrzychg8kmh1xidlyjhm7durhr1mq
Fraumünster
0
21037
1087884
921637
2026-08-21T09:22:26Z
Freigut
8945
/* Literatur */ + 1
1087884
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:S Fraumöischter z Züri}}
[[Datei:Fraumuenster.jpg|thumb|D Fraumöischterchile, vordra bi dr Möischterbrugg d Statue vom [[Hans Waldmann]]]]
[[Datei:Zurich Fraumünster Document 853.jpg|thumb|D Gründigsurkund vo de Fraumöischterabtei, wo im Staatsarchiv z Züri ufbewahrt wird]]
S '''Fraumöischter''' isch e reformierti Chile z [[Zürich|Züri]]. Si isch früener, vor der [[Reformation|Reformazioon]], d Chile vom Benediktinerinnechlooschter ''Fraumöischter'' gsi. D Chile isch eis vo de architektonische Simbool vo Züri.
== Name ==
I de eltischten Urkunde zum Chlooschter, wo us em 9. Johrhundert sind, wird das Huus uf latinisch ''Monasterium Thuricense'' gnännt; das heisst uf düütsch “Zürcher Chlooschter”. Im Johr 1267 erschynt in Urkunde s erscht mol d Bezeichnig «Möischter» und im 14. Johrhundert der Name «Fraumöischter».
== Gschicht ==
S ''Monasterium Thuricense'' isch am 21. Juli ane [[853]] vom König [[Ludwig der Deutsche|Ludwig em Dütsche]] gründt worde. Er hät derbi es chlyses elters Chlooschter sinere Tochter, de [[Hildegard (Tochter Ludwigs des Deutschen)|Hildegard]] avertrout. D Hildegard isch aber scho im Johr 856 gstorbe. Ihri Schwöschter, d Bertha, isch derno ihri Nachfolgeri worde und hät s erschte Möischter vo dem Chlooschter la fertig baue. Am 11. September 874 hät de [[Bischof]] Gebhart vo [[Konstanz|Konschtanz]] d Chile gweiht, wo sider unter em Patrozinium vo [[Felix und Regula]] stoht. Das sind die Zürcher Stadtheilige.
Vom König [[Heinrich III.]] hät s Chlooschter s Zoll-, s Märt- un s Münzrächt für Züri übercho. Spöter sind die Privilegie an d Herzög vo [[Zähringer|Zäringe]] gange. Mit em Usstärbe vo dere Dynaschty ane 1218 isch s Fraumöischter [[Reichsunmittelbarkeit|riichsunmittelbar]] worde. D [[Abt|Äptissin]] – das isch vo 1218 a d [[Gisela von Spiegelberg|Gisela vo Spiegelbärg]] gsi — hät i dere Ziit en grosse Iifluss in un um Züri gha; si isch als Verträterin vom König bis im 14. Joorhundert d Stadtherrin vo Züri gsi. S Fraumöischter hät vil Psitz z Züri, im [[Zürichgau|Zürigau]], im [[Thurgau|Tuurgi]], im [[Aargau]], im [[Kanton Uri]] und im [[Elsass]] gha.
I de Zyt vom Interregnum hät sich d Stadt Züri im Johr 1262 deilwys d Autonomy vom Chlooschter erkämpft. 1336 hät d Aptei sogar di [[Niedere Gerichtsbarkeit|nideri Grichtsbarkeit]] a d Stadt verlore, um 1400 hät d Stadt Züri alli Rächt i de Gmeind sälber in de Händ gha.
Di letscht Äptissin, d [[Katharina von Zimmern|Katharina vo Zimmern]], hät ane [[1524]] s Chlooschter wäge de Reformation ufglöst und d Gebäu und alli Rächt und Güeter vom Fraumöischter em Raat vo der Stadt Züri übergäh. Der erscht reformiert Pfarrer vo de Chilegmeind Fraumöischter isch dänn bis 1551 der Heinrich Engelhardt gsi.
Bis 1527 isch – wi in allne andre Chile z Züri – au i de Fraumöischterchile de «katholisch Plunder» usegheit worde: d Bilder, d Statue un d Altär, schpäter au d Reliquie vom Felix un vo de Regula un au d Gebei vo de Gründerinne Hildegard un Bertha. Au d [[Orgel|Orgle]] hät ma us de Chile usetoo, un erscht im Johr 1853 häts e nöii gäh. Die isch mit 5793 Pfiife di gröscht Orgle im [[Kanton Zürich|Züripiet]].
S Chlooschter näbet de Chile isch ane 1898 abbroche worde, wo me s [[Stadthaus Zürich|Stadthuus]] poue hät.
== D Fraumöischterchile hüt ==
D Chile het im Lauf vo de Gschicht vil Veränderige erläbt. De Hauptdeil isch us em 13. Johrhundert. De Südturm, wo 1150 bout worden isch, hät me 1728 abgrisse, de Nordturm vo 1250 isch i de Mitti vom 18. Johrhundert hööcher gmacht worde. S Glüüt i dem Turm het d Tön b<sup>0</sup>–es<sup>1</sup>–g<sup>1</sup>–b<sup>1</sup>–c<sup>2</sup>. Di vier grosse [[Glocke|Glogge]] sind vom Jakob Keller 1874 gosse worde, di chlinscht lütet sit de Pfingschte 2007 im Turm un isch vo de Gloggegiesserei Rüetschi z [[Aarau]].
De Chorruum, wo us de Ziit vo 1250 bis 1270 isch, hät me in de Johr ab 1967 mit farbige [[Glasmalerei|Glasfäischter]] vom [[Marc Chagall]] usgstattet, un im Johr 1978 hät de Chagall au no es Fäischter für d Rosette uf der Südsite vom Querschiff gmacht. Im nördliche Querschiff isch au es bedütends Glasfeischter, s heisst «S himmlisch Paradiis» und de [[Augusto Giacometti]] hät s im Johr 1945 gmacht.
Sid 1871 git s de Fraumöischterchor.
Näbet de Fraumöischterchile stoot d [[Münsterbrücke (Zürich)|Möischterbrugg]].
== Lueg au ==
* [[Liste der Äbtissinnen des Fraumünsters in Zürich|Lischte vo de Äptissinne vom Fraumöischter]]
== Literatur ==
* Regine Abegg, Christine Barraud Wiener: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Neue Ausgabe. ''Die Stadt Zürich.'' II.I: ''Altstadt Links der Limmat, Sakralbauten.'' Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2002, ISBN 3-90613-103-3.
* Walter Baumann: ''Zürichs Kirchen, Klöster und Kapellen bis zur Reformation.'' NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-508-3.
* [[Emil Brunner]]: ''Fraumünsterpredigten.'' Zwingli-Verlag, Zürich 1953.
* Konrad Escher: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Bd. 4: ''Die Stadt Zürich, Erster Teil.'' Birkhäuser, Basel 1939.
* Klaus Guggisberg: ''Der Sprung in den Brunnen: das Giacometti-Fenster im Fraumünster. Predigten von Klaus Guggisberg.'' Th. Gut Verlag, Stäfa 1996, ISBN 3-85717-102-2.
* Irene Gysel, Barbara Helbling (Hrsg.): ''Zürichs letzte Äbtissin Katharina von Zimmern. 1478–1547.'' NZZ Libro, Zürich 1999, ISBN 3-85823-829-5.
* [[Viktor Schobinger]]: ''s Fraumünschter.'' I: Viktor Schobinger: ''d zürcher wallfaart.'' Schobinger-Verlag, Zürich 2026, {{#isbn:978-3-908105-35-0}}, S. 29–67.
* Irmgard Vogelsanger-de Roche: ''Fraumünster Zürich.'' Schweizerische Kunstführer GSK, Band 257, 3. korr. Auflage, Bern 1990.
* Peter Vogelsanger: ''Zürich und sein Fraumünster. Eine elfhundertjährige Geschichte (853–1956).'' NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-515-6.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [http://www.fraumuenster.ch/ Chilegmeind Fraumünschter z Züri]
* [http://www.fraumuenstergesellschaft.ch/ Gsellschaft zum Fraumünschter z Züri]
* [http://www.salzmaenner.ch/projekte/2003/2003-04-05-chagall/index.html Bilder vom Chagall syne Feischter]
* [http://www.swisspanoramas.ch/kirchen/zuerich/zuerich/fraumuenster/133.html Bilder vo de Chile und vo de Feischter]
[[Kategorie:Bouwerch i de Stadt Züri]]
[[Kategorie:Ehemooligs Chloster]]
[[Kategorie:Benediktiner]]
[[Kategorie:Chile im Züripiet]]
[[Kategorie:Romanik]]
[[Kategorie:Gotik]]
[[Kategorie:Kulturguet vo nationaler Bedütig im Kanton Züri]]
oize93a8x54zh7vnmurrx3wz19np2is
1087885
1087884
2026-08-21T09:22:45Z
Freigut
8945
/* Literatur */
1087885
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:S Fraumöischter z Züri}}
[[Datei:Fraumuenster.jpg|thumb|D Fraumöischterchile, vordra bi dr Möischterbrugg d Statue vom [[Hans Waldmann]]]]
[[Datei:Zurich Fraumünster Document 853.jpg|thumb|D Gründigsurkund vo de Fraumöischterabtei, wo im Staatsarchiv z Züri ufbewahrt wird]]
S '''Fraumöischter''' isch e reformierti Chile z [[Zürich|Züri]]. Si isch früener, vor der [[Reformation|Reformazioon]], d Chile vom Benediktinerinnechlooschter ''Fraumöischter'' gsi. D Chile isch eis vo de architektonische Simbool vo Züri.
== Name ==
I de eltischten Urkunde zum Chlooschter, wo us em 9. Johrhundert sind, wird das Huus uf latinisch ''Monasterium Thuricense'' gnännt; das heisst uf düütsch “Zürcher Chlooschter”. Im Johr 1267 erschynt in Urkunde s erscht mol d Bezeichnig «Möischter» und im 14. Johrhundert der Name «Fraumöischter».
== Gschicht ==
S ''Monasterium Thuricense'' isch am 21. Juli ane [[853]] vom König [[Ludwig der Deutsche|Ludwig em Dütsche]] gründt worde. Er hät derbi es chlyses elters Chlooschter sinere Tochter, de [[Hildegard (Tochter Ludwigs des Deutschen)|Hildegard]] avertrout. D Hildegard isch aber scho im Johr 856 gstorbe. Ihri Schwöschter, d Bertha, isch derno ihri Nachfolgeri worde und hät s erschte Möischter vo dem Chlooschter la fertig baue. Am 11. September 874 hät de [[Bischof]] Gebhart vo [[Konstanz|Konschtanz]] d Chile gweiht, wo sider unter em Patrozinium vo [[Felix und Regula]] stoht. Das sind die Zürcher Stadtheilige.
Vom König [[Heinrich III.]] hät s Chlooschter s Zoll-, s Märt- un s Münzrächt für Züri übercho. Spöter sind die Privilegie an d Herzög vo [[Zähringer|Zäringe]] gange. Mit em Usstärbe vo dere Dynaschty ane 1218 isch s Fraumöischter [[Reichsunmittelbarkeit|riichsunmittelbar]] worde. D [[Abt|Äptissin]] – das isch vo 1218 a d [[Gisela von Spiegelberg|Gisela vo Spiegelbärg]] gsi — hät i dere Ziit en grosse Iifluss in un um Züri gha; si isch als Verträterin vom König bis im 14. Joorhundert d Stadtherrin vo Züri gsi. S Fraumöischter hät vil Psitz z Züri, im [[Zürichgau|Zürigau]], im [[Thurgau|Tuurgi]], im [[Aargau]], im [[Kanton Uri]] und im [[Elsass]] gha.
I de Zyt vom Interregnum hät sich d Stadt Züri im Johr 1262 deilwys d Autonomy vom Chlooschter erkämpft. 1336 hät d Aptei sogar di [[Niedere Gerichtsbarkeit|nideri Grichtsbarkeit]] a d Stadt verlore, um 1400 hät d Stadt Züri alli Rächt i de Gmeind sälber in de Händ gha.
Di letscht Äptissin, d [[Katharina von Zimmern|Katharina vo Zimmern]], hät ane [[1524]] s Chlooschter wäge de Reformation ufglöst und d Gebäu und alli Rächt und Güeter vom Fraumöischter em Raat vo der Stadt Züri übergäh. Der erscht reformiert Pfarrer vo de Chilegmeind Fraumöischter isch dänn bis 1551 der Heinrich Engelhardt gsi.
Bis 1527 isch – wi in allne andre Chile z Züri – au i de Fraumöischterchile de «katholisch Plunder» usegheit worde: d Bilder, d Statue un d Altär, schpäter au d Reliquie vom Felix un vo de Regula un au d Gebei vo de Gründerinne Hildegard un Bertha. Au d [[Orgel|Orgle]] hät ma us de Chile usetoo, un erscht im Johr 1853 häts e nöii gäh. Die isch mit 5793 Pfiife di gröscht Orgle im [[Kanton Zürich|Züripiet]].
S Chlooschter näbet de Chile isch ane 1898 abbroche worde, wo me s [[Stadthaus Zürich|Stadthuus]] poue hät.
== D Fraumöischterchile hüt ==
D Chile het im Lauf vo de Gschicht vil Veränderige erläbt. De Hauptdeil isch us em 13. Johrhundert. De Südturm, wo 1150 bout worden isch, hät me 1728 abgrisse, de Nordturm vo 1250 isch i de Mitti vom 18. Johrhundert hööcher gmacht worde. S Glüüt i dem Turm het d Tön b<sup>0</sup>–es<sup>1</sup>–g<sup>1</sup>–b<sup>1</sup>–c<sup>2</sup>. Di vier grosse [[Glocke|Glogge]] sind vom Jakob Keller 1874 gosse worde, di chlinscht lütet sit de Pfingschte 2007 im Turm un isch vo de Gloggegiesserei Rüetschi z [[Aarau]].
De Chorruum, wo us de Ziit vo 1250 bis 1270 isch, hät me in de Johr ab 1967 mit farbige [[Glasmalerei|Glasfäischter]] vom [[Marc Chagall]] usgstattet, un im Johr 1978 hät de Chagall au no es Fäischter für d Rosette uf der Südsite vom Querschiff gmacht. Im nördliche Querschiff isch au es bedütends Glasfeischter, s heisst «S himmlisch Paradiis» und de [[Augusto Giacometti]] hät s im Johr 1945 gmacht.
Sid 1871 git s de Fraumöischterchor.
Näbet de Fraumöischterchile stoot d [[Münsterbrücke (Zürich)|Möischterbrugg]].
== Lueg au ==
* [[Liste der Äbtissinnen des Fraumünsters in Zürich|Lischte vo de Äptissinne vom Fraumöischter]]
== Literatur ==
* Regine Abegg, Christine Barraud Wiener: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Neue Ausgabe. ''Die Stadt Zürich.'' II.I: ''Altstadt Links der Limmat, Sakralbauten.'' Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2002, ISBN 3-90613-103-3.
* Walter Baumann: ''Zürichs Kirchen, Klöster und Kapellen bis zur Reformation.'' NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-508-3.
* [[Emil Brunner]]: ''Fraumünsterpredigten.'' Zwingli-Verlag, Zürich 1953.
* Konrad Escher: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Bd. 4: ''Die Stadt Zürich, Erster Teil.'' Birkhäuser, Basel 1939.
* Klaus Guggisberg: ''Der Sprung in den Brunnen: das Giacometti-Fenster im Fraumünster. Predigten von Klaus Guggisberg.'' Th. Gut Verlag, Stäfa 1996, ISBN 3-85717-102-2.
* Irene Gysel, Barbara Helbling (Hrsg.): ''Zürichs letzte Äbtissin Katharina von Zimmern. 1478–1547.'' NZZ Libro, Zürich 1999, ISBN 3-85823-829-5.
* [[Viktor Schobinger]]: ''s Fraumünschter.'' I: Viktor Schobinger: ''d zürcher wallfaart.'' Schobinger-Verlaag, Zürich 2026, {{#isbn:978-3-908105-35-0}}, S. 29–67.
* Irmgard Vogelsanger-de Roche: ''Fraumünster Zürich.'' Schweizerische Kunstführer GSK, Band 257, 3. korr. Auflage, Bern 1990.
* Peter Vogelsanger: ''Zürich und sein Fraumünster. Eine elfhundertjährige Geschichte (853–1956).'' NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-515-6.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [http://www.fraumuenster.ch/ Chilegmeind Fraumünschter z Züri]
* [http://www.fraumuenstergesellschaft.ch/ Gsellschaft zum Fraumünschter z Züri]
* [http://www.salzmaenner.ch/projekte/2003/2003-04-05-chagall/index.html Bilder vom Chagall syne Feischter]
* [http://www.swisspanoramas.ch/kirchen/zuerich/zuerich/fraumuenster/133.html Bilder vo de Chile und vo de Feischter]
[[Kategorie:Bouwerch i de Stadt Züri]]
[[Kategorie:Ehemooligs Chloster]]
[[Kategorie:Benediktiner]]
[[Kategorie:Chile im Züripiet]]
[[Kategorie:Romanik]]
[[Kategorie:Gotik]]
[[Kategorie:Kulturguet vo nationaler Bedütig im Kanton Züri]]
mo0vskdhpebwxac9dbxljk8tyrgyjkb
1087889
1087885
2026-08-21T09:34:09Z
Freigut
8945
/* Literatur */
1087889
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:S Fraumöischter z Züri}}
[[Datei:Fraumuenster.jpg|thumb|D Fraumöischterchile, vordra bi dr Möischterbrugg d Statue vom [[Hans Waldmann]]]]
[[Datei:Zurich Fraumünster Document 853.jpg|thumb|D Gründigsurkund vo de Fraumöischterabtei, wo im Staatsarchiv z Züri ufbewahrt wird]]
S '''Fraumöischter''' isch e reformierti Chile z [[Zürich|Züri]]. Si isch früener, vor der [[Reformation|Reformazioon]], d Chile vom Benediktinerinnechlooschter ''Fraumöischter'' gsi. D Chile isch eis vo de architektonische Simbool vo Züri.
== Name ==
I de eltischten Urkunde zum Chlooschter, wo us em 9. Johrhundert sind, wird das Huus uf latinisch ''Monasterium Thuricense'' gnännt; das heisst uf düütsch “Zürcher Chlooschter”. Im Johr 1267 erschynt in Urkunde s erscht mol d Bezeichnig «Möischter» und im 14. Johrhundert der Name «Fraumöischter».
== Gschicht ==
S ''Monasterium Thuricense'' isch am 21. Juli ane [[853]] vom König [[Ludwig der Deutsche|Ludwig em Dütsche]] gründt worde. Er hät derbi es chlyses elters Chlooschter sinere Tochter, de [[Hildegard (Tochter Ludwigs des Deutschen)|Hildegard]] avertrout. D Hildegard isch aber scho im Johr 856 gstorbe. Ihri Schwöschter, d Bertha, isch derno ihri Nachfolgeri worde und hät s erschte Möischter vo dem Chlooschter la fertig baue. Am 11. September 874 hät de [[Bischof]] Gebhart vo [[Konstanz|Konschtanz]] d Chile gweiht, wo sider unter em Patrozinium vo [[Felix und Regula]] stoht. Das sind die Zürcher Stadtheilige.
Vom König [[Heinrich III.]] hät s Chlooschter s Zoll-, s Märt- un s Münzrächt für Züri übercho. Spöter sind die Privilegie an d Herzög vo [[Zähringer|Zäringe]] gange. Mit em Usstärbe vo dere Dynaschty ane 1218 isch s Fraumöischter [[Reichsunmittelbarkeit|riichsunmittelbar]] worde. D [[Abt|Äptissin]] – das isch vo 1218 a d [[Gisela von Spiegelberg|Gisela vo Spiegelbärg]] gsi — hät i dere Ziit en grosse Iifluss in un um Züri gha; si isch als Verträterin vom König bis im 14. Joorhundert d Stadtherrin vo Züri gsi. S Fraumöischter hät vil Psitz z Züri, im [[Zürichgau|Zürigau]], im [[Thurgau|Tuurgi]], im [[Aargau]], im [[Kanton Uri]] und im [[Elsass]] gha.
I de Zyt vom Interregnum hät sich d Stadt Züri im Johr 1262 deilwys d Autonomy vom Chlooschter erkämpft. 1336 hät d Aptei sogar di [[Niedere Gerichtsbarkeit|nideri Grichtsbarkeit]] a d Stadt verlore, um 1400 hät d Stadt Züri alli Rächt i de Gmeind sälber in de Händ gha.
Di letscht Äptissin, d [[Katharina von Zimmern|Katharina vo Zimmern]], hät ane [[1524]] s Chlooschter wäge de Reformation ufglöst und d Gebäu und alli Rächt und Güeter vom Fraumöischter em Raat vo der Stadt Züri übergäh. Der erscht reformiert Pfarrer vo de Chilegmeind Fraumöischter isch dänn bis 1551 der Heinrich Engelhardt gsi.
Bis 1527 isch – wi in allne andre Chile z Züri – au i de Fraumöischterchile de «katholisch Plunder» usegheit worde: d Bilder, d Statue un d Altär, schpäter au d Reliquie vom Felix un vo de Regula un au d Gebei vo de Gründerinne Hildegard un Bertha. Au d [[Orgel|Orgle]] hät ma us de Chile usetoo, un erscht im Johr 1853 häts e nöii gäh. Die isch mit 5793 Pfiife di gröscht Orgle im [[Kanton Zürich|Züripiet]].
S Chlooschter näbet de Chile isch ane 1898 abbroche worde, wo me s [[Stadthaus Zürich|Stadthuus]] poue hät.
== D Fraumöischterchile hüt ==
D Chile het im Lauf vo de Gschicht vil Veränderige erläbt. De Hauptdeil isch us em 13. Johrhundert. De Südturm, wo 1150 bout worden isch, hät me 1728 abgrisse, de Nordturm vo 1250 isch i de Mitti vom 18. Johrhundert hööcher gmacht worde. S Glüüt i dem Turm het d Tön b<sup>0</sup>–es<sup>1</sup>–g<sup>1</sup>–b<sup>1</sup>–c<sup>2</sup>. Di vier grosse [[Glocke|Glogge]] sind vom Jakob Keller 1874 gosse worde, di chlinscht lütet sit de Pfingschte 2007 im Turm un isch vo de Gloggegiesserei Rüetschi z [[Aarau]].
De Chorruum, wo us de Ziit vo 1250 bis 1270 isch, hät me in de Johr ab 1967 mit farbige [[Glasmalerei|Glasfäischter]] vom [[Marc Chagall]] usgstattet, un im Johr 1978 hät de Chagall au no es Fäischter für d Rosette uf der Südsite vom Querschiff gmacht. Im nördliche Querschiff isch au es bedütends Glasfeischter, s heisst «S himmlisch Paradiis» und de [[Augusto Giacometti]] hät s im Johr 1945 gmacht.
Sid 1871 git s de Fraumöischterchor.
Näbet de Fraumöischterchile stoot d [[Münsterbrücke (Zürich)|Möischterbrugg]].
== Lueg au ==
* [[Liste der Äbtissinnen des Fraumünsters in Zürich|Lischte vo de Äptissinne vom Fraumöischter]]
== Literatur ==
* Regine Abegg, Christine Barraud Wiener: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Neue Ausgabe. ''Die Stadt Zürich.'' II.I: ''Altstadt Links der Limmat, Sakralbauten.'' Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2002, ISBN 3-90613-103-3.
* Walter Baumann: ''Zürichs Kirchen, Klöster und Kapellen bis zur Reformation.'' NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-508-3.
* [[Emil Brunner]]: ''Fraumünsterpredigten.'' Zwingli-Verlag, Zürich 1953.
* Konrad Escher: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Bd. 4: ''Die Stadt Zürich, Erster Teil.'' Birkhäuser, Basel 1939.
* Klaus Guggisberg: ''Der Sprung in den Brunnen: das Giacometti-Fenster im Fraumünster. Predigten von Klaus Guggisberg.'' Th. Gut Verlag, Stäfa 1996, ISBN 3-85717-102-2.
* Irene Gysel, Barbara Helbling (Hrsg.): ''Zürichs letzte Äbtissin Katharina von Zimmern. 1478–1547.'' NZZ Libro, Zürich 1999, ISBN 3-85823-829-5.
* [[Viktor Schobinger]]: ''s Fraumünschter [und] uf em Münschterhoof.'' I: Viktor Schobinger: ''d zürcher wallfaart.'' Schobinger-Verlaag, Zürich 2026, {{#isbn:978-3-908105-35-0}}, S. 29–67.
* Irmgard Vogelsanger-de Roche: ''Fraumünster Zürich.'' Schweizerische Kunstführer GSK, Band 257, 3. korr. Auflage, Bern 1990.
* Peter Vogelsanger: ''Zürich und sein Fraumünster. Eine elfhundertjährige Geschichte (853–1956).'' NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-515-6.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [http://www.fraumuenster.ch/ Chilegmeind Fraumünschter z Züri]
* [http://www.fraumuenstergesellschaft.ch/ Gsellschaft zum Fraumünschter z Züri]
* [http://www.salzmaenner.ch/projekte/2003/2003-04-05-chagall/index.html Bilder vom Chagall syne Feischter]
* [http://www.swisspanoramas.ch/kirchen/zuerich/zuerich/fraumuenster/133.html Bilder vo de Chile und vo de Feischter]
[[Kategorie:Bouwerch i de Stadt Züri]]
[[Kategorie:Ehemooligs Chloster]]
[[Kategorie:Benediktiner]]
[[Kategorie:Chile im Züripiet]]
[[Kategorie:Romanik]]
[[Kategorie:Gotik]]
[[Kategorie:Kulturguet vo nationaler Bedütig im Kanton Züri]]
f3v12kpv6v4qrafx3legofmwcjfbgyu
1087890
1087889
2026-08-21T09:34:28Z
Freigut
8945
/* Literatur */
1087890
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:S Fraumöischter z Züri}}
[[Datei:Fraumuenster.jpg|thumb|D Fraumöischterchile, vordra bi dr Möischterbrugg d Statue vom [[Hans Waldmann]]]]
[[Datei:Zurich Fraumünster Document 853.jpg|thumb|D Gründigsurkund vo de Fraumöischterabtei, wo im Staatsarchiv z Züri ufbewahrt wird]]
S '''Fraumöischter''' isch e reformierti Chile z [[Zürich|Züri]]. Si isch früener, vor der [[Reformation|Reformazioon]], d Chile vom Benediktinerinnechlooschter ''Fraumöischter'' gsi. D Chile isch eis vo de architektonische Simbool vo Züri.
== Name ==
I de eltischten Urkunde zum Chlooschter, wo us em 9. Johrhundert sind, wird das Huus uf latinisch ''Monasterium Thuricense'' gnännt; das heisst uf düütsch “Zürcher Chlooschter”. Im Johr 1267 erschynt in Urkunde s erscht mol d Bezeichnig «Möischter» und im 14. Johrhundert der Name «Fraumöischter».
== Gschicht ==
S ''Monasterium Thuricense'' isch am 21. Juli ane [[853]] vom König [[Ludwig der Deutsche|Ludwig em Dütsche]] gründt worde. Er hät derbi es chlyses elters Chlooschter sinere Tochter, de [[Hildegard (Tochter Ludwigs des Deutschen)|Hildegard]] avertrout. D Hildegard isch aber scho im Johr 856 gstorbe. Ihri Schwöschter, d Bertha, isch derno ihri Nachfolgeri worde und hät s erschte Möischter vo dem Chlooschter la fertig baue. Am 11. September 874 hät de [[Bischof]] Gebhart vo [[Konstanz|Konschtanz]] d Chile gweiht, wo sider unter em Patrozinium vo [[Felix und Regula]] stoht. Das sind die Zürcher Stadtheilige.
Vom König [[Heinrich III.]] hät s Chlooschter s Zoll-, s Märt- un s Münzrächt für Züri übercho. Spöter sind die Privilegie an d Herzög vo [[Zähringer|Zäringe]] gange. Mit em Usstärbe vo dere Dynaschty ane 1218 isch s Fraumöischter [[Reichsunmittelbarkeit|riichsunmittelbar]] worde. D [[Abt|Äptissin]] – das isch vo 1218 a d [[Gisela von Spiegelberg|Gisela vo Spiegelbärg]] gsi — hät i dere Ziit en grosse Iifluss in un um Züri gha; si isch als Verträterin vom König bis im 14. Joorhundert d Stadtherrin vo Züri gsi. S Fraumöischter hät vil Psitz z Züri, im [[Zürichgau|Zürigau]], im [[Thurgau|Tuurgi]], im [[Aargau]], im [[Kanton Uri]] und im [[Elsass]] gha.
I de Zyt vom Interregnum hät sich d Stadt Züri im Johr 1262 deilwys d Autonomy vom Chlooschter erkämpft. 1336 hät d Aptei sogar di [[Niedere Gerichtsbarkeit|nideri Grichtsbarkeit]] a d Stadt verlore, um 1400 hät d Stadt Züri alli Rächt i de Gmeind sälber in de Händ gha.
Di letscht Äptissin, d [[Katharina von Zimmern|Katharina vo Zimmern]], hät ane [[1524]] s Chlooschter wäge de Reformation ufglöst und d Gebäu und alli Rächt und Güeter vom Fraumöischter em Raat vo der Stadt Züri übergäh. Der erscht reformiert Pfarrer vo de Chilegmeind Fraumöischter isch dänn bis 1551 der Heinrich Engelhardt gsi.
Bis 1527 isch – wi in allne andre Chile z Züri – au i de Fraumöischterchile de «katholisch Plunder» usegheit worde: d Bilder, d Statue un d Altär, schpäter au d Reliquie vom Felix un vo de Regula un au d Gebei vo de Gründerinne Hildegard un Bertha. Au d [[Orgel|Orgle]] hät ma us de Chile usetoo, un erscht im Johr 1853 häts e nöii gäh. Die isch mit 5793 Pfiife di gröscht Orgle im [[Kanton Zürich|Züripiet]].
S Chlooschter näbet de Chile isch ane 1898 abbroche worde, wo me s [[Stadthaus Zürich|Stadthuus]] poue hät.
== D Fraumöischterchile hüt ==
D Chile het im Lauf vo de Gschicht vil Veränderige erläbt. De Hauptdeil isch us em 13. Johrhundert. De Südturm, wo 1150 bout worden isch, hät me 1728 abgrisse, de Nordturm vo 1250 isch i de Mitti vom 18. Johrhundert hööcher gmacht worde. S Glüüt i dem Turm het d Tön b<sup>0</sup>–es<sup>1</sup>–g<sup>1</sup>–b<sup>1</sup>–c<sup>2</sup>. Di vier grosse [[Glocke|Glogge]] sind vom Jakob Keller 1874 gosse worde, di chlinscht lütet sit de Pfingschte 2007 im Turm un isch vo de Gloggegiesserei Rüetschi z [[Aarau]].
De Chorruum, wo us de Ziit vo 1250 bis 1270 isch, hät me in de Johr ab 1967 mit farbige [[Glasmalerei|Glasfäischter]] vom [[Marc Chagall]] usgstattet, un im Johr 1978 hät de Chagall au no es Fäischter für d Rosette uf der Südsite vom Querschiff gmacht. Im nördliche Querschiff isch au es bedütends Glasfeischter, s heisst «S himmlisch Paradiis» und de [[Augusto Giacometti]] hät s im Johr 1945 gmacht.
Sid 1871 git s de Fraumöischterchor.
Näbet de Fraumöischterchile stoot d [[Münsterbrücke (Zürich)|Möischterbrugg]].
== Lueg au ==
* [[Liste der Äbtissinnen des Fraumünsters in Zürich|Lischte vo de Äptissinne vom Fraumöischter]]
== Literatur ==
* Regine Abegg, Christine Barraud Wiener: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Neue Ausgabe. ''Die Stadt Zürich.'' II.I: ''Altstadt Links der Limmat, Sakralbauten.'' Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2002, ISBN 3-90613-103-3.
* Walter Baumann: ''Zürichs Kirchen, Klöster und Kapellen bis zur Reformation.'' NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-508-3.
* [[Emil Brunner]]: ''Fraumünsterpredigten.'' Zwingli-Verlag, Zürich 1953.
* Konrad Escher: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Bd. 4: ''Die Stadt Zürich, Erster Teil.'' Birkhäuser, Basel 1939.
* Klaus Guggisberg: ''Der Sprung in den Brunnen: das Giacometti-Fenster im Fraumünster. Predigten von Klaus Guggisberg.'' Th. Gut Verlag, Stäfa 1996, ISBN 3-85717-102-2.
* Irene Gysel, Barbara Helbling (Hrsg.): ''Zürichs letzte Äbtissin Katharina von Zimmern. 1478–1547.'' NZZ Libro, Zürich 1999, ISBN 3-85823-829-5.
* [[Viktor Schobinger]]: ''s Fraumünschter'' [und] ''uf em Münschterhoof.'' I: Viktor Schobinger: ''d zürcher wallfaart.'' Schobinger-Verlaag, Zürich 2026, {{#isbn:978-3-908105-35-0}}, S. 29–67.
* Irmgard Vogelsanger-de Roche: ''Fraumünster Zürich.'' Schweizerische Kunstführer GSK, Band 257, 3. korr. Auflage, Bern 1990.
* Peter Vogelsanger: ''Zürich und sein Fraumünster. Eine elfhundertjährige Geschichte (853–1956).'' NZZ Libro, Zürich 1994, ISBN 3-85823-515-6.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [http://www.fraumuenster.ch/ Chilegmeind Fraumünschter z Züri]
* [http://www.fraumuenstergesellschaft.ch/ Gsellschaft zum Fraumünschter z Züri]
* [http://www.salzmaenner.ch/projekte/2003/2003-04-05-chagall/index.html Bilder vom Chagall syne Feischter]
* [http://www.swisspanoramas.ch/kirchen/zuerich/zuerich/fraumuenster/133.html Bilder vo de Chile und vo de Feischter]
[[Kategorie:Bouwerch i de Stadt Züri]]
[[Kategorie:Ehemooligs Chloster]]
[[Kategorie:Benediktiner]]
[[Kategorie:Chile im Züripiet]]
[[Kategorie:Romanik]]
[[Kategorie:Gotik]]
[[Kategorie:Kulturguet vo nationaler Bedütig im Kanton Züri]]
kcmm82uhh7cmq6q8gxstz7bauml3br6
Grossmünster
0
21073
1087886
1060640
2026-08-21T09:29:55Z
Freigut
8945
/* Literatur */ + 1
1087886
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:S Grossmöischter vo Züri}}
[[Datei:Grossmuenster.jpg|mini|s Grossmöischter a de [[Limmat|Limet]]]]
S '''Grossmöischter''' isch e [[Reformierte Kirche|reformierti]] [[Kirche (Bauwerk)|Chile]], wo i de Altschtadt vo [[Zürich|Züri]], südlich vom [[Niederdorf (Stadt Zürich)|Dörfli]] steit. So wie vom [[Fraumünster|Fraumöischter]] uf de andere Siite vo de [[Limmat|Limmet]] sin de [[Felix und Regula|Felix un d Regula]] d [[Patrozinium|Patrön]] vo dere Chile, sit em 13. Johrhundert zämme mitem [[Exuperantius]].<ref>Exuperantius: im Volksmund au «Häxebränz»; die Figur isch nöd Teil vode früemittelalterliche Legänden und taucht zum erschte Mal im 13. Jh. uuf. Im [[Johannes Stumpf]] sinere Chronik wird erchläärt, dass de Exuperantius im Volch beliebt gsii, aber vom Grossmöischter nöd anerchännt worde segi, bis en Bürger 1264 sini Ländereie am Chlooschter under de Bedingig vermacht hegi, dass vo jetzt au de Exuperantius söli vereert werde.</ref>)
S Grossmöischter mit de guet erhaltene [[Romanik|romanischen]] Architektur und de beide [[Turm|Türm]], wo me wyt über d Stadt hi gseht, isch es wichtigs Boudänkmol vo Züri, und der Karlsturm isch de bescht öfentlech zuegänglech Ussichtspunkt zmitzt i de Stadt.<ref>[https://www.grossmuenster.ch/de/besuchen/besuchen/karlsturm/ Öffnigszyte vom Karlsturm]</ref>
[[Datei:Grossmünster_von_Osten.jpg|mini|s Grossmöischter vo Oschte]]
== Name ==
De Name «Grossmöischter» chunt us de Ziit vom 14. Johrhundert. I de eltischte Urkunde wird d Chile uf [[Latein|latinisch]] ''Turicina ecclesia'' gnennt, was uf Dütsch «Chile vo Züri» heisst.
S [[Latein|latinische]] Wort für Möischter, ''Monasterium,'' findt sich zum erschte Mol im Johr 1272 und d Variante ''Grosses Münster'' sitm Johr 1322.<ref>Gutscher (1983), S. 9.</ref> 1639 schribt der [[Johann Jakob Breitinger]] ''Unsers Grosse Münster''.<ref>[[Schweizerisches Idiotikon]], [https://digital.idiotikon.ch/p/loc/4/340 Band 4, 340.]</ref>)
[[Datei:Grossmünster - Karlsturm - Charlemagne - Limmatquai 2010-08-31 16-37-12 ShiftN.jpg|mini|d Figur vom [[Karl der Grosse|Karl em Groosse]] am “Karlsturm”]]
== Legände ==
D [[Legende|Gründigslegände]] stammt usem früene 9. Johrhundert und isch imene Buech vo de [[Stiftsbibliothek St. Gallen|Stiftsbiblioteek Sanggalle]] überliferet.<ref>Stiftsbiblioteek Sanggalle, Codex 225</ref>
Di beide Namenspatrön vo de Chile, de Felix un d Regula, hei nach dere Legände im 3. Johrhundert zu de [[Thebäische Legion]] ghört, wo ma z [[Saint-Maurice VS|Saint Maurice]] (latinisch: ''Agaunum'') im [[Wallis]] als [[Christ|Chrischte]] hiigrichtet hät. Em Felix un de Regula isch d Flucht uf Züri glunge, wo se denn d [[Römisches Reich|Römer]] doch verwütscht und umprocht hei.
Dete, wo hüt d [[Wasserkirche|Wasserchilen]] isch, sind si nach de Legände enthauptet worde, si händ ihri Köpf aber gnoo un sind – wie s im ene Pricht heisst – «vom Fluss 40 Ellen weit bergan bis zur Stätte, wo sie begraben werden wollten, 200 Ellen vom Kastell entfernt,» gloffe.<ref>Schrifttüütsch-Zitat nach em Schwiizerische Kunschtführer: Grossmünster Zürich S. 2.</ref>
== Gschicht ==
Ab em 8. Johrhundert cha ma a de Stell, wo hüt s Grossmöischter stoht, en Erinnerigsbuu an di beide Märtyrer vermuete. Au en chline Konvent, wo sich um d Pilger gkümmeret hät, häts gää. Dur [[Archäologie|archäologischi]] Untersuechige weiss ma vo eme römische Gräberfäld ums dä Platz umme. I de Chile hets noch kei Grabige in dere Beziehig gäh.
Um s Johr 870 umme het [[Karl der Dicke|Karl de Dicki]] de Konvent in es Chorherreschtift la umwandle. Das het en Uufwertig vom Grossmöischter bedüütet, und i säbere ziit wird au d Gründigslegände ufgschribe worde sii. En Teil vo de [[Reliquie|Relikwie]] vom Felix un de Regula het me dänn im Johr 853 is Fraumöischter praacht. So isch en Wallfahrtswäg vom Grossmöischter, wo s Grab vo de [[Heiliger|Heilige]] nach de Legände isch, über d Wasserchile, wo di beide si hiigrichtet worde, und d Limet bis zum Fraumöischter entstande, wo d Hauptrelikwie vo de beide uufbewahrt worde sind.
Bim Grossmöischter isch es bedüütends Chorherrestift vom [[Bistum Konstanz|Bischtum Konstanz]] gsi. Um 1100 het me z Züri unter em Propst [[Rudolf II. von Homberg|Rudolf II. vo Hombärg]] s noi Möischter afange baue. Fertig worde isch es öppe zwüsche 1220 un 1230. De Aafang vom [[Romanik|romanische]] Noibau het d Krypta un de Chor gmacht. D Altär sin 1104 un 1107 gweiht worde. Zwüsche 1120 un 1130 het ma dänn rund um de bschtehendi Bau zerscht d Süd-, dänn d Wescht- und zum Schluss d Nordmuur boet. Uf de Weschtsiite isch dänn zwüsche 1130 un 1150 d Frontsiite entstande, wo uf zwei [[Turm|Türm]] isch aaglägt gsi. De südlich Turm het ma z erscht numme bis uf d Höchi vo de Empore bauet, us em nördlich het ma 1150 s erscht Mol s volli [[Glocke|Glüt]] ghört. I de zwäite Helfti vom 12. Johrhundert het me i de noie Chile di letschte Räscht vom Vorgängerbau, wo immer no do gsi sind, abgrisse. In ere sechste Bauetappe het me bis 1220 oder 1230 no e paar Änderige vorgnoh un de Südturm no e chli höcher gmacht. Uf d Initiative vom [[Hans Waldmann]] isch in de Johr 1488 bis 1492 de Südturm uf di gliichi Höchi wi de Nordturm baut worde un me het d Pyramidedächer dur Nadelhelm ersetzt. 1501/1502 het ma de Dachriter, wo bim Brand 1498 kabut gangen isch, in sinere hütige Form wider ufbaut.
Im 13. Joorhundert het de [[Konrad von Mure|Konrad vo Mure]] als Chorherr am Grossmöischter gwürkt. Er isch Lehrer a dr Stiftsschuel, Kantor und Autor vo verschidene Schrifte gsii. Im 15. Joorhundert isch dr [[Felix Hemmerlin]] e wytume bekante Chorherr vom Grossmöischter gsii.
[[Datei:Uni Züri Sigel.png|mini|s Sigel vo de [[Universität Zürich|Uni Züri]] mit de Grossmöischtertürm]]
D Chile isch für de Afang vo de [[Reformation]] z Züri wichtig, wil sit em 1. Jänner 1519 de [[Huldrych Zwingli]] de Lüütprieschter am Grossmöischter gsii isch – drumm fiiret Züri anne 2019 s Jubilèèum «500 Johr Zürcher Reformation». 1524 sin alli Altarbilder us de Chile usegnoh worde, 1525 au s Chilegrät. S Huus vom alte Stift vom Grossmöischter isch denn sid am 16. Johrhundert als Schuel bruucht worde; das isch s [[Collegium Carolinum (Zürich)|Collegium Carolinum]] gsi, wo im 19. Jorhhundert druus d [[Universität Zürich|Uni Züri]] entstanden isch; die hät bis hüt in ihrem Logo s Bild vo der Grossmöischter-Turmfassaade.
Nach eme witere Brand im Johr 1763, wo wägemene Blitzschlag im [[Glocke|Gloggeturm]] entstanden isch, het ma 1770 beidi Türm e chli umbaut, un 1781 bis 1786 sin Turmabschlüss so gmacht worde, wi me se hüt no gseht.
1933 het de [[Augusto Giacometti]] grossi farbegi Fäischter für in Chor gmacht.
Bis im Johr 2018 isch s Stadtgebiet rund um s Grossmöischter als eigeni Chilegmeind organisiert gsi. Ufe 1. Jänner 2019 isch die i de noie grosse reformierte Chilegmeind vo de Stadt Züri uufggange, wo 32 bisherige Chilegmeinde mitmache. D Grossmöischterpfarrei ghört zum erschte Kreis vo de nöie Chilegmeind.<ref>{{Internetquelle |titel=provisorischi Website vom Reformprojäkt vo de reformierte Chilegmeind Züri |url=http://www.kirchenreform-zh.ch/ |zugriff=2019-01-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190105090314/http://www.kirchenreform-zh.ch/ |archiv-datum=2019-01-05 }}</ref><ref>[https://www.reformiert-zuerich.ch/ di noi Website vo de 2019 früsch ggründete reformierte Chilegmeind vo Züri]{{Toter Link|url=https://www.reformiert-zuerich.ch/ |date=2020-01 }}</ref>
== Lueg au ==
* [[Liste der Kirchen in Zürich|Lischte vo de Chile z Züri]]
== Literatur ==
* Daniel Gutscher: ''Das Grossmünster in Zürich. Eine baugeschichtliche Monographie'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Nr. 5). Bern 1983, ISBN 3-85782-326-7.
* Urs Hafner: ''Kult, Macht und Glaube. Eine kleine Geschichte des Zürcher Grossmünsters.'' Verlag NZZ Libro, Zürich 2007, ISBN 978-3-03823-355-8.
* [[Viktor Schobinger]]: ''s Groosmünschter.'' I: Viktor Schobinger: ''d zürcher wallfaart.'' Schobinger-Verlaag, Zürich 2026, {{#isbn:978-3-908105-35-0}}, S. 119–183.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://www.grossmuenster.ch/de/das-grossmunster/geschichte/name-legende/ Website über s Grossmöister]
== Quälle ==
<references />
[[Kategorie:Bouwerch i de Stadt Züri]]
[[Kategorie:Chile im Züripiet]]
[[Kategorie:Romanik]]
[[Kategorie:Kulturguet vo nationaler Bedütig im Kanton Züri]]
4aioiy6udessuagmxsy1cndgbqp0oy6
Tokio Hotel
0
23907
1087878
939573
2026-08-21T05:34:59Z
MaximeBCN
122513
/* Diskographie */
1087878
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Band
|Name =
|Logo = Tokiohotel logo.svg
|Logobeschreibung =
|Bild = Tokio Hotel.JPG
|Bildbeschreibung = Tokio Hotel bim Comet 2010
|Herkunft = Magdeburg, Dütschland
|Gründung = 2001
|Auflösung =
|Neugründung =
|Genre = [[Pop-Rock]], [[Rockmusik|Rock]], [[Synthpop]] (sit 2014)
|Auflösung2 =
|Website = [http://www.tokiohotel.com/ www.tokiohotel.com]
|Gründer =
|Gründer1a = [[Bill Kaulitz]]
|Gründer1b = [[Gesang|Gsang]]
|Gründer2a = [[Tom Kaulitz]]
|Gründer2b = [[Gitarre|Gitarrä ]]
|Gründer3a = Georg Listing
|Gründer3b = [[E-Bass|Bass]]
|Gründer4a = Gustav Schäfer
|Gründer4b = [[Schlagzeug|Schlagzüg]]
|Besetzung =
|Besetzung1a =
|Besetzung1b =
|Besetzung2a =
|Besetzung2b =
|Besetzung3a =
|Besetzung3b =
|Besetzung4a =
|Besetzung4b =
|Ehemalige =
|Ehemalige1a =
|Ehemalige1b =
|Ehemalige2a =
|Ehemalige2b =
}}
'''Tokio Hotel''' isch e [[Deutschland|dytsche]] Pop-Band us [[Magdeburg]]. Si händ sit Juli 2005 große Erfolg mit ihrer Musik. Mit bisher je vier Nummer-1-Singles z Dütschland und Öschtriich und über 5 Mio. verkaufte Tonträger ghört si im dütschsprachige Ruum zu de kommerziell erfolgriichschte Bands vo de letschte Joor. Ihri Plattefirma Universal Music vermarktet d Band sit 2007 in wite Teil vo Europa, sit 2008 au in Nord- und Südamerika.
D'Band bestoot us de eieijge Zwilling Bill und Tom Kaulitz (* 1. September 1989 z'Leipzig), em Gustav Schäfer (* 8. September 1988) und em Georg Listing (* 31. März 1987). 2001 hän si d'Band unter em Name ''Devilish'' gründet, 2003 sin si vomene Musikproduzent entdeckt worde, will dr Bill Kaulitz amene Taläntwettbewärb teilgnoo het. 2005 hän sie mit ihrer Single "Durch den Monsun" dr Durchbruch gschafft.
<gallery>
Datei:Bill_Kaulitz_2010_Hallenstadion_Zürich.jpg|Bill Kaulitz (2010)
Datei:Tom_Kaulitz_Georg_Listing_2010_in_Zuerich.jpg|Tom Kaulitz und Georg Listing (2010)
Datei:Gustav Schäfer-2.jpg|Gustav Schäfer (2006)
</gallery>
== Diskographie ==
''Albe:''
* 2005: ''Schrei
* 2006: ''Schrei So Laut Du Kannst
* 2007: ''Zimmer 483
* 2007: ''Scream/Room 483
* 2009: ''Humanoid
* 2014: ''Kings of Suburbia
* 2017: ''Dream Machine
* 2022: ''2001''
* 2026: ''Encore''
''Livealbe:''
* 2007: ''Zimmer 483 – Live in Europe
* 2010: ''Humanoid City live
''EP:''
* 2007: ''Tokio Hotel''
* 2010: ''World Behind My Wall''
* 2011: ''Darkside of the Sun''
''Singel:''
* 2005: ''Durch den Monsun''
* 2005: ''Schrei''
* 2005: ''Leb’ die Sekunde''
* 2006: ''Rette mich''
* 2006: ''Der letzte Tag''
* 2007: ''Übers Ende der Welt''
* 2007: ''Spring nicht''
* 2007: ''An deiner Seite (Ich bin da) / 1000 Meere''
* 2008: ''Heilig''
* 2009: ''Automatisch''
* 2010: ''World Behind My Wall'' <small>(Dütschi Version: ''Lass uns Laufen'')</small>
* 2010: ''Dark Side of the Sun'' <small>(Dütschi Version: ''Sonnensystem'')</small>
* 2010: ''Hurricanes and Suns''
* 2010: ''Mädchen aus dem All''
* 2014: ''Love Who Loves You Back''
* 2014: ''Run, Run, Run''
* 2014: ''Girl Got a Gun''
* 2015: ''Feel It All''
* 2016: ''Something New''
* 2016: ''What if''
* 2017: ''Boy Don’t Cry''
* 2017: ''Easy''
* 2019: ''Melancholic Paradise''
* 2019: ''When it Rains it Pours''
* 2019: ''Chateau''
== Uszeichnige ==
'''2005'''
* Bambi i de Kategorii ''Pop National''
* Comet i de Kategorii ''best Newcomer'' und de Super-Comet
* Eins Live Krone i de Kategorii ''best Newcomer''
* Goldigi Schallplatte: 1x ''Gold'' für ''Durch den Monsun''
* Goldigi Schallplatte: 1x ''Gold'' für ''Schrei''
* Goldigi Schallplatte: 1x ''Platin'' für ''Durch den Monsun''
'''2006'''
* Echo i de Kategorii ''best Newcomer''
* Stiger-Award i de Kategorii ''best Newcomer''
* Bravo Otto i Gold i de Kategorii ''besti Rockband''
* Bild Osgar i de Kategorii ''Musik''
* Goldigi Schallplatte: 3x ''Gold'' u 1x ''Platin'' für ''Schrei''(LP)
* Goldigi Schallplatte: 3x ''Gold'' u 2x ''Platin für Leb die Sekunde: Behind the Scenes''
* Goldigi Schallplatte: 1x ''Gold'' für ''Schrei'' (i de Schwyz)
* Goldigi Stimmgable i de Kategorii ''besti dütschi Popband''
* Eins Live Krone i de Kategorii ''best Live-Act''
'''2007'''
* European Border Breakers Award
* BZ-Kulturpriis i de Kategorii ''Rock''
* Goldigi Schallplatte: ''Gold'' (in Frankrych)
* ''Rock-Neuentdeckig vom Johr 2006'' (Zueschouervoting vom französische MTV)
* Echo i de Kategorii ''bests Video''
'''2008'''
* Diamanteni Schallplatte für ''Zimmer483 - Live in Europe'' DVD (100.000 verchaufti Exemplar in Frankriich)
* Goldigi Schallplatte für ''Scream'' (Spanie)
* NRJ Music Award in der Kategorii ''Best International Band''
* Goldigi Kamera in der Kategorii ''Besti Musik National''
* Echo in der Kategorii ''Bests Video'' ''(Spring nicht)''
* Emma in der Kategorii ''Best usländische Künstler'', wo vom Publikum entschiide wird
* Bravo Otto in ''Silber'' in der Kategorii ''Beste Rockband''
* Comet in de Kategorie ''Besti Band'', ''Bests Video'' ''(An deiner Seite)'', ''Best Liveact'' und ''Super-Comet''
* MTV Video Music Award in der Kategorii ''Best New Artist''
* MTV Latin Music Award in den Kategorie ''Best Song'' (für „Monsoon“)<ref>{{Internetquelle |url=http://www.viva.tv/Events/NewsDetail/id/1754713 |titel=Archivierte Kopie |zugriff=2009-01-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081027181929/http://www.viva.tv/Events/NewsDetail/id/1754713 |archiv-datum=2008-10-27}}</ref>, ''Besti Internationali Newcomer'', ''Best Chlingeldon'' (für „Monsoon“) und ''Best Fanclub'' (für e Fanclub z Venezuela)
* MTV Europe Music Award in der Kategorii ''Headliner'' (Beiidruckendsti Live-Band vom Johr uf eme Festival oder ere Tour)<ref>presse.mtv.de: [http://presse.mtv.de/scripts/presseinformationen.php3?ACTION=anzeigen&OFFSET=0 Presseinformationen] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://presse.mtv.de/scripts/presseinformationen.php3?ACTION=anzeigen&OFFSET=0 |wayback=20090918071210}}. Abgrüeft im November 2008</ref>
'''2009'''
* Comet in der Kategorii ''Bester Online-Star''<ref>[http://www.lieblingsstars.com/viva-comet-2009-tokio-hotel-nun-auch-online-stars-15056/ ''VIVA COMET 2009: TOKIO HOTEL nun auch Online-Stars''] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.lieblingsstars.com/viva-comet-2009-tokio-hotel-nun-auch-online-stars-15056/ |wayback=20100730190319}}. Uf: ''lieblingsstars.com''. Mäldig vom 3. Juni 2009</ref>
* Bravo Otto in ''Gold'' in dr Kategorii ''Superband''
* MTV Italy 2009 TRL Awards in dr Kategorii ''Artist Of The Year''
* MTV Europe Music Award in dr Kategorii ''Beste Gruppe''
'''2010'''
* NRJ Music Award in dr Kategorii ''Band Of The Year 2009''
* Comet in dr Kategorii ''Bester Liveact''
== Quälle ==
<references/>
[[Kategorie:Dütschi Band]]
[[Kategorie:Pop]]
c8x863i4ydkjt0edlgskzs4ewd57wsq
Viktor Schobinger
0
35010
1087881
1086929
2026-08-21T09:12:50Z
Freigut
8945
+ 1
1087881
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Viktor Schobinger''' (* [[22. Dezember|22. Dezämber]] [[1934]] z [[Wädenswil|Wädischwiil]]) isch en [[Schriftsteller]], wo uf [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]] schriibt und übersetzt. Er schriibt au Sachbüecher über [[Dialekt|Dialäkt]], [[Namenkunde|Namekund]] und [[Genealogie|Genealogii]].
== Läbe ==
De Schobinger isch Wèrbeläiter vo de [[Zürcher Kantonalbank]] gsii. Ab 1973 häd er chliini Büechli über Züritüütsch, Zürcher Oortsnäme (zäme mit em Hans Chläui), Zürcher Familienäme (zäme mit em Hans Chläui und em [[Alfred Egli]]) und über Familiewappe gschribe, dän au en Füerer für [[Winterthur]].
Privat hät er Büecher us de Bible übersetzt: 1975 de [[Kohelet|Prediger Salemaa]], 1986 s [[Evangelium nach Matthäus|Mattèèus-Evangeli]] und 2005 s [[Hoheslied|Hööch Lied vom Salemaa]].
Sit 1979 schriibt de Schobinger Krimi und schickt dinn de Polizeilüütnant Häiri Ääschme uf d Pirsch. Bis jetz (Stand Mitti 2026) hät dèè scho 45 Fäll glööst. Ussert dène Krimi schriibt er Churzgschichte. Sächs Bänd sind scho usecho. Nach em Roman ''Kä helde · vil gschichte i äinere gschicht'' (1996) isch 2009 d Roman-Trilogii ''Di Grooss Revoluzioon'' über di [[Französische Revolution|Französisch Revoluzioon]] usechoo.<ref>[https://mundartforum.ch/doc/09_2_web.pdf Buechbesprächig i der Zytschrift ''Schweizerdeutsch''].</ref> Er kännt [[Paris|Pariis]] guet und hät drum au en Räisefüerer über die Stadt gschribe. 2026 hät er en Architäktuurfüerer zu de vier Zürcher Altstadtchile publiziert.
1984 hät de Schobinger e ''Züritüütschi Churzgramatik,'' 2000 de Stiilraatgäber ''Säit me soo oder andersch?,'' 2006 s Buech ''Zürichdeutsch kurz und bündig'' (mit eren Übersicht über die züritüütsch Literatuur) und 2010 en ''Züritüütsche Grundwortschatz'' gschribe.
== Wèèrch ==
=== Spraachbüecher ===
* ''Zürichdeutsche Kurzgrammatik.'' 1984. 4. Uuflaag 2021.
* ''säit me soo oder andersch? dialäkt zum naaschlaa wien im wörterbuech.'' 2000. 6. Uuflaag 2024.
* ''züritüütsch läsen und schriibe.'' 2004. 2. Uuflaag 2008.
* ''Zürichdeutsch kurz und bündig.'' 2006. {{#isbn:3-908105-66-8}}
* ''züritüütsche grundwortschatz. di nöötigschte wörter.'' 2010.
* ''züritüütschi wortfamilie.'' 3 Bänd. 2011. {{#isbn:978-3-908105-70-1}}
* ''Grundwortschatz.'' Bd. 1: ''züritüütsche grundwortschatz – alfabeetisch.'' Bd. 2: ''züritüütsche grundwortschatz – nach theeme.'' 2011. {{#isbn:978-3-908105-69-5}}
* ''wie men au cha säge – ein zürichdeutsches Synonym-Wörterbuch.'' 2 Bänd. 2013. {{#isbn:978-3-908105-71-8}}
* ''züritüütschi wùùrzle. etimoloogisches wörterbuech. en versuech.'' Drei Bänd: ''A–M, N–Z, Regischter.'' 2023. 2., verbessereti Uuflaag 2025. {{#isbn:978-3-908105-75-6}}
=== Züri-Krimi ===
* ''Der Ääschme trifft simpaatisch lüüt.'' 1979. (Züri-Krimi 1)
* ''Der Ääschme laat e melodii nöd loos.'' 1979. (Züri-Krimi 2)
* ''Der Ääschmen und de doorffkönig.'' 1980. (Züri-Krimi 3)
* ''Der Ääschmen und s mager gäissli.'' 1981. (Züri-Krimi 4)
* ''Em Ääschme wììrt en mord aagchündt.'' 1983. (Züri-Krimi 5)
* ''Der Ääschme wett en fall nöd lööse.'' 1986. (Züri-Krimi 6)
* ''Em Ääschme läit me schtäi in wääg.'' 1996. (Züri-Krimi 7) {{#isbn:3-908105-00-5}}
* ''Der Ääschmen und der äifach mord.'' 1996. (Züri-Krimi 8) {{#isbn:3-908105-03-X}}
* ''En alte fall vom Ääschme.'' 1997. (Züri-Krimi 9) {{#isbn:3-908105-03-X}}
* ''Der Ääschmen und de mord im schloss.'' 1997. (Züri-Krimi 10) {{#isbn:3-908105-04-8}}
* ''Der Ääschmen und di riiche toote.'' 1998. (Züri-Krimi 11) {{#isbn:3-908105-07-2}}
* ''Vor em Ääschme gönd all läden abe.'' 1999. (Züri-Krimi 12) {{#isbn:3-908105-09-9}}
* ''Der Ääschmen und d hère mit de grawatte.'' 1999. (Züri-Krimi 13) {{#isbn:3-908105-10-2}}
* ''Der Ääschme bringt urue i s doorff.'' 2000. (Züri-Krimi 14) {{#isbn:3-908105-11-0}}
* ''Der Ääschmen und di goldig schtripptisöös.'' 2001. (Züri-Krimi 15) {{#isbn:3-908105-12-9}}
* ''Em Ääschme chund en GOTT i d quèèri.'' 2002. (Züri-Krimi 16) {{#isbn:3-908105-16-1}}
* ''Em Ääschme sini versouet wienacht.'' 2003. (Züri-Krimi 17) {{#isbn:978-3-908105-17-6}}
* ''En alte schuelkoleeg vom Ääschme.'' 2004. (Züri-Krimi 18) {{#isbn:3-908105-18-8}}
* ''Em Ääschme sini vier bäize.'' 2005. (Züri-Krimi 19) {{#isbn:3-908105-19-6}}
* ''Der Ääschme wììrt versetzt!.'' 2006. (Züri-Krimi 20) {{#isbn:978-3-908105-20-6}}
* ''Der Ääschme macht e zwäiti ggarièère.'' 2010. (Züri-Krimi 21) {{#isbn:978-3-908105-21-3}}
* ''Em Ääschme schtaad e frau in wääg.'' 2011. (Züri-Krimi 22) {{#isbn:978 3 908105-22-0}}
* ''Das maal chunt der Ääschme z schpaat.'' 2012. (Züri-Krimi 23) {{#isbn:978-3-908105-23-7}}
* ''Psuech für der Ääschmen us de Süüdsee.'' 2013. (Züri-Krimi 24) {{#isbn:978-3-908105-24-4}}
* ''Der Ääschmen und de schtuurzmord.'' 2014. (Züri-Krimi 25) {{#isbn:978-3-908105-25-1}}
* ''Der Ääschmen und di koomisch riitschuel.'' 2015. (Züri-Krimi 26) {{#isbn:978-3-908105-26-8}}
* ''Der Ääschme wììrt organisiert.'' 2016. (Züri-Krimi 27) {{#isbn:978-3-908105-27-5}}
* ''De tood isch gschnäler als der Ääschme.'' 2017. (Züri-Krimi 28) {{#isbn:978-3-908105-28-2}}
* ''Gält, macht und liebi gäg der Ääschme.'' 2018. (Züri-Krimi 29) {{#isbn:978-3-908105-29-9}}
* ''De schlimscht vom Ääschme sine fäll.'' 2019. (Züri-Krimi 30) {{#isbn:978-3-908105-30-5}}
* ''En ghäimen uuftraag für der Ääschme.'' 2019. (Züri-Krimi 31) {{#isbn:978-3-908105-91-6}}
* ''Der Ääschmen und di toot im gaarte.'' 2020. (Züri-Krimi 32) {{#isbn:978-3-908105-92-3}}
* ''Der Ääschmen und di schööne fraue.'' 2020. (Züri-Krimi 33) {{#isbn:978-3-908105-93-0}}
* ''Der Ääschme langet in es wäschpinäscht.'' 2021. (Züri-Krimi 34) {{#isbn:978-3-908105-94-7}}
* ''De Fall Ääschme.'' 2021. (Züri-Krimi 35) {{#isbn:978-3-908105-95-4}}
* ''Der Ääschme chrieget gägen es fantoom.'' 2022. (Züri-Krimi 36) {{#isbn:978-3-908105-96-1}}
* ''Widerboorschig wie der Ääschme.'' 2022. (Züri-Krimi 37) {{#isbn:978-3-908105-97-8}}
* ''Der Ääschme hilfft em find i noot.'' 2023. (Züri-Krimi 38) {{#isbn:978-3-908105-98-5}}
* ''Der Ääschmen und d durchlaucht.'' 2023. (Züri-Krimi 39) {{#isbn:978-3-908105-99-2}}
* ''Der Ääschmen am änd vo de wält.'' 2024. (Züri-Krimi 40) {{#isbn:978-3-908105-90-9}}
* ''Ungröite psuech bim Ääschme.'' 2024. (Züri-Krimi 41) {{#isbn:978-3-908105-81-7}}
* ''Em Ääschme sini butzfraue.'' 2025. (Züri-Krimi 42) {{#isbn:978-3-908105-82-4}}
* ''Nöd em Ääschme sini wält.'' 2025. (Züri-Krimi 43) {{#isbn:978-3-908105-83-1}}
* ''Di überverschwundne vom Ääschme.'' 2025. (Züri-Krimi 44) {{#isbn:978-3-908105-84-8}}
* ''Es mordrèètsel für der Ääschme.'' 2026. (Züri-Krimi 45) {{#isbn:978-3-908105-85-5}}
=== Romän ===
* ''kä helde · vil gschichte i äinere gschicht.'' (1996) {{#isbn:978-3-908105-02-2}}
* ''Di Groos Revoluzioon. D büecher 1 bis 3.'' (2009) {{#isbn:978-3-908105-35-0}}
* ''Di Groos Revoluzioon D büecher 4 bis 6.'' (2009). {{#isbn:978-3-908105-32-9}}
=== Churzgschichte ===
* ''gschpuneni gschichte.'' (1997) {{#isbn:978-3-908105-06-6}}
* ''vo manen und fraue. gschichten us de Räbluus-Baar.'' (1998) {{#isbn:978-3-908105-08-4}}
* ''zwüschet himel und èèrde, 16 gschichten us der Iwonn-Baar.'' (2002) {{#isbn:978-3-908105-13-8}}
* ''alerhand tüüschige.'' (2008) {{#isbn:978-3-908105-40-4}}
* ''i d gauffle gschribe.'' (2015) {{#isbn:978-3-908105-41-1}}
=== Übersetzige ===
* ''De Versamler · De Prediger Salomo.'' Jordan-Verlag (1985) {{#isbn:3-906561-08-9}}
* ''De guet pricht wien en de Mattèèus gschribe hät.'' (1986)
* ''s Liederlied (Das Hohelied) hebrèèisch und züritüütsch.'' (2005) {{#isbn:3-908105-49-8}}
* ''βατραχομυομαχία. de frösch-müüs-chrieg · griechisch und züritüütsch.'' (2007) {{#isbn:3-908105-48-X}}
* ''Em Sinuhe sini gschicht · hierogliifisch und züritüütsch.'' (2014) {{#isbn:978-3-908105-47-3}}
* ''De Räisrapport vom Wenamuun · altègiptisch und züritüütsch.'' (2024). {{#isbn:978-3-908105-46-6}}
=== Pricht ===
* ''Di Grooss Revoluzioon – En füerer dur s revoluzionèèr Pariis.'' (2012) {{#isbn:978-3-908105-34-3}}
* ''Pariis uf züritüütsch. 17 füerige dur verschidni quartier.'' (2016; 3. Uuflaag 2022) {{#isbn:978-3-908105-55-8}}
* ''Ein Luzerner besucht Tibet im Jahre des Herrn 1505!'' (2017; 2. Uuflaag under em Titel ''Des Luzerner Apothekers Conrad Clauser Reise nach Tibet (1505) · Nach der mündlichen Überlieferung'' 2020) {{#isbn:978-3-908105-50-3}}
* ''Em Hans Possert sis läbe.'' (2018) {{#isbn:978-3-907962-53-4}}
* ''Birnibessi’s Zürcher Briefe an den hochgeachteten Mbanga von Bagumbi.'' (2021) {{#isbn:978-3-908105-54-1}}
* ''D räis uf Rütti.'' (2024). {{#isbn:978-3-908105-57-2}}
* ''Versoueti fèrie.'' (2024) {{#isbn:978-3-908105-58-9}}
* ''schpììl. schpile mit tötz und tötsch.'' (2025) {{#isbn:978-3-908105-59-6}}
* ''d WältWunderRäise vom Churi Trutzler, naaverzelt vom Schobinger.'' (2026) {{#isbn:978-3-908105-39-8}}
* ''d zürcher wallfaart.'' (2026) {{#isbn:978-3-908105-35-0}}
=== Genealogii ===
* ''Quellensammlung zur Geschichte der Schowinger.'' Teil I: ''Quellen aller Stämme bis 1600.'' 12 Bde. Wädenswil 1973/4. Zürich 1999 ff. – Teil II: ''Auszüge, Listen, Zusammenstellungen.'' 12 Bde, – Teil III: ''Die Luzerner Schobinger seit 1601.'' Bd. 1: ''Auszüge aus den Ratsprotokollen 1601–1797, Nr. 1–713.'' Zürich 2019. – ''Geschichte der Schowinger.'' 12 Bde.
=== Populèèrwüsseschaft für d Chunde vo de Zürcher Kantonalbank ===
* ''Drei silberne Ringe im roten Feld · Das Wichtigste über Familienwappen.'' Zürich <sup>1</sup>1973 <sup>2</sup>1973 <sup>3</sup>1980
* ''Zürcher Wappenkunde · Das Wichtigste über Familienwappen.'' Zürich <sup>4</sup>1993 [stark erweiterte Neuausgabe]
* (mit em Hans Kläui:) ''Zürcher Ortsnamen · Entstehung und Bedeutung.'' Zürich 1985
* (mit em Hans Kläui:) ''Zürcher Ortsnamen · Entstehung und Bedeutung.'' Zürich <sup>2</sup>1989 [stark erweiterte Neuausgabe]
* ''Winterthur und Umgebung (Führer durch den Kanton Zürich).'' Zürich 1992 (zugleich im pendo-Verlag)
* (mit em Hans Kläui und em Alfred Egli:) ''Zürcher Familiennamen · Entstehung, Verbreitung und Bedeutung.'' Zürich 1994
* (mit Abbildige vom Max Trostel:) ''Zürcherinnen und Zürcher in aller Welt.'' Zürich 1996
* (mit Abbildige vom Johann H. Sonderegger:) ''Merk-Würdigkeiten aus dem Kanton Zürich · Heiteres, Ernstes und Vermischtes aus Stadt und Landschaft Zürich.'' Zürich 1997
== Literatuur ==
* {{HLS|28281|Schobinger, Viktor|Autor=Carmen Furger}}
== Weblink ==
* [https://www.zuerituetsch.ch/ Viktor’s Züritü(ü)tsch] – Website vom Viktor Schobinger
* [https://www.srf.ch/news/schweiz/autor-viktor-schobinger-der-meister-der-zuercher-mundart-wird-90 ''Autor Viktor Schobinger – Der «Meister der Zürcher Mundart» wird 90.''] I: ''srf.ch'' (8. Dezämber 2024).
== Referänze ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Schobinger, Viktor}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Literatur (Schwiz)]]
[[Kategorie:Züritüütsch]]
[[Kategorie:Epiker]]
[[Kategorie:Zürcher]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
ps4rlydxquip8s5ddqgez963bkvoe81
1087882
1087881
2026-08-21T09:17:41Z
Freigut
8945
/* Wèèrch */
1087882
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Viktor Schobinger''' (* [[22. Dezember|22. Dezämber]] [[1934]] z [[Wädenswil|Wädischwiil]]) isch en [[Schriftsteller]], wo uf [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]] schriibt und übersetzt. Er schriibt au Sachbüecher über [[Dialekt|Dialäkt]], [[Namenkunde|Namekund]] und [[Genealogie|Genealogii]].
== Läbe ==
De Schobinger isch Wèrbeläiter vo de [[Zürcher Kantonalbank]] gsii. Ab 1973 häd er chliini Büechli über Züritüütsch, Zürcher Oortsnäme (zäme mit em Hans Chläui), Zürcher Familienäme (zäme mit em Hans Chläui und em [[Alfred Egli]]) und über Familiewappe gschribe, dän au en Füerer für [[Winterthur]].
Privat hät er Büecher us de Bible übersetzt: 1975 de [[Kohelet|Prediger Salemaa]], 1986 s [[Evangelium nach Matthäus|Mattèèus-Evangeli]] und 2005 s [[Hoheslied|Hööch Lied vom Salemaa]].
Sit 1979 schriibt de Schobinger Krimi und schickt dinn de Polizeilüütnant Häiri Ääschme uf d Pirsch. Bis jetz (Stand Mitti 2026) hät dèè scho 45 Fäll glööst. Ussert dène Krimi schriibt er Churzgschichte. Sächs Bänd sind scho usecho. Nach em Roman ''Kä helde · vil gschichte i äinere gschicht'' (1996) isch 2009 d Roman-Trilogii ''Di Grooss Revoluzioon'' über di [[Französische Revolution|Französisch Revoluzioon]] usechoo.<ref>[https://mundartforum.ch/doc/09_2_web.pdf Buechbesprächig i der Zytschrift ''Schweizerdeutsch''].</ref> Er kännt [[Paris|Pariis]] guet und hät drum au en Räisefüerer über die Stadt gschribe. 2026 hät er en Architäktuurfüerer zu de vier Zürcher Altstadtchile publiziert.
1984 hät de Schobinger e ''Züritüütschi Churzgramatik,'' 2000 de Stiilraatgäber ''Säit me soo oder andersch?,'' 2006 s Buech ''Zürichdeutsch kurz und bündig'' (mit eren Übersicht über die züritüütsch Literatuur) und 2010 en ''Züritüütsche Grundwortschatz'' gschribe.
== Wèèrch ==
=== Spraachbüecher ===
* ''Zürichdeutsche Kurzgrammatik.'' 1984. 4. Uuflaag 2021.
* ''säit me soo oder andersch? dialäkt zum naaschlaa wien im wörterbuech.'' 2000. 6. Uuflaag 2024.
* ''züritüütsch läsen und schriibe.'' 2004. 2. Uuflaag 2008.
* ''Zürichdeutsch kurz und bündig.'' 2006. {{#isbn:3-908105-66-8}}
* ''züritüütsche grundwortschatz. di nöötigschte wörter.'' 2010.
* ''züritüütschi wortfamilie.'' 3 Bänd. 2011. {{#isbn:978-3-908105-70-1}}
* ''Grundwortschatz.'' Bd. 1: ''züritüütsche grundwortschatz – alfabeetisch.'' Bd. 2: ''züritüütsche grundwortschatz – nach theeme.'' 2011. {{#isbn:978-3-908105-69-5}}
* ''wie men au cha säge – ein zürichdeutsches Synonym-Wörterbuch.'' 2 Bänd. 2013. {{#isbn:978-3-908105-71-8}}
* ''züritüütschi wùùrzle. etimoloogisches wörterbuech. en versuech.'' Drei Bänd: ''A–M, N–Z, Regischter.'' 2023. 2., verbessereti Uuflaag 2025. {{#isbn:978-3-908105-75-6}}
=== Züri-Krimi ===
* ''Der Ääschme trifft simpaatisch lüüt.'' 1979 (Züri-Krimi 1)
* ''Der Ääschme laat e melodii nöd loos.'' 1979 (Züri-Krimi 2)
* ''Der Ääschmen und de doorffkönig.'' 1980 (Züri-Krimi 3)
* ''Der Ääschmen und s mager gäissli.'' 1981 (Züri-Krimi 4)
* ''Em Ääschme wììrt en mord aagchündt.'' 1983 (Züri-Krimi 5)
* ''Der Ääschme wett en fall nöd lööse.'' 1986 (Züri-Krimi 6)
* ''Em Ääschme läit me schtäi in wääg.'' 1996 (Züri-Krimi 7), {{#isbn:3-908105-00-5}}
* ''Der Ääschmen und der äifach mord.'' 1996 (Züri-Krimi 8), {{#isbn:3-908105-03-X}}
* ''En alte fall vom Ääschme.'' 1997 (Züri-Krimi 9), {{#isbn:3-908105-03-X}}
* ''Der Ääschmen und de mord im schloss.'' 1997 (Züri-Krimi 10), {{#isbn:3-908105-04-8}}
* ''Der Ääschmen und di riiche toote.'' 1998 (Züri-Krimi 11), {{#isbn:3-908105-07-2}}
* ''Vor em Ääschme gönd all läden abe.'' 1999 (Züri-Krimi 12), {{#isbn:3-908105-09-9}}
* ''Der Ääschmen und d hère mit de grawatte.'' 1999 (Züri-Krimi 13) ,{{#isbn:3-908105-10-2}}
* ''Der Ääschme bringt urue i s doorff.'' 2000 (Züri-Krimi 14), {{#isbn:3-908105-11-0}}
* ''Der Ääschmen und di goldig schtripptisöös.'' 2001 (Züri-Krimi 15), {{#isbn:3-908105-12-9}}
* ''Em Ääschme chund en GOTT i d quèèri.'' 2002 (Züri-Krimi 16), {{#isbn:3-908105-16-1}}
* ''Em Ääschme sini versouet wienacht.'' 2003 (Züri-Krimi 17), {{#isbn:978-3-908105-17-6}}
* ''En alte schuelkoleeg vom Ääschme.'' 2004 (Züri-Krimi 18), {{#isbn:3-908105-18-8}}
* ''Em Ääschme sini vier bäize.'' 2005 (Züri-Krimi 19), {{#isbn:3-908105-19-6}}
* ''Der Ääschme wììrt versetzt!.'' 2006 (Züri-Krimi 20), {{#isbn:978-3-908105-20-6}}
* ''Der Ääschme macht e zwäiti ggarièère'' 2010. (Züri-Krimi 21), {{#isbn:978-3-908105-21-3}}
* ''Em Ääschme schtaad e frau in wääg.'' 2011 (Züri-Krimi 22), {{#isbn:978 3 908105-22-0}}
* ''Das maal chunt der Ääschme z schpaat.'' 2012 (Züri-Krimi 23), {{#isbn:978-3-908105-23-7}}
* ''Psuech für der Ääschmen us de Süüdsee.'' 2013 (Züri-Krimi 24), {{#isbn:978-3-908105-24-4}}
* ''Der Ääschmen und de schtuurzmord.'' 2014 (Züri-Krimi 25), {{#isbn:978-3-908105-25-1}}
* ''Der Ääschmen und di koomisch riitschuel.'' 2015 (Züri-Krimi 26), {{#isbn:978-3-908105-26-8}}
* ''Der Ääschme wììrt organisiert.'' 2016 (Züri-Krimi 27), {{#isbn:978-3-908105-27-5}}
* ''De tood isch gschnäler als der Ääschme.'' 2017 (Züri-Krimi 28), {{#isbn:978-3-908105-28-2}}
* ''Gält, macht und liebi gäg der Ääschme.'' 2018 (Züri-Krimi 29), {{#isbn:978-3-908105-29-9}}
* ''De schlimscht vom Ääschme sine fäll.'' 2019 (Züri-Krimi 30), {{#isbn:978-3-908105-30-5}}
* ''En ghäimen uuftraag für der Ääschme.'' 2019 (Züri-Krimi 31), {{#isbn:978-3-908105-91-6}}
* ''Der Ääschmen und di toot im gaarte.'' 2020 (Züri-Krimi 32), {{#isbn:978-3-908105-92-3}}
* ''Der Ääschmen und di schööne fraue.'' 2020 (Züri-Krimi 33), {{#isbn:978-3-908105-93-0}}
* ''Der Ääschme langet in es wäschpinäscht.'' 2021 (Züri-Krimi 34), {{#isbn:978-3-908105-94-7}}
* ''De Fall Ääschme.'' 2021 (Züri-Krimi 35) {{#isbn:978-3-908105-95-4}}
* ''Der Ääschme chrieget gägen es fantoom.'' 2022 (Züri-Krimi 36), {{#isbn:978-3-908105-96-1}}
* ''Widerboorschig wie der Ääschme.'' 2022 (Züri-Krimi 37), {{#isbn:978-3-908105-97-8}}
* ''Der Ääschme hilfft em find i noot.'' 2023 (Züri-Krimi 38), {{#isbn:978-3-908105-98-5}}
* ''Der Ääschmen und d durchlaucht.'' 2023 (Züri-Krimi 39), {{#isbn:978-3-908105-99-2}}
* ''Der Ääschmen am änd vo de wält.'' 2024 (Züri-Krimi 40), {{#isbn:978-3-908105-90-9}}
* ''Ungröite psuech bim Ääschme.'' 2024 (Züri-Krimi 41), {{#isbn:978-3-908105-81-7}}
* ''Em Ääschme sini butzfraue.'' 2025 (Züri-Krimi 42), {{#isbn:978-3-908105-82-4}}
* ''Nöd em Ääschme sini wält.'' 2025 (Züri-Krimi 43), {{#isbn:978-3-908105-83-1}}
* ''Di überverschwundne vom Ääschme.'' 2025 (Züri-Krimi 44), {{#isbn:978-3-908105-84-8}}
* ''Es mordrèètsel für der Ääschme.'' 2026 (Züri-Krimi 45), {{#isbn:978-3-908105-85-5}}
=== Romän ===
* ''kä helde · vil gschichte i äinere gschicht'' (1996), {{#isbn:978-3-908105-02-2}}
* ''Di Groos Revoluzioon. D büecher 1 bis 3'' (2009), {{#isbn:978-3-908105-35-0}}
* ''Di Groos Revoluzioon D büecher 4 bis 6'' (2009), {{#isbn:978-3-908105-32-9}}
=== Churzgschichte ===
* ''gschpuneni gschichte'' (1997), {{#isbn:978-3-908105-06-6}}
* ''vo manen und fraue. gschichten us de Räbluus-Baar'' (1998), {{#isbn:978-3-908105-08-4}}
* ''zwüschet himel und èèrde, 16 gschichten us der Iwonn-Baar'' (2002), {{#isbn:978-3-908105-13-8}}
* ''alerhand tüüschige'' (2008), {{#isbn:978-3-908105-40-4}}
* ''i d gauffle gschribe'' (2015), {{#isbn:978-3-908105-41-1}}
=== Übersetzige ===
* ''De Versamler · De Prediger Salomo.'' Jordan-Verlag (1985), {{#isbn:3-906561-08-9}}
* ''De guet pricht wien en de Mattèèus gschribe hät'' (1986)
* ''s Liederlied (Das Hohelied) hebrèèisch und züritüütsch'' (2005), {{#isbn:3-908105-49-8}}
* ''βατραχομυομαχία. de frösch-müüs-chrieg · griechisch und züritüütsch'' (2007), {{#isbn:3-908105-48-X}}
* ''Em Sinuhe sini gschicht · hierogliifisch und züritüütsch'' (2014), {{#isbn:978-3-908105-47-3}}
* ''De Räisrapport vom Wenamuun · altègiptisch und züritüütsch'' (2024), {{#isbn:978-3-908105-46-6}}
=== Pricht ===
* ''Di Grooss Revoluzioon – En füerer dur s revoluzionèèr Pariis'' (2012), {{#isbn:978-3-908105-34-3}}
* ''Pariis uf züritüütsch. 17 füerige dur verschidni quartier'' (2016; 3. Uuflaag 2022), {{#isbn:978-3-908105-55-8}}
* ''Ein Luzerner besucht Tibet im Jahre des Herrn 1505!'' (2017; 2. Uuflaag under em Titel ''Des Luzerner Apothekers Conrad Clauser Reise nach Tibet (1505) · Nach der mündlichen Überlieferung'' 2020), {{#isbn:978-3-908105-50-3}}
* ''Em Hans Possert sis läbe'' (2018), {{#isbn:978-3-907962-53-4}}
* ''Birnibessi’s Zürcher Briefe an den hochgeachteten Mbanga von Bagumbi'' (2021), {{#isbn:978-3-908105-54-1}}
* ''D räis uf Rütti'' (2024), {{#isbn:978-3-908105-57-2}}
* ''Versoueti fèrie'' (2024), {{#isbn:978-3-908105-58-9}}
* ''schpììl. schpile mit tötz und tötsch'' (2025), {{#isbn:978-3-908105-59-6}}
* ''d WältWunderRäise vom Churi Trutzler, naaverzelt vom Schobinger'' (2026), {{#isbn:978-3-908105-39-8}}
* ''d zürcher wallfaart'' (2026), {{#isbn:978-3-908105-35-0}}
=== Genealogii ===
* ''Quellensammlung zur Geschichte der Schowinger.'' Teil I: ''Quellen aller Stämme bis 1600.'' 12 Bde. Wädenswil 1973/4. Zürich 1999 ff. – Teil II: ''Auszüge, Listen, Zusammenstellungen.'' 12 Bde, – Teil III: ''Die Luzerner Schobinger seit 1601.'' Bd. 1: ''Auszüge aus den Ratsprotokollen 1601–1797, Nr. 1–713.'' Zürich 2019. – ''Geschichte der Schowinger.'' 12 Bde.
=== Populèèrwüsseschaft für d Chunde vo de Zürcher Kantonalbank ===
* ''Drei silberne Ringe im roten Feld · Das Wichtigste über Familienwappen.'' Zürich <sup>1</sup>1973 <sup>2</sup>1973 <sup>3</sup>1980
* ''Zürcher Wappenkunde · Das Wichtigste über Familienwappen.'' Zürich <sup>4</sup>1993 [stark erweiterte Neuausgabe]
* (mit em Hans Kläui:) ''Zürcher Ortsnamen · Entstehung und Bedeutung.'' Zürich 1985
* (mit em Hans Kläui:) ''Zürcher Ortsnamen · Entstehung und Bedeutung.'' Zürich <sup>2</sup>1989 [stark erweiterte Neuausgabe]
* ''Winterthur und Umgebung (Führer durch den Kanton Zürich).'' Zürich 1992 (zugleich im pendo-Verlag)
* (mit em Hans Kläui und em Alfred Egli:) ''Zürcher Familiennamen · Entstehung, Verbreitung und Bedeutung.'' Zürich 1994
* (mit Abbildige vom Max Trostel:) ''Zürcherinnen und Zürcher in aller Welt.'' Zürich 1996
* (mit Abbildige vom Johann H. Sonderegger:) ''Merk-Würdigkeiten aus dem Kanton Zürich · Heiteres, Ernstes und Vermischtes aus Stadt und Landschaft Zürich.'' Zürich 1997
== Literatuur ==
* {{HLS|28281|Schobinger, Viktor|Autor=Carmen Furger}}
== Weblink ==
* [https://www.zuerituetsch.ch/ Viktor’s Züritü(ü)tsch] – Website vom Viktor Schobinger
* [https://www.srf.ch/news/schweiz/autor-viktor-schobinger-der-meister-der-zuercher-mundart-wird-90 ''Autor Viktor Schobinger – Der «Meister der Zürcher Mundart» wird 90.''] I: ''srf.ch'' (8. Dezämber 2024).
== Referänze ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Schobinger, Viktor}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Literatur (Schwiz)]]
[[Kategorie:Züritüütsch]]
[[Kategorie:Epiker]]
[[Kategorie:Zürcher]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
7in5jq9acsym0jb96sjn2zfwgj1uzqx
1087883
1087882
2026-08-21T09:21:16Z
Freigut
8945
1087883
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Viktor Schobinger''' (* [[22. Dezember|22. Dezämber]] [[1934]] z [[Wädenswil|Wädischwiil]]) isch en [[Schriftsteller]], wo uf [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]] schriibt und übersetzt. Er schriibt au Sachbüecher über [[Dialekt|Dialäkt]], [[Namenkunde|Namekund]] und [[Genealogie|Genealogii]].
== Läbe ==
De Schobinger isch Wèrbeläiter vo de [[Zürcher Kantonalbank]] gsii. Ab 1973 häd er chliini Büechli über Züritüütsch, Zürcher Oortsnäme (zäme mit em Hans Chläui), Zürcher Familienäme (zäme mit em Hans Chläui und em [[Alfred Egli]]) und über Familiewappe gschribe, dän au en Füerer für [[Winterthur]].
Privat hät er Büecher us de Bible übersetzt: 1975 de [[Kohelet|Prediger Salemaa]], 1986 s [[Evangelium nach Matthäus|Mattèèus-Evangeli]] und 2005 s [[Hoheslied|Hööch Lied vom Salemaa]].
Sit 1979 schriibt de Schobinger Krimi und schickt dinn de Polizeilüütnant Häiri Ääschme uf d Pirsch. Bis jetz (Stand Mitti 2026) hät dèè scho 45 Fäll glööst. Ussert dène Krimi schriibt er Churzgschichte. Sächs Bänd sind scho usecho. Nach em Roman ''Kä helde · vil gschichte i äinere gschicht'' (1996) isch 2009 d Roman-Trilogii ''Di Grooss Revoluzioon'' über di [[Französische Revolution|Französisch Revoluzioon]] usechoo.<ref>[https://mundartforum.ch/doc/09_2_web.pdf Buechbesprächig i der Zytschrift ''Schweizerdeutsch''].</ref> Er kännt [[Paris|Pariis]] guet und hät drum au en Räisefüerer über die Stadt gschribe. 2026 hät er en Architäktuurfüerer zu de Zürcher Altstadtchile publiziert.
1984 hät de Schobinger e ''Züritüütschi Churzgramatik,'' 2000 de Stiilraatgäber ''Säit me soo oder andersch?,'' 2006 s Buech ''Zürichdeutsch kurz und bündig'' (mit eren Übersicht über die züritüütsch Literatuur) und 2010 en ''Züritüütsche Grundwortschatz'' gschribe.
== Wèèrch ==
=== Spraachbüecher ===
* ''Zürichdeutsche Kurzgrammatik.'' 1984. 4. Uuflaag 2021.
* ''säit me soo oder andersch? dialäkt zum naaschlaa wien im wörterbuech.'' 2000. 6. Uuflaag 2024.
* ''züritüütsch läsen und schriibe.'' 2004. 2. Uuflaag 2008.
* ''Zürichdeutsch kurz und bündig.'' 2006. {{#isbn:3-908105-66-8}}
* ''züritüütsche grundwortschatz. di nöötigschte wörter.'' 2010.
* ''züritüütschi wortfamilie.'' 3 Bänd. 2011. {{#isbn:978-3-908105-70-1}}
* ''Grundwortschatz.'' Bd. 1: ''züritüütsche grundwortschatz – alfabeetisch.'' Bd. 2: ''züritüütsche grundwortschatz – nach theeme.'' 2011. {{#isbn:978-3-908105-69-5}}
* ''wie men au cha säge – ein zürichdeutsches Synonym-Wörterbuch.'' 2 Bänd. 2013. {{#isbn:978-3-908105-71-8}}
* ''züritüütschi wùùrzle. etimoloogisches wörterbuech. en versuech.'' Drei Bänd: ''A–M, N–Z, Regischter.'' 2023. 2., verbessereti Uuflaag 2025. {{#isbn:978-3-908105-75-6}}
=== Züri-Krimi ===
* ''Der Ääschme trifft simpaatisch lüüt.'' 1979 (Züri-Krimi 1)
* ''Der Ääschme laat e melodii nöd loos.'' 1979 (Züri-Krimi 2)
* ''Der Ääschmen und de doorffkönig.'' 1980 (Züri-Krimi 3)
* ''Der Ääschmen und s mager gäissli.'' 1981 (Züri-Krimi 4)
* ''Em Ääschme wììrt en mord aagchündt.'' 1983 (Züri-Krimi 5)
* ''Der Ääschme wett en fall nöd lööse.'' 1986 (Züri-Krimi 6)
* ''Em Ääschme läit me schtäi in wääg.'' 1996 (Züri-Krimi 7), {{#isbn:3-908105-00-5}}
* ''Der Ääschmen und der äifach mord.'' 1996 (Züri-Krimi 8), {{#isbn:3-908105-03-X}}
* ''En alte fall vom Ääschme.'' 1997 (Züri-Krimi 9), {{#isbn:3-908105-03-X}}
* ''Der Ääschmen und de mord im schloss.'' 1997 (Züri-Krimi 10), {{#isbn:3-908105-04-8}}
* ''Der Ääschmen und di riiche toote.'' 1998 (Züri-Krimi 11), {{#isbn:3-908105-07-2}}
* ''Vor em Ääschme gönd all läden abe.'' 1999 (Züri-Krimi 12), {{#isbn:3-908105-09-9}}
* ''Der Ääschmen und d hère mit de grawatte.'' 1999 (Züri-Krimi 13) ,{{#isbn:3-908105-10-2}}
* ''Der Ääschme bringt urue i s doorff.'' 2000 (Züri-Krimi 14), {{#isbn:3-908105-11-0}}
* ''Der Ääschmen und di goldig schtripptisöös.'' 2001 (Züri-Krimi 15), {{#isbn:3-908105-12-9}}
* ''Em Ääschme chund en GOTT i d quèèri.'' 2002 (Züri-Krimi 16), {{#isbn:3-908105-16-1}}
* ''Em Ääschme sini versouet wienacht.'' 2003 (Züri-Krimi 17), {{#isbn:978-3-908105-17-6}}
* ''En alte schuelkoleeg vom Ääschme.'' 2004 (Züri-Krimi 18), {{#isbn:3-908105-18-8}}
* ''Em Ääschme sini vier bäize.'' 2005 (Züri-Krimi 19), {{#isbn:3-908105-19-6}}
* ''Der Ääschme wììrt versetzt!.'' 2006 (Züri-Krimi 20), {{#isbn:978-3-908105-20-6}}
* ''Der Ääschme macht e zwäiti ggarièère'' 2010. (Züri-Krimi 21), {{#isbn:978-3-908105-21-3}}
* ''Em Ääschme schtaad e frau in wääg.'' 2011 (Züri-Krimi 22), {{#isbn:978 3 908105-22-0}}
* ''Das maal chunt der Ääschme z schpaat.'' 2012 (Züri-Krimi 23), {{#isbn:978-3-908105-23-7}}
* ''Psuech für der Ääschmen us de Süüdsee.'' 2013 (Züri-Krimi 24), {{#isbn:978-3-908105-24-4}}
* ''Der Ääschmen und de schtuurzmord.'' 2014 (Züri-Krimi 25), {{#isbn:978-3-908105-25-1}}
* ''Der Ääschmen und di koomisch riitschuel.'' 2015 (Züri-Krimi 26), {{#isbn:978-3-908105-26-8}}
* ''Der Ääschme wììrt organisiert.'' 2016 (Züri-Krimi 27), {{#isbn:978-3-908105-27-5}}
* ''De tood isch gschnäler als der Ääschme.'' 2017 (Züri-Krimi 28), {{#isbn:978-3-908105-28-2}}
* ''Gält, macht und liebi gäg der Ääschme.'' 2018 (Züri-Krimi 29), {{#isbn:978-3-908105-29-9}}
* ''De schlimscht vom Ääschme sine fäll.'' 2019 (Züri-Krimi 30), {{#isbn:978-3-908105-30-5}}
* ''En ghäimen uuftraag für der Ääschme.'' 2019 (Züri-Krimi 31), {{#isbn:978-3-908105-91-6}}
* ''Der Ääschmen und di toot im gaarte.'' 2020 (Züri-Krimi 32), {{#isbn:978-3-908105-92-3}}
* ''Der Ääschmen und di schööne fraue.'' 2020 (Züri-Krimi 33), {{#isbn:978-3-908105-93-0}}
* ''Der Ääschme langet in es wäschpinäscht.'' 2021 (Züri-Krimi 34), {{#isbn:978-3-908105-94-7}}
* ''De Fall Ääschme.'' 2021 (Züri-Krimi 35) {{#isbn:978-3-908105-95-4}}
* ''Der Ääschme chrieget gägen es fantoom.'' 2022 (Züri-Krimi 36), {{#isbn:978-3-908105-96-1}}
* ''Widerboorschig wie der Ääschme.'' 2022 (Züri-Krimi 37), {{#isbn:978-3-908105-97-8}}
* ''Der Ääschme hilfft em find i noot.'' 2023 (Züri-Krimi 38), {{#isbn:978-3-908105-98-5}}
* ''Der Ääschmen und d durchlaucht.'' 2023 (Züri-Krimi 39), {{#isbn:978-3-908105-99-2}}
* ''Der Ääschmen am änd vo de wält.'' 2024 (Züri-Krimi 40), {{#isbn:978-3-908105-90-9}}
* ''Ungröite psuech bim Ääschme.'' 2024 (Züri-Krimi 41), {{#isbn:978-3-908105-81-7}}
* ''Em Ääschme sini butzfraue.'' 2025 (Züri-Krimi 42), {{#isbn:978-3-908105-82-4}}
* ''Nöd em Ääschme sini wält.'' 2025 (Züri-Krimi 43), {{#isbn:978-3-908105-83-1}}
* ''Di überverschwundne vom Ääschme.'' 2025 (Züri-Krimi 44), {{#isbn:978-3-908105-84-8}}
* ''Es mordrèètsel für der Ääschme.'' 2026 (Züri-Krimi 45), {{#isbn:978-3-908105-85-5}}
=== Romän ===
* ''kä helde · vil gschichte i äinere gschicht'' (1996), {{#isbn:978-3-908105-02-2}}
* ''Di Groos Revoluzioon. D büecher 1 bis 3'' (2009), {{#isbn:978-3-908105-35-0}}
* ''Di Groos Revoluzioon D büecher 4 bis 6'' (2009), {{#isbn:978-3-908105-32-9}}
=== Churzgschichte ===
* ''gschpuneni gschichte'' (1997), {{#isbn:978-3-908105-06-6}}
* ''vo manen und fraue. gschichten us de Räbluus-Baar'' (1998), {{#isbn:978-3-908105-08-4}}
* ''zwüschet himel und èèrde, 16 gschichten us der Iwonn-Baar'' (2002), {{#isbn:978-3-908105-13-8}}
* ''alerhand tüüschige'' (2008), {{#isbn:978-3-908105-40-4}}
* ''i d gauffle gschribe'' (2015), {{#isbn:978-3-908105-41-1}}
=== Übersetzige ===
* ''De Versamler · De Prediger Salomo.'' Jordan-Verlag (1985), {{#isbn:3-906561-08-9}}
* ''De guet pricht wien en de Mattèèus gschribe hät'' (1986)
* ''s Liederlied (Das Hohelied) hebrèèisch und züritüütsch'' (2005), {{#isbn:3-908105-49-8}}
* ''βατραχομυομαχία. de frösch-müüs-chrieg · griechisch und züritüütsch'' (2007), {{#isbn:3-908105-48-X}}
* ''Em Sinuhe sini gschicht · hierogliifisch und züritüütsch'' (2014), {{#isbn:978-3-908105-47-3}}
* ''De Räisrapport vom Wenamuun · altègiptisch und züritüütsch'' (2024), {{#isbn:978-3-908105-46-6}}
=== Pricht ===
* ''Di Grooss Revoluzioon – En füerer dur s revoluzionèèr Pariis'' (2012), {{#isbn:978-3-908105-34-3}}
* ''Pariis uf züritüütsch. 17 füerige dur verschidni quartier'' (2016; 3. Uuflaag 2022), {{#isbn:978-3-908105-55-8}}
* ''Ein Luzerner besucht Tibet im Jahre des Herrn 1505!'' (2017; 2. Uuflaag under em Titel ''Des Luzerner Apothekers Conrad Clauser Reise nach Tibet (1505) · Nach der mündlichen Überlieferung'' 2020), {{#isbn:978-3-908105-50-3}}
* ''Em Hans Possert sis läbe'' (2018), {{#isbn:978-3-907962-53-4}}
* ''Birnibessi’s Zürcher Briefe an den hochgeachteten Mbanga von Bagumbi'' (2021), {{#isbn:978-3-908105-54-1}}
* ''D räis uf Rütti'' (2024), {{#isbn:978-3-908105-57-2}}
* ''Versoueti fèrie'' (2024), {{#isbn:978-3-908105-58-9}}
* ''schpììl. schpile mit tötz und tötsch'' (2025), {{#isbn:978-3-908105-59-6}}
* ''d WältWunderRäise vom Churi Trutzler, naaverzelt vom Schobinger'' (2026), {{#isbn:978-3-908105-39-8}}
* ''d zürcher wallfaart'' (2026), {{#isbn:978-3-908105-35-0}}
=== Genealogii ===
* ''Quellensammlung zur Geschichte der Schowinger.'' Teil I: ''Quellen aller Stämme bis 1600.'' 12 Bde. Wädenswil 1973/4. Zürich 1999 ff. – Teil II: ''Auszüge, Listen, Zusammenstellungen.'' 12 Bde, – Teil III: ''Die Luzerner Schobinger seit 1601.'' Bd. 1: ''Auszüge aus den Ratsprotokollen 1601–1797, Nr. 1–713.'' Zürich 2019. – ''Geschichte der Schowinger.'' 12 Bde.
=== Populèèrwüsseschaft für d Chunde vo de Zürcher Kantonalbank ===
* ''Drei silberne Ringe im roten Feld · Das Wichtigste über Familienwappen.'' Zürich <sup>1</sup>1973 <sup>2</sup>1973 <sup>3</sup>1980
* ''Zürcher Wappenkunde · Das Wichtigste über Familienwappen.'' Zürich <sup>4</sup>1993 [stark erweiterte Neuausgabe]
* (mit em Hans Kläui:) ''Zürcher Ortsnamen · Entstehung und Bedeutung.'' Zürich 1985
* (mit em Hans Kläui:) ''Zürcher Ortsnamen · Entstehung und Bedeutung.'' Zürich <sup>2</sup>1989 [stark erweiterte Neuausgabe]
* ''Winterthur und Umgebung (Führer durch den Kanton Zürich).'' Zürich 1992 (zugleich im pendo-Verlag)
* (mit em Hans Kläui und em Alfred Egli:) ''Zürcher Familiennamen · Entstehung, Verbreitung und Bedeutung.'' Zürich 1994
* (mit Abbildige vom Max Trostel:) ''Zürcherinnen und Zürcher in aller Welt.'' Zürich 1996
* (mit Abbildige vom Johann H. Sonderegger:) ''Merk-Würdigkeiten aus dem Kanton Zürich · Heiteres, Ernstes und Vermischtes aus Stadt und Landschaft Zürich.'' Zürich 1997
== Literatuur ==
* {{HLS|28281|Schobinger, Viktor|Autor=Carmen Furger}}
== Weblink ==
* [https://www.zuerituetsch.ch/ Viktor’s Züritü(ü)tsch] – Website vom Viktor Schobinger
* [https://www.srf.ch/news/schweiz/autor-viktor-schobinger-der-meister-der-zuercher-mundart-wird-90 ''Autor Viktor Schobinger – Der «Meister der Zürcher Mundart» wird 90.''] I: ''srf.ch'' (8. Dezämber 2024).
== Referänze ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Schobinger, Viktor}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Literatur (Schwiz)]]
[[Kategorie:Züritüütsch]]
[[Kategorie:Epiker]]
[[Kategorie:Zürcher]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
3lkeieqfy42eevewhxvd4go5ncqqeh1
Vorlage:Wechselkursdaten/EZB
10
53385
1087875
1087864
2026-08-20T18:07:41Z
LkhBot
98539
Bot: Aktualisierung
1087875
wikitext
text/x-wiki
<includeonly>{{#switch: {{{1|}}}
|STAND=2026-08-20
|USD = 1.1681
|JPY = 185.45
|BGN = 1.9558
|CZK = 24.153
|DKK = 7.4758
|GBP = 0.85725
|HUF = 365.1
|PLN = 4.3188
|RON = 5.2515
|SEK = 11.0875
|CHF = 0.9333
|ISK = 142
|NOK = 10.9025
|HRK = 7.5365
|RUB = 117.2010
|TRY = 56.0145
|AUD = 1.6438
|BRL = 6.0666
|CAD = 1.6085
|CNY = 7.8538
|HKD = 9.1624
|IDR = 20788.62
|ILS = 3.495
|INR = 111.7985
|KRW = 1631.08
|MXN = 19.8467
|MYR = 4.7238
|NZD = 1.9657
|PHP = 72.104
|SGD = 1.486
|THB = 38.448
|QUELLE=[http://www.ecb.europa.eu/stats/eurofxref/eurofxref-daily.xml EZB Euro foreign exchange reference rates]
}}</includeonly><noinclude>
Liefert den Gegenwert von 1 EUR in einer Fremdwährung. Datenquelle: http://www.ecb.int/stats/exchange/eurofxref/html/index.en.html
[[Kategorie:Vorlage:Metadaten|Wechselkursdaten/EZB]]
</noinclude>
1s5vxfhtna6prtmgh3lptyvf7t2xdib
Königreich Italien
0
55780
1087893
1087552
2026-08-21T09:59:57Z
Marcus Cyron
1171
([[c:GR|GR]]) [[c:COM:FR|File renamed]]: [[File:Italy 1864 de.svg]] → [[File:Italy 1861-de.svg]] [[c:COM:FR#FR4|Criterion 4]] (harmonizing names of file set) · In historical atlases the dates used in order to show Italian Risorgimento are 1859, 1860, 1861, 1866 and 1870, that are the year in which borders were modified. Maybe the 4 instead of the 1 is just a typo.
1087893
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Königriich Italie}}
{{Überarbeiten}}
{{Dieser Artikel|behandlet s moderne ''Königriich Italie'' vo 1861 bis 1946; für gliichlutendi Begriff lueg under [[Königreich Italien (Begriffsklärung)|Königriich Italie (Begriffsklärig)]].}}
{| border="1" cellpadding="2" style="float:right; border-collapse:collapse; border-color:#f2f2f4; margin-left:15px; margin-bottom:15px; width:340px; font-size:95%; border:1px solid #aaaaaa;"
! align="center" colspan="2" style="letter-spacing:0.8px; background-color:#E0E0E0; font-size:130%;" | '''Königriich Italie'''<br>Regno d’Italia<br /><small>1861–1946</small>
|-
| align="center" colspan="2" style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" |
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" width="100%" style="border:none; margin:0; padding:0;"
| align="center" width="50%" | [[Datei:Flag of Italy (1861-1946) crowned.svg|150px|border|Flagge vom Königriich Italie]]
| align="center" width="50%" | [[Datei:Coat of arms of the Kingdom of Italy (1890).svg|110px|Wappe vom Königriich Italie]]
|-
| align="center" | <small>[[Flagge Italiens#Geschichte|Flagge]]</small>
| align="center" | <small>[[Wappen Italiens#Vorgänger|Wappe]]</small>
|}
|-
| align="center" colspan="2" style="background-color:#E0E0E0; border:1px solid #AAAAAA;" |
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" width="100%"
| align="left" width="33%" | [[Kirchenstaat|←]] [[Datei:Flag of the Papal States (1808-1870).svg|20px|verweis=Kirchenstaat]]<br /> [[Königreich Sardinien|←]] [[Datei:Civil Flag and Civil Ensign of the Kingdom of Sardinia (1816-1848).svg|20px|verweis=Königreich Sardinien]]<br /> [[Königreich beider Sizilien|←]] [[Datei:Flag of the Kingdom of the Two Sicilies (1860).svg|20px|verweis=Königreich beider Sizilien]]<br /> [[Vereinigte Provinzen von Mittelitalien|←]] [[Datei:Flag of Italy.svg|20px|verweis=Vereinigte Provinzen von Mittelitalien]]<br /> [[Osmanisches Reich|←]] [[Datei:Ottoman flag alternative 2.svg|20px|verweis=Osmanisches Reich]]<br /> [[Königreich Jugoslawien|←]] [[Datei:Flag of the Kingdom of Yugoslavia.svg|20px|verweis=Königreich Jugoslawien]]<br />[[Königreich Griechenland|←]] [[Datei:State Flag of Greece (1863-1924_and_1935-1970).svg|20px|border|verweis=Königreich Griechenland]]<br /> [[Albanien|←]] [[Datei:Flag of Albania (1934-1939).svg|20px|verweis=Albanien]]<br /> [[Kaiserreich Abessinien|←]] [[Datei:Flag of Ethiopia (1897-1936; 1941-1974).svg|20px|border|verweis=Kaiserreich Abessinien]]<br />[[Frankreich|←]] [[Datei:Flag of France.svg|20px|border|verweis=Frankreich]]<br />[[Österreich-Ungarn|←]] [[Datei:Flag of Austria-Hungary (1869-1918).svg|20px|border|verweis=Österreich-Ungarn]]<br />[[Königreich Ägypten|←]] [[Datei:Flag of Egypt (1922–1958).svg|20px|border|verweis=Königreich Ägypten]]<br />[[Britisches Weltreich|←]] [[Datei:Flag of the United Kingdom.svg|20px|border|verweis=Britisches Weltreich]]
| align="center" width="34%" | '''Navigation'''
| align="right" width="33%" | [[Datei:Flag of Italy.svg|20px|border|verweis=Italien]] [[Italien|→]]<br />[[Datei:Flag of the Vatican City.svg|20px|verweis=Vatikanstadt]] [[Vatikanstadt|→]]<br />[[Datei:War flag of the Italian Social Republic.svg|20px|border|verweis=Italienische Sozialrepublik]] [[Italienische Sozialrepublik|→]]<br />[[Datei:Free Territory Trieste Flag.svg|20px|border|verweis=Freies Territorium Triest]] [[Freies Territorium Triest|→]]<br />[[Datei:Flag of SFR Yugoslavia.svg|20px|border|verweis=Sozialistische Föderative Jugoslawien]] [[Sozialistische Föderative Jugoslawien|→]]<br />[[Datei:State Flag of Greece (1863-1924_and_1935-1970).svg|20px|border|verweis=Königreich Griechenland]] [[Königreich Griechenland|→]]<br /> [[Datei:Flag of Albania (1946-1992).svg|20px|verweis=Albanien]] [[Albanien|→]]<br />[[Datei:Flag of Turkey.svg|20px|border|verweis=Türkei]] [[Türkei|→]]<br />[[Datei:Flag of Ethiopia (1897-1936; 1941-1974).svg|20px|border|verweis=Kaiserreich Abessinien]] [[Kaiserreich Abessinien|→]]<br />[[Datei:Flag of Libya (1951).svg|20px|border|verweis=Königreich Libyen]] [[Königreich Libyen|→]]<br />[[Datei:Flag of France.svg|20px|border|verweis=Frankreich]] [[Frankreich|→]]<br />[[Datei:Pre-1999 Flag of Tunisia.svg|20px|border|verweis=Königreich Tunesien]] [[Königreich Tunesien|→]]<br />[[Datei:Flag of Egypt (1922–1958).svg|20px|border|verweis=Königreich Ägypten]] [[Königreich Ägypten|→]]<br />[[Datei:Flag of the United Kingdom.svg|20px|border|verweis=Britisches Weltreich]] [[Britisches Weltreich|→]]
|}
|-
| align="center" colspan="2" style="letter-spacing:1px; background-color:#f2f2f4"| [[Wahlspruch]]: ''Foedere et Religione Tenemur''<ref>
Lat., für: „Mer sind dur Vertrag und Religion gbunde“</ref>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Verfassung|Verfassig]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" |[http://www.verfassungen.eu/it/verf1848-i.htm Staatsgrundgesetz vom Königriich Italie]<br><small>(Statuto Albertino)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Amtssprache|Amtssprach]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[Italienische Sprache|Italiänisch]]
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Hauptstadt]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[Turin]] <small>(1861–1864)</small><br />[[Florenz]] <small>(1864–1871)</small><br/ >[[Rom]] <small>(1871–1946)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Staatsform]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[Königreich|Königriich]]
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Regierungssystem|Regierigssystem]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[Parlamentarische Monarchie|Parlamentarischi Monarchie]] <small>(1861–1928 und 1943–1946)</small><br />[[Italienischer Faschismus|Faschistischi]] [[Einparteiensystem|Einparteiestaat]] <small>(1928–1943)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Staatsoberhaupt]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[König von Italien|König]]:<br />[[Viktor Emanuel II. (Italien)|Viktor Emanuel II.]] <small>(1861–1878)</small><br />[[Umberto I. (Italien)|Umberto I.]] <small>(1878–1900)</small><br />[[Viktor Emanuel III. (Italien)|Viktor Emanuel III.]] <small>(1900–1946)</small><br />[[Umberto II. (Italien)|Umberto II.]] <small>(1946)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Regierungschef|Regierigschef]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | Ministerpräsident<br /><small>''lueg [[Präsident des Ministerrats|Präsident vom Ministerrat]]''</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Liste unabhängiger Staaten nach Fläche|Flächi]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | 310.196 km² <small>(1936)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Einwohner|Iwohner]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | 42.994.000 <small>(1936)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Bevölkerungsdichte|Bevölkerigsdichti]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | 138,6 EW/km² <small>(1936)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Währung|Währig]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[Italienische Lira|Italienischi Lira]]
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Bruttoinlandsprodukt]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | 135 Milliarde <small>(1940)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Staatsgründung|Gründig]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | 17. März 1861<br><small>(Usrüefig vom [[Viktor Emanuel II.]] als König vo Italie)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''Auflösig'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | 3. Juni 1946<br><small>(Volksabstimmung über d Staatsform)</small>
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Nationalhymne]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[Marcia Reale]]
|-
| style="background-color:#F2F2F4; border:1px solid #AAAAAA;" | '''[[Zeitzone|Ziitzone]]'''
| style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[UTC+1]] [[Mitteleuropäische Zeit|MEZ]]
|-
| colspan="2" align="center" style="background-color:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA;" | [[Datei:Italian Colonial Empire (orthographic projection).svg|300px]]
Gebiet und Kolonie vom Königriich Italie 1941:
* {{Farblegende|#346733|Königriich Italien}}
* {{Farblegende|#C9FF6B|[[Italienische Kolonien und Protektorate|Italiänischi Kolonie]]}}
* {{Farblegende|#666666|Italiänisch besetzti Gebiet und Protektorat}}
|}
'''Königriich Italie''' ({{itS|''Regno d’Italia''}}) isch vo 1861 bis 1946 die amtlichi Bezeichnung vo [[Italien|Italie]] ksi. Während disem Ziitrum isch de italienischi Staat e zentralistisch organisierti [[Parlamentarische Monarchie|parlamentarischi Monarchii]] ksi. In d Ziit vom Königriich sind unter anderem d [[Industrialisierung|Hochindustrialisierig]], soziali Reforme und s Ziitalter vom [[Italienischer Faschismus|italienische Faschismus]] under em [[Benito Mussolini]], wo i de [[Zweiter Weltkrieg|Zweut Wältchrieg]] gmündet hät, gfalle.
D Gründig vo de Monarchii isch im Zug vo de [[Risorgimento]]bewegige bassiert, in deren irer Endphase isch mit de Proklamation vom [[Haus Savoyen|sardinische König]] [[Viktor Emanuel II.]] zum [[König von Italien|König vo Italie]] im März 1861 z [[Turin]] de ersti italienischi Nationalstaat unter de Herrschaft vom sardinische [[Haus Savoyen|Huus Savoye]] entstande.
Nach ere liberalere politische Phase isch d Monarchii mit em Istieg i de überseeischi [[Imperialismus]] in de zweute Hälfti vom 19. Joohrhundert zunere [[Großmacht|Grossmacht]] ufgstige und hät i de 1880er Jahren mehreri Kolonialchrieg in Oschtafrika und 1911 bis 1912 e [[Italienisch-Türkischer Krieg|Chrieg]] gäge s [[Osmanisches Reich|Osmanische Riich]] gfüert. Am Afang vom 20. Joohrhundert hät sich s Land vo em unbedütende Agrar- zum stärkste Industrieland vom [[Mittelmeer]]ruum gwandlet und hät allei vo 1900 bis 1914 drü Wältusstelige (1902, 1906 und 1911) verastaltet.
Mit em Uusbruch vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] 1914 hät s Land, trotz em [[Dreibund|Drübund]] mit em [[Deutsches Kaiserreich|Dütsche Riich]] und [[Österreich-Ungarn|Österriich-Ungarn]], sini Neutralität erklärt. Nach em [[Londoner Vertrag (1915)|Londoner Vertrag vo 1915]], wo mit em es Bündnis mit de Triple Entente und umfassendi territoriali Zuegständniss veribart worde sind, ischs denn zu nere Chriegserklärig a Österriich-Ungarn und 1916 a s Dütsche Riich cho. Nach de erfolgriiche Bsetzig vo [[Albanien|Albanie]] 1916 und de Schlacht vo Vittorio Veneto 1918, wo massgeblich zu de Uflösig vo de Habsburgmonarchii bitreit hät, hät s Königriich zu de Hauptsiigermächt khört und hät im [[Völkerbund]] en ständige Sitz ka.
Trotz de territoriale Gwinn und witere Zuegständniss vo [[Frankreich|Frankriich]] und [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]], isch es vo 1918 bis 1922 zu ere bürgerchriegsähnliche Krise cho. In diese hät di [[Nationale Faschistische Partei|Nationali Faschistischi Partei]] under em Mussolini mit em [[Marsch auf Rom|Marsch uf Rom]] 1922 d Macht übernoh und hät d Demokrati bis 1929 schrittwiis abgschaft. Nach ere Ahlenig a die westliche Demokratie, isch de Mussolini ab de späte 1930er Joohr dur e aggressivi und expansionistischi Ussepolitik, devo abgfalle und hät sich a s [[Deutsches Reich (1933—1945)|nationalsozialistische Dütsche Riich]] aglehnt. Dises hät widerum s Wältmachtssträbe vo Italie understüzt, das isch nach em brutale [[Zweiter Italienisch-Äthiopischer Krieg|Äthiopiechrieg vo 1935/36]] unübersehbar worde. Vo 1936 bis 1939 händ beidi Staate zämme im [[Spanien#Bürgerchrieg und Franco|spanische Bürgerchrieg]] zugunste vom [[Francisco Franco|Franco]] interveniert und Italie hät bis 1939 d [[Balearische Inseln|Balearischi Insle]] bsetzt.
Nach dr dütsche Annexion vo Österriich und em [[Münchner Abkommen|Münchner Abkomme]] 1938, händ d Truppe vom Königriich zerst 1939 [[Albanien|Albanie]] bsetzt. Nach em dütsche Siig im [[Zweiter Weltkrieg#De tütsch Weschtfäldzug 1940|Westfäldzug]] gäge Frankriich 1940 händ si Teil vo Südfrankriich, Korsika und [[Britisch-Somaliland]], vo 1941 bis 1943 grossi Teil vom [[Balkan]], [[Ägypten|Ägypte]] und [[Tunesien|Tunesie]] bsetzt und hät gäge s [[Britisches Weltreich|British Empire]] en wältumspannende Seechrieg gführt. Ab 1942 hät s Land au am [[Zweiter Weltkrieg#De Russlandfeldzug 1941-43|Chrieg gäge d Sowjetunion]] mitgmacht und e Reie Expeditionskorps ad Ostfront i der [[Sowjetunion]] gschickt. Mit de Niiderlage i Oschtafrika und spöter i Nordafrika, wo denn aber cho sind, händ die Monarchie und s faschistische Regime aber aagfange, i de Bevölkerig a Rückhaltig z verlüre. Nach de Landig vo de [[Alliierte]] uf [[Sizilien|Sizilie]] 1943 isch es im Juli zum Sturz vo de faschistische Diktatur cho. De König [[Viktor Emanuel III.]] hät denn wieder de Oberbefehl über d Stritchräft übernoh und hät 1943 mit de Alliierte de [[Waffenstillstand von Cassibile|Waffestillstand vo Cassibile]] gschlosse und isch sälber is Lager vo de Allierte überträte. D Wehrmacht hät denn in dr Operation „Fall Achse“ Norditalie bsetzt und hät mit de [[italienische Sozialrepublik]] en Marionettestaat gschaffe, wo bis 1945 existiert hät.
Nach em Ändi vom Zweite Wältchrieg hät d italienischi Monarchii ihr [[Italienische Kolonien|Kolonialriich]] ufge müesse und ihri Grossmachtstellig verlore. De Viktor Emanuel III. hät 1946 zugunste vo sim Sohn [[Umberto II. (Italien)|Umberto II.]] abdankt und isch is Exil gange. De Umberto II. hät aber nur 33 Tag regiert. Am 2. Juni 1946 isch d Monarchi nach eme Referendum, wo nume 45,6 % für d Monarchi gstimmt händ, abgeschafft worde. De Nachfolgestaat isch d Italienischi Republik worde, wo s Königriich, trotz territoriale Änderige und em andere Regierigssystem, mit ere völkerrächtlich identisch isch.
== Vorgschicht ==
Sit em Untergang vom [[Weströmisches Reich|Weströmische Riich]] im Joor 568 isch d [[Apennin]]nehalbinsle i verschiideni Staate zerfalle. D Mehrheit von ene hät bis 1806 zum [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Riich]] khört.
Scho sit em Ändi vom 18. Joohrhundert hät es aber Bestrebige ge, die italiänischi Iheit wider härzstelle. Die meiste Staate und Fürstetümer uf de Halbinsle sind mindistens sit em 16. Joorhundert mit em Aafang vo de [[Italienische Kriege|Italienische Chrieg]] und em Niidergang vo de mächtige italienische Stadtstaate am Ändi vo de [[Renaissance]] en politische Spiilball vo de europäische Grossmächt ksi.
Während de Joor vo de [[Französische Revolution]] (1789 bis 1799) händ italienischi Jakobiner in patriotische Gruppe zämmegfunde und händ versuecht, e unabhängigi italienischi Republik uszrüefe. I Städt wie [[Turin]], [[Neapel]], [[Palermo]] und andere Regionen isch es zu – letztlich erfolglose – Ufständ cho.
Im Verlauf vo de [[Koalitionskriege|napoleonische Koalitionschrieg]] zwüsche de europäische Monarchie und em revolutionäre Frankriich ab 1792/93 isch d Staatewält vom alte Italie zämmebroche. Ab 1801, nach de Italiefäldzug vom [[Napoléon Bonaparte]], wo sich strategisch vor allem gäge Österriich grichtet händ, isch die ganzi Apenninehalbinsel under de französische Herrschaft gstande. Noch de Usrüefig vom Napoléon zum ''Kaiser vo de Franzose'' – und demit de Gründig vom erste [[Französisches Kaiserreich|französische Kaiserriich]] im Joohr 1804 – isch es au zu fundamentale Veränderige in de italienische Staate cho.
Zwüsche 1796 und 1802 sind nach de Erfolg vom Napoléon verschiedeni Republike gründet worde ([[Tochterrepublik|Tochterrepublike]]). I Norditalie si di [[Cispadanische Republik|Cispadanischi]] und die [[Transpadanische Republik|Transpadanischi Republik]] 1796 gründet worde. 1797 sind die beide zu de [[Cisalpinische Republik]] mit de Hauptstadt [[Mailand]] zämmegschlosse worde. I de Provinz um Genua isch di [[Ligurische Republik|Ligurischi]] und i [[Turin]]/[[Piemont]] di [[Piemontesische Republik|Piemontesischi Republik]] gründet worde. Uf em Gebiet vom ufglöste Chillestaat isch di [[Römische Republik (1798–1799)|Römischi Republik]] und in [[Neapel]] die [[Parthenopäische Republik|Parthenopäischi Republik]] enstande. 1801 isch vom Napoléon s [[Königreich Etrurien|Königriich Etrurie]] i de Toskana gründet worde. 1805 sind die meiste vo dene Staate zum [[Königreich Italien (1805–1814)|Königriich Italie]] (1805–1814) zämmegschlosse worde. 1806 hät mer no es [[Königreich Neapel|Königriich Neapel]] usgrüeft. Bis 1809 isch dän de Rest vo Italie dur Frankriich annektiert worde.
Nach em katastrophale Usgang vom [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfäldzug vo 1812]] und em Siig vo de andere europäische Mächt über de Napoléon isch bim [[Wiener Kongress|Wiener Kongräss]] 1814/15 d Landcharte vo Europa neu ufteilt worde. Wie au i de andere Staaten und Regione vo Europa isch au in Italie die vornapoleonischi Ordnig widerhergstellt worde.
Die spanische [[Bourbonen|Bourbone]] händ d Vorherrschaft über Neapel-Sizilie (ab 1816 [[Königreich beider Sizilien|Königriich vo beide Sizilie]]), die österriichische [[Habsburger]] händ die Vorherrschaft über die meiste mittel- und oberitalienischä Fürstetümer übercho. S chline Herzogtum Lucca, wo dezwüsche ligt, isch as Huus Bourbon-Parma cho. Mä hät no de politisch [[Kirchenstaat|Chillestaat]] unter em [[Papst]] und s Königriich [[Königreich Sardinien|Sardinie]] unter em Huus Savoye wiiderhergstellt. Dises isch nach em Kongräss de letzti bedütendi italiänischi Staat mit ere iheimische Dynastie ksi.
Ab de 1820er Johr isch es aber zu massiverem Widerstand gäge de Zuestand cho. Als Uswirkig vo de [[Spanische Revolution (1820)|spanische Revolution vo 1820]], wo döt wieder die liberali Verfassig vo 1812 hergestellt hät und fast uf de gsamti Mittelmeerrum bis uf [[Griechenland|Griecheland]] (lueg [[Griechische Revolution|Griechischi Revolution]]) übergriffe hät, isch es uf de italienische Halbinsle zu bürgerlich-liberale Ufständ und revolutionäre Erhebige cho: Zerst 1820 im Königriich vo beide Sizilie, dänn 1821 i Piemont. Die Ufständ sind aber schnäll wieder nidergschlage worde. S gliche isch au 1831 i Mittelitalie passiert. Död isch mer vo de bürgerliche [[Julirevolution von 1830|Julirevolution vo 1830]] in Frankriich inspiriert ksi.
Organisiert worde sind die Ufständ vom e [[Freimaurerei|freimuurerähnliche]] Gheimbund, de ''Carbonari'' (italienisch für „Chöler“).
Ab 1847 isch es im Chillestaat zu Reforme vom Papst [[Pius IX.]] cho. Dänn het es au i de andere italiänische Staate liberali Bewegige gee. Die Fürstetümer händ verschiedeni Reforme durgführt. So händ z. B. näbe em Chillestaat au s Königriich vo beide Sizilie, d [[Toskana]] und am 4. März 1848 Sardinie Verfassige übercho. Im zletschtgnännte hät de dötigi König Karl Albert s ''Statuto Albertino'' erloo, wo e für dazmaligi Verheltnis sehr liberali Verfassig ksi isch und später vom Königriich Italie überno worde isch.
Im Zug vo de [[1848er-Revolution|europäische Revolutione vo 1848/1849]] isch es au in Italie zu Revolutione cho. De sizilianischi Januarufstand vo 1848 isch sogar vor de französische Februarrevolution ksi und hät sich über die ganz Halbinsle verbreitet. Mitti März 1848 hät Mailand sini Unabhängigkeit erklärt. Kurz druf isch in Venedig am 23. März 1848 d Repubblica di San Marco usgrüeft worde.
== Einigungsprozäss (1848–1861) ==
[[Datei:Italy unification 1815 1870.jpg|mini|250px|right|Italienischi Einigungsprozäss]]
{{Hauptartikel|Risorgimento}}
Als es au im Kaiserdum Österrich zu revolutionäre Erhebige cho isch hät sich s Königriich Lombardo-Venetie, es Chronland vom Kaiserdum, sich für unabhängig erklärt. Um es zu understütze häd d Armee vo Sardinie-Piemont unter em König Karl Albert Österrich agriffe. Es isch zuvor vo vielne Italiäner dezue ufgfordertet worde.
Am 23. März 1848 hät Sardinie schliesslich Österrich de Chrieg erklärt. De sardinischi Armee händ sich 7.000 Maa us de [[Toskana]] an, 17.000 Soldate vom Chillestaat und witeri 16.000 Soldate vom Königreich vo beide Sizilie. Diesi sind aber ersch später cho und de Karl Albert hät müesse mit öppe 75.000 Maa allei gäge die österriichische Truppe vorga.
Zum erste Gfächt isch es am 8. April bi Goito bim Fluss Mincio cho. Dieses händ d Sardinier für sich entschiede und de Fluss überquert. Kurz drufabe hät sie zwei witeri Schlachte gwunne. Am 13. April häd d Armee mit de Belagerieg vo de Festig Peschiera del Garda agfange. D sardinischi Armee hät unter em General Ettore de Sonnaz gwunne. D Österricher under em Karl Gorzkowski von Gorzkow händ sich zruckzoge.
Im Mai hät sich aber s Blatt gwändet. Z [[Frankreich|Frankriich]] und z Österriich händ die konservative wieder d Oberhand gäge die revolutionäre Chräft übercho. Mit de österriichische Inahm vo Mailand am 29. Juli händ d Sardinier de Chrieg ändgültig verlore. Am 8. August 1848 händ de österriichischi General Heß und de sardinischi General Carlo Canera di Salasco en Waffestillstand gschlosse. I dem händ sich müesse die sardinische Truppe hinter de Fluss [[Ticino (Fluss)|Tessin]] zurückzieh müesse. Österrich hät dänn wieder sini Herrschaft in Norditalie wiederherstelle chönne.<ref>Konrad Sturmhoefel: ''Illustrierte Geschichte der neuesten Zeit.'' Otto Spamer Verlag, 1897, S. 723–740.</ref>
Als es aber im Dezämber 1848 erneut zu Ufständ i Ungarn und Österrich cho isch und de Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand I.]] zugunste vo sim Neffe [[Franz Joseph I.]] abdankt hät müesse, hät de Karl Albert im März 1849 ein erneute Versuech unternoh, zum Österriich us Norditalie verdränge. Doch de Fäldzug isch zum Debakel worde. Am 23. März 1849 isch es schliesslich zur Schlacht vo Novara cho. Nach de Niederlag vo sinere Truppe hät de demüetiget Karl Albert zugunste vo sim Sohn [[Viktor Emanuel II.]] abdanket. Dää hät am 24. März em [[Waffenstillstand von Vignale|Waffenstillstand vo Vignale]] zustimmt und ihn hät müesse am 26. März persönlich unterzeichne.<ref>Konrad Sturmhoefel: ''Illustrierte Geschichte der neuesten Zeit.'' Otto Spamer Verlag, 1897, S. 740–744.</ref>
Trotz de Niederlag hät sich s Königriich Sardinie a Spitz vo de [[Risorgimento]]bewegige gesetzt. Überall isch es dänn no zu Ufständ gäge Österrich cho bi dene unteranderem de österriichischi General Johann Graf von Nugent d Tod gfunde hät.
Au i Süditalie isch es zu Erhebige cho. So hät de Grossherzog Leopold II. vo Toscana müesse im Februar 1849 sis Land verla. I Florenz isch es provisorischi republikanischi Regierig etabliert worde. Die hät sich mit de revolutionäre [[Römische Republik (1849)|Römische Republik]] verbündet, wo zur gliiche Ziit gründet worde isch. Uf Sizilie hät de [[Ruggiero Settimo]] sit de Märzrevolution 1848 en Volksufstand gäge d Bourbone in Neapel agführt. De König [[Ferdinand II. (Sizilien)|Ferdinand II.]] hät drufabe Ändi August 1848 d Rückeroberig vom abgefallene Sizilie befohle, wo am 15. Mai 1849 abgschlosse gsi isch.<ref>Hermann Reuchlin: ''Geschichte Italiens.'' Band 2, Verlag S. Hirzel, Leipzig 1860, S. 320–330.</ref> Als letztes revolutionäres Regime hät sich d Römischi Republik under em [[Guiseppe Garibaldi]] ghalte. Dise hät sich mit sinere Revolutionsarmee gäge die intervenierende Franzose und Spanier zunächst chönne duresetze. Allerdings hät d Republik müesse nachere einmonatige Belagerieg kapituliere. De Garibaldi hät sich deruf hi is usländische Exil i d [[USA]] abgsetzt. D siegriche französische Truppen sind dänn bis 1870 als Schutzmacht in Rom stationiert ksi.
Nach de Niederwerfig vo de Revolutione von 1848/1849 isch [[Turin]], d Hauptstadt vo Sardinien-Piemont, zunähmend zum Zäntrum vom Risorgimento worde. Under em Ministerpräsident [[Camillo Benso von Cavour|Camillo Benso vo Cavour]] händ sich aber d Strategie vo de Vereinigungsbewegige verändert. Durch die Erfahrige vo de Revolutie isch d Überzügig gereift, dass Italie sini Einheit nöd allei us eigene Chraft erreiche chann, sondern dezue Bündniss mit andere Staate notwendig sind.
Im Geheimvertrag vo Plombières-les-Bains häd sich de Cavour 1858 d Hilf vom 1852 usgrüefte [[Zweites Kaiserreich|zweite französische Kaiserriich]] underem Kaiser [[Napoléon III.]] gesichert. Zuvor sind sich beidi Länder im [[Krimkrieg|Krimchrieg]] nöcher cho.
Nach em dritte Friede vo Paris 1856 isch Österriich politisch isoliert ksi. Frankriich, Russland und Sardinie sind sich währenddesse immer nöcher cho. Schliesslich hät de Napoleon III. Sardinie bi em erneute Agriff uf Österrich militärischi Understützig zuegseit. Defür söt Sardinie [[Nizza]] und [[Savoyen|Savoye]] a Frankriich abträte. D Allianz isch mit de Vermählig vo de Tochter vom König Viktor Emanuel II. mit em [[Napoléon Joseph Charles Paul Bonaparte|Prinz Napoléon]], em Cousin vom Napoléon III., besiegelt worde.
[[Datei:Solferino Napoleon.jpg|mini|links|D Napoléon III. und sin Stab bi de Beobachtig vo de Schlacht vo Solferino]]
Im Mai 1859 isch es zum [[Sardinischer Krieg|Sardinische Chrieg]] (Zweute Italienische Unabhängigkeitschrieg) cho. Dur geschickti Tüschigsmanöver isch Österriich zum Imarsch i Sardinie-Piemont provoziert worde und isch demit als chriegsuslösendi Macht schuldig dagstande. Nach em knapp zweimonatige Chriegsverlauf sind die österriichische Truppe bi de [[Schlacht von Solferino|Schlacht vo Solferino]] entscheidend gschlage. Allerdings händ sich müesse em Napoleon III. sini Truppe wäge höche Verlust und uf Druck vo andere Grossmacht, die kein Interäss anere italienische Einigung ka händ, zruckzie. Dis isch am 11. Juli 1859 dur de geheimi Waffenstillstand vo Villafranca besiegelt worde. Nach em [[Frieden von Zürich|Friede vo Züri]] am 10. November 1859 hät Sardinie die Lombardei erhalte, während Venetie no under habsburgische Herrschaft blibe isch.
De Chrieg hät d Plän vo de Grossmächt, e Vereinigung v ganz Italien zu verhindern, zunichte gmacht. No während em Chrieg händ i de Herzogtümer Parma und Modena sowie in Toskana Aufständischi die habsburgische Landesherre gestürzt und au die päpstliche Legate us de zum Chillestaat gehörende [[Romagna]] vertriebe. Nachdem Sardinie-Piemont Nizza und Savoye a Frankriich abtrete händ, isch es im März 1860 i de no österriichische Gebiet vo Oberitalien zu Volksabstimmunge cho. I dise händ sicu d Bevölkerige mit überwältigender Mehrheit für em Aschluss as Königriich Sardinie-Piemont usgsproche.
[[Datei:Tranquillo Cremona - Vittorio Emanuele II.jpg|mini|hochkant|150px|rechts|D [[Viktor Emanuel II.]], de ersti König vo Italie]]
D Priisgab vo Nizza und Savoye hät aber d Risorgimentobewegige gäge s Huus Savoye ufbracht. De [[Giuseppe Garibaldi]] isch dän us sim Exil zuruckkehrt und sich de republikanische Bewegige agschlosse. Er hät aber de Einigungsprozäss aber entscheidend vora bracht: am 11. Mai 1860 isch er mit ere 1067 Maa starche Truppe us Freiwillige, wo mer em de ''Zug vo de Tuusig'' seit, uf [[Sizilien|Sizilie]]. I de [[Schlacht von Calatafimi|Schlacht vo Calatafimi]] hät sini Armee d Truppe vom König von Neapel gschlage. Im Aschluss a die Sieg uf de Insel hät sini Armee, dere sich während ihrem Vormarsch auch vili einheimischi Ufständischi us allne Schichte agschlosse händ, ab em 20. August 1860 de Rest vom Königriich vo beide Sizilie vo de Herrschaft vo de spanische Bourbone befreiit. Am 7. September 1860, nach de Flucht vom letzte Bourbonenkönig [[Franz II. (Sizilien)|Franz II.]], hät de Garibaldi mit sinere Truppe, de sogenannte ''Rothämper'', d Hauptstadt [[Neapel]] igno.
De Erfolg vom Garibaldi hät aber die Führigsrolle vo Sardinie-Piemont bi de Einigung vo Italie gfärdet. I de liberal-konservative Chreis um de Ministerpräsident Cavour hät mer e Errichtig vonere neapolitanische Republik und erneuti usländischi Interventione befürchtet. De Graf Cavour hät mit em Napoléon III. d Eroberig vo de [[Marken|Marke]] und [[Umbrien|Umbrie]] veribart, wo zum Chillestaat ghöört händ, zum em Garibaldi zvorcho. Im September 1860 sind die piemontesische Truppe in de Provinze iigrückt. Die päpstlichi Armee isch unterläge. De Rest isch mit de Hauptstadt Rom unatastet blibe. Nach diesem Sieg händ s d königliche Truppe mit de Freischärlerarmee vom Garibaldi vereinigt.
[[Datei:Francesco Hayez 041.jpg|hochkant|mini|150px|links|D [[Camillo Benso Graf von Cavour|Camillo Benso Graf vo Cavour]], de ersti Ministerpräsident vom vereinigte Italie]]
Im Februar und März 1861 isch es i ganz Italie zu Referände cho. Am 17. März 1861 isch schliesslich in Turin di neui italienischi Monarchie under em König [[Viktor Emanuel II.]] usgrüeft worde. Demit isch e neui Grossmacht in Europa enstande.
De Camillo Benso Graf von Cavour isch zum erste Ministerpräsident vo de italiänische Monarchi worde. Vorläufigi Regierungssitz isch die bisherig sardinisch-piemontesischi Hauptstadt Turin ksi. 1864 hät dää Status nach [[Florenz]], de Hauptstadt vo de Toskana, gwächslet.
== Gründigsjahr bis 1870 ==
S neue Italie isch letztlich „vo obe“ durgsetzt worde, au wänn die vorhergehende Revolutione vom Volk treit worde isch. Mer hät schrittwiis die sardinisch-piemontesischi Verfassig vo 1848 uf Italie übertreit, mit dene e fortschrittlichi [[Parlamentarische Monarchie|parlamentarischi Monarchie]] festgleit worde isch. Die politischi Repräsentation isch wäge em höche Zensuswahlrächt mit nur 1,9 % wahlberächtigte Bevölkerig vo de chline konservativ-liberale Oberschicht beschränkt ksi. Italie hät nach de Staatsgründig e zentralistischi Verwaltig ka und isch ähnlich wie Frankriich [[Italienische Provinzen|i Provinze glidert]] worde.
[[Datei:Italy 1861-de.svg|mini|200px|{{Farblegende|#FF8080|Königriich Italie i de Jahr 1860–1866}}{{Farblegende|#ECC2C5|Savoye und Nizza, 1860 a Frankriich abträte}}{{Farblegende|#B7F0DB|Venetie (unter österriichische Herrschaft)}}{{Farblegende|#B7BDF0|Chillestaat}}]]
[[Datei:Italy 1866-de.svg|mini|200px|{{Farblegende|#FF8080|Königriich Italie i de Jahr 1866–1870}}{{Farblegende|#B7BDF0|Chillestaat (under französischem Schutz)}}]]
Die meiste europäischen Grossmächt wie Frankriich, [[Königreich Preußen|Preusse]] und [[Vereinigtes Königreich|Grossbritannie]] aerkännt. Österriich hät sich gweigeret. Vorerst händ noch nöd zu Italie [[Venetien|Venetie]] im Nordoste und de Chillestaat khört.
Under em Idruck de Zuspitzig vom preussisch-österriichische Konflikts um [[Schleswig-Holstein|Schleswig-Holstei]] händ Italie und s Königriich Preusse uf betirbe vom [[Otto von Bismarck]] am 8. April 1866 es Bündnis gschlosse. Ziel isch es ksi, Österriich zu schwäche und au Venetie a Italie azschlüsse. Wenigi Tag nach em Afang vom [[Deutscher Krieg|Dütsche Chrieg]] zwüsche Preusse und Österriich am 14. Juni 1866 hät au Italie Österriich de Chrieg (Dritte Italienische Unabhängigkeitschrieg) erklärt.
Au wänn Österriich in de Schlachte in Italie (Schlacht bi [[Custoza]] am 24. Juni 1866, Seeschlacht vo Lissa am 20. Juli 1866) gwunne hät, häts Kaiserriich under em [[Franz Joseph I.]] de Chrieg gäge Preusse i de [[Schlacht bei Königgrätz|Entscheidigsschlacht bi Königgrätz]] im hütige [[Tschechien|Tschechie]] am 3. Juli 1866 verlore. Die Niederlag hät zur Folg ka, dass Venetie ein Tag spöter a Italie abträtte worde isch. Österriich hätti aber au bi nem Sieg sini Herrschaft über Oberitalie über Preusse ufgä. So häts mer in em französisch-österreichische Geheimabkomme vom 12. Juni 1866 abgemacht. D Heruslösig vo lombardo-venetianische Königriicu us de österriichische Monarchi im Vorfriede vo Nikolsburg vom 26. Juli 1866 vereinbart und mit dem Prager Friede vom 23. August 1866 verbindlich worde. Frankriich hät die Territorie as Königriich Italie abträte. Königlich-Italienischi Truppe händ dänn chönne kampflos in Venetie imarschiere. Im Wiener Friede vo 1866 zwüsche Italie und Österriich vom 3. Oktober 1866 isch Venetie schlisslich als italienische Bsitz bestätigt worde. Am 19. Oktober 1866 isch dänn de formelli Aschluss a Italie vollzoge worde. Dennoch sind au nach 1866 no einigi Gebiet, die witerhin vo Italie beasprucht worde sind, in österriichischer Hand ksi: Die ''Terre [[Irredentismus|irredente]]'' („unerlösti Gebiet“), die erst nach em [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] a Italie falle sötet.
[[Datei:VittorianoOst.jpg|miniatur|S Nationaldenkmal ''[[Monumento Vittorio Emanuele II|Il Vittoriano]]'' in Rom]]
Auch de Rest vom Chillestaat under em Papst Pius IX. isch witerhin en Konfliktherd blibe, dänn Rom isch vo de italienische Nationalisten als natürlichi Hauptstadt vo Italie agseh worde. Im Oktober 1867 hät de Garibaldi, de nach sim vorübergehende Rückzug von de Politik wieder uf die aktivi politisch-kämpferischi „Bühne“ zurückgekehrt isch, verseucht mit einige Freischärler, Rom erneut izuneh. Sini Einheite sind jedoch am 3. November 1867 vo französische und päpstliche Truppen besiegt worde. Bereits 1862 isch ihm sin erste Versuch misslunge.
Der Usbruch vom [[Deutsch-Französischer Krieg|Dütsch-Französische Chrieg]] am 19. Juli 1870 isch Italie in de Frage vom Chillestaat gläge cho. Als Frankriich infolg vom Chrieg sini Schutztruppe us Rom abzoge hät, händ italienischi Truppe ab em 11. Septämber 1870 de Chillestaat agfange erobere, ohne uf nännenswerte Widerstand zu stosse. Am 20. Septämber 1870 isch Rom vo ihne ignomme worde (sog. „Breccia di Porta Pia“). Am 6. Oktober isch Rom dur es königlichs Dekret zur neue Hauptstadt vo Italie worde. Zersch isch es aber zunere Volksabstimmig - die vorerst letzti vo insgesamt 10 - cho. 1871 isch Rom schlisslich zur offizielle Hauptstadt worde. Die meiste usländische Staate händ dän ihri Botschafte verleit.
Im Überblick vo de Volksabstimmige züsche 1860 und 1870 über de Anschluss a Sardinie-Piemont bzw. Italie isch es i de einzelne Regione zu folgende Ergäbniss cho:<ref>Nach: Jörg Fisch: ''Das Selbstbestimmungsrecht der Völker oder die Domestizierung einer Illusion.'' Beck, München 2010, S. 125, Tabelle 3: „Die Plebiszite im Zusammenhang mit der italienischen Einigung, 1860–1870“.</ref>
{| class="wikitable sortable"
! Gebiet !! Ja !! Nei !! Datum
|-
| Toskana
|style="text-align:right"| 366.571
|style="text-align:right"| 14.925
|style="text-align:right"| 11./12. März 1860
|-
| Emilia
|style="text-align:right"| 426.006
|style="text-align:right"| 756
|style="text-align:right"| 11./12. März 1860
|-
| Nizza
|style="text-align:right"| 25.743
|style="text-align:right"| 160
|style="text-align:right"| 15. April 1860
|-
| Savoye
|style="text-align:right"| 130.533
|style="text-align:right"| 237
|style="text-align:right"| 22. April 1860
|-
| Neapel
|style="text-align:right"| 1.302.064
|style="text-align:right"| 10.312
|style="text-align:right"| 21. Oktober 1860
|-
| Sizilie
|style="text-align:right"| 432.053
|style="text-align:right"| 667
|style="text-align:right"| 21. Oktober 1860
|-
| Marke
|style="text-align:right"| 133.807
|style="text-align:right"| 1.212
|style="text-align:right"| 4./5. November 1860
|-
| Umbrie
|style="text-align:right"| 97.040
|style="text-align:right"| 380
|style="text-align:right"| 4./5. November 1860
|-
| Venedig, Mantua
|style="text-align:right"| 647.246
|style="text-align:right"| 69
|style="text-align:right"| 21./22. Oktober 1866
|-
| Rom, Provinze
|style="text-align:right"| 133.681
|style="text-align:right"| 1.507
|style="text-align:right"| 2. Oktober 1870
|}
== D Struktur vom Königriich ==
=== Territorium ===
S Königriich Italie hät wie s hütige Italie sehr änlichi Gränze in Europa kha. D territoriali Entwicklig vom Königriich cha i mehreri Phase iteilt werde. Die Ersti isch vo 1861 bis 1870 ksi. Die zweit isch vor und im [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] ksi. Döt hät de Staat im [[Vertrag von Saint-Germain|Vertrag vo Saint-Germain]] 1918 [[Triest]], s [[Trentino]], [[Südtirol]], die au no hüt zu Italie köret, und s nördliche [[Dalmatien|Dalmatie]] und [[Zara]] (Zadar), [[Sebenico]] (Šibenik) und die meiste vo de dalmatinische Insele übercho. 1924 isch no d Stadt [[Fiume]] dezue cho. Dises Staatsgebiet isch dänn im [[Zweiter Weltkrieg|Zweute Wältchrieg]] strittwis erwitert worde. Döt häd Italie de westlichi Teil vom [[Unabhängiger Staat Kroatien|Unabhängige Staat Kroatie]], en Teil vom hütige [[Slowenien|Slowenie]], [[Montenegro]], [[Albanien|Albanie]], [[Griechenland|Griecheland]] und en Teil vo Westfrankriich mit [[Korsika]] annektiert. Vo 1936 bis 1939 händ italiänischi Truppe die spanische [[Balearische Inseln|Balearische Insele]] bsetzt.
Näbe dem häd s Königriich mehreri Kolonie und Protektorat in Afrika ka. Die sind [[Italienisch-Eritrea]], [[Italienisch-Somaliland]], [[Italienisch-Libyen|Italienisch-Libye]], [[Britisch-Somaliland]] und Tunesie ksi. In Asie hät d Monarchi es 46 Hektar grosses Stück Land i [[China]] in [[Tianjin]] (lueg [[Italienische Konzession in Tientsin|italienischi Konzession z Tientsin]]) ka.
Nach de Niderlag im Zweute Wältchrieg hät Italie a de [[Pariser Friedenskonferenz 1946|Pariser Friedenskonferänz vo 1946]] alli sini Kolonie müesse ufgä. Nur Somalia isch wieder als Treuhandgebiet under italiänischi Herrschaft cho. In Europa hät d Monarchii d Gemeinde Briga und Tenda (frz. La Brigue und Tende) a Frankriich abträte und de [[Dodekanes]] mit [[Rhodos]] sind a Griecheland cho. [[Jugoslawien|Jugoslawie]] hät de Grossteil vo [[Julisch Venetien|Julisch Venetie]] mit Istrie übercho.
=== Politisches System ===
[[Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg|miniatur|hochkant|Flagge vom Königriich Italie]]
[[Datei:Coat of arms of the Kingdom of Italy (1890).svg|hochkant|miniatur|Wappe vom Königriich Italie]]
S Königriich Italie isch e [[Parlamentarische Monarchie|parlamentarischi Monarchi]] ksi. D Verfassig isch die vom [[Königreich Sardinien|Königriich Sardinie]] (s sog. ''Statuto Albertino'') ksi.
De [[König von Italien|König vo Italie]] isch als Staatsoberhaupt formal a allne drü Staatsgewalte beteiligt ksi. Insgesamt hät es vier Könige kä. Alli sind us em [[Haus Savoyen|Huus Savoye]] cho.
Die legislativi Gewalt isch em Parlament zugstande, das sich wie au hüt us zwei glichberächtigte Organe zämmegsetzt hät, nämlich de Chammere und em Senat. Während d Kammer vom Volk gewählt worde isch, sind d Senatore vom König bestimmt worde. De König isch au a de Gesetzesinitiative beteiligt ksi. Während de Faschistezit isch d Kammer i faschistischi Ständekammer ''(Camera dei Fasci e delle Corporazioni)'' umbenännt wörde und e dritti gesetzgebendi Kammer, de [[Großer Faschistischer Rat|Grossi Faschistischi Rat]] ''(Gran Consiglio del Fascismo),'' igrichtet worde.
D Exekutive isch us Minister bestande, die zeerscht äigetli nu als Berater vom Königs hettet söle fungiere. Es isch aber glii e richtigi Regierig druus entstande. Au wänn de Ministerpräsident vom König ernännt worde isch, isch er aber nöd ihm, sondern em Parlamänt gägeüber verantwortlich ksi.
I de Judikative sind alli Richter formal vom König ernännt worde, si händ aber as unabhängigi Richter gwürkt. De König hät wenigstens s Begnadigungsrächt usgüebt.
Gemäss vo de Verfassig isch de [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischi Glaube]] [[Staatsreligion]] ksi.
S Wahlsystem hät ursprünglich es Mehrheitswahlrächt in zweu ufenanderfolgende Wahlgäng vorkse. Da dises a e bestimmti Ikommensgränze gekoppelt ksi isch, händ im Johr 1861 nur 2 % vo de Gesamtbevölkerung, rund 400.000 Bürger, s Rächt zu wähle ka.
Am 25. Mai 1912 isch dises Rächt erweitert worde ''(suffragio universale)''. Mer hät bestimmt das alli männliche Bürger, die s 21. Läbensjohr vollendet händ und läse und schribe händ chönne, sowie Analphabete, die s 30. Läbensjohf vollendet händ, händ döfe wähle. Bi de Wahle am 26. Oktober und 2. November 1913 händ schliesslich 8,5 Millione Italiener chönne wählen, 27 % vo de damalige Bevölkerig.
1919 isch s Verhältniswahlrächt igführt worde. Nach em Mussolini sinere Machtübernahm Ändi 1922 isch aber es neus Gesetz erla worde, wo mer hät müesse für die stimmenstärksti Partei stimme und die zwei Drittel vo de Parlamäntssitz erhalte söt.
Im Königriich hät es vili verschiedeni politischi Parteie ggä. So unteranderem die linki ''Sinistra storica'', ''Partito Socialista Italiano'', ''Partito Comunista Italiano'', d konservativi ''Partito Popolare Italiano'' und die faschistischi ''[[Partito Nazionale Fascista]]''.
=== Militärstruktur ===
De König vo Italie isch de Oberbefehlshaber vo de Königlich Italiänische Armee, de Marine und de Luftwaffe ksi. Das isch vo 1861 bis 1938 und vo 1943 bis 1946 ksi. Dezwüsche isch es ab 1938 de [[Benito Mussolini]] ksi.
Die königlich-italiänische Stritkräft händ sich us drü Teilstritkräft zämmegsetzt:
* ''Regio Esercito'' (Königlichi Armee)
* ''Regia Marina'' (Königlichi Marine)
* ''Regia Aeronautica'' (Königlichi Luftwaffe)
De höchsti militärischi Titel isch de ''Ersti Marschall vom Riich'' ksi. De Titel isch bis 1946 nur a de [[Viktor Emanuel III.]] und [[Benito Mussolini]] verliehe worde.
=== Kulturelli Entwicklig ===
[[Datei:Map of Italy - 1905.jpg|mini|Italie 1905]]
Es grosses Problem bi de Bildig vom italiänische Nationalstaat sind kulturelli Differänze zwüsche de verschiidene Regione vo de Apenninehalbinsle, wo nöd zletzt cho si drvo, dass es kei eiheitlichi [[Sprache|Sproch]] gee het. Zur Zit vo de Staatsgründig i de 1860er Joohr isch s Land sprachlich zersplitteret ksi. I de verschiidene Regione sind sehr unterschiidlichi Dialäkt gsproche worde, wo e überregionali Verständigung und demit au es Nationalbewusstsi uf ere kulturelle Grundlag erschwert händ. Die italienischi Schriftsproch isch lediglich vo öppe 2 bis 2,5 % vo de Bevölkerig au i ihrer entsprächende Form beherrscht worde, und isch wesentlich i de gebildete Kreis vom privilegierte Bürgertum verbreitet ksi. Im Übrige sind vo de damals öppe 25 Millione Italiäner zwüschd 74 und 78 % [[Analphabetismus|Analphabete]] ksi.
Zu de Herusbildig vonere nationale Identität hät mer vor allem i de liberal-konservative Kreis, wo wägen em igschränkte Zensuswahlrächt vo 1861 bis 1876 die parlamentarischi Mehrheit gha händ, welle e gemeinsami Sprach vo allne Staatsangehörige schaffe. Charakteristisch für das isch de programmatisch-pathetischi Ufruef vom konservative Politiker Massimo d’Azeglio bi de erste Sitzig vom erste gsamtitaliänische Parlament ksi:
: „Mir händ Italie gschaffe, jetz müemer Italiener schaffe!“'' (zitiert nach em Eric Hobsbawm: ''Nationen und Nationalismus,'' Bonn 2005; S. 58)
Italienisch isch nach de Iführig vo de allgemeine Schuelpflicht im Grund e Bildigssprach, wo sich wie alli [[Romanische Sprachen|romanische Sprache]] us em [[Latein]]ische entwickelt hät und zum erste Mal vom [[Dante Alighieri]] am Afang vom 14. Joorhundert als ''Volgare Illustre'' i de [[Literatur]] zum Usdruck bracht worde isch. I de spätere Joorhundert isch si vo andere Literate witer entwicklet worde und hät sich z [[Florenz]], de Hauptstadt vo de Toskana, bsonders stark usbildet. Bi de Dichter vom Risorgimento, vor allem bim Antonio Cesari, em Verträtter vom literarische ''Purismo'' (freii übersetzt: vo de „literarische Reinheit“), händ de Alighieri und sin Schüler [[Giovanni Boccaccio]] identitätssfindendi Funktione gha, wo unter eme nationalistische Gsichtspunkt historisch härgleitet worde si.
[[Datei:Giuseppe Verdi by Giovanni Boldini.jpg|miniatur|hochkant|links|[[Giuseppe Verdi]] (1813–1901) – Gmäld vom Giovanni Boldini, 1886]]
Anderi, wo i de erste Hälfti vom 19. Joorhundert vo de wesentlich us em dütsche Sprachrum usgahendi Kulturepoche vo de [[Romantik]] prägt ksi sind, händ sich defür igsetzt, e gemeinsami italiänischi Sprooch im Volk zu verbreite, wobi d Perspektive vom Volk die entscheidendi Grundlag vo de Dichtig und Publizistik bilde söttet. Für die italiänischi Literatur vom 19. Joorhundert, wo im nationale Einigungsprozäss uf de sprachlich-kulturelle Ebeni e wichtigi Rolle bi de italienische Identitätsbildig gha hät, isch zerst de Lyriker Giacomo Leopardi bedütsam ksi, wo i de 1820er Joor mit sine Gedicht en italiänische [[Patriotismus]] mit verbreitet hät. No e grösseri Wirkig i dem Zämmehäng hät de Romancier Alessandro Manzoni mit sim historische Roman ''I Promessi Sposi'' („Die Verlobte“) gha, wo 1826 usecho isch.
Uf em Gebiet vo de [[Musik|Musig]] hät de Komponist [[Giuseppe Verdi]] mit sine berühmte [[Oper]]e, wo am episch-romantische Stil vom französische Schriftsteller [[Victor Hugo]] orientiert si, e wichtigi Rolle gspiilt.
Ab 1890 isch es im Königriich zu eme massive Wirtschaftsufschwung cho. Es sind zahlrichi Masseverbänd und neui Zitige gründet worde. Die sogenannti ''[[Belle Époque]]'', wo mä us Frankriich, Grossbritannie, Dütschland und [[Österreich-Ungarn|Österriich-Ungarn]] kennt, hät e kulturelli Blütezit im Königriich usglöst. Vo 1900 bis 1914 isch Italie sterker worde und hät drü Wältusstelige (1902, 1906 und 1911) verastaltet.
Nach em Ufstiig vom [[Faschismus|faschistische]] Regime 1922 isch Italien uf en neue kulturelle Kurs vorbereitet worde. Demit hät meren Eiparteiestaat gschaffe und de Faschismus i allne Aspekt vom Läbe zu de erste Instanz erklärt. Dises isch alles i de ''Lehre vom Faschismus'' 1935 nidergschribe worde.<ref>Mussolini, Benito. 1935. Fascism: Doctrine and Institutions. Rome: Ardita Publishers. p 14.</ref>
Mit em Konzept vom [[Totalitarismus]] häd de Mussolini und s faschistische Regime versuecht, die italiänischi Kultur z kontrolliere und d Gesellschaft druf izuschwöre. Ab 1929 hät es e Zensur gä, wo alli Werk vo Künstler, Zitige und Intellektuelle kontrolliert hät.<ref>Bruce F. Pauley: ''Hitler, Stalin, and Mussolini: Totalitarianism in the Twentieth Century Italy.'' Harlan Davidson, Wheeling 2003, p. 107.</ref><ref>Emilio Gentile: ''The Struggle For Modernity Nationalism Futurism and Fascism.'' (Praeger, Westport 2003, p. 87.</ref>
Under em Faschismus hät mer au versuecht, die slawische Minderheite, wo nach em [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] 1919 zu Italie cho sind, z unterdrücke und in ere rücksichtslose [[Italianisierung|Italiänisierigspolitik]] ihri Sproch und kulturelle Breuch verbote. Das isch au i de afrikanische Kolonie passiert. Bsondrs händ [[Italienisch-Somaliland|Italiänisch-Somaliland]] und Äthiopie drunder glitte.
Ab 1929 hät s Regime d Italiäner im Usland ufgrüeft, iir Land z understütze.<ref>Gigliola Gori: ''Model of masculinity: Mussolini, the 'new Italian' of the Fascist era.'' I: ''International journal of the history of sport'' 1999, 16#4, pp 27-61.</ref>
[[Datei:Greater coat of arms of the Kingdom of Italy (1929-1944).svg|hochkant|links|mini|Wappe vo Italie vo 1929 bis 1944, es isch vom Mussolini designed worde.]]
Em Mussolini sini Propaganda hät ihn als Rätter vo de Nation vergötteret. S faschistische Regime hät versuecht, ihn allgägewertig i de italienische Gsellschaft z mache. Es isch dorum zu eme grosse Personekult cho, und de Mussolini isch i de 1930er Joohr so populär ksi wie nie vorhär. Genau s gliiche isch in Dütschland mit em [[Adolf Hitler]] und sinere [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialistische Dütsche Arbeiterpartei]] und i de [[Sowjetunion]] under em [[Josef Stalin]] passiert.<ref>Pauley, p. 108.</ref>
D Propaganda, wo mit Zitige, Radio, Plakat und in Kino verbreitet worde isch, hät sich aber nöd nur uf ihn bezoge. No verehrt worde sind de männlichi Körper, was mer a de [[Olympische Sommerspiele|Olympische Summerspiil]] vo 1936 kse hät. Döt hät Italie 8 Goldmedaille gholt. Au e starche Militarismus isch pflägt worde. Die italiänischi Armee isch 1938 rund 3 Millione Soldate starch ksi und hät die grössti Marine vo de Wält gha. Das häd dänn zu de koloniale Expansion vo Italie bitreit, wo s Regime agsträbt hät. De Äthiopiechrieg vo 1936 isch zwar territorial en Erfolg für Italie ksi, hät sich aber mit Choste vo 18,581 Milliarde Lire eher negativ uf die italiänischi Wirtschaft usgwürkt und s Land politsch isoliert.
Vom Regime isch d Monarchii am stärchste understützt worde, defür händ de Adel und richi Grossindustrieli em Faschismus ihri Gfolgschaft gschwore. De König Viktor Emanuel III. isch i de 1930er Joohr zu de zweut wichtigste Ikone worde, wobi er und de Mussolini sich privat kuum verstande händ.<ref>Lesley Caldwell: ''Madri d'ltalia: Film and Fascist Concern with Motherhood.'' I: Zygmunt G. Bara'nski and George N. Yannopoulos (eds.): ''Women and Italy: Essays on Gender, Culture and History'' (1991), pp. 43-63.</ref>
D Faschiste händ bi de Propaganda es bsunders Augemerk uf d Rolle vo de [[Frau]] gha. Die hät mer als Symbol vo de italiänische körperliche Schönheit dargstellt. Si hättet lut em Regime sich us em politische Läbe uusezhalte und sich eher um d Familie z kümmere (choche, Chinder betreue).
== D liberali Ära (1870–1914) ==
=== D Ziit under em Marco Minghetti ===
[[Datei:20110725 Galleria Vittorio Emanuele II Milan 5498.jpg|miniatur|D Galleria Vittorio Emanuele II z [[Mailand]], erbaut vo 1864 bis 1867 und Symbol vo de liberale Ära z Italie]]
Im Jahr 1873 isch de Marco Minghetti Ministerpräsidänt worde, wo us em Chillestaat cho isch. Er hät sich für e dezentralisierig vom junge Staat igsetzt und e Regionalisierig agsträbt.
Währed sinere Amtsziit hät sich Italie a Österriich-Ungarn und s neue [[Deutsches Kaiserreich|Dütsches Riich]] aglähnt und d Marine- und Militärverwaltig reformiert.
Als Finanzminister isch es ihm dur e strängeri Bilanzpoltik glunge, de Usglich vom Huushalt z erreiche. 1876, nachere drüjährige Amtsziit, isch er, obwohl er sälber zum rächte Späkturm khört hät, in en Konflikt mit de rächte Parteie cho. Am 18. März 1876 hät er müesse zruckträte.
=== Ära Depretis und Crispi ===
De Minghetti isch dur de Liberali Agostino Depretis ersetzt worde. Demit hät s liberale Ziitalter in Italie igsetzt. Die bis 1914 adurendi Periode isch dur politischi Instabilität, Korruption und s Wachstum vo de Armut im Süde vo Italie ksi.
De Depretis hät sini Amtsziit mit de Iführig vonere experimentelle politische Idee, em ''trasformismo'' (Transformismus), agfange. Dur d Theorie vom ''trasformismo'' isch es dazmal neuartigs, moderat reformistisch uftätendes, zentristisches Lager, das die progressive Vorstöss d Radikale im Parlamänt hät kontrolliere chönne. Das isch aber nur i de Theorie so ksi. I de Praxis hät de Depretis demit welle die Liberale stärche. Bi de Parlamäntswahle vo 1876 händ die Liberale d absoluti Mehrheit erreicht. S rächte Spekturm hät nur vier Sitz übercho. De Depretis isch im März 1878 vom Benedetto Cairoli wäge de Iführig vo nere umstrittene Stür uf Getreide entmachtet worde.
Am 19. Dezember 1878 isch er jedoch vom neue König [[Umberto I. (Italien)|Umberto I.]] zruckbeordertet worde. Zum sini Macht sichere, hät sich de Depretis sehr despotische und korrupte Mittel bedient. Das isch aber e wichtigi Eigeschaft ksi um sich d Understützig vom Süde vo Italie z sichere.
[[Datei:Umberto I Re d'Italia.jpg|mini|links|De [[Umberto I. (Italien)|Umberto I.]], vo 1878 bis 1900 König vo Italie]]
[[Datei:Coat of arms of the Kingdom of Italy (1870).svg|mini|links|Königliches Wappe vo Italie vo 1870 bis 1890]]
De Depretis hät als Teil vo sinere autoritäre Massnahme s Verbot vo de öffentliche Versammlige duregsetzt. Under em Depretis isch d allgemeini Schulpflicht igführt worde und d Grundusbildig kostelos worde. De bis dahi obligatorischi Religionsunterricht isch hingäge abgschafft worde.<ref>Smith (1997), pp. 95–107</ref>
Am 3. Juli 1879 isch de Depretis wieder vom Cairoli entmachtet worde. Im November 1879 isch er aber als Inneminister wieder in d Regierig vom Cairolis iträte und hät im Mai 1881 wieder s Amt vom Ministerpräsidänt glangt. Das Amt hät er bis zu sim Tod am 29. Juli 1887 biphalte.
Während dere lange Ziitspanne hät er vier Kabinettsumbildige duregführt; zeerscht hät er d Spitzefüehrer vo de Linke, de Giuseppe Zanardelli und de Alfredo Beccarini, usgschlosse, um de Rächte entgägezucho. Mit de Ernännig vom Cesare Ricotti-Magnani und em Carlo Felice Nicolis Robilant und andere konservative Spitzefüehrer hät er mit em ''trasformismo''-Prozäss ufghört. Wenigi Monet vor sim Tod hät en die Umwandlig aber groue und er hät de Francesco Crispi und de Zanardelli wider i sini Regierig gholt.
Wo am 12. Mai 1881 französischi Truppe in [[Tunesien|Tunesie]], wo au vo Italie beasprucht worde isch, imarschirt sind, isch Italie am 20. Mai em Zweibund vo em Dütsche Riich und Österriich-Ungarn biträte. De Depretis und später de Crispi händ sich vom neue Drübund en Rückhalt für d Kolonialpolitik gägenüber vo Frankriich und Grossbritannie erhofft. S neue Bündnis isch bis 1915 intakt blibe und hät österriichisch-italiänischi Gränzkonflikt verhindert. Am 30. Oktober 1883 isch uf Initative vo Italie s Königriich [[Rumänien|Rumänie]] em Drübund biträtte.
Witeri politischi Vorschläg vo ihm, wo früher oder spöter duregsetzt worde sind, sind d Uswitig vom Stimmrächt und d Erweiterig vom staatliche Isebahnnetz ksi.
1887 isch de Francesco Crispi neue Ministerpräsidänt worde und hät de Schwerpunkt uf d Ussepolitik verleit. De konservativi Crispi hät welle, das s Königriich Italie e Wältmacht wird. Er hät d Armee gstärkt, d Militärusgabe erhöt und isch für d koloniali Expansion vo Italie iträte.<ref>Smith (1997), pp. 132–133</ref>
Über em Francesco Crispi sini Usse- und Innepolitik als Ministerpräsidänt hät de australischi Historiker Richard James Boon Bosworth kseit<ref>{{cite book|last=R.J.B. Bosworth|first=|title=Italy and the Wider World: 1860–1960|url=http://books.google.com/books?id=VL1vjYQRR-0C&pg=PA29|year=2013|publisher=Routledge|page=29}}. Im Orginal: "pursued policies whose openly aggressive character would not be equaled until the days of the Fascist regime. Crispi increased military expenditure, talked cheerfully of a European conflagration, and alarmed his German or British friends with this suggestions of preventative attacks on his enemies. His policies were ruinous, both for Italy's trade with France, and, more humiliatingly, for colonial ambitions in East Africa. Crispi's lust for territory there was thwarted when on 1 March 1896, the armies of Ethiopian Emperor Menelik routed Italian forces at Adowa ... In what has been defined as an unparalleled disaster for a modern army. Crispi, whose private life (he was perhaps a trigamist) and personal finances...were objects of perennial scandal, went into dishonorable retirement."
</ref>:
{{Zitat|[de Crispi] hät e Politik verfolgt, wo der offe aggressivi Charakter von ere ersch i de Tag vom faschistische Regime wiider erreicht worde isch. De Crispi hät d Militärusgabe erhöt, hät fröhlich über en chriegerische Wältebrand gredet und hät sini dütsche oder britische Fründe mit Vorschläg vo präventive Agriff uf sini politische Gägner beunrueigt. Sini Politik isch ruinös gsi, für de italienische Handel mit Frankriich, un, was no demütigender gsi isch, für di koloniale Ambitione in Ostafrika. Em Crispi sini Gier nooch Territorium isch vereitlet worde, wo d Armee vom äthiopische Kaiser Menelik am 1. März 1896 d Italiener bi Adowa in d Flucht gschla hät...öbis wo als e byspilslosi Katastroph für e moderni Armee bezeichnet worde isch. De Crispi, wo vo ständige Skandal über syn Privatläbe un Finanze begleitet worde isch, hät sich dänn in en unehrehafte Ruhestand zruckzoge.}}
I sine erste Amtsjahr hät er d Verständigig mit Grossbritannie gsuecht. Er hät sich aber nöd chönne d Understützig vo Ängland für sini aggressivi Ussepolitik hole und hät sich dänn wie sin Vorgänger vor allem Dütschland zuegwändet.<ref>Christopher Duggan: ''Francesco Crispi’s relationship with Britain: from admiration to disillusionment.'' I: ''Modern Italy'' (2011) 16#4 pp 427–436.</ref>
Spöter hät er sich dänn uf d Eroberig vom [[Kaiserreich Abessinien|Kaiserriich Abessinie]] konzentriert. Das isch aber nach de Nideralg gäge s kaiserliche Heer vom Menilek II. bi [[Adua]] 1896 misslunge und de Crispi hät müesse zruckträte.
Innepolitisch hät de Crispi agsichts vonere zerstrittene und vo Skandal gschwächte Opposition autoritär regiert und hät vor allem d Arbeiterschaft underdrückt. 1893 isch er in en Skandal um d Banca Roma verwicklet ksi. Sini Innepolitik isch vo Stüürerhöhige und Sparmassnahme prägt ksi. 1888 hät sini Regierig s ''Öffentliche Gsundheitsgsetz vo 1888'' erla und e Wiederguetmachig gäge Missbrüüch von de italiänische Regierig versproche.<ref>Smith (1997), pp. 128–133.</ref>
Die überwältigendi Ufmerksamkeit uf d Ussepolitik hät zunere schwäre wirtschaftliche Krise in Süditalie gführt. Allei an ere grosse [[Cholera]]-Epidemii sind mindistens 55.000 Mänsche gstorbe.<ref>Smith (1997), pp. 133–37</ref>
=== Istiig in überseeische Imperialismus ===
So wie s Dütsche Riich hät au Italie sehr spat zun ere eigene tragfähige gsamtstaatliche Ordnig gfunde. Nach de italiänische Einigung bezügigswiis em erreiche vo de [[Irredentismus|irredentistische]] Ziil z Europa im [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österriichische Chrieg]] händ italiänischi Undernähmer aagfange Forschigsreise nach Afrika z finanziere. 1867 isch z Florenz di ''Italienischi Geographischi Gsellschaft'' (Società Geografica Italiana) gründet worde, spöter au döt d ''Gsellschaft für geographischi und koloniali Studie'' wie au di ''Afrikanischi Gsellschaft'' z [[Neapel]] und d ''Gsellschaft für geographischi und kommerzielli Forschig'' z Mailand.<ref name="Croce-123">Croce, S. 123</ref>
Im Jahr 1869 bzw. 1870 hät di genuesischi [[Rubattino]]-Handelsgsellschaft de Hafe Assab am Südändi vom [[Rotes Meer|Rote Meer]] erworbe.<ref>Agatha Ramm: ''Great Britain and the Planting of Italian Power in the Red Sea, 1868–1885.'' I: ''English Historical Review'' 1944, 59#234, pp. 211–236 [http://www.jstor.org/stable/554002 in JSTOR].</ref>
Nachdäm Italie au uf em [[Berliner Kongress|Berliner Kongräss]] vo 1878 weder Trient noch e Kompensation in Albanie erwerbe hät chönne, sind ab 1878 d Forderige nach Kolonie au öffentlich erhobe worde, obwohl sich d Mehrheit no bis dohäre gweigeret hät.<ref>Croce, S. 122</ref> De wirtschaftlichi Ufschwung, wo mit de Einigung iigsetzt hät und s Wachstum vom industrielle Sektor händ in Italie zum ene enorm erhöhte Bedarf a Rohstoff gfüert. Mä hät dänkt, as mer dur d Usbütig vo [[Kolonie]] dä Bedarf befridige chön. Glichzitig hät es aber au en grosse Uswanderigsdruck gä. Allei vo 1876 bis 1915 händ ca. 14 Millionen Italiäner ihri Heimat verla und händ ihres Glück in Nord- und Südamerika gsuecht.
1882 hät Grossbritannie Italie iglade, sich a de Bsetzig vo [[Ägypten|Ägypte]] z beteilige – astell vo Frankriich. Demit hät Grossbritannie de Ifluss vo Frankriich uf Ägypte welle usschalte. S Königriich Italie hät lut em britische Agebot sölle ägyptischi Bsitzige am südliche Ufer vom Rote Meer okkupiere, die Ägypte wäg em [[Sudan|sudanesische]] Mahdi-Aufstand (1881–1899) räume hät welle,<ref name="Croce-111">Croce, S. 111</ref> doch de Finanzminister Agostino Magliani hät das zerscht abglehnt.<ref>Croce, S. 308</ref>
Zwüsche 1884 und 1888 hät Frankriich widerum Italie als Kompromiss um Tunesie, wo vo beidne Staate umstritte gsi isch, Tripolitanie im hütige [[Libyen|Libye]] abote.<ref name="Croce-123" /> Im 1887 erneuerte Drübundsvertrag händ au Dütschland und Österriich-Ungarn dere Möglichkeit zuegstimmt.<ref name="Croce-175">Croce, S. 175</ref>
1888 hät Dütschland sini Asprüch uf Somaliland zugunschte vo Italie falle la.
Im Jahr 1882 hät Italie d Hafestadt Assab, wo vo de Rubattino-Gsellschaft erworbe worden isch, überno und isch 1885 ere erneute britische Iladig gfolgt und hät Massaua annektiert. 1889 händ dän italienischi Truppe schliesslich au Keren und Asmara bsetzt.<ref name="Croce-175" /> D Kolonii [[Italienisch-Eritrea|Italiänisch-Eritrea]], wo 1890 drus bildet worden isch, hät sich zerscht uf das vo dene drü Städt bildete Drüeck beschränkt.<ref name="Croce-191">Croce, S. 191</ref> 1888 und 1889 hät Italie zuedäm Protektoratsverträg mit de [[Somalia|somalische]] Majerteen-Sultanate vo Hobyo und Bargaal gschlosse. Zämme mit de somalische Hafestädt, wo ab 1892 vom Sultanat Sansibar erworbe worde sind, isch drus d Kolonii [[Italienisch-Somaliland|Italiänisch-Somaliland]] worde.
[[Datei:BoxerTroops.jpg|miniatur|300px|links|Di Vereinigte acht Staate uf ere japanische Zeichnig (Italie isch ganz links)]]
Vo 1886 bis 1889 hät Italie im [[Eritreakrieg|Eritreachrieg]] en Kolonialchrieg gäge s [[Kaiserreich Abessinien|Kaiserriich Abessinie]] gfüert. De Konflikt hät 1886 mit ere italiänische Chriegserklärig aagfange und hät wäge de Unerfahreheit vo de Italiäner und de zahlemässige Überlägeheit vo de Äthiopier in ere Niderlag für Italie gändet.<ref>Heinrich Loth: ''Geschichte Afrikas von den Anfängen bis zur Gegenwart,'' Teil II, ''Afrika unter imperialistischer Kolonialherrschaft und die Formierung der antikolonialen Kräfte 1884–1945.'' Akademie-Verlag, Berlin 1976, S. 24 f.</ref><ref>Maria Schlick: ''Atlas der Weltgeschichte,'' S. 162f. Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 2007.</ref> Die ändgültigi Chriegsentscheidig hät aber ersch d Schlacht bi Dogali vom 25. Januar bis zum 26. Januar 1887 bracht. 1889 isch es zum Fridensschluss cho, wo Abessinie sini Unabhängigkeit hät chönne sichere.
1895 isch wider en [[Erster Italienisch-Äthiopischer Krieg|Italiänisch-Äthiopische Chrieg]] usbroche. I dem hät sich Abessinie, dasmal understützt vo Frankriich und vom [[Russisches Kaiserreich|Russische Riich]], wider chönne behaupte. Wo s am 1. März 1896 zu de entscheidende Schlacht vo Adua cho isch und di königlich Italiänischi Armee vo de Äthiopier fast ufgribe worden isch, isch Italie als Grossmacht blamiert gsi. De äthiopischi Siig hät s Königriich entscheidend gschwächt: es isch i Großstädt wie [[Rom]] zu Kundgäbige gäge e Fortsetzig vom Chrieg cho. Am 5. März 1896 isch de Crispi vo sim Amt zruckträte und de Chrieg isch im Oktober 1896 mit em Fridensvertrag beändet worde.
Vom 2. Novämber 1899 bis zum 7. Septämber 1901 isch Italie eine vo de acht weschtliche Staate gsi, wo de [[Boxeraufstand|Boxerufstand]] im [[Kaiserreich China|Kaiserriich China]] nidergschlage worde isch. Am 7. Septämber 1901 hät s e [[Italienische Konzession in Tientsin|Konzession z Tientsin]] übercho. Am 7. Juni 1902 isch si offiziell in italiänische Bsitz cho und isch vom ene Konsul verwaltet worde.
Um d Jahrhundertwändi sind di [[Osmanisches Reich|osmanische]] Provinze Tripolitanie und Kyrenaika, wo hüt zu Libye ghöred, is Visier vo italiänische Kolonialbesträbige cho. S Gebiet, wo am [[Mittelmeer]] ligt, isch Italie vor allem wäge de strategische Nöchi gläge cho. Am 27. September 1911 hät Italie em Osmanische Riich es [[Ultimatum]] gstellt, indem die Provinze bedingigslos a Italie übergä werde sölled. De Sultan [[Mehmed V.]] hät das aber zruckgwise. Am 29. September hät Italie de Osmane de Chrieg erklärt und es isch zum [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italiänisch-Türkische Chrieg]] cho.
D Italiäner, wo zerscht sigriich gsi sind, händ ihre Gägner, wo heftegi Gägewehr gleistet hät, underschätzt. Wo aber di überlegeni ''Regia Marina'' igsetzt worde isch und 1912 de [[Dodekanes]] im hütige [[Griechenland|Griecheland]] bsetzt hät, hät sich s Blatt gwändet. Im witere Verlauf vom Chrieg sind di osmanische Festige in Beirut und uf de Dardanelle bombardiert worde und de antitürkischi Ufstand in Asir isch understützt worde.
[[Datei:Italian battery near Tripoli.jpg|mini|Italiänischi Gschütz vor Tripolis (1911)]]
[[Datei:Zeplin orta.jpg|mini|Italiänischi Luftschiff bombardieret osmanischi Positione in Libye. Es handlet sich debi um die erste Luftagriff i de Militärgschicht.]]
Bi de Fridensverhandlige am 18. Oktober 1912 z [[Ouchy]] bi [[Lausanne]] hät s Osmanische Riich Tripolis a Italie abträte müesse. Als Entschädigung hät Italie d Dodekanes, wo si vorhär bsetzt gha händ, wider a d Türke abträte - Italie hät sich aber nöd dra ghalte. D Osmane widerum händ vor allem im [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] de Widerstand vo de libysche Senussi gäge d Italiäner understützt.
Vo de neue Kolonie hät Italie starch profitiert und isch ändgültig als glichberächtigti Macht i de Kreis vo de [[Großmacht|Grossmächt]] ufgstige. S Land hät unteranderem [[Kaffee]], [[Kakao|Gaggo]], [[Bienenwachs|Bienewachs]] und Tierhüt exportiert.<ref>H. Ahmad Abdussamad: ''Trade Relations of Northern Ethiopia with Italian Eritrea 1903–1935.'' I: ''Africa'' 1997, 52#3, pp. 416–430 [http://www.jstor.org/stable/40761155 in JSTOR].</ref>
=== Ära Giolitti ===
[[Datei:Giolitti2.jpg|links|mini|160px|De [[Giovanni Giolitti]] isch zwüsche 1892 und 1921 feuf mal Ministerpräsidänt vo Italie ksi.]]
Nach em Sturz vom Ministerpräsidänt Antonio Starabba di Rudinì isch im Mai 1892 de Giovanni Giolitti sin Nachfolger worde. Für d Problem vo Italie i dere Ziit (Nord-Süd-Konflikt, schwelende Konflikt mit Frankriich) hät er kei Lösige gfunde. Im Skandal um d Staatsbank Banca Romana isch ihm Amtsmissbruch vorgeworfe worde, so dass er bereits im Dezämber 1893 hät müesse zruckträte und vo nere Verhaftig uf [[Berlin]] flieh hät müesse.<ref>Dennis Mack Smith: ''Modern Italy; A Political History.'' The University of Michigan Press, Ann Arbor 1997, ISBN 0-472-10895-6, p. 199.</ref>
Sini angeschlageni Reputation hät er nur allmählich wieder chönne ufbaue, teilwiis indem er sich die folgende Ussenandersetzig vo de konservative Regierig mit de Sozialiste zunutze gmacht hät. Nach em Sturz vo de Regierige vom Luigi Pelloux 1900 und – nach em Mord am König [[Umberto I. (Italien)|Umberto I.]] – em Giuseppe Saracco isch er 1901 vom neue Ministerpräsidänt Giuseppe Zanardelli als Inneminister ins Kabinett zruckgholt, wo er gägeüber vo Streiks und Usschritige vodere Ziit de reformerische und revolutionäre Bewegige gägenüber z Zuegständniss bereit ksi isch. Nach em Rückzug vom gsundheitlich ageschlagene Zanardelli us de Politik hät de Giolitti diese im Novämber 1903 als Ministerpräsidänt beerbt. Mit zwei längere Unterbrächige 1905/06 und 1909–11 hät er s Amt danach bis März 1914 inne ka.
Sin Ifluss uf die italiänischi Politik isch so erheblich ksi, dass die Periode als ''età giolittiana'' (Ära Giolitti) bezeichnet wird. Es isch d Ziit vo de industrielle Balligsgebiet, d Gründig vo sozialistische und katholische Volksmasse, de [[Italienische Kolonien|italiänische Kolonialpolitik]], d Ufständ um Nahrigsmittel und de Enstehig vom italiänische [[Faschismus]] ksi. Vor allem Süditalie isch innem schreckliche Zuestand ksi, vier Fünftel vo de Süditaliäner sind Analphabete ksi und es hat e erneuti Hungersnot gherscht.<ref>Smith (1997), p. 209–210.</ref> De Giolitti hät als Reaktion uf das bsunders d Industrialisierig vo Italie und d Bekämpfig vo de Korruption gförderet.<ref>Smith (1997), p. 199.</ref> 1912 isch d staatlichi [[Sozialversicherung|Sozialversicherig]] igführt worde und s italiänische Wahlrächt isch reformiert worde. Ab nun händ alli Männer ab 21. Jahr döfe wähle.
Ussepolitisch hät er als Folg vo de [[Bosnien und Herzegowina|Bosnische]] Annexionskrise vo 1908 d Distanzierig vom Drübund igleitet und hät 1911/12 mit Rückendeckig vo de [[Triple Entente|Entente]] de [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italiänisch-Türkische Chrieg]] gführt. Italie isch s erste Land ksi was [[Luftschiff]] für militärischi Zweck verwändet hät.<ref>Richard Bosworth: ''Italy and the Approach of the First World War.'' The Macmillan Press Ltd, London 1983, p. 42.</ref> Dur de italiänischi Sieg vo 1912 hät de Status vo de Nationaliste gstärkt worde. D Sozialistischi Partei vo Italie hät sich ingäge starch radikalisiert und hät zum Sturz vo de Regierig ufgrüeft.
Nach de Parlamäntswahle im Februar 1914, wo de linke und rächte Oppositionsparteie Stimmegwinn ipracht händ, hät de Giolitti sin Rücktritt verkündet und hät de Konservativ Antonio Salandra als sin Nachfolger vorgschlage.
== Erste Wältchrieg ==
=== Vorspiel zum Chrieg und internationals Dilemma ===
Im Vorfäld vom [[Erster Weltkrieg|Erste Wältchrieg]] isch s Königriich Italie vorere Reihe vo kurz- und langfristige Problem bi de Bestimmig vo sinere Verbündete und Ziel. De jüngsti Erfolg vom Land i de Bsetzig vo Libye infolg vom [[Italienisch-Türkischer Krieg|Italiänisch-Türkische Chrieg]] hät Spannige mit sinere bisherige Verbündete [[Deutsches Kaiserreich|Dütschland]] und [[Österreich-Ungarn|Österriich-Ungarn]] vom [[Dreibund|Drübund]] zu Folg kha, will beidi Länder händ welle ihri Beziehige zum [[Osmanisches Reich|Osmanische Riich]] händ welle vertüfe.
[[Datei:Italian empire 1914.png|thumb|350px|right|Italie und sini usseeuropäische Besitzige am Vorabig vom Erste Wältchrieg.]]
Aber au d Beziehige zwüsche Italie und [[Frankreich|Frankriich]] sind inem schlächte Zuestand ksi: Frankriich hät sich vo de italiänische Understützig vo [[Königreich Preußen|Preuße]] im [[Deutsch-Französischer Krieg|Dütsch-Französische Chrieg]] vo Italie, desse Einigung Frankriich understützt hät, verrate gfüelt. Zudäm händ beidi Länder um d Kolonii [[Tunesien|Tunesie]] rivalisiert. D Beziehige vo Italie mit em [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königriich]] sind dur d Rivalität vo beidne Länder um Kolonie in Ost- und Nordafrika belastet ksi. D Brite händ umbedingt welle de Ufstiig vo Italie als witeri Grossmacht welle verhindere und händ d Vorherrschaft vo Italie im [[Mittelmeer]] als e Bedrohig vo de britische Interässensplän gseh.
Im Mittelmeerrum sind d Beziehige vo Italie mit Königriich [[Griechenland|Griecheland]] sehr agspannt ksi und händ sich verschärft, wo Italie di griechisch besiidlete Dodekanes Insele, mitsamt Rhodos, bsetzt und annektiert hät. Italie und Griecheland händ offe um d Bsetzig vo Albanie gstritte. Beide Länder händ nachere territoriale Expansion gsträbt. De König [[Viktor Emanuel III.]] isch dadrüber sehr beunrueigt ksi und hät sich, wie au später de [[Benito Mussolini]] im erste Punkt, für e Expansion vo Italie in Europa igsetzt und de kostspieligi Kolonialismus im Oste vo Afrika abglehnt. Die Istellig hät Italie i de Konflikt mit Österriich-Ungarn bracht, wo bis 1918 e grossi italiänischi Minderheit gläbt hät.
== Literatur ==
* Wolfgang Altgeld: ''Kleine italienische Geschichte''. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-150-10558-7.
* Anne Bruch: ''Italien auf dem Weg zum Nationalstaat. Giuseppe Ferraris Vorstellungen einer föderal-demokratischen Ordnung'' (Biträg zu de dütsche und italiänische Gschicht; Bd. 33). Krämer, Hamburg 2005, ISBN 3-89622-077-2.
* Martin Clark: ''Modern Italy, 1871 to the Present''. 3. Aufl. Longman, Harlow 2008, ISBN 1-405-82352-6.
* Rudolf Lill: ''Geschichte Italiens in der Neuzeit''. 4. Aufl. WBG, Darmstadt 1988, ISBN 3-534-80014-1.
* Christopher Seton-Watson: ''Italy from Liberalism to Fascism. 1870 to 1925''. Methuen, London 1981, ISBN 0-416-18940-7 (Nachdr. d. Ausg. Methuen, London 1967).
* Ashley, Susan A. ''Making Liberalism Work: The Italian Experience, 1860–1914'' (2003) [http://www.amazon.com/Making-Liberalism-Work-Experience-1860-1914/dp/0275980626/ Textsuechi]
* Zygmunt G.Baran'ski, Rebecca J. West: ''[http://books.google.nl/books?hl=nl&id=1hVfHLOGAxwC&q=Giolitti The Cambridge companion to modern Italian culture].'' Cambridge University Press, Cambridge 2001, ISBN 0-521-55034-3.
* Glen St. J. Barclay: ''The Rise and Fall of the New Roman Empire''. Sidgwick & Jackson, London 1973.
* Richard J. B. Bosworth: ''Italy and the Approach of the First World War''. The Macmillan, London 1983.
* Richard J. B. Bosworth: ''Mussolini’s Italy: Life Under the Fascist Dictatorship, 1915–1945.'' 2007, [http://www.amazon.com/Mussolinis-Italy-Fascist-Dictatorship-1915-1945/dp/0143038567/ Textsuechi]
* Martin, Clark : ''Modern Italy: 1871–1995''. 1996 (2nd ed. Longman).
* Frank J. Coppa: ''Economic and Ethical Liberalism in Conflict: The extraordinary liberalism of Giovanni Giolitti.'' In: ''Journal of Modern History'' (1970) 42#2 pp 191–215, [http://www.jstor.org/pss/1905941 in JSTOR].
* Frank J. Coppa: ''Planning, Protectionism, and Politics in Liberal Italy: Economics and Politics in the Giolittian Age.'' 1971 [http://www.questia.com/PM.qst?a=o&d=24998588 online edition]
* John A. Davis: ''Italy in the Nineteenth Century: 1796–1900.'' Oxford University Press, Oxford 2000. [http://www.questia.com/PM.qst?a=o&d=115250399 online edition]
* Victoria de Grazia: ''The Culture of Consent: Mass Organizations of Leisure in Fascist Italy.'' 1981.
* Victoria de Grazia: ''How Fascism Ruled Women: Italy, 1922–1945.'' 1983, [http://www.amazon.com/How-Fascism-Ruled-Women-Centennial/dp/0520074572/ Textsuechi].
* Alexander J. De Grand: ''The hunchback’s tailor: Giovanni Giolitti and liberal Italy from the challenge of mass politics to the rise of fascism, 1882–1922.'' Greenwood 2001. [http://www.questia.com/PM.qst?a=o&d=101014505 online edition]; [http://books.google.com/books?id=fUvJCuQxmP0C Textsuechi]
* Christopher Duggan: ''The Force of Destiny: A History of Italy Since 1796.'' Houghton Mifflin Harcourt 2008, [http://books.google.com/books?id=lSRwOZ0Yxw8C Textsuechi]
* Emilio Gentile: ''The Struggle For Modernity: Nationalism, Futurism and Fascism.'' Praeger, Westport, CT 2003.
* David Gilmour: ''The Pursuit of Italy: A History of a Land, Its Regions, and Their Peoples.'' 2011, [http://www.amazon.com/gp/reader/0374283168/ excerpt and Textsuechi].
* Robert Hughes: ''Rome: A Cultural, Visual, and Personal History.'' 2011.
* Charles L. Killinger: ''The history of Italy.'' Greenwood Press, Westport (CT) 2011, [http://books.google.nl/books?id=stSxECsf0F4C Textsuechi]
* Bruce F. Pauley: ''Hitler, Stalin, and Mussolini: Totalitarianism in the Twentieth Century''. Harlan Davidson, Wheeling 2003.
* John F. Pollard: ''The Vatican and Italian Fascism, 1929–32''. Cambridge University Press, Cambridge 1985.
* A. William Salomone: ''Italy in the Giolittian Era: Italian Democracy in the Making, 1900–1914.'' 1945.
* Roland Sarti: ''Italy: A Reference Guide from the Renaissance to the Present.'' Facts on File, New York 2004, [http://books.google.nl/books?id=xhoLorFC1iwC Textsuechi]
* Roland Sarti: ''The Ax Within: Italian Fascism in Action.'' New Viewpoints, New York 1974.
* Christopher Seton-Watson: ''Italy from Liberalism to Fascism, 1870–1925.'' Taylor & Francis, New York 1967, [http://books.google.com/books?id=nJkOAAAAQAAJ Textsuechi].
* Dennis MackSmith: ''Modern Italy; A Political History''. The University of Michigan Press, Ann Arbor 1997.
* John A. Thayer: ''Italy and the Great War''. University of Wisconsin Press, Madison/Milwaukee 1964.
* Wolfgang Altgeld: ''Das politische Italienbild der Deutschen zwischen Aufklärung und Revolutionen von 1848.'' Niemeyer, Tübingen 1984. ISBN 3-484-82059-4.
* Wolfgang Altgeld (Hrsg.): ''Kleine italienische Geschichte.'' Reclam, Stuttgart 2001, ISBN 3-15-017036-2.
* Anne Bruch: ''Italien auf dem Weg zum Nationalstaat – Giuseppe Ferraris Vorstellungen einer föderal-demokratischen Ordnung.'' Beiträge zur deutschen und europäischen Geschichte. Bd 33. Reinhold Krämer, Hamburg 2005, ISBN 3-89622-077-2.
* Giorgio Candeloro: ''Storia dell’Italia moderna,'' Bd. III: ''La Rivoluzione nazionale, 1846–1849.'' 2. Auflage, Mailand 1991.
* Carlo Cardia, ''Risorgimento e religione.'' Giappichelli, Torino 2011, ISBN 978-88-348-2552-5
* Gerhard Feldbauer: ''Geschichte Italiens – Vom Risorgimento bis heute.'' PapyRossa, Köln 2008, ISBN 978-3-89438-386-2.
* Ricarda Huch: ''Menschen und Schicksale aus dem Risorgimento'' Insel, Leipzig 1908, 1918, 1978.
* Eugen Lemberg: ''Geschichte des Nationalismus in Europa.'' Schwab, Stuttgart 1950.
* Rudolf Lill: ''Geschichte Italiens in der Neuzeit.'' Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1998, ISBN 3-534-80014-1.
* Denis Mack Smith: ''Il Risorgimento Italiano. Storia e testi''. Bari, Laterza 1999.
* S. Marinelli, Giuseppe Mazzario, F. Mazzocca (Hrsg.): ''Il veneto e l’Austria.'' Milano 1989.
* Marco Meriggi: ''Soziale Klassen, Institutionen und Nationalisierung im liberalen Italien.'' In: ''Geschichte und Gesellschaft.'' Göttingen 2000, S. 201–218. {{ISSN|0340-613X}}.
* Volker Reinhardt: ''Geschichte Italiens von der Spätantike bis zur Gegenwart.'' C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50284-9.
* Jörn Leonhard:: ''Initial oder Modell? Die Perzeption des italienischen Risorgimento in Deutschland seit 1850'' ([http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3403/pdf/Leonhard_Initial_oder_Modell.pdf online als PDF-Datei]), in: ''Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung,'' 17. Jahrgang 2005, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2005 (S. 199–214), ISBN 3-8329-1494-3.
* Gian Enrico Rusconi: ''Cavour und Bismarck. Der Weg zur deutschen und italienischen Einigung im Spannungsfeld von Liberalismus und Cäsarismus.'' Oldenbourg 2013, ISBN 978-3486715330.
* Gustav Seibt: ''Rom oder Tod. Der Kampf um die italienische Hauptstadt.'' Berlin 2001, ISBN 3-88680-726-6.
* Eugen Semrau: ''Österreichs Spuren in Venedig.'' Mit Beiträgen von Antonio A. Rizzoli und Miguel Herz-Kestranek. Styria, Wien/Graz/Klagenfurt 2010, ISBN 978-3-222-13309-1.
* Alvise Zorzi: ''Österreichs Venedig. Das letzte Kapitel der Fremdherrschaft 1798 bis 1866.'' Aus dem Italienischen von Heinz-Georg Held und Claudia Piras. Claasen, Düsseldorf 1990, ISBN 3-546-49970-0.(Original unter dem Titel ''Venezia Austriaca.'' Laterza, Rom, Bari 1985, ISBN 8842026506).
===Historiographie===
* Giulia Albanese: ''Reconsidering the March on Rome.'' In: ''European History Quarterly'' (2012) 42#3 pp 403–421.
* Charles Keserich: ''The Fiftieth Year of the „March on Rome“: Recent Interpretations of Fascism.'' In: ''History Teacher'' (1972) 6#1 pp: 135–142 [http://www.jstor.org/stable/492632 in JSTOR].
=== D faschistischi Dikatur ===
* Benito Mussolini: ''The Doctrine of Fascism|Fascism: Doctrine and Institutions.'' Ardita Publishers, Rome 1935.
== Weblinks ==
{{Commonscat|Kingdom of Italy|Königriich Italie}}
* [https://web.archive.org/web/20101212063435/http://axishistory.com/index.php?id=37 ''Axis History Factbook''– Italie]
* [http://historicalresources.org/2008/09/17/mussolinis-war-statement-declaration-of-war-against-usa-december-11-1941/ Mussolinis Chriegserklärig a d USA vom 11. Dezämber 1941]
* [http://historicalresources.org/2008/09/19/mussolini-speech-of-the-10-june-1940-declaration-of-war-on-france-and-england/ Italiänischi Chriegserklärig a Frankriich und Ängland am 10 Juni 1940]
* [http://italianmonarchist.blogspot.ch The Italian Monarchist] - Homepage vo italiänische Monarchiste
== Einzelnachwiis ==
<references />
{{SORTIERUNG:Konigreich Italien}}
[[Kategorie:Monarchii]]
[[Kategorie:Historische Staat]]
[[Kategorie:Italiänischi Gschicht|!]]
tw5fs75dqmbgo1qsf8g63lyeupaf106
St. Peter (Zürich)
0
69031
1087887
1051618
2026-08-21T09:30:55Z
Freigut
8945
/* Literatur */ + 1
1087887
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:St. Peeter}}
[[Datei:St. Peter - Grossmünsterplatz 2010-08-31 15-16-24.JPG|mini|De Sankt Peeter vom Platz bim Grossmöischter us gsee]]
De '''Sankt Peeter''' isch eini vo de drü grosse [[Kirche (Bauwerk)|Chile]] i de Altstadt vo [[Zürich|Züri]]. Är stoot uf de Süüdsyte vom Hoger, wo linggs oben a de [[Limmat|Limet]] liit, em [[Lindenhof (Zürich)|Lindehoof]], nid wyt weg vom [[Fraumünster|Fraumöischter]].
== Gschicht ==
De hütig Sankt Peeter isch zum grosse Deil ane 1706 bout worde. Vorheer häts a dere Stell aber scho sid em früene [[Mittelalter|Middelalter]] en Chile gha, di erschti isch ane 857 inere [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|gschichtleche Kwelle]] erwäänt. D [[Archäologie|Archäolooge]] händ d Grundmuure von ere Chile gfunde, wo öpe im 8. oder im 9. Joorhundert do gstanden isch. Vo de spootromanische Chile usem 13. Joorhundert sind hüt no de Choor und de [[Turm (Bauwerk)|Durm]] vorhande.
De Sankt Peeter isch scho im Middelalter, also vor de [[Reformation|Reformazioon]], d Chile vo de Stadtpfarrei vo Züri gsi, und au spöter isch r e wichdegi Zürcher Pfarrchile blibe. De Sankt-Peeter-Pfaarer Rudolf Gwalter isch de Schwigersoon vom [[Ulrich Zwingli]] und [[Antistes]] vo de Zürcher Chile gsi.
D [[Uhr|Uur]] ufem Chiledurm hät 1538 vier grossi Zifferebletter auf allne Syte übercho; si händ mee als 8 Meter Durchmässer und sind die gröschte Durmzifferebletter vo [[Europa]]. Bis is 18. Joorhundert isch das s einzig öffentlich Zyt vo Züri gsi.
Im Durm sind föif Glogge, wo de Jakob Keller ane 1880 ggosse hät.
== Bilder ==
<gallery>
Datei:Iglesia de San Pedro, Zúrich, Suiza, 2023-03-05, DD 19.jpg|d St.-Peeter-Hoofstatt
Datei:St Peter Escher.jpg|dr St. Peeter um 1700
Datei:Zürich - St Peter IMG 6194 ShiftN.jpg|d Chile vo inne
Datei:Zürich - St Peter IMG 6196 ShiftN.jpg|d Orgele vo 1974
</gallery>
== Literatur ==
* [[Viktor Schobinger]]: ''de Sankt-Peeter.'' I: Viktor Schobinger: ''d zürcher wallfaart.'' Schobinger-Verlaag, Zürich 2026, {{#isbn:978-3-908105-35-0}}, S. 69–93.
* Peter Ziegler: ''St. Peter in Zürich. Von den Ursprüngen bis zur heutigen Kirchgemeinde.'' Züri 2006.
== Weblink ==
{{Commonscat|St. Peter Church in Zürich|St. Peeter z Züri}}
* [http://www.st-peter-zh.ch/012_historisches.html Gschicht vo dr evangeelisch-refermierte Chilegmäind Züri]
{{Coordinate |NS=47/22/16/N |EW=8/32/27/E |type=landmark |region=CH-ZH}}
[[Kategorie:Bouwerch i de Stadt Züri]]
[[Kategorie:Chile im Züripiet]]
[[Kategorie:Kulturguet vo nationaler Bedütig im Kanton Züri]]
0fnco6ul3inw1vlseh8c7en29k9ccap
Wasserkirche
0
72097
1087888
921648
2026-08-21T09:33:36Z
Freigut
8945
/* Literatur */ + 1
1087888
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Wasserchile}}
[[Datei:Zürich - Helmhaus-Wasserkirche - Sicht vom Grossmünster Karlsturm IMG 6394.JPG|mini|d Wasserchile mit em Helmhuus a dr Limet]]
D '''Wasserchile''' isch e Chile vo [[Zürich|Züri]].
Si stoot am rächten Ufer vo dr [[Limmat|Limet]] i dr Zürcher Altstadt. Früener isch a dere Stell e chlyni Insle i dr Limet gsi, und dört druff isch sid em Middelalter d Chile gsi.
Uf dr Insle seled nach dr uralte Legände i dr Spootantike Zyt zwei Flüchtling vo dr Thebäische Legion vo de Röömer enthauptet worde sy: [[Felix und Regula]] sind sid em früene Middelalter als Märtyrer verehrt worde, und si sind d Zürcher Stadtpatron.
Chly obe dra isch spöter s [[Grossmünster|Grossmöischter]] bout worde.
[[Datei:Zürich - Wasserkirche - Stadthausquai IMG 0615 ShiftN.jpg|mini| d Wasserchile über d Linmet gseh]]
Die erschte Chile am Wasser isch i dr Zyt vo dr Romanik bout worde. Me list s erschte Mol von ere im ene Dokumänt vo 1250, wo si uf Latynisch ''ecclesia Aquatica Turicensi'' heisst. Scho 1256 stoot in ere andere Schrift denn dr düütsch Name ''wazzirkilcha.'' Im 13. Joorhundert isch d Chile starch umbout und vo 1477 bis 1489 isch si nöi bout worde, so dass si jetz ganz im spootgotische Stil ghalten isch.
Nach dr Zürcher [[Reformation|Reformazioon]] isch s Geböid am Afang nur no als Lagerhuus bruucht worde, und anne 1643 het me drinn d Stadtbiblioteek ygrichtet; die isch do plibe bis 1917 d [[Zentralbibliothek Zürich|Zäntralbiblioteek]] uftoo het.
Im 20. Jaarhundert isch d Chile wider in en Zuestand zrugg bout worde, wo öppe der alte Struktur entspricht, und jetz isch si wider es refermierts Gotteshuus.
== Lueg au ==
* [[Liste der Kirchen in Zürich|Lischte vo de Chile z Züri]]
== Literatur ==
* E. Vogt und H. Herter: ''Wasserkirche und Helmhaus in Zürich. Baugeschichte im Auftrag der Stadt Zürich verfasst von E. Vogt und H. Herter.'' Zürich 1943.
* Dieter Nievergelt, Jürg E. Schneider: ''Wasserkirche und Helmhaus zu Zürich'' (= ''Schweizerischer Kunstführer.'' Serie 44, Nr. 435/436). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2003, ISBN 978-3-85782-435-7.
* [[Viktor Schobinger]]: ''s Helmhuus und d Wasserchile.'' I: Viktor Schobinger: ''d zürcher wallfaart.'' Schobinger-Verlaag, Zürich 2026, {{#isbn:978-3-908105-35-0}}, S. 95–117.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [http://wasserkirche.ch/ Website über d Wasserchile]
[[Kategorie:Bouwerch i de Stadt Züri]]
[[Kategorie:Chile im Züripiet]]
kybu82somxptx6dm2otgggj7erg7sb1
Roland Ris
0
82000
1087891
1075121
2026-08-21T09:39:25Z
Freigut
8945
/* e paar Publikazioone von em */ akt
1087891
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Roland Ris''' (* [[29. September|29. Septämber]] [[1939]] z [[Unterseen]]; Bürger vo [[Lyss]]) isch en [[Schweiz|Schwyzer]] [[Germanistik|Gèrmanischt]], wo zeerscht Profässer a der [[Universität Bern|Uniwèrsitèèt Bèèrn]] und nachane a der [[ETH Zürich|ETH Züri]] gsy isch. Für s [[Berndeutsch|Bèèrntüütsch]] schrybt er grad e paar Grundlaagewèèrch, usechoo isch aber eerscht äis vo dène.
== im sys Läben und Schaffe ==
De Ris hät a den Uniwèrsitèète Bèèrn, Berlyn und Marburg Gèrmanischtik, allgimäini und [[Indogermanische Sprachfamilie|indogèrmaanischi]] Spraachwüsseschaft und [[Lateinische Sprache|latynischi]] und [[Romanistik|romaanischi Filology]] gstudiert. 1972 hät mer en as Naachfolger vom [[Paul Zinsli]] as Profässer a d Uni Bèèrn gholt, won er Ordinaarius für Gèrmanistischi Linguistik und Dialäktology gsy isch. Aber scho im 76i isch er a d ETH Züri übere (im syn Naachfolger z Bèèrn isch de [[Peter Glatthard]] woorde), won er bis zu syneren Emèritierig 2004 as oordentliche Profässer für tüütschi Spraach und Literatuur gwürkt hät. Langi Jaar isch er au Bresidänt vo de [[Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften|Schwyzerischen Akademy vo de Gäischtes- und Soziaalwüsseschafte]] (SAGW) und au zytewys vo dèren ire Komissioon für di nazioonale Wöörterbüecher ([[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerischs Idiotikon]], [[Glossaire des patois de la Suisse romande]], [[Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana]] und [[Dicziunari Rumantsch Grischun]]) gsy.
Syni Forschigsschwèèrpünkt sind im Beräich Linguischtik Spraachgschicht und [[Schweizerdeutsch|schwyzertüütschi]] Dialäktology und im Beräich Literatuur Tüütschschwyzer Literatuur uf Hoochtüütsch und Mundaart, dezue ane s Wèèrch vom [[Rainer Maria Rilke]] und [[Mystik|mystischi]] Literatuur us de verschidenschte Kultuure. E bsunderi Fröid hät er a de Malediktology (de Leer vo de Schimpf- und Fluechwöörter). Er hät e groossi Bibliografy über die bèèrntüütsch Literatuur useggèè und schaffet alewyl na amene groosse bèèrntüütsche Wöörterbuech, amene Wöörterbuech über s [[Mattenenglisch|Mattenänglisch]] und amene Wöörterbuech über di «populèèren Oortsnäme» im Kanton Bèèrn (aso inoffizielli Oortsnäme). Vom Wöörterbuech über d Studäntespraach isch der eerscht Band usechoo.
== e paar Publikazioone von em ==
* ''Das Adjektiv «reich» im mittelalterlichen Deutsch. Geschichte – semantische Struktur – Stilistik.'' De Gruyter, Berlin 1971, ISBN 3-11-001835-7.
* ''Bibliographie der berndeutschen Mundartliteratur. Selbständig erschienene, rein oder mehrheitlich berndeutsche Publikationen von den Anfängen bis und mit Erscheinungsjahr 1987.'' Emmentaler Druck, Langnau 1989, ISBN 3-85654-901-3.
* ''Le gong, le chat, le sphinx. Approches de la poésie tardive de Rilke.'' I: ''Bulletins de l’Académie Royale de Belgique Année'' 1994, S. 337–371.
* ''Wörterbuch der schweizerischen Studentensprache.'' Band 1: ''A – C'' (= ''Studentica Helvetica. Documenta et Commentarii.'' Nr. 35.1). SVSt, Bern 2020, ooni ISBN. Band 2: ''D – J.'' (= ''Studentica Helvetica. Documenta et Commentarii.'' Nr. 35.2). SVSt, Bern 2023, ooni ISBN.
== Weblink ==
* [https://gess.ethz.ch/das-departement/personen/person-detail.Nzc4NjM=.TGlzdC81MjcsNjE4MTIwODY=.html Roland Ris] uf gess.ethz.ch
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Ris, Roland}}
[[Kategorie:Literaturwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Lexikograf]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Bärn]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Züri]]
[[Kategorie:Bärner]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
g775xubtupwluleix4fyqxuzok5ogkr
1087892
1087891
2026-08-21T09:40:45Z
Freigut
8945
/* im sys Läben und Schaffe */ akt
1087892
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Zürichdeutsch|Züritüütsch|Züritüütsch}}
De '''Roland Ris''' (* [[29. September|29. Septämber]] [[1939]] z [[Unterseen]]; Bürger vo [[Lyss]]) isch en [[Schweiz|Schwyzer]] [[Germanistik|Gèrmanischt]], wo zeerscht Profässer a der [[Universität Bern|Uniwèrsitèèt Bèèrn]] und nachane a der [[ETH Zürich|ETH Züri]] gsy isch. Für s [[Berndeutsch|Bèèrntüütsch]] schrybt er grad e paar Grundlaagewèèrch, usechoo isch aber eerscht äis vo dène.
== im sys Läben und Schaffe ==
De Ris hät a den Uniwèrsitèète Bèèrn, Berlyn und Marburg Gèrmanischtik, allgimäini und [[Indogermanische Sprachfamilie|indogèrmaanischi]] Spraachwüsseschaft und [[Lateinische Sprache|latynischi]] und [[Romanistik|romaanischi Filology]] gstudiert. 1972 hät mer en as Naachfolger vom [[Paul Zinsli]] as Profässer a d Uni Bèèrn gholt, won er Ordinaarius für Gèrmanistischi Linguistik und Dialäktology gsy isch. Aber scho im 76i isch er a d ETH Züri übere (im syn Naachfolger z Bèèrn isch de [[Peter Glatthard]] woorde), won er bis zu syneren Emèritierig 2004 as oordentliche Profässer für tüütschi Spraach und Literatuur gwürkt hät. Langi Jaar isch er au Bresidänt vo de [[Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften|Schwyzerischen Akademy vo de Gäischtes- und Soziaalwüsseschafte]] (SAGW) und au zytewys vo dèren ire Komissioon für di nazioonale Wöörterbüecher ([[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerischs Idiotikon]], [[Glossaire des patois de la Suisse romande]], [[Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana]] und [[Dicziunari Rumantsch Grischun]]) gsy.
Syni Forschigsschwèèrpünkt sind im Beräich Linguischtik Spraachgschicht und [[Schweizerdeutsch|schwyzertüütschi]] Dialäktology und im Beräich Literatuur Tüütschschwyzer Literatuur uf Hoochtüütsch und Mundaart, dezue ane s Wèèrch vom [[Rainer Maria Rilke]] und [[Mystik|mystischi]] Literatuur us de verschidenschte Kultuure. E bsunderi Fröid hät er a de Malediktology (de Leer vo de Schimpf- und Fluechwöörter). Er hät e groossi Bibliografy über die bèèrntüütsch Literatuur useggèè und schaffet alewyl na amene groosse bèèrntüütsche Wöörterbuech, amene Wöörterbuech über s [[Mattenenglisch|Mattenänglisch]] und amene Wöörterbuech über di «populèèren Oortsnäme» im Kanton Bèèrn (aso inoffizielli Oortsnäme). Vom Wöörterbuech über d Studäntespraach sind di eerschte zwee Bänd usechoo.
== e paar Publikazioone von em ==
* ''Das Adjektiv «reich» im mittelalterlichen Deutsch. Geschichte – semantische Struktur – Stilistik.'' De Gruyter, Berlin 1971, ISBN 3-11-001835-7.
* ''Bibliographie der berndeutschen Mundartliteratur. Selbständig erschienene, rein oder mehrheitlich berndeutsche Publikationen von den Anfängen bis und mit Erscheinungsjahr 1987.'' Emmentaler Druck, Langnau 1989, ISBN 3-85654-901-3.
* ''Le gong, le chat, le sphinx. Approches de la poésie tardive de Rilke.'' I: ''Bulletins de l’Académie Royale de Belgique Année'' 1994, S. 337–371.
* ''Wörterbuch der schweizerischen Studentensprache.'' Band 1: ''A – C'' (= ''Studentica Helvetica. Documenta et Commentarii.'' Nr. 35.1). SVSt, Bern 2020, ooni ISBN. Band 2: ''D – J.'' (= ''Studentica Helvetica. Documenta et Commentarii.'' Nr. 35.2). SVSt, Bern 2023, ooni ISBN.
== Weblink ==
* [https://gess.ethz.ch/das-departement/personen/person-detail.Nzc4NjM=.TGlzdC81MjcsNjE4MTIwODY=.html Roland Ris] uf gess.ethz.ch
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Ris, Roland}}
[[Kategorie:Literaturwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Sprochwüsseschaftler]]
[[Kategorie:Lexikograf]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Bärn]]
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Züri]]
[[Kategorie:Bärner]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
dn3uhz1j6gunq3rw03yt4ulv2ayp255
Criminal Minds
0
85044
1087877
1072209
2026-08-21T02:40:53Z
Stephan1000000
56237
EA = 364+ | ST = 19
1087877
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Fernsehsendung
| ID = Criminal-Minds.svg
| DT = Criminal Minds
| OT = Criminal Minds
| PL = [[USA|Verainigta Schtààta]]
| PJ = 2005–2020, sitter 2022
| PRODUKTIONSUNTERNEHMEN = The Mark Gordon Company (2005–2020)<br />Touchstone Television (2005–2007)<br />ABC Studios (2007–2020)<br />Paramount Television (2005–2006)<br />CBS Paramount Television (2006–2009)<br />CBS Television Studios (2009–2020)
| LEN = 42
| EA = 364+
| ST = 19
| OS = [[Amerikanisches Englisch|Àmerikànisch Anglisch]]
| MUSIK = Steffan Fantini<br />Marc Fantini<br />Scott Gordon<br />Mark Mancina <small>(Schtàffel 1–4)</small>
| Idee = Jeff Davis
| GENRE = [[Kriminalfilm|Krimi]], [[Drama]], [[Thriller]]
| EAS = 22. Septamber 2005 (USA)
| SEN = [[Columbia Broadcasting System|CBS]]
| EASDE = 10. Àuigscht 2006
| SENDE = [[ATV (Fernsehsender)|ATV]]
| DS = 1
| SYN = 1
}}
{{Dialäkt|Elsässisch|Milhüserisch|Mìlhüüserdiitsch}}
'''Criminal Minds''' {{IPA|/ˈkɹɪmənəl maɪndz/}} ìsch a [[USA|US-àmerikànischa]] Farnsahseria, wo zem äärschta Mol àm 22. Septamber 2005 vum Sander CBS üüssgschtrààhlt worra-n-ìsch. Dàrgschtällt wìrd ìn dr Seria d’ Àrwet vum [[Federal Bureau of Investigation|FBI]] ìm Beraich vum operàtiiwa Fàllànàlysa dur d’ „Verhàlta-n-ànàlysa-Ainhait“, d’ soognànnta ''Behavioral Analysis Unit'' (kurz BAU). Ìm Mìttelpunkt vu da Ärmìttlunga schteha Profiiluffschtällung un Operforschung. Bis uff weeniga-n-Üüssnàhma sìnn d’ Folga vunainànder unàbhangig.
Ànna 2016 hàt dr Schàuischpìeler Shemar Moore d’ Seria fàralooh. D’ bliiwenda Mìtglìeder vu dr Originààlbsatzung sìnn àlso dr Thomas Gibson, dr Matthew Gray Gubler, d’ A. J. Cook un d’ Kirsten Vangsness gsìì. Jedoch hàt dr Gibson noh’ma Zwìschafàll wahrem Dräij d’ Seria-n-àm Ààfàng vu dr zwälfta Schtàffel müassa fààralooh.<ref>{{Internetquelle|sprache=de|url=https://www.wunschliste.de/tvnews/m/criminal-minds-thomas-gibson-gefeuert|titel="Criminal Minds": Thomas Gibson gefeuert|werk=TV Wunschliste|abruf=2022-07-27|autor=Ralf Döbele|datum=2016-08-12}}</ref>
Ìm Janner 2019 ìsch d’ Seria fìr a lätschta 15. Schtàffel verlängert worra, wo diräkt noh dr 14. Schtàffel produziart worra-n-ìsch. D’ zeh Folga vu dr lätschta Schtàffel sìnn ìm Janner un Hornung 2020 ìn da USA gsanda worra, un d’ Seria-n-ìsch mìt’ra Ààzàhl vun ìnsgsàmt 324 Episooda-n-àbgschlossa worra. Ain Joohr noh dr Üüsschtrààhlung vu dr 15. Schtàffel ìsch ìm Hornung 2021 vu Paramount+ a 16. Schtàffel mìt Folga bschtällt worra. Àm 13. Jüüli 2022 ìsch d’ Produkzioon vu dr 16. Schtàffel offiziäll ìn Ufftrààg gaa worra.<ref>{{Internetquelle|sprache=en-us|url=https://www.forbes.com/sites/marcberman1/2022/07/15/paramount-orders-criminal-minds-reboot/|autor=Marc Berman|werk=Forbes|datum=2022-07-15|abruf=2022-07-27|titel=Paramount+ Orders ‘Criminal Minds’ Reboot}}</ref>
== {{Anker|Besetzung}}{{Anker|Synchronisation}} Bsatzung un Synkronisàzioon ==
<gallery widths="100" perrow="6">
Datei:Matthew Gray Gubler takes a pic with Greg2600 in New York City 2017.jpg|dr Matthew Gray Gubler ànna 2017
Datei:Thomas Gibson by Dan Huse (2010).jpg|dr Thomas Gibson ànna 2010
Datei:Shemar Moore Cannes 2012.jpg|dr Shemar Moore ànna 2012
Datei:MandyPatinkin.jpg|dr Mandy Patinkin ànna 2008
Datei:Lola Glaudini 2016.png|d’ Lola Glaudini ànna 2016
Datei:A.J.Cook crop.jpg|d’ A. J. Cook ànna 2010
Datei:Kirsten Vangsness.jpg|d’ Kirsten Vangsness ànna 2007
Datei:Paget Brewster.jpg|d’ Paget Brewster ànna 2010
Datei:Joe Mantegna small.jpg|dr Joe Mantegna ànna 2010
Datei:Rachel Nichols at FanExpo 2012-1.jpg|d’ Rachel Nichols ànna 2012
Datei:Jeanne Tripplehorn 1992.jpg|d’ Jeanne Tripplehorn ànna 1992
Datei:Jennifer Love Hewitt LF2.jpg|d’ Jennifer Love Hewitt ànna 2008
Datei:Aisha Tyler SDCC 2014.jpg|d’ Aisha Tyler ànna 2014
Datei:Adam Rodríguez February 2015.jpg|dr Adam Rodriguez ànna 2015
Datei:Daniel Henney cropped.jpg|dr Daniel Henney ànna 2008
</gallery>
D’ diitschschproochiga Vertoonung vu dr Seria fìndet bii dr EuroSync GmbH z’ Berlin schàtt. D’ Dagmar Preuß hàt d’ Diàloogbiacher vu da äärschta baida Schtàffel gschrìewa. Ìhra Noohfolger sìnn dr Peter Krone (Schtàffel 3 bis 9) un dr Paul Kaiser (àb Staffel 10) gsìì. Dr Preuß fiahrt züadam zamma mìt Elke Weidemann d’ Dialogreschii.
{| class="wikitable"
|- style="background:#abcdef;"
! Rolla
! Schàuischpìeler
! Hàuiptrolla<br /><small>(Episooda)</small>
! Naawarolla<br /><small>(Episooda)</small>
! Synkroonschpraacher uff Hoochdiitsch
|-
| Supervisory Special Agent Jennifer „JJ“ Jareau
| [[Andrea Joy Cook|A. J. Cook]]
| 1.02–6.02<br />7.01–
| 6.18, 6.24
| [[Tanja Geke]]
|-
| Technical Analyst Penelope Garcia
| [[Kirsten Vangsness]]
| 2.01–
| 1.01–1.22
| [[Almut Zydra]]
|-
| Supervisory Special Agent Emily Prentiss
| [[Paget Brewster]]
| 2.09–6.18<br />7.01–7.24<br />12.03–
| 9.14, 11.19
| [[Ulrike Stürzbecher]]
|-
| Supervisory Special Agent David Rossi
| [[Joe Mantegna]]
| 3.06–
|
| [[Jan Spitzer]]
|-
| Supervisory Special Agent Dr. Tara Lewis
| [[Aisha Tyler]]
| 12.01–
| 11.01–11.22
| [[Arianne Borbach]]
|-
| Supervisory Special Agent Luke Alvez
| [[Adam Rodriguez]]
| 12.01–
|
| [[Florian Halm]]
|-
| Supervisory Special Agent Dr. Spencer Reid
| [[Matthew Gray Gubler]]
| 1.01–15.10
|
| [[Nicola Devico Mamone]]
|-
| Supervisory Special Agent Aaron „Hotch“ Hotchner
| [[Thomas Gibson]]
| 1.01–12.02
|
| [[Thomas Nero Wolff]] <small>(Staffel 1–6)</small><br />[[Frank Röth]] <small>(Staffel 7–12)</small>
|-
| Supervisory Special Agent Derek Morgan
| [[Shemar Moore]]
| 1.01–11.18
| 12.22, 13.05
| [[Michael Deffert]]
|-
| Supervisory Special Agent Jason Gideon
| [[Mandy Patinkin]]
| 1.01–3.02
|
| [[Erich Räuker]]
|-
| Supervisory Special Agent Elle Greenaway
| [[Lola Glaudini]]
| 1.01–2.06
|
| [[Sabine Arnhold]]
|-
| Special Agent Ashley Seaver
| [[Rachel Nichols]]
| 6.15–6.24
| 6.10–6.12
| [[Debora Weigert]]
|-
| Supervisory Special Agent Dr. Alex Blake, <small>geb. Miller</small>
| [[Jeanne Tripplehorn]]
| 8.01–9.24
|
| [[Anke Reitzenstein]]
|-
| Supervisory Special Agent Kate Callahan
| [[Jennifer Love Hewitt]]
| 10.01–10.23
|
| [[Melanie Hinze]]
|-
| Supervisory Special Agent Stephen Walker
| [[Damon Gupton]]
| 12.08–12.22
|
| [[Matthias Klages]]
|-
| Supervisory Special Agent Matthew „Matt“ Simmons
| [[Daniel Henney]]
| 13.01–15.10
| 10.19, 12.13
| [[Florian Hoffmann (Synchronsprecher)|Florian Hoffmann]]
|-
| Haley Hotchner, <small>geb. Brooks</small>
| [[Meredith Monroe]]
|
| 1.01–3.05, 5.01, 5.09–5.10, 9.05
| [[Schaukje Könning]]
|-
| Dr. Diana Reid
| [[Jane Lynch]]
|
| 1.22–2.01, 2.15, 4.06–4.07, 12.11, 12.20, 12.22, 15.02, 15.10
|[[Marina Krogull]] <small>(bis Staffel 12)</small><br />[[Heike Schroetter]] <small>(Staffel 15)</small>
|-
| Detective William „Will“ LaMontagne, Jr.
| [[Josh Stewart]]
|
| 2.18–5.10, 7.07–9.14, 11.22–15.10
| [[Sven Hasper]]
|-
| Section Chief Erin Strauss
| [[Jayne Atkinson]]
|
| 2.23–3.06, 5.05–8.24, 9.14, 15.10
| [[Barbara Schnitzler]]
|-
| Jack Hotchner
| [[Cade Owens]]
|
| 3.02–11.22
| Julian Kohler
|-
| Technical Analyst Kevin Lynch
| [[Nicholas Brendon]]
|
| 3.09–10.02
| [[Stefan Krause (Synchronsprecher)|Stefan Krause]]
|-
| Supervisory Special Agent Jordan Todd
| [[Meta Golding]]
|
| 4.05–4.13
| [[Claudia Urbschat-Mingues]]
|-
| Beth Clemmons
| [[Bellamy Young]]
|
| 7.10–8.23
| [[Giuliana Jakobeit]]
|-
| Dr. Savannah Morgan, <small>geb. Hayes</small>
| [[Rochelle Aytes]]
|
| 9.08–11.18
| [[Antje von der Ahe]]
|-
| Section Chief Mateo „Matt“ Cruz
| [[Esai Morales]]
|
| 9.04–10.19
| [[Marcus Off]]
|-
| Joy Rossi, <small>eham. Struthers</small>
| [[Amber Stevens West]]
|
| 10.09–11.07, 14.15
| [[Julia Meynen]]
|-
| Kristy Simmons
| [[Kelly Frye]]
|
| 13.03–15.10
| Heike Beeck
|-
| Krystall Richards
| [[Gail O’Grady]]
|
| 13.18–15.10
|[[Karin Grüger]]
|}
== Üüsszaichnunga ==
'''Gwunna''':
* 2006 – ASCAP Award – ''Top Farnsahseria'' (Marc Fantini, Steffan Fantini, Scott Gordon)
* 2017 – People’s Choice Award – ''Bäschta Krimiseria''
'''Nominiart''':
* 2006 – People’s Choice Award – ''Bäschta näija Dramaseria''
* 2011 – People’s Choice Award – ''Bäschta Krimiseria''
* 2012 – People’s Choice Award – ''Bäschta Krimiseria''
* 2013 – People’s Choice Award – ''Bäschta Krimiseria''
* 2014 – People’s Choice Award – ''Bäschta Krimiseria''
* 2015 – People’s Choice Award – ''Bäschta Krimiseria''
* 2016 – People’s Choice Award – ''Bäschta Krimiseria''
== Weblìnks ==
{{Commonscat|Criminal Minds}}
* {{IMDb Titel|tt0452046|Criminal Minds}}
* {{fernsehserien.de|criminal-minds}}
* [https://www.paramountplus.com/shows/criminal_minds/ Offiziälla Websitta bii Paramount Plus] (àmerikànisch Anglisch)
* [http://www.sat1.de/tv/criminal-minds Offiziälla Websitta bii Sat.1] (hoochdiitsch)
== Ainzelnoohwiisa ==
<references />
{{Übersetzungshinweis|de|Criminal_Minds|dütsch|224563751}}
[[Kategorie:Fernsehserii]]
[[Kategorie:Kultur in de USA]]
09hreazd4vpmm5k89cvhf1bdzd5i043
Schützenlaube (Visp)
0
94923
1087873
2026-08-20T16:21:31Z
SBVS
53199
Erstellt durch Übersetzen der Seite „[[:de:Special:Redirect/revision/269742179|Schützenlaube (Visp)]]“
1087873
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:VispSchuetzenlaube.jpg|mini|d Schitzulöiba, we mu schi va Weschtu har alüegut]]
D '''Schitzulöiba''' isch vaner Burgerschaft [[Visp|Vischp]] im Jaar 1664 gibuwti cho. Sit 1980 isch unnuni en Kunschtgalerii, obuni isch öi nu hitu d Stuba vaner Schitzuzumft.
Schi isch vam Schwizer Dänkmalschutz als Objekt vaner Kategorii B igstuufti cho und darmit es regionaal schitzunswäärts Objekt. Schi isch öi ufer Lischta vanu Haager Konvenzioone zum Schutz va Kulturgieter bima biwaffnutu Konflikt (als KGS-Nummer 7196) üfgfiert.<ref>[https://www.babs.admin.ch/dam/de/sd-web/rDziImtiKwL4/KGS-Liste%20VS%202026.pdf Kantonsliste A- und B-Objekte Kanton VS.] Schweizerisches Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler (A-Objekte) und regionaler (B-Objekte) Bedeutung. In: ''Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS – Fachbereich Kulturgüterschutz'', 6. Februar 2026.</ref>
== Gschicht ==
Der Bischof Matthäus Schiner und der Walliser Landraat hent im Jaar 1501 entschidu, iru Soldaatu besser üszrischtu und hent Waffe und Munizioo gchöift. Zum regelmäässig chännu iebu, wie mu di Waffe brüücht, het der Landraat Dezember 1545 entschidu, dass mu in jedum Zeendu es Schiessu durfiert. Ds eerscht Landschiessu het mu 1550 am Gräfibiel z Vischp verastaaltut. D Organisazioo va dem Landschiessu het en Schitzuzumft ubernu, wa daazumal en Teil vaner Burgschaft isch gsi.
1664 het di Burgschaft de ufum Gräfibiel d Schitzulöiba gibüwwu, wa bis hitu nu steit. Gschossu het mu dur d Rundbogupfeischter ufer weschtlichu Sita. Di Ziili het mu am gägunuberliggundi Hang platziert, daa, wa der Schlusselacher isch. Nuch im gliichu Jaar het schi d Schitzuzumpft eiguni Satzige gigä. Sit 1865 isch d Schitzuzumpft zämu mit der Schitzulöiba eiguständig, also nimme Teil vaner Burgschaft. D Schiessständ hent immer wider emaal iru Standort gwägslut, aber d Schitzuzumft sälber gits bis hitu, und zwar immer nu mit du aaltu Satzige.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.vispinfo.ch/aufenthalt-in-visp/sehensw%C3%BCrdigkeiten/sch%C3%BCtzenlaube/|titel=Schützenlaube|hrsg=www.vispinfo.ch|archiv-url=https://web.archive.org/web/20120412045441/http://www.vispinfo.ch/aufenthalt-in-visp/sehensw%C3%BCrdigkeiten/sch%C3%BCtzenlaube/|archiv-datum=2012-04-12|zugriff=2013-12-03}}</ref>
== Laag und Üfbüw ==
Di Schitzulöiba isch da, waa s zum Gräfibiel embrüf geit, das isch der Hubel ganz im Noordu vaner Aaltstadt. Die Schützenlaube befindet sich am Fuss des Gräfibiel, dem nördlichsten Hügel der Altstadt, auf einer grossen Felsenrippe.
Ds Hüüs isch va Weschtu na Oschtu grichtuts und het zwei Steck. Im unnru Stock hets witi Rundbogupfeischter, füüf ufer Süüdsita, zwei ufer Weschtsita. Im obru Stock isch di Zumftstuba mit rächt chleine Pfeischter.
Während der Haupteingang zum unteren Geschoss in Form eines grossen Tores auf der Ostseite liegt, gelangt man über einen kleinen Garten und einen Treppenaufstieg von der Südseite her zur Stube im Obergeschoss.
Im unneru Stock steit bis hitu der Steitisch vanu ehemaligu Schitzu.<ref>Walter Ruppen: ''Visp VS. Siedlung und Bauten'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Band 356). </ref>
== Hitu ==
Unnuni isch sit 1980 en Kunschtgalerii mit dum Namu ''Galerie zur Schützenlaube.'' Der ''Kunschtverei Oberwallis'' organisiert hie regelmäässig Üsstellige va lokaalu, regionaalu oder internationaalu Künschtlera.
Obuni isch öi hitu nu d Stuba vaner Schitzuzumft.
== Literatüür ==
* Walter Ruppen: ''Visp VS. Siedlung und Bauten'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Band 356). [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]], Bern 1984, ISBN 3-85782-356-9.
== Weblink ==
* [https://www.visp.ch/ Gemeinde Visp]
* [http://www.kunstvereinoberwallis.ch/ Kunstverein Oberwallis]
== Füessnoote ==
<references />
[[Kategorie:Visp]]
[[Kategorie:Wallis]]
[[Kategorie:Kulturguet im Kanton Wallis]]
[[Kategorie:Bauwerk]]
8ubrteai9wejjxqbb4f8ai9mdkkuaaj
1087874
1087873
2026-08-20T16:23:08Z
SBVS
53199
1087874
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Walliserdeutsch|Wallisertiitsch|Wallisertitsch}}
[[Datei:VispSchuetzenlaube.jpg|mini|d Schitzulöiba, we mu schi va Weschtu har alüegut]]
D '''Schitzulöiba''' isch vaner Burgerschaft [[Visp|Vischp]] im Jaar 1664 gibuwti cho. Sit 1980 isch unnuni en Kunschtgalerii, obuni isch öi nu hitu d Stuba vaner Schitzuzumft.
Schi isch vam Schwizer Dänkmalschutz als Objekt vaner Kategorii B igstuufti cho und darmit es regionaal schitzunswäärts Objekt. Schi isch öi ufer Lischta vanu Haager Konvenzioone zum Schutz va Kulturgieter bima biwaffnutu Konflikt (als KGS-Nummer 7196) üfgfiert.<ref>[https://www.babs.admin.ch/dam/de/sd-web/rDziImtiKwL4/KGS-Liste%20VS%202026.pdf Kantonsliste A- und B-Objekte Kanton VS.] Schweizerisches Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler (A-Objekte) und regionaler (B-Objekte) Bedeutung. In: ''Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS – Fachbereich Kulturgüterschutz'', 6. Februar 2026.</ref>
== Gschicht ==
Der Bischof Matthäus Schiner und der Walliser Landraat hent im Jaar 1501 entschidu, iru Soldaatu besser üszrischtu und hent Waffe und Munizioo gchöift. Zum regelmäässig chännu iebu, wie mu di Waffe brüücht, het der Landraat Dezember 1545 entschidu, dass mu in jedum Zeendu es Schiessu durfiert. Ds eerscht Landschiessu het mu 1550 am Gräfibiel z Vischp verastaaltut. D Organisazioo va dem Landschiessu het en Schitzuzumft ubernu, wa daazumal en Teil vaner Burgschaft isch gsi.
1664 het di Burgschaft de ufum Gräfibiel d Schitzulöiba gibüwwu, wa bis hitu nu steit. Gschossu het mu dur d Rundbogupfeischter ufer weschtlichu Sita. Di Ziili het mu am gägunuberliggundi Hang platziert, daa, wa der Schlusselacher isch. Nuch im gliichu Jaar het schi d Schitzuzumpft eiguni Satzige gigä. Sit 1865 isch d Schitzuzumpft zämu mit der Schitzulöiba eiguständig, also nimme Teil vaner Burgschaft. D Schiessständ hent immer wider emaal iru Standort gwägslut, aber d Schitzuzumft sälber gits bis hitu, und zwar immer nu mit du aaltu Satzige.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.vispinfo.ch/aufenthalt-in-visp/sehensw%C3%BCrdigkeiten/sch%C3%BCtzenlaube/|titel=Schützenlaube|hrsg=www.vispinfo.ch|archiv-url=https://web.archive.org/web/20120412045441/http://www.vispinfo.ch/aufenthalt-in-visp/sehensw%C3%BCrdigkeiten/sch%C3%BCtzenlaube/|archiv-datum=2012-04-12|zugriff=2013-12-03}}</ref>
== Laag und Üfbüw ==
Di Schitzulöiba isch da, waa s zum Gräfibiel embrüf geit, das isch der Hubel ganz im Noordu vaner Aaltstadt. Die Schützenlaube befindet sich am Fuss des Gräfibiel, dem nördlichsten Hügel der Altstadt, auf einer grossen Felsenrippe.
Ds Hüüs isch va Weschtu na Oschtu grichtuts und het zwei Steck. Im unnru Stock hets witi Rundbogupfeischter, füüf ufer Süüdsita, zwei ufer Weschtsita. Im obru Stock isch di Zumftstuba mit rächt chleine Pfeischter.
Während der Haupteingang zum unteren Geschoss in Form eines grossen Tores auf der Ostseite liegt, gelangt man über einen kleinen Garten und einen Treppenaufstieg von der Südseite her zur Stube im Obergeschoss.
Im unneru Stock steit bis hitu der Steitisch vanu ehemaligu Schitzu.<ref>Walter Ruppen: ''Visp VS. Siedlung und Bauten'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Band 356). </ref>
== Hitu ==
Unnuni isch sit 1980 en Kunschtgalerii mit dum Namu ''Galerie zur Schützenlaube.'' Der ''Kunschtverei Oberwallis'' organisiert hie regelmäässig Üsstellige va lokaalu, regionaalu oder internationaalu Künschtlera.
Obuni isch öi hitu nu d Stuba vaner Schitzuzumft.
== Literatüür ==
* Walter Ruppen: ''Visp VS. Siedlung und Bauten'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Band 356). [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]], Bern 1984, ISBN 3-85782-356-9.
== Weblink ==
* [https://www.visp.ch/ Gemeinde Visp]
* [http://www.kunstvereinoberwallis.ch/ Kunstverein Oberwallis]
== Füessnoote ==
<references />
[[Kategorie:Visp]]
[[Kategorie:Wallis]]
[[Kategorie:Kulturguet im Kanton Wallis]]
[[Kategorie:Bauwerk]]
968lyspzbughl1k2p78d2gllt7k1ixx