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Badisches Wörterbuch
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{{DISPLAYTITLE:Badisches Wörterbuech}}
[[Datei:Titelblatt Badische Wörterbuch 1. Band.gif|thumb|Titelblatt vum 1. Band]]
S '''Badisch Werterbuech''' sammlet un pubilziärt dr Wortschatz vu dr [[Alemannisch|alemannische]], dr süd- un oschtfränkische, un dr rhiifränkische Dialäkt im [[Baden (Land)|badische Ländli]].
== Vorgschicht ==
In Greise vu dr [[Freiburg im Breisgau|Friiburger]] Universtät het mer, wiä im [[Wörterbuch der elsässischen Mundarten|Elsass]], in dr [[Schweizerisches Idiotikon|Schwiz]] un im [[Schwäbisches Wörterbuch|Wirttebärgische]] welle e Dialäktwerterbuech rüsgä. 1914 isch im [[Ernst Ochs]], wu vu [[Ettenheim|Ättene]] stammt, ufdrait wore, diä Sach in d Hand z nämme. [[Baden (Land)|Bade]] isch derte noch e politischi Eiheit gsii, wäge däm het mer d [[Dialekt|Dialäkt]] im Badische in einem Wärk gsammlet. Dr E. Ochs het kenne uf segshundert üsgfillti Volkskundi-Frogeboge zruckgriffe, wu vum [[Friedrich Kluge]], em Fridrich Pfaff un em Elard Hugo Meyer scho biibrocht gsii sin, un het sälber witer gsammlet un sammle lo. 1925 isch drno d erscht Liiferung (s erscht Heft) rüskumme.
== Wiäs witer gange isch ==
Mer het also bim Buechstabe A agfange un het drno heftwiis witergmacht. Diä Hefter sin, wu si zämme d Dicki vum e Buech erreicht hän, zum erschte Band bunde wore. Noch em [[Ernst Ochs]] het dr [[Karl Friedrich Müller]] witer gmacht, drno dr [[Gerhard Wolfram Baur|Gerhard W. Baur]] un vu 1998 bis 2009 dr [[Rudolf Post]]. Dr letscht Band wird sitt em Septämber 2009 vum [[Tobias Streck]] bearbeitet.<br/>
Des Wärk, wu dr E. Ochs noch het welle mit zwee Bänd esälber fertig bikumme, isch alliwiil greßer wore, d Beleglag het sich dur s Witersammle verbesseret, diä technische Megligkeite sin gstiige. Dur des isch aü d Qualtität un d Mängi gstiige, wiä witter ass mer im [[Alphabet]] kumme isch. In dr Zwischezit sin si bim fimfte Band un bim Buechstabe S. Mit em Abschluss isch erscht anne 2025 z rächne. So lang goht des, well numme ei Haüpkraft un ganz wennig Hilfskräft vu dr Uni zahlt wäre. Ab 2021 het s Badisch Werterbuech mit dr [[Friedel Scheer-Nahor]] bis zue ire Pensionierung im Merz 2022 e zwoti wisseschaftligi Haüptkraft gha, wu aber aü im Ruestand no bim Badische Wertebuech as Minijobberi witterschaffe duet. Siter anne 2023 git s mit dr [[Marina Anna]], dr [[Melanie Bösiger]] un dr [[Maj-Brit Strobel]] drei anderi wisseschaftligi Haüptkräft, wu am Werterbuech mitschribe, anne 2026 het d [[Marina Frank]] als Noofolgeri vu dr Marina Anna als wisseschaftligi Haüptkraft aagfange. Iri Stelle wäre zahlt üs dr Dialäktinitiative vu dr baden-wirttebärgische Landesregierung.
== Handhabung ==
Wägem hoche Verkaüfspriis findet mer s Badisch Werterbuech küüm in privater Hand, fascht numme in wisseschaftlige Bibliotheke. D „Arbeitsstelle Badisches Wörterbuch“ an dr [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Albert-Ludwigs-Universität z Friiburg i. B.]] isch effentlig zuegänglig; wär e wisseschaftligs Inträssi het, was dur diä bishärige Bänd nit befriidigt wird, ka sich dert ani wände. Dr Bstand vum Badische Werterbuech isch hit aü elektronisch erfasst.<br/>
Dur des, dass alemanischi un fränkischi Werter un Wortforme verzeichnet sin, het mer sich fir meischtens hochditschi Wort-Titel entschiide. Wämmer zum Biispiil ''stibbere'' suecht, findet mer des unter dr kinschtlig verhochditschte Form „stäupern“ – eso e Form heißt mer Lemma. Im Wortartikili drin sin drno aber verschiidini ertligi Forme lütdrej (luuttreu) agää.<br/>
Mer findet üsser dr Bedittung vu dr Werter also verschiidini regionali Variante un aü d [[Etymologie|etymolgisch]] Härkumpft vu dr Werter.
== Publikationsstand ==
''Badisches Wörterbuch,'' begonnen von Ernst Ochs, weitergeführt von Karl Friedrich Müller, Gerhard W. Baur, Rudolf Post und Tobias Streck, [[Walter de Gruyter (Verlag)|Walter de Gruyter Verlag]], Berlin/München/Boston (bzw. 1925–1999 [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald und 2000–2012 [[R. Oldenbourg Verlag]], München).
* Band 1 (A – E) 1940
* Band 2 (F – H) 1974
* Band 3 (J – M) 1997
* Band 4 (N – Schw) 2009
* Band 5 (Se – Z) 2012 ff. i Liiferige
== Literatur ==
* Ochs, Ernst: Badisches Wörterbuch (Bericht). In: Zeitschrift für deutsche Mundarten 16 (1921), S. 180f.
* Ochs, Ernst: Proben des Badischen Wörterbuchs nebst Gliederung der Badischen Mundarten. 2. Aufl. Karlsruhe
* Baur, Gerhard W.: Mundartwörterbücher im alemannischen Sprachraum. In: Alemannica. Landeskundliche Beiträge. Festschrift für Bruno Boesch zum 65. Geburtstag (= Alem. Jahrbuch 1973/75), Bühl/Baden 1976, S. 62–72.
* Baur, Gerhard W.: Das Badische Wörterbuch. In: Dialektlexikographie. Festgabe für Luise Berthold zum 85. Geburtstag am 27. Januar 1976. Wiesbaden 1976 (= ZDL Beihefte N.F.17), S. 25–35.
* Baur, Gerhard, W.: Das Badische Wörterbuch. In: Symposion Ernst Christmann. Vorträge zur Dialektlexikographie, Sprachgeographie und Volksforschung des Westmitteldeutschen. Hrsg. von W. Kleiber. Stuttgart 1987, S. 61–72.
* Post, Rudolf: Die Erhebungen zur Sammlung der Volksüberlieferungen Badens 1894/95 und die Anfänge des „Badischen Wörterbuchs“. In: Rudolf Bentzinger, Damaris Nübling, Rudolf Steffens (Hg.): Sprachgeschichte, Dialektologie, Onomastik, Volkskunde. [[Wolfgang Kleiber]] zum 70. Geburtstag. Stuttgart 2001, S. 259–275. (ZDL-Beiheft 115). [mit Abb. und Karten]
* Post, Rudolf: Badisches Wörterbuch. In: Städtler, Thomas (Hg.): Wissenschaftliche Lexikographie im deutschsprachigen Raum. Heidelberg 2003, S. 319–322.
== Weblink ==
* [https://www.uni-freiburg.de/badwb Badisches Wörterbuch]
{{Navigationsleiste Dialektwörterbücher}}
[[Kategorie:Werterbuech]]
[[Kategorie:Bade]]
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Schneeburg
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Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Burg
|Name =
|Alternativname =
|Bild = Schneeburg.jpg
|Bildbeschreibung = Ruine Schneeburg vu Ebringe her
|Entstehungszeit = vor 1312
|Typologie n. geo. Lage = Höcheburg
|Erhaltungszustand = Ruine
|Ständische Stellung = Freiadligi
|Abmessungen oder Fläche =
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Ebringen|Ebringe]]
|Breitengrad = 47/57/38/N
|Längengrad = 7/47/53/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 516
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Markgräflerisch (Ebringe)}}
D '''Schneeburg''' isch e Ruine, wo sich uf 516 m Höchi uf em weschtliche Näbegipfel vum [[Schönberg (Ebringen)|Schimberg]] uf dr Gmarkig vu [[Ebringen|Ebringe]] zwische Ebringe un Uffhuse im Stadtteil [[Sankt Georgen (Freiburg)|Sant Jörge]] vu [[Freiburg im Breisgau|Friburg im Brisgau]] befindet.
Die äldist erhalde Erwähnig vu dr vu dr Herre vu [[Hornberg (Schwarzwald)|Hornberg]] erbaute Burg datiert uf anno 1312. Anno 1349 het dr Werner von Hornberg d Burg in d Lahenshoheit vum [[Fürstabtei St. Gallen|Chloster Sankt Galle]] ybergä un isch defir mit dr Herrschaft Ebringe belähnt worre.
D Burg isch scho vor 1500 verlosse worre, womit e Zerstörig im [[Deutscher Bauernkrieg|Burechrieg]] 1525 eher ins Riich vu dr Legende ghört. Die domols iber Ebringe herrschende Herre vu [[Falkenstein (Adelsgeschlecht, Freiburg)|von Falkenstei]] hän ihr Residenz in dr Ort Ebringe verlegt un s Ebringer Schloss – s hütig Rothus – baut, wo um 1710 si hütigi Gstalt erhalde het.
Hüt isch vu dr Burg numme e chleineri, deilwiis rekonstruierti Ruine mit Reste vum [[Bergfried|Bergfrid]] un eme Wohngebäude erhalde.
Inzwische het d Gmei Ebringe einigi Baim vor dr Burg gfällt, so dass si inzwische ganzjährig guet vu Ebringe un dr Rhiebeni us im Wald zsähe isch.
<gallery perrow="3">
Datei:Ebringen-ruine-schneeburg-1.jpg|Südoschtasicht
Datei:Ebringen-ruine-schneeburg-2.jpg|Südweschtasicht
Datei:Ebringen-ruine-schneeburg-3.jpg|Turm im Nordweschte
Datei:Ebringen-ruine-schneeburg-4.jpg|Innehof, Südweschtsite
Datei:Ebringen-ruine-schneeburg-5.jpg|Südoschtsite vu dr Ruine
Datei:Ruine Schneeburg.jpg|Ruine Schneeburg, vum Schimberger Hof her
</gallery>
== Literatur ==
* Silvia Faller: ''Früher Regierung, heute Ruine''. In: Badische Zeitung 5. Mai 2012.
* Alfons Zettler, Thomas Zotz: ''Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau, I. Nördlicher Teil: Halbband A-K''. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-7364-X, S. 98–106.
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt'', Band 2. Konstanz 1987, Verlag Südkurier.
* Walter Fahl: ''Vor den Toren Freiburgs – Schönberg-Batzenberg-Panorama'', Freiburg i. Br., Kehrer, 1986.
* Helmut Bender, Karl-Bernhard Knappe, Klauspeter Wilke: ''Burgen im südlichen Baden''. 1. Auflage. Verlag Karl Schillinger, Freiburg im Breisgau 1979, ISBN 3-921340-41-1, S. 166–169.
* Peter Paul Albert: ''Die Schneeburg. Zur Geschichte der Burg und ihrer Besitzer'', In: Zeitschrift der Gesellschaft zur Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den angrenzenden Landschaften, Freiburg im Breisgau, Band 25, 1909, S. 51–90.
* Peter Paul Albert: ''Zur Geschichte der Schneeburg ob Ebringen'', In: Zeitschrift der Gesellschaft zur Beförderung der Geschichts-, Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den angrenzenden Landschaften, Freiburg im Breisgau, Band 23, 1907, S. 339–344.
* Franz Xaver Kraus: ''Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden'', Tübingen und Leipzig, 1904, Sechster Band, Erste Abtheilung - Kreis Freiburg; S. 295 [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm6bd1/0310 online]
* Fridrich Pfaff: ''Die Schneeburgen im Breisgau und die Snewelin von Freiburg'', in: Alemannia. Zeitschrift für alemannische und fränkische Geschichte, Volkskunde, Kunst und Sprache, zugleich Zeitschrift der Gesellschaft für Geschichtskunde zu Freiburg im Breisgau, Band 32, 1904, S. 299–316.
* Josef Bader: ''Urkunden über die Schneeburg bei Ebringen im Breisgau'', in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Band 18, 1865, S. 462–476
* Ildefons von Arx: ''Geschichte der Herrschaft Ebringen im Jahre 1792 aus alten Urkunden gezogen, dem Drucke übergeben von Joseph Booz derzeitigem Pfarrer zu Ebringen'', Verlag Franz Xaver Wangler, Freiburg im Breisgau 1860
== Weblink ==
{{Commonscat|Schneeburg (Ebringen)}}
* http://www.burgenarchiv.de/seiten/burg-schneeburg-bw.html
* http://www.freiburgbilder.de/fb_schneeburg.htm
* {{ebidat|1644|Schneeburg}}
[[Kategorie:Schönbergmassiv]]
[[Kategorie:Bauwerk z Friburg]]
[[Kategorie:Burg (Brisgau-Hochschwarzwald)]]
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Burg Stallegg
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Burg
|Name = Burg Stallegg
|Alternativname = Stacheleck
|Bild = burgstallegg.jpg
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = 1200 bis 1300
|Typologie n. geo. Lage =
|Erhaltungszustand = Muurräscht
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Löffingen|Leffinge]]-Geschwyyler
|Breitengrad = 47/51/20.16/N
|Längengrad = 8/17/16.8/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 776
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Stallegg''', au ''Stacheleck'' gnännt, isch e [[Burg]]ruine bim Ortsdeil Geschwyyler vu dr Stadt [[Löffingen|Leffinge]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald|Landchreis Bryysgau-Hochschwarzwald]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
== Gschicht ==
D Burg isch im 13. Johrhundert böue wore un im Bsitz vu dr Herre [[Fürstenhaus Fürstenberg|vu Firschtebärg]] gsi. Anne 1525 isch d Burg im [[Bauernkrieg|Buurechrieg]] gschlisse wore. Vu dr friejere Burgaalag isch nyt meh erhalte.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
== Weblink ==
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/BH_big.html#169 Burg Stallegg uf burgeninventar.de]
[[Kategorie:Burg (Brisgau-Hochschwarzwald)|Stallegg]]
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Burg Falkenstein (Höllental)
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Falkestei}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Falkestei
|Bild = 02, Falkenstein - Höllental.JPG
|Bildbeschreibung = Burgfelse mit Ruineräscht uf em oberen Burgplatoo
|Alternativname =
|Entstehungszeit = um 1100
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg
|Erhaltungszustand = Ruine
|Ständische Stellung = Minischtriali
|Abmessungen oder Fläche =
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Breitnau]]
|Breitengrad = 47/56/26.52/N
|Längengrad = 8/1/0.48/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug =
}}
D '''Burg Falkestei''' (au ''Alt-Falkestei'') isch e Burgruine uf em Baan vu dr hitige [[Breitnau]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald|Landchreis Bryysgau-Hochschwarzwald]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
== Lag ==
D Ruine lyt am Yygang vum [[Höllental (Schwarzwald)|Helledal]] - em „Untere Helledal“, bim [[Buchenbach|Buechebacher]] Ortsdeil Falkesteig, uf eme hite nit zugängige Platoo vun ere gäche Haale.
== Gschicht ==
[[Datei:06, Falkenstein - Höllental.JPG|mini|links|upright|Grabplatte vum Ritter Kuno vu Falkestei († 1343)]]
D Burg isch aafangs vum 12. Johrhundert vun eme [[Zähringer|zähringische]] Minischtrialegschlächt uf ere gäche Aahechi am untere Yygang vum Helledal böue wore, wu au as „Falkesteige“ bekannt gsi isch. D Erböuer sin us em [[Wittental|Wittedal]] chuu un sin derno as s d [[Falkenstein (Adelsgeschlecht, Freiburg)|Herre vu Falkestei]] bekannt gsi. Noch ihne un ihre Burg isch s Dal Falkesteiner Dal gnännt wore, dr Name Helledal isch erscht speter entstande. Die Burg hätt dr wichtig Verchehrswäg dur s Dal solle schitze, wu dr [[Breisgau|Bryysgau]] mit dr [[Baar (Landschaft)|Boor]] un em [[Bodensee|Bodesee]] verbunde het. D Herrschaft vu dr Burg het bal s Dal uffe glängt bis uf [[Hinterzarten|Hinterzarte]] un [[Titisee-Neustadt#Stadtdeil_Titisee|Ditisee]]. Wyteri Burge, wu d Falkesteiner ufgrichtet gha hän, si d [[Falkenbühl|Falkebiel]] un di hitig [[Ruine Bubenstein|Buebstei]] gsi, au Nej-Falkestei gnännt.
Wu dr Wäg, wu dr Falkesteiner großi Zollyynahame brocht gha het, dur d Strecki dur s [[Wagensteigbach|Wagesteigdal]] Konkurränz iberchuu het, wu vu 1310 bis 1379 böue woren isch, sin d Ritter no dr Legänd allmeh zue Raubritter wore. Des sej d Ursach gsi, ass d [[Freiburg im Breisgau|Fryybeger]] am [[6. Dezember|6. Dezämber]] 1388 d Burg Falkestei aagriffe un gschlisse gha hän. Andri Hischtoriker gän as Grund fir d Zersterig aa, ass d Fryybeger meh Macht hän welle haa. Wahrschyns isch an dr Stell vu dr Burg d St. Nikolaus-Kapälle böue wore, wu anne 1460 s erscht Mol gnännt wird. Die isch aber im Johr 1606 in s Dal an dr Hellebach, dr hitig Rotebach verleit.
== Sag ==
Ere Sag no soll dr Hegschtpunkt vu dr Usenandersetzig zwische dr Fryyberg un dr Falkesteiner d Entfierig vun ere schwangere Frau un ihrem Mann gsi syy. Si heb s Chind verlore un ihre Mann sej vu dr Felse in s Dal abe gschuckt wore. Wu si frej gloo woren isch, heb si Rache gschwore un heb d Fryybeger Burger ufghetzt gege d Falkesteiner. D Fryybeger hebe dernbo d Burg Falkestei gstirmt un gschlisse.
== Aalag ==
Vu dr Burg git s hite nume no wenig Muurräscht. Si isch eine vu dr Ruine im Bryysgau, wu am wenigschte dervu erhalten isch.
== Literatur ==
[[Datei:64, Falkenstein - Höllental.JPG|thumb|Grundmuurräscht vum Donjon]]
* M. Miller: ''Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Bd. 6: Baden-Württemberg'', Stuttgart 1965
* H. Mayer: ''Falkenstein und die Falkensteiner'', in: ''Breisgauer Chronik 6'', 1914
* Alfons Zettler, Thomas Zotz: ''Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau. Halbband 1. A - K. Nördlicher Teil''. Ostfildern. In. ''Archäologie und Geschichte. Freiburger Forschungen zum ersten Jahrtausend in Südwestdeutschland''. Heft 14. Thorbecke. Sigmaringen 2003. ISBN 3-7995-7364-X
* [[Arthur Hauptmann]]: „Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden“, Verlag des Südkuriers, 2 Bd., Konstanz 1984
== Weblink ==
{{Commonscat|Burg Falkenstein, Höllental}}
{{Wikisource|Sagen von der Burg Falkenstein}}
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/buchenbach_burg-falkenstein.php D Burg Falkestei]
* [https://web.archive.org/web/20160409194754/http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=2205%2F Rekonstruktionszeichnig] vum Wolfgang Braun
{{Übersetzungshinweis|de|Burg_Falkenstein_(Höllental)|dütsch|59583085}}
[[Kategorie:Burg (Brisgau-Hochschwarzwald)|Falkenstein]]
[[Kategorie:Breitnau]]
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Burg Wiesneck
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2026-09-02T17:13:55Z
Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Wisneck}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Wisneck
|Bild = Burg Wiesneck 8423.jpg
|Bildbeschreibung = Burgruine Wisneck
|Alternativname =
|Entstehungszeit = 1079
|Typologie n. geo. Lage = Ortslag
|Erhaltungszustand = Ruine
|Ständische Stellung = Grofe
|Abmessungen oder Fläche =
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Buchenbach|Buechebach-Wisneck]]
|Breitengrad = 47/58/0.01/N
|Längengrad = 7/59/58.79/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug =
}}
Di '''Burg Wiesneck''' isch e [[Burg|Burgruine]] im Ortsdeil Wisneck vu dr Gmei [[Buchenbach|Buechebach]] im [[Schwarzwald]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald|Landchreis Bryysgau-Hochschwarzwald]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
== Lag ==
D Ruine lyt im [[Zartener Becken|Zartner Becki]] am Yygang vum [[Höllental (Schwarzwald)|Helledal]], em [[Wagensteige|Wagesteigdal]] un em [[Unteribental|Unteryybedal]]. D Burg isch strategisch ginschtig gläge un het d Stroß bewacht, wu iber s Wagesteigdal uf dr [[Thurner (St. Märgen)|Durner]] uffegfiert het.
Um d Burg het sich scho frie d Ortschaft Wisneck bildet gha, wu anne 1837 uf Buechebach yygmeindet woren isch.
== Gschicht ==
D Burg isch s erscht Mol anne 1079 urkundlig gnännt wore un isch im Bsitz vu dr [[Grafen von Haigerloch|Grofe vu Haigerloch]] gsi. Im Johr 1096 het sich s dr Grof ''Adalberg vu Haigerloch'' no dr Burg as ''vu Haigerloch-Wisneck'' gnännt. Eso hän sich d Burgherre zue Konkurrente vu dr [[Zähringer]] entwicklet, wu im Bryysgau vorgherrscht hän.
Im Johr 1118 het dr ''Bruno vu Haigerloch-Wisneck'' s [[Kloster St. Märgen|Chloschter St. Märge]] errichte loo. Um 1121 isch d Burg s erscht Mol vu dr [[Zähringer]] gschlisse, aber bal wider ufböue wore. D Familie vu dr Grofe vu Haigerloch-Wisneck isch um 1170 uusgstorbe, dodermit isch d Burg un dr Bsitz an d ''[[Grafen von Hohenberg (Schwaben)|Grofe vu Hoheberg]]'' gfalle. Si hän d Burg anne 1293 wyterverchauft.
Im [[Deutscher Bauernkrieg|Buurechrieg]] isch d Burgaalag vu eme Hufe vu ufständische Buure unter em [[Hans Müller von Bulgenbach|Hans vu Bulgebach]] gstirmt un gschlisse wore, aber bal scho wider zem Deil wider ufböue wore.
Anne 1577 isch si an d Freiherre [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|vu Sickinge-Hoheburg]] ibergange. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dryßgjehrige Chrieg]] isch d Burg anne 1646 vu dr Franzose gschlisse wore. In dr Zyt derno het d Burg as Steibruch dient fir d Lyt in dr Gegnig.
== Aalag ==
Vu dr Burgaalag sind abgsäh vum Yygangsberaich hite nume no wenig Muurräscht erhalte. An dr Iberräscht vu dr Vorburg, dr Hauptburg un em [[Palas]] isch aber no guet z sähne, ass es eini vu dr greßere Burgaalage in dr Region gsi isch.
==Verein==
Anne 2002 isch dr ''Verein Burg Wiesneck e. V.'' grindet wore, wu wett Sorg drage fir d Burgruine Wisneck.
==Galerii==
<gallery>
Datei:Burg Wiesneck 8424.jpg
Datei:Burg Wiesneck 8426.jpg
Datei:Burg Wiesneck 8429.jpg
Datei:Burg Wiesneck 8430.jpg
</gallery>
==Literatur==
*Alfons Zettler, Thomas Zotz: ''Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau. I. Nördlicher Teil Halbband A-K''. Ostfildern 2003
== Weblink ==
{{commonscat|Burg Wiesneck}}
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/BH_big.html#183 Burg Wisneck uf burgeninventar.de]
{{Übersetzungshinweis|de|Burg_Wiesneck|dütsch|62041043}}
[[Kategorie:Burg (Brisgau-Hochschwarzwald)|Wiesneck]]
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Burg Neu-Blumberg
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2026-09-02T17:08:32Z
Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Nej-Bluembärg}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Nej-Bluembärg
|Alternativname = Raiberschlessli
|Bild = Neu-Blumberg Burgfelsen.jpg
|Bildbeschreibung = Burgfelse vu Nej-Bluembärg
|Entstehungszeit = 1300 bis 1400
|Typologie n. geo. Lage =
|Erhaltungszustand = Muurräscht
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Löffingen|Leffinge]]-Geschwyler
|Breitengrad = 47/50/48.84/N
|Längengrad = 8/17/46.32/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 720
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
[[Datei:Räuberschlößle Innehof.jpg|160px|links|De Innèhof vum Räuberschlößle mit Muèrräscht a dè Dalsitè un Wanderer bim Uusruhè]]
D '''Burg Nej-Bluembärg''', au ''Raiberschlessli'' gnännt, isch e [[Burg|Burgruine]] bi Geschwyler, eme Ortsdeil vu dr Gmei [[Löffingen]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald|Landchreis Bryysgau-Hochschwarzwald]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt uf eme Felse in dr [[Wutachschlucht|Wueteschlucht]].
D Burg isch im 14. Johrhundert s erscht Mol gnännt wore. Anne 1525 isch si im [[Deutscher Bauernkrieg|Buurechrieg]] gschlisse wore. As Bsitzer wäre d Herre ''von Blumberg'' gnännt. Hite sin vu dr Burgaalag nume no wenig Muurräscht erhalte.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. 3. Auflage. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
== Weblink ==
* [https://web.archive.org/web/20090214215851/http://burgeninventar.de/html/bw/BH.html D Burg Nej-Bluembärg uf burgeninventar.de]
[[Kategorie:Burg (Brisgau-Hochschwarzwald)|Neu-Blumberg]]
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Burg Istein
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Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Istei}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Istei
|Alternativname = castrum istein
|Bild =
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = 1000 bis 1100
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg, Felseburg
|Erhaltungszustand = Muurräscht
|Ständische Stellung = Klerikali, Adligi, Grofe
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Efringen-Kirchen|Efrige-Chilche]]- [[Istein|Istei]]
|Breitengrad = 47/39/47/N
|Längengrad = 07/31/51/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug =
}}
D '''Burg Istei''' isch e [[Burg|Burgruine]] uf em [[Isteiner Klotz|Isteiner Chlotze]] bi [[Istein|Istei]], eme Ortsdeil vu dr Gmei [[Efringen-Kirchen|Efrige-Chilche]] im [[Landkreis Lörrach|Landchreis Lörrach]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
== Gschicht ==
Im 11. bis 12. Johrhundert isch die Felseburg vu dr [[Fürstbistum Basel|Bischef vu Basel]] böue wore. Anne 1185 isch si s erscht Mol as ''castrum istein'' gnännt wore. 1410 bis 1411 isch d Burg vun eme Basler Heer noch em [[Isteiner Krieg|Isteiner Chrieg]] gschleift wore, wo dr Burckhardt (dr Jüngeri) [[Münch (Geschlecht)|Münch vo Landskron]] Pfandheer vo dr Burg gsi isch. Anderi Bsitzer sin dr Jakob von Waldkron gsi, dr Werner [[Schaler]], wo 1382 zum [[Liste der Bischöfe von Basel|Bischof vo Basel]] gweelt wore isch, schliesslich aber verzichtet het und d Herrschaft Istei als Entschädigung übercho het, d Stadt [[Basel]], [[Österreich|Eschtryych]], d Grofe vu Fryybeg un d Markgrofe vu Sausenberg.
1900 bis 1914 isch d Burgaalag as Feschtig uusböue wore. ab 1936 isch si in Weschtwall mit yybezoge wore un noch em [[Zweiter Weltkrieg|Zwete Wältchrieg]] no 1945 gsprängt wore.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. 3. Auflage. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
* Werner Meyer: ''Burgen von A bis Z. Burgenlexikon der Regio''. Druckerei und Verlag Klingental AG. Basel 1981
* Max Miller, Gerhard Taddey: ''Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 6. Baden-Württemberg''. Stuttgart 1965
* Heiko Wagner: ''Theiss Burgenführer Oberrhein. 65 Burgen von Basel bis Karlsruhe''. Theiss. Stuttgart 2003. ISBN 3-8062-1710-6
== Weblinks ==
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/LOER_big.html#1436 D Burg Istei uf burgeninventar.de]
* [http://www.burgenwelt.de/istein/index.htm Burg Istein bei burgenwelt.de]
* [http://www.sphynxx.de/rekonstruktion/main.php?g2_itemId=629/ Rekonstruktionszeichnung] vum Wolfgang Braun
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Lörrach}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Lörrach)|Istein]]
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Burg Hörnle
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2026-09-02T16:32:40Z
Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Hernli}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Hernli
|Alternativname =
|Bild =
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = 12. Johrhundert
|Typologie n. geo. Lage = Spornburg
|Erhaltungszustand = Muurräscht
|Ständische Stellung =
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Löffingen|Leffinge]]
|Breitengrad = 47/51/5.04/N
|Längengrad = 8/26/19.32/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 660
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Hernli''' isch e abgangeni [[Burg]] uf em Baan vu dr Stadt [[Löffingen|Leffinge]] im [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald|Landchreis Bryysgau-Hochschwarzwald]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si isch eooe 90 Meter iber dr [[Wutachschlucht|Wuetachschlucht]] nerdlig vu [[Ewattingen|Ebedinge]] gläge, eme Ortsdeil vu dr Gmei [[Wutach (Gemeinde)|Wuetach]].
Die Spornburg isch im 12. Johrhundert böue wore. Vu dr ehmolige Burgaalag sin hite nume no gringi Muurräscht erhalte.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. 3. Auflage. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987, ISBN 3-87799-040-1
== Weblink ==
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/BH_big.html#135 D Burg Hernli uf burgeninventar.de]
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
[[Kategorie:Burg (Brisgau-Hochschwarzwald)|Hornle]]
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Burg Blumegg
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Blommegg}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Blommegg
|Alternativname = Lunzischtei
|Bild =Zinnfigurenklause 1030108.jpg
|Bildbeschreibung = Modèll vo dè Burg Blommegg, stòt i dè [[Zinnfigurenklause|Zinnfigurèklausè]] z Fryburg
|Entstehungszeit = 1100 bis 1200
|Typologie n. geo. Lage = Höchèburg
|Erhaltungszustand = gringi Räscht
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Stühlingen|Stüeling!]]-[[Blumegg (Stühlingen)|Blommegg]]
|Breitengrad = 47/48/20.52/N
|Längengrad = 8/29/58.2/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 630
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Blommegg''' isch e [[Burg|Burgruinè]] in dè Nöchi vu Blommegg, èm Ortsdeil vu dè Stadt [[Stühlingen|Stüèlingè]] [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuèt]] z [[Baden-Württemberg|Baddè-Württèbärg]]. Si lyt am obberè Rand vu Chalchwänd. Selli Wand ghört zu dè [[Wutachflühen|Wuètèflüè]], welli au unteri [[Wutachschlucht|Wuètèchschlucht]] benamst wörd. Diè rächti Flankè vo dè Wuètèflüè nennt mo au ''Blomegger Flüè'', diè fanget bi [[Blumberg|Bluemberg]]-[[Achdorf (Blumberg)|Achdorf]] als Fortsetzig vom [[Wutachknie|Wuètèknüè]] aa. En Felsdurm, wu i dè Nöchi lyt, heißt ''Lunzischtei'' odder ''Bruètfelsè''.
D Höchèburg isch vu dr [[Blumegg (Adelsgeschlecht)|Herrè vo Blommegg]] im 12. Johrhundert baut worrè. Anne 1192 isch si s èrscht Mòl gnennt un im Johr 1577 gschliffè worrè. Selli Burg isch dè Stammsitz vo dè Blomegger
Vu dè ehmolige Burgaalag sin hüt no gringi Räscht erhaaltè.
== Literadur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Volaag vom Süèdkurier, Konschtanz 1987, ISBN 3-87799-040-1.
== Weblingg ==
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD_big.html#2793 D Burg Blommegg uff burgeninventar.de]
* [http://www.sphynxx.de/rekonstruktion/main.php?g2_itemId=620/ Rekonschtruktionszeichnig] vum Wolfgang Braun
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Waldshuet)|Blommegg]]
[[Kategorie:Stüelinge]]
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Burg Rotwasserstelz
0
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2026-09-02T16:39:10Z
Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{Dieser Artikel|bschrybt d Burg Rotwasserschtelz bi Hochetenge. Fir d [[Burg Rötteln]] bi Lörrach lueg dert.}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Rotwasserschtelz
|Alternativname = Schloss Röttle
|Bild = Hohentengen-Roetteln.jpg
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = 1100 bis 1200
|Typologie n. geo. Lage = Felseburg, Ortslag
|Erhaltungszustand = Erhalte
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Hohentengen am Hochrhein|Hochetenge]]
|Breitengrad = 47/34/13.44/N
|Längengrad = 8/25/8.4/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 343
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
{{DISPLAYTITLE:Burg Rotwasserschtelz}}
D '''Burg Rotwasserschtelz''', au ''Schloss Röttlè'' oder ''Rötlè'' gnännt (dt. ''Schloss Rötteln'' bzw. ''Röteln''), isch e [[Burg|Felseburg]] uf eme Felse in Ortslag vu dr Gmei [[Hohentengen am Hochrhein|Hochetenge]] am [[Hochrhein|Hochryy]] im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Sie lyt am nerdlige Bruckechopf vum Flussibergang in d [[Schweiz|Schwyz]] wysewyy vu [[Kaiserstuhl AG|Chaiserstuel]].
== Gschicht ==
D Burg isch im 12. Johrhundert vu dr Familie ''von Wasserschtelz'' böue un anne 1163 s erscht Mol urkundli gnännt wore. Im Johr 1185 wird e ''Ludwig von Rötteln'' gnännt, wu im Dienscht vu dr Herzeg vu [[Zähringer|Zährige]] gstanden isch. D Burg Rotwasserschtelz isch anne 1294 uusböue wore um im 18. Johrhundert nej uusböue wore. Syt 1803 isch si in Privatbsitz.
D Herre ''vo Wasserschtelz'' hän au d [[Burgruine Weisswasserstelz|Burg Wysswasserschtelz]] un d [[Schloss Schwarzwasserstelz|Burg Schwarzwasserschtelz]] böue loo.
== Bildergallery ==
<gallery>
Datei:Kaiserstuhl-schloss-roetteln.JPG|Schloss Röttlè am Hochrhyufer
Datei:Schloss Röttlè vom Aargauer Ufer.JPG|S Schloss Röttlè am Obèd. D Sunnè langèd graad no für è Spiègelig im Hochrhy
Datei:Rheinbruecke HK SchlossRoetteln.JPG|S Schloss Röttlè bi Hohètèngè am Hochrhy, ooni Spiègelig mit èm Fokus uffs Hauptgebäudi
Datei:Schloss Röttèlè vum Schwizer Ufer.JPG|S Schloss Röttlè un d Brugg übber dè Rhy bim Ynachtè, vo dè Kaiserschtüèler Uferbromenadè uus stromobsi uus gsää
</gallery>
== Literadur ==
* Helmut Bender, Karl-Bernhard Knappe, Klauspeter Wilke: ''Burgen im südlichen Baden''. Fryburg im Briisgau 1979
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Volaag vom Südkuryer. Konschtanz 1984. ISBN 3-87799-040-1
* Friedrich-Wilhelm Krahe: ''Burgen des deutschen Mittelalters''. Weltbild Verlag GmbH. Würzburch 1998. ISBN 3-86047-219-4
== Weblingg ==
{{Commonscat}}
* [http://www.burgenwelt.de/rotwasserstelz/index.htm Burg Rotwasserschtelz (Rötteln)] uf burgenwelt.de
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/hohentengen_rotwasserstelz.php Rotwasserstelz] uf alemannische-seiten.de
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD.html Burge und Schlösser im Landchreis Waldshuet] uf burgeninventar.de (über web.archive.org)
* [https://web.archive.org/web/20150207063853/http://badischewanderungen.de/Burg-Rotwasserstelz.htm Burg Rotwasserstelz - Hochstift Konstanz] uf badischewanderungen.de
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Burg_Rotwasserstelz|3 = dütsch|4 = 70922997}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Waldshuet)|Rotwasserschtelz]]
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Burgruine Weisswasserstelz
0
26336
1088251
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2026-09-02T16:45:31Z
Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burgruine Wysswasserstelz}}
{{Infobox Burg
|Name = Burgruine Wysswasserstelz
|Alternativname =
|Bild = Burg Weisswasserstelz 02.jpg
|Bildbeschreibung = Weschtsyte (2008)
|Entstehungszeit = 1100 bis 1200
|Typologie n. geo. Lage = Higelburg
|Erhaltungszustand = Muurräscht
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Hohentengen am Hochrhein|Hochetenge]]
|Breitengrad = 47/34/39.36/N
|Längengrad = 8/24/5.04/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 340
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burgruine Wysswasserstelz''' isch e [[Burg|Burgruine]] uf eme Biel am rächte nerdlige Stade vum [[Hochrhein|Hochryy]] bi [[Hohentengen am Hochrhein|Hochetenge]] im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
== Gschicht ==
Dr Standort vu dr Burg isch scho in dr Urnefelderzyt (Spoti Bronzezyt) fir e Sidlig gnutzt wore.
Die Higelburg Wysswasserstelz isch im 12. Johrhundert vu dr Herre ''von Wasserstelz'' böue loo wore, anne 1170 wird in ere Urkund e ''Wernherus de Wasserstelze'' gnännt. D Herre ''von Wasserstelz'' sin wahrschyns Minischteriali vum [[Kloster Reichenau|Chloschter Ryychenau]] gsi. Im Johr 1330 het dr ''Lütold von Krenkingen'' vu dr [[Gutenburg_(Hochrhein)|Gueteburg]] d Burg vu dr ''Margerethe von Wasserstelz'' gchauft. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dryssgjehrige Chrieg]] isch d Burg anne 1639 gsprängt wore. Dur Erbschaft isch si an d Grofe ''von Falkenhayn'' chuu, 1754 gege ne Pfandsumme an s Hochstift Konschtanz. D Burg Wysswasserstelz isch derno verfalle, 1779 isch e Ussemuure zämmeghejt, 1781 het s Dach deilwyys gfählt.
D Herre ''von Wasserstelz'' hän au d [[Burg Rotwasserstelz]] böue loo un d Wasserburg [[Schloss Schwarzwasserstelz|Schwarzwasserstelz]], wu anne 1875 abdrait woren isch.
==Aalag==
Di ehmolig Burgaalag zeigt no Räscht vun eme Runddurm, eme Halbrunddurm, ere Ringmuure mit 1,8 m Durmässer, eme Chuchiböu un eme Bärgfrid.
== Galerii ==
<gallery>
Datei:Burg Weisswasserstels_01.jpg|Sidsyte (2008)
Datei:Burg Weisswasserstelz_03.jpg|Halbrunddurm an dr Oschtsyte (2008)
</gallery>
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier. Konstanz 1984. ISBN 3-87799-040-1
* Friedrich-Wilhelm Krahe: ''Burgen des deutschen Mittelalters''. Weltbild Verlag GmbH. Würzburg 1998. ISBN 3-86047-219-4
* J. Schmidt-Brücken: ''Land Baden-Württemberg. Burgen, Schlösser und Ruinen''. Aus der Schriftenreihe: ''Belser Ausflugsführer''. Christian Belser Verlag. Stuttgart 1980. ISBN 3-7630-1290-7
== Weblink ==
{{commonscat|Weisswasserstelz|Burgruine Wysswasserstelz}}
* [http://www.ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?id=1667 Yydrag zue dr Burg] in dr wisseschaftlige Burgedatebank vum Europäische Burgeinschtitut (EBIDAT)
* [http://www.burgenwelt.de/weisswasserstelz/index.htm Burg Weisswasserstelz bei burgenwelt.de]
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD.html Burge im Landchreis Waldshuet] uf burgeninventar.de
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Waldshuet)|Weisswasserstelz]]
[[Kategorie:Chleggi]]
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Schloss Schwarzwasserstelz
0
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941080
2026-09-02T16:46:18Z
Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Burg
|Name = Burgruine Schwarzwasserstelz
|Alternativname =
|Bild = Wasserstelz.jpg
|Bildbeschreibung = Bild vom Julius Lange
|Entstehungszeit =
|Typologie n. geo. Lage =
|Erhaltungszustand = Burgstall
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Kaiserstuhl AG|Chaiserstuel AG]]
|Breitengrad = 47/34/34/N
|Längengrad = 8/24/4/E
|Region-ISO = CH-AG
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug =
}}
S '''Schloss Schwarzwasserstelz''' isch e [[Burg|Wasserburg]] gsi, wu uf de [[Schwarzwasserstelz (Insel)|Insle Schwarzwasserstelz]] am Sidstade vum [[Hochrhein|Hochryy]] bi [[Kaiserstuhl AG|Chaiserstuel]] in dr [[Schweiz|Schwyz]] glägen isch. Wysewyy vun ere, am dytsche Stade, stoht hite no d [[Burgruine Weisswasserstelz|Burg Wysswassersstelz]] un wysewyy vu Chaiserstuel uf dr dytsche Syte am Gränzibergang d [[Burg Rotwasserstelz]]. D Aalag isch dur d Novälle ''Hadlaub'' vum [[Gottfried Keller]] literarisch beriemt wore.
== Gschicht ==
D Burg Schwarzwasserstelz isch bis 1330 Eigetum vu dr Freiherre ''vo Wasserstelz'' gsi. No dr Eroberig vum [[Aargau]] dur d [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgnosse]] anne 1415 isch d Schwarzwasserstelz iber d Herre ''vo Tenge'' an dr [[Bistum Konstanz|Firschtbischof vu Konschtanz]] chuu. Speter isch si zue d Residänz vu dr bischeflige Obervegt z Chaiserstuel wore, dodrunter au bis 1587 d [[Schaffhausen|Schaffuuser]] Familie ''Heggenzi'' (au ''Heggenzer''). Syt 1821 ghert d Burginsle zem Baan vu [[Fisibach]]. Ab dr Mitti vum 19. Johrhundert isch si nimmi bewohnt gsi un isch derno verfalle. Schließli isch d Schwazwasserstelz an d [[Schweizerische Nordostbahn|Schwyzerisch Nordoschtbahn]] verchauft un 1875 abdrait wore. Im Johr 1938 isch uf dr friejere Schlossinsle ne Bunker böue wore, wu hite no dert z finden isch.
== Aalag ==
D Burg het e Ringmuure gha mit 1,5 m Durmässer un e Bärgfrid mit ere Grundflechi vu 7 x 7,5 m un mit ere Muursterki vu 2,4 m.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1, S. 252.
* ''Die Reste von Schloss Schwarzwasserstelz: Stiftung erwirbt Bunker am Rhein als Zeitzeugen.'' Neue Zürcher Zeitung vom 14. September 2000, Seite 49.
== Weblink ==
{{Commonscat|Schwarzwasserstelz}}
* [http://www.gemeinden-web.ch/gemeinden/kaiserstuhl/de/portrait/geschichte/welcome.php?action=showinfo&info_id=3719 D Wasserstelz-Sage]{{Toter Link|url=http://www.gemeinden-web.ch/gemeinden/kaiserstuhl/de/portrait/geschichte/welcome.php?action=showinfo&info_id=3719 |date=2019-12 }}
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/ch/AG.html Burge im Kanton Aargau] uf burgeninventar.de
[[Kategorie:Burg (Aargau)|Schwarzwasserstelz]]
[[Kategorie:Rhy]]
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Burg Neu-Tannegg
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2026-09-02T16:36:07Z
Buchstapler
22960
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1088244
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Nej-Dannegg}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Nej-Dannegg
|Alternativname = Burg Boll
|Bild =
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = um 1160
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg, Dalburg
|Erhaltungszustand = Umfassigsmuure
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Bonndorf im Schwarzwald]]-Boll
|Breitengrad = 47.840421
|Längengrad = 8.356385
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 695
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Nej-Dannegg''', au ''Burg Boll'' gnännt, isch e [[Burg|Burgruine]] uf eme Bärgrucke iber dr [[Wutachschlucht|Wueteschlucht]] bi Boll, eme Ortsdeil vu dr Stadt [[Bonndorf im Schwarzwald|Bonndorf]], im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
== Gschicht ==
Wahrschyns isch die Hechburg vu dr Herre ''von Boll'' im 12. Johrhundert böue wore, wu um 1160 as Dienschtmanne vu dr edelfreje Familie [[Krenkingen|von Krenkingen]] gnännt wäre. In dr Mitti vum 14. Johrhundert isch d Burg in dr Bsitz vu dr Herre ''von Tannegg'' chuu. D Herre von Tannegg sin dervor uf dr [[Burg Tannegg|Burg Alt-Tannegg]] gwohnt. Wu si d Burg Boll gchauft gha hän, hän si si in ''Nej-Danneg'' umgnännt. No 1476 isch si verfalle, e Zersterig isch nit iberliferet.
==Aalag==
Di ehmolig Burgaalag zeigt no Räscht vu Umfassigsmuure, eme Ecke vu dr [[Palas|Palasmuure]] un e Grabe zum hecher glägene Bärghang. D Burg isch urspringli rund 70 Meter lang un 30 Meter breit gsi.
== Literatur ==
* Förderkreis Burgruine Wieladingen e. V. (Hrsg.): ''Burgruinen im Landkreis Waldshut''. o.A.
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. 3. Auflage. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
* Friedrich-Wilhelm Krahe: ''Burgen des deutschen Mittelalters''. Weltbild Verlag GmbH. Würzburg 1998. ISBN 3-86047-219-4
* J. Schmidt-Brücken: ''Land Baden-Württemberg. Burgen, Schlösser und Ruinen''. Aus der Schriftenreihe: ''Belser Ausflugsführer''. Christian Belser Verlag. Stuttgart 1980. ISBN 3-7630-1290-7
== Weblink ==
* [http://www.burgenwelt.de/neu-tannegg/index.htm D Burg Nej-Dannegg] uf burgenwelt.de
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/bonndorf_boll-burg-neu-tannegg.php D Burg Nej-Dannegg] uf alemannische-seiten.de
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD.html Burge im Landchreis Waldshuet] uf burgeninventar.de
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Waldshuet)|Neu-Tannegg]]
[[Kategorie:Bonndorf]]
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Burg Roggenbach
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Roggebach}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Roggebach
|Alternativname =
|Bild = Roggenbach Steinegg.jpg
|Bildbeschreibung = Roggebach (rächts) un Steinegg
|Entstehungszeit = um 1200
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg
|Erhaltungszustand = Muurräscht, Dirm
|Ständische Stellung = Adligi, Grofe
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Bonndorf im Schwarzwald|Bonndorf]]-Wittlekofe
|Breitengrad = 47/46/6.24/N
|Längengrad = 8/20/15.72/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 675
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Roggebach''' isch e [[Burg|Burgruine]] uf eme Bärgrucke bi Wittlekofe, eme Ortsdeil vu dr Stadt [[Bonndorf im Schwarzwald|Bonndorf]] im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt 400 Meter wyt ewäg vu dr Ruine vu dr [[Burg Steinegg (Bonndorf)|Burg Steinegg]]. D Burg Roggebach isch noch em friejere Namme vum Bach Steina gnännt. Zämme mit dr Burg Steinegg wird d Burg Roggebach hite z Bonndorf vilmol ''[[Roggenbacher Schlösser|Rogèbacher Schlösser]]'' gnännt.
[[Datei:Ruine Burg Roggebach im Steinadal.jpg|miniatur|links|Beidi Burgfryd vo dè ehemòligè Burg Roggèbach im Mittlerè Steinadal unterhalb vom ehemòligè Zinkè Roggèbach bi Wittlekofè]]
== Gschicht ==
Die Hecheburg isch um 1180/90 vu dr [[Grafen von Nellenburg|Grofe ''von Nellenberg'']] böue loo wore. S erscht Mol urkundlig gnännt wird si anne 1288. Im Johr 1295 isch si im Bsitz vu dr [[Krenkingen|Herre ''von Krenkingen'']] gsi, wu ihre Stammsitz uf d Burg Roggebach verleit hän. Mitti 14. Johrhundert isch si im Pfandbsitz vu dr Herre ''von Roth'' vu [[Grafenhausen|Grofehuuse]].
Anne 1438 wird d Burg dur dr ''Werner von Staufen'' gschlisse un no wider ufböue. Ändgiltig gschlisse wird si anne 1525 im [[Deutscher Bauernkrieg|Dytsche Buurechrieg]] wie au d Burg Steinegg. 1609 isch d Burg im Bsitz vum [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Chloschter St. Bläsi]].
== Aalag ==
[[Datei:Karo Obbere Rand vom Grosse Burgfryd Ruine Burg Roggebach.jpg|miniatur|S Karo isch d Innèsitè vom Grossè Burgfryd vo dè Ruinè Burg Roggèbach im Mittlerè Steinadal]]
[[Datei:Grosse Burgfryd Burg Roggebach.jpg|miniatur|links|De Grosse Burgfryd vo de Ruinè Burg Roggèbach im Mittlerè Steinadal vom Innèhof hèr aagluègt]]
D Burg Roggebach het zwe Bärgfrid gha mit glyyche Maß (Hechi 10 m, Grundflechi 9 x 9 m, Muursterki 2,5 m). Di ehmolig Burgaalag zeigt no Räscht vu dr Grundmuure vu dr Wohngebäude, vum nördöschtliche Bärgfrid, vun ere Drännigsmuure un vum südweschtliche Bärgfrid. Bi de hütige Ruinä fallt uff, dass de südweschtliche Turm dütlich chlyner isch wie de nordöschtliche.
== Uusbligg ==
[[Datei:Grosse Burgfryd Burg Roggebach Iigang vo Innè.jpg|mini|Dè Iigang zum Grossè Burgfryd vo dè Ruinè Roggèbach vo innè nooch usè gluègèt.]]
D Ruinè Roggèbach wyst zwei Burgfryd uff, woby uffallend isch, dass de südweschtliche Burgfryd nu übber è Ußeschtegè zuègänglich isch, i dè nordöschtlichè Burgfryd cha mò iè, aber nit uè gò. Sèll lyt a dè fäälendè Holzkonschtruktion im Innerè vo beidè Burgfryd. Sèllèwäg sin beidi Türm au obbè offè. Dè nordöschtlichè Burgfryd isch hüt höcher wiè dè südweschtliche, vomuètlich hèt s bim letschterè èmòl dè obber Deil vo dè Muèr gschlissè.
Momentan isch d Stègè bim südweschtlichè Turmräscht nit begehbar (Stand: Auguscht 2017), wa d Uussicht vo dè Ruinè uus dütlich yschränkt, well suscht beidi Burgfryd innè hool un nit z beschtyygè sin. Dè höcher Turm hèt vollschtändig bis zuè dè Kronè intakti Ußèmuèrè, è inneri Wendelschtègè bis uff d Höchi uè wär wòrschinlich è besseri Option für dè Uusbligg, sèll wörd abber vomuètlich è Vision bliibè.
[[Datei:Ruinè Burg Roggèbach - Beidi Burgfryyd mit Rundumflug.ogg|mini|Rundumflug um d Ruinè vo dè Burg Roggèbach im Mittlerè Steinadal unterhalb vo Wittlekofè]]
Dè Innèhof zwǜschè dè beidè Burgfryyd isch relativ guèt erhaaltè, we-mò vom kümmerlichè Räscht vom ehemòligè Burghuus èmòl absièt. Als Aaschauungsmatriaal für Schuèlklassè taugt er allèwyl guèt, dört dèfür wörd s gsamti Ensemble scho sit längerem bruucht. Luft nõch obbè gäb s bim Hèrrichtè vom Innèhof abber schu nò. Dè Gebruuch als Füèrschtell zum Würschtlebrõtè (Stand: Augscht 2017) cha s hoffentlich nit gsi sy.
[[Datei:Ruinè Burg Roggèbach - Beidi Fryyd mit Dalbligg.ogg|mini|links|Beidi Burgfryyd vo dè Burg Roggèbach sowiè èn Bligg dalobsi und dalabsi vo dè Steina.]]
== Trivia ==
D Roggèbacher Schlösser wörrèd sit mengè Johrzeent vo dè regionalè Schuèlè für Wander-Schuèluusflüüg ''missbruucht'', un sin sèllèwäg bi dè Yheimischè rächt guèt bekannt. Well sèlli Uusflüüg abber mit Schuèlkind in èm Aalter durrègfüürt wörrèd, wo sèlli rächt vill Mòl kei Luscht uff Wanderè hèn, sin d Roggèbacher Schlösser ''berüümt-berüchtigt''.
== Literadur ==
* Förderkreis Burgruine Wieladingen e. V. (Hrsg.): ''Burgruinen im Landkreis Waldshut''. o. A.
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. 3. Auflage. Verlag des Südkurier, Konstanz 1987, ISBN 3-87799-040-1.
* Friedrich-Wilhelm Krahe: ''Burgen des deutschen Mittelalters''. Weltbild, Würzburg 1998, ISBN 3-86047-219-4.
* J. Schmidt-Brücken: ''Land Baden-Württemberg. Burgen, Schlösser und Ruinen''. Aus der Schriftenreihe: ''Belser Ausflugsführer''. Christian Belser Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-7630-1290-7.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/bonndorf_burg-roggenbach.php Burg Roggebach] uf alemannische-seiten.de
* [http://www.burgenwelt.de/roggenbach/index.htm Burg Roggenbach bei burgenwelt.de]
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD.html Burge im Landchreis Waldshuet] uf burgeninventar.de
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Waldshuet)|Roggenbach]]
[[Kategorie:Bonndorf]]
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Burg Steinegg (Bonndorf)
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text/x-wiki
{{ Infobox Burg
|Name = Burg Steinegg
|Alternativname =
|Bild = Steinegg_02.jpg
|Bildbeschreibung = Nordsyte vum Bärgfrid (1991)
|Entstehungszeit = 1100 bis 1200
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg
|Erhaltungszustand = Bärgfrid
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Bonndorf im Schwarzwald|Bõõdorf]]-Wittlekofè
|Breitengrad = 47/46/18.12/N
|Längengrad = 8/20/9.6/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 720
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
{{DISPLAYTITLE:Burg Steinegg}}
[[Datei:Oberes Steinatal.jpg|thumb|links|S Mittlerè Steinadal mit dè Ruinè Steinegg rächts obbè]]
[[Datei:Burg Steinegg.ogv|thumb|links|Rundumflug um d Burg Steinegg]]
D '''Burg Steinegg''' isch e [[Burg|Burgruinè]] uf eme Bärgrucke bi Wittlekofe, eme Ortsdeil vu dè Stadt [[Bonndorf im Schwarzwald|Bõõdorf]] im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuèt]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt 400 Meter wyt ewäg vu dr Ruine vu dè [[Burg Roggenbach|Burg Rogèbach]]. D Burg Steinegg un d Burg Rogèbach wäre hit z Bõõdorf vilmol ''[[Roggenbacher Schlösser|Rogèbacher Schlösser]]'' gnännt.
Die Hecheburg isch im 12. Johrhundert vu dr Herre ''von Steinegg'' böue loo wore, wu Minischtriali vu dr Herzög vu [[Zähringer|Zährige]] gsi sin. Wu d Herre von Steinegg uusgstorbe sin, isch d Burg an d [[Grafen von Nellenburg|Grofe von Nellenburg]] chuu. Anne 1525 isch d Burg Steinegg im [[Deutscher Bauernkrieg|Buurechrieg]] wie au d Burg Roggebach gschlisse wore. Si isch derno nimi uffbaut wore.
==Aalag==
Vu dè ehmolige Burgaalag sin hüt no dè Bärgfrid mit ere Grundflächi vu 9 x 9 m un ere Muursterki vu 3 m erhalte, dè Räscht vun ere segs Meter hochi Muurè un dè 20 Meter düèfè Halsgrabbè.
== Literatur ==
* Finanzministerium Baden-Württemberg (Hrsg.): ''Burgen, Schlösser und Ruinen''. Stuttgart 1980.
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier, Konstanz 1987, ISBN 3-87799-040-1.<!-- Seitenangabe fehlt -->
* Friedrich-Wilhelm Krahe: ''Burgen des deutschen Mittelalters''. Weltbild, Würzburg 1998, ISBN 3-86047-219-4, S. 582.
== Weblink ==
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/bonndorf_burg-roggenbach.php D Burg Rogèbach un d Burg Steinegg] uf alemannische-seiten.de
* [http://www.burgenwelt.de/steinegg2/index.htm D Burg Steinegg] uf burgenwelt.de
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD.html Burge im Landchreis Waldshuet] uf burgeninventar.de
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Waldshuet)|Steinegg]]
[[Kategorie:Bonndorf]]
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Burgruine Wieladingen
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2026-09-02T16:48:11Z
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burgruine Wiiladinge}}
{{Infobox Burg
|Name = Burgruine Wiiladinge
|Alternativname = Harpolinger Schloss
|Bild = burgruinewieladingen.jpg
|Bildbeschreibung = Blick uf di Burgruine Wiiladinge
|Entstehungszeit = 12. Johrhundert
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg, Spornlag
|Erhaltungszustand = Ruine
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale = Steiböuwyyss
|Heutiger Ortsname = [[Rickenbach (Hotzenwald)|Rickebach]]-Wiiladinge
|Breitengrad = 47/35/15.36/N
|Längengrad = 7/59/53.52/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 540
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burgruine Wiiladinge''', au ''Harpolinger Schloss'' gnännt, isch e [[Burg|Burgruine]] bi Wiiladinge, eme Ortsdeil vu dr Gmei [[Rickenbach (Hotzenwald)|Rickebach]] im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt uf eme Bärgsporn iber em [[Murg (Südschwarzwald)|Murgdal]].
== Gschicht ==
Die Spornburg isch im 12. Johrhundert böue wore. Zu däre Zyt het si zum Bsitz vum Chloschter [[Bad Säckingen|Bad Säckige]] ghert. S erscht Mol gnännt wird d Burg um 1260 as Bsitz vu dr Herre ''von Wieladingen''. Speter het si dr Familie ''von Stein'' ghert. Ab em 15. Johrhundert isch d Burg derno verfalle.
==Aalag==
Di ehmolig Burgaalag zeigt no Räscht vun eme Doppeldor un eme [[Palas]]. Au dr 28 Meter hoch Bärgfrid isch no erhalte.
Zwische 1984 un 1996 sin d Räscht vu dr Ruine vu ehreamtlige Mitarbeiter vum 1984 grindete Verein ''Förderkreis Burgruine Wieladingen'' gsicheret wore. Dr Durm isch zuegängli gmacht wore. Dr Ferderchreis luegt wyter uf d Erhaltig vu dr Aalag.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier. Konstanz 1984. ISBN 3-87799-040-1
* Wolfgang Zimmermann: ''Unterwegs zu Burgen und Schlössern im Schwarzwald. Ausflüge und Wanderungen zu den schönsten und interessantesten Burgen und Schlössern''. Fink-Kümmerly und Frey. Ostfildern 1981. ISBN 3-7718-0409-4
== Weblink ==
* [http://www.burgruine-wieladingen.de Homepage vu dr Burgruine Wiiladinge]
* [http://www.burgenwelt.de/wieladingen/index.htm Burg Wiiladinge] uf burgenwelt.de
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD.html Burge im Landchreis Waldshuet] uf burgeninventar.de
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
{{Übersetzungshinweis|de|Burgruine_Wieladingen|dütsch|62892838}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Waldshuet)|Wieladingen]]
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Schloss Hohenlupfen
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2026-09-02T16:17:08Z
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Schloss Hochelupfe}}
{{Dieser Artikel|bschrybt s Schloss Hochelupfe bi Stüelige. Fir d [[Burg Hohenlupfen|Burg Hochelupfe]] bi Talheim lueg dert.}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Hochelupfe
|Alternativname =
|Bild = Schloss Hohenlupfen.jpg
|Bildbeschreibung = Schloss Hochelupfe im Winter
|Entstehungszeit = 11. Jh.
|Typologie n. geo. Lage = Felseburg
|Erhaltungszustand = Erhalte
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Stühlingen|Stüelige]]
|Breitengrad = 47/44/30/N
|Längengrad = 8/26/7/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
S '''Schloss Hochelupfe''' isch e [[Schloss (Gebäude)|Schloss]] z [[Stühlingen|Stüelige]] im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. In dr hitige Form git s es Schloss syter anne 1624 un s wird hit as Familieresidänz vum [[Fürstenhaus Fürstenberg|Firschtehuus Firschtebärg]] brucht (nume an dr Wynäächte). Syt 2006 versuecht s s Huus Firschtebärg e Mittelalter-Feschtival uf Schloss Hochelupfe z etabliere.
== Gschicht ==
Di urspringli [[Burg|Burgaalag]] Hochelupfe isch dur d [[Grafen von Lupfen|Grofe von Lupfen]] böue loo un anne 1093 s erscht Mol urkundli gnännt wore. Anne 1499 isch d Burg gschlisse un derno wider ufböue wore. In dr Johre 1620–1624 isch d Burg zuen eme Schloss uusböue wore.
Ehmoligi Bsitzer vum Schloss sin au d Herre ''von Staufen'' gsi, d Herre ''von Küssaberg'' un d [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Herre ''von Pappenheim'']] (1582-1639). Syt 1639 isch s Schloss im Bsitz vu dr Firschtebärger.
Noch ere lokale Sag soll vum Schloss Hochelupfe dr [[Deutscher Bauernkrieg|Dytsch Buurechrieg]] uusgange syy.
== Aalag ==
[[Datei:StuehlingerDreigestirn VomFlueliUus II.JPG|links|miniatur|Panorama vo Stüèlingè vom Flüèli uus. Obbè s Stüèlinger Dreigeschtirn Schloss, Kloschter, Krankèhuus, drunter dè Stadtwäg.]]
S Schloss lyt uf eme Felsplateau übber m mittlerè [[Wutach|Wuètèdal]] am öschtlichè Rand vum badischè [[Albgau (Südschwarzwald)|Albgau]]. Uf däre Ebeni hän wahrschyns scho d [[Römisches Reich|Römer]] e Signalturm stòò ghaa.
[[File:Schloss Hohenlupfen.webm|links|miniatur|Rundumbligg ums Schloss Hohelupfe umme]]
S Gebäude isch als großzügig dimensionyrts Hèrrèhuus aaglait. Am nördlichè Ènd vum Hauptdrakt schlièße sich im rächte Winkel e Wehrdurm un e Gsindedrakt aa. Uff dè Dalsitè wärd d Aalaag dur è Weermuurè gschützt, wu südlich bzw. weschtlich durch èn Burggrabbè als Schutzwall abglöst wörd. Im nördöschtlichè Vorhof git s e Ökonomygebäude, woby übber d Hälfti devù durch è Füèrsbrunscht zerschtört worrè isch. Erhaaltè blibbè isch dè Dorbogè, wu hüt diè ainzigi Zuèfaart zum Schloss isch. Stark vofallè isch diè aalt Strõß zum Schloss, wu vu dè befeschtigtè Altschtadt, èm ''Stüèlinger Städtle'', wäg gääch aaschtygt un bis zu dè dalsitigè Weermuè un èm Vorhòf füürt.
== Mediègallery ==
<gallery>
Datei:Schloss Hohenlupfen bei Vollmond.JPG|Schloss Hohèlupfè bi Stüèlingè in èrè Vollmondnacht
File:SchlossHohenlupfen Turmspitze.JPG|D Turmschpitzè vom Schloss Hohèlupfè vom Schlossbärg uus mit èm Hochè Randè im Hintergrund.
File:Schloss BeiVollmond IV.JPG|S Schloss Hohèlupfè in èrè Vollmondnacht im Septèmber 2013.
File:Schlossturm VomInnenhof.JPG|Dè Turm vom Schloss Hohèlupfè vom Innèhoof uus.
File:Schloss TurmTor VomInnenhof.JPG|Dè Turm, de Torbogè un s Hèrrèhuus vom Schloss Hohèlupfè vom Innèhoof uus.
File:Schloss Nordostfront.JPG|D Nordoschtfront vom Schloss Hohèlupfè im Obèdlicht.
File:SchlossHohenlupfen AchteckigerSockel.JPG|Dè achteggigè Turmsockel vom Schloss Hohèlupfè.
File:SchlossHohenlupfen Burgfried.JPG|Dè ehemolige Burgfryd un d Turmbasis vom Schloss Hohèlupfè.
File:SchlossHohenlupfen WelscheKuppel.JPG|Diè welsche Kuppèl vom Schloss Hohèlupfè.
Datei:Stuehlinger Schloss im Obedliècht.JPG|Schloss Hohèlupfè im weichè Obedliècht
Datei:SchlossHohenlupfen VomUmsetzer II.JPG|S Schloss Hohellupfè vom Funkmascht im Schinderwaald uus gsää
</gallery>
== Literadur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten.'' 3. Auflage. Verlag des Südkurier, Konstanz 1987, ISBN 3-87799-040-1.
== Weblingg ==
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD.html Burge im Landchreis Waldshuet uf burgeninventar.de]
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
{{Übersetzungshinweis|de|Schloss_Hohenlupfen|dütsch|70976461}}
[[Kategorie:Schloss (Landkreis Waldshuet)|Hohenlupfen]]
[[Kategorie:Stüelinge]]
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2026-09-02T16:27:00Z
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Schloss Hochelupfe}}
{{Dieser Artikel|bschrybt s Schloss Hochelupfe bi Stüelige. Fir d [[Burg Hohenlupfen|Burg Hochelupfe]] bi Talheim lueg dert.}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Hochelupfe
|Alternativname =
|Bild = Schloss Hohenlupfen.jpg
|Bildbeschreibung = Schloss Hochelupfe im Winter
|Entstehungszeit = 11. Jh.
|Typologie n. geo. Lage = Felseburg
|Erhaltungszustand = Erhalte
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Stühlingen|Stüelige]]
|Breitengrad = 47/44/30/N
|Längengrad = 8/26/7/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
S '''Schloss Hochelupfe''' isch e [[Schloss (Gebäude)|Schloss]] z [[Stühlingen|Stüelige]] im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. In dr hitige Form git s es Schloss syter anne 1624 un s wird hit as Familieresidänz vum [[Fürstenhaus Fürstenberg|Firschtehuus Firschtebärg]] brucht (nume an dr Wynäächte). Syt 2006 versuecht s s Huus Firschtebärg e Mittelalter-Feschtival uf Schloss Hochelupfe z etabliere.
== Gschicht ==
Di urspringli [[Burg|Burgaalag]] Hochelupfe isch dur d [[Grafen von Lupfen|Grofe von Lupfen]] böue loo un anne 1093 s erscht Mol urkundli gnännt wore. Anne 1499 isch d Burg gschlisse un derno wider ufböue wore. In dr Johre 1620–1624 isch d Burg zuen eme Schloss uusböue wore.
Ehmoligi Bsitzer vum Schloss sin au d Herre ''von Staufen'' gsi, d Herre ''von Küssaberg'' un d [[Pappenheim (Adelsgeschlecht)|Herre ''von Pappenheim'']] (1582-1639). Syt 1639 isch s Schloss im Bsitz vu dr Firschtebärger.
Noch ere lokale Sag soll vum Schloss Hochelupfe dr [[Deutscher Bauernkrieg|Dytsch Buurechrieg]] uusgange syy.
== Aalag ==
[[Datei:StuehlingerDreigestirn VomFlueliUus II.JPG|links|miniatur|Panorama vo Stüèlingè vom Flüèli uus. Obbè s Stüèlinger Dreigeschtirn Schloss, Kloschter, Krankèhuus, drunter dè Stadtwäg.]]
S Schloss lyt uf eme Felsplateau übber m mittlerè [[Wutach|Wuètèdal]] am öschtlichè Rand vum badischè [[Albgau (Südschwarzwald)|Albgau]]. Uf däre Ebeni hän wahrschyns scho d [[Römisches Reich|Römer]] e Signalturm stòò ghaa.
[[File:Schloss Hohenlupfen.webm|links|miniatur|Rundumbligg ums Schloss Hohelupfe umme]]
S Gebäude isch als großzügig dimensionyrts Hèrrèhuus aaglait. Am nördlichè Ènd vum Hauptdrakt schlièße sich im rächte Winkel e Wehrdurm un e Gsindedrakt aa. Uff dè Dalsitè wärd d Aalaag dur è Weermuurè gschützt, wu südlich bzw. weschtlich durch èn Burggrabbè als Schutzwall abglöst wörd. Im nördöschtlichè Vorhof git s e Ökonomygebäude, woby übber d Hälfti devù durch è Füèrsbrunscht zerschtört worrè isch. Erhaaltè blibbè isch dè Dorbogè, wu hüt diè ainzigi Zuèfaart zum Schloss isch. Stark vofallè isch diè aalt Strõß zum Schloss, wu vu dè befeschtigtè Altschtadt, èm ''Stüèlinger Städtle'', wäg gääch aaschtygt un bis zu dè dalsitigè Weermuè un èm Vorhòf füürt.
== Mediègallery ==
<gallery>
Datei:Schloss Hohenlupfen bei Vollmond.JPG|Schloss Hohèlupfè bi Stüèlingè in èrè Vollmondnacht
File:SchlossHohenlupfen Turmspitze.JPG|D Turmschpitzè vom Schloss Hohèlupfè vom Schlossbärg uus mit èm Hochè Randè im Hintergrund.
File:Schloss BeiVollmond IV.JPG|S Schloss Hohèlupfè in èrè Vollmondnacht im Septèmber 2013.
File:Schlossturm VomInnenhof.JPG|Dè Turm vom Schloss Hohèlupfè vom Innèhoof uus.
File:Schloss TurmTor VomInnenhof.JPG|Dè Turm, de Torbogè un s Hèrrèhuus vom Schloss Hohèlupfè vom Innèhoof uus.
File:Schloss Nordostfront.JPG|D Nordoschtfront vom Schloss Hohèlupfè im Obèdlicht.
File:SchlossHohenlupfen AchteckigerSockel.JPG|Dè achteggigè Turmsockel vom Schloss Hohèlupfè.
File:SchlossHohenlupfen Burgfried.JPG|Dè ehemolige Burgfryd un d Turmbasis vom Schloss Hohèlupfè.
File:SchlossHohenlupfen WelscheKuppel.JPG|Diè welsche Kuppèl vom Schloss Hohèlupfè.
Datei:Stuehlinger Schloss im Obedliècht.JPG|Schloss Hohèlupfè im weichè Obedliècht
Datei:SchlossHohenlupfen VomUmsetzer II.JPG|S Schloss Hohellupfè vom Funkmascht im Schinderwaald uus gsää
File:IMGP4434 (2)Rittersaal Schloss Hohenlupfen, Führung.jpg|Dag dr offne Dür 2018 Führung m Rittersaal
</gallery>
== Literadur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten.'' 3. Auflage. Verlag des Südkurier, Konstanz 1987, ISBN 3-87799-040-1.
== Weblingg ==
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/WALD.html Burge im Landchreis Waldshuet uf burgeninventar.de]
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
{{Übersetzungshinweis|de|Schloss_Hohenlupfen|dütsch|70976461}}
[[Kategorie:Schloss (Landkreis Waldshuet)|Hohenlupfen]]
[[Kategorie:Stüelinge]]
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Burg Entenburg
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Änteburg}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Änteburg
|Alternativname = hus zu Pforren
|Bild = Entenburg Rekonstruktion.jpg
|Bildbeschreibung = Enteburg, Rekonschtruktionszeichnig
|Entstehungszeit = um 1471
|Typologie n. geo. Lage = Niderigsburg, Ortslag
|Erhaltungszustand = Erhalte
|Ständische Stellung = Grofe
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Donaueschingen|Eschinge]]-Pfohre
|Breitengrad = 47/56/16.08/N
|Längengrad = 8/33/7.2/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 686
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Änteburg''' (dt. ''Entenburg'', friejer au ''hus zu Pforren'' gnännt) isch e [[Burg]] bi Pfohre, eme Ortsdeil vu dr Stadt [[Donaueschingen|Eschinge]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Boor-Chreis]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt uf rund 686 Meter iber Normalnull in Ortslag in dr Nechi vu dr [[Donau|Duene]].
== Gschicht ==
[[Datei:Entenburg Pfohren.jpg|thumb|left|D Änteburg z Pfohre]]
Die Wasserburg isch um 1471 vum Graf Heinrich VI. vo [[Fürstenhaus Fürstenberg|Firschtebärg]] as Jagdschloss böue wore un au in däm Johr zem erschte Mol as „hus zu Pforren“ gnännt. In dr Johre 1567 un 1568 isch si as [[Zehntscheune|Zehntschyyre]] brucht wore. genutzt. Dr hegscht Gascht, wu no dr Legänd emol in däm Wasserschloss soll ibernachtet haa, isch dr [[Maximilian I. (HRR)|Chaiser Maximilian I.]] anne 1516 gsi. Anne 1871 isch d Burg vollständig umböue wore. Syt 1986 isch d Burg in Privatbsitz, si isch derno renoviert wore un wird hite fir Chunschtuusstellige un e Antiquitetesammlig gnutzt.
==Burgaalag==
D Burg isch guet erhalte mit vier Eckdirm un eme quadratische Ufböu, nume dr Grabe fählt hite.
== Literatur ==
* Helmut Bender, Karl-Bernhard Knappe, Klauspeter Wilke: ''Burgen im südlichen Baden.'' Schillinger Verlag. Freiburg im Breisgau 1979. ISBN 3-921340-41-1
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten.'' Verlag des Südkurier. Konstanz 1984. ISBN 3-87799-040-1
* Friedrich-Wilhelm Krahe: ''Burgen des deutschen Mittelalters. Grundriss- Lexikon.'' Bechtermünz Verlag. Augsburg 1996. ISBN 3-86047-219-4
== Weblink ==
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/donaueschingen_entenburg-pfohren.php S Jagdschloss Änteburg] uf alemannische-seiten.de
* [http://www.burgenwelt.de/entenburg/index.htm D Burg Änteburg uf burgenwelt.de]
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/SBK.html Burge im Schwarzwald-Boor-Chreis] uf burgeninventar.de
[[Kategorie:Burg (Schwarzwald-Boor-Kreis)|Entenburg]]
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Burg Alt-Blumberg
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Alt-Bluembärg}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Alt-Bluembärg
|Alternativname =
|Bild =
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit =
|Typologie n. geo. Lage =
|Erhaltungszustand = Grabe, Muurräscht
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Blumberg|Bluembärg]]
|Breitengrad = 47/50/22.2/N
|Längengrad = 8/31/16.32/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 675
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Alt-Bluembärg''' isch e [[Burg|Burgruine]] bi dr Stadt [[Blumberg|Bluembärg]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Boor-Chreis]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt uf rund 675 Meter iber Normalnull.
D Burg isch im Besitz vu dr Herre ''von Blumberg'' gsi. Si isch anne 1645 im [[Dreißigjähriger Krieg|Dryssgjehrige Chrieg]] gschlisse un im 19. Johrhundert abbroche wore.
==Burgaalag==
Vu dr ehmolige Burgaalag sin no Muurräscht erhalte un dr Burggrabe.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
== Weblink ==
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/blumberg_burg-alt-blumberg.php D Burg Alt-Bluembärg] uf alemannische-seiten.de
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/SBK.html Burge im Schwarzwald-Boor-Chreis] uf burgeninventar.de
[[Kategorie:Burg (Schwarzwald-Boor-Kreis)|Alt-Blumberg, Burg]]
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Burg Bärenberg
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Bärebärg}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Bärebärg
|Alternativname = Bäreburg, Wyberzahn
|Bild =
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = um 1100
|Typologie n. geo. Lage = Spornburg
|Erhaltungszustand = Muurräscht, Grabe
|Ständische Stellung = Adligi, Grofe
|Mauerwerksmerkmale = Quader
|Heutiger Ortsname = [[Königsfeld im Schwarzwald|Kennigsfeld]]
|Breitengrad = 48/9/5.4/N
|Längengrad = 8/26/31.2/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 718
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Bärebärg''', au ''Bäreburg'' oder ''Wyberzahn'' gnännt, isch e [[Burg]]ruine bi Burgbärg, eme Ortsdail vu [[Königsfeld im Schwarzwald|Kennigsfeld]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Boor-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt uf rund 718 Meter iber Normalnull uf eme Sporn vum Hutzelbärg.
==Gschicht==
Die Spornburg isch wahrschyns Ändi 11. Johrhundert vu dr Herre ''von Burgberg'' böue wore, wu Dienschtlyt vu dr Herre ''von Falkenstein'' un vu dr Herre ''von Zimmern'' gsi sin. Anne 1116 isch si s erscht Mol gnännt wore. Wyteri Bsitzer sin d Herre ''von Geroldseck un d Grofe ''von Württemberg'' gsi.
==Aalag==
Vum mächtige Durm us grob bhauene Quader sin nume no gringe Räscht erhalte, derzue dr Halsgrabe. Zue dr urspringlige Burgaalag ghert au no d [[Burg Burgberg (Köngigsfeld)|Burg Burgbärg]] im Ortschärn vu Burgbärg.
==Sag==
Ere lokale Sag no het dr gytig Burgherr ''Hans von Burgberg'' emol e alte Frau, wu bi me Sturm um Unterchumft gfrogt gha het, dervugjagt un si wäg ihrem wieschte Uussäh uuszännt, vor allem wäg ihrem ainzige Zahn, wun ere us em Muul fiiri gluegt gha het. Si heb e derno verfluecht mit däne Wort:
<poem>
''"Verfluecht solle Ihr un Eier ganz Gschlächt syy!
''Eiri Burg soll verfalle bis uf e chlai Muurstuck,
''wu eso soll uussäh wie myy ainzige Zahn,
''wu Ihr mi derwäg uuszännt hän!"
</poem>
D Herre ''von Burgberg'' sin derno wirkli uusgstorbe un vu dr Burg stoht nume no ne chlaine räscht – dr hitig Wyberzahn.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier, Konstanz 1987, ISBN 3-87799-040-1
== Weblink ==
* [https://web.archive.org/web/20100405221718/http://burgen-und-ruinen.de/schwarzw_baar/weiberzahn.htm D Burg Bärebärg] uf burgen-und-ruinen.de
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/SBK.html Burge im Schwarzwald-Boor-Chreis] uf burgeninventar.de
[[Kategorie:Burg (Schwarzwald-Boor-Kreis)|Bärenberg]]
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Ruine Kirneck
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Buchstapler
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text/x-wiki
{{Infobox Burg
|Name = Ruine Kirneck
|Alternativname = Kirnegg, Kürneck, Kürnach, Salvest
|Bild =
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = 1100 bis 1200
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg
|Erhaltungszustand = Schildmuure
|Ständische Stellung = Adligi, Minischtriali
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Villingen-Schwenningen|Villinge-Schwenninge]]
|Breitengrad = 48/4/28.2/N
|Längengrad = 8/23/34.8/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 780
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Ruine Kirneck''', au ''Kirnegg'', ''Kürneck'', ''Kürnach'', ''Salvest'' gnännt, isch e [[Burg|Burgruine]] zwische dr Stadt [[Villingen-Schwenningen|Villinge-Schwenninge]] un [[Unterkirnach]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Boor-Chrais]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt uf eme Felse iber em [[Kirnach (Brigach)|Kirnachdal]].
== Gschicht ==
Die chlei Hecheburg isch am Änd vum 12. Johrhundert vu dr Herre ''von Kirneck'' as Stammsitz böue wore, wu Minischtriali vu dr [[Zähringer]] un speter vu dr Grofe ''von Urach'' gsi sin, wu sich derno Grofe ''von Fürstenberg'' gnännt hän. Wyteri Bsitzer no dr Herre ''von Kirneck'' sin d Herre ''von Randegg'' un ''von Gomaringen'' gsi (1365–1372), d Herre ''von Neudeck'' (1365–1372) un s Chloschter Sanderge (1372–1383). Anne 1383 isch d Burg Kirneck an d Stadt Villinge verchauft wore.
Im Johr 1810 isch si abbroche un as as Steibruch brucht wore.
== Aalag ==
Vor em Abbruch soll s no ne Bärgfrid gee haa. Vu dr ehmolige Burgaalag sin hite no ne Schildmuure un sunschtigi Muurräscht erhalte.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
== Weblink ==
*[https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/villingen-schwenningen_burg-kirneck.php D Ruine Kirneck] uf alemannische-seiten.de
* [http://www.burgenwelt.de/kirneck/index.htm D Ruine Kirneck] uf burgenwelt.de
*[https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/SBK.html Burge im Schwarzwald-Boor-Chreis] uf burgeninventar.de
*[https://web.archive.org/web/20111003144150/http://www.thz-historia.de/burgen/index.php Burge] uf thz-historia.de
*[https://web.archive.org/web/20111004154144/http://www.thz-historia.de/galerie/index.html Bilder vu dr Ruine Kirneck] uf thz-historia.de
[[Kategorie:Burg (Schwarzwald-Boor-Kreis)|Kirneck]]
[[Kategorie:Villinge-Schwenninge]]
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Wikipedia:Artikel der Woche/Archiv
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Pakeha
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'''Friejeri Artikel vu dr Wuche'''
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== 2016 ==
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== 2014 ==
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== 2013 ==
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==2012==
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==2011==
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==2010==
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==2009==
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==2008==
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==2007==
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==2004==
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Ruine Zindelstein
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Ruine Zindelstoa}}
{{Infobox Burg
|Name = Ruine Zindelstoa
|Alternativname =
|Bild = Ruine Zindelstein.jpg
|Bildbeschreibung = Ruine Zindelstoa
|Entstehungszeit = um 1225
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg, Spornlag
|Erhaltungszustand = Ruine
|Ständische Stellung = Adligi, Grofe
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Donaueschingen|Eschinge]]-Wolterdinge
|Breitengrad = 47/59/9.6/N
|Längengrad = 8/22/59.88/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 750
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Ruine Zindelstoa''' (dt. ''Zindelstein'') isch e [[Burg|Burgruine]] zwische [[Furtwangen im Schwarzwald|Furtwange]] un Wolterdinge, eme Ortsdeil vu dr Stadt [[Donaueschingen|Eschinge]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Boor-Chreis]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si lyt uf eme Felssporn am linke Stade vu dr [[Breg]].
== Gschicht ==
Die Hecheburg isch wahrschyns scho im 12. Johrhundert vu Grofe vu [[Zähringer|Zährige]] böue wore, anne 1225 isch si s erscht Mol in ere Urkund gnännt wore. Noch em Dod vum [[Berthold V. (Zähringen)|Herzog Berthold V. vu Zährige]], em letschte Zähriger, isch dr Bsitz as Erb an dr [[Grafen von Urach|Heinrich I. vu Urach]] chuu, wu si derno [[Fürstenhaus Fürstenberg|Grof vu Firschtebärg]] gnännt het. Wu d Firschtebärger wyter weschtli bi Hammeryysebach d [[Burg Neu-Fürstenberg|Burg Nej-Firschtebärg]] böue loo hän, het d Burg Zindelstoa ihri Bedytig verlore. Anne 1525 isch d Burg im [[Deutscher Bauernkrieg|Dytsche Buurechrieg]] dur dr „Chleggauer Hufe“ unter em [[Hans Müller von Bulgenbach]] gschlisse un speter as Steibruch brucht wore.
Uf dr Burg hän zytwyys [[Ministeriale|Minischtriali]] vu dr Zähriger gläbt. Speter het au d Grefi Adelheid, d Wittfrau vum [[Egino V. (Urach)|Grof Egino V.]] uf dr Burg gläbt, wu derno as Nunne in s Chloschter [[Günterstal|Ginderschdal]] bi [[Freiburg im Breisgau|Fryybeg]] gangen isch. Derzue het au dr Grof ''Gottfried vu Freiburg-Fürstenberg'', e Suhn vum Egino V., uf dr Zindelstoa gläbt, wu speter Domherr vu Konschtanz gsi isch.
==Aalag==
Vu dr ehmolige Burgaalag sin no Muurräscht un dr Stumpe vum Bärgfrid mir ere Grundffelichiu vu 7,5 mol 7,5 Meter un ere Muursterchi vu 2 m erhalte.
== Sag ==
Zue dr Burg Zindelstoa wird, wie zue vil Burge, au s Sag verzellt: In dr Zyt vu dr Chryzziig sej e Ritter vu Zindelstoa emol in s Morgeland zoge un mit ere ryyche Byti zruckchuu. Dodrunter het s au ne brachtvolle Karfunkel gee, wu dr Ritter als uf d Burgzinne gleit het. S Glumse vu däm Karfunkel (s ''Zindle'') heb derno im ganze Bregdal glyychtet un heb dr Burg dr Namme gee.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
== Weblink ==
* [https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/donaueschingen_zindelstein-burg.php D Burg Zindelstoa] uf alemannische-seiten.de
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/SBK.html Burge im Schwarzwald-Boor-Chreis] uf burgeninventar.de
{{Übersetzungshinweis|de|Ruine_Zindelstein|dütsch|70579938}}
[[Kategorie:Burg (Schwarzwald-Boor-Kreis)|Zindelstein]]
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Burg Grünburg
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Burg Grienburg}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Grienburg
|Alternativname =
|Bild =
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = vor 1487
|Typologie n. geo. Lage =
|Erhaltungszustand = Burgstall
|Ständische Stellung = Adligi
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|Heutiger Ortsname = [[Blumberg|Bluemberg]]
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|Längengrad =
|Unauffindbar = jo
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate =
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}}
D '''Burg Grienburg''' (dt. ''Burg Grünburg'') isch e abgangeni [[Burg]] bi dr Stadt [[Blumberg|Bluemberg]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Boor-Chreis]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
Die Burg isch anne 1487 s erscht Mol gnännt wore. Bsitzer vu dr Burg sin d [[Schellenberg (Adelsgeschlecht)|Herre vu Schelleberg]] gsi. No 1780 isch si abbroche wore.
Vu dr ehmolige Burgaalag isch hite nyt me erhalte.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
== Weblink ==
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/SBK.html Burge im Schwarzwald-Boor-Chreis] uf burgeninventar.de
[[Kategorie:Burg (Schwarzwald-Boor-Kreis)|Grunburg]]
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Burg Neu-Fürstenberg
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Buchstapler
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Nej-Firschtebärg}}
{{Infobox Burg
|Name = Burg Nej-Firschtebärg
|Alternativname =
|Bild =
|Bildbeschreibung =
|Entstehungszeit = um 1275
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg, Spornlag
|Erhaltungszustand = Schildmuure
|Ständische Stellung = Grofe
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Vöhrenbach|Vehrebach]]-Hammeriisebach
|Breitengrad = 47/59/53.16/N
|Längengrad = 8/19/33.96/E
|Region-ISO = DE-BW
|Höhenordinate = 810
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Nej-Firschtebärg''' (dt. ''Burg Neu-Fürstenberg'') isch e abgangeni [[Burg]] bi Hammeriisebach-Bregebach, eme Stadtdeil vu [[Vöhrenbach|Vehrebach]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Boor-Chreis]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]]. Si isch uf eme Felssporn iber dr Mindig vu dr Urach in d [[Breg]] gläge.
Die Hecheburg isch vu dr Herre vu Driberg böue loo wore, um 1440 isch si gschlisse wore. Bsitzer vu dr Burg sin d Herre vu Althornberg gsi, d [[Grafen von Hohenberg (Schwaben)|Grofe vu Hocheberg]] un d [[Habsburger]]. Anne 1641 isch d Burg Althornberg im [[Dreißigjähriger Krieg|Dryssgjehrige Chrieg]] vu franzesische un schwedische Druppe ändgiltig gschlisse wore. Vu dr ehmolige Burgaalag sin no Quader un e Felsechammere erhalte.
== Gschicht ==
Die Spornburg isch vu 1275 bis 1350 vu dr [[Fürstenberg (Adelsgeschlecht)|Grofe vu Firschtebärg]] böue wore, wahrschyns uf ere friejere Aalag, go d Verbindigsstroß zwische dr [[Baar (Landschaft)|Boor]] un em [[Breisgau|Breyysgau]] z sichere un d Erzvorchuu un d Verarbeitig vun ene im Iisebachdal z kontrolliere. D Burg isch in ere Urkund us em Johr 1381 gnännt. Anne 1485 isch si vum Grof Heinrich VI. vu Firschtebärg e „wärtlos Huus“ gnännt wore. Im [[Deutscher Bauernkrieg|Buurechrieg]] isch d Burg Nej-Firschtebärg am 8. Mai 1525 gschlisse wore dur dr „Chleggauer Huffe“ unter em [[Hans Müller von Bulgenbach]].
==Aalag==
Die Burgaalag isch relativ chlai un bildet e uuregelmäßig Viereck ohni [[Bergfried|Bärgfrid]]. D Aalag isch dur e mächtigi 15 Meter hochi un 3,5 Meter starki Schildmuure im Weschte gschitzt wore. E chinschtlige Burggrabe het d Burgstell vum Bärg drännt. Vu dr ehmolige Burgaalag isch hite nume no d Schildmuure erhalte.
==Sag==
Um d Burg Nej-Firschtebärg git s die Sag:
:''Uf dr Burg heb vor em Burechrieg e wilde Herr gläbt, wu d Bure unterdruckt un ene gar nyt gunne gha het. Wäge däm hän se welle umbringe. Är isch aber gwarnt wore. Är het welle in Irri fiere un het syym sterkschte Hängscht d Huefyyse falsch ume ufgschlaa go syyne Verfolger e falschi Spur lege. Är het sich e Manbtel aaglait un e Filchappe ufzoge, ass mer fir e Chnächt hätt sotte halte. Eso isch er derno furtgritte. Wun er scho uf dr änere Syte vu dr Urach gsi isch, hän e ufaimol e Huffe vu ufständische Buure ufgablet.
:''Si hän em d Chappe abzoge, si hän e gchännt as ihre verhasste Herr un hän e verstoche.
:''Wu e Zyt speter d Grofe vu Firschtebärg wider an dr Macht im Land gsi hän, hän si Vehrebach zerscht welle ganz zerstere, hän d Stadt aber derno verschont un hän si zwiunge, e Esel in ihre Woppe ufzneh.
== Literatur ==
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag des Südkurier. Konstanz 1987. ISBN 3-87799-040-1
* Max Miller, Gerhard Taddey: ''Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 6. Baden-Württemberg''. Stuttgart 1965
* Eduard Schuster: ''Die Burgen und Schlösser Badens''. Verlag der Hofbuchhandlung Friedrich Gutsch, Karlsruhe 1908
== Weblink ==
* [http://www.voehrenbach.de/tourismus/ruineneufuerstenberg/index.html Ruine Nej-Firschtebärg] uf voehrenbach.de
* [https://web.archive.org/web/20110430071433/http://www.badischewanderungen.de/Burg-Neuf.ue.rstenberg.htm Burg Nej-Firschtebärg bi „Baukunst in Baden“]
* [https://web.archive.org/web/20080424050214/http://www.burgeninventar.de/html/bw/SBK.html Burge im Schwarzwald-Boor-Chreis] uf burgeninventar.de
[[Kategorie:Burg (Schwarzwald-Boor-Kreis)|Neu-Furstenberg]]
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Hohenfels (bei Stockach)
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Gliwi
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([[c:GR|GR]]) [[File:Wappen Hohenfels.png]] → [[File:DEU Hohenfels (B.W.) COA.svg]] PNG → SVG
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Hauefels}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
| Wappen = DEU Hohenfels (B.W.) COA.svg
| Breitengrad = 47/53/08/N
| Längengrad = 09/06/34/E
| Lageplan = Hohenfels in KN.svg
| Bundesland = Baden-Württemberg
| Regierungsbezirk = [[Regierungsbezirk Freiburg|Friiburg]]
| Landkreis = Konstanz
| Landkreisalem = Konschtanz
| Höhe = 654
| Fläche = 30.5
| PLZ = 78355
| Vorwahl = 07557
| Kfz = KN
| Gemeindeschlüssel = 08335096
| NUTS = DE138
| Adresse = Hauptstr. 30 <br /> 78355 Hohenfels
| Website = [https://www.hohenfels.de www.hohenfels.de]
| Bürgermeister = Florian Zindeler
}}
'''Hauefels''' (dt. ''Hohenfels '') isch e Gmai im [[Landkreis Konstanz|Landkrais Konschtanz]] z [[Baden-Württemberg|Bade-Wirtteberg]]. D Gmai het {{EWZ|DE-BW|{{#Property:P439}}}} Yywohner (Stand: {{EWD|DE-BW}}).
== Geografi ==
Hauefels lyt im Norde vum [[Bodensee|Bodesee]] am Ibergang vum [[Hegau]] zum [[Linzgau]]. D Gmarkig vo Hauefels setzt sich zämme us 57,3 % landwirtschaftlicher Flechi, 34,6 % Wald, 7 % Sidligsflechi un 1,1 % suschtiger Flechi.<ref>Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)</ref>
Nochbergmaine sin [[Sauldorf|Suldorf]] un [[Wald (Hohenzollern)|Wald]] im Norde, [[Herdwangen-Schönach|Herdwãnga-Schäna]] im Oschte, d Stadt [[Stockach|Stocke]] im Side un [[Mühlingen|Mihlenge]] im Weschte.
== Gmaindsgliiderig ==
Zue Hauefels ghere d Ortsdail Hohenfels, Deutwang, Kalkofen, Liggersdorf, Minderschdorf un Selgetswiiler.<ref>''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg'' Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 789–793</ref>
== Gschicht ==
D Gmai Hauefels isch am 1. Jänner 1973 entstande dur dr Zämmeschluss vu dr Gmaine Liggersdorf, Minderschdorf un Selgetswiiler.<ref>{{BibISBN|3170032631|Seite=520}}</ref>
D Burg Hauefels isch zum erschte Mol anne 1292 gnännt wore, Deutwang 1245, Kalkofen 1186, Liggersdorf 970 (as ''Liuterestorf''), Minderschdorf 883, Selgetswiiler 1324. S Biet vu dr Gmai het iber Jorhundert zue dr Herrschaft Hauefels ghert, wu ab 1506 em [[Deutscher Orden|Dytsche Orde]] ghert het (zue dr Kommende [[Altshausen]] in dr Ballei [[Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund|Schwoobe-Elsiss-Burgund]]. Dur d [[Mediatisierung|Mediatisierig]] no dr [[Rheinbundakte|Rhyybundakte]] isch Hauefels 1806 an s Firschtedum [[Hohenzollern-Sigmaringen|Hauezollre-Semmerenga]] chuu un 1849 mit däm as [[Hohenzollernsche Lande|Hauezollerschi Land]] an [[Preußen|Preuße]]. Anne 1947 sin di Hauezollersche Land no dr alliierte Bsetzig im Land [[Württemberg-Hohenzollern|Wirttebärg-Hauezollre]] ufgange, wu 1952 zäme mit dr Länder [[Württemberg-Baden|Wirttebärg-Bade]] un [[Baden (Südbaden)|(Sid-)Bade]] zum Land [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] verainigt wore isch.
== Verwaltig ==
Hauefels het mit dr Stadt Stocke un dr Gmaine Bodme-Ludwigshaffe, Mühlinge, Oageltinge un Orsinge-Nenzinge e Verwaltigsgmainschaft veryybart.
; Burgermaischter vu Hauefels:
* 1975 bis 1988: Franz Moser
* 1988 bis 2012: Hans Veit
* 2012 bis 2015: Andreas Funk
* syt 2016: Florian Zindeler
== Kultur un Bauerk ==
* [[Burg Hohenfels (Hohenfels)|Burg Hauefels]]
* St. Gallus-Chilche, Deutwang (1718)
* Chilche Cosmas un Damian, Liggersdorf (1715)
* St. Oswald-Chilche, Mindersdorf
* Eulogiuskapell, Kalkofen (1696, umböue 1760<ref>F. Hossfeld, H. Vogel und W. Genzmer, ''Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns: Kreis Sigmaringen'', S. 23</ref>
* Korbinian-Brodmann-Museum, Liggersdorf
<gallery>
2007-10-03 Cosmas-Daminan-Kirche D78355-Hohenfels-Liggersdorf RobertDietz.jpg
D-BW-KN-Hohenfels - Friedhofskapelle 002.jpg|Fridhofskapell
Liggersdorf - Rathaus.JPG|Rothuus Liggersdorf
2007-10-03 Eulogius-Kapelle-D78355-Hohenfels-Kalkofen RobertDietz.jpg|Eulogiuskapell
</gallery>
== Dialäkt ==
Dr Dialäkt vu Hauefels ghert zum [[Schwäbisch|Mittelschwebisch]]. Biispil findsch i de Liste [[Tiernamen Hohenfels|Tiernämme vo Hauefels]] und [[Pflanzennamen Hohenfels|Pflanzenäme vo Hauefels]].
== Lyt ==
* Dr Kardinal [[Karl Lehmann]] (1936–2018) isch vu 1942 bis 1945 uf d Volksschuel z Liggersdorf gange.
== Literatur ==
* Christian H. Freitag/ Richard Haidlauf/ Hermann Strohmaier: ''Kalkofen und Hohenfels. Daten - Bilder - Karten. Eine ortsgeschichtliche Sammlung''. Hohenfels 2000
* Christian H. Freitag/ Richard Haidlauf/ Hermann Strohmaier u. a.: ''Liggersdorf und Selgetsweiler. Daten - Bilder - Karten. Eine ortsgeschichtliche Sammlung''. Hohenfels 2003
* Walther Genzmer (Hrsg.): ''Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns'', Bd. 2, Stuttgart: W. Speemann 1948
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://www.hohenfels.de Website vu Hauefels]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Konstanz}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Landkreis Konstanz)]]
[[Kategorie:Heegi]]
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Nelson Mandela
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Nelson Mandela-2008 (edit).jpg|miniatur|hochkant|200px|Nelson Mandela (2008)]]
[[Datei:Nelson Mandela Signature.svg|miniatur|200px|Signatur]]
[[Datei:Young Mandela.jpg|miniatur|200px|Nelson Mandela (1937)]]
[[Datei:Fort hare old house.jpeg|miniatur|200px|Universitet Fort Hare]]
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[[Datei:The Wits University East Campus (archived).jpg|miniatur|200px|Witwatersrand-Universitet]]
[[Datei:Liliesleaf hut1.jpg|miniatur|200px|Em Mandela sy Hitte uf dr Liliesleaf Farm]]
[[Datei:Nelson Mandela's prison cell, Robben Island, South Africa.jpg|miniatur|200px|Em Mandela sy Gfängniszälle uf Robben Island]]
[[Datei:Free Nelson Mandela Protest, Germany (crop).jpg|miniatur|200px|«Free Nelsen Mandela», Proteschtaktion bim Wältgwerkschaftskongräss 1986]]
[[Datei:The Soviet Union 1988 CPA 5971 stamp (70th birth anniversary of Nelson Mandela, South African anti-apartheid revolutionary, political leader and philanthropist).jpg|miniatur|200px|Mandela-Porträt uf ere sowjetische Briefmarke 1988 („Chämpfer fir d Freihait vu Sidafrika“)]]
[[Datei:Frederik de Klerk with Nelson Mandela - World Economic Forum Annual Meeting Davos 1992.jpg|miniatur|200px|Dr Mandela un dr de Klerk bim Wältwirschaftsforum 1992]]
[[Datei:ClintonMandela.jpg|miniatur|200px|Dr Mandela mit em Blii Clinton 1993]]
[[Datei:Mandela voting in 1994.jpg|miniatur|200px|Dr Mandela bi dr erschte freie Wahle 1994]]
Dr '''Nelson Rolihlahla Mandela''' [{{IPA|nelsɒn xoˈliɬaɬa manˈdeːla}}] (* [[18. Juli]] [[1918]] z [[Mvezo]], [[Transkei]], [[Südafrika|Sidafrika]]; † [[5. Dezember]] [[2013]] z [[Johannesburg]], Sidafrika), z Sidafrika au mit em traditionälle Clanname ''Madiba'' gnännt, isch e ehmolige Anti-[[Apartheid]]-Kämpfer z Sidafrika un isch vu 1994 bis 1999 dr erscht schwarz Bresidänt vum Land gsii. Är giltet näb em [[Martin Luther King]] as wichtigschte Verdrätter im Kampf gege di wältwyt Unterdruckig vu dr Schwarzen un as Wägberaiter vum versehnligen Ibergang vu dr Apartheid zuen eme glychhaitsorientierte, demokratische Sidafrika. Anne 1993 het er dr [[Friedensnobelpreis|Friidesnobelbryys]] iberchuu.
Dr Mandela stammt us em Volk vu dr [[Xhosa (Volk)|Xhosa]]. Är het [[Rechtswissenschaft|Jura]] studiert an dr Witwatersrand-Universitet, isch Rächtsaawalt gsii un het 27 Johr as bolitische Gfangene in Haft verbrocht.
==marc chef ist 01.01.2001 geboren
bjojbnfojboavotogbtobeaobntobgaegjtnvboauebotjbngtrobrobjgnbosdojbnrbrobn
=== Eltere un Chenigshuus vu dr Thembu ===
Dr Mandela isch am 18. Juli 1918 im Dorf Mvezo am Stade vum Mbashe-Fluss in dr Neche vu Umtata, dr Hauptstadt vu dr Transkei, uf d Wält chuu. Sy Vater, dr Gadla Henry Mandela, het em Mandela dr Name Rolihlahla gee, was wertlig „Am Nascht vun eme Baum zieh“ haißt – gmaint isch „eber, wu Uuruei stiftet“.<ref name="african">[http://africanhistory.about.com/od/mandelanelson/a/bio_mandela.htm Biografie Mandelas bei africanhistory.about.com] (englisch), abgruefen am 30. Merz 2013</ref> Sy Mueter, d Nosekeni Fanny, isch em Gadla sy Drittfrau gsi.<ref name="mandela15">Nelson Mandela: ''Long Walk to Freedom Volume I: 1918–1962.'' Little, Brown and Company, New York City 1994, ISBN 978-0-7540-8723-6, S. 15</ref> Dr britisch Name Nelson het dr Mandela erscht an syym erschte Schueldag iberchuu. Dr jung Rolihlahla, wu drei Schweschtere un drei Brieder ghaa het, isch bregt wore dur syni Zuegherigkait zum Chenigshuus vu dr Thembu, wu zum Volk vu dr Xhosa ghere. Är ghert aber in dr Thembu-Monarchy zuen ere Näbelinie,<ref name="african" /> so dass sy Vater in vor allem fir di cheniglig Hofhaltig un d Berotig vum Monarch verantwortli gsii isch, derwlyscht d Hauptlinie dradizionäll dr Chenig gstellt het. Dr Mandela het e naturverbundeni Chindhait in relativem Wohlstand gha un het vil Zyt im Freie verbrocht. Mit rund fimf Johr isch er Hirtebue wore un het uf Schof un Chälber mießen ufbasse.
Noch eme Stryt mit dr wysse Brovinzregierig het sy Vater sy Amt un Vermege verlore, derno isch dr Bue mit syre Mueter e baar Däler wyterzogen in s Dorf Qunu. Sy Läben isch gformt wore dur „Sitte, Ritual un Tabu“<ref name="mandela15" /> vu dr Xhosa.
=== Schueluusbildig ===
Anne 1925 het e sy Vater uf di chlai Methodischtenschuel vu Qunu gschickt, wun er mit em guete Zygnis abgschlosse het. Wu dr Vater anne 1927 gstorben isch, isch dr Mandela nyyn Johr alt gsii. Wäg em Dod vu sym Vater isch dr Mandela Wahlbezirksfierer wore. Mit 16 isch er im Rame vu dr dradizionälle Initiazion mit eme Bschnydigsritual in d Zylede vu dr Große vu dr Xhosa ufgnuu wore. Är het doderby dr Name ''Dalibunga'' iberchuu. Derno isch er uf d „Clarkebury Boarding Institute“ z Engcobo gange, en Internat fir Thembu.
=== Studium ===
Anne 1937, mit 19 Johr, isch er uf di methodistisch Missionsschuel ''Healdtown Methodist College'' z Fort Beaufort, wu uugfehr 250 Kilometer wyt ewäg isch vu Umtata. Dert het er zum erschte e Kamraad ghaa, wu kai Xhose gsii isch. S College isch britisch bregt gsii, dr Mandela het dert aber e Intrössi an dr afrikanische Kultur entwicklet.
Mit 21 het si dr Mandela im Missions-College vu Fort Hare z Alice in dr eschtlige Kapbrovinz yygschribe. Drotz ass si nume 150 Studänte ghaa het, isch si arg wichtig gsii fir afrikanischi Glehrti us Sid-, Zäntral- un Oschtafrika. Do het dr Mandela au sy langjehrige bolitisch Wäggfehrt [[Oliver Tambo]] droffe, dr speter Bresidänt vum [[African National Congress]] (ANC). Fort Hare un au Healdtown sin Zäntre vu dr Opposizion gege di bolitisch Vormachtstellig vu dr Wysse z Sidafrika gsii. Näb em Mandela un em Tambo hän do ne Huffe anderi Afrikaner ihri akademisch Uusbildig iberchuu, wu vil Johr speter im bolitische Widerstand e wichtig Roll ghaa hän. Mit em Studium vu dr Fächer Änglisch, Anthropology, Bolitik, „Yygeboreneverwaltig“ un Remisch-Holländisch Rächt het dr Mandela jetz, im Gegesatz zue dr vorgsääne Laufbahn am Thembu-Hof, e Beamtekarriere fir s Regierigsminischterium fir „Yygeborenenaaglägehaiten“ aagsträbt.
Z Fort Hare het si dr Mandela zum erschte Mol bolitisch engaschiert un isch Mitglid vum Studänterot, ''Student Representative Council'' (SRC), wore. Wu dr Mandela mit andere Kommilitone geg di schlächt Verbflägig uf em Campus broteschtiert het, het d College-Laitig mit eme Ultimatum reagiert: Är het chenne wehle zwische Yylänken un ere vorlaifige Suschpändierig. Dr Mandela isch ab dr Universtet gange un het d Region verloo, wu dr Regänt Jongintaba, wu dr Mandela vil Johr ufzoge gha het, d Hochzyt vu sym Suhn Justice un vum Mandela mit zwai Thembu-Maidli arrangschiert ghaa het. S Lobola, dr Brutbryys, isch fir beedi scho organisiert gsii, dodermit het d Hochzyt nimi chene rugggängig gmacht wäre. Di beede Manne sin wäge däm uf [[Johannesburg]] gflichtet, wu si im April 1941 aachuu sin. Aafangs het dr Mandela as Wachmann in ere Goldmine gschafft, wun er d Braxis vum [[Kapitalismus]] chänneglehrt ghaa het. Är isch entloo wore un het in ere in ere Rächtsaawaltsfirma gschafft, wun ere zum erschte Mol Kamrad zuen eme Wysse wore isch, zum jidische [[Kommunismus|Kommunischt]] Nat Bregman.<ref>[http://www.jweekly.com/article/full/62468/nat-bregman-mandelas-first-white-friend/ Nooruef fir dr Bregman bi jweekly.com], abgruefen am 31. Merz 2013</ref> Sy Wohnsitz het dr Mandela im Stadtdail Alexandra ghaa, wun ere unter ermlige Bedingige gläbt ghaa het. Z Johannesburg isch dr Mandela au as Schwärgwichtsboxer aktiv gsii.<ref>[http://www.awesomestories.com/assets/mandela-the-heavyweight-boxer Foto un Zitat bi awesomestories.com], abgruefen am 5. April 2013</ref> Dr Mandela het anne 1943 im Färnstudium an dr University of South Africa e Bachelor of Arts in Jura erworbe. E Vetter vun em, wu z Johannesburg gwohnt het, het en bim ANC-Aktivischt Walter Sisul] yygfiert, wun em meglig gmacht het, mit eme Jurastudium an dr Witwatersrand-Universitet aazfange. Um des Zyt het er sy spetere Aawalt Joel Carlson chänneglehrt. Anne 1949 het er d Universitet ohni Abschluss mieße verloo, wel er d Abschlussbriefig wäge syre bolitische Karriere e baarmol nit bstande ghaa het.
== Bolitischi Aktivitet ==
=== Aafäng ===
Scho as junge Jurastudänt het si dr Mandela in dr bolitischen Opposizion gege s wyss Minderhaitsreschiim engaschiert un d äm sy Waigerig, dr schwarze Meehait vum Land di nämlige bolitische, sozialen un wirtschaftlige Rächt z gee. Anne 1944 isch er em ANC bydrätte<ref>Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence and Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 42.</ref> un het im glyche Johr mit em Walter Sisulu, em Oliver Tambo un andere d ANC Youth League grindet („ANC-Jugedliga“). Hintergrund isch d Uuzfridehait mit dr wirkigsarme Bolitik vu dr dodmolige ANC-Fierig unter em Alfred Bitini Xuma gsii. Bis eppe 1949 isch er eme „afrikanische Nazionalismus“ zuegnaigt gsii, isch dodermit aber in dr ANC-Exekutive iberstimmt wore.<ref name="die42">Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence & Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 7.</ref>
Noch em Siig vu dr „Afrikaaner“-dominierte National Party bi dr Wahle 1948 un dr Bolitik vu dr Rassedrännig (Apartheid), wu derno aagfange het, isch dr Mandela ANC-Vorsitzende z Transvaal wore. Anne 1951 isch er Bresidänt vu dr ANC Youth League gwehlt wore. Är het Bolitiker vum South African Indian Congress (SAIC) un vu dr Communist Party of South Africa droffe un het sich em [[Marxismus]] un ere Bolitik, wu nit no dr Hutfarb unterschide het, zuegchehrt.<ref name="die42" /> Är het anne 1952 di landeswyt Defiance Campaign vum ANC aagfiert, wu vu dr Methode vum gwaltlose Widerstand vum [[Mohandas Karamchand Gandhi|Mahatma Gandhi]] ischpiriert gsii isch. D Defiance Campaign het em ANC e große Zuewachs an Popularitet brocht. Am 30. Juli 1952 isch er wäg sym Engaschmänt unter em Suppression of Communism Act verhaftet un zuen ere Bewehrigsstrof verurdailt wore. Im Augschte in däm Johr het er zäme mit em Oliver Tambo z Johannesburg di erscht ellai vu Schwarze gfiert Aawaltsbraxis vu Sidafrika ufgmacht.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.sahistory.org.za/topic/nelson-mandela-timeline-1950-1959 |wayback=20130704235840 |text=Zytlyscht 1950–1959 bi sahistory.org.za |archiv-bot=2020-01-15 01:10:18 InternetArchiveBot }}, abgreufen am 30. Septämber 2012</ref> Im glyche Johr het er dr Mandela-Blan entwicklet, e basis- un bildigsorientiert Widerstandskunzäpt gege d Apartheid. Är isch im Dezämber 1952 fir sechs Monet baant wore,<ref name="biogr">{{Webarchiv|url=http://www.nelsonmandela.org/content/page/biography |wayback=20130708211838 |text=Biografie bei nelsonmandela.org |archiv-bot=2019-03-12 18:52:30 InternetArchiveBot}} (englisch), abgerufen am 3. April 2013</ref> so dass er Johannesburg nit het derfe verloo un nit bi bolitische Versammlige het derfe mitmache.<ref name="prepared">Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence and Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 24</ref> Im Septämber 1953 isch dr Baan um zwai Johr verlengertet wore. Zuesätzlig isch em ufdrait wore, us em ANC uuszdrätte. Ainewäg het er bim Volkskungräss (''Congress of the People'') vu 1955 mitgmacht, wu d Freihaitskarta verabschidet het, d Basis vu dr Anti-Apartheid-Aktivitete. Am 5. Dezämber 1955 isch dr Mandela wider verhaftet wore<ref name="biogr" /> un 1956 zämme mit 155 anderen Aktivischte wäge Landesverrot im Treason Trial aagchlagt wore. Dr Brozäss het si bis 1961 hiizoge un het mit eme Freispruch fir alli Aagchlagte ufghert.<ref name="die">Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence and Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, Introduction</ref> Vu Februar 1956 ab isch dr Mandela wider fir fimf Johr baant wore.<ref name="prepared" />
=== No dr Baanig vum ANC ===
Urspringlig het si dr Mandela zum Gwaltverzicht bekännt. Wu im Merz 1960 bim Massaker vu Sharpeville uubewaffneti Demonschtrante verschossen un in dr Folg dr ANC un anderi Anti-Apartheid-Gruppe verbote wore sin, hän dr Mandela un syni Mitstryter d Notwändigkait vum gwaltsame Kampf gege d Apartheid akzeptiert. Vorhär het er, drotz ass er baant gsii isch, Ändi Merz 1961 d ''All-In African National Conference'' z Pietermaritzburg glaitet. Bi däre Kumferänz sin rund 1400 Delegierti us zahlryche Opposizionsgruppe derby gsii – e letschte Versuech, d Regierig dur Drohige mit Straik zue dr Grindig vun ere nit-rassistische Republik z bringe.<ref>Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence & Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 7.</ref>
Anne 1961 isch dr Mandela Aafierer vum bewaffnete Fligel vum ANC wore, em Umkhonto we Sizwe („Speer vu dr Nazion“, churz MK). Derno het er illegal Sidafrika verloo un isch as ANC-Rebresäntant in mehrere afrikanische Länder un im [[Vereinigtes Königreich|Verainigte Chenigrych]] gsii. Är isch au bi dr ''Conference of the Pan African Freedom Movement of East and Central Africa'' aafangs 1962 z [[Addis Abeba]] gsi un het d Uuslandsverdrättig vum ANC z [[London]] bsuecht, wun er mit em Oliver Tambo un andere Antiapartheidaktivischte zämmechuu isch. Bi sym Uuslandsufenthalt het er di erschte MK-Rekruten uf em Wäg zuen eme militärischen Uusbildigslager z [[Äthiopien|Ethiopie]] droffe.<ref name="bio">[http://www.nelsonmandela.org/index.php/memory/views/biography/ Churzbiography Nelson Mandela. uf www.nelsonmandela.org] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.nelsonmandela.org/index.php/memory/views/biography/ |wayback=20120309024710}}</ref><ref>[http://www.blackpast.org/?q=1962-nelson-mandela-address-conference-pan-african-freedom-movement-east-and-central-africa (1962) Nelson Mandela: ''Address at the Conference of the Pan-African Freedom Movement of East and Central Africa'', uf www.blackpast.org]</ref> Z Sidafrika het er im Untergrund agiert. Är het as „Gärtner David“ im Huus vum Kommunischt Arthur Goldreich uf dr ''Liliesleaf Farm'' z Rivonia gläbt.<ref>Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence & Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 39.</ref> Sy domolige Spitzname ''The black pimpernel''<ref name="die" /> het sich uf s Buech ''The Scarlet Pimpernel'' (dytsch: ''Die scharlachrote Blume'') bezoge, wu vun eme Held ghandlet het mit ere verborgene Identitet.
=== Brozäss un Haft ===
Am 5. Augschte 1962 isch er zämme mit em Kommunischt Cecil Williams uf ere Autofahrt in dr Nechi vu Howick z [[Natal (Provinz)|Natal]] verhaftet un derno zue drei Johr Gfängnis wäge illegalen Uuslandsraisen un Ufruef zum Straik verurdailt wore. Ab em 7. Oktober 1963 isch er z [[Pretoria]] im Rivonia-Brozäss mit zeh Mitaagchlagte vor Gricht gstande. Am 20. April 1964, em letschte Brozässdag vor dr Urdailsverchindig, het dr Mandela in ere vierstindige, vorberaitete Red uusfierli d Notwändigkait vum bewaffnete Kampf begrindet, wel d Regierig nit uf Appäll un au nit uf dr gwaltlos Widerstand vu dr nit-wysse Bevelkerig in ihrem Bsträbe no Glychbhandlig yygange sei un statt säm all reprässiveri Gsetz erloo heb. Syy Bydrag isch in dr Rand Daily Mail un speter unter em Titel ''I am Prepared to Die'' wältwyt vereffetligt wore. Dr Titel beziet si uf d Dodesstrof, wu dr Staatsaawalt gforderet het. S isch di letscht effetli Red vum Mandel bis anne 1990 gsii.
Am 12. Juni 1964 het dr Richter Quartus de Wet ihn un sibe anderi Mitstryter noch ere achtmonetige Verhandlig zue läbeslange Haft wäge Sabotasch un Blanig vum bewaffnetem Kampf verurdailt. Die Freihaitsstrof het er – zämme mit andere ANC-Aktivischte – in dr Hauptsach uf dr Gfängnisinsle Robben Island abglaischtet, wu im [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean]] vor [[Kapstadt]] lyt. Ab April 1982 isch er fir sechs Johr im Pollsmoor-Gfängnis z [[Kapstadt]] inhaftiert gsii, wun er anne 1988 Lungetuberkolosen iberchuu het, un ab Dezämber 1988 iber e Johr im Victor-Vester-Gfängnis z Paar].<ref name="bio" /> In syre Haftzyt het er Färnkurs gmacht zum Bachelor of Law an dr London University.<ref>[http://www.sundaytimes.lk/090524/Education/ed710.html ''London University celebrates 150th anniversary.'' Sunday Times (Sri Lanka) am 24. Mai 2009], abgruefen am 6. April 2013</ref>
Dr Mandela het ab em Februar 1985 e baar Mol abglähnt, ass er frei gloo wird, wel d Bedingig derfir gsii isch, ass dr ANC dr bewaffnet Kampf ufgit.<ref name="bio" /> Dr ANC het sy Kampagne fir d Freilossig vun eme versterkt. Au internazional het e e Huffe Solidaritetsbezygige mit em Mandela gee, zem Byschpel d Nelson Mandela 70th Birthday Tribute Concert 1988.
Anne 1988 isch dr Nelson Mandela zämme mit andere Verdrätter vum ANC vu dr US-amerikanischen Regierig unter em [[Ronald Reagan]] fir sy Kampf gege s Apartheid-Reschim as Terrorischt uf e Watch List gsetzt wore. Erscht anne 2008 isch er unter em [[George W. Bush]] vu däre Lischt gstriche wore.<ref>[http://edition.cnn.com/2008/WORLD/africa/07/01/mandela.watch/ Mandela off U.S. terrorism watch list] [[CNN]], 2. Juli 2008.</ref> Au d [[Margaret Thatcher]] het en e Terrorischt ghaiße.<ref>Charlene Smith: ''Mandela''. Struik, Kapstadt ²2003, S. 8.</ref>
=== Freilossig un s Änd vu dr Apartheid ===
Am 2. Februar 1990 het dr Staatsbresidänt [[Frederik Willem de Klerk|Frederik de Klerk]] in ere Barlemäntsred umfassendi Reforme in Uussicht gstellt. Unter anderem isch s Verbot vum ''African National Congress'' un vum ''Pan Africanist Congress'' ufghobe wore. Dr Nelson Mandela isch am 11. Februar 1990 us dr Haft entloo wore.<ref name="bio" />
Am Dag, wun ere frei gloo woren isch, het dr Mandela in ere Red vor 120.000 Zueherer in eme Stadion z [[Soweto]] effetli syy Bolitik vu dr Versehnig (''reconciliation'') yyglaitet, indäm er „alli Mänsche, wu d Apartheid wän ufhebe“, zue dr Mitarbet an eme „nitrassische, gainten un demokratische Sidafrika mit allgmaine, freie Wahlen un Stimmrächt fir alli“ yyglade het. Im Juli 1991 isch dr Mandela Bresidänt vum ANC wore. In däre Posizion het er d Verhandlige mit dr Regierig glaitet mit em Ziil, s Apartheid-Sischtem abzschaffe un e neiji, vorlaifige Verfassig z verabschide.
Dr Mandela un dr de Klerk hän anne 1993 zämme dr [[Friedensnobelpreis|Friiedesnobelbryys]] iberchuu. Am 27. April 1994 het dr ANC di erschte demokratische Wahle vu Sidafrika mit ere absolute Meerhait gwunne. Am 9. Mai isch dr Nelson Mandela vum neie Barlemänt zum erschte schwarze Bresidänt vum Land gwehlt wore. In syre Regierig sin au Minischter vu dr National Party un dr Inkatha Freedom Party verdrätte gsii.
=== Bresidänt vu Sidafrika ===
As Staatsschef un Bresidänt vum ANC (bis Dezämber 1997) het dr Mandela d Umgstaltig vum Staat un dr Gsellschaft glaitet ewäg vu dr Apartheid un dr Minderhaiteherrschaft. Är het internazionale Reschpäkt gwunne fir syy Yydrätte fir nazinali un internazionali Versehnig. Ainewäg het s Gruppe gee, wun em vorghalte hän, ass es z wenig soziali Verbesserige gee heb, vor allem ass d [[AIDS]]-Krise z Sidafrika nit in dr Griff kriegt woren sei.
In syre Regierigszyt sin e Huffe Gsetz us dr Apartheidszyt zruckgnuu, Armee un Bolizei as South African National Defence Force un South African Police Service nei grindet wore. Chinder unter sechs Johr, Schwangeri un Mietere, wu stille, hän e choschtelosi Gsundhaitsfirsorg iberchuu un anne 1996 isch di „Primär Gsundhaitsfirsorg“ fir alli Sidafrikaner choschtefrei wore.<ref>[https://web.archive.org/web/20130724083745/http://www.ci.org.za/depts/ci/pubs/pdf/general/gauge2006/gauge2006_healing.pdf Annie Leatt, Maylene Shunk-Kink, Jo Monson: ''Healing Inequalities.'' 2003] (PDF-Datei, 41 kB), Archivversion bi webcitation.org, abgruefen am 30. Merz 2013</ref> Im Februar 1996 het d „Wohrets- un Versehnigskommission (TRC) unter em [[Desmond Tutu]] mit dr Ufschaffig vu dr Gschäänis in dr Zyt vu dr Apartheid aagfange. Im glyche Johr isch e neji Verfassig verabschidet wore.<ref>[http://www.info.gov.za/documents/constitution/1996/a108-96.pdf Wortlut bi info.gov.za] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.info.gov.za/documents/constitution/1996/a108-96.pdf |wayback=20110904221600}} (PDF-Datei; 6,5 MB), abgruefen am 30. Merz 2013</ref> D Huushalt vu rund zwoo Millione Mänsche sin an s Stromnetz aagschlosse wore, drei Millione hän e Wasseraaschluss iberchuu, 750.000 Hyyser sin nei böue wore.<ref>Theodore K. Rabb, Ezra N. Suleiman: ''The making and unmaking of democracy: lessons from history and world politics.'' Taylor & Francis Group, London 2003, ISBN 0-415-93381-1.</ref> Mit em ''Land Restitution Act of 1994'' un em ''Land Reform Act 3 of 1996'' sin Schritt unternuu wore zuen ere Landreform.<ref>[http://www.ngopulse.org/article/land-redistribution-case-land-reform-south-africa Bricht iber d Landreform bi ngopulse.org] (abgruefen am 30. Merz 2013</ref>
Dr Mandela het Bolitiker wie dr [[Fidel Castro]] un dr [[Muammar al-Gaddafi]] „Kampfgnosse“ (''comrades in arms'') gnännt. Dr Castro het si fir Freihaitsbewegige z [[Angola]] un z [[Namibia]] engaschiert un dodermit s Apartheidreschim z Sidafrika gschwecht gha. Am internazionale Dag vu dr Solidaritet mit em [[Palästinenser|Paleschtinänsische Volk]] am 4. Dezämber 1997 het dr Mandela z Pretoria sich mit eme Grueßwort fir d Rächt vu dr Paleschtinänser uusgsproche: „Mir wisse nume z guet, ass unseri Freihait uuvollständig isch ohni d Freihait vu dr der Paleschtinänser“.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.anc.org.za/ancdocs/history/mandela/1997/sp971204b.html |titel=''ADDRESS BY PRESIDENT NELSON MANDELA AT THE INTERNATIONAL DAY OF SOLIDARITY WITH THE PALESTINIAN PEOPLE'' |zugriff=2013-06-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090318102620/http://www.anc.org.za/ancdocs/history/mandela/1997/sp971204b.html |archiv-datum=2009-03-18}}, abgruefen am 30. Septämber 2012 (Archivversion vu 2009)</ref> Anne 1998 het dr Mandela Soldaten uf [[Lesotho]] gschickt go ne [[Putsch|Butschversuech]] geg di demokratisch gwehlt Regierig vum Pakalitha Mosisili niderschlaa. 1998 bis 1999 isch dr Mandela Bresidänt vu dr Bewegig vu dr blockfreie Staate gsii.
=== Aktivitete im Ruestand ===
Noch em Änd vu syre Bresidäntschaft im Juni 1999 het dr Mandela as Aawalt gschafft fir e Raie vu sozialen un Mänscherächtsorganisazione. Är het zahlrychi Uuszaichnige iberchuu, unter anderem s Großchryz vum Bailli, di hegscht Uuszaichnig vum Order of St. John – em änglische Johanniter-Orde – un dr Order of Merit dur d Chenigi [[Elisabeth II.]] un d Presidential Medal of Freedom dur dr domolige US-Bresidänt [[George W. Bush]]. Am 19. Augschte 1999 isch d Nelson-Mandela-Stiftig grindet wore, wu si dr ideälle Furtsetzig vu sym Läbeswärch un dr Gschicht vu dr Antiapartheitsbewegig widmet.<ref>[http://www.nelsonmandela.org/index.php/foundation/about/ Nelson Mandela Foundation, About The Foundation] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.nelsonmandela.org/index.php/foundation/about/ |wayback=20120214023010}}, abgruefen am 17. Juli 2011</ref>
Aafangs 2003 het dr Mandela e baar Rede ghalte, wun er dr George W. Bush un dr britisch Premierminischter [[Tony Blair]] heftig din kritisiert het wäg ihre [[Irak]]-Bolitik.
Anne 2003 isch d Mandela Rhodes Foundation mit em Sitz z Kapstadt grindet wore. Si dient dr Ferderig vu jungen afrikanische Fierigschreft im sidligen Afrika. D Grindigsinitiative isch mit eme Feschtakt in dr Westminster Hall vollzoge wore, wu nämben ihm au dr [[Bill Clinton]], sälber Rhodes-Stipendiat, un dr Tony Blair do gsi sin.<ref>[http://www.mandelarhodes.org/documents/WestminsterLaunch_2005.pdf Churzbschrybig vu dr Grindigsinitiative] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.mandelarhodes.org/documents/WestminsterLaunch_2005.pdf |wayback=20140211045448}} (PDF; 501 kB)</ref><ref>[http://www.rhodeshouse.ox.ac.uk/page/mandela-rhodes-foundation Churzbschrybig uf dr Webbresänz vu dr Mandela Rhodes Foundation (Oxford, UK)] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.rhodeshouse.ox.ac.uk/page/mandela-rhodes-foundation |wayback=20120523082425}}</ref>
Anne 2007 het er zämme mit em [[Desmond Tutu]] d Gruppe „The Elders“ grindet, wu rund zeh eltere, aagsähni Personen us verschidene Kontinänt verdrätte sin, dodrunter asu em Mandela sy Frau Graça Machel. Dr Mandela isch s ainzig Ehremitglid vu dr ''Elders.''<ref>{{Webarchiv|url=http://www.theelders.org/about |wayback=20130509030133 |text=Websyte vu dr Elders |archiv-bot=2021-02-19 22:44:11 InternetArchiveBot }}, abgruefen am 3. April 2013</ref>
== Persenligs ==
Dr Mandela het dreimol ghyrote. Us zwoo vu däne Ehene stamme sechs Chinder. Sy erschti Frau, d Evelyn Ntoko Mase, het er am 5. Oktober 1944 ghyrote, e ANC-Aktivischti vu Engcobo un e Kusyne zum Walter Sisulus. D Eh isch no 13 Johr anne 1957 gschide wore. D Evelyn Ntoko Mase isch anne 2004 gstorbe. Si hän zämme vier Chinder ghaa, zwai Maidli un zwee Buebe. Dr erscht Suhn, Madiba "Thembi" Thembekile (1946–1969), isch anne 1969 bi me Autouufall um s Läbe chuu. Dr zweet Suhn, Makgatho Mandela (1950–2005), isch an [[AIDS]] gstorbe. Di erscht Dochter Makaziwe (* 1947) isch mit nyyn Monet gstorbe. Ihre zwoote Dochter (* 1954) hän si dr glych Name gee.
Anne 1957 het er d Winnie Madikizela (1936-2018) chänneglehrt, di erscht schwarz Sozialarbaiteri z Johannesburg. Si hän zämme zwoo Dechtere, Zenani (Zeni, * 1958) un Zindziswa (Zindzi, *1960). In syre Haftzyt hän si di baide nume sälte gsää. Zwai Johr no syre Freilossig het si dr Nelson Mandela wäge bolitische Belaschtige anne 1992 vu dr Winnie Madikizela drännt un ihri Eh isch am 19. Merz 1996 gschide wore.
An syym 80. Geburtstag, am 18. Juli 1998, het er d Graça Machel ghyrote, d Witfrau vum Samora Machel, em ehmolige Bresidänt vu [[Mosambik]] un ANC-Unterstitzer, wu zwelf Johr vorhär bi me Flugzyyguuglick unm s Läbe chuu isch.
Bi dr Ereffnigsfyyr vu dr [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010|Fueßball-Wältmaischterschaft 2010]] am 11. Juni 2010 z Johannesburg het dr Mandela welle derby syy, är het si zimli derfi yygsetzt gaa, ass es Turnier z Sidafrika het chenne stattfinde. Am Obe vorhär isch aber sy 13-jehrigi Uränkeli noch eme Autouufall gstorbe, sällewääg het er sy Dailnahm churzfrischtig abgsait.<ref>[http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,700096,00.html Artikel uf spiegel-online], abgruefen am 12. Juni 2010</ref> Zue dr Schlussfyyr am 11. Juli 2010 isch dr Nelson Mandela dderno fir churzi Zyt derzue chuu.<ref>[http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_wm2010/newspage_262153.html ''Schlussfeier: Ovationen für Mandela''], abgruefen am 11. Juli 2010</ref> Syterhär isch er nie mee in dr Effetligkait ufdrätte.
Derwylscht dr Mandela au no syym Ruckzug us dr Bolitik voir allem z Johannesburg gwohnt gha het, isch er am 14. Juli 2011 wider ändgitlig in sy Haimetdorf Qunu zoge.<ref>[http://www.timeslive.co.za/local/2011/07/14/nelson-mandela-retreats-to-qunu Bricht vu dr Sunday Times], abgruefen am 31. Augschte 2011</ref>
Am 5. Dezämber 2013 het dr sidafrikanisch Bresidänt Jacob Zuma in ere Färnsehaasproch mitdailt, ass dr Nelson Mandela an dr Folg vun ere Lungenentzindig gstorbe sei. Dr Zuma het sy Vorgänger mit dr Wort verabschidet: „Unseri Nation het ihre greschte Suhn verlore.“<ref>[http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Nelson-Mandela-ist-tot/story/24677081 ''Nelson Mandela ist tot.''] In: ''Tagesanzeiger.ch'', 5. Dezember 2013.</ref>
<gallery>
Datei:Mandela e Evelyn 1944.jpg|Hochzyt mit dr Evelyn Ntoko Mase, 1994
Datei:Winnie Mandela00.jpg|Winnie Madikizela-Mandela, 2008
Datei:Nelson Mandela, 2000 (4).jpg|Dr Mandela un d Graça Machel, 2000
Datei:Makaziwe Mandela.jpg|Makaziwe Mandela, 2007
</gallery>
== Ehrige ==
* 1983 Simón-Bolívar-Bryys vu dr [[UNESCO]]<ref>[http://unesdoc.unesco.org/images/0006/000647/064788eb.pdf Ansprache von Amadou Mahtar-M'Bow anlässlich der Verleihung des Simón-Bolívar-Preises, 20. Juni 1985] (PDF; 171 kB), zuletzt abgerufen: 15. Februar 2012</ref>
* 1988 Mänscherächtsbryys vu dr Verainte Natione<ref>{{internetquelle |autor= |hrsg=United Nations Human Rights |url=http://www.ohchr.org/Documents/Press/previous_recipients.pdf |format=PDF; 43 kB |sprache=Englisch |titel=List of previous recipients |werk= |seiten= |datum=2. April 2008 |zugriff=29. Dezember 2008}}</ref>
* 1990 Bharat Ratna, dr hegscht zivil Orde vu Indie
* 1990 International Lenin-Fridesbryys vu dr UdSSR
* 1991 Félix-Houphouët-Boigny- Fridesbryys, zämme mit em mit Frederik Willem de Klerk
* 1992 Prinz-vu-Aschturie-Bryys fir Internazionali Zämmearbet, zämme mit em mit Frederik Willem de Klerk
* 1993 [[Friedensnobelpreis|Fridesnobelbryys]], zämme mit em mit Frederik Willem de Klerk
* 1996 Elefanten-Orde
* 1997 Cheniglige Seraphinenorde
* 1997 Collane vum Nil-Orde
* 1997 Collane vum Finnischen Orde vu dr Wysse Rose
* 1998 Honorary Companion vum Order of Canada
* 1998 Großchryz vum Sankt-Olav-Orde
* 1998 Guldeni Ehremedallie vum US-Kongräss
* 1998 Dytsch Mediebryys
* 1999 Collane vum Orde de Isabel la Católica
* 1999 Honorary Companion vum Order of Australia
* 1999 Großchryz vum Verdienschtorde vu dr Republik [[Ungarn]]
* 2000 Gandhi-Fridesbryys vu dr indische Regierig
* 2000 World Methodist Peace Award
* 2002 Four Freedoms Award, ''Freedom Medal''
* 2002 Freihaitsmedallie („The Presidential Medal of Freedom“), di hegscht zivil Uuszaichnig in dr USA
* 2002 Queen Elizabeth II Golden Jubilee Medal
* 2006 „Botschafter vum Gwisse“, vergee dur [[Amnesty International]]
* 2007 Ehreburger vu Belgrad
* 2010 Orde vum Aztekischen Adler
* iber 50 internazionali Ehredoktorwirde
Im Johr 2001 sin d Stedt [[Port Elizabeth]], [[Uitenhage]] un Despatch in dr Provinz Ostkap zue [[Nelson Mandela Bay|Nelson Mandela Bay Municipality]] zämmeglait wore.
Anne 2009 het d UN-Vollversammlig bschlosse, dr 18. Juli zum Internazionale Nelson-Mandela-Dag uuszruefe.
Anne 2012 isch e uusgstorbeni Spächtart noch em Mandela gnännt wore: ''Australopicus nelsonmandelai''.
Zum 50. Johresdag vu dr Verhaftig vum Mandela am 5. Augschte 1962 isch 2012 am Ort vu dr Verhaftig bi Howick e Skulptur ufgstellt wore. 50 laser-gschnitteni Stahlstele, bis zue 9,50 m hoch, formen us eme bstimmte Blickwinkel s Gsicht vum Mandela. D Skulptur mit em Titel ''Capture'' stammt vum Marco Cianfanelli vu Johannesburg.<ref>[https://web.archive.org/web/20130621055547/http://www.southafrica.info/mandela/capture-site-open.htm#.URKNFG8d4m8 Unique sculpture at Mandela Capture Site]. SouthAfrica.Info, 6. Augschte 2012</ref><ref>[http://hifructose.com/2012/09/25/capture-of-nelson-mandela-in-south-africa-by-marco-cianfanelli/ Capture of Nelson Mandela in South Africa by Marco Cianfanelli]. Vu dr Jane Kenoyer, Hi Fructose, 25. Septämber 2012</ref>
== Wärch ==
=== As Autor ===
* um 1970: ''I am Prepared to Die.'' International Defence and Aid Fund for Southern Africa, London, ohne ISBN
** ''Wofür ich bereit bin zu leben und zu sterben.'' Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika, Mainz 1973, ohne ISBN
* 1973: ''No Easy Walk to Freedom.'' Heinemann, London, ISBN 0-435-90782-4
** ''Mein Kampf gegen die Apartheid.'' Goldmann, München 1991, ISBN 3-442-12324-0
* 1986: ''The Struggle is my Life.'' Pathfinder Press, London, ISBN 0-87348-593-9
* 1994: ''Long Walk to Freedom.'' Little, Brown & Company, London, ISBN 0-316-54585-6
** ''Der lange Weg zur Freiheit.'' S. Fischer, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-10-047404-X
* 1996: ''Nelson Mandela: An Illustrated Biography.'' Little, Brown & Company, ISBN 0-316-55038-8
* 2003: ''From Freedom to the Future. Tributes and Speeches.'' Jonathan Ball, Johannesburg, ISBN 978-1-86842-157-2
* 2011: ''Conversations with Myself.'' Farrow, Strauss and Giroux, New York City, ISBN 978-1-4299-8839-1
** ''Bekenntnisse.'' Piper, München 2010, ISBN 978-3-492-05416-4
=== As Rusgeber ===
* 2004: ''Nelson Mandela’s Favorite African Folktales.'' W. W. Norton & Group, ISBN 978-0-393-32624-6
** ''Meine afrikanischen Lieblingsmärchen.'' C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-51862-1
== Literatur ==
* Anthony Sampson: ''Nelson Mandela. Die Biographie''. DVA, Stuttgart 1999, ISBN 3-421-05193-3 ([http://www.wsws.org/de/1999/aug1999/mand-a14.shtml Rezension])
* Albrecht Hagemann: ''Nelson Mandela.'' Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2000, ISBN 3-499-50580-0
* Maren Gottschalk: ''Die Morgenröte unserer Freiheit – Die Lebensgeschichte des Nelson Mandela.'' Beltz & Gelberg, Weinheim 2002, ISBN 978-3-407-74025-0
* Jack Lang: ''Nelson Mandela, Biographie.'', Patmos Verlag, 2006, ISBN 978-3-538-07222-0
* Joel Joffe: ''Der Staat gegen Mandela.'' Karl Dietz, Berlin 2007, ISBN 978-3-320-02076-7
* {{Literatur|Autor=M. Nicol|Titel=Mandela. Das autorisierte Porträt|Ort=München|Verlag=Knesebeck|Jahr=2008|ISBN=389-6-60551-8}}
* Richard Stengel: ''Mandelas Weg. Liebe, Mut, Verantwortung. Die Weisheit eines Lebens.'' C. Bertelsmann, München 2010, ISBN 978-3-570-10048-6
== Film iber dr Mandela ==
* ''Freiheit für Nelson Mandela.'' Dokumentation, Deutschland, Südafrika, 1986, 43 Minuten, Buch und Regie: Ebbo Demant
* ''Angeklagt: Nelson Mandela. Der Rivonia-Prozess.'' Dokumentation, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Südafrika, 2004, 52 Minuten, Buch und Regie: Pascale Lamche, Produktion: ZDF
* ''Nelson Mandela. Eine Legende wird 90.'' Dokumentation, Deutschland, Südafrika, 2008, Buch und Regie: Richard Klug, Produktion: Phoenix, Erstausstrahlung: 13. Juli 2008
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* {{nobel-fr|1993|Nelson Mandela}}
* {{IMDb Name|0541691}}
* {{NNDB Name|291/000023222}}
* [https://web.archive.org/web/20121002040938/http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/nelson-mandela-apartheid-100.html Audio-Feature iber Läben un Wärch in dr Bayern 2 Mediathek Radiowissen]
* [https://web.archive.org/web/20130615093441/http://www.anc.org.za/list_by.php?by=Nelson%20Mandela Mandela-Biografi] uf dr Websyte vum ANC
* [https://web.archive.org/web/20130707224033/http://www.nelsonmandela.org/ Nelson Mandela Foundation]
* [http://www.mandelarhodes.org/ Mandela Rhodes Foundation]
* [https://web.archive.org/web/20110223103431/http://nelsonmandelachildrensfund.com/index.php Nelson Mandela Childrens Fund]
* Video: [http://www.spiegel.de/video/video-32258.html „Der große Mann Südafrikas: Nelson Mandela wird 90“], 26. Juni 2008, Spiegel online, 3:51 Min.
* [http://archive.nelsonmandela.org/ Nelson Mandela Archiv vum Google Cultural Institute]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Nelson_Mandela|3 = dütsch|4 = 119682506}}
{{SORTIERUNG:Mandela, Nelson}}
[[Kategorie:Präsident]]
[[Kategorie:Rächtsawalt]]
[[Kategorie:Bürgerrächtler]]
[[Kategorie:Freiheitskämpfer]]
[[Kategorie:Revolutionär]]
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[[Kategorie:Autobiograf]]
[[Kategorie:Fridesnobelpriis]]
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[[Kategorie:Maa]]
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[[Datei:Nelson Mandela-2008 (edit).jpg|miniatur|hochkant|200px|Nelson Mandela (2008)]]
[[Datei:Nelson Mandela Signature.svg|miniatur|200px|Signatur]]
[[Datei:Young Mandela.jpg|miniatur|200px|Nelson Mandela (1937)]]
[[Datei:Fort hare old house.jpeg|miniatur|200px|Universitet Fort Hare]]
[[Datei:Jongintaba Xhosa Regent.png|miniatur|200px|Jongintaba, Regänt vu dr Thembu]]
[[Datei:The Wits University East Campus (archived).jpg|miniatur|200px|Witwatersrand-Universitet]]
[[Datei:Liliesleaf hut1.jpg|miniatur|200px|Em Mandela sy Hitte uf dr Liliesleaf Farm]]
[[Datei:Nelson Mandela's prison cell, Robben Island, South Africa.jpg|miniatur|200px|Em Mandela sy Gfängniszälle uf Robben Island]]
[[Datei:Free Nelson Mandela Protest, Germany (crop).jpg|miniatur|200px|«Free Nelsen Mandela», Proteschtaktion bim Wältgwerkschaftskongräss 1986]]
[[Datei:The Soviet Union 1988 CPA 5971 stamp (70th birth anniversary of Nelson Mandela, South African anti-apartheid revolutionary, political leader and philanthropist).jpg|miniatur|200px|Mandela-Porträt uf ere sowjetische Briefmarke 1988 („Chämpfer fir d Freihait vu Sidafrika“)]]
[[Datei:Frederik de Klerk with Nelson Mandela - World Economic Forum Annual Meeting Davos 1992.jpg|miniatur|200px|Dr Mandela un dr de Klerk bim Wältwirschaftsforum 1992]]
[[Datei:ClintonMandela.jpg|miniatur|200px|Dr Mandela mit em Blii Clinton 1993]]
[[Datei:Mandela voting in 1994.jpg|miniatur|200px|Dr Mandela bi dr erschte freie Wahle 1994]]
Dr '''Nelson Rolihlahla Mandela''' [{{IPA|nelsɒn xoˈliɬaɬa manˈdeːla}}] (* [[18. Juli]] [[1918]] z [[Mvezo]], [[Transkei]], [[Südafrika|Sidafrika]]; † [[5. Dezember]] [[2013]] z [[Johannesburg]], Sidafrika), z Sidafrika au mit em traditionälle Clanname ''Madiba'' gnännt, isch e ehmolige Anti-[[Apartheid]]-Kämpfer z Sidafrika un isch vu 1994 bis 1999 dr erscht schwarz Bresidänt vum Land gsii. Är giltet näb em [[Martin Luther King]] as wichtigschte Verdrätter im Kampf gege di wältwyt Unterdruckig vu dr Schwarzen un as Wägberaiter vum versehnligen Ibergang vu dr Apartheid zuen eme glychhaitsorientierte, demokratische Sidafrika. Anne 1993 het er dr [[Friedensnobelpreis|Friidesnobelbryys]] iberchuu.
Dr Mandela stammt us em Volk vu dr [[Xhosa (Volk)|Xhosa]]. Är het [[Rechtswissenschaft|Jura]] studiert an dr Witwatersrand-Universitet, isch Rächtsaawalt gsii un het 27 Johr as bolitische Gfangene in Haft verbrocht.
== Chindhait un Juged ==
=== Eltere un Chenigshuus vu dr Thembu ===
Dr Mandela isch am 18. Juli 1918 im Dorf Mvezo am Stade vum Mbashe-Fluss in dr Neche vu Umtata, dr Hauptstadt vu dr Transkei, uf d Wält chuu. Sy Vater, dr Gadla Henry Mandela, het em Mandela dr Name Rolihlahla gee, was wertlig „Am Nascht vun eme Baum zieh“ haißt – gmaint isch „eber, wu Uuruei stiftet“.<ref name="african">[http://africanhistory.about.com/od/mandelanelson/a/bio_mandela.htm Biografie Mandelas bei africanhistory.about.com] (englisch), abgruefen am 30. Merz 2013</ref> Sy Mueter, d Nosekeni Fanny, isch em Gadla sy Drittfrau gsi.<ref name="mandela15">Nelson Mandela: ''Long Walk to Freedom Volume I: 1918–1962.'' Little, Brown and Company, New York City 1994, ISBN 978-0-7540-8723-6, S. 15</ref> Dr britisch Name Nelson het dr Mandela erscht an syym erschte Schueldag iberchuu. Dr jung Rolihlahla, wu drei Schweschtere un drei Brieder ghaa het, isch bregt wore dur syni Zuegherigkait zum Chenigshuus vu dr Thembu, wu zum Volk vu dr Xhosa ghere. Är ghert aber in dr Thembu-Monarchy zuen ere Näbelinie,<ref name="african" /> so dass sy Vater in vor allem fir di cheniglig Hofhaltig un d Berotig vum Monarch verantwortli gsii isch, derwlyscht d Hauptlinie dradizionäll dr Chenig gstellt het. Dr Mandela het e naturverbundeni Chindhait in relativem Wohlstand gha un het vil Zyt im Freie verbrocht. Mit rund fimf Johr isch er Hirtebue wore un het uf Schof un Chälber mießen ufbasse.
Noch eme Stryt mit dr wysse Brovinzregierig het sy Vater sy Amt un Vermege verlore, derno isch dr Bue mit syre Mueter e baar Däler wyterzogen in s Dorf Qunu. Sy Läben isch gformt wore dur „Sitte, Ritual un Tabu“<ref name="mandela15" /> vu dr Xhosa.
=== Schueluusbildig ===
Anne 1925 het e sy Vater uf di chlai Methodischtenschuel vu Qunu gschickt, wun er mit em guete Zygnis abgschlosse het. Wu dr Vater anne 1927 gstorben isch, isch dr Mandela nyyn Johr alt gsii. Wäg em Dod vu sym Vater isch dr Mandela Wahlbezirksfierer wore. Mit 16 isch er im Rame vu dr dradizionälle Initiazion mit eme Bschnydigsritual in d Zylede vu dr Große vu dr Xhosa ufgnuu wore. Är het doderby dr Name ''Dalibunga'' iberchuu. Derno isch er uf d „Clarkebury Boarding Institute“ z Engcobo gange, en Internat fir Thembu.
=== Studium ===
Anne 1937, mit 19 Johr, isch er uf di methodistisch Missionsschuel ''Healdtown Methodist College'' z Fort Beaufort, wu uugfehr 250 Kilometer wyt ewäg isch vu Umtata. Dert het er zum erschte e Kamraad ghaa, wu kai Xhose gsii isch. S College isch britisch bregt gsii, dr Mandela het dert aber e Intrössi an dr afrikanische Kultur entwicklet.
Mit 21 het si dr Mandela im Missions-College vu Fort Hare z Alice in dr eschtlige Kapbrovinz yygschribe. Drotz ass si nume 150 Studänte ghaa het, isch si arg wichtig gsii fir afrikanischi Glehrti us Sid-, Zäntral- un Oschtafrika. Do het dr Mandela au sy langjehrige bolitisch Wäggfehrt [[Oliver Tambo]] droffe, dr speter Bresidänt vum [[African National Congress]] (ANC). Fort Hare un au Healdtown sin Zäntre vu dr Opposizion gege di bolitisch Vormachtstellig vu dr Wysse z Sidafrika gsii. Näb em Mandela un em Tambo hän do ne Huffe anderi Afrikaner ihri akademisch Uusbildig iberchuu, wu vil Johr speter im bolitische Widerstand e wichtig Roll ghaa hän. Mit em Studium vu dr Fächer Änglisch, Anthropology, Bolitik, „Yygeboreneverwaltig“ un Remisch-Holländisch Rächt het dr Mandela jetz, im Gegesatz zue dr vorgsääne Laufbahn am Thembu-Hof, e Beamtekarriere fir s Regierigsminischterium fir „Yygeborenenaaglägehaiten“ aagsträbt.
Z Fort Hare het si dr Mandela zum erschte Mol bolitisch engaschiert un isch Mitglid vum Studänterot, ''Student Representative Council'' (SRC), wore. Wu dr Mandela mit andere Kommilitone geg di schlächt Verbflägig uf em Campus broteschtiert het, het d College-Laitig mit eme Ultimatum reagiert: Är het chenne wehle zwische Yylänken un ere vorlaifige Suschpändierig. Dr Mandela isch ab dr Universtet gange un het d Region verloo, wu dr Regänt Jongintaba, wu dr Mandela vil Johr ufzoge gha het, d Hochzyt vu sym Suhn Justice un vum Mandela mit zwai Thembu-Maidli arrangschiert ghaa het. S Lobola, dr Brutbryys, isch fir beedi scho organisiert gsii, dodermit het d Hochzyt nimi chene rugggängig gmacht wäre. Di beede Manne sin wäge däm uf [[Johannesburg]] gflichtet, wu si im April 1941 aachuu sin. Aafangs het dr Mandela as Wachmann in ere Goldmine gschafft, wun er d Braxis vum [[Kapitalismus]] chänneglehrt ghaa het. Är isch entloo wore un het in ere in ere Rächtsaawaltsfirma gschafft, wun ere zum erschte Mol Kamrad zuen eme Wysse wore isch, zum jidische [[Kommunismus|Kommunischt]] Nat Bregman.<ref>[http://www.jweekly.com/article/full/62468/nat-bregman-mandelas-first-white-friend/ Nooruef fir dr Bregman bi jweekly.com], abgruefen am 31. Merz 2013</ref> Sy Wohnsitz het dr Mandela im Stadtdail Alexandra ghaa, wun ere unter ermlige Bedingige gläbt ghaa het. Z Johannesburg isch dr Mandela au as Schwärgwichtsboxer aktiv gsii.<ref>[http://www.awesomestories.com/assets/mandela-the-heavyweight-boxer Foto un Zitat bi awesomestories.com], abgruefen am 5. April 2013</ref> Dr Mandela het anne 1943 im Färnstudium an dr University of South Africa e Bachelor of Arts in Jura erworbe. E Vetter vun em, wu z Johannesburg gwohnt het, het en bim ANC-Aktivischt Walter Sisul] yygfiert, wun em meglig gmacht het, mit eme Jurastudium an dr Witwatersrand-Universitet aazfange. Um des Zyt het er sy spetere Aawalt Joel Carlson chänneglehrt. Anne 1949 het er d Universitet ohni Abschluss mieße verloo, wel er d Abschlussbriefig wäge syre bolitische Karriere e baarmol nit bstande ghaa het.
== Bolitischi Aktivitet ==
=== Aafäng ===
Scho as junge Jurastudänt het si dr Mandela in dr bolitischen Opposizion gege s wyss Minderhaitsreschiim engaschiert un d äm sy Waigerig, dr schwarze Meehait vum Land di nämlige bolitische, sozialen un wirtschaftlige Rächt z gee. Anne 1944 isch er em ANC bydrätte<ref>Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence and Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 42.</ref> un het im glyche Johr mit em Walter Sisulu, em Oliver Tambo un andere d ANC Youth League grindet („ANC-Jugedliga“). Hintergrund isch d Uuzfridehait mit dr wirkigsarme Bolitik vu dr dodmolige ANC-Fierig unter em Alfred Bitini Xuma gsii. Bis eppe 1949 isch er eme „afrikanische Nazionalismus“ zuegnaigt gsii, isch dodermit aber in dr ANC-Exekutive iberstimmt wore.<ref name="die42">Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence & Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 7.</ref>
Noch em Siig vu dr „Afrikaaner“-dominierte National Party bi dr Wahle 1948 un dr Bolitik vu dr Rassedrännig (Apartheid), wu derno aagfange het, isch dr Mandela ANC-Vorsitzende z Transvaal wore. Anne 1951 isch er Bresidänt vu dr ANC Youth League gwehlt wore. Är het Bolitiker vum South African Indian Congress (SAIC) un vu dr Communist Party of South Africa droffe un het sich em [[Marxismus]] un ere Bolitik, wu nit no dr Hutfarb unterschide het, zuegchehrt.<ref name="die42" /> Är het anne 1952 di landeswyt Defiance Campaign vum ANC aagfiert, wu vu dr Methode vum gwaltlose Widerstand vum [[Mohandas Karamchand Gandhi|Mahatma Gandhi]] ischpiriert gsii isch. D Defiance Campaign het em ANC e große Zuewachs an Popularitet brocht. Am 30. Juli 1952 isch er wäg sym Engaschmänt unter em Suppression of Communism Act verhaftet un zuen ere Bewehrigsstrof verurdailt wore. Im Augschte in däm Johr het er zäme mit em Oliver Tambo z Johannesburg di erscht ellai vu Schwarze gfiert Aawaltsbraxis vu Sidafrika ufgmacht.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.sahistory.org.za/topic/nelson-mandela-timeline-1950-1959 |wayback=20130704235840 |text=Zytlyscht 1950–1959 bi sahistory.org.za |archiv-bot=2020-01-15 01:10:18 InternetArchiveBot }}, abgreufen am 30. Septämber 2012</ref> Im glyche Johr het er dr Mandela-Blan entwicklet, e basis- un bildigsorientiert Widerstandskunzäpt gege d Apartheid. Är isch im Dezämber 1952 fir sechs Monet baant wore,<ref name="biogr">{{Webarchiv|url=http://www.nelsonmandela.org/content/page/biography |wayback=20130708211838 |text=Biografie bei nelsonmandela.org |archiv-bot=2019-03-12 18:52:30 InternetArchiveBot}} (englisch), abgerufen am 3. April 2013</ref> so dass er Johannesburg nit het derfe verloo un nit bi bolitische Versammlige het derfe mitmache.<ref name="prepared">Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence and Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 24</ref> Im Septämber 1953 isch dr Baan um zwai Johr verlengertet wore. Zuesätzlig isch em ufdrait wore, us em ANC uuszdrätte. Ainewäg het er bim Volkskungräss (''Congress of the People'') vu 1955 mitgmacht, wu d Freihaitskarta verabschidet het, d Basis vu dr Anti-Apartheid-Aktivitete. Am 5. Dezämber 1955 isch dr Mandela wider verhaftet wore<ref name="biogr" /> un 1956 zämme mit 155 anderen Aktivischte wäge Landesverrot im Treason Trial aagchlagt wore. Dr Brozäss het si bis 1961 hiizoge un het mit eme Freispruch fir alli Aagchlagte ufghert.<ref name="die">Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence and Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, Introduction</ref> Vu Februar 1956 ab isch dr Mandela wider fir fimf Johr baant wore.<ref name="prepared" />
=== No dr Baanig vum ANC ===
Urspringlig het si dr Mandela zum Gwaltverzicht bekännt. Wu im Merz 1960 bim Massaker vu Sharpeville uubewaffneti Demonschtrante verschossen un in dr Folg dr ANC un anderi Anti-Apartheid-Gruppe verbote wore sin, hän dr Mandela un syni Mitstryter d Notwändigkait vum gwaltsame Kampf gege d Apartheid akzeptiert. Vorhär het er, drotz ass er baant gsii isch, Ändi Merz 1961 d ''All-In African National Conference'' z Pietermaritzburg glaitet. Bi däre Kumferänz sin rund 1400 Delegierti us zahlryche Opposizionsgruppe derby gsii – e letschte Versuech, d Regierig dur Drohige mit Straik zue dr Grindig vun ere nit-rassistische Republik z bringe.<ref>Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence & Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 7.</ref>
Anne 1961 isch dr Mandela Aafierer vum bewaffnete Fligel vum ANC wore, em Umkhonto we Sizwe („Speer vu dr Nazion“, churz MK). Derno het er illegal Sidafrika verloo un isch as ANC-Rebresäntant in mehrere afrikanische Länder un im [[Vereinigtes Königreich|Verainigte Chenigrych]] gsii. Är isch au bi dr ''Conference of the Pan African Freedom Movement of East and Central Africa'' aafangs 1962 z [[Addis Abeba]] gsi un het d Uuslandsverdrättig vum ANC z [[London]] bsuecht, wun er mit em Oliver Tambo un andere Antiapartheidaktivischte zämmechuu isch. Bi sym Uuslandsufenthalt het er di erschte MK-Rekruten uf em Wäg zuen eme militärischen Uusbildigslager z [[Äthiopien|Ethiopie]] droffe.<ref name="bio">[http://www.nelsonmandela.org/index.php/memory/views/biography/ Churzbiography Nelson Mandela. uf www.nelsonmandela.org] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.nelsonmandela.org/index.php/memory/views/biography/ |wayback=20120309024710}}</ref><ref>[http://www.blackpast.org/?q=1962-nelson-mandela-address-conference-pan-african-freedom-movement-east-and-central-africa (1962) Nelson Mandela: ''Address at the Conference of the Pan-African Freedom Movement of East and Central Africa'', uf www.blackpast.org]</ref> Z Sidafrika het er im Untergrund agiert. Är het as „Gärtner David“ im Huus vum Kommunischt Arthur Goldreich uf dr ''Liliesleaf Farm'' z Rivonia gläbt.<ref>Nelson Mandela: ''I am prepared to die.'' International Defence & Aid Fund for Southern Africa, London 1979, ISBN 0-904759-29-6, S. 39.</ref> Sy domolige Spitzname ''The black pimpernel''<ref name="die" /> het sich uf s Buech ''The Scarlet Pimpernel'' (dytsch: ''Die scharlachrote Blume'') bezoge, wu vun eme Held ghandlet het mit ere verborgene Identitet.
=== Brozäss un Haft ===
Am 5. Augschte 1962 isch er zämme mit em Kommunischt Cecil Williams uf ere Autofahrt in dr Nechi vu Howick z [[Natal (Provinz)|Natal]] verhaftet un derno zue drei Johr Gfängnis wäge illegalen Uuslandsraisen un Ufruef zum Straik verurdailt wore. Ab em 7. Oktober 1963 isch er z [[Pretoria]] im Rivonia-Brozäss mit zeh Mitaagchlagte vor Gricht gstande. Am 20. April 1964, em letschte Brozässdag vor dr Urdailsverchindig, het dr Mandela in ere vierstindige, vorberaitete Red uusfierli d Notwändigkait vum bewaffnete Kampf begrindet, wel d Regierig nit uf Appäll un au nit uf dr gwaltlos Widerstand vu dr nit-wysse Bevelkerig in ihrem Bsträbe no Glychbhandlig yygange sei un statt säm all reprässiveri Gsetz erloo heb. Syy Bydrag isch in dr Rand Daily Mail un speter unter em Titel ''I am Prepared to Die'' wältwyt vereffetligt wore. Dr Titel beziet si uf d Dodesstrof, wu dr Staatsaawalt gforderet het. S isch di letscht effetli Red vum Mandel bis anne 1990 gsii.
Am 12. Juni 1964 het dr Richter Quartus de Wet ihn un sibe anderi Mitstryter noch ere achtmonetige Verhandlig zue läbeslange Haft wäge Sabotasch un Blanig vum bewaffnetem Kampf verurdailt. Die Freihaitsstrof het er – zämme mit andere ANC-Aktivischte – in dr Hauptsach uf dr Gfängnisinsle Robben Island abglaischtet, wu im [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean]] vor [[Kapstadt]] lyt. Ab April 1982 isch er fir sechs Johr im Pollsmoor-Gfängnis z [[Kapstadt]] inhaftiert gsii, wun er anne 1988 Lungetuberkolosen iberchuu het, un ab Dezämber 1988 iber e Johr im Victor-Vester-Gfängnis z Paar].<ref name="bio" /> In syre Haftzyt het er Färnkurs gmacht zum Bachelor of Law an dr London University.<ref>[http://www.sundaytimes.lk/090524/Education/ed710.html ''London University celebrates 150th anniversary.'' Sunday Times (Sri Lanka) am 24. Mai 2009], abgruefen am 6. April 2013</ref>
Dr Mandela het ab em Februar 1985 e baar Mol abglähnt, ass er frei gloo wird, wel d Bedingig derfir gsii isch, ass dr ANC dr bewaffnet Kampf ufgit.<ref name="bio" /> Dr ANC het sy Kampagne fir d Freilossig vun eme versterkt. Au internazional het e e Huffe Solidaritetsbezygige mit em Mandela gee, zem Byschpel d Nelson Mandela 70th Birthday Tribute Concert 1988.
Anne 1988 isch dr Nelson Mandela zämme mit andere Verdrätter vum ANC vu dr US-amerikanischen Regierig unter em [[Ronald Reagan]] fir sy Kampf gege s Apartheid-Reschim as Terrorischt uf e Watch List gsetzt wore. Erscht anne 2008 isch er unter em [[George W. Bush]] vu däre Lischt gstriche wore.<ref>[http://edition.cnn.com/2008/WORLD/africa/07/01/mandela.watch/ Mandela off U.S. terrorism watch list] [[CNN]], 2. Juli 2008.</ref> Au d [[Margaret Thatcher]] het en e Terrorischt ghaiße.<ref>Charlene Smith: ''Mandela''. Struik, Kapstadt ²2003, S. 8.</ref>
=== Freilossig un s Änd vu dr Apartheid ===
Am 2. Februar 1990 het dr Staatsbresidänt [[Frederik Willem de Klerk|Frederik de Klerk]] in ere Barlemäntsred umfassendi Reforme in Uussicht gstellt. Unter anderem isch s Verbot vum ''African National Congress'' un vum ''Pan Africanist Congress'' ufghobe wore. Dr Nelson Mandela isch am 11. Februar 1990 us dr Haft entloo wore.<ref name="bio" />
Am Dag, wun ere frei gloo woren isch, het dr Mandela in ere Red vor 120.000 Zueherer in eme Stadion z [[Soweto]] effetli syy Bolitik vu dr Versehnig (''reconciliation'') yyglaitet, indäm er „alli Mänsche, wu d Apartheid wän ufhebe“, zue dr Mitarbet an eme „nitrassische, gainten un demokratische Sidafrika mit allgmaine, freie Wahlen un Stimmrächt fir alli“ yyglade het. Im Juli 1991 isch dr Mandela Bresidänt vum ANC wore. In däre Posizion het er d Verhandlige mit dr Regierig glaitet mit em Ziil, s Apartheid-Sischtem abzschaffe un e neiji, vorlaifige Verfassig z verabschide.
Dr Mandela un dr de Klerk hän anne 1993 zämme dr [[Friedensnobelpreis|Friiedesnobelbryys]] iberchuu. Am 27. April 1994 het dr ANC di erschte demokratische Wahle vu Sidafrika mit ere absolute Meerhait gwunne. Am 9. Mai isch dr Nelson Mandela vum neie Barlemänt zum erschte schwarze Bresidänt vum Land gwehlt wore. In syre Regierig sin au Minischter vu dr National Party un dr Inkatha Freedom Party verdrätte gsii.
=== Bresidänt vu Sidafrika ===
As Staatsschef un Bresidänt vum ANC (bis Dezämber 1997) het dr Mandela d Umgstaltig vum Staat un dr Gsellschaft glaitet ewäg vu dr Apartheid un dr Minderhaiteherrschaft. Är het internazionale Reschpäkt gwunne fir syy Yydrätte fir nazinali un internazionali Versehnig. Ainewäg het s Gruppe gee, wun em vorghalte hän, ass es z wenig soziali Verbesserige gee heb, vor allem ass d [[AIDS]]-Krise z Sidafrika nit in dr Griff kriegt woren sei.
In syre Regierigszyt sin e Huffe Gsetz us dr Apartheidszyt zruckgnuu, Armee un Bolizei as South African National Defence Force un South African Police Service nei grindet wore. Chinder unter sechs Johr, Schwangeri un Mietere, wu stille, hän e choschtelosi Gsundhaitsfirsorg iberchuu un anne 1996 isch di „Primär Gsundhaitsfirsorg“ fir alli Sidafrikaner choschtefrei wore.<ref>[https://web.archive.org/web/20130724083745/http://www.ci.org.za/depts/ci/pubs/pdf/general/gauge2006/gauge2006_healing.pdf Annie Leatt, Maylene Shunk-Kink, Jo Monson: ''Healing Inequalities.'' 2003] (PDF-Datei, 41 kB), Archivversion bi webcitation.org, abgruefen am 30. Merz 2013</ref> Im Februar 1996 het d „Wohrets- un Versehnigskommission (TRC) unter em [[Desmond Tutu]] mit dr Ufschaffig vu dr Gschäänis in dr Zyt vu dr Apartheid aagfange. Im glyche Johr isch e neji Verfassig verabschidet wore.<ref>[http://www.info.gov.za/documents/constitution/1996/a108-96.pdf Wortlut bi info.gov.za] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.info.gov.za/documents/constitution/1996/a108-96.pdf |wayback=20110904221600}} (PDF-Datei; 6,5 MB), abgruefen am 30. Merz 2013</ref> D Huushalt vu rund zwoo Millione Mänsche sin an s Stromnetz aagschlosse wore, drei Millione hän e Wasseraaschluss iberchuu, 750.000 Hyyser sin nei böue wore.<ref>Theodore K. Rabb, Ezra N. Suleiman: ''The making and unmaking of democracy: lessons from history and world politics.'' Taylor & Francis Group, London 2003, ISBN 0-415-93381-1.</ref> Mit em ''Land Restitution Act of 1994'' un em ''Land Reform Act 3 of 1996'' sin Schritt unternuu wore zuen ere Landreform.<ref>[http://www.ngopulse.org/article/land-redistribution-case-land-reform-south-africa Bricht iber d Landreform bi ngopulse.org] (abgruefen am 30. Merz 2013</ref>
Dr Mandela het Bolitiker wie dr [[Fidel Castro]] un dr [[Muammar al-Gaddafi]] „Kampfgnosse“ (''comrades in arms'') gnännt. Dr Castro het si fir Freihaitsbewegige z [[Angola]] un z [[Namibia]] engaschiert un dodermit s Apartheidreschim z Sidafrika gschwecht gha. Am internazionale Dag vu dr Solidaritet mit em [[Palästinenser|Paleschtinänsische Volk]] am 4. Dezämber 1997 het dr Mandela z Pretoria sich mit eme Grueßwort fir d Rächt vu dr Paleschtinänser uusgsproche: „Mir wisse nume z guet, ass unseri Freihait uuvollständig isch ohni d Freihait vu dr der Paleschtinänser“.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.anc.org.za/ancdocs/history/mandela/1997/sp971204b.html |titel=''ADDRESS BY PRESIDENT NELSON MANDELA AT THE INTERNATIONAL DAY OF SOLIDARITY WITH THE PALESTINIAN PEOPLE'' |zugriff=2013-06-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090318102620/http://www.anc.org.za/ancdocs/history/mandela/1997/sp971204b.html |archiv-datum=2009-03-18}}, abgruefen am 30. Septämber 2012 (Archivversion vu 2009)</ref> Anne 1998 het dr Mandela Soldaten uf [[Lesotho]] gschickt go ne [[Putsch|Butschversuech]] geg di demokratisch gwehlt Regierig vum Pakalitha Mosisili niderschlaa. 1998 bis 1999 isch dr Mandela Bresidänt vu dr Bewegig vu dr blockfreie Staate gsii.
=== Aktivitete im Ruestand ===
Noch em Änd vu syre Bresidäntschaft im Juni 1999 het dr Mandela as Aawalt gschafft fir e Raie vu sozialen un Mänscherächtsorganisazione. Är het zahlrychi Uuszaichnige iberchuu, unter anderem s Großchryz vum Bailli, di hegscht Uuszaichnig vum Order of St. John – em änglische Johanniter-Orde – un dr Order of Merit dur d Chenigi [[Elisabeth II.]] un d Presidential Medal of Freedom dur dr domolige US-Bresidänt [[George W. Bush]]. Am 19. Augschte 1999 isch d Nelson-Mandela-Stiftig grindet wore, wu si dr ideälle Furtsetzig vu sym Läbeswärch un dr Gschicht vu dr Antiapartheitsbewegig widmet.<ref>[http://www.nelsonmandela.org/index.php/foundation/about/ Nelson Mandela Foundation, About The Foundation] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.nelsonmandela.org/index.php/foundation/about/ |wayback=20120214023010}}, abgruefen am 17. Juli 2011</ref>
Aafangs 2003 het dr Mandela e baar Rede ghalte, wun er dr George W. Bush un dr britisch Premierminischter [[Tony Blair]] heftig din kritisiert het wäg ihre [[Irak]]-Bolitik.
Anne 2003 isch d Mandela Rhodes Foundation mit em Sitz z Kapstadt grindet wore. Si dient dr Ferderig vu jungen afrikanische Fierigschreft im sidligen Afrika. D Grindigsinitiative isch mit eme Feschtakt in dr Westminster Hall vollzoge wore, wu nämben ihm au dr [[Bill Clinton]], sälber Rhodes-Stipendiat, un dr Tony Blair do gsi sin.<ref>[http://www.mandelarhodes.org/documents/WestminsterLaunch_2005.pdf Churzbschrybig vu dr Grindigsinitiative] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.mandelarhodes.org/documents/WestminsterLaunch_2005.pdf |wayback=20140211045448}} (PDF; 501 kB)</ref><ref>[http://www.rhodeshouse.ox.ac.uk/page/mandela-rhodes-foundation Churzbschrybig uf dr Webbresänz vu dr Mandela Rhodes Foundation (Oxford, UK)] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.rhodeshouse.ox.ac.uk/page/mandela-rhodes-foundation |wayback=20120523082425}}</ref>
Anne 2007 het er zämme mit em [[Desmond Tutu]] d Gruppe „The Elders“ grindet, wu rund zeh eltere, aagsähni Personen us verschidene Kontinänt verdrätte sin, dodrunter asu em Mandela sy Frau Graça Machel. Dr Mandela isch s ainzig Ehremitglid vu dr ''Elders.''<ref>{{Webarchiv|url=http://www.theelders.org/about |wayback=20130509030133 |text=Websyte vu dr Elders |archiv-bot=2021-02-19 22:44:11 InternetArchiveBot }}, abgruefen am 3. April 2013</ref>
== Persenligs ==
Dr Mandela het dreimol ghyrote. Us zwoo vu däne Ehene stamme sechs Chinder. Sy erschti Frau, d Evelyn Ntoko Mase, het er am 5. Oktober 1944 ghyrote, e ANC-Aktivischti vu Engcobo un e Kusyne zum Walter Sisulus. D Eh isch no 13 Johr anne 1957 gschide wore. D Evelyn Ntoko Mase isch anne 2004 gstorbe. Si hän zämme vier Chinder ghaa, zwai Maidli un zwee Buebe. Dr erscht Suhn, Madiba "Thembi" Thembekile (1946–1969), isch anne 1969 bi me Autouufall um s Läbe chuu. Dr zweet Suhn, Makgatho Mandela (1950–2005), isch an [[AIDS]] gstorbe. Di erscht Dochter Makaziwe (* 1947) isch mit nyyn Monet gstorbe. Ihre zwoote Dochter (* 1954) hän si dr glych Name gee.
Anne 1957 het er d Winnie Madikizela (1936-2018) chänneglehrt, di erscht schwarz Sozialarbaiteri z Johannesburg. Si hän zämme zwoo Dechtere, Zenani (Zeni, * 1958) un Zindziswa (Zindzi, *1960). In syre Haftzyt hän si di baide nume sälte gsää. Zwai Johr no syre Freilossig het si dr Nelson Mandela wäge bolitische Belaschtige anne 1992 vu dr Winnie Madikizela drännt un ihri Eh isch am 19. Merz 1996 gschide wore.
An syym 80. Geburtstag, am 18. Juli 1998, het er d Graça Machel ghyrote, d Witfrau vum Samora Machel, em ehmolige Bresidänt vu [[Mosambik]] un ANC-Unterstitzer, wu zwelf Johr vorhär bi me Flugzyyguuglick unm s Läbe chuu isch.
Bi dr Ereffnigsfyyr vu dr [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010|Fueßball-Wältmaischterschaft 2010]] am 11. Juni 2010 z Johannesburg het dr Mandela welle derby syy, är het si zimli derfi yygsetzt gaa, ass es Turnier z Sidafrika het chenne stattfinde. Am Obe vorhär isch aber sy 13-jehrigi Uränkeli noch eme Autouufall gstorbe, sällewääg het er sy Dailnahm churzfrischtig abgsait.<ref>[http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,700096,00.html Artikel uf spiegel-online], abgruefen am 12. Juni 2010</ref> Zue dr Schlussfyyr am 11. Juli 2010 isch dr Nelson Mandela dderno fir churzi Zyt derzue chuu.<ref>[http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_wm2010/newspage_262153.html ''Schlussfeier: Ovationen für Mandela''], abgruefen am 11. Juli 2010</ref> Syterhär isch er nie mee in dr Effetligkait ufdrätte.
Derwylscht dr Mandela au no syym Ruckzug us dr Bolitik voir allem z Johannesburg gwohnt gha het, isch er am 14. Juli 2011 wider ändgitlig in sy Haimetdorf Qunu zoge.<ref>[http://www.timeslive.co.za/local/2011/07/14/nelson-mandela-retreats-to-qunu Bricht vu dr Sunday Times], abgruefen am 31. Augschte 2011</ref>
Am 5. Dezämber 2013 het dr sidafrikanisch Bresidänt Jacob Zuma in ere Färnsehaasproch mitdailt, ass dr Nelson Mandela an dr Folg vun ere Lungenentzindig gstorbe sei. Dr Zuma het sy Vorgänger mit dr Wort verabschidet: „Unseri Nation het ihre greschte Suhn verlore.“<ref>[http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Nelson-Mandela-ist-tot/story/24677081 ''Nelson Mandela ist tot.''] In: ''Tagesanzeiger.ch'', 5. Dezember 2013.</ref>
<gallery>
Datei:Mandela e Evelyn 1944.jpg|Hochzyt mit dr Evelyn Ntoko Mase, 1994
Datei:Winnie Mandela00.jpg|Winnie Madikizela-Mandela, 2008
Datei:Nelson Mandela, 2000 (4).jpg|Dr Mandela un d Graça Machel, 2000
Datei:Makaziwe Mandela.jpg|Makaziwe Mandela, 2007
</gallery>
== Ehrige ==
* 1983 Simón-Bolívar-Bryys vu dr [[UNESCO]]<ref>[http://unesdoc.unesco.org/images/0006/000647/064788eb.pdf Ansprache von Amadou Mahtar-M'Bow anlässlich der Verleihung des Simón-Bolívar-Preises, 20. Juni 1985] (PDF; 171 kB), zuletzt abgerufen: 15. Februar 2012</ref>
* 1988 Mänscherächtsbryys vu dr Verainte Natione<ref>{{internetquelle |autor= |hrsg=United Nations Human Rights |url=http://www.ohchr.org/Documents/Press/previous_recipients.pdf |format=PDF; 43 kB |sprache=Englisch |titel=List of previous recipients |werk= |seiten= |datum=2. April 2008 |zugriff=29. Dezember 2008}}</ref>
* 1990 Bharat Ratna, dr hegscht zivil Orde vu Indie
* 1990 International Lenin-Fridesbryys vu dr UdSSR
* 1991 Félix-Houphouët-Boigny- Fridesbryys, zämme mit em mit Frederik Willem de Klerk
* 1992 Prinz-vu-Aschturie-Bryys fir Internazionali Zämmearbet, zämme mit em mit Frederik Willem de Klerk
* 1993 [[Friedensnobelpreis|Fridesnobelbryys]], zämme mit em mit Frederik Willem de Klerk
* 1996 Elefanten-Orde
* 1997 Cheniglige Seraphinenorde
* 1997 Collane vum Nil-Orde
* 1997 Collane vum Finnischen Orde vu dr Wysse Rose
* 1998 Honorary Companion vum Order of Canada
* 1998 Großchryz vum Sankt-Olav-Orde
* 1998 Guldeni Ehremedallie vum US-Kongräss
* 1998 Dytsch Mediebryys
* 1999 Collane vum Orde de Isabel la Católica
* 1999 Honorary Companion vum Order of Australia
* 1999 Großchryz vum Verdienschtorde vu dr Republik [[Ungarn]]
* 2000 Gandhi-Fridesbryys vu dr indische Regierig
* 2000 World Methodist Peace Award
* 2002 Four Freedoms Award, ''Freedom Medal''
* 2002 Freihaitsmedallie („The Presidential Medal of Freedom“), di hegscht zivil Uuszaichnig in dr USA
* 2002 Queen Elizabeth II Golden Jubilee Medal
* 2006 „Botschafter vum Gwisse“, vergee dur [[Amnesty International]]
* 2007 Ehreburger vu Belgrad
* 2010 Orde vum Aztekischen Adler
* iber 50 internazionali Ehredoktorwirde
Im Johr 2001 sin d Stedt [[Port Elizabeth]], [[Uitenhage]] un Despatch in dr Provinz Ostkap zue [[Nelson Mandela Bay|Nelson Mandela Bay Municipality]] zämmeglait wore.
Anne 2009 het d UN-Vollversammlig bschlosse, dr 18. Juli zum Internazionale Nelson-Mandela-Dag uuszruefe.
Anne 2012 isch e uusgstorbeni Spächtart noch em Mandela gnännt wore: ''Australopicus nelsonmandelai''.
Zum 50. Johresdag vu dr Verhaftig vum Mandela am 5. Augschte 1962 isch 2012 am Ort vu dr Verhaftig bi Howick e Skulptur ufgstellt wore. 50 laser-gschnitteni Stahlstele, bis zue 9,50 m hoch, formen us eme bstimmte Blickwinkel s Gsicht vum Mandela. D Skulptur mit em Titel ''Capture'' stammt vum Marco Cianfanelli vu Johannesburg.<ref>[https://web.archive.org/web/20130621055547/http://www.southafrica.info/mandela/capture-site-open.htm#.URKNFG8d4m8 Unique sculpture at Mandela Capture Site]. SouthAfrica.Info, 6. Augschte 2012</ref><ref>[http://hifructose.com/2012/09/25/capture-of-nelson-mandela-in-south-africa-by-marco-cianfanelli/ Capture of Nelson Mandela in South Africa by Marco Cianfanelli]. Vu dr Jane Kenoyer, Hi Fructose, 25. Septämber 2012</ref>
== Wärch ==
=== As Autor ===
* um 1970: ''I am Prepared to Die.'' International Defence and Aid Fund for Southern Africa, London, ohne ISBN
** ''Wofür ich bereit bin zu leben und zu sterben.'' Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika, Mainz 1973, ohne ISBN
* 1973: ''No Easy Walk to Freedom.'' Heinemann, London, ISBN 0-435-90782-4
** ''Mein Kampf gegen die Apartheid.'' Goldmann, München 1991, ISBN 3-442-12324-0
* 1986: ''The Struggle is my Life.'' Pathfinder Press, London, ISBN 0-87348-593-9
* 1994: ''Long Walk to Freedom.'' Little, Brown & Company, London, ISBN 0-316-54585-6
** ''Der lange Weg zur Freiheit.'' S. Fischer, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-10-047404-X
* 1996: ''Nelson Mandela: An Illustrated Biography.'' Little, Brown & Company, ISBN 0-316-55038-8
* 2003: ''From Freedom to the Future. Tributes and Speeches.'' Jonathan Ball, Johannesburg, ISBN 978-1-86842-157-2
* 2011: ''Conversations with Myself.'' Farrow, Strauss and Giroux, New York City, ISBN 978-1-4299-8839-1
** ''Bekenntnisse.'' Piper, München 2010, ISBN 978-3-492-05416-4
=== As Rusgeber ===
* 2004: ''Nelson Mandela’s Favorite African Folktales.'' W. W. Norton & Group, ISBN 978-0-393-32624-6
** ''Meine afrikanischen Lieblingsmärchen.'' C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-51862-1
== Literatur ==
* Anthony Sampson: ''Nelson Mandela. Die Biographie''. DVA, Stuttgart 1999, ISBN 3-421-05193-3 ([http://www.wsws.org/de/1999/aug1999/mand-a14.shtml Rezension])
* Albrecht Hagemann: ''Nelson Mandela.'' Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2000, ISBN 3-499-50580-0
* Maren Gottschalk: ''Die Morgenröte unserer Freiheit – Die Lebensgeschichte des Nelson Mandela.'' Beltz & Gelberg, Weinheim 2002, ISBN 978-3-407-74025-0
* Jack Lang: ''Nelson Mandela, Biographie.'', Patmos Verlag, 2006, ISBN 978-3-538-07222-0
* Joel Joffe: ''Der Staat gegen Mandela.'' Karl Dietz, Berlin 2007, ISBN 978-3-320-02076-7
* {{Literatur|Autor=M. Nicol|Titel=Mandela. Das autorisierte Porträt|Ort=München|Verlag=Knesebeck|Jahr=2008|ISBN=389-6-60551-8}}
* Richard Stengel: ''Mandelas Weg. Liebe, Mut, Verantwortung. Die Weisheit eines Lebens.'' C. Bertelsmann, München 2010, ISBN 978-3-570-10048-6
== Film iber dr Mandela ==
* ''Freiheit für Nelson Mandela.'' Dokumentation, Deutschland, Südafrika, 1986, 43 Minuten, Buch und Regie: Ebbo Demant
* ''Angeklagt: Nelson Mandela. Der Rivonia-Prozess.'' Dokumentation, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Südafrika, 2004, 52 Minuten, Buch und Regie: Pascale Lamche, Produktion: ZDF
* ''Nelson Mandela. Eine Legende wird 90.'' Dokumentation, Deutschland, Südafrika, 2008, Buch und Regie: Richard Klug, Produktion: Phoenix, Erstausstrahlung: 13. Juli 2008
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* {{nobel-fr|1993|Nelson Mandela}}
* {{IMDb Name|0541691}}
* {{NNDB Name|291/000023222}}
* [https://web.archive.org/web/20121002040938/http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/nelson-mandela-apartheid-100.html Audio-Feature iber Läben un Wärch in dr Bayern 2 Mediathek Radiowissen]
* [https://web.archive.org/web/20130615093441/http://www.anc.org.za/list_by.php?by=Nelson%20Mandela Mandela-Biografi] uf dr Websyte vum ANC
* [https://web.archive.org/web/20130707224033/http://www.nelsonmandela.org/ Nelson Mandela Foundation]
* [http://www.mandelarhodes.org/ Mandela Rhodes Foundation]
* [https://web.archive.org/web/20110223103431/http://nelsonmandelachildrensfund.com/index.php Nelson Mandela Childrens Fund]
* Video: [http://www.spiegel.de/video/video-32258.html „Der große Mann Südafrikas: Nelson Mandela wird 90“], 26. Juni 2008, Spiegel online, 3:51 Min.
* [http://archive.nelsonmandela.org/ Nelson Mandela Archiv vum Google Cultural Institute]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Nelson_Mandela|3 = dütsch|4 = 119682506}}
{{SORTIERUNG:Mandela, Nelson}}
[[Kategorie:Präsident]]
[[Kategorie:Rächtsawalt]]
[[Kategorie:Bürgerrächtler]]
[[Kategorie:Freiheitskämpfer]]
[[Kategorie:Revolutionär]]
[[Kategorie:Opfer vo Rassismus]]
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[[Kategorie:Literatur uf Änglisch]]
[[Kategorie:Autobiograf]]
[[Kategorie:Fridesnobelpriis]]
[[Kategorie:Gfangene]]
[[Kategorie:Südafrikaner]]
[[Kategorie:Maa]]
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Alan Turing
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Alan turing header.jpg|mini|Alan Turing]]
[[Datei:Alan Turing cropped.jpg|miniatur|hochkant|E Schiiferskulptur vom Turing mit ere dütsche [[Enigma (Maschine)|Enigma]]-Verschlüsseligsmaschine]]
Dr '''Alan Mathison Turing''' [[Order of the British Empire|OBE]],<ref>[http://www.bbc.co.uk/news/technology-18541715 Alan Turing: Colleagues share their memories]</ref> [[Royal Society|FRS]]<ref>[http://royalsociety.org/uploadedFiles/Royal_Society_Content/about-us/fellowship/Fellows1660-2007.pdf alphabetischi Mitgliiderliste vo dr Royal Society] (PDF; 1,1 MB), abgrüeft am 18. Juli 2012</ref> [{{IPA|ˈælən ˈmæθɪsən ˈtjʊəɹɪŋ}}] (* [[23. Juni]] [[1912]] z [[London]]; † [[7. Juni]] [[1954]] z [[Wilmslow]], [[Cheshire]]) isch e [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Logik]]er, [[Mathematiker]], [[Kryptoanalytiker]] und [[Informatiker]] gsi. Er gältet hüte as äine vo de iiflussriichste Theoretiker vo dr früeje Kompiuterentwigglig und [[Informatik]]. Dr Turing het e groosse Däil vo de theoretische Grundlaage für die modärni [[Informationstechnik|Informazions]]- und [[Computer|Komputer]]technologii usdänggt. Au sini Biidrääg zur [[Theoretische Biologie|theoretische Biologii]] häi dere d Richdig aagee.
Si Modäll für d Berächebarkäit vo dr [[Turingmaschine]] bildet äins vo de Fundamänt vo dr [[theoretische Informatik]]. Wääred em [[Zweiter Weltkrieg|Zwäite Wältchrieg]] het er e wichdigi Rolle bi dr [[Kryptoanalyse|Entzifferig]] vo de dütsche Funksprüch, wo mit dr [[Enigma (Maschine)|Enigma]], gspiilt. Dr grösst Däil vo sine Arbäite isch noch em Ändi vom Chrieg ghäim bliibe.
Dr Turing het 1953 äins vo de erste [[Schachprogramm|Schachbrogramm]] entwigglet, aber wil er d [[Hardware|Hardweer]] nid ghaa het, het er alles sälber müesse usrächne. Dr [[Turing Award]] dräit si Naame und isch die bedütendsti Uszäichnig in dr Informatik. Dr [[Turing-Test]] liiferet es Kriterium zum [[Künstliche Intelligenz|künstligi Intelligänz]] iizschetze.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.turing.org.uk/bio/part1.html |wayback=20180721235734 |text=turing.org |archiv-bot=2019-08-30 08:48:49 InternetArchiveBot }}: Andrew Hodges, Alan Turing: a short biography</ref>
Wäge sinere [[Homosexualität|Homosexualidäät]], wo denn no stroofbar gsi isch und au as Chrankhit gulte het, het men en 1952 [[Psychiatrie|psüchiatrisch]] zwangsbehandlet und en under anderem mit [[Östrogen|wiiblige Hormon]] „chemisch [[Kastration|kastriert]]“.<ref name="BBC">[http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8226509.stm BBC News: Thousands call for Turing apology]. Abgrüeft am 31. August 2009.</ref> Er het au nüm an ghäime Brojekt vom [[Government Communications Headquarters|britische Noochrichtedienst]] döfe schaffe. D Hormonbehandlig het si Körper verwiibligt und er isch [[Depression|depressiv]] worde. 1954 het er sich seer woorschinlig [[Suizid|umbrocht]]. Im Joor 2009 het sich dr britisch Brömieeminister [[Gordon Brown]] offiziell im Naame vo dr Regierig entschuldigt drfür, wie dr Turing behandlet worde isch.
== Wärk ==
* 1937: {{Literatur | Titel = On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem | Sammelwerk = Proceedings of the London Mathematical Society | Band = 42 | Seiten = 230–65 | DOI = 10.1112/plms/s2-42.1.230 | Online = http://plms.oxfordjournals.org/content/s2-42/1/230 }} {{Webarchiv|url=http://plms.oxfordjournals.org/content/s2-42/1/230 |wayback=20130704035253 |text=On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem |archiv-bot=2021-02-24 00:22:12 InternetArchiveBot }}
* 1950: {{Literatur | Titel = Computing Machinery and Intelligence | Sammelwerk = [[Mind (Zeitschrift)|Mind]] | ISSN = 0026-4423 | Band = LIX | Nummer = 236 | Seiten = 433–460 | Online = http://loebner.net/Prizef/TuringArticle.html | DOI = 10.1093/mind/LIX.236.433 | zugriff = 2008-07-02 | archiv-url = https://web.archive.org/web/20080702224846/http://loebner.net/Prizef/TuringArticle.html | archiv-datum = 2008-07-02 | offline = ja | archiv-bot = 2018-07-27 03:24:17 InternetArchiveBot | Zugriff = 2013-11-13 }} {{Webarchiv|url=http://loebner.net/Prizef/TuringArticle.html |wayback=20080702224846 |text=Computing Machinery and Intelligence |archiv-bot=2021-02-24 00:22:12 InternetArchiveBot }} - schlägt den „Turing-Test“ vor, um die Frage der [[Intelligenz]] eines Computerprogramms zu klären
* 1950: {{Patent|Land=GB|V-Nr=718895}}
* 1951: {{Patent|Land=GB|V-Nr=694679}}
* 1952: {{Literatur | Titel = The Chemical Basis of Morphogenesis | Sammelwerk=Philosophical Transactions of the Royal Society of London, series B | Band = 237 | Seiten = 37–72 | DOI=10.1098/rstb.1952.0012| Nummer= 641}}
== Litratuur ==
* Friedrich L. Bauer: ''Entzifferte Geheimnisse, Methoden und Maximen der Kryptographie''. Springer, Berlin 2000 (3. Aufl.). ISBN 3-540-67931-6
* Herbert Bruderer: ''Konrad Zuse und die Schweiz. Wer hat den Computer erfunden? Charles Babbage, Alan Turing und John von Neumann'', Oldenbourg Verlag, München 2012, XXVI, 224 Seiten, ISBN 978-3-486-71366-4
* Francis Harry Hinsley, Alan Stripp: ''Codebreakers - The inside story of Bletchley Park''. Oxford University Press, Reading, Berkshire 1993. ISBN 0-19-280132-5
* Rolf Hochhuth: ''Alan Turing. Erzählung'', Rowohlt, Reinbek 1987, ISBN 3-499-22463-1
* Andrew Hodges: ''Alan Turing, Enigma'', Springer, Berlin 1994, ISBN 3-211-82627-0 (hervorragende Biographie)
* David Leavitt: ''The Man Who Knew Too Much. Alan Turing and the Invention of the Computer'', W W Norton & Co Ltd 2006. ISBN 0-393-32909-7
* Wolf Schneider: ''Große Verlierer. Von Goliath bis Gorbatschow'', Rowohlt. Reinbek 2004. ISBN 3-498-06365-0, darin enthalten ein Kapitel über Alan Turing
* Gordon Welchman: ''The Hut Six Story - Breaking the Enigma Codes''. Allen Lane, London 1982; Cleobury Mortimer M&M, Baldwin Shropshire 2000. ISBN 0-947712-34-8
* George Dyson: ''Turing's Cathedral. The Origins of the Digital Universe.'' Pantheon 2012, ISBN 978-0-375-42277-5.
== Weblingg ==
{{Commonscat}}
* {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/turing/||Andrew Hodges}}
* [https://web.archive.org/web/20131228170602/http://www.alanturing.net/turing_archive/index.html The Turing Archive for the History of Computing] (änglisch)
* [http://www.turingarchive.org/ The Turing Digital Archive (Univ. of Cambridge)] (änglisch)
* [https://web.archive.org/web/20150905142322/http://bibnetwiki.org/wiki/Category%3AAlan_M._Turing_Paper Liste vom Turing sine Ardikel und Vorlääsige]
==Fuessnoote==
<references />
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Alan_Turing|dütsch}}
{{SORTIERUNG:Turing, Alan}}
[[Kategorie:Hochschuellehrer z Groossbritannie]]
[[Kategorie:Informatiker]]
[[Kategorie:Logiker]]
[[Kategorie:Mathematiker]]
[[Kategorie:Biolog]]
[[Kategorie:Brit]]
[[Kategorie:Maa]]
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{{Infobox Burg
|Name =
|Alternativname = Burg Küssabärg
|Bild = Küssaburg_Bechtersbohl_ReiKi.JPG
|Bildbeschreibung = Bèchtersbool i dè Sènki, drübber thront d Küssaburg
|Entstehungszeit = 1125 bis 1141
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|Heutiger Ortsname = [[Küssaberg|Küssabärg]]-[[Bechtersbohl|Bèchtersbool]]
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[[Datei:Wp-k-burg.jpg|mini|Der innere Burgberych in èrè Panoramaübbersicht]]
[[Datei:Küssaburg innen ReiKi.JPG|mini|Ruinèreschtè vo dè Küssaburg]]
[[Datei:Küssaburg_vonoben_V2010_Reiki.jpg|mini|Bligg vo dè Küssaburg nõch Weschtè]]
[[Datei:Küssaburg Plan ReiKi.JPG|mini|Grundriss vo dè Burg]]
[[Datei:Grundriss Küssaburg.jpg|mini|Grundriss vo dè Burg]]
[[Datei:Kuessaberg.jpg|mini|Kupferschtich vom Conrad Meyer 1665, Bärgschturz vom 25. Dezembèr 1664]]
D '''Küssaburg''', au ''Burg Küssabärg'' odder „Küssèbärg“ benamst, (villycht abgleitet uss èm Römischen Personnènammè, ‚Cossinius‘ ehnder abber von èm [[Kissen|Chüssè]], womit d Form vom Bärg gmeint isch, isch d [[Ruine]] vom èrè [[Gipfelburg]] uff {{Höhe|634|DE-NHN|link=true}} z Bèchtersbool, ènèm Ortsdeil vo dè Gmeind [[Küssaberg|Küssaburg]], im [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuèt]], [[Baden-Württemberg|Baddè-Württèbärg]].
D [[Höhenburg|Hohèburg]] isch eini vo dè bedütendschtè historischè [[Baudenkmal|Baudenkmôler]] am [[Hochrhein|Hochrhy]] un è Wòrzeichè vom öschtlichè Landchreis Waldshuèt. Iri Bauzit wörd zwǜschè dè Johr 1125 un 1141 vomuètet. Diè hütig Ruinè isch unter anderem im Bsitz vo dè [[Grafen von Küssenberg|Grõfè vo Küssèbärg]], im Bischtum Konschtanz un dè [[Grafen von Sulz|Grõfè vo Sulz]]. Gschliffè worrè sich diè Burg durch ein vo dè Bsatzig gelegtè Brand am 8. März 1634 bim Nöcherchò vo dè schwedischè Armee im [[Dreißigjähriger Krieg|Drißigjöhrigè Chrièg]] un durch èn Bärgschturz kabutt gmacht worrè am 25. Dezembèr 1664. Spôter isch d!è Feschtung zur Burg uusbaut worrè. Im 19. Johrhundert isch d Burgruinè frei glait worrè, sithèr isch si belièbts Uusflugszyl i dè Region.<ref>Dirk Salzmann: ''Die Küssaburg''. In: ''[[Südkurier]]'' vom 6. Mai 2010</ref>
== Geographischi Laag ==
D Ruinè lyt obberhalb vo dè Ortschaft uff èrè Höchi vo öppè 634 Meter. Si isch è Wòrzeichè vom [[Klettgau|Chleggau]] un vom öschtlichè [[Landkreis Waldshut|Lancchreis Waldshuèt]] un thront uff èm [[Randen (Berg)|Chlynè Randè]] un übber m Chleggau, wo sich nördlich vo dè Burg erschtreggt. D Burg isch auf guèt vom [[Hochrhein|Hochrhy]] uus sichtbar, spezièll vom südliche Ufer i dè Höchi vo [[Bad Zurzach|Zurzi]]. Mò cha si ußerdèmm vom [[Südschwarzwald]], vom ganzè nordöschtlichè [[Kanton Aargau|Aargau]] un nordweschtlichè [[Kanton Zürich|Kanton Züri]] uus sää.
== Gschichtè ==
Diè gnaui Entschtehigsgschichtè isch unbekannt, doch wörd spekulyrt, dass dè Küssèbärg schu vo dè [[Kelten|Keltè]] besidlèt gsi isch. Rescht von Steiwall chönntet Hywys uff è [[Oppidum]], è keltischi Fluchtburg, si. Ußerdèmm wörd vomuètet, dass a dè glychè Stell vor öppè 2000 Johr è Wach- un Signaldurm gschtandè isch, um dè Abschnitt vo dè römischè Heeresschtrõß vo [[Tenedo]] (Zurzi im Aargau) bis [[Iuliomagus (Schleitheim)|Juliomagus]] bi [[Schleitheim|Schlaatè]] im [[Kanton Schaffhausen|Schaffhuusischè]] z sicherè.
Erschti urkundlichi Beleag übber d Exischtenz vo dè Burg, fruèner au „Hochschloß“ tauft, stammèd uss èm Johr 1141. [[Werner von Küssenberg|Werner vo Küüsèbärg]] isch vo 1170 bis 1178 Abt im [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloschter St. Bläsy]] gsi. Graf Heinrich III. vo Küssèbärg, dè letscht vo sim Stamm, hèt d Burg um 1240 a dè [[Konstanz]]er Bischof [[Heinrich von Tanne|Heinrich vo Dannè]] vokauft.
Durch Erbaaschpruch vo dè [[Grafen von Lupfen|Grõfè vo Lupfè]] isch èn Stritt übber dè rèchtmäßige Bsitz vo dè Küssaburg mit èm [[Hochstift Konstanz|Hochschtift Konschtanz]] entflammt. Spôter isch èm Voglych droffè worrè, uffgrund dèmm dè Bischof 1251 d Aalaag endgültig bhaaltè hèt durfè un dè Grõf defür [[Stühlingen|Stüèlingè]] zuègsait chriègt hèt, wo ebbèfalls uss èm Bsitz vo dè Grõfè Küssèbärg gschtammt hèt. Dõmit isch um 1120 uss dè [[Landgrafschaft Klettgau|Landgrõfschaft Chleggau]] d [[Landgrafschaft Stühlingen|Landgrõfschaft Stüèlingè]] entschtandè.
Unter dè Hèrrschaft vom [[Bistum Konstanz|Bischtum Konschtanz]], welli für d Vowaltig vo dè Burg èn [[Vogt]] ygsetzt hèn, isch d Burg uusbaut un mit èrè [[Ringmauer|Ringmuèr]] weerschafter worrè. Dè Burg un dè öschtlich aaligendè Sidlig hèt mò im Johr 1346 s [[Stadtrecht|Stadträcht]] gää. Einigi Gmeindè, wo hüt au unter m Nammè [[Küssaberg|Küssabärg]] zämmègfasst sin, hèt mò schu zu sebbèrè Zit als „Küssèbärger Schloß un Dal“ mit ygmeindet worrè. Vo 1410 bis 1441 isch dè designyrte Bischof vo Konschtanz, dè [[Albrecht Blarer]], Burgvogt gsi. D Burg un s Aaligè sin denn öfters vopfändet worrè. 1444 durch dè Bischof vo Konschtanz, dè [[Heinrich von Hewen (Bischof, 1398)|Heinrich vo Hewè]], a dè Ritter [[Bilgeri von Heudorf|Bilgeri vo Heudorf]]. 1497 hèn d [[Grafen von Sulz|Grǒfè vo Sulz]] si kauft, dennè hèt schu [[Tiengen (Hochrhein)|Düèngè]] un dè Chleggau ghört, d Burg un d Vorschtadt. S isch èn Priis vo 6.000 Guldè zallt worrè, un d Burg hèt solang vo sellèrè Familliè vowaltet wörrè söllè, bis diè männlichi Erbfolgi erloschè gsi isch.
Im [[Schwabenkrieg|Schwizerchrièg]] vo 1499 isch d Küssaburg un d Stadt Düèngè völlig vo dè Eidgnossè kabutt gmacht worrè. D Bsatzig vo dè Küssaburg isch unterm Kommando vom legendärè [[Remigius Mans]] gsi, welli us 25 Mannè bschtandè hèt, diè zum gröschtè Deil uss Buèrè uss dè Gegend rekrutyrt gsi isch. Selli Bsatzig hèt gmeuterè un d Burg selbèr niderbrènnt, dõmit si nit im Feind i d Händ keit isch, denõch hèn si sich ènèrè Streitmacht vo öppè 500 Eidgnossè ergää, diè übber schweri [[Geschütz|Gschütz]] vofüègt hèn.<ref>Vgl. ''Die Belagerung und Kapitulation von Tiengen im Schwabenkrieg 1499.'' Festschrift für Thomas Zotz, Thorbecke 2004, S. 156.</ref> 20 Meuterer sin nõch irem Rüggzug z Waldshuèt hygrichtet worrè. Nõch èm [[Frieden zu Basel|Friddè z Bàsel]] isch diè uusbrennti Burg a d [[Grafen von Sulz|Grõfè vo Sulz]] zrügggää worrè. D Stadt Düèngè isch vo Schaffhuusè meereri Johr bsetzt gsi.
D Klettgauer Buèrè, wo deils Leibeigeni gsi sin, hèn unter dè hartè Abgabèpflicht glittè. Wer sich dè [[Leibeigenschaft|Leibeigèschaft]] entzogè hèt, hèt sogar mit èm Voluscht vo sim gsamte Hab un Guèt bschtrõft worrè chönnè, wenn er unter Acht un Bann gnõ worrè isch. D Johr 1524 un 1525 sin in èrè Periodè gsi, wo vo dè [[Reformation]] un èm uffchòendè Selbschtbewusstsy vo dè Lütt uff èm Land brägt gsi isch. Es isch vill propagyrt un d Lütt uffghetzt worrè; sell hèt 1525 i dè [[Deutscher Bauernkrieg|Dütsche Buèrèchrièg]] gmündet. D Chleggauer Buèrè, wo milidärisch schlècht uusgrüschtet gsi sin, hèn i sellèm Johr vir vogèblichi Vosǜèch unternõ, d Küssaburg z stürmè, wo vo öppè 40 öschterrychischè Söldnersoldatè un anderè Burgbewooner unter m Grõf [[Rudolf V. von Sulz|Rudolf V. vo Sulz]] bsetzt gsi isch. Diè gröscht Schlacht hèt d Burg am 4. Novembèr 1525, ènèm Samschtig um 3 z Mittag ummè erlèbt. È baar Stundè devor hèt dè Buèrèhuufè, voschtärkt durch 200 [[Alte Eidgenossenschaft|Schwizer]] un èm Gschütz uss Waldshuèt, weschtlich vo Grièßè sich dè 700 Landsknècht vo dè Adligè gschtellt. Mit Hyb- un Stichwaffè uusgrüschtet hèn si dè Sturm uff d Burg in Aagriff gnõ. Dè uffschtändische Buèrèhuufè hèt mit sinè Waffè abber bi witem nit so guèt umgõ chönnè wiè d Soldatè, welli au nǒ übber Hòòkèbüchsè un Armbrüscht vofüègt hèn. D Chronik vom [[Bern|Bärn]]er [[Valerius Anshelm]] brichtet, dass öppè 200 Buèrè umchò un vill Hüser gschliffè worrè sin: „Wiiber un Chind sin i dè Nacht unter so jômmerlichè Joolè un Brüèlè gu [[Kaiserstuhl AG|Kaiserschtuèl]] devu grènnt, dass mò si uss Erbarmè ièlõ hèt muèsè“. Uff èm Grièßèmer Gpttsacker isch duèf i dè Nacht dè uglych Kampf z Ènd gangè, d Buèrè hèn sich ergää müèsè. S isch nit nu s Finale vom Buèrèchrièg gsi, sondern au s Ènd vom Vosuèch, d Reformation im Chleggau yzfüürè. Es sich è gruusigs Strõfgricht abghaaltè worrè. D Soldatè vo Züri sin laufèglõ worrè, doch im Aafüürer vo dè Buèrè, im Grièßèmer Claus Wagner, sin ebbèso wiè im reformyrtè Pfarrer, im [[Hans Rebmann|Rèbmaa Hans]], d Augè uusgschtochè worrè. Villi Buèrè, wo mit èm näggigè Läbbè devu chò sin, sin Opfer vo dè plünderndè Soldatèscharè worrè, hèn müèsè Geldbuèßè abdruggè odder sin voschtümmlet worrè, idèmm mò inè d Finger abghackt hèt.<ref>Dirk Salzmann: ''Der Bauernkrieg im Klettgau und die Küssaburg''. Im: ''[[Südkurier]]'' vum 6. Mai 2010</ref>
Landgrõf [[Rudolf V. von Sulz|Rudolf V. vo Sulz]] hèt sit dèmm dè Spitznammè „Dè Buèrèzwinger“. Sit sellèrè Zit isch d Aalaag erwiterèt un zuè nèrè [[Festung|Feschtung]] uusbaut worrè. 1595 hèt dè Graf vo Sulz sebbèm [[Venedig|venezianischè]] Alchimischt [[Leonhard Thurneysser]] z Düèngè unter dè Aaklaag vo dè Schuldydrybig vohaftè lõ un yn uff dè Küssaburg feschtgsetzt. Im Thurneysser isch es durch d Iilassig vo Fründ glundè, freizchò, hèt abber èn Deil vo sinè Büècher i dè Küssaburg zrugglõ müèsè.<ref>Paul H. Boerlin: ''Leonhard Thurneysser als Auftraggeber'', Birkhüüser, 1976, S.28</ref>
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dryßgjöhrigè Chrièg]] isch dè endgültige Niddergang vo dè Burg besiglèt gsi. Am 8. März 1634 isch è schwedischi Druppè unter Füürig vom [[Marschall|Feldmarschall]] [[Gustaf Horn|Guschtaf Horn]] dõhèr chò. Diè kaiserlichi Bsatzig vo dè Küssaburg hèt d Burg gschprèngt, demit si dè Feind nit als Bollwärch un Stützpunkt hèt missbruuchè chonnè.
Nõch èm [[Westfälischer Frieden|Weschtfälischè Friddè]] vo 1648 sin d Blään zum Widderuffbau erwogè worrè, doch mò hèt si keiè glõ, well s unrentabel gsi wör. Am 25. Dezember 1664 isch dè [[Bergsturz|Bärg grutscht]] an hèt d Burg Burg no mee beschädigt. Sell Ereignis hèt Uffsää erzüügt, un sini [[Topographie|Topography]] isch durch dè [[Kupferstecher|Kupferschtecher]] Conrad Meyer 1665 in èm Eiblattdrugg dokumentyrt worrè.<ref> Jahrbuch des Landkreises Waldshut, Band 2, Schriftenreihe des Landkreises Waldshut, Waldshuèt, 1965/66</ref> D Burg, wo kei witeri strategischi Bedütung mee gha hèt, isch mee un mee zämmèkeit. Bis zum Erwèrb vom Chleggau durch s Großherzogdum Baddè 1812 isch si im Bsitz vo dè [[Herrschaft Schwarzenberg (Klettgau)|Fürschtè vo Schwarzèbärg]] gsi. 1855 isch s witere Zömmèkeiè un d Nutzig als Steibruch unterbundè worrè.
Èrscht 1932 bis 1939 isch d Weeraalaag widder freiglegt worrè. Si isch sithèr è belièbts Uusflugszyl. D Ruinè isch im Johr 1978 uss dè Hand vo Baddè-Württèbärg a dè [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuèt]] übbergää worrè. Dè Küssaburg-Bund pflegt d Burg vorbildlich.
== Beschrybig ==
Dè Burgbärg bschtòt uss Gschtei vom [[Weißer Jura|Wyssè Jura]], uss dèmm au d Burgmuèrè gmacht sin. Diè (erneuerti) Wappèdaflè am Ygang un è baar Formschtei sin aus [[Bruchstein (Baumaterial)|Bruchschtei]] vo dè drunterligendè [[Ornatenton-Formation|Ornatèdòn-Formation]] gmacht worrè, wo annedubaki in èm Steibruch i dè Nôchi abbaut worrè sin.
D Burg isch von 1525 bis 1529 unter [[Rudolf V. von Sulz|Rudolf vo Sulz]] nõch dè dõmòls neuschtè Fortifikationstechnig uusbaut worrè sin. Vor dè Burg, uff èm großè Vorblatz, isch è Vorburg gschtandè, hèrrè gmodlèt wiè nè eigeni chlynè Stadt.
D Burg säll 136 Zimmer ghaa haa. Bis zum Dryßigjöhrigè Chrièg isch s wool deils rächt läbhaft zuè un hèr gangè, wiè üüs dè [[Joseph Bader]] uss èm früèner z Waldshuèt uffbewaartè Gäschtebuèch zityrt hèt: ''"Anno 1611 den 18 May auf Schloss Küssaberg. Nicasius Beyer zum Edelbach/hat ordentlich schön verrichtet sein Sach/Wilkomm getruncken auch/wie sich gebürt nach altem Brauch/dabei sich also befand/das er das Bett nicht finden khunt"''
Nõch dèmm si zletscht durch è Füèr boddèebbè gmacht worrè isch, hèn d Buèrè uss dè Gegènd d Burg als Steibruch bruucht. Einèwäg isch si immer no imposant un lõt è Ahnung zuè, wa für nè mächtigi Burg si suscht gsi isch. Si hèt als nit ynèmmbar goltè. Vo dè gèrn bsuèchtè un zum [[Aussichtsturm|Uussichtdurm]] umfungtioniertè [[Schildmauer|Schildmuèr]] isch dè Bligg bi klarer Sicht frei mit èm [[Panorama]] vo dè schneebedeggtè Gipfel vo dè Schwizer [[Alpen|Alpè]] gu Bechtersbool am Fuèß vo dè Burg, gu Lauchringè un Düèngè, vom [[Randen (Berg)|Randè]] is Rhydal un wit i dè [[Schwarzwald]].
== Galery ==
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Kuessaburg_01a.jpg|Oschtsitè mit üßerem Dor (2008)
Kuessaburg_02a.jpg|D Zugbrugg (2008)
Kuessaburg_03a.jpg|Innèsitè vom üßerè Dor (1991)
Kuessaburg_04a.jpg|Dor zu dè Kèrnburg (2008)
Kuessaburg_05a.jpg|Durmreschtè a dè Südsitè (2008)
Kuessaburg_06a.jpg|Chèrnburg in Richtig Oschtè (1991)
Kuessaburg_07a.jpg|Chèrnburg in Richtig Weschtè (2008)
Kuessaburg1.jpg|Panoramabligg nõch Weschtè (2009)
Zurzach (Merian).jpg|Merian Panoramabligg übber Zurzi uff d Küssaburg (1654)
Küssaberg mit Bechtersbohler Sattel.JPG|Dè Küssaberg mit dè Küssaburg obbè druff isch links, dè Sattel mit èm Dorf Bechtersbool uff èm Chlynè Randè rächts
</gallery>
== Literadur ==
* Andreas Weiß, Christian Ruch: ''Die Küssaburg''. Usegää vom Küssaburg-Bund e. V., o. O. 2009.
* Robert Feger: ''Burgen und Schlösser in Südbaden. Eine Auswahl''. Weidlich, Würzburch 1984, ISBN 3-8035-1237-9.
* Norbert Nothhelfer (Hrsg.): ''Der Kreis Waldshut''. Konrad Theiss Volaag, Stuègètt/Aalè 1975, ISBN 3-8062-0124-2.
* ''Küssaberg im Landkreis Waldshut''. Gmeind Küssabärg.
* ''Lauchringen''. 1985.
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt - Burgè un Burgruinè z Südbaddè un aagränzendi Gebièt''. Volaag Südkuryr, Konschtanz 1984, ISBN 3-87799-040-1, S. 259–263.
* Heinz Voellner: ''Die Burgen und Schlösser zwischen Wutachschlucht und Hochrhein''. 1979.
* Bender, Knappe, Wilke: ''Burgen im südlichen Baden''. 1979, ISBN 3-921340-41-1.
* [[Franz Xaver Kraus]]: ''Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden'', Fryburg im Briisgau, 1892, Band III - Chreis Waldshuèt; S. 133-142 [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm3/0139 online]
* [[Christian Roder]]: ''Die Schloßkaplanei Küssenberg und die St. Annenkapelle zu Dangstetten''. In: Fryburger Diözesan Archiv
* Emil Müller-Ettikon, ''Kurzer Überblick über die Geschichte Küssabergs'', Gmeind Küssabärg (Hrsg.), 1986.
== Weblingg ==
{{Commonscat}}
{{wikisource|Der_letzte_K%C3%BCssaberger|Josef Bader: ''Der letzte Küssaberger'', im Badischè Saagebuèch, 1846}}
* [http://www.kuessaberg.info Offizièlli Internetpräsenz]
* [http://www.kuessaburg.com/ Küssaburg-Füürer Küssaburg.com]
* [https://web.archive.org/web/20160303181339/http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=169%2F Rekonschtruktionszeichnig] vom Wolfgang Braun
* {{ebidat|1668|Küssaburg}}
* [https://web.archive.org/web/20150402121939/http://www.klettgau-historia.de/downloads/die-kuessaburg---namensherkunft-und-historie.pdf Websitè ''Klettgau-Historia'', dõrinn Artikel übber d Nammèentschtehig vo dè Küssaburg, vom Hubert Roth (Autor), ''Woher chunnt irem Nammè?'' PDF]
* [https://www.youtube.com/watch?v=UCKYSqIZW80 Luftuffnaamè von èrè Videodroonè um d Küssaburg ummè]
== Einzelnõchwys ==
<references />
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldshut}}
{{Übersetzungshinweis|de|Küssaburg|dütsch}}
{{SORTIERUNG:Kussaburg}}
[[Kategorie:Burg (Landkreis Waldshuet)]]
[[Kategorie:Chleggi]]
[[Kategorie:Küssaberg]]
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Ferdinand Hasenfratz
0
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1088250
841644
2026-09-02T16:43:30Z
Buchstapler
22960
Kat. erw.
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Dè '''Ferdinand Hasenfratz''' (* [[7. Juli]] [[1858]] z [[Eggingen|Untereggingè]]; † [[1. Mai]] [[1943]] ebèdo) isch èn Schriftschteller, Poschtagent, Rootsschrieber und Heimètforscher gsii. Er hät sich mit dè Natur, Literatur und Gschicht, vor allem vo sinnèrè alemannischè Heimèt, bschäftigt. Gern hät er sich selber als „Waldschtrolch“ und als „Uhu vum Wuètachtal“ bezeichnèt.
Sinni heimètgschichtlichè Werche, Dichtungè und Theaterstückli i Mundart sin meischtens i chliinèrè Ufflaage im Selbschtverlag erschinnè.
Er hät liidèschaftlich allès gsammlèt, wa vo historischem Belang für sinni Heimèt gsii isch. So hätter under andèrèm s Churzschwert vom [[Hans Müller von Bulgenbach]] bsässè.
== Werch ==
* ''Im Götterhain'' 1904
* ''Zwei Zwingherren'' 1907
* ''Die Reuenthaler Mühle'' 1908
* ''Der Hufwilm'' 1908
* ''Der Jahrlauf'' 1922
* ''Der Krautbettjäger'' 1922
* ''Im Götterhain beim Opferstein'' 1924
* ''Der Dorfbrand'' 1931
* ''Der Basler'' 1934
Usserdäm hät er ungfähr 40 Theaterstückli und Freilièchtspiele gschribbè, wo no zu sinne Läbzittè, teils i großèm Rahmè, ufgführt worrè sind.
== Literatur ==
* Gustav Häusler: ''Drei alemannischen Dichtern zum Gedächtnis,'' in: ''Heimat am Hochrhein,'' 1963/64, mit Foto.
* Ferdinand Hasenfratz: ''Der Krautbettjäger und andere abenteuerliche Spinnstubsagen. Waschechte Waldstrolchiaden und Plaudereien aus dem Wutachtal.'' 1984.
{{SORTIERUNG:Hasenfratz, Ferdinand}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Beamte]]
[[Kategorie:Haimetforscher]]
[[Kategorie:Historiker]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Dorothea Wehinger
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2026-09-03T04:53:05Z
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
D '''Dorothea Wehinger''' (* [[21. Januar|21. Jänner]] [[1963]] z [[Sigmaringen|Semmerenga]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Politiker|Bolitikeri]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]). Si isch vu 2016 bis 2024 Mitglid vum [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gsii.
== Leben ==
D Wehinger isch mit sibe Gschwischter ufgwachse. E Schweschter zuen ere isch d Gerlinde Kretschmann, d Frau vum bade-wirttebärgische Minischterbresidät [[Winfried Kretschmann]]. Si isch z Loez uf d Volksschuel gange un derno uf di Hecher Handelssschuel z Semmerenga, wu si di Mittler Ryfi gmacht het. No dr Schuel het si z Semmerenga Apedekehälferi glehrt un derno im Landeschrankehuus Semmerenga gschafft. Anne 1975 het si an dr Fachschuel fir Sozialpedagogik z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] en Abschluss as Erzieheri gmacht. Vu 1975 bis 1977 het si z [[Inzigkofen|Enzkofa]] e Chinderschuel glaitet, vu 1977 bis 1979 het si as Erzieheri in eme Jugedzäntrum z Lübeck gschafft. Anne 1979 isch si uf [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] gange un het dert bis 1983 as Jugedreferänti vum kadolische Jugedbiro gschafft. Vu 1983 bis 1991 isch si in Elterezyt gsii. Im Singemer Stadtdail Friedinge het si vu 1993 bis 2002 as Laiteri vu dr Chinderschuel gschafft un ab 2003 het si freiberuefli Furtbildige fir Bscheftigti an Chinderdagesstette aabote.
D Wehinger isch ghyrote un het drei Sihn.
== Bolitik ==
Vu 2004 bis 2009 un wider syt 2014 isch d Wehinger Mitglid vum Chraisdag vum [[Landkreis Konstanz|Landchras Konschtanz]]. Syter anne 2014 isch si derzue Gmairreti z Steißlingen.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het si s Erschtmandat im [[Landtagswahlkreis Singen|Wahlchrais Singe]] gwunne. Im Landdag isch si stellverdrättendi Vorsitzeri im Uusschuss fir Europa un Internationals un Mitglid im Uusschuss fir Sozials un Integration gsii. Stellverdrättend Mitglid isch si im Uusschuss fir Finanze, im Uusschuss fir Kultus, Juged un Sport, im Uusschuss fir Wisseschaft, Forschig un Chunscht, im Uusschuss fir Umwält, Klima un Energywirtschaft, im Uusschuss fir Ländlige Ruum un Verbruucherschutz un im Uusschuss fir Verchehr gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het si ire Diräktmandat mit 32,1 Brozänt vu de Stimme chenne verdaidige. Am 31. Augschte 2024 het si ire Mandat niderglait, fir sii isch d [[Saskia Frank]] in Landdag noogruggt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/paukenschlag-im-landtag-dorothea-wehinger-gibt-ihr-mandat-auf;art372460,12101754 |titel=Dorothea Wehinger macht Schluss! Grünen-Politikerin gibt ihr Landtagsmandat auf |abruf=2024-08-13 |sprache=de}}</ref>
== Sunschtigs Engaschmänt ==
* Ehrenamtligi Richteri bim Verwaltigsgricht Fryburg
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr Landesstiftig „Familie in Not“
* Mitglid vum Vorstand un Sängeri vum Madrigalchor Alu Singen
* Mitglid bim Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V.
* Mitglid bim Naturschutzbund
* Mitglid im Chinderschutzbund
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Wehinger, Dorothea}}
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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D '''Dorothea Wehinger''' (* [[21. Januar|21. Jänner]] [[1963]] z [[Sigmaringen|Semmerenga]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Politiker|Bolitikeri]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]). Si isch vu 2016 bis 2024 Mitglid vum [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gsii.
== Leben ==
D Wehinger isch mit sibe Gschwischter ufgwachse. E Schweschter zuen ere isch d Gerlinde Kretschmann, d Frau vum bade-wirttebärgische Minischterbresidät [[Winfried Kretschmann]].<ref name=":0">[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/Gruene-Kandidatin-Dorothea-Wehinger-hat-den-Kretschmann-Bonus;art372460,8538602 Grünen-Kandidatin Dorothea Wehinger hat den Kretschmann-Bonus] Südkurier online, 23. Februar 2016.</ref> Si isch z Loez uf d Volksschuel gange un derno uf di Hecher Handelssschuel z Semmerenga, wu si di Mittler Ryfi gmacht het. No dr Schuel het si z Semmerenga Apedekehälferi glehrt un derno im Landeschrankehuus Semmerenga gschafft. Anne 1975 het si an dr Fachschuel fir Sozialpedagogik z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] en Abschluss as Erzieheri gmacht. Vu 1975 bis 1977 het si z [[Inzigkofen|Enzkofa]] e Chinderschuel glaitet, vu 1977 bis 1979 het si as Erzieheri in eme Jugedzäntrum z Lübeck gschafft. Anne 1979 isch si uf [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] gange un het dert bis 1983 as Jugedreferänti vum kadolische Jugedbiro gschafft. Vu 1983 bis 1991 isch si in Elterezyt gsii. Im Singemer Stadtdail Friedinge het si vu 1993 bis 2002 as Laiteri vu dr Chinderschuel gschafft un ab 2003 het si freiberuefli Furtbildige fir Bscheftigti an Chinderdagesstette aabote.
D Wehinger isch ghyrote un het drei Sihn.
== Bolitik ==
Vu 2004 bis 2009 un wider syt 2014 isch d Wehinger Mitglid vum Chraisdag vum [[Landkreis Konstanz|Landchras Konschtanz]]. Syter anne 2014 isch si derzue Gmairreti z Steißlingen.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het si s Erschtmandat im [[Landtagswahlkreis Singen|Wahlchrais Singe]] gwunne. Im Landdag isch si stellverdrättendi Vorsitzeri im Uusschuss fir Europa un Internationals un Mitglid im Uusschuss fir Sozials un Integration gsii. Stellverdrättend Mitglid isch si im Uusschuss fir Finanze, im Uusschuss fir Kultus, Juged un Sport, im Uusschuss fir Wisseschaft, Forschig un Chunscht, im Uusschuss fir Umwält, Klima un Energywirtschaft, im Uusschuss fir Ländlige Ruum un Verbruucherschutz un im Uusschuss fir Verchehr gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het si ire Diräktmandat mit 32,1 Brozänt vu de Stimme chenne verdaidige. Am 31. Augschte 2024 het si ire Mandat niderglait, fir sii isch d [[Saskia Frank]] in Landdag noogruggt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/paukenschlag-im-landtag-dorothea-wehinger-gibt-ihr-mandat-auf;art372460,12101754 |titel=Dorothea Wehinger macht Schluss! Grünen-Politikerin gibt ihr Landtagsmandat auf |abruf=2024-08-13 |sprache=de}}</ref>
== Sunschtigs Engaschmänt ==
* Ehrenamtligi Richteri bim Verwaltigsgricht Fryburg
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr Landesstiftig „Familie in Not“
* Mitglid vum Vorstand un Sängeri vum Madrigalchor Alu Singen
* Mitglid bim Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V.
* Mitglid bim Naturschutzbund
* Mitglid im Chinderschutzbund
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Wehinger, Dorothea}}
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
D '''Dorothea Wehinger''' (* [[21. Januar|21. Jänner]] [[1963]] z [[Sigmaringen|Semmerenga]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Politiker|Bolitikeri]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]). Si isch vu 2016 bis 2024 Mitglid vum [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gsii.
== Leben ==
D Wehinger isch mit sibe Gschwischter ufgwachse. E Schweschter zuen ere isch d Gerlinde Kretschmann, d Frau vum bade-wirttebärgische Minischterbresidät [[Winfried Kretschmann]].<ref name=":0">[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/Gruene-Kandidatin-Dorothea-Wehinger-hat-den-Kretschmann-Bonus;art372460,8538602 Grünen-Kandidatin Dorothea Wehinger hat den Kretschmann-Bonus] Südkurier online, 23. Februar 2016.</ref> Si isch z Loez uf d Volksschuel gange un derno uf di Hecher Handelssschuel z Semmerenga, wu si di Mittler Ryfi gmacht het. No dr Schuel het si z Semmerenga Apedekehälferi glehrt un derno im Landeschrankehuus Semmerenga gschafft. Anne 1975 het si an dr Fachschuel fir Sozialpedagogik z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] en Abschluss as Erzieheri gmacht. Vu 1975 bis 1977 het si z [[Inzigkofen|Enzkofa]] e Chinderschuel glaitet, vu 1977 bis 1979 het si as Erzieheri in eme Jugedzäntrum z Lübeck gschafft. Anne 1979 isch si uf [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] gange un het dert bis 1983 as Jugedreferänti vum kadolische Jugedbiro gschafft. Vu 1983 bis 1991 isch si in Elterezyt gsii. Im Singemer Stadtdail Friedinge het si vu 1993 bis 2002 as Laiteri vu dr Chinderschuel gschafft un ab 2003 het si freiberuefli Furtbildige fir Bscheftigti an Chinderdagesstette aabote.
D Wehinger isch ghyrote un het drei Sihn.
== Bolitik ==
Vu 2004 bis 2009 un wider syt 2014 isch d Wehinger Mitglid vum Chraisdag vum [[Landkreis Konstanz|Landchrais Konschtanz]]. Syter anne 2014 isch si derzue Gmairreti z Steißlingen.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het si s Erschtmandat im [[Landtagswahlkreis Singen|Wahlchrais Singe]] gwunne. Im Landdag isch si stellverdrättendi Vorsitzeri im Uusschuss fir Europa un Internationals un Mitglid im Uusschuss fir Sozials un Integration gsii. Stellverdrättend Mitglid isch si im Uusschuss fir Finanze, im Uusschuss fir Kultus, Juged un Sport, im Uusschuss fir Wisseschaft, Forschig un Chunscht, im Uusschuss fir Umwält, Klima un Energywirtschaft, im Uusschuss fir Ländlige Ruum un Verbruucherschutz un im Uusschuss fir Verchehr gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het si ire Diräktmandat mit 32,1 Brozänt vu de Stimme chenne verdaidige. Am 31. Augschte 2024 het si ire Mandat niderglait, fir sii isch d [[Saskia Frank]] in Landdag noogruggt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/paukenschlag-im-landtag-dorothea-wehinger-gibt-ihr-mandat-auf;art372460,12101754 |titel=Dorothea Wehinger macht Schluss! Grünen-Politikerin gibt ihr Landtagsmandat auf |abruf=2024-08-13 |sprache=de}}</ref>
== Sunschtigs Engaschmänt ==
* Ehrenamtligi Richteri bim Verwaltigsgricht Fryburg
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr Landesstiftig „Familie in Not“
* Mitglid vum Vorstand un Sängeri vum Madrigalchor Alu Singen
* Mitglid bim Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V.
* Mitglid bim Naturschutzbund
* Mitglid im Chinderschutzbund
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Wehinger, Dorothea}}
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[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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D '''Dorothea Wehinger''' (* [[21. Januar|21. Jänner]] [[1963]] z [[Sigmaringen|Semmerenga]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Politiker|Bolitikeri]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]). Si isch vu 2016 bis 2024 Mitglid vum [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gsii.
== Leben ==
D Wehinger isch mit sibe Gschwischter ufgwachse. E Schweschter zuen ere isch d Gerlinde Kretschmann, d Frau vum bade-wirttebärgische Minischterbresidät [[Winfried Kretschmann]].<ref name=":0">[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/Gruene-Kandidatin-Dorothea-Wehinger-hat-den-Kretschmann-Bonus;art372460,8538602 Grünen-Kandidatin Dorothea Wehinger hat den Kretschmann-Bonus] Südkurier online, 23. Februar 2016.</ref> Si isch z Loez uf d Volksschuel gange un derno uf di Hecher Handelssschuel z Semmerenga, wu si di Mittler Ryfi gmacht het. No dr Schuel het si z Semmerenga Apedekehälferi glehrt un derno im Landeschrankehuus Semmerenga gschafft. Anne 1975 het si an dr Fachschuel fir Sozialpedagogik z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] en Abschluss as Erzieheri gmacht. Vu 1975 bis 1977 het si z [[Inzigkofen|Enzkofa]] e Chinderschuel glaitet, vu 1977 bis 1979 het si as Erzieheri in eme Jugedzäntrum z Lübeck gschafft. Anne 1979 isch si uf [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] gange un het dert bis 1983 as Jugedreferänti vum kadolische Jugedbiro gschafft. Vu 1983 bis 1991 isch si in Elterezyt gsii. Im Singemer Stadtdail Friedinge het si vu 1993 bis 2002 as Laiteri vu dr Chinderschuel gschafft un ab 2003 het si freiberuefli Furtbildige fir Bscheftigti an Chinderdagesstette aabote.
D Wehinger isch ghyrote un het drei Sihn.
== Bolitik ==
Vu 2004 bis 2009 un wider syt 2014 isch d Wehinger Mitglid vum Chraisdag vum [[Landkreis Konstanz|Landchrais Konschtanz]]. Syter anne 2014 isch si derzue Gmairreti z [[Steißlingen|Stißlinge]].
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het si s Erschtmandat im [[Landtagswahlkreis Singen|Wahlchrais Singe]] gwunne. Im Landdag isch si stellverdrättendi Vorsitzeri im Uusschuss fir Europa un Internationals un Mitglid im Uusschuss fir Sozials un Integration gsii. Stellverdrättend Mitglid isch si im Uusschuss fir Finanze, im Uusschuss fir Kultus, Juged un Sport, im Uusschuss fir Wisseschaft, Forschig un Chunscht, im Uusschuss fir Umwält, Klima un Energywirtschaft, im Uusschuss fir Ländlige Ruum un Verbruucherschutz un im Uusschuss fir Verchehr gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het si ire Diräktmandat mit 32,1 Brozänt vu de Stimme chenne verdaidige. Am 31. Augschte 2024 het si ire Mandat niderglait, fir sii isch d [[Saskia Frank]] in Landdag noogruggt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/paukenschlag-im-landtag-dorothea-wehinger-gibt-ihr-mandat-auf;art372460,12101754 |titel=Dorothea Wehinger macht Schluss! Grünen-Politikerin gibt ihr Landtagsmandat auf |abruf=2024-08-13 |sprache=de}}</ref>
== Sunschtigs Engaschmänt ==
* Ehrenamtligi Richteri bim Verwaltigsgricht Fryburg
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr Landesstiftig „Familie in Not“
* Mitglid vum Vorstand un Sängeri vum Madrigalchor Alu Singen
* Mitglid bim Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V.
* Mitglid bim Naturschutzbund
* Mitglid im Chinderschutzbund
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Wehinger, Dorothea}}
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[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
D '''Dorothea Wehinger''' (* [[21. Januar|21. Jänner]] [[1963]] z [[Sigmaringen|Semmerenga]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Politiker|Bolitikeri]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]). Si isch vu 2016 bis 2024 Mitglid vum [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gsii.
== Leben ==
D Wehinger isch mit sibe Gschwischter ufgwachse. E Schweschter zuen ere isch d Gerlinde Kretschmann, d Frau vum bade-wirttebärgische Minischterbresidät [[Winfried Kretschmann]].<ref name=":0">[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/Gruene-Kandidatin-Dorothea-Wehinger-hat-den-Kretschmann-Bonus;art372460,8538602 Grünen-Kandidatin Dorothea Wehinger hat den Kretschmann-Bonus] Südkurier online, 23. Februar 2016.</ref> Si isch z Loez uf d Volksschuel gange un derno uf di Hecher Handelssschuel z Semmerenga, wu si di Mittler Ryfi gmacht het. No dr Schuel het si z Semmerenga Apedekehälferi glehrt un derno im Landeschrankehuus Semmerenga gschafft. Anne 1975 het si an dr Fachschuel fir Sozialpedagogik z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] en Abschluss as Erzieheri gmacht. Vu 1975 bis 1977 het si z [[Inzigkofen|Enzkofa]] e Chinderschuel glaitet, vu 1977 bis 1979 het si as Erzieheri in eme Jugedzäntrum z Lübeck gschafft. Anne 1979 isch si uf [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] gange un het dert bis 1983 as Jugedreferänti vum kadolische Jugedbiro gschafft. Vu 1983 bis 1991 isch si in Elterezyt gsii. Im Singemer Stadtdail Friedinge het si vu 1993 bis 2002 as Laiteri vu dr Chinderschuel gschafft un ab 2003 het si freiberuefli Furtbildige fir Bscheftigti an Chinderdagesstette aabote.
D Wehinger isch ghyrote un het drei Sihn.
== Bolitik ==
Vu 2004 bis 2009 un wider syt 2014 isch d Wehinger Mitglid vum Chraisdag vum [[Landkreis Konstanz|Landchrais Konschtanz]]. Syter anne 2014 isch si derzue Gmairreti z [[Steißlingen|Stißlinge]].
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het si s Erschtmandat im [[Landtagswahlkreis Singen|Wahlchrais Singe]] gwunne. Im Landdag isch si stellverdrättendi Vorsitzeri im Uusschuss fir Europa un Internationals un Mitglid im Uusschuss fir Sozials un Integration gsii. Stellverdrättend Mitglid isch si im Uusschuss fir Finanze, im Uusschuss fir Kultus, Juged un Sport, im Uusschuss fir Wisseschaft, Forschig un Chunscht, im Uusschuss fir Umwält, Klima un Energywirtschaft, im Uusschuss fir Ländlige Ruum un Verbruucherschutz un im Uusschuss fir Verchehr gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het si ire Diräktmandat mit 32,1 Brozänt vu de Stimme chenne verdaidige. Am 31. Augschte 2024 het si ire Mandat niderglait, fir sii isch d [[Saskia Frank]] in Landdag noogruggt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/paukenschlag-im-landtag-dorothea-wehinger-gibt-ihr-mandat-auf;art372460,12101754 |titel=Dorothea Wehinger macht Schluss! Grünen-Politikerin gibt ihr Landtagsmandat auf |abruf=2024-08-13 |sprache=de}}</ref>
== Sunschtigs Engaschmänt ==
* Ehrenamtligi Richteri bim Verwaltigsgricht Fryburg
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr Landesstiftig „Familie in Not“
* Mitglid vum Vorstand un Sängeri vum Madrigalchor Alu Singen
* Mitglid bim Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V.
* Mitglid bim Naturschutzbund
* Mitglid im Chinderschutzbund
== Weblink ==
* [https://www.landtag-bw.de/resource/blob/216276/b84f0d43b9455444366b941064aed4e1/Wehinger_Dorothea.pdf WEhinger, Dorothea] im Abgornetehandbuech vum Landdag Bade-Wirttebärg, 17. WP, S. 794
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Wehinger, Dorothea}}
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[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
D '''Dorothea Wehinger''' (* [[21. Januar|21. Jänner]] [[1963]] z [[Sigmaringen|Semmerenga]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Politiker|Bolitikeri]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]). Si isch vu 2016 bis 2024 Mitglid vum [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gsii.
== Leben ==
D Wehinger isch mit sibe Gschwischter ufgwachse. E Schweschter zuen ere isch d Gerlinde Kretschmann, d Frau vum bade-wirttebärgische Minischterbresidät [[Winfried Kretschmann]].<ref name=":0">[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/Gruene-Kandidatin-Dorothea-Wehinger-hat-den-Kretschmann-Bonus;art372460,8538602 Grünen-Kandidatin Dorothea Wehinger hat den Kretschmann-Bonus] Südkurier online, 23. Februar 2016.</ref> Si isch z Loez uf d Volksschuel gange un derno uf di Hecher Handelssschuel z Semmerenga, wu si di Mittler Ryfi gmacht het. No dr Schuel het si z Semmerenga Apedekehälferi glehrt un derno im Landeschrankehuus Semmerenga gschafft. Anne 1975 het si an dr Fachschuel fir Sozialpedagogik z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] en Abschluss as Erzieheri gmacht. Vu 1975 bis 1977 het si z [[Inzigkofen|Enzkofa]] e Chinderschuel glaitet, vu 1977 bis 1979 het si as Erzieheri in eme Jugedzäntrum z Lübeck gschafft. Anne 1979 isch si uf [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] gange un het dert bis 1983 as Jugedreferänti vum kadolische Jugedbiro gschafft. Vu 1983 bis 1991 isch si in Elterezyt gsii. Im Singemer Stadtdail Friedinge het si vu 1993 bis 2002 as Laiteri vu dr Chinderschuel gschafft un ab 2003 het si freiberuefli Furtbildige fir Bscheftigti an Chinderdagesstette aabote.
D Wehinger isch ghyrote un het drei Sihn.
== Bolitik ==
Vu 2004 bis 2009 un wider syt 2014 isch d Wehinger Mitglid vum Chraisdag vum [[Landkreis Konstanz|Landchrais Konschtanz]]. Syter anne 2014 isch si derzue Gmairreti z [[Steißlingen|Stißlinge]].
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het si s Erschtmandat im [[Landtagswahlkreis Singen|Wahlchrais Singe]] gwunne. Im Landdag isch si stellverdrättendi Vorsitzeri im Uusschuss fir Europa un Internationals un Mitglid im Uusschuss fir Sozials un Integration gsii. Stellverdrättend Mitglid isch si im Uusschuss fir Finanze, im Uusschuss fir Kultus, Juged un Sport, im Uusschuss fir Wisseschaft, Forschig un Chunscht, im Uusschuss fir Umwält, Klima un Energywirtschaft, im Uusschuss fir Ländlige Ruum un Verbruucherschutz un im Uusschuss fir Verchehr gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het si ire Diräktmandat mit 32,1 Brozänt vu de Stimme chenne verdaidige. Am 31. Augschte 2024 het si ire Mandat niderglait, fir sii isch d [[Saskia Frank]] in Landdag noogruggt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/paukenschlag-im-landtag-dorothea-wehinger-gibt-ihr-mandat-auf;art372460,12101754 |titel=Dorothea Wehinger macht Schluss! Grünen-Politikerin gibt ihr Landtagsmandat auf |abruf=2024-08-13 |sprache=de}}</ref>
== Sunschtigs Engaschmänt ==
* Ehrenamtligi Richteri bim Verwaltigsgricht Fryburg
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr Landesstiftig „Familie in Not“
* Mitglid vum Vorstand un Sängeri vum Madrigalchor Alu Singen
* Mitglid bim Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V.
* Mitglid bim Naturschutzbund
* Mitglid im Chinderschutzbund
== Weblink ==
* [https://www.landtag-bw.de/resource/blob/216276/b84f0d43b9455444366b941064aed4e1/Wehinger_Dorothea.pdf Wehinger, Dorothea] im Abgornetehandbuech vum Landdag Bade-Wirttebärg, 17. WP, S. 794
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Wehinger, Dorothea}}
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Dütsche]]
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[[Kategorie:Frau]]
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
D '''Dorothea Wehinger''' (* [[21. Januar|21. Jänner]] [[1963]] z [[Sigmaringen|Semmerenga]]) isch e [[Deutschland|dytschi]] [[Politiker|Bolitikeri]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]). Si isch vu 2016 bis 2024 Mitglid vum [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gsii.
== Leben ==
D Wehinger isch mit sibe Gschwischter ufgwachse. E Schweschter zuen ere isch d Gerlinde Kretschmann, d Frau vum bade-wirttebärgische Minischterbresidät [[Winfried Kretschmann]].<ref name=":0">[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/Gruene-Kandidatin-Dorothea-Wehinger-hat-den-Kretschmann-Bonus;art372460,8538602 Grünen-Kandidatin Dorothea Wehinger hat den Kretschmann-Bonus] Südkurier online, 23. Februar 2016.</ref> Si isch z Loez uf d Volksschuel gange un derno uf di Hecher Handelssschuel z Semmerenga, wu si di Mittler Ryfi gmacht het. No dr Schuel het si z Semmerenga Apedekehälferi glehrt un derno im Landeschrankehuus Semmerenga gschafft. Anne 1975 het si an dr Fachschuel fir Sozialpedagogik z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] en Abschluss as Erzieheri gmacht. Vu 1975 bis 1977 het si z [[Inzigkofen|Enzkofa]] e Chinderschuel glaitet, vu 1977 bis 1979 het si as Erzieheri in eme Jugedzäntrum z Lübeck gschafft. Anne 1979 isch si uf [[Singen (Hohentwiel)|Singe]] gange un het dert bis 1983 as Jugedreferänti vum kadolische Jugedbiro gschafft. Vu 1983 bis 1991 isch si in Elterezyt gsii. Im Singemer Stadtdail Friedinge het si vu 1993 bis 2002 as Laiteri vu dr Chinderschuel gschafft un ab 2003 het si freiberuefli Furtbildige fir Bscheftigti an Chinderdagesstette aabote.
D Wehinger isch ghyrote un het drei Sihn.
== Bolitik ==
Vu 2004 bis 2009 un wider syt 2014 isch d Wehinger Mitglid vum Chraisdag vum [[Landkreis Konstanz|Landchrais Konschtanz]]. Syter anne 2014 isch si derzue Gmaireeti z [[Steißlingen|Stißlinge]].
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het si s Erschtmandat im [[Landtagswahlkreis Singen|Wahlchrais Singe]] gwunne. Im Landdag isch si stellverdrättendi Vorsitzeri im Uusschuss fir Europa un Internationals un Mitglid im Uusschuss fir Sozials un Integration gsii. Stellverdrättend Mitglid isch si im Uusschuss fir Finanze, im Uusschuss fir Kultus, Juged un Sport, im Uusschuss fir Wisseschaft, Forschig un Chunscht, im Uusschuss fir Umwält, Klima un Energywirtschaft, im Uusschuss fir Ländlige Ruum un Verbruucherschutz un im Uusschuss fir Verchehr gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het si ire Diräktmandat mit 32,1 Brozänt vu de Stimme chenne verdaidige. Am 31. Augschte 2024 het si ire Mandat niderglait, fir sii isch d [[Saskia Frank]] in Landdag noogruggt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/steisslingen/paukenschlag-im-landtag-dorothea-wehinger-gibt-ihr-mandat-auf;art372460,12101754 |titel=Dorothea Wehinger macht Schluss! Grünen-Politikerin gibt ihr Landtagsmandat auf |abruf=2024-08-13 |sprache=de}}</ref>
== Sunschtigs Engaschmänt ==
* Ehrenamtligi Richteri bim Verwaltigsgricht Fryburg
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“
* Mitglid im Stiftigsrot vu dr Landesstiftig „Familie in Not“
* Mitglid vum Vorstand un Sängeri vum Madrigalchor Alu Singen
* Mitglid bim Bund für Umwelt- und Naturschutz e. V.
* Mitglid bim Naturschutzbund
* Mitglid im Chinderschutzbund
== Weblink ==
* [https://www.landtag-bw.de/resource/blob/216276/b84f0d43b9455444366b941064aed4e1/Wehinger_Dorothea.pdf Wehinger, Dorothea] im Abgornetehandbuech vum Landdag Bade-Wirttebärg, 17. WP, S. 794
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Wehinger, Dorothea}}
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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Burg Hardeck
0
85916
1088259
1022004
2026-09-02T16:52:43Z
Buchstapler
22960
Link neu
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Burg
|Name = Burg Hardeck
|Alternativname = Hardegg, Hardteck
|Bild = Erdhügel der Burg Hardeck Mundelfingen.jpg
|Bildbeschreibung = zwee vu dr drei Chäpf uf em Burgbiel
|Entstehungszeit = vor 1108
|Typologie n. geo. Lage = Hecheburg
|Erhaltungszustand = Burgstall
|Ständische Stellung = Adligi
|Mauerwerksmerkmale =
|Heutiger Ortsname = [[Hüfingen|Hifinge]]-[[Mundelfingen|Mundelfinge]]
|Breitengrad = 47.847799
|Längengrad = 8.472712
|Region-ISO = DE-BW
|Poskarte =
|Höhenordinate = 720
|Höhe-Bezug = DE-NN
}}
D '''Burg Hardeck''' isch e abgangeni [[Burg|Hecheburg]] bim Ortsdail [[Mundelfingen|Mundelfinge]] vu dr Stadt [[Hüfingen|Hifinge]] im [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Boor-Krais]].
== La ==
Dr Burgstall lyt rund 2.150 Meter sidsideschtli vu dr Chilche vu Mundelfinge an dr Gränze vum Bann zue [[Aselfingen|Aselfinge]] oberhalb vun ere gäche Haale uf dr linke Syte vu dr [[Wutach|Wuete]].
== Gschicht ==
Anne 1108 wäre dr Heinrich un dr Werner vu Hardegg gnännt, wu Gfolgslyt vu dr [[Zähringer]] gsii sin un speter zue dr Stifter vum [[Kloster Friedenweiler|Chloschter Fridewyler]] ghert hän.<ref>Albert Kürzel: ''Reichsherrschaft Bonndorf. Geschichtliche Beschreibung'', Freiburg i. Br. 1861, S. 159 ([http://g-boll.de/Geschichte/Literatur/Reichsherrschaft_Bonndorf.pdf#page=159 Digitalisat]).</ref>
== Bschrybig ==
Di oval Hauptburg het e Durmässer vu rund 50 Meter un wird geg di weschtli Hochebeni dur e rächteckigi Vorburg gschitzt. D Vorburg isch eppe 20 uf 30 Meter groß gsii, si isch no Weschte dur e Wall-Grabesoischtem gsicheret. D Hauptburg isch zue dr Vorburg un no side dur e guet erhalte Halsgrabe gschitzt. D Nordsyte vu dr Aalag goht gäch zum Aubachdal aabe. E Sporn vum Burghubel, wu no Oschte goht, isch dur e Grabe abdrännt wore, no Norde, Oschte un Side goht dr Sporn gäch aabe.
Dr Burghubel het drei Chäpf, wu villicht friejer Gebei gsii sin. Im Side zues het s e dytligi Verdiefig. Muureräscht cha mer nit sääne, an dr Oberflechi het s aber Stai un Ziegelräscht.
<gallery>
<div align="center">
Burgstall Hardteck (Mundelfingen)-2890.jpg|Blick uf dr weschtli Wall vu dr Vorburg
Burgstall Hardteck (Mundelfingen)-3007.jpg|Blick vu dr Vorburg uf d Hauptburg
Burgstall Hardteck (Mundelfingen)-2930.jpg|Chäpf uf dr Hauptburg
Burgstall Hardteck (Mundelfingen)-2960.jpg|Im Halsgrabe
Burgstall Hardteck (Mundelfingen)-2935.jpg|eschtlige Sporn
</div>
</gallery>
== Literatur ==
* Franz Xaver Kraus (Hrsg.): ''Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden''. Band 2: Kreis Villingen. Freiburg i. Br. 1890, S. 40 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm2/0047 Digitalisat der UB Heidelberg]).
* [[Arthur Hauptmann]]: ''Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten''. Verlag Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1, S. 277.
* Roland Weis: ''Burgen im Hochschwarzwald''. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2019, ISBN 978-3-7995-1368-5, S. 144–148.
== Weblink ==
{{commonscat|Burgstall Hardteck}}
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/23377/Hardeck+-+W%C3%BCstung Hardeck – Wüstung] uf leo-bw.de
== Fueßnote ==
<references />
{{Übersetzungshinweis|1 = de |2 = Burg_Hardeck |3 = dütsch|4 = 211142394 }}
[[Kategorie:Burg (Schwarzwald-Boor-Kreis)]]
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Schützenlaube (Visp)
0
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1088235
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2026-09-02T14:06:14Z
Freigut
8945
/* Gschicht */
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:VispSchuetzenlaube.jpg|mini|d Schitzulöiba, we mu schi va Weschtu har alüegut]]
{{Dialekt|Walliserdeutsch|Wallisertiitsch|Wallisertitsch}}
D '''Schitzulöiba''' isch vaner Burgerschaft [[Visp|Vischp]] im Jaar 1664 gibuwti cho. Sit 1980 isch unnuni en Kunschtgalerii, obuni isch öi nu hitu d Stuba vaner Schitzuzumft.
Schi isch vam Schwizer [[Denkmalschutz|Dänkmalschutz]] als Objekt vaner Kategorii B igstuufti cho und darmit es regionaal schitzunswäärts Objekt. Schi isch öi ufer Lischta vanu Haager Konvenzioone zum Schutz va Kulturgieter bima biwaffnutu Konflikt (als KGS-Nummer 7196) üfgfiert.<ref>[https://www.babs.admin.ch/dam/de/sd-web/rDziImtiKwL4/KGS-Liste%20VS%202026.pdf Kantonsliste A- und B-Objekte Kanton VS.] Schweizerisches Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler (A-Objekte) und regionaler (B-Objekte) Bedeutung. In: ''Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS – Fachbereich Kulturgüterschutz'', 6. Februar 2026.</ref>
== Gschicht ==
Der Bischof [[Matthäus Schiner]] und der [[Landrat des Wallis|Walliser Landraat]] hent im Jaar 1501 entschidu, iru Soldaatu besser üszrischtu und hent Waffe und Munizioo gchöift. Zum regelmäässig chännu iebu, wie mu di Waffe brüücht, het der Landraat Dezember 1545 entschidu, dass mu in jedum [[Zehnden|Zeendu]] es Schiessu durfiert. Ds eerscht Landschiessu het mu 1548 am Gräfibiel z Vischp verastaaltut.<ref>Josef Salzmann: [https://www.visper-chronik.ch/kapitel/landesschiessen,-prominenz,-herrenhaeuser-und-mehr-aus-den-jahren-1501%E2%80%931604-63 Landesschiessen, Prominenz, Herrenhäuser und mehr aus den Jahren 1501–1604.] (Visper Chronik, Kapitel 8.15). </ref> D Organisazioo va dem Landschiessu het en Brüederschaft – di hitig Schitzuzumft – ubernu, wa daazumal en Teil vaner Burgerschaft isch gsi.
1664 het di Burgschaft de ufum Gräfibiel d Schitzulöiba gibüwwu, wa bis hitu nu steit. Gschossu het mu dur d Rundbogupfeischter ufer weschtlichu Sita. Di Ziili het mu am gägunuberliggundi Hang platziert, daa, wa der Schlusselacher isch. Nuch im gliichu Jaar het schi di Brüederschaft eiguni Satzige gigä. Sit 1865 isch d Schitzuzumft zämu mit der Schitzulöiba eiguständig, also nimme Teil vaner Burgerschaft. D Schiessständ hent immer wider emaal iru Standort gwägslut, aber d Schitzuzumft sälber gits bis hitu, und zwar immer nu mit du aaltu Satzige.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.vispinfo.ch/aufenthalt-in-visp/sehensw%C3%BCrdigkeiten/sch%C3%BCtzenlaube/|titel=Schützenlaube|hrsg=www.vispinfo.ch|archiv-url=https://web.archive.org/web/20120412045441/http://www.vispinfo.ch/aufenthalt-in-visp/sehensw%C3%BCrdigkeiten/sch%C3%BCtzenlaube/|archiv-datum=2012-04-12|zugriff=2013-12-03}}</ref>
== Laag und Üfbüw ==
Di Schitzulöiba isch da, waa s zum Gräfibiel embrüf geit, das isch der Hubel ganz im Noordu vaner Aaltstadt. D Schitzulöiba steit da ufuma grossu Tschuggu.
Ds Hüüs isch va Weschtu na Oschtu grichtuts und het zwei Steck. Im unnru Stock hets witi Rundbogupfeischter, füüf ufer Süüdsita, zwei ufer Weschtsita. Im obru Stock isch di Zumftstuba mit rächt chleine Pfeischter. Der Höiptigang isch es groossus Toor ufer Oschtsita vam unnru Stock. Fer inu obru Stock z cho, müess mu dur en chleine Gaartu ufer Südsita und daa isch en chleini Stäga, wa mu de in d Stuba vaner Schitzuzumft chunt.
Im unnru Stock steit bis hitu der Steitisch vanu ehemaligu Schitzu.<ref>Walter Ruppen: ''Visp VS. Siedlung und Bauten'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Band 356). </ref>
== Hitu ==
Unnuni isch sit 1980 en Kunschtgalerii mit dum Namu ''Galerie zur Schützenlaube.'' Der ''Kunschtverei Oberwallis'' organisiert hie regelmäässig Üsstellige va lokaalu, regionaalu oder internationaalu Künschtlera.
Obuni isch öi hitu nu d Stuba vaner Schitzuzumft.
== Literatüür ==
* Walter Ruppen: ''Visp VS. Siedlung und Bauten'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Band 356). [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]], Bern 1984, ISBN 3-85782-356-9.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [https://zunftvisp.ch/ Schützenzunft Visp]
* [https://www.kunstvereinoberwallis.ch/ Kunstverein Oberwallis]
== Füessnoote ==
<references />
[[Kategorie:Visp]]
[[Kategorie:Wallis]]
[[Kategorie:Kulturguet im Kanton Wallis]]
[[Kategorie:Bauwerk]]
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Schützenlaube_(Visp)|3 = tüütsch|4 = 269742179}}
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2026-09-02T14:06:48Z
Freigut
8945
/* Gschicht */
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:VispSchuetzenlaube.jpg|mini|d Schitzulöiba, we mu schi va Weschtu har alüegut]]
{{Dialekt|Walliserdeutsch|Wallisertiitsch|Wallisertitsch}}
D '''Schitzulöiba''' isch vaner Burgerschaft [[Visp|Vischp]] im Jaar 1664 gibuwti cho. Sit 1980 isch unnuni en Kunschtgalerii, obuni isch öi nu hitu d Stuba vaner Schitzuzumft.
Schi isch vam Schwizer [[Denkmalschutz|Dänkmalschutz]] als Objekt vaner Kategorii B igstuufti cho und darmit es regionaal schitzunswäärts Objekt. Schi isch öi ufer Lischta vanu Haager Konvenzioone zum Schutz va Kulturgieter bima biwaffnutu Konflikt (als KGS-Nummer 7196) üfgfiert.<ref>[https://www.babs.admin.ch/dam/de/sd-web/rDziImtiKwL4/KGS-Liste%20VS%202026.pdf Kantonsliste A- und B-Objekte Kanton VS.] Schweizerisches Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler (A-Objekte) und regionaler (B-Objekte) Bedeutung. In: ''Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS – Fachbereich Kulturgüterschutz'', 6. Februar 2026.</ref>
== Gschicht ==
Der Bischof [[Matthäus Schiner]] und der [[Landrat des Wallis|Walliser Landraat]] hent im Jaar 1501 entschidu, iru Soldaatu besser üszrischtu und hent Waffe und Munizioo gchöift. Zum regelmäässig chännu iebu, wie mu di Waffe brüücht, het der Landraat Dezember 1545 entschidu, dass mu in jedum [[Zehnden|Zeendu]] es Schiessu durfiert. Ds eerscht Landschiessu het mu 1548 am Gräfibiel z Vischp verastaaltut.<ref>Josef Salzmann: [https://www.visper-chronik.ch/kapitel/landesschiessen,-prominenz,-herrenhaeuser-und-mehr-aus-den-jahren-1501%E2%80%931604-63 ''Landesschiessen, Prominenz, Herrenhäuser und mehr aus den Jahren 1501–1604.''] Visper Chronik, Kapitel 8.15. </ref> D Organisazioo va dem Landschiessu het en Brüederschaft – di hitig Schitzuzumft – ubernu, wa daazumal en Teil vaner Burgerschaft isch gsi.
1664 het di Burgschaft de ufum Gräfibiel d Schitzulöiba gibüwwu, wa bis hitu nu steit. Gschossu het mu dur d Rundbogupfeischter ufer weschtlichu Sita. Di Ziili het mu am gägunuberliggundi Hang platziert, daa, wa der Schlusselacher isch. Nuch im gliichu Jaar het schi di Brüederschaft eiguni Satzige gigä. Sit 1865 isch d Schitzuzumft zämu mit der Schitzulöiba eiguständig, also nimme Teil vaner Burgerschaft. D Schiessständ hent immer wider emaal iru Standort gwägslut, aber d Schitzuzumft sälber gits bis hitu, und zwar immer nu mit du aaltu Satzige.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.vispinfo.ch/aufenthalt-in-visp/sehensw%C3%BCrdigkeiten/sch%C3%BCtzenlaube/|titel=Schützenlaube|hrsg=www.vispinfo.ch|archiv-url=https://web.archive.org/web/20120412045441/http://www.vispinfo.ch/aufenthalt-in-visp/sehensw%C3%BCrdigkeiten/sch%C3%BCtzenlaube/|archiv-datum=2012-04-12|zugriff=2013-12-03}}</ref>
== Laag und Üfbüw ==
Di Schitzulöiba isch da, waa s zum Gräfibiel embrüf geit, das isch der Hubel ganz im Noordu vaner Aaltstadt. D Schitzulöiba steit da ufuma grossu Tschuggu.
Ds Hüüs isch va Weschtu na Oschtu grichtuts und het zwei Steck. Im unnru Stock hets witi Rundbogupfeischter, füüf ufer Süüdsita, zwei ufer Weschtsita. Im obru Stock isch di Zumftstuba mit rächt chleine Pfeischter. Der Höiptigang isch es groossus Toor ufer Oschtsita vam unnru Stock. Fer inu obru Stock z cho, müess mu dur en chleine Gaartu ufer Südsita und daa isch en chleini Stäga, wa mu de in d Stuba vaner Schitzuzumft chunt.
Im unnru Stock steit bis hitu der Steitisch vanu ehemaligu Schitzu.<ref>Walter Ruppen: ''Visp VS. Siedlung und Bauten'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Band 356). </ref>
== Hitu ==
Unnuni isch sit 1980 en Kunschtgalerii mit dum Namu ''Galerie zur Schützenlaube.'' Der ''Kunschtverei Oberwallis'' organisiert hie regelmäässig Üsstellige va lokaalu, regionaalu oder internationaalu Künschtlera.
Obuni isch öi hitu nu d Stuba vaner Schitzuzumft.
== Literatüür ==
* Walter Ruppen: ''Visp VS. Siedlung und Bauten'' (= ''Schweizerische Kunstführer.'' Band 356). [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]], Bern 1984, ISBN 3-85782-356-9.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [https://zunftvisp.ch/ Schützenzunft Visp]
* [https://www.kunstvereinoberwallis.ch/ Kunstverein Oberwallis]
== Füessnoote ==
<references />
[[Kategorie:Visp]]
[[Kategorie:Wallis]]
[[Kategorie:Kulturguet im Kanton Wallis]]
[[Kategorie:Bauwerk]]
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Arthur Hauptmann
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Pakeha
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text/x-wiki
De '''Arthur Hauptmann''' (* [[15. September]] [[1906]] z’ [[Freiburg im Breisgau]]; † [[2. November]] [[1988]]) isch e ditsche Werbegrafiker, Moler un Burgeforscher gsi.
== Läbe un Wärk ==
De Arthur Hauptmann isch anno 1906 als Sohn vum bekannte Schwarzwaldmoler [[Karl Hauptmann]] z’ Friburg uf d’ Welt kumme. No däm er uf de Friburger Kunstgwärbschuel ([[Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg]]) gsi isch, hot er Grafik z’ Berlin un z’ Köln studiert. Denoch hot er im Werbeatelier bi [[Hertie Waren- und Kaufhaus|Hertie]] gschafft.<ref>[https://www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/trossingen/vom-hausverkauf-zur-kunstausstellung-diese-geschichte-steckt-hinter-den-bildern-im-auberlehaus-1509889 schwaebische.de] Schwäbische.de Kunstaustellung im [[Auberlehaus]]</ref> Er hot d’ Usbildig zum [[Werbegrafiker]] gmacht un isch under anderem vierzig Johr lang für de Musikinstrumentehersteller [[Hohner]] z’ Trossinge als freie Mitarbeiter un Leiter vum Werbeatelier tätig gsi.<ref>[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/I2USNRACI5F4JGEI3AIVOWJXSCC4OHNU Beispielbild einer Werbepostkarte] im Archiv der [[Deutsche Digitale Bibliothek]]</ref> Sini Arbete gfindet mer hite no im [[Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg]], im Hohner-Archiv un im [[Deutsches Harmonikamuseum|Harmonika Museum z’ Trossinge]].<ref>[https://www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/trossingen/harmonikamuseum-feiert-saisonbeginn-294899 Harmonikamuseum Trossingen in Schwäbische.de]</ref> Sini Werbe-Poschtcharte us sellere Zit sind bi Sammler hite dickedischt gsuecht. Si eigentlich große Berufswunsch wär jo Archäolog gsi, aber wege-m Chrieg hot er des dertmols nit mache chönne.<ref>Gaby Hauptmann: ''Mehr davon'' 2001 S. 12.</ref>
Näbed sinere Arbet im Beruf hot sich de Hauptmann johrelang mit de Erforschig vu mittelalterliche Burganlage in Südbade un de Gegend drumrum bschäftigt. S’ Bsunndere bi ihm isch gsi, dass er d’ alte Mure nit nur ufgschriebe, sondern als Grafiker au ganz gnaui, perspektivischi [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruktionszeichnungen]] vu de Burge us ihrer Blütezeit gmacht hot. Sini Zeichnige hot er dertmols dur e gnaus Vermesse vu de Ruine vor Ort un dur d’ Arbet in de Archive erstellt. Zudem hot er sini chünstleri Darstellige mit [[Fotografie]] kombiniert, so dass e rächts indressanti Dokumentation vu jedere Burg zustand kumme isch.
Si Hauptwärk ''„Burgen – einst und jetzt“'' isch ab Mitti vu de 1980er Johr im Verlag vum [[Südkurier]] usekumme.
D’ Brichte dezue sind z’erscht vu 1980 bis 1983 als Fortsetzungsserie under em Titel ''„Burgen - einst und jetzt“'' in de Tageszytig ''Südkurier'' erschine. Anno 1984 het mer die Gschichte no gsammelt als Buech usebrocht.
De Zweitband isch uf diä gliche Wis in de Johr 1984 bis 1986 entstande un 1987 als Buech gedruckt worre.<ref>Arthur Hauptmann: Vorwort S. 7 und S. 7–8 in den Bänden ''Burgen - einst und jetzt''</ref> Des Werk hot sich zu eme regionale Standardwärk entwickelt, wo bis hite in de landeskundliche Literatur zitiert wird. Sini Zeichnige un Grundriss sinder hite no bi regionale Verain im Isatz, wie zum Bispiel bim Förderverein Freunde des [[Mägdeberg]] e. V. für Lehrpfad un Infodafle vor Ort.<ref>[https://www.freunde-maegdeberg.de/burgrundgang/kernburg Webseite Förderverein Freunde des Mägdeberg e.V.]</ref> Sini baugeschichtliche Brichte un Rekonstruktionä sind au in de Publikatione vu de [[Badische Heimat|Badischen Heimat]] bsproche un gwürdigt worre.<ref>Gottlieb Burkart: ''Die Region Bad Säckingen - Hotzenwald in der neueren Literatur'' In: Badische Heimat, 1988 Buchbesprechungen, S. 144.</ref>
[[Datei:Kandern Burgruine Sausenburg Infotafel.jpg|mini|Infotafel mit der Rekonstruktionszeichnung der Burg Sausenburg]]
== E Standardwärk für Burgeforscher ==
[[Datei:Artists Rendition of Sausenburg.JPG|mini|Arthur Hauptmann: E Rekonstruktionszeichnung (S. 138 Band 1) vu de [[Sausenburg]] als Nochzeichnig]]
Des zweibändig Wärk ''„Burgen – einst und jetzt“'' giltet in de regionale Burgeforschig vu Südbade un driber nus<ref name="CastrumBene1992">{{Literatur |Autor=Arthur Hauptmann |Hrsg=Mátra Múzeum |Titel=Burgen einst und jetzt (Konstanz 1984) / Zitierte Rekonstruktionszeichnung Schramberg |Sammelwerk=Castrum Bene 2: Varák a későközépkorban (Burgen im Spätmittelalter) |Band=2 |Ort=Budapest |Datum=1992 |Seiten=169, 257 |Sprache=hu de |Online=https://real-eod.mtak.hu/9031/1/varak_a_kesokozepkorban.pdf |Abruf=2026-06-25}}</ref> als echtes Standardwärk. Dem Arthur Hauptmann si Arbet wird in de regionalgschichtliche Forschig als Standardliteratur für de südbadische Ruum rezipiert un vu de Gschichtsverain in de Region regularly herazoge – so au bim [[Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung|Bodensee Gschichtsverain]]<ref name="BodenseeGeschichtsverein">{{Literatur |Hrsg=Verein für Geschichte des Bodensee und seiner Umgebung |Titel=Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung |Band=104 |Datum=1986 |Seiten=215 |Online=https://www.alleburgen.de/literatur.php |Abruf=2026-06-25}}</ref>. Es git Rezensione un Würdigunge in de bekannte Johresheft vum Breisgau-Gschichtsverain ''„Schau-ins-Land“''<ref name="SchauInsLand1984">{{Literatur |Autor=Klauspeter Wilke |Titel=Rezension zu: Arthur Hauptmann, Burgen einst und jetzt (Konstanz 1984) |Sammelwerk=Schau-ins-Land: Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins |Band=103 |Datum=1984 |Seiten=220 |Online=https://blb-karlsruhe.de/ |Abruf=2026-06-25}}</ref> un bim Landesverein ''„Badische Heimat“''<ref name="BadischeHeimat1988">{{Literatur |Hrsg=Landesverein Badische Heimat e. V. |Titel=Schlösser, Burgen und Burgruinen (Literatumsammlung Region Hochrhein) |Sammelwerk=Badische Heimat |Band=68 |Nummer=1 |Datum=1988 |Seiten=245–288 |Online=https://blb-karlsruhe.de/ |Abruf=2026-06-25}}</ref>. Zudem wird s'Wärk fortlaufend in de große wisseschaftliche Literaturdatebanke für de Burgebereich gführt<ref name="AlleBurgenLit">{{Internetquelle |url=https://alleburgen.de/ |titel=Systematisches Literaturverzeichnis der Burgenkunde |hrsg=AlleBurgen – Wissenschaftliche Burgen-Datenbank |abruf=2026-06-25}}</ref>. Sogar im Antiquariatshandel un in de K10plus-Datenbank für wisseschaftlichi Bibliotheksliteratur wird des Werk wege sinere flächedeckende Verbreitig an de Universitäte als Standardwärk glischtet un gführt<ref name="AntiquariatPatzerCat">{{Literatur |Autor=Jürgen Patzer |Titel=Antiquariatskatalog 135: Baden-Württemberg / Bodensee |Verlag=Antiquariat Jürgen Patzer |Ort=Konstanz |Datum=2015 |Seiten=16 (Katalognummer 88) |Online=https://antiquariat-patzer.de/wp-content/uploads/2015/12/kat135.pdf |Abruf=2026-06-25 |Zitat=Standardwerk; beschreibt 80 Burgen.}}</ref><ref name="K10plusOPAC">{{Internetquelle |url=https://k10plus.de/ |titel=Bibliografischer Nachweis: Arthur Hauptmann – Burgen einst und jetzt |hrsg=K10plus Verbundkatalog (Gemeinsames Bibliotheksportal von GBV und SWB) |abruf=2026-06-25}}</ref>.
== Resümee ==
E Huffe Burge un Ruine, wo oft rächts indressant, aber de meischte Lit gar nit bekannt gsi sind, hot er dur sini Arbet in de Region umfänglich bekannt gmacht. Öffentlichi Ehrige fir si Burgeforschig zu Läbzyte sind nit bekannt worre. Sini Bücher sind au i zahlreiche Uni-Bibliotheke zfinde.
== Familie ==
De Hauptmann isch us ere Familie kumme, wo chünstlerisch vorprägt gsi isch. Er isch de Vater vu de ditsche Schriftstelleri un Journalischti [[Gaby Hauptmann]] gsi.
== Schrifte un Illustratione ==
* Illustratione zu [[Hans Lüders (Komponist)|Hans Lüders]]; ''Zwoa Brettl und a Gführiger Schnee. Ski-Liederbuch Für Akkordeon.'' Trossingen/Württ.: Hohner, 1950.
* ''1333 – die Eroberung der [[Burg Schwanau (Oberrhein)|Burg Schwanau]]. Ein Raubritternest am Rhein wird zerstört.'' In: ''Damals. Zeitschrift für geschichtliches Wissen.'' Februar 1976. Site 119-124.
* ''Burgen – einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten.'' Band 1. Verlag Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1 (4. Uflag 1990).
* ''Burgen – einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten.'' Band 2. Verlag Südkurier, Konstanz 1987, ISBN 3-87799-075-4.
* ''Burgen – einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten.'' Sonderusgoob 1990 (2 Bänd as Set). Verlag Südkurier Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1.
== Literatur ==
* Peter Schäfer: ''Arthur Hauptmann und die "Vier von der Ziehorgelstadt": Trossinger hinterlässt Gipfelgrüsse im Schwarzwald''. In: ''Trossinger Jahrbuch''. 2013 (S. 207-210)
== Weblink ==
* {{LeoBW|Typ=PERSON|ID=1258741326|Titel=Arthur Hauptmann}} *(Hiwiis: Führt in Leo-BW sgar dertmols zum Grafiker-Eintrag)*
* {{DNB-Portal|551333774}} *(Die korrekti Gesamt-ID fir si Burgebuech bi de DNB)*
* [https://search.worldcat.org/de/title/74882780 Datensatz bi WorldCat]
== Einzelnowiis ==
<references />
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