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Berner Oberland
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([[c:GR|GR]]) [[File:Flagge Berner Oberland.png]] → [[File:CHE Berner Oberland Flag.svg]]
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{{DISPLAYTITLE:Bärner Oberland}}
[[Datei:CHE Berner Oberland Flag.svg|thumb|150 px|d'Fahna vum Bärner Oberland]]
[[Datei:Aerial image of Lake Thun (view from the east).jpg|thumb|dr Thunersee]]
[[Datei:BerneseAlps.jpg|thumb|Eiger, Mench u Jungfrou]]
[[Datei:10127 Berner Alpen Prêles.jpg|thumb|En Blick uf d'Oberlender Alpen vom Bärner Jura uus]]
Als '''Bärner Oberland''' bezeichned mu e Region im [[Kanton Bern|Kanton Bärn]]. Si umfasst ds [[Haslital]], d'Gägend ume [[Brienzersee]] und ume [[Thunersee]], d'Litschinetäller, ds Tal von dr [[Kander (Schweiz)|Chander]], ds [[Simmental|Sibetal]] (Simme) und ds Tal um [[Saanen|Saane]].
== Geografii u Vercheer ==
Im Bärner Oberland het s en huufen Bäch. Das Wasser geid alls i d [[Aare|Aara]], wan ihri Quella im [[Haslital]] hed und wa nähr diren [[Brienzersee|Brienzer-]] und [[Thunersee]] fliesst. Sidlich von dene Seenen gan mehreri Täller i d Bärga uehi. Gäg Norden het s o Täller, aber chlinderi. Us dene meh ol minder stotzigen Chrächen chemen äben die Bäch.
D Uusnahm ischt natirli ds Tal um [[Saanen|Saane]]. Nid wils glääger wän, aber wil das Wasser en grossa Umwäg macht, sogar d Statt [[Freiburg im Üechtland|Friburg]] umrunded, bis s den im Underland bin [[Gümmenen|Gimmenen]] i d Aara fliesst. U där Umwäg heisst [[Saane|Saana]] oder Sarine, wie die Wältschen derzue sägen.
Gäge Weschten ischt ds Bärner Oberland offes, gäg Norde, Oschte und Siiden isches vo heien Bärgen umgähn. Dr [[Brünigpass|Brinigpass]] verbindet ds Haslital mid [[Kanton Obwalden|Obwalden]], dr [[Sustenpass|Suschten]] fierd i ds [[Kanton Uri|Urnerland]] und d [[Grimselpass|Grimsla]] i ds [[Kanton Wallis|Wallis]]. D [[BLS AG|BLS]] verbindet [[Bern|Bären]] mit [[Thun]], [[Kandersteg|Chanderstäg]] u diren [[Lötschbergtunnel|Letschbärg]] mit dm Wallis. Ds Saaneland isch hingäge mid der MOB gäg Weschten verbunden. Da cha mu uf [[Montreux]] an [[Genfersee|Gänfersee]] fahren.
Ds Bärner Oberland hed natirli o politisch Bezirka: [[Bezirk Oberhasli|Oberhasli]], [[Bezirk Interlaken|Inderlachen]], [[Bezirk Thun|Thun]], [[Bezirk Frutigen|Frutigen]], [[Bezirk Niedersimmental|Nider-]] un [[Bezirk Obersimmental|Obersimmetal]] u [[Bezirk Saanen|Saane]].
== Turismus ==
Ds Bärner Oberland ischt es wichtigs turistisches Gebiet vor [[Schweiz|Schwiiz]] mit en huffen bekannten Ferienorten wie [[Gstaad]], [[Adelboden|Adelbode]], [[Kandersteg|Chanderstäg]], [[Beatenberg|Beatebärg]], [[Interlaken|Inderlachen]], [[Grindelwald]] oder [[Wengen|Wenge]].
Ds Landschaftsbild ischt einersiits lieblich um e Thuner- und Brienzersee un anderersiits stotzig un oben uus vegetationsfeindlich. Einmalig ischt halt die gwaltigi Culissa von heien Bärgen, allne voraan [[Eiger]], [[Mönch (Berg)|Mench]] und [[Jungfrau (Berg)|Jungfrou]]. En grossa Teil vom [[Weltkulturerbe|UNESCO Wältnaturerb]] Jungfrou-Aletsch-Bietschhoren, wan o dr [[Oeschinensee|Eschinesee]] derzue gheert, liit im Bärner Oberland.
Das mu nid alls geng z Fuess mues erchlätteren, gits o en huffen Zahnradbahni, Luftseilbahni, Gondli u Sässellifta. Die bringen eim bequem uehi uf d Alpi u Bärga. Zum Biispil uf ds Jungfroujoch, ds Brienzer Rothoren, ds Schilthoren oder die Schynigi Platta. Fir Bärgstiiger gits o Uusaforderigi in allen Schwirigkeitsgraaden. Mu mues ja nid grad als erschts i d Eigernordwand istiigen u sech näher vom Helikopter la reichen.
Im Summer hed mu en huufen Wanderer, Biker oder Basejumper, wan die herrlichi Bärgwält chemen chon bewunderen. Dire Winter chemen den ender Schifahrer, Snowborder, Langleiffer, Schlittler, Schliifschueleifer, Ischchlätterer u settigs alls. Z Grindelwald natirli o d Gemelfahrer.
==Dialäkta==
Dialäkta vom Bärner Oberland gheeren zum [[Höchstalemannisch|Hegschtalemannischen]]. Typischi Merkmal fir die Sprachfamillia siin:
* d Extremverschiebig, wie ''triihe'' für ''trinke'',
* ds Underlahn vor Hiatdiphthongierig, also ''schniie'' statt ''schneije'',
* Monophthongierig vo mittelhochditsch /ou/: ''gloobe'' statt ''gloube'',
* Diphthongierig vo langem /e/: ''Sea'' für ''See''
* Velarisierig vom /l/: [ʋaɫd̥] (Wald) statt wie Flachland-Bärndiitsch [ʋawd̥] (Waud)
* im Hasli- und in de Litschinetäller dr Erhalt vom /-n/ im Uusluut: ''singen'' statt ''singe''
Im Bärner Oberland hed jedes Tal u jedes Dorf eigeti Werter oder Betonigi.
==E paar Links==
* [http://www.edimuster.ch/baernduetsch/oberland.htm#1 Eppis Liedtegschta] uf edimuster.ch - under anderem z'Grindelwaldlied u wiiter ahi uf dr Siiten o no z'Luuterbrunnelied
[[Kategorie:Bärner Oberland|!]]
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{{Infobox Ort in der Schweiz
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| BILD = Pfäfers von der Valenserstraße.JPG
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'''Pfäfers''' ([[Ostschweizerisch|oschtschwiizerisch]] ''Pfääfers'', uf [[Rätoromanische Sprache|Rätoromanisch]] {{Audio|Roh-sursilvan-Faveras.ogg|''Faveras''}}) isch e [[Politische Gemeinde|politeschi Gmeind]] im [[Schweiz|Schwiizer]] Kanton [[Kanton St. Gallen|Sanggalle]].
== Sprooch ==
S Taminataal isch hüt en Deil vom dütschsproochige Gebiet im [[Wahlkreis Sarganserland|Sargaaserland]]. Im [[Mittelalter|Middelalter]] het s zum nördleche Berych vo [[Churrätien|Chuurräzie]] und zum rätoromanische Sproochgebiet ghört. Under dr Verwaltig vom [[Kloster Pfäfers|Chloschter Pfäfers]] und de dütschsproochige Chloschervögt het sech di [[Alemannische Sprache|alemannischi Sprooch]] im Taal immer wie mee duregsetzt, und vo de [[Walser]], wo e Zyt lang im obere Deil vom Taminataal, im Kalfeis, gwoont hend, isch mit yrem [[Walserdeutsch|Walsertütsch]] no en höchschtalemannischi Sproochform is Taal cho.
Uf der Bärgchetti im Süde vom Gmeindgebiet vo Pfäfers isch d Sproochgränze vom Alemannische zum [[Traditionell rätoromanischsprachiges Sprachgebiet|Rätoromanische Sproochruum]], und do dervo grad zu zwo romanische Sproochgruppe: d Gmeind [[Trin]] ghört zum Piet vom middelbündnerische [[Sutselvisch]] und [[Flims]] isch di nördlechschti Gmeind vom [[Surselvisch]], also vom Oberländer Romanische.
Im ganze Gmeindbann vo Pfäfers sind no hüt vil Ortsnäme – Pfäfers sälber und den au Vättis, Vasön, Vadura – und Fluer- und Bärgnäme us der rätoromanische Zyt bekannt.<ref>W. Goetzinger: ''Die romanischen Ortsnamen des Kantons St. Gallen.'' St. Gallen 1891.</ref> Di dütsche Fluernäme vom Taal vo Pfäfers chöme meischtens vo de Walser här.
== Landschaft ==
Für d [[Geographie|Geografii]] isch z sääge, ass dr Gmeindbann vo Pfääfers us acht verschidene Landschaftsdeil zämegsetzt isch: das sind s [[Tamina (Fluss)|Taminataal]], d Gländterrasse vom Dorf Pfäfers mit em Chloschter, s höche Platoo vo Sankt Margreetebärg, s Piet vo Valens, dr Taalbode vo Vättis, s undere Görbsbachtaal, s Kalfeisetaal und dr hinderscht Deil vo Kalfeis mit der Sardonaalp.
Zu der hütige Gmeind Pfäfers ghöre siben [[Ortschaft]]e: s Doorff Pfäfers, Sankt Margretebärg, Vadura, Vättis, Gassaura, Valens und Vason.
Der Gmeindbann foot chly über dr [[Rhein|Rhyebeni]] aa und goot bis höch ufe zum [[Ringelspitz]], wo der Gipfel uf der Höchi vo 3200 [[Meter über Meer]] lyt und wo der höchscht Bärggipfel vom ganze Kanton Sanggallen isch. Uf der Oschtsyte vo der Gmeind stoot s Bärgmassiv vom [[Calanda|Galanda]]. Im Nordweschte isch d [[Gebirgskamm|Kreete]] vo de ''Graue Hörner'' und em [[Pizol]].
Vo Vättis us goot d Stroos übere [[Kunkelspass|Gunggelspass]] uf [[Tamins]] im [[Bezirk Imboden|Bezirk Imbode]] vom [[Kanton Graubünden|Bündnerland]] übere. Im Weschte chunt d Gmeind Pfäfers bim Sardonamassiiv, wo zum Berych vo der geologisch ganz inträssante ''Glarner Houptüberschiebig'' ghört, bis an [[Kanton Glarus]].
== s Chloschter Fabaria ==
{{Hauptartikel|Kloster Pfäfers|Chloschter Pfääfers}}
S Chloschter am Bärg obe isch im früene 8. Joorhundert gründet worde. S erschte Mol chunts ane [[762]] in ere gschichtleche Kwelle vor mit em Name ''Fabarias''. [[877]] het em dr dütsch Chönig en Schirmbrief ggä. Es isch am Afang – näben em [[Bistum Chur|Bischofssitz]] z [[Chur]] – s wichtigschte chirchleche Zäntrum vo Churräzie gsi. Mit sym strategisch guete Platz über em Rhytaal und am Gunggelswäg isch s Chloschter für Chönige und regionaali Landesherre wichtig gsi. Im 13. Joorhundert het der Apt vo Pfäfers am Wäg uf s Platoo vo Pfäfers d Burg Warteschtei als Chloschterfeschtig lo boue.
Ane [[1483]] hend d [[Alte Eidgenossenschaft|Äidgenosse]] d Herrschaft Sargans übernoo und wäg däm au d Schirmherrschaft über s Chloschter Pfäfers usgüebt. Am 19. Oktober 1665 isch s Chloschter ganz abebrönnt, und mit iim di alti Chloscherbiblioteek. S Archiiv mit wichtige Dokumänt sid em früene Middelalter isch erhalte blibe, wils s Chloschter das immene guet gschützte gmuurete Ruum im Chilledurm ypschlosse gha het. Im 18. Joorhundert isch s Chloschter so, wie me s hüt no gseet, im [[Barock|barocke Stiil]] wider ufbout worde.
Am 9. Jänner 1838 het s Chloschterkapitel entschide, äs well dr [[Papst|Papscht]] z [[Rom]] afrooge, öb er nid s Chloschter, wo wirtschaftlech schlächt gstanden isch, chönt uufhebe. Do het dr Gross Root vom Kanton Sanggalle nit lang gwartet und vo sich uus scho am 20. Februar 1838 pschlosse, s Chloschter ufzlöse.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.sg.ch/home/kultur/stiftsarchiv/geschichte/abtei_pfaefers/revolution_und_untergang.html |wayback=20171121035255 |text=''Revolution und Untergang'' |archiv-bot=2019-06-12 03:21:03 InternetArchiveBot}} d Gschicht vo de Abtei Pfäfers uf sg.ch</ref> Dr Kantoon het do dermit d Chloschtergüeter übernoo, und im ehemolige Konväntgebäud 1847 d Heil- und Pflägastalt Sankt Pirminsbärg ygrichtet.<ref>[http://www.pfaefers.ch/de/portrait/geschichtefs/ ''Geschichte des Taminatals''] uf pfaefers.ch</ref> S ehemolige Chloschterachiv mit de bedütende historische Manuskript, wo einzigartigi Kwelle für d Region Raezie sind, und de grosse Urbaarbüecher vo de Dörfer im Taminataal<ref>M. Gmür: ''Urbare und Rödel des Klosters Pfäfers.'' Bern 1910.</ref> sind is Staatsarchiv vo Sanggalle cho, die alti Chloschterchile het d Pfarrei vo Pfääfers als Dorfchile übercho.<ref>[http://www.se-tamina.ch/web/index.php?idcat=15 ''Klosterkirche Pfäfers'']{{Toter Link|url=http://www.se-tamina.ch/web/index.php?idcat=15 |date=2018-06}} uf se-tamina.ch (Seelsorgeverband Tamina)</ref>
== s Wildbad Pfäfers ==
I dr Taminaschlucht inne stoot s alte Bad vo Pfääfers, es Heilbad, wo scho im Middelalter bekannt und beliebt gsi isch; der Chorherr [[Felix Hämmerli]] vo Züri het ane 1424 gschribe, das Bad sig uralt. Me weiss, ass under am Pfäferser Apt Hugo ane 1242 s Bade a der [[Tamina (Fluss)|Tamina]] bi dene warme Quelle, wo dört us em Bode chöme, ufcho isch. D Psuecher händ dozmol nume mit Seili oder länge Leitere i s änge, teufe Tobel abe chönne go. Oben am Rand vo der Felswnd hets es Trätrad gha, zum mid emene Seili Waare und au d Lüüt is Taal abe z loo. Der Apt Johann hed denn um 1380 s erschte chlyne Badhuus i der Schlucht lo mache. Aber erscht im Johr 1543 het der Apt Johann Jakob em Zimmerman Valentin Schmid der Uftrag ggä, e Holzstäge über die höche Felse abe lo baue, ass me en eifachere Wäg i d Schlucht zum Bad gha het. Die spektakuläre Stäge gseht me uf de alte Bilder vom Bad Pfääfers.
Füre Apt Johann Jakob isch ane 1535 der berüemt Dokter [[Paracelsus]] uf Pfäfers cho en Brischüüre vo däm Heilbad cho schrybe, wo derno bi dere prominänte Wärbig guet psuecht worden isch. Bis is früene 20. Joorhundert isch s Pfäferser Kuurbad beliebt gsi. 1631 het en grosse Fels, wo i d Schlucht abegheit isch, d Hüser vom Bad schwär beschädiget. Zerscht het me s nume bhälfsmässig gflickt, und im früene 18. Johhundert isch s Bad denn ganz neu und vil grösser baut worde. 1840 hed der Kanton Sanggalle chly usserhalb vo der Taminaschlucht i dr Ebeni vom Rhy derzue die neui Badastalt vo Ragaz ygrichtet, wo für d Kurgescht eifacher zum anegoo gsi isch. Mid hölzige Leitige hed me s Thermalwasser us der Schlucht dörthi gfüert. S Bad Pfäfers im Tal inne het der Betrib no wytergfüert, es isch aber als wie meh im Schatte vom grössere Bad Ragaz gstande, wo im 20. Johrhundert nodisno zum ene modärne Kur- und Erläbnisbad mid emene schöne Kurpark erwyteret worden isch.
== s Dorf Pfääfers ==
S Dorf Pfääfers isch als chlyni Sidlig vo Chloschterlüüt noch bim Chloschter entstande. Di hütig politeschi Gmeind het sech ane 1803 bildet, wo di alte Gmeinde Pfäfers, Vättis und Valens zämeggange sind. Zu dr Frakzioon Pfääfers ghöre s Dorf mid däm Name und di beide Wiiler Sankt Margretebärg und Vadura. Zwüsched Pfääfers und Valens isch vom Früelig 2013 bis in Winter 2016/17 d [[Taminabrücke |Taminabrugg]] baut worde. Si isch aini vo de gröschte Bogebrugge vo de Schwiz und Endi Juni 2017 fiirlich eröffnet worde.
== Vättis ==
S Dorf Vättis liit wyt im Taminatal hine, dört, wo uf der Weschtsyte s Kalfeistaal mit de Tamina abechunt und de Görbsbach ufninnt. Der Name vo der Ortschaft isch im Johr 1220 s erschte Mol i der Form ''Vetins'' dokumäntiert. S Tal het em Chloschter Pfääfers ghört und isch i däm sym Name vom ene Amme verwaltet worde.
Höch oben am Vättnerbärg isch e natürleche Höhli, s ''Dracheloch'', wo me drin Spure vo Lüüt gfunde het, wo dört drin vor öppe 50'000 Joor, i der [[Altsteinzeit|Altsteizyt]], gläbt hend. Dozmol het d Umgäbig no ganz anderscht usgseh. Das isch jo lang vor em Ändi vo der [[Eiszeitalter|Yschzyt]] gsi, und i de Täler hets denn no vil Ysch gha, wo mid de Bärggletscher obenabe cho isch, grad öppe eso, wie me s hüt no cha im Piet vom [[Aletschgletscher|Grosse Aletschgletscher]] im Wallis gseh.
D Vättner Pfarrchille vom Sankt Anian isch scho ane 1274 s erscht Mol in ere Urkund erwäänt. Ires Patrozinium, wo uf e Heilig Anian, der Bischof vo der französische Stadt Orléans im vierte Johrhundert, zrugggoot, isch sid em 15. Johrhundert bekannt. Im Chloschter Pfääfers sind scho im 9. Johrhundert Reliquie vom Heilige Anian gsi. D Anians-Chille z Vättis isch ane 1695 neu baut worde.<ref>[http://www.se-tamina.ch/web/index.php?idcat=22 ''Pfarrkirche St. Anian'']{{Toter Link|url=http://www.se-tamina.ch/web/index.php?idcat=22 |date=2018-06}} uf se-tamina.ch (Seelsorgeverband Tamina)</ref>
== d Walser im Kalfeis ==
Oben a Vättis liit im Bärgtal die alti [[Walser]]sidlig Sankt Martin. S Chloschter Pfääfers het die Alplandschaft im Bärg ine im Johr 1282 de Freiherre vo Rhäzüns verchauft, und vo dene isch das Tal spöter in Psitz vo der Herrschaft Freudebärg bi Ragaz cho. Die Herre vo Freudebärg hend im 14. Joorhundert Lüüt us em Wallis is Kalfeis lo cho, wo den dört öpe zwölf chlyni Bärgdörfli bout hend. Der Apt Hermann vo Pfäfers het de Walser derzue d Sardonaalp ane 1346 z Läche ggä.<ref>O. Winkler: ''Über Lebensraum und Wirtschaft der freien Walser im sankt-gallischen Calfeisental.'' In: E. Egli: ''Corona amicorum.'' 1948, Syte 135–149.</ref> D Chille vom chlyne Walserdorf Sankt Martin isch im Johr 1432 erwähnt. Im 16. Johrhundert sind d Walser denn wider us em Kalfeisetal wäggzoge. Ane 1859 het me d Kapälle, wo hüt no stoot, der Pfarrei z Vättis zuedeilt.
== Valens ==
S Dorf Valens liit im vordere Taminataal, zwüsche Vättis und Ragaz, gad gegenüber vom Dorf Pfäfers. D Pfarrchile vo de Patron Sankt Philipp und Sankt Jakob het em Chloschter Pfäfers ghört. 1704 isch si nöi bout worde. Z Valens stoot sit 1970 en grossi Kurklinik, s Rehazäntrum Valens mit em ene eigete Thermaalbad, wo s Wasser us dr Taminaschlucht ufepumpt.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.kliniken-valens.ch/de/thermalbad-wellnessangebote |wayback=20170530141453 |text=''Quellwasser aus der Taminaschlucht'' |archiv-bot=2020-01-24 04:05:15 InternetArchiveBot }} uf kliniken-valens.ch</ref>
== Vasön ==
Vasön, uf de gliiche Site wie Valens, aber chli witer hine im Taminataal, isch en eigeti Ortsgmeind und ghört hüt au zu dr politische Gmeind Pfääfers. Früener het s zur Gmeind Valens ghört. 1385 hed der Apt vo Pfääfers s Hofguet vo ''Fusuns'', wie der Name vom Dorf denn gheisse het, de Walser, wo dobe im Kalfeis gwoont händ, als Läche ggä. Z Vasön stoot d Chappele vom Heilige Johannes em Täufer, wo ane 1711 gweit worden isch.
== Literatur ==
* {{HLS|1355|Pfäfers (Gemeinde)|Autor= Franz Xaver Bischof}}
* Sylvia Kniebs-Brühwiler: ''Vättnr-Tütsch. Vättnr-Tialäggt wie früandr ana 40gi-50gi.'' 2 Teile. Eigenverlag, Vättis 2023.
* Erwin Rothenhäusler, Dora Fanny Rittmeyer, Benedikt Frei: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons St. Gallen, Band I: Bezirk Sargans.'' Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 25. Bärn 1951.
* R. Simon: ''Rechtsgeschichte der Benediktinerabtei Pfäfers und ihres Gebietes.'' Bärn 1918.
== Weblink ==
{{Commonscat|Pfäfers|Pfääfers}}
* [https://web.archive.org/web/20131209213631/http://www.pfaefers.ch/ Website vo dr Gmeind Pfääfers]
* [https://www.vaettis.ch Website vo Vättis]
== Fuessnoote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Sarganserland}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Sankt Galle)]]
[[Kategorie:Sarganserland]]
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