Wikipedia alswiki https://als.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Houptsyte MediaWiki 1.47.0-wmf.20 first-letter Medium Spezial Diskussion Benutzer Benutzer Diskussion Wikipedia Wikipedia Diskussion Datei Datei Diskussion MediaWiki MediaWiki Diskussion Vorlage Vorlage Diskussion Hilfe Hilfe Diskussion Kategorie Kategorie Diskussion Portal Portal Diskussion Buech Buech Diskussion Wort Wort Diskussion Text Text Diskussion Spruch Spruch Diskussion Nochricht Nochricht Diskussion TimedText TimedText talk Modul Modul Diskussion Veranstaltung Veranstaltung Diskussion Johann Peter Hebel 0 2211 1088730 1088725 2026-09-23T15:34:12Z Pakeha 455 /* Literatür */ üb 1088730 wikitext text/x-wiki [[Datei:J. P. Hebel.jpg|mini|dr Johann Peter Hebel]] Der '''Johann Peter Hebel''' isch en [[Deutschland|ditsche]] Dichter, evangelische [[Theologie|Theolog]], Prälat un Pädagog gsi. Uf d Wält cho isch er am [[10. Mai]] [[1760]] z [[Basel|Baasel]], gstorbe am [[22. September|22. Septämber]] [[1826]] z [[Schwetzingen|Schwetzige]]. Är giltet as der wichtigscht vo de früene [[alemannisch]]e Dialäktdichter und er het e Würkig gha uf vil anderi Mundartschriftsteller. Bekannt wore isch er vor allem dur sini „Allemannische Gedichte“ un dur d [[Kalendergeschichte|Kaländergschichte]], wu im Volkskaländer „Der Rheinische Hausfreund“ erschine sin. == sis Läbe == Dr Hebel isch z Baasel im [[Hebelhaus (Basel)|Huus zum Kopf]] an dr [[St. Johanns-Vorstadt|Santihannsvorstadt]] grad näben em [[St. Johanns-Schwibbogen|innere Santihanns-Door]] (hüte [[Totentanz (Platz)|Dootedanz]] 2) uf d Wält choo. As Chind het er im Winter z [[Hausen im Wiesental|Huuse]] im [[Wiesental|Wiisetal]] gwohnt un im Summer z Baasel gläbt, wo sini Muadr, d Ursula Hebel geb. Oertlin (1727–1773), als Dienschtmagd bin der Familie vom Rootsheer [[Johann Jakob Iselin-Ryhiner]] und däm sinere Frau Susanna Iselin-Ryhiner gschafft hed. Sin Vader Johann Jakob Hebel (1720–1761), vo Pruef e Wääber, isch vo der Stadt [[Simmern/Hunsrück|Simmern]] im [[Hunsrück]] i der [[Kurpfalz]] (ab 1815 i der [[Rheinland-Pfalz|pröissische Rhyprovinz]]) gsi, und er isch gschtorbe, wo der Johann Peter Hebel no ganz chly gsi isch. Em Hebel sini jüngeri Schwöschter Susanne isch as Chind am Tüfus gstorbe. Huuse, der Heimetort vo ihrere Muetter, lyt im [[Markgräflerland]] zwüsche Baasel und em [[Schwarzwald]]. Das Piet het sid langer Zyt zue der [[Markgrafschaft Baden-Durlach|Markgrafschaft Bade-Durlach]] ghört und wo die anne 1771 ufghört het z beschtoo isch s zue der [[Markgrafschaft Baden|Markgrafschaft Bade]] choo. Vo 1766 aa isch der Johann Peter Hebel z Huuse uf d Volksschüel ggange, un spöter, ab 1769, z [[Schopfheim|Schopfe]], wo grad näbe Huuse lyt, uf d Latiinschüel. Im Summer isch er z Baasel uf d Gmeischüel ggange un ab 1772 ufs [[Gymnasium am Münsterplatz|Gymnasium am Münschterplatz]]. Noch em Tod von sinre Muadre isch er mit Vierzääni, won er konfirmiert worden isch, uf [[Karlsruhe|Karlsrueh]], id Hauptstadt vo Baade, zoge un het dört mit der finanzielle Hilf vo früntleche Lüüt s sognannti ''Gymnasium illustre'' chönne bsueche, wo er 1778 dänn au erfolgrich abgschlosse het. Anne 1776 isch er i d ''Latynisch Gselschaft vo der Markgrafschaft Bade'' (d ''Marchio-Badensis Societas Latina'') ufgnoo worde und het au öpe Aasproche uf Latiinisch ghalte. 1780 het der Johann Peter Hebel z [[Erlangen|Erlange]], wo dänn zum Firschtetum Bayreuth ghert het, sy [[Theologie|Theologii]]-Studium abgschlosse und z Karlsrueh s Exame bestande. Derno isch er als Pfaaramtskandidat zerscht Huuslehrer un Vikar z [[Bad Bellingen|Hertige]] im Markgräflerland und z [[Tannenkirch|Dannechilch]] gsi, und 1782 heet men en as Pfaarer ordiniert. Sid 1783 isch er Lehrer am ''Pädagogium,'' em hütige [[Hebel-Gymnasium Lörrach|Hebel-Gümnasium]], z [[Lörrach|Löörech]] gsi, won er [[Griechische Sprache|Griechisch]], [[Lateinische Sprache|Latiinisch]], Gschicht, Geometry, Düütsch, Ärdkund und Religion ggä het. Do het er der Vikar [[Friedrich Wilhelm Hitzig]] (1767-1849) z Röttele leere gchönne, wo sin beschte Fründ worden isch. Mit anderen zäme isch der Hebel gärn s Land vom Wiisetal go aluege, und wonner ane 1791 bis zoberscht ufe zum [[Belchen (Schwarzwald)|Bölche]] ggangen isch, het en das Bärgerläbnis so starch bewegt, ass er dänkt het es sig ebbis unbeschribligs über en cho; ihrem bsundere Läbensgfüel i der grosse Natur dört obe hän die Fründ der «Belchismus» gseit, und do druus isch em Hebel sis ganz früene [[Gedicht]] «Belchenwallfahrt» entstande, und spöter au s filosofische Gsprööch über der letschti Sinn vom Läbe im Gedicht ''[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Die Vergänglichkeit|Die Vergänglichkeit]]''.<ref>Thomas Schmidt: ''Johann Peter Hebel und der Belchen.'' 2012. ISBN 978-3-937384-60-3</ref> 1791 isch dr Hebel wider is Underland zrugg, won er Subdiakon am Karlsrueher Gümnasium worden isch und 1792 au herzogliche Hofdiakon. 1798 het er sy Professoretitel a de Hochschuel z Karlsrue übercho und er het dört Griechisch, Latiinisch und Naturwüsseschafte glehrt. Churz nochdäm s Land zum [[Großherzogtum Baden|Grossherzogtum Bade]] worden isch, isch der Hebel in wyteri Ämpter choo: Syt 1808 isch er Diräkter vom Gümnasium z Karlsrueh gsi, 1814 Mitglied vo de oberschte herzogliche Schuel- und Chirchebehörde und 1819 Prälat: des isch de höchschti Titel vo de [[Reformation|evangelische Landeschirche]] im Badische und de Hebel isch der erscht gsi, wo das nöie Ampt übercho het. I dere Posizion het er ane 1821 ghulfe bim Zämeschluss vo de evangelische und de lutherische Chilene vo Bade. Und as Prälat isch er au Abgeordnete i der erschte Chammere vom [[Baden (Land)|badische]] Landtag gsi. 1819 het em Hebel sini Bekantschaft zum katholische Theoloog [[Ignaz Heinrich von Wessenberg|Ignaz Heinrich Karl Freiherr vo Wessebärg]] agfange, wo der liberal gsinti Verwäser vom [[Bistum Konstanz|Bischtum Konschtanz]] gsi isch und sech vo der katolische Syte här für d Chilereform ygsetzt he. Der Hebel und der Wessebärg sin sech au uf em Landtaag vo der Badische Chammere begägnet, und es git e baar Briefe vom Hebel an sin katolisch Pruefskoleeg, wo s drin um literarischi Wärch und politische Frooge goot.<ref>[http://hausen.pcom.de/jphebel/briefe/heblbriefverzw.htm ''Die Briefe an Christoph Kölle & Ignaz Heinrich Freiherr von Wessenberg''] uf hausen.pcom.de</ref> Ane 1820 het der Hebel s Ritterchrüüz vom badisch-herzoglichen ''Oorde vom Zähringer Löi,'' wo sid 1812 bestande het, übercho, und spöter au no däm sis Kommandörchrüüz.<ref>{{Webarchiv|url=https://ordensmuseum.de/Ordensjournal/Ordensjournal14Nov07OZL.pdf |wayback=20160304215814 |text=''Der Orden vom Zähringer Löwen'' |archiv-bot=2020-01-11 21:23:33 InternetArchiveBot }} uf ordensmuseum.de</ref> Es isch z Baden e grossi Zyt gsi für Lüüt, wo öppis für ne gueti Entwcklig vom Land bytreit hän. S Grossherzogtum isch in churzer Zyt starch gwachse, es isch konfessionell und sproochlech gmischt gsi und het e starchi Regierig bruucht. Mit de Reforme sid der [[Aufklärung|Uufklärig]] isch me z Bade pragmatisch umggange und de Fürschte isch annere liberale Politik glääge gsi; so het der Grossherzog Karl anne 1818 em Land e nöji Verfassig ggä, won e modärni konstituzionelli [[Monarchie|Monarchy]] ygfüert het. Zue Hebels Läbenszyt sind d Grossherzög [[Karl Friedrich von Baden|Karl Friedrich]] vo 1803 bis 1811, [[Karl von Baden|Karl Ludwig Friedrich]] vo 1811 bis 1818 un [[Ludwig I. (Baden)|Ludwig der Erschti]] vo 1818 bis 1830 a der Regierig gsi, und i dere ihrere Staatsverwaltig het er sini Rolle gspiilt. Zu de Gustave Fecht (1768–1828), wo d Schwögere vom Schuelleiter Tobias Günttert vo Löörech gsi isch, het der Johann Peter e langjöörigi platonischi Fründschaft gha. Ghürotet het er nie, obwohl er allewil dervu traimt het. Aber er hät z’lang zögeret. Zueneme Fründ her er emol gsait „Mittem Wibe will i mi no bsinne, ... s’isch so ne Sach. Jo s’git nämlig au Furie unter de Wiber.“ So isch er halt bis as Läbesändi ledig blibe. Vo dämm, wo der Hebel erläbt und dänkt het, weis me zimli vil us all däne Brief won er an sini Frün und Bekanti im Badische und au z Stroossburg und anderne Oort gschickt het. Die sind vom Schriftsteller und Hebelforscher [[Wilhelm Zentner]] (1893–1982) und vo anderne usegää worde, und me cha se jetz au im Internet lääse.<ref>[http://hausen.pcom.de/jphebel/briefe/heblbriefverzw.htm Johann Peter Hebel Briefe]</ref> Dr Johann Peter Hebel isch bim ene Bsuech bim Botaniker, Hofgärtner und badische Gartediräkter [[Johann Michael Zeyher]] z Schwetzige ganz im Nordweschte vo [[Baden-Württemberg|Bade]] in dr Nacht uf dr 22. September 1826 gstorbe, und er isch dett au beerdigt worre.<ref>Viel, ''Johann Peter Hebel'', S. 247–250 und S. 253</ref><ref>[http://www.knerger.de/html/hebelschriftsteller_4.html Johann Peter Hebel bei knerger.de]{{Toter Link|url=http://www.knerger.de/html/hebelschriftsteller_4.html |date=2020-01 }}</ref> <gallery> Basel Hebelhaus.jpg|im Hebel si Geburtshuus z Baasel, dennzumol an dr [[St. Johanns-Vorstadt|Santihannsvorstadt]], hüte am [[Totentanz (Platz)|Dootedanz]] 2 Hausen im Wiesental - Hebelhaus.jpg|s [[Hebelhaus|Hebelhuus]] z Huuse im Wiisedaal Grabstein Johann Peter Hebel.JPG|s Grab z [[Schwetzingen|Schwetzige]] </gallery> == dr Hebel un s Alemannisch == [[Datei:98 B 76169 RH.jpg|mini|es trukts Buech vu dr „Allemannische Gedichte“ mit handschriftlige Korrektüre vum Hebel]] Dr Johann Peter Hebel isch eine vo de erschte modärne [[Alemannische Dialekte|alemannische]] Dichter gsi – nid der einzig, es het jo zum Biispiil in dr [[Schweiz|Schwiz]] eppe glychzytig etligi anderi gä. Aber dr Hebel isch dr erscht mit iberregionalem Erfolg – in däm Fall ka mer sage: ejropäischem Erfolg. Mit eme Wort vum Basler Rüsgäber [[Wilhelm Altwegg]] het dr Hebel dr [[Alemannische Literatur|Dialäktdichtung]] „erst ihren Adel und ihre Vollgültigkeit“ gä. Bim Hebel isch d alemannisch Schriiberei „e Frucht vu dr Drännung un vu dr Främdi“. Sini alemannische Gedichter sin z Karlsrue entstande, fir dertigi Zitte Dagesreise ewäg vu dr Heimet, ihrene Mänsche un ihrere [[Sprache|Sproch]]. Dr Hebel het e ganz starki Bindung dert ane bhalte, un er het lang vorgha, zruck in d Heimet s kehre un derte e Pfarrstell aznämme. In sinem rege Briäfwägsel mit [[Badisches Oberland|oberländer]] Frejnd het er viilmol alemannischi Mecke niigmischt. Wänn er in dr Främdi emol eber alemannisch het here rede, sin des Glicksmomänt fir e gsii. So het er emol uf em Tobel (bi Frauefäld im [[Württemberg|Wirttebärgische]]) zweine [[Schweiz|Schwizer]] zueglüschteret. Er schribt an d Gustave Fecht (Ends Aügüscht 1799): :„Franz, was hesch güggelet“ fragte sie. „Numme do no der Amsle hani glueget“ antwortete er. Sie glauben nicht, wie lieblich mir diese unerwarteten Töne ins Ohr fielen (…)." „Er“ isch dr Herr von Steiger, der „Neffe des Schultheis von [[Bern]]“ gsii, mit däm het er drno mänki Stund agnähm verbrocht. Dr Hebel het scho mit 28 emol e Alaüf gnumme zum i der alemannische [[Mundart]] schriibe. „Aber es wollte gar nicht gehen.“ Erscht wun er 41 gsii isch, het er wider agfange – desmol hets battet. Näbe sinem Heimweh, sinere Heimetliäbi un sinere dichterische Begabung het si Inträssi an [[Grammatik]] un Sprochgschicht e Roll gspiilt (lueg unde s Zitat 1). Dur e Zitschrift mit em Titel ''Braga und Hermode oder Neues Magazin für die vaterländischen Altertümer der Sprache, Kunst und Sitten '' (Rüsgäber isch der Nordischt [[Friedrich David Gräter]] gsi) isch er mit ere romantische Geischtesstremung in Beriährung kumme, wu glichi Inträsse gha het. S erscht alemannisch [[Gedicht]] üs sinere Fädere isch ''[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Der Knabe im Erdbeerschlag|Der Knabe im Erdbeerschlag]]'' gsii, entstande im Spotsummer anne 1800. Das wiist i der Gschicht, wo s Büebli bim [[Erdbeere|Ärdbeeriässe]] nid d Wooret seit, scho uf es Motiv hi, wo em Hebel immer wichtig gsi isch: ass me mit de andere Lüüt guet sell umgoo. Bis in dr Summer 1801 het dr Oberländer Lehrer denn z Karlsrue diä meischte andere Stuck gschriibe – s letscht vu däne 32 isch ''[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Die Spinne|Das Spinnlein]]'' gsii. Drno het er miäße dra goh, s Buech in dr Druck z bringe. === Hindernis, wu hän miäße iberwunde wäre === [[Datei:Loerrach Hebeldenkmal.jpg|mini|upright|S Hebel-Dänkmol im Hebelpark z [[Lörrach|Löörech]]]] Drotz ass eso e Geischtesstremung exischtiärt het, isch d Rüsgab vu dr ''Alemannische Gedichter'' noch e revolutionäre Akt gsii. Dr Hebel het im Rüsgäber Gräter si alemannischs Gedicht ''[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Der Wächter in der Mitternacht|Der Wächter in der Mitternacht]]'' gschickt un ghofft, ass er s vereffentligt un eweng dr Bode firs Buech breitet. Aber dr Gräter het gmeint, e zue eifrigi Provinzialkultur vum [[Dialekt|Dialäkt]] kennt e Gfohr sii fir d Eiheit vu dr [[Deutsche Sprache|ditsche Sproch]], wu fascht s einzig seig, was d Nation no diäg zämme binde un charakterisiere. (Goht üs Zitat 5 rüs, lueg unde). S het dertemol Iiheimischi gä, wu „in der Sprache ihrer Landsleute nur eine Entstellung und Mißhandlung des gutdeutschen Ausdrucks finden“, wiä dr Hebel in sinem Vorwort schribt, fasch eso wie sid der Revoluzionszyt z [[Frankreich|Frankrych]], wo me d [[Sprachen in Frankreich|Sprooche vo de Provinze]] underdruckt het. Dr Hebel het aü d erscht Üsgab nit mit vollem Namme unterzeichnet – numme mit ''J.P.H.'' Ass er fercht, sich mit alemannische Gedichter (villicht as Büür, as unbildeti Person) z verrote, glingt aü in eme Briäf an dr Theoloog Friedrich Wilhelm Hitzig a (lueg unde s Zitat 1, Schluss). Zerscht het dr Dichter versuecht, z Basel e Verleger z finde. Aber in sinere greschte Hoffnung, im [[Verlag Sauerländer|Samuel Flick]], isch diä Sach z heiß gsii. So het er s z Karlsrueh versuecht un isch mit em Hofbuechhändler Macklot handelseinig wore. D Finanziärung vum Buech het aber miäße iber Subskription laüfe. Sini oberländische Frejnd hän miäße hälfe, im Vorüs Abnämmer fir dr Gedichtband z finde un so isch im [[Baden (Markgrafschaft)|Badische]], im [[Elsass]] un in dr [[Schweiz|Schwiz]] gsammlet wore. S Babiir fir dr Druck het dr Hebel esälber z Höfe bi [[Schopfheim|Schopfe]] bsorgt, wun er gmerkt het, ass-e dr Macklot iber dr Babiirbriis will üsnämme. Afang 1803 isch s Buech fertig gsii, Uflag: 1.200 Stuck. Finanziäll isch er mit Iberschuss rüskumme, dr het kenne e baar Schulde zahle, het wider kenne mit sinene Frejnd si Viärtili drinke un het – vermittlet dur d Gustave Fecht – dr Gmein z [[Weil am Rhein|Wiil]] 30 Gulde fir diä Arme gschänkt un d Keschte (s Lehrgäld) fir e Lehrbue ibernumme. === dr Erfolg vu dr „Alemannische Gedichter“ === [[Datei:Hebeldenkmal Basel.jpg|mini|upright|S [[Hebel-Denkmal (Basel)|Hebeldänggmol]] z Baasel bi dr [[Peterskirche (Basel)|Peterskiirche]]]] Dr Erfolg vum Hebel sinene Gedichter ka mer an dr Uflage abläse: Noch dr erschte Üsgab z Karlsrueh 1803 sin gfolgt: Karlsrueh 1804, 1806, 1808, Wien 1814, 1816, 1817, z [[Aarau]] bim [[Verlag Sauerländer|Suurländer]] 1820, 1821, 1831 und speter, [[Reutlingen|Reitlinge]] ab 1821, Leipzig 1868. Sälbverständlig sin d Gedichter aü in allene Hebel-Gsamtüsgab enthalte, so z Karlsrueh 1843 usw. Drnäbe hets Ibersetzige ins [[Standardsprache|Hochditsch]], ins [[Niederdeutsche Sprache|Plattditsch]] un no in anderi Sproche gä. – (e Gheimtip: aü hit no sin alti und nöie Üsgabe im Handel). Was im Hebel sini Gedichter unterem alemannische Fueßvolk üsglest hän, isch no wennig bschriibe. Dr Basler Hebelforscher [[Wilhelm Altwegg]] schribt aber, in dr ängere Heimet seige d Gedichter an mänke Ort uf Verständnislosigkeit un Ablähnig gstoße un uf dr Ärger vu däne, wu gmeint hän, si seige gmeint mit däre oder sällere Figür oder Gschicht. Aber d Zuestimmig heb iberwoge. Wu diä Niidige sich beriähjgt gha hän (dr Hebel het bränzilgi Stelle in spetere Üsgabe abgmilderet) un dr iberegional Erfolg uf [[Baden (Land)|Oberbade]] zruckgschwappt isch, isch dr Hebel zum unumstrittene Idol wore. Allewäg isch er noch bis in d 1950er Johr an dr Schuele gläse wore, s git zum Biispiil im Oberbadische küüm Absolvänte vum Gymnasium üs sällene Zitte, wu nit irgend e alemannisch Gedicht vum Hebel üssewändig kenne. Dur dr Erfolg vum Hebel hän aü anderi Schriftsteller Muet gfasst un agfange im Dialäkt z schriibe, wänn aü bis zum [[Hermann Burte]] vum Format här kuum ebber in d Nechi vum Hebel kumme isch. Scho 1803 het dr erscht Nochahmer, dr [[Ignaz Felner]], Gymnasiallehrer z [[Freiburg im Breisgau|Friiburg im Brysgau]], sini ''Neue Alemannische Gedichte'' rüsbrocht – verleit bim Flick z Basel. Dr Felner seit im Vorwort vo däm Büechli, wiener vom Hebel sine Gedicht zum sälber riime cho isch: «S’isch halt niit schöner, hani vo jederma g’hört, und ha’s au tusigmol by mer sel denkt, und au mine Friinde gseit, aß die Gedicht, dien üs e g’wisse Professer vo Carlisrueihe do ufe g’schickt het! S’goht eim s’Herz e so uf, wemme dinn list, oder lese hört: und währli, bey mengem Blättli hätti gern briegget, wenni mi nit g’schämt het; in d’Augen isch mer s’Wasser doch chummen, aß i d’Buechstabe doppelt g’sehne ha: do hani s’Büechli us der Hand gleit, bis d’Auge wider sin trucke gsi: aber was hets g’hulfe? – Usem Herze hanis doch nit brocht, und han au nit wölle: denn s’isch mer so wohl gsi, wenn i dra denkt ha, was im Büechli g’standen isch: […] So hani oft scho gseit zu mine Friinde, und wers sust het wölle höre, und han e Lobes und e Prises gha vo dem Büechli, aß niit drüber goht, und aß öbs sust keini Büecher meh gäb in der Welt, aß des do.»<ref>Iganz Felner: ''Neue Allemannische Gedichte.'' 1803, S. III–VI.</ref> Wänn aü dr Hebel sich schynts iber dr Felner gärgeret het, wu halt doch nit s Glyche gmacht het, het en Rezensänt vu dr ''Neue allgemeine deutsche Bibliothek'' ane 1804 die beide verglyche und d Wärch vo ihne grüemt: «Immer jedoch zeigt Hr. F. – selbst als Nachahmer, – so viel eignes Gefühlt; und wenn es darauf ankommt, die Ansichten seines Vorgängers zu erweitern, so gute Beobachtungsgabe und Ideenfülle, daß Dichtertalent auch ihm nicht abzusprechen ist, und ein gerechter Beyfall eben so wenig entgehen wird.»<ref>''Neue allgemeine deutsche Bibliothek.'' Band 92, Berlin Stettin 1804, S. 33.</ref> Und so isch s Alemannisch do in Ufwind kumme; bis in gleinschti Derfer nii hän jetz Mänsche agfange mit alemannisch schriibe. Sogar dr [[Klaus Groth]], wu i der Middi vom 19. Johrhundert d [[Niederdeutsche Sprache|niiderditsch]] Dialäktdichtung begrindet het, het sich dankbar as e Schiäler vum Hebel bezeichnet. Scho ane 1801 sind d Mundartgedicht und [[Lied]]er vom Luzärner [[Jost Bernhard Häfliger]] usecho gsii, und 1806 het z [[Bern|Bärn]] dr Pfaarer und Schriftsteller [[Gottlieb Jakob Kuhn]] Volksliäder im Dialäkt rüsbrocht, un er het sich bim Hebel für sini Gedicht härzlig bedankt – friili het er au scho vo sälber und paralläl zum Hebel agfange mit schriibe. Der Kuhn het eis vo sine Gedicht ustrüklich ad Site vom Hebel sim ''[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Das Hexlein|Hexlein]]'' gstelt. Dr Hebel isch nit numme im badische Oberland un in dr andere alemannische Gegende z Ditschland as e Art Stammvatter verehrt worre, dr het aü in dr Ditschschwiz, im [[Elsass|Elsiss]] un z [[Vorarlberg|Voradelbärg]] e ganz hochs Asähne gnosse. Zum Biispiil dr [[Zürich|Zürcher]] Dialäkt-Dichter [[August Corrodi]] isch e große Verehrer vum Hebel gsii. Abgsähne drvu, ass es in dr Schwiz vor em Erschte Wältchrieg no wenig Beriährigsängscht mit Land un Volk änen am [[Rhein|Rhiin]] gä het, het mer dr Hebel, wu mit einem Fueß z Baasel groß wore isch, as Eigene agsäh. Im [[Kanton Appenzell|Apezällerland]] het dr Handwärcher [[Johannes Merz (Autor)|Johannes Merz]] ane 1827 es Gedichtsbuech usegee und drin betont, er heig sini Värs dank em Vorbild vom Hebel gschribe. In dr ditsche, nit-alemannische ghobene Geischteswält sin im Hebel sini ''Alemannische Gedichter'' arg positiv ufgnumme wore: Der [[Johann Georg Jacobi]] het i sim Pricht im ''Freiburger Intelligenz- und Wochenblatt'' vonne gseit, si sige so ebbis bsunders und schöns, und der Autor heig us alne sine Gedichter mit so vil Fantasii ebbis ganz eigeständigs gmacht und derbi vil algemeini Woorete drigleit. Au dr gross schriftsprochlig Dichter [[Jean Paul]] het scho 1803 e begeischtereti Rezänsion vum Hebel sinene Gedichter gschriibe, dr [[Johann Wolfgang von Goethe]] het s gliche gmacht ane 1805 i der ''Jenaische Zytig'' bi dr zweite Uflag vo 1804; der Goethe het zue vilne vo dene Gedichter ebbis gseit und vil Lob gha fir ihre Autor, wo mit sim frische Bligg und heiter und gschiid sini Sache verzelt. D Briäder Grimm hän dr Hebel verehrt. Dr Jakob un dr [[Wilhelm Grimm]], wu beidi e Generation jinger wiä dr Hebel gsii sin, hän im Wiisedäler Dichter drei Sache hoch agrächnet: Si Ruckgriff uf e alti Volkssproch, si grammatischs Inträssi un si dichterischi Qualität. 1814 ischs z Karlsrueh zum e Dräffe vum [[Jacob Grimm]] un em Hebel kumme, wu beidi sich härzlig verstande hän. Zu sine Bewunderer hän unter anderem au de [[Gottfried Keller]], de [[Hermann Hesse]] un de [[Leo Tolstoi]] ghört. De Goethe hätt emol voller Bewunderung gsait, de Hebel häb „auf die naivste, anmutigste Weise durchaus das Universum verbauert.“<ref>zitiert in Oellers, ''Johann Peter Hebel'', S.71</ref> Un für de hessisch Theoloog [[August Friedrich Christian Vilmar]] hän im Hebel sini Kalendergschichte „e ganzes Fuder Roman“ ufgwoge. Eis het de Rezensänte ganz bsunders gfalle: wie der Hebel liecht und meischterhaft sini Gägeständ als läbigi Persone gnoo het; d Dier vo der [[Natur]], d Gwässer und Bärggäischter, Sunne, Mond und Stärne und immer wider au d Johreszyte, jo sogar d Tääg wie im humorvolle Stück «[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Sonntagsfrühe|Sonntagsfrühe]]» der Samschtig und der Suntig trätten uuf und spiilen ihri Rolle und rede mitenand. Es Gedicht, wo bsunders grüemt worden isch, heisst ''[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Die Wiese|Die Wiese]]''. Es beschribt uf e ganz e feinfülegi Art und sehr persönlech und mit schöner Fantasy der Wäg vom Fluss [[Wiese (Fluss)|Wiise]] vo der [[Quelle|Kwelle]] am [[Feldberg im Schwarzwald|Fäldbärg]] s Taal zdurab – an [[Todtnau]], [[Schönau im Schwarzwald|Schöne]], Huuse, Schopfe, [[Lörrach-Brombach|Brombech]], Löörech und [[Lörrach-Stetten|Stette]] verby: bi alne dene Oorte dure, wo ins Hebels Wärch als wider vorchöme – und bis zletscht zum [[Rhein|Rhy]], wo se zur Bruut nimt, wie s im Text heisst. Im Hebel sälber isch si schnäll Erfolg, wu vorhär niämer erwartet het, bewusst gsii. 1809 het er im Briäf an Friedrich Wilhelm Hitzig zuegä, ass er sich wäge däm mänkmol vur Glick fascht in e Rüsch ka steigere (lueg unde s Zitat 2). Mit em Erfolg vu dr ''Alemannische Gedichter'' isch drno au dr Begriff «Alemannisch» nodisno im e greßere Publikum im ganze düütsche Sproochpiet bekannt wore, vorhär isch dä hegschtens in wisseschaftlige Greis bekannt gsii. Dr Hebel liiferet i dem Gedichtband sälber aü näben ere ganz kurze grammatische Iifiährung un eme üsfiährlige alemannisch-schriftditsche Glossar (lueg unte) e churzi Bschriibung vum alemannische Sprochrüüm mit (lueg unde im Zitat 3). Au dr Zürcher Literaturnobelpryystreeger [[Elias Canetti]] bschribt in „Die gerettete Zunge, Geschichte einer Jugend“, was fir e Stellewärt für ihn s Hebels ''Schatzkästlein'' gha heb: „Kein Buch habe ich geschrieben, das ich nicht heimlich an seiner Sprache maß, und jedes schrieb ich zuerst in der Kurzschrift nieder, deren Kenntnis ich ihm allein schulde.“ S ''Schatzkästlein'' isch au in d ''[[ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher]]'' ufgnoo worde. Und in e wyte kulturelle Zämehang het der elsässisch Literaturhischtoriker und Hebelprysträger [[Robert Minder]] em Hebel sis Wärch ygordnet.<ref>[[Robert Minder]]: ''Dichter in der Gesellschaft. Erfahrungen mit deutscher und französischer Literatur''. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982, ISBN 978-3-518-36533-5.</ref> Er zeigt, wie der Hebel bi sinere grüntleche klassische Bildig uf grossi Schriftsteller vo früenere Zyte glost und vo däne d Kunscht vom Dichte glehrt het – und ass er drum eso sälbständig, sorgfältig und gschickt sis eigete Wärch het chönne gstalte. Do dervo chunt die sprochlechi Chraft vom Hebel sine Stück, wo derno düütschi und au französischi Dichter mit Freud au wider ufgnoo hän. === d Sproch, d Verschriftung un d Versione === D zweit Uflag isch mit ''Von J. P. Hebel, Professor in Carlsruhe'' unterzeichnet. Ab der dritte hets Bilder. Dr Karlsruehjer Brofässer het aü uf d wiätig Gritik üs em Oberland reagiärt un alles, was as e Pfurpf het kenne verstande wäre, abgmilderet oder tilgt. Uf s Goethes frejndschaftligi Hiiwiis ani het er in dr [[Metrik]] Veränderunge vorgnumme un im Gedicht ''[[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1/Die Marktweiber in der Stadt|Marktweiber]]'' d Stadtlit frejndliger bhandlet. Do diä erscht un diä abgmilderet Version (noch em Altwegg, 1935): :::{| {{prettytable}} |----- |'''Ürversion'''||'''entschärfti Version''' |----- |Und erst der Staat am Lib!<br />me cha's nit seh vor Chib.<br />Jo wedelet numme, d’Stroß isch breit,<br />mit eue Junten! I thätich <br />– ‚Chromet zarti Retich!‘<br />i hätt schier gar näumis gseit.||Und erst der Staat am Lib!<br />me cha’s nit seh vor Chib!<br />Lueg numme die chospere Junten a!<br />I wott, sie schenkte mir sie.<br />– ‚Chromet schwarzi Chirsi!‘<br />Sie chönnte mini drum ha. |} D Sproch vum Hebel wird meischtens fir dr [[hochalemannisch]] Dialäkt vu Huuse im Wiisedal ghalte – mänkmol mit eweng [[Baseldeutsch|Baslerischem]] oder anderem Wortguet üs dr Nochberschaft drin. Des stimmt schiints numme im Grobe. Dr Basler Sprochwisseschaftler [[Andreas Heusler (Altgermanist)|Andreas Heusler]] (lueg unde bi ''Literatür'') bestrittet des un stellt (im Iiklang mit sinem Basler Kolleg [[Adolf Socin]]) fescht, ass dr Hebel e Hüffe Werter üs dr Schriftsproch iigflochte het – z.&nbsp;B. ''lähme, biweglich, verscherze, willfahrt, zerrüttet''. Z Huuse heb noch em Heusler zu s Hebels Zitte ''grien, Bliemli'' gsait – dr Hebel schribt ''grüen, Blüemli, rüefe, trüihe'' usw. Dergege dittet dr Erhard Richter dää Unterschid as e nejeri Uusbreitig vu dr [[Entrundung]] im untere Wisedal in dr letschte 200 Johr<ref>Erhard Richter: ''Die Flurnamen von Wyhlen und Grenzach in ihrer sprachlichen, siedlungsgeschichtlichen und volkskundlichen Bedeutung'' Freiburg 1962 (Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte 11)</ref>. S git aü Fäll, wu dr Hebel sich – gege dr Dialäkt vu Huuse – vum Schriftditsche entfernt, so, wänner ''Ehle'' un ''landsem'' anstatt Huusemerisch ''Elle'' un ''langsem'' schribt. D Form ''landsem'' isch typisch fir s ober Wisedal. D erscht Uflag git im Hebel si hochalemannische Mischdialäkt am drejschte wiider – do het dr Dichter nonit drmit grächnet, ass eber ander wiä e Oberländer des emol liist. Vu Afang a het er uf lichti Läsbarkeit gachtet het sich am hochditsche Schriftbild oriäntiärt, het also zum Biispiil kenni lütschriftlige Zeiche iigfiährt. Ab dr zweite Uflag het er d Schriibig un d Lütgstalt vu dr Werter fir d Läserschaft üsserhalb vu dr [[Alemannia]] veränderet. So isch zum Biispiil ''Friberg, akkerat'' un ''Elsis'' in ''Friburg, akkurat'' un ''Elsaß'' abgänderet. Allewäg stammt nit alles, was vum Dialäkt abwicht, vum Hebel, so het dr Setzer z Karlsrueh mänki Fähler niibrocht, wu vum Hebel ibersähne wore sin, zum Biispiil, noch em Altwegg „''alle'' statt ''alli'', ''sine'' statt ''sini'' und öfters so ''=e'' statt ''=i'', ''Tasche'' statt ''Täsche'', ''freili'' statt ''friili'', ''gefriert'' statt ''gfriert''“. Dr Hebel het schliäßlig sogar ''Mutter'', ''gut'' un ''Licht'' gschriibe un isch do drmit wit iber s Ziil nüs gschosse: D ''Diphthong'' in ''Mueter'', ''guet'' sin in dr meischte [[Oberdeutsche Dialekte|oberditsche]] Dialäkt vorhande un im 19. Johrhundert keinem vu dr Läser vu dr Alemannische Gedichter unbekannt gsii. Dr Altwägg, wu suscht im Hebel si Wille sträng reschpektiärt het, het do in dr Zürcher Werksüsgob doch d alemannisch Form schriibe lo, wel in däne Fäll d schriftsprochlig Schriibung „den gemeinten Mundartklang zu peinlich stören würde“. Alles in allem isch dr Hebel aber nit dipflischisserig mit dr Orthografii umgange. Verschiidini Werter sin emol eso, emol anderscht gschriibe. In einzelne Fäll kunnt – so in dr Wiese – ''höhere'' un ''höchere'', ''bete'' un ''bette'' vor – do het er mit däm agfange, was lichter zum Läse isch un het d ächter Form folge lo. As dr Hebel nit no meh in Richtung Schriftsproch abglitte isch, heb aü dr Iispruch vu Frejnd verhinderet, brichtet dr Altwegg 1935. Dur d Korrektüre seig allewäg „manches kraftvolle Volkstümliche“ verschwunde un heb "Flacherem, Gewöhnlicherem Platz" gmacht. In dr Zürcher Wärksüsgab bschiinigt dr Altwägg mänkem in dr erschte Uflag e „größere Kernigkeit oder bis zur Derbheit gehende Sinnlichkeit und Frische“. Des het aü dr Hebel noch Vorhaltunge schliäßlig gsähne, aber er het sich nit, wiä verlangt wore isch, kenne drzue duri ringe, d erscht Version wider drucke z lo. 1820 hän d ''Allemannische Gedichte'' (z s Hebels Zitte awel so gschriibe) d Form erreicht, wiä si dr Dichter z letscht abgsägnet het. Des betrifft d [[Orthographie|Schriibig]], d Dialäktform un dr Inhalt. S sin no witeri 12 Gedichter drzue kumme un alli an dr Schluss, also hinter s ''Spinnlein'' gstellt wore. Vereinzelti anderi alemannischi Gsätzli un Gedichter, wu üs sinere Fädere stamme, het dr Dichter bewusst nit ufgnumme, si sin aber in Gsamtüsgabe vum Hebelwärk in mänke spetere Einzelüsgabe erreichbar. D 1820er Uflag – so-z-sage im Hebel si alemannischs Vermächtnis – isch z Aarau verlegt. Dr Basler Wilhelm Altwegg beeländets eweng, ass d erscht Uflag in sinere Vatterstadt üsgschlage wore isch, dr haltets aber fir e nätte Gspass vu dr Gschicht, ass dr Sauerländer z Aarau e ehmoligi Zwiigstell vum Flick vu Basel isch. S Titelblatt zu däre Üsgab isch vum [[Zürich|Zürcher]] Kupferstächer [[Franz Hegi]]. === d Schriftsproch, dr Dialäkt un d Kinder === Dr Johann Peter Hebel het d Schriftsproch im Verglich zum Dialäkt nit hintedra gstellt. Des bewiise nit numme sini hochditsche Wärk, wo umfangrycher sin als die i der Mundart. Ime Briäf an dr Gräter vum 22. Februar 1803 het er sällem zuegstimmt, ass d Eiheit vu dr ditsche Sproch – s einzig, was d Nation zämmebinde un charakerisiäre diäg – nit dur d Dialäkt in Gfohr brocht wäre derf (Zitat 4). Des mueß vor em hischtorische Hintergrund vu sinere Zit gsähne wäre – dr ditsch Sprochrüüm isch in e großi Zahl vu Kleistaate ufgsplitteret gsii. Schiints het dr Gräter do Bedänke gha (un het schliäßlig wohl wäge däm im Hebel sini Gedichter links liige lo) – dr Hebel schribt em aber, er brich sich um d Eiheit vu dr ditsche Sproch nit sorge, un noch wenniger drum, ass diä Gedichter dr Eiheit schade. Zwar het dr Hebel e große Wärt uf d Sproch an sich glegt – wäge däm sini grammatische Arbete. Im Vorwort erklärt er, wänn aü gnapp, d Grammatik. Im Glossar im Ahang zu dr Gedichter het er 314 Werter, wun er ibersetzt, wun er zum Deil aber aü Parallele zu andere Sproche ufzeigt un/oder sprochhischtorischi, etymologischi Erklärunge git. Zwei Biispiil üs sinene Worterklärunge: * ''Preste,'' <small>substant.</small> Gebrechen. Vom <small>verbum</small> Presten, Fehlen. Altdeutsch: <small>„Ni imo brusti“</small> – Ihm gebrach nicht. <small>Par.</small> Uns prist nit an Geschicklichkeit. <small>Sch.</small> * ''Tole,'' Vertragen, Dulden. Das Stammwort zu diesem. ''Mer tolten is,'' Wir duldeten uns. Goth. ''Thulan''. Angelsächs. ''Tholian''. Dän. ''Taale''. Isl. ''Dol''. Schwed. ''Tola''. Griech. ''ταλαω.'' Lat. ''tolero tuli''. Drotz sinem starke grammatische Inträssi het dr Hebel aber, wiä ner an dr Gräter schribt, as erschti Absicht gha, d moralische Gfiähl vu sinene Landslit azrege (Zitat 5). Bim e Bsuech z [[Straßburg|Stroßburg]] het dr Hebel feschtgstellt, ass „der arme August französisch sprechen muß, und kein vernünftiges Wort mit einem ehrlichen deutschen zu sprechen weiß“. Do het er speter an dr Vatter vu däm Bue gschriibe, ass er em rotet, mit em Ditsch, am liäbschte Dialäkt, z rede, wel mit dr Sproch aü dr Charakter diäg bildet wäre (Zitat 6). [[Datei:Schatzkaestlein des rheinischen Hausfreundes.djvu|mini|s “Schatzkaestlein des rheinischen Hausfreundes”]] == sini Kaländergschichte == Em Hebel sis zwäite bedüütende Wärk sin d Kaländergschichte. 1803 het er agfange für de ''Baadisch Landkaländer'' schrybe, und 1807 denn für d Folgeserii ''Der Rheinländische Hausfreund oder Neuer Calender''. D Kumission vo dem Kaländer het der Hebel zum Redakter gwält, und so isch er grad sälber der Kaländermacher wore.<ref>''Der Rheinländische Hausfreund oder Neuer Calender – mit lehrreichen Nachrichten und lustigen Erzählungen.'' Karlsruhe 1808-1812, Lahr und Pforzheim 1813-1815, 1819.</ref> Vo iim sind all Joor öppe drissig Gschichte im ''Huusfründ'' erschiine und die hän zum Erfolg vom Kaländer s wichtigschte bitreit.<ref>Suter: ''Hebel der Kalendermann'', S. 40</ref> Im Joor 1811 het der Autor mit dene churze Gschichte es separats Buech gmacht, das isch di bekanti Samlig ''[[Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes]],'' wo ane 1811 bim Verlag Cotta z [[Tübingen|Dibenga]] usecho isch. 1816 und 1827 sind witeri Uuflage drvo usecho. Dr [[Ernst Bloch]] het gseit, die eint Gschicht drvo, s ''[[Unverhoffte Wiedersehen]],'' sig „die schönste Geschichte der Welt“. Scho anne 1815 hän sech dr Hebel und d Kumission überworffe, wil eini vo de Gschichte – ''Der fromme Rat'' – bi de Katolike nid guet acho isch und us em Heft usegnoo woren isch, und es isch so wit gange, ass der Kaländermacher het müsse goo. Es sind denn au nume no weni vo sine Tegschte im Kaländer erschine.<ref>Zentner, Wilhelm: ''Johann Peter Hebels Werke,'' Bd. II, Karlsruhe: C. F. Müller, o. J. [1922/23], S. 9f.</ref> == Orginalzitat == # „Ich studire unsere oberländische Sprache grammatikalisch, ich versifivire sie herculeum opus! in allen Arten von metris, ich suche in dieser zerfallenden Ruine der altdeutschen Ursprache noch die Spuren ihres Umrisses und Gefüges auf, und gedenke bald eine kleine Sammlung solcher Gedichte mit einer kleinen Grammatik und einem auf die Derivation weisenden Register der Idiotismen in die Welt fliegen zu lassen. (...) Vor der Hand bitte ich indessen darüber stille zu seyn. Ich weiß nicht, ob ich meinen Namen dazu hergeben werde.“ (Üs em Briäf an dr Friedrich Wilhelm Hitzig, 6.2.1801)<ref>[http://hausen.pcom.de/jphebel/briefe/heblbriefverzw.htm Johann Peter Hebel Briefe] uf hausen.pcom.de</ref> # „Ich kann in gewißen Momenten innwendig in mir unbändig stolz werden, und mich bis zur Trunkenheit glücklich fühlen, daß es mir gelungen ist unsere sonst so verachtete und lächerlich gemachte Sprache classisch zu machen, und ihr eine solche Celebrität zu ersingen. Sie ist nun gekannt wird geliebt und studirt wo Deutsche sind, in [[Paris]], in [[Rom]], in [[Warschau]] in [[Sankt Petersburg|Petersburg]]. (…)“ (Üs em Briäf an dr Hitzig, 4.11.1808) # „Der Dialekt, in welchem diese Gedichte verfasst sind, mag ihre Benennung rechtfertigen. Er herrscht in dem Winkel des Rheins zwischen dem [[Fricktal|Frickthal]] und ehemaligen [[Sundgau]], und weiterhin in mancherlei Abwandlungen bis an die [[Vogesen]] und [[Alpen]] und über den [[Schwarzwald]] hin, in einem großen Teil von Schwaben.“ (Üs em Vorwort zu dr Alemannische Gedichter) # „Unbedingt stimme ich in Ihren patriotischen Wunsch ein, daß die Einheit der deutschen Sprache, die uns fast allein noch als eine Nation zusammenbindet und charakterisiert, durch eine zu eifrige Provinzial Cultur der Dialekte nie möge gefährdet werden. Was könnte der Nation zu allen politischen Schicksalen, die sie bis in die neuesten Tage erfahren mußte, noch schlimmeres begegnen? Doch glaube ich, daß bey dem gegenwärtigen Zustand unserer Cultur diese Gefahr nicht zu besorgen sey, noch weniger aber, daß dieser mein Versuch etwas dazu beytragen werde.“ (Üs em Briäf an dr Friedrich David Gräter (1768–1830), 22.2.1803, zitiärt noch em Sonderegger). # „Meine erste Absicht ist die, auf meine Landsleute zu wirken, ihre moralischen Gefühle anzuregen, und ihren Sinn für die schöne Natur um sie her theils zu nähren und zu veredelen, theils auch zu wecken. (…) Ich wünsche auch allgemeiner zu interessieren und dem Studium der deutschen Sprache, wenn auch nur etwas weniges und mittelbar zu nützen. Die Bekanntschaft mit den Dialekten unserer Sprache müßte in mancher Hinsicht wichtig seyn. Wenn man schon trockene Idiotismen-Sammlungen für belehrend und wichtig hielt, wie viel mehr die lebendige Darstellung des ganzen grammatikalischen Baus und Gewebes der Dialekte in zusammenhängenden Texten.“ (Üs em Briäf an dr Gräter, 8.2.1802) # „Für ihre Kinder, die Ihnen Gott erhalten möge, will ich eine gute Fürbitte einlegen. Lehren Sie zuerst die angeborene Muttersprache, und am liebsten im häuslichen heimischen Dialekt sprechen; mit der fremden ist's noch lange Zeit. Mit dem Sprechen empfangen wir in der zarten Kindheit die erste Anregung und Richtung der menschlichen Gefühle in uns, und das erste verständige Anschauen der Dinge außer uns, was den Charakter des Menschen auf immer bestimmen hilft, uns es ist nicht gleichgültig in welcher Sprache es geschieht. Der Charakter iedes Volkes, wie gediegen und körnig, oder wie abgeschliffen er sein mag, und sein Geist, wie ruhig oder wie windig er sey, drückt sich lebendig in seiner Sprache aus, die sich nach ihm gebildet hat, und theilt sich unfehlbar in ihr mit. Wollen Sie Ihre Söhne zu Franzosen machen, so ist nichts daran auszusetzen, daß Sie sie im ersten Jahr des Lebens schon durch die [[Französische Sprache|Sprache der Franzosen]] dazu einweihen. Sollen Sie aber an Herz und Sinn wie Vater und Mutter werden, so ist das Französische nichts nutz dazu. Nichts für ungut wenn ich für jemand zu viel gesagt habe.“ (Üs em Briäf an dr Daniel Schneegans (1778–1842), Ends April oder Afang Mai 1805) [[Datei:Hausen im Wiesental - Hebeldenkmal1.jpg|mini|s Hebeldänkmol z Huuse]] == s Adänke an Hebel == De Hebel isch au naturwisseschaftlich bewandert und mit em bekannte Botaniker und Naturkundlehrer z Karlsrueh [[Karl Christian Gmelin]] befründet gsi. De Gmelin hät denn sogar ihm z Eer d Simsenlilie als ''Hebelia allemannica'' (hüt: [[Tofieldia calyculata]]) in sis Pflanzebuech ufgnoh. Em Johann Peter Hebel sini Wärk het men im 19. und em 20. Joorhundert immer wider nöi trukt und glääse. Es baar Stück vo ihm sind in die alemannische [[Anthologie|literarische Samelbänd]] wie öppen em [[Georg Thürer]] sis Buech ''Holderbluescht'' ufgnoo. Z Basel hän Fründ vo dere Literatur anne 1860 d [[Basler Hebelstiftung|Basler Hebelstiftig]] gründet.<ref>Beatrice Mall-Grob: [https://www.hebelstiftung.ch/attachments/category/11/Geschichte%20der%20Basler%20Hebelstiftung.pdf ''Die Basler Hebelstiftung.'']{{Toter Link|url=https://www.hebelstiftung.ch/attachments/category/11/Geschichte%20der%20Basler%20Hebelstiftung.pdf |date=2020-01 }} In: Badische Heimat. Zeitschrift für Landes- und Volkskunde, Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz, 2010, (zum 250. Geburtstag von Johann Peter Hebel 2010), S. 488-495.</ref> Der Soledurner Dichter [[Franz Josef Schild]] het dezue en Textband mit Mundartwärk usegää, und au der Dichter [[Johann Alois Minnich]] z [[Baden AG|Bade]] im [[Aargau]] het es Gedichtbüechli zu däm Alass gschribe.<ref>[[Johann Alois Minnich]]: ''Zur Hebel-Feier in Basel, 1860. Gedichte in alemannischer Mundart.'' Baden i. Schw. 1860.</ref> Imene früenere Wärch vom Minnich vo anne 1836 het’s scho ne ganze Värs gha ufe Meischter Hebel, wo me guet merkt wie däm sini Sproochchraft gwürkt het: «An Hebel (Verfasser der allemannischen Gedichte)»:<ref>Johann Alois Minnich: ''Alpenblumen. Eine Lese schweizerischer Gedichte.'' Luzern 1836,S. 31.</ref> <poem> «O! gsunge hesch i lieblige Töne dis Feldlied, und zart di Schwägle-n-ab<ref>''Schwägle'': es alts Musiginstrumänt us Holz, e früeni Form von ere Flöte; me seit ere i der Mundart au «[[Neue Schweizerpfeife|Schwäbelpfiifli]]»</ref> saftigem Holz gschält, und gstimmt, wo d’Nachtigall i Hürste<ref>I der Wörterlischte am Ändi vom Minnich sim Gedichtband isch erklärt: «Hurst, f., = Strauch, Buschwerk»</ref> het gsunge nes Meisterstückli. ’s foht lisli a, ’s isch grad as wie Geister, doch Nu holdi, thäte thüsele; lüter jetz Und nodisno tönts chächer, bis es Zendumme chitet und ’s Echo Bscheid git. ’s nimmt wider ab, as wie-n-es verschwindti dur D’ Luft jetz, und alles lost und es muchst si nüt Nu d’ Lerch und Amsle stuunt a d’ Läubli, Die vo dim Huch si no heimli rode. O! sing mer einisch vor no, doch langsamer Und liechter, Meister! daß i cha bhalte ’s Lied Und fasse d’ Wis druf. – Ach i trife D’ Tön nid so heimli, wie du, und gordnet’» </poem> Em Minnich sis Bild vo der Nachtigall, wo i de Püsche singt, dütet diräkt uf em Hebel sini Värszyle «Singt ’s Tierli nid in Hurst und Nast?» im Gedicht ''Freude in Ehren''. S alte Mundartwort ''Hurst,'' wo «Struuch» bedütet und i der Mehrzahl ''Hürst'' es «Gebüsch» meint, chunt bim Hebel e baar mol vor, und es isch i der Wörterlischte hinden im Hebel sine ''Allemannische Gedicht'' erklärt; me findet dezue no meh im [[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerischen Idiotikon]].<ref>Lueg der Artikel [https://digital.idiotikon.ch/p/lem/136731 Hurst] bim [[Schweizerisches Idiotikon|Schwyzerischen Idiotikon]] online</ref> Em Hebel si Heimethuus z [[Hausen im Wiesental|Huuse]] isch sit de sechziger Johr vom zwanzigschte Joorhundert ä Museum – s ''[[Hebelhaus|Hebelhuus]]'' – , wo mer alles übr ihn un si Land erfahre cha. Zu Ehre vo ihm würd z Huuse jedes Johr am zääte Mai s ''Hebelfeschd'' gfiert, wo d Maidli un d Büebe in de Tracht vom Vreneli un vom Hanseli un die alte Männer zämme mit de Hebelmusik ä Umzug mache. Zu dem Feschd chunt als vo Basel au d Basler Hebelstiftig. Wie das agfange het und al Joor so stimigsvoll zuegot, het dr alt Stiftigspresidänt [[Wilhelm Altwegg]] i dr Feschtreed gseit, wo me im alemannische Buech ''Holderbluescht'' cha nocheläse: «Us däre treie Liebi zuem Hebel, wo si drängt het, ebbis in sym Sinn und zue sym Adängge z’due, hän scho im Joor 1860 die beschte vo de domolige guete Basler in numme non ere scheeneren Erfillig von eme Wunsch und Plan vo ihm s Huusemer Hebelmehli gstiftet – mit der Aasprooch uff der Dichter, mit em Uffsage vo de Hebelgedicht dur die vier beschte Huusemer Schuelerkinder, wo derfir s Hebelbiechli mit em Widmigsblatt vo der Stiftig kriege, mit em goldige Hochzyttsbatzen an ai oder zwai Huusemer Burgerstechtere und nooche mit em freelige Dafle, wo die zwelf elteschte Manne vom Dorf d Ehregscht sin.» Un der Altwegg erineret dra, ass d Stiftig sid ane 1893 au alti Huusemer Fraue zum ene «währschafte Kaffi und eme frischbachene Gugelhopf» yglade het.<ref>[[Georg Thürer]]: ''Holderbluescht. Ein alemannisches Mundart-Lesebuch mit Beiträgen aus der deutschsprachigen Schweiz und ihrer alemannischen Nachbarschaft: aus Baden, dem Elsaß, Vorarlberg, Liechtenstein und den Walsersiedlungen im Piemont.'' Ebenhausen bei München und Aarau 1962, S. 216–219.</ref> [[Datei:Hebeldenkmal Schopfheim 1.jpg|mini|s Hüüsli uf der ''Hebelhööchi'' z Schopfe, mit em Dänkmol vom Dichter]] Es git e baar [[Denkmal|Dänkmööler]] füre Hebel a den Ort vo sim Läbe. Schriftdafele, Figuuren und Büschte vom Dichter cha me z Schwetzige uf sim Grab (s isch nid der erscht Grabschtei, sondern es Dänkmool vo 1859),<ref>[https://www.wunderkraeuter.de/reise-_und_freizeittipps/deutschland/schwetzingen/hebelgrab/ Hebelgrab - Grab des Johann Peter Hebel in Schwetzingen] uf wunderkraeuter.de</ref> z Huuse bi der evangelische Chile (1860), z Schopfe (1860), z Löörech (1910)<ref>[http://www.wilhelm-gerstel.de/p1909-02-hebel.html Denkmal für Johann Peter Hebel] uf wilhelm-gerstel.de</ref> und s [[Johann-Peter-Hebel-Denkmal (Karlsruhe)|Hebel-Dänkmool]] im Schlosspark z Karlsrue (1835)<ref>[https://ka.stadtwiki.net/Johann-Peter-Hebel-Denkmal Johann-Peter-Hebel-Denkmal] uf ka.stadtwiki.net</ref> gseh. Und es git au es Dänkmool für em Peter Hebel sini Muetter, d Ursula Hebel: das het me ane 1968 bi Brombach ufgstelt. Nach meh weder eim Alauf het me z Basel anne 1899 chönne s [[Hebel-Denkmal (Basel)|Hebeldänkmool]] yweihe, wo mit der Hülf vo der Hebelstiftig und der Basler Regierig z Stand cho isch. Der Entwurf für s Monumänt us Schtei und [[Bronze]] isch vom Bärner Bildhauer [[Max Leu]] gsi, wo schynts sälber begeischteret i de Allemannische Gedicht gläse het.<ref>Albert Gessler: ''Hebelhaus und Hebeldenkmal.'' In: Basler Jahrbuch 1901, S. 210–232.</ref><ref>[https://www.hebelstiftung.ch/hebel-und-basel/hebelorte/hebel-denkmal Hebel-Denkmal] uf der Website vo der Basler Hebelstiftig</ref> Es anders Basler Hebel-Monumänt isch d Schriftdafele am Huus Dootedanz 2, em «[[Hebelhaus (Basel)|Hebelhuus]]»<ref>[https://altbasel.ch/haushof/hebelhaus.html Das Hebelhaus] uf altbasel.ch</ref> Sit 1936 duet Bade-Württeberg de staatlich [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Hebelpriis]] verleihe, zerscht isch’s all Johr gsi, sit 1974 no all zwei Johr. Als Priisträger chömme Lüüt in Frog, wo sich um d alemannischi Sproch un Literatur oder um s Adänke an Johann Peter Hebel selber verdient gmacht hän. Im Augeblick gits für de Hebelpriis 10.000&nbsp;Euro. Noch em Zwöite Wältchrieg isch ane 1947 der [[Hebelbund Lörrach|Hebelbund Löörech]] entstande, wo all Joor dr ''Hebelsuntig'' durefiert und sid 1949 der ''Hebeldank'' gitt, und 1948 der [[Hebelbund Müllheim|Hebelbund Mille]]. Im [[Dreiländermuseum]] z Löörech isch der ''Hebel-Saal''. Und sid 1991 gitt d [[Muettersproch-Gsellschaft]] an verdienti Persoone d [[Johann-Peter-Hebel-Medaille|Johann Peter Hebel-Medalie]]. D Stadt Huuse git Lüüt, wo sech für d Kultur verdient mache, d [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette|Hebel-Gedänkplagette]]. Schwetzige erinneret aa de Johann Peter Hebel mit em ''Hebelgedenken'' und em ''Hebeltrunk''.<ref>Volker Kronemayer: ''Hebels Todestag in Schwetzingen 2018.'' In: [[Badische Heimat]], Dezember 2018, S. 628-630.</ref> No bis id Gägewart sind d Hebel-Wärch bi alemannischi Autore agsäh; so het d [[Carola Horstmann]] ufs Gedicht ''Das Hexlein'' ane 2010 es churzes Theaterstuck gschribe. Dur s Wiisetal goot dr [[Hebel-Wanderweg|Hebel-Wanderwääg]]. Bi all däm isch es nume als Anekdote z gseh, ass am 5. und 6. Jänner 2010 [[TeleBasel]] brichtet het, d Stadt Basel heig zum Hebel sim 250. Geburtstag kei bsunderi Feschdividääde planet gha. Es sin denn doch ane 2010 vil Sache zum Adänke an gross Dichter gscheh, mit Fäscht und Hebel-Spaziergäng und no meh.<ref>Boris Burkhardt: [https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/hebel-ging-in-basel-nicht-sang-und-klanglos-unter-102966611 ''Hebel ging in Basel nicht sang- und klanglos unter'']{{Toter Link|url=https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/hebel-ging-in-basel-nicht-sang-und-klanglos-unter-102966611 |date=2020-01 }} In: Basellandschaftliche Zeitung, 31. Dezämber 2010.</ref> S Basler Stadtbuech het der Schriftsteller mit de Wort vom Roger Ehret geert.<ref>Roger Ehret: ''«Ich hoffe, Sie seien irgendwo, wo alles singt und springt» Johann Peter Hebel zum 250. Geburtstag.'' In: Basler Stadtbuch, 2010, S. 191.</ref> Und überhaupt isch der Dichter z Basel immer läbig, wo me sis Lied ''[[Baslerlied|Z Basel an mym Rhy]]'' mit der schöne Melodi vom Komponischt [[Franz Abt]] jo sid öppe 1885 als Stadthymne schetzt. == Wärk vom Hebel == * ''Allemannische Gedichte. Für Freunde ländlicher Natur und Sitten.'' Karlsruhe 1803. (anonym) ({{DTAW|hebel_gedichte_1803}}) (zweiti Uflag 1804 mit Verfasseraagab) ** ''Allemannische Gedichte. Für Freunde ländlicher Natur und Sitten. Poésies Alémaniques. Pour les amis de la nature et des mœurs rurales.'' Traduit par [[Raymond Matzen]].<br />Zweisprachige Ausgabe alemannisch/französisch. [[Morstadt Verlag]], Kehl am Rhein 2010, ISBN 978-3-88571-362-3. * ''Der Rheinländische Hausfreund.'' Kalendergschichte in mehrere Johrgäng (1803–1811) ** ''Kalendergeschichten.'' Carl Hanser, München 1999. * ''Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes.'' Cotta, Stuttgart 1811. (Zämestellung vu dr ''Kalendergeschichten'' mit wenige Uuslossunge un Umstellunge) ({{DTAW|hebel_schatzkaestlein_1811}}) ** ''Aus dem Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes.'' Mit Illustrationen von K. F. Schulz. Vitales, Furth im Wald 2001, ISBN 3-934774-93-8. * ''Biblische Geschichten. Für die Jugend bearbeitet.'' Cotta, Stuttgart 1824. * ''Briefe''. Herausgeber Wilhelm Zentner, 2 Bände. Müller, Karlsruhe 1957. * ''Poetische Werke. Nach den Ausgaben letzter Hand und der Gesamtausgabe von 1834 unter Hinzuziehung der früheren Fassungen.'' Winkler, München 1961. * ''Excerpthefte'', herausgegeben von Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Julie Freifrau Haller von Gaertingen. Schriften des Museums für Literatur am Oberrhein, Karlsruhe 2010, ISBN 978-3-7650-8585-7. * ''Glück und Verstand. Minutenlektüren.'' Herausgegeben von Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Franz Littmann. Hoffmann & Campe, Hamburg 2009, ISBN 3-455-40232-1. * ''Sämtliche Schriften.'' ** Bd. II/Bd.III: Erzählungen und Aufsätze. C. F. Müller, Karlsruhe 1990. ** Bd. V: Biblische Geschichten. C. F. Müller, Karlsruhe 1991, ISBN 3-7880-9805-8. ** Bd. VI/Bd. VII: Predigten und Predigtentwürfe. Stroemfeld, Frankfurt am Main/Basel 2010, ISBN 978-3-87877-534-8. ** Bd. VIII: Theologische Schriften. Stroemfeld, Frankfurt am Main/Basel 2013, ISBN 978-3-87877-537-9. == Lueg au == * [[Text:Johann Peter Hebel|Johann Peter Hebel]] in dr alemannische Textsammlig (Wikisource) * [[Text:Johann Peter Hebel/J. P. Hebels sämmtliche Werke: Band 1|Allemannische Gedichte]] in dr alemannische Textsammlig (Wikisource) == Literatür == * [[Wilhelm Altwegg]]: ''Johann Peter Hebel.'' Frauenfeld / Leipzig 1935 (= Die Schweiz im deutschen Geistesleben. Eine Sammlung von Darstellungen und Texten, begründet von Harry Mayne. Der illustrierten Reihe 22. Band.) * [[Basler Hebelstiftung]] (Hrsg.): ''Johann Peter Hebel: Wesen, Werk, Wirkung.'' GS-Verlag, Basel 1990, ISBN 3-7185-0101-5. * {{BBKL|h/hebel_j_p|autor=Friedrich Wilhelm Bautz|artikel=Johann Peter Hebel|band=2|spalte=619-624}} * Guido Bee: ''Aufklärung und narrative Form. Studien zu den Kalendertexten Johann Peter Hebels''. Münster u.&nbsp;a.: Waxmann 1997. ISBN 3-89325-565-6 * Joachim Eiden: ''Johann Peter Hebel – zwischen Literatur und Recht''. Baden-Baden: Nomos-Verlag 2008, ISBN 978-3-8329-3463-7 * Richard Faber (Hg.): ''Lebendige Tradition und antizipierte Moderne. Über Johann Peter Hebel''. Würzburg: Königshausen und Neumann 2004. ISBN 3-8260-2991-7 * Andreas Heusler: ''Zur Sprache Johann Peter Hebels.'' In: Andreas Heusler: ''Schriften zum Alemannischen.'' Rüsgää vum Stefan Sonderegger. Berlin 1970 – E Sammlung vu Schrifte meischtens üs dr 1890er Johr. * Jan Knopf: ''Geschichten zur Geschichte. Kritische Tradition des „Volkstümlichen“ in den Kalendergeschichten Hebels und Brechts''. Stuttgart: Metzler 1972. ISBN 3-476-00266-7 * Rolf Max Kully: ''Johann Peter Hebel.'' Stuttgart 1969. * [[Johann Georg Längin|Georg Längin]]: ''Johann Peter Hebel. Ein Lebensbild.'' Karlsruhe 1875. * [[Fritz Liebrich]]: ''Johann Peter Hebel und Basel.'' Basel 1926. * Fritz Liebrich: ''Johann Peter Hebel.'' Basel 1918. * Fritz Liebrich: ''Hebel, Johann Peter.'' In: [[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]], Bd. 4, Neuenburg 1927, S. 99. * Franz Littmann: ''Johann Peter Hebel. Humanität und Lebensklugheit für jedermann''. Erfurt: Sutton Verlag 2008, ISBN 978-3-86680-332-9 * Ralph Ludwig: ''Der Erzähler. Wie Johann Peter Hebel ein literarisches Schatzkästlein schuf.'' Wichern-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-88981-286-5. * {{ADB|11|188|195|Hebel, Johann Peter|Jacob Achilles Mähly|ADB:Hebel, Johann Peter}} * Gerhard Moehring: ''Johann Peter Hebel und Lörrach.'' Lörrach 1983. * [[Richard Nutzinger]]: ''Hebels Lebensfahrt in Berichten, Geschichten und Gedichten.'' Freiburg: Kommissionsverlag Rombach 1962 * Norbert Oellers: ''Johann Peter Hebel.'' In Benno von Wiese (Hrsg.): ''Deutsche Dichter der Romantik'', 2., überarbeitete Auflage, Berlin 1983, S. 57–87. * Julian Preece: ''The Significance of Johann Peter Hebel's "Das Schatzkästlein" in Elias Canetti's Three-Volume Autobiography.'' In: Modern Austrian Literature, 33, 2000, S. 73–82. * Val Scullion, Marion Treby & Hansjürg Baumgartner: ''Reappraising Johann Peter Hebel - Unoriginal Innovator and Sophisticated German Man of Letters'', Cambridge Scholars Publishing, Newcastle upon Tyne 2026, ISBN 978-1-0364-7680-9. * [[Stefan Sonderegger]]: ''Johann Peter Hebel als Mundartdichter im Umkreis der Brüder Grimm.'' Schriftenreihe des Hebelbundes Sitz Lörrach e.&nbsp;V. Nr. 34 (Red bim „Schatzkäschtli“ vum Hebelbund am 11. Mai 1985) * Johann Anselm Steiger: ''Bibel-Sprache, Welt und Jüngster Tag bei Johann Peter Hebel. Erziehung zum Glauben zwischen Überlieferung und Aufklärung.'' Göttingen 1994. * {{HLS|11921|Autor=[[Georg Thürer]]}} * Bernhard Viel: ''Johann Peter Hebel oder Das Glück der Vergänglichkeit. Eine Biographie.'' C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-59836-4. * Rainer Wunderlich Verlag (Hrsg.): ''Über Johann Peter Hebel.'' Rainer Wunderlich Verlag, Tübingen 1964. * Rainer Wunderlich: ''Johann Peter Hebels ,Biblische Geschichten'.'' Göttingen 1990. * {{NDB|8|165|168|Hebel, Johann Peter|[[Wilhelm Zentner]]|118547453}} * Wilhelm Zentner: ''Johann Peter Hebels Briefe an Gustave Fecht. 1791–1826.'' C. F. Mülle, Karlsruhe 1921. * Wilhelm Zentner: ''Johann Peter Hebel, Werke. Drei Bände.'' C. F. Müller, Karlsruhe o.&nbsp;J. [1923/24]. * Wilhelm Zentner: ''Johann Peter Hebel. Festgabe aus Anlaß des 125. Todestages des Dichters.'' C. F. Müller, Karlsruhe 1951. * Wilhelm Zentner: ''Johann Peter Hebel, Briefe.'' C. F. Müller, Karlsruhe 1957 [Neu bearbeitete und vermehrte Ausgabe der Briefe]. * Wilhelm Zentner: ''Johann Peter Hebel, Biblische Geschichten.'' C. F. Müller, Karlsruhe 1959. * Wilhelm Zentner: ''Johann Peter Hebel, Alemannische Gedichte. Mit hochdeutscher Übertragung von [[Richard Gäng]].'' Reclam, Stuttgart 1960. Revidierte Neuauflage 1969. * Wilhelm Zentner: ''Johann Peter Hebel. Eine Biographie.'' C. F. Müller, Karlsruhe 1965 [Neubearbeitung von J. P. Hebel, Karlsruhe 1948]. == Weblink == {{commonscat|Johann Peter Hebel|Johann Peter Hebel}} * [http://de.wikisource.org/wiki/Schatzk%C3%A4stlein_des_rheinischen_Hausfreundes Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes] (im ditsche wikisource) * [https://web.archive.org/web/20160404233258/http://www.deutsche-biographie.de/sfz28470.html#indexcontent Johann Peter Hebel]. In: ''[[Deutsche Biographie|Dütsche Biografii]]'' (ADB & NDB) * [http://hausen.pcom.de/jphebel/hebel_verzweig.htm Sämtliche Werke – Online-Edition 2004–2024: die Alemannische Gedicht, Kalendergschichte, Brief, Predigte, Biblische Gschichte, dr Chrischtliche Katechismus, dr Allmanach des Proteus, die Ungedruggte Papiir, die Allgemeine Amerkigge un Sunschtige Prosa – alli vollständig = insgs. ca. 2000 Original-Tegscht; derzue Lebenslauf, Portraits & Tegscht-Illustratione und vili Bilder sowie ergänzendi Informatione (bsunders zur Basler Zit) uf dr Websidde vo sinere Heimatgmei Huuse im Wiesedal] * {{Zeno-Autor|Literatur/M/Hebel,+Johann+Peter}} * {{PGDA|hebel}} * [https://isis.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autorh/hebel.html Kommentierti Linksammlung]{{Toter Link|url=https://isis.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autorh/hebel.html |date=2020-01 }} vu dr Universitätsbibliothek vu dr Freie Universität Berlin * [http://hebelbund.de/ Hebelbund Lörrach] == Fueßnote == <references/> {{Navigationsleiste Landesbischöfe in Baden}} {{Besonders gelungener Artikel}} {{Normdaten}} {{DEFAULTSORT:Hebel, Johann Peter}} [[Kategorie:Johann Peter Hebel| ]] [[Kategorie:Autor uf Alemannisch]] [[Kategorie:Lyriker]] [[Kategorie:Lehrer]] [[Kategorie:Botaniker]] [[Kategorie:Lutherische Geistlige]] [[Kategorie:Hochschuellehrer z Karlsrue]] [[Kategorie:Dütsche Politiker]] [[Kategorie:Person (Löörech)]] [[Kategorie:Badener]] [[Kategorie:Dütsche]] [[Kategorie:Maa]] 5fq3mhdm6zglgvn039ba98d4wfk9y2t Allgäuerisch 0 4051 1088728 1085934 2026-09-23T12:35:44Z ~2026-51157-95 123311 Ein falscher Link wurde entfernt 1088728 wikitext text/x-wiki {{DISPLAYTITLE:Allgairisch}} {{Dialekt|Allgäuerisch|Allgairisch|Weschtallgairisch}} '''Allgairisch''' isch an Sammlbegriff fir die zahlriiche regionale Dialäkt im [[Allgäu|Allgai]]. Ma schpricht veruifacht vom ''Allgairische [[Dialekt|Dialäkt]]'', wil sich die uinzelne Regionaldialäkt doch reat schtark ähnled. == Allgemein == Allgairisch isch an [[Dialekt|Dialäkt]], weeler zum schwäbisch-[[Alemannisch|alemannische]] Schprochberiich gheert und zimle näh mit em [[Vorarlbergisch|Vorarlbergische]] und em [[Liechtensteinerisch|Liechteschtuinische]] verwandt und gheert zum [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannische]]. Mit em Vorarlbergische hot’s Allgairisch aber die greescht Ähnlichkoit, wil die siidliche Dtoil vum Allgai no bis ins Johr 1814 mit [[Vorarlberg]] veruint gsi isch. == Regionaldialäkt == {| cellpadding="3" rules="all" style="margin-top:1em; border: 1px solid #AAAAAA; border-collapse:collapse;" ! bgcolor="#efefef" | Umgangsschprochliche Ydtoilung ! bgcolor="#efefef" | Schprochwisseschaftliche Ydtoilung |- | [[Oberallgäuerisch|Oberallgairisch]] || • Alemannisches [[Landkreis Oberallgäu|Oberallgai]]<br />• Zentraaler Dtoil um Immeschtadt - Kempte |- | [[Ostallgäuerisch|Oschtallgairisch]] || • [[Landkreis Ostallgäu|Oschtallgai]]<br />• Fiesse und dr oober Lechrain |- | [[Unterallgäuerisch|Unterallgairisch]] || • [[Landkreis Unterallgäu|Allgaier Norde]] |- | [[Westallgäuerisch|Weschtallgairisch]] || • Weschtallgai<br />• Linde und Boodeseegebiit<br />• Alemannisch-schwäbisches Ybergangsgebiit |} == Beischpil == === Oberallgai (Bad Hindelang) === {| style="border:1px solid #AAAAAA;" rules="all" cellpadding="3" ! Bad Hindelanger Mundart ! Hoachditsch |- | Nächt ischt no Wintr gweache, huit ischt schu Länzeg. || Gestern war noch Winter, heute ist schon Frühling. |- |- Lüeg amål die Fehla a! || Sieh dir mal die Mädchen an! |- | Gông i de Kealar und hol an Krätte Erdäpfl rüf,<br />abr gib obacht dass de it na trôlesch. || Gehe in den Keller und hole einen Korb Kartoffeln herauf,<br />aber pass auf, dass du nicht hinunterfällst! |- | Die Fehl håt öü allat ebbas z'tind. || Dieses Mädchen hat auch immer etwas zu tun. |} === Weschtallgai === {| style="border:1px solid #AAAAAA;" rules="all" cellpadding="3" ! Weschtallgairisch ! Hohditsch |- | Lueg dr amål d' Schbuddla aa! || Sieh dir einmal die Mädchen an! |- | Gang i de Keer und hol an Krette Bodebira uffer,<br />abr lueg, dass d' it abekejeschd! || Gehe in den Keller und hole einen Korb Kartoffeln herauf,<br />aber pass auf, dass du nicht hinunterfällst! |- | Des Feel håt ou allad ebbas z'm due. || Dieses Mädchen hat auch immer etwas zu tun. |} === Unterallgei (Markt Rettabach) === {| style="border:1px solid #AAAAAA;" rules="all" cellpadding="3" ! Unterallgeirisch ! Hoachdeitsch |- | Nächt isch no Wintr gwea, heit isch scha Frialing. || Gestern war noch Winter, heute ist schon Frühling. |- | Luag dr amaul dia Fehla ah!! || Sieh dir einmal die Mädchen an! |- | Gang in da Keller nah und holl n Kretta Bodabira rauf,<br />abr gib obacht, dass d' it nahfliagsch! || Gehe in den Keller und hole einen Korb Kartoffeln herauf,<br />aber pass auf, dass du nicht hinunterfällst! |- | Dia Fehl haut au allad ebbas zum doa. || Dieses Mädchen hat auch immer etwas zu tun. |} === Oschtallgai (Fiesse) === {| style="border:1px solid #AAAAAA;" rules="all" cellpadding="3" ! Lechruenarisch ! Hoachdaitsch |- | Nächt isch no Wintr gwea, hait isch scho Auswäarts. || Gestern war noch Winter, heute ist schon Frühling. |- | Luag dr amål diə Feela åå!! || Sieh dir einmal die Mädchen an! |- | Gang in də Kheallar naa und holl an Khrettə Bodəbira rauf,<br />abr pass obacht, dass d' it naafliəgsch! (... dassdi it naabokhət!) || Gehe in den Keller und hole einen Korb Kartoffeln herauf,<br />aber pass auf, dass du nicht hinunterfällst! |- | Diə Feel hått oo allat ebbs zum duə. || Dieses Mädchen hat auch immer etwas zu tun. |} == Ekschterne Syte == * [https://dein-allgaeu.de/allgaeuerisch-woerterbuch-a/ Allgäuer Wörterbuch] {{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = Allgäuerisch|3 = dütsch |4 =}} {{DEFAULTSORT:Allgauerisch}} [[Kategorie:Alemannischer Dialäkt]] [[Kategorie:Allgai]] g6tu9ewvtcke7snu0zyocvhdtye78d1 Wikipedia:Artikel der Woche/Archiv 4 26937 1088732 1088561 2026-09-23T15:37:53Z Pakeha 455 /* 2026 */ 1088732 wikitext text/x-wiki '''Friejeri Artikel vu dr Wuche''' == 2026 == [[Johann Peter Hebel]] • [[Pfäfers]] • [[Schabbtai Zvi]] • [[Verlag Moritz Schauenburg]] • [[Burg Hohenzollern]] • [[Dinkelbergisch]] • [[Eidgenössisches Jodlerfest]] • [[Atlantischer Lachs]] • [[Parlamentswahl in Frankreich 2022]] • [[Wuhr]] • [[Eduard August Rübel]] • [[Orsières]] • [[Schlacht bei Murten]] • [[Kalk]] • [[Air Zermatt]] • [[Südschwarzwald]] • [[Carl Maria von Weber]] • [[Kirchheim unter Teck]] • [[Altes Testament]] • [[Ruine Münchenstein]] • [[Benjamin von Tudela]] • [[Ortler-Alpen]] • [[Schwarzwaldmelodie]] • [[Jungwacht Blauring Schweiz]] • [[St. Galler Klosterplan]] • [[Svetlin Roussev]] • [[Maulwurffänger]] • [[Langensee]] • [[Rheinisches Wörterbuch]] • [[Baden-Württemberg]] • [[August Corrodi]] • [[Pflanzensoziologie]] • [[Bürgermeister von Basel]] • [[Nesslau-Krummenau]] • [[Infraschall]] • [[Gutach (Elz)]] • [[Strategische Bahn]] • [[Backnang]] • [[Absinth]] == 2025 == [[Sheshan-Basilika]] • [[Kithara]] • [[Neapel]] • [[Bernau im Schwarzwald]] • [[La Juive]] • [[Lechquellengebirge]] • [[Burgen von Bellinzona]] • [[Sägewerk]] • [[Bözberg AG]] • [[Salesianer Don Boscos]] • [[Gottlieb Jakob Kuhn]] • [[Großherzogtum Baden]] • [[Petrus Hispanus]] • [[Neuenburger Patois]] • [[Gemeine Alraune]] • [[Hohenzollern-Sigmaringen]] • [[Otto Keller]] • [[Riehenteich]] • [[Straßenbahn Reims]] • [[Kloster Murbach]] • [[Landkreis Säckingen]] • [[Rivella]] • [[Las (Lakonien)]] • [[Marseillaise]] • [[Nina Hoss]] • [[Rottenburg am Neckar]] • [[Les Z’amours]] • [[Ruine Farnsburg]] • [[Schanfigg]] • [[Eduard Mörike]] • [[Vogelwarte Radolfzell]] • [[Europa]] • [[Der Besuch der alten Dame (Oper)]] • [[Helvetische Religion]] • [[Marco Bauen]] • [[Bärlauch]] • [[Albrecht III. (Österreich)]] • [[Augusta Raurica]] • [[Bang Bros]] • [[Läufelfingen]] • [[Solothurnisch]] • [[Réseau express régional d’Île-de-France]] • [[Cazis]] • [[Waldshuterkrieg]] • [[Unterreichenbach]] • [[Monte Verità]] • [[Marie Jaëll]] • [[Alaska-Airlines-Flug 261]] • [[Rue du Raisin (Mülhausen)]] • [[Archiv]] • [[Tschugger]] • [[Sozialhilfe Basel-Stadt]] == 2024 == [[Jürg Fleischer]] • [[Lakritze]] • [[JHWH]] • [[Monika (Operette)]] • [[Monte Verità]] • [[Balingen]] • [[Rusinga Island]] • [[Ignaz Heinrich von Wessenberg]] • [[Josef Anton Bueb]] • [[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] • [[Rheinknie]] • [[Jom Kippur]] • [[Bagnes]] • [[Kommunallandtag der Hohenzollernschen Lande]] • [[Dinkelberg]] • [[Sex]] • [[Claude Nicollier]] • [[Mieg-Haus]] • [[Edle von Eppenberg]] • [[Ederswiler]] • [[Wilhelm Tell (Burgen in Flammen)]] • [[Saxophon]] • [[Hebel-Denkmal (Basel)]] • [[Ida Preusch-Müller]] • [[Saley]] • [[Hartmann von Aue]] • [[Nintendo]] • [[San Felipe (Texas)]] • [[Germanisches Neuheidentum]] • [[Berghaupten]] • [[Schwäbischer Albverein]] • [[Surbtalerjiddisch]] • [[Dreiseenbahn]] • [[Schloss Kyburg]] • [[Marie Hart]] • [[Landkreis Böblingen]] • [[Namibisches Wildpferd]] • [[Zentralbibliothek Zürich]] • [[Jane Goodall]] • [[Badische Ständeversammlung]] • [[Bichwil]] • [[Pink Friday]] • [[Landgrafschaft Stühlingen]] • [[Das Lied von der Erde]] • [[Fischmarkt (Basel)]] • [[Eduard Schwyzer]] • [[Elvira Glaser]] • [[Rheinau (Unterelsass)]] • [[Grenze]] • [[Les Ponts-de-Martel]] • [[Imbros]] • [[Bierflasche]] == 2023 == [[Engel]] • [[Landkreis Göppingen]] • [[Historisches Museum Basel]] • [[Mondfinsternis]] • [[Wutach]] • [[Biber]] • [[Office pour la Langue et les Cultures d’Alsace et de Moselle]] • [[La Procure]] • [[Bahnstrecke Tuttlingen–Inzigkofen]] • [[Zermatt]] • [[Hildegard (Alemannin)]] • [[Geschichte der Juden (Neueste Zeit)]] • [[Toggenburger Möbelmalerei]] • [[Wendelinus Wurth]] • [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] • [[Rosch ha-Schana]] • [[Colmar]] • [[Swissair-Flug 111]] • [[Rapperswil SG]] • [[Kathedrale St. Florin (Vaduz)]] • [[Luwier]] • [[Thierry Jordan]] • [[Cajon-Pass]] • [[Churrätisches Reichsguturbar]] • [[Das älteste Gewerbe der Welt]] • [[Sindelfingen]] • [[Tupolew Tu-154]] • [[Päpstliche Schweizergarde]] • [[Östlicher Laubfrosch]] • [[Todtnau]] • [[Erzabtei Beuron]] • [[Brig]] • [[Hans Kern]] • [[Käte Schaller-Härlin]] • [[Schwyzer Meie]] • [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)]] • [[Ensisheim]] • [[Basler Fähren]] • [[Schwäbische Küche]] • [[Elias Landolt (Geobotaniker)]] • [[Lapidar von Sauk]] • [[China-Eastern-Airlines-Flug 5735]] • [[Georgien]] • [[Territoriale Veränderungen des Kantons Schaffhausen im 18., 19. und 20. Jahrhundert]] • [[Selun]] • [[Breisgauer Narrenzunft Freiburg]] • [[Quantenpunkt-Einzelphotonenquelle]] • [[Eningen unter Achalm]] • [[Gemeiner Efeu]] • [[Basler Stadtmauer]] • [[Gengenbach]] • [[Louis Pasteur]] == 2022 == [[Grossmünster]] • [[Notenschlüssel]] • [[Gall Morel]] • [[World Cube Association]] • [[Fly (Nicki-Minaj-Lied)]] • [[Gargellen]] • [[Joe Biden]] • [[Bedrohte Sprache]] • [[Erdmännlein (Sagengestalt)]] • [[Tobias Wunderlich]] • [[Le Mans]] • [[Kleiner Rat (Basel)]] • [[Protestaktionen der Gelbwesten]] • [[Le Landeron]] • [[Granit Xhaka]] • [[Königreich Italien]] • [[Alte Masse und Gewichte (Schweiz)]] • [[Lörrach]] • [[Riehenteich]] • [[Holzbrücke Bad Säckingen]] • [[Alpensteinbock]] • [[Cervelat]] • [[Niederflurwagen (Schweiz, Schmalspur)]] • [[St. Corentin (Cury)]] • [[Flurname]] • [[Sternbild]] • [[Flugkatastrophe von Überlingen]] • [[Scherragau]] • [[Falkensteinerbund]] • [[Liechtenstein]] • [[Klarinette]] • [[Christian Schmid]] • [[Israel]] • [[Walter Clauss]] • 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== [[New Glarus]] • [[Wutachflühen]] • [[Sindelfinger Schwätzweiber]] • [[Judentum]] • [[Geschichte der Mani (Peloponnes)]] • [[Alemannische Grammatiken]] • [[Augustin Bea]] • [[Neobiota]] • [[Neuguinea]] • [[Tichu]] • [[Museum und Kunstsammlung Derby]] • [[Schallstadt]] • [[St. Galler Rheintal]] • [[Briefträger Müller]] • [[Homosexualität in der Antike]] • [[Höllentalbahn]] • [[Pont-en-Ogoz]] • [[Roger Siffer]] • [[Hanspeter Wieland]] • [[Summerlied]] • [[David Farbstein]] • [[Saderlach]] • [[Meter]] • [[Achtzigjähriger Krieg]] • [[Eichener See]] • [[Hirsebreifahrt]] • [[Oberlunkhofen]] • [[Moritat und Bänkelsang]] • [[Schweizerisches Idiotikon]] • [[Rheinbrücke Konstanz]] • [[Theiß]] • [[Jacob Burckhardt]] • [[Schawuot]] • [[Archaeen]] • [[Bahlingen am Kaiserstuhl]] • [[Das goldene Zeitalter]] • [[Obrigkeit auf dem Land]] • [[Tavetsch]] • [[Simon Gfeller]] • [[Karfreitag]] • [[Operette]] • [[Lawine]] • [[Issime]] • [[Karkamis]] • [[Sophie Haemmerli-Marti]] • [[Landkreis Tübingen]] • [[Luzerner Fasnacht]] • [[Rheinseitenkanal]] • [[Bregaglia]] • [[Vogel Gryff]] • [[Wilhelm Ganzhorn]] • [[Heimdall]] == 2017 == [[Bethlehem]] • [[Chanukka]] • [[Otto Heinrich Klingele]] • [[Sutselvisch]] • [[Der liebe Augustin (1960)]] • [[Schizophrenie]] • [[Klettgau (Gemeinde)]] • [[Russische Revolution]] • [[Kennedy Space Center]] • [[Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft]] • [[Pfannenstiel]] • [[Münster im Elsass]] • [[Oberriet SG]] • [[Auf de schwäbsche Eisebahne]] • [[Zwetschgenkrieg]] • [[Oberschwaben]] • [[Hügel]] • [[Walter Henzen]] • [[Crans-Montana]] • [[Luxemburgische Sprache]] • [[FC Mulhouse]] • [[Rieterpark]] • [[Elfenbeinküste]] • [[Margarete Steiff (Film)]] • [[Piemont]] • [[Stadtbrand von Basel 1417]] • [[Verein Pendelzug Mirage]] • [[Ehrenkirchen]] • [[Freiburger Patois]] • [[Maiglöckchen]] • [[Hinduismus]] • [[Emmanuel Macron]] • [[Clara Stockmeyer]] • [[Jungfrau (Berg)]] • [[Der Freischütz]] • [[Stuttgart]] • [[Gupta-Reich]] • [[Wahrscheinlichkeit]] • [[Klettgau]] • [[Hans Filbinger]] • [[Museum]] • [[Apsis]] • [[Rhein]] • [[Schwarzwaldmädel]] • [[Martin Walser]] • [[Walter Haas]] • [[Endingen am Kaiserstuhl]] • [[Juliette Gréco]] • [[Lustenau]] • [[Bezirk (Schweiz)]] • [[Schweizer Fische]] • [[Delphine Wespiser]] == 2016 == [[Neujahr]] • [[Rheintalbahn]] • [[Pro Idioms]] • [[Abraxas]] • [[Tennenbronn]] • [[Spezielle Relativitätstheorie]] • [[Savognin]] • [[Ida Suter]] • [[Neopaganismus]] • [[Call of Duty: Modern Warfare 2]] • [[Zürichsee]] • [[Königreich Rumänien]] • [[Deutschland]] • [[Wolfgang Miessmer]] • [[Inu Yasha]] • [[Aitrach (Donau)]] • [[Klosterkirche Wettingen]] • [[Lothringisch (Fränkisch)]] • [[Geschichte Israels]] • [[Waldshut-Tiengen]] • [[Schmetterlinge]] • [[Guillaume Tell]] • [[Jaun]] • [[Hermann Blattner]] • [[Tsakonisch]] • [[Lokalrecht in Elsass-Mosel]] • [[Dampflokomotive]] • [[Herrenberg]] • [[Trias (Geologie)]] • [[Vampire Diaries]] • [[Lago Maggiore]] • [[Sina (Sängerin)]] • [[Mittelmeer]] • [[Johann Ulrich 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[[Mani (Peloponnes)]] • [[Paul Klee]] • [[Oberon (Oper)]] • [[Aung San Suu Kyi]] • [[Bad Bellingen]] • [[Albaner in der Schweiz]] • [[Baden (Land)]] • [[Meinrad Lienert]] • [[Schwäbisch]] • [[Alp (Bergweide)]] • [[Zoroastrismus]] • [[Dietrich Schwanitz]] • [[Tschechoslowakische Armee]] • [[Autoroute A 35]] • [[Käse]] • [[Tschlin]] • [[Achkarren]] • [[Scheidegg (Tecknau)]] • [[PlayStation Portable]] • [[Pierre-Nicolas Chenaux]] • [[Schlier (Gemeinde)]] • [[Rosemarie Banholzer]] • [[Andalusien]] • [[Randen (Berg)]] • [[Südwalserdeutsch]] • [[Fidelio]] • [[Orthal]] • [[Wildes Heer]] == 2014 == [[Friedrich II. (HRR)]] • [[Advent]] • [[Frick AG]] • [[Reggae]] • [[Dollfus-Mieg et Compagnie]] • [[Stegen (Dreisamtal)]] • [[Bakterien]] • [[Konzil von Konstanz]] • [[Alfred Sisley]] • [[Talsperre]] • [[Kloster]] • [[Pfronten]] • [[Frastanz]] • [[Carl Laemmle]] • [[Toggenburg]] • [[Zahnmedizin]] • [[Ungarn]] • [[Rudolf Post]] • [[Géranium (Band)]] • [[Transkriptionssystem (Sprachatlanten)]] • [[Laufen (Bezirk)]] • [[Ribel]] • [[Alter Löwen (Männedorf)]] • [[Kirchzarten]] • [[Devon (Geologie)]] • [[FC Vaduz]] • [[Burgunder]] • [[Meersburg]] • [[Nicolas Poussin]] • [[Rot un Wiss (Zeitschrift)]] • [[Preußische P 8]] • [[Schlettstadt]] • [[Cäsar Flaischlen]] • [[Sonntag]] • [[Saleydeutsch]] • [[Arlesheim]] • [[Max Josef Metzger]] • [[Candlebox]] • [[Isolde Kurz]] • [[Bockenkrieg]] • [[Heilbronn]] • [[Europa-Park]] • [[Minitel]] • [[Ellenberg (Württemberg)]] • [[Michelangelo]] • [[Sebastian Sailer]] • [[Europäische Honigbiene]] • [[Feldis/Veulden]] • [[Universität Konstanz]] • [[Irische Sprache]] • 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[[Dieter Thoma (Skispringer)]] • [[Blauhöhlensystem]] • [[Elsässischer Dichterweg]] • [[Seifenkiste]] • [[Rickenbach (Hotzenwald)]] • [[Halbinsel Cotentin]] • [[Dreißigjähriger Krieg]] • [[Affoltern (Bezirk)]] • [[Bob Marley]] • [[Wasserstoff]] • [[Burg Höhingen]] • [[Alemannische Grammatiken]] • [[Reformierte Landeskirche Aargau]] • [[Hagenau]] • [[Südafrika]] • [[Runenkästchen von Auzon]] • [[Häberle und Pfleiderer]] • [[Ottmar Hitzfeld]] • [[Murmeltier]] • [[Doppellokomotive]] • [[Lena Meyer-Landrut]] • [[Hebel-Gymnasium Lörrach]] • [[Hausen im Wiesental]] • [[Johann Peter Hebel]] • [[Hebelhaus]] • [[Zell LU]] • [[France 3]] • [[Rom]] • [[Wortschatz der Englischen Sprache]] • [[Le Landeron (Zunftwesen)]] • [[Dornstadt]] • [[Udalrichinger]] • [[Grafschaft Baden]] • [[Vorarlberg]] • [[Basler Münster]] • [[Wallonische Sprache]] • [[Richard Gäng]] • [[Der Fänger im Roggen]] • [[Richterswil]] • [[Artemis (Mythologie)]] • [[Geoffrey Chaucer]] • [[Schönberg (Ebringen)]] ==2009== [[Lepontier]] • [[Drei Könige im Schwabenland]] • [[Français régional]] • [[Mexiko]] • [[Bernhard von Clairvaux]] • [[St. Blasien]] • [[Wädenswil-Einsiedeln-Bahn]] • [[Gressoney]] • [[Giovanni Boccaccio]] • [[Egg (Vorarlberg)]] • [[Alemannische Kolumnen]] • [[Gletscher]] • [[Fürstabtei St. Gallen]] • [[Rebsorte]] • [[Hofbibliothek Donaueschingen]] • [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]] • [[Alain Bashung]] • [[Zweiter Weltkrieg]] • [[Klettern]] • [[Moschee]] • [[Borsod-Abaúj-Zemplén]] • [[Alamannisches Reihengräberfeld]] • [[Basler Kantonsteilung]] • [[Seißen]] • [[Arabische Sprache]] • [[Rudolf Hotzenköcherle]] • [[Rinder]] • [[Altdorf UR]] • [[Nathan Katz]] • [[Landkreis Waldshut]] • [[Linzgau]] • [[Galater]] • [[Programmiersprache]] • [[Fürstbistum Basel]] • [[Würenlos]] • [[Strictly Physical (Album)]] • [[Bosco/Gurin]] • [[Europäische Union]] • [[Sing nicht, Vogel!]] • [[Mann im Mond]] • [[Bad Sulzbach]] • [[Kaiserstühler Dialekt]] • [[Dornbirn]] • [[Basler Fasnacht]] • [[Saturn 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Morgarten]] • [[Entrundung]] • [[Siddhattha Gotama]] • [[Breitnau]] • [[Mittelalter]] • [[Weltwunder]] • [[Morgestraich]] • [[Georg Thürer]] • [[Frenkendorf]] • [[Welche (Langue d'oil)]] • [[Eichener See]] • [[Jupiter (Planet)]] • [[Island]] • [[Gustave Ador]] • [[Jahr]] ==2006== [[Weihnachtsgeschichte]] • [[Gallien]] • [[Oberuzwil]] • [[Nikolaus (Gabenbringer)]] • [[Friedensnobelpreis]] • [[Hans Baldung]] • [[Titisee-Neustadt]] • [[Waldenburgerbahn]] • [[Griechische Sprache]] • [[Kanton Wallis]] • [[Galileo (Raumsonde)]] • [[Butter]] • [[Vierwaldstättersee]] • [[Alamannische Steinkistengräber]] • [[Linsen mit Spätzle]] • [[Illyrische Sprache]] • [[Eschbach (Markgräflerland)]] • [[Flughafen Kloten]] • [[Hinkender Bote]] • [[Posaune]] • [[Jenische]] • [[St. Antoni FR]] • [[Berndeutsch]] • [[Eichhörnchen]] • [[Sezessionskrieg]] • [[Belchen (Schwarzwald)]] • [[Alemannen (Heidentum)]] • [[Uran]] • [[Gallische Sprache]] • [[Saanen]] • [[Janitscharen]] • [[Entstehung des Mondes]] • [[Magic: Die Zusammenkunft]] • [[St.Catharines]] • [[Ziu]] • [[Ravensburg]] • [[Zürichdeutsch]] • [[Gregorianischer Kalender]] • [[Staufen im Breisgau]] • [[Frühling]] • [[Bundschuh-Bewegung]] • [[Basel]] • [[Mond]] • [[Jean Ziegler]] • [[Papier]] • [[Bad Liebenzell]] • [[Gotthardpass]] • [[Diphthong]] • [[Sonne]] • [[Egnach]] • [[Schweizerische Rettungsflugwacht]] ==2005== [[Christkind]] • [[Hauskatze]] • [[Schopfheim]] • [[Galileo Galilei]] • [[Möhlin AG]] • [[Walisisch]] • [[Wähe]] • [[Io (Mond)]] • [[Paris]] • [[Sonnentau]] • [[Wikipedia:Wiä schriib ich guets Alemannisch?|Wiä schriib ich guets Alemannisch?]] • [[Kanton Jura]] • [[Koptisch]] • [[Schlacht von Argentoratum]] • [[Deutschland]] • [[Neuseeland]] • [[Senslerdeutsch]] • [[Greifensee (Gewässer)]] • [[Virus (Medizin)]] • [[Regensdorf]] • [[Sauerstoff]] • [[Rütli-Schwur]] • [[Langes s]] • [[Freiburg im Breisgau]] • [[Griechisches Alphabet]] • [[Afghanistan]] • [[Gleitschirmfliegen]] • [[Zürich]] • [[Unruhen in Belize (2005)]] • [[Olten]] • [[Swahili (Sprache)]] • [[Lörrach]] • [[Gallo]] • [[Weisswein]] • [[Ebringen]] • [[Tengwar]] • [[St. Gallen]] • [[Papst]] • [[Landkreis Lörrach]] • [[Lingala]] • [[Neue Zürcher Zeitung]] • [[Kanton]] • [[Ladinische Sprache]] • [[Wiesental]] • [[Funkenfeuer]] • [[Edi Rama]] • [[Kanton Bern]] • [[Bretonisch]] • [[CVP]] • [[Landkreis Lörrach]] • [[Rümmingen]] • [[Neuenburgersee]] ==2004== [[Johann Peter Hebel]] • [[Saami]] • [[Fastnacht]] • [[Kanton Aargau]] • [[Mjaft]] • [[Basel-Stadt]] • [[Kehl]] • [[Deutsche Sprache]] • [[BVB]] • [[Schweiz]] • [[Kanton Solothurn]] • [[Skanderbeg]] [[Kategorie:Wikipedia:Hauptsite AdW|!]] 7aexo9b75q4qn2m01v9x7cj55wx9fu4 Vorlage:Wechselkursdaten/EZB 10 53385 1088734 1088707 2026-09-23T18:07:40Z LkhBot 98539 Bot: Aktualisierung 1088734 wikitext text/x-wiki <includeonly>{{#switch: {{{1|}}} |STAND=2026-09-23 |USD = 1.1411 |JPY = 180.2 |BGN = 1.9558 |CZK = 24.383 |DKK = 7.4756 |GBP = 0.8595 |HUF = 364.29 |PLN = 4.3765 |RON = 5.2785 |SEK = 11.272 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Er het e würzigs Aroma und e milde Gschmack, dr Edamer us Roomilch isch aber seer vil würziger und scherfer. == Weblingg == {{Commonscat|Edam cheese|Edamer}} {{Übersetzungshinweis|de|Edamer|dütsch|131060578}} [[Kategorie:Chääs]] nxji939l6ymm0qslindheug9u7rm4xa 1726 0 54835 1088735 673258 2026-09-23T18:29:07Z Holder 491 /* Was isch bassiert? */ 1088735 wikitext text/x-wiki {{Artikel Jahr}} {| {{Jahresbox}} | colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Gullivers travels.jpg|250px|Titelsyte vu dr Erschtuusgab vu s Gullivers Raise (1726)]]<br />Dr [[Jonathan Swift]] vereffetligt unter eme Pseudonym dr satirisch Roman ''[[Gullivers Reisen|s Gullivers Raise]]''. |- |} {{Linkbox Andere Kalender}} |} == Was isch bassiert? == * Dr [[Jonathan Swift]] vereffetligt unter eme Pseudonym dr satirisch Roman ''[[Gullivers Reisen|s Gullivers Raise]]''. S sozialkritisch Wärch wird zuen eme großen Erfolg un isch bis hite in Druck. * Dr [[Voltaire]] wird wäge me Stryt mit eme Mitglid vu dr Adelsfamilie Rohan in d [[Bastille]] gspeert. Dr Chenig [[Ludwig XV.]] gwehrt em d Freihait fir s Versprächen, in s Uusland z goh. Dr Philosoph goht dodruf fir drei Johr in s Exil uf Ängland. * 23. bis 25. Septämber: Dur e großi Brunscht wird e Großdail vu dr freie Rychsstadt [[Reutlingen|Reitlenga]] verwieschtet. 80 % vu de Hyser wäre gschlisse, rund 1.200 Familie wären obdachlos == uf d Wält chuu == * [[16. Januar|16. Jänner]]: [[Daniel Funk]], Schwyzer Uhrmacher ooni Datum: [[Jakob Joseph Frank]], e jüüdische Sektefüerer == gstorbe == * [[8. August]]: [[Auguste Marie Johanna von Baden|Auguste Marie Johanna vu Bade]], Dochter vum Markgrof Ludwig Wilhelm vU Bade-Bade * [[28. Oktober]]: [[Felix Freywiller]], Schwyzer Staimetz un Bildhauer == Weblink == {{Commonscat}} l23s2q4z8frnvb4qtex8l7iqn97bv42 Koncert mladosti-Festival 0 94210 1088731 1088708 2026-09-23T15:36:52Z Pakeha 455 üb 1088731 wikitext text/x-wiki {{coord|48.2961|17.2672|type:landmark|format=dms|display=title}} [[File:Amfiteater Pezinok.jpg|thumb|De Veranstaltigsort vo de Koncert mladosti-Festival (2023)]] S '''Koncert mladosti'''-Festival (buechstäblich «Konzert vo de Jugend») isch es tschechoslowakischs [[Musikfestival]] gsi, s het 1976 und 1977 im [[Amphitheater Pezinok|Amphitheater]] in [[Pezinok]], [[Slowakei]] stattgfunde und isch nur zweimal verastaltet worde. Hauptorganisatore sind de [[Pavol Boriš]] und de [[Ladislav Snopko]] gsi. Es isch s erste Open-Air-Festival i de [[Tschechoslowakische Sozialistische Republik|Tschechoslowakischi Sozialistischi Republik]] gsi.<ref name="pezincan">{{cite web | last = Boriš | first = Pavol | title = Koncert mladosti | newspaper = Pezinčan | url = http://pezincan.pezinok.sk/index.php | archive-url = https://web.archive.org/web/20220812050344/http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2016-05&article=14160 | issn = 1338-1857 | publisher = Mestský úrad | location = Pezinok | date = Mai 2016 | access-date = 3. Oktoober 2023 | archive-date = 2022-08-12 }}</ref> De Musikkritiker Lubomír Dorůžka het s s «tschechoslowakische [[Woodstock-Festival|Woodstock]]» (uf [[Slowakische Sprache|Slowakisch]] ''československý Woodstock'') gnennt.<ref name="sme-manicky">{{cite news | last = Vanya | first = Boris | title = Keď máničky obsadili Pezinok, pohromu odvrátili The Beatles | newspaper = SME | url = https://plus.sme.sk/c/22190059/ked-manicky-obsadili-pezinok-pohromu-odvratili-the-beatles.html | issn = 1335-4418 | publisher = Petit Press | location = Bratislava | date = 15. August 2019 | access-date = 14. Novämber 2021}}</ref> == Gschicht == D Idee, es Festival mit em Name ''Koncert mladosti'' z verastalte, isch im März 1976 im [[Atlas klub]] entstande. Nach eme Konzärt händ de Ladislav «Agnes» Snopko und de Paľo Boriš bime Glas [[Wein|Wii]] i de Chuchi vom Club über d Idee von ere grössere Verastaltig uf em Pezinok-Amphitheater z verastalte diskutiert. Nach positive Rückmeldig vo de andere händ sich de Boriš und de Snopko a d Vorbereitig vom Festival gmacht.<ref>{{Cite book|last=Bittner|first=Petter|title=Pezinok – bigbeatown|edition=2|publisher=Občianske združenie P.R.D.|location=Pezinok|year=2024|isbn=978-80-570-6127-4|page=28|last2=Boriš|first2=Pavol|last3=Štrba|first3=Ján}}</ref> ''Koncerty mladosti'' isch e bispiloses kulturells Ereignis gsi, wo die beschte tschechisch-slowakische Verträtter vo de [[Volksmusik|Volksmusig]], em [[Rock]] und em [[Jazz]] ufträtte sind – unter anderem d Volksmusig-Sänger und -Sängerinne sowie d Künstler [[Vladimír Merta]], Petr Lutka, [[Vlastimil Třešňák|Vlasta Třešňák]], Vladimír Veit, Pepa Nos, [[Miloš Janoušek]], Dagmar Andrtová und [[Zuzana Homolová]], d Folk-Rock-Band [[Marsyas (Band)|Marsyas]], d Rockband [[Collegium musicum]], s Debütkonzert vo de Band vom [[Jaroslav Filip]], [[Etc...]], d Pop-Rock-Band [[Modus (Band)|Modus]], d Jazzmusiker Gabriel Jonáš und Pavol Kozma, d Jazz-Rock-Bands Bohemia und Energit, sowie s Duo Andršt/Viklický, wo us de Band hervorgange isch.<ref name="dennikn" /><ref name="muzikus-2002">{{cite news | last = Lindaur | first = Vojtěch | title = Koncert mladosti folku, jazzu a rocku 1976 a 1977 – Pezinok | newspaper = Muzikus | url = https://www.muzikus.cz/publicistika/Koncert-mladosti-folku-jazzu-a-rocku-1976-a-1977-Pezinok~25~cervenec~2002/ | issn = | location = Prague | date = 25. Juli 2002 | access-date = 18. November 2021}}</ref> Die staatliche Medie hend s Festival als Festival vom Widerstand gäge s rote Normalisierigsregime bezeichnet<ref name="pezincan" /> de Iitritt het 25 Kčs kostet<ref name="dennikn">{{Cite news | last = Balogh | first = Alexander | title = Pezinok 1976 bol slovenský Woodstock (foto) | newspaper = Denník N | url = https://dennikn.sk/489507/pezinok-1976-bol-slovensky-woodstock-foto/ | issn = 1339-844X | publisher = N Press | location = Bratislava | date = 17. Juni 2016 | access-date = 3. Oktoober 2023 }}</ref> und i beidne Jahr sölls (lut Pavol Boriš) vo 4.500 Mensche bsuecht worde si.<ref>{{Cite web | title = Týždeň pred rokmi : 36 : Gramo duel : 2010 | url = https://www.youtube.com/watch?v=LHuvy73ZbQA&t=480s | format = online video | time = 08:00 – 11:00 | website = TV Peziniok | date = 9. Septämber 2020 | access-date = 3. Oktoober 2023 | location = Pezinok }}</ref> Im Johr 1977 sind Ladislav Snopko und Slávek Jíša d Moderatore vom Festival gsi. Wo de Sänger Jaroslav Hutka s Lied «Havlíčku Havle» gsunge het, sind d Bsuecher antibolschewistisch igstellt gsi und hend dra denkt, «gege alles» z demonstriere. D’ Moderatore händ d’ Situation beruehigt, indem sie de Film ''Yellow Submarine'' vo de britische Musikgruppe [[The Beatles]] zeigt händ, wo mit de Tön vo de [[Marseillaise|französische Nationalhymne]] und em Lied «All You Need Is Love» komponiert isch.<ref name="muzikus-2002" /> Im Johr 1978, es isch es dritts Jahr vom Festival plant gsi, aber es isch schliesslich abgseit worde.<ref name="muzikus-2002" /> D Atmosphäre vo de Ereignis het de Fotograf [[Ján Štrba]] iigfange, und sini Fotene sind a verschidene Gedenkuusstellige und i Gedenkbüecher presentiert worde.<ref name="sme-manicky" /> Autor vo de Plakat beid Jahre isch de [[Oliver Solga]] gsi.<ref>{{Cite news | last = Kušnierik | first = Juraj | title = Woodstock v Pezinku | newspaper = .týždeň | url = https://www.tyzden.sk/casopis/645/woodstock-v-pezinku/ | issn = 1336-653X | publisher = W PRESS | location = Bratislava | date = 18. August 2007 | access-date = 3. Oktoober 2023 }}</ref> D’ Audiouufnahme vo beide Jahre sind vom [[Petr Cibulka]] uf [[Magnetband|Tonband]] ufgnoh worde.<ref>{{Internetquelle | titel = Československý Woodstock a iné spomieky v knihe Pavla Boriša | url = https://www.nulife.sk/nulife/2023/01/14/ceskoslovensky-woodstock-a-ine-spomienky-v-knihe-pavla-borisa/ | datum = 2023-01-14 | abruf = 2026-08-10 | sprache = sk-SK | autor = Redakcia}}</ref> D Videoufnahme vo 1977 sind vo de Kameralüt Petr Kákoš und Stano Slušný vom [[Československá televize|ČST]] uf [[16-mm-Film]] als [[Stummfilm|stums Filmband]] ufgnoh worde. == Gedänkverastaltigä == Am 20. Septämber 1997 het nach 20 Johr s Pezinok-Kulturzentrum e Gedänkveraastaltig organisiert, wo de Emil Viklický, Fedor Frešo, Vlasta Třešňák, Jiří Dědeček, Dáša Voňková, Pepa Nos, Radim Hladík, Boris Urbánek, Roman Pokorný, Andrej Šeban, Marcel Buntaj, Oskar Rózsa, Luboš Andršt, Zdeněk Tichota und Ramblin Rex us de [[Vereinigte Staaten|USA]] mit de lokale Vorgruppene Slide Return und Alarm ufträtte sind.<ref>{{Cite web |last= |first= |date=1997-09-17 |title=Pezinok v sobotu po 20 rokoch zažije comeback festivalu Koncert mladosti |url=https://www.sme.sk/nezaradene/c/pezinok-v-sobotu-po-20-rokoch-zazije-comeback-festivalu-koncert-mladosti |access-date=2026-01-19 |publisher=SME.sk |language=sk}}</ref> Im Johr 2007 isch s Gedenkonzert i de Schaubmar-Mühl vo de Bürgervereinigung P.R.D. verastaltet worde, wo s neue Buech ''Koncert mladosti '76 – '77 – Československý Woodstock'' tauft worde isch.<ref>{{Cite news | title = Spomienka na Koncerty mladosti | newspaper = Pezinčan | url = http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2007-07&article=6302 | archive-url = https://web.archive.org/web/20220610113614/http://pezincan.pezinok.sk/index.php?yggid=article&cat=2007-07&article=6302 | issn = 1338-1857 | publisher = Mestský úrad | location = Pezinok | date = Juli 2007 | access-date = 3. Oktoober 2023 | archive-date = 2022-06-10}}</ref> Im Johr 2016, s sächsstündige ''Konzert mladosti'' 40-Event het stattgfunde.<ref name="pezincan" /> Zum 50. Jubiläum vo de erschte Usgab vom Festival het am 27. Juni 2026 ds ''Koncert mladosti'' z Pezinok im Amphitheater stattgfunde, wo es Rahmeprogramm mit Verastaltige i de Stadt am 20. und 21. Mai sowie am 4. Juni vorusgaht,<ref>{{Cite web | title = Do Pezinka sa vracia československý Woodstock. Koncert mladosti prinesie výstavy, diskusie aj veľké finále v pezinskom amfiteátri | url = https://www.pezinok.sk/novinka/10312/do-pezinka-sa-vracia-ceskoslovensky-woodstock-koncert-mladosti-prinesie-vystavy-diskusie-aj-velke-finale-v-pezinskom-amfiteatri | publisher = Pezinok | date = 2026-04-24 | access-date = 2026-04-25 | language = sk }}</ref> bsunders am 20. Mai d Eröffnig vo de Fotousstellig vom Jaroslav Prokop mit em Titel «Jaroslav Prokop: Portrét jednoho hudebního festivalu aneb Pezinok 1976» im Kulturhuus in Pezinok<ref>{{cite web | title = Vernisáž výstavy Jaroslava Prokopa priblíži atmosféru legendárneho festivalu Pezinok 1976 | url = https://www.popular.sk/vernisaz-vystavy-jaroslava-prokopa-priblizi-atmosferu-legendarneho-festivalu-pezinok-1976 | publisher = Populár.sk | date = 2026-05-18 | access-date = 2026-06-24 | language = sk}}</ref> und am 4. Juni d’Eröffnig vo de Fotousstellig vo [[Ján Štrba]] im Stadtmuseum<ref>{{cite web | title = MESTSKÉ MÚZEUM BOLO NA PRASKNUTIE. V PEZINKU OTVORILI VÝSTAVU JÁNA ŠTRBU VENOVANÚ KONCERTOM MLADOSTI | url = https://www.pezinok.sk/novinka/10513/mestske-muzeum-bolo-na-prasknutie-v-pezinku-otvorili-vystavu-jana-strbu-venovanu-koncertom-mladosti | publisher = Pezinok | access-date = 2026-06-24 | language = sk }}</ref> mitere begleitende Diskussion im Café Radnica. == Lueg au == * [[Atlas klub]] == Weblink == * [https://obrazocky.blogspot.com/2016/06/koncerty-mladosti-1976-1977.html Plakat zum Festival, Fotografi vom Ján Štrba und Text vom Juraj Kušnierik] uf de Website Roman Brna * [https://www.youtube.com/watch?v=I8qaKeY5RbY ''Koncert mladosti 1977 – Pezinok''] – de einzig erhalteni 16-mm-Stummfilm wo mit authentischem Grüsch unterleit isch * [https://www.youtube.com/watch?v=V2hL_WMjz9A ''Koncerty mladosti po 40 rokoch''] – RTVS-Dokumentarfilm (2016) == Einzelnachwiis == <references/> [[Kategorie:Musikfestival]] [[Kategorie:Tschechoslowakei]] f36idi16b8r2rawf3qso5f63n20c36j Diskussion:Lombardische Sprache 1 94991 1088740 1088650 2026-09-24T09:01:38Z Freigut 8945 /* Lombardisch isch e Schprooch, kei Dialäkt */ Antwort 1088740 wikitext text/x-wiki == Lombardisch isch e Schprooch, kei Dialäkt == Hoi zämä! Im Artikel schtoot "Dialäkt"; aber Lombardisch isch ganz klar en galloitalischi Schprooch, do send sich alle Linguischten einig. Es isch mit em Italiänisch au ned nöcher verwandt, ehnder no mitem Französisch. Sogar im ''Rote Buech vo dä gfördete Schproche vo dä UNESCO'' wird s'Lombardischi als eigeti Schprooch aaglueget. Das zeigt sech jo au im Artikel sälber, wells drüü Gruppene i dere Schprooch git, wo dänn wider i verschidnigi Dialäkt chönnt ufteilt wärde. Drum würd ech gärn im erschte Satz "Dialäkt" uf "Schprooch" ändere. Esch übrigens au i allnen andere Wikipedia eso. Ech sälber schwätz übrigens en Alpinlombardische Dialäkt und will Alemannisch en eigeti Schprooch isch, isch es Lombardisch äben au. Wäri cool, wänn das Zueschtemmig findet. Merci! Liäbi Grüäss, [[Benutzer:EuropAir|EuropAir]] ([[Benutzer Diskussion:EuropAir|Diskussion]]) 00:00, 20. Sep. 2026 (MESZ) :Was e Spraach und was en Tialäkt isch, isch halt nöd eso äifach z säge. Wänn tu vom Alemanisch as eren «äigete Spraach» redsch, dänn tèèted dèm ämel di wenigschte Gèrmanischte zuestime&nbsp;... Aber klaar, s Lombardisch lyt nördlich vo de La-Spezia-Rimini-Linie, und Italiänisch isch ja schliesslich «la lingua toscana in bocca romana», aso süüdlich vo dère Linie. Aber ja, ich finden eso Diskussioone amig rächt schwèèr, vilicht gchänsch du ja de Spruch: ''a schprach is a dialekt mit an armej un flot'' – das ghäisst, es sind halt vilmaal usserlinguistischi Kriteerie, wo drüber entschäidet, was e Spraach und was en Tialäkt isch&nbsp;... En Gruez vom --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 11:01, 24. Sep. 2026 (MESZ) omugi6ocb0pd0mv0k62f2o61swal2o8 1088741 1088740 2026-09-24T10:26:58Z Freigut 8945 1088741 wikitext text/x-wiki == Lombardisch isch e Schprooch, kei Dialäkt == Hoi zämä! Im Artikel schtoot "Dialäkt"; aber Lombardisch isch ganz klar en galloitalischi Schprooch, do send sich alle Linguischten einig. Es isch mit em Italiänisch au ned nöcher verwandt, ehnder no mitem Französisch. Sogar im ''Rote Buech vo dä gfördete Schproche vo dä UNESCO'' wird s'Lombardischi als eigeti Schprooch aaglueget. Das zeigt sech jo au im Artikel sälber, wells drüü Gruppene i dere Schprooch git, wo dänn wider i verschidnigi Dialäkt chönnt ufteilt wärde. Drum würd ech gärn im erschte Satz "Dialäkt" uf "Schprooch" ändere. Esch übrigens au i allnen andere Wikipedia eso. Ech sälber schwätz übrigens en Alpinlombardische Dialäkt und will Alemannisch en eigeti Schprooch isch, isch es Lombardisch äben au. Wäri cool, wänn das Zueschtemmig findet. Merci! Liäbi Grüäss, [[Benutzer:EuropAir|EuropAir]] ([[Benutzer Diskussion:EuropAir|Diskussion]]) 00:00, 20. Sep. 2026 (MESZ) :Was e Spraach und was en Tialäkt isch, isch halt nöd eso äifach z säge. Wänn tu vom Alemanisch as eren «äigete Spraach» redsch, dänn tèèted dèm ämel di wenigschte Gèrmanischte zuestime&nbsp;... Aber klaar, s Lombardisch lyt nördlich vo de La-Spezia-Rimini-Linie, und Italiänisch isch ja schliesslich «la lingua toscana in bocca romana», aso süüdlich vo dère Linie. Nu – ich finden eso Diskussioonen amig rächt schwèèr, vilicht gchänsch du ja de Spruch: ''a schprach is a dialekt mit an armej un flot'' – das ghäisst, es sind halt vilmaal usserlinguistischi Kriteerie, wo drüber entschäidet, was e Spraach und was en Tialäkt isch&nbsp;... En Gruez vom --[[Benutzer:Freigut|Freiguet]] ([[Benutzer Diskussion:Freigut|Diskussion]]) 11:01, 24. Sep. 2026 (MESZ) shprsir2ju0eseytbora88ihwpoox13 Gertrud Dübi-Müller 0 94996 1088729 1088696 2026-09-23T15:30:43Z Pakeha 455 kat 1088729 wikitext text/x-wiki [[Datei:Gertrud Dübi-Müller in her Pic-Pic 1911 (unknown photographer).jpg|mini|d Gertrud Müller (speeter: Dübi-Müller) am Styyr vu irem ''Pic-Pic'', 1911]] D '''Gertrud Dübi-Müller''' (* [[29. April]] [[1888]] z [[Solothurn|Soledurn]] as ''Anna Gertrud Müller''; † [[20. Januar|20. Jänner]] [[1980]] au deert; [[Bürgerort|Buurgeri]] vu [[Aetingen|Ätige]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Fotograf|Fotograafi]], Chunschtsammleri un Mezeeni gsii. Me chännt si fir iri Dokumäntaarfoto vu Schwyzer Chinsctler*ne am Aafang vum 20. Jorhundert. Iri umfangryych Chunschtsammlig mit wiichtige Wäärch vu dr [[Moderne Kunst|Modäärne Chunscht]] het si em [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] vermacht. == Lääbe == === Juuged un Uusbildig === D Gertrud Müller isch anne 1888 as jingschts Chind vum Josef Adolf Müller un syre Frau Anna Müller-Haiber z Soledurn uf d Wält chuu. D Mueter isch chuurz no ire Gebuurt gstoorbe, ire Vater isch 1894 gstoorbe, wu si segs Joor alt gsii isch. Är het d ''Schrauben- und Drehteilefabrik Müller & Cie.'' (speeter ''Sphinxwerke Müller & Cie.'') grindet, wu zum Woolstand vu dr Familie gfiert het. Scho voor dr Gebuurt vu dr Gertrud Müller sin zwee vu ire Brieder ase chlai gstoorbe.<ref>Di beede Brieder sin Oskar Josef Müller (1878–1881) un Josef Robert Müller (1882–1886) gsii. Lueg zum Stammbaum vu dr Familie in Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 171.</ref> Grooß woore sin d Gschwischter Emma Anna Margaritha Müller, Margaritha Anna Müller un Josef Oscar Müller. Noch em Dood vu de Eltere sin di no minderjeerige Chinder vun ere dytsche Erzieri ufzooge woore. D Gertrud Müller isch zeerscht uf d Primaar- un d Sekundaarschuel z Soledurn gange un isch derno fir zwai Joor uf s ''Internaat Tannegg'' gwägslet. 1905 un 1906 isch si fir Sproochufenthalt z [[Genf|Gämf]] un z [[London]] gsii. Si isch ire Läbdi e spoortligi Frau gsii, wu Ross gritte, Schyy gfaare, im Gebiirg chlääteret un Schlittschue glofen isch. As sälbschtbewussti Frau het si anne 1911 z Gämf e Auto vu dr Maarke Pic-Pic gchauft un isch s sälber gfaare. In ire Haimetstadt Soledurn isch si di eerscht Frau gsii, wun en Auto gfaaren isch.<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 126.</ref> == Literatuur == * Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin''. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2016, ISBN 3-03810-139-7. * Walter Binder, André Kamber, Schweizerische Stiftung für die Photographie, Kunstmuseum Solothurn (Hrsg.): ''Gertrud Dübi-Müller, Dokumentarphotographien''. Vogt-Schild, Solothurn 1984, ISBN 3-85962-071-1. * Hansjakob Diggelmann: ''Dübi-Müller-Stiftung, Josef Müller-Stiftung''. Kunstmuseum Solothurn, Solothurn 1981. * {{HLS|10398|Dübi &#x5B;-Müller&#x5D;, Gertrud|Autor=André Kamber}} * André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'' in ''Die Kunst zu sammeln: Schweizer Kunstsammlungen seit 1848'', Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich 1998, ISBN 3-908184-87-8. == Weblink == * {{Helveticat}} * [https://www.kunstmuseum-so.ch/sammlung/dubi-muller-stiftung Informazioone zue dr Dübi-Müller-Stiftig uf dr Internetsyte vum Chunschtmuseum Soledurn]. == Fueßnote == <references /> {{Normdaten}} {{SORTIERUNG:Dubimuller, Gertrud}} [[Kategorie:Fotograf]] [[Kategorie:Kunstsammler]] [[Kategorie:Schwiizer]] [[Kategorie:Frau]] kyd9o3ewnye5woc1edre9qa72e6vpqm 1088733 1088729 2026-09-23T16:25:30Z Holder 491 1088733 wikitext text/x-wiki [[Datei:Gertrud Dübi-Müller in her Pic-Pic 1911 (unknown photographer).jpg|mini|d Gertrud Müller (speeter: Dübi-Müller) am Styyr vu irem ''Pic-Pic'', 1911]] D '''Gertrud Dübi-Müller''' (* [[29. April]] [[1888]] z [[Solothurn|Soledurn]] as ''Anna Gertrud Müller''; † [[20. Januar|20. Jänner]] [[1980]] au deert; [[Bürgerort|Buurgeri]] vu [[Aetingen|Ätige]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Fotograf|Fotograafi]], Chunschtsammleri un Mezeeni gsii. Me chännt si fir iri Dokumäntaarfoto vu Schwyzer Chinsctler*ne am Aafang vum 20. Jorhundert. Iri umfangryych Chunschtsammlig mit wiichtige Wäärch vu dr [[Moderne Kunst|Modäärne Chunscht]] het si em [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] vermacht. == Lääbe == === Juuged un Uusbildig === D Gertrud Müller isch anne 1888 as jingschts Chind vum Josef Adolf Müller un syre Frau Anna Müller-Haiber z Soledurn uf d Wält chuu. D Mueter isch chuurz no ire Gebuurt gstoorbe, ire Vater isch 1894 gstoorbe, wu si segs Joor alt gsii isch. Är het d ''Schrauben- und Drehteilefabrik Müller & Cie.'' (speeter ''Sphinxwerke Müller & Cie.'') grindet, wu zum Woolstand vu dr Familie gfiert het. Scho voor dr Gebuurt vu dr Gertrud Müller sin zwee vu ire Brieder ase chlai gstoorbe.<ref>Di beede Brieder sin Oskar Josef Müller (1878–1881) un Josef Robert Müller (1882–1886) gsii. Lueg zum Stammbaum vu dr Familie in Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 171.</ref> Grooß woore sin d Gschwischter Emma Anna Margaritha Müller, Margaritha Anna Müller un Josef Oscar Müller. Noch em Dood vu de Eltere sin di no minderjeerige Chinder vun ere dytsche Erzieri ufzooge woore. D Gertrud Müller isch zeerscht uf d Primaar- un d Sekundaarschuel z Soledurn gange un isch derno fir zwai Joor uf s ''Internaat Tannegg'' gwägslet. 1905 un 1906 isch si fir Sproochufenthalt z [[Genf|Gämf]] un z [[London]] gsii. Si isch ire Läbdi e spoortligi Frau gsii, wu Ross gritte, Schyy gfaare, im Gebiirg chlääteret un Schlittschue glofen isch. As sälbschtbewussti Frau het si anne 1911 z Gämf e Auto vu dr Maarke Pic-Pic gchauft un isch s sälber gfaare. In ire Haimetstadt Soledurn isch si di eerscht Frau gsii, wun en Auto gfaaren isch.<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 126.</ref> === Eerschti Chinschtlerkolony, Aafang vu dr Sammlerei === [[Datei:Ferdinand Hodler - Bildnis Gertrud Müller Ganzfigur.jpg|mini|Ferdinand Hodler: ''Porträt Gertrud Müller, Ganzfigur'', 1911]] D Gertrud Müller un iri Gschwischter hän si fir Chunscht inträssiert un hän alli aigeni Sammlige aaglait. Voorbild fir d Sammlige isch dr Soledurner Unternämer [[Oscar Miller (Papierfabrikant, 1862)|Oscar Miller]] gsii, win dr Schwyz as ain vu dr Eerschte modäärni chunschtwäärch zämedrait ghaa het un zue de Mitgrinder vum ''Museums der Kunst und Wissenschaften'' gheert ghaa het, wu s hitig [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] drus fiirigangen isch. Di eerscht 14-jeerig Gertrud Müller isch 1902 debyy gsii, wu s Muesum ufgmacht wooren isch un het doo d Mooler [[Cuno Amiet]] un [[Ferdinand Hodler]] perseenli chännegleert. Si het dr Amiet, wu uurspringli vu Soledurn gsii isch, 1904 in sym Huus z [[Oschwand]] bsuecht un het vun eme Moolunterriicht iiberchuu. Um s Joor 1906 het d Gertrud Müller aafange fotografiere. Zäme mit iremm Brueder Josef het si anne 1907 dr Mooler [[Giovanni Giacometti]] z [[Stampa]] bsuecht un het Portreetufname vu iim un syre Familie gmacht. Biu´ dääre Gläägehait het si zwai Aquaräll vum Mooler gchauft. Iiber dr Cuno Amiet het d Gertrud Müller s Wäärch vum Niiderländer [[Vincent van Gogh]] schwetze gleert, wu 1907 e Uusstellig z Züri gwidmet gsii isch. Zäme mit irem Brueder Josef isch si 1908 uf München graist un het deert e Van-Gogh-Uusstellig in dr Galery Thannhauser bsuecht. Derno sin si wyter uf Wien gfaare, wu d Gertrud Müller dur Vermittlig vum Carl Moll in dr Galery Miethke em Van Gogh sy Gmääld ''Der Irrenwärter von Saint-Rémy'' gchauft het.<ref>Dr Aachauf vum Van-Gogh-Gmääld wiird felschligerwyys mänkmool (zem Byschpel im Historische Lexikon vu dr Schwyz) scho uf 1907 datiert. Zum Aachauf lueg Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 74–75, 118–119, 170.</ref> S isch ire eerschte wiichtige Chunschtaachauf gsii. Si het doodermit zue de frieschte Sammler*ne vu de Wäärch vum van Gogh im dytschsproochige Ruum gheert. Speeter isch si uf [[Saint-Rémy-de-Provence]] graist un het mit de Aastaltsmitarbaiter gschwätzt, wel si si fir dr deertig Ufenthalt vum van Gogh inträssiert het un mee het welöle wisse iber d Persoon vum portretierte Charles Elzéard Trabuc (1830–1896).<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 74–75.</ref> Anne 1908 het si au drei Gmääld vum [[Albert Trachsel]] gchauft un s Gipsrelief ''Sitzender weiblicher Akt'' vum [[Aristide Maillol]], wu si bi me Bsuech bim Chinschtler gchauft het. Dr Cuno Amiet het im nämlige Joor s Protreet vu dr Gertrud Müller ''Der violette Hut'' gmnoolt un het ere s gschänkt. Mit ire Schweschter Margaritha (au Margrit/Marguerite) Kottmann-Müller het si 1909 dr Ferdinand Hodler in sym Atelier z Gämf bsuecht. Si het diräkt vum Chinschtler s Gmääld ''Sitzende junge Frau im Garten'' gchauft, ire eerscht Hodler-Bild, wu no anderi dernoo chuu sin. Bi me andere Bsuech z Gämf het dr Hodler 1911 s Portreet ''Gertrud Müller als Ganzfigur im rosa Kleid'' gmoolt. Dr Hodler het in dr Zyt druf 16 anderi Porteet vu dr Gertrud Müller gschaffe. Baidi het e ängi Fryndschaft verbunde, wu bis zum Dood vum Hodler anne 1918 duurt het. Dur dr Hodler het si au anderi Schwyzer Chinschtler gchänne gleert, wie dr [[Hans Berger (Maler)|Hans Berger]], dr [[Rodo]] (Auguste de Niederhäusern) un dr Albert Trachsel. Zäme mit de Mooler Amiet, Hodler un Giovanni Giacometti isch si 1911 uf Rom graist un het d Chunschtuusstellig ''Esposizione internazionale'' im ''Palazzo delle Belle Arti'' bsuecht. E fryndschaftligi Bezieig het si au mit em Mooler [[Ernst Morgenthaler]] verbunde. D Sammleri het au e Wäärchgruppe vu dr [[Alice Bailly]] ghaa.<ref>André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'', S. 93.</ref> == Literatuur == * Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin''. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2016, ISBN 3-03810-139-7. * Walter Binder, André Kamber, Schweizerische Stiftung für die Photographie, Kunstmuseum Solothurn (Hrsg.): ''Gertrud Dübi-Müller, Dokumentarphotographien''. Vogt-Schild, Solothurn 1984, ISBN 3-85962-071-1. * Hansjakob Diggelmann: ''Dübi-Müller-Stiftung, Josef Müller-Stiftung''. Kunstmuseum Solothurn, Solothurn 1981. * {{HLS|10398|Dübi &#x5B;-Müller&#x5D;, Gertrud|Autor=André Kamber}} * André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'' in ''Die Kunst zu sammeln: Schweizer Kunstsammlungen seit 1848'', Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich 1998, ISBN 3-908184-87-8. == Weblink == * {{Helveticat}} * [https://www.kunstmuseum-so.ch/sammlung/dubi-muller-stiftung Informazioone zue dr Dübi-Müller-Stiftig uf dr Internetsyte vum Chunschtmuseum Soledurn]. == Fueßnote == <references /> {{Normdaten}} {{SORTIERUNG:Dubimuller, Gertrud}} [[Kategorie:Fotograf]] [[Kategorie:Kunstsammler]] [[Kategorie:Schwiizer]] [[Kategorie:Frau]] 05adh3xc2mrtbtensc6j9fwtmxe7skw 1088738 1088733 2026-09-24T05:39:36Z Holder 491 1088738 wikitext text/x-wiki [[Datei:Gertrud Dübi-Müller in her Pic-Pic 1911 (unknown photographer).jpg|mini|d Gertrud Müller (speeter: Dübi-Müller) am Styyr vu irem ''Pic-Pic'', 1911]] D '''Gertrud Dübi-Müller''' (* [[29. April]] [[1888]] z [[Solothurn|Soledurn]] as ''Anna Gertrud Müller''; † [[20. Januar|20. Jänner]] [[1980]] au deert; [[Bürgerort|Buurgeri]] vu [[Aetingen|Ätige]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Fotograf|Fotograafi]], Chunschtsammleri un Mezeeni gsii. Me chännt si fir iri Dokumäntaarfoto vu Schwyzer Chinsctler*ne am Aafang vum 20. Jorhundert. Iri umfangryych Chunschtsammlig mit wiichtige Wäärch vu dr [[Moderne Kunst|Modäärne Chunscht]] het si em [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] vermacht. == Lääbe == === Juuged un Uusbildig === D Gertrud Müller isch anne 1888 as jingschts Chind vum Josef Adolf Müller un syre Frau Anna Müller-Haiber z Soledurn uf d Wält chuu. D Mueter isch chuurz no ire Gebuurt gstoorbe, ire Vater isch 1894 gstoorbe, wu si segs Joor alt gsii isch. Är het d ''Schrauben- und Drehteilefabrik Müller & Cie.'' (speeter ''Sphinxwerke Müller & Cie.'') grindet, wu zum Woolstand vu dr Familie gfiert het. Scho voor dr Gebuurt vu dr Gertrud Müller sin zwee vu ire Brieder ase chlai gstoorbe.<ref>Di beede Brieder sin Oskar Josef Müller (1878–1881) un Josef Robert Müller (1882–1886) gsii. Lueg zum Stammbaum vu dr Familie in Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 171.</ref> Grooß woore sin d Gschwischter Emma Anna Margaritha Müller, Margaritha Anna Müller un Josef Oscar Müller. Noch em Dood vu de Eltere sin di no minderjeerige Chinder vun ere dytsche Erzieri ufzooge woore. D Gertrud Müller isch zeerscht uf d Primaar- un d Sekundaarschuel z Soledurn gange un isch derno fir zwai Joor uf s ''Internaat Tannegg'' gwägslet. 1905 un 1906 isch si fir Sproochufenthalt z [[Genf|Gämf]] un z [[London]] gsii. Si isch ire Läbdi e spoortligi Frau gsii, wu Ross gritte, Schyy gfaare, im Gebiirg chlääteret un Schlittschue glofen isch. As sälbschtbewussti Frau het si anne 1911 z Gämf e Auto vu dr Maarke Pic-Pic gchauft un isch s sälber gfaare. In ire Haimetstadt Soledurn isch si di eerscht Frau gsii, wun en Auto gfaaren isch.<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 126.</ref> === Eerschti Chinschtlerkolony, Aafang vu dr Sammlerei === [[Datei:Ferdinand Hodler - Bildnis Gertrud Müller Ganzfigur.jpg|mini|Ferdinand Hodler: ''Porträt Gertrud Müller, Ganzfigur'', 1911]] D Gertrud Müller un iri Gschwischter hän si fir Chunscht inträssiert un hän alli aigeni Sammlige aaglait. Voorbild fir d Sammlige isch dr Soledurner Unternämer [[Oscar Miller (Papierfabrikant, 1862)|Oscar Miller]] gsii, win dr Schwyz as ain vu dr Eerschte modäärni Chunschtwäärch zämedrait ghaa het un zue de Mitgrinder vum ''Museums der Kunst und Wissenschaften'' gheert ghaa het, wu s hitig [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] drus fiirigangen isch. Di eerscht 14-jeerig Gertrud Müller isch 1902 debyy gsii, wu s Muesum ufgmacht wooren isch un het doo d Mooler [[Cuno Amiet]] un [[Ferdinand Hodler]] perseenli chännegleert. Si het dr Amiet, wu uurspringli vu Soledurn gsii isch, 1904 in sym Huus z [[Oschwand]] bsuecht un het vun eme Moolunterriicht iiberchuu. Um s Joor 1906 het d Gertrud Müller aafange fotografiere. Zäme mit iremm Brueder Josef het si anne 1907 dr Mooler [[Giovanni Giacometti]] z [[Stampa]] bsuecht un het Portreetufname vu iim un syre Familie gmacht. Biu´ dääre Gläägehait het si zwai Aquaräll vum Mooler gchauft. Iiber dr Cuno Amiet het d Gertrud Müller s Wäärch vum Niiderländer [[Vincent van Gogh]] schwetze gleert, wu 1907 e Uusstellig z Züri gwidmet gsii isch. Zäme mit irem Brueder Josef isch si 1908 uf München graist un het deert e Van-Gogh-Uusstellig in dr Galery Thannhauser bsuecht. Derno sin si wyter uf Wien gfaare, wu d Gertrud Müller dur Vermittlig vum Carl Moll in dr Galery Miethke em Van Gogh sy Gmääld ''Der Irrenwärter von Saint-Rémy'' gchauft het.<ref>Dr Aachauf vum Van-Gogh-Gmääld wiird felschligerwyys mänkmool (zem Byschpel im Historische Lexikon vu dr Schwyz) scho uf 1907 datiert. Zum Aachauf lueg Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 74–75, 118–119, 170.</ref> S isch ire eerschte wiichtige Chunschtaachauf gsii. Si het doodermit zue de frieschte Sammler*ne vu de Wäärch vum van Gogh im dytschsproochige Ruum gheert. Speeter isch si uf [[Saint-Rémy-de-Provence]] graist un het mit de Aastaltsmitarbaiter gschwätzt, wel si si fir dr deertig Ufenthalt vum van Gogh inträssiert het un mee het welöle wisse iber d Persoon vum portretierte Charles Elzéard Trabuc (1830–1896).<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 74–75.</ref> Anne 1908 het si au drei Gmääld vum [[Albert Trachsel]] gchauft un s Gipsrelief ''Sitzender weiblicher Akt'' vum [[Aristide Maillol]], wu si bi me Bsuech bim Chinschtler gchauft het. Dr Cuno Amiet het im nämlige Joor s Protreet vu dr Gertrud Müller ''Der violette Hut'' gmnoolt un het ere s gschänkt. Mit ire Schweschter Margaritha (au Margrit/Marguerite) Kottmann-Müller het si 1909 dr Ferdinand Hodler in sym Atelier z Gämf bsuecht. Si het diräkt vum Chinschtler s Gmääld ''Sitzende junge Frau im Garten'' gchauft, ire eerscht Hodler-Bild, wu no anderi dernoo chuu sin. Bi me andere Bsuech z Gämf het dr Hodler 1911 s Portreet ''Gertrud Müller als Ganzfigur im rosa Kleid'' gmoolt. Dr Hodler het in dr Zyt druf 16 anderi Porteet vu dr Gertrud Müller gschaffe. Baidi het e ängi Fryndschaft verbunde, wu bis zum Dood vum Hodler anne 1918 duurt het. Dur dr Hodler het si au anderi Schwyzer Chinschtler gchänne gleert, wie dr [[Hans Berger (Maler)|Hans Berger]], dr [[Rodo]] (Auguste de Niederhäusern) un dr Albert Trachsel. Zäme mit de Mooler Amiet, Hodler un Giovanni Giacometti isch si 1911 uf Rom graist un het d Chunschtuusstellig ''Esposizione internazionale'' im ''Palazzo delle Belle Arti'' bsuecht. E fryndschaftligi Bezieig het si au mit em Mooler [[Ernst Morgenthaler]] verbunde. D Sammleri het au e Wäärchgruppe vu dr [[Alice Bailly]] ghaa.<ref>André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'', S. 93.</ref> === D Sammlig wagst === Wäärch vu Schwyzer Chinschtler*ne hän uf ai Aart d Sammlig vu dr Gertrud Müller dominiert, s het aber au all Ritt ainzelni Aachauf vu Aarbete vu uusländische – vor allem franzeesische – Chinschtler*ne ger. D Sammleri het zem Byyschpel 1912 vum Pariser Chunschthändler Ambroise Vollard s Gmääld ''Drei Totenschädel auf einem Orientteppich'' vum [[Paul Cézanne]] gchauft. Anne 1913 isch si uf Berlin graist, wu dr Bildhauer Fritz Klimsch e ganzfiguurig Portreet vu dr Gertrud Müller gschaffe het. Bi däre Rais het si au dr Berliner Mooler [[Max Liebermann]] chänne gleert, wu si drei Joor speeter d Gmääld ''Selbstbildnis mit Staffelei'', ''Jäger mit Meute'' un ''Gartenterrasse in Wannsee'' vun em gchauft het. Zue ire Frynd het ab 1915 dr speeter [[Nobelpreis für Literatur|Literatuurnobelbryysdreeger]] [[Carl Spitteler]] gheert, wu si au fotografiert het un wu si zäme Raise mit em unternuu het. Anne 1918 het d Gertrud Müller dr Ferdinand Hodler bsuecht, wu scho schwäär chrank gsii isch. Si het mit iim am 18. Mai en Uusfluug uf [[Cologny]] am [[Genfersee|Gämfersee]] gmacht. Ai Daag speeter isch dr Hodler gstoorbe, un si het en uf em Doodebett fotografiert. Im Alter vu 33 Joor het d Gertrud Müller dr Soledurner Räächtsaawalt Otto Dübi ghyroote, wu as Diräkter di familienaigene Sphinxwäärch Müller & Cie. glaitet het. Si het ab doo dr Name Dübi-Müller gfiert. Ire Mann het iri Sammlerei unterstitzt un het ere – vermuetli zur Verloobig – s Gmääld ''Goldfische (an meine Kritiker)'' vum [[Gustav Klimt]] gschänkt. En wiichtige Rootgeeber bim Ufböu vu dr Chunschtsammlig isch ire Brueder Josef Müller gsii. Är het sy Aarbet im Familienunternäme ufgee go si ganz dr Chunscht widme. Är het dooderby nit nume as Sammler gwiirkt, är het au as Mooler gschafft un het vu 1922 bis 1942 as Chinschtler z Paris gläbt. Mit iim het si scho voor em Eerschte Wältchrieg di franzeesisch Hauptstadt bsuecht un bi dääre Gläägehait dr Diichter [[Rainer Maria Rilke]] droffe. 1919 het dr Josef Müller syre Schweschter Gertrud empfoole, s Bild ''Odalisque'' vum [[Henri Matisse]] z chaufe. Im nämlige Joor het si au in dr Chunschthandlig Bernheim-Jeune vum [[Edgar Degas]] s Paschtäll ''Beim Verlassen des Bades'' gchauft. D Gertrud Dübi-Müller het mit irem Brueder in dr Zyt vu syne Pariser Joor änge Briefkuntakt ghalte. Unter sym Yyfluss isch villicht au dr Chauf vu drei Gmääld Mitti 1920er Joor gstande. Näbe ''La table et le fauteuil'' vum [[Juan Gris]] hän doo au Stiillääbe vum [[Georges Braque]] un em [[Pablo Picasso]] derzu gheert. D Gertrud Dübi-Müller het als Bilder zue Uusstellige uusgleent. Uf Bitte vum Cuno Amiet het si drei vu syne Gmääld (''Apfelpflückende Frau'', ''Mineli'' un ''Landschaft mit Hund'') 1931 zue re Uusstellig uf München gschickt. Die Bilder ain bim Brand vum Münchner Glaspalascht gschlisse woore. Ai Joor speeter isch d Gertrud Dübi-Müller Mitgliid vu dr Chunschtkummissioon Soledurn woore, wu si si fir dr Aachauf vu modäärner Chunscht fir s Chunschtmuseum Soledurn din yygsetz het. Des Amt het si bis 1942 ghaa, wu ire Brueder, wu retuurchuu isch in d Schwyz, die Ufgaab ibernuu het. Zue de letschte wiichtige Aachaif fir iri Sammlig hän 1939 drei Gmääld vum Cuno Amiet gheert, dodrunter s Bild ''Chrysanthemen'', wu voorhäär im das Jenaer Chunschtverain gsii isch un iber d Lozärner [[Theodor Fischer (Kunsthändler)|Galery Fischer]] in ire Bsitz chuu isch. Iri Sammlig het 1941 in dr neie Willa in dr Soledurner Fegetzallee, wu vum [[William Dunkel]] entwoorfe wooren isch, e nei Haim gfunde. == Literatuur == * Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin''. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2016, ISBN 3-03810-139-7. * Walter Binder, André Kamber, Schweizerische Stiftung für die Photographie, Kunstmuseum Solothurn (Hrsg.): ''Gertrud Dübi-Müller, Dokumentarphotographien''. Vogt-Schild, Solothurn 1984, ISBN 3-85962-071-1. * Hansjakob Diggelmann: ''Dübi-Müller-Stiftung, Josef Müller-Stiftung''. Kunstmuseum Solothurn, Solothurn 1981. * {{HLS|10398|Dübi &#x5B;-Müller&#x5D;, Gertrud|Autor=André Kamber}} * André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'' in ''Die Kunst zu sammeln: Schweizer Kunstsammlungen seit 1848'', Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich 1998, ISBN 3-908184-87-8. == Weblink == * {{Helveticat}} * [https://www.kunstmuseum-so.ch/sammlung/dubi-muller-stiftung Informazioone zue dr Dübi-Müller-Stiftig uf dr Internetsyte vum Chunschtmuseum Soledurn]. == Fueßnote == <references /> {{Übersetzungshinweis|1 = de |2 =Gertrud_Dübi-Müller |3 = dütsch|4 = 270741903}} {{Normdaten}} {{SORTIERUNG:Dubimuller, Gertrud}} [[Kategorie:Fotograf]] [[Kategorie:Kunstsammler]] [[Kategorie:Soledurner]] [[Kategorie:Schwiizer]] [[Kategorie:Frau]] ftyn20kdgvqdrwodze6qajy4s6i8yec 1088739 1088738 2026-09-24T05:40:12Z Holder 491 1088739 wikitext text/x-wiki [[Datei:Gertrud Dübi-Müller in her Pic-Pic 1911 (unknown photographer).jpg|mini|d Gertrud Müller (speeter: Dübi-Müller) am Styyr vu irem ''Pic-Pic'', 1911]] D '''Gertrud Dübi-Müller''' (* [[29. April]] [[1888]] z [[Solothurn|Soledurn]] as ''Anna Gertrud Müller''; † [[20. Januar|20. Jänner]] [[1980]] au deert; [[Bürgerort|Buurgeri]] vu [[Aetingen|Ätige]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Fotograf|Fotograafi]], Chunschtsammleri un Mezeeni gsii. Me chännt si fir iri Dokumäntaarfoto vu Schwyzer Chinschtler*ne am Aafang vum 20. Jorhundert. Iri umfangryych Chunschtsammlig mit wiichtige Wäärch vu dr [[Moderne Kunst|Modäärne Chunscht]] het si em [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] vermacht. == Lääbe == === Juuged un Uusbildig === D Gertrud Müller isch anne 1888 as jingschts Chind vum Josef Adolf Müller un syre Frau Anna Müller-Haiber z Soledurn uf d Wält chuu. D Mueter isch chuurz no ire Gebuurt gstoorbe, ire Vater isch 1894 gstoorbe, wu si segs Joor alt gsii isch. Är het d ''Schrauben- und Drehteilefabrik Müller & Cie.'' (speeter ''Sphinxwerke Müller & Cie.'') grindet, wu zum Woolstand vu dr Familie gfiert het. Scho voor dr Gebuurt vu dr Gertrud Müller sin zwee vu ire Brieder ase chlai gstoorbe.<ref>Di beede Brieder sin Oskar Josef Müller (1878–1881) un Josef Robert Müller (1882–1886) gsii. Lueg zum Stammbaum vu dr Familie in Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 171.</ref> Grooß woore sin d Gschwischter Emma Anna Margaritha Müller, Margaritha Anna Müller un Josef Oscar Müller. Noch em Dood vu de Eltere sin di no minderjeerige Chinder vun ere dytsche Erzieri ufzooge woore. D Gertrud Müller isch zeerscht uf d Primaar- un d Sekundaarschuel z Soledurn gange un isch derno fir zwai Joor uf s ''Internaat Tannegg'' gwägslet. 1905 un 1906 isch si fir Sproochufenthalt z [[Genf|Gämf]] un z [[London]] gsii. Si isch ire Läbdi e spoortligi Frau gsii, wu Ross gritte, Schyy gfaare, im Gebiirg chlääteret un Schlittschue glofen isch. As sälbschtbewussti Frau het si anne 1911 z Gämf e Auto vu dr Maarke Pic-Pic gchauft un isch s sälber gfaare. In ire Haimetstadt Soledurn isch si di eerscht Frau gsii, wun en Auto gfaaren isch.<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 126.</ref> === Eerschti Chinschtlerkolony, Aafang vu dr Sammlerei === [[Datei:Ferdinand Hodler - Bildnis Gertrud Müller Ganzfigur.jpg|mini|Ferdinand Hodler: ''Porträt Gertrud Müller, Ganzfigur'', 1911]] D Gertrud Müller un iri Gschwischter hän si fir Chunscht inträssiert un hän alli aigeni Sammlige aaglait. Voorbild fir d Sammlige isch dr Soledurner Unternämer [[Oscar Miller (Papierfabrikant, 1862)|Oscar Miller]] gsii, win dr Schwyz as ain vu dr Eerschte modäärni Chunschtwäärch zämedrait ghaa het un zue de Mitgrinder vum ''Museums der Kunst und Wissenschaften'' gheert ghaa het, wu s hitig [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] drus fiirigangen isch. Di eerscht 14-jeerig Gertrud Müller isch 1902 debyy gsii, wu s Muesum ufgmacht wooren isch un het doo d Mooler [[Cuno Amiet]] un [[Ferdinand Hodler]] perseenli chännegleert. Si het dr Amiet, wu uurspringli vu Soledurn gsii isch, 1904 in sym Huus z [[Oschwand]] bsuecht un het vun eme Moolunterriicht iiberchuu. Um s Joor 1906 het d Gertrud Müller aafange fotografiere. Zäme mit iremm Brueder Josef het si anne 1907 dr Mooler [[Giovanni Giacometti]] z [[Stampa]] bsuecht un het Portreetufname vu iim un syre Familie gmacht. Biu´ dääre Gläägehait het si zwai Aquaräll vum Mooler gchauft. Iiber dr Cuno Amiet het d Gertrud Müller s Wäärch vum Niiderländer [[Vincent van Gogh]] schwetze gleert, wu 1907 e Uusstellig z Züri gwidmet gsii isch. Zäme mit irem Brueder Josef isch si 1908 uf München graist un het deert e Van-Gogh-Uusstellig in dr Galery Thannhauser bsuecht. Derno sin si wyter uf Wien gfaare, wu d Gertrud Müller dur Vermittlig vum Carl Moll in dr Galery Miethke em Van Gogh sy Gmääld ''Der Irrenwärter von Saint-Rémy'' gchauft het.<ref>Dr Aachauf vum Van-Gogh-Gmääld wiird felschligerwyys mänkmool (zem Byschpel im Historische Lexikon vu dr Schwyz) scho uf 1907 datiert. Zum Aachauf lueg Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 74–75, 118–119, 170.</ref> S isch ire eerschte wiichtige Chunschtaachauf gsii. Si het doodermit zue de frieschte Sammler*ne vu de Wäärch vum van Gogh im dytschsproochige Ruum gheert. Speeter isch si uf [[Saint-Rémy-de-Provence]] graist un het mit de Aastaltsmitarbaiter gschwätzt, wel si si fir dr deertig Ufenthalt vum van Gogh inträssiert het un mee het welöle wisse iber d Persoon vum portretierte Charles Elzéard Trabuc (1830–1896).<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 74–75.</ref> Anne 1908 het si au drei Gmääld vum [[Albert Trachsel]] gchauft un s Gipsrelief ''Sitzender weiblicher Akt'' vum [[Aristide Maillol]], wu si bi me Bsuech bim Chinschtler gchauft het. Dr Cuno Amiet het im nämlige Joor s Protreet vu dr Gertrud Müller ''Der violette Hut'' gmnoolt un het ere s gschänkt. Mit ire Schweschter Margaritha (au Margrit/Marguerite) Kottmann-Müller het si 1909 dr Ferdinand Hodler in sym Atelier z Gämf bsuecht. Si het diräkt vum Chinschtler s Gmääld ''Sitzende junge Frau im Garten'' gchauft, ire eerscht Hodler-Bild, wu no anderi dernoo chuu sin. Bi me andere Bsuech z Gämf het dr Hodler 1911 s Portreet ''Gertrud Müller als Ganzfigur im rosa Kleid'' gmoolt. Dr Hodler het in dr Zyt druf 16 anderi Porteet vu dr Gertrud Müller gschaffe. Baidi het e ängi Fryndschaft verbunde, wu bis zum Dood vum Hodler anne 1918 duurt het. Dur dr Hodler het si au anderi Schwyzer Chinschtler gchänne gleert, wie dr [[Hans Berger (Maler)|Hans Berger]], dr [[Rodo]] (Auguste de Niederhäusern) un dr Albert Trachsel. Zäme mit de Mooler Amiet, Hodler un Giovanni Giacometti isch si 1911 uf Rom graist un het d Chunschtuusstellig ''Esposizione internazionale'' im ''Palazzo delle Belle Arti'' bsuecht. E fryndschaftligi Bezieig het si au mit em Mooler [[Ernst Morgenthaler]] verbunde. D Sammleri het au e Wäärchgruppe vu dr [[Alice Bailly]] ghaa.<ref>André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'', S. 93.</ref> === D Sammlig wagst === Wäärch vu Schwyzer Chinschtler*ne hän uf ai Aart d Sammlig vu dr Gertrud Müller dominiert, s het aber au all Ritt ainzelni Aachauf vu Aarbete vu uusländische – vor allem franzeesische – Chinschtler*ne ger. D Sammleri het zem Byyschpel 1912 vum Pariser Chunschthändler Ambroise Vollard s Gmääld ''Drei Totenschädel auf einem Orientteppich'' vum [[Paul Cézanne]] gchauft. Anne 1913 isch si uf Berlin graist, wu dr Bildhauer Fritz Klimsch e ganzfiguurig Portreet vu dr Gertrud Müller gschaffe het. Bi däre Rais het si au dr Berliner Mooler [[Max Liebermann]] chänne gleert, wu si drei Joor speeter d Gmääld ''Selbstbildnis mit Staffelei'', ''Jäger mit Meute'' un ''Gartenterrasse in Wannsee'' vun em gchauft het. Zue ire Frynd het ab 1915 dr speeter [[Nobelpreis für Literatur|Literatuurnobelbryysdreeger]] [[Carl Spitteler]] gheert, wu si au fotografiert het un wu si zäme Raise mit em unternuu het. Anne 1918 het d Gertrud Müller dr Ferdinand Hodler bsuecht, wu scho schwäär chrank gsii isch. Si het mit iim am 18. Mai en Uusfluug uf [[Cologny]] am [[Genfersee|Gämfersee]] gmacht. Ai Daag speeter isch dr Hodler gstoorbe, un si het en uf em Doodebett fotografiert. Im Alter vu 33 Joor het d Gertrud Müller dr Soledurner Räächtsaawalt Otto Dübi ghyroote, wu as Diräkter di familienaigene Sphinxwäärch Müller & Cie. glaitet het. Si het ab doo dr Name Dübi-Müller gfiert. Ire Mann het iri Sammlerei unterstitzt un het ere – vermuetli zur Verloobig – s Gmääld ''Goldfische (an meine Kritiker)'' vum [[Gustav Klimt]] gschänkt. En wiichtige Rootgeeber bim Ufböu vu dr Chunschtsammlig isch ire Brueder Josef Müller gsii. Är het sy Aarbet im Familienunternäme ufgee go si ganz dr Chunscht widme. Är het dooderby nit nume as Sammler gwiirkt, är het au as Mooler gschafft un het vu 1922 bis 1942 as Chinschtler z Paris gläbt. Mit iim het si scho voor em Eerschte Wältchrieg di franzeesisch Hauptstadt bsuecht un bi dääre Gläägehait dr Diichter [[Rainer Maria Rilke]] droffe. 1919 het dr Josef Müller syre Schweschter Gertrud empfoole, s Bild ''Odalisque'' vum [[Henri Matisse]] z chaufe. Im nämlige Joor het si au in dr Chunschthandlig Bernheim-Jeune vum [[Edgar Degas]] s Paschtäll ''Beim Verlassen des Bades'' gchauft. D Gertrud Dübi-Müller het mit irem Brueder in dr Zyt vu syne Pariser Joor änge Briefkuntakt ghalte. Unter sym Yyfluss isch villicht au dr Chauf vu drei Gmääld Mitti 1920er Joor gstande. Näbe ''La table et le fauteuil'' vum [[Juan Gris]] hän doo au Stiillääbe vum [[Georges Braque]] un em [[Pablo Picasso]] derzu gheert. D Gertrud Dübi-Müller het als Bilder zue Uusstellige uusgleent. Uf Bitte vum Cuno Amiet het si drei vu syne Gmääld (''Apfelpflückende Frau'', ''Mineli'' un ''Landschaft mit Hund'') 1931 zue re Uusstellig uf München gschickt. Die Bilder ain bim Brand vum Münchner Glaspalascht gschlisse woore. Ai Joor speeter isch d Gertrud Dübi-Müller Mitgliid vu dr Chunschtkummissioon Soledurn woore, wu si si fir dr Aachauf vu modäärner Chunscht fir s Chunschtmuseum Soledurn din yygsetz het. Des Amt het si bis 1942 ghaa, wu ire Brueder, wu retuurchuu isch in d Schwyz, die Ufgaab ibernuu het. Zue de letschte wiichtige Aachaif fir iri Sammlig hän 1939 drei Gmääld vum Cuno Amiet gheert, dodrunter s Bild ''Chrysanthemen'', wu voorhäär im das Jenaer Chunschtverain gsii isch un iber d Lozärner [[Theodor Fischer (Kunsthändler)|Galery Fischer]] in ire Bsitz chuu isch. Iri Sammlig het 1941 in dr neie Willa in dr Soledurner Fegetzallee, wu vum [[William Dunkel]] entwoorfe wooren isch, e nei Haim gfunde. == Literatuur == * Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin''. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2016, ISBN 3-03810-139-7. * Walter Binder, André Kamber, Schweizerische Stiftung für die Photographie, Kunstmuseum Solothurn (Hrsg.): ''Gertrud Dübi-Müller, Dokumentarphotographien''. Vogt-Schild, Solothurn 1984, ISBN 3-85962-071-1. * Hansjakob Diggelmann: ''Dübi-Müller-Stiftung, Josef Müller-Stiftung''. Kunstmuseum Solothurn, Solothurn 1981. * {{HLS|10398|Dübi &#x5B;-Müller&#x5D;, Gertrud|Autor=André Kamber}} * André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'' in ''Die Kunst zu sammeln: Schweizer Kunstsammlungen seit 1848'', Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich 1998, ISBN 3-908184-87-8. == Weblink == * {{Helveticat}} * [https://www.kunstmuseum-so.ch/sammlung/dubi-muller-stiftung Informazioone zue dr Dübi-Müller-Stiftig uf dr Internetsyte vum Chunschtmuseum Soledurn]. == Fueßnote == <references /> {{Übersetzungshinweis|1 = de |2 =Gertrud_Dübi-Müller |3 = dütsch|4 = 270741903}} {{Normdaten}} {{SORTIERUNG:Dubimuller, Gertrud}} [[Kategorie:Fotograf]] [[Kategorie:Kunstsammler]] [[Kategorie:Soledurner]] [[Kategorie:Schwiizer]] [[Kategorie:Frau]] awe13tr0zhtd0pylc0peo1no9tkgzwx 1088742 1088739 2026-09-24T11:20:48Z Freigut 8945 1088742 wikitext text/x-wiki [[Datei:Gertrud Dübi-Müller in her Pic-Pic 1911 (unknown photographer).jpg|mini|d Gertrud Müller (speeter: Dübi-Müller) am Styyr vu irem ''Pic-Pic'', 1911]] D '''Gertrud Dübi-Müller''' (* [[29. April]] [[1888]] z [[Solothurn|Soledurn]] as ''Anna Gertrud Müller;'' † [[20. Januar|20. Jänner]] [[1980]] au deert; [[Bürgerort|Buurgeri]] vu [[Aetingen|Ätige]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Fotograf|Fotograafi]], Chunschtsammleri un Mezeeni gsii. Me chännt si fir iri Dokumäntaarfoto vu Schwyzer Chinschtler*ne am Aafang vum 20. Jorhundert. Iri umfangryych Chunschtsammlig mit wiichtige Wäärch vu dr [[Moderne Kunst|Modäärne Chunscht]] het si em [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] vermacht. == Lääbe == === Juuged un Uusbildig === D Gertrud Müller isch anne 1888 as jingschts Chind vum Josef Adolf Müller un syre Frau Anna Müller-Haiber z Soledurn uf d Wält chuu. D Mueter isch chuurz no ire Gebuurt gstoorbe, ire Vater isch 1894 gstoorbe, wu si segs Joor alt gsii isch. Är het d ''Schrauben- und Drehteilefabrik Müller & Cie.'' (speeter ''Sphinxwerke Müller & Cie.'') grindet, wu zum Woolstand vu dr Familie gfiert het. Scho voor dr Gebuurt vu dr Gertrud Müller sin zwee vu ire Brieder ase chlai gstoorbe.<ref>Di beede Brieder sin Oskar Josef Müller (1878–1881) un Josef Robert Müller (1882–1886) gsii. Lueg zum Stammbaum vu dr Familie in Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 171.</ref> Grooß woore sin d Gschwischter Emma Anna Margaritha Müller, Margaritha Anna Müller un Josef Oscar Müller. Noch em Dood vu de Eltere sin di no minderjeerige Chinder vun ere dytsche Erzieri ufzooge woore. D Gertrud Müller isch zeerscht uf d Primaar- un d Sekundaarschuel z Soledurn gange un isch derno fir zwai Joor uf s ''Internaat Tannegg'' gwägslet. 1905 un 1906 isch si fir Sproochufenthalt z [[Genf|Gämf]] un z [[London]] gsii. Si isch ire Läbdi e spoortligi Frau gsii, wu Ross gritte, Schyy gfaare, im Gebiirg chlääteret un Schlittschue glofen isch. As sälbschtbewussti Frau het si anne 1911 z Gämf e Auto vu dr Maarke Pic-Pic gchauft un isch s sälber gfaare. In ire Haimetstadt Soledurn isch si di eerscht Frau gsii, wun en Auto gfaaren isch.<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 126.</ref> === Eerschti Chinschtlerkolony, Aafang vu dr Sammlerei === [[Datei:Ferdinand Hodler - Bildnis Gertrud Müller Ganzfigur.jpg|mini|Ferdinand Hodler: ''Porträt Gertrud Müller, Ganzfigur'', 1911]] D Gertrud Müller un iri Gschwischter hän si fir Chunscht inträssiert un hän alli aigeni Sammlige aaglait. Voorbild fir d Sammlige isch dr Soledurner Unternämer [[Oscar Miller (Papierfabrikant, 1862)|Oscar Miller]] gsii, win dr Schwyz as ain vu dr Eerschte modäärni Chunschtwäärch zämedrait ghaa het un zue de Mitgrinder vum ''Museums der Kunst und Wissenschaften'' gheert ghaa het, wu s hitig [[Kunstmuseum Solothurn|Chunschtmuseum Soledurn]] drus fiirigangen isch. Di eerscht 14-jeerig Gertrud Müller isch 1902 debyy gsii, wu s Muesum ufgmacht wooren isch un het doo d Mooler [[Cuno Amiet]] un [[Ferdinand Hodler]] perseenli chännegleert. Si het dr Amiet, wu uurspringli vu Soledurn gsii isch, 1904 in sym Huus z [[Oschwand]] bsuecht un het vun eme Moolunterriicht iiberchuu. Um s Joor 1906 het d Gertrud Müller aafange fotografiere. Zäme mit iremm Brueder Josef het si anne 1907 dr Mooler [[Giovanni Giacometti]] z [[Stampa]] bsuecht un het Portreetufname vu iim un syre Familie gmacht. Biu´ dääre Gläägehait het si zwai Aquaräll vum Mooler gchauft. Iiber dr Cuno Amiet het d Gertrud Müller s Wäärch vum Niiderländer [[Vincent van Gogh]] schwetze gleert, wu 1907 e Uusstellig z Züri gwidmet gsii isch. Zäme mit irem Brueder Josef isch si 1908 uf München graist un het deert e Van-Gogh-Uusstellig in dr Galery Thannhauser bsuecht. Derno sin si wyter uf Wien gfaare, wu d Gertrud Müller dur Vermittlig vum Carl Moll in dr Galery Miethke em Van Gogh sy Gmääld ''Der Irrenwärter von Saint-Rémy'' gchauft het.<ref>Dr Aachauf vum Van-Gogh-Gmääld wiird felschligerwyys mänkmool (zem Byschpel im Historische Lexikon vu dr Schwyz) scho uf 1907 datiert. Zum Aachauf lueg Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 74–75, 118–119, 170.</ref> S isch ire eerschte wiichtige Chunschtaachauf gsii. Si het doodermit zue de frieschte Sammler*ne vu de Wäärch vum van Gogh im dytschsproochige Ruum gheert. Speeter isch si uf [[Saint-Rémy-de-Provence]] graist un het mit de Aastaltsmitarbaiter gschwätzt, wel si si fir dr deertig Ufenthalt vum van Gogh inträssiert het un mee het welöle wisse iber d Persoon vum portretierte Charles Elzéard Trabuc (1830–1896).<ref>Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin'', S. 74–75.</ref> Anne 1908 het si au drei Gmääld vum [[Albert Trachsel]] gchauft un s Gipsrelief ''Sitzender weiblicher Akt'' vum [[Aristide Maillol]], wu si bi me Bsuech bim Chinschtler gchauft het. Dr Cuno Amiet het im nämlige Joor s Protreet vu dr Gertrud Müller ''Der violette Hut'' gmnoolt un het ere s gschänkt. Mit ire Schweschter Margaritha (au Margrit/Marguerite) Kottmann-Müller het si 1909 dr Ferdinand Hodler in sym Atelier z Gämf bsuecht. Si het diräkt vum Chinschtler s Gmääld ''Sitzende junge Frau im Garten'' gchauft, ire eerscht Hodler-Bild, wu no anderi dernoo chuu sin. Bi me andere Bsuech z Gämf het dr Hodler 1911 s Portreet ''Gertrud Müller als Ganzfigur im rosa Kleid'' gmoolt. Dr Hodler het in dr Zyt druf 16 anderi Porteet vu dr Gertrud Müller gschaffe. Baidi het e ängi Fryndschaft verbunde, wu bis zum Dood vum Hodler anne 1918 duurt het. Dur dr Hodler het si au anderi Schwyzer Chinschtler gchänne gleert, wie dr [[Hans Berger (Maler)|Hans Berger]], dr [[Rodo]] (Auguste de Niederhäusern) un dr Albert Trachsel. Zäme mit de Mooler Amiet, Hodler un Giovanni Giacometti isch si 1911 uf Rom graist un het d Chunschtuusstellig ''Esposizione internazionale'' im ''Palazzo delle Belle Arti'' bsuecht. E fryndschaftligi Bezieig het si au mit em Mooler [[Ernst Morgenthaler]] verbunde. D Sammleri het au e Wäärchgruppe vu dr [[Alice Bailly]] ghaa.<ref>André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'', S. 93.</ref> === D Sammlig wagst === Wäärch vu Schwyzer Chinschtler*ne hän uf ai Aart d Sammlig vu dr Gertrud Müller dominiert, s het aber au all Ritt ainzelni Aachauf vu Aarbete vu uusländische – vor allem franzeesische – Chinschtler*ne ger. D Sammleri het zem Byyschpel 1912 vum Pariser Chunschthändler Ambroise Vollard s Gmääld ''Drei Totenschädel auf einem Orientteppich'' vum [[Paul Cézanne]] gchauft. Anne 1913 isch si uf Berlin graist, wu dr Bildhauer Fritz Klimsch e ganzfiguurig Portreet vu dr Gertrud Müller gschaffe het. Bi däre Rais het si au dr Berliner Mooler [[Max Liebermann]] chänne gleert, wu si drei Joor speeter d Gmääld ''Selbstbildnis mit Staffelei'', ''Jäger mit Meute'' un ''Gartenterrasse in Wannsee'' vun em gchauft het. Zue ire Frynd het ab 1915 dr speeter [[Nobelpreis für Literatur|Literatuurnobelbryysdreeger]] [[Carl Spitteler]] gheert, wu si au fotografiert het un wu si zäme Raise mit em unternuu het. Anne 1918 het d Gertrud Müller dr Ferdinand Hodler bsuecht, wu scho schwäär chrank gsii isch. Si het mit iim am 18. Mai en Uusfluug uf [[Cologny]] am [[Genfersee|Gämfersee]] gmacht. Ai Daag speeter isch dr Hodler gstoorbe, un si het en uf em Doodebett fotografiert. Im Alter vu 33 Joor het d Gertrud Müller dr Soledurner Räächtsaawalt Otto Dübi ghyroote, wu as Diräkter di familienaigene Sphinxwäärch Müller & Cie. glaitet het. Si het ab doo dr Name Dübi-Müller gfiert. Ire Mann het iri Sammlerei unterstitzt un het ere – vermuetli zur Verloobig – s Gmääld ''Goldfische (an meine Kritiker)'' vum [[Gustav Klimt]] gschänkt. En wiichtige Rootgeeber bim Ufböu vu dr Chunschtsammlig isch ire Brueder Josef Müller gsii. Är het sy Aarbet im Familienunternäme ufgee go si ganz dr Chunscht widme. Är het dooderby nit nume as Sammler gwiirkt, är het au as Mooler gschafft un het vu 1922 bis 1942 as Chinschtler z Paris gläbt. Mit iim het si scho voor em Eerschte Wältchrieg di franzeesisch Hauptstadt bsuecht un bi dääre Gläägehait dr Diichter [[Rainer Maria Rilke]] droffe. 1919 het dr Josef Müller syre Schweschter Gertrud empfoole, s Bild ''Odalisque'' vum [[Henri Matisse]] z chaufe. Im nämlige Joor het si au in dr Chunschthandlig Bernheim-Jeune vum [[Edgar Degas]] s Paschtäll ''Beim Verlassen des Bades'' gchauft. D Gertrud Dübi-Müller het mit irem Brueder in dr Zyt vu syne Pariser Joor änge Briefkuntakt ghalte. Unter sym Yyfluss isch villicht au dr Chauf vu drei Gmääld Mitti 1920er Joor gstande. Näbe ''La table et le fauteuil'' vum [[Juan Gris]] hän doo au Stiillääbe vum [[Georges Braque]] un em [[Pablo Picasso]] derzu gheert. D Gertrud Dübi-Müller het als Bilder zue Uusstellige uusgleent. Uf Bitte vum Cuno Amiet het si drei vu syne Gmääld (''Apfelpflückende Frau'', ''Mineli'' un ''Landschaft mit Hund'') 1931 zue re Uusstellig uf München gschickt. Die Bilder ain bim Brand vum Münchner Glaspalascht gschlisse woore. Ai Joor speeter isch d Gertrud Dübi-Müller Mitgliid vu dr Chunschtkummissioon Soledurn woore, wu si si fir dr Aachauf vu modäärner Chunscht fir s Chunschtmuseum Soledurn din yygsetz het. Des Amt het si bis 1942 ghaa, wu ire Brueder, wu retuurchuu isch in d Schwyz, die Ufgaab ibernuu het. Zue de letschte wiichtige Aachaif fir iri Sammlig hän 1939 drei Gmääld vum Cuno Amiet gheert, dodrunter s Bild ''Chrysanthemen'', wu voorhäär im das Jenaer Chunschtverain gsii isch un iber d Lozärner [[Theodor Fischer (Kunsthändler)|Galery Fischer]] in ire Bsitz chuu isch. Iri Sammlig het 1941 in dr neie Willa in dr Soledurner Fegetzallee, wu vum [[William Dunkel]] entwoorfe wooren isch, e nei Haim gfunde. == Literatuur == * Monique Barbier-Mueller, Cäsar Menz: ''Gertrud Dübi-Müller: Sammlerin, Fotografin, Mäzenin''. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2016, ISBN 3-03810-139-7. * Walter Binder, André Kamber, Schweizerische Stiftung für die Photographie, Kunstmuseum Solothurn (Hrsg.): ''Gertrud Dübi-Müller, Dokumentarphotographien''. Vogt-Schild, Solothurn 1984, ISBN 3-85962-071-1. * Hansjakob Diggelmann: ''Dübi-Müller-Stiftung, Josef Müller-Stiftung''. Kunstmuseum Solothurn, Solothurn 1981. * {{HLS|10398|Dübi &#x5B;-Müller&#x5D;, Gertrud|Autor=André Kamber}} * André Kamber: ''Privates Sammeln – öffentliche Wirkung: Das Beispiel Solothurn'' in ''Die Kunst zu sammeln: Schweizer Kunstsammlungen seit 1848'', Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich 1998, ISBN 3-908184-87-8. == Weblink == * {{Helveticat}} * [https://www.kunstmuseum-so.ch/sammlung/dubi-muller-stiftung Informazioone zue dr Dübi-Müller-Stiftig uf dr Internetsyte vum Chunschtmuseum Soledurn]. == Fueßnote == <references /> {{Übersetzungshinweis|1 = de |2 =Gertrud_Dübi-Müller |3 = dütsch|4 = 270741903}} {{Normdaten}} {{SORTIERUNG:Dubimuller, Gertrud}} [[Kategorie:Fotograf]] [[Kategorie:Kunstsammler]] [[Kategorie:Soledurner]] [[Kategorie:Schwiizer]] [[Kategorie:Frau]] 8jkkqb1ba0wkqeylql60zstg3xajff9