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Rimelladeutsch
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2026-09-29T10:20:37Z
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{{DISPLAYTITLE:Remmaljertittschu}}
[[Datei:Remalljertittschu.jpg|mini|rechts|300px|''Ts Remmaljertittschu''. S Wèèrderbuech vù Remmalju]]
S '''Remmaljertittschu''' isch dr [[Höchstalemannisch|hegschdalemanisch]] Dialäkt vù [[Rimella|Remmalju]] (ital. Rimella). S ghèèrd doodrmid zem [[Südwalserdeutsch|Siidwalsertiitsch]].
== Foorschigsgschiichd ==
Remmalju isch e Ùfnaameord vùm [[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Schwyzer Schbroochatlas]] gsii. D Ùfnaam isch vùm [[Friedrich Gysling|Fritz Gysling]] ùn em [[Rudolf Hotzenköcherle]] im April 1952 gmachd woore.
Frieni Publikatione, wù s Remmaljertittschu es Thema isch, sin vom Braiß [[Julius Maximilian Schottky]] („Das Thal von Rimella und seine deutschen Bewohner“ in dr Zytschrifd „Das Ausland“, 1836) ùn vùm Wiirdebäärgr [[Albert Schott]] („Die deutschen Colonien in Piemont“, 1842).
Fir s [[Phonogrammarchiv der Universität Zürich|Phonogramm-Archiv vù dr Universität Züri]] hed dr Wilhelm Doegen vùm Berliner Lutarchiv im Oktober ane 1929 Tonbandùfnaame gmachd. Die Ùfnaame sin voorberaided woore vùm [[Friedrich Gysling|Fritz Gysling]] ùn em [[Rudolf Hotzenköcherle]] ùn sin vùn ene ane 1952 verefendligd woore.
1924 ùn 1930 hed dr [[Emil Balmer]] Remmalju bsuecht. 1949 chùnd sy Buech iiber d Siidwalser uuse, wù s au ne Kapitel iiber s Remmalljertittschu din hed.
Dr [[Marco Bauen]] hed fir syyni Dokteraarbed „Sprachgemischter Mundartausdruck in Rimella (Valsesia, Piemont)“ zwische 1965 ùn 1971 Ùfnaame ùn Befroogige z Remmalju gmachd. Dooderzue hed er ali Yywoner vù Remmalju gfrogd (insgsamd 168). Au d Fluurnäme vù Remmalju hed er gsamled.
Dr [[Paul Zinsli]] hed scho ane 1958 zäme mid Studänte ùf ere Exkursion Fluurnäme vù Remmalju ùfgnùù. In syym Buech „Südwalser Namengut“ vù 1984 hed er derno die Fluurnäme verefendligd, au die, wù vùm Marco Bauen gsamled woore sin.
1995/1996 ùn 1996/1997 sin an dr Universideed Turin zwoo Magischteraarbede iiber s Remmaljertittschu gschriibe woore. Di aind isch vù dr Marina De Michelis mid eme soziolinguistische Thema, di ander vù dr Margherita Vergnano mid grammatische Froogeschdelige.
1995 und 2005 isch es remmaljertittsches Wèèrderbuech und 2011 e remmaljertittschi Grammatik bublizierd wore, uusegee vùm Centro Studi Walser di Rimella ùnder dr Laidig vùm [[Dino Vasina]].
Fir e Buech iiber d Gschiichd vù Remmalju, wù 2004 uusechùù isch, hed d [[Silvia Dal Negro]] dr Woordschaz vùm Titschu analisierd.
2007 isch dr Remmalju-Band vùm „Atlante Toponomastico del Piemonte Montano“ uusechùù – e Biechli, wù d Fluernämen erchläärd ùn si (andersch wie bim Zinsli sym Buech) uf segs Chaarde lokalisierd.
Ab ane 2003 hed d [[Maria Concetta Di Paolo]] an ere Dokteraarbed mid em Aarbedstitel „Lehnwortschatz und Code-Switching in Rimella“ iber s Remmaljertittschu an dr Universideed Züri gschafd. 2018 isch s in ere weng andere Foorm ùnder em Titel „Il tittschu di Rimella. L’evoluzione di un dialetto alemannico in Italia“ bublizierd woore – e Gsamdschau iber dr Dialäkt vù dääre Walsersiidlig.
2006/2007 ùn 2013/2014 sin an dr Università del Piemonte Orientale zwoo Magischteraarbede gschriibe woore. In dääre vù dr Marta Stragiotti good s um d Woordbildig ùn in dääre vù dr Daniela Tosseri ùm Interferänz (Schbroochmischig).
== Schryybwyys==
In däm Artikel sin di remmaljertittschä Dialektbyyschbel in [[Dieth-Schreibung|Dieth-Schryybig]] gschriibe. Dooderbyy wird dr Buechschdaab <k> fir d Fortis [k] bruucht, fir d Affrikata [kx] wird <kch> gschriibe. D Schdimhafdigkaid vù s [z] oder sch [ʒ] wird mid eme Pùnggd ùnder em s gchänzaichned: <ṣ>, <ṣch>.
D Rimeller hän e aigeni Schryybwyys, wù vùm [[Marco Bauen]] ùn em [[Dino Vasina]] uusgschafd wooren isch. Mer drifd si in alne Bublikazioone aa, wù vùm Centro Studi Walser da Rimella uusegee wääre.
== Bsùnderhaide us dr Ludig==
[[Datei:Gysling_Walserdialekte.jpg|mini|300px|''Walserdialekte in Oberitalien'' vùm Fritz Gysling ùn em Rudolf Hotzenköcherle]]
*'''Voli Vokal'''
:Im Remmaljertittschu sin wie in andere Walserdialäkt di vole Vokal in ùùbetoonde Silbe nid abgschwèchd woore.
:''Beero'' (dt. Bär), ''getragut'' (dt. getragen), ''unna'' (dt. unten), ''Zungu'' (dt. Zunge), ''chrüttu'' (dt. mähen)
*'''Entrùndig'''
:Wie im Wallisertitsch sin mhd. ü, ö, iu, oe, üe ùn öu entrùnded.
:''Tiiwal'' (dt. Teufel), ''Bekṣchu'' (dt. Büchse), ''hit'' (dt. heute), ''mied'' (dt. müde), ''beesch'' (dt. böse), ''Häi'' (dt. Heu)
*'''Palatalisierig'''
:Wie im Wallisertitsch sin mhd. û, ou palatalisierd.
:''Hüt'' (dt. Haut), ''brüüchu'' (dt. brauchen), ''üüf'' (dt. auf), ''Löib'' (dt. Laub)
*'''mhd. î, iu, û'''
:Mhd. î, iu ùn û sin wie in alene hegschdalemanische Dialäkt au im Uuslud ùn im Hiatus as Monophthong erhalde.
:''schnuwu'' (dt. schneien), ''schreju'' (dt. schreien), ''nuwe'' (dt. neue)
* '''mhd. ie, üe, uo'''
:Mhd. ie, üe, uo sin vo fallende zue glychgwiichdige oder sogaar zue styygende Diphthong woore, des haisst, si hän dr Toon dailwyys oder ganz ùf dr zwaid Dail verschoobe.
:''wlieegu, wljeegu'' (dt. fliegen), ''giööd, giood, gjööd, gjood'' (dt. gut)
*'''mhd. a'''
:Mhd. a erschyynd as e staarg verdùmpfd a, also e a, wù in e o iibergood (d Remmaljer schryybe sälber «à»).
:''Tak'' [tåk] (dt. Tag), ''ga'' [gå] (dt. gehen), ''sta'' [štå] (dt. gehen)
*'''mhd. e''' (Primärumlud)
:Mhd. e erschyynd as e hells /ä/ (d Remmaljer schryybe sälber «a», wil s wie s /a/ im Idalieenisch deend).
:''Bätt'' (dt. Bett), ''läggu'' (dt. legen), ''wänj'' (dt. wenn und wann)
*'''mhd. ä''' (Sekundärumlud)
:Mhd. ä erschyynd as e häl /ä/, wenn s chùùrz isch (d Remmaljer schryybe sälber «a», wel s wie s /a/ im Idalieenisch deend), und as e gschlose /e/, wän s i Deenigsbosizioon isch.
:''Wäkṣchje'' (dt. Wespe), ''Wéérzu, Wérzu'' („Wärze“, dt. Warze)
*'''mhd. ë''' (germaanischs e)
:Mhd. ë erschyynd as e häl /ä/ (d Remmaljer schryybe sälber «a», wel s wie s /a/ im Idalieenisch deend), wenn s chùùrz isch, ùn as e gschlose /e/, wän s i Deenigsbosizioon isch.
:''ṣchäksch'' (dt. sechs), ''Béérg, Bérg'' (dt. Berg), ''Stéég, Stég'' (dt. Steg), ''Wéég, Wég'' (dt. Weg)
*'''mhd. æ''' (Umlud vù ahd. lang â)
:Mhd. æ erschyynd as ee. Doodermid ghèèrd s Remmaljertittschu zue dr weschdlige Siidwalser Dialäkt.
:''schweer'' (dt. schwer), ''Cheesch'' (dt. Käse), ''Meentak'' (dt. Montag)
*'''Vokalquaniteet'''
:Ob e Vokal lang oder chùrz isch, isch phonetisch nid relevant.
:''Hüüsch'' oder ''Hüsch'' (dt. Haus; urspringlig lang)
:''Gadu'' oder ''Gaadu'' (dt. Stall; urspringlig chùrz)
:''zochut'' oder ''zoochut'' (dt. gezogen; urspringlig chùrz)
*'''mhd. -nk'''
:Mhd. -nk erschyynd wie in andere südwalserische Dialäkt as -nch.
:''trengchu'' (dt. trinken), ''Bangch'' (dt. Bank), ''Angchu'' (dt. Butter)
*'''mhd. -rn'''
:Wie in alene hegschdalemanische Dialäkt erschyynd mhd. -rn as -ru.
:''gèèru'' (dt. gern), ''Ööru'' (dt. Horn), ''mööru'' (dt. morgen)
*'''mhd. -rm'''
:D Konsonanteverbindig rm wird dur en Sprossvokal uufgleest ùn zue -rum.
:''Daarum'' (dt. Darm), ''Òòrum'' (dt. Arm), ''wòòrum'' (dt. warm), ''Wùùrum'' (dt. Wurm)
*'''mhd. -hs'''
:Wie im Wallisertitsch erschyynd mhd. -hs as -ks, nid wie in vyyle Schwyzer Dialäkt as -chs:
:''Wuksch'' (dt. Fuchs)
*'''german. s > sch'''
:Wie in alene Walserdialäkt vùm Sesiadaal, aso au Im Land ùn z Arimmu, wird faschd jèèdes germanisch s zue sch palatalisierd.
:''ṣche'' (dt. sie), ''ènsch'' (dt. uns), ''ṣchech'' (dt. sich), ''diṣche'' (dt. dieser), ''Bekṣchu'' (dt. Büchse), ''Ṣchache'' (dt. Sachen), ''Cheesch'' (dt. Käse), ''beesch'' (dt. böse), ''ṣchèège'' (dt. sagen), ''ṣchind gṣchi'' (dt. sind gewesen), ''Huusch'' (dt. Haus), ''Hiiṣcher'' (dt. Häuser)
*'''Schdimhafdigkaid vù s ùn sch'''
:D Konsonante s ùn sch sin vor Vokal ùn vor w imer schdimhafd, vor Konsonant ùn im Uuslud schdimloos.
:''baṣur'' (dt. besser), ''eṣwas'' (dt. etwas), ''ṣchech'' (dt. sich), ''diṣche'' (dt. dieser), ''Ṣchache'' (dt. Sachen), ''ṣchèège'' (dt. sagen), ''Hiiṣcher'' (dt. Häuser)
*'''Schdimhafdigkaid vù f'''
:Dr Konsonant f (v) wird vyylmool schdimhafd gsaid.
:''wèrbrännju'' (dt. verbrennen), ''Wuksch'' (dt. Fuchs), ''wènnu'' (dt. finden)
*'''mhd. -nd, -nt'''
:Mhd. -nd ùn -nt erschyyne in e Dail Wèèrder as n/nn.
:''fènnu'' (dt. finden), ''unna'' (dt. unten)
*'''Palatalisierig vù l, m, n, ng'''
:In e Dail Wèèrder sin l, m, n, oder ng palatalisierd zue lj, mj, nj, ngj.
:''Remmalju'', ''wèrbrännju'' (dt. verbrennen), ''wällju'' (dt. wollen), ''ljèk'' (dt. klein)
*'''Uslutverhertig'''
:Im Remmaljertittschu gid s no wie in andere Walserdialäkt di mhd. Uslutverhertig.
: ''Tak'' m. (dt. Tag), Pl. ''Taga''
== Deklination ==
=== Genitiv ===
==== Foorme ====
Im Singular zaigd sich d Genitivändig in dr maischde Fäl nùmen am Artikel:
:''der Brioder tsch Mechel'' (dt. der Bruder des Michael)
:''d Oischpiegle tsch Attu'' (dt. die Brille des Vaters)
:''d Hüt der Gäis'' (dt. die Haut der Ziege)
:''d Wäta der Aju'' (dt. die Schwester der Mutter)
Di ald Foorm chùnd im Singular nùme no sälde vor:
:''dsch Wattersch Urlodsch'' (dt. des Vaters Uhr)
:''ṣchind töt tsch Hungersch'' (dt. Sie sind Hungers gestorben.)
Im Plural good dr Genitiv i freijer Varianz uf ''-o'' oder ''-u'' us:
:''d Tränchje der Geissu'' (dt. die Glocken der Geissen)
:''der Jaaro, der Jaaru'' (dt. vor vielen Jahren, vor langer Zeit)
Denääbe gid s au d Form vùm Nominativ Plural:
:''äi der Chnächta'' (dt. einer der Knechte)
==== Aawändig vùm Genitiv ====
Im Remmaljertittschu chaa mr dr Genitiv (wie im [[Issimedeutsch|Eischemtöitschu]]) no ganz frèi bruuche:
* Bsiz ùn Zueghèèrigkaid
:''ts Hüsch misch Barba'' (dt. das Haus meines Onkels)
:''der Awangscht tsch Weeg'' (dt. der Anfang des Weges)
* Uursach
:''Ṣchind töt tsch Hungersch èswmängs Chend'' (dt. Es sind einige Kinder Hungers gestorben.)
:''Isch niemer bṣcheet nit tsch Firsch.'' (dt. Es ist noch nie etwas geschehen des Feuers wegen.)
* Zyd
:''dsch Mörgundsch'' (dt. am Morgen)
:''Tagsch un Nachtsch'' (dt. bei Tag und Nacht)
:''tsch Suntak'' (dt. am Sonntag)
* Genitivus partitivus
:''Ä fard ṣchin gṣchi hie dèr Littu.'' (dt. Einmal sind hier Leute gewesen.)
:''z vil tsch Schneesch'' (dt. zuviel des Schnees)
* Genitivus instrumentalis
:''ladu dèr Èèschel tsch Salz'' (dt. den Esel mit Salz beladen)
* he der Manglu
:''Ich hè dèr Manglu tsch Wèt.'' (dt. Ich benötige Brennholz)
:''Ich hè nit dèr Manglu dinnèsch'' (dt. Ich bedarf deiner nicht.)
* Genitiv abhängig vù Pronome
:''Ès hèd ru nit.'' (dt. Es hat ihrer keine.)
:''D Ṣchwambe ṣchin noch dèrun èfeeru.'' (dt. Die Pilze sind noch von denen von letztem Jahr.)
=== Dativ ùn Akkusativ vù dr Substantiv ===
Im Singular lutted dr Dativ ùn dr Akkusativ alwyyl wie dr Nominativ. Räschte vùmenen alde Underschiid, wie-n-en d [[Elise Wipf]] no fir s walliserisch Visperterminen zaiged, liige vilyycht im hytt freije Wächsel vù ''-o'' und ''-u'' voor:
:''der Atto, der Beero, der Heero, der Pfaffo – dum/zum Heeru, dum/zum Pfaffu'' (dt. der Vater, der Bär, der Herr/Pfarrer, der Pfaffe/Pfarrer – dem/zum Herrn, dem/zum Pfaffen), dernääben aber au im Nominativ ''min Attu, der Heeru'' ùn im Dativ ''zum Faffo;'' ùn ''der Owo – en dun Oowo'' (dt. der Ofen, in den / im Ofen) stood nääbe ''en grosse Gadu – in dun Gaadu'' (dt. ein großer Stall, in den / im Stall)
Im Plural goot dr Dativ uf ''-u'' us:
:''trängchu du Chieenu'' (dt. die Kühe [wèèrdlig: den Kühen] tränken)
:''het er ṣchäid du Chendu'' (dt. hat er den Kindern gesagt)
:''bet du Händu'' (dt. mit den Händen)
:''zun dreju Jaaru'' (dt. alle drei Jahre, jedes dritte Jahr)
Denääbe gids au d Form vùm Nominativ Plural:
:''i kebu z ässu dun Gäis'' (dt. ich geben den Geissen zu essen)
:''der Watter hed gṣchäit schinu Chnächta'' (dt. der Vater sagte seinen Knechten)
=== Adjektivdeklination ===
E Bsùnderhaid isch, as – wie sùnschd nùmen in dr Walserdialäkt vù [[Vals GR|Vals]] ùn [[Triesenberg|Trisabärg]] – s Adjektiv im Positiv (also nid im Komparativ ùn Superlativ) in gwise Foorme chaa ùmgluded wääre.
:''alt, giöt'' (dt. alt, gut): Sing. mask. ''alte, giöte,'' fem. ''élte, giéte,'' ntr. ''alts, giöts;'' Pl. mask./fem. ''altu, giötu,'' ntr. ''élte, giöte''
:''Äs isch gṣchid e ma und es wib, ṣchin gṣchid éérme'' (dt. Es waren ein Mann und eine Frau, waren arm)
Wie in andere hegschdalemanische Dialäkt wääre Adjektiv au prädikativ deklinierd.
:''Ds Häi isch dṣcha derrs.'' (dt. Das Heu ist schon dürr.)
:''D Bemma ṣchind füllu.'' (dt. Die Balken sind faul.)
:''D Pum isch noch gṣchid underrifte.'' (dt. Der Apfel ist noch unreif gewesen.)
In dr attributive Schdelig gid s zwoo Meegligkaide:
* voraagschdeld
:''der ängke Weeg'' (dt. der enge Weg)
:''t lätze Hand'' (dt. die linke Hand)
* noogschdeld (wie im Idalieenisch):
:''deer Brjoder ṣchjeche'' (dt. der kranke Bruder)
:''d Arma längu'' (dt. die langen Arme)
== Aawändig vù dr Pronomina ==
Bim Personalpronome gid s im Remmaljertittschu wie au in andere Siidwalser Dialäkt verlengeredi Foorme nach em Voorbild vùm Idalieenische. Die sin bilded us em Personalpronome ùn „andere“: ''endschandre'' (dt. wir, „uns andere“), ''jerandru'' (dt. ihr, „ihr andere“), ''ṣchiandru'' (dt. sie, „sie andere“)
Im Remmaljertittschu verwänded mer dr neutral Artikel bi wyyblige ùn bi mänligi Persone.
:''ts Mejè'' (dt. Maria), ''ts Riko'' (dt. Rico), ''ts Bateschta'' (dt. Battista)
S neutral Pronome ''es'' wird wie in andere alemanische Dialäkt fir wyybligi Persone verwänded, aber doodriiberuuse au no fir mänligi Persone, wù kaini Reschpektspersone sin.
:''Hit mim Brioder chunt nit, ma ṣchu hättet s Zit ṣchu chentet s.'' (dt. Heute kommt mein Bruder nicht, aber wenn er Zeit hätte, käme er.)
:''Wie hèt s mu gspält, hed s chänt, ke ṣchijen ees.'' (dt. Wie sie ihn anredete, erkannte sie, das er es war.)
:''Dio ṣchiwer gṣchi da bei d Ajo, wa hed s gwäscht.'' (dt. Als wir dort bei der Mutter waren, wo sie gewaschen hat.)
== Verbkonjugation==
=== Vollverbe ===
[[Datei:Bauen Rimella.jpg|mini|rechts|300px|D Dokterarbed vùm Marco Bauen]]
Im Remmaljertittschu good dr Infinitiv uf ''-u'' (ahd. ''-an, -en, -ôn'') oder ''-e'' (ahd. ''-ên'') us.
Im Präsens sin d Foorme vù dr 1. ùn 2. Pl. verschmùlze mid enklitische Pronome: ''endschandre bisswer'' (< biss-wer, dt. wir beissen), ''jerandru bisseder'' (< bissed-er, dt. ihr beisst). Im Partizip Perfäkt isch s Präfix ''g-'' fakultativ ùn feelt hyffig. D Ändig vù dr schdaarche Verb good wie bi de schwache zmaischt uf ''-t'' us: ''gfunnut/funnut'' (dt. gefunden). In dr flektierte Form falld das ''-t'' aber äwägg: ''ess ṣchii ṣchuffus'' (dt. es [= er] sei betrunken), ''gṣchottne bäine'' (dt. gesottene Knochen).
:''ṣchege'' (dt. sagen)
:Präs. Ind.: ''ich ṣchege'', ''du ṣchegescht'', ''is ṣcheget'', ''endschandre ṣchegewer'', ''jerandru ṣchegeder'', ''ṣchiandru ṣchegent''
:Part. Perf.: ''gṣchäit/ṣchäit/ṣchäid''
:''ässu'' (dt. essen)
:Präs. Ind.: ''ich ässu'', ''du ässuscht'', ''is ässt'', ''endschandre ässwer'', ''jerandru ässeder'', ''ṣchiandru ässunt''
:Part. Perf.: ''kässt''
=== Hilfsverbe ===
:''hä'' (dt. haben)
:Präs. Ind.: ''ich heg'', ''du hescht'', ''is het'', ''endschandre häwwer'', ''jerandru hädder'', ''ṣchiandru hänt''
:Part. Perf.: ''hebet''
:Konj. Präs.: ''ich häje'', Konj. Prät.: ''ich hätte''
:''ṣchi'' (dt. sein)
:Präs. Ind.: ''ich bì/pì'', ''du bescht'', ''is ìsch'', ''endschandre ṣchiwwer/bìwwer'', ''jerandru ṣchidder'', ''ṣchiandru ṣchint''
:Part. Perf.: ''gṣchit/ṣchid''
:Konj. Präs.: ''ich ṣchije'', Konj. Prät.: ''ich wìste/wìre''
:''tjo/tjö'' (dt. tun)
:Präs. Ind.: ''ich tjo/tjö'', ''du tjoscht/tjöscht'', ''is tjot/tjöt'', ''endschandre tjewer'', ''jerandru tjeder'', ''ṣchiandru tjent''
:Part. Perf.: ''tat''
:Konj. Präs.: ''ich tjeje'', Konj. Prät.: ''ich tjette''
=== Modalverbe===
:''wällju'' (dt. wollen)
:Präs. Ind.: ''ich wilj'', ''du welscht'', ''is welt'', ''endschandre wälljwer'', ''jerandru wälljeder'', ''ṣchiandru wälljunt''
:Part. Perf.: ''wälljut''
:Konj. Präs.: ''ich wällje'', Konj. Prät.: ''ich walte''
:''tùrrù'' (dt. dürfen)
:Präs. Ind.: ''ich tùrrù'', ''du tarschd'', ''is tard'', ''endschandre terwer'', ''jerandru terender'', ''ṣchiandru terru''
:Part. Perf.: ''tùrrù''
:''chùnnù'' (dt. können)
:Präs. Ind.: ''ich chaa'', ''du chaascht'', ''is chaad'', ''endschandre chennwer'', ''jerandru chenneder'', ''ṣchiandru chennund''
:Part. Perf.: ''chùnnù''
:''messù'' (dt. müssen)
:Präs. Ind.: ''ich mes'', ''du mescht'', ''is mesd'', ''endschandre messwer'', ''jerandru messender'', ''ṣchiandru messends''
:Part. Perf.: ''messù/gmessù''
:''mùù'' (dt. können)
:Präs. Ind.: ''ich mòò'', ''du mòòschd'', ''is mòòd'', ''endschandre meewer'', ''jerandru meeder'', ''ṣchiandru meend''
:Part. Perf.: ''gmùù''
=== Chùùrzverbe ===
:''gaa'' (dt. gehen)
:Präs. Ind.: ''ich gaa/gaag'', ''du gäischd'', ''is gäid'', ''endschandre gangwer'', ''jerandru gangeder'', ''ṣchiandru gand''
:Part. Perf.: ''kangud''
:Konj. Präs.: ''ich gange'', Konj. Prät.: ''ich gente''
:''schta'' (dt. stehen)
:Präs. Ind.: ''ich schta'', ''du schtaischt'', ''is schtait'', ''endschandre schtenwer'', ''jerandru schtenneder'', ''ṣchiandru schtennunt''
:Part. Perf.: ''schtannut''
:Konj. Präs.: ''ich schtenne'', Konj. Prät.: ''ich schtente''
:''gee'' (dt. geben)
:Präs. Ind.: ''ich gebù'', ''du geschd'', ''is ged'', ''endschandre gewer/gääwer'', ''jerandru gender/gäder'', ''ṣchiandru gend/gänd''
:Part. Perf.: ''keed''
:''gìì'' (dt. nehmen)
:Präs. Ind.: ''ich gìì/gee'', ''du gììscht/geeschd'', ''is gìt/ged'', ''endschandre gììwer/geewer'', ''jerandru gììder/geender'', ''ṣchiandru gìnd/gend''
:Part. Perf.: ''kìd/ked''
:Konj: ''ich gìje''
:''zie'' (dt. ziehen)
:Präs. Ind.: ''ich zie'', ''du ziesch'', ''is ziet'', ''endschandre ziewer'', ''jerandru zieder'', ''ṣchiandru zient''
:Part. Perf.: ''zocht/zohut/zoochut''
:Konj: ''ich zieje''
:''laa'' (dt. lassen)
:Präs. Ind.: ''ich laa'', ''du laaschd'', ''is lad'', ''endschandre leewer'', ''jerandru leeder'', ''ṣchiandru leend''
:''schlaa'' (dt. schlagen)
:Präs. Ind.: ''ich schlaanech'', ''du schlaaschd'', ''is schlaad'', ''endschandre schleewer'', ''jerandru schleender'', ''ṣchiandru schleent''
:Part. Perf.: ''gschlaagùd''
:''traagu'' (dt. tragen)
:Präs. Ind.: ''ich traag'', ''du träischd'', ''is träid'', ''endschandre treewer'', ''jerandru treeder'', ''ṣchiandru treend''
:Part. Perf.: ''gtraagud''
== Woordschaz==
;Wùchedääg
''Meentak'', ''Ziischtag'', ''Mitwuche'', ''Donschtak'', ''Friitak'', ''Samschtak'', ''Sunnutak''
;Wèèrder, wù in in andere Bied sùnschd maischd uusgschdoorbe sin
:''entcheedu'' (dt. antworten), vgl. ahd. quedan
:''schpallu'' (dt. sprechen) < ahd. spellon
:''zellu'' (dt. erzählen) < mhd. zeln
:''Ramm'' (dt. Rabe) < ahd. hram
:''ṣchiech'' (dt. krank) < mhd. siech
:''Brjöch'' (dt. Hose) < mhd. bruoch
;Sùnschdigi bsùnderi Wèèrder
:''Oischpiegle'' (dt. Brille)
:''Hotschpal'' (dt. Frosch)
:''Fiifunstròòglù'' (dt. Schmetterling)
:''Schtraafùl'' (dt. Heuschrecke)
:''Grüüfle'' (dt. Preiselbeeren)
:''Gèrgedsch'' (dt. Vogelbeere)
:''Attu'' (dt. Vater)
:''Aju'' (dt. Mutter)
== Yyflis us em Romanisch ==
;Woordschaz
Nadyyrli gid s im Remmaljertittschu vyyl Främd- ùn Läänwèèrder us em Italienisch ùn em Piemontesisch:
:''ma'' (dt. aber)
:''toscht'' (dt. beinahe, fast)
:''dṣcha'' (dt. schon)
:''njanka'' (dt. nicht einmal, überhaupt nicht)
:''lìwru'' (dt. beenden)
:''passru'' (dt. vorbeigehen)
:''Barba'' (dt. Onkel)
:''Gäṣchenu'' (dt. Hütte)
:''Gratsia'' (dt. Gnade)
:''Schkarpio'' (dt. Böschung)
Bi vyyl Wèèrder gid s dernääbe au no remmaljetitschi Wèèrder mid dr glyyche Bedydig:
:''kè'' (dt. dass), nääbe remmaljetittschu ''dass'', ''dasch''
:''dopu'' (dt. dann), nääbe remmaljetittschu ''derna''
:''parkä'' (dt. warum), nääbe remmaljetittschu ''wèrum''
:''angke'' (dt. auch), nääbe remmaljetittschu ''öich''
:''kuntra'' (dt. gegen, entgegen), nääbe remmaljetittschu ''wèder''
:''ṣübit'' (dt. sofort), nääbe remmaljetittschu ''bhänt''
:''e'' (dt. und), nääbe remmaljetittschu ''und''
In grooser Zaal gid s au Lääniibersezige:
:''endṣchandre, jérandru'' (dt. wir, ihr; lueg unde)
:''ninu und halbu'' (dt. halb zehn)
:''sta'' (dt. wohnen)
:''sta fi'' (dt. gut gehen)
:''wallju ṣchége'' (dt. bedeuten)
:''wallju wol'' (dt. gernhaben)
;Ludig
Dr [[Emil Balmer]] hed i sym Buech «Die Walser im Piemont» vù 1949 <!-- 178f --> gsaid: «Wenn man die Rimeller unter sich reden hört, so könnte man zuerst meinen, es sei romanisch», und dr [[Paul Zinsli]] hed 1968 <!-- S. 23 --> in sym Standardwäärch iiber d Walser gschriibe, as dr «noch immer deutsch gebliebene Ortsdialekt beim ersten Anhören wohllautend und fremdartig wie eine romanische Nachbarmundart klingt».
D Obosizioon Langvokal – Chùùrzvokal isch wie in dr romaanische Schbrooche ùfghoobe:
:''entchédu – entchéédu'' (dt. antworten), ''Gadu – Gaadu'' (dt. „Gaden“, Stall), ''Hüsch – Hüüsch'' (dt. Haus), ''Liéchtje – Liééchtje'' (dt. Lichtlein), ''Loch – Looch'' (dt. Loch), ''Tag – Taag'' (dt. Tag), ''gawer – gaawer'' (dt. gehen wir), ''tiöwer – tiööwer'' (dt. tun wir), ''gṣchid – gṣchiid'' (dt. gewesen), ''wéls – wééls'' (dt. „welches“, wer)
S mhd. o in gwise Ludùmgeebige wie in dr romaanische Noochberdialägd ze ö woore:
:''Brö(ö)t'' (dt. Brot)
:''Dö(ö)rf'' (dt. Dorf, au dr Name vùn ere Frakzioon)
:''gwörtu'' (dt. geboren, „geworden“)
:''Hö(ö)ru'' (dt. Horn)
:''mö(ö)ru'' (dt. morgen)
:''tö(ö)t'' (dt. tot)
:''Wö(ö)rd'' (dt. Wort)
:''Wrö(ö)ntag'' (dt. Donnerstag, „Frontag“)
S mhd. f ùn s, ùn au dr Lud sch, wù us em mhd. s endwigled isch, isch schdimhafd («w» schdood i däm Fall fir dr [v]-Lud; s mhd. w isch en [w]-Lud) – di Erschyynig chäne au di romaanische Noochberdialägd:
:''Woogal'' (dt. Vogel)
:''wuchtu'' (dt. „fuchten“, streiten)
:''Wuggsch'' (dt. Fuchs)
:''Wurggu'' (dt. „Furke“, Pass)
:''Ṣchach'' (dt. Sache)
:''ṣchege'' (dt. sagen)
:''Ṣchunnu'' (dt. Sonne)
:''loṣche'' (dt. „losen“, zuhören, horchen)
Nasal, Lateral ùn Vibrante sin paladalisierd – au di Erschyynig chäne di romaanische Noochberdialägd:
:''Remmalju'' (it. Rimella)
:''ljekk'' („lützel“, dt. klein)
:''ljekku'' (dt. liegen)
:''wälj'' (dt. welch)
:''wällju'' (dt. wollen)
:''wilj'' (dt. viel)
Paladalisierig vù (faschd) ale s zue sch (wie in dr romaanische Dialägd vùm Sesiadaal), nid nùme in dr Noochberschafd vù (uurschbringli) paladaale Vokaal wie gmainwalserisch:
:''Ṣchache'' (dt. Sachen)
:''ṣchèège'' (dt. sagen)
:''ṣchengu'' (dt. singen)
:''ṣchind gṣchit'' (dt. sind gewesen)
:''Wuggsch'' (Fuchs)
:''Huusch'' (dt. Haus)
;Morfologyy
Wie in alle Walliser- ùn Syydwalsermùndaarte chänd de Pluraal vù de wyybliche Wèèrder en Ändig, wù us em Romaanische chùnd ùn nit uf s Althoochdydsch zrùggood:
:''d Bljoomu – d Bljoome'' (dt. die Blume – die Blumen)
:''d Ṣchoolu – d Ṣchoole'' (dt. die Sohle – die Sohlen)
:''d Tannu – d Tanne'' (dt. die Tanne – die Tannen)
:''d Wätta – d Wätte'' (dt. die Schwester – die Schwestern)
Dr [[Genitiv]] vù dr schdaarche mänlige ùn sächlige Wèèrder hed nùme sälde en Ändig:
:''der Briöder tsch Mechel'' (dt. der Bruder des Michels)
:''der Awangscht tsch Wéég'' (dt. der Anfang des Weges)
Nù sälde mit ''-sch:''
:''der Schpetz tsch Béérgsch'' (dt. die Spitze des Berges)
S enklitisch Personalpronome chùnd noch em italiänische Voorbild as Verb-Äändig ùmdide voor:
:''ich tjönech ṣchetzu'' (dt. ich sitze)
:''er häder noch Zit'' (dt. ihr habt noch Zeit)
:''endṣchandre ṣchegewer'' (dt. wir sagen)
:''jerandru ṣchegeder'' (dt. ihr sagt)
:''endṣchandre ässwer'' (dt. wir essen)
:''jerandru ässeder'' (dt. ihr esst)
Z Remmalju luded di èrschd Persoon Singular vù dr Chùùrzverbe vyylmool uf ''-g'' uus. Des basd derzue, as i vyyl grad ooberidaliäänische Dialägd ''dare'' ùn ''stare'' in dr èèrschde Persoon Singular es ''-c'' oder ''-g'' aahängge, ùn zwoor nooch em Voorbild vù ''dire'' (< dicere), ''durre'' (< ducere), ''fare'' (< facere) usw.
:''ich héé'' / ''héég'' (dt. ich habe)
:''ich chaa'' / ''chaag'' (dt. ich kann)
:''ich laa'' / ''laag'' (dt. ich lasse)
:''ich gṣchéé'' / ''gṣchéég'' (dt. ich sehe)
:''ich bi'' / ''big'' (dt. ich bin)
:''ich staa'' / ''staag'' (dt. ich stehe)
:''ich tiöö, tioo'' / ''tiöög, tioog'' (dt. ich tue)
Dr Ùnderschiid in dr Ändig vùm Partizip Perfekt bi schdaarche ùn schwache Verbe schwinded, ùn au s Präfix ''g'' wird vyylmool ewäggloo; s Voorbild isch di romaanisch Partizipbildig:
:''bunnut'' (dt. gebunden, zue bennu)
:''ggangut'' (dt. gegangen, zue gaa)
:''laagut'' (dt. gelassen, zue laa)
:''gṣchéét'' (dt. gesehen, zue gṣchéé)
:''stannut'' (dt. gestanden, zue staa)
:''troft'' (dt. getroffen, zue träffu)
Bim Personalpronome im Plural gid s verlengeredi Foorme. Die sin bilded us em Personalpronome ùn ''andere,'' analog zem ital. „noi altri“, „voi altri“.
:''endṣchandre'' (dt. wir, uns)
:''jerandru'' (dt. ihr)
:''uwandre'' (dt. ihr, euch)
:''ṣchiandru'' (dt. sie)
:''dunandre'' (dt. ihnen)
;Syntax
D Inversion vùm Subjekt ùn em Prädikat finded nid schdad bi nominale Subjekt, glyych wie im Idalieenisch:
:''Ich mess berru Wet.'' (dt. Ich muss Holz tragen.)
:''Dopu mi Wäta chund änchär.'' (dt. Dann kommt meine Schwester herab.)
:''Èn t Chilchu tèr Heeru schpält alṣchi Wältṣchu.'' (dt. In der Kirche spricht der Pfarrer immer Italienisch.)
En Adjektiv cha (mues aber niid) hinder em Substantiv schdoo:
:''I ga wennu min Briöder siechs.'' (dt. Ich besuche meinen kranken Bruder.)
:''D Ṣchaf hepse und fäischte hééd er gfärgt hender d Furggu en du Määrt.'' (Die schönen und feissen Schafe brachte er über den Pass auf den Markt.)
Dr Genitiv schdood mee oder weeniger brinzipiel baraleel zem idalieenische „di“, er isch also nid aifach aliwyyl „althoochdydsch“:
:''ladu der Eeṣchelj tsch Ṣchalz'' (dt. den Esel mit Salz – idalieenisch „di sale“ – beladen)
[[Kasus]] bi Präposizioone:
:''gawer in t Chilchu'' – Akk. (dt. wir gehen in die Kirche)
:''tjöwer altsi bätu en t Chilchu'' – Akk. statt Dat. (dt. wir beten immer in der Kirche)
Dr [[Relativsatz|Relativsaz]] wird mid ''das'' oder mit ''kè'' (vù idalieenisch „che“) bilded:
:''Hèt s kilhut, das isch mun altschi nachgstannud.'' (dt. Sie hat den geheiratet, der die ganze Zeit hinter ihr her war.)
:''Händsch ènkuntrart tèr Heeru, das isch kangu nètṣchech.'' (dt. Sie sind dem Pfarrer begegnet, der herab kam.)
:''Hiere ṣchègendsch, kè s isch Sant’Antonio, ma n ä Fard ess ṣchiid Summerzianu.'' (dt. Hier sagen sie, dass es Sant’Antonio ist [= heisst], aber früher war es Summerzianu.)
S git noch em italiänische Voorbild en Infinitivkonschtruktion, wù Glyychzydigkait uusdrùgd.
:''Z guggen uber, het är gṣche d Fänschtre der Chamru illüminarte.'' (dt. Beim Hinüberschauen sah er die Fenster der Kammer erleuchtet.)
Drnääben aber au mid ''bet'' (dt. mit):
:''Bet guggen uber, het är gṣche d Fänschtre der Chamru illüminarte.''
== Schbroochbyyschbel ==
:''Der Jaaro hènd sch altsi zält d Alto: Üf èn un Oobru isch gṣchid èn Aajo. Èss kango wäṣchu d Wèndle èn Tèmp der Mäsch uber èn d Schljöcht. Hèd sch nahebèt bèt ira irä zwäi Chènd ljèke. Dopu kuket sch ubar, hèd sch nèmme gṣchèè t Chend, wa hèt ṣchè hèbet dar derbei. Hèd ṣche gschjöcht bhèremaläke, ma t Chend hèt ṣchè nèmme gfunnut. Èss kanged emuuber èn un Kantung, èss kangu ṣchèège: „I wäis ni, wa ṣchin mer kangu liiwru mi Chènd, i fènne ṣchi nemme, eswèèls hè mer ṣchèn ewèg tragu, parkä wannu èn da hèn sch ni mu schtriichu.“ Nèsch d Lit ṣchin kangu schjoche, ma sch hèn nid gfunnud. Hènd sch awärtirt uber Zer Chilchu, un hènd sch littut Gloke, ṣchind sch allje kangu schjöche diṣche Chènt. Hènd sch nienu ni gfunnut. Dopun eswèèls bèt passrun üf ne heje Galgo, hèt är heerd äs Wuuschje. Er hèd heerd brellju. Hènd sch kuked obṣchech, hènd sch em gṣchid üf en dische Galgo diṣche Chend. Hènd sch gṣchäid: „Wermunt hiere, da mèwer ṣchè ni ko gi. Wèls gäid üf da?“ Hèn ṣchi gṣchèllt Lèttru zeemund bèt Schnieren, und griwert ṣchind sch da. Und dän hènd sch brèlt du Chendu, dass ṣchech nid schteere, perkä un tjend ṣchèch schteeru ṣcho da käpun sch èncher. Numu gṣchid üf nes ljèksch Weegje. Djö ṣchind sch üfgriwart derbei, hèn ṣchäid: „Wie hèd er tat z schtè hiere Ṣcheel Zitsch un nid äncher ge?“ – „Ma, enschandre hiere hèwer talmi hèbed es Wib wörnan enschandre, es blauwu Wib bèt em Schkussal entlagos. Nèsch hèwer ni mu keppu.“ – „Ma wèls hè nu trago hie?“ – „Aa, djö ṣchiwer gṣchi da bei d Ajo, wa hèd s gwäscht, isch passard e ṣchwèrze Chjö, hèt ènsch gbèrt üf en Hööru un hèd sch ènsch getragut hie.“ D Èèlte mine hèd no kchäna äis tèr Wiiber, dèro das hènd sch ewèètragud, djön èss gṣchit äs ljèks Chènt.''
== Literatur ==
* ''Atlante Toponomastico,'' Band 31: ''Rimella.'' Ricercatore: [[Dino Vasina]]. Hrsg. von Atlante Toponomastico del Piemonte Montano unter der Leitung von Arturo Genre und Lorenzo Massobrio. Turin 2007.
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont. Vom Leben und der Sprache der deutschen Ansiedler hinterm Monte Rosa.'' Francke, Bern 1949, S. 174–189.
* [[Marco Bauen]]: ''Sprachgemischter Mundartausdruck in Rimella Valsesia (Piemont).'' Haupt, Bern und Stuttgart 1978 (Sprache und Dichtung 28).
* [[Karl Bohnenberger]]: ''Die Mundart der Deutschen Walliser im Heimattal und in den Aussenorten.'' Huber, Frauenfeld 1913 ([[Beiträge zur Schweizerdeutschen Grammatik]] 6).
* [[Silvia Dal Negro]]: ''Altertümlichkeit, Sprachwandel und Sprachtod. Das Gleichnis vom „Verlorenen Sohn“ in zwei piemontesischen Walserdialekten.'' In: ''Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik'' 67, 2000, S. 28–52.
* Silvia Dal Negro: ''Profilo di storia linguistica rimellese.'' In: ''Storia di Rimella in Valsesia. “Alpes ville comune parochia.”'' Unter der Leitung von Augusto Vasina hrsg. vom Centro Studi Walser – Rimella. Tipolitografia di Borgosesia s.a.s, Borgosesia 2004, S. 465–483.
* Silvia Dal Negro: ''Usi linguistici nelle comunità walser: il caso di Rimella alla luce della edizione del Dizionario Italiano–Tittschu e Tittschu–Italiano. Influenza delle lingue sull’idioma di Rimella.'' In: ''Un popolo di migranti a sud delle Alpi. I Walser a Rimella e in Valsesia. Atti delle manifestazioni indette dal Comune di Rimella e dal Centro Studi Walser rimellese in occasione dei 750 anni dalla fondazione di una stabile comunità.'' Hrsg. vom Centro Studi Walser Rimella. Rimella 2005/2006, S. 105–114.
* Silvia Dal Negro (Hg.): ''Parlare walser in Piemonte. Archvio sonoro delle parlate walser.'' Mercurio, Vercelli 2006 (Aufnahmen aus Formazza und Rimella).
* Marina De Michelis: ''Il dialetto alemannico di Rimella: aspetti sociolinguistici e particolarità.'' Unpublizierte Magisterarbeit Universität Turin 1995/1996.
* [[Maria Concetta Di Paolo]]: ''Un’indagine sull’evoluzione del Remmalljertittschu. Il lessico delle attività lavorative domestiche.'' I: Elisabetta Fazzini (Hrsg.): ''Studi alemannici II.'' Dell’Orso, Alessandria 2002, S. 175–220.
* Maria Concetta Di Paolo: ''Ma lieksch und nid: Romanisch und Germanisch im Kontakt in Rimella.'' In: [[Hubert Klausmann]] (Hrsg.): ''Raumstrukturen im Alemannischen. Beiträge zur 15. Arbeitstagung zur alemmannischen Dialektologie. Schloss Hofen, Bregenz/Lochau (Vorarlberg), 19.–21.9.2005.'' Neugebauer, Graz/Feldkirch 2006, S. 181–188.
* Maria Concetta Di Paolo: ''Il tittschu di Rimella tra innovazione e conservatività. Morfologia e semantica del verbo.'' In: Walter Breu (Hrsg.): ''L’influsso dell’italiano sul sistema del verbo delle lingue minoritarie. Atti del 2 Convegno Internazionale di Costanza.'' Brockmeyer, Bremen 2010 (Diversitas Linguarum 29), S. 67–87.
* Maria Concetta Di Paolo: ''Per una ri-lettura di'' Sprachgemischter Mundartausdruck in Rimella ''di Marco Bauen.'' I: Elisabetta Fazzini (Hrsg.): ''Il tedesco superiore. Tradizione scritta e varietà parlate.'' Edizioni dell’Orso, Alessandria 2011 (Alemannica. Studi linguistici, filologici e dialettologici 4), S. 51–64.
* Maria Concetta Di Paolo: ''Il tittschu di Rimella. L’evoluzione di un dialetto alemannico in Italia.'' Edizioni dell’Orso, Alessandria 2018 (zugleich Dissertation Universität Zürich 2017) (Alemannica. Studi linguistici, filologici e dialettologici 8).
* Maria Concetta Di Paolo: ''E poi ci sono tutti i bljöme. Fenomeni di contatto nella parlata dell’isola linguistica di Rimella in Italia.'' In: Claudio Di Felice (Hrsg.): ''Nuovi aspetti linguistici e letterari dell’italianità.'' Lang, Bern 2020.
* [[Elisabetta Fazzini]], Costanza Cigni: ''Vocabolario comparativo dei dialetti Walser in Italia''. Bd. 1–6. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2004–2022 (Alemannica. Studi linguistici, filologici e dialettologici 1, 5, 6, 7, 9, 10).
* ''La grammatica de „Ts Remmaljertittschu“. Compendio al Dizionario dell’Idioma Walser di Rimella.'' Zusammengestellt von [[Dino Vasina]] und Margherita Vergnano. Hrsg. vom Centro Studi Walser – Rimella. Rimella 2011.
* [[Fritz Gysling]] und [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Walser Dialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprachplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich.'' Frauenfeld 1952.
* Rudolf Hotzenköcherle: ''Umlautphänomene am Südrand der Germania.'' In: ''Fragen und Forschungen im Bereich und Umkreis der germanischen Philologie.'' Festgabe für Theodor Frings zum 70. Geburtstag. Berlin 1956 (Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur), S. 221–250.
* Rudolf Hotzenköcherle: ''Die südwalserisch-ernetbirgischen Mundarten im Spiegel ihrer Verbalformen.'' In: Maria Bindschedel, Rudolf Hotzenköcherle, Werner Kohlschmidt (Hrsg.): ''Festschrift für Paul Zinsli.'' Francke, Bern 1971, S. 79–98.
* Hans Kreis: ''Die Walser. Ein Stück Besiedlungsgeschichte der Zentralalpen.'' Francke, Bern 1958.
* ''Ts Remmaljertittschu. Vocabolario Italiano–Tittschu; Vocabolario Tittschu–Italiano.'' Redaktion: Dino Vasina und Caro Bucchelloni bzw. Dino Vasina und Antonella Giacosa. Hrsg. vom Centro Studi Walser – Rimella. Tipografia di Borgosesia s.a.s, Borgosesia 1995. 2005.
* Paolo Sibilla: ''Una comunità Walser delle Alpi. Strutture tradizionali e processi culturali.'' Leo S. Olschki Editore, Firenze 1980 (Biblioteca di Lares 46).
* ''Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS).'' Begr. von [[Heinrich Baumgartner]] und Rudolf Hotzenköcherle. In Zusammenarbeit mit Konrad Lobeck, [[Robert Schläpfer]], [[Rudolf Trüb]] und unter Mitwirkung von Paul Zinsli herausgegeben von Rudolf Hotzenköcherle. 8 Bde, Einführungsband, Abschlussband. Francke, Bern bzw. Basel 1962–2003). – D Originaalùfnaame vùm Schbroochatlas cha mer syd 2018 online aaluege: [https://digital.sprachatlas.ch/scans/?ortlist=IT+6&fblist=#page/1/mode/thumb sprachatlas.ch – Rimella].
* Marta Stragiotti: ''Die Suffigierung und die Kompositionsbildung in dem Tittschu von Rimella. Eine empirische Analyse.'' Unpublizierte Magisterarbeit Universität Piemonte Orientale 2013/2014.
* Daniela Tosseri: ''Un caso estremo d’interferenza linguistica: Analisi di interviste in Tittschu a Rimella.'' Unpublizierte Magisterarbeit Universität Piemonte Orientale 2006/2007.
* ''Ts Remmaljertittschu vàr d chend. Manuale di lingua tittschu.'' Redaktion: Paola Borla, mit Unterstützung von Piera Rinoldi und Dino Vasino. Tipolitografia di Borgosesia [ohne Jahr].
* Margherita Vergnano: ''Aspetti grammaticali del dialetto walser di Rimella.'' Unpublizierte Magisterarbeit Universität Turin 1996/1997.
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' Huber, Frauenfeld 1968.
* Paul Zinsli: ''Südwalser Namengut. Die deutsche Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont.'' Stämpfli, Bern 1984.
'''Fliesdägschd:'''
* ''C’era una volta … Rimella e le sue storie / Ìsch gŝchit e vàrd … Remmalju und ŝchin bédjene.'' Realizzato con contribuito della Regione Piemonte ai sensi della Legge regionale 11/2009 “Valorizzazione e promozione della conoscenza del patrimonio linguistico e culturale del Piemonte”. [Es Biechli mi d alle Saagen ùn Gschiichte, wù im Bauen voorcheeme, plus noo drei drzue; kai wyderi bibliotekaarisch relewanti Aagoobe.]
== Weblink ==
* [http://www.centrostudiwalserrimella.it/ Centro Studi Walser Rimella]
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[[Kategorie:Alemannischer Dialäkt]]
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Rima San Giuseppe
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'''Rima San Giuseppe''' isch bis Ändi 2017 e sälbschdändigi Gmai gsii. Dr Dobbeloord – '''San Giuseppe''' isch dr ùnder Wyyler, '''Arrimmu''', au '''Rimmu''' oder '''In d Rimmu''' (ital. Rima) dr ober Wyyler – ligd im Sermenzadaal (ital. Val Sermenza), eme Sydedaal vùm [[Valsesia|Tseschrutol]] in dr [[Italien|idalieenische]] Provinz [[Provinz Vercelli|Vercelli]] (VC), Region Piemont. Dr Wyyler Arrimmu isch e eemoolig [[Walser]]doorf, wù hid nùme no im Sùmer bewoond isch.
Uff dr 1. Jänner 2018 hèd Rima San Giuseppe mit [[Rimasco]] zuer neie Gmaind [[Alto Sermenza]] fusioniert. Noochbergmaine vùm frienerige Rima San Giuseppe sin gsii [[Alagna Valsesia|Im Land]], Boccioleto, [[Carcoforo|Chalchoufu]], [[Macugnaga|Makanaa]], Mollia, Rimasco ùn [[Riva Valdobbia|Rifu]].
[[Datei:Rima Alto-Sermenza, Piemont.jpg|mini|right|Rima, wie mr s gseed, wenn mr vùm Daal häär chùnd]]
== Geografyy ==
Arrimmu lyd ùf 1411 m, San Giuseppe ùf 1133 m, dr hegschd Bäärggibfel isch dr Ischamberg mid 2964 m.
Bäärg: ''Grìnner'' (2761 m, ital. Dso. Grinner), ''Ischamberg'', au ''Tajaffer'' (2964 m, ital. M Tagliaferro), ''Mudhoora'' (2802 m, ital. Corno Mud), ''Piljimo'' (2894 m, ital. Corno Piglimò), ''ds Rimmer Haupt'' (2118 m, ital Corno di Rima)
Päss: ''Laida Weeg'', ''Ljegg Altarlje'' (2738 m, Piccolo Altare, Pass ùf [[Macugnaga|Makanaa]])
Alpe: ''Balma'' (ital. Alpe Balma), ''uwam Breesèdsch'', ''War Muntòòsko'' (ital. Val Montasca), ''In Wòòrko'' (ital. Alpe Vorco), ''wa Landschula'' (ital. Lanciole), ''wa Loowazai'' (ital. Alpe Lavazei), ''Ooberwaalar'' (ital. Valle di Sopra), ''wan t Schkorpju'' (ital. Scarpia), ''Waalar'' (ital. Alpe Valle)
== Yywooner ==
{| {{prettytable}}
|-
| Joor || 1861|| 1871|| 1881|| 1901|| 1911 || 1921 || 1931 || 1936 || 1951 || 1961 || 1971 || 1981 || 1991 || 2001 || 2011
|-
| Yywooner z Rima San Giuseppe || 326 || 314 || 304 || 279 || 259 || 244 || 199 || 174 || 151 || 130 || 115 || 101 || 85 || 76 || 69
|-
|}
Noch ere groose [[Lawine|Lawiine]] ane 1803 sin e Dail Hyyser nimi ùfböue woore. Im Lauf vùm 19. ùn 20. Jh. hed Arrimmu al mee Yywooner verloore. Ane 1958 sin no 15 Lyd s ganz Joor z Arrimmu gwoond. Syder dr 60er Joor woone nùme no im Sùmer e baar Lyd z Arrimmu. Au im ùndere Dail vù dr Gmai, San Giuseppe, woone al weeniger Lyd.
== Gschiichd ==
[[Datei:Walser Italien.JPG|mini|200px|Di italienische Siidwalsergmaine]]
S Bied vùm Tseschrutol isch e Lèèche vù dr Groofe vù Biandrate gsii. Ane 1083 hed dr Guido di Biandrate s Sermeenzatal im Benediktiner-Chlooschder Cluny gschänggd. Im 13. Jh. isch s Bied an dr Bischof vù Novara chùù. Novara hed zem Hèrzogdùm [[Mailand]] ghèèrd.
D [[Walser]] hän sich im Bied vù Arimmu am Änd vùm 13. Jh. niidergloo. Chùù sin si vùm [[Alagna Valsesia|Land]]. S èèrschd Mool gnänd wird Arrimmu in ere Uurkùnd vùm 26. Mèèrz 1383 as Alp: ''alpis Rime, iacenti vallis Sicide''. Vier Familie vùm Land, wù dèrd no zue Pressmelch ([[Riva Valdobbia|Rifu]]) ghèèrd hed, hän d Alp vù dr Scarognini phaachded. D Scarognini sin e Familie vù Varallo gsii, wù im Ùfdraag vù dr Bischef vù Novara s Tscheschrutal verwalded hän. Vier Joor schbeeder wääre in ere Uurkùnd d Yywooner vùm Daal gnänd: ''habitatores Vallis rime'' (1387). Ane 1421 hed dr Antonio Scarognini d Alp Arrimmu an zee Walser vùm Land verphaachded. 1861 isch dr Ord Dail vùm neie [[Königreich Italien|Cheenigryych Idalie]] woore.
== Chilche ==
[[Datei:Rima.jpg|mini|right|250px|D Chilche S. Giuseppe vù 1780; linggs s Hotel vùm Piaru van d’ Piazu]]
Bis 1635 hed Arrimmu zue dr Chilchegmai Rimasco ghèèrd. Anne 1636 hed s e aigeni Chilche, d Parrochia S. Giovanni Battista, griegd ùn isch dermid au ne aigeni Chilchegmai woore. S gid z Arrimmu au no ne Kapälle, Beate Virgine delle Grazie, vù ane 1480. Z San Giusepe schdood d Chilche S. Giuseppe vù 1780.
Noch Aafangs vùm 19. Jh. isch in dr Chilche an aim Sùndig im Mooned hoochdydsch breedigd woore. An andere drèi Sùndig Idalieenisch, wel d Gmai dr Godesdienschd zäme ghaa hed mid dr Noochbergmai Piana. Ane 1830 hed dr Bischof vù Navaro aber di dydsch Schbrooch in dr Breedig verbode, nùme no in dr Byychd hed dr Bfaarer dèrfe Dydsch schwäze.
== D Schtukkatèèr vù Arrimmu ==
Wel d Buure in dr Bäärg vù Arrimmu aarm gsii sin, sin d Mane vù Arrimmu scho frie in d Främdi zooge as Muurer ùn Schtukkatèèr. Im 19. Jh. hän d Arrimmer Schtukkatèèr e bsùndere Chùnschdmarmoor (dr „scagliola“) häärgschdeld ùn sin dooderfir in ganz [[Europa|Eiropa]] beriemd gsii. Vor alem ùf [[Deutschland|Dydschland]], aber sogar bis ùf [[Russland]] sin d Familie Viotti ùn Axerio as Marmorierer gange. D Arrimmer Schtukkatèèr sin mid iirem Handwäärch ryych woore ùn hän sich derhaim z Arrimmu zem Dail groosi Hyyser böue. Ane 1908 isch Arrimmu gmäse an dr Yywoonerzaal di ryychschd Gmai z Italie gsii.
== Museä ==
Z Arrimu gid s zwai Museä, s ''Casa del Marmo Artificiale'' (syd 1988) mid ere Uuschdelig iber dr Arrimmer Chùnschdmarmoor ùn s ''Museo Gipsoteca „Pietro Della Vedova“'', wù Gibsschtatue vùm Chinschdler Pietro Della Vedova us em 19. Jh. z sää sin.
== Dialäkt ==
lueg dr ''Haubdartikel'' [[Rimadeutsch|Arimmerditsch]]
Arimmerditsch isch dr [[Höchstalemannisch|hegschdalemanisch]] Dialäkt vù Arrimmu. Au im Arimmerditsch finded mer d Mèèrgmool vù dr Walserdialäkt:
*Di ahd. vole Vokal sin au in ùùbetoonde Silbe no erhalde: ''salbu'' (dt. salben), ''schniida'' (dt. schneiden)
*Endrùndig vù mhd. ü, ö, üe usw.: ''Wèksch'' (dt. Füchse), ''beesch'' (dt. böse)
*Ahd. iu erschyynd as Diphthong: ''Fläigu'' (dt. Fliege)
*Mhd. –nk isch verschoobe zue –ngch: ''trengche'' (dt. trinken)
*Mhd. –rn erschyynd as –ra, z. B. ''gèèra'' (dt. gern),
*Mhd. –hs erschyynd as –ks, z. B. ''sakschi'' (dt. sechs)
*German. s isch in vyyle Wèèrder palatalisierd zue sch, z. B. in ''endsch'' (dt. uns), ''schi'' (dt. sie), ''Cheesch'' (dt. Käse)
Sùnschdigi Mèèrgmool vùm Arimmerditsch:
*Mhd. î, iu, û sin im Hiatus ùn im Uuslud diphthongierd: ''schneuwa'', ''nouw'', ''bouwa''
*Mhd. æ erschyynd as ee: ''Cheesch'' (dt. Käse)
*Mhd. o erschyynd as a: ''Gatt'' (dt. Gott)
*S ùn sch sin vyylmool schdimhafd: ''ṣiittär'' (dt. seither), ''ṣcheegen'' (dt. sagen)
*F isch vyylmool schdimhafd: ''Wogsch'' (dt. Fuchs), ''Wrau'' (dt. Frau)
*Mhd. ch wird palatal realisierd, d. h. eender wie in dt. ''ich'', au im Aalud ùn nooch velare Vokal: ''Chend'', ''arauchu'' (dt. räuchern). Im Aalud wird dailwyys abgschwèchd zue h: ''chaupfen/haupfen'' (dt. kaufen),
*Vor r wird zem Dail e Vorsilb a- gschbroche: ''Arrimmu'' (Rima), ''aredù'' (dt. reden)
*In e Dail Wèèrder sin l oder r palatalisierd zue lj, rj: ''wailljan'' (dt. wollen), ''arjemu'' (dt. rühmen),
Ane 1912 hed dr [[Karl Bohnenberger]] no 88 Schbrächer vùm Walserdialäkt zeld vù insgsamd 280 Yywooner.
Dr Emil Balmer schrybd vù drèi Familie, wù in dr 1930er Joor no Arimmerditsch gschwäzd hän. Chinder, wù dr ald Walserdialäkt no gschwäzd hän, hed s doo scho kaini me gee.
Ane 1965 hän vù 20 schdändige Yywooner no fimf Arimmerditsch gschwäzd, derzue no vier Fraue, wù nùme im Sùmer ùf Arrimmu chùù sin.
Wù dr [[Max Waibel]] zue dr Jooreswändi 1989/90 ùf Arrimmu chùù isch, hed des Doorf no vier Yywooner im Winder ghaa, dodervù hän no zwoo Fraue chene Arrimmerditsch schwäze, boodi sin scho iber 80 gsii. In dr Joore derno hän au di leschde Yywooner Arrimmu im Winder verloo. S Arimmerditsch hed dodermid syyni Grùndlaag as gschbrocheni Schbrooch verloore ùn isch waarschyyns am Änd vùm 20. Jh. uusgschdoorbe.
== Lyd ==
* [[Pietro Axerio]] (1827–1905), Schtukkatèèr, schbeeder Gmainsbresidänt ùn Gläägehaidsdiichder
==Fueßnote==
<references/>
== Literatur ==
* Maria Cecilia Axerio: ''Rima e il suo territorio. La perla della Valsesia tra natura e storia''. Edizioni Millenia, Novara 2000.
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont''. [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1949.
* Pier Benedetto Bertoli: ''Storia di Rima.'' Serarcangeli Editore, Rom 1989.
* [[Elisabetta Fazzini]], Costanza Cigni: ''Vocabolario comparativo dei dialetti Walser in Italia.'' Bänd 1 ff. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2004 ff. (Alemannica 1, 5, 6, 7).
* Elisabetta Fazzini Giovannucci: ''Die alemannischen Dialekte im westlichen Norditalien. Ein Forschungsbericht.'' Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1978 (ZDL Beihefte 28).
* [[Fritz Gysling]] und [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Walser Dialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprachplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich.'' Frauenfeld 1952. 48 S. und 1 Karte.
* Fritz Gysling: ''[http://dx.doi.org/10.5169/seals-114801 Hochzeitsbräuche aus Rima (Piemont).]'' In: ''Schweizerisches Archiv für Volkskunde'' 49, 1953, S. 16–33.
* [[Hans Kreis]]: ''Die Walser. Ein Stück Besiedlungsgeschichte der Zentralalpen.'' Francke Verlag, Bern 1958.
* ''[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] (SDS)''. Begr. von Heinrich Baumgartner und Rudolf Hotzenköcherle. In Zusammenarbeit mit Konrad Lobeck, Robert Schläpfer, Rudolf Trüb und unter Mitwirkung von Paul Zinsli herausgegeben von Rudolf Hotzenköcherle. 8 Bde, Einführungsband, Abschlussband (1962–2003).
* [[Max Waibel]]: ''Spurensuche. Südwalsersiedlungen am Ausgang des 20. Jahrhunderts.'' In: ''Wir Walser. Halbjahresschrift für Walsertum'' 2/1990.
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1968.
* Paul Zinsli: ''Südwalser Namengut. Die deutschen Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont.'' Verlag Stämpfli & Cie AG, Bern 1984.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [https://www.comune-italia.it/comune-alto-sermenza.html d Gmai Alto Sermenza]
* [https://www.marmoartificiale.com/chi-e-lassociazione-laboratorio-marmo-artificiale-di-rima/gli-artisti-di-ieri-dellassociazione-laboratorio-marmo-artificiale-di-rima/ ''Marmo Artificiale di Rima.''] Uf: marmoartificiale.com. Abgruefe am 7. Septämber 2026.
* [https://www.finestresullarte.info/de/reisenotizbucher/23950vn_rima-und-das-walser-erbe-zwischen-den-gipfeln-des-hochvalsesia-schlagt-das-herz-des-kunstmarmors.php ''Rima und das Walser-Erbe: Zwischen den Gipfeln des Hochvalsesia schlägt das Herz des Kunstmarmors.''] Uf: finestresullarte.info. Abgruefe am 27. Septämber 2026.
{{Navigationsleiste Walser}}
[[Kategorie:Ort im Piemont]]
[[Kategorie:Walser]]
[[Kategorie:Frakzion z Italie]]
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Rima San Giuseppe}}
{{Infobox Ort in Italien
|nomeComune = Rima San Giuseppe
|linkStemma = Rima San Giuseppe-Stemma.png
|regione = Piemont
|provincia = Vercelli
|siglaRegione = PMN
|siglaProvincia = VC
|latitudineGradi = 45
|latitudineMinuti = 53
|latitudineSecondi = 0
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|mappaX = 38
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|abitanti = 65
|anno = 30. Oktober 2008
|densita = 2
|frazioni = Rima San Giuseppe, Rima
|comuniLimitrofi = [[Alagna Valsesia]], [[Boccioleto]], [[Carcoforo]], [[Macugnaga]] (VB), [[Mollia]], [[Rimasco]], [[Riva Valdobbia]]
|cap = 13020
|prefisso = 0163
|istat = 002111
|fiscale = H291
|nomeAbitanti = <!-- nome degli abitanti minuscolo -->
|patrono = Santa Maria Assunta
|festivo = 15. August
|sito = http://www.comune.rimasangiuseppe.vc.it
}}
'''Rima San Giuseppe''' isch bis Ändi 2017 e sälbschdändigi Gmai gsii. Dr Dobeloord – '''San Giuseppe''' isch dr ùnder Wyyler, '''Arrimmu''', au '''Rimmu''' oder '''In d Rimmu''' (ital. Rima) dr oober Wyyler – lyd im Sermenzadaal (ital. Val Sermenza), eme Sydedaal vùm [[Valsesia|Tseschrutol]] in dr [[Italien|idalieenische]] Provinz [[Provinz Vercelli|Vercelli]] (VC), Region Piemont. Dr Wyyler Arrimmu isch e eemoolig [[Walser]]doorf, wù hid nùme no im Sùmer bewoond isch.
Ùf dr 1. Jäner 2018 hed Rima San Giuseppe mit [[Rimasco]] zuer neie Gmai [[Alto Sermenza]] fusioniert. Noochbergmaine vùm friejere Rima San Giuseppe sin [[Alagna Valsesia|Im Land]], Boccioleto, [[Carcoforo|Chalchoufu]], [[Macugnaga|Makanaa]], Mollia, Rimasco ùn [[Riva Valdobbia|Rifu]] gsii.
[[Datei:Rima Alto-Sermenza, Piemont.jpg|mini|right|Rima, wie mr s siid, wämer vùm Daal häär chùnd]]
== Geografyy ==
Arrimmu lyd ùf 1411 m, San Giuseppe ùf 1133 m, dr hegschd Bäärggibfel isch dr Ischamberg mid 2964 m.
Bäärg: ''Grìnner'' (2761 m, ital. Dso. Grinner), ''Ischamberg'', au ''Tajaffer'' (2964 m, ital. M Tagliaferro), ''Mudhoora'' (2802 m, ital. Corno Mud), ''Piljimo'' (2894 m, ital. Corno Piglimò), ''ds Rimmer Haupt'' (2118 m, ital Corno di Rima)
Päss: ''Laida Weeg'', ''Ljegg Altarlje'' (2738 m, Piccolo Altare, Pass ùf [[Macugnaga|Makanaa]])
Alpe: ''Balma'' (ital. Alpe Balma), ''uwam Breesèdsch'', ''War Muntòòsko'' (ital. Val Montasca), ''In Wòòrko'' (ital. Alpe Vorco), ''wa Landschula'' (ital. Lanciole), ''wa Loowazai'' (ital. Alpe Lavazei), ''Ooberwaalar'' (ital. Valle di Sopra), ''wan t Schkorpju'' (ital. Scarpia), ''Waalar'' (ital. Alpe Valle)
== Yywooner ==
{| {{prettytable}}
|-
| Joor || 1861|| 1871|| 1881|| 1901|| 1911 || 1921 || 1931 || 1936 || 1951 || 1961 || 1971 || 1981 || 1991 || 2001 || 2011
|-
| Yywooner z Rima San Giuseppe || 326 || 314 || 304 || 279 || 259 || 244 || 199 || 174 || 151 || 130 || 115 || 101 || 85 || 76 || 69
|-
|}
Noch ere groose [[Lawine|Lawiine]] ane 1803 sin e Dail Hyyser nimi ùfböue woore. Im Lauf vùm 19. ùn 20. Jh. hed Arrimmu al mee Yywooner verloore. Ane 1958 sin no 15 Lyd s ganz Joor z Arrimmu gwoond. Syder dr 60er Joor woone nùme no im Sùmer e baar Lyd z Arrimmu. Au im ùndere Dail vù dr Gmai, San Giuseppe, woone al weeniger Lyd.
== Gschiichd ==
[[Datei:Walser Italien.JPG|mini|200px|Di italienische Siidwalsergmaine]]
S Bied vùm Tseschrutol isch e Lèèche vù dr Groofe vù Biandrate gsii. Ane 1083 hed dr Guido di Biandrate s Sermeenzatal im Benediktiner-Chlooschder Cluny gschänggd. Im 13. Jh. isch s Bied an dr Bischof vù Novara chùù. Novara hed zem Hèrzogdùm [[Mailand]] ghèèrd.
D [[Walser]] hän sich im Bied vù Arimmu am Änd vùm 13. Jh. niidergloo. Chùù sin si vùm [[Alagna Valsesia|Land]]. S èèrschd Mool gnänd wird Arrimmu in ere Uurkùnd vùm 26. Mèèrz 1383 as Alp: ''alpis Rime, iacenti vallis Sicide''. Vier Familie vùm Land, wù dèrd no zue Pressmelch ([[Riva Valdobbia|Rifu]]) ghèèrd hed, hän d Alp vù dr Scarognini phaachded. D Scarognini sin e Familie vù Varallo gsii, wù im Ùfdraag vù dr Bischef vù Novara s Tscheschrutal verwalded hän. Vier Joor schbeeder wääre in ere Uurkùnd d Yywooner vùm Daal gnänd: ''habitatores Vallis rime'' (1387). Ane 1421 hed dr Antonio Scarognini d Alp Arrimmu an zee Walser vùm Land verphaachded. 1861 isch dr Ord Dail vùm neie [[Königreich Italien|Cheenigryych Idalie]] woore.
== Chilche ==
[[Datei:Rima.jpg|mini|right|250px|D Chilche S. Giuseppe vù 1780; linggs s Hotel vùm Piaru van d’ Piazu]]
Bis 1635 hed Arrimmu zue dr Chilchegmai Rimasco ghèèrd. Anne 1636 hed s e aigeni Chilche, d Parrochia S. Giovanni Battista, griegd ùn isch dermid au ne aigeni Chilchegmai woore. S gid z Arrimmu au no ne Kapälle, Beate Virgine delle Grazie, vù ane 1480. Z San Giusepe schdood d Chilche S. Giuseppe vù 1780.
Noch Aafangs vùm 19. Jh. isch in dr Chilche an aim Sùndig im Mooned hoochdydsch breedigd woore. An andere drèi Sùndig Idalieenisch, wel d Gmai dr Godesdienschd zäme ghaa hed mid dr Noochbergmai Piana. Ane 1830 hed dr Bischof vù Navaro aber di dydsch Schbrooch in dr Breedig verbode, nùme no in dr Byychd hed dr Bfaarer dèrfe Dydsch schwäze.
== D Schtukkatèèr vù Arrimmu ==
Wel d Buure in dr Bäärg vù Arrimmu aarm gsii sin, sin d Mane vù Arrimmu scho frie in d Främdi zooge as Muurer ùn Schtukkatèèr. Im 19. Jh. hän d Arrimmer Schtukkatèèr e bsùndere Chùnschdmarmoor (dr „scagliola“) häärgschdeld ùn sin dooderfir in ganz [[Europa|Eiropa]] beriemd gsii. Vor alem ùf [[Deutschland|Dydschland]], aber sogar bis ùf [[Russland]] sin d Familie Viotti ùn Axerio as Marmorierer gange. D Arrimmer Schtukkatèèr sin mid iirem Handwäärch ryych woore ùn hän sich derhaim z Arrimmu zem Dail groosi Hyyser böue. Ane 1908 isch Arrimmu gmäse an dr Yywoonerzaal di ryychschd Gmai z Italie gsii.
== Museä ==
Z Arrimu gid s zwai Museä, s ''Casa del Marmo Artificiale'' (syd 1988) mid ere Uuschdelig iber dr Arrimmer Chùnschdmarmoor ùn s ''Museo Gipsoteca „Pietro Della Vedova“'', wù Gibsschtatue vùm Chinschdler Pietro Della Vedova us em 19. Jh. z sää sin.
== Dialäkt ==
lueg dr ''Haubdartikel'' [[Rimadeutsch|Arimmerditsch]]
Arimmerditsch isch dr [[Höchstalemannisch|hegschdalemanisch]] Dialäkt vù Arrimmu. Au im Arimmerditsch finded mer d Mèèrgmool vù dr Walserdialäkt:
*Di ahd. vole Vokal sin au in ùùbetoonde Silbe no erhalde: ''salbu'' (dt. salben), ''schniida'' (dt. schneiden)
*Endrùndig vù mhd. ü, ö, üe usw.: ''Wèksch'' (dt. Füchse), ''beesch'' (dt. böse)
*Ahd. iu erschyynd as Diphthong: ''Fläigu'' (dt. Fliege)
*Mhd. –nk isch verschoobe zue –ngch: ''trengche'' (dt. trinken)
*Mhd. –rn erschyynd as –ra, z. B. ''gèèra'' (dt. gern),
*Mhd. –hs erschyynd as –ks, z. B. ''sakschi'' (dt. sechs)
*German. s isch in vyyle Wèèrder palatalisierd zue sch, z. B. in ''endsch'' (dt. uns), ''schi'' (dt. sie), ''Cheesch'' (dt. Käse)
Sùnschdigi Mèèrgmool vùm Arimmerditsch:
*Mhd. î, iu, û sin im Hiatus ùn im Uuslud diphthongierd: ''schneuwa'', ''nouw'', ''bouwa''
*Mhd. æ erschyynd as ee: ''Cheesch'' (dt. Käse)
*Mhd. o erschyynd as a: ''Gatt'' (dt. Gott)
*S ùn sch sin vyylmool schdimhafd: ''ṣiittär'' (dt. seither), ''ṣcheegen'' (dt. sagen)
*F isch vyylmool schdimhafd: ''Wogsch'' (dt. Fuchs), ''Wrau'' (dt. Frau)
*Mhd. ch wird palatal realisierd, d. h. eender wie in dt. ''ich'', au im Aalud ùn nooch velare Vokal: ''Chend'', ''arauchu'' (dt. räuchern). Im Aalud wird dailwyys abgschwèchd zue h: ''chaupfen/haupfen'' (dt. kaufen),
*Vor r wird zem Dail e Vorsilb a- gschbroche: ''Arrimmu'' (Rima), ''aredù'' (dt. reden)
*In e Dail Wèèrder sin l oder r palatalisierd zue lj, rj: ''wailljan'' (dt. wollen), ''arjemu'' (dt. rühmen),
Ane 1912 hed dr [[Karl Bohnenberger]] no 88 Schbrächer vùm Walserdialäkt zeld vù insgsamd 280 Yywooner.
Dr Emil Balmer schrybd vù drèi Familie, wù in dr 1930er Joor no Arimmerditsch gschwäzd hän. Chinder, wù dr ald Walserdialäkt no gschwäzd hän, hed s doo scho kaini me gee.
Ane 1965 hän vù 20 schdändige Yywooner no fimf Arimmerditsch gschwäzd, derzue no vier Fraue, wù nùme im Sùmer ùf Arrimmu chùù sin.
Wù dr [[Max Waibel]] zue dr Jooreswändi 1989/90 ùf Arrimmu chùù isch, hed des Doorf no vier Yywooner im Winder ghaa, dodervù hän no zwoo Fraue chene Arrimmerditsch schwäze, boodi sin scho iber 80 gsii. In dr Joore derno hän au di leschde Yywooner Arrimmu im Winder verloo. S Arimmerditsch hed dodermid syyni Grùndlaag as gschbrocheni Schbrooch verloore ùn isch waarschyyns am Änd vùm 20. Jh. uusgschdoorbe.
== Lyd ==
* [[Pietro Axerio]] (1827–1905), Schtukkatèèr, schbeeder Gmaibresidänt ùn Gläägehaidsdiichder
== Literatur ==
* Maria Cecilia Axerio: ''Rima e il suo territorio. La perla della Valsesia tra natura e storia''. Edizioni Millenia, Novara 2000.
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont''. [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1949.
* Pier Benedetto Bertoli: ''Storia di Rima.'' Serarcangeli Editore, Rom 1989.
* [[Elisabetta Fazzini]], Costanza Cigni: ''Vocabolario comparativo dei dialetti Walser in Italia.'' Bänd 1 ff. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2004 ff. (Alemannica 1, 5, 6, 7).
* Elisabetta Fazzini Giovannucci: ''Die alemannischen Dialekte im westlichen Norditalien. Ein Forschungsbericht.'' Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1978 (ZDL Beihefte 28).
* [[Fritz Gysling]] und [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Walser Dialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprachplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich.'' Frauenfeld 1952. 48 S. und 1 Karte.
* Fritz Gysling: ''[http://dx.doi.org/10.5169/seals-114801 Hochzeitsbräuche aus Rima (Piemont).]'' In: ''Schweizerisches Archiv für Volkskunde'' 49, 1953, S. 16–33.
* [[Hans Kreis]]: ''Die Walser. Ein Stück Besiedlungsgeschichte der Zentralalpen.'' Francke Verlag, Bern 1958.
* ''[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] (SDS)''. Begr. von Heinrich Baumgartner und Rudolf Hotzenköcherle. In Zusammenarbeit mit Konrad Lobeck, Robert Schläpfer, Rudolf Trüb und unter Mitwirkung von Paul Zinsli herausgegeben von Rudolf Hotzenköcherle. 8 Bde, Einführungsband, Abschlussband (1962–2003).
* [[Max Waibel]]: ''Spurensuche. Südwalsersiedlungen am Ausgang des 20. Jahrhunderts.'' In: ''Wir Walser. Halbjahresschrift für Walsertum'' 2/1990.
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1968.
* Paul Zinsli: ''Südwalser Namengut. Die deutschen Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont.'' Verlag Stämpfli & Cie AG, Bern 1984.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [https://www.comune-italia.it/comune-alto-sermenza.html d Gmai Alto Sermenza]
* [https://www.marmoartificiale.com/chi-e-lassociazione-laboratorio-marmo-artificiale-di-rima/gli-artisti-di-ieri-dellassociazione-laboratorio-marmo-artificiale-di-rima/ ''Marmo Artificiale di Rima.''] Uf: marmoartificiale.com. Abgruefe am 7. Septämber 2026.
* [https://www.finestresullarte.info/de/reisenotizbucher/23950vn_rima-und-das-walser-erbe-zwischen-den-gipfeln-des-hochvalsesia-schlagt-das-herz-des-kunstmarmors.php ''Rima und das Walser-Erbe: Zwischen den Gipfeln des Hochvalsesia schlägt das Herz des Kunstmarmors.''] Uf: finestresullarte.info. Abgruefe am 27. Septämber 2026.
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Walser}}
[[Kategorie:Ort im Piemont]]
[[Kategorie:Walser]]
[[Kategorie:Frakzion z Italie]]
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Rima San Giuseppe}}
{{Infobox Ort in Italien
|nomeComune = Rima San Giuseppe
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|regione = Piemont
|provincia = Vercelli
|siglaRegione = PMN
|siglaProvincia = VC
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}}
'''Rima San Giuseppe''' isch bis Ändi 2017 e sälbschdändigi Gmai gsii. Dr Dobeloord – '''San Giuseppe''' isch dr ùnder Wyyler, '''Arrimmu''', au '''Rimmu''' oder '''In d Rimmu''' (ital. Rima) dr oober Wyyler – lyd im Sermenzadaal (ital. Val Sermenza), eme Sydedaal vùm [[Valsesia|Tseschrutol]] in dr [[Italien|idalieenische]] Provinz [[Provinz Vercelli|Vercelli]] (VC), Region Piemont. Dr Wyyler Arrimmu isch e eemoolig [[Walser]]doorf, wù hid nùme no im Sùmer bewoond isch.
Ùf dr 1. Jäner 2018 hed Rima San Giuseppe mit [[Rimasco]] zuer neie Gmai [[Alto Sermenza]] fusioniert. Noochbergmaine vùm friejere Rima San Giuseppe sin [[Alagna Valsesia|Im Land]], Boccioleto, [[Carcoforo|Chalchoufu]], [[Macugnaga|Makanaa]], Mollia, Rimasco ùn [[Riva Valdobbia|Rifu]] gsii.
[[Datei:Rima Alto-Sermenza, Piemont.jpg|mini|right|Rima, wie mr s siid, wämer vùm Daal häär chùnd]]
== Geografyy ==
Arrimmu lyd ùf 1411 m, San Giuseppe ùf 1133 m, dr hegschd Bäärggibfel isch dr Ischamberg mid 2964 m.
Bäärg: ''Grìnner'' (2761 m, ital. Dso. Grinner), ''Ischamberg'', au ''Tajaffer'' (2964 m, ital. M Tagliaferro), ''Mudhoora'' (2802 m, ital. Corno Mud), ''Piljimo'' (2894 m, ital. Corno Piglimò), ''ds Rimmer Haupt'' (2118 m, ital Corno di Rima)
Päss: ''Laida Weeg'', ''Ljegg Altarlje'' (2738 m, Piccolo Altare, Pass ùf [[Macugnaga|Makanaa]])
Alpe: ''Balma'' (ital. Alpe Balma), ''uwam Breesèdsch'', ''War Muntòòsko'' (ital. Val Montasca), ''In Wòòrko'' (ital. Alpe Vorco), ''wa Landschula'' (ital. Lanciole), ''wa Loowazai'' (ital. Alpe Lavazei), ''Ooberwaalar'' (ital. Valle di Sopra), ''wan t Schkorpju'' (ital. Scarpia), ''Waalar'' (ital. Alpe Valle)
== Yywooner ==
{| {{prettytable}}
|-
| Joor || 1861|| 1871|| 1881|| 1901|| 1911 || 1921 || 1931 || 1936 || 1951 || 1961 || 1971 || 1981 || 1991 || 2001 || 2011
|-
| Yywooner z Rima San Giuseppe || 326 || 314 || 304 || 279 || 259 || 244 || 199 || 174 || 151 || 130 || 115 || 101 || 85 || 76 || 69
|-
|}
Noch ere groose [[Lawine|Lawiine]] ane 1803 sin e Dail Hyyser nimi ùfböue woore. Im Lauf vùm 19. ùn 20. Jh. hed Arrimmu al mee Yywooner verloore. Ane 1958 sin no 15 Lyd s ganz Joor z Arrimmu gwoond. Syder dr 60er Joor woone nùme no im Sùmer e baar Lyd z Arrimmu. Au im ùndere Dail vù dr Gmai, San Giuseppe, woone al weeniger Lyd.
== Gschiichd ==
[[Datei:Walser Italien.JPG|mini|200px|Di italienische Siidwalsergmaine]]
S Bied vùm Tseschrutol isch e Lèèche vù dr Groofe vù Biandrate gsii. Ane 1083 hed dr Guido di Biandrate s Sermeenzatal im Benediktiner-Chlooschder Cluny gschänggd. Im 13. Jh. isch s Bied an dr Bischof vù Novara chùù. Novara hed zem Hèrzogdùm [[Mailand]] ghèèrd.
D [[Walser]] hän sich im Bied vù Arimmu am Änd vùm 13. Jh. niidergloo. Chùù sin si vùm [[Alagna Valsesia|Land]]. S èèrschd Mool gnänd wird Arrimmu in ere Uurkùnd vùm 26. Mèèrz 1383 as Alp: ''alpis Rime, iacenti vallis Sicide''. Vier Familie vùm Land, wù dèrd no zue Pressmelch ([[Riva Valdobbia|Rifu]]) ghèèrd hed, hän d Alp vù dr Scarognini phaachded. D Scarognini sin e Familie vù Varallo gsii, wù im Ùfdraag vù dr Bischef vù Novara s Tscheschrutal verwalded hän. Vier Joor schbeeder wääre in ere Uurkùnd d Yywooner vùm Daal gnänd: ''habitatores Vallis rime'' (1387). Ane 1421 hed dr Antonio Scarognini d Alp Arrimmu an zee Walser vùm Land verphaachded. 1861 isch dr Ord Dail vùm neie [[Königreich Italien|Cheenigryych Idalie]] woore.
== Chilche ==
[[Datei:Rima.jpg|mini|right|250px|D Chilche S. Giuseppe vù 1780; linggs s Hotel vùm Piaru van d’ Piazu]]
Bis 1635 hed Arrimmu zue dr Chilchegmai Rimasco ghèèrd. Anne 1636 hed s e aigeni Chilche, d Parrochia S. Giovanni Battista, griegd ùn isch dermid au ne aigeni Chilchegmai woore. S gid z Arrimmu au no ne Kapälle, Beate Virgine delle Grazie, vù ane 1480. Z San Giusepe schdood d Chilche S. Giuseppe vù 1780.
Noch Aafangs vùm 19. Jh. isch in dr Chilche an aim Sùndig im Mooned hoochdydsch breedigd woore. An andere drèi Sùndig Idalieenisch, wel d Gmai dr Godesdienschd zäme ghaa hed mid dr Noochbergmai Piana. Ane 1830 hed dr Bischof vù Navaro aber di dydsch Schbrooch in dr Breedig verbode, nùme no in dr Byychd hed dr Bfaarer dèrfe Dydsch schwäze.
== D Schtukkatèèr vù Arrimmu ==
[[Datei:Rima Valle Sermenza Ristorante-Alpino Wand-in-Stuckmarmor-mit-Bueste-von-Pietro-Axerio.jpg|mini|E Wand in Stukkmarmor im Hotel vùm Piaru van d’ Piazu (hid Ristorante Alpino), mit dr Bischde vùnem]]
[[Datei:Rima Valle Sermenza Ristorante-Alpino ceiling-made-by-Pietro-Axerio 1.jpg|mini|Stukkdegi im Hotel vùm Piaru van d’ Piazu]]
Wel d Buure in dr Bäärg vù Arrimmu aarm gsii sin, sin d Mane vù Arrimmu scho frie in d Främdi zooge as Muurer ùn Schtukkatèèr. Im 19. Jh. hän d Arrimmer Schtukkatèèr e bsùndere Chùnschdmarmoor (dr „scagliola“) häärgschdeld ùn sin dooderfir in ganz [[Europa|Eiropa]] beriemd gsii. Vor alem ùf [[Deutschland|Dydschland]], aber sogar bis ùf [[Russland]] sin d Familie Viotti ùn Axerio as Marmorierer gange. D Arrimmer Schtukkatèèr sin mid iirem Handwäärch ryych woore ùn hän sich derhaim z Arrimmu zem Dail groosi Hyyser böue. Ane 1908 isch Arrimmu gmäse an dr Yywoonerzaal di ryychschd Gmai z Italie gsii.
== Museä ==
Z Arrimu gid s zwai Museä, s ''Casa del Marmo Artificiale'' (syd 1988) mid ere Uuschdelig iber dr Arrimmer Chùnschdmarmoor ùn s ''Museo Gipsoteca „Pietro Della Vedova“'', wù Gibsschtatue vùm Chinschdler Pietro Della Vedova us em 19. Jh. z sää sin.
== Dialäkt ==
lueg dr ''Haubdartikel'' [[Rimadeutsch|Arimmerditsch]]
Arimmerditsch isch dr [[Höchstalemannisch|hegschdalemanisch]] Dialäkt vù Arrimmu. Au im Arimmerditsch finded mer d Mèèrgmool vù dr Walserdialäkt:
*Di ahd. vole Vokal sin au in ùùbetoonde Silbe no erhalde: ''salbu'' (dt. salben), ''schniida'' (dt. schneiden)
*Endrùndig vù mhd. ü, ö, üe usw.: ''Wèksch'' (dt. Füchse), ''beesch'' (dt. böse)
*Ahd. iu erschyynd as Diphthong: ''Fläigu'' (dt. Fliege)
*Mhd. –nk isch verschoobe zue –ngch: ''trengche'' (dt. trinken)
*Mhd. –rn erschyynd as –ra, z. B. ''gèèra'' (dt. gern),
*Mhd. –hs erschyynd as –ks, z. B. ''sakschi'' (dt. sechs)
*German. s isch in vyyle Wèèrder palatalisierd zue sch, z. B. in ''endsch'' (dt. uns), ''schi'' (dt. sie), ''Cheesch'' (dt. Käse)
Sùnschdigi Mèèrgmool vùm Arimmerditsch:
*Mhd. î, iu, û sin im Hiatus ùn im Uuslud diphthongierd: ''schneuwa'', ''nouw'', ''bouwa''
*Mhd. æ erschyynd as ee: ''Cheesch'' (dt. Käse)
*Mhd. o erschyynd as a: ''Gatt'' (dt. Gott)
*S ùn sch sin vyylmool schdimhafd: ''ṣiittär'' (dt. seither), ''ṣcheegen'' (dt. sagen)
*F isch vyylmool schdimhafd: ''Wogsch'' (dt. Fuchs), ''Wrau'' (dt. Frau)
*Mhd. ch wird palatal realisierd, d. h. eender wie in dt. ''ich'', au im Aalud ùn nooch velare Vokal: ''Chend'', ''arauchu'' (dt. räuchern). Im Aalud wird dailwyys abgschwèchd zue h: ''chaupfen/haupfen'' (dt. kaufen),
*Vor r wird zem Dail e Vorsilb a- gschbroche: ''Arrimmu'' (Rima), ''aredù'' (dt. reden)
*In e Dail Wèèrder sin l oder r palatalisierd zue lj, rj: ''wailljan'' (dt. wollen), ''arjemu'' (dt. rühmen),
Ane 1912 hed dr [[Karl Bohnenberger]] no 88 Schbrächer vùm Walserdialäkt zeld vù insgsamd 280 Yywooner.
Dr Emil Balmer schrybd vù drèi Familie, wù in dr 1930er Joor no Arimmerditsch gschwäzd hän. Chinder, wù dr ald Walserdialäkt no gschwäzd hän, hed s doo scho kaini me gee.
Ane 1965 hän vù 20 schdändige Yywooner no fimf Arimmerditsch gschwäzd, derzue no vier Fraue, wù nùme im Sùmer ùf Arrimmu chùù sin.
Wù dr [[Max Waibel]] zue dr Jooreswändi 1989/90 ùf Arrimmu chùù isch, hed des Doorf no vier Yywooner im Winder ghaa, dodervù hän no zwoo Fraue chene Arrimmerditsch schwäze, boodi sin scho iber 80 gsii. In dr Joore derno hän au di leschde Yywooner Arrimmu im Winder verloo. S Arimmerditsch hed dodermid syyni Grùndlaag as gschbrocheni Schbrooch verloore ùn isch waarschyyns am Änd vùm 20. Jh. uusgschdoorbe.
== Lyd ==
* [[Pietro Axerio]] (1827–1905), Schtukkatèèr, schbeeder Gmaibresidänt ùn Gläägehaidsdiichder
== Literatur ==
* Maria Cecilia Axerio: ''Rima e il suo territorio. La perla della Valsesia tra natura e storia''. Edizioni Millenia, Novara 2000.
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont''. [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1949.
* Pier Benedetto Bertoli: ''Storia di Rima.'' Serarcangeli Editore, Rom 1989.
* [[Elisabetta Fazzini]], Costanza Cigni: ''Vocabolario comparativo dei dialetti Walser in Italia.'' Bänd 1 ff. Edizioni dell’Orso, Alessandria 2004 ff. (Alemannica 1, 5, 6, 7).
* Elisabetta Fazzini Giovannucci: ''Die alemannischen Dialekte im westlichen Norditalien. Ein Forschungsbericht.'' Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1978 (ZDL Beihefte 28).
* [[Fritz Gysling]] und [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Walser Dialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprachplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich.'' Frauenfeld 1952. 48 S. und 1 Karte.
* Fritz Gysling: ''[http://dx.doi.org/10.5169/seals-114801 Hochzeitsbräuche aus Rima (Piemont).]'' In: ''Schweizerisches Archiv für Volkskunde'' 49, 1953, S. 16–33.
* [[Hans Kreis]]: ''Die Walser. Ein Stück Besiedlungsgeschichte der Zentralalpen.'' Francke Verlag, Bern 1958.
* ''[[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] (SDS)''. Begr. von Heinrich Baumgartner und Rudolf Hotzenköcherle. In Zusammenarbeit mit Konrad Lobeck, Robert Schläpfer, Rudolf Trüb und unter Mitwirkung von Paul Zinsli herausgegeben von Rudolf Hotzenköcherle. 8 Bde, Einführungsband, Abschlussband (1962–2003).
* [[Max Waibel]]: ''Spurensuche. Südwalsersiedlungen am Ausgang des 20. Jahrhunderts.'' In: ''Wir Walser. Halbjahresschrift für Walsertum'' 2/1990.
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1968.
* Paul Zinsli: ''Südwalser Namengut. Die deutschen Orts- und Flurnamen der ennetbirgischen Walsersiedlungen in Bosco-Gurin und im Piemont.'' Verlag Stämpfli & Cie AG, Bern 1984.
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [https://www.comune-italia.it/comune-alto-sermenza.html d Gmai Alto Sermenza]
* [https://www.marmoartificiale.com/chi-e-lassociazione-laboratorio-marmo-artificiale-di-rima/gli-artisti-di-ieri-dellassociazione-laboratorio-marmo-artificiale-di-rima/ ''Marmo Artificiale di Rima.''] Uf: marmoartificiale.com. Abgruefe am 7. Septämber 2026.
* [https://www.finestresullarte.info/de/reisenotizbucher/23950vn_rima-und-das-walser-erbe-zwischen-den-gipfeln-des-hochvalsesia-schlagt-das-herz-des-kunstmarmors.php ''Rima und das Walser-Erbe: Zwischen den Gipfeln des Hochvalsesia schlägt das Herz des Kunstmarmors.''] Uf: finestresullarte.info. Abgruefe am 27. Septämber 2026.
== Fueßnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Walser}}
[[Kategorie:Ort im Piemont]]
[[Kategorie:Walser]]
[[Kategorie:Frakzion z Italie]]
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Pietro Axerio
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2026-09-28T14:21:22Z
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{{Dialekt|Alagnadeutsch|Walsertiitsch|Laindertitzschu}}
[[Datei:Piaru van d’ Piazu.jpg|mini]]
[[Datei:Pietro Axerio tumb.jpg|mini]]
'''Pietro Axerio''', im dourf ''Piaru van d’ Piazu'' g’nammte noh dam ourd wo sis hus ïst g’stande – garrod fum dourfplatz (''piazza'' i’ [[italienische Sprache|wailschu]]) – ïst [[1827]] in [[Rima San Giuseppe|Rimmu]] g’boure; noch fast junge ïst er z’ Chalon-sur-Sâone g’fore, wo er als jepser<ref>Stukkateur</ref> häd g’werchud. Disi chunst häd er darnoh van 1840 bis 1850 in [[Deutschland|Titzschland]], Schwede und Norwege verbressrud, wo er mid dam schwoger De Toma häd z’semmendg’werchud, deis wattu Margherita (Grete) häd er g’hobe g’mannud. 1886 ïst er z’ Titzschland erwunde, wo er an aig’ni g’sellschaft fïr d’erschaffung van chunstmarmor z’ [[Berlin]] in dar Friedrichstrasse 243 häd grundg’laidt.
Churz darnoh ïst er in Rimmu erwunde und häd d’ woul z’wegg’laidtni totickait da' sehne g’loh. In Rimmu ïst er burgmaister g’si, er häd d’ erstu wasserrouri tuan z’ lekke und mid andri arimmerljite häd er sich bemieijt, umdas der woguweg täte van Rimask bis in Rimmu vïrsichfori. Er häd auch dan erste sitz ds museums Pietro Della Vedova tuan z’ buwwe, wo d’ werchi ds b’ruamte chunstlers sind g’si g’sammluti.
Als selbstleirer häd er sich vile chunsttotickaitu ong’wandt: dam g’sang, dam holzschnitzwerch, dam g’mol mid der uppigu technik ds chunstmarmors. Er häd vil ''g’liadjie'' (Liader oder g’dichte) in [[Rimadeutsch|arimmertitzsch]] g’schribe, wo er sini liebi fïr sis land, sini sproch und sis ljit häd g’sunge. In sini g'dichte g'spirrt mu d' treicki<ref>Heimweh</ref> und d' trurigi ds uswanderers oder ''dannamans,'' der sis land häd miasse verloh, um ''danna'' z'gehn, sich ds broud z' g'wïnne.
Er häd zwai fïr sini zit avangardistisch gasthofe in Rimmu loh buwwe und ïst dorum aine der vïrchemendu ds turismus im Tzseschrutol g'si. G’stourbe ïst er [[1905]] i’ Vrol (Varallo).
Miat z’vil ïst im letsche hunderkjor auch sini sproch usg’stourbe, ober sini ''g’liadjie'' erlaubind nis, d’ siässi und d’hïbschi siner arimmertitzschu z’ bewundru:<br>
<poem>
''Min liab Arimmu, ech muass dech verlohn,''
''Dos tua’ mer im herz so weh!''
''Du liabs ort, wo-n-ech so gera stohn,''
''Walje’s Gatt, doss ech chema meh!''
''Kumpfiata aju und attu''
''Und alle Rimmaru ljit!''
''Tiad far mech batu,''
''Ech muass gohn so witt, so witt!''
''All chend, dos in d’ Rimmu tia werda''
''Miassind gohn in d’ framde gwennan eriun brod,''
''Und flisseg aswos varberga,''
''Om im oltar nid z’ljida nod!''
''Darom walj’ech Gatt batu,''
''Doss ar macha usser mech an brova mon,''
''Und falgen, wos du schägt min attu:''
''Mu miassat sporen, wann mu wellt aswos hon!''
''Minen liaben toten, dos im fritthof stohn,''
''Denen schäg ich au kumpfiata!''
''Dei luagi mech van im hemmel on''
''Und werde mech halfa hiata!''
''Min liabun altattu und altaju,''
''Ar hai’ mech so gera g’hoba!''
''Dar liab Gatt hat so walje,''
''Doss mu si so pfant, ach so pfant, vargroba!''
''Kumpfiata bergo, kumpfiata tol,''
''Kumpfiata mi liabu alle z’samd!''
''Dank’ ihna alle z’ tuschem mol,''
''Kumpfiata, du liabs land!''
</poem>
__NOTOC__
== Fuessnote ==
<references/>
== g’liadjie ==
* [[Text:Pietro Axerio|g’dichte vam Pietro Axerio]] in dr Alemannische Textsammlig (Wikisource).
* ''Wänn ä Rimmo ëscht äs ächze, Beeschë Nächporschäft'' und ''Wäròòtne Ljiëbe.'' In: ''Walser Dialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprechplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich.'' Bearbeitet von [[Fritz Gysling]] und [[Rudolf Hotzenköcherle]]. Huber, Frauenfeld 1952, S. 18–22.
* ''Wenn Ärrimmo escht äs ächtse''. In: ''[http://dx.doi.org/10.5169/seals-114801 Hochzeitsbräuche aus Rima (Piemont).]'' In: ''Schweizerisches Archiv für Volkskunde'' 49, 1953, S. 16–33.
* ''Rima Wiegenlied.'' In: ''Wir Walser. Halbjahresschrift für Walsertum'' 1, Visp 1964.
* ''Liabs Maitije …'' In: ''Ljetzan-Giazza,'' 5, Milano, 1968.
* ''Schloof, mis henghie, schloof …'' In: ''Ljetzan-Giazza,'' 6, Milano 1968.
== Literatur ==
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont.'' [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1949.
* Pietro Cazzola: ''Piemontesi in Russia.'' In: ''Piemonte Vivo.'' 1970, 2: 16.
* Casimiro Debiaggi: ''Dizionario degli artisti valsesiani dal secolo XIV al XX.'' Società conservazione opere arte monumenti Valsesia, Varallo 1968.
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1968.
== Weblinks ==
* [https://www.marmoartificiale.com/gli-axerio-piazza/ ''Gli Axerio Piazza''] uf marmoartificiale.com.
{{DEFAULTSORT:Axerio Piazza, Pietro}}
[[Kategorie:Künschtler (Italie)]]
[[Kategorie:Gmeindspolitiker]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Walser]]
[[Kategorie:Italiäner]]
[[Kategorie:Maa]]
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{{Dialekt|Alagnadeutsch|Walsertiitsch|Laindertitzschu}}
[[Datei:Piaru van d’ Piazu.jpg|mini]]
[[Datei:Pietro Axerio tumb.jpg|mini]]
'''Pietro Axerio''', im dourf ''Piaru van d’ Piazu'' g’nammte noh dam ourd wo sis hus ïst g’stande – garrod fum dourfplatz (''piazza'' i’ [[italienische Sprache|wailschu]]) – ïst [[1827]] in [[Rima San Giuseppe|Rimmu]] g’boure; noch fast junge ïst er z’ Chalon-sur-Sâone g’fore, wo er als jepser<ref>Stukkateur</ref> häd g’werchud. Disi chunst häd er darnoh van 1840 bis 1850 in [[Deutschland|Titzschland]], Schwede und Norwege verbressrud, wo er mid dam schwoger Antonio De Toma häd z’semmendg’werchud, deis wattu Margherita (Grete) häd er g’hobe g’mannud. 1886 ïst er z’ Titzschland erwunde, wo er an aig’ni g’sellschaft fïr d’erschaffung van chunstmarmor z’ [[Berlin]] in dar Friedrichstrasse 243 häd grundg’laidt.
Churz darnoh ïst er in Rimmu erwunde und häd d’ woul z’wegg’laidtni totickait da’ sehne g’loh. In Rimmu ïst er burgmaister g’si, er häd d’ erstu wasserrouri tuan z’ lekke und mid andri arimmerljite häd er sich bemieijt, umdas der woguweg täte van Rimask bis in Rimmu vïrsichfori. Er häd auch dan erste sitz ds museums Pietro Della Vedova tuan z’ buwwe, wo d’ werchi ds b’ruamte chunstlers sind g’si g’sammluti.
Als selbstleirer häd er sich vile chunsttotickaitu ong’wandt: dam g’sang, dam holzschnitzwerch, dam g’mol mid der uppigu technik ds chunstmarmors. Er häd vil ''g’liadjie'' (Liader oder g’dichte) in [[Rimadeutsch|arimmertitzsch]] g’schribe, wo er sini liebi fïr sis land, sini sproch und sis ljit häd g’sunge. In sini g'dichte g'spirrt mu d' treicki<ref>Heimweh</ref> und d’ trurigi ds uswanderers oder ''dannamans,'' der sis land häd miasse verloh, um ''danna'' z'gehn, sich ds broud z’ g’wïnne.
Er häd zwai fïr sini zit avangardistisch gasthofe in Rimmu loh buwwe und ïst dorum aine der vïrchemendu ds turismus im Tzseschrutol g’si. G’stourbe ïst er [[1905]] i’ Vrol (Varallo).
Miat z’vil ïst im letsche hunderkjor auch sini sproch usg’stourbe, ober sini ''g’liadjie'' erlaubind nis, d’ siässi und d’hïbschi siner arimmertitzschu z’ bewundru:<br>
<poem>
''Min liab Arimmu, ech muass dech verlohn,''
''Dos tua’ mer im herz so weh!''
''Du liabs ort, wo-n-ech so gera stohn,''
''Walje’s Gatt, doss ech chema meh!''
''Kumpfiata aju und attu''
''Und alle Rimmaru ljit!''
''Tiad far mech batu,''
''Ech muass gohn so witt, so witt!''
''All chend, dos in d’ Rimmu tia werda''
''Miassind gohn in d’ framde gwennan eriun brod,''
''Und flisseg aswos varberga,''
''Om im oltar nid z’ljida nod!''
''Darom walj’ech Gatt batu,''
''Doss ar macha usser mech an brova mon,''
''Und falgen, wos du schägt min attu:''
''Mu miassat sporen, wann mu wellt aswos hon!''
''Minen liaben toten, dos im fritthof stohn,''
''Denen schäg ich au kumpfiata!''
''Dei luagi mech van im hemmel on''
''Und werde mech halfa hiata!''
''Min liabun altattu und altaju,''
''Ar hai’ mech so gera g’hoba!''
''Dar liab Gatt hat so walje,''
''Doss mu si so pfant, ach so pfant, vargroba!''
''Kumpfiata bergo, kumpfiata tol,''
''Kumpfiata mi liabu alle z’samd!''
''Dank’ ihna alle z’ tuschem mol,''
''Kumpfiata, du liabs land!''
</poem>
__NOTOC__
== Fuessnote ==
<references/>
== g’liadjie ==
* [[Text:Pietro Axerio|g’dichte vam Pietro Axerio]] in dr Alemannische Textsammlig (Wikisource).
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont.'' Bern 1949: ''Liabs Maitje'' S. 153, ''Varrotni Liabe'' S. 154, Sprichwörter S. 160/162, ''In d’ Rimmu'' S. 164, ''Myn liab Arimmu'' S. 164–166, ''Beesche Nachborschaft'' S. 166, ''Der laid Wentar'' S. 166–170, ''Schlof, mys Chennje'' S. 172 f., Gebet S. 173.
* ''Wänn ä Rimmo ëscht äs ächze; Beeschë Nächporschäft'' und ''Wäròòtne Ljiëbe.'' In: ''Walser Dialekte in Oberitalien in Text und Ton. Begleittexte zu den Sprechplatten des Phonogramm-Archivs der Universität Zürich.'' Bearbeitet von [[Fritz Gysling]] und [[Rudolf Hotzenköcherle]]. Huber, Frauenfeld 1952, S. 18–22.
* ''Wenn Ärrimmo escht äs ächtse.'' In: ''[http://dx.doi.org/10.5169/seals-114801 Hochzeitsbräuche aus Rima (Piemont).]'' In: ''Schweizerisches Archiv für Volkskunde'' 49, 1953, S. 16–33.
* ''Rima Wiegenlied.'' In: ''Wir Walser. Halbjahresschrift für Walsertum'' 1, Visp 1964.
* ''Liabs Maitije …'' In: ''Ljetzan-Giazza,'' 5, Milano, 1968.
* ''Schloof, mis henghie, schloof …'' In: ''Ljetzan-Giazza,'' 6, Milano 1968.
== Literatur ==
* [[Emil Balmer]]: ''Die Walser im Piemont.'' [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1949.
* Pietro Cazzola: ''Piemontesi in Russia.'' In: ''Piemonte Vivo.'' 1970, 2: 16.
* Casimiro Debiaggi: ''Dizionario degli artisti valsesiani dal secolo XIV al XX.'' Società conservazione opere arte monumenti Valsesia, Varallo 1968.
* [[Paul Zinsli]]: ''Walser Volkstum in der Schweiz, in Vorarlberg, Liechtenstein und Italien.'' Verlag Huber, Frauenfeld 1968.
== Weblinks ==
* [https://www.marmoartificiale.com/gli-axerio-piazza/ ''Gli Axerio Piazza''] uf marmoartificiale.com.
{{DEFAULTSORT:Axerio Piazza, Pietro}}
[[Kategorie:Künschtler (Italie)]]
[[Kategorie:Gmeindspolitiker]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Walser]]
[[Kategorie:Italiäner]]
[[Kategorie:Maa]]
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28. April
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text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|April}}
Dr '''28. April''' isch dr 118. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 119. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 247 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:NNSA-NSO-1083.jpg|100px|right|thumb|Operation Hardattack]]
[[Datei:Photo portrait of Harper Lee (To Kill a Mockingbird dust jacket, 1960).jpg|100px|right|thumb|Harper Lee]]
[[Datei:10TerryPratchett02.jpg|100px|right|thumb|Terry Pratchett]]
* [[1405]]: Bi re Brunscht wäre 52 Hyyser in dr Junkeregass z [[Bern|Bärn]] gschlisse.
* [[1885]]: Z [[Sri Lanka|Ceylon]] wird zum erschte Mol dr Vesakh-Dag as Fyyrdig gfyyrt, was as Aafang vu dr Renaissance vum [[Buddhismus]] giltet.
* [[1945]]: [[Augsburg|Augschburg]] wird dr US-amerikanische Druppe im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] kampflos ibergee.
* [[1958]]: D [[USA]] fange mit dr ''Operation Hardattack'' aa, ere Serie vu Chärnwaffetescht uf em Eniwetok-Atoll un em [[Bikini-Atoll]] vu dr [[Marshallinseln|Marshallinsle]].
* [[1999]]: Z [[Port Moresby]] wird d [[Port Moresby Stock Exchange]] ufgmacht, di grescht Berse vu [[Papua-Neuguinea|Papua-Neiginea]].
== Uf d Wält chuu ==
* [[1830]]: [[Jakob Friedrich Wanner]], Schwyzer Architäkt
* [[1834]]: [[Antoine Louis John Ruchonnet]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[1860]]: [[Christoph Schrempf]], dytsche Pfarrer, Philosoph un Autor vu Sachliteratur
* [[1869]]: [[Daniel E. Garrett]], US-amerikanische Bolitiker
* [[1873]]: [[Abel Robert]], franzesische Architäkt
* [[1899]]: [[Walter Clauss]], Schwyzer Germanischt un Lehrer
* [[1906]]: [[Paul Sacher]], Schwyzer Dirigänt un Mezen
* [[1911]]: [[Vreni Pfister]], Schwyzer Schriftstelleri
* [[1926]]: [[Peter Dalcher]], Schwyzer Sprochwisseschaftler un Lexikograf
* [[1926]]: [[Harper Lee]], en amerikanischi Schriftstellere und Pulitzer-Briisdräägere
* [[1945]]: [[Ursula Rodel]], Schwyzer Modidesigneri un Koschtimbildneri
* [[1947]]: [[Ernst Pfister]], dytsche Bolitiker
* [[1948]]: [[Terence David John Pratchett|Terry Pratchett]], britische Schriftsteller
* [[1951]]: [[Uli Sckerl]], dytsche Bolitiker
* [[1958]]: [[Doris De Agostini]], Schwyzer Skirännfahreri
* [[1975]]: [[Federica Diémoz]], italienischi Sprochwisseschaftleri
* [[1976]]: [[Olivier Becht]], franzesische Bolitiker
* [[1980]]: [[Bradley Wiggins]], britische Radrännfahrer
* [[1998]]: [[Wavvyboi]], liachtaschtaanisch*i Sänger*i
== Gstorbe ==
* [[1945]]: [[Benito Mussolini]], faschistische Diktator vu Italie
* [[1978]]: [[Marc Margotin]], franzesische Architäkt
* [[2010]]: [[Fritz Widmer]], Schwyzer Liedermacher un Schriftsteller
* [[2013]]: [[Peter Haber (Historiker)|Peter Haber]], Schwyzer Hischtoriker
* [[2024]]: [[Ulrike Ebert]], dytschi Schriftstelleri
== Weblink ==
{{commonscat|28 April|28. April}}
[[Kategorie:Tag|0428]]
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5. März
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/* Gstorbe */
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:5. Merz}}
{{Kalender Jahrestage|März}}
Dr '''5. Merz''' isch dr 64. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 65. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 301 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:GrauholzWalthard.jpg|100px|right|thumb|Schlacht am Grauholz]]
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-14077-006, Rosa Luxemburg.jpg|100px|right|thumb|Rosa Luxemburg]]
* [[1616]]: S Hailig Offizium vu dr remische Inquisition verbietet s Buch ''De Revolutionibus Orbium Coelestium'' vum [[Nikolaus Kopernikus]], wun er syy heliozäntrisch Wältbild din bschrybt.
* [[1798]]: Dr Schwyzer General [[Karl Ludwig von Erlach]] wird us Versää vu aigene Soldate verschosse.
* [[1798]]: Unter em Kommando vum Johann Rudolf von Graffenried siige d [[Kanton Bern|Bärner]] im [[Schlacht bei Neuenegg|Gfächt bi Neuenegg]] iber [[Frankreich|franzesischi]] Druppe, chenne aber no dr Niiderlag in dr [[Schlacht am Grauholz]] am nämlige Dag dr Zämmebruch vum [[Ancien Régime]] nimi verhindere. Di [[Alte Eidgenossenschaft|Alt Aidgnosseschaft]] wird ersetzt dur d [[Helvetische Republik|Helvetisch Republik]].
* [[1979]]: Di amerikanisch [[Raumsonde|Ruumsonde]] ''[[Voyager 1]]'' fliegt am [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] verbyy un liferet e huffe Foto vum [[Planet]] un syyne [[Satellit (Astronomie)|Mond]].
== Uf d Wält chuu ==
* [[1696]]: [[Giovanni Battista Tiepolo]], italienische Moler
* [[1871]]: [[Rosa Luxemburg]], Aktivischti vu internationale Arbaiterbewegig
* [[1971]]: [[Karl Grunsky]], dytsche Musigschriftsteller
* [[1898]]: [[Zhou Enlai]], chinesische Bolitiker
* [[1929]]: [[Ewald Weibel]], Schwyzer Anatom
* [[1951]]: [[Jürgen Hennig]], dytsche Chemiker un Medizinpyhsiker
* [[1959]]: [[Barbara Saebel]], dytschi Bolitikeri
* [[1978]]: [[Daniel Risch]], liechteschtainische Bolitiker
* [[2000]]: [[Elvira Herzog]], Schwyzer Fueßballspileri
== Gstorbe ==
* {{0}}[[254]]: [[Lucius I.]], Bischof vu Rom
* [[1778]]: [[Thomas Arne]], änglische Komponischt
* [[1798]]: [[Karl Ludwig von Erlach]], Schwyzer General
* [[1827]]: [[Alessandro Volta]], en italiänische Füsiker
* [[1903]]: [[Gaston Paris]], französische Sproochwüsseschaftler
* [[1932]]: [[Franz Ehregott Hauptvogel]], düütsche Jurischt und Mundartschriftsteller
* [[1946]]: [[Charles Statham]], neiseeländische Bolitiker
* [[1953]]: [[Josef Stalin]], sowjetische Bolitiker un Diktator
* [[1953]]: [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew]], e russische Pianist und Komponist
* [[2011]]: [[Kurt Rommel]], schwebische Bfaarer un Komponischt
* [[2013]]: [[Hugo Chávez]], venezolanische Offizier un Bolitiker
* [[2021]]: [[Ursula Rodel]], Schwyzer Modidesigneri un Koschtimbildneri
== Weblink ==
{{commonscat|5 March|5. Merz}}
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[[Kategorie:Tag]]
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Android (Betriebssystem)
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Informationen zur Unterstützung adaptiver Apps für große Bildschirme unter Android 16 hinzugefügt.
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:S Betribssystem Android}}
{{Infobox Betriebssystem
| Name = Android
| Logo = [[Datei:Android logo 2023.svg|250px|Logo]]
| Screenshot =
| Beschreibung = De Startbildschirm vo Android 5.0 (Lollipop)
| Entwickler = [[Open Handset Alliance]]
| Sprache = mehrsproochig (46 Sprache)
| Version = 13
| Freigabedatum = mitti 2022
| Stammbaum = [[Linux (Kernel)|Linux]] {{Kind}}Android
| Kernel = [[Monolithischer Kernel|Monolithisch]] ([[Linux (Kernel)|Linux]])
| Chronik = <!-- Siehe [[Liste von Android-Versionen|Versionsverlauf]] -->
| Architekturen = [[ARM-Architektur|ARM]], [[MIPS-Architektur|MIPS]], [[PowerPC|PPC]], [[X86-Prozessor|x86]]
| Lizenz = [[Apache-Lizenz|Apache]] 2.0, [[GNU General Public License|GPLv]]2<ref name="Lizenz">{{cite web|url=http://source.android.com/source/licenses.html|title=Licenses|work=Licenses|publisher=Open Handset Alliance|accessdate=2012-09-09|date=|quote=''The preferred license for the Android Open Source Project is the Apache Software License, 2.0. [...] Why Apache Software License? [...] For userspace (that is, non-kernel) software, we do in fact prefer ASL2.0 (and similar licenses like BSD, MIT etc.) over other licenses such as LGPL. Android is about freedom and choice. The purpose of Android is promote openness in the mobile world, but we don't believe it's possible to predict or dictate all the uses to which people will want to put our software. So, while we encourage everyone to make devices that are open and modifiable, we don't believe it is our place to force them to do so. Using LGPL libraries would often force them to do so.''|language=änglisch}}</ref>
| Sonstiges =
| Website = [http://www.android.com/ www.android.com]
}}
[[Datei:Android UI.jpg|thumb|right|250px|Android smartphone]]
'''Android''' (vo {{enS|''android''}} /{{IPA|ˈænˌdrɔjd}}/ vo griechisch ''androïdes'' menschenäänlig, [[Android]]) isch e [[Betriebssystem|Betriibssystem]] und au e [[Software-Plattform]] für mobili Gräät wie [[Smartphone]]s, [[Mobiltelefon|Handy]], [[Natel]], [[Netbook]]s und [[Tablet-Computer]],<ref>{{cite news|title=Android vs. Windows: Google greift Microsoft an|url=http://www.stern.de/computer-technik/computer/:Android-Windows-Google-Microsoft/655650.html|date=2009-02-23|work=stern.de|accessdate=2009-02-23}}</ref> wo vo dr [[Open Handset Alliance]] (gründet vo [[Google Inc.|Google]]) entwicklet wird. D Basis isch dr [[Linux (Kernel)|Linux-Kernel]]. Bi Android handlet es sich um e [[freie Software|freiji Software]], wo [[Open Source|kwelloffe]] entwicklet wird.<ref name="Lizenz" /> Android het as Smartphone-Betriibssystem im zweite Quartal 2013 e wältwite Marktaateil vo 79,3 Prozänt ghaa<ref>{{Cite web|url=https://www.heise.de/news/Marktforscher-Windows-Phone-explodiert-1931586.html|title=Marktforscher: Windows Phone explodiert|first=heise|last=online|date=07.08.2013|website=heise online}}</ref> nach 68,1 Prozent im zweite Quartal 2012,<ref>{{Cite web|url=https://www.heise.de/news/Marktforscher-Ueber-100-Millionen-Androiden-ausgeliefert-1659638.html|title=Marktforscher: Über 100 Millionen Androiden ausgeliefert|first=heise|last=online|date=03.08.2012|website=heise online}}</ref> 52,5 Prozänt im dritte Quartal 2011 und 25,5 Prozänt im dritte Quartal 2010.<ref name="Smartphones: heise open">{{cite web|url=http://www.heise.de/open/meldung/Smartphones-Android-ueberholt-Symbian-Apple-verliert-Marktanteile-1180547.html|title=Smartphones: Android überholt Symbian, Apple verliert Marktanteile|publisher=Heise.de|date=2011-01-31|accessdate=2011-07-27|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110828042348/http://www.heise.de/open/meldung/Smartphones-Android-ueberholt-Symbian-Apple-verliert-Marktanteile-1180547.html|archivedate=2011-08-28}}</ref>
Im April 2013 het dr [[Eric Schmidt]], wo dr Executive Chairman vo Google isch, bekanntgee, dass pro Tag einehalb Millione noiji Android-Gräät aktiviert wärde.<ref name="schmidt-mrd-geraete">{{cite web|url=http://www.computerbase.de/news/2013-04/eric-schmidt-bald-mehr-als-eine-milliarde-android-geraete/|title=Eric Schmidt: Bald mehr als eine Milliarde Android-Geräte | author=Przemyslaw Szymanski | hrsg=ComputerBase | date=2013-04-17 | accessdate=2013-04-17}}</ref> Das si knapp dreimol so vil wie no im Juli 2011. Sit em April 2013 gseet s aber us, wie wnn d Zaal vo de Neuaktivierige nüm wurd stiige.<ref>{{Cite web|url=https://de.statista.com/infografik/990/taeglich-weltweit-aktivierte-android-geraete|title=Infografik: Stagnation bei Android-Aktivierungen?|first=Mathias|last=Brandt|date=19.07.2013|website=Statista Daily Data}}</ref>
Bis zum Septämber 2013 si uf dr ganze Wält mee as e Milliarde Android-Gräät aktiviert worde.<ref>{{Cite web|url=https://www.golem.de/sonstiges/zustimmung/auswahl.html?from=https%3A%2F%2Fwww.golem.de%2Fnews%2Fkitkat-android-wird-zum-schokoriegel-1309-101362.html|title=Golem.de: IT-News für Profis|website=www.golem.de}}</ref>
Android het e [[Linux (Kernel)|Linux-Kernel]], isch aber käi klassischi [[Linux-Distribution]], wie mä sä für e Desktop und Server kennt. Zum Däil si Grundäigeschafte, wo mä bin eme [[Unixoides System|unixoide System]] wurd erwarte, stark veränderet worde.<ref>zdnet.de: [http://www.zdnet.de/41553061/android-architektur-wieviel-linux-steckt-in-googles-os/ „Wieviel Linux steckt in Googles OS?“] vom Christoph H. Hochstätter, 18. Mai 2011. Abgrüeft am 11. Septämber 2013</ref><ref>Anika Kehrer: [http://www.linux-magazin.de/NEWS/Wieviel-Linux-steckt-in-Android ''Wieviel Linux steckt in Android?'']. Online auf linux-magazin.de vom 10. Novämber 2009; abgrüeft am 11. Septämber 2013.</ref>
Die noischti Version vo Android, wo allgemäin verbräitet isch, isch sit em August 2022 s Android 13 Tiramisu<ref>{{Cite web|url=https://developer.android.com/about/versions|title=Android Releases | Platform|website=Android Developers}}</ref>.
Das 2025 veröffentlichte Android 16<ref>[https://developer.android.com/about/versions/16 Android 16: Google]</ref> erweiterte die Unterstützung für adaptive Apps auf [[:Kategorie:Android-Tablet|Tablets]], Foldables und anderen Geräten mit großen Bildschirmen. Apps, die für Android 16 entwickelt wurden, passen sich konsistenter an unterschiedliche Bildschirmgrößen, Ausrichtungen und Seitenverhältnisse an, wodurch die Abhängigkeit von festen Layouts bei Geräten mit großen Bildschirmen verringert wird<ref>Rohit Bhateja: [https://www.suntecindia.com/blog/android-16-tablet-layout-changes/ How Android 16 Changes App Layouts on Tablets and What Developers Should Do?] 13.08.2026</ref>.
Die gröschte Handyherschteller för Android-Handys sind [[Samsung]], Xiami und Oppo. [[Google]] selber verchauft ebefalls Andoid-Handys as Pixel.
== Weblink ==
{{Commonscat|Android (operating system)|Android}}
== Fuessnoote ==
<references />
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[[Kategorie:Betriibssystem]]
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{{DISPLAYTITLE:S Betribssystem Android}}
{{Infobox Betriebssystem
| Name = Android
| Logo = [[Datei:Android logo 2023.svg|250px|Logo]]
| Screenshot =
| Beschreibung = De Startbildschirm vo Android 5.0 (Lollipop)
| Entwickler = [[Open Handset Alliance]]
| Sprache = mehrsproochig (46 Sprache)
| Version = 13
| Freigabedatum = mitti 2022
| Stammbaum = [[Linux (Kernel)|Linux]] {{Kind}}Android
| Kernel = [[Monolithischer Kernel|Monolithisch]] ([[Linux (Kernel)|Linux]])
| Chronik = <!-- Siehe [[Liste von Android-Versionen|Versionsverlauf]] -->
| Architekturen = [[ARM-Architektur|ARM]], [[MIPS-Architektur|MIPS]], [[PowerPC|PPC]], [[X86-Prozessor|x86]]
| Lizenz = [[Apache-Lizenz|Apache]] 2.0, [[GNU General Public License|GPLv]]2<ref name="Lizenz">{{cite web|url=http://source.android.com/source/licenses.html|title=Licenses|work=Licenses|publisher=Open Handset Alliance|accessdate=2012-09-09|date=|quote=''The preferred license for the Android Open Source Project is the Apache Software License, 2.0. [...] Why Apache Software License? [...] For userspace (that is, non-kernel) software, we do in fact prefer ASL2.0 (and similar licenses like BSD, MIT etc.) over other licenses such as LGPL. Android is about freedom and choice. The purpose of Android is promote openness in the mobile world, but we don't believe it's possible to predict or dictate all the uses to which people will want to put our software. So, while we encourage everyone to make devices that are open and modifiable, we don't believe it is our place to force them to do so. Using LGPL libraries would often force them to do so.''|language=änglisch}}</ref>
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}}
[[Datei:Android UI.jpg|thumb|right|250px|Android smartphone]]
'''Android''' (vo {{enS|''android''}} /{{IPA|ˈænˌdrɔjd}}/ vo griechisch ''androïdes'' menschenäänlig, [[Android]]) isch e [[Betriebssystem|Betriibssystem]] und au e [[Software-Plattform]] für mobili Gräät wie [[Smartphone]]s, [[Mobiltelefon|Handy]], [[Natel]], [[Netbook]]s und [[Tablet-Computer]],<ref>{{cite news|title=Android vs. Windows: Google greift Microsoft an|url=http://www.stern.de/computer-technik/computer/:Android-Windows-Google-Microsoft/655650.html|date=2009-02-23|work=stern.de|accessdate=2009-02-23}}</ref> wo vo dr [[Open Handset Alliance]] (gründet vo [[Google Inc.|Google]]) entwicklet wird. D Basis isch dr [[Linux (Kernel)|Linux-Kernel]]. Bi Android handlet es sich um e [[freie Software|freiji Software]], wo [[Open Source|kwelloffe]] entwicklet wird.<ref name="Lizenz" /> Android het as Smartphone-Betriibssystem im zweite Quartal 2013 e wältwite Marktaateil vo 79,3 Prozänt ghaa<ref>{{Cite web|url=https://www.heise.de/news/Marktforscher-Windows-Phone-explodiert-1931586.html|title=Marktforscher: Windows Phone explodiert|first=heise|last=online|date=07.08.2013|website=heise online}}</ref> nach 68,1 Prozent im zweite Quartal 2012,<ref>{{Cite web|url=https://www.heise.de/news/Marktforscher-Ueber-100-Millionen-Androiden-ausgeliefert-1659638.html|title=Marktforscher: Über 100 Millionen Androiden ausgeliefert|first=heise|last=online|date=03.08.2012|website=heise online}}</ref> 52,5 Prozänt im dritte Quartal 2011 und 25,5 Prozänt im dritte Quartal 2010.<ref name="Smartphones: heise open">{{cite web|url=http://www.heise.de/open/meldung/Smartphones-Android-ueberholt-Symbian-Apple-verliert-Marktanteile-1180547.html|title=Smartphones: Android überholt Symbian, Apple verliert Marktanteile|publisher=Heise.de|date=2011-01-31|accessdate=2011-07-27|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110828042348/http://www.heise.de/open/meldung/Smartphones-Android-ueberholt-Symbian-Apple-verliert-Marktanteile-1180547.html|archivedate=2011-08-28}}</ref>
Im April 2013 het dr [[Eric Schmidt]], wo dr Executive Chairman vo Google isch, bekanntgee, dass pro Tag einehalb Millione noiji Android-Gräät aktiviert wärde.<ref name="schmidt-mrd-geraete">{{cite web|url=http://www.computerbase.de/news/2013-04/eric-schmidt-bald-mehr-als-eine-milliarde-android-geraete/|title=Eric Schmidt: Bald mehr als eine Milliarde Android-Geräte | author=Przemyslaw Szymanski | hrsg=ComputerBase | date=2013-04-17 | accessdate=2013-04-17}}</ref> Das si knapp dreimol so vil wie no im Juli 2011. Sit em April 2013 gseet s aber us, wie wnn d Zaal vo de Neuaktivierige nüm wurd stiige.<ref>{{Cite web|url=https://de.statista.com/infografik/990/taeglich-weltweit-aktivierte-android-geraete|title=Infografik: Stagnation bei Android-Aktivierungen?|first=Mathias|last=Brandt|date=19.07.2013|website=Statista Daily Data}}</ref>
Bis zum Septämber 2013 si uf dr ganze Wält mee as e Milliarde Android-Gräät aktiviert worde.<ref>{{Cite web|url=https://www.golem.de/sonstiges/zustimmung/auswahl.html?from=https%3A%2F%2Fwww.golem.de%2Fnews%2Fkitkat-android-wird-zum-schokoriegel-1309-101362.html|title=Golem.de: IT-News für Profis|website=www.golem.de}}</ref>
Android het e [[Linux (Kernel)|Linux-Kernel]], isch aber käi klassischi [[Linux-Distribution]], wie mä sä für e Desktop und Server kennt. Zum Däil si Grundäigeschafte, wo mä bin eme [[Unixoides System|unixoide System]] wurd erwarte, stark veränderet worde.<ref>zdnet.de: [http://www.zdnet.de/41553061/android-architektur-wieviel-linux-steckt-in-googles-os/ „Wieviel Linux steckt in Googles OS?“] vom Christoph H. Hochstätter, 18. Mai 2011. Abgrüeft am 11. Septämber 2013</ref><ref>Anika Kehrer: [http://www.linux-magazin.de/NEWS/Wieviel-Linux-steckt-in-Android ''Wieviel Linux steckt in Android?'']. Online auf linux-magazin.de vom 10. Novämber 2009; abgrüeft am 11. Septämber 2013.</ref>
Die noischti Version vo Android, wo allgemäin verbräitet isch, isch sit em August 2022 s Android 13 Tiramisu<ref>{{Cite web|url=https://developer.android.com/about/versions|title=Android Releases | Platform|website=Android Developers}}</ref>.
Die gröschte Handyherschteller för Android-Handys sind [[Samsung]], Xiami und Oppo. [[Google]] selber verchauft ebefalls Andoid-Handys as Pixel.
== Weblink ==
{{Commonscat|Android (operating system)|Android}}
== Fuessnoote ==
<references />
{{normdaten}}
[[Kategorie:Betriibssystem]]
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<includeonly>{{#switch: {{{1|}}}
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Hubert Baum
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text/x-wiki
[[Datei:Hubert Baum 3.jpg|thumb|dr Hubert Baum, 1964]]
Dr '''Hubert Baum''' (* [[14. April]] [[1906]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]; † [[23. Oktober]] [[1976]] ebe dert) isch e [[Deutschland|dytsche]] Schriftsteller un Chaufmann gsii. In dr 1950er un 1960er Johr isch er z Sidbade ain vu dr wichtigschte Sprochaktivischte fir s [[Alemannisch]] gsii.
== Läben un Beruef ==
Dr Baum isch z Fryburg ufgwachse un het langi Zyt z Sulzburg gläbt. Är het Induschtrychaufmann glehrt un het z Fryburg as Prokurischt gschafft.
== Literarisch Schaffe ==
Dr Baum het Schrifte iber s [[Alemannisch]] verfasst un het au uf Alemannisch gschribe. Wel er e Bewunderer vum [[Johann Peter Hebel]] gsii isch un däm sy Dialäkt as „klassisch“ empfunde het, het er sälber wie dr Hebel au im Dialäkt vum Obere Markgreflerland gschribe un nit in sym aigene Dialäkt.
Näbe Gedicht het er au Herspiil un Theaterstuck gschribe.
Vu 1951 bis 1964 het er di „Oberrheinischen Dichterlesungen“ veraastaltet un im Septämber 1954 s erscht international Mundartdichter-Dräffe z Badewyler un z Mille organisiert.
Anne 1962 het er zämme mit andere Dichter vu Sidbade dr „Arbeitskreis für alemannische Sprache und Dichtung“ grindet. Näb em Baum sin do unter anderem dr [[Karl Kurrus]] (Ändinge), dr [[Richard Gäng]] (Fryburg), dr [[Eugen Falk-Breitenbach]] (Husach), dr [[Hans Matt-Willmatt]] (Stüelinge), d [[Ida Preusch-Müller]] (Chander), d [[Lina Ritter|Lina Ritter-Potyka]] (Friburg), d [[Hedwig Salm]] (Fryburg), d [[Lina Kromer]] (Obereggene) un d [[Gertrud Albrecht]] (Fryburg) derby gsii.
Us däm Arbetschrais uuse hän die Dichter derno zämme mit andere Freind vu dr alemannische Dialäkt am 16. Juni 1965 dr Verain [[Muettersproch-Gsellschaft|„Muettersproch, Gsellschaft für alemannische Sprache“]] grindet. Dr erscht Bresidänt isch dr Prof. Dr. [[Karl_Asal_jun.|Karl Asal]] (1889-1984) wore, Kulturreferänt am Regierigsbresidium z Fryburg. Dr Hubert Baum isch dr erscht Schriftfierer vu dr Muettersproch-Gsellschaft wore.
Au fir dr Raadio het er Bydreg gmacht. Zytwys isch er Bresidänt vu dr Fryburger Franz-Philipp-Gesellschaft gsii, wu s 1960 bis 1979 gee het un s Erb vum Chilchemusiker [[Franz Philipp]] bflägt het.
Im Vorwort zum Gedichtband „Ei Wort git s ander“ vu 1971 schrybt dr Schriftsteller Georg Schwarz:
{{Zitat|Dem Einwand zu begegnen, Lyrik, und gar die mundartliche, sei heute nicht mehr aktuell, tut Hubert Baum, der alemannische Dichter, das einzig richtige, er beweist, wie aktuell sie sein kann, indem er sie ausdrucksscharf auf die fast poesielose Gegenwart ansetzt und damit beweist, wie poesiehaltig allein das Wort ist, wenn es sich ganz frei und fast unstofflich bewegt. In den Gedichten des schwerwiegenden Bandes „Ei Wort git s ander“, das zum 65. Geburtstag von Hubert Baum erscheint, geschieht eine hintergründige, fast leise Auseinandersetzung mit dem modischen Ungeist und daneben eine redliche Würdigung des Guten in der Gegenwart. Da wird keine „heile Welt“ künstlich hergestellt, sondern das Heile wird aus dem Unheilen herausgefiltert, dabei ist kien Resignation zu merken. [...] Das Grüblerische des Alemannischen kreist um die Tiefe – und da findet sich körniges Gold. So wie der Dichter es für sich heruasgekratzt hat, muß es auch der Leser für sich herauskratzen.|Georg Schwarz}}
== Uuszaichnige ==
* [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette]] 1970
== Schrifte ==
=== Biecher ===
* ''Ab em Freysig. Alimannischs.'' 1944, 38 Bl.
* ''Chrieg, e Chranz vo Sonette für myni Haimet.'' 1945, 17 Bl.
* ''Biswilche. Alimannischs Chalenderbüechli für Groß un Chlai, für Stadt un Land.'' 1946, 82 Bl.
* ''Johr us - Johr ii. Allemannischs Chalenderbüechli für Stadt un Land für Groß un Chlai.'' Herder, Freiburg i. Br. 1948
* ''Dipfili- Däpfili. Gsätzli für chlaini lüt. Mit Bilderli vo der Ilse Baum, geschriibe vo Alfred Riedel. Crone, Freiburg i. Br. 1948, 8 Bl.
* ''Alimannisch's Wörterbüechli. Terzinen um seltenere Wörter von A bis Z, handgeschrieben und mit farbigen Initialen versetzt von Alfred Riedel.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1950
* ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1951
* ''Die Saite bebt. Hochdeutsche Gedichte.'' Selbstverlag 1953
* ''Vier Liedli um e Chindli. Gsätzli un Note. Mit Bildli vo Ilse Baum.'' Selbstverlag, Freiburg i.Br. 1954, 2 Bl. Ill.
* ''Hermann Burte 80 Jahre.'' Burda, Offenburg 1959
* ''Franz Philipp 70 Jahre.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
* ''Huus am Bugg. Alimannischs Gedichtbuech.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1962
* ''Alemanne-Wort. Sonettenkranz in Akrostichen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1966
* ''[[Freude am alemannischen Gedicht|Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen]].'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
* ''Sulzburger Geschichten. Mit Zeichnungen von Ilse Baum.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1970
* ''Ei Wort git s ander. Alemannischs hütigstags.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1971
* ''Alemannisches Taschenwoerterbuch für Baden.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
* ''Der Ton. Gedichte.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1974
=== Theater- un Musikstuck ===
* ''Alemannische Weihnachtslegende für 4 Sprecher, Sopran, Flöte, 2 Geigen, Bratsche, Cello und Klavier mit der Musik des Verfassers.'' Selbstverlag 1952
* ''Xaveerli mit em Wunderschlitte, e Märli-Spiil.'' Selbstverlag 1958, 12 Bl.
* ''Der Friider. Alemanischs Buureschauspiel in fünf Ufzüg.'' Verlag Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1964
=== Ufsätz un chlaineri Schrifte ===
* ''Lina Kromer, die Dichterin des Markgräflerlandes.'' In: Badische Heimat. Mein Heimatland. Zeitschrift für Landes- und Volkskunde, Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz. Rombach, Freiburg, Br., Bd. 34 (1954), S. 155
* ''100 Jahre Männergesangverein Sulzburg 1861 - 1961. 22., 23., 24. Juli 1961.'' Text: Hubert Baum. Mit Beitr. von Heinrich Zimmemann. Männergesangverein Sulzburg, 1961. 40 S., Ill.
* ''Die Pfarr- und Wallfahrtskirche in Kirchhofen.'' Libertas, Stuttgart 1961. 27 S., überw. Ill.
* ''Binzen - Eimeldingen - Haltingen.'' In: Die Markgrafschaft. Beiträge aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Markgräflerlandes. Monatszeitschrrift des Hebelbundes. [[Hebelbund Müllheim|Hebelbund]], Müllheim 1967, 5, S. 10-13
* ''Wappen Rümmingen - Wollbach - Tumringen.'' In: Die Markgrafschaft. Beiträge aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Markgräflerlandes. Monatszeitschrift des Hebelbundes. Hebelbund, Müllheim 1967, 6, S. 10-12
* ''1200 Jahre Binzen, Eimeldingen, Haltingen, Rümmingen, Tumringen, Wollbach. Festakt am 22.4.1967, 20 Uhr, in der Sporthalle Lörrach.'' Kropf u. Herz, Lörrach-Tumringen 1967. 6 Bl.
* ''Paul Sättele 85 Jahre alt.'' In: Ekkhart. Landesverein Badische Heimat, Freiburg, Br. 1970, S. 153-156
* ''’s Stiighiisli - Auftakt zur Instandsetzung der Sulzberger Klosterkirche.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur.'' [[Geschichtsverein Markgräflerland]], Schopfheim N.F. 1 (32).1970, H. 1, S. 48–51
* ''Preisträger der Hebelplakette 1971 — Maurus Gerner-Beuerle.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 2(33).1971, H. 3, S. 162
* ''Franz Philipp (Gedicht).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 4(35).1973, H. 1/2, S. 106
* ''Linde un Brunne (Gedicht).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 6(37).1975, H. 1/2, S. 79–80
* ''Begegnungen mit alemannischen Wörtern.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 287-290
* ''„-le“ oder „-li“.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 290-291
* ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schrieben (1803-1975).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 303-312
* ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schreiben (Fortsetzung).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 8(39).1977, H. 1/2, S. 169–184
=== as Rusgeber ===
* Alemannische Gedichte von Hebel bis heute: Heiteres und Besinnliches; 94 Autoren aus dem Badischen mit 95 Gedichten. Gesammelt von Hubert Baum. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989 144 S. (Badische Reihe 21)
=== LP ===
* ''Weihnachtslegende, Gedichte und Lieder.'' Christophorus-Verl., Freiburg i. Br. o. J. [1974]. 1 Schallpl.
== Literatur ==
* Gerhard W. Baur (Hrsg.): ''Warum im Dialekt? Interviews mit zeitgenössischen Autoren.'' [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1976
* Gerhard Jung: ''In dankbarem Gedenken. Hubert Baum ist tot.'' In: Das Markgräflerland. 39.1977 = N.F. 8. S. 204-205
* Karl Kurrus: ''Hubert Baum isch siebzig.'' In: Der Lichtgang. 26.1976. S. 33–34
* Reinhard Müller: ''Baum, Hubert.'' In: Wilhelm Kosch, Heinz Rupp, Carl Ludwig Lang (Hrsg.): Deutsches Literatur-Lexikon: Biographisch-bibliographisches Handbuch. K. G. Saur, München 1968ff. Bd. 2 Bauer-Ose – Björnson, S 4f.
* [[Karl Friedrich Rieber]]: ''Die alemannischen Dichter.'' In: Ekkhart, Jb. für das Badnerland 52, 1972
* Karl Friedrich Rieber: ''Glückwünsche zum Siebzigsten. Zum Geburtstag von Hubert Baum am 14.4.1976.'' In: Das Markgräflerland. 38.1976. S. 301–302
* [[Bernhard Sowinski]]: ''[[Lexikon deutschsprachiger Mundartautoren]].'' 1997
== Weblink ==
{{Commonscat|Hubert Baum}}
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/116087595/Baum+Hubert Hubert Baum] uf LEO-BW
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=51 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Baum, Hubert}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Dramatiker]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Hörspiilautor]]
[[Kategorie:Herusgääber]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Hubert Baum 3.jpg|thumb|dr Hubert Baum, 1964]]
Dr '''Hubert Baum''' (* [[14. April]] [[1906]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]; † [[23. Oktober]] [[1976]] ebe dert) isch e [[Deutschland|dytsche]] Schriftsteller un Chaufmann gsii. In dr 1950er un 1960er Johr isch er z Sidbade ain vu dr wichtigschte Sprochaktivischte fir s [[Alemannisch]] gsii.
== Läben un Beruef ==
Dr Baum isch z Fryburg ufgwachse un het langi Zyt z Sulzburg gläbt. Är het Induschtrychaufmann glehrt un het z Fryburg as Prokurischt gschafft.
== Literarisch Schaffe ==
Dr Baum het Schrifte iber s [[Alemannisch]] verfasst un het au uf Alemannisch gschribe. Wel er e Bewunderer vum [[Johann Peter Hebel]] gsii isch un däm sy Dialäkt as „klassisch“ empfunde het, het er sälber wie dr Hebel au im Dialäkt vum Obere Markgreflerland gschribe un nit in sym aigene Dialäkt.
Näbe Gedicht het er au Herspiil un Theaterstuck gschribe.
Vu 1951 bis 1964 het er di „Oberrheinischen Dichterlesungen“ veraastaltet un im Septämber 1954 s erscht international Mundartdichter-Dräffe z Badewyler un z Mille organisiert.
Anne 1962 het er zämme mit andere Dichter vu Sidbade dr „Arbeitskreis für alemannische Sprache und Dichtung“ grindet. Näb em Baum sin do unter anderem dr [[Karl Kurrus]] (Ändinge), dr [[Richard Gäng]] (Fryburg), dr [[Eugen Falk-Breitenbach]] (Husach), dr [[Hans Matt-Willmatt]] (Stüelinge), d [[Ida Preusch-Müller]] (Chander), d [[Lina Ritter|Lina Ritter-Potyka]] (Friburg), d [[Hedwig Salm]] (Fryburg), d [[Lina Kromer]] (Obereggene) un d [[Gertrud Albrecht]] (Fryburg) derby gsii.
Us däm Arbetschrais uuse hän die Dichter derno zämme mit andere Freind vu dr alemannische Dialäkt am 16. Juni 1965 dr Verain [[Muettersproch-Gsellschaft|„Muettersproch, Gsellschaft für alemannische Sprache“]] grindet. Dr erscht Bresidänt isch dr Prof. Dr. [[Karl_Asal_jun.|Karl Asal]] (1889-1984) wore, Kulturreferänt am Regierigsbresidium z Fryburg. Dr Hubert Baum isch dr erscht Schriftfierer vu dr Muettersproch-Gsellschaft wore.
Au fir dr Raadio het er Bydreg gmacht. Zytwys isch er Bresidänt vu dr Fryburger Franz-Philipp-Gesellschaft gsii, wu s 1960 bis 1979 gee het un s Erb vum Chilchemusiker [[Franz Philipp]] bflägt het.
Im Vorwort zum Gedichtband „Ei Wort git s ander“ vu 1971 schrybt dr Schriftsteller Georg Schwarz:
{{Zitat|Dem Einwand zu begegnen, Lyrik, und gar die mundartliche, sei heute nicht mehr aktuell, tut Hubert Baum, der alemannische Dichter, das einzig richtige, er beweist, wie aktuell sie sein kann, indem er sie ausdrucksscharf auf die fast poesielose Gegenwart ansetzt und damit beweist, wie poesiehaltig allein das Wort ist, wenn es sich ganz frei und fast unstofflich bewegt. In den Gedichten des schwerwiegenden Bandes „Ei Wort git s ander“, das zum 65. Geburtstag von Hubert Baum erscheint, geschieht eine hintergründige, fast leise Auseinandersetzung mit dem modischen Ungeist und daneben eine redliche Würdigung des Guten in der Gegenwart. Da wird keine „heile Welt“ künstlich hergestellt, sondern das Heile wird aus dem Unheilen herausgefiltert, dabei ist kien Resignation zu merken. [...] Das Grüblerische des Alemannischen kreist um die Tiefe – und da findet sich körniges Gold. So wie der Dichter es für sich herausgekratzt hat, muß es auch der Leser für sich herauskratzen.|Georg Schwarz}}
== Uuszaichnige ==
* [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette]] 1970
== Schrifte ==
=== Biecher ===
* ''Ab em Freysig. Alimannischs.'' 1944, 38 Bl.
* ''Chrieg, e Chranz vo Sonette für myni Haimet.'' 1945, 17 Bl.
* ''Biswilche. Alimannischs Chalenderbüechli für Groß un Chlai, für Stadt un Land.'' 1946, 82 Bl.
* ''Johr us - Johr ii. Allemannischs Chalenderbüechli für Stadt un Land für Groß un Chlai.'' Herder, Freiburg i. Br. 1948
* ''Dipfili- Däpfili. Gsätzli für chlaini lüt. Mit Bilderli vo der Ilse Baum, geschriibe vo Alfred Riedel. Crone, Freiburg i. Br. 1948, 8 Bl.
* ''Alimannisch's Wörterbüechli. Terzinen um seltenere Wörter von A bis Z, handgeschrieben und mit farbigen Initialen versetzt von Alfred Riedel.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1950
* ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1951
* ''Die Saite bebt. Hochdeutsche Gedichte.'' Selbstverlag 1953
* ''Vier Liedli um e Chindli. Gsätzli un Note. Mit Bildli vo Ilse Baum.'' Selbstverlag, Freiburg i.Br. 1954, 2 Bl. Ill.
* ''Hermann Burte 80 Jahre.'' Burda, Offenburg 1959
* ''Franz Philipp 70 Jahre.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
* ''Huus am Bugg. Alimannischs Gedichtbuech.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1962
* ''Alemanne-Wort. Sonettenkranz in Akrostichen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1966
* ''[[Freude am alemannischen Gedicht|Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen]].'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
* ''Sulzburger Geschichten. Mit Zeichnungen von Ilse Baum.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1970
* ''Ei Wort git s ander. Alemannischs hütigstags.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1971
* ''Alemannisches Taschenwoerterbuch für Baden.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
* ''Der Ton. Gedichte.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1974
=== Theater- un Musikstuck ===
* ''Alemannische Weihnachtslegende für 4 Sprecher, Sopran, Flöte, 2 Geigen, Bratsche, Cello und Klavier mit der Musik des Verfassers.'' Selbstverlag 1952
* ''Xaveerli mit em Wunderschlitte, e Märli-Spiil.'' Selbstverlag 1958, 12 Bl.
* ''Der Friider. Alemanischs Buureschauspiel in fünf Ufzüg.'' Verlag Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1964
=== Ufsätz un chlaineri Schrifte ===
* ''Lina Kromer, die Dichterin des Markgräflerlandes.'' In: Badische Heimat. Mein Heimatland. Zeitschrift für Landes- und Volkskunde, Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz. Rombach, Freiburg, Br., Bd. 34 (1954), S. 155
* ''100 Jahre Männergesangverein Sulzburg 1861 - 1961. 22., 23., 24. Juli 1961.'' Text: Hubert Baum. Mit Beitr. von Heinrich Zimmemann. Männergesangverein Sulzburg, 1961. 40 S., Ill.
* ''Die Pfarr- und Wallfahrtskirche in Kirchhofen.'' Libertas, Stuttgart 1961. 27 S., überw. Ill.
* ''Binzen - Eimeldingen - Haltingen.'' In: Die Markgrafschaft. Beiträge aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Markgräflerlandes. Monatszeitschrrift des Hebelbundes. [[Hebelbund Müllheim|Hebelbund]], Müllheim 1967, 5, S. 10-13
* ''Wappen Rümmingen - Wollbach - Tumringen.'' In: Die Markgrafschaft. Beiträge aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Markgräflerlandes. Monatszeitschrift des Hebelbundes. Hebelbund, Müllheim 1967, 6, S. 10-12
* ''1200 Jahre Binzen, Eimeldingen, Haltingen, Rümmingen, Tumringen, Wollbach. Festakt am 22.4.1967, 20 Uhr, in der Sporthalle Lörrach.'' Kropf u. Herz, Lörrach-Tumringen 1967. 6 Bl.
* ''Paul Sättele 85 Jahre alt.'' In: Ekkhart. Landesverein Badische Heimat, Freiburg, Br. 1970, S. 153-156
* ''’s Stiighiisli - Auftakt zur Instandsetzung der Sulzberger Klosterkirche.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur.'' [[Geschichtsverein Markgräflerland]], Schopfheim N.F. 1 (32).1970, H. 1, S. 48–51
* ''Preisträger der Hebelplakette 1971 — Maurus Gerner-Beuerle.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 2(33).1971, H. 3, S. 162
* ''Franz Philipp (Gedicht).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 4(35).1973, H. 1/2, S. 106
* ''Linde un Brunne (Gedicht).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 6(37).1975, H. 1/2, S. 79–80
* ''Begegnungen mit alemannischen Wörtern.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 287-290
* ''„-le“ oder „-li“.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 290-291
* ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schrieben (1803-1975).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 303-312
* ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schreiben (Fortsetzung).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 8(39).1977, H. 1/2, S. 169–184
=== as Rusgeber ===
* Alemannische Gedichte von Hebel bis heute: Heiteres und Besinnliches; 94 Autoren aus dem Badischen mit 95 Gedichten. Gesammelt von Hubert Baum. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989 144 S. (Badische Reihe 21)
=== LP ===
* ''Weihnachtslegende, Gedichte und Lieder.'' Christophorus-Verl., Freiburg i. Br. o. J. [1974]. 1 Schallpl.
== Literatur ==
* Gerhard W. Baur (Hrsg.): ''Warum im Dialekt? Interviews mit zeitgenössischen Autoren.'' [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1976
* Gerhard Jung: ''In dankbarem Gedenken. Hubert Baum ist tot.'' In: Das Markgräflerland. 39.1977 = N.F. 8. S. 204-205
* Karl Kurrus: ''Hubert Baum isch siebzig.'' In: Der Lichtgang. 26.1976. S. 33–34
* Reinhard Müller: ''Baum, Hubert.'' In: Wilhelm Kosch, Heinz Rupp, Carl Ludwig Lang (Hrsg.): Deutsches Literatur-Lexikon: Biographisch-bibliographisches Handbuch. K. G. Saur, München 1968ff. Bd. 2 Bauer-Ose – Björnson, S 4f.
* [[Karl Friedrich Rieber]]: ''Die alemannischen Dichter.'' In: Ekkhart, Jb. für das Badnerland 52, 1972
* Karl Friedrich Rieber: ''Glückwünsche zum Siebzigsten. Zum Geburtstag von Hubert Baum am 14.4.1976.'' In: Das Markgräflerland. 38.1976. S. 301–302
* [[Bernhard Sowinski]]: ''[[Lexikon deutschsprachiger Mundartautoren]].'' 1997
== Weblink ==
{{Commonscat|Hubert Baum}}
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/116087595/Baum+Hubert Hubert Baum] uf LEO-BW
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=51 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Baum, Hubert}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Dramatiker]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Hörspiilautor]]
[[Kategorie:Herusgääber]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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2026-09-29T06:15:02Z
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/* as Rusgeber */
1088947
wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Hubert Baum 3.jpg|thumb|dr Hubert Baum, 1964]]
Dr '''Hubert Baum''' (* [[14. April]] [[1906]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]; † [[23. Oktober]] [[1976]] ebe dert) isch e [[Deutschland|dytsche]] Schriftsteller un Chaufmann gsii. In dr 1950er un 1960er Johr isch er z Sidbade ain vu dr wichtigschte Sprochaktivischte fir s [[Alemannisch]] gsii.
== Läben un Beruef ==
Dr Baum isch z Fryburg ufgwachse un het langi Zyt z Sulzburg gläbt. Är het Induschtrychaufmann glehrt un het z Fryburg as Prokurischt gschafft.
== Literarisch Schaffe ==
Dr Baum het Schrifte iber s [[Alemannisch]] verfasst un het au uf Alemannisch gschribe. Wel er e Bewunderer vum [[Johann Peter Hebel]] gsii isch un däm sy Dialäkt as „klassisch“ empfunde het, het er sälber wie dr Hebel au im Dialäkt vum Obere Markgreflerland gschribe un nit in sym aigene Dialäkt.
Näbe Gedicht het er au Herspiil un Theaterstuck gschribe.
Vu 1951 bis 1964 het er di „Oberrheinischen Dichterlesungen“ veraastaltet un im Septämber 1954 s erscht international Mundartdichter-Dräffe z Badewyler un z Mille organisiert.
Anne 1962 het er zämme mit andere Dichter vu Sidbade dr „Arbeitskreis für alemannische Sprache und Dichtung“ grindet. Näb em Baum sin do unter anderem dr [[Karl Kurrus]] (Ändinge), dr [[Richard Gäng]] (Fryburg), dr [[Eugen Falk-Breitenbach]] (Husach), dr [[Hans Matt-Willmatt]] (Stüelinge), d [[Ida Preusch-Müller]] (Chander), d [[Lina Ritter|Lina Ritter-Potyka]] (Friburg), d [[Hedwig Salm]] (Fryburg), d [[Lina Kromer]] (Obereggene) un d [[Gertrud Albrecht]] (Fryburg) derby gsii.
Us däm Arbetschrais uuse hän die Dichter derno zämme mit andere Freind vu dr alemannische Dialäkt am 16. Juni 1965 dr Verain [[Muettersproch-Gsellschaft|„Muettersproch, Gsellschaft für alemannische Sprache“]] grindet. Dr erscht Bresidänt isch dr Prof. Dr. [[Karl_Asal_jun.|Karl Asal]] (1889-1984) wore, Kulturreferänt am Regierigsbresidium z Fryburg. Dr Hubert Baum isch dr erscht Schriftfierer vu dr Muettersproch-Gsellschaft wore.
Au fir dr Raadio het er Bydreg gmacht. Zytwys isch er Bresidänt vu dr Fryburger Franz-Philipp-Gesellschaft gsii, wu s 1960 bis 1979 gee het un s Erb vum Chilchemusiker [[Franz Philipp]] bflägt het.
Im Vorwort zum Gedichtband „Ei Wort git s ander“ vu 1971 schrybt dr Schriftsteller Georg Schwarz:
{{Zitat|Dem Einwand zu begegnen, Lyrik, und gar die mundartliche, sei heute nicht mehr aktuell, tut Hubert Baum, der alemannische Dichter, das einzig richtige, er beweist, wie aktuell sie sein kann, indem er sie ausdrucksscharf auf die fast poesielose Gegenwart ansetzt und damit beweist, wie poesiehaltig allein das Wort ist, wenn es sich ganz frei und fast unstofflich bewegt. In den Gedichten des schwerwiegenden Bandes „Ei Wort git s ander“, das zum 65. Geburtstag von Hubert Baum erscheint, geschieht eine hintergründige, fast leise Auseinandersetzung mit dem modischen Ungeist und daneben eine redliche Würdigung des Guten in der Gegenwart. Da wird keine „heile Welt“ künstlich hergestellt, sondern das Heile wird aus dem Unheilen herausgefiltert, dabei ist kien Resignation zu merken. [...] Das Grüblerische des Alemannischen kreist um die Tiefe – und da findet sich körniges Gold. So wie der Dichter es für sich herausgekratzt hat, muß es auch der Leser für sich herauskratzen.|Georg Schwarz}}
== Uuszaichnige ==
* [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette]] 1970
== Schrifte ==
=== Biecher ===
* ''Ab em Freysig. Alimannischs.'' 1944, 38 Bl.
* ''Chrieg, e Chranz vo Sonette für myni Haimet.'' 1945, 17 Bl.
* ''Biswilche. Alimannischs Chalenderbüechli für Groß un Chlai, für Stadt un Land.'' 1946, 82 Bl.
* ''Johr us - Johr ii. Allemannischs Chalenderbüechli für Stadt un Land für Groß un Chlai.'' Herder, Freiburg i. Br. 1948
* ''Dipfili- Däpfili. Gsätzli für chlaini lüt. Mit Bilderli vo der Ilse Baum, geschriibe vo Alfred Riedel. Crone, Freiburg i. Br. 1948, 8 Bl.
* ''Alimannisch's Wörterbüechli. Terzinen um seltenere Wörter von A bis Z, handgeschrieben und mit farbigen Initialen versetzt von Alfred Riedel.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1950
* ''Hebelkranz. Alemannische Dichtergabe.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1951
* ''Die Saite bebt. Hochdeutsche Gedichte.'' Selbstverlag 1953
* ''Vier Liedli um e Chindli. Gsätzli un Note. Mit Bildli vo Ilse Baum.'' Selbstverlag, Freiburg i.Br. 1954, 2 Bl. Ill.
* ''Hermann Burte 80 Jahre.'' Burda, Offenburg 1959
* ''Franz Philipp 70 Jahre.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1960
* ''Huus am Bugg. Alimannischs Gedichtbuech.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1962
* ''Alemanne-Wort. Sonettenkranz in Akrostichen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1966
* ''[[Freude am alemannischen Gedicht|Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen]].'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
* ''Sulzburger Geschichten. Mit Zeichnungen von Ilse Baum.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1970
* ''Ei Wort git s ander. Alemannischs hütigstags.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1971
* ''Alemannisches Taschenwoerterbuch für Baden.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1972
* ''Der Ton. Gedichte.'' Schillinger, Freiburg i. Br. 1974
=== Theater- un Musikstuck ===
* ''Alemannische Weihnachtslegende für 4 Sprecher, Sopran, Flöte, 2 Geigen, Bratsche, Cello und Klavier mit der Musik des Verfassers.'' Selbstverlag 1952
* ''Xaveerli mit em Wunderschlitte, e Märli-Spiil.'' Selbstverlag 1958, 12 Bl.
* ''Der Friider. Alemanischs Buureschauspiel in fünf Ufzüg.'' Verlag Heimat und Volksleben, Freiburg i. Br. 1964
=== Ufsätz un chlaineri Schrifte ===
* ''Lina Kromer, die Dichterin des Markgräflerlandes.'' In: Badische Heimat. Mein Heimatland. Zeitschrift für Landes- und Volkskunde, Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz. Rombach, Freiburg, Br., Bd. 34 (1954), S. 155
* ''100 Jahre Männergesangverein Sulzburg 1861 - 1961. 22., 23., 24. Juli 1961.'' Text: Hubert Baum. Mit Beitr. von Heinrich Zimmemann. Männergesangverein Sulzburg, 1961. 40 S., Ill.
* ''Die Pfarr- und Wallfahrtskirche in Kirchhofen.'' Libertas, Stuttgart 1961. 27 S., überw. Ill.
* ''Binzen - Eimeldingen - Haltingen.'' In: Die Markgrafschaft. Beiträge aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Markgräflerlandes. Monatszeitschrrift des Hebelbundes. [[Hebelbund Müllheim|Hebelbund]], Müllheim 1967, 5, S. 10-13
* ''Wappen Rümmingen - Wollbach - Tumringen.'' In: Die Markgrafschaft. Beiträge aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Markgräflerlandes. Monatszeitschrift des Hebelbundes. Hebelbund, Müllheim 1967, 6, S. 10-12
* ''1200 Jahre Binzen, Eimeldingen, Haltingen, Rümmingen, Tumringen, Wollbach. Festakt am 22.4.1967, 20 Uhr, in der Sporthalle Lörrach.'' Kropf u. Herz, Lörrach-Tumringen 1967. 6 Bl.
* ''Paul Sättele 85 Jahre alt.'' In: Ekkhart. Landesverein Badische Heimat, Freiburg, Br. 1970, S. 153-156
* ''’s Stiighiisli - Auftakt zur Instandsetzung der Sulzberger Klosterkirche.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur.'' [[Geschichtsverein Markgräflerland]], Schopfheim N.F. 1 (32).1970, H. 1, S. 48–51
* ''Preisträger der Hebelplakette 1971 — Maurus Gerner-Beuerle.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 2(33).1971, H. 3, S. 162
* ''Franz Philipp (Gedicht).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 4(35).1973, H. 1/2, S. 106
* ''Linde un Brunne (Gedicht).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 6(37).1975, H. 1/2, S. 79–80
* ''Begegnungen mit alemannischen Wörtern.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 287-290
* ''„-le“ oder „-li“.'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 290-291
* ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schrieben (1803-1975).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 7(38).1976, H. 3/4, S. 303-312
* ''Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden, die in alemannischer Sprache schreiben (Fortsetzung).'' In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. Geschichtsverein Markgräflerland, Schopfheim NF 8(39).1977, H. 1/2, S. 169–184
=== as Rusgeber ===
* ''Alemannische Gedichte von Hebel bis heute. Heiteres und Besinnliches; 94 Autoren aus dem Badischen mit 95 Gedichten.'' Gesammelt von Hubert Baum. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1989 144 S. (Badische Reihe 21)
=== LP ===
* ''Weihnachtslegende, Gedichte und Lieder.'' Christophorus-Verl., Freiburg i. Br. o. J. [1974]. 1 Schallpl.
== Literatur ==
* Gerhard W. Baur (Hrsg.): ''Warum im Dialekt? Interviews mit zeitgenössischen Autoren.'' [[A. Francke Verlag|Francke]], Bern 1976
* Gerhard Jung: ''In dankbarem Gedenken. Hubert Baum ist tot.'' In: Das Markgräflerland. 39.1977 = N.F. 8. S. 204-205
* Karl Kurrus: ''Hubert Baum isch siebzig.'' In: Der Lichtgang. 26.1976. S. 33–34
* Reinhard Müller: ''Baum, Hubert.'' In: Wilhelm Kosch, Heinz Rupp, Carl Ludwig Lang (Hrsg.): Deutsches Literatur-Lexikon: Biographisch-bibliographisches Handbuch. K. G. Saur, München 1968ff. Bd. 2 Bauer-Ose – Björnson, S 4f.
* [[Karl Friedrich Rieber]]: ''Die alemannischen Dichter.'' In: Ekkhart, Jb. für das Badnerland 52, 1972
* Karl Friedrich Rieber: ''Glückwünsche zum Siebzigsten. Zum Geburtstag von Hubert Baum am 14.4.1976.'' In: Das Markgräflerland. 38.1976. S. 301–302
* [[Bernhard Sowinski]]: ''[[Lexikon deutschsprachiger Mundartautoren]].'' 1997
== Weblink ==
{{Commonscat|Hubert Baum}}
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/116087595/Baum+Hubert Hubert Baum] uf LEO-BW
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=51 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Baum, Hubert}}
[[Kategorie:Literatur uf Dütsch]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Dramatiker]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Hörspiilautor]]
[[Kategorie:Herusgääber]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Guido Wolf
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:2013-05-15_16 - Wolf, Guido, MdL - LTBW - 5273.jpg|thumb|dr Guido Wolf, 2013]]
Dr '''Guido Wolf''' (* [[28. September|28. Septämber]] [[1961]] z [[Weingarten (Württemberg)|Wãẽgaade]], [[Landkreis Ravensburg|Landkrais Raveschburg]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Bolitiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Är isch syter anne 2006 Abgordnete im [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]]. Vu Mai 2016 bis Mai 2021 isch er im [[Kabinett Kretschmann II]] Minischter fir Juschtiz un Europa gsii. Vu Oktober 2011 bis Jänner 2015 isch er [[Landtagspräsident (Deutschland)|Bresidänt]] vum Landdag gsii. Dodervor isch er vu 2003 bis 2011 isch er [[Landrat (Deutschland)|Landrot]] vum [[Landkreis Tuttlingen|Landkrais Duttlinge]] gsii.
== Uusbildig un Beruef ==
Dr Wolf isch z Wãẽgaade ufgwachse un het am Spohn-Gymnasium z [[Ravensburg|Raveschburg]] s Abitur gmacht. Derno het er an dr [[Universität Konstanz|Universitet Konschtanz]] [[Rechtswissenschaft|Rächtswisseschaft]] studiert. Noch em Referendariat im Landgrichtsbezirk Raveschburg, bim Landrotsamt Raveschburg un bim Regierigsbresidium Dibenge het er an dr Universitet Konschtanz e Verdiefigsstudium in „Verwaltig un Finanzen“ absolviert. S zwait juristisch Staatsexame het er anne 1988 gmacht.
Bis anne 1991 het dr Wolf derno zerscht bim Landrotsamt Duttlingen as Dezernänt fir Effetligie Sicherhait, Ornig un Verchehr gschafft, derno bis 1992 as persenlige Referänt un Birolaiter fir dr bade-wirttebärgisch Verchehrsminischter [[Thomas Schäuble]]. Vu 1992 bis 1994 isch er Richter am Verwaltigsgricht Simmerenge gsii un vu Jänner 1995 bis Oktober 1996 het er as Referatslaiter in dr Grundsatzabdailig vum bade-wirttebärgische Staatsminischterium gschafft.
== Bolitischi Laufbahn ==
Dr Wolf isch anne 1985 in d CDU yydrätte.
Zum 1. Novämber 1996 isch dr Wolf z [[Nürtingen|Nirdenge]] vum [[Gemeinderat (Deutschland)|Gmaindsrot]] zum Erschte Burgermaischter (Bygordnete) gwehlt wore. Am 21. Novämber 2002 het dr [[Kreistag|Kraisdag]] vum Landkrais Duttlinge dr Wolf zum Landrot as Noofolger vum [[Hans Volle]] gwehlt. Des Amt isch er im Jänner 2003 aadrätte. Anne 2010 isch er mit 44 vu 46 Stimme widergwehlt wore, dr Wolf isch dodrby dr ainzig Kandidat gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2006|Landdagswahl 2006]] isch dr Wolf im Wahlkrais Duttlinge-Eschinge mit 46 Brozänt<ref>[https://web.archive.org/web/20090330132643/http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Landtagswahl_2006/Wahlkr.asp?55 Statistisches Landesamt Baden-Württemberg]</ref> as diräkt gwehlten Abgordnete in dr bade-wirttebärgisch Landdag gwehlt wore. In dr 14. Wahlperiod isch er Mitglid vum Innen- un vum Sozialuusschuss gsii. In dr CDU-Landdagsfraktion isch dr Woolf derzue arbetsmärtbolitische Sprächer gsii.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011|Landdagswahl 2011]] het dr Wolf mit 46,3 Brozänt im Verglych zue dr letschte Wahl gege dr Landestrend - d CDU het 5,2 Brozäntpinkt verlore - lycht chenne zuelege. Im neie Landdag isch dr Wolf zerscht Mitglid im Finanz- un Wirtschaftsuusschuss un im Innenuusschuss gsii, derzue Vorsitzer vum Finanz- un Wirtschaftsuusschuss. In dr CDU-Landdagsfraktion isch er Mitglid vum Arbetskrais „Finanzen un Wirtschaft“ un „Innebolitik“ gsii un derzue Sprächer fir Aaglägehaite vum effetlige Dienscht.
Am 26. Oktober 2011 isch dr Wolf vu 109 vu dr 138 Abgordnete zum neie Landdagsbresidänt gwehlt wore. Dodruf het dr Kraisdag vum Landkrais Duttlingen am 10. Novämber 2011 em Wolf sym Aadrag uf Entlossig us em Amt as Landrot zuegstumme.<ref>{{Webarchiv|url=http://www.landkreis-tuttlingen.de/index.php?object=tx%7C1585.11&ModID=255&FID=1585.1664.1&&mNavID=1.100 |wayback=20160331012806 |text=Landtagspräsident Guido Wolf MdL aus seinem Amt als Landrat entlassen |archiv-bot=2019-10-09 07:58:26 InternetArchiveBot }} Landkreis Tuttlingen, 10. Novämber 2011</ref>
[[Datei:2014-11-21_8318_Regionalkonferenz_CDU_Baden-Württemberg,_Guido_Wolf.jpg|thumb|dr Wolf 2014 bin ere Bewärbigsred fir d Spitzekandidatur z Bade-Wirttebärg 2016]]
Bi dr CDU-Mitgliderbefrogig Ändi 2014 het dr Wolf mit 55,9 Brozänt vu dr Stimme iberchuu. Uf em 66. Landesbarteidag vu dr [[CDU Baden-Württemberg|bade-wirttebärgische CDU]] am 24. Jänner 2015 z [[Ulm]] isch er mit 93,8 Brozänt vu dr Delegiertestimme zum Spitzekandidat bi dr Landdagswahl 2016 gwehlt wore.<ref>{{ Internetquelle | url=http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.landesparteitag-in-ulm-wolf-ist-cdu-spitzenkandidat.b7099584-cbac-447d-a821-89bc45d39c37.html | titel=Landesparteitag in Ulm: Wolf ist CDU-Spitzenkandidat | hrsg=[[Stuttgarter Nachrichten]] | datum=2014-01-24 | zugriff=2014-01-24}}</ref> Är het derno sy Amt as Landdagsbresidänt ufgee.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl 2016]] het d CDU 12 Brozäntpinkt verlore un isch mit 27 Brozänt vu dr Wehlerstimmen uf s schlächtscht Ergebnis vu dr CDU z Bade-Wirttebärg iberhaupt chuu, derzue nume no zwootsterkschti Bartei no dr Griene.<ref>[http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Landtag/02035000.tab?R=LA ''Vorläufiges Ergebnis der Landtagswahl am 13. März 2016. Land Baden-Württemberg.''] In: ''Statistisches Landesamt Baden-Württemberg'', abgruefen am 14. Merz 2016.</ref>
Ab em 12. Mai 2016 isch dr Wolf im [[Kabinett Kretschmann II]] Minischter fir Juschtiz un Europa gsii. Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] het er sy Diräktmandat mit 29,3 Brozänt vu dr Stimme chenne verdaidige. Bi dr Regierigsbildig isch ewr nimi berucksichtigt wore, sy Noofolgeri im Minihscteramt isch zum 12 Mai 2021 d [{[Marion Gentes]] wore.
Bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026|Landdagswahl 2026]] het dr Wolf mit 38,6 Brozänt vu dr Stimme wider s Diräktrmandat gwunne.<ref>{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Baden-Württemberg |url=https://wahlen.statistik-bw.de/ltw26/ergebnispraesentation_wahlkreis_55.html |titel=Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg in 55 - Tuttlingen-Donaueschingen |werk=Endgültiges Ergebnis der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg |abruf=2026-05-12}}</ref>
In dr CDU isch dr Wolf Mitglid vum Landesvorstand<ref>[https://www.cdu-bw.de/personen/landesvorstand/ Homepage vu dr CDU BW]</ref> un vum Kraisvorstand Duttlinge<ref>„mit beratender Stimme“: [https://www.cdu-tuttlingen.de/vorstand/ Homepage].</ref>
== Persenligs ==
Dr Wolf isch [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] un wohnt z Duttlinge. Vu syre Frau isch er syter 20217 drännt. Sy Großvater [[Franz Weiß (Politiker)|Franz Weiß]] isch vu 1946 bis 1952 Landwirtschaftsminischter vu [[Württemberg-Hohenzollern|Wirttebärg-Hauezollre]] gsii.
In syre Freizyt schrybt dr Wolf Gedicht uf [[Schwäbischer Dialekt|Schwäbisch]], wun er zem Byschpel im Ramme vum Landdagswahlkampf 2006 vordrait het.
== Sunschtigs ==
Dr Wolf isch Ufsichtsrotsvorsitzer vu dr ''Baugenossenschaft Donau-Baar-Heuberg eG'' un Mitglid im ''Stiftungsrat Stiftung Theater Lindenhof''.
== Schrifte ==
* ''Politikergschwätz oder Die Kunst des richtigen Tons'', Sindlinger-Burchartz Verlag 1998, Frickenhausen, ISBN 3-928812-20-3
== Weblink ==
* {{Commonscat|Guido Wolf}}
* [https://www.guidowolf.info/ Internetbresänz vum Wolf]
* [https://www.landtag-bw.de/de/der-landtag/abgeordnete/abgeordnetenprofile/guido-wolf-623970 Abgorneteprofil bim Landdag vu Bade-Wirttebärg in dr 18. Wahlperiod]
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 =de|2 = Guido_Wolf|3 = dütsch|4 = 137399525}}
{{SORTIERUNG:Wolf, Guido}}
[[Kategorie:Minischter vu Bade-Wirttebärg]]
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:Landrot (Dytschland)]]
[[Kategorie:CDU-Mitgliid]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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/* uf d Wält chuu */
1088935
wikitext
text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| {{Jahresbox}}
| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Auschwitz Liberated January 1945.jpg|250px|Häftling im KZ Auschwitz bi dr Befreiig]]<br />Am 27. Jänner wird s KZ Auschwitz-Birkenau vu sowjetische Druppe befreit.
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|}
{{Linkbox Andere Kalender}}
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== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Eduard von Steiger]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[27. Januar|27. Jänner]]: S [[KZ Auschwitz-Birkenau]] wird vu sowjetische Druppe befreit.
* [[4. Februar|4.]]–[[11. Februar]]: Uf dr Jalta-Konferänz lege dr [[Winston Churchill]], dr [[Franklin D. Roosevelt]] un dr [[Josef Stalin]] d Grundzig vu dr Noochriegsornig fir Europa fescht.
* [[13. Februar|13.]]–[[15. Februar]]: Bi vier Luftaagriff uf [[Dresden]] wäre großi Dail dr Stadt verwieschtet, rund 25.000 Mänsche cheme ums Läbe.
* [[3. März|3. Merz]]: Alliierti Flugzyg gheien us Versää Bumben uf [[Basel]] un [[Zürich|Züri]].
* [[22. März|22. Merz]]: Z [[Kairo]] wird di [[Arabische Liga|Arabisch Liga]] grindet.
* [[29. März|29. Merz]]: [[USA|US-amerikanischi]] Druppe bsetze d Stadt [[Mannheim|Mannem]].
* [[2. April]]: [[Albbruck]] wird Ziil vun eme Luftaagriff.
* [[9. April]]: Im KZ Flossenbürg wird dr [[Dietrich Bonhoeffer]] umbrocht.
* [[13. April]]: [[Sowjetunion|Sowjetischi]] Druppen erobere [[Wien]].
* [[22. April]]: [[Frankreich|Franzesischi]] Druppe zien z [[Stuttgart|Stuegert]] yy.
* [[25. April]]: Z Torgau dräffe im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] zum erschte Mol [[Sowjetunion|sowjetischi]] un [[USA|US-amerikanischi]] Soldate uf dytschem Bode zämme.
* [[28. April]]: [[Augsburg|Augschburg]] wird dr US-amerikanische Druppe im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] kampflos ibergee.
* [[30. April]]: [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]]: Dr [[Adolf Hitler]] un sy Frau Eva nämme sich im Fiererbunker s Läbe. Am glyche Dag hisst di Rot Armee dr sowjetisch Fahne uf em [[Berlin]]er Rychsdagsgebei. D [[USA|US-amerikanisch]] Armee nimmt d Stadt [[München|Minche]] yy.
* [[1. Mai]]: [[Frankreich|Franzesischi]] Luftstrytchreft bumbardiere [[Bregenz|Breagaz]].
* [[2. Mai]]: Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] wird [[Berlin]] vu dr Alliierten yygnuu.
* [[3. Mai]]: [[Vereinigtes Königreich|Britischi]] Druppe bsetze [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] kampflos d Stadt [[Hamburg]].
* [[8. Mai]]: Mit em Inchraftdrätte vu dr in dr Nacht zum 7. Mai z Reims unterzaichnete ''Bedingigslose Kapitulation vu dr Wehrmacht'' hert z [[Europa]] dr [[Zweiter Weltkrieg|Zweet Wältchrieg]] uf (''V-E-Day''). S Datum markiert glychzytig d Befreijig vum [[Nationalsozialismus]]. D Ratifizierig vum Kapitulationsakt dur s Oberkommando vu dr Wehrmacht un d Oberbefählshaber vu Heer, Luftwaffe un Marine verzegeret sich e weng un erfolgt in dr Nacht zum 9. Mai im sowjetische Hauptquartier z [[Berlin|Berlin-Karlshorst]].
* [[26. Juni]]: Mit dr Unterzaichnig vu dr Charta vu dr Verainte Natione z San Francisco dur 50 Staate wird d [[Vereinte Nationen|UNO]] grindet.
* [[26. Juni]]: Die ''[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]'' (CDU) wird grindet.
* [[17. Juli]]: Im Schloss Cecilienhof fangt d ''Potsdamer Konferenz'' aa, e Gipfeldräffe vu dr drei Hauptalliierte vum [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]].
* [[6. August|6. Augschte]]: Dr [[USA|US-amerikanisch]] Bomber Enola Gay wirft iber dr [[japan]]ische Stadt [[Hiroshima]] di erscht in eme Chrieg yygsetzt [[Kernwaffe|Atombomb]] ab. 70.000 bis 80.000 Mänsche sin sofort dot. Bis hite stärbe no Lyt an dr Spotfolge dur d Strahlig.
* [[8. August|8. Augschte]]: As erschti Lizänzzytig in dr franzesische Besatzigszone wird s [[Badisches Tagblatt|Badener Tagblatt]] z [[Baden-Baden|Bade-Bade]] gnähmigt.
* [[9. August|9. Augschte]]: [[Kernwaffe|Atombombenabwurf]] uf di [[japan]]isch Stadt Nagasaki, 70.000 Mänsche sin sofort dot.
* [[25. August|25.]]/[[26. August|26. Augschte]]: [[Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest|Aidgnessisch Schwing- un Älplerfescht]] z [[Bern|Bärn]]
* [[8. September|8. Septämber]]: Di erscht Uusgob vum [[Südkurier]] chunnt uuse.
* [[17. September|17. Septämber]]: D [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Albert-Ludwigs-Universitet Friburg]] nimmt mit dr Katholisch-Theologische Fakultet wider dr Lehrbedrib uf.
* [[17. September|17. Septämber]]: Im [[Schweizer Radio DRS|Hörfunk vu dr ''Schwyzerische Rundspruchgsellschaft'']] wird s erscht Mol d Informationssändig ''Echo der Zeit'' uusgstrahlt.
* [[18. September|18. Septämber]]: Di erscht Uusgab vu dr [[Stuttgarter Zeitung]] erschynt.
* [[11. Oktober|11.]] bis [[21. Oktober]]: 3. [[OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung|Ostschweizerische Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung]]
* [[13. Oktober]]: Z Würzburg wird d [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] grindet.
* [[21. Oktober]]: Z [[Frankreich|Frankrych]] wird s Frauewahlrächt yygfiert.
* [[20. November|20. Novämber]]: Im Justizpalast z Nürnberg fangt mit dr Verläsig vu dr Aachlag dr Nürnberger Prozess gege d Hauptchriegsverbrächer vum [[Deutsches Reich (1933–1945)|Dritte Rych]] aa, dodrunter dr Hermann Göring, dr Joachim von Ribbentrop un dr Julius Streicher, wäge [[Kriegsverbrechen|Chriegsverbräche]] un [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit|Verbräche gege d Mänschligkait]].
* [[25. November|25. Novämber]]: [[Landtagswahl in Vorarlberg 1945|Landdagswahl z Vorarlberg]]
* [[Dezember|Dezämber]]: D Alliierte dünd ihri Truppe vo [[Königreich Italien|Italie]] abziehe.
* [[5. Dezember|5. Dezämber]]: Di [[Christlich-Soziale Union in Bayern|Chrischtli-Sozial Union]] (CSU) wird z [[Bayern]] as fimfti [[politische Partei|bolitisch Bartei]] vu dr Militärregierig anerkännt.
== uf d Wält chuu ==
[[Datei:Yves Bisch - septembre 2014.JPG|100px|right|thumb|Yves Bisch]]
* [[2. Januar|2. Jänner]]: [[Adolf Seger]], dytsche Ringer
* [[10. Januar|10. Jänner]]: [[Rod Stewart]], britische Sänger
* [[6. Februar]]: [[Bob Marley]], jamaikanische Musiker
* [[12. Februar]]: [[Thilo Sarrazin]], dytsche Bolitiker un Autor
* [[24. Februar]]: [[Danielle Jaeggi]], Schwyzer Filmmacheri
* [[2. März|2. Merz]]: [[Alain Lebeaupin]], franzesische Gaischtlige
* [[8. März|8. Merz]]: [[Jim Chapman]], US-amerikanische Bolitiker
* [[16. März|16. Merz]]: [[Polo Hofer]], Schwyzer Rockmusiker
* [[20. März|20. Merz]]: [[Klaus-Dieter Reichert]], dytsche Lehrer un Dialäktdichter
* [[28. April]]: [[Ursula Rodel]], Schwyzer Modidesigneri un Koschtimbildneri
* [[29. April]]: [[Hansfrieder Geugelin]], dytsche Dialäktautor
* [[6. Mai]]: [[Charles Linsmayer]], Schwyzer Germanischt und Schriftsteller
* [[25. Mai]]: [[Carole Roussopoulos]], Schwyzer Filmregisseuri un Feminischti
* [[7. Juni]]: [[Lorenz Lotmar]], Schwyzer Schriftsteller
* [[14. Juni]]: [[Matthyas Jenny]], Schwyzer Verleger un Autor
* [[14. Juni]]: [[Jörg Immendorff]], dytsche Chinschtler
* [[17. Juni]]: [[Eddy Merckx]], belgische Radrännfahrer
* [[19. Juni]]: [[Aung San Suu Kyi]], burmesischi Bolitkeri un Friidesnobelbryysdreeger
* [[22. Juni]]: [[Hans Kern]], dytsche Fasnächtler un Mundartdichter
* [[4. Juli]]: [[André Spitzer]], israelische Fächter
* [[8. Juli]]: [[Micheline Calmy-Rey]], Schwyzer Bolitikeri un Bundesreti
* [[17. Juli]]: [[Antony Anandarayar]], indische katholische Bischof
* [[9. August|9. Augschte]]: [[Peter Dombrowsky]], dytsche Bolitiker
* [[15. August|15. Augschte]]: [[Alain Juppé]], franzesische Bolitiker
* [[11. September|11. Septämber]]: [[Franz Beckenbauer]], dytsche Fueßballspiler un -trainer
* [[17. September|17. Septämber]]: [[Renate Schrambke]], dytschi Germanischti
* [[30. September|30. Septämber]]: [[Ehud Olmert]], israelische Bolitiker
* [[3. Oktober]]: [[Klaus Merz]], Schwyzer Schriftsteller
* [[10. Oktober]]: [[Christoph Pfister]], Schwyzer Historiker un Autor
* [[27. Oktober]]: [[Luiz Inácio Lula da Silva]], brasilianische Bolitiker
* [[11. November|11. Novämber]]: [[Anne-Marie Miéville]], Schwyzer Filmmacheri
* [[29. November|29. Novämber]]: [[Georg Fuchs (Biologe)|Georg Fuchs]], dytsche Mikrobiolog
* [[20. Dezember|20. Dezämber]]: [[Jürg Laederach]], Schwyzer Schriftsteller
* [[24. Dezember|24. Dezämber]]: [[Lemmy Kilmister]], britische Rockmusiker
Datum nit bekannt:
* [[Yves Bisch]], elsässische Schriftsteller un Dialäktaktivischt
* [[Margret Brombacher]], dytschi Musikeri un Dialäktdichteri
* [[Susanne Würmli-Kollhopp]], Schwyzer Chorlaiteri
== gstorbe ==
[[Datei:Else Lasker-Schüler 1875.jpg|100px|right|thumb|Else Lasker-Schüler]]
* [[22. Januar|22. Jänner]]: [[Else Lasker-Schüler]], jüdischi tüütschi Dichterin
* [[31. Januar|31. Jänner]]: [[Benoît Hartmann]], elsässische Moler
* [[30. März|30. Merz]]: [[Hans Bauer (Heimatdichter)|Hans Bauer]], dytsche Haimetdichter
* [[9. April]]: [[Dietrich Bonhoeffer]], lutherische Theolog un NS-Gegner
* [[12. April]]: [[Franklin D. Roosevelt]], US-amerikanische Bolitiker un Bresidänt
* [[27. April]]: [[Oscar Frey]], Schwyzer Offizier
* [[28. April]]: [[Benito Mussolini]], faschistische Diktator vu Italie
* [[30. April]]: [[Adolf Hitler]], nationalsozialistische Diktator
* [[9. Juni]]: [[Yun Chi-ho]], koreanische Unabhängigkaitsaktivischt
* [[27. Juni]]: [[Emil Hácha]], tschechoslowakische Bolitiker
* [[15. September|15. Septämber]]: [[Anton Webern]], ööstriichische Komponist und Dirigänt
* [[2. November|2. Novämber]]: [[Otto Heinrich Raupp]], dytsche Haimetautor
* [[8. November|8. Novämber]]: [[Emil Baer]], Schwyzer Theolog un Orientalischt
* [[6. Dezember|6. Dezämber]]: [[Leonhard Ragaz]], Schwyzer Theoloog
* [[13. Dezember|13. Dezämber]]: [[Friedrich Oltmanns]], dytsche Botaniker
Datum nit bekannt:
* [[Franz Kerber]], dytsche Bolitiker
== Weblink ==
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text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
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| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine (2020) G.jpg|250px|Impfstoff gege Covid-19]]<br /> Wältwyt fange Impfkampagne aa gege d [[COVID-19-Pandemie|COVID-19-Pandemy]].
|}
{{Linkbox Andere Kalender}}
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== Was isch bassiert? ==
In vyl Staate fange Impfkampagne aa gege di wältwyt [[COVID-19-Pandemie|COVID-19-Pandemy]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Guy Parmelin]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: [[Portugal]] ibernimmt d Rotsbresidäntschaft vu dr [[Europäische Union|EU]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: [[Schweden|Schwede]] ibernimmt d Bresidäntschaft vu dr [[Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|OSZE]].
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Grindig vu dr [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]
* [[6. Januar|6. Jänner]]: Z [[Washington, D.C.]] stirme Aahänger vum US-Bresidänt [[Donald Trump]] s [[Kapitol der Vereinigten Staaten|Kapitol]] un blockiere fir e baar Stund d Bstetigung vu dr Ergebnis vu dr [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2020|Bresidäntschaftswahl 2020]].
* [[20. Januar|20. Jänner]]: Dr Demokrat [[Joe Biden]], wu am 3. Novämber 2020 gwehlt woren isch, wird zum Bresidänt vu dr [[USA]] veraidigt.
* [[20. Januar|20.]] bis [[27. Januar|27. Jänner]]: 56. [[Solothurner Filmtage|Soledurner Filmdäg]]
* [[1. Februar]]: Z [[Myanmar]] wird d Regierig unter dr [[Aung San Suu Kyi]] dur e [[Putsch|Militeerbutsch]] gstirzt.
* [[7. Februar]]: [[Landtagswahl in Liechtenstein 2021|Landdagswahl z Liechtestaa]]
* [[7. März|7. Merz]]: Bi dr [[Volksabstimmung (Schweiz)|Volksabstimmig]] in dr Schwyz stimme 51,2 % vum Stimmvolch un s Mee vu dr Ständ (16 4⁄2 : 4 2⁄2) fir d Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot».
* [[14. März|14. Merz]]: [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl z Bade-Wirttebärg]], [[Wahl zum 18. Landtag von Rheinland-Pfalz|Landdagswahl z Rhyland-Pfalz]] un [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahle z Hesse]]
* [[28. März|28. Merz]]: D Bevelkerig vu [[Moutier]] stimmt mit 2114 (54,9 %) zu 1740 Stimmen (45,1 %) zum zwaite Mol no [[2017]] fir dr Wächsel vum Kanton Bärn zum Kanton Jura.
* [[11. April]]: [[Freiburg-Marathon|Friburg-Marathon]]
* [[27. April]] bis [[2. Mai]]: 74. [[Tour de Romandie]]
* [[6. Mai|6.]] bis [[16. Mai]]: 19. [[Freiburger film forum|fryburger film forum]]
* [[25. Mai|25.]] bis [[28. Mai]]: 51. [[Weltwirtschaftsforum|Wältwirtschaftsforum]] z [[Singapur]]
* [[6. Juni]]: [[Wahl zum 8. Landtag von Sachsen-Anhalt|Landdagswahl z Sachse-Anhalt]].
* [[6. Juni|6.]] bis [[13. Juni]]: 84. [[Tour de Suisse]]
* [[11. Juni]] bis [[11. Juli]]: [[Fußball-Europameisterschaft 2021|Fueßball-Europamaischterschaft]] vu dr Manne
* [[17. Juni|17.]] bis [[20. Juni]]: [[Art Basel]]
* [[26. Juni]] bis [[18. Juli]]: 108. [[Tour de France]]
* [[1. Juli]]: [[Slowenien|Slowenie]] ibernimmt d Rotsbresidäntschaft vu dr [[Europäische Union|EU]].
* [[2. Juli|2.]] bis [[17. Juli]]: 55. [[Montreux Jazz Festival]]
* [[7. Juli]]: Dr [[haiti]]anisch Staatspresidänt Jovenel Moïse wird umbrocht.
* Mitti Juli: S Diefdruckbiet ''Bernd'' verursacht in Dail vu Wescht- un Mitteleuropa schwäri Iberschwämmige.
* [[15. Juli|15.]] bis [[18. Juli]]: 27. [[Stimmen-Festival|Stimme-Feschtiwäl]] z Löörech
* [[21. Juli]] bis [[8. August|8. Augschte]]: 38. [[Zelt-Musik-Festival]], Friburg, abgsait wäg dr Corona-Pandemy
* [[21. Juli]] bis [[22. August|22. Augschte]]: [[Bregenzer Festspiele|Breagazer Feschtspiil]]
* Dr Juli 2021 isch dr haißescht Monet wältwyt syter d Ufzaichnige aagfange wore sin.
* [[7. August|7. Augschte]]: [[Street Parade]] z Züri
* [[15. August|15. Augschte]]: D Taliban näme di [[Afghanistan|afghanisch]] Hauptstadt Kabul yy un dodermit faktisch d Macht im Land noch em Abzug vu dr NATO-Druppe.
* [[26. September|26. Septämber]]: [[Bundestagswahl 2021|Bundesdagswahl]], [[Wahl zum 19. Berliner Abgeordnetenhaus|Wahl zum Berliner Abgordnetehuus]], [[Wahl zum 8. Landtag von Mecklenburg-Vorpommern|Landdagswahl z Meckleburg-Vorpommern]] un [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahle z Niidersachse]]
* [[26. September|26. Septämber]]: Bim [[Fakultatives Referendum|fakultative Referendum]] in dr Schwyz stimme 64,1 % vum Stimmvolch un s Mee vu dr Ständ (20 6/2 : 0 0/2) fir d «Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Ehe für alle)».
* [[7. Oktober|7.]] bis [[17. Oktober]]: 78. [[OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung]] z [[St. Gallen|Sanggale]]
* [[10. Oktober]]: [[Schwarzwald-Marathon]] z Briilinge
* [[30. Oktober|30.]]/[[31. Oktober]]: [[Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer|G20-Gipfel]] z Rom, Italie
* [[31. Oktober]] bis [[12. November|12. Novämber]]: 26. [[UN-Klimakonferenz|UN-Klimakumferänz]] (COP 26 / CMP 16 / CMA 3) z [[Glasgow]] (Schottland)
* [[8. Dezember|8. Dezämber]]: Dr [[Olaf Scholz]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) wird vum [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] zum [[Bundeskanzler (Deutschland)|9. Bundeschanzler]] vu dr Bundesrepublik Dytschland gwehlt.
* [[25. Dezember|25. Dezämber]]: S [[James-Webb-Weltraumteleskop|James-Webb-Wältruumteleskop]] wird no johrelange Verzegerige mit ere Ariane-5-Dregerrakete in sy Umlaufbahn brocht. S isch s laischtigssterkscht un komplexescht Wältruumteleskop vu dr Ärd.
== Gstorbe ==
* [[5. Januar|5. Jänner]]: [[Titus Giger]], Schwyzer Bolitiker
* [[7. Januar|7. Jänner]]: [[Henri Schwery]], Schwyzer Kardinal un Bischof vu Sittu
* [[17. Januar|17. Jänner]]: [[Franz Blankart]], Schwyzer Diplomat
* [[21. Januar|21. Jänner]]: [[Hans Gerny]], Schwyzer Bischof vu dr Chrischtkadolische Chilche
* [[4. Februar]]: [[Franz Josef Kuhnle]], Weibischof vu Rauteburg-Stuegert
* [[5. Februar]]: [[Josef Benz (Bobfahrer)|Josef Benz]] Schwyzer Bobsportler
* [[13. Februar]]: [[Urs Jaeggi]], Schwyzer Soziolog, Schriftsteller un Chinschtler
* [[13. Februar]]: [[Helen Meier]], Schwyzer Schriftstelleri
* [[14. Februar]]: [[Heinz Stefan Herzka]], Schwyzer Chinder- un Jugedpsichiater
* [[16. Februar]]: [[Soul Jah Love]], simbabwische Musiker
* [[5. März|5. Merz]]: [[Ursula Rodel]], Schwyzer Modidesigneri un Koschtimbildneri
* [[11. März|11. Merz]]: [[J.P. Love]], Schwyzer Erotikdarsteller un Moderator
* [[1. April]]: [[Rudolf Paul]], evangelische Pfarrer un schwebische Bibelibersetzer
* [[6. April]]: [[Hans Küng]], Schwyzer kadolische Theolog un Autor
* [[4. Mai]]: [[Antony Anandarayar]], indische katholische Bischof
* [[7. Mai]]: [[András Horn]], schwyzerisch-ungarische Literaturwisseschaftler
* [[25. Mai]]: [[Felix Boehm (Physiker)|Felix Boehm]], schwyzerisch-amerikanische Physiker
* [[26. Mai]]: [[Hanspeter Guggenbühl]], Schwyzer Journalischt
* [[4. Juni]]: [[Richard R. Ernst]], Schwyzer Chemiker
* [[14. Juni]]: [[Schang Hutter]], Schwyzer Bildhauer
* [[17. Juni]]: [[Ulrich Bremi]], Schwyzer Unternämer un Bolitiker
* [[18. Juni]]: [[Carl Miville]], Schwyzer Bolitiker
* [[24. Juni]]: [[Alain Lebeaupin]], franzesische Gaischtlige
* [[30. Juni]]: [[Günther Wenk]], badische Chaufmann un Dialäktautor
* [[7. Juli]]: [[Nelly Sauter]], Schwyzer Fueßballspileri
* [[10. Juli]]: [[Gunther Neuhaus]], eschtrychische Biolog
* [[24. Juli]]: [[Ruth Gattiker]], Schwyzer Aneschtesischti
* [[4. August|4. Augschte]]: [[Martin Graff]], elsässische Autor, Kabarettischt un Filmmacher
* [[29. August|29. Augschte]]: [[Jacques Rogge]], belgische Chirurg un Bresidänt vum IOC
* [[6. September|6. Septämber]]: [[Jean-Paul Belmondo]], franzesische Schauspiiler
* [[12. September|12. Septämber]]: [[Andreas Herczog]], Schwyzer Bolitiker
* [[10. Oktober]]: [[Matthyas Jenny]], Schwyzer Verleger un Autor
* [[11. Oktober]]: [[Pierre Rosenzweig]], elsässische Umwält- un Mänscherächtsaktiwischt
* [[26. Oktober]]: [[Roh Tae-woo]], sidkoreanische General un Bolitiker
* [[1. November|1. Novämber]]: [[Esther Strube]], dytschi Autori, Bibliothekari un Kommunalbolitikeri
* [[1. Dezember|1. Dezämber]]: [[Roland Groner]], dytsche Lehrer un Dialäktautor
* [[25. Dezember|25. Dezämber]]: [[Alfred Egli]], Schwyzer Leerer, Hischtooriker und Dialäktliebhaber
== Rund um di alemannische Dialäkt ==
* [[23. Oktober]] bis [[4. Dezember|4. Dezämber]]: Kabarett- und Mundarttage 2021, Stadtforum Bad Saulgau
== Weblink ==
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Veronika Minder
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text/x-wiki
{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:Veronika Minder.jpg|mini|d Veronika Minder, 2017]]
D '''Veronika Minder Grossenbacher''' (* [[9. Februar]] [[1948]] z [[Spiez]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Kurator]]i, [[Dramaturg]]i un [[Regisseur|Filmreschiseeri]]. Ire Film «Katzenball» isch meefach uuszaichnet woore.
== Lääbe un Wäärch ==
D Minder isch z Spiez ufgwagse un deert vu 1955 bis 1967 uf d Primarschuel un d Sekundarschuel gange. No dr [[Matura]] Typ B z [[Interlaken|Inderlache]] het si vu 1967 bis 1976 an dr [[Universität Bern|Uniwersitet Bärn]] Chunschtgschicht, klassischi Archeology un Publizischtik studiert un as Lic. phil. hist. abgschlosse.
Ab 1977 het si bim gnosseschaftlige Schallblattelaade «Tribe Productions» z Bärn, z [[Solothurn|Soledurn]] un z Burgdorf gschafft. Vu 1981 bis 1988 isch si Mitinhaaberi vum «Spray Tutto» (speeter «Klima» un «Variato») mit Airbrush-Aarbete gsii. Si het Kunzärt, Moodischaue un Multi-Media-Veraastaltige z Bärn un z [[Zürich|Züri]] organisiert.
Vu 1988 bis 1997 het si d Gschäft vum «Kellerkino» z Bärn glaitet. Si het im Lauf vu dr Joor Filmzykle, Sunderveraastaltige un Kino-Dräffe un verschiideni Veraastaltige iniziiert:: «FrauenFilmTage Schweiz» (NouvElles), «Die Zauberlaterne» (Kinderfilmklub, Sektion Bern), un anne 1996 zäme mit em Patrik Martinez s Lesbisch-schwul Filmfestival «Queersicht». Derzu isch si im Voorstand vum Schwyizerische Studiofilm-Verband Cinélibre gsii.
Ab 1999 het si wider as freii Kulturvermittleri gschafft. Si verschiideni Veraastaltige im Kulturberaich organisiert un duuregfiert, unter anderem Film- un Videoraie (Cinématte, Dampfzentrale, Lichtspiel Kinemathek), Kunzärt (basel sinfonietta, Dampfzentrale, HMT Bern), s Kult-Hur-Festival, UFA-Fabrik, Berlin, Auftakt 2000, Kulturfestival Dampfzentrale, d Berner Tanztage «SexChangeSex» un anderi.
2001 het si dr Chuurzfilm «Kisten, Schachteln und Panamericana. Margrit Baumann - Fotoreporterin’ (Beta SP, 12’) gmacht. Ire Dokumänttarfilm «Katzenball» mit eme Portrait vu dr Fotograafi [[Liva Tresch]] (23005, 35 mm, 87‘) het sy Premiere uf dr [[Solothurner Filmtage|Soledurrer Filmdääg]] ghaa. Mit däm Film het d Minder verschiideni Bryys gwunne. Dr Dokumäntaarfilm «My Generation» vu 2012 het si unter anderm mit em [[Willi Wottreng]] drillt.
D Minder isch Mueter vun eme Suhn un läbt z Bärn.
== Uusglääseni Filmografy ==
* 2005: Katzenball ''(Le bal des chattes sauvages)''
* 2012: My Generation
== Uusglääseni Uuszaichnige ==
Fir ''Katzenball''
* 2005: Teddy Award, beschte Dokumäntaarfilm bi dr 55. [[Berlinale]]
* 2005: [[Berner Filmpreis|Bärner Filmbryys]], Dokumäntaarfilm
* 2005: [[Zürcher Filmpreis|Zürcher Filmbryys]]
* 2005: Paris International Lesbian and Feminist Film Festival, beschte Dokumäntaarfilm (Zueschauerbryys)
* 2005: CSD-Stonewall-Award
* 2005: International Jury Award fir di bescht Dokumäntazioon bim Feschtiwäl Identities 2005, Wien
* 2005: «Special mention vu dr Jury» bim International Festival con Thematiche Omosessuali, Turin
== Weblink ==
* {{IMDb|nm1881674}}
* [https://www.mm.directories.be.ch/files/1346/12024.pdf ''Lebenslauf – Veronika Minder Grossenbacher''] (Stand 2005)
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Minder, Veronika}}
[[Kategorie:Regisseur]]
[[Kategorie:Dräibuechautor]]
[[Kategorie:Person (Bärn)]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:Veronika Minder.jpg|mini|d Veronika Minder, 2017]]
D '''Veronika Minder Grossenbacher''' (* [[9. Februar]] [[1948]] z [[Spiez]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Kurator]]i, [[Dramaturg]]i un [[Regisseur|Filmreschiseeri]]. Ire Film «Katzenball» isch meefach uuszaichnet woore.
== Lääbe un Wäärch ==
D Minder isch z Spiez ufgwagse un deert vu 1955 bis 1967 uf d Primarschuel un d Sekundarschuel gange. No dr [[Matura]] Typ B z [[Interlaken|Inderlache]] het si vu 1967 bis 1976 an dr [[Universität Bern|Uniwersitet Bärn]] Chunschtgschicht, klassischi Archeology un Publizischtik studiert un as Lic. phil. hist. abgschlosse.
Ab 1977 het si bim gnosseschaftlige Schallblattelaade «Tribe Productions» z Bärn, z [[Solothurn|Soledurn]] un z Burgdorf gschafft. Vu 1981 bis 1988 isch si Mitinhaaberi vum «Spray Tutto» (speeter «Klima» un «Variato») mit Airbrush-Aarbete gsii. Si het Kunzärt, Moodischaue un Multi-Media-Veraastaltige z Bärn un z [[Zürich|Züri]] organisiert.
Vu 1988 bis 1997 het si d Gschäft vum «Kellerkino» z Bärn glaitet. Si het im Lauf vu dr Joor Filmzykle, Sunderveraastaltige un Kino-Dräffe un verschiideni Veraastaltige iniziiert:: «FrauenFilmTage Schweiz» (NouvElles), «Die Zauberlaterne» (Kinderfilmklub, Sektion Bern), un anne 1996 zäme mit em Patrik Martinez s Lesbisch-schwul Filmfestival «Queersicht». Derzu isch si im Voorstand vum Schwyizerische Studiofilm-Verband Cinélibre gsii.
Ab 1999 het si wider as freii Kulturvermittleri gschafft. Si verschiideni Veraastaltige im Kulturberaich organisiert un duuregfiert, unter anderem Film- un Videoraie (Cinématte, Dampfzentrale, Lichtspiel Kinemathek), Kunzärt (basel sinfonietta, Dampfzentrale, HMT Bern), s Kult-Hur-Festival, UFA-Fabrik, Berlin, Auftakt 2000, Kulturfestival Dampfzentrale, d Berner Tanztage «SexChangeSex» un anderi.
2001 het si dr Chuurzfilm «Kisten, Schachteln und Panamericana. Margrit Baumann - Fotoreporterin’ (Beta SP, 12’) gmacht. Ire Dokumänttarfilm «Katzenball» mit eme Portrait vu dr Fotograafi [[Liva Tresch]] (23005, 35 mm, 87‘) het sy Premiere uf dr [[Solothurner Filmtage|Soledurner Filmdääg]] ghaa. Mit däm Film het d Minder verschiideni Bryys gwunne. Dr Dokumäntaarfilm «My Generation» vu 2012 het si unter anderm mit em [[Willi Wottreng]] drillt.
D Minder isch Mueter vun eme Suhn un läbt z Bärn.
== Uusglääseni Filmografy ==
* 2005: Katzenball ''(Le bal des chattes sauvages)''
* 2012: My Generation
== Uusglääseni Uuszaichnige ==
Fir ''Katzenball''
* 2005: Teddy Award, beschte Dokumäntaarfilm bi dr 55. [[Berlinale]]
* 2005: [[Berner Filmpreis|Bärner Filmbryys]], Dokumäntaarfilm
* 2005: [[Zürcher Filmpreis|Zürcher Filmbryys]]
* 2005: Paris International Lesbian and Feminist Film Festival, beschte Dokumäntaarfilm (Zueschauerbryys)
* 2005: CSD-Stonewall-Award
* 2005: International Jury Award fir di bescht Dokumäntazioon bim Feschtiwäl Identities 2005, Wien
* 2005: «Special mention vu dr Jury» bim International Festival con Thematiche Omosessuali, Turin
== Weblink ==
* {{IMDb|nm1881674}}
* [https://www.mm.directories.be.ch/files/1346/12024.pdf ''Lebenslauf – Veronika Minder Grossenbacher''] (Stand 2005)
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Minder, Veronika}}
[[Kategorie:Regisseur]]
[[Kategorie:Dräibuechautor]]
[[Kategorie:Person (Bärn)]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
[[Kategorie:Frau]]
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Freude am alemannischen Gedicht
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[[Datei:Hubert Baum Freude am alemannischen Gedicht.jpg|thumb|''Freude am alemannischen Gedicht'' (Buechumschlag)]]
Unter em Titel '''Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen''' het dr [[Hubert Baum]] anne 1968 im [[Rombach Verlag|Rombach-Verlag]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] e [[Anthologie|Anthology]] mit [[Alemannisch|alemannische]] [[Alemannische Literatur|Dialäktgedicht]] vu Sidbade uusegee. Zue jedem Gedicht het dr Baum e Uuslegig gschribe.
== s Buech ==
S Buech versammlet 57 Autor*ne us em 19. un 20. Jorhundert, wu z Sidbade uf Alemannisch gschribe hän. D Autor*ne sin no Johrgang aagornet, aagfange mit em Johann Peter Hebel. Vu allne Autor*ne git s Bilder uf äxtra Bilddafle.
In syne Uuslegige duet dr Baum vor allem di poetisch Struktur vu däne Gedicht bschrybe, zem Byschpel d Värs- un Stropheform, derzue goht er aber au uf dr Inhalt yy un sait no ebis zum Autor oder dr Autori. E Byschpel isch s Gedicht „Ällei‘‘ vum [[Anton Hermann Albrecht]]:
<poem>
Wenn i am Brunne stand,
denk i an allerhand:
Aß i älleinig bi,
cha s denn au sii?
Wenn i uf d Matte gang,
wird mer my Zit so lang:
Öb me nit lichter maiht,
maiht me z halbzweit?
Isch er au über s Meer,
d Schiff gehn jo hi un her,
lidet s sy Vatter nit,
d Welt isch jo witt.
Ha n i kai Geld und Guet,
ha n i ne frische Muet;
gieng bis Amerika,
wenn er s wott ha.
Isch s nit, as öb der Bot
Duß noh mer froge wott?
Isch s mer nit, d Meistri rüef?
Ebbe n e Brief? –
S chunnt mi ne Zittre n a:
Brief us Amerika? –
S Reisgeld isch au derbi,
jo, i gang gli!
</poem>
Zue däm Gedicht schrybt dr Baum
{{Zitat|Die Verse sind paarweise und durchwegs einsiblig gereimt (männliche Reime). [...] Der Dichter singt hier auf eigene Art eine Liebesklage. Albrechts Maidli ist „ällei“, wie die Überschrift schon sagt. Ihr Liebster ist nach Amerika ausgewandert, weil der uneinsichtige Vater ihn dazu zwang. […] Hinter den Zeilen ahnen wir die Ereignisse eines ganzen Romans: die glückliche Liebe der beiden, als sie noch z halbzweit mähten, das hier für „z halbander“ steht, der Kampf mit dem unbeugsamen Vater, das Fortstürmen des Jünglings nach einem erschütternden Abschied. […] Die Art dieses Gedichts gehört der sogenannten Rollenlyrik an, […]. Eigenartig, aber die innere Unruhe des einsamen Mädchens beredt widerspiegelnd, ist der knappe Stil: „Ebbe n e Brief? … Brief us Amerika?“ […] Der Volkston ist gut getroffen, dabei wurde das einfache Wort in eine schöne Form gegossen. So wird der künstlerische Anspruchsvolle gleichermaßen erbaut wie der einfach Leser. Ein solches Gedicht kann dazu beitragen, die bestehende Kluft zwischen Volkspoesie und hoher, ernster Dichtung zu überbrücken. |Baum 1972, S. 19-20.}}
Im Aahang het dr Baum e baar Kapitel zue verschidene alemannische Werter gschribe, wun em bsundersch schyne un wun er gmaint het, z. B. iber „neume“, „gheie“, „Micki“ un „Waihe“, iber Name vu dr Alemanne un iber Diminutivforme im Alemannisch. Wel er in syne Uuslegige uusfierli uf s Versmaß un d Stropheforme vu dr Gedicht yygoht, git s au no Kapitel im Aahang iber verschideni Vers un Strophe un wie mer si im Alemmanisch cha bruuche. Derzu git s e Lischt vu dr Biecher, wu syt em Johann Peter Hebel z Sidbade uf Alemannisch uusechuu sin un e Verzaichnis vu allne Lyt, wu vu 1803 bis 1968 ebis uf Alemannisch publiziert ghaa hän, mit churze biografische Informazione un ere Ufzelig vu dr alemannisch Schrifte. Am Änd het s no ne Literaturverzaichnis un e Wärchverzaichnis vum Hubert Baum.
== dr Inhalt ==
* Vorwort: S. 9
* Auslegungen: S. 9–114
** [[Johann Peter Hebel]]: ''Der Mann im Mond'', S. 9
** [[Karl Friedrich Rieber]]: ''Vom Lautklang in Hebels alemannischen Gedichten'', S. 13
** [[Anton Hermann Albrecht]]: ''Ällei'', S. 18
** [[Otto Heinrich Raupp]]: ''Schneeflocke'', S. 20
** [[Albert Ludwig (Theologe)|Albert Ludwig]]: ''Mi Fridli'', S. 22
** [[August Ganther]]: ''D Küechli'', S. 24
** [[Karl Berner (Dichter)|Karl Berner]]: ''S Papirli'', S. 26
** [[Robert Schlott]]: ''Ebbis vum Wetter'', S. 29
** [[Paul Körber]]: ''Spinneri-Lied'', S. 31
** [[Hermann Burte]]: ''All Madlee'', S. 33
** [[Ida Guldenschuh]]: ''Maienacht'', S. 38
** [[Paul Sättele]]: ''O, wie gohsch du mir i!'', S. 40
** [[Lina Ritter|Lina Ritter-Potyka]]: ''Elsasseschi Haiku'', S. 42
** [[Lina Kromer]]: ''Vom Tod'', S. 44
** [[Ida Preusch-Müller]]: ''Das alt Bett'', S. 46
** [[Hedwig Salm]]: ''Am Fiirobe'', S. 48
** [[Desiré Lutz]]: ''D Altbiri'', S. 50
** [[Johann Thoma]]: ''Der Schwarzwaldbur im Winter'', S. 51
** [[Karl Sättele]]: ''Alpesicht'', S. 52
** [[Marga Vogel]]: ''Alte, guete Rot'', S. 53
** [[Ernst Niefenthaler]]: ''Gedanke bim Saaie'', S. 54
** [[Josef Albicker]]: ''Schaffhänd'', S. 57
** [[Richard Nutzinger]]: ''Osterliecht'', S. 58
** [[Hermann Landerer]]: ''Kühali loß abilaife!'', S. 59
** [[Emil Johannes Preusch]]: ''Muetterlob'', S. 61
** [[Elisabeth Walter]]: ''Zue wa'', S. 62
** [[Gottfried Schafbuch]]: ''Mini Gedechtli'', S. 63
** [[Walter Füsslin|Walter Füßlin]]: ''Müetterli'', S. 65
** [[Josef Anton Bueb]]: ''S Sackgeld'', S. 67
** [[Fritz Träris]]: ''Mi Vatter mahnt'', S. 69
** [[Hans Matt-Willmatt]]: ''My Chlag'', S. 70
** [[Richard Gäng]]: ''Im Herbstlaub'', S. 71
** [[Paula Hollenweger]]: ''Rote Mohn'', S. 73
** [[Karl Ernst Wiemann|Karl E. Wiemann]]: ''Heimet'', S. 75
** [[Marie Hagmeier-Meier]]: ''Märzenacht'', S. 77
** [[Josef Schirpf|Sepp Schirpf]]: ''S krank Närrle'', S. 79
** [[Fritz Gugelmeier]]: ''Wiehnächt'', S. 80
** [[Otto Reinacher]]: ''Hochzit im Maie'', S. 81
** [[Karl Zimmermann]]: ''S Tempo vo der neue Zit'', S. 82
** [[Max Rieple]]: ''Am Ofe'', S. 83
** [[Fritz Wolfsberger]]: ''Der Verdingbueb'', S. 85
** [[Mathilde Flury-Lieb]]: ''Bispil'', S. 86
** [[Friedrich Alois Hugenschmidt|Friedrich Hugenschmidt]]: ''Unsi Hand'', S. 87
** [[Maurus Gerner-Beuerle]]: ''Örgelima'', S. 89
** [[Eugen Falk-Breitenbach]]: ''Gsegntes Ährefeld'', S. 90
** [[Erich Arnold Huber]]: ''Gedichtlischriwer'', S. 91
** [[Helene Zapf-Beydeck|Helene Zapf]]: ''Der Bammert'', S. 93
** [[Hubert Baum]]: ''Lebe'', S. 95
** [[Alban Spitz]]: ''Trurig'', S. 97
** [[Hans Hauser]]: ''Stolz'', S. 98
** [[Alois Burger]]: ''S Kriz'', S. 100
** [[Gertrud Albrecht]]: ''E bsundere Tag'', S. 101
** [[Karl Kurrus]]: ''Der Ander'', S. 102
** [[Gerhard Friedrich Weber-Benzing|Gerhard Weber-Benzing]]: ''S Ressle i der Schmide'', S. 105
** [[Philipp Brucker]]: ''D Zit isch do'', S. 107
** [[Gerhard Jung]]: ''Wäldersproch'', S. 109
** [[Bruno Epple]]: ''Hont si gseet'', S. 111
** [[Rolf Süß]]: ''Zuem neue Johr'', S. 113
* Alphabetische Ordnung: S. 166–167
* Anhang
** Über einige alemannische Ausdrücke
** Alamanni – Allemanne – Alimanne – Alemanne: S. 118
** Neume – e kei: S. 119
** Gheit – ugheit – verheit: S. 120
** Miki – Wecke – Waihe: S. 121
** Alemannische Verkleinerungsformen: S. 122
** Aus der Verslehre: S. 124
** Sonett und Mundart: S. 133
** Über den Hexameter und freie Rhythmen im Alemannischen: S. 134
* Dichter und Dichtung in Baden
** Alemannische Dichtung in Baden nach Erscheinungsjahren: S. 138
** Alemannische Dichter und Schriftsteller in Baden: S. 144
* Literatur: S. 165
* Werkverzeichnis von Hubert Baum: S. 168
== Uusgab ==
* Hubert Baum: ''Freude am alemannischen Gedicht. Auslegungen.'' Rombach, Freiburg i. Br. 1968
[[Kategorie:Literarischs Wärk uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Buech]]
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Ursula Rodel
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Die Syte isch nöi erstellt worde: D '''Ursula Rodel''' (* [[28. April]] [[1945]]; † [[5. März|5. Meerz]] [[2021]] z [[Zürich|Züri]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Modedesign|Moodidisaineri]], [[Kostümbildner|Koschtiimbildneri]] un Unternämmeri gsii. == Lääbe == D Ursula Rodel isch im [[Kanton Aargau]] ufgwagse. Si het iri Uusbildig an dr Moodiklass vu dr [[Kunstgewerbeschule Zürich|Chunschtgwäärbschuel Züri]], an dr Textiilfachschuel Wattwil un am London College of Fashion g…
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D '''Ursula Rodel''' (* [[28. April]] [[1945]]; † [[5. März|5. Meerz]] [[2021]] z [[Zürich|Züri]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Modedesign|Moodidisaineri]], [[Kostümbildner|Koschtiimbildneri]] un Unternämmeri gsii.
== Lääbe ==
D Ursula Rodel isch im [[Kanton Aargau]] ufgwagse. Si het iri Uusbildig an dr Moodiklass vu dr [[Kunstgewerbeschule Zürich|Chunschtgwäärbschuel Züri]], an dr Textiilfachschuel Wattwil un am London College of Fashion gmacht un het zeerscht as Stylisti gschafft.<ref>{{Internetquelle |autor=eMuseum Museum für Gestaltung Zürich |url=https://www.emuseum.ch/people/1479/ursula-rodel |titel=Ursula Rodel |sprache=de |abruf=2021-11-10}}</ref>
Anne 1972 het si zäme mit dr [[Katharina Bebié]] un dr [[Sissi Zoebeli]] s Moodiläbel ''Thema Selection'' grindet<ref>{{Literatur |Titel=Female Chic. Thema Selection - Geschichte eines Modelabels |Hrsg=Edition Patrick Frey |Datum=2015}}</ref>. As Disaineri het d Ursula Rodel zue dr doomoolige Avantgarde gheet, me het si gchännt fir ire androgyne Stil.<ref>{{Internetquelle |autor=Jürg Zbinden |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/ursula-rodel-die-zuercher-modedesignerin-ist-gestorben-ld.1607744 |titel=Sie machte selektive Frauenpower-Mode |werk=NZZ |abruf=2021-11-10}}</ref> Ab 1996 het si Moodi unter irem aigene Läbel ''Ursula Rodel Création'' gmacht.
Si het au as Koschtiimbildneri fir Reschiseer wie [[Federico Fellini]], [[Claude Berri]], [[Daniel Schmid (Regisseur)|Daniel Schmid]] un [[Lars von Trier]] gschafft. Si het doo unter anderem di franzeesisch Schauspiilerne [[Maria Schneider (Schauspielerin)|Maria Schneider]] un [[Catherine Deneuve]] uusgstattet, di zwoot isch e ängi Fryndin zuen ere gsii.<ref>{{Internetquelle |autor=Jürg Zbinden |url=https://bellevue.nzz.ch/mode-beauty/stilikone-catherine-deneuve-ld.1347032 |titel=Stilikone: Catherine Deneuve |sprache=de |abruf=2021-11-10}}</ref>
In ''Katzenball'' vu dr [[Veronika Minder]] het d Ursula Rodel, näbe vier andere [[Lesbisch|lesbische]] Fraue, en Yyblick in ire Lääbe gee. Dr Film isch anne 2005 an dr [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]] as beschte Dokumäntaarfilm uuszaichnet woore.<ref>{{Internetquelle |autor=Veronika Minder |url=https://www.imdb.com/title/tt0453743/ |titel=Katzenball |hrsg=Internet Movie Database |datum= |abruf=2021-11-10}}</ref> Im Dokumäntaarfilm «Glow» (2017) vu dr Reschiseeri [[Gabriel Baur]] het si iber iri Zyta s Wääggfeerti vu dr [[Irene Staub]] (me het si gchännt as ''[[Lady Shiva]]'') gschwätzt.<ref>{{Internetquelle |autor=Gabriel Baur |url=https://www.imdb.com/title/tt8546240/ |titel=Glow |werk=Internet Movie Database |hrsg= |datum= |abruf=2021-11-10}}</ref>
Anne 2009 het s [[Bundesamt für Kultur| Bundesamt fir Kultuur]] d Ursula Rodel mit em [[Schweizer Grand Prix Design| Schwyzer Grand Prix Design]] uuszaichnet un ire Lääbeswäärch gwiirdigt, wu si nazionaal un internazionaal zum Aasää vum Schwyzer Disain mit byydrait het.<ref>{{Internetquelle |autor=Bundesamt für Kultur |url=https://www.schweizerkulturpreise.ch/awards/de/home/design/design-archiv/design-2009/design-gpd-2009/ursula-rodel.html |titel=Ursula Rodel |sprache=de |abruf=2021-11-10}}</ref> 2023 het s [[Landesmuseum Zürich| Landesmuseum Züri]] dr Moodi vu dr Ursula Rodel e Ainzeluusstellig gwidmet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.landesmuseum.ch/de/ausstellungen/wechselausstellungen/2023/wild-und-schoen/wild-und-schoen |titel=wild und schön – Mode von Ursula Rodel |datum= |sprache=de |abruf=2023-11-27}}</ref>
== Uusglääseni Filmografy ==
* 1977: ''Violanta''
* 1978: Das Geld der anderen ''(L'argent des autres)''
* 1978: ''Die geheimnisvolle Sekte'' ''(Écoute voir…)''
* 1980: ''Weisse Reise''
* 1980: Die Männer, die ich liebte ''(Je vous aime)''
* 1983: Der Buschpilot ''(L'africain)''
== Literatur ==
* Gina Bucher: ''Female Chic. Thema Selection – Geschichte eines Modelabels''. Edition Patrick Frey, 2015 Zürich, ISBN 978-3-905929-87-4.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.editionpatrickfrey.com/de/books/female-chic-thema-selection-geschichte-eines-modelabels-deutsche-ausgabe-gina-bucher |titel=Female Chic |werk=Edition Patrick Frey |abruf=2021-08-11}}</ref>
* Christina Sonderegger; Reto Caduff; Chris Eggli (Brojäktlaitig): ''Ursula Rodel''. Ausstellungskatalog. Schweizerisches Nationalmuseum; Sturm & Drang Publishers, Zürich 2023, ISBN 978-3-905875-62-1 (SNM); ISBN 978-3-906822-49-5 (S & D).
== Weblink ==
* {{IMDb|nm0734540}}
* {{Helveticat-GND|gnd=1061853659}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de |2 = Ursula_Rodel|3 =dütsch |4 =253017093}}
{{SORTIERUNG:Rodel, Ursula}}
[[Kategorie:Designer]]
[[Kategorie:Koschtümbildner]]
[[Kategorie:Schwiizer Unternäämer]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Frau]]
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D '''Ursula Rodel''' (* [[28. April]] [[1945]]; † [[5. März|5. Meerz]] [[2021]] z [[Zürich|Züri]]) isch e [[Schweiz|Schwyzer]] [[Modedesign|Moodidisaineri]], [[Kostümbildner|Koschtiimbildneri]] un Unternämeri gsii.
== Lääbe ==
D Ursula Rodel isch im [[Kanton Aargau]] ufgwagse. Si het iri Uusbildig an dr Moodiklass vu dr [[Kunstgewerbeschule Zürich|Chunschtgwäärbschuel Züri]], an dr Textiilfachschuel Wattwil un am London College of Fashion gmacht un het zeerscht as Stylisti gschafft.<ref>{{Internetquelle |autor=eMuseum Museum für Gestaltung Zürich |url=https://www.emuseum.ch/people/1479/ursula-rodel |titel=Ursula Rodel |sprache=de |abruf=2021-11-10}}</ref>
Anne 1972 het si zäme mit dr [[Katharina Bebié]] un dr [[Sissi Zoebeli]] s Moodiläbel ''Thema Selection'' grindet<ref>{{Literatur |Titel=Female Chic. Thema Selection - Geschichte eines Modelabels |Hrsg=Edition Patrick Frey |Datum=2015}}</ref>. As Disaineri het d Ursula Rodel zue dr doomoolige Avantgarde gheet, me het si gchännt fir ire androgyne Stil.<ref>{{Internetquelle |autor=Jürg Zbinden |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/ursula-rodel-die-zuercher-modedesignerin-ist-gestorben-ld.1607744 |titel=Sie machte selektive Frauenpower-Mode |werk=NZZ |abruf=2021-11-10}}</ref> Ab 1996 het si Moodi unter irem aigene Läbel ''Ursula Rodel Création'' gmacht.
Si het au as Koschtiimbildneri fir Reschiseer wie [[Federico Fellini]], [[Claude Berri]], [[Daniel Schmid (Regisseur)|Daniel Schmid]] un [[Lars von Trier]] gschafft. Si het doo unter anderem di franzeesisch Schauspiilerne [[Maria Schneider (Schauspielerin)|Maria Schneider]] un [[Catherine Deneuve]] uusgstattet, di zwoot isch e ängi Fryndin zuen ere gsii.<ref>{{Internetquelle |autor=Jürg Zbinden |url=https://bellevue.nzz.ch/mode-beauty/stilikone-catherine-deneuve-ld.1347032 |titel=Stilikone: Catherine Deneuve |sprache=de |abruf=2021-11-10}}</ref>
In ''Katzenball'' vu dr [[Veronika Minder]] het d Ursula Rodel, näbe vier andere [[Lesbisch|lesbische]] Fraue, en Yyblick in ire Lääbe gee. Dr Film isch anne 2005 an dr [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]] as beschte Dokumäntaarfilm uuszaichnet woore.<ref>{{Internetquelle |autor=Veronika Minder |url=https://www.imdb.com/title/tt0453743/ |titel=Katzenball |hrsg=Internet Movie Database |datum= |abruf=2021-11-10}}</ref> Im Dokumäntaarfilm «Glow» (2017) vu dr Reschiseeri [[Gabriel Baur]] het si iber iri Zyta s Wääggfeerti vu dr [[Irene Staub]] (me het si gchännt as ''[[Lady Shiva]]'') gschwätzt.<ref>{{Internetquelle |autor=Gabriel Baur |url=https://www.imdb.com/title/tt8546240/ |titel=Glow |werk=Internet Movie Database |hrsg= |datum= |abruf=2021-11-10}}</ref>
Anne 2009 het s [[Bundesamt für Kultur| Bundesamt fir Kultuur]] d Ursula Rodel mit em [[Schweizer Grand Prix Design| Schwyzer Grand Prix Design]] uuszaichnet un ire Lääbeswäärch gwiirdigt, wu si nazionaal un internazionaal zum Aasää vum Schwyzer Disain mit byydrait het.<ref>{{Internetquelle |autor=Bundesamt für Kultur |url=https://www.schweizerkulturpreise.ch/awards/de/home/design/design-archiv/design-2009/design-gpd-2009/ursula-rodel.html |titel=Ursula Rodel |sprache=de |abruf=2021-11-10}}</ref> 2023 het s [[Landesmuseum Zürich| Landesmuseum Züri]] dr Moodi vu dr Ursula Rodel e Ainzeluusstellig gwidmet.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.landesmuseum.ch/de/ausstellungen/wechselausstellungen/2023/wild-und-schoen/wild-und-schoen |titel=wild und schön – Mode von Ursula Rodel |datum= |sprache=de |abruf=2023-11-27}}</ref>
== Uusglääseni Filmografy ==
* 1977: ''Violanta''
* 1978: Das Geld der anderen ''(L'argent des autres)''
* 1978: ''Die geheimnisvolle Sekte'' ''(Écoute voir…)''
* 1980: ''Weisse Reise''
* 1980: Die Männer, die ich liebte ''(Je vous aime)''
* 1983: Der Buschpilot ''(L'africain)''
== Literatur ==
* Gina Bucher: ''Female Chic. Thema Selection – Geschichte eines Modelabels''. Edition Patrick Frey, 2015 Zürich, ISBN 978-3-905929-87-4.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.editionpatrickfrey.com/de/books/female-chic-thema-selection-geschichte-eines-modelabels-deutsche-ausgabe-gina-bucher |titel=Female Chic |werk=Edition Patrick Frey |abruf=2021-08-11}}</ref>
* Christina Sonderegger; Reto Caduff; Chris Eggli (Brojäktlaitig): ''Ursula Rodel''. Ausstellungskatalog. Schweizerisches Nationalmuseum; Sturm & Drang Publishers, Zürich 2023, ISBN 978-3-905875-62-1 (SNM); ISBN 978-3-906822-49-5 (S & D).
== Weblink ==
* {{IMDb|nm0734540}}
* {{Helveticat-GND|gnd=1061853659}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de |2 = Ursula_Rodel|3 =dütsch |4 =253017093}}
{{SORTIERUNG:Rodel, Ursula}}
[[Kategorie:Designer]]
[[Kategorie:Koschtümbildner]]
[[Kategorie:Schwiizer Unternäämer]]
[[Kategorie:Schwiizer]]
[[Kategorie:Frau]]
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Rombach Verlag
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Die Syte isch nöi erstellt worde: {{Infobox Unternehmen | Name = Rombach Verlag | Logo = | Unternehmensform = [[GmbH & Co. KG]] | ISIN = | Gründungsdatum = | Sitz = [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]] | Leitung = Andreas Hodeige | Mitarbeiterzahl = | Umsatz = | Branche = Verlaagswääse | Homepage = www.rombach-verlag.de }} Dr '''Rombach Verlaag''' isch e [[Verlag|Verlaag]] vu [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]. Är h´gheet zue dr [[Rombach Gruppe]]. == Gschiicht == Datei:…
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{{Infobox Unternehmen
| Name = Rombach Verlag
| Logo =
| Unternehmensform = [[GmbH & Co. KG]]
| ISIN =
| Gründungsdatum =
| Sitz = [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]
| Leitung = Andreas Hodeige
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}}
Dr '''Rombach Verlaag''' isch e [[Verlag|Verlaag]] vu [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]. Är h´gheet zue dr [[Rombach Gruppe]].
== Gschiicht ==
[[Datei:Freiburg- (Rombach) Verlagsgebäude, mit Giebelwand, von Südosten - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 037191b.jpg|mini|hochkant|Sitz vum Rombach Verlaag in dr Rosastrooß 9 z Fryburg (1955)]]
Anne 1936 hän dr Heinrich Rombach (1897–1970) un dr Anton Knoll<ref name="ddv">''Dokumentation deutschsprachiger Verlage.'' Band 13. Olzog, München 1998, S. 303.</ref> d „Heinrich Rombach & Co. KG“ as Zytigsverlaag grindet, wu bis 1940 di kadoolisch Fryburger ''Tagespost'' din uusechuu isch. Mit dr Gridig het dr Rombach uf e neii Voorschrift vu dr Ryychsbrässechammere reagiert, as Zytigsrusgeeber nume Unternämer zuezloo, wu perseenlig ghaftet hän, doodermit het me im Nazionaalsozialismus ne „Entkumfässionalisierig“ aagsträbt. Där Zytigsverlaag het dr kadoolisch „Preßverein Freiburg“ as Rusgeeber vu dr ''Tagespost'' abgleest, wu dr Rombach voorhäär dr Diräkter dervu gsii isch, un het au d Gebei in dr Rosastrooß ibernuu. Deert het er bis in d Mitti vu dr 1950er Joor sy Unternäme mit andere Böu expandiert.<ref name="leo">[https://www.leo-bw.de/fr/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012298000/Rombach+Heinrich ''Rombach, Heinrich.''] In: ''leo-bw.de.''.</ref>
Anne 1948 isch s Unternäme in e GmbH umgwandlet<ref name="leo" /> un isch näb em Zytigsverlaag au zue me Buechverlaag woore.<ref name="ddv" /> Ab 1955 isch d Sekzioon Buechverlaag Rombach unter dr Laitig vum [[Fritz Hodeige]] ufböue woore, em Schwiigersuun vum Rombach.<ref name="leo" /> Dr Hodeige het anne 1968 dr [[Gerd-Klaus Kaltenbrunner]] as Läkter zum Verlaag ghoolt. Där het versuecht s Huus as Geegegwiicht zum [[Suhrkamp Verlag]] liberaal-kunservatiiv uuszriichte. Autoore wie [[Ernst Topitsch]], [[Alois Dempf]], [[Hermann Lübbe]], [[Arnold Künzli (Philosoph)|Arnold Künzli]], [[Hans Sachsse (Chemiker)|Hans Sachsse]], [[Hans Sedlmayr]], [[Hans Lenk (Philosoph)|Hans Lenk]] un anderi hän derno bim Rombach vereffetligt. Im Joor 1972 isch dr Kaltenbrunner entloo woore.<ref>{{Der Spiegel|ID=42787685|Titel=Anpassung an Gängiges|Jahr=1972|Nr=48|Seiten=168–169}}</ref>
Anne 1986 sin d Cornelia, dr Christian un dr Andreas Hodeige, d Änkel vum Heinrich Rombach, zue Gschäftsfierer*ne vu dr Unternämesgruppe bstellt woore.<ref>[https://www.rombach.de/shop/magazine/102740/unternehmen.html ''Unternehmensgeschichte.''] In: ''rombach.de.''</ref> Dr Andreas Hodeige (* 1957)<ref>[https://buchmarkt.de/2017/03/27/andreas-hodeige-60/ ''Andreas Hodeige (60).''] In: ''buchmarkt.de.''</ref> isch Gschäftsfierende Gsellschafter vu dr Rombach Verlag GmbH & Co. KG.<ref>[https://www.rombach-verlag.de/impressum/ ''Impressum.''] In: ''rombach-verlag.de.''</ref>
Ab Mitti 1980er Joor het dr Verlaag mit dr interdisziplineere Kultuurwisseschaft e nei Wisseschaftskunzäpt ufgsetzt, vor allem dur d Raie ''Litterae''.<ref name="ddv" /> 2020 het d Nomos Verlagsgesellschaft s Wisseschaftssegmänt vum Rombach Verlaag ibernuu. Si fiert die Spaarte as Imprint unter em Name »Rombach Wissenschaft« fuurt. Im Rombach Verlaag sin d Brogrammberaich Regionalia un Sachbuech bliibe.<ref>[https://blog.rombach-verlag.de/tag/nomos-verlag/ ''Wissenschaftliches Buchprogramm erscheint zukünftig unter dem Namen »Rombach Wissenschaft« in der Nomos Verlagsgesellschaft.''] In: ''rombach-verlag.de.'' 20. Meerz 2020.</ref>
== Brogramm ==
Zum Verlaagsbrogramm gheere Sachbiecher mit em Schwäärpunkt Regionaalgschiicht (Siidbaade, Schwaarzwald, Elsiss), doodrunter Schrifteraie vum [[Freiburger Münsterbauverein| Fryburger Minschterböuverain]] un dr [[Landesverein Badische Heimat|Baadische Haimet]], Bildbänd, Freizyt-, Wander-, Stedt- un Reschtaurantfierer un au Chochbiecher.<ref>[https://blog.rombach-verlag.de/ueber-uns/ ''Über uns.''] In: ''rombach-verlag.de.''</ref> Iber langi Joor isch au vyyl [[alemannisch]]i Dialäktliteratuur im Verlaag uusechuu, unter anderem Biecher vum [[Hubert Baum]], dr [[Lina Kromer]], em [[Karl Kurrus]] oder dr [[Ida Preusch-Müller]].
Bis zue dr Iibernaam vu dr Spaarte dur Nomos het dr Verlaag näbe Regionalia schwäärpunktmääßig kultuurwisseschaftligi Wäärch vereffetligt. Är het si u. a. mit em ''Hofmannsthal-Jahrbuch'' as wiichtige Oort vu dr Foorschig zum [[Hugo von Hofmannsthal]] etabliert ghaa. Verschiideni wisseschaftligi Raie sin im Huus publiziert woore wie ''Litterae'', ''Scenae'', ''Voces'' un ''Paradeigmata''. Mit em [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|Militeergschiichtlige Foorschigsamt]] (MGFA) sin wiichtig militeerhistoorischi Schrifte entstande. Im Onlineberaich sin z. B. dr Ooperefierer vu de Musikwisseschaftler [[Attila Csampai]] un [[Dietmar Holland]] aabote woore.
En ängi Bezieig git s scho syt Aafang vum Verlaag mit dr [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Uniwersiteet Fryburg]],<ref name="ddv" /> wu me d ''[[Freiburger Universitätsblätter|Universitätsblätter]]'' vun ere verlait.
== Weblink ==
{{Commonscat}}
* [https://www.rombach-verlag.de/ Websyte vum Rombach Verlaag]
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 =Rombach_Verlag |3 =dütsch|4 = 264811138 }}
[[Kategorie:Verlag]]
[[Kategorie:Kultur (Friburg im Brisgau)]]
[[Kategorie:Wirtschaft (Friburg im Brisgau)]]
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text/x-wiki
{{Infobox Unternehmen
| Name = Rombach Verlag
| Logo =
| Unternehmensform = [[GmbH & Co. KG]]
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| Gründungsdatum =
| Sitz = [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]
| Leitung = Andreas Hodeige
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| Umsatz =
| Branche = Verlaagswääse
| Homepage = www.rombach-verlag.de
}}
Dr '''Rombach Verlaag''' isch e [[Verlag|Verlaag]] vu [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]. Är gheet zue dr [[Rombach Gruppe]].
== Gschiicht ==
[[Datei:Freiburg- (Rombach) Verlagsgebäude, mit Giebelwand, von Südosten - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 037191b.jpg|mini|hochkant|Sitz vum Rombach Verlaag in dr Rosastrooß 9 z Fryburg (1955)]]
Anne 1936 hän dr Heinrich Rombach (1897–1970) un dr Anton Knoll<ref name="ddv">''Dokumentation deutschsprachiger Verlage.'' Band 13. Olzog, München 1998, S. 303.</ref> d „Heinrich Rombach & Co. KG“ as Zytigsverlaag grindet, wu bis 1940 di kadoolisch Fryburger ''Tagespost'' din uusechuu isch. Mit dr Gridig het dr Rombach uf e neii Voorschrift vu dr Ryychsbrässechammere reagiert, as Zytigsrusgeeber nume Unternämer zuezloo, wu perseenlig ghaftet hän, doodermit het me im Nazionaalsozialismus ne „Entkumfässionalisierig“ aagsträbt. Där Zytigsverlaag het dr kadoolisch „Preßverein Freiburg“ as Rusgeeber vu dr ''Tagespost'' abgleest, wu dr Rombach voorhäär dr Diräkter dervu gsii isch, un het au d Gebei in dr Rosastrooß ibernuu. Deert het er bis in d Mitti vu dr 1950er Joor sy Unternäme mit andere Böu expandiert.<ref name="leo">[https://www.leo-bw.de/fr/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012298000/Rombach+Heinrich ''Rombach, Heinrich.''] In: ''leo-bw.de.''.</ref>
Anne 1948 isch s Unternäme in e GmbH umgwandlet<ref name="leo" /> un isch näb em Zytigsverlaag au zue me Buechverlaag woore.<ref name="ddv" /> Ab 1955 isch d Sekzioon Buechverlaag Rombach unter dr Laitig vum [[Fritz Hodeige]] ufböue woore, em Schwiigersuun vum Rombach.<ref name="leo" /> Dr Hodeige het anne 1968 dr [[Gerd-Klaus Kaltenbrunner]] as Läkter zum Verlaag ghoolt. Där het versuecht s Huus as Geegegwiicht zum [[Suhrkamp Verlag]] liberaal-kunservatiiv uuszriichte. Autoore wie [[Ernst Topitsch]], [[Alois Dempf]], [[Hermann Lübbe]], [[Arnold Künzli (Philosoph)|Arnold Künzli]], [[Hans Sachsse (Chemiker)|Hans Sachsse]], [[Hans Sedlmayr]], [[Hans Lenk (Philosoph)|Hans Lenk]] un anderi hän derno bim Rombach vereffetligt. Im Joor 1972 isch dr Kaltenbrunner entloo woore.<ref>{{Der Spiegel|ID=42787685|Titel=Anpassung an Gängiges|Jahr=1972|Nr=48|Seiten=168–169}}</ref>
Anne 1986 sin d Cornelia, dr Christian un dr Andreas Hodeige, d Änkel vum Heinrich Rombach, zue Gschäftsfierer*ne vu dr Unternämesgruppe bstellt woore.<ref>[https://www.rombach.de/shop/magazine/102740/unternehmen.html ''Unternehmensgeschichte.''] In: ''rombach.de.''</ref> Dr Andreas Hodeige (* 1957)<ref>[https://buchmarkt.de/2017/03/27/andreas-hodeige-60/ ''Andreas Hodeige (60).''] In: ''buchmarkt.de.''</ref> isch Gschäftsfierende Gsellschafter vu dr Rombach Verlag GmbH & Co. KG.<ref>[https://www.rombach-verlag.de/impressum/ ''Impressum.''] In: ''rombach-verlag.de.''</ref>
Ab Mitti 1980er Joor het dr Verlaag mit dr interdisziplineere Kultuurwisseschaft e nei Wisseschaftskunzäpt ufgsetzt, vor allem dur d Raie ''Litterae''.<ref name="ddv" /> 2020 het d Nomos Verlagsgesellschaft s Wisseschaftssegmänt vum Rombach Verlaag ibernuu. Si fiert die Spaarte as Imprint unter em Name »Rombach Wissenschaft« fuurt. Im Rombach Verlaag sin d Brogrammberaich Regionalia un Sachbuech bliibe.<ref>[https://blog.rombach-verlag.de/tag/nomos-verlag/ ''Wissenschaftliches Buchprogramm erscheint zukünftig unter dem Namen »Rombach Wissenschaft« in der Nomos Verlagsgesellschaft.''] In: ''rombach-verlag.de.'' 20. Meerz 2020.</ref>
== Brogramm ==
Zum Verlaagsbrogramm gheere Sachbiecher mit em Schwäärpunkt Regionaalgschiicht (Siidbaade, Schwaarzwald, Elsiss), doodrunter Schrifteraie vum [[Freiburger Münsterbauverein| Fryburger Minschterböuverain]] un dr [[Landesverein Badische Heimat|Baadische Haimet]], Bildbänd, Freizyt-, Wander-, Stedt- un Reschtaurantfierer un au Chochbiecher.<ref>[https://blog.rombach-verlag.de/ueber-uns/ ''Über uns.''] In: ''rombach-verlag.de.''</ref> Iber langi Joor isch au vyyl [[alemannisch]]i Dialäktliteratuur im Verlaag uusechuu, unter anderem Biecher vum [[Hubert Baum]], dr [[Lina Kromer]], em [[Karl Kurrus]] oder dr [[Ida Preusch-Müller]].
Bis zue dr Iibernaam vu dr Spaarte dur Nomos het dr Verlaag näbe Regionalia schwäärpunktmääßig kultuurwisseschaftligi Wäärch vereffetligt. Är het si u. a. mit em ''Hofmannsthal-Jahrbuch'' as wiichtige Oort vu dr Foorschig zum [[Hugo von Hofmannsthal]] etabliert ghaa. Verschiideni wisseschaftligi Raie sin im Huus publiziert woore wie ''Litterae'', ''Scenae'', ''Voces'' un ''Paradeigmata''. Mit em [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|Militeergschiichtlige Foorschigsamt]] (MGFA) sin wiichtig militeerhistoorischi Schrifte entstande. Im Onlineberaich sin z. B. dr Ooperefierer vu de Musikwisseschaftler [[Attila Csampai]] un [[Dietmar Holland]] aabote woore.
En ängi Bezieig git s scho syt Aafang vum Verlaag mit dr [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Uniwersiteet Fryburg]],<ref name="ddv" /> wu me d ''[[Freiburger Universitätsblätter|Universitätsblätter]]'' vun ere verlait.
== Weblink ==
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* [https://www.rombach-verlag.de/ Websyte vum Rombach Verlaag]
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
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[[Kategorie:Verlag]]
[[Kategorie:Kultur (Friburg im Brisgau)]]
[[Kategorie:Wirtschaft (Friburg im Brisgau)]]
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