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Liachtnstoa
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([[c:GR|GR]]) [[File:Wappen Balzers.svg]] → [[File:LIE Balzers COA.svg]]
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt-oben|Südmittelbairisch|Pongaurisch|Sort=Österreich}}
{{Infobox Staat (Südmittelbairisch)
|NAME = <font size="+1">'''Fiaschtndum Liachtnstoa'''</font><br />Fürstentum Liechtenstein
|BILD-FLAGGE = Flag of Liechtenstein.svg
|ARTIKEL-FLAGGE =
|BILD-WAPPEN = Staatswappen-Liechtensteins.svg
|BILD-WAPPEN-BREITE = 120px
|ARTIKEL-WAPPEN =
|WAHLSPRUCH =
|AMTSSPRACHE = [[Deitsche Sproch|Deitsch]]
|HAUPTSTADT = [[Vaduz]] ([[Haptort]])
|STAATSFORM = [[Monarchie|konstituzioneje Erbmonarchie]]
|STAATSOBERHAUPT = Fiascht [[Hans-Adam II. vo und z' Liachtnstoa|Hans-Adam II.]]<br />Omtsausiwender Stejvatreta:<br />Erbprinz [[Alois vo und z' Liachtnstoa|Alois]]
|REGIERUNGSCHEF = [[Brigitte Haas]] <br />([[VU]])
|FLÄCHE = 160,477<ref name="geografie">[http://www.llv.li/files/as/jahrbuch-2016.pdf Statistisches Jahrbuch Liechtensteins 2016: ''Geografie, Raumnutzung''] Amt für Statistik (AS), Fürstentum Liechtenstein, S. 35–37, obgruafa om 1. [[Aprui]] [[2016]] ([[Portable Document Format|PDF]]; 4'169 [[Byte|kB]])</ref>
|EINWOHNER = 38'111 <small>(31. Dezemba 2017)</small><ref name="Bevölkerung">[https://www.llv.li/files/as/bevolkerungsstatistik-vorlaufige-ergebnisse-31-dezember-2017.pdf ''Bevölkerungsstatistik. Vorläufige Ergebnisse 31. Dezemba 2017.''] Amt für Statistik (AS), Fürstentum Liechtenstein, S. 3, obgruafa om 17. August [[2018]].</ref>
|BEV-DICHTE = 237
|BIP = 6'053 Mio. CHF <small>([[2015]])</small><ref name="Voikswiatschoft 1">[http://www.llv.li/files/as/volkswirtschaftliche-gesamtrechnung-2015.pdf ''Voikswiatschoftliche Gsomtrechnung 2015.''] Amt fia Statistik (AS), Fiaschtnum Liachtnstoa, S. 7, obgruafa om 25. Jenna [[2018]].</ref>
|WÄHRUNG = [[Schweiza Frankn]]
|UNABHÄNGIGKEIT =
|NATIONALHYMNE = ''Oben am jungen Rhein''<br />[[Datei:Oben am jungen Rhein, by the U.S. Navy Band.ogg|155x125px]]
|NATIONALFEIERTAG = 15. August
|ZEITZONE = [[UTC+1]] [[Middleiropäische Zeid|MEZ]]<br />[[UTC+2]] MESZ (Meaz bis Oktoba)
|KFZ-KENNZEICHEN = FL
|INTERNET-TLD = .li
|TELEFON-VORWAHL = +423
|BILD-LAGE = Liechtenstein in Europe (zoomed).svg
|BILD1 = Liechtenstein-map-german.png
|BILD2 = Liechtenstein - Gemeinden mit Exklaven.png
}}
[[File:GuentherZ 2013-04-09 0221 Staatsbesuch Fuerst Hans-Adam Liechtenstein+UHBP Heinz Fischer.jpg|miniatur|Fiascht Hans-Adam II. vo und z' Liachtnstoa]]
[[Datei:Brigitte Haas 2025 (cropped).jpg|miniatur|Regiarungschefin Brigitte Haas (2024)]]
As '''Fiaschtndum Liachtnstoa''' ([[Standarddeitsch|dt.]]: '''Fürstentum Liechtenstein''') is a suvaräna [[Stoot]] im [[Middleiropa|middleiropäischn]] [[Oipn]]raum. As Lond liegd zwischn [[Östareich]] und da [[Schweiz]] om Ostufa van [[Rhein]]. As Fiaschtndum guid heit ois konstituzioneje [[Erbmonarchie]] af demokratisch-parlamentarischa Grundloug. De Suvaränitet liegd sowoi bam Voik ois wia aa bam Fiascht. Liachtnstoa gliadeascht se in ejf Gmoana. Haptort und Fiaschtsiez is [[Vaduz]]. Liachtnstoa houds häxde [[Bruttoinlandsprodukt|BIP]] pro Kopf wejdweid - s liegd ba 6'053 Mio. CHF ([[2015]]).
== Geografie ==
Liachtnstoa is umgem vo d' [[Schweiz]]a Kantone: [[St. Gallen]] und em Kanton [[Graubünden]] im Westn sowia'm [[Östareich|esterraichischm]] Bundesland [[Vorarlberg]] im Ostn. Zamm mid [[Usbekistan]] is's oana vo de zwee Binnenstootn vo da Wejd, de sejm nua vo Binnenstootn umgem sand. De gsomde westliche Stootsgrenz za da [[Schweiz|Schwaiz]] entsprichd 'm Rhein-Valaff. D' estliche Stootsgrenz is prägd van [[[[Oipm]]-Houchgebiag]], 'm [[Rätikon]]. As Land grenzd af 41,1 [[km]] on d' [[Schweiz|Schwaiz]]. 27,1 km vo da Grenzläng entfoin af'm Kanton [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]] und 14,0 km af'm [[Kanton Graubünden]]. D' Grenzläng mid da Republik [[Östareich|Esterraich]] betroug 34,9 km und entfoid vejig af's Bundesland [[Vorarlberg]]. Da häxde Bunkt vo Liachtnstoa is da [[Grauspitz (Beag)|Grauspitz]] mid ner Häch vo 2599 [[m]]. Da diafste Bunkt is as [[Ruggellea Riet]] mid ner Häch vo 430 m. As Land misst on seina längsdn Stej 24,56 km und on seina broadasdn 12,36 km.
== Klima ==
As Klima van Land ko trotz da Gebiagsloug ois relatiav mijd bezaichnascht wean. Es weascht storch duach d' Aiwirkung van [[Föhn|Fähn]] ''(worma, trockana Foiwind)'' prägd, woduach d' Vegetazionszeid im Lassing und im Herest valängascht weascht. D' Messungan vo d' joulichn Niadaschlougsmengan dagem im Schnitt guade 900 bis 1200 [[Millimeta]] af oan [[Quadratmeta]]. Im direktn Oipmgebiet dageng lingan de Niadaschläg oft ba bis za 1900 Millimeta. Im [[Winta]] sinkt's Thermometa sejtn unta minus 15 Grod, wärnd im [[Summa]] de middlan [[Temperatua]]n zwischn 20 und 28 Grod schwonknd.
== Bevejkarung ==
Etwoa zwoa Driddl vo d' Eihwohna sand gebirtige Liachtnstoana ''(65,8%)''; de ausländische Wohnbevejkarung kimmb dageng za etwoa oan Fimbftl ''(20,1%)'' haptsächli aus'm iwring [[Deitsch|deitschn Sprouchraum]] ''(doudavo 10,8% aus da [[Schweiz|Schwaiz]], 5,9% aus [[Östareich|Esterraich]] und 3,4% aus da [[Deitschland|Bundesrepublik Deitschland]], gfoigd vo je 3,3% aus [[Italien]] und Leit van friahran [[Jugoslawien]], 2,6% sand [[Tiakn]] und 4,8% kemman aus onnerne Stoutn)''.
== Vawoitung ==
Liachtnstoa gliadeascht se in ejf Gmoana, de af de boadn Woihkroas Untaland und Owaland vatoaet sand.
<div style="padding:1em 20px 1em 20px; color:#000000;text-align:left;">
{| border="1" cellpading="5" cellspacing="0"
!colspan="1" align=center bgcolor="#ABCDEF" width="50" | Flaggn
!colspan="1" align=left bgcolor="#ABCDEF" width="200" | PLZ und Gmoana
!colspan="1" align=center bgcolor="#ABCDEF" width="80" | Eihwohna<br /> ''<small>(31. Dezemba 2017)</small>''
!colspan="1" align=center bgcolor="#ABCDEF" width="80" | Fläch<br />in [[km²]]h
!colspan="1" align=center bgcolor="#ABCDEF" width="200" | Orte
|-
| colspan=5 align=center bgcolor="#EFEFEF" | '''Woihkroas Untaland'''
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Ruggell.svg|35px|Ruggell]] || 9491 [[Ruggell]] || align=right | 2108 || align=right | 7,4 || align=center | Ruggell
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Schellenberg.svg|35px|Schellenberg]] || 9488 [[Schellenberg]] || align=right | 1050 || align=right | 3,5 || align=center | Schellenberg
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Gamprin.svg|35px|Gamprin]] || 9487 [[Gampirn]] || align=right | 1635 || align=right | 6,1 || align=center | Gamprin<br />[[Bendern]]
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Eschen.svg|35px|Eschen]] || 9492 [[Eschen (Liachtnstoa)|Eschen]] || align=right | 4341 || align=right | 10,3 || align=center | Eschen<br />[[Nendeln]]
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Mauren.svg|35px|Mauren]] || 9493 [[Mauren (Liachtnstoa)|Mauren]] || align=right | 4124 || align=right | 7,5 || align=center | Mauren<br />[[Schaanwald]]
|-
| colspan=5 align=center bgcolor="#EFEFEF" | '''Woihkroas Owaland'''
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Schaan.svg|35px|Schaan]] || 9494 [[Schaan]] || align=right | 5964 || align=right | 26,8 ||align=center | Schaan
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Planken.svg|35px|Planken]] || 9498 [[Planken]] || align=right | 421 || align=right | 5,3 || align=center | Planken
|-
| align="center" | [[Datei:LIE Vaduz COA.svg|35px|Vaduz]] || 9490 [[Vaduz]] || align=right | 5391 || align=right | 17,3 || align=center | Vaduz
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Triesenberg.svg|35px|Triesenberg]] || 9497 [[Triesenberg]] || align=right | 2620 || align=right | 29,8 || align=center | Triesenberg, [[Masescha]], [[Silum]]<br />[[Gaflei]], Steg, [[Malbun]]
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Triesen.svg|35px|Triesen]] || 9495 [[Triesen]] || align=right | 4966 || align=right | 26,4 || align=center | Triesen
|-
| align="center" | [[Datei:LIE Balzers COA.svg|35px|Balzers]] || 9496 [[Balzers]] || align=right | 4595 || align=right | 19,7 || align=center | Balzers<br />[[Mäls]]
|- bgcolor="#EFEFEF"
| align="center" | [[Datei:Staatswappen-Liechtensteins.svg|35px|Liachtnstoa]] || '''Liachtnstoa''' || align=right | 37132 || align=right | 160,4 || align=center |
|}
</div>
== Im Netz ==
* [http://www.liechtenstein.li Offiziejs Portoi van Fiaschtndum Liachtnstoa]
* [http://www.llv.li Portoi vo da Liachtnstoanarischn Landesvawoitung]
* [https://web.archive.org/web/20190824222346/https://www.landtag.li/ Offizieje Hoamseitn van Liachtnstoanarischn Landdog]
* [http://www.gesetze.li Liachtnstoanarische Gsetz]
* [https://web.archive.org/web/20070218071613/http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~rebert/photos/Liechtenstein/index.html Fotogalerie mid Afnohma vo Liachtnstoa]
* [https://web.archive.org/web/20060218135413/http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=97 Lända- und Roasinformaziona van Auswärting Amt]
== Beleg ==
<references />
== Buidl ==
<center><gallery>
Datei:Liechtenstein asv2022-10 img22 Vaduz Schloss.jpg|Schloss vo Vaduz
Image:BurgGutenberg.jpg|Buag Gutenberg in Liachtnstoa
Datei:FL 9494.jpg|Liachtnstoanarische Autonummantofe
</gallery></center>
{{Navigationsleiste Staaten in Europa}}
[[Kategorie:Staat in Europa]]
[[Kategorie:Liechtenstein| ]]
[[Kategorie:Monarchie (Staat)]]
[[Kategorie:Mitglied des Europarats]]
[[Kategorie:Historisches Territorium (Deutschland)]]
[[Kategorie:Territorium im Heiligen Römischen Reich]]
[[Kategorie:Mitgliedstaat des Rheinbundes]]
[[Kategorie:Mitgliedstaat des Deutschen Bundes]]
q0nlna8pwmphd1miyfu243mbc33gpec
Vawoitungsgliedarung vo Liachtnstoa
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822498
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([[c:GR|GR]]) [[File:Wappen Balzers.svg]] → [[File:LIE Balzers COA.svg]]
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wikitext
text/x-wiki
Des is a Iwablick iwa de '''Vawoitungsgliedarung vo [[Liechtenstein|Liachtnstoa]].
== Gmoana ==
{{Imagemap Liechtenstein1|Liechtenstein, administrative divisions - de - colored.svg|miniatur|600px|hochkant|Gmoana vo Liachtnstoa}}
{| class="wikitable sortable"
|- class="hintergrundfarbe5"
! Wappen !! PLZ und Gmoanama !! Eihwohna<br /><small>({{EWD|LI}})</small> !! Fläch<br />in km²<ref>[https://web.archive.org/web/20111012083302/http://www.llv.li/pdf-llv-as-jb_2011_1.1_geografie__raumnutzung_2011 Statistisches Jahrbuch Liechtensteins 2011], Seite 35</ref> !! Orte
|-
| colspan="5" align="center" bgcolor="#eeeeee" | '''Woikroas Unterland (historische Herrschaft Schellenberg)'''
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Ruggell.svg|25px|Ruggell]] || 9491 [[Ruggell]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7010}} || align=right | 7,378 || Ruggell
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Schellenberg.svg|25px|Schellenberg]] || 9488 [[Schellenberg]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7011}} || align=right | 3,558 || Schellenberg
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Gamprin.svg|25px|Gamprin]] || 9487 [[Gamprin]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7009}} || align=right | 6,188 || Gamprin, Bendern
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Eschen.svg|25px|Eschen]] || 9492 [[Eschen (Liechtenstein)|Eschen]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7007}} || align=right | 10,381 || Eschen, Nendeln
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Mauren.svg|25px|Mauren]] || 9493 [[Mauren (Liechtenstein)|Mauren]]|| align=right | {{EWZ CH|LI|7008}} || align=right | 7,491 || Mauren, Schaanwald
|-
| colspan="5" align="center" bgcolor="#eeeeee" | '''Woikroas Oberland (historische Grafschaft Vaduz)'''
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Schaan.svg|25px|Schaan]] || 9494 [[Schaan]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7005}} || align=right | 26,921 || Schaan
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Planken.svg|25px|Planken]] || 9498 [[Planken]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7006}} || align=right | 5,341 || Planken
|-
| align="center" | [[Datei:LIE Vaduz COA.svg|25px|Vaduz]] || 9490 [[Vaduz]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7001}} || align=right | 17,316 || Vaduz
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Triesenberg.svg|25px|Triesenberg]] || 9497 [[Triesenberg]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7004}} || align=right | 29,693 || Triesenberg, Masescha, Silum, Gaflei, Steg, Malbun
|-
| align="center" | [[Datei:Wappen Triesen.svg|25px|Triesen]] || 9495 [[Triesen]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7002}} || align=right | 26,477 || Triesen
|-
| align="center" | [[Datei:LIE Balzers COA.svg|25px|Balzers]] || 9496 [[Balzers]] || align=right | {{EWZ CH|LI|7003}} || align=right | 19,730 || Balzers, Mäls
|- class="hintergrundfarbe5"
| align="center" | [[Datei:Coat of arms of Liechtenstein.svg|25px|Liachtnstoa]] || [[Liechtenstein|Liachtnstoa]] || align=right | {{EWZ CH|LI|}} || align=right | 160,475 || align=center |
|}
== Exklavn und Enklavn ==
De Gmoana san teiweis territorial zafaslt, so dass Exklavn und Enklavn entstenga.
{| class="wikitable"
|-
! Gmoa !! Exklavn und Enklavn
|-
| Balzers || 2 Exklaven (Gapfahl 1,801 km², Guschgfiel/Matta/Güschgle 7,608 km²)
|-
| Eschen || 1 Exklave (Rheinau–Tentscha)
|-
| Gamprin || 1 Exklave (Nendler Berg)
|-
| Planken || 4 Exklaven (Riet, Wes, Plankner Neugrütt, Plankner Garselli), 2 Enklaven (Brunnenegg - Gemeinde Schaan, Rüttistein - Gemeinde Vaduz)
|-
| Schaan || 4 Exklaven (Brunnenegg, Plankner Neugrütt, Gritsch, Guschg), 2 Enklaven (Wes - Gemeinde Planken, Forst - Gemeinde Vaduz)
|-
| Triesenberg || 1 Exklave (Turna und Sareis (Malbun))
|-
| Vaduz || 6 Exklaven (Vaduzer Riet, Forst, Rüttistein, Dachsegg (auch Dachseck), Hindervalorsch, Pradamee-Hahnenspiel)
|}
==Beleg==
<references/>
==Im Netz==
*[https://web.archive.org/web/20131022165239/http://namenbuch.gmg.biz/Namenbuch/Band6PdfEinzeln/Band6_S035.pdf Liechtensteiner Namenbuch: Gemeindeübersichten]
*[http://www.hvfl.li/dateien/Liechtensteiner%20Namenbuch%20-%20Ortsnamen%20-%20Band%206.pdf Liechtensteiner Namenbuch, Band 6: Einführung, Quellen Register]
*[https://web.archive.org/web/20131018055752/http://namenbuch.gmg.biz/ Liechtensteiner Namenbuch: ORTSNAMEN: Namen nach Gemeinden]
*[https://web.archive.org/web/20120324074125/http://geodaten.llv.li/geoportal/flurnamenkarte.html Liechtensteiner Flurnamenkarte]
[[Kategorie:Recht (Liechtenstein)]]
[[Kategorie:Politik (Liechtenstein)]]
[[Kategorie:Liste (Verwaltungseinheiten)|Liechtenstein]]
[[Kategorie:Verwaltungsgliederung nach Staat|Liechtenstein]]
pb5vmtrneae4j1w7obdrxoa73jn0hb9
Nutza Dischkrian:WAH
3
80058
853233
561846
2026-06-02T19:58:46Z
~2026-32680-73
80830
De Seitn is glaart worn.
853233
wikitext
text/x-wiki
phoiac9h4m842xq45sp7s6u21eteeq1
853234
853233
2026-06-02T20:43:58Z
WikiBayer
41930
Endarunga vo [[Special:Contributions/~2026-32680-73|~2026-32680-73]] ([[User talk:~2026-32680-73|Diskussion]]) san auf de letzte Version vo [[User:Howan Hansi|Howan Hansi]] zruckgsetzt worn.
561846
wikitext
text/x-wiki
Welcome! Willkommen! Bievenu! Griasde in da boarischn Wikipedia! Wannsd a Frog zua an Woat host, schaug do: [[Wikipedia:Mia fäid a Woat|Mia fäid a Woat]]. Wannsd a Frog zua boarischn Wikipedia bzw. zum Midmocha hosd, nacha kimm ins [[Wikipedia Dischkrian:Autornportal|Autornkafää]]. --[[Nutza:Howan Hansi|Howan Hansi]] ([[Nutza Dischkrian:Howan Hansi|dischkrian]]) 23:26, 30. Okt. 2015 (CET)
97x2oduxcxbny7f07tw1oecec230haw
Flatza Waund
0
82623
853232
824088
2026-06-02T19:57:18Z
~2026-32680-73
80830
/* Aunfoaht */
853232
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Berg
|NAME=Auf da Kehr
|BILD=Flatzer Wand.jpg
|BILDBESCHREIBUNG=Flatza Waund
|HÖHE=790
|HÖHE-BEZUG=AT
|LAGE=[[Niedaöstareich]]
|GEBIRGE=Guadnstoana Oipn
|BREITENGRAD=47/45/16/N
|LÄNGENGRAD=16/01/01/E
|REGION-ISO=AT-3
|TOPO-KARTE=
|KARTE=
|POSKARTE=
|TYP=
|GESTEIN=
|ALTER=
|BESONDERHEITEN=''[[Naturpark Sierningtal-Flatzer Wand|Natuapark/Laundschoftsschutzgebiet]]''; ''Flatza Waund'' ({{Coordinate|text=ICON0 |NS=47/44/27/N|EW=15/58/42/E| region=AT-3|type=mountain |dim=2500|elevation=530 | name=Flatza Waund }} Klettagebiet, Höin)
}}
De '''Flatza Waund''' (dt. ''Flatzer Wand'') is a Beag in de [[Gutensteiner Alpen|Guadnstoana Oipn]]. Se liagt in da Higllaundschoft zwischn [[Schneeberg|Schneebeag]] und Weana Beckn in [[Niederösterreich|Niedaöstareich]]. Am Plateau owahoib vo de Föösohbrich' hosd a schene Aussicht.
„De Flatza Waund is a vaklaanats Ohbüüd vo da [[Hoche Waund|Hochn Waund]]“—Alois Wildenauer.
== Aunfoaht ==
Vo [[Wean]] oda [[Wiener Neustadt|Neistod]] foahst easchta bis [[Neunkirchen|Neinkiachn]] (entweda iwa de 17er oda de Autobauhn), vo duatn iwa de 26er Richtung [[Puchberg am Schneeberg|Puchberg]]/[[Sieding]]. Glei noch da Bauhn biagst rechts oh, so kummst iwa Mahraschduaf auf Flatz.
Wää pfui!
== Gipfl ==
=== Auf da Kehr ===
[[Datei:Auf der Kehr.jpg|mini|De Flatza Waund mit da Kehr (rechts)]]
De Kehr (790 m hoch) is da eigantliche Gipfl vo da Flatza Waund. Se liagt mittn im Woid, is ned iwa markierte Wege zan eareichn und da host koa Aussicht ned.
=== Gösing ===
Da Gösing (898 m hoch) is duachn Kraunzstettnsattl vo da eigantlichn Flatza Waund (Auf da Kehr) trennt. Da Gösing is iwa'n Heahnasteig vo Hintnbuag oda vo da Kraunzstettn erreichboa. Aum Gipfl is a kloans Kreiz und a Haufn Wegweisa. Kuaz nochm Gösinggipfl is a Aussichtsbankl Richtung Sierningtoi und Schneebeag mit an Gipflbuach.
Da Südhaung vom Gösing is föösig, im Gegensatz zua Flatza Waund owa ohne Steige, wäu de Gegend vü z'unwegsaum is. Des mecht ma goa ned glaum, waun ma vom saunftn Heahnasteig kummt und hod zan Spruch gfiaht: Da Gösing is guadmütig, owa sei aufmeaksaum; ea hod Augn und Oahn.
<gallery>
Goesingberg.JPG|Da Gösing vo Siidn
Gösinggipfel.jpg|Aum Gipfl vom Gösing
Fleischesserföhre.jpg|Naturdenkmoi Fleischessaföhre
Gösing vom Gahns.jpg|Da Gösing vom Gahns aus gsehn
</gallery>
== Aunstiag ==
=== Vo Flatz ===
[[Datei:Schiebbogen, Fürststeig, Flatzer Wand.jpg|mini|Aum Fürststeig, Duachgaung durchn untan Schiabbogn]]
[[Datei:Jubiläumssteig.jpg|mini|Leitan aum Jubiläumssteig]]
Auf da Flatza Waund gibt's vü schene Weg' und vasichate Klettasteig'.
* Forststrossn (rot markiat): zweigt zwischn Reith und Flatz vo da Laundstrossn oh und fiaht auffe aufs Plateau.
* ''Waundsteig'' (grean markiat): oafocha Waundaweg, dea wos aun da Ohzweigung zan Laungan Loch vuabeifiaht.
* ''Riessteig 1-'' (orange markiat): scho a wengl stäula, owa nix oags. Da kummst an oana 3 m hochn Föösnadl vuabei, des is da sognannte „Jausnstoa“.
* ''Jubiläumssteig A'' (grean markiat): iwa Leitan stäu auffe, es is a Kedn zan Auhoidn vuahaundn.
* ''Fürststeig A-'' (rot markiat): duach de ''Schiabbogn 1861/14'' (a Duachgaungshöln), mit oana Kedn gsichat.
* ''Ternitzer Steig'' (gööb markiat): iwa a laubige Rinnan stäu auffe.
* ''Lochsteig A/B, 1-'' (blau markiat): queat vo de Schiabbogn zua ana Schoatn beim ''Lochsteigloch 1861/10'', wora ihn Ternitza Steig kreizt, fiaht daun owe (1-) zua de easchtn Vasicherungan. Iwa Klaumpfn, Stifte und Ringe zan Festhoidn (A/B) geht's auffe zan ''Flatza Loch''. Duachn Hintaausgaung kummst wieda ausse und weida auffe iwa Schrofn.
* ''E60 C, 1-'': oana vo de schwiarigstn Klettasteig' in da Gegend, in da Nähe vom Natuafreindehaus. Er is zan 60. Buazltog vom Eigner Fraunz (Obmau TVN Neinkiachn) earicht' wuan.
* ''Willi-Gottwald-Steig'' (blau markiat): Ohschneida zan Natuafreindehaus, da spoast da de Kehrn iwa de Kraunzstettn.
* Waundaweg zua Kraunzstettn und weida zan Natuafreindehaus: (grean markiat): oafocha Hoiweg zan Kraunzstettnsattl, wo se de Wege vom Gösing, vom Lärbamkreiz und vom Natuafreindehaus kreizn.
=== Vo Hintnburg/St. Johann/Döppling ===
[[Datei:Wegweiser Gösing.jpg|mini|Wegweisa aum Heahnasteig]]
* Waundaweg vo Hintnburg/St. Johann/Döppling (iwa an Vabindungsweg (Musikauntnsteig) aa vo Flatz eareichboa) zua Kraunzstettn (blau markiat), Ohstecha zua „Fleischessaföhre“.
* ''Heahnasteig'' (rot markiat): erst stäu auffe zan Schönbühel, nocha saunft duach Föhrnwoid aufn Gösinggipfl und wieda owe zan Kraunzstettnsattl.
=== Vo Nordwestn ===
* Waundaweg vo [[Stixenstein|Stixnstoa]] im Sierningtoi zua Natuafreindhittn (eascht blau, nocha gööb markiat).
* Waundaweg vo [[Schrattenbach|Schrattnboch]] iwa de Kettnluß auf de Kraunzstettn (bis zan Lärbamkreiz rot markiat, nocha blau).
== Kraxln ==
[[Datei:Flatzer Wand Kalkfels.JPG|thumb|Flatza Koikföös]]
[[Datei:Flatz.jpg|thumb|Da Lohn fia de Mühn: so schaut Flatz vo obm aus]]
Auf da Flatza gibt's iwa 200 Routen vo 1 bis 9. De Waund is in de fuigendn Sektoan täut:
* Uhus Oiptraam
* De Fälle
* Geheima Kessl
* Oama Sünda
* Weanasteig
* Lucky Luke
* Müslimaunn
* Republikstoa
* Biakessl
* Rumplstüzchen
* Sunshine
* Exhuminiat
* Siasses Waundl
* Woidbaua
* Schiabbogn
* Flatza Loch
* Eibnwaundl
* E60-Waundl
Bsundas beliabt san u. a.: ''Dopplsteig, Internationole Härtn, Summer's almost gone, Windbocha Gedächtnisweg, Sweet Thing, HF-Riss, Rumpelstilzchen, Müslimaunn'',...
Aunfgaungt hods uma 1900, ois de oipine Gsööschoft „D'Schwarzataler“ de easchtn Routn eaöffnat hod. Da Vareinsgründa Raimund Fürst is ois easchta Steig' wia ihn ''Schwarzatalersteig, Gregerlsteig'' und ''Sechsdirndlsteig'' klettat und hod a den Fürststeig earicht'.
Ab 1985 is augfaungt wuan, de Flatza Waundl klettatechnisch zan daschliaßn.
== Hittn ==
[[Datei:Flatz (Ternitz) - Neunkirchner Naturfreundehaus (b).JPG|thumb|Es Neinkiachna Natuafreindehaus owahoib vo Flatz]]
Des Neinkiachna Natuafreindehaus liagt am westlichn Plateauraund vo da Flatza Waund, owahoib vom Kranzstettnsattl, auf 720 m Seehechn. Es is nua aun Wochnendn, owa dafia es gaunze Joah iwa bewirtschoft'. Es hod fünf Zimma und zwoa Schlofsäle.
De easchte Hittn an dera Stöö is 1923 vo de [[Naturfreunde|Natuafreind]] baut, owa 1945 vo de Russn zasteat wuan. 1965 is de neiche Hittn eaöffnat wuan.
== Natua ==
Es ''Laundschoftsschutzgebiet Sierningtoi'' umafosst de Katastralgmoana Flatz und Sieding, ois Naturpark ausgwiesen is da Nordosttäu, zwischn de Uatschoftn Hintnbeag und Raglitz und ihm Strengbeag. Da ''Natuapark Sierningtoi-Flatza Waund'' is 1976 gründt wuan. Beide Schutzzonan liagen eppa zua Hööftn im FFH-Gebiet ''Nordöstliche Raundoipm: Hoche Waund-Schneeberg-Rax'' (Europaschutzgebiet AT1212A00).
== Gschicht ==
Des Gebiet is scho in da [[Jungstoazeit]] und [[Bronzezeit]] bsiedelt Gwen; ma hod im Laungen Loch Funde aus dera Zeit gmocht. Flatz sui, so sagt ma, vom Himml gfoin sei. Duachs Aufproin auf de Föösn is gflitzt und aus de Stickaln san de Uatschoftn Flatz, St. Lorenzn, Mahraschduaf und Reith entstaundn. Da Naum „Flatz“ diafad se owa vom oidhochdeitschn „flazzi“ oda „flec“ ohleitn, wos sovüü wia „flach“ haßt. 1132 is a Sighart, da Jingare vo Flaece erwähnt wuan. Im 14 Jh. woa Flatz im Bsitz vo da Stuchse vo Trautmannsdorf und im 16. Jh. is Flatz an de gräfliche Familie Hoyos iwagaungen. 1683 san de Tiakn kumman, de Leit haum se in de Höin vasteckt, es suin nur 15 Mauna in da Pfoa iwalebt haum. Aa da Weihbau und de Köhlarein woan vo Bedeitung.
== Geologie ==
Da floche Hechnruckn vo da Kehr mit Karstwaunan, wia aa da Gösing bsteht aus Wedastoakoik. De noch Siidn grichtetn höön Koikföösn vo da Flatza Waund san bis zua 40 m hoch.
== Höin ==
Im Gebiet vo da Flatza Waund san 17 Höin vuahaundn, aum Gösing sans 25. De wichtigstn wean im Fuigendn kuaz bschriam.
=== Höin in da Flatza Waund ===
[[Datei:Langes Loch.jpg|thumb|Portal vom Laungan Loch]]
[[Datei:Langes Loch interior.jpg|thumb|Hier spoit se's Launge Loch in' Rathstuin (links) und Rohrauadomgaung (rechts)]]
* Laungs Loch (Flatza Tropfstoahöin) 1861/7 (''Langes Loch'' bzw. ''Flatzer Tropfsteinhöhle''): is vom Waundsteig aus augschriam; de letztn Meda vom Zuastieg san mit ana Alustiagn gsichat. 1904–1906 is ois Schauhöin easchlossn wuan, de Aunlagn san owa scho vafoin und de Tropfstoana stoak zasteat. De Läng beträgt 90 m, da Hechnuntaschied 14 m. Des Launge Loch spoit' se in zwoa parallöle, maunshoche Kluftgäng' (Hauptweg iwa'n „Rohrauer Dom“ und „Rathstollen“), die am End in da „Museumshalle“ wieda zsaumfiahn. Das Launge Loch steht in Vabindung mit da ''Dachsluckn 1861/2''; de enge Vabindung zwischn de beidn Höin is zan easchtn Moi 1958 bfoan wuan. Im Laungan Loch haums Artefakt- und Fossüüfunde wia 3000 Joah oide Weakzeig, Tonscheam und Knochn, sowia an Täu vo an Höinlöwm, gmocht. Es is im Winta wengam Fledamausschutz gspeat.
* Neiche Höin 1861/11 (''Neue Höhle''): 26 m laung, owa nach da erstn Hoin vagittat.
* Schwoarze Luckn (Jungfraunhöin, Marienhöin) 1861/16 (''Schwarze Lucke, Jungfauenhöhle'' bzw. ''Marienhöhle''): Hoibhöin mit zeitgnössische Marienbüdl.
* Rohrauahöin (Waundsteigloch) 1861/24 (''Rohrauerhöhle'' bzw. ''Wandsteigloch''): Iwa a 8 m launge, extrem niadrige Schluafstreckn kummst in an Raum mit Nebngäng'; insgsaumt 48 m laung.
* Rötlluckn 1861/13 (''Rötellucke''): mit 81 m Gaunglängan nochm ''Laungen Loch'' de zweitlängste Höin auf da Flatza Waund. Iwa a kloans Loch kummst in de „Eingaungshoin“, nocha krabblst duach an niedrign, gatschign Gaung mit a poa Seitnstreckn, dea wos in' Endraum, de sognannte „Forscherhalle“, fiaht.
* Gmauate Luckn (Flatza Loch) 1861/5 (''Gemauerte Lucke'' bzw. ''Flatzer Loch''): De kraasrunde Höin is scho vo untn zan sehn, hier haum se de Flatza bei de Tiaknkriag 1683 umasunst vakrochn. Se is 12 m laung, hod a poa Schlote und a no an zweitn Ausgaung, wo da Lochsteig ausse fiaht.
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Marienhöhle.jpg|De Marienhöhln (Schwoaze Luckn) mit de Heilignbüdl
Rohrauerhöhle.jpg|Da Eigaung vo da Rohrauahöin (Waundsteigloch) liagt aum Fuaß vo ana Fööswaund
Rötellucke.jpg|In da Rötlluckn
Rötellucke2.jpg|A Mausal in da Rötlluckn
</gallery>
=== Höin aum Gösing ===
* Woame Luckn 1861/22 (''Warme Lucke''): markiata Zuagaungsweg vo Sieding. De Woame Luckn is a Thermäuhöin, drum is innan wärma ois wia heraußt. Se is 62 m laung, engraimig und labyrinthisch; vo Vasturzblöckn prägt.
* Heahnakräuln 1861/45 (''Heahnakräuln'' lt. Kataster): vertikole Duachgaungshöin aum Schönbühel; kau eaklettat wean (Schwierigskeitsgrod 3). Da Naum kummt vo de ''hühnerkrallen''oatig ausanaund gehendn Wege owahoib.
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Warme Lucke.jpg|Portoi vo da Woaman Luckn
Warme Lucke2.jpg|In da Woaman Luckn
Heahnakräuln.jpg|Da oware Ausgaung vo da Heahnakräuln (links a Vamessungsstaungan, im Hintagrund [[Ternitz]])
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<big>''Flatz is a kloans Nest. Traurig is nia g'west. Traurig wiad's wean, waun'd Flatza Buam steam.''</big>
== Literatua ==
* Günther Gsenger: ''Flatzer Wand: Wanderungen, Höhlen, Lehrpfad''. Ausgob 2; Valog TVN, 1993
* Kurt Schall, Thomas Behm: ''Genuss-Kletteratlas Österreich Ost: Hohe Wand, Flatzer Wand, Schneeberg, Raxalpe, Grazer Bergland, Hochschwab, Gesäuse, Teufelskanzel, Wachau. 250 Super-Kletterrouten Schwierigkeitsniveau: 2 bis 7-'', Ausgob 2, Valog Schall, 1996
* Gerald und Georg Gsenger: ''Flatzer Wand Topos: Kletterführer'', Ausgob 2; Valog TV Naturfreunde Neunkirchen, 1991
* {{Literatur | Autor=J. Caspart | Titel=Höhlen in der Flatzer Wand | Verlag= | Ort= | Jahr=1912}}; aufg'oawadt in: {{Literatur | Autor= Max H. Fink, Helga und Wilhelm Hartmann (Red.) | Herausgeber=[[Verband Österreichischer Höhlenforscher]] (VÖH) | Titel=Die Höhlen Niederösterreichs | TitelErg=Beiheft Nr. 28 zu ''[[Die Höhle]] – Zeitschrift für Karst und Höhlenkunde'' | Band=Baund 1 | Verlag= | Ort=Wean | Jahr=1979| Seiten= | ISBN= | ISSN= | Online=''[http://www.hoehle.org/publikationen.php Sonstige Publikationen]'' [http://www.hoehle.org/pdf/beihefte.pdf Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift „Die Höhle“] (pdf, S. 3; 43 kB), beide VÖH | Kommentar=Erg. H. und W. Hartmann, Nr. 37, Band 4, 1990 }}
== Im Netz ==
* Bschreibung und Fotos vo de [http://hoehlen.jimdo.com/flatzer-wand/höhlen-der-flatzer-wand/ Höin] und de [http://hoehlen.jimdo.com/flatzer-wand/steige-der-flatzer-wand/ Steig'] auf da Flatza Waund auf hoehlen.jimdo.com, ohgruafn aum 11. Novemba 2016
{{Berig1}}
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]
[[Kategorie:Berg in Europa]]
[[Kategorie:Niederösterreich]]
[[Kategorie:Artikel auf Niederösterreichisch]]
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2026-06-02T20:44:02Z
WikiBayer
41930
Endarunga vo [[Special:Contributions/~2026-32680-73|~2026-32680-73]] ([[User talk:~2026-32680-73|Diskussion]]) san auf de letzte Version vo [[User:Bwag|Bwag]] zruckgsetzt worn.
824088
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Berg
|NAME=Auf da Kehr
|BILD=Flatzer Wand.jpg
|BILDBESCHREIBUNG=Flatza Waund
|HÖHE=790
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|BESONDERHEITEN=''[[Naturpark Sierningtal-Flatzer Wand|Natuapark/Laundschoftsschutzgebiet]]''; ''Flatza Waund'' ({{Coordinate|text=ICON0 |NS=47/44/27/N|EW=15/58/42/E| region=AT-3|type=mountain |dim=2500|elevation=530 | name=Flatza Waund }} Klettagebiet, Höin)
}}
De '''Flatza Waund''' (dt. ''Flatzer Wand'') is a Beag in de [[Gutensteiner Alpen|Guadnstoana Oipn]]. Se liagt in da Higllaundschoft zwischn [[Schneeberg|Schneebeag]] und Weana Beckn in [[Niederösterreich|Niedaöstareich]]. Am Plateau owahoib vo de Föösohbrich' hosd a schene Aussicht.
„De Flatza Waund is a vaklaanats Ohbüüd vo da [[Hoche Waund|Hochn Waund]]“—Alois Wildenauer.
== Aunfoaht ==
Vo [[Wean]] oda [[Wiener Neustadt|Neistod]] foahst easchta bis [[Neunkirchen|Neinkiachn]] (entweda iwa de 17er oda de Autobauhn), vo duatn iwa de 26er Richtung [[Puchberg am Schneeberg|Puchberg]]/[[Sieding]]. Glei noch da Bauhn biagst rechts oh, so kummst iwa Mahraschduaf auf Flatz.
== Gipfl ==
=== Auf da Kehr ===
[[Datei:Auf der Kehr.jpg|mini|De Flatza Waund mit da Kehr (rechts)]]
De Kehr (790 m hoch) is da eigantliche Gipfl vo da Flatza Waund. Se liagt mittn im Woid, is ned iwa markierte Wege zan eareichn und da host koa Aussicht ned.
=== Gösing ===
Da Gösing (898 m hoch) is duachn Kraunzstettnsattl vo da eigantlichn Flatza Waund (Auf da Kehr) trennt. Da Gösing is iwa'n Heahnasteig vo Hintnbuag oda vo da Kraunzstettn erreichboa. Aum Gipfl is a kloans Kreiz und a Haufn Wegweisa. Kuaz nochm Gösinggipfl is a Aussichtsbankl Richtung Sierningtoi und Schneebeag mit an Gipflbuach.
Da Südhaung vom Gösing is föösig, im Gegensatz zua Flatza Waund owa ohne Steige, wäu de Gegend vü z'unwegsaum is. Des mecht ma goa ned glaum, waun ma vom saunftn Heahnasteig kummt und hod zan Spruch gfiaht: Da Gösing is guadmütig, owa sei aufmeaksaum; ea hod Augn und Oahn.
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Goesingberg.JPG|Da Gösing vo Siidn
Gösinggipfel.jpg|Aum Gipfl vom Gösing
Fleischesserföhre.jpg|Naturdenkmoi Fleischessaföhre
Gösing vom Gahns.jpg|Da Gösing vom Gahns aus gsehn
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== Aunstiag ==
=== Vo Flatz ===
[[Datei:Schiebbogen, Fürststeig, Flatzer Wand.jpg|mini|Aum Fürststeig, Duachgaung durchn untan Schiabbogn]]
[[Datei:Jubiläumssteig.jpg|mini|Leitan aum Jubiläumssteig]]
Auf da Flatza Waund gibt's vü schene Weg' und vasichate Klettasteig'.
* Forststrossn (rot markiat): zweigt zwischn Reith und Flatz vo da Laundstrossn oh und fiaht auffe aufs Plateau.
* ''Waundsteig'' (grean markiat): oafocha Waundaweg, dea wos aun da Ohzweigung zan Laungan Loch vuabeifiaht.
* ''Riessteig 1-'' (orange markiat): scho a wengl stäula, owa nix oags. Da kummst an oana 3 m hochn Föösnadl vuabei, des is da sognannte „Jausnstoa“.
* ''Jubiläumssteig A'' (grean markiat): iwa Leitan stäu auffe, es is a Kedn zan Auhoidn vuahaundn.
* ''Fürststeig A-'' (rot markiat): duach de ''Schiabbogn 1861/14'' (a Duachgaungshöln), mit oana Kedn gsichat.
* ''Ternitzer Steig'' (gööb markiat): iwa a laubige Rinnan stäu auffe.
* ''Lochsteig A/B, 1-'' (blau markiat): queat vo de Schiabbogn zua ana Schoatn beim ''Lochsteigloch 1861/10'', wora ihn Ternitza Steig kreizt, fiaht daun owe (1-) zua de easchtn Vasicherungan. Iwa Klaumpfn, Stifte und Ringe zan Festhoidn (A/B) geht's auffe zan ''Flatza Loch''. Duachn Hintaausgaung kummst wieda ausse und weida auffe iwa Schrofn.
* ''E60 C, 1-'': oana vo de schwiarigstn Klettasteig' in da Gegend, in da Nähe vom Natuafreindehaus. Er is zan 60. Buazltog vom Eigner Fraunz (Obmau TVN Neinkiachn) earicht' wuan.
* ''Willi-Gottwald-Steig'' (blau markiat): Ohschneida zan Natuafreindehaus, da spoast da de Kehrn iwa de Kraunzstettn.
* Waundaweg zua Kraunzstettn und weida zan Natuafreindehaus: (grean markiat): oafocha Hoiweg zan Kraunzstettnsattl, wo se de Wege vom Gösing, vom Lärbamkreiz und vom Natuafreindehaus kreizn.
=== Vo Hintnburg/St. Johann/Döppling ===
[[Datei:Wegweiser Gösing.jpg|mini|Wegweisa aum Heahnasteig]]
* Waundaweg vo Hintnburg/St. Johann/Döppling (iwa an Vabindungsweg (Musikauntnsteig) aa vo Flatz eareichboa) zua Kraunzstettn (blau markiat), Ohstecha zua „Fleischessaföhre“.
* ''Heahnasteig'' (rot markiat): erst stäu auffe zan Schönbühel, nocha saunft duach Föhrnwoid aufn Gösinggipfl und wieda owe zan Kraunzstettnsattl.
=== Vo Nordwestn ===
* Waundaweg vo [[Stixenstein|Stixnstoa]] im Sierningtoi zua Natuafreindhittn (eascht blau, nocha gööb markiat).
* Waundaweg vo [[Schrattenbach|Schrattnboch]] iwa de Kettnluß auf de Kraunzstettn (bis zan Lärbamkreiz rot markiat, nocha blau).
== Kraxln ==
[[Datei:Flatzer Wand Kalkfels.JPG|thumb|Flatza Koikföös]]
[[Datei:Flatz.jpg|thumb|Da Lohn fia de Mühn: so schaut Flatz vo obm aus]]
Auf da Flatza gibt's iwa 200 Routen vo 1 bis 9. De Waund is in de fuigendn Sektoan täut:
* Uhus Oiptraam
* De Fälle
* Geheima Kessl
* Oama Sünda
* Weanasteig
* Lucky Luke
* Müslimaunn
* Republikstoa
* Biakessl
* Rumplstüzchen
* Sunshine
* Exhuminiat
* Siasses Waundl
* Woidbaua
* Schiabbogn
* Flatza Loch
* Eibnwaundl
* E60-Waundl
Bsundas beliabt san u. a.: ''Dopplsteig, Internationole Härtn, Summer's almost gone, Windbocha Gedächtnisweg, Sweet Thing, HF-Riss, Rumpelstilzchen, Müslimaunn'',...
Aunfgaungt hods uma 1900, ois de oipine Gsööschoft „D'Schwarzataler“ de easchtn Routn eaöffnat hod. Da Vareinsgründa Raimund Fürst is ois easchta Steig' wia ihn ''Schwarzatalersteig, Gregerlsteig'' und ''Sechsdirndlsteig'' klettat und hod a den Fürststeig earicht'.
Ab 1985 is augfaungt wuan, de Flatza Waundl klettatechnisch zan daschliaßn.
== Hittn ==
[[Datei:Flatz (Ternitz) - Neunkirchner Naturfreundehaus (b).JPG|thumb|Es Neinkiachna Natuafreindehaus owahoib vo Flatz]]
Des Neinkiachna Natuafreindehaus liagt am westlichn Plateauraund vo da Flatza Waund, owahoib vom Kranzstettnsattl, auf 720 m Seehechn. Es is nua aun Wochnendn, owa dafia es gaunze Joah iwa bewirtschoft'. Es hod fünf Zimma und zwoa Schlofsäle.
De easchte Hittn an dera Stöö is 1923 vo de [[Naturfreunde|Natuafreind]] baut, owa 1945 vo de Russn zasteat wuan. 1965 is de neiche Hittn eaöffnat wuan.
== Natua ==
Es ''Laundschoftsschutzgebiet Sierningtoi'' umafosst de Katastralgmoana Flatz und Sieding, ois Naturpark ausgwiesen is da Nordosttäu, zwischn de Uatschoftn Hintnbeag und Raglitz und ihm Strengbeag. Da ''Natuapark Sierningtoi-Flatza Waund'' is 1976 gründt wuan. Beide Schutzzonan liagen eppa zua Hööftn im FFH-Gebiet ''Nordöstliche Raundoipm: Hoche Waund-Schneeberg-Rax'' (Europaschutzgebiet AT1212A00).
== Gschicht ==
Des Gebiet is scho in da [[Jungstoazeit]] und [[Bronzezeit]] bsiedelt Gwen; ma hod im Laungen Loch Funde aus dera Zeit gmocht. Flatz sui, so sagt ma, vom Himml gfoin sei. Duachs Aufproin auf de Föösn is gflitzt und aus de Stickaln san de Uatschoftn Flatz, St. Lorenzn, Mahraschduaf und Reith entstaundn. Da Naum „Flatz“ diafad se owa vom oidhochdeitschn „flazzi“ oda „flec“ ohleitn, wos sovüü wia „flach“ haßt. 1132 is a Sighart, da Jingare vo Flaece erwähnt wuan. Im 14 Jh. woa Flatz im Bsitz vo da Stuchse vo Trautmannsdorf und im 16. Jh. is Flatz an de gräfliche Familie Hoyos iwagaungen. 1683 san de Tiakn kumman, de Leit haum se in de Höin vasteckt, es suin nur 15 Mauna in da Pfoa iwalebt haum. Aa da Weihbau und de Köhlarein woan vo Bedeitung.
== Geologie ==
Da floche Hechnruckn vo da Kehr mit Karstwaunan, wia aa da Gösing bsteht aus Wedastoakoik. De noch Siidn grichtetn höön Koikföösn vo da Flatza Waund san bis zua 40 m hoch.
== Höin ==
Im Gebiet vo da Flatza Waund san 17 Höin vuahaundn, aum Gösing sans 25. De wichtigstn wean im Fuigendn kuaz bschriam.
=== Höin in da Flatza Waund ===
[[Datei:Langes Loch.jpg|thumb|Portal vom Laungan Loch]]
[[Datei:Langes Loch interior.jpg|thumb|Hier spoit se's Launge Loch in' Rathstuin (links) und Rohrauadomgaung (rechts)]]
* Laungs Loch (Flatza Tropfstoahöin) 1861/7 (''Langes Loch'' bzw. ''Flatzer Tropfsteinhöhle''): is vom Waundsteig aus augschriam; de letztn Meda vom Zuastieg san mit ana Alustiagn gsichat. 1904–1906 is ois Schauhöin easchlossn wuan, de Aunlagn san owa scho vafoin und de Tropfstoana stoak zasteat. De Läng beträgt 90 m, da Hechnuntaschied 14 m. Des Launge Loch spoit' se in zwoa parallöle, maunshoche Kluftgäng' (Hauptweg iwa'n „Rohrauer Dom“ und „Rathstollen“), die am End in da „Museumshalle“ wieda zsaumfiahn. Das Launge Loch steht in Vabindung mit da ''Dachsluckn 1861/2''; de enge Vabindung zwischn de beidn Höin is zan easchtn Moi 1958 bfoan wuan. Im Laungan Loch haums Artefakt- und Fossüüfunde wia 3000 Joah oide Weakzeig, Tonscheam und Knochn, sowia an Täu vo an Höinlöwm, gmocht. Es is im Winta wengam Fledamausschutz gspeat.
* Neiche Höin 1861/11 (''Neue Höhle''): 26 m laung, owa nach da erstn Hoin vagittat.
* Schwoarze Luckn (Jungfraunhöin, Marienhöin) 1861/16 (''Schwarze Lucke, Jungfauenhöhle'' bzw. ''Marienhöhle''): Hoibhöin mit zeitgnössische Marienbüdl.
* Rohrauahöin (Waundsteigloch) 1861/24 (''Rohrauerhöhle'' bzw. ''Wandsteigloch''): Iwa a 8 m launge, extrem niadrige Schluafstreckn kummst in an Raum mit Nebngäng'; insgsaumt 48 m laung.
* Rötlluckn 1861/13 (''Rötellucke''): mit 81 m Gaunglängan nochm ''Laungen Loch'' de zweitlängste Höin auf da Flatza Waund. Iwa a kloans Loch kummst in de „Eingaungshoin“, nocha krabblst duach an niedrign, gatschign Gaung mit a poa Seitnstreckn, dea wos in' Endraum, de sognannte „Forscherhalle“, fiaht.
* Gmauate Luckn (Flatza Loch) 1861/5 (''Gemauerte Lucke'' bzw. ''Flatzer Loch''): De kraasrunde Höin is scho vo untn zan sehn, hier haum se de Flatza bei de Tiaknkriag 1683 umasunst vakrochn. Se is 12 m laung, hod a poa Schlote und a no an zweitn Ausgaung, wo da Lochsteig ausse fiaht.
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Marienhöhle.jpg|De Marienhöhln (Schwoaze Luckn) mit de Heilignbüdl
Rohrauerhöhle.jpg|Da Eigaung vo da Rohrauahöin (Waundsteigloch) liagt aum Fuaß vo ana Fööswaund
Rötellucke.jpg|In da Rötlluckn
Rötellucke2.jpg|A Mausal in da Rötlluckn
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=== Höin aum Gösing ===
* Woame Luckn 1861/22 (''Warme Lucke''): markiata Zuagaungsweg vo Sieding. De Woame Luckn is a Thermäuhöin, drum is innan wärma ois wia heraußt. Se is 62 m laung, engraimig und labyrinthisch; vo Vasturzblöckn prägt.
* Heahnakräuln 1861/45 (''Heahnakräuln'' lt. Kataster): vertikole Duachgaungshöin aum Schönbühel; kau eaklettat wean (Schwierigskeitsgrod 3). Da Naum kummt vo de ''hühnerkrallen''oatig ausanaund gehendn Wege owahoib.
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Warme Lucke.jpg|Portoi vo da Woaman Luckn
Warme Lucke2.jpg|In da Woaman Luckn
Heahnakräuln.jpg|Da oware Ausgaung vo da Heahnakräuln (links a Vamessungsstaungan, im Hintagrund [[Ternitz]])
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<big>''Flatz is a kloans Nest. Traurig is nia g'west. Traurig wiad's wean, waun'd Flatza Buam steam.''</big>
== Literatua ==
* Günther Gsenger: ''Flatzer Wand: Wanderungen, Höhlen, Lehrpfad''. Ausgob 2; Valog TVN, 1993
* Kurt Schall, Thomas Behm: ''Genuss-Kletteratlas Österreich Ost: Hohe Wand, Flatzer Wand, Schneeberg, Raxalpe, Grazer Bergland, Hochschwab, Gesäuse, Teufelskanzel, Wachau. 250 Super-Kletterrouten Schwierigkeitsniveau: 2 bis 7-'', Ausgob 2, Valog Schall, 1996
* Gerald und Georg Gsenger: ''Flatzer Wand Topos: Kletterführer'', Ausgob 2; Valog TV Naturfreunde Neunkirchen, 1991
* {{Literatur | Autor=J. Caspart | Titel=Höhlen in der Flatzer Wand | Verlag= | Ort= | Jahr=1912}}; aufg'oawadt in: {{Literatur | Autor= Max H. Fink, Helga und Wilhelm Hartmann (Red.) | Herausgeber=[[Verband Österreichischer Höhlenforscher]] (VÖH) | Titel=Die Höhlen Niederösterreichs | TitelErg=Beiheft Nr. 28 zu ''[[Die Höhle]] – Zeitschrift für Karst und Höhlenkunde'' | Band=Baund 1 | Verlag= | Ort=Wean | Jahr=1979| Seiten= | ISBN= | ISSN= | Online=''[http://www.hoehle.org/publikationen.php Sonstige Publikationen]'' [http://www.hoehle.org/pdf/beihefte.pdf Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift „Die Höhle“] (pdf, S. 3; 43 kB), beide VÖH | Kommentar=Erg. H. und W. Hartmann, Nr. 37, Band 4, 1990 }}
== Im Netz ==
* Bschreibung und Fotos vo de [http://hoehlen.jimdo.com/flatzer-wand/höhlen-der-flatzer-wand/ Höin] und de [http://hoehlen.jimdo.com/flatzer-wand/steige-der-flatzer-wand/ Steig'] auf da Flatza Waund auf hoehlen.jimdo.com, ohgruafn aum 11. Novemba 2016
{{Berig1}}
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]
[[Kategorie:Berg in Europa]]
[[Kategorie:Niederösterreich]]
[[Kategorie:Artikel auf Niederösterreichisch]]
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Sándor Wolf
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Rabandris
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'''Sándor Wolf''' — auf Deitsch aa '''Alexander Wolf''' (* 21. Dezember 1871 in [[Kismarton]], damals [[Königreich Ungarn]] in [[Österreich-Ungarn]]; † 2. Jänner 1946 in [[Haifa]], damals [[Britisches Mandatsgebiet Palästina]]) — war a ungarisch-jüdischa Weinhändler, Sammler, Kunstsammler, Mäzen und Museumsgründer aus Kismarton, dem heitign Eisenstadt in Österreich.
Wolf war a Mitglied vo da oidn Kismartoner Weinhändlerfamilie Wolf. Sei Voda Ignác Wolf hod de Firma ''Leopold Wolf Söhne'' gführt, de im westungarischen Raum und in da Habsburgermonarchie zu de bedeutenden Weinhändlerfirmen ghört hod.<ref name="ojm">{{Cite web |url=http://www.ojm.at/gemeinden/eisenstadt/#wolf |title=Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt: Die Familie Wolf |date=2014 |access-date=4 October 2014}}</ref>
== Lebn und Sammlung ==
Wolf hod um 1900 zum Sammeln ogfangt und ab 1901 in Kismarton und in da Umgebung archäologische Ausgrabungen organisieren lassen, vor allem an vorgeschichtlichen und römischen Fundstelln.<ref name="wiener-kunst">{{Cite web |url=http://www.univie.ac.at/geschichtegesichtet/2010/s_wolf.html |title=Wiener Kunstgeschichte gesichtet |author=Tadzio Thalwitzer, Michaela Mammerler, Klara Vavrova |date=2010 |access-date=4 October 2014}}</ref> Sei Privatsammlung is bald zu ana wichtigen Kismartoner Sehenswürdigkeit wordn.
Seine Sammlung hod archäologische Fundstücke, historische Gegenständ, Kunstwerke, Kunsthandwerk, Bücher, Haydn-Erinnerungsstücke und judaistische Objekte umfasst. A wichtiger Teil vo seiner Arbeit war de Bewahrung vo da jüdischen Geschichte vo Kismarton und vo de sogenannten Siebengemeinden.<ref name="landesmuseum">{{Cite web |url=http://landesmuseum-burgenland.at/de/sandor-wolf |title=Landesmuseum Burgenland: Sándor Wolf |access-date=4 October 2014}}</ref><ref name="landesmuseum-museumsgruender">{{Cite web |title=Museumsgründer Sándor Wolf |website=Landesmuseum Burgenland |url=https://landesmuseum-burgenland.at/hausinfo/museumsgruender-sandor-wolf/ |access-date=25 May 2026}}</ref>
== Wolf-Museum ==
Aus Wolfs Privatsammlung is des Wolf-Museum in Kismarton entstanden. De Sammlung war scho vor 1926 öffentlich zugänglich. Im Jahr 1926 is in Kismarton de regionale Museumssammlung institutionalisiert wordn; de Wolf-Sammlung und des Wolf-Museum san dafür wichtige Grundlagen gwen. Später is daraus des [[Landesmuseum Burgenland]] hervorganga.<ref name="landesmuseum" /><ref name="landesmuseum-museumsgruender" />
A spätere Darstellung vom László Koncsek in da ''Soproni Szemle'' hod de Entstehung vom Wolf-Museum auf des Jahr 1901 zruckgführt. Demnoch is Wolf als junger Mann vo da familiären Weinfirma nach Dalmatien gschickt wordn, um de Behandlung vo Küstenwein kennenzulernen. In Spalato/Split hodn aber vor allem de dortign Ausgrabungen interessiert. Nach seiner Rückkehr hod er in Kismarton de Gölbesäcker-Flur auf mehrere Jahr pachtet und unter da Leitung vom Soproner Lehrer und Archäologen Lajos Bella ausgraben lassen. De Funde ham Material fia a ganzes Museum ergeben. Wolf hod des Material zuerst da Stadt Kismarton angeboten; weil de Stadt aber koa passende Unterbringung sichern konnte und aa de fürstliche Verwaltung ablehnte, hod Wolf schließlich des Erdgeschoss vo oam seiner Häuser zum Museum umbauen lassen.<ref name="koncsek-1962">{{Cite journal |last=Koncsek |first=László |title=Mi lett a sorsa a kismartoni (Eisenstadt) Wolf-múzeumnak? |journal=Soproni Szemle |year=1962 |pages=139–142}}</ref>
Wolf is 1925 zum Ehren-Landeskonservator vo Burgenland ernannt wordn. In de Johr 1930/31 hod er aa mit da Einrichtung vo am zentralen jüdischen Archiv fia Burgenland ogfangt.<ref name="univie-gedenkbuch">{{Cite web |title=Sándor Alexander Wolf |website=Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938 |publisher=Universität Wien |url=https://gedenkbuch.univie.ac.at/page/159/person/sandor-alexander-wolf |access-date=25 May 2026}}</ref>
Mit dem Wolf-Museum war aa da Kunsthistoriker [[Endre Csatkai]] eng verbunden. Csatkai hod im Museum gearbeitet, de Sammlung und Bibliothek betreut und dort Ausstellungen organisiert, unter anderem zu [[Joseph Haydn]] und [[Franz Liszt]].
== Jüdisches Erbe und lokale Erinnerung ==
Wolf hod in Kismarton jüdische Urkunden, Bücher, Gemeindedokumente, Ritualgegenständ und Familienpapiere gesammelt. Er hod de alte Kismartoner Judengasse und de jüdische Vergangenheit vo da Stadt dokumentiert und sich um de Erhaltung vo jüdischen Denkmälern bemüht.
Im Jahr 1912 hod Wolf in da ungarisch-jüdischen Zeitschrift ''Múlt és Jövő'' den Aufsatz ''A kismartoni gettó művészete'' veröffentlicht, auf Deitsch ungefähr „Die Kunst des Kismartoner Ghettos“. Darin hod er de Kunst- und Handwerksgegenständ vo da jüdischen Gemeinde in Kismarton beschrieben.<ref name="mult-es-jovo-1912-getto">{{Cite journal |last=Wolf |first=Sándor |title=A kismartoni gettó művészete |journal=Múlt és Jövő |year=1912 |page=321}}</ref>
Wolf hod aa an andere lokale historische Erinnerungen in Kismarton gepflegt. 1931 hod er am ehemaligen Wohnhaus vom [[Franz Bizonfy]] in Kismarton a Gedenktafel anbringen lassen. Bizonfy war a aus Szarvkő/Hornstein stammender ungarischer Schriftsteller, Lexikograph und ehemaliger Honvéd-Offizier vo da Revolution 1848/49. Bei da Enthüllung hod Wolf de Gedenkrede ghalten; de Biographie vo Bizonfy hod [[Endre Csatkai]] fia den Anlass gschrieben.<ref name="bizonfy">{{Cite news |title=Kegyeletes ünnep Kismartonban |newspaper=Soproni Hírlap |date=8 July 1931 |page=4}}</ref>
De Gedenktafel zeigt, dass Wolfs Erinnerungsarbeit ned nur auf jüdische Geschichte beschränkt war. Er hod aa ungarische und westungarische lokale Erinnerung in Kismarton gepflegt.
== Enteignung und Emigration ==
Nach da Abtrennung vo Westungarn und da Entstehung vo Burgenland hod Wolf seine Arbeit im neuen österreichischen Landesrahmen weitergeführt. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] 1938 is de Situation fia ihn als Juden endgültig gefährlich wordn. Wolf is von da [[Gestapo]] verhaftet wordn und hod unter Zwang sein Vermögen und seine Sammlung „freiwillig“ abgeben müssen.<ref name="wiener-kunst" />
Mit seiner jüngeren Schwester Frida Löwy hod er seine Heimat verlassen müssen. Sie san über [[Fiume]] und [[Triest]] nach Palästina geflohen und ham in da Gegend vo [[Haifa]] an Besitz erworben.<ref name="wiener-kunst" />
Nach dem Zweiten Weltkrieg ham Wolf und sei Schwester noch an a Rückkehr nach Österreich gedacht. Durch Wolfs plötzliche Krankheit und Tod is des aber nimma dazukommen. Sándor Wolf is am 2. Jänner 1946 in Haifa gstorbn.<ref name="wiener-kunst" />
== Noochkriagsgschicht vo da Sammlung ==
Nach Wolfs Tod is seine jüngere Schwester Frida Löwy in Haifa Erbin vo da Sammlung wordn. Koncsek hod 1962 gschrieben, dass Frida ned bloß Erbin war, sondern aa ihrem Bruder beim Sammeln gholfen hod. De Stücke vo da Sammlung seien ihr beinah ans Herz gwachsen, und sie hod si besonders guat mit Handarbeiten und Spitzen auskennt.<ref name="koncsek-1962" />
Frida Löwy hod de Sammlung zuerst da österreichischn Regierung angeboten, angeblich für an eher geringen Betrag. In burgenländischn Kulturkreisen hod des große Hoffnung ausgelöst, weil de Sammlung in Kismarton hätt bleibn können und zsamm mit dem Landesmuseum a besonders reiches Museum ergeben hätt. De Verhandlungen mit österreichischn Regierungsstellen ham si aber über Jahr hingezogen; immer wieder sei erklärt wordn, dass grad koa ausreichende Deckung vorhanden sei.<ref name="koncsek-1962" />
Als Koncsek im Sommer 1956 in Kismarton war, hod er de ehemalige Wolf-Sammlung in am traurign Zustand gfundn: vernachlässigt, zsammgschobn und ohne richtige Pflege. Im verwachsenen Hof san römische Grabsteine, Sarkophage und Statuen durcheinander glegen, und in de ungepflegtn Zimmer hod Staub auf de Gegenständ glegen. Trotzdem hod de Sammlung no große Werte enthalten, darunter römische Funde, a gotisches Zimmer, a Sakristei, Biedermeier-Einrichtungen, alte Haushaltsgegenständ, a Fassbinderwerkstatt, an Weinkeller, Schlösser und Schlüssel, Musikinstrumente, Schweizer Glasfenster, gotische und barocke Skulpturen, Fayencen, Porzellan und ungefähr 26.000 Kunstgegenständ und Bücher.<ref name="koncsek-1962" />
1960 hod Koncsek Frida Löwy in Haifa troffn. Über den Verkauf vom Wolf-Museum hod sie gsagt, dass sie a alte Frau sei und unter schweren Umständen glebt hod: in Europa habe sie a Erbe ghabt, in Israel aber nur Not und Sorgen. Weil de Verhandlungen mit Österreich zu koam Ergebnis gführt ham und de Sammlung in Kismarton weiter ungepflegt blieb, hod sie de Sammlung schließlich an den Käufer verkauft, der ohne weitere Verzögerung an annehmbaren Preis bot.<ref name="koncsek-1962" />
De ganze Sammlung is schließlich vo da Galerie Fischer in Luzern für 1.800.000 Schilling kauft wordn. Nach dem Verkauf ham de burgenländischn Kulturkreise no erreicht, dass des Land de burgenländischen Ausgrabungsfunde, de Haydn- und Liszt-Handschriften und Noten sowie anderes burgenländisches Material zruckkauft hod. De Galerie Fischer hod den Rest vo da Sammlung 1958 in Luzern in zwei Auktionen einzeln versteigert. Laut Koncsek hod scho de erste Auktion mehr als 2 Millionen Schilling eingebracht, de zweite mehr als 2,5 Millionen. De über Jahrzehnte sorgfältig aufbaute Wolf-Sammlung is damit in olle Richtungen zerstreut wordn.<ref name="koncsek-1962" />
== Erinnerung ==
In Eisenstadt is des historische Wolf-Haus beziehungsweise Wolf-Museum heit Teil vom Gebäudekomplex vom Landesmuseum Burgenland. Teile vo da ehemaligen Wolf-Sammlung san 1958 vom Land Burgenland gekauft wordn und san im Wolf-Haus zu sehen.<ref name="landesmuseum" />
In Eisenstadt erinnert de ''Alexander-Wolf-Gasse'' an ihn. Des Mausoleum vo da Familie Wolf befindet si im Oberberg, im sogenannten Wolfsgarten.<ref name="ojm" />
In da heutigen Erinnerung wird Wolf oft im österreichisch-burgenländischen Museumsrahmen dargestellt. Zeitgenössische ungarische Quellen nennen ihn aber konsequent ''Wolf Sándor'' und zeigen ihn als Teil vom ungarisch-jüdischen, Kismartoner und westungarischen Kultur- und Wirtschaftsleben. Zugleich is seine Sammlung später a wichtiger Teil vo da burgenländischn Museumsgschicht wordn.
== Literatur ==
* Dieter Szorger: ''Sándor Wolf (1871–1946) Gründer des Landesmuseums.'' In: ''Burgenland. 90 Jahre – 90 Geschichten.'' Landesmuseum Burgenland, Eisenstadt 2011, ISBN 978-3-85405-180-0, S. 190–191.
* Sándor Wolf: ''A kismartoni gettó művészete.'' ''Múlt és Jövő'', 1912.
* Endre Csatkai: ''Elssler Fanny Kismartonban.'' ''Színházi Élet'', 1935.
== Einzlnachweis ==
<references />
== Hinweis ==
Der Artikel basiert zum Teil auf dem ungarischen Wikipedia-Artikel ''Wolf Sándor'' und dem englischen Wikipedia-Artikel ''Sándor Wolf'' und wurde für die Boarische Wikipedia gekürzt und angepasst.
[[Kategorie:Ungar]]
[[Kategorie:Jude]]
[[Kategorie:Ungarischer Jude]]
[[Kategorie:Geboren 1871]]
[[Kategorie:Gestorben 1946]]
[[Kategorie:Kunstsammler]]
[[Kategorie:Museumsgründer]]
[[Kategorie:Weinhändler]]
[[Kategorie:Judentum in Österreich]]
[[Kategorie:Judentum in Ungarn]]
[[Kategorie:Person (Eisenstadt)]]
[[Kategorie:Person (Burgenland)]]
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